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Vitalstoffe 1/2021

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Vitalstoffe ist die erste Zeitschrift in deutscher Sprache, die sich zum Ziel setzt, umfassend über die Roh- und Wirkstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln sowie über deren Darreichungsformen zu berichten. Im Mittelpunkt stehen die Produktion und Mischung von Rohstoffen und deren Wirkung auf die menschliche Gesundheit. Wissenschaftlich fundierte Informationen und Studien bieten die Möglichkeit der Aufklärung, die durch die Health Claims Verordnung immer schwieriger geworden ist.

V italstoffe

V italstoffe Gesundheitszustände des Alterns über Jahrzehnte entwickeln und daher frühere Lebensstilfaktoren wahrscheinlich den größten Einfluss auf die spätere Gesundheit haben, unterstützen unsere Ergebnisse die Vorstellung, dass der langfristige Verzehr von Nüssen – eine relativ kostengünstige Maßnahme – eine weitere Bestätigung für eine Strategie sein kann, die zu einer gesünderen Lebensphase im Alter beiträgt.“ Nachdem es sich um eine Beobachtungsstudie handelte, konnten Ursachen und Ergebnisse nicht nach wissenschaftlichen Kriterien erfasst werden, die Forschung baut jedoch auf früheren Arbeiten auf, die eine gesunde Ernährung – einschließlich Nüssen – mit einer verbesserten körperlichen und kognitiven Gesundheit im späteren Leben in Verbindung bringen. Quelle: Journal of Aging Research “Consumption of Nuts at Midlife and Healthy Aging in Women”, January 2020 Autoren: Francine Grodstein et al. doi.org/10-1155/2020/5651737 © George3973i– shutterstock.com Jod – wichtig für die Gehirnentwicklung von Kindern BDN warnt vor abnehmender Jodversorgung in Deutschland. Die Zeiten, in denen schwere Jod-Mangelerscheinungen wie der Jodmangelkropf bei Erwachsenen und der mit geistiger Behinderung einhergehende Kretinismus bei Kindern in Deutschland weit verbreitet waren, sind glücklicherweise lange vorüber. Seit den 1980er Jahren, als das jodierte Speisesalz eingeführt wurde, gilt Deutschland nicht mehr als Jodmangelgebiet. Diesen Status sieht der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) aktuell jedoch gefährdet. Denn wie Monitoring-Daten zeigen, ist mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland nicht mehr ausreichend mit Jod versorgt. Vor allem die Aufnahme von Jod während der Schwangerschaft, der Stillzeit und der frühen Kindheit hat einen wesentlichen Einfluss auf die kindliche Gehirnentwicklung – daher müsse nun dringend über Wege nachgedacht werden, um dem Mangel an Jod entgegenzuwirken, so der BDN. Zwischen dem ersten und dem zweiten Jod-Monitoring, die das Robert-Koch-Institut im Rahmen der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KIGGS) vorgenommen hat, liegen elf Jahre. „In diesem Zeitraum hat sich die Jodversorgung deutlich verschlechtert“, sagt BDN-Experte Professor Dr. med. Matthias Schmidt, Nuklearmediziner am Universitätsklinikum Köln. Lag die durchschnittliche Jodausscheidung der Probanden bei der Basiserhebung noch bei 116 µg Jod pro Liter Urin (µg/l), war sie beim zweiten, 2019 publizierten Monitoring auf 89 µg/l gesunken – auf individueller Ebene betrachtet blieben dabei mehr als 58% der Kinder und Jugendlichen unterhalb des WHO-Grenzwertes von 100 µg/l. Vor allem Mädchen und junge Frauen sind unterversorgt „Damit ist Deutschland wieder ein mildes Jodmangelgebiet geworden“, sagt Schmidt. Dies sei besonders beunruhigend, da sich bei detaillierterer Betrachtung offenbare, dass gerade Mädchen, und hier wiederum besonders die älteren Altersgruppen, mit Jod unterversorgt seien. „Auch in anderen Studien zeigt sich, dass gerade junge Frauen im gebärfähigen Alter nicht die empfohlene Jodaufnahme erreichen“, so der Schilddrüsenexperte. Diese liege für Jugendliche und Erwachsene bei 200 µg/ Tag, während der Schwangerschaft bei 230 und für Stillende sogar bei 260 µg/Tag. Jodmangel führt auch zu Intelligenzminderung Werden diese Werte deutlich unterschritten, kann es bei Erwachsenen zu Jodmangelstörungen wie einer Größenzunahme der Schilddrüse (Kropf) oder der Bildung von Schilddrüsenknoten kommen. Als wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone T3 und T4 trägt Jod auch zu einer Vielzahl anderer 12

Aktuelle Studien Kategorie © posteriori– shutterstock.com Körperfunktionen bei – etwa zur Knochenbildung, der Regulation von Blutdruck und Stoffwechsel sowie zur Immunabwehr. „Besonders gefährlich ist ein Jodmangel jedoch für Ungeborene und Kleinkinder“, betont Schmidt. Die Schilddrüsenhormone seien essenziell für das kindliche Wachstum und die Gehirnentwicklung. Ein Jodmangel in dieser Phase könne das Risiko für spätere Einschränkungen der intellektuellen Fähigkeiten und der Feinmotorik erhöhen. Moderne Ernährungstrends fördern Defizite Die Ursachen für die abnehmende Jodversorgung sind vielfältig: Zum einen besteht ein – im Hinblick auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit an sich positiver – Trend zu geringerem Kochsalzkonsum. Zum anderen setzen sich gerade bei jungen Frauen zunehmend vegetarische oder vegane Ernährungsformen durch, bei denen auch auf Milchprodukte als wichtige Jodlieferanten verzichtet wird. In Mode ist es auch, mit „Himalaya-Salz“ oder anderen als besonders naturrein geltenden, nicht-jodierten Speisesalzen zu würzen. Lebensmittelhersteller sollten jodiertes Speisesalz zusetzen Der Hauptgrund für die unzureichende Jodversorgung dürfte aber in der zunehmenden Verwendung verarbeiteter Lebensmittel liegen. „Diese liefern heute den Hauptanteil des Salzes, das wir aufnehmen – sind jedoch meist mit unjodiertem Salz hergestellt“, sagt Schmidt. Ein Weg, um dem Jodmangel zu begegnen, könnte daher in der Verpflichtung von Lebensmittelherstellern liegen, in ihren Produkten ausschließlich jodiertes Speisesalz zu verwenden. Auch die Anhebung des Jodgehalts in jodiertem Speisesalz von derzeit 20 µg auf 25 µg pro Gramm Salz könnte dazu beitragen, trotz des begrüßenswerten Trends zur geringeren Salzaufnahme eine ausreichende Versorgung mit Jod zu gewährleisten. TRADITIONELLE UND FUNKTIONELLE FOOD- UND HEALTH- INGREDIENTS JAPANISCHE QUALITÄT SEIT MEHR ALS 70 JAHREN KONTAKTIEREN SIE UNS FÜR EIN VIDEO MEETING! Chia Produkte Coenzym Q10, 100 % wasserlöslich Fruchtpulver (SunAmla ® , SunCran ® , SunElderberry) Grüntee-Extrakte (Sunphenon ® , Teavigo ® ) Lösliche Ballaststoffe aus der Guarbohne (Sunfiber ® ) Matcha Pulver aus Japan, bio-zertifiziert Mikrowellen getrocknete Produkte (Frucht, Ei, Protein, Ballaststoff) Mineralstoffe (Fe, Zn, Mg) Moringa Extrakt Omega 3 (SunActive ® DHA Powder, SunActive ® Chia Oil Powder) Rohkaffeepulver (WGCP) Synthetisches & natürliches L-Theanin (Suntheanine ® , Sunphenon ® ) Vegane Fleischalternativen (Vegemeat) April 2021 TAIYO GmbH Hagener Str. 20 D-58285 Gevelsberg E-Mail: info@taiyogmbh.com www.taiyogmbh.com 13

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