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Die Reduktion von Verschwendung

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Beim Betrachten der Wertschöpfungskette durch die Optimierungs­Brille bleibt der Blick beengt. Durch die Verschwendungs­Brille eröffnen sich neue Perspektiven – zur Reduktion der Verschwendung.

Die Reduktion von

78 Wirtschaftsinformatik Schweiz Management-Ansatz Die Reduktion von Verschwendung Beim Betrachten der Wertschöpfungskette durch die Optimierungs-Brille bleibt der Blick beengt. Durch die Verschwendungs-Brille eröffnen sich neue Perspektiven – zur Reduktion der Verschwendung. Von Beat Troller der autor Beat Troller ist selbstständiger Management-Coach, Projektleiter und Unternehmensberater. Seine Firma u+me ist in Aarau angesiedelt. www.unme.ch Stellen Sie sich vor, das auf 10:00 bis 12:00 Uhr angekündigte Meeting endet bereits um 11:00 Uhr. Die acht Teilnehmenden sind irritiert. Was war denn das? Wir haben acht Stunden gespart. Durch gute Vorbereitung und klare Führung. Bei gleichbleibender Wertschöpfung. In der Schweiz entspräche dies einer Verschwendungsreduktion von ca. 10 Milliarden Franken. Jährlich. Die Rechnung, auf Annahmen basierend, ist einfach: 60 000 Firmen (jeder zehnte Betrieb in der Schweiz) multipliziert mit zehn Sitzungen pro Woche (Führungskräfte verbringen mindestens 40 Prozent ihrer Zeit in Meetings) multipliziert mit 47 Arbeitswochen multipliziert mit fünf Teilnehmern multipliziert mit einem Bruttostundenlohn von 100 Franken und dividiert durch zwei, denn wir sparen ja nur die Hälfte der Stunden, ergibt etwa diesen Betrag. Beeindruckend. Wertschöpfung immer mit Verschwendung? Sollen Meetings der Wertschöpfung zudienen, benötigen sie Kompetenz, Strukturen, Klarheit und Entscheidungen. Das Zusammenspiel dieser Faktoren reduziert automatisch Verschwendung. Deshalb sage ich: Nein, Verschwendung ist nicht erzwungen. Sie muss nicht sein. Dazu muss bei der Wertschöpfung die Aufmerksamkeit auf das (wirklich) Ganze gelegt werden. Nicht nur auf den Output (Effizienz), sondern auch auf den Outcome (Effektivität). Der Unterschied zwischen Wertschöpfung und Verschwendung ist bekannt: Wertschöpfung veredelt das Produkt aus Sicht des Kunden. Für die Verschwendung bezahlt der Kunde nichts. Ist leider so nicht ganz korrekt. Sehr wohl bezahlt er dafür – allerdings weiss er es meist nicht. Betrachten wir die Thematik durch die Brille eines Betriebswirtschaftlers (für ihn ist Wertschöpfung der Wert des Produkts abzüglich der Vorleistungen), wird diese Sichtweise klarer, denn für ihn sind die Vorleistungen ausnahmslos alle eingesetzten Materialien. Kunde zahlt den Preis – oder nicht? Der Wert des Produkts zeigt sich in der Preisbereitschaft des Kunden. Wenn aus seiner Sicht der Wert des Produkts passt, wird die Verschwendung im Produktionsprozess kritiklos mitbezahlt. Den Betriebswirtschaftler freuts. Problematisch wird es erst, wenn dessen Preisvorstellung unter den Kosten des Produzenten liegt. Dann müssen die Kosten gesenkt werden – etwa für Personal, für Fremdleistungen, eingesetzte Produkte etc. Statt Prozesse zu verbessern oder neu zu denken, reicht es somit völlig aus, die darin tätigen Menschen möglichst schlecht zu bezahlen. Frage ich nach den Kosten mit einem «Was?» und nicht einem «Warum?», bleibt mein Blick auf den Kostenarten und nicht auf den Kostenursachen wie Verschwendungen oder Verluste. Für eine echte Veränderung muss ich den Fokus ändern – oder sogar eine neue Linse verwenden. Die andere Welt der Ökonomen Das ist leider noch nicht alles. Lassen wir noch die Ökonomen zu Wort kommen. Für sie ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) die Summe der Wertschöpfungen aller Unternehmen aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Das heisst: alles inklusive der Verschwendungen. Diese Summe entspricht dem materiellen Wohlstand eines Landes. Somit unserem materiellen Wohlstand. Bedeutet: Die Summe der betrieblichen Verschwendungen steigert das BIP. Wie hat ein solches Denken je in unserer Welt Platz finden können? Die Zeit des Geozentrismus ist längst vorbei. Oder doch nicht? Gemäss der klassischen Ökonomie müssen wir uns keine Gedanken über Ausschuss, Lager, Überproduktion, Transport und Wartezeit machen. All das trägt zu unserem Wohlstand bei. Aus Sicht der Ökonomen. Ihrer Logik entsprechend wird dieser durch Überproduktion und Lagerhaltung bis hin zur Verschrottung gesteigert. Mit anderen Worten: Ihre Instrumente führen im Rahmen der optimierten Wertschöpfung zu einer Vernichtung (nicht beachteter) Werte und einem schlechten Umgang unter den Menschen. Lasst uns das ändern! Jetzt. St. Galler Management-Modell Einen Einblick in das System «Unternehmen» gibt das Neue St. Galler Management-Modell. Dabei werden in der Prozessperspektive die wertschöpfenden Abläufe beleuchtet. Quelle: Universität St. Gallen

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