Nutzen Sie jetzt die Energie der Sonne! - Das WIR-Magazin im ...

wir.in.gg.de

Nutzen Sie jetzt die Energie der Sonne! - Das WIR-Magazin im ...

aus der Redaktion

Am Anfang stand das Wort. Auch nicht Bibel-Kundige wissen dies. Für Journalisten

überdies wichtig: Am Anfang jeder Geschichte steht das Gespräch.

Nicht über-, sondern miteinander. Dies, um zu erfahren, wem was wo auf den

Nägeln brennt. Und: Was man voneinander und übereinander wissen sollte. Dazu

ist es üblich, dass Gesprächspartner auch Gast in Medienhäusern sind und an Redaktionskonferenzen

teilnehmen.

Das Wir-Magazin erscheint zwar nicht in einem „Medienhaus“, und die monatlichen

Abstimmungsgespräche finden in eher bescheidenen Rahmen statt. Dennoch sind

auch wir daran interessiert zu erfahren, wo wir wie noch ein Stück informativer,

besser und damit als Informationsquelle ein Stück unverzichtbarer werden können.

Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Redaktionskonferenzen für Außenstehende

zu öffnen. Konkret: wir laden nun mal für mal Entscheidungsträger in unsere

Runde, um u.a. auch darüber zu diskutieren, was wir füreinander tun können.

Zum Auftakt hat uns Kreisstadt-Bürgermeister Stefan Sauer besucht. Gut zwei

Stunden dauerte der Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Eine ganze Reihe von

Anregungen werden wir aufgreifen. Unser nebenstehendes Foto zeigt vor dem intensiven

Gespräch mit einer Fülle von Informationen aus erster Hand (im Uhrzeigersinn):

Tina Jung (Anzeigengestaltung, Künstler und Fotografie), W. Christian

Schmitt (Herausgeber), Bürgermeister Stefan Sauer, Michael Schleidt (Herausgeber)

und Kerstin Leicht (Anzeigen-Marketing, Terminkalender).

All diese Bemühungen sehen wir vor dem Hintergrund, unsere Leser in 21.000

Haushalten im Gerauer Land ganz nah an dem teilhaben zu lassen, was über den

Tag hinaus wichtig ist.

Zu Besuch in

der Redaktion

des Wir-Magazins

W. Christian Schmitt ist der für Redaktion

und Konzeption zuständige Herausgeber

des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

Hurlin_Mai_UV_v.indd 1 15.05.2009 14:53:23 Uhr


Worüber die Leute reden

Von Buchstaben, Lesehelfern

und der Feuerwehr

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Gelungener Auftakt zur 2. Staffel „Dichterlesungen

in der Kreisstadt“. Im gut 100 Personen fassenden

Öffentlichkeitsraum der Groß-Gerauer Volksbank wurde

die auch 2009 vier Abende umfassende Veranstaltungsreihe

in der bewährten Konstellation „bundesweit

bekannter Schriftsteller und Autor aus dem Gerauer

Land“ - mit Guntram Vesper (Göttingen) und Dr. Wolfgang

Fenske (Nauheim) eröffnet. Unser Foto zeigt (v.l.):

Volksbank-Vorstand Jörg Lindemann, Autor Vesper,

Moderator W. Christian Schmitt, Schauspielerin Ute Ehrenfels,

Autor Dr. Fenske und den Voba-Vorstandsvorsitzenden

Hans-Peter Born. Die nächste Veranstaltung

mit Ludwig Fels (Wien) und Ralf Schwob (Riedstadt)

findet am 17. Juni, 19.00 Uhr, statt. Siehe dazu auch

unseren Ausgehtipp auf Seite 27.

Hier dreht sich alles um die Feuerwehr. Sie sind nicht

nur Zwillingsbrüder, die Groß-Gerauer Jürgen und Andreas

Gronkowski, sie haben auch ein Hobby gemeinsam

– sie sammeln seit rund 30 Jahren u.a. Ärmelabzeichen

von Feuerwehren. Und besitzen – nach eigener

Einschätzung – „mit eine der größten Sammlungen

in Hessen“. Genauer: rund 2.500 dieser Exemplare

schmücken die heimischen Wände, dazu kommen noch

etwa 70 Feuerwehrhelme aus aller Welt.

4 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

Demnächst in „Wir“...

Für die Juni-Ausgabe u.a.

vorgesehen: Exklusiv-Interview mit

den Ärzten am Kreiskrankenhaus –

Dr. Manfred Geeren und

Dr. Roxana Sauer.

Groß-Gerauer Künstlerin

Tanja Leonhardt mit Buchstaben-Garten

im Offenbacher

Klingspor-Museum.

Dass sie extra für uns drei

ihrer Buchstaben für ein

WIR zusammengestellt hat, freut uns natürlich. Noch

mehr, dass sie jetzt ein Literatur-Projekt in Kooperation

mit dem Autor Franz Mon, dem Rudolf-Koch-Gymnasium,

dem Hessischen Rundfunk und dem Klingspor-

Museum realisieren konnte. Dies alles zum „Tag der

Literatur“ im Hessenland. Leider nicht in der Kreisstadt,

dafür aber im nicht allzu weit gelegenen Offenbach.

Macht Internet tatsächlich einsam? Nö, ganz im Gegenteil!

Im Rahmen der Internetplattform „wer-kenntwen“

gibt es ein Forum „Kindheitserinnerungen in GG“,

wo man sich – so teilt uns Ilka Hofmann mit – „kräftig

austauschen und über alte Zeiten amüsieren kann“.

Aber noch besser wäre natürlich „eine Ortsbegehung“,


23. Mai bis 19. Juni 2009

dachte man sich. So trafen sich jetzt „rund

20 Gerer und Ex-Gerer“ zu einem Stadtrundgang,

bei dem unser Mir-Gerer Kolumnist

Werner Hofmann die sachkundige

Führung übernahm.

Kreisstädtische Nordschule bietet via Mentor-Verein

Leselernhelfer an. Katrin Müller

Walde (li.), die 2. Vorsitzende des Bundesverbands

„Mentor – die Leselernhelfer“, präsentierte

unlängst im Beisein von Bürgermeister

Stefan Sauer und Rektorin Ina Vaupel ein

Projekt, das die „Lese- und Sprachkompetenz

von Mädchen und Jungen zwischen acht und

16 Jahren“ fördern soll. Info gibt es u.a. über

www.mentor-hessen.de.

Die Ausschuss-Vorsitzenden im Kreistag

(2). In einer kleinen Serie stellt das WIR-

Magazin die Vorsitzenden und deren Stellevertreter

jener fünf Ausschüsse vor, die sich

der Kreistag neu gewählt hat. Heute den

Ausschuss für Soziales mit der Vorsitzenden

Doris Hofmann und ihrem Stellvertreter

Karlheinz Wamser.

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Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

5


6 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

Nachgefragt (122)

Groß-Gerau demnächst

am Berliner Kabinettstisch?

Information aus erster Hand: Bundesminister Dr. Franz Josef Jung

im Gespräch mit W. Christian Schmitt.

Bundesverteidigungsminister

Dr. Franz

Josef Jung tritt zur

Bundstagswahl im

Herbst für die CDU –

in der Nachfolge von

Gerald Weiß – im

Wahlkreis Groß-Gerau

an. Das Wir-Magazin

hat bei ihm nachgefragt,

was er – der

seinen Wohnsitz nicht

im Landkreis hat –

über Land und Leute

weiß und wie er sich

seine künftige Präsenz

hier vorstellt.

Herr Dr. Jung, was fiele Ihnen, wenn Sie

z.B. Günter Jauch fragen würde, spontan

zu unserem Kreis und dem Gerauer

Land ein?

Dr. Jung: Ich bin mit dem Weinbau

groß geworden. Da fällt mir

gleich ein, dass Rüsselsheim

Ursprung des Rieslings ist. Die

Region ist ein traditionelles

Spargelanbaugebiet. Der Nordkreis

ist eher industriell geprägt

und liegt im Einzugsgebiet des

Frankfurter Flughafens sowie

der Städte Frankfurt, Wiesbaden

und Mainz. Groß-Gerau ist insgesamt

ein sehr schöner Landkreis

mit einer guten Mischung

aus Natur und Besiedlung, lebens-

und liebenswürdig.

Beim Politischen Aschermittwoch 2009

hat man Sie erstmals in der Kreisstadt

erleben können. Welche Erwartungen,

glauben Sie, verbinden die Menschen

hier mit Ihrer Kandidatur für den Kreis

Groß-Gerau? Etwa, dass man ihn in Berlin

mehr als bisher wahrnimmt?

Dr. Jung: Die Menschen des

Kreises Groß-Gerau wollen natürlich

optimal in Berlin vertreten

sein. Sie wünschen sich auch

weiterhin einen kompetenten

Ansprechpartner – das werde

ich sein. Dass jemand aus dem

Kreis Groß-Gerau bei der Kanzlerin

am Kabinettstisch sitzt,

hat sicherlich auch Vorteile für

die Interessenvertretung der

Bürgerinnen und Bürger.

Anders als Ihr Mitbewerber haben Sie

auch künftig Ihren Wohnsitz nicht innerhalb

der Kreisgrenzen. Wie werden Sie

– um möglichst nah an den Problemen

der Menschen zu sein – diesen vermeintlichen

Heimnachteil ausgleichen?

Während der Wahlkampfphase, aber

auch danach?

Dr. Jung: Ich bin in der Region

aufgewachsen und kenne den

Kreis Groß-Gerau sehr gut.

Wichtig ist, dass ich mich für die

Bürgerinnen und Bürgern tatkräftig

engagiere und deren Interessen

vertrete. Ich denke, dass

ich das gut umsetzen werde.


Ihre Kollegin im Bundeskabinett, Heidi

Wieczorek-Zeul, könnte Ihnen (auch

wenn das lange, lange her ist) sicher ein

paar Tipps geben, wie man Wahlen in

diesem Kreis gewinnen kann. Wie würden

Sie denn das Verhältnis zu ihrer Minister-

Kollegin von der SPD beschreiben?

Dr. Jung: Der Wahlkreis wurde

bei den zurückliegenden

Bundestagswahlen meist von

der SPD gewonnen. Insofern

ist es natürlich eine besondere

Herausforderung und ein

Ansporn, das Direktmandat

für die CDU zu gewinnen. Die

fachliche Zusammenarbeit mit

Frau Wieczorek-Zeul läuft gut.

Man kann im Kabinett gut und

vernünftig über Sachfragen dis-

bei Dr. Franz Josef Jung

Dr. Jung: Die Bürger, die mich

kennen, erleben mich durchaus

als lebensfrohen Menschen.

Richtig ist auch die Beobachtung,

dass ich ein Familienmensch

bin. Außerdem muss

man folgendes berücksichtigen:

Wenn ich beispielsweise

in Fernsehsendungen auftrete,

dann ist das meist verbunden

mit meinem Amt als Verteidigungsminister.

Zu dieser verantwortungsvollen

Aufgabe

gehört auch die entsprechende

Seriosität und Ernsthaftigkeit,

schließlich geht es bei uns auch

buchstäblich um Leben und

Tod. Vielleicht verstellt das mitunter

den Blick auf andere Wesensmerkmale.

Die Bürger, die mich kennen, erleben mich durchaus

als lebensfrohen Menschen.

kutieren - das empfinde ich als

sehr angenehm. Am Ende geht

es aber darum, das Beste für die

Bürgerinnen und Bürger herauszuholen.

Das sollte immer

im Vordergrund stehen. Ich

habe bisher zu Wahlen in Hessen

meinen Wahlkreis immer

direkt gewonnen und will das

auch in diesem Jahr tun.

Wahlen scheinen in zunehmendem

Maße auch Persönlichkeitswahlen zu

werden. Aus Fernsehsendungen kennt

man Sie zumeist als ernsten, etwas

unnahbar erscheinenden Minister. Wie

würden Sie sich denn selbst beschreiben

oder besser: dargestellt wissen?

GERAUER LAND

Welche Möglichkeiten lässt Ihr Terminkalender

als Verteidigungsminister, um

in der dann heißen Phase des Bundestagswahlkampfs

in Ihrem neuen Wahlkreis

präsent zu sein?

Dr. Jung: Als Verteidigungsminister

habe ich natürlich eine

ganze Reihe von nationalen

und internationalen Verpflichtungen.

Das hindert mich aber

nicht, im Wahlkreis präsent zu

sein. Ich habe ja auch schon eine

ganze Reihe von Terminen im

Kreis gemacht. Ich werde schon

vor und während der kurzen

Phase des Wahlkampfes den

Kreis bereisen, um direkt mit

Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

7


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8 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

Nachgefragt (122)

den Bürgerinnen und Bürgern

in Kontakt zu kommen.

In der Wahlkabine ist letztlich dann die

oft maßgebliche Frage: Was hat mir der

Kandidat, dem ich meine Stimme gebe,

zu bieten? Welche Wahlempfehlungen

könnten Sie einem noch Zögernden geben?

Dr. Jung: Wir erleben gerade

wirtschaftlich schwierige

Zeiten. Es ist leider absehbar,

dass es in den nächsten Monaten

nicht einfacher wird. Es ist nicht

die Zeit für linke Experimente.

Ausgehtipp

Die CDU hat in ihrer Geschichte

immer wieder gezeigt, dass sie

das Vertrauen der Bevölkerung

hat, um Krisen zu meistern. Wo

die CDU regiert, da geht es den

Menschen besser. Ich stehe für

diese Partei und werde mich

dafür einsetzen, dass in Berlin

die richtigen Rahmenbedingungen

gesetzt werden, damit

wir die Krise meistern und gestärkt

aus ihr hervorgehen. Und

das wird auch dem Kreis Groß-

Gerau nutzen.

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt

Büttelborner Fußballgala

Erneut ist es den Verantwortlichen

gelungen, ein prominentes

Teilnehmerfeld zusammenzustellen,

das wieder

Jugendfußball auf höchstem

Niveau verspricht. Wie in den

vergangenen Jahren sind erneut

Nachwuchsteams von Vereinen

aus ganz Deutschland am Start,

und der gute Ruf des Büttelborner

Turniers hat dazu geführt,

dass mit dem FSV Spandauer

Kickers sogar ein Verein aus

Berlin in Büttelborn zu Gast ist.

Beim F-Jugendturnier, das am

Samstag, 06. Juni, stattfindet,

sind folgende Mannschaften

vertreten: 1. FC Nürnberg, FSV

Ludwigshafen-Oggersheim, SV

Waldhof Mannheim, SV Darm-

stadt 98, Kickers Offenbach, SG

Bruchköbel, FSV Spandauer

Kickers, SG Höchst, Eintracht

Frankfurt, Viktoria Griesheim

sowie zwei Teams der SKV Büttelborn.

Einen Tag später, am

Sonntag, 07. Juni, sind bei den E-

Jugendlichen folgende Vereine

am Start: Fortuna Düsseldorf,

TSG Wieseck, FSV Ludwigshafen-Oggersheim,

Karlsruher SC,

Eintracht Frankfurt, SV Wehen-

Wiesbaden, 1. FC Nürnberg, FSV

Frankfurt, SV Darmstadt 98,

SV Waldhof Mannheim sowie

die beiden Büttelborner Vertretungen.

Die Turniere beginnen

an beiden Tagen um 10.45 Uhr

und werden gegen 17.00 Uhr beendet

sein.

Zur Person

Dr. Franz Josef Jung, geboren

am 5. März 1949

in Erbach; verheiratet;

drei Kinder. Seit 1998

stellv. Landesvorsitzender

der CDU Hessen, seit

1998 Mitglied des Bundesvorstandes

der CDU

Deutschlands, 1999 bis

2000 Minister für

Bundes- und Europaangelegenheiten

und Chef

der Staatskanzlei in Hessen,

2003 bis 2005 Vorsitzender

der CDU-Fraktion

im Hessischen Landtag,

seit 2005 Mitglied

des Deutschen Bundestages,

seit November

2005 Bundesminister der

Verteidigung.

Ulrich Rein ist

Pressesprecher beim

SKV Büttelborn, Abt.

Fußball;

Tel.: 06152-54581.

Zum sechsten Mal veranstaltet

die Fußballabteilung

der SKV Büttelborn

am 06. und 07.

Juni Jugendfußballturniere

für E- und F-Jugendmannschaften

auf

dem Sportgelände am

Berkacher Weg.


aus dem Landtag (3)

Zwischen Gesprächen

und Spargelessen

Das Thema, das uns alle im

Kreis beschäftigt, ist die

Zukunft von Opel. Gemeinsam

mit meinem Kollegen

Patrick Burghardt bin ich in

ständigem Kontakt mit dem Ministerpräsidenten

Roland Koch,

um uns aktuell zu informieren.

Das ist im Übrigen völlig unkompliziert;

ein Gespräch während

der Plenarsitzung oder in

der Fraktionssitzung ist jederzeit

möglich. Auch bei Opel

direkt haben Patrick und ich

uns informiert. Wir hoffen und

wünschen, dass Opel eine gute

Zukunft hat und die Probleme

gelöst werden können. Das ist

aber vor allem von GM in den

USA abhängig.

Neben der Arbeit in Wiesbaden

steht natürlich der Wahlkreis

im Mittelpunkt. Inzwischen

habe ich mit allen Bürgermeistern

im Wahlkreis 48

gesprochen, um die Probleme

und Wünsche vor Ort zu erfahren.

Aus diesen Gesprächen

entstehen dann wieder Termine

in Wiesbaden, Kontakte zu Ministern,

Staatssekretären und

Behörden. Auch parlamentarische

Initiativen basieren auf

diesen Gesprächen. Exemplarisch

seien genannt: Wie ist

der Stand der Planungen für

die Südumgehung Mörfelden?

GERAUER LAND

Wie geht es mit der Umgehung

Dornheim weiter? Und was passiert

mit dem Fagro-Gelände in

Groß-Gerau?

Ein Höhepunkt im Kreis waren

die Gewerbeschau und der Autosalon

in der Kreisstadt. Bei der Eröffnung und

dem anschließenden Rundgang konnte

ich mit vielen Gewerbetreibenden und

Bürgerinnen und Bürgern sprechen. Das

Wochenende war eine gelungene Veranstaltung

und ein überzeugender Beweis

der Leistungskraft unserer Gewerbetreibenden

und mittelständischen Unternehmen.

Wichtig

ist mir der

Kontakt zu

den Bürgerinnen

und

Bürgern. Ich

habe mich sehr gefreut, eine Besuchergruppe

aus Büttelborn in Wiesbaden zu

begrüßen, an einem Samstag, und mit ihnen

über die Politik im Land zu diskutieren.

Wenn Sie Interesse haben, sprechen

Sie mich an.

Nicht nur die Politik ist wichtig. Kulinarisch

haben wir jetzt eine gute Zeit im

Kreis: Es ist Spargelzeit. Der Auftakt zu

den Groß-Gerauer Spargeltagen in Büttelborn

war ein Erlebnis und ein Genuss. Das

hat sich sogar bis Berlin herum gesprochen,

Minister Dr. Franz-Josef Jung konnte

der Verlockung nicht widerstehen und

testete den Gerauer Spargel.

Günter Schork

ist Landtagsabgeordneter

der CDU;

guenter_schork@yahoo.de

Ich habe mich sehr gefreut,

eine Besuchergruppe aus Büttelborn

in Wiesbaden zu begrüßen


Hauptuntersuchung (HU) 57

Abgasuntersuchung (AU) ab 24

Änderungs-, Anbauabnahmen ab 31

Dr. Henning Müller

ist Zugführer beim

THW Groß-Gerau;

henmuell@aol.com

und das THW (1)

Spezialisten aus der Kreisstadt

sind weltweit im Einsatz

THW, das steht für

Technisches Hilfswerk.

Schon kleine

Kinder wissen es, das

sind „die mit den

blauen Autos“. THW

könnte aber auch stehen

für: „Technische

Hilfe Weltweit“, denn

Groß-Gerauer Helfer

sind überall auf der

Welt unterwegs, wo

ihre helfenden Hände

gebraucht werden.

Wissen Sie was ein „Lift“

ist? Manche verbinden

mit dem Begriff ein

Erfrischungsgetränk, andere

denken an einen Aufzug. Für

die THW-Helfer in Groß-Gerau

bedeutet ein „Lift“, eine durchwachte

Nacht, puren Stress und

erfüllende Hilfe für Menschen

in Not. „Lift“, so kürzen die

THW-Logistiker aus der Kreisstadt

einen Einsatz der Spezialeinheit

SEElift ab. SEElift

wiederum steht in bestem Beamtendeutsch

für „Schnelleinsatzeinheit

Logistikabwicklung

im Lufttransportfall“ und ist

ein echtes Groß-Gerauer Baby.

Groß-Gerauer THW-Helfer

haben schon vor Jahren ein

Logistikverfahren entwickelt,

dass es in Zusammenarbeit mit

dem Frankfurter Flughafen und

den dortigen Behörden dem

THW ermöglicht, in kürzester

Zeit, nämlich in maximal sechs

Stunden nach einem Erdbeben

bereits im Flugzeug zu sitzen,

auf dem Weg rettende Hilfe für

Verschüttete zu leisten. Ein besonderes

Verfahren hierfür ist

deshalb notwendig, weil es den

Katastrophenschützern mit Rettungshunden

und schwerem

Gerät nicht wie einem Touristen

möglich ist, drei Stunden

vor Abflug am Flughafen einzuchecken.

Zu knapp ist die Zeit, um

die Mannschaft zu alarmieren,

Absprachen mit Arbeitgebern

zu treffen – das THW arbeitet

rein ehrenamtlich -, und das

Einsatzteam zum Flughafen

zu bringen. Deshalb müssen

die Groß-Gerauer Logistiker

schnell sein, Zolldeklarationen

zu fertigen, Sicherheitskontrollen

bei der Bundespolizei

durchzuführen und Gefahrgut

zu deklarieren. Hierin sind die

THWler aus Groß-Gerau derartige

Spezialisten geworden, dass

schon seit rund zehn Jahren die

bundesweit einzige Spezialeinheit

SEElift in diesem Ortsverband

beheimatet ist. Mit bis zu

100 Einsätzen und rund 4.000

Einsatzstunden pro Jahr bedeutet

das viel Arbeit und Verantwortung

auf den Schultern der

ehrenamtlichen Helfer. Aber

die Arbeit lohnt sich: Seit 1999

konnte SEElift deutsche Hilfe

in über 20 notleidende Länder

auf den Weg bringen; vom Iran

über Taiwan bis zu China, Myanmar

und Kolumbien.


Politik gehört

auf den Stundenplan

Klaus Meinke ist

Studiendirektor a.D.

und Kommunalpolitiker

in Groß-Gerau;

klaus.meinke@

t-online.de

Zu meinen Schülerzeiten

hieß das Fach

„Sozialkunde“ und in

der Oberstufe des

Gymnasiums „Gemeinschaftskunde“.

Nun heißt der Unterricht

„Politik und

Wirtschaft“ in der

Oberstufe und in

einem Halbjahr des

Jahrgangs 12 muss

die Funktion von

Wirtschaftssystemen

behandelt werden.

und die Pauker (5)

Da aber im Jahrgang 13

die Belastung der Schülerinnen

und Schüler in

der Vorbereitung auf das Abitur

nicht zu groß werden soll,

können sie dieses Fach nach

dem Jahrgang 12 abwählen und

ihre Verpflichtungen im gesellschaftswissenschaftlichen

Fachbereich mit Geschichte und

Religion/Ethik abdecken.

Wir leisten es uns also, diejenigen

mit der besten Bildung,

die dann an die Universitäten

dürfen, die also eines Tages

Führungspositionen in unserer

Gesellschaft besetzen sollen,

mit recht eingeschränktem

Grundwissen und Verständnis

über diese Gesellschaft in Verantwortung

zu entlassen. Dann

wundern wir uns, wenn Führungskräfteverantwortungslos

gegenüber der Gesellschaft

handeln?! Wir wundern uns,

und nach Wahlen äußern Politiker

und Journalisten dann wieder

ihr Entsetzen über neuerlich

gesunkene Wahlbeteiligung.

Gleichgültig mit welchem

Vereinsvertreter man spricht,

alle berichten von zurückgehendem

Engagement, von

Überalterung der Vorstände.

Vereine und Ehrenämter sind

aber wichtige Bausteine in einer

demokratischen Gesellschaft.

Sie tragen wesentlich zu ihrem

Erhalt bei, und all die sinnvollen

Arbeiten und Aktivitäten, die in

Vereinen geleistet werden, aus

Steuermitteln zu finanzieren,

würde zu einer Steuerbelastung

führen, die keine Volkswirtschaft

ertragen könnte und keine

Bürger bezahlen wollten.

Stelle man sich zum Beispiel

nur einmal vor, was dann

die rund 23.000 allein bei der

Feuerwehr in Groß-Gerau im

letzten Jahr geleisteten Stunden

mit einem Stundenlohn von

zehn Euro die Stadtkasse belasten

würden. Oder die Stunden

beim DRK oder beim THW oder

in Sport- und Turnvereinen

oder, oder, oder!

Was das mit Schule zu tun

hat? Wenn wir uns unsere Demokratie

erhalten wollen, die

uns jetzt immerhin über 60 Jahre

Frieden und relativen Wohlstand

gebracht hat, müssen wir

die nachwachsenden Generationen

auch dazu erziehen, sich in

diese Demokratie einzubringen.

Sie als ihre Staatsform zu wollen

und zu stützen, z.B. durch ihr

Engagement in Vereinen, Organisationen

oder auch Parteien.

Dazu muss die Schule einen

wichtigen Beitrag leisten. Aber

mit gestrichenen Lehrinhalten

und gekürztem Unterricht wird

das genau nicht erreicht!

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Bewegung gibt’s

auch auf Rezept

Vor fast einem Jahr

hat der Kreis Groß-

Gerau zusammen mit

dem Sportkreis und

dem Landessportbund

Hessen das „Netzwerk

Sport und Gesundheit“

gestartet.

Das Wir-Magazin hat

bei Klaus Astheimer,

dem Kreissportbeauftragten,

nachgefragt.

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Nachgefragt (123)

Herr Astheimer, sagen Sie – zur Erinnerung

– doch bitte noch einmal, um was

es bei diesem Projekt eigentlich gehen

sollte.

Klaus Astheimer: Die Förderung

der Gesundheit ist eine wichtige

Aufgabe des Staates und vieler

gesellschaftlicher Organisationen.

Aber auch jeder Einzelne

kann und sollte etwas für seine

Gesundheit tun. Sport und Bewegung

stehen dabei im Mittelpunkt.

Denn körperliche Fitness

ist eine wichtige Grundlage für

ein gesundheitsbewusstes Leben.

Erfreulich viele Menschen

haben dies schon erkannt und

sind auf ganz unterschiedliche

Weise sportlich aktiv. Dennoch

besteht aus Sicht des Kreises

weiterer Handlungsbedarf:

Rund ein Viertel aller Krankheitskosten

hängen mit Bewegungsmängeln

zusammen,

und immer mehr Kinder fallen

bei den Schuleingangsuntersuchungen

durch Übergewicht

und motorische Mängel auf.

Dem wollten wir im Kreis Groß-

Gerau entgegenwirken. Schon

in dem vor kurzem fortgeschriebenen

Sportentwicklungsplan

hatte der Kreis den Aufbau

eines „Netzwerkes Sport und

Gesundheit“ als einen Schwerpunkt

herausgearbeitet. In diesem

Zusammenhang wurde ein

Arbeitskreis ins Leben gerufen,

der mit dem „Rezept für Bewegung“

im August 2008 seine erste

Aktivität gestartet hatte. Bei

dieser Maßnahme werden Patienten

von ihrem Arzt mit einem

„Rezept“ ausgestattet, mit dem

sie bei einem Sportverein oder

der Kreisvolkshochschule an

einem Gesundheitssportkurs

teilnehmen sollen.

Wie sieht – nachdem die „Testphase“

wohl vorbei ist – heute dieses Netzwerk

aus? Wer alles ist darin eingebunden?

Klaus Astheimer: Eingebunden

in dieses Netzwerk sind derzeit

rund 90 Ärzte oder Arztpraxen

und 39 Sportvereine sowie die

Kreivolkshochschule. Wir sind

derzeit dabei, die ersten Ergebnisse

bei den Ärzten und den

Vereinen abzufragen. Weitere

Partner im Netzwerk sind neben

der Ärzteschaft und dem

Sport das Staatliche Schulamt,

Krankenkassen und Verwal-


tungsbereiche wie das Gesundheitsamt

und die Kindertagesstättenfachberatung.

Und das wohl Wichtigste: was haben die

Bürger von all dem?

Klaus Astheimer: Mit diesem

Netzwerk wollen wir die Bevölkerung

für den Zusammenhang

von Sport und Gesundheit

sensibilisieren, damit die Menschen

langfristig ihre Lebensqualität

erhalten können. Dabei

wissen wir sehr wohl, dass Prävention

ein Prozess ist, der sich

über Jahre hinweg entwickeln

muss. Wir hoffen aber, dass

die Botschaft erkannt und von

der Bevölkerung angenommen

wird. Dadurch kann sicherlich

auch unser Gesundheitssystem

langfristig entlastet werden.

Ich nehme an, dass dieses „Netzwerk“

für Erweiterungen nach wie vor offen ist.

Wer kann sich da wie einbringen und an

wen wenden?

Klaus Astheimer: Das „Rezept

für Bewegung“ war die er-

bei Klaus Astheimer

ste Aktivität des „Netzwerkes

Sport und Gesundheit im Kreis

Groß-Gerau“. Ein weiterer

Schwerpunkt wird in nächster

Zeit die Gesundheitsförderung

im Bereich von Kindern und

Jugendlichen sein. Hier wollen

wir mit verschiedenen Aktivitäten

dazu beitragen, dass

die Altersstufen bis zehn Jahre

an Bewegungsmöglichkeiten

herangeführt werden, um die

dort vorhandenen Defizite wie

Übergewicht und mangelnde

Motorik langfristig beheben zu

können. Wir hoffen dabei auf

die Partnerschaft mit Kindergärten

und Schulen ebenso wie

mit den Turn- und Sportvereinen,

die bereits enge Kooperationen

mit diesen Einrichtungen

pflegen. Ansprechpartner hierfür

sind der Fachbereich Kultur,

Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung

(Tel. 06152-/989422)

oder die Service Stelle Sport des

Sportkreises Groß-Gerau (Tel.

06152-989181).

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt.

Dabei wissen wir sehr wohl, dass Prävention ein Prozess ist,

der sich über Jahre hinweg entwickeln muss. Wir hoffen aber,

dass die Botschaft erkannt und von der Bevölkerung

angenommen wird. Dadurch kann sicherlich auch

unser Gesundheitssystem langfristig entlastet werden.

Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

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1414 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

im Stadtmuseum (16)

Römische Hochkaräter

gehen auf Reisen

Die Römische Geschichte in

Groß-Gerau ist seit dem

Jahre 2007 in der Dauerausstellung

des Stadtmuseums

mit zahlreichen Exponaten präsentiert

und erfreut sich insbesondere

bei den Schulen großer

Aufmerksamkeit. Tatsächlich

kann Groß-Gerau mit einem

Fundbestand aufwarten, der die

ganze Bandbreite römischer Provinzialkultur

vom Tischgeschirr

über das Badewesen bis zur Götterwelt

lebendig werden lässt.

Unter den Funden befinden

sich manche Objektgruppen,

die nicht nur für die regionale

Geschichte von Bedeutung

e-Mail aus Masatepe (5)

Die verbleibende

Zeit nutzen

Langsam wird es richtig heiß

in Masatepe. Beständig steigen

die Temperaturen, in

dieser Woche sind allgemein

„vacaciones“ angesagt. Die

Schüler haben schulfrei, und

auch wir werden die Woche zu

Exkursionen mit unseren Gastfamilien

nutzen und für eine

Woche mit unserem Unterricht

sind, sondern das Interesse der

Fachwelt finden. Dazu gehören

die campanischen Bronzeeimer,

die in den Groß-Gerauer

Gemarkungsteilen Schindkaute

und Sandschließ (nördlich der

Kläranlage) gefunden wurden.

Ihre Besitzer waren Germanen,

die mit diesen luxuriösen römischen

Importgütern Anfang

des 1. Jahrhunderts n. Chr. im

Ried nachzuweisen sind. Es

wird angenommen, dass sie für

die Römer im noch nicht okkupierten

Ried Grenzschutzaufgaben

wahrgenommen haben

könnten und das langsame

Vordringen der römischen Be-

pausieren.

Inzwischen

unterrichte

ich, zusätzlich

zu den

Christian Hopp

ist Abiturient aus

Nauheim;

c.hopp@gmx.ch

bereits begonnenen Kursen,

dreimal wöchentlich abends jeweils

eine Stunde einen intensiven

Englischkurs. Das Interesse

war von Beginn an sehr groß


Jürgen Volkmann ist Leiter

des Stadtmuseums der

Kreisstadt Groß-Gerau;

juergen.volkmann@gross-gerau.de

siedelung vom Legionsstandort

Mainz aus vorbereiteten.

Die Groß-Gerauer Funde

sollen nun seit 16. Mai und bis

11. Oktober in Detmold als Teil

der großen Ausstellung „IMPE-

RIUM KONFLIKT MYTHOS“

die Germanen-Politik der Römer

anschaulich werden lassen.

Anlass für das an drei Museumsstandorten

(Haltern, Kalkriese

und Detmold) geplante Vorha-

und noch immer habe ich um

die 60 Schüler. In Deutschland

würde man meinen, eine solche

Gruppe zu unterrichten sei

unmöglich. Hier geht es sehr

wohl. Dies sind einmalige pädagogische

Erfahrungen. Auch

diese Schüler sind Freiwillige

aller Altersgruppen von neun

bis beinahe 50.

Bewundernswert ist, dass

viele Erwachsene den ganzen

Tag sehr hart arbeiten und

dennoch die Motivation haben,

abends eine Stunde Englisch zu

lernen. Natürlich gibt es auch

Kinder, die nur auf Wunsch

ihrer Eltern dort sind. Diesen

GERAUER LAND

ben ist die Varusschlacht oder

auch „Schlacht im Teutoburger

Wald“ im Jahre 9 n. Chr. Die Supermacht

Rom musste sich hier

nach der bitteren Niederlage, die

ihr der junge Germane Arminius

- vormals Offizier in römischen

Diensten - zugefügt hatte, vom

Vorhaben verabschieden, die

römische Grenze bis an die Elbe

zu verlegen. Bei uns verlief die

Geschichte anders. Nach einigen

Wirren im römischen Reich

gelang es unter Kaiser Vespasian

(69 – 79 n. Chr.) Auf Esch ein

Kastell zu errichten, an das sich

eine zivile Siedlung anschloss.

Von den Bewohnern sind uns

über 800 Grabinventare erhalten,

die uns einen anschaulichen

Einblick in die römische

Zeit hier in Groß-Gerau geben.

„Hochkarätige Exponate“ versprechen

die Aussteller dieses

wohl größten kulturgeschichtlichen

Ausstellungsereignisses

in diesem Jahr – und Groß-Gerau

ist mit vertreten!

habe ich aber bereits einige

Male deutlich ihre Grenzen aufgezeigt.

Einige Schüler haben

Vorkenntnisse, allerdings meist

unsystematisch und bruchstückhaft,

weshalb ich auch

noch einmal die Grundlagen

wiederhole, stets verbunden

mit praktischen Anwendungen

und Übungen.

Mit etwas Melancholie stelle

ich fest, dass die „Halbzeit“

meines Dienstes bereits überschritten

ist. Nichtsdestotrotz

möchte ich die verbleibende Zeit

nutzen, um meine Projekte auszubauen

und bereits bestehende

Freundschaften zu pflegen.

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Europawahl

Nur wer wählt, nimmt Einfluss

Ismail Özdogan ist

Vorsitzender des

Groß-Gerauer Vereins

„Generation X –

gelebte Integration“;

ismail@oezdogan.net

Die Europawahl

bzw. Europa

wird von

vielen einfach unterschätzt.

Dabei

wird unser Alltag

doch gerade von

diesem Bündnis

(mit-)bestimmt, ja

sogar vorgegeben.

Viele, der hier lebenden

Menschen,

scheinen bei der

ganzen Rede um

das „Abwracken“

von Gebrauchsgütern

oder der Senkung

von Steuern

vergessen zu haben, dass die meisten Vorgehen

des nationalen Gesetzgebers gerade

auf Entscheidungen der einschlägigen

Gremien auf EU-Ebene zurückzuführen

sind. Und dies insbesondere auch im Bereich

des Schutzes von uns Bürgern, ob als

Ich bin Europäer, also wähle ich am 7. Juni!

Verbraucher oder Arbeitnehmer, oder aber

im Bereich der Harmonisierung innerhalb

des Unions- bzw. Gemeinschaftsgebietes,

so z.B bei Aktivitäten im Wirtschaftssektor.

Europa und damit auch Deutschland

haben eine Verantwortung. Sie müssen

sich für die Menschen, die in allen Teilen

GERAUER LAND

des Landes leben und dies unabhängig

davon, ob diese bereits seit Generationen

hier leben oder erst Bestandteil geworden

sind, einsetzen. Dennoch lässt das Entstehen

eines „Wir-Gefühls“ noch auf sich

warten. Genau so ist es auch mit dem Miteinander

der Kulturen. Wie sollte dies anders

funktionieren, als durch ein vereintes

und starkes Europa der Vielfalt, frei von

einem etwaigen Nationalismus?! Europa

kann Werte für uns alle definieren. Europa

kann uns auch Mittel in die Hand geben,

ähnlich wie eine Fackel bei völliger Dunkelheit,

damit wir unseren Weg in einer

globalisierten Welt finden können. Diese

Werte könnten beispielsweise lauten: Freiheit,

Gleichheit, Toleranz und Humanität.

Hierfür benötigt Europa aber mehr

Souveränität. Und dies wird nur erreicht,

indem die richtigen Signale gesetzt werden.

Eine hohe Wahlbeteiligung wäre

solch ein Signal!

Und dies gilt hierzulande nicht nur

für die Bürger, die über die deutsche

Staatsbürgerschaft

verfügen. Auch

die 2,1 Millionen

in Deutschland lebenden

Bürger der

anderen 26 Mitgliedstaaten

der Europäischen Gemeinschaften

(Unionsbürger) können an der

Europawahl teilnehmen.

Nur der aktive Wähler kann „mitbestimmen“,

um entscheidend Einfluss auf

die Gestaltung des „Alltags“ nehmen zu

können. Deshalb: Ich bin Europäer, also

wähle ich am 07. Juni!

Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

7. Juni 2009

Am 7. Juni steht die Wahl der Abgeordneten

des Europäischen Parlaments an.

Die Wähler haben diesmal nur eine Stimme.

31 Parteien treten mit Kandidaten

an, von denen die meisten den Bürgern

im Gerauer Land jedoch weniger bis

überhaupt nicht bekannt sind. Das Wir-

Magazin hat bei CDU, SPD, FDP und

Grünen nach Kandidaten mit „Hessenbezug“,

also den jeweiligen Landes-Spitzenkandidaten,

gefragt – mit folgendem

Ergebnis:

CDU: Michael Gahler,

Hattersheim-Okriftel;

www.michael-gahler.eu

SPD: Udo Bullmann,

Gießen;

www.udo-bullmann.de

FDP: Dr. Wolf Klinz,

Königstein;

www.wolf-klinz.de

Grüne: Martin Häusling,

Bad Zwesten;

www.martin-haeusling.de

Der CDU-Kandidat ist dabei der Einzige,

der über das „Europabüro Michael Gahler“

in der Kreisstadt (Odenwaldstr. 5)

direkt erreichbar ist.

17


aus der Kreisstadt

Stolpersteine nicht für

Polarisierung missbrauchen

Stefan Sauer ist Kreisstadt-

Bürgermeister;

Tel. 06152-716227

„Gedenken an NS-Opfer, keine

Stolpersteine in Groß-Gerau“,

so berichtete der Hessische

Rundfunk direkt aus der Stadtverordnetenversammlung

am

5. Mai 2009.

Stolpersteine

Argumente

für Stolpersteine

Ich bin sehr zufrieden mit

dem Verlauf der Diskussion,

denn die politisch Verantwortlichen

haben sich zu dieser

sehr anspruchsvollen Thematik

sachlich und respektvoll ausgetauscht.

In Groß-Gerau ist

die Erinnerungskultur fester

Bestandteil unseres Gemeinwesens,

die von zahlreichen

Bürgerinnen und Bürgern aktiv

mitgetragen und gestaltet wird.

Der Wunsch des Evangelischen

Dekanats nach einer Verlegung

von „Stolpersteinen“ hatte im

Stadtparlament zu unterschiedlichen

Auffassungen über weitere

und neue Formen der Erinnerungskultur

in Groß-Gerau

geführt.

Die Beiträge bestätigten

meinen Eindruck, dass es nicht

um die Frage geht, „ob“ wir

erinnern, sondern lediglich

1. Stolpersteine zeigen, wo ehemalige Bürger bis zu ihrer Flucht, Vertreibung oder Deportation

wohnten. Weil auch in vielen anderen Kommunen Stolpersteine verlegt sind, er-

gibt sich ein breites Netz einer solidarischen Erinnerungskultur mit Wiederer kennungswert.

2. Weil Stolpersteine dezentral über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, wird besonders

deutlich, dass die auf ihnen genannten jüdischen Menschen „als Nachbarn mitten

unter uns“ gelebt haben.

3. Name, Geburts- und Todesdaten und Angaben über das persönliche Schicksal auf

den Stolpersteinen helfen, den betreff enden Menschen als Individuum zu zeigen.

Für Stadtrundgänge ergeben sich konkrete Stationen, an denen über die soziale

Verfl echtung dieser Menschen in die Groß-Gerauer Gesellschaft erzählt werden kann.

4. Anders als Grabsteine verorten Stolpersteine den einzelnen Menschen an seiner

authentischen Wohn-, Lebens- und Arbeitsstätte. Unter Umständen werden Familien

wieder vor ihren ehemaligen Wohnstätten zusammengeführt.

5. Anders als eine Namenstafel am Platz der ehemaligen Synagoge, berücksichtigen

Stolpersteine die Tatsache, dass nicht jeder jüdische Bürger eine Beziehung zur

Synagogengemeinde hatte.

Evangelisches Dekanat Groß-Gerau

Helwigstraße 30, 64521 Groß-Gerau

www.gross-gerau-evangelisch.de

Hessischer Rundfunk vor Ort: Auf Eklat vergeblich gehofft.

nach dem „Wie“. Es gibt im

Groß-Gerauer Stadtparlament

einen breiten Konsens über

die Verpflichtung zur Erinnerung

an die jüdischen Opfer

des Nationalsozialismus, dies

wurde erneut deutlich. Dieser

Konsens erlaubt es aber auch,

dass es in einem demokratisch

legitimierten Gremium unterschiedliche

Auffassungen über

die Wege geben kann - und dies

gilt es ebenfalls hoch zu halten.

Wir wissen, dass die Meinungen

über die Idee der Stol-

6. Weil Stolpersteine im öff entlichen Raum verlegt werden, ist keine Zustimmung

des Hauseigentümers nötig.

7. Die Übernahme einer persönlichen Patenschaft für einen Stolperstein unterstreicht

die individuelle Einzigartigkeit und fi nanziert gleichzeitig die Aktion.

Auch nach einer Stolpersteinverlegung sind z. B. Pfl egepatenschaften denkbar,

bei denen auf die Unversehrtheit der Messingplättchen geachtet wird.

8. Zu jedem verlegten Stolperstein können individuelle Details über den Betroff en

(Familie, Beruf, Schicksal u.a.m.) unter www.erinnerung.org abgerufen werden.

9. Stolpersteine konfrontieren Passanten im Alltag auf Schritt und Tritt mit der

Erinnerung an verlorene Mitbürger, anders als ein zentraler Gedenkort, um den

man einen großen Bogen machen kann.

10. Anders als eine zentrale Gedenktafel können Stolpersteine nach und nach ergänzt

werden, falls im Nachhinein weitere Personen identifi ziert werden. Weitere Informationen,

Aktionen oder Veröff entlichungen zum Gedenken an die Opfer des

Nationalsozialismus sind möglich und sinnvoll.

FÖRDERVEREIN

JÜDISCHE GESCHICHTE UND KULTUR

IM KREIS GROSS-GERAU e.V.

NEUGASSE 43, 64560 RIEDSTADT

persteine in der öffentlichen

Diskussion auseinandergehen

– selbst in den jüdischen Gemeinden

wird das Thema sehr

kontrovers gesehen. Der bisher

geäußerte Wunsch, nach weiteren

Möglichkeiten unserer

Erinnerungsarbeit zu suchen,

verdient meines Erachtens

Respekt und auch Zeit zur

grundlegenden Recherche und

Diskussion. Hierzu wird die

Verwaltung beitragen. Es war

mir daher wichtig, dass in der

Beratung der Fokus nicht allein


auf die Stolpersteine gerichtet

wird. Wir müssen den Weg beschreiben,

wie wir gemeinsam

weitere Formen eines würdigen

Erinnerns an das unfassbare

Geschehen finden können.

Im Übrigen wird die Glaubwürdigkeit

einer weiterentwickelten,

angemessenen Erinnerungskultur

nach meiner

Auffassung auch daran gemessen,

ob wir neben dem Gedenken

an die jüdischen Mitbürger

auch diejenigen Opfer einbeziehen,

die im Zuge der „Rassengesetze“,

etwa als Euthanasieopfer

oder auch als politisch Verfolgte

und Deserteure von den Nazis

umgebracht wurden.

Darüber lohnt es nachzudenken

und hierbei sind Anstrengungen

zu unternehmen,

die über das Ja oder Nein zu

Stolpersteinen weit hinausgehen.

Wichtig ist mir der breite

Konsens, nicht die Polarisierung.

Ich bin zuversichtlich,

dass dies gelingt.

in der Kirche (55)

Merk-würdige

christliche Feiertage

Nun ist sie wieder da, die

Zeit des Frühsommers,

der langen Wochenenden

(sofern man sich den Freitag

frei nehmen kann) und der

merkwürdigen christlichen

Feiertage, der wir diese langen

Wochenenden verdanken.

Christi Himmelfahrt, Pfingsten

und Fronleichnam, letzteres übrigens

ein katholisches Fest.

Was genau soll man sich

z.B. unter Christi Himmelfahrt

vorstellen? Ist diese Vorstellung

einer Himmelfahrt nicht hoffnungslos

überholt durch die Bilder

von fernen Galaxien? Wer

nun mehr über diese Feiertage

erfahren will und etwa die Bibel

aufschlägt, wird überrascht

feststellen, dass nur ein einziger

Evangelist, nämlich Lukas,

von einer Himmelfahrt Christi

erzählt. Aber Lukas war ein

kluger Schriftsteller. Er wollte

seinen Lesern auf anschauliche

Weise näher bringen, dass Jesus

sich nun trotz seiner Auferstehung

an Ostern nicht mehr auf

der Erde befindet, sondern bei

Gott. Er ist nicht ins Blaue hinein

verschwunden. Er lässt die

Menschen nicht im Stich, sagt

Lukas, sondern er verspricht ihnen

die Kraft Gottes, die Kraft

des Heiligen Geistes.

Zehn Tage nach Himmelfahrt

wird etwas passieren, das

die Menschen damals von Grund

auf verwandelt und mit einer ungeheuren

Energie erfüllt: Pfingsten.

Verängstigte Menschen

fassten wieder Mut, trauten sich

etwas, setzen ihre Begabungen

und Fähigkeiten für andere ein.

Das war die Geburtsstunde der

Kirche. Pfingsten – ein großes

Geburtstagsfest.

Birgit Schlegel

ist ev. Pfarrerin in Nauheim;

birgitschlegel@aol.com

Sind solche Vorstellungen

heute überholt und antiquiert?

Ich meine: Nein. Auch wir fühlen

uns manchmal im Leben wie

die Menschen damals, dann,

wenn ein Ereignis uns aus der

Bahn wirft, der Lebensmut weg

bricht. Dann braucht es eines

Anstoßes von außen, der uns

neue Zuversicht und Hoffnung

gibt. Schaut nach vorne. Auf

den Weg, der vor euch liegt.

Und dann geht los. Seid zuversichtlich.

Gott ist nicht irgendwo

verschollen im Universum. Gott

geht mit. Das ist die Botschaft

von Himmelfahrt und von

Pfingsten. Im wahrsten Sinne

des Wortes „merk-würdig“.

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2020 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

aus den Vereinen (72)

Lebenshilfe auf Zivi-Suche

Endlich - die Schule ist zu Ende! Party!

Ausschlafen!“. Aber nicht lange, denn

für die jungen Männer stellt sich ganz

schnell die Frage: Bundeswehr oder Zivildienst,

also entweder „mit der Zahnbürste

Latrinen schrubben oder das Mädchen

für alles spielen“. Diese Frage stellte sich

vor einem Jahr auch Tobias Meisenzahl,

ihm fiel die Entscheidung leicht: „Ich hab

hier schon früher mitgearbeitet und wollte

dann auch hier meinen Zivi machen.“ Die

Rede ist von der Lebenshilfe Kreisvereinigung

Groß-Gerau und ihrem Familienentlastenden

Dienst.

Benjamin Pleier wusste zwar bis vor

sieben Monaten noch nichts über die Arbeit

der Lebenshilfe, doch in seinem Freiwilligen

Soziales Jahr (FSJ) hat er viele

Rechtstipp (12)

Wann Anspruch auf

Reisepreisminderung?

Dem Reisenden stehen bei einer mangelhaften

Reise verschiedene Ansprüche zu.

Um den Rahmen nicht zu sprengen, soll

hier lediglich auf den Reiseminderungsanspruch

eingegangen werden. Ist eine Reise

mangelhaft, so mindert sich für die Dauer

des Mangels der Reisepreis. Wann ein

Mangel vorliegt, wurde bereits in Teil eins

dieses Rechtstipps berichtet.

Die Minderung ist ausgeschlossen,

wenn der Reisende es schuldhaft

unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

Grundsätzlich wird die Höhe des Minderungsanspruches

an Hand einer Formel

„besondere Menschen“, wie Stefan Bormann,

Geschäftsführer der Lebenshilfe,

Menschen mit geistiger Behinderung gern

nennt, kennengelernt. Berührungsängste

darf hier niemand haben. Alle beide betreuen

vormittags je ein behindertes Kind

in einer Regelschule als Integrationshelfer:

Der sogenannte I-Helfer steht dem Kind

vor, während und nach dem Unterricht

zur Seite. Am Nachmittag kümmern sich

Zivis und FSJler um alles, was so anfällt:

Kindergruppen betreuen, Telefonanrufe

notieren, Disco organisieren, Briefe eintüten,

Kontoauszüge holen und vieles mehr.

„Klar macht nicht alles Spaß“, sagt Benjamin

Pleier, während er einen Kleinbus der

Lebenshilfe saugt. „Aber wir lernen hier

auch viel für den eigenen Haushalt“, er-

Dennis Contino ist Rechtsanwalt

in Groß-Gerau;

Tel.: 06152-9555755.

berechnet, die das Verhältnis der mangelfreien

Leistung zur mangelhaften Leistung

setzt. Da die genaue Bezifferung oft

Schwierigkeiten bereitet, bietet das Gesetz

die Möglichkeit, den Minderungsanspruch

zu schätzen. Zur Bezifferung der

Reiseminderungshöhe bietet die „Frankfurter

Tabelle“ einen Anhaltspunkt. In

ihr sind Mängelpositionen mit einem dazugehörigen

prozentualen Minderungswert

aufgelistet. Beispielsweise sieht die

Minderungstabelle für das Fehlen eines

zugesicherten Tennisplatzes eine Minderungsquote

in Höhe von fünf bis zehn Prozent

des Gesamtreisepreises vor. Bei der


Tatiana Roeder ist

stellv. Leiterin beim

Familienentlastender

Dienst (FED)

der Lebenshilfe,

Kreisvereinigung

Groß-Gerau;

roeder@

lebenshilfe-kv-gg.de

klärt Tobias Meisenzahl. In zwei Wochen

ist sein Zivildienst zu Ende, doch bis zu

seinem Studienbeginn wird er weiterhin

als Integrationshelfer arbeiten und dienstags

den Kindertreff mitorganisieren. In

den Semesterferien will er weiterhin bei

den Ferienbetreuungen und dem Sommerspaß

mithelfen. Zum 1. Juli sowie zum 1.

August sucht die Lebenshilfe in Groß-Gerau

wieder Zivildienstleistende und Helfer

des Freiwilligen sozialen Jahres. Wer

Interesse hat, kann sich direkt an Stefan

Bormann wenden: Tel. 06152-638009 oder

bormann@lebenshilfe-kv-gg.de.

Berechnung der Reisepreisminderung ist

grundsätzlich von dem Gesamtreisepreis

der Reise auszugehen, da der Mangel in

den meisten Fällen auch die gesamte Qualität

der Reise und damit auch die gesamte

Leistung der Reise beeinträchtigt. Bei einer

abweichenden örtlichen Lage (z.B. Strandentfernung)

sieht die Tabelle einen prozentualen

Minderungsrahmen in Höhe

von fünf bis fünfzehn Prozent vor. Für die

Unmöglichkeit des Badens im Meer sieht

die Tabelle eine Minderungsquote in Höhe

von zehn bis zwanzig Prozent vor, wobei

hier die Prospektbeschreibung und zumutbare

Ausweichmöglichkeiten für den Reisenden

zu berücksichtigen sind. Bei den

angegebenen prozentualen Rahmensätzen

richtet sich die Höhe der Minderung

nach der Intensität der Beeinträchtigung,

wobei jeweils auf den konkreten Einzelfall

abzustellen ist. Die Minderungstabelle

dient lediglich als Orientierungshilfe.

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2 22 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

Rückblick

Gewerbeschau Bilderbogen

Die Groß-Gerauer Gewerbeschau 2009, die diesmal zusammen mit

dem Autosalon der Kreissparkasse in der Innenstadt stattgefunden

hat, lockte bei strahlendem Wetter auch zahlreiche Besucher aus dem

Umland in die Kreisstadt. Für die Aussteller ein voller Erfolg.

Eröffnung der Gewerbeschau 2009 durch den Vorsitzenden

des Gewerbevereins Michael Lämmermann

(Mitte), Bürgermeister Stafan Sauer (li.) und

Sparkassendirektor Bernd Fickler.

Spargelzeit im Gerauer Land

Spargelsaisoneröffnung der Marketinggessellschaft „Gutes aus Hessen“ mit

dem Arbeitskreis Spargel Südhessen und der hessischen Landwirtschaftsministerin

Silke Lautenschläger auf dem Sonnenhof Reitz in Büttelborn-Worfelden

(Bild rechts): Beim anschließenden Spargelessen im Büttelborner „Haus

Monika“ (Bild links) konnten sich die anwesenden Pressevertreter von der hervorragenden

Qualiät des südhessischen Spargels überzeugen.


zusammengestellt von Kerstin Leicht und Tina Jung

Die beliebte Spargel-Gala des Hotel- und Gaststättenverbandes präsentierte

zum Saisonbeginn das „königliche Gemüse“ im Volkshaus Büttelborn. Spitzenköche

aus dem Gerauer Land servierten wieder einmal neue und bewährte

Spargeldelikatessen. Und für die gute Unterhaltung sorgte die Gruppe „Stars

on Stage“ mit ihrem Showprogramm. Unter den Ehrengästen waren Bundesverteidigungsminister

Dr. Franz Josef Jung und Gerold Reichenbach (MdB).

GERAUER LAND

Das sind

Super-Muckis!

Spargeltarzan

Mit der Badesaison startet auch die Hochsaison des Spargels. Darum fi ndet am

7. Juni der große Spargel-Frühschoppen auf dem Sandböhl statt. Dort kann man

von 10.00 bis 16.00 Uhr viele originelle Spargelspezialtiäten im schönen Ambiente

genießen. Für musikalische Highlights sorgt der DJ vom Musikpark A 67. Der

Einzelhandel in der Innenstadt lädt in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr zum

Bummeln ein. Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen Sonntag!

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Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

Der Strom für die Region

23


Kurz & bündig

2424 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

Mein eigener Lernweg

Lernkompetenz ist

mehr als gute Noten.

Von Lesepaten, Spatenstichen

und Hoffnungsträgern

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Kreis Gross-Gerau. Thomas Will,

Erster Kreisbeigeordneter, tritt

für die SPD bei der Landratswahl

am 7. Februar 2010 an.

Kreisstadt. Die Malerin Christine

Rupprecht zeigt noch bis Ende

Juni in der Buchhandlung Zimmermann

neue Arbeiten.

Nauheim. Peter Meinlschmidt,

Vorsitzender des Musikvereins,

wurde mit dem Kulturehrenbrief

der Gemeinde ausgezeichnet.

Kreisstadt. Bernd Landau, Verwaltungsrat

im Landratsamt,

wechselt Anfang Juni als Dezernatsleiter

Sport, Kultur und Vereine

in die Stadtverwaltung.

Kreisstadt. Walter Endner wurde

als 1. Vorsitzender des TV

Groß-Gerau zum Nachfolger von

Andreas Keil gewählt.

Trebur. Stefan Barton, beliebter

Pfarrer der katholischen Gemeinde,

hat sich nach fast siebenjähriger

Tätigkeit verabschiedet.

Kreisstadt. Neuer Probenort für

die Stadtkapelle ist der Musikpavillon

der Luise-Büchner-Schule

(LBS), wo Sabine Koch (li.), die

neu ernannte Leiterin der LBS,

den symbolischen Schlüssel

übergab an Dieter Ihrig (1. Vorsitzender)

und Marianne Nickoll

(Geschäftsführerin der Stadtkapelle).

Trebur. Alexa Hahn, Sopranistin,

am 24. Juni Gast im Groß-Gerauer

Kulturkabinett, hat das Tanz-,

Gesangs- und Schauspielstudio

„Perform Yourstile“ eröffnet.

Nauheim. Rainer Pfeifer wurde

in der Nachfolge von Ralf Reitz

zum neuen 1. Vorsitzenden des

Sportvereins 07 gewählt.

Kreis Groß-Gerau. Ursula Kraft,

Kreisvorsitzende der CDU mit

Wohnsitz in Stockstadt, ist für

die Landratswahl im kommenden

Jahr nominiert.

Kreis Gross-Gerau. Fast 100

Frauen waren im Landratsamt

zusammengekommen, um ein

Netzwerk für Unternehmerinnen

im Kreis Groß-Gerau zugründen;

anschließend stellten sich dem

Fotografen (v.l.) Alexandra Kro-

Die schulischen Anforderungen sind enorm

hoch, heute brauchen Kinder mehr denn je

eine Entlastung beim Lernen und die erfahren

sie durch die kumon-Methode. Über vier

Millionen Kinder weltweit entwickeln bereits

ihre Lernkompetenz durch kumon.

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ner, Renate Ebert, Referentin

Dr. Marie Sichtermann, Edith

Trossen-Pflug und Margit Kühner

(Fachbereich Wirtschaftsförderung

des Kreises).

Kreisstadt. Mit der Aktion „Lesepaten“

machten an der Martin-

Buber-Schule Schulleiter Heiner

Friedrich, Initiatorin Irmgard

Kopecz und Landrat Enno Siehr

(v.l.) Werbung fürs Lesen.

Astheim. Bei der Kreissängerehrung

zeichnete Landrat Enno

Siehr (3.v.l.) Adam Reinhardt

(5.v.r.) für 70 Jahre und Anna

Diehl (links neben ihm) sogar

für 75 Jahre Mitgliedschaft im

Gesangverein aus; im Kreise

der für 60 Jahre Mitgliedschaft

Geehrten (Erhard Barz, Georg

Körner, Lydia Schilling, Günther

Hartung, Edmund Anschau und

Alwin Geyer) stellten sie sich den

Fotografen; ebenfalls mit dabei:

Philipp Schmidt (li.), der Vorsitzende

des Sängerkreises Groß-

Gerau, seine Kollegin Monika

Preuße (6.v.li.) vom Sängerkreis


ei uns lernt (fast) jeder ein Instrument

DIE MUSIKLEHRER

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E-Bass, Klavier, Keyboard, ...

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Mainspitze und Elke Landau (re.),

die Frauenreferentin des Sängerkreises

Groß-Gerau.

Kreisstadt. Der Verein „terraplana

– Gesellschaft für Archäologie

im Hessischen Ried“ hat einen

neuen Vorstand gewählt, bestehend

aus (v.l.): Raphael Kahlenberg

(Beisitzer und Webmaster),

Miriam Fricke M.A. (Beisitzer),

Marco Hardy (Beisitzer), Dr.

Thomas Maurer (1. Vorsitzender),

Petra Pettmann M.A. (2. Vorsitzende)

und Jörg Lotter (Schatzmeister).

Kreis Gross-Gerau. Beim symbolischen

Spatenstich für die

neue Landebahn des Frankfurter

Flughafens waren auch die beiden

CDU-Landtagsabgeordneten

Günter Schork (2.v. r.) und Patrick

Burghardt (li.) mit dabei, die

sich mit MdL Gottfried Milde (re.)

und CDU-Generalsekretär Peter

Beuth dem Fotografen stellten.

Kreisstadt. Sebastian Everling,

erst Anfang des Jahres als

Fachkraft für den Bereich Stadtmarketing

in städtische Dienste

getreten, ist bereits wieder ausgeschieden.

GERAUER LAND

Tag der offenen Baustelle

Wir laden Sie herzlich ein zum

Besichtigungstag in diesen beiden

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uns auf Sie!

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2626 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

Ausgehtipps

Fernöstliches

in der Kreisstadt

Informatives aus erster Hand gab es beim Kulturkabinett-Treff im April von

Heidi Förster (Mitte), auf unserem Foto umrahmt von den Kulturstammtisch-

Akteuren Kristina Hofmann und Dr. Dittmar Werner. © Foto: Christoph Mann.

Das Groß-Gerauer Kulturkabinett

lädt am 27.05., ab

19.00 Uhr ein ins kreisstädtische

Stadtmuseum (Am

Marktplatz 3).

Thema des Abends: „Uma

Roychoudhury: Ein Künstlerleben

aus Fernost“. Frau Roychoudhury

sieht aus wie eines

ihrer kostbaren Bilder: vor

allem schön und mit viel Ausstrahlung.

Die Künstlerin ist in

Indien geboren, hat Kunst an

der von Rabindranath Tagore

gegründeten Visva-Bharati Universität

in Shantiniketan (Westbengalen)

studiert und lebt seit

1975 in Deutschland. Heute in

Dornheim. Sie versteht sich als

Botschafterin der Kulturen,

und darüber wird sie sprechen:

über die vielen Gottheiten, auch

Göttinnen der Hindu-Religion,

die heilsame Aura der Heiligen

aller Religionen, über Ayurveda,

über Gold und Edelsteine.

Damit man sich ein Bild von

der Kostbarkeit und Schönheit

ihrer Kunst machen kann, wird

sie einige Exponate mitbringen.

Das Kulturkabinett versteht sich

als Ort, wo Persönlichkeiten des

Kulturlebens im Gerauer Land

in Werkstatt-Atmosphäre Rede

und Antwort stehen, über ihre

Arbeit und ihren Werdegang

berichten können.

Kristina Hofmann ist Kuratorin

der kreisstädtischen Galerie

am Sandböhl und Mit-Organisatorin

des Groß-Gerauer

Kulturstammtischs;

kristina.hofmann@spv-gg.de


Reisen zum

Mittelpunkt des Herzens

Matthias Martiné ist stellv.

Vorstandsvorsitzender der

Groß-Gerauer Volksbank;

mailbox@voba-gg-de

Dichterlesungen in der

Kreisstadt: Ludwig Fels

und Ralf Schwob am 17.

Juni, 19.00 Uhr, zu Gast in der

Groß-Gerauer Volksbank. Ludwig

Fels hat ein Buch über Abschied,

Freundschaft, Liebe

und Tod geschrieben und liest

daraus in der Groß-Gerauer

Volksbank. Die „Reise zum Mittelpunkt

des Herzens“ stand

2006 auf der Longlist des Deutschen

Buchpreises und erzählt

die Geschichte von Tom, einem

Krebspatienten im Endstadium,

der zusammen mit seiner Frau

und dem gemeinsamen Freund

Jack die letzten Tage seines Lebens

verbringen will. Ludwig

Fels, geboren 1946 in Treuchtlingen,

arbeitet seit 1973 als

freier Schriftsteller und lebt in

GERAUER LAND

Wien. Neben Ludwig Fels wird

Ralf Schwob einen Auszug aus

einem noch unveröffentlichten

Text lesen, dessen Handlung

im Groß-Gerauer Umland in

den 70er Jahren angesiedelt ist.

Der 1966 in Groß-Gerau geborene

Autor arbeitete lange als

Krankenpfleger und studierte

später Germanistik. Heute ist er

freier Autor und Buchhändler

in Riedstadt. Für seine literarischen

Arbeiten wurde er mit

diversen Preisen ausgezeichnet.

Musikalisch umrahmt wird die

Neben Ludwig Fels wird Ralf

Schwob einen Auszug aus einem

noch unveröffentlichten Text

lesen, dessen Handlung im Groß-

Gerauer Umland angesiedelt ist.

Lesung von der Jazz-Sängerin

Verena Henniger, die von Katrin

Zurborg an der Gitarre

begleitet wird. Die Veranstaltung

beginnt um 19.00 Uhr im

Öffentlichkeitsraum der Groß-

Gerauer Volksbank (Eingang

Schulstraße) mit einer Vorstellung

der Autoren von W. Christian

Schmitt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung

wird gebeten unter Telefon

06152-714403 oder e-Mail

kommunikation@voba-gg.de.

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Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

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27


6. Juni

ab 14.00 Uhr

Spass un Nass im Freibad Trebur.

Um 20 Uhr spielt Orange Box.

Veranst.: Gemeinde Trebur und Ortsvereine.

Info-Tel. 06147-20835

9.00 Uhr

Flohmarkt im Garten des Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-53551

14.00 – 17.00 Uhr

Kinder helfen Kindern:

„Erste Hilfe für Kinder“ Wie können

Kinder anderen Kindern in Notfällen

helfen und wie erkennen sie Notsituationen?

Veranstaltung im Jugendraum,

Bürgerhaus Worfelden für

Kinder von 4 bis 7 Jahren. Veranst.:

TSG Worfelden. Info und Anm.:

Susanne Engel, Tel. 06152-712797

15.00 Uhr

Historische Stadtführung Gr.-Gerau

mit Lebrecht Viebahn. Am Hist. Rathaus

GG, Frankfurter Str. 10-12.

Veranst.: Odenwaldklub GG,

Tel. 06142-34909

18.30 Uhr

„Kindermitmachhits“ mit Wolfgang

Hering, Café Extra für Kinder „unterwegs“

im Zelt beim Backfischfest

Klein-Gerau. Veranst.: Fachdienst

Jugendförderung der Gem. Büttelborn

in Koop. ASV „Früh auf 1970“

Klein-Gerau. Eintritt frei.

7. Juni

11.00 – 17.00 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag Gr.-Gerau

mit Spargel-Frühschoppen, Am Sandböhl.

Veranst.: Gewerbeverein GG.

www.gewerbeverein-gg.de

17.00 Uhr

Zeppelinlandung auf dem Rhein

Fortsetzung der heimatgeschichtlichen

Vorträge in der Kunstgalerie

GERAUER LAND

Büchnerhaus. Jörg Hartung erzählt

aus dem Jahre 1908 als Graf Zeppelin

mit seinem Luftschiff auf dem

Rhein am Kornsand notlanden mußte

In der Kunstgalerie am Büchnerhaus,

Weidstr. 9, Info-Tel. 06158-930841

12. bis 14. Juni

75.-jähriges Jubiläum

Freiw. Feuerwehr Wallerstädten

63. Kreisfeuerwehrtag 2009

Freitag

21.00 Uhr Rockland Ü30- Party

in der Turnhalle Wallerstädten

Samstag

9.30 Uhr Stadtmeisterschaften der

Jugendfeuerwehren, Kreisstadt GG

19.00 Uhr Abend der Vereine

in der Turnhalle, Wallerstädten

Sonntag

9.00 Uhr Sternfahrt Feuerwehren

Geinsheimer Straße, Wallerstädten

10.00 Uhr Frühschoppen

in der Turnhalle Wallerstädten.

www.feuerwehr-wallerstaedten.de

13. Juni

20.00 Uhr

Balkan Beat mit „Absinto Orkestra“

im Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

14. Juni

11.00 Uhr

Jazz und Spargel Frühschoppen

Trebur im Hof des Café Bizarr, Große

Grabengasse 1. Mit der „Fun Time

Big Band“ und Spargelgenuss pur.

Erdbeerkuchen und Kaffee wird von

den Landfrauen angeboten.

Eintritt frei. Info-Tel. 06147-20835

17. Juni

19.00 Uhr

Dichterlesungen in der Kreisstadt

Groß-Gerau: Ludwig Fels (Wien) und

Ralf Schwob (Riedstadt) in der Groß-

Gerauer Volksbank, Am Sandböhl. In

Koop. mit dem WIR-Magazin. Info:

06152-714403 (Ausgeh-Tipp S. 27)

17. Juni bis 6. September

Mi. 10–21 Uhr, Do.–So. 10–18 Uhr

Ausstellung: Kunst zur Arbeit

Das Thema „Arbeit“ gehört zu den

wichtigsten Themen, die aktuell

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25. Mai bis 26. Juni 2009

diskutiert werden. Der Mangel an

Arbeit wächst, gleichzeitig wird der

Zustand einer heutigen Gesellschaft

aber vor allem an den Beschäftigungszahlen

gemessen. Die Ausstellung

führt internationale Künstlerpositionen

zusammen, die in ihrer künst -

lerischen Praxis Bezug auf die neuen

gesellschaftlichen Prozesse nehmen

und mit entsprechenden Themenstellungen

reagieren. Die für die Ausstellung

ausgewählten Künstler/innen haben

sich umfassend mit dem Bild der

Arbeit in unserer Gesellschaft befasst:

Die Künstler Ramune Pigagaite und

Tuomo Manninen zeigen Serien von

fotografischen Portraits von Arbeiter/

innen. Einzel- und Gruppenportraits,

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45 mm x 140 mm

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die auch die Problematik „vor Ort“

spiegeln. In den Opelvillen Rüsselsheim,

Ludwig-Dörfler-Allee 9, Info-Tel.

06142-835907, www.opelvillen.de

19. Juni

14.00 – 20.00 Uhr

Zentrumsfest ZSP Philippshospital

Riedstadt. Neben Informationen

rund um alle Betriebsstätten stehen

wieder zahlreiche Programmpunkte

auf der Bühne im Festzelt. Für das

leibliche Wohl wird wieder bestens

gesorgt. Info-Tel. 06158-1830

19.30 Uhr

Vortrag: Michael Lingert: Merowingerzeitliche

Grabfunde in Südhessen

(zusammen mit dem Verein terraplana)

im Stadtmuseum GG, Am Marktplatz

3, Info-Tel. 06152-716295

21. Juni

9.30 – 11.30 Uhr

Volksradfahren Sportverein Blau-

Gelb Groß-Gerau. Ab der Kreissparkasse

GG, Darmstädter Str. 22.

Info unter: www. blau-gelb-gg.de

11.00 Uhr

Die Sparkassen-Stiftung präsentiert

Sommer-Matineé 2009: Musikwettbewerb

junger Musiker/innen im

Stadttheater Rüsselsheim. Das Rahmenprogramm

gestaltet eine Auswahl

der Teilnehmer/innen 2009.

Reservierung unter 06152-713-530

26. Juni

19.30 Uhr

Il Rosso Brando. Musik des neapolitanischen

Komponisten Andrea Falconierie

(1585-1656) mit kleinen

szenischen Einlagen der Commedia

dell-Arte verführen an diesem Abend

zu einer Reise von Groß-Gerau nach

Neapel. Im Hof des Scharfrichterhauses

Groß-Gerau, Mainzer Str. 29.

Aus der beliebten Veranstaltungsreihe

Groß-Gerauer Akzente,

Info-Tel. 06152-7160

natürlich gesund leben

Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

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29


Schaufenster

Uhren & Schmuck by Leinekugel

Trendshop ist Top-Partner der Marke „Thomas Sabo“

Auf drei erfolgreiche Tage

an der Groß-Gerauer

Gewerbeschau kann Jörg

Leinekugel Uhrmachermeister

und Inhaber des

Uhren & Schmuckgeschäftes

in der Darmstädter

Str. 5 in Groß-

Gerau zurückblicken.

Vor vier Jahren eröffnete

er den Trendshop mit

neuem Konzept, Marken

und vielen Ideen. Die

Trendmarke Thomas Sabo

war von Anfang an mit im Sortiment und entwickelte

sich zum Zugpferd der im Geschäft angebotenen

Trendmarken. Mittlerweile zählt der

Trendshop zu den 250 Top-Partnern der Marke

Thomas Sabo in Deutschland. Und der Boom

scheint nicht abzureißen. Mit der 2006 geschaf-

Glücklicher leben

und was der Tod damit zu tun hat

Unter diesem Motto stellte Willi P. Heuse, 42,

Inhaber von Heuse Bestattungen, Weiterstadt, am

14. Mai in Anwesenheit zahlreicher Gäste und mit

Grußworten vom Hessischen Sozialminister, dem

Landrat und den Bürgermeistern von Weiterstadt

(unser Foto mit Bgm. Rohrbach, li.) und Griesheim

sein neues „Forum Leben & Abschied“ vor.

Denn dass der Tod – so schmerzlich es auch ist,

Abschied nehmen zu müssen – auch einer der

besten Lehrmeister für ein glückliches Leben sein

kann, ist ihm als Sohn eines Bestatter-Ehepaares

seit frühester Jugend vertraut. Diese Botschaft

gibt der ausgebildete Trauerbegleiter in regionalen

und bundesweiten Veranstaltungen seit Jahren

nicht nur an Führungskräfte helfender Berufe

weiter, sondern auch immer mehr Privatpersonen

3030 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

fenen Charm Club Collection von Thomas Sabo

ist ein wirklicher Coup gelungen. Mit über 500

der verspielten Schmuckanhänger ist für jeden

ein Favorit dabei. Die bunten Kreationen machen

vor allem eins: Spaß! Und pünktlich zum 25-jährigen

Jubiläum gibt es jetzt auch eine Thomas-

Sabo-Uhren-Kollektion mit über 60 Modellen.

Weitere Marken die sie im Trendshop erhalten

sind: Esprit, Fossil, DKNY und viele mehr, sowie

hochwertige Uhren, Trauringe und Goldschmuck.

Ihr Altgold wird hier auch vertrauensvoll gegen

Bargeld angekauft, vereinbaren Sie einfach einen

Termin. Als Uhrmacher-Meisterbetrieb sind Uhren

jeglicher Art und Größe, die einer Reparatur

bedürfen, bei der Leinekugel Uhren & Schmuck

GmbH in guten Händen.

Jörg Leinekugel & Team freuen sich auf Sie.

Trendshop by Leinekugel, Darmstädter Str. 5,

64521Groß-Gerau, Tel.: 06152-710149

erkennen, wie bereichernd es für das eigene

Leben ist, bewusst Abschied zu nehmen, vorzusorgen

und sich mit dem Tod zu beschäftigen.

Weitere Informationen zum Forum und Veranstaltungen

wie „Glücklicher leben“, „Mit Freude

älter werden“ bei Heuse Bestattungen,

Tel. 06150-10960.

zusammengestellt von Kerstin Leicht und Michael Schleidt

Gut geschätzt

ist halb gewonnen

Schätzspiel der Allianz-Vertretung

Peer Giesler unterstützt Kinder

Richtig getippt? 529 Murmeln im Glas waren

am Stand der Allianz-Generalvertretung Peer

Giesler auf der Groß-Gerauer Gewerbeschau

zu erraten, wenn man einen der attraktiven

Einkaufsgutscheine zahlreicher Geschäfte

gewinnen wollte.

„Viele waren ganz

nah dran, doch die

genaue Anzahl hat

keiner getroffen“,

so Peer Giesler

nach der Auswertung

der Antworten.

Die Gewinner

wurden bereits

benachrichtigt.

Die Einnahmen

aus dem Schätzspiel,

dessen hochwertige

Preise von

zahlreichen, hilfsbereiten

Firmen zur

Verfügung gestellt

Wir unterstützen den

Deutschen Kinderschutzbund

Kreisverband Groß-Gerau e.V.

Reifen, Räder, Auto-Service.

Reifen Bangsow GmbH & Co.

worden waren, kamen dem Kinderschutzbund und

dem Kindergarten „Flohkiste“ zugute. Dank der

Sponsoren und der spontanen Unterstützung von

Volksbank und Kreissparkasse konnte Peer Giesler

schließlich eine Spende in Höhe von 850,00 Euro

an die Vorsitzende des Kinderschutzbundes in

Groß-Gerau, Elke Anthes (unser Foto) überreichen.

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Kiosk und Bistro


„Weltspartag“

so oft Sie wollen:

Mit GVG Altgold-Verkauf ist Ihr Euro

wieder 100 Cent wert

Warum nur einmal im Jahr die eigenen Finanzreserven

aufstocken? Mit der Aktion „Zahngoldund

Altgold-Ankauf“ der Deutschen GVG® Goldverwertungs-Gesellschaft

bietet sich jetzt eine

günstige Gelegenheit zum „ganz privaten Weltspartag“.

In Groß-Gerau findet die nächste Aktion

vom 25. bis 27. Mai statt.

Groß-Gerau - Mehrkosten, Preisanstieg, Mehrwertsteuererhöhung:

Immer mehr Bundesbürger müssen

mit ihren Finanzen ganz besonders sparsam wirtschaften.

Ihnen bleibt nach Abzug aller Belastungen

immer weniger übrig, um es auf die hohe Kante zu

legen. Ein wenig Rückenwind fürs Portemonnaie

kommt da wie gerufen: die Aktion „Zahngold- und

Altgold-Verkauf“ der Deutschen GVG® Goldverwertungs-Gesellschaft.

Bei jeder GVG Aktion klingelt die Kasse - und zwar

die des Kunden. Und das ganz ohne Risiko. Denn

nach der zuverlässigen Bewertung der vorgelegten

Goldbestände durch den GVG Goldschmied hat der

Kunde die Möglichkeit, sein Altgold an Ort und Stelle

gegen Bargeld zu verkaufen.

Angekauft wird jede Art von Altgold; aber auch Silber

sowie Platin wird angenommen und bar bezahlt.

Gerade beim gelben Zahngold ist der Goldanteil

besonders hoch. Darum lohnt auch die Abgabe

kleiner Mengen. Der Verkauf selbst ist unkompliziert.

Das Zahngold kann auch mit Zähnen (Zahnsubstanz)

abgegeben werden.

Der GVG Goldschmied aus der Goldstadt Pforzheim

steht seinen Kunden während der GVG Aktion vom

25. bis 27. Mai bei Quelle Shop Luszczynski,

Walther-Rathenau Str. 10 in 64521 Groß-Gerau

zur Verfügung.

Impressum

Wir. Das kostenlose Monatsmagazin

im Gerauer Land:

Informationen aus Kultur, Politik, Gewerbe

und Vereins leben. Erscheint für

alle Haushalte in Groß-Gerau, Berkach,

Dornheim, Waller städten, Büttelborn,

Klein-Gerau, Worfelden, Trebur und

Teilen von Nauheim.

Herausgeber: Michael Schleidt,

W. Christian Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag,

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Silber, Platin.

Redaktion & Konzeption:

W. Christian Schmitt,

Tel. 06152-806124, Fax: 9774255,

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Layout, Herstellung und Vertrieb:

Werbewerkstatt Schleidt,

Im Pfützgarten 7, 64572 Büttelborn,

Tel: 06152-51163

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Guiseppina Contino: 0151-58964877,

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und

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Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht,

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Ihre autorisierte Goldverwertungs-Agentur:

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Der Goldschmied

ist da! Nur vom

25. bis 27.

Mai

Fotos: Tina Jung, W.C. Schmitt, Privat,

Landratsamt, Gem. Büttelborn, Wir-

Archiv, Hans Welzenbach, M. Schleidt

Redaktionsanschrift:

Schmitt‘s Redaktionsstube,

Postfach 1720, 64507 Groß-Gerau

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint

am 20.06.2009

Anzeigenschluß: 10.06.2009,

Redaktionsschluß: 05.06.2009

(per e-Mail)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.


3232 Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

und der Seelendoktor (4)

Im Sinnesrausch

Katja und Peter haben viele

Gemeinsamkeiten: Sie treffen

sich gerne mit Freunden,

sie kochen gerne, gehen

gerne gemeinsam ins Kino. Eine

Sache aber, die sie auch ab und

zu gemeinsam machen, ist für

Katja ein wahrer Sinnesrausch,

für Peter hingegen so etwas

wie ein Horrortrip. Sie nennt

es Shopping, er würde bestenfalls

Zeitverschwendung dazu

sagen. Für einen Mann ist Einkaufen

eine zweckgebundene

Tätigkeit, die so schnell und

effektiv wie möglich erledigt

werden sollte.

Möchte er z.B. ein Hemd

kaufen, so hat es drei Kriterien

zu erfüllen: zwei Ärmel, eine

Knopfleiste vorne und einen

Maximalpreis. Er nimmt sich

also 50 Euro und geht damit

ins erstbeste Geschäft für Herrenbekleidung,

das er kennt,

steuert zielstrebig auf die Abteilung

für Oberbekleidung zu

und greift nach einem Hemd

in seiner Größe. Stimmt der

Preis, bezahlt er und verlässt

das Geschäft so schnell, wie er

es betreten hat. Alles andere

würde seiner Absicht zuwiderlaufen.

Er ist von Natur aus ein

zielstrebiger Jäger, der seine

Beute möglichst schnell erlegt

und sich dann aus dem Staub

macht.

Eine Frau hingegen hat

eher das Naturell einer Sammlerin,

und Shopping ist für sie

die Möglichkeit, ihre Sinne zu

berauschen. Die Vorstellung

im Dschungel der Kleiderständer

und Auslagen etwas zu

entdecken, das wie für sie ge-

schaffen ist,

elektrisiert

bis in die

Fingerspitzen.

Welche

Rolle spielt

da schon der

Preis, wenn

der Glücksfund,

z.B.

Dr. Gerd Heyde ist

Diplom-Psychologe

mit Wohnsitz in

Wallerstädten;

gerd.heyde@gmx.

net.

eine neue Bluse, sich wie eine

zweite Haut perfekt an ihren

Körper schmiegt? Und ist die

Bluse erst einmal im Korb, kann

der Triumph noch gesteigert

werden, indem sie auch noch etwas

Passendes, wie eine schicke

Hose, dazu findet. So stöbert

sie stundenlang, konzentriert

und kaum ansprechbar durch

die Abteilungen. Wo Höhen erklommen

werden, sind Tiefen

jedoch nicht fern: Der größte

Feind einer Frau mit neuer Bluse

ist die eigentlich perfekte Hose,

deren verflixter oberster Knopf

einfach nicht zugehen will …

Zum Glück ist die Seelennot

der Männer beim gemeinsamen

Einkaufen nicht unbemerkt geblieben.

In vielen Geschäften

für Damenmode gibt es mittlerweile

gemütliche Sitzecken,

in denen der wartende Herr mit

Lesestoff und Kaffee versorgt

wird, so dass seine bessere

Hälfte in aller Ruhe die Haushaltskasse

strapazieren kann.

Daher fürchtet sich Peter auch

nicht mehr ganz so sehr, wenn

Katja plötzlich ruft: „Schau mal,

da ist ja eine nette Boutique“.

Dr. Heydes Kolumne erscheint

künftig im monatlichen Wechsel

mit Anette Welps „Wir aus

Frauensicht“.


Kunst im Gerauer Land (22)

Irgendwie mystisch

Schon seine zweite Ausstellung

in der Galerie am

Sandböhl zeigte uns der

junge Geinsheimer Künstler

Roland Detamore (die erste 2008

zusammen mit Zoya Sadri). Unter

dem Titel „Neue Arbeiten

- Mixed Media“ präsentierte er

Bilder mit Formen, die ihm gefallen,

mal mehr technisch oder

Roland Detamore

ornamental, mal mehr organisch

in unterschiedlichen Techniken

übereinander aufgetragen, in

kräftigen Farben. Dabei werden

je nach Stimmung des Künstlers

Materialien wie Acryl, Kreide

oder andere übereinander

geschichtet und nebeneinander

stehen gelassen. Ebenso unterschiedlich

wie die Materialien

ist auch das Werkzeug: Pinsel,

Spachtel und vieles, was nicht

verraten wird. Die Spannung

der Farbkontraste und der Materialstrukturen

macht die Bilder

so irgendwie mystisch und

fiktiv.

Roland Detamore, der seine

Kindheit überwiegend in

den USA verbrachte, teilt sich

derzeit mit

einem anderen

Künstler

in Trebur ein

Tina Jung, M.A., ist

Atelier. Dort

u.a. für den Bereich

findet er neue

Kunst zuständiges

Inspiration,

Redaktionsmitglied

hört seine

des Wir-Magazins;

Musik, und es

tina.jung@wir-in-gg.de

entstehen seine

geheimnisvollen Bilder.

In Las Vegas studierte er an

der University of Nevada ein

Jahr lang Kunst, nachdem er

sich bereits viele Jahre während

seiner Jugend für die Malerei

interessiert hatte. Aus ersten

Skizzen entstanden Airbrush-

Bilder und nach und nach

entwickelte er seinen eigenen

künstlerischen Mix-Stil. Aus

den USA brachte er viele Einflüsse

aus der Pop-Art mit, da

ihn vor allem Farben und Kompositionen

beschäftigen. Neben

dem berühmten Künstler Gerhard

Richter nennt Roland Detamore

H. R. Giger, wenn man

ihn nach seinen größten Vorbildern

fragt. Folglich möchte Roland

Detamore die Menschen

dann in erster Linie emotional

ansprechen und durch seine

Werke begeistern. Der Gedanke

an Science-Fiction beschleicht

den Betrachter bei dem einen

oder anderen Motiv.

Wir freuen uns schon auf

seine neuen Werke, im November

in der Hauptstelle der Groß-

Gerauer Volksbank. Über den

Künstler H. R. Giger, der u.a.

dem Filmmonster Alien Gestalt

gab, ist übrigens bis Ende Juli

eine Ausstellung im Frankfurter

Film-Museum zu sehen.

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Das Wir-Magazin • 161 • Mai 2009

33


Mir Gerer (92)

Werner Hofmann,

Tel.: 06152-7045

Die Verbundenheit eines Ma ga zins

mit dem Gerauer Land, in dem es

erscheint und über das es berichtet,

zeigt sich am allerbesten,

wenn man „den Leuten aufs Maul“

schaut. Genau dies soll mit der

Kolumne „Mir Gerer“ geschehen.

Autor des „Gebabbels“ ist Werner

Hofmann, Gerer aus Passion.

Allergische Reakzione

Aischentlisch isses doch

jetzt schee: alles blieht,

die Blumme laischde in

alle Farwe unn märr kaonn

fast mit zugugge, wie es Graos

wext. Doch laider nett nur es

Graos. Des kaonn märr jo funn

Zait zu Zait meje. Es Uukraut

schießt noch fiel schneller aus

em Boddem. Do hilft kao Meje.

Des muss märr ausrobbe. Isch

hobb im Graos zusätzlisch e

paa scheene Disdele. Die leje

fiellaischt e Tempo im Waoxe

vor. Unn robb die emol raus. Do

kennsde daonn doi Hend nett

meh. Ohne fesde Haondschuh

unn eme laonge Mässer geht

do gar nix. Awwer des iss ääwe

Nadur.

Doch fiele Mensche fraan

sisch schunn de gaonze Winder

laong uff die Daoche, die wo

widder lenger sinn, uff die Erwärmung

unn uff die Bliede

funn de Blumme unn de Beem.

Unn daonn honn se es Maleer.

Schunn Ende Februar fengts

oo. Wenn die ärsde Hasel blieje.

Do jugge die Aache, dass

märr es Audofahrn färgässe

kaonn, wail märr sowieso nix

21.000 mal im Gerauer Land

Anzeigen-Annahmeschluß

für unsere Juni-Ausgabe

ist der 10. Juni 2009

sieht. Aa mit Brill nett. Die Naos

laaft unn juckt unn märr kaonn

gar nett so schnell die Tempo-

Daschedischer kaafe, wie märr

se ferbrauch. Doch es gibt jo

aa Middelscher, um des alles

e bissje zu lindern. Märr därf

daonn nur nett de Baipackzeddel

lääse. Denn wenn märr

den schdudiert hott, legt märr

die Medizin schnäll in de hinnersde

Schraonk. Märr will jo

nett all des noch krieje, waos

als Nääwewirkunge uffgezehlt

wärd.

Es iss jo aa meeschlisch,

sisch baim Dokder desensibilisiern

zu losse. Des iss gaonz

schnäll gescheje. Es dauert nur

finf bis sex Johr. Wahrschoinlisch

hott märr in dere Zait aa

nett rischdisch soi Ruh. Awwer

sucht aisch emol en Dokder,

der wo des macht. Freegt märr

nooch, haaßts nur: „bai uns

wärd des nett gemaocht.“ Do

honn märr de Salaot. Es gibt

schunn waos gäje die Allergie,

awwer kaoner wills mache.

Unn wenn die ärsde Bliede

forbai sinn, blieje die nexde

Beem. Die Birke verdaale ihrn

gääle Bliedeschdaab iwweraol.

Sogar die Audos sinn mit erer

gääle Schischt iwwerzooche.

Zum Glick kenne die jo nett nieße.

Wahrschoinlisch, wail se kao

Naos honn, nur e Schnauz. Unn

wenn daonn in de Wädderkaart

Räje oogesaocht iss, krieje mir,

wenn märr groß Glick honn,

aa e paa Drobbe aob. Des gibt

daonn uff de Audos gaonz dezende

Musder. Do weer maonscher

Kinstler froh, wenn er so

waos hiekreescht.

Allergisch reagiern kennt

märr aa, wenn märr jetzt die

Wahlfärschbräschunge heert.

Jeder, der wo kao Schdaiererklärung

aobgibt, soll draihunnert

Oiro krieje. Waos en Kees.

Wo’s noch for korzem gehaaße

hott, dass die Rentner aa e

Schdaiererklärung aobgäwwe

missde, sunnst kennde se weje

Schdaierhinnerziehung beschdrooft

wärrn. Wie soll märr

sisch daonn des erklärn? Awwer

es sinn jo wahrschoinlisch

nur Färschbräschunge, die wo

jo doch nett oigehaale wärrn.

Denkt emol droo im Härbst.

Aiern Hofmaonns-Werner


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35


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Seniorenwohn- und Pflegeheim „Am Kastell”

Das neue Haus in Groß-Gerau ...

... wird sich in drei Leistungsbereiche

gliedern, die alle ein gemeinsames Ziel

haben: Besonders zu sein durch Erhaltung

der Normalität unter Einbeziehung

von Pflege, sozialer Betreuung,

Gastronomie, Kultur und Einbindung

in das Gemeinwesen.

Wir wollen keine „Residenz für wohlhabende

Personen“ sein. Das Senioren-

und Pflegeheim in Groß-Gerau steht

allen Menschen, unabhängig von ihren

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das leibliche Wohl unserer Bewohner

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Seniorenwohn- und Pflegeheim „Am Kastell”

64521 Groß-Gerau (Auf Esch 3), Am Kastell 15

„Bei uns stehen die Bedürfnisse

unserer Bewohner an erster Stelle“,

so Heimleiterin Birgit Koßidowski.

Ab sofort steht sie für die Vermietung

der Pflegeplätze und weitere

Informationen sowie für die Besichtigung

des Musterzimmers gerne

zur Verfügung:

Tel. 0151-57833550.

Einladung zur Bürgerversammlung

Zur Unterrichtung über wichtige Angelegenheiten unserer Stadt lade ich gemäß § 8a

der Hessischen Gemeindeverordung die Bürgerinnen und Bürger aller Stadtteile der

Kreisstadt Groß-Gerau zu einer Bürgerversammlung ein.

Die fossilen Energieressourcen der Erde

werden in einigen Jahrzehnten verbraucht

sein. Der weltweite Klimawandel, der auch

auf den steigenden CO

²

-Ausstoß zurückzuführen

ist, erfordert eine Umsteuerung im

Energieverbrauch.

Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen

ist unerlässlich. Deshalb wird die

Solarenergie und geothermische Energie für

die künftige Energieversorgung eine immer

größere Rolle spielen.

Hans Werner Kabey, Stadtverordnetenvorsteher

Stadthaus, Am Marktplatz 1, 64521 Groß-Gerau

Telefon: 06152/716-337

E-Mail: Monika.Hagen@groß-gerau.de

27. Mai 2009, 19.00 Uhr

Stadthalle Groß-Gerau,

Jahnstraße 14, 64521 Groß-Gerau

Tagesordnung:

Tiefe Geothermie –

Eine Chance für die Region

1. Vortrag durch Vertreter des Überlandwerkes Groß-Gerau

2. Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu allen

interessierenden Themen

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