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Veranstaltungsprogramm

zum Tag des offenen Denkmals

am 8. September 2013

Motto 2013: Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme

Denkmale?

Der Tag des offenen Denkmals kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen,

Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und

Bürgerinitiativen zustande. Besonders zu nennen sind hier die Ständige Konferenz

der Kultusminister der Länder, die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, der Verband

der Landesarchäologen, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz,

die Evangelische Kirche in Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz, der Bund

Heimat und Umwelt und die Deutsche Burgenvereinigung.

Die bundesweite Eröffnungsveranstaltung findet am 8. September 2013 in Saarbrücken statt.

Herausgeber: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn · (0228) 9091-440 · (0228) 9091-449

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de · www.denkmalschutz.de

Redaktionsschluss: 7. Juli 2013. Wir bitten zu beachten, dass das Programm nicht

vollständig sein kann, da sich erfahrungsgemäß einige Veranstalter noch kurzfristig

anmelden, ihre Daten ändern oder ihre Teilnahme nur lokal bekannt geben. Ein

laufend aktualisiertes Programm kann unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

abgerufen werden.

M f e k b p o

Bezug auf Förderprojekt der Bewirtung Kinderprogramm, barrierefrei Parkplätze Anreise

das Jahresmotto Deutschen Stiftung vor Ort für Kinder vorhanden mit ÖPNV

2013 Denkmalschutz geeignet möglich


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremen

Altstadt

Am Markt 21

o

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus ist ein gestreckter gotischer

Rechteckbau von 1405-09 mit zwei übereinander

liegenden ungeteilten Hallen und einer 1608-14

entstandenen neuen Prunkfront. Ergänzungsbau

(1909-13) von G. v. Seidl. Als unbequem erwies

sich 2012 die Marmorplastik des Bürgermeisters

Smidt im Rathaus, als sich an ihr eine Debatte um

dessen Antisemitismus entzündete.

www.rathaus.bremen.de

11 - 16.30 Uhr

(sonst zu Führungen

und Veranstaltungen

geöffnet)

Alle Repräsentationsräume des

Alten und Neuen Rathauses

sind zugänglich. 16.30 Uhr

letzter Einlass.

Susanne Vogt

0421/3616204

susanne.vogt@

sk.bremen.de

Bremen

Altstadt

Wachtstraße 17-24

Ecke Marktstraße

Baumwollbörse

1872 von Bremer Baumwollkaufleuten und -

maklern gegründet. Imposantes, ursprünglich

fünfgeschossiges Bauwerk 1900-02 nach Entwürfen

von Johann Poppe als hoch spezialisiertes

Kontorhaus für den Bremer Baumwollhandel

errichtet. Einen der ersten Bremer Eisenskelettbauten.

Rationelle Grundstücksnutzung und

äußerste Funktionalität verbanden sich mit einer

üppigen Neurenaissance-Fassade und prunkvoller,

bis heute erhaltener Innengestaltung. Reich dekorierte

ursprüngliche Fassaden wichen wegen früher

Verwitterungsschäden nahezu vollständig 1922-24

einer zurückhaltenderen und moderneren Neufassung.

Nach Kriegsschäden ergaben sich in der

Dachzone und am Eckturm weitere Veränderungen.

www.baumwollboerse.de

zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

Führungen 11, 12, 13 und 14

Uhr

Gruppe max. 25 Personen,

kostenlose Eintrittskarten an

der Rezeption der Baumwollbörse

vom 2.-6.9. 14 - 17 Uhr

erhältlich.

Elke Hortmeyer

0421/3397016

hortmeyer@

baumwollboerse.de

Bremen

Altstadt

Domsheide 15

Ehemaliges Postamt 1

1875-78 nach Entwürfen von K. Schwatlo als

Kaiserliche Oberpostdirektion errichtet, seit 2006

von der St.-Johannis-Schule genutzt, Kaisersaal mit

Ausmalung von Arthur Fitger.

www.johannis.ks-bremen.de

11 - 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

Führungen halbstündlich oder

nach Bedarf durch den

Kaisersaal durch Wilhelm

Tacke

Treff: Treppenaufgang zum

Postamt 1, Domsheide

Wilhelm Tacke

0421/3498853

wtacke@arcor.de

Bremen

Altstadt

Martinikirchhof 3-6

Ev. St.-Martini-Kirche

Jüngste der vier altbremischen Pfarrkirchen, lag

außerhalb der Stadtmauer von 1200 nahe dem

mittelalterlichen Flusshafen, der Schlachte. Im

zweiten Viertel des 13. Jhs. zunächst als dreischiffige,

zweijochige Basilika erbaut. Der Baugrund

ließ nur den Bau eines einzelnen Turms im

Nordwesten zu. Nach 1376 erfolgten der Umbau zur

Hallenkirche und die Errichtung eines Polygonalchors.

Im späten 15. Jh. durchgeführte einjochige

Verlängerung des Kirchenraums nach Westen, im

19. Jh. durch Umnutzung als Gemeindehaus rückgängig

gemacht. Um 1550 Pastorenwohnhaus

südlich des Chors errichtet, nach seinem berühmtesten

Bewohner Neanderhaus genannt. Im II. Weltkrieg

erheblich zerstört. Bedeutendste erhaltene

hölzerne Ausstattungsstücke sind die von Hermen

Wulff gestaltete Kanzel von 1597 und der prächtige

Orgelprospekt von 1615/18.

www.st-martini.net

11 - 16 Uhr

(sonst Mai - Sept.

10.30 - 12.30 und 15 -

17, Dez.15 - 17 Uhr

und auf Anfrage

geöffnet)

Führung 12 Uhr durch Dr.

Eberhard Hagemann

Susanne Geßler,

Gemeindebüro

0421/324835

gemeindebuero@stmartini.net

Bremen

Altstadt

Am Dom 1

f

Ev. St.-Petri-Dom

789 erster Bremer Dom, ein schlichtes Holzbauwerk,

durch Bischof Willehad geweiht. 792

wieder zerstört. Mehrere Nachfolgebauten. 1043-

1101 Neubau als dreischiffige romanische Säulenbasilika

mit 2 Krypten. Ältester Bauteil ist die 1066

geweihte Westkrypta. Um 1250 Einwölbung des

zuvor mit flacher Holzdecke geschlossenen Bauwerks.

Ab 1370 Kapellenanbauten. Ab 1502 nach

einem Brand 1483, Umbau des Nordschiffs zur

gotischen Hallenkirche. 1888-1901 umfangreiche

Restaurierung im historisierenden Stil unter den

Dombaumeistern Salzmann und Ehrhardt. Fünf

Domorgeln und ihre Prospekte und Reste des

mittelalterlichen Chorgestühls (um 1370) und

Kanzel von 1638. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.stpetridom.de

10 - 19.30 Uhr

(sonst Mo - Fr 10 - 18,

Sa 10 - 14 und So 14 -

18 Uhr geöffnet)

Führungen 12, 14 und 16 Uhr

Führungen zum Bleikeller mit

Turmbesteigung, 10 Uhr

Gottesdienst, 18 Uhr Konzert

zum Ausklang Bach’sches

Dreierlei, allerhand Triosonatenbesetzungen

zum Tag

des offenen Denkmals,

Leitung: Tobias Gravenhorst,

Achtung kostenpflichtig:

Karten 15/10 Euro nur an der

Abendkasse

Pastor Peter Ulrich

0421/365040

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 1


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremen

Altstadt

Platz des

Glockenspiels,

Teffpunkt

Führung: Böttcherstraße

Die Böttcherstraße, als einzigartiges Gesamtkunstwerk

1922-31 durch die Initiative des Mäzens

Ludwig Roselius entstanden, ist zwar vordergründig

schön, aber auch ideologisch kontaminiert. Mit Uwe

Bölts, Archiv Böttcherstraße. Dauer 1,25 Std.

www.boettcherstrasse.de

Treff: 11 und 14 Uhr

Uwe Bölts, Archiv

Böttcherstraße

0421/3388261

boelts@

boettcherstrasse.de

Bremen

Altstadt

Am Markt 20

Haus der Bürgerschaft

neues Landesparlamentsgebäude, entstanden 1962-

64 nach Entwürfen von Wassili Luckhardt nach

langwierigem und konfliktreichen Wettbewerbsund

Planungsvorlauf erbaut. Neben dem Aalto-

Hochhaus der wohl herausragendste Bau der

Nachkriegsmoderne in Bremen. Als gebaute

Demokratie sollte es den demokratischen Neubeginn

symbolisieren. Charakteristisches Zackenband

des Dachgesimses an der Marktfront erinnert

als Zugeständnis an die Traditionalisten an den

langen Streit um die Neubebauung der Ostseite des

Marktplatzes. Glasfronten zum Markt und zum

Dom in Anlehnung an die Fensterbahnen von Rathaus

und Schütting straff vertikal gegliedert.

Pfeilerarkade und Schmuckfries mit Reliefplatten

aus Aluminiumguss nach Entwürfen von Bernhard

Heiliger zitieren subtil Gestaltungselemente des

Rathauses.

www.bremische-buergerschaft.de

11 - 16.30 Uhr

(sonst 9 - 17 Uhr

geöffnet)

Führungen nach Bedarf durch

Abgeordnete der Bremischen

Bürgerschaft und Mitarbeiter-

Innen der Bürgerschaftskanzlei

Foyer der Bürgerschaft

0421/3614555

foyer@buergerschaft.

bremen.de

Bremen

Altstadt

Stephanikirchhof

Kulturkirche St. Stephani

Die nach der Kriegszerstörung stark vereinfacht

wiederaufgebaute mittelalterliche Stephanikirche ist

ein gutes Beispiel für eine gelungene Bewältigung

der Unbequemlichkeiten, mit denen die Kirchen

durch Schrumpfung der Gemeinden konfrontiert

sind: Als Kulturkirche hat sie eine neue Aufgabe

gefunden.

www.kulturkirche-bremen.de

11 - 18 Uhr

(sonst zu

Veranstaltungszeiten

Di - So 11 - 18 Uhr

geöffnet)

laufende Ausstellung: Die

Mitte am Rand – Überseestadt

durch die Linse. 12 Uhr

Rundgang: Stolpersteine im

Stephaniviertel mit Joachim

Bellgart, Treff: Seiteneingang

Projektleitung

0421/3032294

info@kulturkirchebremen.de

Bremen

Altstadt

Unser-Lieben-

Frauen-Kirchhof 27

bo

Unser-Lieben-Frauen-Kirche

ehemalige Markt- und Ratskirche. Älteste

Pfarrkirche Bremens 11. Jh., erste stadtbürgerliche,

von der erzbischöflichen Domkirche unabhängige

Pfarrkirche Bremens. Ab 1230 unter Erzbischof

Gerhard II. in ihrer heutigen Form erbaut. Gilt als

eine der am reinsten erhaltenen frühgotischen

Hallenkirchen westfälischen Typs. Ältestes Bauteil

Südturm um 1100. Sog. Beinkeller unter dem

Nordschiff. Ursprünglich wohl Karnerkapelle des

12. Jhs. Im 15. Jh. als Kapelle von Allerseelen-

Bruderschaft genutzt, aus dieser Phase erhaltene

Wandmalereien. Um 1300 Anbau eines vierten

Schiffs, 1320-50 Neubau des Chors. Verlust des

mittelalterlichen Putzes bei Neugestaltung des

Inneren 1958-65. Moderne Glasfenster von Alfred

Manessier.

www.unser-lieben-frauen.de

www.denkmalpflege.bremen.de

12 - 18 Uhr

(sonst Mo - Sa 11 - 16

und So 12 - 13 Uhr

geöffnet)

Führung 16 Uhr durch Pastor

Peter Oßenkop

Pastor Peter Oßenkop

0421/3468588

ossenkop@kirchebremen.de

Bremen

Arbergen

Arberger Heerstraße

90

Mühle Arbergen

Großer, stabiler Galerieholländer von 1803, ist die

bei weitem älteste der Bremer Windmühlen. Mit

ihrer Integration in ein Wohnprojekt für ältere

Menschen wurde ein neuer Weg zur Sicherung des

anspruchsvollen Baudenkmals gefunden.

www.arberger-muehle.de

11 - 16 Uhr

(sonst zu

Veranstaltungen

geöffnet)

angrenzendes Stiftungsdorf der

Bremer Heimstiftung geöffnet,

erstes öffentliches Backen im

historischen Backhaus an der

Mühle, Verkauf von Kaffee

und Kuchen im Zelt

Werner Möller

04205/778267

karkmann-moeller@tonline.de

2 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremen

Barkhof

Hollerallee 75

Parkstraße 107

mop

Villa Müller-Schall - Forum Kirche

1900/02 von Fritz Dunkel als Privatvilla für Bankier

Müller-Schall erbaut in Anlehnung an englischen

Landhausstil mit reicher Gliederung. Turmartig,

zinnenbewehrter Eingangsvorbau mit Vorfahrt.

Aufwendige hölzerne Wandverkleidungen, Halle

mit Fresko von Arthur Fitger, damals optimale

Haustechnik. Remise, ab 1922 Haus Marwede,

1934-45 Dienstsitz SA-Obergruppenführer mit

Luftschutzraum, dann Wollspedition mit Chefzimmer

im Stil 1950er Jahre, seit 1992 kirchlich

genutzt. Großbürgerliche Villenbebauung der

Hollerallee gegenüber Bürgerpark nach Überlassungsvertrag

von 1898 zwischen bremischem

Staat, Unternehmer und Mäzen Franz Schütte.

www.kirche-bremen.de

www.denkmalpflege.bremen.de

11 - 17 Uhr

(sonst Mo - Do 9 - 16

Uhr, nichtöffentliche

Räume auf Anfrage

geöffnet)

Führungen 12, 13 und 15 Uhr

durch Pfarrerin Ruth Fenko

Pfarrerin Ruth Fenko,

Forum Kirche

0421/3461550

fenko.forum@kirchebremen.de

Bremen

Findorff

Salzburger Straße 12

Altes Pumpwerk

Erbaut 1913-15 im Zuge der Neuordnung der

Bremer Abwasserentsorgung. Heute ein Museum

zur Geschichte der Stadtentwässerung und Veranstaltungsstätte.

Ehrenamtlich betreut von einem

Verein, dem viele Ehemalige angehören.

www.altespumpwerk.de

www.denkmalpflege.bremen.de

11 - 18 Uhr

(sonst Öffnungszeiten

s. Webseite)

Führungen bis 17 Uhr

halbstündlich

Führungen durch die

historische Maschinenhalle,

die Ausstellung zur Abwassergeschichte

und -technik und

den unterirdischen Kanal.

Ständige Videoschau zur

Abwassergeschichte und –

technik.

Dieter Voigt

0421/233816

altespumpwerk@nordcom.net

Bremen

Hastedt

Bennigsenstraße 7

Ev. Kirche Alt-Hastedt

als kleine einschiffige, fünfjochige Saalkirche 1862

nach Entwürfen des Architekten W. Weyhe erbaut.

Zählt zu den frühen neugotischen Kirchenbauten

des Bremer Gebietes. Der Bau entstand auf

Initiative zweier örtlicher Kirchbauvereine, die eine

eigene Kirche für Hastedt und die Loslösung von

der Mutterkirche St. Remberti anstrebten.

www.alt-hastedt.de

12 - 17 Uhr

(sonst zu

Gottesdiensten und

Veranstaltungen

geöffnet)

Führungen 12, 13 und 16 Uhr

durch Herbert Koch

Herbert Koch

0421/443655

Bremen

Hemelingen

Hemelinger

Bahnhofstraße 15

Alte Apotheke

Das stattliche zweigeschossige, villenartige

Gebäude mit Walmdach und Zwerchhaus, 1889 als

Apotheke und Apothekerwohnhaus erbaut, dient

heute als Anwaltskanzlei. Die originale Innenausstattung

des ehemaligen Verkaufsraums war in die

neue Nutzung zu integrieren.

zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

Führungen 11, 15 und 16 Uhr

Frau Senftleben, RA-

Kanzlei

Schumacher/Lipsius

0421/415067

recht@kanzleischumacher-lipsius.de

Bremen

Horn-Lehe

Marcusallee 2-4

Wohnblocks für US-Generalkonsulats-

Bedienstete

1952 von O. Apel mit dem Büro SOM/USA

errichtet, demonstrativ modernes Konzept. Umnutzung

zur Senioren-Wohnanlage und energetische

Ertüchtigung stellten den Architekten vor eine

unbequeme, aber reizvolle Aufgabe.

zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

Führungen 14 und 15 Uhr

durch Hans Jürgen Hilmes,

Hilmes Lamprecht Architekten

Hans Jürgen Hilmes

0421/343355

hlarch@t-online.de

Bremen

Häfen

Hagstraße 3,

Cuxhavener Straße

23

Kaffee-HAG-Ensemble

Wegweisender Industriebau in Eisenbeton, 1906-07

nach Entwürfen von H. Wagner für die Herstellung

des weltweit ersten koffeinfreien Kaffees im Auftrag

von Ludwig Roselius erbaut, in Umnutzung

begriffen. Marmorsaal (1914) mit Ausstellung zur

Firmengeschichte.

10 - 18 Uhr Rösterei-

Café und Marmorsaal

(sonst Rösterei auch

geöffnet)

Führungen (Marmarosaal) 11,

12, 14 und 15.30 Uhr durch

Christian Ritschel, Lloyd-

Caffee

Zugang über die Tore

Cuxhavener Str. (HAG-Turm)

und Fabrikenufer (hafenseitig)

Christian Ritschel,

Lloyd-Caffee

0421/38332211

ritschel@lloyd-caffee.de

Bremen

Lesum

Hindenburgstraße

mkbop

Ev.-luth. St.-Martini-Kirche

Auf dem Geestrücken gelegen. Bewahrt im Kern

einen wahrscheinlich spätromanischen, erstmals

1235 erwähnten Bau, von dem nur der vierkantige

Turm mit dem später hinzugefügten achtseitigem

Spitzhelm erhalten ist. Kirchenschiff 1778-79 durch

Johann Diercks neu erbaut mit Verwendung der

Feldsteinquader des Vorgängerbaus und gotisierenden

Fenstern.

www.st.martini.lesum.de

10 - 18 Uhr

(sonst auf Anfrage,

Schlüssel im

Gemeindebüro, Mo -

Fr 10 - 12 Uhr

geöffnet)

Führung 17 Uhr durch Küster

Gerd Osterloh

10 Uhr Familienkirche mit

Taufen, anschließend Kinderbastelaktionen

rund um die

Kirche. 11 Uhr Eröffnung der

Fotoausstellung: Schräge

Sache - Kinder fotografieren

Denkmale. 15 Uhr Kinderkirchenführung.

16 Uhr

Orgelkonzert.

St.-Martini-Kirche zu

Bremen Lesum

0421/674140

sprenger@kirchebremen.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 3


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremen

Mitte

Rudolf-Hilferding-

Platz 1

ke

Haus des Reichs

Ehemaliger Verwaltungsbau der Nordwolle, ein

weltweit tätiger Großkonzern. Errichtet 1928-30

nach Entwürfen der Bremer Architekten-Brüder

Hermann und Eberhard Gildemeister. Nach dem

Konkurs der Nordwolle ging das Kontorhaus als

Haus des Reichs in den Besitz des Staates, heute

Sitz der Finanzbehörden. Ausgedehnte Vierflügel-

Anlage. Stahlbetonskelettbau mit Ausfachung und

Verkleidung der Straßenfronten aus Obernkirchener

Sandstein besitzt im Hof Putzfassaden mit Werksteingliederungen

und Terrakottaformteilen.

Verhaltene Moderne mischt sich mit Einflüssen des

Expressionismus. Im Inneren gediegene und

qualitätvolle Ausstattung im Sinne des Art Déco.

www.finanzen.bremen.de

11 - 18 Uhr

Eingangshalle und

Innenhof

(sonst Mo - Do 9 - 15,

Fr 9 - 13 Uhr geöffnet)

Führungen (a) 11.30, 12.30,

15, (b) 14 und 16 Uhr

Führungen: (a)Vom

Nordwollehaus zum Haus des

Reichs, max. 20 Personen,

kostenlose Eintrittskarten

erforderlich, abzuholen ab 11

Uhr vor dem Haupteingang,

(b)Das Haus des Reichs

während der NS-Zeit, keine

Innenraumbegehung. 11 - 17

Uhr Dachrestaurant mit

Spielwiese geöffnet. Familien-

Fassadensuchspiel-Bogen

Schäfchen zählen und Affen

suchen zum Mitnehmen

Gundula Rentrop

0421/36190417

gundula.rentrop@

finanzen.bremen.de

Bremen

Mitte

Am Staatsarchiv 1

Staatsarchiv

Der 1964-67 errichtete Bau gilt als eines der

konsequentesten und modernsten deutschen

Archivgebäude der Nachkriegszeit. Die

Instandsetzung erwies sich - auch wegen der

Baumethoden der Entstehungszeit - als sehr

anspruchsvoll.

www.staatsarchiv.bremen.de

11 - 16 Uhr

(sonst auch geöffnet)

Führungen stündlich

Führungen durch Magazin und

Verwaltungsbau

Staatsarchiv

0421/3616214

office@staatsarchiv.

bremen.de

Bremen

Mitte

Bahnhofsplatz 13

Überseemuseum

1891-96 wurde für das neugeschaffene Museum für

Natur-, Völker- und Handelskunde ein repräsentatives

Gebäude errichtet, das schon 1907-11

erweitert wurde. Zur Geschichte des Verhältnisses

der Handelsstadt Bremen zu den Überseegebieten

zählt auch das unbequeme Erbe des Kolonialismus.

www.uebersee-museum.de

zum Vortrag

(sonst Di - Fr 9 - 18,

Sa - So 10 - 18 Uhr

geöffnet)

15 Uhr Vortrag mit Führung

durch die Handelsausstellung

Museen als Orte unbequemer

Erinnerungen an globale

Zusammenhänge und Abhängigkeiten

der Gegenwart? mit

Dr. Hartmut Roder, Treff:

Foyer des Museums

Dr. Hartmut Roder

0421/16038160

h.roder@ueberseemuseum.de

Bremen

Mitte, Altstadt

Böttcherstraße 6-10

o

Böttcherstraße mit Kunstsammlungen

Architektonischer und kultureller Höhepunkt des

Gesamtkunstwerks Böttcherstraße. Umfassen das

Museum im Roselius-Haus, ein altbremisches

Patrizierhaus des 16. Jhs. mit Werken vom Mittelalter

bis zum Barock, und das Paula Modersohn-

Becker Museum, ein Bauwerk des Bildhauers,

Kunsthandwerkers und Architekten Bernhard

Hoetger mit umfangreicher Sammlung von Werken

Paula Modersohn-Beckers und Bernhard Hoetgers,

gehört zu den bedeutendsten Beispielen

expressionistischer Architektur in Deutschland.

www.pmbm.de/

11 - 18 Uhr

(sonst auch geöffnet)

Führungen nach Bedarf

Kurzführungen zu

verschiedenen Aspekten

Kunstsammlungen

Böttcherstraße

0421/3388222

info@pmbm.de

Bremen

Mitte/Ostertor

Köpkenstraße 18-20

Tischlerei-Museum im Viertel

Durch den Ankauf einer alten Tischlerei im

Stadtteil Ostertor konnte eine historische Werkstatt

vor Verfall und Abbruch bewahrt werden.

Renovierung durch die Tischler-Innung Bremen

und den Förderverein Tischlereimuseum Bremen,

großer Wert auf die Erhaltung des historischen

Zustands gelegt. Das Besondere der Werkstatt war

die seinerzeit moderne Maschineneinrichtung und

der Antrieb der Maschinen mit einer stationären

Dampfmaschine über Transmissionsriemen, unterhalb

des Bodens angeordnet. Neben dem eigenen

Betrieb auch Lohnarbeiten für kleinere Tischlereien

durchgeführt, deren Mechanisierung nicht so weit

gediehen war. Ausstellung von über 20 funktionsfähigen

historischen Holzbearbeitungsmaschinen

von vor 1900 und voll eingerichtete kleine vormaschinelle

Tischlerwerkstatt des 19. Jhs.

www.tischlerei-museum-bremen.de

www.denkmalpflege.bremen.de

11 - 16 Uhr

(sonst unregelmäßig

geöffnet, siehe

Webseite)

Führungen nach Bedarf durch

Herrn Baethke

4 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremen

Neustadt

Kirchweg 200

Silberwarenmanufaktur

1875 zog die 1829 gegründete Silberwarenfabrik in

einen Neubau mit schlossartiger Fassade am

Kirchweg um. Die weitläufigen Fabrikanlagen

verlangen - gerade in den Bereichen, die eine neue

Nutzung erfahren werden - viel Sorgfalt, Mut und

Geld.

zu den Führungen

(sonst Verkaufsstelle

10 - 17 Uhr geöffnet)

Führungen 11, 14 und 15.15

Uhr durch Wigmar Bressel,

Koch & Bergfeld

je max. 30 Personen, Zugang

nur mit kostenlosen

Eintrittskarten. 2.-5.9.

Vormerkung der Karten per

Mail und Abholung in der Zeit

10 - 16 Uhr. Vergabe nach

Anmeldeeingang solange der

Vorrat reicht.

Wigmar Bressel

0421/5590620

immobilie@kochbergfeld.de

Bremen

Oberneuland

Oberneulander

Landstraße 41

Ev. St.-Johann-Kirche

Neugotische Backsteinkirche von 1858-60. Nach

Plänen von Heinrich Müller anstelle einer Vorgängerkirche

des 12. Jhs. erbaut. Romanischer

Taufstein von ca. 1250. Höhe des Kichturms 45 m,

Länge der Kirche 40 m. Verhältnismäßig schlichter

Bau mit einer gewissen Nähe zu den klaren Formen

des Klassizismus. Harmonisch proportionierte,

einschiffige Saalkirche mit Polygonalchor, steilem

Satteldach und hohem Turm, dessen Grundriss vom

Quadrat ins Achteck übergeht und mit einem

markanten Pyramidendach abschließt. Aufwendig

gestaltete Turmfront ist städtebaulich wirksam auf

die Achse der Rockwinkeler Landstr. bezogen. Aus

diesem Grund keine exakte Ostung.

www.kirche-oberneuland.de

10 - 18 Uhr

(sonst Di - So 15 - 16

Uhr geöffnet)

10 Uhr Gottesdienst mit

Silberner Konfirmation, 11.15

Uhr Friedhofsführung mit

Klaus Behrens-Talla, 11.15 -

12 Uhr Musikwerkstatt für

Kinder, Instrumente zum

Ausprobieren auf der

Orgelempore, 12.15 Uhr

Kirchturmbesteigung

Christina Meier,

Gemeindebüro

0421/205810

buero@kircheoberneuland.de

Bremen

Osterholz

Osterholzer

Heerstraße 32-34

Friedhof

Entstanden 1910-20 nach Plänen von P. Freye und

F. Seeck, damals richtungweisend für die deutsche

Friedhofsgestaltung. Kuppelhalle in der Hauptkapelle

mit restaurierter Raumfassung. Der Osterholzer

Friedhof birgt fünf Gräberfelder und

Gedenkstätten für die Opfer des II. Weltkriegs und

der NS-Gewaltherrschaft.

www.umweltbetriebbremen.de/sixcms/detail.php?gsid=2572

8 - 20.30 Uhr

(sonst auch geöffnet)

Führungen (Kapelle) 12, 14

Uhr und nach Bedarf

15 Uhr Konzert in der

Hauptkapelle

Gerit Melloh

0421/3613026

gerit.melloh@

ubbremen.de

Bremen

Osterholz

Züricher Straße 40

Krankenhaus-Museum/Mahnmal Irrstern

Das 1900-15 für psychisch Kranke errichtete

ehemalige St.-Jürgen-Asyl, heute Teil des

Klinikums Ost, verfolgte das Konzept der

Kolonialen Anstalt mit dezentralen Pavillons und

Beschäftigung der Patienten in der Landwirtschaft.

Im ehemaligen Kuhstall ist das Krankenhaus-

Museum untergebracht.

www.krankenhausmuseum.de

11 - 18 Uhr

(sonst Mi - So auch

geöffnet)

Führung 16 Uhr durch Achim

Tischer

Führung durch die ständige

Ausstellung Vom Narrenkäfig

zur Nervenklinik, mit Besuch

des Euthanasie-Mahnmals

Irrstern, Treff: Krankenhaus-

Museum

Joachim Tischer

0421/4081757

achim.tischer@klinikumbremen-ost.de

Bremen

Rekum-Farge

Rekumer Siel 1

Landesweite Eröffnungsveranstaltung

Landesweite Eröffnungsveranstaltung zum Tag des

offenen Denkmals mit dem Bundesbeauftragten für

Kultur und Medien Bernd Neumann, Bürgermeister

und Kultursenator Jens Böhrnsen, Landeskonservator

Prof. Dr. Georg Skalecki und Dr.

Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für

politische Bildung.

ab 11 Uhr

Es werden Texte von André

Migdal (1924-2007)

vorgetragen, der als KZ-

Häftling und Zwangsarbeiter

die Bunkerbaustelle erlitt und

überlebte.

Bremen

Rekum-Farge

Rekumer Siel 1

mo

U-Boot-Bunker Valentin

war eines der größten Rüstungsprojekte des

nationalsozialistischen Deutschlands, 1943-45

arbeiteten tausende Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene

und Häftlinge auf der Baustelle.

www.denkort-bunker-valentin.de

10.30 - 16.30 Uhr

(sonst auf Anfrage

geöffnet)

Führungen ab 12 Uhr

halbstündlich

Anmeldung zu den Führungen

vor Ort erforderlich, Ausstellung

zur Geschichte des

Bunkers, Vorführungen des

Films depot.dämon.denkort.

Anreise mit Nordwest-Bahn ab

Bremen Hbf bis Farge Bhf

über Vegesack Bhf, weiter mit

Buslinie 90 zur Haltestelle

Rekumer Siel.

Denkort Bunker Valentin

0421/69673670

mail@bunkervalentin.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 5


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremen

Schwachhausen

Gustav-Deetjen-

Allee

mkop

Bremen

Schwachhausen

Kurfürstenallee 15

Bremen

Schwachhausen

Schwachhauser

Heerstraße 240

m

Bremen

Schwachhausen

Kurfürstenallee 8

Bremen

Schwachhausen

Hollerallee 79

Bremen

Schönebeck

Im Dorfe 5

e

Bremen

St. Magnus

Holthorster Weg

op

Bremen

Vegesack

Zum Alten Speicher

5a

f

AntiKolonialDenkmal Der Elefant

Errichtet 1931 als Kolonialehrenmal. 10 m hoch,

aus Klinkern gemauertes Monument in der Gestalt

eines Elefanten. Die Elefantenfigur geht in ein

zwölfeckiges Sockelstück über und ruht auf einer

weiteren, 15 mal 11,20 m großen und 1,50 m hohen

Sockelstufe. 1990 in AntiKolonialDenkmal

umbenannt. Seit 2008 kulturell genutzt.

www.der-elefant-bremen.de

Bremer Logenhaus

Großbürgerliche Villa der Zeit vor dem I. Weltkrieg

dient heute als Versammlungsort von Freimaurerlogen.

Erbaut in barockisierenden Formen von C.

Krahn.

www.bremerloge.de

Focke-Museum: Ausstellung Graben für

Germanien

Die Ausstellung zeigt die enge Kooperation von

Archäologie und Politik im Dritten Reich und den

teilweise noch immer fortwirkenden Einfluss eines

ideologisch geprägten Germanen-Bildes

www.focke-museum.de

Oelzweig-Haus

Großbürgerliche Villa der Zeit vor dem I. Weltkrieg

dient heute als Versammlungsort von Freimaurerlogen.

Erbaut von den renommierten Architektenbrüdern

Hans und Heinrich Lassen, als Haus der

Loge zum Oelzweig.

www.bremerloge.de

Villa Hoffmann, heute Standesamt

1900/01 als Großvilla im neubarocken Stil mit

aufwendiger, in Bremen außergewöhnlicher

Werksteingestaltung (Hauptfassade, repräsentative

Diele) von Wellermann & Frölich ausgeführt.

www.stadtamt.bremen.de

Schloss Schönebeck

Herrenhaus von 1687, stattlicher zweigeschossiger

Backstein-Fachwerkbau, heute Museum. Unbequem

war früher die Lage des Schlosses als Zankapfel

zwischen Bremen und Schweden. Heute ist es der

hohe Unterhaltungsaufwand des wertvollen

Baudenkmals.

www.museum-schloss-schoenebeck.de

Lehnhof, Park und Siedlung

Reste des Lürman’schen Landgutes Lehnhof, der

Gutspark entstand Mitte des 19. Jhs. Eichenbestandene

westliche Parkwiese ab 1950 mit

Reetdach-Landhäusern nach Plänen von E.

Gildemeister sensibel bebaut, östlicher, verwilderter

Parkteil heute zur Stiftung Friedehorst gehörig.

Lange-Speicher

Der Speicher der ehemaligen Lange-Werft (um

1815) nimmt durch Alter, Größe und Dachform eine

Sonderstellung unter den wenigen erhaltenen

bremischen Speichern des 19. Jhs. ein. Einst vom

Abriss bedroht, beherbergt er heute das maritime

Museum Spicarium. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.spicarium-bremen.de

11 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

11 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

Infos zu Denkmal, Geschichte

und dem Verein, Vortrag: Die

Geschichte des Bremer

AntiKolonialDenkmals,

Büchertisch, Malaktion für

Kinder

Führungen nach Bedarf

11.30 Uhr Vortrag zur

Geschichte der Häuser und

ihrer Nutzer

10 - 17 Uhr Führung 15 Uhr durch Prof.

Dr. Uta Halle

Achtung: kostenpflichtig 8

Euro Erwachsene, 6 Euro

ermäßigt, 4 Euro Kinder, 18

Euro Familien

11 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

11 - 13.30 Uhr

(sonst zu den

Dienstzeiten geöffnet)

10.30 - 17 Uhr

(sonst Di, Mi, Sa und

So 15 - 17, So auch

10.30 - 13 Uhr

geöffnet)

ganztags

(sonst auch geöffnet)

10 - 17 Uhr Spicarium

(sonst Di - So 10 - 17

Uhr geöffnet)

Führungen nach Bedarf

15 Uhr Vortrag zur Geschichte

der Häuser und ihrer Nutzer,

nachmittags Kaffee und

Kuchen

Führungen 11 und 12 Uhr

durch Martin Pampus

Führungen 11 und 15 Uhr

durch Jens Rösemann und

Helmrich Klingmüller

Kaffee und Kuchen bei den

Schlossdamen in der

Schlossküche

Führung 14 Uhr durch Christof

Steuer, Förderverein Knoops

Park, Stefan Villena-Kirschner,

Landschaftsarchitekt

Treff: Parkeingang Holthorster

Weg, Parken: Friedehorst-

Gelände, Nordwest-Bahn:

Haltestelle St. Magnus

Führungen 11 und 15 Uhr

durch Christina Voigt

Gudrun Eickelberg

0421/343518

gudrun.eickelberg@tonline.de

Ralph Saxe

0421/3468986

vinumsaxe@ewetel.net

Marcel Schaefer

0172/7439326

marcel@familieschaefer.de

Peter Wilkens

0421/831816

mp.wilkens@nordcom.net

Focke Museum

0421/6996000

post@focke-museum.de

Prof. Dr. Uta Halle

0421/36114238

uta.halle@

landesarchaeologie.

bremen.de

Marcel Schaefer

0172/7439326

marcel@familieschaefer.de

Peter Wilkens

0421/831816

mp.wilkens@nordcom.net

Sven Möller Deeke

0421/3616357

sven.moellerdeeke@stadtamt.

bremen.de

Harald Hittenbeck,

Schloss Schönebeck

0421/623432

post@museum-schlossschoenebeck.de

Christof Steuer

0421/6397730

chusteuer@t-online.de

Christina Voigt M.A.,

Ausstellungsleiterin

0421/89776640

info@spicariumbremen.de

6 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremen

Vegesack

Zum Alten Speicher

15

f

Bremen

Vegesack

Am Sedanplatz 2 Z

Bremen

Walle/Überseestadt

Waller Stieg 5

Treff: Feuerwache

am Holz- und

Fabrikenhafen

Bremen

Walle/Überseestadt

Claudia Seidel,

Hafenmuseum

0421/3038279

info@hafenmuseumspeicherelf.de

Konsul-Smidt-

Straße 10-26

Bremerhaven

Geestemünde

Schillerstraße 1

mbop

Bremerhaven

Geestemünde

Herwigstraße 49

Liegeplatz im

Fischereihafen

f

Schulschiff Deutschland

Letztes der für den Deutschen Schulschiff-Verein

erbauten Segelschulschiffe, Stapellauf 1927 auf der

Geestemünder Tecklenborg-Werft. 1995 restauriert

und zum neuen Liegeplatz in der Lesummündung

verholt. Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.schulschiff-deutschland.de

Zivilschutzanlage in der Tiefgarage

Die 1973-75 erbaute Tiefgarage Sedanplatz wurde

zugleich als Zivilschutzanlage geplant, sie ist eine

sog. Mehrzweckanlage (MZA), die größte

Schutzraumanlage Bremens aus der Zeit des Kalten

Kriegs und die einzige mit erhaltener Ausstattung.

Führung am Fabrikenufer zur HAG-Fabrik

Unter dem Motto Prachtbauten, Pioniergeist und

Plantagentrank bietet das Hafenmuseum Speicher

XI eine Entdeckungsreise durch die Firmengeschichte

von Kaffee HAG und KABA und durch

das Leben von Ludwig Roselius an. Höhepunkt der

Tour ist die Besichtigung des ehemaligen KABA-

Werks. Im Anschluss Teilnahme an der Marmorsaal-Führung

und Besuch des Lloyd-Rösterei-Cafés

möglich. Mit Christine Glenewinkel, Dauer 1,5 Std.

Schuppen 1

1959 für den Stückgutumschlag erbauter,

ungewöhnlicher zweigeschossiger Schuppen,

prägnantes Element des Hafenwiederaufbaus. Der

riesige Schuppen beherbergt heute u. a. Wohnlofts,

Büros verschiedener Größen, Gastronomie, ein

Sportstudio und ein Oldtimerzentrum.

www.schuppen1.de

www.schuppeneins.de

Christuskirche

erbaut 1872-75 von Conrad Wilhelm Hase. Erste

Neubaukirche in den preußischen Unterweserorten.

Dreischiffige Hallenkirche als Sichtziegelbau mit

Kreuzrippengewölbe, Polygonalchor und quadratischem

Westturm in Anlehnung an frühgotische

Formen. Orientiert am Eisenacher Regulativ, von

der bauzeitlichen Ausstattung erhalten: Gestühl,

Kanzel, Altar und Taufstein. In kräftigen Farben

gefasster hölzerner Kanzelkorb mit den Evangelisten

auf goldfarbigem Grund, aufwendiges

neugotisches Altarretabel.

www.christuskirche-bremerhaven.de

Dampfer Welle

Letztes erhaltenes Dienstschiff der

Weserkorrektion, Stapellauf 1915 als Bereisungsund

Schleppdampfer. Als hässlich umgebautes

Gastronomie-Schiff 1994 an der Bremer Schlachte

gesunken. Der Verein Dampfer Welle e.V. treibt die

authentische Wiederherstellung voran.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.dampfer-welle.de

10 - 18 Uhr

(sonst Mo - Fr 10 - 17,

Sa, So und feiertags 10

- 18, 1. Sa im Monat

14 - 18 Uhr geöffnet)

zur Führung

(sonst nicht geöffnet)

Treff: 14 Uhr

11 - 17 Uhr

(sonst zum Teil

geöffnet)

11.30 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

10 - 17 Uhr

(sonst zu

Veranstaltungen und

auf Anfrage geöffnet)

Führung 15 Uhr durch Joachim

Marks, Egbert Heiß

Treff: Eingang Markthalle,

Dauer ca. 1,5 Std. Achtung:

Streng auf 25 Teilnehmer

begrenzt, Teilnahme nur mit

kostenloser Eintrittskarte,

abzuholen, nach telefonischer

Voranmeldung im Bürgerhausbüro

4.-6.9. 9 - 13 Uhr, in

der Caféteria des Gustav-

Heinemann-Bürgerhauses

Vegesack, Kirchheide 49, 4.-

6.9. 9 - 18, 7.9. 9 - 13 Uhr.

östl. Hälfte: Sportstudio

Werder Sports Führungen nach

Bedarf, Probetraining,

Kinderprogramm. Spezialspedition

Panalpina Welttransport:

Führungen 11 und

12 Uhr, kleinere Bürolofts im

OG geöffnet. Westl. Häfte:

Schuppen Eins Forum für

klassische Automobile mit

Restaurierungswerkstätten und

Händlern, Wohnstraße mit

Autoaufzügen im OG, Fotostudio,

Galerie Art Docks für

Gegenwartskunst u. v. m.

geöffnet

Führungen 12, 12.45 und 13.30

Uhr durch Jens Schoppenhauer

Bildergalerie aus vergangenen

Tagen, 11.30 Uhr Orgelführung,

15 Uhr Querflötenkonzert

Vereinsmitglieder erklären das

Schiff und die Bauarbeiten an

Bord

Deutscher Schulschiff-

Verein

0421/6587373

info@schulschiffdeutschland.de

Bürgerhausbüro

Vegesack

0421/659970

André Castens

0172/1625877

a.castens@

schuppeneins.de

Ute Kastens

0421/321000

kastens-siemann@tonline.de

Jens Schoppenhauer,

Bau- und

Finanzausschuss

0471/7003212

jens.schoppenhauer@

bremerhaven.de

Bernd Meyer

0421/274775

bernd.meyer.bremen@

web.de

Bodo C. Wenz

0421/545750

bodo_c_wenz@gmx.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 7


Bremen

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 8.9.2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Bremerhaven

Lehe

Nordstraße 10-12

Amtsgericht

1910-17 ließ der preußische Staat in Lehe ein neues

Amtsgerichtsgebäude nach Entwürfen von

Regierungsbaumeister W. Trautwein errichten. Der

imposante barockisierende Bau hält als Arbeitsplatz

und als Objekt der Bauunterhaltung manche

Unbequemlichkeit bereit.

zu den Führungen

(sonst zu den

Dienstzeiten geöffnet)

Führungen 10, 11 und 12 Uhr

durch Hans-Jürgen Wolff

Gruppengröße beschränkt auf

max. 12 Personen, tel.

Voranmeldung in der Woche

von 2.-6.9. erforderlich

Hans-Jürgen Wolff

0421/36113611

hans-juergen.wolff@

amtsgerichtbremerhaven.bremen.de

Bremerhaven

Lehe

Eupener Straße 60

Kath. Herz-Jesu-Kirche

Von M. Jagielski 1910/11 erbaute, frei gotisierende

Backsteinbasilika mit doppelgiebeligem Querschiff

und über Eck gestelltem Turm, auffällig großes

Kirchenschiff, Leher Dom. Kirchenraum in den

1970er Jahren teilweise umgestaltet.

www.herz-jesu-lehe.de

10.15 - 13 Uhr

(sonst zu

Gottesdiensten und

Veranstaltungen

geöffnet)

Führung ca. 12 Uhr durch

Paul-Elmar Hagedorn

11 Uhr Gottesdienst

Paul-Elmar Hagedorn

0471/48138660

pfarrbuero-herzjesu@nord-com.net

Bremerhaven

Lehe

Siebenbergensweg

65

Pulvermagazin in Speckenbüttel

Das Pulvermagazin im Stadtpark Speckenbüttel

wurde 1874-75 als Munitionsdepot für die

Geschützfestungen an der Unterweser errichtet, die

dem Schutz der Hafenanlagen von Bremerhaven

und Geestemünde dienten.

www.denkmalpflege.bremen.de

zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

Führungen 11 und 12.30 Uhr

durch Alexander Cordes, M.A.

Alexander Cordes

0471/4820772

Bremerhaven

Mitte

Bürgermeister-

Smidt-Straße 45

fop

Ev. Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche

Dreischiffige neugotische Backstein-Hallenkirche

mit Maßwerk-Turmhelm nach Freiburger Vorbild.

1853-55 von Simon Loschen errichtet auf einer

Gründung von ca. 400 Holzpfählen. Dreischiffige

Hallenkirche mit Apsis und Westturm in rotem

Backstein, dekoriert mit farbigen, glasierten

Klinkern. Durchbrochener Helm des 86 m hohen

Westturms orientiert sich eng am Vorbild des

Freiburger Münsters. 1944 Kriegszerstörung, 1960

mit stark verändertem Innenraum wieder aufgebaut.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.grosse-kirche.de

15 - 17 Uhr

(sonst Mi 17.30 -

18.30, Do 15 - 17,

Sommer und

Adventszeit Mo - Fr

15 - 17 Uhr geöffnet)

Führung 16 Uhr

10 Uhr Gottesdienst

Dirk Scheider

0471/412647

d.scheider@nord-com.net

Bremerhaven

Mitte

Lloydstraße 15

Treff: VHS-

Gebäude

Führung: 1950er Jahre Architektur und -

Städtebau in Bremerhaven

Im VHS-Gebäude, erbaut 1954/55 als Schiller-

Schule, werden u. a. Ella-Kappenberg-Saal und

Treppenhaus besichtigt. Vorbei an der Wohnanlage

mit Ladenzeile Lloydstr. 18-24 (1954-58) geht es

zum Laubenganghaus Bürgermeister-Smidt-Str.

120-126 (K. Franzius 1954). Thematisiert werden

auch die heute unbequemen Konstruktionsmethoden

der Nachkriegszeit. Dauer ca. 45 Min. Mit Sieghard

Lückehe und Hans-Joachim Ewert, STÄWOG.

Treff: 11 und 14 Uhr

Sieghard Lückehe

0471/9451120

info@staewog.de

Bremerhaven

Mitte

Hans-Scharoun-

Platz 1

Deutsches

Schiffahrtsmuseum

Rundgang Museumshafen /

Wasserstandsanzeiger

Der Rundgang erschließt den Museumshafen des

DSM mit seinen historischen Schiffen und führt

zum aufwendig restaurierten alten Wasserstandsanzeiger.

Mit Besichtigung der Dreimastbark Seute

Deern. Mit Dr. Dirk J. Peters, DSM.

Treff: 11 Uhr

Dr. Dirk J. Peters

0471/4820736

peters@dsm.museum

8 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzt sich für den Erhalt und die Pflege von

Kulturdenkmalen ein. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die Stiftung dank der ihr anvertrauten

Spendengelder und mit Mitteln aus der Lotterie Glücksspirale über 4.300 Denkmale mit rund

500 Millionen Euro retten helfen. Die Stiftung tritt dort ein, wo staatliche Mittel nicht oder nicht

ausreichend zur Verfügung stehen. Denn oftmals bedarf es schneller und unbürokratischer

Hilfe, um ein Denkmal, und damit das gebaute Gedächtnis einer Region, zu erhalten.

Neben der Bewahrung von Kulturdenkmalen hat die Stiftung den Auftrag, die Öffentlichkeit

für die Belange des Denkmalschutzes zu sensibilisieren und so möglichst viele Menschen

zur Mithilfe zu gewinnen. Spezielle Aktionen für Kinder und Jugendliche, wie das

Schulprogramm „denkmal aktiv“, der Jugendfotowettbewerb „Fokus Denkmal“ oder die

Jugendbauhütten, motivieren schon früh, sich für den Schutz historischer Gebäude

einzusetzen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Stiftung schließen sich in Ortskuratorien

zusammen und engagieren sich vor Ort für den Denkmalschutz.

Auch der Tag des offenen Denkmals am zweiten Septemberwochenende trägt dazu bei, die

Bevölkerung für den Gedanken des Denkmalschutzes zu begeistern. Seit 1993 koordiniert

die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Denkmaltag bundesweit. 2012 erkundeten mehr

als 4,5 Millionen Besucher über 8.000 geöffnete Denkmale – damit ist der Tag des offenen

Denkmals eine der erfolgreichsten Kulturveranstaltungen Deutschlands.

Nutzen Sie den Tag des offenen Denkmals für eine Entdeckungsreise in die Baugeschichte

Ihrer Umgebung! Denn nur was man kennt, das kann man auch schützen.

Das bundesweite Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.tag-des-offenendenkmals.de.

Um weiterhin in diesem Umfang für den Denkmalschutz aktiv sein zu können, benötigt die

Deutsche Stiftung Denkmalschutz Ihre Mithilfe. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, gefährdete

Baudenkmale zu retten.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn

(0228) 9091-0 · (0228) 9091-109

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de

Internet: www.denkmalschutz.de

Schirmherr: Bundespräsident Joachim Gauck

Spendenkonto: 305 555 500 · BLZ 380 400 07 · Commerzbank Bonn


European Heritage Days 2013

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European

Heritage Days, die der Europarat 1991 ins Leben rief.

Unter dem Motto „Europa, ein gemeinsames Erbe“ beteiligen sich 2013 wieder 50 Länder:

Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina,

Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland,

Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein,

Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande,

Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, San Marino, Schweden,

Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn,

Vatikan, Weißrussland, Zypern

Herausgeber: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn

(0228) 9091-0 · (0228) 9091-449

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de

www.denkmalschutz.de

Spendenkonto: 305 555 500 · BLZ 380 400 07 · Commerzbank Bonn

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