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30 Gelegenheiten zu helfen

Caritas-Projekte weltweit_2013


Hunger: gegen den

täglichen Skandal

Rund eine Milliarde Menschen hungern in

Asien, Afrika und Lateinamerika. Umweltkatastrophen

vernichten Ernten, durch

Preisspekulationen verteuern sich Grundnahrungsmittel

wie Reis, Weizen oder Mais.

Agrotreibstoffe und die Herstellung von

Futtermitteln verknappen das Angebot

und untergraben die Ernährungssicherheit

zusätzlich, weil ausländische Investoren

sich riesige Flächen Agrarland aneignen.

Die Hungerkrise lässt sich nur überwinden,

wenn weltweit auf nachhaltige ländliche

Entwicklungsstrategien im Interesse

einer kleinräumigen Landwirtschaft umgeschwenkt

wird. Für Caritas Schweiz ist die

Sicherung der Lebensgrundlagen ein primäres

Ziel in den Projekten zur Hungerbekämpfung.

Wichtig ist zudem auch, dass

die Bauernfamilien ihre Produkte zu vermarkten

lernen.

Weitere Infos: www.caritas.ch/hunger

Tschad: Langfristige Ernährungssicherung

Die Caritas Partnerin ACORD vernetzt im Tschad die Bauern.

So erhalten diese mehr Gewicht in der Politik und können

Einfluss nehmen auf Landverteilung, Kreditvergabe und

die Rolle der Frauen. ACORD erarbeitet zusammen mit den

Bauern Produktionspläne und berücksichtigt dabei die

schwierigen klimatischen Bedingungen. In die Pläne integriert

werden eine nachhaltige Nutzung, Umwelterziehung

und Erosionsschutz.

Laufzeit: bis Dezember 2014

Projektkosten: CHF 212 040

Gemeinsam ist man stärker. Das Projekt vernetzt und

unterstützt Bauernfamilien. www.caritas.ch/hunger/tschad

2


Myanmar: Organische Landwirtschaft

15 Bäuerinnen und Bauern werden während zwei Jahren zu Spezialisten in

organischer Landwirtschaft ausgebildet. Ihr Wissen geben sie in 50 Dörfern und

vier Flüchtlingslagern weiter. Ziel ist es, die Ernteerträge zu erhöhen, die eigene

Ernährung zu verbessern und die Umwelt zu schonen.

Laufzeit: bis April 2016

Projektkosten: CHF 680 081

www.caritas.ch/hunger/myanmar

Von dem Wissen profitieren 1500 Familien.

Guatemala: Ernte das ganze Jahr

Ausgewählte Bauern erhalten eine Schulung in nachhaltiger Landwirtschaft. Mit

dem Wissen richten sie dann in ihren Betrieben Demonstrationsparzellen ein und

schulen die anderen Mitglieder ihrer Gemeinde. Zusammen mit der Umsetzung

von gemeinsamen Projekten, verbessert das die Ernährung des ganzen Dorfes.

Laufzeit: bis Dezember 2015

Projektkosten: CHF 525 251

www.caritas.ch/hunger/guatemala

Die Massnahmen sichern Ernteerträge

über das ganze Jahr.

Haiti: Wasser bringt Nahrung

Ohne Wasser kein Wachstum: Für eine regulierte Bewässerung der Felder werden

Kanäle renoviert und mit Schleusen versehen. Zusammen mit dem Einsatz von

Qualitätssaatgut und durch Weiterbildungen, können so die Erträge von Mais,

Bohnen und Reis bei 750 Bauernfamilien erhöht werden.

Laufzeit: bis Dezember 2014

Projektkosten: CHF 1340 689

www.caritas.ch/hunger/haiti

Dank bewässerter Felder können die

Bauernfamilien mehr ernten.

Irak: Gesunde Ernährung für Mutter und Kind

In zehn Zentren des Landes erhalten Schwangere und unterernährte Kinder

medizinische Betreuung und Nahrungsmittel. Die Mütter werden in den Bereichen

Ernährung, Gesundheit und Hygiene geschult und lernen, wie sie mit einfachen

Mitteln ein kleines Einkommen erwirtschaften können.

Laufzeit: bis Juni 2014

Projektkosten: CHF 342 722

www.caritas.ch/hunger/irak

In Kursen werden aus lokalen Produkten

vollwertige Mahlzeiten gekocht.

Mali: Bessere Ernährung und ein Einkommen

Massnahmen zum Erosionsschutz, verbessertes Saatgut und diverse Anbautechniken

erhalten die Ressourcen und steigern die Erträge von Reis, Hirse,

Bohnen und Erdnüssen. Gleichzeitig werden Produkte in Auswahl und Menge

so angebaut, dass ihr Verkauf den Bauern ein kleines Einkommen ermöglicht.

Laufzeit: bis Dezember 2015

Projektkosten: CHF 684 444

www.caritas.ch/hunger/mali

170 000 Bäuerinnen und Bauern profitieren

von dem Projekt.

3


Genügend Wasser

zum Leben

Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht.

Doch rund 900 Millionen Menschen

haben gemäss Uno weltweit keinen Zugang

zu sauberem Trinkwasser, über 2,5

Milliarden können keine sanitären Anlagen

nutzen. Die falsche oder zu intensive Nutzung

von Wasser, die Verschmutzung der

weltweiten Wasserressourcen, die Verstädterung,

aber auch Missmanagement

behindern effiziente und nachhaltige Wasserversorgungen.

Das bringt dramatische

Missstände bei der Hygiene mit sich. Über

achtzig Prozent der Erkrankungen und ein

Viertel aller Todesfälle in den Entwicklungsländern

sind auf verunreinigtes Wasser

zurückzuführen. Eine integrierte Bewirtschaftung

der Wasserressourcen ist

dringend nötig. Caritas Schweiz baut Trinkwasserversorgungen,

sanitäre Installationen

und erstellt Bewässerungssysteme für

die Nahrungsmittelproduktion.

Weitere Infos: www.caritas.ch/wasser

Somaliland: Wasser und Gesundheit

60 Dörfer in Somaliland erhalten, je nach Ausgangslage, Wassersysteme,

Quellfassungen oder Brunnen. Die Errichtung

von Dachwasserfassungen an 50 Schulen ermöglicht den

Trinkwasser-Zugang für 6000 Kinder. Abfallentsorgungssysteme

und Latrinen verbessern die Hygiene. Gesundheitsmitarbeitende

informieren die Bevölkerung über den Zusammenhang

von Krankheiten und Sauberkeit.

Laufzeit: bis März 2014

Projektkosten: CHF 3 575 000

Rund 45 000 Menschen pro Jahr können mit Wasser

versorgt werden. www.caritas.ch/wasser/somaliland

4


Südsudan: Felsbecken als Wasserreservoirs

Mit wenig Aufwand können in sechs Dörfern die natürlichen Felsbecken zur

Wasserspeicherung erweitert werden. Dadurch bekommen rund 19 000 Menschen

Zugang zu sauberem Wasser. Hygienekurse und der Bau von Haushaltslatrinen

sollen Krankheiten eindämmen.

Laufzeit: bis Juli 2014

Projektkosten: CHF 2 049 831

www.caritas.ch/wasser/sudan

Ein natürliches Felsbecken wird zu einem

grösseren Wasserspeicher ausgebaut.

Äthiopien: Wasser für Haushalt und Garten

In der Region Tigray werden Brunnen, Quellfassungen und Zisternen gebaut und

für deren Unterhalt Wasserkomitees gebildet. Workshops sensibilisieren zum

Thema Hygiene und mit dem Bau von Bewässerungssystemen können künftig

200 Hektar Land bepflanzt und bewässert werden.

Laufzeit: bis August 2014

Projektkosten: CHF 495 900

www.caritas.ch/wasser/aethiopien

Weite Wege und verschmutztes Wasser

gehören bald der Vergangenheit an.

Kenia: Wassergewinnung durch Felsen

Mit der Bevölkerung werden in drei Dörfern der Region Marsabit Felsen zu

Wasserreservoirs ausgebaut. Filter, Tanks und Verteiler erweitern diese

zu Wassersystemen. Für deren Unterhalt werden Komitees gebildet und Kurse

klären über Wasseraufbereitung und Hygiene auf.

Laufzeit: bis Oktober 2014

Projektkosten: CHF 707 708

www.caritas.ch/wasser/kenia

Unter der Wasserknappheit in Marsabit

leiden Mensch und Tier.

Tadschikistan: Trinkwasser für 480 Haushalte

Die Haushalte von drei Dörfern im Distrikt Muminabad erhalten Wasseranschlüsse

und -zähler. Das erleichtert einerseits den Zugang zu Wasser, andererseits

wird dadurch mit der Ressource nachhaltiger umgegangen. Ein Quellschutz soll

zudem für eine hohe Wasserqualität sorgen.

Laufzeit: bis März 2014

Projektkosten: CHF 301 191

www.caritas.ch/wasser/tadschikistan

Mit Wasserzählern wird künftig Sorge

zur knappen Ressource getragen.

Vietnam: Wasser das ganze Jahr

Für eine ganzjährige Wasserversorgung werden in abgelegenen Dörfern im Distrikt

Quan Ba Wassersysteme gebaut und für deren Unterhalt Komitees errichtet.

Davon profitieren rund 2000 Familien. Trainings an Schulen und in Gemeinden

vermitteln den richtigen Umgang mit Wasser.

Laufzeit: bis Februar 2015

Projektkosten: CHF 390 191

www.caritas.ch/wasser/vietnam

Während der Trockenzeit leiden die

Gemeinden unter Wassermangel.

5


Einsatz für

die Menschenrechte

Menschenrechte werden nicht nur in bewaffneten

Konflikten verletzt. Missachtet

werden sie oft auch da, wo eklatante Unterschiede

zwischen Arm und Reich aufeinander

treffen. Im Kampf um Ressourcen

kommen Landrechte einfacher Bauernfamilien

und von Minderheiten unter die

Räder. Neuer Wohlstand fördert den Bedarf

nach persönlichen Dienstleistungen

wie etwa der Hausarbeit, die oft unter

sklavereiähnlichen Bedingungen geleistet

wird. Caritas setzt sich ein für die Menschenrechte

von besonders gefährdeten

Gruppen: ethnischen Minderheiten, Frauen

sowie Kindern und Jugendlichen. Sie sollen

in der Lage sein, ihren Rechten Nachachtung

zu verschaffen und ihr Leben in

Würde und Frieden selbstbestimmt zu gestalten.

Weitere Infos: www.caritas.ch/menschenrechte

Mali: Rechte für Prostituierte

und ihre Kinder

Die Armut in Mali zwingt viele Frauen zur Prostitution. In acht

Zentren erhalten sie medizinische Betreuung. Für eine

berufliche Neuorientierung stehen Alphabetisierungs- und

Berufsbildungskurse im Angebot. Die Kinder der Frauen

werden eingeschult und die Zentren übernehmen die Kosten

für Schule, Gesundheitsversorgung und Ernährung.

Laufzeit: bis Dezember 2016

Projektkosten: CHF 597 000

Mit der staatlichen Registrierung der Kinder ist der Weg

zur Einschulung frei. www.caritas.ch/menschenrechte/mali

6


Indien: Stärkung der Ureinwohner

Die Ureinwohner Indiens, die Adivasi, werden unterdrückt und ausgegrenzt.

Das Projekt hat zum Ziel, die Bevölkerung von 83 Dörfern über ihre Rechte

aufzuklären und sie darin zu stärken, diese auch einzufordern. Dazu werden die

Frauen und Männer geschult und vernetzt.

Laufzeit: bis Juni 2014

Projektkosten: CHF 450 300

www.caritas.ch/menschenrechte/indien

Vor allem Frauen nutzen die Schulungen.

Bosnien-Herzegowina: Einschulung von Roma Kindern

In speziellen Klassen erhalten Roma Kinder eine Vorbereitung auf die Primarschule.

Älteren wird verpasster Schulstoff vermittelt und der Schuleintritt ermöglicht.

Hausaufgabenhilfe, die Abgabe von Schulmaterialien und Kleidern sowie eine

enge Zusammenarbeit mit den Eltern erleichtern die Integration.

Laufzeit: bis Dezember 2015

Projektkosten: CHF 2 502 583

www.caritas.ch/menschenrechte/bosnien

Durch die Schule erhalten viele Kinder

erstmals eine Tagesstruktur.

Brasilien: Integration von Gehörlosen

Im Zentrum Crefas bekommen gehörlose Kinder und Jugendliche ergänzenden

Unterricht in Gebärdensprache, Portugiesisch und Informatik. Gemeinsame

Aktivitäten steigern das Selbstwertgefühl und die Kommunikationsfähigkeit.

Crefas setzt sich zudem für die Rechte von Gehörlosen ein.

Laufzeit: bis Februar 2015

Projektkosten: CHF 593 688

www.caritas.ch/menschenrechte/brasilien

150 gehörlose Kinder und Jugendliche

betreut Crefas.

Moldau: Gastfamilien für gefährdete Kinder

Sozialarbeiterinnen und mobile Teams betreuen und beraten 350 sozial schwache

Familien aus dem Süden Moldaus. Ziel ist es, den Kindern eine Einweisung in

staatliche Heime zu ersparen. Als Alternative stehen Gastfamilien zur Verfügung,

die betreut und kontrolliert werden.

Laufzeit: bis November 2015

Projektkosten: CHF 314 357

www.caritas.ch/menschenrechte/moldau

Gastfamilien schenken den Kindern

ein liebevolles und sicheres Umfeld.

Bolivien: Missbrauch von Kindern verhindern

3000 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Sacaba besuchen Workshops, in

denen über Misshandlungen und Missbrauch gesprochen wird. Die Ausbildung

von Animatoren und die Einrichtung von Kommissionen sollen Kindesmissbrauch

in der Familie, in der Schule und Gemeinschaft verhindern.

Laufzeit: bis Oktober 2014

Projektkosten: CHF 134 964

www.caritas.ch/menschenrechte/bolivien

Die Kinder lernen, wo sie «Nein» sagen

dürfen und sollen.

7


Katastrophen:

Helfen und vorbeugen

Wirbelstürme, Dürren, Erdbeben, aber

auch Vertreibungen, Kriege und Umweltzerstörungen

führen zu Katastrophen und

damit zu unermesslichem Leid. Tausende

oder sogar Hunderttausende Menschen

verlieren auf einen Schlag ihre Existenz

und sind auf Hilfe angewiesen. Sie müssen

lernen, sich schnell aus der Abhängigkeit

zu befreien und ihr Leben wieder selbst in

die Hand zu nehmen. Caritas Schweiz verfügt

über ein Netz in 160 Ländern, um bei

Katastrophen rasch und bedarfsgerecht

zu handeln. Sie engagiert sich im Häuserbau

und unterstützt die Opfer beim Aufbau

einer neuen Existenz. Aber auch die Prävention

vor neuen Katastrophen ist ein

wichtiges Anliegen der Caritas. Dazu gehören

ein ökologischer Umgang mit den

Ressourcen und der Klimaschutz.

Weitere Infos: www.caritas.ch/katastrophen

Haiti: Wiederaufbau von Häusern

Caritas baut nach dem schweren Erdbeben 2010 im Dorf

Cabaret weitere 330 Häuser für besonders benachteiligte

Familien. Berücksichtigt werden dabei lokale Bautraditionen

wie auch internationale Ansprüche hinsichtlich Qualität

und Erdbebensicherheit. Der Bau erfolgt durch geschulte

heimische Handwerker unter Mithilfe der Familien.

Laufzeit: bis März 2015

Projektkosten: CHF 7 892 032

Im Pilotprojekt wurden bereits 210 Häuser in Cabaret gebaut.

www.caritas.ch/katastrophen/haiti

8


Indien: Hilfe für flutgefährdete Dörfer

Gemeinsam mit der Bevölkerung trifft Caritas Vorsorgemassnahmen in 30 flutgefährdeten

Dörfern. Handpumpen und Häuser werden erhöht, Saatgutbanken

eingerichtet, Tiere geimpft und Katastrophen-Komitees erstellt. Die Frauen

erhalten Kurse zur Herstellung von Heilmitteln aus Kräutern.

Laufzeit: bis November 2014

Projektkosten: CHF 189 450

www.caritas.ch/katastrophen/indien

Ein Kurs zur Herstellung von Heilmitteln,

speziell zur Bekämpfung von Durchfällen.

Mexiko: Auf Katastrophen vorbereitet sein

Fünf Gemeinden des Bundesstaats Chiapas erstellen für den Katastrophenfall

Massnahmenpläne und Notfall-Komitees. Um die Ernährung trotz Naturkatastrophen

und Klimawandel zu sichern, erhalten ausgewählte Promotoren eine

Ausbildung in ökologischer Landwirtschaft.

Laufzeit: bis Dezember 2015

Projektkosten: CHF 297 115

www.caritas.ch/katastrophen/mexiko

Die Bevölkerung lernt, bei Katastrophen

schnell und richtig zu reagieren.

Kambodscha: Schutz vor Überschwemmungen

Eine neue Wasserschleuse in der Provinz Kampong Thom verhindert plötzliche

Überschwemmungen und verbessert zugleich die Bewässerung. 665 Familien

haben dadurch eine zusätzliche Reisernte im Jahr. Komitees sind für die Bedienung

und den Unterhalt der Schleuse zuständig.

Laufzeit: bis April 2014

Projektkosten: CHF 235 110

www.caritas.ch/katastrophen/kambodscha

Eine neue Brücke über der Schleuse

erleichtert den Alltag.

Nicaragua: Nachhaltige Landwirtschaft schützt

In Workshops lernen 200 arme Bauernfamilien aus der Gemeinde Jinotega ihr

Land ökologisch und nachhaltig zu bewirtschaften. Damit werden Bodenerosionen

verhindert, und die Dörfer sind besser vor Naturkatastrophen geschützt. Die

Massnahmen bewirken aber auch höhere Ernteerträge.

Laufzeit: bis Juli 2014

Projektkosten: CHF 200 971

www.caritas.ch/katastrophen/nicaragua

Die ökologische Landwirtschaft bringt

auch grössere Ernten.

Tadschikistan: Waldbestand schützen

Durch Aufrüstung von Kochstellen und Öfen, dem Einbau von Wärmeaustauschern

und Wasserboilern soll Energie gespart und die rasante Abholzung der Wälder

und damit die Erosion gestoppt werden. Mit Trainings und Ausstellungen soll sich

das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung erhöhen.

Laufzeit: bis Juli 2014

Projektkosten: CHF 206 011

www.caritas.ch/katastrophen/tadschikistan

Um Holz zu sammeln, müssen die Kinder

weite Wege zurücklegen.

9


Armut in der

Schweiz halbieren

Jede zehnte Person in der Schweiz ist von

Armut betroffen. Zwar verfügt unser Land

über ein gut funktionierendes Sozialsystem,

dennoch gibt es immer mehr Menschen,

die aus dem sozialen Netz herausfallen

und mit Existenznot zu kämpfen

haben. Besonders gefährdet sind Alleinerziehende

und Familien mit mehr als drei

Kindern sowie Personen mit einer ungenügenden

Ausbildung, die unter prekären

Bedingungen ihr Einkommen verdienen

oder arbeitslos sind. Ihnen steht Caritas

unterstützend zur Seite. Caritas hat eine

Dekade der Armut lanciert und möchte bis

ins Jahr 2020 die Armut in der Schweiz halbieren.

Eine wirkungsvolle Armutspolitik

muss zum Ziel haben, Armut zu vermeiden.

Dies ist daher auch ein wichtiger Aspekt

der Caritas-Projekte in der Schweiz.

Weitere Infos: www.caritas.ch/schweiz

Caritas-Markt bietet vergünstigte

Produkte

In den schweizweit 23 Caritas-Märkten können Armutsbetroffene

gegen Vorweisen einer Berechtigungskarte Lebensmittel

und Produkte des täglichen Bedarfs zu stark ermässigten

Preisen beziehen. Die Einsparungen gegenüber den

Detailhändlern betragen bis zu 50 Prozent.

Laufzeit: unbeschränkt

Projektkosten: CHF 800 000 pro Jahr

Wer im Caritas-Markt einkauft, gewinnt einen kleinen Spielraum

im Budget. www.caritas.ch/schweiz/caritas_markt

10


KulturLegi – schmales Budget, volles Programm

Die KulturLegi ermöglicht finanziell benachteiligten Menschen die Teilhabe am

gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Verschiedene private und öffentliche

Anbieter aus Kultur, Sport und Bildung akzeptieren die KulturLegi und gewähren

bis zu 70 Prozent Rabatt.

Laufzeit: unbeschränkt

Projektkosten: CHF 120 000 pro Jahr

www.caritas.ch/schweiz/kulturlegi

Gegen Isolation: Mehr als 45 000 Personen

besitzen eine KulturLegi.

Schulstart+ erleichtert den Eintritt in die Schule

Mit Schulstart+ bereitet Caritas Migrantenfamilien, die zwei- bis achtjährige Kinder

haben, auf die Kindergarten- und Schulzeit vor. Dies hilft ihnen, sprachliche

und kulturelle Hindernisse zu überwinden und einen guten Start in die Schulzeit

zu finden.

Laufzeit: unbeschränkt

Projektkosten: CHF 200 000 pro Jahr

www.caritas.ch/schweiz/schulstart

Für die Kinder ist es wichtig, dass ihre Eltern

das Schulsystem kennen.

Hotline SOS Schulden

Wer Schuldenprobleme hat, tut sich oft schwer damit, rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Caritas bietet eine Hotline mit der Nummer 0800 708 708 an, unter der sich

Betroffene von Fachpersonen zu belastenden Schuldenfragen anonym und

kostenlos beraten lassen können.

Laufzeit: unbeschränkt

Projektkosten: CHF 210 000 pro Jahr

www.caritas.ch/schweiz/sos_schulden

Die Hotline SOS Schulden ist kostenlos

und anonym.

Noteinsätze bei Bergbauernfamilien

Die Arbeit auf einem Bergbauernhof ist hart. Wenn jemand erkrankt oder wenn

der Hof von einem Unwetter getroffen wird, können die Familien die Lage

oft nicht mehr selbst bewältigen. Caritas-Bergeinsatz vermittelt Freiwillige, die

in solchen Notsituationen kurzfristig aushelfen.

Laufzeit: unbeschränkt

Projektkosten: CHF 450 000 pro Jahr

www.caritas.ch/schweiz/noteinsaetze

Freiwillige leisten bei Notsituationen

wertvolle Unterstützung.

Mit Teamspirit Konflikten vorbeugen

Das Zusammenspiel auf dem Fussballplatz ist ein wichtiges Übungsfeld für

den fairen Umgang miteinander. Caritas schult Teams und ihre Trainerinnen

und Trainer, damit sie besser mit Spannungen und interkulturellen Konflikten

umgehen können.

Laufzeit: unbeschränkt

Projektkosten: CHF 95 000 pro Jahr

www.caritas.ch/schweiz/teamspirit

Fussball macht Spass, besonders wenn es

auf dem Spielfeld fair zu- und hergeht.

11


Möchten Sie ein bestimmtes

Projekt unterstützen?

Caritas hilft Menschen in Not, unbesehen von ihrer religiösen

und politischen Anschauung und ihrer ethnischen Zugehörigkeit.

Dazu ist sie auf Unterstützung angewiesen. Die

Publikation «30 Gelegenheiten zu helfen» richtet sich an

Spenderinnen und Spender sowie an Gemeinden, Schulen,

Pfarreien und Firmen, die ein bestimmtes Projekt auswählen

und einmalig oder regelmässig unterstützen möchten.

Caritas präsentiert eine Auswahl ihrer rund 340 aktuellen

Projekte in über 40 Ländern. Der Katalog zeigt, wie in

den Schwerpunktthemen Hungerbekämpfung, Wasser,

Menschenrechte, Humanitäre Hilfe und Klimaschutz sowie

in der Schweiz konkret geholfen wird.

Wenn Sie sich für eines dieser Projekte interessieren,

finden Sie dazu über einen direkten Link weiterführende

Informationen auf der Website.

Wir helfen Menschen.

Caritas Schweiz

Löwenstrasse 3, Postfach Telefon: +41 41 419 22 22 Internet: www.caritas.ch

CH-6002 Luzern Telefax: +41 41 419 24 24 E-Mail: info@caritas.ch


Impressum

Titelbild: Andreas Schwaiger

Bilder: Conradin Frei, Andreas Schwaiger, Urs Siegenthaler,

Sam Tarling, Luca Zanetti, Pia Zanetti

Redaktion: Ulrike Seifart

Grafik: Evelyne Bieri

Druck: Multicolor Print AG, Baar

Qualitätsmanagementsystem

ISO 9001, Reg.-Nr.14075

NPO-Label, Reg.-Nr. 22116

Wem möchten

Sie helfen?

Liebe Gönnerinnen und Gönner

«30 Gelegenheiten zu helfen»: Unter diesem Titel

stellen wir Ihnen 30 unserer rund 340 aktuellen

Projekte vor. Um diese realisieren zu können, ist

Caritas Schweiz ganz besonders auf Ihre Unterstützung

angewiesen ist. Der Projektkatalog soll

Ihnen als Entscheidungshilfe dienen, wenn Sie

Ihre Solidarität gezielt für ein Projekt Ihrer Wahl

zum Ausdruck bringen wollen.

Der Kampf gegen den Hunger, eine ausreichende

Versorgung mit Wasser, Schutz der Menschenrechte

und die – möglichst vorbeugende – Hilfe

gegen die Folgen von Katastrophen und von Klimaveränderungen

sind die zentralen Anliegen unserer

Auslandarbeit. In der Schweiz ist die Reduktion

der Armut unser Ziel. Wir zeigen Ihnen kurz

und prägnant, wie wir Menschen in Not helfen und

ihre Lebenssituation verbessern können. Wenn Sie

mehr über ein bestimmtes Projekt wissen möchten,

finden Sie weiterführende Unterlagen über die

angegebenen Links auf unserer Website. Für

Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Für Ihren grosszügigen Beitrag danke ich Ihnen

schon jetzt sehr herzlich.

Hugo Fasel

Direktor Caritas Schweiz


Mit Ihrer Spende

bewirken Sie viel

Gegen Hunger

Mit 225 Franken können in Haiti 500 Obstbäume

gepflanzt werden. Das verbessert die

Ernährung und sichert ein Einkommen.

Für besseres Wasser

315 Franken beträgt in Äthiopien die Ausbildung

eines Komitees im technischen Unterhalt

einer Wasserstelle.

Für Menschenrechte

Mit 686 Franken können hundert Kinder in Mali

staatlich registriert werden, und sie erhalten so

Zugang zur Schule.

Bei Katastrophen

Um Katastrophenübungen für 1500 Menschen

aus flutgefährdeten Dörfern in Indien durchzuführen,

braucht es 3050 Franken.

In der Schweiz

Die präventive Beratung zur Schuldenvermeidung

von 200 Jugendlichen durch Fachpersonen

beträgt 1600 Franken.

Ihre Spende kommt an

Projekte

92,5

Danke für Ihre Solidarität mit

den ärmsten Menschen der Welt.

Wenn Sie direkt helfen und ein Projekt finanziell unterstützen, geben

Sie bei der Überweisung bitte das Land und den Projekttitel an. So

kann Ihre Spende dem ausgewählten Projekt gutgeschrieben werden.

Caritas Schweiz ist seit 1942

Zewo-zertifiziert.

Caritas-Projekte weltweit 2012

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