Kreuz & Quer Ausgabe 02_2014

sgvmarketing

Wandertipps · Wanderjugend · Wanderwelten · Termine · Rätsel · Gewinnspiel

K6074

02/2014

AKTIV-MAGAZIN

DES SAUERLÄNDISCHEN GEBIRGSVEREINS · SGV

www.sgv.de Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

13.-15. Juni 2014:

Gebirgsfest in Sundern

Bilderbuchlandschaft

Schmallenberger

Sauerland

Wo Wandern

glücklich macht

Burg Altena erfindet sich neu:

Erlebnisaufzug & Jubiläum

Prominente in der Freizeit:

Olaf Baumeister


WC

WC

WC

WC

WC

WC

EuroRando 2016 steht fest !

Termin: 10. bis 17. September 2016

Ort/Region: Skåne am Oeresund

(unweit Helsingborg) in Südschweden.

Erste und später weitere Details unter

www.eurorando2016.com

Dem Himmel

ein Stück näher!

Natur aktiv erleben

Asten-Aktiv-Wochenende

vom 22.-25. Mai

weitere Info´s auf

www.altastenberg.de

Tel.02981/1241

KULINARISCHE

WANDERUNG

Schmallenberg-Niedersorpe

Pfingstsonntag, 8. 8. Juni 2014 2014

Start: ab 11.00 ab 11.00 Uhr Uhr

FALKE

Müllershof, Niedersorpe

Bereits zum 11. Male Kulinarische

Holthausen

Oberkirchen

Wanderung der SGV-Abteilung. In

10

Land. Liebe. Lebensart

diesem Jahr geht es 11,5 km rund um

das Bundesgolddorf Niedersorpe.

8

11

9

An 11 Stationen, auf jedem Wanderkilometer,

warten kulinarische

Genüsse auf die Wanderer. Ob

7

2

1

Spießbraten, Leberkäs, Crepes, Eis,

3

Potthucke, Reibekuchen, Fisch, Bisonburger,

6 Kaffee und Kuchen oder

4

weitere Spezialitäten –

5

für jeden ist etwas dabei.

... eine Spur persönlicher

1. START/ZIEL – Müllers-Hof

Spießbraten und Leberkäs im Brötchen,

ab 17.00 Uhr Currywurst,

Bratwurst und Pommes Frites

2. Knetterberg

Crêpes-Spezialitäten

3. Kiefernhütte – Gasthof Droste

Potthucke und Spezialiäten

des Hauses

4. Weiße Brücke – Eiscafé San Remo

5. Knollenhütte – Hotel Deimann

Wildragout mit Waldpilzen und

Spätzle, Spargelquiche

6. Weißes Kreuz

Fischspezialitäten, Sekt u. Wein

7. Josef-Hütten-Platz

Kaffee und Kuchen

8. Galerie Klute – Landcafé Birkenhof

Flammkuchen und Kaffeespezialitäten

9. Burgberg – Hotel Schütte

Spargel-Eintopf mit neuen

Kartoffeln und Kalbshacksteak

10. Lüttmecke

Reibekuchen mit Kompott

11. Norberts Scheune

Bisonburger und Wurstspezialitäten

Weitere Informationen:

www.sorpetal.de/Sport und Freizeit

11. Tour Natur · Messe Düsseldorf

5.–7. September 2014

Jetzt schon mal die Wanderstiefel schnüren…

die TourNatur öffnet vom 05.-

07.09.2014 wieder ihre Tore in Düsseldorf

und informiert über alles zum

Thema Wandern und Freizeit. Und der

SGV ist natürlich auch wieder mit dabei.

Weitere Infos unter: www.tournatur.com

F

Farbanzeige Kreuz und Quer

45 mm Wir x 73 suchen mm = aktive 128,48 Menschen € netto als

Wegemarkierer/in

beim Sauerländischen Gebirgsverein

40 Mio. Menschen gehen in der Bundesrepublik

jedes Jahr auf Wanderschaft und verlassen sich

auf eine aktuell markierte Wanderwegeführung.

38.000 km Wanderwege liegen im SGV-Gebiet.

1.200 SGV-Wegemarkierer sorgen jedes Jahr

ehrenamtlich für eine verlässliche

Wanderwegeführung.

WILLKOMMEN

AUF IHREM WEG!

IM FOKUS: WANDERN

MIT KINDERN

Zur Verstärkung dieses Teams suchen wir:

Sie sind naturverbunden, gut zu Fuß, genießen gerne die frische Luft, unterwegs die

fantastischen Aussichten sowie die historischen Gegebenheiten. Dann sind Sie in diesem

Nebenjob für uns ohne Altersbeschränkung die richtige Frau bzw. der richtige Mann.

Wir bieten:

fachgerechte Arbeitseinweisung in einem eintägigen Workshop

zugewiesene Wanderwegeabschnitte in mittelbarer Wohnortnähe

zeitlich selbstbestimmende Arbeitsausführung der Wanderwegemarkierung

erfolgsorientierte ehrenamtliche Vergütung

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Infos gerne:

SGV Geschäftsstelle (Wege) · Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

Telefon: (02931) 52 48 - 22 · E-Mail: wege@sgv.de · www.sgv.de

2 kreuz&quer 2/14

Die nächsten Termine zur Wegemarkierer-Ausbildung sind am

Sa., 11. Oktober und Sa.,15. November 2014 im

SGV-Jugendhof in Arnsberg. – Melden Sie sich schon jetzt an!

Sie sparen fü

Sichern Sie sich Ihr vergünstig

• Ihre Daten und Gutscheincod

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Gehen Sie mit:

auf vorweggehen.de

• Bis zu 2 eTickets für Erwachs

erwerben.

• eTicket ausdrucken und als E

#vorweggehen

mitbringen. Sie erhalten zur S

Ihr zusätzlicher Vorteil: Ihr eTi

Rückfahrt zum und vom Messeg


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

editorial

Ach, wenn man

doch mal einen

Wunsch haben

dürfte?! Hoffentlich

schafft es in diesem

Jahr das Gebirgsfest

im Juni rund

um den Sorpesee

ja wieder einmal, das – gefühlt ins Wanken

geratene „Freizeit-Kräfteverhältnis“ in

ein richtiges Maß zu bringen. Will sagen:

Natürlich ist es nicht verwunderlich, dass

eine so schöne, abwechslungsreiche Region

– und vor allem auch herrliche Natur-Region

– insbesondere auch von Motorradfahrern

mit ihrem naturgemäß großen Aktionsradius

zunehmend ins Herz geschlossen wird. Die

haben ja schließlich auch ihren wenn auch

ganz speziellen guten Geschmack. Trotzdem

passen gut gelaunte, junge, wie jung gebliebene

Per-pedes-Ausflügler, also eben Erholung

suchende Wanderer, Spaziergänger und

Radler nach meinem Verständnis noch deutlich

besser ins Bild der Berge, Bäche, Wälder

und Seen. Die verbreiten nämlich in aller

Regel gute Laune. Und die ist leise, dient

deutlich der Gesundheit und riecht nicht.

Was mir übrigens einmal mehr die Möglichkeit

einer „Granaten-Überleitung“ bietet.

Fast „riechen“ können wir schließlich auch

schon den 125. Geburtstag des SGV im

Jahre 2016. Über dieses Thema wird mit

Sicherheit auch auf der nächsten Jahreshauptversammlung

in Arnsberg zu reden

sein. Aus zahlreichen Gesprächen weiß man

inzwischen, dass in den unterschiedlichsten

Gliederungen bereits SGV-Aktive zusammengesessen

haben, um sich ihre Gedanken über

unterschiedlichste Jubiläums-Aktivitäten zu

machen. Dabei geht es natürlich auch immer

wieder um die Frage, ob der tatsächliche

Geburtstag nun 2015 oder 2016 zu feiern

ist. Ausgehend von der Überlegung, dass der

Gründungsstein ja bereits von Forstrat Ernst

Ehmsen 1890 ins Wasser geworfen wurde,

die Gründung des eigentlichen SGV aber erst

auf 1891 datiert. Aber wenn ich das richtig

verstehe, sind auch im Präsidium noch längst

nicht die Würfel abschließend gefallen, wie

dieses stattliche Jubiläum begangen werden

soll. Interessant wäre es aber in der Tat zu

wissen, in welcher Gliederung bereits welche

Gedanken kreisen. Für gute Vorschläge ist es

nämlich niemals zu spät.

Das gilt natürlich auch bzw. ganz besonders

für die anderen Themen der Hauptversammlung.

Auch wenn Präsident Dr. Andreas Hollstein

und der neue Geschäftsführer Christian

Schmidt fraglos alte Hasen im Tagungsgeschäft

und mit Sicherheit mit allen demokratischen

Wassern der Souveränität gewaschen

sind, so ist es für sie auf ihre ganz

persönliche Art auch eine Premiere. Jeder

auf seine Art hat aber in der zurückliegenden

– zugegeben unterschiedlich langen –

„Dienstzeit“ erkennen lassen, wohin er das

stolze Schiff SGV steuern möchte. Und ich

glaube, auch an der Basis hat man inzwischen

immer deutlicher den Eindruck: Die

Richtung stimmt schon mal auf jeden Fall!

Thomas Reunert

inhalt

TITELGESCHICHTE 4 – 5

Schmallenberger Sauerland

SGV WEGE- UND WANDERTIPPS 6 – 9

- Paderborner Land

- Moselsteig

- Ginsterkopftour, Olsberg

ÖPNV REPORT 10 – 13, 15

- VRR – Nacht der Industriekultur

- Mit Bus & Bahn das Westfalen-Diplom erwerben

- Mit Bus und Rad durch Westfalen

- Freizeitbusse auch 2014 unterwegs

- Wanderbus Märkischer Kreis

REGIONALREPORT 14

MK – Erlebnisaufzug Burg Altena wird eröffnet

VELTINS Fotosafari 2013/2014 15

SGV JUGENDHOF 16

- Super-Sommerferien-Angebot

- SGV Wanderforum für Genießer

Startklar:

67. SGV-Gebirgsfest 2014 in Sundern: 17

Andrack und „Münte“ wandern mit

GESAMTVEREIN 18

- 119. SGV-Hauptversammlung

- Jahrestagung der SGV-Hüttenwarte

SGV PARTNER VELTINS 19

PROMINENTE IN DER FREIZEIT 20

Olaf Baumeister

DWV / EWV 21

- EWV Umweltpreis

- Neue Studie zum deutschen Wandermarkt

DWJ – Deutsche Wanderjugend 22

S’OURLAND – das Outdoor-Erlebnis 23

- Auf der Suche nach dem Muttenschatz...

- Adventure-Hike

TIPPS & TRENDS 24

ERLEBNIS SGV 25 – 31

SGV SHOP 30

SGV WANDERAKADEMIE 32

- Veranstaltungen / Angebote

FAMILIE / SCHULWANDERN 33

RÄTSEL / Gewinner 34

REISEN, WANDERN, 2 / 35

INFORMIEREN

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3


Blick auf Schmallenberg-Jagdhaus

Bilderbuchlandschaft

Schmallenberger Sauerland

Waldskulpturenweg: Skulptur „Stein-Zeit-Mensch“ von Nils Udo

Wo Wandern glücklich macht

„Zieht es dich in die Natur, so schnüre deine

Wanderschuhe und mache dich auf den

Weg.“ So könnte das Leitbild der unzähligen

Wanderer sein, die sich jedes Jahr aufmachen

ins Schmallenberger Sauerland und die Ferienregion

Eslohe. Hier, wo sanft schwingende

Hügel bis zum Horizont reichen, die Stille der

Natur sich paart mit einmaligen Landschaftsbildern

und den Kopf frei machen für die wirklich

wichtigen Dinge des Lebens.

Die Beliebtheit dieses Landstriches kommt

nicht von ungefähr, denn ständig gibt es Neues

zu entdecken, und so flankieren auch in

der Saison 2014 zahlreiche neue Angebote

die natürliche Bilderbuchlandschaft mit ihren

unzähligen kulturellen Schätzen.

Kein Wunder also, dass ständig die Zahl der

Menschen wächst, die das Schmallenberger

Sauerland und die Ferienregion Eslohe für sich

entdecken, denn hier bietet das Sauerland

eben alles, was Wanderherzen höher schlagen

lässt.

Traditionelles in sich ständig veränderndem

Kleid, wie die Schmallenberger Wanderwoche

oder das Latroper Wanderfestival, sind ebenso

dabei wie die neuen Rothaarsteig-Spuren. Das

sind Rundwanderwege, die den berühmten

„Urvater“ der modernen Wanderwege flankieren,

10-16 km lang sind und tiefe Einblicke

in ganz speziell ausgesuchte Bereiche und

zu ganz besonderen Themen ermöglichen. 6

„Spuren“ von geplanten 15 sind mittlerweile

eröffnet.

Zwei „Spuren-Tipps“

Kahler-Asten-Steig

Ein Trumpf dieses 16 km Wanderweges, der

von der Rothaar-Arena in Westfeld durch die

Naturschutzgebiete des Schwarzen Siepen hinauf

auf den Kahlen Asten führt und sich vorbei

an der Lennequelle den Hohen Knochen

hinaufwindet, um dann nach dem Hömberg

wieder an der Rothaar-Arena zu landen, ist das

Gefühl, wie der Pilger die Höhen überstiegen

zu haben. Und ein schöner Lohn der Mühe

sind traumhafte Ausblicke bis zum Feldberg,

ja sogar bis zum Brocken, für die man gerne

984 Höhenmeter in Kauf nimmt. Und wer, so

ganz im Vorbeigehen, die Führung „Klimarauschen“

auf dem Kahlen Asten bucht, der erlebt

und erfährt Ungeahntes über Flora und Fauna.

Buchenwälder mit Hallcharakter und Erlebnis-

Stationen für Kinder, die Geheimnisse der Natur

spielerisch begreifbar machen, geben diesem

Wandererlebnis einen zusätzlichen Reiz.

Mit Einkehrmöglichkeiten in Schmallenberg-

Westfeld und Umgebung sorgt die heimische

Gastronomie für gute Gelegenheiten zu einer

appetitlichen Stärkung.

Einstiegsempfehlung für Navigation:

Am Hömberg, 57392 Schmallenberg

www.rothaarsteig.de/kahler-asten-steig/

Wisentpfad

Wer sich auf die Spuren des „Königs des

Waldes“ macht, dem ist festes Schuhwerk

empfohlen und eine gute Kondition gehört

auch dazu, denn 12,9 km abwechslungsreiche

Wanderstrecke durch das Rohrbachtal,

vorbei an der Wisent-Wildnis, über den Rothaarkamm

nach Schmallenberg-Jagdhaus,

durch das malerische Tal der Ihrige und das

Bockeshorntal wieder zurück sind schon mehr

als ein Spaziergang, denn immerhin rund 616

Höhenmeter gilt es zu bewältigen. Ob das

Unternehmen, Wisente in freier Wildbahn zu

erleben, vom Erfolg beschieden ist, hängt von

einer großen Portion Glück ab, denn Wisente

sind nun mal eben Fluchttiere, die sich im

Wald verstecken und sich beim geringsten Anzeichen

von Gefahr zurückziehen.

Eine direkte Begegnung mit den scheuen Kolossen

ist aber garantiert beim Besuch des

Schaugeheges in der Wisent-Wildnis. Hier ermöglicht

ein 3 km langer Rundweg in beeindruckender

Weise die Nähe zu diesen Riesen.

Einkehrmöglichkeiten in Wingeshausen, Aue,

Jagdhaus und Umgebung.

Einstiegsempfehlung für Navigation:

Reit- u. Fahrverein Aue-Wingeshausen

In der Wester 8 · 57319 Bad Berleburg

http://www.rothaarsteig.de/wisentpfad

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Da geht`s hoch her

Saison-Highlight Schmallenberger Sauerland-Wanderwoche

Sie hat Kult-Charakter, denn immerhin findet vom 22. – 26. Juli 2014 schon die 34. Wanderwoche statt. Und wer die Geschichte kennt, der

weiß: Ständig arbeiten viele fleißige Helfer daran, das Programm auf die Erwartungen der Gäste abzustimmen und die schönsten Wandererlebnisse

in einen Rahmen zu fassen, der Jung und Alt begeistert. Das Erleben der Bilderbuchlandschaft steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie das

Kennenlernen der einen oder anderen Kultstätte dieser Region. Die Begegnung unter Wanderern, das Miteinander unter Menschen, die Spaß

haben, sich in der Natur zu bewegen und offen sind für Gott und seine schöne Welt, sind aber der heimliche Antrieb der Mehrheit der vielen

Teilnehmer. 5 herrliche Wanderungen sind die Grundlage der diesjährigen Wanderwoche. Außerdem gibt es in der Zeit jede Menge individueller

Erlebnisse und Angebote im gesamten Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe.

Das Programm im Stenogramm

Die weiteren Details werden sukzessive auf der Internetseite bekanntgegeben.

Tag 1: Dienstag, 22. Juli 2014

Höhenflugwanderung

Start: Kirche Hallenberg

Streckenlänge: 17 km

von Hallenberg über die Ziegenhelle

nach Mollseifen

Tag 2: Mittwoch, 23. Juli 2014

Variation der

Goldroute Kirchrarbach

Start: Kirchrarbach

Streckenlänge: lange Strecke 17 km,

kurze Strecke: 14 km

Von Kirchrarbach über Oberrarbach

und Steimel zurück zum Ausgangsort.

Tag 3: Donnerstag, 24. Juli 2014

Wanderung ins Blaue

Streckenlänge: 17 km

Start: Lassen Sie sich überraschen, welche Tour

unsere Wanderführer für Sie ausgewählt haben.

Tag 4: Freitag, 25. Juli 2014

Eslohe Wanderung

Über den Mescheder- und den Esloher

Rundweg nach Reiste

Start: Calle, Streckenlänge: 16 km

Tag 5: Samstag, 26. Juli 2014

Wanderung nach Dorlar

Start: Schwartmecke, Streckenlänge: 15 km

Überraschungsstrecke – Ziel Dorlar

Höchstes Glück –

strahlende Kinderaugen

Zu einem wahren Erholungs-Paradies für Familien

hat sich das Schmallenberger Sauerland

und die Ferienregion Eslohe entwickelt.

Wer die Internetseite aufruft, findet unter der

Rubrik „Familie“ ein so vielfältiges Angebot,

das die Entscheidung nicht leicht macht. Aber

es bleibt ja Zeit, wiederzukommen. In der Tat,

die Möglichkeiten für Kinder jeder Altersklasse

sind bemerkenswert. Das fängt schon bei

den zahlreichen Ferienhöfen im „Schmallenberger

Kinderland“ an,

reicht über Freizeitparks

und Freilichtbühnen bis

hin zu Walderlebnisparcours

und naturnahen

Kinderferienprogrammen.

Also, Spaß für

die ganze Familie bei

Familienferien vor der

Haustür ist garantiert

und auch Fragen wie, „Woher kommt die

Milch?“ oder „Können Pferde wirklich flüstern?“

und „Wie macht die Biene Honig?“,

werden auf unterhaltsame Weise beantwortet.

Gästeinformation Schmallenberger-

Sauerland und Ferienregion Eslohe

Poststr. 7 · 57392 Schmallenberg

Fon: 0049 (0)2972 9740-0

Fax: 0049 (0)2972 9740-26

info@schmallenberger-sauerland.de

www.schmallenberger-sauerland.de

INFO

Ein Wandertipp der besonderen Art:

Der Franziskusweg im Marpetal

Sie kennen den Sonnengesang des heiligen

Franz von Assisi? Daran lehnt sich der Franziskusweg

in seiner Philosophie an. Die Schönheit

der Schöpfung preisen, mit ihr eins werden

und dabei eine Verbindung eingehen mit

der Mystik der Gegenwart: Auf 8 km greifen

9 Stationen den Gesang des Schutzpatrons

der Tiere auf und regen zum Nachdenken,

Mitmachen und Diskutieren an.

Ein einmalig inspirierendes Erlebnis.

Start: Eslohe-Kückelheim,

Dorfmitte nahe der Kirche

www.kueckelheim.de

Fotos: Gästeinformation Schmallenberg

Klaus-Peter Kappest –

Wisent-Welt-Wittgenstein

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Erwandern Sie das Paderborner Land!

Willkommen zum Deutschen Wandertag 2015!

Unter dem Motto „Wandern an Quellen“ wird vom 17. – 22. Juni 2015 im Paderborner Land der

Deutsche Wandertag gefeiert. Wanderer aus ganz Deutschland reisen zu dieser Veranstaltung

an und erkunden mit erfahrenen Wanderführern die Wälder des Paderborner Landes.

Gehen Sie auf Entdeckungstour!

Wandern auf ausgezeichneten Wegen

Besuch historischer Städte

Faszinierende Wasserläufe

Entspannen in Wohlfühloasen

Wanderfreundliche Gastgeber

Spannende Museen und Ausstellungen

Weitere Informationen unter www.dwt-2015.de

Einladende Gastronomie

Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

Königstr. 16, 33142 Büren

Tel. 02951 970300, Fax 970304

info@paderborner-land.de

www.paderborner-land.de

www.facebook.com/paderbornerland

6 kreuz&quer 2/14


Willkommen im Paderborner Land

PRÜM

WAXWEILER

www.wildererwanderweg.de

VIANDEN

Kleinenberger

Wald

Kleinenberg

Borlinghausen

Das Försterkreuz erinnert an die Mordtat im März 1880 an dieser

Stelle. Die Täter wurden trotz großer Suchaktionen nie gefasst.

Wilderer-Wanderweg

Dramatische Ereignisse im tiefen Eggewald

Der Wanderweg führt Sie in die dunklen

Wälder des Eggegebirges, in denen früher

Wilderer ihr Unwesen trieben. Der Rundwanderweg,

der mitten im Lichtenauer Ortsteil

Kleinenberg am Gasthaus Engemann startet,

führt Sie zu Tatorten, an denen bei tragischen

Konfrontationen auch mancher Ordnungshüter

zu Tode kam. Nach sieben Kilometern

erreichen Sie das steinerne Monument

„Kleiner Herrgott“ und das mächtige hölzerne

„Försterkreuz“. Sie sind zu Ehren der vor gut

130 Jahren in der Verfolgung von Wilderern

ermordeten von Wredeschen Förster E. Gies

und J. Steinsträter errichtet worden. Ihnen

zu Ehren trägt die Wanderroute den Namen

„Wilderer-Wanderweg“.

Dieser Wanderweg bietet eine einzigartige

Kombination aus historischen, geologischen

und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Noch

in Kleinenberg erblicken Sie die barocke

Wallfahrtskapelle. An der „Alten Eisenbahn“

werden Sie Zeuge des vergeblichen Versuchs

(ca. 1850), einen Eisenbahntunnel durch das

harte Gestein des Eggegebirges zu treiben.

Die bizarren Felsformationen der Teutoniaklippen

lassen die Kräfte der Natur erahnen. Und

magische Orte wie die Druidenhöhle laden

noch heute zum Verweilen ein.

Angebot/KONTAKT

Pauschalangebot:

2 x Übernachtungen/

Frühstück

1 x Lunchpaket

Wanderkarte

p.P. 95,- €

Der Fünf-Bäche-Weg

Naturerlebnis am Tor zum Sauerland

Diese Tageswanderung verspricht ein großartiges

Wandererlebnis in der Natur im Süden

des Paderborner Landes. Naturliebhaber

können beobachten, wie sich die kleinen

Bäche Golmeke, Nette, Lühlingsbach, Murmecke

und Aabach

Kontakt

Tourist-Information Lichtenau

Lange Straße 39

33165 Lichtenau

Tel.: (05295) 99 88 41

Fax: (05295) 89 70

tourist@lichtenau.de

www.lichtenau.de

hier am Nordrand des Sauerlandes durch ihre

Täler winden. Unterwegs begeistern immer

wieder weite Aussichten. Die noch intakte

Landschaft lockt auch eine vielfältige Tierwelt

an. So lässt sich der Schwarzstorch hier häufig

sehen. Beeindruckende kulturhistorische

Aspekte am Wegesrand

sind der alte Pestfriedhof aus dem

17. Jh. nahe Leiberg und die Ortschaft

Bleiwäsche, deren Namen

sich auf den im 16. Jh. dort stattfindenden

Abbau von Blei, welches

vor Ort gewaschen wurde,

gründet. Weiter nördlich bildet die

mächtige Aabach-Talsperre ein

Trinkwasserreservoir von besonderer

Qualität (Hunde sind daher

dort leider nicht erlaubt).

Leiberg

ECHTERNACH

Start und Ziel: Gasthaus Engemann, Hauptstraße 40

33165 Lichtenau-Kleinenberg

Weglänge: 19 km

Gehzeit: ca. 5 Std.

Einkehr: Gasthaus Engemann, Qualitätsbetrieb

Sehenswürdigkeiten: Wallfahrtskriche, Alte Eisenbahn,

Kleiner Herrgott, Försterkreuz,

Teutoniaklippen, Bierbaums Nagel,

Opferstein, Klippen- und Felsenmeer

Wanderkarten: Broschüre Wilderer-Wanderweg

(kostenlos bei Touristikzentrale Paderborn)

Wanderkarte: Eggegebirge Südteil, Nr. 64,

Preis: 6,95 E, ISBN: 978-3936184-22-8

Anreise ÖPNV: www.nph.de

Höhenprofil und

GPS-Track: www.paderborner-land.de

Bleiwäsche

Start und Ziel: Kurhaus, Im Aatal 3,

33181 Bad Wünnenberg

Weglänge: 23 km

Bad Wünnenberg

Fürstenberg

Aabachtalsperre

Gehzeit: ca. 5 Std.

Angebot/INFO/KONTAKT

Pauschalangebot:

3 Tage inkl. 2 Übernachtungen mit Frühstück

in Hotel oder Pension

ab 90,- € p.P.

Bad Wünnenberg Touristik GmbH

Im Aatal 3 · 33181 Bad Wünnenberg

Tel.: (02953) 99 88-0 · Fax: (02953) 74 30

info@bad-wuennenberg.de

www.bad-wuennenberg.de

Infos und Kontakt zu

beiden Wandertipps:

Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

Königstraße 16 · 33142 Büren

Tel.: (02951) 97 03 00

Fax: (02951) 97 03 04

info@paderborner-land.de

www.paderborner-land.de

www.facebook.com/paderbornerland

Einkehr: Aatal-Hotel-Restaurant

Sehenswürdigkeiten: Wehrturm Golmetal, Pestfriedhof,

Nettetal, Lühlingsbach, Murmecketal,

Aabach-Talsperre, Barfußpfad

Wanderkarten: Broschüre „Fünf-Bäche-Wanderweg“

(kostenlos bei Touristikzentrale Paderborn).

Paderborner Land (Südteil), Nr. 64,

Preis: 6,95 E, ISBN: 978-3936184-22-8

Wanderkarte: Wanderkarte „Fünf-Bäche-Wanderweg“

Preis: 2,95 E, ISBN: 978-3-89920-670-8

Anreise ÖPNV: www.nph.de

Höhenprofil

und GPS-Track: www.paderborner-land.de


Der Moselsteig

Überraschend,

herausfordernd,

begeisternd

WEGE- UND WANDER-TIPP

Mit seinen 365 km ist der Moselsteig nicht

nur einer der längsten, sondern auch einer

der abwechslungsreichsten Qualitäts-Fernwanderwege

in Deutschland: überraschend in

seiner Vielfalt, herausfordernd in seiner Länge

und begeisternd in seiner Art. Der Moselsteig

begleitet den kompletten deutschen Mosellauf

- von Perl an der deutsch-französisch-luxemburgischen

Grenze bis zur Mündung am Deutschen

Eck in Koblenz.

Auf den 24, ganz unterschiedlichen Etappen,

erwarten den Wanderer ebenso unterschiedliche

wie fantastische und einmalige Eindrücke.

Ob Wälder, Weinberge, Sehenswürdigkeiten,

das Moselufer oder aussichtsreiche

Hangkanten - Natur und Kultur

geben sich hier ein Stelldichein.

Und wem das alles noch nicht

reicht, dem bieten sich auf den

zertifizierten Partner-Rundwanderwegen

des Moselsteigs, den

„Seitensprüngen“ bzw. „Traumpfaden“,

interessante Exkursionsmöglichkeiten.

Reizvolle Städte und historische

Ortschaften fügen sich nahtlos

ein in das Landschaftsbild

und dichtvernetzte „Qualitätsgastgeber

Wanderbares Deutschland“ laden ein zu ungetrübtem

Gastro-Vergnügen und/oder einer

gepflegte Nachtruhe. Gastfreundschaft auf

hohem Niveau erwartet den Gast nicht nur in

der Gastronomie. Land und Leute fühlen sich

verbunden mit ihren Gästen und die Herzlichkeit

der Einwohner begegnet dem Wanderer

im wahrsten Worte auf Schritt und Tritt.

Im Wein liegt Wahrheit – dieser alten Volksweisheit

kann der Wanderer hier so richtig

auf den Grund gehen, denn Mosel

und Wein sind verwachsen zu einer

Symbiose, die sich in der Verbindung

der natürlichen Gegebenheiten und der

von Menschen geschaffenen Atmosphäre

des Weinanbaus wiederspiegelt und

zu einer gepflegten Tradition ausgewachsen

ist, die sich ideell und geschmacklich zu

ergründen lohnt.

Angebote / INFOS / KONTAKT

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1 · 54470

Bernkastel-Kues

Telefon (06531) 9733-0

Fax (06531) 9733-33

info@moselsteig.de · www.moselsteig.de

Weglänge: 365 km

24 Etappenvorschläge zwischen 11 km bis 24 km

(Die angegebenen Etappenlängen beinhalten

die Zuwege in die Etappenorte)

Ausgangspunkt: Perl an der deutsch, französisch,

luxemburgischen Grenze

Endpunkt: Deutsches Eck in Koblenz

+Partnerwege: 5 Moselsteig-Seitensprünge zwischen 9 km bis 19,7 km

7 Traumpfade zwischen 11,7 km und 18,6 km

Höhenprofile und GPS: In den Broschüren oder Wanderkarten -

außerdem zu finden unter: www.moselsteig.de

Einkehrmöglichkeiten: Entlang der gesamten Wegstrecke, direkt am Weg

oder in unmittelbarer Nähe, haben sich Gastronomie

und Hotellerie aller Kategorien auf die

Bedürfnisse der Moselsteig-Gäste eingestellt.

Sehenswürdigkeiten: Unzählig – zu finden in den Broschüren

und Wanderführern

Wanderkarte: Broschüre Moselsteig „Dein Weg, mehr zu erleben“

Dazu das Premium-Set:

Offizieller Wanderführer (300 Seiten) + 3er Set

Wanderkarten (1:25.000)

ISBN: 978-3-942779-24-1 – Preis: 26,95

(auch einzeln erhältlich)

ÖPNV: Sehr guter verbundener ÖPNV (Bus u. Bahn) im gesamten

Moseltal. Auf den Websites der Verkehrsbetriebe VRT, VRM

und der Moseltalbahn finden sich sämtliche Liniennetzpläne,

Fahrplanauskünfte und viele weitere Services (auch über QR-

Code in den Broschüren und Wanderführern zu erreichen).

8 kreuz&quer 2/14

Bilder: © Rheinland-

Pfalz Tourismus GmbH,

Dominik Ketz


Start und Ziel: Olsberg-Touristik, Ruhrstraße

Einkehr: Rosencafé Bruchhausen, Gasthof Rüther

WEGE- UND WANDER-TIPP

Weglänge: 16 km bis Bruchhausen,

23 km komplett

Gehzeit: ca. 4 - 6 Std.

Höhenmeter: 407

Immer wieder herrliche Aussichten

Der Ginsterkopf –

ein erhebendes Wandererlebnis

Sehenswürdigkeiten: Borbergs Kirchhof, Europagolddorf

Bruchhausen mit Wasserschloss und

Rosengärtnerei, Info-Center Bruchhauser

Steine

Wanderkarten: Olsberg (Olsberg-Touristik)

Rothaarsteig (Rothaarsteigverein)

Anreise ÖPNV: Bus R31, Züge RE17/ RE57

ab Ruhrgebiet / Kassel

Die Ginsterkopftour führt über eines der schönsten

Stücke des Rothaarsteigs und besticht durch

natürliche und kulturelle Höhepunkte am Wegesrand.

Nach dem Anstieg über den Zugangsweg des

Steigs ab Olsberg empfängt die Wanderer ein

atemberaubender Ausblick von Borbergs Kirchhof.

Wer genau hinschaut, kann die Ruinen der ka-

Blick von den Bruchhauser Steinen auf Elleringhausen

rolingischen Wallanlage aus dem 9. Jahrhundert

erkennen. Grabungen brachten die Fundamente

einer kleinen Kirche aus dem 13. Jahrhundert

und 16 Gräber zutage, welche die überlieferte

Bezeichnung erklären. Auf dem höchsten Punkt

des Borbergs steht die kleine Marienkapelle.

Weiter geht es mit einer kleinen Kletterpartie

zum Namensgeber der Tour, dem 661 m hohen

Ginsterkopf mit seinem 360°-Traumpanorama.

Weitere schöne Ausblicke folgen,

bis man schon von weitem die elf

Meter hohe, farbenprächtig glitzernde

Feuereiche erblickt. Ein bronzenes Band,

das in einer Flamme aus glänzenden

Titanblechen endet, windet sich um den

künstlerisch verzierten Baum.

Deutlich aus den endlosen Wäldern des

Istenbergs heraus, ragen die Bruchhauser

Steine. Bornstein, Feldstein, Goldstein

und Ravenstein sind etwa 380

Millionen Jahre alt und somit älter als

die Dinosaurier. Die vier großen Felsblö-

cke aus Porphyr sind bis zu 92 Meter hoch und

bieten bedrohten Pflanzen und Tierarten ein sicheres

Zuhause. Eine uralte Wallburganlage soll

in vorchristlicher Zeit eine bedeutende Kultstätte

gewesen sein. Über das Info-Center der Steine

erreicht man das Schutzgebiet.

Zurück nach Olsberg führt der Rautenweg. Es

ist aber auch möglich, mit dem Bus zurück zum

Ausgangspunkt zu fahren.

INFOS/KONTAKT

Touristik und Stadtmarketing Olsberg GmbH

Ruhrstraße 32 · 59939 Olsberg

Tel. (02962) 97370 · Fax (02962) 973737

E-Mail: info@ts-olsberg.de

www.olsberg-touristik.de

Service-Zeiten:

Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr · Sa 9.30-12.30 Uhr

Dies ist eine Einladung für Genießer

Qualität und Tradition verbindet sich in dem Namen

Schwarze & Schlichte. Und wer hat sich nicht schon

häufiger die Frage gestellt: Wie kommt der Korn in die

Flasche oder wie wird eigentlich Schnaps gebrannt.

Diese Einladung bietet die Möglichkeit der Erkundung

genau am richtigen Ort, nämlich da, wo schon seit über

350 Jahren die Tradition des Brennens zu Hause ist.

SGV-Partner Schwarze & Schlichte lädt ein zu einer

zünftigen Fasskellerbesichtigung mit allem was dazu

gehört: Verkostung der Produkte mit kleinem Imbiss,

Information über Brennen und fachgerechtes Lagern

von Spirituosen beim Rundgang über das Betriebsgelände,

Geschichtliches und einen interessanten

8-Minuten-Film zum Thema.

Oder entdecken Sie noch mehr guten

Geschmack in unserem Betrieb

in Rinteln – im schönen Weserbergland!

Entdecken Sie den Charme dieser wunderschönen Weserstadt – und lassen Sie sich

faszinieren von einer modernen Abfüllanlage, die jährlich ca. 25 Millionen Flaschen

herrlichster Spirituosen auf den Weg zum Genießer schickt. Mit günstigem Werkseinkauf!

Besichtigungen 10-50 Personen

Anmeldung: Telefon (05751) 9663-0

E-Mail: besucher@schwarze-schlichte.de

Kosten pro Person: 6,50 €

Das Angebot im Einzelnen...

Zeiten: Montag bis Donnerstag:

9.00 – 16.30 Uhr, Freitag: 9.00–12.00

Uhr, Freitagnachmittag und Samstag

nach Absprache

Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Teilnehmer: 10 – 50 Personen

Kosten: 6,50 € pro Person. (Bei Gruppen

unter 10 Personen pauschal 65,- €)

Wenn Sie sich noch einen Probierschluck

mitnehmen wollen, bietet der Schwarze &

Schlichte Shop auf dem Werksgelände alles

aus dem riesigen Sortiment – natürlich

zu vorteilhaften Werkspreisen und einem

10%igen Sondernachlass für Inhaber der

DWV-Mitgliedskarte.

Es lohnt sich, die Reise zu Schwarze &

Schlichte mit einem Besuch der reizvollen

Stadt Oelde zu verbinden. Die Innenstadt,

der Park, ja das ganze Ambiente ist einen

Besuch wert. Schwarze & Schlichte hilft

dabei und vermittelt Ihnen den Kontakt

zum Stadtmarketing, wo Besichtigungen,

Museumsbesuche und die Inspektion

Oelder Kulturstätten den Einblick in die

lebendige Stadt Oelde vertiefen.

Termine und Absprachen:

Friedr. Schwarze GmbH & Co. KG · Paulsburg 1-3 · 59302 Oelde/Westfalen

Telefon: (02522) 93 02 - 0 · Fax: (02522) 93 02 - 80

E-Mail: besichtigung@schwarze-schlichte.de · www.schwarze-schlichte.de

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Projektpartner: Förderer:

Medienpartner: Premiumpartner:

ÖPNV-REPORT

ÖPNV-REPORT

RTG_WAZ FotoPool/Ulrich von Born

Mit Bus und Bahn bequem die

Spielorte der ExtraSchicht erreichen

VRR bringt Besucher zur Nacht der Industriekultur

Bereits zum 14. Mal findet am 28. Juni 2014

die ExtraSchicht statt. An rund 50 Spielorten in

20 Städten können die staunenden Besucher erleben,

wie Vergangenheit und Zukunft, Industrie

und Kultur auf vielfältige Art und Weise miteinander

verschmelzen. Rund 2.000 Künstler präsentieren

von 18 Uhr bis 2 Uhr am Folgetag den

Kulturbegeisterten ihre Darbietungen vor den Kulissen

ehemaliger Industrieanlagen und aktuellen

Produktionsstätten. Der Verkehrsverbund Rhein-

Ruhr zeigt sich wie in den vergangenen Jahren

für das Mobilitätskonzept der Veranstaltung verantwortlich

und bringt die zahlreichen Kulturinteressierten

von einer Spielstätte zur anderen.

Seit 2001 können die Besucher in der Nacht der

Industriekultur Musik-, Tanz- und Theaterdarbietungen

sowie ausgefallene Lichtinstallatio-

nen vor den Zechen, Fördertürmen und Halden

des Ruhrgebiets bewundern. Die ExtraSchicht

ermöglicht es den Kulturinteressierten so, den

Strukturwandel der Metropole Ruhr aus einer

völlig neuen Perspektive zu betrachten.

Als langjähriger Partner der ExtraSchicht sorgt

der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in Zusammenarbeit

mit den örtlichen Verkehrsunternehmen

auch in diesem Jahr wieder für die reibungslose

Mobilität der Besucher. Im Mittelpunkt des

ausgefeilten Verkehrskonzepts stehen 19 extra

eingerichtete Shuttlebus-Linien. Rund 160 Fahrzeuge

bringen die Kulturfreunde von einem Spielort

zum nächsten. Zusätzlich wird der Verkehr

auf ausgewählten U-Bahn- und Straßenbahnlinien

ausgeweitet. Wer sich mehr Zeit für die

Fortbewegung nehmen möchte, kann außerdem

mit einem von neun Schiffen sowie mit der historischen

RuhrtalBahn und Muttenthalbahn von

Spielstätte zu Spielstätte fahren.

28. Juni 2014

18.00 – 2.00 Uhr

www.extraschicht.de | facebook.com/extraschicht | twitter.com/extraschicht | instagram@extraschicht

Foto: RTG/Nielinger

Eine Nacht

20 Städte

50 Spielorte

2.000 Künstler

Jetzt in der VRR-App:

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www.vrr.de

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Eine Auszeichnung für

überzeugte Westfalen

Mit Bus & Bahn das

Westfalen-Diplom

erwerben

Ganz gleich ob Sieger- oder Sauerländer, OWLer,

Lipper oder Münsterländer: Eine besonders innige

Heimatliebe ist allen Westfalen eigen. Das

gilt sogar für alle Neu-Westfalen. Sie alle sind

dazu aufgerufen, nachzuweisen, ihre Heimatliebe

mit viel Spaß unter Beweis zu stellen – als

Teilnehmer des großen Wettbewerbs um das

Westfalen-Diplom. Wer sich dabei als überzeugter

Westfale auszeichnet, hat die Chance auf

attraktive Gewinne.

Aufgrund des großen Erfolgs seiner Premiere

2013 findet der Wettbewerb 2014 zum zweiten

Mal statt. Initiiert wurde er durch den Nahverkehr

Westfalen-Lippe (NWL) in Kooperation mit

verschiedenen Partnern wie dem Projekt „Kultur

in Westfalen“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Zum Erwerb des begehrten Westfalen-Diploms

müssen

die Teilnehmer

im wahrsten Sinne

des Wortes auf

Touren kommen

und dabei verschiedene

Aufgaben

erfüllen.

Den besten Einstieg

für die Touren

bieten natürlich

Bus und

(C) Gemeinde Wickede

Schienenbusfest im Hönnetal

Seit 60 Jahren verkehren Schienenbusse im

Hönnetal. Anlass genug für die Eisenbahnfreunde

Hönnetal, dieses Jubiläum zu feiern. Am

Sonntag, dem 1. Juni 2014, fahren zwei historische

Schienenbusgarnituren im Stundentakt

auf der Hönnetal-Bahn zwischen Fröndenberg

und Neuenrade. In den Zügen gelten die regulären

Tickets. Am Bahnhof Binolen sorgen

Nach dem Erfolg im letzten Jahr werden auch

im Jahr 2014 an einigen Sonntagen die Züge

der Linien RE 57 (Dortmund – Bestwig – Winterberg/Brilon

Stadt) und RB 55 (Korbach – Willingen

– Brilon Stadt) über Brilon Stadt hinaus

bis nach Thülen verlängert: Am 20. und 27.

Juli sowie am 10. und 17. August 2014. In

Thülen besteht dann direkter Anschluss an die

Bahn. Damit oder auch zu Fuß bzw. mit dem

Fahrrad müssen die angehenden Diplomanden

Ausflüge zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten

in Westfalen unternehmen. Darüber hinaus kommen

sie ihrem Westfalen-Diplom auch auf zwei

weiteren Wegen ein Stück näher: Dazu brauchen

sie nur ein typisches westfälisches Gericht zu genießen

oder eine der vielen Kulturveranstaltungen

in der Region zu besuchen. Als Bestätigung

für die Erfüllung der jeweiligen Aufgabe erhält

der Teilnehmer vor Ort einen Stempel in sein

persönliches Westfalen-Diplom-Stempelheft.

Wer am Ende mindestens fünf Stempel gesammelt

hat, nimmt zusätzlich zum Erwerb des Diploms

an der Verlosung von attraktiven Gewinnen

teil. So können sich die frisch Diplomierten

auf ein Wellnesswochenende für zwei Personen

als ersten Preis freuen. Platz 2 wird mit einem

Jahresabo für Bus und Bahn mit Gültigkeit im

ganzen NWL belohnt und Platz 3 mit einem

iPad inklusive E-Paper der regionalen Zeitung

des Gewinners.

Selbstverständlich stehen auch in diesem Jahr

wieder spannende Ausflugsziele auf dem Wettbewerbsprogramm.

Die sind immer einen Besuch

wert – und der wird während des Wettbewerbs

noch mit einem Stempel fürs Diplom

gekrönt. Das bunte Spektrum der Ausflugsziele

reicht von der 800-jährigen Stadt Bielefeld

über das rock`n`popmuseum Gronau bis hin

die Eisenbahnfreunde für ein festliches Rahmenprogramm,

u. a. mit einer Modellbahnausstellung,

Fahrten mit dem Schienenfloh, geführten

Wanderungen und einer Kinderrallye. Ausführliche

Informationen erhalten Sie rechtzeitig

unter www.fvschienenbus-menden.de und

www.zrl.de.

Auch 2014 wieder Sonderfahrten

von Brilon Stadt nach Thülen

zur Sorpesee-Promenade. Einen Stempel gibt es

aber auch für den nachgewiesenen Genuss von

Pillekauken oder Stippgrütze oder den Besuch

einer aktuellen Sonderausstellung.

Darüber hinaus wartet der Wettbewerb in diesem

Jahr gleich mit zwei Neuigkeiten auf. Denn

die Teilnehmer haben die Möglichkeit, zusätzliche

Bonuspunkte einzufahren. Einen gibt es zum

Beispiel für den Nachweis, dass mindestens ein

Ziel mit Bus und Bahn erreicht wurde. Schließlich

ist der Raum Westfalen-Lippe ja hervorragend

durch den umweltfreundlichen Nahverkehr

erschlossen! Als Beleg für die Fahrt mit Bus und

Bahn kann u. a. das benutzte Ticket oder auch

ein Foto am (Bus-) Bahnhof in der Nähe der

Stempelstation eingereicht werden.

Zudem können die Teilnehmer in diesem Jahr

auch online mit dabei sein und so ihre Stempel

und Belege sammeln. Dazu ist lediglich eine

Registrierung unter www.westfalen-diplom.

de erforderlich. Dort können Bewerber um das

Westfalen-Diplom auch die eigens für den Wettbewerb

erschienene Broschüre bestellen. Diese

präsentiert alle Ausflugsziele – zusammen mit

den jeweiligen Stellen, wo die Stempel erhältlich

sind. Die Broschüre selbst dient als Stempelheft

und bietet weitere nützliche Informationen u.a.

zur Fahrt mit Bus und Bahn in Westfalen-Lippe.

Waldbahn Almetal. Interessierte aus Richtung

Dortmund bzw. Korbach erhalten damit die

seltene Möglichkeit, an diesen Tagen mit den

regulär in Brilon Stadt endenden Zügen direkt

bis nach Thülen am Rande des Naturparks Diemelsee

zu fahren. Dort warten die historischen

Schienenbusse der Waldbahn Almetal, die über

die Ortschaften Alme, Ringelstein und Siddinghausen

bis nach Büren zum Haltepunkt in Höhe

der Straße am Weinberg weiterfahren. An dieser

Stelle endet heute die Strecke, die ursprünglich

über den Bürener Bahnhof bis Paderborn verlief,

mittlerweile aber größtenteils abgebaut ist. Details

zu den Sonderfahrten erhalten Interessierte

rechtzeitig auf den Websites

www.waldbahnalmetal.de und www.zrl.de.

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ÖPNV-REPORT

Mit Bus und Rad durch Westfalen – mit den

Fahrrad- und FietsenBussen von RVM und RLG

Endlich locken wieder die Fietsen- und Fahrrad-

Busse mit ihren komfortablen Anhängern zur

Radtour. Wer den schon fast sommerlichen Frühling

auf den Themenradwegen, die z.B. entlang

der Werse führen oder vorbei an den Schlössern

und Wasserburgen im Münsterland erleben will,

dem stehen weitere Angebote zur Verfügung:

Die Fahrrad- und FietsenBusse der RVM Regionalverkehr

Münsterland GmbH und der RLG

Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH bringen mit

ihren Fahrrad-Anhängern, die Platz für 16 Fahrräder

bieten, alle Pedalritter bequem zurück.

Die Fahrrad- und FietsenBusse sind in der Regel

an Sonn- und Feiertagen unterwegs. So ergänzen

der FahrradBus F1 Münster – Sendenhorst – Beckum

und F10 Osnabrück – Ibbenbüren – Hörstel-Riesenbeck

das Angebot am Wochenende.

Letzterer erbietet einen unschlagbaren Vorteil im

sonst so flachen Münsterland: Mit dem Fahrrad-

Bus F10 kommt man buchstäblich mühelos über

alle Berge, denn er quert den Teutoburger Wald

und den Schafberg bei Ibbenbüren.

Im Kreis Borken fahren der FietsenBus R74 Borken

– Klein Reken und der FietsenBus R76/R77

Gronau – Ahaus – Borken auch samstags. Der

FietsenBus R76/R77 ist in den Sommerferien

sogar jeden Tag unterwegs.

Auch im Kreis Soest und im Hochsauerland

drehen sich wieder die Räder der neuen FahrradBus-Saison.

Inzwischen werden fünf Linien

von der RLG Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH

betrieben: Der R51 fährt von Soest über Körbecke

und Belecke nach Warstein, der R61von

Lippstadt über Anröchte nach Belecke, mit

dem R71 kommen Sie von Brilon über Rüthen

nach Belecke. Und auch die Strecke Sundern –

Neheim – Günne – Soest wird bedient. Neu ist

in diesem Jahr der FahrradBus R36 von Soest

nach Herzfeld durch das Lippetal.

Mitfahren ist ganz einfach, denn die Fahrräder

lassen sich leicht eigenhändig verladen und sichern.

In den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt,

Soest und Hochsauerlandkreis können Sie

Ihr Fahrrad auf einem Fahrrad-Anhänger sogar

kostenlos mitnehmen. Für die Fahrgäste gilt der

Münsterland-Tarif bzw. der Ruhr-Lippe-Tarif für

Bus und Bahn.

Prospekte zu den Linien können bei der RVM,

Rudolf-Diesel-Straße, 59348 Lüdinghausen

oder bei der RLG, Altenbürener Str. 49, 59929

Brilon bestellt werden. Es ist auch eine Bestellung

per E-Mail möglich unter fahrplan@rvm-online.de

bzw. info@

rlg-online.de. Sie bieten neben Informationen

zum Fahrplan und zu

den Ticketpreisen auch Wissenswertes

über Touren in der Region.

Darüber hinaus geben sie auch

Tipps zu weiterführenden Karten

und Prospekten. So steht einer

erlebnisreichen Radfahrsaison

nichts im Wege.

Internet: www.rvm-online.de

und www.rlg-online.de

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Freizeitbusse auch 2014 unterwegs – F3 mit anderem Fahrweg

Vom 01.05. bis zum 28.09.2014 sind die Freizeitbusse

F2 und F3 der DB Bahn Westfalenbus

wieder unterwegs. Der F2 startet wie gewohnt

ab Münster Hauptbahnhof ins Tecklenburger

Land um 9.35 und 12.05 Uhr (letzte Rückfahrt:

16.48 ab Tecklenburg, Stadt). Der F3 fährt nun

ab Münster über Telgte und Ostbevern nach

Bad Laer und Bad Rothenfelde. Für Münsteraner

ebenso von Vorteil wie für Fahrgäste aus dem

Kreis Warendorf.

Wanderer finden im Tecklenburger Land zahlreiche

„Highlights“. Die Region punktet nicht nur

mit ungeahnten Höhenmetern, sondern auch mit

höchster Routenqualität. Mit dem Hermannsweg

als Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“

verläuft ein echter Schatz durch das Tecklenburger

Land. Die „Teuto-Schleifen“ am Hermannsweg

sorgen für noch mehr Abwechslung

auf hohem Niveau, denn sie werden 2014 mit

dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet.

Die Rundwanderwege zwischen 6,5 und 20 km

Länge versprechen außergewöhnliche Wandererlebnisse

in schönster Natur.

VitalBäder laden zum

aktiven Verweilen ein

Beim Freizeitbus F3 verkehrt die erste Fahrt

morgens und die letzte Rückfahrt am späten

Nachmittag durchgehend. Bei den anderen

sechs Fahrten ist ein Umstieg in einen zusätzlich

eingesetzten Shuttelbus in Ostbevern (Kirche)

notwendig, was das Fahrtenangebot deutlich

erhöht. Die Fahrzeit Münster / Bad Laer / Bad

Rothenfelde ist weiterhin attraktiv. Beide Vital-

Bäder liegen in einer landschaftlich besonderen

Region und außerdem im Gebiet des UNESCO-

Geoparks TERRA.vita.

Entspannung pur erleben Ausflügler im Sole-

Therapiebad SoleVital in Bad Laer sowie in der

carpesol Spa Therme in Bad Rothenfelde. Gewandert

wird vor allem durch die Höhenzüge

des Teutoburger Waldes. Übrigens: Die DB Bahn

Westfalenbus bietet in Zusammenarbeit mit dem

Sauerländischen Gebirgsverein (SGV), Abteilung

Münster, auch in diesem Jahr wieder geführte

Wanderungen an. Informationen zu den Freizeitbussen

und den Wanderungen:

www.westfalenbus.de/freizeitbus.

Westfalenbus gibt Wanderbus-Broschüre für das Münsterland heraus

Das Münsterland ist nicht nur bei Fahrradfahrern

beliebt, auch Wanderer kommen auf ihre Kosten

und am liebsten wird die An- und Abreise mit

Bus und Bahn unternommen. Die DB Bahn

Westfalenbus hat ihre beliebte Wanderbus-

Broschüre daher wieder überarbeitet und neu

aufgelegt. Die aktuelle 7. Ausgabe enthält 22

Tourenvorschläge, die zu Wanderungen in den

Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf

einladen. Durch die guten Regionalbusanbindungen

sind nicht nur Rundwege möglich,

sondern verschiedene Start- und Zielpunkte. Alle

Touren sind „SGV-geprüft“ und gut mit den Buslinien

der DB Bahn Westfalenbus zu erreichen.

Die Vorschläge erhalten neben der Wanderbeschreibung

Informationen zu Busanbindungen

und Tickets, zu den Ein- und Ausstiegshaltestellen,

zur Länge und über Sehenswertes.

Alle Münsterlandkreise

haben die

Broschüre unterstützt

(kostenfrei

erhältlich in den

Kommunen vor

Ort oder per E-

Mail: info.westfalenbus@

deutschebahn.com).

Wandern mit dem SB9 zwischen Saalhausen

und Fleckenberg – Naturgenuss pur!

Der Schnellbus SB9 der DB Bahn Westfalenbus

fährt täglich entlang der Lenne zwischen

Lennestadt-Altenhundem und Schmallenberg.

Die DB Bahn Westfalenbus und der SGV haben

einen neuen Flyer mit drei vorgewanderten

Touren aufgelegt: „Mit dem SB9 zum Wandern

entlang der Lenne“. Diese sind so ausgearbeitet,

dass die An- und Abfahrt zur Tour mit dem SB9

erfolgen kann. Die erste Wanderung (ca. 20 km)

beginnt in Saalhausen und endet in Fleckenberg.

Wer nicht so geübt ist, kann sich zwischen einer

kurzen Wanderung von rund 11 km und einer

mittleren von ca. 14 km entscheiden. Fleckenberg

steht hier im Mittelpunkt. Das 10-seitige

Faltblatt gibt es nicht nur vor Ort, sondern kann

auch kostenfrei direkt per E-Mail bestellt werden

bei info.westfalenbus@deutschebahn.com.

Fahrradbuslinie 434/VB1: Unterwegs zwischen Vlotho und Herford

Die Buslinie 434/VB1, ein Kooperationsprojekt

zwischen dem Kreis, den Städten Vlotho und

Herford sowie der DB Bahn Ostwestfalen-Lippe-

Bus, wird auch weiterhin auf einem Heckträger

bis zu fünf Fahrräder kostenfrei befördern. Seit

Herbst 2013 gibt es die direkte und umstiegsfreie

Verbindung von Vlotho in die Kreisstadt

Herford. Sie verkehrt werktäglich von 6.00 Uhr

bis abends um 18.00 bzw. 19.00 Uhr im Stundentakt.

Samstags sowie sonn- und feiertags

gibt es einen Zwei-Stunden-Takt mit jeweils fünf

Fahrtenpaaren zwischen 9.00 Uhr und 17.00

Uhr (samstags) bzw. zwischen 10.00 Uhr und

18.00 Uhr.

Am Bahnhof in Vlotho hat die Linie montags bis

freitags stündlichen Anschluss an die Züge der

RB 77 nach Löhne/Bünde bzw. Hameln/Hildesheim.

Auch am Wochenende ist die Linie 434/

VB1 gut auf den

Zuganschluss in

Vlotho ausgerichtet.

Weitere

Informationen

gibt es im Internet

unter

www.

ostwestfalen-lippe-bus.de.

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Burg Altena

erfindet sich

gerade neu!

Einzigartiger Erlebnisaufzug

und Geburtstag der

Jugendherberge liefern beste

Gründe für einen Besuch

Geschichte

und Neuzeit

im Wechselspiel

Altena (Westf.)

Eine Stadt für alle Generationen

Fast ist man versucht zu sagen: Altena kommt in

diesen Tagen aus dem Feiern gar nicht heraus.

Alle Menschen, die Ende April in der geschichtsreichen

Stadt am Lenneufer die Eröffnung des

Erlebnisaufzugs mitgefeiert haben, konnten

spüren, dass hier intensiv an einer Attraktivitätssteigerung

gearbeitet wurde und wird. Eine

Steigerung, die sich, da ist sich Bürgermeister

Dr. Andreas Hollstein sicher, gerade auch im

Tourismus durch steigende Zahlen bemerkbar

machen wird. Nach der 15 Monate andauernden

Bauphase ist der barrierefreie Zugang aus der

Innenstadt zur Burg Altena entstanden, der mit

vielen guten Wünschen, Spaß und guter Laune

eingeweiht wurde.

Über 150 geladene Gäste waren dabei, als

NRW-Bauminister Michael Groschek in Anwesenheit

von BM Dr. Hollstein, Landrat Thomas

Gemke und Thérèse Dheygers, der neuen

Bürgermeisterin der französischen Partnerstadt

Péronne, das rote Band vor dem Eingang zum

Erlebnisaufzug durchschnitt.

Ein kleiner Schnitt für einen Minister, ein großer

für eine Stadt: Michael Groschek durchtrennte

das Eröffnungsband unter Beobachtung von BM

Dr. Hollstein, seiner französischen Amts-Kollegin

Thérese Dheygers und natürlich „Burghard“.

Zuvor hatten Bürgermeister, Minister und Landrat

in kurzen Reden die Bedeutung des Regionale-Projektes

gewürdigt und dem Leuchtturmprojekt

der Region viel Erfolg gewünscht.

Ausdrücklich betont wurden dabei die Fantasie,

die Tatkraft und die Beharrlichkeit aller an der

Realisierung Beteiligten.

Der Erlebnisaufzug Burg Altena ist eine 90 m

lange Zeitreise in den Burgberg hinein und 80 m

nach oben. Sieben Tore, fesselnde Geschichten

und sagenhafte Gestalten, gepaart und präsentiert

mit Special-Effects sollen und werden die

Besucher zum Staunen bringen. Der Erlebnisauf-

14 kreuz&quer 2/14

zug verbindet die Altenaer Innenstadt direkt mit

der Burg und erspart so den rund 20minütigen

Fußweg zur Burg.

Am Ende der Aufzugfahrt erwarten die Besucher

im oberen Burghof ritterliche Erlebnisse und eine

imposante Museumssammlung. Und eben auch

die tatsächlich erste Jugendherberge der Welt –

und somit auch der zweite

Grund zum Feiern. Denn

eben diese inzwischen zur

„Welt-Jugendherberge“

ernannte Einrichtung auf

der Burg Altena wurde vor

ziemlich 100 Jahren ins

Leben gerufen. Genau das

soll am Sonntag, 29. Juni

(11 – 18 Uhr) mit einem

großen Familientag gebührend

vom Märkischen

Kreis und dem Deutschen

Jugendherbergswerks gefeiert

werden.

Nicht nur ComboCombo

und

das Maskottchen

Burghard werden am

Familientag für gute

Stimmung sorgen.

In den Museen der Burg kann heute noch bestaunt

werden, wie die erste Jugendherberge

aussah. Jungen- und Mädchenschlafsaal und

der Aufenthaltsraum mit Küche haben im Laufe

der Zeit viele Geschichten erlebt. Mit einer

kleinen Präsentation von originalen „Herbergsraritäten“

und Kostümführungen werden einige

davon zum Leben erweckt und die historischen

Figuren Richard Schirrmann, Käthe Schirrmann

und Landrat Thomée geben den Besuchern einen

Einblick in das Leben in einer Jugendherberge

vor 100 Jahren.

Im Fokus der Veranstaltung steht aber nicht nur

Vergangenes. Bis heute beherbergt die

Burg Altena eine Jugendherberge, die

selbstverständlich unter dem modernen

Management des DJH geführt wird.

Der alte Jungenschlaftrakt sowie die Entstehung

der Jugendherberge auf Burg Altena in 1907...

Weil auch der SGV stets eine wichtige und aktive

Rolle in der Jugendherbergsbewegung eingenommen

hat, passt die zeitliche Zusammenlegung

der Einweihung des neuen Geschichts- und Naturlehrpfades

des SGV Altena sehr gut in das generationsübergreifende

Familienprogramm. Auf

den Burghöfen gibt es für die kleinen und großen

Besucher an diesem Tag viel

zu entdecken. Kletterwand,

Graffiti-Aktion, Drahtbasteln,

Lederarbeiten oder Scriptorium

laden zum Mitmachen ein.

Zauberkünstler sind ebenso

vertreten wie Kinderschminken

und Luftballon-Gestalter.

Musik gibt es von der Marching-Band

„ComboCombo“

und die beiden Musiker Björn

Tillmann sowie Christian Hoeper

sorgen mit Cover-Songs,

eigens geschriebenen Liedern

und „aufgepeppten“ Wanderliedern

für passende musikalische Akzente. Der

Eintritt zur Veranstaltung ist frei, ebenso der in

die Museen des Märkischen Kreises auf der Burg

Altena und das Deutsche Drahtmuseum an der

Fritz-Thomée-Straße 12.

Text: Thomas Reunert

Fotos: Klaus Sauerland/Märkischer Kreis (Jugendschlafsaal),

Historische Fotos aus 1907:

Kreisarchiv Märkischer Kreis


Veltins-Fotosafari „Treffpunkt Wanderweg –

Momente der Begegnung!“ geht erfolgreich zu Ende

Brauerei Veltins, Sauerländer Wandergasthöfe

und SGV präsentieren Gewinner

Bestwig-Ostwig. Mit der offiziellen Preisverleihung

im Flair-Hotel Nieder fand die Veltins-

Fotosafari ein erfolgreiches Ende. Ausgezeichnet

wurden die drei Fotografen, die das SGV-Thema:

„Treffpunkt Wanderweg – Momente der Begegnung!“

zur Veltins-Fotosafari am besten in ihren

Bildern umgesetzt hatten.

Insgesamt waren alle Einsendungen durchweg

bemerkenswert. Von solch einer Kreativität und

Beteiligung zeigte sich Jörg Haase, Vizepräsident

des SGV, begeistert: „Es ist schön zu sehen, wie

Sie die Momente der Begegnung links und rechts

vom Wegesrand in einem Bild festgehalten haben.

Leider haben heute nicht mehr viele den Blick für

diese Eindrücke.“

Gemeinsam mit Ulrich Biene, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit

der Brauerei C. & A. Veltins konnte

er die Siegerpreise übergeben. Über die Hauptgewinne,

je ein Wanderwochenende für 2 Personen,

dürfen sich freuen:

1. Platz: Dr. Bernd Stemmer aus Soest

„Begegnung am frühen Morgen mit Sika“

Das Bild entstand morgens um 7.00 Uhr

im Arnsberger Wald.

2. Platz: Barbara Serafim aus Alpen

„Ihr dürft ruhig schnüffeln“

Die Wildschweine leben in einem

Wildgehege in Weeze.

3. Platz: Stefan Pieper aus Freienohl

„Lenja mit Maikäfer“

Stefan Piepers Nichte Lenja mit einem

sehr seltenen Maikäfer.

Sie haben schon einen Themenvorschlag für die

nächste Veltins-Fotosafari? Dann schicken Sie eine

E-Mail mit dem Stichwort „Themenvorschlag Veltins-Fotosafari“

per E-Mail an marketing@sgv.de

oder per Post an die SGV-Hauptgeschäftsstelle,

Redaktion Kreuz&Quer, Hasenwinkel 4, 59821

Arnsberg. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

Kontakt PR & Öffentlichkeitsarbeit:

SGV Marketing GmbH

Nadja Schulte

Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

Telefon: (02931) 52 48 - 22

Mobil: 0171/ 6711909

E-Mail: n.schulte@sgv.de

www.sgv.de

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung: (v.l.) Josef Nieder (Flair-Hotel Nieder), Dr. Bernd

Stemmer (1. Platz), Jörg Haase (Vizepräsident SGV),Barbara Serafim (2. Platz), Stefan Pieper

(3. Platz), Ulrich Biene (Brauerei C. & A. Veltins).

Partner der Veltins-Fotosafari:

MVG (Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH), Wehberger Str. 80,

58507 Lüdenscheid, Abteilung Vertrieb 02351-1801 112,

E-Mail: l.rittberger@mvg-online.de kreuz&quer 2/14

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VERANSTALTUNGEN

Beste Lage,

tolle Möglichkeiten:

• Organisierte Familien- und

Gruppenerlebnisse

• z.B., GPS-, Lama- oder Kurfürstliche

Thiergartenwanderungen

• Individ. Themenwanderungen

• Naturkundliche Exkursionen mit

der SGV-Wanderakademie

• Entspannung und Wellness unter

Einbindung des

Freizeitbades „NASS“

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Das Sommerferien-Familien-Angebot

– genial für alle Generationen :-)

In den letzten drei Wochen der NRW-Sommerferien (28.7.-17.8.) bieten wir speziell für

Familien tolle Angebote. Ideal für 5 Personen (z.B. Eltern + 2 Kinder + Oma/Opa oder

Oma+Opa mit ihren 3 Enkeln) – aber auch für kleinere oder größere Familien, z.B.

5 Personen – 3 Übernachtungen incl. Halbpension ab EUR 95,– / Nacht

+ tolle Freizeitangebote / Aktivitäten / Erlebnisse in der Natur

Die wichtigsten Informationen und Angebote Ihres Gästehauses in Arnsberg auf einen Blick:

Jugendhof zu jeder Zeit

– individuell oder organisiert

Sommer:

• Familien-Ferienprogramme

• Wochenendprogramme (z.B. in

Verbindung mit Feiertagen) für

Individualisten, Paare oder Singles

Herbst:

• Beschauliche Herbstwandertage

mit Wanderführung

• Besuch verschiedenster örtlicher

Sehenswürdigkeiten

Erstaunlich günstig.

Für Jung & Alt, Groß & Klein:

Erwachsene u. Jugendliche

ÜN/F 29,00 Euro

HP 34,50 Euro

VP 39,50 Euro

Günstige Preise für Kinder bis 12 Jahre!

Häufig sind in diesen Preisen die Kosten

für Wanderbegleitung etc. inbegriffen.

Achten Sie auf Vorteilspreise bei

Mehrtagesangeboten und organisierten

Veranstaltungen

Jetzt schon buchen:

Jahresausklang 2014

Mo. 29.Dez.– Do. 1. oder Fr. 2.Jan.

Für Familien, Großeltern, Alleinerziehende,

Paare, Singles, Gruppen

Leistungen:

• wahlweise 3 oder 4 Nächte inkl.

Vollpension schon ab 165,- Euro

• großes Silvesterbuffet

• Brunch am Neujahrstag

• Nachtwanderung mit Lagerfeuer

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

Telefon (0 29 31) 52 48 - 25

Telefax (0 29 31) 52 48 - 27

jugendhof@sgv.de

www.sgv.de

NEU: Vorteil für SGV-Mitglieder!

Auf alle Übernachtungen

mit Verpflegung: 10% Rabatt

SGV-Wanderforum: Genuss-Forscher „lecker westfälisch“

Arnsberg. So schnell werden die Teilnehmer des

SGV-Wanderforums diesen Tag im März 2014

nicht vergessen: „Wandern und Einkehren im

Sauerland – genussvolles Erleben der Region“,

lautete das Motto des Tages, der am Morgen

schon mit zwei genussvollen Vorträgen im Jugendhof

begann: Dr. Peter Kracht, Hauptfachreferent

für Kultur, der das Forum leitete und so

manchen kulinarischen Höhepunkt „eingebaut“

hatte, berichtete zunächst über „Westfalen wie

es leibt und schmeckt“ – und dann noch über

„Westfalen im Humpen und im Becher“. Wander-Wirt

Walter Beckmann vom Sauerländer Hof

in Wenholthausen stellte die „Sauerländer Wandergasthöfe“

vor – dann ging´s auch schon an

den Mittagstisch, wo „Sauerländer Potthucke“

und auch „Dicke Bohnen mit Speck“ auf die

hungrigen SGVer warteten.

Nachmittags ging es mit dem Bus zunächst zum

Café Kaptain nach Eslohe: Christoph Kaptain

(Bild) stellt hier nach alter Tradition Pralinen

und Kuchen in bester Handarbeit her, ganz zu

schweigen von der Eiscreme, die ihres Gleichen

sucht. Doch damit nicht genug: Nur ein Stück des

Weges weiter probierten die „Genuss-Forscher“

ein leckeres Esselbräu, kredenzt mit einem Vortrag

von Werner Schulte (kleines Bild), ehe der

Bus wieder in Richtung Jugendhof startete. Ein

verständlicher Wunsch aller Teilnehmer: Dies

sollte nicht die letzte „Genuss-Tour“ im Rahmen

eines Wanderforums gewesen sein…

16 kreuz&quer 2/14


t 14

Startklar: 67. SGV-Gebirgsfest 2014 in Sundern

Andrack und „Münte“ wandern mit!

PESEE

k

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Sundern. Es kann losgehen – Sundern ist

2014 Wandermittelpunkt im SGV und Veranstaltungsort

für das 67. Gebirgsfest.

Vom 13.-15. Juni 2014 wird Sundern ein Wochenende

lang als Wanderregion vorgestellt.

Die abwechslungsreiche Landschaft, verquickt

mit industriellen Eindrücken und verbunden

mit der Sunderner Gastfreundschaft, machen

diese Region zu einem besonders attraktiven

Ziel. Auf traditionsreichem Boden gibt es viel

Neues zu entdecken.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches

Programm – Wandern von ganz leicht bis ganz

schön schwer, Exkursionen in die Natur mit

dem Ranger, Programmpunkte für junge Menschen

und Junggebliebene durch S-Ourland,

kulturorientierte Angebote, Musik und allerlei

Kurzweil sind dabei.

Mit S-Ourland, der jungen Marke des SGV,

stehen neben vielen Wanderungen auch Erlebnisse,

wie der Adventure-Hike am Samstag

oder der mobile Hochseilgarten „EL CUBO“

sonntags in der Innenstadt von Sundern, auf

dem Programm.

Auch prominente Gäste werden erwartet:

Manuel Andrack, der Wanderbotschafter

Deutschlands, der es sich zum Ziel gesetzt

hat, der weiter aufstrebenden Wanderbewegung

nachhaltig Glanz zu verleihen. Mit Franz

14

Müntefering, dem ehemaligen Vizekanzler und

Bundesminister, hat sich nicht nur ein heimischer

Prominenter, sondern auch ein passionierter

Wanderer angekündigt. Beide nehmen

am Samstag an Wanderungen in Stockum

und Amecke teil und mischen sich unter das

„Fußvolk“.

Sundern entwickelt sich zu einem Wander-

Eldorado für alle Naturbegeisterten und Abenteurer.

Verpassen Sie also nicht das größte

Wanderfestival Südwestfalens mit allerhand

Höhepunkten an allen drei Tagen.

Unter www.gebirgsfest.de erhalten Sie alle Informationen

rund um das 67. SGV-Gebirgsfest

in Sundern.

Samstagshighlight:

Mit Manuel Andrack auf Tour

Aussichtsreiche Wanderung von Stockum

bis zum Schomberg

22,5 km pure Aussicht:

Sundern, der

Sorpesee, die Balver

Höhen, das Ebbegebirge,

das Lennetal

und sogar den

Rothaarkamm, den

Arnsberger Wald und noch viel, viel mehr

gibt es auf dieser Wanderung zu sehen. Das

lässt sich auch „Wanderpapst“ Manuel Andrack

nicht entgehen und schnürt die Wanderschuhe

zum Gebirgsfest, um sich unter die

Wanderer zu mischen.

Streckenlänge: 22,5 km / 6 Std

Start: 9.00 Uhr Schützenhalle Stockum

Sonntagshighlight:

EL CUBO

10 m ragt der mobile Hochseilgarten „EL

CUBO“ in die Höhe und sieht von unten

schon ziemlich beeindruckend aus. Wer sich

nach oben traut, kann sich auf verschiedene

Stationen in schwindelnder Höhe freuen:

Strickleiter, Trapezbrücke, Catwalk und viele

Herausforderungen mehr erwarten die mutigen

Kletterer.

Sundern macht aktiv – mach mit!

… und punkte mit dem Deutschen

Wanderabzeichen

Der Deutsche Wanderverband hat das Jahr

2014 zum Aktionsjahr für das Deutsche Wanderabzeichen

gemacht. Hintergrund ist die

gesundheitsfördernde Wirkung regelmäßiger

Wanderungen, denn sie sind Voraussetzung

für das Deutsche Wanderabzeichen, mit dem

bereits über 10.000 Wanderer belohnt wurden.

10 Vereins-Wanderungen pro Jahr: Das ist die

Mindestanzahl an Wanderungen, die Sie für

das Deutsche Wanderabzeichen

benötigen. Zum

SGV-Gebirgsfest können

Sie nun bereits den

Grundstein für Ihr Deutsches

Wanderabzeichen

legen, denn alle angebotenen

Wanderungen

punkten.

Weitere Informationen

erhalten Sie bei den Wanderführern auf dem

Gebirgsfest oder unter: www.deutscheswanderabzeichen.de

Hinweis: Aus organisatorischen Gründen

bitten wir um Anmeldung bis zum

31.05.2014 unter www.gebirgsfest.de

oder telefonisch unter (02933) 97 95 90.

t.de

kreuz&quer 2/14

17


GESAMTVEREIN

„Mehr als nur eine Entscheidungsplattform“

Tagesordnung der 119. SGV-Hauptversammlung spiegelt

breites Themen- und Aufgabenspektrum wider

Arnsberg. „Wir sind auf ganz vielen Gebieten

auf einem guten Weg, und das werden wir aus

tiefster Überzeugung auch so darstellen.“ SGV-

Präsident Dr. Andreas Hollstein hat sich fest vorgenommen,

den Delegierten und Mitgliedern bei

der 119. Hauptversammlung am Samstag, 28.

Juni 2014, 10 Uhr, in der Festhalle der Arnsberger

Bürgerschützengesellschaft einen durchaus

positiven Rück- und Ausblick zu vermitteln und

sie damit auch auf weitere, notwendige Veränderungs-Wege

mitnehmen zu können. Natürlich

wird Dr. Hollstein an diesem Tag auch zunächst

einmal die gute Möglichkeit nutzen, den Teilnehmern

den neuen Hauptgeschäftsführer des

Vereins und Geschäftsführer der SGV-Marketing

GmbH Christian Schmidt vorzustellen. Schmidt,

ehemaliger oberster Marketingchef in Schleswig-

Holstein, bekleidet dieses Amt aktiv seit April

2014 und konnte bereits u.a. durch seine intensive

Vernetzung im deutschen Touristik-Bereich

erste deutliche Impulse für den Verein setzen.

Beide, Dr. Hollstein und Christian Schmidt,

werden in Arnsberg antreten mit der Maßgabe,

den Gästen in straffer Form eine aktuelle,

Jahrestagung der SGV-Hüttenwarte

bot Praktisches und Wissenswertes

Arnsberg. Die diesjährige Fachtagung „Heime

und Hütten“ fand Ende März unter Leitung von

Hauptfachreferent Manfred Küchler (5.v.li.) im

SGV-Jugendhof statt. 18 Fachwarte nutzten das

Vorabend-Angebot in der Arnsberger Hermann-

Balkenhol-Hütte, wo sie Wanderwart Werner

Nelle willkommen hieß. Nach deftiger Mahlzeit

gab‘s schon viel fachlichen Austausch sowie

den ausgiebigen Getränke-Test: Das Produkt des

SGV-Sponsors Veltins.

35 gingen Samstag früh per Bus auf Tagestour

zum Besuch verschiedener Hütten. Erstes Ziel

war das Tagesheim des Neheimer SGV, wo nach

ausgiebigem Frühstück vom SGV-Versicherer

und Sponsor eine Aktion vorgestellt wurde, bei

der die Hütten unter einem Dach in eine Gemeinschaftsversicherung

eingebracht werden sollen.

Das nächste Ziel wurde nach kleiner Wanderung

ab Balver Höhle erreicht: Die Ewald-Hagedorn-

Hütte des Balver SGV.

Mittagsrast war in der Christine-Koch-Hütte in

Bracht-Werntrop. Nach freundlichem Empfang

in der Übernachtungshütte konnte der interessierte

Hüttenwart gepflegte Zimmer besichtigen.

Nächstes Ziel: Die Esloher Hütte. Bei einem beeindruckenden

Besuch des Maschinen-, Dampfund

Heimatmuseums (Bild unten) wurde von

18 kreuz&quer 2/14

informative Übersicht über die Vereinssituation

zu geben. Dabei wird natürlich auch die Zukunft

des Jugendhofes einmal mehr thematisiert

werden. Bereits im Vorfeld stellte Dr. Hollstein

im Gespräch mit Kreuz&Quer dazu fest: „Es ist

allen Beteiligten vor allen Dingen offensichtlich

gelungen, die Emotionen aus der Sache herauszubekommen.

Wir sitzen inzwischen alle an

einem Tisch und suchen nach gangbaren Wegen,

für den Jugendhof eine gute, wirtschaftlich vertretbare

Zukunft zu gestalten. Bis zum Ende des

Jahres erwarten wir nun belastbare Ergebnisse

für die Einrichtung.“

Ehrenamt im SGV

Ein weiterer Tagesordnungspunkte der 119.

Jahreshauptversammlung sind die Vorstellung

des Projektes „Ehrenamtsentwicklung

(„Starke Basis - starker SGV“). Christian Schmidt

„Die Anforderungen an Organisations- und Strukturformen

werden in Großvereinen, wie dem

SGV, auf allen Ebenen immer größer.“ Ziel des

Projekts sei es, Strukturen (Funktionen und Ämter)

auf allen Ebenen nachhaltig zu sichern und

stabil aufzustellen und für einen reibungslosen

den SGV-Frauen Kaffee und Selbstgebackenes

serviert.

Zum Abschluss der Zeit in Eslohe erlebten die

Hüttenwarte die Bierbraukunst der Esselbrauerei.

Der Sonntag war den Formalien vorbehalten: Arbeiten

an den einzelnen Hütten, Schäden durch

Vandalismus und Einbrüche, Übernachtungszahlen

des Vorjahres, besondere bzw. Traditionsveranstaltungen

standen im Mittelpunkt und

wurden vorgestellt. „Anzumerken ist, dass alle

SGV-Heime und -Hütten in einem gepflegten Zustand

sind und von den Fachwarten mit großem

Engagement liebevoll betreut werden“, stellte

Hauptfachreferent Manfred Küchler heraus.

Informatives für die einzelnen Hütten, wie

Brandmeldeanlagen und Rauchmelder, rechtliche

Probleme und individuelle Themen konnten

besprochen werden.

Der „Ganz alte Schneider“, einst in Nuttlar produziert,

ist aktiver Sponsor-Partner des SGV und im

Vereinsgebiet mit seinem prozentigen Angebot in

vielen Heimen und Hütten vertreten. Zur Einstimmung

in die vielfach als „trocken“ empfundenen

Beratungen der Hüttenwarte gab es eine Kostprobe

– aber auch nur eine – zur Einstimmung.

SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein

Ablauf innerhalb

und zwischen

dem

Ebenen Sorge zu tragen. In den Jahren 2014

und 2015 soll mit drei bis vier SGV-Abteilungen

das Pilotprojekt umgesetzt werden. In der SGV-

Hauptversammlung wird dazu ein Aufruf zur

Beteiligung erfolgen.

Auch der Stand der Planungen und bisherigen

Entscheidungen rund um das 125-Jahre-Jubiläum

des SGV im Jahr 2016 werden am 28.

Juni Thema sein. Und auch über die Bilanz des

diesjährigen Gebirgsfestes in Sundern wird bei

dem Treffen natürlich gesprochen.

Christian Schmidt unterstrich im Vorfeld des alljährlichen

Zusammentreffens auch noch einmal

dessen grundsätzliche Bedeutung für den Verein

und seine Mitglieder. „Es ist ja nicht nur eine

reine Entscheidungsplattform. Es ist eben auch

eine gute Möglichkeit, sich aktiv in Informationsprozesse

einzubinden und sich auf einer großen

Kommunikationsplattform über Gewesenes und

Zukünftiges auszutauschen.“

Thomas Reunert

Neues aus der

Hauptgeschäftsstelle

· Das SGV-Präsidium hat beschlossen, die

besten Mitglieds-Werber ab 2014 zu einem

Erfahrungsaustausch einzuladen. Im gegenseitigen

Gespräch können dann die „Erfolgsrezepte“

vorgestellt werden und ggfs. eine

Hilfe für andere Abteilungen sein.

· Die goldenen Ehrenzeichen sind die höchste

Auszeichnung des SGV. Im nächsten Jahr

richtet sich der Ort der Verleihung nach dem

Wunsch des Geehrten. Ob in der heimischen

Abteilung, im Rahmen einer Bezirks- oder

Regionalversammlung oder wie bisher in der

Jahreshauptversammlung – der Jubilar kann

entscheiden.

· Des Weiteren hat das Präsidium beschlossen,

dass der Hauptverein zukünftig bei Abteilungsjubiläen

ab 25 Jahre und dann im

25-jährigen Rhythmus mit einem Geldgeschenk

gratulieren wird.

Erneut Vandalismus

am Ehmsen-Denkmal

Arnsberg. Das an den SGV-Gründer erinnernde

Ehmsen-Denkmal in Alt-Arnsbergs „Eichholz“

wurde Ende Februar 2014 wieder mit Sprüchen,

Kürzeln und Symbolen beschmiert. „Das

Ausmaß ist erschreckend, da jede Außen- und

Innenwand betroffen ist und die Sanierung das

gesamte Denkmal betrifft. Keine billige Angelegenheit“,

so der örtliche SGV-Vizevorsitzende

Willy Verbanc (Bild).


Frischer Biermix mit traditionellem Geschmack

VELTINS Radler Alkoholfrei

sorgt zu Hause und unterwegs

für eine spritzige Erfrischung

Schon steigt die Freude auf wärmere Temperaturen

und Sonnenschein mit jedem Tag.

Längere Abende, die zum Grillen genutzt werden

können, oder die Feierabenderfrischung

auf dem Balkon – mit den Frühlingsgefühlen

kommt die Lust auf spritzige Erfrischungen.

Das gleiche gilt auch für die Wanderung

durch die blühende Natur: Die Antwort heißt

VELTINS Radler Alkoholfrei! Der neue Biermix

mit 50 Prozent alkoholfreiem Bier und

50 Prozent Zitronenlimonade überzeugt die

Liebhaber des genussvollen Biergeschmacks

mit einem erfrischend fruchtigen Erlebnis –

und das völlig alkoholfrei.

Alkoholfreies Bier zählt seit langem zu den

Spezialitäten, die gern anlassgerecht und

nutzwertorientiert gewünscht werden. Als

spritzige alkoholfreie Alternative dazu stellt

die Brauerei C. & A. VELTINS ihrem Traditionssortiment

jetzt VELTINS Radler Alkohol-

frei zur Seite. „Die Genussgewohnheiten der

Bierfreunde in Deutschland rufen nach immer

neuen alkoholfreien Produktantworten“,

erläutert VELTINS-Marketingdirektor Herbert

Sollich. So kommt es, dass hierzulande inzwischen

schon über vier Millionen Hektoliter

alkoholfreies Bier getrunken wurden. Der

Ausstoß hat sich so in den vergangenen sechs

Jahren fast verdoppelt. Und damit ist das

VELTINS Radler Alkoholfrei eine konsequente

Sortimentsergänzung, denn der traditionelle

Radler-Biermix gilt wegen seines Erfrischungsappeals

als beliebter Durstlöscher.

Gleiches gilt auch für die alkoholfreie

Kombination aus alkoholfreiem Pils

und zitronigem Radlergeschmack.

Einmal mehr setzt die Brauerei

C. & A VELTINS auf den alkoholfreien

Trend und sorgt so im Biermarkt für

neue Impulse. Mit VELTINS Radler

Alkoholfrei erweitert die Brauerei

C. & A. VELTINS ihre alkoholfreie

Produktpalette durch einen Biermix

– die erfrischend-spritzige Sortenergänzung,

wenn es VELTINS Radler

sein soll, aber alkoholfrei sein muss!

kreuz&quer 2/14

19


PROMINENTE IN ÖPNV-REPORT

DER FREIZEIT

„Hobbys? Meine freie Zeit

bekommen meine Frau und

meine beiden Töchter.“

Er spricht über Liebe und Lust.

Und am Ende geht es immer

darum, warum Essen einfach

lecker ist:

Olaf Baumeister

Der Mann ist ja irgendwie einfach ein Typ.

Das liegt vielleicht ein wenig an dem gediegenen

Zöpfchen am Hinterkopf. Erwartet man so

etwas bei dem Küchenchef eines bei Gästen

wie Einheimischen ziemlich angesagten Lokals

an der Sorpesee-Talsperre? Wohl doch eher in

einem Berliner oder Pariser Szene-Viertel, wo

Abend für Abend die Maîtres und Geschmackskünstler

mit ihrer Assistenten-Brigade um die

Sterne kochen und am Ende lustvoll einen

Tropfen auf einen Löffel platzieren, von dem

sie dann behaupten, dass sei der Braten vom

Kalb mit den goldenen Haaren.

Nein, man erwartet den Zopf bei Olaf Baumeister,

dem eingefleischten Langscheider Jungen,

vielleicht im ersten Moment wirklich nicht,

aber er ist ja inzwischen auch keine große

Überraschung, denn der Mann hat in der südwestfälischen

Region durchaus als langjähriger

WDR-Fernsehkoch ein Gesicht. Und einen Ruf.

Nämlich den, dass sich seine Gerichte immer

durch den ganz besonderen „Lecker-Faktor“

auszeichnen.

Fragt man ihn also nach den Zutaten, so bekommt

man nach einem Plädoyer für heimische

Frische-Produkte zunächst einmal das

20 kreuz&quer 2/14

Wort „Liebe“ zu hören. Er sagt: „Ob wahre

Liebe im Spiel ist, schmeckt man!“ Und Lust

gehöre auch noch dazu. „Denn nur wer die

wirkliche Lust dazu hat, kann das Kochen auch

lernen. Man muss wach sein, seine Sinne beisammen

haben. Man muss Bock drauf haben,

sich jeden Tag neu motivieren zu können. Dann

kann man auch ein guter Koch werden.“

Echter Glücksgriff

und unendlicher Druck

Er selbst hat das Geschäft von der Pike auf

gelernt. Los ging’s mit einer Taschengeld-Aufbesserung

in der Küche des Familien-Unternehmens

„Seegarten“ an der Seite von Vater

Baumeister und der Oma. Aber das war damals

schon für den Schüler Olaf mehr als ein Job.

Er wollte stets wissen, wie etwas funktioniert

und warum etwas so schmeckt, wie es dann

schmeckt. Und was passiert, wenn man es

mal anders macht, als man es gewohnt war zu

tun. Nach der Schule wurde es dann allerdings

in der Tat hochprofessionell. „Ich bekam die

Riesenchance, meine Ausbildung in der Essener

‚Residence’ machen zu können. Als ich da

anfangen durfte, war das Haus gerade in einer

ganz besonderen Entwicklung, aber niemand

konnte bereits zu diesem Zeitpunkt sagen,

dass es ein paar Jahre später zu den fünf

besten Restaurants in Deutschland gehören

würde. Es war für mich ein echter Glücksgriff.

Aber es war auch ein unendlicher Druck.“

Aber weiter ging es mit den Zufällen und vielleicht

auch glücklichen Fügungen. Als der elterliche

Betrieb eine Durststrecke durchläuft,

kommt der Sohn zur Unterstützung nach Hause.

Eigentlich nur für einen begrenzten Zeitraum.

Doch plötzlich meldet sich ein ehemaliger

Essener Kollege, der sich verändern will

und Baumeister sagt: „Dann komm doch hier

zu mir an die Sorpe.“ Und so habe sich eben

alles irgendwie entwickelt und gefügt. Wer mit

dem 44-Jährigen heute darüber spricht, hat

das Gefühl, dass es auch gut so ist.

Freizeit, Frankreich, Frau, Familie

Olaf Baumeister und die Freizeit? Ein schwieriges

Thema. Denn allzu viel hat der umtriebige

Koch und Unternehmer davon ja gar nicht.

Hobbys? Wann denn? „Die freie Zeit, die ich

habe, bekommen meine Frau und meine beiden

Töchter.“ Mit ihnen geht es dann mal für

ein paar Tage Richtung Frankreich und Italien.

Natürlich der Länder und der Leute wegen,

aber ebenso natürlich auch wegen der Küche.

„Da schauen wir uns gern schon mal um. Und

in die Töpfe. Nicht in den touristischen Hochburgen,

sondern abseits bei den Menschen in

ihrem traditionellen Umfeld.“

Apropos Ehefrau: Wer schwingt denn am Familien-Herd

den Kochlöffel? „Natürlich meine

Frau, und die kocht ganz außerordentlich lecker.

Vegetarisch oder auch mal vegan. Und egal,

was sie auf den Tisch bringt, mir schmeckt es

immer unglaublich gut.“ Und plötzlich ist er

auch wieder bei seinem Lieblingsthema: „Ich

habe es ja schon einmal gesagt: Alles, was

mit Liebe gekocht wird, schmeckt am Ende

auch gut!“

Text: Thomas Reunert

Fotos: privat


Ende Januar gab das EWV-Präsidium bei der Sitzung in Prag „Grünes Licht“ für den Start des Wettbewerbsjahres

2014. Auf dem Foto fehlt der 3. Vizepräsident, Mimmo Pandolfo aus Italien.

Auch 2014 wieder EWV Umweltpreis

Prag Die Europäische Wandervereinigung

(EWV) hat auch für 2014 mit Unterstützung

der Stiftung GDF SUEZ den mit insgesamt

3.000 Euro versehenen Umweltpreis ausgeschrieben.

Ausgezeichnet werden können dann

bereits zum vierten Mal Organisationen oder/

und Personen, die sich in vorbildlicher Weise

für Umweltschutz beim Wandern einsetzen,

sei es bei der Betreuung von Wanderwegen

oder der Durchführung von Veranstaltungen.

EWV-Präsidentin Lis Nielsen (re.): „Organisationen

oder/und Personen, die auf diesen

Gebieten in unseren Verbandsvereinen Vorbildliches

leisten, sollten für den Preis vorgeschlagen

werden. Eigenbewerbungen sind

möglich. Machen Sie sich bitte die kleine

Mühe: Eine Stunde und Sie haben den Bewerbungsbogen

ausgefüllt! Und denken Sie

dran: Alle, ob Vereine, Institutionen oder Behörden

– und die Menschen hinter diesen –

hören gerne hin und wieder ein Dankeschön.“

INFO

Ausschreibung, Kriterien und

Antragsformular sind auf der

SGV-Homepage www.sgv.de zu finden –

auch der Eingabeschluss: 31. Juli 2014.

DWV / EWV

„Wanderbares

Deutschland 2014

erschienen

Das neue Magazin „Wanderbares

Deutschland“ ist da. Das Heft –

ein Spezial der Nature-Fitness-

Redaktion in enger Zusammenarbeit

mit dem DWV enthält viele

schöne Ideen für den nächsten

Wandertrip: Wege, Regionen

sowie eine Reihe praktischer

Tipps und Hintergründe.

In gewohnter Qualität – denn immerhin

erscheint die Sonderausgabe bereits zum fünften

Mal findet der Leser alles zu den Qualitätswegen

„Wanderbares Deutschland“: opulent bebildert,

spannend dargestellt und mit allen wichtigen Informationen.

So wird die Planung des nächsten

Wanderurlaubs zum Kinderspiel. Außerdem erwartet

die Leser u.a.

· eine Fotostrecke über deutsche Landschaften

und deren überwältigende Schönheit,

· ein Interview mit dem berühmten Tierfilmer

Andreas Kieling,

· neue Umfrageergebnisse rund ums Wandern,

· die Wirkung von Gesundheitswanderungen,

· NEU: Qualitätsregionen „Wanderbares

Deutschland“

· und vieles mehr ...

Das Heft kostet 5,90 Euro und ist ab sofort

im Bahnhofsbuchhandel oder unter

www.wanderbares-deutschland.de erhältlich.

Neue Studie zum deutschen Wandermarkt 2014

Mehrheit wandert

Wandern wird nicht nur zunehmend beliebter,

sondern ist inzwischen auch die mit Abstand

beliebteste Outdooraktivität der Deutschen. Das

ist ein Ergebnis der Studie „Der deutsche Wandermarkt

2014“. Die Studie basiert auf drei Erhebungen

mit insgesamt rund 63.300 Personen.

Sie führt eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums

(BMWi) aus dem Jahr 2010 fort.

Laut der neuen Untersuchung unter Leitung von

Professor Heinz-Dieter Quack von der Ostfalia

Hochschule für angewandte Wissenschaften in

Salzgitter werden nach innen gerichtete Wandermotive

wie „Stress abbauen“ oder „zu sich selber

finden“ für immer mehr Menschen wichtiger.

Landschaft als Ressource

Neben dem Gehen als solchem wollen Wanderer

beim Wandern vor allem spektakuläre und einzigartige

Landschaften erleben. „Gehen ist Mittel

zum Zweck, die Landschaft` als Ressource wurde

bislang unterschätzt“, so der Forscher. Dabei

würden keineswegs ausschließlich Berglandschaften

von den Aktiven in den Blick genommen.

Auch Seen- und Flachlandschaften haben

laut Quack gute Chancen auf dem Wandermarkt.

Dank neuer Infrastruktur und „frischem“ Marketing

hätten diese Regionen zumindest kurzfristig

sogar Vorteile. Hier müssten die für das Wandern

bereits etablierten Destinationen nachziehen,

um nicht verdrängt zu werden.

Insgesamt, so Quack, hätten Wanderer heute

einen hohen Qualitätsanspruch entlang der gesamten

Kette von Berührungspunkten, die sie

vor der Entscheidung für eine Destination, eine

Dienstleistung oder ein Produkt passieren. „Wanderqualität

muss im Wettbewerb der Regionen

neu definiert werden gute Wege reichen nicht

aus“, so der Experte. Infostellen, die Qualität der

Unterkünfte und die genaue Zielgruppenansprache

etwa würden zunehmend wichtiger.

Neben der Ostfalia Hochschule für angewandte

Wissenschaften aus Salzgitter waren an der neuen

Studie das Beratungsunternehmen ProjectM,

das Institut für Management und Tourismus

der Fachhochschule Westküste (IMT) und der

Deutsche Wanderverband beteiligt. Die Studie

ist für 89 Euro zu bekommen bei ProjectM,

Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin, www.

wanderstudie.de.

+++ kurz notiert +++ kurz notiert +++

EWV-Neuigkeiten

auf einen Blick

Mitglieder-Wachstum:

In Schöneck sollen bei der Jahrestagung 2014 folgende

Vereine aufgenommen werden: Westerwaldverein,

Spessartbund, Carpartien Ukraine sowie ein

oder zwei Vereine aus Griechenland.

Fachtagungen 2014:

In der ersten Jahreshälfte findet in Nizza unter

Schirmherrschaft der EWV ein Seminar für Wegefachleute

statt. Für 2016 wäre ein Seminar zum

Thema „Gesundheit“ denkbar; beim Deutschen

Wanderverband läuft wegen dessen Vorreiterrolle

auf diesem Themenfeld eine Anfrage auf Durchführung

bzw. maßgebliche Mitwirkung.

Zukünftige Jahrestagungen:

2015 Bratislava/Slowakei

2016 Skåne/Südschweden

2017 Brasov/Rumänien

50 Jahre EWV

Das Jubiläum findet 2019 statt.

EuroRando 2016

Die Organisatoren aus Skåne/Schweden

werden beim 114. Deutschen Wandertag

2014 in Bad Harzburg mit einem Info-Stand

sein und so Teilnahme-Interesse bei den

aktiven Wandertagsgästen wecken.

kreuz&quer 2/14

21


DEUTSCHE WANDERJUGEND

Arno Koppe neuer SGV-Hauptfachreferent

der Deutschen Wanderjugend

Jugendwartetagung im SGV wählte neuen Jugendvorstand

Einstimmig – bei eigener Enthaltung – wählten

die Delegierten der SGV-Frühjahrsjugendwartetagung

am 08./09. März 2014 in der Jugendherberge

Möhnesee Arno Koppe vom SGV Duisburg

zum neuen SGV-Hauptfachreferenten für die

DWJ. Nach dem frühzeitigen Ausscheiden von

Lucas Vogt, SGV Müschede, aus diesem Amt,

hatte die letzten 1 ½ Jahre Carsten Schreiber,

SGV Iserlohn, den SGV-Jugendvorstand kommissarisch

geleitet.

Arno Koppe bedankte sich bei den Delegierten

für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und

dankte besonders Carsten Schreiber dafür, dass

er nach dem Ausscheiden von Lucas Vogt die

Geschicke des DWJ-Jugendvorstandes im SGV

kommissarisch gelenkt hatte.

Als Stellvertreter wählten die Delegierten Britta

Suermann, SGV Arnsberg, und Carsten Schreiber,

SGV Iserlohn.

DWJ-Geschäftsführer Siegfried Meereis bedankte

sich im Namen des DWJ-Landesvorstands

bei dem scheidenden SGV-Jugendvorstand für

die außerordentlich gute Zusammenarbeit in den

letzten vier Jahren. Dem neuen Führungsgremium

der Wanderjugend

im SGV wünschte

er viel Erfolg bei der

Führung der Jugendarbeit

im SGV.

Das SGV-Präsidium wurde durch den SGV-Vizepräsidenten

Harald Kahlert vertreten, der Carsten

Schreiber im Namen des SGV-Präsidiums

für die kooperative Zusammenarbeit dankte und

der neuen Führungsriege unter der Leitung von

Arno Koppe viel Glück für die bevorstehende

Arbeit wünschte.

Mareike Duday

Mike Clausjürgens

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

ich bin Mareike Duday und möchte mich euch

kurz vorstellen. Seit dem 1. Februar 2014 arbeite

ich als Nachfolgerin für Mike Clausjürgens als

Bildungsreferentin bei der Deutschen Wanderjugend

Landesverband NRW.

Ich bin 30 Jahre alt und komme aus Bonn. Meine ersten Erfahrungen

in einem Jugendverband konnte ich schon als Kind bei den Pfadfindern

sammeln. Diese Zeit hat mich so sehr geprägt, dass ich mehrere

Jahre eine eigene Gruppe leitete und später alle Mädchengruppen im

Rheinland koordinierte.

Nach meinem Studium der Geschichte und Archäologie habe ich unter

anderem ein Projekt für Kinder durchgeführt, bei dem es um das Thema

„Wald und Nachhaltigkeit“ ging. Auch bei der Studenteninitiative

„Weitblick e.V.“ habe ich mich ehrenamtlich engagiert und mich gemeinsam

mit Kindern mit Migrationshintergrund zu Gruppenstunden

getroffen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat mich mein

ganzes Leben begleitet und mir immer sehr viel Spaß gemacht. Umso

mehr freut es mich, genau in diesem Bereich arbeiten zu können.

Im letzten Jahr arbeitete ich in der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen

Waldjugend und bringe daher Erfahrungen in der Organisation

und Planung auch von Großveranstaltungen mit. Da mich besonders

die Themen „Umweltbildung“ und „Naturerlebnis“ bis heute begleiten,

finde ich es umso schöner, meine Erlebnisse und Erfahrungen bei euch

einfließen lassen zu können.

Mich interessieren momentan sehr die Themenbereiche „Wald“,

„Nachhaltigkeit“, „Inklusion“ sowie „Rechtsextremismus“. Gerne würde

ich diese Themen dann in den nächsten Monaten auch in meine

Arbeit bei und für euch einfließen lassen. Ich bin sehr interessiert und

begeistere mich auch sehr für neue Themen, daher freut es mich über

alle Maßen, Bildungsreferentin der Wanderjugend sein zu dürfen und

mit euch zusammenzuarbeiten.

Ich bin schon sehr gespannt darauf, euch alle kennenzulernen!

22 kreuz&quer 2/14

Bis demnächst, eure Mareike Duday

Hallo liebe Freundinnen, liebe Freunde,

wie viele sicher schon gehört haben, gibt es bei

der Deutschen Wanderjugend LV NRW personelle

Veränderungen: Der eine geht, die andere kommt.

Ich, Mike Clausjürgens, widme mich ab April 2014

einer neuen Herausforderung.

Vor 14 Jahren begann ich meine Tätigkeit bei der DWJ. Damals habe

ich meine erste Stelle nach dem Studium angetreten. Zunächst war ich

für den Arbeitsbereich „Kinder“ zuständig, später, nach personellen und

inhaltlichen Umstrukturierungen, für den gesamten Bildungsbereich.

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Seminar: Ein Maskenbau-

Wochenende in der Jugendherberge Finnentrop-Heggen. Danach kamen

viele viele andere, ganz unterschiedliche Freizeiten, Lehrgänge und

Seminare, die eine Gemeinsamkeit hatten: Ich habe sie gerne gemacht

und in guter Erinnerung.

Von der Kleingruppe bis zur Großveranstaltung, von der See bis in die

Berge, vom Aalto-Theater bis zur Zeche Zollverein, mit den Kleinen

und den Großen, Stille und ganz laut (und bunt), draußen und drinnen,

mit und ohne Worte, im Hellen und im Dunkeln war ich gerne

für die DWJ im Einsatz. Dabei habe ich viele freundliche Menschen

kennengelernt: Mädchen und Jungen, junge Frauen und Männer, Eltern,

Jugendwarte_innen, Teamer_innen, Kollegen_innen, Referenten_innen.

Besonders gefreut hat es mich, manche dieser Persönlichkeiten über

längere Zeiträume begleiten zu dürfen und dabei zu erleben, dass z.B.

aus dem Jungen, den ich einst über den Strand getragen habe, heute

ein toller Pädagoge wird.

Doch soll man nicht genau dann aufhören, wenn es am schönsten ist?

Ich habe ein tolles Angebot bekommen und werde ab April 2014 in

einem ganz anderen Bereich arbeiten: Als Berater bei Zartbitter in Köln,

einer Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an

Mädchen und Jungen.

Die kommenden Veranstaltungen werde ich schon zusammen mit meiner

Nachfolgerin leiten, auch die Frühjahrswochenschulung und das

Pfingsttreffen werden wir gemeinsam gestalten. Dadurch ist eine gute

Übergabe gewährleistet.

Ich bin dankbar für die vielen persönlichen Begegnungen und die

phantastische Unterstützung, die ich in meiner Arbeit erfahren durfte.

Wenn ich drei Wünsche frei hätte, würde ich mir wünschen: 1. Bleibt

,wie ihr seid! 2. Vergesst nicht „Fair.Stark.Miteinander.“ 3. Unterstützt

Mareike, wie ihr mich unterstützt habt.

Habt vielen Dank und macht es gut!

Tschüss, euer Mike Clausjürgens


Mehr Infos unter:

www.s-ourland.de und

www.facebook.de/sourland

Jetzt gibt es S-Ourland

als offizielle App für’s

Smartphone!

Alle Neuigkeiten, Fotos, Veranstaltungen und

Termine landen so direkt in der Hosentasche.

Wann immer es etwas Neues gibt, klingelt’s

auf dem Smartphone. Die S-Ourland App

sorgt immer für den direkten Draht zu Deinen

Erlebnissen!

Auf der Suche nach dem

Muttenschatz...

Diese Geocaching Naturerlebnis-Tour findet in der

landschaftlich reizvollen Umgebung des historischen

Geschichtsparks Muttental in Witten-Bommern statt.

Eine Legende besagt, dass hier bereits im 15.

Jahrhundert der erste Geocache (Schatz) - die

Steinkohle - gefunden wurde.

Und so kommt man auch heute beim Geocaching

vorbei an Zechen, Stollen, Flözen,

sowie weiteren interessanten bergbaugeschichtlichen

Stätten. Auch eine Burg und

ein Schloß können auf der Geocaching-Tour

liegen ...

Nach einer kurzen Einführung in das Geocaching

und die Handhabung der GPS-Geräte,

geht es in einer kleinen Gruppe - gemeinsam

mit einem erfahrenen Geocaching-Instructor

- auf die Spur des „schwarzen Goldes“. Mit

Hilfe der GPS-Geräte gelangt man zu den

verschiedenen Stationen. Dort angekommen

müssen immer wieder kleine Rätsel gelöst,

Caches oder Hinweise gesucht werden, um

an die Koordinaten für das nächste Ziel zu

gelangen. Letztendlich gilt es dann, den

„Muttenschatz“ zu finden und zu heben.

Dieses Abenteuer ist für Jung und Alt geeignet

und bietet einen idealen Einstieg in

das Geocaching. Vorkenntnisse sind nicht

erforderlich.

Ideal ist diese Tour auch für Gruppen, Familien,

Kindergeburtstage, Schulklassen,

Betriebsausflüge und Team-Events.

Für Gruppen besteht die Möglichkeit

Räumlichkeiten im Muttental - mit und

ohne Bewirtung - am Veranstaltungstag

für die eigene Feier anzumieten. Wir helfen

Ihnen hierbei gerne.

Ab Oktober ist die „Suche nach dem

Muttenschatz“ auch wieder als Nachtgeocaching-Erlebnistour

buchbar!

Zielgruppe:

Teilnehmer:

Ort:

Dauer:

Termine:

Preis:

SGV-Vorteil:

Anmeldung

Jugendliche und Erwachsene

mind. 5 TN, max. 10 TN

Witten, Geschichtspark Muttental

ca. 2 - 3 Stunden

21.06.2014, 30.08.2014 jeweils 15 Uhr

12 EUR pro Person / Gruppenpreise auf

Anfrage

15 % Ermäßigung als Rabatt für Inhaber

der DWV-Mitgliedskarte bei Buchung einer

Gruppe mit 10 Teilnehmern

über www.s-ourland.de

Adventure-Hike – 14|06|2014

Wir dürfen beim Gebirgsfest natürlich auch nicht fehlen.

Das erwartet dich:

In kleinen Teams gilt es die rund um den Sorpesee versteckten Stationen ausfindig zu machen.

Ohne technischen „Schnick-Schnack“ wie GPS-Gerät oder Smartphone navigierst du dich mit deinem Team

durch den Adventure-Hike-Parcours. Ob Klettern, Slackline, Stand-Up-Paddling oder Bogenschießen – du

erlebst aktuelle Outdoor-Trends rund um die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft!

Also sei dabei, melde dein Team mit dem Anmeldeformular auf www.s-ourland.de

rechtzeitig an und sichert euch einen Startplatz beim ADVENTURE-HIKE!

Mehr Infos unter: www.s-ourland.de oder www.gebirgsfest.de.

Viele Aktionen, die beim Adventure-Hike geboten werden,

kannst du auch das ganze Jahr über bei S'Ourland erleben:

> Windsurfeinsteigerkurs > Windsurfschnupperkurs

> Kombinationskurs: Windsurfen und Stand-Up-Paddling

> Kanu-Tour Classic > Traditionelles Bogenschießen (Indoor/Outdoor)

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23


TIPPS & TRENDS

Kaminringe leuchten wieder

Neue Broschüren

Mit einem Paket neuer kostenloser Broschüren über den

RuhrtalRadweg können Radtouristen in die Saison starten:

Ein Infoflyer liefert den ersten Überblick über die

Route, der Tourguide stellt Übernachtungsadressen vor

und hilft bei der individuellen Fahrtenplanung. Die Broschüre

„Radreisen an der Ruhr“ stellt organisierte Pauschalangebote

entlang des RuhrtalRadweges vor. Der

230 Kilometer lange RuhrtalRadweg von Winterberg

nach Duisburg geht im Frühjahr in die neunte Saison.

Infos und Bestellung: www.ruhrtalradweg.de

Duisburg (idr) - Für die Gestalter von SGV-Wanderplänen

gibt es wieder ein attraktives Ziel: Die Kaminringe

im Landschaftspark Duisburg-Nord leuchten wieder.

Nach eineinhalb Jahren erstrahlt seit Ende November

wieder die Lichtinstallation an den drei Kaminen.

Die Kaminringe werden jetzt durch energiesparende

LEDs statt der bisherigen Neonröhren illuminiert. Rund

130.000 € hat der Austausch gekostet, bereits in wenigen

Jahren sollen sich die Investitionen dank längerer

Haltbarkeit der Leuchten amortisiert haben. Seit 2009

stellt die Duisburg Marketing GmbH die Lichtinstallationen

im Landschaftspark auf LED um – bislang

wurden 440 Scheinwerfer ersetzt. Unabhängig von der

Illumination ist der Landschaftspark als Gesamtobjekt

ganzjährig ein interessantes Wanderziel.

Römerpark Aliso

öffnet dieses Jahr

Haltern - Die Grabungen im künftigen Römerpark Aliso

in Haltern haben derzeit Winterpause. Von Juli bis

November untersuchten Archäologen des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe (LWL) rund 2.000 Quadratmeter

des einstigen Römerlagers. Auf 41 Metern

Länge wurden ferner die Wehrmauer und die beiden

Lagergräben erforscht. Hier war eine der berühmtesten

Legionen der Geschichtsschreibung stationiert: die 19.

Legion, die im Jahre 9 n. Chr. in der Varusschlacht

untergehen sollte. Im Frühjahr startet die vierte und

letzte Grabungskampagne in Haltern. Der Archäologische

Park soll in diesem Jahr eröffnet werden.

Infos unter www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

Unser Bild zeigt einige der über 1.200 Original- Exponate

an Grabungsfunden aus der Römerzeit.

Online-Video wirbt für Einsatz:

Wegezeichen wachsen nicht auf Bäumen

Wir zeichnen für Sie! Wir – das sind rund 1.000 ausgebildete

Wegemarkierer im gesamten Vereinsgebiet,

die alle Wege wandersicher markieren. Ehrenamtlich

sorgen wir dafür, dass Sie sicher die richtigen Wege

finden, Ihre Wanderungen genießen können und sich

nicht verlaufen.

Heute kümmern wir uns um circa 38.000 Kilometer

interessante und erlebnisreiche Wanderwege, die jedes

Jahr überprüft und neu markiert werden müssen. In

jedem Kilometer stecken somit viel Herzblut, Schweiß

und die Liebe zum Wandern.

24 kreuz&quer 2/14

Per Klick online zum Ziel und

erfolgreich im Internet

Schmallenberg - Um im Internet präsent zu sein und

touristische Angebote zu präsentieren, muss das Rad

nicht neu erfunden werden. Das erleben die Verkehrsvereine

von Schmallenberg und Bad Fredeburg: Sie

nutzen die vorhandene Technik der Kur und Freizeit

GmbH Schmallenberg. Unter den Internetadressen

www.bad-fredeburg.de und www.schmallenberg.info

stehen eine übersichtliche Navigation sowie viele Informationen

und Extras bereit.

Die neue Navigations-Struktur bietet eine bessere Übersicht

über Themen rund um das Angebot des Ortes. Alle

Informationen sind klaren Oberbegriffen zugeordnet und

führen mit dem entsprechenden „Klick“ zum Ziel. Auf

unmittelbarem Weg gelangen die Nutzer jetzt zu den

für sie relevanten Themen. Die neue Struktur macht

es Interessenten besonders leicht, sich individuell zu

orientieren und Informationen einzuholen.

Backtage und Kartoffelbraten

Südwestfalen - Liebe geht bekanntlich durch den Magen.

Das gilt besonders für Siegerland-Wittgenstein,

denn die traditionellen Backtage und Kartoffelbratfeste

sind seit Jahrhunderten nicht aus dem Brauchtum

der Region wegzudenken. Bereits 1562 ordnete Graf

Johann von Nassau den Bau von Gemeinschaftsbackhäusern

an, um Holz zu sparen. So bildeten immer 8 -

15 Familien eine Backgemeinschaft. Wann

und wo in der Region Südwestfalen

2014 die „Backeser“

angeworfen werden, der Dorfklatsch

rund um die Dorfwelt

stattfindet und knuspriges

„Schanzenbrot“ gegessen

wird, bietet eine Terminübersicht,

die beim Touristikverband

Siegerland-Wittgenstein,

Tel.: (0271) 333

1020, zu bekommen ist.

Auch im Internet gibt‘s Infos

unter: www.siegerland-wittgenstein-tourismus.de

Weitere Informationen und der

Video-Film „Der Weg ist das Ziel“:

www.sgv.de/wegearbeit.html

Folgen Sie einem guten Zeichen und gehen Sie mit

gutem Beispiel vorran Sie möchten die ehrenamtliche

Arbeit des Fachbereichs Wege unterstützen?

• Werden Sie selbst aktiv und lassen Sie sich zum

Wegemarkierer ausbilden. Alle Informationen zu dieser

Ausbildung finden Sie auf der SGV-Homepage oder

direkt bei der SGV-Wanderakademie

• Werden Sie Mitglied in einer SGV-Abteilung oder

dem SGV-Hauptverein und unterstützen Sie durch

Ihren Mitgliedsbeitrag diese wertvolle Arbeit.

• Unterstützen Sie uns durch die Finanzierung einer

Wegezeichnerkiste

Mit WanderTaxi zum

WaldSkulpturenWeg

Schmallenberg/Bad Berleburg - Der elfteilige Wald

SkulpturenWeg verbindet auf rund 23 km Wegstrecke

als Natur- und Kunsterlebnis die Ferienregionen

Schmallenberger Sauerland und Wittgensteiner Land.

Der Verkehrsverein Schmallenberg bietet nach erfolgreichem

Start 2013 noch bis Ende Oktober 2014 samstags

einen „Bringdienst“ zum WaldSkulpturenWeg an.

Kontakt für interessierte Wanderer: Anmeldung bis jeweils

freitags (15 Uhr) unter Tel. (02972) 97 40 - 18

für das Wander-Taxi. Start ist samstags um 10 Uhr am

Holz- und Touristikzentrum Schmallenberg, Poststr. 7.

Ziele sind der Anfang der Route in Bad Berleburg und

der Wanderparkplatz Trufterhain (Skulptur 2, dem goldenen

Ei „Was war zuerst?“). Kosten: 10 € p.P. mit SauerlandCard,

ohne SauerlandCard 15 €. Sondertouren

sind möglich. Kontakt dazu: siehe obige Telefon-Info.

Zwei neue Standorte

der Industriekultur

Lünen - Die Route der Industriekultur bekommt zwei

weitere Standorte: In Lünen wurden zu Jahresbeginn

das Museum Lünen und die „Alte Kaffeerösterei“ in

das touristische Netzwerk aufgenommen. Sie sind ab

sofort Teil der Themenroute „Sole, Dampf und Kohle“.

Die offizielle Vorstellung des erweiterten Angebotes

präsentierten (v.re.) RVR-Regionaldirektorin Karola

Geiß-Netthöfel, Lünens Bürgermeister Hans Wilhelm

Stodollick und Kulturdezernent Horst Müller-Pass.

Die Route verbindet die wichtigsten Industriedenkmäler

über einen 400 Kilometer langen Straßen-Rundkurs

und mit 25 Ankerpunkten touristische Projekte der

Region, die in der Trägerschaft des Regionalverbandes

Ruhr (RVR) stehen. Das Netz umfasst weiter etwa

700 Kilometer Radweg im Rahmen der Route der

Industriekultur. 26 Themenrouten bilden inhaltliche

Schwerpunkte.

„Industriekultur per Rad“

wurde zur Qualitätsroute

Berlin/Essen – Die Route „Industriekultur per Rad“ ist

nun dank drei zuerkannter Sterne eine Qualitätsroute

des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). RVR-

Direktorin Karola Geiß-Netthöfel nahm auf der ITB in

Berlin die Zertifizierung für die 700 Kilometer lange

Route entgegen und stellte dabei fest: „Das bestätigt

unsere langjährige Arbeit für attraktive Radwege im

Ruhrgebiet.“ Hauptwege der Route sind der Emscher

Park Radweg und der Rundkurs Ruhrgebiet, die auf

mehr als 700 Kilometern durch die industrielle Kulturlandschaft

zwischen Duisburg und Hamm führen.


Das Frühlingserwachen…

...in diesem Jahr viel früher

Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“ berichtet

Kreuz&Quer aus dem vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren das ehrenamtliche

Engagement und den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken, bearbeitet von Jörg Haase.

Zuschriften für diese Rubrik bitte nur an:

Jörg Haase, Winterberger Str. 15,

57392 Westfeld am Rothaarsteig

E-Mail: joerghaase@sgv.de

In diesem Jahr ist alles weitaus früher als sonst. Das stellte Anni Kuhlenberg aus

Netphen fest: Als SGVerin war sie am 9. März natürlich in Wald und Flur unterwegs

und entdeckte in der Natur dieses üppige Blütenmeer von Frühlingsblumen.

„Da schlägt mein Herz höher“, schrieb sie und sandte dieses Foto und noch einige

mehr an die K&Q-Redaktion mit dem Hinweis „Sonst wanderten wir zu dieser Zeit

im Jahreslauf eher durch Eis und Schnee.“ „Auf diese Weise kam der Frühling

auch bei Redakteur Jörg Haase an, der für K&Q diese „Erlebnis SGV“-Rubrik betreut.

„Gern gebe ich diesen prächtigen Frühlingsgruß an die Leserschaft mit dem

Hinweis weiter: Nur als Wanderer mit wachen Augen erlebt man solche Schönheiten

und Besonderheiten der Natur.“

„Rotzverdammi - ochottochottochot,

dat hat ja nomma chut chechanen“

Arnsberg/Oeventrop - Gemeinsam gingen

die SGV-Abteilungen Oeventrop und

Arnsberg mit einer urkomischen Lesung

von und mit Reiner Hänsch (Mitte) und

der Sauerländer Romanfigur Hardy Fetzer

auf eine verrückte Reise. Die Oeventroper

Vorständler Willy Linn (li.) und Klaus

Schlotmann sowie die Arnsberger Willy

Verbanc (re.), Klaus Peters und Karl-

Heinz Schuster organisierten zwei lustige

Abende im SGV-Jugendhof „Wilhelm

Münker“. Von Werbung über Kartenverkauf

bis zur Organisation der Örtlichkeit

und der Gästebetreuung hatten die SGVer

wochenlang zu tun, ehe es am 4. und

5. Februar 2014 mit den witzigen und

turbulenten Lesungen und dem Musiker,

Buchautor und Geschichtenerzähler Reiner

Hänsch ernst wurde. 240 Gäste erlebten

gut zwei Stunden lang die mit reichlich

Dialekt gespickten Geschichten und

Dönekes des 61-jährigen Schriftstellers

des Sauerland-Romans „Rotzverdammi“.

Reiner Hänsch ist vielen in Verbindung

mit der Musikgruppe „Zoff“ bekannt und

summen schon bei Namensnennung eines

seiner bekanntesten Feten-Lieder

„Sauerland, mein Herz schlägt für das

Sauerland – wo die Misthaufen qualmen,

da gibt‘s keine Palmen“.

Hänsch entführte an den ausverkauften

Abenden in eine irrwitzige Sphäre, bestehend

aus Düsseldorfer Etepetete, Sauerländer

Bauernhofidyll und Münchner

Hautevolee. Hardy Fetzer, seine Kunstfigur,

war der Romanprotagonist und fuhr

einen runderneuerten quietsch-gelben

Porsche mit Rallyestreifen. Er musste

wieder lernen, dass das Sauerland mit all

seinen liebenswürdigen Unzulänglichkeiten,

seinen „Eingeborenen“ und vor allen

Dingen dem urwüchsigen Dialekt, doch

liebens- und lebenswert ist.

Zu Beginn der Lesungen führte Reiner

Hänsch in die Geheimnisse des Sauerländer

Dialektes ein, wobei es an Übertreibung,

Ironie und Selbstironie nicht

fehlte. Selbst gebürtiger Sauerländer aus

Iserlohn-Letmathe, konnte er sich daher

so mache „Schote“ über den echten Sauerländer

erlauben. Der zweite Abend war

mit Lachern und Applaus derart gefüllt,

dass der Dönekes-Erzähler nicht um die

eingeforderte Zugabe herumkam.

„Die gebotene Mischung lustiger Erzählungen

aus „Rotzverdammi“, gemixt

mit witzigen Liedern, begleitet von Gitarre

und Mundharmonika werden den

Gästen lange in den Ohren und Herzen

verbleiben,“ ist sich Arnsbergs Pressewart

Klaus Peters für die Veranstaltergemeinschaft

sicher – er sorgte auch die

Foto-Dokumentation. Klar ist, dass viele

Interessenten den Autor belagerten, der

wiederum nicht geizte mit persönlichen

Widmungen und Autogrammen auf Karten,

erworbenen Büchern und CDs. Auch

der SGV-Jugendhof hat sich als gut geeignet

für solche Veranstaltung erwiesen,

was auch die langjährige Kooperation mit

dem DAV Hochsauerland und dessen Vorträge

beweist.

Langer Tag der StadtNatur in Bochum

Bochum - Die im Bochumer Norden wirkende,

sehr aktive SGV-Abteilung Hordel

beteiligt sich mit einem interessanten

Wanderangebot an dem ‚Langen Tag der

StadtNatur‘, der zum zweiten Mal stattfindet.

Am Freitag (27. Juni) geht es um

9.45 Uhr in BO-Gerthe von der Endstation

„Schürbankstraße“ der Stadtbahn-

Linie 308 los. Ziel ist die Kleingarten-

Anlage „Erholung am Stadtpark“, wo

gegen 13 Uhr dann die abschließende

Wander-Einkehr stattfindet. Da die Teilnehmerzahl

mit 50 begrenzt ist, wird ab

sofort um Anmeldung beim Vorsitzenden

Gerd Delaveaux, Tel. (0234) 57 71 51,

E-Mail: gerd.delaveaux@t-online.de) gebeten.

Die Details der Tour sind auch im

Internet zu finden: www.sgv-hordel.de.

WanderZeit: 3 Stunden, Teilnahme-Alter:

unbegrenzt. Festes Schuhwerk sollte aber

unbedingt schon sein...

15. Juni: Nachtwanderung auf dem

Sintfeld-Höhenweg

Bürener Land - Die 5. Auflage der beliebten

„Nachtwanderung auf dem Sintfeld-

Höhenweg“ steht diesmal unter dem Motto

„Dem Licht entgegen“ und führt zu den

Anhöhen des Bürener Landes mit Blick

auf das Sauerland. Für alle Nachtschwärmer

geht es dann am Sonntag, 15. Juni

2014 entlang des Keddinghäuser Sees

bis ins malerische Okental. Dort empfängt

die Wanderer bei guten Wetterverhältnissen

eine Fernsicht bis zu den Anfängen

des Sauerländer Berglandes.

Start ist in Büren im Innenhof des Mauritius-Gymnasiums.

Nach Begrüßung im

mystisch beleuchteten Innenhof des Jesuitenkollegs

machen sich anschließend

sechs Wandergruppen im 15-Minuten-

Rhythmus zwischen 3.00 Uhr und 4.15

Uhr in Begleitung von Wanderführern auf

Musik erfüllt das Leben –

Motto beim SGV Velbert

Velbert - „Unter Sauerländischer Gebirgsverein

stellt man sich ‚wandernde‘

Mitglieder und Mitmacher vor. Das ist

aber nicht so,“ stellt Pressewartin Ingrid

Kretschmar fest, denn: „Es gibt auch musizierende

SGVer.“ Vor 20 Jahren gründete

die Velberter SGV-Abteilung eine eigene

Singgruppe, die bis heute von Ute Penc

(im Bild mit Blumen) geleitet und von

Ehemann Georg stark unterstützt wird.

Sie erklärt dazu aus Anlass der Wiederkehr

des Gründungstages die Motivation:

„Wir wollen den älteren Wanderern, die

nicht mehr so gut zu Fuß sind, auch etwas

bieten, vor allem eine Freude machen“.

Die Gruppe trifft sich einmal monatlich

zur Probe – dann gibt‘s Auftritttermine,

den Weg ins Okental. Dort angekommen,

erleben sie bei einer kleinen Meditation

das Erwachen der Natur. Zur Stärkung

wird danach in der Bürener Stadthalle

ein westfälisches Frühstück gereicht. Es

ist eine Voranmeldung bis zum 6. Juni

erforderlich.

Teilnehmerbeitrag/Startgebühr:

Jugendliche bis einschl. 15 Jahren

10 € p.P.

Erwachsene ab 16 Jahren 15 € p.P.

Information und Anmeldung:

SGV Bürener Land · Werner Schmidt

WernerSchmidt.Bueren@t-online.de

sowie Peter Finke

Königstr. 16 · 33142 Büren

Telefon: (02951) 970 124

wandern@bueren.de

www.wandern-in-bueren.de

zu denen auch regelmäßige und sehr gern

gesehene Besuche in Altenheimen gehören.

Wir verstehen uns als Laienchor, der

mit viel Spaß bei der Sache ist und sich

auch um seine Mitmenschen kümmert.

„Unser Repertoire besteht vorwiegend

aus deutschem Liedgut, Volks-, Wanderund

Seemannsliedern“, so Ute Penc.

Andererseits ist Musik eine großartige

Gelegenheit, Menschen einander näher

zu bringen, denn Singen ist Ausdruck von

Lebensfreude und Beisammensein ohne

jeglichen Erfolgsdruck. Unser K&Q-Foto

spricht da eine deutliche Sprache. Das

Lied „Musik erfüllt das Leben“ beinhaltet

alle diese Gedanken und wird im Singkreis

sehr oft vorgetragen.

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25

Erlebnis SGV


Backe, backe Kuchen ...

„FrühlingsCafé"

Bockum-Hövel - Frühlings-Café stand

auf dem Wanderplan der SGV-Abteilungen

Bockum-Hövel und Methler

(Kamen) und viele Wanderfreunde waren

gekommen, um gemeinsam mit

den MusikantInnen einen fröhlichen

Nachmittag zu erleben. Es war einmal

mehr ein deutliches Zeichen dafür, dass

Musizieren und Musik keine Frage des

Alters und der Freizeitgestaltung derer ist,

die es betreiben.

Erlebnis SGV

.... die SGV-Abteilung Erndtebrück hat gerufen. Unter fachkundiger Anleitung von

Bäckermeister Holger Birkelbach wollten die „SGV-Lehrlinge“ in seiner Backstube

erfahren, wie ein guter Hefeteig hergestellt wird. Mit großem Eifer und viel Spaß

gingen sie ans Werk und schnell wurde klar: Gut Ding will Weile haben. Was am

Ende dabei heraus kam, konnte sich wahrlich sehen lassen – und geschmeckt hat

es auch. Bei einer guten Tasse Kaffee mit Kuchen fand die „Lehrzeit“ ihren krönenden

Abschluss.

Besuch der Begegnungsstätte

„Alte Synagoge Wuppertal“

Langenfeld/Monheim - Die 1994 als Ort

von Gedenken und Lernen in Wuppertal-

Elberfeld eröffnete „Begegnungsstätte

Alte Synagoge“, errichtet dort, wo sie bis

zur einst als „Reichskristallnacht“ (heute:

Reichsprogromnacht) am 19. November

1938 stand, war Ziel eines Besuches dieser

rheinischen SGV-Abteilung.

Objekte, Dokumente und Fotografien beleuchten

die jüdische Geschichte seit

ihren Anfängen. Das älteste Dokument

stammt aus dem Jahr 1682. Der schwierige

Alltag der Juden zu Zeiten der

„Schutzbriefe“ ist ebenso Thema wie

der Kampf um ihre Emanzipation im 19.

Jahrhundert. Besonders anschaulich sind

Modelle der vier bergischen Synagogen

in Schwelm, Elberfeld, Solingen und

Barmen.

Die Begegnungsstätte versteht sich auch

als Ort des Gedenkens zum Thema der

Judenverfolgung in der NS-Zeit. Viele

ehemalige bergische Juden, die damals

ihre Heimat verlassen mussten, haben

einmalige und berührende Erinnerungsstücke

zur Verfügung gestellt: Sie erzählen

von Abschied und Verlust, halten

aber zugleich lebendige Verbindungen

zur „bergischen Diaspora“ und ihren

Nachfahren.

Am wirtschaftlichen wie kulturellen Aufstieg

im Bergischen haben auch Juden

mitgewirkt. Angezogen von den wirtschaftlichen

Perspektiven waren sie im

Laufe des 19. Jahrhunderts hier heimisch

geworden und wurden Teil der allgemeinen

sozialen, politischen und wirtschaftlichen

Entwicklung. Für die SGVer war

die „Zeitreise durch die jüdische Historie“

hoch interessant und hat Spuren hinterlassen.

21. Ausgabe Münsters Winter Wander Woche

Münster - Die SGVer in Westfalens heimlicher

Hauptstadt haben schon lange

erkannt: Winterzeit ist Wanderzeit. Seit

1992 schließt sie neben der auch sonst

gut frequentierten Wandersaison mehrtägige

Touren bis in den Winter nicht aus.

Ausgewählt werden Ziele, um die Vielfalt

der deutschen Wandergebiete auch zu

dieser Jahreszeit kennenlernen zu können.

Der letzte Winter bescherte das Zwei-

TälerLand, eine Region im Schwarzwald

rund um das Elzach- und Simonswäldertal.

Standort war der empfehlenswerte

Gasthof Sonne in Bleibach, wo die Wilde

Gutach in die Elzach mündet. Die Wandermöglichkeiten

zwischen 300 und

1.200 Metern Höhe sind unerschöpflich.

Das vom Schwarzwaldverein vorbildlich

betreute und auf guten Wanderkarten

dokumentierte Wegenetz lässt

keine Wünsche offen: Hier gurgelnde

Bäche, dort Aufstiege in höhere Regionen,

hier tief eingeschnittene Täler, dort

Waldeinsamkeit oder Wiesenflächen mit

Ausblicken bis in die Vogesen.

Ein Naturdenkmal der besonderen Art

bringt jeden Wanderer zum Staunen und

zum Grübeln, die „Siebenfelsen“: Sieben

glatt- und rundgehobelte Granitfelsen

sind aufeinandergeschichtet, wirken wie

verklebt.

Kulturelle Höhepunkte waren die Besichtigung

des Bleibacher Totentanzes und

der Besuch im Waldkirchener Orgelmuseum,

wo die Münsteraner das Glück

hatten, von recht kundigen und begeisterungsfähigen

Führern betreut worden

zu sein. Wer im Schwarzwald an Winter

und Schnee dachte, wurde natürlich „enttäuscht“.

Aber: Temperaturen und Großwetterlage

boten beste Voraussetzungen,

um schon mal den Vorfrühling zu genießen,

berichtet Wander- führer Günter

Dietrich.

Sicherheitshalber

mal für

ein gutes Foto

mit der Hand

abstützen…

25 Jahre SGV in Erwitte

Erwitte - Diese SGV-Abteilung startete

mit der Mitgliederversammlung ins neue

Wanderjahr – und das gleich mit Volldampf.

Hocherfreut war der Vorstand

wegen zweier Fakten: Erstens waren der

Einladung mehr als 90 Mitglieder gefolgt,

um gemeinsam Rückblick und Ausblick

zu halten, und zweitens: Viele wollten

sich einbringen und an der Programmgestaltung

mitwirken. Und es gab da noch

etwas: Das 25-jährige Vereinsjubiläum

stand auf der Tagesordnung. Viel Arbeit

hatte Marianne Lier in die Erstellung der

Vereinschronik gesteckt.

Mit großer Freude blickte Vorsitzender

Henner Burkard (6.v.li. verdeckt) auf das

Vierteljahrhundert Vereinsleben, das am

18. Januar 1989 begann. 120 Wanderfreunde

waren damals dabei, um die

SGV-Abteilung aus der Taufe zu heben.

Stattlich: 97 Teilnehmer plus ein Hund

bei der ersten Wanderung, belegt die Statistik.

Schon im folgenden Sommer bildete

sich eine Radwandergruppe, die auch

heute noch existiert und sehr beliebt ist.

2010 kam eine Familienwandergruppe

hinzu, die ebenfalls guten Zuspruch hat.

Ferner ist eine Seniorenwandergruppe

fester Bestandteil des Vereins.

„Im Jubiläumsjahr zählt die SGV-Abteilung

Erwitte 160 Mitglieder“, stellt der

Vorsitzende fest und zeichnete bei der

Feierstunde 46 Wanderfreundinnen mit

Urkunde und Anstecknadel aus. Bei der

Übergabe einer Rose betonte er: „25 Jahre

habt ihr unserer Abteilung die Treue

gehalten, dafür gilt euch unsere höchste

Anerkennung!“ Für Hans-Georg Rühl

(re.) gab es besondere Glückwünsche: Er

kann auf seine 25-jährige Vorstandstätigkeit

zurückblicken, also von Anbeginn des

Vereins. Beste Stimmung herrschte beim

gemütlichen Teil des Abends mit guten

Gesprächen und Erinnerungen an früher.

26 kreuz&quer 2/14


Luirlinge leben in den Gassenhauern weiter

Als Luirlinge kennt sie jeder SGVer: Michael

Rüßmann und Toni Remberg. Über

20 Jahre waren „Die Luirlinge“ auch „die

SGV-Hausband“ bei vielen Veranstaltungen

und immer ein Garant für gute Musik,

viel Spaß und beste Laune.

Zukünftig werden die beiden Musiker nun

als eigenständiges Duo auf der Bühne

stehen und das Publikum weiter wie bisher

mit handgemachter, volkstümlicher

Musik unterhalten.

Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt

in beliebten volkstümlichen Liedern und

unvergesslichen Gassenhauern. Aber

auch populäre, tanzbare Oldies und

Schlager sind bei Bedarf abrufbar.

Ihre Heimatverbundenheit zum Sauerland

spiegelt sich in vielen Liedern wider, die

sie mit viel Herzblut vortragen.

Michael Rüßmann, ein Virtuose auf dem

Akkordeon, ist übrigens auch der Komponist

der SGV-Vereins-Hymne, dem SGV-

Lied „Frisch auf, wir wollen Freunde sein“.

Aber auch Lieder wie der Sauerlandwalzer

„Kennst Du das Land der tausend Berge“

oder dem „Biggeseelied“ stammen aus

seiner Feder.

Zusammen mit Toni Remberg, einem exzellenten

Musiker mit langjähriger Bühnenerfahrung,

verstehen es die beiden

immer wieder, ausgelassene Lebensfreude

und Stimmung zu verbreiten, gepaart

mit reichlich viel Spaß und guter Laune.

Sie lassen es schon mal ordentlich krachen,

ob in einer urigen Hütte, im großen

Saal oder einem bierseligen Festzelt.

„Die Luirlinge“ werden sich zukünftig auf

das Alphornspiel konzentrieren. Beide

Formationen wird man aber sicherlich hin

und wieder auch gemeinsam bei Veranstaltungen

antreffen.

Mehr Infos zu den Gassenhauern gibt

es unter: www.diegassenhauer.de

Kontakt: Toni Remberg (02722) 86 62

Michael Rüßmann (02724) 83 61

Zu erleben sind „Die Gassenhauer“

übrigens auch beim Gebirgsfest am

14.06.14 in Sundern.

Gemütliche Stadtwanderung

gemäß dem Motto „Wandern bildet“

Ratingen - 16 Wanderer folgten der

Einladung, Ratingen bei einer Stadtwanderung

zu erkunden. Dabei gab‘s interessante

Entdeckungen, die bisher eher

im Verborgenen ihr Dasein fristeten: Von

15 Türmen der alten Stadtmauer stehen

noch drei. Im „Dicken Turm“ erläuterte

der Turmwart dessen Geschichte bis

zum heutigen Tag. Er wurde aus Spenden

zum Treffpunkt für die Gruppe „Ratinger

Jonges“ und für weitere Interessierte im

Rahmen der Auflagen des Baudenkmalamtes

modernisiert.

Die Industrialisierung begann in Ratingen

mit der Tuchfabrik Brügelmann. Im Industriemuseum

Cromfort wird vor allem die

Kinderarbeit vor Augen geführt. Die Schulpflicht

wurde im frühen 19. Jahrhundert

erfüllt, indem ein von den Kindern finanzierter

Lehrer hundert Kinder unterrichtete.

Mehr im Blickpunkt steht da schon

das Dumeklemmer-Denkmal (unser Bild).

Es erinnert an einen Besuch von Bischof

Suitbertus; die Ratinger schlossen vor

ihm das Stadttor und klemmten ihm den

Daumen ein, worauf der „geklemmte

Bischof“ die Ratinger verwünschte: Alle

Jungen sollten mit einem flachen Daumen

geboren werden. Vieles gibt es noch

zu entdecken, entsprechende Angebote

sind im SGV-Wanderprogramm zu finden.

Zufriedenen ging‘s auf den Heimweg mit

der Erkenntnis: Wandern bildet!

Erlebnis SGV

Statt Frühjahrsputz neue Nisthilfen

Neheim - In diesem Jahr gab‘s leider keinen

Frühjahrsputz im Vogelhaus Die geplante

Familien-Aktion dieser SGV-Abteilung musste

ausfallen: Die Nistkästen waren schon

bezogen und verhinderten so die geplante

Reinigung der Vogelheime. Vor allem die

Kinder waren darauf gespannt, mit Hilfe

von Naturschutzwartin Petra Trompeter in

Erfahrung zu bringen, wer denn in den

Nisthilfen gewohnt hat. „So haben wir die

Gelegenheit genutzt, im Umfeld unseres

SGV-Wanderheims am Schwiedinghauser

Feld weitere Nisthilfen anzubringen und damit

das Quartierangebot für die Vogelwelt

erhöht“, so Vorsitzender Helmutheinz Welke.

Wander-Kooperative

in Oster- und Herbstferien

Ein Zuhause für drei Natur-Persönlichkeiten

Lünen/Selm So ungewöhnlich wie selten

ist das Engagement einer stattlichen Zahl

von SGVern dieser Abteilung am Nordrand

des Vereinsgebietes: Sie widmen sich seit

Jahrzehnten in großem Maße der aktiven

Naturschutzarbeit und schufen somit

auch für diese drei Natur-Persönlichkeiten

(Steinkäuze) ein sicheres und frisch renoviertes

Zuhause in „ihrem“ Baum. Von

Mitte November bis (je nach Witterung)

Ende Januar sind die SGV-Aktiven mit

dem Pflegeschnitt für die Kopfweiden befasst.

„Die letzte Aktion umfasste 104

solcher Bäume, die für die Tierwelt von

großem Nutzen sind“, betont Peter Thiene,

der die Initiative gründete und sie von

Anfang an leitete. „Die Witterung sorgt

dafür, dass in den Kopfweiden Höhlungen

entstehen, die viele Vögel gern

als Nistplätze nutzen.“ Durch fehlende

Baumpflege mit der Folge „Minderung der

Nistmöglichkeiten“ können die Vogelarten

ausgerottet werden. „Auch Fledermäuse

und Abendsegler finden in den knorrigen

Stämmen ein Bleibe“, so Thiene,

der sich freuen konnte, dass die Aktion

von 30 Helfern unterstützt wurde, die in

Selm, Cappenberg sowie rund um das

SGV-Wanderheim Netteberge im Einsatz

waren. Ein Teil von ihnen bildet den Inhalt

des von aktiver Arbeit geprägten Fotos.

Wuppertal Oster- und Herbstferien sind

gute Wanderzeiten. Wieder aktiv und

draußen sein nach langer Winterzeit.

Die Farbenpracht der Natur ist dann im

Herbst interessant, die sich in Sichtweite

zum Jahresende entfaltet. Diese Erkenntnisse

haben beim SGV der Bergischen

Metropole zur Bildung einer Wander-

Kooperative geführt, die nun schon seit

Herbst 2012 erfolgreich praktiziert wird.

„Natürlich wird auch zu den anderen Jahreszeiten

gewandert, aber hier fanden wir

die Westdeutsche Zeitung (WZ) als medialen

Partner, der auf unser Ansinnen und

unser Familien-Angebot einschwenkte“,

so Wuppertals Vorsitzende Rita Sander.

Die Touren finden donnerstags und sonntags

ohne Kostenbeitrag statt und dauern

bei sieben Kilometer Wanderstrecke um

die 2 1/2 Stunden. Ziele sind „entweder

eine Talsperre, wo ein Fachmann erklärt,

wie alles funktioniert oder dann wieder

ein Bauernhof, wo der Bauer uns die Tiere,

Aufzucht und den Hofbetrieb erklärt,“

so Rita Sander. „Zuletzt hat uns sogar

ein Bauer für 150 Leute Schmalzbrote

bereitgestellt“, freut sie sich über den Erfolg

und blickt auf die Partner, die bei der

Aktion mitwirken: „Der Wupperverband,

die Museen und Förster sowie die Stadt

Wuppertal bei den Besichtigungen. Alle

stellen an dem Wandertag Fachleute zur

Verfügung, die am Ziel etwas Besonderes

zeigen oder erklären“, skizziert sie die

gut funktionierende und auch für andere

SGV-Abteilungen beispielhaft anregende

Kooperative in Federführung des SGV.

Während der Osterferien fanden gerade

(wie alle Aktionen zuvor) fünf Wanderaktionen

statt. In Vorbereitung sind bereits

die Herbstferien, „die schneller kommen,

als mancher so denkt“.

Dass diese Aktivität zur Stärkung des

SGV führt, kann Rita Sander auch belegen:

„Wir konnten einen nennenswerten

Mitgliederzuwachs verbuchen und sogar

Lücken im Vorstand schließen.“

kreuz&quer 2/14

27


„Ganz alter Schneider“ hatte Düsseldorfer Besuch

Genussregion erkunden

Siegen-Wittgenstein - Die Genussregion

Siegerland-Wittgenstein ist auf neuen Wegen,

Touristen einzuladen: Sie nutzte die

weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft

und Gartenbau „Internationale

Grüne Woche“ in Berlin, um zu einem

Kennenlernen dieses Teils Südwestfalens

zu animieren: NRW präsentierte sich

unter dem Funkturm in Berlin den rund

420.000 Fach- und Privatbesuchern aus

70 Ländern mit der Botschaft „Dein.NRW-

Genuss“ und der regionalen Genussmarke

„Zwischen Rubens und Landluft“. Dazu

bot Tourismus-Geschäftsführerin Roswitha

Still (2.v.li.) „starke Persönlichkeiten“

auf: (v.re.) Genussbotschafter und mehrfach

preisgekrönter Chocolatier Markus

Podzimek, NRW-Umweltminister Johannes

Remmel und mit Henner Braach den

Vorsitzenden des landwirtschaftlichen

Kreisverbandes (v.l.n.r.).

Düsseldorf/Oelde - Besuch aus der

Landeshauptstadt hatte der „Ganz alte

Schneider“ in Oelde. Dazu waren die

SGVer dieser rheinischen Abteilung quer

durch‘s Land gereist, um beim SGV-

Partner Schwarze & Schlichte vor Ort

mehr über die Herstellung des leckeren

Hochprozenters zu erfahren. Nach Besichtigung

des Fasskellers konnten sie

ihn mit seinen weiteren ‚Familienangehörigen‘

auch probieren. Dabei lernten sie

den Ablauf eines Brennvorganges kennen,

der das Produkt erst möglich macht. „Rezeptgeheimnisse

wurden natürlich nicht

verraten,“ so die Reiseleiter Rosa-Maria

und Heribert Ludigs.

Nach den sog. „Hochprozentigen“ ging‘s

zu dem angeblichen Lebensmittel, das

in der gläsernen Brauerei von Pott‘s entsteht.

Hier lernten und probierten sie die

Vielfalt der Biere und unternahmen einen

Rundgang durch die Braustätte. „Der

Tag in Oelde war ein rundum schöner

wie informativer und lehrreicher Tag,

der allen Freude machte,“ so das Fazit,

das den K&Q-LeserInnen als Anregung

dienen möge, mit ihren Wandergruppen

auch einmal eine solche Wandertour ins

Programm zu nehmen.

Erlebnis SGV

Es gab ihn also doch …

„Die Goldtour“ lockte SGVer in den Frühling

Hüsten - Etwas überrascht waren die

Wanderführer Dagmar und Bernd Klasmeier

vom SGV Hüsten schon, als 34

Wanderer am Ludgeriplatz standen und

Lust hatten, auf „die Goldtour“ zu gehen.

Aber bei diesem traumhaften Frühlingswetter

und den angekündigten Ausblicken

auf dieser Route nur allzu verständlich.

„Die Erwartungen wurden in jeder Hinsicht

erfüllt (sh.Bild)“, berichtet Martin

Hasenau. Nach dem Start in Oberhenneborn

führte der Golddörferweg Richtung

Niederhenneborn. Nach Altenilpe ging

es weiter und wenig später wurde der

Golfplatz von Sellinghausen erreicht. An

einer kleinen Kapelle führte der Wege

zum Sportplatz des Ortes. Nach einer

ausgiebigen Rast war die Quelle des Ilpe-

Bachs das nächste Ziel. Nach insgesamt

bewältigten 457 Höhenmetern und 16

Kilometern endete die wunderschöne

Wanderung mit tollen Erinnerungen und

gewonnenen Eindrücken an den gemeinsam

erwanderten Frühlingstag wieder am

Ausgangspunkt in Oberhenneborn.

Hier ist der Foto-Beweis von Helmutheinz Welke: In Willingen gab es ihn also doch

– den Schnee des letzten Winters. Er konnte als geschlossene (!) Schneedecke knirschend

unter die Wanderstiefel genommen werden. Wenn er auch zum Termin des

1. Deutschen WinterWandertages um eine gute Woche verschoben kam und auch

nicht in den üblichen und erhofften Mengen, so war er doch da. Dieses Foto sandte

der SGV Neheim von einer Wandertour im westfälisch-hessischen Grenzbereich über

die Höhen der 800er des Rothaargebirges.

Neheimer waren fast 20.000 km auf Tour

Neheim Ein stattliches Wanderprogramm

stellte diese SGV-Abteilung ihren Mitgliedern

und der interessierten Öffentlichkeit

zur Verfügung. Fast 20.000 Kilometer haben

die Wanderinnen 2013 zurückgelegt.

Diesen stolzen Wert nannte Wanderwart

Helmutheinz Welke in der Jahreshauptversammlung.

Im Detail waren es

56 Fuß-und 26 Radwanderungen, bei

denen 735 Teilnehmer gezählt wurden.

„Das bedeutet einen Zuwachs von 18,5

Prozent zum Vorjahr“, so der Wanderwart.

Ergänzt wurde das Wanderangebot

durch 144 Walking-Treffs und 43 sonstige

Veranstaltungen. „Daraus ergibt sich

ein Gesamtangebot für 2013 aus 269

Terminen“.

Außergewöhnliche Natur mit allen

Sinnen genossen

Madeira - Eine wunderschöne und erlebnisreiche

Wanderwoche auf der Blumeninsel

Madeira verbrachte eine Wandergruppe

unter der Leitung der Ferienwanderführerin

Monika Ruhrmann. Entlang

ursprünglicher Terrassenlandschaften mit

fruchtbaren Feldern und üppiger Landschaft

führte der Levad-Wanderweg vom

Maracos nach Machico. Die berühmten

Markthallen in Funchal, der Botanische

Garten mit dem Hortensiencafé, Mimosen-

und Eukalyptushänge und auch die

klassischen strohgedeckten Häuschen in

28 kreuz&quer 2/14

Santana waren weitere Ziele. Nicht zuletzt

beeindruckte die Wanderfreunde die

Tour auf den Pico Ruivo, höchster Berg

der Insel, zumal der Anstieg von knapp

300 Höhenmetern sich gut bewältigen

ließ. Die Wandertage begannen sportlich

mit morgendlicher Wassergymnastik und

endeten mit gemütlichen abendlichen

Einkehren in urigen Lokalitäten. Die

blühende Pflanzenvielfalt und das milde

Klima genossen alle ebenso wie die kulturellen

Höhepunkte.

Tipp für Karnevalsflüchtlinge: Deichwandern

in Ostfriesland

SGV-Land/Ostfriesland - Was macht ein

Karnevalsflüchtling während der 5. Jahreszeit?

Für den, der gerne wandert, bietet

Ferienwanderführer Werner Neubach

(li.) seit vielen Jahren ein lohnenswertes

Alternativprogramm: Deichwandern in

Ostfriesland mit viel Wind um die Nase.

So fanden sich im Rahmen des vom

SGV-Gesamtverein entwickelten Angebotes

auch 2014 vom 28. Februar bis 8.

März wiederum einige Wanderfreunde,

die von Altharlingersiel aus Touren nach

Bensersiel, Augustenroden, Carolinensiel

und Esens unternahmen. Eine Überfahrt

zur Insel Spiekeroog (Bild) stand ebenso

auf dem Programm wie der Kurpark

von Neuharlingersiel. Einkehren ist fester

Bestandteil und kam daher auch nicht

zu kurz: Traditionelles Grünkohlessen

und eine Teestunde mit Apfelkuchen,

Teelikör mit Rahm, Schnittjesbraten oder

auch frischer Seelachs – das waren nur

einige der lukullischen Überraschungen.

Der in diesem Jahr recht früh beginnende

Frühling ließ schließlich allen das Herz

aufgehen – so steht‘s in einem kurzen

Abschlussbericht.


Wanderferien-Arbeitstagung fand im

Habichtswald statt

SGV-Land - In diesem Jahr trafen sich

die Mitglieder des Arbeitskreises „Wanderferien“

(AK) des SGV-Gesamtvereins

im Habichtswald, um das NSG Dörnberg

mit den Helfensteinen zu erkunden. Die

Sonne strahlte, als sich die Wanderführer

auf den Weg machten. Erstes Ziel war

die Ruine Schauenburg mit herrlichem

Aus- und Rundblick in den Chattengau.

Bei einer Führung auf dem Eco-Pfad Kloster

Hasungen informierten sie sich über

das Leben des heiligen Heimerad, der als

Eremit auf dem Burghasunger Berg lebte.

Auf diesem Felsplateau wurde später das

Kloster Hasungen errichtet. Weiter ging es

zum Dörnberg mit den beeindruckenden

Helfensteinen, einer Gruppe von Basaltfelsen,

die bereits den Kelten vor unserer

Zeitrechnung als Kultorte dienten.

Auch das mit einer Wandertour unausweichliche

Einkehren kam nicht zu kurz:

Es war herrlich, in der Sonne vor dem

Café Eden (Bild) oder dem Bergcafé zu

sitzen, die Schönheiten der Landschaft zu

betrachten und dabei Köstlichkeiten zu

genießen. Begeistert von der Landschaft,

den ausgesprochen schönen Wegen und

den gelungenen Rastplätzen kehrten die

Wanderführer in ihre Unterkunft zurück.

Am Abend stellte ihnen die Geschäftsführerin

der Habichtswaldsteig-AG, Claudia

Thöne, Entstehung und Verlauf des

Wanderweges vor und überreichte jedem

Teilnehmer eine Urkunde über seine geleistete

Strecke. Sicher dürfte sein, dass

der Wanderweg in den nächsten Jahren

im Angebot des einen oder anderen AK-

Mitgliedes stehen dürfte.

SGV-Bezirk Möhne begrüßte seine neuen

Mitglieder

Möhne/Büren - Bei der Jahresversammlung

konnte dieser SGV-Bezirk Zuwachs

begrüßen: Es waren die Abteilungen Ahlen,

(Hamm-)Heessen, Kamen und Werl

aus dem ehem. Bezirk Hellweg-Lippe, die

sich für eine SGV-Zukunft mit dem Bezirk

Möhne entschieden hatten.

Bezirksvorsitzende Gabi Otten (re.) hieß

sie in der regionalen SGV-Gemeinschaft

willkommen, wie auch Bürens Vorsitzender

Fritz Deneke alle gekommenen Vertreter

begrüßte. Er nutzte dies, um auf die

gut funktionierende Kooperation des Bürener

SGV mit der Touristikgemeinschaft

und der Stadt hinzuweisen, was zu guten

Veranstaltungen für Wanderer geführt

hat. (Anmerkung der Redaktion: Siehe

an anderer Stelle dieser K&Q-Ausgabe.)

In ihrem Jahresrückblick ging Otten auf

die Besonderheiten des Vereinslebens

ein. Dazu gehörte leider auch die Auflösung

der über 100-jährigen Abteilung

Belecke aus Mangel an Aktiven, die bereit

wären, Funktionen zu übernehmen.

„Das führte zu einem Aderlass an Mitgliedern,“

beklagte die Vorsitzende und

Wanderwartin.

Es gab aber auch Positives zu berichten:

Wanderungen und Radtouren erfreuen

sich guten Zuspruchs, was in Zahlen für

2013 bedeutet: Im SGV-Bezirk Möhne

sind 10.609 km (2012: 11.532 km)

erwandert und 13.583 km (13.445

km) mit dem Rad zurückgelegt worden.

Bewährt haben sich offene Angebote

an Interessenten aus allen Abteilungen,

die oft als Busfahrten stattfinden und zu

entfernteren Zielen führen. So war man

in Kassel, aber auch beim Deutschen

Wandertag in Oberstdorf. Die Vorsitzende

dankte allen, die sich bei der Umsetzung

engagiert haben. „Ohne Euch könnten wir

die vielfältigen Angebote nicht machen –

ihr seid die Garanten für eine gute Arbeit

– ich zähle auch weiterhin auf euch!“

Als Fachreferent für Naturschutz und

Kultur, berichtete Peter Otten über die

Führung durch das Bochumer Opelwerk

mit einer Wanderung zum Kemnader See

und geselligem Ausklang. Beeindruckt

war man bei der Besichtigung der Atta-

Höhle in Attendorn von den gigantischen

unterirdischen Gebilden und der nachfolgenden

Schifffahrt auf dem Biggesee.

Nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes

gab es Vorstandswahlen. Unter

Wahlleitung von Rudi Sellmann (sitzend)

wurde Gabi Otten einstimmig wiedergewählt,

Wegewart wurde Josef Salmen

(Abteilung Salzkotten), dem Dieter Becker

(Kamen) anbot, ihn bei seiner aufwendigen

Arbeit zu unterstützen. Abschließend

ging die Vorsitzende auf das am 22. Juni

in Welver stattfindende 100-Jährige Bezirksjubiläum

ein. Ferner gab‘s Hinweise

auf weitere Gemeinschafts-Ereignisse, die

in diesem Teil des SGV-Gesamtvereins

stattfinden.

Bei der 6. Etappe am 6. Juni 2013

machten die Wittener oberhalb der

Bever-Talsperre an der Kirche in Egen eine

erholsame und stärkende Rast.

10. Hauptwanderstrecke

in 10 Etappen geschafft

Witten - Seit zehn Jahren bietet diese

SGV-Abteilung Wandertouren mit Bus und

Bahn auf den SGV-Hauptwanderstrecken

an. Start und Ziel jeder Etappe ist „Witten

Hbf.“. Sie beweisen damit, dass die einstige

Idee zur Schaffung von Fernwanderrouten

durch das SGV-Vereinsgebiet auch

heute mit den Verkehrsmitteln von einst

– Bus und Bahn – realisierbar ist. Im Jubiläumsjahr

war es der „Residenzenweg“

(X 7) von Arnsberg nach Düsseldorf-Gerresheim,

der in zehn Etappen zwischen

dem 14. März und 15. August 2013 bewältigt

wurde. Dabei haben die Mitwanderer

alle in heimischen Breiten-/Längengraden

möglichen Wetterlagen von Winter

mit Eis und Schnee bis zu Sommer mit

stattlichen Wärmegraden (Bild in Egen)

erlebt. Die Etappen-Routen waren zwischen

24 und 13 Kilometer lang.

Verleihung des

Wanderabzeichens

Lüdenscheid - Zu seiner Traditionsveranstaltung

„Die Damen links, die Herren

rechts“ lud diese Märkische SGV-Abteilung

zum 58. Mal ein. Die Wanderung

dieser besonderen Art wird seit 1955 angeboten.

Die Damen werden von einem

Herrn und die Herren von einer Dame

zu einem gemeinsamen unbekannten

Ziel geführt, um dort einige vergnügliche

Stunden zu verbringen. In diesem

Jahr wurde zwölf Wanderfreundinnen und

Wanderfreunden als Überraschung das

„Deutsche Wanderabzeichen in Bronze“

des Deutschen Wanderverbandes (DWV)

überreicht. Dies würdigt nicht nur die

von ihnen erbrachten Wanderleistungen

im Jahr 2013, sondern sollte auch als

Ansporn dienen, die Leistungsanstrengungen

2014 fortzusetzen, ist es doch

nach „Zeichen setzen – der Wegearbeit

ein Gesicht geben“ das aktuelle Aktionsjahr

des DWV.

Dortmunder SGV hat

positive Info

DO-Aplerbeck - Eine positive Mitglieder-

Information erreichte die SGV-Zentrale

am 12. Februar 2014 von Pressewart

Michael Penzel: Der Vorstand konnte in

seiner letzten Sitzung 14 neue Mitglieder

aufnehmen, dieser SGV-Abteilung gehören

derzeit 217 Mitglieder an (Stand:

10.02.2014). Wer kann beim Mitgliederzuwachs

mithalten? Bitte eine Kurz-

Info-Mail an die k&q-Redaktion mit Mitgliederbestand

alt/neu.

Ein Wartehäuschen bot Schutz bei allen

Wetterlagen – hier bei Wärme und

üppigem Sonnenschein.

„Viel Kreativität und Findergeist für die

richtigen Linien und Verbindungen ist bei

den organisatorischen Vorbereitungen gefragt,

aber dank der modernen Computertechnik

auch gut zu leisten“, so Berichterstatter

(und Vorsitzender) Herbert Stöber.

Diesen für das Wanderprojekt fundamentalen

Part haben Inge Mutmann und Rita

Visarius übernommen und mit Bravour

ausgefüllt. „Man war immer rechtzeitig an

der Haltestelle und konnte das meist vorhandene

schützende „Bauwerk“ nutzen.

Horst Müller und Karl-Heinz Sanewski

sorgten mit GPS-Geräten für die statistisch

aussagekräftigen Zahlen der Dokumentation,

die letztlich in „bewegten Bildern“

von dem Unternehmen berichten.

Auch in diesem Jahr wird das Angebot

fortgesetzt – man kann gespannt sein auf

die „Wittener SGV-Wandererlebnisse“.

Neheimer werden beim

Schulwandern aktiv

Neheim - Wenn's auch bei der Jahresbilanz

dieser SGV-Abteilung erst unter dem

Tagesordnungspunkt „Verschiedenes" verhandelt

und beschlossen wurde, so ist

die Wirkung doch von grundsätzlicher

Bedeutung und für den SGV in seiner Gesamtheit

wichtig: Das Schulwandern wird

aktiv ins Vereinsprogramm aufgenommen

und im Rahmen des Möglichen praktiziert.

Hintergrund ist die große Nachfrage,

der nachwachsenden Generation Naturnähe

und überhaupt Naturkontakte zu

vermitteln. „An den ersten Terminen im

Mai und Juni beteiligen sich die Grundschulen

Bergheim und St. Michael", teilt

Vorsitzender Helmutheinz Welke mit.

Neue Spitze beim

SGV-Bezirk Bochum

Bochum - Dieser über 120 Jahre agierende

SGV-Bezirk mit sieben Abteilungen

und über 800 Mitgliedern hat einen

neuen Vorsitzenden: Durch Ämtertausch

wurde der bisherige Vize Heinz-Jürgen

Oestrich (Abt. Höntrop) einstimmig in

der Nachfolge von Gerd Delaveaux (Abt.

Hordel) zum Vorsitzenden gewählt. Für

Wanderaktivitäten im Bezirk zeichnen

sich neu als Wanderwarte Bernd Buttgereit

(Abt. Hordel) und Bernd Schüngel

(BO-Süd) verantwortlich, Kassenprüfer

bleibt Peter Reinhardt (Höntrop). Manfred

Küchler wurde für den Landschaftsbeirat

der Stadt Bochum benannt und

ist Delegierter des SGV bei der Unteren

Landschaftsbehörde Bochum.

Hauptereignis des Jahres wird mit Beteiligung

aller Abteilungen das Mitmachen

bei der Sportwoche des Stadtsportbundes

Bochum sein, die unter dem Motto „Bewegt

älter werden“ steht: Am Abschlusstag

(28.9.2014) findet eine Sternwanderung

von einigen Punkten im Stadtgebiet

mit dem Wanderziel „Olympiastützpunkt

Wattenscheid“ statt.

kreuz&quer 2/14 29

Erlebnis SGV


SGV-Bezirk Siegerland stemmte Sanierungen am Kindelsbergturm

Erlebnis Erlebnis SGV

Netphen/Siegerland - 39 Delegierte aus

den 20 Abteilungen des SGV-Bezirks

Siegerland waren zur Frühjahrsversammlung

in das Wanderheim der SGV-Abt.

Netphen gekommen. Nachdem Helmut

Göbel als ‚Hausherr‘ sie begrüßt hatte, eröffnete

der Bezirksvorsitzender Udo Reik-

Riedesel die Versammlung. Nach einem

gemeinsamen Lied folgte die Erinnerung

an die Mitglieder, die im vergangen Jahr

ihre letzte Wanderung antraten.

In seinem Jahresbericht konzentrierte

sich der Vorsitzende auf die Schwerpunkte

des abgelaufen Jahres. Hervorgehoben

wurden die Aktualisierung der

Vereinssatzung, die Baumpflanzaktionen,

Archivierung der SGV-Bezirksdokumente

und die Reparaturmaßnahmen auf dem

Kindelsberg. Sein Stellvertreter, Gernot

Schreiber, erläuterte mit einer Präsentation

detailliert alle Maßnahmen, die zur

Sicherung der Wasserversorgung des Restaurants

auf dem Kindelsberg notwendig

waren. In zahlreichen Fotos wurde der

Zustand der Wasserleitungen und der

Elektroinstallation vor dem Totalausfall

und nach der erfolgreichen Sanierung

dokumentiert. Gernot Schreiber bedankte

sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz.

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Ein besonderer Dank ging an Eckhard

Dippel, der sich um die Wiederherstellung

der Wappenreliefs am Aussichtsturm sehr

bemühte und im Dauerkontakt mit der

Denkmalbehörde steht.

Anton Schmitt bezog sich als Regionalvertreter

auf die Sitzungen des Präsidiums

und des Finanzausschusses des

SGV-Gesamtvereins, bei dem der Erhalt

des Jugendhofes große Anteile an

den Beratungen hatte. Die Berichte der

Bezirks-Fachwarte zeugten von reger Aktivität

im SGV-Bezirk. Jochen Niemand

(Fachreferent Wege) informierte über

rund 200 Kilometer nachgezeichneter

Wanderwege, Manfred Wied (Wandern

und Freizeit) zeigte in seiner Statistik ein

leichtes Minus bei den Wanderbeteiligungen.

Zugenommen hat die Beteiligung an

Radwanderungen. Erfreut zeigte er sich

ferner über viele Gäste, die an den Aktionen

teilnahmen. Die Naturschutzwarte

Lutz Afflerbach für den nördlichen und

Jochen Niemand für den südlichen SGV-

Bezirk, berichteten über eine stattliche

Zahl von Naturschutzmaßnahmen und

Vorhaben, zu denen ihre Stellungnahme

gefordert wurde. Herauszustellen ist

hierbei die gute Zusammenarbeit mit der

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Biologischen Station Siegen-Wittgenstein,

die ihr Domizil in Ferndorf hat. Dieter

Tröps (Kultur) stellte zwei Schwerpunkte

seiner Tätigkeit vor: Die Sichtung, Archivierung

und Sortierung der im SGV-Wanderheim

Ferndorf in zwei Stahlschränken

gelagerten Dokumente des SGV-Bezirks

Siegerland und deren endgültiger Archivierung

bei der Kreisverwaltung. Zum

anderen bemängelte er die harten Tabukriterien

der Landesregierung beim

Bau von Windkraftanlagen. Vor allem

der Schutz bestimmter Tierarten werde

immer mehr aufgeweicht. Der Kassenbericht

von Schatzmeister Anton Schmitt

zeigte trotz der enormen Ausgaben, die

zum Bau der Wasserleitung auf dem Kindelsberg

nötig waren, eine ausgeglichene

Bilanz. Damit ist ein ordnungsgemäßer

Geschäftsbetrieb weiterhin gewährleistet.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen

gab es zwei Neuerungen: Zur Entlastung

des Vorsitzenden, der in Doppelfunktion

auch als Schriftführer fungierte, stellte

sich Joachim Meinhard (Weidenau) als

Schriftführer zur Verfügung – als Beisitzer

bereichert Helmut Göbel den Bezirksvorstand.

Neue Kassenprüfer sind Doris

Schumacher (Littfeld) und Harold Becker

(Buschhütten).

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Von der Hohensyburg

auf Lenne und Ruhr

geschaut

Hüsten - Die rund 15 Kilometer lange

Wanderung in Dortmund vom Ausgangspunkt

Signal-Iduna Park (ehem. Westfalenstadion)

bot den 22 Mitgliedern

dieser SGV-Abteilung eine Überraschung:

Bereits nach wenigen Minuten waren sie

in einem weitflächigen Wald- und Parkgelände

– dem Romberg-Park. Hier besichtigten

sie das sehenswerte Kakteen- und

Orchideen-Haus. Weiter führte die Route

leicht ansteigend bis zur Hohensyburg

auf der nördlichen Ruhrhöhe. Vom weithin

sichtbaren Kaiser-Wilhelm-Denkmal

(Foto) hatten sie einen herrlichen und genussvollen

Blick auf den Hengsteysee und

den Zusammenfluss von Lenne und Ruhr.

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Personalien angeben und senden...

oder ganz einfach im neuen Onlineshop

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Hordels fleißigste Wanderer geehrt

Hordel - Die fleißigsten Wanderer dieser

in Bochum tätigen und sehr aktiven

SGV-Abteilung waren 2013 Paul Krause

(re.), der als Spitzenreiter bei 54 Teilnahmen

612 Wanderkilometer für die

scherzhaft als „Rennliste 2013“ bezeichnete

Vereinsstatistik verbuchen konnte.

Helmut Florek (Mitte) und Jürgen Haase

(li.) erreichten die Ränge zwei und drei.

Auch Wolfgang Haarmann darf nicht unerwähnt

bleiben: Der 84-Jährige trug 25

Wandertouren und 205 Wanderkilometer

zur Jahresstatistik der SGV-Abteilung bei,

die insgesamt 61 Wanderangebote auswies.

„Davon dauerte mehr als die Hälfte

der Touren länger als drei Stunden“, so

Vorsitzender Gerd Delaveaux zu k&q,

der auch einen Spitzenplatz erreichte,

sich aber als Vorsitzender und Verleiher

der Ehrungen aus der Wertung nahm.

Er konnte sich aber nicht nur über gute

Wanderleistungen seiner SGVer freuen,

sondern auch über einen leichten und

vielfach selten gewordenen Mitgliederzu-

Thomas Dahlhaus, Peter Arens und Günter Roß

Lüdenscheid - Bei der Jahreshauptversammlung

dieser SGV-Abteilung im

Märkischen Kreis gab es einige personelle

Änderungen und Neuerungen in

der Besetzung des Vorstandes: Thomas

Dahlhaus (4.v.li.) trat als Vorsitzender die

Nachfolge von Angelika Tebs-Pirags an.

Ihn unterstützt Martina van Deest als 2.

Vorsitzende. Neu sind die Besetzungen

„Naturschutz“ mit Rüdiger Müller und

„Kultur“ mit Hartmut Groll.

Eine besondere Ehre wurde einem langjährigem

und vor allem vielfältig engagierten

SGVer zu Teil: Für seine über 20

jährige Zugehörigkeit zum Abteilungsvorstand

überreichte SGV-Vizepräsident

Harald Kahlert (re.) Peter Arens (li.) das

„Ehrenzeichen in Gold“ des SGV-Gesamtvereins

und würdigte damit öffentlich sein

herausragendes Tätigsein für den SGV in

Lüdenscheid. In der langen Zeit bekleidete

er die Funktionen als 2. Vorsitzender,

Wanderwart sowie als Pressewart, auch

war er für die Wegearbeit verantwortlich,

einer der tragenden Säulen der SGV-

Arbeit.

Es galt aber Abschied zu nehmen von

einem durch langjährige Vorstandstätigkeit

vertraut gewordenen Vorstandsmitglied:

Günter Roß (re.). Seit 1955 (!) engagierte

er sich in dem SGV-bedeutsamen

Themenfeld „Naturschutz“. Ein bunter

Frühlingsstrauß ging an seine Ehefrau,

die ihn bei seiner Vereinsarbeit in dieser

ungewöhnlich langen Zeit unterstützte.

Claudia Schmitz folgt Hermann-Josef Goebel

Südsauerland/Kickenbach - Bei der in

Kickenbach unter Leitung von Regionalvertreter

Fritz Gräbener (Mitte) tagenden

Regionalversammlung Südsauerland wurden

wichtige Weichen für die Zukunftsarbeit

gestellt: Verabschiedet wurde

Hermann-Josef Goebel (li.) aus dem Amt

als Vize-Vorsitzender. Ihm folgt Claudia

Schmitz, die auch Vorsitzende des SGV

in Attendorn ist. Goebel war knapp 30

Jahre im Vorstand tätig, davon 16 Jahre

als Vorsitzender. Ferner war er 20 Jahre

Vizepräsident des SGV-Gesamtvereins.

Mit anhaltendem Beifall dankten ihm die

Vertreter der zur Region gehörenden 19

Abteilungen für den immensen Arbeitsaufwand

ebenso wie Engelbert Kersting

aus Wenden (re.), der bis vor kurzem Vorsitzender

der dortigen SGV-Abteilung war

und regional zwölf Jahre als Fachreferent

„Wege“ fungierte. Sein Nachfolger wurde

Georg Ludwig (Oberhundem). Besondere

Verdienste erwarb sich Kersting in Zusammenarbeit

mit Günter Brasse bei der Digitalisierung

des SGV-Wegenetzes. Der Regionalvorsitzender

Gräbener würdigte die

langjährig erbrachten Leistungen und

dankte ihnen mit einem Geschenk. Weitere

Personalien in der Region: Die vakante

Funktion der Schriftführung wurde mit

Heike Schade (Abteilung Repetal) besetzt,

bestätigt als Beisitzer wurde Reinhard

Heer (Drolshagen). Zu neuen Kassenprüfern

gewählt wurden Birgit Halbe

(Olpe) und Andreas Sondermann

(Oberelspe).

Peter Thiene

Lünen/Selm - Als

Experte aktiver Naturschutzarbeit

hat

Peter Thiene von dieser

SGV-Abteilung,

die an der Schwelle

von Ruhrgebiet und

Münsterland tätig

ist, bei einem Pressetermin

Sinn und Zweck der eigentümlichen

Form der Kopfweiden erläutert: Die

Kopfweide ist eine von Menschenhand

geschaffene Kulturform, die durch mehrfachen

Schnitt zu der Form kommt, wie

man sie draußen antrifft. Über Jahrtausende

lieferten die schnell wachsenden

Zweige und Äste Material für beispielsweise

Zäune, Körbe, Fischreusen und

Halter für‘s Anbinden von Weinstöcken.

Heute hat die Kopfweide kaum noch wirtschaftlichen

Nutzen. „Umso wichtiger ist

die Tätigkeit der SGV-Naturschützer, die

so Quartiere für die Vogelwelt und damit

den Artenschutz erhalten.“ (siehe auch

Bericht unter „Erlebnis SGV“).

Ehrung besonderer

Wanderleistungen

Neheim - Bei der Ehrung von Mitgliedern

für langjährige Vereinstreue (herausragend

dabei sind mit 40 Jahren SGV-Zugehörigkeit

Anni und Johannes Tillmann,

ferner zwölf 25- und neun 10-Jährige

wurden auch Spitzen-Wanderleistungen

durch Herausstellung öffentlich gewürdigt:

Die Medaille „Wanderer des Jahres

2013“ ging an Helmutheinz Welke mit

451 Wander-Kilometern (er geht als Vorsitzender

mit gutem Beispiel voran). Spitzenleistung

beim Radwandern erbrachte

Luise Ödendorfer mit 963 Kilometern und

wurde damit „Radwanderin 2013“.

Glückwunsch zum

75sten: Fritz Schröder

SGV-Hauptfachreferent für Naturschutz

und Landschaftspflege

Iserlohn - Mit Leib und Seele hängt er

an der Natur, seit Jahrzehnten ist er ein

unermüdlicher Kämpfer für Natur und

Umwelt. Seit 1976 profitiert die SGV-Abteilung

Iserlohn und der gesamte SGV von

diesem außergewöhnlichen Fachmann,

der aber nicht nur die Vereinsbrille trägt,

sondern globale sinnvolle Natur- und

Umweltziele verfolgt, in vielen Verbänden

(z.B. auch Nabu, LNU, etc.) aktiv ist und

mit gezielten Aktionen seine persönlichen

Akzente setzt – wirkungsvolle Akzente,

wie zahlreiche Auszeichnungen belegen,

denn ein Bundesverdienstkreuz kommt

nicht von ungefähr.

Wer ihn kennt der weiß, dass der Agraringenieur

und ehemalige Umweltingenieur

der Stadt Iserlohn mit großer Akribie

seine Ziele verfolgt und das er stets um

Ausgleich zwischen den Bedürfnissen

der Natur und den Anforderungen der

erneuerbare Energien, insbesondere auf

den Zwiespalt Natur und Windkraft, harmonisierend

einwirkt. Rigoros tritt er auf

wenn es um die Sache geht und viele

sprechen ihm zu ein „Wadenbeißer“ zu

sein, aber wer ihn näher kennt der weiß:

Fritz Schröder ist ein Mann mit einem

großen Herzen, der hilft wo Hilfe benötigt

wird und das häufig ganz persönlich von

Mensch zu Mensch.

Ein Clou ist mit seiner Hilfe soeben gelungen,

denn ein 6-stelliger Betrag steht dem

SGV zur Verfügung für den Ankauf weiterer

Naturschutzflächen im Gebiet Altena/

Dahle. Danke Fritz für deinen unermüdlichen

ehrenamtlichen Einsatz im Namen

der SGV-Mitglieder. Bleibe gesund und

ein Unruheständler der etwas bewegt.

Manfred Kipp

Sie gratulierten zum 75. Geburtstag

von Fritz Schröder: Harald Kahlert (li.)

und Christian Schmidt (re.)

Josef Otte

PERSONALIEN

NACHRUFE

Altenhellefeld Diese SGV-

Abteilung im „Alten Testament“

trauert um ihren

Ehrenvorsitzenden, Josef

Otte, der 84-jährig am 25.

Januar 2014 verstarb. 59

Jahre war der Mitbegründer

der Abteilung Vereinsmitglied.

Von 1981 bis 2000

stand er als Vorsitzender an der Spitze.

Maßgeblich war er an der Gründung des

SGV-Stadtverbandes Sundern beteiligt.

Unter seiner Leitung wurde der Bezirkswandertag

des Bezirks Mittelruhr in Altenhellefeld

ausgerichtet. Besonders am

Herzen lag ihm, dass der gesellige Teil bei

und nach den Wanderungen nicht zu kurz

kam. Leider konnte er in letzter Zeit diese

Werte nicht mehr pflegen. Sein langer und

außergewöhnlich engagierter Einsatz für

die Belange von SGV und Abteilung wurde

1991 mit dem Ehrenzeichen in Silber

des SGV-Gesamtvereins gewürdigt. Nach

seinem Ausscheiden und weiteren zehn

Jahren erfolgreichen Wirkens folgte dann

2001 die Gold-Version. „Er war einer von

uns – sein Name ist und bleibt eng mit der

SGV-Abteilung Altenhellefeld verbunden“,

heißt es in dem Nachruf.

Heiner Heimsoth

Brambauer Diese SGV-Abteilung

trauert um Heiner

Heimsoth, der 30 Jahre

dem Verein angehörte und

nach schwerer Krankheit

seine letzte Wanderung

angetreten hat. „Von 1988

bis 2006 stand er als Vorsitzender

an der Spitze

des Vereins und lenkte ihn

hervorragend“, heißt es in

einem Nachruf. In den 18

Jahren kümmerte er sich um alle Belange,

was 2006 durch den SGV-Gesamtverein

mit der Verleihung der goldenen Ehrennadel

anerkannt und gewürdigt wurde.

Herauszustellen ist sein Engagement bei

der Renovierung der Vereinshütte, wo

eine neue Heizungsanlage zu installieren

und die Elektrik zu erneuern war. „Ganz

nebenbei“ organisierte er Gruppenreisen

und fungierte als kommissarischer Hüttenwart,

blickt Armin Gregor als jetziger

Vorsitzender auf sein Lebenswerk.

Heinz Eickelmann

Oberhundem - Diese im Südsauerland

tätige SGV-Abteilung

trauert um ihren Vorsitzenden

Heinz Eickelmann. Er verstarb

am 2. April nach schwerer

Krankheit im Alter von nur 64

Jahren. Seit 1987 im SGV,

engagierte er sich sehr für

den Verein – im März 2007

übernahm er den Vorsitz. Auch während

seiner Krankheit setzte er sich noch tatkräftig

für die Belange der Abteilung ein,

die ihm ans Herz gewachsen waren. „Der

begeisterte SGVer hinterlässt eine große

Lücke, denn er war die Antriebsfeder der

Oberhundemer SGV-Abteilung,“ steht in

dem offiziellen Nachruf.


SGV-WANDERAKADEMIE

Veranstaltungen VON Mitte MAI bis Mitte AUGUST 2014

Die jeweils angegebenen Ansprechpartner/innen stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung

Exkursion nach Friesland

Moorroute, Leer, Papenburg

16.05. – 21.05.2014, Leer, Papenburg

Peter Maiwald, Tel. (02932) 52 12 7

Rhododendronblüte im

Rombergpark (Exkursion)

Botanischer Garten, Rhododendronwald

17.05.2014, Dortmund Rombergpark

Gerhard Grams, Tel. (02306) 8 31 43

Schlösser, Burgen und Rosengarten

im südlichen Münsterland

(Exkursion)

Nordkirchen, Lüdinghausen, Ahsen

und Datteln

24.05.2014, südliches Münsterland

Manfred Pröhl, Tel. (02307) 8 61 36

Radexkursion durchs Dhünntal

(Exkursion)

01.06.2014, Odenthal

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Schloss Münster mit Botanischem

Garten und Pinkus Müller Brauerei

(Exkursion)

Von Schlaun bis zur Uni Münster

01.06.2014, Münster

Wilfried Lippß, Tel. (02389) 5 39 53 7

Toskanische Sommerträume

(Exkursion)

Erkundung toskanischer Orte ohne

Touristenrummel

02.06. – 12.06.2014,

Forte dei Marmi/Italien

Reinhard Heer, Tel. (02761) 7 13 29

Naturkundlicher Abendspaziergang

(Exkursion)

Flora und Fauna

04.06.2014, Langenfeld

Bernd Sondermann,

Tel. (02173) 7 45 59

Auf der Kaiserroute von Paderborn

nach Soest (Exkursion)

Paderborn, Wewelsburg, Büren,

Rüthen, Möhne, Soest

07.06.2014, Paderborner Land

Manfred Pröhl, Tel. (02307) 8 61 36

Natur erleben – Rund um

Winterberg (Exkursion)

Sauerland – Berge, Täler, Höhen

und Mühlen

10.06. – 14.06.2014, Winterberg

Jürgen Palm, Tel. (02306) 8 30 77

Die SGV-Wanderakademie

bietet in Kooperation mit der

Waldakademie im Wildwald

Vosswinkel Veranstaltungen zu

verschiedenen Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der

Veranstaltungen informieren Sie

sich bitte

im Wildwald Vosswinkel, Tel.

(02932) 9723-0 oder im Internet

www.wildwald.de

32 kreuz&quer 2/14

Die Haaner Felsenquelle – eine

Heilquelle als Beitrag zur

Gesundheit (Exkursion)

Besuch der Felsenquelle mit

anschließender Werksbesichtigung

12.06.2014, Haan

Karl-Heinz Hadder,

Tel. (02131) 16 78 85

„Lautlos in die Nacht“ (Exkursion)

Vollmondexkursion mit Wissenswertem,

mit Anekdötchen, Sagen und Märchen

14.06.2014, Odenthal

Erdmute Rodekurth,

Tel. (02202) 8 15 90

Im Siegtal (Exkursion)

Von Kirchen an der Sieg zum Ottoturm

und Druidenstein

22.06.2014, Siegerland

Heinz Rund, Tel., (02173) 5 23 75

Anmeldung bis: 20.06.2014

Stadtführung Warburg (Exkursion)

Führung durch die Altstadt von Warburg

21.06.2014, Warburg

Detlef Herbst. Tel. (02932) 80 68 47

2 Exkursionen auf dem

„Hermannsweg“ (Exkursion)

Flora und Fauna, Geologie, Kultur

und Geschichte

27.06. – 29.06.2014, Steinhagen

(Teil 2: 22.08. – 24.08.2014)

Karl Gundermann, Tel. (02762) 89 58

Früchte haltbar machen

(Vortag mit Praxisteil)

Am Beispiel von Erdbeermarmelade

wird gezeigt, wie Früchte haltbar

gemacht werden können

28.06.2014, Arnsberg-Bruchhausen

Petra Balschus, Tel. (02932) 3 29 19

„Westfälischer Frieden und

Wiedertäufer“ (Exkursion)

Besuch der Stadt Münster

mit Stadtführung

28.06.2014, Münster

Stefan Seim, Tel. (02932) 22 23 2

Anmeldung bis: 15.06.2014

„Wo einst die 1.000 Feuer brannten“

(Exkursion)

Eine Exkursion auf dem

Emscher Park Radweg

29.06.2014, Ruhrgebiet

Hans Voß, Tel. (02932) 2 56 94

Vorträge in Unna

Unna – Schon im 15. Jahr gibt es eine

Vortragsreihe von der SGV-Wanderakademie

und der Geschichtswerkstatt Unna. Jeden 2.

Donnerstag gibt es in den Monaten Januar

bis November einen historischen Vortrag. Die

nächsten Termine:

12. Juni

Berthold Beitz (|– 2013)

Der letzte deutsche Großindustrielle

Referent: Thomas Horschler

10. Juli

Jugend in Deutschland zwischen

1933 und 1945

Ein Zeitzeuge berichtet

Referent: Dr. Hans Küsel

14. August

Die deutsche Jugendbewegung

auch in Unna

Referent: Wolfgang Fürbeth

Die Vorträge finden jeweils ab 19 Uhr im

Nicolai-Haus neben der Stadtkirche statt.

Eintritt: SGV-Mitglieder 2 €,

Nichtmitglieder 3 €.

Änderungen vorbehalten.

Aktuelle Auskunft: Klaus Thorwarth,

Tel. (02303) 1 53 87.

Phoenix-See – vom Stahlwerk zum

Naherholungsgebiet (Exkursion)

Hörder Burg, Phoenixsee, Emschertal

und Naturschutzgebiet Bolmke

05.07.2014, Dortmund

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Geocaching (Vortrag)

Einführung in das Geocaching mit

Handhabung des Navigationsgerätes

06.07.2014, Arnsberg-Bruchhausen

Detlef Herbst, Tel. (02932) 80 68 47

„Könige, Dichter, Denker“

(Exkursion)

Eine Fahrradexkursion in die Mark

Brandenburg

06.07. – 13.07.2014, Alt Ruppin

Hans Voß, Tel. (02932) 2 56 94

Die Königsstädte Dresden und

Krakau (Exkursion)

Erkundung von Dresden, Krakau,

Görlitz und Breslau

11.07. – 20.07.2014, Dresden Görlitz,

Krakau und Breslau

Reinhard Heer, Tel. (02761) 7 13 29

Auf den Spuren des Freiherrn

Karl vom und zum Stein (Exkursion)

Leben und Wirken auf

Schloss Cappenberg

12.07.2014, Selm

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Auf dem Emscherradweg zwischen

Rheine und Münster (Exkursion)

Natur und Umwelt in und um Rheine

und Münster

19.07.2014, Rheine-Münster

Manfred Pröhl, Tel. (02307) 8 61 36

Natur erleben im Zwillbrocker Venn

(Exkursion)

Moore, Heide, Feuchtwiesen, Flora

und Fauna

26.07.2014, Zwillbrocker Venn

Hans-Dieter Frackmann,

Tel. (02307) 8 07 85

Historischer Bergbaurundweg in

Holzwickede (Exkursion)

Bergbaugeschichte in Holzwickede

entdecken

02.08.2014, Holzwickede

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Besuch der Fürstenbergkapelle

(Exkursion)

Fahrt zur Fürstenbergkapelle und zur

alten Wallburg – Wissenswertes zur

Geschichte

06.08.2014, Arnsberg-Bruchhausen

Walter Hültenschmidt,

Tel. (02938) 21 97

Auf Bahntrassen zu den Zechen

Hannover-Bochum und Zollverein

in Essen (Exkursion)

09.08.2014, Bochum-Essen

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Schnadegang in Bruchhausen

(Exkursion)

Wissenswertes zur Ortsgeschichte vom

Ortsheimatpfleger

09.08.2014, Arnsberg-Bruchhausen

Detlef Herbst, Tel. (02932) 80 68 47

Der Deutsche Alpenverein bietet in Zusammenarbeit

mit der SGV-Wanderakademie

im Rahmen des Monatstreffs Arnsberg an

jedem dritten Mittwoch im Monat einen

länderkundlichen Lichtbildervortrag mit

umweltrelevanten und politischen Gesichtspunkten

an. Die Veranstaltung findet

jeweils um 20.00 Uhr im SGV-Jugendhof

„Wilhelm Münker“ in Arnsberg statt.

Nähere Informationen unter www.davhochsauerland.de

oder telefonisch unter

(02933) 7 93 03 (Reinhard Camatta).

Bitte beachten Sie die Veranstaltungen

unseres Kooperationspartners:

Westfälisches Museum für Naturkunde –

Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen

bekommen Sie unter der Anschrift:

Westfälisches Museum für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke

Telefon (05453) 9 96 60

Fax (05453) 9 96 61

E-Mail: heiliges-meer@lwl.org

www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz

(AwbG) anerkannt.

Avifaunistischer Kurs

28. – 31.05.2014

Libellenkurs

04. – 06.07.2014

Insektenkurs

10. – 13.07.2014

Vegetation der Seen und Weiher

im NSG Heiliges Meer

09. – 10.08.2014

Emskurs

14. – 16.08.2014

Informationen zu den folgenden Veranstaltungen

bekommen Sie bei der SGV-

Wanderakademie, Hasenwinkel 4, 59821

Arnsberg, Tel. (02931) 52 48-48 oder

-41, E-Mail wanderakademie@sgv.de.

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht

anders angegeben, im SGV-Jugendhof in

Arnsberg statt.

SGV-Wanderführer-Lehrgang

Ausbildung zum SGV-Wanderführer Teil A

10./11.05.2014 Soest

SGV-Wanderführer-Lehrgang

Ausbildung zum SGV-Wanderführer Teil B

17./18.05.2014 Arnsberg

Wanderführer on Tour

Ausbildung zum SGV-Wanderführer mit

hohem Praxisanteil

12. – 15.05.2014 Wenholthausen, Hotel

Sauerländer Hof

Klimawanderung

24.05.2014

Autosuggestion – Kraft der Gedanken

und Worte

01.06.2014

Wildkräuter kennenlernen, sammeln,

zubereiten

12.07.2014

„Ach du grüne Neune“

kulinarische Wildkräuterwanderung

mit 5-Gänge-Menü

26.07.2014

Ausbildung zum Wegemarkierer

11.10.2014

Ausbildung zum Wegemarkierer

15.11.2014

Vereinsweiterbildung: Medien,

Sponsoring, Mitgliederwerbung

14.11.2014

Vereinsweiterbildung: Allgemeine

Vereinsführung

14.11.2014


Auf gemeinsamen Wegen

wandern und entdecken

Ein Ball erinnert an‘s Mitmachen

SGV FAMILIE

Netphen – „In der Heimat verwurzelt – aufgeschlossen

für die Welt“, unter dieser Perspektive

bemüht sich der SGV verstärkt darum, Kindern

Zugänge zur Natur ermöglichen. Die SGV-Abteilung

Netphen-Deuz organisierte vor den Sommerferien

zusammen mit der Grundschule Deuz

und der Förderschule ‚Am Sonnenhang’ eine

Sternwanderung. Mit dabei war aus der Nachbarschaft

die Klasse 2 der Grundschule Hainchen

mit Schulleiter Lachmann. Gemeinsames Ziel

für die fünf vom SGV-Deuz und den Schulen

vorbereiteten Themenwanderungen war der Alte

Bahnhof Deuz.

Vom SGV-Gesamtverein und dem Deutschen

Wanderverband (DWV) waren auch kompetente

Vertreter dabei: Am Startpunkt (Grundschule

Deuz) begrüßte DWV-Geschäftsführerin Ute

Dicks die Kinder, die Lehrerschaft und die SGV-

Mitglieder. Bürgermeister Paul Wagener freute

sich über diese gemeinsame Wanderaktion und

war gespannt, was die Kinder wohl nachher zu

berichten hätten. Schulleiterin Gerlinde Böcking

gab das Zeichen zum Aufbruch und vielleicht

könnten die Kinder sogar auf ihrer Wanderung

ein ganz besonderes Tier, nämlich das von Klasse

4 vorgestellte Rap-Huhn, entdecken. Und

los ging’s!

Bei Klasse 2 mit Klassenlehrerin Dörthe

Wolfram und Wanderführerin Dr. Margarete

Ott stand Entdecken und Erforschen

mit allen Sinnen im Mittelpunkt.

Begeistert begaben sich die Kinder auf

die Suche nach der Farbenvielfalt der

blühenden Pflanzen und ließen sich zu

Naturkunstwerken inspirieren. Erstaunlich

auch, was auf einer Waldlichtung zu

hören ist, wenn man die Augen schließt

und lauscht. Und wie gut wilder Thymian

riecht, den die Kinder in großen Mengen

auf einer Wiese entdeckten.

Klasse 1 mit Klassenlehrerin

Almut Flack und Schulwanderführer

André Dorn war

barfuß unterwegs (sogar

der WDR berichtete im TV

darüber). Barfuß laufen ist

nicht nur gesund, sondern

macht auch richtig

Spaß! Für viele

Kinder eine ganz

neue, aber tolle

Erfahrung!

Am Ende bedankte sich Deuz‘ SGV-Vorsitzende Udo Reik-

Riedesel bei allen für gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

In Anerkennung für alle Kinder, die so toll mitwanderten und

bei den Aktionen mitgemacht hatten, erhielt jede Schule einen

Fußball. Der SGV-Vorsitzende und die Deuzer Schulleiterin

Böcking konnten sich angesichts der rundum

gelungenen Veranstaltung eine Fortsetzung der Kooperation

sehr gut vorstellen. Alle waren sich einig:

Ein wunderschöner und erlebnisreicher Abschluss

des Schuljahres! Und der ruft danach, wiederholt

zu werden: „Wir dürfen gespannt sein, was beim

nahen Schuljahresende 2014 die Kinder erwartet,“

meint die K&Q-Redaktion und wird später darüber

berichten.

Klasse 3 begab sich mit Klassenlehrerin Johanna Kolfhaus und

Wanderführer und Imker Werner Breitenbach auf die Spuren von

Bienen, Hummeln und Co. Am Imkerstand von Werner Breitenbach

erfuhren die Schüler viel Interessantes über das fleißige

Bienenvolk und sie durften sogar selbst ein wenig imkern.

Klasse 4 mit Klassenlehrer Christoph Diehl und dem Vorsitzenden

des SGV Deuz, Udo Reik-Riedesel, fuhr zum Startpunkt

des Köhlerpfads mit dem Bus, um dann auf den Spuren der

Köhler und rauchenden Meiler durch die herrliche Landschaft

des oberen Siegtals zu wandern. Dabei erfuhren die Schüler viel

Interessantes über das alte Handwerk der Köhlerei und konnten

den Kohlenmeiler in Funktion erleben. Köhler Reinhold Wagener

musste nach seinen spannenden Ausführungen am Meilerplatz

viele Fragen der Schüler beantworten.

Barrierefreies Wandern war für einige Schüler der Förderschule

angesagt. Sie wanderten mit Schulleiterin Ludwig-Schneider

und Wanderführerin Ursula Göbel vom Freibad Deuz nach

Salchendorf. Unterwegs konnte man auf dem Gelände des

Reitvereins Johannland einiges über Pferde erfahren. Auf

halber Strecke traf man sich mit Klasse 2 der Grundschule

Hainchen und trat zusammen den Rückweg zum Alten Bahnhof

in Deuz an.

Etwas müde und verschwitzt, aber fröhlich und glücklich,

trafen alle Gruppen gegen halb 12 Uhr am Treffpunkt ein, wo

die Fördervereine der Schulen ein großes Buffet angerichtet

hatten. Und natürlich gab es jede Menge zu trinken!

22 Teilnehmer haben es geschafft und freuen

sich zusammen mit Dirk Zimmermann und Heike

Senger von der SGV-Wanderakademie über

das Wanderführerzertifikat

Helga Witte, vom Teutoburger Waldverein,

lässt sich die regionalen Köstlichkeiten aus

der „Rucksackbar“ schmecken

So schmeckt ein

Wanderführerlehrgang

Wanderakademie bildet 22 neue

zertifizierte Wanderführer und zertifizierte

Natur- und Landschaftsführer aus

Appetit gekriegt auf eine Ausbildung zum

Zertifizierten Wanderführer und Zertifizierten

Natur- und Landschaftsführer? Der nächste

Lehrgang findet vom 21. – 29. November

2014 in Arnsberg im SGV-Jugendhof statt.

Informationen bei der

SGV-Wanderakademie

Tel. (02931) 52 48-48

E-Mail: wanderakademie@sgv.de

kreuz&quer 2/14

33


SGV RÄTSEL

Suchen, finden, gewinnen...

Finden Sie in diesem Magazin die Seiten mit den rechts abgebildeten

Bildern bzw. Bildausschnitten. Die richtige Lösung mit den Bildnummern

und den dazugehörigen Seitenzahlen bitte...

- auf einer Postkarte notieren und senden an:

SGV-Hauptgeschäftsstelle, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

- oder elektronisch senden ...per E-Mail: info@sgv.de

...per Fax: (0 2931) 52 48 15

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2014. Viel Glück!

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.)

Die Gewinner werden in der nächsten Kreuz&Quer-Ausgabe veröffentlicht.

Bild 01

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Bild 03

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Und zu gewinnen gibt es...

3 x je einen Reisegutschein der Deutschen Bundesbahn

Bahn fahren ist in – das bestätigen ständig steigende

Gästezahlen. Bahn fahren ist umweltfreundlicher,

jedenfalls bis zu 90% umweltfreundlicher als das

Fahren mit dem Auto – und die Züge, ob im Fernoder

Nahverkehr, werden immer bequemer. Ständig

arbeitet die Bahn an der Verbesserung des Services

und Sie, der Fahrgast, stehen im Mittelpunkt all dieser

Überlegungen.

3 glücklichen Gewinnern winkt nun ein besonderer

„Bahn-Genuss“ – nämlich ein kostenloser, individuell

einsetzbarer Gutschein. Der Gutschein ist ein ganzes

Jahr nach Ausstellung gültig. Mit etwas Glück sind

Sie dabei und dürfen bald für 100,- € umsonst Bahn

fahren. Unser langjähriger Partner BRS (Busverkehr-

Ruhr-Sieg) lädt Sie ein, Gast zu sein auf einer Strecke

Ihrer Wahl.

Also los, die richtigen Bilder aussuchen und schon

bald könnte das kostenlose Bahnvergnügen beginnen.

Auflösung Rätsel –

letzte K&Q-Ausgabe

01/2014

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

des Rätsels der letzten K&Q-Ausgabe!

Die richtigen Angaben der Seitenzahlen

waren...

Bild 01:

Seite 09

Bild 02:

Seite 17

Bild 03:

Seite 04

Bild 04:

Seite

je 2 Karten für

das Musical GREASE!

haben gewonnen:

Cornelia Gasowski,

Nümbrecht

Hans Andersson,

Altena

Die Gewinner werden bzw.

wurden benachrichtigt.

ei Ganz Alter Schneider handelt es sich um eine ausgesprochen hochwertige Spezialität,

die sich in ihrem Stammgebiet - dem Sauerland - traditioneller Beliebtheit erfreut.

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Showlegenden wie Gilbert Bècaud, Ute Lemper, Supertramp oder Ich & Ich sind

ehemalige Garanten dieser einmaligen Erfolgsgeschichte. Und 2014: Kim Wilde, die

Simple Minds, Niedeckens BAP, Philharmonie Südwestfalen und, und, und…

„Umsonst und Draußen-Mix“ und für wenig Geld im großen Zelt für Musikliebhaber

jeder Generation und Richtung.

Infos: Kultur-Büro Kreis Siegen-Wittgenstein

St.-Johann-Straße 18 · D-57074 Siegen

info@siwikultur.de · www.hilchenbach.de/KulturPur

impressum

Herausgeber:

Sauerländischer Gebirgsverein, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-13, Telefax (02931) 5248-15

Internet: www.sgv.de, E-Mail: info@sgv.de

Verantwortlich:

Präsident: Dr. Andreas Hollstein

Kreuz&Quer Produktion

Vizepräsidenten: Jörg Haase, Harald Kahlert, Edgar Rüther

gefördert durch:

Koordination:

SGV Marketing GmbH, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-22, Telefax (02931) 5248-15

E-Mail: marketing@sgv.de

Geschäftsführer: Christian Schmidt

Chefredakteur: Thomas Reunert

Redaktion: Vanessa Gremm, Jörg Haase, Manfred Kipp,

Dr. Peter Kracht, Nadja Schulte, Heike Senger,

Christian Schmidt, Wilfried Schmidt

Anzeigenservice: MASAK, Marketing-Service-Agentur Manfred Kipp,

Tel. (0157) 89 68 77 27, E-Mail: m.kipp@sgv.de

Gestaltung & Druckvorstufe: IDEENpool GmbH, Thomas Gebehenne, www.ideenpool.de

Der Bezugspreis dieses Magazins ist im

Mitgliedsbeitrag des SGV enthalten.

Abo-Preis für Nicht-Mitglieder:

4 Ausgaben 12 EUR inkl. Versandkosten

(2,25 EUR pro Ausgabe zzgl. Versandkosten)

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keinerlei Gewähr übernommen.

Bild- und Texthonorare werden nicht gewährt.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 10. Juli 2014. kreuz&quer 2/14

35


Unterwegs mit Bus und Bahn

Viel Spaß mit dem neuen

Wanderführer und den

Wanderungen wünscht

Ihr Manuel Andrack

CP/COMPARTNER · 2014

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Daten, besondere Highlights, Einkehrmöglichkeiten

und hilfreiche Wandertipps erhalten Sie unter

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