Eifel

NicoHe

Ausgabe 023 Nordeifel - April 2015

kostenlos

zum Mitnehmen

Eifel

Eifelgefühl“

„Prummetart“ oder

„Prinzessin Laleli“?

Der „Highlandman“

von Kalterherberg

10 Jahre Baumesse Aachen

8.-10. Mai 2015

Am 8. Mai ist:

10 Jahre IMMOBILIEN

FREITAG

Ba

CHIO-Gelände

Fr 12-19 Uhr, Sa+So 10-18 Uhr | Reitstadion

Eintritt 4,-€ | ermäßigt 2,-€ | Kinder bis 16 J. frei

kostenlose Kinderbetreuung

0241 - 413 84 20 | www.baumesse-aachen.de

Kauf

Verkauf

Das Lokalmagazin für Monschau, Roetgen, Simmerath,

Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Umgebung


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

„Prummetart“ oder „Prinzessin Laleli“

– das ist bei Familie Breuer die aktuelle

Streitfrage, wenn es darum geht, einen

geeigneten Namen für ihr selbstgezogenes

Fohlen zu finden. Dabei stößt der Vorschlag

der Töchter nicht wirklich auf die Gegenliebe

ihres Vaters. Unsere Serie, in der wir immer

aus dem Alltag zwischen Mensch und

Tier berichten, verspricht auch in unserer

April-Ausgabe wieder sehr unterhaltsam

zu werden. Gleich vier Mal berichten wir

über ganz besondere Musikprojekte in der

Region. „Eifelgefühl“ heißt ein CD-Projekt,

das augenblicklich in die Geschäfte kommt.

Anhand von Songs bekannter Musiker, die ihre Lebensmitte in der Eifel haben,

zeigt Horst Hüttenschmidt von GAM Music Media nicht nur einen hörenswerten

Querschnitt der Eifeler Musikszene, sondern gewährt mit seinem aufwändig und

ausführlich gestalteten Booklet auch einen Einblick, wofür Kunst aus der Eifel sonst

noch steht. Wie wichtig es ist, Kinder durch lebendige Aktionen für Stunden von PC,

Tablet oder Handy wegzulocken, um ihnen ein Beispiel dafür zu geben, dass selbst

3D Effekte etwas Selbsterlebtes nicht toppen können, erlebten zwei Nordeifeler

Journalisten und Musiker. Sie führten am St. Michael Gymnasium in Monschau eine

Kunstaktion im Rahmen des vom Land NRW geförderten „Kulturrucksacks“ durch.

Fünf Monate lang probten sie mit 25 Schülerinnen und Schülern ein von Daniel

Wiegand komponiertes Musical und durften bei den anschließenden Aufführungen

Eifel

fühlen, was es bedeutet, wenn man auf einer Bühne steht. Aus Kalterherberg

kommt der Musiker und Songwriter Georg Kaiser. Sein Herz schlägt für irische

und schottische Musik. In den letzten Wochen machte er durch viele Konzerte in

der Region auf sich aufmerksam. Grund genug, um den Musiker einmal in Eifel

aktuell vorzustellen. Die neue Konzertreihe „fridhill & friends“ ist eine Initiative

der in Kall lebenden, schwedischen Sängerin Pia Fridhill. Das Publikum bekommt

zwei Künstler an einem Abend zu hören und der von Pia Fridhills Band eingeladene

Gast-Künstler lernt dessen Eifeler Publikum kennen, eine Art Publikumstausch

unter Künstlern. Das erste „fridhill & friends“- Konzert mit Sängerin und Gitarristin

Christina Lux findet im Naturzentrum Eifel in Nettersheim statt.

Eine ganz besondere „Kunstmeile“ entsteht im Landschaftsraum entlang der Rur

in Heimbach. Vom 13. bis 28. Juni verlegen sechs renommierte Künstler ihr Atelier

unter freien Himmel und werden an einem gut zwei Kilometer langen Rundweg

lebensgroße Kunstwerke aus Holz, Betonkeramik und Stahl erschaffen.

Die Laienspielgruppe „Lampenfieber“ Vossenack führte die Komödie „Stress im

Campus-Express“ von Bernd Spehling an vier Tagen im Dorfgemeinschaftshaus in

Vossenack unter großem Applaus der ca. 800 Besucher auf. Christian Breuer ist ein

Paradebeispiel für Arbeitslust und Schaffenskraft, die einen so genannten behinderten

Menschen zum absolut vollwertigen, leistungsfähigen Mitglied unserer

Gesellschaft macht.

Wir wünschen Ihnen wieder viel Vergnügen bei der Lektüre unserer Berichte und

unserer inspirierenden Anregungen.

Herzliche Grüße

Bert van Londen (Chefredakteur Eifel)

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Eifel

Inhaltsverzeichnis

Titelseite . .................................. 1

Editorial ................................... 2

Inhaltsverzeichnis & Impressum. .............. 3

Eifelgefühl ................................ 4-5

frog smile. ................................ 6-7

„Kunst im Busch“ – Generationen unterwegs. .... 8

Kreuzauer Interessengemeinschaft KIG. ........ 9

„Prummetart“ oder „Prinzessin Laleli“ ....... 10-11

Neue Konzertreihe „fridhill & friends“. ......... 12

Antiquitäten Lück ........................... 13

Nur Bekloppte an Bord. ......................14

Nahkauf Zumbrägel. .........................15

Der Highlandman von Kalterherberg . ........16-17

Eine Teamleistung, die beeindruckte . ....... 18-19

Inklusion – der Schlüssel für ein

erfolgreiches Miteinander. .................. 20

Esser Immobilien. ........................... 21

Vorschau Baumesse Aachen ................. 22

Kindern, den Kreislauf der Natur erklären . ..... 23

Proxy..................................... 24

Impressum

Erscheinungsweise:

monatlich, jeweils ab der 2. Monatswoche

Auflage: 6.000 Stück

Verteilung:

Kostenlose Verteilung über Auslegestellen Raum Monschau, Roetgen,

Simmerath, Nideggen, Heimbach, Kreuzau, Hürtgenwald und Umgebung.

(in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).

Redaktions- und Anzeigenschluss:

um den 30. eines jeden Monats

Herausgeber und V.i.S.d.P.:

Euregio Marketing UG

Hartmut Hermanns

Marc André Mainz

Süsterfeldstraße 83, 52072 Aachen

Mail: hh@euregio-aktuell.eu

Web: www.euregio-aktuell.eu

www.euregio-marketing.com

Chefredakteur Eifel: Bert van Londen

Redaktion & Anzeigenleitung:

Froitscheidter Str. 94, 52385 Nideggen

Tel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915

info@agentur-wortundbild.de

Redaktionelle Mitarbeit:

Beate Weiler-Pranter (bwp)

Manfred Schmitz (ms)

Marita Rauchberger

Fotografie & Copyright: by Bert van Londen, agentur Wort und Bild

Layout/ Gestaltung: Euregio Marketing UG

Druck: Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachen

www.druckservice-aachen.de

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Eifel

Eifelgefühl“ –

Die Gesamtregion Eifel als kulturelle Einheit

Brandneu: CD-Sampler mit frischer Musik und Kunst aus der Eifel

Region.

Es ist schon erstaunlich: In fast jedem

Eifelort kann man, wenn man sich

bemüht, einen oder mehrere kreative

Menschen, ja Künstler finden. Manche

gehen ihrer Kunst nach, weil sie es für

sich und ihr Lebensgefühl einfach brauchen und

manche, weil sie auch andere Menschen damit

erreichen wollen. Von den einen hat kaum ein

Mensch gehört und andere sind durchaus populär

und tummeln sich erfolgreich in der nationalen und

internationalen Szene.

Die Eifel in Sachen Kunst als eine Einheit im

Bewusstsein der Akteure, wie auch des Publikums

darzustellen, das ist die Mission von Barbara und

Horst Hültenschmidt. Kein leichtes Unterfangen,

aber die Hültenschmidts haben als erfolgreiche

Musikverleger ihre Kontakte zur Musikindustrie

nutzen können und sich so für eine musikalische

Bandbreite der „Gesamtregion Eifel“ stark

gemacht. Das Ergebnis ihrer Bemühungen kann

sich mehr als hören und sehen lassen. Ab Mitte

April erscheint die Musik-CD „Eifelgefühl“ mit

einem repräsentativen Querschnitt aktueller und

erfolgreicher Musiker, die ihre Lebensmitte alle

mehr oder weniger in der Eifel haben.

Zu hören sind Lieder von beispielsweise BAP,

Brings, Eifeljungs, Wibbelstetz, Sylvia Nels,

Eifelkinder und vielen anderen. Neben den tollen

Songs besticht das Album aber auch durch sein

sehr aufwändig gestaltetes Booklet, das gekonnt

und unterhaltsam auch auf Maler wie Paul

Siebertz, Schriftsteller wie Jacques Berndorf und

auch Kunsthandwerker der Eifel eingeht. So kommt

zum Beispiel Wolfgang Niedecken zu Wort, der

beschreibt, wie er seine Jugend in der Voreifel

verbrachte und mit seiner Schülerband sämtliche

Dorfsäle zwischen Meckenheim, Euskirchen und

Bad Münstereifel bespielte. Erinnert wird unter

anderem auch an Wolfgang Leonhard, Autor des

dramatischen Bestsellers „Die Revolution entlässt

ihre Kinder“, der in einem ehemaligen Bauernhaus

in Manderscheid lebte und 2014 im Alter von 93

Jahren verstarb.

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Eifel

Eifel aktuell stellte Horst Hültenschmidt, der Musiker wie Grönemeyer,

Wolfgang Petry, Jürgen von der Lippe, Stefan Raab, Die Prinzen, Nina Hagen

u. a. betreute, einige Fragen zu seinem Projekt:

EA: Warum der Sampler „Eifelgefühl“?

Die Eifel ist für uns Erholung pur, Entspannung und Relaxing. Das ist unser

Eifelgefühl in dem Erlebnis der verschiedensten kulturellen Formen. Daher

der Name „Eifelgefühl“. Vorausgehend für diese Idee war der Gedanke, die

Gesamtregion Eifel als kulturelle Einheit darzustellen, denn die Eifel ist besser

als ihr Image in der Öffentlichkeit. Wir haben uns als Eifelinteressierte auch

gemeinsam für die anderen Themen wie Malerei, Literatur und Kunsthandwerk

interessiert und einen von uns ausgesuchten Querschnitt dazu recherchiert und

das Ergebnis dessen, repräsentativ im Booklet platziert.

Gewinnspiel:

Gewinnen Sie bei Eifel aktuell eine der brandneuen CDs „Eifelgefühl“.

Dafür müssen Sie lediglich eine Karte auf den Weg bringen, auf

der Sie den Titel der CD schreiben müssen. Vergessen Sie bitte nicht

den Absender, Ihre Telefonnummer oder Mail-Adresse. Die ersten

zwei Karten gewinnen. Schicken Sie die Karte bitte an Eifel aktuell,

Redaktionsbüro: Froitscheidter Straße 92, 52385 Nideggen.

EA: Wie haben die angesprochenen Künstler auf Ihre Idee reagiert?

Manche Anfragen wurden negativ beantwortet, die sich dann aber am Ende

temporär auch nicht mehr als interessant erwiesen haben. Das Bekenntnis zum

Bezug Eifel fehlte manchmal dann doch. Aber größtenteils konnten wir uns

über die mehrheitlich positiven Einstellungen der Beteiligten zur Gesamtregion

Eifel freuen.

EA: Warum befinden sich im Booklet auch Hinweise auf Eifeler Maler etc.?

Das sehr aufwändige Booklet beschäftigt sich ausschließlich mit Malern,

Schriftstellern und Künstlern, musikalisch wie auch dem Kunsthandwerk, aus

längst vergangenen Tagen und der Gegenwart. Dieses den Menschen näher zu

bringen war uns ein echtes Anliegen, da die Eifel oftmals verkannt wird.

EA: Ab wann genau ist die CD im Handel erhältlich?

Ab Mitte April ist der CD Sampler erhältlich über Amazon, Verbände, Eifelshops,

Finanzdienstleister, Kommunen und als besonderes Präsent sogar bei der

Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien.

EA: Was kostet sie?

14,50 €

EA: Können Interessierte auf nachfolgende CD’s oder ähnliches hoffen?

Ja, wir arbeiten bereits an einer neu konzipierten Auflage „EIFELGEFÜHL 2“.

Man darf gespannt sein, weil die natürlich auch wieder einige Überraschungen

bereithält.

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Eifel

Designer Markus Leuschen auf seiner selbstgebauten Bank

Außergewöhnliche Outdoor-Objekte aus der Eifel

frog smile – Design, das Freude macht

Roetgen..

Frisch, sympathisch, modern – die Outdoor-

Objekte von Markus Leuschen fallen nicht

nur ins Auge und machen neugierig auf

mehr, sondern sind auch praktisch und

ergonomisch. Ein abstrahierter Hirsch wird zur

Garderobe, ein Frosch zum Tisch und die bequemen

Outdoor-Sitzmöbel, erinnern irgendwie an das

Spiel Mikado. Die Lust an Natur, Design und

Ergonomie haben alle Objekte aus dem Hause

„frog-smile“ gemeinsam. Wer sie sieht, stellt

spontan fest: „Ist doch eigentlich ganz einfach!“

Stimmt, alle Objekte bestehen aus individuell zugeschnittenen

Platten, die ineinander gesteckt und

verkeilt sind. Eine Schraube, Schweißung, Klebung

oder ähnliche Verbindung sucht man vergebens.

Alle Steckverbindungen sind demontierbar, so

dass sich im Winter alles Platz sparend verstauen

lässt. „frog-smile-Objekte müssen Hingucker

sein“, so der Entwerfer Markus Leuschen. Egal,

ob Sitzmöbel, Skulptur oder Gebrauchsobjekt,

in jedem Fall müssen Design, Ergonomie und

Funktion passen. Wetterbeständigkeit ist wichtig,

aber auch Freundlichkeit und Sympathie - am

liebsten mit einem Augenzwinkern. Manchmal

sind es nur Details, doch jedes Objekt wird

mit Konstruktionsdetails ausgestattet, die den

Betrachter erstaunen und erfreuen sollen - nicht

selten mit dem Ausspruch: „genial einfach, einfach

genial“.

Der Designer

Der Entwerfer, Markus Leuschen, Architekt

und Wirtschaftsingenieur, ist seit 1999 als

Prozessoptimierer in unterschiedlichsten

Produktionen unterwegs. Hier lernte er das

Laser- und Wasserstrahlschneiden kennen,

technisch aufwändige Schneidverfahren, die

vorwiegend zur Fertigung von Serienteilen in

Industrie und Mittelstand angewendet werden –

schöne Produkte sieht man hier eher selten.

Im Anfang war der Frosch ...

Im Jahr 2009 kam ihm die Idee, einen kleinen

Frosch, der schon seit einiger Zeit als Pappmodell in

einer Schublade lag, aus Stahl schneiden zu lassen.

Das Ergebnis hat überzeugt, und so mancher Frosch

steht inzwischen in den Gärten im Freundes- und

Bekanntenkreis. Weitere Skulpturen folgten: Kuh

mit Kalb, Hirsch und Kaktus.

Bänke und Sitzmöbel

Dann sollte es eine Bank sein – so bequem, wie

die alte Gartenbank der Großeltern, aber in neuem

Design mit moderner Technik umgesetzt. Sie heißt

“Wirbelsäule“. Elf verschiedene Bänke, Sessel

und Liegen gibt es inzwischen, nicht nur klassisch

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Eifel

Advertorial

geschwungen, auch geradlinig architektonisch.

Wenn einige Objekte auch lustig aussehen, sind sie

nicht weniger durchdacht. Die Raupe ist ergonomisch

geformt, und die Holzauflage lässt sich

mit wenigen Handgriffen entfernen. Der Korpus

besteht aus einem UV-stabilen, wetterfesten

Plattenmaterial, das auch für Gebäudefassaden

eingesetzt wird.

Wie ein Objekt entsteht

Es wird gezeichnet, viele Skizzen ..., viel Papier!

Erst danach geht es darum, die Designidee

konstruktiv auszuarbeiten. Ein zeitaufwändiger

Prozess, denn jetzt heißt es, Ergonomie, Stabilität

und Design zu vereinbaren – und das alles ohne

Schraube oder Klebung, alles nur gesteckt. Trotz

scheinbarer Einfachheit steckt der Teufel im Detail.

Um die erforderliche Stabilität zu erzielen, wird mit

Materialtoleranzen und Schnittgenauigkeiten im

Zehntel-Millimeterbereich gearbeitet – sonst wird’s

wackelig.

Die Ergonomie

Geht es um ein Sitzmöbel, gibt es noch eine zusätzliche

Anforderung – die Ergonomie! Bei der ersten

Bank wurde die Form der Sitzfläche nach Großmutters

bewährter Gartenbank nachempfunden. Bei

weiteren Sitzmöbeln sollte die Bequemlichkeit aber

noch gesteigert werden. Dafür muss die ganze

Familie, groß und klein, Probesitzen. Die Sitzform

wird so lange verändert, bis alle zustimmten und

die Ergonomie passte. Sobald die Einzelteile vom

Zuschnitt kommen, geht’s ans Finish. Je nach

Ausführungen müssen Oberflächen geschliffen oder

konserviert, Kanten handfreundlich gerundet, sowie

Hölzer zugeschnitten und lasiert werden. Jedes

Objekt wird in Abstimmung mit dem Interessenten

individuell kalkuliert und als Einzelstück angefertigt.

Verwendet werden neben Stahl auch hochwertige

Plattenwerkstoffe, wie Aluminium, HPL und Edelstahl.

Neben Kiefernholz, das in Standarddimensionen

eingesetzt wird, kommen auch Sipo und Eschenholz

als Sonderanfertigungen zum Einsatz.

Interessierte können die cleveren Outdoor-Objekte

von „frog-smile“ nach Terminabsprache besichtigen.

Eine gute Gelegenheit zur Besichtigung und

Kontaktaufnahme ist Donnerstag, 14. Mai 2015 in

Nideggen. Auf dem „HandFest“ wird auch Markus

Leuschen mit seinen Produkten zu sehen sein.

frog smile

Markus Leuschen

Steinbüchelstraße 11, 52159 Roetgen

Tel. 02471 25 46

Mobil. 0173 951 25 29

m.leuschen@frog-smile.de

www.frog-smile.de

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Eifel

Mitorganisatorin Dr. Elke Sprunkel neben Bürgermeister Peter Cremer

Künstler und Organisatoren präsentierten die Aktion „Kunst im Busch“. [Foto: bwp]

„Kunst im Busch“ – Generationen unterwegs

Heimbach.

Eine ganz besondere „Kunstmeile“ entsteht im

Landschaftsraum entlang der Rur. Vom 13. bis 28. Juni

verlegen sechs renommierte Künstler ihr Atelier unter

freien Himmel und werden an einem gut zwei Kilometer

langen Rundweg lebensgroße Kunstwerke aus Holz,

Betonkeramik und Stahl erschaffen. In Wald und Wiese

entstehen unter dem Motto „Kunst im Busch“ Skulpturen,

Plastiken und Installationen, die anschließend in den

Besitz der Stadt übergehen und auf Dauer den barrierefreien

Rundweg bereichern. Die bereits in der Nähe vom „Haus des Gastes“

installierten Skulpturen werden in die „Kunstmeile“ mit einbezogen.

Während der Entstehungsphase der einzelnen Objekte können Wanderer den

Künstlern über die Schulter schauen, mit ihnen ins Gespräch kommen und

die Entstehung der Werke Schritt für Schritt miterleben. „Die Idee zu diesem

Projekt entstand bereits 2012“, erläutert Dr. Elke Sprunkel vom Naturpark

Nordeifel. Mit ihrem Konzept „Naturpark der Generationen“ belegten sie beim

Landeswettbewerb „Naturpark.2015.Nordrhein-Westfalen“ den zweiten Platz

und können nun in der Region acht Vorschläge umsetzen, um – im Zeichen

des demographischen Wandels – Naturerleben für junge Familien, Senioren und

mobilitätseingeschränkte Menschen attraktiver zu machen.

In enger Kooperation mit der Internationalen Kunstakademie und der Stadt

Heimbach sind jetzt die Vorbereitungen für das Projekt „Kunst im Busch“

angelaufen. Bei einem ersten Zusammentreffen mit den Organisatoren stellten

die Künstler – Andreas Finke (Rheinbach), Holger Hagedorn (Pulheim), Martin

Kleppe (Flesten/Eifel), Dorissa Lem (Köln), Peter Nettesheim (Köln) und Monika

Otto (Krefeld) – anhand von 1:5-Modellen ihre Ideen vor. Zu sehen waren

Entwürfe für wetterfeste, zwei Meter hohe Stelen, Skulpturen und Figuren aus

Robinien-Holz, Modelle für Säulen und muschelartige Objekte aus Betonkeramik

und eine bunte, filigrane Installation, die sechs Meter hoch in den Himmel ragen

und sich bei Windströmungen bewegen wird. All diese Werke eint die inhaltliche,

materielle und formale Auseinandersetzung mit dem Thema Natur.

Bevor jedoch der erste Hammerschlag der Künstler ertönt, gilt es für den

Bauhof der Stadt eine logistische Herausforderung zu meistern. Damit die sechs

Kunstwerke sicher in der Natur aufgestellt werden können, müssen Fundamente

vorbereitet werden. Zudem müssen die „Freiluftateliers“ entlang des Rundwegs

mit Strom versorgt werden. „Ab dem 13. Juni kann die Öffentlichkeit dann

Tag für Tag erleben, wie sich die Werke entwickeln“, freut sich Heimbachs

Bürgermeister Peter Cremer auf den Beginn der ungewöhnlichen Kunstaktion.

„Das wird unsere Stadt weit über die Grenzen hinaus bekannt machen.“

Geräusche und Gerüche, unterschiedliches Licht und wechselnde Jahreszeiten

werden auf der „Kunstmeile“ demnächst zu immer neuen Seherlebnissen

führen, sind sich die Organisatoren sicher. „Im Gegensatz zu Museen sind diese

Objekte auch haptisch erlebbar, können und sollen angefasst werden“, betont

Akademiedirektor Professor Frank Günter Zehnder. Mit allgemein verständlicher

Beschriftung der Werke, Flyern, Infobroschüren und regelmäßigen Führungen

wird das Projekt zudem didaktisch begleitet.

Eine Fotodokumentation hält die unterschiedlichen Schaffensprozesse bis zum

fertigen Objekt fest. Gemeinsam mit den Modellen, Konzepten und kleineren

Kunstwerken der Akteure entsteht so eine Wanderausstellung durch die Region.

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Eifel

Advertorial

Fotos: Paul Düster

Informieren und amüsieren

Kreuzaus Geschäftswelt lädt zum verkaufsoffenen Sonntag ein

Kreuzau.

Wenn der Frühling Sonntag,

19. April 2015 wieder mit

milderen Temperaturen lockt, der

Radsportverein Düren mit seiner

82. Auflage von „Rund um Düren“ Radsportler und

Zuschauer ins Zentrum von Kreuzau zieht, dann ist

die Maßnahme, dass die vielen Geschäfte entlang

der Bahnhof- und Hauptstraße ihre Türen zwischen

12 und 17 Uhr ebenfalls öffnen, eine schöne

Möglichkeit, einen kurzweiligen Tag in Kreuzau zu

verbringen.

So vielfältig die einzelnen Geschäfte, deren Portfolios,

Produkte und Dienstleistungen sind, so bunt, unterhaltsam

und informativ versprechen die Stunden für

Besucher in Kreuzau zu werden. Nette Menschen

treffen, sich im bunten Gewimmel treiben lassen oder

konkrete Informationen zu einem lange geplanten

Kauf einholen, die gemeinsame Zeit für die Familie

nutzen, um auch endlich einen lang gehegten Kauf zu

tätigen und mit dabei zu sein, wenn die Radsportler

starten oder ins Ziel kommen – am 19. April 2015

sollten Interessierte einen ausgedehnten Besuch

in Kreuzau einplanen. Neben den eigentlichen

Rennen und dem Rahmenprogramm des RSV wird

es auch in diesem Jahr wieder eine große Verlosung

mit Preisen im Wert von 1.000 Euro geben. Für das

leibliche Wohl der Besucher sorgen die einheimischen

Gastronomiebetriebe und Einzelhändler.

Start und Ziel des Radrennens „Rund um Düren“ ist

in der Kreuzauer Hauptstraße 5-7.

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Eifel

„Prummetart“ oder „Prinzessin Laleli“ ?

Bei Familie Breuer dreht sich alles um Kinder, Backwaren

und Pferde

Strauch.

Im Hause der traditionellen Bäckerei Breuer

in Simmerath-Strauch dreht sich alles um

Backwaren – und Pferde. Von den insgesamt

vier Kindern steht bei dreien das Reiten und

alles rund um Pferde ganz hoch im Kurs. Lena (14

Jahre) und ihre kleine Schwester Lia (6 Jahre) verbringen

täglich viel Zeit mit den Tieren. Die ältere

Schwester Laura (22 Jahre) hat augenblicklich nicht

so viel Zeit für ihre Passion, wie sie gerne möchte,

und Bruder Lukas (20 Jahre) will nichts von Pferden

wissen. Er widmet sich ganz dem Fußball.

Auch die Eltern Jutta und Achim sind durch und

durch „Pferdejecke“. „Ohne die Pferde hätten

sich mein Mann und ich gar nicht erst kennen

gelernt“, schmunzelt Jutta Breuer. Um auf die

Pferde bestens eingehen zu können und um sich mit

Menschen austauschen zu können, die der gleichen

Leidenschaft frönen, ist die Familie von jeher Mitglied

beim Reit- und Fahrverein Eicherscheid. Dort wurden

auch alle reitenden Kinder der Breuers ausgebildet.

Beim ersten eigenen Ponykauf gefiel Lena

anfänglich keines der zur Verfügung stehenden

Pferde. Doch in der Ecke des Stalles stand dann

doch genau das Pferd, das Lena haben wollte:

Carlos, ein schwarzes Pony, das sehr frech,

unbändig und sehr speziell war. Klare Sache,

dass Lena am Anfang mehr Kontakt mit dem

Boden hatte, als auf dem Rücken des Tieres zu

sitzen. Letztlich bändigte das junge Mädchen den

Wildfang aber doch. „Carlos hat irgendwie einen

ähnlichen Charakter wie Lena“, sagt Mutter Jutta

und alle müssen lachen.

Sportliche Leidenschaft

In Lenas Reiterlaufbahn folgten Carlos noch fünf

bis sechs weitere Pferde, die sie auf ihrem Weg

weiter brachten. Aktuell reitet sie die beiden

Stuten Lilly und Ilvy, beides Großpferde für den

Springsport, denn Lenas ganzes Herz gehört dem

Springsport. Mit den Ponys konnte sie zusammen

mit dem Eicherscheider Reit- und Fahrverein

den Kreispokal gewinnen. Inzwischen zieren so

manche Schleife und Pokale ihr Jugendzimmer.

Aber, wie das so im Sport ist: auf Erfolgen ruht

auch Lena sich nicht lange aus, weil sie ihre

eigenen Ziele immer wieder neu anpasst und

höher setzt. Im Augenblick bereitet sie sich auf

die ersten Starts der Springprüfungen der Klasse

L vor. „Dafür muss ich regelmäßig Dressurreiten

10


Eifel

und ein bis zweimal in der Woche Trainingsstunden absolvieren. In der Saison

bedeutet das für Lena, dass an fast jedem Wochenende Turnier stattfinden.

Fanden diese anfänglich noch in der näheren Umgebung statt, so werden die

Anfahrtswege inzwischen immer länger. „Ängstlich bin ich nicht“, so Lena

„aber gegen meine Angespanntheit muss ich schon noch ankämpfen. Doch

bei einer guten Platzierung hat sich dann die Mühe gelohnt.“

Hoffnungsvoller Pferdenachwuchs

Am Ende ihrer Springkarriere, wird Springstute Dolly nun zur familieneigenen

Zucht herangezogen. „Das machen wir nur, um geeignete eigene Sportpferde

für die Zukunft zu haben“, erklärt Jutta Breuer.

Seit kurzer Zeit ist der Stall der Breuers noch öfter als sonst Anlaufstelle der Familie,

denn dort wartet inzwischen ein neugeborenes Fohlen auf die Pferdebegeisterten.

Um dessen Namen wird derzeit mit harten Bandagen in der Familie gerungen.

Während die Kinder „Prinzessin Laleli“ (die drei Anfangsbuchstaben der

Mädchennamen) favorisieren, setzt Vater Achim, Bäcker aus Leidenschaft, ganz

auf den Namen eines Gebäcks. Beispielsweise „Prummetart“. Schon klar, dass

die unterschiedlichen Geschmäcker eine gewisse Portion Konfliktpotenzial in sich

bergen. Und da die unterschiedlichen Vorstellungen und Wünsche unüberbrückbar

scheinen, spricht Papa Achim ein „Machtwort“ in der Angelegenheit. „Wir freuen

uns über Vorschläge der Leserinnen und Leser von Eifel aktuell. Vorausgesetzt, der

Name fängt mit einem P an und beschreibt ein Gebäck.“

11


Eifel

Unter dem Titel “fridhill & friends” möchte die schwedische Sängerin Pia Fridhill

eine neue Konzertreihe im Naturzentrum Eifel etablieren. Bild: Fridhill

Christina Lux ist der erste Gast in der neuen Konzertreihe

von Pia Fridhill. Bild: Thorsten Wingenfelder

Neue Konzertreihe „fridhill & friends“ startet im April

Erster Gast der jeweiligen Doppelkonzerte im Naturzentrum Eifel ist die Sängerin und

Gitarristin Christina Lux

Nettersheim.

Die neue Konzertreihe „fridhill & friends“ ist eine Initiative

der in Kall lebenden, schwedischen Sängerin Pia Fridhill.

Das Publikum bekommt zwei Künstler an einem Abend zu

hören und der von Pia Fridhills Band eingeladene Gast-

Künstler lernt dessen Eifeler Publikum kennen, eine Art

Publikumstausch unter Künstlern. Gleichzeitig wollte Fridhill

die schon in 2007 bei „Möbel Brucker” in Kall initiierte Reihe wieder aufleben

lassen. Damals trat das Pia Fridhill Trio mit Joscho Stephan im Doppelpack auf

bis die Initiative mit dem Event „Kaller All-Stars“ nach nur wenigen Konzerten

endete. Konzerte, die bei vielen bis heute noch in Erinnerung geblieben sind.

Das Pia Fridhill Quartet bietet in der ersten Hälfte des Konzerts Songs aus

dem eigenen Genre Elch-Pop: groovigen Jazzpop verwurzelt in Pias nordischer

Heimat. Im zweiten Teil tritt die charismatische Songschreiberin Christina

Lux auf. Mit ihrer tiefen, sinnlichen Stimme, rhythmischem Gitarrenspiel und

innigen Texten beeindruckte sie die schwedische Sängerin und sicherte sich

somit den ersten Platz in ihrer neuen Reihe. Zum Ausklang versprechen die

Künstler eine kleine „Jam Session“, bei der jeder Musiker und jede Musikerin

mitmachen kann.

Das Konzert findet am Samstag, 25. April, 20 Uhr, im Holzkompetenzzentrum,

Urftstrasse 2-4 in Nettersheim. Karten im Vorverkauf können bereits seit dem

9. März für 18 Euro in der Buchhandlung Lesezeichen, Nettersheim und in der

Buchhandlung Pavlik in Kall erworben werden, oder unter www.piafridhill.de

bestellen. An der Abendkasse kosten Karten 20 Euro. Vorreservieren unter

0 24 41/7 77 79 66 (AB) oder per E-Mail an info@piafridhill.de.

Weitere Informationen unter www.piafridhill.de

(epa)

12


Eifel

Advertorial

Authentisch, profund - sympathisch

25 Jahre Antiquitäten & Curiositäten in der Eschbachstrasse

Monschau.

Seit einem Vierteljahrhundert

finden Kunden bei Helmi und

Hubert Lück ein vielseitiges

und interessantes Angebot an

Antiquitäten und ungewöhnlichen

Objekten. Hierzu gehören

eine große Auswahl an altem

Glas, Porzellan, Büchern, Silberwaren, Grafiken,

Schmuck und vieles andere, wie auch Kuriositäten

aus vergangenen Epochen. Für das Ehepaar Lück

bedeutet der Erwerb dieser Gegenstände einen

ganz besonderen Reiz. Deshalb verbringt es viel

Zeit auf Reisen, die immer zu Entdeckungs- und

Einkaufsfahrten werden. So erwarben sie auf

einem Pariser Antiquitätenmarkt beispielsweise

eine Kristallkaraffe des 19. Jahrhunderts aus dem

ehemaligen, bekannten Aachener Nobelhotel

Nuellens. Über die feinen, eingeschliffenen

Ansichten des Hotels und des gegenüberliegenden

Elisenbrunnens können sich die Lücks immer

noch erfreuen. „Wir achten vor allem auf die

Authentizität, da immer mehr Nachahmungen und

Fälschungen auf den Markt kommen.“ Wer bei

„Antiquitäten & Curiositäten“ in der Monschauer

Eschbachstrasse einkauft, der erfährt dabei auch

immer alles Wissenswerte und die dazugehörigen

historischen Hintergründe. „Jedes Teil hat seine

Geschichte“, so Helmi Lück. „Unser Anliegen ist

immer, diese Geschichten zu ergründen, sei es

durch eine umfangreiche Fachliteratur oder durch

Museumsbesuche.“

Die vielen Objekte im Geschäfts- und Wohnhaus

des Lücks, fanden im Laufe der letzten 25 Jahre

ihre neue Heimat in der ganzen Welt. Von Kanada

über die USA bis Australien und Neuseeland

oder Russland. Der größte Teil ihrer Kundschaft

kommt hingegen aus dem benachbarten Ausland

wie den Niederlanden und Belgien. Für Helmi

Lück, eine gebürtige Bayerin mit einer besonderen

Leidenschaft für altes Glas, die schon sehr

früh ein Diplom für Antiquitätenkunde in Paris

erwarb, ist der Umgang mit internationalem

Publikum eine Herzensangelegenheit und ständige

Herausforderung. Hubert Lück, ein waschechter

Monschauer, dessen besonderes Interesse alten

Grafiken gilt, plante nach seiner 30-jährigen

beruflichen Tätigkeit in Frankreich und den USA,

die Rückkehr ins elterliche Haus nach Monschau.

Gleich zu Anfang gehörten etliche alte Möbel und

Antiquitäten – und das bis heute – zur Ausstattung

der Wohn- und Geschäftsräume. „Somit waren die

Grundsteine für einen aktiven Ruhestand gelegt“,

blickt das Ehepaar zurück. Aus ihrem anfänglichen

Versuch hatte sich schnell eine Unternehmung

entwickelt, die zu einem festen Bestandteil der

Eschbachstrasse geworden ist.

13


Eifel

„Nur Bekloppte an Bord“

Laienspielgruppe „Lampenfieber“ begeisterte mit

einem turbulenten Dreiakter

Vossenack.

Die Laienspielgruppe „Lampenfieber“

Vossenack führte die Komödie

„Stress im Champus-Express“ von

Bernd Spehling an vier Tagen im

Dorfgemeinschaftshaus in Vossenack unter großem

Applaus der ca. 800 Besucher auf.

„Ich habe das Gefühl, dass nur Bekloppte

an Bord sind. Alles ist besser, als der Stress

im Champus-Express.“ Diese Worte von der

schnippischen Bistrokellnerin Gertrud, die

von Liselotte Helwig hervorragend dargestellt

wurde, beschreiben sehr passend den Inhalt

dieses turbulenten Dreiakters.

Während der Fahrt mit der Rurtalbahn von Linnich

nach Heimbach treffen die unterschiedlichsten

Charaktere aufeinander: die Pathologin Prof.

Dr. Petra Pieper (Inge Braun), die ältere Dame

Liselotte (Erna Kreutz) mit ihrem Enkel Harvey

mit seinem Ruhrpottdialekt (Andreas Kern),

ein Versicherungsmakler (Alois Prinz) und ein

Radsportler (Andreas Braun) sorgen für ordentlich

Furore. Auch mit dem äußerst amüsanten

Schaffner Wischnewski (Hermann-Josef Kirch),

und der Zugchefin Gesine Grube-Steckel (Heike

Kreutz) und der Reinigungskraft Ilse Oppendung

(Annette Vieth) geht es an Bord sehr turbulent zu.

Das Räuberpärchen Kati (Michaela Busch-

Rüttgers) und der schusselige Rudolf Rommel

(Hagen Goebel) plant, während der Fahrt die

Kasse des Bistros auszurauben und anschließend

mit dem Geld zu verschwinden. Also bedrohen

sie maskiert die arme Gertrud: „Hände hoch,

das ist ein, ähm, Dings.“ Sichtlich nervös kramt

Rudolf Rommel einen Spickzettel heraus. „Das

ist ein Überfall, Kohle her.“ Das Räuberpärchen

erbeutet das Geld aus der Bistrokasse und will

am einzigen Zwischenhalt in Zerkall aus dem Zug

fliehen. Doch eine Betriebsstörung vereitelt den

Plan der beiden, die sich weiterhin unerkannt als

Passagiere an Bord befinden.

Die Beute wandert vom Verbandskasten in

den Mülleimer, danach in den Koffer des

Versicherungsmaklers und schließlich in den

Kühlschrank des Bordbistros. Die Kellnerin entdeckt

das gestohlene Geld und schmuggelt es mit Hilfe

der Reinigungskraft aus dem Champus-Express. Sie

haben die Arbeit „mit den Bekloppten“ an Bord

satt und wollen sich mit der Beute ein schönes

Leben machen. Das Durcheinander wird beendet,

als der kopflose Polizist Axel Zöllner (Andreas

Braun) und seine Kollegin Anne Kleinfeld (Sarah

Koll) die Kleidung des Räuberpärchens findet und

beide damit entlarvt.

Am Ende war der Applaus groß. Das Theaterstück

wurde sehr amüsant von Regisseurin Marita Bauer

in Szene gesetzt. Besonders die authentische

Rollenverkörperung durch die Schauspieler und die

technisch aufwändige Kulisse – mit einer vorbeiziehenden

Landschaft, den Tunneldurchfahrten

und Lautsprecherdurchsagen, fanden großen

Anklang.

14


Eifel

Advertorial

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt:

Georg Zumbrägel übernimmt den Nahkauf Huben

Schmidt.

Nach 51 Jahren unter der Leitung von

Gerda Huben und Familie legt das

Traditionshaus „Nahkauf Huben“ die

Geschicke vertrauensvoll in die Hände

von Georg Zumbrägel. In ihm fand Gerda Huben

einen optimalen Nachfolger.

Alles Liebgewonnene und Gewohnte wird Georg

Zumbrägel auch in Zukunft für seine Kunden

sicherstellen. Das Lebensmittelgeschäft ist weit

mehr, als ein Geschäft – es ist einer der wichtigsten

Kommunikationspunkte in Schmidt.

Künftig wird es im Nahkauf Zumbrägel auch

Frischfleisch geben. Das finden die Kunden nicht

lose in der Auslage der Fleischtheke, sondern

in handelsüblichen, abgepackten Portionen.

Besondere Bestellungen werden selbstverständlich

auch vom Team Zumbrägel umgesetzt. Im bereits

gut bestückten Frischebereich wird es bei Obst und

Gemüse Mitte bis Ende Mai ebenfalls Änderungen

geben. „Das Team bleibt wie es ist“, verspricht

Georg Zumbrägel. „Es wird darüber hinaus noch

eine zusätzliche Kraft dazu kommen.“

Im Nahkauf Zumbrägel wird man selbst bei

ausgefallen Wünschen fündig. Neben dem

reichhaltigen Lebensmittelangebot bietet das

Geschäft eine Poststation, einen Getränkehandel,

ein ungewöhnlich großes Angebot an Zeitungen

und Magazinen, Büchern sowie Schreibwaren-,

Hygiene- und Dekorationsartikeln. In Planung

ist eine „Eifelecke“ mit besonders hochwertigen

Artikeln aus der Region. „Wir möchten auch

unseren touristischen Gästen eine interessante

Auswahl vor Ort anbieten“, so Georg Zumbrägel.

Seine künftigen Fleischangebote wird er als

Werbeflyer über die Wochenzeitungen verteilen.

Getränke für Feste und Feierlichkeiten wird es

weiterhin auf Kommission geben.

„Was alle Beteiligten in den letzten Wochen

geleistet haben, ist großartig. Wir haben einen

fließenden Übergang mit vielen neuen Ideen

geschaffen. Ich freue mich, wenn mir auch Gerdas

Stammkunden die Treue halten“, wünscht sich der

neue Ladenbesitzer, der sich weit über Schmidt

hinaus bereits einen guten Namen mit seinem

Partyservice erarbeitet hat.

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.

Sa.

So.

8.00 bis 12.30 Uhr

14.00 bis 18.30 Uhr

8.00 bis 13.00 Uhr

10.00 bis 12.00 Uhr

15


flickr.com by mac_filko

Eifel

Der Highlandman von Kalterherberg

Highland Man, so heißt die erste CD, die Georg Kaiser aus

Kalterherberg im Jahr 2013 aufgelegt hat. Stücke wie „Guardian

Angel“, „Cry For Freedom“ sind darauf zu finden. Auch das

Stück „On The Battlefield“, das gerade vor einigen Wochen in

Zusammenarbeit mit dem Münstereifeler Liedermacher Hubert Jost und der

Gemünder Galerie „Eifel Kunst“ auf Youtube als Video erschienen ist, befindet

sich auf dem Silberling. Ein Jahr darauf folgte die CD „Here again“. Auf

der Scheibe findet man neben „Fisherman´s Bar“, einem Ohrwurm, auch

Romantisches wie „Just A Love Song“ oder Nachdenkliches wie „To You My

Friend“. Alle 12 Songs stecken voller Überraschungen und jetzt arbeitet er

schon an seinem dritten Album. Man darf gespannt sein.

Wer hätte das gedacht, als Georg als kleiner Junge im Alter von sechs Jahren

zum Akkordeon griff und seine ersten Erfahrungen mit einem Instrument

machte. Er lernte darauf zu spielen, es kamen noch weitere Instrumente im

Laufe der Zeit dazu, bis er im Alter von 17 Jahren zur Gitarre griff und für einige

Jahre in das Genre der Rockmusik tauchte. Keine Geringeren als Jimi Hendrix

und Rory Gallagher waren ihm dabei ein deutliches Vorbild. Als aktives Mitglied

einer Band tourte er durch die Eifellande. Nach 25 Jahren Rockmusik suchte

er neue Herausforderungen und fand sie anlässlich eines Konzertbesuches bei

seiner Lieblingsband „Galleon“ im Genre des Irish- und Scottish-Folk. Gitarre,

Bluesharp und Irish-Whistle waren fortan seine Lieblingsinstrumente.

Handmade in Kalterherberg, so kann man seine Musik beschreiben, denn der

Solokünstler schreibt und komponiert seine Stücke selbst. Irische und schottische

Weisen erinnern an Pubs und Häfen und zaubern fantastische Bilder von

grünen irischen Hügeln, die das Meer küssen, vor Augen. Schottische Seen,

umgeben von Mystik bringt er seinen Zuhörern ganz nah und nimmt die Fans

mit auf seine keltischen Reisen. Ausgesprochen feine Songschreiberqualität, die

Kaiser bei seinen Konzerten zum Besten gibt. Über 100 eigene Stücke hat er

bisher geschrieben und die kommen bei seinen Fans sehr gut an. Bei 40 bis 50

Konzerten im Jahr tritt er nicht nur in seiner geliebten Eifel auf, sondern fährt im

Umkreis von 150 – 200 km nach Bonn, Köln, Düsseldorf bis ins Münsterland.

Auch im benachbarten Belgien ist Georg Kaiser zu erleben.

Kaiser sagt selbst von sich, dass er in die Musik verliebt ist, sieht sie als entspannenden

Ausgleich zum Berufsalltag und erklärt, dass es für ihn nichts Schöneres

gibt, als Musik zu machen und ganz tief in ihr zu versinken. Dabei kommt es

ihm nicht drauf an, ob er vor großem oder vor kleinerem Publikum spielt. Er, der

mit Leib und Seele Musiker ist, verzaubert die Menschen in großen Konzertsälen

genauso, wie er es liebt, vor kleinerem Publikum aufzutreten. Die virtuose Musik

des charmanten Songwriters verführt zum Tanzen – ganz so, als wäre man in

einem irischen Pub. Wenn seine Fans mitmachen, mitsingen und mitklatschen,

berührt ihn das sehr. Dann spürt man, dass er eins wird mit seinen Songs.

Schon beim Schreiben seiner Stücke hat er das Ohr fest am Herzschlag der

keltischen Musik. Ein wenig scheinen seine Lieblingsbands „Runrig“ und „The

High Kings“ bei den Gigs durchzublinzeln, aber bei genauem Lauschen, findet

16


Eifel

flickr.com by Raphael Schön

man nur durch und durch gute „Kaisermusik“.

Sein eigener Stil, der sich wie selbstverständlich

in das Genre seiner Vorbilder einreiht, überzeugt

mit einem soliden Klanggemälde und hat gut und

gerne internationales Format. Die Besucher seiner

Konzerte danken es ihm mit begeistertem Applaus.

Fragt man Georg Kaiser nach seinen Plänen, dann

strahlt er und verspricht, weiterzumachen. Man

kann also auf so manchen schönen Abend mit ihm

hoffen. Zu seinen Plänen gehören weitere Alben.

Er arbeitet mit seiner kleinen Crew an weiteren

Youtube-Auftritten und freut sich ganz besonders

auf Cork in Irland, denn dort wird er auf Grund

einer Einladung in einem Irish Pub seine Musik

präsentieren. Und ganz sicher wird er uns mit vielen

neuen handgemachten Musikstücken überraschen.

Es klingt schon fast wie ein Versprechen, wenn er im

Brustton der Überzeugung sagt, dass es unheimlich

Spaß macht. Wer wissen will, wann und wo seine

nächsten Auftritte sind, findet die Informationen

auf seiner Homepage:

http://www.irish-folk-and-more.de/Home

Dort kann man auch einige seiner Songs hören.

17


Eifel

Eine Teamleistung, die beeindruckte

Kulturrucksack-Projekt „Musical“ am Michael Gymnasium Monschau

Monschau.

Die rhythmische Aufforderung des Publikums nach

einer Zugabe zeichnete Erlösung auf die Gesichter der

Musicalakteure, die die Premiere in der fast vollbesetzten

Aula des Michael Gymnasiums in Monschau

feierten. Die 25 Schülerinnen und Schüler erlebten in

den vergangenen fünf Monaten alle Höhen und Tiefen

einer Musicalproduktion. Im Rahmen des durch das Land NRW geförderten

Projektes „Kulturrucksack“ boten die beiden Journalisten und Musiker, Daniel

Wiegand und Bert van Londen, bereits zum zweiten Mal ein Musikprojekt

an dem Monschauer Gymnasium an. Nach einem Songwriter-Workshop mit

Eigenkompositionen über das Monschauer Land im vergangenen Jahr, legten

die beiden Kursleiter die Messlatte in diesem Jahr noch etwas höher: Ein

aktuelles Musical aus der Feder von Daniel Wiegand. „Gelungene Generalprobe“,

so der Titel des Musicals, bietet jede Menge Platz für die Talente der Schüler.

Neben aktiven Gesangs- und Schauspielrollen fanden sich auch versierte Kräfte

für Bühnentechnik, Choreographie und das, was sie selber Organisationsteam

nannten. Dort flossen während der ganzen Monate alle wichtigen Fäden zusammen.

„Es war unglaublich, wie engagiert und selbstständig die jungen Künstler

sich in das Projekt eingebracht haben“, so die beiden Kursleiter. Obschon sich

für das Musical auch einige alte Bekannte aus dem Kulturrucksack-Projekt

des vergangenen Jahres eingefunden hatten, so bestand das Gros der aktuell

Beteiligten aus mehrheitlich neuen Gesichtern und es brauchte seine Zeit, bis

man sich aneinander gewöhnte. „Es war toll zu sehen, wie wir alle in kurzer Zeit

zusammenwuchsen und ein echtes Team wurden“, so Daniel Wiegand.

Die Thematik des Stückes fiel bei den Jugendlichen, die sich aus den Klassen 6, 7

und 8 rekrutierten, von Anfang an auf Begeisterung. Eine Girlgroup, die „Sisters in

Destiny“, stehen kurz vor ihrem musikalischen Durchbruch. Sie dürfen in einer TV

Show performen und ihren neuen Song vorstellen. Damit ergreifen sie die Chance

nicht nur auf sich, sondern auch auf aktuelle Umweltprobleme aufmerksam zu

machen. Soziale Konflikte und eine Liebesgeschichte inklusive. Die sechs jungen

Mädchen, die wie Pech und Schwefel zusammenhalten, werden auf ihrem Weg zum

Erfolg auf einige Geduldsproben gestellt. Nicht nur die Moderatorin der TV Show

entpuppt sich als falsche Schlange und macht es den Mädchen schwer, sondern

auch die Frontsängerin Jay wird mächtig aus der Bahn geworfen. Aber, wie das so

oft in Musicals ist: am Ende wird alles gut und der Auftritt der Girlgroup wird ein

voller Erfolg. Im Stück und auch im richtigen Leben. Damit ein jeder der begeisterten

jungen Künstler, die dazu gewillt waren, eine Gelegenheit bekam, eine größere

Rolle zu spielen, wurde das Ensemble in zwei Gruppen geteilt. Für jede der beiden

Aufführungen mit einem eigenen Gesangs- und Schauspielteam.

Die beiden Kursleiter, die schon seit Jahren mit unterschiedlichsten Kunstprojekten

an vielen Schulen und Kindergärten der Städteregion Aachen tätig sind, fühlen

sich gerade nach dem Musical mit den Schülerinnen und Schülern des Michael

Gymnasiums in ihrer Mission bestätigt. „ Unser Einsatz lohnt sich schon alleine

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18


Eifel

deshalb, weil wir es mit unseren Projekten schaffen, die Kids für die Dauer

unserer Zusammenarbeit ein wenig von ihren digitalen Kommunikationsmitteln

wie beispielsweise Handys, wegzulocken und sich dem realen Leben zu stellen.

Das Leben kann nämlich auch ganz ohne digitale Hilfsmittel schön und interessant

sein“, resümiert Bert van Londen. Nachdem nun alle Aufregungen und das

Lampenfieber verflogen sind, wünschen sich alle Beteiligte nur noch eines: dass

es für ein weiteres Musikprojekt ein Wiedersehen gibt.

Die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler: Hannah Jansen, Anna Lena Münch,

Sofie Schiffer, Eva Bäcker, Julia Brandenburg, Annika Mathar, Maximilian Ziemons,

Hannah Strang, Dana Nießen, Lisa-Marie Joye, Julia Weppner, Nina Retzlaff,

Heiko Valentin-Krebs, Julia Koll, Naja Boekholt, Julia Reitz, Tim Kleynen, Masha

Boekholt, Lea Pleines, Caroline Schmidt, Larissa Ziemons, Zoe Maxine Schmidt,

Maya Woisch, Svenja Förster und Anna-Luisa Jansen.

19


Eifel

Koch Christian bittet zu Tisch: Andrea Mießen-Comuth (stehend, rechts) und Mitbewohner des Helena-Stollenwerk-Hauses lassen sich nicht lange bitten. Foto: Manfred Schmitz

Inklusion – der Schlüssel für ein erfolgreiches Miteinander

Hobbykoch Christian Breuer konzentriert sich auf seine Stärken und Leidenschaft

Nordeifel.

Christian Breuer muss sich sputen.

Schnell schmeckt er noch die Speisen

ab, die er gleich servieren wird. Ein

lecker-würziger Wurstsalat steht heute

auf der Menükarte des Simmerather Helene-

Stollenwerk-Hauses. Gleich werden hungrige

Heimbewohner in den Speiseraum stürmen, um

zu schmecken, was ihr kreativer Küchenmeister

Christian da wieder Gutes angerichtet hat. Der

junge Höfener ist mit dem Handicap Down-

Syndrom behaftet und ist doch ein Paradebeispiel

für Arbeitslust und Schaffenskraft, die einen so

genannten behinderten Menschen zum absolut

vollwertigen, leistungsfähigen Mitglied unserer

Gesellschaft macht. Christian ist ein Fall gelungener

Inklusion. Ein gedeihliches Miteinander von

Menschen mit und ohne Handicaps ist im Helena-

Stollenwerk-Haus rund um die Uhr gelebte Praxis.

Schnell wird bei einem Besuch der Einrichtung

klar, dass der Tagesablauf und die Gestaltung

vom Schicksal benachteiligter Bewohner, die in

bewundernswerter Weise ihr oft hartes Los in

Gemeinschaft anderer Betroffener tragen, eindrucksvoll

meistern. Christian (24), besucht unter

der Woche tagsüber die Imgenbroicher Caritas-

Werkstätten und kehrt nach vollbrachtem Tagewerk

ins Elternhaus nach Höfen zurück. „Er begleitet dort

vorbildlich alle anfallenden Tätigkeiten hauswirtschaftlicher

Arbeit – vom Kehren, Putzen, bis zum

Geschirrspülen. Am liebsten aber trägt Christian die

Kochmütze“, so Andrea Mießen-Comuth. Sie kennt

ihren „Maître“ genau, schließlich geht der doch

jeden Mittwoch beruflich „fremd“. Dann nimmt er

mit Engagement, handwerklichem Geschick und

sichtlicher Begeisterung eine von der Caritas ins

Helena-Stollenwerk-Haus ausgelagerte Tätigkeit

wahr, „die er optimal ausfüllt“ (Mießen-Comuth).

Christian lebt seit zehn Jahren caritativ betreut

und von Fachkräften umsorgt. „Koch zu sein“,

beobachtet die Einrichtungsleiterin seit langem,

„bereitet Christian eine Riesenfreude. Er ist ein

durch und durch kommunikativ-sozialer Typ, trägt

das Herz auf dem rechten Fleck und ist voll optimistischer

Empathie. Er schenkt uns jeden Mittwoch

ein herzliches Lachen und ist fester Bestandteil

unseres Hauses. Er ist zufrieden, wenn es uns

allen gut schmeckt. Wir freuen uns jedes Mal

aufs Neue, ihn zu sehen“. „Es ist das Ziel aller

an der Maßnahme Beteiligten, gebrechlichen

Mitmenschen sinnvolle und nützliche Aktivitäten zu

vermitteln“, erläutert die Leiterin. Christian werde

bis zum Auftischen jeder - auch vom äußeren

Erscheinungsbild perfekten - Mahlzeit von einer

hauswirtschaftlich geschulten Fachkraft begleitet.

Christians Schwester Katja ist 21 und ebenfalls

im Helena-Stollenwerk-Haus angestellt. Diese

Konstellation, so die Heimleitung, sei eine gute

gegenseitige Ergänzung: „Christian bereichert

uns! Seine Hilfsbereitschaft, Fröhlichkeit und

Einfühlungsvermögen machen ihn zum ‚stillen

Helden‘, wie auf unserer Homepage zu lesen

ist.“. Und in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift

„Vinzenz-Blick“ ist dem vitalen und tatkräftigen

Nordeifeler ein ganzes Porträt gewidmet. Mießen-

Comuth: „Seine Arbeitsinitiative ist nicht befristet

und kann sogar ausgeweitet werden!“

(M.S.)

20


Eifel

Advertorial

Modern leben in historischem Gemäuer

Barrierefreie Eigentumswohnungen in ehemaliger Jugendherberge

Nideggen.

In unmittelbarer Nähe des historischen

Stadtkerns der romantischen Herzogstadt

Nideggen, in der Rather Strasse, steht

die ehemalige Jugendherberge der Stadt.

Generationen von Schülern und Gästen

verbinden mit dem in den 20 Jahren des

letzten Jahrhunderts errichteten Gebäudes

unvergessliche Zeiten. Kissenschlachten oder der

Geruch von Bohnerwachs bleiben nun lediglich

schöne Erinnerungen, denn in den ehrwürdigen

Mauern entstehen 22 komplett entkernte und neu

aufgebaute Eigentumswohnungen, die sich in einer

neu errichteten Wohnanlage befinden.

Ob Außenfassade in Naturstein mit farblich

angepasster Verputzung, Dacheindeckung mit dunkelfarbigem

Dachstein – die Wohnanlage hat einfach Stil.

Die Wohnungen sind überwiegend barrierearm und

Rollstuhlgerecht sowie mit moderner Heizungsanlage

und Solarsystem ausgestattet. Jede der 22 Wohnungen

hat einen Balkon oder eine Terrasse. Am Ende der

gepflasterten Zuwegung warten PKW-Stellflächen,

Carpots und eventuell Garagen auf die Bewohner. Eine

hydraulische betriebene Aufzugsanlage, Bäder mit

wandhängendem WC, formschönen Badheizkörper

und ebenerdiger Dusche ermöglichen bestmögliche

Mobilität, auch dann, wenn es mit dem Laufen und

der Beweglichkeit nicht mehr so gut klappt.

Einige der 22 Eigentumswohnungen stehen

noch zum Verkauf. Die Wohneinheiten werden in

1- bis 3-Zimmerwohnungen mit Wohnflächen

von 43m 2 bis 105m 2 angeboten. Neben qualitativ

hochwertig verbauten Materialien, traumhafter

Lage, Barrierefreiheit und allen Annehmlichkeiten

moderner Bauweisen, überzeugen die Wohnungen

mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

„Selbstverständlich können spezielle Kundenwünsche

vor dem Erwerb einer Wohnung

berücksichtigt werden“, verspricht Achim Esser,

gebürtiger Nideggener und Geschäftsführer von

Esser-Immobilien.

„Wir vermitteln Zufriedenheit“

Esser Immobilien beschäftigt sich seit 2001 mit

dem Verkauf und der Vermarktung von Immobilien

im Kreisgebiet von Düren und darüber hinaus.

„Diskretion und professionelle Abwicklung sind bei

uns selbstverständlich. Wir nehmen uns gerne Zeit

für Sie und stehen Ihnen bei allen Immobilienfragen

zur Verfügung.“

Esser Immobilien

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21


Eifel

10 Jahre Baumesse Aachen

Jubiläumsmesse startet vom 8. bis 10. Mai auf dem CHIO-Gelände in und um die Albert-

Vahle-Halle – Alles zu den Themen Bauen, Wohnen, Sanieren und Energie

Zum 10-jährigen Bestehen der ABIT GmbH ist und bleibt

die Baumesse Aachen mit weit über 100 Ausstellern die

größte Veranstaltung rund um Immobilien, Bauen, Wohnen,

Sanieren und Energie in der Region. „Wir sind ein Stück weit

stolz darauf, dass wir mit dieser Veranstaltung weit über

die Grenzen Aachens hinaus eine Informationsplattform

geschaffen haben, die jedes Frühjahr über 10.000 Besucher aus der ganzen

Euregio und aus dem In-und Ausland anlockt“, sagt Messeorganisator und

ABIT-Geschäftsführer Daniel Hornemann mit Fug und Recht.

Seit dem letzten Jahr hat sich Hornemann mit seinem Team etwas Besonderes

einfallen lassen, denn am Eröffnungstag findet innerhalb der Messe der

IMMOBILIEN-FREITAG statt. In der Mitte der Halle 1 gibt es eine Sonderfläche,

auf der sich rund 20 regionale Immobilienmakler präsentieren. Diese

Sonderaktion ist auf den Freitag begrenzt und zielt insbesondere auf den Kauf

und Verkauf von Bestandsobjekten ab. Kaufinteressierte Besucher können sich

direkt beim Makler über seine Immobilien informieren. Eigentümer, die ihre

Immobilie verkaufen wollen, finden am IMMOBILIEN-FREITAG ganz sicher ihren

passenden Ansprechpartner. Begleitend dazu sind die Öffnungszeiten geändert,

denn am Freitag ist die Messe von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

10 Jahre Baumesse Aachen

8.-10. Mai 2015

Daniel Hornemann, Geschäftsführer der ABIT GmbH, stellt die Vorzüge der

hochinformativen und attraktiven Veranstaltung auf dem CHIO-Gelände

heraus: „Die Aussteller der Baumesse Aachen profitieren von unserem

bewährten Marketingkonzept, das ihnen innerhalb kürzester Zeit viele neue

Kunden bringen kann. Auf der Baumesse Aachen werden Kontakte geboren

und Geschäfte gemacht. Hier können sich die regionalen Unternehmen aus dem

Bauhaupt- und –nebengewerbe sowie aus dem gesamten Immobilienbereich

persönlich dem Kunden vorstellen. Auf diese Weise demonstrieren sie Ihre

Leistungsfähigkeit - zielgerichtet und ohne Streuverluste.“

Für die Besucher gibt es eine unerschöpfliche Fülle

an Informationen und Neuigkeiten aus dem

Bausektor. Hier nur einige der brandheißen Themen:

• y Neubau, Grundstücke und Finanzierung, Anlage

• y Schwimmendes Ferienhaus, Wohnen auf dem Wasser „von Möwen

geweckt werden“

• y Energie von Solar über Wärmepumpe, Pellets bis Öl und Gas

• y Möbel vom Tischler, Glasbau

• y Fenster, Türen, Wintergärten, Markisen

• y Badsanierung, barrierefreies Bauen

• y Naturstein

• y ökologische Baustoffe

• y individuelle Möbel vom Tischler

• y Sicherheit, Alarmanlagen

• y Küchen

• y Wellness

• y Gartenbau

• y Objektpflege/-betreuung und Hausmeisterdienste:

Winterdienst, Gartenpflege

• y Lüftungsanlagen gegen Schimmel, Pollen und für ein besseres Raumklima

• y Böden: von Parkett über Fliesen und Naturstein bis PVC

Am 8. Mai ist:

CHIO-Gelände

Fr 12-19 Uhr, Sa+So 10-18 Uhr | Reitstadion

Eintritt 4,-€ | ermäßigt 2,-€ | Kinder bis 16 J. frei

kostenlose Kinderbetreuung

0241 - 413 84 20 | www.baumesse-aachen.de

IMMOBILIEN

10 Jahre

FREITAG

Ba

Kauf

Verkauf

Darüber hinaus gibt es ein hochinteressantes Programm mit vielen kompetenten

Fachvorträgen ausgewählter Experten.

Die Öffnungszeiten stellen sich wie folgt dar: 8. – 10. Mai 2015, Fr. von 12 – 19

Uhr, Sa./So. 10 – 18 Uhr geöffnet. Die Baumesse Aachen findet in der Albert-

Vahle-Halle auf dem CHIO-Gelände, Aachen, Krefelder Str. statt. Der Eintritt

beträgt 4 € / ermäßigt 2 €, Jugendliche bis 16 Jahre.

Alle Infos finden Interessierte unter www.baumesse-aachen.de

22


Eifel

Kindern den Kreislauf der Natur erklären

Wenn Eier nicht aus dem Supermarkt kommen

Wollersheim/ Vossenack.

Rita Kaufmann-Dötsch & Thomas Dötsch sind in der Wollersheimer

Kindestagesstätte Heilig Kreuz inzwischen alte Bekannte und gerne

gesehene Gäste. Auch bei ihrem letzten Besuch, hatten sie selbstverständlich

Geschenke mitgebracht: 120 Eier ihrer Zwerg-Wyandotten.

Die konnten nach Herzenslust für Ostern gefärbt werden und fanden ihren Weg

in leckere Kuchen oder als Rühr- und Spiegeleier in die Bratpfanne. So ganz

nebenbei vermittelte das engagierte Ehepaar aus Vossenack den Kindern auch

das, um was es ihnen eigentlich geht: „Wir werden die Kita auch weiterhin

unterstützen, denn wir haben viel Freude daran, den Kindern die Natur und

ihren Kreislauf näher zu bringen.“ Die Freude der Kinder war riesengroß.

Ihnen fiel sofort auf, dass die Eier, nicht alle die gleiche Form und Farbe hatten

und dass das eine oder andere Ei sogar ein bisschen schmutzig war. Ehepaar

Kaufmann-Dötsch konnte da weiterhelfen: „Das ist Natur – die Eier sind nicht

aus dem Supermarkt und stammen von unterschiedlichen Hennen, also können

die Eier nicht gleich aussehen. Und weil die Hühner sich draußen aufhalten

dürfen, werden sie auch schon mal schmutzig und bringen den Dreck mit

hinein. Der Schmutz wird erst mit einem Tuch leicht abgewischt und kurz vor

der Zubereitung wird das Ei abgewaschen. Denn Eierschalen sind sehr porös

und ansonsten würde der Schmutz oder sogar Keime in das Ei hineingewischt.“

Auch dass Eier eine geringe Lagerfähigkeit besitzen und dass man sie immer mit

der dicken, stumpfen Seite lagern muss, weil sich da die Luftblase befindet und

das Ei damit länger haltbar bleibt, nahmen die Kinder erstaunt zur Kenntnis.

Bereits im letzten Jahr hinterließ das Ehepaar Kaufmann-Dötsch mit ihren Zwerg-

Wyandotten einen bleibenden Eindruck in der Kita unter Leitung von Marlene

Lennartz. Damals konnten die Kinder miterleben, wie Küken schlüpften, die

zuvor in der Brutmaschine 21 Tage lang umhegt und gepflegt werden mussten.

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