VANGARDIST Magazine | Issue 58 | The Car Issue

VANGARDIST

#58 / 03 / 2016

CAR


calvinklein.com/fragrances

© 2015 Calvin Klein Cosmetic Corporation ckone

click here to play the ck2 video


Impressum:

Herausgeber und Geschäftsleitung:

VANGARDIST MEDIA GmbH

Julian Wiehl

Herausgeber:

VANGARDIST MEDIA GmbH

Chefredakteur: Julian Wiehl

Produktionsleitung: Julian Behrenbeck

Bildredaktion: Jon-Eric Hegemann

Textchef: Klemens Gindl

Moderedaktion: Mirza Sprecakovic

Redaktion: Julian Behrenbeck, Hendrik H., Laman

Akhmedova, Laura Hof, Georg Rauber,

Jon-Eric Hegemann, Ella Koppensteiner,

Ole Siebrecht, Mario Döberl

Fotografie: Shlomit Migay, Julian Behrenbeck

Korrektorat: Georg Rauber

Produktion und Styling: Mirza Sprecakovic

Styling Assistenz: Laura Hof

Grafische Gestaltung: Julian Behrenbeck,

Magdalena Weyrer

Grafische Assistenz: Dominic Reiterer

Kamera: Cristobal Hornito

Videoschnitt: Cristobal Hornito

Making of: Shlomit Migay

Herzlichen Dank an alle, die durch ihren unermüdlichen

Einsatz diese Ausgabe möglich gemacht haben.

VANGARDIST MEDIA GmbH

Mariahilferstraße 49 Top 15 - 1060 Wien


EDITORIAL

time

to pose

Liebe VANGARDISTEN!

Das Automobil wird seinem Namen „selbstfahrendes Gefährt“ eigentlich noch

nicht ganz gerecht. Denn erst in den nächsten Jahren wird das Auto ganz alleine

von A nach B fahren und den Fahrer zum Passagier aufwerten - oder zum Beifahrer

degradieren, je nach dem. Die relativ kurze Ära der Eigenverantwortung

hinterm Lenkrad ist im Begriff zu Ende zu gehen. Die alte Freiheit, am Steuer zu

sitzen, und selbst die Richtung anzugeben, wird jener Neuen weichen, schon

während der Autofahrt arbeiten zu können oder sich mit Netflix und Social Media

zuzudröhnen.

Deshalb werfen wir in unserem Leitartikel einen wehmütigen Blick auf die alten

Tage, in denen wir die Lichtmaschine noch mit einem Büstenhalter reparieren

konnten. Gleichzeitig blicken wir in die Zukunft, wo uns automatisierte Elektrofahrzeuge

GPS-gesteuert durch die Stadt führen. Bleibt die Frage, ob wir für

diesen neuen Komfort nicht auch einen hohen Preis in Punkto Freiheit und Kontrolle

bezahlen werden. Wir sind skeptisch.

Der Künstler Fabian Ofner lässt in seinen raffinierten Arbeiten ganze Autos verschwinden,

um daraufhin nur Ihre Form mit UV Licht und Farbe sichtbar zu machen.

Ein eindrucksvolles Experiment mit unserer Wahrnehmung.

Technik wird zweitrangig. Mit der Wahrnehmung spielt auch Mr. M in seinem

Fotoeditorial und zeigt mit ungewohnten Größenverhältnissen, dass wir für den

Autokauf eher zu einer Marke tendieren, die zu unserem gesamten Erscheinungsbild

passt. Wir wünschen euch viel Spaß mit der „Car Issue“.

Julian Wiehl und das mobile VANGARDIST-Team

www.diesel.com


SHOOTINGS

THEMEN

COVER-

STORY

EDITORIAL 7

Fassade

BOYS AND THEIR TOYS 24

Radar

DIE FREIHEIT AUF

4 RÄDERN 12

Warum das Auto eine humanistische

Errungenschaft ist

Radar

THINK BIG 82

Die 5 skurrilsten Autos der Welt

Radar

YOU ARE WHAT

YOU'RE DRIVING 64

Laman knows best

Fassade

EDITOR'S CHOICE 74

Lieblinge aus der Redaktion

Fassade

SHOPZONE 94

Auf Achse

THE PLACES 102

Parkhäuser

Balance

BEAUTY 76

Richtig anpacken!

VangART

FROM LIFE TO MATTER 50

Ein Interview mit Autokünstler

Fabian Oefner

Radar

DIE ZUKUNFT IM KOPF 66

Ein Portrait über Tesla-Gründer

Elon Musk

Auf Achse

HEISSE SCHLITTEN

VERGANGENER

ZEITEN 100


KEINE AUSGABE VERPASSEN!

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RADAR

DIE FREIHEIT

AUF VIER RÄDERN

WARUM DAS AUTO EINE HUMANISTISCHE

ERRUNGENSCHAFT IST

TEXT HENDRIK H.

FOTOS PHILIPP JELENSKA

MODE MAGDALENA ADRIANE

Das gute alte Automobil hat in der Generation jener, die so ab den 80ern des vorigen

Jahrhunderts das Licht der Welt erblickt haben, nicht unbedingt das beste Image:

Chauvinistisches Statussymbol, Dreckschleuder, Lebensqualität beeinträchtigender

Platzhirsch im öffentlichen Raum, etc. etc. Für viele, vor allem urbane Menschen, ist

das Auto Symbol einer egoistischen, bürgerlichen Nachkriegskultur, die genauso

anachronistisch ist wie die spießigen Vatis und Muttis, die am Steuer dieser lärmenden

Individualverkehrsmittel sitzen und jeden Fahrradfahrer anpöbeln, der ihnen vor

die Motorhaube fährt. Aber mal ehrlich: Jeder, der ein MacBook und ein iPhone voller

Thailand-Selfies besitzt, wirkt mit so einer konsumskeptischen Haltung ziemlich unglaubwürdig.

Warum die meisten von euch in zehn Jahren ein Auto haben werden und warum

das total ok ist, erklärt euch hier euer ergebenster Redaktions-Macho Hendrik...


YOU CAN HAVE IT IN ANY COLOR…

Jeder kennt sie, die berühmte Szene aus Stanley Kubricks

2001 – A Space Odyssey – in welcher der

Primat aus der Urzeit das Werkzeug, in diesem

Fall ein Knochen, der ihm als Waffe dient, entdeckt

und damit den Übergang vom Affen zum Menschen

markiert. Seit wir uns aus dem gottergebenen Mittelalter

zur Erkundung der Schöpfung und ihrer

Geheimnisse erhoben haben, ist die Faszination

für die Maschine und deren Verhältnis zum Menschen

ungebrochen. Egal ob Leonardo Da Vinci,

James Watt oder Steve Jobs – sie ist das ultimative

Symbol für unseren Erfindungsreichtum und der

damit verbundenen Herrschaft über die stoffliche

Welt. Für die längste Zeit war dieser aufregende

Gedanke etwas, das man allenfalls durch den Kauf

einer Eisenbahnfahrkarte oder den Besuch einer

Weltausstellung passiv erleben konnte. Aber

zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam ein gewisser

Henry Ford – seines Zeichens Steinzeit-Kapitalist

und Nazi-Sympathisant – auf die Idee, den Traum

von der Verschmelzung des Menschen mit der

Maschine zum ultimativen Konsumprodukt zu machen.

Mit dem Ford T hatte er das erste fließbandgefertigte

Automobil der Welt erschaffen

und damit das größte Glücksversprechen der

zivilisierten Welt, welches man für Geld kaufen konnte

und kann: Das Auto.


…AS LONG AS IT´S BLACK.

Bei aller objektiven Nützlichkeit (und Schädlichkeit)

dieser Erfindung ist die selbstfahrende Kutsche

nämlich vor allem eins: Ein Symbol der individuellen

Selbstermächtigung und des sozialen Aufstiegs. Wer

jetzt meint, genau da läge das Problem, weil es nichts

Dümmeres gäbe als Männer, die den Löwenanteil ihres

anderweitig sinnvoller investierbaren Einkommens

in umweltschädliche Schwanzverlängerungsfetische

investieren, greift hier definitiv zu kurz – auch wenn

diese Haltung in manchen Situationen berechtigt ist.

Denn was uns Mr. Ford mit dem ersten, für jeden Erwerbstätigen

erschwinglichen Automobil geschenkt

hat, ist in Wahrheit eine sublime, humanistische Errungenschaft

ersten Ranges. Der kleine Kasten auf

vier Rädern war und ist ein Vehikel zur Wahrung der

menschlichen Würde eines jeden Lohnsklaven der industrialisierten

Welt. Er gibt dem unselbstständigen

Arbeitnehmer – egal ob Blue oder White Collar - ein

konkretes, greifbares Stück jener individuellen Freiheit,

auf die er im Sinne der bürgerlichen Grundgesetze

meist nur ein theoretisches Anrecht hat.

DIE FREIHEIT DES EINZELNEN

Selbstverständlich ist der Ford T ein Kind seiner Zeit

und die Verhältnisse, unter denen die Arbeiter und

Angestellten zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts

existierten, waren ungleich barbarischer als sie in unseren

westlichen Gesellschaften heute sind. Aber im

Kern der Sache hat sich nicht so viel geändert, wie

man aufs erste Hinsehen vielleicht denken mag. Die


meisten Leute in Europa und Nordamerika verbringen

auch im Jahr 2016 den Großteil ihrer wachen

Lebenszeit mit Lohnarbeit und selbst wenn am

Sonntag frei ist und man ein Recht auf fünf Wochen

bezahlten Urlaub hat: Von individueller, tatsächlich

gelebter Freiheit kann meist keine Rede sein. Und

da ist der Besitz eines Automobils ein entscheidendes

Korrektiv. Zum einen handelt es sich dabei um

ein Luxusprodukt, das einem selbst wie auch den

Mitmenschen demonstriert, dass man materiell

nicht komplett abhängig ist von der Gnade des jeweiligen

Arbeitgebers - man hat ein bisschen mehr

als das, was man zum unmittelbaren Überleben

braucht. Aber vor allem bedeutet der Besitz eines

Fahrzeugs - heute wie vor hundert Jahren: Ich habe

ein Auto, es gehört mir, ich kann jeder Zeit darüber

verfügen und wenn man mich zu sehr quält, wenn

ich irgendwann einfach keinen Bock mehr hab, auf

diese ganze Sch****, dann setz ich mich rein, starte

die Maschine und fahr einfach weg. Irgendwo hin.

Egal wo hin. Aber ganz sicher dahin, wo ich will und

nicht irgendwer sonst. F*ck you everybody! Adieu!

DER UNABWENDBARE LAUF DER DINGE

Das ist der Grund, weshalb das Auto auch in Zukunft

eine entscheidende Rolle in unseren industrialisierten

Gesellschaften spielen wird. Solange wir es nicht

schaffen, die Maschinen für uns arbeiten zu lassen,

während wir selbst auf der faulen Haut liegen, werden

wir uns an dieses Blech gewordene Versprechen

von Freiheit und Menschenwürde klammern. Dass

die Dinger angesichts einer emmissionsbedingten

Erwärmung des Klimas alles andere als harmlos sind,

ist dabei leider ein Fakt und einer der Hauptgründe

für deren Ablehnung seitens jener eingangs erwähnten

Menschen unter 35. Es besteht aber die berechtigte

Vermutung, dass diese urbane Antihaltung der

Millenials nicht von Dauer sein wird. Denn auch auf

uns junge, kreative Freelancer und Lebenskünstler

lauert hinter jeder Ecke die bürgerliche Hölle des

nine to five Jobs. Irgendwann zwischen Anfang und

Mitte 30 kommt die Panik. Wovon werde ich später

leben? Vielleicht kommt mein großer Durchbruch

nie? Wenn ich mir jetzt nichts suche, werde ich als

arbeitsloser Mindestrentner enden. Und schwupp

steckt man plötzlich doch mitten drinnen, im geisttötenden

Büroalltag. Das wird uns (gar nicht mehr so)

junge Freigeister besonders hart treffen. Und nach

zwei,drei Jährchen werden wir uns dabei ertappen,

wie wir immer häufiger auf die Autowerbungen in

unserem Lieblingsmagazin schielen.


DIE MÖGLICHKEIT GENÜGT

Diese Entwicklung ist so sicher wie das Amen im

Gebet. Aber es ist ok. Wir müssen deshalb nicht

gleich die Zerstörung des Planeten in Kauf nehmen.

Das Schöne an den tieferen, inneren Werten des eigenen

Autos ist ja, dass man nicht unbedingt damit

fahren muss, um in den Genuss seines ideellen

Selbstbestimmungszaubers zu kommen. Es genügt

ja die hypothetische Gewissheit, dass man es hätte,

wenn man es bräuchte. Diese Richtung wird die Kulturtechnik

des Individualverkehrs in Zukunft vermutlich

einschlagen. Denn – zumindest im städtischen

Raum – hat das Auto als privates Verkehrsmittel eigentlich

ausgedient, sobald man eine entsprechende

öffentliche Infrastruktur geschaffen hat. Jedenfalls

wenn es darum geht, als Mensch von A nach B

zu gelangen. Aber wenn man ohnehin nur zum Spaß

damit fährt, an dem einen freien Tag, der einem pro

Woche zugestanden wird, und es den Rest der Zeit

als seelischer Rettungsanker und – ja, warum nicht,

Schwanzverlängerung – vor der Haustüre steht, muss

niemand leiden. Auch die Zukunft nicht.

GEMEINSAM ZUR GEILEREN KARRE

Wir werden also weniger Auto fahren. Aber wir werden

nicht aufhören, uns nach diesen Kisten zu sehnen.

Das Zeitalter der shared economy wird auch

vor diesem Warenfetisch nicht Halt machen. Und

das ist gut so. Es spricht ja überhaupt nichts dagegen,

sich den fahrbaren Untersatz mit drei anderen

Leuten zu teilen. Da kann man sich dann wenigstens

einen Schlitten zulegen, dessen ästhetische Äußerlichkeit

der inneren, humanistischen Schönheit dieser

Erfindung gerecht wird. Und für alle, die Autos

eigentlich geil finden, aber trotzdem ein schlechtes

ökologisches Gewissen haben, gibt’s die Dinger ja

auch in Elektro. Das Model S von Tesla etwa. Für

fortgeschrittene mit bis zu 700 elektrischen PS. Da

kann man dann mit lautlosen 300 Sachen Richtung

Zukunft rasen. An dem einen freien Tag in der Woche.

Special Thanks to Magdalena Adriane

and her latest simple and ageless collection

„Lads and Barons“.

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FASSADE

BOYS

AND THEIR

TOYS

CREATIVE DIRECTOR MIRZA SPRECAKOVIC / MIRZASPRECAKOVIC.COM

HAIR & MAKE UP EMIN AKAN / MADLIONS.NET

STYLING MIRZA SPRECAKOVIC

ASSISTANT FASHION LAURA HOF

PHOTOGRAPHY SHLOMIT MIGAY / SHLOMITMIGAY.COM

ASSISTANT PHOTOGRAPHY CHRIS FELBER

MODELS MAX BERNT / STELLA MODELS

DAVID SEGLA / MANAGEMENT

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MAKING OF

SCHNITT & KAMERA: CRISTÓBAL HORNITO

INTERPRET / TRACK: JLBROCK44 - RISE UP TO HEAVEN


THINGS YOU

DIDN'T KNOW

ABOUT CARS

THINGS YOU

DIDN'T KNOW

ABOUT CARS

FACT

01

FACT

02

THERE ARE MORE

CARS THAN

PEOPLE IN

LOS ANGELES.

95% OF A

CAR'S LIFETIME IS

SPENT PARKED.


FROM

FABIAN OEFNER COMBINES

TECHNOLOGY WITH ART

LIFE

TO

MATTER

TEXT ELLA KOPENSTEINER / BILDER FABIAN OEFER

Kunst und Technologie gehen Hand in Hand, das kann

man nicht mehr leugnen. Dank Fabian Oefner haben wir

das Glück, noch mehr über diese Verbindung zu erfahren.

Aufgrund seiner Bilder braucht es keine Worte mehr,

um ein Automobil und dessen Technologie zu verstehen.

Wir haben Fabian zum Interview getroffen und erfahren,

was ihn zu seinen Projekten mit Ferrari und Co. gebracht

hat und wie es zu seiner Auseinandersetzung mit dem

Thema Auto und Technologie gekommen ist.


VANGARDIST: Fabian, to us a car is a vehicle that

takes us from one place to another. What is a car to

you?

Fabian Oefner: As Roland Barthès has written in

his famous 1957 essay about the Citroën, a car is a

“transformation from life into matter”. It is the most

influential object of the last century and probably

will last for at least another century. I therefore really

like to use cars in my art to get ideas across. Since

it has so many layers to it, you can look at it as you

described, as a functional tool to get you from point

A to point B, or as a piece of art or the spearhead of

technical progress. No matter how you look at cars,

almost everyone has a personal opinion, an emotional

connection to the object. Which makes it ideal

to use as a conveyer of messages, because you engage

with the object. It is part of you.

V: When did you get your first car and which one

was it?

Fabian: I got my first car when I was 19. It was a

silver-grey Nissan Micra, which belonged to my

grandparents. The kind of car where the functionality

of getting you from A to B was the most important

aspect of it.


V: Could you tell us all about your project with Ferrari,

“Ferrari - State of the Art”?

Fabian: The project was about making speed tangible.

My art is mostly about making ephemeral

phenomena of our scientific world visible. Whether

it being natural forces or such fleeting concepts as

time and space.

In the case of Ferrari, which is to many people the

ultimate fusion of speed and form, I wanted to find

a way to combine these two distinct attributes into a

single expression.

We therefore placed a black Ferrari in the pitchblack

wind tunnel in Maranello, which was only illuminated

by UV lights. As the wind speed reached

nearly 200 km/h, we started to inject UV paint into

the wind stream. As the paint reached the car and

slowly started to move across its curves and shapes,

the Ferrari became visible. A visualization of speed

through form.

V: What about your projects “Hatch” and “Disintegrating”?

Fabian: Disintegrating is the creation of an artificial

moment in time. When you look at the photographs,

it’s as if you look at a car exploding. In fact, this moment

never really existed. It is an illusion created in

FABIAN

OEFNER


FABIAN

OEFNER

your brain. Each piece of the car has been photographed

individually and then combined together

into one single image.

Photography is the medium of time. A bit like a

watch, photography records time. I therefore decided

to use photography not only to record time,

but to invent it. It ultimately is a reflection of what

time is, whether it is a physical property or just a

psychological concept to comprehend our surroundings.

V: Does technology inspire you in general or is

there something specific about car technology that

catches your eye?

Fabian: Photography and Film are very technological

forms of art, I therefore have a natural curiosity

about new technologies in general. But whereas in

most cases technology is clearly in the foreground,

the focus is purely on functionality. Cars are different

in a way that the emotional component is equally

important if not even more important. I think that’s

what attracts me most to use cars in expressing my art.


V: Where do you see technology in the future?

Fabian: I look at technology in a rather ambivalent

way. I am certainly excited about what we will achieve

with technology in the future, to what unknown realms

it will bring us. At the same time, I am certain

that it will be on the sacrifice of personal freedom.

FABIAN

OEFNER

V: How did your art path cross the technology path?

Fabian: As described before, science plays a vital

part in my art. I have always been curious about

many different scientific fields, like chemistry, biology

or astronomy. Many new discoveries in those

fields have only been possible due to technical progress.

It is therefore only natural that I am also interested

in the technologies used to make those new

discoveries. I use quite a lot of technology to create

my art, being it the cameras used to record these

phenomena or the computer programs controlling

the motions of “Field of Sound”, one of my latest installations.

However, I never try to put technology in

the foreground. My art is not about glorifying technology.

It’s about making an emotional connection

with the invisible magic surrounding us.

V: Do you have a dream car? What is it and why?

Fabian: A car that runs on clean energy and at the

same time, has the emotional aura of a Ferrari 250

GTO.


RADAR

YOU ARE

WHAT YOU´RE

LAMAN

knows

best!

DRIVING

Buying a car is sometimes taken as seriously as adopting a cat or a dog.

There's got to be some sort of dynamic and attraction between you and your future

vehicle! And your car can tell a lot about your personality!

Let's see what your car says about you!

MINI COOPER

You or your parents have got money.

You live in the city center and like to

take your car out for a spin... to the next

door organic supermarket. You're very

up to date with all the fashion lifestyle

gaga and your mini is more of an accessory

than anything else. Road trip?

Sure! To the shopping mall! Oh, and

don't forget the Sauvignon blanc...

VW CAMPER VAN

Obviously a hippie at heart, but maybe

you're also just broke and need a

car you can also call your home? In

any case, you're full of adventure and

always ready for an illegal outdoor

concert somewhere! But maybe tone

down a little on all that magic dragon

puffing...

SMART

You don't own this car. It's more of

a car2go kinda thing. And if you do

own it, then it was just to keep your

business running. But you'd much

rather take the subway or bus to work.

You're a minimalist and would rather

spend your money on a kayak, but

you do like the fact that your friends

never ask you to help them move

out. Because frankly, you don't have

the space for their stuff in your car!

FAMILY VAN

You've got a family. And if you don't,

then why the heck do you have this car?

FERRARI

You're an asshole!

P.S.: Do you want to be my friend

though?


RADAR

E l o n

M u s k

DIE

ZUKUNFT

IM KOPF

WIE WUNDERKIND ELON MUSK

UNSERE GEGENWART MITGEFORMT HAT –

UND WIE ER SICH DIE ZUKUNFT VORSTELLT

TEXT GEORG RAUBER

Der nächste Bill Gates. Steve Jobs 2.0. Real-life Tony Stark. All diese und wahrscheinlich

noch weitere Vergleiche hört Elon Musk nur zu regelmäßig. Der

Clou an der Sache? Sie sind nicht weit hergeholt – im Gegenteil. Eine wunderbare

Kombination aus Träumer und Genie, ebnet Musk der Technik unserer

Zeit auf vielerlei Gebieten wie Raumfahrt, Internet und Mobilität den Weg.

Wurde er anfangs aufgrund seiner – schlussendlich bahnbrechenden – Visionen noch

belächelt, hängt die moderne Welt nun hoffnungsvoll an seinen Lippen. Wir nehmen

das Wunderkind und seinen Werdegang genauer unter die Lupe.


Elon Musk, Sohn eines kanadischen

Models und eines südafrikanischen

Elektroingenieurs, zeigte schon von

Kindheitsalter an unverkennbare Züge

eines Genies. Während andere Kinder

sportelten und an den Wochenenden

Cartoons guckten, las der kleine Elon

mit Vorliebe Lexika – und merkte sich

dazu auch noch deren Inhalt. Im elterlichen

Haus war er unter seinen Geschwistern

dafür bekannt, anscheinend

alles über alles zu wissen und hatte Informationen

und Hintergrundwissen

zu einem breiten Gebiet an Themen.

Er war ein Parade-Nerd. Mit Vorliebe

las er Comics und während die anderen

Kids Videospiele zockten, entwickelte

er bereits seine eigenen.

Seine Schwester erinnert sich, immer

wieder versucht zu haben, den kleinen

Elon mit Fragen zu überfordern,

deren Antworten einem jungen Burschen

weder interessieren noch bekannt

sein sollten. Als sie ihren damals

6-jährigen Bruder einmal gefragt

hatte, wie weit die Entfernung von der

Erde zum Mond sei, erwiderte dieser

ohne große Denkpause „384.000 Kilometer“.

„I would like to die on

Mars. Just not on impact.”

ELON MUSK

Elon Musk trägt mittlerweile 44

Jahre auf dem Buckel – ein Alter, das

manch junger Frechdachs schon als

fortgeschritten bezeichnen würde.

Betrachtet man allerdings Elons beeindruckendes

Resümee, wirkt diese

Zahl sehr schnell sehr klein. Nur ein

kleiner Auszug seiner Erfolge: Elon

ist Gründer des Raumfahrtunternehmens

SpaceX, revolutionierte den

elektronischen Bezahldienst mit Pay-

Pal und die Autoindustrie mit seiner

Elektroautofirma Tesla Motors.

Nebenbei entwickelte er auch noch

ein Konzept für ein revolutionäres

High-Speed Transportmittel namens

Hyperloop und eine Idee für ein auf

Elektromotorik basiertes Passagierflugzeug.

Was man eben so in seiner

Freizeit anstellt. Anfang dieses Jahres

schätzte man sein Vermögen auf

etwa 12,4 Millarden Dollar, was ihn

auf Platz 39. der reichsten Personen

der Welt setzt. Nicht schlecht für

einen kleinen Streber aus Südafrika

„When something is

important enough, you do

it even if the odds are not

in your favour.”

ELON MUSK


E l o n

M u s k

Sein erster Schritt zum IT-Ruhm gelang

Elon mit der Gründung der Softwarefirma

Zip2, die er bereits vier

Jahre später für lockere 300 Millionen

Dollar an Compaq verkaufte.

Mit diesem Geld finanzierte er sich

seinen nächsten großen Coup:

die Internetzahlungsplattform

PayPal, die er 2002 für 1,5 Milliarden

Dollar an eBay verkaufte.

Mit seinem Konzept, komplizierte

Produkte möglichst billig und massentauglich

zu machen, hatte Elon

sich nun den finanziellen Nährboden

erarbeitet, um sich endlich

den Dingen zu widmen, mit

denen er die Welt verändern wollte.

Mit seinem immensen Eigenkapital

gründete er die Autofirma Teslamotors

und revolutionierte damit die Branche,

indem er als erster einen elektrischen

Mittelklasse Wagen anbot – Elektroautos

sind nun nicht mehr exklusiv

für reiche Exzentriker erhältlich.

Mit SpaceX gründete er eine Raketenfirma

und widmete sich einem seiner

weiterem Träume: das Erforschen

und eventuelle Bewohnbarmachen

des Weltraums. Elon ist davon über-

zeugt, dass der Menschheit früher

oder später der Platz auf der Erde

ausgehen wird. Wo ihn anfangs noch

viele belächelten, unterstützen und

bewundern ihn nun viele als Pionier.

„When Henry Ford made

cheap, reliable cars

people said ‘Nah, what’s

wrong with a horse?’

That was a huge bet

he made, and it

worked.” ELON MUSK

Neben all seinem Zaster und seiner

Genialität ist Elon auch noch charismatisch

und extrem medientauglich:

Das zwei Meter große Genie ist bekannt

für seine humorgefüllten Interviews,

seine ehrliche Umgangsweise

und seine Vorliebe für Popkultur.

Er hatte bereits Gastauftritte in dem

Film „Thank You For Smoking“,

plauderte mit Tony Stark aka Iron

Man in „Iron Man 2“ über ein mögliches

Konzept für einen Elektrojet,

machte sich in einer Episode von

The Simpsons“ über sich selbst lustig

und erschien erst kürzlich in einer

Folge von „The Big Bang Theory“.


THINGS YOU

DIDN'T KNOW

ABOUT CARS

FACT

03

Elon Musk hatte, wie sein Vorbild

Nikola Tesla, von Anfang an damit zu

kämpfen, dass seine Ideen als Humbug

und feuchte Träume eines Nerds

abgestempelt wurden. Ihm erging es

zum Glück etwas besser als seinem

großen Idol, der gegen Ende seines

Lebens lieber delirierend mit Tauben

kommunizierte als sich der Forschung

zu widmen: Durch harte Arbeit und

einen eisernen Willen bewies Elon

Musk allen das Gegenteil und ist heute

einer der angesehensten Erfinder und

Unternehmer der Welt – und wenn es

nach ihm geht, in ein paar Jahren auch

noch von ein paar anderen Planeten.

„Any product that needs a

manual to work is broken.”

ELON MUSK

YOU CAN CRAM

UP TO 19 PEOPLE

INTO A SMART.


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CHOICE:

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von Hermès/ Pullover von Urban Outfitters / Kappe von Versace / Tuch von Weekday /

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Collection / Schlüsselanhänger von Cartier / Casette Adapter Bluetooth / Drivemotion

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CREATIVE PRODUCTION JULIAN BEHRENBECK

FOTOS JULIAN BEHRENBECK

TEXT LAURA HOF


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MIT REVITALISIERENDEN ALGEN UND

MINERALIEN VERBESSERT DIE FESTIGKEIT

UND ELASTIZITÄT DER HAUT.

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GETRIEBE:

AQUA CACTEEN UND WEIZENPROTEINE

BEWIRKEN EINE AUSGEZEICHNETE

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UND MOSCHUS.

CRABTREE&EVELYN

TYP: LA SOURCE


RADAR

THINK

DIE 5 SKURRILSTEN

AUTOS DER WELT

TEXT OLE SIEBRECHT

Autos haben an sich eine elementare Aufgabe: Personen sicher zu befördern.

Dazu braucht es meist nicht viel mehr als vier Räder, eine Karosserie und einen

Motor. Natürlich wird die Ausstattung mit dem entsprechenden Budget hochwertiger –

das Auto wird vom einfachen Nutzgegenstand zum Luxusgut und somit für

einige auch zu einen Statussymbol. Der Besitzer eines Ford Kas hat in der Regel

weniger auf dem Konto als der Lamborghini-Fahrer. Oder er legt einfach keinen Wert

auf Autos. Und was das ganze mit Kompensation zu tun hat, gehört nicht hier hin.

Luxusautos gehören heute zu jedem Stadtbild,

sind normal und nichts Besonderes mehr:

Oh, ein Protzschlitten, da hat wohl jemand Geld,

naja, schön für ihn, ich muss weiter…Bei den

folgenden Karossen ist das vermutlich anders.

An denen wird niemand so schnell vorbeigehen

können. Hier kommen unsere TOP 5 der seltsamsten

und skurrilsten Fortbewegungsmittel.


APTERA 2E

So hat man sich in den 90ern wahrscheinlich die Zukunft

vorgestellt. Das Elektroauto Aptera 2e erinnert

mit seiner schnittigen Form und den drei Rädern

eher an den Traum eines kleinen Jungen, der zu oft

Star Wars geschaut hat. Das futuristische Dreirad soll

jedoch ein echter Sparfuchs sein: Die abgerundete

Form des Gefährts sorgt für geringeren Luftwiderstand.

Den Wagen scheint es auf Grund von Umplanungen

noch nicht auf dem Markt zu geben – aber

wer weiß, vielleicht gleiten die skurrilen Kisten schon

bald über unsere (Milch-)Straßen.


WATERCAR PANTHER

Heutzutage kann sich ja niemand mehr entscheiden

und man möchte eigentlich immer alles. Warum also

nicht auch Auto und Boot in einem? Das Watercar

Panther vereint beide Fortbewegungsmittel. Und

seien wir mal ganz ehrlich: Es sieht einfach ziemlich

cool aus, wenn du mit deinem Auto auf dem Wasser

fährst. Nur schade, dass wir nicht in Miami Beach

wohnen und wahrscheinlich auch eher keine 126.000

– 155.000$ für solche Spielereien übrig haben.

TERRAFUGIA TRANSITION

Fliegende Autos: In zahlreichen Actionfilmen

Gang und Gäbe, in der Realität allerdings noch

nicht wirklich angekommen. Deshalb nahm sich

die amerikanische Firma Terrafugia dieser Marktlücke

an und entwickelte den Transition: Ein Fahrzeug

für die Straße und die Luft. Zum Steuern des

Flug-Autos wird neben dem Führerschein lediglich

eine Sportpilotenlizenz mit 20 Ausbildungsstunden

benötigt. Und wer hat noch nicht davon geträumt,

dem nächsten Stau einfach zu entfliegen?


RINSPEED SQUBA

Dieses Auto sieht auf den ersten Blick ganz unscheinbar

aus, bringt aber auf den zweiten das Herz eines

jeden James-Bond-Fans zum höher schlagen: Auf

der Straße ein schneller Flitzer, im Wasser ein Tauchfahrzeug.

Das Konzeptauto, welches unter Wasser

von Propellern angetrieben wird, wurde beim Genfer

Autosalon vor einigen Jahren präsentiert. Der

Rinspeed-Boss über sein außergewöhnliches Auto:

„Seit drei Jahrzehnten stelle ich mir vor, wie es denn

gelingen könnte, ein funktionstüchtiges Auto für

den Unterwasser-Flug zu bauen. Nun haben wir den

Traum Realität werden lassen.“ Beeindruckend, Miss

Moneypenny, beeindruckend!


CAR ON A STICK

Einmal in einer Seifenblase davonfliegen...

Das CAR ON A STICK macht es möglich. Dieses

etwas befremdlich aussehende Gefährt wurde von

dem Londoner Designer Ross Lovegrove entwickelt

und es ist fraglich, ob man so ein Blasen-Auto jemals

auf der Straße sehen wird. Nichtsdestotrotz

ist die Idee dahinter sehr schön: Das „Auto“ wird

zu einer Straßenlaterne, anstatt einfach nur dumm

rumzustehen, wenn es mal nicht in Betrieb ist. Ein

Traum für jeden, der schon mal versucht hat, in Berlin

einen Parkplatz zu bekommen. Genauso praktisch

wie der Solar-Antrieb und die Stimmensteuerung.

Ach, Zukunft.


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DIDN'T KNOW

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TEXT MARIO DÖBERL

BILDER KHM-MUSEUMSVERBAND

HEISSE

SCHLITTEN

VERGANGENER

ZEITEN

Noble Karossen sind keine Erfindung

der Automobil-Ära. So manche

Luxuslimousine unserer Tage verblasst

gegenüber dem Prunk, der

erlesenen Verarbeitung und den

liebevoll gestalteten Details historischer

Kutschen. Einige exquisite

Exemplare des längst vergangenen

Pferdezeitalters beherbergt die Kaiserliche

Wagenburg im Schlosspark

von Schönbrunn, eines der weltweit

führenden Kutschenmuseen. Kern der

Sammlung sind die glanzvollen Überreste

des kaiserlichen Fuhrparks aus

dem Zeitraum zwischen Anfang des

18. Jahrhunderts und dem Ende der

Monarchie. Ergänzt wird die Präsentation

durch ausgewählte Fahrzeuge

des höfischen Adels, die heutigen Betrachtern

einen Eindruck vom verfeinerten

aristokratischen Lifestyle geben.

Die Kaiserliche Wagenburg ist immer

wieder auch Ort für interessante

Sonderausstellungen.

Am 16. März 2016 eröffnet dort die

Ausstellung „Franz Joseph – Zum

100. Todestag des Kaisers 1830-1916."

www.kaiserliche-wagenburg.at


AUF ACHSE

PARK-

HÄUSER

THE

PLACES

VON JON-ERIC HEGEMANN

© DANIEL BUREN

Parking Le Celestine

Lyon, Frankreich

Das Parkhaus unter der Lyoner Oper und dem Place des Célestines gewann

seit der Eröffnung schnell an Bekanntheitsgrad, was nicht nur am architektonischen

Stil des Gebäudes selber lag. Der Spiegel in der Mit-


te reflektiert das Sonnenlicht und beleuchtet die Ebenen auf natürliche

Weise, was den Zylinder wie ein überdimensionales Kaleidoskop wirken lässt.


© JEFFREY ZELDMAN

Marina City - Chicago - USA

1959, im Jahr der Fertigstellung waren sie die höchsten Gebäude der

Welt. Und auch noch häute prägen die Türme der Marina City das Stadtbild

Chicagos. Das Parkhaus in den unteren Stockwerken ist besonders Fans


© JYAMAIRA MUNIZ

© VINCENT DESJARDINS

des 80er Jahre Action Thrillers "The Hunter" bekannt. Der Architekt

Bertrand Goldberg entwickelte mit der Marina City eines der ersten

Hochhäuser in den USA, die nach dem Krieg gebaut wurden.


© PHILLIP PESSAR

1111 Lincoln Road - Miami - USA

Auch das Kartenhaus genannte Gebäude in der Lincoln Road ist weit entfernt

von dem, was man von einem klassischen Parkhaus erwartet. Anstelle

der Betonwände gibt es einen Panoramablick über die Stadt und

sein Geld kann man nicht nur beim Ticketautomaten lassen sondern

auch in der Boutique im 5. Stock oder den Geschäften im Erdgeschoss.


© RIEN VAN RIJTHOVEN

Veranda Parkhaus - Rotterdam - Niederlande

Eine helle und offene Architektur hatte auch Paul de Ruiter für das Veranda Parkhaus

in Rotterdam im Sinn. Die Komposition aus geschwungenen Linien, hellem

Aluminium und verspiegeltem Glas gibt dem Gebäude eine zeitlose Eleganz

und Ästhetik, die den Fokus vom Auto hin auf das Design lenkt.


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