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Quartier-Anzeiger

für Witikon und Umgebung 39. Jahrgang Nr. 4 Juni 2012

Verlag, Inseratenverwaltung und Verrechnungsstelle: Urs Calibran, Witikonerstrasse 395, 8053 Zürich, Telefon 044 381 03 95

Redaktion: Erik Eitle, Waserstrasse 54, 8053 Zürich, Telefon 044 422 51 48 www.quartieranzeiger.ch


«Wer auf dem Holzweg ist, hat immer

noch den Rechtsweg», hört man ab und

zu lästern. Denn eine rechthaberische

Blockierung eines Projekts bringt oft

mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Sich

juristisch gegen etwas wehren kann man

aus vielen Gründen. Die meisten sind

ehrbar. Bauherren kennen aber auch Einsprachen,

die eigentlich nicht nach den

Bestimmungen des Baugesetzes, sondern

nach denen des Strafgesetzes beurteilt

werden sollten.

Wird der Rechtsweg beschritten, um sich

gegen vermeintliches Unrecht oder für

eine vermeintlich bessere Lösung einzu-

Quartier-Anzeiger

für Witikon und Umgebung

Redaktion: Erik Eitle, Waserstrasse 54, 8053 Zürich

Telefon 044 422 51 48, Mobil 079 416 99 70

Fax 044 422 51 45, E-Mail:xredaktion@quartieranzeiger.ch

Elisabeth Brühlmann Sarlo (Fotos), Telefon 044 381 29 34

Verlag: Urs Calibran, Witikonerstrasse 395

8053 Zürich, Telefon 044 381 03 95

E-Mail:xverlag@quartieranzeiger.ch

Druck: Fineprint AG

Layout: Urs Calibran

Auflage: 6100 (nicht beglaubigt), 8 mal jährlich

Abonnement: Fr. 25.– pro Jahr, Postcheck 85-372461-5

Versand Schweiz + Fr.10.–

Nächster Redaktionsschluss: 15. Juni 2012

Nächste Ausgabe: 6. Juli 2012

Zum Titelbild

Gartenzwerge können auch anders. Der

knorrige Charme passt und erinnert den

zufälligen Zuhörer irgendwie an jenes

berühmte Dorf in Gallien...

Foto Elisabeth Brühlmann Sarlo

setzen, ist das für Betroffene ein Ärgernis.

Vor allem dann, wenn die Zwangspause

sie viel Geld kostet und sie selber

bezahlen müssen. Aber keinem vernünftig

denkenden Menschen würde es einfallen,

dieses Recht auch nur in Ansätzen einzuschränken.

Das Resultat wäre eine Zweiklassengesellschaft.

Andernorts würde

man deshalb vor der Gefahr einer schleichenden

Willkür und Korruption warnen.

Bei uns scheinen noch immer (zu) viele

die Behörden für immun zu halten.

Am bekanntesten sind die Einsprachen im

Bauwesen, was sich leicht an der Zahl

der Baujuristen ablesen lässt. Das sind

Juni

Fr 1., 18.30 Kino i de Schüür Kulturscheune

Sa 2., 8-12 Austauschmarkt Langmattschulhaus

Sa 2., 9-15 Lions Club Sammlung Zentrum Witikon

Sa 2. Zürihegel Final Sportplatz Utogrund

So 3., 10.15 FCW–Egg Sportanlage

So 3., 14.00 Renegades–Warriors Sportanlage

Mi 6., 20.00 Caféphilo GZ Witikon

Do 7., 9-11 Ökum. Frauentreff Ref. Kirche

Fr 8., 16-19 Präsent. Projektwoche Langmatt/Looren

So 10., 14.00 Renegades–Grizzlies Sportanlage

Mi 13., 18.00 Streichkonzert GZ Witikon

Do 14., 15.00 Zehen Vortrag Seniorenresidenz

Do 14., 19.30 Erzähltheater Oetlisberg

Sa 16., 13.30 Gartenrundgang Haltestelle Friedhof

So 17., 11.00 Erzähltheater Oetlisberg

So 17., 14.00 Renegades–Broncos Sportanlage

Fr 22., 17.00 Vernissage Iseli Galerie Züri West

So 24., 11.00 Konzert Musikverein Jordi-Schüür

So 24., 13.45 Konzert Musikverein Mühlehalde

So 24., 14-17 Waldwichtel Segetenhaus

Di 26., 19.00 Frauenfest Ref. KGH

Mi 27., 19.00 Ständli Musikverein diverse Orte

Sa 30., 8-16 Schwenk Jubiläum Zentrum Witikon

Sa 30., 13.30

Juli

Quartierrundgang Alte Kirche

So 1., 8-16.30 FC Neumünster Turnier Sportanlage

So 1., 16.00 Sommerfest/EM-Final Kulturscheune

Mi 4., 19.00 Ständli Musikverein diverse Orte

Mi 4., 20.00 Caféphilo GZ Witikon

Die Agenda im Quartier-Anzeiger steht unentgeltlich

allen zur Verfügung, falls es sich um einen

Anlass für die Öffentlichkeit handelt. Auch kurzfristige

Mitteilungen sowie Leserbriefe oder redaktionelle

Beiträge bitte immer direkt an die Redaktion

senden. Für kostenpflichtige Inserate, auch

Kleininserate, ist allein der Verlag zuständig. (QA)

auch die Fälle, die in der Öffentlichkeit

jeweils zu reden geben. Stehen die Profilstangen

einer Überbauung mit der Zeit

schräg, kommen Fragen. Fehlen die Antworten,

folgen Vermutungen oder – je

nach Lust und Laune – auch Verdächtigungen.

Das ist unschön, aber nicht zu

verhindern. Der Vorhang bleibt zu, hinter

dem nach Lösungen gesucht oder darum

gefeilscht wird.

Ist die Öffentlichkeit nicht direkt davon

betroffen, soll das so bleiben. Was aber,

wenn eine Einsprache die Notbremse gegen

offensichtliches Unrecht ist?

Erik Eitle

Zum Inhalt Seite

Das spektakuläre Busunglück

von 2009 kam vor den Richter 7

Am Glockenacker kann endlich

mehr Wohnraum gebaut werden 7

Ein Musterbeispiel für soziales

Gewissen statt Renditedenken 11

«Le Silence» darf nach langem

Widerstand auf die Langmatt 14

Zu Besuch beim Fotografen

Rolf Schroeter im Nagelhaus 15

Der bizarre letzte Zürifisch von

Noah und Nico Goncharenko 22

Eislauf-Gold für Yara und Natacha

mit den Zürcher Starlight Juniors 23

Die Familie Schwenk garantiert

seit 1997 «früsch vom Määrt» 26

3


Fragwürdige Werbung in der Zahnmedizin traweissen Lachen ist ein erfolgreicher

Nachdem ich meine Zahnarztpraxis in

Witikon während 27 Jahren erfolgreich

geführt hatte, zwangen mich gesundheitliche

Probleme zur Übergabe der

Praxis an einen jüngeren Kollegen.

Deshalb möchte ich mit einigen Gedanken

an die Öffentlichkeit treten.

Zuerst noch ein herzliches Dankeschön

an die vielen treuen Patientinnen und

Patienten, die ich in dieser langen Zeit

betreuen durfte. Auch gilt mein Dank

all den vielen, zum Teil sehr langjährigen

Mitarbeiterinnen, die meine sorgfältigen

Arbeiten erst ermöglichten und

durch die Zahnhygiene, auch für die betreuten

Menschen, die erreichten Resultate

erhalten konnten.

Früher war es einem Zahnarzt nicht erlaubt

Werbung zu machen – wohl aber

einer Boutique, einer Versicherung oder

einem sonstigen kommerziellen Unternehmen.

Heute erscheinen ganze Berichte

mit Fotos über die Tätigkeit, um

Kundschaft anzulocken. Mir bleibt nur

die Möglichkeit einen kurzen Bericht

zu schreiben, um meinen eher kritischen

Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Heute ist in den neuen Medien, vor allem

dank dem Internetauftritt, beschö-

Leserbriefe auf der Forum 8053-Seite

im Quartier-Anzeiger werden stark

beachtet. Das ist Ihre Chance, wenn

Sie Ihre persönliche Meinung sagen

wollen. Bitte immer Name und Adresse

angeben. Auf Wunsch erscheint der

Leserbrief auch mit Initialen oder

ohne Namen. (QA)

nigende Werbung erlaubt. Durch unsinnige

Werbe- und Angebotsaktionen

wurde die Zahnmedizin in ein Tummelfeld

verwandelt, so dass die alten klassischen

Werte wie Qualität und Seriosität

leider zweitrangig wurden. Die

neue Scheinwelt des «Weissen Glanzes»

mit all ihren Nebenwirkungen

kommt nun hervor (wie übertriebenes

Bleaching, mechanistischer Machbarkeitswahn

und moderne, «kommerzielle»

Zahnmedizin).

Die heute sehr kommerzielle und an

den Zahnarzt gerichtete Werbung für

«zahnmedizinische Produkte» lässt bei

manchen Zahnärzten ihren ethischen

hypokratischen Eid («primum nihil nocere»,

aus dem Lateinischen übersetzt

«zuerst einmal nicht schaden») in den

Hintergrund treten. – Frei nach dem

Motto: «Nur ein Mensch mit einem ul-

Mehr Pünktlichkeit bitte!

Das hartnäckige Lobbyieren für die direkte

Buslinie zum Hauptbahnhof hat

sich als nicht zielführend erwiesen. So

schlimm ist das nicht, oder: wäre das

nicht, wenn…, ja wenn nicht immer

wieder ein Busführer der Linie 34 die

Pause am Kienastenwiesweg so verlängern

würde, dass man den Anschluss ans

Tram Nr. 3 am Klusplatz verpasst. Das

nervt einen immer wieder. Das zu beheben

kostet nichts, nur etwas Aufmerksamkeit.

Dann ist das Problem weitgehend

gelöst. Also, liebe VBZ-Busführer,

wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie pünktlich

an der oberen Endstation abfahren!

PS: So gut war die Idee der direkten Li-

Mensch.» Dabei gehen leider die

Menschlichkeit und das Herz vergessen.

In der ganzheitlichen Zahnmedizin fand

ich auch eine Art der Medizin, die den

ganzen Patienten erfasst und mit guter

Zahnmedizin ein umfassendes Behandlungskonzept

darstellt, das den ganzen

Menschen umfasst.

Als Nachfolger fand ich Dr. med. dent.

Theo Yannacopoulos, ein Schweizer

aus Gottlieben im Kanton Thurgau, der

bestens zu meinem Team und zu meinen

Patientinnen und Patienten passt.

Mit ihm werden Sie auf einen hoch

qualifizierten, fachlich und menschlich

kompetenten Zahnarzt antreffen, der

ebenfalls in der ganzheitlichen Zahnmedizin

zuhause ist.

Dr. med. dent. Georg Schwarz

nie ja auch nicht. Wie sollte der Fahrplan

auf dieser langen Innenstadtlinie eingehalten

werden können. Der ÖV ist nur so

gut wie seine Zuverlässigkeit und die ist

in Zürich im Allgemeinen ja wirklich

gegeben, wie mir ausländische Freunde

immer wieder versichern – mit Ausnahmen

allerdings, wie der oben beschriebenen.

PS 2: Ein weiteres Ärgernis ist die Einstellung

des Abo-Verkaufs durch die

Poststelle seit dem 12. Dezember 2011 –

wie kann man auch! Nun darf man sich

vertrauensvoll am Bellevue oder Stadelhofen

eindecken…

Sven Siegrist

5


Der Quartier-Anzeiger...

...sucht Verträgerinnen oder Verträger für die Verteilung am Freitag.

Sind Sie gerne in Bewegung? An der frischen Luft? In Ihrem Wohnquartier?

Sind Sie an einem Nebenverdienst interessiert? Sind Sie zuverlässig,

damit wirklich alle Leserinnen und Leser ihren Quartier-Anzeiger

regelmässig im Briefkasten finden? Dann melden Sie sich bitte

unter Telefon 044 381 03 95 oder verlag@quartieranzeiger.ch.

Verlag Quartier-Anzeiger

6


Visualsierung Hünerwadel

Der doppelte Schock eines Bus-Chauffeurs

Das spektakuläre Busunglück von

2009 hat Folgen. Der Chauffeur

wurde vom Bezirksgericht bedingt

verurteilt. Er hatte beim Aussteigen

die Handbremse vergessen.

Das Urteil war für den 47jährigen Angeklagten

wie ein zweiter Schock. Der erste

hatte ihn im Oktober vor zweieinhalb

Jahren getroffen, als er an

der Haltestelle Carl Spitteler-Strasse

neben dem Überlandbus 747

stand und dieser plötzlich rückwärts

die steile Witikonerstrasse

bergab rollte. Wegen der Kette auf

dem Trottoir konnte er nicht mehr

ins Fahrzeug springen um es zu

stoppen, also rannte er nebenher

und rief den Passagieren zu: «Use!

Use!» Zwei Frauen sprangen ab

und verletzten sich leicht, ein Mann

blieb sitzen. Nach 50 Metern drehte

der Bus ab, durchbrach das Geländer

und hing über der Fussgängerunterführung

fest.

Billigere Lösung abgelehnt

Der Chauffeur war felsenfest davon

überzeugt, die mechanische Feststellbremse

gezogen zu haben, bevor er damals

den Bus verliess. Deshalb hatte er

den Strafbefehl des Staatsanwalts mit

einer Busse wegen fahrlässiger grober

Verletzung der Verkehrsregeln nicht ak-

Die Baubewilligung wird demnächst

erwartet. Der Baubeginn

ist für das Frühjahr 2013 geplant.

Nach dem erzwungenen Abbruchstop

geht es endlich vorwärts, freut sich Architekt

Nicolas Hünerwadel. Mit der von

der Stadt zugunsten einer Verdichtung

favorisierten Arealüberbauung werden

die 26 alten durch 60 neue Wohnungen

ersetzt, je 12 in 5 Mehrfamilienhäusern.

Die städtebauliche Situation wird verbessert,

indem die Neubauten nicht mehr

parallel, sondern senkrecht zur Strasse

angeordnet sind. Dadurch entstehen zwischen

Glockenacker und Witikonerstrasse

durchgehende Grünräume. Diese neu

gewonnene Durchlässigkeit der Freiräu-

zeptiert, sondern auf einem teuren Prozess

beharrt – und einen Freispruch erwartet.

Vor Gericht schien der gelernte Automechaniker

und Berufschauffeur noch immer

von den damaligen Ereignissen und

deren Folgen gezeichnet. Er hatte seine

Stelle verloren und war längere Zeit ar-

Ich bin – leider – auch eine Brücke. (Foto Urs Calibran)

beitslos. Heute fährt er wieder, für den

Flughafen Zürich. Mit einem seit 1991

«ungetrübten automobilistischen Leumund»,

wie der Einzelrichter festhielt.

Bis auf diesen einzigen Vorfall, der ihn

für einige Monate den Fahrausweis kosten

dürfte.

Als er damals kurz nach acht Uhr stadtauswärts

wegfahren wollte, konnte er

die hintere Türe nicht mehr schliessen.

Das Bauprojekt Glockenacker kommt wieder in Fahrt

me war für das Baukollegium der Stadt

Zürich ein Hauptargument für die Wahl

einer Arealüberbauung.

Die Wohnungen sind neu Ost-West-orientiert,

drei Viertel besitzen sogar eine

Ausrichtung auf drei Seiten. Auf jedem

Stockwerk gibt es je eine Wohnung mit

2 (56 m 2 ), 3 (94 m 2 ) und 4 Zimmern (115

m 2 Wohnfläche). Wohn-, Esszimmer und

Loggia bilden eine räumliche Einheit.

Dank den grossflächigen Fenstern auf

drei Seiten bietet sich ein guter Blick

nach draussen. Die Küchen und Bäder

sind im Verhältnis zu den bestehenden

Bauten viel grosszügiger und den heutigen

Ansprüchen angepasst.

Die Mietwohnungen dürften wegen ihrer

unterschiedlichen Grössen sowie ihrer

Die Überbauung vom Grünen aus... ...und von der Strasse her.

Weder mit dem Schalter noch mit dem

Nothebel. Also beschloss er, das elektrische

System auszuschalten und wieder

hochzufahren, um den Türmechanismus

neu zu aktivieren. Der Hauptschalter befand

sich im Batteriefach an der rechten

Aussenseite. Durch den Stromunterbruch

fiel jedoch auch die elektronisch gesteuerte

Haltestellenbremse aus. Diese

entlastet den Fahrer, damit er beim

Anhalten nicht dauernd auf dem

Bremspedal stehen muss. Weil der

Angeklagte den Bus zudem nicht

mit einem Keil gesichert hatte, setzte

sich dieser sofort in Bewegung.

Eine technische Expertise ergab,

dass alle Bremssysteme einwandfrei

funktionierten. Beim Betätigen

der Feststellbremse wäre das Unglück

folglich nicht passiert. Der

Staatsanwalt forderte deshalb eine

bedingte Busse von 8100 Franken

bei zwei Jahren Probezeit.

Der Verteidiger versuchte in seinem

ausführlichen Plädoyer anhand von

Reparaturen die Funktionsfähigkeit der

Bremsen anzuzweifeln und technische

Mängel sowie ungenügende Wartung

geltend zu machen. Er verlangte einen

Freispruch, allenfalls in dubio pro reo.

Doch das Gericht verliess sich ganz auf

das Gutachten, reduzierte allerdings die

Busse auf 3600 Franken. Das Urteil ist

noch nicht rechtskräftig. (ee)

räumlichen Verschiedenartigkeit und

Flexibilität ein gemischtes Publikum anziehen

– Alleinstehende wie Familien,

ältere wie jüngere Generationen.

Die Architektur der Neubauten wirkt

insgesamt zurückhaltend. Akzente werden

mehr bei den Details gesetzt. Um

die Gebäude optimal in das abfallende

Gelände einzupassen, wird ihre Höhe

Hang aufwärts um ein halbes Geschoss

reduziert und das Dachgeschoss entlang

der Strassenfassade zurückversetzt.

Grünraum vielseitiger nutzbar

In Absprache mit Grün Stadt Zürich und

einem Landschaftsarchitekten wurde

eine Umgebungsgestaltung entwickelt,

die sich in das bestehende Gartenbild

einfügt, den Baum- und Strauchbestand

ergänzt und im Ablauf der Jahreszeiten

eine variationsreichere Vegetation bietet.

Insgesamt werde der Grünraum vielseitiger

nutzbar als heute, sagt Hünerwadel,

und weise zudem einen höheren ökologischen

Wert auf.

Die Eigentümer haben sich für ein nachhaltiges

Energiekonzept entschieden.

Die Bauten werden daher nach Minergie-Standard

erstellt und zertifiziert, die

Energieerzeugung erfolgt über Erdsonden

und Wärmepumpen. (ee)

7


Frisches Blut für Witikon

Wenn Alt-Witiker bei Kaffee und

Zopf auf Neo-Witiker treffen, um

deren Akklimatisierung im Quartier

zu erleichtern, kann das nur

ein Anlass sein: der Neuzuzügerbrunch.

Die Ausgabe 2012 vermeldete

einen Besucherrekord.

Langsam, aber sicher sprengt die Beteiligung

am Witiker Neuzuzügerbrunch die

Dimensionen des Saals im reformierten

Kirchgemeindehaus. Die Organisatoren

mussten bei dem bereits elften

gemütlichen Beisammensein sogar

zusätzliche Tische bereitstellen.

Rund 120 Interessierte genossen

den Brunch in gelöster Atmosphäre.

Der Anlass zieht auch viele Alt-Eingesessene

an, was genau der Idee

entspricht: Den neu Zugezogenen

soll das Knüpfen von Kontakten in

der noch fremden Umgebung vereinfacht

werden.

Erfreulich ist, dass die Strahlkraft

des Brunchs inzwischen auch dieje-

nigen Neuzuzüger erfasst hat, die

schon mehr als ein Jahr in Witikon

wohnen: «Wir sind bereits anfangs

2011 zugezogen, haben den Anlass

letztes Jahr aber verpasst und möchten ihn

jetzt nachholen», meinte ein Besucher, der

sich an den Ständen für das Angebot der

diversen Vereine interessierte.

8

Quartiervereinspräsident Balz Bürgisser

fütterte die «Neuen» mit einigen nützlichen

Daten und Fakten zu Witikon:

10 258 Bewohnerinnen und Bewohner

zählt das Quartier (Stand Ende 2011)

ganz genau. Witikon ist nebelarm, dafür

schneereich, und alle Einwohner kennen

das Gefühl, wenn neu gefallener Schnee

die «Schlyfi» (so benannt nach einer ehemals

dort gelegenen Scherenschleife) für

Autos und Bus unpassierbar macht und

der Weg auf den «Berg» zu Fuss zurück-

Das Glückskind Maude, die Gewinnerin Erika

Müller-Hofer und der Quartiervereinspräsident.

gelegt werden muss. Ein weiteres Merkmal

von Witikon: Bäume, Bäume, Bäume.

Rund 42 Prozent der Quartierfläche

sind bewaldet.

Malaise im öffentlichen Verkehr

Der Quartierverein erklärt die

rückläufigen Fahrgastfrequenzen

auf der Witiker Buslinie Nr. 34,

und er kennt ein Rezept dagegen.

Die für Witikon zuständige Gebietsmanagerin

der VBZ schreibt verzweifelt in

einem Mail an den Quartierverein: «Im

Jahr 2011 wies die Witiker Buslinie

1,9% weniger Passagiere auf als im Vorjahr.

Im Gegensatz zu allen anderen

Trolleybuslinien in der Stadt Zürich

sind die Fahrgastzahlen auf der Linie 34

in den letzten Jahren rückläufig. Haben

Sie eine Erklärung für dieses Phänomen?»

Meine Antwort an die Gebiets -

managerin fasse ich im Folgenden zusammen.

Heutige Angebotsqualität

Ob ein Angebot des öffentlichen Verkehrs

im Kanton Zürich benutzt wird,

hängt von seiner Qualität ab. Diese wird

im Wesentlichen von drei Faktoren be-

stimmt: Taktintervall, Reisezeit, Umsteigen.

Wie sind diese drei Faktoren für

die Verbindung von Witikon zum

Stadtzentrum zu bewerten?

Im Bereich Taktintervall kann die ÖV-

Erschliessung Witikons als hochwertig

bezeichnet werden.

Die Reisezeiten von Witikon ins

Stadtzentrum sind verhältnismässig

lang. Für die ca. 5 km lange Strecke von

der Haltestelle Berghalde bis zum Zürcher

Hauptbahnhof beträgt die Reisezeit

20 Minuten – im günstigsten Fall. Wenn

der Anschluss am Klusplatz wegen einer

kleinen Verspätung des Busses verpasst

wird, beträgt die Reisezeit zum

HB sogar 27 Minuten. Vergleichen wir

das mit anderen Verbindungen: Für die

6 km lange Strecke vom Quartier

Zürich-Leimbach zum HB beträgt die

Reisezeit 12 Minuten, für die 18 km von

Uster zum HB sind es 14 Minuten.

Auch die Verbindung von Witikon zum

Bahnhof Stadelhofen ist aus dem Blick-

Plakatreservationen & Schaukastenaushang:

Therese Näf, Tel. 044 422 77 85

Zweiackerstrasse 63, 8053 Zürich

Festbankreservationen: Tarcisi Jacomet,

Tel. 079 676 37 11 (Lagerraum im Zentrum)

Neben extensiven Grünflächen, die – wie

alle Witiker wissen – die Wohnlage für

Jogger, Spaziergänger, Hundebesitzer und

viele mehr sehr attraktiv macht, ist Witikon

auch bekannt für sein reges Vereinsleben.

14 Vereine präsentierten sich 2012

am Neuzuzügerbrunch und stellten ihr

Angebot vor. Ob Pestalozzibibliothek,

Musikverein oder Kinderbetreuung: Die

Präsenz der Vereine zeigte exemplarisch

die Lebendigkeit des Quartiers.

Witikerbuch als Bestseller

Der Wettbewerb zum Abschluss der

11. Austragung sorgte zusätzlich für gute

Stimmung. Alle gestellten Fragen konnten

ohne grössere Probleme beantwortet

werden, sofern man den Ausführungen

des Quartiervereinspräsidenten aufmerksam

zugehört hatte – entsprechend viele

richtige Antworten gingen ein, so dass

das Los entscheiden musste.

Der erste Preis war ein in den letzten Monaten

äusserst begehrtes Objekt: das vom

Quartierverein herausgegebene Buch

«Witiker Geschichten», in dem hiesige

Persönlichkeiten auf charmante Art und

Weise ihre eigenen Erfahrungen mit dem

Quartier schildern. Auch von der zweiten

Auflage des Buches gibt es beim Sekretariat

des Quartiervereins inzwischen nur

noch einige wenige Exemplare.

Andreas Bonifazi

winkel der Reisezeit minderwertig: Für

die 4 km lange Strecke vom Bahnhof

Stadelhofen zur Bushaltestelle Berghaldenstrasse

beträgt die Reisezeit 20 Minuten.

Was das Umsteigen anbelangt, so ist

Witikon ein Sonderfall: Ein Standard,

der im ganzen Kanton Zürich – ja sogar

in der ganzen Schweiz – gilt, wird mit

Füssen getreten. Wer kann eine Schweizer

Stadt mit gut 10 000 Einwohnern

nennen, die keinen Bahnhof und keine

direkte öffentliche Verbindung zu einem

nahe gelegenen grossen Bahnhof hat?

Im Falle von Witikon hält die VBZ einen

Standard nicht ein, den sie sich

selbst gesetzt hat 1 (Grundsatz 2, Seite

10): «Jedes Quartier braucht eine direkte

Verbindung zum Stadtzentrum.»

Wenn wir mit den (zugegeben strengen)

Massstäben messen, die in der Stadt und

im Kanton Zürich gelten, kommen wir

Fortsetzung nächste Seite


Naturnahe Witiker Gärten

Ein Garten ist ein Garten … oder auch

ein Lebensraum. Diese Erfahrung durfte

eine Gruppe Witikerinnen und Witiker

vor etwa einem Jahr machen. Sie waren

der Einladung der Quartierentwicklungskommission

(Quek) des Quartiervereins

Witikon gefolgt, einige besondere

und sehr persönliche Gärten im

Quartier zu besuchen. Was wir dank der

grosszügigen Gastfreundschaft der Privatbesitzer

erleben durften, war beeindruckend:

eine bunte und duftende Viel-

Rundgang Naturnahe Witiker Gärten

Samstag, 16. Juni, 13.30 Uhr

Treffpunkt: Bushaltestelle Friedhof Witikon

Dauer: 2.5 bis 3 Std., anschliessend Apéro

falt von einheimischen Pflanzenarten auf

kleinster Fläche; raffinierte Gestaltungsideen,

die nicht nur der Funktionalität

genügen, sondern gleichzeitig auch Lebensraum

für kleine Tiere bieten; ein harmonisches

Mosaik aus Gemüsebeeten

und Blumenpracht und dazwischen ein

lauschiger Ort zum Entspannen.

Auch dieses Jahr lädt die Quek alle Wiss -

Fortsetzung

zu folgendem Fazit: In zwei von drei

relevanten Bereichen, Reisezeit und

Umsteigen, ist die Verbindung von Witikon

zum Stadtzentrum von geringer

Qualität. Dies erklärt die geringen Fahrgastfrequenzen.

Zukünftige Angebotsqualität

Die viel diskutierte Verlängerung der

Witiker Buslinie via Römerhof und

Kunsthaus zum Hauptbahnhof würde

die Qualität der ÖV-Verbindungen Witikon-Stadtzentrum

spürbar verbessern.

Um wie viel würden dadurch die Fahrgastzahlen

auf der Witiker Buslinie zunehmen?

Ein Experte des renommierten

Planunsbüros Jud hat mit einer in Fachkreisen

bekannten wissenschaftlichen

Methode diese Zunahme bestimmt: Sie

beträgt 58% für denjenigen Teil der

Quartierbevölkerung, der prioritär Richtung

Kunsthaus unterwegs ist, und 0-5%

für die restliche Quartierbevölkerung.

Um dieses Resultat richtig zu verwenden,

benützen wir Ergebnisse einer Untersuchung

der VBZ: 45% der Witiker

ÖV-Benützer sind Richtung Kunsthaus/Central/Hauptbahnhof

oder Richtung

Kunsthaus/Hochschule unterwegs

und 40% Richtung Stadelhofen/Bellevue.

Letztere würden von der Verlängerung

der Witiker Buslinie zum HB nur

geringfügig profitieren (kürzere Wartezeiten

am Klusplatz).

Berücksichtigt man dieses Splitting, so

ergibt eine einfache Mischrechnung,

dass durch die Verlängerung der Witiker

Buslinie zum HB eine Steigerung der

Fahrgastzahl um 26% erwartet werden

begierigen und Entdeckungsfreudigen

unter dem Motto «Naturnahe Witiker

Gärten» zu einem Rundgang ein. Mitarbeiter

von Grün Stadt Zürich (GSZ) und

andere Fachleute werden weitere Bei-

Gartenidyll mit Wildbienenhotel. (Foto zvg)

spiele an natürlicher Vielfalt zeigen.

GSZ macht es auf öffentlichen Flächen

vor. Deshalb starten wir dieses Jahr auf

dem Friedhof Witikonund das hat einen

guten Grund. Hier finden wir alles

kann. Diese prognostizierten zusätzlichen

Witiker Fahrgäste wären zum grössten

Teil Umsteiger, die statt des privaten

Autos vermehrt den öffentlichen

Verkehr benützen würden – das zeigt

die wissenschaftliche Untersuchung 2 .

Natürlich sind auch fundierte Prognosen

immer mit einer Unsicherheit behaftet.

Ein Nachfragezuwachs von 20-30% bei

Verlängerung der Witiker Buslinie zum

HB scheint aber auf Grund von

langjährigen Erfahrungen in der

Schweiz und im Ausland realistisch zu

sein.

Aufruf zum Handeln

Das in Witikon bestehende Malaise im

öffentlichen Verkehr kann durch die

Verlängerung der Buslinie 34 via Römerhof

und Kunsthaus zum Hauptbahnhof

mindestens teilweise behoben werden

und dies erst noch kostengünstig,

wenn die Buslinien 31 und 34 zusammengeschlossen

werden 2 . Der Quartierverein

hat ein entsprechendes Begehren

bei der Regionalen Verkehrskonferenz

der Stadt Zürich deponiert, deren Präsident

der Direktor der VBZ ist. Die Verantwortlichen

der VBZ haben es also in

der Hand, dem Anliegen der Witiker

Bevölkerung zum Durchbruch zu verhelfen.

Der Quartierverein wartet ab

und hofft.

Balz Bürgisser

Präsident Quartierverein

1 Das VBZ Linienkonzept 2025

(erschienen 2006)

2 Buslinie Witikon–Stadtzentrum Zürich,

Gutachten des Planungsbüros Jud

(erschienen 2011)

auf relativ kleiner Fläche: augenfällige

Unterschiede in der natürlichen Pflanzenwelt

je nach Standort – warm und

sonnig oder eher kühl und schattig; intensiv

gepflegte und natürlich gestaltete

Flächen liegen eng beieinander und erlauben

so den direkten Vergleich. Der

Friedhof ist auch Lebensraum für viele

kleine Tiere. Denn sie finden nebst einem

grosszügigen Nahrungsangebot

auch unterschiedliche Kleinstrukturen

als Verstecke, Kinderstube oder Winterquartier

– auch Tiere brauchen «ein

Dach über dem Kopf».

In einem zweiten Gartenareal werden

wir (ganz) andere Eindrücke gewinnen

und über Pro und Kontra einer naturnahen

Gartengestaltung diskutieren.

Kommen Sie mit und sammeln Sie

Ideen für Ihre eigene Umgebung oder

geniessen Sie einfach die Vielfalt auf

unserem Entdeckungstrip mit abschliessendem

Apéro!

Annemarie Sandor, Bruno Müller-

Hierstand (Quek)

Christa Mosler-Berger

Einladung zum Witiker

Quartierrundgang

Woher stammen die beiden Kanonenkugeln

in der Mauer der alten Kirche? Was

stellt das Bild beim Haupteingang des

Schulhauses Langmatt dar? Wann wurde

die Eierbrecht-Schüür erbaut? Wie ist

das Einkaufszentrum entstanden?

Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen

interessieren und Sie Witikon noch

Quartierrundgang vom Samstag, 30. Juni

Beginn: 13.30 Uhr vor der alten Kirche

Ende: 16.30 Uhr im GZ Witikon

besser kennen lernen möchten, dann

nehmen Sie am Quartierrundgang vom

30. Juni teil, den der Quartierverein und

das Gemeinschaftszentrum Witikon organisieren.

Geleitet wird der Rundgang

vom einheimischen Architekten Bruno

Müller-Hiestand.

Der Rundgang beginnt auf dem Kirchenhügel

vor der alten Witiker Kirche,

führt über die Langmatt und das Gebiet

Drusbergstrasse zur Kulturschüür Eier -

brecht und – nach einer kurzen Erholungspause

– von dort via Sommerau,

Stöckentobelweg und Einkaufszentrum

zum Gemeinschaftszentrum, wo ein erfrischender

Apéritif wartet.

Bei zweifelhaftem Wetter gibt das GZ

Witikon (Tel. 044 422 75 61) am Samstagvormittag

Auskunft über die Durchführung.

Die Teilnahme ist kostenlos,

eine kleine Spende an die Unkosten ist

willkommen. Aus organisatorischen

Gründen ist eine Anmeldung beim GZ

erwünscht.

Balz Bürgisser

9


Preis: Pro Buchstabe, Zahl oder Satzzeichen 36 Rp. exkl. MWSt. Plazierungs

vorschriften können keine entgegengenommen werden. Bei Chiffreinserat ist

eine Chiffre gebühr von Fr. 5.– zu entrichten.

Englisch/Französisch/Italienisch/Deutsch in Witikon

in Kleingruppen oder Einzelunterricht für alle Stufen. Cambridge- und

DELF/DALF-Diplome, Konversation. Schnelles und motivierendes Lernen.P vor

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10

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Für die Mieter auf Millionen verzichtet Nein aus Lausanne

Die Stiftung PWG kaufte mehrere

Häuser. Die Mieter können deshalb

bleiben. Die Besitzer wollten

keinen maximalen Verkaufspreis.

Billige Wohnungen retten und wo immer

möglich neue bauen – das ist der Zweck

der Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen

Wohn- und Gewerberäumen der

Stadt Zürich (PWG). Möglich wurde dies

im Quartier erstmals an der äussersten

Witikonerstrasse unmittelbar beim Friedhof.

Auf dem 6700 Quadratmeter grossen

Grundstück stehen drei Mehrfamilienund

ein Einfamilienhaus mit 25 preisgünstigen

Wohnungen sowie ein Garagengebäude.

Die Häuser wurden 1965

gebaut und immer gut unterhalten.

Die Stiftung konnte die Parzelle dank einem

vom Stadtrat gewährten Abschreibungsbeitrag

von 2 Millionen für 16,3

Millionen Franken erwerben. Damit verhinderte

sie, dass die bisherigen Mieter

hinausgeworfen und die Häuser entweder

abgerissen oder die Wohnungen nach einer

teuren Sanierung im Stockwerkeigentum

verkauft werden.

Entlang der Witikonerstrasse plant die

PWG zudem einen Neubau mit voraussichtlich

35 weiteren Wohnungen. Nach

Gesucht: Zwei Vorstandsmitglieder

Der Quartierverein sucht neue

Vorstandsmitglieder, damit er seine

Aufgaben weiter erfüllen kann.

Der Vorstand des Quartiervereins nimmt

folgende Aufgaben wahr:

- Er vertritt die Quartierinteressen gegenüber

den Behörden.

- Er organisiert grosse Veranstaltungen,

die das Zusammengehörigkeitsgefühl

im Quartier stärken.

- Er bietet den Witiker Organisationen

und Einwohnern spezielle Dienstleistungen

an.

Die Vorstandsmitglieder erbringen diese

umfangreichen Leistungen ehrenamt-

lich, wobei sie durch das Sekretariat unterstützt

werden. Jedes Vorstandsmitglied

hat sein Ressort und erledigt im

Rahmen der Statuten, des Budgets und

der Vorstandsbeschlüsse seine Aufgaben

selbständig. An sieben Sitzungen pro

Jahr informieren sich die Vorstandsmitglieder

gegenseitig und treffen – nach

engagierten Diskussionen – Grundsatzentscheide.

Die Zusammenarbeit im

Vorstand ist angenehm und konstruktiv.

Momentan besteht der Vorstand aus sieben

Mitgliedern; neun oder zehn sollten

es sein, damit die Arbeit gut verteilt

Auskunft von Projektleiter Kornel Ringli

sei man derzeit daran, das Projekt zu entwickeln

und anschliessend einen Architekturwettbewerb

auszuschreiben. Zusammen

mit der Eigentümerin des Nachbargrundstücks

sei eine Arealüberbauung

vorgesehen, um so mehr Wohnraum zu

gewinnen. Deshalb sei ein Vorentscheid

der städtischen Baubehörden angezeigt.

Die Stiftung habe Interesse an «kompakten

Wohnungen», so Ringli, da die Höhe

der Mieten immer auch von der Grösse

der Wohnfläche abhänge. Daher wolle

man die bestehenden Wohnungen mit

den neuen ergänzen. In drei bis vier Jahren

seien diese bezugsbereit.

Edles Schweigen

Die Eigentümer hatten das Grundstück

im Familienbesitz bewusst zuerst der

PWG angeboten und erst hinterher auch

noch im Internet ausgeschrieben. Bei einem

Zuschlag an den Meistbietenden

hätten sie – vor allem in Witikon – einen

weit höheren Preis erzielt.

Über ihre Motive wollen sie aber nicht

sprechen. Auf Anfrage des Quartier-Anzeigers

liessen sie ausrichten, sie betrachteten

ihre «Entscheide und Beweggründe

als Privatsache». (ee)

werden kann. Wir suchen also zwei

neue Vorstandsmitglieder. Die momentan

freien Ressorts sind:

Organisation einer Veranstaltung

Seit dem Rücktritt des langjährigen Vorstandsmitglieds

Hanspeter Gehr organisiert

der Präsident den beliebten Witiker

Räbeliechtli-Umzug. Gerne möchte er

diese Aufgabe, die er notgedrungen

übernommen hat, einem neuen Vorstandsmitglied

übergeben. Gesucht ist

ein Witiker oder eine Witikerin mit Organisationstalent

und Zeit jeweils im

Herbst.

Aufbau eines Archivs

Seit der Gründung des Vereins 1929 haben

sich viele Dokumente (Protokolle,

Jahresberichte, Jahresrechnungen, Manuskripte,

Fotos usw.) angesammelt.

Diese sind im Keller des Gemeinschaftszentrums

gelagert und sollten gesichtet,

sortiert und eingeordnet oder entsorgt

werden. Gesucht ist eine Witiker Persönlichkeit,

die ordnungsliebend und interessiert

an der Geschichte Witikons ist.

Bitte melden Sie sich beim Präsidenten

(Tel. 044 381 35 65). Es ist möglich und

erwünscht, an einer Vorstandssitzung

teilzunehmen und zu schnuppern. Die

Wahl in den Vorstand erfolgt dann an

der jährlichen Mitgliederversammlung.

Balz Bürgisser

Präsident Quartierverein

Das Bundesgericht hat die Baubewilligung

für das Mehrfamilienhaus im

Oberdorf an Stelle des früheren Bildhauerateliers

Fenaroli aufgehoben. Damit

bestätigte es den Entscheid des Zürcher

Verwaltungsgerichts von letztem November.

Dieses hatte wegen der beanstandeten

Anordnung der Fenster und

der Kritik am geplanten Balkonturm aus

ästhetischen Gründen eine grundsätzliche

Überarbeitung des Projekts verlangt.

In ihrem Entscheid kamen auch die Lausanner

Richter Anfang Mai zum Schluss,

die Begründung der Baubewilligung

durch die Stadtzürcher Bausektion sei

«nicht vertretbar». Deshalb hätte schon

das Baurekursgericht einschreiten müssen.

Die für die Kernzone Witikon «untypisch

schematische» Anordnung der

relativ schmalen Fenster senkrecht über -

einander sei «eintönig» und widerspreche

dem typischen Quartiercharakter.

Auch ein – allenfalls verkleinerter – Balkonturm,

der schon das Baurekursgericht

nicht «vollends» überzeugte, sei in

dieser Umgebung ein «Fremdkörper».

Die Bauherrschaft wollte zum Urteil

nicht Stellung nehmen. Die Suche nach

einer Lösung gehe weiter, teilte sie auf

Anfrage des QA mit. (ee)

Gratis bringen

– gratis holen!

Im vergangenen Mai besuchten rund

700 Tauschwillige bei wunderschönem

Frühsommerwetter den vom Quartierverein

Witikon organisierten Austauschmarkt.

In diesem Jahr findet der

Markt einige Tage später statt:

Samstag, 2. Juni, von 8 bis 12 Uhr

beim Schulhaus Langmatt

Was man nicht alles zu sehen bekommt!

Ein riesiges Sammelsurium an Waren,

welche die Besitzer nicht mehr brauchen,

findet neue, dankbare Abnehmer:

Bilder, Koffer, Spielsachen, Werkzeuge,

Kleinmöbel, alte Computer, TV-Geräte,

Kleider, Schuhe, Bücher, elektronische

Geräte, Velos, Haushaltwaren und vieles

mehr ziert jeweils den Platz vor der

Turnhalle des Schulhauses und füllt die

Regenhalle. Kassen gibt’s keine, denn

bezahlen muss man nichts. Für das kulinarische

Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Dieser Markt der speziellen Art funktioniert

seit Jahren bestens, weil sich die

Quartierbewohner an die wichtigste Regel

halten: Bitte keine Gegenstände

bringen, die bloss zur Entsorgung gedacht

sind. Nur funktionstüchtige, gebrauchte

Waren sind erwünscht. Was an

diesem Tag nicht abgeholt wird, entsorgt

die Stadt Zürich.

Andreas Bonifazi

Quartierverein Witikon

11


Die Witiker Löwen sammeln im Zentrum Geschichten und Fotos

Der Lions Club Zürich-Witikon feierte

2011 sein 20-jähriges Bestehen. Gegründet

wurde der Club im November 1991

im Restaurant Altes Klösterli und mit einer

Charternight im Dolder, unserem Patenclub.

In der Stadt Zürich existieren 18

Clubs. Unsere Mitglieder treffen sich

zweimal monatlich, alternierend zum

Lunch oder Abendanlass (mit Partnerinnen).

Wir konzentrieren uns im Clubleben

auf Freundschaft, Kameradschaft,

Engagement, Aktivitäten und Erhöhung

unserer Mitgliederzahl mit Gleichgesinnten

aus unterschiedlichen Berufen.

Wiederkehrende Aktivitäten in den vergangenen

Jahren waren z.B. der Gentlemen

Grand Prix in Dübendorf, der

Dorfmärt in Witikon, der Joggathlon

und diverse Charity-Anlässe wie Sodis,

Indian Night (zu Gunsten eines Schulprojekts

in Hydarabad), Übernahme der

Studienkosten für Tsunami-Opfer, Partnerschaft

mit der Stiftung züriwerk

(HORA-Theater, Backaktion etc.).

Am Samstag, 2. Juni, treten alle 9700

Mitglieder der Lions-Bewegung

Schweiz/Liechtenstein getreu ihrem

Leitspruch «We serve – Helfen» an die

Öffentlichkeit. Wir möchten dazu beitragen,

dass mehr Menschen optimistisch

in die Zukunft blicken können.

Wir wählten erneut eine Standaktion im

12

Einkaufszentrum Witikon, wo wir von

9 bis 15 Uhr zugunsten der Stiftung

züriwerk selbstgebackene Elefantenmutschli,

Konfitüren und Produkte aus

unserem Weinbauprojekt in Zizers GR

verkaufen. (QA)

Weitere Informationen durch H.R. Weber,

Tel. 044 825 05 15 oder hansruediweber@gmx.ch.

Ein erster Zügeltermin

für die Paulus-Akademie

In der zweiten Hälfte 2015 will die Paulus-

Akademie Zürich (PAZ) Witikon verlassen

und in einen Neubau nach Zürich West umsiedeln.

Gemeinsam mit der Hamasil-Stiftung

baut die katholische Institution an der

Pfingstweidstrasse beim Bahnhof Hardbrücke

den Kulturpark. Dieser besteht neben

der neuen Stadtakademie aus dem Forum

Z, das in zwei Gebäuden Raum für

ökologisch und nachhaltig ausgerichtete

Gewerbebetriebe mit 300 Arbeitsplätzen

bietet, sowie einer Wohnsiedlung mit

54 Wohnungen. Letzten Monat wurde das

Baugesuch eingereicht. Die Baubewilligung

wird noch diesen Herbst erwartet. Im

kommenden Herbst möchten die Stiftung

und die PAZ mit dem Bau beginnen.

Vor zwei Jahren hatte das Kirchenparlament

14,8 Millionen für das Projekt bewilligt.

Weil sich die Pläne für ein Stockwerk-

vom Oeschbrig gesucht

Grün Stadt Zürich (GSZ) sucht Informationen,

Geschichten und Geschichtliches

zu den eingewaldeten

Holzhäuschen am Oetlisberg (Parzelle

3697, früher 453), zu seinen ehemaligen

Besitzern (Familie Meier,

Bauunternehmung Karl Steiner), zu

den damaligen Pächtern und zu Flora

und Fauna. Wie sah dieses Gebiet vor

fünfzig und vor hundert Jahren aus?

Auch Fotos vom Oeschbrig aus der

Zeit zwischen 1930 und 1970, von

den Holzhäuschen und von der Umgebung

werden gesucht.

Informationen, Geschichten und Fotos

bitte an: Grün Stadt Zürich, Abteilung

Naturförderung, Frau Ursula

Pfister, Beatenplatz 2, 8001 Zürich,

Tel. 044 412 42 99

Mail ursulapfister@bluewin.ch. (QA)

eigentum zerschlugen, entschied sich die

Akademie ihr Gebäude selber zu bauen.

Die Synode bewilligte nach langer Diskussion

weitere 2,2 Millionen. Vorgesehen sind

ein Saal für 180 Personen, sechs Seminarräume

und Büros. Diese stehen auch

Dritten zur Verfügung. Die Diskussion über

die Nutzung der PAZ-Räume in Witikon ist

in der Kirchgemeinde schon länger im

Gang. (ee)


Gesang und Bewegung

aus spirituellen Traditionen

5. Ökum. Frauentreff 2012

Donnerstag, 7. Juni, 9-11 Uhr

Neue reformierte Kirche

Aus den verschiedenen spirituellen Traditionen

der Erde ist uns ein reicher Schatz an

Gesängen und Gebärden überliefert. Sie laden

uns ein, das Herz zu öffnen und Verbundenheit

mit sich selbst, untereinander und

mit der Quelle allen Seins zu erfahren.

Jutta Wurm ist Tanzleiterin, Psychologin und

Pfarrfrau in der reformierten Kirchgemeinde

Schwamendingen. Sie wird uns mit solch ursprünglich-einfachen

Worten, Melodien und

Bewegungen vertraut machen. Das meditative

Wiederholen in der ruhigen Atmosphäre

der Kirche wird in und auf uns wirken.

Alle Frauen aus Witikon und Umgebung sind

herzlich willkommen. Unkostenbeitrag 6 Fran -

ken. Für Infos: Anny Gut, Tel. 044 381 85 56

und Heidi Gisler, Tel. 044 422 05 85. (QA)

Der Evangelische Frauenverein lädt alle

Witikerinnen herzlich ein zum Frauenfest

am 26. Juni, um 19 Uhr im reformierten

Kirchgemeindehaus. Bei uns können Sie:

Bei Speis und Trank die Seele wieder einmal

baumeln lassen, Frauenthemen an den

gemütlichen langen Tischen diskutieren,

die Stimme erheben – nicht gegen, sondern

für etwas oder jemanden, nämlich für

uns, Singen aus Leibeskräften oder nur

stumm, aber auf jeden Fall gemeinsam.

Für Infos und Fragen: Christina Bürgisser,

Tel. 044 381 35 65 (QA)

Ihre Talente sind gefragt – freiwillig!

Die reformierte Kirchgemeinde Zürich-

Witikon hat, gemessen an der Mitgliederzahl,

am meisten freiwillig Mitarbeitende

in der ganzen Stadt Zürich. Darauf

dürfen die Gemeinde und mit ihr alle

Freiwilligen stolz sein.

Das Wort «Talent» im Sinne von Begabung

hat seinen Ursprung in der antiken

Gewichtseinheit Talent, die auch in der

Bibel zur Bezeichnung von einer entsprechend

großen Menge Geld verwendet

wird. Im neutestamentlichen Gleichnis

vom anvertrauten Geld (Mt 25, 14-

30) werden drei Knechten fünf oder drei

Talente oder nur ein «talanton» anvertraut

– «jedem nach seiner Fähigkeit».

Wohl über die lateinische Vulgata (lateinischer

Bibeltext seit der Spätantike), die

mit «talentum» übersetzte, lässt sich das

Wort «talent» im Sinne von Begabung

im Englischen seit dem 16. Jahrhundert

und im Französischen seit dem 17. Jahrhundert

nachweisen. Auf diesem Umweg

hat es auch im Deutschen seine Bedeutung

erhalten.

Talente im Sinne von Begabung sind in

unserer Kirchgemeinde auf verschiedenste

Art und Weise gefragt. Das Wirkungsfeld

bewegt sich von den Suppentagen

bis zu Kunstgottesdiensten. Je

nach Angebot können Freiwillige zum

Beispiel ihr Koch-, Vorlese-, Organisati-

ons-, Gestaltungs-, Gastgeber-, Kinderbetreuungs-

oder Gesprächstalent einsetzen

und zur Geltung bringen.

Für Sie ist dieser Einsatz geschenkte

Zeit an andere – und es fällt auf Sie

zurück. Wer Freiwilligenarbeit leistet,

freut sich an der Gemeinschaft, an der

sinnvollen Tätigkeit, an der Dankbarkeit

und daran, dass er sein Talent einbringen

und nutzen kann. Die Kirchgemeinde

wiederum lebt von diesen Talenten und

kann erst über sie ihre vielen Angebote

ermöglichen. Also ein wunderbar runder

Kreis, der vielen Menschen zufriedene

und wertvolle Momente schenkt.

Im vergangenen Jahr wurde die rund

zehn Jahre alte Broschüre «Wir suchen

Ihre Talente» neu als Flyer konzipiert

und aufgelegt, den Sie – freiwillig – unter

die Leute bringen können.

Für das Freiwilligenforum

Anny Gut

Hirslandenbaby

Die Privatklinikgruppe Hirslanden hat eine

neue Website für zukünftige Eltern und

Angehörige lanciert. Auf www.hirs lan den -

baby.ch finden Sie zahlreiche Informationen

rund um die Themen Schwangerschaft,

Geburt und Baby. (QA)

13


Viel Lärm um «Le Silence»

Die Nachricht kam, als niemand

mehr daran glaubte. Der Kanton

hat nach hartnäckigem Widerstand

das Aufstellen der Plastik

auf der Langmattwiese bewilligt.

Der Bildhauer Ödön Koch wollte mit

seinem Kunstwerk dem Betrachter Momente

der inneren Ruhe verschaffen.

Doch die tonnenschwere Plastik, die

nach Jahrzehnten im Witiker Oberdorf

einen neuen Standort braucht,

brachte im Gegenteil die Gemüter

in Wallung.

Im Prinzip war alles bereit: Der

Stadtrat hatte das Geld für die Restaurierung

der Plastik, den Rücktransport

nach Witikon und die

definitive Platzierung auf der

Langmatt bewilligt, und die Arbeitsgruppe

Kunst im öffentlichen

Raum (KiöR) hatte den notwendigen

Ämterlauf zur Bewilligung

mehr oder weniger abgeschlossen.

Kanton legt sich quer

Ein einziges Kreuzchen auf der

Liste aber fehlte noch. Doch das

kantonale Amt für Landschaft und

Natur legte sich quer und trotzte allen

Überredungskünsten. Die landwirtschaftlich

genutzte Langmattwiese liege

in der Freihaltezone, und in einer Freihaltezone

gebe es keine Baubewilligung,

wurde dem KiöR-Vorsitzenden Christoph

Doswald ein ums andere Mal be-

Wer sucht der findet...

Das lange Warten hat ein Ende und der

Musikverein Zürich-Witikon einen neuen

Dirigenten. Unser bisheriger Dirigent

Markus Dubach wollte eigentlich schon

mit dem Frühlingskonzert 2011 den Dirigentenstab

weiterreichen. Da die Suche

nach einem Nachfolger harzig verlief,

konnten wir uns glücklich schätzen, einen

Dirigenten wie Markus zu haben, der

uns nicht einfach im Stich liess und uns

bis heute weiter zur Verfügung stand.

Nun dürfen wir uns aber von ihm verabschieden.

Hoffentlich hat er nun wieder

mehr Zeit, selber zu musizieren, so wie

er sich das gewünscht hat. Wir würden

uns natürlich freuen, Markus auch in Zukunft

– wenn schon nicht mehr als Dirigenten,

dann eben als Musikanten – in

unseren Reihen zu sehen, und sei es

«nur» als Aushilfe.

Jetzt aber einige Worte zu unserem neuen

Dirigenten. Anfang Mai konnten wir

zwei Kandidaten zu einer Probe einladen.

Beide durften den Verein während je

50 Minuten dirigieren, so dass wir uns

ein Bild von ihnen und ihren Fähigkeiten

machen konnten. Anschliessend diskutierten

wir intensiv, welcher der beiden

nun unser neuer Dirigent werden solle.

14

schieden. Egal, wofür. Auch nicht für

Kunstwerke. Da gebe es keine Ausnahme.

Nicht einmal für die «Silence» auf

der Langmatt.

Die für den Transfer der Plastik Zuständigen

im Tiefbau- und Entsorgungsdepartement

(TED) waren perplex. Niemand

konnte sich vorstellen, weshalb

der Kanton der «Silence» die Ruhe an

diesem Ort nicht gönnen mochte, zumal

dieser ja auch im Quartier gewünscht

Ruhige Zeiten im Oberdorf. (Foto EBS)

wurde. Sogar die Vermutung einer kantonalen

Retourkutsche wegen der unbequemen

TED-Stadträtin wurde laut.

Bis eines Tages beim KiöR-Vorsitzenden

das Telefon klingelte: Man habe den

Standort Langmatt jetzt doch noch bewilligt.

Fortsetzung folgt. (ee)

Es waren sehr interessante und angeregte

Proben. Wir waren uns einig, dass beide

Dirigenten ihre Aufgabe gut erfüllten,

und dennoch war die Wahl nach längerer

Diskussion klar.

Unser neuer Dirigent heisst Serhiy

Yelizarov. Er kommt aus der Ukraine, ist

Serhiy Yelizarov dirigiert die Witiker.

27 Jahre alt, erhielt seine Ausbildung an

der nationalen Musikakademie in Kiew

und lebt heute in Winterthur. Ende Mai

übernahm er den Dirigentenstab von

Markus Dubach und schon am 24. Juni

Souvenirs, Souvenirs!

Die grosse Sommerausstellung

in der

Schüür des Kulturvereins

Eierbrecht ist für

alle: Jung und Alt,

kleine und grosse Kinder, Jugendliche

und Erwachsene, Weitgereiste und Stubenhocker,

Aufschneider und Bescheidene.

Die Ausstellung möchte eine

Vielfalt von Souvenirs aus aller Welt

zeigen und deren Geschichten sowie

die damit verbundenen Erinnerungen

erzählen. Die Vernissage ist am 1. September.

Wir alle bringen ständig irgendwelche

Souvenirs aus den Ferien nach Hause

– oft sind sie «wertlos», oft unwahrscheinlich

kitschig. Sie sollen uns an

eine besondere Zeit an einem besonderen

Ort oder an ein besonderes Ereignis

erinnern.

Bringen Sie bitte auch uns ein Souvenir

(oder noch besser mehrere Souvenirs)

als Leihgabe mit! Egal was, ob

von nah oder fern, gross oder klein,

billig oder teuer. Wir stellen gerne

auch ältere Souvenirs aus. Wichtig

sind vor allem die Geschichten, die Sie

mit Ihren Souvenirs verbinden und die

wir den Besucherinnen und Besuchern

der Ausstellung weitererzählen möchten.

(QA)

Sibylle Gut, sibylle.gut@bluewin.ch

Maria Eitle-Vozar

Waserstrasse 54. Tel. 044 422 51 48,

maria.eitle-vozar@bluewin.ch

stehen die ersten Konzerte auf dem Programm.

Um 10 Uhr begleiten wir den ökumenischen

Gottesdienst in der alten Kirche

Witikon und anschliessend geben wir ein

Apérokonzert bei der Jordischüür. Der

strenge Tag ist dann aber noch nicht vorbei,

denn am Nachmittag um 14 Uhr dürfen

wir noch für die Bewohner des Blindenwohnheims

Mühlehalde aufspielen.

Natürlich sind bei beiden Konzerten alle

Musikfreunde herzlich eingeladen.

Mittwochkonzerte im Quartier

Vor den Sommerferien probieren wir mal

etwas Neues und starten eine Konzertreihe

in Witikon. Am 27. Juni sowie am

4. und 11. Juli, jeweils am Mittwoch -

abend, spielen wir bei schönem Wetter

an verschiedenen Orten im Quartier. Bei

schlechtem Wetter proben wir sozusagen

öffentlich, das heisst wir freuen uns über

interessierte Besucher an den Proben im

reformierten Kirchgemeindehaus. Am

besten bringen Besucher gleich ihr eigenes

Instrument mit und gesellen sich zu

uns Musikantinnen und Musikanten. Alle

Infos zu dieser Konzertreihe finden Sie

unter www.mvzw.ch. (QA)


Der Mann, dem niemand Nein sagen konnte

Rolf Schroeter macht, was er will.

Ob beim Bauen oder in der Kunst.

Und er macht es gut. Heute ist er

80 und wird gefeiert. Ein Besuch.

Nichts von «black mystery», wie ihn ein

bekannter Kunstkritiker einmal nannte.

Und schon gar nichts von öffentlichkeitsscheu,

wie man ihm auch nachsagt.

Vital und zuvorkommend empfängt der

Fotograf seine Gäste ganz in schwarz,

unterstreicht gestenreich seine Eloquenz,

führt später stolz durch das selber

umgebaute Haus, vom Keller bis

unters Dach und bis in den hintersten

Winkel. Der Besuch wird zu einer faszinierenden

Zeitreise durch die künstlerische

Moderne mit deren wichtigsten

Vertretern, die in völliger Selbstverständlichkeit

die intelligent designten

Räume beleben. Die reale Zeit verfliegt.

Das Haus Konstruktiv hatte aus Anlass

des 80. Geburtstags erstmals eine Werkschau

seines reichen und in der Schweiz

noch immer viel zu wenig bekannten

Oeuvres organisiert. Die Ausstellung

«Kontakte» reist jetzt nach Berlin und

soll laut dem Künstler noch grösser

werden als im Haus an der Sihl. Das

will etwas heissen.

Zur Welt gekommen und aufgewachsen

ist er am Zürcher Neumarkt. «Ich bin

ein Niederdörfler und würde am liebsten

wieder am Neumarkt wohnen»,

lacht er, und die blauen Augen in seinem

kahlrasierten Charakterkopf leuchten.

Später zog er in Zürich hin und her,

und als die Wohnung an der Trittligasse

für die dreiköpfige Familie zu eng wurde,

fand er durch Zufall das Haus an der

Witikonerstrasse. «Alle anderen hatten

abgesagt, aber ich bin ein Baumfanati-

Zieht vital seine eigenen Kreise: Rolf Schroeter. (Fotos Elisabeth Brühlmann Sarlo)

ker und habe sofort gesehen, wie es einmal

aussehen wird.» Das war die Geburtsstunde

eines jahrelangen Streits mit

den Baubehörden und einer innigen

Fehde mit Stadträtin Ursula Koch.

Schroeter wollte sein Haus innen weiss

und aussen schwarz. «So verschwindet

es vollständig im Grün», argumentiert

er ziemlich überraschend. Er wusste allerdings,

dass das in Zürich verboten

war. Also bat er Architekten, die er von

der Hochschule für Gestaltung in Ulm

kannte, wo er als gelernter Dekorateur

bei Max Bill visuelle Kommunikation

studiert hatte, ihm beim heimlichen

Umbau zu helfen.

Da er ohnehin keine Baubewilligung erhalten

hätte, hatte er auch kein Baugesuch

eingereicht. Das Ganze flog auf,

weil ein Ingenieur nicht genau gerech-

net hatte. Als die Arbeiter einen Eisenträger

einbauten, fiel bei der Nachbarin

ein Stück der Wohnzimmerwand herunter,

denn der Träger war zu lang und

eine Brandmauer fehlte.

Doch es gab kein Zurück. Die alte Wohnung

war gekündigt und er musste in

drei Monaten einziehen. Um Zeit zu

sparen beschloss er, an der Hauswand

ein schwarzes Granulat aufzuziehen, um

die Wand nicht mehrere Mal streichen

zu müssen. Der Brief der Baupolizei mit

dem Ultimatum, das Haus umzustreichen,

liess nicht lange auf sich warten.

Nagel statt Farbbeutel

Schroeter wollte zunächst nachgeben –

aber auf seine Weise: «20 bis 30 Freunde

sollten das Haus vollständig mit

weissen Farbbeuteln bewerfen.» Doch

dann hatte er eine andere Idee. Sein

Freund Günther Uecker, der international

bekannten Nagelkünstler, mit dem er

eng zusammenarbeitet, sollte das Haus

mit einem riesigen Nagel durchbohren.

Uecker baute ein Metallgerüst, ummantelte

dieses mit Holz, kleidete die Form

mit Blei ein und montierte die Teile an

der Hausecke.

Die nächste Busse kam prompt – aber es

war die letzte, denn inzwischen hatte der

Wind im Bauamt II gedreht. Ein hoher

Beamter, «die rechte Hand von Ursula

Koch», hatte sich als Privatmann öffentlich

für das Witiker Nagelhaus und die

Kunst am Bau stark gemacht. So kam es,

dass die Stadt am gleichen Tag, an dem

er die Busse erhielt, ihre Sammlung der

neu ausgezeichneten Bauten veröffentlichte

– mit dabei: das Reiheneinfamilienhaus

Witikonerstrasse 338. Der Guerilla-Bauherr,

wie man ihn bezeichnen

könnte, amüsiert sich noch immer.

Das Fenster zur Witikonerstrasse. Kunst um die zentrale Wendeltreppe. Als der Nagel noch zu sehen war.

Rolf Schroeter kennt keine Kompromisse.

Er lebte zwar von der Werbefotografie,

aber für seine Kunst gilt: «Ich mache

meine Sachen nur für mich.» Einem

Besucher der Ausstellung, der nach der

Preisliste fragte, habe er gesagt: «Ich

verkaufe nichts.»

Was er will, ist arbeiten. An seinem neuen

Buchprojekt «Strandgut». Bis Ende

2013 will er alle seine vielen Künstlerfreunde

darin versammeln, dazu experimentelle

Fotos und Briefe – ein sehr

ambitiöses Projekt. Es passt zu ihm. (ee)

15


Erzähltheater

auf dem Oetlisberg

Donnerstag, 14. Juni, 19.30 Uhr

mit einem Sommerdrink

Sonntag, 17. Juni, 11.00 Uhr

mit Kaffee und Zopf

«Die Geschichte von Herrn Sommer»

nach der Novelle von Patrick Süskind,

gespielt von Jaap Achterberg unter der

Regie von Klaus Henner Russius.

Produktion: sogar-Theater Zürich

Am Waldrand des Oetlisberg beim Bogenweg,

zehn Minuten zu Fuss von der

Busendastation. Der Weg ist markiert.

Vorverkauf: Reservation erwünscht,

Tel. 044 412 42 99, Eintritt 15 Franken.

Bei zweifelhafter Witterung:

Tel. 044 412 42 99 (2 Std. vor Beginn)

Veranstalter: Grün Stadt Zürich

Paolo Rossi

Der Künstler zeigt jüngste Werke, deren

Thematik ihn schon lange beschäftigt.

Er untersucht Wahrnehmungsprozesse.

In «Waves» etwa erzeugen Besucher

durch ihren Luftstrom Bilder, die sie

selber gar nie zu sehen bekommen. In

«slow traks» thematisiert er die Langsamkeit,

indem er geduldig Schnecken

ihre Farbspuren ziehen lässt. Neben der

Bilderserie «Netzstrukturen» zeigt er

zwei für ihn exemplarische Videoarbeiten.

Bis 17. Juni im Forum Vebikus, Kulturzentrum

Kammgarn, Schaffhausen.

Eva Gallizzi

Mit ihren Farbholzschnitten «Menschenbänder»

dokumentiert die Künstle-

Cucina italiana e Fellini-Jazz

Das Gemeinschaftszentrum Witikon organisiert

unter dem Label «Kultur im

Kleinen« (siehe Kasten) immer wieder

kleine, aber feine kulturelle Anlässe –

wie kürzlich ein italienisches Essen mit

Musik aus den bekanntesten Fellini-Fil-

Andreas Pantli (l.) und Res Kielholz.

men. So konnte das zahlreich erschienene

Publikum zwischen den von Franz

Wetzel vorzüglich zubereiteten Piatti

der Filmmusik aus «La strada» und

«Amarcord» lauschen, und trotz garstigem

Regenwetter schien die Italianità

für ein paar Stunden perfekt.

rin Begegnungen im Lauf der letzten

fünf Jahre an den verschiedensten Orten.

Bis 16. Juni im Kabinett Visarte, Schoffelgasse

10, 8001 Zürich.

Rudolf Iseli

Der frühere Direktor des Steueramts der

Stadt Zürich gibt als Rodolfo einen Einblick

in seine Ideenwelt, die er mit einer

gewissen Verspieltheit festhält.

Galerie Züri West, Josefstrasse 225,

8005 Zürich.

Vernissage Freitag, 22. Juni, 17 Uhr.

Die Musik des Komponisten Nino Rota

weckte bei der älteren Generation Erinnerungen

an die grosse Zeit des italienischen

Kinos, und die Jüngeren machten

die Entdeckung eines Soundtracks, der

italienische Folklore, Jazz und Klassik

in kunstvoller Weise in sich vereint.

Der Erfolg dieses Abends lag auch in

der gelungenen Kombination von kulinarischen

und musikalischen Intermezzis,

was die beiden Musiker Res Kielholz

und Andreas Pantli veranlasst, diese

Idee in einem grösseren Rahmen im

nächsten Frühling im Jazzcontainer

Uster weiterzuführen. (QA)

«Kultur im Kleinen» führt mehrmals

im Jahr kulturelle Veranstaltungen

durch und sucht noch Leute, die ihre

Ideen für ein witziges, dramatisches,

überraschendes und lebendiges Programm

einbringen wollen. Interessierte

können sich unter Tel. 044 422 75

61 oder Mail gz-witikon@gz-zh.ch

melden. (QA)

Casa del Arte

Cecilia Trachsler bringt Christoph Hüppi,

Juliane Plöger und Tamara van San.

Vernissage Samstag, 9. Juni, 18 Uhr.

Der Musikverein Witikon ist wieder

unterwegs. Konzerte am Sonntag, 24.

Juni, 11.00 Uhr Jordi-Schüür und 13.45

Uhr Blindenwohnheim Mühlehalde,

Ständli am Mittwoch, 27. Juni und

4. Juli je ab 19 Uhr, Start Langmatt. (QA)

17


«WeltStattWitikon»

Auf den ersten Blick ein Titel, der leicht

verwirrt. Fühlt sich das ehemalige Bauerndorf

mit inexistentem Nachtleben

dank seinen knapp über 10 000 Einwohnern

plötzlich als Minimetropole? Oder

steckt im Gegenteil keck die Aufforderung

dahinter, sich der Welt statt Witikon

zuzuwenden? Nix von beidem.

«WeltStattWitikon» heisst die Projektwoche

der Witiker Schulen Looren und

Langmatt vom 4. bis 8. Juni. Damit

möchte man den Kindern die «grosse

Welt im kleinen Witikon» bekannt machen,

wie das Organisationskomitee den

Eltern in einem Brief schrieb. Und

gleichzeitig Freiwillige, Tips, Requisiten

und Sponsoren suchte.

Die Lehrerinnen und Lehrer haben zusammen

mit dem Gemeinschaftszentrum

Witikon 34 Länder bezeichnet,

quer durch alle Kontinente, und sie zur

Wahl gestellt – im Looren reicht die Liste

alphabetisch von Brasilien/Dschungel

bis Spanien, im Langmatt von Afrika

bis zum Wilden Westen. Die Kinder

können sich jenes Land aussuchen, das

sie am meisten interessiert, und es mit

seinen Eigenheiten und Besonderheiten

vorstellen.

Time goes by…

…sooooo fast. Und so möchte ich auf

ein ereignisreiches Schuljahr 2011/2012

zurückblicken. Am 22. August öffnete

ich meine Pforten um den jugendlichen

Wirbelwinden Einlass zu gewähren.

Kurze Zeit später gab es bereits den ersten

Besuchstag um zu schauen, wie es

den Sprösslingen in der Schule so geht.

Bei herrlichem Sonnenschein wurde im

September der Leichtathletik-Sporttag

organisiert und im Dezember der Hallensporttag.

Und ehe ich mich versah,

begann man Weihnachtsdekorationen

aufzuhängen, dazu Tannenzweige und

Mistelzweige, und das stimmungsvolle

Adventssingen der Mittelstufe tat das

Übrige: Ich war in Christmas-mood

(schwelg!). Als Ersatz für den Schulsilvester

gab es einen gemeinsamen Klassen-Zmorge

und anschliessend Kino.

Das neue Jahr startete mit Eiseskälte,

was leider bleibende Schäden im Schulgarten

verursachte. Seit Frühling sind

die Kids daran diese wieder zu beheben

und für neues Grün zu sorgen. Im März

war dann plötzlich viel Hektik: die

Gymi-Prüfungen. Erfreulich viele Kids

20

Die Projektgruppen werden somit bunt

zusammengewürfelt: vom Kindergärtler

bis zum Sechstklässler, allenfalls auch

aus beiden Schulhäusern. Was entfernt

irgendwie an das Völkergemisch in

Weltstädten erinnert. Dabei weist Witikon

seit Jahrzehnten den geringsten

Ausländeranteil aller Stadtzürcher Quartiere

auf. Vor allem auch aus Osteuropa.

Obwohl ein kleiner Landkartentrick optisch

etwas anderes erwarten liesse.

Legt man nämlich den Zürcher Stadtplan

auf eine verkleinerte Europakarte,

dann liegt Witikon – im Balkan!

Weltreise im Shuttle-Bus

Am Freitag, 8. Juni, präsentieren die

Kinder von 16 bis 19 Uhr ihre Länder.

Damit möglichst viele Witiker Weltenbummler

unter der Quartierbevölkerung

ebenfalls möglichst viele Länder «bereisen»

können, verkehrt zwischen den

beiden Schulhäusern ein Shuttle-Bus.

Um 17.30 Uhr öffnen im Looren und

Langmatt die von den jeweiligen Elternräten

organisierten Festwirtschaften.

Die internationale Schulhaus-Fête dauert

bis 21 Uhr, dann geht es wieder hinaus

ins Witiker Nightlife. (ee)

konnten diese Hürde mit Erfolg nehmen.

Ausserdem fand die «Go Hofi»-

Kampagne statt, bei der uns Schüler/innen

aus den verschiedensten Schulhäusern

besuchten – das war vielleicht lustig!

Die Eltern waren eingeladen, sich

am pädagogischen Themenabend zum

Thema «Cybermobbing» zu informieren.

Wie jedes Jahr veranstalteten die

3. Sek.-Klassen das traditionelle Frühlingsfest

– es war ein voller Erfolg und

die Kostüme zum Motto «80s» waren

wirklich zum Schreien komisch. Anfang

April konnten alle, die sich dafür interessierten,

am Tag der offenen Tür der

Stadtzürcher Schulen hereinschauen

und sich umsehen. Vor den Frühlingsferien

wurde dann noch intensiv in der

Projektwoche gearbeitet, die mit einer

wunderschönen Abschlussveranstaltung

den Kunstwerken Raum zur Bewunderung

gab.

All diese positive Energie hält mich

ganz einfach jung – trotz meiner satten

100 Jährchen.

Das Hofi – die Witiker Sek

Moderner Minnesang

Bei der Projektwoche im Schulhaus

Hofacker leitete die QA-Fotografin

Elisabeth Brühlmann Sarlo an der

Oberstufe eine Arbeitsgruppe zum

Thema einfache fotografische Techniken

wie etwa die Camera Obscura.

Dabei entstand auch dieses Fotogramm

der Witiker Sekundarschülerin

Pamela Beck. Die Botschaft ist ebenso

zeitlos wie poetisch und erinnert in ihrer

schlichten Reduktion an einen Remix

aus dem 21. Jahrhundert des mittelalterlichen

Minnesangs vom «Slüsselyn

zum Herzen myn». (ee)

Waldwichtel im Wehrenbach

Der Verein Segetenhaus

plant zusammen

mit dem Gemeinschaftszentrum

am

Sonntag, 24. Juni, von

14 bis 17 Uhr wieder

einen Anlass für die

Kinder von Witikon.

Das Thema sind dieses Mal die Waldwichtel

im und ums Segetenhaus am

Rand des Wehrenbachtobels. Kennst

du die Wurzelkinder? Wo haben sich

die Waldwichtel im Tobel versteckt?

Hast du Lust deinen eigenen Wichtel

zu basteln? Dann komm und mach

mit. Wir freuen uns auf dich! Für die

Grossen offeriert der Verein Kaffee

und Kuchen. (QA)

3. Sek-Zentrum Neumünster

Ab dem Schuljahr 2012/2013 gehen alle

3. Sek-Schüler in vier Klassen ins Schulhaus

Neumünster. Die K & S zügelt ins Münchhalden.

Das neue Kompetenzzentrum schafft

im Hofacker Platz für die zusätzlichen Kleinen,

bietet Planungssicherheit für Lehrpersonen

und Eltern wegen der Sanierung des

Hofi und institutionalisiert den Lehrerwechsel

nach der 2. Sek. Die Schüler profitieren

zudem von einem Abschlussjahr mit verschieden

ausgerichteten Profilen. (ee)


Eine Züglete wie aus dem Bilderbuch

Das Motto «Zügle ohni Alpträum» auf

dem Möbelwagen galt auch für den

ganzen Umzug des Pflegezentrums Witikon

ins Zentrum Bombach in Höngg. Alles

ging glatt. Nach der Sanierung des

Haupthauses in zweieinhalb Jahren

kommt für Betriebleiter Erwin Zehnder

die gleiche Generalstabsübung noch mals

– in umgekehrter Richtung.

Der erfahrene Reiseleiter für Antarktis-

Kreuzfahrten hatte alles locker, aber mit

militärischer Exaktheit im Griff. 9 Cars, 6

davon für Paraplegiker, und 5 LKWs waren

minutengenau unterwegs, 125 Leute,

darunter viele Zivildienstler, standen im

Einsatz, jede Bewohnerin und jeder Bewohner

hatte einen persönlichen Betreuer.

«Das einzige Problem war der Transport

der 130 Witiker Betten», zog Zehnder Bilanz.

«Für die 60 nach Bombach brauchten

wir in Höngg mit dem Lift 3 Stunden.»

30 lagern als Pandemiebetten im

Entlisberg, der Rest reiste in den Osten.

Vor der Züglete hatte der Quartier-Anzeiger

die 94jährige Maria Felice besucht.

Am Zügeltag selber war sie im Zoo und

sah am Nachmittag erstmals ihr neues

Zuhause. «Schön und sauber», sei ihr er-

ster Eindruck gewesen. Ihr Sohn sei sogar

«verliebt» ins Bombach. Sie sei spät ins

Bett gegangen und habe ziemlich gut geschlafen.

Obwohl das neue Bett noch hart

sei und sie deshalb nicht gern im Zimmer

bleibe. Dafür freut sie sich über eine eigene

Toilette.

Manchmal habe sie jedoch etwas geweint,

gesteht die Bündnerin. «Ich wusste nicht,

wo ich bin.» Inzwischen weiss sie es,

weiss auch, was wo ist, hilft wie früher in

der Küche, wenn die Finger noch können,

und am Abend sei klar: «Die Felice bleibt

als letzte auf.» (ee)

(Fotos Elisabeth Brühlmann Sarlo)

21


Witiker Hechte im Teich der Zürifische

Beim «Schnällste Zürifisch» dominieren

Noah und Nico Goncharenko

seit 2008 ihren Jahrgang.

Noah gewann den dritten

ZKB-Goldsprint. Nico verpasste

wegen eines Frühstarts den ersten

Sieg.

Am 14. April endete im Hallenbad Oerlikon

eine für Zürich einmalige Erfolgsserie.

Bei der letzten Teilnahme des

Jahrgangs 1999 hatten die Witiker Goncharenko-Zwillinge

Noah und Nico unter

den Dreizehnjährigen im Final wie

bisher nur noch sich selber als Gegner.

Noah wurde fünf Mal hintereinander Erster,

Nico blieb vier Mal Zweiter. Einzig

2011 wurde er hinter Matteo Bodmer

Dritter – auch er ein Witiker, der an

diesem Tag allerdings an einem anderen

Wettkampf startete.

Von nun an führt ihre neunjährige

Schwester Nastassja quasi die Familientradition

der Goncharenkos weiter.

Bei den Mädchen des Jahrgangs

2003 scheint der Titel «Schnällste

Zürifisch» für die nächsten Jahre jedenfalls

so gut wie vergeben, derart

überlegen gewann sie ihre 50 Meter

Crawl.

Mit dem klaren Sieg von Tobias Fürholz

(Jg. 2000) und seiner Schwester

Sereina (Jg. 2002), die beide auch

beim SC Meilen trainieren, unterstrich

Witikon seine Bedeutung als

Schwimmhochburg. Und mit elf Buben

und Mädchen in acht der zehn Endläufe

erwies sich das Langmattschulhaus als

Zürichs grösstes Talentzentrum.

Im Final der acht Schnellsten startete

Noah mit der besten Vorlaufzeit (29.13)

auf der dafür vorgesehenen Bahn 4,

Nico (29.23) auf Bahn 5. Der Start gelang,

ein Frühstart war optisch nicht zu

erkennen. Nico war extrem motiviert,

aber auch sehr nervös. Er wollte unbedingt

gewinnen und seinen Bruder beim

letzten Zürifisch erstmals schlagen. Das

gelang ihm auch mit hauchdünnen sieben

Hundertsteln Vorsprung. Nico

schlug bei 28.86 an, Noah bei 28.93. Damit

blieben sie als erste Schwimmer seit

der Wiederaufnahme des Zürifisch vor

fünf Jahren unter 29 Sekunden. Nico

Die Resultate der Witiker:

Jg. 2003 Mädchen: 1. Nastassja Goncharenko,

7. Milena Meinhardt, 8. Eva Kränzle.

Jg. 2002 Knaben: 5. Vijay Würgler.

Mädchen: 1. Seraina Fürholz. Jg. 2001

Mädchen: 8. Elanor Hart. Jg. 2000 Knaben:

1. Tobias Fürholz. Mädchen: 5. Jessica

Ramos, 6. Robyn Imboden. Jg. 1999

Knaben: 1. Noah Goncharenko, 2. Nico

Goncharenko, 5. Simon Lienert. Mädchen:

8. Muriel Lienert.

Goldsprint Knaben: 1. Noah Goncharenko,

2. Nico Goncharenko, 3. Tobias Fürholz.

Mädchen: 5. Sereina Fürholz.

22

wurde in der Folge zum Sieger ausgerufen.

Dann kam der ZKB-Goldsprint, den sich

Noah seit 2010 immer vor Nico geholt

hatte. Als Schnellster im Final konnte

dabei erstmals Nico auf Bahn 4 starten.

Doch die Organisatoren verwiesen ihn

auf Bahn 3, neben seinen Bruder. Da

merkten beide, dass etwas nicht stimmte.

Kurz vor dem Start erkundigte sich

Nico, warum Noah und nicht er auf der

schnellsten Bahn schwimmen sollte.

Schock vor dem Start

Die Antwort war ein Schock: Er sei wegen

eines Frühstarts disqualifiziert und

erhalte eine Zeitstrafe von 5 Sekunden.

Nicos Siegerzeit wurde auf 33.86 korri-

Noah, Nastassja und Nico Goncharenko (v.l.). (Foto B.G.)

giert. Er blieb zum fünften Mal Zweiter.

Damit war auch seine Motivation für

den Goldsprint weg. Noah gewann mit

29.00 zum dritten Mal, Nico blieb mit

29.96 erneut Zweiter.

Die 5-Sekunden-Zeitstrafe wurde offenbar

dieses Jahr eingeführt. Wer den

Frühstart wie festgestellt hat, wissen die

Goncharenkos nicht. Mutter Bettina ist

von den ziemlich amateurhaft agieren-

«De schnällst Zürihegel»

Auf der Sportanlage Utogrund sind am

Samstag, 2. Juni, die Finalläufe der

schnellsten Stadtzürcher Buben und

Mädchen der Jahrgänge 1999 bis 2004.

Im Einzel beträgt die Distanz 80 und bei

der Pendelstaffette der gemischten Klassenteams

60 Meter. Aus Witikon figurieren

7 Teams auf der Startliste – damit

liegt das Quartier auf Rang 4 unter den

15 aufgeführten Stadtquartieren.

6 Teams mit teils abenteuerlichen Namen

kommen aus dem Schulhaus Langmatt,

1 aus dem Looren. Nicht vertreten sind

einzig die Witiker Erstklässler. Um den

Titel kämpfen Mannschaften aus total

36 Schulhäusern. Klarer Spitzenreiter ist

das Küngenmatt im Friesenberg mit nicht

weniger als 10 Teams. Das Schulhaus

Langmatt figuriert ex aequo mit dem Im

Birch in Oerlikon und dem Isengrind in

Affoltern an 2. Stelle. (ee)

den Organisatoren enttäuscht: «Ich denke,

in dieser Situation, beim letzten Zürifisch

und zwischen zwei Brüdern hätte

man auch ein Auge zudrücken können.»

Nico hat früher in einer Staffel die 50

Meter Freistil schon in 28.15 geschwommen.

Deshalb traute ihm seine

Mutter ohne Frühstart den ersten Sieg

über seinen Bruder zu.

Die Rache der Zwillinge

Vor der Siegerehrung war Nico über seine

«dermassen schlechte» Zeit derart verärgert,

dass er damit nicht aufs Podest stehen

wollte. Die beiden Buben überlegten

sich sogar, ob sie überhaupt zur Siegerehrung

gehen sollten. Doch nach so vielen

Jahren Zürifisch wollten sie keinen solchen

Abgang. «Sie beschlossen, die Situation

auf ihre Bruder-Art zu lösen»,

erzählt die Mutter. Das ging so: Noah

stieg als Nico aufs Podest und Nico als

Noah. So stand Nico, wenn auch unter

falschem Namen, zuoberst auf dem

Treppchen. Nur ihre Freunde aus dem

Langmattschulhaus hatten es gemerkt.

«Für die Leute machte es keinen Unterschied,

aber für uns als Familie war

es wichtig.»

Bei den Neunjährigen siegte Nastassja

überlegen in 39.24, hätte aber ihre

Vorlaufzeit von 38.88 gerne noch verbessert.

Dafür war ihr im Halbfinal

eine Sensation gelungen: Sie gewann

als erster Zürifisch mit 10 Sekunden

Vorsprung! Auch dazu eine kleine Geschichte:

Beim Mittagessen hört Nastassjas

Mutter, wie sich zwei Väter unterhalten.

Hast du gesehen, sagt der eine,

der schnellste Knabe des Jahrgangs 2003

hat 42 Sekunden und dieses Mädchen

nur 38 Sekunden. Die hat doch so einen

russischen Namen, meint der andere, die

ist bestimmt vollgepumpt. (ee)

Durchzogener Saisonstart

Zwei internationale und drei nationale

Golfturniere hat Stephan Sorg schon absolviert

– mit unterschiedlichem Erfolg.

Derzeit spielt der U16-Schweizermeister

an einem seiner wichtigsten Turniere dieser

Saison, wie er sagt – dem German

Boys & Girls Open. Sowohl beim European

Nations Cup im spanischen Sotogrande,

wo er als Junior einen fehlenden

Amateur ersetzen durfte, als auch bei den

French Boys Championship rollte es bis

jetzt noch nicht so, wie er wollte.

Dafür beim ersten der fünf CS Junior

Tour Events in Erlen, den er klar gewann.

«Ich fühlte mich sehr gut»,

schreibt er in der Spielanalyse auf seiner

Website. An den Ostschweizer Meisterschaften

in Hittnau wäre zudem mehr als

Platz 4 möglich gewesen. Doch er weiss

aus Erfahrung: «Anfang Saison habe ich

immer etwas Mühe.» (ee)


Vor lauter Siegesfreude zu müde zum Feiern

Das Zürcher Synchron-Eiskunstlauf-Team

Starlight Juniors holte

erstmals im Ausland Gold für die

Schweiz. Mit dabei waren auch

zwei junge Witikerinnen.

Sie heissen Yara Rossi und Natacha

Weidmann, sind 19 und 18 Jahre alt,

machen beide ein

Zwischenjahr, standen

mit 6 Jahren

erstmals auf dem

Eis und haben ein

gemeinsames Hobby:

im Team synchron

Eislaufen.

Man muss gesehen

haben, wie sie

lächelnd übers Eis

tanzen, um zu verstehen,

wie viel

Training hinter soviel

Eleganz, Präzision

und Tempo

stecken muss. Und

um zu verstehen,

weshalb die jungen

Frauen in ihren kanariengelbenKostümen

(was man hier

leider nicht sieht)

fast aus dem Häus -

chen gerieten, als

sie bei der Synchronized

Skating Competition Trophy

D'Ecosse 2012 im schottischen Dumfries

realisierten: Wir haben Gold! «Es

war unser Traum, international zu fahren

und die Schweiz erstmals im Ausland

zu vertreten», erzählt Natacha.

Dafür standen sie seit August wöchentlich

bis zu acht Stunden in Oerlikon auf

dem Eis, dazu kamen Kraft- und

Trockentraining sowie Ballett.

Souverän geritten

Teresa Stokar hat sich mit ihrem Pony

Andy bei der Internationalen Marbacher

Vielseitigkeit in Deutschland als hervorragende

Achte mitten in einem Grossteil

der europäischen Elite platziert. 58 Paare

waren am Start des Concours Complet.

In der Dressur reagierte Andy hektisch

auf seine Reiterin. «Ich wollte etwas zu

viel. Mehr als sonst. Das hat er gemerkt

und ging zu schnell.» Eine Erfahrung,

die ihr bei den Europameisterschaften

Mitte Juli in Frankreich helfen wird. Der

Ritt in dem schwierigen Gelände gelang

«super» und auf die Sekunde genau.

Auch das Springen ging gut. Mit ihrem

zweiten Pony war sie nach zwei Verweigerungen

im Springen ausgeschieden,

Muscot war zu müde. Eigentlich sei sie

mit ihrem 8. Platz nicht zufrieden, meinte

Teresa zuerst, weiss aber, dass sie gut

war. Doch sie will mehr. (ee)

Kurz vor Ostern flogen sie nach

Schottland. Dumfries sei eher ein kleines

Kaff, meint Yara. «Es erinnerte

mich irgendwie an Harry Potter.» Untergebracht

waren sie in einem Bed &

Breakfast. Für den entscheidenden Tag

der Kür hatten sie mit Chips und Getränken

vorgesorgt, falls es etwas zu

Yara Rossi( stehend ganz links) und Natacha Weidmann (kniend 2. von rechts)

feiern gäbe. «Doch wir waren alle viel

zu müde zum Feiern und gingen am

Abend sofort ins Bett», lacht Yara, «die

Aufregung und das Adrenalin waren zu

viel.»

Synchronized Skating ist eine junge

Teamsportart, bei der 12 bis 16 Läuferinnen

oder Läufer zu Musik in ständig

wechselnden Formationen verschiedene

Schrittfolgen, Sprünge, Pirouetten

Pause verdient Olympiade verpasst

Die Degenfechterin Anina Hochstrasser

kam bei den U 23-Europameisterschaften

in der slowakischen Hauptstadt Bratislava

im Einzel nur auf Rang 30. Am

Start waren 47 Fechterinnen. Nach der

eher mässigen Vorrunde verlor sie in einem

ausgeglichenen Kampf gegen die

spätere Neunte der EM knapp mit 14:15

und schied aus.

Damit schlug sich die erfolgreichste

Schweizer Juniorin unter ihrem Wert.

Für Anina ist das Resultat jedoch okay,

denn sie hat eine intensive Saison mit internationalen

Turnieren als Juniorin wie

als Seniorin hinter sich. «Ich habe alles

gegeben und viel investiert, physisch

wie psychisch, war irgendwie nicht mehr

bereit und brauche jetzt eine Pause.»

Denn als nächstes wartet die Matur. Mitte

August startet sie in die neue Fechtsaison.

«Mit einem guten Gefühl.» (ee)

und Figuren zeigen. Im Team der Starlight

Juniors sind Sportlerinnen des

Eissportclub Zürich-Oerlikon und des

Eislaufclub Zürich, vor allem aus der

Stadt Zürich und dem Unterland um

Bülach.

An einem Wettkampftag sind sie drei

Stunden nach dem Aufstehen auf dem

Eis, laufen sich ein

und studieren die Videos.

Dann folgt das

gegenseitige einheitliche

Schminken

und Frisieren, eine

«ziemlich stressige

Stunde».

Nach dem Kurzprogramm

vom Freitag

zur Filmmusik aus

«The Lion King»

waren die Starlight

Juniors Zweite hinter

dem Team Joy

aus dem schwedischen

Jonkoping

und vor den britischen

Icicles aus

Nottingham. «Wir

hatten etwas Angst

vor den Schwedinnen»,

erinnern sich

beide, doch die Trainerin

habe erklärt,

alles sei möglich.

So betraten sie am Sonntag das Eis mit

zwei Punkten Rückstand und verliessen

es nach einer praktisch fehlerfreien Kür

zu der von ihnen selber ausgewählten

Musik «Burlesque» mit einem klaren

Vorsprung von sechs Punkten. Der

Traum war perfekt. Nun zahlte sich

auch ihre zusätzliche Mühe aus: «Wir

hatten die Hymne gelernt und konnten

mitsingen. (ee)

Für Flori Lang waren die Schwimm-Europameisterschaften

2012 im ungarischen

Debrecen zum Vergessen. Der Silbermedaillengewinner

2011 über 50 Meter

Rücken dachte vor allem an die

Olympiaqualifikationen im Crawl. Doch

der Auftakt misslang. Über 100 Meter

Rücken kam er mit enttäuschenden 56.66

nur auf Rang 31. Auf seiner Paradestrecke

holte er sich im Vorlauf gerade

noch den letzten Halbfinalplatz, doch

dann war Schluss. Die 25.75 reichten nur

für Platz 12. Bei der EM-Qualifikation

war er sieben Zehntel schneller gewesen.

Frustriert liess Flori die 100 Meter Crawl

aus, auch Dominik Meichtry war für ein

Schweizer Duell zu müde. Damit blieb

einzig der Crawl-Sprint. Knapp qualifiziert

wurde er im Halbfinal mit guten

22.59 Letzter und verpasste das Ticket

nach London um zwei Zehntel. (ee)

23


Neues aus dem Tennisclub Im Hau

Die Tennissaison 2012 hat bereits vor

einigen Wochen begonnen – leider nicht

unter den besten Wetterbedingungen.

Das ist zum einen für uns Tennisspieler

vom TCHW, aber auch für den neuen

Wirt unseres Clublokals nicht gerade

optimal. Thomas Frei führt das Restaurant

Cafeteria Im Hau mit der grossen

Sonnenterrasse am Waldrand seit Anfang

April. Er ist mit viel Optimismus

gestartet und hat einiges geändert.

Er ist nicht nur für die Tennisspieler da,

sondern kümmert sich täglich von 10

bis 21 Uhr gerne auch um Wanderer,

Spaziergänger, Jogger, Hündeler, Velofahrer,

aber auch Friedhofbesucher,

Handwerker, Banker – kurz alle, die einen

ruhigen Ort im Grünen suchen.

Parkplätze hat es im Hau mehr als genug.

Dienstag bis Freitag offeriert der

Wirt ein Mittagsmenue, am Abend gibt

es Pasta, Grilladen und Saisonsalate. Informationen

über die täglichen Menues

und andere Dinge finden Sie auf unserer

Homepage www.tchw.ch (Ressort Restaurant).

Neue Vereins-Tennisschule

Ebenfalls neu besetzt ist die Leitung

und Verantwortung im Juniorenbereich

des Clubs, resp. der Nachwuchsförderung.

Wir freuen uns, mit Felicitas

Pfann ein weiteres junges Mitglied im

Vorstand begrüssen zu dürfen. Felicitas

ist bereits mit viel Elan dabei, das Amt

Junioren/Nachwuchsförderung weiter

auszubauen und die nötigen Strukturen

zu erweitern. Dazu und auch für die

«tennismässige Weiterbildung» diverser

Aktivmitglieder arbeiten wir in Zukunft

mit der neu gegründeten Vereins-Ten-

24

nisschule «advantage tennis and more»

zusammen. Auf unserer Homepage finden

sie den Link zur Vereins-Tennisschule

unter dem Ressort Tennislehrer.

Sollten Sie, geschätzte Leserinnen und

Leser des Quartier-Anzeigers, Fragen

zum Tennisclub im Hau Witikon haben,

empfehlen wir Ihnen gerne nochmals

unsere Website. Selbstverständlich stehen

Ihnen auch die Vorstandsmitglieder

jederzeit für persönliche Auskünfte zur

Alle Jahre wieder

Auf der Suche nach neuen Geldquellen

rief der Fussballclub Neumünster im

Jahr 1980 das FC Neumünster-Turnier

ins Leben, welches am 1. Juli von 8 bis

16.30 Uhr zum 32. (!) Mal auf der Witiker

Sportanlage Looren ausgetragen

wird. Ursprünglich ein Turnier für Aktiv-Mannschaften

aus der 3. und

4. Liga, ist es heute ein reines Juniorenturnier.

56 Mannschaften kämpfen in insgesamt

fünf Kategorien um die begehrten Preise

und natürlich um den Siegerpokal.

Die über 250 Fussballspiele mit mehr

als 500 Junioren und Juniorinnen, die

seit 2005 in einer eigenen Kategorie antreten,

werden an einem einzigen Sonntag

ausgetragen. Das FC Neumünster-

Juniorenturnier ist somit zur wichtigsten

Einnahmequelle für den Klub geworden

und ermöglicht es unter anderem

seinen C- und B-Junioren, jeden

Sommer am grössten Juniorenfussballturnier

der Welt teilzunehmen, dem Gothia-Cup

in Schweden.

Seit vielen Jahren ist der Anlass dank

Verfügung. Die notwendigen Kontaktdaten

finden Sie ebenfalls im Internet.

Wir wünschen Ihnen einen schönen

Sommer und freuen uns, wenn wir Sie

entweder mit sportlichen Ambitionen

auf unserer Tennisanlage begrüssen oder

aber als Gäste im Restaurant Cafeteria

Im Hau mit seiner grosszügigen Terrasse

bewirten dürfen.

Jürg Wälchli

TCHW-Ehrenpräsident

dem riesigen Festzelt zudem wetterunabhängig.

In seiner bisherigen Geschichte

gab es erst zwei Verschiebungen

wegen schlechten Wetters. Das

Turnier lockt denn auch jedes Jahr weit

über 1000 Zuschauer nach Witikon,

wohl auch wegen den zahlreichen Verpflegungsmöglichkeiten:

vom morgendlichen

Kaffee-, Zopf- und Kuchenstand

über die allseits beliebten

Stände, an denen nach Herzenslust

Pommes Frites, Grilliertes, Älplermagronen

und Salat geschlemmt werden

können, sowie die grosse Getränketheke

bis hin zum Glacéstand – es ist alles

vorhanden.

Das Samariterzelt wird von vereins -

eigenen Ärzten betrieben, wie auch

sonst das ganze Turnier von freiwillig

arbeitenden Vereinsmitgliedern bestritten

wird. Eine gute Möglichkeit also,

sich mit einer grossen Portion Fussball

auf den am Abend stattfindenden Final

bei den Europameisterschaften einzustimmen.

FC Neumünster


Herzschlagfinale der Witiker Handballer

Der Saisonabschluss der TVW-Handballer

war an Spannung und Dramatik

kaum zu überbieten. Nach der erfolgreichen

Qualifikation mit dem erstmaligen

Gruppensieg rückte die Krönung in

Form des Regionalmeistertitels und der

Aufstieg in die 2. Liga in Sichtweite.

Der Auftaktsieg mit 30:23 gegen Effretikon

zeigte ein ebenso hochmotiviertes

wie nervöses Witiker Team, das die (zu

hohe) Differenz nicht primär mit dem

Ausspielen der spielerischen Klasse,

sondern mit Einsatz und Kampfgeist

verdiente.

Am Folgetag stand in Spiel Zwei der

erste 2. Liga-Gegner an. Die spielerischen

Vorteile der Witiker zerschellten

an der grenzwertig rauhen Gangart und

den ständigen Provokationen der routinierten

Wetziker. Ein bedenklich

schwaches Schiedsrichterduo ist für ein

dünnes Nervenkostüm in solchen Situationen

auch keine wirkliche Hilfe. Die

23:26-Niederlage war ebenso ärgerlich

wie unnötig.

Renegades oder Broncos?

Die Zurich Renegades sind wie verwandelt.

Seit Saisonbeginn liefert das Football-Team

dem Favoriten Calanda Broncos

ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Sechs

Spiele, sechs Siege notieren sie und sehen

sich wieder als Leader. Sie rechnen,

dass der Forfait-Sieg gegen die Basel

Gladiators nach ihrem Protest Bestand

hat. Der Juni wird für die Zürcher auf

dem Weg zur Swiss Bowl zum Härtetest:

drei Mal hintereinander in Witikon

(jeweils Sonntag 14 Uhr) und zuletzt

der Fight in Chur. (ee)

Umso motivierter der Einstieg in den

Showdown in Sachen Regionalmeister

gegen die langjährigen Rivalen aus

Glarus. Am Willen und der Einsatzbereitschaft

der Witiker herrschte vor einer

grossen Publikumskulisse im Utogrund

kein Zweifel. Leider galt der

Kampf nicht nur dem Gegner, sondern

vor allem den hausgemachten Unzulänglichkeiten.

Während der ganzen

Saison waren das starke Kollektiv und

die Ausgeglichenheit der Trumpf der

Witiker. Doch ausgerechnet am Tage

der Abrechnung passte in Angriff und

Abwehr wenig zusammen.

Trotz allen Widrigkeiten brachte ein

Zwischenspurt den Halbzeitstand von

13:13, der Fahrplan für den notwendigen

Punkt stimmte. Eine Steigerung und

der verdiente Lohn in Medaillenform

waren in Griffweite. Früh wieder in

Rückstand, kämpften die Witiker zunehmend

ideenlos und verzweifelt um den

Anschluss. Unglück und Unvermögen

hielten sich vorne wie hinten die Waage.

5 Tore Rückstand in der 50. Minute, immer

noch 4 Tore in der 57. – der Titel

war plötzlich wieder weit weg.

Die Witiker stemmten sich mit letztem

Einsatz und vollem Risiko gegen das

Verdikt. Dem aufgewühlten Publikum

wurde Nervenkitzel und Dramatik pur

geboten: Der letzte Schiedsrichterpfiff

brachte den TVW in Ballbesitz...noch

genau 4 Sekunden waren zu spielen...es

stand 26:27... Aber die Handballgötter

trugen an diesem Tag nicht Rot-

Schwarz. Der letzte Wurf blieb, wie so

viele zuvor, in der gegnerischen

Deckung hängen, die Gelben jubelten,

für die Einheimischen blieb nur die

grosse Leere – und die sportlich faire

Erkenntnis, dass die an diesem Tag ganz

einfach bessere Mannschaft ihnen den

Titel vor der Nase weggeschnappt hatte.

Im letzten Saisonspiel wartete noch der

souveräne Gruppenleader und sichere

Sieger der Barrage. Im technisch besten

Spiel der gesamten Finalrunde gelang

dem Fanionteam des TV Witikon

nochmals eine geschlossene Mannschaftsleistung,

die der gesamten Saison

angemessen war. Entschlossen, mutig,

clever und mit dem notwendigen

Selbstverständnis resultierte in einem

spannenden Abnützungskampf ein

27:25-Heimsieg. Frei von grossen eigenen

Erwartungen bestätigten die Witiker

die Expertenmeinungen im Vorfeld

und zeigten, dass sie durchaus das Niveau

für einen Platz in der 2. Liga aufgewiesen

hätten.

Mit Hilfe der immer noch punktelosen

Effretiker wäre der Aufstieg sogar noch

realisierbar gewesen. Diese konnten jedoch

Wetzikon wie erwartet nicht in

die Schranken weisen. Damit blieb es

bei Platz 3 als bestplatzierter 3.-Ligist

in der Aufstiegsrunde. Das positive

Torverhältnis zeigt, dass in jedem Spiel

mehr möglich gewesen wäre. Die Witiker

haben viel richtig gemacht, aber

die falschen Spiele gewonnen. Das verjüngte

und ausgeglichen besetzte Kader

des «Eis» hat eine eindrückliche

Saison gezeigt und attraktive Werbung

für den Handball im Quartier gemacht.

Der Appetit für weitere Erfolge in der

Saison 2012/2013 ist jedenfalls geweckt.

(QA)

Informationen zu Handball in Witikon

sind zu finden unter www.tvwitikon.ch

Nebenverdienst im Freien

Der Quartier-Anzeiger sucht pflichtbewusste Verträgerinnen und Verträger. Jeweils am Freitag, acht Mal im Jahr, für 25 Franken pro

Stunde. Den QA in die Briefkästen zu verteilen, ist keine körperlich schwere Arbeit. Sie muss jedoch exakt ausgeführt werden. Denn

nichts ist ärgerlicher, als wenn nur die Nachbarn über das Neuste im Quartier Bescheid wissen, weil das Vertragen nicht geklappt hat.

Ob aus Versehen oder aus Bequemlichkeit. Wer sich für diesen Nebenjob an der frischen Luft interessiert, kann sich beim Verlag melden.

Wer seinen QA vermisst, ebenfalls.

Verlag Quartier-Anzeiger

25


Schwenk Gemüsebau feiert ein

Jubiläum. Und die vielen Kunden

des Familienbetriebs aus Regensberg

freuen sich mit. Seit 1997.

Viele kennen Monika und Heiri

Schwenk und ihr exzellent frisches und

abwechslungsreiches Angebot. Drei Mal

pro Woche füllen sie frühmorgens die

Auslagen in ihrem Marktstand im Zentrum

(Dienstag/Freitag 8-13, Samstag

26

Handel + Gewerbeverein Witikon

8-16 Uhr), abwechselnd unterstützt von

Sohn und Tochter sowie sechs Angestellten.

Wer bei ihnen einkauft, sollte aber nicht

vergessen: Das Auge kauft mit. Ihre

Produkte sind nicht nur sprichwörtlich

«früsch vom Määrt», sie schmecken

auch genau so. Ohne minutiöse «Posti-

Liste» ist das oft nicht ganz unproblematisch...

Die Schwenks

sind Marktfahrer

der dritten Generation.

Schon

Heiris Grossmutter

kam von Regensberg

nach

Zürich und zog

mit dem Leiterwagen

durch die

Bahnhofstrasse

zum Bürkliplatz.

Sie selber verkauftenregelmässig

auf dem

Helvetiaplatz

und in Oerlikon.

1997 fragte der

Apotheker Pierre-André

Jud, ob

Das Kleininserat...

...spart sehr viel Zeit, weil Sie es beim Durchblättern

schon in wenigen Sekunden gefunden

haben.

Verlag Quartier-Anzeiger

Seit 15 Jahren der grüne Magnet im Zentrum Witikon

Fröhliche Gmüesler bringen zufriedene Kunden. (Foto ee)

Der Witiker Weltladen – eine kulinarische Wundertüte!

Für Liebhaber kulinarischer Spezialitäten

ist das kleine Lädeli am Langmattweg

3 eine wahre Fundgrube, die zu

Entdeckungen einlädt. In den Bereichen

Reis, Gewürze, Tee, Kaffee und Honig

finden Sie hier eine reiche Auswahl verschiedener

Sorten. Daneben Quinua,

Bio Vollrohrzucker, Olivenöl, Fruchtsäfte,

rund 25 Bio Weine und vieles mehr.

Eine ganze Reihe wunderschön gestalteter

Kochbücher mit Rezepten aus aller

Welt gibt Anregungen zu kreativem, abwechslungsreichem

Kochen. Wer jetzt

zugreift, kann die Bücher zu Schnäppchenpreisen

kaufen. S’hät solangs hät!

Wer auf Süsses steht, hat die Qual der

Wahl unter den ausgezeichneten Mas-

Garage Rossi & Rapold

Der Betrieb an der Kreuzung Witikoner-/

Loorenstrasse ist nicht nur eine offizielle Subaru-Vertretung

(Sie wissen: das Auto von

Bernhard Russi). Die Mechaniker der Garage

Rossi & Rappold kennen sich auch in allen

anderen Marken aus. Reparieren heisst hier

noch echtes Handwerk, nicht nur Blättern im

Ersatzteilkatalog. Ein Garagist in der Nähe ist

zudem besser als einer in der Ferne. (ee)

cao- und Companera-Tafelschokoladen.

Für kleine Schleckermäulchen gibt es

neuerdings Bio Gummibärchen (ohne

Gelatine!) in kleinen und grösseren

Packungen.

(Foto Phil Dänzer)

Mit Genuss übers Essen lesen.

Handels- & Gewerbeverein

Der HGV Witikon feiert Geburtstag. 1987

wurde aus dem Gewerbestamm ein Verein für

die Gewerbetreibenden im Quartier, um gemeinsam

deren Interessen zu vertreten. Der

HGV unter seinem langjährigen Präsidenten

Beat Sutter hat sich und alle Kundinnen und

Kunden zum Jubiläum mit einer eigenen Internetseite

beschenkt. Wer etwas braucht, findet

es auf www.hgv-witikon.ch. (ee)

sie den Gemüsestand vor dem Reformhaus

seines Bruders Francois übernehmen

wollten, als dieser nach Tunesien

auswanderte. Sie wollten – und wurden

vom ersten Tag an «überrannt». Die beiden

anderen Märkte gaben sie schon

bald auf, um den Überblick zu behalten.

Im Sommer kommen etwa zehn Prozent

des Angebots aus ihrer eigenen Produktion,

den Rest kaufen sie bei IP-Produzenten

und Bio-Bauern aus der Region

oder erfahrenen Importeuren auf dem

Engros-Markt. Wichtig sei, dass sie alle

ihre Lieferanten persönlich kennen. Ihr

Mann kaufe nur, erzählt seine Frau, was

er selber probiert habe. Morgens um

vier auf nüchternen Magen.

In Zentrum Witikon fühlen sich die

Schwenks richtig wohl: «Das dörfliche

Pflaster entspricht uns.» Sie haben über

all die Jahre ein Vertrauen zu vielen

Kunden aufgebaut. Manche bleiben

beim Einkaufen gerne etwas länger,

weil auch die Kommunikation zu einem

guten Marktfahrer gehört. (ee)

Jubiläum 15 Jahre Schwenk

Samstag, 30. Juni 8 - 16 Uhr

Steh-Apéro und Überraschung

im Party-Zelt beim Marktstand.

Ein Geheimtipp für Kakaoliebhaber ist

Cocoba Instant, ein biologisches Kakaogetränk

mit Honig. Kalt oder heiss zubereitet,

schmeckt es unwiderstehlich gut.

Der claro Weltladen führt ausschliesslich

Produkte, die mit besonderer Rücksicht

auf Mensch und Umwelt hergestellt

werden. Das gilt für das Lebensmittelsortiment

ebenso wie für die

Wasch- und Putzmittel, die Kosmetika

und die kunsthandwerklichen Artikel.

Den claro Weltladen Witikon finden Sie

am Langmattweg 3 bei der Bushaltestelle

Carl Spitteler-Strasse.

Tel. 044 422 53 65

Öffnungszeiten: Di-Do 15-18.30h,

Fr 9-12h / 15-18.30h, Sa 9-16h.

Bantli Schlosserei und Metallbau

Der kleine Metallbaubetrieb mit seiner Werkstatt

an der Berghaldenstrasse 37 ist ein klassisches

Familienunternehmen. 1975 übernahm

Peter Bantli die von Vater Heinrich

1939 gegründete Schlosserei, 2001 kam mit

Sohn André die 3. Generation. Ob kunstgeschmiedete

Gartenlampe, Metallbriefkasten

oder Hallentragkonstruktion aus Stahl – fragen

Sie zuerst Bantli: Tel. 044 381 03 88. (ee)


Ein Meister der Uhrmacherkunst

Das Herz von Hansueli Schmid

schlägt heute für antike Uhren.

Der Artisan de Chronométrie hat

in Witikon sein Atelier eröffnet.

Uhrmachermeister sind nicht nur behäbig

und bedächtig. Das beweist der agile

und eloquente Thurgauer, wenn er in seinem

Atelier ein ums andere Stück zeigt,

darüber erzählt und mit spürbarer Begeisterung

auf einzelne Details hinweist.

Der Uhrmacher und die Grazien ihrer Zeit. (Foto ee)

Ausser seinem Interesse für Mechanik

war er erblich nicht vorbelastet, als er

vor 20 Jahren seine Lehre bei der

Schaffhauser IWC absolvierte. Nach der

Meisterprüfung wechselte er zur Firma

Beyer an der Zürcher Bahnhofstrasse,

Von den Schattenseiten der Sonne

Endlich ist er da, der lang ersehnte Sommer.

Die Sonne stärkt unsere Psyche und

lockt ins Freie – birgt aber auch grosse

Gefahren. Die Schweiz belegt einen

traurigen Spitzenplatz in der Rangliste

der Melanom-Erkrankungen. Bei uns erkranken

mit 22 Personen auf 100 000

Einwohner jährlich am meisten Menschen

neu am bösartigen schwarzen

Hautkrebs. Mehr Fälle gibt es weltweit

nur noch in Australien und Neuseeland.

Hauptursache für Hautkrebs ist übermässige

UV-Strahlung. Wieso ausgerechnet

wir Schweizer zu viel UV-Strahlung

erwischen, ist nicht restlos geklärt.

Personen mit dem hellsten Hauttyp sollten

deshalb vorsichtshalber auf Solarien-

Besuche verzichten; aber auch bei dunkleren

Hauttypen birgt die übermässige

Teppichhaus am Klusplatz

Die Welt der Orientteppiche ist unendlich,

und doch scheinen alle Steppen und Hoch -

ebenen in einem einzigen kleinen Haus in

Zürich Platz zu haben – im Teppichhaus am

Klusplatz. Hier warten Profis für Teppich,

Parkett und Bodenbeläge auf Ihre Fragen

und Wünsche. Und falls Sie sich nicht entscheiden

können, wählen Sie zu Hause. Das

Prinzip heisst: 3 Stücke, 3 Tage testen. (ee)

blieb also bei den prestigeträchtigen

Chronometern. Als er sich vor zehn Jahren

zum ersten Mal intensiv mit der

Grossuhrmacherei beschäftigte, war es

um ihn geschehen. Seither arbeitet er mit

antiken und modernen Grossuhren und

betreute die Sammlung Beyer, die grösste

private Uhrensammlung der

Schweiz.

Als er per Zufall in der Nachbarschaft

Werkstatträume mieten konnte, beschloss

er sich selbständig

zu machen. Beim Reparieren

antiker Uhren sei das

Ziel «so viel wie nötig, so

wenig wie möglich». Fehlende

Zähne an einem

Zahnrad etwa würden bis

zu weniger als einem halben

Millimeter Grösse

einzeln ersetzt. Für die

Restauration von Gehäusen

oder Zifferblättern arbeitet

Schmid mit Spezialisten

zusammen. «Ich bin

der Mann für die Mechanik

und die Metalle», sagt

er und beginnt gleich über

die unzähligen Arten von

Messing zu referieren.

Das Interesse für die Geschichte historischer

Uhren, ihre mechanischen Systeme,

ihr Material – das ist seine Welt. (ee)

Atelier Schmid, Schäracher 6

Tel. 044 382 05 07

Nutzung eines Sonnenstudios ein potenzielles

Gesundheitsrisiko.

Der natürlichen Sonneneinstrahlung jedoch

können und möchten wir nicht aus

dem Weg gehen. Wir sind nämlich in der

Lage, uns vor den negativen Einflüssen

zu schützen: mit einer geeigneten Sonnencreme,

einer angepassten Kleidung

und dem Meiden der Mittagssonne von

11 bis 15 Uhr.

Sonnenschutzprodukte sind durch den

Lichtschutzfaktor (LSF) charakterisiert,

welcher von tief (6) bis sehr hoch (50,

50+) reicht. Er gibt an, wievielmal länger

man sich mit einem Sonnenschutzmittel

der Sonne aussetzen kann, ohne

einen Sonnenbrand zu bekommen. Je

nach Hauttyp reicht dieser Zeitraum von

weniger als 10 Minuten für sehr helle

Gärtnerei Spring

Es gibt Orte im Quartier, da geht man immer

wieder gerne hin. Etwa im Frühling, wenn es

Zeit ist zum Pflanzen. Oder weil der Winter

leider seine Spuren hinterlassen hat. Ein solcher

Ort ist das Pflanzencenter von Beat

Spring hoch über dem Ende des Kienastenwieswegs.

Jeder Besuch ist voller Überraschungen

und macht drum Balkon, Veranda

und Garten zu Hause noch etwas voller. (ee)

Die Beeren kommen!

In diesen Tagen wird auf den ersten beiden

Parkfeldern vor dem Restaurant

Crown of India an der Witikonerstrasse

ein erdbeerfarbenes Kabäuschen platziert.

Bis zum 12. September werden dort

Montag-Freitag 9-19 Uhr und Samstag

9-17 Uhr frische Beeren aus dem thurgauischen

Kesswil am Bodensee verkauft.

Zu Preisen wie beim Grossverteiler,

sagt Markus Fehr, Geschäftsführer

von Melis Beeren AG. Die Firma ist seit

35 Jahren im Geschäft mit eigenen Beeren

«frisch vom Hof direkt an den Verkaufsstand».

Süsses für Auto- und andere Pendler.

Angeboten werden (ab 2013 schon ab

12. Mai) die ganze Saison Erdbeeren und

je nach Ernte Himbeeren, Brombeeren,

Johanisbeeren und Heidelbeeren. Mit

dem ersten derartigen Stand in Witikon

möchte man näher zu den Kunden. Das

Kunststoffhäuschen hat weder Strom,

Wasser noch Räder und wird im Frühjahr

mit einem Kran hingestellt und im Herbst

wieder aufgeladen. (ee)

Haut (Hauttyp I) bis 45 Minuten für mediterrane

bräunliche Haut (Hauttyp IV).

Sonnenschutzmittel enthalten entweder

physikalische Sonnenfilter, welche auf

der Haut bleiben und die Sonnenstrahlen

quasi reflektieren, oder chemische Sonnenfilter,

welche in die Haut eindringen

und einen lang anhaltenden Schutz bieten.

In der Apotheke finden Sie für jedes

Bedürfnis das geeignete Sonnenschutzprodukt:

für die besonders empfindliche

und gefährdete Kinderhaut, für Allergiker

oder Menschen mit Hauterkrankungen,

für Ferien in den Bergen, Urlaub

am Meer usw. Wir freuen uns, Sie auf

der Suche nach dem geeigneten Produkt

durch diesen Dschungel führen dürfen.

Das Team der

Toppharm Apotheke Witikon

Elefantengarage Klausner

Die lebhafte Werkstatt von Sven Klausner an

der Ecke Witikoner-/Hofackerstrasse kennen

alle Witiker. Viele sind Kunden, denn sie wissen

warum. Klausners Elefantengarage ist automobilistisches

Handwerk alter Schule und

erster Güte. Dazu eine Wundertüte, wenn wieder

einmal ein Oldtimer ausgeschrieben ist.

Oder Rettung in der Not, wenn etwa die Batterie

zur Unzeit den Geist aufgibt. (ee)

27


Ihrer Gesundheit zuliebe – Praxis Patricia Kressig- Schori

Der Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich

(WBA) ist eine ganzheitliche Körperbehandlung,

die vom Schweizer Rolf Ott

begründet wurde. Sie beruht einerseits

auf den Erkenntnissen der klassischen

Akupunktur und andererseits auf den

Erfahrungen westlicher Massage-,

Dehn- und Bewegungstechniken. Aus

dem Wissen darum, dass eine gestörte

Statik immer den Energiekreislauf negativ

beeinflusst und umgekehrt, wird der

Das Schwingkissen hilft entasten.

WBA immer mit einer Akupunkt-Massage

(APM) verbunden. Mit dem WBA

ist es möglich, einen Beckenschiefstand

und Blockierungen auf sanfte Weise zu

beheben. So kann der Körper wieder ins

Lot kommen und die Energien können

wieder ins Fliessgleichgewicht finden.

Bei der Behandlung hat das Schwingkissen

von N M T ®

eine ganz besondere

Bedeu- t u n g .

Durch sanftes

Schwin- gen des

Klienten auf dem

Luftkissen kommt es

in der Kombination von Schwingung

und Dehnung zu einer optimalen Entlastung

der Wirbelsäule sowie zu einer

Entspannung im ganzen Körper. Dabei

werden alle Gelenke sanft mobilisiert,

und es kann sogar ein Regenerieren der

Bandscheiben beobachtet werden.

In vielen Fällen ist es schliesslich möglich,

eine Fehlhaltung durch die WBA-

Methode zu korrigieren oder zumindest

Schmerzen zu beseitigen oder zu mildern.

Insbesondere erfolgt eine individuelle

Beratung für gezieltes Bewegen

und Verhalten im Alltag und sinnvolle

Übungen. Haben Sie noch Fragen? Ich

berate Sie gerne.

Energetische Körpertherapien

Praxis Patricia Kressig-Schori

dipl. Physiotherapeutin

Buchzelgstrasse 32, 8053 Zürich

Tel. 044 422 22 60

www.energetischetherapien.ch

Akupunktmassage, Wirbelsäulen-Basis-

Ausgleich, Craniosacral-Therapie,

Tai Ji Quan, Physiotherapie,

Lymphdrainage, Skoliosetherapie,

Behandlung von Kindern und Jugendliche.

Nebenverdienst im Freien

Der Quartier-Anzeiger sucht pflichtbewusste Verträgerinnen und Verträger. Jeweils am Freitag, acht Mal im Jahr, für 25 Franken pro

Stunde. Den QA in die Briefkästen zu verteilen, ist keine körperlich schwere Arbeit. Sie muss jedoch exakt ausgeführt werden. Denn

nichts ist ärgerlicher, als wenn nur die Nachbarn über das Neuste im Quartier Bescheid wissen, weil das Vertragen nicht geklappt hat.

Ob aus Versehen oder aus Bequemlichkeit. Wer sich für diesen Nebenjob an der frischen Luft interessiert, kann sich beim Verlag melden.

Wer seinen QA vermisst, ebenfalls.

Verlag Quartier-Anzeiger

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gzinfo agenda

Gemeinschaftszentrum Witikon

Witikonerstrasse 405, 8053 Zürich

Tel. 044 422 75 61,

gz-witikon@gz-zh.ch

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Öffnungszeiten

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Di-Fr 9.00 12.15 Uhr, 13.15 18.00 Uhr

Sa 9.00 12.00 Uhr

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das Büro am Samstag geschlossen.

Mietbare Räume

im GZ und Segetenhaus

für Feste, Gruppentreffen, Konzerte,

Vorträge, Kurse, Ausstellungen, usw.

daläuftwas

«Witikon entdecken»

Informative Führung durch das Quartier

Samstag, 30. Juni, 13.30 ca. 16.30 Uhr

Treffpunkt: 13.30 Uhr, bei der alten

Kirche Witikon. Von dort geht s hinunter

in die Eierbrecht, wieder zurück über

Brächli zum Zentrum Witikon bis ins

GZ Witikon, wo auf die Wanderer ein

erfrischender Apéro wartet.

Dauer ca. 2-3 Std. (Wichtig: Gute Schuhe)

Der Quartierrundgang mit Bruno Müller-

Hiestand, Architekt, ist eine gute Gelegenheit

Witikon kennenzu lernen und

mehr über das Quartier zu erfahren:

� zur Entwicklung des Bauerndorfs

zum Stadtquartier

� über bedeutende Bauten aus alter und

neuer Zeit

� über Hintergründe von Strassennamen

und einiges mehr.

Anmeldung erwünscht im GZ

Bei schlechtem Wetter wird der Rundgang

verschoben. Infos bei zweifelhafter

Witterung:Sa, 30. Juni, 9.00-12.00 im GZ

044 422 75 61

Kosten: keine (eine kleine Spende an die

Unkosten ist willkommen)

Organisation: Quartierverein Witikon in

Zusammenarbeit mit dem GZ Witikon

30

Ein Streichkonzert

Musikschule des Konservatorium Zürich

Mittwoch, 13. Juni, 18.00 Uhr

Gespielt werden beliebte Melodien vom

Barock bis zur Gegenwart.

Es musizieren Primarschüler/innen mit

Violine, Cello, Kontrabass unter der Leitung

von Caroline Ott. Infos im GZ

Offenes Segetenhaus

Waldwichtel im & ums Segetenhaus

Sonntag, 24. Juni, 14.00 17.00 Uhr

Märchen, Geschichten und witzige Werkarbeiten

zum Thema Waldwichtel.

Mit Kaffee und Kuchen

Der Verein Segetenhaus und das GZ

Witikon laden ein

Caféphilo in Witikon

Mittwoch, jeweils 20.00 Uhr

Offener Austausch zu Lebensfragen

6. Juni, «Vertrauen, Lug und Betrug»

4. Juli, «Freundschaft

Moderation: Daniel Bremer, Lehrbeauftragter

für Philosophie und Ethik

Eintritt frei, freiwilliger Beitrag zur

Förderung öffentlicher Gesprächsplattformen

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Juni

Freitag 01.06. 14.00 Friitigsträff

19.00 Kulinarische Reise

Dienstag 05.06. 13.40 16.10 Kinder Coiffeuse

Mittwoch 06.06. 20.00 Caféphilo «Vertrauen, Lug und Betrug»

Samstag 09.06. 10.00 12.00 Zeit schenken, «Kennenlern-Café»

Mittwoch 13.06. 18.00 Ein Streichkonzert der Musikschule

Donnerstag 14.06. 16.00 17.30 Atelier Wundertüte

Freitag 15.06. 15.00 Literatur-Café

Dienstag 19.06. 13.40 16.10 Kinder Coiffeuse

Mittwoch 20.06. 14.00 17.00 Sommer-Spielaktion: Robinsonspielplatz

Sonntag 24.06. 14.00 17.00 Offenes Segetenhaus mit Waldwichteln

Mittwoch 27.06. 14.00 17.00 Sommer-Spielaktion: Eierbrecht-Schüür

Donnerstag 28.06. 16.00 17.30 Atelier Wundertüte

Samstag 30.06. 13.30 17.00 Witikon entdecken: Ein Quartierrundgang

Samstag 19.30 22.30 Abschluss-Party der 6. Klasse

Juli

Mittwoch 04.07. 14.00 17.00 Sommer-Spielaktion: Robinsonspielplatz

20.00 Caféphilo «Freundschaft»

Donnerstag 05.07. 16.00 17.30 Atelier Wundertüte

Freitag 06.07. 14.00 Friitigsträff, nicht im GZ

Dienstag 10.07. 13.40 16.10 Kinder Coiffeuse

Mittwoch 11.07. 14.00 17.00 Sommer-Spielaktion: Segetenhaus

��������������Das Witikerhuus Kafi und das Infobüro

sind vom Samstag, 21. Juli bis und mit Dienstag, 14. August geschlossen

daläuftwas

Freie Plätze nach den Sommerferien

Mittagsclub im GZ

Regelmässiger Mittagstisch

für Schul- und Kindergartenkinder

jeweils Mo, Di, Do, Fr, 12.00 13.30 Uhr

Die Wochentage sind einzeln wählbar.

Kosten: CHF 15. /Tag, Geschwisterrabatt

ab 2. Kind CHF 12.

Sozialtarif nach Absprache möglich.

Infos/Anmeldung im GZ

Zmittag für alle

Mittwoch, jeweils ab 12.00 Uhr

Menu: ab CHF 10.

Kinder ab 8 Jahren CHF 8.

Kinder bis 8 Jahre bez. CHF 1. /Jahr

Reservation im GZ

Ausstellung

Erinnerungen und Träume

Bilder von Kristina Lojpur-David

Ausstellung bis 23. August


Wöchentlich / immer wieder

Sprachen/Konversation

�Spanisch, Mo, 19.30 20.30

Leitung: Hersilia Spitzer, 043 366 01 41

�Französisch, Do, 09.00 10.00

Leitung: Corine Müller, 044 390 13 77

�Italienisch, Mo, 09.00 10.00

�Italienisch, Fr, 08.45 09.45

Leitung: Elisa Gallo, 044 422 72 15

Bewegung

�Yoga, Mo, 16.45 17.45

Leitung: Radha Steiner, 076 594 90 48

�Feldenkrais, Mo, 18.30 19.30

Leitung: Gertrud Hämmig

P. 044 422 57 39/G. 044 255 49 90

�Qigong, Di, 09.00 10.15

Leitung: Jiyon Song, 076 489 82 51

�Tai Ji Quan, Mi, 08.45 10.00

Leitung: Patricia Kressig, 044 422 22 60

�Zumba, Mo, 20.00 21.00

�Antara, Mi, 20.00 21.00

Leitung: Wiebke Brändli, 079 742 55 75

Eltern mit Kleinkindern

Spieltreff, Chrabbeltreffs:

�Chrabbeltreff, Di, 15.00 17.00

Christina Wittwer 043 233 82 83 und

Christine Sommer 044 536 18 65

�Family Lounge, Do, 15.00 17.30

Kontakt: Silvia Höhn, 044 422 75 61

�Intern. Parents Group, Do, 16.00 17.30

Contact: Sarah Schlaepfer 043 538 78 37

priss@gmx.ch

�Chrabbeltreff, Fr, 15.00 17.00

Kontakt: Daniela Altmann 079 728 57 06

Verschiedenes

�Schach, Mo, 15.00 17.00

Infos: GZ

Quartierzmittag, Mi, 12.00 13.30

Reservation im GZ

Friitigsträff:

Freitag, 1. Juni, 6. Juli, 14.00 Uhr

für Frauen ab 60, keine Anmeldung

Infos: Silvia Höhn im GZ

Jugend

facebook.com/jugendarbeitwitikon

�Jugendtreff, Fr, 19.30 22.30

im Ref. Kirchgemeindehaus

�Cool Wednesday, Mi, 14.00 18.00

im GZ Kafi

Kinder

Kinder-Coiffeuse

«Sibels zauberhafte Haarwelt»

jeweils 14.00 16.30 Uhr

Dienstag, 5. 10. Juli

Donnerstag, 21, Juni

hochimkurs

Erwachsene

Asiatisches Kochen

Kurse: Montag, jeweils 19.00 22.30 Uhr

Daten Kurse: 18., 25. Juni

Leitung: Dany Freytag Huynh-Kieu

Kosten: CHF 40. , plus Material CHF 25.

Infos/Anmeldung: 043 366 04 90

Kinder

Kleinkinderwerken

für Kinder ab 2.5 Jahren

Di, 7 -mal, ab 21. Aug., 9.15 10.45 Uhr

Mi, 7 -mal, ab 22. Aug., 9.15 10.45 Uhr

Leitung: Barbara Schilde

Kosten: CHF 105. , inkl. Material/kleiner

Znüni. Infos/Anmeldung im GZ

Jugend

Breakdance, für Mädchen und Jungs!

Jeden Freitag (nicht in den Schulferien)

Einsteiger: 18.30 19.30, CHF 15. /Lekt.

Geübte: 17.00 18.30, CHF 20. /Lektion

Kursort: Singsaal Schulhaus Looren

Leitung: Sascha Lebert, Infos im GZ

Probetraining gratis

immerwieder

Literatur-Café für Lesefreunde

Freitag, 15. Juni, 15.00 Uhr

Lieblingsgeschichten, interessante Bücher

vorstellen. Über Neuerscheinungen und

Bestseller plaudern. Sich inspirieren lassen.

Bücher weitergeben oder ausleihen.

Infos/Anmeldung erwünscht im GZ

Zeit schenken!

Schenken Sie einem Kind Zeit...

Besuchen Sie gemeinsam den Zoo oder

lesen Sie ein Märchen vor ...

Mehr dazu! unter www.gz-zh.ch

oder im Kennenlern Café:

Samstag: 9. Juni, 10.00 12.00 Uhr

Infos/Anmeldung erwünscht im GZ

Kleinkinder/Eltern

«Atelier Wundertüte»

für Kinder ab 2 Jahren in Begleitung

Diverse Materialien kennen lernen. Damit

experimentieren, kleben, kneten, malen,

schneiden ....

mit Silvia Höhn und Nina Johannes

Donnerstag, jeweils 16.00 17.30 Uhr

Daten: 14., 28. Juni, 5. Juli

Bei schönem Wetter auf dem Robinsonspielplatz.

Bei zweifelhafter Witterung

Info im GZ

Unkostenbeitrag CHF 5. inkl. Material-

Infos/Anmeldung im GZ

Kinder

Offene Werkstatt / Werkatelier

jeden Mittwoch 13.30 17.30 Uhr

für Schulkinder (kleinere Kinder in Begleitung

einer erwachsenen Person)

Instrumente bauen und klingen lassen

Wir bauen und gestalten unsere eigenen

Instrumente und lernen dabei verschiedene

Geräusche und Töne kennen.

Leitung: Sabrina Brunner, Werklehrerin

Grundpauschale CHF 5. /Besuch

Spezielle Materialien oder grosse

Objekte werden zusätzlich verrechnet

Infos im GZ, keine Anmeldung

�Spieleplausch und Feuerzvieri

Mittwoch, 20. Juni, 14.00 17.00 Uhr

auf dem Robinsonspielplatz

�Malstudio im Freien

Mittwoch, 27. Juni, 14.00 17.00 Uhr

bei der Eierbrecht-Schüür

(bitte alte Kleider anziehen)

�Figuren aus Speckstein

Mittwoch, 4. Juli, 14.00 17.00 Uhr

auf dem Robinsonspielplatz

�Wasserrutschbahn

Mittwoch, 11. Juli, 14.00 17.00 Uhr

beim Segetenhaus

(Badehose oder Ersatzkleider mitbringen

ferienaktiv

Sommerferien

Den Sommerwald entdecken

für Kinder ab 5 Jahren

Montag bis Freitag, 16. bis 20. Juli

jeweils 10.00 16.00 Uhr

Besuch von einzelnen Tagen möglich

Kosten: CHF 35. /Tag, inkl. Essen

Ganze Woche CHF 150.

«Digitaltage» ab viertem Schuljahr

Fotografieren/filmen mit der Digitalkamera

und die Bilder, Videos bearbeiten.

Dienstag bis Donnerstag, 17. bis 19. Juli

jeweils 10.00 16.00 Uhr

Leitung: Sabrina Brunner

Kosten: CHF 90. , Lunch mitbringen

Infos/Anmeldung bis 2. Juli im GZ

Abenteuerwoche im Segetenhaus

Erde, Feuer, Luft und Wasser»

für Kinder ab 6 Jahren

Montag bis Freitag, 13. bis 17. August

jeweils 10.00 16.00 Uhr

Leitung: Lisa Ciminelli und andere

Kosten: CHF 150. inkl. Essen

Alle Ferienangebote:

Infos/Anmeldung im GZ, www.gz-zh.ch

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(Adressen und Telefonnummern in jeder Ausgabe auf neuestem Stand. Änderungen bitte sofort bekanntgeben.)

Akupunktur

Praxis am Hottingerplatz. Dr. Felix Meier 043 244 94 94

Gemeindestr. 39, 8032 Zürich http://www.drfelixmeier.ch privat 044 825 12 26

Raum für Akupunktur, Regina Gossner 078 953 99 88

Zollikerstrasse 138, www.raumfuerakupunktur.ch

SinoQi TCM Zentrum Römerhof 044 210 33 88

Klosbachstr. 106 bei Römerhofplatz, 8032 Zürich www.sinoqi.ch

Chinesische TCM Ärzte praktizieren

Akupunktur/Kräutertherapie/Tuina

Akupunktur/Traditionelle Chinesische Medizin

Frau Chin-Fang Yang Carls, Dipl. Akupunkteurin, Herbalistin 044 825 29 68

Zürichstr. 85, 8118 Pfaffhausen, cfycarls@bluewin.ch 079 707 38 69

Anwälte

Bärtschi Regula, lic.iur., Seefeldstr. 25, www.anwaeltin-zuerich.ch 044 450 10 15

Christen Christian, Dr. iur., LL.M., Talacker 29, christen-law.ch 043 888 72 35

Iqbal Yasmin, Dr.iur., Buchholzstr. 135, 8053 Zürich, lawbird.ch 043 542 02 70

Jucker Patricia, Dr. iur., Rämistr. 3, jucker@wmglegal.ch 044 250 70 90

Reiser Hans, Dr. iur., Buchholzstrasse 33, Postfach 602

8053 Zürich, hans.reiser@bluewin.ch 043 244 91 90

Apotheke

Capitole Gesundheits-Forum Witikon, Witikonerstrasse 299 044 388 20 20

TopPharm Apotheke Witikon, Verena Hauser

Carl Spittelerstr. 2, www.witikon.apotheke.ch 044 380 00 26

Mo - Fr 8.00 - 12.30 / 13.30 - 18.30, Sa 8.00 - 16.00 Fax 044 380 00 27

Architektur

Markus Jandl Architekten, Dipl. Architekt FH SIA SWB

Neubau Umbau Renovation www.jandl-architekten.ch 044 383 49 43

Felix Jerusalem, Dipl. Architekt ETH SIA, Schäracher 7

Renovation, Neubau, Umbau, www.felixjerusalem.ch 079 762 07 74

Andreas Meier, Dipl. Architekt ETH

www.stamei.ch Neubau Umbau, Renovationen 044 382 20 40

Ärzte

Belvedere Marco, Dr. med., Kinderarzt FMH 044 383 60 20

Sprechst. nach Vereinb., Witikonerstr. 289 (Zentrum) privat 044 382 02 19

Burger René, Dr. med., Kinderarzt FMH 044 422 58 36

Sprechstunden nach Vereinbarung, Loorenstrasse 43 privat 044 381 81 07

Burkhard Michael, Dr. med., Arzt für allg. Medizin FMH 044 381 27 20

Sprechstunden nach Vereinbarung, Buchzelgstr. 64 privat 044 825 58 40

Henke Hermann, Prof. Dr. Dr. med, Innere Medizin FMH

Sprechstunden nach Vereinbarung, Carl Spitteler-Str. 70 044 382 30 51

Hess Walter, Dr., Arzt für Allgemeinmedizin 044 381 11 70

Sprechstunden nach Vereinbarung, Witikonerstr. 221 privat 044 980 68 66

Hochstrasser-Grädel Robert, Dr. med., Arzt für allg. Medizin FMH 044 381 11 70

Sprechstunden nach Vereinbarung, Witikonerstr. 221 privat 044 422 00 64

Kaptan Evelyn, Dr. med., Ärztin, Bioresonanz-Therapie

Carl Spitteler-Strasse 55, 8053 Zürich 079 692 94 87

Martín Zinnenlauf Maria, Dr. med., Ärztin für allg. Medizin FMH

Witikonerstr. 289 (Zentrum), 8053 Zürich 044 381 83 44

Sprechst. nach Vereinbarung Natel 079 316 11 69 privat 044 382 25 34

Meier Fabio, Dr. med., Augenarzt FMH 044 381 58 70

Sprechstunden nach Vereinbarung, Witikonerstr. 295 (Zentrum) 044 381 58 77

Neeracher Thür Barbara, Dr. med., Augenärztin FMH 044 381 58 70

Sprechstunden nach Vereinb, Witikonerstr. 295 (Zentrum) 044 381 58 77

Strähl-Hochstrasser Maya, Dr. med., Ärztin für allg. Medizin FMH 044 381 11 70

Sprechstunden nach Vereinbarung, Witikonerstr. 221 privat 044 422 24 55

Weber-Dossenbach Gerhard Dr. med.

Facharzt fürRheumaerkrankungen FMH, Buchzelgstr.116,

Praxis im MED EX Training 044 380 60 01

Weinmann-Meier Franziska, Dr. med., Fachärztin FMH

Gynäkologie+Geburtshilfe, Sprechstunden nach Vereinb.

Trichtenhausenstr. 12, 8125 Zollikerberg 043 499 70 00

Zinnenlauf Stefan, Dr. med., Facharzt für innere Medizin FMH

Witikonerstr. 289 (Zentrum), Sprechst. nach Vereinb. 044 381 83 44

Natel 079 316 11 69 privat 044 382 25 34

Bibliothek

Witikonerstrasse 397, Di 14–19 Uhr, Mi 10–12 und 044 381 64 77

14–18 Uhr, Do 14-18, Fr 14–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr

Chiropraktik

Bodnar Aviram, Dr. der Chiropraktik SCG/ECU,

Sprechstunde nach Vereinbarung, Alfred Escher-Str. 38, 8002 Zürich 043 817 65 17

Mühlemann Daniel, Dr. der Chiropraktik SCG ECU,

Sprechstunde nach Vereinbarung, Zeltweg 81, 8032 Zürich 044 262 21 11

Coaching

Freitag Thomas, lic. oec., Professional Certified Coach

Sitzungen beim Römerhof oder sportlich bewegt im Raum Witikon

www.mindmove.ch, Klosbachstrasse 75, 8032 Zürich 043 268 53 33

Computer

CompuCare GmbH, Buchzelgstrasse 110 044 501 41 39

Lotte Ursula Rettich, PC und Mac individuell 044 422 60 81

Craniosacral Therapie

Buff-Reich Carmen, dipl. Cranio-Sacral-Therapeutin,

Praxis Glockenacker 2, www.carmen-buff.ch 043 818 59 88

Jordi Elisabeth, dipl. Craniosacral Therapeutin Cranio Suisse ®

für Babies, Kinder und Erwachsene, dipl. Pflegefachfrau HF

für Neugeborene, Kinder und Erwachsene,

www.jordi-therapie.ch, Praxis Loorenstrasse 29d 044 380 45 46

Kressig-Schori Patricia, dipl. Physio- und Craniosacral-Therap. 044 422 22 60

Dentalhygiene

Dipl. Dentalhygienikerin HF Francesca Trabattoni

Dentalhygiene am Stadelhofen, Theaterstrasse 2 043 499 00 50

Sicilia Giancarlo, Dr. med. dent., Kreuzplatz 20 044 261 01 70

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Kirchenpflege: Barbara Schellenberg, Waserstrasse 95 044 381 80 52

Pfrn Renate Bosshard-Nepustil, Witikonerstrasse 356 044 380 48 96

Pfr. Erich Bosshard-Nepustil, Witikonerstrasse 356 044 380 48 96

Pfr. Paul Leuzinger, Witikonerstrasse 290 044 381 29 90

Pfr. Christoph Strebel (Teilzeit), Hardturmstr. 132, 8005 Zürich 043 205 27 19

Sekretariat: Franziska Graf und Marietta Näf

Witikonerstrasse 286, Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr 044 381 00 60

sekretariat@ref-witikon.ch

Diakonie: Anny Gut, sozial-diakon. Mitarbeiterin 044 381 85 56

Erwachsenen-, Senioren- und Freiwilligenarbeit,

Mo-Do oder nach Vereinbarung, Witikonerstrasse 286

Claudia Kriesi, sozial-diakon. Mitarbeiterin 044 422 50 22

Kinder-, Jugend- und Familienarbeit

Mo-Do oder nach Vereinbarung, Witikonerstrasse 286

Sigristen: Alte Kirche: Ruth Migliaretti, Trichtenhausenstr. 93 044 381 03 65

Neue Kirche, Kirchgemeindehaus (Reservationen):

Christof Pfister, Witikonerstrasse 288 044 381 00 70

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Kirchenmusiker: Theo Wegmann, Kehlhofstr. 20, 8124 Maur 044 980 31 74

Evangelischer Frauenverein

Präsidentin: Christina Bürgisser, Kienastenwiesweg 29 044 381 35 65

Feldenkrais

Denise F. Moser, Feldenkraispädagogin EFU, Witikonerstr. 37 044 383 28 71

Fusspflege

Vor-Ort Pédicure, speziell Problemfüsse! www.top-fusspflege.ch 044 380 22 04

Feuerwehr

Schutz und Rettung

Fw-Kdt Hirslanden/Hottingen/Witikon, Kdt. a. I. Ylva Gasser

Hebamme

Notruf 118

044 411 21 12

044 261 68 39

Margrit Maurer, Beratung in der Schwangerschaft, Geburtsverarbeitung

Trauerbegleitung,Rückbildungskurse. www.margritmaurer.ch

Praxis: Bergstr. 163 (beim Klusplatz)

Kinderhort

044 382 37 29

Witikonerstr. 359, Mo, Di, Do, Fr 11-18 Uhr, Mi geschlossen

Leiterin Claudia Hauser

Kinderartikel-Börse MAX + MORITZ

044 422 02 66

Di 09.30-11.30 / 13.30-18.00, Fr + Sa 9 - 11.30

Im Glockenacker 37, www.max-und-moritz.ch,

Kinderkrippe

079 750 08 54

Chinderhuus jota, Rud. Steiner-Pädagogik,

Leiterin Charlotte Pallecchi, Schäracher 16

Chrippe am Hügeli, Heilighüsli 9

Leiterin Monika Oberholzer,

Montessori Kinderhaus Zaubermond

Leiterin: Sarah Dal Dosso, Carl Spitteler-str. 6

www.montessori-zaubermond.ch

044 381 84 00

044 383 44 70

044 422 58 86

Kinderspital - Notfallstation

Kleinkind-Beratung

044 266 71 11

Mütter-/Väterberatung : jeden Di 14-15:30 Uhr im ref.KGH

Telefonische Beratung Mo, Di, Do, Fr 8:30-11:00 Uhr

Tina Burkhard-Manatschal, Stillberaterin,

Naturheilpraktikerin SkN, Ganzheitliche Stillberatung

Berghaldenstrasse 91, www.tibuma.ch

044 412 67 50

079 712 10 88

Krankenmobilienmagazin

Witikonerstrasse 297

Mo geschlossen, Di, Mi 16-18, Do, Fr 9-11, Sa 10-12 Uhr

044 422 85 22

Kreisbüro 7

Gemeindestrasse 54, Postfach, 8032 Zürich

kreisbuero7@zuerich.ch

044 251 52 00

Fax 044 252 25 23

Mathecoaching

Dr. sc. math. Balz Bürgisser, Unterstützung in Mathematik:

Nachhilfe, Prüfungsvorbereitung, Begabtenförderung

www.mathecoaching.ch 044 381 35 65

Oekumenische Stiftung Alterswohnheim

Leitung Stefan Estermann, Wiesliacher 30

Präsident Hans-Peter Burkhard

043 443 08 08

Paulus-Akademie

Carl Spitteler-Strasse 38

Physiotherapie

Institut für Physiotherapie, Rehabilitation und Sport, Segeten

043 336 70 30

Katarina und Bernard Cobbaert, dipl. Physiotherapeuten,

dipl. Sportphysiotherapeuten, Carl Spitteler-Strasse 70 044 381 47 57

info@physiosegeten.ch, www.physiosegeten.ch Fax 044 381 47 75

Physiotherapie im Zentrum Witikon

Monika Rüedi, dipl. Physiotherapeutin, Witikonerstr. 297 044 422 80 80

Physiotherapie S. Martin

Sabine Martin, dipl. Physiotherapeutin, Buchzelgstr. 116

(im Med Ex Training), Email physio.s.martin@gmx.ch 079 390 43 40

Polizei

Quartierwache Hottingen, Gemeindestrasse 54

Mo-Fr, 7-18 Uhr

Kreischef 7, Wolfgang Ilg

Notruf 117

044 411 81 83/84

Fax 044 262 06 20

044 411 80 70

Poststelle Witikon

Mo-Fr 7.30-12.00, 13.45-18.00, Sa 9.00-12.00 Uhr 0848 888 888

Psychologische Beratung und Psychotherapie

Ebnöther Brigitta MA, Psychotherapeutin SPV, Quarzstrasse 32

Selbstsicherheitstraining www.lampenfieber.ch 044 302 32 32

Gerber Manuela, dipl. Psych. Astrologin i.A.

Psychologische Astrologie

Steinbrüchelstrasse 14c, , sympuls@gmail.com 079 485 96 61

Dr. Eugen A. Teuwsen, Psychoanalyse / Psychotherapie 044 381 97 63

Psychologische Beratung, Sillerwies 15, teuwsen@bluewin.ch 076 318 11 22


Römisch-katholische Kirchgemeinde

Präsidentin: Rosemarie Hug-Schneider, Carl Spitteler-Str. 44

Pfarrer: Dr. Adrian Lüchinger, Carl Spitteler-Strasse 44

Vikar: Matthias Horat, Carl Spitteler-Strasse 44

Pastoralassistent: Bernd Siemes, Carl Spitteler-Strasse 44

Vikar: Marcel Köhle, Carl Spitteler-Str. 44

Pfarreisekretariat: Lilian Zenklusen, Carl Spitteler-Strasse 44

Sigrist: Peter Künzi, Carl Spitteler-Strasse 44

Kirchlicher Sozialdienst: Esther Wagner, Carl Spitteler-Strasse

Römisch-katholische Kirchgemeinde

Katechetin: Piera Obrist, Carl Spitteler-Strasse 44

Katechetin: Vivien Siemes, Carl Spitteler-Strasse 44

Sanität

Krankentransporte (Tag und Nacht)

Sanität Zürich, Neumühlequai 40, 8035 Zürich

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

044 381 35 00

Notruf 144

044 360 99 99

Senioren für Senioren

Witikonerstrasse 290, Vermittlung: Mo Do 9-11 Uhr 044 382 06 16

Spielgruppen

Spielgruppe Calimero, Steinbrüchelstrasse 39

Leiterin Kathrin Dumuid, www.spielgruppecalimero.ch

Spielgruppe Pingu, Steinbrüchelstrasse 39

Kleinkinderspielgruppe Teddybär (ab 12 Monate)

Leiterin Cornelia Haemmerli

Waldspielgruppe Fichtel, Barbara Schilde

044 422 70 69

079 800 97 17

044 401 11 49

079 297 05 13

044 382 10 81

Spital Zollikerberg 044 397 21 11

Trichtenhauserstrasse 20, 8125 Zollikerberg, www.spitalzollikerberg.ch

Die Notfallstation ist an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden offen.

Spitex Zürich-Limmat

Gemeinnützige Spitex für die Quartiere Altstadt, Balgrist, 058 404 36 36

Hottingen, Neumünster und Witikon, Witikonerstr. 289.

Auskunft, Anmeldung, Beratung: Mo - Fr 8 - 17 Uhr.

Termine für Ambulatorium nach telefonischer Vereinbarung.

Sprachkurse Englisch/Französisch/Italienisch/Deutsch alle Stufen044 422 02 38

Therapie

Brunner-Ginesta Marlis, Edu-, Bio- & angewandte Kinesiologie IKZ

Steinbrüchelstrasse 44 044 381 75 79

Burger Theresia, Fussreflexzonen- & Meridianmassage

Buchholzstr. 51, www.fuss-reflex.ch 044 383 27 70

Burkhard-Manatschal Tina, Naturheilpraktikerin SkN,

Berghaldenstrasse 91,Pflanzenheilkunde, Ernährungsberatung

Fussreflexzonenmassage, www.tibuma.ch 079 712 10 88

Ergotherapie Witikon, Carl Spittelerstr. 70 Tel. 079 103 95 01

Gerber Manuela, dipl. Lebensenergieberaterin 079 485 96 61

Neue Homöopathie – Heilen mit Symbolen

Steinbrüchelstrasse 14c, 8053 Zürich, sympuls@gmail.com

Glükler Barbara , dipl. Fussreflexzonentherapeutin SVFM

Witikonerstr.297 (Zentrum) www.praxis-gluekler.ch 044 422 27 46

Gonzalez Roos, Monica, Tuina Therapeutin TCM, Fussreflexzonenmassage

Akupressur, Tai Ji und Qi Gong Lehrerin SGQT.

www.tuina-therapie.ch Tel. 079 3469113

Hofer Christel, Integrative Kinesiologie, Wiesliacher 46 044 361 43 81

Höpli Natalia, Kinesiologin I-ASK und NVS, Im Trichtisal 53 044 380 03 18

Kaptan Evelyn, Dr. med., Ärztin, Bioresonanz-Therapie,

Carl Spitteler-Strasse 55 079 692 94 87

Munelli Edith, Fussreflexzonen SVFM, Witikonerstr. 436 079 514 28 37

Näf Therese, dipl. Masseurin SVFM für Reflexzonen und

Lymphdrainage am Fuss, Zweiackerstrasse 63 044 422 77 85

Praxisgemeinschaft Witikon

Witikonerstrasse 295 (Zentrum), 4. Stock

Brunner Monica, Atem- und Körpertherapie 079 250 45 01

Ernährungs- und Vitalstoffberatung, Monique Gugelmann 044 942 55 05

Integrative Kinesologie, Cornelia Hunziker-Althaus 079 631 52 34

Kressig-Schori Patricia, dipl. Physiotherap., Akupunktmassage,Skoliosetherapie, Tai Ji

Craniosacral Balancing, www.energetischetherapien.ch 044 422 22 60

Wahlen Denise, Ernährungs- und Stoffwechselberatung 079 219 94 31

Zentrum für integrative Medizin und Ernährungsheilkunde

Witikonerstrasse 297 (Einkaufszentrum), www.nhk.ch

Tierarzt

Fraefel D., Dr. med. vet., Klass. Homöopathie, nur Hausbesuche 079 686 47 22

Katja Rech, Dr. med. vet. Sprechst.n.Vereinb., Witikonerstr. 400 044 422 57 00

Toxikologischer Dienst (Vergiftungen) www.toxi.ch Notruf 145

Turnen – Fitness – Ballett – Tanz

Académie de danse, Leitung Anico Csiky, oberhalb Café Galerie.

Kurse für Kinder und Erwachsene. Klassisches Ballett, 044 381 80 25

Stretching, Fitness, Jazz-Dance 044 422 19 97

Fitness- und Rückengymnastik, Di Do 9-10 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus,

Doris Jaeggi, dipl. Wellness-Trainerin II und

Bewegungspädagogin BGB, www.Fit-Gymnastik.ch 044 381 17 14

Fitcorner Witikon, öffentl. Trainingszentrum mit Betreuung durch 044 381 47 57

dipl. Physiotherapeuten und dipl. Sportphysiotherapeuten, 044 381 47 75

Mo-Do 7.30-20, Fr 7.30-18, Sa 8-12, So 10-14 Uhr,

Carl Spitteler-Str. 70, info@physiosegeten.ch, www.physiosegeten.ch

Move Fitnesscenter, Zentrum Witikon, 044 382 28 88

Turnen für jedermann, jeden Montag, 20.15 Uhr, presi@tvwitikon.ch

Unkostenbeitrag Fr. 4.– pro Abend, Turnhalle Looren A 044 242 22 45

Witiker-Huus Gemeinschaftszentrum

Witikonerstrasse 405, Di-Fr 9-12, 13-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

044 422 75 61

Walking klassisch und nordisch

Margrit Ziebold, Trichtenhausenstrasse 50 079 323 38 84 043 499 94 91

Yoga

Christiane Corti B.D.Y - E.Y.U, Witikonerstrasse 295

Yoga und Gymnastik,Zentrum Witikon,www.neshayoga.ch

Gabriele Hofstetter 079 235 64 39, Sirkka Rechsteiner

044 422 22 91

076 342 42 64

Zahnärzte

Beck Peter, Dr. med. dent., Witikonerstrasse 311 044 383 81 83

Fehr Urs, Dr. med. Dr. med. dent., Witikonerstrasse 409 044 422 55 30

Gautschi Liliane, Dr. med. dent., Buchzelgstrasse 23 044 381 12 80

Giammona Marco, Dr. med. dent., im Zentrum Witikon

(hinter Kinderspielplatz), Buchzelgstr. 8, www.giammona.ch 044 381 10 03

Keller, Felix, eidg. dipl, Zahnarzt, Englischviertelstr. 24 044 252 59 55

Kundert Marianne, Dr. med. dent., Klosbachstrasse 2 043 819 30 55

Margolin Mark, Dr.med.dent., Freiestr. 211 044 381 51 22

Sicilia Giancarlo, Dr. med. dent., Kreuzplatz 20 044 261 01 70

Radajewski Alexander, Dr. med. dent., Carl Spitteler-Str. 14 044 381 86 86

Yannacopoulos Theodoros, Dr. med. dent., Loorenstrasse 31 044 381 05 20

Zahnprothetik, Vorsorge

Zahnpraxis am Hottingerplatz, S. Papadimitriou

Englischviertelstrasse 3 044 261 15 75

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