Fußball 2012/13

VerlagMediaRadius

SPORT

23. August 2012

www.mediaradius.it

FC Südtirol

Auf ein Neues

St. Georgen

Abenteuer Serie D

geht weiter

Oberliga

10 Südtiroler Teams

+ alle Spielkalender

Fußball 2012/13


Inhaltsverzeichnis

Aktuell

04 FC Südtirol

08 St. Georgen

12 Die Oberliga

24 Die Landesliga

39 Damenfußball

40 1. Amateurliga

41 2. Amateurliga

42 3. Amateurliga

Zum Herausnehmen

Alle Spielkalender 2012/13

Service

Radio Antenne:

Der Fußballsender

19 SEL AG, Bozen

27 Sportbau, Bozen

31 Rasenfix, Andrian

Auch in der Fußballsaison 2012/13 wird Radio Antenne

wieder jeden Sonntag von allen Spielen der Oberliga,

Landesliga, der 1., 2. und auch 3. Amateurliga berichten

und sämtliche Ergebnisse gleich nach Abpfiff der Spiele

auf der Homepage www.dieantenne.it veröffentlichen.

Weiters sind wieder Liveschaltungen zu den Spielen des FC

Südtirol sowie des ASC St. Georgen geplant und auch zum

einen oder anderen Spiel der Ober- und Landesliga. Radio

Antenne – einschalten und mithören.

Editorial

Keine Zeit zum Verschnaufen. Die letzte

Fußball-Meisterschaft ist noch in bester

Erinnerung, dazu der zweite Europeade-

Titel der Südtirol-Auswahl, und schon

geht’s wieder los. Noch vor den Profis

des FC Südtirol und dem Serie D-Ligisten

St. Georgen beginnt für Südtirols

Amateurfußballer die Punktejagd: In

Andreas Vieider

der Oberliga, wo die einheimischen

Vereine klar in der Überzahl sind und sich die langjährige gute

Jugendarbeit in den Vereinen nun auch zahlenmäßig niederschlägt.

Und in der Landesliga, in der gleich fünf Aufsteiger aus

der 1. Amateurliga Platz gefunden haben. Spätestens wenn der

FC Südtirol und St. Georgen am 2. September ins Geschehen

eingreifen, dann gehört der Sonntag Nachmittag wieder König

Fußball. Als Begleiter für eine lange und spannende Saison halten

Sie zum dritten Mal ein Radius-Fußball-Sonderheft in den

Händen. Es soll einen Vorgeschmack darauf geben, was alle

Anhänger dieses faszinierenden Sports in den nächsten zehn

Monaten erwartet. Viel Spaß beim Durchlesen!

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Impressum

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Eigentümer/Herausgeber: Athesiadruck GmbH, Bozen; Druck:

Athesiadruck, Bozen; Ermächtigung: Landesgericht Bozen

2.4.1948, Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich

verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Verantwortlicher

Projektleiter: Franz Wimmer | Produktion: Magdalena Pöder

Redaktion: Daniela Rungg, Hannes Vieider, Christian

Staffler, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination)

Statistiken: Walter Morandell | Werbung/Verkauf: Lorenz

Mederle, Marita Wimmer | Verwaltung: Kapuzinergasse 5,

39100 Bozen, Tel. 0471 977 824, info@mediaradius.it,

www.mediaradius.it | Fotos: Robert Perathoner, Max Pattis,

Dieter Runggaldier, Franz Griessmair, Erich Innerbichler, Markus

Dorn, Reinhold Eheim, Anton Kröss, Dolomiten-Archiv

Grafik-Layout: Georg Hochkofler | Infografiken: Josef Markart

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Produktion/Druck: Athesiadruck Bozen | Auflage: 50.000

Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 20. August.

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Dem neuen FCS-Trainer

Stefano Vecchi (Zweiter von

rechts) steht eine blutjunge

Mannschaft zur Verfügung.

Sie hat ein Durchschnittsalter

von 21 Jahren.

FC Südtirol: Vecchis Bubi-Truppe will überraschen

1376_006

Ein neuer Trainer, zwölf neue Spieler.

Die Philosophie des FC Südtirol hat

sich aber nicht geändert. Auch in der

neuen Saison, der dritten in Folge in

der 1. Division, baut der FCS auf die

Jugend. Mit einem Altersdurchschnitt

von nur 21 Jahren will die weiß-rote

Bubi-Truppe die Liga aufmischen.

Und vielleicht gelingt ihr eine ähnlich

große Überraschung wie mit Platz

sieben in der letzten Saison.

Das abgelaufene Sportjahr

2011/2012 war das bisher erfolgreichste

in der Geschichte des FC Südtirol.

Bis zum letzten Spieltag kämpfte

die Mannschaft um den Play-off-

Einzug in der dritthöchsten Spielklasse

Italiens. Die starken Auftritte blieben

nicht unbemerkt. Erfolgstrainer Giovanni

Stroppa wechselte zu Pescara

in die Serie A, Manuel Fischnaller,

Südtirols größtes Fußball-Talent, will

bei Reggina (Reggio Calabria) in der

Serie B seine Chance nutzen.

Der neue Mann auf der FCS-Kommandobrücke

ist Stefano Vecchi. Der

Trainer aus Bergamo hat zwar nicht

die fußballerische Vergangenheit

und das Charisma von Stroppa, das

Potenzial, in die Fußstapfen seines

erfolgreichen Vorgängers zu treten,

aber allemal. Das Team Tritium führte

Vecchi von der Serie D in die dritte

Liga. Nach dem Abstieg aus der 1.

Division mit Spal im Vorjahr, der

aber auch außersportliche Gründe

hatte, kann Vecchi in Südtirol wieder

in einem ruhigen Umfeld arbeiten

und seine Trainer-Fähigkeiten unter

Beweis stellen.

Die Zuordnung der 33 Mannschaften

in die zwei Gruppen der 1. Division

erfolgte in diesem Sommer wieder

nach geographischen Kriterien. Der

FC Südtirol kehrte in die Gruppe A

FC Südtirol - Rückblick

Saison Liga Platz

1995/1996 Landesliga 1.

1996/1997 Oberliga 1.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

2000/2001 Serie C2 11.

2001/2002 Serie C2 4.

2002/2003 Serie C2 3.

2003/2004 Serie C2 3.

2004/2005 Serie C2 8.

2005/2006 Serie C2 4.

2006/2007 Serie C2 7.

2007/2008 Serie C2 12.

2008/2009 2. Division 15.

2009/2010 2. Division 1.

2010/2011 1. Division 17.

2011/2012 1. Division 7.

zurück und trifft dabei auf Teams aus Nord- und Mittelitalien.

Einzige Ausnahme: Trapani.

Los geht es für den FCS am 2. September gegen Albinoleffe

in Bergamo, der Geburtsstadt von Neo-Coach Vecchi.

Vielleicht ein gutes Omen für den FC Südtirol.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matteo Grandi (Borgo a Buggiano), Richard

Gabriel Marcone (Siena), Daniel Cappelleti (Juve Stabia),

Federico Maccarone (Chievo Verona), Marco Martin

(Pescara), Gian Luca Rubin (Juventus), Luca Bertoni (Milan),

Francesco Bontá (Giulianova), Simone Branca (Novara),

Roberto Candido (Inter), Riccardo Bocalon (Carpi),

Jonas Clementi, Matteo Timpone, (beide Mezzocorona),

Riccardo Pasi (Chiasso), Mame Thiam (Avellino), Ahmedi

Valon (eigene Jugend).

Abgänge: Alessandro Iacobucci (Spezia), Pietro Cascone

(Ischia), Francesco Uliano (Grosseto), Andrea Schenetti

(Milan), Manuel Fischnaller (Reggina), Alessio Grea

(Gubbio), Franco Chiavarini (Cesena), Matteo Chinellato

(Tritium), Amedeo Calliari (Chievo), Matteo Legittimo

(Lecce), Niccoló Giannetti, Thomas Albanese (beide Sie-

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6 SPORT A 2012 FC Südtirol – 1. Division 7

na), Michael Bacher (vereinslos), Luca

Santonocito (Renate), Daniel Pfitscher

(Tramin), Martin Ciaghi (Mezzocorona),

Michal Miskiewicz (Wisla

Krakau), Luca Franchini (Monza).

Stärken & Schwächen

Stärken: Iacoponi, Tagliani, Kiem,

Martin: Diese Abwehr-Viererkette

kann sich sehen lassen. Rückkehrer

Marco Martin war in Pescara lange

verletzt und konnte sich deshalb beim

Serie-B-Meister nicht durchsetzen. Ist

der Linksverteidiger aber fit, zählt er

in der Lega Pro zu den Besten seines

Fachs. Auch auf der rechten Seite

verfügt der FCS mit Simone Iacoponi

über einen offensiv wertvollen und

defensiv soliden Außenverteidiger.

Kapitän Hannes Kiem mag zwar in der

Spieleröffnung gewisse Mängel offenbaren,

im Zweikampfverhalten ist der

Kastelbeller aber eine Klasse für sich.

FC Südtirol – Lega Pro I. Division Gruppe A 2012/13

Der neue

Vize-Kapitän

des FC Südtirol:

Alessandro

Campo.

Bereits ein Publikumsliebling: Mame Baba Thiam.

Mit Torhüter Richard Gabriel Marcone

dürfte FCS-Sportdirektor Luca

Piazzi erneut ein guter Fang gelungen

sein. Im Mittelfeld kann der FCS auf

Laufwunder und „Wadlbeißer“ Alessandro

Furlan und die Klasse von Alessandro

Campo setzen. Neuzugang Luca

Bertoni zeigte in den Testspielen und

im Pokal als Regisseur im Mittelfeld

gute Ansätze. Angreifer Mame Thiam

hat sich bereits in die Herzen der Fans

gespielt. Der Senegalese ist ein Kraftpaket,

ein Kämpfer, technisch stark, der

sich voll in den Dienst der Mannschaft

stellt und auch defensiv gut arbeitet.

Schwächen: Mit Manuel Fischnaller hat

der herausragende Akteur der vergangenen

Saison (13 Liga-Tore) die Mannschaft

verlassen. Einen vergleichbaren

Spieler gibt es nicht. Riccardo Bocalon

und Riccardo Pasi sind gute Stürmer,

doch an Fischnaller reichen sie nicht

heran. Trainer Stefano Vecchi hat in Ferrara

ein schweres Jahr hinter sich. Insgesamt

acht Strafpunkte bekam Spal in

der vergangenen Saison aufgebrummt,

im Play-out unterlag Vecchi mit seiner

Mannschaft dem Team aus Pavia und

musste absteigen. Nach den Erfolgen

mit Tritium war es für Vecchi der erste

Rückschlag in seiner Trainer-Karriere.

Prognosen

Die Mannschaft ist gut gerüstet für

den Kampf um den Klassenerhalt.

Schlagen die jungen Spieler ein, ist

wieder ein einstelliger Tabellenplatz

möglich. Zu mehr wird es aber wohl

nicht reichen. Eine Play-off-Teilnahme

wäre eine Riesen-Sensation.

INFO

Der Chef und sein Assistent:

Coach Stefano Vecchi (links) und

Co-Trainer Stefano Manfioletti.

FC Südtirol

Heimspielplatz: Drususstadion

Bozen, Trieststraße

Cadornastraße 9b | 39100 Bozen

info@fc-suedtirol.com

www.fc-suedtirol.com

SÜDTIROL

Bozen

FRIAUL/

Lumezzane

JULISCH-

Como

TRENTINO

VENETIEN

AOSTA

Bergamo

Albinoleffe

Feralpisaló

Portogruaro

Salò

Tritium Trezzo sull’ Adda

Vicenza

PIEMONT Pavia

Cremona

VENETIEN

Cremonese Carpi

Cuneo

Chiavari Reggiana

EMILIA

ROMAGNA

Virtus Entella Reggio Emilia

LIGURIEN

San Marino

Albinoleffe

Carpi

Como

Cremonese

Cuneo

Feralpisalò

Lumezzane

Pavia

Portogruaro

SARDINIEN

Reggiana

San Marino

FC Südtirol

Trapani

Treviso

Tritium

Vicenza

Virtus Entella

TOSKANA

FC Südtirol

UMBRIEN

LATIUM

Trapani

MARKEN

ABRUZZEN

KAMPANIEN

SIZILIEN

Hannes Kiem

(FC Südtirol)

APULIEN

BASILIKATA

KALABRIEN

-Infografik: J. Markart/Foto: M. Pattis

FC Südtirol

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Matteo Grandi 1992

Richard Gabriel Marcone 1993

Daniel Cappelletti 1991

Simone Iacoponi 1987

Hannes Kiem 1985

Federico Maccarone 1994

Marco Martin 1987

Gian Luca Rubin 1993

Massimiliano Tagliani 1989

Luca Bertoni 1992

Francesco Bontá 1993

Simone Branca 1992

Alessandro Campo 1984

Roberto Candido 1993

Martin Ciaghi 1992

Hannes Fink 1989

Alessandro Furlan 1985

Riccardo Bocalon 1989

Jonas Clementi 1992

Riccardo Pasi 1990

Mame Thiam 1992

Matteo Timpone 1993

Ahmedi Valon 1994

Stefano Vecchi (neu)

Stefano Manfioletti (Co-Trainer)

Fabio Trentin (Athletik-Trainer)

Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)

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Vor Unterschrift lesen sie bitte unser Informationsblatt.

Landesdirektion Südtirol, Schlachthofstraße 30, 39100 Bozen

Telefon 0471 052600, suedtirol@tiroler.it


Pepi Staffler

Saison 2012/13 2010/11

SPORT A 2012 THEMENBEREICH SPORT A 2012

9

Schwitzen und trainieren für eine neue

Saison: Benjamin Althuber, Peter Mair,

Alex Ziviani, Armin Mayr, Philipp Piffrader

und Thomas Veronese (von links).

Im Herbst Wimmer

Im Winter Kellermeister

Im Frühjahr, Sommer,

Herbst und Winter:

Persönliche Betreuung

der Trogerhof-Kunden.

St. Georgen: Zweites Wunder ist gefragt

Die spinnen, die „Jergina“. Kommt so ein Haufen Feierabend-Fußballer

daher und mischt respektlos die ach so

heilige Kaste des italienischen Halbprofi-Fußballs auf.

Genial, genial, genial! Der ASC St. Georgen, Fraktion der

Gemeinde Bruneck, hat ein Fußballwunder vollbracht und

auf Anhieb den Klassenerhalt in der Serie D geschafft.

Dass dieses Wunder über den Umweg Play-out-Entscheidungsspiele

gegen Montecchio über die Bühne ging,

ist nur eine Randnotiz. Die Leistungen der St. Georgener

Fußballer sind deshalb so bemerkenswert, weil eine

Mannschaft, bestehend aus Tischlern, Büro- und Bankangestellten,

technischen Zeichnern und Studenten in

der Serie D 42 Punkte schaffte (zehn Siege, zwölf Unentschieden,

zwölf Niederlagen). Und dies in einer Liga, wo

„normalerweise“ fünfmal wöchentlich trainiert wird, und

das am Nachmittag. Dass St. Georgen unter der Leitung

von Patrizio Morini dies mit Abendtrainings

schaffte, macht die Leistung

umso bemerkenswerter.

St. Georgen hat gezeigt, dass scheinbar

abgedroschene Schlagwörter wie

Zusammenhalt, Mannschaftsgeist,

Kampfkraft und der Glaube an sich

selbst nie aus der Mode kommen.

Aufbauend auf einen idealen Mix aus

St. Georgener Dorfspielern, Nachwuchstalenten

und sinnvollen Verstärkungen

von auswärts fügte der sportliche

Leiter Georg Brugger ein Puzzle

zusammen, das sich den Respekt von

ganz Fußball-Südtirol verdiente.

Und was kommt jetzt? Dass die zweite

Saison in einer höheren Liga immer die

schwierigere ist, ist hinlänglich bekannt.

St. Georgen muss in Zukunft ohne

einem Teil der Leithammel auskommen,

die den Verein in Vergangenheit

zu einer verschworenen Gemeinschaft

Licht erkennt man am Besten im Dunkeln

St. Georgen

Pos. Name Geboren

Patrick Pietersteiner 1989

Patrick Pasquazzo 1993

Stefan Wagger 1994

Roland Harrasser 1985

Gabriel Brugger 1991

Thomas Veronese 1986

Benjamin Althuber 1985

Daniel Holzner 1992

Lukas Aichner 1993

Armin Mayr 1988

Fabian Obrist 1993

Philipp Piffrader 1992

Stefan Rabensteiner 1994

Philipp Schwingshackl 1995

Stefan Huber 1994

Stefan Senoner 1990

Simon Weissteiner 1993

Alex Ziviani 1991

Simon Moser 1994

Jan Hollemann 1994

Dominik Hitthaler 1994

Hansjörg Mair 1985

Peter Mair 1986

Alessio Orfanello 1992

Thomas Bachlechner 1980

Patrizio Morini (bestätigt)

Klaus Colz, Claudio De Caneva

(beide Co-Trainer)

Matteo Bisoffi (Athletik-Trainer)

Basilio Covi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Erzielten im Vorjahr zusammen 25 Tore:

Thomas Bachlechner, Hansjörg Mair und Peter Mair (v. l.).

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10 SPORT A 2012 St. Georgen – Serie D

Inserat: XXX

Georg Hochkofler

Tel. 0471 941 143

grafik@mediaradius.it

Unsere Welt. Unser Bier.

Großes Talent: Fabian Obrist.

zusammenschweißten. Patrick Kofler,

Berndt Mair, Daniele Marietti und

Bernhard Unterpertinger haben den

Verein verlassen. Auch Simon Oberegger

ist weg. Ob die jüngeren Kräfte,

die alle gut fußballspielen können, die

„alten Hasen“ auf Anhieb ersetzen können,

wird die Schlüsselfrage sein.

Auf dem Papier schickt St. Georgen

erneut eine schlagkräftige Truppe ins

Rennen. Die gestandenen Spieler – vor

allem das Offensivtrio Hansjörg Mair-

Peter Mair-Thomas Bachlechner und

der Abwehrverbund – sind allesamt

Serie D-reif. Mit Thomas Veronese kam

nur ein „gestandener“ Spieler. Der ist

dafür aber vom Besten, was der hiesige

Markt hergibt. Die vielen jungen Spieler

haben nun ein Jahr Serie D intus, die

„Nachrücker“ sind talentiert, müssen

sich aber noch beweisen. Warten wir’s

ab, ob ein zweites Wunder gelingt.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Thomas Veronese (Bozen

96), Stefan Rabensteiner, Simon Moser

(beide Barbian Villanders), Stefan

Wagger, Simon Neunhäuserer, Lukas

Aichner, Philipp Schwingshackl, Jan

Hollemann, Simon Weissteiner, Dominik

Hitthaler (alle eigene Jugend).

Abgänge: Daniele Marietti, Jan Buzzo

(beide Bruneck), Bernhard Unterpertinger

(Pfalzen), Patrick Kofler (Ahrntal),

Berndt Mair, Simon Oberegger,

Leo Brugger, Diego Carbogno, Mark

Hosp (alle Stegen), Philipp Harrasser,

Stefan Kaser, Christoph Schraffl, Felix

Auer, Markus Mutschlechner (alle

Dietenheim Aufhofen).

Stärken und Schwächen

Stärken: Pietersteiner, Harrasser,

Althuber und Brugger sind exzellente

Betonanrührer; die Gefährlichkeit

des Armin Mayr bei Standardsituationen;

der offensive Flächenbrand von

Hansjörg Mair-Peter Mair-Thomas

Bachlechner; Dauerbrenner und -renner

Fabian Obrist wäre eigentlich FC

Südtirol-reif, wird aber noch ein Jahr

in der Serie D veredelt; die Spielbedingungen

im Pustertal im Winter sind für

viele Gegner der absolute Horror.

Schwächen: Ein Jahr hat St. Georgen

die Klasse gehalten: Ist die Motivation

gleich groß wie vor zwölf Monaten?

Viele Routiniers haben den Klub verlassen

– sie sind puncto Zusammenhalt

unersetzlich; die Reden von Trainer

Morini: Erzeugen sie bei den Spielern

immer noch Gänsehaut oder ist

langsam die Luft draußen? Anders als

die Konkurrenz trainiert St. Georgen

immer abends – mit Fortdauer der

Saison wirkt sich dies auf die konditionelle

Verfassung aus.

Prognosen

Nach dem Wahnsinnsjahr mit dem

erreichten Klassenerhalt wird das

zweite Jahr in der Serie D nochmals

schwieriger. Dass die Mannschaft

angesichts der übermächtigen Konkurrenz

– 20 Mannschaften, sprich 38

Meisterschaftsspiele – erneut die Klasse

hält, scheint nur schwer vorstellbar. St.

Georgen wird sich gut verkaufen und

für manche Überraschungen sorgen,

der Abstieg in die Oberliga wird aber

kaum zu vermeiden sein. Das trifft

aber auch auf andere Mannschaften

aus der Region zu, sprich Fersina und

Mezzocorona.

INFO

ASC St. Georgen

Heimspielplatz: Leitner Electro

Sports Park St. Georgen und

Schulzentrum Bruneck (Kunstrasen)

Gremsenstraße 26

39031 St. Georgen

Tel. 335 121 88 40

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Oberliga

12 SPORT A 2012 SPORT A 2012

13

Oberliga

Südtiroler Klubs mit mehr Potenzial

Ein Blick zurück: Als es vor einem Jahr

darum ging, Prognosen für die Oberliga

2011/12 zu erstellen, trauten wir

Fersina und dem AC Trient am meisten

zu. Beide Vereine spielen nun

in der Serie D. In der Abstiegsfrage

hatten wir mit Vallagarina, Rovereto

und Rotaliana auch eine 100-prozentige

Trefferquote. Glück gehabt.

Die Oberligasaison 2012/13 stellt

ein Novum dar: Noch nie in 38 Jahren

Oberliga waren derart viele Südtiroler

Vereine vertreten wie diesmal – zehn.

Diese ist eine Folge von mehreren

Faktoren: Einerseits profitieren immer

mehr Vereine direkt oder indirekt

von der guten Jugendarbeit des FC

Südtirol, andererseits sind die Trainer

hervorragend geschult und die Nachwuchsarbeit

in den einzelnen Vereinen

funktioniert gut.

Die Favoriten

Die kommen aus Südtirol. Obermais

und Brixen haben das spielerische

Potenzial, ganz vorne zu landen. Ob sie

auch beide wollen, wird entscheidend

von den Klub-Verantwortlichen sowie

Oberliga 2012/2013

Naturns

Comano

Dro

Gardasee

Meran

Albiano

Obermais

Tramin

Rovereto

Mori

Alense

Ala

St. Martin i. P.

Brixen

Jugendhort

Sportplatz

„Lahn“

Bozen 96

Drususstadion

Trient

Eppan

Rungghof

Salurn

Sterzing

T R E N T I N O

Levico Terme

30 km

von den Trainern abhängen. Dahinter

hat auch Albiano das Potenzial, ein

gehöriges Wort mitzureden. Salurn hat

Außenseiterchancen: Im Mittelfeld und

Angriff top, in der Abwehr (zu) anfällig.

Das Mittelfeld

Ahrntal hat dank vieler Spieler im

besten Fußballalter ebenso Chancen

auf einen Top 5-Platz wie Aufsteiger St.

Martin. Bei Bozen 96 hängt viel davon

ab, ob die Spieler untereinander auskommen.

Wenn ja, gibt es einen Top

8-Platz, ansonsten droht der Abstiegskampf.

Aus dem Trentino werden sich

Alense und Mori jenseits von Gut und

Böse ansiedeln. Tramin und Eppan sind

dank ihrer Offensivqualitäten stark

genug, ebenfalls einen ruhigen Klassenerhalt

anzustreben.

Ahrntal

St. Johann

S Ü D T I R O L

Bruneck

Plose

St. Andrä

SÜDTIROL

Ahrntal

Bozen 96

Brixen

Eppan

Naturns

Obermais

Plose

Salurn

St. Martin i. P.

Tramin

TRENTINO

Albiano

Alense

Comano

Dro

Levico Terme

Mori

Francesco Cosa

und Jakob Moriggl

(von links,

beide Naturns)

-Infografik: J. Markart/Foto: F. Griessmair

Kampf um jeden Ball: Theo Pamer

(Obermais, links) und Michael Palma

(Tramin, rechts).

Die Abstiegskandidaten

Naturns und Plose scheinen am meisten

gefährdet. Sie sind in der Breite zu dünn

besetzt, als dass es mehr geben wird

als nur den nackten Abstiegskampf. Sie

werden sich mit den Trentiner Aufsteigern

Levico, Dro und Comano die

drei, vielleicht sogar vier oder gar fünf

Absteiger unter sich ausmachen. Entscheidend

wird sein, wieviel regionale

Klubs am Ende der Saison 2012/13 aus

der Serie D absteigen. Trifft es nur einen

(Fersina?) oder zwei (Mezzocorona?),

dann bleibt es bei drei Absteigern. Sollten

auch St. Georgen und/oder Trient

zurück müssen, dann erhöht sich die

Zahl der Absteiger auf maximal fünf.

Das wäre natürlich ein Hammer.

Ewige Oberliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 36 1072 1406

2. Rovereto 23 690 1091

3. Arco 24 712 1005

4. Mori S. Stefano 23 690 952

5. Tramin 22 652 917

6. Rotaliana 21 624 835

7. SSV Brixen 20 600 830

8. Benacense 18 534 812

9. Fersina 18 532 778

10. Alense 19 570 756

11. Condinese 18 534 702

12. St. Pauls 19 568 674

13. Passer Meran 12 356 670

14. AC Leifers 17 506 663

15. FC Bozen 96 12 360 577

16. St. Martin i.P. 15 448 571

23. Virtus DB 14 414 488

25. St. Georgen 9 270 407

29. SSV Bruneck 11 328 389

32. Obermais 6 180 297

33. Naturns 9 270 270

40. Eppan 6 180 214

43. Ahrntal 4 120 164

Ahrntal: Große Ziele

dank Top-Zugängen

Verletzte Leistungsträger, interne

Querelen, die daraus resultierende

Trennung von Trainer Markus Rieder,

dazu der Absturz in der Rückrunde

(nur zwei Punkte trennten Ahrntal

von einem Abstiegsplatz): Die vergangene

Saison war für die „Töldra“

zum Vergessen.

Damit es am nördlichsten Oberligaspielplatz

Italiens heuer wieder mehr

zu feiern gibt, hat man sich im Sommer

ordentlich verstärkt: Patrick Kofler

(er kommt nach 20 Jahren zu seinem

Heimatverein zurück), Thomas Ritsch

(kehrt nach einem Jahr bei Brixen

zurück) und der Gsieser Erfolgstrainer

Johannes Piffrader sollen dafür sorgen,

dass im „Toule“ wieder ein anderer

Wind weht – der Erfolgswind.

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Fabian Masoni 1992

Patrick Psenner 1986

Patrick Kofler 1977

Thomas Mair 1985

Richard Maurer 1988

Michael Niederwanger 1992

Simon Niederwolfsgruber 1993

Hannes Steger 1983

Florian Niederkofler 1983

Jonas Unterkircher 1995

Simon Weger 1995

Martin Niederstätter 1995

Stefan Parreiner 1992

Alex Piffrader 1995

Robert Niederkofler 1981

Markus Niederkofler 1984

Philipp Aichner 1988

Benjamin Oberhollenzer 1995

Manuel Pipperger 1987

Jan Plaickner 1995

Thomas Ritsch 1986

Lukas Voppichler 1985

Johannes Piffrader (neu)

Jürgen Großgasteiger (Co-Trainer)

Walter Hofer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Psenner (Taufers),

Patrick Kofler (St. Georgen), Thomas

Ritsch (Brixen), Jan Plaickner

(Kiens), Alex Piffrader (Jugend St.

Georgen), Benjamin Oberhollenzer,

Simon Weger, Martin Niederstätter

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Andreas Hainz (Reischach),

Daniel Masoni, Roman Hofer (beide

Steinhaus), Leo Frisch (Taufers), Lukas

Testor (Prettau), Christoph Maurberger

(Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die starke Offensive (48 Tore

im Vorjahr) bekommt mit Thomas

Ritsch und dem von einem Kreuzbandriss

wiedergenesenen Manuel Pipperger

weiteren Zuwachs; Standard-Spezialist

Florian Niederkofler (16 Tore 2011/12)

kann ein Spiel jederzeit alleine entscheiden;

kein Leistungsträger hat den

Verein verlassen: Die Mannschaft ist

dementsprechend eingespielt.

Schwächen: Johannes Piffrader ist

der vierte Trainer in den letzten drei

Jahren: Schlägt sich diese Unkonstanz

auf dem Trainerposten auf die Resultate

nieder? Mit Lukas Testor (letzte

Saison fünf Tore) geht ein talentierter

Jahrgangsspieler; Thomas Ritsch

wandelt ständig auf dem schmalen

Stefan Parreiner, Simon

Niederwolfsgruber, Robert

Niederkofler (von rechts mit

Tramins Simon Greif)

Stürmt nach einem Jahr Unterbrechung

wieder für Ahrntal: Thomas Ritsch.

Grat zwischen Genie und Wahnsinn;

Florian Niederkofler, Manuel Pipperger

und Lukas Voppichler sind extrem

verletzungsanfällig.

Prognosen

Nach einer turbulenten Saison, in der

das einzig Positive der Klassenerhalt

war, geht Ahrntal gestärkt in das vierte

Oberligajahr in Folge. Gelingt es

dem neuen Coach Johannes Piffrader,

die wackelige Abwehr zu stabilisieren

und die Mannschaft auf die eigenen

Stärken zu besinnen, dann ist ein

Top-5-Platz in Reichweite.

INFO

SSV Ahrntal

Heimspielplatz: St. Johann im

Ahrntal (Kunstrasen)

Ahrnerstr. 35 | 39030 Luttach/Ahrntal

Tel. 348 36 09 203

ssvahrntal@rolmail.net

www.ssv-ahrntal.com


Oberliga

14 SPORT A 2012 SPORT A 2012

15

Oberliga

Bozen 96: Alles scheint möglich

Brixen: Raus aus der Komfortzone

Nach einem Jahr im Fegefeuer der

Landesliga ist der FC Bozen 96 wieder

zurück in der Oberliga. Um dort ein

Wörtchen mitreden zu können, hat der

allmächtige Vereinspräsident Franco

Murano gleich zwölf neue Spieler an

Bord geholt. Dabei sind die meisten

gar nicht so neu. Gleich sieben Spieler

(Perezzani, Salviato, Dima, Umer, Cugnetto,

Veledin, Aiello) spielten schon

einmal beim Hauptstadtklub.

Ob der Mix aus Routiniers,

Spielern von auswärts und eigenem

Anspruchsdenken ein gelungener ist,

wird sich in den nächsten Monaten

zeigen. Um den Meistertitel wird

Bozen 96 nicht mitspielen, dazu sind

die vielen Neuzugänge zu alt. Sollte

die Mannschaft so etwas wie Teamspirit

entwickeln, ist ein vorderer

Platz drin. Ansonsten winkt der

Abstiegskampf.

Bozen 96

Pos. Name Geboren

Domenico Torcasio 1976

Luca Torcasio 1987

Stefano Frizzi 1996

Manuel Rimessi 1995

Antonio Sapone 1988

Michael Aiello 1991

Patrick Osti 1994

Luca Maglione 1994

Luca Bontempelli 1992

Roberto Salvadori 1992

Christian Perezzani 1975

Paolo Davico 1995

Luca Mercuri 1993

Alex Tadè 1989

Emanuele Dima 1979

Gianpaolo Salviato 1974

Raffaele Caligiuri 1995

Afrim Umer 1987

Eugenio Cugnetto 1980

Mario Pasquali 1983

Samuel Da Rè 1994

Sulo Veledin 1987

Pietro Armenise (bestätigt)

Tiziano Marcolini

(Co- und Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Christian Perezzani (Meran),

Luca Torcasio, Gianpaolo Salviato

(beide Ritten), Emanuele Dima (Auer),

Afrim Umer (Moos), Eugenio Cugnetto

(Tramin), Roberto Salvadori (Union

Quinto), Sulo Veledin (Adige), Stefano

Frizzi (Albiano), Mario Pasquali

(Poggio Bariscano), Manuel Rimessi

(Sterzing), Michael Aiello (vereinslos),

Patrick Osti (eigene Jugend).

Abgänge: Thomas Veronese (St. Georgen),

Morris Pascale (Aosta), Daniele

Lazzaro, Alex Danieli (beide Virtus

DB), Patrick Lanziner (Studiengründe),

Marco Castellaneta, Francesco Kabilo,

Pasqualino Perri, Manuel Mariz (alle

Ziel unbekannt), Andrea Marcolini,

Todor Iwanow (beide Bozner Boden).

Stärken & Schwächen

Stärken: Trainer Pietro Armenise hat es

in der letzten Saison geschafft, in einem

schwierigen Umfeld für Ruhe und Disziplin

zu sorgen; die Neuzugänge sind

routiniert und können eine Mannschaft

Mittelfeldrenner:

Alex Tadé

Auf ihn ist Verlass: Tormann Domenico Torcasio.

führen; Jahrgangsspieler Samuel Da Ré

erzielte im Vorjahr zehn Tore; Präsident

Franco Murano hat ausgezeichnete Kontakte

im italienischen Fußball: Mindestens

ein Topzugang ist noch zu erwarten.

Schwächen: Mit Ausnahme von Eugenio

Cugnetto (Tramin/Oberliga) und Roberto

Salvadori (Union Quinto/Serie D)

kommen alle Neuzugänge aus unteren

Ligen oder sind Jugendspieler; Cugnetto

(32), Perezzani (37), Dima (33) oder

Salviato (38) bringen zwar massig Erfahrung

mit, doch sportlich haben sie den

sportlichen Zenit längst überschritten.

Prognosen

Bozen 96 hat sich hohe Ziele gesteckt:

Ein Platz unter den ersten Fünf soll

es werden. Dafür muss im Tollhaus

Bozen 96 aber Ruhe einkehren,

ansonsten droht dem ehemaligen

Serie-B-Klub sogar der Absturz in den

Tabellenkeller.

INFO

FC Bozen 96

Heimspielplatz: Drususstadion Bozen

Trieststraße 19 | 39100 Bozen

info@fcbolzano96.it

www.fcbolzano.it

Ein klein bisschen ist Brixen der

FC Barcelona Südtirols: Der Verein

bildet hervorragend aus, junge

Spieler bekommen kontinuierlich

Einsatzzeiten, dazu gibt es technisch

ansehnlichen Fußball. Und doch

steht seit Jahren am Ende der Saison

eine gute, jedoch selten eine sehr

gute Platzierung zu Buche.

Der jungen Mannschaft ging oft

das letzte Quäntchen Biss und Willen

ab, der Knüppel blieb im Sack - auch

wenn es nicht lief. Nichtsdestotrotz

gehören die Eisacktaler heuer zum

Favoritenkreis. Dies deshalb, weil die

Mannschaft zwar jung ist, aber alle

Voraussetzungen hat, in den Titelkampf

einzugreifen. Nur: Will sie

das überhaupt?

Brixen

Pos. Name Geboren

Philipp Knoflach 1992

Michael Obertegger 1994

Danny Fäckl 1983

Markus Fiechter 1984

Manuel Prossliner 1984

Simon Ralser 1992

Michael Rottensteiner 1993

Michele Slaviero 1986

Alex Tauber 1993

Manuel Weissteiner 1994

Patrick Dellago 1996

Simone Ferrari 1994

Philipp Plattner 1993

Andreas Priller 1994

Martin Ritsch 1990

Mirco Schrott 1989

Johannes Seeber 1990

Michael Siller 1985

Andrea Bovolenta 1981

Lukas Edenhauser 1993

Davide Lorenzi 1992

Luca Mirabella 1994

Samuel Schönegger 1995

Christian Vecchio 1991

Roberto Fuschini (bestätigt)

Patrick Perathoner (Co-Trainer)

Ugo Sica (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Offensivtalent:

Davide Lorenzi (links)

Dampfmacher

im Mittelfeld:

Johannes Seeber

Stärken & Schwächen

Stärken: Ein ausgeglichener, breiter

Kader sorgt für ständigen Konkurrenzkampf;

der neue Stürmer Andrea

Bovolenta ist bereits gut integriert; die

Mittelfeldachse Schrott-Ritsch-Siller-

Priller gehört zu den besten der Oberliga;

viele technisch starke Spieler; die

Klasse des genialen Martin Ritsch.

Schwächen: Die Torhüterposition ist

noch nicht entschieden: Stammkeeper

Knoflach kämpft mit dem jungen

Obertegger um das Nr.1-Leibchen;

kann Bovolenta (im Vorjahr 12 Tore

für Neugries) die Planstelle des Torjägers

füllen? Hat die Mannschaft den

nötigen Glauben und die Konstanz,

ganz vorne mitzumischen?

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Simone Ferrari (Soonwald/

Deutschland), Andrea Bovolenta (Neugries),

Michael Rottensteiner (Jugend

FC Südtirol), Michael Obertegger,

Simon Ralser, Samuel Schönegger,

Patrick Dellago (alle eigene Jugend).

Abgänge: Elias Holzer (Albeins), Felix

Huber (Natz), Alexander Ribul (Mühlbach

Rodeneck Vals), Thomas Ritsch

(Ahrntal).

Prognosen

Es ist seit Jahren die gleiche Leier: Eine

junge Mannschaft mit viel Potenzial

und Perspektive. Aber: Talent allein

reicht nicht. Legen die Domstädter die

nötige Kampfkraft, Kaltschnäuzigkeit

und einen unbändigen Siegeswillen an

den Tag, dann könnte es am Ende sogar

für den ganz großen Coup – sprich

den Meistertitel – reichen. Das Talent

dazu hat die Mannschaft.

INFO

SSV Brixen | Heimspielplatz:

Jugendhort (Kunstrasen)

Millander Au 10 | 39042 Brixen

Tel. 338 69 89 151

info@ssvbrixen.it | www.ssvbrixen.it


Oberliga

16 SPORT A 2012 SPORT A 2012

17

Oberliga

Eppan: Kontinuität als Erfolgsrezept

Naturns: Es wird nicht einfacher

In Eppan setzt man auf Kontinuität:

Ein ruhiges, gut organisiertes Umfeld

sorgt dafür, dass Mannschaft und

Trainer in Ruhe arbeiten können.

Das Ergebnis lässt sich dabei sehen:

Eppan ist längst etabliert in der Oberliga

– die Mannschaft nimmt die fünfte

Saison in der höchsten regionalen

Spielklasse hintereinander in Angriff.

Ob die beiden letzten Jahre (es waren

die Besten der Vereinsgeschichte) zu

wiederholen sind, hängt vor allem

von zwei langverletzten Rückkehrern

ab: Alex Feltrin und Shkelqim Lekiqi.

Beide fielen die vergangene Saison mit

schweren Knieverletzungen aus, beide

sind wieder fit. Sie allein bürgen für

eine enorme Qualitätssteigerung.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Gabriele Gaioni (vereinslos),

Marco Poda, Thomas Zozin

(beide eigene Jugend). Abgänge:

Ivano Ferrari (Lavis), Andrea Bragagna

(Trient), Andrea Maccari, Simone

Tibolla (beide Gargazon).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte, lauf- und kampfstarke

Mannschaft; genügend Alternativen

auf allen Positionen; „erfahrene“

Jugendspieler; ausgeprägter Teamgeist.

Schwächen: Nur 35 Tore im Vorjahr,

dazu der Weggang von Top-Torjäger

Pilates für Chefs und Mitarbeiter

Was ist Pilates? Pilates ist ein ganzheitliches

Körpertraining, das den Grundlagen

der Bewegungslehre entspricht. Es

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aus Kräftigungs-, Dehnungs- und

Entspannungsübungen macht Pilates

so erfolgreich. Dieses effektive Ganz-

Ferrari (6 Tore in 15 Spielen): Die

Stürmer Feltrin und Shkelqim Lekiqi

sind gefordert; ob die beiden nach den

schweren Knieverletzungen zu alter

Form zurückfinden, ist fraglich.

Prognosen

Locker schaffte Eppan im Vorjahr das

anvisierte Ziel Klassenerhalt – trotz des

Ausfalls der Schlüsselspieler Lekiqi und

Feltrin. Nach ihrer Rückkehr wird die

Mannschaft den Klassenerhalt erneut

problemlos erreichen.

INFO

FC Eppan

Heimspielplatz: Rungghof/Girlan

Wartlstr. 3 | 39057 Eppan

Tel. 339 50 37 001

michaelwalcher@dnet. it

www.afceppan.com

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Muskeln und wirkt von innen nach außen.

„Körper und Geist im Gleichgewicht führt

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Ist nach einer schweren

Knieverletzung wieder fit:

Shkelqim Lekiqi.

Eppan

Pos. Name Geboren

Gabriele Gaioni 1986

Dennis Iardino 1984

Francesco Viola 1994

Thomas Zozin 1996

Christian Avancini 1982

Achraf Berrechid 1995

Lukas Greif 1982

Simon Kofler 1988

David Meraner 1979

Peter Romen 1988

Riccardo Simoni 1993

Fabio Spadina 1991

Andrea Cirillo 1994

Joey Filippin 1994

Thomas Gius 1992

Omar Maoual 1995

Martin Öhler 1990

Marco Poda 1995

Paul Romen 1986

Mattia Spadina 1991

Christoph Trettl 1983

Christian Vitroler 1982

Maximilian Bernard 1990

Alex Feltrin 1985

Arber Lekiqi 1995

Shkelqim Lekiqi 1989

Christian Scherer (bestätigt)

Markus Terzer (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Hätten die Untervinschger nicht

eine herausragende Hinrunde

abgeliefert, dann würde die

Mannschaft jetzt eine Klasse tiefer

spielen. Nach einer komplett missratenen

Rückserie und internen

Querelen musste im Frühsommer

nicht nur Trainer Marco Bertoncini

den Hut nehmen. Auch der komplette

Vorstand ist neu.

Mit Gustav Grünfelder (trainierte

zuvor u.a. Laas und Partschins)

nimmt ein langjähriger Naturnser

Jugendtrainer die Zügel in die Hand.

Er kennt zwar die meisten Spieler seit

Jahren, doch ob die Kader-Qualität

angesichts der Abgänge von Patrick

Fliri (zu Latsch) und Christian Platzer

(Obermais) ausreicht, muss sich

erst zeigen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Hannes Köllemann (Tirol),

Daniel Pföstl, Elias Tappeiner (beide

Gargazon), Davide Gruber, Nico

Gruber (beide Jugend FC Südtirol),

Laurin Kristanell, Matthias Peer, Ivan

Lamprecht, Alexander Nischler (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Patrick Fliri (Latsch),

Christian Platzer (Obermais),

Christian Paulmichl (Studiengründe),

David Perkmann (Plaus), Armin

Gasser (Lana).

Stärken & Schwächen

Stärken: Kompaktes Mittelfeld (Felix

Rungg, Moriggl); in der Breite ist

der Kader ordentlich bestückt; starke

Jugendspieler; die genialen Momente,

sprich Freistöße, des Francesco Cosa;

dank der Rückkehr von Günther

Pföstl als sportlicher Leiter scheint

Ruhe einzukehren in einem hitzigen

Umfeld; Armin Rungg ist ein stiller,

aber herausragender Leader.

Schwächen: Im Angriff hängt alles

vom 40-jährigen Cosa ab (im Vorjahr

14 Treffer): hält er eine ganze Saison

auf Top-Niveau durch? Trainer Gustav

Grünfelder ist ein „Neuling“ im

Oberligageschäft; die Neuen kommen

durchwegs aus unteren Ligen; schwieriges,

oberkritisches Umfeld.

Prognosen

Wachsen die vielen Talente nicht

Woche für Woche über sich hinaus,

dann werden es die Burggräfler schwer

haben, die Klasse zu halten. Naturns

zählt zum Kreis der Abstiegskandidaten,

kann daraus aber auch positive

Energie ziehen. Entscheidend wird

sein, dass das Umfeld auch in schwierigen

Phasen ruhig bleibt.

INFO

SSV Naturns

Heimspielplatz: Naturns

Bahnhofstr. 67 | 39025 Naturns

Tel. 340 93 79 072

fussball@ssvnaturns.it

www.ssvnaturns.it

Müssen sich auf eine schwierige

Saison einstellen, von links Florian Pohl,

Damian Huber und Laurin Kristanell.

Zweimal Rungg: Vorne Armin, hinten Ulrich.

Naturns

Pos. Name Geboren

Roman Leiter 1975

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Andreas Nischler 1993

Ulrich Rungg 1991

Stephan Götsch 1991

Gregor Hofer 1990

Hannes Köllemann 1981

Laurin Kristanell 1995

Florian Pohl 1989

Armin Rungg 1987

Davide Gruber 1995

Damian Huber 1994

Ivan Lamprecht 1995

Andreas Manna 1994

Jakob Moriggl 1979

Matthias Peer 1996

Daniel Pföstl 1988

Felix Rungg 1992

Ramon Sanson 1990

Philipp Ausserer 1990

Francesco Cosa 1972

Nico Gruber 1995

Alexander Nischler 1995

Felix Peer 1992

Elias Tappeiner 1991

Gustav Grünfelder (neu)

Markus Gamper (Co-Trainer)

Roman Leiter (Tormanntrainer)


Oberliga

18 SPORT A 2012 SPORT A 2012

19

Service

Obermais: Bereit

zum großen Sprung

Dieser Verein ist ein Phänomen:

Während bei anderen Klubs nach

Jahren in der Oberliga die Begeisterung

nachlässt, scheint sie „auf der

Lahn“ nie enden zu wollen. Heuer, im

siebten Oberligajahr in Folge, könnte

ein weiteres Kapitel blau-weißer-Fußballgeschichte

geschrieben werden.

Dank einem explosiven Mix aus

Routiniers, talentierten Nachwuchsspielern

und tollen Einzelkönnern

scheint das Team von Trainer Klaus

Schuster bereit für den großen Wurf.

Die Voraussetzungen könnten nicht

besser sein: Die Leistungsträger spielen

seit Jahren zusammen, der Kern der

Mannschaft ist im besten Fußballalter,

dazu Top-Spieler in allen Mannschaftsteilen.

Kurzum: Obermais gehört zum

Favoritenkreis auf den Titelgewinn.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Bernard (Nals),

Christian Platzer (Naturns), Markus

Unterthurner (Schenna), Simon Breitenberger

(Ulten), Moritz Frötscher

(zurück nach Auslandsstudium), Martin

Prantl, Simon Enz, Philipp Flarer

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Dennis Malleier (Nals),

Thomas Ferrazin (Partschins), Matthias

Kröss (Riffian Kuens), Alessandro

Finanzi (Ziel unbekannt).

Verstärkung für den

Angriff: Christian Platzer.

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Defensive (im Vorjahr

nur 31 Gegentore und 14 zu null-Spiele);

starke Alternativen auf allen Positionen;

Torhüter Wieser ist der beste

Jugendspieler der Liga; die im Vorjahr

oft lahmende Offensive bekommt mit

Platzer und Frötscher zwei belebende

Elemente dazu; der „12. Mann“: die

Fans „auf der Lahn“ sind einmalig.

Schwächen: Im Vorjahr blieben die

Blau-Weißen acht Mal ohne eigenen

Treffer: kein Zeugnis von übermäßiger

Kreativität; mit Finanzi geht ein exzellenter

Freistoß- und Distanzschütze: er

konnte ein Spiel jederzeit im Alleingang

entscheiden; die Verletztungsanfälligkeit

der Führungsspieler Rainer

und Klotzner.

Prognosen

Viel Routine, gepaart mit talentierten

Nachwuchsspielern, Top-Qualität

auf allen Positionen, dazu die schwächelnde

Trientner Konkurrenz:

Obermais ist der Topfavorit auf den

Meistertitel. Aber: Wollen die Blau-

Weißen überhaupt?

INFO

FC Obermais

Heimspielplatz: Lahn/Obermais

Dantestr. 5 | 39012 Meran

Tel. 348 52 22 127

info@fcobermais.it

www.fcobermais.it

Obermais

Pos. Name Geboren

Christian Platter 1983

Patrick Wieser 1994

Martin Innerhofer 1989

Andreas Klotzner 1986

Michael Waldner 1986

Lukas Höller 1989

Davide Ioris 1990

Alexander Pohl 1991

Philipp Flarer 1993

Adu William Amofah 1988

Andreas Mair 1994

Christian Rainer 1984

Harald Kiem 1969

Daniele Ciaghi 1984

Valentin Brugger 1982

Armin Ennemoser 1993

Moritz Fötscher 1992

Markus Unterthurner 1996

Simon Enz 1995

Patrick Christanell 1992

Theo Pamer 1985

Simon Breitenberger 1994

Christian Platzer 1983

Stefan Bernard 1988

Daniel Bernard 1989

Martin Prantl 1993

Klaus Schuster (bestätigt)

Harald Kiem (Co-Trainer)

Mauro Dondi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Überragendes Talent

im Tor: David Wieser (18).

SEL: Energie für die Fußballjugend

Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich

die SEL im Bereich des Sportsponsorings.

Die Unterstützung der Jugend

nimmt einen wichtigen Stellenwert

ein. Als langfristig angelegtes Engagement

will die SEL die Jugend in

Südtirol unterstützen sowie Fairplay,

Freundschaft und Teamgeist fördern.

Diese Kernbotschaften findet man

auch im Fußball wieder.

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Deshalb unterstützt die SEL als

Hauptsponsor die Fußball-Jugend des

FC Südtirol und hier stellen die jährlich

stattfindenden Junior-Camps einen

wichtigen Bestandteil dar. In mittlerweile

zwölf über ganz Südtirol verteilten

Trainingslagern konnten auch heuer

wieder über 600 begeisterte Jugendliche

mit speziell ausgebildeten Trainern

üben und ihre Vorbilder vom FC Südtirol

treffen. Dieses langfristig angelegte

Engagement ist der SEL ein besonderes

Anliegen. Seit Jahren unterstützt die

SEL auch den Damenfußball im Land.

Hier ist es insbesondere der CF Südtirol

Damen, der auf die Unterstützung

der SEL bauen kann. Gefördert werden

aber auch kleinere, lokale Jugendfußballmannschaften

in ganz Südtirol; stets

ist es für die SEL oberste Priorität, die

Jugend zur Bewegung und zum Spaß

am Spiel zu motivieren. Mit der Förderung

insbesondere des sportlichen

Nachwuchses will die SEL einen wichtigen,

nachhaltigen Beitrag zur positiven

gesellschaftlichen Entwicklung leisten.

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Oberliga

20 SPORT A 2012 SPORT A 2012

21

Oberliga

Plose: Überlebenskampf, Teil 2

Salurn: Der Dino als Jungbrunnen

Sicherer

Rückhalt im Tor:

Armin Markart.

Plose bleibt seinem Image als Dorfverein

treu: Obwohl der Klassenerhalt

in der vergangenen Saison bis zur

letzten Sekunde am seidenen Faden

hing, vertraut man weiter auf die

eigenen Tugenden. Entgegen vielen

Konkurrenten wurde die Mannschaft

(fast) nur mit Talenten aus der eigenen

Jugend verstärkt.

Der Verein steht für Kontinuität

(Spielertrainer Matthias Regele arbeitet

im vierten Jahr mit der Mannschaft),

bodenständiges, hartes Arbeiten und

einem enormen Teamgeist. All das

könnte für die Eisacktaler ein wichtiges

Ass im Ärmel sein, um auch im schwierigen

zweiten Jahr in der höchsten

regionalen Spielklasse zu bestehen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Mathis Kirchler (Vahrn),

Alexander Ellemund, Lukas Schatzer,

Florian Messner, Moritz Lerchegger,

Tobias Oberhofer, Alex Goller (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Christian Untersteiner

(Mühlbach Rodeneck Vals),

Alexander Mair (Schabs), Simon

Oberrauch (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Gut organisierter Verein; eingespielte

Mannschaft, die im Vorjahr

eindrucksvoll Oberliga-Niveau bewies;

enorm starke Physis; der torgefährliche

Kapitän Günther Fischer ist

Dreh- und Angelpunkt; 16-Tore-Mann

Hansjörg Stockner ist ein eiskalter

Vollstrecker; neuer Kunstrasenplatz.

Schwächen: Dünn besetzter Kader:

fallen Stammspieler aus, müssen junge

Akteure ran: reicht deren Qualität im

Ernstfall aus? Die Abwehr offenbarte

(54 Gegentore) große Schwächen.

Prognosen

Plose zählt auch heuer zu den Abstiegskandidaten.

Mit der gewonnenen

Erfahrung aus dem Vorjahr und

dem daraus resultierenden Vorteil,

dass die Mannschaft den Abstiegskampf

kennt, wird die „Dorfmannschaft“

erneut für die ein oder andere

Überraschung sorgen. Ob dies am

Ende ausreicht, wird sich zeigen.

INFO

SC Plose

Heimspielplatz:

St. Andrä (Kunstrasen)

Leonhardstr. 20

39042 Brixen/St. Andrä

Tel. 0472 850 150

profanter.norbert@alice.it

www.ascplose.info

Plose

Pos. Name Geboren

Armin Markart 1983

Roland Rainer 1968

Günther Kircher 1974

Andreas Messner 1979

Werner Bacher 1982

Hannes Profanter 1988

Michael Prader 1984

Max Tinkhauser 1982

Patrick Federspieler 1994

Mathis Kirchler 1995

Tobias Oberhofer 1995

Alexander Ellemund 1994

Matthias Stockner 1988

Roman Prosch 1979

Lukas Franzelin 1990

Max Oberhauser 1993

Thomas Knoflach 1989

Günther Fischer 1988

Florian Messner 1996

Alex Goller 1996

Matthias Regele 1978

Hansjörg Stockner 1987

Moritz Lerchegger 1995

Lukas Schatzer 1994

Raphael Messner 1995

Matthias Regele (bestätigt)

Andreas Oberrauch (Co-Trainer)

Günther Kircher (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Routinier

im Mittelfeld:

Roman Prosch.

Jedes Jahr dasselbe Lied: Nach

einer großartigen Saison folgt der

Umbruch. Auch wenn er heuer soft

ausgefallen ist, bleibt abzuwarten, wie

sich die vielen Neuzugänge präsentieren.

Vor allem Michelon, Corradini,

Pederzolli und Bert sind vier Kracher.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Walter Corradini, Luca Michelon

(beide Albiano), Matteo Piccoli

(Fiemme), Massimiliano Bert (Lavis),

Andrea Pederzolli (Fersina), Alessandro

Colusso (Jugend FC Südtirol),

Abdulla Kaja (Jugend Trient), Dennis

Visentheiner (Jugend Auer), Max Facchini,

Mirco Nardon, Matteo Stenico,

Antoni Juresic, Mattia Cugnetto, Alex

Rossi (alle eigene Jugend).

Abgänge: Yuri Pellegrini (Gröden),

Stefano Avanzo (Bozner Boden), Morgan

Betti (Levico), Daniel Sebastiani

(Rotaliana), Dennis Casatta (Adige),

Daniele Stefania (Fersina), Simone

Fazion (Auer), Loris Salesi (Laag).

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Abwehrspieler

Alex Carlá

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Mittelfeldachse um

Zadra, Michelon, Laghi und den Stürmern

Laghi, Dalpiaz und Remondini.

Schwächen: Junge Mannschaft (nur

fünf Spieler sind älter als 25); die Abwehr

ist in einer ansonsten exzellenten

Mannschaft der Schwachpunkt.

Prognosen

Nach oben hin ist alles möglich. Wenn

die Mannschaft an sich glaubt, ist

sogar der Titelkampf drin.

INFO

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Battistiplatz 5 | 39040 Salurn

Tel. 348 55 37 049

cs.rovere@tin.it

www.salornocalcio.it

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TIROL

SÜDTIROL

TRENTINO

Salurn

Pos. Name Geboren

Alessandro Colusso 1997

Walter Corradini 1985

Alex Carlà 1994

Nicola Cova 1994

Max Facchini 1995

Florian Joppi 1994

Mirco Nardon 1993

Andrea Pederzolli 1989

Matteo Stenico 1995

Matteo Tulipano 1988

Massimiliano Waldner 1994

Antoni Juresic 1995

Abdulla Kaja 1995

Mattia Laghi 1990

Luca Michelon 1986

Matteo Piccoli 1992

Alex Tschurtschenthaler 1993

Daniele Virzi 1994

Roberto Zadra 1979

Massimiliano Bert 1981

Mattia Cugnetto 1994

Massimiliano Dalpiaz 1988

Stefano Defrancesco 1993

Wolfgang Faustin 1994

Enea Remondini 1976

Alex Rossi 1995

Dennis Visentheiner 1995

Davide Zoller (bestätigt)

Giovanni Depaoli (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Ab Frühjahr 2012 auch in

Tirol und Trentino online!

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Klare Präsentation

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Lage- und Anfahrtsbeschreibung


Mit diesem Kader peilt Tramin in seiner

22 SPORT A 2012 Oberliga

THEMENBEREICH insgesamt SPORT A 23. 2012 Oberligasaison auch 23

2012/13 den Klassenerhalt an.

St. Martin in Passeier: Gekommen,

um zu bleiben

Selten zuvor hatte sich eine Mannschaft

den Oberliga-Aufstieg so

verdient. Jahrelang ging St. Martin in

Passeier auf der Landesliga-Zielgeraden

die Puste aus. Vergangene Saison

klappte es endlich mit der Rückkehr

in das Fußball-Oberhaus.

Meisters. St. Martin hat das Potenzial,

die Überraschungsmannschaft der

Saison zu werden.

Jugendspieler

Raphael Ennemoser

Dass man dort auch lange bleibt,

dafür soll – neben den bewährten

Kräften – vor allem Neuzugang

Hannes Fischnaller sorgen. Der ehemalige

Berufsfußballer (FC Südtirol,

Mezzocorona) und Bruder von Manuel

Fischnaller ist das i-Tüpfelchen

im ohnehin schon mit Ex-Profis

gespickten Kader des Landesliga-

St. Martin in Passeier

Pos. Name Geboren

Luis Schwarz 1982

Gabriel Hofer 1984

Fabian Raffl 1993

Florian Reinstadler 1985

Arthur Tschöll 1988

Elmar Haller 1989

Alexander Hofer 1986

Hansjörg Pixner 1984

Dominik Alber Grüner 1990

Benjamin Fontana 1989

Demien Forte 1996

Max Pircher 1995

Michael Schwarz 1991

Raphael Ennemoser 1994

Hans Rudi Brugger 1980

Hannes Fischnaller 1990

Florian Pichler 1996

Dominik Lanthaler 1993

Matthias Fontana 1992

Diego Fischer 1996

Daniel Lanthaler 1991

Maximilian Lanthaler 1994

Robert Kofler 1984

Matthias Tschöll 1995

Martin Saltuari 1983

Stefan Gasser (bestätigt)

David Theiner (Co-Trainer)

Stefan Reinstadler (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Hannes Fischnaller (Mezzocorona),

Fabian Raffl (Moos), Florian

Pichler, Diego Fischer, Demien Forte,

Max Pircher, Matthias Tschöll (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Matthias Prünster (Moos),

Tobias Hillebrand (Studiengründe),

Florian Ciatti (Reservemannschaft

St. Martin), Peter Pichler (berufliche

Gründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte, routinierte

Mannschaft; die Abwehrreihe um

Kapitän Arthur Tschöll und Alexander

Hofer wird auch in der Oberliga

nur schwer zu knacken sein (nur 13

Besticht durch einen

außergewöhnlichen

Torinstinkt: Robert Kofler (vorne).

Gegentore in der Vorsaison); die

Ex-Profi-Fraktion (Saltuari, Fischnaller,

Brugger, Alexander und Gabriel

Hofer) genügt höchsten Ansprüchen;

ausgeprägter Teamgeist.

Schwächen: In der Breite ist der Kader

zwar gut aufgestellt, doch es fehlt an

Klasse; bei den Jugendspielern fehlt es

an der Quantität; wenig Erfahrung in

dieser Spielklasse.

Prognosen

Im Vorjahr hat St. Martin entscheidend

von seinen starken Jugendspielern

profitiert. Gelingt den zahlreichen Talenten

die Umstellung auf die Oberliga,

dann ist angesichts der vielen gestandenen

Routiniers eine Top-6-Platzierung

keine Utopie. Verstecken müssen sich

definitiv andere.

INFO

SC St. Martin

Heimspielplatz: St. Martin in Passeier

Prantacher Weg 1

39010 St. Martin in Passeier

Tel. 348 33 41 715

anton.oettl@hoppe.com

www.fc-st.martin.it

Tramin: Zittern war gestern

Es war verdammt knapp. Ein Punkt

weniger, und Tramin wäre nach nur

einem Jahr in der Oberliga wieder

abgestiegen. Und weil so eine Saison

im Abstiegskampf trotz einer begeisternden

Aufholjagd enorm an den

Nerven zerrt, haben die Unterlandler

alles unternommen, um diesen Umstand

heuer zu umgehen.

Die Einkäufe von Arnaldo Kaptina

(spielte im Vorjahr Landesliga in der

Lombardei) und der Ex-FC Südtirol-

Profis Simon Mair (Tor) und Daniel

Pfitscher (Angriff) sind ein eindeutiges

Zeichen an die Konkurrenz: Mit Tramin

ist zu rechnen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Simon Mair (Mühlbach

Rodeneck Vals), Arnaldo Kaptina

(Castelsangiorgio/Mantua), Daniel

Pfitscher (FC Südtirol), Alex Pircher

(Salurn), David Zuelli, Alexander Calliari,

Andreas Pomella, Denis Psenner,

Samir Seferi (alle eigene Jugend).

Abgänge: Eugenio Cugnetto (Bozen

96), Dieter Franzelin (Neumarkt),

Marco Lazzeri (Mühlbach Rodeneck

Vals), Alex Eheim, Luca Rossato

(beide Karriereende), Christian Bridarolli

(Ziel unbekannt), Alessio Laratta

(Bozner FC).

Stärken & Schwächen

Stärken: Simon Mair wird der stabilen

Defensive (im Vorjahr 41 Gegentreffer)

zusätzlich Sicherheit verleihen;

das Offensivduo Elis Kaptina-Daniel

Pfitscher kann ein Spiel im Alleingang

entscheiden; die grandiose Aufholjagd

im Abstiegskampf und die lange Sommerpause

machen neue Kräfte frei.

Schwächen: Dünn besetzter Kader:

fallen Stammspieler aus, fehlt es an

gleichwertigen Alternativen; starke

Jugendspieler sind Mangelware; mit

Bridarolli, Cugnetto und Eheim gingen

drei Leaderfiguren verloren.

Prognosen

Durch die starken Neuzugänge ist

Tramin in jedem Mannschaftsteil

besser besetzt als im Vorjahr. Wenn die

Leistungsträger gesund bleiben und die

jungen Spieler einigermaßen Oberliganiveau

erreichen, dann ist der vorzeitige

Klassenerhalt eine Formsache. Mit

etwas Glück ist sogar mehr drin.

INFO

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Kalterer Seestr. 31 | 39040 Tramin

Tel. 333 57 07 661

Uwe.zwerger@baubuero.com

ww.asvtramin.it

Tramin

Pos. Name Geboren

Simon Mair 1990

Alex Pircher 1994

Michael Palma 1988

Andreas Calliari 1987

Manuel Peer 1985

Daniel Franzelin 1993

David Zuelli 1996

Alexander Calliari 1996

Christian Palma 1989

Arnaldo Kaptina 1993

Simon Greif 1987

Simon Lotti 1992

Matthias Denardi 1994

Pfitscher Alex 1994

Stefan Rellich 1990

Stefan Weissensteiner 1984

Andreas Pomella 1995

Fabian Psenner 1993

Elis Kaptina 1986

Daniel Pfitscher 1990

Martin Pichler 1989

Denis Psenner 1996

Samir Seferi 1995

Roberto Pignatelli (bestätigt)

Fabio Antimo Serverino (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


24 SPORT A 2012 Landesliga

SPORT A 2012

25

Fünfkampf

um den Titel

Ohne St. Martin und Bozen 96,

dafür mit fünf Aufsteigern aus der 1.

Amateurliga, beginnt am 26. August

die 22. Landesliga-Saison. Die immer

zwei gleichen Fragen lauten: Wer

wird Meister? Wer wird absteigen?

Während sich „oben“ ein Fünfkampf

abzeichnet, ist im Kampf gegen den

Strich die halbe Liga involviert.

Vor allem der Abstiegskampf

wird ein Krimi. Das hat auch mit der

Serie D und der Oberliga zu tun. Der

Grund: In der Serie D spielen vier

regionale Vereine mit (St. Georgen,

Fersina, Trient, Mezzocorona). Sollten

alle vier absteigen – was theoretisch

möglich ist – dann würde sich die Anzahl

der Absteiger aus der Oberliga auf

fünf erhöhen. Und auch dort könnten

– immer theoretisch – fünf Südtiroler

Vereine betroffen sein. Was das für die

Landesliga bedeuten würde? Sieben

Absteiger! Vorerst ist es aber verfrüht,

solche Horrorszenarien anzunehmen.

Die Favoriten

Neugries, der Vorjahresdritte

Weinstraße Süd und der Bozner FC

starten in der Poleposition. Neugries

Landesliga 2012/2013

Bozner Boden

Bozner FC

Latsch

Latzfons Verd.

20 km

Meran

Milland

Moos i. P.

Natz

Latsch

Neugries

Pichl Gsies

Sarntal

Stegen

Moos i. P.

St. Pauls

Vintl

Virtus Sterzing DB

Weinstraße Süd

rüstete gewaltig auf, der Bozner FC

mit den letztjährigen Fersina-Spielern

Bertoldi und Ceravolo ebenfalls.

Weinstraße setzt weiterhin auf das

letztjährige Erfolgspersonal. Das

gleiche gilt für Außenseiter St. Pauls,

das jedoch den Abgang von Felix Zublasing

(acht Tore) hinnehmen muss.

In den Titelkampf eingreifen kann

auch Stegen. Gleich fünf Spieler von

St. Georgen spielen ab sofort für die

Brunecker Vorstädter.

Das Mittelfeld

Virtus DB, Natz, Meran, die letztjährige

Überraschungsmannschaft

Sarntal und Aufsteiger Latsch (wegen

der großen Auswahl an Jugendspielern)

scheinen stark genug, um

jenseits von Gut und Böse zu landen.

Allerdings wird der Grat zwischen

Vintl

Weitental

Stegen

Meran

Combi-

Sarntal

Klausen

Milland

stadion

Sarnthein

Latzfons Verdings

Talferplatz B

Bozner FC

Talferplatz A

Virtus DB

Bozner Boden

Ex-Righi

Neugries

St. Pauls Pfarrhof

Rungghof

Alexander Mantinger

(Latsch, links) und

Weinstraße Süd

Nicola Jurcevic

Kurtatsch/Margreid

(Bozner Boden,

rechts)

Der Ball gehört mir! Im Bild Simon Rossi und Daniel Kaneider vom Bozner FC,

dazu Stefan Christoforetti von Weinstraße Süd (von links).

Pichl Gsies

Pichl

-Infografik: J. Markart/Foto: M. Dorn

ruhiger Position und Abstiegskampf

ein ganz schmaler sein.

Die Abstiegskandidaten

Die Aufsteiger Vintl, Bozner Boden,

Pichl Gsies und Milland müssen sich

von Beginn an auf einen beinharten

Überlebenskampf einstellen. Latzfons

Verdings hat zum x-ten Mal die Bewährungsprobe

Landesliga zu bewältigen,

genießt dank der jahrelangen Abstiegskampf-Erfahrung

aber einen Vorteil.

Moos in Passeier muss beweisen, dass

das Gerede vom sogenannten „zweiten

Jahr“ nur leeres Geschwätz ist.

Ewige Landesliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 14 420 676

2. Vahrn 14 420 599

3. Plose 14 420 588

4. Virtus DB 13 390 581

5. Natz 13 390 564

6. St. Martin i.P. 12 360 561

7. Neumarkt 16 480 550

8. Neugries 11 330 509

9. SSV Bruneck 12 360 505

10. St. Pauls 10 300 494

11. Eppan 11 330 484

12. Lana 13 390 480

13. Tramin 9 270 426

14. Schluderns 11 330 385

15. Mals 9 270 358

18. Bozner FC 7 210 278

19. SSV Brixen 5 150 274

21. Ahrntal 5 150 236

23. Vintl 7 210 234

24. Stegen 5 150 233

26. Latzfons Verdings 7 210 204

27. Latsch 6 180 200

Bozner FC: Den Aufstieg im Visier

Der Bozner Landesligist sorgte im

Sommer für Furore: Mit Fabio Bertoldi

und Bernardo Ceravolo kommen

zwei hochkarätige Spieler von Oberligameister

Fersina. Ceravolo, ehemaliger

Profi von Rodengo Saiano, soll

hinten dicht machen, Bertoldi vorne

für die nötigen Tore sorgen.

Demnach ist das Saisonziel klar:

Die Talferstädter wollen zu den Besten

gehören, sie haben den Aufstieg in die

höchste regionale Spielklasse im Visier.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabio Bertoldi, Bernardo

Ceravolo (beide Fersina Perginese),

Alessio Laratta (Tramin), Stefan Watschinger

(Stegen).

Abgänge: Alexander Mayr (Auer), Thomas

Maniacco (Gries), Oskar Brugger

(Ritten Sport), Andrea Donato (Oberau),

Nicholas Senoner (Ziel unbekannt),

Francesco Donquerque (Terlan), Flavio

Toccoli (Karriereende), Peter Mittermair

(Gröden).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mit Fabio Bertoldi kommt

einer der besten Südtiroler Amateurstürmer

zum Bozner FC; Kaneider,

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Ceravolo, Rossi, Watschinger, Bianchi

und Bertoldi bürgen für überdurchschnittliche

Qualität; große Auswahl

bei den Jugendspielern.

Schwächen: Schafft Flavio Toccoli die

Umstellung vom Spieler zum Trainer?

Die Erwartungshaltung nach den

„Bombeneinkäufen“ Bertoldi-Ceravolo

ist riesig – kann die Mannschaft mit

diesem Erfolgsdruck umgehen?

Prognosen

Der Bozner FC wird ganz

vorne mitspielen. Aufgrund

der personellen

Besetzung ist sogar der

Titel möglich.

INFO

Bozner FC

Heimspielplatz: Bozen,

Talferplatz B

Cadornastraße 9

390100 Bozen

Tel. 0471 402 170

boznerfc@tiscali.it

Antreiber

im Mittelfeld:

Denis Gennaccaro

www.recosport.it

info@recosport.it

Bozner FC

Pos. Name Geboren

Daniel Kaneider 1988

Giovanni Simonetti 1994

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Bernardo Ceravolo 1987

Nicoló Laratta 1991

Alessio Laratta 1993

Julian Perathoner 1993

Ivan Spoto 1995

Maximilian Denicolò 1995

Lorenz Stauder 1992

Hannes Mayer Di Pauli 1994

Denis Gennaccaro 1990

Axel Bianchi 1989

Stefan Watschinger 1987

Alex Bojeri 1995

Alexander Canal 1986

Samuel Pellizzari 1994

Simon Rossi 1988

Valentin Santa 1995

Fabio Bertoldi 1988

Alan Blasinger 1994

Luca Corradin 1989

Stefan Dalsasso 1987

Daniel Niederkofler 1992

Manuel Zimmerhofer 1995

Flavio Toccoli (neu)

Gianluigi Peterle (Co-Trainer)

Matteo Fabris (Tormanntrainer)

g

freund.bz


Landesliga

26 SPORT A 2012 SPORT A 2012

27

Service

Bozner Boden & Latsch:

Kein Kanonenfutter

Sie kommen im Doppelpack: Als

Meister und Zweitplatzierter der

1. Amateurliga, Gruppe A: Bozner

Boden und Latsch haben sich einen

langen wie tollen Kampf um die

Meisterkrone geliefert. Jetzt, eine

Liga höher, sind die Zielsetzungen

natürlich andere. Hier wie da ist der

Klassenerhalt das Ziel.

Bozner Boden - Zugänge & Abgänge

Zugänge: Stefano Avanzo (Salurn),

Andrea Marcolini, Marco Zeni, Todor

Iwanow, Enea Bakaj (alle Bozen 96),

Lorenzo Ndou (USD Brixen), Mehmet

Lekaj, Daniel Loncini (beide Virtus DB).

Abgänge: Benjamin Degasperi (Pause),

Christian Dindo (Auer), Demis Franzoso,

Gianluca Salvadori, Albian Krasniqi

(alle Virtus DB), Almir Menga, Adil

Younes, Alberto Tomio (alle Imperial Bozen),

Patrick Gariboldi (Karriereende),

Antonio Orfanello, Ivan Troiani (beide

Deutschnofen), Isuf Camema (Leifers).

Stärken & Schwächen

Stärken: Technisch starke Mannschaft,

die es mit jedem Gegner aufnehmen

kann. Schwächen: Einige Akteure

sind als Hitzköpfe bekannt; vor allem

auswärts dürften die Spiele zu einer

Charakterprobe werden.

Prognosen

Spielerisch hat die Mannschaft viel

drauf. Entscheidend wird sein, ob die

Mannschaft die Nerven bewahrt und

sich nicht provozieren lässt – vor allem

auswärts. Dann ist der Klassenerhalt

realistisch.

INFO

Pol. Bozner Boden Piani

Heimspielplatz: Talferplatz A

Claudia-Augusta-Straße 82

39100 Bozen | Tel. 335 66 28 567

manuel.bertoldi@tin.it

www.pianicalcio.it

Stefan Rinner

(Latsch)

Latsch - Zugänge & Abgänge

Zugänge: Davide Penasa (Gargazon),

Patrick Fliri (Naturns), Hannes Kuen,

Felix Wielander, Markus Fleischmann

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Ewald Kiem (Kastelbell

Tschars), Christian Raffeiner (Eyrs),

Christoph Wellenzohn (Goldrain),

Florian Holzknecht (Morter), Manuel

Pohl (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Kern der Mannschaft

spielt bereits seit U10-Zeiten zusammen;

starke Offensive (55 Tore in der letzten

Saison). Schwächen: Die Mannschaft ist

sehr jung (Altersdurchschnitt 22,5) und

hat null Landesliga-Erfahrung.

Prognosen

Die Mannschaft ist gut eingespielt,

allerdings jung und unerfahren, dazu

gibt es schon jetzt Verletzungssorgen.

Die Mannschaft hat jedoch das Potenzial,

in der Landesliga zu bestehen.

INFO

SV Latsch

Heimspielplatz: Latsch

Marktstraße 42 | 39021 Latsch

Tel. 0473 62 31 23

sportverein.latsch@rolmail.com

www.asvlatsch.com

Latsch

Pos. Name Geboren

Kevin Vornberger 1989

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Bozner Boden

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff Mittelfeld

Abwehr

Tor

Stefano Avanzo 1992

Adnan Mehovic 1990

Giampietro Verdini 1993

Andrea Marcolini 1986

Alessandro Corrado 1992

Luca Corrado 1994

Marco Zeni 1994

Lorenzo Ndou 1992

Erduan Sabani 1992

Daniel Sekuljika 1982

Mehmet Lekaj 1980

Luca Sorrentino 1993

Daniel Loncini 1991

Todor Christov Iwanow 1993

Riccardo D'Aurelio 1993

Arjon Ljekici 1978

Nikola Jurcevic 1991

Enea Bakaj 1992

Dragomir Jurcevic (neu)

Simone Mura (Co-Trainer)

Davide Perulli (Tormanntrainer)

Hannes Lechner 1993

Markus Fleischmann 1994

Patrick Fliri 1984

Simon Mantinger 1991

Lukas Vent 1992

Philipp Pirhofer 1992

Alexander Mantinger 1990

Stefan Rinner 1993

Niko Stricker 1990

Thomas Hanni 1989

Felix Wielander 1994

Hannes Kuen 1994

Michael Tscholl 1989

Manuel Mair 1993

Patrick Kuppelwieser 1990

Udo Kuppelwieser 1978

Davide Penasa 1980

Andreas Paulmichl 1994

Hannes Angerer 1992

Jan Raffeiner 1989

Youssef Loubadi 1992

Hannes Stecher 1989

Hannes Schwemm 1990

Alex Medda 1993

Mattia Lo Presti 1993

Max Rinner 1991

Davide Penasa (neu)

Enzo Medda (Co-Trainer)

Stefano Proserpio (Tormanntrainer)

Sportstättenbau schlüsselfertig von A-Z

Die Fa. Sportbau GmbH aus Bozen

ist seit 30 Jahren der führende

Sportstättenbauer in der Region

Südtirol/ Trentino und kann durch

die konstante Weiterentwicklung im

technischen und maschinellen Bereich

jegliche Art von Sportanlagen

schlüsselfertig realisieren.

Das Produktportfolio umfasst dabei

alle Bereiche des Sportstättenbaues im

Außen- und Innenbereich. Die Unternehmensleitlinien

sind einfach und

klar: Eine funktionierende Bürostruktur

als Beratungs- und Dienstleistungsstelle,

spezialisierte Mitarbeiter am Bau

und die verbundene Nähe zum Kunden

durch die Fokussierung auf die Region

Südtirol/Trentino. Auch in den Maschinenpark

wurde wiederum kräftig investiert,

sodass jegliche Aufträge exakt

Kunstrasenplatz Wolkenstein

Kunstrasenplatz

Bruneck/Schulzentrum

und sauber ausgeführt werden können.

Die Errichtung von Fußball- und Trainingsplätzen

aus Kunstrasen stellt eine

Kernkompetenz des Unternehmens dar.

Über 20 Kunstrasenplätze

Beispielhaft ist sicherlich der Kunstrasenplatz

im Schulzentrum in Bruneck, wo

im Winter auch die Meisterschaftsspiele

von St. Georgen (Serie D) stattfinden.

In Latsch wurde erstmals ein Top-

Kunstrasenplatz St. Andrä/Sportclub Plose (im Bau)

Kunstrasenplatz Olang

Kunstrasenbelag mit ökologischem

Verfüllmaterial verlegt. Homologierte

Kunstrasenplätze von Sportbau finden

sich außerdem in Lana, Ulten, Terlan, St.

Pauls, Brixen, Spinges, Freienfeld, Pichl

Gsies, Riffian, Prettau usw. In diesem

Sommer hat Sportbau die Kunstrasenplätze

in Olang und Wolkenstein errichtet,

aktuell arbeitet das Unternehmen an

der Realisierung eines Kunstrasenplatzes

in St. Andrä (SC Plose).

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Fußballplätze

Mehrzweckballspielfelder

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Landesliga

28 SPORT A 2012 SPORT A 2012

29

Landesliga

Latzfons Verdings: Höhenflug hält an

Milland: Neuer Trainer, neues Glück

Latzfons Verdings hat es wieder

einmal geschafft. Zum fünften Mal in

Folge schafften die Eisacktaler den

Landesliga-Klassenerhalt. Anders als

in den Jahren zuvor war das Unterfangen

schon vorzeitig vor Meisterschaftsende

unter Dach und Fach.

J etzt folgt Anlauf Nummer sechs.

Es wird einmal mehr ein schwieriges,

aber nicht unmögliches Unterfangen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabian Obrist, Markus Gruber,

Manuel Troger (alle eigene Jugend).

Abgänge: Giuseppe Miuli (Barbian

Villanders), Stefan Thaler (Karriereende),

Christian Simmerle (Feldthurns).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Kampfgeist der Latzfonser

ist bewundernswert. Sie schaffen es

immer wieder, sich gegen den Abstiegskampf

zu wehren; die Offensivachse

Pittschieler-Stefan Stuefer-Hanspeter

Obrist; große Erfahrung im Abstiegskampf.

Schwächen: Mit dem Abschied

Nach dem Abgang von Trainer-

Urgestein Paul Pircher kehrt mit

Massimo Bertinato ein ehemaliger

Bekannter auf die Meraner Trainerbank

zurück. Er soll nach zuletzt

turbulenten Jahren wieder Ruhe in

den Verein bringen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Oliver Gasser, Arno Brancalion

(beide Haslach), Janusch Garzisi

(Virtus DB), Erijon Sula, Patrick Feller,

Dial Ousmane, Ferdinando Mandarino,

Gianluca Fraschetti (alle eigene

Jugend), Martin Peloso (Schnenna).

Abgänge: Christian Perezzani (Bozen

96), Fabio Marchetto, Luca Baggio,

Marco Baggio (alle Neugries), Alessio

Scaglione (Ziel unbekannt).

von Giuseppe Miuli und Stefan Thaler

fehlen der Mannschaft zwei wichtige

Stammspieler; schwache Hintermannschaft

(im Vorjahr 58 Gegentore).

Prognosen

Die Mannschaft wird wieder um den

Klassenerhalt kämpfen – und ihn zum

sechsten Mal in Folge schaffen.

INFO

SG Latzfons Verdings

Heimspielplatz: Klausen

Garn 6 | 39040 Feldthurns

Tel. 328 201 9579

florianrauter@alice.it

www.asv-latzfons.it

Andreas Oberhofer

Meran: Ein radikaler Schnitt

Stärken & Schwächen

Stärken: Top-Torjäger Cesare Scaratti

(17 Tore) wird erneut für viele Tore

sorgen; nach dem Abgang einiger „unbequemer“

Spieler dürfte nun endlich

Ruhe einkehren im Kader.

Schwächen: Der Mannschaft fehlt die

nötige Erfahrung; in den letzten Jahren

gab es ständig interne Querelen;

Trainer Massimo Bertinato lässt sich

zu oft des Feldes verweisen.

Prognosen

Paul Pircher brachte Meran in der

vergangenen Saison in disziplinarischer

Hinsicht auf Vordermann (Platz

fünf in der Disziplinenwertung). Wenn

dieser Aspekt auch heuer passt, ist ein

Top 10-Platz drin.

Latzfons Verdings

Pos. Name Geboren

Andreas Oberhofer 1986

Armin Kantioler 1993

Lukas Brunner 1993

Norbert Hasler 1985

Ivan Steiner 1993

Anton Obrist 1992

Manuel Troger 1991

Fabian Obrist 1995

Markus Gruber 1988

Benjamin Stuefer 1990

Stefan Kerschbaumer 1993

Hans Peter Obrist 1991

Lukas Hasler 1994

Matthias Gasser 1992

Matthias Frötscher 1994

Dominik Unterweger 1994

Daniel Ploner 1982

Florian Senoner 1991

Manuel Senn 1995

Simon Oberrauch 1995

Michael Mair 1986

Franz Pittschieler 1987

Stefan Stuefer 1987

Dominik Mittermair 1989

Franz Stuefer

(bestätigt)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

FC Meran | Heimspielplatz: Meran,

Combistadion und Sportplatz Passermündung

(Kunstrasen)

Reichsstraße 58 | 39012 Meran

Tel. 0473 24 50 72

info@fcmerano.it | www.fcmerano.it

Wirbelwind

Alex Pedron

Nach zwei Jahren in der 1. Amateurliga

kehrt Milland als einer von drei

Nachrückern zurück in die höchste

Amateur-Spielklasse in Südtirol. Mit

einem neuen Trainerstab wollen sich

die Brixner Vorstädter in der Landesliga

behaupten.

Eigentlich lief es in der Meisterschaft

nicht rund für Milland: Platz acht, 33

Tore erzielt, genauso viele kassiert. Ein

Paradebeispiel für Mittelmaß in der 1.

Amateurliga. Doch in einem Punkt hat

man es wieder allen gezeigt: Im Pokal.

Dort setzte sich die Mannschaft des neuen

Trainers Walter Zingerle (er kommt

vom Bozner FC) zum dritten Mal in den

letzten fünf Jahren durch.

Meran

Pos. Name Geboren

Giulian Aiello 1995

Alex Soffiatti 1991

Franc Lleshaj 1994

Patrick Feller 1994

Gianluca Masotti 1994

Gianmaria Bissola 1994

Maurizio Zampiello 1993

Erijon Sula 1993

Janusch Garzisi 1989

David Polonio 1985

Nicola Schiavo 1988

Oliver Gasser 1996

Gianluca Fraschetti 1995

Johannes Pföstl 1994

Gregor Laimer 1993

Ferdinando Mandarino 1993

Dial Ousmane 1992

Donato Mandarino 1990

Domenico Narda 1987

Martin Peloso 1986

Adolfo Costanzo 1982

Zine Salmi 1993

Matteo Zorzi 1990

Alex Pedron 1989

Cesare Scaratti 1986

Gabriele Colagati 1989

Arno Brancalion 1988

Massimo Bertinato (neu)

Angelo Cristofaro (Co-Trainer)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Davide Defrancesco (Aicha),

Matthias Mair am Tinkhof (Brixen),

David Seeber, Christoph Larcher

(beide Jugend FC Südtirol), Manuel

Mutschlechner (Mühlbach Rodeneck

Vals), Daniel Hafner (Teis Villnöß),

Daniel Doro (Neustift), Michael

Gantioler (Barbian Villanders), Stefan

Griesser (Freienfeld), Gerryson Gabrieli,

Patrick Rossi (beide eigene Jugend).

Abgänge: Simon Larcher (Studiengründe),

Matthias Fischnaller, Kurt

Obexer, Christoph Reifer (alle Karriereende),

Michael Putzer (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Spieler haben nichts

zu verlieren und wollen auch in der

Landesliga ihr Können unter Beweis

stellen; gesunder Konkurrenzkampf

dank großen Kaders; Trainer Walter

Zingerle kennt die Liga in- und

auswendig.

Schwächen: Der Abgang von Tormann

Simon Larcher ist ein großer Verlust;

die Vorbereitung verlief wegen Verletzungen

einiger Spieler nicht optimal.

Abwehrstütze: Fabian

Lahner (links)

Prognosen

Nachdem die Millander als Ergänzungsmannschaft

in die Landesliga

geholt wurden, kann nur der Klassenerhalt

das einzige Ziel sein. Wenn

sich die vielen Neuen schnell integrieren,

ist dieses Ziel realistisch.

INFO

SV Milland

Heimspielplatz: Brixen Milland

Ignaz-Seidner-Str. 5 | 39042 Brixen

Tel. 348 73 12 432

andy.passler@gmail.com

www.asvmilland.it

Milland

Pos. Name Geboren

Ulrich Schölzhorn 1981

Hannes Dorfmann 1988

Patrick Piok 1992

Fabian Lahner 1987

Simon Michaeler 1992

Davide Defrancesco 1990

Hannes Reifer 1980

Roland Totmoser 1983

Matthias Mair am Tinkhof 1993

Simon Staffler 1995

David Seeber 1996

Daniel Ortner 1986

Matthias Angerer 1991

Benjamin Barigozzi 1991

Markus Reifer 1989

Alex Alessandrini 1986

Manuel Mutschlechner 1984

Vincenzo Folino 1983

Christian Canu 1979

Daniel Hafner 1994

Patrick Torggler 1985

Alex Prantner 1995

Christoph Larcher 1996

Michael Burger 1988

Hannes Leitner 1989

Daniel Doro 1984

Michael Gantioler 1978

Gerryson Gabrieli 1993

Stefan Griesser 1993

Patrick Rossi 1996

Walter Zingerle (neu)

Jürgen Reifer (Co-Trainer)

Günther Messner (Torwarttrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


Georg Hochkofler

30 SPORT A 2012 Landesliga

Service

SPORT A Tel. 2012 0471 941 14331

Inserat: rasenfix

grafik@mediaradius.it

Moos in Passeier: Die

Genusstour geht weiter

Die Mooser Erfolgsgeschichte geht

in die nächste Runde. In der ersten

Saison in der Landesliga hat sich die

Sensationsmannschaft aus dem Passeiertal

bewährt. Mit Platz zehn hat

man alle überrascht.

Auch in dieser Saison gibt es nur

ein Ziel – den Klassenerhalt. Dafür

muss hart gearbeitet werden. Das

große Ziel für Mannschaft, Verein

und Fans lautet: Die Heimspiele in der

Saison 2013/14 in der Landesliga auf

der dann neuen Sportanlage in Moos

auszutragen. Grund genug, auch heuer

wieder alles zu geben. Allerding gibt es

bereits im Vorfeld Probleme: Spielertrainer

Christian Pixner muss sich

einer Operation an der Haglundferse

(Verknöcherung am Sehnenansatz

der Ferse) unterziehen und wird drei

bis vier Monate ausfallen. Dazu hat

der letztjährige Top-Torschütze Afrim

Umer (8 Tore) den Verein verlassen.

Apropos Heimspiele: Diese trägt Moos

in Passeier heuer in St. Martin aus,

und nicht mehr in St. Leonhard.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matthias

Prünster (St. Martin), Gert

Gufler, Jonas Lanthaler,

Patrick Ennenmoser (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Afrim Umer (Bozen 96), Dominik

Brunner, Fabian Pilser, Thomas

Reinstadler (alle SC Passeier), Fabian

Raffl (St. Martin), Dennis Ruepp

(Obermais), Johannes Hofer, Thomas

Lanthaler (beide Karriereende), Patrick

Kofler (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mit Martin Ramiro Lago

haben die Mooser einen Ausnahme-

Spieler in ihren Reihen, der ein Spiel

im Alleingang entscheiden kann; durch

ihn hat die ganze Mannschaft einen

Qualitätssprung gemacht; Mannschaft,

Vereinsführung und Fans bilden

eine starke Einheit.

Schwächen: Die Heimspiele werden

aufgrund des zu kleinen Heimplatzes

dieses Jahr in St. Matin ausgetragen

und nicht wie letztes Jahr in St. Leonhard;

es fehlt ein echter Torjäger;

extrem schwierige Trainingsbedingungen

in den Wintermonaten.

Prognosen

Entscheidend für eine erfolgreiche

Saison sind die Heimspiele: Wird

dort ordentlich gepunktet, ist der

Klassenerhalt möglich. Spielertrainer

Christian Pixner muss nach seiner

Fuß-Operation schnell wieder fit

werden, um der Mannschaft entscheidend

weiterzuhelfen. Nur wenn

die Schlüsselspieler von schwerwiegenden

Verletzungen verschont

Christopher

Schwarz

Dreh- und Angelpunkt in der Offensive:

Martin Ramiro Lago.

bleiben, ist der Klassenerhalt drin.

Ansonsten wird das sogenannte zweite

schwierige Jahr das vorerst letzte

in der Landesliga.

INFO

FC Moos in Passeier

Heimspielplatz: St. Martin in Passeier

Am Sand 131

Moos in Passeier 39013

Tel. 347 15 72 150

afcmoos@yahoo.de | www.afc-moos.it

Moos in Passeier

Pos. Name Geboren

Andreas Tschöll 1983

Andreas Gufler 1989

Raimund Brugger 1987

Alex Brunner 1983

Gert Gufler 1994

Gerald Gufler 1995

Werner Gufler 1991

Jonas Lanthaler 1997

Hannes Pircher 1986

Stefan Reinstadler 1991

Florian Gufler 1981

Christoph Haniger 1986

Matthias Prünster 1993

Herbert Pixner 1975

Stefan Pfitscher 1994

Martin Reinstadler 1991

Martin Ramiro Lago 1987

Christopher Schwarz 1989

Lukas Spechtenhauser 1993

Christoph Gufler 1991

Patrick Ennenmoser 1997

Christian Pixner 1977

Christian Pixner (bestätigt)

Dietmar Königsrainer

(Co- und Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Revolution bei Sportanlagen

Neben den bestehenden Tätigkeitszweigen

der Rollrasenverlegung, der

Begrünung von Dächern, der Gartengestaltung

und der Montage von automatischen

Bewässerungsanlagen

versucht sich die Firma Rasenfix nun

mit einer Weltneuheit im Bereich der

Pflege von großen Rasenflächen.

In Zusammenarbeit mit der Firma

Profanter aus Tscherms ist es dem

jungen Unternehmen aus Andrian

seit diesem Jahr gelungen, die

Generalvertretung eines Mähroboters

mit belgischen Wurzeln zu

übernehmen. Die Vaterfirma dieser

schlauen Rasenmäher, Belrobotics,

wurde bereits mehrmals für ihre

innovativen Ideen ausgezeichnet.

Bereits seit Jahrzehnten entwickelt

das Unternehmen Mähroboter

für kleinere Parkanlagen. Anfangs

oftmals belächelt, erfreuen sich die

„kleinen Helfer“ durchwegs wachsender

Beliebtheit. Mit dem Bigmow,

dem leistungsstärksten Mähroboter

der Welt, ist es ihnen seit geraumer

Zeit gelungen, riesige Anlagen

verlässlich und sauber zu mähen.

Mit einer Kapazität von 20.000 qm

können sehr große Grünflächen, wie

beispielsweise Sportplätze, Golfanlagen

und öffentliche oder private

Grünanlagen vollautomatisch gemäht

werden. Eigenständig zieht der

Roboter täglich (oder nächtlich) fast

geräuschlos seine Runden, um den

Rasen Tag für Tag auf die perfekte

Schnitthöhe zu bringen und dadurch

dicht und widerstandsfähig zu halten.

Der geringe Energieverbrauch und

seine völlige Autonomie machen

erhebliche Einsparungen möglich.

Eine nachweislich verbesserte Rasenqualität,

der geringere Einsatz von

Düngemitteln oder aber die enorme

Zeiteinsparung des Platzwartes

sind weitere wesentliche Vorteile

der Rasenroboter. Der AC Milan,

Schalke 04 oder Udinese Calcio

schwören bereits seit einiger Zeit auf

diese neue Technologie des Mähens.

Weitere Informationen erhalten Sie

von der Firma Rasenfix - Andrian,

im Marketing und Vertrieb und bei

der Firma Profanter - Tscherms, für

Montage und Service.


Landesliga

32 SPORT A 2012 SPORT A 2012

33

Landesliga

Natz: Luft nach oben

Neugries: Nur der Titel zählt

Zum fixen Landesliga-Inventar (fünfter

Platz in der ewigen Bestenliste)

gehört Natz. Nach einer „ruhigen“

letzten Saison werden die Ziele nun

höher geschraubt.

Trainer Alex Schraffl hat Natz

zu einem souveränen Klassenerhalt

geführt. Der achte Tabellenplatz ist

nicht zu verachten, aber es gibt noch

Spielraum nach oben.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabian Lantschner (Raas),

Klaus Mayr (Aicha), Felix Huber (SSV

Brixen), Max Hofer, Michael Putzer

(beide eigene Jugend).

Abgänge: Manuel Hofer, Lukas

March (beide Raas), Stefan Prader

(berufliche Gründe), Daniel Huber,

Michael Gasser (beide Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Verein setzt auf einheimische

Spieler, dadurch ist ein gutes

Teamwork garantiert; Torjäger Matthias

Markart ist ein Erfolgsgarant.

Schwächen: Der Erfolg hängt (zu sehr)

von der Form des Matthias Markart

ab; zu Saisonbeginn hat Natz traditionell

Probleme, in Tritt zu kommen.

Prognosen

Die Mannschaft hat sich zum Ziel

gesetzt, den Platz vom letzten Jahr zu

verbessern. Das ist ein realistisches

Ziel. Die 40 Punkte der vergangenen

Saison sind eine Messlatte, die überboten

werden kann.

Zuverlässig: Günther Prader

INFO

SV Natz

Heimspielplatz: Natz

Elvaser Straße 100 | 39042 Brixen

Tel. 0472 415062

burkhardmayr@dnet.it

www.sv-natz.info

Nach einer völlig verpatzten Saison

und Rang sechs sind die Augen beim

FC Neugries entschlossen Richtung

neue Saison gerichtet. Wobei es keine

Ausreden mehr gibt - der Landesliga-

Titel ist das einzige Ziel.

Dafür haben die Vereinsverantwortlichen

keine Mühen gescheut.

Mit Michael Osti, Luca Marchetto,

den Baggio-Zwillingen Marco und

Luca sowie Marco Primerano wurde

der hochkarätige Kader nochmals

entscheidend aufgerüstet.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Manuel de Lorenzo, Stefano

Colla, Marco Primerano, Nicoló Bonetto,

Michael Osti (alle Virtus DB),

Luca Baggio, Marco Baggio, Fabio

Marchetto (alle Meran).

Abgänge: Daniel Ochner (Neumarkt),

Rudy Marcadella (Frangart), Walter

Micheletti (Voran Leifers), Andrea Bovolenta

(Brixen), Ruben Sadei (Branzoll),

Daniel De Nadai (USD Brixen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mit Michael Osti (18 Tore

für Virtus DB in der letzten Saison)

hat man die Offensive entscheidend

verstärkt; auch Schmid, Alan Visalli,

Maurizio Foldi und Santachiara sind

Garanten für viele Tore.

Schwächen: Nach der enttäuschenden

letzten Saison ist der Erfolgsdruck

bei Mannschaft, Trainer und Verein

enorm; charakterliche Schwächen.

Wirbelwind auf

der rechten Seite:

Alan Visalli.

Prognosen

Nach einer enttäuschenden Spielzeit

sind die Spieler heiß auf die neue Saison.

Viele starke Spieler sind gekommen.

Schafft es Trainer Pomella, diese

schnell zu integrieren, führt der Titel

nur über Neugries.

INFO

FC Neugries

Heimspielplatz: Bozen Pfarrhof

(Kunstrasen) | Fahrschule Simmerle

39100 Bozen | Tel. 0471 910 338

simmerle@inwind.it

www.neugries.it

Pichl Gsies: Der Teamgeist soll‘s richten

Natz

Pichl Gsies

Neugries

Kein Neuland betritt der Meister der

1. Amateurliga, Gruppe B. Schon einmal

gehörte Pichl Gsies zum Kreis der

Landesligisten. Das war 2004/2005,

mit Platz 15 (28 Punkte) dauerte

jenes Abenteuer aber nur ein Jahr.

Diesmal soll aus dem einjährigen

Abstecher ein längerer werden. Die

Chancen dafür bestehen.

Der Klassenerhalt ist für die

Mannschaft aus dem Hochpustertal

das große Ziel. Um dies zu erreichen,

baut die Mannschaft des neuen

Trainers Alexander Brugger auf den

großen Zusammenhalt innerhalb der

Mannschaft. Dazu erwartet jeden Gegner

der schwere Gang zum Kunstrasenplatz

in Pichl Gsies.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Manuel Haberer (Stegen),

Fabian Feichter (Gsieser Tal), Fabian

Unterhuber, Thomas Seiwald, Lorenz

Mölgg, Dominik Steinmair (alle eigene

Jugend). Abgänge: Robert Steger, Josef

Selbenbacher, Gabriel Schwingshackl

(alle Gsieser Tal).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mit Stürmer Manuel Haberer

kommt ein starker Neuzugang, er war

in der vergangenen Saison mit elf Treffern

bester Torschütze von Stegen; der

Kader ist eingespielt; Heimstärke (nur

eine Niederlage in letzter Saison).

Schwächen: Einige Spieler sind momentan

verletzt und konnten die Vorbereitung

nicht absolvieren; ein großes

Manko ist die mangelnde Landesliga-

Erfahrung; Probleme mit der Jugendspielerregelung

(wenig Auswahl).

Prognosen

Für die Mannschaft geht es darum,

Erfahrung zu sammeln. Nur wenn die

Mannschaft von Beginn an regelmäßig

punktet, ist der Klassenerhalt

drin. Ansonsten dürfte es erneut nicht

mehr als ein einjähriger Landesliga-

Abstecher werden.

Abwehrchef: Martin Graf.

INFO

SSV Pichl Gsies

Heimspielplatz: Pichl Gsies

(Kunstrasen) | Tel. 349 62 000 72

Puregg 4b

39030 St. Magdalena Gsies

info@ssvpichlgsies.com

www.ssvpichlgsies.com

Pos. Name Geboren

Patrick Fleckinger 1978

Hannes Fink 1995

Daniel Goggi 1993

Oswald Obexer 1970

Günther Messner 1980

Simon Bacher 1988

Christian Pichler 1988

Günther Prader 1991

Florian Tauber 1993

Simon Senoner 1994

Alexander Prader 1995

Klaus Mayr 1983

Fabian Lantschner 1988

Fabian Huber 1990

Daniel Mitterrutzner 1991

Felix Huber 1992

David Cassius 1993

Martin Hilpold 1994

Fabian Trenkwalder 1994

Michael Putzer 1995

Matthias Markart 1980

Hannes Mitterrutzner 1980

David Bacher 1993

Maximilian Hofer 1995

Alex Schraffl (bestätigt)

Markus Senoner (Co-Trainer)

Paul Oberhuber (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Pos. Name Geboren

Daniel Lahner 1986

Lorenz Mölgg 1995

Martin Passler 1988

Matthias Burger 1992

Martin Graf 1982

Stefan Huber 1987

Alex Innerbichler 1985

Marc Reier 1993

Daniel Schuster 1990

Thomas Seiwald 1995

Manuel Steinmair 1987

Gerd Ampferthaler 1977

Fabian Feichter 1993

Christian Feichter 1990

Eduard Graf 1974

Jürgen Lahner 1984

Fabian Lahner 1992

Elmar Rauter 1974

Lukas Selbenbacher 1992

Jürgen Sinner 1986

Patrick Ampferthaler 1986

Manuel Haberer 1990

Andreas Hofer 1981

Thomas Piffrader 1990

Dominik Steinmair 1995

Fabian Unterhuber 1995

Alexander Brugger (neu)

Elmar Rauter (Co-Trainer)

Silvio Somadossi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Pos. Name Geboren

Manuel De Lorenzo 1993

Matteo Moretti 1994

Thomas Voltani 1983

Luca Agostini 1981

Stefano Colla 1994

Marco Primerano 1985

Andrea Zaggia 1984

Marco Benassai 1992

Alexander Kaufmann 1993

Luca Baggio 1987

Ruben Serafini 1994

Marco Baggio 1987

Alex Berton 1994

Luca Foldi 1985

Fabio Marchetto 1987

Nicola Mignolli 1996

Davide Santachiara 1983

Nicoló Bonetto 1995

Michael Lazzaro 1995

Alan Massimo Visalli 1986

Maurizio Foldi 1985

Michael Osti 1991

Patrick Schmid 1982

Alex Rotulo 1996

Kevin Visalli 1992

Hugo Pomella (bestätigt)

Andreas Viehweider (Co-Trainer)

Walter Saffioti (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


Landesliga

34 SPORT A 2012 SPORT A 2012

35

Landesliga

Sarntal: Alles bereit für zweites Wunder

Stegen: Mehr als nur ein Außenseiter

Das Ziel „Klassenerhalt“ haben die

Sarner Fußballer in der letzten Saison

mit Platz 7 und 44 Punkten mehr als

erreicht. Sie spielten eine außergewöhnliche

Meisterschaft und stellten

dabei sogar vielen Favoriten ein Bein.

Im Sarntal ist das Fußballfieber

ausgebrochen. Seit Saltuari, Groß,

Nussbaumer und Co. in der Landesliga

spielen, ist die Zuschaueranzahl am

Sportplatz in Sarnthein stark angestiegen.

Ob dies so bleibt, wird das

schwierige zweite Jahr in der Landesliga

zeigen. Trainer Eschgfeller: „Die

Saison beginnt bei Null.“

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Dieter Fontana, Hannes

Trojer (beide eigene Jugend).

Abgänge: Felix Heiss (Studium).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft besteht ausschließlich

aus einheimischen Spielern

– entsprechend groß ist der Zusammenhalt;

nur wenig Änderungen im

Kader, das zeugt von Konstanz und

Vertrauen; große Begeisterung im ganzen

Tal nach der letztjährigen, tollen

Meisterschaft; Sieg in der letztjährigen

Disziplinenwertung.

Schwächen: Da die Mannschaft noch

relativ jung ist, fällt es manchmal

schwer, gegen vermeintlich schwächere

Mannschaften die gewohnte

Leistung abrufen zu können; der siebte

Platz könnte sich als große Hypothek

erweisen, vor allem dann, wenn einige

Spieler meinen sollten, dass es automatisch

so weitergeht.

Prognosen

Ziel des Vereins ist es, erneut den

Klassenerhalt zu schaffen und sich

mittel- bzw. langfristig in der Landesliga

zu etablieren. Das dürfte dank eines

außergewöhnlichen Mannschaftsgeistes

sowie der defensiven Stärke (in

der letzten Saison nur 36 Gegentore)

möglich sein. Weiteres Ziel: den einen

oder anderen Favoriten erneut kräftig

zu ärgern.

INFO

SC Sarntal

Heimspielplatz: Sarnthein

Griesplatz 18 | 39058 Sarnthein

Tel. 0471 622 601

info@asc-sarntal.it

Sarntal

Pos. Name Geboren

Martin Thaler 1985

Klaus Stecher 1990

Michael Groß 1985

Ivan Hofer 1995

Harald Kienzl 1989

Norbert Kienzl 1988

Patrick Kienzl 1995

Thomas Micheler 1994

Thomas Plattner 1994

Dietmar Stuefer 1989

Stefan Thaler 1989

Armin Aichner 1992

Dieter Fontana 1995

Ralph Hofer 1976

Sascha Hofer 1980

Marco Isabella 1984

Raimund Kienzl 1991

Thomas Kröss 1989

Elias Moser 1992

Heinrich Stuefer 1985

Ivan Trienbacher 1993

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Mittelfeldrenner mit

Torriecher: Thomas Kröss.

Die schwache letzte Saison soll eine

Lehre sein: Trotz großer Erwartungen

reichte es für den ehemaligen Oberligisten

(2006 bis 2009) nur zu Platz

elf. Der große Umbruch im Sommer

2011 machte der Mannschaft arg zu

schaffen. Dafür stehen die Zeichen

jetzt wieder auf Aufbruch. Und wie!

Erfolgs-Trainer Markus Rieder

wurde nach einem Jahr im Ahrntal

zurückgeholt. Er soll gemeinsam mit

Peter Ryser die Mannschaft wieder

auf Vordermann bringen und das gute

Ergebnis aus der Spielzeit 2010/11

(Platz sechs) wiederholen. Für dieses

Vorhaben wurde der Kader kräftig

aufgerüstet. Vor allem im Sturm

wurden mit Berndt Mair und Simon

Oberegger echte Hochkaräter (beide

vom ASC St. Georgen) geholt. Läuft

es gut, ist sogar der Kampf um den

Meistertitel möglich.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabian Adang (reaktiviert),

Diego Carbogno, Fabian Neumair, Tobias

Piffrader, Mark Hosp (alle eigene

Jugend), Leo Brugger, Berndt Mair,

Simon Oberegger (alle St. Georgen),

Ulrich Brunner (Rasen Antholz).

Abgänge: Stefan Watschinger (Bozner

FC), Astrit Ulkinaqu (Ziel unbekannt),

Luca Consalvo (Bruneck), Moritz

Piffrader (Dietenheim Aufhofen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Sinnvolle Verstärkung des

Kaders: vor allem im Sturm und in der

Abwehr wurden Lücken geschlossen; die

Offensivreihe mit Dorigo-Mair-Oberegger-Brunner

ist die Beste der Liga; die

Achse Mittermair-Agreiter-Oberheinricher-Mair-Dorigo

ist oberligareif.

Schwächen: Trotz der Verstärkungen

und den wenigen Abgängen im

Sommer fehlt es bei eventuellen

Ausfällen von Leistungsträgern

immer noch an Alternativen im

eher dünn besetzten Kader; wie

kommt die Mannschaft mit

dem Erfolgsdruck zurecht?

Prognosen

Allein von der Papierform her gesehen

gehört Stegen zum Favoritenkreis. Mit

diesem Potenzial, vor allem im Angriff,

kann sich die Mannschaft nicht

verstecken. Auch die Abwehr wurde

verstärkt. Wenn es dem Trainerduo

Rieder-Ryser gelingt, die Mannschaft

von ihren Möglichkeiten zu überzeugen,

dann ist sogar eine Rückkehr in

die Oberliga ein Thema.

INFO

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Hl. Kreuzstraße 13 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 55 54 41

sportverein.stegen@dnet.it

Stegen

Pos. Name Geboren

Marco Mittermair 1991

Edvis Sthraza 1988

Fabian Adang 1981

Günther Agreiter 1987

Markus Mutschlechner 1981

Florian Pramstaller 1992

Georg Bergmeister 1983

Leo Brugger 1993

Martin Beikircher 1994

Manuel Mutschlechner 1993

Alex Niederkofler 1985

Matthias Obexer 1994

Michele Verdi 1993

Diego Carbogno 1993

Marco Rossini 1988

Stefan Oberheinricher 1985

Fabian Neumair 1995

Tobias Piffrader 1994

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Kam vom

Serie D-Ligisten

St. Georgen:

Berndt Mair.

Auf dem Weg zur

Stammkraft: Elias Moser.

Angriff

Trainer

Manuel Isabella 1993

Julian Nussbaumer 1988

Bernd Saltuari 1986

Armin Stuefer 1995

Hannes Trojer 1996

Ernst Eschgfeller (bestätigt)

Alex Stuffer (Co-Trainer)

Günther Maurer (Tormanntrainer)

Spielt seit Sommer

2007 für Stegen:

Emanuel Dorigo.

Angriff

Trainer

Emanuel Dorigo 1981

Mark Hosp 1993

Ulrich Brunner 1991

Berndt Mair 1976

Simon Oberegger 1990

Peter Ryser (bestätigt)

Markus Rieder (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)


Landesliga

36 SPORT A 2012 SPORT A 2012

37

Landesliga

St. Pauls: Gemacht für die Jägerrolle

Nach einer ganz starken Saison (Platz

drei hinter St. Martin und Bozen

96) bleibt man im Fußballdorf im

Überetsch mit den Füßen am Boden:

Favoriten sind mit Neugries, Stegen

und Bozner FC andere. Mit der Jägerrolle

können sich die Paulsner aber

sehr wohl anfreunden.

Wenn die ersten Zwei einer Meisterschaft

aufsteigen, ist „normalerweise“

der Drittplatzierte in der nächsten

Saison automatisch der Titelfavorit

Nummer 1. Bei St. Pauls ist das anders.

Zu jung, zu wenig routiniert ist die

Mannschaft, um sich zum Kreis der

Titelanwärter zählen lassen zu können.

Vor allem auch deshalb, weil die Mannschaft

mit Michael Kreiter (Hinrunde)

und Jugendspieler Felix Zublasing (acht

Tore in der letzten Saison) auf zwei herausragende

Stützen verzichten muss.

Zugängen & Abgänge

Zugänge: Daniel Delueg, Felix Andergassen,

Aaron Dibiasi, Thomas Debelyak,

Alex Puff (alle eigene Jugend),

Matthias Fabi (reaktiviert).

Abgänge: Tobias Sinn (Girlan), Tobias

Wirth (Kaltern), Felix Zublasing,

Felix Pichler, Michael Kreiter (alle

Studiengründe).

Antreiber im

Mittelfeld: Hannes

Ambach.

Stärken & Schwächen

Stärken: Trainer Martin Klotzner ist

ein herausragender Trainer und Motivator;

aus einer starken Offensivreihe

ragt das Duo Staffler-Giacomuzzi (im

Vorjahr gemeinsam 30 Tore) heraus:

starke Mittelfeldreihe.

Schwächen: Wenn die Routiniers

Schieder, Mayr und Staffler ausfallen

sollten, fehlt langfristig gleichwertiger

Ersatz; die Abwehr war im Vorjahr

eher anfällig (36 Gegentore).

Prognosen

Im Überetsch lässt man sich vom dritten

Platz des Vorjahres nicht blenden.

Die Mannschaft ist stark und talentiert,

in der Breite aber nicht ausgeglichen

genug besetzt. Nur wenn alle Schlüsselspieler

gesund bleiben, ist der Kampf

um den Titel ein Thema. Ein Top

5-Platz ist aber drin.

INFO

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Rungghof/Girlan,

St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Straße 36

39050 St. Pauls/Eppan

Tel. 335 82 59 269

fcpauls@rolmail.com

www.fcpauls.com

Abwehrspieler

Georg Sinn

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Antonio Tarantino 1985

Georg Zublasing 1989

Georg Sinn 1988

Michael Kreiter 1987

Hannes Ohnewein 1992

Matthias Huber 1989

Gerhard Werth 1980

Aaron Dibiasi 1995

Felix Andergassen 1995

Hannes Riffesser 1994

Fabian Perktold 1994

Simon Fabi 1990

Fabian Mayr 1986

Philipp Stein 1989

Manuel Schieder 1980

Hannes Ambach 1990

Matthias Fabi 1985

Thomas Debelyak 1996

Gunther Staffler 1978

Manuele Giacomuzzi 1986

Daniel Delueg 1995

Alex Puff 1995

Martin Klotzner (bestätigt)

Helmuth Pichler (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Vintl & Virtus DB:

Zwei Klubs, zwei Ziele

Sie gehen mit völlig unterschiedlichen

Zielsetzungen in die Saison:

Während Aufsteiger Vintl den

Klassenerhalt als Zielvorgabe anpeilt,

scheint Virtus DB trotz großer

Änderungen stark genug, einen Top

8-Platz zu erreichen.

Vintl: Zugänge & Abgänge

Zugänge: Johannes Nairz, Aaron Gruber,

Gabriel Unterhuber (alle eigene

Jugend), Stefan Fischnaller (Vahrn),

Christian Leitner, Christian Zingerle

(beide Freizeitmannschaft Vintl), Paolo

Eduardo De Sá Peixito (vereinslos,

Brasilien).

Abgänge: Thomas Klammer (Pause),

Julian Lechner (Studiengründe), Hannes

Oberhofer (Mühlbach Rodeneck Vals),

Heinz Pezzei, Reinhard Putzer, Michael

Kerschbaumer (alle Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft hat nichts zu

verlieren, kann also befreit aufspielen;

starke Jugendspieler.

Schwächen: Wichtige „Eckpfeiler“

wie Kerschbaumer, Pezzei und Putzer

beendeten ihre Karriere. Sie sind nicht

gleichwertig zu ersetzen.

Prognosen

Auf dem Papier scheint Vintl chancenlos

zu sein, um in der Landesliga

bestehen zu können. Aber das wurde

über Moos im Vorjahr auch gesagt.

Virtus DB: Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniele Lazzaro, Alex

Chiodo, Alex Danieli (alle Bozen 96),

Demis Franzoso, Gianluca Salvadori,

INFO

SV Vintl

Heimspielplatz: Vintl/Weitental

Troyenbachstrasse 1/E | 39030 Vintl

Tel. 348 766 2514

hubert.achammer@aps.bz.it

Manuel Rigger, Mittelfeldspieler bei Vintl

Albian Krasniqi (alle Bozner Boden),

Davide Volante (Oberau), Robert

Larcher (Lana), Maximilian Hamuer

(eigene Jugend).

Abgänge: Marco Primerano, Michael

Osti, Stefano Colla (alle

Neugries), Janusch Garzisi (Meran),

Daniel Loncini, Mehmet Lekaj (beide

Bozner Boden).

Stärken & Schwächen

Stärken: Spielstarke Mannschaft.

Schwächen: Launische Truppe, die

gegen jeden Gegner gewinnen – aber

auch verlieren kann.

Prognosen

Wenn es dem neuen Trainer Paolo

Tornatore gelingt, den richtigen

Enthusiasmus zu entfachen, ist Virtus

DB alles zuzutrauen – sogar mehr als

ein Top 8-Platz.

INFO

Virtus DB Bozen | Heimspielplatz:

Bozen, Ex-Righi (Cadornastraße,

Kunstrasen) Cadornastraße 25

39100 Bozen | virtusdonbosco@tin.it

www.virtusdonbosco.it

Virtus DB

Pos. Name Geboren

Yuri Osti 1988

Daniele Lazzaro 1993

Luca Niederstätter 1990

Davide Dal Castello 1994

Alessandro Weiss 1993

Lorenzo Ghiro 1992

Mirko Kostner 1993

Davide Volante 1988

Demis Franzoso 1980

Francesco Naletto 1991

Maximilian Hamuer 1995

Ronny Pisotti 1991

Federico Bertoli 1993

Stefano Damini 1985

Andrea Crisci 1992

Andrea Sorze 1992

Matteo Santoni 1992

Alex Chiodo 1993

Alex Danieli 1994

Peter Paul Zelger 1988

Qamil Kushe 1995

Albian Krasniqi 1990

Mattia Pareti 1991

Robert Larcher 1988

Gianluca Salvadori 1984

Paolo Tornatore (neu)

Giorgio Galvagni (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Vintl

Pos. Name Geboren

Daniel Krapf 1979

Stefan Oberhofer 1978

Georg Dissertori 1995

Stefan Fischnaller 1992

Lukas Haller 1986

Joshua Lechner 1988

Johannes Nairz 1995

Armin Putzer 1989

Giuseppe Simula 1988

Dominik Von Wenzl 1989

Johannes Amort 1984

Paolo Eduardo De Sá Peixito 1983

Aaron Gruber 1995

Christian Leitner 1987

Julian Leitner 1994

Lukas Leitner 1995

Matthias Leitner 1990

Benjamin Putzer 1992

Manuel Rigger 1989

Gabriel Unterhuber 1995

Daniel Unterpertinger 1993

Stefan Bergmeister 1995

Günther Plaickner 1984

Marco Antonio Sini 1984

Christian Zingerle 1988

Florian Weissteiner

(bestätigt)

Daniel Krapf (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


Landesliga

Serie A2 Damen

38 SPORT A 2012 SPORT A 2012

39

Weinstraße Süd:

Mittelmaß ist zu wenig

Erneut zwei Südtiroler

Teams in der A2

CF Südtirol Damen

Pos. Name Geboren

Kämpfer im Mittelfeld:

Lorenz Pedrotti.

Nach einer tollen Saison mit Platz drei,

punktegleich mit St. Pauls, ist Weinstraße

Süd endgültig angekommen in

der Landesliga. Die Gründe dafür sind

mehrere: Trainer Fabio Ianeselli macht

einen tollen Job, die Vereinsführung

arbeitet besonnen, und spielermäßig

gehören die Offensivkräfte Matys Goller

und Claudio Dellasega zum Besten,

was die Liga zu bieten hat.

Ianeselli, der jahrelang bei Eppan

auf der Trainerbank saß, hat die

Mannschaft im Vorjahr entscheidend

gefestigt und ihr einen enormen

Qualitätsschub verliehen. Aktuell

stellt sich die Frage nach dem

Bestehen in der Landesliga nicht. Es

geht um viel mehr – es geht um einen

Spitzenplatz. Nach der tollen letzten

Liebt das robuste Spiel: Clemens

Sanoll (links im Bild, rechts

Manuel Schieder von St. Pauls).

Saison kein Wunder. Und weil man

eine erfolgreiche Gruppe nicht auseinander

reißen soll, hat sich transfermäßig

im Sommer fast nichts getan.

Fazit: Die Mannschaft ist eingespielt

und gut besetzt. Damit ist für Weinstraße

Süd wieder eine Erfolgssaison

möglich. Für einige Experten

sind die Unterlandler

zusammen mit Neugries

der größte Favorit auf

den Meistertitel.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Lorenzo Buffa (Neumarkt),

Allen Zwerger (A-Jugend).

Abgänge: Joachim Paoli (Freizeitmannschaft),

Andrea Salvini (Frangart).

Stärken & Schwächen

Stärken: Da es kaum Änderungen gab,

ist die Mannschaft perfekt eingespielt;

in der Offensive bilden Goller (18

Tore) und Dellasega (8) ein überragendes

Duo; Fabio Ianeselli ist ein

Top-Trainer; spielstarke Mittelfeldachse

mit Clemens Sanoll-Zadra-Huber;

große Begeisterung bei den Weinstraße-Fans

im Unterland; hervorragende

Vereins-Organisation.

Schwächen: Trotz großem Offensivpotenzial

werden zu viele Chancen vergeben;

ist Weinstraße Süd reif für einen

langen und intensiven Titelkampf? Die

Abwehr scheint zu unkonstant, obwohl

Neuzugang Buffa ein Gewinn ist.

Prognosen

Ein Top 5-Platz ist erneut drin. Die

Mannschaft ist hervorragend eingespielt

und in allen Mannschaftsteilen

stark besetzt. Wenn alle an einem

Strang ziehen, kann Weinstraße Süd

ins Titelrennen eingreifen.

INFO

SSV Weinstraße Süd

Heimspielplatz: Kurtatsch

Breitbach 24 | 39040 Kurtatsch

an der Weinstraße

Tel. 338 38 49 848

weinstrasse.sued@rolmail.net

www.weinstrassesued.com

Weinstraße Süd

Pos. Name Geboren

Michael Giovanett 1978

Werner Fischer 1996

Manuel Carlini 1989

Lorenzo Buffa 1981

Josef Terzer 1978

Michael Ranzi 1983

Peter Dibiasi 1991

Florian Dibiasi 1993

Günther Peer 1993

Simon Sanoll 1995

Allen Zwerger 1995

Clemens Sanoll 1992

Johannes Huber 1992

Stefan Christoforetti 1990

Fabio Zadra 1985

Simon Mair 1991

Michael Mair 1995

Lorenz Pedrotti 1983

Matys Goller 1989

Claudio Dellasega 1987

Matthias Leoni 1995

Lukas Mair 1991

Max Lazzeri 1993

Fabio Ianeselli (bestätigt)

Fabio Brugnara (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Treffen auch heuer

aufeinander: Alessandra

Tonelli (CF Südtirol) und

Evi Mittermair vom SSV

Brixen OBI (von links).

Gedulden müssen sich die Fußballerinnen

der zwei besten Südtiroler Teams.

Die Vorbereitung läuft aber sowohl

beim CF Südtirol Damen als auch beim

SSV Brixen schon seit einiger Zeit auf

Hochtouren. Hier wie dort gibt es ambitionierte

Ziele: Die einen (CF Südtirol)

wollen unbedingt zurück in die höchste

Spielklasse, die Serie A1. Die anderen

(SSV Brixen) haben dagegen nur ein

Ziel vor Augen: Den Klassenerhalt.

Bis zum Schluss spielten die Fußballdamen

des CF Südtirol in der vergangenen

Saison um den Aufstieg mit, am

Ende ging Righi, Mumelter & Co. aber

der Saft aus. Dennoch: Die Abgänge

von Legende Ruth Warger und Torfrau

Katja Schroffenegger wurden gut weggesteckt,

heuer soll die Rückkehr in die

höchste Damenklasse vollzogen werden.

Der SSV Brixen hat im Vorjahr sein

einziges Saisonziel – den Klassenerhalt

in der Serie A2 – über den Umweg der

Entscheidungsspiele (Play-out-Sieg gegen

San Carlo Pontevi) erreicht. Dass

dies trotz großer personeller Engpässe

INFO

CF Südtirol Vintl Damen

Heimsportplatz: Bozen/Cadornastraße,

Ex Righi (Kunstrasen)

Rennweg 27 | 39012 Meran

Tel. 338 873 9383

info@suedtiroldamen.it

www.vintldamen.it

während der Saison gelang, ist positiv

hervorzuheben. Heuer wird ein neuer

Anlauf unternommen. Dabei wird

erneut auf den eigenen Nachwuchs

gesetzt. Die Voraussetzungen sind

gut: Die jungen Spielerinnen haben

ein Jahr wichtige Erfahrung sammeln

können. Mit etwas Glück könnte sogar

ein Mittelfeldplatz drin sein.

CF Südtirol – Zugänge & Abgänge

Zugänge: Soraya Caser, Michaela

Holzknecht (beide eigene Jugend),

Irene Ferrari (reaktiviert), Gabriella

Settecasi (Aquile Palermo).

Abgänge: Francesca Marchi (Ziel

unbekannt), Sara Visentini (Le Maddalene

Trient), Kathrin Messner (SSV

Brixen), Stefania Rigatti (Unterland

Damen), Katharina Pföstl (Partschins).

SSV Brixen – Zugänge & Abgänge

Zugänge: Marilena Kurz (Bozner FC),

Kathrin Messner (CF Südtirol), Daniela

Kofler (Riffian Kuens), Hannah

Bielak (eigene Jugend). Abgänge: Silvia

Rabensteiner (Bozner FC), Barbara

Moosmeier (Deutschland).

INFO

SSV Brixen OBI

Heimspielplatz: Brixen

Jugendhort (Kunstrasen)

Köstlaner Straße 45 | 39042 Brixen

Tel. 347 237 4859

ssvbrixendf@hotmail.de

www.ssvbrixendamen.it

Trainer Angriff Mittelfeld Abwehr Tor

Soraya Caser 1994

Chiara Valzolgher 1992

Tea Podrecca 1985

Desireé Righi 1991

Gabriella Settecasi 1991

Marion Steinhauser 1986

Irene Ferrari 1979

Luciana Bon 1982

Stefania Dalla Giacoma 1993

Michela Faes 1990

Martina Menegoni 1993

Melanie Mumelter 1985

Giordana Torresani 1987

Elisa Dalla Santa 1993

Denise De Luca 1992

Chiara Pasqualini 1994

Michaela Holzknecht 1993

Alessandra Tonelli 1988

Antonio Alberti (bestätigt)

Flaminio Riozzi (Co-Trainer)

Filomeno Mangialardi (Torfrautrainer)

SSV Brixen Damen

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Shamira Brunner 1988

Marilena Kurz 1993

Evi Mittermair 1984

Carolin Sullmann 1990

Monica Moling 1990

Katrin Niederjaufner 1991

Sarah Machacka 1995

Carolina Chizzali 1996

Kathrin Keim 1996

Kathrin Überegger 1988

Vanessa Kritzinger 1997

Kathrin Jaist 1985

Katrin Plankl 1985

Stefanie Unteregelsbacher 1986

Veronika Moling 1986

Kathrin Messner 1991

Karin Mair 1992

Alexa Gafriller 1996

Sonia Weissteiner 1997

Johanna Rabanser 1997

Sara Lechner 1984

Margot Fodor 1991

Daniela Kofler 1993

Rebecca Romen 1997

Hannah Bielak 1998

Fabio Pelanda (bestätigt)

Robert Spath (Co-Trainer)


1. Amateurliga

2. Amateurliga

40 SPORT A 2012 SPORT A 2012

41

Nals und Bruneck oder wer?

Favoriten schnell auszumachen

Einen erheblichen Aderlass an Spitzenmannschaft

erlebte in diesem

Sommer die 1. Amateurliga. Gleich

fünf Mannschaften – normal sind

drei – schafften den Aufsprung in die

Landesliga.

Für die „übriggebliebenen“ Klubs

und die Neuankömmlinge aus der

2. Amateurliga ergeben sich dadurch

neue, fast schon ungeahnte Möglichkeiten.

Aber: Haushohe Favoriten

gibt es nicht in Gruppe A und auch

nicht in Gruppe B.

1. Amateurliga 2012/2013

Gruppe A

Auer

Frangart

Gargazon

Kaltern

Mals

Laas

Laas

Lana

Mals

Nals

Neumarkt

20 km

Oberau

Partschins

Schenna

Schlanders

SC Passeier

Gruppe A

Eine Mannschaft steht hier über allen

anderen: Der ASV Nals. Und das

nicht nur wegen der herausragenden

Rückrunde mit 30 Punkten (in 13

Spielen). Die Etschtaler können sich

auf die Rückkehr ihres Sturmjuwels

Dennis Malleier freuen, der die letzten

zwei Jahre für Obermais stürmte.

Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder

Aaron (20 Tore in der letzten

Saison) bildet er eine herausragende

Sturmzange. Zudem steht mit Pasquale

Colosimo der beste Schlussmann

der Liga im Nalser Tor.

Titelchancen haben außerdem Lana

(u.a. mit Andreas Pircher und Michael

Höller aus Schenna sowie Fabian

Gruber von Riffian Kuens), Auer und

Dauerbrenner SC Passeier. Die Mannschaft

aus St. Leonhard will nach einer

enttäuschenden Saison (Platz vier)

unbedingt zurück in die Landesliga.

In den Kampf gegen den Strich dürfte

die halbe Liga verwickelt werden,

allen voran die Aufsteiger Schlanders,

Partschins und Terlan. Gefährdet sind

Kaltern (Tobias Wirth von Landesligist

St. Pauls ist der einzige „Neue“),

Gargazon und Absteiger Schenna,

das eine blutjunge Mannschaft ins

Rennen schickt.

Gruppe B

Bruneck (mit Daniele Marietti und

Luca Consalvo), die Spielgemeinschaft

Mühlbach Rodeneck Vals (mit Ex-

Brixen-Bomber Alexander Ribul als

Spielertrainer), Absteiger Vahrn und

Schlern sind bereit für einen spannenden

Titelkampf. Freienfeld, Teis

Villnöß mit dem wiedergenesenen

Auswahl Ridnauntal

Stange

Terenten

SC Passeier

Freienfeld

Bruneck

St. Leonhard

Vals

Rasen Antholz

Mühlbach Rodeneck Vals

Niederrasen

Partschins

Schenna

Schabs

Innichen

Schlanders

Barbian

USD Brixen

Hochpustertal

Lana Villanders

Fischzuchtweg

Gargazon

Teis Villnöß

Terlan

St. Peter

Bozen

Schlern

Frangart

Kastelruth

Rungghof

Neumarkt

Gruppe B

Ausw. Ridnauntal

Barbian Villanders

USD Brixen

Bruneck

Freienfeld

Hochpustertal

Kiens

Mühlbach Rod. Vals

Rasen Antholz

Schabs

Schlern

Teis Villnöß

Terenten

Vahrn

Roman Joos

(Mals)

-Infografik: J. Markart/Foto: D. Runggaldier

Daniel Barbini von

Aufsteiger USD Brixen

Torjäger Alexander Profanter und Aufsteiger

USD Brixen haben berechtigte

Außenseiterchancen.

Was den Abstiegskampf anbelangt,

werden sich die Aufsteiger Schabs und

Kiens sowie Terenten, die Auswahl

Ridnauntal und Barbian Villanders

damit befassen müssen.

Auch heuer gibt es in der 1. Amateurliga,

Gruppe A, ein Überetscher Derby: Arndt

Folie (links) trifft mit Frangart auf René

Tagliapietra von Kaltern (rechts).

Leicht überschaubaur ist die Liste

der Titelfavoriten in den drei Gruppen

der 2. Amateurliga. Sowohl im

„Vinschger“, im „Bozner“ als auch im

„Pusterer“ Kreis haben sich einige

wenige Mannschaft derart verstärkt,

dass ihnen die Favoritenrolle auf den

Leib geschneidert ist.

Gruppe A

Einer gegen alle: Unter diesen

Vorzeichen geht Kastelbell Tschars

als Titelkandidat Nummer 1 in die

am 2. September beginnende Meisterschaft.

Evergreen Max Nanni (er

ist 42 Jahre alt) im Mittelfeld und

Ewald Kiem als Betonanrührer in der

Abwehr sollen entscheidend mithelfen,

dass die Rückkehr in die 1.

Amateurliga Tatsache wird. Als neuer

Trainer wurde Alessandro Puppin

verpflichtet. Außenseiterchancen

haben Riffian Kuens, Schluderns und

Dorf Tirol, alle anderen Klubs müssen

sich eher mit dem Abstiegskampf

beschäftigen.

Gruppe B

In dieser Gruppe werden sich zwei

Mannschaften den Titel unter sich

ausmachen: Voran Leifers und

Deutschnofen. Die Mannschaft aus

der 17.000-Einwohner-Stadt im Süden

von Bozen hat mit Stürmer Isuf Camema

(von Bozner Boden) und Abwehrspieler

Walter Micheletti (er kommt

von Landesligist Neugries) zwei

absolute Knüller gelandet. Aber auch

Deutschnofen hat gekleckert: Mit Ivan

Troiani und Antonio Orfanello (beide

von Bozner Boden) wurde die Offensive

eindrucksvoll aufgerüstet. Dazu

steht ab sofort Michele Moretti (von

Neumarkt) im Tor, Marco Pisani wurde

von den Junioren des FC Neugries

zurückgeholt.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Steinegg

nach zwei erfolgreichen Jahren (Zweiter,

Dritter) heuer erneut in den Titelkampf

einmischen kann, und ob auch

die Absteiger Ritten und Feldthurns nur

tatenlos zusehen wollen.

Gruppe C

Ein Trio hat im „Pusterer Kreis“ die

größten Titelchancen, allen voran Reischach,

Absteiger Steinhaus und Albeins.

Albeins wurde in der vergangenen Saison

Zweiter hinter USD Brixen und stieg nur

deshalb nicht in die 1. Amateurliga auf,

da einige Kriterien der Verbandsbestimmungen

nicht erfüllt wurden. Außenseiterchancen

haben Welschellen und

Pfalzen, bei denen die langjährige St.

Georgen-Legende Bernhard Unterpertinger

die Karriere ausklingen lässt.

Abzuwarten bleibt, ob der ehemalige

Oberligist Taufers aus den Fehlern der

Vergangenheit gelernt hat und eine

Mannschaft ins Rennen schickt,

die oben mitspielen kann. Ansonsten

droht wieder ein beinharter

Abstiegskampf bis zum letzten

Spieltag – wie in der vergangenen

Saison.

Bildtext: Benjamin Harrasser

ist mit Reischach Favorit

auf den Meistertitel in der

2. Amateurliga, Gruppe C.

2. Amateurliga 2012/2013

Gruppe A

Algund

Andrian

Dorf Tirol

Kastelbell Tsch.

Laatsch Taufers

Mölten Vöran

Laatsch

Taufers

Kastelbell Tschars

Schluderns

Prad

Plaus

Prad

Riffian Kuens

Schluderns

Tscherms

Ulten

St. Walburg

Ulten

20 km

Dorf Tirol

Algund

Plaus

Gruppe B

Aldein Petersb.

Branzoll

Deutschnofen

Feldthurns

Haslach

Klausen

Mölten Vöran

Riffian

Kuens

Andrian

Oberau

Pfarrhof

Leifers

Branzoll

Montan

Lajen

Leifers

Montan

Oberau

Ritten

Steinegg

Wiesen

St. Lorenzen

Aicha

Albeins

Feldthurns

Klausen

Deutschnofen

Aldein Petersberg

Gruppe C

Aicha

Albeins

Dietenheim Aufhof.

Pfalzen

Reischach

Steinhaus

Pfalzen

Steinegg

St. Lorenzen

Taisten Wels.

Taufers

Val Badia

Welschellen

Wiesen

Steinhaus

St. Jakob

Taufers

Sand in Taufers

Dietenheim Aufhofen

Taisten Welsberg

Reischach

Welschellen

Val Badia

St. Martin

in Thurn

Max

Vieider

(Steinegg)

-Infografik: J. Markart/Foto: D. Runggaldier


42 SPORT A 2012 THEMENBEREICH

Alles ist

möglich

Drei Gruppen in der 3. Amateurliga:

Auch heuer hält der Südtiroler Fußballverband

an diesem Erfolgsmodell fest,

das nunmehr in sein drittes Jahr geht.

Bedenklich ist lediglich der Rückgang

der teilnehmenden Mannschaften:

Waren es vor zwei Jahren noch

39 und im Vorjahr 36, so sind es heuer

„nur“ mehr 34. Was bedeutet, dass in

den Gruppen A und C mit jeweils elf

Mannschaften gespielt wird, in Gruppe

B hingegen mit zwölf.

Gruppe A

Alles andere als der sofortige Wiederaufstieg

von Eyrs wäre eine Überraschung.

Ob als Meister, eventuell

als Zweiter oder durch die Pokal-

Hintertür: Die Mannschaft aus dem

oberen Vinschgau ist in der Breite

topmäßig besetzt und kann auf die

Dienste des ehemaligen Latscher

Angreifers Christian Raffeiner als

Spielertrainer zählen.

3. Amateurliga 2012/2013

Gruppe A

Burgstall

Eyrs

Girlan

Goldrain

Gries

Kortsch

Eyrs

Laugen Tisens

Morter

Oberland

Rentsch

St. Pankraz

Oberland

St. Valentin

Kortsch

Goldrain

Gruppe B

Excelsior La Strada

Franzensfeste

Gröden

Gossensaß

Imperial Bozen

Jenesien

Meran

Franzensfeste

Burgstall

Wollen heuer hoch hinaus: Die Spieler des SC Gsieser Tal

mit Kapitän Thomas Steinmair (Zweiter von rechts).

Außenseiterchancen besitzen Rentsch

und Morter. Girlan muss nach einer

Horrorsaison mit elf Niederlagen

beweisen, dass man völlig zu Unrecht

unter Wert geschlagen wurde.

Gruppe B

Alles deutet auf einen Dreikampf

zwischen Gröden, Imperial Bozen und

Unterland Berg hin. Gröden unternimmt

einen erneuten Anlauf Richtung

2. Amateurliga, während sich

Imperial mit einigen Bozner Boden-

Akteuren verstärkt hat. Im Unterland

warten hingegen kampfstarke Spieler

auf die Gegner.

Laag

Neustift

Stella Azzurra

Sterzing

Unterland Berg

Welschnofen

Gossensaß

Sterzing

Neustift

Brixen

Raas

Gruppe C

Gais

Gsieser Tal

Lüsen

Mareo St. Vigil

Mühlwald

Niederdorf

Morter

Jenesien

Gröden

Gries

Wengen

St. Pankraz

St. Christina

Laugen Tisens

Rentsch

Reschenplatz C

Reschenplatz C Stella Azzurra Excelsior La Strada

Reschenplatz A

Reschenplatz A Imperial

Girlan

Welschnofen

Rungghof

Steht im Tor

20 km

Laag

des SC Gsieser Tal:

Unterland Berg

Wilfried Taschler.

Altrei

Gsieser Tal

Pichl Gsies

Niederdorf

Olang

Percha

Prettau

Raas

Wengen

-Infografik: J. Markart/Foto: F. Griessmair

Gruppe C

Rätselraten im Pustertal. Wer macht

das Rennen? Einiges deutet auf den

SC Gsieser Tal hin, bei dem mit Robert

Steger und dem neuen Spielertrainer

Harald Laimer (im Vorjahr

25 Spiele und drei Tore für Stegen)

qualitativ einiges draufgelegt wurde.

Mareo St. Vigil in Enneberg sowie

die beiden Absteiger Niederdorf

und Lüsen dürften ebenfalls stark zu

beachten sein. Gespannt darf man auf

die „Bubimannschaft“ des FC Gais

sein, wo der ehemalige Hochpustertal-Trainer

Robert Lercher neu auf

der Bank sitzt.

Ist neuer

Spielertrainer

bei Eyrs:

Christian

Raffeiner.

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