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beiserhausnews122011

Wohngruppe für

Wohngruppe für minderjährige Flüchtlinge in Bebra eingerichtet Beiserhaus übernimmt Betreuungsaufgaben für „Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge“ im Landkreis Hersfeld-Rotenburg Die Stiftung Beiserhaus hat seit 1996 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an ihrem Stammsitz in Rengshausen im Schwalm-Eder- Kreis aufgenommen und dort in Wohngruppen sozialpädagogisch betreut. Politische Verfolgung und kriegerisch ausgetragene Konflikte, wie beispielsweise in Afghanistan und Somalia haben die jungen Menschen entwurzelt und ihre Flucht nach Europa ausgelöst. Da die jungen Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse zu uns kommen, haben wir stets Intensiv-Sprachkurse eingerichtet, damit insbesondere jene, die Asyl erhalten und in Deutschland bleiben dürfen, dann auch die staatlichen Bildungsangebote nutzen können. Gegenwärtig leben in Rengshausen und in einer Trainingswohnung in Homberg 28 junge Menschen. Über 20 von ihnen konnten in Bildungsgängen der Beruflichen Schulen in Homberg, Fritzlar und der Aussenstelle in Rengshausen integriert werden. Im Frühjahr diesen Jahres haben die politisch Verantwortlichen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg die Einrichtung von Wohn- und Betreuungsplätzen für diese jungen Flüchtlinge beschlossen. In Hessen werden diese jungen Menschen den Landkreisen durch eine Clearingstelle in Frankfurt zugewiesen. Nach der Rücknahme der Vorbehalte gegenüber der UN- Kinderrechtskonvention durch die Bundesregierung im letzten Jahr, ist nach dem Grundsatz der vorrangigen Berücksichtigung des Kindeswohls zu verfahren, also eine Inobhutnahme durchzuführen und unverzüglich für eine angemessene Unterbringung, Versorgung und pädagogische Betreuung nach den Regeln des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) zu sorgen. Die Stiftung Beiserhaus übernimmt ab Januar 2012 jetzt auch für bis zu 13 jungen Menschen im benachbarten Landkreis die sozial-pädagogische Betreuung. In Bebra fanden wir im Juni 2011 ein geeignetes Objekt: ein seit Jahren leer stehendes Wohnhaus erwies sich als geeignet und Bebra bietet verkehrsgünstige Bahn-Verbindungen nach Frankfurt, Kassel und Berlin, alles Orte, die immer wieder angefahren werden müssen, um über Konsulate und Botschaften Dokumente, wie Pässe oder Zeugnisse persönlich anzufordern.

Sanierung, Renovierung und Umbaumassnahmen mussten sehr schnell in Angriff genommen werden. Mit dem stets präsenten Architekten Gerd Elfenthal und äußerst engagierten Handwerkern konnte das fast Unmögliche rechtzeitig geschafft werden. Eine Nutzfläche von annähernd 350 m 2 wurde komplett saniert: eine Pellet- Heizungsanlage mit solarer Wärmegewinnung wurde eingebaut, die Dachgaube ausgetauscht, eine Fassadendämmung angebracht, Strom- und Wasserleitungen neu installiert, Fussböden, Fenster und Türen ausgetauscht und Bäder und Toiletten modernisiert. Wir sind überzeugt, dass in der neuen Wohngruppe in Bebra die jungen Menschen und ihre Betreuer gute Lebens- und Arbeitsbedingungen vorfinden werden. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Landkreis, der Ausländerbehörde, dem Fachdienst Migration, den Schulen, der Stadtverwaltung, der Polizei und der Jugendhilfe und auch auf eine gute Nachbarschaft mit den Anwohnern Jürgen Moritz, Bereichsleiter Hutewald-Projekt in Rengshausen durchgeführt Im September 2011 konnte der zweite Arbeitsabschnitt des Projektes „Hutewald-Zaun“ erfolgreich abgeschlossen werden. Unter der tätigen Mithilfe der Jugendlichen aus dem Bereich Berufsvorbereitung und jungen Erwachsenen, die im Rahmen einer befristeten, vom Job- Center des Schwalm-Eder- Kreises finanzierten Massnahme in der Stiftung betreut wurden, konnte die nächste Phase, die Umzäunung eines Teiles des Rengshäusener Naturschutzgebietes „Am Waltersberg“ fertig gestellt werden. Im Auftrag von „ Hessenforst“ und in Zusammenarbeit mit Förster Otto Naumann vom Forstamt „Wüstekirche“ wurde ein weiteres Areal im Naturschutzgebiet zur Beweidung durch die im vergangenen Jahr dort angesiedelten Wildpferde, eingezäunt. Diese Pferde, auch Tarpane genannt, eine Rückzüchtung aus dem „Ur-Pferd“ werden in Sinne eines ursprünglichen und ökologischen Naturschutzes durch die Beweidung der Heide- und Strauchflächen in dem ca. 300 Jahre alten Baumbestand eingesetzt. In dem unwegsamen Gelände wurden über 1.000 Meter Zaun errichtet, körperliche „Fitness“ und „Wetterfestigkeit“ waren Grundvoraussetzungen für alle am Projekt Beteiligten. Jörg Hüttl, Leiter der Berufsvorbereitung

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