Aufrufe
vor 5 Tagen

beiserhausnews122011

schieden, das

schieden, das „Lösungsorientierte Arbeiten“ in der Jugendhilfe einzuführen. In diesem Jahr haben wir dazu mit einer mehrtägigen Weiterbildung begonnen, die in den nächsten beiden Jahren fortgesetzt wird. Wir erwarten mit diesem Handlungsansatz eine Weiterentwicklung unseres methodischen Instrumentariums und eine Qualifizierung unserer Leistungsangebote. Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit dem Schweizer Zentrum für Lösungsorientierte Beratung in Winterthur durchgeführt. Die beiden Fortbildner, Frau Marianne Röser und Herr Dieter Elmer haben unseren Mitarbeitenden wertvolle Impulse und Anregungen für die Umsetzung dieser Methode im Betreuungsalltag geben können. Im Arbeitsbereich der „Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge“ an den Standorten Rengshausen und Homberg werden inzwischen bis zu 28 junge Menschen betreut. Die weiterhin hohe Nachfrage der Clearingstelle Frankfurt nach Unterbringungsplätzen können wir in Kooperation mit den Verantwortlichen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg durch Einrichtung eines Wohnhauses in Bebra für weitere 13 junge Flüchtlinge in Bebra bedienen. Wir bedanken uns im zu Ende gehenden Jahr bei all denen, die unsere Arbeit unterstützt haben. Im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Beiserhaus wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Ihr Haus der Wohngruppe Rotenburg in neuem Kleid Immer wieder bleiben die Menschen aus der Nachbarschaft vor unserem vom herbstlichen Sonnenlicht angestrahlten Haus stehen und bewundern die fertiggestellten Malerarbeiten an unserem Wohngruppenhaus. Erzählungen aus der Ära dieser „Villa Kunstreich“, seinem Architekten und seinen anderen Objekten in der Umgebung machen die Runde. Wir blicken so in eine vergangene, ruhmreiche Zeit zu- rück, die sich jetzt wieder in unserem „Prachtbau“ widerspiegelt. Die Resonanz von Jugendlichen, Mitarbeitern, aber auch Eltern und Kollegen aus den Jugendämtern sind sehr positiv und mancher lässt sich das eine oder andere „Oh !“ und „Ah !“ entlocken. Wir freuen uns, dass alle Arbeiten fertiggestellt sind, danken den Handwerkern für die qualifizierte Ausführung und werden uns im nächsten Frühjahr der Gestaltung und Bepflanzung des Gartens annehmen. Ja, und dann steht ein kleines Jubiläum an. Wir werden zu einer Gartenparty einladen, denn die Wohngruppe feiert demnächst ihr 10jähriges Bestehen. Karin Weinert, Gruppenleiterin

Fremdenfeindlichkeit als Mordmotiv In den zurückliegenden Wochen wurden abscheuliche Straftaten aufgedeckt. Es wurden Morde an ausländischen Mitbürgern von Neonazis in unserem Land begangen. Verbrechen, die wir alle nicht für möglich gehalten haben. In dieser Situation beziehen auch wir Position und setzen ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gegenüber anderen Religionen. In der Stiftung Beiserhaus versammeln sich jeden Freitag in der Adventszeit alle Jugendlichen und diensthabenden Mitarbeitenden, das sind bis zu 100 Menschen, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Diese Veranstaltung wird von Mitarbeitern und Jugendlichen aus den verschiedenen Arbeits- bereichen ausgerichtet und individuell gestaltet. Im vergangenen Jahr hat dies der langjährige Gruppenleiter, Herr Nils Winterhalter mit einem jugendlichen Flüchtling übernommen. Ihre damaligen Ausführungen drucken wir nachfolgend ab, denn sie erhalten gerade heute Aktualität und Brisanz. Weihnachten steht vor der Tür ! Das zu Ende gehende Jahr wird in vielerlei Hinsicht als ein Jahr empfunden werden, das viele Probleme und Fragen aufgeworfen hat, ohne sie auch nur annähernd befriedigend beantworten zu können. Finanzkrise, Staatsverschuldung, Atomkatastrophe, aber auch schlimmste Verwerfungen im Irak, in Afghanistan und in Teilen Afrikas und schon seit vielen Jahren in Palästina, umschreiben unsere Sorgen Seit einiger Zeit geistert eine Diskussion durchs Land, die sofort und tiefgreifend Emotionen freigesetzt hat, wie schon lange nicht mehr. Wir meinen die Integrationsdebatte, angefacht durch ein polarisierendes Buch und einen Verfasser, der schon länger mit Mitteln der Zuspitzung und Provokation von sich reden macht. Diese Diskussion wird an Stammtischen und nicht nur dort geführt. Die Verallgemeinerung von Sachverhalten ist das probate Mittel, um Ängste, Zorn und Verbitterung loswerden zu können. All diesen Diskussionen liegt eine Gemeinsamkeit zu Grunde. Man verbleibt in abstrakten Zusammenhängen, meint niemand konkret, verfolgt das Große und vergisst darüber, dass das Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ konkrete Gesichter hat. Wir in den diakonischen Einrichtungen des Beiserhauses haben seit dem August 2009 Jugendliche aus Afghanistan, dem Irak, Syrien, Eritrea und Somalia aufgenommen. Es sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus den schlimmsten Krisengebieten dieser Welt. Für uns hat das Elend ein Gesicht und jeweils eine bedrückende Geschichte. Diese jungen Menschen haben unfassbares Leid erfahren und flohen aus ihrer Heimat. Hilfsbereitschaft gegenüber Verfolgten und Hungernden ist das wertvollste Weihnachtsgeschenk, was sich ein Land oder ein Mensch machen kann. In diesem Sinne wünschen wir allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Nils Winterhalter, Gruppenleiter

Hünenburg - Kinder- und Jugendhilfe Hünenburg Stiftung
Stiftung »Dr. Georg Haar«
Hof Neumühlen Konzept - auf dem Hof Neumühlen
Beilage zum Jahresbericht 2008 - Stiftung Schloss Regensberg
• KNUSPERHAUS und • VILLA REGENBOGEN - HIT-Karlsruhe
Rückkehrgespräche: Chance für einen geordneten ... - Stiftung MBF
flyer_a1_6:DZI Flyer-Wohngruppe A1 - Soziales im Netz
Rahmen- konzeption - Backhaus Kinder- und Jugendhilfe
1207-betriebliche-ausbildung
Ostfriesland Magazin 2013 - Stiftung Boje
AUSBILDUNG FüR ALLE JUNGEN MENSCHEN - Das ...
MOMO-Issue
bdkj_pool_02_2016
COLUMpodium 02-2005.pdf - Stiftung Columban
Jahresrückblick 2011 - Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa
Soziale Angebote in der Uckermark - beim Regionalen ...
„Da ist etwas gewachsen und das hat Zukunft und Stabilität“
Jahresbericht 2007 - Kinderheim Brugg