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E_1928_Zeitung_Nr.021

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ist der Moment, den Motor zu revidieren! Durch Lagersclialen sparen Sie Benzin und Oel Präzlslons-Werksläffen und Giesserei für die Aufomobil.Indusfrie Badenersfrasse Nr. 412 Filiale Lausanne: 23, fluenus de la gare • Telephon 79.93 Aüsschlcifcn von Zylindern, Rundschieifcn v. Kurbelwellen, Schweissen von Zylindern, Aluminium-Gehäusen etc. Novalit-Kolben Grauguss-Kolben Kolbenringe Pleuelstangen - Lagerschalen - Ventile und Ventilfedern - Bremsbeläge - Federbölzen - Hinterradachsen - Radnaben etc. Ellgut u. Frachtgut n. Zürich H.B, | Expressgut n. Zörlch-Wledlkon Tetegr. ftOVAUtfÜRKE £UKlCH Telephon oelnauüö.52 AUTOMOBIL-REVUE 1928 21 NIUES VOM Zur Verhütung von Kinderunfällen: Schaffung von Kinder- Spielplätzen! In der Sitzung des Berner Stadtrates vom 0. März haben dio Sozialisten Zingg und Havtmann zwei Motionen eingereicht, in denen sie den Gemeinderat' ersuchten. Terrain zu erwerben zur Schaffung von verschiedenen Spielplätzen, damit dio spielenden Kinder den Gefahren des stets noch wachsenden Strassenverkehrs entzogen werden können. Solche Unfälle nehmen stets zu. wobei in sehr vielen Fällen, wie Gemeinderat ßlasor ausführte, die Schuld den Kindern selbst zugeschrieben worden muss Die beiden Motionen sind mit grossem Mehr erheblich erklärt worden, und es soll in dieser Sache ein Mehreres geschehen, nachdem die Stadt Bern in ,den letzten Jahren bereits 400 000 Fr. für Schill- und Spielplätze ausseiest hat. In- der gleichen Sitzung richtete -der Sozialisit Müller an den Gemeinderat die Anfrage, wi© weit dio Studien zur Beseitigung der Unfallgefahr bei der Unterführung Bernstrasse-Freiburgstrasse gediehen seien und wann endlich Abhilfe erfolgen wird, nachdem an der genannten Stelle am 4. März letzthin sich neuerdings ein Verkehrsunfall mit tödlichem ^Ausgang.,- ereignet .hat. Eine Verbesserung der Uebersicht an dieser: sehr gefährlichen Stelle sei vom' Gemeinderat"schon., öfters gefordert worden, ohne dass bisher etwas Positives geschehen- ist.. Heute, wo das Automobil den Verkehr beherrscht und in immer grösserem Masse den ;Strassenverkehr beleben wird, ist es notwendig, dass.. alles getan wird, um die Gefahrenmomente auf ein Minimum zu, reduzieren. Mif dem Kampfruf: Krieg dem Auto !. erreicht mau nichts, denn das moderne Verkehrsmittel braucht Sich- vor diesem Rufe nicht zu fürchten, sondern wird seinen Siegeszug ungehindert fortsetzen Natürlich gibt es zuweilen, auch einen unvorsichtigen Autolenker, der einen Unfall verschulden kann, aber .besonders sind es unvorsichtige Fussgänger und! namentlich spielende 1 Kinder, die manchen Unglücksfall selbst verschulden. Mehr denn je ist es heute Pfioht.^dio Gesetze des Autos in den eisernen Bestand unseres Wissens aufzunehmen und sie sehr'zu beachten, weil sie ja verlangen; das.s auch der Automobilist auf die Mitmenschen grösste .Rücksicht nimmt. ""In allen Ländern hat' es sich erwiesen."'dasa nicht etwa nur der Automobilist, sondern in weit grösserem Masse;bei Autounfällen die Unvorsichtigkeit der Fussuänuer allein: die Söhuld trägt. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass im Berner Stadtrat Begehren gestellt werden, um den spielenden Kindern gesichterte Plätze zu schaffen, auf welchen sie ihre freie Zeit zubringen' können, ohne den Strassenverkehr zu- gefährden und beim Spielen selbst r in Gefahr zu kommen. Die Strasse ist heutzutage weniger denn je aJs Spielplatz geeignet, iund> wenn-man die ; Jugend von der-Strasse ablenkt, so besteht weit weniger die Gefanfr;' dass - ein in sein Spiel ereifertes Kind it£ einen vorbeifahrenden Wagen rennt. Ein Spielplatz eignet sich zum « Schuuten » viel besser als die Strasse; ebenso schwatzt man an allen anderen Orten besser als auf einem verkehrsreichen Weg I .Um Strassenkrümmungen gilt es langsam zu gehen; ebenso heisst es, vorsichtig aus dem Haus auf die. Strasso zu kommen, weil man nicht weiss, ob ,ein Automobil daherkommt, .untor das man nur zu leicht bei Unvorsichtigkeit geraten kann. Auch sollte, es sich "jedes Kind merken, sofort zur Seife zu treten, wenn es auf der Strasse das allbekannto Tuten hört Es ist- sehr zu hoffen und wird sehr unalücksverhütend wirken, wenn in den Schulen auch immer mehr Verkehrsunterricht erteilt wird. Gross wird der Nutzen für die Verkehrssicherheit und leichter möglich das Vermeiden von Unglücksfällen bei Kindern sein, wenn man sich die Hauptregeln des Verkehrs merkt. Diese immer wieder bekanntzugeben, ist heutzutage sicher kein müssiges Unterfangen: Man mache sich das Rechtsgehen zur Gewohnheit. Vor dem Ueberschreiten der Strasse halte man Umschau. An unübersichtlichen Stellen verdopple man dio Aufmerksamkeit. (Man wartet und lässt zuerst den Wagen vorbeifahren.) Man überschreitet die Strasse stets rechtwinklig. Erst Augen links, dann Augen rechts! Nie bleibe man unnötigerweise auf der Strasse stehen.? Das Spielen auf der Strasse ist viel zu gefährlich, deshalb unterlasse man es in allen Fällen. Zeitgemäss und eine Forderung, die wir in der « A.-R. » immer bestimmt aufstellten, ist dio Herrichtung von möglichst vielen gesicherten Kinderspielplätzen in den grösseron Ortschaften. Wenn diesem Begehren weit'möglichst, binnen kurzer Zeit, an vielen Orten entsprochen wird, dann arbeitet man in schönstem Sinne für die Verkehrssicherheit! —ey : . 0 Nicht Rückschritt, sondern Fortschritt fördert den Fremdenverkehr! Auf der ca. 5 km laugen Strasse zwischen der Seilbahhstation. Beatenberg und Waldegg wurde bekanntlich im Sommer 1925 erstmals ein konzessionierter Automobilverkehr aufgenommen und der Betrieb der Beatenbergbahn übertragen. Recht bald erfreute sich dieser Automobildienst einer wachsenden Fretruenz, und zur Entwicklung dos Fremdenon'd Ausflugsverkehrs trug er wesentlich bei. . Rückschrittlich gesinnte Bürger und Autofeinde konnten sich aber über diese Entwicklung nicht freuen, boshaft sannen sie nach Mitteln und «Gründen», um die Aufhebung dieses Autoverkehrs zu erlangen. So lancierte man auch ein Flugblatt, worin u. a. behauptet wird, der Autornobilismus gefährde den öffentlichen Verkehr, die Dimensionen der Wagen stünden; in keinem Verhältnis zu der streckenweise engen Strasse. und der Autoverkehr sei für die Gemeinde und für viele Bürger, sowie indirekt auch für den Staat ein indirekter Schaden. Eine im Januar in Thun statt.gefinido.no Konferenz zwischen Geineindevertretern un'd' dem' Verwaltiingsrat der Beafenberebahn kam in dieser Sache zu keinem Ziele, indem die, Vertreter der Verwaltung der Beätenbergbahn auf der Weiterführung des Autodienstes in bisherigem Umfange beharrten. Vor kurzem kam die Sache nun vor die Gemeindeversammlung, und diese beschlo-ss leider moTi-r}initH.« «ni hoim TtAcnArnncrarai i\in Anf- hebuug des Autoverkehrs zu verlangen und. zu erwirken, dass die bis 1020 gültige Konzession der Beatonbergbahn entzogen werden. GlücklioherWeiS'o ist damit das letzte Wort noch nicht gesprochen, uud es ist bestimmt zu erwarten.."das* die Behörden doch noch 1 so einsichtig sein und einem solchen für dio Prosperität des Verkehrswesens reaktionär, gesinnten Gesuchs keino Folge geben worden. Erfreulich ist es, dass dio Verwaltung der Beatenbcrjjhahn, die mit diesem Autodienst gute Erfahrungen gemacht hat. mutig für•• denselben eintritt, und e.* ist recht wohl zu hoffen. das.s dio rückschrittlichen Forderungen seitens einiger durch Autofeinde aufgehetzter Bürger, die päpstlicher sind als der Papst, zunichte gemacht werden. —ey. Zur kommenden . Benzinzolldebatte. Die bereinigten Anträge der nationalrätlichen Kommission. Art. 1. Der Bundesrat kann, -nach Anhörung der Kantonsregierungcn, bestimmte, für den allgemeinen Durchgangsverkehr von Motorfahrzeugen notwendige Strassen in Tollem oder beschränktein Umfange offen erklären. Art. 2. Benzin und Benzol zu motorischen Zwecken unterliegen neben einem Grundzoll von Fr 10.— per 100 kg brutto einem Zuschlags/oll von Fr. 10 per 100 kjj brutto. Der Bundesrat ist befugt, andere Brennstoffe zu motorischen Zwecken, sowie Stoffe zu deren Erzeugung mit Zuschlagszöllon «zu belegen, deren Höhe der fiskalischen Belastung von Benzin und Benzol entsprechen soll. Der Ertrag ist gemäss Altsatz 1 zu verwenden. Für die Verbesserung und den Unterhalt der dem Auloniobilverkehr.dienendou öffentlichem Strossen wird den Kantonen die Hälfte des Jahreserträges aus dem Zuschlagszoll als Subvention ausgerichtet. Art. S. Die Subvention wird auf die- Kantone verteilt zu einem Drittel nach der Länge der ^fiir tien allgemeinen Durchgangsverkehr notwendigen S.trassen, zu zwei Dritteln nach dem Verhältnis der jeweils in den letzten drei Jahren gemachten Gesamtaufwendungen für das dem Aütombbilverkehr dienende -Strassennetz zu den entsprechenden Ausgaben sämtlicher .Kantone. . . . (Eine Minorität, bestehend aus den ..Herren Aiiolter, Frank,- Holenstein, Piister.-Frauenfeld wünscht nach dem Wort Strassennetz folgenden Satz einzuschliessen: « .. Gemeindeleistungen inbegriffen. » EiDc zweite Minorität (Naine)' wünscht die volle Zustimmung ziim Ständerat, d. h. dio Ausgaben als einzige Basis für die Verteilung anzunehmen.) Wie man weiss, ist Alinea 2 dieses gleichen Artikels (doppelt gezählte Ausgaben) sowohl vom Ständerat, als auch vom Nationalrät übereinstimmend gestrichen worden. Die Minorität (Frank) wünscht indessen, dass hinzugefügt werden: •• , ; « Ausgaben für dio Herstellung moderner, staubfreier Fahrbahnen kommen hierbei in 'doppeltem Betrage zur Anrechnung. » - Dio auf Motorfahrzeugen' erhobenen Spezial- Steuern werden von den GesamtaufWendungen in Abzug gebracht.! ,. ..,, ' ., r •• - - (Der nächste Absatz, welcher -beim Sfänderat eine Ausscheidung von fünf Prozent zur Verfügung des Bundesrates zwecks* Ausjjleichszuschläge an die Bergkantone* vorsieht, .wurde gestrichen. Nur Nationalrat Naine stimmte dem Kommissionsentwurf des Ständerates zu. Er wünscht überdies, dass anstelle der fünf Prozent eventuell zehn Prozent gestellt würden.) Art. 4. Dio Subventionen sind in, erster Linie für die richtige Instandstellung und den richtigen Unterhalt der dem allgemeinen Durchgangsverkehr diependen, dann zu denselben Zwecken für die'von den Postautomobilen und von Automobilen konzessionierter Privatunternobmungen befahrenen Strassen zu verwenden. ; Kantonalo Durchgangägelnihren sind nicht zulässig. Die Missachtung dieser Vorschriften hat den Ausschluss von der Subvention zur Folge. Art. 4 bis. Der Subventionsauteil des einzelnen Kantons für dio Jahre 1925. 1926 und 1927 wird auf Grand des Verhältnisses seiner Gesamtaufwendungen für sein Strassennetz in den Jahren 1920. bis 1927 zu den entsprechenden Ausgaben sämtlicher Kantone festgesetzt. Nationalrat Naiue schlug auch hier Zustimmung zum Ständerat vor, d. h. als Basis'des Subventionsteiles des einzelnen Kantones, für drei Jahre [1925—1927] seine Gesamtaufwendung in den Jahren 1920—1927 zu .nehmen.) (Der .nachfolgende Absatz sieht im Ständcratsentwurf die Einberechntmg der Oemeindeausgaben für die kantonalen Strassen in den Totalausgaben vor. Die Nationalratskommission hat diesen Satz gestrichen. Eine Minorität, bestehend aus. den Herren Afftilter, Frank, Holenstein, Pfüster-Frauenfeld wünscht RetaWierung desselben.) Art. 5. Der Bundesrat wird mit dem Vollzüge dieses Beschlusses beauftragt. Er stellt im-einzelnen die Vorschriften auf über die Ausrichtung, der Bmidosbeiträgo an die Kantone, die die gestellten Bedingungen erfüllen. Die Bestimmung von Art. 3, Abs. 2. -findet bei dieser Verteilung Anwendung, wobei auch dio Dur

N« 2t — 1028 AüTÖMOBtL-REVTJE EU NACHRICHT!)! Zu dem Autovorfall in Altendorff über den wiT an aadorcr Stelle dieses Blattes boricJiton, wird uns von unserem S.-Korrespondenten ergänzend noch geschrieben: «Der Vorfall ereignet« eich am 6 März, abends geson 8 ühr. Der Zürcher AntoinobÜist, Herr Kunstmaler Schilling, blendete rechtzeitig ab und fuhr in langsamem Tompo wedtor. Plöta'icb schwenkten dio beiden Vclofahror, dio in der Mitte dor StrasBe fuhren, auf die linke Strasstjuaeitu hinüber direkt auf das Auto zu. eo dasa letzteres anhalten mussie. Nachdem der Automobilist die beiden Volofahror darauf aufmerksam gemach* batte. wie gefährlich ihr Fahren ohne Lichl sei, erklärten diesfe kurzerhand, dass sie kein Lieh' zu-führen brauchen und wurden raech aeressiv, ln> dein eis zuerst Frau Schilling tätlich angriffen und schlleeslitb auch Herrn Schilling, mit Faustschläsen und Messerstichen tntssbandolten. Nur durch daa Herannahen eines Lastautos wurden sie von woitern Tätlidhkoilun abgehalten und suchton das Weite Herr und Frau Schilling wurden vom Kroisar^i Dr. Ebnöter in Lachen in erste Pflege Konomnien Herr Schilling wies nicht weniger als fünf zum Glück nicht lebensgefährliche Stich wunden "auf, -während Frau Schilling mehrere Schtezvroaden im Gesicht erhalten hatte. Dank den Anstrengungen der Schwyzer Polize; war ea erfreulicherweise möglich, dio beiden Täter, die auch von andern Schlägereien her bekannt sein eollen, zu eruieren und ist nun gegen dieselben sofort Sträfantklagu wegen schwerer Körperverletzung, Sachbeschädigung und Bedrohung eingereicht worden, wobei gleichzeitig beantragt wurde, die beiden üebeltäter bis zur vollständigen Abklärung der Tat in Haft zu setzen. .. E* ist zu erwarten, dass die 6obwyzeri80hen Gerichtsbehörden sieh dieses Falles mit aller Sorgfalt und Energie annehmen unddie beiden angriffalustigen Burschen (es handelt sich um jüngere Elemente) mit empfindlichen Freiheitsstrafen für ihre unglaublich rohe tat bestrafen. Eine vorbeugende Strafe ist .hier unbedingt am Platze, damit den beiden Helden die Lust für weitere solche Tätlichkeiten vergeht and die dsn Kanton Sehwyz befahrenden Automobilisten inskünftig von solchen üeberfällen verschont bleiben. Es scheint, dase die letzt jährige Kampagne, die in einer gewissen Schwyaer-Presse geführt worden ist und w«khe dio Automobilisten als unliebsame Strasseabonützer hinstellen wollte, denen gegenüber alles erlaubt sei. .ziemlich unerfreuliche Früchte getragen hat. In jungen Köpfen finden solche, auch verdeckte. Ermutigungen oft einen allzu raschen Widerhall. Nicht dass ..wir diesen Altendorfer Vorfall verallgemeinern wollten, aber eine gewisse Vorsicht in dieser Beziehung dürfte sicherlich nicht von Schaden sein. Es ist auch anzunehmen, dass sich dio Sektion Schwya des A. C. S dieses Vorfalles besonder« abnehmen und die gerichtliche Aburteilung mit. besondsrm Intoresee verfolgen wird. gewährleistet. Da^k seiner Vorzüge bietet Kris'a'l- Sp egelglas dem Fahrer und den Insassen höchste Sicherheit und genussieiche Fahit -0- Ein Verfechter des Automobilismus im Nationalrat. Naeb drei Jahren Untorbruab ist.Herr NationaJratFrädiric de Rabours wieder in -den Nationalrat eingetreten, um dort seine unerschrockene Tätigkeit fortzusetzen, die er im Jahre 1017 begann und wahrend acht Jaho-en ausübte Herr de Jtabours hat sich in diesen Jahren nicht nur um das Automobil verdient gemacht. Seine Wkfeainkeit erstreckte sich im Gegenteil auf alle Domänen der Gsetzzebhng. In der nationalrätlichen Kommission zur Beratung dos eidgenössischen Automobilsesetzes. wie auch in der Plenarsitzung des N'ationalrates focht Horr de Rabours mit Zähigkeit Schritt'um Schritt um automobilistischen Boden. Leider trab erst die .Volkßaikstitnnrang seiner Auffassung Recht. Der GenfeT Deputierte wasrte dann hei Aulass der letzten Debatten noch den Versuch, die Abstimmung so lange zu vertagen. Ms die Organe des A I.A.C.R. und des Völkerbundes eine einheitliche und internatio^ nale Verkehrsregelung vorbereitet hätten — allerdings ohne Erfolg. Dean nur auf dem Woge internationaler Anpassung kann mau dam Verkehr und vor allem auch dem Tourismus freion Weg bahnen, Gronzformalitäten und bureaukralische Einrichtungen beseitigen. Herr Nationalat de Rabours benutzte •während seiner parlamentarischen Tätigkeit jedo Gelegenheit, am in dieser Richtung den Autotouris- Hius zu fördern. Als der Bundesrat heechloss. den Benzinzoil zu verdoppeln, gah Herr de Rabours der Erregung in Kreisen der Räte doircJi seine Motion Ausdruck, .indem er die Herabsetzung des Zusatzzolles von Fr. 10 auf Fr 5 verlangte. Diese Motion wurde vom Nationalrat anffenommen. der Ständerat aber verwarf sie und forderte die Vevteilung des berühmten Benzinzollviortels an die Kantone und fand mit seiner Anregung nachher aueb beim Nationalität Anklang. Vier Jahre sind seither verflossen. Herr de Rabours stellt nun seine wertvollo Mitarbeit wiederum in den Dienst dieser Projekte. fit. Einen Fussweg Ober die Axenstrasse, von der Holzwand bis zur Morschacherstrasse, will der Kurverein Brunnen erstellen. Diese neue Promenade wird nicht nur weit herum einer der beliebtesten Spaziergänge bilden, sondern die Axenstrasse zu gunsten der Verkehrsicherheit von den vielen Bummlern befreien. Die Zelten haben die früher in der ganzen Welt als Promenade berühmte Strasse infolge der riesigen Entwicklung ! des Automöbilverkehrs mehr und mehr in eine wichtige Durchgangsstrasse verwandelt. Die sich dadurch für die Kurgäste ergebenen unerquicklichen Zustände haben den Kurverein Brunnen zu einem Entschlüsse veranlasst, der beiden Teilen gerecht wird. v. Es wird tapfer weiter kontrolliert! Im November sind auf der Strecke Stockern-Kräzern bei St. Gallen mehr als 150 Automobilisten «hängen» geblieben. So schreibt uns eiu Leser, der auch in der Falle hängen blieb. St Gallen hat mit diesen Kontrollen« sicherlich ein sehr einträgliches Geschäft gemacht. Aber—, denkt der Automobilist, was will eigentlich die St. Galler Polizei? Warum wird die betreffende Strecke als dnnerört» behandelt? Es stehen doch an dieser Strasso hur zwei bis drei Häuser? Eine Kontrolle auf Ortstempo wird auf dieser Strecke auch von jedem anständigen Fahrer als Verkehrsbehinderung - empfunden. Darum fragen« wir nochmals: Sollen diese Kontrollen der Sicherheit des Verkehrs dienen oder der Bereicherung des amtlichen Geldsäckels? = Der Völkerbund för die Einheit in der Strassensignallsierung. Das Sekretariat des Völkerbundes hat an alle Staaten des Bundes den von dqm StrasseHverkehrekömitee im November 1927 ausgear Leiteten Rapport über das Strassensignalwesen zugesandt i In diesem Rapport wird die dringende Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der Strasscn signale festgestellt und im Hinweis auf die stän dige Zunahme des Automobilverkehrs der Weg zur Verkehrssicherheit gewiesen. Dio vorgeschlagenen Signale umfassen sämtliche Zeichen von der Kurventafel bis zu den Parkierungs- uftd.Sens-Uftitiue- Tafelu: ein besonderes Kapitel behandelt dio Signal gebung zwischen Verkehrspolizei und Stra&senber nützer. Am Ende de6 Rapportes werden dio verschiedenen Staaten gebeten, die vorgeschlagenen Signale den kompetenten Behörden zu unterbreiten und für baldige Einführung derselben besorgt sein zu wollen 3$. A. C.S. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Die ordentlicho Generalversammlung der Sektion SU Gailen-Appenzell des A. C. S. findet Samstag den 24. März, abends 6.30 ühr, im Hotel « Hecht» in St. Gallen statt An dio Versammlung schliesst sioh ein gemeinsames Nachtessen mit nachfolaemUm ne mütlichen Teil an. Für Musik und Unterhaltung ist gesorgt. Koch einmal soll die Jahreshauptversammlung in dem alten, trauten Hechtsaale abgehalten werden, der binnen weniger Mönatß der Erinnerung angehören wird- Die Komrnission ladet zn zahlreichem Besuche ein und ersucht um recht-' zeitige Einsendung des Annieldetalons. damit die Platzfrage richtig gelöst und die Hotelklicho riö tige Informationen erhalten kann. B. Die AUTOMOBILSEKTION WALD STÄTTE DES T.C.S. hält Sonntag den 18. März 1928 im Hotel Monopol in Luzern ihre diesjährige Generalversammlung ab mit folgenden Traktanden: 1. Protokoll der letzten Generalversammlung; 2. Wahl der Stimmenzähler; 8. Abnahme -der Jahresrechnung; 4. Besohlussfassung über den Jahresbeitrag; 5. Wahl des Vorstandes; ti. Wahl der Rochnungsrevisoren J 7. Nachrichtenblatt; •'"•.-,.... •"-• i f-, 8. Antrag Bühlmann: Der Vorstand sei- eingeladen, wenn Interesse von Seite der Antomobilisten bestehe, die Frago . zu studieren, ob und wie es möglich wäre, zu erreichen dass Verkehrsbewil'igung unter der nämlichen noch ein Reservefahrzeug in Verkehr gebracht werden könno. 0. Antrag Gamper: Gründung einer Ortsgruppt Luzern des T.G.S.. 10. Varia. Im Anschlus« .-rn dio Generalversammlung wird H Direktor Waetjen einen Vortrag halten über dio schweizerische Strassenverkehrsliga, • sowie wenn die Zeit noch reicht, einen Lichtbildervortrag über die Schmierung des Automobilmotors. Um die reichbesetzto Traktandenlisto in der vorgesehenen Zeit abwickeln zu können, wird dir Versammlung um 2 Ohr punkt eröffnet. Ausweis . Mitgliedkartc. Wegen besonderen Umständen miiRsto dip Generalversammlung vom Hotel RiJssli ine Hotel Mono-' pol verlegt werden. " Der Vorstand. Dem Jahresfest der Sektion Zürich des T. C.S das am letzten^ Sametag in der Tonhalle in ZüricL stattfand, war ein "glänzender Erfol:; beschießen Ueiber tausend Besucher drängten sich ia den .-verschiedenen Räumlichkeiten, wo man den Klange;) von fünf verschiedenen Orchestern lauschen und dazu der Göttin Torpslchoro huldigen konnte. Eine Bauern-Chilbi brachte reiche* und uenxütliche Abwechshin!' in don lebhaften Botrieb. Ein Marionetten-Theater, ein Schiessstand. Karussel und dergleichen meh: sorgten für weitere Unterhaltung. Auch wurde ein Theaterstück aufgeführt Um Miternacht gab es eine Polonaise, dann erfreute ein Quartett die zahlreichen Anwesenden. Kurz: der Ball nahm seine unbestreitbaren und unbastritte,u?a Rechte bis in die frühen Morcenstundea In Anspruch. Im Verlauf des gJänsenden Anlassos besrüeste Herr Febr. dt*r rührice ^'rftRidmit der Sektion Zürich des T. G. S. dio Vormmmhinff. und Herr Dr Henneberg, der Präsident des T-CS.. antwortete ihm im Namen des Zentralkomitees: er überbrachte der Zürcher Sektion di« herzlichsten Grüese des T.C S und beglückwünschte sie zu dem , eläazenden Erfolg, besonders auch den tüchtiee» und uflternehmnnfcstächWgen Präsidenten. Herrn Kehr Von auswärts waren an diesem prächtig verlaufenen'Jahresfest u. a. anwesend? Herr BaumKartner. der Präsident der Sektion Bern des T G. S.. Herr Dr Zeiger. Präsident der Sektion Waldstätte, die Vertreter der Sektionen Seeland und Schaffhaitsen. sovrie-dei Delegierte der Sektion Zürich des A. C. S. , Am Sonntaf fand der Katerbummel Ins