Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1929_Zeitung_Nr.026

E_1929_Zeitung_Nr.026

18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — 26 Wir freuen uns sehr, Ihnen zu sagen, daß wir mit der Vertretung der GRAHAM-PAIGE betraut worden sind. Die GRAHAM-PAIGE 6-und 8-Zylinder mit den allerneuesten Verfeinerungen und Vervollkommnungen, mit dem zeitbewährten Viergang-Getriebe sind jetzt in unsern Ausstellungsräumen zur Schau gestellt. Wir werden uns anstrengen, uns Ihrer Wünsche mit der größten, dem GRAHAM-PAIGE würdigen Dienstbeflissenheit anzunehmen. Unsere Voraussetzung ist begründet, daß Ihr Feingefühl die Schönheit, die zeitgemäße Linie, die tadellose Bauart, das ungewöhnliche Leistungsvermögen und den Wirklichkeitswert dieser Wagen wohl zu schätzen weiß. Wir laden Sie freundlichst ein, die GRAHAM- PAIGE zu besichtigen und sich diese vorführen zu lassen. Wir sind für Sie dal Auf 5 Chassis-Typen gebaut, bietet GRAHAM-PAIGE zu einer breiten Preis-Skala vielfältige Carosseriemodelle, wie Roadsters, Cabriolets, Coupea und Sport-Phaetons. Unsere Verkaufs-Organisation: Kt. Aargau Kt. Appenzell Kt. Basel (Basel-Stadt u. Basel-Land) Kt. Bern Kt. Fribourg Kt.Genf Kt. Giarus Kt. Luzern Automobiles Palge A.-G. Generalvertretg., Badenerstrasse 313, ZÜRICH A. Frei, Automobiles, HERISAU Camille Zerr, Automobiles, Schützenmattstrasse 12, BASEL Herren Gebr. Marti, Automobiles, Eigerplatz2, BERN Garage de Georgette S. A., Avenue Beile-Fontaine 2, LAUSANNE Garage de Georgette S. A., Avenue Beile-Fontaine 2, LAUSANNE Automobiles Paige A.-G. Generalvertretg., Badenerstrasse 313, ZÜRICH Herrn Franz Koch, Automobiles, Hofstrasse 1a, LUZERN Kt. Neuenburg A. Galla, Automobiles, Garage du Parc EPAGNIER-Neuchätel Kt. Schaffhausen Automobiles Paige A.-G. Generalvertretg., Badenerstrasse 313, ZÜRICH Kt. Schwyz Kt. Solothurn Kt. St. Gallen Kt.Tessin Kt.Thurgau Kt. Unterwaiden Herrn Franz Koch, Auto« mobiles, Hofstrasse 1a, LUZERN Herren Max Moser & Cie., ÖLTEN E. Baumann, Automobiles WATTWIL frei Herrn E. Ruckstuhl, Automobiles, AADORF Herrn Franz Koch, Automobiles, Hofstrasse 1a, LUZERN Kt. Url Kt. Waadt Kt. Wallis Kt. Zug Kt. Zürich Herrn Franz Koch, Auto« mobiles, Hofstrasse 1a, LUZERN Garage de Georgette S. A., Avenue Beile-Fontaine 2, LAUSANNE Garage de Georgette S. A., Avenue Beile-Fontaine 2, LAUSANNE Automobiles Paige A.-Q. Generalvertretg., Badenerstrasse 313, ZÜRICH Automobiles Palge A.-G. Generalvertretg., Badenerstrasse 313, ZÜRICH Seegemeinden am Herrn J. Faul, See-Garage Zürichsee HORGEN Platzvertretung Winterthur Hrn. H. Roos, Automobiles, Paulstr. 12, WINTERTHUR AUTOMOBILES PAIGE • AKTIEN - GESELLSCHAFT • ZÜRICH GENERAL-VERTRETUNG FÜR DLE SCHWEIZ: BADENERSTRASSE 313 - TELEPHON SELNAU 54.65 .Verlas, Administration, Druck und CücheiMj flALLWAQ A.-G, Hallerscha Buchdruckerei und Wagnerscüe ferlagsanstftlt. ßera.

N° 26 III. Blatt BERN, 21. März 1929 III. Blatt BERN, 21. März 1929 Wiener internation. Automobilund Motorrad-Ausstellung. Von Dr. Hans Reif, Wien. Die internationale Automobil- und Motorradausstellung, die auch im laufenden Jahre im Rahmen der Wiener Frühjahrsmesse stattfand, ist ein aussei-ordentlicher Erfolg geworden. Die Anmeldungen waren überaus zahlreich, neben den österreichischen Fabriken viele deutsche, tschechoslowakische und auch italienische Aussteller. Besonders traten Mercedes, Steyr, Graf und Stift, Praga, Tatra und Skoda etc., unter den Motorrädern B. M. W., D. K. W., Ardie u. a. hervor. Die Ausstellung bot in technischer und sportlicher Hinsicht Erstklassiges und übertraf an Qualität und Quantität der ausgestellten Typen alle früheren Wiener Austellungen. Zahlreich waren auch die Stände mit Automobil- und Motorradzubehör und Bestandteilen. Besonders Pneus waren gut vertreten, ebenso verschiedene für die Automobilindustrie wichtige Maschinen. Der Besuch war über alles Erwarten günstig. Aus den österreichischen Bundesländern zeigten sich sehr viele Interessenten. Auch aus dem Ausland waren viele Fremde erschienen, besonders die Zahl der Messebesucher aus Südamerika, Griechenland, Portugal und Belgien hat sehr, in einzelnen Fällen bis 100 % zugenommen. Die Messebesucher aus den Vereinigten Staaten sind ebenfalls etwas zahlreicher als bei der letzten Messe, die andern Staaten sind in ungefähr gleichem Masse vertreten. Die grösste Anzahl der Messebesucher stammt wie alljährlich aus Deutschland. Der Geschäftsgang war — wie bereits eingangs erwähnt — ein ganz ausserordentlich günstiger. Die Saison hat heuer durch den langen Winter verspätet begonnen. Die Benützung der Automobile war lange Zeit durch die Schneeverwehungen unmöglich. Infolgedessen konnten bisher sehr wenig Käufe getätigt werden und auf der Messe wurde nachgeholt, was man bisher versäumt hat. Die Aufträge während der Messe waren daher durchwegs viel bedeutender als in den vergangenen Jahren. Wie immer handelt es sich durchwegs um Einzelkäufe, auch bei Verkäufen an Händler dringt man nicht auf grosse Abschlüsse. Die Anfragen und Abschlüsse waren aus der Provinz sehr zahlreich. Aus Nach dem Weltrekord . . . Major Segrave, der mit 372 Stundenkilometer den neuen Weltrekord hält, vor dem Start zur Rekordfahrt in Daytona. Hinter ihm seine IVau. dem Auslande zeigten sich insbesondere Anfragen für Polen, Ungarn, SHS und Rumänien. Die Modelle boten ein interessantes Bild der Entwicklung der Automobilindustrie. Ein reger Wettbewerb nach Vervollkommnung ist in allen Zweigen des Automobilwesens erkennbar. Bei den Personenautomobilen zeigt sich ein deutlicher Zug, selbst bei kleinen Wagen zum Sechszylindermotor überzugehen. Auch der Achtzylindermotor ist, wie die Messe wieder gezeigt hat, keine Seltenheit mehr. Recht lebhaft hat sich auch das- Geschäft in Automobilzubehör gestaltet. Besonders Scheinwerfer für Motorräder waren gesucht. Grössere Abschlüsse kamen auch in Aluminiumblech für Karosseriebau, und zwar nach der Tschechoslowakei, SHS und Polen' zustande. Auch das Geschäft in Pneus war zufriedenstellend. In allen Zubehörartikeln hat sich der Absatz entsprechend' der Ausdehnung des Automobilismus gehoben. Ausbau der französischen Staatsstrassen. In der französischen Kammer wurde ein Gesetz eingebracht, wonach das Netz der französischen Staatsstrassen um das doppelte, von 40,000 auf 90,000 Kilometer, erhöht werden soll. Die neue Benzinsteuer soll restlos für den Bau dieser Strassen verwendet werden, ausserdem sollen durch Mehreinnahmen an Automobilsteuern die Kosten für den Ausbau aufgebracht werden. • 40,000 Autofahrerinnen in England. Die englische Automobil-Association zählt zurzeit nicht weniger als 40,000 lizenzierte Autolenkerinnen zu ihren Mitgliedern, ein Beweis für die Beliebtheit dieses Sportzweiges in England. Man kann hierzu ruhig noch dieselbe Zahl jener Frauen rechnen, die den Wagen des Mannes, Vaters oder Bruders zeitweilig führen, und wird es verstehen, dass die fährende Frau mit dem Mann als Passagier eine alltägliche Erscheinung auf englischen" Strassen ist: Eine grosse englische Versicherungsgesellschaft rühmt den Frauen als Lenkerinnen im Gegensatz zur amerikanischen Beurteilung einen kühlen Kopf, Umsicht, Ruhe und Scharfblick nach, Tugenden, die für eine gute Fahrerin Notwendigkeit sind. 10,000 Kilometer im Auto durch Europa. Wie die «B. Z. am Mittag» meldet, beabsichtigt der Automobil-Club von Deutschland im Jahre 1930 eine grossangelegte Tourenprüfungsfahrt durch das östliche Europa zu veranstalten. Der Ausschreibungsentwurf ist fertiggestellt und- wurde den Automobil- Clubs der benachbarten Länder zugeschickt, deren Mitarbeit für das Gelingen des grössten aller bisherigen Landstrassenwettbewerbe erforderlich ist. Die Prüfungsfahrt ist vorgesehen für serienmässig hergestellte Tourenwagen. Sie beginnt in Köln, geht über München nach Belgrad und weiter nach Konstantinopel. Dort wird ein Ruhetag eingeschaltet. Von • Konstantinopel geht die Fahrt über Bukarest-Budapest nach Wien. Von Wien über Warschau nach Königsberg und Reval. (Ruhetag.) Von Reval nach der nördlichen Stadt Haparanda in Schweden und weiter südwärts nach Stockholm-Kopenhagen und dem Ziel Berlin. Die Innehaltung einer bestimmten Strecke zwischen den einzelnen Etappenorten ist nicht vorgeschrieben. Als Durchschnitt von Etappe zu Etappe wird ein© Geschwindigkeit von 25 km pro Stunde vorgeschlagen, was mit Rücksicht auf die grossen Entfernungen und die notwendigen Ruhezeiten durchaus angemessen erscheint. Die zum Teil sehr mangelhafte Strassenbeschaffenheit auf dem Balkan wird die Erfüllung der Aufgabe zu einer" recht schwierigen gestalten. Die Fahrzeuge müssen während der ganzen Dauer der Prüfung von mindestens zwei Personen besetzt sein, die sich in der Führung ablösen dürfen. Als Bewerber sind zugelassen Einzelfahrer und Marken-Teams. Das Nenngeld soll betragen: bis zum 31. März 1930 200 Mark pro Wagen, bis zum 1. Mai 1930 400 Mark pro Wagen. Zugelassen werden nur serierunässig hergestellte Tourenwagen und' die Karosserien müssen dem Anhang C des internationalen Reglements entsprechen. DE L'AUTOMOBILE Gen4ve. 15-24 mars 1929 Si vous desirez une voiture moderne ayant toutes les qualites d'une automobile de grand luxe ETEZ VOTRE sup une 4 ou 6 Gylindres Motcur souple et puissant, carrosserie tout acier, large et confortable, stabilitd remarquable ä toutes les allures, ireinage e'nergique par servo-frein. — Tenue de route exceptionnelle Societe Anonyme pour la vente en Suisse des Automobiles ANDRE CITROEN GENEVE 6, Rue du Mont-Blanc ZÜRICH 25, Utoquai, 25