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E_1929_Zeitung_Nr.063

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16 AUTOMOB1L-KHVUB

16 AUTOMOB1L-KHVUB 1929 — N° 6» Europa-Reisen im eigenen Fahrzeug zu den kulturellen Schätzen ausländischer Hauptstädte, zu den grossartigsten Natürszenerien fremder Länder zählen zu den erinnerungsreichsten und denkwürdigsten Ereignissen im Leben des Motorfahrers. Solche Auslandsreisen aber müssen gut vorbereitet und durchberaten sein. Heute sind Sie in der Lage, die herrlichsten Reisepläne zu schmieden mit O.R.Wagners E urop a~Tourin g dem unter dem Patronate der Älliance Internationale de Tourisme und vom T. C. S. beantragten führenden Standardwerk europäischer Reise-Literatur mit 30 sorgfältig durchgeai»- beiteten Karten im C uropa-Touring ist als erstes derartiges Werk im Jähre 1928 in die Hände *—' von vielen tausend Automobilisten gelangt; Millionen von Kilometern in aller Herren Länder unseres Kontinents wurden nach diesem unübertreffbaren Reisehandbuch zurückgelegt; Hunderte von interessanten Anerkennungsschreiben gingen uns zu, sie wiederholen in vielfachen Varianten was uns Herr J. Andre-Beihl in Montreux vor einiger Zeit schrieb: „Während den letzten Monaten habe ich grosse Reisen mit Ihrem Europa • Touring unternommen. So bereiste ich ganz Italien, die Dolomiten bis nach Sizilien. Ausserdem habe ich zahlreiche Gegenden Frankreichs, Belgiens und Deutschlands befahren. Bei allen diesen Streifzügen habe ich mich ausschliesslich an die Karten und Texte des „Europa Touring" gehalten. Dieser hervorragende Führer hat mir auf allen meinen Reisen die besten Dienste geleistet. Das Kartenwerk ist nicht nur sehr übersichtlich, sondern auch peinlich genau. Die Beschreibungen erteilen über alles Auskunft, was man von jedem Gebiet zu wissen wünscht. Dem Werke habe ich es zur Hauptsache zu verdanken, dass mir die verschiedenen Reisen hoben Genuss verschafften. Ich hatte Gelegenheit, Ihren vorzüglichen Führer zahlreichen Automobilisten zu empfehlen und werde es auch in Zukunft nicht an Empfehlungen fehlen lassen." Massstab 1:1,500,000 von allen, dem Äütomobilverkehr erschlossenen Ländern Europas , 40 Sonderkarten der wichtigsten Touristengebiete, 72Stadtplänen und Länderbeschreibungen. Der Royal Automobilklub Belgiens schreibt „C'est une iires belle publication pour la-\ quelle noua voüa adres- Bons nos felicitationa bien sincerea." Das Kartenwerk In 30 sorgfältig durchgearbeiteten Karten ist das europäische Strassennetz in denkbar bester Weise dargestellt, alles für die Orientierung Notwendige tritt im Kartenbild scharf hervor. Ausser den Hauptkarten sind die touristischen Gebiete Europas, wie Alpen, Vogesen, Schwarzwald, Rheinlande, Pyrenäen etc. in zahlreichen Sonderkarten, Massstab 1:500,000 dargestellt. Wer eine touristische Gegend kennen lernen will, gewinnt an Hand dieser Sonderkarten ein vollkommenes Bild. Die Stadtpläne europaischer Hauptorte wurden mit gleicher Gewissenhaftigkeit, ausgearbeitet. Vom nordischen Oslo Hinunter bis zum sonnigen Neapel enthält „Euröpä-Töuring" 72 Stadtpläne, für die eine ganz besondere Orientierungsmethode ersonnen wurde. .Grösste XJebersicht mittels vierfarbiger Ausführung geben dem Fahrer die Sicherheit, dass er in jeder ausländischen Grossstadt anhand dieser Pläne Ein-, Aus- u. Durchfahrt findet und zu den gewählten HptelsToder- Sehenswürdigkeiten gelangt. Alles in allem ein Meisterwerk der Autotouristik! Die vierte durchgearbeitete und wiederum erweiterte Auflage ist soeben erschienen. Bestellen Sie jetzt, damit Sie Auslandsreisen genügend vorbereiten können. Die Länderbeschreibung von Europa-Tourmg ist ein kleines Meisterwerk. Sie vermittelt in möglichst knappen Zügen und doch eindringlich alles, was der Fahrer von der Entwicklung, Kultur, Vergangenheit und Gegenwart des besuchten Landes wissen muss. Es sind vor allem jene Gebiete hervorgehoben und besonders bearbeitet worden, die des automobilistischen Besuches in erster Linie wert sind. Es fehlt in der Länderbeschreibung auch nicht das automobilistisch Nächstliegende über Passvorschriften, Triptyk, Gebühren, Verkehrsvorschriften, Hotels, Garagen, Reisezeiten, Strassen und Land und Leute im allgemeinen. Dazu besitzt jedes Land ein alphabetisches Ortsregister. PREIS VON EUROPA TOURING in elegantem Rotleinenband nur Fr. 12,— Abonnenten erhalten 20 */ 0 Rabatt. Verlag, Administration, Druck und ClicWrie: HALL WAG A.-Q. Hallereche Buchdruckerei .und JVagnewch« £erla«saa«tall, Beta,

Bern, Dienstag 23. Juli 1929 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 63 Im heutigen „Autler-Feierabend": Seite Rauchen eine Illusion 18 Seite der Frau. Juuggosellinncn mit eigenem Wagen 19 Feine Küche — keine Modesache 19 Die Mode dos Sommers 19 Bunto Chronik 20 Humor 21 Tourismus 22 Sprechsaal 23 Alfred und ich verkaufen zusammen einen Wagen. Von Guarnerius. Es war nicht von ungefähr, dass wir verkaufen wollten. Wir hatten dem Wagen viele schöne Stunden zu verdanken. Und auch viele Kümmernisse und Sorgen. Zudem war der Wagen sieben Jahre alt. Eines Morgens sprach Alfred: «Ich habe inseriert. » « Gut,» sagte ich, « ich dachte immer, dass du mal heiraten willst. Was hast du gesucht ? Brünett oder blond ? Mindestens fünfzigtausend Mille ? » « Schafskopf, das Auto ! » « Welches Auto ? » »Nun, unsern Wagen, Marke Z-wergbein brothers, 3 PS, Modell 1922. » € Wie,» sagte ich, « du inserierst meinen Wagen ? Ohne mich zu fragen, ohne meine Meinung einzuholen ? » « Der Wagen gehört uns beiden. Uebrigens, wenn du so willst, du hast mich damals auch nicht gefragt, als wir ihn kauften. » c Alfred,» sprach ich mit Würde, « du solltest Ferien nehmen. Ich werde dann die Sache drehen.», «Gut, ich nehme Ferien, du drehst die Sache. Das Inserat soll bis morgen früh bezahlt sein. » Es kam so. Alfred fuhr in die Ferien. Ich empfing den ersten Käufer. Es war ein grosser, dicker Mann. Dem Aussehen nach konnte er Bankdirektor oder Staatsbeamter sein. « Ist das der Wagen ? » fragte er. « Ja,» sagte ich. « Es ist ein sehr gut erhaltener [Wagen. Er wird zum halben Preise abgegeben. » c Was kostet er ? » « Viertausend Franken. » «Die Hälfte macht also zweitausend. Das ist leuer.» Der Fall Cranmore Fortsetzung aus dem Hauptblatt. '«Ich will die Wahrheit sagen,» jammerte Issy Soker. «Ich bin immer ein ehrlicher Mensch gewesen, und nur, weil meine Schwester verlangte, ich soll für sie hingehen und nachfragen...» «Haben Sie Flagg heut morgen getroffen?» «Ja, er war dort. Ich sollt ihm ein Auto besorgen. Er sagte, dass er einen schnellen Wagen brauchte, um ihm nach Southampton eu bringen. Wenn's keinen zu mieten gab, sollt ich einen kaufen. Aber ich kriegte keinen, weil doch jetzt eine grosse Nachfrage nach' Autos ist, und erst vor einer Stunde fand ich doch noch einen ...» «Ist er fort damit?» •«Um halb zehn Uhr sollt er...» «Zum Teufel!» schrie Manderton, «das. ist «s jetzt gerade. Mr. Cranmore, Sie müssen uns Ihren Wagen zur Verfügung stellen! Wir müssen ihm nach! Wo fährt er in Southampton hin?» «Er wollte das Nachtboot nach Havre erwischen.» «Das geht um Mitternacht. — Hundert- Öreissig Kilometer! — Was ist es für ein Auto?» Ich erschrak. «Viertausend ist der definitive Vorkaufspreis. Neu war der Wagen achttausend. » « Ich hin Grossschweinesehläehter, » schrie nun der Mann, « Ich habe fünf erwachsene Töchter. » « Sie sind grob, » sagte ich. Aber das sagte ich schon zum neuen Käufer, der oben eintrat. * Wo ist denn das Auto ? » fragte das Männchen. « Hier steht es. » «Das kleine da ? Ach ich dachte, es wäre ein grosser Wagen, mindestens für fünf Personen. Viertausend Franken sind viel Geld. Es ist zu viel für diesen Wagen. » * Zuviel ? » sagte ich. «Sie werden nie mehr einen so billigen Wagen zu kaufen bekommen. Und wieviel Sie da ersparen ! Mein Gott ! Wenn Sie Platz haben für fünf, dann müssen Sie für fünf bezalüen. Da werden Ihre Freunde aus'dem Kontor mitfahren. Wieviel Benzin das braucht. Und wenn Sie Ausflüge machen, müssen Sie immer alles zahlen. Alles. Sie werden sagen : ,Jetzt habe ich einen schönen, neuen Wagen. Nun will ich cinwonig die Natur besehen und mich in Einsamkeit ergötzen.' Und dann werden alle Ihre Bekannten kommen und sagen : ,Emil oder Raoul oder Olaf —! Wie lange schon haben Sie uns versprochen, einen hübschen Ausflug mit uns zu machen !' und Sie werden sagen : ,Gern, ein andermal' und plötzlich sind Sie nicht mehr allein im Wagen, und Sie müssen mit fünf oder sechs Ihren Ausflug machen, wo Sie sich doch an der Natur ergötzen wollten ! Und im Restaurant werden die Leute sagen . Essen wir Hummer, ein wenig Kaviar zu diesem ausgezeichneten Rheinwein, den unser Gastgebor stiftet .» (Hier bemerkte ich, wie meinem Gegenüber der Angstschweiss über die Stirne sprang.) « Sie werden bezahlen, dann werden Sie Panne über Panne haben, weil der Wagen überladen ist.. ja, so wird es eein, wennn Sie einen grossen Wagen kaufen. * «Und dieser entzückende Wagen ! Zwei Sitze hat er. Aber wie weich sie sind. Wie Sie bequem sitzen darin. Mit diesem Wägelchen (ich erhob meine Stimme zu prophetischer Stärke) werden Sie eine entzückende junge Dame einladen. Ein sonniger Tag wird für Sie, durch ihre Gegenwart, zum Erlebnis. Sie werden mit ihr fahren, sie wird sich geborgen fühlen unter Ihrer Führung. Wie es so geht. Vielleicht hat sie noch Geld. » « Gut! » sagte der Mann, « ich nehme den Wagen. » .« Ich ging, nebenan in die Schenke und trank fünf Bier. Da kam Alfred. «Ich habe den Wagen verkauft!» schrie er schon von •weitem. « Für dreitausend; Ich habe ein entzückendes Mädchen kennengelernt. Wir haben uns verlobt. Sie kauft den Wagen. » Ich blieb starr, Welch Pech der arme Junge hat. «Nein,» sagte ich, «ich habe den Wagen verkauft für viertausend. Du hast dreitausend. Hier hast du zweitausend. Das macht fünftausend. Nun fahr zum Kuckuck. Heirate sie und dann kauft euch einen neuen Wagen mit dem Geld. » Meine Stimme klang wieder wie die eines Propheten. Dann trank ich noch ein Bier. «Ein roter Rennwagen, Zweisitzer ...» «Wer ist am Volant?» «Er wollt selber...» «Smith!» rief Manderton und öffnete die Ladentür. «Nehmen Sie den Mann mit auf die Station. Er ist verhaftet.» Mr. Soker fiel flehend auf die Knie, aber Manderton schob ihn beiseite und trat schnell ans Telephon, um seinen Leuten auf der Station Anweisungen zu geben. Dann warf er den Hörer hin und sprang in den Wagen. «Los, Mr. Cranmore! Ich hoffe, dass sie ihn in Southampton oder auf dem Boot wenigstens aufhalten. Sonst... Glauben Sie, dass wir ihn kriegen können?» Cranmore sass mit einem Gesicht am Volant, aus dem wilde Entschlossenheit sprach, «Er wird uns nicht entkommen, Inspektor!» sagte er. «Aber wir brauchen noch Benzin.» Vor der Stadt, wo die Hauptstrasse abzweigt, trafen sie einen Polizisten, den Manderton befragte. Er hatte nichts von einem roten Auto gesehen. Aber gleich darauf hatten sie Glück. Ein kleiner Junge auf einem Rad erklärte, er sei einen sehr schnell fahrenden, schönen roten Rennwagen begegnet, der auf dem Wege nach Chiswick war. «Wir müssen uns jetzt entscheiden,» rief der Inspektor. «Wollen wir erst neue Nachforschungen anstellen oder den» Juden glauben und Fiagig nach Southampton folgen...» Sam Tobers Baracke. «Wenn die alte Bretterbaracke dort drüben abgerissen wird, werden wir den Platz haben,» sagte der alte Herrick und blies eine blaue Wolke Zigarrenrauch gegen die Decke. Ihm gegenüber, im hohen Armsessel, sass der Ingenieur. «Sam Tober wird sie nicht geben; er hat einen Schädel wie Granit. Wenn er nicht will, will or nicht, und zwingen können wir ihn nicht.» «Wem ist der Boden ?» «Ihm.» K'ach einer Pauso-stieg neuer Rauch zur Decke: «Unser Angebot wird so sein, dass er annimmt. Er ist ein Schwarzer, der N'eger ist faul, und wenn er soviel für den Kasten bekommt, dass er nicht mehr zu arbeiten braucht, dann wird selbst Tober nachgeben. Er wird auch nicht auf Rosen liegen, dort drüben. Unser Haus hat das Recht, zu vergrössern; wir müssen sogar, der Umsatz zwingt uns.» «Versuchen Sie es, Herrick,» zuckte der Ingenieur die Achseln, «meine Sache ist das nicht. Die Pläne warten.» «Teufel, eine entwicklungsfähige Firma kann doch nicht auf einen Neger, der zufällig ein Querkopf ist, Rücksicht nehmen ! Wenn mein Sohn ins Geschäft tritt, soll er mir nicht den Vorwurf kleinlicher Wirtschaft machen können.» Er lief im Zimmer herum. «Ihr Sohn ? Ich glaubte, er malt. Künstler pflegen nicht die besten Geschäftsleute zu sein.» «Lassen Sie das, Kelly!» kam es scharf zwischen den Mundfalten Herricks hervor. «Diese Flausen habe ich ihm schon vor fünf Jahren ausgetrieben. Harry malt nicht mehr; er studiert Oekonomie und nach dem Doktor tritt er ein. Abgemachte Sache.» Lange Zeit stand der alte Herrick am Fenster und wirbelte einen Marsch auf die Scheibe, während er dem Wagen des Ingenieurs nachsah. Verdammter Kerl der, hatte an einen wunden Punkt gerührt. Schwer schritt er gegen den wuchtigen Schreibtisch. Ob sein Sohn wirklich ein Herrick war, ein Mann, dem der Handel im Blut lag ? Er musste ihn sehen, sich wieder überzeugen. Nervös glitt seine Hand übe'- die Tischplatte, drückte den elektrischen Knopf. «Ich lasse Herrn Harry zu mir bitten.» Dann lehnte er ans Pult und blickte abwesend auf seine Zigarre. Die Asche war abgefallen und enthüllte einen Kegel lebendiger Glut. «Ja, Vater?» Der Blick des Alten flog über die Gestalt des jungen Mannes. «Zieh bitte deine Krawatte besser an und lasse dir deine Hosen wieder einmal bügeln. Und dann steh gerade, Harry Du "weisst, das Aeussere ist Ausdruck des Charakters.» Ein leises Lächeln spielte um den Mund des Sohnes, das er nicht zu verbergen suchte. Es hiess: Pedant, deshalb rufst du mich ? «Wie steht es mitjdeiner Arbeit, Harry?» Der Körper des Sohnes straffte sich: «Ich werde noch ein Jahr brauchen. Das Thema hat Gesichtspunkte eröffnet, an deren Möglichkeit ich gar nicht dachte. Aber es steigert mein Interesse.» «NachSouthampton!» kam es zwischen Cranmores zusammengebissenen Zähnen hervor. In einer Garage in Chiswick füllten sie Benzin nach und Hessen die Reifen aufpumpen. Manderton fluchte das Blaue vom Himmel herunter, aber es war nun Cranmore, der ihn beruhigte. «Besser jetzt fünf Minuten verloren,» meinte er. «als später auf dem Weg einen Reifenschaden.» Endlich waren sie fertig. Die Zündung «Ein Jahr ? Gut, meinetwegen anderthalb. Du weisst, was ich von dir erwarte. Wir Herricks sind nun einmal Geschäftsleute: Dein Urgrossvater bandelte auf der Strasse, dein Grossvater begann mit dem Laden an der Mud-Street. und wir werden noch viel weiter kommen, als wir jetzt sind. Dir steht der Weltmarkt offen.» Harrys Gesicht blieb regungslos. «Wir bauen diesen Herbst, die Maschinensäla sind zu klein geworden; der Ostflügel wird vergrössert, sobald Sam Tobor uns seine Baracke ver« kauft.» . • * Sam Tober hatte ein Gesicht, das aussah wia der Koffer eines Matrosen nach dreissigjährigem Seedienst. Um das olivtonige Schwarz seines Schädels krauste ihm der Bart eines holländischen Kapitäns. Er trug tagein und -aus einen Hut. der Der Verkehrspolizist. Von Jochen. An meinem Arm, An meinem Willen Hängt ein Schwärm Von Automobillen. Ob ich winke — oder nicht: Das dirigiert Und reguliert Was edles auf der Strasse geschieht. Fünfzig Wagen müssen warten. Wenn mein Arm sich nicht bewegt — Und im Sprunge alle starten, Wenn er sich nur wenig regt. Und oft befällt mich in tiefer Brust Eine unbändige Lust, Mal die ganze Bagage warten zu machen Und hinter einem Bier ins Fäustchen zu lachen. «Er ist ein Fremder... 4ch will zehn gege-d eins wetten, dass er die Hauptstrasse nimmt. Die bessere Route liegt mehr nördlich... viel weniger Verkehr... Eine halbe Stunde hat er Vorsprung... einholen können wir ihn nicht... wir müssen ihn abschneiden.. * in Winchester treffen sich die beiden Strassen ..'. dort müssen "wir ihn kriegen...» Die Nacht war warm und sternenhell; der Mond noch nicht aufgegangen. Unter ihren Rädern glitt die geteerte Strasse vorbei, dass es schien, als rasten sie über das schwarze Wasser eines Sees. Die beiden Scheinwerfer sprang an, die Monteure, mit königlichen Trinkgeldern von Cranmore belohnt, winkten, und der Wagen fuhr langsam aus demkelheit, in dem Bäume, Zäune, Häuser auf- schnitten ein lichterhelltes Loch in die Dun- Hof auf die Strasse. Es war elf Minuten nach sprangen, um sogleich wieder zu verschwinden. Durch kleine Städtchen donnerten sie, zehn Uhr. XXVI an verspäteten Spaziergängern und Liebespaaren vorbei, und durch schon schlafende Nach Southampton. Cranmore fuhr wie ein Besessener. Seit er Dörfer — Cranmore wie eine Gestalt aus etwas tun durfte, war er zu einem anderen Stahl am Volant. Der Geschwindigkeitsmesser zeigte auf der offenen Strasse fast hun- Mann geworden. Als Automobilist besass er keine gewöhnliche Geschicklichkeit. Seit dert Kilometer. seinen Universitätstagen hatte er fast alle An einer Bahnüberfahrt, wo' sie einen Zug Strassen des Königreichs durchfahren, und abwarten mussten, erkundigten sie sich nach das Strassennetz lag wie eine ausgebreitete dem roten Rennwagen. Er war eine halbe Karte vor ihm. Sonst war er weder wagehalsig noch tollkühn, aber in dieser Juninacht Stunde vorher in voller Fahrt gesehen worden. schlug er alle Vorsicht in den Wind. Der Erfolg war in seine Hand gegeben, «Er ist auf der Hauptstrasse!» rief Cranmore. «Wir zweigen hier ab.» und ohne zu zagen, nahm er die Aufgabe auf sich* (Fortsetzung folgt.) ;' -j ANID vor dem Grand Hotel in Brunnen die neue, grosse REST^UR&TIONSTERRASSE LEBENDE FORELLEN — GRILL — AFTERNOON-TEA. — PANCE etc. Schwimmquai und modernste Garage. NS ASSIE Mitglied dies A. C.S.