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E_1929_Zeitung_Nr.063

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K AUTOMOBIL-REVUE

K AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° AUSLAND Autobus Warschau-Posen. Zwischen Warschau und Posen ist am 18. Juni eine Autobuslinie in Betrieb genommen worden. Die Fahrt dauert mit den Aufenthalten 8 Stunden. Die Reisenden sind gegen Unfall für je 10.000 Zloty versichert. Täglich gehen zwei Wagen von Posen nach Warschau ab. M. Das Automobil im Dienste der Reichsbahn. Der Automobilverkehr der Deutschen Reichsbahn - Gesellschaft hat in den ersten fünf Monaten des Jahres 1929 weiter zugenommen. Gegenüber 89 Linien mit einer Streckenlänge von 2242 km am 1. Januar 1929 wurden am 31. Mai 1929 95 Autolinien mit einer Streckenlänge von 2560 Kilometern betrieben. Die neue, 12 km lange Güterlinie Seebrugg-St. Blasien ist in den direkten Eisenbahnigütertarif aufgenommen, d. h. es können Güter von allen Eisenbahnstationen Deutschlands auf Frachtbrief direkt an die Empfänger der Automobilstationen ausgeliefert und umgekehrt den Automobilstationen an alle Güterstationen Deutschlands gesandt werden. rdv. Automobilomnibusverkehr auf Sumatra. In Niederländisch-Ostindien gewinnt der Automobilomnibusverkehr stark an Bedeutung. In letzter Zeit ist eine grosse Anzahl dieser modernen Beförderungsmittel daselbst in Dienst gestellt worden, und zwar vornehmlich auf Java und Sumatra. Letztere In- 1 sei hat eine Länge von 1050 und eine Breite von 150 Meilen und ist der ganzen Länge nach von einer Gebirgskette durchzogen. Ob- . wohl einige Berge eine Höhe von 15,000 Fuss aufzuweisen haben, ist unter dem Einfluss der klimatischen Verhältnisse keiner derselben zu irgend einer Jahreszeit mit Schnee bedeckt. Die Autobuslinien verkehren vornehmlich im Norden und Süden des Landes und werden von der Niederländisch-Ostindischen Staatseisenbahn und den elektrischen Strassenbahngesellschaften betrieben. Im Süden bilden Palebang und Benkoelen die Zentren. Weitere Linien verbinden bereits Lahat mit Pageralam (42V& Meilen) und Lahat mit Tjoeroep (131 Meilen), während eine andere wichtige Linie von Benkoelen über Moeara und Aman nach Tjoeroep führt (147 Meilen). Im nördlichen Teil der Insel sind Padang, Solok, Fort de Kock, Sibolga, Lake Toba und Medan mit Automobilomnibuslinien verbunden, di© vorwiegend Staatsbetriebe darstellen. Quer durch die Insel geht schliesslich ebenfalls schon eine Omnibuslinie, die Lahat an der Ostküste mit Benkoelen verbindet und gleichzeitig die Post befördert. Im Hinblick auf die Verschlungenheit und die bergige Natur der Strassen ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15V2 bis 19 Meilen die Stunde (einschliesslich Aufenthalt auf den Stationen) vorgeschrieben. Die Fahrer wie die Schaffner werden von der Eingeborenenbevölkerung gestellt. Das Fahrgeld beträgt ungefähr 1.28 Pence pro Meile für Fahngäste erster und 0.64 Pence für solche zweiter Klasse. P. Die ungarische Automobileinfuhr und ihre Quellen. Nach den nunmehr vorliegenden Regierungsziffern hat sich die ungarische AutoiBO» bileinfuhr im verflossenen Jahre im einzelnen wie folgt gestaltet, indem wir zu Vergleichszwecken die offiziellen Ziffern über das vorhergehende Jahr heranziehen. Die Einfuhr von offenen Personenautomobilen hat sich auf 11,642 Zentner im Werte von rund 5,6 Millionen Pengö belaufen, ein nicht unbedeutender Rückgang gegenüber dem Vorjahre mit einem Einfuhrquantum von 13,770 Zentner im Werte von rund 6 Millionen Pengö. Was die Herkunft dieses Importes anbelangt, so haben die Vereinigten Staaten ihre führende Position weiterhin verstärken können, indem die amerikanischen Lieferungen von 1,837 auf 3,411 Zentner gestiegen sind. Im Gegensatz hierzu haben die Anteile sämtlicher europäischen Lieferanten eine mehr oder weniger erhebliche Einbusse erlitten. Oesterreich steht noch an zweiter Stelle auf der Liste der Importländer mit Automobiiwoche. Lieferungen von 2,279 Zentner gegen 2,401 (Schluss.) Zentner im vorhergehenden Jahre. Noch Kilometer- und Berninarennen. stärker ist der Bodenverlust der deutschen Prüfungsstrecke für das Kilometer-Rennen: Exportindustrie, die ihren Anteil von 2,561Shellstrasse Samaden—Punt Muraigl. Fliegender auf 1,866 Zentner vermindert sehen muss. Start: am Startband bei Samaden und Punt Muraigl. Ziel: am Zielband bei Punt Muraigl und Samaden. Länge der Prüfungsstrecke: 1000 m. Den weitaus bedeutendsten Rückgang aber haben die italienischen Exportfirmen zu buchen, deren Umsatztätigkeit im Vergleich hender Start am Nordausgang von Prüfungsstrecke für das Bernina-Rennen: Ste- Poschiavo mit dem vorhergehenden Jahre eine Reduktion von 3,518 auf 1,853 Zentner erfahren hat. Auch die übrigen Hauptlieferanten, Frankreich und Belgien, haben nicht mehr so viel Wagen absetzen können wie im Vorjahre, und zwar sind die französischen Lieferungen von 2,043 auf 1,536 Zentner und die belgischen von 784 auf 317 Zentner zurückgegangen. Wie so viele andere Länder, so gibt auch Ungarn neuerdings die Tendenz einer immer offensichtlicheren Bevorzugung der geschlossenen Automobile gegenüber den offenen Typen zu erkennen. Auch das verflossene Jahr hat eine weitere und ganz erhebliche Unterstreichung dieser Tendenz mit sich gebracht, indem der Import von geschlossenen Personenautomobilen gegenüber dem Vorjahre eine Steigerung von 6,370 Zentner im Werte von rund 3,35 Millionen Pengö auf nicht weniger als 16,356 Zentner im Werte von 8,16 Millionen Pengö erfahren hat. Aus dieser Sachlage haben sämtliche Hauptlieferanten mehr oder weniger grossen Nutzen ziehen und ihr Absatzgebiet in Ungarn erweitern können. Auch in dieser Abteilung herrschen die amerikanischen Marken nunmehr entschieden vor, nachdem der ungarische Bezug aus den Vereinigten Staaten von 1,784 auf nicht weniger als 7,384 Zentner gestiegen ist. Erst in weitem Abstande folgen die deutschen Automobile, von welchen 3,735 Zentner eingeführt worden sind gegen 1,830 Zentner im vorhergehenden Jahre. Als weitere Grossimporteure erweisen sich Frankreich (mit 1,820 Zentner gegen 664 Zentner im Vorjahre), Oesterreich (mit 1,163 Zentner gegen 779 Zentner), Italien (mit 995 Zentner gegen 480 Zentner) und Belgien (mit 869 Zentner gegen 603 Zentner). Die ungarische Nachfrage nach ausländischen Automobilchassis hat eine leichte Verbesserung erfahren; hiervon sind 11,668 Zentner im Werte von rund 4,62 Millionen Pengö importiert worden, verglichen mit 11,337 Zentner im Werte von rund 4,28 Millionen Pengö im Jahre 1927. Reglement der St. Moritzer (Mühle), 1035 m ü. M. Ziel: 2251 m ü. M., beim Wegerhaus unterhalb der Bernina-Passhöhe. Höhendifferenz: 1216 m. Durchschnittliche Steigung: 7,4%. Maximale Steigung: 8,6%. Länge der Strecke- 16,530 km. Preise. Auf je drei Fahrzeuge einer Klasse fällt mindestens ein Preis. Diejenigen Teilnehmer, welche keinen Preis gewinnen, erhalten einen Erinn*» rungspreis. Ferner sind ausgesetzt folgende Speziaipreise. 1. Für das Kilometer-Rennen auf der Sltellstrasse» Grosser Preis von Pontresina: Für die beste Zeit des Tages aller Automobil« Ehrenpreis und Fr. 2.000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages dezj Rennwagen: Ehrenpreis und Fr. 1000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages deö Sportwagen: Ehrenpreis und Fr. 1000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages deü Touren wagen: Ehrenpreis und Fr. 1000.— in bar. Speziaipreis für die bestklassierte Dame. Speziaipreis für die bestklassierte Automobilequipe (drei Fahrer der nämlichen Marke; für die Klassierung gilt die Summe der Zeiten dieser drai Fahrer). Für das Bernina-Rennen. Grosser Preis der Bernina: Für die beste Zeit des Tages aller Automobile: Ehrenpreis und Fr. 3000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages der. Rennwagen: Ehrenpreis und Fr. 2000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages der, Sportwagen: Ehrenpreis und Fr. 2000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages der, Tourenwagen: Ehrenpreis und Fr. 2000.— in bar. Speziaipreis für die bestklassierte Dame. ' Speziaipreis für die bestklassierte Automobilequipe (drei Fahrer der nämlichen Marke; für die Klassierung gilt die Summe der Zeiten dieser drei Fahrer). Probefahrten. Die ,Probefahrten für das Kilometer-Rennen finden Dienstag den 20. August 1929 statt; die genauen Zeiten, sowie die Trainingszeiten für das Beruina-Rennen werden den gemeldeten Fahrer» später bekanntgegeben. Geschicklichkeitsprüfung. Beginn: 14 Uhr 30 beim KurhausDlata in St« Moritz-Bad. Die Prüfung erstreckt sich auf drei Aufgaben^ welche bei der Programmausgabe bekannt gegeben! werden. Die Bewertung erfolgt auf Grund der kürzesten Zeit, -welche für die Durchführung der Auf-* gäbe benötigt wird in Verbindung mit einer For-* mel, welche der Gesamlbewertung für den Grossen! Preis von St. Moritz Rechnung trägt. Jede Aufgabe wird maximal mit 35 Punkten gewertet Der Wagen darf nur vom Fahrer besetzt sein« Preise: Ehrenpreise. Grosser Preis von St. Moritz. Die Bewertung erfolgt als GesamtbeweTtuna aller drei Konkurrenzen auf Grund der Einzellesultate jeder Konkurrenz, wobei vom Kilometer- Bennen die halbe erreichte Geschwindigkeit im km/St., vom Bernina-Rennen die ganze durchschnittliche Geschwindigkeit in km/St, als Anzahl Punkte und von der GeschicklichkeitsDrüfung dia Punktzahl (jede Aufgabe wird maximal mit 3i Punkten bewertet), dividiert durch 10, für die Gesamtbewertung als Punkte berechnet werden, so dass für den Grossen Preis von St. Moritz für jeda Kategorie die maximale Summe der Einzelpunkt» jeder Konkurrenz massgehcnd ist. Die Zufriedenheit der nach Millionen zählenden Continental-Fahrer hat den guten Ruf dieses Automobil-Reifens begründet. 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N° 63 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE Der Grosse Preis von St. Moritz (Ehrenpreis) wird für alle drei Kategorien vergeben als: Grosser Preis von St. Moritz für Rennwagen, • Grosser Preis von St. Moritz für Sportwagen, Grosser Preis von St. Moritz für Tourenwagen. ' Weitere Preise werden nicht vergeben. Lässt ein Teilnehmer, der sich für die Bewertung zum Grossen Preis von St. Moritz gemeldet hat, eine der drei obligatorischen Konkurrenzen aus, so kommt er für eine Klassierung nicht mehr in Frage. Reglement für die Sternfahrt. Die Teilnahme ist nicht beschränkt. Bewertet wird jeder Fahrer, der zwischen 16 und 19 Uhr am Ziel, Pla-tz vor dem Kurhaus St. Moritzbad, Montag den 19. August, eintrifft und sich vorher zur Sternfahrt schriftlich, mit Angabe des Ausgangsortes angemeldet und nicht mehr als durchschnittlich 500 km Luftlinie Tagesleistung absolviert hat. Die Abfahrt vom Ausgangsort muss mit Angabe der Abfahrtszeit, der Wagenmarke, Polizeinummer und Chassisnummer von einem der A. J. A. C. R. angehörenden Club oder eines Unterclubs oder einer kompetenten Amtsstelle unterschriftlich beglaubigt sein und muss diese Bescheinigung, welche als Startkarte gilt, bei der Ankunft in St. Moritz vorgewiesen werden. Die späteste Startzeit wird auf Grund einer durchschnittlichen Fahrleistung von 500 km in 24 Stunden ermittelt. Der Fahrer hat die 'behördlichen Verkehrsvorschriften in den zu durchfahrenden Ländern und Ortschaften einzuhalten. , Die Bewertung erfolgt nach folgenden drei Zonen entsprechend der Anzahl Kilometer der Luftlinie zwischen Startort und Ziel: Zone II: 501-1000 km Luftlinie zwischen Startort und St. Moritz-Bad. Zone III: 1001 und mehr km Luftlinie zwischen Startort und St. Moritz-Bad. Preise. Jeder Fahrer, der in der vorgeschriebenen Zeit am Ziel anlangt, erhält ohne Rangbewertung denselben Preis, und zwar: Für Zone I: Emailplakette in Bronzefassung und Aufschrift: «I. Internationale St. Moritzer Automobilwoche 1929.» Für Zone II: Emailplakette in Silberfassung und Aufschrift: «I. Internationale St. Moritzer Automobilwoche 1929.> Für Zone III: Emailplakette in Silber-Goldfassung und Aufschrift: «I. Internationale St. Moritzer Automobilwoche 1929.» Speziaipreise: a) «Grosser Sternfahrtpreis von St. Moritz», als Wanderpreis zweimal mit Folge oder dreimal ohne Folge gewonnen, in Besitz übergehend, für denjenigen Fahrer, der die grösste Luftlinie zwischen Startort und Ziel zurückgelegt hat. b) Equipenpreise als Ehrenpreise für Gruppen, welche aus mindestens drei Fahrern bestehen, deren Fahrzeuge gleiche Fabrikate ein und derselben Fabrikmarke sind. Die Gruppen können durch die Fabriken selbst, durch Automobil-Handelsfirmen oder Privatpersonen gebildet und angemeldet werden. Bei Equipen, welche vn Privatpersonen gebildet werden, soll die Anmeldung nur duch eine Person, welche gleichzeitig, als Equipeführer auftritt, gemacht werden. Die Teilnehmer an der Sternfahrt haben Montag, den 19. August 1929 nachmittags, bei der Durchfahrt durch Celerina oder Campfer an erkennlich gemachter Stelle am Ausgang des Dorfes einen Wimpel mit der Aufschrift « I. Internationale St. Moritzer Automobilwoche 1929 » entgegenzunehmen und solchen an ihrem Wagen zu befestigen. Für Teilnehmer an der Sternfahrt, welche das Klausenrennen besuchen, wird der 18. August 1929 neutralisiert, sofern sie ihre Abfahrtsbescheinigung auf dem Rennbureau des Klausenrennens in Linthal abstempeln und visieren lassen. Schönheltskonkurrenz. Beginn 15 Uhr, auf dem Kurhausplatz (eventuell Eisstadion). Die Wagen dürfen auch von Chauffeuren vorgeführt werden. Die Klasseneinteilung ist die nachstehende: 1. Fahrzeuge mit Spezialkarosserien ; 2. Fahrzeuge mit Serienkarosserien. Beide Klassen zerfallen in folgende Gruppen, wobei für die Berechnung der Anzahl Sitzreihen die vorhandenen Klapp- und Notsitze, soweit sie sich innerhalb der geschlossenen oder der mit Verdeck versehenen Karosserie befinden, mitgerechnet werden: Gruppe A : Offene Wagen. Klasse 1 : Rennwagen ; Klasse 2 : Sportwagen, a) mit 1 Sitzreihe, b) mit 2 Sitzreihen. Klasse 3 : Tourenwagen, a) mit 1 Sitzreihe, b) mit 2 Sitzreihen, c) mit 3 Sitzreihen. Gruppe B : Roadster, a) Mit 1 Sitzreihe, b) mit 2 Sitzreihen. Gruppe C: Geschlossene Wagen. Klasse 1: Innensteuer-Limousinen, a) mit 1 Sitzreihe, b) mit 2 Sitzreihen, c) mit 3 Sitzreihen. Klasse 2: Coupe- Limousinen. Klasse 3 : Kombinationswagen, wie Cabriolet, Allwetter- und Aufsatzwagen usw., a) mit 1 Sitzreihe, b) mit 2 Sitzreihen, c) mit 3 Sitzreihen., Innerhalb jeder Klasse werden die Fahrzeuge, wenn in ihrer Klasse mehr als sechs Wagen teilnehmen, zur besondern Wertung in zwei Unterab« teilungen eingeteilt und zwar: , a) Wagen bis einschliesslich 2 Liter. b) Wagen über 2 Liter. Die Bewertung geschieht durch ein besonderes Preisrichterkollegium, das von der Sektion Graubünden des A.G-S. ernannt wird und das nach äusserem Gesamteindruck: Farbenharmonie, Zweckmässigkeit (Bestimmung des Fahrzeuges), Innendigkeit wird nicht allem nach dem absoluten Geld- einrichtung, Preiswürdigkeit richtet. Die Preiswür-> preis des Fahrzeuges bewertet, sondern es wir! die Angemessenheit dieses Preises ebenso bezüglich: der Güte und Ausstattung des Aufbaues als auchder Konstruktion des Untergestelles (Chassis) be-* rücksichtigt. Die Fahrzeuge erhalten bei Einteilung in ihr© Gruppen bzw. Klassen eine Startnummer zugeteilt* auf der durch den Besitzer des Fahrzeuges derr Kaufpreis des Wagens, gültig am 1. August 1929*. vor Vorfahrt zum Preisgericht anzubringen ist. Für Wagen mit Spezialkarosserie ist eine Preisangabe nicht erforderlich. An Preisen werden vergeben : 1. goldene Plaketten, 2. silberne Plaketten, 3. bronzene Plaketten. AUTOMOBILWERKE ZÜRICH BADENERSTR.529 Auto- Occasionen ! , Geschlossene Wagen DELAGE Cabriolet,; Modell 1928, Zyl., 13 PS, 2/4pl., Spider Karosserie Gangloff, wi neu, günstig abzugeben. BUICK Standard; 6-ZyL, 17 - PS, Mod. 1926/27, 4/5plätzig, la. Occasion, Fr. 6200.— 0LD5M0BALE- _,.,, 6 Zyl., 14 PS, Mod. 1926 vorzügl. Wagen, Fr. 3800.' F.N-SPORT 4 Zyl., 7 PS, Coach, vierplätzig, rev., Mod. 1927/28, Fr. 4800.— Offehe Wagen: ALFA-ROMEO 6 Zyl., 15 PS, 4/5plätzig. prachtvoller Wagen, Fr. 6800.— LA SALLE 8 Zyl., 24 PS, Mod. 1928, mit Kusterer-Abschluss, so gut wie neu, Fr. 11 000.— LANCIA-LAMBDA 4 Zyl., 10 PS, 4. 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