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E_1930_Zeitung_Nr.054

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20 AUTOMOBIL-REVUE

20 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 54 wm^mmmammmaammmmmma^m^mmmmmmmmmmmK^^Bimatmmmmammtma B -anmg^MmgMMMMM^^MMjMBMMMBiM^^ Auf offener Landstrasse ist sie nicht ganz wenn auch durchaus nicht gesagt sein soll, frei von Schnelligkeitsexzessen, zumal wenn dass sie nicht unterwegs ebenfalls plaudern. wusst> dass sie ein6m In^^^^(t/M ^^^^mWfßGn£tJl(f M^^^^^Sil^l^^^i aiKleren Fahrer damit Gebrauch und Missbrauch der Hupe gründ- |l ^f** >yiHP^r'»^8PWm^»^s51§9^^ "uilu jl die Benützung der Strasse vorenthält und jj Cn aus ,j em Felde schlagen. Man könnte sie fSvcrS jH jaim B^MJ^BMJU^M ^Mit/li^SStllimJiM- /fof l.JiiTlJica.mTlurl 1 dass sie } bergau^ viel schneller vorwärts kä- f as t ausnahmslos als « Hupen-Wildlinge > be- Bf ölHOI B^jJlftryffffiPff P|fpiFf^j|foP^fttyt^JPI&IfllJ m6 > wenn sie sich dazu entschließen würde, zeichnen. •in im>iiiii«iii nnriiiinwinui i IIIIIIIIIMIIIHIIIJXL«—miiiiiwuWiMuLiauMuiiwiiMiiw Miw^Hiir«iiiiiiiiiM«iiiwiMwiHM*iiii^iii*i«ii'iiw'^WT»w>nTrnwirr ' auf einen niederen Gang überzugehen. Wie erklärt sich nun diese Eigenart? Is? Die Zufahrtestrassen aus aer ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners i Doch, abgesehen von diesen kleinen Unge- das Arroganz, ist es ein kleiner Rappel, ist CH Tourlng, Führer fQr Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. O. S. hörigkeiten, gefährdet sie nicht die Sicherheit es nervöse Unruhe oder bloss Qleichgültig- •L^- g^ • ^^ss^r^^1 -^igj f. . . . des Verkehrs, erlaubt sich keinerlei Freihei- j ^ gegen den Nächsten, was eine sonst retffi^^V^^-f^^ ~Ä^xtm. tMwi einzigartigen >J | ten beim Schneiden von Kurven, beim Be- zende, bezaubernde Dame mit einem UC Male Ksi^iFJ§^^^>wV*'^^^^!R Jrai S~& /l m I Ä £/ sL* I fahren von Kreuzungen oder unübersichtli- zur Hupenfurie macht? Es muss da im weib- ^fe^^^^Ä^^^H / £ßE/AUMlÄaß»^^ chen Strassenkrümmungen. Würde sie nicht ij c hen Charakter irgendein c Sparren» veiw W^^^k^W^^^^^mtmi^^^k * g\Jl£Ä/&®^ \ so höllisch hochmütig und allen überlegen steckt sein, der ihnen die klare Einsicht ver- K^m^m^^^^^^^^^^^M ÄJV*^^- aer t5.?äber Qba »,«» dreinschauen, so könnte man ihr vom mann- schliesst. Denn sonst müssten sie denn doch ?^r^^^PFl^^m^^S AII ^ n K uu^^R .AI « I liehen Standpunkt aus nur wenige Fehler verstehen, dass die Gehörsnerven armer äffl^EBIPSPiSSifflii 1 derBerner-Alpen. vorwerfen. Ohne Frage bewirkt das Fahren sterblicher unter solch einem fürchterlichen ^^^wT^^^^^L, t3j^ [ji II Beliebtes Ausflugsziel. fbei jungen Damen am Lenkrade eine ge- Geheul und Gebrüll Höllenqualen erdulden. Ipff.'^^ll^g^lltr^" =-"" fl 13 Sehenswerte Forellenzucht. I wisse eitle Selbstgefälligkeit — immer ganz g^-p-^^ -^-^ ~~=r£ z _. Ji|S Orosser, schattiger Auto-Park. Auto-Oarage. I allgemein gesprochen. Aeltere Damen bekun- Und die Manner. §1^>> — r:::^i^ ~ /"^li^i IFTTUNQ' I ^en ^€r e * nen e * was ruhigeren und abge- Unsere Uebersicht der Eigenarten weibli- ^^^—=*.. _ @> J = l -^^w^ (^B w r—7rAJj8 ^JyX^^^^^^. ^W J* * a *®" e1 '" KindllSDaCher A.-ti. I wieder nur in Einzelfällen — der Herr Ge- wir zum Schlüsse nicht offen bekennen, dass ^Pä^Sc? '^^^^^^C^^ 5^^^ BIAUSEE, Telephon 12 1 mahl, der da etwas temperierend einwirkte, der Grossteil der Automobilistinnen ihren ^^^^^^^^^^^^M^f~Wl lli?2Si Für Ferien-Anfenthalt verlangen Sie Prospekt, i Ist die Fahrerin redselig? Wagen mit wahrer Bravour und zumeist mit \/^mfW£&jaBS^uijas B s r r- ?• r , tfvim g n^ ^\ Q jy am Q dieses Stadium der Lenk- weit mehr Selbstbeherrschung za steuern w m P m BI^^^.«^i«-^^.^. § • cunst erreicht, dann ist leider ihr Mundwerk weiss als die besten männlichen Fahrer. GelOfifl^Vl^lIVflM flOlCl J!p6o.linVa&C I zumeist nicht zu bremsen. Auch bei Fahrten wiss tun die Männer all das, was wir hier 1811III BWM MIIII In ipdpr Rpziehunfr erstld Haus. Restaurant Prima 1 in der Mit Stadt wird ununterbrochen geplau- von den Frauen gesagt haben, aber sie trach- IBBlKl IfSnKII V^^QS^%m^STwJSi l dert - Herrliche Aussicht Garten. Zim- Grindelwald, Schattiger Garten. Preisen. 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Leiter. 1 denn a!le paar Minuten wendet die Lenkerin schein zu verbergen, als meisterten sie schon Yn^AitlalrAii Infnrlalinn Hntnl fllnina Intnrlabnn , HntnlHnluntia j den Kopf zu ihrer Freundui und setzt das Ge- seit Jahren das Lenkrad. Sie sind darin JLntePlaKeil lfllßriäKBIl IIÖIOI fliPliia lniBriaHen * nOIBl nBlVBIla I sprach fort. Das wird man bei Männern am bessere Schauspieler als die Frauen, das ist Hotel Bean-Site ^T^nZFl^^- ÄfSrte e S Ä c ÄfB S^en | Lenkrad doch nur in seltenen Fällen finden, alles. Brienzwiler Gasthof z. Bären Grindelwald SHIIREN A.C.S. Hotel Pension Strandweg Mi zum lieDHi Brienzwiler Gsteig ""^!;„ Bären n„d Oldenhorn bei «stand. 12OO m fi.JH. T. C. S. Imtlbiilaii 1200 m UM. UWIVI • VU«I¥U HHIHI 100 Betten. Komfort. Berühmte Küche. Lebende Forellen. Grosser schattig. Garten. Casino. Orchester. Qa.Ta.ge. Mäss. Preise. Tel. Nr. 1. Neue Direkt: J. Laral, Bes. 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N° 54 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE ai Dann senden Sie uns solche Bilder ! (Siehe Bedingungen im Hauptblatt) Landstrasse. Nachts. Plötzlich zerreisst ein greller Lichtkegel das Dunkel. Gleich einem apokalyptischen Reiter rast ein unförmiges Untier vorbei. Wesenlos. Kaum etwas zu erkennen als die Augen. Hunderte von Metern schleudern sie unwahrscheinlich gellen Glanz nach vorn. Jede Unebenheit der Strasse, das kleinste Hindernis im Wege zeichnet sich scharf vom Boden ab. Herausgerissen aus der Finsternis. Neiderfüllt der Fussgänger am Strassenrande. Das technische Wunder überholt ihn im 100-km-Tempo. Doch jetzt, ein schrilles Aufwimmern der Vierradbremse. Der Wagen stemmt sich mit allen seinen wilden Pferdekräften gegen die Macht, die ihm die Zügel stremmt Aber er gehorcht, steht. Scheideweg. Rechts oder links: — welche Strasse ist richtig? Ungeduldig lechzt der Motor nach Befreiung von der Fessel. Doch es geht dem Wagen wie dem Menschen: er ist hilfslos, wenn die Augen versagen. Die Scheinwerfer, für schnelle Fahrt auf freier Strecke unerlässlich, hunderte Kerzen, durch Spiegel vervielfacht, sind hier unvermittelt einem einzigen Zündhölzchen unterlegen. Ihr Licht gilt dem Boden; die Schrift des Wegweisers zu entziffern erlauben sie nicht. Erbost springt der nächtliche Fahrer aus item Wagen. Das sechste Streichholz fängt Fener. Das zehnte — letztes in der Schachtel — reicht, mit seinem Flackerschein gerade aus, um ihm die Gewissheit zu geben, dass der — nächste Blick die gesuchte Orientierung bieten würde. Alle Taschen umgekrempelt Kein Streichholz kommt zum Vorschein. ''"Tücke des Objekts. Fluchen, selbst noch so herzlich, hilft auch nichts. Das Herrschergefühl, der beseeligende Genuss der rasenden Fahrt durch die Nacht ist verflogen. Grimmigste Laune ist an seine Stelle getreten. Glück muss man haben. Ein zweiter Fahrer naht Ein Zeichen. Er hält, hilfsbereit. Kamerad der Landstrasse. Ueberschaut die Lage mit einem Blick. Lächelnd ein Handgriff: sein Sucher blitzt auf, richtet sich auf 400 Mitwirkende Künstlerische Leitung i August Schmid Linus Birchler Ilins trierte Propekte kostenlos a Photographieren Sie? Geistl. Spiele Der Sucher den Wegeschild. Buchstabe für Buchstabe tritt klar und deutlich hervor. Ein Dank. Ein Qruss. Zwei Wagen sausen weiter, ihrem Ziel entgegen. Ein anderes Bild. Vtllenstrasse im Vorort. Herbstabend. Spärlich erleuchtet. Ein Auto irrt auf und ab. Herrenfahrer. Steigt zum rierten Male aus. Sucht verzweifelt nach Hausnummern. Jedoch vergeblich, nichts zu erkennen. Jeder Schritt in eine Pfütze. Dazu Regen von oben zum Schmutz von unten. Angenehme Mischung. Die Stimmung sinkt unter Null. Unerbittlich laufen die Zeiger der goldenen Armbanduhr, selbstleuchtend, weiter. Peinlich, die Verspätung. Schon fünfzehn Minuten über die Zeit, nicht wieder einzuholen. Weit und breit kein Passant, kein Polizei- Agent Erlösung bringt ein Motorradfahrer, sonst gerade von «ihm» ein ganz klein wenig über die Achsel angesehen, der ihn jetzt durch zweckdienliche Ausrüstung beschämt. Sein Sucher leuchtet ein, zwei Schilder an. Das richtige ist schnell gefunden. Wieder hat der Sucher seine Rolle als Retter in der Not gespielt Es gibt mehr solcher Fälle: Die Chaussee ist durch Bauarbeiten eingeengt. Gefahr, denn regellose Schotterhaufen säumen sie ein. Der Sucher, seitlich gerichtet, leistet unschätzbare Dienste. Panne auf nächtlicher Landstrasse. Wer hat sie nie erlebt? Gutes Licht bedeutet dabei halbe Mühe. Der Sucher spendet es, denn er lässt sich nach allen Richtungen verwenden. — Jeder Selbstfahrer kann die Reihe von Beispielen beliebig verlängern. Wer einmal hinter Scheinwerfern und Steuerrad gesessen hat, weiss, dass immer wieder Situationen eintreten, die den Sucher fordern. Weitreichende Scheinwerfer für die Fahrbahn, ein lichtstarker Sucher für alles, was neben ihr wichtig ist: das ist für Auto und Motorrad die ideale Zusammenstellung für Nachtfahrten in Stadt und Land. Der Motorfahrer, der ohne sie eine «Fahrt ins Dunkel» antritt, gleicht dem Kapitän ohne Kompass. Eines sollte so unmöglich sein wie das andere. Der Zahnarzt und die Eskimos Solange die Eskimos ihr« primitive ursprüngliche Lebensweise führten, erfreuten sie sich herrlicher Gebisse, mit deren Stärke und Gesundheit es die keiner andern Menschenrasse aufnehmen konnten. Die Zivilisation, mit der die Eskimos in immer steigendem Masse in Berührung kommen, bedroht jedoch dieses kostbare Gut merklich. Neue, bisher nicht gekannte Lebensmittel und Gewohnheiten haben den Söhnen der Nordpolar- Regionen neue, bisher nicht gekannte Leiden beschert: Zahnschmerzen. Sobald Eskimos ihr rauhes Nomadenleben gegen ein sesshaftes eintauschen, sich in Ansiedlungen niederlassen, die Ernährungsgewohnheiten ihrer Vorfahren verlassen, um «zivilisierter© > anzunehmen, und an Stelle des früher gewöhnten rohen Fleisches zum grossen Teil auch zucker- und stärkereiche Nahrung geniessen, verfallen ihre Zähne infolge der plötzlichen Aenderung der Ernährungsweise meistens in kürzester Zeit der Fäulnis, Da gewöhnlich jede Behandlungsmöglichkeit fehlt, nehmen die Zahn- und Kiefererkrankungen oft mitleiderregende Dimensionen an. Dr. L. M. Waugh von der Universität in Columbia, der kürzlich von einer Reise in die Gegenden des nördlichen Eismeeres zurückkehrte, gab die folgende Geschichte zum Besten, die einen Begriff davon gibt, welchen Schrecken und welche Angst die Bewohner von Labrador vor dem Zahnschmerz empfinden : «Eines Tages zog ich dem Häuptling eines Stammes einen kariösen Zahn, während seine bei dieser Operation anwesenden Untertanen beim blossen Anblick der Zange zu stöhnen und zu heulen anfingen. Die Extraktion ging aber so leicht und schmerzlos vor sich, dass der Patient höchlichst erstaunt war, als ich ihm fast augenblicklich den gezogenen Zahn in der Zange zeigte. Tags darauf drängte sich eine ganze Menge Eskimos um mich, die mir durch lebhafte Mimik den dringenden Wunsch zn verstehen gaben, ich möge auch ihnen Zähne ziehen. Als ich den Leuten in den Mund schaute, musste ich feststellen, dass sie durchweg tadellose Gebisse besassen. Ein Dolmetsch klärte mich später darüber auf, dass die Armen von derartiger Angst vor etwaigen kommenden Zahnschmerzen besessen seien, dass sie sich die Zähne lieber vorher ziehen lassen wollten.» EINSIEDELN CALDERON: Das orosse Weltfheater 28. Juni bis 20. September Jeden Mittwoch u. Samstag, abends 9 Uhr Prall« I Sperrsitz Fr. 6JSO. — L Platz Fr. SJ5O. — n. Platz Fr. 450 III. Plaiz Fr. 3.50 (Textbuch inbegriffen) — Stehplatz Fr. 2.—. Vorbestellungen und Auskunft Telephon Nr. 102 (vormittag! durch Verkehisbureatt umsiedeln, und nachmittag» 1—4 Uhr) Hierwaldstätter - See und Umgebung Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz aind ersichtlich In O. R. Wagners CH Tourfng, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. 3. Hotel Adler Hotel Bauernhof Hotel du Lac (Seehof) Hotel Rigi-Seenodenalp Tel.siU. .Nähe 9 Ortsgarage. — Geeignete Räumlichkeiten für Terelne u. Gesellschaften. Telephon 5. Gut bürgert. 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