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E_1931_Zeitung_Nr.034

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AUTOMOBTL-REVUE

AUTOMOBTL-REVUE 1931 — W 34 O. R. Wagner's der Schweiz in einem Blatt für Autofahrten stets Hallwagkarfen Die Herstellung von Landkarten für Äutomobilfahrer erfordert neben zuverlässiger Reproduktion die genaueste Kenntnis der autotouristischen Orientierungsbedürfnisse. Hier spricht die Feststellung und Forschung des erfahrenen Fachmannes dos entscheidende Wort. O. R. Wagner schöpft aus eigener, autotouristischer Erfahrung und einer langjährigen Tätigkeit auf kartographischem Gebiet. Seine schweizerischen und europäischen Führer und Karten hielten nicht nur stets mit der autotouristischen Entwicklung Schritt, sondern gelten heute als Standardwerke zweckmässiger autotouristischer Informierung. Die Äutomobilkarte der Schweiz in einem Blatt stellt die Wiedergabe des Kartenwerkes des in 25jähriger Umarbeitung und Verbesserung auf den Gipfel der Vollendung gebrachten Automobil-Führers der Schweiz, CH Touring, dar. Schon rein misserlidi zeigt sich die Meisterhand des Bearbeiters: Der Bequemlichkeit beim Gebrauch während der Fahrt ist durch die Falzung weitgehend Rechnung getragen, mit einer einzigen Handbewegung ist die Karte umgefalzt; der Geltungsbejedes Falzblattes ist übrigens mit 14x24 cm so gehalten, dass mit ihm weite Strecken ohne Umblättern durchfahren werden können. Dadurch wird die auf äusserst zähem, holzfreiem Papier gedruckte Karte weitestgehend geschützt O. R. Wagner's Automobilkarfe der Schweiz wird von keinem andern ähnlichen Werk an Uebersichfiiehkeif, planmässiger Ausarbeitung und praktischer Handhabung übertroifen. Vertrauen Sie sich der Erfahrung an! Pre

N° 34 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 15 Bah Die Opfer der Niveauübergänge Zusammenstoss in Langenthai: 2 Verletzte. Nach dem Unfall beim Hardübergang in Pratteln (29. Dezember), hörte man wenig von Unfällen an Niveauübergängen, Wohl mögen sich eine Anzahl kritischer Fälle ereignet haben, bei denen Autofahrer in gefahrvolle Situationen kamen, die Kunde von diesen Ereignissen fand aber nicht den Weg in die Oeffentlichkeit. Die Fahrsaison 1931 hat nun eingesetzt und damit treten auch wieder die Unfälle an den Niveauübergängen auf. Letzten Samstag, nachmittags um 16 Uhr, fuhr in Langenthai der Kaufmann Meier-Oswald an der Aarwangenstrasse gegen den Niveauübergang. Die Barriere war, wie die offiziellen Meldungen in der Tagespresse besagen, zuerst geschlossen, gingen aber daraufhin irrtümlicherweise wieder hoch. Als der Autofahrer seinen Wagen auf dem Geleise hatte, war auch schon ein Güterzug da, der den Wagen 55 Meter weit auf den Schienen fortschleppte, bis er anhalten konnte. Der Wagenlenker erhielt mehrere Quetschungen und dem zweijährigen Kinde, das mitgefahren war, wurde der linke Arm abgedrückt. Wenn man bedenkt, dass der Wagen nach dem Unfall total unbrauchbar war, sind die Wageninsassen mit ihren Verletzungen noch relativ gut weggekommen. Die Untersuchung steht in der Kompetenz des Gerichtspräsidenten von Aarwangen. Sie hat bereits eingesetzt. lt. Sf Die Seebrücke In Luzern. Das Projekt des Stadtrates verworfen. Das Projekt der neuen Seebrücke in Luzern, das eine Verbreiterung von 15 auf 21 Meter vorsah, ist durch die städtische Abstimmung vom 12. April mit 3725 gegen 2901 Stimmen verworfen worden. Wir haben seinerzeit das Projekt zu verschiedenen Malen besprochen und konstatiert, dass in Laienkreisen ein grosses Interesse für die Verbreiterung der Seebrücke bestand. Der Stadtrat glaubte durch die Schaffung einer vierspurigen Fahrbahn, zu der noch je ein Trottoir von 6 bzw. 4 m Breite kommen würde, den Wünschen weiter Verkehrskreise zu entsprechen. Eigenartigerweise war man in Kreisen der Ingenieure und Architekten sozusagen geschlossen ?egen das vorliegende Projekt. Diese Stellungnahme hat man in den luzernischen Behörden wahrscheinlich zu wenig beachtet, weshalb jetzt das Verwerfungsresultat eben in Kauf genommen werden muss. Was geschieht nun mit der Seebrücke? Es ist ohne weiteres zu erwarten, dass man nun den Ursachen der ablehnenden Stimmung in das Projekt, das vorlag, nachgehen wird, um abgeänderte, allen Interessen besser entsprechende Pläne zu schaffen. Es handelt sich in erster Linie darum, eine Gefahrenminderung für die Fussgänger zu erreichen. Ob dieses Vorhaben durch die Verbreitung der Brücke allein erreicht werden kann, ist fraglich. So wird neuerdings angeregt, man möchte für die Fussgänger, die speziell zu den Zeiten des Stossverkehres in der Gegend des Bahnhofplatzes starken Gefahren ausgesetzt sind, Unterführungen schaffen. Es wird Sache der technischen Kreise sein, in den nächsten Wochen neue Vorschläge zu bringen, damit das Seebrücken-Projekt nicht auf die lange Bank geschoben wird. lt. A«9S9B4«&llun«$«dn Der vierte Mailänder Autosalon. (16.—27. April.) Die italienische Automobil-Industrie hat,, wie die Industrien aller andern Staaten, die Automobile bauen, ebenfalls eine kritische Periode durchgemacht und glaubt momentan, sich auf dem absteigenden Ast der Krise zu befinden. Sie hat darum den Mailänder Autosalon, der am letzten Donnerstag begann und Montag, den 27. April schliessen wird, sehr gut beschickt. Die Jahresproduktion 1930 der italienischen Automobilindustrie beläuft sich auf 42737 Wagen, von denen 20737 Wagen exportiert und 22000 Wagen im Inland verkauft wurden. Das Vorjahr 1929 zeigte eine gesamte Produktion von 60000 Wagen, wovon 23689 Wagen im Ausland und 36311 im Inland abgesetzt wurden. Das Produktionsergebnis 1930 zeigt gegenüber 1929 einen Rückgang um rund 30 Prozent. Der Wert der ausgeführten Automobile beläuft sich auf 317 Millionen Lire (zirka 85 Millionen Franken). Die Motorradindustrie, deren Produkte in den obigen Ziffern nicht inbegriffen sind, erstellt rund 25 Prozent der Stückzahl der Automobile. In Italien entfällt ein Automobil auf 105 Einwohner. Nach England, Frankreich und Deutschland steht Italien, nach dem Automobilverkehr bewertet, an vierter Stelle. Immer mehr ist Italiens Automobilindustrie in der Lage, den eigenen Markt selbst zu versorgen, was die nachstehenden Ziffern beweisen mögen: Die Einfuhr belief sich im Jahre 1929 auf 7407 Automobile, von denen 6024 aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammten, währenddem im Jahre 1930 1621 Wagen weniger eingeführt wurden, also nur 5786 Wagen. Von den letzten stammten 4464 Stück aus Amerika. Es gelang dem italienischen Automobilhandel, nachdem er im 4. Quartal des vergangenen Jahres einen Tiefpunkt erlebt hatte, erneut besseren Absatz zu finden. Die italienische Fachpresse glaubt aus den wirtschaftlichen Anzeichen schliessen zu können, dass der neue Aufstieg Dauer haben werde. Zur schweizerischen Verkehrswerbung. Es war dem Bundesrat noch vorbehalten, den Vorsitzenden für die Zentralkommission für Vereinheitlichung der schweizerischen Verkehrswerbung zu bezeichnen. Die Wahl fiel auf Herrn Ständerat Dr. Q. Keller in Aarau. B verantwortliche Redaktion: Dr. Arnold Bilchi. Walter Maihys. — Hugo Labhart. Telephon der Redaktion: Bollwerk 89.84 (Hallwag). Ausserhalb Geschäftszeit: Bollwerk 32.95. Redaktion für die Ostschweiz: Dr. Arnold BüchL — Sprechstunden nach Vereinbarung mit der Geschäftsstelle Zürich (Löwenstr. 51. 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