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E_1931_Zeitung_Nr.034

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Autosektion Aargau.

Autosektion Aargau. Generalversammlung vom 18. April in Aarau. Neben den verschiedenen im Laufe eines Jahres durchgeführten Veranstaltungen der Automobil- Sektionen, bei denen mehr das gesellschaftliche oder sportliche Moment dominiert, verdienen die Generalversammlungen ein ganz besonderes Interesse, da sie immer einen wertvollen Einblick in das eigentliche Schaffen der Sektion vermitteln, deren Arbeit dem Automobilisten und seinen Interessen zu hohem Nutzen gereicht. Eine Generalversammlung, deren prompter Ablauf eine sichere und erfahrene Leitung garantiert, wie sie die Sektion Aargau in vorzüglicher Weise besitzt, bietet so immer einen klaren und anschaulichen Ueberblick über die Tätigkeit der Sektion. Der verdiente Präsident, Herr Fürsprecher lehner, begrüsste mit gewandten Worten die An- werden, wie überhaupt die Sportkommission die Fragen noch näher studieren wird. wesenden, die in zufriedenstellender Zahl eingerückt waren, zufriedenstellend, wenn man von Die Neubestellung des Vorstandes vornebeiein sich mit fatalistischem Gleichmut der ergab keine grossen Aenderungen. Es lagen ausser Tatsache bewusst blieb, dass Generalversammlungen dem allseitig bedauerten Bücktritt von Herrn Staub, traditionell nicht eben besonders überlaufen sind. dem verdienten Kassier, keine Demissionen vor. Nach einigen schmeichelhaften Worten an die Adresse der «Automobil-Revue > ging der Vorsitzende gleich zur Behandlung der einzelnen Traktanden über. Das vom Aktuar, Herrn Dr. Rohrer, in sorgfältiger Weise abgefasste Protokoll der letzten Generalversammlung fand rasche Genehmigung. Gleich zu Beginn der Versammlung wurde von Herrn Architekt Haas aus Baden energisch für vermehrte Berücksichtigung des Kurortes Baden durch die Sektionsanlässe hingewiesen, indem mindestens eine Veranstaltung in den oberen Zipfel des Aargaus verlegt werden sollte. Die Ausführungen brachten alsbald eine interessante Diskussion, als deren Ergebnis die Versicherung des Vorstandes zu nehmen war, dass man Baden dieses Jahr gerne entsprechend berücksichtigen werde. Der Jahresbericht wurde den Mitgliedern zugestellt; er ist auch in der letzten Nummer der •« A.-R. > bereits redaktionell gewürdigt worden. Der Vorsitzende konnte aus diesen Gründen von der Verlesung des tadellos abgefassten Berichtes absohen; er ergänzte seine schriftlichen Ausführungen durch einige Worte, die vor allem der steten Mitgliederwerbung galten. In Stellvertretung des in Rekonvaleszenz abwesenden Herrn Kassiers Staub wurde die Jahresrechnung verlesen. Aus den der Kürze halber nur wenigen Zahlen Hess sich eine zufriedenstellende finanzielle Erstarkung der Sektion im letzten Jahre ersehen. Das Vermögen belief sich auf Ende Dezember 1930 auf Fr. 2914.15. Die Revisorenberichte wurden ohne Anstand genehmigt. Rege Diskussion entfesselte die Verlesung des Sportprogrammes durch den Präsidenten der Sportkommission, Herrn Architekt Zumkeller. Es sind an Anlässen vorgesehen: 8. Mai: Ausfahrt mit Besichtigung des Kraftwerkes Schwörstadt und Salmenbrauerei Rheinfelden. Ende Mai oder Anfang Juni: Fahrt auf den Zugerberg, verbunden mit Hindernisfahrt; Anfang Juli: Ausflug nach Fürieen Erhöhte Woher so plötzlich? Sobald ich Mixirol zum Brennstoff goss: Ein »augenblickliches Anspringen trotz T. C. $. IKälte. Kein Verrussen und Verkohlen mehr. ! Weniger Zündkerzen. Kein Oberhitzen bergan. [Mein Brennstoff reicht jetzt für viel grössere Strekfken. Ich habe weniger Reparaturen. — Mixtrol veribrennt halt nicht bei der Explosion, reinigt und schmiert am Vierwaldstättersee; ferner eine Fahrt, zusammen mit der Sektion Solothurn, nach den Freibergen, verbunden mit Picknick und Volksfest; voraussichtlich im August eine Auslandsfahrt, entweder nach Innsbruck (3 Tage) odor, als Variante, nach München und Innsbruck (4 Tage); ferner eine Zusammenkunft in der « Seerose » in Moisterschwanden und im Spätjahr das Jahresfest, voraussichtlich in Baden. Die Diskussion drehte sich in erster Linie um den vorgeschlagenen Verzicht auf eine Auslandsfahrt und dafür Durchführung einer Gymkhana im Badener Kursaal. Nachdem sich mehrere Stimmen für die Auslandsfahrt und ebenfalls Stattgabe der Badener Wünsche ausgesprochen hatten, beschloss man prinzipiell Durchführung einer Auslandsfahrt und stärkere Berücksichtigung Badens. Die einzelnen Veranstaltungs- Projekte werden den Mitgliedern noch vorgelegt Sowohl der Gesamtvorstand als auch der Präsident wurden einstimmig für eine neue Amtsdauer von zwei Jahren bestätigt. Als Kassier beliebt der bisherige Rechnungsrevisor Herr Xaver Suter. Der tüchtige Vorstand der Sektion wird auch weiterhin die Interessen der Mitglieder zu wahren wissen. Als Reohnungsrevisor für Herrn Suter wurde neben dem verbleibenden zweiten Mitglied Herr Mehlmer neu gewählt. Der Vorstand schlug der Versammlung Beibehaltung des Jahresbeitrages der Sektion von 13 Fr. vor; der Antrag fand stillschweigende Genehmigung. Bekanntlich bleibt nach dem letztjährigen Beschluss die « Automobil-Revue» auch fernerhin offizielles Cluborgan. Noch kamen bei dem Traktandum «Diverses* einige interessante Vorschläge zur Diskussion. So wurde die Einführung des neuen (nach Sektionen verschiedenen) Clubabzeichens, das als hübsches Muster zirkulierte, näher besprochen, wobei der Präsident das neue Zeichen vor allem für die Unterscheidung von den Nur-Zentralmitgliedern propagierte. Ein die Pünktlichkeit liebendes Mitglied ritt eine Attacke gegen die Unsitte des Zuspätkommens, da das ewige Warten auf Säumige einem oft die Freude am Anlass vergälle. Es wurden noch Stimmen laut, die sich gegen den mangelhaften Zustand vieler aargauischer S t r a s- s e n richteten, die im Winter nicht oder zu spät gepfadet oder vom Schnee befreit werden. Die lebhafte Akklamation verriet, dass hier der Finger auf einen wunden Punkt gelegt wurde. Nach der interessant verlaufenen Versammlung, die in flottem Zuge sich abgewickelt hatte, verweilten die Mitglieder mit der unterdessen erschienenen holden Damenwelt bei einem Glase guten Wein und Grammophonklang in fröhlichster Stimmung bis in die ersten Morgenstunden hinein, bo. Tre bkraff (automatisch. Nur wer Mixtrol braucht, kennt das wonnig geschmeidige Fahren. Eine Probekanne für 100 Liter Brenn« sfoff Fr. 3.80 gegen Nachnahme franko. MIXTROL-AGENCY, ZÜRICH, Fraumünsfersfrasse 14, Telephon 35.192 AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N» 34 Autosektion St. Qallen-Appenzell Am 12. April musste schon wieder eine grössere Wettbewerb. Angespornt durch den Erfolg im Eta PP, e rückgelegt werden, denn man wollte Fes letzten Jahr, hat der Vorstand beschlossen, auch «reichen. Auf einer zu ihrem grossten Teü sehr durchzuSS^Wi^rftrStucrdLesJahr *? Bowölkun* Verschiedene Dörfer lockten zu eine grosse Zahl Mitglieder, welche am Aufstieg kürzeren Aufenthalten. Nacn unserer Sektion Interesse haben, den Wettbewerb, Ta za, wo sich nochmals eine Zoll- und für welchen wir schöne Preise ausgesetzt haben, Triptyk-Formalität in kürzerer Zeitspanne als mitmachen werden. Die Bestimmungen für den tags zuvor abwickelte, erreichte man eine immer Wettbewerb sowie Anmeldeformulare sind auf dem anmutigeie Landschaft, bis schliesslich Fez mit sei- Sektionssekretariat (Otto Fierz), Waisenhaus- nen Stadtmauern auftauchte — ein einzig schöner strasse 15, St. Gallen, erhältlich. Der Vorstand. Anblick -and das grösste Erlebnis der bisherigen Fahrt. Einige Zeit vorging noch, bis alle Teilneh- AutO-Sektion Waldstätte. mer das wundervolle Hotel t Jamai» gefunden GENERALVERSAMMLUNG hatten. . . x . t MiHwoch. deneLM., «,,. abends 8, 5 ühr . Im ffl0^^" 1 J^^äÄ^^Ä ,, , ' ' ische Teil schon. . 1. Protokoll der letzten" 1 Das Graw'alversanimlung. Hotel « Jamal »jedoch liegt Jn den Stadt- 2. Jahresbericht des Präsidenten. mauern der Altstadt Es ist ein ehemaliger Ha- 3. Abnahme der Jahresrechnung. remspalast und übertrifft entschieden die Alhambra 4. Budget für 1931. Granadas, wie mehrere der T. C. S.-ler, die die letzt- 5. Beschlussfassung über den Sektionsbeitrag. Jährige Spanienreise mitmachten, versicherten. 6. Programm für 1931. Der heutige Tag ist der Rast gewidmet, viel- 7. Sekretariat. mehr dem Besuche dieser einzigartigen Stadt, die 8. Varia. einen Begriff der maurischen Kultur gibt Gr. Vielfachen aus Mitgliedericreisen geäusserten • Wünschen entsprechend und auf Grund der letztes Aus Malaga erhielten wir folgenden Brief (17. Jahr gemachten guten Erfahrungen wurde die Ge- April)- neralversammlung wiederum auf einen Werktag Der' 13. Aprii wurde zur Besichtigung von Fez verlegt in der Meinung, damit vielen Mitgliedern benutzt Man bekam dabei einen Eindruck unverden Besuch angenehmer und leichter zu machen, fälschten Orientes; enge Gässchen, grosses Gedränge, JJer Vorstand erwartet daher eine zahlreiche Be- die einzelnen Gewerbe immer beieinander, für uns teihgung, im besondern auch von Seiten der Mit- Europäer machte dies alles einen sinnverwirrenden güeder aus der Landschaft. Dr. R. Z. Eindruck. Man kann sich überhaupt keinerlei Vor- AUTOSEKTION ZÜRICH. Marokko-Spanien- ^ups von einer solchen Stedt machen, wenn man Reise. (Sonderbericht aus Fez, 13. April 1931 ) sie mebt gesehen hat. Die Jahrhunderte sind etill- Am Morgen des 11. April verliess die Kolonne ohne f ostand n. sobald man die Mauern des Hoteta vergrösseres Bedauern Mostaganem in der Richtung 1 , a6 . son hat So ?" es s^on . VO T * Jahrhunderten nach Oran. Diese durchaus europäische Stadt (^ uns unser Fuhrer - Mentor bestätigte) und so wurde auf guten, auf lange Strecken geraden wl £ d ? s HD J\ noch 5° m • fT vT*??; irr^ichiiu sl T e d m en i ° n h i°\ äott T- Ä^ÄX^srÄmS wä S?Ä n *., V- u ° d e m I?nern des Landes zu. Die zier ^ Q ^ von den F Minarets über die Stadt wlfnf,; t u t TT w » hfa r reD ^r- 6 ' schreit. Telephone, Post usw. sind zwar da, aber AS. W * f-l e aS • ^ WettGr ,, h^t sich )e - sie wirken wie nicht dazu gehörend. Zu sehen ist doch wenig afrikanisch an; es war oft kalt, regne- fa Pez in allorerster Linie | ie stadt und ihr Leben . risch und zum Schluss erlebte man die Ahnung D}e . vm nouvelle, dor Europäer ist sehr schön, eines Sandsturmes, der die Landschaft in ein ne- aber ebon wio aIIe modernon städto; das wollen wir beiartiges Gelbgrau hüllte ja nicht sehen. Auch die Residenz mit ihrem wun- In Tlemen wurde ein längerer Aufenthalt ge- dervoUon Park Und dio Museen sind ja ganz nett, macht, die grosse Moschee besucht und ausserdem abor in Fez wiI1 man etwas andBrcs: Die Araberein Araberdorf in der Nähe mit wundervoller Mo- stadt> das ei gent liche, grosse Fez: Fez-Medina. Dort schee und einer köstlichen Schule. spieU sich das Lebon ab) dort wird gehandelt. Kurz vor Oudjda, dem Ziel des heutigen Tages, Denn das Handoln, Feilschen und Kaufen ist auch ereignete sich leider ein Missgeschick, dem ein Wa- ix&\ des Eurpoäers. Zuerst wird er von seinem gen zum Opfer fiel Um einem Kind, das unver- Führer, der Prozente an der Ware hat, in die versehens in seine Fahrbahn kam, auszuweichen, schiedenen Läden geführt. Dort kauft er Ledermusste der Automobilist zur Seite lenken und kol- waron, Teppiche, Dinge schliesslich, die er sonst lidierte dabei mit einem Baum. Glücklicherweise wohl gar nie erstanden hätte, die er nicht braucht, lief alles glimpflich ab; nur der Wagen wurde be- und di e er trotz Feilschen viel zu teuer bezahlt schädigt, während die Insassen gesund und heil Abends veranstaltete einer der grossen Araber davonkamen und von andern Wagen aufgenommen Händler von Fez für uns Gäste des «Palais Jamai> werden konnten. ein arabisches Fest mit Musik, Gesang und Tanz- Ernst abends spät wurde Oudjida, die marokka- Am 14. April Weiterfahrt nach Rabat. Ganz nische Grenzstadt, erreicht, nicht zuletzt auch, weil wundervolle Strassen. Nach 60 km Mekues (ein sich die Zollformalitäten an der algerisch-marokka- FGZ in kleinerem Massstabe. Abends in Rabat am nsichen Grenze noch etwas mehr als nur verstand- Atlantischen Ozean. Sehr schöne Europäerstedt, lieh erwiesen. (Mostaganem-Oudjda 820 km.) dagegen uninteressante Araberviertel. Die lugen Kugel- und Rollenlager weil zuverlässig, preiswert und sofort lieferbar iV,bis 3 Tonnen Nutzlast Preis für 3-Tonnen-Chassis A ahren rboner- Modernster schweizerischer Lastwagen. Stärket Tiefrahmen-Chaasifl. Kraftvoller 6-Zylinder-Motar. Zuverlässige, starke Vierradbremsen. Tiefgelagerte, grosso Ladefläche, daher hohe Wirtschaftlichkeit. Fr.16.800.- Extra-Ausführungen mit Kippvorriohtnng, Elasten* vagen eto„ nach besonderem Kootenroransohiag. Erstklassige Referenzen za Diensten« Marlini-Antoniobil-Verkinfi-A.-G. für die Schweiz: Zürich, Oofonrstrasie 4 Tileton 25.654 E. Imhof-Häusermann BASEL, Steinentorstr. 29 E. Kupferschmid BERN, Erlachstr. 7 DEPOSITÄRE: J. 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N» 33 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE Am 15. April wendet eich unser Rurs wieder nordwärts. Die gute Strasse bleibt uns mit einem kleinen Unterbruch bei der spanischen Grenze treu. Trotz der Umwälzung (Erklärung der Republik) nimmt alles normalen Gang. Einzig von Telonan bis Centa sieht man grössere Truppenbewegungen, Wachtposten usw. Wir erreichen Telonan auf nüttelmässiger Strasse, doch wird sie bis Centa wieder ausgezeichnet In Centa abends Freudenfest der Bewohner. Am 16. Verladen der Wagen ins Schiff zur Ueberfahrt nach Algeciras. Sehr umständlich. Die Ueberfahrt selbst verläuft angenehm bei massig bewegter See (1K Stunden). Gegenüber Gibraltar. Nach Erledigung der Zoll- und Triptyk-Formalitäten geht es weiter auf grösstenteils wundervoller Strasse, meist dem Meer entlang, nach Malaga. Zurückgelegte Kilometer Fez-Malaga: 700. Die ganze Gesellschaft erfreut sich besten Wohlbefindens. Heute nachmittag woitor nach Granada. AI. Gr. Telegramme. Nachstehend fügen wir noch Telegramme bei, die in raschen Zügen über den weitern Gang der Reise orientieren: SEKTION BERN. Generalversammlung. Auf Samstag, den 18. April, hatte die Sektion Bern des A. C. S. zu ihrer 26. Jahresversammlung in den « Bären» nach Biglen eingeladen. Der Präsident, Herr Oberst Marbach, konnte eine schöne Anzahl Mitglieder zur Tagung begrüssen und den Wunsch aussprechen, es möge entsprechend ein guter Geist über der Versammlung walten. Nachdem der Traktandenliste in ihrer vorliegenden Fassung zugestimmt war, erhielt der Aktuar, Herr 0. R. Wagner, das Wort zur Wiedergabe des Protokolls der letzten Jahresversammlung. Kurz, aber erschöpfend orientierend, wurde ihm einstimmig Genehmigung erteilt. Daraus hervorgehoben sei der Wechsel in der Person des Sektionspräsidenten. Nach der Wahl des Herrn Dr. Monde zum Zentralpräsidenten dos A. G. S. hat dieser infolge Arbeitsandrang sein Amt einem andern überlassen müssen. Die Sektion ehrte seine grossen Verdienste um dessen Gedeihen mit einem Andenken in Form einer prächtigen Wappen- Bcheibe, die am letzten Samstag zur Einsichtnahme Im Versammlungssaale auflag. Der erste Jahresbericht des neugewählten Präsidenten, Herrn Oberst Marbach, Hess erkennen, dass mit Gründlichkeit und Sachkenntnis, mit Liebe und Sorgfalt das respektable Schiff der Sektion Bern weitergesteuert wird. — Ein Jahr der Arbeit und Verantwortung nannte der Präsident das Jahr 1930. Wenn die Arbeit bewältigt wurde, so nicht zuletzt auf Konto der getreuen Mitarbeiterschait des zugeteilten Stabes. — Der Migliederzuwachs stellt sich auf 59, was zum effektiven Mitgliederbestand von 821 auf den 31. Dezember 1930 führt. — Vier verdienstvollen Männern, Pionieren und Baumeistern an der guten Sache der Sektion wurdo die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt. Es sind dies die Herren A. von Bonstetten, Dr. Mende, Hunziker und 0. R. Rabat, 14. April 1931. Heute morgen 9 Uhr hat die Gruppe Fez verlassen. Ueber eine ganz vorzügliche Strasse gelangten wir nach Meknes, wo wir einen kurzen Aufenthalt zur Besichtigung der alten sehenswürdigen Stadt machten. In einer reizenden Gegend, nahe von Khemisset, inmitten eines grossen Haines von Korkeichen, wurde Picknick gehalten. Um 4 Uhr nachmittags erreichten alle wohlbehalten und bei strahlendem Sonnenschein Rabat, den entlegensten Punkt der Reise. Eine kleine Gruppe unternahm einen Abstecher nach Casablanca. Mit der morgigen Etappe Rabat-Ceuta überschreitet die Karawane die Grenze der jungen spanischen Republik. Malaga, 16. April. Die Reisegruppe ist heute bei herrlichstem Frühlingswetter ca. 7 Uhr abends wohlbehalten und ohne jeglichen Zwischenfall in Malaga eingetroffen. Die Ueberfahrt von Ceuta nach Algeciras ging bei ruhiger See programmässig und reibungslos vonstatten. Hingegen waren die Zollformalitäten bei der Ausschiffung in Spanien etwas langwierig. Morgen Weiterreise nach Granada. Wagner. In acht Sitzungen erledigte der Vorstand die laufenden Geschäfte. Fünf Vortragsabende förderten das Clubleben Bezüglich der Verkehrsfragen und -gesetze nahm die Sektion stets und mit Erfolg Fühlung mit den Behörden. Ueber das neue bernische Verkehrsgesetz referierte vor dessen Verabschiedung Herr Polizeihauptmann Müller. Eine kleine Sektionsbroschüre orientiert die Mitglieder über die wichtigsten Gesetzesvorschriften. — Die automobilistischen Wünsche für die Gestaltung des Bubenbergplatzes wurden mehrheitlich gehört. — Der Automobil-Club hat die Bestrebungen im neuen eidg. Verkehrsgesetz unterstützt und wertvolle Mitarbeit geleistet. Die Hoffnung geht auf ein baldiges schweizerisches Verkehrsgesetz mit einheitlichen Rechtsgrundlagen. — Die Schaffung eines kantonalen Verkehrsamtes hat endlich einem langlebigen « Unding», der Bussen Jägerei in der Automobilkontrolle, ein Ende gesetzt. — Mit der Gründung der Bernischen Liga für den Strassenverkehr ist ein längst gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Diese Interessenvereinigung wird von den Behörden zur Mitarbeiterschaft beigezogen. Sport und Touristik im Schosse der Sektion verdienen eine gute Note und auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Ganz besonders erwähnt sein darf der Jubiläumsakt vom 17. Mai, wo gleichzeitig die Delegierten des A. C. S. in Bern und bei der Sektion Bern zu Gaste waren. Es war im Kornhauskeller ein prächtiges Fest, dort, wo auch die Gründung der Sektion vor 25 Jahren erfolgte. Herr Leuenberger orientiert über die Kassageschäfte und den Vermögensstand. Trotz einer leichten Vermögensverminderung, zurückzuführen auf die ausserordentlichen Anlässe des letzten Jahres, beziffert es sich auf 31. Dezember 1930 immer noch auf über 20,000 Fr. Von den Mitgliederbeiträgen gehen volle 65 Prozent an die Mitglieder zurück in Form von Vorteilen, die ihnen die Sektion gewährt Eine vermehrte Werbung für Clubschilder wird empfohlen, sowohl vom Kassier als auch von Dir. Christen. — Das Budget für 1931 sieht bei einem Gesamtumsatz von Fr. 48,000 einen Passivsaldo von Fr. 3600 vor. Einstimmige Genehmigung wird sowohl der Rechnung wie dem Budget zuteil und dem Rechnungsgeber Dank und Decharge erteilt. Wahlen. Bei der Wahl der sieben Delegierten in den A. C. S. wird an Stelle von Herrn Hostettler Herr Dr. Perlet gewählt und er-schon eine Ueberraschung, doch nur dazu da, die erschien... Herr Berlitz aus Köln. Selbst sterer wunschgemäss als Ersatzmann bestätigt. Ueberraschungen anzukündigen, ein Conforencier Als weitere Ersatzmänner werden aus dem Oberland zugezogen die Herren Teilkaes, Frutigen, in Abwesenheit der Frauen — dass der liebe Herr- von Klasse. Er erklärte unter anderem — immer und Krähenbühl, Steffisburg. Die 17 Delegierten im Kantonalverband werden wiedergewählt, denn er habe gleich am Weltanfang aus einer gott der Erfinder des Radio -gewesen sein müsse, ebenso die Mitglieder der Sport- und Touristikkommission. — Als Rechnungsrevisoren wurden ge- Rippe einen Lautsprecher konstruiert. wählt die Herren Büchler und Ramseyer. Dann kam UebeTraschung Nr. 2: T h or a Malm- Der Präsident der Sportkommission, Herr H u - ber, referiert über Sport- und Tourenanlässe 1931: 9. Mai: Autavia, mit 16 Equipen. 21. Juni: Gurnigelrennen, mit Einbezug der Schweiz. Motorwagentruppe. August: Empfang und Kontrolle der internat. Alpenfahrt. September: Im Rahmen der Hyspa Empfang der internat. Sternfahrer, deren Endziel Bern sein wird. Auch gesellschaftliches Autofahren soll nicht vernachlässigt werden. Die Sektion ehrt zehn Veteranen mit dem Veteranenabzeichen. Unter c Verschiedenem > ermahnt der Präsiden alle Mitglieder zu aufrichtiger Mitarbeiterschaft und ruft unter anderm den Stammtisch der Sektion empfehlend in Erinnerung. Nachdem Herr von Bonstetten dem Vorsitzenden in liebenswürdigen Der Rechtsdienst hat niit 54 Fällen neuerdings seine Bedeutung ins beste Licht gestellt. Worten für seine grosse Arbeitsleistung gedankt Die Touristikstelle hat eine grosse Arbeit bewältigt, 349 Triptyks und 246 Grenzpassierscheinsche Frage zur Prüfung an den Vorstand geleitet und Herr Marquard noch eine verkehrstechnihefto ausgestellt. Man rühmt die prompte und hat, schliesst der geschäftliche Teil des Abends sachkundige Bedienung. mit einem zuversichtlich gestimmten Schlusswort Unter vorzüglich bewährter Leitung hat dasdes Herrn Oberst Marbach. Sekretariat eine weitschichtige Arbeit geleistet. Der Dank des Präsidenten ging an die Leiter der verschiedenen Dienststellen. Bessere Wahrung deT Interessen dea Oberlandes verlangte eine vermehrte Vertretung jener Gegenden in den Vorstand. _ Der gemütliche Teil, unter bewährter Leitung des Vergnügungspräsidenten. Herr Dr Perlet, ist eine Angelegenheit für sich, der auch einige ganz spezielle Worte gewidmet sein mögen.— Vorerst alle Achtung vor Küche, Keller und Bedienung im « Bären ». Herr Dr Perlet gab in seiner humorvollen Eröffnungsankündigung sein Uebriges hinzu zu Speis und Trank, um allen den Mund wässerig zu machen. Er erzählte von einer halb mysteriösen Clubfahrt ins Reich der ausgelassenen Fröhlichkeit. Diese sog. « Clubfahrt» hatte ein mysteriöses Ende, ein Undefinierbares, ein Etwas, eine Ueberraschung. Was sollte es sein in Abwesenheit, wohlverstanden, der Frauen? Sollten vielleicht diese erscheinen, geisterhaft, ein nächtlicher Spuck ? Man hatte Zeit, sich den Kopf zu zerbrechen, indes ein reiches Programm, also die Clubfahrt bis vors Ziel sich abwickelte. — Herr Ochsenb e i n sang Ernstes und Heiteres, Liebes- und Scherzlieder aus seinem reichen Repertoire. Herr B ä.c h t o 1 d j u n. überraschte durch seine Kla viervirtuosität. Frl. Meister aus Langenthnl meisterte vorzüglich die zarten Saiten der Violine. — Dann kam der Schlangenmensch, elegant markiert durch Frl. Biancha Baselli. Herr Dr. T r ö s c h , Herr Christen, Herr Leuenberger komplettierten mit geistvollem Humor dip Fahrt zum Ziel, das Herr Dr. Perißt in wiederholten Malen in das Gewand eines vollständigen Mysteriums kleidete. Dann aber war es erreicht und auf der Bühne ström aus Kopenhagen mit ihren reizenden nordischen Tanz- und Singgirls. «Sie kamen, tanzten .. und siegten!» Sie sangen nordische Heimat- und Volkslieder, zum Teil in «verdeutschter» Uebersetzrmg. Die Natürlichkeit, das Originelle und die trotzdem gewahrte grossartige Präzision in Bewegung und Ausdruck erfreuten aufs herzlichste und fanden grossen Beifall. — Die schöne Sängerin Margot Kraslit sang fröhliche Weisen aus bekannten Operetten, sang von Frühling und Liebe und meisterte ihre Stimme recht sympathisch. Dieses Bühnenprogramm verdankt die Sektion Bern nicht zuletzt dem grosszügigen Entgegenkommen der Direktion dea Corso, wo die Truppe ihr Gastspiel gibt. Zuletzt sei noch die unermüdliche Bauernk a p e 11 e von Biglen rühmend erwähnt und dem Pianisten vom Corso ein Kränzlein gewunden. Der Abend, resp. die Nacht, verlief im Zeichen des Humors und es war eitel Freude. Ein sehr schönes Fest! Allen herzlichen Dank, die zu dessen vollem Gelingen beigetragen haben. --u. s. A. C. SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB. Sektion Zürich. Jeden Dienstag ab 8.15 Uhr gemütliche Zusammenkunft am Clubtisch im Huguenm, Bahnhofstrasse, Parterre. Gäste sind freundlich eingeladen. 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