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E_1931_Zeitung_Nr.051

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26 AUTOMOBIL-REVUE

26 AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N° 51 Fernomnibuslinien In England. iln England sind in den letzten Jahren eine grosse Anzahl von regelmässigen Fernomnibuslinien eingerichtet worden, deren Taxen meist billiger sind als die in England sehr hohen Eisenbahntaxen. Die Eisenbahnen, die eTst letztes Jahr vom Parlament die Erlaubnis erhielten, sich an Strassenverkehrsunternehmen finanziell zu beteiligen, haben von diesem Recht zwar inzwischen sehr ausgiebig Gebrauch gemacht, indem sie eine Reihe von Unternehmen aufkauften und bei andern Teilhaber geworden sind. Es handelte sich dabei aber meist um lokale Gesellschaften, deren Linien nur zu Zubringerlinien umgestaltet werden und die sogar teilweise in das Taxsystem der Bahnen einbezogen wurden, so dass die Billette wahlweise für Bahn odeT Auto gültig sind. Im neuen, dieses Jahr in Kraft getretenen Strassenverkehrsgesetz wurde das Land in zwölf Bezirke eingeteilt, die je einem Verkehrskommissär unterstellt werden, der weitgehende Vollmachten bezüglich Konzessionierung von Omnibuslinien hat. Er hat zu entscheiden, ob eine Strasse für den verlangten Omnibusbetrieb geeignet ist, ob eine Ortschaft genügend bedient wird, ob die Taxen angemessen sind und ob keine überflüssige Konkurrenz zwischen verschiedenen Transportanstalten stattfindet. Er hat das Recht, überflüssige Linien von sich aus aufzuheben, kurz, er kann den Verkehr nach seinem Ermessen regulieren- ,, Die Eisenbahnen haben nun die Offensive ergriffen, indem sie jeweils bei den betreffenden Kommissären das Gesuch einreichten, die. Fernomnibuslinien London - Leicester, London-Cardiff, Bristol-Northhampton und einige andere zu untersagen. Sie führten an, der Verkehr auf den betreffenden Bahnlinien werde von ihnen schon in genügender Weise und zu angemessenen Taxen bedient. Die Omnibusunternehmer haben den Fehdehandschuh aufgenommen, und es wird in jedem einzelnen Falle eine Untersuchung durch den Verkehrskommissär stattfinden müssen, der je nach den Umständen entscheiden wird, ob die Konzession für die Omnibuslinie zu erneuern ist oder nicht. Die Organisation der bis jetzt noch selbständigen Omnibusunternehmer betrachtet natürlich das Verlangen der Eisenbahngesellschaften als Angriff auf ihre Unabhängigkeit und 1 als Versuch, sich auf der Strasse ein Monopol zu sichern, indem die Eisenbahnen mit Hilfe ihrer ausgedehnten Organisation alle nicht ihnen gehörigen Omnibusse von der Strasse zu verdrängen suchen. Das Publikum, das sich schon an das Vorhandensein dieser Omnibusse gewöhnt hat und natürlich besonders die billigen Taxen schätzt, interessiert sich sehr für den Ausgang der Untersuchungen, und es ist klaT, dass die Konkurrenz wohl den Eisenbahngesellschaften unnötig scheinen mag, dass sie aber dem Reisenden nicht zu leugnende Vorteile bietet. b-r. Ein englischer Verkehrstunnel. New Yorks Hudson-Tunnel, der technisch grossartigen Verkehrsstrasse unter dem Hudsonfluss, stellt England nunmehr ein ähnliches Werk von ebenso wuchtigen Ausmassen gegenüber. Es handelt sich um den Mersey-Tunnel, der unter dem Flusse gleichen Namens eine Verbindung zwischen Liverpool und Birkenhead herstellen wird. Die gesamten Baukosten für dieses Projekt, das bereits in Angriff genommen worden ist, beziffern sich auf 125 Millionen Franken. Der Haupttunnel misst drei Meilen in der Länge und mündet auf jeder Uferseite in zwei Nebentunnel, welche ihrerseits zu den oberirdischen Ein- und Ausgängen führen. Der 13,2 m weite Haupttunnel wird eine 10,8 m breite Fahrbahn aufweisen, die links und rechts durch ein Trottoir eingesäumt ist. Der Fahrbahnscheitel liegt etwa 45 cm unter der Linie des breitesten Durchmessers. Die Fahrbahn wird in vier Streifen unterteilt, und zwar je einen Streifen für raschen und langsamen Verkehr in jeder Richtung. Das Bauwerk stellt die grösste Konstruktion ihrer Art in ganz Europa dar und reicht auch in ihren Ausmassen an den amerikanischen Hudson- Tunnel heran. Für taghelle Beleuchtung und wirkungsvolle Ventilation ist durch entsprechende Anlagen in reichem Masse gesorgt. Der Tunnel soll von Motorfahrzeugen mit einer Geschwindigkeit von 45 km befahren werden. Die Fassungsfähigkeit des Tunnels wird bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit der Fahrzeuge von zirka 30 km auf 3000 Fahrzeuge pro Stunde berechnet. Es wurden über eine Million Tonnen Fels gesprengt, deren Beseitigung keine allzu grossen Kosten verursachte, weil sie zur Auffüllung eines in der Nähe gelegenen und nicht mehr benützten Docks gebraucht werden konnten. Für den Bau der Fahrbahn werden eine Viertelmillion Tonnen Material benötigt, für das Metallgerippe des Tunnels 110 000 Tonnen Eisen und Stahl. Der Tunnel liegt an seinem tiefsten Punkt 50 m unter dem durchschnittlichen jährlichen Höchstwasserstand. Um Verkehrsstörungen durch ausser Betrieb gesetzte Motorfahrzeuge möglichst rasch beheben zu können, werden an. beiden Ufer-Eingängen zum Tunnel moderne Abschleppwagen ständig in Bereitschaft gestellt. Die für normalen Verkehr notwendige Ventilationsanlage wird durch ein gleichstarkes Reservewerk verdoppelt, um auch in Zeiten des Stossverkehrs eine einwandfreie und genügende Entlüftung sicherstellen zu können. ß IHR AUTO-IHR EIGENTUM- SCHÜTZEN SIE ES GUT! 8 PECIA L ITE S : Fermeture garage •ystfcme « P O Y E B » (Brevete S. Q. D. o.) PORTE SOUPLE fonctionnant en sens lateral sur galets et guides spgeiaux MANUFACTURES DE STORES J3ES3F11VE3- BT73MCF1L.XSE Agences: Genfeve: Isaac Baud, Bd. Georges - Pavon 25 Lausanne: Alexis Mayor, Maupas 2 B41e: G. Schaub & Fils, Zurcherstrasse 105 Lucerne: S. Bäohtold, Lädelistrasse 4 S o 1 e u r e : F. Hostettler, Wassergasse 166 Davos-Platz: F. Jenny Cassarate: H. Salathe, Via Chioso. 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Rundenzahlen, die einem besonderen Rundenzähler unterstellt ist. Graphisch registriert er für jeden Wagen die Anzahl der durchfahrenen Runden (Abbildung 5). Die Gesamtheit der Organisation bildet gewissermassen einen homogenen Block, der sich ständig kontrolliert und eine Arbeit garantiert, die jede Unsicherheit und Ungewissheit ausschliesst. Die Niederschrift auf dem Blatt gemäss Abbildung 4 wird fortlaufend auf folgende Art kontrolliert: In jedem Moment ist das Fortschreiten des Rennens aus der graphischen Darstellung der Abbildung 5 erkennbar. Zählt man die auf dem Rekapitulationsblatt figurierenden Durchfahrten zusammen, so muss diese Summe mit der Ordnungszahl des Chronometrageblat- N°51 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 27 gen umwandeln, die ihn die Nummern tes und derjenigen des Durchfahrtsrichters übereinstimmen. Wie man einen Grand Prix chronometriert *> der vorbeifahrenden Wagen ebenfalls erkennen lassen. Weiter gilt es auch, das Die Funktion der Zeittafel and der Tafel Die Zeit wird gemessen, wie man irgend ein Element misst. Nehmen wir ei- 4... nometreur s zu steigern, indem man den — Eine Stunde ... Ja ... Eine Stunde ... optische Erkennungsvermögen des Chro- des Rennverlaufes. nen konkreten Fall an: Die Messung einer — Achtung! Nummer 68, 66, 74... «4», Chronographen mit einem Vergrösserungsglas versieht, welches das Ablesen meterposten auf ein besonderes Blatt die Alle 1 fünf Runden schreibt der Chrono- Länge. Eine Länge wird mittels eines sagten Sie... — Ja, 42 Minuten ... 2... der Zeiten auf dem Zifferblatt erleichtert. Zeiten heraus, die die Wagen zum Zurücklegen von fünf Runden benötigten. — Achtung, Nummer 58, 72... Und schliesslich ist es möglich, auch die — Und 21 Sekunden. Ja, stimmt, Nummer 70 ist um 1 Uhr, 42'21" vorbei. tern, indem man eine elektrische Auslöse- vollständig die Bekanntgabe der Zeiten Bedienung des Chronographen zu erleich- Für das Publikum genügt diese Angabe — Und die Nummern 68, 66, 74, 58 nach jeder Runde würde nur zu Konfusionen führen. und 72 I Auf der Rennverlaufs-Tafel wird den Gehilfen die von den Fahrzeugen durchlaufene Rundenzahl vom sogenannten Pointeur übermittelt, die beim Rundenzählen ein ähnliches System, wie das im Cou Chronometerposten benützte, anwenden. b-m. in Längeneinheiten abgeteilten Instrumentes bestimmt. Je nach dem Grad der angestrebten Genauigkeit kommt dabei ein in Meter, Zentimeter, Millimeter oder sogar Hundertstel- oder Tausendstel-Millimeter unterteiltes Instrument in Frage. Das Prinzip der Zeitmessung. Das zur Zeitmessung benützte Instrument ist die Uhr. Je nach der Genauigkeit, die man mit ihr erzielen will, wählt man eine Uhr, die Minuten, Sekunden oder gar Bruchteile von Sekunden anzeigt. Bei diesen Sekunden-Bruchteilen handelt es sich um ü, l /io, V 100 oder gar 7«»o. Nachdem wir mit dem Prinzip bekannt sind, wollen wir uns mit der vom Chronometreur benützten Uhr bekannt machen, einer Uhr, die Chronograph genannt wird. Der Chronograph hat drei Zeiger (Figur I): Einer der die Stunden anzeigt, einer für die Minuten und einer für die Sekunden. Zur Ablesung der Stunden und Minuten bedarf es keiner besonderen Vorrichtung, da der Chronometreur über genügend Zeit verfügt, um sich über die Stunde der Beobachtung Eechenschaft abzulegen. Anders verhält es sich dagegen mit der Ablesung der Sekunden und Sekunden-Bruchteile, da diese augenblicklich geschehen muss. Die Uhrmacher sind deshalb auf den Gedanken gekommen, zwei Sekundenzeiger übereinander anzuordnen, von denen der eine im Momen der Zeitannahme mit einem Drücker stillgesetzt werden kann, während der andere weiterläuft. Nachdem man die Zeit, die der stillgesetzte Zeiger anzeigt, abgelesen hat, lässt man diesen Zeiger durch einen zweiten Handgriff wieder auf den andern aufschliessen. Abb. 5. Graphische Darstellung der von jedem Wagen zurückgelegten Rundenzahlen und Stellung des Wagens im Rennen. Fig. No 6. Graphique du nombre de tours effectues par chaque voiture et position des voitures. Die Praxis in Wirklichkeit. Es macht sich nicht gut, wenn man von 6 Wagen 5 entwischen lässt. Gestatten Sie mir, Ihren Platz einzunehmen, und ich werde Ihnen zeigen, wie man ein Rundstreckenrennen chronometriert. In erster Linie benötigt man eine geeignete Organisation und Methode und einen Stab von Mitarbeitern, die gleichzeitig mit Augen und Händen zu arbeiten wissen. Die Organisation. Oer Chronometreur A. Da ein Chronometreur nicht mehr als zwei Augen im Kopf hat, ist es ihm beim Durchfahren mancher Wagen unmöglich, gleichzeitig die Wagennummern zu erkennen, den Sekundenzeiger des Chronographen anzuhalten und auch noch Notizen auf dem vor ihm liegenden Blatt vorzunehmen, obschon nach längerem Training und bei methodischem Arbeiten in äusserst kurzer Zeit gar manches geschehen kann (Die Geschwindigkeit der Wagen beträgt In einigen Worten lässt sich also das Prinzip der Zeitabnahme wie folgt zusammenfassen: In genau dem Moment, in dem man die Zeit feststellen will, betätigt man einen Drücker. Der Doppelzeiger hält auf der Sekunde oder dem Sekunden- Bruchteil an und dieser Zeitwert kann nun leicht abgelesen werden.. I Theorie und Praxis. Wir werden uns nun zusammen in der Chronometreurkabine des Rundstreckenrennens installieren. Sie werden den Chronographen halten und zur Vorsorge schon jetzt Ihren Finger auf den Drücker des abstoppbaren Sekundenzeigers legen. Sind Sie bereit t Achtung, schon kommt Wagen Nummer 70 dahergefahren vor dem Chronometerposten Pfssst Lesen Sie nun die Zeit unter dem Zeiger, den Sie stillgesetzt haben. *) Abbildungen 1, 2, 3, 4, auf Seite 23 und 24. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ungefähr 200—220 Stundenkilometer, was einer Fortbewegung von 60 m pro Sekunde* entspricht). Der Chronometreur muss deshalb seine Ohren in ein zweites Paar Au- vorrichtung für den Drücker anbringt. Dank diesen Vervollkommnungen geht dem Chronometreur die Arbeit spielend leicht von der Hand, er hat sich nur noch damit zu befassen, die Zeiten abzulesen und sie zusammen mit der Nummer des vorbeifahrenden Wagens auf ein Blatt zu notieren, das für jede Vorbeifahrt eine Ordnungszahl trägt. (Abbildung 2). Der Durchfahrtsrichter. Hinter dem Chronometreur hält sich eine Person auf, deren Arbeit sehr wichtig ist: Wir nennen sie den Durchfahrtsrichter. Der Durchfahrtsrichter trägt in einem Carnet (Abbildung 3) die Nummern aller vorbeifahrenden Wagen ein, wobei die Eintragung wieder neben Ordnungsnummern zu stehen kommt, die mit den Ordnungsnummern auf dem Blatt des Chronometreurs korrespondieren. In jeder Gefechtspause nehmen der Chronometreur und der Durchfahrtsrichter einen Vergleich zwischen ihren Nummerneintragungen vor, und die Ordnungszahlen ermöglichen dabei eine sofortige Kontrolle. Der • Chronometreur B. Er ersetzt nötigenfalls den Chronometreur A, aber seine Hauptarbeit besteht im Ausfüllen des Rekapitulationsblattes (Abbildung 4), das den Verlauf des Rennens erkennen lässt. Als Unterlage dient dem Chronometreur B das Notizblatt des Chronometreurs A. Mit einiger Uebung lässt sich auf dem Rekapitulationsblatt der Ablauf des Rennens wie auf einer Filmleinwand verfolgen, man erkennt darin besondere Anstrengungen der Fahrer, ihre Misserfolge, die Zeit, die sie zum Abfahren einer Runde benötigen usw. Dann kommt die Ober-Kontrolle der V^rk^hvsf^eknfk Die Verkehrsampel « Bediene dich selbst ». In der Stadt Feueilbach in Württemberg ist jetzt versuchsweise eine Verkehrsampel aufgehängt worden, die von den sich nähernden Fahrzeugen automatisch bedient wird. 30 m vor der in Frage kommenden Strassenkreuzung nämlich sind im Pflaster über den ganzen Fahrdamm reichende 'Kontakte angebracht, ebenso am Fahrdraht der Strassenbahn. Werden diese Kontakte von passierenden Fahrzeugen in Tätigkeit gesetzt, so leuchtet die Ampel in der Gegenrichtung auf d'ie Dauer von 7 Sekunden und sperrt so während dieser Zei't den Verkehr. Die neue Einrichtung wird von Fachkreisen mit grossem Interesse beachtet und dürfte zumindest eine wertvolle Anregung auf dem Gebiete der Verkehrsregelung darstellen. K. K. Neuartige Wegweiser. Die Stadt Hamburg, welche sich seit Jahren die Orientierung in den Strassen durch Wegweiser sehr angelegen sein liess, und seinerzeit als eine der ersten Städte beleuchtete Wegweiser einführte, ist nunmehr einen weitern Schritt in der Strassenkennzeichnung vorangegangen. Man wollte vor allem die Ausfahrt aus der Stadt nach den verschiedenen Ueberlandstrassen erleichtern. Zu diesem Zweck wurden im Zentrum gelbe Wegweiser mit schwarzem Rand und der Aufschrift der nächsten Ortschaft aufgestellt. Die Tafeln unterscheiden sich voneinander in der Form, indem für jede der Ausfallstrassen ein anderes Wegweiserformat gewählt wurde. Der Fahrer, der eine bestimmte Ueberlandstrasse erreichen will, braucht bei der Ausfahrt aus der Stadt nur nach den gleichartig geformten Schildern Ausschau zu halten, um die richtige Route einzuschlagen. Die Tafeln tragen in den Aussenquartieren keine Ortsbezeichnung mehr, da ja durch ihre Form die Orientierung nach den verschiedenen Richtungen möglich ist. B. 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