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E_1931_Zeitung_Nr.066

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22 AUTOMOBIL-REVUE

22 AUTOMOBIL-REVUE Campbell, waren zugegen, um die Arbeiten- abgetragen, schaffen Platz für einen breiten nach langen Versuchen ein Gramm Gold herden anzufeuern. Die ganze Weberstadt ju- Boulevard. Die letzten Künstler, die sich der gestellt. Jollivet-Castelot ist Vorsitzender Wie eine amerikanische Zeitung ibertchtet, Mangel an Schlangen in Brasilien. bclte, als die Rekordzeit bekannt wurde. Entwicklung der Dinge widersetzen wollten, der französischen Vereinigung für Alchemie befindet sich das Birtantan-Institut in Sao Der Minister Thomas wird nun eine wan- werden zwangsweise von der Polizei aus- und Leiter der Zeitschrift « Rose Croix >, die Paulo (Brasilien) augenblicklich in Bedrängnis. Der Schlangenvorrat geht immer mehr delnde Reklame für die englische Wollindu- quartiert. Die Gesellschaft Alt-Montmartre seit mehr als 20 Jahren sich mit der Lösung strie sein, die in zwei Stunden zehn Minuten tut das Unmöglichste und überschwemmt die der Umsetzung der Metalle befasst, zurück, und infolgedessen können die bedeutenden wissenschaftlichen Versuche mit die noch warme Wolle in einen Massanzug Behörden, die Oeffentlichkeit mit flammen- fiA.j oho ma i c verwandelt hat. den Protesten. Schlangenserum nur mit Mühe vorgenommen werden. Auch der Versand von Gegen- T ^ , , . , , . „„.. gift, das aus Schlangenserum genommen Von dem alten Montmartre der Mimi Pm- 7 . ... , .. , . ... T .... , Friedrich von Hessen-Kassel vor 200 Jahren wird, ist geringer geworden. Der Direktor son, Alfred de Mussets, Murgers und der be- ^wecKmassigKeii sei" uoer iraaition. im Mhlagen liess Dieses nette, kleine Geldstück, des Institutes hat jetzt an die' Leiter von rühmten Pariser Künstler und Schriftsteller " a^st , en J J*« we J den Ä^Ä e * " " datiert 1731, ist aus Kupfer, war etwa 12 landwirtschaflichen und biologischen Schulen des vorigen Jahrhunderts war immer noch " " ^ n . ^ ' 1 7 ? ^ II« Mark wert und WO sechs Pfund! Man S ~ in Brasilien die Bitte gerichtet, ihm doch baldigst giftige und ungiftige Schlangen zu ein Schimmer übriggeblieben. Trotz Kon- Runden s«n.. Und ausserheh wird man z6pbricht sich überm Kanal den Kopf, wajunkturumschlag, Häuserspekulation und " 2* mel ". .^ °L r S» S. ,JJ£J\ rum die Münze solch ungeheuerliche Grosse liefern. Neubauten. f , unfz '?' !f cl ? Z1 ? °M L f vf i w u T d Schwere haben musste, und jemand Nun sollen die letzten hundert alten Hau- J" ^m^nsche Mittelpunkt der Welt gele- ^ auf den Ge, danken gekoir l men , da9s sie ser von Montmartre verschwinden, um mo- naue. o.ivi. v. dazu bestimmt war, von sparsamen Vätern dernen Mietkasernen Platz zu machen. Es Herstellung von Gold und Silber ? dem zu Leichtsinn neigenden Sohn als Zehrherrscht grosse Aufregung auf der «Butt», Dem französischen Gelehrten Jollivet- Pfennig gegeben zu werden; es APFELWEIN verhinderte dem einstigen Malerberge. Arbeiter reissen Castelot ist es gelungen, durch chemische ihn, mit dem Geld um sich zu werfen. Auch krumme, winklige Strassen auf, die letzten Bearbeitung aus Silber Gold herzustellen, war es fast unmöglich, es zu verlieren; so wackligen, malerischen Gebäude werden Nach eigener Angabe hat Jollivet-Castelot gross war kein Loch in der Tasche. 1931 — N° m Nicht verwechseln mit Mineralwasser-Limonade! Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T.C.S. A. C. S. Bestbekanntes Passanten-, Familien- und Jahres-HoteL. Grosses Restaurant. Direkt an der Durchgangsstrasse b. Hanptbahnhof. Bester Auto- Standplatz. Alle Zimmer mit Messendem Wasser. Garage. Boxe. Telephon Nr. 105. Unter gleicher Leitung: Restaurant Harder-Kulm. A. BEUGGER, Besitzer. Delegierter des T.C.S. Herrliche Aussicht Garten. Zimmer mit fliessondemWasser. Massige Preise. Garage. E. WIDMER, Bes. Prachtvoller Ferienaufenthalt. Zimmer mit fliessendem Wasser. Nähe Tellsplete i und Strandbad. Grosser schattiger Park. Sammelgarage und Boxen. Reparaturwerkstätte. Alles für Ihr Auto. Telephon 3.47. iimmer von Fr. 4.— an. Weekendpreis von Fr. 14.— bis 15.—. Familie Felber u. Garage Eug. Tissot. Per Auto in 1 Minute vom Bahnhof Heimwehfluh erreichbar. Ideal., ruhiger Ferienaufenthalt. Pensionsarrangement v. 2 Tagen an(Week- End). 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66 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Die Idealstrasse am — 64. Breitengrad Auto- und Badebummeln In Schwedens Norrland. Von Karl Lütge. Autoreisen in Schweden sind voll feiner Reisegenüsse, und zwar um so mehr, je weiter nördlich der Wagen vordringt . Um gleich das Charakteristische zu nennen: Jedes Gewässer lockt zu einem erfrischenden Bad. Nirgends in Schweden ist Baden verboten; Verbotsschilder gibt es sowohl am Wasser wie auch an Strassen äusserst selten. Auch «Anstoss» wird nirgends genommen. Daher rührt die besonders in Deutschland weit verbreitete Ansicht, dass man in Schweden ganz allgemein ohne Badeanzüge bade. Bei der Landbevölkerung kommt dies mitunter vor, und es wird stillschweigend geduldet; aber es ist natürlich die seltene Ausnahme. — Nun, wir haben es nirgends gesehen und es selbst nicht getan, obwohl, wie gesagt, Anstoss nicht genommen wird. Die Kosten der Autoreise durch Schweden sind sehr gering. Bei den Zollformalitäten geht es korrekt zu, ohne übertriebene Herzlichkeit und Höflichkeit; derlei ist erst im Land im privaten Verkehr zu beobachten und dann oft in überraschender Weise. Es gibt kaum ein Land, wo der Fremde so gastlich herzlich aufgenommen wird wie in Schweden! Die Strassen durch Südschweden sind etwa unseren Strassen gleich, im Norden werden sie schmal und sind vielgewinkelt. Die Strassenschilder sind zwerghaft. Man muss gute Augen haben in Schweden. Bahnschranken fehlen meist. Aber bei den zahllosen ungeschützten Uebergängen bimmelt es schrill, sobald ein Zug kommt, und dieser stösst zum Ueberfluss markerschütternde Pfeifsignale aus. Man ist also verhältnismässig sicher, dass es glatt über die Geleise geht. In einigen Teilen Schwedens tragen die Wegeschilder übrigens Qualitätsbezeichnungen, z. B. I, II, III usw., und jede Gattung hat ihre Höchstgeschwindigkeitsbeschränkung, III z. B. 25 Kilometer. . • Wald, Wald, rote Holzhäuser, •wieder Wald und Hügel und üppiges Essen, nette Menschen bleiben als Eindruck des ersten Tages. Die Orte sind regellos verstreut, selten dicht gebaut. Der Blick gewöhnt sich rasch an sie, und man stellt sich bald auf den schwedischen Lebensstil um. Tankstellen gibt es im Ueberfluss; der Betriebsstoff ist billig. Ueberall, selbst in Stockholm, kann man in kleinen Gasthäusern und besonders in Pensionen billig wohnen. Was Land und Städte bieten, hier zu schildern, ist unmöglich bei der Fülle der Eindrücke. Nach den tiefgeprägten Bildern, die uns Stockholm bot, diese entzückende nordische Weltstadt voll Charme, Grosszügigkeit und Prunk, strebten wir über die von «Weissmützen», den «nicht trinkenden und nicht paukenden, sondern singenden Studenten» belebte, nur 60 Kilometer entfernte weltberühmte Universitätsstadt Upsala nordwärts. Die roten Backsteintürme des Doms zu Upsala, die höchsten in Schweden, schrumpften hinter uns zusammen. Ort reihte sich an Ort, Wälder, Flüsse, Brücken, rote Häuser, kleine Wegschilder . Endlich waren wir am Abend, verspätet durch Badeaufenthalt in einer stillen Bucht der Ostsee, in Hudiksvall. Das ist ein liebes, entzückendes, typisch schwedisches, schon völlig nordländisches Städtlein. Es liegt in Hügelwaldlandschaft an einer tief ins Land dringenden Bucht der Ostsee. Das «Stadshotellet» ist Mittelpunkt, wie in den meisten Städten Schwedens, sofern sie nicht an grossen Eisenpfaden liegen und nur Bahnbedeutung haben (dann dominiert das Järvägshotellet, d. h. Bahnhofhotel, das unmittelbar am Bahnsteig steht). Hier in Hudiksvall ist das Stadthotel ein prima Haus mit «europäischem Komfort» und hervorragender schwedischer Küche. Aber diese Superlative lassen sich auf fast jedes Haupthotel in Schwedens Städten anwenden, und es ist hier nicht etwa eine Reklameabsicht versucht! (Schluss folgt.) Tourismus Unsere humoristische Ecke Saison-Notizen Der Wallensee hat mit der Eigenart seiner Umgebung von jeher Bewunderer von nah und fern angezogen. Ganz besonders hat sich dieser Besuch stets auf die beiden «Pole» am See konzentriert, auf Wallenstadt am Ostzipfel und W e e s e n am Westzipfel. Es ist schwer, zwischen den beiden reizenden Städtchen zu wählen. Beide haben etwas Gewinnendes und haben es verstanden, sich «ine grosse Zahl treuer Freunde zu erwerben. — Wallenstadt und Weesen, zwei wundervoll gelegene Sommerkurorte, beide am gleichen See gelegen, beide gleich malerisch gebettet — es ist wirklich schwer, hier eine Wahl zu treffen. E. Rapperswil. Wohl ist die Zeit der Rosen bald vorbei, doch hat uns die alte «Rosenstadt» aiuch sonst manches Schöne zu bieten. Denn sie ist unzweifelhaft eine der anmutigsten alten Schweizerstädte. Ob man sich nun für alte Bauten interessiere, Wert auf schöne Landschaft lege, hauptsächlich «gut leben» möchte oder gar materielle und ideelle Wünsche miteinander verbinde, stets wird Rapperswil gewiss das Richtige sein. Seine Lage aal See macht es besonders für Sommerauf enthalte herrlich geeignet. st. Uebcrlingcn. Gern macht man hier und da einen Sprungtuch vergessen! Sprung über die Grenze hinüber ins Schwabenland, denn bei unseren gemütlichen Nachbarn lässt sichs Wohlsein. Vor allem das Fischerstädtchen UebeTlingen am gleichnamigen Seearm des «schwäbischen Meeres» zieht uns gerade im Sommer immer •wiedeT an. Seine Wahrzeichen, das Münster, die Franziskanerkirche und das Rathaus geben ihm dau Gepräge einer behäbigen Bürgerlichkeit und man fühlt sich bald heimisch im Reich der «Sieben Schwaben». E. K. Brig. Die kleine mittelalterliche Stadt war schon lange wichtig als Eisenbahnknotenpunkt. Seit dem Aufkommen des Automobils ist sie vor allem wichtig auch als Strassenkreuzpunkt, trifft doch hier die Simplonstrasse mit der Ztifahrt von Furka und Grimsel zusammen. So ist Brig Mittelpunkt eines bedeutenden Verkehrs. Ein solches Verkehrszentrum ist immer ein interessanter Aufenthaltsort — wie im Kaleidoskop ziehen hier Menschen aller Art vorüber. Dabei ist Brig auch landschaftlich schön gelegen und bietet seinen Besuchern auch in dieser Hinsicht einen vollen Genuss. Br. Blausee. Wer je auf den Grund seines unwahrscheinlich durchsichtigen tiefblauen Wassers geschaut, wer je bei den edlen dunklen Tannen zu Gast war, die ihn umrahmen, der wird den Blausee nie vergessen. Es wird ihn immer und immer wieder hinziehen. Und da er ja weiss. wie fein auch für das leibliche Wohl gesorgt wird dort oben (so ganz unwichtig ist das nämlich nicht), wird er die Fahrt über Spiez und Frutigen zum Blauseeli gern noch oft wiederholen. Man ist ja auch gar schnell oben mit dem Wagon. eb. Sigriswll. Jetzt ist es schön, in Sigriswil hoch über-dem Thunersee zii stehen,--süber»das sommerliche Land zu schauen und sich den leisen Höhenwind um dje Stirn streichen zu lassen. Hier lässt sich die Schönheit des Sommers voll auskosten. Ferienpackung Universal koffer (Passing Show) Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. 8. Krone Schweizerhof Bekannt für vorzügliche Küche und Qualitätsweine. in sau Hotel siorien Bekannt für reelle, gute Bedienung ans Küche u. Keller. — Schöne Gesellschaftsräume. Garage. Tel. 65. E. SEEMANN. Hospiz. Gutbürgerhch. Haus. Telephon 15. Garage. Bes. G. SCHWÄRZ. wir ja das (Judge). TJnd wenn es mal regnen sollte, dann sieht man gich^ie interessante Kirche etwas näher an. Hoch. le man zum See hinunter, sind es ja nur drei Kilometer hinab nach Gunten, ein Katzensprung für den Wagen. eh. Bahnhof- Büffet Selbstgeführte Küche. Ia. Quamätsweine, Bachforellen. Q. BÄCHINOER-FISCHER. Erstes Haus am Platze. Rendez-vous der Automobilisten. Neu renoviert. Feine französische Butterküche. Grillspezialitäten. CrleicheH Haus: Restaurant Roter Ochsen n. Ochsonstiilili, am Weinplatz, Zürich 1 (Antopark). Mitgi A.C.S. u. T.C.S. Prop. Ha. BRUDER-HU WYIiER Feine Hppenzeller Lebkuchen, Schöner, schattiger Garten. Starkton-Grammophon. gefüllte Biber. Erfrischungsraum His Masters-Voice. am Eingang der Welssbadslr. Weissbad fffJwilbwll ziel. Appenzellerland. Alpines Schwimm- und Strandbad, 5000 m». Parkanlagen. Tennis. Rendez-vous der Herren Automobilisten. Gr. Gartenterrasse. Pension von Fr. 10.— an. Spez. Bachforellen. Zimmer mit fl. Kalt- u. Warmwasser. Zentralheizung. Tank u. Garage im Hotel. Jahresbetrieb. Dir. H. GRUNEWALD-SIMON. Hotel-Pension Frohe Aussicht Altbekannt gntbürgeruches Haus. Herrliche Aussicht auf Itodensee. Neue Terrasse. Saal für 200 Personen. Telephon Nr. 31. J. Kanzler. HOTEL-PENSION Hotel Mecfaf Caf£-Conditorei Kiirsteiner. 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Das Benediktinerkloster, die Stiftsbibliothek, die Stiftskirche, die jetzt als bischöfliche Kathedrale dient, mil der wundervollen Orgel, die bischöfliche Residenz, die Museen, die Regierungsgebäude, der Wildpark Peter und Paul..., wahrhaftig, es ist nur ein kleiner Teil dessen, was St. Gallen bietet und doch ist es schon zuviel für einen Tag. Doch das schadet ja nichts: Wenn in einem Tag nicht alles zu sehen ist, kommt man ein andermal wieder. Es wird gewiss kein « Muss > sein, -ch- Toaren-Sprechsaal Touren 'Antworten T. A. 727. St. MorHz—Wien. In Ihrey Fall wäre folgende Route zu empfehlen: St. Moritz, Samaden, Ponte, Zernez. Ofenpass, Sta. Maria, Münster, Sluderno (Schluderns), Spondigna, Silandro. Mcrano, Bolzano. Ponte aU'Isarco, Fortezza, Brunico, Dobbiacco, S. Candido. Sillian. Lienz, Dölsach, Ober-Drauburg, Greifenburg, Möllbrücke, Spittal, Paternion, Viilach. Velden, Klagenfurt, St. Veit, Friesach, Neumarkt. Scheifling, St. Peter, Judenburg. Zcltweg. Knittelfeld. St. Michaei, Laoben, Brück, Kapfenberg, Krieglach, Semmering, Gloggnitz, Neunkirchen, Wiener Neustadt, Traiskirchen, Wien. Totalkilometerzahl: 782. E. M. in Z. Touren -Fragen T. F. 728, Zoll für Hunde. Kann ich auf Autotouren, die mich nach Deutschland. Oesterreich, Italien, event. auch Frankreich führen, einen Hund mitnehmen, ohne dass ich den Zoll für ihn erlegen muss? Dr. Z. in 1. T. F. 729. Köln—Magdeburg—Leipzig—München. Ich unternehme demnächst von Basel aus eine Studienreise nach Deutschland. Bis Köln kenne ich die einzuschlagende Route, ebenso ist mir die Strecke München—Basel bekannt. Von Köln aus muss ich Magdeburg, Leipzig und München besuchen. Welche Route schlafe ich da am besten ein? Wieviel km sind zwischen den einzelnen Hauptorten? Wo ausser in den genannten Grossädten wären Etappen einzuschalten. H. F. in B.