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E_1936_Zeitung_Nr.040

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BERN, Freitag, 15. Mai 1936 Automobil-Revue, III. Blatt - Nr. 40 Revolution des Reiseandenkens Man sollte meinen, dass die Zeit der kitschigen Reiseandenken vorüber sei, eine Miniatur-Mondlandschaft auf pompöser Staffelei finde nicht mehr den reissenden Absatz wie zu Hodlers Jugend- tagen. Nun werden uns neuerdings aber genug Tirolerhuterl mit der Aufschrift «Tellsplatte» serviert. Das dämpft unser Frohlocken. Revolutionen kommen, wenn Not am Mann ist. Wer nun diese Anilinfarbentiroler oder zweifelhaften Teilsöhne sieht, hält den Zeitpunkt wirklich für gekommen. Da mö gen die Pfauen- und Fasanenfedern noch so unternehmend wehen. Dreissig Jahre neimatschutz. Der Heimatschutz müht sich seit dreissig Jahren. Ihm ist viel zu verdanken. Nicht dass er etwa vaihr Ab- terländische Porzellankühe protegiert, die ziehbild und «Andenken an X» auf dem Bauche tragen. Für derartige «Kremeschälchen» hat der realistische Heimatschützler wenig Sinn. Er liebt auch nicht Sammtschlummerrollen mit dem daraufgedruckten Schloss Chillon oder Rheinfall bei Schaffhausen. Er ging richtig vor. Wenn man einem Menschen den Schund verleiden will, so ist das Wichtigste der positive Ersatz und nicht die Verbotstafel. Das schweizerische Heimatwerk fördert volkskünstlerische Arbeit, dazu gehört ohne weiteres der Einsatz für geschmackvolle und bodenständige Reiseandenken. Und so dürfen wir doch von einer Revolution sprechen. Das war kein Handstreich, aber langjährige, zähe Erziehung mit wenig Getöse. Auch grosse Feinde erwuchsen ihr. Die Bemühungen blieben lange unbeachtet, bis man eines Tages entdeckt, dass sich wohl allerhand verändert hat. Profit, Geschmack und Stocknägel. sich um Erzeugnisse, die so wenig Schweizerdeutsch sprechen wie ein Walliser Hirtenbube Der Heimatschutz fragt nicht nur nach Profiten, sondern nach den Mitteln, womit Profit erzielt wird. Sanskrit. Internationale Ausschussware, Ramsch Besagter Tirolerhut ist sicher kein edler Ausweis, niedrigster Währung. Jedem ausländischen Kitsch sogar irreführend. Geschmacklosigkeit blamiert immer. Wenn wir uns vor dem Ausland gern würdig kann man ein beliebiges Schweizer Souvenir mit Spruch aufmalen. Und wir fällen auf den Schwindel herein. Wir kaufen auch Tessiner Puppen, die präsentieren, so ist das keine Flunkerei wie die «gute Stube» der neunziger Jahre. Es gehört zum zu einem Schundpreis aus Japan eingeführt wurden. Dabei gehen Zweige unserer Spielzeugindu- menschlichen und gesellschaftlichen Anstand, und wir sind es der Heimat schuldig. Wie stehen wir strie, aber namentlich auch der guten Holzschnitzerei kaputt. da, wenn Ware in Vertrieb gerät, die die Schweiz in ein schiefes Licht stellt? Man sagt immer, der Schweizer sei in der Fremde geachtet. So ist gerade beim gebildeten Fremden die Enttäuschung touristische Heldentaten vortäuscht. Er spekuliert Protzig benimmt sich aller Andenkenkram, der gross, wenn er neben guter Heimatkunst wahre auf die liebe Eitelkeit, manchmal recht possierlich. Häusgreuel antrifft, und wenn sich das «unverfälschte Bergvolk» wie eine gierige Rotte benimmt. Es gibt Stocknägelhyänen so gut wie Wir denken da in erster Linie an die Stocknägel. Autogramm- Der Profitgeist reisst sogar das landschaftliche Erlebnis herunter. Das Gemüt wird von gerümpelhaften Schaufensterauslagen bedrückt. Man streifte vielleicht in reiner Höhenluft durch Enzianfelder. Photo Schweiz. Heimatwers Die Rückkehr ins Dorf erinnert dann bald ans Allzumenschelnde. So ••"-»-" klagen — die Lehrer «.••— in - gewissen » •-•• d e m F Ulme mit gleichgerichtetem, ob dunk- Wiege. Ein Adler ist wieder ein Adler geworden, Kurorten, dass die Kinder ausser Sport nichts mehr lon KI.,..U« • • • * ^h • & a m • • len Nussbaum oder hellen Buchs. Warum nicht ein Steinbock ein Steinbock. Solche Tiere aus im Sinne haben als Geschäfte. Wie der Vater die Eiche in ihrer eigenen, natürlichen Zeichnung Kunstwerkstätten machen kein Theater wie weiv"erWnde7un7verschafftInsXn,w7il der Vaitor " hre " ? ^ '"f.*!* en9 ~"' " nre 3 eIm u as f aen land der ' - D * * ob Reiseandenken lebt dabei doch Geld verdient! Solche Dinge gehören dunk . IenR '. n Se ouf hellerem Grund Das Holz er- noch, aber er beherrscht nicht mehr imperatorisch zu den unschönen Erscheinungen in der Fremdensch f;-nr bemahe kariert. Und die Akazie m,t den den Andenkenhandel. Dieses gute Andenkentier Industrie. Man konnte ja auch kein hässlicheres ^f 5 llche " i Ll " len ' d '