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E_1949_Zeitung_Nr.007

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20 AUTOMOBIL REVUE

20 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 16. FEBRUAR 1949 - Nr. 'l TOURISMUS Die ausländischen Autogäste im Januar Wieder ein Rekord. Die Tatsache, dass im vergangenen Januar nur noch 17 410 ausländische Motorfahrzeuge in unser Land einreisten gegen 26 416 im Dezember 1948, bedeutet keineswegs einen Rückschlag im internationalen Autotourismus der Schweiz, sondern entspricht der um diese Jahreszeit von jeher beobachteten, durch die Saison bedingten rückläufigen Bewegung. Dabei mag der Hinweis immerhin aufschlussreich sein, dass unsere Zollorgane im Januar 1949 über tausend Fahrzeuge mehr erfassten als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (16 338). Im .einzelnen entfallen nach der neuesten Statistik der Eidg. Oberzolldirektion 16 381 Vehikel, wovon 14 797 Personenwagen, 611 Cars und 973 Motorräder, auf den Fernverkehr. Ausserdem wurde die Grenze von 605 Lastwagen passiert, während die Zählung des Nahverkehrs 424 Personenautomobile •und Motorräder ergab. Eine Analyse nach Herkunftsländern zeigt Frankreich mit 8422 Fahrzeugen wiederum auf dem ersten Platz, gefolgt von Italien mit 5568 und Oesterreich mit 1099 Einreisen. Alle übrigen Länder und Staatengruppen bleiben unter der Tausendergrenze, wobei man im vierten bis achten Rang Deutschland/Danzig (815), Belgien/ Luxemburg (469), die Niederlande (337), Nordund Südamerika (224) und England/Schottland' Irland (208) findet. Befahrbarkeit der Alpenstrassen (15. Februar 1949, 9 Uhr) Mit Ketten oder guten Stollenpneus befahrbare Strassen: Brünig, uns am 15. Dezember 1948 veröffentlichten das in dem von der NSK genehmigten und von Etroits, Julier, Lenzerheide, Maloja, Mollendruz, Morgins, Zufahrt nach Champery m. K., Sportkalender für das Jahr 1949 unterm 20. August eingetragen war, ist inzwischen sang- und Mosses, II Fuorn (Ofenpass); Passwang, Nordseite leichte, harte Schneedecke, Vorsicht!; Saanerunöser, Vorsicht, starke Vereisungen; Wolfchen worden, wie sich aus dem kürzlich erschie- klanglos von der erwähnten Terminliste gestrigang, Arosa. nenen, auf Seite 3 der vorliegenden Nummer Gesperrte Strassen: Albula, m. K. bis fast vollständig wiedergegebenen Meisterschaftsreglement ersehen lässt An orientierter Stelle Bergün; Bernina, Flüela, Forclaz, Furka; Grimsel, m. K. bis Guttannen; Gr. St Bernhard, m. K. bis Bourg-St-Pierre; Ibergeregg, Jaun, Klausen, Kräzerenpass; Lukmanier, m. K. bis Curaglia; Marchairuz, Montets, Oberalp; Pillon, Zufahrt VERSCHIEDENES nach Gsteig m. K., nach Les Diablerets o. K.; San Bernardino, m. K. bis San Bernardino-Dorf; StGotthard, Nordseite bis Göschenen, K. ab Amsteg, teilweise aper, Südseite schneefrei bis Gesamtarbeitsvertrag im Autotransportgewerbe Airolo; Simplon, o. K. bis Schallberg; Splügen, Susten, Umbrail, Weissenstein. Der Bundesrat hat die Ende 1948 abgelau- STRASSENVERKEHR Kienlalstrasse für Motorfahrzeuge im Februar und März geöffnet Der Regierungsrat des Kantons Bern hat beschlossen, die Verkehrsordnung auf der Kientalstrasse zum Sammeln von Erfahrungen mit sofortiger Wirkung, vorläufig für die Wintermonate Februar und März 1949, abzuändern, und zwar u. a. in dem Sinne, dass die Strasse während bestimmter, vom Strassenverkehrsamt festzusetzender Zeiten im Einbahnverkehr ohne besondere Bewilligung von Motorfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 t befahren werden kann. Während der vom Strassenverkehrsamt für den Einbahnverkehr festgesetzten Zeiten darf sie von den Inhabern besonderer Bewilligungen nicht in umgekehrter Fahrrichtung befahren werden. Die Fahrzeiterf für die Bergund Talfahrten sind am Beginn der Strasse bekanntzumachen. Die Polizeidirektion kann, die Gültigkeitsdauer dieser Regelung verlängern, sofern es die Skisportverhältnisse als geboten erscheinen lassen sollten. Gestützt hierauf hat das Strassenverkehrsamt des Kantons Bern die Fahrzeiten für die Benützung der Kientalstrasse wie folgt festgesetzt: Bergfahrten: Talfahrten: 07.35—08.00 09.00—09.30 10.30—11.30 12.00—12.45 13.00—14.00 17.00—17.45 19.00—19.30 20.00—21.00 Entzug des Führeransweises im Kanton Zürich Die Direktion der Polizei hat im Januar 1949 insgesamt 32 im Kanton Zürich wohnhaften Motorfahrzeugführern auf Grund von Art. 13 des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr den Führerausweis entzogen, davon nachstehend genannten Personen a) wegen wiederholter Führung eines Motorfahrzeuges in angetrunkenem Zustand: Baumann Max, Malermeister, Stampfenbachstrasse 72, Zürich 6 (6 Monate); Käppeli Walter, Architekt, Feldmeilen (6 Monate): Maser Hans, Schmied, Ottikon-Gossau (unbefristet); b) wegen Verursachung eines Unfalles in ange- • trunkenem Zustand: Gampp Fritz, Kaufmann, Wasserwerkstr. 96, Zürich 37 (4 Monate). Fahrausweisentzüge im Kanton Thurgan Wie das thurgauische Polizeidepartement mitteilt, wurde im vergangenen Jahr gegenüber 62 Motorfahrzeugführern der Entzug des Führerausweises ausgesprochen, und zwar in 19 Fällen auf eine Dauer von einem Monat, in 15 Fällen für zwei, in 16 Fällen für drei Monate, in zwei Fällen auf ein halbes und in einem Fall auf ein ganzes Jahr In 9 weiteren Fällen erstreckt sich die Entzugsdauer auf unbestimmte Zeit, was soviel heisst wie dauernd oder auf mehrere Jahre. Angetrunkenheit am Lenkrad bildete in nicht weniger als zwei Dritteln aller Fälle, nämlich in 42, den Entzugsgrund; in 19 weiteren lag er in übersetzter Geschwindigkeit oder in der Verletzung verschiedener Verkehrsvorschriften. Von der behördlichen Praxis in der Verweigerung des Führerausweises zeugt der Umstand, dass dessen Erteilung neun Bewerbern gegenüber, die sich nach Ablauf der Entzugsfrist für eine neue Fahrprüfung meldeten, abgelehnt wurde, und zwar wegen mangelnder moralischer Eignung, •wegen Vorstrafen, chronischem Alkoholismus und aus ähnlichen Gründen. in der Kirche St-Philippe du Itoule in Paris, über die wir in der letzten «AR> kurz berichtet haben. Tragen wir bei dieser Gelegenheit in bezug auf Wimilles Tadessturz nach, dass er auf den Tag genau elf Jahre nach jenem von Rosemeyer auf der Keichsautobahn Frankfurt—Darmstadt erfolgte. Das nationale Malojarennen fene Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages im Autotransportgewerbe, gleichzeitig mit der Vornahme einiger Abänderungen, bis Ende 1950 wieder in Kraft gesetzt. Die Aenderungen sind geringfügiger Natur und betreffen die Berechnungsart der Wochen- und Taglöhne, die sich aus den gleichbleibenden Monatslöhnen ergeben, die Mindestgrundlöhne für Anlernpersonal, die Präzisierung der Bestim« mungen über die Ferien und eine gewisse Kompetenzerweiterung der Paritätischen Landeskommission. Reisevergünstigungen anlässlich des Genfer Automobilsalons Wie in deh früheren Jahren werden die Besucher der 19. Internationalen Automobil-, Motor- und Fahrrad-Ausstellung, die am 17. März dieses Jahres in Genf ihre Pforten öffnet, besondere Vergünstigungen von Seiten der schweizerischen Transportanstalten gemessen. Die gewöhnlichen einfachen Eisenbahnbillette nach Genf werden ihnen —* vorausgesetzt, dass sie im Salon abgestempelt werden — Anrecht auf freie Rückfahrt für die gleiche Strecke geben. Diese Vergünstigung gilt für jeden Besucher, der sein Billett vom 15. bis 27. März abstempeln lässt. Die Rückfahrt kann aber nicht vor dem 17. März stattfinden und hat innerhalb von sechs Tagen zu erfolgen. Anderseits "wird diese Erleichterung nur für solche Strecken gewährt, auf denen der Fahrpreis für die gewöhnlichen einfachen Billette mindestens Fr. 3.50 in dritter Klasse und Fr. 5.— für die zweite Klasse beträgt Der Direktor der Verkehrsbetriebe Luzern zurückgetreten Nach mehr " als 12jähriger Tätigkeit auf seinem verantwortungsvollen Posten hat der Direktor der Verkehrsbetriebe Luzern, Dipl.-Ing. Hans Siegwart, dem Luzerner Stadtrat seine Demission eingereicht, um in die Privatwirtschaft überzutreten. Die Verdienste Herrn Siegwarts würdigend — der mit dem Automobilwesen von jeher eng verbunden war und sowohl dem Vorstand der ACS- Sektion Luzern als auch der Nationalen Sportkommission angehört — schreibt das « Luzemer Tagblatt »: «Luzern hat dem Zurücktretenden sehr viel zu danken ... Seiner Initiative war u. a. zu verdanken die Einführung des Trolleybusbetriebes, die Umstellung der Benzinautobusse auf Dieselbetrieb, die Anschaffung der neuen Grossraumwagen und Amerikaner Autobusse, die Anlage der Endschleifen in Kriens und im Maihof sowie allgemein der Ausbau des städtischen Liniennetzes. Für das Grosse, das er im Dienste der Oeffentlichkeit' hingebungsvoll geleistet, sei ihm heute herzlich gedankt. » Wir unserseits wünschen Herrn Siegwart in seinem neuen Wirkungskreis Befriedigung und vollen Erfolg. S.D.A.C. BERN. Tatigkeitsprogramm bis Mai: 24. Februar: Rendez-vous im Restaurant «Du Theätre», 19.15 Uhr; 3. März: Clubabend; 10. März: Vortrag von Hrn. Dr. Wirz über Rechtsfragen im Automöbüwesen; 17. März: Clubabend; 24. März: Generalversammlung im Hotel « Schweizerhof »; 31. März: Clubabend; 7. April: Clubabend; 14. April: kein Club; 21. April: Clubabend; 23. April:*. 20jähriges Clubjubiläum im Hotel «Schweizerhof >; 28. April: Clubabend; 5. Mai: Rendez-vous 19.15 Uhr Gurtenkulm; 12. Mai: Clubabend. Die Trauerfeier für Jean-Pierre Wimille eingezogenen Informationen zufolge sollen es in erster Linie Rücksichten materieller Art gewesen sein, die die Organisatoren bewogen haben, lediglich das internationale Rennen vom Sonntag, dem 21. August, zur Durchführung zu bringen. Am Sonntag, der ursprünglich den Sport- und Rennwagenfahrern reserviert war, wird nun auch den Tourenwagenpiloten Startgelegenheit eingeräumt, und die Veranstaltung zählt in allen drei Fahrzeugkategorien für die schweizerische Automobilmeisterschaft 1949. S. C. I. G. CHAUFFEUR-CLUB ALTE GARDE ZÜRICH Generalversammlung 1949. Bei einem Aufmarsch von 107 Mitgliedern nahm die ordentliche Generalversammlung vom 30. Januar unter dem Vorsitz von Präsident Willy Dietrich einen harmonischen Verlauf. Nach der Verlesung und Genehmigung des Protokolls und der Gutheissung einiger Mutationen erstattete der Präsident seinen Jahresbericht, der in" seiner Gründlichkeit wiederum ein getreues Bild der Tätigkeit des Clubs entwarf. Mit wohlverdientem Dank und Beifall quittiert, fand er einmütige Zustimmung. Die Jahresrechnung wurde nach dem ergänzenden Revisorenbericht mit Dank angenommen. Das .Jahresprogramm sieht wiederum verschiedene Referate, eine Fahrt ins Blaue und die Abendunterhaltung vor. Der Vorstand wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung einstimmig wiedergewählt und als Delegierte in die SCIG Walter Rohner und Arthur Graf bezeichnet Für 10jährige Mitgliedschaft konnte an 9 Kollegen der neueingeführte Zinnbecher überreicht werden. Um 18.15 Uhr konnte der Präsident die Versammlung schliessen und zum zweiten Teil, dem obligaten Schübligessen überleiten. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Generalversammlung vom G.Februar. Mit den zahlreich erschienenen Ehren- und Freimitgliedern kann Präsident Marcel Wyser bereits zu Beginn der Versammlung nahezu drei Viertel der Aktiven begrüssen. Das erste, längere Zeit beanspruchende Geschäft ist die Verlesung des sehr ausführlichen Protokolls der letzt jährigen Versammlung. Seine Arbeit wird Aktuar Mathis Schlegel bestens verdankt und einstimmig gutgeheissen. Das gleiche darf vom Jahresbericht des Präsidenten festgestellt werden, der für seine unermüdliche Arbeitsleistung die gebührende Würdigung durch Vizepräsident Frosi erfährt. Ein- und Ausgaben sowie das Vermögen des Vereins bleiben gemäss Bericht von Kassier Schädler im gewohnten Rahmen, so dass auch ihm Decharge erteilt werden kann. Die Mitgliederbewegung im verflossenen Vereinsjahr schliesst mit einem Neueintritt ab; die Gebühren für das neue bleiben unverändert beibehalten. Mit allgemeiner Zustimmung wird die « Automobil Revue » als Vereinsorgan ebenfalls für das neue Jahr beibehalten. Tagespräsident Ferdinand Weber schreitet im Anschluss an eine wohlweislich eingeschaltete Pause zur Wahl des Gesamtvorstandes. Mit Einmütigkeit wird Präsident Wyser in seinem Amte bestätigt. Als Klippe erweist sich die Wahl des neuen Aktuars. Schlegel kann diesen Posten infolge beruflicher Veränderung nicht weiter versehen. Nach einer Reihe von Voten und nach einer demokratisch offenen Diskussion wird der Parole « Fair play » durch die Wahl des bisherigen 2. Kassiers, Ernst Meier, zum Aktuar Genüge geleistet. Die übrigen Vorstandsmitglieder werden im « abgekürzten Verfahren » bestätigt, bzw. neugewählt, wobei dem zurücktretenden Frosi Kurt Gonzenbach als Vizepräsident nachfolgt. — Das Jahresprogramm 1949 sieht den traditionellen Auffahrtsbummel, das Preiskegeln und -jassen, eine zweitägige Pfingstfahrt nach Strassburg, eine Sommerausfahrt, die Abendunterhaltung sowie die Weihnachtsfeier vor und findet bei der Versammlung guten Anklang. — Nach einer Reihe von Jahren werden erstmals wieder Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen, so die Ernennung von Ernst Daub zum Ehrenmitglied, Stefano Frosi, Willi Kolb und Fritz Iten zu Freimitgliedern. Das goldene Vereinsabzeichen für 10jährige Mitgliedschaft kann Hans Hauser, Albert Walder, Alfred Christen sowie Frosi und dem leider erkrankten Albert Natz abgegeben werden. Der währschafte Gratiszabig wird als angenehmer Uebergang zum gemütlichen Teil durch VERBAND DER HANDELS-, TRANSPORT^ Die westdeutschen Transportarbeiter, verbände haben sich vereinigt Die Entwicklung, welche die deutschen Gewerkschaften seit dem Abschluss der Feindseligkeiten genommen haben, ist den meisten von uns bekannt. Unter Ueberwindung von Schwierigkeiten, über deren Ausmass und Mannigfaltigkeit sich der Ausländer kaum eine Vorstellung zu machen vermag, haben sich die bewährten Funktionäre, soweit sie jahrelange Haft, KZ und Verfolgungen überlebt haben, sofort nach dem Kriegsende an den Wiederaufbau ihrer zerschlagenen Organisationen gemacht. Ihre Aufgabe war gigantisch. Zerstörte Städte und Verkehrswege, eine zum grössten Teil in Schutt liegende Industrie, unbeschreiblicher Mangel an Wohnraum, dazu Hunger und Arbeitslosigkeit, nicht zu reden vom moralischen und geistigen Scherbenhaufen, den die zwölfjährige Gewaltherrschaft der Nazis hinterliess, bildeten die Voraussetzungen zu dieser Arbeit. Und doch haben es unsere Kollegen geschafft. Unter der Kontrolle von drei verschiedenen Militärverwaltungen, deren Politik den Arbeiterorganisationen gegenüber nicht an Einheitlichkeit litt, haben sie vorerst betriebsweise und lokal, dann im Distrikt und schliesslich zonal ihre Gewerkschaften aufgebaut. Mittlerweile sind dreieinhalb Jahre verflossen. Eine kurze Zeit und doch lang genug, um die neuentstandenen Organisationen zu kräftigen Gebilden werden zu lassen. Hunderttausende von Werktätigen beiderlei Geschlechts, verschiedener politischer und religiös-weltanschaulicher Observanz sind in ihnen zusammengeströmt, entschlossen, nichts zu versäumen, was zur Hebung der Arbeiterschaft beizutragen geeignet ist. Die Früchte dieser Bewegung liessen nicht auf sich warten. Tarifverträge fanden Eingang in der Mehrzahl aller Industrie- und Gewerbegruppen, Betriebsräte ihre Anerkennung. Und heute stellen die Gewerkschaften wenigstens in den drei Westsektoren wieder einen Faktor dar, der aus deren Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist. Als Krönung dieser Entwicklung haben unsere, in den westdeutschen Gesamtverbänden des Personals öffentlicher Dienste, Transport und Verkehr zusammengeschlossenen Kollegen ihre Delegierten vom 28. bis 30. Januar in Württembergs Hauptstadt mit dem Zweck zusammengerufen, durch ihren, vorderhand trizonalen Zusammenschluss eine einzige Organisation aus der Taufe zu heben. Leider hat in letzter Stunde die französische Militärverwaltung den Delegierten ihrer Zone die Reise nach Stuttgart untersagt, so dass — wenn auch mit deren ausdrücklicher Einwilligung — der Vereinigungsbeschluss in ihrer Abwesenheit gefasst werden musste. In dreitägigen Verhandlungen hat sich das Parlament des neuen grossen Verbandes seine Satzungen gegeben und seine Leitung gewählt. An ihrer Spitze wird der bisherige Vorsitzende des Verbandes der britischen Zone, Adolf Kummernuss, Hamburg, stehen, der vielen unter uns durch das markante Votum in Erinnerung ist, das er an unserem letzten Zürcher Kongress abgegeben hat. Seine und seiner Kollegen Aufgabe wird schwer sein. Die vieljährige Erfahrung, auf die alle zurückblicken können, aber auch das restlose Vertrauen, das sie sich durch ihre mutige Haltung während der Naziherrschaft bei der gesamten Mitgliedschaft erworben haben, bieten jedoch jede Gewähr dafür, dass sie ihr gewachsen sein werden. . Mit ihrem Stuttgarter Beschluss treten unsere deutschen Kollegen in eine neue Phase ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit Unsere herzlichsten Wünsche begleiten sie dabei. Insbesondere unserem Freund Kummernuss drücken wir im Geiste die Hand. In seinem schweren Amt wird er viel Vertrauen und kollegiale Unterstützung brauchen können. CHUR. Chauffeure. Die ursprünglich auf Sonntag, 20. Februar, einberufene Chauffeur- Versammlung muss umständehalber verschoben werden. FREIAMT. Generalversammlung Sonntag, 20. Februar, 13.30 Uhr, im Gasthof « Rössli •, Muri-Egg. LANDQUART. Unterhaltungsabend Samstag, 19. Februar, 20 Uhr, im Hotel « Bahnhof ». Wir laden unsere Kolleginnen und Kollegen freundlich ein, vollzählig zu erscheinen Und auch in ihren Bekanntenkreisen für den Besuch unserer Veranstaltung zu werben. SOLOTHURN. Chauffeure, Transport- und Kohlenarbeiter. Monatsversammlung Samstag, 19. Februar, 20 Uhr, im Volkshaus. - die Versammlungsteilnehmer entsprechend gewürdigt, und bei den Klängen eines Sextetts bleiben sie mit ihren Angehörigen bis gegen Mitternacht beisammen. St-iz. FREIE BERUFS-CHAUFFEURE ZÜRICH Die Generalversammlung hatte traditionsgemäss einen starken Mitgliederbesuch zu verzeichnen. 3 neue Aktiv- und 2 Passivmitglieder konnten begrüsst und aufgenommen werden. Der Jahresbericht rapportiert zusammenfassend über die angenehmen und unerfreulichen Ereignisse. Die Rechnung 1948 fand einstimmige Genehmigung. Die Rechtschutzorganisation ist fortwährend bereit, den Mitgliedern Schutz und Hilfe zu bieten. Der Vorstand wurde teilweise erneuert und setzt sich wie folgt zusammen: Huber Hans (Präsident), Leberhardt Leo (Vize-Präsident), Forster Hans (Aktuar), Zellweger August (Kassier) und Weibel Ernst (Beisitzer). Der Kommissionsentwurf über die Bildung einer Sterbekasse, wozu verschiedene schöne Spenden bereits einen Grundstock bilden, wurde einstimmig angenommen. Das Jahresprogramm sieht wieder bildende Veranstaltungen vor. Am kommenden Sonntag, den 20. Februar, bringt um 9.30 Uhr ein Sachkundiger willkommene Hilfe beim Ausfüllen der Steuerformulare. Die Interessenten für die Pfingstfahrt nach Strassburg sind gebeten, den Anmeldetermin gemäss Zirkular genau zu beachten. •>• Achtung: « Kassierwechsel ». Ab 5. Februar amtet Kollege Zellweger August, Aemtlerstr. 112, Zürich 3, als Vereinskassier. Wir bitten Sie, den Wechsel zu beachten.

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