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Pastorale und soziale

Pastorale und soziale Aufgaben „Ganz besondere Aufmerksamkeit soll man der Aufnahme von Armen und Pilgern schenken, denn in ihnen wird mehr als in anderen Christus aufgenommen.“ (Benediktsregel, Kap. 53, 15) „Mitten im Weltenbau steht der Mensch. Er ist bedeutender als alle übrigen Geschöpfe. An Statur ist er zwar klein, an Kraft seiner Seele aber gewaltig … Was er mit seinem Werk bewirkt, das durchdringt das All.“ (Hildegard von Bingen, Das Buch vom Wirken Gottes) Pilgerseelsorge Seit 2000 betreut unsere Sr. Hiltrud die Wallfahrer aus aller Welt, die zum Schrein der heiligen Hildegard in die Pfarr- und Wallfahrtskirche in Eibingen pilgern. Sie hält dort Vorträge über Leben und Werk der heiligen Hildegard, hält Andachten und ist auch sonst für alle kleinen und großen Nöte der Pilger da. Jeden Mittwoch um 15.00 Uhr gestaltet sie eine vielbesuchte Hildegard-Meditation und vermittelt so das große geistliche, theologische, musikalische und naturheilkundliche Erbe unserer Klostergründerin an die Menschen unserer Zeit. Militärseelsorge Seit 2002 gehört die seelsorgliche Begleitung der Militärseelsorger der Bundeswehr zu unseren besonderen Aufgaben. Einzeln und in Gruppen kommen die Militärseelsorger – vor allem nach ihren Auslandseinsätzen – in unser Gästehaus, um sich innerlich neu auszurichten und im Gespräch neue Orientierung für ihren Alltag zu finden. Flüchtlingshilfe Seit 2016 bewohnt eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien unser Weinbergshaus „Emmaus“, das wir für sie umgebaut und eingerichtet haben. Wir fühlen uns bewegt und aufgerüttelt vom Schicksal dieser Menschen. Unsere Sr. Petra kümmert sich um unsere neuen Gäste. Die Begegnung mit ihnen bereichert aber unser aller Leben. The Pastoral and Social Care “In the reception of the poor and of pilgrims the greatest care and solicitude should be shown, because it is especially in them that Christ is received.” (Rule of St Benedict, Ch 53, 15) “Humanity stands at the centre of the structure of the world. For it is more important than all other creatures. Although small in stature, humanity is powerful in the power of its soul. Whatever it does with its deed … permeates the universe.” (Hildegard of Bingen, Book of Divine Works, Vision 2:15) The Pastoral Care of Pilgrims In the year 2000 our Sr Hiltrud started looking after pilgrims from all over the world who come to see the shrine of St Hildegard in the pilgrimage church which is also the parish church in the village of Eibingen. There she gives lectures on the life and work of St Hildegard, leads the prayers and sees to all the needs of pilgrims, be they great or small. Every Wednesday at 3 p.m. she holds a meditation based on St Hildegard texts which many pilgrims attend. Thus the great spiritual, theological, musical and natural healing heritage of the founder abbess of our community gets translated to the people of today. The Pastoral Care of Army Chaplains Since 2002 the pastoral care of army chaplains has been one of our special tasks. They arrive individually or in groups, particularly after their deployment abroad. In talking they hope to find a renewed inner strength and orientation for their everyday life. The Care of Refugees Since 2016 a refugee family of six from Syria has been living in our cottage called “Emmaus”, which we have converted and furnished for them. It is situated in the vineyard below the abbey. We feel moved and stirred up into action by the fate of these people. Our Sr Petra looks after our new guests. Encountering them has enriched the lives of all of us.

Äbtissin und Gemeinschaft „Sie leben in einer klösterlichen Gemeinschaft und dienen unter Regel und Abt.“ (Benediktsregel, Kap. 1, 2) Benediktinerinnen haben sich bewusst für ein Leben in Gemeinschaft entschieden. Das Zusammenleben der verschiedenen Generationen, der unterschiedlichsten Charaktere und Temperamente ist jeden Tag aufs Neue bereichernd, aber auch eine Herausforderung. Das schwesterliche Miteinander und die Erfahrung, dass Jung und Alt aufeinander verwiesen sind, belebt den Alltag und das geteilte Leben. Gegenseitige Annahme und Wertschätzung in der Verschiedenheit der Begabungen prägen und formen das klösterliche Miteinander. Eine jede Schwester steht in der Verantwortung, sich mit ihren Fähigkeiten und Talenten in die Gemeinschaft einzubringen. Sie darf darauf vertrauen, mit ihren Grenzen und Schwächen angenommen zu sein und in den Mitschwestern Stütze und Halt auf ihrem Glaubensweg zu finden. Eine besondere Leitungsaufgabe kommt der Äbtissin zu. Sie wird von den Schwestern mit Zweidrittelmehrheit in dieses Amt gewählt und trägt die Letztverantwortung in der Gemeinschaft. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehört es, eine geistliche Atmosphäre zu schaffen, die dem Wachsen und Reifen der einzelnen Schwestern förderlich ist. Unterstützt wird die Äbtissin in ihrem Dienst von der Priorin, die ihre Stellvertreterin ist, und von einem sechsköpfigen Beratungsgremium von Schwestern der Gemeinschaft. Alle wichtigen Entscheidungen im Kloster werden jedoch gemeinsam getroffen; jede Schwester mit ewiger Profess hat dabei das gleiche Stimmrecht. The Abbess and the Community “They live in monasteries and serve under a rule and an Abbot.” (Rule of St Benedict, Ch 1, 2) Benedictine nuns have made a deliberate choice to enter a monastic community. Different generations living closely together, all kinds of characters and temperaments are enriching every day afresh. But it is also a great challenge. Sisterly “togetherness” and the experience that the young and the old depend on each other invigorate daily routine. Mutual acceptance and appreciation of the variety of talents mould and shape the shared life. Each individual Sister is responsible for her commitment to the community by using her skills and talents. And she may put her utmost trust in the fact that she will always be accepted with all her limitations and weaknesses and find help and support from her fellow Sisters on her path of faith. The special task of leadership falls to the abbess. She is elected to take up this office by all the Sisters with a two-third majority and carries the ultimate responsibility for the community. It is one of her most important duties to create a spiritual atmosphere beneficial for the maturing of individual Sisters. The abbess finds support from her deputy, the prioress, and a senior advisory committee of six other Sisters from the community. However, all the important decisions in the convent are made in common. Each Sister who has taken her eternal vows has the same right to vote.

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