DorfStadt 08-2018

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

Rissen · Sülldorf · Iserbrook · Blankenese · Othmarschen

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 08/18 · vom 7. Juni 2018 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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A7-Deckel noch

im Zeitplan

F A M I L I E N : S.9

Ponys als

starker Freund

I M G E S P R Ä C H : S.12

Feine Zeilen von

Amelie Fechner

aus Blankenese

Dicke Luft am Volkspark?

Fahrraddemo geplant!

Am südlichen Rand des Volks -

parks soll ab 2020 das Wohn -

gebiet „Wohnen am Volkspark“

mit 3.000 Wohnungen entstehen.

Zwischen diesem Wohn -

gebiet und dem Volkspark soll

eine Hauptverkehrsstraße über

den künftigen Altonaer A7-

Deckel (ca. 2025) gebaut werden.

Dieser „Neue Holsten -

kamp“ soll Notkestraße und

Eimsbütteler Markt miteinander

verbinden. So will die Behörde

für Wirtschaft, Verkehr und

Innovation (BWVI) Strese -

mann straße und Bahrenfelder

Chaussee entlasten.

Die Bürgerinitiative Volkspark

fordert dagegen eine Verkehrs -

planung, die ÖPNV und Rad -

ver kehr so attraktiv macht, dass

sie eine echte Alternative zum

Auto sind: Schnellbahn von

Diebsteich über Bahrenfeld-

Nord nach Lurup (schnelle und

bequeme Buslinien als Zwi -

schen lösung), sowie eine direkte,

sichere Fahrradverbindung

vom Osdorfer Born zum künftigen

Fernbahnhof Diebsteich

und eine Veloroute von dort

weiter Richtung Innenstadt.

Um ihrer Forderung Nachdruck

zu verleihen, vernstaltet die

Initiative eine Fahrraddemo in

Bahrenfeld. Start ist am 9. Juni

um 11 Uhr die Bushaltestelle

Trabrennbahn Bahrenfeld.

buergerinitiative-volkspark.de

www.dorfstadt.de

Foto: Krohn

Junge Männer, altes Lied -

gut – auch 65 Jahre nachdem

der heutige Gassen -

hau er „Auf der Reeperbahn

nachts um halb eins“ zum

ersten Mal auf Schallplatte

erschien, haben die Lieder

von Hans Albers nichts

von ihrer Faszination verloren

und prägen wie wenig Anderes

das Lokalkolorit, die DNA der

Stadt Hamburg und ihrer Be -

wohner – auch unter den jungen

Menschen.

Mit dem Projekt „Albers Ahoi!“

haben sich fünf junge Künstler

zusammengefunden, um diese

alten Juwelen aufzugreifen und

ihnen frischen Wind einzuhauchen.

Als die fünf raubeinigen,

aber herzlichen Matrosen Hans,

Fiete, Horst-Dieter („HoDi“),

Fiörn und Hein Mück entführen

sie die Zuschauer mit viel Witz

und reichlich See manns garn in

ihr Seefahrer le ben, in dem die

Lieder ihre Trost bringer sind,

wenn sie „zwischen Hamburg

und Haiti“ auf hoher See an die

Heimat denken.

Auch im wahren Leben sind die

fünf Protagonisten, die sich im

Circus Mignon in Iserbrook

kennengelernt und seit frühester

Jugend die verschiedensten

kulturellen Spielformen für sich

entdeckt haben, waschechte

Hamburger Jungs aus den

Elbvororten, die sich mit ihren

Alter Egos voll und ganz identifizieren

– das spürt man.

Noch träumen die „Matrosen“

von einer steilen Musiker kar -

riere – die erste CD wurde im

Dezember veröffentlicht, die

zweite sei in Arbeit, erklärt

GROSS FLOTTBEK

Musiker, Sänger, Schauspieler, Akrobaten:

Gute Laune-Jungs für

Rissener Sommer-Party

Schauspieler Jannik (»Johnny«) Noak gründete vor eineinhalb Jahren »Albers Ahoi«

Jannik (Johnny) Nowak, nicht

nur Sänger und Trompeter der

Matrosencombo, sondern auch

Gründer und treibende Kraft

hinter dem Projekt der ehemaligen

Waldorfschüler aus Nien -

stedten.

Unvergessene Hans Albers-

Schunkellieder wie „La Paloma“

oder „Mein Gorilla hat ‘ne Villa

im Zoo“ wurden Nowak quasi

in die Wiege gelegt: Immer

wie der hörte er seinen Groß -

vater diese Lieder singen. So

ungefähr vor zwei Jahren sang

er sie dann seinem Freund

Tobias Fiedler vor, ehemaliger

künstlerischer Leiter des Ju -

gend circus Mignon und aktueller

Leiter des Circusprojektes

zARTinka in Nienstedten. Der

war begeistert von der Idee,

eine eigene Band als Hommage

an die Zeiten von Hans Albers

zu gründen. Die beiden holten

weitere Freunde mit an Bord.

So entstand die kreative Grup -

pe aus zwei Schauspielern,

einem Philosophiestudenten,

einem Werbefilmkomponisten

und einem Bildhauer. Eine bessere

Besetzung kann man sich

doch kaum vorstellen…

Mit Klarinette, Pauke, Tuba und

Schifferklavier im Seesack sorgen

die fünf für ausgelassene,

hin und wieder aber auch für

besinnliche Stimmung - ob auf

der großen Theaterbühne, garniert

mit feinster Zirkusartistik,

»Albers Ahoi« mit den Artisten Milena & Christopher

oder in der kleinen urigen

Eckkneipe auf St. Pauli. Es darf

getanzt, getrunken und gelacht

werden.

Häufig hört man die mit

Döntjes unterhaltsam vorgetragenen

Lieder am Hafen, auf St.

Pauli auf der Reeperbahn, aber

auch im Zirkuszelt. Am 16.

Juni sind die fünf Matrosen auf

dem Rissener Sommerfest zu

hören. Am 20. Juni treten die

Jungs mit einem speziellen

Varieté-Programm im Schan -

zen zelt im Schanzenpark auf –

wer Musik, Schauspielerei, Ar -

tistik und Slam mag, wird sich

hier wohl fühlen. Mehr Seite 4

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Es gibt ein paar Leser, die wissen

immer schon am Donner -

stag, was die Wo che über in

ihrer Nachbarschaft ge schah,

denn sie ha ben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Donnerstag/Freitag in -

formiere ich kurz und knapp

über aktuelle Themen aus dem

Hamburger Westen und den Elbvororten per E-Mail.

Außerdem gibt’s am Ende des Newsletters regelmäßig Tipps

für’s Wochenende – Veranstaltungshighlights in den Elbvor -

orten oder in der näheren Umgebung.

Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv

an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für groß artige

Theaterabende, Kino- oder Restaurant-Gutscheine.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern am

Freitag zählen zu dürfen. Melden Sie sich einfach auf der

Internetseite www.dorfstadt.de an (am unteren Bildschirm -

rand im Kästchen). Ich freue mich auf Sie!

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf Achim Wiegand

Moin, liebe Leser,

alle reden vom Wetter. Ich

auch. Der Mai brachte ja die

Tropen nach HH. Es war unser

wärmster Wonnemonat seit

Auf zeichnungsbeginn. Ich hab’s

genossen. Und Sie? Weniger

lustig war’s indes für einige

Schüler der Altonaer Max-

Brauer-Schule. Bei 32° Hitze

brachen mehrere Pennäler beim

Sportfest zusammen, Retter

halfen, alles gut. Aber wenn die

Hitze so junge Menschen trifft,

mag man sich gar nicht ausmalen,

wie es Ältere empfunden

haben. Dennoch: seien wir froh!

Anderswo brachte der Mai nur

Starkregen, Überschwem mun -

gen und Hagel. Wir Nordlichter

schwelgten dagegen wie im

Urlaub. Der Juni kann jetzt nur

schlechter werden, oder? Beob -

ach tungen bitte an redaktion@dorfstadt.de

Elbcamping beliebt

wie nie

Rissen - Das Elbecamp beim

Anleger Wittenbergen hat sich

zu einer der beliebtesten deutschen

Lagerstellen gemausert.

Hamburgs einziger Platz mit

offenem Strand vor der Tür war

seit Frühjahrsbeginn fast im -

mer ausgebucht. Es hat sich

offenbar herumgesprochen,

dass man dort in herrlicher

Ruhe naturnah campieren kann

– Blick auf große Pötte gratis.

Interessant ist übrigens, dass

laut Reiseportal camping.info

immer mehr Zelt- und Wohn -

mobilbesitzer auf einen der sieben

Hamburger Plätze kommen,

um ein Musical zu besuchen

oder die Stadt anzugucken.

Klar, günstiger kann

man kaum wohnen.

Elbchaussee-Sanierung

nur halbe Sache

Nienstedten – Hoffnungen, die

Elbchaussee würde im Rahmen

ihrer Erneuerung auf ganzer

Länge saniert, haben sich zerschlagen.

Laut Landesbetrieb

Straßen wird die Panorama -

strecke nur zwischen Altona

und Teufelsbrück aufgehübscht.

Nienstedten und Blankenese

gucken in die Röhre. Begrün -

dung: Dort sei die Elbchaussee

zu schmal für umfangreiche

Arbeiten. Wie dem auch sei –

auch die kleine Lösung wird

noch viel Nerven erfordern.

Denn der Umbau der Elbchau -

ssee dauert drei Jahre…

Schicke Schule

Blankenese – Ein Gerüst rund

um’s Haus macht es weithin

sichtbar: die Gorch-Fock-

Grund schule wird von Grund

auf umgebaut. Fast sieben

Millionen Euro steckt die Stadt

in das Backsteingebäude. Ne -

ben ihm entstehen eine zweite

Turnhalle und eine Mensa mit

360 Plätzen. Damit wird das

Contai ner dasein für acht

Klassen beendet sein.

Das Weiße Haus

von Othmarschen

Othmarschen – Wenige Ar -

beits plätze befinden sich in so

einem ehrwürdigen Gebäude,

wie die am Agathe-Lasch-Weg

16. In der weißen Villa residieren

50 Mitarbeiter des Zen -

trums für Mission und Öku -

mene. Dieses ist so eine Art

„Außenministerium“ der Nord -

kirche: es koordiniert deren

Beziehungen zu Kirchen und

Nicht-Regierungsor ganisa tio -

nen in aller Welt. Die Kirche

bekam das schmucke 1.000 qm

große Othmarschener Gebäude

1918 vom Hamburger Bankier

Richard Henry von Donner

geschenkt. Das ist also hundert

Jahre her, was Zentrums direk -

tor Klaus Schäfer kürzlich samt

Mitarbeitern bei einem Som -

merfest feierte.

Sommerfest »Lurup

feiert« am 23. Juni

Lurup – Auch dieses Jahr lockt

das beliebte Stadtteilfest wieder

Ältere wie Jüngere zum Bö vest -

park. Das Familienprogramm

Ausgabe 2018 ist wie stets vielfältig.

So präsentieren sich von

10 – 16 Uhr u.a. Schulen, Ver -

eine und der Airport Hamburg

an über 40 Aktionsständen.

Selbst die Freiwillige Feuer -

wehr fährt auf. Und auf der

Bühne sind wieder zahlreiche

talentierte Bürger zu bewundern.

Profis kommen auch.

Darunter sind Elvis-Nachahmer

Shelvis und die singenden

Taxifahrer Lovely und Monty.

Hoffen wir auf gutes Wetter,

insbesondere auch für das

Fußball- und Basketballturnier

und für die Pferde-Freunde

beim Ponyreiten!

Zukünftig radeln

Foto: privat

Altona – Unter dem Motto

„Altona radelt für’s Stadtklima“

unterstützt das Bezirksamt

Altona die internationale Initi -

ative „STADTRADELN“ und

freut sich über alle Mitradler,

die ein Zeichen für ein klimafreundliches

Altona setzen

wollen. Auf der Website www.

stadtradeln.de können sie sich

der offenen Gruppe „Altona

radelt fürs Stadtklima“ anschließen,

um bis zum 17. Juni

2018 Fahrrad-Kilometer zu

sammeln. Mitmachen kann je -

der, der in Altona wohnt, arbeitet

oder studiert.

Sülldorf erfindet sich neu.

An der Sülldorfer Land -

straße entstehen zwischen

Sülldorfer Kirchenweg und

der S-Bahnbrücke am S-

Bahnhof Iserbrook mittelfristig

viele neue Gebäude. Den

Beginn macht das Hamburger

Konservatorium zusammen mit

dem Lidl-Markt auf dem Nach -

bargrundstück. Die Bauarbeiten

für ein weiteres Gebäude direkt

an der Kreuzung haben bereits

begonnen. Die vom Großstadt-

Boom getriebene Politik und

Wohnungswirtschaft wollen

hier weiteren Wohnraum schaffen.

Auch das Hamburger Kon -

servatorium stößt schon seit

Jahren an die Grenzen seiner

Kapazität und möchte seinen

Raumbedarf dringend erweitern.

Die Planungen beschäftigen

Befürworter und Gegner gleichermaßen.

Es gibt inzwischen

Anzeichen auf Entspannung,

die Kontrahenten könnten sich

noch in diesem Jahr aufeinander

zubewegen und Lösungen

herbeiführen, mit denen alle

Beteiligten leben könnten.

Doch es gibt auch Menschen,

die sich nicht mehr treiben lassen

wollen: Mit dem Lotto- und

Schreibwarenladen von Anette

Rehm schließt am 23. Juni eine

weitere Institution am S-Bahn -

hof Sülldorf.

Zeitungen und Zeitschriften,

Schreibwaren, Geschenkartikel,

Postkarten, Pakete und Päck -

chen, Plüschtiere und natürlich

Lottoscheine hatte Anette Rehm

fast 20 Jahre lang im Angebot.

Nun schließt sie die Türen für

immer und kümmert sich an -

schließend um ihre zahlreichen

Enkelkinder. „Ich werde wohl

keine Langeweile haben“, sagt

die 58-Jährige, die freiwillig in

den vorzeitigen Ruhestand geht.

Den Entschluss, ihren Laden

nach achtzehneinhalb Jahren

aufzugeben, fasste Rehm be -

reits zwei Wochen vor Weih -

nachten. Die resolute In ha berin

sah keine Zukunft mehr in den

Räumen, die irgendwann ge -

meinsam mit dem Konser va to -

Es wird vermutlich die

größte Feier, die dieses Jahr

in den Hamburger Elbvor -

orten stattfindet: Die Füh -

rungsakademie der Bun des -

wehr feiert 60 Jahre am

Standort Hamburg. Nicht

zuletzt auch wegen dieses Ju -

biläums wurde die Akademie in

der Clausewitz-Kaserne als

einer von 16 Standorten ausgewählt,

an denen der Tag der

Bundeswehr gefeiert wird. Und

das bedeutet: Rund 5.000 Gäste

und ein attraktives Programm

mit vielen Höhepunkten.

„Wir freuen uns sehr mit der

Bevölkerung am 9. Juni an

unserem schönen Standort, hier

in den Elbvororten, in das Ge -

spräch zu kommen. 60 Jahre

Führungsakademie in Hamburg

und der Tag der Bundeswehr ist

dafür ein besonderer Anlass“,

so Konteradmiral Carsten Sta -

witzki, Kommandeur der Füh -

E l b v o r o r t e

Lotto-Toto in Sülldorf schließt

Ende Juni ist Schluss mit Schwätzchen und Kaffee am Sülldorfer S-Bahnhof | Markus Krohn

NIENSTEDTEN SÜLLDORF

Am 23. Juni schließt Anette Rehm zum letzten Mal ihre Türen.

Foto: Krohn

rium abgerissen werden sollen.

Statt dessen wird ein neuer

Gebäudekomplex gemein sam

mit dem daneben stehenden

Grundstück geplant, auf dem

jetzt der Lidl-Markt angesiedelt

ist. Laut aktuellen Planungen

der Red Baufeld Immobilien -

ent wicklung sind neben dem

Lidl-Markt auch ein Café und

zwei weitere Läden zur Nah ver -

sorgung am S-Bahnhof Süll -

dorf geplant.

Neues Café in Planung

Für Rehm war die Unsicherheit

zu groß, in dem neuen Gebäude

möglicherweise keinen neuen

Laden eröffnen zu können.

Zudem machten der Inhaberin

zahlreiche Einbrüche in ihrem

Laden vor zwei Jahren auch

nach der langen Zeit immer

noch zu schaffen. Zuviel für die

Unternehmerin, die hier einen

rungs akademie der Bundes -

wehr. Üblicherweise bekommen

Jubilare Geschenke. So aber

nicht in der Führungsakademie.

Großteil ihres Lebens verbrachte

und für viele Kunden An -

lauf- und Treffpunkt war. Nicht

selten traf man hier Bekannte

von früher.

Auch Prominente wie Sky du

Mont, der seine Kinder zur

Schule brachte, Schauspieler

Peter-Heinrich Brix oder Hen -

ry König sowie Mathieu Car -

rière kamen vorbei, „Claudia

Der Admiral sieht diesen Tag

zwischen 10 und 17 Uhr als

Geschenk seiner Akademie an

die Bevölkerung.

Zum vierten Mal präsentieren

sich die deutschen Streitkräfte

bundesweit beim Tag der

Bundeswehr. Das Programm

wird noch im Laufe der kommenden

Wochen ergänzt werden,

doch einige Höhepunkte

der Bundeswehrdienststellen

aus Hamburg stehen bereits

fest: So wird ein Puma, der

neueste Schützenpanzer der

Bundeswehr, zu begutachten

sein. Der Wiesel, ein leichtes

Kettenfahrzeug, steht ihm zur

Seite. Aus der Luft schwebt ein

Rettungshubschrauber ein und

unterstützt die Sanitätskräfte in

der Darstellung eines Rettungs -

Effenberg war etwas zickig“,

weiß Rehm zu berichten. Aber

auch sie wurde ebenso zuvorkommend

behandelt wie alle

anderen Kunden auch.

In unzähligen Gesprächen lernte

Anette Rehm viele ihrer

Kunden beim Kaffeeschwätzen

näher kennen. Vor allem zuletzt

war sie für etliche ältere Kun -

dinnen Kummerkasten und

letzte Rettung, wenn es um die

Bedienung des Geldautomaten

oder Kontoauszugsdruckers in

der Haspa nebenan ging. Kur -

zerhand schloss Rehm ihren

Laden zu und ging mit ihren

langjährigen Kunden zum

Geldautomaten und half beim

Geldabheben.

Apropos Geld: Rehm war nicht

nur die Frau, die einem morgens

die neuesten Nachrichten

in Form von BILD-Zeitung oder

Abendblatt verkaufte, sie war

auch Lottofee für viele ihrer

langjährigen Kunden und zahlte

regelmäßig Gewinne um die

zweitausend Euro an ihre Spie -

ler aus. Der höchste Gewinn

war ein Zentralgewinn über

980.000 Euro. Die erste Reak -

tion des Spielers: „Nun haben

Sie mich nicht zum Millionär

gemacht!“ Gefreut haben dürfte

sich dieser Sülldorfer dennoch

über die Gewinnsumme... Rehm

selbst war das Lottoglück bisher

nicht vergönnt: Höchstens

50 Euro habe sie mal mit nach

Hause genommen. Immerhin.

Lotto-Toto Anette Rehm

Sülldorfer Landstraße 196

Tel.: 87 66 88

Blick auf den Lottoladen von der Landstraße aus

60 Jahre Führungsakademie in Hamburg

Bundeswehr feiert in der Manteuffelstraße 20 mit 5.000 Gästen | PR

Stabsgebäude in der Manteuffelstraße 20

Foto: FüAk der Bundeswehr

Foto: Krohn

zen trums. „Wir haben hier At -

trak tionen, die man nicht jeden

Tag sieht“, freut sich Oberst -

leut nant Ste fan Ochmanek,

Projektleiter, und beschreibt

unter anderem den verstärkten

Eingang der Clausewitz-Ka ser -

ne, der durch Reservisten vom

Landes kom man do Hamburg

be trieben wird und den Be -

suchern die Verfahrensweisen

für eine Personen- und

Fahrzeugkon trolle erklären.

Der Gast, der sich bisher nicht

mit der Bundeswehr, und speziell

mit der Führungsakademie

beschäftigt hat, wird sich vielleicht

über die Internationalität

wundern. Rund 70 internationale

Lehrgangsteilnehmer stellen

sich und ihre Länder gerne

dem Besucher vor. Außerdem

gibt es eine Bühne mit vollem

Programm sowie den ganzen

Tag über kulinarische Angebote.


K u l t u r

DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 • 3

So wurde Altona zum Zentrum des Klassizismus

Eine Ausstellung im Jenisch Haus zeigt das bauliche Kulturerbe des frühen dänischen Klassizismus | Konrad Matzen

Die neue Sonderausstellung

im Jenisch Haus „Klassisch

dänisch“ widmet sich dem

baulichen Kulturerbe des

dänischen Klassizismus in

Altona, Holstein und

Schles wig. Der dänische

Gesamtstaat - zu dem neben

Dänemark auch Norwegen und

die Herzogtümer Schleswig und

Holstein gehörten - war ein

frü hes Zentrum des Klassi zis -

mus und seine Architektur bildet

ein bemerkenswertes Zeug -

nis der engen dänisch-deutschen

Verbindungen in der Zeit

um 1800.

Im Mittelpunkt der Ausstellung

stehen vier Architekten, die alle

an der Kopenhagener Akade -

mie ausgebildet wurden. Alle

vier waren Schüler des dänischen

Architekten Caspar Fre -

derik Harsdor und alle vier

waren in Schleswig, Holstein

und Hamburg tätig. Neben den

Dänen Christian Frederik

Han sen, Axel Bundsen und

Joseph Christian Lillie handelt

es sich um den in Hamburg ge -

borenen Johann August Arens.

Anhand von Abbildungen und

Zeichnungen repräsentativer

ELBVORORTE

Beispielbauten werden die

Tätigkeit der vier Architekten

und der kulturelle Kontext, in

dem ihre Werke entstanden,

dargestellt. Deutlich herausgestellt

wird dabei die europäische

Dimension des Themas.

Die Architekturstudenten der

Kopenhagener Akademie be -

gei sterten sich für die französische

Baukunst und bevorzugten

England, Frankreich, Italien

und die Schweiz als Ziele ihrer

vielfältigen Reisen. Vor diesem

Hintergrund lässt sich am Bei -

spiel des dänischen Klassizis mus

eindrucksvoll aufzeigen, dass

Europa um 1800 ein Ort re gen

kulturellen Austausches war.

Die Ausstellung nimmt aber

auch die Gegenwart in den

Blick und setzt sich mit der

Frage auseinander, wie der

aktuelle kulturelle Austausch

zwischen Dänemark und

Deutsch land aussieht? Vorge -

Altonale feiert bunt!

Literatur, Film, Kunst, Theater, Musik und Tanz überall in Altona | K. Matzen

Bunt feiern: Bereits zum 20.

Mal findet in diesem Jahr

die altonale, Nord deutsch -

lands größtes Kul tur- und

Stadtteilfestival, statt. Das

Motto für 2018 lautet

„Grenzen“ – wobei die altonale

ihren zentralen

Leitgedanken nicht nur als

Begrenzung von Staaten, sondern

auch als Trennlinie im

geographischen, räumlichen,

physikalisch- mathematischen,

gesellschaftlichen, kulturellen,

ethischen und psychologischen

Sinne interpretiert. Das Kultur -

festival wird an insgesamt 17

Tagen mehr als 200 Einzel -

veranstaltungen in den Berei -

chen Literatur, Film, Kunst,

ELBVORORTE

Landhaus Willem Brandt in Othmarschen in besseren Tagen

Theater, Musik und Tanz sowie

Floh-, Kunst- und Design märk -

te und zum Finale ein großes

altonale Festivalwochenende

or ganisieren. Die altonale be -

spielt dabei alltägliche, besondere,

abgelegene und noch nie

betretene Orte im Bezirk und

schafft vielfältige Kulturerleb -

nisse, die die Menschen weit

über den Stadtteil Altona hinaus

bewegen und inspirieren.

Während des gesamten Zeit -

raums ist das Festivalzentrum

auf dem Platz der Republik –

direkt vor dem Altonaer Mu -

seum – Treffpunkt für Kunst,

Künstler und Kunstinter es -

sierte. Hier kann man nicht nur

dem Treiben auf der Bühne folgen

und die altonale, sondern

manchmal auch einfach nur ein

Glas Wein genießen. NEU: Auf

vielfachen Wunsch bleibt das

Festivalzentrum sogar über die

altonale hinaus bis zum 15. Juli

geöffnet! Außerdem führt die

altonale ein neues Zahlmodell

ein: Eintrittskarten gibt es nicht

mehr – jetzt heißt es: „Mach es

möglich“ – und jeder zahlt so

viel, wie man will. Das gilt

auch für das große altonale

Festivalwochenende am 16.

und 17. Juni sowie STAMP

vom 1. bis 3. Juni. An verschiedenen

Pay-Stationen kann man

seinen Beitrag leisten.

www.altonale.de

stellt werden dazu zeitgenössische

Bauten dänischer Archi -

tekten in Hamburg. Darüber

hinaus werden in diesem

Zusammenhang Schlaglichter

auf die Einrichtung von zeitgenössischen

Wohnhäusern

geworfen und die Begeisterung

für dänisches Design seit der

zweiten Hälfte des 20. Jahr -

hunderts thematisiert.

Die Ausstellung „Klassisch dä -

nisch“ ist eine Kooperation mit

Die Initiative ElbFilmKunst

möchte das kulturelle An -

gebot in den westlichen

Stadtteilen Hamburgs mit

Open Air Kino verbessern.

Gezeigt werden Kinofilme

in Kombination mit Kurz -

filmen an naturnahen Orten.

Historische Parkanlagen, der

Elbstrand und Freizeitanlagen

werden wegen des Lärms für

Stadtteilkultur recht selten

genutzt. Mit speziellen schnurlosen

Kopfhörern wird der Ton

mit hervorragender Akustik

übertragen. Außerdem ist bei

fremdsprachigen Filmen eine

Sprachauswahl möglich.

Das gesamte Programm finden

Sie unter www.elbfilmkunst.de

der Hamburgischen Architek -

tenkammer zum Europäischen

Kulturerbejahr „Sharing Heri ta ge

2018“. Sie greift das Schwer -

punkt thema „Europa - Grenzund

Begegnungsräume“ auf

und zeigt das Gemein schaft -

liche und Verbindende eines

wei ten Grenzraums, der um

1800 eine wichtige kulturvermittelnde

Rolle in Europa spielte.

Ausstellung »Klassisch dänisch –

Norddeut sche Baukul tur seit 1790«

28.05.2018–24.02.2019 im

Jenisch Haus

Baron-Voght-Straße 50

im Jenisch-Park

www.jenisch-haus.de

Öffentliche Führungen im

Jenisch Haus z.B. Sonntag, dem

1. Juli 2018, 15 Uhr oder Füh -

run g zur dänischen Baukultur

am Donnerstag, dem 5. Juli

2018, 16 Uhr, 10 €: Führung im

„Landhaus J. H. Baur“ (Chri -

stian-F.-Hansen-Str. 19) mit Dr.

Kerstin Petermann, Ku ra torin

der Ausstellung „Klassisch dä -

nisch“. Telefonische Anmeldung

erforderlich über das Jenisch

Haus: 82 87 90.

Film läuft!

Open-Air Kino-Saison gestartet | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Foto: Carl Friedrich Stange

Sbd. 9. Juni 21:30 Uhr:

Lichter der Großstadt (1931)

August-Lüttgens-Park (Altona)

Sbd. 7. Juli 21:40 Uhr:

Sexy Beast (2000)

Beseler Platz (Othmarschen)

Sbd. 14. Juli, 21:30 Uhr

Synecdoche, New York (2008)

Beseler Platz (Othmarschen)

Sbd. 21. Juli, 21:20 Uhr

EX MACHINA (2014)

Beseler Platz (Othmarschen)

Sbd. 28. Juli, 21:10 Uhr

Sonatine (1993)

Elbstrand Falkensteiner Ufer

(Blankenese)

Gitarren-Tag

Die Musikschule der Stadt

Wedel veranstaltet in ihrem

Gebäude am Sonntag, dem 10.

Juni von 14-17:30 Uhr nach

etwas längerer Pause wieder

einen „Tag der Gitarre“ .

Neben einem kleinen Info-Café

rund um die Gitarre gibt es u.a.

Workshops für „Impro visa -

tion“- wie spielt man eigentlich

ein Solo? (für Anfänger und

Fortgeschrittene); „The Lager -

feuer“ - Liedbegleitung für

Ein steiger; oder „Fussarbeit“ –

wie verwende ich Effektpedale

bei der E-Gitarre…

www.musikschule.wedel.de

Einrichtungs-Ideen

Vom 21. bis 24. Juni 2018 öffnet

die HOME & GARDEN

Hamburg wieder ihre Tore in

Klein Flottbek.

Während der hochwertigen

Messe verwandelt sich der verwunschene

Derby-Park in ein

Paradies kultivierter Wohnund

Gartenträume. Aussteller

aus Hamburg und Deutschland

zeigen extravagante Produkte,

gehobenes Design, Kunst, Ho -

me-Entertainment, Lifestyle

und Fine Food, kombiniert mit

einem stimmungsvollen Unter -

haltungsprogramm. Geöffnet

ist Ausstellung am Donnerstag

von 11 bis 20 Uhr und von

Freitag bis Sonntag zwischen

10 und 19 Uhr. Der Eintritt

beträgt 14 Euro (erm. 12 Euro).

homeandgarden-net.de

Foto-Ausstellung

Die Ausstellung „[RETURN]

Foto grafien in der Weimarer

Republik“ bietet im Altonaer

Museum einen Einblick in die

Fotografiegeschichte der 1920er

Jahre. Die wechselvollen Jahre

der Weimarer Republik zeichneten

sich nicht nur in Politik

und Gesellschaft, sondern auch

in der Mode, im Tanz oder in

der Technik durch Revolution

und Innovation aus. Die Foto -

grafie begleitete die junge Re -

publik in allen ihren Ent wick -

lungen und erfand sich dabei

selbst neu: technisch, thematisch

und ästhetisch. Eine Pre -

view auf eine umfassende

Ausstellung im Frühjahr 2019.

www.altonaermuseum.de

Hier gibt’s was zu lachen!

»Comedy Preis«-Finale im Stadtzentrum Schenefeld | Konrad Matzen

Training für die Lach mus -

keln: Schon zum zweiten

Mal findet das große Finale

des Schenefelder Comedy

Preises auf der Marktplatz-

Bühne im Stadtzentrum

Sche nefeld statt. Am 8.

Juni 2018 um 20 Uhr treten die

Gewinner aus vier Vorent -

scheiden auf dem Marktplatz

des Einkaufscenters gegeneinander

an. Das Publikum entscheidet,

wer am Ende den Titel

gewinnt!

Das Besondere an den vier

Finalisten: Sie könnten kaum

unterschiedlicher sein, sodass

sich das Publikum auf einen

spannenden Fight freuen darf.

Während Bora, die Dampflok

mit viel Herz, eine enorme

Präsenz auf der Bühne und viel

Soul in der Stimme hat, versteht

es Thomas Kornmaier,

Mitglied der alternativen Ber -

liner Comedyszene, die Zuhörer

SCHENEFELD

mit seiner originellen Mischung

aus überraschenden Pointen

und pechschwarzem Humor

mitzunehmen. Jörg Schu ma -

cher wiederum ist fester Be -

stand teil der jungen und innovativen

Hamburger Comedy-

Szene und zieht das Publikum

durch seine mitreißende Er -

zähl weise sofort in die dargestellte

Situation. Thomas Nie -

meyer zweifelt sich neurotisch

und mit trockenem Witz durch

den Alltag. Ganz klar, dass sich

die Vier nichts schenken – und

dem Publikum die Abstimmung

nicht leicht machen werden.

Die Moderation des finalen

Slams übernimmt erneut

Organisator Roman Reinert.

Seine Freude ist groß, auch,

weil die ganze Aktion Spen -

den gelder für bedürftige Seni -

oren und Kinder in vierstelliger

Höhe eingebracht hat. „Derzeit

haben wir nach den vier Vor -

ent scheiden 1.052,12 Euro für

den guten Zweck eingespielt.

Fünf Kinder werden in Zusam -

menarbeit mit dem JUKS in den

Sommerferien in das Ferien -

camp an die Nordsee reisen. Es

ist somit noch Luft nach oben,

um benachteiligten Kindern und

Senioren eine schöne Advents -

feier zu bescheren. Daher rufen

wir alle Menschen in und um

Schenefeld auf, am 8. Juni

beim Finale dabei zu sein.“

Tickets und damit die Teil -

nahme berechtigung an der

Abstimmung sind im LUSTiS

53,6 und im Stadtzentrum

Schenefeld am Infocounter und

an der Abendkasse gegen eine

Spende (Richtwert 5,00 Euro)

erhältlich. Einlass am 8. Juni ist

ab 19 Uhr. Das Battle beginnt

um 20 Uhr. Frühes Kommen

sichert gute Plätze.

stadtzentrum-schenefeld.de


4 • DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 E l b v o r o r t e

ANZEIGEN

Rissen feiert den Sommer

Musikalische Spezialitäten aus Rissen und aller Welt

Wenn die Rissener etwas

können, dann ist es feiern:

Am 16. Juni verwandelt

sich „das Dorf“ im Ab -

schnitt der Wedeler Landstraße

zwischen Rissener Dorfstraße

und Ole Kohdrift zu einer

Festmeile mit tausenden Besu -

chern, die einen Tag lang ihren

Stadtteil feiern.

Das Bühnenprogramm für das

Rissener Sommerfest am 16.

Juni steht bereits: „Wir haben

eine bunte, moderne Musikmi -

schung für Alt und Jung, für

alteingesessene und neu zugezogene

Rissener zusammengestellt“,

freut sich Katharina

Vogel, die alle Darbietungen

ausgewählt und das Programm

organisiert hat. „Es sind viele

tolle Rissener Auftritte dabei –

und wir haben wunderbare

Gast beiträge mit echtem Über -

ra schungseffekt.“

Das Publikum in Rissen darf

sich auf einen großartigen Tag

freuen: Von 14 bis 18 Uhr ist

die Wedeler Landstraße eine

einzige Fest- und Marktmeile.

Der Flohmarkt und die zahlreichen

Ausstellungs- und Ak -

tions stände der Rissener Schu -

len, Initiativen, Vereine und

Organisationen, das Dorfcafé

und die Fahrradwerkstatt Sie -

vers stücken laden zum Ken -

nen lernen, Verweilen, Stöbern

und Plaudern ein.

Sommerliche Erfrischungen

RISSEN

und Leckereien gibt es an

Ständen, vor Geschäften und

bei den Grill- und Ausschank -

stationen. Die Geschäfte sind

an diesem Nachmittag geöffnet

und laden zu kleinen Aktionen

ein. Juwelier Laatzen veranstaltet

eine Tombola, bei der es

tolle Preise zu gewinnen gibt.

Für die Kinder gibt es eine

Hüpf burg, und der Feuerwehr -

kasper kommt: Um 15 Uhr und

um 16.30 Uhr spielt er vor dem

Modegeschäft Anna K.

Auf der Bühne mitten im

„Dorf“ geht es um 14 Uhr los.

Die Darbietungen und Auftritte

werden in diesem Jahr von

einer Moderatorin – auf dem

Catwalk: Jessy - in dieser

Abfolge präsentiert:

14 Uhr: Eröffnung durch den

Chor der 3. Klassen der Schule

Iserbarg

14.15 Uhr: Der „Alle-Welt-

Chor“ aus dem Bürgerhaus.

14.30 Uhr: Gitarrenspieler und

Ensembles der Rissener Musik -

schule von Christian Sach

15.30 Uhr: Amir Shamzani aus

Syrien singt und spielt (Key -

board und Saz) Lieder aus seiner

Heimat.

Dazwischen – ca. um 14.45 und

15.15 Uhr – werden „Off

Stage“, also irgendwo mitten

im Publikum, überraschende

Spielaktionen der Improvisa -

tionstheatergruppe des Gymna -

Neue Optik für Rissen

Edles Ambiente nach dem großen Umbau bei Mott Optik | PM

Eltern, Lehrer, Schüler und Freunde des Gymnasium Rissen singen im Pop-Chor Gyrissmix

si ums Rissen stattfinden. In

Rissen sind solche Einlagen

noch vergleichsweise ungewohnt.

Auf die Reaktionen des

Publikums werden die jungen

Spieler gespannt sein.

16.00 Uhr: Trommelgruppe des

Bürgervereins unter Leitung

des Trommelmeisters Bouba

Fall (Senegal) mit afrikanischen

Gästen

16.30 Uhr: Popchor „Gyriss -

mix“ unter Leitung der Sän -

gerin und Chorleiterin Katha -

rina Vogel mit einer Auswahl

internationaler Popsongs.

Übrigens: Beide Rissener For -

mationen können eine Verstär -

kung gut gebrauchen. Die

Trommelgruppe von Horst

Junker freut sich über lernwillige

Mittrommlerinnen und

Katharina Vogel sucht für die

Die rote Verführung

Osdorfer Erdbeeren in diesem Jahr besonders aromatisch | Markus Krohn

Sonne satt – das macht

auch den Erdbeeren Spaß!

Deshalb sind die Osdorfer

Erdbeeren in diesem Jahr

ganz besonders aromatisch

und lecker. Die Qualität der

Erd beeren Honeoye (sprich:

Hanoi) ist in diesem Jahr be -

sonders gut. Und das beste:

Durch das hohe Angebot in

ganz Europa sind die Preise

günstig: Gleich zu Beginn der

Saison ist die rote Verführung

für unter drei Euro je Schale zu

haben!

Osdorfer Erdbeeren stammen

übrigens tatsächlich aus Os -

dorf. Demnächst folgen frische

Osdorfer Kirschen. Weitere

Felder betreibt Heiner Prigge

zusammen mit seiner Frau

Annett Schönemeyer in Sche -

nefeld, Sülldorf und Neuenfelde

(Altes Land). Die Erdbeeren

wer den täglich frisch geerntet

und im Hofladen angeboten.

Außerdem betreibt die Familie

zwei Erdbeerstände zum Bei -

spiel in der Beselerstraße 39

und in Bahrenfeld.

OSDORF

»Wir wollen eines der

schön sten und modernsten

Augenoptik-Geschäfte der

Elbvororte gestalten,“ hatte

sich das junge Augen op -

tiker-Ehepaar Florian und

Daniela Mott vorgenommen.

Vorbild für das Konzept in

Rissen ist dabei ihr erstes

Geschäft in Pinneberg, mit dem

sie dort schon seit einigen

RISSEN

Prigge produziert weitere Obst -

sorten wie Äpfel und Kirschen

im Alten Land und verkauft sie

neben seinen eigenen Erdbee -

ren zusammen mit weiteren

Obst- und Gemüsesorten aus

der Region in seinem Hofladen

in Osdorf. Weitere Fahrten

möchte er seinen Früchten

nicht zumuten: „Die Korona

und die Honeoye schmecken am

besten frisch. Dann hat das

Fruchtfleisch eine gute Konsi -

stenz, die Früchte sind weich

und aromatisch.“ Sein Traum

Heiner Prigge und Annett Schönemeyer mit frischen Erdbeeren

vor ihrem Hofladen in der Osdorfer Feldmark

Foto: Krohn

Immer fröhlich: Das Mott-Optik-Team

„Gyrissmix“ neue Männer- und

Frauenstimmen, die gern auswendig

singen (keine Noten!).

17.00 Uhr: Cover-Band „Albers

Ahoi“. Die Hafenjungs singen

und spielen die bekanntesten

Lieder des Hamburger Volks -

schau spielers und Sängers

Hans Albers (1892 – 1960)

18.00 Uhr: Bekanntgabe der

Gewinner der Tombola-Preise

18.15 Uhr: HHUGO, das „Ham -

burg Ukulele Groove Orchestra“

spielt beliebte Evergreens im

Ukulele-Gewand – der absolute

Trend-Hit für alle Jahrgänge!

In den Umbaupausen und zwischendurch

treten Gesangs -

schüler (12–18 J.) von Katha -

rina Vogel auf und singen

aktuelle Songs.

19.00 Uhr: Katharina Vogel

(Gesang) und DJ Merlin:

war es auch, Erdbeeren direkt

in der Stadt anzubauen, „damit

die Kunden nicht so weit fahren

müssen, um gute Erdbeeren zu

bekommen“. In seinem Hofladen

in Osdorf bekommt der Kunde

die Auswahl zwischen drei verschiedenen

Erdbeersorten. „Die

einen mögen die Erdbeeren lieber

süß, die anderen mit einer

gewissen Säure“. Beides bietet

Prigge in hoher Qualität. Wer

Kuchen backen oder Erdbeer -

marmelade kochen möchte,

wird auch fündig: Mit der saureren

Variante Honeoye fällt

das Backen leicht.

Sobald die Osdorfer Erdbeeren

in den Hofladen kommen, sind

die Schlangen lang und der

Hof laden-eigene Parkplatz quillt

über. Zum Glück findet man

wei tere Parkmöglichkeiten di -

rekt in der Straße.

Wer jetzt Appetit auf Erdbeer -

kuchen oder -Marmelade be -

kommt, sollte umgehend handeln,

denn jetzt sind die Erd -

beeren frisch und superlecker.

In acht Wochen wird das An -

gebot spätestens wieder geringer

ausfallen. Dann werden

nämlich die letzten Erdbeeren

geerntet.

Hofladen Osdorf

Familie Prigge

Am Osdorfer Born 54

22549 Hamburg

Foto: PR

Foto: privat

Beliebte Popsongs mit DJ zum

Übergang

Ab 19.30 Uhr: DJ Merlin legt

auf zum Rissener Open Air-

Fest. Musik, Tanzen und Feiern

in der Wedeler Landstraße bis

in die Nacht.

Um 22.30 Uhr ist Schluss.

„Albers Ahoi“ singen Lieder Hans Albers

Damit auch die Anwohner

zufrieden sind und damit beim

nächsten Mal wieder unbeschwert

gefeiert werden kann.

Denn, so das Organisations -

team: „Rissen feiert feste!“

Das Organisationsteam des

Rissener Sommerfestes, das

sind vor allem: Marion Boun -

cken, Dörte Ellrott, Martin

Gorecki (Stadtteilmanager Pro

Quartier), Doris Kuhlmann und

Katharina Vogel. Veranstalter

ist der Bürgerverein Rissen e.V.

mit dem Vorsitzenden Claus W.

Scheide. Finanziell ermöglicht

wird das Rissener Sommerfest

u.a. durch Sponsoren, Kauf -

leute und Privatpersonen in

Rissen wie z.B. der Haspa und

dem Lions Club sowie aus

öffentlichen Fördermitteln des

Bezirksamts Altona und aus

dem Programm „Partner schaf -

ten für Demokratie“.

Saubere Energie

Landstromanlage in 2018 kostendeckend? | KM

Schon zwölfmal hat die AIDA-

Sol seit dem Beginn des Regel -

betriebes an der Landstrom -

anlage angedockt und sich mit

Ökostrom versorgen lassen.

Neun Mal wurde sie sogar

komplett mit diesem Strom versorgt

und konnte die Dieselge -

neratoren abschalten. Dadurch

wurden weniger schädliche

Abgase freigesetzt.

„Die Aida Sol plant für dieses

Jahr schon 22 feste Termine an

der Landstromanlage, und auch

andere Kreuzfahrtschiffe wollen

diese Anlage testweise ansteuern.

Das ist eine gute Nachricht

für Hamburg und die Umwelt,

wenn die Landstromanlage in

Altona immer öfter genutzt

wird. Das heißt aber auch, dass

emissionsfreie Liegezeiten im

Hafen möglich sind“, freut sich

Anne Krischok, Mitglied im

Umweltausschuss der Ham bur -

gischen Bürgerschaft. Gut sei

auch, dass die Land strom -

anlage in Altona in diesem

Jahr erstmalig aus den roten

Zahlen kommt.

Jahren äußerst erfolgreich sind.

Wie perfekt jetzt alles in Rissen

gelungen ist, kann jeder in der

nächsten Woche selbst erleben,

wenn – pünktlich zum Som -

mer fest – Mott Optik hier seine

Eröffnungswochen startet.

Im hell und edel gestylten

Ambiente präsentiert das Mott-

Team eine Auswahl von Pre -

mium-Brillenmarken, die in dieser

Zusammenstellung nur selten

zu finden ist, z.B. CHANEL,

Cartier, Mikli, Oliver Peop les,

Lindberg, Ray Ban, die einzigartigen

YOU MAWO Brillen

(3D-Technologie!) und die

extrem angesagte lokale Marke

„HARBOUR HAMBURG“.

Keine Eröffnung ohne Prä -

sente! Das 50% Eröff nungs -

geschenk einer der weltweit

Foto: Knauer

Normalerweise produzieren

Schiffe während der Liegezeit

mit ihrem Dieselantrieb Elek tri -

zität für die Einrichtungen an

Bord, zum Beispiel Küchen,

Licht, Wasserversorgung oder

das Unterhaltungsprogramm

der Gäste. Dadurch komme es

allerdings zu einer Belastung

der Luft mit Schadstoffen,

unter denen durch Ablage run -

gen nicht nur die Fassaden der

Gebäude leiden, so die Anne

Krischok weiter. In letzter

Konsequenz gehe diese Praxis

zu Lasten der Gesundheit der

Anwohner des Hafens.

Für Altonaerinnen und Alto -

naer bedeutet diese Nachricht

konkret bessere Luft – weniger

Stick- und Schwefeloxide,

Fein staub und Kohlendioxid –

und weniger Lärm. Durch die

Landstromanlage bekommen

die hier liegenden Kreuz fahrt -

schiffe nun Ökostrom aus der

Steck dose. Während dieser Zeit

können die luftverschmutzenden

Dieselgeneratoren abgeschaltet

werden.

führenden Top-Brillenglas mar -

ken gibt Mott Optik direkt an

seine Kundinnen und Kunden

weiter, Aktionszeitraum: 16.

Juni bis 7. Juli 2018.

Mott Optik

Wedeler Landstraße 24

Tel.: 89 80 73 49

www.mott-optik.de


E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 • 5

Senat ehrt A7-Deckel-Initiatoren

Bernt Grabow und Wolfgang Kaeser erhalten Senatsmedaille in Bronze | Markus Krohn

Es ist laut, wirklich laut. So

laut, dass man kaum sein

eigenes Wort versteht. Wir

stehen auf der Auto bahn -

brücke Walderseestraße/

Behringstraße für ein Foto -

motiv. Wolfgang Kaeser

kämpft seit 25 Jahren

gegen diesen Lärm, gemeinsam

mit Bernt Grabow, dem Vor -

sitzenden der Bürgerinitiative

„Ohne Dach ist Krach“, in der

sich Othmarschener Bürger

zusammengeschlossen haben,

um den Autobahndeckel durchzusetzen.

Nun sind die beiden für ihr En -

ga gement vom Hamburger

Senat mit der „Medaille für

Treue Arbeit im Dienste des

Volkes in Bronze“ von Bürger -

meister Dr. Peter Tschentscher

ausgezeichnet worden. Für

Wolfgang Kaeser eine ganz

besondere Auszeichnung, denn

als Bezirkspolitiker der SPD

dürfte er normalerweise nicht

geehrt werden, als Mitglied der

Initiative aber schon. Und diese

Ehre gebührt dem Oberstleut -

nant a.D. definitiv, denn er

setzte sich teilweise sogar

gegen die Meinung seiner

Partei für den Autobahndeckel

ein und warb unnachgiebig für

die Ziele der Initiative. „Na-

türlich half mir mein Abgeord -

netenmandat bei meinem En -

gagement“, gibt der 79-Jährige

zu, vor allem durch die dadurch

gewonnenen Kontakte. Aller -

OTHMARSCHEN

»Man kann sein eigenes Wort kaum verstehen...« Wolfgang Kaeser vor dem Abschnitt der A7, der ab

2019 überdeckelt werden soll. Die Entscheidung über die Deckelgestaltung ist noch offen Foto: Krohn

dings geht sein Enga ge ment in

diesem Fall weit über das eines

normalen Bezirksab geordneten

hinaus.

Der Deckel vorm Elbtunnel ist

inzwischen beschlossene Sache,

die Finanzierung steht. Wie

immer bei solchen großen Bau -

vorhaben ist die Fertigstellung

allerdings kaum vorherzusehen.

Die Deutsche Einheit Fern -

straßenplanungs- und -bau

GmbH (DEGES) plant den

Baubeginn mit der Phase 0

(Einrichten der Baustelle) für

Ende 2019. Die Verzögerungen,

die sich am Deckel in Schnelsen

ergeben haben, werden nach

Angaben der Behörde für Wirt -

schaft, Verkehr und Innovation

(BWVI) und der DEGES keinen

Einfluss auf die Termine des

Altonaer Deckels haben; im

Gegenteil erwartet man aus den

Erkenntnissen aus dem Bau des

ersten Deckels in Schnelsen

Synergieeffekte für die Bau pla -

nung und -Abläufe in Altona.

In der Zwischenzeit arbeiten

die Aktiven der Bürgerinitiative

an der Gestaltung der Deckel-

Oberfläche, um damit die Tei -

lung des Stadtteiles auf lebensund

liebenswerte Weise zu

gestalten und damit das Zu -

sammenleben zu reparieren.

Die Teilnehmer treffen sich seit

Jahren jeden Dienstag um

19:30 Uhr zum Austausch im

Gemeindezentrum der Christus -

kirche.

Damit die Termine tatsächlich

eingehalten werden, bleiben

Bernt Grabow und Wolfgang

Kaeser wie schon in den vergangenen

25 Jahren am Ball.

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6 • DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 S p o r t

Laufen, zweimal rund um die Uhr

Wer schafft die 24 Stunden von Schenefeld? | Manuela Tanzen

SCHENEFELD

Keine Müdigkeit vortäuschen... Diese Läufer haben noch 20 Stunden vor sich.

Alle zwei Jahre, nun schon

zum 8. Mal, stellt Blau-

Weiß 96 Schenefeld e.V.

Einzelläufer und Laufteams

vor die Herausforderung:

Wer schafft die längste

Stecke in 24 Stunden?

Startschuss ist am 30. Juni um

12 Uhr, Laufende am 1. Juli um

12 Uhr.

„Tatsächlich gibt es Einzel läu -

fer, die quasi durchlaufen, sich

nur mal kurz ausruhen oder

was essen“, erklärt Mit-Ini -

tiatorin Mechthild Sie Too.

Einzel- und Paarläufer, Mann -

schaften mit maximal acht

Teil nehmern sowie Jugend -

teams (Jahrgänge 2000–2002)

gehen bei dem 24-Stunden-

Lauf an den Start. Dabei teilen

sie sich das Rennen individuell

ein, bei Paaren und Mann -

schaf ten darf immer nur je ein

Läufer oder eine Läuferin auf

der Strecke sein. Essenspausen,

Ausruhen, sogar Schlafen in

der Sporthalle oder im Zelt sind

jederzeit erlaubt. Aber: Die Zeit

läuft weiter!

Laufstrecke ist ein 2.000 Meter-

Rundkurs um’s Stadion, nachts

und in der finalen Stunde am

Sonntag wird ausschließlich im

Stadion gelaufen. Das gut 200

Mann starke Helferteam sorgt

dafür, dass die Läufer durchgehend

mit Essen sowie kalten

und heißen Getränken verpflegt

werden, Einzelläufer sogar di -

rekt an der Strecke, und auch

Massagen werden angeboten.

Die Idee zu der Extrem-Lauf -

veranstaltung entstand 2004:

„Wir wollten gerne eine Blau-

Weiß-Laufveranstaltung organisieren“,

erinnert sich Mecht -

hild Sie Too, „aber es sollte mal

was anderes sein. Laufsport ist

ja in der Regel eine Einzelak -

tion, wir wollten einen Lauf

kreieren, bei dem man auch als

Mannschaft gemeinsam etwas

tun kann.“ Und: „Die Infra -

struk tur hier in Schenefeld ist

ideal, mit der schönen, schattigen

Außenrunde ohne Straßen -

verkehr, der Tartanbahn im

Stadion und der Halle mit

Küche, Duschen, möglichen

Schlafplätzen.“ Also entwickelten

sie die Idee, stellten diese

im Verein vor, und: „Der Vor -

stand war sehr angetan und hat

uns von Anfang an super

unterstützt!“ Das etwa 10-köpfige

Initiatorenteam hatte viel

Foto: PR

zu tun, um den Lauf auf die

Beine zu stellen. „Wir mussten

alles neu entwickeln, das ging

nur in Arbeitsteilung. Jeder

hat te seinen Part, es ging um

Abläufe, Werbung, Abstim -

mung mit der Stadt und so weiter,

ich habe zum Beispiel die

Kommunikation und die Regi -

strierung der Läufer übernommen.“

Sie ist selber auch schon

mitgelaufen, „aber mein Team

war nicht zufrieden mit mir,

weil ich immer parallel mit

Orga-Dingen beschäftigt war“,

lacht sie. „Aber genau das ist

das Schöne an diesem Lauf,“

erklärt sie weiter: „die Teams

passen die ganze Zeit aufeinander

auf – wer ist gerade auf der

Bahn, kann der noch, übernimmt

besser jemand anders

oder springt kurzfristig ein.“

Der bisherige Rekord liegt bei

230 km, erlaufen von einem

Einzelläufer, „der ist wirklich

quasi durchgelaufen, hat nur ab

und zu mal was gegessen“,

berichtet Mechthild Sie Too. Sie

Cheerleader feuern die Läufer im Zieleinlauf an

betont, dass das Starterfeld

bunt gemischt und „querbeet“

ist, von 16-Jährigen Läufern

bis zum Walker Jahrgang 1939,

„der auch über 100 km ge -

schafft hat!“, von Hobbyläufern

bis zu Mitgliedern des 100

Marathon Clubs. „Die Stim -

mung ist super“, schwärmt Sie

Too, „am Ende kennt man jedes

Gesicht. Laufen, wie man will,

auch nachts und in den Son -

nenaufgang, die Atmosphäre,

das alles ist sehr besonders.“

Höhepunkt ist die letzte Stunde,

wenn im Stadion gelaufen

wird, angefeuert von Cheerlea -

dern und Samba-Rhythmen.

„Jeder kann teilnehmen“, so Sie

Too, „natürlich muss man ge -

sund sein, und zehn Kilometer

Foto: PR

sollte man problemlos laufen

können.“

24-Stunden-Lauf von

Blau-Weiß 96 Schenefeld e.V.,

30. Juni — 1. Juli 2018

Anmeldung noch bis 23. Juni

unter www.bw96.de.

Die ersten trainieren schon...

Anmelderunde für Heldenlauf entlang der Elbe gestartet | Konrad Matzen

Eine der schönsten Lauf -

strecken Deutschlands führt

durch Blankenese, dem

Ham burger Idyll an der

Elbe. Hier erwarten die

Läufer reizvolle Uferprome -

naden, großzügige Parkan -

lagen, feudale Patriziervillen

neben weißen Fischerhäuschen,

malerische Hügel, steile Trep -

pen und immer wieder überwältigende

Ausblicke auf die

funkelnde Elbe und imposante

Schiffe. Faszinierende Orientie -

rungspunkte bei diesem traditionellen

Kultlauf sind unter

anderem der Start am Strand -

weg/Elbuferweg, der Wessel -

hoefft-, Derby- und Hirschpark,

die ruhmreiche Elbchaussee,

das historische Treppenviertel,

der markante Süllberg und der

grüne Falkenstein mit dem

Römischen Garten und dem

auf- und abfallenden Elbhö -

henweg. Auch das Schauspiel

BLANKENESE

Sport und Sightseeing in einem beim Heldenlauf 2018

der Elbe sorgt für reizvolle

Abwechslung: Mal träge grau

dahin ziehend, mal von Böen

gekräuselt, mal silbrig glänzend.

Und hier werden alle zu

einem kuriosen Vergleich verführt:

Einmal mit Container-

Riesen um die Wette laufen!

Jetzt ist die richtige Zeit zum

Trainieren – und dann ab in

die Startlöcher, denn: Die neue

Anmelderunde ist eröffnet: Am

26. August läuft die 16. Auf -

lage des Elbvororte-Klassikers.

Alle wichtigen Informationen

befinden sich auf der neu

gestalteten Homepage der

Heldenzentrale Hamburg unter

www.heldenlauf.de

Foto: Sobczak

Die Lehmkuhle läuft

HSV-Stiftung sucht sportlichste Grundschulklasse | Konrad Matzen

Im Rahmen des Projekts

„Schule läuft!“ sucht die

HSV-Stiftung „Der Ham bur -

ger Weg’ Hamburgs sportlichste

Grund schul klasse.

Die Siegerklasse bekommt

die Abschluss fahrt zum Ende

der 4. Klasse finanziert.

Zur Auftaktveranstaltung am

SÜLLDORF

richt an den Grundschulen fördern.

Für die Schüler der

»Lehm kuhle« mit Schul-Schwer -

punkt „Bewegte Schule“ schon

lange selbstverständlich...

„Schule Läuft!“ basiert dabei

auf den drei Säulen Sport ka -

russel, Schritte-Challenge und

das Ziel, sozial benachteiligten

Punkte bekommen sie für ihr

Klassenkonto. Daraus ergibt

sich folgende Rechnung: Punk -

te Sportkarussell + Punkte

Schritte-Challenge = Hamburgs

sportlichste Grundschulklasse.

Die Schritte aller teilnehmenden

Kinder werden addiert. Je

mehr Schritte sie gehen, desto

Für unsere Weltmeister!








BIO-FLEISCHEREI

FRICKE

GmbH




Die Klasse 3a mit ihren Lehrerinnen Petra Böttcher und Katharina Eckhoff im Volksparkstadion Foto: PR

29. Mai fuhr auch die Klasse 3a

von Petra Böttcher von der

»Lehmkuhle« in Sülldorf. Die

Schüler erlebten ein großes

Sportfest mit 200 anderen

Schülern aus Hamburg, Dino

Hermann, Hamburger Weg

Pate Marcell Jansen und diversen

sportlichen Mitmach sta tio -

nen im Volksparkstadion.

Mit Hilfe des bis März 2019

andauernden Projekts „Schule

Läuft!“ möchte die HSV-Stif -

tung Kinder wieder zu mehr

Bewegung motivieren und

einen nachhaltigen Sportun ter -

Schülern zu helfen: In den teilnehmenden

Klassen wird ein

Sportkarussell mit vier Sport ar -

ten (Fußball, Handball, Leicht -

athletik, Turnen/Fitness), die in

vier Phasen in den Unterricht

eingegliedert werden, installiert.

In jeder Phase können sie

gemeinsam als Klasse Auf -

gaben bewältigen und Punkte

für ihr Klas sen konto sammeln.

Bei der Schritte-Challenge er -

hal ten alle Schüler einen Fit -

ness-Tracker. Je mehr Schritte

die Kinder als Klasse bis März

2019 zurücklegen, desto mehr

mehr Geld wird vom Ham bur -

ger Weg auf ein Spendenkonto

eingezahlt. Davon werden

Sport schuhe für sozial benachteiligte

Kinder angeschafft.

Die HSV-Stiftung „Der Ham -

bur ger Weg“ führt in jeder Fuß -

ball-Bundesligasaison sowohl

dauerhafte als auch punktuelle

Projekte und Events für Ham -

burgs Nachwuchs in den drei

Bereichen Bildung, Soziales

und Sport durch.

der-hamburger-weg.de

schule-lehmkuhlenweg.de


F u ß b a l l - W M

DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 • 7

Elektronisch kicken

»Players Lounge« eingeweiht | Konrad Matzen

Komet Blankenese verstärkt

seine Jugendarbeit: Am

ver gangenen Freitag wurde

im Clubheim an der Sche -

nefelder Landstraße die so

genannte „Players Lounge“

eingeweiht. Unter Bauleiter

Erich Talke entstand ein Raum

BLANKENESE

Innovativ: Bei Komet ist jederzeit Fußball-WM

Für die „Zocker“ an der Play-

Station ist eine Stadionkulisse

dargestellt worden, die den

Namen Conrad ARENA trägt,

benannt nach dem Geräte -

sponsor Conrad Elek tronik. Die

Spieler um „Head of e-Soccer“

Chris Coskunmeric haben nach

Foto: PR

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Buntes Fußball-Treiben

Mini-WM am Jenisch-Gymnasium – ein tolles Format seit 12 Jahren | M. Krohn

Heiß war nicht nur das

Sommerwetter beim Auf -

takt der Mini-WEM am

Jenisch-Gymnasium. Auch

die Schüler der privaten

Bildungseinrichtung waren

heiß auf Fußball. Die Flaggen -

bespannung auf der großen

Wiese vor der Schule und die

coole Musik verrieten schon

von weitem, das hier bereits

gefeiert wurde:

Seit dem 1. Juni (Eröffnungs-

spiel zwischen „Deutschland“

OSDORF

13 teilnehmenden Klassen der

Klassenstufen 5 – 12 hat sich

für eine Nation entschieden.

Preise bekommen nicht nur die

besten Mannschaften, sondern

auch der beste Fan-Support,

der Spieler des Turniers und

Schüler, die sich besonders bei

der Organisation verdient ge -

macht haben.

Dieses Format Mini-EM/WM ist

bei allen im Jenisch-Gymna -

sium gleichermaßen beliebt:

Lehrern, Schulleitung, Schülern

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und Eltern. Die Schüler ge nie -

ßen den Sport und die Auf -

merksamkeit von fast allen

Schülern der Schule, die den

Sportplatz säumen. Die Lehrer

finden es gut, dass nur in den

Pausen gespielt wird, also kein

Unterricht ausfällt.

Wo gibt es schon im Jugend -

bereich so viele Zuschauer: Am

Jenisch-Gymnasium. Deshalb

reißen sich auch alle Mann -

schaften darum, hier zu spielen.

Musik, Moderation und ein

bunt geschmücktes Gelände auf

einem Naturrasen gibt es gratis

dazu und Getränke und Snacks

von Abiturienten, die ihre

Abifeier damit finanzieren.

Jenisch-Gymnasium

Jenischstraße 48

Tel.: 82 60 02

www.jenisch-gymnasium.de

Ausgewählte WM-

Aktionen

in den Elbvororten

Alle kleinen und großen Pa nini-

Sammler können ihre Panini-

Bilder der WM 2018 an zwei

Terminen in der Buchhandlung

Heymann in Blankenese untereinander

tauschen. Eintritt frei:

16. Juni und 23. Juni jeweils

von 14–16 Uhr

Buchhandlung Heymann

Erik-Blumenfeld-Platz 27

WM-Eröffnungsspiel gucken

im Strandhotel Blankenese.

Deutschland vs. Mexico

Mit Bier, Currywurst und

Gua camole

Am 17. Juni ab 17 Uhr im

Strandhotel Blankenese

Public Viewing am 17. Juni

auch im Biergarten und auf den

Deck 7-Terrassen auf dem

Süllberg, Süllbergsterrasse 12

Tel.: 866 252-77

im modernen Stil mit tollen

Lichteffekten, so dass die

„Players Lounge“ nicht nur für

heiße e-Soccer-Abende, sondern

auch für Besprechungen

mit Arbeitslicht genutzt werden

kann. Der Raum eignet sich

außerdem auch zum Feiern –

inklusive Disco-light! Volker

Tausend, Abteilungsleiter Fuß -

ball bei Komet stolz: „Es ist die

erste Einrichtung dieser Art im

Hamburger Fußballverband“.

Künftig wird hier regelmäßig

FIFA18 im Wettbewerbsmodus

gespielt.

der Einweihung die Computer -

tech nik sofort in Betrieb

genommen und waren begeistert

von der Qualität. Sogar

der Ältesten ratsvorsitzende

Jochen Grote war sofort mit

Eifer dabei. Am 13. Juni wird in

der „Players Lounge“ erstmals

ein offenes Turnier im WM-

Modus ausgetragen.

F.T.S.V. Komet Blankenese

Schenefelder Landstr. 85

Tel.: 870 34 40

www.komet-blankenese.de

Fansupport der 9a für ihre

Mannschaft

Foto: Krohn

und „Argentinien“ steigt die

Fuß ball-WM aller 320 Schüler

am Jenisch-Gymnasium. Bis

zum Schuljahresende wird das

Turnier nach einem festgelegten

Spielplan gespielt, bis die

Endspiele am letzten Schultag

vor den Ferien ausgetragen und

die Sieger mit tollen Preisen

bedacht werden. Jede von den

Spielszene aus dem Eröffnungsspiel auf der Schulwiese Foto: Krohn

Österreich ist nicht dabei – aber

im Festzelt von servus und

Jaques Weindepot gibt es täglich

vom 14. Juni bis 15. Juli

Public Viewing zur WM 2018.

Osdorfer Landstr. 239.

Tel.: 87 87 89 80

Fußball auch hier:

Linde Blankenese

Dockenhudener Staße 12

Tel.: 866 638-01

Rissener Dorfkrug

Rissener Dorfstraße 56

Tel.: 819 900 93

WM-Vorteile gelten bis zum 15.07.2018

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8 • DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018

S e n i o r e n

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Zwei Generationen unter einem Dach

Die Else Voss Stiftung feiert Jubiläum | Markus Krohn

Eine der ersten Senioren -

wohnanlagen in Rissen mit

Betreuung feiert in diesen

Tagen 50-jähriges Jubilä -

um: Die Else Voss Stiftung. Die

Einrichtung ist auch nach fünf

Jahrzehnten immer noch so

jung wie damals, als sein Er -

richter über 4 Millionen Euro

eines Vermögens in 80 Woh -

nun gen am Sülldorfer Brooks -

weg investierte.

Am 20. Juni 1968 gründet Karl

Andreas Voß die Else Voss

Stiftung, benannt nach seiner

Frau Else.

Ziel und Zweck der gemeinnützigen

Stiftung ist es, alleinstehenden

älteren Menschen mit

kleinem Einkommen preiswerten

Wohnraum zur Verfügung

zu stellen, der ihnen im Rah -

men des Servicewohnens ein

selbständiges Leben in der

eigenen Wohnung bis ins hohe

alter ermöglicht. Gemein -

schafts räume sollen das Zu -

sam menleben und die gegenseitige

Hilfsbereitschaft fördern.

Diese Idee war damals

neu, denn es gab nur Altenund

Pflegeheime mit Einzelund

Mehrbettzimmern, und

schon damals sträubten sich

ältere Menschen, in ein Heim

zu ziehen und ihre Selbstän dig -

keit aufzugeben.

Und auch heute noch, 50 Jahre

nach der Errichtung der Stif -

tung, gibt es sie noch: 80 helle

Einzimmerwohnungen inmitten

eines ruhigen Waldgrund -

stückes in Rissen, jeweils mit

einer Wohnfläche von ca. 33

Quadratmetern.

Eine Wohnung besteht aus

einem geräumigen Zimmer mit

Telefonanschluss, einer modern

eingerichteten Küche, einem

Vollbad, einem Flur mit großen

Einbauschränken sowie einem

Südbalkon mit Aussicht in den

Garten. Zwei Notrufmög lich -

kei ten sind installiert. Jede

Wohnung hat einen eigenen

Eingang, der über einen Lau -

bengang zu erreichen ist. Zu

jeder Wohnung gehört auch ein

Kellerraum.

Die Laubengänge und die Ge -

RISSEN

Magdalena Milde und Inge Traut-Kettner unter den Portraits der Stifter

mein schaftsräume ermöglichen

auch heute noch einen lebendigen

Kontakt der betagten

Nach barn untereinander. Zu -

sätz lich bietet das Betreuerteam

ein umfangreiches Programm

für die Bewohner an: Lesungen

und Konzerte in Zusam men -

arbeit mit der Yehudi Menuhin

Stiftung Live Music Now,

Reiseberichte, Kinonachmittage

und Qi Gong sind nur ein paar

Beispiele. Acht Senioren treffen

sich regelmäßig mit acht Kin -

dern aus der Grundschule

Marschweg zum gemeinsamen

Spielen und Basteln. Die Kinder

genießen die geduldigen Zuhö -

rer, während sich die Bewohner

der Seniorenwohnanlage über

Leben in ihren Räumen freuen.

Die jüngsten Bewohner sind oft

erst 60 Jahre alt – sie ziehen zu

einem Zeitpunkt hierher, an

dem sie sich noch selbständig

versorgen können. Die ältesten

sind über 90 Jahre alt – und

teilweise fast so fit wie beim

Eingang zur Seniorenwohnanlage am Sülldorfer Brooksweg

Foto: PR

Einzug. Andere werden von

empfohlenen Pflegediensten

versorgt – So leben fast zwei

Generationen unter einem

Dach.

Bei Ausflügen oder beim ge -

meinsamen Kochen in den

Gemeinschaftsräumen lernen

sich die Senioren kennen. Unter

dem Motto: „Kochen bei Else“

in Anlehnung an die Gründerin

gibt es ein selbst erarbeitetes

Menü, zum Beispiel unter dem

Motto: „Rund ums Ei“ oder „Eis

& heiß“… Klingt lecker? Ist es

auch! Für die Bewohner ist das

gemeinsame Kochen und an -

schließende Essen ein Riesen -

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Foto: Krohn

ereignis. Hier kommen die Ge -

nerationen im Haus zusammen

und beginnen Freundschaften

der häufig alleinstehenden

älteren Damen.

Auch wenn diese Wohnungen

gerade am Anfang klein er -

scheinen, haben sie einen entscheidenden

Vorteil: Sie sind

auch für Menschen mit Grund -

si cherung erschwinglich. Durch

viele großzügige Spender, die

sich regelmäßig mit kleineren

oder größeren Beträgen engagieren,

sind viele Aktivitäten

möglich geworden. Mit einigen

Spenden konnte das Haus

immer wieder modernisiert

werden.

Die größte Herausforderung

war in den letzten Jahren die

Schaffung von Barrierefreiheit

im gesamten Haus. So konnten

2014 zwei Aufzüge in Betrieb

genommen werden, in diesem

Jahr folgt noch ein Aufzug für

das Haus 3. Sie ermöglichen

auch Bewohnern, die auf einen

Rollator angewiesen sind, Ver -

anstaltungen des Hauses und

die nähere Umgebung ohne

Schwierigkeiten zu erreichen.

Else Voss Stiftung

Sülldorfer Brooksweg 115

Tel.: 81 61 81

www.else-voss-stiftung.de

Was für ein Duft!

Wildkräutererlebnisse im Alten Land | PM

Es gibt sie in unterschiedlichsten

Formen und Farben,

ob getrocknet wie auch

frisch gepflückt, die Anwen -

dungen der Wildkräu ter sind

ausnahmslos erlebnis reich.

Mit Spaß und Freude werden

während der Altländer Wild -

kräu tertage vom 9. bis 17. Juni

die Kräuterarten und Sorten auf

unterschiedliche Weise in Ver -

anstaltungen näher gebracht.

Neben der gesunden Wirkung

der Wild- und Heilpflanzen,

sind die Kräuter eine wunderbare

Grundzutat für vielerlei

Rezepte - ein besonderes Ge -

schmackserlebnis für die Sinne!

Die Wildkräuterexpertinnen

zei gen bei einem gemeinsamen

Spaziergang, im Ort oder auf

einem Obsthof wo die heimischen

Kräuter zu finden sind

ALTES LAND

und wofür sie verwendet werden

können. Hierbei werden

alle Eigenschaften aufgedeckt.

Anschließend können die Kräu ter

zu köstlichen Speisen wie beispielsweise

als Bitterlikör, oder

zu anderweitigen süß und herzhafter

Kost zubereitet werden.

Während der Wildkräutertage

gibt es in ausgewählten Gastro -

nomiebetrieben an allen Tagen

besondere Kreationen an Ge -

richten für den Gaumen -

schmaus auf den Teller.

An diesen besonderen Tagen

können die Interessierten wäh -

rend der Wildkräuter wande -

rungen die Ruhe genießen, sich

vom Trubel erholen und zahlreiche

Tipps mit nach Hause

nehmen.

www.mein-altes-land.de

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Das Senioren-Dreirad aus der Fahrradbörse Elmshorn macht

Margarethe M. mobil

Foto: PR

Margarete M. ist über 80 Jahre

alt und hat nie einen Führer -

schein gemacht. Seit vielen

Jahren pflegt sie ihren Mann

liebevoll zu Hause. Wenn die

Seniorin ihr Fahrrad nicht hät te,

dann wäre auch sie ans Haus

gefesselt. „Ich habe Ar throse

und kann ein Bein nicht mehr

heben. Laufen kann ich nicht

gut, aber wenn ich auf dem

Fahrrad sitze, dann geht das.“

„Dass vorne zwei Räder sind,

ist praktisch. Ich muss keine

Angst haben, an den Bordstein

zu fahren. Und wenn ich anhalte

und mit jemandem reden

will, kann ich einfach sitzen

bleiben“, so die Seniorin. So

kann Margarete M. nun wieder

die Wege bis zum Supermarkt,

zum Arzt, zur Sparkasse und

zum Friedhof bewältigen.

Zunächst fuhr die 80-jährige

noch auf ihrem alten Rad, bis

ein Sturz sie zum Pausieren

zwang. Danach wollte sie es

zwar wieder versuchen, aber

das Risiko, noch einmal zu

stürzen, war zu groß.

Das neue Rad – entwickelt und

gebaut von Draisin in Achern

und geliefert von der Fahr rad -

börse Elmshorn – macht der

Rentnerin wieder Mut. Am

Anfang habe sie morgens um 6

Uhr geübt, die Straße runter

und wieder hoch zu fahren.

Schon nach drei Tagen habe sie

sich sicher gefühlt.

Jetzt kann Margarete M. selbst

Besorgungen machen, ohne

ihren Mann lange allein zu lassen.

„Das geht wirklich flott“,

sagt sie. Und manchmal habe

sie ihre Taschen vorne und hinten

so richtig schwer beladen...

Fahrradbörse

Langelohe 65

25337 Elmshorn

Tel.: (0 41 21) 7 64 63

www.die-fahrradboerse.de


F a m i l i e n

DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 • 9

Faszination Ponys

Ponyreiten: Naturerlebnis für die ganze Familie | Markus Krohn

Gleichmäßig lässt Mareike

die Bürste über den Rücken

ihres Ponys gleiten. Das

Tier lässt es sich gefallen.

Lässig wedelt es einige

Fliegen mit dem Schweif

davon. Kira flechtet ihrem Pony

gerade Zöpfe in den Schweif.

Liebevoll werden die Lieblinge

der Mädchen zurecht gemacht.

Gleich kommen die ganz kleinen

Jungen und Mädchen, die

von ihren Großeltern auf den

Ponys durch den Klövensteen

geführt werden.

Pferde und Ponys sind vor

allem bei Mädchen beliebt.

Wenn die Puppen uninteressant

werden, kümmern sie sich liebevoll

um Pferde. Psychologen

gehen davon aus, dass Mädchen

damit intuitiv ihre künftige

Mütterrolle trainieren. Außerdem

sehnen sich viele junge

Frauen in diesem Alter nach

einem starken Freund, dem sie

vertrauen können. Kleine Kinder

fasziniert dagegen vor

allem der erste enge Kontakt

mit den Tieren.

„Wo kommt man sonst so nah

an Tiere heran?“ meint Lina

Wichmann, Inhaberin des

Ponyhof Waldschänke. Zusammen

mit ihrer Schwester,

Auf dem Pony-Rundweg durch den Klövensteen – für Eltern und Kinder ein großer Spaß.

die den Ponyhof im Niendorfer Gehege betreibt, sind sie die einzigen im gesamten Ham- burger Raum, die überhaupt

Ponyreiten das ganze Jahr über

anbieten. 1979 wurde der

Ponyhof an der Waldschänke

im Klövensteen von ihrem

Vater erbaut. Wichmann wuchs

quasi gemeinsam mit den

Ponys ihres Vaters auf.

Seitdem hat sich an der Faszination

Pony nichts geändert.

Weder für die Fünf- bis Siebenjährigen,

die am Ponyreiten

ihren Spaß haben, noch bei der

Betreiberin, die allerdings neben

dem Ponyhofbetrieb als

Westernreiterin aktiv ist. Die

RISSEN

Der Ponyhof mit dem einladenden Western-Flair ist der perfekte Ausgangspunkt für einen abenteuerlichen

Spaziergang dorch den Klövensteen.

Fotos: Krohn

Ponys, die auf dem Pony-Hof

arbeiten, sind von ihr selbst

Foto: Krohn

ausgebildet worden. „Räuber“,

„Lutz“, „Krümel“ oder „Kasimir“

heißen ihre Tiere, „Faxe“, den

sie vom Naturschutz übernommen

hat, ist ihr persönliches

Lieblingspony. „Unsere Ponys

sind speziell für das Pony-

Reiten mit kleinen Kindern ausgebildet“.

Das bedeutet, dass die

Tiere geduldig und gelassen

ihren Dienst mit den Kindern

verrichten, weder ausschlagen

noch beißen. „Weder die Kinder

auf dem Rücken noch die

Erwachsenen, die die Ponys

führen, sind Profis“, gibt Wichmann

zu bedenken. Um keine

Unfälle zu provozieren, sind die

Ponys deshalb besonders ausgebildet

und erhalten viel

Freizeit zum Ausgleich.

20 bis 30 Ponys betreut Lina

Wichmann gemeinsam mit

ihren Mitarbeitern. 15 Ponys

laufen täglich 3 Stunden ihre

Runden durch den Klövensteen.

„Damit überfordern wir unsere

Tiere nicht“, ist sich Wichmann

sicher. Vorher und nach den

geführten Runden lieben es die

Ponys, sich auf den Koppeln

rund um den Pony-Hof auszutoben.

Einen ersten Reitversuch können

die Kinder unternehmen,

sobald sie in der Lage sind, sich

selbständig auf dem Pony zu

halten und keine Angst vor den

Tieren haben. Die Ponys sind, je

nach Größe und Gewicht des

Kindes, für Kinder bis zu zwölf

Jahren geeignet.

Wer von den Kindern besonders

mutig ist und sich verantwortungsvoll

verhält, darf auch

mal beim Striegeln helfen oder

die Tiere mit auf die Weide

bringen.

Die Besucher des Ponyhof

Waldschänke mögen vor allem

das Naturerlebnis gemeinsam

mit ihren Kindern oder Enkeln.

Außerdem ist ein Ausflug mit

dem Pony günstiger als ein

Kinobesuch und meistens mindestens

so erlebnisreich. 30–45

Minuten auf dem Ponyrundweg

durch den Klövensteen kosten

9,50 Euro. So ist ein Familienausflug

mit dem Pony und

anschließendem Eis für die

Kinder deutlich günstiger als

ein Tagesausflug in den Tierpark

Hagenbeck.

Ponyhof Waldschänke

Babenwischenweg 28

Tel.: 81 14 54

www.ponyhofwaldschaenke.de

Pippi Langstrumpf

Kindertheater mit Tradition | Konrad Matzen

Pippi Langstrumpf, mit vollem

Namen Pippilotta Viktualia

Rollgardina Pfefferminz

Efraimstochter Langstrumpf,

ist zurück aus den

Ferien in Taka-Tuka-Land und

wieder auf der Freilichtbühne

der Batavia.

WEDEL

Jedes Jahr in den Sommermonaten

erlebt Pippi gemeinsam

mit ihren Freunden Tommy

und Annika viele spannende

Abenteuer.

Für Kinder ist es ein highlight

die lustigen Streiche von Pippi

Langstrumpf unter freiem Himmel

zu erleben und auch für die

Eltern ist es ein schönes Wiedersehen

– denn wer ist nicht

aufgewachsen mit den Geschichten

von Astrid Lindgreen

und dem Wunsch als Kind ganz

alleine große Abenteuer zu

bestehen?

Das Theaterschiff Batavia gibt

das Kindertheater in der Zeit

Pippi mit ihren Freunden vor der Villa Kunterbunt.

Foto: PR

von Juni bis Anfang Oktober

immer Sonntags um 16 Uhr.

Bei schlechtem Wetter wird

kurzfristig ins trockene auf dem

Schiff verlegt.

Theaterschiff Batavia

Brooksdamm, Wedel

Karten unbedingt reservieren!

www.batavia-wedel.de

BuchEntdecker 2018

Tag der Kinder- und Jugendliteratur | PR

Deutschlands Kinderbuchhauptstadt

Hamburg feiert

Premiere: Zum ersten Mal

laden die Hamburger Lite -

ra turinitiativen gemeinsam

zu einem kostenlosen Festtag

rund um die Literatur ein!

Mit vielfältigen Formaten setzt

der erste literarische Mittsommer

alles daran, die Hamburger

Kinder und Jugendlichen auf

Bücher neugierig zu machen,

sie dazu zu bringen, auf Entdeckungstour

zu gehen, zuzuhören,

zu erforschen, sich

selbst zu erproben und miteinander

ins Gespräch zu kommen.

Neben klassischen Lesungen

und Illustrationsworkshops

mit bekannten KünstlerInnen

wie Kirsten Boie,

Stefanie Taschinski und Ole

Könnecke gibt es darum viele

Kreativ-Stationen wie einen

Reim-O-maten, eine Hörinsel,

eine Comic-Museums-Rallye,

aber auch Buchstaben-Stencil

sprayen und einen Workshop

mit der Buchbloggerin Ramona

Nicklaus. Gäste wie die Singer-

Songwriterin Emily-Mae Lewis,

der Hamburger Poetry Slammer

ALTONA

Sebastian Stille oder das bei

jungen Leserinnen sehr beliebte

Autorinnenduo Rose Snow sorgen

dann zum Abend garantiert

für einen spannenden

Ausklang des bunten Tages!

BuchEntdecker 2018

22. Juni von 10–22 Uhr

Altonaer Museum

Museumstraße 23

www.altonaermuseum.de

redaktion@dorfstadt.de

Tel.: 87 08 01 60

Die

Anmelderunde

für die neuen

5.Klassen ab 08/2019

beginnt nach den

Sommerferien

2018!

Ganztagsschule

Jenisch‐Gymnasium

Staatlich anerkannt

Vertrauen schaffen

Zutrauen geben

Lernerfolg sichern

· Seit über 50 Jahren verlässliche Ganztagsschule

· Kleine Klassen ohne Unterrichtsausfall

· Den Schülern zugewandter Unterricht

· Individuelle Fördermaßnahmen

· Begabtenförderung

· Billingualer Unterricht

· Erasmus‐Projekt

· Arakves Angebot an Wahlpflichtkursen

Wir nehmen uns Zeit für ein ausführliches Gespräch.

Ganztagsschule Jenisch‐Gymnasium

Jenischstraße 48, 22609 Hamburg

Telefon 040‐826002

www.jenisch‐gymnasium.de


10 • DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 W i r t s c h a f t

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Torge Wendt, Bärbel Schilling und Niklas Schlemminger

Anspruchsvolles

Interior-Design

Schrankstudio Schilling erweitert Angebot | PR

OSDORF

Foto: Krohn

Material, Form, Licht,

Individualität sind Zutaten

fürs Wohlfühlen zu Hause.

Maßgeschneiderte Möbel

mit intelligentem Stauraum

individuell geplant – das gab es

schon Jahrzehnte im Ham bur -

ger Westen. Bärbel Schilling

vom Schrankstudio Schilling in

Osdorf ist vielen ein Begriff.

Jetzt hat sie einen Nachfolger

gefunden, der nicht nur die

individuelle Planung von platzsparenden

Möbeln übernimmt,

sondern ganze Wohnräume

gestaltet: Wohnzimmer, Schlaf -

zimmer, Küche, Bad, Kinder -

zim mer, … was und vor allem:

wie Sie wollen! So schaffen Sie

nicht nur Ordnung, sondern

auch eine lebendige Wohnat -

mosphäre in Ihr Haus. Das

Team der Tischlerei Wendt

sorgt für einen reibungslosen

Ablauf von der Planung bis

zum Einbau der Objekte.

Torge Wendt, Tischlermeister

aus Neumünster hat eine große

Liebe für die Elbvororte und hat

sich auf Anhieb mit Bärbel

Schilling verstanden. Mit der

eigenen Tischlerei im Hinter -

grund sind neben den individuellen

Schränken keine Grenzen

mehr bei der Einrich tungs ge -

staltung gesetzt. Torge Wendt

ist zudem Interior Designer und

steht mit seiner Erfahrung für

echte individuelle Wohnträume

zur Verfügung.

Niklas Schlemminger leitet ab

sofort als Projektleiter die Ge -

schäftsstelle vom Schrank stu -

dio Schilling in Osdorf. Als

Tischlermeister beantwortet er

kompetent alle Fragen rund um

die Gestaltung der individuell

geplanten Einrichtung und

visualisiert die Planung nach

den Wünschen der Kunden mit

der modernsten Software. Au -

ßerdem ist er Ansprechpartner

für alle Hamburger Kunden der

Tischlerei Wendt. Die Planung

erfolgt in enger Abstimmung

mit dem ausführenden Archi -

tektenteam. Bärbel Schilling

steht ihren Kunden ebenfalls

noch eine Weile als Ansprech -

partnerin zur Verfügung.

Schrankstudio Schilling

Osdorfer Landstraße 251b

Tel.: 35 71 01 01

schrankstudio-schilling.de

Besser hören

Hörakustikerin Ranija Güse mit sehr persönlichem Servie | Markus Krohn

Sie rollt den Hörgeräte -

markt in Nienstedten auf:

Ranija Güse, die vielen

noch als Leiterin der Hör -

meister-Filiale in Nien -

stedt en bekannt ist, machte

sich im Frühjahr am Nien -

stedtener Markt mit einem

eigenen Hörakustik-Geschäft

selbständig. „Die Branche ist

im Wachstumsmodus“, erklärt

die junge Hörgeräteakustik-

Meisterin. Viele Kunden aus

den Elbvororten kennen die

versierte Beraterin, die am

Anfang ihrer Karriere auch mal

für einen Hörgeräte-Hersteller

gearbeitet hat, und daher ganz

genau weiß, worauf es bei der

Technik ankommt. „Die Begei -

sterung und Zufriedenheit meiner

Kunden liegt mir besonders

am Herzen. Das ist mein An -

sporn, meine Kunden so umfassend

wie möglich zu beraten“,

sagt Güse. Sie setzt auf einen

individuellen herstellerunabhängigen

Service, damit ihre

Kunden genau das Gerät erhalten,

das ihnen das bestmögliche

Hörerlebnis im passenden

Budget ermöglicht.

Für Güse sind Ohren komplex

und spannend zugleich. „Ohren

NIENSTEDTEN

Ranija Güse mit einer Patientin

erfüllen viele Aufgaben in ihrer

Verknüpfung mit dem zentralen

Nervensystem“, erklärt die

Hörgeräte-Akustikerin. Für sie

ist es eine Herausforderung,

dieses menschliche Organ technisch

nachzubilden und den

Klangverlust eines Ohres möglichst

vollständig auszugleichen.

Mit dem Hörverlust än -

dert sich auch das Klangem -

pfin den über einen längeren

Zeitraum. Meist bemerken die

Patienten den Hörverlust deshalb

nicht sofort. Daher empfehlen

Hörakustiker den Patien -

ten auch, sich langsam ans

Tragen von Hörgeräten zu ge -

wöhnen, um ihr Sprachver -

ständnis und Klangempfinden

zu schulen. Genauso empfiehlt

sich eine regelmäßige Anpas -

sung der Hörgeräte an die

neuen Hörgewohnheiten. Alle

sechs Jahre erhalten Hörgerä -

teträger einen Zuschuss zum

Wechsel ihrer Hörgeräte. „Die

Industrie ist in ihrer technischen

Weiterentwicklung we -

sentlich schneller. So lohnt sich

ein Umstieg manchmal schon

viel früher“, sagt Ranija Güse.

Wenn sich in dieser Zeit die Hör -

leistung weiter verschlechtert,

kann der Zuschuss auch schon

vorher genehmigt werden.

Schöne Stunden auf der Terrasse

Fröhliche Grillfeste auf der

Terrasse, eine Kaffeetafel

mit Freunden im Freien

oder eine gemütliche Pause

auf dem Liegestuhl - das ist

Sommer. Oft macht uns

aber das Wetter einen

Strich durch die Rechnung:

Alles ist vorbereitet, die Gäste

treffen ein und es beginnt zu

regnen.

Eine Terrassenüberdachung ist

die Lösung: Moderne Glasüber -

dachungen bieten Schutz und

verdunkeln weder die Terrasse

noch die sich anschließenden

Räume. Versehen mit Seitenele -

menten entsteht ein idealer

ELBVORORTE

Wind- und Wetterschutz. Ein

plötzlich aufziehender Regen -

schauer bedeutet nicht mehr

die schnelle Flucht ins Haus

und das hastige Zusammen raf -

fen der Polsterauflagen, Bücher

oder des Kaffeegeschirrs. Alles

kann einfach stehen- und liegenbleiben.

Die Kaffeestunde,

die erholsame Pause oder der

gesellige Grillabend können

fortgesetzt werden. Auch sonst

sind das Terrassenmobiliar,

Blu mentöpfe und andere Deko -

rationselemente aber auch die

Terrasse selbst dem Wetter viel

weniger ausgesetzt und deutlich

länger haltbar.

Foto: PR

Ohnehin wird die Freiluftsaison

durch ein Terrassendach erheblich

verlängert, weil es die herabfallende

Kälte abhält und so

die Nutzung der Terrasse schon

im zeitigen Frühjahr und auch

noch im Herbst möglich macht.

Noch mehr Schutz bietet ein

Kaltwintergarten. Er ist eine

interessante und preisgünstige

Alternative zum Wintergarten.

Anders als dieser ist er weder

beheizt noch isoliert. Vor allem

bei südlich gelegenen Kalt win -

tergärten kann aber die natürliche

Sonneneinstrahlung optimal

genutzt werden. Er ist ein

idealer Aufenthaltsort für

Ranija Güse setzt sich für einen

sehr persönlichen Service ein.

Ihre Kunden liegen ihr wirklich

am Herzen. Dafür nimmt sie

sich Zeit. Vor allem bei der

Einstellung und Einweisung der

Geräte. Denn die Einsatzmög -

lichkeiten für Hörgeräte sind

vielfältig: „Hörgeräte sind

inzwischen multimedial einsetzbar

und längst nicht mehr

nur etwas für Schwerhörige“,

zudem würden die Geräte im -

mer unauffälliger. Güse versucht,

die Bedürfnisse ihrer

Kun den sorgfältig zu ergründen,

um dann gezielt auf die

einzelnen Menschen eingehen

zu können. „dann klappt es

auch mit der Weiterem pfeh -

lung“. Und so kommen gleich

zu Beginn ihres Starts viele

ihrer ehemaligen Kundinnen

und Kunden zur Eröffnung.

Dazu kommt, dass sie familäre

Beziehungen in die Elbvororte

pflegt und daher viele Men -

schen kennt, die sie weiter

empfehlen.

Hörakustik Euphonia

Nienstedtener Marktplatz 18

Tel.: 95 06 04 50

hoerakustik-euphonia.de

Pflan zen, die den Winter in

unseren Breitengraden nicht

überleben würden.

Als Neuheit auf dem Terrassen -

dachmarkt - und in dieser Form

nur bei Nelson Park erhältlich -

gibt es ab sofort Profile mit

integrierter Beleuchtung. Die

Firma bietet auch eigene Be -

schattungssysteme an, die

genau auf die Dächer abgestimmt

sind.

Nelsonpark Terassendächer

Servicebüro Norderstedt

Tel.: 55 44 02 75

www.nelsonpark-td.de

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die Erde eine Scheibe

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Dienstag–Samstag

ab 17.00–24.00 Uhr

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T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018 • 11

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Foto: PR

Foto: Limehouse Jazzband

Jazz-Spätschoppen im Goßlerhaus

»Summer Night Jazz«

Die Limehouse Jazzband mit ihrem Sänger

und Entertainer Malcom Mowlam kommt am

zu einem Jazz-Spätschoppen in das Goß -

lerhaus. Die Combo aus dem Hamburger

Umland spielt herzerfrischenden Jazz von

New Orleans bis Dixieland. Der Engländer

Mowland ist die starke Stimme der Band

und ein vom „british humor“ geprägter

Moderator.

Termin: 13. Juni um 20 Uhr

Ort: Goßlerhaus, Goßlers Park 1

Eintritt: 20,– €, für Mitglieder des Förder -

vereins 15,– €

Anmeldung: 0157–588 22587

www.foerderverein-gosslerhaus.de

Codewort: Doppelkopf

Im Altersheim geht es ruhig zu.

Noch!

Rosi, Walter, Margret, Willy

und Hajo wollen gemütlich

eine Partie Doppelkopf spielen.

Den Pfleger Jens können

sie sogar zu einem außerplanmäßigen

Kaffee überreden.

Dann erfahren sie von ihm,

dass ihre Freundin Gerda das

Heim verlassen muss. Sie

kann es sich offenbar nicht

mehr leisten. Das ist doch

kaum zu glauben! Gerda rauswerfen?

Nie und nimmer!

Und schon überlegen die fünf Freunde, wie sie dafür sorgen können, dass die alte Dame bleiben

kann: sie brauchen Geld. Viel Geld.

Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Unversehens werden die fünf betagten Protagonisten

zu - mehr oder weniger - erfolgreichen Verbrechern.

Termine: 8. / 9./ 15. / 16. / 17. (15 Uhr) / 22. / 23. Juni 2018, jeweils 20 Uhr

Ort: Theater Wedel, Rosengarten 9, Wedel

Eintritt: 16,50 € | www.theater-wedel.de

Flohmarkt Grundschule Marschweg

Am 10.6.2018

findet der diesjährige

Flohmarkt

von 9–14 Uhr an

der Schule

Marschweg in

Rissen statt.

Die Erlöse aus

den Standgebühren

und dem

Kaffee- und Kuc

h e n v e r k a u f

gehen zu 100% an den Schulverein

Marschweg e.V.

Termin: 10. Juni, 9–14 Uhr

Ort: Grundschule Marschweg

www.grundschule-marschweg.de

Foto: PR

Die besondere Schubertiade

Das Programm steht in der Tradition der

„Schubertiaden“, in denen man miteinander

und füreinander musizierte. Die angehenden

Sänger und Pianisten der Klasse von Knut

Schoch haben aus dem schier unerschöpflichen

Repertoire des großen Lied kom ponisten

ein breit gefächertes Programm zusammen

gestellt, in welchem sich Sologesang und

Ensembles abwechseln und für ein kurzweiliges

Konzerterlebnis sorgen.

Termin: 14. Juni 2018, 16 Uhr

Ort: Elbschloss-Residenz, Elbchaussee 374

Eintritt:€ 5,– www.elbschloss-residenz.de

I´m your man – A Tribute to Leonard Cohen

Einmal die Augen zu und gelauscht: Da ist er, der

Leonard-Cohen-Effekt.

Seit 4 Jahren tourt Thomas Haloschan nun mit seinem

Programm „I´m your man: A Tribute to Leonard

Cohen“ durch Deutschland und Europa. Gespielt

werden dabei Songs aus allen Schaffensperioden

Cohens. Klassiker wie „Suzanne“, „Hallelujah“ und

„Bird on the Wire“ dürfen dabei natürlich nicht fehlen.

Aufgrund der Vielzahl großer Songs wird das

Programm ständig weiterentwickelt und ist bei

jedem Konzert ein wenig anders.

Termin: 16. Juni um 20.30 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm, Wedel

Eintritt: 15,– €| www.batavia-wedel.de

RIKUS-Konzert

Junges Kammermusik-Trio mit Stücken von Beethoven und Mendelssohn Bartholdy in exquisiter

Besetzung.

Musikalische Leckerbissen, frisch aufgespielt von jugendlichen Profi-Musikern – so erklären

sich die beliebten Rissener RIKUS-Matinéen. Iris von Haenisch organisiert die Reihe der RIKUS-

Konzerte liebevoll und individuell, um dem Rissener Publikum besonders begabte

Nachwuchsmusiker zu präsentieren.

In exquisiter und spezieller Besetzung stehen zunächst kleinere Trio-Kompositionen von Ludwig

van Beethoven (1770 – 1827) auf dem Programm, darunter das unterhaltsame "Gassenhauer-

Trio" in B-Dur op. 111. Es folgt das Konzertstück Nr. 1 in f-moll op. 113 von Felix Mendelssohn

Bartholdy (1809 – 1847), dem "Hamburger Mozart". Es spielen: Christoph Konnerth (Fagott),

Robert Gerber (Klarinette) und Yun Cho (Klavier).

Termin: 10. Juni 2018, 11.30 Uhr

Ort: Festsaal des Hanna-Reemtsma-Hauses, Kriemhildstraße 15, Rissem

Eintritt: 15,- Euro (erm. 5,- Euro) | www.bv-rissen.de

»Heut’ geh’n wir in die Oper«

In der Reihe „Die KursanaKonzerte“ gibt sich am 10. Juni zur

gewohnten Matinee-Zeit um 10:30 Uhr das Northern Guitar

Duo (Michael Schröder & Martin Ulleweit) die Ehre.

Die beiden Gitarristen, die bereits mit dem NDR-Sinfonie -

orchester in der Elbphilharmonie aufgetreten sind, präsentieren

in der Kursana Residenz Wedel Ausschnitte aus ihrem neuen

Programm

»heut‘ geh’n wir in die Oper« mit Werken von de Falla, Piccini,

Verdi u.a., die von deren zeitgenössischen Arrangeuren auf

bezaubernde Weise für Gitarrenduo eingerichtet wurden.

Termin: 10. Juni 2018 um 10.30Uhr

Ort: Kursana Residenz Wedel, Gorch-Fockstr. 4, Wedel

Eintritt: € 8,– (Kinder und Jugendliche und Bewohner der Kursana freier Eintritt)

www.kursana.de/wedel/

Neptunes mit Küstenrock

Die Neptunes und ihren unverwechselbaren

Küstenrock gibt es seit 1996.

In diesem Jahr präsentieren sie sich in neuer

Besetzung am Mikrofon und am Schlagzeug.

Die Mischung macht das abwechslungsreiche

Programm der Band aus. Mit ausgefeilten

Arrangements und ausgewogenem Sound,

mehrstimmigem Gesang und anspruchsvollen

Texten über die Küste und das Meer werden die

Zuhörer während des abendfüllenden

Programms in unterschiedlichste Stimmungen

entführt.

Es entsteht eine Küstenrock-Live-Darbietung, zu

der auch ein akustischer Programmteil gehört, in

dem alle Feuerzeuge beansprucht werden dürfen.

Die Neptunes passen in keine musikalische

Kategorie.

Termin: 9. Juni um 20.30 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm, Wedel

Eintritt: 15,– €| www.batavia-wedel.de

Foto: PR

Flohmarkt in Osdorf

Im wunderschönen Garten des Heidbarghofes

können kleine und große Dinge,

Kitsch und Kunst, Praktisches und Schönes

zu günstigen Preisen erworben werden.

Termin: 10. Juni, 9–15 Uhr

Ort: Heidbarghof, Langelohstraße 141

www.buergerverein-osdorf.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 28. Juni 2018

Redaktionsschluss: 20. Juni 2018

Foto: PR

Foto: PR


12 • DorfStadt-Zeitung 08/2018 • 07.06.2018

Ihre Gedichte werden auf

Postkarten gedruckt in

ganz Deutschland verkauft,

verschenkt, verschickt. Im

vergangenen Herbst erschien

ihr zweites Buch, sie

schreibt Songtexte für die

Sängerin Anette Gebauer,

kürzlich trug Schauspielerin

Iris Berben bei einer großen

Jubiläumsfeier des Hospizes am

Israelitischen Krankenhauses

ihre „Rede eines ungewöhnlichen

Gastes“ vor.

Die Blankeneser Autorin Ame -

lie Fechner sprach mit der

DorfStadt-Zeitung über ihre

Arbeit.

BLANKENESE

Wie ging es weiter?

Meiner Schwester schlug vor,

doch mal Texte als Postkarten

drucken zu lassen. Ich ließ ein

paar Gedichte setzen und

drucken, nahm meinen Mut zu -

sammen und zeigte das Ergeb -

nis Christiane Hillmann bei

Credenza in Blankenese. Sie

nahm sie tatsächlich in ihr

Sortiment, erstmal auf Kommission.

Zum Glück, wenn sie

I m G e s p r ä c h

»Feine Zeilen« aus Blankenese

Autorin Amelie Fechner im Gespräch | Manuela Tanzen

auf mich zu. 2014 erschien

dann mein erster Gedichtband

„Das pralle Leben – Alltagsgedichte“.

Für Lyrik läuft der

Verkauf wirklich toll, das Buch

ist mittlerweile in der dritten

Auflage erschienen.

2017 folgte Band zwei, „Licht

und Schatten“. Wie fühlt sich das

an, das eigene Buch in der Hand

zu halten, im Laden zu sehen?

Postkartenunternehmen.“ Wenn

jemand weiterfragt, sage ich

„Autorin“.

S O M M E R

das Quipsch und Quapsch

von nackten Füßen in Sandalen

gibt diesem Sommertag den Beat

die Sonne plant nichts weiter

als zu strahlen

und ich strahl automatisch mit

Klematisblüten räkeln sich

vor Wänden

aus Mauerritzen wächst

als wär’s ganz leicht

Lavendel, mit den Händen

streich ich drüber – weich

und lau ist heut’ die Luft

bereits am frühen Morgen

ich atme Sommerduft

und Wärme aus und ein

verpufft sind meine Sorgen

ich fühle mich mit dieser Welt

und auch mit mir im Reinen

mein Rocksaum tanzt mir um die Knie

ein Windchen spielt in meinen Haaren

schöner wird’s womöglich nie

könnt’ ich’s doch so bewahren

und den Moment in Flaschen füll’n

das Glück mir konservieren

mich nach Bedarf in Sommer hüll’n

nie wieder würd’ ich frieren

Von der Juristin zur Dichterin –

auf den ersten Blick ein ungewöhnlicher

Weg. Wie kam es

dazu? Warum Jura?

Ich habe sehr jung mein Abi

gemacht, wusste mit 18 noch

nicht wirklich, wohin ich mich

entwickeln würde. Mein Vater

war Jurist, ich konnte mir

zunächst auch vorstellen, später

vielleicht mal Richterin zu

werden. Mein erstes Kind habe

ich schon im Referendariat

bekommen, danach als An wäl -

tin gearbeitet, nach der Geburt

des zweiten Kindes wurde mir

der Zeitdruck zu groß, ich habe

es dann sehr genossen, erstmal

Elternzeit zu nehmen und mich

der Familie zu widmen.

Wann ging das Schreiben los?

Ich habe immer schon gern

geschrieben und nebenher ab

und an mal Artikel veröffentlicht,

zum Beispiel in der

Brigitte und der Süddeutschen

Zeitung.

Über die Kinder habe ich dann

vor einigen Jahren angefangen,

ehrenamtlich Schreibprojekte

zu betreuen, habe zum Beispiel

die Schülerzeitung an der

Grundschule am Grotefendweg

mitgegründet, danach über

einige Jahre in Lurup ein

Schulzeitungsprojekt geleitet.

Die Kinder zum Schreiben zu

animieren, hat mir großen

Spaß gemacht. Dabei habe ich

gemerkt, dass in mir selber sehr

viel steckte, was ‚heraushüpfen‘

wollte — die ersten Gedichte

haben sich fast von alleine

geschrieben. Und sind erstmal

in der Schublade gelandet…

… und wie aus der Schublade

wieder rausgekommen?

Das war 2012. Eine Freundin

plante einen Frauenabend, bat

mich, einen Beitrag zu leisten,

und ich hörte mich zu meinem

eigenen Erstaunen sagen: ‚Ich

lese meine Gedichte vor.‘ Ich

wusste, dass alle Gäste in ähnlicher

Lebenssituation wie ich

steckten, mit dieser besonderen

Anstrengung, die kleine Kinder

und Arbeit mit sich bringen.

Und so habe ich gezielt noch

ein paar Texte für diese Frauen

geschrieben. Und weil ich

schüchtern bin, habe ich eine

Freundin gebeten, mich mit

dem Akkordeon zu begleiten.

Alle Zuhörerinnen waren begeistert,

ich hatte sie offensichtlich

berührt, und merkte, das

ist ausbaufähig.

»Alltagslyrikerin« Amelie Fechner auf ihrem Lieblingsplatz, vor ihrem Haus im Treppenviertel Foto: Schlepper

nein gesagt hätte, hätte ich

mich wahrscheinlich nie wieder

getraut, woanders anzufragen…!

Die ersten Postkarten waren

dann ganz schnell ausverkauft,

mittlerweile bieten Geschäfte

und Buchhandlungen von Kiel

bis Oberstdorf Ihre Karten an,

wie akquirieren Sie die?

Akquise mache ich im -

mer noch extrem un -

gern! Ich habe das

Glück, dass die Ge -

schäfte größtenteils auf

mich zukommen. Meine

Kunden machen so zu sagen

meine Akquise, was

wohl am Medium Post karte

liegt, die wird dann quer

durch Deutschland verschickt,

die Empfänger

schla gen Läden in ihrer

Gegend vor, oder die La den -

inhaber selber er halten oder

sehen meine Karten.

Und Ihre Bücher?

Die Verlegerin Marita Ellert

wohnt ebenfalls hier im Treppenviertel,

sie wurde über eine

Lesung bei Nachbarn auf mich

aufmerksam und kam danach

Grandios! Beim ersten Buch

habe ich vor Aufregung so gezittert,

dass ich beim Aus -

packen die Folie kaum abbekommen

habe. Und die Bücher

im Laden zu sehen, empfinde

ich als riesige Wertschätzung!

Juristin oder Dich -

terin – was sagen Sie, wenn Sie

nach Ihrem Beruf gefragt werden?

Ich sage: „Ich habe ein kleines

Warum Lyrik, warum nicht

Prosa, zum Beispiel Kurzgeschichten?

Ich habe mich schon immer für

Lyrik interessiert, zum Beispiel

für Texte von Rilke und Kästner.

Ein Gedicht zu schreiben

ist eine besondere Herausforderung,

die mich reizt. Man

muss ein Thema auf den

wesentlichen Kern verdichten

und dann sprachlich in einen

stimmigen Rhythmus bringen.

Worüber schreiben Sie und

wie sind die Reaktionen?

„Alltagslyrik“ trifft es ganz gut,

es geht um alltägliche Themen

wie Familie und Freundschaft,

meine Texte sind verständlich,

und viele Menschen können

sich darin wiederfinden. Das

merke ich an der tollen Reso -

nanz. Ich bekomme Mails aus

ganz Deutsch land: Eine Dame

aus Münster schrieb mir gerade

zum Bei spiel, dass sie ihre sieben

Schwestern mit meinem Text

„Schwestern“ beschenkt hat,

und ich bekam eine Mail von

einer Lehrerin aus Kiel, die

unter anderem erzählte, dass sie

meine Texte manchmal ihren

Fünftklässlern vorliest. Es ist

sehr beglückend zu wissen, dass

sich Leser von 13 bis 80 meine

Postkarten an die Wand pinnen,

sie zum Teil sogar rahmen. Am

Berührendsten sind für mich

aber die direkten Be geg nungen,

es ist schon häufig pas siert, dass

jemand auf ei nem Markt eine

Karte liest, zu weinen anfängt

oder mir spontan aus seinem

eigenen Leben erzählt…

Die klassische Frage: Woher

nehmen Sie Ihre Inspiration?

Anfangs ging es sicherlich viel

um Themen aus meinem eigenen

Leben, zudem beobachte ich

viel und höre gut zu. Es gibt so

viele Alltagssituationen, über

die man gut schreiben kann,

weil sie berührend sind oder

urkomisch. Und natürlich gibt

es spezielle Anlässe wie Hochzeit,

Geburt, Konfirmation oder

Verlust eines geliebten Menschen,

dazu gibt es erstaunlich

wenig gute Texte.

Schreiben Sie auch Auftragsarbeiten?

Ab und zu. 2016 habe ich einen

Text für das Jubiläum des Hospizes

am Israelitischen Krankenhaus

verfasst, der bei der

Feier von der Schauspielerin

Iris Berben vorgetragen wurde –

das war ein tolles Erlebnis. Eine

besondere Herausforderung war

ein Auftrag von einer angehenden

jungen Braut: Sie bat mich,

ein Gedicht zu schreiben, mit

dem sie ihre Gefühle für ihren

zukünftigen Mann zum Ausdruck

bringen wollte. Sie hat

dann meinen Text bei der

Trauung vorgetragen.

Und was steht jetzt gerade an?

Aktuell wage ich mich auf ein

neues Gebiet, das Schreiben von

Liedtexten für die Künstlerin

Anette Gebauer. Sie hatte mich

zunächst gefragt, ob sie Gedichte

von mir vertonen dürfe,

später habe ich dann einige

Texte nur für sie geschrieben.

Das war für mich eine tolle

Inspiration, sie führt ein ganz

anderes Leben als ich, ich habe

viel und schnell für sie geschrieben,

sie kam mit der

Musik kaum hinterher… Das

Album erscheint voraussichtlich

im Herbst.

Also nicht wieder zurück zu

Jura, oder in einen ganz anderen,

dritten Beruf?

Nein! Ich bin sehr glücklich mit

dem, was ich tue! Ich höre

nicht auf, darüber zu staunen,

dass es mir möglich ist, mit

meinen Texten Menschen so zu

berühren, dass sie mir schreiben

und zu meinen Lesungen

kommen, manche kommen

immer wieder. Und ich hoffe,

dass mir das Leben immer wieder

neue Situationen zuspielt,

die es mir ermöglichen, darüber

zu schreiben.

www.feinezeilen.de

Amelie Fechner

Amelie Fechner (48) lebt mit ihrem Mann, den drei Kindern

zwischen 10 und 21, Hund Bonny (14) und Katze Tiger (15)

in Blankenese am Mühlenberg. Ihr Lieblingsplatz ist die

Treppe vor ihrem Haus, mit Besuch geht sie gerne zum

Ponton Op’n Bulln, auch der Sitz ihres Postkartenverlags

ist im Treppen viertel.

Durch die große Nachfrage nach den typografisch liebevoll

gestalteten Postkartengedichten wurde der renommierte

Hamburger Ellert & Richter Verlag auf die Autorin aufmerksam

und veröffentlichte die Gedichtbände „Das pralle Leben“

(2014) (inzwischen 3. Auflage) und „Licht und Schatten“

(2017). „Wer das Glück hat, den Texten von Amelie Fechner

zu begegnen oder mit ihnen beschenkt zu werden, fühlt sich

verstanden. Wer sie verschenkt, dem helfen sie, auf liebevolle

Weise ein paar Wahrheiten zu formulieren, niemals verletzend,

dafür mit einem Augenzwinkern“, so die Hamburger

Schriftstellerin Karin Baron über die Fechnerschen

Wortspiele.

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