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MQ Herbst 2018 red

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03

Okt | Nov 2018

AKTIV

Das Artland-Magazin.

in den Herbst!

www.artland-magazin.tv

Themen:

30 JAHRE

LUISEN-CENTER

...und jede Menge

Action

DIE GESCHICHTE

DES HASEPARKS

An der Dinklager Straße

gab es auch Motorsport

LIVE BEIM

WERNER RENNEN

CBATFOW spielten auf

dem Motorsport-Festival

...IMMER WAS LOS!

KARMANN

GIA

Eine Legende

wird 65

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Die Büste Sophie ist ein zauberhafter Blickfang am Ende der Rosenbögen.

Fotos: Alexandra Lüders


Das ist ja interessant...

EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Was machen Sie denn so im Herbst?

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Lust auf Ideen? Für Anregungen stöbern

Sie gerne in dieser Ausgabe...

Denn der Herbst 2018 bietet im

Artland ein reichliches Aufgebot an

Events, Veranstaltungen und Jubiläen.

30 Jahre Theaterwerkstatt und 30

Jahre Flash (ehemals Luisencenter) in

Quakenbrück - wenn das kein Grund

zum Feiern ist? Lesen Sie auf den

nächsten Seiten, worauf Sie sich bei

diesen Jubiläen freuen dürfen...

Bunt gefärbte Blätter, Kürbisse, letzte

schöne Sonnentage – rauf aufs Rad,

die Natur genießen und einige der

Ausflugsziele ansteuern, die wir in

dieser Ausgabe vorstellen. Es lohnt

sich auf jeden Fall.

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Aber auch fürs bequeme Entspannen

auf der Couch bieten wir interessante

Geschichten, Beiträge und Erlebnisberichte,

wie z.B. über den Auftritt

der Band Cliff Barnes and the Fear of

Winning bei Europas größtem Motorsportfestival,

dem Werner Rennen

2018 im schleswig-holsteinischen

Hasenmoor.

Der aktuelle Veranstaltungskalender

sowie Buchvorstellungen und interessante

Kinotipps sind natürlich auch

in dieser Ausgabe wieder dabei. Also,

jetzt eine Auszeit nehmen und genussvoll

durch das Magazin stöbern....

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Ihre MQ + -Redaktion

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Titelfoto: Detlef Bülow

Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

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IN DIESEM MAGAZIN

4-7 „Ältestes Haus am Platz”

8-11 Freiwillige Feuerwehr

12-17 Eine Legende wird 65

18-21 Geschichte des Haseparks

22-25 30 Jahre Luisen-Center

26-29 Gebetsstätte Heede

30-33 Werner-Rennen

34/35 Das neue Dragons-Team

40-45 Museen im Osnabrücker Land

48-51 Flerlages Mühle

52/53 Die Fledermaus

54/55 Klimawandel & Klimaschutz

56 Buchtipps

57 Flüssigerdgas-Importe

58/59 Theatersaison/

60 Kochdiele

61 Rätselseite

62/63 Kinotipps

64/65 Veranstaltungskalender

66 Impressum


Von Bernd Middendorf

Rennen um „Ält

Das Artland-Magazin.

Wir fertigten Türen und Fenster

auch für denkmalgeschützte Gebäude!

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4 | mq Ausgabe Herbst 2018


BAUDENKMÄLER

estes Haus am Platz“ bleibt spannend

Fachwerkgebäude an der Kuhstraße vor dem Einsturz gerettet

Fotos: Detlef Bülow

Mit so viel Zulauf haben wir nicht gerechnet. Das

motiviert einen sehr!“sagt Frank Willenborg und

meint den Andrang am Tag des offenen Denkmals

in dem uralten Fachwerkhaus am Rande der Quakenbrücker

Altstadt, das zur Zeit noch beinahe ein Gerippe ist.

Anne Willenborg und ihr Mann haben das historische Gebäude

Kuhstraße 17 gekauft. Sie haben es – so kann man getrost

formulieren – „mit ihrer Hände Arbeit“ vor dem endgültigen

Zusammenbruch gerettet. Wir haben uns vorgenommen, den

Wiederaufbau in Wort und Bild zu begleiten.

Handarbeit ist das Stichwort,

wenn man über Sanierung dieses Kulturschatzes spricht.

Jahrzehntelang schlief das Gebäude, das weit über 500 Jahre alt

sein dürfte, einen Dornröschenschlaf, allerdings nicht abgeschirmt

oder gar geschützt durch eine undurchdringliche Hecke,

sondern viele Jahre lang Wind und Wetter – das heißt dem puren

Verfall – ausgesetzt.

„Meine Frau und ich leben in Lohne. Wir haben im Artland schon

lange ein sanierungsbedürftiges historisches Fachwerkhaus

gesucht, um es wieder bewohnbar zu machen, aber eigentlich auf

dem Lande“, erzählt Frank Willenborg. „Wir wurden einfach nicht

fündig“. Der Zufall kam ihm zu Hilfe: Bei einer Fahrt mit Michael

Abeln, Besitzer der vorbildlich renovierten Herberge am Marktplatz

in Quakenbrück, an der auch die Fachfirma HOLZHAND-

WERK arbeitete, wurde er auf das fast gleich alte Gebäude an der

Kuhstraße 17 aufmerksam gemacht. Der Rest des „Kaufaktes“ ist

schnell erzählt, denn dem Tipp folgte ein spontaner und dennoch

wohlüberlegter Entschluss. In Gesprächen mit der Eigentümerfamilie

war man sich bald einig.

„Das Bauernhaus lag früher ja sogar ländlich und bietet ab

abends viel Ruhe, nach hinten raus sowieso“ freut sich das

Ehepaar. Immerhin erstreckt sich das Grundstück über eine recht

große Fläche. Der Gebäudegrundriss umfasst 12 m x 21 m.

Als einen möglichen Hinweis auf das Baujahr findet man am inneren

Gebälk die Zahl 1463 eingeschnitzt, an anderer Stelle sogar

1461, sodass ein Errichtungstermin zur Mitte des 15. Jahrhunderts

realistisch sein dürfte, schätzt der Hausherr. Welche Eigentümer

das Erbe der Väter weitergeben haben, ob es im Familienbesitz

blieb oder ob Erbfolge und Eigentümer im Laufe der Jahrhunderte

wechselten, bleibt vorläufig den Historikern überlassen.

Sicher sei, dass es vorne einen Anbau gegeben hat und im hinteren

Teil mindestens einmal umgebaut wurde. Ein Kriechkeller

wurde entdeckt, eine für das Artland typische Upkoamer ist

vorhanden. „Die Archäologen waren bereits hier, sie haben Grabungen

gemacht“ erzählt Frank Willenborg. Auch die Denkmalschutz-Behörde

wurde im Vorfeld hinzugezogen, hat die Ideen

der Eheleute zur Renovierung akzeptiert; Expertin Elisabeth Sieve

dürfte erfreut sein, dass nach den Haus Lange Straße 45 zum

zweiten Mal innerhalb weniger Jahre eines der ältesten Wohngebäude

der Burgmannstadt saniert wird und dazu noch ein

ehemaliges Bauernhaus. „Wir sind uns ziemlich einig, das muss

einfach erhalten bleiben“, sagt Anne Willenborg.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 5


Das Artland-Magazin.

6 | mq Ausgabe Herbst 2018


BAUDENKMÄLER

An der Vorgeschichte des Hauses, aus der sicher noch vieles

zutage gefördert wird, ist Familie Willenborg sehr interessiert,

schließlich steckt schon jetzt viel Arbeit und Schweiß darin. „Wir

haben tagelang Stroh aus dem Dach gezogen und waren abends

ganz schön kaputt“, lacht seine Frau. Auch die erwachsenen Kinder

Tim und Ann-Kathrin sowie Schwiegersohn Michael haben

mit angepackt, als das Haus entkernt und für die Renovierung

vorbereitet wurde. Das Fundament aus Findlingen musste per

Hand ausgegraben werden; weil ein Bagger nicht herankam.

Seit dem Zeitpunkt des Erwerbs im Herbst 2016, als die Planungen

konkret wurden, hat sich also viel getan. Auch eine der

früheren Bewohnerinnen schaute vorbei. „Eine Enkeltochter der

vorletzten Eigentümer lebt noch in Berlin und hat hier einen

Besuch abgestattet. Die Familie hieß Kehlmann“ sind die neuen

Eigentümer froh über Informationen aus der Zeit, als das Haus

noch bewohnt war. Überliefert ist ein Pressedokument vom 3.

August 1923, das die These stützt, dass in den 1920-er Jahren

einer der Vorfahren, von Beruf Zimmermann, mehrere Häuser in

der Kuhstraße errichtet und parallel dazu auch im eigenen Hause

notwenige Maßnahmen vorgenommen hat. Vermutet wird, dass

er die prachtvoll anzusehende hölzerne Wendeltreppe, die nach

oben führt, aus einer Kirche o. ä. erworben hat. Der Grund: Diese

wurde erst in jüngerer Zeit eingebaut; ihr Alter wird „nur“ auf

etwa 300 Jahre geschätzt

Mit seiner Kenntnis über die letzten Bewohner steht das Ehepaar

Willenborg nicht allein da. „Wir haben als Kinder oft hier auf

der Diele gespielt“ – solche Details sind Winfried Meyer, Sohn

des Malermeisters Hermann Meyer, dessen Elternhaus am St.

Antoniort/Ecke Vehmestraße stand und dem K+K-Markt weichen

musste, noch im Gedächtnis. „Die hatten hinten immer vier

Kühe und am Tor ein bis zwei Pferde. Wir haben dort Milch oder

Kartoffeln geholt und beim Pflügen zugeschaut. Der Knecht

schlief noch in der Nachkriegszeit immer in einem Holzverschlag

über den Kühen“.

Selbst der Chronist kann sich noch gut erinnern, dass er auf dem

Weg zum Festplatz des Schützenvereins Kuhstraße/Antoniort

oder zum Schrebergarten der Großeltern im Himmelreich bei

den Kehlmanns, deren Tür jederzeit offen stand, „eingekehrt“ ist.

Inzwischen gibt es „Licht am Horizont“, denn die Zimmerei Bäker

hat das gesamte Gebälk saniert und soweit nötig ausgetauscht.

Auch das Dach wird in nächster Zeit vollendet. Die Arbeiten

müssen im Herbst beendet sein, damit Zuschüsse vom Niedersächsischen

Denkmalschutz und teils vom Landkreis Osnabrück

gewährt werden. Das Ausmauern der Gefache und der Einbau

der in eigener Werkstatt hergestellten Fenster müssen noch

warten, die Verarbeitung von Lehmputz, Jute- oder Hanfdämmung

auch.

Beim Hinausgehen zeigt uns der gelernte Tischler und Bauingenieur

etwas, was ihm sehr wichtig ist: Unmittelbar neben dem

Dielentor gibt es ein kleines Schlupfloch mit Eichenholzrahmen,

dicht zugestopft. „Das werde ich selbst freilegen, wenn es so

weit ist“, hat sich der Hausherr fest vorgenommen. „Es kann

nur eine Katzenklappe gewesen sein – und es soll wieder eine

werden.“ Man spürt die Vorfreude und ahnt: Dieses Haus ist in

guten Händen.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 7


Das Artland-Magazin.

8 | mq Ausgabe Herbst 2018


FREIWILLIGE FEUERWEHR

Wenn es brennt, kommt die Feuerwehr.

Sie kommt bei schweren

Unfällen, oder auch, wenn

Menschen aus Gefahr gerettet

werden müssen. Die Feuerwehr

kommt immer. Unvorstellbar,

wenn es nicht so wäre.

Einfach auch mal

Danke

sagen!

von Detlef Bülow

Ein Notruf kommt immer zum denkbar

ungünstigsten Zeitpunkt. Am 28. Juli, einem

Samstagmorgen, 04.31 Uhr, wird ein Großbrand

gemeldet. Es ist bereits der, ich weiß

nicht wievielte Einsatz in diesem heißen

Sommer für die Freiwillige Feuerwehr in Quakenbrück.

Während Ortsbrandmeister Sven Dehnen

direkt zum Einsatzort eilt, treffen am Feuerwehrhaus

nach und nach die Feuerwehrleute

ein. Sie sind müde, denn das ist heute Nacht

schon der 2. Einsatz. Sie sind wieder zu Wenige,

falls sich der Brand, der in einem Schuppen

gemeldet wurde, auch auf den Wohnbereich

des Wohnhauses ausbreiten sollte.

Sie rücken trotzdem wieder aus, denn sie sind

sich sicher, dass weitere Kameraden an der

Wache eintreffen werden und ihnen auch

bei diesem Einsatz tatkräftig zur Seite stehen

werden. Ich liege im Bett, kann bei den Temperaturen

eh nur schlecht schlafen und höre das

Martinshorn des Einsatzfahrzeugs. In diesem

Moment beneide ich die Einsatzkräfte nicht.

Die körperliche Belastung bei diesen Einsätzen

ist hoch, erst recht wenn, wie bei diesem

Brand, auch noch Atemschutzgeräte getragen

werden müssen. Immer zwei Kollegen, gesichert

von einem draußen stehenden Ersatztrupp,

müssen zusammen unter Atemschutz

in das Gebäude eindringen, um den Brandherd

zu bekämpfen. Die anderen kümmern sich

um die Wasserversorgung, Absperrmaßnahmen

und Sicherung der Einsatzstelle. Aber

die Jungs fragen nicht, sie machen ihren Job

und versuchen der Flammen Herr zu werden.

Weitere Feuerwehrkräfte treffen mit ihren

Einsatzfahrzeugen am Brandort ein. Sie fahren

mit Blaulicht und Signalhorn, denn man mag

es kaum glauben, Schaulustige blockieren die

Straße und kosten den Jungs, die eigentlich

auch lieber zu Hause bei ihren Familien wären,

wichtige Zeit.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 9


Das Artland-Magazin.

Auch dieser Brand wurde von

unserer Freiwilligen Feuerwehr

erfolgreich gelöscht,

und die Männer fahren

entkräftet zurück zur Wache.

Nach Hause geht es aber

nicht, denn es muss alles

wieder für den nächsten Einsatz vorbereitet

werden. Zu Hause angekommen,

werden sie von den Ehefrauen, den Kindern

oder der Freundin, die sich Sorgen

gemacht haben, in den Arm genommen.

Sie verlieren keine großen Worte,

sie sind ausgelaugt, erschöpft, fertig

und kaputt – sie müssen schlafen, denn

morgen müssen sie ihrer geregelten

Arbeit nachgehen.

Jeder von uns erwartet ganz selbstverständlich,

dass ihm im Notfall geholfen

wird. Wer denkt eigentlich daran, dass

die Feuerwehrleute alle freiwillig und

ehrenamtlich helfen? Wer denkt daran,

dass sie freiwillig und ehrenamtlich

ihre Gesundheit und manchmal sogar

ihr Leben riskieren? Wer denkt daran,

welche große körperliche und seelische

Belastung Feuerwehrleute im Einsatz

auf sich nehmen?

Selbstverständlich ist das ganz und gar

nicht. Deswegen ist es überhaupt nicht

zu verstehen, dass Feuerwehrleute

kaum mal ein nachträgliches Dankeschön

bekommen.

NEIN, ES KOMMT

NOCH SCHLIMMER!

Am Nachmittag lese ich in einem

sozialen Netzwerk: „ Wieder nächtlicher

Lärm durch Martinshörner“. Es wird zuweilen

der Verdacht geäußert, dass die

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Fahrzeugführer die Signale

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auch

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benutzen, wenn es nicht lebensnotwendig

ist, und die Kommentare reißen

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nicht ab. Viele Bürgerinnen und Bürger

fühlen sich durch das häufige Heulen

der Einsatzhörner von Feuerwehr-, Polizei-

und Rettungsfahrzeugen belästigt

und gesundheitlich beeinträchtigt.

Sie können nicht bei offenem Fenster

schlafen, da ständig die Einsatzfahrzeuge

zu hören sind. Vermutungen werden

laut, dass die Führer dieser Sonderfahrzeuge

die Hörner viel öfter als nötig

hören lassen würden, gerade nachts

auf leeren, übersichtlichen Hauptverkehrsstraßen.

Ja, einige machen sich

lustig und schreiben: „Ich komme gerade

aus der Disco und wollte schlafen…“

Dann sind da noch die Klugscheißer, die

versichern, dass die Feuerwehr mehr

Schaden verursacht hat als das Feuer.

Ich will das nicht weiter verfolgen, in

mir steigt Ärger auf. Die, die da sorgenfrei

zu Hause waren, regen sich auf, als

die Männer der Freiwilligen Feuerwehr

ausrückten, um freiwillig gegen das

Feuer zu kämpfen, weil das Signalhorn

zu hören war?

Ich kann und will das nicht verstehen,

denn auch diese Männer lagen kurz

vor dem Einsatz im Bett und haben

geschlafen. Sie dürfen darauf aber

keine Rücksicht nehmen, wenn es

darum geht, schnell auszurücken, um

Menschenleben zu retten oder andere

Schadenslagen zu verhindern. Nein, die

StVO verpflichtet sogar auf der Einsatzfahrt

mit Sonderrechten die Blaulichter

nur in Verbindung mit dem Martinshorn

zu benutzen. Denken diese

Menschen eigentlich auch mal darüber

nach, dass unsere Feuerwehrleute alle

freiwillig und ehrenamtlich diese Arbeit

verrichten? Haben sie vergessen, dass

diese Männer freiwillig und ehren-

amtlich ihre Gesundheit und manchmal

sogar ihr Leben für uns riskieren? Denken

sie daran, welche große körperliche und

seelische Belastung Feuerwehrleute im

Einsatz auf sich nehmen?

Was ist mit diesen Menschen nur los?

Was, wenn es bei ihnen brennt?

Jeder erwartet ganz selbstverständlich,

dass ihm im Notfall geholfen wird.

Selbstverständlich ist das ganz und gar

nicht. Deswegen ist es überhaupt nicht

zu verstehen, dass einige Menschen den

Feuerwehrleuten im Nachhinein auch

noch Vorwürfe machen.

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10 | mq Ausgabe Herbst 2018


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freiwilligen Dienst geschaffen würden.

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geben oder eine Altersrente. Eventuell

auch eine Bevorzugung für Stellen im

Öffentlichen Dienst.

Aber vor allem wünsche ich mir mehr Respekt

der Bevölkerung für diese Männer.

Denn bisher erhalten sie für ihre Hilfe,

die für uns so selbstverständlich ist,

lediglich – ach ja

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 11


Das Artland-Magazin.

Karmann GHIA

Eine Legende wird 65!

Eine Legende wird 65!

von Detlef Bülow

Kürzlich fielen mir wieder zwei

Fotos, die ich vor geraumer

Zeit im Archiv des Bersenbrücker

Kreisblattes fand, in die

Hände. Auf den Bildern sind

mehrere Autos des Typ VW Karmann

Ghia zu sehen. Im Sommer der Jahre

1987 und 1988 hatten einige Besitzer

dieser Autos beschlossen, ein Treffen

am damaligen Autohaus Brinkmann

am St. Antoniort zu organisieren. Das

gemeinsame Ziel war es, alle VW-

Karmann Ghia-Besitzer miteinander

in Kontakt zu bringen, damit sie sich

gegenseitig bei Fragestellungen helfen

und mit Tipps und Tricks unterstützen

können. Ich wurde neugierig, schnell

fand ich heraus, dass der Karmann Ghia

genau vor 65 Jahren seine Geburtsstunde

hatte, und da seine Geschichte ganz

in unserer Nähe begann, recherchierte

ich weiter.

In der Vergangenheit gab es mit Ausnahme

italienischer Hersteller kaum

einen großen Automobilproduzenten

auf der Welt, der nicht irgendwann einmal

Fahrzeugkomponenten, Aufbauten

oder Dachkonstruktionen für Cabriolets

beim Karosseriebauer Karmann mit

Stammsitz in Osnabrück fertigen ließ.

Der Name Karmann tauchte dabei

allerdings seit Gründung der Firma im

Jahr 1901 nur einmal in der Typenbezeichnung

auf und zwar bei dem VW

Karmann Ghia.

Begonnen hat die Geschichte des

Coupés in einer Garage in Paris. Dort

hat Wilhelm Karmann im Oktober

1953 am Rande des Pariser Salons dem

Generaldirektor der Volkswagenwerke

Heinrich Nordhoff einen Prototyp des

Ghia gezeigt, den sein Freund Luigi

Segre entworfen hatte. Segre war

Ingenieur und Chef des italienischen

Designstudios Ghia und hatte offenbar

den Geschmack des eher nüchternen

Nordhoff getroffen. „Wunderschön,

aber natürlich viel zu teuer“, meinte der

Direktor, der maßgebend für den Aufbau

der VW-Werke war. „Woher wollen

Sie das wissen?“, entgegnete sein

Gastgeber Wilhelm Karmann. „Ich habe

doch noch gar keinen Preis genannt.“

In Wolfsburg wurde daraufhin aus

den noch etwas rustikalen Prototypen

binnen zwei Jahren das Serienmodell

des legendären Karmann Ghia.

Am 14. Juli 1955 hieß es dann „Bühne

frei“. Im großen Saal des Kasino-Hotels

in Georgsmarienhütte wurde vor hunderten

von Journalisten aus aller Welt,

den Inhabern der größten VW-Vertretungen,

einigen Herren aus Wolfsburg

und dem Designer Luigi Segre

(Inhaber von Carozzeria Ghia aus Turin)

das neue VW Karmann Ghia Coupé

präsentiert. Seine Eleganz mit einem

kleinen Hauch Sportlichkeit und die

Form des Coupés kamen bei den Gästen

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Das Artland-Magazin.

Karmann-Ghia-Treffen 1988 in Quakenbrück Karmann-Ghia-Treffen 1987

Auf der Bühne stand an diesem Tag ein

Auto, dessen Herkunft gewöhnlicher

kaum sein konnte. Der Star war ein

Coupé auf Basis des Käfers. So beginnt

mit dem anfangs rund 7500 Mark

teuren Zweitwagen-Coupé schon in

den 1950ern der Aufstieg der Marke

Volkswagen. Einige Jahre vor dieser

Präsentation hatte Karmann mit den

Wolfsburgern vergeblich über ein

offenes Auto verhandelt. Doch er hatte

seine Idee auch nach der Freigabe für

den Typ 14 nicht aufgegeben. Der Chef

des Osnabrücker Fertigungspartners

bohrte so lange weiter, bis er auch ein

Ghia Cabrio genehmigt bekam und

startete damit 1957.

Obwohl der kleine Flitzer kein luxuriöser

Sportwagen war, seine simple Technik

und die Fahrleistung des Zweitürers

eher bescheiden waren, kletterten die

Fertigungszahlen steil an. Bis Karmann

in Osnabrück 1974 die Bänder

abschaltete, wurden über 440.000

Fahrzeuge (rund 362.000 Coupés und

rund 80.000 Cabrios) vom Volkswagen-

Konzern in den Jahren 1955 bis 1974

weltweit verkauft. Damit wurde er zu

einem der erfolgreichsten Coupés aus

Deutschland.

Dieses Auto war eventuell nicht das

wichtigste, aber meines Erachtens

nach gehört es heute zu den schönsten

PKWs des Wirtschaftswunders.

Im Volksmund stieg er früh zum Hausfrauen-Porsche

auf. Wo der Käfer das

bürgerliche Familienauto wird, zeigt VW

den Ghia als vornehme Alternative für

die Frau aus besserer Gesellschaft. Doch

mehr als die elegante Form, den italienischen

Namen und vielleicht noch die tiefe

Sitzposition hat das Coupé mit einem

Sportwagen leider nicht viel gemein. Wie

auch, wenn im Heck vier flach montierte

Zylinder aus 1,2 Litern Hubraum gerade

einmal 22 kW/30 PS boxen. Für einen

„Sprint“ bis 100 km/h muss schon mal

eine halbe Minute eingeplant werden.

Eilig darf man es mit dem Schmuckstück

halt nicht haben, denn wenn sich die

weiße Tachonadel im spartanischen

14 | mq Ausgabe Herbst 2018


EINE FAHRZEUGLEGENDE

Cockpit nach einer gefühlten Ewigkeit

bei maximal 118 km/h einzittert, dann

war es das auch schon.

Der heutige Karmann Ghia-Fahrer

ist damit eigentlich nur im Sommer

unterwegs. Allerdings eher gemächlich.

Wer den Klassiker heute auf der Straße

bewegt, der möchte sehen und gesehen

werden.

Einen ausrangierten Ghia wieder fahrfähig

zu machen, ist vergleichsweise leicht.

Weil die Technik aus dem Käfer stammt,

ist die Teileversorgung relativ einfach,

und weil das Gros der Produktion in die

USA verkauft wurde und die Szene dort

aktiver ist als in Deutschland, gibt es im

Internet fast jedes Teil, wahlweise origi-

nal oder neu nachgefertigt. Nur wenn es

an die Bleche geht, kann es teuer werden.

Anders als bei modernen Fahrzeugen

besteht die Karosserie des Karmann Ghia

aus einem Stück. Deshalb kann man

keine Einzelteile austauschen, sondern

muss immer schweißen. Das heißt dann

auch lackieren, und das geht schnell an

den Geldbeutel.

Der Ghia ist heute wie damals ein gern

gesehenes Auto, von dem knapp 3000

zugelassene Fahrzeuge allein in Deutschland

existieren. Einige sind sogar der

Meinung, dass der Ghia wiederauferstehen

sollte- und zwar als Elektroauto! Ich

würde eine Neuauflage des kleinen Coupés,

dessen geschichtliche Wurzeln ganz

bei uns in der Nähe liegen, begrüßen.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 15


Das Artland-Magazin.

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Das Artland-Magazin.

DER HASEPARKFoto: R. Kamper

Detlef Bülow

Der Artländer Rennverein

richtet als ländlicher

Veranstalter einmal im

Jahr das traditionelle

Pferderennen in Quakenbrück

aus. In den letzten Jahren kamen

stets über 10.000 Besucher, die das

vielfältige Angebot gern angenommen

haben. Um den Besuchern im Hasepark

stets den optimalen Blick auf das

Renngeschehen zu ermöglichen, gab es

in diesem Jahr eine Großbildleinwand.

So konnten sie die spannenden Rennen

hautnah erleben.

Seinen Ursprung hatte das Rennen in

einer zweitägigen Bezirkstierschau im

Jahre 1901. Damals wurden noch ein

Riesenochse am Spieß gebraten und die

Siege volksfestartig gefeiert. Aufgrund

der enormen Resonanz förderten Bürgermeister

Hahn und Referendar Heye

sowie die Landwirte des Artlandes den

Gedanken, ein regelmäßig wiederkehrendes

Pferderennen in der Region zu

etablieren.

Im darauffolgenden Vereinsgründungsjahr

zählte man am 11. Mai 1902

3000 Zuschauer am Turf und 79 Mitglieder,

als das erste Rennen auf der

neu geschaffenen Bahn stattfand. Die

Dotierungen erreichten zum Teil Höhen

bis zu 150 Mark je Rennen – und mit 10

Pfennig Eintritt war man dabei.

Die Zuschauerzahl stieg stetig an,

deswegen errichtete der Verein 1905

erstmalig eine Tribüne.

Der Artländer Renntag entwickelte sich

zum Volksfest, an dem nicht nur die

ganze Stadt, sondern auch die Bewohner

der weiteren Umgebung beteiligt

waren. 1914 fand dann erst einmal

der letzte Renntag vor dem Ersten

Weltkrieg statt. Die Pause dauerte bis

1927. Schnell erblühte der Rennbetrieb

wieder, und zum 25-jährigen Jubiläum

flossen 25.000 DM aus Vereinsmitteln

in die heimische Pferdezucht.

1931 war die letzte Veranstaltung vor

dem Zweiten Weltkrieg. Die Rennen

wurden eingestellt und das Vereinsguthaben

von der nationalsozialistischen

Stadtverwaltung beschlagnahmt.

Während der Zeit des Nationalsozialismus

wurde der Teich als Badeort für die

in Quakenbrück stationierten Luftwaffensoldaten

genutzt. So entstand dann

auch die noch heute gebräuchliche

Bezeichnung „Fliegerbadeanstalt“.

1948 erfolgte durch 48 frühere

Mitglieder und unter der Regie von

Gundolf Freiherr von Hammerstein aus

Nortrup/Loxten eine Vereinsneugrün-

dung. Besonders tatkräftig setzte sich

damals der Quakenbrücker Kaufmann

Oscar Racer für das Wiedererstehen des

Vereins ein.

Der Rennverein und der Artländer Renntag

überlebten das Sterben der kleinen

Rennplätze bis Ende der 60er Jahre.

Schließlich aber führten Sicherheitsprobleme

und nachlassende Zuschauerzahlen,

die auch ein Minus in der Kasse

bedeuteten, zum Aus für das Renngeschehen.

Anfang der 90er Jahre wurden schließlich

die alten Gebäude restauriert sowie

2000 Meter Rails gebaut, und seit 1992

lockt das Quakenbrücker Pferderennen

jährlich über 10.000 Besucher in das

Hasepark-Stadion.

Aber das Gelände im Hasepark

wurde ab 1954 auch anders

genutzt!

Denn seit über 60 Jahren existiert

nun schon der Automobilclub Artland,

und genau dieser Verein organisierte

spektakuläre Rennen auf dem Hase-

Ring. Wenn die waghalsigen Biker, zu

denen damals auch Walter Dähnke, Rolf

Osterloh, Hubert Brockschmidt und andere

gehörten, hier Geländefahrten auf

18 | mq Ausgabe Herbst 2018


ihren Motorrädern austrugen, dann roch

die Luft nach Benzin. Die Strecke für diese

Rennen wurde kurzerhand um die Hälfte

erweitert. Gefahren wurde allerdings

nicht auf geländetauglichen Fahrzeugen

mit langen Federwegen und progressiver

Federkennlinie, sondern auf zum Teil

umgebauten Straßenmaschinen. Einige

Jungs hatten nur eine Stollenbereifung auf

die Laufräder ihrer Kreidler Florett gezogen

und das vordere Schutzblech abgebaut.

Andere starteten allerdings ohne Änderungen

ihrer Maschinen, was sie aber am

ersten Sandhügel schon bereuten, denn

mit ihrer normalen Straßenbereifung war

dann unterstützende Beinarbeit gefragt.

An den Start ging es mit Halbschale auf

dem Kopf und einem alten Blaumann von

Papa. Fahrer, die mit einer umfangreichen

Schutzausrüstung ausgestattet waren, gab

es damals nicht. Gut, sie trugen Helme,

Stiefel und stellenweise auch Handschuhe,

aber Knie-, Rücken- und Brustprotektoren

suchte man vergebens. Fiel einer der Kumpel

in den Dreck und blieb liegen, wurde

angehalten, und ihm wurde geholfen. Sollte

die Florett dann den heißen Ritt durch

das Gelände überlebt haben, wurde sie

gereinigt und wieder umgebaut, denn am

Wochenende saß die Freundin mit auf der

Sitzbank, und wenn der Bock nicht mehr

lief, gab es Mecker.

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Einige fuhren aber auch eine Klasse

höher, bei den Männern waren damals

Maschinen wie die BMW, DKW oder NSU

angesagt. Diese Gruppe fuhr in einer ganz

anderen Liga, denn deren Maschinen

wurden schonungslos durch den Parcours

gepeitscht, was sehr anstrengend für die

Fahrer, aber attraktiv für die Zuschauer

war. Da ging es durch knietiefes Wasser

und steile Böschungen hinunter. Die Fahrer

konnte man bereits nach einer halben

Runde nicht mehr erkennen, aber auch der

eine oder andere Streckenposten bekam

schon mal einige Klumpen Dreck ins

Gesicht.

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 19


Das Artland-Magazin.

Der Automobilclub organisierte in den

50ern aber auch Orientierungsfahrten.

Bei den Veranstaltungen kam es nicht

auf das Fahren von Höchstgeschwindigkeiten

und Bestzeiten an, sondern

auf das Orientierungsvermögen der

Teilnehmer. Diese Wettbewerbe fanden

im öffentlichen Straßenverkehr statt,

und auf die strikte Einhaltung der

Bestimmungen der StVO und StVZO

wurde großen Wert gelegt.

Parallel wurde die Rennstrecke aber

auch für Veranstaltungen mit Autos

benutzt. Hier starteten Ende der 70er

Jahre unter anderem extra angefertigte

Prototypen, und die gingen richtig

zur Sache. Im Sprintstil fuhren die

sogenannten Autocross-Einsitzer auf

einer kleineren und für das Publikum

gut überschaubaren Rennstrecke. Bei

den spannenden Crossrennen starteten

Fahrer aus vier Nationen und aus dem

gesamten Bundesgebiet. Es gab verschiedene

Klassen, so gab es nicht nur die

Spezialfahrzeuge mit bis zu 300 PS, nein,

auch getunte Serienwagen mit reichlich

Pferdestärken unter der Haube gingen

an den Start. Bis zu 150 Fahrzeuge der

unterschiedlichsten Art und Bauweise

wurden in 11 Klassen aufgeteilt, und es

gab damals nicht nur Männer, die auf die

Pokale scharf waren, denn es

gingen auch 12 Damen an den

Start. Die drei Quakenbrücker

Uwe Turowski, Peter Kalusche

und Helmut Nelson schenkten

sich bei den Rennen nichts. Sie

sind bis heute gut befreundet,

aber auf der Piste wollten sie

sich an ihrem Können messen.

Benzin lag in der Luft, Motorgetöse,

fliegende Sandteile

und echte Renn-Atmosphäre

bekamen die Besucher des

Autocross-Rennens stellenweise hautnah

zu spüren. Fast in jedem Rennen standen

qualmende Fahrzeuge an der Rennstrecke.

Im Fahrerlager wurde geschweißt

und gehämmert, um beim nächsten

Start wieder dabei sein zu können. Wer

Angst hatte, sollte lieber nicht mitmachen.

Am Start cool bleiben und dann

die Fehler der anderen Fahrer möglichst

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20 | mq Ausgabe Herbst 2018


GESCHICHTE DES HASEPARKS

ausnutzen, hieß es. Bei den ersten Läufen

eines jeden Rennens machten sich die

Quakenbrücker deshalb nicht nur mit der

Strecke und ihren besonderen Eigenschaften

vertraut, sondern beobachteten

auch ganz genau die mitfahrende Konkurrenz.

Mit dieser Taktik räumten sie

mit ihren Simcas,- Autokenner werden

sich an die Marke Simka aus Frankreich

noch erinnern-, etliche Pokale ab. Häufig

waren spektakuläre Szenen zu beobachten,

denn je näher die Endläufe rückten,

umso mehr riskierten die Fahrer. Nicht

selten raste ein Teilnehmer – abgedrängt

durch seinen Nebenbuhler - durch die

Reifenabzäunung, oder einige Fahrzeuge

begannen durch überhitzte Motoren zu

brennen, doch glücklicherweise endeten

die meisten Unfälle nur mit Blechschäden.

1982 kam ein weiteres Spektakel dazu.

„Hovercraft“ war das Zauberwort, und

das sprach sich wie ein Lauffeuer herum.

Die Rennen mit den kleinen Luftkissenfahrzeugen

lockten wieder zahlreiche

Zuschauer an.

Mitte der 80er Jahre wurde das letzte

Rennen des Automobilclubs Artland

ausgetragen. Helmut Nelson drehte

seine Runden aber weiter auf dem Nürburgring.

Da fuhr er Langstrecken- und

24 Stundenrennen, und seine Mitstreiter

sahen ihn meistens von hinten. Denn er

hatte seinen Simca Rallye 2 gegen einen

Golf GTI eingetauscht.

Uwe Turowski

Auch Uwe Turowski hatte sein Fahrzeug

gegen einen Polo eingetauscht. Erfolgreich

fuhr er weitere Rennen in Bremen,

Elmshorn und auf den umliegenden

Cross-Strecken.

Auf dem Hase-Ring veranstalteten die

Motorsportfreunde aus Holdorf dann

noch einige Zeit die Cross-Supercup-

Rallyes. Beim Stock Car waren Drängeln

und Kollisionen erlaubt und ausdrücklich

erwünscht. Hierzu wurden ältere

Gebrauchtwagen eingesetzt. Wegen der

zahlreichen, absichtlichen Kollisionen

mussten die Fahrzeuge entsprechend

sicher für die Fahrer sein. So war damals

ein Überrollkäfig im Wagen unverzichtbar,

aber der konnte auch schon mal

aus Teilen eines Baugerüsts bestehen.

Für viele lag die Faszination sicherlich

darin, auf legalem Weg an die Grenzen

ihres Fahrkönnens zu gehen. Die Stock

Car Rennen hinterließen jede Menge

aufgewühlten Schlamm und verbogenes

Blech. Aber auch ebenso tiefe Eindrücke

bei den Zuschauern. Letztendlich wurden

aber diese Veranstaltungen am Hase-

Ring eingestellt. Die Sicherheitsbestimmungen

stiegen genauso rasant wie die

Spritpreise, und leider blieben auch viele

Zuschauer weg.

Zurzeit sind noch Michael Zeuner, der

auch vielfacher deutscher Meister im Orientierungssport

ist und Helmut Nelson,

der seit 2011 wieder im Slalom-Rennsport

fährt, im AC Artland aktiv. Helmut wurde

zuletzt 2015 Deutscher Slalom-Meister.

Moto Cross 1984:

Dietrich Keck, Uwe T.,

Helmut Nelson u.

Georg Beimesche

Fotos: Bersenbrücker Kreisblatt

Ausgabe Herbst 2018 mq | 21


Das Artland-Magazin.

Einst Luisencenter, heute FLASH

und jede Menge Action

Unternehmen an der Wilhelmstraße feiert 30-jährigen Geburtstag

Von Bernd Middendorf

„Wenn hier am Wochenende volles Haus ist,

dann macht es erst richtig Spaß“, sagt

Johannes Schmitz, der 27 Jahre alt ist und

zusammen mit Viktor Held Inhaber der

Diskothek FLASH, zu der weitere Lokalitäten

auch in Cloppenburg und Diepholz gehören.

Edeka um 1930

Edeka um 1960

Foto: Bersenbrücker Kreisblatt

Foto: Archiv Stadtmuseum Quakenbrück

Der Betrieb in der Burgmannstadt feiert

seinen 30. Geburtstag – ungebrochen

dynamisch und kreativ, auch wenn das

Geschäft schwieriger geworden ist.

1993 hatte Richard Schmitz – von vielen

Menschen unvergessen – die Firma gegründet

und dafür das WEZ-Gebäude, einst im Eigentum

der Edeka, gründlich renoviert.

WEZ- Verbrauchermarkt

Foto: Bersenbrücker Kreisblatt

22 | mq Ausgabe Herbst 2018


30 JAHRE LUISEN-CENTER

Historisches bergen die Mauern

der modernen Diskothek reichlich.

Vor mehr als einem Jahrhundert

– genau am 1. Januar 1907 –

wurden die „Nordwestdeutschen

Metallwarenfabriken A.G.“ ins Gesellschaftsregister

des Königlichen Amtsgerichtes

Quakenbrück eingetragen. Das

fast einen Hektar große Grundstück am

südlichen Ende der Wilhelmstraße – im

Volksmund Zuckerhut genannt – wurde

zum Preis von sage und schreibe 85

Pfennig je qm gekauft.

Zeitgemäße Fabrikhallen mit Schleiferei,

Gießerei, einer Galvanisierungsanlage,

einem Dampfkessel sowie zwei bis zu

30 m hohen Schornsteine entstanden:

Sogar Werkswohnungen für 50 Mitarbeiter

wurden an der Richterstraße

gebaut – ganz schön fortschrittlich. Was

wurde hergestellt? Auch das hat Heiko

Bockstiegel herausgekriegt: Produkte

aus Messing, Rotguss- und Neusilber,

Beschläge, Scharniere und Sanitärartikel

wie Handtuchhalter oder Einsteigegriffe.

Einsteigegriffe brauchen die Gäste

der Diskothek FLASH, der Party Zone

für mittlere und ältere Jahrgänge, der

Gaststätte „Holzis Inn“ oder anderer

Gastronomieräume heutzutage wohl

nicht, auch wenn es natürlich oft feuchtfröhlich

zugeht. „Man muss immer was

Neues bieten. Einfach nur aufmachen

und abwarten geht nicht mehr“ sagt

Johannes, und sein Kompagnon ergänzt:

„Du musst gute Nerven haben und nicht

auf jeden Pups reagieren, sonst bist du

schnell weg vom Fenster“. Das war auch

die Linie von Richard Schmitz: Wer ihn

kannte, weiß, dass er Trends früh ahnte

und ein Gespür für den Markt hatte, aber

stets gelassen blieb. „Wir haben uns super

verstanden, sonst hätten wir es nicht

17 Jahre zusammen ausgehalten. Richard

war bei Problemen immer für einen da“,

sagt Viktor nachdenklich, und Johannes

nickt. Er war schon als Kind oft mit im

Betrieb. „Da war nämlich ein Kuscheltierautomat“

weiß er noch. Sein Entschluss,

nach dem Tod seines Vaters, der nur 57

Jahre alt wurde, in die Firma einzusteigen,

stand 2016 sehr bald fest.

Dann führen die beiden den Besucher

durch den Komplex, u. a. auch Richies

Sportsbar – weiträumig angelegt – sowie

eine Glücksspielhalle. „Hier war mal die

Videothek, aber das läuft nicht mehr.“ In

der Main Hall, dem Raum mit der Haupt-

Diskothek, sieht man nicht nur modernes

Mobiliar, Bar und Regale mit Getränken,

sondern auch eine lebensgroße

„Diskuh“ – und momentan FLASH-Hund

„Sidney“, eine französische Bulldogge,

die Johannes gehört.

Mit der Technik ist Bernhard Eick am besten

vertraut, lebendes Inventar und seit

vielen Jahren angestellt. „Jeder Betrieb

braucht einen, der selbstlos dabei ist. Ich

kenne mich eben in der Zwischendecke

am besten aus“, schmunzelt er. Dort ist

reichlich Elektrik wie Kabel und Verteiler

untergebracht. Er hat schon im Luisencenter

gearbeitet, als Karl Dygkers noch

Wirt war und die Gäste ihnen die Bude

einliefen.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 23


Das Artland-Magazin.

„Dass sie heute nicht mehr von selbst

in Scharen kommen, ist der Fluch des

Internet“ wirft er ein. Auch Eisdiele und

Kegelbahn gab es früher.

Eine feste Arbeitszeit kennen sie alle

drei nicht. 20 bis 30 Mitarbeiter müssen

gelenkt werden, Gäste wollen Erlebniswelt

und Service. Nur an Samstagen

wird regulär geöffnet, für Sonderveranstaltungen

auch freitags. „Sieben Tage

Arbeit, zwei Tage Geld verdienen“ lacht

Viktor. Dann wird er ernst: „Die fetten

Jahre sind vorbei. Ich bin für die Partys

und Personal zuständig, Johannes für

Betrieb und Werbung.

Wir arbeiten gut zusammen, reden

Klartext.“ So soll es auch bleiben, denn

Pläne haben sie genug. Eins verrät

Johannes noch: „Schlechtes Wetter ist

für uns gut, gerade im Sommer. Sonst

feiern viele nur privat ihre Gartenpartys

oder so.“

Detaillierte Kenntnisse über die Phase

vor der Eröffnung des Luisencenters

haben beide wenig, auch wenn der

Lebensmittel-Supermarkt WEZ – 1973

eröffnet mit TV- Ehrengast Otto Höpfner

vom „Blauen Bock“ – ihnen noch

bekannt ist.

„Davor war die Edeka hier – mit Großhandel

und einem Lager, wo die Bananen

reiften“. Dazu kann Thomas (Jahrgang

1952), früherer Schüler des Artland-

Gymnasiums, etwas beisteuern: „Wir

hatten als Chemielehrer am AGQ Dr.

Nawitzki. Der musste ein paar Mal sehr

plötzlich zur Edeka-Niederlassung fahren

und Giftschlangen chloroformieren, die

in den Kartons mit verschifft worden

waren.“

24 | mq Ausgabe Herbst 2018


30 JAHRE LUISEN-CENTER

Auch Vogelspinnen wurden

zwischen den Bananen schon entdeckt,

erzählt Heiko Bockstiegel.

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 25


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Gebetsstätte Heede

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Grabstein von Grete Ganseforth auf dem Heeder

Friedhof.

Im Café Flint-Ganseforth gibt es außer Backwaren

auch spirituelle Andenken an die Gebetsstätte

Heede.

Der hervorragend gepflegte Heeder Friedhof

strahlt große Ruhe und Schönheit aus.

Michael und Karl Franke haben große Bronzeplastiken

für den Kreuzweg und die Rosenkranzstationen

gefertigt.

Fotos: Alexandra Lüders

Viele Jahre erzählte mir meine

Mutter von der Gebetsstätte

Heede, damit auch ich endlich

diesen Pilgerort einmal aufsuchen

würde.

Nach ihrem Tod habe ich ihr diesen

langgehegten Wunsch im August 2017

erfüllt und an einer von Diakon Johannes

Brinkmeyer (Nortrup) organisierten

Wallfahrt des alten Dekanats Fürstenau

teilgenommen. Obwohl Heede von der

katholischen Kirche bisher nicht als

offizieller Wallfahrtsort akzeptiert ist,

pilgern bis zu 70 000 Menschen jährlich

zu dieser von Bischof Dr. Franz-Josef Bode

im März 2000 als öffentlich anerkannten

Gebetsstätte ins Emsland. Hier liegt der

2200 Seelen umfassende Ort nordwestlich

von Lathen/Dörpen direkt an der

niederländischen Grenze. Ein Blick in die

Geschichte verrät, dass sich in Heede

ab 1937 Wundersames und Dramatisches

abgespielt hat. Vier Mädchen im

Alter von 11 bis 14 Jahren erlebten in der

Zeit vom 1. November (Allerheiligen)

1937 bis November 1940 an 105 Tagen

Marienerscheinungen, die schon damals

viele Menschen in ihren Bann gezogen

haben. Für das stille, von Moor und Heide

umgebene Dorf waren die Ereignisse

eine Sensation, die vor allem die

Nationalsozialisten in Unruhe versetzt

hat. Sie begriffen die Seherkinder als

Störenfriede ihrer mühsam aufgebauten

Volksgemeinschaft. Die übersinnlichen

Wahrnehmungen der Mädchen bedrohten

die Weltanschauung der Machthaber

und forderten schnelles Eingreifen. Denn

schon damals besuchten bis zu 15 000

Menschen Heede, das von einer 80 Mann

starken Verfügungstruppe Hermann

Görings systematisch abgeriegelt wurde.

Verhaftungen von Einheimischen und

Fremden sowie Verhöre der Kinder waren

die Folge. Die vier Mädchen wurden

über die städtische Klinik Osnabrück in

eine Nervenklinik in Göttingen eingewiesen.

Hier ließ sich aber die vermutete

Geistesgestörtheit medizinisch

nicht belegen und die Kinder durften

langfristig nicht weggesperrt werden.

Auch ein Schulrat und der damalige

Bischof bescheinigte ihnen Normalität.

Als sie schließlich nach Hause zurückkehrten,

verbot die Gestapo ihnen, die

Erscheinungsstelle der Gottesmutter auf

dem Friedhof zu betreten. Aufgestellte

Wachtposten konnten das „bedrohliche

Spektakel“ aber nicht verhindern.

Denn auf Umwegen näherten sich die

Mädchen dem Friedhof nahe der 20

Meter entfernten alten Petruskirche (

900 n. Ch.) von außen. Es folgten erneut

Visionen an zehn verschiedenen Stellen

bis zum 3. November 1940, als sich die

Gottesmutter mit einem Segen endgültig

von den Kindern verabschiedete.

Die heilige Maria erschien ihnen als

„Königin des Weltalls“ und „Königin der

armen Seelen“ mit dem Jesuskind auf

ihrem Arm. Die Mädchen konnten ihre

Gestalt ganz genau beschreiben, so dass

eine Statue von ihr angefertigt wurde.

Sie steht heute in der Gnadenkapelle

neben der Petruskirche. Die kindlichen

Schilderungen des Gesehenen und

Gehörten wichen nicht voneinander ab

und bestärkten den Wahrheitsgehalt der

Erscheinungen. Die Gottesmutter legte

den Kindern ans Herz, die „Lauretanische

Litanei“ zur Marienverehrung zu beten.

Grete Ganseforth, der jüngsten der Seherkinder,

wurde eine besondere Gnade

zuteil: Sie hat mit ihrem lebenslangen

Leiden die Sünden ihrer Mitmenschen

gesühnt. Nach einer schweren Krankheit

war Grete bis zu ihrem Tod im Jahre 1996

bettlägerig, weil sie gelähmt war. An Karfreitag

erlitt sie Todesqualen und zeigte

Blutschwitzen, was durch Augenzeugen

bestätigt und fotografiert wurde. Sie lebte

während dieser Zeit in einer kleinen,

ebenerdigen Wohnung, wo sie auch Besuch

von Pilgern, den Gemeindepfarrern

und sogar von Bischof Bode empfing.

„Sie war alles andere als das, was Leute

sich unter einer Mystikerin vorstellen,

sondern eher eine typisch emsländische,

bodenständige Bäckerstochter“, erzählt

Pfarrer Johannes Brinkmann (92), der

2015 ein Buch über Grete Ganseforth

verfasst und herausgegeben hat. Der

Ort Heede war in der Zeit von 1933 bis

1945 übrigens umgeben von 15 Emslandlagern,

in denen 180000 Gefangene

aus ganz Europa härtester Arbeit und

Folter bei der Kultivierung der Moore

ausgesetzt waren. Viele Kriegsgefangene

und Widerstandskämpfer fanden hier

den Tod. Angesichts dieses zeitlichen

und regionalen Zusammentreffens mit

den Marienerscheinungen stellt sich

die Frage: Wollte die Mutter Gottes das

Unrecht in unmittelbarer Nachbarschaft

gesühnt sehen oder darauf aufmerksam

machen? Die Nationalsozialisten haben

das damalige Geschehen als Störung

ihrer ideologischen Ziele angesehen –

die ausstrahlende Kraft des christlichen

Glaubens hat ihnen Angst gemacht. Wer

Heede heute besucht, wird immer noch

beeindruckt sein: Von der Aura und Stille

der Gebetsplätze, von dem Kreuzweg,

dem gepflegten Friedhof mit den alten

Bäumen und schließlich von der Andacht

der Gläubigen. Montag bis Freitag von

15 bis 21 Uhr und samstags/sonntags

finden von 15 bis 17 Uhr stille Anbetungen

in der St. Marienkirche statt, wo

auch zwei Reliquien ausgestellt sind :

Ein Faden aus einem Gewand und eine

Blutreliquie des Papstes Johannes Paul

II. Zu diesen Zeiten stehen immer auch

zwei Priester für die persönliche Beichte

zur Verfügung.

In der Gnadenkapelle lädt die Marienstatue Gläubige zum Gebet ein.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 27


Das Artland-Magazin.

Hier hat die gelähmte Grete Ganseforth

50 Jahre gelebt und gelitten.

Nach ihrem Tod 1996 wurde Grete

Ganseforth auf dem Heeder Friedhof

bestattet, wo viele Pilger ihr Grab

besuchen.

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 29


Das Artland-Magazin.

CBATFOW LIVE

beim Werner-Rennen!

30 | mq Ausgabe Herbst 2018


QUAKENBRÜCKER BEIM WERNER-RENNEN

Cliff Barnes and the Fear of Winning live auf der Dezbel-Bühne

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Blick auf die Rennstrecke

Ausgabe Herbst 2018 mq | 31


Das Artland-Magazin.

Guck mal,

ein ARschloch

„Hier sind überall Arschlöcher! Guck mal

da, noch eins!” Brösel ist verwirrt. Im

Catering-Zelt laufen 8 Leute rum mit „I’m

an Asshole” T-Shirts. „Ach, ihr seid das! Ich

habe euer T-Shirt zwei Tage getragen, aber

das andere T-Shirt „You’re all Assholes“.

Damit hat er Otto auf der Bühne angekündigt

und bei DAS eine Interview fürs NDR3

gegeben. „Ich freue mich auf Cliff Barnes

and the Fear of Winning! Ich habe euch

damals in Berlin im Country Club gesehen.

Ich kann mich noch erinnern, da liefern

viele, viele hübsche Mädchen rum…!”

Nadine Brackmann

Am Bahnhof 1 · Quakenbrück

9-18 Uhr

Mo-Fr

Tel. 0 54 31 - 908 90 88

E-Mail: info@reisecenter-Artland.de

Sa 9-13 Uhr

Ja, die Helden von CBATFOW sind wieder

unterwegs und sie haben immer noch ihre

Asshole-T-Shirts im Gepäck. Diesmal sind

sie auf das Werner-Rennen in Hartenholm

mit einer neuen Band – mit zwei jungen

Musikern, um die Altersdurchschnitt zu

mildern. Aber sie sind nicht leise geworden.

Spätestens seit der CD „World2Hot“

haben sie sich glamourös zurückgemeldet.

Die Platte ist „umweltfreundlich” mit

einem sehr niedrigen CO2 Fußabdruck produziert

worden. Photovoltaik, Wasserturbine

und das eigene Pedal Power Strom-

Erzeugungssystem (4 Fahrräder, die eine

Musikanlage mit Strom versorgen) haben

den Strombedarf sehr niedrig gehalten.

32 | mq Ausgabe Herbst 2018

Fotos: CBATFOW


QUAKENBRÜCKER BEIM WERNER-RENNEN

Diese Tatsache spielt sich in der Musik

wieder. Und jetzt sitzen sie in Hartenholm,

warten auf ihren Auftritt auf dem

Werner-Rennen-Festival. Da wird die

CO2-Bilanz etwas deftiger ausfallen!

Die Beziehung Werner und CBATFOW

geht weit zurück. Damals war Brösel

oft auf Konzerten der Band. Der Song

„Sad Songs” vom ersten Album war auf

einem Werner-Sampler vertreten – vor

30 Jahren. Beim legendären ersten

Werner-Rennen hat Brösel das „I’m an

Asshole”-T-Shirt beim Rennen getragen.

Das hat ihm leider kein Glück gebracht!

Auch CBATFOW war beim ersten Rennen

von Pech verfolgt. Sie sollten auf dem

Festival spielen, sind aber nur bist zum

Elbtunnel gekommen, bevor es hieß, „Es

hat kein Sinn, die Straßen sind alle dicht!

Alle Hubschrauber waren schon für BAP

vermietet!” Also gab es kein CBATFOW-

Auftritt!

Das sollte jetzt 30 Jahre später nachgeholt

werden. Nachmittages um 15:00

Uhr spielt die Band auf der Dezibel-Bühne.

Bob, Heinz und Harry sind mit Kosta

von Moin und Vince von Golly unterwegs.

Crew ist Jonny von MOIN und Ralf (auch

Rigips-Ralle genannt). Kosta und Jonny

sind CBATFOWs „New Generation” und

haben es nicht einfach als Söhne von

Heinz und Bob.

Als das Konzert losgeht, ist es noch sehr

früh für die meisten Fans, die am Abend

zuvor noch ihren Bölkstoff-Pflichten

nachgekommen waren, aber es stehen

immerhin auch ein paar Quakenbrücker

vor der Bühne. Auf der ersten Cliff Barnes

and the Fear of Winning-Platte war der

Song „No one’s got an Asshole like a

Cowboy” vertreten. Damals war es eine

Protest-Song über Ronald Reagan und

seiner „Cowboy-Politik” der 80er Jahre

– Atomwaffen in der Eifel und so weiter.

Jetzt, 30 Jahre später, gibt es wieder so einen

Idioten im Weißen Haus, und deswegen

hat die Band das Lied neu getextet

– Trump und all den Alpha-Männern, die

heutzutage das Sagen haben, gewidmet.

Damit hat die Band ihre Show angefangen.

Also, auch 30 Jahre später, sind die

Musiker von CBATFOW immer noch von

der Politik getrieben. Bob sagte dazu: „Ich

kann nicht als Beobachter ruhig bleiben

und schauen wie ein Land wie die USA ihre

Prinzipien und ihre Moral über Bord wirft.

Künstler sind da, Grenzen auszudehnen,

Meinungen in Frage zu stellen und laut

zu sein. Leider ist es so, dass viele Künstler

heute angepasst sind. Gefahr sieht ganz

anders aus. Ich möchte immer reizen, zum

Nachdenken ermuntern und vielleicht gibt

es anderen Künstlern Mut, ihre Position zu

überdenken.”

Eine Ansage bleibt im Ohr: „Das Festival ist

eine gigantische Party und das ist gut, aber

pass auf, das man bei soviel Party nicht die

Angriffe auf Grundrechte von Kriegstreibern

und Rechtsverdrehern übersieht.”

Was kann man über das Festival noch sagen.

Laut war es, viel Motorsport, aber das

Gelände ist groß und das Publikum sehr

friedlich. Klar war der Alkohol-Pegel auch

ein solides gewesen, aber es waren auch

viele Familien dort.

CBATFOW freut sich auf den Auftritt

am 27. Oktober im Theatersaal der

Compagnia Buffo in Restrup.

Prädikat - lohnt sich.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 33


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5 Maximilian Rockmann

Small Forward

34 Kaimyn Pruitt

Forward

21 Demetris Morant

Center

17 David Röll

Point Guard

20 Jannes Hundt

Point Guard

1 Eric Curth

Shooting Guard

10 Jonas Herold

Small Forward


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FOTO: BP-BLUEPRINT GMBH - WWW.BLUEPRINT-FOTOSTUDIO.DE

35 Danielius Lavrinovicius

Small Forward

6 Paul Albrecht

Power Forward

14 Jonathan Malu

Center

ˆ

55 Chase Griffin

Shooting Guard

4 ThoRben Döding

Point Guard

23 Pierre Darrell Bland

Shooting Guard

Ausgabe Herbst 2018 mq | 35


Das Artland-Magazin.

Quakenbrück

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36 | mq Ausgabe Herbst 2018


UNTERNEHMERNACHRICHTEN

Mit Expertenwissen

die Unternehmensnachfolge regeln

Jens Lampe von der Steuerberatungsgesellschaft Kruse Lampe Moormann

als Fachberater für Unternehmensnachfolge qualifiziert

Foto: C. Wüst

Die Quakenbrücker Steuerberatungsgesellschaft

Kruse

Lampe Moormann erweitert

ihr Leistungsspektrum. Der

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Jens Lampe hat jüngst

seine Fortbildung zum Fachberater für

Unternehmensnachfolge erfolgreich

abgeschlossen. „Wir wollen das Potenzial

unserer Steuerberatungsgesellschaft mit

ihren 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

noch intensiver für unsere Kunden

nutzen. Die Spezialisierung im Bereich

der Unternehmensnachfolge ist ein

wichtiger Baustein in diesem Konzept.

Wir können Unternehmer und Freiberufler

im Prozess der Unternehmensnachfolge

ganzheitlich begleiten und dabei

unterstützen, den Übergang auf die

nächste Generation optimal zu gestalten“

verdeutlicht Lampe die Strategie der

Kanzlei.

Die Regelung der Nachfolge erweist

sich häufig als schwierige Phase eines

Unternehmens. „Wird der Übergang zu

lange hinausgezögert, kann die Innovationsbereitschaft

im Unternehmen leiden

und handfeste Nachteile im Wettbewerb

nach sich ziehen. Das kann den Wert des

Unternehmens negativ beeinflussen.“

ergänzt Steuerberaterkollege Franz-Josef

Moormann.

Neben zahlreichen steuerlichen Aspekten

stand während der Fortbildung

auch die Wissensvertiefung zu weiteren

relevanten Themen bei der Unternehmensnachfolge

wie bspw. Finanzierung

und Organisation von Unternehmensübernahmen

sowie zivil- und erbrechtliche

Grundlagen im Mittelpunkt. Mit

der neuen Qualifikation sieht sich die

Steuerberatungsgesellschaft Kruse

Lampe Moormann künftig gut aufgestellt,

um als kompetenter Partner die

Betriebsnachfolge in klein- und mittelständischen

Unternehmen und von

Freiberuflern konstruktiv zu begleiten.

Steuerberater gestalten Zukunft. Auch die eigene.

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 37


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38 | mq Ausgabe Herbst 2018


Durch Neubau für die Zukunft gerüstet!

Die neue Werkstatt mit Sozialräumen und die Erweiterung der

Bürofläche ermöglichen komfortables und rationelles Arbeiten

...der neue Anbau

Eine lange Geschichte des Schuhhauses

Rocho in Berge geht dabei voraus:

Der Vater des jetzigen Inhabers übernahm

1955 das Schuhgeschäft Fritz Zingler an der

Antener Straße. Das Geschäft befand sich

in der ehemaligen Seemannschen Scheune

und hatte eine Größe von 12 qm inkl. Werkstatt.

Das Geschäft florierte, so erweiterte

er es schnell auf 32 qm.

Durch den Erwerb des alten Pastorengartens

an der Tempelstraße wurde 1962 der

Bau eines Wohn- und Geschäftshauses

möglich, welches heute noch dort steht.

1964 sicherte sich das Schuhgeschäft Rocho

den Salamander-Alleinverkauf und

wurde 1968 Mitglied des Salamander-Bundes.

Die nächste große Veränderung im Geschäft

geschah 1970:

Fahrbare Ladenregale präsentieren nun eine

Auswahl der Schuhe und musste somit

nicht mehr nur aus dem Karton heraus verkauft

werden.

In dieser Zeit kamen auch die Festsortimente

auf. Das bedeutet, dass man von einem

Modell 12 Paar abnehmen musste.

Das war natürlich für das kleine Berge zuviel.

So kam es glücklicherweise dazu, dass

1975 das Schuhgeschäft Klaphake in Nortrup

übernommen werden konnte.

In Berge fand dann 1980 eine Erweiterung

und Modernisierung der Geschäfts- und Lagerräume

statt. Der Verkauf wurde ganz auf

Vorwahl umgestellt, um der Kundschaft einen

besseren Überblick geben zu können.

Einblicke in unser Sortiment unter

www.schuhhaus-rocho.de

oder www.sABU.DE

Im Herbst feierte man das 25. Geschäftsjubiläum.

Im Jahr 1983 wurde dann in Nortrup

das Wohn- und Geschäftshaus an der

Farwicker Straße 19 gebaut.

Als 1991 Sohn Heiner die Meisterprüfung

in der Orthopädietechnik bestand, begann

eine neue Ära im Schuhgeschäft Rocho. Bereits

4 Jahre später übernahm er die Geschäftsleitung.

Im September 1998 mussten die Garagen

einem Neubau weichen, in dem die Werkstatt,

Büro, Fußpflege und Lager Platz fanden.

Im Winter 1998/99 bekam dann das

Geschäftshaus eine komplett neue Fassade,

sodass am 4. März 1999 der auf 100 qm

erweiterte und neu gestaltete Laden neueröffnet

werden konnte.

Sein 50. Jubiläum feierte das Orthopädie-

Schuhhaus Rocho 2005.

2015 war wieder ein ereignisreiches Jahr:

Mit der Übernahme des Geschäftes Reha &

Gesundheitspartner in Fürstenau wurde die

Produktpalette um Kompressionsversorgung

mit Bandagen erweitert und man

konnte „60 Jahre Berge“ und „40 Jahre Nortrup“

feiern.

2017: Neubau mit Erweiterung der Werkstatt

auf 60 qm, Lager und Sozialräume

Da sich die Bürokratie immer weiter ausbreitet,

musste eine Lösung her. Durch die

Unterstützung der Nachbarn bekam man

die Baugenehmigung für ein zweites Stockwerk,

das auf die vorhandenen Garagen gesetzt

wurde. Dadurch konnte die Werkstatt

komplett in den ersten Stock ziehen. Im

Erdgeschoss war nun Platz für ein großes

Büro mit 2 Arbeitsplätzen sowie 2 Auszeichnungsplätze

für neue Ware. Zusätzlich

wurde ein separater Anmessraum für

Kompressionsstrumpfversorgung geschaffen.

Im April 2018 schloss sich das Schuhhaus

einer neuen Internetplattform an: Nun kann

man sich Tag und Nacht das Schuhsortiment

im Internet anschauen, reservieren

und dann im Geschäft anprobieren. So ist

das Orthopädie-Schuhhaus Rocho auch für

die Zukunft gerüstet.

Tempelstr. 1

49626 Berge

05435/2320

Fußpflege und der neue Anmessraum für Kompressionsstrumpfversorgung

Die neue, lichtdurchflutete

Werkstatt

mit separatem

„Maschinenraum”

Farwickstr. 19

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5

Ausgabe Herbst 2018 mq | 39


Das Artland-Magazin.

SERIE

MUSEEN

IM OSNABRÜCKER LAND

Technikmuseum Otto-Hermann-Haus, Bippen

Hier wird Rundfunk- und Fernsehgeschichte lebendig.

kannten Volksempfänger dazu.

Der Standort des Museums war passenderweise

einst auch die Poststelle

des Dorfes, bei der es ab 1884 das erste

Telefon Bippens, eine sogenannte

öffentliche Fernsprechstelle gab.

Am Beispiel des Dorfes Bippen werden

vergangene Dekaden – beginnend

beim reitenden Boten über optische

Signale und Telegrafie sowie Telegramme,

Fernschreiber und Fax bis hin zum

Internet präsentiert.

Die Entwicklung der Technik wird

deutlich, wenn man den Fernsehgeräten

mal ins Innenleben schaut.

Der Vergleich zwischen einem alten

Röhrengerät und einem modernen

Flachbildfernsehgerät ist beeindruckend.

Funktionstüchtige Film- und

Diaprojektoren laden ein, wieder einen

In einem ehemaligen Textilgeschäft

an der Hauptstraße in Bippen befindet

sich das Technikmuseum. Die hier ehrenamtlichen

Mitarbeiter des Heimatvereins

haben unzählige Exponate aus

200 Jahren der Kommunikations- und

Informationstechnik zusammengetragen.

In den Räumlichkeiten werden

technische Geräte präsentiert, die im

Leben der Bürger eine Rolle gespielt

haben. Dazu gehören Rundfunkgeräte

von 1914 bis heute, Fernsehgeräte

aus der gesamten Geschichte dieses

Mediums, Fotoapparate von 1900 bis

heute und ebenso Telefone, Tonträger

und Büromaschinen aus allen Epochen,

an denen sich der Wandel und die

Entwicklung der Geräte ablesen lassen.

Selbstverständlich gehören auch die

der älteren Generation noch gut bealten

Streifen aus der Kreisbildstelle, wie

es damals hieß, zu zeigen. Ebenso alte

Grammofone. Und die dazu gehörenden

Schellackplatten liegen auch bereit.

Ergänzt wird die Ausstellung durch das

Inventar der ehemaligen Lonnerbecker

Schule. Hier zeigt der Verein die alten

Schulbänke aus der Mitte des neunzehnten

Jahrhunderts und das Lehrerpult

ebenso wie die nunmehr als historisch zu

bezeichnenden Wandkarten.

Technikmuseum Otto-Hermann-Haus

Hauptstraße 7, 49626 Bippen

Tel. 05435/1893 (Werner Hollermann)

Terra-bippen@web.de

www.heimatverein-bippen.de

Öffnungszeiten nach Absprache

QUAKENBRÜCK

ST. ANNENSTRASSE 12

T EL.05431/3541

40 | mq Ausgabe Herbst 2018


MUSEEN IM OSNABRÜCKER LAND

Fotos: Inga Vianden, Scriptorium

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 41


Das Artland-Magazin.

SERIE

MUSEEN

IM OSNABRÜCKER LAND

Pferdezuchtmuseum in Badbergen

Entwicklung der Pferdezucht im Artland eindrucksvoll dokumentiert.

Der beeindruckende Artländer Bauernhof

Elting-Bußmeyer ist neben einer

Festdiele, einem Restaurant/Café im

Backhaus, einem Hofladen und einem

Bauerngarten seit einiger Zeit um eine

Attraktion reicher: Das Museum des Pferdezuchtvereins

für das Artland hat auf

dem Hof ebenfalls eine passende Heimat

gefunden – schließlich war auch die

Familie Bußmeyer, wie so viele Artländer,

einst in der Pferdezucht tätig.

Besucherinnen und Besucher erfahren im

Museum von der erfolgreichen Pferdezuchthistorie

im gesamten Artland bis

hin zu jüngeren Erfolgen wie den Olympiasiegen

2004 und 2008 des im Artland

gezüchteten Pferdes Salinero. Originale

Objekte ergänzen die inhaltliche Darstellung,

die auf 24 Schautafeln detailliertes

Insiderwissen vermittelt. Themen sind die

Badberger Stutenschau, die alte Deckstelle

des Landgestüts, das Artland-Champi-

onat, bedeutende Stutenstämme und

die Entwicklung des Pferdezuchtvereins

und der hannoverschen Zucht. In den

Vitrinen können Besucher historische

Stutbücher, Fotos, Kataloge, Pokale und

Husarenuniformen bewundern. Auch

Trensen, Gebisse, Kutschengeschirre und

Schlittengeläute werden gezeigt, die aus

der Zeit stammen, als die Zuchtstuten

ihrem Besitzer auch noch als Arbeitspferde

dienten.

Fotos: Inga Vianden, Scriptorium

42 | mq Ausgabe Herbst 2018


KULTUR & FREIZEIT

Herbstferienprogramm

3. Oktober 2018, 12.00 Uhr

Am Mittwoch, den 3. Oktober,

startet das Herbstferienprogramm

in Museum und Park Kalkriese um

12 Uhr mit einer Familienführung

durch die Dauerausstellung.

Bis zum 25. Oktober erwartet

Familien jeweils mittwochs

und donnerstags um 12 Uhr

ein vielseitiges Programm mit

Familienführungen durch die

Dauer- und Sonderausstellung

sowie Mitmachprogramme zum

Thema Römer und Germanen.

Familiensonntag „Geschichten

unterm Götterbaum“

7. Oktober 2018, 14.00 Uhr

Jeden ersten Sonntag im Monat

hat das Varusschlacht-Museum

ein Programm für Familien im

Angebot. Los geht es um 14.00

Uhr mit einer Familienführung in

der aktuellen Sonderausstellung

GÖTTER, GLAUBE UND GERMANEN.

Woran glaubten die Germanen? In

der Familienführung begeben sich

die Teilnehmer in der Ausstellung

auf Spurensuche. Im Anschluss

werden Geschichten aus der germanischen

Mythologie erzählt.

Danach haben Kinder um 15.30

Uhr im Mitmachprogramm

„Waschen wie die Germanen“ die

Möglichkeit, aus ätherischen Ölen

und duftenden Pflanzenextrakten

ihre eigene Seife herzustellen.

Das Angebot am Familiensonntag ist

unentgeltlich. Familien zahlen nur den

Eintritt. Kinder bis sechs Jahre haben freien

Eintritt. Für das Mitmach-Programm fallen

Materialkosten von 2,00 € an. Zusätzlich

zum Familienprogramm finden wie

gewohnt öffentliche Führungen um 11.00

und um 14.30 Uhr durch die Ausstellung

zur Varusschlacht statt (90 Min.; 4,00 € pro

Person + Eintritt). Museum und Park sind

von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

TIPP Europäischer Tag der

Restaurierung

14. Oktober, 11.00 und 15.00 Uhr

Wie werden Funde bearbeitet,

was gibt es alles zu beachten

und welche Geräte benutzt ein

Restaurator eigentlich? Am europäischen

Tag der Restaurierung

bietet das Varusschlacht-Museum

Besuchern einen Einblick in die

Arbeit eines Restaurators. Die

Besucher erwarten exklusive

Führungen durch die Restaurierungswerkstatt,

Vorträge und

Mitmachprogramme für die ganze

Familie. Das Rahmenprogramm

zum Tag der Restaurierung ist

im normalen Museumseintritt

enthalten. Kinder bis sechs Jahren

haben freien Eintritt.

Zusätzlich findet um 12.00 Uhr eine

Parkführung »Auf den Spuren der Funde«

statt. Karten, Abbildungen und Repliken

beschreiben die Vorgehensweis der Archäologen,

dessen Funde später wiederum

in der Restaurierungswerkstatt bearbeitet

werden. (90 Min., 4,00 € pro Person zzgl.

Eintritt)

Keine Zeit für´s Autowaschen?

Wir machen das für Sie.

Tag der offenen Sorgfältiger Grabung Waschund

2018, Pflegeservice 11.00 Uhr mit

21. Oktober

Hol- und Bringdienst

Wie funktioniert die Arbeit in

einem archäologischen Team?

Wird wirklich mit Kelle und Pinsel

gegraben? Zum letzten Mal in

Michael Pigge

diesem Jahr werden Besucher

im GrabungsCamp selbst zum

Archäologen und erfahren in

einer eigenen Ausgrabung, wie

archäologische Funde fachgerecht

geborgen und anschließend

ausgewertet werden. Mithilfe

des Wissens von Münzkundlern,

Anthropologen oder anderen Experten

werden Alter, Herkunft und

Funktion der Objekte erforscht.

(jeweils 60 Min., 3,00 € pro

Teilnehmer zzgl. Eintritt)

Badberger Str. 21 · Quakenbrück

Tel. 0175/4674567 · Fax 05431/9003832

Eine Anmeldung ist erforderlich unter

Tel. 05468 9204-200 oder fuehrungen@

kalkriese-varusschlacht.de.

Sommeröffnungszeiten bis

einschließlich Oktober 2018

>> Täglich von 10:00 - 18:00 Uhr

Öffentliche Führungen durch

die Dauerausstellung zur

Varusschlacht [90 Minuten]

April bis Oktober

Täglich 14:30 Uhr, an Sonn- und

Feiertagen 11:00 und 14:30 Uhr

Varusschlacht im Osnabrücker Land

gGmbH · Museum und Park Kalkriese

Venner Str. 69, 49565 Bramsche-Kalkriese

Tel: 05468 9204-0, Fax: 05468 9204-45

www.kalkriese-varusschlacht.de

kontakt@kalkriese-varusschlacht.de

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Bei einem Besuch des Alfen Saunalands haben

Gäste die Möglichkeit, die Vorzüge der

germanischen, naturnahen Lebensweise von

einer ganz anderen Seite kennenzulernen, zu

erleben und in den natürlichen Quellen eine

ganz besondere Ruhe zu finden.

Für sagenhafte Entspannung sorgen diverse

Saunen, ein Dampfbad, Salzgrotte und das

Schwimmhaus. Die einzigartige Einrichtung

der Anlage wird die Besucher verzaubern

und ihnen das Gefühl geben, sich auf einer

Zeitreise zu befinden.

Kosmetik und Massagen erwarten die Gäste

in der Alfen Wellness-Welt. Hier kann der

Alltag vergessen und die Gedanken auf eine

Reise geschickt werden.

Foto: www.Alfseepiazza.de

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 43


Das Artland-Magazin.

Die Balkenkonstruktion im Obergeschoss

Das „Museum im Kloster“ in Bersenbrück,

das bisherige „Kreismuseum“,

wird am 27. Oktober 2018 neu eröffnet

Der neue Eingang

Einmal im Jahr ist die

niedersächsische Provinz

der Nabel der Reggaewelt.

Die Bauerndiele

Fotos/Text: Franz Buitmann

44 | mq Ausgabe Herbst 2018


KUNST & KULTUR

Das „Museum des Landkreises Osnabrück

in Bersenbrück“, landläufig kurz „Kreismuseum“

genannt, geht zurück auf eine

Gründung des Bersenbrücker Landrats

Dr. Hermann Rothert, seine Amtszeit dauerte

von 1911 bis 1933. Das Klostergebäude, in den

Anfängen 1231 als Zisterzienserinnen-Kloster gegründet,

beherbergte zuvor im 19. Jahrhundert

den Sitz der hannoverschen Amts- und dann der

preußischen Kreisverwaltung bzw. die Wohnungen

der führenden Verwaltungsbeamten bis zum

Umzug der Verwaltung in das 1912 fertig gestellte

neue Kreishaus an der heutigen Lindenstraße

in Bersenbrück. Zusammen mit dem sich seit

1852 verselbstständigten Amtsgericht war das

Klostergebäude der Mittelpunkt des wachsenden

Ortes Bersenbrück.

1231 gilt als Gründungsjahr des Zisterzienserinnen-Klosters,

eine Gründung des Grafen Otto von

Ravensberg, eines Großneffen Friedrich Barbarossas.

Als eine der größten Grundherrschaften

im Osnabrücker Nordland hatte das begüterte

Kloster regionale Bedeutung. Zugleich aber verhinderte

es durch die von der Ordensregel geforderte

Abgeschiedenheit eine Siedlungsbildung.

Erst nach der Aufhebung des Klosters 1787, kurz

vor Ende des Fürstbistums Osnabrück, entstanden

die ersten Gebäude vor der Klosterpforte. Die Einrichtung

einer hannoverschen Amtsverwaltung

in dem leer stehenden Gebäude wurde zur Keimzelle

für die heutige Stadt Bersenbrück und den

Landkreis Bersenbrück, der von 1885 bis 1972

bestand.

1924 wurde durch Landrat Rothert in einem

Flügel des Klostergebäudes ein Museum eingerichtet.

Aus dieser Gründungsphase stammen

heute noch sichtbare Teile der Ausstattung. Von

der Gründung 1924 bis zur Verwaltungs- und Gebietsreform

1972 fungierte das Museum als regionalgeschichtliches

„Kreismuseum“ des damaligen

Landkreises Bersenbrück. Sein Schwerpunkt lag

auf der vorwiegend ländlich geprägten Kulturgeschichte

der Region, vor allem der bäuerlichen

Oberschicht, in erster Linie des Artlandes, und der

Landesgeschichte des Fürstbistums Osnabrück

sowie der regionalen Konfessionsgeschichte. In

den Jahren 1969/70 erfolgte eine letzte grundlegende

Umgestaltung und Neukonzeption des

Museums. Nach dem Übergang an den Landkreis

Osnabrück im Zuge der Gebietsreform gelang es

nicht, dem Museum eine neue Ausrichtung als

„Museum des Landkreises Osnabrück“ zu geben.

Im Museum befindet sich eine alte Museumssammlung,

die ab 1912 zusammengetragen

wurde, sie ist eine Schatzkammer der regionalen

Sachkultur. Dazu gehören unterschiedliche Bereiche

wie die Volkskunde in umfassender Breite,

unter anderem mit Möbeln, Hausrat und Ackergerät.

Einige hochwertige Sonderbestände wie

Trachtenhauben, Spanschachteln, Zinngeschirr

oder Fensterbierscheiben sind zu verzeichnen.

Weiter gehören zum Bestand des Museums Sakralobjekte

und Exponate zur Landesgeschichte

wie Fahnen und Waffen sowie die Adelskultur.

Auch regionale Kunst ist vertreten wie die Komturportraits

der Johanniter-Kommende Lage,

Aquarelle von Theodor Döbner und vor allem das

Werk des in Bersenbrück geborenen Malers Franz

Hecker (1870 – 1944). Im Laufe der Jahre wurden

diese Bestände durch moderne Sammlungen

erweitert, wozu Kunstkeramik, Alltagskultur der

1950er Jahre und Spielzeug gehören, insgesamt

sind es im Alt- und Neubestand rund 2000 Objekte.

Charakteristisch für das „Kreismuseum“ war die

translozierte Bauernhausdiele von 1924, sie wird

auch im neu strukturierten Museum als Element

des Hauses und zur Identifikation bewahrt werden.

Mehrere Sammlungen wurden in den Jahren

aus unterschiedlichsten Gründen aufgelöst,

ins Depot gegeben oder als Leihgabe in andere

Museen gegeben, so zum Beispiel auch eine

naturkundliche Sammlung. Die Geschichte der

Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, die nach

dem Zweiten Weltkrieg auch nach Bersenbrück

kamen, wurde in der Heimatstube Greifenhagen/

Pommern im Rahmen der bestehenden Patenschaften

des Landkreises Bersenbrück/Osnabrück

und der Stadt Bersenbrück dargestellt, auch die

Heimatstube wird wieder im Museum ihren Platz

finden.

Der Landkreis Osnabrück als Träger des Museums

hat das Museumsgebäude nach Feststellung größerer

Bauschäden an Fundament, Mauerwerk

und Dachkonstruktion grundlegend saniert. Die

Arbeit konzentrierte sich auf den denkmalgeschützten

Bauteil, der später angebaute Teil am

Hasekanal, der den Empfangsteil, die Küche und

das Büro des Museums enthielt und abzusacken

drohte, wurde abgerissen und nicht wieder aufgebaut.

Damit verkleinerte sich allerdings die

Raumfläche des Museums. Die in der Nähe des

Museums stehende Fachwerkscheune, die der

Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) translozierte,

nahm bisher landwirtschaftliche Geräte

und größere Fluchtobjekte der Heimatvertriebenen

auf, ihre künftige Verwendung ist noch nicht

endgültig entschieden, sie wird wohl für Museumszwecke

weiterhin zur Verfügung stehen.

Nach einem längeren Abstimmungsprozess mit

allen Beteiligten vor Ort wurde die künftige

Nutzung und Konzeption der jetzt „Museum im

Kloster“ genannten Sammlung erarbeitet. Die

Neukonzeption und Neugestaltung basiert auf

der Zielsetzung eines regionalhistorisch- kulturgeschichtlichen

Museums, das kein Stadtmuseum

Bersenbrück, sondern eines der Region

Altkreis Bersenbrück sein soll. Dazu wurde ein

Kuratorium gegründet, zu dem neben dem Träger

Landkreis Osnabrück und dem Kreisheimatbund

Bersenbrück (KHBB), der die konkrete Betreuung

übernehmen wird, die Samtgemeinden Artland,

Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen sowie

die Stadt Bramsche, die Stadt Bersenbrück, der

Heimatverein Bersenbrück, der Förderverein des

Kreismuseums sowie der Heimatkreis Greifenhagen/Pommern

gehören. Es wurde ein neues

Trägerschaftsmodell des Landkreises Osnabrück

durch einen Kooperationsvertrag mit den Partnern

vor Ort entwickelt, um die Anbindung an die

Region zu verstärken.

Die Kernaufgabe des „Museums im Kloster“

ist auch zukünftig das Sammeln, Bewahren,

Forschen, Ausstellen und Vermitteln der vorhandenen

Exponate und deren Geschichte. Die

Nutzungsgeschichte des Gebäudes mit den drei

Epochen Kloster (17. – 18. Jahrhundert), Amt

und Kreisverwaltung (19. Jahrhundert) sowie

Museum (20. Jahrhundert) steht im Mittelpunkt

des neuen Museumskonzeptes. Folgende Aspekte

sind dabei von Bedeutung: Das Museum hat

einen regionalhistorisch-kulturgeschichtlichen

Schwerpunkt, den es beibehalten und ausbauen

soll. Die bestehende Sammlung bildet die Basis

für das Profil und die Inhalte der Ausstellung. Das

Museumsgebäude ist ein historisches Baudenkmal,

dessen Zeugnischarakter bewahrt werden

muss. Die Befunde der bauhistorischen Untersuchung

werden in die Ausstellungskonzeption

einbezogen. Museumsort und Geschichte des

Museumsgebäudes sind in der Darstellung angemessen

zu berücksichtigen. Durch eine Dauerausstellung

und durch Sonderausstellungen

soll das „Museum im Kloster“ mit seiner Arbeit

Besucherinnen und Besucher, insbesondere auch

junge Menschen, aus nah und fern erreichen. Der

Haupteingang ist nun am Weg zum Stadtpark

„Hemke“, gut zu erkennen und behindertengerecht,

ein neu eingebauter Aufzug bis ins Obergeschoss

ermöglicht auch für Menschen mit Behinderungen

den Zugang zu allen Geschossen.

Die Neueröffnung mit geladenen Gästen findet

am Samstag, 27. Oktober, um 15 Uhr statt. Am

Tag davor, am 26. Oktober, sind die Mitgliedsvereine

des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB)

und die Museen des Landkreises und der Nachbarschaft

ab 17 Uhr eingeladen, das neu strukturierte

Museum kennen zu lernen. Am Sonntag,

28. Oktober, ist die gesamte Bevölkerung von 10

Uhr bis 18 Uhr zu einem „Museumsfest“ eingeladen,

Führungen werden angeboten.

Ausgabe Herbst 2018 mq | 45


Das Artland-Magazin.

Whisky Days

am 2. und 3. November 2018

Wir laden am 2. & 3. November

2018 zur ersten Whiskymesse

im Landkreis Osnabrück ein.

Lassen Sie sich in die Welt der Whiskys

entführen. Im Preis enthalten sind:

- 4 Whiskys ihrer Wahl

(weitere Gutscheine können zusätzlich für

4,00 € pro Whisky erworben werden)

- Fingerfood,

- die aktuelle Ausgabe

„Der Whiskybotschafter“

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Im Geschäft werden Ihnen Aussteller,

die das gesamte Spektrum von Standards

bis zu limitierten Abfüllungen

unabhängiger Abfüller anbieten, mit

Frage und Antwort zur Seite stehen.

Auch konnten wir Frau Mozer von der

Finch Whisky Destille aus Heroldstadt

und Herr Lübbehusen aus Emstek von

der Lübbehusen Malt Destillerie zu

unserem Event einladen.

Im beheizten Zelt werden Filmpräsentationen

über Whisky gezeigt und

man kann in der Whisky Lounge Platz

nehmen und verweilen.

Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an

Eintrittskarten, bei Interesse frühzeitig

Plätze reservieren!

Weitere Infos

und Anmeldung:

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Tel. 05437 779 Fax 05437 9029702

Mail: sabine.wojtun@wojtun.com

Home: www.wojtun.com

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mi. & Do. 15:00 bis 18:00 Uhr

Freitag 10:00 bis 18.00 Uhr

Samstag 10:00 bis 13:00 Uhr

46 | mq Ausgabe Herbst 2018


DÖNKES AUS QUAKENBRÜCK

Unlängst sah ich durch Zufall im

Internet die Abbildung einer

Mausefalle aus dem sechzehnten

Jahrhundert. Das erinnerte mich daran,

dass es in meinem Leben eine kurze Zeit

gab, in der mein ganzes Denken und

Handeln dem Mäusefang gewidmet war.

In den fünfziger Jahren, meine Familie

wohnte damals noch in Mönchengladbach,

verbrachten wir die Sommerferien

in Quakenbrück, im alten Fachwerkhaus

der Großeltern an der Bremer Straße

37 (heute Nr. 33). Ich mochte zehn oder

zwölf Jahre alt gewesen sein als ich erfuhr,

dass meine Oma geradezu panische

Angst vor Mäusen hatte. Also schrieb ich

mir auf meine Fahne: Oma, dein Retter

ist da! Am Ende der Ferien wird deine

Aufkammer (das war die Küche) und

der Keller darunter zur mausfreien Zone

erklärt!

Also wurden Mausefallen aufgestellt.

Der Keller war hierfür der geeignete Ort.

Unruhig waren die Nächte, denn die

Spannung, ob ich wohl etwas gefangen

hatte, raubte mir jeglichen sanften

Schlummer. Die fertig gekauften Fallen

befriedigten mich allerdings nicht. Es

waren dieselben, die man heute noch

bekommt, damals kosteten sie zwanzig

Pfennige. Mit diesen kam es oft zu Fehlfängen.

Die Fallen waren zugeschlagen,

aber keine Maus befand sich darin. Es

musste also etwas anderes her.

Also nachgedacht! Eine Steinplatte,

zwanzig Zentimeter im Quadrat, mit

ein paar Stöckchen schräg aufgestellt

und, wie mir schien, einem hochintelligenten

Auslösemechanismus, der die

Platte niederfallen ließ, wenn eine Maus

am Speck zog, brachten unerwartete

Fangergebnisse. Die erbeuteten Mäuse

Maus-Erlebnisse

von Wolfgang Bergfeld

wurden auch einer sinnvollen Verwertung

zugeführt. Unsere Katzen rissen

sich geradezu danach und fraßen sie mit

Haut und Haaren auf.

Dann fand ich irgendwo einen alten

Wecker. Das Uhrwerk war kaputt, aber

das Geläut funktionierte noch. Wie ich es

geschafft habe, den Wecker so umzurüsten,

dass er schrillte, wenn er umfiel,

weiß ich nicht mehr. Jedenfalls stellte

ich ihn auf meine Falle und, wenn diese

zusammenstürzte, läutete es. Allerdings

kam es, wodurch auch immer, zu häufigem

Fehlalarm und meine dann an den

Tag gelegte Hektik ging der Familie ziemlich

bald (im wahrsten Sinne des Wortes)

auf den Wecker. Als ich dann einmal

während des sonntäglichen Mittagsmahl

aufsprang, weil es im Keller bimmelte

und ich Bratensoße über den heißgeliebten

Pudding meines Vaters goss, hatte

dieser, wie er sich ausdrückte, die Faxen

dicke. Der Wecker wurde konfisziert, ich

habe ihn nie wieder gesehen.

Auf diese Art schon früh durch die Fallenjagd

geprägt, hat sie mich zeitlebens

nicht losgelassen. In den achtziger

Jahren konstruierte ich eine Falle für

Jäger zum Fang von Marder, Iltis, Fuchs

u.s.w. Diese habe ich sogar zum Patent

angemeldet. Vorher musste ich im

Patentauslegeamt nachforschen, ob es

nicht doch schon so etwas oder ähnliches

gegeben hat. Ich wühlte mich also

durch hundertfünfzig Jahre Mikrofilm.

Es ist unglaublich, was für einen Wust

von Mordinstrumenten, überwiegend

für Mäuse, der Mensch im Laufe der Zeit

erdacht hat. Ich glaube, nichts anderes

hat die Kreativität und den Erfindergeist

des Menschen über Jahrhunderten

derart herausgefordert, als diejenige,

eine Möglichkeit zu finden, eine Maus

umzubringen.

Ich gebe es zu, ich habe die Mausefalle

aus dem sechzehnten Jahrhundert

nachgebaut.

Aus altem,

wurmstichigen

Eichenholz, um

sie auch alt

aussehen zu

lassen.

Ich gebe es zu,

ich habe sie

ausprobiert

und mit Speck

beködert

aufgestellt.

Und ich gebe es

auch zu, auch

wenn der Leser

dieser Zeilen

jetzt lacht, dass

ich in der Nacht

darauf schlecht

geschlafen

habe.

Unsere qualifizierten und erfahrenen Fachkräfte

bieten Ihnen die Hilfe, die Sie zu Hause brauchen.

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Ausgabe Herbst 2018 mq | 47


Das Artland-Magazin.

NEUE

SERIE!

Wer kennt noch

dieses gebäude?

Flerlages Mühle

Die große Mühlenhase bildete an dieser Stelle von der Stadtgründung

bis 1972 hier die Oldenburgische Grenze, die dann weiter

entlang des Grenzgrabens verlief, der zum Teil heute noch parallel

zu der Straße „an der Mühle“ verläuft. Die Mühle wurde 1832 von

Johann Laarmann erbaut und 1852 von Flerlage übernommen.

1879 wurde sie auf Dampfbetrieb umgestellt, 1939 entstand in

einem weiteren Gebäudekomplex die Brotfabrik Rentzmann.

Die letzten Relikte dieser

Fabrik verschwanden bei

einer Sprengung durch das

Technische Hilfswerk 1987,

wobei das Fabrikgebäude

heftigen Widerstand

leistete.

48 | mq Ausgabe Herbst 2018


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Ausgabe Herbst 2018 mq | 49


Das Artland-Magazin.

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50 | mq Ausgabe Herbst 2018


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Ausgabe Herbst 2018 mq | 51


Das Artland-Magazin.

DIE FLEDERMAUS

Fledermäuse gibt es seit

50 Millionen Jahren.

von Alexandra Lüders

Doch in den vergangenen 50 Jahren wären die Nachschwärmer

fast ausgerottet worden, wenn nicht Naturschützer

wie die neue NABU-Fledermausbotschafterin

des Artlandes Pia Oswald sich nicht für ihr Überleben

einsetzen würden. Nach fünf Schulungen in Oldenburg,

Meppen und Bremerhaven avancierte die Quakenbrückerin

zur Fledermausbotschafterin. Die Biologin will in

dieser ehrenamtlichen Funktion Führungen zum Thema

anbieten, denn im Nordkreis Osnabrück leben mehrere

Fledermausarten.

„Bei meinem Gelbbauchunkenprojekt bin ich auch ins

Gespräch über Fledermäuse gekommen und habe mich

dann für eine Teilnahme an speziellen Schulungen des

Naturschutzbundes entschlossen“, berichtet Oswald, die

zurzeit an der Uni Bielefeld über den Feuersalamander

promoviert. Neben ihren Studien hat sie nebenbei viel

über die Biologie der Fledermäuse, deren Artenschutz,

Rechtsaspekte und die Öffentlichkeitsarbeit zu diesem

Thema gelernt. Das möchte Pia gern in Führungen

weitergeben, wenn ihre Doktorarbeit es zeitlich erlaubt.

„Ich werde bei den Führungen Infomaterial verteilen und

spezielle Geräte wie den Fledermausdetektor ausleihen,

um die Rufe für die Teilnehmer hörbar zu machen“,

freut sich Pia schon auf diese Aufgabe. Sie will auch

spezifische Flugmuster der Fledermäuse zeigen, um

einzelne Arten voneinander unterscheiden zu können.

„Auch ihr Vorkommen an verschiedenen Orten und ihre

Quartiere helfen bei der Artenbestimmung“, verweist

die Biologin auf enge Zwischenräume (kleinste Ritzen)

in Holzverschalungen, frostfreie Keller, Bunkeranlagen,

Dachböden sowie leerstehende Häuser und Kirchen.

Andere Arten würden auch Quartiere in Baumhöhlen

bevorzugen. Die Führungen in Quakenbrück plant sie am

Deichsee beim Artland-Gymnasium und an der Haseallee

Richtung Schützenhof, wo sie Wasserfledermäuse

vermutet. Erste Erfahrungen will Oswald zunächst mit

Testgruppen sammeln, die sie in der Dämmerung auf

der „Fledermauspirsch“ begleiten. Aber gibt es in unserer

Region überhaupt noch genug der nachtaktiven, nützlichen

Säugetiere, um sie erforschen und beobachten zu

können? „Der Nordkreis ist in Bezug auf das breite Fledermausspektrum

echt spannend. Unsere Fledermausarten

werden alle drei bis sechs Jahre gezählt (Telemetrie), weil

die EU den Erhaltungszustand dieser Tiere bewacht. Sie

gelten als Indikatoren für die Ausstattung von geeigneten

Lebensräumen. Die Anzahl und das Spektrum der

Fledermäuse sagt sehr viel über ein Gebiet aus“, weiß

Gerhard Mäscher aus Erfahrung. Der Fledermaus-Regionalbetreuer

des Landes Niedersachsen (NDKL für Stadt

und Land OS) hat in dreißig Jahren eine Arbeitsgemeinschaft

für Fledermäuse aufgebaut und kennt sehr viele

Winter- und Sommerquartiere (Wochenstuben) sowie

Jagdbiotope im Landkreis Osnabrück. Darunter zählen

allein 60 Untertagequartiere in ehemaligen Bergbaustollen.

Von den 16 Fledermausarten des Landkreises (25 in

BRD) seien auch mehrere Arten im Nordkreis beheimatet,

verrät der Hasberger. Beispielsweise lebten im Gewölbegang

der Fürstenauer Schlossinsel das Braune Langohr

und Wasserfledermäuse. Vor allem die standorttreuen,

besonders schutzbedürftigen Bechsteinfledermäuse fänden

in der Maiburg ein ideales Terrain, um zu überleben.

Die sehr wendigen Flugkünstler jagen Insekten übrigens

erst, wenn es im Wald stockfinster geworden ist. Feuchte

Eichen-Buchenwälder sind ein ideales Jagdrevier für die

seltenen, im Verborgenen lebenden Nachtschwärmer.

Wie Gerhard Mäscher informiert, bewohnen der große

Abendsegler – eine südeuropäische, baumbewohnende

Fledermausart und die Bechsteinfledermaus mit Vorliebe

große Baumhöhlen des Schwarzspechtes, wie sie unter

anderem auch in Berge zu finden sind. Im Gemäuer und

im Kreuzgang des Stiftes Börstel haben Fransen- und

Zwergfledermäuse seit Jahrhunderten ihr zu Hause.

Begeisternd erzählt Mäscher von einer Fledermausnacht

im Kreuzgang des Stiftes, die vom Artland-Gymnasium

durchgeführt worden ist. Sein größter Wunsch: „ Die

Landesforsten sollten als Vorbild dienen und in FFH-

Gebieten (Flora-Fauna-Habitate/spezielle Schutzgebiete)

mehr Totholz stehen lassen. Das wäre auch gut für den in

Merzen verbreiteten Hirschkäfer.“

52 | mq Ausgabe Herbst 2018


NATUR & UMWELT

Die seltenen Bechsteinfledermäuse finden in der Maiburg idealen Lebensraum.

Fotos: Gerhard Mäscher

Wasserfledermaus

Wasserfransen

Abendsegler

INFOBOX

Deutschlandweit gibt es 25, weltweit 1300 Fledermausarten. 20 von

ihnen stehen auf der Roten Liste und sind in unterschiedlichem Maße

vom Aussterben bedroht. Einige gelten bereits aus ausgestorben, andere

sind Durchzügler oder Überwinterer aus Nord- und Osteuropa und

dem Ostseeraum. Wer im Herbst und Winter Feuerholz umstapelt, kann

dabei auf Fledermäuse im Winterschlaf stoßen. Man sollte sie vorsichtig

mit dem Handschuh anfassen und in einen anderen Stapel setzen.

Wer zu anderen Jahreszeiten Fledermäuse findet, sollte das „Einmaleins

für Fledermausretter“ des Nabus (Naturschutzbund) beherzigen. Denn

bei der Betreuung und Pflege von diesen nachtaktiven Tieren sind viele

Aspekte zu beachten. Wer diesen bedrohten Arten beim Überleben

helfen möchte, kann ihnen einen Fledermauskasten als potentielles

Quartier zur Verfügung stellen. Die Kästen gibt es für spalten- wie auch

höhlenbewohnende Arten. Man kann sie selbst bauen oder im Fachhandel

beziehen. Man sollte die Fledermäuse auf jeden Fall unterstützen,

denn ihre Geburtenrate ist äußerst niedrig. Außerdem sind sie extrem

nützlich für die Landwirtschaft. In den USA vertilgen diese kleinen

Säugetiere Unmengen von Getreideschädlingen, wodurch sie auf eine

ökonomische Wertigkeit von fünf bis 65 Milliarden US-Dollar pro Jahr

geschätzt werden. Sie halten auch Haus und Garten frei von Stechmücken.

Selbst eine Zwergfledermaus vertilgt in einer Nacht bis zu 2000

dieser Plagegeister.

Wer die faszinierenden Nachtschwärmer

gern als „Mieter“ bei

sich hätte, sollte seinen Garten

fledermausfreundlich zum

Beispiel durch einen Gartenteich

oder nachtblühende Pflanzen

gestalten. Die größte heimische

Fledermausart ist übrigens

das Große Mausohr mit einer

Flügelspannweite von 40

Zentimetern und bis

zu 40 Gramm Gewicht.

Langohrfledermaus

Winzig klein ist die Zwergfledermaus, die im Stift Börstel zu Hause ist.

Weitere Infos bei der

NABU-Fledermaus-

Hotline unter Telefon

030 – 284 984 5000

Die Biologin Pia Oswald ist die neue

NABU - Fledermausbotschafterin

des Artlandes Foto: Alexandra Lüders

Ausgabe Herbst 2018 mq | 53


Das Artland-Magazin.

Klimawandel

und Klimaschutz

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

statt fossiler Energieträger

54 | mq Ausgabe Herbst 2018


ERNEUERBARE ENERGIEN

Architekt Dipl.-Ing.

Andreas Henemann

Quakenbrück

Kaum einem Thema wurde in diesem Sommer so viel Aufmerksamkeit

geschenkt wie dem Wetter bzw. dem Klimawandel. Bedauerlicherweise geschieht

dies meistens erst dann, wenn die Menschen wie in diesem Fall durch

die lang anhaltende Trockenheit und Hitzeperiode persönlich davon betroffen

sind. Dabei weisen die Wissenschaftler weltweit seit Jahren mit Nachdruck

auf den Klimawandel mit seinen gravierenden Auswirkungen hin und fordern

eine drastische Reduzierung der Schadstoffemission um überhaupt noch das viel beschworene

2 °C-Ziel (globale Erwärmung) zu erreichen, wie dies beim Weltklimagipfel

in Paris 2016 verbindlich von allen teilnehmenden Ländern vereinbart wurde.

Dass dies nicht eine einmalige Kapriole des Wetters ist, belegen viele wissenschaftliche

Untersuchungen und Forschungen. Erschreckend dabei ist die Tendenz der ansteigenden

Jahresdurchschnittstemperatur, die seit 2014 stetig gestiegen ist und als viertes

Jahr in Folge nunmehr 2017 als das wärmste Jahr seit Wetteraufzeichnung ermittelt

wurde. Auch Deutschland hat sich beim Pariser Klimagipfel für den Klimaschutz

eingesetzt. Nur leider wurden diese Ziele bislang nicht erreicht und zwischenzeitlich

von der amtierenden Bundesregierung als zu hoch eingestuft. Dabei war Deutschland

einmal führend beim Umweltschutz und Ausbau erneuerbarer Energien. Der stetig gestiegene

Verbrauch fossiler Energieträger mit dem daraus resultierenden Anstieg der

Schadstoffemissionen hat weitreichende Auswirkungen und Folgen für die Menschen.

Lang anhaltende Dürre- und Hitzeperioden mit Wasserknappheit und erheblichen

Ernteausfällen, kollabierende Flüsse und Seen mit Fischsterben, Starkregenniederschläge

mit Überschwemmungen, verheerende Stürme, schmelzende Eisgletscher sowie

der Anstieg des Meeresspiegels sind nur einige davon, die uns in letzter Zeit allein in

Deutschland zunehmend Probleme bereitet haben. Diese Probleme würden sich auch

dann deutlich verschärfen, wenn die globale Erwärmung 2 °C nicht überschreitet.

Welche Auswirkungen der Klimawandel hat, wenn das 2 °C-Ziel nicht erreicht wird,

kann man wahrscheinlich nur mit apokalyptischen Szenarien beschreiben, die ich mir

an dieser Stelle erspare. Um den Klimakollaps mit seinen unabsehbaren Auswirkungen

und Folgen zu verhindern ist ein radikales Gegensteuern sowie eine drastische Reduzierung

der Schadstoffemissionen in allen Bereichen dringend erforderlich. Ein wirksamer

Klimaschutz, der weltweit und deutschlandweit mehr als überfällig ist, besteht

aus einem Ersatz aller fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien sowie aus

Energieeffizienzmaßnahmen. Neben den klimatischen Aspekten darf nicht außer Acht

gelassen werden, dass fossile Energieträger endlich sind und nur noch in begrenztem

Umfang zur Verfügung stehen.

Während wir in Deutschland bereits ca. 36 % des Strombedarfs aus erneuerbaren

Energien erzeugen, hinkt der Anteil aus erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung

weit hinterher. Dabei ist die Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien eine

ungleich größere Herausforderung, zumal der Anteil hierfür ca. 52 % des gesamten

bundesweiten Jahresprimärenergieverbrauches beträgt und sich der Rest fast jeweils

zur Hälfte auf die Stromversorgung und die Mobilität verteilt. Die

Energiewende beinhaltet somit die Sektoren Stromversorgung, Wärmeversorgung und

Mobilität. Bei der Stromversorgung sollte eine 100 % ige Bedarfsdeckung aus erneuerbaren

Energien mit entsprechendem Zubau von Windenergieanlagen auf hierfür geeigneten

Flächen und Zubau von Photovoltaikanlagen insbesondere auf Hausdächern

und an Hausfassaden angestrebt werden.

Auch bei der Wärmeversorgung gibt es viele Möglichkeiten, die fossilen Energieträger

durch erneuerbare Energien und Energieeffizienzmaßnahmen zu ersetzen. Den mit

Abstand größten Beitrag dazu kann die Nutzung der Sonnenenergie mit ihren unerschöpflichen

Potentialen leisten. Dies ist gerade in städtischen Gebieten die bedeutendste

Möglichkeit der Nutzung erneuerbarer Energiequellen und gilt gleichermaßen

für Neubauten und energetisch sanierte Altbauten. Solarhäuser bzw. Plusenergiehäuser,

die ausschließlich mit der auf ihre Außenhüllen treffende Solarstrahlung im

Jahresmittel nicht nur den eigenen Strom- und Wärmebedarf inklusive Ladestation

für Elektromobile decken, sondern darüber hinaus noch Strom in das öffentliche Netz

einspeisen, sind eine zukunftsweisende Lösung.

Auch bei der Mobilität muss ein Umdenken erfolgen. Die Zukunft gehört dem Elektroantrieb

und nicht dem Verbrennungsmotor. Die hierfür erforderlichen Stromspeicher

müssen allerdings leistungsfähiger und möglicherweise mit einer ganz anderen

Technologie weiterentwickelt werden. Statt eines Batteriespeichers könnte eine

Brennstoffzelle, die mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff betrieben wird, die Energie

für Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellen und sowohl die Reichweite als auch die

Lebensdauer erhöhen.

Noch können wir selbst entscheiden, wie wir die Schadstoffemissionen reduzieren wollen

um dem Klimawandel zu begegnen. Diese Zeit sollten wir nutzen um das fragile

Ökosystem der Erde nicht noch weiter zu belasten.


Diakonische Stiftung

st.Sylvesterstift

Ev. Alten- und Pflegeheim gGmbH

st.Sylvester

Wohnen in der Pflege-Senioren-WG

Grüne Straße

· Alten- und Pflegeheim

· Kurzzeitpflege

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· Betreutes Wohnen

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Ansprechpartner:

Joachim Minneker (Geschäftsführer)

Dirk Tschritter (Pflegedienstleiter)

St. Sylvester gGmbH

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Tel.: 05431 – 900 0

Grüne Straße

56 | mq Ausgabe Herbst 2018

Tagespflege

info@sylvesterstift.de

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INTERESSENGEMEINSCHAFT FRACKING-FREIES ARTLAND

Der EU-Kommissionschef Juncker

sicherte bei seinem Treffen mit

Trump eine Steigerung des

Imports von Flüssigerdgas (LNG

= Liquified Natural Gas) aus den

USA zu. Dies wird allerdings gar

nicht benötigt und setzt völlig

falsche Akzente. Zur Verdeutlichung

ein paar Zahlen aus Deutschland, das

nicht nur der größte Gasverbraucher

Europas ist sondern auch eine Hauptdrehscheibe

des Gashandels in Europa:

Die Gasimportkapazitäten (54 Mrd. m³

aus Norwegen, 208 Mrd. m³ aus Russland

und rund 25 Mrd. m³ aus den Niederlanden)

sowie die Gasspeicherkapazitäten

in Höhe von 24,6 Mrd. m³ übersteigen

Deutschlands Verbrauch um mehr als das

3-fache. Zudem verfügt Deutschland lt.

Bundeswirtschaftsministerium über die

größten Erdgasspeicherkapazitäten Europas

und die viertgrößten weltweit (BMWI

2016: Versorgungssicherheit bei Erdgas -

Monitoring-Bericht nach § 51 EnWG).

Dennoch werden auf EU-Ebene und auch

in Deutschland die Importkapazitäten für

Erdgas derzeit massiv ausgebaut. Das gilt

nicht nur für die Nord Stream 2 Pipeline,

durch deren Anschluss die Importkapazität

um weitere - nicht benötigte - 55

Mrd. m³ pro Jahr erweitert werden soll,

sondern auch für den Bau von Terminals

für den Import von Flüssigerdgas, bei

dem es sich im Wesentlichen um Fracking-

Erdgas aus Nordamerika handelt.

REW Regenis GmbH

Finkenweg 3 · 49610 Quakenbrück

Fon 05431 907091

Fax 05431 906350

info@regenis.de

Die bislang bestehenden 30 Import-Terminals

in Europa sind insgesamt lediglich

zu 22 % ausgelastet. Der Bau zusätzlicher

Kapazitäten wäre betriebswirtschaftlich

Unfug, und zusätzliches Fracking-Gas

wäre völlig unnötig, ebenso wie ein von

einigen angedachter Ersatz von Nord

Stream durch amerikanisches Flüssigerdgas.

„Ruine mit Ansage“ nennt die

Zeitschrift Wirtschaftswoche die Planung

von LNG-Terminals

(Ausgabe

24.08.2018).

Durch den unnötigen

Ausbau

von Importkapazitäten

besteht

die Gefahr von

Lock-in-Effekten

bei der Nutzung

fossiler Energieträger.

Hier wird

massiv versucht,

das Zeitalter fossiler

Energieträger

zu verlängern.

Das führt auch

zu Fehlinvestitionen,

zu deren Finanzierung häufig

öffentliche Mittel verwendet werden.

Lt. Bericht des Forums Ökologisch-

Soziale Marktwirtschaft e.V. - in Auftrag

gegeben von Greenpeace - belaufen sich

die quantifizierbaren Subventionen in

Deutschland für fossile Energieträger auf

www.regenis.de

REGENIS IST ERZEUGUNG

VON DÜNGER, BIOKOHLE & ENERGIE

GärrestTrockner Regenis GT

mehr als 46,2 Mrd. Euro pro Jahr. Zusätzliche

Beachtung verdient hier der Bau eines

Flüssiggas-Terminals mit Erschließung

der Gasfelder in Goldboro, Kanada. Hierfür

will die Bundesregierung die Garantie für

einen Ungebundenen Finanzkredit (UFK-

Garantie) in Höhe von bis zu 4 Milliarden

US-Dollar an das Unternehmen Pieridae

Energy übernehmen. Es gibt einen offenen

Brief an das Bundesumweltministerium,

IMPORT VON

FLÜSSIG-ERDGAS

IST ÜBERFLÜSSIG

das Bundeswirtschaftsminsterium sowie

die Fraktionsvorsitzenden der Parteien mit

der Aufforderung, diese Bürgschaft nicht

zu erteilen (der Brief kann bei Campact unterstützt

werden; ein Link findet sich in der

Facebook-Gruppe fracking-freies-artland).

Die Bürgschaft würde den Import von

gefracktem Erdgas von Nordamerika nach

Europa fördern und richtet sich gegen

deutsche und internationale Klimaziele.

Die Energiewende und damit auch echte

Energieunabhängigkeit kann so nicht gelingen.

Statt auf die Erschließung weiterer

fossiler Energieträger mit all den Risiken,

Gefahrenpotentialen und Folgeschäden zu

setzen, sollten die erneuerbaren Energien

und Speichertechnik gefördert werden.

Dr. med. Maria Entrup-Henemann,

Quakenbrück

Ausgabe Herbst 2018 mq | 57


Das Artland-Magazin.

10./11. NOV. 2018

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Schönes · Holzobjekte · Gartendekorationen · Grill- & Feuerschalen

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Vorführungen, Feuershow, Livemusik, Licht-Installation

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Das Artland-Magazin.

Theatersaison

Kunst und Kultur haben einen hohen Stellenwert in der

Bevölkerung, und ganz besonders tragen die Theatergastspiele

des Kulturrings Quakenbrück dazu bei, das

Leben von Menschen jeder Altersklasse zu bereichern.

Die neue Saison kann mit vier

hochklassigen Reihenveranstaltungen

jeweils um 20 Uhr in der

Aula des Artland-Gymnasiums

aufwarten. Der Run auf die

Karten dürfte schon beim ersten

Stück, „Die Glasmenagerie“

von Tennessee Williams, am

24. Oktober, groß sein, denn

keine Geringere als Katharina

Thalbach inszenierte dieses

weltberühmte Stück mit ihrer

Tochter Anna Thalbach und

Enkelin Nellie Thalbach in den

Hauptrollen. Regie und Schauspieler

haben es sich nicht leicht

gemacht mit den ambivalenten,

komplexen Charakteren des

amerikanischen Autors, sondern

arbeiteten, ganz anders als

die überdrehten Plakatmotive

vermuten lassen, gerade das

Tragische und Schmerzhafte der

Geschichte fein heraus.

Eine musikalische Verbeugung

vor dem größten Entertainer

der Musikgeschichte ist am 15.

November das Showmusical

„Black or White – Tribute to

Michael Jackson“. Dabei wird

Jackson von einem perfekten

Double auf höchstem Niveau

verkörpert. Seine Performance

unterstützen eine Liveband,

Backgroundsänger/-innen und

Tänzer. Die außergewöhnliche

Show der Seberg Production

bietet die Chance, noch einmal

die größten Hits des Superstars

live zu hören, und das als multimediales

Spektakel mit einem

perfekt auf die Show abgestimmten

Lichtdesign, 120 extra

für diese Show hergestellten

Kostümen und rasanten Choreographien.

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Eintritt: 3,50 EUR, Kinder & Jugendliche bis 14 Jahre frei

BUS-SHUTTLE vom Parkplatz Stahlbau Wurst und

Bahnhof Bersenbrück. Parkplatz an der Reithalle und

direkt neben dem Martinsmarkt-Gelände.

58 | mq Ausgabe Sommer 2018

Die Glasmenagerie

Foto: Barbara Braun


Karten gibt es unter der Nordwest Ticket-Hotline 0421–363636, bei www.nordwest-ticket.de,

an allen Vorverkaufsstellen von Nordwest Ticket sowie in der Tourismus-Information Artland,

Markt 4, 49610 Quakenbrück.

Weitere Infos sind auch auf der Webseite www.kulturring-quakenbrueck.de abrufbar.

Auch für die kommende Spielsaison 2018/2019 hat das

Kulturring-Team unter Vorsitz von Gerhard Karrenbrock

wieder aus zahlreichen Angeboten ein ausgewogenes

und hochwertiges Programm zusammengestellt.

Ganz in der Tradition des geliebten

Familienmusicals „Der

kleine Lord“ und „Drei Haselnüsse

für Aschenbrödel“ wird

dann am 14. Dezember (Beginn:

19 Uhr) mit dem Familienmusical

„Die Schneekönigin“ das

Eis zum Schmelzen gebracht.

Hans Christian Andersen hat

mit seiner Märchenvorlage eine

wahrlich große und rührende

Liebesgeschichte geschaffen,

welche die Librettistin Franziska

Steiof mit viel Kreativität

und Liebe zum Detail in eine

Bühnenfassung gegossen hat.

Auf einer magischen, bisweilen

verrückten Reise erleben die Zuschauer,

wie Gerdas Liebe zu Kay

ein jedes Hindernis zu überwinden

vermag. Das live singende

und musizierende Ensemble,

ein wunderschönes Bühnenbild,

phantasievolle Kostüme,

Thomas Zaufkes bezaubernde

Musik und Franziska Steiofs

humvorvoll-gegenwärtige,

aber auch klassisch poetische

Sprache sorgen in der Adventsund

Weihnachtszeit für einen

unvergesslichen Abend, der

alle Mitglieder der Familie von

6 bis mindestens 106 begeistern

und bezaubern wird. Für

den Dezember stehen auch

zwei Kinder-Vorstellungen des

Märchens „Die Sterntaler“ nach

den Brüdern Grimm auf dem

Programm, und zwar vormittags

um 9 bzw. 11 Uhr.

Den Abschluss der Saison

bildet am 25. Januar 2019 das

Wunschkinder

Claudia Wenzel und

Martin Lindow

Schauspiel „Wunschkinder“,

bei dem in der Regie von Volker

Hesse die fernsehbekannten

Darsteller Martin Lindow

(„Rennschwein Rudi Rüssel“,

„Der Staatsanwalt“) und Claudia

Wenzel („Küstenwache“, „In

aller Freundschaft“) auf der

Bühne stehen. Das erfolgreiche

Autorenduo Hübner/Nemitz

beschäftigt sich in dem Stück

nicht mehr mit Eltern von

Grundschulkindern und ihren

Sorgen um den Übergang

ins Gymnasium wie in ihrem

Theaterhit „Frau Müller muss

weg“. Vielmehr geht es um größere

Kinder und entsprechend

größere Probleme. Warum sind

aus den süßen Sprösslingen so

antriebslose Null-Bock-Erwachsene

geworden, die nicht wissen

wollen, wie es in ihrem Leben

weitergehen soll?

Für Kinder ab drei Jahren steht

schließlich am 6. Dezember um

9 und 11 Uhr das Märchen „Die

Sterntaler“ nach den Brüdern

Grimm auf dem Spielplan. Das

allseits bekannte Ensemble des

Wittener Kinder- und Jugendtheaters

bietet dabei eine

spritzige, witzige voll weihnachtlicher

„Nächstenliebe“

bestückte kleine Geschichte mit

musikalischen Einlagen.

Die Platzkarten für die vier

Schauspiel- bzw. Entertainmentveranstaltungen

kosten jeweils

24 Euro bzw. 19 Euro ermäßigt.

Das Gesamtabo ist für 79 Euro

erhältlich. Heiko Bockstiegel

Kartenvorbestellung:

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Li.F.T.

05462-72080

(Buchhandl. Möllmann Ankum)

05435-3369274

(Dütt & Datt, Bippen)

05435-2240

(Schreibwaren Runge, Berge)

05901-2209

(Bücher Weitzel, Fürstenau)

Mitglied der

SAAL DER COMPAGNIA BUFFO · 49626 RESTRUP

UND ALTER BUCHLADEN, HAUPTSTR. 21, BERGE

PROGRAMM

KALENDER

Do. 4. Serientäter-KINOABEND: 20 00

OKT „Der Mann, der Liberty Valance...“ BERGE

Fr. 12. Nagelritz 20 00

OKT „Modernes Seemannsgarn“ - Musikcomedy

Sa. 27. CBATFOW 20 00

OKT Live in Concert Einlass

Do. 1. Serientäter-KINOABEND: 20 00

NOV „Die drei Musketiere“ BERGE

Sa. 3. Theater Divadlo 20 00

NOV „The Best of Balkanroute 66”

Sa. 10. 8. Poetry-Slam 20 00

NOV mit Andreas Weber

Fr. 16. Wippsteert 20 00

NOV Plattdeutscher Rock aus Thiene

Sa. 24. Die Goldfarb-Zwillinge 20 00

Verlegt auf

5. April

NOV

Li.F.T. e.V.

„klein & gemein“

Do. 6. Serientäter-KINOABEND: 20 00

DEZ „Ganz oder gar nicht“ BERGE

So. 16. Kindertheater 15 00

DEZ „Alle Jahre wieder ...“

VORSCHAU 2019

So. 10. Kindertheater 15 00

FEB „Rumpelstilzchen“

Do. 28. Inka Meyer 20 00

FEB

www.kulturverein-lift.de

Literatur, Film und Theater auf dem Land

Restrup 10 ...49626 Bippen

Telefon: 0 54 35-2410

e-mail: liftbippen@hotmail.com

www.kulturverein-lift.de

„Der Teufel trägt Parka“ - Kabarett + 1. März


THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Allgemeines

BERGE


COMPAGNIA

BUFFO







BERSENBRÜCK ➔

QUAKEN-

BRÜCK➔

NORTRUP➔

KETTENKAMP➔

RESTRUP

...Spendenkonto: Kreissparkasse BSB

(BLZ 265 515 40)

Ausgabe BIPPENHerbst 2018 mq | 59

Kto.-Nr. 121 212 716

KREISEL


60 | mq Ausgabe Herbst 2018


Ausgabe Herbst 2018 mq | 61


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS

Seit Donnerstag, 27. September

DIE UNGLAUBLICHEN

in 3D

Nachdem sie mit vereinten Kräften den

Superschurken Syndrome besiegt haben,

kehrt bei der Superheldenfamilie Parr

langsam wieder so etwas wie Normalität

ein. Nach der Zerstörung ihres Hauses

wohnen die Fünf in einem neuen Heim

inklusive Höhle für das Equipment. Mama

Helen alias Elastigirl alias Mrs. Incredible

(Stimme im Original: Holly Hunter) setzt

sich offiziell als Politikerin für die Rechte

von Superhelden ein, wird aber zugleich

undercover als Heldin aktiv, während

Ehemann Bob aka Mr. Incredible (Craig

T. Nelson) zu Hause bleibt und sich um

die Kinder Violet (Sarah Vowell), Dash

(Huck Milner) und Baby Jack-Jack kümmert.

Nach wie vor hat die Familie keine

Ahnung, welche besonderen Kräfte der

Jüngste in der Familie besitzt. Dann

taucht erneut ein finsterer Bösewicht auf

und bedroht die Bürger von Metrovolle.

Die Unglaublichen nehmen gemeinsam

mit ihrem Freund Frozone (Samuel L.

Jackson) den Kampf gegen den Schurken

auf, der Screenslaver heißt...

Ab Mittwoch, 04. Oktober

MARVELS VENOM

in 3D

Als Dr. Carlton Drake (Riz Ahmed), Chef

der mysteriösen Life Foundation, in den

Besitz eines Organismus außerirdischen

Ursprungs kommt, benutzt er diese sogenannten

Symbionten, um mit ihnen Experimente

an Menschen durchzuführen.

Dank des Tipps einer Konzern-Insiderin

(Jenny Slate) bekommt der Reporter Eddie

Brock (Tom Hardy) Wind von Drakes

fragwürdigen Machenschaften und beschließt

– entgegen der Warnung seiner

Freundin Anne (Michelle Williams) – der

Sache auf den Grund zu gehen.

Bei seinen Nachforschungen in den Labors

der Life Foundation kommt Eddie

jedoch selbst mit einem Symbionten in

Kontakt, der mit ihm zu einem neuen Wesen

verschmilzt: dem mit übermenschlichen

Kräften ausgestatteten Venom.

Ab Donnerstag, 11. Oktober

SMALLFOOT

Der junge Migo (Originalstimme: Channing

Tatum / deutsche Stimme: Kostja

Ullmann) ist ein aufgeweckter, ehrlicher

und treuer Yeti, der sein Herz am rechten

Fleck trägt. Er hat immer das geglaubt,

was ihm in seinem Dorf beigebracht

wurde. Doch als er ein Wesen sieht –

einen Menschen – das angeblich nicht

existiert, wird sein gesamtes Leben und

alles, woran er jemals glaubte, auf den

Kopf gestellt.

Niemand in der Gemeinschaft nimmt

Migo seine Entdeckung ab. Lediglich

seine Freundin Meechee (Zendaya / Aylin

Tezel), die mit ihrer Neugier ständig Erkundungen

macht, glaubt ihm.

Mit einer Organisation hat sie bereits Beweise

dafür gesammelt, dass Menschen,

sogenannte „Smallfoods“, existieren.

Dennoch begibt sich Migo alleine auf die

Suche nach dem gesichteten Menschen,

der Percy heißt und bisher die Existenz

von Yetis anzweifelte…

Ab Donnerstag, 18. Oktober

JONNY ENGLISH

Johnny English (Rowan Atkinson) arbeitet

mittlerweile nicht mehr als Geheimagent,

sondern als Lehrer.

Doch als ein mysteriöser Hacker sämtliche

britischen Spione enttarnt, bleibt

dem Geheimdienst nichts anderes übrig,

als English zu reaktivieren und auf eine

gefährliche Mission zu schicken, obwohl

dieser bisher jeden seiner Aufträge verbockt

hat.

Denn er ist der einzige Undercover-Agent,

der kein Opfer des Hackangriffs geworden

ist – einfach weil English keinen Plan von

der Digitalisierung hat.

Nun stolpert der Spion also mit seinen

gnadenlos veralten Methoden, die garantiert

keine Virtual Reality umfassen, und

seiner trotteligen Art von einer Pleite zur

nächsten und bleibt dennoch die letzte

Hoffnung des britischen Geheimdienstes…

Ab Mittwoch, 31. Oktober

BOHEMIAN RHAPSODY

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury

(Rami Malek) und seine Bandmitglieder

Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor

(Ben Hardy) und John Deacon (Joseph

Mazello) die Band Queen.

Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge

und produzieren bald Hit um Hit, doch

hinter der Fassade der Band sieht es weit

weniger gut aus:

Freddie Mercury, der mit bürgerlichem

Namen Farrokh Bulsara heißt und aus

dem heutigen Tansania stammt, kämpft

mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht,

sich mit seiner Homosexualität zu

arrangieren. Schließlich verlässt Mercury

Queen um eine Solokarriere zu starten,

doch muss schon bald erkennen, dass er

ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen

ist.

Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt

ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder

noch einmal zusammenzutrommeln und

beim Live Aid einen der legendärsten

Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…

Die beste Zeit

für bestes Sehen

Entspannt sehen, erleben und genießen.

• Brandheißer Tipp:

Quakenbrück

Goldstraße 25 – 27

Telefon 0 54 31/21 17

Taxi- und Mietwagenfahrten

sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

• Flughafentransfer und Kurierdienste

Abrechnung

über die

Krankenkassen!

62 | mq Ausgabe Herbst 2018


KINOWELT

Ab Donnerstag, 15. November

PHANTASTISCHE TIERWESEN 2 -

GRINDELWALDS VERBRECHEN

Gellert Grindelwald (Jonny Depp) ist die

Flucht gelungen. Und nicht nur das: Der

Schurke hat zwischenzeitlich eine noch

größere Anhängerschaft aus Zauberern

um sich geschart, um seinen düsteren

Plan umzusetzen, der die Vorherrschaft

der reinblütigen Magier vorsieht. Einzig

Grindelwalds ehemals bester Freund

Albus Dumbledore (Jude Law) wäre

in der Lage, ihn zu stoppen, aber dazu

wiederum benötigt dieser die Hilfe seines

früheren Schülers Scamander, der so

in sein nächstes Abenteuer stürzt – und

dieses Mal verschlägt es ihn nach Europa,

genauer gesagt nach Paris. Mit dabei sind

Newts neue Freunde Tina (Katherine Waterston)

und Queenie Goldstein (Alison

Sudol) und der Muggel Jacob Kowalski.

Und auch der mysteriöse Credence (Ezra

Miller) tritt wieder auf den Plan. Während

Newt Grindelwald auf der Spur ist und

mit seinen Freunden zahlreiche weitere

Rätsel zu entschlüsseln versucht, wird er

auch noch vor eine Herausforderung privater

Natur gestellt…

Ab Donnerstag, 29. November

DER GRINCH

in 3D

Der Grinch (Stimme im Original: Benedict

Cumberbatch/deutsche Stimme: Otto

Waalkes), ein grüner, weihnachtshassender

Miesepeter, lebt in einer Höhle oberhalb

des Dörfchens Whoville, wo man

Weihnachten über alles liebt.

Nichts und niemand ist vor den Launen

des brummigen Griesgrams sicher, nur

sein treuer Hund Max geht mit ihm durch

dick und dünn und hält ihm die Treue.

Als das nächste Weihnachtsfest vor der Tür

steht, hat der Grinch endgültig Schnauze

voll und beschließt, die Feierlichkeiten zu

sabotieren und Weihnachten zu stehlen.

Bei der Umsetzung seines diabolischen

Plans trifft er auf die kleine Cindy-Lou,

die an Heiligabend extra länger wach

geblieben ist, um den Weihnachtsmann

zu treffen und ihm dafür zu danken, dass

er ihre überarbeitete Mutter unterstützt...

Herzerwärmend und sehr komisch -

visuell grandios.

hoffentlich Allianz

Versicherung Vermögen Vorsorge

VERSICHERUNGSBÜRO

Thomas Ludmann

Bahnhofstr. 4 · Quakenbrück

Tel. 05431-3324

Ausgabe Herbst 2018 mq | 63


Oktoberfest

Foto: Burgmannskapelle Quakenbrück

10 OKTOBER

04.10.2018, 13:00 Uhr

Kneippverein - Der Eiserne

Kreuzweg

Das Projekt „Der Eiserne Kreuzweg“ im

Stadtpark Friesoythe ist ein Projekt von

Menschen für Menschen. Mit 15 Plastiken

ist eine eiserne Installation entstanden,

die in dieser Form einzigartig ist.

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

13.10.2018, 19:00 Uhr

Oktoberfest Burgmannskapelle

Quakenbrück

Veranstalter: Burgmannskapelle Quakenbrück,

Danziger Strasse 4,

49610 Quakenbrück

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

13.10.2018

Turnverein Gross-Mimmelage:

Kalbschießen und Vereinsmeisterschaften

Veranstalter: Schützenverein Groß

Mimmelage, Mohnstraße 1,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Groß Mimme-lage,

Mimmelager Straße 58,

49635 Badbergen

13.10.2018

Schützenbund Wehdel-Grönloh -

Schlußschießen

Veranstalter: Schützenbund Wehdel-

Grönloh, Stienerstraße 30,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Wehdel-Grönloh,

Pickerdamm 1, 49635 Badbergen

20.10.2018

Badberger Schützenbund - Schlußschießen

Veranstalter: Schützenbund Badbergen

Ort: Schützenhalle Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

VERANSTALTUNGEN IM ARTLAND

21.10.2018

Schützenbund Lechterke-Grothe -

Schlußschießen

Veranstalter: Schützenbund Lechterke-

Grothe, An der B68 Nr. 67,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Lechterke-Grothe,

An der B 68 Nr. 67, 49635 Badbergen

24.10.2018, 20:00 Uhr

Die Glasmenagerie

von Tennessee Williams, Deutsch von Jörn

van Dyck

Veranstalter: Kulturring Quakenbrück

e. V., Bahnhofstr. 14, 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

26.10.2018, 20:00 Uhr

Konzert mit der Udo-Klopke-Band

Es gibt sicherlich wenige Sänger, die von

sich behaupten können schon einmal SEAL

auf einer Probe vertreten, oder die Band

für Marla Glen geleitet zu haben.

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

26.10.2018

Schützenbund Vehs:

Laternenumzug

Veranstalter: Schützenbund Vehs,

Bornhagenweg 2, 49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Vehs, Bekefords

Damm 8, 49635 Badbergen

27.10.2018, 17:00 Uhr

Konzert mit einem Barockcello

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

27.10.2018, 17:00 Uhr

Konzert mit dem Duo Melange -

Marimba und Flöte

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus Quakenbrück,

Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

30.10.2018, 19:00 Uhr

Lesung von Kolja Mensing - „Fels“

Kolja Mensing hat ein neues erzählendes

Sachbuch geschrieben, das gerade

erschienen ist: „Fels“. Er hat sich darin auf

die Spurensuche in der eigenen Familiengeschichte

in die Nähe von Quakenbrück

begeben.

Veranstalter: Samtgemeindebücherei

Artland, Markt 5, 49610 Quakenbrück

Ort: Samtgemeindebücherei Artland,

Markt 5, 49610 Quakenbrück

11 NOVEMBER

02.11.2018, 20:00 Uhr

Atze Schröder - TURBO

Atze Schröder mit seinem neuen Programm

„TURBO“

Es geht um Antworten auf eine der großen

Fragen unserer Zeit: Turbo oder Sauger?

Die ewige Motorsportfrage hat unsere

Gesellschaft längst in allen Bereichen

heimgesucht und spaltet die Bevölkerung.

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

03.11.2018 - 04.11.2018,

Kanninchenschau Badbergen

Ort: Schützenhalle Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

07.11.2018, 11:30 Uhr

Kneippverein -

Der echte Ostfriesentee

„Der echte Ostfriesentee“ Firma Bünting,

Leer/Nordmoor Erleben Sie wie echter

Ostfriesentee mit viel Sorgfalt und Leidenschaft

entsteht und vieles mehr...

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück, Theisstraße,

49610 Quakenbrück

09.11.2018, 20:00 Uhr

[‚pro:c-dur]: Das Kabarettkonzert

Timm Beckmann und Markus Griess

bringen sie alle auf die Bühne: den Paten

und Rocky, Tschaikowski und Led Zeppelin,

Leo & Kate, Mozart und die Foo Fighters.

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

09.11.2018, 20:00 Uhr

Schützenverein Old Quokenbrügge

e.V. - Vergleichsschießen

„Alt gegen Jung“

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

10.+11.11.2018

Martinsmarkt in Gehrde

Der Martinsmarkt hat sich zu einem beliebten

Volksfest im Landkreis Osnabrück

entwickelt. Aussteller aus Nah und Fern

loben den idyllischen Ort und die Besucher

genießen das magische Ambiente. Der

Martinsmarkt ist am Samstag von 14-19

Uhr und am Sonntag von 10-18 Uhr

geöffnet.

Veranstalter: Ferienhof Groneick

Ort: Schnücks Ort 2, 49596 Gehrde

15.11.2018, 20:00 Uhr

BLACK or WHITE - Showmusical

Tribute to MICHAEL JACKSON

...eine musikalische Verbeugung vor dem

größten Entertainer der Musikgeschichte!

Veranstalter: Kulturring Quakenbrück

e. V., Bahnhofstr. 14, 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

Quelle: www.artland.de

18.11.2018, 11:15 Uhr

Volkstrauertag

Veranstalter: Stadt Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Am Ehrenhain, 49610 Quakenbrück

18.11.2018, 17:00 Uhr

Martinsumzug Schützenverein

Hengelage-Brokstreek

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

22.11.2018

DRK Badbergen - Blutspende

Veranstalter: Deutsches Rotes Kreuz -

Ortsverein Badbergen, Regenbill 3

Ort: Grundschule Badbergen, Jahnstr. 1,

49635 Badbergen

24.11.2018, 17:00 Uhr

Bohemian Rhapsody - Kröger/Sorour

(Klavier und Cello)

Veranstalter/Ort: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

25.11.2018, 11:00 Uhr

Jugendstadtpokalschießen

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

25.11.2018, 18:00 Uhr

Aufführung

30 Jahre Philharmonischer Chor

Rossini „Le Petite Messe Solenelle“

Veranstalter: Philharmonischer Chor

Quakenbrück, 49610 Quakenbrück

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße 2, 49610 Quakenbrück

29.11.2018

Turn- und Sportverein Badbergen -

Betreuerweihnachtsfeier

Veranstalter: Turn- und Sportverein

Badbergen von 1902 e.V.,

Matschstraße 8, 49635 Badbergen

Ort: Vereinsheim TuS Badbergen,

Matschenstraße, 49635 Badbergen

30.11.2018, 19:30 Uhr

Nikolausschießen - Schützenverein

Quakenbrück von 1589 e. V.

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schießstand Schützenhof,

Schützenhof 1,

49610 Quakenbrück

64 | mq Ausgabe Herbst 2018


12 DEZEMBER

01.12.2018, 15:00 Uhr

Geflügelschießen Schützenverein

Hengelage-Brokstreek

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

02.12.2018

Badberger Schützenbund

- Geflügelschießen

Veranstalter: Schützenbund Badbergen

Ort: Schützenhalle Badbergen,

An der Schulenburg 116,

49635 Badbergen

02.12.2018

Weihnachtsmarkt in Badbergen

Veranstalter: Gemeinde Badbergen,

Am Markt 3, 49635 Badbergen

Ort: Badbergen, 49635 Badbergen

05.12.2018, 15:00 Uhr

Kneippverein - Gemütlicher

Adventskaffee

Advent „Zeit der Muße, Zeit der Ruhe“

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Am Pfauenhof, Bunner Straße 1,

49632 Essen

06.12.2018, 09:00 Uhr

Der Sterntaler - Kinderstück

nach den Brüdern Grimm | Ensemble des

Wittener Kinder und Jugendtheater e.V.

(für Kinder ab 3 Jahren)

Veranstalter: Kulturring Quakenbrück

e. V., Bahnhofstr. 14, 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

06.12.2018, 20:00 Uhr

Stille Hunde: „Othello“

Gegen den Widerstand ihrer Familie

heiratet der aus Nordafrika stammende

Söldnergeneral Othello die venezianische

Senatorentochter Desdemona.

Veranstalter: Theaterwerkstatt

Quakenbrück e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

07.12.2018

Schützenbund Lechterke-Grothe -

Geflügelschießen

Veranstalter: Schützenbund Lechterke-

Grothe, An der B68 Nr. 67,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Lechterke-Grothe,

An der B 68 Nr. 67, 49635 Badbergen

07.12.2018, vormittags

Stille Hunde: „Die Besserung“

Als die Jugendlichen Wilhelm und Franz

1942 im Konzentrationslager Moringen

inhaftiert werden, schwören sie sich

Freundschaft.

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

08.12.2018 - 09.12.2018,

10:00 - 18:00 Uhr

Weihnachtsmarkt im Stadtmuseum

Veranstalter: Stadtmuseum Quakenbrück

e. V., Markt 7, 49610 Quakenbrück

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

08.12.2018, 17:00 Uhr

Musik zur Weihnachtszeit mit dem

Duo Armoniosa Leipzig

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus Quakenbrück,

Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

08.12.2018

Badberger Schützenbund

- Winterfest

Veranstalter: Schützenbund Badbergen

Ort: Schützenhalle Badbergen,

An der Schulenburg 116,

49635 Badbergen

08.12.2018 - 09.12.2018

Weihnachtsmarkt

Quakenbrück

Inmitten der vorweihnachtlich

beleuchteten und mit viel Tannengrün

geschmückten historischen Innenstadt

veranstaltet die Stadt Quakenbrück am

8. und 9. Dezember jeweils von 10 bis

20 Uhr auf dem historischen Marktplatz

ihren Weihnachtsmarkt. Die offizielle

Eröffnung findet am Samstagvormittag

um 11 Uhr durch den Bürgermeister der

Stadt statt, musikalisch begleitet von der

Schützenkapelle Grafeld.

Veranstalter: Stadt Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

09.12.2018, 19:00 Uhr

Quakenbrücker Musiktage:

Salut Salon

„Morgen kommt Salut Salon - Weihnachten

im Quartett“ Sonderkonzert mit Salut

Salon in der Aula des Artland-Gymnasium

Ort: Aula des Artland Gymnasiums,

Am Deich 20, 49610 Quakenbrück

09.12.2018

Turn- und Sportverein Badbergen -

Nikolausturnen

Veranstalter: Turn- und Sportverein

Badbergen von 1902 e.V., Matschstraße

8, 49635 Badbergen

Ort: Sporthalle Badbergen, Jahnstraße 9,

49635 Badbergen

14.12.2018, 19:00 Uhr

Die Schneekönigin

Familienmusical von Franziska Steiof

(Buch) und Thomas Zaufke (Songs) nach

dem Märchen von Hans Christian

Andersen

Veranstalter: Kulturring Quakenbrück

e. V., Bahnhofstr. 14, 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

14.12.2018, 19:00 Uhr

Klangklör: Klang und Wort im

Einklang - Kooperationsveranstaltung

mit der Kolpingfamilie

Bei den musikalischen Lesungen sind

plattdeutsche Geschichten und Lieder

zu hören.

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

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ANKUM · ALFHAUSEN · BERSENBRÜCK · BERGE · DINKLAGE · FÜRSTENAU · FREREN · QUAKENBRÜCK

Ausgabe Herbst 2018 mq | 65


KULTURRING

QUAKENBRÜCK E.V.

PROGRAMM 2018/19

Wenn Sie

bauen wollen,

packen wir mit an

Informationen zu unseren

Leistungen rund ums

Eigenheim erhalten Sie bei

Ihrer:

24. OKTOBER 2018

DIE GLASMENAGERIE

15. NOVEMBER 2018

BLACK OR WHITE

TRIBUTE TO MICHAEL JACKSON

14. DEZEMBER 2018

DIE SCHNEEKÖNIGIN

25. JANUAR 2019

WUNSCHKINDER

Fotos © B. Braun, a.gon Theater München,

Seberg Showproduction, B. Kommerell

www.kulturring-quakenbrueck.de

LVM-Versicherungsagentur

Torsten Klemm

St. Antoniort 1

49610 Quakenbrück

Telefon 05431 92 89 57 2

http://t-klemm.lvm.de

IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstr. 48 | 49610 Quakenbrück

GESAMTHERSTELLUNG

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

REDAKTION

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders, Florian

Risch, Detlef Bülow, Heiko Bockstiegel,

Katharina Preuth, Bernd Middendorf,

sowie Vereine, Firmen, Personen,

Gruppen und Institutionen, die uns

freundlicherweise Texte und Fotos zur

Verfügung stellen. Verantwortlich für

den Inhalt der redaktionellen Texte

sind die jeweiligen Vereine, Firmen,

Personen, Gruppen und Institutionen.

ANZEIGEN- U. REDAKTION

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

fon 0 54 31 - 94 10 01

fax 0 54 31 - 94 10 50

hawe.oelkers@gmail.com

info@keck-kommunikation.de

Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück im Artland und punktuell in den

angrenzenden Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

MQ+, Stand Mai 2013.

66 | mq Ausgabe Herbst 2018


Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.

Bahnhofstr. 35 · 49610 Quakenbrück · Tel. 0 54 31 / 26 44

www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Fr,

26.10.

20 Uhr

PROGRAMM 2018

Konzert

Udo Klopke und Band

KARTENVORVERKAUF:

Buchhandlungen Thoben und Buchgalerie Artland

sowie über die Homepage der Theaterwerkstatt:

www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Es gibt sicherlich wenige Sänger, die von sich behaupten können schon einmal SEAL auf

einer Probe vertreten, oder die Band für Marla Glen geleitet zu haben.Udo Klopke könnte

das von sich sagen, macht er aber nicht. Er nimmt lieber seine Gitarre in die Hand, und

singt seine Songs. Und die sind einfach toll, angesiedelt irgendwo zwischen Rock und Pop,

den schottischen Highlands und den Clubs von New Orleans, handeln sie vom Weggehen

und Ankommen, vom Lieben und leider-nicht-wieder-geliebt-werden, schönen Beduinentöchtern

und Weltumsegelungen. Und das alleine im ersten Song...

Zudem steht dort ein exzellenter Unterhalter auf der Bühne, der immer wieder die Nähe

zu seinem Publikum sucht, es in den Abend einbindet, Songs erklärt, und solange groovt

bis auch der letzte Fuß im Saal mitwippt. Gerade erst hat er das aktuelle Album „The

Pirate´s Son“ auf einer Deutschland Tour von Fehmarn bis München vorgestellt.

Eintritt: VVK 10 € / AK 12 €

[‚pro:c-dur]: Beckmann/Griess - Das Kabarettkonzert

Timm Beckmann und Markus Griess bringen sie alle auf die Bühne: den Paten und Rocky,

Tschaikowski und Led Zeppelin, Leo & Kate, Mozart und die Foo Fighters.

Mit Klavier und E-Gitarre preschen die zwei Musikkabarettisten einmal durch die komplette

Musikgeschichte. Der Zuhörer erfährt dabei so einiges über das Who-is-Who der musikalischen

Vergangenheit, während die beiden den Staub von der Klassik „swiffern“ und beim

Rock mit voller Absicht den Roll fallen lassen.

Mit Witz und Wortakrobatik wird das interaktive Kabarettkonzert vom Stapel gelassen, das

aus Zuschauern Mitspieler macht, während Timm Beckmann und Markus Griess versuchen,

sich gegenseitig zu über-beat-en. Markus Grieß ist dem Publikum als Marek Popolski bekannt,

ein Mitglied der berühmt - berüchtigten Band Popolski-Familie, die die Erfindung des

Pops für sich reklamiert.

Eintritt: VVK: 15 / 13 €, AK 18 / 16 €

Fr,

9.11.

20 Uhr

Kabarettkonzert

Do,

6.12.

20 Uhr

Theater

Stille Hunde: „Othello“ Nach der Tragödie von W. Shakespeare

Gegen den Widerstand ihrer Familie heiratet der aus Nordafrika stammende Söldnergeneral

Othello die venezianische Senatorentochter Desdemona. Das Eheglück der beiden

steht unter keinem guten Stern, denn hinter ihrem Rücken entfesselt Othellos alter

Kampfgenosse Jago, der seinem Dienstherrn die Verweigerung einer längst überfälligen

Beförderung nicht verzeihen kann, eine Intrige, die auf den guten Ruf Desdemonas zielt.

Als Othello vom Senat beauftragt wird, die venezianischen Handelsrouten vor den Seestreitkräften

des osmanischen Sultans zu verteidigen, ist Jagos Stunde gekommen.

Im Militärcamp auf Zypern gelingt es ihm, in Othello den Verdacht keimen zu lassen, Desdemona

setze eine schon in Venedig begonnene Affäre mit einem anderen Mann fort...

Stille Hunde hat den 400sten Todestag William Shakespeares zum Anlass genommen, die berühmte

Tragödie um grenzenleugnende Liebe, gekränkten Ehrgeiz, Rache und blindmachende

Eifersucht in einer zeitgemäßen Form nachzuerzählen.

Eintritt: VVK: 15 / 13 €, AK 18 / 16 €

Stille Hunde: „Die Besserung“

Als die Jugendlichen Wilhelm und Franz 1942 im Konzentrationslager Moringen inhaftiert

werden, schwören sie sich Freundschaft. Der Terror des Lagers trennt sie.

Fr,

Fünfzig Jahre später schreibt Franz auf dem Sterbebett einen Brief an den einstigen

Mithäftling. Was er nicht weiß: Wilhelm ist längst verstorben. Der Brief, der nicht zugestellt

werden kann, erweist sich als schweres Erbe für die Söhne der beiden ehemaligen 7.12.

KZ-Insassen. Zwei Männer, die sich vorher nie begegnet sind, beginnen, über die Jugend vormittags

ihrer Väter in der NS-Zeit zu sprechen.

Das rund einstündige Stück, das in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Moringen entstand, ruft die Geschichte des niedersächsischen

Lagerortes Moringen ins Bewusstsein und greift mit einem Fallbeispiel aus der regionalen Geschichte das Thema „Jugend

im faschistischen Deutschland“ auf. „Die Besserung“ schildert die Schicksale zweier von den faschistischen Behörden als „asozial“

eingestufter, jugendlicher Insassen. Eingebettet ist diese Erzählung in einer Rahmenhandlung, in der zwei Söhne sich mit den

traumatischen Lebenserfahrungen ihrer Väter auseinandersetzen. Damit bringt das Stück eine lange verschwiegene und vergessene

Einrichtung der Nationalsozialisten in Südniedersachsen, der während der NS-Zeit überregionale Bedeutung zukam, wieder in

Erinnerung, thematisiert die Verletzung der Menschenrechte während des Terrorregimes der Faschisten und problematisiert das

Kriterium des „Asozialen“, das in der Mehrzahl der Fälle zur Inhaftierung von jugendlichen Männer in Moringen führte.

Das Stück ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet.

Theater

Für Schulen und

Interessierte!


3.SPIELTAG:

07. OKTOBER VS. PHOENIX HAGEN

5.SPIELTAG:

20. OKTOBER VS. GLADIATORS TRIER

WE WANT

YOU!

JETZT TICKETS SICHERN UNTER:

ARTLAND-DRAGONS.DE ODER IN

DER GESCHÄFTSSTELLE

(LANGE STR.22)

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