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SozialeStadt.Rosenheim

Ausgabe 46

Juli 2019

›Erfolgte Blitzaktion‹

Fällung aller Eschen in Waldbereich der Mangfall

und Mangfallkanal

Seite 8

Heimat heute - ja zur Vielfalt

Die Vielfaltsgestalter Rosenheim veranstalten

gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen

das bunte Stadtteilfest in der Endorfer Au.

Anfang Februar wurde im Rosenheimer

Bereich der Staatswälder zwischen Mangfall

und Mangfallkanal in einer Sonderaktion

der gesamte Eschen-Bestand aufgrund

des Verdachts auf gefährlichen Pilzbefall

gefällt. Die verwertbaren Baumstämme

wurden transportgerecht an den Waldrändern

gestapelt. Aber die schweren Harvester-Maschinen

haben in den Wäldern eine

Verwüstung hinterlassen. Die Waldböden

sind platt gewalzt, das große und kleine

Astwerk liegt kreuz und quer herum und

etliche, bei der Fällung beschädigte Bäume,

Alle Bilder: Gerd Höglinger

hängen schräg im Wald. Diese Verwüstung

ist entlang des Spazier- und Radweges am

Mangfallkanal unterhalb des Städt.-E-

Werks und neben der Hochgernstraße nach

der Kanalbrücke Richtung Endorferau bis

zum Turner-Steg zu bestaunen.

Der Forstbetrieb Schliersee hat diese Fäll-

Aktion durchgeführt. Ich habe eine schriftliche

Anfrage bezüglich des miserablen

Zustands der betroffenen Waldbereiche an

den Forstbetrieb gerichtet. Die Antwort

lautete kurzgefasst und sinngemäß: Dieser

Zustand bleibt wie er ist,

weil er langfristig der natürlichen

Düngung des

Waldbodens dienen soll.

Wie kann man bei diesem

miserablen Vorbild

von Waldbesuchern

noch verlangen, sich

möglichst naturschonend

im Wald zu bewegen,

keine Spuren zu

hinterlassen und weitgehend

auf Waldwegen zu

bleiben? Ein aktueller

Aufruf des Ordnungs-

Seite 2

Servus in Rosenheim

Seite 2

Osterhase besuchte die Endorfer Au

Seite 3

Buntes Faschingstreiben im Bürgerhaus

E-Werk/ Kinderkonzert mit

dem Duo „Zupf und Zwirbel“

Seite 4

Leben ist das, was passiert, während

du eifrig dabei bist, andere Pläne zu

machen

Seite 6

Dahoam gut leben in Rosenheim/

Wir kommen zu Ihnen!

Seite 7

Spielerisch Erinnerungen wecken/

Was ist Parkinson?

Seite 9

Rosenheimer Bildungsforum ein

voller Erfolg/ Neuer Gitarrenkurs für

Anfänger

Seite 10

Ehrenamt trifft Ehrenamt

Seite 11

Unser Leserbrief von Rudolf Jauk

Seite 12

Beratungsangebote für Senioren in

der Stadt Rosenheim

Seite 13

Bücher kommen zu Menschen/ Das

Nachmittagscafe im Jahr 2018

Seite 14

Tischtennis-Schnuppertraining für

die Grundschule Pang/ Kunterbuntes

FitZ-Programm an der Grundschule

Pang

Seite 14

Projekttag der Edeka-Stiftung an der

Grundschule Pang/ Auf den Spuren

der Wölfe

Seite 16

Gedicht: Der erste Schultag


Fortsetzung von Seite 1:

amtes der Stadt Rosenheim (3.Mai 2019 im

OVB) lautet: Die Stadt Rosenheim appelliert

eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein

aller Naherholungssuchenden,

sich an die geltenden Ge-und Verbote zu

halten und die der Allgemeinheit zugän-

gigen Naturflächen in dem Zustand zu

erhalten, den man bei einem Besuch selber

gerne vorfinden möchte.

Diese verständliche Ermahnung an uns

Bürger steht im krassen Gegensatz zu der

Rambo-Praktik der Schlierseer Forstleute,

indem sie eine regelrechte Waldboden-

Verwüstung hinterlassen haben – nicht zur

Ergötzung und zum Verständnis der Naturfreunde.

Gerd Höglinger

›Osterhase besuchte die Endorfer Au‹

Viele Familien kamen zum Osterfrühstück in das Bürgerhaus E-Werk

Alle Bilder: FWA

Rosenheim – Am Ostermontag organisierten

die Ehrenamtlichen rund um das Bürgerhaus

E-Werk, gemeinsam mit der Freiwilligenagentur

Rosenheim West und dem

Jugendhilfeträger Startklar Soziale Arbeit

Oberbayern gGmbH, ein Osterfrühstück

für alle Familien im Stadtteil. Zahlreiche

Kinder nahmen gerne

das Angebot an und

freuten sich auf einen

abwechslungsreichen

Vormittag am Vorplatz

des Bürgerhauses

E-Werk.

Anita Eggart und ihr

Team von freiwilligen

Helfern ließen vom

Osterhasen 100 Eier

in der ganzen Endorfer

Au verstecken.

Ddie Kinder, die erfolgreich

fündig wurden,

erhielten dann

noch einen Schokoladenosterhasen.

Butterbrezen, Osterfladen und ein Osterlamm

gab es dann auch noch für alle Gäste

die den Vormittag sichtlich genossen.

„Wir freuen uns immer sehr über die Angebote,

die es am Bürgerhaus gibt,“ so Familie

Reischl. „Es ist sehr schön, dass es so viele

Ehrenamtliche gibt, die so eine Aktion in

ihrer Freizeit organisieren. Vielen Dank!“

Unterstützt wurde die Veranstaltung

durch den Bürgerfonds der Sozialen Stadt

Rosenheim.

Wenn auch Sie sich

ehrenamtlich im Bürgerhaus

E-Werk engagieren

wollen, oder eine

Projektidee haben, dann

melden Sie sich gerne bei

Christian Hlatky von

der Freiwilligenagentur

West, ch@freiwilligerosenheim.de

oder unter

08031/233870.

Christian Hlatky


›Buntes Faschingstreiben im Bürgerhaus E-Werk‹

Alle Bilder: FWA

Viele Kinder kamen zu dem ersten Kinderfaschingsball in der Enfdorer Au ins Bürgerhaus E-Werk

Rosenheim – Am Freitag den 22.2.2019

organisierten die Ehrenamtlichen rund um

das Bürgerhaus E-Werk gemeinsam mit

der Freiwilligenagentur Rosenheim West

und dem Jugendhilfeträger Startklar Soziale

Arbeit Oberbayern gGmbH einen

Kinderfaschingsball für alle Familien im

Stadtteil. Zahlreiche Kinder nahmen gerne

das Angebot an und freuten sich auf einen

abwechslungsreichen Nachmittag im Bürgerhaus

E-Werk. Neben Kostümwettbewerben,

leckeren Krapfen und Hot-Dogs

wurden auch lustige Spiele organisiert. Das

Highlight war der Besuch der Faschingsgarde

aus Aschau, die gerne den Kindern

im Bürgerhaus das Aschauer Prinzenpaar

vorführten.

„Das hat es so in der Endorfer Au noch nicht

gegeben,“ freute sich Anita Eggart, die mit

ihrem Team ehrenamtlich den Nachmittag

organisierte. Für ihr großes Engagement erhielt

sie auch prompt einen Orden von der

Aschauer Faschingsgarde.

Aber auch die anderen Mütter und Väter

und vor allem die Kinder freuten sich über

das Angebot für Familien vor Ort. „Toll, dass

so etwas für Kinder hier im Bürgerhaus E-

Werk veranstaltet wird. Ich habe heute viele

nette neue Leute kennen gelernt,“ schwärmte

ein Vater nach dem Faschingsfest.

Unterstützt wurde die Veranstaltung über

das Programm Kulturelle Bildung für Familien

der Sozialen Stadt Rosenheim.

Wenn auch Sie sich ehrenamtlich im Bürgerhaus

E-Werk engagieren wollen, oder

eine Projektidee haben, dann melden Sie

sich gerne bei Christian Hlatky von der

Freiwilligenagentur West, ch@freiwilligerosenheim.de

oder unter 08031/233870.

Christian Hlatky

›Kinderkonzert mit dem Duo „Zupf und Zwirbel“‹

Am Samstag, 23.02.19, hieß es in der Turnhalle des Kinderhauses

Familienzentrum Finsterwalderstraße „Manege

frei für den Zirkus Saitini“. Das Musiker-Duo Johanna

Spitzl und Komalé Akakpo spielten mit zwei Hackbrettern

und einer Gitarre ein faszinierendes Konzert. Mit

ihrem Programm entführten sie die kleinen und großen

Zuhörer in eine besondere Klangwelt. Viele der kleinen

Zuhörer kannten das Instrument Hackbrett noch nicht.

Umso interessanter war es, welche Klänge die Musiker

diesem Instrument entlockten. Still sitzen musste bei diesem

Konzert aber keiner. Die Zuhörer wurden zum Mitmachen

motiviert. Jeder durfte sich bewegen, klatschen,

mit den Füßen stampfen und mitsingen. Ein besonders

Zuckerl gab es für die Kinder nach dem Konzert. Sie

durften sich die Hackbretter genauer anschauen und sogar

selbst einmal Töne daran anschlagen!

Familienzentrum Finsterwalderstraße

Foto: Familienzentrum Finsterwalderstraße


›Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist,

andere Pläne zu machen‹

Wie wahr dieser Satz von John Lennon ist,

konnten 7 Jugendliche des JUZ Energy bei

ihrer inzwischen zweiten Hüttenfreizeit

vom 07. April bis 10. April 2019 auf der

Rabenmoosalm bei Ruhpolding erfahren.

Der Wunsch der Jugendlichen war, mit

einem verlängerten Wochenende auf einer

Selbstversorgerhütte ein gemeinsames

Freizeiterlebnis für sich zu schaffen. Den

Jugendlichen den Raum und die Zeit zu

geben, die Planung, Organisation und

Durchführung des Wochenendes soweit

wie möglich selbständig durchzuführen,

war das Ziel der Pädagogen. Diese Herangehensweise

stärkt die Eigeninitiative der

Jugendlichen und den Zusammenhalt in

der Gruppe. Das Erleben von Selbstwirksamkeit

hat positive Auswirkungen auf ihr

Selbstwertgefühl und lässt ihre Persönlichkeit

wachsen.

Zu Beginn der Planung des Wochenendes

haben die Jugendlichen zunächst darüber

entschieden, wann und auf welcher Hütte

sie es verbringen möchten. Da sie auf gar

keinen Fall zu lange warten wollten, fiel

ihre Wahl auf die Faschingsferien und die

Rabenmoosalm bei Ruhpolding. Ein ausschlaggebender

Grund mag gewesen sein,

dass man mit dem Auto bis vor die Hütte

fahren kann. Aber wie es schon der Spruch

zu Beginn des Artikels vermuten lässt,

kam so manches anders als gedacht. Doch

der Reihe nach…

Wie schon bei der Organisation des letzten

Hüttenwochenendes haben sich die Jugendlichen

mit Unterstützung des Pädagogenteams

auch dieses mal Argumente überlegt,

die sie bei der Bürgerversammlung vorgetragen

haben, um einen Zuschuss vom Bürgerfond

zu erhalten. Nachdem das Finanzielle

geregelt war, ging es an die Planung der

Freizeitaktivitäten während des Wochenendes.

Die Jugendlichen entschieden sich

dafür, das Erlebnisbad in Ruhpolding zu

besuchen. Aber auch auf der Hütte sollte

es nicht langweilig werden. Also mussten

Gesellschafts- und Kartenspiele eingepackt

und Fackeln für eine Nachwanderung besorgt

werden. Schließlich wurde der Speiseplan

erstellt und eine Pädagogin erledigte

mit einigen Jugendlichen zusammen die

notwendigen Einkäufe.

Die Rabenmoosalm auf dem Irschenberg

Dann war es soweit: alle Jugendlichen

standen mit ihrem Gepäck gut gelaunt am

Energy. Obwohl jeder Jugendliche vorab

eine Packliste bekommen hatte, erschienen

sie mit Koffern, Trolleys und Sporttaschen,

bepackt nach ihren eigenen Vorstellungen.

Nachdem alles in den Autos verstaut war,

ging es auch schon los. Aber leider nicht

bis zur Hütte, denn der viele Schnee lies

ein weiteres Vorankommen mit dem Auto

nicht zu. Knapp drei Stunden waren die

Jugendlichen und Pädagogen zu Fuß unterwegs,

um schließlich zur Hütte zu gelangen.

Dabei mussten sie sich der Nässe von unten,

dem Schnee, und der Nässe von oben, dem

Schneeregen, stellen. Und nicht nur ihre

eigenen Koffer, Trolleys und Sporttaschen,

sondern auch die Getränke und die Lebensmittel

mussten hochgeschleppt werden. Als

alle völlig durchnässt an der Hütte angekommen

sind, waren die Jugendlichen sehr

stolz auf sich. Sie hatten etwas geschafft,

was sie nie für möglich gehalten hätten. Sie

haben sich trotz der widrigen Umstände

durchgebissen.

Bereits auf dem Weg zur Hütte haben die

Jugendlichen viele wertvolle Erfahrungen

gemacht: gemeinsam schafft man mehr als

allein und gegenseitiges Unterstützen und

aufeinander Achten tragen zum Meistern

von Herausforderungen bei. Wenn die Umstände

sich ändern, muss man sich darauf

einstellen – und das gelingt am besten in

der Gruppe. Die Lasten wurden aufgeteilt

und jeder der Jugendlichen hat so viel getragen,

wie er konnte. Es wurde auf die Stärken

Foto: Helge Zermen

und Schwächen der Einzelnen Rücksicht

genommen und so gelangten schließlich

die Koffer, Trolleys, Sporttaschen, Getränke

und Lebensmittel zum Zielort: auf die

Hütte.

Nun ging es an die Zimmeraufteilung und

die Jugendlichen haben besprochen, wer

wann welche Aufgabe übernimmt. Und da

gab es so einige: Holz hacken, auf das Feuer

achten, Wasser am Brunnen holen, Tee zubereiten,

Kochen etc. Beim anschließenden

Abendessen in der warmen Stube wurde

das große Abenteuer, die Wanderung durch

Schnee und Regen, ausführlich besprochen.

Jeder Jugendliche war über sich selbst hinausgewachsen

und über seinen Schatten

gesprungen, um das gemeinsame Ziel zu

erreichen. Der erste Abend auf der Hütte

klang dann, wie auch die nächsten beiden,

mit Karten spielen, lachen und gemeinsam

Spaß haben aus.

Obwohl die Jugendlichen am zweiten Tag

wussten, dass der Besuch des Erlebnisbades

in Ruhpolding wieder eine Wanderung

hinauf zur Hütte notwendig machte, sind

sie einstimmig bei ihrem Plan geblieben.

Ein Vorteil des Erlebnisbades war nämlich,

dass es dort Duschen gab. Ganz im Gegensatz

zur Hütte, die im Winterbetrieb

über kein fließendes Wasser verfügt und

somit nur Katzenwäsche mit kaltem Wasser

möglich ist. Für die Jugendlichen war

es eine Herausforderung, auf gewohnten

Komfort zu verzichten und beispielsweise

ein Plumpsklo zu benutzen. Aber auch auf


diese Umstände haben sie sich mit der Zeit

eingestellt. Die Jugendlichen konnten die

Erfahrung eines neuen Gefühls von Geselligkeit

machen, solange notwendige Dinge

wie beispielsweise das Holz hacken, Feuer

schüren etc. erledigt wurden und man so

trocken im Warmen sitzen und eine gute

gemeinsame Zeit haben konnte.

Der zweite Aufstieg zur Hütte nach dem

Besuch im Erlebnisbad war viel leichter und

kürzer. Zum Einen, da ein Großteil der

Lebensmittel und Getränke bereits oben

war, zum Anderen, da die Jugendlichen begannen,

auf ihren eigenen Rhythmus, ihre

Schritte und ihren Atem zu achten. Achtsamkeit

für die eigenen Grenzen und Möglichkeiten

ist wichtig, um den Weg, der vor

einem liegt, gut gehen zu können. Im wörtlichen,

aber auch im übertragenen Sinn. Unmittelbar

konnten so die Jugendlichen erleben,

wieviel Spaß ihnen eine Wanderung

machen kann. Und da es gerade so gut lief,

war es auch am dritten Tag kein Thema, den

spontan beschlossenen Besuch im Salzbergwerk

und den damit einhergehenden dritten

Aufstieg zur Hütte ausfallen zu lassen. Bei

der anschließenden Nachtwanderung wurden

die mitgebrachten Fackeln angezündet

und so startete die kleine Völkerwanderung

durch den nächtlichen Wald mit all seinen

unbekannten Geräuschen und Eindrücken.

Das Pädagogenteam legt großen Wert auf

Lernen durch Erfahrung, da es ein nachhaltigerer

Ansatz ist, der die Selbständigkeit

und Selbstwirksamkeit der Jugendlichen

positiv beeinflusst. Das Hüttenwochenende

bot ihnen einige Gelegenheiten für solche

Erfahrungen. Sie haben erlebt, wie es ist,

einen Trolley den Berg hinauf zu schleppen

und wieviel leichter dies mit einem Rucksack

zu bewältigen ist. Auch haben sie gesehen,

dass sie zu viel Lebensmittel und Getränke

eingekauft hatten. Wie in Bezug auf den

Komfort der Hütte im Winterbetrieb gilt

auch hier das Motto: weniger ist mehr und

reicht trotzdem oft vollkommen

aus. Das Gleiche gilt für

ihre reichlich mitgebrachte

Bekleidung, das falsche

Schuhwerk und Gegenstände

ihres sonstigen täglichen

Bedarfs wie beispielsweise

ein Glätteisen. Eine wichtige

Erfahrung nehmen die

Jugendlichen mit: je weniger

unnötiges Gewicht sie tragen

müssen, umso leichter wird

der Weg, der vor ihnen liegt.

Auch wenn nicht alles so

gelaufen ist wie geplant, war

es, vielleicht auch gerade deshalb,

für die Jugendlichen

und die Pädagogen ein gelungenes

Hüttenwochenende.

Die gemeinsamen Erlebnisse

verbinden und prägen die

Beziehungen untereinander

und zu den Pädagogen positiv.

Und auch dieses mal war

klar: das muss wiederholt

werden… nur hoffentlich mit

keinen Trolleys.

Besonders bedanken möchte

wir uns, die Jugendlichen

und Pädagogen des JUZ

Energy, beim Bürgerfond

der Sozialen Stadt und dem

Förderverein Jugendarbeit

Rosenheim e.V., die mit ihren

finanziellen Zuschüssen

die Realisierung dieses Wochenendes ermöglicht

haben.

Helge Zermen

Die Eltern-Kind-Spielgruppe in Oberwöhr

sucht ein paar Spielzeugspenden

Liebe Eltern und liebe Kinder, vielleicht haben

einige von euch ihre Kinderzimmer ausgemistet,

gesucht werden vollständige und intakte Spiele

für Kinder unter 3 Jahren

Gerne:

- Musikinstrumente

- Spielküche Zubehör

- Puppenhaus

- Eisenbahn-Set

- Wasser und Sandkasten mit Deckel,

Sandspielzeuge

- Puzzles

- Knete Zubehör

Im Umkreis von 10 km können die Sachen von

uns gerne abgeholt werden!

So sind wir erreichbar:

Tel.: 0176 86914547

Email: ganna@live.com

(Kontaktname: Frau Herhe, Spielgruppeleiterin)

Herzlichen Dank für Ihre Spende im Voraus


›Dahoam gut leben in Rosenheim‹

Ein neues Angebot des Caritas-Zentrums Rosenheim und des Sozialamts Rosenheim

Seit dem 1. Februar 2019 besuchen die

Caritas-Mitarbeiterinnen Sabine Fischer

und Ramona Gehrlicher Seniorinnen und

Senioren in der Stadt Rosenheim bei ihnen

zu Hause.

In der vertrauten Umgebung sprechen

die besuchten Senioren und Seniorinnen

über alle Themen des Älterwerdens: Gibt

es Dinge in ihrer Umgebung, die sie gerne

verändern würden? Welche Schwierigkeiten

könnten in Zukunft auftreten? Die Sozialpädagoginnen

zeigen mögliche Hilfen und

Angebote zu Fragen der Gesundheit, der

Wohnraumanpassung, sozialer Kontakte,

rechtliche und finanzielle Beratung und vielem

anderen mehr auf.

Ziel des Gesprächs ist immer,

ein Paket mit passenden Angeboten

zu schnüren, das den älteren

Menschen ermöglicht, so

lange wie möglich in den eigenen

vier Wänden zu wohnen.

Der Hausbesuch findet freiwillig

und unabhängig vom

Bekenntnis statt und ist in jedem

Fall kostenlos; finanziert

wird das Projekt aus

Mitteln der Deutschen

Fernsehlotterie und der

Gertraud Stumbeck

Stiftung.

Sabine Fischer und Ramona

Gehrlicher werden

sowohl von Seniorinnen

und Senioren, als auch

vom sozialen Umfeld

(zum Beispiel Freunde,

Verwandte, Bekannte,

Ärztinnen) der älteren

Menschen angesprochen.

Sie wollen auch besucht

werden oder kennen

Ramona Gehrlicher

Dipl. Sozialpädagogin (FH)

einen älteren Menschen, für den Sie sich

einen Hausbesuch wünschen? Melden Sie

sich gerne im Caritas Zentrum Rosenheim.

Caritas Zentrum Rosenheim

Reichenbachstraße 5

83022 Rosenheim

Tel.: 08031-20370

Sabine Fischer

Dipl. Sozialpädagogin (FH)

›Wir kommen zu Ihnen!‹

Neues Projekt des Seniorenbeirats und der Sozialen

Stadt startet in den Rosenheimer Bürgerhäusern

Bild v.l.n.r. Werner Pichlmeier, Leiter der Sozialen Stadt,

Brigitte Kutka, stellvertretende Vorsitzende, Josef Kugler, 1.

Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Rosenheim

Rosenheim. Jeden ersten Mittwoch im

Monat von 10-11 Uhr hält der Senioren-

Foto: Soziale Stadt

beirat der Stadt

Rosenheim seine

Sprechstunden

zeitgleich in den

drei Rosenheimer

Bürgerhäusern ab.

Das Beratungsangebot

ist kostenlos

und wendet sich

an alle Seniorinnen

und Senioren,

die Rat und Auskunft

suchen zu

ganz unterschiedlichen

Themen.

Ob Fragen rund

um seniorengerechten

Wohnraum,

Kündigung

von Handyverträgen, das Thema Rente,

Schulden oder Patientenverfügung, all-

gemeine Rechtsberatung oder Erbschaft,

Konflikte in Familien oder Vermittlung von

Alltagshilfen, Ämterlotsen und Wege aus

der Isolation, Information über Besuchsdienste

und Veranstaltungen für Senioren

in Rosenheim, die Beratungsleistungen sind

vielseitig und umfassen alle Lebensbereiche

der älteren Generation – schnell und unbürokratisch.

Eine Voranmeldung zu den Bürgersprechstunden

im Bürgerhaus Miteinander in der

Lessingstr. 77, dem Bürgerhaus Happing,

Happinger Str. 83 und dem Bürgerhaus E-

Werk, Oberwöhrstr. 76 ist nicht erforderlich,

in den Ferienzeiten finden keine Beratungen

statt.

Werner Pichlmeier


›Spielerisch Erinnerungen wecken‹

Wie kommt man mit Menschen ins Gespräch,

wenn diesen die Erinnerung fehlt?

Das lernten 20 Firmlinge im Rahmen ihrer

Firmvorbereitung. Auf dem Programm

stand der Besuch von Demenzkranken im

SeniorenWohnen Küpferling.

Lange dreht die 87-Jährige die grüne Papierrolle

in ihren Händen. Plötzlich leuchten

ihre Augen auf. "Grün steht für den Neid",

fällt ihr wieder ein und dann fängt sie an zu

schmunzeln: "Da nehme ich lieber die blaue

Rolle. Blau ist die Hoffnung".

Der 14-jährige Markus verbindet mit diesen

Farben ganz andere Dinge, wie etwa Frühling

und Himmel. Auf diese Weise kommen

zwei verschiedene Generationen miteinander

ins Gespräch.

Genau das will die Kampagne "Ganz Jung,

ganz Alt, ganz Ohr" erreichen.

Profitieren sollen von dieser Aktion beide

Seiten.

Die Senioren kommen dadurch wieder mit

Jüngeren ins Gespräch. Die Heranwachsenden

erleben, dass alte Menschen in erster

Linie keine Pflegefälle sind, sondern Persönlichkeiten

mit interessanten Lebensgeschichten.

Berührungsängste gab es bei dem Treffen

zwischen Jung und Alt von Anfang an überhaupt

nicht.

Foto: Seniorenwohnen BRK

Die Heranwachsenden gingen auf die Senioren

ganz ohne Scheu zu, und schnell entwickelten

sich erste Gespräche.

"Mir macht diese Krankheit keine Angst",

meinte die 14-jährige Tamara. Ihr gefalle

das Zusammensein mit älteren Menschen

immer schon sehr gut: "Dabei kann man viel

für das eigene Leben lernen." Die 14-jährige

Sandra sieht das ganz ähnlich: "Es ist wichtig,

sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Denn in irgendeiner Form wird man

damit im eigenen Leben wahrscheinlich

auch konfrontiert werden."

Ralf Schwärz

Soziale Betreuung / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

SeniorenWohnen Rosenheim Küpferling

Küpferlingstraße 1-5

83022 Rosenheim

Tel.: +49 8031 3097-982 / Fax: +49 8031

3097-970

ralf.schwaerz@ssg.brk.de

www.seniorenwohnen.brk.de

›Morbus Parkinson – Was ist Parkinson?‹

Am 11.April war Weltparkinsontag. Wir

möchten Sie nochmals auf die Krankheit

hinweisen.

Parkinson was ist das überhaupt?

Es ist eine Erkrankung des Nervensystems

in den meisten Fällen tritt diese Krankheit

im Alter zwischen dem 50sten bis 60sten

Lebensjahr auf. Parkinson ist momentan

noch nicht heilbar.

Es handelt sich um eine langsam fortschreitende

neurologische Erkrankung.

Durch das Absterben von Nervenzellen

welche für die Produktion von Dopamin im

Gehirn zuständig ist. Dopamin ist ein Botenstoff

der für die Beweglichkeit des Körper

notwendig ist.

Zur Verbesserung der Lebensqualität gibt es

ausreichende Medikamente die ein erfahrender

Neurologe zum richtigen Zeitpunkt und

entsprechend dem Krankheitsverlauf einsetzt.

Der Lebensverlauf hat kaum Einfluss auf

die Krankheit.

Einige Merkmale für diese Krankheit können

sein: z.B. Schmerzen im Bereich der

Schulter können ein Indiz sein, oder Kraftlosigkeit.

Besonders dann, wenn ein Orthopäde keine

Erklärung für ihre Schmerzen hat. Dann

beginnt in der Regel ein Ärzte hopping.

Folgende Früherkennungsmerkmale können

sie an sich selbst oder Ihr Partner feststellen:

Pendelt ihr Arm beim gehen nicht mit?

Zittert eine Hand in der Ruhephase oder

leiden sie unter einem Antriebsmangel?

Haben Sie Probleme mit dem Darm?

Der Besuch bei einem Neurologen erfolgt

eher seltener. Nur dieser hat die Möglichkeit

die Erkrankung Parkinson auszuschließen

oder zu bestätigen.

Ich denke man sollte sich mit der Krankheit

arrangieren

und nicht

gegen die

Krankheit kämpfen.

Bei fortschreitender Krankheit können

Physiotherapie oder Logopädie helfen.

Auch Hilfsmittel, welche vom Arzt verschrieben

werden, erleichtern den Umgang

mit der Krankheit.

Was als sehr nützlich angesehen wird ,ist

der Zugang zu einer Selbsthilfegruppe für

Parkinson erkrankte. Die Deutsche Parkinson

Vereinigung e.V. verfügt in Rosenheim

über eine Selbsthilfegruppe die Ihnen all

Ihre Fragen zu Parkinson gerne beantworten

wird.

Zu erreichen ist diese Gruppe per Email

unter: parkinson-rosenheim@web.de


›Beratungsangebote für Senioren in der Stadt Rosenheim‹

Hier können Sie sich informieren, hier wird Ihnen geholfen

Pro Senioren Rosenheim e.V.

Koordinierungs- und Beratungsstelle

Frau Dagmar Pawelka

Reichenbachstr. 8

83022 Rosenheim

Telefon: 08031 – 365 - 1636

Pro Senioren e.V. vernetzt die Seniorenarbeit

in Rosenheim und engagiert sich in der

Weiterentwicklung der verfügbaren Angebote.

Ziel des Vereins ist die Verbesserung

der Lebens- und Versorgungssituation älterer

Menschen und ihrer Mitmenschen.

_____________________________

Stadt Rosenheim

Seniorenbeirat

Telefon 08031 / 365 - 1081 oder 365 - 1461

Fax 08031 / 365 - 2019

E-Mail seniorenbeirat@rosenheim.de

Internet www.rosenheim.de

Angebote:

Seniorensprechstunden (selbstverständlich

vertraulich) in den Bürgerhäusern jeden ersten

Mittwoch im Monat von 10:00 - 11:00 Uhr

_____________________________

Diakonisches Werk Rosenheim

KASA Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit

Hilfen für Senioren

Klepperstr. 18 , 83026 Rosenheim

Telefon 08031 / 235 11 43

Fax 08031 / 235 11 41

E-Mail stephanie.staiger@dwro.de

Internet www.diakonie-rosenheim.de

Ansprechpartner Frau Stephanie Staiger

Bürozeiten bitte telefonische Terminvereinbarung

Angebote:

• Beratung von Patienten mit Demenz und

deren Angehörigen

• Vermittlung von Angeboten zum Thema

Demenz

• Hausbesuche und Beratung vor Ort

• Individuelle Wohnberatung und Wohnraumanpassungsberatung

für Menschen

mit Demenz

Die Angebote sind kostenfrei!

Diakonisches Werk Rosenheim

Betreuungsverein

Kufsteiner Str. 55, 83022 Rosenheim

Telefon 08031 / 35 628 - 14

Fax 08031 / 30 09 - 1069

E-Mail betreuungsverein@sd-obb.de

Internet www.diakonie-rosenheim.de

Ansprechpartner Herr Maximilian Jaroljmek

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Angebote:

• Beratung zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs-

und Patientenverfügung

• Beratung zu allen Fragen rund um die

rechtliche Betreuung

• Beratung für ehrenamtliche Betreuerinnen

und Betreuer

• Führung von gerichtlich ( durch Betreuungsgericht)

bestellten Betreuungen

_____________________________

Stadt Rosenheim

Sozial-, Wohnungs-, Versicherungsund

Grundsicherungsamt

Besondere soziale Angelegenheiten

Reichenbachstr. 8, 83022 Rosenheim

Telefon 08031 / 365 - 1461

Fax 08031 / 365 - 20 19

Öffnungszeiten

nach telefonischer Vereinbarung

Betreuungsstelle

Telefon 08031/365-1510 Herr Ihm,

08031/365-1511 Herr Moskart , 08031/365-

1559 Frau Hagner, 08031/365-1491

_____________________________

Hilfen für unterschiedlichste Bedürfnisse

zur Erleichterung und Bewältigung Ihres

Alltags Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V.

Färberstr. 23, 83022 Rosenheim

Telefon 08031 / 3 48 05

Fax 08031 / 40 80 668

E-Mail nh.rosenheim@t-online.de

Internet www.nh-rosenheim.de

Öffnungszeiten Mo - Fr 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Angebote:

• Besuchsdienst für Seniorinnen und

Senioren

• Haushaltshilfe

• Möglichkeit zu ehrenamtlichen Engagement

(z.B. ehrenamtlicher Helferkreis,

Besuchsdienst für ältere Menschen)

Diakonie

Rosenheimer Tafel

Frau Elisabeth Barthel

Tannenbergstr. 4, 83024 Rosenheim

Telefon 0160/5072665

Internet www.diakonie-rosenheim.de

Dienstags 10.00 – 12.00 Uhr

_____________________________

Mehrgenerationenhaus der

Arbeiterwohlfahrt

Ebersberger Str. 8 , 83022 Rosenheim

Telefon 08031 / 94 13 73 - 21

Fax 08031 / 94 13 73 - 19

E-Mail mehrgenerationenhaus@awo-rosenheim.de

Internet www.awo-rosenheim.de

Ansprechpartner Frau Katharina Gaiduk

_____________________________

Arbeiterwohlfahrt

Stadtverband Rosenheim e.V.

Seniorenbegegnungsstätte

Ebersberger Str. 8 , 83022 Rosenheim

Telefon 08031 / 94 13 73 - 60

Fax 08031 / 94 13 73 - 69

E-Mail stadtverband@awo-rosenheim.de

Internet www.awo-rosenheim.de

Ansprechpartner Herr Theo Auer, Frau Edeltraud

Strauß

Sprechzeiten MO - MI 08.00 - 11.00 Uhr

_____________________________

Caritas Zentrum Rosenheim

Reichenbachstr. 5 , 83022 Rosenheim

Telefon 08031 / 20370

Fax 08031 / 20 37 29

E-Mail:

seniorenbeg-ro@caritasmuenchen.de

Internet www.caritas-rosenheim.de

Ansprechpartner Frau Flohr-Brumm

Öffnungszeiten nach Vereinbarung

_____________________________

Sozialverband VdK Bayern e.V. Kreisverband

Rosenheim

Adlzreiterstr. 15, 83022 Rosenheim (Hofbräukomplex)

Telefon 08031 / 1 29 90

Fax 08031 / 3 17 59

E-Mail kv-rosenheim@vdk.de

Internet www.vdk.de/kv-rosenheim

Sprechstunden nur mit Terminvereinbarung

Angebote:

Beratung im Sozialrecht für Mitglieder des

Sozialverbandes VdK Bayern e.V.


›Rosenheimer Bildungsforum ein voller Erfolg‹

Am Dienstag, 19.03.2019 fand das mittlerweile

4. Rosenheimer Bildungsforum statt.

Das Veranstalterteam aus Landkreis Rosenheim,

VHS Rosenheim, Katholischem und

Evangelischem Bildungswerk, sowie Sozialer

Stadt Rosenheim hat dieses Mal zum Thema

„Wirtschaft grenzenlos – grenzenlos wirtschaften“

in das Landratsamt Rosenheim

eingeladen. Circa 80 interessierte Personen

folgten dieser Einladung.

Unsere Wirtschaft ist global. Sie ist auf offene

Grenzen angewiesen- und in vielen Fällen

auch auf Fachkräfte aus dem Ausland.

Immer wieder werden wir dadurch auch mit

ethischen Fragestellungen konfrontiert. Das

vierte Rosenheimer Bildungsforum stellte

sich der Herausforderung und diskutierte

im Spannungsfeld zwischen Migration und

Wirtschaftsethik: Braucht unsere Region

mehr oder weniger Zuwanderung aus dem

Ausland? Welche Konsequenzen hat es für

Staaten, wenn die Elite abwandert oder abgeworben

wird? Welche Erfahrungen haben

Vertreter der Rosenheimer Wirtschaft in

den letzten Jahren gemacht?

Den fachlichen Auftakt gab Herr Prof. Dr.

Dr. Johannes Wallacher, Professor für Sozialwissenschaften

und Wirtschaftsethik an

der Hochschule für Philosophie München.

Sein Vortrag zum Thema „Arbeitsmigration

zwischen nationalen Eigeninteressen und

globaler Gerechtigkeit“ gab den Input für

die anschließende Podiumsdiskussion. Es

diskutierten: Ingrid Meindl-Winkler (DGB

Kreis- und Stadtverbandsvorsitzende), Ulrich

Brenner (Leiter der Altenpflegeschule

Miesbach), Andreas Bensegger (Geschäftsführer

der Firma Bensegger und Vorsitzender

des IHK-Regionalausschusses Rosenheim),

Maximilian Felsner (Mitgründer und

Social-Entrepreneur der Zeitarbeitsfirma

Social-Bee), sowie Professor Wallacher. Die

Diskussion wurde moderiert von Herrn Florian

Schrei, bekannt als Moderator und Journalist

des bayerischen Rundfunks.

In Anschluss an die Diskussion waren alle

Teilnehmer der Veranstaltung zum offenen

Austausch und gemeinsamen Ausklang der

Veranstaltung eingeladen.

Die Veranstaltung machte deutlich: Auch in

unserer Region sind wir auf Zuwanderung

angewiesen, um den Fachkräftemangel decken

zu können. Es gibt sehr viele gelungene

Beispiele. Gleichzeitig gibt es in diesem Bereich

aber noch sehr viel zu tun, das reicht

über als zu hoch gesehene bürokratische

Hürden, über mangelnde Sprach- und Fachkenntnisse

der potentiellen Arbeitnehmer,

bis hin zu einem Umdenken in den Köpfen

der bisherigen Belegschaft. Meindl-Winkler:

„Wir versuchen, den Weg mit heimischen

und geflüchteten Arbeitnehmern zu gehen.

Ihre Wertschätzung in den Betrieben ist das

A und O“. Gleichzeitig wurde insbesondere

an die Politik der Wunsch nach mutigeren

Entscheidungen gerichtet.

Lisa Konrad-Lohner

Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte,

Soziale Stadt Rosenheim

›Neuer Gitarrenkurs für Anfänger‹

Neueinsteiger auch willkommen (Start: Mittwochabend ab 18. September)

Rosenheim – Wie schön lässt es sich in gemeinsamer

Runde zu einer oder mehreren

Gitarren singen – besonders, wenn wieder

Herbst und Winter ist!

Nach guten Erfahrungen mit Gitarrenkursen

im Bürgertreff Happing und in der

AWO bietet Pastor und Sozialpädagoge

Thomas Scherer die Möglichkeit an, in einen

bestehenden Kurs einzusteigen oder für

Anfänger (Erwachsene, Jugendliche ab 15

Jahren oder Vater/Mutter mit Kind) neu

zu starten. Das hängt von den Interessenten

und dem Termin ab.

Der Anfänger Kurs könnte ab 18. September

(immer mittwochs, etwa 17 oder 18 Uhr)

beginnen und umfasst zunächst die Termine

bis Weihnachten, wir lernen unsere Gitarren

kennen. Nach einer Gitarrenschule lernt

man das Begleiten von Liedern, für sich selbst

oder von Gruppen. Es werden Gospels, Folk-

Lieder, Liedermacher-Songs, neue christliche

Lieder, klassische Wander- und Fahrtenlieder,

usw. eingeübt.

Ziel des Kurses ist es, mit unterschiedlichen

Varianten, die Gitarre

spielen zu lernen. Notenkenntnisse

sind nicht

erforderlich. Singen sollte

Spaß machen.. Es geht

dabei weniger um perfektes

Begleiten und Spielen

als vielmehr um „den

Spaß an der Freude“, auch

in einer Gruppe, die sich

selbst immer wieder motiviert.

Eine Gitarre sollte

mitgebracht werden.

Erzieherinnen, Lehrer

könnten sich eine gute

Grundlage für den Unterricht geben.

Alternativer Termin ist Donnerstagvormittag

(für Hausfrauen, Schichtarbeiter…).

Fortgeschrittene – Neueinsteiger willkommen:

Das zweite Angebot (Mittwochs, 17 oder 18

Uhr) ist ideal für Wiedereinsteiger, die ihre

eingestaubte Gitarre wiederbeleben wollen.

Akkordische Liedbegleitung, von einfach bis

ganz schön knifflig, verschaffen schnell Er-

Foto: Thomas Scherer

folgserlebnisse und wecken die Lust auf mehr.

Dabei kommt das Singen nicht zu kurz.

Diese Gruppe spielt schon einige Zeit, beherrscht

einige Grundkenntnisse oder auch

mehr. Jetzt kann man – ab sofort - neu dazu

kommen.

Infos und Anmeldung bis spätestens 10.

September, aber am Besten gleich unter:

Telefon: 08036-6740266 oder

Email: thscherer@gmx.de


›Ehrenamt trifft Ehrenamt‹

Die Ehrenamtlichen der Rosenheimer Freiwilligenagenturen besuchten das ehrenamtlich

geführte BGS-Museum

Alle Bilder: Christian Hlatky

Liebevoll hergerichtet und spannend erzählt – das BGS Museum in Rosenheim

Rosenheim – Am Donnerstag den 23.5.2019

luden die drei Rosenheimer Freiwilligenagenturen

ihre Ehrenamtlichen ein, um das

BGS-Museum in Rosenheim zu besuchen.

Das BGS-Museum wird vom Technischen

Museum BGS Rosenheim e.V. ebenfalls ehrenamtlich

geführt und liegt im Keferwald

am Ende des Kapellenweges. Der Verein

umfasst mehr als 150 Mitglieder, viele sind

ehemalige Beamte, die in Rosenheim für den

Bundes-Grenzschutz gearbeitet haben.

Bei der exklusiven Führung beleuchteten die

engagierten Museumsführer die Wandlung

des Aufgabengebietes seit der Gründung des

Bundes-Grenzschutz (1951), hin zur Bun-

despolizei (2005). Die ehemaligen Beamten

des BGS, die die Gruppe durch die Räume

führten, gaben einen tiefen Einblick in ihre

Arbeit und in ihr umfangreiches Tätigkeitsfeld.

Dabei konnten die interessierten Freiwilligen

viele spannende Anekdoten aus zahlreichen

Einsätzen aus über 50 Jahre Polizeigeschichte

erfahren.

Besonders spannend waren die alten Autos

und LKWs und sogar alte Panzer konnten

bestaunt werden.

„Wirklich spannend und interessant was hier

in Rosenheim quasi vor unserer Haustür alles

in den letzten Jahren passiert ist“, zeigte

sich Peter Schmitz vom Stadtteilverein Happing

e.V. von der Führung begeistert.

Abgerundet wurde der Museumsbesuch

durch eine zünftige Brotzeit, die die Freiwilligenagenturen

ihren Ehrenamtlichen gerne

im Anschluss spendierten.

Wenn auch Sie sich ehrenamtlich in Rosenheim

engagieren wollen, oder eine Projektidee

haben, dann melden Sie sich gerne bei

Christian Hlatky von der Freiwilligenagentur

West, oder bei den anderen FWAs unter

info@freiwillige-rosenheim.de.

Christian Hlatky


›Unser Leserbrief von Rudolf Jauk‹

Sehr geehrte Damen und Herren,

starker Regen hat in der Nacht zum 24.12.2018

den Stillerbach im Rosenheimer Westen wieder

stark anschwellen lassen. Das im Hochwasser mitgeführte

Schwemm-Material hat sich am Gitter

vor der Finsterwalderstraße verfangen und damit

den Bach gestaut. Dies wurde – so wie im Jahr

2013 von einem Anwohner – gerade noch rechtzeitig

bemerkt und das Gitter ist vom gröbsten Unrat

gereinigt worden. Damit ist die Überschwemmung

der angrenzenden Straßen und vieler Keller im

Stadtteil „Am Gries“ verhindert worden. Diesmal

war dieses Ereignis sogar im OVB am 27.12.2018

in einem Artikel beschrieben worden (siehe mein

Foto 1).

Bereits im Juni 2013 habe ich auf die Folgen eines

Hochwassers im Stillerbach in einem Bericht an das

Wasserwirtschaftsamt hingewiesen. Damit diese

Gefahr dauerhaft beseitigt wird, habe ich als Abhilfe

damals vorgeschlagen, dass das Schwemm-Material

bereits an der Bahndamm-Querung des Stillerbaches

in Fürstätt von einem Schmutz-Fanggitter

aufgehalten wird (siehe mein Foto 2). Dort ist

unterhalb der so genannten „Flieger-Kapelle“ eine

genügend große Wiese zur vorübergehenden Aufnahme

und Aufstauung eines Hochwassers (siehe

mein Foto 3). Das Wasserwirtschaftsamt hat

damals die Durchführung einer entsprechenden

Maßnahme zugesagt, aber bis heute nicht vollzogen.

Das derzeitige Wetter – Trockenzeiten im Wechsel

mit Hochwässern – lässt erwarten, dass bald wieder

das Wohngebiet „Am Gries“ überschwemmt werden

kann. Deshalb beantrage ich erneut – und zwar

diesmal bei der Stadtverwaltung – die Durchführung

der von mir vorgeschlagenen Sicherungs-

Maßnahme. Eventuell können im Zusammenhang

mit der nahegelegenen Baustelle für die Brücke

der West-Tangente über das Aicher-Gelände entsprechende

Arbeiten gleichzeitig und möglicherweise

kostengünstig miteinander ausgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez.: Rudolf Jauk

3

1

2


›Stadtteilfest in der Endorfer Au‹

„Heimat heute - ja zur Vielfalt“ die Vielfaltsgestalter Rosenheim veranstalten gemeinsam

mit vielen Ehrenamtlichen das bunte Fest im Rosenheimer Westen.

Rosenheim – Die Vorbereitungen für das

Stadtteilfest im Rosenheimer Westen sind

im vollen Gange.

Am Samstag, den 06. Juli 2019, ist es wieder

so weit. Ein ganzer Stadtteil ist auf den Füßen

und hilft mit, das jährlich stattfindende

Stadtteilfest im Rosenheimer Westen

zu einem einmaligen Erlebnis zu machen.

„Das ehrenamtliche Engagement hier in

der Endorfer Au ist überwältigend“ freut

sich Christian Hlatky von der Freiwilligen

Agentur. Das Besondere in diesem Jahr ist

vor allem die Zusammenarbeit mit dem

Bündnis „die Vielfaltsgestalter Rosenheim.“

Auf einer Bühne finden den ganzen Tag

tolle Vorführungen und Auftritte statt. Um

14 Uhr eröffnet Oberbürgermeisterin Gabriele

Bauer offiziell das Fest, danach tritt

die Trachtengruppe des Vereins Stamm 1

auf. Darüber hinaus präsentieren sich die

Trommelgruppe der Volksschule Fürstätt,

die Bollywoodgruppe des Projekts Familien

in Bewegung, eine serbische Folkloregruppe

und das afrikanische Trommelprojekt

Drums 2 Go und viele mehr. Am Abend

runden die „Tacos“ das Fest musikalisch ab

und sorgen für tolle Stimmung.

Die Ehrenamtlichen freuen sich über jeden

Besucher und laden alle herzlich ein, unter

den Kastanien auf dem Vorplatz des Bürgerhaus

E-Werk (Oberwöhrstraße 76) das

Stadtteilfest zwischen Kanal und Mangfall

zu genießen.

Christian Hlatky

Seit vielen Jahren gibt es nun schon das

Stadtteilfest im Rosenheimer Westen und

es hat sich als feste Größe im Rosenheimer

Veranstaltungskalender etabliert. Nicht zuletzt

durch die vielen ehrenamtlich tätigen

Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner

die dem Fest seinen eigenen Charme

verleihen. „Die vielen freiwilligen Helfer bei

dieser Veranstaltung arbeiten ganze drei

Tage um ihren Stadtteil, die Endorfer Au,

von der besten Seite zu präsentieren.“, so

Anita Eggart, die seit Jahren das Fest mit

ihrem Team ehrenamtlich organisiert. So

kann am Samstag den Besuchern auch vieles

geboten werden: eine Hüpfburg, ein Feuerwehrauto,

ein Rettungswagen und zahlreiche

Bastel- und Mitmachstände machen

das Fest für Kinder und Familien zu einem

besonderen Erlebnis. Aber auch kulinarisch

verwöhnen die Endorfer Auler Ihre Gäste

immer vom Feinsten. Neben einem türkischen

und einem afrikanischen Essensstand

gibt es leckeres vom Grill, Steckerlfisch, Pizza

und ein großes Kuchenbuffet. Für jeden

Gaumen ist etwas geboten.

Diese Vielfältigkeit in dem Stadtteil hat

auch das Bündnis „die Vielfaltsgestalter Rosenheim“

dazu bewogen an dem Fest teilzunehmen

und es mitauszurichten.

„Dass Menschen verschiedener Herkunft,

unterschiedlicher Religion und Generationenübergreifend

zusammenleben können

beweisen die Menschen in diesem Stadtteil

jeden Tag“, so Christian Hlatky, der auch

das Bündnis für Vielfalt koordiniert. „Für

unser Bündnis ist dieser Stadtteil die beste

Werbung!“

Live Musik

am Abend:

Die Tacos

STADTTEILFEST

IM ROSENHEIMER

WESTEN

WO

WANN Samstag, 06. Juli 2019,

ab 14 Uhr

Vorplatz des Bürgerhaus E-Werk

Oberwöhrstraße 76

Unter dem Motto…

HEIMAT HEUTE –

JA ZUR VIELFALT

Ein Fest für die ganze Familie!

Mit den Ehrenamtlichen um Anita Eggart aus dem Bürgerhaus E-Werk

Gefördert durch:

Ein Projekt der Vielfaltsgestalter Rosenheim


›Bücher kommen zu Menschen‹

Im Nachmittagscafe im Familienzentrum

Finsterwalderstr. 42 berichtete uns am 14.

Februar Frau Bettina Sölch von der Stadt-

bücherei Rosenheim über einen

Medienlieferservice.

Da viele Menschen in ihrer Mobilität

oder aus anderen Gründen

sehr oft eingeschränkt sind,

ist dieser Bring- und Abhol-

Service eine sehr feine Sache.

Angeboten wird von Zeitschriften,

Romane, CD´s und

ähnliches.

Frau Sölch ist zu erreichen unter

08031/3651590 oder Email:

bettina.soelch@rosenheim.de

Mit einem kleinen Unkostenbeitrag bringen

Ehrenamtliche das Gewünschte zu einer

Sammelstelle in Ihrer Nähe, etwa jeden 2.

Donnerstag im Monat zum Nachmittagscafe

des Stadtteilvereines im Familienzentrum.

Ansprechpartnerin ist auch Frau Gfaller

vom Familienzentrum in der Finsterwalderstr.42.

unter 08031/7968201 oder

Mail:familienzentrum-fiwa@gmx.de

N.b. Im Familienzentrum Finsterwaderstr.

42 gibt es auch eine „Wanderbücherei“,

da kann man Bücher mitnehmen, bringen

oder tauschen, man kann auch werktags das

Oberbayerische Volksblatt lesen.

Johann Peschke

›Das Nachmittagscafe im Jahr 2018‹

Mit allseits „guten Wünschen zum Neuen

Jahr“ wurde im Familienzentrum in der

Finsterwalderstr. 42, im Januar das Nachmittagscafe

begonnen, die neuen Termine

lagen auch schon bereit.

Der Fasching im Februar begann mit einer

Tombola zur Freude aller, da jedes Los ein

Treffer war, mit einem Reiseset, Gummibaum

oder einem vegetarisches Essen und

vielen weiteren Preisen war für Heiterkeit

gesorgt.

Der Weltfrauentag im März wurde gebührend

begangen, der auch in unserer Zeit

noch allzu oft in Frage gestellt wird, bei uns

gab es für die Damen Blumen.

Zum Osterfest im April wurden uns die

Bräuche für dieses Fest nahegebracht. Dazu

gab es lustige Geschichten und natürlich

Kaffee und Kuchen.

Im Mai wurden nur Geschichten erzählt,

natürlich bei Kaffee und Kuchen.

Gesundheit war im Juni und Juli das Thema,

das „Netzwerk Generation 55plus“ eine

Reihe des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten Rosenheim, es wurde

uns Osteoporose, ein starkes Herz, und

auch gesunde Ernährung sowie Bewegung

nähergebracht.

Nach der Sommerpause im August, ging es

im September und Oktober fröhlich weiter,

bis im November die Frage gestellt wurde:

Wie geht es mit unserem Nachmittagscafe

weiter? Nach einigen Debatten wurde dann

im Dezember bei der Weihnachtsfeier das

Ergebnis verkündet, unsere sehr sozial

eingestellte Frau Annelore Huber wird

mit mir, Johann Peschke das Cafe weiterhin

leiten.

Was wäre unsere Weihnachtsfeier ohne

die Kinder vom Kindergarten, die uns

wieder einige Lieder sangen, und uns in

vorweihnachtliche Stimmung brachten?

Mit Guten Wünschen gingen wir nach

Hause, das war 2018, 2019 kann kommen.

Fahrräder gesucht!

Wenn Sie alte, kaputte oder

nicht mehr gebrauchte Räder

zuhause haben, können Sie diese

in der Fahrradwerkstatt des

Stadtteilvereins gerne abgeben.

Die Räder werden je nach Zustand

repariert und verkauft oder

ausgeschlachtet.

Die Werkstatt ist jeden Dienstag

von 15 - 18 Uhr geöffnet.

Ansprechpartner ist Johann

Peschke, Telefonnummer:

08031/9016170

Das Nachmittagscafe ist jeden 2.Donnerstag

im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet,

für einen Unkostenbeitrag von 1,50 Euro

gibt es Kaffee und Kuchen.

Johann Peschke


AKTUELLES DER

GRUNDSCHULE PANG

›Tischtennis-Schnuppertraining für die Grundschule Pang‹

Foto: Grundschule Pang

Am Samstag, den 11. Mai 2019 veranstaltete

der TTV Rosenheim im Rahmen des FitZ-

Programms ein Schnuppertraining für die

Schüler der Grundschule Pang. Nach ersten

grundlegen Übungen mit Schläger und Ball

trainierten die Kinder an verschiedenen Stationen

ihre Ausdauer und Reaktionsfähigkeit.

Mit großer Motivation versuchten viele,

sich den Ball möglichst oft

zuzuspielen. Am Ende des

Kurses stellten die Sportler

dann ihr Können bei einem

kleinen Turnier unter Beweis.

Bevor die verschwitzten

Kinder wieder von den

Eltern abgeholt wurden, erklärte

Herr Walter Schleich,

der 1. Vorstand des TTV

Rosenheim, dass Tischtennisspielen

die Konzentration

verbessert, was wiederum zu

besseren Schulnoten führe.

„Dann bin ich beim nächsten

Mal gleich wieder dabei!“,

meinten einige. Wir bedanken

uns herzlich bei den Trainern des Vereins

für ihren großartigen Einsatz.

Grundschule Pang

›Kunterbuntes FitZ-Programm an der Grundschule Pang‹

Auch in diesem Schuljahr stellte das FitZ-

Team der Grundschule Pang ein breitgefächertes

Programm auf die Beine. In beiden

Staffeln wurde fleißig gewerkelt, gesportelt

und musiziert, aber auch gelernt und diskutiert.

Einige Kinder bauten Nussknacker,

bastelten Traumfänger oder rührten Naturseifen

an. Andere wiederum nähten Kirschkernkissen,

übten Frühlingslieder auf der

Flöte oder begaben sich auf eine Experimentierreise

nach Afrika. Im Kurs Malen nach

Musik wurden Collagen zu Musikstücken

von Wolfgang Amadeus Mozart bis Andreas

Bourani angefertigt. Auch die sportlichen

Aktivitäten kamen nicht zu kurz. Beim Vi-

Alle Bilder: Grundschule Pang

deo Clip Dancing,

Faustball, Hockey

sowie Kung Fu

konnten sich die

Schüler und Schülerinnen

so richtig

austoben. Mit der

Bauhaus-Ausstellung

bescherten

uns unsere kleinen

Künstler gemeinsam

mit der Kursleiterin

Kristin

Winkelbach einen

besonderen Nachmittag.

Eltern und

Lehrer erfuhren Allerhand über die Kunstrichtung,

bevor sie die Werke der Kinder

bestaunen konnten. Ein weiterer Höhepunkt

unseres diesjährigen FitZ-Projekts war die

Theatervorstellung „Lucky´s Abenteuer in

der Geistervilla“ mit dem Puppentheater

theakrino unter Leitung von Herrn Joachim

Gößler. Monatelang waren Geschichtenerfinder,

Hörspielerzähler, Puppenbauer und

Bühnenbildner am Werk. Das Lampenfieber

bei der Abendvorstellung war dementsprechend

groß. Umso mehr freuten sich die

Kinder, dass alles reibungslos verlief. „Ich war

so stolz, weil das Publikum ewig klatschte“,

freute sich ein Drittklässler sichtlich. Wir

sind gespannt, welche Kurse wohl im nächsten

Schuljahr angeboten werden.

Grundschule Pang


AKTUELLES DER

GRUNDSCHULE PANG

›Projekttag der Edeka-Stiftung an der Grundschule Pang‹

Unter dem Motto „Mehr bewegen

– besser essen“ fand in den

Klassen 4a und 4c der Projekttag

der Edeka-Stiftung statt.

Der örtliche Edeka-Markt unterstützte

die Klassen mit Lebensmitteln

und ein Team der Edeka-

Stiftung leitete den Projekttag.

Die Klassen starteten mit Fruchtsaftschorle

und „gesunden Spießchen“

gemeinsam in den Tag.

Anschließend beschäftigten sich

die Kinder unter anderem mit

der Ernährungspyramide und

stellten fest, dass alle Lebensmittel

gegessen werden dürfen –

eben in Maßen. Des Weiteren bekamen die

Schülerinnen und Schüler einen Einblick in

nachhaltige Fischerei. Dieses Thema weckte

besonderes Interesse.

Foto: Grundschule Pang

Um die Theorie etwas aufzulockern, machten

die Kinder verschiedene Bewegungsspiele,

welche ihnen großen Spaß machten.

Denn auch Bewegung ist wichtig für einen

fi t t e n K ö r p e r. A u ß e r d e m w u r-

den ihre Sinne an verschiedenen

Schmeck-, Riech- und Fühlstationen

für Lebensmittel geschärft.

Das gemeinsame Mittagessen

bildete den krönenden Abschluss

des Projekttags. Die kleinen Köche

wurden noch mit Schürze

und Kochmütze ausgestattet,

bevor sie fleißig Gemüse für die

Tomatensoße sowie Obst für

die Nachspeise schnitten. Beim

Verspeisen stellten die meisten

Kinder fest, dass die Zucchini

in der Tomatensoße gar nicht so

schlecht schmeckt.

Satt und zufrieden endete so der Schultag

der etwas anderen Art.

Grundschule Pang

›Auf den Spuren der Wölfe‹

Welche Verhaltensweisen haben Hunde, die

vom Wolf abstammen? Was bedeutet die

Verwandtschaft von Wolf und Hund für einen

artgerechten, verantwortungsvollen und

sicheren Umgang mit dem Haustier? Wie

denkt und reagiert ein Hund? Wie gehe ich

mit einem Hund richtig um? Diese Fragen

konnten wir dem Hundeexperten Herrn

Köhler stellen, der uns mit seiner Landseer-

Hündin Bébhinn in der Schule besuchte.

Zusammen zeigten sie uns wichtige Verhaltensregeln

und gute Tricks für den passenden

Herr Köhler mit Bébhinn

Im Heimat- und Sachunterricht war die Klasse

3a am Dienstag, den 27.11.2018 auf den

Spuren der Wölfe unterwegs. Wir lernten

den Wolf als scheues Wildtier kennen, dass

fast aus den bayerischen Wälder verschwunden

war. Langsam kehren die Wölfe wieder

in unsere Wälder zurück. In den bekannten

Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“

oder „Rotkäppchen“ spielt der Wolf den Bösewicht.

Für uns war es besonders spannend

den Wolf als wilden Vorfahren mit unseren

heutigen Haushunden zu vergleichen.

Umgang mit Hunden. Einige Kinder konnten

ihre Hundeangst abbauen und näherten

sich mutig der Hündin an. Am Ende des

Besuches durften wir Bébhinn mit Leckerlis

für ihre Geduld mit uns Kindern belohnen.

Unsere Erfahrungen können uns künftig im

Umgang mit Hunden sehr hilfreich sein. An

diesen lebendigen Schultag werden wir uns

noch gerne erinnern.

Grundschule Pang

Alle Bilder: Grundschule Pang


Der erste Schultag

Am 30 ist Schulbeginn.

Ist das ein schlechtes Zeichen?

Es soll das Kind ja immerhin

das Abitur erreichen.

Man wusch sie gut

Und macht sich fein

Mit lauter neuen Sachen

Heut springt man nicht in Pfützen rein

Darf sich nicht schmutzig machen

Da stehn sie - aufgeregt und bleich

mit viel zu großen Taschen.

Der Lehrer - hieß es - käme gleich.

Derweilen darf man naschen.

Ein kleines Mädchen strahlt mich an

mit Lücken in den Zähnen,

ist stolz, dass es schon rechnen kann,

dann muss es schrecklich gähnen.

Wann schreibst du deine erste 4?

Wann wird ein Freund dich schlagen?

Auch Jungen weinen, nicht nur hier,

das wollt ich dir noch sagen.

Noch gar nicht lang, da stand ich hier,

mein Kind war deine Mutter.

Wo blieb die Zeit, wer sagt es mir?

Man reicht Studentenfutter.

Jetzt bin ich alt, doch wieder fühl

ich klein mich und beklommen,

und hoff, es wird gleich durchs Gewühl

ein netter Lehrer kommen.

Gunda Schutkin

Impressum

Herausgeber:

Freiwilligenagentur Rosenheim West

Redaktion dieser Ausgabe:

Gerd Höglinger, Johann Peschke,

Gunda Schutkin, Horst Schutkin,

Serap Cetinbelek, Christian Hlatky

Für die Inhalte der jeweiligen Artikel

zeigen sich die Verfasser verantwortlich.

Auflage:

3500 Stück

Anzeigen:

Spezifikationen, Größen

und Preise unter u. g. Tel.

Anschrift:

Bürgerhaus E-Werk,

Oberwöhrstraße 76

83026 Rosenheim

Ansprechpartner:

Christian Hlatky

Tel: 0176 / 22893799

Email:

hlatky@startklar-soziale-arbeit.de

Internet:

www.freiwillige-rosenheim.de

www.sozialestadt-rosenheim.de

Layout/Satz:

WERBESERVICE MAYER

www.werbeservice-mayer.de

Druck:

Verlag + Druck

LINUS WITTICH KG

www.wittich-chiemgau.de

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