pro aurum Magazin 2/2019

proaurum1

Ausgabe

02/19

MAGAZIN

SPEZIAL

Infos und Interviews zur

geplanten Absenkung

der Bargeldgrenze

MARKTBERICHT

Robert Hartmann:

Sechsjahreshoch zur

Halbzeit 2019

FRANK SCHÄFFLER

Gold ist die ultimative

Versicherung für den

Währungscrash

RONALD STÖFERLE

Gold funktioniert

perfekt als Portfolio-

Stabilisator


Spezial

Infos und Interviews zur

geplanten Absenkung der

Bargeldgrenze 22–27

Marktbericht

Sechsjahreshoch zur Halbzeit

2019 6–8

Servicethema

Beim Goldkauf gibt es keine

„echten“ Schnäppchen 10–11

Goldexperte Ronald Stöferle

Gold funktioniert perfekt

als Portfolio-Stabilisator 14–16

4–5 Editorial: Gold aus Dornröschenschlaf erwacht?

13 Das Gold-Silber-Ratio. Die Fieberkurve für die Unterbewertung von Silber

18–20 Forsa-Umfrage zu Gold. Beliebt und dennoch unterrepräsentiert

22–23 Absenkung der Bargeldgrenze. Politik kämpft gegen anonymen Goldkauf

24–25 Frank Schäffler: Gold ist die ultimative Versicherung für den Währungscrash

27 Mag. Gerhard Starsich: Günstigste Bezahlmethode. Münze Österreich macht sich für Bargeld stark

28–29 pro aurum in Dresden. Gold steht an der Elbe besonders hoch im Kurs

30–31 pro aurum Schweiz: Website in neuem Gewand

32–35 Produktinformationen

36 pro aurum Numismatik

38 Statement von Finanzexperte Robert Halver

39 pro aurum bildet aus / Impressum

proaurum.de

3


Editorial

GOLD AUS DORN-

RÖSCHENSCHLAF

ERWACHT?

Das Interesse an Gold hat sich in den vergangenen Monaten aus mehreren Richtungen

massiv verstärkt und den Goldpreis im Juni auf den höchsten Stand seit sechs Jahren

gehievt. Diverse Publikationen sprechen nun davon, dass das gelbe Edelmetall aus

dem Dornröschenschlaf erwacht sei.

DIE HAUPTGRÜNDE FÜR DIE

RASANTE RALLY

In unserem Marktbericht auf Seite 6–8

versuchen wir Sie – losgelöst von märchenhaften

Beschreibungen – relativ nüchtern

über die wichtigsten Gründe für die jüngste

Goldpreisrally zu informieren.

Dass die Erfolgsgeschichte möglicherweise

erst begonnen hat und Gold mehr denn je

als ein sinnvolles Investment anzusehen ist,

können Sie auf Seite 14–16 nachlesen. Dort

finden Sie nämlich ein Interview mit Ronald

Stöferle von der Liechtensteiner Vermögensverwaltung

Incrementum AG über

deren mehr als 300 Seiten starke Goldpreisstudie

„In Gold we Trust“.

Deutsche Anleger sehen Gold als gute Versicherung

fürs angesparte Vermögen: Das

brachte einmal mehr die von pro aurum in

Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zu diesem

Thema auf den Punkt. Auf Seite 18–20

erfahren Sie weitere Einzelheiten.

Als besonders heißes Thema erwies sich

in den vergangenen Wochen aber auch die

4 proaurum.de


drohende Absenkung der Bargeldgrenze

von bislang 10.000 Euro auf nur noch 2.000

Euro. Auf Seite 22–23 teilen wir Ihnen

mit, was Sie diesbezüglich wissen und

beachten sollten. In einem Interview mit

dem FDP-Bundestagsabgeordneten Frank

Schäffler (Seite 24–25) sprachen wir über

diesen erneuten Angriff auf das Bargeld und

dessen generelle Zukunftsaussichten.

wir nämlich, warum es beim Goldkauf keine

„echten“ Schnäppchen gibt.

Viel Spaß bei der Lektüre und einen schönen

Rest-Sommer wünschen

Ihr Mirko Schmidt, Robert Hartmann und

Claus Gabler

Und wie gewohnt wird in unserem Kundenmagazin

vor allem eines großgeschrieben:

der Nutzwert. Ein gutes Beispiel finden Sie

diesbezüglich auf Seite 10–11. Hier erklären

Mirko Schmidt

geschäftsführender Gesellschafter

der pro aurum GmbH

Robert Hartmann

Gesellschafter

der pro aurum GmbH

Claus Gabler

Geschäftsführer

der pro aurum GmbH

proaurum.de

5


Marktbericht

GOLDPREIS

SECHSJAHRESHOCH ZUR

HALBZEIT 2019

Seit dem Jahreswechsel entwickelte sich der Goldpreis ausgesprochen freundlich.

In den ersten sieben Monaten verbuchte er auf Dollarbasis ein Plus von 10,5 Prozent

und in Euro legte er um 14,4 Prozent zu. Argumente für einen Kauf gibt es derzeit

en masse.

F

ED VOLLZIEHT GELDPOLITI-

SCHE KEHRTWENDE

In beiden Währungen wurden im Juni die

höchsten Preise pro Feinunze seit über

sechs Jahren bezahlt. Den jüngsten Kursschub

von unter 1.280 Dollar im Mai auf

zwischenzeitlich über 1.500 Dollar hatte

das Edelmetall vor allem einem Faktor

zu verdanken: der geldpolitischen Kehrtwende

der US-Notenbank Fed. Nach neun

Zinserhöhungen in Folge stellte Fed-Chef

Jerome Powell im Juni eine Zinssenkung

in Aussicht und vollzog damit schneller

als erwartet eine 180-Grad-Wende. Am

31. Juli wurden die US-Leitzinsen – wie

mehrheitlich erwartet – um 25 Basispunkte

reduziert. Der Forderung von US-Präsident

Trump nach einer XXL-Reduktion um 50

Basispunkte kamen die US-Notenbanker

indes nicht nach.

In den vergangenen Jahren erwiesen sich

expansive geldpolitische Phasen häufig als

vorteilhaft für Gold. Erfahrungsgemäß sinken

dadurch nämlich die Opportunitätskosten,

da Goldbesitzern bei rückläufigen Renditen

der Zinsverzicht besonders leichtfällt.

Zehnjährige US-Renditen rutschten im

Juni zeitweise unter die Marke von zwei

Prozent ab. Deutsche Bundesanleihen

markierten sogar ein Tief bei minus 0,42

Prozent.

Mit rückläufigen Zinsen geht häufig auch

eine Dollarschwäche einher, welche die

Attraktivität eines Goldinvestments aus

zwei Gründen zusätzlich erhöhen kann.

Erstens: Da Gold überwiegend in Dollar

gehandelt wird, verbilligt eine Schwäche

der US-Währung außerhalb des Dollarraums

den Goldpreis. Zweitens: Auch US-Investoren

sehen einen schwachen Greenback

in der Regel als Argument für den Kauf von

Gold, schließlich kann es auf eine beeindruckende

Geschichte als stabiler Wertspeicher

zurückblicken, und eine schwache Währung,

die selbst von US-Präsident Donald Trump

als überbewertet eingestuft wird, ermuntert

nicht gerade zu deren Kauf.

Robert Hartmann, Gründer und Gesellschafter

von pro aurum, merkt an, dass in

diesem Jahr auch die Goldnachfrage aus

Nordamerika sprunghaft angestiegen sei,

nachdem pro aurum in den Jahren 2017 und

6 proaurum.de


Argumente für Gold-Kauf gibt es derzeit viele

2018 erhebliche Mengen an Goldmünzen aus

dieser Region angekauft habe, weil sich dort

Privatinvestoren in großem Stil von Krügerrand

und Co. getrennt hätten.

KAUFLAUNE IN DIVERSEN

MARKTSEGMENTEN

Während der Handel von Goldbarren

und -münzen – also der physische Goldhandel

2019 bislang in relativ ruhigen

Bahnen verlief, konnte man in anderen

Marktsegmenten eine stark ausgeprägte

Kauflaune ausmachen. So haben in den

vergangenen Monaten zum Beispiel große

Terminspekulanten (Non-Commercials) ihre

Netto-Long-Position, die eine per Saldo optimistische

Markterwartung zum Ausdruck

bringt, massiv nach oben gefahren. In der

Spitze handelte es sich dabei um ein Volumen

von über 255.000 Gold-Futures, was

zumindest auf dem Papier einer Goldmenge

von mehr als 793 Tonnen entspricht. Deren

Wetten auf Gold dürfte für den Sprung über

die Marke von 1.500 Dollar hauptverantwortlich

gewesen sein. Doch es gab auch

Goldkäufe von Investoren mit weniger stark

ausgeprägtem „Spekulationstrieb“.

So meldete zum Beispiel der World Gold

Council für den Monat Juni weltweite Zuflüsse

in physisch hinterlegte Gold-ETFs

in Höhe von 127 auf 2.548 Tonnen, was

zur höchsten prozentualen Wertsteigerung

dieser Kategorie von Papiergold seit über

sechs Jahren führte. Ende Juni belief sich

deren Goldvermögen auf 115,4 Milliarden

Dollar. Zum Vergleich: Das Softwareunternehmen

Microsoft kommt derzeit auf einen

Börsenwert von mehr als 1.000 Milliarden

Dollar. Verglichen mit internationalen

Staatsanleihen, Blue Chips und Immobilien

kann man Gold daher weiterhin eher als

Marktnische betrachten. Bei der Bekanntgabe

der ETF-Daten für den Monat Juni fiel

auf, dass die Nachfrage vor allem aus den

Regionen Europa und Nordamerika kam. Im

Juni gingen zum Beispiel 51,2 Prozent der

globalen ETF-Zuflüsse auf das Konto nordamerikanischer

ETFs, während 46,6 Prozent

der Goldmenge in europäische ETFs floss.

Asien sowie der Rest der Welt kamen auf

Quoten von lediglich 1,9 Prozent bzw. 0,3

Prozent.

Edelmetallprofi Hartmann weist in diesem

Zusammenhang auf Folgendes hin:

Während institutionelle Anleger via ETFs

zugreifen, sind viele deutsche Goldbesitzer

in den vergangenen Monaten eher durch

Verkäufe in Erscheinung getreten. Ein Argument

hierfür sieht er in der Marktpsychologie.

Wer nämlich in den Jahren 2010 und

2011 Goldbarren oder -münzen gekauft hat,

sieht nun nach vielen Jahren erstmals den

damaligen Einstandskurs wieder. Viele Anleger

haben nun ihre „Leidenszeit“ beendet

und sich von den Edelmetallen enttäuscht

abgewendet. Robert Hartmann sieht dies als

problematisch an und warnt: „Jeder verfügt

zwar über eine Versicherung für sein Auto,

um im Ernstfall eine Schadensregulierung

vornehmen zu können. Bei der Versicherung

des erarbeiteten Kapitals verzichten

viele Menschen aber auf diese Absicherung.

Für mich ist dies grob fahrlässig und nur

schwer zu verstehen.“

MIT GOLD DER VERMÖGENS-

INFLATION BEGEGNEN

Die Geldpolitik der wichtigsten internationalen

Notenbanken hat im vergangenen

Jahrzehnt zu einer massiven Geldmengen-

proaurum.de

7


Marktbericht

explosion geführt und dadurch eine Vermögensinflation

verursacht. Viel Geld wurde

vor allem in die Mainstream-Anlageklassen

Anleihen, Aktien, Immobilien sowie Fonds

investiert. Die von der Deutschen Bundesbank

im Juli veröffentlichte Statistik zur

Entwicklung der Vermögen deutscher

Privathaushalte lieferte hierfür den besten

Beweis. Ende März kletterte das Geldvermögen

– im Wesentlichen bestehend aus

Bargeld & Einlagen, Schuldverschreibungen,

Aktien, Investmentfonds und Versicherungen

– von 6,02 Billionen auf das

Rekordniveau von 6,17 Billionen Euro.

Besonders interessant: Über 40 Prozent

gehen auf das Konto von Bargeld & Einlagen

und über 37 Prozent sind Ansprüche gegenüber

Versicherungen. Das heißt: Fast 4,8

Billionen Euro basieren auf dem Vertrauen,

dass der Euro auf lange Sicht als Wertspeicher

funktionieren wird. Strategisch und

langfristig denkende Investoren setzen

nicht ihr gesamtes Vermögen auf diese Karte

und vertrauen lieber auf „Altbewährtes“

wie zum Beispiel Gold.

8 proaurum.de


Edelmetalle. Münzen. Barren.


Servicethema

EDELMETALLKAUF VIA INTERNET

BEIM GOLDKAUF GIBT

ES KEINE „ECHTEN“

SCHNÄPPCHEN

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Qualität des Edelmetallhandels enorm

schnell und weit entwickelt. Zahlreiche seriöse Edelmetallhändler wie pro aurum

ermöglichen den Kauf von Gold, Silber, Platin und Palladium via Internet sowie

Niederlassungen in ganz Deutschland so unkompliziert wie nie zuvor.

D

iesen guten Ruf der Branche nutzen leider

dubiose technikaffine Kriminelle aus und

erstellen „Onlineshops“, in denen Gold

zu Schnäppchenpreisen angeboten wird.

Doch aufgepasst: Wer sein Geld dorthin

überweist, wird weder die Ware noch die

Zahlung jemals wiedersehen.

Fliegt ein solcher „Fake-Shop“ auf, ist es

meist zu spät und die Empörung groß. In

solchen Betrugsfällen wurden aber stets

fundamentale Warnsignale missachtet:

Denn Gold lässt sich unter seriösen Bedingungen

nicht als „Schnäppchen“ verkaufen.

Vollmundige Versprechungen, die 30 Prozent

Discount anpreisen, sind angesichts

der Preisgestaltung moderner Edelmetallprodukte

schlichtweg unmöglich. Man kann

daher davon ausgehen, dass der Verkäufer

gar nicht vorhat, die versprochene Ware zu

liefern.

Normalerweise beziehen seriöse Edelmetallhändler

wie pro aurum einen Großteil

ihrer Ware direkt von den Prägeanstalten,

wo die Edelmetall-Anlagemünzen hocheffizient

in standardisierten Verfahren und

ohne teuren „Schnickschnack“ geprägt

werden. Daher gibt es bei den beliebtesten

und am stärksten gehandelten Investmentmünzen

wie dem Krügerrand oder dem

Maple Leaf aus Kostengründen keine Motivwechsel.

Dadurch konnte die Produktion

besonders stark rationalisiert werden, wodurch

solche Münzen mit äußerst geringen

Prägeaufschlägen an die Händler geliefert

werden können.

Für jeden Edelmetallhändler hat dies vor

allem eines zur Folge: Die Gewinnmargen

beim Handel von Gold & Co. sind extrem

gering. Während in anderen Branchen

Gewinnspannen von zehn oder zwanzig

Prozent möglich sind, bleibt bei pro aurum

abzüglich aller Kosten meist nur noch

eine Marge von etwa einem Prozent übrig.

Schnäppchen im zweistelligen Prozent-

10 proaurum.de


Edelmetalle via Internet und in der Filiale

bereich sind daher unmöglich. Gelegentlich

gibt es zwar auch bei pro aurum Sonderangebote,

diese sind allerdings extrem knapp

kalkuliert und führen lediglich zu Nachlässen

von einem bis zwei Prozent. Dies ist

nur dann möglich, wenn pro aurum zuvor

größere Edelmetall-Mengen von Seiten der

Privatkunden zurückgekauft hat.

FAKE-SHOPS SIND ABSOLUT

KEINE SELTENHEIT

Die goldenen Regeln der Preisgestaltung

für Edelmetallprodukte werden bei

„Fake-Shops“, welche leider regelmäßig

auftauchen, völlig außer Acht gelassen.

Eine dieser Regeln heißt zum Beispiel: Je

kleiner der Goldbarren oder die -münze,

desto höher fällt der prozentuale Aufschlag

auf den reinen Materialwert aus. Dies sollte

leicht nachvollziehbar sein, schließlich

ist für einen 100-Gramm-Barren nur ein

Prägevorgang nötig, während bei zwei

50-Gramm-Barren die Prägemaschine

zweimal tätig werden muss, zwei Handgriffe

des Maschinenbedieners nötig sind,

zwei Hartplastikhüllen verwendet werden

und so weiter. Deshalb kosteten bei pro

aurum im Juli 2019 die 50-Gramm-Barren

von Umicore rund 2.038 Euro pro Stück

(also 40,76 Euro pro Gramm), während

der 100-Gramm-Barren für 4.065 Euro

pro Stück (also 40,65 Euro pro Gramm) zu

haben war.

Dieses Beispiel zeigt auf, wie knapp physische

Edelmetallprodukte kalkuliert sind,

schließlich weicht der Preis pro Gramm in

beiden Fällen nur minimal voneinander ab.

Sobald in einem Webshop der 100-Gramm-

Barren für 3.000 Euro und der 50-Gramm-

Barren für 1.500 Euro angeboten werden,

sollten auf jeden Fall die Alarmglocken läuten.

Ein Preisvorteil von über 20 Prozent ist

im Edelmetallgeschäft für ein und dasselbe

Produkt ein Ding der Unmöglichkeit.

proaurum.de

11


12 proaurum.de


Wissen rund um Edelmetalle

DAS GOLD-SILBER-RATIO

DIE FIEBERKURVE FÜR

DIE UNTERBEWERTUNG

VON SILBER

Wenn Analysten eine mögliche Unterbewertung

von Silber nachweisen möchten,

greifen sie gern auf einen besonderen

Indikator zurück: Das „Gold-Silber-Ratio“

gilt als Warnsignal, insbesondere wenn es

einen Wert von 80 übersteigt. Diese Zahl

verdeutlicht, wie viele Unzen Silber man

für eine Unze Gold bekommt. Der historische

Durchschnitt liegt bei 58 – und Mitte

des Jahres 2019 hatte sich das „Ratio“ bei

einem Rekordwert von 95 eingependelt.

In der Vergangenheit kam es bei Sprüngen

über die Marke von 80 meist zu stärkeren

Gegenbewegungen und größeren Preissprüngen

bei Silber. Zuletzt hat das Pendel

in Bezug auf das Verhältnis zwischen Gold

und Silber zugunsten von Gold ausgeschlagen,

weil sich der Goldpreis deutlich stärker

entwickelt hat als der Silberpreis. Das weiße

Metall hat deutlich mehr nachzuholen –

und die meisten Marktbeobachter erwarten,

dass auch Silber schon bald den Turbo

einlegen könnte. Das heutige Preisniveau

ist vor allem in Anbetracht der früheren

Werte für das Gold-Silber-Ratio erstaunlich

– so lag es Anfang 1980 noch bei 15 und

hatte zuletzt zwischen 2009 und 2011 eine

heftige Achterbahnfahrt zwischen 80 und

35 hingelegt.

proaurum.de

13


Studien rund um Edelmetalle

GOLDEXPERTE RONALD STÖFERLE

GOLD FUNKTIONIERT

PERFEKT ALS

PORTFOLIO-

STABILISATOR

Anlässlich der Veröffentlichung der 13. Ausgabe des weltweit angesehenen Gold-

Reports „In Gold we Trust“ führte pro aurum TV mit dem erfahrenen Goldexperten

Ronald Stöferle von der Liechtensteiner Vermögensverwaltung Incrementum AG ein

Interview über die Perspektiven des gelben Edelmetalls.

Ronald Stöferle

Die US-Notenbank Fed hat im Juni eine

Kehrtwende ihrer Geldpolitik in Aussicht

gestellt und Zinssenkungen angekündigt.

Denken Sie, dass der Goldpreis von diesem

Meinungswechsel langfristig profitieren wird?

Ronald Stöferle: Definitiv, als Leitregel

könnte man nämlich sagen: Je expansiver

die Geldpolitik, desto besser das Umfeld

für den Goldpreis. Sowohl die Fed als auch

andere wichtige Notenbanken haben den

monetären U-Turn vollzogen. Dabei sollte

man nicht vergessen, dass die wichtigsten

Notenbanken in den vergangenen zehn

Jahren aus dem Nichts 18 Billionen Dollar

geschöpft und dadurch ein Sicherheitsnetz

geschaffen haben. Diese Freibiermentalität

endete im vierten Quartal 2018, als den Finanzmärkten

erstmals Liquidität entzogen

wurde – was zu empfindlichen Verlusten in

zahlreichen Anlageklassen geführt hatte.

Und in diesem Umfeld hat Gold eindrucksvoll

bewiesen, dass es als Portfolio-Stabilisator

perfekt funktioniert. Als Goldanleger

kann man den sich abzeichnenden Abwertungswettlauf

von Fed & Co. daher relativ

entspannt beobachten.

Ende Mai haben Sie der Öffentlichkeit die

13. Ausgabe der Kapitalmarktstudie „In

Gold we Trust“ vorgestellt. Worin unterscheidet

sich die aktuelle Publikation von

den vorherigen?

Zunächst einmal im Umfang – mit über 300

Seiten haben wir nämlich ein neues Allzeithoch

erreicht. Die Studie ist wie gewohnt in

einer deutschen und englischen Version sowie

erstmals auch in chinesischer Sprache erhältlich.

Der Grund liegt auf der Hand, schließlich

gilt China sowohl bei der Goldförderung als

auch bei der Goldnachfrage weltweit als größter

Markt. Uns war es zudem wichtig, ein vielfältiges

Bild zu zeichnen. Neben klassischen

Kapiteln über den Status quo von Gold oder

die aktuelle Zinspolitik, die auch in den vorherigen

Ausgaben stets zu finden waren, haben

wir uns in diesem Jahr auch Spezialthemen

14 proaurum.de


Experteninterview mit Ronald Stöferle

wie Hyperinflation, Exter’s Pyramid oder ein

neues Plaza-Abkommen zur gezielten Abwertung

des Dollars gewidmet. Außerdem gelang

es uns, hochinteressante Interviews zu führen

– unter anderem mit der Investorenlegende

Jim Rogers sowie dem Blogger FOFOA. Lange

Rede, kurzer Sinn: Es ist ein sehr ausführlicher

und holistischer Blick auf den Goldmarkt und

man sollte sich für das Studium der Studie

schon ein bisschen Zeit nehmen.

Ihr Gold-Report trägt in diesem Jahr den

Titel „Gold im Zeitalter der Vertrauenserosion“.

Wie erklären Sie es sich, dass das

Vertrauen in die wichtigsten Notenbanken

der Welt weiterhin unerschütterlich zu sein

scheint?

Das ist eine spannende Entwicklung, die wir

im Moment sehen, schließlich schwindet

gegenwärtig das Vertrauen in sämtlichen

Bereichen des täglichen Lebens. Verglichen

damit, bewegt sich das Vertrauen in die US-

Wirtschaft, den US-Dollar sowie die Geldpolitik

der Fed auf relativ hohem Niveau. Man

sollte aber nicht vergessen, dass wir in den

USA derzeit die längste Aufschwungphase

der Geschichte sehen. Seit einem Jahrzehnt

haussieren fast sämtliche Anlageklassen.

Das heißt: Wir befinden uns inmitten einer

Every-thing Bubble. So lange diese Blase von

den Notenbanken am Leben erhalten wird,

dürfte das Vertrauen in deren Geldpolitik

intakt bleiben. Sollten die Aktienmärkte aber

– ähnlich wie im vierten Quartal – massiv

einbrechen, dürfte auch das Vertrauen in

Powell, Draghi & Co. darunter zu leiden

beginnen. Und die Frage lautet natürlich:

Wie werden die Notenbanker auf die nächste

Rezession oder den nächsten Einbruch an den

Aktienmärkten reagieren? Meiner Meinung

nach werden Zinssenkungen, neue quantitative

Lockerungsmaßnahmen oder noch

abstrusere Ideen wie Modern Monetary Theory

oder Helicopter Money so sicher wie das

Amen im Gebet sein. Die Geldpolitik dürfte

also zunehmend expansiver werden und das

sollte ein sehr gutes Umfeld für den Goldpreis

gewährleisten.

Warum und in welcher Größenordnung

gehört Gold ins Portfolio?

Meiner Meinung nach ist Gold die perfekte

Versicherung gegen Inflation, Rezession und

Einbrüche an den Aktienmärkten. In unserem

diesjährigen Gold-Report haben wir diesem

Thema viel Platz eingeräumt und zeigen dabei

auf, wie sich Gold in der Vergangenheit bei

Rezessionen und als Absicherung in Baissephasen

an den Aktienmärkten bewährt hat. Für

uns ist Gold die effizienteste Absicherung, die

man haben kann. Wie hoch die Goldquote innerhalb

eines Portfolios ausfallen sollte, hängt

natürlich von dessen Risikostruktur ab. Zwischen

fünf und 15 Prozent sollten es aber definitiv sein.

Ronald Stöferle nimmt die

Entwicklungen am Edelmetallmarkt

in seiner Studie „In Gold

we Trust“ unter die Lupe.

proaurum.de

15


Studien rund um Edelmetalle

Großen Raum haben Sie in Ihrer Studie

auch dem Thema Goldminen eingeräumt.

Wie stufen Sie aktuell deren Perspektiven ein?

Was Goldminenaktien betrifft, befanden wir

uns seit vielen Jahren ganz klar in einem Tal

der Tränen. Dabei hat aber eine schöpferische

Zerstörung stattgefunden, in der die Bilanzen

gesäubert sowie Projekte abgeschrieben

oder verkauft wurden. Außerdem haben die

Firmen durch Kostenkontrolle die Förderkosten

massiv reduziert und sich dadurch vor

allem auf eines fokussiert: den Shareholder

Value. Ich gehe davon aus, dass der Hebel auf

einen steigenden Goldpreis noch nie so hoch

war wie heute. Für mich sind die Minenaktien

derzeit das größte Contrarian-Investment,

das man tätigen kann. Im Grunde genommen

ist aktuell niemand in dem Sektor investiert.

Und zudem gibt es, was viele Investoren gar

nicht wissen, im Minensektor zwei Trends,

die für zusätzliche Fantasie sorgen: Technologie

und Nachhaltigkeit. Und sollte sich die

Goldhausse weiterhin fortsetzen, werden die

Minenaktien eine fantastische Entwicklung

zeigen.

Fakten zum kostenlosen

Gold-Report

„IN GOLD WE TRUST“

Autoren:

Ronald Stöferle und Mark J. Valek

Sprachen:

Deutsch, Englisch und Chinesisch

(Mandarin)

Versionen:

Komplettversion (327 Seiten)

Kompaktversion (99 Seiten)

Internet:

www.ingoldwetrust.report

16 proaurum.de


Edelmetalle. Münzen. Barren.


Studien rund um Edelmetalle

FORSA-UMFRAGE ZU GOLD

BELIEBT UND

DENNOCH

UNTERREPRÄSENTIERT

Mittlerweile hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von pro aurum

zum neunten Mal bei Bundesbürgern in einer repräsentativen Umfrage nachgefragt,

welcher Geldanlage sie bei einer Laufzeit von mindestens drei Jahren den höchsten

Gewinn zutrauen. Wie in jedem Jahr erkundigten sich die Meinungsforscher aber

auch, in welche Geldanlagen die Befragten tatsächlich investiert haben und wie sie

Gold als Geldanlageform generell bewerten.

GOLD – VON AKTIEN KNAPP

GESCHLAGEN

In diesem Jahr wurden Goldinvestments unter

sämtlichen Anlageklassen erstmals nicht

die besten Renditeaussichten in Aussicht gestellt.

Das gelbe Edelmetall kam nämlich auf

eine Quote von 26 Prozent und lag damit

knapp hinter der Anlageform „Aktien“

(28 Prozent). Signifikant verbessert hat sich

mit einem Anstieg von zwölf auf 16 Prozent

die Kategorie „Fondsanteile“, während bei

„Fest- bzw. Termingeld“ ein Rückgang von

sechs auf drei Prozent registriert worden

war. Wie gewohnt landeten „Anleihen“ auf

dem letzten Platz. Mit lediglich drei Prozent

teilten sie dieses Schicksal in diesem Jahr

allerdings mit Fest- bzw. Termingeldern.

18 proaurum.de


Forsa Umfrage im Auftrag von pro aurum

EDELMETALLQUOTE DER

BUNDESBÜRGER STREBT

NACH OBEN

Auch in diesem Jahr standen den Befragten

insgesamt 14 Geldanlageformen zur Auswahl.

Das Wichtigste vorweg: Zum dritten

Mal in Folge hat sich mit Blick auf den

Besitz von Goldbarren oder -münzen die

Quote erhöht. Diesmal war ein Anstieg von

zehn auf den Rekordwert von elf Prozent

gemeldet worden, während bei Silberbarren

bzw. -münzen ein Rückgang von sechs auf

vier Prozent zu beklagen war. Einen Rekordwert

von 13 Prozent (2018: zwölf Prozent)

gab es bei der Quote derer zu vermelden, die

sowohl Gold als auch Silber in physischer

Form (netto: Gold/Silber) besitzen.

Am häufigsten wurde allerdings der Besitz

von Immobilien bzw. Bausparverträgen

(beide 28 Prozent) genannt, gefolgt von

Lebensversicherungen (27 Prozent).

Auch Tagesgeldkonten (24 Prozent) und

Fondsanteile (24 Prozent) sind unter den

Umfrageteilnehmern stark verbreitet, während

die Anlageklasse mit dem vermeintlich

höchsten Gewinnpotenzial – nämlich Aktien

– auf einen Wert von lediglich 15 Prozent

kommt. Trotz niedriger Zinsen weist

„Fest- bzw. Termingeld“ mit 13 Prozent eine

relativ hohe Besitzquote aus. Fazit: Sowohl

Gold als auch Aktien sind in den Depots

der Anleger eher unterrepräsentiert – trotz

bester Perspektiven.

proaurum.de

19


Studien rund um Edelmetalle

GOLD MACHT ALS GELDAN-

LAGE WEITERHIN SINN

Auch in diesem Jahr konnten die Befragten

vier Aussagen zum Thema „Gold als

Geldanlage“ bestätigen oder ablehnen. Zwei

Statements haben an Zuspruch leicht gewonnen

und zwei verloren. Bei der Aussage

„Gold ist eine gute Ergänzung zu anderen

Geldanlagen“ hat sich zum Beispiel die

Quote von 71 auf 75 Prozent verbessert. Die

These „Gold ist eine geeignete Geldanlage

für risikoscheue Anleger“ verzeichnete ein

leichtes Plus von 60 auf 61 Prozent. Eine

stimmungstechnisch leicht negative Tendenz

wurde hingegen beim Statement „Gold

ist eine sichere Geldanlage“ registriert, was

sich in einem Rückgang von 72 auf 70 Prozent

bemerkbar gemacht hat. Ebenfalls an

Zuspruch eingebüßt hat die Aussage „Gold

ist zurzeit eine lohnende Anlage, weil die

Kurse steigen werden“. Dies kam in einem

Minus von 45 auf 42 Prozent zum Ausdruck.

Für Robert Hartmann, Gründer und Gesellschafter

bei pro aurum, zeigt die diesjährige

Forsa-Umfrage, dass eine absolute Minderheit

der Deutschen in Gold und Aktien investiert

hat. Dennoch trauen die Menschen

hierzulande beiden Anlageklassen zukünftig

die beste Wertentwicklung zu. Er sagt: „Für

mich ist das ein klarer Widerspruch. Es wird

wahrscheinlich noch einige Jahre dauern,

aber die Deutschen werden die zinstragenden

Anlagen, in die sie derzeit noch

mehrheitlich investiert haben, zunehmend

kritischer hinterfragen.“

In den vergangenen Wochen haben die

Börsen deutlich nachgegeben und dem

Goldpreis auf Euro-Basis zu einem Zweijahreshoch

verholfen. Auch Spekulationen

über mögliche Zinssenkungen der Fed sorgten

bei Gold für zusätzlichen Rückenwind.

Edelmetallexperte Hartmann weist darauf

hin, dass in den Filialen von pro aurum

wieder einmal folgendes Verhalten zu beobachten

ist: Auf der einen Seite interessieren

sich viele Neukunden wegen der gestiegenen

Preise derzeit verstärkt für ein Edelmetallinvestment.

Auf der anderen Seite

glauben viele Bestandskunden, dass die

Aufwärtsbewegung des Goldpreises zu stark

gewesen sei und es wieder zwangsläufig zu

einer Korrektur kommen müsse. Diese Kunden

sind daher eher auf der Verkäuferseite

anzutreffen. Hartmann ist darüber nicht

unglücklich und erklärt: „Beide Entwicklungen

haben positive Auswirkungen auf

unser Geschäft, denn die deutlich steigende

Nachfrage können wir zum Teil aus den

Kundenankäufen decken, was die Marge

deutlich stärkt.“

20 proaurum.de


Edelmetalle. Münzen. Barren.


Spezial

ABSENKUNG DER BARGELDGRENZE

POLITIK KÄMPFT

GEGEN ANONYMEN

GOLDKAUF

W

er einen Goldkauf in der Höhe von bis zu

9.999 Euro tätigen wollte, genoss in

Deutschland bislang noch ein seltenes Privileg:

Bis zu dieser Grenze konnten Edelmetallkäufe

völlig anonym in bar bezahlt

werden. Im Rahmen des sogenannten Tafelgeschäfts

wurde lediglich ein nicht namentlich

dokumentierter Kaufbeleg ausgestellt.

Nachdem allerdings die sogenannte Bargeldgrenze

im Jahr 2017 bereits von 14.999

Euro um 5.000 Euro gesenkt worden war,

befürchteten viele kritische Zeitgenossen

eine weitere Absenkung. Und nun ist es

offenbar so weit.

Die Bundesregierung plant eine drastische

Absenkung der Bargeldgrenze auf nur noch

2.000 Euro. Denn Deutschland ist dazu

verpflichtet, eine neue EU-Richtlinie bis

zum Januar 2020 umzusetzen. Die neuen

Anforderungen wurden vom Bundesfinanzministerium

in einen Referentenentwurf

gegossen, der im Bundestag debattiert und

beschlossen werden soll.

Das Dokument mit dem sperrigen Titel

„Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der

Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie

(Richtlinie (EU) 2018/843)“

hat es auf 112 Seiten in sich und sorgt

seitdem für Zündstoff. So behauptet das

Bundesfinanzministerium beispielsweise:

„Zugleich ist im Bereich des Edelmetallhandels

von einem erhöhten Geldwäscherisiko

auszugehen.“ Zudem muss mal wieder die

angebliche Terrorfinanzierung für die Absenkung

der Bargeldgrenze herhalten. Von

der Notwendigkeit, in Zeiten des Anlagenotstands

sein Vermögen mit Gold zu schützen,

ist in dem Entwurf freilich nicht die Rede.

Für Edelmetallhändler und ihre Kunden ist

es nicht nur beunruhigend, von der Politik

unter Generalverdacht gestellt zu werden.

Sie müssen sich künftig auch auf deutlich

mehr „Papierkram“ einstellen. Denn bereits

ab 2.000 Euro soll künftig ein Identitätsnachweis

nötig sein, außerdem müssen die

Händler mögliche Risikofaktoren ermitteln

und berücksichtigen und insbesondere prüfen,

ob das Geld aus kriminellen Machenschaften

stammt. Bei Verdachtsfällen muss

eine Meldung an die Behörden erfolgen.

Im Falle einer Absenkung der Bargeldgrenze

auf 2.000 Euro wäre es künftig also

nicht einmal mehr möglich, einen 100-

Gramm-Barren Gold anonym zu kaufen.

Bislang lagen zwei Barren dieser Größe oder

alternativ sieben Unzen im Rahmen. Mit der

Grenze von 2.000 Euro liegt Deutschland

künftig auf dem Niveau anderer Länder,

wobei ein Vergleich mit unseren Nachbarn

deutlich macht, wohin es künftig auch

22 proaurum.de


Geplante Absenkung der Bargeldgrenze

in der Bundesrepublik gehen könnte: In

Frankreich liegt die Bargeldgrenze bereits

bei nur noch 1.000 Euro.

pro aurum rät seinen Kunden beim Umgang

mit den aktuellen Entwicklungen rund

um die Absenkung der Bargeldgrenze

zur Besonnenheit: „Die Absenkung der

Bargeldgrenze für Goldkäufe zeigt, dass das

Edelmetall nunmehr in Sachen Identifikationspflicht

den anderen Vermögensklassen

gleichgestellt wird. Niemand kann heute

Anleihen, Aktien oder Immobilien kaufen,

ohne sich zweifelsfrei zu identifizieren“,

erklärt Robert Hartmann, Gesellschafter

von pro aurum. Edelmetallkäufer sind

künftig nicht schlechter gestellt, es wurde

vielmehr eine umstrittene Ausnahmeregelung

abgeschafft. Hartmann weist darauf

hin, dass beim Ankauf von Gold bereits jetzt

eine Ausweispflicht besteht. Zudem sei es

sinnvoll, zur zweifelsfreien Dokumentation

des Goldbesitzes, beispielsweise im Fall

eines Wohnungseinbruchs, gegenüber der

Versicherung mit einem namentlich versehenen

Kaufbeleg den Verlust nachweisen

zu können. Aus diesem Grund kauft bereits

jetzt die Mehrheit bei pro aurum entweder

im Onlineshop oder in den Niederlassungen

mit Identitätsnachweis. Wir gehen davon

aus, dass die Käufer von physischen Edelmetallen

nach der Einführung der neuen

Bargeldobergrenze zunehmend per Banküberweisung

agieren.

Die Verunsicherung vieler Edelmetallkäufer

ist allerdings auch bei pro aurum festzustellen,

seitdem die ersten Meldungen zur

Absenkung der Bargeldgrenze im Internet

kursierten. pro aurum bietet seinen

Kunden auch weiterhin den praktischen

Online-Kauf von Edelmetallen und die

seriöse Beratung in den Niederlassungen.

„Grundsätzlich sollte jeder Kunde nur den

Betrag in eine Anlageklasse investieren,

mit dem er sich wohlfühlt“, erklärt Robert

Hartmann. Edelmetalle sind nach seiner

Einschätzung geldwerte Sachwerte und

gehören in jedes Vermögensportfolio: „Je

nach Anlegertyp empfehlen wir fünf bis 25

Prozent Edelmetallanteil im Gesamtportfolio,

um gegen Wertverlust, Inflation und

Niedrigverzinsung abgesichert zu sein“,

schlägt Robert Hartmann vor.

Physisches Gold 80 %

Physisches Silber 20 %

proaurum.de

23


Spezial

FRANK SCHÄFFLER

GOLD IST DIE ULTIMATIVE

VERSICHERUNG FÜR

DEN WÄHRUNGSCRASH

Bei Goldkäufen droht ab Januar eine Absenkung der Bargeldgrenze auf 2.000 Euro.

Mit Frank Schäffler, dem FDP-Bundestagsabgeordneten und Gründer sowie Geschäftsführer

der Denkfabrik „Prometheus – Das Freiheitsinstitut“, sprachen wir über

diesen erneuten Angriff auf die gedruckte Freiheit namens Bargeld.

H

err Schäffler, Sie gelten im Bundestag seit

Jahren als Gegner eines Bargeld-Verbots.

Wie sieht Ihr politischer Kampf in diesem

Zusammenhang konkret aus und wie stufen

Sie die Chancen ein, dass uns das Bargeld

auf lange Sicht erhalten bleibt?

Die Absenkung der Bargeldgrenze auf 2.000

Euro sehen wir sehr kritisch. Dazu habe ich

gerade einen umfangreichen Fragenkatalog

an die Bundesregierung gerichtet. Die

Regierung muss die Frage beantworten,

warum sie die Anonymität des Bargeldes

immer weiter einschränken will. Mein Institut

Prometheus in Berlin finanziert darüber

hinaus die Klage von Norbert Häring auf

Barzahlung des Rundfunkbeitrages. ARD

und ZDF verweigern die Barzahlung und

verweisen auf ihre nach Landesrecht verfassten

Satzungen. Die Klage wird derzeit

vor dem Bundesverwaltungsgericht in

Leipzig verhandelt. In einem vorläufigen

Beschluss hat es schon sehr eindeutig klar

gemacht, dass nur die Banknote, also das

Bargeld, aus ihrer Sicht das alleinige gesetzliche

Zahlungsmittel ist. Es hat dazu Fragen

an den EuGH gestellt, welche Bedeutung

das gesetzliche Zahlungsmittel im Europarecht

hat. Vielleicht gelingt es uns darüber,

das Bargeld stärken.

Sehen Sie die ab Januar drohende Absenkung

der Bargeldgrenze für anonyme Goldkäufe

auf 2.000 Euro als weitere Etappe

auf dem Weg zu einer generellen Abschaffung

des Bargeldes?

Ja, auch die Abschaffung des 500-Euro-

Scheines gehört dazu. Die kommende Verschärfung

der lockeren Geldpolitik treibt

die Bürger ins Bargeld. Das ist nicht gewollt,

da die Negativzinsen dann keine „Wirkung“

entfalten können. Vor diesem Hintergrund

ist auch die Diskussion um digitales Zentralbankgeld

zu verstehen. Wenn es für jeden

Bürger ein „sicheres“ Konto bei der Zentralbank

gibt, braucht es dann kein Bargeld

mehr. Das ist die perfide Logik dahinter.

Welchen Nutzen sehen Sie in der geplanten

Änderung der derzeitigen Geldwäsche-

Richtlinien? Glauben Sie, dass dadurch

24 proaurum.de


Geplante Absenkung der Bargeldgrenze

überhaupt die Probleme Terrorismus und

Schwarzgeld wirksam bekämpft werden?

Nein, das glaube ich nicht. Daher bin ich

auch gespannt auf die Antworten der Bundesregierung

auf meinen Fragekatalog.

Welche Rolle spielt für Sie Gold in der Diskussion

rund um ein Bargeld-Verbot?

Gold ist die ultimative Versicherung für den

Währungscrash und die Geldentwertung. Je

umfassender die Überschuldungssituation

von Staaten und Banken ist, desto attraktiver

werden Alternativen.

Der Internationale Währungsfonds hat

vor einigen Monaten ein Arbeitspapier

vorgelegt, in dem es um die Frage geht,

wie man Sparer in einer Wirtschaftskrise

davon abhält, ihr Vermögen bei der Bank

in bar abzuheben. Glauben Sie, dass sich

die starke Sehnsucht der Bevölkerung nach

Bargeld so unterbinden lässt?

Das wird die Zeit zeigen. Bargeld wird immer

mehr madig gemacht. Wer zahlt heute

noch mit einem 200-Euro-Schein oder das

neue TV-Gerät im Fachgeschäft bar? Die

schleichende Diskriminierung des Bargeldes

hält schon lange an und geht über gesetzliche

Bestimmungen hinaus.

Noch eine grundsätzliche Frage zur Politik

der Notenbanken: Das Vertrauen in deren

Geldpolitik scheint noch immer unerschütterlich

zu sein. Aber wie viel gibt

der geldpolitische Werkzeugkasten denn

überhaupt noch her? Werden die Notenbanken

Ihrer Meinung nach auch im Falle

einer Rezession oder eines heftigen Crashs

an den Finanzmärkten noch wirkungsvoll

stützen können?

Die Schlagkraft der Notenbanken würde ich

nicht unterschätzen. Das kann schon noch

einige Jahre dauern. Wir stehen gerade vor

einer neuen Geldspritze der Notenbanken

weltweit. Die Konjunktur schwächelt und das

bringt viele Marktteilnehmer in Schwierigkeiten.

Da wird man erneut mit billigem Geld

aushelfen. So lange, bis der Arzt kommt.

Funktionen von Frank Schäffler:

• Mitglied des Deutschen Bundestags

• Mitglied des FDP-Landesvorstandes

Nordrhein-Westfalen

• Gründer und Geschäftsführer des

klassisch-liberalen Thinktanks „Prometheus

– Das Freiheitsinstitut“

• Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung

e. V.

Frank Schäffler,

FDP-Bundestagsabgeordneter,

Geschäftsführer der Denkfabrik

„Prometheus – Das Freiheitsinstitut“

proaurum.de

25


26 proaurum.de


Geplante Absenkung der Bargeldgrenze

GÜNSTIGSTE BEZAHLMETHODE

MÜNZE ÖSTERREICH

MACHT SICH FÜR

BARGELD STARK

Laut einer aktuellen Umfrage der ING Bank in 13 europäischen Ländern sowie in

Australien und den USA lehnen die Österreicher ein Leben ohne Bargeld am stärksten

ab. Lediglich zehn Prozent der Befragten können sich den Verzicht auf Bargeld

vorstellen. In Deutschland liegt diese Quote bei immerhin 16 Prozent.

Mag. Gerhard Starsich,

Generaldirektor der Münze

Österreich AG

D

ie Münze Österreich engagiert sich bereits

seit Längerem als Fürsprecher von Bargeld

und hat zusammen mit der Universität

Wien schon im Herbst vergangenen Jahres

eine Studie zum Thema „Taschengeld

und finanzielle Bildung“ veröffentlicht.

Wir sprachen mit Gerhard Starsich, dem

Generaldirektor der Münze Österreich, über

die Bedeutung von Bargeld und dessen

Perspektiven. Mit Blick auf den Umgang mit

Geld sagt Geldexperte Starsich: „Es ist nie

zu früh, mit der finanziellen Ausbildung

der Kinder zu beginnen. Genau wie sie das

Lesen und Schreiben lernen, sollten Kinder

wissen, wie man mit Geld umgeht. Finanzielle

Bildung sollte fixer Bestandteil der

Erziehung sein.“

hinsichtlich dieser bedenklichen Entwicklung

ein Gegengewicht bilden und macht

die Bürger regelmäßig auf die enorme

Bedeutung und die zahlreichen Vorteile

von Bargeld aufmerksam. Vor allem der

physische Besitz von Bargeld bringt nach

Ansicht von Gerhard Starsich einen großen

Erziehungseffekt mit sich. Man kann nämlich

nur so viel ausgeben, wie man besitzt.

Bei Kartenzahlung besteht stets die Gefahr,

den Überblick über die Ausgaben zu verlieren

und sich unbeabsichtigt zu verschulden.

Außerdem weist Starsich darauf hin, dass

Bargeld für alle Beteiligten die bei Weitem

günstigste Bezahlmethode sei.

Befragt nach der Wahrscheinlichkeit eines

möglichen Bargeldverbots, verneinte der

waschechte Wiener diese Gefahr sofort und

wertete ein solches Vorhaben als „absolut

unsinnig“.

Der Chef der Münze Österreich moniert,

dass Kreditkartenfirmen seit Jahren eine

starke Lobbyarbeit betreiben, um der Bevölkerung

bargeldloses Bezahlen schmackhaft

zu machen und den Appetit auf Bargeld zu

verderben. Die Münze Österreich möchte

1989 wird die Münze Österreich AG

als Tochterunternehmen der Österreichischen

Nationalbank gegründet.

Mehr Informationen:

www.muenzeoesterreich.at

proaurum.de

27


Neues aus den pro aurum Niederlassungen

PRO AURUM IN DRESDEN

GOLD STEHT AN DER

ELBE BESONDERS

HOCH IM KURS

pro aurum GmbH

Filiale Dresden

Postplatz 1

01067 Dresden

E-Mail: dresden@proaurum.de

Tel. +49 (351) 210 455 - 0

D

er Fall der Berliner Mauer jährt sich 2019

zum 30. Mal, sodass die deutsche Wiedervereinigung

bereits mindestens eine

Generation zurückliegt. Die Erinnerungen

an die „Wende“ und insbesondere an die

Währungsreform sind jedoch bis heute bei

vielen Menschen in den „neuen“ Bundesländern

lebendig – vielleicht lässt sich so

zumindest teilweise die enge Bindung an

Edelmetalle erklären. Denn in Ostdeutschland

blickt pro aurum auf eine äußerst erfolgreiche

Geschäftsentwicklung mit vielen

Stammkunden zurück.

Neben Berlin ist pro aurum im östlichen

Teil der Republik auch in Dresden zu Hause –

die Stadt an der Elbe blickt auf eine reiche

numismatische Geschichte zurück, denn

hier residierten die sächsischen Könige und

ließen ihre Bildnisse auf Münzen in Gold

und Silber prägen. Die Edelmetalle sind

aus den Geldbörsen verschwunden und

mit ihnen die Wertstabilität der heutigen

Währungen – die Flucht in Sachwerte hält

auch in Dresden an. „Auch die Nachfrage

nach Silber hat massiv angezogen“, erklärt

Heiko Ganß, Leiter der Niederlassung von

pro aurum in Dresden. Vor allem die Standard-Silberprodukte

wie der Maple Leaf aus

Kanada oder das Känguru aus Australien

sind in Dresden gefragt.

Auffällig ist bei pro aurum in Dresden vor

allem die Treue zwischen Kunden und

Mitarbeitern: „Die meisten Kolleginnen und

Kollegen sind seit vielen Jahren an Bord“,

berichtet Heiko Ganß und erklärt, dass

viele Kunden bei neuen Kauforders direkt

nach dem Berater ihres Vertrauens fragten.

Außerdem hat pro aurum in Dresden einen

strategisch günstigen Standort gewählt, der

nicht nur innerhalb der Stadt gut zu erreichen

ist, sondern auch Edelmetall-Fans aus

Tschechien und Polen anlockt.

Seit jeher spielt die Numismatik bei pro

aurum in Dresden eine besondere Rolle:

Dresden ist eine Numismatik-Hochburg,

nicht zuletzt wegen mehrerer hochkarätiger

Museen und Münzkabinette in der

Umgebung. Bereits in der DDR waren die

Münzensammlervereine sehr aktiv und

die Numismatik ein beliebtes Hobby. Auch

die Numismatik-Tage bei pro aurum in

Dresden stehen hoch im Kurs, um Münzen

zu verkaufen oder mit der Hilfe der pro

aurum Numismatik aus München seltene

Sammlerstücke für die eigene Sammlung zu

finden.

28 proaurum.de


proaurum.de

29


Neues aus den pro aurum Niederlassungen

PRO AURUM SCHWEIZ

WEBSITE IN NEUEM

GEWAND

pro aurum Schweiz AG

Weinbergstrasse 2

CH - 8802 Kilchberg ZH

Web: www.proaurum.ch

E-Mail: info@proaurum.ch

Tel. +41 (44) 716 56 - 00

D

er Goldpreis springt nicht nur auf Basis von

Euro und US-Dollar von einem Hoch zum

nächsten, die Bilanz sieht auch in den meisten

anderen Devisen glänzend aus – in vielen

Währungsräumen rangiert Gold auf Rekordniveau.

Hiervon ist Gold in der Schweiz

noch ein Stück entfernt, doch mit einem

Kurs von etwa 1.400 Franken pro Feinunze

ist Gold so teuer wie zuletzt 2013. Und die

gestiegenen Notierungen machen sich auch

in einer stärkeren Nachfrage bemerkbar –

das Team von pro aurum in der Schweiz hat

alle Hände voll zu tun: „Käufe und Verkäufe

halten sich derzeit die Waage“, verrät René

Buchwalder, Geschäftsführer der pro aurum

Schweiz AG. Viele Anleger hätten die hohen

Kurse genutzt, um nach vielen Jahren ihren

Profit einzustreichen. Doch die Aufholjagd

am Edelmetallmarkt hat auch dazu geführt,

dass viele neue Investoren auf pro aurum

aufmerksam geworden sind.

Wer in den vergangenen Wochen eine

Kauf- oder Verkaufsorder über die Internetpräsenz

von pro aurum in der Schweiz

aufgegeben hat, wird die neue Optik der

Website sofort bemerkt haben: Kurz nach

dem Relaunch des Onlineshops von pro

aurum in Deutschland wurden die Änderungen

auch für „www.proaurum.ch“

umgesetzt. Die neue Seite soll insbesondere

eine deutlich verbesserte Orientierung

und Navigation bieten. Die wichtigsten

Elemente wurden kompakt im Kopfbereich

der Seiten platziert. Außerdem wurden die

zentralen Punkte um Untermenüs erweitert

– so findet jeder Besucher mit wenigen

Klicks schnell, wonach er sucht.

HERZSTÜCK DER INTERNET-

PRÄSENZ

Auch das Herzstück der Internetpräsenz,

der Webshop, wurde runderneuert. Die

Münzen und Barren in Gold, Silber, Platin

oder Palladium werden mit großen Bildern

in voller Pracht präsentiert, die Bestseller

übersichtlich dargestellt. Variable Filtermöglichkeiten

erleichtern es, das gewünschte

Produkt in wenigen Augenblicken

zu finden. Außerdem werden in die

neue Website die Informationsmedien

eingebunden, welche auch die Kunden von

pro aurum in Deutschland und anderen

Ländern schätzen. Die Website von pro

aurum ist künftig auch eine Anlaufstelle

für Investoren in der Schweiz, die nach

Edelmetallnews, Marktberichten, Chartanalysen,

Sonderaktionen und Veranstaltungsberichten

suchen.

Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich die

pro aurum Schweiz AG nicht nur zu einem

festen Bestandteil der Unternehmensfamilie

von pro aurum entwickelt, sondern auch

zu einer wichtigen Anlaufstelle für Edelmetall-Anleger

aus der gesamten Schweiz.

René Buchwalder, Geschäftsführer der pro

aurum Schweiz AG, bezeichnet Zürich liebevoll

als „Downtown Switzerland“, um die

Bedeutung der Stadt für das gesamte Land

deutlich zu machen. Die Filiale in Zürich

30 proaurum.de


www.proaurum.ch

verfügt nicht nur über eine Schließfachanlage,

sie ist auch das Herzstück einer beliebten

Dienstleistung von pro aurum: Hier

wird das pro aurum Zollfreilager verwaltet,

welches sich in einem Industriegebiet vor

den Toren von Zürich befindet. Und häufig

werden Auslieferungen aus dem Zollfreilager

„Embraport“ direkt in der Filiale am

Kilchberg vollzogen. Das Zollfreilager von

pro aurum verfügt über eigene Tresore, die

Kundenware wird nicht bei externen Partnern

eingelagert.

Im Hinblick auf die beliebtesten Edelmetallprodukte

gibt es zwischen Deutschland

und der Schweiz kaum Unterschiede – eine

Auffälligkeit ist jedoch beim Vergleich der

Websites für Deutschland und die Schweiz

von pro aurum sofort auszumachen: Die

„Vreneli“, die historische Goldkurantmünze

aus der Schweiz, ist in der Heimat besonders

begehrt und zählt zu den meistverkauften

Produkten in der Schweiz – daneben

erfreuen sich die Standard-Barren zu

50, 100 und 250 Gramm großer Beliebtheit.

An Bedeutung gewinnt in letzter Zeit

verstärkt auch Platin: „Hier gehen viele

Kunden davon aus, dass Platin massiv

unterbewertet ist“, erklärt Buchwalder und

verweist auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

von Platin in der Industrie sowie

den Preisvorteil gegenüber Palladium.

Gold hat in der Schweiz – nicht zuletzt

durch die beliebten Vreneli-Goldmünzen

– eine lange Tradition und viele Schweizer

verstehen Gold als selbstverständlichen Teil

ihrer Vermögenssicherung. „Gold gehört

in jedes Depot“, macht René Buchwalder

deutlich – auch in einem „sicheren Hafen“

wie der Schweiz, wo man mit Sorge auf den

Zinssenkungs-Wettlauf der Notenbanken in

Brüssel und Washington sowie die Rekordjagd

an den Börsen blickt, während sich die

Aussichten für die Weltwirtschaft immer

stärker eintrüben.

proaurum.de

pro aurum Niederlassung

in Zürich / Kilchberg

31


Produktinformationen

SOVEREIGN-GOLDMÜNZEN AUS GROSSBRITANNIEN

VORFAHRE DES

EURO MIT SACHWERT-

ABSICHERUNG

Den Sovereign finden Sie auch

in unserem Onlineshop:

www.proaurum.de/shop

M

it dem Euro wurde seit dem Jahr 1999 nicht

nur der Versuch unternommen, den grenzüberschreitenden

Zahlungsverkehr in der

Europäischen Union zu erleichtern, sondern

auch einen gemeinsamen Währungsraum

der Stabilität und des Vertrauens zu errichten.

Wie weit die Realität von diesem Ziel

entfernt liegt, lässt sich täglich beobachten.

Und die Idee des Euro ist nicht neu – bereits

in früheren Epochen haben Herrscher

versucht, ihre Münzen zu Leitwährungen

über die eigenen Landesgrenzen hinaus zu

machen. Gelegentlich ist dies sogar gelungen

– wenn die Münze entsprechend mit Edelmetall

gedeckt war. Als „Kurantmünze“ bezeichnen

die Numismatiker eine solche Prägung.

Die wohl bekannteste Kurantmünze blickt

auf eine erstaunliche Geschichte zurück,

welche mehrere Hundert Jahre umfasst: Der

Sovereign aus Großbritannien ist die wichtigste

Handelsmünze der Welt und bis heute

ein fester Bestandteil der Produktpalette

der Royal Mint. Sie geht auf das Jahr 1489

zurück und wurde ursprünglich von König

Heinrich VII. in Auftrag gegeben. In den

darauffolgenden Jahrhunderten wurde der

Sovereign wiederholt abgeschafft, nur um

von späteren Herrschern mit verändertem

Gewicht wieder eingeführt zu werden.

EINE NUMISMATISCHE

LEGENDE

Bei der Goldmünze handelt es sich um

eine numismatische Legende, welche viele

Rekorde aufgestellt hat: Mit 1,5 Milliarden

Stück gilt der Sovereign als die mit Abstand

meistgeprägte Goldmünze der Welt – bis

heute wurde der britische Sovereign nicht

nur in der zentralen Münzprägestätte Großbritanniens,

der Royal Mint, geprägt, sondern

auch an internationalen Standorten

wie Melbourne und Sydney sowie Perth

in Australien, Pretoria in Südafrika sowie

Ottawa in Kanada. Diese Stücke werden

deutlich oberhalb des reinen Metallwertes

gehandelt, während die Sovereigns aus der

Royal Mint in London beziehungsweise

inzwischen aus dem walisischen Llantrisant

mit einem sehr geringen Aufpreis auf den

reinen Metallwert bei Edelmetallhändlern

wie pro aurum zu bekommen sind. Der Sovereign,

so wie wir ihn heute kennen, wurde

erstmals im Jahr 1817 geprägt. Seitdem

beträgt das Raugewicht der Münze genau

7,98805 Gramm, der Feingehalt liegt bei 22

Karat. Die rötliche Färbung der Münze resultiert

aus einem Kupferanteil, welcher für

eine bessere Kratzfestigkeit ergänzt wurde.

32 proaurum.de


Prägungen der Royal Mint

1 Pfund Gold Sovereign Neuprägung ab 1985

Die Gestaltung der goldenen Sovereign-

Münzen wurde, mit wenigen Ausnahmen,

seit dem Jahr 1817 nicht verändert. Die

Münze zeigt den Heiligen Georg im Kampf

mit dem Drachen, ferner ist das jeweilige

Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreiches

zu sehen. Wenn die Regenten über längere

Zeit herrschten, wurde das Bildnis bei

Bedarf auch angepasst. So sind inzwischen

diverse Sovereign-Gestaltungen mit der britischen

Königin Elisabeth II. zu bekommen.

Mit Ausnahme einzelner Jahrgänge werden

jedoch auch die zurückliegenden Sovereign-Münzen

mit Monarchen wie Königin

Victoria, Edward VII. oder Georg V. als

Investment-Produkte gehandelt. Wer sein

Vermögen mit Gold schützen will und

gleichzeitig ein Interesse für geschichtliche

Themen hat, kommt um den Sovereign also

nicht herum.

proaurum.de

33


Produktinformationen

LUNAR III: PERTH MINT LEGT

WELTWEITEN BESTSELLER

NEU AUF

Die „Lunar“-Serie zählt zu den beliebtesten

Bullion-Produkten der Welt; die Münzen

der Perth Mint waren in den letzten Jahren

nicht zuletzt dank ihrer niedrigen Auflage

von 300.000 Stück in Silber und 30.000 Stück

in Gold nach kurzer Zeit restlos ausverkauft.

Jedes Jahr blicken Sammler und Anleger

mit Spannung nach Australien, wenn im

September das neue Motiv des Mondzyklus

präsentiert wird. 2019 ist die Spannung

besonders groß – denn die „Lunar II“-Serie

wurde in diesem Jahr abgeschlossen. Und

es war bereits durchgesickert, dass es eine

„Lunar III“-Serie geben wird.

Hinter den Kulissen hatten die Graveure

und Produktmanager alle Hände voll zu tun,

denn immerhin mussten sie eine Erfolgsserie

völlig neu erfinden und eine veränderte

Bildsprache finden – so wie bereits im Jahr

2007, als die Ursprungsserie „Lunar I“ endete

und die Australier entschieden, das Thema

für eine zweite Lunar-Reihe aufzugreifen.

UMFANGREICHE FEINABSTIM-

MUNGEN

Bereits auf der World Money Fair 2019 im

Februar konnte die Perth Mint ihren Partnern

die ersten Entwürfe präsentieren,

seitdem wurden umfangreiche Feinabstimmungen

vorgenommen. Doch das

Ergebnis, nämlich der Jahrgang 2020 der

Lunar-Kollektion zum „Jahr der Maus“, hat

erneut das Zeug zu einem Bestseller: Die

Tiere werden künftig vor einem thematisch

passenden Hintergrund gezeigt, welcher das

Münzbild dominiert. So werden die Mäuse

auf der Silbermünze vor einem Maiskolben

dargestellt, in Gold ist eine Maus vor einem

Weizenähren zu sehen. Die Münzen enthalten

die Inschriften „MOUSE“, die Jahreszahl

„2020“, das chinesische Piktogramm, das

im Pinyin-System mit „shŭ“ ausgesprochen

wird, und die Initialen „IJ“ des Designers Ing

Ing Jong.

Abgesehen von der neuen künstlerischen

Handschrift bleibt die Perth Mint ihrem

Erfolgsmodell treu, die Lunar-Münzen mit

einer äußerst geringen Auflage von nur

300.000 Stück in Gold und 30.000 Stück in

Silber zu prägen. Diese Auflage sorgte in den

vergangenen Jahren fast ohne Ausnahme für

steigende Sammlerpreise und eine zusätzliche

Rendite oberhalb des reinen Metallwertes.

Beibehalten wurde auch die hochwertige

Produktion der Münzen, die ohne Probleme

an die feinste Prägequalität „Polierte Platte“

heranreichen und in einer hochwertigen

Hartplastikkapsel geliefert werden. Die

Lunar-Münzen sollen voraussichtlich ab

September 2019 in den Handel gelangen.

Lunar Serie II

Schwein (2019)

(Vorder- und Rückseite)

34 proaurum.de


Ausblick auf die Neuheiten 2020

KÄNGURU UND MAPLE LEAF:

FRÜHER START INS BULLION-

JAHR 2020

Das Edelmetall-Jahr beginnt traditionell bereits

mehrere Monate vor dem eigentlichen

Jahreswechsel: Viele Prägestätten präsentieren

ihre Münzen für das kommende Jahr

bereits im Herbst.

Ganz vorne mit dabei ist die Perth Mint

aus Australien. Sie stellt im September ihre

neuen Motive für das Jahr 2020 vor. Und

bei der Gestaltung bleiben die Australier

ihrer Designsprache treu: Die „Australian

Kangaroo“-Goldmünze zeigt in bewährter

Optik ein Känguru sowie ein Junges auf

einer Grasebene mit stilisierten Grasbäumen

im Hintergrund. Die Gestaltung des

Silber-Kängurus wird nicht verändert. Das

Motiv der Goldmünzen wird jedes Jahr neu

gestaltet, sodass Motivsammler sich über

eine hochwertige Ansicht eines Kängurus

freuen können – und dieses sogar nah am

aktuellen Goldpreis bekommen.

Besonders spannend wird es im Herbst für

Freunde des australischen Kookaburra – die

Silberanlagemünze feiert seit der Erstausgabe

im Jahr 1990 den 30. Geburtstag

und hat sich zu einem Geheimtipp unter

den Bullionmünzen in Silber entwickelt.

Die niedrige Auflage sowie die liebevolle

Gestaltung des prächtigen Vogels sorgen

für großes Interesse nicht nur bei Anlegern,

sondern auch bei Sammlern von Tiermotiven.

Und das runde Jubiläum soll auch

auf den Kookaburra-Münzen des Jahrgangs

2020 gewürdigt werden und Sammler

und Anleger dürfen sich, wie aus einem

Regierungsdokument zur Planung des Prägeprogramms

hervorgeht, auf so manche

Kookaburra-Überraschung freuen – es sind

mehrere Sonderprägungen geplant.

Kurz nach der Parade der Neuerscheinungen

aus Australien legt eine weitere prominente

Prägestätte nach: Der Maple Leaf des

Jahrgangs 2020 wird zwischen Oktober und

November in Deutschland erwartet. Auch

die Kanadier setzen auf Altbewährtes und

verändern nichts an der Originalgestaltung

des Ahornblattes. Auch 2020 setzt die Royal

Canadian Mint in Silber auf die sogenannte

„Mintshield“-Technologie, mit der die gefürchteten

„Milchflecken“ bekämpft werden

sollen.

Känguru 2019

(1 Unze)

Maple Leaf 2019

(1 Unze)

Von den Neuerscheiningen

sind noch keine Abbildungen

vorhanden. Die 2020-Jahrgänge

werden voraussichtlich ab

September in unserem

Onlineshop erhältlich sein:

www.proaurum.de/shop

Kookaburra 2019

(1 Unze, 1 kg, 10 Unzen)

proaurum.de

35


pro aurum Numismatik

20 Mark Gold Wilhelm II

von Preußen

3 Mark

Lübeck Stadtwappen 1912

KAISERREICH:

EIN SAMMELGEBIET TROTZT

DEM ALLGEMEINEN

ABWÄRTSTREND

Zugegeben, die Numismatik steht vor tief

greifenden Einschnitten in Deutschland:

Viele Sammler hinterlassen nach ihrem Tod

umfangreiche Kollektionen, welche von den

Erben zu Geld gemacht werden. Es rücken

jedoch nicht im gleichen Maße junge Sammler

nach – die Folge: Viele Sammelgebiete

haben in den vergangenen Jahren deutlich

Federn lassen müssen – man denke nur an

die 5- und 10-DM-Gedenkmünzen, die noch

in den Neunzigerjahren begehrt waren und

inzwischen immer häufiger der Bundesbank

zum Rücktausch zugeführt werden.

Ein Sammelgebiet wird jedoch immer

wieder als Beispiel für einen gegenläufigen

Trend genannt, egal ob man in der Numismatik-Abteilung

von pro aurum fragt oder

bei den renommierten Auktionshäusern

sowie Grading-Anbietern: Das deutsche

Kaiserreich hat sich in den vergangenen

Jahren gegen den verbreiteten Preisverfall

gestemmt: Münzen aus Gold und Silber und

sogar Kleinmünzen in überdurchschnittlichen

Erhaltungen erzielen bei Auktionen

und im Handel regelrechte Rekordpreise.

GROSSE BELIEBTHEIT

Auch in der Numismatik-Abteilung von

pro aurum erfreuen sich Münzen aus dem

Kaiserreich großer Beliebtheit. Über die

Gründe hierfür lässt sich nur spekulieren.

Ein Aspekt ist zweifelsohne die Seltenheit:

Viele Kaiserreich-Münzen wurden mit

Auflagen im fünf- bis sechsstelligen Bereich

geprägt, ein Großteil der Exemplare

befindet sich in einem desolaten Zustand

oder wurde bereits eingeschmolzen. So

wird es immer schwieriger, Top-Erhaltungen

aufzuspüren.

Außerdem sind viele Münzensammler von

der Prägekunst begeistert, welche bereits

vor über 100 Jahren möglich war: Die Darstellungen

der Herrscher auf den Umlaufmünzen

aus Silber und Gold sowie die

Stadtwappen der Hansestädte Hamburg,

Bremen und Lübeck sind gestochen scharf

und detailreich. Und natürlich spielt auch

eine regionale Komponente eine Rolle: In

Bayern sind vor allem die Prägungen mit

den Wittelsbachern begehrt, im Norden

dominiert dagegen Preußen.

Die pro aurum Numismatik hat sich in den

vergangenen Jahren einen exzellenten Ruf

als Handelspartner für Sammler erarbeitet,

nicht zuletzt durch die faire und marktgerechte

Preisgestaltung sowie die transparente

Beschreibung der einzelnen Münzen

im Onlineshop. Die Münzen werden stets

mit zwei Beleuchtungen abgelichtet, damit

Sammler bereits von zu Hause jeden noch

so kleinen Makel erkennen und die Angabe

des Erhaltungszustandes besser nachvollziehen

können.

Ein unkomplizierter Begleiter

für Münzensammler

Egal ob auf Münzenbörsen, Auktionsportalen oder als

Teil der pro aurum Onlinepräsenz – die Numismatik-Abteilung

von pro aurum war in den vergangenen Jahren

am Puls der Zeit, um erfahrenen Sammlern sowie Numismatik-Neulingen

die Faszination des Münzensammelns

näherzubringen. Viele Kunden von pro aurum haben

sich eine App gewünscht, welche die Angebote der

Numismatik-Abteilung zusammenfasst. Seit Mitte Mai

2019 ist diese nun in den gängigen App-Stores kostenlos

erhältlich. Künftig können über die App numismatische

Schätze zur Bewertung eingereicht werden. Über

ein Upload-Formular werden Fotos der Münzen direkt

an die Numismatik-Experten im Goldhaus in München

weitergeleitet, eine Bestimmung und Wertermittlung

erfolgen daraufhin schnellstmöglich. Für Münzfreunde

wird die Numismatik-App von pro aurum auch zu einem

virtuellen Einkaufskorb, denn das komplette Sortiment

an Sammlermünzen ist über die App bequem abrufbar.

36 proaurum.de


Edelmetalle. Münzen. Barren.


Statement von Finanzexperte Robert Halver

Baader-Bank-Chefanalyst

Robert Halver

GOLD: WAS LANGE WÄHRT,

WIRD ENDLICH GUT?

Bleiben die aktuellen Goldpreise treibenden

Argumente intakt oder droht erneut ein

Ende der Goldhausse?

Höhere Zinsen sind so illusorisch wie Mückenfreiheit

im Sommer. Ab November wird

mit der Französin Christine Lagarde eine

Super-Taube Chefin der EZB. Unter ihrer

Fürsorge werden die Kreditzinsen selbst

für Stabilitätssünder auf noch niedrigere

Niveaus getrimmt. Sie wird zur Mutti der europäischen

Geldpolitik: „la mère monétaire“.

entwickelt sich sogar eine Allianz zwischen

den angelsächsischen Blutsbrüdern gegen

die EU. Und auch Handelskrieg und Kriegsgefahr

im Mittleren Osten sprechen für den

sicheren Hafen Gold.

Notenbanken sind die wahren Gold Bugs.

Sie risikodiversifizieren ihre Währungsreserven

von US-Dollar in Edelmetall. Sie

wollen raus aus der Abhängigkeit von Staatspapieren

des meistverschuldeten Landes

der Welt.

GOLDPREIS LANGSAM, ABER

SICHER WEITER AUFWÄRTS

Da fast alle Länder neue Kredite zur Konjunkturankurbelung

so dringend brauchen

wie Durstige in der Wüste die Oase, muss

Verschuldung weltweit tragfähig bleiben.

Geldpolitik muss also der günstigen Staatsfinanzierung

dienen. Doch wo keine hohen

Schuldzinsen, da auch keine attraktiven

Anlagezinsen. Damit ist das frühere Killerargument

gegen Gold, es zahle keine Zinsen,

völlig unbedeutend geworden.

Trotz zwischenzeitlichen Preisrücksetzern

ist das Umfeld für Gold insgesamt positiv.

Gold sollte bis Ende 2019 auf über 1.500

US-Dollar steigen und 2020 mindestens

einen moderaten Preisanstieg zeigen.

Gold, vor allem physisch, steht jedem Anleger

gut. Warum sollte man die sicherste

Anlageklasse der Welt nicht auch in der

sichersten Anlageform besitzen?

GOLD ALS SICHERHEIT IN

UNSICHERER WELT

Ebenso ist politische Verunsicherung

Wasser auf die Gold-Mühlen. In Europa ist

Boris Johnson ein besonderer Spaltpilz. Es

38 proaurum.de


pro aurum bildet aus

AUSBILDUNG BEI PRO AURUM:

MEHR ALS „NUR“ MÜNZEN UND

BARREN

aurum die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

und fast alle haben bei pro aurum

eine berufliche Heimat gefunden.

Stundenlanges Kopieren? Kaffee kochen?

Flyer falten? Diese und andere Tätigkeiten

erledigen die Auszubildenden bei pro aurum

nur im Ausnahmefall, stattdessen sind die

Nachwuchskräfte überall im Unternehmen

im Einsatz. Wer sich für pro aurum als

Begleiter beim Berufsstart entscheidet,

erhält einen umfassenden Einblick in die

verschiedenen Abteilungen wie beispielsweise

Finanzbuchhaltung, Kundenberatung,

zentrale Kasse sowie Logistik. Durch

dieses Rundum-sorglos-Programm sind die

„Azubis“ von pro aurum nicht nur Allrounder

mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

nach dem Ende der Ausbildung; sie können

sich außerdem bereits während der Lehrzeit

für ihre bevorzugten Betätigungsfelder im

späteren Berufsleben entscheiden.

pro aurum ist nicht nur ein Kompetenzzentrum

für alle Aspekte des modernen

Edelmetall-Investments, sondern auch ein

beliebter Ausbildungsbetrieb: Bereits im

Jahr 2008 wurden bei pro aurum erstmals

Kaufleute für Büromanagement ausgebildet.

Bis heute haben 15 junge Menschen bei pro

Der Alltag bei pro aurum beschränkt sich

nicht auf den reinen Kauf und Verkauf von

Münzen und Barren; darüber hinaus sind

im Goldhaus von pro aurum in den vergangenen

15 Jahren viele innovative Ideen,

Produkte und Dienstleistungen entstanden.

Auch die Auszubildenden haben die Möglichkeit,

im Rahmen eigens durchgeführter

„Azubi-Projekte“ zur Weiterentwicklung

bzw. Verbesserung von Unternehmensabläufen

beizutragen und ihrer Kreativität

freien Lauf zu lassen.

Bei pro aurum starten die nächsten Auszubildenden

bereits im September 2019. Die

Ausschreibung der Ausbildungsplätze für

kommendes Jahr sowie weitere Anzeigen

sind unter www.proaurum.de, in der Jobbörse

der Arbeitsagentur sowie auf diversen

Job-Portalen zu finden.

Wer mehr über die Ausbildung bei pro aurum

erfahren möchte, kann auf der Ausbildungsmesse

IHKjobfit! am 16.11.2019 in München

mit Ausbilderin Doreen Laschinski und

einigen „Azubis" ins Gespräch kommen.

IMPRESSUM

Herausgeber

PRO AURUM GMBH

Joseph-Wild-Straße 12

81829 München

Tel.: +49 (89) 444 584 - 0

info@proaurum.de

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Verantwortlicher Redakteur

Benjamin Summa

Autoren

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Gestaltung

Bettina Neuer, www.grafik-marketing.com

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Das pro aurum Magazin erscheint in einer

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Unser „Wiener

Philharmoniker“ ist viel

mehr als nur Gold.

Gold ist der Inbegriff des Wertvollen.

Wir arbeiten dafür nur mit den allerhöchsten

Standards: ökologisch, sozial und technisch.

Seit 1989 produzieren wir den „Wiener Philharmoniker“,

eine der begehrtesten Goldmünzen weltweit.

Und er ist mehr als nur Gold. Dafür trage

ich gerne die Verantwortung.

Mag. Gerhard Starsich

Generaldirektor der Münze Österreich AG

Alle Informationen finden Sie auf www.mehralsnurgold.at

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