22.08.2020 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

·

· GEWINNSPIEL

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

22. August 2020 · Ausgabe KW 34/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Bernd Wucher,

1. Vorstand

EV Lindau

Islanders e.V

In diesen für uns alle

schwierigen Zeiten ist es

nicht einfach, eine Kaderplanung

bzw. eine vernünftige

Vereinsplanung

aufzustellen.

Aber es ist gut zu wissen,

dass wir uns auf unsere

Fans und Sponsoren verlassen

können.

Es zeigt sich derzeit, dass

alle zusammenhalten –

für den Verein und für

Lindau. Dafür ein herzliches

Dankeschön!

In den kommenden

Wochen müssen wir noch

ein paar Hürden hinsichtlich

eines geforderten

Hygienekonzeptes nehmen

und hoffen, dass es

dann Mitte Oktober in der

Eissportarena gemeinsam

mit unseren Fans (vielleicht

auch mit reduziertem

Volumen) wieder

heißt: „Let‘s go Islanders!“

In diesem Sinne:

Bleibt/bleiben Sie gesund!

(Mehr zum EVL auf S. 10)

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 05.09.2020

Samstag, 19.09.2020

GEWINNSPIEL

Wissenswertes:

Gewinner gesucht

Die besten Fotos zu Euerm

„Oktoberfest dahoam“

werden prämiert. S. 12

LINDAUER

Stadtwerke:

Viele Veränderungen

Neuer Streckenplan, neue

Linie, starker Knoten:

Neuauflage des Lindauer

Stadtbusses geplant S. 5

Wissenswertes:

Oberliga-Eishockey

Die EV Lindau Islanders

setzen bei jungen Spielern

auf den dualen Weg: Eishockeysport

plus Arbeitsstelle

oder Ausbildung S. 10

· GEWINNSPIEL

Stadtbus statt Auto

Testbetrieb startet: Im September kostet der Einzelfahrschein samstags nur einen Euro

Wie schaffen wir die Verkehrswende

und bringen die Menschen

dazu, umweltfreundlich

mobil zu sein – aus Überzeugung

und gerne? Die große

Frage, die René Pietsch, den

Betriebsleiter des Stadtbusses

Lindau, permanent umtreibt.

„Wenn zwei Verkehrsexperten

das Thema diskutieren, dann

hast du am Ende drei Meinungen

dazu“, weiß er aus Arbeitskreisen

und Verbandstagungen

zu berichten. „Die einen sagen,

das Angebot ist ausschlaggebend.

Die anderen meinen, nur

der Preis sei eine Stellschraube.“

Bei Stadt und Stadtwerken will

man es jetzt genau wissen und

führt testweise einen Ein-Euro-

Fahrschein ein.

Im September bezahlen Fahrgäste

immer samstags für den

Einzelfahrschein einen Euro.

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons zeigte sich von einem

Test-Betrieb sofort überzeugt

und wünschte sich einen

schnellen Start: „So bekommen


wir eine Einschätzung, ob uns

das Ein-Euro-Ticket im Kampagnenjahr

2021 helfen kann.

Wenn die Fahrgäste das Angebot

annehmen und ihr Auto

stehen lassen, dann wäre das

wunderbar.“

Ihre Rückmeldung zu der

Aktion können die Fahrgäste


in einer Umfrage abgeben: digital

ab sofort, per Postkarte ab

September.

Ab Dezember gibt es viele Verbesserungen

im Stadtbus-Angebot.

Dazu gehören die neue Linie

5 und der „starke Knoten“

am neuen Reutiner Bahnhof

(mehr dazu auf Seite 5 dieser






Die Verantwortlichen hoffen, dass sich viele Lindauerinnen und Lindauer an der Umfrage beteiligen.

Digital (dazu einfach den QR-Code scannen) ist die Umfrage ab sofort freigeschaltet, Postkarten gibt

es im Aktionsmonat September in den Stadtbussen.

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau

BZ-Ausgabe). „Wenn zu diesen

Maßnahmen, die unseren Stadtbus

wieder deutlich pünktlicher

und attraktiver machen

werden, auch noch dauerhaft

ein Stadtbus-Fahrschein für einen

Euro angeboten werden

kann, dann könnte das für Lindau

ein riesiger Schritt in die

richtige Richtung sein“, sind

sich Betriebsleiter und Oberbürgermeisterin

einig.

Die Verantwortlichen sind

dankbar für alle Rückmeldungen.

„Der Stadtbus reagiert mit

seinem Neustart im Dezember

auf die vielen Veränderungen

in unserer Stadt und kann so

hoffentlich für immer mehr

Menschen eine Alternative

zum Auto bieten“, sagt Betriebsleiter

René Pietsch: „Wir

freuen uns drauf!“

Stadtwerke Lindau

Im Rahmen der Europäischen

Mobilitätswoche dreht sich beim

„MiT! Mobil in Türkis“-Tag

am 19. September von 10 bis

17 Uhr auf dem Paradiesplatz

alles um das Thema Öffentlicher

Personennahverkehr in Lindau.

Eine Aktionsgemeinschaft aus

Stadt, AK Verkehr der lokalen

Agenda 21, bodo und Stadtbus

informiert über alle Neuerungen

beim Stadtbus, über den

„starken Knoten“ am neuen

Reutiner Bahnhof und über die

neue Linie 5.

▶ Gefeiertes Klavierkonzert

Der Lindauer Pianist, Komponist und Künstlerische

Leiter der Konzertreihe „Langenargener Schlosskonzerte“,

Peter Vogel, ist in zwei Konzerten zu

erleben und präsentiert eigene Kompositionen. S. 9

▶ Unter dem Hammer

Eine ungeahnte Vielfalt für Kunstliebhaber

wird bei der 146. Int.

Bodensee-Kunstauktion im Auktionshaus

Zeller versteigert S. 6


2 22. August 2020 • BZ Ausgabe KW 34/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Stadt Lindau kauft Bahnhofsgebäude Reutin

Wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung am Berliner Platz

Die Stadt Lindau hat sich mit

der Bahn auf den Kauf des

Bahnhofsgebäudes in Reutin

geeinigt. Dies hat Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons bestätigt.

Zu einer offenen Gesprächsrunde

haben Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons und

Klimaschutzmanagerin Danielle

Eichler Jugendliche der

Fridays for Future-Bewegung

Lindau in den Toskanapark

eingeladen. Joshua und Lilly

von Puttkammer und Laurin

Maier kamen mit konkreten

Vorschlägen, wie man Jugendliche

zur Mitarbeit bei städtischen

Themen gewinnen

könnte. So fand die Idee, in

den Lindauer Schulen eine Art

„Schülersprechstunde“ anzubieten,

guten Anklang.

Positiv überrascht waren die Jugendlichen

über die zahlreichen

Anstrengungen, die die

Stadt Lindau in Sachen Klimawandel

bereits unternimmt. So

hat Lindau ein eigenes Klimaschutzkonzept,

welches einstimmig

vom Stadtrat beschlossen

wurde. Lindau wurde

mit dem „eea in Gold“ ausgezeichnet,

dies ist eine der

höchsten Auszeichnungen, die

es für kontinuierlichen Klimaschutz

gibt. Auch der Stadtrat

unterstützt die Bestrebungen

und Projekte für den Klimaschutz,

wie die Einrichtung eines

Klimabeirates oder die Erstellung

einer Klimawandelstudie,

meist einstimmig.

„Nichtsdestotrotz gibt es noch

immer genügend Bereiche, in

denen wir noch besser werden

müssen. Das gilt vor allem für

die beiden größten CO2-Treiber,

den Straßenverkehr und

„Mit dem Kauf des Gebäudes

haben wir einen wichtigen

Schritt für die weitere Entwicklung

am Berliner Platz gemacht“,

sagt Alfons und fügt

an: „Wir wissen, dass die Lindauerinnen

und Lindauer sich

an dieser Stelle ein Bahnhofsgebäude

wünschen.

Dies wollen wir möglichst

schnell realisieren. Zudem können

wir den Fahrgästen vom

ersten Tag an einen ordentlichen

Zugang zu den Gleisen

bieten. “

Stadtbaumeister Kay Koschka

blickt in die Zukunft: „Wir

möchten dort einen neuen

Bahnhof für Lindau bauen, in

Austausch auf Augenhöhe

Treffen mit Jugendlichen von Fridays for Future

Klimaschutzmanagerin Danielle Eichler (v.l.) und Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons haben sich mit Joshua und Lilly von Puttkammer

und Laurin Maier von der Lindau FFF-Bewegung getroffen. Foto:

Herpich

Termine im Bürgerbüro

Notfallschalter öffnet ab Montag, 31. August

Wegen der Corona-Pandemie

werden zurzeit für Anliegen aller

Art im Bürgerbüro Termine

benötigt.

Diese können sowohl telefonisch

(Tel. 918-333) als auch

per E-Mail buergerbuero@lindau.de

vereinbart werden.

Ab Montag, 31. August, gibt

es nun zusätzlich einen Notfallschalter

für kurzfristige,

dringende Anliegen. Dort können

Bürgerinnen und Bürger

ohne Termin mit ihren Unterlagen

und einer Mund-Nasen-

Bedeckung zu den gewohnten

Öffnungszeiten (Montag – Freitag

7.30 – 12.30 Uhr, zusätzlich

Mittwoch von 14 bis 17.30 Uhr)

erscheinen. Mit Wartezeiten

muss gerechnet werden. Die

bereits bestehenden Termine

im September können weiterhin

wie geplant wahrgenommen

und auch weiterhin Terminvereinbarungen

vorgenommen

werden.

BoB

den Baubereich“, so die Oberbürgermeisterin.

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons berichtete den

„Fridays for Future“ von einem

Besuch der Ausstellung des

Künstlers Andreas Scholz. Er

hat ein Bild von Greta Thunberg

gemalt und vorgeschlagen,

dass die FFF das Bild zu

Fuß oder mit dem Rad, in einer

Art Staffellauf, vom Bodensee

bis nach Schweden zu Greta

Thunberg bringen. Die Jugendlichen

von Fridays for Future

wollen die Umsetzung

dieser Performance mit den

benachbarten Ortsgruppen

beraten.

„Das der Klimawandel –

auch in Zeiten von Corona - eine

der größten, langfristigen

globalen Herausforderungen

unserer Zeit ist, steht außer Frage“,

so Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, „daher bin

ich froh, dass wir Lindauerinnen

und Lindauer in weiten

Teilen Verantwortung übernehmen

und unseren Beitrag

leisten wollen.“

Auch in Zukunft möchte die

Stadtverwaltung offene Gesprächsrunden

mit Jugendlichen

zu verschiedenen Themen

anbieten und arbeitet an

Formaten, um solche Treffen

Corona-konform auszurichten.

Die nächsten Termine werden

über die sozialen Netzwerke

und die Medien bekannt gegeben.

Eichler/Herpich

Am 31. August wird der Notfallschalter

eröffnet.

Foto: BoB

dem natürlich auch ergänzende

Nutzungen für den Reisebedarf

untergebracht sind. Weitere

mögliche Nutzungen sind Büros

oder Praxen. Für den Bahnhof

wollen wir einen Hochbauwettbewerb

ausschreiben. Als

Ergebnis erhält die Stadt eine

konkrete Planung, die dann

umgesetzt werden kann.“

Kämmerer Felix Eisenbach

zeigt sich zufrieden mit der Einigung

zum Kauf des ehemaligen

Empfangsgebäudes am

Bahnhof Reutin und hofft, dass

auch die weiteren Flächen zeitnah

gemeinsam durch die Stadt

und die Bahn entwickelt werden

können. Er fügt hinzu:

„Die Verhandlungen mit der

Bahn waren sehr fair und es

wurde in relativ kurzer Zeit zu

den wesentlichen Punkten verhandelt.“

Dazu führt Koschka weiter

aus: „Im Grunde macht die Entwicklung

des neuen Bahnhofs

nur dann Sinn, wenn wir ihn

zu einer richtigen und starken

Mobilitätsdrehscheibe entwickeln

können, wo der PKW-

Verkehr, der Stadt- und Regionalbus

und die Schiene miteinander

verbunden werden. Damit

entlasten wir das übrige

Stadtgebiet und die Insel, und

dafür benötigen wir die östlich

anschließenden Flächen“.

Jürgen Widmer

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Schulbeginn an den Grundschulen und

Mittelschulen in der Stadt Lindau (B)

Für die Grundschulen und Mittelschulen in der Stadt Lindau (B) beginnt

im Schuljahr 2020/2021 – vorbehaltlich der aktuellen Situation – der Unterricht

am:

Dienstag, 08. September 2020, 8.00 Uhr.

Ausnahmen sind:

Grundschule Lindau (B) – Oberreitnau Unterrichtsbeginn: 7.35 Uhr

Grundschule Lindau (B) – Reutin

Unterrichtsbeginn: 7.55 Uhr

Außenstelle Zech Unterrichtsbeginn: 8.00 Uhr

Die Schulanfänger versammeln sich in den für sie zuständigen

Grundschulen zu folgenden Zeiten:

Grundschule Lindau (B) – Oberreitnau

Grundschule Lindau (B) – Reutin

Außenstelle Zech

Grundschule Lindau (B) - Aeschach

freiwilliger ökumenischer Gottesdienst in der

Evangelische Christuskirche, Anhegger Straße

Grundschule Lindau (B) - Insel

freiwilliger Gottesdienst mit Segnung, St. Stephan

Grundschule Lindau (B) – Hoyren

In der Turnhalle!

i

Lindau (B), August 2020

gez.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Beginn: 9.00 Uhr

Beginn:

Kl. 1c 8.15 Uhr

Kl. 1b 9.00 Uhr

Kl. 1a 9.45 Uhr

Beginn: 10.00 Uhr

Beginn: 10.00 Uhr

Beginn: 9.00 Uhr

Beginn: 10.00 Uhr

Beginn 9.20 Uhr

Beginn: (Turnhalle)

Kl. 1b 8.30 Uhr

Kl. 1a 9.30 Uhr

Kl. 1c 10.30 Uhr

gez.

Elmar Vögel

Schulamtsdirektor

Verlegung der Wertstoffinsel/

Grünabfallbox Auenstraße

Zeitraum August – Dezember 2020

Aufgrund der bevorstehenden

Bauarbeiten für die

Sanierung der ehemaligen

Hausmülldeponie Wiese

Heuried müssen die Wertstoffinsel

sowie die Grünabfallbox

bis Ende Dezember

2020 an einen anderen

Standort versetzt werden.

Die Wertstoffinsel wird auf

der Nordseite der Rickenbacher

Straße vor dem Kreisverkehr

(ggü. der Pizzeria)

aufgestellt.

Der Ersatzstandort der

Grünabfallbox befindet sich

im Bereich der Breitestraße -

Abzweig Anton-Gies-Straße.

Nach Fertigstellung der

Baumaßnahme werden die

Wertstoffinsel sowie die

Grünabfallbox wieder an ihrem

alten Standort auf neu

hergestellter Fläche aufgestellt.

GTL


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 22. August 2020 • BZ Ausgabe KW 34/20

Parkraumkonzept verbessert

Aufgrund von Erfahrungswerten wird das Konzept ständig überarbeitet

Nach einem eher zögerlichen

Start werden jetzt die Auffangparkplätze

gut angenommen.

Zudem hat die Stadt

Personal eingesetzt, um vor

allem auswärtige Autofahrer

zu informieren.

Schritt für Schritt greift das

Parkkonzept der Stadt Lindau.

„Ohne Frage gibt es weiterhin

Verbesserungsbedarf“, bestätig

t Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons entsprechende

Kritik, „aber das erste Augustwochenende

mit Ferienbeginn

in Bayer n und Baden-

Württemberg und hochsommerlichem

Wetter hat gezeigt,

dass es zunehmend besser

funktioniert.“ Sie sieht dies

auch als Auswirkung der wöchentlich

tagenden Arbeitsgruppe,

der „Soko Parken“ der

Stadtverwaltung.

In diese Richtung weisen

auch Beobachtungen von Jaime

Váldes Valverde, dem Mobilitätsbeauftragten

der Stadt

Lindau. „An Spitzentagen wie

letztes Wochenende hat das

System weitgehend funktioniert.

Ich habe alles am Samstag

beobachtet, der Shuttle

wurde sehr gut angenommen

und wir hatten kaum Staus

entlang der Kolpingstraße und

der Inselstraße. P1 und P2 waren

gut ausgelastet und dies

muss man als Erfolg werten.

Oli radelt und sammelt Spenden

Benefizradler Oliver Trellenberg war in Lindau

Unter dem Motto „Oli radelt“

ist Oliver Trellenberg seit

2014 jedes Jahr mit dem Fahrrad

quer durch Deutschland für

den guten Zweck unterwegs.

Seine fünfte 80-tägige Tour,

die am 6. Juli in Hagen begann

und am 26. September dort

auch wieder enden soll, führte

ihn nun erstmals nach Lindau.

Ich habe auch bei Gerhard

Lindhorst (Betriebsmeister

SVL) nachgefragt, er war als

Shuttlebusfahrer an diesen Tagen

unterwegs und hat mir

dies bestätigt.“

„Dies ist sicherlich zum einen

dem Parkleitsystem zu verdanken,

das aufgrund von Erfahrungswerten

stetig verbessert

wurde, zum anderen aber

auch dem Aufstellen von Baken

vor dem Hasenweidweg

und der Seebrücke, die die

Durchfahrt mit Hinweis auf

die Vollbelegung von P 3 und P

4 mit Ausnahme von Anliegern

verbieten. Dies führt erfreulicherweise

dazu, dass ein

beträchtlicher Teil der Gäste

der Beschilderung zu P1 und

P2 folgt, so dass hier zum einen

eine gute Belegung zu verzeichnen

ist, zum anderen

aber auch die sonst oft üblichen

Rückstaus im Hasenweidweg

vor der Einfahrt zum P3

bzw. auf der Seebrücke, teilweise

auch bis zum Kolpingkreisel,

erheblich reduziert werden

können“, erklärt die Leiterin

des Bürger- und Rechtsamts,

Tanja Bohnert.

Diesen Eindruck stützen

auch die Zahlen, die Renè

Pietsch, Betriebsleiter beim

Stadtverkehr, parat hat: „Zusammenfassend

wurden am

Samstag 1.794 Fahrgäste gezählt.

Am Sonntag haben wir

793 Fahrgäste gezählt.“

Auch an den Auffangparkplätzen

selbst hat die Stadt für

verbesserte Informationen gesorgt,

wie Tanja Bohnert bestätigt:

„Wir hatten am Wochenende

zwischen 11 und 15 Uhr

eigens einen Ordnungsdienst

an P 1 und P 2 etabliert, um zu

überprüfen, ob die Gäste mit

dem Angebot klar kommen,

die Wegweisung eindeutig genug

ist, und um gegebenenfalls

Hilfestellung anzubieten

beim Finden der zusätzlichen

Auffangparkplätzen an den

Schulen, die in den Ferien und

an Wochenenden zur Verfügung

stehen. Letzteres war jedoch

nicht nötig; die Parkplätze

waren gut besucht, aber es

bestand stets ein Puffer von

mindestens 30 Stellplätzen.“

Das es immer wieder doch

Stadtrat Marc Hübler (links)

hat den Benefizradler Oliver

Trellenberg im Rahmen der

Stadt Lindau begrüßt und ihn in

seinem Hotel aufgenommen.

Foto: BoB

zu Staus kommt, ist vor allem

der großen Zahl an Fahrzeugen

geschuldet, die derzeit in die

Urlaubsorte drängen. „Egal, wo

wir nachfragen am Bodensee

oder im Allgäu, es gibt überall

temporäre Probleme. Vor allem

gilt dies für attraktive

Zielorte, wie Lindau“, sagt Jürgen

Widmer, Pressesprecher

der Stadt Lindau.

Er erinnert daran, dass die

Staus keine neue Entwicklung

sind. „Als der Parkplatz auf der

Hinteren Insel noch existierte,

erinnere ich mich noch zu gut

daran, wie sich die Autos die

gesamte Zwanzigerstraße entlang

bis weit über die Seebrükke

hinaus stauten.“ Zudem hätten

die Bahnschranken, ebenfalls

für Staus gesorgt. „Dies

hat sich durch die Unterführung

deutlich verbessert, vor

allem für Fußgänger und Radfahrer.“

OB Alfons weist dennoch

darauf hin: „Wir arbeiten weiter

an ständigen Verbesserungen

und suchen nach ergänzenden

Lösungen. Uns war

von Anfang an bewusst, dass es

dieses Jahr besonders herausfordernd

wird. Aber wir machen

Fortschritte. Zudem arbeiten

wir mit Hochdruck an

strategischen Konzepten für

2021, die Gartenschau, Kunstausstellung

und Thermeneröffnung

fest im Blick. Und

mehr und mehr sehe ich in diesem

Kampagnenjahr auch große

Chancen für Lindau, Mobilität

neu zu denken.“

Die Verantwortlichen erneuern

noch einmal den Appell

an alle Gäste: „Kommen

Sie möglichst mit öffentlichen

Verkehrsmitteln nach Lindau.

Und falls Sie mit dem eigenen

Auto kommen, nutzen Sie die

Auffangparkplätze.“ Widmer

Hier nahm ihn Stadtrat Marc

Hübler im Namen der Stadt

Lindau in Empfang, der den

Spendensammler auch mit einer

kostenlose Nacht in seinem

Hotel „Alte Post“ unterstützte.

Die Spenden, die Oliver Trellenberg

auf seiner rund 50000

Kilometer langen Tour quer

durch Deutschland sammelt,

sollen vor allem krebskranken

und schwerstkranken Menschen

und Kindern zugutekommen.

Das Projekt „Oli-radelt“

hat er 2014 ins Leben gerufen.

Seitdem tourt er durch

Deutschland und sammelt

Spenden, die er nie in bar entgegennimmt.

Nur Überweisungen

auf ein Treuhandkonto

seiner Heimatstadt akzeptiert

er, denn kein Euro dürfe irgendwo

verlorengehen. Rund

30 000 Euro hat er schon gesammelt.

Alle Spenden der

diesjährigen Tour fließen zu

100 Prozent in den Spendentopf

von »Flying Hope e. V.« –

ein Pilotennetzwerk, welches

es ermöglicht kranke Kinder zu

dringenden Behandlungen zu

fliegen. Wer „Oli radelt“ unterstützen

möchte kann eine

Spende auf das untenstehende

Konto überweisen. Nähere Interessante

Informationen gibt

es auf der Innenseite www.oliradelt.de.

Spenden an: Spendenempfänger:

Stadt Hagen, Geldinstitut:

Sparkasse Hagen Herdecke

IBAN: DE23 4505 0001 0100

0004 44 Verwendungszweck:

Spende Flying Hope, Kassenzeichen

800900009620 BoB

AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

in den ersten 100 Tagen

meiner Amtszeit als Ihre

Oberbürgermeisterin habe

ich mich, im wahrsten Sinne,

viel bewegt: Ich habe

meine Amtskollegen in

Bregenz, Wangen, Friedrichshafen

und Ravensburg

besucht. Ich bin täglich

in Lindau mit dem

Fahrrad unterwegs und hin

und wieder auch mit dem

Auto im Landkreis.

Dabei ist mir klar geworden,

dass die Frage nach einer

zukunftsfähigen Mobilität

zunehmend zur zentralen

Stellschraube für

unsere Lebensqualität in

Lindau wird. Gerade in der

Sommerzeit genügt ein

kurzer Blick auf die Insel,

um dies festzustellen.

Meine Amtskollegen sehen

das ähnlich. Auch sie suchen

nach neuen Lösungen,

um Alt und Jung, Einwohner,

Pendler und Gäste

jeweils an ihr Ziel zu bringen.

Natürlich hat jede Stadt

ihre Besonderheiten, aber

vieles ist auch vergleichbar.

Mir ist klar geworden, dass

wir die Verkehrsprobleme der

Zukunft daher nur lösen

können, wenn wir eng zusammenarbeiten

und Mobilitätsangebote

nicht am eigenen

Ortsschild enden.

Deshalb war ich kürzlich zusammen

mit Landrat Elmar

Stegmann in Berlin. Wir haben

uns dort zwischen Trambahn,

Carsharing, Ridesharing,

Mieträdern und Scootern

über neue Angebote informiert,

die den öffentlichen

Personennahverkehr

attraktiver machen, sowohl

für die Stadt als auch für den

Landkreis. Ich freue mich,

dass ich sowohl beim Landrat

als auch bei den anderen

Bürgermeistern auf offene

Ohren stoße, wenn es um die

tatkräftige Suche nach gemeinsamen

Lösungen geht.

Mit dem „Kampagnenjahr“

2021 stehen wir in Lindau

durch Gartenschau, Kunstausstellung

und Thermeneröffnung

vor einer enormen

Mobilitätsaufgabe. Doch ich

zähle darauf, dass wir diese

Herkulesaufgabe mit Offenheit,

Leidenschaft und Innovationsfreude

gemeinsam

meistern - und so auf wunderbare

Weise zeigen können,

welches Potenzial in

uns und Lindau steckt!

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Online Termin für die Bürgersprechstunde

vereinbaren

Immer mittwochs zwischen 8 und 9 Uhr können Bürgerinnen und

Bürger ihre persönlichen Anliegen mit Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons besprechen. Die Bürgersprechstunden sind sehr

beliebt, schon bis Mitte Oktober sind alle Termine vergeben. Um

die Terminvereinbarung zu erleichtern, hat die Stadtverwaltung

nun einen digitalen Kalender eingerichtet. Er ist auf der Internetseite

der Stadt unter www.stadtlindau.de/Bürgersprechstunde

zu finden. Hier können Bürgerinnen und Bürger sich für offene

Termine selber eintragen. Zur Bestätigung erhalten sie eine

E-Mail. Wer lieber anrufen möchte, kann wie bisher unter der

Nummer 08382 918-101 einen Termin vereinbaren.

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Spielplatzwart (m/w/d)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage www.

stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 11.09.2020.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

3


4 22. August 2020 • BZ Ausgabe KW 34/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Erste Satzung zur Änderung der Satzung

für die Erhebung des Kurbeitrages

in der Stadt Lindau (Bodensee)

(Kurbeitragssatzung)

vom 22. Juli 2020

Die Stadt Lindau (B) erlässt auf Grund von Art. 7 des Kommunalabgabengesetzes

(KAG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 4.

April 1993 (GVBl. S. 264, BayRS 2024-1-l), zuletzt geändert durch

Gesetz vom 09. Juni 2020 (GVBl. S. 286), folgende Satzung:

§ 1

Die Satzung für die Erhebung des Kurbeitrages in der Stadt Lindau

(Bodensee) (Kurbeitragssatzung) vom 02. Oktober 2019 wird wie

folgt geändert:

1. § 1 Satz 1 wird wie folgt neu gefasst:

„Personen, die sich zu Kur- oder Erholungszwecken im Kurgebiet

der Stadt Lindau (B) aufhalten, ohne dort ihre Hauptwohnung

im Sinne des Melderechts zu haben, und denen die Möglichkeit

zur Benutzung der Kur- oder Erholungseinrichtungen

und zur Teilnahme an den Veranstaltungen geboten wird, sind

verpflichtet, einen Kurbeitrag zu entrichten.“

2. § 4 Abs. 2 lit. a) wird wie folgt neu gefasst:

„für den Zeitraum vom 01. April bis 31. Oktober:

aa) für Personen ab Vollendung

des 16. Lebensjahres:

bb) für Kinder und Jugendliche ab Vollendung

des 6. Lebensjahres bis zur Vollendung

des 16. Lebensjahres:

3,30 EUR

2,00 EUR“

3. § 4 Abs. 2 lit. b) wird wie folgt neu gefasst:

„für den Zeitraum vom 01. November bis 31. März:

aa) für Personen ab Vollendung

des 16. Lebensjahres:

2,20 EUR

bb) für Kinder und Jugendliche ab Vollendung

des 6. Lebensjahres bis zur Vollendung

des 16. Lebensjahres:

1,20 EUR“

4. § 4 Abs. 3 wird wie folgt neu gefasst:

„a) Inhaber eines Schwerbehindertenausweises ab einem

Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten bei Vorlage

des Schwerbehindertenausweises eine Ermäßigung in

Höhe von 50%. Sofern die Notwendigkeit einer ständigen

Begleitperson durch einen entsprechenden Vermerk im

Schwerbehindertenausweis nachgewiesen wird („Merkmal

B“), erhält auch die notwendige Begleitperson diese Ermäßigung.

b) Inhaber eines Schwerbehindertenausweises ab einem Grad

der Behinderung von mindestens 80 sind kurbeitragsfrei.

Sofern die Notwendigkeit einer ständigen Begleitperson

durch einen entsprechenden Vermerk im Schwerbehindertenausweis

nachgewiesen wird (Merkmal „B“), ist auch die

notwendige Begleitperson kurbeitragsfrei.“

5. § 7 Abs. 2 wird wie folgt neu gefasst:

„Der pauschale Kurbeitrag beträgt im Kalenderjahr:










a) für Personen ab Vollendung

des 16. Lebensjahres

b) für Kinder und Jugendliche ab Vollendung

des 6. Lebensjahres bis zur Vollendung

des 16. Lebensjahres

c) Kinder bis zu Vollendung

des 6. Lebensjahres sind kurbeitragsfrei.“




132,00 EUR

80,00 EUR

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

§ 2

Diese Satzung tritt am 01.04.2021 in Kraft.

Lindau (B), den 22.07.2020

STADT LINDAU (B)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


Bekanntmachung der Haushaltssatzung

der Kick-Oberreit’schen Jugendstiftung

für das Jahr 2020

Auf Grund Art. 29 Abs. 3 Satz 3 des Bayerischen Stiftungsgesetzes in Verbindung

mit Art. 63 ff. der Gemeindeordnung hat der Stadtrat am 27.05.2020

folgende Haushaltssatzung für das Jahr 2020 beschlossen, die hiermit gemäß

Art. 65 Abs. 3 der Gemeindeordnung in Verbindung mit Art. 26 Abs. 2 der

Gemeindeordnung bekannt gegeben wird:

I.

§ 1

Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2020 wird

hiermit festgesetzt; er schließt

im Verwaltungshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit 1,-- €

und im Vermögenshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit 1,-- €

ab.

§ 2

Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sind nicht

vorgesehen.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

§ 3

Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt werden nicht festgesetzt.

§ 4

Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan

werden nicht beansprucht.

§ 5

Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2020 in Kraft.

II.

Die Haushaltssatzung enthält keine genehmigungspflichtigen Bestandteile.

Die rechts- aufsichtliche Würdigung durch das Landratsamt Lindau (Bodensee)

vom 15. Juli 2020 ergab keine Beanstandungen.

III.

Die Haushaltssatzung liegt gemäß Art. 65 Abs. 3 der Gemeindeordnung in Verbindung

mit der Bekanntmachungsverordnung vom 19.01.1983 während des

ganzen Jahres im Verwaltungs- gebäude Toskana, Zimmer Nr. 4.0.03, innerhalb

der allgemeinen Geschäftsstunden zur Einsicht bereit. Gleichzeitig liegt

der Haushaltsplan ab sofort eine Woche lang öffentlich aus.

Lindau (Bodensee), den 04.08.2020

Kick-Oberreit’sche Jugendstiftung

Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin

Vorsitzende der Stiftung

„Die Kunst

des Übergangs“

Katya Dronova

lädt zur Finissage

Die Lindauer Künstlerin Katya

Dronova beendet ihre Ausstellung

„Die Kunst des Übergangs“

mit einer Finissage.

Hierzu lädt sie am Sonntag,

30. August, ab 18 Uhr in das

„Kunstmuseum - Atelier im Innenhof“

(Innenhof der Stadtbücherei)

ein.

In Zusammenarbeit mit dem

Lindauer Kulturamt hatte die

Malerin in den vergangenen

Wochen 18 Ölbilder gezeigt, die

sich alle mit ein und demselben

Thema beschäftigen: mit der Eisenbahnbrücke,

die die Hintere

Insel mit dem Inselkern verbindet.

Die Finissage bietet noch

einmal die Gelegenheit, die Bilder

zu sehen.

SBL


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 22. August 2020 · BZ Ausgabe KW 34/20

5

– Anzeige –

Ein „starker Knoten“ für ein starkes System

Der Stadtbus reagiert auf die Veränderungen in der Stadt…

Große Veränderungen und so viele Baustellen wie noch nie:

Das haben die Lindauerinnen und Lindauer in den letzten Jahren

erlebt. Die größten Maßnahmen hatten stets mit der

Bahn zu tun. Jetzt ist ein Ende absehbar. „Endlich“, hört man

viele Anwohner seufzen. Lindau ist ein Juwel am Bodensee, nach

all den Baumaßnahmen entlang der Schiene und im Zusammenhang

mit der Landesgartenschau soll die Stadt jetzt noch schöner

und lebenswerter werden. Die Stadtwerke leisten mit ihrer

Stadtbus-Neuauflage einen wertvollen Beitrag dazu.

Die Linie 1

wird zwischen ZUP und

Oberhochsteg zum „Ringverkehr“.

Sie bedient ab ZUP

den neuen Reutiner Bahnhof

und fährt über die Rickenbacher

Straße in die Schulstraße

und folgt ab dort der

jetzigen Linie 1 bis nach

Oberhochsteg und von dort

aus auf gleicher Strecke

zurück zum ZUP.

Die Linie 2

verkehrt künftig von der

Insel über den Inselkern und

den ZUP nach Oberreitnau.

Die Linie 3

fährt von Unterreitnau über

die Tobelstraße und den ZUP

zur Haltestelle Gewerbegebiet

Zech und bedient über

einen Abstecher über den

Kamelbuckel die neue Haltestelle

„Therme Lindau“.

Die Linie 4

fährt wie gehabt von Alwind

über den ZUP zum Gitzenweiler

Hof und über den Motzacher

Wald zurück zum ZUP.

Die Linie 5

kommt hinzu. Sie fährt von

der Insel über die Zwanziger

Straße zum ZUP und von dort

aus über BoGy, Blauwiese,

Köchlin und Josefskirche

zum Berliner Platz und von

dort aus über die Bregenzer

Straße bis Grenzsiedlung Zech.

In der Kemptener Straße wird

in jeder Richtung eine neue

Haltestelle „Josefskirche“

eingerichtet.

Da der Haltepunkt „Bahnhof

Reutin“ zum Start im Dezember

noch nicht fertiggestellt sein

wird, halten die Busse der Linien

1 und 3 zunächst in beiden

Richtungen in der Rickenbacher

Straße an den Haltestellen

„Berliner Platz“.

Die Haltestelle der Linie 5 ist

beidseitig in der Bregenzer

Straße.

„Viele Puzzle-Teilchen fügen

sich immer weiter zusammen

und das wird richtig gut“, freut

sich René Pietsch, der Betriebsleiter

des Stadtbusses Lindau.

Eine Stadt, die gleich zwei

Bahnhöfe hat, von Vorarlberg

her bestens bedient wird und

außerdem amtlich bestätigt

„fahrradfreundlich“ ist, könnte

es Bürgerinnen und Bürgern

künftig ermöglichen, ohne

Auto zu leben und den nächsten

Generationen eine klimafreundliche

Öko-Stadt zu übergeben.

„Mit der Neuauflage unseres

Stadtbus-Systems ab Dezember

möchten wir all diesen

Bemühungen das berühmte Tüpfelchen

aufsetzen“, kündigt René

Pietsch an. Neben einer zusätzlichen

Stadtbus-Linie und optimierten

Streckenführungen wird

es neue Fahrscheinautomaten

geben, die auch das E-Ticketing

beherrschen. Neue Haltestellen

wurden in Auftrag gegeben.

Unzählige Stunden Denkwerkstatt

und Hirnschmalz haben

die Stadtbus-Verantwortlichen

eingebracht, um auf das bewährte

und geliebte Stadtbus-

System Neues zu packen, die

Verknüpfung mit der Schiene

zu ermöglichen und gleichzeitig

den größten Kritikpunkt der

letzten Jahre – die Pünktlichkeit

der Busse – zu verbessern. „Die

Stadt hat sich verändert und

weiterentwickelt. Und genau das

tut unser Stadtbus ab Dezember

auch“, berichtet der Betriebsleiter

stolz.

Der Berliner Platz wird als

„Starker Knoten“ künftig von

drei Linien angefahren:

‣ von der neuen Linie 5

(Grenzsiedlung/Zech - ZUP - Insel)

‣ von der Linie 1

(kreist als Ringverkehr zwischen

Oberhochsteg und ZUP)

‣ von der Linie 3

(fährt künftig von Unterreitnau

über den ZUP ins Zecher Gewerbegebiet)

Die Umstellungen erfolgen so,

dass sich kurze und lange Linienäste

wieder gegenüberstehen

und so Zeitpuffer zum

Aufholen von Verspätungen

eingeplant sind.

„Die Herausforderung bestand

für uns darin“, berichtet

Pietsch, „auch weiterhin alle Haltestellen

zu bedienen, das Rendezvous

am ZUP im Halbstundentakt

aufrecht zu erhalten und

trotzdem Strecken zu fahren,

die unseren Fahrerinnen und

Fahrern ein flüssigeres Durchkommen

möglich machen. So

wollen wir wieder mehr Pünktlichkeit

und Verlässlichkeit erreichen.

Es wird auch künftig

immer mal wieder Baustellen

und Verkehrsbehinderungen

in Lindau geben, die Verspätungen

verursachen. Mit dem neuen

Stadtbus-System, das der Aufsichtsrat

und der Stadtrat einstimmig

unterstützen, sehen wir

uns aber gut aufgestellt“, so Pietsch.

Mit mehreren Aktionen wird bis

Dezember ausführlich über die

neue Streckenführung informiert.

manu/Grafik: Stadtverkehr Lindau


6 22. August 2020 · BZ Ausgabe KW 34/20

WISSENSWERTES

Ungeahnte Vielfalt für Kunstliebhaber

Auktionshaus Zeller 146. Internationale Bodensee-Kunstauktion vom 10. bis 12. September 2020

Wenn fernöstliche Götter europäisches

Porzellan begrüßen,

Gemälde, Möbel und Design,

Uhren und Schmuck sowie Silber

und Asiatika in allen Variationen

zur Ausstellung kommen,

dann ist Auktionszeit in

Lindau am Bodensee.

Auktionshaus Michael Zeller

Bindergasse 7, Lindau/Insel

Telefon: 0 83 82/9 30 20

Bilder und Video zur Auktion unter:

@ www.zeller.de

Ämterwechsel beim Rotary Club

Marcus Lutterloh (links) ist

der neue Präsident des Rotary

Clubs Lindau-Westallgäu.

Er hat das Amt von Robert

Gierer übernommen. Lutterloh

skizzierte sein kommendes

Drei große Sammlungen in

einer ungeahnten Vielfalt werden

die Besucher und Kunstinteressierten

überraschen und

zum Staunen bringen.

Mit knapp 2.000 Lots - fast

20.000 Exponate - eine ungeahnte

Fülle an Kunst, Kunsthandwerk

und Anlageobjekten,

die ihresgleichen sucht,

beeindruckt das Auktionshaus

Michael Zeller den geneigten

Sammler, Kunstliebhaber und

interessierten Laien.

BZ

TERMINE

146. Internationale

Bodensee-Kunstauktion

im Auktionshaus Michael Zeller

10. bis 12. September 2020

Vorbesichtigung

3. bis 8. September 2020

durchgehend von 11 bis 18 Uhr

Amtsjahr. Dies werde u.a. Sozialprojekte

wie „Yes we Care“

in Lesotho und die Fortsetzung

der Zusammenarbeit mit

„Mentor Deutschland“ umfassen.

BZ-Foto: Janthur

Anzeigen

Wallstüble wieder geöffnet

BRK Kreisverband Lindau sucht dringend ehrenamtliche Helfer

Aufgrund der Covid 19 Pandemie

musste auch die Seniorenbegegnung

„Wallstüble“ in Lindau

auf der Insel, deren Träger

der Rotkreuz-Kreisverband Lindau

ist, schließen. Nachdem in

Bayern in den letzten Wochen

Schritt für Schritt viele Corona-Einschränkungen

gelockert

wurden, hat nun auch das

„Wallstüble“ wieder geöffnet.

Doch eine Nachfolge für Elisabeth

Fischer, die nach rund

acht Jahren ehrenamtlicher

Tätigkeit das Amt als Verantwortliche

für die Seniorenbegegnung

auf dem Wall zum

30.09.2020 aufgibt, gibt es

noch nicht. „Wir haben die

Das BRK sucht ehrenamtliche Helfer

und eine/n Nachfolger/-in für Elisabeth

Fischer, die die Leitung des

Wallstübles abgibt. BZ-Foto: BRK Lindau

Stelle der ehrenamtlichen Leitungskraft

öffentlich ausgeschrieben.

Doch bis dato gibt

es leider nur eine einzige Rück-

Michael Zeller hat die

traditionsreiche Kunsthandlung

Zeller in Lindau

1968 um ein Auktionshaus

erweitert. Es entstand die

erfolgreiche Internationale

Bodensee-Kunstauktion.

Michael Zeller war damals

der jüngste Auktionator

Deutschlands.

Er ist öffentlich bestellter

und vereidigter Sachverständiger

und Auktionator.

Das Auktionshaus Zeller

erstellt Gutachten und

Expertisen für Privatpersonen,

Versicherungen

und Gerichte. In Erbschaftsangelegenheiten

werden Nachlässe bewertet

und die Eigentümer auf

Wunsch zur Vermarktung

beraten.

BZ-Foto: Zeller

meldung“, berichtet Susanne

Übelher von der BRK-Kreisgeschäftsstelle

in Lindau und ergänzt,

dass aufgrund der Covid-19-Krise

auch nicht mehr

alle ehrenamtlichen Helfer aus

gesundheitlichen Gründen zur

Verfügung stehen können. „Wir

brauchen, um die Öffnungszeiten

von Montag bis Freitag

weiter garantieren zu können,

ehrenamtliche Helfer, die Lust

und Laune haben, sich sozial

für Senioren zu engagieren.“

Wer sich für eine ehrenamtliche

Tätigkeit interessiert, wendet

sich an Carsten Henschke

unter Tel.: 0 83 82/27 70 15 oder

per E-Mail an: kundenservice@

kvlindau.brk.de

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Montag und Dienstag Ruhetag!


WISSENSWERTES 22. August 2020 · BZ Ausgabe KW 34/20

7

EXPERTEN-

TIPP

Im Buch „Einfach genial

entscheiden in Geld- und

Finanzfragen“ von

Prof. Dr. Hartmut Walz

gibt es eine siebenstufige

Darstellung für Finanzberatungs-Hierarchien

in

Deutschland. An der Spitze

der Pyramide (Stufe 1) befindet

sich die Königsklasse

der Anlageberatung und in

der untersten Stufe 7 die

mengenmäßig am größten

vertretene Gruppe.

Es ist ganz ähnlich wie das

Ligen-System beim Fußball:

In Stufe 7 der Fußball-Liga-

Pyramide, der Kreisliga,

spielen hunderttausende

Amateurfußballer in den

Klassen A,B oder C. Je besser

ein Spieler ist, in je höherer

Liga wird er spielen.

Es folgen Bezirksliga (Stufe 6),

Oberliga (5), Regional-Liga (4),

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Abschluss geschafft

13 Jugendliche und junge Erwachsene

bestanden dieses Jahr

mit Hilfe der Gripswerkstatt des

Kreisjugendrings ihre externen

Mittelschulabschlussprüfungen.

Von den Absolventen beginnen

nun sieben ihre Ausbildung

in Lindauer Betrieben, zwei

besuchen weiterführende

Schulen, eine Jugendliche geht

in eine schulische Ausbildung,

eine weitere in Reha-Ausbildung

und die anderen besuchen das

Berufsvorbereitungsjahr. Wer

Interesse hat, einen Schulabschluss

zu erlangen oder zu

Ligen-System wie beim Fußball

dritte Bundesliga (3), zweite

Bundesliga (2) und nur die besten

Spieler aus allen Vereinen

spielen dann in der ersten

Bundesliga. Das wäre Stufe 1,

die Spitze der Fußball-Pyramide.

In der Finanzberatungs-Liga

sieht das folgendermaßen aus:

Stufe 7:

Bankmitarbeiter, Ein-Firmen-Versicherungsvertreter

und Ausschließlichkeits-

und Strukturvertriebsvermittler

Stufe 6:

Mehrfachagent, Mehrfirmenvertreter

Stufe 5:

Makler

Stufe 4:

Honorarberater, die gleichzeitig

Provision verlangen

Stufe 3:

Honorarberater, die Analysen erstellen,

geeignete Anlageklassen

empfehlen, aber keine Produktvermittlung

vornehmen

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin

Manuela Klüber-

Wiedemann

verbessern und sich beruflich

orientieren möchte, ist herzlich

willkommen in der „Grips“. Die

neuen Gruppen der Gripswerkstatt

beginnen am 29.09.2020

in Lindau und am 30.09.2020

in Lindenberg. Wer teilnehmen

Stufe 2:

Honorarberater, die Analysen und

Empfehlungen erstellen und auf

Wunsch provisionsfreie Honorarprodukte

vermitteln

Stufe 1:

Honorarberater mit Leistungsumfang

wie Stufe 2, die zusätzlich

ganzheitliche Finanzplanung betreiben

und als Sachverständige

für Kapitalanlagen und Altersvorsorge

tätig sind,

Vermittlung aus breitem Spektrum

von Honorar- und Provisionsprodukten

mit kompletter Offenlegung/Verrechnung

von Provisionen

und Kick-Backs.

Wie in der ersten Fußball-Bundesliga

sind auch an der Spitze der

Finanzberater-Pyramide, in der

Stufe 1, nur eine überschaubare

Anzahl an Kollegen vertreten.

Nur Honorar-Anlageberater mit

den entsprechenden Zulassungen

sind wirklich unabhängig und arbeiten

im Kunden-Interesse, indem

sie diese zum Erfolg führen.

In dieser „Königsklasse“ der

Finanzberater ist neben den

recht prominenten Kollegen, wie

z.B. Dr. Gerd Kommer und Matthias

Krapp auch als eine der ganz

wenigen Frauen Manuela

Klüber-Wiedemann aus Lindau

vertreten.

MKW

möchte, kann sich bei Anja Gutermann

(Dipl. Sozialpädagogin/

Sozialarbeiterin) melden unter

Tel.: 01 62/8 25 97 64 oder per

Mail: anja.gutermann@

kjr-lindau.de

BZ-Foto: KJR

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Anschluss ans schnelle Netz

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Seit Jahren arbeitet die Telekommunikation

Lindau – eine

100-prozentige Tochter der

Stadtwerke Lindau – in Sachen

Breitbandausbau eng mit der

Stadt Wangen zusammen. In

zahlreichen Wangener Ortsgebieten

sind bereits Glasfaserkabel

verlegt, die knapp 1.000

Privat- und Business-Kunden

sowie rund 800 TV-Kunden

schnell und zuverlässig mit

Internetbandbreiten bis 1.000

MBit/s, mit Telefonie und mit

HD-TV-Anschlüssen versorgen.

Auch Großkunden wie die

Firma Waldner oder die Baugenossenschaft

Wangen wissen

den zuverlässigen Anschluss

und Service eines Partners aus

der Region zu schätzen.

Im Baugebiet Haid geht diese

Erfolgsstory jetzt weiter: Der

Lindauer Telekommunikationsdienstleister

hat Glasfaserkabel

bis auf die einzelnen

Grundstücke verlegt und

ermöglicht Bauherren und Bauträgern

so den verlustfreien

Anschluss direkt ans schnelle

Netz. „Unsere Mitarbeiter

wohnen alle in der näheren

Umgebung von Wangen und

Lindau, aus diesem Grund liegt

ihnen der unkomplizierte und

schnelle Service direkt vor Ort

natürlich sehr am Herzen. Bei

Netzproblemen profitieren

unsere Kundinnen und Kunden

zudem von den extrem kurzen

Anfahrtszeiten unserer Techniker“,

freut sich Hannes

Rösch, Geschäftsführer der

Stadtwerke Lindau, über die

vertrauensvollen Partnerschaften

in Wangen. Interessenten

für einen Glasfaseranschluss

können sich an Birgit Páez

wenden: Tel.: 0 83 82/70 43 41

E-Mail: b.paez@sw-lindau.de

Im Bild: Lars Retzlaff, Kaufm.

Leiter TK Lindau, Sascha Metzdorff,

TK-Vertriebsleiter, und

Hannes Rösch, Geschäftsführer

Stadtwerke Lindau.

BZ-Foto: Stadtwerke Lindau

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Lindau am Aeschacher Markt

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Lust zu Tanzen?

Mit Sicherheit – beim tanzclub lindau e.V.

Wir bieten viel Platz, gute Musik, Unterstützung durch

erfahrene Trainer und laden Interessierte herzlich zu unseren

Einsteigergruppen ein:

Standard- und lateinamerikanische Tänze, ab Dienstag, 15.9.,

um 20:15 Uhr, in der Barfüßerhalle, mit Monika Gutensohn.

Boogie-Woogie, ab Freitag, 18. 9., um 19:30 Uhr,



bis zum 13.9.2020

anmelden – egal ob zum „Schnuppern“ oder zur regulären Teilnahme

– unter: j.beyerlin@beyerlin.de oder 0751 3529735

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Das Angebot ist gültig bis einschließlich 31.08.2020

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8 22. August 2020 · BZ Ausgabe KW 34/20

WISSENSWERTES

Arbeitseinsatz

Eine schlagkräftige Mannschaft,

bestehend aus dem Vorstand

des Fördervereins Hoyerbergschlössle

sowie treuen Hoyrenern,

nahm sich einen Vormittag

Zeit, um das Grün zu zähmen,

Wege und Bänke von Müll und

Dreck zu säubern und die Terrasse

des Schlössles vom Unkraut

zu befreien. Die Stadtgärtnerei

hatte entsprechende

Geräte bereitgestellt. Nach getaner

Arbeit bedankte sich der

Verein mit einer verdienten Brotzeit.

Dabei kam das Gespräch

schnell auf die Zukunft des

Schlössles, ob das Gebäude

bald saniert werde und was

man dort plane. Der Vorstand

des Fördervereins konnte berichten,

dass die neue Oberbürgermeisterin

Dr. Alfons den

Ideen des Vereins gegenüber

sehr aufgeschlossen sei und

dass die Stadt vielleicht schon

im Herbst konkretere Vorstellungen

entwickelt haben wird.

Sorgen macht sich der Förderverein

über die zunehmende Vermüllung

des Aussichtspunktes,

die gestoppt werden müsse.

BZ-Foto: Reinhard Thorbecke



Blickle Kinderhaus

Projekte für Kinder werden mit Spende unterstützt

Einmal im Jahr übernimmt das

Blickle Kinderhaus, ein Projekt von

Blickle Immobilien, die Rechnung

für eine Anschaffung oder ein Projekt,

das Kindern zugute kommt.

Sichtbares Zeichen des Blickle

Kinderhauses ist das Blickle Kinderhaus-Mobil,

mit dem Peter Blickle

normalerweise auf Festen und Veranstaltungen

zur Bewerbung aufruft.

Das konnte er in diesem Jahr

coronabedingt nicht tun. Trotzdem

können sich Peronen, Vereine,

Schulen und Kitas bis zum 15. Dezember

2020 mit ihrem Projekt

um eine Spende bewerben.

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Zu den Einrichtungen, die

sich bereits über eine Unterstützung

durch das Blickle

Kinderhaus freuen durften,

gehören u.a. der Kindergarten

Zech, der Kindergarten in

Oberreitnau und die Grundschule

Reutin-Zech.

Der Kindergarten Zech hat

im Jahr 2018 endlich einen

neuen Spielplatz erhalten. Die

Kindergartenleiterin hatte es

mit Hilfe des Trägers und vieler

privater Spender möglich gemacht.

Leider hätte dann aber

für das gesamte Frühjahr bis in

den Sommer hinein der Rasen

wachsen müssen, bevor die

Kinder ihn hätten nutzen dürfen.

Hier hat das Blickle Kinderhaus

eingegriffen und Rollrasen

gespendet, sodass nach

kurzer Anwachszeit der Spielplatz

auch wirklich bespielt

werden konnte.

Im Jahr 2019 hat der Kindergarten

Oberreitnau das Rennen

bei den Bewerbern um die

Spende gemacht. Die Kinder -Jury

auf dem Kinderfest in Bodolz

hatten sich für dieses Projekt

entschieden: eine neue Spielecke,

damit die Kinder in dieser

Gruppe einen schönen,

sicheren und aufgeräumten

Bereich zum Spielen haben.

Die Grundschule Lindau

Reutin-Zech stand in diesem

Jahr vor der gleichen Herausforderung

wie viele andere

Schulen überall auf der Welt:

Wie erreichen wir unsere

Schüler bei coronabedingter

Schulschließung? Nicht jede

Familie hat zu Hause die Infrastruktur,

sprich die technischen

Geräte, um Videounterricht

und Onlinedatentransfer

für das Kind möglich zu machen.

Daher hat das Blickle

Kinderhaus zehn neue Tablets

gespendet, damit die Schule diese

den Kindern für das „Homeschooling“

ausleihen kann.

Bewerbungen um die Unterstützung

des Blickle Kinderhauses

im kommenden Jahr

werden bis 15. Dezember 2020

entgegengenommen. Die Bewerbung

kann mit der Bewerbungskarte

im Internet unter

www.blickle-kinderhaus.de

oder per Mail an: bewerbung

@blickle-kinderhaus.de erfolgen.

Einfach kurz das Projekt

beschreiben, wer sich bewirbt,

wem das Projekt zugute kommt

und wieviel das Projekt kosten

wird. Eine Jury – bestehend aus

Erwachsenen und Kindern –

entscheidet dann, welches Projekt

realisiert oder unterstützt

wird.

BZ

BZ-Foto: Blickle

Spende für neues Klettergerüst

Mit einer Spende von 500

Euro hat der Verein Kinderfest

Reitnau die Erzieherinnen

und Kinder des Kindergartens

Oberreitnau überrascht. Stellvertretend

für den Festausschuss

übergab Dr. Wolfgang

Häußler den symbolischen

Scheck an die Leiterin der

Kita, Kristina Schupnel. Die

Spende fließt in das Projekt

„Klettergerüst“. Das derzeitige

Spielgerät muss dringend

durch ein neues ersetzt werden.

Nun hofft die Einrichtung

auf weitere Spenden und einen

Zuschuss der Stadt Lindau, so

dass das Projekt spätestens

im kommenden Jahr umgesetzt

werden kann. Der Festausschuss

hatte sich im Zusammenhang

mit dem Gedenken an

seinen kürzlich verstorbenen,

langjährigen Vereinsvorsitzenden

und Bürgermeister der

Stadt Lindau, Karl Schober,

für die Zuwendung an die Kita

entschieden, denn die Vereinsmitglieder

sind sich sicher,

„dass dies auch im Sinne von

Karl gewesen wäre, für den das

Wohl unserer Kinder immer

eine Herzensangelegenheit

war“.

BZ-Foto: Privat

30 Kinder bei der Optiwoche

Der Lindauer Segler-Club hat auch

in diesem Jahr seine Jüngsten in

der Optiwoche ausgebildet. „Uns

war wichtig, dass wir trotz Corona

weiter unseren Nachwuchs ans

Segeln heranführen,“ erklärt

Karoline Zuderell als LSC-Jüngstenwartin

das Engagement. „30

Kinder, so viele wie nie, waren

bei uns auf dem Wasser. Ein paar

haben hineingeschnuppert und

andere schon anspruchsvolle

Übungen mit den kleinen Schiffen

gemacht.“ LSC-Trainer war der

mehrfache Olympiateilnehmer

Michi Fellmann aus Kempten, unterstützt

von seinem Sohn Yannik.

Trainiert wurde in diesem Jahr

nicht nur in der kleinen Optimistenklasse,

es gab auch mehrere

Laser und 420er. Auch wenn

coronabedingt auf das gemeinsame

Grillen verzichten werden

musste, waren die Gruppen beim

Eisessen in Bregenz, bekamen

eine Führung auf dem Boot der

Wasserschutzpolizei und waren

bei den meist heißen und leider

eher windarmen Tagen auch viel

beim Baden.

BZ-Foto: LSC

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Wann? Wo? Was?

22.08. bis 05.09.2020

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

Freilufttheater am Stiftsplatz

Eine Frau wird auf einem

Wochenendausflug in einem

Jagdhaus in den Bergen plötzlich

von einer unsichtbaren Wand von

der Außenwelt abgeschnitten.

Draußen scheint es kein Leben

mehr zu geben. Völlig auf sich

alleine gestellt, wird sie mit der

vollen Härte und Schönheit des

Daseins konfrontiert. Sie lernt

in der Natur zu überleben und

mit der Einsamkeit zurecht zu

kommen.

„Die Wand“ ist ein faszinierender

Roman, ein sprachliches Ereignis

und sehr aktueller Text. Es geht

um das Verhältnis des Menschen

zur Natur, um eine starke Frau

und um das pure Leben selbst.

Das Theater Café Fuerte bringt

diesen verstörenden und wunderschönen

Roman mit der Tänzerin

Eve Ganneau und der Schauspielerin

Kristine Walther auf eine

winzige Holzbühne.

Das Freilufttheater nach dem

Roman von Marlen Haushofer ist

am Samstag, 5. September 2020,

ab 19.30 Uhr auf dem Hinteren

Stiftsplatz auf der Lindauer Insel

zu erleben.

Die Theaterkasse hat bis 7. September

Mo. - Sa. von 10 bis 13.30

Uhr geöffnet. Mehr Informationen

und Buchungsmöglichkeiten

für Abos und Tickets finden Sie

unter: www.kultur-lindau.de

BZ

Mutanten mit Landschaft

Der Kunstverein Wasserburg

eröffnet am Freitag, 28. August,

ab 19.30 Uhr seine neue

Ausstellung im Kunstbahnhof.

Unter dem Titel „Mutanten mit

Landschaft“ treffen moderne

Farbfeld-Abstraktion und neoromantische

Landschaftsmalerei

auf figurative Malerei mit unterschiedlichen

Realitätsebenen.

Die gemeinsame Ausstellung

des Berliner Künstlerehepaars

Susanne Maurer und Marc

Taschowsky setzt unterschiedliche

Herangehensweisen in einen

spannenden Kontext.

Die Künstler sind bei der Vernissage

am 28. August anwesend,

zu der der Kunstverein einlädt.

Sie findet auf dem Bahnsteig

statt. Anschließend ist die

Ausstellung vom 29. August bis

20. September zu sehen.

Der Kunstbahnhof in der Bahnhofstr.

18 in Wasserburg öffnet

dafür immer freitags, samstags

und sonntags jeweils von 15 bis

18 Uhr. BZ-Foto: MT/SM

Zwei Abende mit Peter Vogel

Langenargener Schlosskonzerte Programm findet freitags im Münzhof statt

Bei den kommenden beiden Veranstaltungen

im Rahmen der

Langenargener Schlosskonzerte

ist der Lindauer Pianist, Komponist

und Künstlerische Leiter

der Konzertreihe, Peter Vogel,

sowohl mit seiner Jazzband

als auch mit dem Karol Szymanowski

Quartet zu erleben.

Am Freitag, 28. August, präsentiert

er gemeinsam mit

der Sängerin Alexandrina

Simeon, dem Bassisten Dragan

Trajkovski und dem Schlagzeuger

Wolfi Rainer Jazz- und

Popularmusik vom Feinsten

und am 4. September gemeinsam

mit dem Karol Szymanowski

Quartet unter anderem

sein neues Klavierquintett.

Die Konzerte werden gemäß

den aktuellen Coronaverordnungen

durchgeführt

und finden bis auf Weiteres

im Langenargener Münzhof

statt. Sie dauern 60 Minuten

und werden jeden Freitag

stets zweimal, um 18.30 Uhr

und um 20.30 Uhr, angeboten.

Aufgrund der großen Begeisterung,

die Alexandrina

Simeons Auftritt beim Sommerjazz

Ende Juli im Langenargener

Münzhof auslöste,

wird sie, das Stimmwandlungswunder,

auch am 28. August

mit von der Partie sein

und das C-Jazz Klaviertrio

um Peter Vogel zum Quartett

erweitern. Das neue Programm

wird auch wieder eigene

Songs sowie berühmte Jazztunes

in konzertantem Gewand

präsentieren.

Am Freitag, 4. September,

beginnt das in der Bodenseeregion

bestens bekannte Karol

Szymanowski Quartet den

Abend mit Beethovens Streichquartett

c-moll op. 18/4. Danach

verstärkt Peter Vogel das

Märchenstunde für Erwachsene

Dieses Jahr gibt es coronabedingt

keine Märchen in

der Mangturmstube. Die fünf

Märchenfrauen von „Lindau

erzählt“ haben für die Saison

2020 (voraussichtlich bis

16.10.) aber ein neues Erzählparadies

gefunden. Der Treffpunkt

ist jetzt vor der „Alten

Torfschlupfe“ auf der Hinteren

Insel in der Dreierstr. 5-7.

Die Märchenstunde für Erwachsene

wird jeden Freitag

um 19.30 Uhr angeboten.

Bei Dauerregen fällt die

Märchenstunde aus.

Tickets gibt es vor Ort.

BZ

Führung mit der Nachtwächterin

Die Führungen mit der Nachtwächterin

finden immer dienstags,

freitags und samstags

statt. Im August beginnen sie

um 20.30 Uhr. Ab September

geht es bereits um 20 Uhr los.

Die Führungen sind für Kinder

ab 12 Jahren geeignet. Eine

Anmeldung per Telefon oder

Mail ist unbedingt erforderlich.

So erfahren die Teilnehmer auch

den Treffpunkt.

Telefon: 0 83 82/2 73 56 30

Mobil: 01 70/1 84 47 55

E-Mail: info@stadtfuehrunglindau.de

Mehr Infos unter: www.

nachtwaechter-lindau.de BZ

Peter Vogel (2.v.re.) und sein Ensemble.

Ensemble zum Quintett. Zunächst

erklingt seine Jazzballade

„Lights“, die im Winter

2019 in dieser Formation

uraufgeführt wurde. Im Sommer

2019 erklang zum ersten

Mal sein zweites Klavierkonzert

mit Orchester, was sowohl

beim Publikum als auch bei

den Medien auf große Begeisterung

stieß. In Langenargen

wird nun die Fassung desselben

für Klavierquintett präsentiert.

Karten bei Reservix-

Vorverkaufsstellen und unter

www.reservix.de erhältlich. BZ

Öffnungszeiten der Tourist-Info

Aufgrund der noch immer

angespannten Lage im

Zusammenhang mit der

Corona-Krise ändert die

Tourist-Information Lindau

am Alfred-Nobel-Platz 1 ihre

Öffnungszeiten wie folgt:

Familienfreundlichkeit

BZ-Foto: Corinna Raupach

Montag, Dienstag, Donnerstag,

Freitag und Samstag

ist von 9.30 bis 12.30 Uhr

und von 14 bis 17.30 Uhr

geöffnet, mittwochs von

9.30 bis 12.30 Uhr.

Sonntag ist geschlossen.

Diese Öffnungszeiten gelten

bis zum 17. Oktober 2020.

BZ

Der LIM-Kreisverband Bodensee-

Oberschwaben (Liberaler Mittelstand)

bietet in Kooperation mit

der FDP Lindau am 28. August um

19 Uhr einen Web-Impuls-Abend

zum Thema „Familienfreundlichkeit

im Landkreis“ an. Mit dabei

sein wird MdB Grigorios Aggelidis,

Sprecher für Familie und Senioren

der FDP-Bundestagsfraktion,

der u.a. auch auf das Konzept

Kinderchancengeld, die Digitalisierung

von Familienleistungen

sowie die Elterngeldreform eingehen

wird. Hier für den Zugangslink

zur Online-Veranstaltung anmelden:

veranstaltungen@fdplindau.eu

BZ

TA G U N D N A C H T

Banküberfall

Die allgegenwärtigen Masken ähneln auf

verblüffende Weise den Accessoires, die

man bei einem Banküberfall zu tragen

pflegt. Zu einem solchen möchte Manfred

Menzel ermutigen, denn sein neuer

SeeLese-Spaziergang macht die Schatzkammern

des Lindauer Bankwesens aufs

Leichteste zugänglich. „Auf der Lindauer

Insel mäandern wir durch die Geschichte

verschiedener Banktypen. Als illustre

Bankangestelle begleiten uns Schriftsteller,

deren Texte uns so manchen

Schlüssel zu unschätzbaren Werten in die

Hand geben.“ Bodensee-Bank: Versessen

auf literarisches Kapital: am 22.08.,

17 Uhr; 23.08., 16 Uhr; 28.08., 17.30 Uhr;

29.08., 16.30 Uhr; 05.09., 16.30 Uhr;

Treffpunkt: Therese-von-Bayern-Platz,

Bankgruppe am Parkhauseingang; Reservierung

(erforderlich) und weitere

Infos: www.seelese.de/bodensee-bankversessen-auf-literarisches-kapital

oder

Tel.: 0 83 82/2 74 51 44.

BZ

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10 22. August 2020 · BZ Ausgabe KW 34/20

WISSENSWERTES

Fabian Birner

Der EV Lindau präsentiert seinen

Neuzugang Fabian Birner.

Der Verteidiger kommt von

den Eisbären aus Regensburg

und wird für die Islanders mit

der Nummer 24 aufs Eis gehen.

„Fabian ist ein talentierter

und intelligenter Zwei-

Wege-Verteidiger. Er hat eine

Top-Ausbildung in Regensburg

und Ingolstadt genossen

und hat genau in unser Anforderungsprofil

für einen jungen

Verteidiger gepasst“, sagt

Sascha Paul, der Sportliche

Leiter des EVL.

Fabian Birner wird eine vierjährige

Ausbildung zum Elektroniker

für Betriebstechnik bei

einem langjährigen Hauptsponsor

der Islanders absolvieren.

Durch diese mehrjährige Ausbildung

gilt die Vereinbarung

mit Birner bis zum Ende der

Saison 2023/2024. „Einen ehemaligen

Jugendnationalspieler

in Zusammenarbeit mit einem

langjährigen Sponsor langfristig

an Lindau zu binden, macht

uns als EVL attraktiv“, so Bernd

Wucher, 1. Vorstand der EV

Lindau Islanders. BZ-Foto: Brüssel

Damian Schneider

Die EV Lindau Islanders haben

weiter auf dem Transfermarkt

zugeschlagen und präsentieren

die nächste Verpflichtung für

die Saison 2020/2021: An den

Bodensee kommen wird der

28-jährige Stürmer Damian

Schneider. Er wechselt von den

EXA IceFighters Leipzig aus der

Oberliga Nord nach Lindau und

wird als gelernter Metallbauer

neben dem Eishockeysport ab

September auch eine Arbeitsstelle

bei einem langjährigen

Hauptsponsor der EV Lindau

Islanders antreten. Unterschrieben

hat er eine Vereinbarung

für die kommende Spielzeit

und wird bei den Islanders mit

der Nummer 20 auflaufen.

Der gebürtige Essener begann

seine Eishockeylaufbahn mit

etwa acht Jahren und durchlief

bei den heimischen Moskitos

sämtliche Jugendmannschaften.

„Mit Damian wechselt ein erfahrener

Stürmer im besten Eishockeyalter

zu uns. Seine Spielweise

wird unserem Sturm mehr

Durchschlagskraft bringen“, ist

der Sportliche Leiter Sascha

Paul überzeugt. BZ-Foto: Kitzing Pix

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Intensive Kooperation

Eishockey Drei Talente pendeln zwischen Oberliga Süd und DEL 2

Die bestehende Kooperation zwischen

den Ravensburg Towerstars

und den EV Lindau Islanders wird

zur Saison 2020/2021 weiter intensiviert.

Die Spieler Alexander

Dosch, Sebastian Hon und Tim Sezemsky

von den Ravensburg Towerstars

werden in der kommenden

Spielzeit mit einer Förderlizenz für

die Inselstädter ausgestattet. In

Lindau sollen die drei talentierten

Spieler Erfahrungen und Spielpraxis

sammeln. Beiden Mannschaften

ist daran gelegen, jungen

Nachwuchsspielern Perspektiven

und Einsatzzeiten zu garantieren.

Gerade für junge Spieler ist die

Eiszeit in der Oberliga, in der

sie Verantwortung übernehmen

müssen, ein sehr wichtiger

Schritt für die Rolle, die sie

später in einer höheren Liga

einnehmen sollen“, sagt Sascha

Paul, der Sportliche Leiter der

EV Lindau Islanders.

Wie gut das funktionieren

kann, sieht man am Beispiel

von Tim Brunnhuber. Von den

EV Lindau Islanders 2017 verpflichtet,

wechselte er im darauffolgenden

Sommer fest nach

Ravensburg und wurde dort

am Ende der Saison 2018/2019

Meister. Nun spielt Brunnhuber

bei den Straubing Tigers in der

DEL, in der kommenden Saison

nun auch in der Champions-

Hockey-League. Und er hat sogar

schon sechs A-Nationalspiele

absolvieren dürfen.

Auch Ludwig Nirschl hat im

Vorjahr, über Ravensburg und

Lindau, nun den Sprung zum

DEL-2-Profi geschafft und spielt

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Sebastian Hon (23), Tim Sezemsky (19) und Alexander Dosch (86)

sind talentierte junge Spieler der Ravensburg Towerstars, die in der

Saison 20/21 mit einer Förderlizenz für den EVL auflaufen. BZ-Foto: EVL

in der kommenden Saison bei

den Lausitzer Füchsen. „Wir sind

stolz um jeden Spieler, der den

Weg über Lindau und Ravensburg

hin zum Profi schafft“, so

Sascha Paul weiter.

Mit der Nummer 86 in Lindau

auflaufen wird der Stürmer

Alexander Dosch, der diesen

Sommer vom EV Regensburg

nach Ravensburg kam.

Dort durchlief der 19-Jährige

alle Jugendmannschaften und

durfte in der Saison 2018/2019

als gerade einmal 17-Jähriger

auch schon Oberligaluft bei

den Eisbären sammeln. In der

abgelaufenen Saison war er ausschließlich

in der U20-DNL

eingesetzt.

Sebastian Hon, ein weiterer

Stürmer, kam vom Ligakonkurrenten

Heilbronner Falken

ebenfalls in diesem Sommer

zu den Towerstars. Der gebürtige

Darmstädter durchlief die

Jugendmannschaften der Jungadler

Mannheim und zeigte

dort sein Können. Vor der abgelaufenen

Saison wagte er

dann den Sprung aus der Jugend

in Mannheim zu den

Heilbronner Falken in die

DEL2. Nach 19 Spielen für die

Falken verletzte sich Hon aber

so schwer, dass die Saison für

ihn abrupt zu Ende war. In

Ravensburg, aber auch in Lindau,

will der 20-Jährige daher

sein Können und sein Potenzial

unter Beweis stellen. Er

wird die Nummer 23 tragen.

Der defensive Spieler und

damit einzige Verteidiger in

diesem jungen Trio ist Tim

Sezemsky. Der 18-jährige Füssener

durchlief bis zur U20 alle

Jugendmannschaften seiner

Geburtsstadt mit teils hervorragenden

Scorerzahlen. Zur

abgelaufenen Saison wagte er

dann den Schritt zum U20-

Team des Augsburger EV, der

Nachwuchsmannschaft der

Augsburger Panther. Auch dort

konnte er überzeugen und

markierte als Defensiver in 35

Spielen zwölf Scorerpunkte.

Sezemsky wird in Lindau mit

der Nummer 19 auflaufen. BZ

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FAMILIENNACHRICHTEN

EHESCHLIESSUNGEN

16.07.2020: Alena Francine

Schrader und Simon Marius

Köhler, Lindau (B)

17.07.2020: Andrea Teichert und

Peter Kurt Willi Lutter, Lindau (B)

STERBEFÄLLE

09.07.2020: Lydia Maria Nuber,

geb. Falaster , Achberg

09.07.2020: Ingeborg Christa

Morbach, geb. Dworăk, Lindau (B)

12.07.2020: Karlheinz Brugger,

Lindau (B)

13.07.2020: Brigitte Anna

Florentine Thomaschewski,

geb. Wloczyk, Lindau (B)

15.07.2020: Ingrid Renate

Barysch, Lindau (B)

18.07.2020: Annemarie Maier,

Lindau (B)

23.07.2020: Richard Josef

Köberle, Lindau (B)

25.07.2020: Barbara Erna Brög,

geb. Wenninger, Lindau (B)

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Heribert Lau

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Telefon (08382) 6894

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beim Friedhof

Lindau-Aeschach

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Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

7.7. – 9.8.2020

24.07.2020: Laura Spöttl und

David Lukas Wenzler,

Herzogenaurach

24.07.2020: Melanie Fiehl und

Kevin Mahlmann, Lindau (B)

25.07.2020: Babetta Gandl,

geb. Eder, Lindau (B)

29.07.2020: Juliane Margarete

Hochfeld, geb. Vorwallner,

Lindau (B)

29.07.2020: Ingrid Luzie Ammann,

Lindau (B)

01.08.2020: Maria Hachfeld,

geb. Junginger, Lindau (B

01.08.2020: Anneliese Helene

Wenk, geb. Bock, Lindau (B)

03.08.2020: Erika Brack,

geb. Schad,Lindau (B)

04.08.2020: Babette Gallina,

geb. Schwenkkrauß, Lindau (B)

05.08.2020: Ingeborg Elfriede

Agnes Renz, geb. May, Lindau (B)

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GEBURTEN

07.07.2020: Matthis Helmut

Rainer Jäger, Stephanie Jäger,

geb. Hilgert und Andreas Michael

Jäger, Lindau (B)

11.07.2020: Ophelia Cathalea

Spieler, Manuela Spieler,

geb. Knoll und Michael Spieler,

Scheidegg

12.07.2020: Thea Maria

Ioannone, Marina Ioannone und

Lorenz Georg Taube, Sigmarszell

14.07.2020: Marleen Härtel,

Julia Härtel, geb. Braun und

Manuel Härtel, Lindau (B)

17.07.2020: Martha Diem,

Judith Diem, geb. Pless und

Thomas Josef Diem, Wangen i.A.

05.07.2020: Zoé Noémi Boros,

Nóra Nyúl und Antal Boros,

Sigmarszell

21.07.2020: Iohan Petrov Petrov,

Ivelina Nikolaeva Petrova, geb.

Ivanova und Petar Vasilev Petrov,

Lindau (B)

22.07.2020: Anton Lesemann,

Svenja Lesemann und Johannes

Martin Ixmeier, Lindau (B)

24.07.2020: Lilly Sophie

Grundmann, Andrea Grundmann,

geb. Schädel und Johannes

Grundmann, Wasserburg (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

24.07.2020: Anna Sophia Hambalek,

Karla Hambalek, geb. Gisy und

Matthias Hambalek, Scheidegg

27.07.2020: Jayda Hope Eppinger,

Juana Müller und Andreas Karl

Gottlob Eppinger, Lindau (B)

29.07.2020: Leonie Bittl,

Susann Bittl, geb. Knörnschild

und Michael Fritz Sebastian Bittl,

Heimenkirch

30.07.2020: Sinan Seçil,

Sümeyye Seçil, geb. Tamer und

Hakan Seçil, Lindau (B)

31.07.2020: Antonia Natterer,

Alexandra Jeannette Natterer,

geb. Dellinger und Markus

Natterer, Bodolz

31.07.2020: Max Rittler,

Nadine Rittler geb. Hertinger und

Andreas Rittler, Lindenberg i.A.

01.08.2020: Tyler Günthör,

Christina Maria Günthör,

geb. Detsch und Christian Günthör,

Lindau (Bodensee)

02.08.2020: Mayla Mehanić,

Almedina Mehanić, geb. Šutrović

und Sanel Mehanić, Weißensberg

03.08.2020: Tarius Ernst Hengge,

Katharina Maria Hengge und

Benedikt Karl Konrad Hengge,

geb. Fischer, Wangen i. A.

Abwärtstrend bei Blutspenden

Blutspendedienst (BSD): Krankenhäuser melden hohen Bedarf

Die Aufkommens-Situation bei

der Blutspende während der

Corona-Pandemie gleicht einer

Achterbahnfahrt. Im Moment

sind die Patientinnen und

Patienten wieder dringend darauf

angewiesen, dass viele

Spender die angebotenen Blutspendetermine

nutzen.






Der Blutspendedienst des Bayerischen

Roten Kreuzes (BSD)

verzeichnet aktuell einen Abwärtstrend.

Vor dem Hintergrund

des weiterhin hohen Bedarfes,

welcher aus den Krankenhäusern

gemeldet wird, ist

dies eine Entwicklung, die es

direkt aufzuhalten gilt. BSD-

Geschäftsführer Georg Götz:

„Derzeit haben wir eine herausfordernde

Gemengelage. Auf der

einen Seite stehen die Sommerund

Ferienzeit sowie zahlreiche,

coronabedingte Terminausfälle

in Firmen oder öffentlichen

Einrichtungen.

Demgegenüber müssen die

Kliniken im Freistaat Operationen,

welche in der Hochphase

der Pandemie verschoben wurden,

nun nachholen.“ Die nächsten

Blutspendetermine: 10.09.

von 16.30 bis 20.30 Uhr in der

Grund- und Mittelschule, Weiler;

28.09. von 16 bis 20.30 Uhr

in den Lindenberger Werkstätten,

Lindenberg; 30.09. von 17

bis 20 Uhr in der Sumserhalle,

Wasserburg. Terminübersicht:

www.blutspendedienst.com/

termine BZ

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

Impressum

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

Sa., 22. August 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

So., 23. August 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Mo., 24. August 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Di., 25. August 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Mi., 26. August 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

Do., 27. August 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Fr., 28. August 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

Sa., 29. August 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

So., 30. August 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Mo., 31. August 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Di., 01. September 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

Mi., 02. September 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

Do., 03. September 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

Fr., 04. September 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


· GEWINNSPIEL

12 22. August 2020 · BZ Ausgabe KW 34/20

WISSENSWERTES

Oktoberfest dahoam

Gewinnspiel Tolle Bilder gesucht








Gewinner

gesucht!

Normalerweise hätte Lindau

am 28., 29. und 30. August

sein 55. Oktoberfest gefeiert.

Aber was ist in dieser seltsamen

Zeit, in der uns die Corona-Pandemie

fest im Griff

hat, schon „normal“? Und

so musste das Lindauer Oktoberfest

- wie viele andere

Großveranstaltungen auch -

aufs nächste Jahr verschoben

werden (3. bis 5. September

2021). Also bleibt nur, inzwischen

das Beste aus der Situation

zu machen.

In diesem Falle, das Oktoberfest

nicht mit hunderten anderen

Menschen feucht-fröhlich

im Zelt, im Biergarten

und im Vergnügungspark zu

feiern, sondern es sich zu

Hause in kleinem Rahmen

gemütlich zu machen, zu

genießen und aufs Leben

anzustoßen. Die Musik für

die gute Stimmung kommt

dann halt aus der Konserve































und nicht live von der

Bühne. Aber die Oktoberfestschmankerl,

wie Ochsenbraten,

Grillhendl, Kässpätzle

und Rinderroulade gibt‘s

trotzdem und ganz frisch

zubereitet: zum Abholen in

Hörgers Kochfest am 28.

und

29. August und am 4.

und

5. September (Achtung:

nur auf Vorbestellung unter

www.kochfest-lindau.de).

Und dazu ein kühles Oktoberfestbier

aus der Lindauer

Brauerei!

Alle, die sich den Spaß am

Feiern nicht verderben lassen

und dieses Jahr ihr eigenes,

kleines „Oktoberfest dahoam“

auf die Beine stellen, dürfen

gern an unserem Gewinnspiel

teilnehmen: Wie sieht

bei Euch eine gedeckte Oktoberfest-Tafel

aus? Was bringt

Ihr für Schmankerl auf den

Tisch? Womit stoßt Ihr an?

Schmeißt Ihr Euch auch im

privaten Rahmen ins Dirndl

und die Krachlederne?

Schickt uns unter dem

Betreff „Dahoam 2020“ bis

spätestens 7. September 2020

ein Foto an die E-Mail-Adresse:

gewinnspiel@bz-lindau.de

Unter allen Einsendungen

verlosen wir fünf Preise, darunter

Oktoberfestbier aus

der Lindauer Brauerei und

exklusive Grillboxen von

Hörgers Kochfest mit selbst

kreierten Gewürzen und Soßen

für ein zünftiges Grillfest

zu Hause. Viel Spaß!

BZ

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·

GEWINNSPIEL

LINDAUER

· GEWINNSPIEL

Unterwegs, um zu helfen

Rettungsdienst im Landkreis Lindau zieht Bilanz

Über die europaweite einheitliche

Notrufnummer 112 erreicht man die

Integrierte Leitstelle (Notrufzentrale/Rettungsleitstelle

in Kempten).

Dort werden alle wichtigen

Informationen abgefragt, um die

für die jeweilige (Not-) Situation erforderlichen

und geeigneten Rettungsmittel

einsetzen zu können.

Der Rettungsdienst im BRK-Kreisverband

Lindau zieht Bilanz:

Im vergangenen Jahr rückten

die Sanitäter der Rettungswachen

Lindau und Lindenberg

im Landkreis Lindau insgesamt

9.279-mal aus, um Erkrankte

und Notfallpatienten zuverlässig

und qualifiziert zu versorgen.

Das sind im Vergleich zum Vorjahr

1.061 Einsätze mehr, die

bewältigt wurden.

Im Landkreis Lindau gibt es

zwei Notarztstandorte, die das

ganze Jahr rund um die Uhr

besetzt sind. Der Standort im

oberen Landkreis befindet sich

in Lindenberg im Allgäu und

der Standort des unteren Landkreises

in Lindau. Die Notärzte

rückten hierbei zu 2.079 Einsätzen

(290 Einsätze mehr als

in 2018) aus. Des Weiteren wurden

1.152 Notfalleinsätze (319

Einsätze mehr als in 2018) sowie

4.574 Krankentransporte

(279 Einsätze mehr als in 2018)

und 1.474 nicht verrechnungsfähige

Einsätze (173 mehr als

im Vorjahr) geleistet.

Die gefahrenen Kilometer im

Rettungsdienst sanken geringfügig

um 394 Kilometer auf

336.616 Kilometer. Mit Notarzteinsatzfahrzeugen

wurden

82.202 km, mit Rettungswagen

143.179 km und mit Krankentransportwagen

111.235 km zurückgelegt.

Gemäß öffentlich-rechtlicher

Vorhaltung sind insgesamt

53.876 Stunden zu leisten (3.898

Stunden mehr als im Vorjahr).

Die tatsächlich erbrachten Personalstunden

lagen im Berichtsjahr

um 907,21 Stunden

höher – bei 54.783,21 Stunden.

Ab Oktober 2019 wurde auf

der Rettungswache Lindenberg

pro Woche für 24 Stunden ein

NEF-Fahrer durch die Kostenträger

genehmigt. Die Anzahl der

Fehlzeiten aufgrund von Krankheit

hauptamtlicher Mitarbeiter,

Mitarbeiter im freiwilligen

sozialen Jahr und Auszubildenden

(NFS) lag im Berichtsjahr

um 22 Krankheitstage niedriger

(384 Arbeitstage).

Im Berichtsjahr schieden

neun Mitarbeiter aus, davon

sechs, die über einen Zeitvertrag

beschäftigt waren. Fünf

Planstellen im Rettungsdienst

des Kreisverbandes wurden

adäquat nachbesetzt.

Die Einsatzleiter Rettungsdienst

sind rund um die Uhr

einsatzbereit und werden über

die Integrierte Leitstelle Allgäu

alarmiert und fahren mit einem

speziell ausgestatteten Einsatzleitfahrzeug

an den Notfallort.

Für die Koordination größerer

rettungsdienstlicher Ereignisse

kommen im Landkreis Lindau

insgesamt acht Einsatzleiter Rettungsdienst

(ELRD) zum Einsatz.

Der Einsatzleiter Rettungsdienst

(ELRD) wurde im Berichtsjahr

2019 zu 125 Einsätzen gerufen.

Das waren 29 Einsätze mehr als

im Vergleichszeitraum 2018.

Auf den Bereich der Ret-

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tungswache Lindau entfielen

dabei 71 (im Vorjahr waren es

38) und auf den Bereich der

Rettungswache Lindenberg 54

(Vorjahr 58) Einsätze.

BZ

BZ-Foto: BRK

Bahnknoten mit

eigener Webseite

Eine neue DB-Webseite zum

Bahnknoten Lindau ist online:

www.bahnknoten-lindau.de

Das umfangreiche Web-Angebot

zeigt Updates sowie News

zu allen 23 einzelnen Bauprojekten

in der Stadt und soll als

zentrale Informationsquelle

neben dem allgemeinen Bauinfoportal

der Deutschen Bahn

und der Projekthomepage

www.abs48.com fungieren.

Highlight ist eine interaktive

Überblickkarte. Sie zeigt auf

einen Blick alles Wissenswerte

über das Baufeld in Lindau: Wo

sind Baustellen? Wann wird gebaut?

Wann wird das Projekt

fertiggestellt? Anwohner und

Interessierte erhalten im News-

Bereich aktuelle Daten sowie

Berichte zu den Teilprojekten.

In kurzen und einfachen Beiträgen

werden die Bauprozesse

erklärt und mit Fotos und Videos

visualisiert. Baufortschritte

können verfolgt werden und

nächste Bauschritte werden

beschrieben sowie komplexe

Prozesse der Planung erklärt.

Zudem werden Informationen

zu bevorstehenden Veranstaltungen

sowie Termine zu

Sperrungen und außerordentlichen

Baumaßnahmen veröffentlicht.

E-Mail-Kontakt für

Anwohneranliegen: DB-Lindau

@deutschebahn.com BZ

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Frühstücksbuffet

www.ebner-lindau.de · 08382/9307-0


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