Fußball 2020/21

VerlagMediaRadius

AKTUELL

SPORT

SPORT B | 2020

3. September 2020

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SPORT B | 2020

AKTUELL

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Arthroskopische rekonstruktive

Chirurgie am Kniegelenk


innovative Verfahren in der Behandlung

von Kreuzbandverletzungen


Stabilisierungseingriffe an den

Seitenbändern


Behandlung komplexer Meniskusverletzungen


Behandlung von Kniescheibeninstabilitäten

Versorgung komplexer Frakturen

und Knorpelverletzungen

Arthroskopische rekonstruktive

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Inhaltsverzeichnis

AKTUELL

4 FC Südtirol

10 Die Südtiroler Fußballer

bei Profivereinen

11 Serie D

12 Oberliga

22 Landesliga

39 Damenfußball

40 Die 1. Amateurliga

41 Die 2. Amateurliga

42 Die 3. Amateurliga

ZUM HERAUSNEHMEN

Die Spielkalender 2020/21

Titelbild Spielkalender:

Florian Ausserer (Terlan, links) im Duell

mit Tobias Pichler (Naturns, rechts)

Titelbild Fußball Radius:

Die 4 Südtiroler Profispieler beim FC Südtirol 2020/21:

Von links Simone Davi, Hannes Fink, Fabian Tait und Manuel Fischnaller.

IMPRESSUM

RUBRIK

21 Gesundheit:

Prävention im Amateurfußball

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen 2.4.1948,

Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni

Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer | Produktion: Magdalena Pöder

Redaktion: Christian Staffler, Stefan Frötscher, Leo Holzknecht, Christian

Morandell, Alex Raffeiner, Thomas Debelyak (Koordination),

Andreas Vieider (Koordination) | Statistiken: Walter Morandell

Werbung/Verkauf: dott. Marita Wimmer, Michael Gartner, Patrick

Zöschg, Alois Niklaus, Helene Ratschiller | Verwaltung: Weinbergweg 7,

39100 Bozen, Tel. 0471 081 561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it

Fotos: DLife/Luca Ognibeni (u.a. Titelbild), Robert Perathoner, Dieter

Runggaldier (u.a. Titelbild Spielkalender), Reinhold Eheim, Fotosport

Bordoni, Markus Dorn, David Laner, Sarah Mitterer, Thomas Debelyak,

Vereinsfotos, Dolomiten-Archiv | Grafik/Layout: Achim March

Infografiken: Michal Lemanski, Ambra Delvai | Produktion: Athesia

Druck Bozen - www.athesia.com | Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen

Dolomiten-Ausgabe und im Postversand | Druckauflage: 39.000 Stück

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 31. August

EDITORIAL

Das wird spannend! Kann die Fußballsaison

am kommenden Wochenende

beginnen oder ist die Corona-Krake

doch stärker? Der ehrgeizige Plan von

Südtirols Landespräsident Paul Tappeiner

lautet, dass Südtirol gemeinsam mit dem

Trentino am 5. und 6. September den

Anfang macht mit den Amateurmeisterschaften

– und das in ganz Italien, wo

erst im Oktober nachgezogen wird. Außerdem: Alles soll

mit Zuschauern über die Bühne gehen. Bis zu 500 dürfen

sich auf den Tribünen unseres Landes tummeln. Es ist

eine mutige wie riskante Entscheidung, dem Coronavirus

die Stirn zu zeigen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Natürlich ist nichts mehr wie vor Corona: Es bedeutet

einen gehörigen Mehraufwand – personell wie zeitlich wie

organisatorisch – um alle Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Und die große Frage ist: Was passiert, wenn irgendwo ein

Infektionsherd ausbricht und dann zumindest über eine

bestimmte Dauer ganze Mannschaften lahmgelegt werden?

Es ist nicht auszuschließen, dass einige Spieler angesichts

drohender Quarantänezeiten von sich aus oder auf Druck

ihres Arbeitgebers nicht mehr weiterspielen werden und

wollen. Genauso spannend wird es mit der Wiederaufnahme

des Jugendfußballs, der ebenfalls startet. Nur wenn die

Schulen offen bleiben, wird es auch mit den Jugendmeisterschaften

passen. Ansonsten droht ein Abbruch, noch ehe

alles seinen gewohnten Gang nimmt. Die Corona-Krise ist

beim Südtiroler Fußballverband übrigens nicht das einzige

Sorgenkind. Präsident Paul Tappeiner wurde in der leidigen

wie extrem unglücklichen Abstiegs-Geschichte des FC St.

Martin Moos von seinem Trentiner Präsidentenkollegen

Ettore Pellizzari schlichtweg übertölpelt und ausgetrickst.

Seitdem ist die Beziehung auf einem eisigen Tiefpunkt.

Dabei stehen im Jänner 2021 Neuwahlen beim Südtiroler

Landesverband an. Sollte es Corona zulassen, dann wird

das eine spannende Geschichte mit ungewissem Ausgang.

Viel Spaß bei der Lektüre der mittlerweile 11. Fußball-

Radius-Ausgabe!

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Mühlbach,

Pustertaler Straße 30

info@moebel-rogen.it

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4 SPORT B | 2020 SERIE C

FC Südtirol:

Im neuen Stadion in die Serie B

Was gäbe es Schöneres für den

FC Südtirol, als bei der feierlichen

Eröffnung des neuen Drususstadions

den so lang ersehnten Aufstieg in die

Serie B zu schaffen? Bis zum Frühjahr

2021 soll die aktuell im Umbau befindliche

Bozner Arena fertiggestellt

sein. Dann wird an der Triester Straße

ein Stadion-Juwel glänzen, das bis

zu 5500 Zuschauern Platz bietet. Der

infrastrukturelle Aufstieg mit dem

hochmodernen FCS Center in Rungg

und der neuen Bozner Heimstätte als

Weichensteller für den sportlichen

Aufstieg in die 2. Liga – so will der

FC Südtirol in eine für ihn ganz neue

Dimension vorstoßen.

2 Monate sind vergangen

seit dem unerwartet

frühen Play-off-Aus in

Brixen gegen Triestina.

Das enttäuschende

Abschneiden in den

Aufstiegsspielen

darf nicht vergessen

lassen, dass

die Mannschaft

von Trainer Stefano

Vecchi zum

Zeitpunkt des

Liga-Abbruchs

auf Platz 4 in

der Tabelle

lag und nur

den späteren

Aufsteigern Vicenza

und Reggiana sowie

Carpi den Vortritt

lassen musste. Vom

ehemaligen Inter-Trainer

erwarten sich die

Club-Bosse aber nun,

dass der FC Südtirol

auch in den großen

Partien erfolgreich

spielt, was in der abgelaufenen

Saison höchst

selten der Fall war.

Während Vecchis FCS gegen die

Teams der unteren Tabellenhälfte

kaum Punkte liegen ließ, setzte es gegen

die Top 8 in 10 Spielen 8 Niederlagen.

Es versteht sich von selbst, dass

die Weiß-Roten diesen Trend umkehren

müssen, wollen sie im Kampf um

die Serie-B-Tickets ein entscheidendes

Wort mitreden. Denn verstecken kann

sich der FC Südtirol nicht mehr. Das

Ziel ist die 2. Liga.

Hatte im Vorjahr die Vorgabe an

Coach Vecchi noch gelautet, einen

Großteil der Spiele mit mindestens

3 U21-Akteuren zu bestreiten, um

die Verbandsgelder einzustreichen,

so bekam der

Trainer nun weitgehend

freie Hand. Vecchi soll

die beste Elf aufbieten.

Wenn es mit der

Einhaltung der Jugendregel

klappt,

gut. Wenn

nicht, auch gut.

Hauptsache,

der FC Südtirol

ist erfolgreich.

„Es ist an

der Zeit, den

nächsten Schritt

zu machen und

die Messlatte

höher

zu legen“,

brachte es

FCS-Manager

Dietmar Pfeifer auf

den Punkt.

Zugänge & Abgänge*

Zugänge: Giacomo

Poluzzi (Virtus

Francavilla), Hamza

El Kaouakibi (Leihe

Bologna, zuletzt Pianese),

Marco Curto (Empoli,

Manuel Fischnaller und Fabian Tait

zuletzt Virtus Verona), Leandro Greco

(Perugia), Nermin Karic (Avellino),

Raphael Odogwu (Virtus Verona),

Mauro Semprini (Leihe Pontedera).

Abgänge: Tommaso Cucchietti (Gubbio),

Roberto Taliento, Alberto Alari

(beide Atalanta), Marco Crocchianti

(Spezia), Mario Ierardi (Vicenza), Luca

Berardocco, Vittorio Fabris (beide

vereinslos), Mirco Petrella (Triestina),

Eljon Toci (Fiorentina), Niccoló Romero,

Niccoló Gabrieli, Matteo Gasperi,

Simone Mazzocchi (sie alle haben

Vertrag, sollen aber bis zum Ende der

Transferperiode abgegeben werden).

Anmerkung: *= Das

Transferfenster öffnete

am 1. September

und schließt am

5. Oktober.

Stefano Vecchi


SERIE C

SPORT B | 2020

5

Stärken & Schwächen

mando übernehmen. Mit modernem

Offensivfußball rollten die Weiß-Roten

gegen die Mannschaften der unteren

Tabellenhälfte wie eine Dampfwalze

durch die Liga. Damit es nun auch

gegen die „Großen“ klappt, wurde

vor allem in Erfahrung investiert. Der

neue Mittelfeld-Chef Leandro Greco

kommt mit 118 Serie-A-Spielen,

Champions-League-Einsätzen und

einem griechischen Double aus Meisterschaft

und Pokal im Gepäck nach

Südtirol. Im Tor ersetzt Routinier Giacomo

Poluzzi (32) die Grünschnäbel

Tommaso Cucchietti und Roberto Taliento,

die im Vorjahr einiges schuldig

blieben. Vecchi kann praktisch auf 20

potenzielle Stammspieler bauen, wobei

Mittelfeld und Sturm herausragen.

Zwischen Fabian Tait, Greco, Marco

Beccaro, Hannes Fink, Emanuele Gatto

und dem jungen Nermin Karic hat

der FCS-Coach im Zentrum die Qual

der Wahl. Vorne stehen Vecchi Daniele

Casiraghi, Manuel Fischnaller, Matteo

Rover, Raphael Odogwu, Gianluca

Turchetta und Mauro Semprini zur

Verfügung – auch hier hat der FCS-

Die anderen Gruppen

der Serie C

Gruppe A:

Albinoleffe, Alessandria, Arezzo, Carrarese,

Como, Giana Erminio, Grosseto, Juventus

U23, Lecco, Livorno, Lucchese, Novara,

Olbia, Pergolettese, Pistoiese, Pontedera,

Pro Patria, Pro Sesto, Pro Vercelli, Renate.

Gruppe C:

Avellino, Bari, Bitonto, Casertana, Catania,

Catanzaro, Cavese, Juve Stabia, Monopoli,

Paganese, Palermo, Picerno, Potenza,

Teramo, Ternana, Trapani, Turris, Vibonese,

Virtus Francavilla, Viterbese.

Anmerkung:

Die Gruppeneinteilung war bei Redaktionsschluss

noch nicht fix, auch eine

Einteilung nach Nord, Mitte und Süd ist

noch möglich.

Die Gegner des FC Südtirol: Serie C, Gruppe B 2020/21

Stärken: In seinem zweiten Jahr als

FCS-Coach nach der Rückkehr im

Sommer 2019 kann Stefano Vecchi

seine Arbeit fortsetzen, seine Spielideen

sind in den Köpfen der meisten

Spieler fest verankert. In der vergangenen

Saison wurde eine solide

Basis gelegt, auf der sich weiterbauen

lässt. Man kann zu Vecchi stehen, wie

man will – im FCS-Spiel ist eine ganz

klare Handschrift zu erkennen. Sein

FC Südtirol wartet nicht ab, sondern

ergreift die Initiative, will das Kom-

SÜDTIROL

FC Südtirol

(Bozen)

FRIAUL-

JULISCH-

Trient BellunoVENETIEN

TRENTINO

AOSTA

Feralpisaló

Triestina (Triest)

(Saló) Virtus

Mailand Verona

PIEMONT

(Verona)

Mantova

Turin LOMBARDEI(Mantua)

Padova

Piacenza Legnago (Padua)

EMILIA ROMAGNA

Carpi

Bologna

Modena

Ravenna

Cesena

Imolese

(Imola) Vis Pesaro (Pesaro)

Fano

Florenz

MARKEN

Fermana (Fermo)

Matelica

Kevin Vinetot

TOSKANA Gubbio Sambenedettese

Perugia (San Benedetto

del Tronto)

UMBRIEN

-Infografik: Ch. Staffler

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6 SPORT B | 2020 SERIE C

Das neue Drususstadion: Im Frühjahr 2021 soll es fertig sein.

Gianluca

Turchetta

Hannes Fink

Trainer wohl eher ein Luxus-Problem:

6 Offensivspieler mit Stammplatz-

Potenzial für 3 Positionen – wer muss

da auf die Ersatzbank? Gespannt darf

man auf Fischnaller sein. Der „verlorene

Sohn“ wurde nach seiner Rückkehr

im Jänner zunächst von Verletzungen,

dann von Corona ausgebremst. Auch

im Play-off gegen Triestina fehlte

er wegen muskulärer Probleme,

sodass die Fans den wahren

„Fisch“ nie zu Gesicht bekamen.

Das soll sich nun

ändern: Ist Fischnaller

fit, zählt er

zu den besten

Stürmern der

gesamten Serie C.

Schwächen: Die

Pleiten-Serie in den

direkten Duellen mit

den Top-Teams hat

in der abgelaufenen

Saison deutlich gemacht,

dass zur Spitze

doch noch einiges fehlt.

Gelingt es Stefano Vecchi

und seiner Mannschaft,

diese Lücke

zu schließen?

Die Voraussetzungen

sind da,

die Mannschaft

reifer – wer aufsteigen

will, muss in den entscheidenden

Momenten abgeklärter, cleverer,

kühler als der Gegner sein. Genau

das ist den Weiß-Roten im Vorjahr so

gut wie nie gelungen. Vor allem vom

Trainer wird nun erwartet, dass er

die Mannschaft auf das nächste Level

führt. Das Verhältnis zwischen Vecchi

und der Club-Führung

war in der

vergangenen Saison

nicht immer optimal. Die Aussagen

zum halbleeren Drususstadion und

sein Appell für mehr Zusammenhalt

zwischen den Sprachgruppen in Südtirol

waren zwar gut gemeint, führten

aber zu einem Politikum, was ihm bis

heute nicht verziehen wurde. Dass im

entscheidenden Play-off-Match gegen

Triestina wegen einer offenbar zu

harten Vorbereitung fast die komplette

Offensivabteilung verletzt

Giacomo Poluzzi


SERIE C

SPORT B | 2020

7

Leandro Greco

ausfiel, wurde ihm ebenso angekreidet.

Auch weil die wenigsten mit einem so

frühen Aus gerechnet hatten und die

Play-off-Teilnahme, die letztlich 90

Minuten dauerte, weit über 100.000

Euro kostete. Ein großes Sorgenkind

war im letzten Jahr die Abwehr: Wer

offensiv auftritt, lässt hinten unweigerlich

mehr Raum für die Angriffe des

Gegners – im Fall des FC Südtirol oft

zu viel Raum. Das, gepaart mit einer

nicht gerade berauschenden Saison des

Innenverteidiger-Duos Kevin Vinetot

und Jan Polak, machte Probleme. Der

Abgang von Rechtsverteidiger Mario

Ierardi zu Vicenza in die Serie B

sollte verschmerzbar sein, die größere

Lücke dürfte wohl Simone Mazzocchi

hinterlassen, immerhin Südtirols

Top-Torjäger der vergangenen Saison.

Der 29-jährige Raphael Odogwu ist

zwar in der Serie D als Goalgetter in

Erscheinung getreten, in der 3. Liga

sind die 8 Treffer mit Virtus Verona in

der letzten Spielzeit das höchste der

Gefühle. Was aber nicht heißen soll,

FC SÜDTIROL - RÜCKBLICK

Saison Liga Platz

2019/2020 Serie C 4.

2018/2019 Serie C 6.

2017/2018 Serie C 2.

2016/2017 Lega Pro 12.

2015/2016 Lega Pro 10.

2014/2015 Lega Pro 10.

2013/2014 1. Division 3.

2012/2013 1. Division 4.

2011/2012 1. Division 7.

2010/2011 1. Division 16.

2009/2010 2. Division 1.

2008/2009 2. Division 15.

2007/2008 Serie C2 12.

2006/2007 Serie C2 7.

2005/2006 Serie C2 4.

2004/2005 Serie C2 8.

2003/2004 Serie C2 3.

2002/2003 Serie C2 3.

2001/2002 Serie C2 4.

2000/2001 Serie C2 11.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1996/1997 Oberliga 1.

1995/1996 Landesliga 1.

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8 SPORT B | 2020 SERIE C

Auch in dieser Saison gibt es in der

Serie C wieder 4 Aufsteiger (3 Meister

und 1 Play-off-Sieger) und 9 Absteiger

(die 3 Tabellenletzten, je 2 pro Gruppe

über Play-out: 16. – 19, 17. – 18.).

Der Play-off-Modus blieb weitgehend

unverändert. In der 1. Play-off-Runde

spielen die Teams auf den Plätzen 5

bis 10, dann greifen die Viertplatzierten

ins Geschehen ein, ehe es Gruppen

übergreifend im Gegensatz zur

verkürzten Version in der Vorsaison

wieder mit Hin- und Rückspielen

weitergeht und auch die Drittplatzierdass

Odogwu keine echte Verstärkung

für den FC Südtirol ist, zumal er

exzellente Vorbereiter-Qualitäten vorweisen

kann. Mazzocchis Tore muss

einer schießen, der als Assistgeber und

Vollstrecker gleichermaßen glänzt:

Manuel Fischnaller. Legen auch

Matteo Rover (6 Tore im Vorjahr) und

Gianluca Turchetta (nur 2 Treffer in

18 Spielen vor seinem Kreuzbandriss)

zu, haben die Weiß-Roten im Sturm

keine Sorgen. Und dann ist da ja auch

noch Daniele Casiraghi. Ohne seinen

Zehner konnte der FCS im Vorjahr

nicht ein einziges Spiel gewinnen. Diese

Abhängigkeit muss durchbrochen

werden. Ein zweiter Zehner fehlt im

FCS-Kader – es braucht also Flexibilität

im Angriff. Das 4-3-1-2 ist kein

Muss, Vecchi hat viele Optionen in

der Offensive.

Prognose:

Der FC Südtirol hat das Zeug, um

ganz vorne mitzumischen. Eine

Übermannschaft gibt es in diesem Jahr

nicht. Auch wenn das Vecchi-Team

nicht zu den Top-Favoriten

gehört, die Weiß-Roten

sind stark genug, um den

Aufstieg in die Serie B

anzuvisieren. Klar wird viel

von den einzelnen

Schlüsselspielern abhängen.

Ex-Champions-League-Teilnehmer

Leandro

Greco kam mit

vielen Vor-

Mauro Semprini

schusslorbeeren, hat allerdings in den

vergangenen 4 Jahren in der Serie B

6 Mal den Verein gewechselt, er muss

sich in Bozen neu beweisen. Seine Fähigkeiten

sind unbestritten, zeigt der

Mittelfeld-Stratege auch mit 34 Jahren

noch den Willen, sich in der Serie C

durchzubeißen, ist Sportchef Paolo

Bravo mit Grecos Verpflichtung ein

echter Transfer-Coup gelungen. Praktisch

ein Neuzugang ist auch Manuel

Fischnaller, der zwar schon im Jänner

kam, aber nur 4 Spiele machte, davon

lediglich 2 von Beginn an. Er kann

den FC Südtirol in die Serie B schießen.

Er war schon dort, vor 6 Jahren

in den Diensten von Reggina, der FCS

noch nicht. Die Zeit ist jedenfalls reif.

22 Kader-Spieler und

neue Jugend-Regel

Die Serie C wäre nicht die Serie C,

wenn nicht jedes Jahr was Neues

kommt. Auch zur Saison 2020/21 gibt

es einige Änderungen. Die Zahl der

Kaderspieler wurde auf 22 begrenzt.

Jeder Verein kann zusätzlich einen

Profi, der nach 2001 geboren ist,

aufbieten, der nicht auf der Liste

steht. Jugendspieler, die

noch keinen Profivertrag

besitzen, dürfen uneingeschränkt

Marco Beccaro

eingesetzt werden. Die Zahl der Leihspieler

wurde dagegen wieder erhöht,

von 6 auf 8. Um in den Genuss der

Verbandsgelder zu kommen, müssen

künftig U21-Spieler über 271 Minuten

pro Match auf dem Platz stehen. In

der vergangenen Saison reichten dafür

270 Minuten. U21-Profis sind 2020/21

alle Spieler, die nach 1999 geboren

sind, und – ausnahmsweise – auch 2

Akteure des Jahrgangs 1998.

Modus

FC Südtirol

Pos. Name Nr. Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Giacomo Poluzzi 1 1988

Marco Curto 4 1999

Simone Davi 13 1999

Hamza El Kaouakibi 2 1998

Alessandro Fabbri 3 1990

Nicoló Gigli 6 1996

Jan Polak 25 1989

Kevin Vinetot 5 1988

Marco Beccaro 30 1989

Hannes Fink 10 1989

Emanuele Gatto 8 1994

Leandro Greco 19 1986

Nermin Karic 14 1999

Fabian Tait 21 1993

Daniele Casiraghi 17 1993

Manuel Fischnaller 11 1991

Raphael Odogwu 9 1991

Matteo Rover 18 1999

Mauro Semprini 27 1998

Gianluca Turchetta 7 1991

Stefano Vecchi (bestätigt)

Aldo Monza (Co-Trainer)

Massimo Marini (Tormann-Trainer)

Anmerkung: Bei Redaktionsschluss waren

die Planstellen des Reservetormanns und

eines 8. Verteidigers noch nicht besetzt.


Landesliga

Salurn: Alles neu

Nach der Abstiegs-Saison tauschten die Unterlandler fast

die gesamte Mannschaft aus. Allein 18 Neuzugänge und

16 Abgänge sind in jeder Hinsicht rekordverdächtig.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Bozner

FC), Matteo Tulipano (Virtus DB), Gabriele Mochen

(Ravinense), Andrei Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini

(Neumarkt), Jhensy Friso (Laag), Daniel De Nadai (Voran

Leifers), Tony Talarico (Bozner Boden), Marco Bortoli,

Salvatore Carbone, Alex Rossi (alle Rotaliana), Daniel

Gennaccaro (FC Südtirol Beretti), Tommaso Iovine (Trient

Junioren), Denis Ceolan, Bilal Kanoune, Wolfgang Faustin,

Riccardo Nicolussi (alle eigene Jugend), Julian Torggler

(Tramin).

Abgänge: Davide Ferrari (Piné), Daniele Stefania (Frangart),

Alessandro Marconi (Bassa Anaunia), Luca Michelon

Foto kommt

Nermin Karic (hinten) und Raphael Odogwu (vorne)

(Nago), Paolo Nardin (Albiano), Luca Cappelletto (Voran

Leifers), Simon Cristofoletti (Neumarkt), Mirko Nardon (La

Rovere), ten einsteigen. Bader Ettahiri Die 3 (Arco), Vize-Meister Antonio sowie Juresic die 5 (Virtus Teams, Trient),

bis Massimiliano dahin Play-off Dalpiaz erfolgreich (Virtus waren, DB), Ardijan kämpfen Azizi schließlich (Lei-

die

fers um Branzoll), den Einzug Manuele ins Final Giacomuzzi Four und Endspiel. (Auer), Daniele Weil aufgrund Stonfer,

Luca des Bonazza späten Saisonstarts (beide verletzt), und engen Thomas Terminkalenders Montel (inaktiv). kein

Pokal ausgetragen wird, schafft fix auch ein Tabellen-11. den

Stärken Sprung & in Schwächen die 1. Play-off-Runde.

Stärken: Starke Einzelkönner;

Trainer FC Südtirol Pellegrini ist

Rest wie bisher Salurn

ein exzellenter Heimspielplatz: Motivator. Drususstadion Pos. Bozen Name Geb.

Schwächen: Cadornastraße Wie schnell 9 B | 39100 Bozen Andrea Donato 1990

Julian Torggler 1995

sich die Trainingsstätte: vielen Neuzugänge

überhaupt Tel. 0471 finden, 266 053 ist

FCS Center im Sportzentrum Rungg/Eppan

Leo Facchini 1998

Matteo Tulipano 1988

fraglich; info@fc-suedtirol.com

Torhüter Donato

Gabriele Mochen 1992

fällt nach einem Kreuzbandriss

lange FC aus. Südtirol: Mögliche Nicola CovaStartelf

Andrei Gavrilita 1986

1994

Prognosen

Trotz des ganzen Wechsel-

Wirrwarrs kann Salurn im

vorderen Mittelfeld mitspielen,

sogar ein Angriff Odogwu

aufs Spitzenfeld scheint

möglich.

INFO

Fabian Tait

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Beccaro Greco

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Aldo-Moro-Str. 4

Fabbri Vinetot

39040 Salurn

Tel. 335 59 46 539

salornocalcio@gmail.com

System

www.usdsalorno. 4-3-1-2

Poluzzi

altervista.org

-Infografik: M. Lemanski/A. Delvai

Florian Joppi 1994

Tobias Dipoli-Wieser 1996

Daniele Pedot 1996

Daniele Virzi 1994

Thomas Scartezzini 1987

Denis Gennaccaro

Fischnaller

1990

Jhensy Friso 1990

CasiraghiDaniel De Nadai 1985

Tony Talarico 1977

Angriff

Trainer

Trainer

Stefano Vecchi

Alex Rossi 1995

Denis Ceolan 1998

Tait

Marco Bortoli 1984

Salvatore Carbone 1989

Daniel Gennaccaro 1997

Polak Tommaso El Iovine Kaouakibi 1996

Bilal Kanoune 1998

Wolfgang Faustin 1994

Riccardo Nicolussi 1997

Yuri Pellegrini (bestätigt)

Paolo Sartori (Co-Trainer)

SPORT A SPORT 2015 B | 2020

Pepis Magdalener,

der Siegerwein!

Sepp Maier und Pepi Staffler

Im Profi-Fußball

wie im Weinbau

Ob im Tor von Bayern München,

oder am Weinberg vom

Trogerhof: Nur die Spitze

bleibt in Erinnerung!


10 SPORT B | 2020 SÜDTIROLER FUSSBALLPROFIS

Die Tendenz ist erfreulich

Südtiroler Fußballprofis sind auf der

großen Fußballbühne – sprich in der

Serie A, in der deutschen oder in der

österreichischen Bundesliga – nur

spärlich vertreten.

Wenigstens ist ein Akteur in der

höchsten Spielklasse in Österreich:

Simon Beccari (21), Reservetormann

bei der WSG Tirol, kam am 16. Februar

2020 bei der 0:2-Niederlage gegen Rapid

Wien zu seinem Bundesligadebüt.

Interessant ist die Entwicklung in

Deutschland: Dort hat sich der Algunder

Max Reinthaler (25) bei Hansa

Rostock in der 3. Liga zu einem Stamm-

Verteidiger entwickelt. Dagegen wurde

die Karriereleiter von Simon Straudi

(21) bei Werder Bremen eingebremst:

Anfangs der letzten Saison stand der

Mittelfeldspieler aus St. Georgen mehrmals

im Bundesligakader, auf sein Debüt

wartete er vergebens. Er soll nun an

einen zweit- oder drittklassigen Verein

ausgeliehen werden. Sein um 2 Jahre

jüngerer Bruder Fabian Straudi scheint

aktuell die besseren Karten zu haben: Er

gehört in dieser Saison zu Bremens U23.

Im italienischen Fußballgeschehen ist

Manuel Scavone der Dauerbrenner. Der

33-jährige Bozner hat sich den Ruf des

Aufstiegsexperten erworben, obwohl

er mit Bari in den Aufstiegsspielen zur

Serie B knapp scheiterte. Sein Verbleib

bei den Süditalienern war bei Redaktionsschluss

noch nicht in trockenen

Tüchern, gilt aber als wahrscheinlich.

Von den Südtiroler Profis hat Emanuele

Zuelli den höchsten Markwert. Der

18-jährige Meraner bestritt 10 Spiele

für Chievo Verona, sein Marktwert

wird auf 800.000 Euro beziffert. „Nur“

300.000 Euro ist Manuel De Luca wert.

Er gehört dem AC Torino, spielte in der

letzten Saison aber für Virtus Entella in

der Serie B (19 Spiele).

Vor Transfers stehen auch weitere Talente,

u.a. Tormann Simone Tononi. Der

18-Jährige gehört dem FC Südtirol und

war im Vorjahr bei Inter. Das gleiche gilt

für Simone Zanon (19, war bei Napoli),

während Andrea Isufaj (20) zuletzt bei

Chievo spielte, aktuell aber vereinslos

ist.

Merken muss man sich die Namen von

Kifle Gambato (16, Inter) und Luca

Polli (16, Sampdoria) sowie bei den

Mädchen Elisa Pfattner (16) und Eva

Schatzer (15), die sich bei Juventus Turin

versuchen. Ihr Ziel ist, in die Fußstapfen

Simon Beccari (1998)

WSG Tirol (1. Bundesliga)

David

Wieser (2002)

Inter (Jugend)

Turin

Bremen

DEUTSCHLAND

Manuel

De Luca (1998)

Torino (Serie A)

Mailand

Lorenzo Sgarbi (2001)

Napoli (Primavera)

Florenz

Verona

ITALIEN

Florenz

von Katja Schroffenegger und Melanie

Kuenrath zu treten. Während die 29-jährige

Torfrau von Florentia zu Fiorentina

wechselte, will Kuenrath (21) nach

einem verletzungsbedingten Seuchenjahr

bei Florentia wieder durchstarten.

Die Südtiroler Fußballer bei Profivereinen

Die Südtiroler Fußballer bei Profivereinen

Bremen

DEUTSCHLAND

Simon Beccari (1998)

WSG Tirol (1. Bundesliga)

Manuel

De Luca (1998)

Torino (Serie A)

David

Mailand Wieser (2002)

Inter (Jugend)

Turin

Verona

ITALIEN

Fabian Straudi Max Reinthaler (2001) (Jahrgang 1995)

Werder Bremen Hansa (U23) Rostock (3. Liga)

Simon Straudi (1999)

Fabian Werder Straudi Bremen (2001) (Bundesliga/U23)

Werder Bremen (U23)

Simon Straudi (1999)

Werder Bremen (Bundesliga/U23)

Wattens

San Gimignano

Melanie

Kuenrath (1999)

Florentia (Serie A)

Lorenzo Sgarbi (2001)

Napoli (Primavera)

-Infografik: M. Lemanski

Wattens

San Gimignano

Melanie

Kuenrath (1999)

Florentia (Serie A)

Max Reinthaler (Jahrgang 1995)

Hansa Rostock (3. Liga)

ÖSTERREICH

ÖSTERREICH

Emanuele

Zuelli (2001)

Chievo Verona

(Serie B)

Emanuele

Zuelli (2001)

Chievo Verona

Eljon Toci (2003)

(Serie B)

Fiorentina (Jugend)

Katja

Eljon Schroffenegger Toci (2003)(1991)

Fiorentina (Jugend) (Serie A)

Katja

Schroffenegger (1991)

Fiorentina (Serie A)

Neapel

Manuel Scavone (1987)

Neapel Bari (Serie C)

Manuel Scavone (1987)

Bari (Serie C)


SERIE D

SPORT B | 2020

11

Virtus Bozen: Hoffentlich dazu gelernt

In die 3. Serie-D-Saison in Folge

startet Virtus Bozen. Nach einem 5.

Tabellenplatz vor 2 Jahren starteten

die Talferstädter in der letzten Saison

miserabel in die Meisterschaft. Erst

gegen Ende der Hinrunde und mit

einer Serie von 20 Punkten wurde der

Klassenerhalt mit 34 Punkten aus 27

Spielen zum Saisonabbruch fixiert.

Heuer will man es von Anfang an besser

machen und setzt dabei weiterhin vor

allem auf Spieler aus Südtirol.

Holte man im Vorjahr noch vermeintliche

Verstärkungen von außerhalb,

darunter auch Spieler mit brasilianischen

Wurzeln, setzen Manager Fausto

Grandi und Trainer Alfredo Sebastiani

in der kommenden Saison auf Fußballer

aus der näheren Umgebung. Der ehemalige

Profispieler Michael Cia ist der

beste Beweis. Trotzdem kein leichtes

Unterfangen, denn viele talentierte und

junge Fußballer bleiben lieber bei ihren

Dorfvereinen. Der Trainingsaufwand in

der Serie D mit fast täglichen Einheiten

am frühen Abend und die weiten Auswärtsfahrten

schrecken viele Spieler ab.

Vor allem dann, wenn man als Akteur

nicht in die verpflichtende Jugendregel

(4 Spieler der Jahrgänge 1999 und

jünger) fällt.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Kristian Grbic, Alex Colucci,

Federico Davi (alle FC Südtirol Jugend),

Adrian Osorio (GS Palmense), Thomas

Mair (Schenna), Michael Cia (St.

Georgen).

Abgänge: Thomas Weiss (Wacker Innsbruck

II), Andrea Pinton (Lumezzane),

Indrit Koni (St. Pauls), Stefano Barilli

(Ziel unbekannt).

Virtus Bozen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Enrico Mora 2000

Kristian Grbic 2001

Rian Passotto 2002

Hani Lepinski 2004

Fabian Menghin 1998

Manuel Rizzon 1995

Andi Kicaj 1996

Hannes Kiem 1985

Alex Colucci 2001

Daniel Bordoni 2001

Fabrizio De Santis 2000

Noa Hochkofler 2003

Alex Allegri 2003

Arnaldo Kaptina 1993

Michael Bacher 1988

Yassin Bounou 2001

Kevin Kuka 2000

Davide Cremonini 1996

Matteo Forti 1999

Michael Cia 1988

Federico Davi 2002

Rabja Kleidi 2000

Hoxha Kleidi 2002

Emil Grezzani 2002

Nicholas Mlakar 2001

Matteo Timpone 1993

Elis Kaptina 1986

Alessandro Guerra 2000

Thomas Mair 1994

Adrian Osorio 1998

Alfredo Sebastiani (bestätigt)

Gabbiano Santin (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

Stärken und Schwächen

Stärken: Trainer Alfredo Sebastiani ist

ein Meister seines Fachs; seriöse, ruhige

Vereinsführung; außergewöhnlicher

Stamm mit den Routiniers Kiem-Cia-

Bacher-Timpone und den Kaptina-

Brüdern.

Schwächen: Probleme könnten sich auf

der Torhüterposition auftun: Sowohl

Moro als auch Grbic müssen ihre Ligatauglichkeit

erst unter Beweis stellen;

einige Routiniers sind verletzungsanfällig

– sie können nicht gleichwertig ersetzt

werden.

Prognosen

Der Klassenerhalt ist erneut drin, vor allem

wenn die Spieler die Lehren aus der

mehr als holprigen Anfangsphase

vom Vorjahr gezogen haben.

Zum jetzigen Zeitpunkt weiß

Virtus Bozen noch nicht, in

welcher Gruppe man spielt:

Im Kreis Venetien oder im

Kreis Lombardei? Egal:

Die Talferstädter sind

schon jetzt gerüstet

und bereit.

AC Virtus Bozen

Heimspielplatz:

Righi-Internorm-Arena (Talfer)

Cadornastraße 25 | 39100 Bozen

Tel. 0471 266 053

segretaria@acvirtusbolzano.com

Beißer im Mittelfeld:

Arnaldo Kaptina.

Die ganze Welt

des Sports

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12 SPORT B | 2020 OBERLIGA

2 Südtiroler Klubs wollen Levico ärgern

Es ist wieder einmal typisch „italienisch“:

Wenn Sie diese Zeilen lesen,

steht noch nicht fest, ob die am

Sonntag, 6. September beginnende

47. Oberligameisterschaft mit jenen

18 Vereinen beginnt, die aktuell im

Starterfeld aufscheinen. Warum?

Ganz einfach: Sowohl Serie-D-Absteiger

Levico als auch der letztjährige

Oberliga-Tabellenzweite St. Georgen

haben auf Verbandswege angesucht, in

die Serie D aufgenommen zu werden

(„ripescaggio“). Eine Entscheidung fällt

der LND-Verband erst Anfang nächster

Woche in Rom.

Die Favoriten

Ungeachtet aller Fragezeichen, was noch

passieren könnte, geht die Fußball-Radius-Redaktion

davon aus, dass sowohl

Levico als auch St. Georgen Teil der

Oberliga 2020/21 sein werden. Damit

wären auch die 2 Titelfavoriten genannt.

Oberliga 2020/21

SÜDTIROL

Anaune Valle di Non

(Cles)

Comano

(Ponte Arche)

Gardasee

Obermais (Lahn)

Rotaliana

(Mezzolombardo)

-Infografik: Ch. Staffler

Lana

St. Pauls

(Rungghof)

Lavis

Gardolo

Vipo Trient

(Gabbiolo)

Dro

Arco

Mori S. Stefano

SSV Brixen

(Jugendhort)

Bozner FC

(Talferplatz B)

Tramin

Levico (mit Ex-FC-Südtirol-Trainer

Claudio Rastelli auf der Bank) wird sein

Ding unter profihaften Bedingungen

durchziehen. St. Georgen ist nicht mehr

so stark wie im Vorjahr, wird aber trotzdem

vorne mitmischen. Zumal noch die

eine oder andere Verstärkung kommen

wird. Schließlich haben die „Jergina“

mit dem neuen Manager Werner Seeber

den Coup des Sommers gelandet.

Mehr als nur ein gefährlicher Außenseiter

ist Obermais. Matthias Bacher und

Neuzugang Jonas Clementi bilden das

mit Abstand beste Sturmduo der Liga.

Entscheidend ist, wie gut sie harmonieren

und ob die Blau-Weißen in allen

Teilen (Trainerteam, Mannschaft, Fans,

Vereinsumfeld) auch den Willen haben,

sich ganz oben festzusetzen.

Das Mittelfeld

Zu diesem gehören neben dem letztjährigen

Vierten Tramin, dem personell

enorm aufgemotzten Bozner FC und

TRENTINO

Levico

Stegen

Jan Martin

Vinatzer

(SSV Brixen)

St. Georgen

Foto: R. Perathoner

Lana auch die Trentiner Vereine Vipo

Trient, Arco und Serie-D-Absteiger Dro.

Der Abstiegskampf

Der dürfte es wieder einmal in sich

haben. Umso mehr, weil die Oberliga

2021/22 wohl wieder auf 16 Vereine

verschlankt wird. Die offizielle Bestätigung

steht zwar noch aus, aber

das bedeutet, dass es wohl nicht bei 3

Absteigern bleibt, sondern womöglich

4 oder gar 5 Klubs in die Landesliga

zurück müssen. Das hängt davon ab,

wieviele Vereine aus der Region aus der

Serie D absteigen. In diesen Kampf wird

die halbe Liga involviert sein – mindestens!

Mit Landesliga-Aufsteiger Stegen,

den rundumerneuerten FC St. Pauls und

dem SSV Brixen (nach dem Abgang von

Torjäger Luca Consalvo) gehören auch 3

Südtiroler Klubs zu jenem Kreis, die von

der ersten Minute an gegen den Abstieg

spielen werden.

EWIGE OBERLIGA-TABELLE

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 39 1162 1520

2. Tramin 30 883 1251

3. Arco 28 823 1151

4. SSV Brixen 28 831 1140

5. Mori S. Stefano 27 801 1104

6. Rovereto 23 690 1091

7. Alense 24 720 946

8. Rotaliana 24 705 931

9. St. Martin i.P. 23 679 874

10. Comano 20 591 817

11. St. Pauls 23 679 808

12. Fersina 19 562 789

13. St. Georgen 15 441 739

14. Virtus Bozen 17 504 677

15. Passer Meran 12 356 670

16. Condinese 17 504 666

17. AC Leifers 17 506 663

18. Levico 15 448 657

19. FC Bozen 96 13 390 606

20. Benacense 14 420 586

21. Vallagarina 15 448 553

22. Mezzocorona 11 330 552

23. Albiano 11 330 532

25. Obermais 11 321 507

27. Naturns 15 450 471

29. Eppan 12 360 426

33. SSV Bruneck 11 328 389

35. Ahrntal 10 300 388

41. Bozner FC 6 171 257

47. FC Südtirol 5 150 191

50. Stegen 4 120 122


OBERLIGA

Bozner FC: Neuer Lack

Lukas Michaeler

Schlüsselspieler ausgetauscht, Trainerposition

neu besetzt: Der Bozner

FC hat in der XXL-Sommerpause

eine neue Lackierung verpasst

bekommen. Ob es gleichzeitig auch

ein Tuning gab?

Nach dem Aufstieg vor einem Jahr

hat der Bozner FC ein souveränes

Oberliga-Jahr hinter sich gebracht.

Trotzdem sahen die Verantwortlichen

um Sportdirektor Joachim Degasperi

die Zeit gekommen, einige Reparaturen

am orangen Boliden vorzunehmen.

Den Posten an der Seitenlinie

von Fabio Ianeselli übernimmt mit

Mario Pasquali ein unbeschriebenes

Trainer-Blatt: Der ehemalige Stürmer

trainierte zuletzt die Junioren von

Virtus Bozen.

In seiner Premieren-Saison bei den

„Großen“ bekommt Pasquali eine

äußerst PS-starke Karre zur Verfügung

gestellt, wobei vor allem die neuen

Bauteile um Alessio Orfanello, Gabriel

Tessaro und den Conci-Brüdern

Federico und Gianmaria hervorstechen.

Auf dem Papier ist der Bozner

FC heuer besser als im Vorjahr, wie

sich auch in der Erwartungshaltung

widerspiegelt: Vom Klassenerhalt ist

nicht mehr die Rede, vielmehr will

man sich im vorderen Oberliga-Feld

einnisten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Federico Conci, Gianmaria

Conci (beide Naturns), Pino Ruggiero

(Rotaliana), Alessio Orfanello

(St. Georgen), Gabriel Tessaro (SSV

Brixen), Simone Chiarello (Virtus

Bozen Junioren), Jonas Riccardi,

Daniel Pappalardo, Filippo Gallo, Moritz

Gamper, Daniel Nivoloni, Fabio

Gislimberti, Manuel Marcolini, Alex

Romaner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Daniel Clementi, Stefan

Clementi (beide SSV Voran Leifers),

Simone Tibolla, Michael Osti (beide

Nals), Luca Niederstätter (Karriereende),

Francesco Bianco (Studiengründe),

Gianvito De Meo (Ulten).

Stärken & Schwächen

Stärken: Spielerisch zählt der Bozner

FC zum Besten, was die Liga zu

bieten hat – auch dank der vielen

FC-Südtirol-Jugendspieler in seinen

Reihen; Trainer Pasquali bringt

frischen Wind und neue Ideen mit;

Ruggiero (er hat Serie-D-Erfahrung)

wird der Abwehr die im Vorjahr oft

vermisste Stabilität verleihen; Typen

wie Michaeler, Hafner, Gostner und

Pichler verkörpern das Bozner-FC-

Gen.

Schwächen: Im Angriff wehte im Vorjahr

nur ein laues Lüftchen (21 Tore)

– ob Orfanello und Tessaro, die nicht

unbedingt für ihre Knipser-Qualitäten

bekannt sind, das ausmerzen können?

Die Schlüsselspieler Pareti und

Orfanello sind verletzungsanfällig;

eklatante Heimschwäche (im Vorjahr

nur 9 Punkte).

Prognose

Der Bozner FC hat das Potenzial,

die Überraschungsmannschaft zu

werden, ein Platz in den Top 6 ist

Madhi Sammah

durchaus drin. Voraussetzung

dafür

ist, dass die Schlüsselspieler

fit bleiben

und der Knoten im

Angriff endlich aufgeht.

Ansonsten wird’s eine

Saison wie im Vorjahr,

sprich im unteren Mittelfeld.

Bozner FC

Heimspielplatz: Talfer B

Cadornastraße 9 | 39100 Bozen

Tel. 0471 402 170

info@boznerfc.it

Bozner FC

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Denis Iardino 1984

Alessio Piz 1999

Jonas Riccardi 2002

Pino Ruggiero 1991

Lukas Michaeler 2000

Federico Conci 1996

Michelangelo Torcaso 2002

Simone Dalpiaz 2002

Filippo Gallo 2003

Martin Hafner 1997

Gabriel Degasperi 2002

Madhi Sammah 2001

Daniel Pappalardo 2002

Moritz Gamper 2003

Mattia Pareti 1991

Peter Gostner 1999

Sebastian Pichler 1996

Fabio Gislimberti 2003

Felix Willeit 2002

Philip Degasperi 2002

Gianmaria Conci 1993

Daniel Nivoloni 2001

Felix Lintner 2002

Andrea Orsolin 1998

Alessio Orfanello 1992

Gabriel Tessaro 1996

Simone Chiarello 2001

Manuel Marcolini 2001

Alex Romaner 2003

Mario Pasquali (neu)

Luca Favero (Co-Trainer)

Lorenzo Vason (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)


14 SPORT B | 2020 OBERLIGA

SSV Brixen: Zuckerschlecken

wird’s keines

Mit Top-5-Ambitionen gestartet,

stand für den SSV Brixen in der

letzten Saison nur Platz 11 zu Buche.

Nach einem schwierigen Jahr gab es

einen Umbruch, die logische Folge:

Die Eisacktaler müssen kleinere

Brötchen backen.

4 Saisonen, 103 Oberliga-Spiele, 61

Treffer: Die Bilanz des Luca Conslavo

im Trikot des SSV Brixen ist schlichtweg

beeindruckend, sein Weggang (zu

Natz) reißt deshalb eine große Lücke

auf. Überhaupt hat sich bei den Eisacktalern

einiges getan: Neben Consalvo

haben sich auch die torgefährlichen

SSV Brixen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Matthias Siller 1993

Paolo Di Luca 2001

Paul Überegger 2002

Manuel Prossliner 1986

Sven Kerschbaumer 1996

Ivan Angerer 1996

Alex Demetz 1997

Ivan Munerati 1998

Daniel Huber 1999

Simon Grassl 1999

Jan Paul Costalunga 2002

Liam Bock 2002

Stefan Senoner 1990

Dennis Nagler 1996

Marco Miuli 1996

Armin Blasbichler 1997

Fabian Neumair 2000

Simone Dalle Grave 2001

Alex Debertol 2002

Julian Wieland 2002

Jan Martin Vinatzer 1991

Emanuele Bocchio 1998

Endi Reci 1998

Tobias Costalunga 1998

Manuel Wachtler 2001

Maxi Schraffl 2002

Raffaele Trovato (neu)

Christian Mlakar (Co-Trainer)

Didi Überegger (Tormanntrainer)

Simon Stuffer (Athletiktrainer)

Andreas Priller (zu St. Georgen)

und Gabriel Tessaro (Bozner FC)

verabschiedet. Dafür wurden einige

junge Talente in die erste Mannschaft

befördert und mit Alex Demetz und

Emanuele Bocchio 2 hochinteressante

wie gestandene Spieler verpflichtet.

Eine große Neuerung betrifft auch die

Trainerposition: René Rella wurde

nicht mehr bestätigt, dafür bekommt

mit Raffaele Trovato ein Coach aus den

eigenen Reihen eine Bewährungschance.

Er arbeitet schon seit 11 Jahren im

Jugendsektor von Brixen, brachte die

Junioren 2018/19 sogar ins Viertelfinale

der Italienmeisterschaft und betritt

nun die nächste Karriere-Stufe.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alex Demetz (Bruneck), Emanuele

Bocchio (reaktiviert), Stefan Senoner

(Gröden), Jan Paul Costalunga, Liam

Bock, Alex Debertol, Maxi Schraffl,

Julian Wieland (alle eigene Jugend).

Abgänge: Andreas Priller (St. Georgen),

Luca Consalvo (Natz), Gabriel Tessaro

(Bozner FC), Mattia Di

Bello (Studiengründe).

Rückkehrer

Stefan Senoner

Stärken & Schwächen

Stärken: Breiter und ausgeglichener

Kader – das ist in der anstehenden

XXL-Saison ein großer Vorteil; die

talentierten Brixner Eigengewächse

haben erfahrungsgemäß wenig Anpassungsschwierigkeiten;

die Erfahrung

und Klasse einiger Spieler (Siller,

Prossliner, Angerer, Demetz, Vinatzer);

spielstarke Mannschaft.

Schwächen: Consalvos Tore werden

fehlen – vor allem, weil bei Vinatzer

der Tor-Knoten noch immer nicht aufgegangen

ist; die Defensive bleibt das

Sorgenkind der Brixner (im Vorjahr

mit 39 Gegentoren zweitschwächste

Abwehr); die Unberechenbarkeit:

Brixen kann gegen jeden gewinnen,

aber auch verlieren.

Prognose

Daniel Huber

Den SSV Brixen erwartet keine einfache

Saison. Die Defensive wackelt

und im Angriff ist die große Feuerkraft

(Consalvo, Tessaro und Priller

erzielten in den letzten beiden Jahren

zusammen die Hälfte aller Brixner

Tore) weg – es droht eine ungewohnte

Situation, sprich der Abstiegskampf.

SSV Brixen

Heimspielplatz: Brixen Jugendhort

(Kunstrasen)

Grosser Graben 26 | 39042 Brixen

Tel. 329 05 06 306

fussball@ssv-brixen.info


OBERLIGA

SPORT B | 2020

15

Lana: Aller guten Dinge sind 3

2 Jahre sind seit dem Aufstieg

vergangen, in denen sich der SV

Lana in der Oberliga etabliert hat.

Jetzt sollen die Burggräfler in Saison

Nummer 3 im regionalen Oberhaus

den nächsten Schritt machen. Die

Vorzeichen stehen gut.

Eine eingespielte Mannschaft,

Ausnahmekönner in allen Mannschaftsteilen

und starke Neuzugänge:

Lana hat sich nach der Coronapause

stark zurückgemeldet. Von

St. Pauls wurde mit Daniel Gasser

ein exzellenter Box-to-Box-Spieler

verpflichtet. Ebenfalls für das Mittelfeld

ist Marian Schwienbacher

(Ulten) eingeplant. Zudem konnten

die „auswärtigen“ Leistungsträger

Luca Tenderini (Tor), Alex Debiasi

und Luca Sorrentino (beide Abwehr)

gehalten werden. Zudem ist Torjäger

Lukas Hofer, der nach einem

Kreuzbandriss die gesamte Vorsaison

verpasste, wieder topfit.

Wermutstropfen sind die Abgänge

von Ex-Kapitän Andreas Ratschiller

(zu Kastelbell Tschars) und Daniel

Holzner (Tscherms Marling), die

beide künftig in der 2. Amateurliga

spielen. Trotzdem kann der bestätigte

Trainer Kurt Forer aus einem starken

Pool schöpfen, in dem lediglich die

noch unerfahrenen Jugendspieler

kleine Fragezeichen hinterlassen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Gasser (St. Pauls),

Marian Schwienbacher (Ulten), Michael

Tutzer (Gargazon), David Mairhofer,

Andreas Gamper, Lorenz Brugger

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Andreas Ratschiller (Kastelbell

Tschars), Daniel Holzner

(Tscherms Marling), Andreas Zandarco,

David Holzner (beide Gargazon),

Gianluca Corea (Ritten),

Pasqualino Perri (Ziel unbekannt),

Fabian Gruber (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der neue Kapitän Andreas

Nicoletti ist zwar jung, aber längst

Führungsspieler und Leistungsträger

(7 Tore im Vorjahr) in einem; vielseitige

Spieler, die ohne Qualitätsverlust

Ausfälle kompensieren; Tormann Tenderini

und Abwehrchef Auer (er war

eine der Überraschungen im Vorjahr)

haben die wackelige Verteidigung

3 Neuzugänge Michael Tutzer, Daniel Gasser, Marian Schwienbacher (von links)

stabilisiert; mit Hofer kommt der

Top-Torjäger, der im Vorjahr fehlte,

zurück.

Schwächen: Die Jugendspieler sind

talentiert, haben aber kaum Oberliga-

Erfahrung: Sie müssen sich schnell

beweisen; in der Breite scheint der

Kader eher dünn besetzt.

Prognosen

Lana hat die Qualität, um im oberen

Tabellendrittel mitzuspielen. Gelingt

der Start und bleiben die Schlüsselspieler

gesund, ist ein Top-7-Platz

in der neuen 18er-Oberliga keine

Utopie.

Lana

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Lana

Heimspielplatz: Lana

Boznerstraße 82 | 39011 Lana

Tel. 0473 562 225

fußball@svlana.it

Luca Tenderini 1994

Manuel Ladurner 2002

Michael Tutzer 1998

Alex Debiasi 1999

Patrick Forer 1999

Luca Sorrentino 1993

Christof Auer 1992

Benjamin Zuech 1998

Jan Waldner 2002

Valentino Saffioti 1998

Andreas Gamper 2002

Leo Brugger 2002

Andreas Nicoletti 1998

Christian Überbacher 1998

Marian Schwienbacher 1998

Daniel Gasser 1997

Issam Quadid 2002

Paolo Basile 2000

Lorenz Brugger 2002

David Mairhofer 2003

Lukas Hofer 1995

Matthias Gasser 1997

Joey Filippin 1994

Luca Santer 2001

Kurt Forer (bestätigt)

Gerald Schenk (Co-Trainer)

Armin Gasser (Tormanntrainer)


16 SPORT B | 2020 OBERLIGA

Obermais: Der nächste Transferkracher

Ein Verein bleibt sich treu: Kein

Sommer ohne Transferkracher beim

FC Obermais. Holte der Stadtviertelklub

vor einem Jahr Matthias Bacher

aus St. Georgen, so schnappte man

heuer bei Jonas Clementi (St. Pauls)

zu. Jetzt fragt sich ganz Fußball-Südtirol:

Will Obermais in die Serie D?

So vehement wie in der Vergangenheit

blockt Obermais bei Fragen nach

der Serie D nicht mehr ab. Sie als Ziel

für die kommenden Jahre auszugeben,

dafür sind die Blauweißen allerdings

nicht zu haben. Kontinuierliches

Wachstum sei das Ziel, alles andere

soll die Zukunft zeigen.

Die nahe Zukunft sieht so aus:

Obermais hat ein Topteam, einen

Toptrainer (Luca Lomi) und top

Voraussetzungen (gute Vereinsstruktur,

einen Kunstrasen in Meran und dazu

die spektakuläre „Lahn“).

Im Grunde können sich

Kapitän Lukas Höller

& Co. nur selbst ein

Bein stellen. Auch das

hat es in der Vergangenheit

„auf der

Lahn“ gegeben (im

Vorjahr war man

zwischenzeitlich

Letzter), weshalb

man sich mit der

Zielsetzung nobel

zurückhält. Erst

einmal die Klasse

halten, dann weiterschauen.

Kann man

das glauben?

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Jonas Clementi,

Lukas Obkircher

(beide St. Pauls), Alex

Laimer (reaktiviert),

Edoardo Ghiotti

(FC Südtirol

Jugend), Samuel

Flumeri, Endri

Belulli, Kevin

Belulli, Riccardo

Antonelli, Riccardo Pol, Fabian

Holzknecht, Claudio Casaril, Raphael

Schötzer (alle eigene Jugend).

Abgänge: Theo Pamer (Karriereende),

Andrei Schvartz (St. Pauls), Daniel

Lanthaler (Partschins), Dennis Malleier

(Nals), Michael Pixner (Latsch).

Stärken & Schwächen

Stärken: Bacher und Clementi (beide

10 Tore im Vorjahr) sind das beste

Sturmduo der Liga: Harmonieren die

beiden, fegen sie wie ein Orkan über

die Liga; Wieser ist ein klasse Rückhalt.

Viele Optionen in der Defensive:

Obkircher ist neu, Parise und Ceravolo

noch dabei; Großes Vertrauen in die

eigenen Entscheidungen: Trotz Horrorstart

wurde Trainer Lomi im Vorjahr

nicht in Frage gestellt – es hat sich

ausgezahlt; bissige FCO-Mentalität.

Schwächen: Das Karriereende von

Pamer tut weh: Trotz einer Vielzahl

an Wehwehchen war er als Joker sehr

Sicherer Rückhalt

im Tor: Patrick Wieser.

Matthias Bacher

FC Obermais

Heimspielplatz: Lahn/Obermais und

Viehmarktplatz/Meran (Kunstrasen)

Dantestraße 5 | 39012 Meran

Tel. 335 77 56 321

info@fcobermais.it

wertvoll und zudem ein Vereins-Aushängeschild.

Ähnlich ist es mit Dennis

Malleier (zu Nals), der für die gute

Stimmung in der Kabine wichtig war.

Viele Jugendspieler im Kader, aber

richtig etabliert hat sich in den letzten

Jahren keiner.

Prognosen

Trotz der gestiegenen Liga-Qualität

und der chronischen Tiefstapelei:

Obermais ist kein Topfavorit, hat aber

alle Voraussetzungen, um ganz vorne

mitzumischen. Ein Top-5-Platz muss

das Ziel sein, alles andere ist Augenauswischerei.

Obermais

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Patrick Wieser 1994

Michele Moretti 1986

Alessandro Panzanini 2003

Lukas Höller 1989

Bernardo Ceravolo 1987

Fabian Tratter 1998

Hannes Gamper 2001

Cristian Parise 1993

Samuele Flumeri 2003

Lukas Obkircher 1995

Fabian Holzknecht 2002

Martin Ciaghi 1992

Dario Hasa 1998

Abderrahmane Jamai 1999

Hannes Luther 2003

Alessandro Capobianco 2002

Michael Unterthurner 2001

Alex Laimer 1996

Stefano Gallo 2001

Claudio Casaril 2003

Edoardo Ghiotti 2002

Endri Belulli 2002

Antonio Capobianco 2000

Matthias Bacher 1993

Jonas Clementi 1992

Riccardo Pol 2003

Raphael Schötzer 2004

Riccardo Antonelli 2002

Kevin Belulli 2002

Claus Drescher 1993

Luca Lomi (bestätigt)

Stephan Lanbacher (Co-Trainer)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)


OBERLIGA

SPORT B | 2020

17

Stegen: Dieser Aufstieg ist historisch

Als Stegen am 8. März das Landesliga-Spitzenspiel

gegen Naturns mit

3:0 für sich entschied und erstmals

in der Saison die Tabellenführung

übernahm, war die Freude groß. Was

damals noch keiner ahnen konnte:

Am Ende sollte dieser Sieg den Aufstieg

in die Oberliga besiegeln.

Wenige Tage nach jenem 19. Spieltag

wurden die Meisterschaften wegen

der Corona-Pandemie zunächst unterund

später endgültig abgebrochen.

Nach Monaten der Ungewissheit kam

im Juni die freudige Botschaft: Alle

Tabellenführer zum Zeitpunkt des

Saisonabbruchs steigen auf – und somit

auch Stegen. Ein historischer Moment,

immerhin hatte es zuvor noch nie einen

Abbruch und eine solche Aufstiegs-

Entscheidung gegeben.

Auch wenn der Klassensprung für

einige keine faire Lösung sein mag, ist

Stegens Aufstieg kein Zufalls-Produkt.

Trainer Thomas Piffrader schaffte es in

den letzten Jahren immer wieder, aus

ungeschliffenem Spielermaterial eine

Mannschaft zu formen, die die „Großen“

gehörig ärgern konnte. Trotzdem

Tobias Sinner

geht man in Stegen bescheiden in die

erste Oberliga-Saison seit 11 Jahren.

„Wir wollen die Klasse halten. Wenn es

nicht reicht, dann haben wir wenigstens

ein Jahr lang wertvolle Erfahrung

gesammelt“, heißt es aus dem Pusterer

Klubhaus.

Zugänge & Abgänge

Stegen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Fabian Masoni 1992

Fabian Zitturi 2004

Stefan Oberkofler 2000

Philipp Sinner 1998

Tobias Piffrader 1994

Hannes Dejaco 2004

Ivo Nöckler 1993

Florian Appenbichler 1991

Gabriel Frener 1994

Felix Messner 1998

Jonas Knapp 1999

Diego Carbogno 1993

Laurin Aichner 2001

Lukas Baumgartner 1998

David Lanthaler 1998

Julian Bacher 1999

Alex Falkensteiner 1997

Maximilian Ladstätter 2002

Philipp Piffrader 1992

Elias Baumgartner 2003

Martin Hisomenay 2004

Levi Passler 2003

Tobias Sinner 1998

Patrick Bacher 1998

Michael Putzer 1997

Matteo Simula 2000

Thomas Piffrader (bestätigt)

Peter Bacher (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Zugänge: Philipp Piffrader (St. Georgen),

Gabriel Frener (Mareo St. Vigil),

Florian Appenbichler, Stefan Oberkofler

(beide Gsies), Fabian Zitturi (Rasen),

Hannes Dejaco, Elias Baumgartner,

Martin Hisomenay, Levi Passler

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Markus Kirchler (Gais),

Markus Mutschlechner (Karriereende),

Lukas Gatterer, Simon Wierer (beide

Studiengründe), Nicolas Chizzali (Mareo

St. Vigil), Alex Di Pastena, Ettore

Scepi (beide Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Trainer Thomas Piffrader

schafft es, aus seinen Spielern immer

110 Prozent herauszukitzeln; Stegen

hat im Gegensatz zu vielen anderen

Oberligisten nichts zu verlieren; das

Mittelfeld um Standard-Spezialist

Philipp Piffrader und Kampfmaschine

Julian Bacher.

Schwächen: Nur wenige Spieler

besitzen Oberliga-Erfahrung; Markus

Mutschlechner, Lukas Gatterer und

Markus Kirchler waren Leistungsträger

– sie hinterlassen ein großes Loch; die

meisten Neuzugänge spielen ab sofort 2

oder sogar 3 Ligen höher – für sie wird

der Sprung enorm sein.

Prognose

Stegen wird vom ersten Spieltag an

gegen den Abstieg kämpfen. Nur wenn

sich das Team sofort an den Oberliga-Rhythmus

gewöhnt und in den

entscheidenden Momenten über sich

hinauswächst, ist das kleine Fußball-

Wunder „Klassenerhalt“ möglich.

Laurin Aichner

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Heiligen-Kreuz-Straße 13

39031 Bruneck

Tel. 348 88 26 460

sportverein.stegen@gmail.com


18 SPORT B | 2020 OBERLIGA

St. Georgen:

Eine turbulente XXL-Pause

Gut 5 Monate lang ruhte der Ball auf

Südtirols Plätzen. Bei wohl keinem

anderen Verein war in dieser Zeit so

viel los wie bei St. Georgen.

Da wäre zunächst die nach wie vor

aktuelle Frage: Spielt St. Georgen in

der Serie D oder in der Oberliga? Es

ist eigentlich unvorstellbar, aber auch

Anfang September gibt es darauf noch

keine Antwort. St. Georgen hat um

den Aufstieg („ripescaggio“) angefragt,

allerdings sind die Chancen nur mehr

minimal. Das endgültige Teilnehmerfeld

der Serie D wird aber erst nach

dem ersten Oberliga-Spieltag hierzulande

bekanntgegeben – folglich weiß

St. Georgen erst dann effektiv, wo man

steht.

Da wäre auch die Verpflichtung von

Werner Seeber als Sportdirektor,

der über 20 Jahre im italienischen

Profi-Fußball tätig war und dort die

Geschicke bei hochdekorierten Klubs

wie Cittadella, Bassano oder Vicenza

geleitet hat.

Und da wäre auch der Transfermarkt:

Zwar sind mit Althuber, Orfanello

und Cia 3 Top-Spieler weg,

dafür schlug Neo-Sportdirektor

Seeber in letzter Minute noch zu

und holte mit Luca Bertoldi

(über 150 Serie-D-Spiele)

und dem Paraguayer

Francisco Garcia (er

spielte in der Serie D

und bei diversen

Klubs in seiner

Heimat) 2

echte Bomben ins

Pustertal. Die nicht

die einzigen bleiben

dürften, sollte der

Verein in den

nächsten Tagen

doch noch den

Sprung in

die Serie D

schaffen.

Simon

Harrasser

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andreas Priller (SSV

Brixen), Manuel Sullmann (Milland),

Luca Bertoldi (Dro), Francisco Garcia

(Montello/Treviso), Dennis Kerrniqi

(Thal Assling Osttirol/5. Liga Österreich),

Elias Gasser (Auswahl Ridnauntal),

Samuel Arras, Luca Lorenzi, Peter

Ferdigg (alle eigene Jugend).

Abgänge: Michael Cia (Virtus Bozen),

Alessio Orfanello (Bozner FC), Philipp

Piffrader (Stegen), Benjamin Althuber

(Jergina Amateure), Rey Volpato

(Castelbaldo Masi/Oberliga Venetien),

Cedric Fofana (Terlan), Philipp Bachlechner

(Bruneck), Benjamin Zulic

(Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Koré, Ritsch, Bertoldi und

Garcia sind allesamt Spieler mit

Serie-D-Format; bei Standards ist

St. Georgen brandgefährlich (Priller,

Sullmann); Trainer-Ikone Morini

(er geht in seine 11. Saison) hat das

Erfolgsgen in sich; St. Georgen ist der

am besten strukturierte Amateurverein

in Südtirol.

Schwächen: Die Abgänge von Althuber,

Cia und Orfanello hinterlassen

große Lücken – auch was

die Stimmung in der Kabine angeht;

die Erwartungshaltung

ist mit der Verpflichtung

eines Kalibers wie Werner

Seeber enorm gestiegen.

Prognose

St. Georgen wird wohl

in der Oberliga bleiben –

und dort einer der heißesten

Titelkandidaten sein.

Viel wird von den Neuzugängen

Bertoldi, Garcia und auch Koré

abhängen: Werden sie den

Vorschusslorbeeren gerecht,

dann wird St. Georgen

der härteste Widersacher

von Levico.

St. Georgen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Noah Gietl

ASC St. Georgen

Heimspielplatz: St. Georgen

Gremsenstrasse 26 | 39031 Bruneck

Tel. 335 12 18 840

info@ascstgeorgen.it

Andrè Negri 1997

Ulrich Prieth 2001

Roland Harrasser 1985

Gabriel Brugger 1991

Leo Brugger 1992

Lukas Aichner 1993

Noah Gietl 2001

Dominik Lercher 2001

Ruben Passler 2001

Manuel Sullmann 1988

Martin Ritsch 1990

Andreas Priller 1994

Luca Bertoldi 1993

Simon Siller 2002

Samuel Arras 2003

Luca Lorenzi 2003

Thomas Piffrader 1990

Francisco Garcia 1988

Philipp Schwingshackl 1995

Denis Kerrniqi 1991

Alexandre Koré 1991

Simon Harrasser 1996

Peter Ferdigg 2003

Elias Gasser 2004

Patrizio Morini (bestätigt)

Thomas Ritsch (Co-Trainer)

Klaus Colz (Team-Manager)

Silvio Somadossi (Tormanntrainer)


OBERLIGA

SPORT B | 2020

19

St. Pauls: Das Jahr nach Jonas Clementi

5 Jahre lang hat Jonas Clementi für

den FC St. Pauls gewirbelt und dabei

sagenhafte 97 Treffer erzielt. Jetzt hat

der Topstürmer den Verein Richtung

Obermais verlassen. Ein herber

Verlust, der aber auch neue Chancen

bietet.

Einen Clementi im Alleingang zu

ersetzen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Deshalb hat St. Pauls mit Indrit

Koni und Abdenaim En Naim 2 neue

Angreifer verpflichtet. Der eine –

Koni – kommt von Serie-D-Ligist Virtus

Bozen, wo er sich vor 2 Jahren mit

12 Toren in das Visier von Profiklubs

schoss. En Naim, der zweite neue

Stürmer, soll nach starken Jahren in

der 1. Amateurliga (und einem kurzen

Intermezzo bei St. Martin Moos) im

Überetsch seine Oberliga-Tauglichkeit

unter Beweis stellen. Mit Nik Messner

steht ein dritter hochtalentierter

Angreifer parat, weshalb Trainer Alex

Mayr zwar keinen Clementi mehr,

dafür aber mehr taktische Optionen

im Angriff hat.

Auch abseits der Offensivabteilung

wurde der Kader runderneuert. Der

wichtigste Neuzugang ist eigentlich

eine Rückkehr: Vereins-Ikone Simon

Fabi hat sich nach seinem überraschenden

Rücktritt in

der letztjährigen

Winterpause zu

Rückkehrer

Simon Fabi

einem Comeback entschieden. Er soll

das zuletzt wankende Schiff (man

rettete sich erst am letzten Spieltag

vor dem Corona-Abbruch) in ruhigere

Gewässer führen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Simon Fabi (reaktiviert),

Adnan Mehovic (Kaltern), Matthäus

Kössler (Girlan), Andrei Schvartz

(Obermais), Abdenaim En Naim

(St. Martin Moos), Indrit Koni (Virtus

Bozen), Aron Scuttari (Jugend

Neugries), Juri Ebnicher, Younesse

Lahmidi, Jakob Hofer, Simon Ebner,

Peter Gordan (alle eigene Jugend).

Abgänge: Jonas Clementi, Lukas

Obkircher (beide Obermais), Daniel

Gasser (Lana), Fabian Gramm (Freizeit

St. Pauls), Alex Lafogler (Eppan),

Markus Dorigoni, Nils Kager (beide

Pause), Georg Seebacher (Ziel unbekannt),

Marco Zentil (Rotaliana),

Alexander Kaufmann (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mit Fabi kehrt nicht nur der

Leitwolf, sondern auch der Stabilisator

und Antreiber im Mittelfeld zurück;

kaltschnäuzig, wieselflink und technisch

herausragend: Koni, Messner

und En Naim sind exzellente Stürmer

– jeder für sich mit anderen starken

Fähigkeiten; Mehovic bringt die zuletzt

fehlende Leader-Qualität in der Abwehr

mit.

Schwächen: Mit Clementi ging nicht

nur der Torjäger, sondern auch ein

absoluter Anführer verloren: Er

konnte den Karren notfalls alleine aus

dem Dreck ziehen – das muss jetzt im

Kollektiv geschehen. Schvartz hat die

Klasse, um Daniel Gasser im Mittelfeld

zu ersetzen, ist aber verletzungsanfällig;

die neu formierte Dreier-

Abwehrkette muss sich erst finden.

Prognosen

St. Pauls muss sich von der

turbulenten Vorsaison

erholen und die vielen

Neuzugänge integrieren.

Je schneller das gelingt,

umso besser stehen die Chancen

der Blauweißen auf einen

Platz im gesicherten Mittelfeld.

Für den Abstiegskampf

ist St. Pauls zu gut – außer

der Verletzungsteufel

schlägt wie so oft in

jüngerer Vergangenheit

erneut zu.

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Antonio Tarantino 1985

Aron Scuttari 1996

Georg Zublasing 1989

Hannes Ohnewein 1992

Adnan Mehovic 1990

Mirko Danieli 1997

Peter Gordan 1999

Philipp Schweigkofler 2000

Matthäus Kössler 2001

Alex Untertrifaller 2002

Juri Ebnicher 2003

Simon Fabi 1990

Philipp Stein 1989

Andrei Schvartz 1989

Mirko Ferraris 1992

Conor Harrison 2001

Younesse Lahmidi 2001

Fabio Donadio 2002

Felix Zuchristian 2002

Jakob Hofer 2003

Lukas Schrott 2003

Nik Messner 2003

Abdenaim En Naim 1994

Indrit Koni 1999

Daniel Winkler 2002

Simon Ebner 2002

Alex Mayr (bestätigt)

Yuri Pellegrini (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)

Nik Messner

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Rungg/Eppan

und St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Straße 36 B | 39057 Eppan

Tel. 338 13 10 471

fcstpauls@rolmail.net


20 SPORT B | 2020 OBERLIGA

Tramin: Alles beim Alten

Bei keinem Oberligisten hat sich

in der Corona-Zeit so wenig getan

wie in Tramin. Fast unverändert

gehen die Unterlandler in ihre 31.

Saison im regionalen Oberhaus.

Das birgt Chancen und Gefahren.

Trotz aller Kontinuität und Platz 4

im Vorjahr haben sich in den letzten

Wochen große Sorgenfalten auf

der Stirn von Trainer Hugo Pomella

gebildet. Mit Stefan Frötscher

(Knöchelfraktur) und seinem Sohn

Rafael Pomella (Kreuzbandriss) fallen

2 etablierte Jungspunde für lange

Zeit aus.

Trotz dieser Schwächung bleibt Tramin

unverändert eines der Topteams

der Liga. Vor allem die Offensive

zählt zum Besten, was der regionale

Fußball zu bieten hat. Massimiliano

Tramin

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Shon Scuttari 1996

Matthias Zelger 2000

Patrik Brunner 2003

Christian Baldo 2002

Alexander Calliari 1996

Simon Dissertori 1998

Endrit Duriqi 2000

Yuri Facchinelli 2001

Christian Firler 2001

Yuri Pernstich 2003

Stefan Rellich 1990

Tobias Thaler 2002

Michael Frötscher 1999

Andrea Gasparini 1999

Simon Greif 1987

Rafael Pomella 2000

Philipp Rabensteiner 2000

Daniel Rella 2000

Robin Stürz Zanon 2002

Simon Baldo 2000

Massimiliano Dalpiaz 1988

Stefan Frötscher 1999

Alex Pfitscher 1994

Tobias Santer 2003

Alex Tisi 2002

Hugo Pomella (bestätigt)

Elia Christanell (Co-Trainer)

Andreas Viehweider (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)

Dalpiaz (11 Treffer im Vorjahr) und

Alex Pfitscher (13) sind zum Zungeschnalzen,

dahinter bringt sich

die junge Garde um Simon Baldo in

Stellung. Weil auch die Routiniers

Simon Greif und Stefan Rellich keine

Anzeichen von Müdigkeit zeigen,

ist für den traditionsreichen Dino

(nur Salurn hat mit 39 Saisonen

länger in der Oberliga gespielt) die

nächste Topsaison drin.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Christian Baldo (FC

Südtirol Jugend), Patrik Brunner,

Yuri Pernstich, Robin Stürz Zanon,

Tobias Santer (alle eigene Jugend).

Abgang: Franco Maestri (Ritten).

Stärken & Schwächen

Stärken: Offensive

Spielweise mit exzellenten

Einzelkönnern

im Angriff; die Innenverteidigung

Duriqi

Wirbelwind

Alex Pfitscher

und Rellich; das Organisationstalent

und die Standardsituationen von

Greif; viele Ex-FCS-Jugendspieler:

Sie sind technisch und taktisch

top; große Fußballtradition (Verein

wurde 1923 gegründet); Trainer

Hugo Pomella geht in seine bereits

8. Saison bei Tramin.

Schwächen: Defensiv fehlt in

Abwehr und Mittelfeld die Kaderbreite:

Langfristige Ausfälle können

kaum ersetzt werden. Stefan

Frötscher und Pomella zählten zum

Stamm, fallen verletzungsbedingt

aber lange aus; nach Jahren ohne

Veränderungen ist alles perfekt

eingespielt – die Gefahr des Schlendrians

wird nicht kleiner.

Prognosen

Sind alle Spieler fit, zählt Tramin zur

gehobenen Oberliga-Kategorie. Ein

Top-6-Platz ist auch heuer drin, im

besten Fall sogar

mehr.

Abwehrbollwerk:

vorne Endrit Duriqi,

hinten Stefan Rellich

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Kalterer See Straße 31 | 39040 Tramin

Tel. 333 570 7661

fußball@svtramin.it


GESUNDHEIT

SPORT B | 2020

21

Prävention im Amateurfußball

Die richtigen Vorbeugungsmaßnahmen

mit dem Physiotherapieteam

der Martinsbrunn ParkClinic. Wissenschaftlich

fundierte Untersuchungen

zeigen, dass Mannschaften mit wenig

Verletzungen und geringen Ausfallzeiten

der einzelnen Spieler die erfolgreicheren

sind!

Zentraler Grund für ein hohes sportliches

Niveau ist ein guter Fitnesszustand.

Dieser hilft, frei von Verletzungen zu

bleiben. Da der Zusammenhang zwischen

sportlichem Erfolg und Verletzungen eindeutig

ist, ist es sinnvoll, sich Gedanken

darüber zu machen, wie man die Anzahl

der Verletzungen reduzieren kann.

Präventives Training

Verletzungen sind meist sportartspezifisch.

Im Fußball ist hauptsächlich das

Sprunggelenk betroffen, gefolgt von

Knie- und muskulären Verletzungen

(Verhärtungen, Zerrungen, Muskelrisse,

etc.). Ein präventives Training sollte

deshalb möglichst sportartspezifisch von

geschultem Fachpersonal (Sportwissenschaftler,

Sportphysiotherapeut oder

Athletiktrainer) erarbeitet und durchgeführt

werden. Dieses präventive, funktionelle

Training sollte zusätzlich zum

normalen Fußballtraining ausgeführt und

teilweise darin integriert werden.

Regeneration

Ein wesentlicher Punkt, gut durch die

Saison zu kommen, ist eine optimale Regeneration.

Lockere Laufeinheiten, das

Schwimmen und Saunieren, Eisbäder,

BlackRoll, Hypervolt,

Powernapping

uvm. stellen gute

Regenerationsmaßnahmen

dar.

Ernährung

Es sollte auf eine

regelmäßige, ausgewogene

Ernährung

geachtet werden. Sie

sollte nährstoff- und

vitaminreich sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Rehydration

nach einem Spiel oder Training.

Empfohlen wird Wasser (ca. 150 Prozent

der verlorenen Körpermasse) mit einem

hohen Natriumgehalt (500-700mg/Liter).

Behandlung von Sportverletzungen

Sollte doch mal eine Verletzung eintreten,

sind die Erstmaßnahmen von

entscheidender Bedeutung, um einen

optimalen Genesungsprozess einzuleiten.

Die Unterstützung und Beratung durch

einen Fachmann ist empfehlenswert.

Laut dem British Journal of Sports

Medicine, einer der renommiertesten

wissenschaftlichen Sportzeitungen, brauchen

Sportverletzungen Ruhe und Liebe

(PEACE & LOVE):

Protect – Schütze das verletzte Gewebe!

Elevate – Hochlagern der betroffenen

Struktur

Avoid – Vermeide übermäßige oder zu

frühe Belastung

Compress – fachmännischer Druckverband

bei Bedarf, um Ödeme und Gewebeblutungen

zu minimieren

Physiotherapeut und Sportwissenschaftler

Thomas Januth bei der Arbeit

Educate – sich Wissen über die Verletzung

und weiteres Vorgehen verschaffen

– der Sportler muss Eigenverantwortung

für seine Verletzung

übernehmen.

&

Load – Ein aktiver Ansatz mit Bewegung

und Training wird empfohlen. Belaste

das verletzte Gewebe richtig, nicht zu

viel und nicht zu wenig – ein Sportphysiotherapeut

kann bei der Belastungssteuerung

helfen

Optimism – Sei optimistisch, die Wundheilung

bei Sportlern funktioniert besser

als bei unsportlichen Menschen

Vascularization – Ist die Verletzung

abgeklärt und der erste akute Teil der

Wundheilung vorbei, kann eine Mehrdurchblutung

durch Behandlungstechniken

und Übungen sinnvoll sein

Exercise – Trainingstherapie: Durch

Übungen kannst du erneute Verletzungen

vermeiden, langfristige Ergebnisse

sind wichtiger und sollten das Hauptziel

in der Sportphysiotherapie darstellen!

Bei Fragen rund um Prävention und

Sport physiotherapie steht das Physiotherapieund

Sportwissenschaftler-Team der Martinsbrunn

ParkClinic gerne unter Tel. 0473 205 600

zur Verfügung.

Martinsbrunn ParkClinic | Laurinstraße 70 – 39012 Meran

info@martinsbrunn.it | www.martinsbrunn.it


22 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Eine XXL-Meisterschaft mit viel Brisanz

Eines steht jetzt schon fest: Die

Landesliga-Saison 2020/21 wird eine

besondere.

Nicht nur, weil die Meisterschaft mit

18 Mannschaften (und somit 2 mehr

als üblich) über die Bühne gehen wird,

sondern auch, weil das Titelrennen

Hochspannung verspricht und der Abstiegskampf

ein kollektives Zittern für

viele Teams bis zur allerletzten Sekunde

bereithält.

Die Favoriten

Verteidiger Artur Tschöll spricht von

einer „puren Frechheit“, Trainer

Christian Pixner von einem „Opfer

des Systems“, im Klubhaus ist der

Ärger in Richtung Bozen und Rom

riesig: Fakt ist, dass St. Martin Moos

in der letzten Saison der einzige

Absteiger in der Region Trentino Südtirol

war. Obwohl man sich dagegen

gewehrt hat, läuft alles darauf hinaus,

dass die „Mortiner“ in der Landesliga

spielen werden (müssen). Mit der

„Jetzt-erst-Recht“-Mentalität und einem

Kader, der auch in der Oberliga

bestehen könnte (einziger namhafter

Abgang ist Torhüter Renè Pomarè),

zählen die Passeirer zu den heißesten

Titel-Anwärtern.

Landesliga 2020/21

Auswahl

Ridnauntal

(Stange)

SC Passeier

(St. Leonhard)

St. Martin Moos

Riffian Kuens

Partschins Schenna

Latsch Naturns Meran

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Eppan

(Rungghof)

Terlan

-Infografik: Ch. Staffler

Bozen

Freienfeld

Natz

Milland

Albeins

Voran Leifers

(Galizien)

Weinstraße Süd Auer

H. Kurtatsch

R. Margreid

Ahrntal

(St. Johann)

Die größte Konkurrenz im Kampf

um die Meisterschaft kommt aus

dem Pustertal und dem Unterland:

Bruneck – so scheint es – hat den Ruf

des „ewigen Zweiten“ endgültig satt,

peppte den ohnehin schon starken

Kader mit Philipp Bachlechner noch

einmal auf und ist für den Titelkampf

gerüstet. Genauso wie die Weinstraße

Süd, die Fabio Bertoldi halten konnte

und mit Joao Loyola einen Ausnahmekönner

aus Brasilien verpflichtete.

Außer Acht darf man aber auch nicht

die Burggräfler Nachbarn Partschins

(„Wir wollen im Titelkampf ein

gehöriges Wörtchen mitreden“) und

Naturns lassen.

Das Mittelfeld

Terlan zählte in der letzten Saison zu

den positiven Überraschungen (Platz

5) und wird auch heuer eine Saison

mit Ausrufezeichen spielen. Ahrntal

wird nach der Verjüngungskur sowohl

mit dem Titelkampf als auch mit dem

Abstieg nichts am Hut haben, genauso

wie Natz, das dank Top-Stürmer Luca

Consalvo einen einstelligen Tabellenplatz

anvisiert. Milland und das wiedererstarkte

Voran Leifers haben ebenfalls

das Zeug, eine sorgenlose Saison zu

spielen.

Bruneck

(Reischach)

Spielt mit St. Martin Moos in

der Landesliga: Jan Pichler.

Foto: D. Runggaldier

Der Abstiegskampf …

… wird so spannend wie lange nicht

mehr. Weil offen ist, wie viele Mannschaften

schlussendlich eine Liga runter

müssen (das hängt wie immer von den

Absteigern aus der Oberliga ab), wird es

bis zum Schluss ein kollektives Zittern

geben. Fakt ist, dass es mindestens 5

trifft. Es können aber auch 6 oder 7

Klubs sein, die am Ende absteigen müssen.

Die heißesten Abstiegskandidaten

sind die beiden Sorgenkinder der letzten

Saison, Freienfeld und Eppan, sowie

der SC Passeier, der quasi seine gesamte

Offensive verloren hat. Schenna (ohne

Top-Stürmer Thomas Mair) wird seinen

Blick ebenfalls nach hinten richten müssen,

genauso wie die Aufsteiger Riffian

Kuens und Auswahl Ridnauntal. Bei

Albeins und Latsch wird der Start entscheidend

sein: Geht dieser in die Hose,

droht eine ganz schwierige Saison.

EWIGE LANDESLIGA-TABELLE

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 16 469 779

2. Natz 19 559 757

3. Plose 18 540 743

4. St. Pauls 14 420 742

5. Lana 17 510 703

6. SSV Bruneck 16 469 691

7. Neugries 14 420 637

8. Vahrn 15 450 622

9. Neumarkt 17 510 580

10. Stegen 13 379 575

11. St. Martin i.P. 12 360 561

12. Eppan 13 379 545

13. Virtus Bozen 12 360 541

14. Latzfons Verdings 13 390 437

15. Weinstraße Süd 10 289 432

16. Tramin 9 270 426

17. SC Passeier 12 349 410

18. Latsch 12 349 406

19. Bozner FC 9 270 404

20. Schluderns 11 330 385

21. Mals 9 270 358

22. Obermais 7 210 348

23. Ahrntal 7 199 323

24. Auswahl Sterzing 8 240 308

25. Kastelbell Tschars 9 270 305

26. Partschins 6 169 278

27. SSV Brixen 5 150 274

28. Terlan 7 199 254

29. Vintl 8 240 249

30. Taufers 6 180 246


LANDESLIGA

SPORT B | 2020

23

Ahrntal: Neue Generation übernimmt

In den letzten Jahren wurde im

Ahrntal nach und nach ein Umbruch

vorangetrieben. Jetzt ist der Generationenwechsel

„im Toule“ endgültig

vollzogen.

Mit Manuel Pipperger (er ist jetzt

Tormanntrainer) und Hannes Steger

haben 2 Spieler ihre Fußballschuhe

an den Nagel gehängt, welche die

erfolgreichste Ära der Ahrntaler

Vereinsgeschichte – sprich 10 Jahre

Oberliga – entscheidend mitgeprägt

haben. Mittlerweile heißt die Realität

wieder Landesliga – und von der

glorreichen Oberliga-Generation sind

nur mehr die damaligen Jungspunde

Patrick Psenner und Stefan Pareiner

übriggeblieben.

Was aber nicht heißen soll, dass

Ahrntal deswegen in die fußballerische

Schieflage gerät. Im Gegenteil:

Die jungen Spieler, die vom Verein

das Vertrauen erhalten, zahlen es

bisher sehr gut zurück, wie Platz 3 in

der abgebrochenen Corona-Saison

zeigt. Angeführt von Ausnahme-

Mittelfeldspieler David

Zimmerhofer (er schoss

in 13 Spielen 10

Tore) und Kopfball-

Richard Maurer

Ungeheuer Pareiner soll die neue

Generation reifen, um in ein paar

Jahren wieder die Oberliga anpeilen

zu können.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Mark Milesi (Stegen), Simon

Niederwolfsgruber (Taufers), David

Mair am Tinkhof, Hannes Zonta,

Hannes Stolzlechner, Jacob Brunner

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Hannes Steger, Manuel

Pipperger (beide Karriereende), Michael

Niederwanger (Pause), Jonathan

Hofer (Taufers), Aaron Ausserhofer

(Steinhaus), Elias Happacher (Kiens),

Roman Ausserhofer (Studiengründe),

Jakob Hainz (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Zimmerhofer bildet mit Pareiner

das torgefährlichste Mittelfeld-Duo

der Landesliga (im Vorjahr zusammen

16 Tore); die Ruhe der Vereinsführung

und der Spieler; die heimische

Zuschauerkulisse verleiht

den „Teldra“ Flügel (im

Vorjahr 7 Siege in 9

Spielen); Torhüter Patrick

Psenner hält Spiele im

Alleingang fest.

Stefan Pareiner

Schwächen: Steger und Pipperger sind

fußballerisch und charakterlich nicht

zu ersetzen; dünner Kader mit nur

21 Spielern; gegen die Top-Klubs hat

Ahrntal Probleme (im Vorjahr kein

einziger Sieg gegen die Top 4); im

Sturm fehlt ein Knipser.

Prognosen

Dass Ahrntal auch heuer wieder im

Titelkampf mitmischt, ist unwahrscheinlich.

Dafür fehlen die Erfahrung

und die Breite im Kader. Die „Teldra“

haben aber eine junge und hungrige

Truppe. Kann David Zimmerhofer an

seine letztjährige Form anknüpfen, ist

ein Top-8-Platz drin.

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Ahrntal

Heimspielplatz:

St. Johann im Ahrntal (Kunstrasen)

Steinhaus 29 A | 39030 Ahrntal

Tel. 348 36 09 203

ssvahrntal@rolmail.net

Patrick Psenner 1988

David Mair am Tinkhof 2001

Mark Milesi 1997

Simon Niederwolfsgruber 1993

Dominik Kirchler 1996

Simon Oberhollenzer 1997

Tobias Kirchler 2001

Richard Maurer 1988

Hannes Zonta 2003

Stefan Pareiner 1992

Michael Oberhollenzer 1997

Florian Gartner 2000

Benjamin Zimmerhofer 1997

Maximilian Hofer 1996

David Zimmerhofer 1995

Hannes Stolzlechner 2001

Jacob Brunner 2003

Manuel Zimmerhofer 1995

Philipp Maurer 1997

Julian Niederkofler 1999

Julian Gartner 2003

Reinhard Niederkofler (bestätigt)

Jürgen Großgasteiger (bestätigt)

Lukas Voppichler (Co-Trainer)

Manuel Pipperger (Tormanntrainer)


24 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Albeins: Trainerwirbel mit Happy End

Es waren aufregende Wochen, die

Albeins kurz vor dem Trainingsstart

erlebte. Weil der eigentliche

Neo-Trainer René Rella aus persönlichen

Gründen kurzfristig absagte,

musste eifrig nach einem Ersatz

gesucht werden. Mit Fabio Ianeselli

wurde dann ein wahrer Trainercoup

gelandet.

Johannes Seeber

Der Ex-Trainer vom Bozner FC

zählt zu den erfahrensten und detailverliebtesten

Fußballlehrern des

Landes. Das einzige Manko bei der

Trainerwahl: Ianeselli stieß aus Urlaubsgründen

erst mit Verspätung zu

seinem neuen Klub hinzu. Trotzdem

kann der Unterlandler Albeins nach

einer durchwachsenen Corona-Saison

neues Leben einhauchen.

Nach 19 Spielen stand Albeins

nämlich auf Platz 13, was den

Erwartungen keineswegs entsprach.

Vor allem die Hinrunde ging mit nur

13 Punkten aus 15 Spielen

ordentlich in die Hose.

Es folgte die Entlassung

von Spielertrainer Alex

Feltrin, Ingomar Fleckinger

übernahm

und holte in der

kurzen Rückrunde

6 Punkte aus 4 Spielen. Fleckinger

hätte auch bleiben können, musste aber

aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten.

Damit kam besagtes Trainerkarussell

ins Rollen.

Beim Kader hat sich nur wenig getan.

Ianeselli steht somit eine eingespielte

Mannschaft zur Verfügung. Einzig die

Abgänge von Markus Fiechter, Vereinspräsident

Danny Fäckl (beide scheinen

im Kader auf, wollen aber nur im Notfall

einspringen) und Alex Feltrin gilt es

zu ersetzen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Davide Defrancesco (USD

Brixen), Philipp Knoflach (Milland),

Enrico Weiss (SSV Brixen), Jakob

Mutschlechner (Schabs), Stefan Ausserhofer,

Manuel Weissteiner (beide

reaktiviert).

Albeins

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Philipp Knoflach 1992

Patrick Piok 1992

Angelo Bocca 1989

Stefan Ausserhofer 1998

Davide Defrancesco 1991

Danny Fäckl 1983

Markus Fiechter 1984

Maximilian Fornari 2002

Alexander Holzer 1992

Daron Irsara 1997

Simon Michaeler 1992

Alexander Tauber 1993

Enrico Weiss 2003

Manuel Weissteiner 1994

Damian Fanani 1993

Izet Gjuzi 1998

Matthias Mair am Tinkhof 1993

Manuel Nicolaci 2002

Johannes Seeber 1990

Luca Varoli 1993

Tiziano Weiss 1993

Dennis Fanani 1996

Peter Plaickner 1999

Stefan Griesser 1993

Jakob Mutschlechner 2002

Fabio Ianeselli (neu)

Angelo Bocca (Tormanntrainer)

Abgänge: Alex Feltrin (Milland), Simon

Pittracher (Auswahl Ridnauntal), Stefano

Della Pietra, Samuel Della Pietra,

Elias Holzer (alle Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mit Trainer Ianeselli steht ein

Taktikfuchs an der Seitenline; Knoflach

zählt zu den besten Torhütern der Liga;

die Gebrüder Fanani können Spiele im

Alleingang entscheiden.

Schwächen: Der Abgang von Alex

Feltrin ist nicht zu unterschätzen; das

erfahrene Abwehrduo Danny Fäckl/

Markus Fiechter wird nur im Notfall

einspringen; die späte Verpflichtung

von Ianeselli könnte sich zu Beginn der

Saison bemerkbar machen.

Prognosen

Albeins hat es selbst in der Hand: Wenn

man die Normalform „wiederfindet“,

kann man gut und gerne mit einem

Mittelfeldplatz rechnen. Knüpft man

jedoch an die letzte Saison an, dann

gehören die Eisacktaler zu den Abstiegskandidaten.

ASV Albeins

Heimspielplatz: Albeins

Albeins 63 | 39042 Brixen

Tel. 328 73 26 735

asvalbeins@gmail.com

Stefan Griesser


LANDESLIGA

SPORT B | 2020

25

Bruneck: Die Zeit ist reif

Seit 2 Jahren schnuppert Bruneck am

Aufstieg in die Oberliga. Geklappt

hat es am Ende nie. Platzt der Knoten

im dritten Anlauf?

In der Saison 2018/19 lieferte sich

Bruneck mit dem Bozner FC ein spektakuläres

Kopf-an-Kopf-Rennen, das die

Talferstädter knapp für sich entscheiden

konnten. Im Vorjahr war Bruneck

ebenfalls mittendrin im Titelrennen.

Als die Saison vorzeitig wegen Corona

abgebrochen wurde, lagen die Pusterer

„nur“ auf Rang 2, während sich Lokalrivale

Stegen ins Fäustchen lachte und

aufstieg. Sind nun aller guten Dinge 3?

Klar ist, dass Bruneck erneut zu den

Top-Favoriten zählt. Zwar hat mit

Alex Demetz der beste Außenverteidiger

der Liga beim SSV Brixen in der

Oberliga eine neue Herausforderung

gefunden, dafür kehrt Stürmer Philipp

Bachlechner nach seinem einjährigen

Intermezzo bei St. Georgen wieder an

die alte Wirkungsstätte zurück. Damit

wird die ohnehin schon

starke Offensive mit

einem herausragenden

Mosaiksteinchen

noch einmal

aufgepeppt.

Matthias

Elzenbaumer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Bachlechner

(St. Georgen), Fabian Unterhuber

(Gsies), Simon Villgrater, Gabriel

Kofler, Daniel Rubner, William Oberkofler

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Alex Demetz (SSV Brixen),

Hannes Keusch (Rasen), Noah Zimmerhofer

(Reischach).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Brunecker Heimstätte

ist eine beispiellose Festung (in den

letzten 2 Saisonen gab es insgesamt

nur eine Niederlage); das ganze

Team ist torgefährlich (im Vorjahr

12 verschiedene Torschützen); die

Bruneck

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Bruneck

Heimspielplatz: Reischach Reiperting A

Josef-Ferrari-Straße 26 | 39031 Bruneck

Tel. 340 22 65 238

info@ssvbruneck.it

Patrick Pietersteiner 1989

Dominik von Wenzel 1988

Daniel Rubner 2004

Tobias Hitthaler 1995

Alex Niederkofler 1986

Martin Falkensteiner 1993

Aaron Falkensteiner 1999

Markus Agstner 1992

William Oberkofler 2004

Simon Villgrater 2003

Gabriel Kofler 2003

Thomas Mairegger 1997

Christian Felder 1996

Michael Gruber 1995

Matthias Elzenbaumer 1988

Thomas Laner 2000

Stefan Nagler 1993

Marian Rigo 2002

Fabian Unterhuber 1995

Philipp Rainer 1991

Manuel Schwärzer 2003

Philipp Bachlechner 1995

Lukas Hochwieser 1998

Roberto Fuschini (bestätigt)

Roberto Troier (Co-Trainer)

Martin Recla (Tormanntrainer)

Achse Pietersteiner-Niederkofler-

Gruber-Nagler-Rainer-Bachlechner

ist herausragend.

Schwächen: Bruneck ist ein Spätzünder:

Im Vorjahr holte man aus den

ersten 4 Spielen nur 4 Punkte; in den

entscheidenden Spielen fehlte oft der

letzte Wille, der Killerinstinkt; ein

Kader mit nur 20 Feldspielern – das

könnte in einer Saison mit 34 Spielen

ein Handicap sein.

Prognose

Es spricht nichts dagegen, dass die

Zeit heuer reif für den Titel ist. Die

Mannschaft ist eingespielt, hat genügend

Top-Spieler in ihren Reihen

und mit Roberto Fuschini einen

Klasse-Trainer an der Seitenlinie.

Sollte der Start angemessen gemeistert

werden, wird Bruneck nur

schwer zu schlagen

sein.

Thomas Mairegger


26 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Eppan:

Mit blauem Auge davongekommen

Freienfeld:

Zauberwort Klassen

Eppan erlebte im letzten Jahr eine Pleiten-,

Pech- und Pannensaison. Durch

den Abbruch der Meisterschaft bekommen

die Überetscher nun eine zweite

Chance. Ob die genutzt werden kann?

5 Punkte aus 19 Spielen, kein

einziger Sieg, nur 10 geschossene

Tore, abgeschlagenes

Schlusslicht: Der FC Eppan

der letzten Saison konnte

einem leidtun. Dass der

doppelte Abstieg von

der Oberliga in die 1.

Amateurliga doch noch verhindert

werden konnte, dafür sorgte

der Corona-Meisterschaftsabbruch

und die Blockierung der

Abstiege.

Eppan ist also mit einem blauen

Auge davongekommen – und hat

Eppan

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Maximilian Graf

Juri Osti 1988

Pavel Chamko 1992

Alessandro Baudoni 1999

Luca Poda 1998

Davide De Bacco 2003

Cristiano Morelato 1999

Luca Firmian 2002

Max Ruscelli 1999

Endrit Veselaj 2001

Anxhelo Luci 1997

Davide Degasper 1997

Alex Lafogler 2001

Alex Frank 2002

Cherif Henikat 2003

Patrick Pechlaner 2002

Arber Lekiqi 1995

Diego Montecchio 1999

Omar Maoual 1995

Alberto Magnanelli 1996

Shkelqim Lekiqi 1989

Stefano Breglia 1997

Giacomo Oss Emer 1995

Francesco Donquerque 1988

Romeo Sadiku 1999

Maximilian Graf 2001

Alex Zelger 2000

Massimo Federzoni (bestätigt)

Davide Spaccavento (Co-Trainer)

Antonio Falduti (Tormanntrainer)

sich im Sommer neu orientiert, sowohl

auf als auch abseits des Feldes. Im Vorstand

leiten ab sofort zahlreiche ehemalige

Spieler die Geschicke des Vereins, auf

dem Platz sollen namhafte Rückkehrer

und Neuzugänge wie die Lekiqi-Brüder,

Francesco Donquerque oder Torhüter

Juri Osti dem Team Stabilität und Qualität

verleihen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Shkelqim Lekiqi (Weinstraße

Süd), Arber Lekiqi (Latsch), Juri Osti,

Francesco Donquerque (beide Ritten),

Pavel Chamko (Eppan Freizeit), Alex

Lafogler (Frangart), Endrit Veselaj (Calcio

Istrana/ Treviso), Davide De Bacco

(eigene Jugend).

Abgänge: Franz Tschimben (Milland),

Ismail Berrechid (Frangart), Nicolò Oss

Emer (Voran Leifers), Achraf Berrechid

(Arbeitsgründe), Nikola Jurcevic (Mölten

Vöran), Francesco Viola (Andrian),

Patrick Lanziner, Alex Walcher, Mattia

Spadina, Dennis Dorfmann (alle Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Neuzugänge bringen viel

Erfahrung mit; Juri Osti ist ein Top-

Torhüter.

Schwächen: Die Defensive war der

große Schwachpunkt: Haben die Neuzugänge

die Qualität, das zu beheben? Das

Selbstvertrauen vieler Spieler ist nach

den letzten 2 Saisonen gehörig angeknackst.

Prognose

Eppan zählt auch heuer zum Kreis der

Abstiegskandidaten. Allerdings ist man

bedeutend besser aufgestellt als letztes

Jahr. Das Zünglein an der Waage werden

die Neuzugänge sein: Schaffen es

Osti, Donquerque, Shkelqim und Arber

Lekiqi eine starke Saison abzurufen, ist

der Klassenerhalt möglich. Ansonsten

wird’s eng.

AFC Eppan

Heimspielplatz: Rungghof (Girlan)

Wartlweg 3 | 39057 Eppan

Tel. 339 50 37 001

afceppan.fussball@gmail.com

Die utopisch anmutende Mission

Klassenerhalt ist geglückt, wenn auch

der vorzeitige Saison-Abbruch entscheidend

mitgeholfen hat. Damit will sich in

Freienfeld aber niemand begnügen: Im

Wipptal ist man heiß auf die kommende

Spielzeit – und fühlt sich gerüstet für

den Abstiegskampf.

„Heuer sind wir in der Breite besser

aufgestellt als im letzten Jahr“, analysiert

Neo-Trainer Fabian Ganterer. Er war im

vergangenen Jahr noch als Verteidiger bei

Freienfeld aktiv, nun wird er gemeinsam

mit Patrick Fleckinger an der Seitenline

stehen.

Über einen Rückkehrer freuen sich die

beiden besonders: Patrick Graus ist nach

einem Jahr bei Natz zurück zu Freienfeld

gewechselt. Graus steht in Freienfeld für

Tore: In seiner letzten Saison, als Freienfeld

in die Landesliga aufstieg, erzielte er

15 Treffer. An seiner Seite steht mit Justin

Pfeifer ein junger Stürmer, der bei Virtus

Bozen bereits Serie-D-Luft schnupperte.

Der Vahrner stieß in der Rückrunde zu

den Wipptalern und erzielte in den 4

Spielen vor der Coronapause 2 Tore.

Die Achillesferse dürfte dafür die Abwehr

sein: Nur 6 Kaderspieler für diesen

Mannschaftsteil und 33 Gegentore in der

letzten Saison sind keine ermutigenden

Zahlen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Endrit Mehmetaj (Wiesen),

Aron Kostner (Gröden), Patrick Graus

(Natz), Tobias Ramoser, Daniel Hochrainer

(beide eigene Jugend).

Abgänge: Gernot Pfitscher, Benjamin

Volgger (beide Wiesen), Fabian Rainer

(Freizeit Wiesen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Rückkehrer Patrick Graus und

Justin Pfeifer bilden ein gefährliches

Sturmduo; Zusammenhalt und Leidenschaft

sind in der Mannschaft fest

verankert.

Schwächen: Gernot Pfitscher und Benjamin

Volgger hinterlassen 2 Lücken, die

schwer zu stopfen sind; Überegger ist mit

nur 17 Jahren ein sehr junger, dennoch

hochtalentierter Stammtorwart.


LANDESLIGA

SPORT B | 2020

27

erhalt

Latsch:

Nicht in Sicherheit wiegen

Matthias

Ganterer

Nach 2 ordentlichen Jahren

mit Platzierungen im

gesicherten Mittelfeld hat

sich Latsch in der Landesliga

etabliert. Zurücklehnen

sollten sich

die Vinschger aber

nicht.

Fehlte letzte Saison

keine einzige Minute:

Hannes Lechner.

Prognosen

Der Klassenerhalt ist das große Ziel.

Einfach wird es sicher nicht, schließlich

bringt die Aufstockung der Liga mindestens

5 Absteiger mit sich. Freienfeld

konnte im Vorjahr wertvolle Erfahrung

im Abstiegskampf sammeln – das ist

sicher kein Nachteil.

Freienfeld

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Freienfeld

Heimspielplatz: Freienfeld (Kunstrasen)

Bliegerweg 10 | 39040 Freienfeld

Tel. 333 43 49 070

info@asv-freienfeld.it

Hannes Überegger 2003

Endrit Mehmetaj 2000

Norman Hofer 1997

Matthias Ganterer 1996

Aaron Grasl 1992

Simon Ralser 1992

Max Kinigadner 1997

Philipp Trenkwalder 1998

Marcel Rainer 1992

Lorenz Frick 1991

Jonas Tietz 1989

Stefan Fischnaller 2000

Luca Montalto 1992

Peter Brunner 2001

Aron Kostner 1990

Tobias Ramoser 2003

Daniel Hochrainer 2002

Patrick Graus 1994

Michael Überegger 1993

Patrick Zingerle 1988

Lukas Rainer 2001

Fabio Scicolone 1990

Fabian Trenkwalder 1994

Justin Pfeifer 2000

Patrick Fleckinger (bestätigt)

Fabian Ganterer (neu)

Marco Germano (Co-Trainer)

Warum viel ändern,

wenn es gut läuft? Das

hat man sich in Latsch

gedacht und den Kader

kaum verändert. Zwar

schmerzen die Abgänge von

Simon Paulmichl (zu Mals) und

Arber Lekiqi (Eppan), doch

Trainer Fabio Memmo kann

auf ein eingespieltes Team

zählen. Was eindeutig besser

werden muss, ist die Torausbeute.

Trotz starker individueller

Qualität in der Offensive hakt

es seit Jahren: Hier muss der Hebel

angesetzt werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Michael Pixner (Obermais),

Simon Rinner (Morter).

Abgänge: Arber Lekiqi (Eppan),

Omar Ceesay (Sinich), Luca Gambuzza

(Goldrain), Simon Paulmichl

(Mals), Amdework Tappeiner (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespieltes Team: Die Automatismen

von „Mister“ Memmo

greifen; betonharte Abwehr.

Schwächen: Kiem, Lo Presti und

der wieder fitte Medda bilden auf

dem Papier ein starkes Offensivtrio,

19 Tore waren im Vorjahr aber der

drittschwächste Wert der Liga; mit

Simon Paulmichl und Lekiqi sind 2

wichtige Mittelfeldstrategen weg.

Prognosen

Latsch hat die Qualität, um nichts mit

dem Abstieg zu tun zu haben. Aber:

Verlässt man sich zu sehr auf die

Offensivkräfte, kann der Schuss nach

hinten losgehen. Latsch weiß, wie

man gegen den Abstieg spielt – das ist

ein riesiger Erfahrungswert.

Latsch

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Latsch

Heimspielplatz: Latsch

Marktstraße 42 B | 39021 Latsch

Tel. 0473 623 123

sportverein.latsch@rolmail.net

Hannes Lechner 1993

Kevin Vornberger 1989

Johannes Janser 1997

Daniel Kaserer 2001

Alexander Kuen 1997

Marco Paulmichl 1994

Matthias Paulmichl 1998

Elias Pirhofer 2000

Andreas Pirhofer 1997

Jonas Tscholl 2001

Max Greis 1996

Dominik Mair 2000

Andreas Paulmichl 1994

Simon Pirhofer 2000

Philipp Trafoier 1999

Alex Weithaler 2001

Simon Rinner 1995

Michael Pixner 2000

Armando Shei 2002

Alex Kiem 2000

Mattia Lo Presti 1993

Alex Medda 1993

Fabio Memmo (bestätigt)

Neno Petricutto (Co-Trainer)

Andreas Lechner (Tormanntrainer)


28 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Voran Leifers: Weiter geht’s

4 Siege, 18 Punkte, Tabellenplatz

14: Die Corona-Saison wird in den

Annalen des SSV Voran Leifers als

besondere in Erinnerung bleiben.

Der Abstieg wurde vermieden, eine

rundum erneuerte Mannschaft weckt

neue Hoffnungen und soll das Team

zurück in die oberen Tabellenregionen

der Landesliga hieven.

Mund abwischen und nach vorne

schauen: So lautet das Motto bei

Voran Leifers. Die in der abgelaufenen

Saison schwächelnden Unterlandler

haben große Ambitionen. Sie wollen

dorthin zurückkehren, wo sie mit

Ausnahme der letzten Saison

fest angesiedelt waren: in die

mittlere-obere Tabellenhälfte.

Dafür hat die Vereinsführung

die Trainerposition neu besetzt.

An der Seitenlinie hat

Gianluca Pellizzari, zuletzt

Co-Trainer beim Bozner

FC, Tranquillo Corradin

abgelöst.

Auch im Kader hat sich

einiges getan: 6 Spieler sind

neu zum Team gestoßen,

darunter Daniel und

Stefan Clementi, die

in der Vorsaison beim

Bozner FC Stammspieler

waren. Mit

Nicolò Laratta,

Stefano Betteto,

Alex Galassiti

Sicherer Rückhalt im Leiferer Tor: Daniele Lazzaro.

Davide Degasper und Manuel Bridarolli

haben jedoch auch 5 Spieler den

Verein verlassen. Der Umbruch bei

Voran Leifers hat also begonnen, soll

den Klub aus der 18.000-Einwohner-

Stadt aber nicht davon abhalten, das

Feld von hinten aufzurollen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Stefan Clementi, Daniel

Clementi (beide Bozner FC), Davide

Bortignon (Frangart), Daniel Morabito

(Jugend Neugries), Marco Nava (Haslach),

Daniel Adamo (Virtus Bozen).

Abgänge: Nicolò Laratta (Frangart),

Stefan Betteto (Meran), Gianvito

De Meo (Bozner FC),

Davide Degasper (Eppan),

Manuel Bridarolli (Neumarkt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das Herzstück der

Mannschaft ist das Mittelfeld,

wenngleich auch die Defensive

mit der Rückkehr von Daniel

Clementi an Stabilität dazu gewonnen

hat; der Angriff hat viel

Tempo auf Lager und ist für

jede gegnerische Defensive

unangenehm.

Schwächen: Im Angriff

(nur 19 Treffer in der letzten

Saison) besteht trotz

der Verpflichtung von Stefan

Clementi noch Nachholbedarf

– das weiß auch die Vereinsführung,

die den Transfermarkt nach

weiteren möglichen Verstärkungen

sondiert.

Prognosen

Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte

ist das ausgerufene Saisonziel. Inwieweit

Voran Leifers dieses erreichen

kann, hängt von vielen Faktoren

ab: Die Offensive muss einen Zahn

zulegen. Außerdem hat Neo-Coach

Pellizzari die Aufgabe, die zahlreichen

Neuzugänge um die Clementi-Brüder

bestmöglichst zu integrieren. Sollte

beides funktionieren, hat Voran Leifers

das Potenzial, eine gute Saison zu

spielen.

Voran Leifers

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Voran Leifers

Heimspielplatz:

Leifers Galizien (Kunstrasen)

Weißensteiner Straße 8 | 39055 Leifers

Tel. 335 66 55 633

info@ssvvoranleifers.it

Alex Fioravanzo 1996

Daniele Lazzaro 1993

Marco Borin 1990

Davide Bortignon 1992

Luca Cappelletto 1996

Daniel Clementi 1996

Daniel Morabito 1999

Marco Nava 1997

Fabrizio Nettuno 1985

Alex Weger 2002

Daniel Adamo 2001

Philipp Cottini 1995

Ernis Dautaj 1996

Gabriel Morabito 2001

Nicolò Oss Emer 1999

Halo Kurti 2001

Lucas Ausserer Wieser 1994

Ruben Baldino 2001

Stefan Clementi 1997

Samuel Crepaz 1997

Alex Galassiti 1999

Feta Osmani 1996

Gianluca Pellizzari (neu)

Walter Saffiotti (Torwarttrainer)


LANDESLIGA

29

Milland: Sanfter Umbruch

Marco Mittermair

Seit dem Aufstieg 2017 ist Milland eine

solide Landesliga-Mannschaft, die Jahr

für Jahr unbeirrt ihr Ding durchzieht.

Jetzt hat es im Eisacktal einen sanften

Umbruch gegeben.

Platz 5 in der Saison 2017/18, Rang 8

in der Spielzeit 2018/19 und Platz 6 in

der Corona-Abbruchsaison: Milland war

ein Kontinuitätsmonster. Baumeister dafür

war Spielertrainer Manuel Sullmann,

der sich nach 3 Jahren jedoch Richtung

St. Georgen verabschiedet hat – und mit

ihm einige Spieler der letzten Jahre.

Neuer Trainer ist Siegmar Pfeifhofer,

der zuletzt im Jugendsektor von Milland

tätig war und zuvor schon Erfahrungen

in Vahrn und Albeins gesammelt hat.

Sein verlängerter Arm auf dem Feld wird

Alex Feltrin sein: Der 38-jährige Stürmer,

zuletzt Spielertrainer in Albeins, soll den

vielen jungen Spielern mit seiner Erfahrung

weiterhelfen – und natürlich auch

für das eine oder andere Tor sorgen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alex Feltrin (Albeins), Willi

Hvala, Daniel Prader (beide Klausen),

Franz Tschimben (Eppan), Max Weissteiner

(SSV Brixen), Moritz Angerer, Lukas

Hopfgartner, Matteo Ponzo, Amadeus

Wachtler, Ivan Wörndle, Lukas Gruber,

Sergen Behljuiji (alle eigene Jugend).

Abgänge: Manuel Sullmann (St. Georgen),

Philipp Amort (Teis Villnöß),

Philipp Knoflach (Albeins), Moritz Mair

(Natz), Kevin Visalli (Montan), Davide

Lorenzi, Matteo Lorenzi, Peter Simeoni

(alle Pause), Simon Rossi, Maximilian

Stampfl (beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Abwehr mit Torhüter

Marco Mittermair ist eine Wand (im

Vorjahr nur 11 Gegentore – Ligabestwert

mit Bruneck); zweitbestes Auswärtsteam

in der letzten Saison; Alex Feltrin ist

auch mit 38 Jahren noch ein Fuchs im

Angriff und für Tore gut.

Schwächen: Die Mannschaft hat einen

großen Wandel durchgemacht – es wird

dauern, bis die Zahnräder ineinandergreifen;

im Angriff drückt der Schuh

(im Vorjahr nur 22 Tore) – Top-Stürmer

Manuel Hofer (5 Tore) hat noch nicht

voll eingeschlagen.

Prognose

Das Ziel des Vereins ist der Klassenerhalt,

was die Eisacktaler trotz der vielen

Abgänge auch problemlos erreichen

werden – dafür ist die Erfahrung mittlerweile

zu groß. Am Ende wird es –

wie schon in den letzten beiden Jahren

– ein Platz im gesicherten Mittelfeld

werden.

SV Milland

Heimspielplatz: Milland

Brennerstraße 34 | 39042 Brixen

Tel. 340 30 65 959

info@asvmilland.it

Milland

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Marco Mittermair 1992

Alex Piok 2001

Moritz Angerer 1999

Andreas Gschnitzer 1999

Willi Hvala 1991

Christof Larcher 1996

Alex Leitner 1999

Albert Lopatkiewicz 1987

Manuel Maly 2002

Samuel Mitterrutzner 1997

Daniel Niederjaufner 1988

Matteo Ponzo 1999

Amadeus Wachtler 2003

Max Weissteiner 2002

Alex Alessandrini 1986

Sergen Behljuiji 2002

Daniel Blasbichler 1999

Martin Brugger 2000

Lukas Hopfgartner 2003

Ivan Oberhofer 2000

Ivan Wörndle 2002

Alex Feltrin 1982

Lukas Gruber 2002

Manuel Hofer 1991

Daniel Larcher 2002

Daniel Prader 1998

Franz Tschimben 1988

Siegmar Pfeifhofer (neu)

Florian Gasser (Co-Trainer)

Tonino Liotti (Tormanntrainer)

Der SportNews-Spitzler -

Tore, Highlights & Emotionen des Südtiroler Fußballs

Bereits seit Jahren ist es Tradition,

dass am Montagabend auf SportNews

die Zusammenfassungen der besten

Ober- und Landesliga-Spiele des

Wochenendes ausgestrahlt werden.

Dies wird auch in der Saison 2020/21

so sein – und zwar im bewährten

SportNews-Spitzler-Format. In einem

kurzen und knackigen Video präsentiert

die SportNews-Redaktion

am Montagabend ab 22.50 Uhr die

besten Szenen des Südtiroler Amateurfußballs.

Unsere Kameras werden

wie immer bei 3 bis 4 Spielen aus

Ober- und Landesliga vor Ort sein

und neben den Toren und Highlights

auch die Stimmen der Protagonisten

einfangen. Los geht es bereits

ab Montag, 7. September mit dem

1. Spieltag. Reinklicken lohnt sich auf

alle Fälle!


30 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Naturns: Wiedergutmachung

nach dem Totaleinbruch

Naturns hat den Aufstieg in die

Oberliga in der Vorsaison regelrecht

hergeschenkt. Einer fabelhaften Hinrunde

und dem Herbstmeistertitel

folgte der Totaleinbruch zu Jahresbeginn

(in 4 Spielen nur 1 Punkt).

Das kostete nicht nur Norbert Pixner

den Trainerstuhl, sondern dem Verein

die Oberliga. Jetzt wird ein neuer

Anlauf gestartet – mit einem komplett

unbekannten Mann an der Seitenlinie.

Goran Cekic dürfte nur den wenigsten

Insidern in Fußball-Südtirol ein Begriff

sein. Kein Wunder, war er doch

bisher ausschließlich im Jugendfußball

unterwegs. Im Vorjahr begann Cekic

bei den Naturnser Junioren, nach der

Trennung von Pixner wechselte er zur

Landesliga-Mannschaft. Zwar bremste

die Coronakrise die junge Trainerkarriere

vorerst aus, doch die Vereinsführung

schenkte ihm das Vertrauen für

die neue Saison.

In dieser steht für Naturns nicht

weniger als Wiedergutmachung auf

dem Programm. Ob es erneut für ganz

vorne reicht, bleibt abzuwarten. Die

Vorzeichen sind trotz einiger

hochkarätiger Abgänge gut,

doch die Konkurrenz

ist gewachsen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Martin Gander (Prad), Lukas

Messmer (Goldrain), Alex Spechtenhauser,

Marc Kiem, Hannes Kofler,

Erind Zymeri (alle eigene Jugend).

Abgänge: Stephan Lanpacher (Tirol),

Gianmaria Coni, Federico Conci (beide

Bozner FC), Kevin Tarneller, Elias

Kaufmann (beide Goldrain), Peter

Mair (Ritten).

Stärken & Schwächen

Stärken: Speziale ist nach Knieproblemen

wieder fit: Der Stürmer ist der

Schlüsselspieler und kann in fittem Zustand

Spiele im Alleingang entscheiden.

Rückkehrer Gander ist ein kaltschnäuziger

Vollstrecker, dazu pfeilschnell und

taktisch variabel; Nachwuchs-Torjäger

Pichler (10 Treffer im Vorjahr) fällt

unter die Jugendregel.

Schwächen: Vieles ist neu, angefangen

beim System mit Abwehr-Dreierkette;

kampf-, aber nicht sehr spielstarkes

Mittelfeld; die Conci-Brüder wurden

qualitativ nicht gleichwertig ersetzt;

eine Kampfmannschaft ist Neuland

Daniele De Simone,

Thomas Nischler und

Matthias Gufler (von links)

für Cekic: Er muss genauso wie das

immens kritische Vereinsumfeld in delikaten

und ungewohnten Situationen

kühlen Kopf bewahren.

Prognosen

Naturns zählt zum Kreis der Aufstiegsanwärter.

Gelingt der Start und bleibt es im

Umfeld ruhig, dann ist der Titelkampf

bis zum Schluss drin – dafür müssen aber

unerklärliche Leistungseinbrüche wie

zuletzt vermieden werden.

SSV Naturns

Heimspielplatz: Naturns

Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns

Tel. 335 76 29 871

fußball@ssvnaturns.it

Naturns

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Felix Piazzo 1998

Fabio Broggi 2002

Daniel Gögele 2003

Matthias Gufler 1991

Gregor Hofer 1990

Dominik Müller 1999

Matthias Peer 1996

Daniele De Simone 1988

Marc Kiem 2003

Kristijan Dimitrov 2001

Lukas Messmer 1998

Hannes Kofler 2002

Thomas Nischler 1996

Lukas Schöpf 1999

Elias Schuler 2000

Lukas Müller 2001

David Pitigoi 2002

Alex Bordato 2001

Daniele Speziale 1989

Martin Gander 1996

Raffael Tribus 1998

Alex Spechtenhauser 2003

Lukas Platzgummer 1999

Tobias Pichler 2002

Erind Zymeri 2003

Goran Cekic (bestätigt)

Willi Platzgummer (Co-Trainer)

Riccardo Guccione (Tormanntrainer)


LANDESLIGA

SPORT B | 2020

31

Natz: Das Projekt

Nach dem Aufstieg im Frühling 2019

und dem geschafften Klassenerhalt in

der letzten Saison will Traditionsverein

Natz den nächsten Schritt gehen.

„Ein Projekt“ über 3 Jahre, welches

die Vereinsführung vorgegeben hat,

soll in Angriff genommen werden.

21 Punkte in 19 Spielen ist keine

imposante Bilanz. Dennoch hat sie Natz

in der abgelaufenen Spielzeit den angepeilten

Landesliga-Verbleib beschert

– auch, weil es am Ende keine Absteiger

gegeben hat. In der neuen Saison wollen

die Eisacktaler tunlichst nichts mehr

mit dem Abstieg zu tun haben. Das

wäre der famose nächste Schritt. Um

dies umzusetzen, war eine spektakuläre

Aktion vonnöten: Die Verpflichtung des

langjährigen SSV-Brixen-Bombers Luca

Consalvo unterstreicht die gestiegenen

Ambitionen, ebenso wie jene von Moritz

Mair, dem absoluten Wunschspieler

von Natz-Manager Fabian Lantschner.

Die Qualität des Ausnahmestürmers

und des Mittelfeldstrategen soll die

Entwicklung des Landesliga-12. der

letzten Saison vorantreiben.

Natz hat aber

auch einen namhaften

Abgang zu verkraften,

denn Stürmer und Torgarant

Patrick Graus

wechselt zurück

zu Freienfeld.

Mittelfeldstratege

Alexander

Mair, der seine

Maximilian Hofer

Karriere eigentlich schon beendet hatte

und dem Verein in beratender Rolle

erhalten bleiben wollte, hängt hingegen

eine weitere Saison dran.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Luca Consalvo (SSV Brixen),

Moritz Mair (Milland), Maximilian

Baumgartner (Klausen).

Abgänge: Patrick Graus (Freienfeld),

Julian Torggler (Reichenau), Benedikt

Michaeler (Raas), Florian Tauber, Matthias

Schmid (beide berufliche Gründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Natzer Kader ist eine

eingeschworene Truppe, ein gutes

Kollektiv, das mittlerweile auch über

eine große individuelle Qualität

verfügt; große Tradition,

begeisterungsfähiges Umfeld;

durch die Verpflichtung

von Consalvo und

Moritz Mair ist die Offensive

top-besetzt.

Schwächen: Der eher dünne Kader

könnte Natz angesichts der 34 Saisonspiele

Probleme bereiten. Zudem gibt

es in der Defensive Verbesserungspotenzial.

Prognose

Luca Consalvo ist für mehr

als 20 Tore gut – das wäre

schon die halbe Miete. Allerdings

ist es wichtig,

dass die Mannschaft

von Verletzungen

verschont bleibt, ansonsten könnte

sich die fehlende Kadertiefe negativ

bemerkbar machen. Eine Platzierung

im gesicherten Mittelfeld ist das Ziel

– und auch realistisch. Ausreißer nach

oben, aber auch nach unten sind nicht

ausgeschlossen.

ASV Natz

Heimspielplatz: Natz

St. Magdalena Straße 31

39040 Natz-Schabs

Tel. 340 97 26 671

info@asv-natz.info

Armin Ferretti

Natz

Pos. Name Geboren

Maximilian Mair 2000

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Maximilian Baumgartner 1998

Maximilian Obexer 2002

Alex Nussbaumer 1998

Armin Ferretti 1997

Daniel Mitterrutzner 1991

Julian Brunner 1994

Michael Brunner 1998

Stefan Peintner 1998

Tristan Obexer 2002

Alexander Mair 1984

Andreas Fusco 1999

Hannes Peintner 1996

Patrick Auer 1998

Simon Klement 1996

Simon Mair 2001

Moritz Mair 1998

Peter Mair 1997

Luca Consalvo 1991

Dominik Gasser 1997

Maximilian Hofer 1995

Alex Huber 2002

Alex Braunhofer 2001

Manuel Rella (bestätigt)

Daniel Volgger (Co-Trainer)

Oswald Obexer (Torwarttrainer)


32 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Partschins bläst zum Angriff

Nach einigen Enttäuschungen im

Titelkampf der Landesliga wurde

es in den letzten beiden Jahren

um Partschins etwas ruhiger. Nun

blasen die Burggräfler aber wieder

zum Angriff – auch, weil ein

Neuzugang für Tore am Fließband

sorgen soll.

Nach 2 durchwachsenen Saisonen

(2018/19 kämpfte man gegen den

Abstieg, im Vorjahr landete man im

Mittelfeld) will es Partschins heuer

wieder wissen. Das Ziel – so gibt

der Verein unmissverständlich zu

verstehen – ist es, im Titelkampf

mitzumischen. Dafür hat man einen

Transferhammer gelandet: Daniel

Lanthaler, der in seiner Karriere

zwischen Ober- und Landesliga

insgesamt 137 Tore geschossen hat

und der Liebe wegen in Partschins

wohnt, geht künftig für

die Truppe des bestätigten

Trainers Gustav

Grünfelder auf

Torejagd. Zusammen

mit Stützen wie Alexander

Nischler,

Michael Aiello,

Julian Tappeiner

Armin Rungg und Olaf Stark ergibt

das eine brandgefährliche Mischung,

die ohne Zweifel das Zeug für ganz

vorne hat.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Lanthaler (Obermais),

Max Oberperfler, Jakob

Gerstgrasser, Alexander Schnitzer,

Manuel Plunger (alle eigene Jugend).

Abgänge: Alex Pezzei (Plaus), Simon

Reiner, Florian Pohl, Tobias Abler,

Christoph Fischer, Florian Frank,

Sebastian Kuen (alle Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Daniel Lanthaler ist ein

Luxus-Spieler für die Landesliga:

Zusammen mit Alexander Nischler

und Michael Tscholl bildet er

eines der gefährlichsten Sturmtrios

der Liga; der Kern der Mannschaft

(Rungg, Tscholl, Schnitzer, Aiello)

Partschins

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Andreas Nischler 1993

Manuel Raffeiner 1988

Max Oberperfler 2001

Alexander Schnitzer 2001

Jakob Gerstgrasser 2002

Mathias Kaserer 1993

Daniel Hofer 1995

Michael Aiello 1991

Julian Tappeiner 2001

Maximilian Frank 1999

Jonas Raffeiner 2001

Armin Rungg 1987

Felix Rungg 1992

Philipp Gerstl 1998

Manuel Plunger 2002

Jonas Gander 1991

Andreas Kuppelwieser 1999

Olaf Stark 1999

Michael Tscholl 1989

Daniel Lanthaler 1991

Dominik Schnitzer 1991

Alexander Nischler 1995

Hannes Pircher 2001

Gustav Grünfelder (bestätigt)

Manuel Raffeiner (Tormanntrainer)

kennt sich seit Jahren und ist blind

aufeinander eingespielt.

Schwächen: Auswärts hängen die

Trauben für Partschins hoch (im Vorjahr

nur 9 Punkte in ebensovielen

Spielen); die Erwartungshaltung ist

gestiegen; die ohnehin nicht immer

sattelfeste Defensive verliert mit

Florian Pohl eine wichtige Stütze.

Prognose

Partschins macht keinen Hehl

daraus, dass die Oberliga angepeilt

wird, weiß aber auch, dass Top-

Favoriten andere sind. Dank des

Bomben-Angriffs werden Rungg

& Co. vorne mitmischen, für den

großen Sprung wird’s aber nicht

reichen – dafür ist die Defensive zu

anfällig.

Olaf Stark

ASV Partschins

Heimspielplatz:

Partschins (Kunstrasen)

Zielstraße 5 | 39020 Partschins

Tel. 339 87 57 405

fussball@asvpartschins.it


LANDESLIGA

SPORT B | 2020

33

Auswahl Ridnauntal:

Jugend auf dem Vormarsch

Manuel Festini

16 Jahre sind eine lange Zeit. So lange

dauerte es, bis die Auswahl Ridnauntal

nach einem zwischenzeitlichen

Absturz in die 2. Amateurliga wieder

in der Landesliga angekommen ist.

Die Wipptaler sind diesmal gekommen,

um auf lange Sicht zu bleiben.

Auswahl Ridnauntal

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Dominik Kofler 2001

Fabian Braunhofer 2001

Jonas Strickner 2003

Andreas Agstner 1998

Michél Braunhofer 1995

Manuel Gander 2003

Nicolas Goggi 2003

Philipp Grasl 2001

André Hochrainer 2000

Andreas Kruselburger 1999

Philipp Prechtl 1999

Jan Rainer 2000

Michél Rainer 1991

Noél Rainer 2000

Stefan Siller 1992

Patrick Bacher 1986

Alexander Eisendle 2003

Manuel Festini 1996

Lukas Hofer 2003

Lukas Kahn 2001

Alex Kerschbaumer 1997

Manuel Montalto 1989

Simon Pittracher 2001

Patrick Siller 1998

David Volgger 2003

Ivan Wurzer 1996

Loris Albertini 1999

Fabian Dolliana 2000

Andreas Gogl 1999

Lukas Obex 2000

Mike Strickner 1991

Matthias Markart (Cheftrainer)

Mirko Minzoni (Co-Trainer)

Ein Punkt Vorsprung auf Verfolger

Latzfons Verdings reichte Ridnauntal

nach nur 15 Spieltagen, um sich den

Landesliga-Traum zu verwirklichen.

Großen Anteil daran hat Trainer Matthias

Markart, der kurz nach der Winterpause

des vergangenen Jahres den

Trainerposten bei den Wipptalern übernahm

und die blutjunge Mannschaft,

die vor 2 Jahren mit dem Gewinn des

A-Jugend-Regionalmeistertitels für großes

Aufsehen sorgte, zu 2 Aufstiegen

in Folge führte. Vor allem jener in die

Landesliga kam unerwartet – auch für

die Klubverantwortlichen selbst.

Das technisch versierte Team überraschte

im Vorjahr seine Gegner durch

einen technisch gepflegten Fußball,

eine solide Abwehr (nur 14 Gegentore)

und eine beeindruckende offensive

Durchschlagskraft (40 Treffer). Um sich

bestmöglich auf das Landesliga-Abenteuer

vorzubereiten, wurden viele junge

Spieler aus der eigenen Jugend in die

Mannschaft eingebunden. Mit Kapitän

Tobias Wurzer und Torwart Andreas

Oberhofer haben allerdings 2 wichtige

Leistungsträger den Verein verlassen.

Inwieweit Andreas Gogl & Co. diese

Abgänge kompensieren können, wird

sich zeigen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Manuel Montalto (Freizeit

Ridnaun), Simon Pittracher (Albeins),

Loris Albertini (SV

Innsbruck), Jonas

Strickner, Manuel

Gander, Nicolas

Goggi, Alexander

Eisendle,

Lukas

Hofer,

David Volgger

(alle eigene

Jugend).

Andreas Gogl

Abgänge: Tobias Wurzer (Arbeitsgründe),

Andreas Oberhofer (Tormanntrainer

bei Latzfons Verdings), Elias Gasser

(St. Georgen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der ausgeglichene Kader

sowie dessen Tiefe zeichnet Ridnauntal

aus; das Team ist auf allen Positionen

doppelt besetzt und seit vielen Jahren

eingespielt; große Begeisterung und

Euphorie, dazu kommt ein riesiger

Zusammenhalt.

Schwächen: Aufgrund des geringen

Durchschnittsalters (21 Jahre) fehlt

die Abgeklärtheit und Cleverness;

nur wenige Spieler haben Landesliga-

Erfahrung.

Prognose:

Die Auswahl Ridnauntal hat mit dem

Durchmarsch von der 2. Amateurliga

in die Landesliga verblüfft – und kann

dies auch weiter tun. Dafür ist ein

gelungener Saisonstart Voraussetzung,

um die Euphorie nicht kippen zu

lassen. Nur so kann die Mannschaft

ihr ganzes Potenzial abrufen. Sollte das

Team in den Abstiegskampf verwickelt

werden, könnten die nötige Ruhe und

Besonnenheit fehlen.

Auswahl Ridnauntal

Heimspielplatz: Ratschings Stange

Braunhofe 30 | 39040 Ratschings

Tel. 0472 766 694

info@kurt-eisendle.it


34 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Schenna: Ohne Topstürmer,

aber mit Toptrainer

Als Abstiegskandidat in die Meisterschaft

gegangen, zeigte Schenna in der

Vorsaison von Beginn an seine Krallen.

Der Aufsteiger schloss die Corona-Saison

auf Rang 7 ab. Jetzt will man sich

in der Landesliga etablieren, doch die

Vorzeichen sind andere.

Viel hat sich nicht getan in Schenna.

Doch die wenigen Dinge, die sich

geändert haben, sind einschneidend:

Topstürmer Thomas Mair (im Vorjahr

bester Landesliga-Torschütze mit 15

Treffern) ist weg, genauso wie Erfolgstrainer

Patrick Fliri. Beide waren maßgeblich

am Aufschwung des Vereins,

der wie kaum ein zweiter in der Liga

auf das Potenzial einheimischer Spieler

setzt, beteiligt.

Für Fliri hat jetzt Stefan Gasser, einer

der profiliertesten Südtiroler Trainer, das

Sagen. Er übernimmt in Schenna eine

Gruppe ohne Stars – weil Torjäger Mair

jetzt für Virtus Bozen in der Serie D

stürmt. Deshalb stehen in Schenna

Schenna

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Andreas Pircher 1983

Martin Telfser 1998

Thomas Burger 1991

Florian Dosser 1995

Julian Gögele 1993

Philipp Ilmer 2000

Klaus Ilmer 1998

Patrick Walzl 2002

Peter Wörndle 1996

Mathias Bria 2003

Hannes Dosser 1992

Markus Dosser 1993

Moritz Eder 2000

Samuel Ghirardello 2004

Tobias Mair 1998

Alexander Mair 1998

Christof Pichler 2001

Markus Unterthurner 1995

Benjamin Mair 1991

Lukas Gilg 1996

Jakob Gögele 1998

Tobias Pföstl 1999

Veit Gögele 1996

Stefan Gasser (neu)

Hanspeter Schermer (Tormanntrainer)

2 Fragen über allem: Wie funktioniert

das „Experiment“ mit Gasser? Und wer

knipst an der Stelle von Thomas Mair?

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Mathias Bria (Obermais

Jugend), Klaus Ilmer (reaktiviert).

Abgänge: Thomas Mair (Virtus Bozen),

Daniel Holzknecht (Riffian Kuens),

David Tribus (Freizeit).

Stärken & Schwäche

Stärken: Jakob Gögele bringt Torjäger-

Potenzial mit: Im Vorjahr hat er 10

Mal getroffen; eingeschworenes Team,

das außer Mair keinen Leistungsträger

verloren hat; Trainer Stefan Gasser.

Schwächen: Trainer Gasser ist es gewohnt,

mit Topspielern

zu arbeiten: In Schenna

hat er einen Kader

mit vielen no-names –

er muss sich umstellen.

Thomas Mair ist

unersetzbar:

Allein seine

Anwesenheit

versetzte

gegnerische

Abwehrreihen

in Angst und Schrecken.

Achillessehne Abwehr:

zu viele Gegentore

(33 in 19 Spielen).

Prognosen

Die Vorsaison zu wiederholen,

wird extrem schwer,

ja fast unmöglich. Auch mit

einem erfahrenen Trainerfuchs

wie Gasser an der Seitenlinie geht

es von Anfang an um den Klassenerhalt

– der im Kollektiv gelingen

wird.

Markus Unterthurner

SC Schenna

Heimspielplatz: Schenna

Vogelsangstraße 21 | 39017 Schenna

Tel. 346 24 21 261

ascschenna-fussball@rolmail.net

Riffian Kuens betritt

Die Landesliga freut sich über ein

neues Gesicht: Erstmals in der

Vereinsgeschichte hat Riffian Kuens

den Schritt in die höchste Spielklasse

Südtirols geschafft. Dort ein weiteres

Jahr zu bleiben, ist das Ziel. Doch die

Trauben hängen hoch.

Ein verpatzter Start (nur 2 Siege aus

den ersten 5 Spielen) hinderte das

in der Vorsaison von Franz Joseph

Theiner trainierte Riffian Kuens

nicht daran, ganz souverän und mit 6

Punkten Vorsprung auf Gargazon den

erstmaligen Aufstieg zu fixieren. Nach

getaner Arbeit legte Theiner sein Amt

als Cheftrainer nieder. Zu groß war

ihm die Ungewissheit bezüglich der

neuen Saison, erklärte der ehemalige

Übungsleiter. Norbert Pixner, zuletzt

bei Naturns, übernahm. Er soll den

Aufsteiger zum Klassenerhalt führen.

Auf dem Weg dorthin muss er auf

Torhüter Alessandro Caula verzichten.

Der in der abgelaufenen Saison so

starke Schlussmann ist zu St. Martin

Moos gewechselt. Der frühere

Schenna-Torhüter Daniel Holzknecht

soll das von Caula aufgerissene Loch

stopfen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Holzknecht

(Schenna),

Raphael Gruber (Tirol),

Nils Augscheller

(Obermais),

Stefan Höllrigl

(St. Martin

Moos).

Abgänge:

Alessandro Caula (St.

Martin Moos), Raphael

Paviolo, Hannes

Pircher, Stefan

Schwabl, Moritz

Drescher, Tobias

Unterthurner

(alle Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das

Prunkstück der

Stefan Erb


LANDESLIGA

SPORT B | 2020

35

Neuland

SC Passeier: Torjäger gesucht

Mannschaft ist seit vielen Jahren die

Defensive; der Angriff um Daniel

Bernard und Lukas Spechtenhauser

wird auch in der Landesliga wirbeln.

Schwächen: Die Vereinsführung

wollte im Mittelfeld einen Stabilisator

im Zentrum verpflichten: Dies

war nicht möglich; kaum Spieler mit

Landesliga-Erfahrung.

Prognosen

Riffian Kuens ist eine Wundertüte:

Wenn das Team defensiv gut steht,

ist der Klassenerhalt ein Thema.

Entscheidend wird sein, wie sich

das Team in den direkten Duellen

gegen die Mit-Abstiegskandidaten

behauptet. Auf alle Fälle wird es eine

unvergessliche Saison mit den Derbys

gegen St. Martin Moos, SC Passeier

und Schenna.

Riffian Kuens

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Riffian Kuens

Heimspielplatz: Riffian (Kunstrasen)

Kirchweg 32 | 39010 Riffian

Tel. 348 58 10 403

asv.riffian-kuens@rolmail.net

Daniel Holzknecht 1998

Raphael Gruber 2003

Nils Augscheller 2002

Dominik Collazuol 1990

Stefan Erb 1989

Philipp Flarer 1993

Christian Gufler 1989

Oliver Gufler 2002

Fabian Pöhl 2000

Tobias Unterholzner 1997

Dennis Gruber 1996

Simon Haller 2000

Niklas Kuen 1997

Matthias Kröss 1993

Martin Prantl 1993

Julian Pöhl 2000

Stefan Höllrigl 2003

Daniel Bernard 1989

Philipp Bernard 1997

Manuel Haas 2000

Lukas Spechtenhauser 1993

Simon Innerhofer 1994

Norbert Pixner (neu)

Matthias Kofler (Co-Trainer)

Als vor einem Jahr der Abgang von

Topstürmer Maximilian Lanthaler zu

verkraften war, holte sich der SC Passeier

mit Robert Kofler einen erfahrenen

Ersatz von St. Martin Moos. Mit

nur 2 Toren konnte er die Erwartungen

jedoch nicht erfüllen. Fazit: Einen

richtigen Torjäger gibt es bei der Elf

aus St. Leonhard weiterhin nicht.

11 Spieler trafen mindestens einmal

ins Schwarze, keiner von ihnen jedoch

mehr als 5 Mal. Eine Mannschaft kann

so ohne Torjäger überleben, aber: Mit

Julian Kofler (5 Tore), Arno Ebnicher (4

Tore), Robert Kofler und Tobias Brunner

(beide 2 Tore) verlassen nun die besten

Torschützen geschlossen den Verein.

Ersetzt wurden sie lediglich mit Jugendspielern

der Jahrgänge 2002 bis 2004.

„Natürlich ist es nicht optimal, wenn

erfahrene Spieler den Verein verlassen

und nur durch junge Spieler ersetzt

werden“, analysiert Trainer Andreas

Tschöll, „aber andere Möglichkeiten

haben sich nicht geboten.“ Die

Abgänge von Robert Kofler und Arno

Ebnicher sind zwar noch nicht fix, aber

ohne Torjäger und mit so einer jungen

Mannschaft weiß auch Tschöll: „Ziel

ist der Klassenerhalt. Wenn ein Drittel

der Liga absteigt, wird das aber ein

schwieriges Unterfangen.“

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Dominik Perkmann (reaktiviert),

Jannik Marth (FC Südtirol Jugend),

Nick Delucca, Simon Schwarz,

Tobias Unterthurner, Jannik Hofer

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Robert Kofler

(Arbeitsgründe), Julian

Kofler (Studiengründe),

Arno Ebnicher,

Tobias Brunner (beide

Karriereende),

Alexander

Holzknecht,

Jan Delucca

(beide Pause).

Hat mit dem

SC Passeier eine

schwierige Saison

vor sich: Kapitän

Christoph Ploner.

Stärken & Schwächen

Stärken: Torwart Ivan Hofer gilt als

sicherer Rückhalt; viele junge Spieler,

die für die Zukunft aufgebaut

werden können; erfahrene Achse

Ploner-Schwarz-Siller in der Defensive.

Schwächen: Es fehlt ein Torjäger; viele

junge Spieler ohne Erfahrung.

Prognosen

Trainer Andreas Tschöll bringt es auf

den Punkt: Bei so vielen Absteigern

und der Schwächung des Kaders

gleicht es für den SC Passeier einem

Wunder, wenn die Klasse gehalten

wird. Dass die St. Leonharder den

Abstiegskampf aber können, haben sie

schon oft bewiesen.

SC Passeier

Heimspielplatz: St. Leonhard i. P.

Platzerbergweg 5 | 39015 St. Leonhard

in Passeier

Tel. 392 38 26 661

elmar.dandler@bb44.it

SC Passeier

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Ivan Hofer 1996

Hannes Hofer 2000

Raphael Graf 2001

Christof Ploner 1989

Christopher Schwarz 1989

Luca Mercuri 1993

Dominik Brunner 1994

Patrick Gögele 2000

Dominik Perkmann 2002

Nick Delucca 2004

Simon Schwarz 2004

Tobias Unterthurner 2004

Michael Siller 1985

Hannes Tschöll 1993

Josef Zipperle 1999

Philipp Kofler 2000

Manuel Hofer 2001

Adrian Gufler 2003

Jannik Hofer 2003

Jannik Marth 2004

Kevin Larch 1998

Gjepali Gerbi 1998

Jonas Tschöll 2000

Theo Hofer 2004

Andreas Tschöll (bestätigt)

Christof Ploner (Co-Trainer)


36 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Terlan: Prunkstück Mannschaft

Seit dem Wiederaufstieg vor 2 Jahren

hat sich Terlan still und heimlich

zu einem Landesliga-Spitzenklub

gemausert. Zwei 5. Plätze sind

Beweis genug. Der ist auch in der

kommenden Saison drin. Oder darf

es auch mehr sein?

Mit Trainerfuchs Walter Oselini, der

in seine 5. Saison an der Seitenlinie

der Etschtaler geht, einem nahezu

unveränderten Kader, bei dem jeder

Spieler keinen zu viel gelaufenen

Meter oder Zweikampf scheut, darf

man sich diese Frage auf alle Fälle

stellen. Oselini sieht die Stärke seiner

Mannschaft auch nicht in den Einzelspielern.

„Wir haben erfahrene und

junge Spieler, die allesamt Qualität

mitbringen. Keiner sticht sonderlich

heraus, aber darin liegt unser Erfolgsgeheimnis:

Wir sind eine homogene

Truppe, wo jeder für jeden spielt.“

Verstärkt hat sich Terlan nur punktuell.

Mit Fofana und Marini wurden 2

Flügelspieler geholt, die dem Angriff

um Albenberger

und Amofah

(beide im Vorjahr

Armin

Unterholzner

5 Tore) noch mehr Schwung verleihen

sollen. Dort fehlt es den Etschtalern

an Durchschlagskraft, vor allem einen

Fließbandstürmer gibt es (noch) nicht.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Jacopo Marini (Virtus

Bozen), Cedric Fofana (St. Georgen),

Elias Resch (eigene Jugend) Lorenzo

Gaio (ASD Football Genova).

Abgänge: Markus Adami (Karriereende),

Stefan Patauner (Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Funktionierender Mix aus

Jung und Alt: Routiniers wie Unterholzner,

Mayr und Amofah werden

von motivierten Jungspunden wie

Palese und Fofana unterstützt; laufund

zweikampfstarke Abwehr (nur 15

Terlan

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Lukas Malfatti 1992

Lorenzo Gaio 2000

Florian Ausserer 1992

Claudio Cascone 1998

Moritz Duregger 2000

Davide Ioris 1990

Matthias Kastl 1995

Lukas Palese 1998

Peter Thurner 2002

Armin Unterholzner 1991

Francesco Daniele 1999

Elias Erschbamer 1992

Robin Gagliardi 1998

Maximilian Gruber 2002

Armin Mayr 1988

Alessio Perri 2001

Nick Stimpfl 2002

Elias Resch 2002

Julian Vasselai 1992

Andreas Walcher 1998

Thomas Albenberger 1997

Willi Amofah 1988

Cedric Fofana 2002

Matthias Mathá 1995

Jacopo Marini 1998

Walter Oselini (bestätigt)

Aaron Erschbamer (Co-Trainer)

Patrizio Guarnieri (Tormanntrainer)

Gegentore im Vorjahr); eingeschworenes

Team mit charismatischem Trainer

an der Seitenlinie.

Schwächen: Für einen Spitzenplatz

muss die Mannschaft noch konstanter

werden; der Zug zum Tor muss

verbessert werden, außerdem fehlt ein

klassischer Goalgetter.

Prognosen

Mit Terlan ist zu rechnen, das Potenzial

für eine Top-5-Platzierung ist

vorhanden. Die Etschtaler haben immer

wieder bewiesen, dass sie über 90

Minuten eine hart zu knackende Nuss

sein können. Wenn das Oselini-Team

über alle 34 Spiele in Topform auftritt

und eine Siegermentalität entwickelt,

dann gehört Terlan zum erweiterten

Favoritenkreis.

FC Terlan

Heimspielplatz: Terlan Kunstrasen

St.-Peter-Weg 25 | 39018 Terlan

Tel. 333 34 11 110

richard.degasperi@gemeinde.terlan.bz.it

Thomas Albenberger


LANDESLIGA

SPORT B | 2020

37

St. Martin Moos: Der Ungerechtigkeit zum Trotz

Schreiende Ungerechtigkeit, eine

unfassbare Entscheidung, ein Skandal

– oder wie immer man es nennen will.

Fakt ist, dass der FC St. Martin Moos

der einzige Absteiger der gesamten

Region Trentino-Südtirol ist.

Ärmel aufkrempeln und los geht’s:

Auch wenn die diffusen Verbandsentscheidungen

in den nächsten Monaten

nachhallen werden, muss sich der Verein

auf das Sportliche konzentrieren. Die

Klubverantwortlichen haben ihre Hausaufgaben

gemacht. Der gesamte Kader,

der in der Oberliga zur Verfügung gestanden

wäre, geht mit St. Martin Moos

in die Landesliga. Das macht die Pseirer

nicht automatisch zum Topfavoriten,

doch man will ein gehöriges Wörtchen

um den Meistertitel mitreden.

Das Zeug dazu bringt die Mannschaft

von Trainer Christian Pixner mit.

Erfahrene Haudegen in der Defensive,

Technik und Kreativität im Mittelfeld

und ein guter Mix im Angriff. Lediglich

das neue Torhüter-Duo, das die undankbare

Aufgabe hat, den nach Sardinien abgewanderten

Renè Pomarè zu ersetzen,

lässt Fragen offen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alessandro Caula (Riffian Kuens),

Jonas Paler, Martin Saltuari (beide

Tirol), Simon Breitenberger (Ulten),

Emanuele Minati (Ortigaralefre/1. Amateurliga

Trentino), Benjamin Fontana

(reaktiviert).

Abgänge: Renè Pomarè, Raimund

Brugger (beide Karriereende), Stefan

Höllrigl (Riffian Kuens), Abdenaim En

Naim (St. Pauls), Diego Fischer, Raphael

Ennemoser, Jan Fontana (alle Pause),

Alex Pircher (Ziel unbekannt), David

Frötscher (Kastelbell Tschars), Lion

Pichler (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Technik, Physis und Willen:

Jan Pichler ist eines der größten

Fußballtalente Südtirols; die Abwehr

mit Haller, Tschöll, Prünster & Co. ist

die routinierteste der Liga; variabler

Angriff: Ein torgefährlicher Flügelstürmer

(Max Lanthaler), ein Sturmtank mit

Vollstrecker-Qualitäten (Breitenberger),

ein erfahrener Techniker (Saltuari), ein

hoffnungsvolles Talent (Pixner) und eine

Wundertüte (Minati); offensivstarkes

Mittelfeld mit Frötscher und

Baggio.

Schwächen: Das kräftezehrende

Hickhack um den Oberliga-

Abstieg am Grünen Tisch hat

Spuren hinterlassen: Wut und

Verbitterung über die Entscheidung

müssen in Antriebskraft

umgewandelt werden. Die

T-Frage: Paler und Caula sind ordentliche

Tormänner, einen Pomarè

können sie aber (noch) nicht

ersetzen.

Prognosen

St. Martin Moos zählt zu

den Favoriten auf den

Meistertitel.

Wenn der

Ärger in

Maximilian

Lanthaler

den Köpfen verraucht ist und die Stürmer

knipsen, dann ist mit den Psairern

bis zum Schluss zu rechnen. Von der

Mentalität her kann es mit den Passeirern

ohnehin niemand aufnehmen.

FC St. Martin Moos

Heimspielplatz: St. Martin in Passeier

Steinachweg 1 | 39010 St. Martin i. P.

Tel. 349 34 06 609

info@sc-stmartin.it

St. Martin Moos

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Jonas Paler 1995

Alessandro Caula 2000

Artur Tschöll 1988

Elmar Haller 1989

Julian Prünster 1995

Patrick Öttl 1999

Denis Trompedeller 2002

David Angerer 2002

Florian Pichler 1996

Dominik Lanthaler 1993

Jan Pichler 2000

Marco Baggio 1987

Moritz Frötscher 1992

Robert Knoll 1991

Moritz Tschöll 2002

Benjamin Fontana 1989

Noah Pixner 2002

Simon Breitenberger 1994

Maximilian Lanthaler 1994

Martin Saltuari 1983

Emanuele Minati 1995

Mark Prünster 2000

Diego Fischer 1996

Christian Pixner (bestätigt)

Gabriel Hofer (Tormanntrainer)

Holz – natürlich gewachsen und mit Liebe verarbeitet

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38 SPORT B | 2020 LANDESLIGA

Weinstraße Süd:

Mit Bescheidenheit ans Ziel

Wie vor einem Jahr geht die Weinstraße

Süd auf dem Papier als Favorit in

diese Saison. Dennoch predigt Coach

Thomas Nonnato Bescheidenheit.

Kein Wunder. Zum einen enttäuschte

Weinstraße in der total verkorksten

Abbruch-Saison mit Rang 10, zum

anderen ist die Konkurrenz schlagkräftig.

„Mit St. Martin Moos, Bruneck,

Naturns, Ahrntal und Terlan sehe ich 5

weitere Mannschaften, die das Potenzial

für den Oberligaaufstieg haben. Natürlich

weiß ich um die Qualität Bescheid,

die mein Team mit sich bringt, das

heißt aber noch lange nicht, dass es ein

Kinderspiel zum Titel wird“, gibt sich

Nonnato zurückhaltend.

Qualität hat der Kader der Spielgemeinschaft

aus dem Süden Südtirols allemal.

Mit Joao Loyola und Armando Dauti

hat sich die Vereinsführung die Dienste

zweier Spieler gesichert, die in der

Oberliga zur Créme de la Créme gehört

haben. Loyola als brillanter Offensivspieler

und Dauti als spielstarker Regisseur

sind für Fabio Bertoldi, dem

nach wie vor besten Landesliga-

Stürmer, zwei wertvolle

Hintermänner. Aufgefrischt

wird der Kader

mit einer Schar

aus einheimischen

Jugendspielern,

die Nonnato

allesamt aus

seiner Zeit als

Jugendtrainer

kennt.

Eine weitere Veränderung

gibt es

organisatorisch:

Nach nur einem Jahr

Zusammenarbeit

gehen die Weinstraße

Süd und Auer im

Erwachsenenfußball

wieder getrennte Wege. Die gemeinsame

Jugendarbeit bleibt jedoch erhalten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Joao Loyola (Lavis), Armando

Dauti (Rotaliana), Simon Sanoll (Kleinfeld

Tramin), Daniel Aschbacher, Aaron

Sanin, Tizian Terzer, Sebastian Peer,

Noél Gabalin (alle eigene Jugend).

Abgänge: Shkelqim Lekiqi (Eppan),

Fabio Zadra (Karriereende), Hannes

Auer, Luca Franzoi, Mohamed Amine

Ibbanou, Dennis Oberrauch, Kevin

Oberrauch (alle Auer), Julian Augustin,

Patrick Mark (beide Freizeit Weinstraße

Süd), Matteo Piccoli (Fiemme).

Stärken & Schwächen

Stärken: Bertoldi und Loyola sind für

kaum eine Abwehr zu bremsen; Trainer

Nonnato kann auf einen interessanten

Mix aus Alt und Jung vertrauen; erfahrenes

Trainerteam; Dauti ist ein genialer

Spielmacher.

Schwächen: Die Mentalität muss von

Anfang an stimmen, sonst kann es

ein Stotter-Saisonstart wie vor

Ausnahmestürmer

Fabio Bertoldi

Ahmed Sanogo

einem Jahr werden; der Abgang von

Mittelfeldlenker Fabio Zadra tut weh.

Prognosen

Der Verein gibt den Aufstieg in die

Oberliga nicht als Muss-Ziel vor. Mit

der Favoritenrolle muss Weinstraße Süd

trotzdem leben, auch wenn die manchmal

mehr Bürde als Ehre sein kann.

Weinstraße Süd

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Weinstraße Süd

Heimspielplatz: Hinrunde Kurtatsch,

Rückrunde Margreid

Breitbach 24 | 39040 Kurtatsch

Tel. 338 38 49 848

info@weinstrassesued.com

Andrea Cristofori 1984

Andrea Donato 1990

Sebastian Peer 2003

Philipp Baldo 1996

Gabriel Brugnara 2001

David Mitterstätter 2002

Leo Gruber 2002

Michael Palma 1988

Simon Plancher 2002

Simon Sanoll 1995

Matteo Tulipano 1988

Daniel Aschbacher 2003

Stefan Cristoforetti 1990

Armando Dauti 1994

Gabriel Dindo 2002

Manuel Pichler 1997

Hermann Johann Plattner 2003

Mauro Vasile 1997

Noél Gabalin 2003

Fabio Bertoldi 1988

Kilian Carlini 1999

Quassim Hannachi 1997

Joao Loyola 1992

Ahmed Abdallah Sanogo 1999

Aaron Sanin 2003

Tizian Terzer 2004

Thomas Nonnato (bestätigt)

Nicoló Varesco (Co-Trainer)

Nicola Maffoni (Tormanntrainer)


DAMENFUSSBALL

SPORT B | 2020

39

Ein weiterer Euphorieschub

Der Südtiroler Damenfußball hat

mit Katja Schroffenegger und

Melanie Kuenrath 2 Aushängeschilder

der Extraklasse. Schroffenegger

hat in Vergangenheit

bereits für Bayern München, Bayer

Leverkusen und Inter gespielt, die

aktuelle Serie-A-Saison absolviert

die 29-Jährige aus Karneid mit

Fiorentina im Tor. Dort will sie um

den Serie-A-Titel mitspielen, wie

die Tabellenführung in der noch

jungen Saison beweist.

Melanie Kuenrath hingegen steht

noch am Anfang ihrer Karriere. Die

21-Jährige aus Burgeis fühlt sich bei

Florentia San Gimignano pudelwohl

und will diese Saison nach einer

hartnäckigen Knöchenmarködem-

Verletzung richtig durchstarten.

2 Eisacktaler Talente

im Trikot der „Alten Dame“

Auch 2 junge Südtirolerinnen haben

im Sommer einen Schritt in Richtung

Serie A gewagt. Elisa Pfattner (16)

aus Latzfons und Eva Schatzer (15)

aus Vahrn heuerten bei der Jugendabteilung

von Juventus Turin an.

Beide zählten in der letzten Saison

trotz ihres jungen Alters beim Serie-

C-Ligisten Brixen OBI zum Stammpersonal,

mit August startete für die

beiden Cousinen das Abenteuer im

Piemont.

Serie C: Nur noch

2 Südtiroler Klubs mit dabei

Es ist das Ende einer Fußball-Ära,

mit 2 Aufstiegen in die Serie A als

Höhepunkte: Der CF Südtirol hat

aus finanziellen Gründen entschieden,

sich nicht mehr für die kommende

Serie-C-Saison einzuschreiben.

Nichtsdestotrotz ist Südtirol mit

dem SSV Brixen OBI und den Unterland

Damen auch in der dritthöchsten

Kategorie Italiens gut aufgestellt.

Brixen, wo nach einem Sabbatjahr

Ex-Coach Marco Castellaneta zurückgekehrt

ist, strebt weiterhin den

Die Spielerinnen des neugegründeten FFC Pustertal.

Sprung in die Serie B an. Aber auch

Unterland Damen hat gute Chancen

auf einen Play-off-Platz, belegte man

doch in der letzten Saison den hervorragenden

2. Tabellenplatz. Die

Spielkalender der Serie C müssen

noch veröffentlicht werden.

Oberliga:

Pfalzen-Natz als großer

Gejagter

In der höchsten einheimischen

Damen-Spielklasse

gehen mit Klausen,

Obermais, Niederdorf,

Red Lions Tarsch, dem

neugegründeten FFC

Pustertal, Jugend Neugries,

Pfalzen-Natz sowie den

2 Trentiner Vereinen Azzurra

San Bartolomeo Trient und

Valli del Noce aus Rumo am

Nonsberg 9 Mannschaften

ins Titelrennen. Tabellenführer

Pfalzen-Natz

hat sich nach dem

Saisonabbruch wegen

Corona gegen einen

Aufstieg in die Serie

C entschieden.

„Aus logistischen

und

finanziellen Gründen

zahlt sich das nicht aus“,

begründet Sektionsleiterin

Sandra Knollseisen.

Neu dabei ist der

FFC Pustertal. Hierbei

handelt es sich um

eine Spielgemeinschaft

aus dem gesamten

Pustertaler

Raum. „Wir sind

eine blutjunge

Gruppe, bis auf 2

Spielerinnen wären

wir eigentlich

eine U19. Im Jugendbereich

haben

wir noch eine U15.

Unser Ziel ist es, für

die Zukunft eine tolle

Truppe aufzubauen“,

geht der neue FFC-

Präsident Gerd Rederlechner

voller Zuversicht in die Saison.

Los geht es in der Oberliga am

19. September.

Ist seit Jahren Südtirols Aushängeschild

im Damen-Fußball: Katja

Schroffenegger, seit dieser Saison

Torfrau bei Fiorentina.


40 SPORT B | 2020 1. AMATEURLIGA

So stark wie nie

Ein großer Favorit im Westen,

mehrere Titelanwärter im Osten und

dazu eine Menge starker Außenseiter:

Zumindest auf dem Papier zeigt

sich die 1. Amateurliga so stark wie

noch nie.

Doch Papier ist geduldig und die

Wahrheit liegt am Ende immer auf

dem Platz.

Gruppe A

Mit einer gewaltigen Transferoffensive

hat sich Nals zum Topfavoriten

aufgeschwungen. Wer keinen

Leistungsträger verliert und Dennis

Malleier (Obermais), Michael Osti

sowie Simone Tibolla (beide Bozner

FC) dazu holt, kann den Titel nur

verlieren. Den enormen Druck, der

auf der Truppe von Trainer Alex

Sincich von Beginn an lastet, will die

Konkurrenz ausnutzen. Kaltern (mit

Alan Blasinger und Fabian Obrist),

Haslach und Schlern (das Sturmduo

Rudy Marcadella/Andrea Crisci soll

für Tore sorgen) haben das Potenzial,

um die Etschtaler gehörig zu ärgern.

Meran und Salurn haben auch

stets große Ziele. Ob die Klasse für

den Titelkampf ausreicht, wird sich

zeigen.

1. Amateurliga 2020/21

Schluderns

Schlanders

Gruppe A

Gruppe B

Tirol

(Dorf Tirol)

Plaus

Gargazon

Ulten Nals

(St. Walburg)

-Infografik: Ch. Staffler

LatzfonsVerdings

(Latzfons)

Meran

(Sinich)

Frangart

(Rungghof)

Kaltern

Ritten

(Klobenstein)

Taufers

(Sand in Taufers)

Gitschberg Jochtal

(Vals und Rodeneck)

Rasen Antholz

Kiens (Niederrasen)

Schabs

Gsies

Vahrn Lüsen

(Pichl Gsies)

Feldthurns

Reischach

(Reiperting B und

Plose

Bruneck Schulzone)

(St. Andrä)

Barbian

Villanders

(Barbian)

Salurn

Haslach

(Pfarrhof)

Der Rest muss sich nach

hinten orientieren.

Ulten, das ohne Torjäger

Simon Breitenberger,

Marvin Laimer und

Kapitän Dominik Thaler

auskommen muss,

sowie Tirol (Offensiv-

Künstler Stephan

Lanpacher ist neu)

haben einen großen

Umbruch hinter sich und

gehen mit zahlreichen

Nachwuchskräften in die

Saison. Die kampfstarken

Schludernser können

auf den ehemaligen

Naturns-Akteur Leonard

Kahlert zählen. Am meisten

gefährdet scheinen Aldein Petersberg

und Schlanders, wo Engelbert

Grünfelder künftig das Kommando

angibt. Gespannt sein darf man auf

Aufsteiger Plaus und Ritten (mit

den Offensivkräften Peter Mair und

Gianluca Corea), das zuletzt in Kreis

B gespielt hat.

Apropos neu: Statt bisher 14 spielen

heuer 15 Mannschaften in der

Gruppe A. Das hat 4 Spiele unter

der Woche zur Folge, zudem ist jede

Mannschaft zweimal spielfrei.

Schlern

(Kastelruth)

Aldein Petersberg

(Aldein)

Mareo

(St. Vigil in Enneberg)

Freut sich auf die neue Saison:

Andreas Hofer von Titelfavorit

Gitschberg Jochtal in der Gruppe B.

Gruppe B

Der Pusterer Kreis verspricht

enorme Spannung. Es gibt

heiße Anwärter für ganz

vorne, aber auch zahlreiche

Abstiegskandidaten. Für

Gitschberg Jochtal ist die Zeit

reif für den Titelkampf.

Dank vielen ehemaligen

Oberliga-Spielern und

dem besten Stürmer

der Liga (Lukas Hofer

hat im Vorjahr 17 Mal

getroffen) ist man gewappnet.

Ebenfalls vorne zu erwarten ist

Latzfons Verdings, das nach der

um Haaresbreite verpassten

Landesliga-Rückkehr in dieser

Saison große Ambitionen hegt.

Allerdings wird man künftig auf

Aushängeschild Norbert Hasler

(knapp 400 Spiele für den Verein)

verzichten müssen.

Interessant ist Lüsen: Nach dem

Blitz-Durchmarsch (innerhalb von 2

Jahren stieg von man von der 3. in die

1. Amateurliga auf) landeten die Eisacktaler

in ihrer Debütsaison prompt

auf Rang 3. Ob man sich im schwierigen

zweiten Jahr bewähren kann?

Mit Simon Senoner (zu Ligakonkurrent

Schabs) und Matthias Stockner

(zurück zu Plose) ist eine große Stütze

nicht mehr dabei. Taufers – seit Jahren

Dauergast im Spitzenfeld – muss man

ebenfalls immer auf dem Zettel haben.

Überraschungen – im positiven und

negativen Sinn – sind nicht ausgeschlossen.

Aufsteiger Mareo St. Vigil

(mit Rückkehrer und Ex-Stegen-

Spieler Samuel Frontull) wird seinen

Fokus unweigerlich nach unten

richten. Gsies, die vor einem Jahr als

Titelkandidaten gehandelten Vahrner,

Reischach und der ehemalige

Oberligist Plose müssen auch den

Blick nach hinten richten. Schabs,

dem zweiten Liga-Neuling, kann man

mehr zutrauen – vor allem, weil Top-

Stürmer Christian Vecchio und dessen

Cousin Alex Vecchio gehalten werden

konnten.


2. AMATEURLIGA

SPORT B | 2020

41

Die üblichen Verdächtigen

3 Kreise, 36 Mannschaften, Favoriten,

Abstiegskandidaten: In der 2. Amateurliga

ist wieder einiges los.

Gruppe A

2. Amateurliga 2020/21

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Oberland

(St. Valentin)

Mals

Prad

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Goldrain

Morter

Tscherms

(Tscherms)

Kastelbell

Tschars

-Infografik: Ch. Staffler

War es im Vorjahr in Gruppe A eine

One-Team-Show von Plaus, so deutet

heuer alles auf einen Zweikampf zwischen

Kastelbell Tschars und Tscherms

hin. Kastelbell, im Vorjahr auf Rang 2,

wird weiterhin von Ex-Serie-D-Spieler

Hansi Mair gecoacht und konnte auch

die meisten anderen Stützen halten.

Zudem kam mit Andreas Ratschiller der

langjährige Lana-Kapitän und mit David

Frötscher (von St. Martin Moos) ein talentierter

Mittelfeldspieler. Tscherms hat

ebenfalls aufgerüstet – vor allem in der

Offensive. Mirza Cehaic (ehemals Terlan

und Gargazon), Alessandro Pedron

(ehemals Meran und SC Passeier) und

Alex Somvi (Ex-Tirol und Ulten) – das

ist ein bärenstarker Sturm, der mit dem

torgefährlichen Marco Fiori für Treffer

am Fließband sorgen wird.

Hinter diesen beiden Teams lauern

Girlan, Tscherms Marling (mit Daniel

Holzner von Lana) und Mals (mit

Top-Tormann Pasquale Colosimo). Eine

Wundertüte ist dagegen Mölten Vöran,

das zwar mit vielen jungen Akteuren

spielt, im Sommer aber auch die namhaften

Neuzugänge Daniele Loncini und

Nikola Jurcevic begrüßte. Nach hinten

orientieren müssen sich Prad (ohne

Top-Stürmer Martin Gander, der zu

Naturns gewechselt ist), Burgstall (mit

Neo-Spielertrainer Daniel Sanzio) und

Aufsteiger Morter.

Gruppe B

Mölten Vöran

Burgstall (Mölten)

Andrian

H. Terlan

R. Andrian

Girlan Steinegg

(Rungghof)

Auer

Neumarkt Montan

Laag

Hier bahnt sich ein enges Titelrennen

an, in dem es keine klaren Favoriten

gibt. Montan hat ein eingeschworenes

Team, das reif für den Sprung nach ganz

vorne scheint – auch, weil mit Kevin

Visalli (Ex-Milland) ein Landesliga-Stürmer

ins Unterland gelotst wurde. Laag

kann ebenfalls auf zahlreiche Spieler

mit Ober- und Landesliga-Erfahrung

zurückgreifen, genauso wie Klausen,

das Tormann Marco Lazzeri geholt hat.

Einziges Problem: Die Eisacktaler sind

auf die Tore von Stefan Stuefer angewiesen

– trifft er nicht, wird’s schwierig.

Auch, weil mit Willi Hvala der Kapitän

in Richtung Milland abgewandert ist.

USD Brixen wird im Meister-Rennen

ebenfalls ein Wörtchen mitreden und

hat sich mit Ivan Vecchio (Ex-SSV-

Brixen) verstärkt.

Besonders spannend wird der Abstiegskampf.

Gefährdet sind Auer –

das nach der aufgelösten Partnerschaft

Steinhaus

Gossensaß

(St. Jakob im Ahrntal)

Mühlwald

Gais Hochpustertal

Pfalzen

H. Innichen,

Terenten

R. Toblach

USD Brixen

St. Lorenzen

(Milland Kunstrasen)

Teis

Olang

Tscherms

Villnöß

Marling

Taisten

(Marling)

Sarntal

H. St. Peter

(Sarnthein)

R. Teis

Welsberg

Klausen Val Badia

(St. Martin in Sexten

Thurn und Stern)

Arberia

(Reschenplatz)

Unterland Berg

(Truden)

Gherdeina

Gröden

(St. Christina und

St. Ulrich)

mit Weinstraße

Süd wieder eigene

Wege geht – und

Teis Villnöß (viele

Leistungsträger

gingen, dafür

kam Philipp Amort

aus der Landesliga).

Unterland Berg

(mit dem ehemaligen

Serie-D-Spieler Alessandro

Aquino) ist genauso

wie das spielstarke, aber

chronisch undisziplinierte Arberia eine

Wundertüte.

Gruppe C

Will mit Klausen auch

heuer jubeln:

Angreifer Stefan Stuefer.

Bereits im Vorjahr war der FC Gröden

– damals in Gruppe B – als der große

Favorit gehandelt worden. Am Ende

der Corona-Saison stand man mit

Klausen punktegleich auf Platz 2. Im

ersten Versuch hat’s also nicht geklappt,

heuer soll der Sprung in die 1.

Amateurliga gelingen. Dafür wurden

mit den Foldi-Brüdern, Afrim Umer,

Albian Krasniqi und Torhüter Lukas

Demetz 5 Spieler bestätigt, die auch 2

Ligen höher spielen könnten. Zudem

ist der junge Mirko Demetz einer der

besten Stürmer der Liga.

Leicht wird das Unterfangen Aufstieg

aber nicht: Zum einen, weil es im

Pusterer Kreis erfahrungsgemäß härter

zugeht. Zum anderen, weil auch andere

Teams einiges im Kasten haben. Allen

voran Steinhaus, das den ehemaligen

Stegener Sturmtank Markus Mutschlechner

reaktiviert hat und hofft, dass sich

auch Hannes Steger (Ex-Ahrntal) wieder

die Schuhe schnürt. Auch mit Gais (mit

dem Stegener Markus Kirchler, aber

ohne Stefan Oberheinricher) wird zu

rechnen sein. Außenseiter sind Hochpustertal,

Olang und St. Lorenzen mit dem

bestätigten Top-Bomber Luca Mirabella.

Schwer wird es der Vorjahres-Letzte

Pfalzen haben, der in der vergangenen

Saison nur einen Punkt sammeln konnte,

heuer aber mit Manfred Villgrater zumindest

einen prominenten Trainer auf

der Bank sitzen hat.


42 SPORT B | 2020 3. AMATEURLIGA

Aus 32 mach 29

Die 3. Amateurliga gleicht traditionell

einem Hauptbahnhof – es

herrscht ein ständiges Kommen

und Gehen. Nur im heurigen Sommer

blieb es vergleichsweise ruhig

– der Corona-Krise wegen.

Die Tabellenführer bei Saisonabbruch

stiegen auf, Absteiger gab

es keine. Das führte dazu, dass die

Zahl der Klubs in der untersten Spielklasse

von 32 auf 29 sank, auch weil

Sinich und Untermais Meran fusionierten

und ab sofort nur mehr unter

dem Namen Sinich in der Gruppe A

spielen.

Wer geglaubt hatte, dass angesichts

der sinkenden Teilnehmerzahlen

womöglich nur 2 Gruppen gebildet

werden, sah sich getäuscht. Während

in Gruppe A und C 10 Teams mitspielen,

sind es in der „Bozner-Gruppe“

B gar nur 9, die in nur 2 Monaten 8

Spiele herunterspulen.

Gruppe A

In der letzten Saison in der Gruppe B

bei Saisonabbruch an 2. Stelle hinter

Unterland Berg, ist Algund nun in der

Gruppe A, dem „Vinschger Kreis“.

Und geht wie vor 12 Monaten als

haushoher Favorit ins Titelrennen.

Noch immer ist die Enttäuschung

3. Amateurliga 2020/21

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Laatsch Taufers Schnals

H. Taufers in Münster, (Unser Frau)

R. Laatsch

Algund

Kortsch

Eyrs

St. Pankraz

Laas

Jugend Neugries (Pfarrhof)

Excelsior La Strada (Reschenplatz)

Blue Stars (Reschenplatz)

Oberau Juventus Club (Reschenplatz)

Celtic Don Bosco (Reschenplatz)

Sporting Bozen (Reschenplatz)

-Infografik: Ch. Staffler

Laugen (Tisens)

Wiesen

Sinich

Völlan

groß, dass es nicht bereits in der letztjährigen

Abbruchsaison zum Klassensprung

reichte, aber der bestätigte

Algund-Spielertrainer Christian Avancini

hat die richtigen Lehren daraus

gezogen: „Wir haben zu oft Unentschieden

gespielt. Nur wer möglichst

viele Spiele gewinnt, verdient es,

aufzusteigen. Diese Mentalität ist

entscheidend.“ Neben Algund dürften

wohl die Vinschger Traditionsklubs

Laas und Eyrs die größten Widersacher

für Algund sein, dazu auch

noch Völlan, das im Vorjahr beim

Saisonabbruch am 4. November 2019

an 3. Stelle lag – hinter den punktgleichen

Tabellenführern Morter

und Prad, die beide aufgestiegen

sind.

Gruppe B

Von den 9 Vereinen kommen

gleich 6 aus Bozen, und

mit Celtic Don Bosco

sowie Sporting Bozen

sind auch 2 Neueinsteiger

mit von der

Partie. Celtic Don

Bosco setzt sich

hauptsächlich aus

Spielern des ehemaligen

Vereins Atlas

Bozen zusammen,

Uttenheim

Jergina Amateure

(St. Georgen)

Neustift

(Vahrn)

Jenesien

Bozen

Lajen

Raas

Eggental

H. Welschnofen,

R. Deutschnofen

Prettau

Dietenheim

Aufhofen

Percha

Rina

(Welschellen)

La Val

(Wengen)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

wobei die meisten Akteure marokkanische

Wurzeln haben. Ergänzt wird

das Bozner Sextett durch Blue Stars,

Excelsior La Strada/Der Weg, Oberau

Juve Club und Jugend Neugries.

Spannende, womöglich auch hitzige

Stadtderbys sind auf jeden Fall jede

Woche garantiert. Als mögliche

Titelfavoriten gelten 2 der 3 Vereine

aus der Peripherie, und zwar Jenesien

und die SG Eggental aus Welschnofen

und Deutschnofen. Dazu haben Oberau

Juve Club und die Jugend Neugries

am ehesten das Potenzial, sich

ins Titelrennen einzumischen.

Gruppe C

Wir haben es vor einem Jahr

geschrieben, und wir bleiben

dabei: Nachdem das Sensationsteam

Gossensaß den Pusterer

Klubs die Partie vermieste

und als Tabellenführer

beim Saisonabbruch

aufstieg, sind

Uttenheim

und Dietenheim

Aufhofen

erneut in der

Poleposition.

Neustift (beim

Saisonabbruch

Zweiter), Rina

Welschellen

und Wiesen

haben gute

Chancen, sich

ins Titelrennen

einzumischen. Gespannt

darf man auf das Abschneiden

der Jergina Amateure

(zuletzt St. Georgen Junior)

sein. Dort gibt jetzt das langjährige

Aushängeschild von St.

Georgen, Benjamin Althuber,

die Richtung als Spielertrainer

vor. Freilich: Zum Aufstieg

dürfte es für die Jergina

wohl nicht reichen.

Spielt ab sofort für die Jergina

Amateure in der 3. Amateurliga:

Benjamin Althuber.


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