12.12.20 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

ANSICHTEN

Dieses Weihnachten wird

anders.

Dieses ganze Jahr war

anders als alle zuvor:

Wir arbeiten und lernen

anders als vorher. Wir leben

anders als bisher. Und jetzt

feiern fi wir auch anders, als

wir es von früher gewohnt

sind. Denn wir alle wünschen

uns, auch wieder andere Zeiten

erleben zu dürfen. Deshalb

müssen wir uns etwas

anderes einfallen lassen, wie

wir das Weihnachtsfest

2020 begehen.

Wer nicht mit der ganzen

Verwandtschaft am Tisch

sitzen darf, hat ja vielleicht

Lust auf ein virtuelles Festmahl?

Alle kochen zeitgleich

mit den gleichen Zutaten das

selbe Menü und prosten sich

am Laptop zu, während sie

das Essen genießen.

Ein Höhepunkt zum Fest:

die Geschenkübergabe. Die

macht besonders viel Spaß,

wenn man auch sieht, wie

sich der Beschenkte freut.

Also das Geschenk dieses

Mal per Post schicken oder

liefern lassen und dann den

Moment beim Auspacken

auf Video festhalten - zum

Weiterschicken und immer

wieder Anschauen.

Die Weihnachtsfeier in kleinem

Kreis kann man auch

nach draußen verlegen. Mit

einer Feuerschale, wenn

möglich, warmen Getränken,

kuscheligen Decken und

Lichterketten kommt auch

im Freien weihnachtliche

Stimmung auf.

Von Hand geschriebene Briefe

werden immer seltener. Um

so größer ist die Freude,

wenn nette, liebevoll gestaltete

Weihnachtspost im

Briefkasten liegt.

Auch digitale Grüße können

sehr persönlich sein:

ein Weihnachtslied singen

und per Sprachnachricht

verschicken

eine kurze Videobotschaft

aufnehmen und versenden

eine selbst zusammengestellte

Weihnachts-Playlist teilen...

In diesem Sinne:

Machen Sie es dieses Jahr

anders!

Machen Sie es sich schön!

Und bitte: Bleiben Sie gesund!

Ihr BZ-Team

Am Sonntag, 13. Dezember, bekommt

die Lindauer Bahngeschichte

ein neues, zukunftsweisendes

Kapitel. Dann geht

der neue Bahnhof in Reutin

ans Netz. Für Lindau ein wahrhaft

bahnbrechendes Ereignis,

denn zum einen wird damit

die Anbindung an die Strecke

München-Zürich deutlich besser.

Zudem ergeben sich auf den

zukünftig nicht mehr benötigten

Bahnflächen große Entwicklungschancen

für Lindau.

Noch wirkt manches am neuen

Bahnhof improvisiert, roh.

„Wir arbeiten natürlich noch

Zug um Zug weiter“, sagt Lindaus

Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons. Aber seine

wichtigste Funktion erfüllt der

Bahnhof Reutin aus ihrer Sicht

bereits: Mit diesem neuen

Bahnhof entsteht hier eine

wichtige Verkehrsdrehscheibe

für die Stadt und die gesamte

Region. Davon werden wir alle

profitieren. Zudem trägt der

Bahnhof in Reutin dem Umstand

Rechnung, dass dieser

Stadtteil längst ein lebhafter

Dreh- und Angelpunkt ist.“

Für die Lindauer geht damit

auch eine jahrzehntelange Diskussion

um den Standort des

Bahnhofs zu Ende. Neben dem

Inselbahnhof wird die Stadt

jetzt noch einen weiteren

Bahnhof haben: Kombilösung

ist das Zauberwort.

Mit dieser Formel sicherte

sich die Stadt, dass weiterhin

der Eurocity München-Zürich

in Lindau hält. Für Bürgerinnen

und Bürger, aber auch für die

örtliche Wirtschaft ist das ein

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 16.01.2021

Samstag, 30.01.2021

12. Dezember 2020 · Ausgabe KW 50/20 · an alle Haushalte

Jetzt ist Lindau richtig am Zug

Der neue Bahnhof in Reutin geht ans Netz

wichtiger Standortfaktor.

Durch die Elektrifizierung

wird sich die Fahrzeit nach

München verkürzen. „Die Elektrifizierung

der Strecke Lindau-München

und der Südbahn

bringen unsere kleine

Stadt noch näher an die Welt

und die Welt leichter zu uns“,

sagt Alfons.

Zur Inbetriebnahme am 13.

Dezember werden täglich zwölf

Fernverkehrszüge der beschleunigten

ECE-Strecke München-

Zürich in Reutin halten. Dazu

Der neue Bahnhof in Reutin ist am Netz. Allerdings wird noch eifrig weitergewerkelt.

kommen 14 Züge der Regionalexpress

Linie Augsburg-Kempten-Lindau

und 56 Regionalzüge

aus Vorarlberg.

17 Züge aus Vorarlberg fahren

aber noch ohne Halt durch

Reutin, um auf der Insel den

Anschluss in Richtung Friedrichshafen

zu schaffen. Noch

gibt es also Optimierungsbedarf

am Bahnknoten Lindau.

Dafür ist der neue Bahnhof

barrierefrei und mit einem

Leitsystem für Sehbehinderte

und Blinde ausgestattet. Alle

Bahnsteige sind über Aufzüge

erreichbar, zudem ist der Zugang

zu vielen Nahverkehrszügen

stufenlos möglich, wie die

Bahn verspricht.

Der Kauf von Fahrkarten ist

in Reutin über ein Videoterminal

möglich. Das Kundencenter

auf dem Inselbahnhof bleibt,

laut Bahn, erhalten.

Die Bahn verspricht sogar

einen weiteren Ausbau des

Zug -Angebots. Dafür müssen

aber zunächst der Bahndamm

saniert sein und der Hasenweidweg

Ost durch eine Unterführung

ersetzt werden. Auch

die Zufahrt zum Giebelbach ist

zwingende Voraussetzung für

das Funktionieren des Bahnknotens

Lindau.

Dessen Bedeutung schätzt

Alfons aber sehr hoch ein: „Zumal

durch die Stationsoffensive

der Bahn noch weitere Bahnhalte

dazukommen werden,

die unseren Öffentlichen Personen-

und Schienennahverkehr

attraktiver und dadurch

zukunftsfähiger machen werden“,

ist sie überzeugt.

Der Bahnhofsvorplatz und

die westlichen Teile des Parkplatzes

sind bereits nutzbar.

Bis Weihnachten soll der östliche

Teil dazukommen. Sogar

ein Bäcker ist bereits gefunden,

der einen Verkaufswagen

aufstellt, sodass Reisende sich

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BZ-Foto: Bilal Altiparmak

direkt vor Ort noch verpflegen

können.

Dennoch geht die Arbeit

mit Volldampf weiter. Das alte

Bahnhofsgebäude bleibt zunächst

stehen, bis eine Baugenehmigung

für einen Neubau

vorliegt. Dafür soll im kommenden

Jahr ein Wettbewerb

vorbereitet werden, der dann

voraussichtlich 2021/2022

stattfindet.

Den Auslobungstext, der

die Anforderungen an den

neuen Bahnhof und seine Umgebung

formuliert, wollen die

Verantwortlichen in der Stadtplanung

zusammen mit Bürgerinnen

und Bürgern erarbeiten

und dann mit dem Stadtrat

abstimmen. Gebaut werden

kann aber schätzungsweise

frühestens 2025.

Gut Ding will also Weile haben.

Jürgen Widmer


2 12. Dezember 2020 • BZ Ausgabe KW 50/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Die Elefanten freuen sich auf die Kinder…

Am Sina-Kinkelin-Platz darf gespielt werden

Das Warten hat ein Ende: Der

neue Spiel- und Bolzplatz am

Sina-Kinkelin-Platz hat seit

Freitag, 27. November, geöffnet.

Auch die angrenzenden

Wege und Verbindung vom

Aeschacher Ufer zum Bahnhof

sind wieder begeh- und für

Radler befahrbar.

„Wir freuen uns sehr, dass wir

den Spiel- und Bolzplatz nun

eröffnen können. Pünktlich

zum Beginn der Adventszeit

können wir so Kinder und Jugendliche

ein wenig glücklich

machen. Der neue Spiel- und

Bolzplatz ist außerdem ein

toller Vorbote für die Gartenschau

im kommenden Jahr“,

sagt Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, die

auch die Schaukel persönlich

testete.

Kletterwald und Wasserspiele

Bahnübergang

Laubeggengasse für

Autos gesperrt

Autos und Lastwagen können

den Bahnübergang Laubeggengasse

nicht mehr passieren. Der

Bahnübergang muss herabgestuft

werden und steht in Zukunft nur

noch Radfahrern, Fußgängern und

Rettungsdiensten zur Verfügung.

Zunächst erledigt die Bahn noch

Bauarbeiten am Übergang. Diese

sollen am Montagabend, 14. Dezember,

beendet sein. Am Dienstag,

15. Dezember, beginnen dann

die GTL mit dem Einbau der Poller


JW

Wochenmarkt verlegt

Aufgrund der Weihnachtsfeiertage

findet der Wochenmarkt auf der

Insel bereits am Mittwoch, den

23.Dezember 2020 statt. BOB

Wunschhochzeit online

buchen

Das Standesamt Lindau verbessert

seinen Service weiter. Ab

sofort kann der Hochzeitswunschtermin

für das Jahr 2021

online reserviert werden. Auf

der Homepage der Stadt Lindau

auf der Seite des Standesamtes ist

ein Kalender hinterlegt. Hier

kann geprüft werden, ob der

Wunschtermin noch frei ist und

gegebenenfalls reserviert werden.


JW

Der Spiel- und Bolzplatz

mit Sitzmöglichkeiten außen

herum ist fertig und

wartet nur darauf, von Kindern

bespielt zu werden.

Zum großen Elefanten gesellt

sich nun auch wieder

der kleine Metallelefant,

der vielen Lindauerinnen

und Lindauern in Form eines

Klettergerüstes seit vielen

Jahren ans Herz gewachsen

ist und einen neuen

Anstrich bekommen

hat.

Um die beiden Elefanten

herum ist ein Kletterwald entstanden,

mit Balken zum Balancieren,

Schaukelnestern

und zahlreichen Hüpfelementen.

Die Wasserstelle der Elefanten

ist nun ein Wasserspielplatz

für Groß und Klein.

Etwas abseits des Spielplatzes

gibt es zwei Bolzplätze mit

Basketballkörben.

„Ohne Gartenschau und

der damit einhergehenden

Förderung wäre ein Spielplatz

in dieser Form und in

dieser Qualität nicht umsetzbar

gewesen“, sagt Gartenschau-Geschäftsführerin

Claudia Knoll. Und Alfons

ergänzt: „Dieser Spielplatz

und der neue Spielplatz auf

der Hinteren Insel sind

Leuchttürme im Spielplatzkonzept

der Stadt. Wir wollen

aber auch die Qualität der

anderen Spielplätze im Stadtgebiet

schrittweise verbessern.“

Inklusionsbereich

Die 1000. Dauerkarte für die

Gartenschau in Lindau ist

über den Verkaufstresen gegangen.

Christian Eigler ist

der glückliche Dauerkarten-

Besitzer, der sich zudem über

einen Liegestuhl für den Gartenstrand

freuen durfte.

„Ich freue mich schon sehr

auf die Gartenschau in Lindau“,

sagt der Lindauer bei

der Übergabe am Info-Schalter

im Lindaupark. „Ich sitze

abends sehr gerne auf der

Hinteren Insel und jetzt wo

sie umgestaltet wird natürlich

noch lieber. Die Gartenschau

in Lindau gibt es nur

einmal, da muss man dabei

sein“, findet Eigler.

Seit dem 10. Oktober 2020

läuft der Kartenvorverkauf

für die Gartenschau. „Wir

sind mit dem bisherigen Start

des Kartenverkaufs sehr zufrieden

und freuen uns, dass

wir die 1000ste Karte nun

überreichen durften“, sagt

Gartenschau-Geschäftsführerin

Claudia Knoll und ergänzt:

„Die Vorfreude auf

2021 ist groß.“

Noch bis zum 4. April

2021 gibt es die Dauerkarten

zum vergünstigten Vorverkaufspreis.

Erhältlich sind

So bietet der neue Spielplatz,

der unter der Regie der

Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau (GTL) errichtet wurde,

auch Angebote für körperlich

beeinträchtigte Kinder.

„Am Rand des Kletterwalds

gibt es einen Bereich,

der mit dem Rollstuhl gut

anfahrbar ist. Hier gibt es

Maltafeln, eine Sandbaustelle

und Klangspielgeräte“, erklärt

Bauleiter Thomas Beyhl

und fügt hinzu: „Auf diesem

Spielplatz ist für alle Kinder

eine Menge geboten und ich

bin mir sicher, dass dieser

Spielplatz ebenso wie der

vorherige von der Bevölkerung

und insbesondere von

den Kindern sehr gut angenommen

wird.“

Norman Dietrich von den

GTL ist sicher: „Wir haben

hier ein breites Spiel- und

Freizeitangebot für unterschiedliche

Alters- und Könnensstufen

geschaffen. Ob

allein oder in der Gruppe, es

ist für jeden etwas dabei.“

Namenswettbewerb

Der große Holzelefant und

der kleine Metallelefant brauchen

noch einen Namen.

Wenn Sie beziehungsweise

Ihre Kinder oder Enkel eine

Idee haben, wie die Dickhäuter

ab sofort heißen sollen,

freuen wir uns über eine E-

Mail an info@lindau2021.de.

Eine Jury wählt aus allen Einsendungen

die passenden Namen

aus. Die Gewinner erhalten

zwei Tageskarten für die

Gartenschau Lindau. JW

1000. Dauerkarte für Gartenschau

Geschäftsführerin Claudia Knoll: „Die Vorfreude ist groß“

die Karten online und in einigen

Vorverkaufsstellen in

Lindau und der Region. Eine

...und die Kinder freuen sich auf die Elefanten. Karl jedenfalls gefällt

die Elefantenrüsselrutsche auf dem neuen Spielplatz am Sina-

Kinkelin-Platz aus. Das einzige, was noch fehlt, ist ein Name für den

Elefanten.

Foto: Natalie Schneider

Daten und Fakten:

Spielgerätehersteller: Krambamboul

GmbH & Co. KG

„Großer“ Elefant:

Größe: 5 Meter hoch, 2,5

Meter Breit und 7 Meter lang

(mit Rutsche)

Gewicht: Circa 5 Tonnen

Material: Naturbelassenes

Robinienholz

Zeitschiene:

1. April 2020 Baubeginn:

Eiserner Josef wird zum

fliegenden Josef – Umsetzung

der Straßenwalze an

genaue Übersicht gibt es unter

www.lindau2021.de/

dauerkarte. Natalie Schneider

Christian Eigler bekommt die Dauerkarten von Birgit Kuchenbäcker

am Info-Schalter im Lindaupark überreicht. Bildquelle: Natur in Lindau

den Spielplatz Alpengarten.

27. November 2020 Inbetriebnahme

Spielplatz rings

um den Elefanten, Bolzplätze

und Streetball-Flächen

Dezember 2020 Abschluss

der wesentlichen Baumaßnahmen

rings um den Sina-

Kinkelin-Platz, punktuelle

Restmaßnahmen in 2021

Gesamtkosten etwa 2,6

Millionen Euro inklusive aller

Herstellungs-, Planungsund

Nebenkosten. JW

Fünf gewinnt

Vorverkauf läuft

Der Kartenvorverkauf der Dauerkarten

für die Gartenschau

Lindau ist in vollem Gange. Ab

Freitag, 27. November 2020,

sind außerdem Tageskarten im

5er-Block für die Gartenschau

erhältlich.

„Die Tageskarten im 5er-Block

sind das ideale Geschenk für

Freunde oder Verwandte, die

weiter weg wohnen und die

man mit einem Besuch auf der

Gartenschau in Lindau beschenken

möchte“, erklärt Gartenschau-Geschäftsführerin

Claudia Knoll und ergänzt: „Die

Tageskarten kosten im 5er-Bündel

75 Euro. Somit gibt es einen

Rabatt von einem Euro pro Eintritt.“

Die regulären Tageskarten

für Erwachsene kosten 16 Euro

pro Einzeleintritt. Erhältlich

sind diese ab Mai 2021.

Die Tageskarten im 5er-

Block sind online unter www.

lindau2021.de online erhältlich

und bei den Vorverkaufsstellen

in Lindau und der Region,

wo es auch die Dauerkarten

zu kaufen gibt. Neben den

Dauerkarten gibt es die Tageskarten

im 5er-Bündel außerdem

beim Info-Stand der Gartenschau

auf dem Lindauer

Wochenmarkt am Samstag, 28.

November 2020 und am 19.

Dezember 2020 von 8 bis 13

Uhr zu kaufen. Natalie Schneider


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 12. Dezember 2020 • BZ Ausgabe KW 50/20

3

Offen für Bürger

Stadtverwaltung: Wichtige Ämter sind über die Feiertage erreichbar

Die Stadtverwaltung Lindau

bietet auch über die Feiertage

und den Jahreswechsel alle notwendigen

Dienstleistungen für

die Bürgerinnen und Bürger an.

„Zwar werden wir, auch wegen

der Corona-Einschränkungen,

den Dienstbetreib etwas einschränken,

aber notwendige

und dringende Angelegenheiten

bearbeiten wir natürlich, sagt

Hauptamtsleiter Thomas Nuber.

Öffnungszeiten

Hauptamt

Während der Zeit zwischen den

Feiertagen richtet das Hauptamt

vormittags von 8 bis 12 Uhr

eine Notbesetzung ein. In dringenden

und unaufschiebbaren

Angelegenheiten können sich

Bürgerinnen und Bürger unter

der Telefonnummer 08382/918-0

an die Zentrale wenden.

Kulturamt

Das Kulturamt hat in der Zeit

vom 28. Dezember 2020 bis

zum 5. Januar 2021 geschlossen.

Ein Notbetrieb kümmert

sich um eingehende Mails und

die Post. Ihre Mails können Bürgerinnen

und Bürger während

dieser Zeit an kultur@lindau.de

schicken.

Theaterbüro und

Theaterkasse

Die Betriebsdirektion des Theaterbüros

ist vom 22. Dezember

2020 bis einschließlich 10. Januar

2021 im Urlaub. Die Theaterkasse

hat vom 14. Dezember

2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen.

Ab dem 11. Januar

2021 gelten dann wieder die

normalen Öffnungszeiten. Diese

sind von Montag bis Samstag

von 10 bis 13.30 Uhr, außerdem

von Montag bis Donnerstag von

15 bis 18 Uhr. Wegen einer Weiterbildung

des Mitarbeiterteams

ist die Theaterkasse auch

am Dienstag, 15. Dezember, geschlossen.

Stadtbücherei/Stadtarchiv

Bereits seit Anfang Dezember

sind die Stadtbücherei und das

Stadtarchiv Lindau wegen Corona

geschlossen. Diese Verordnung

gilt bis zum 20. Januar

2021. Falls Lockerungen möglich

sind, wird dies in der Tagespresse

veröffentlicht. Bürgerinnen

und Bürger können Anfragen

per Mail an das Stadtarchiv

senden unter stadtarchiv@lindau.de.

Volkshochschule

Die Volkshochschule ist von

Weihnachten bis einschließlich

6. Januar 2021 geschlossen.

Stadtmuseum

Komplett geschlossen ist das

Stadtmuseum im Cavazzen, das

derzeit saniert wird.

Bäderbetriebe

Im Moment sind die Bäderbetriebe

in Lindau geschlossen.

Voraussichtlich dürfen sie in diesem

Jahr nicht mehr öffnen.

Falls sich daran etwas ändert,

wird dazu eine Mitteilung in der

Presse veröffentlicht. Informationen

zu den aktuellen Öffnungszeiten

gibt es auch auf

www.stadtlindau.de/Bürger-Po-

litik-Verwaltung/Bäderbetriebe-

Lindau oder unter der Mailadresse

kundenservice@bb-lindau.

de.

Garten- und

Tiefbaubetriebe

Vom 28. Dezember 2020 bis zum

5. Januar 2021 sind die Gartenund

Tiefbaubetriebe Lindau (GTL)

mit einem reduzierten Team im

Einsatz, beziehungsweise haben

teilweise geschlossen. Selbstverständlich

gewährleisten die GTL

durchgehend den Betrieb des Klärwerks,

Reinigungsarbeiten sowie

den Winterdienst.

Der GTL-Stützpunkt Toskana in

der Bregenzer Straße 8 mit den

Fachbereichen Mobilitätsplanung

sowie Straßen- und Gewässerbau

ist in dieser Zeit geschlossen.

Das Team der Werkleitung

ist in diesem Zeitraum

nicht erreichbar.

Mit jeweils reduziertem Team im

Einsatz sind die Stützpunkte

Klärwerk mit dem Fachbereich

Abwasserwirtschaft in der

Robert-Bosch-Straße 45, die

Stadtgärtnerei in der Ludwig-

Kick-Straße 11a sowie der Bauhof

mit seinen Fachbereichen

Stadtreinigung und Werkstattdienste

im Bleicheweg 14.

Alle diese GTL-Stützpunkte sind

von Montag bis Freitag von 8 bis

12 Uhr unter folgenden Telefonnummern

erreichbar:

Stützpunkt Klärwerk:

08382/96 41-430

Stützpunkt Stadtgärtnerei:

08382/93 81-752

Stützpunkt Bauhof:

08382/93 80-710

In besonders dringenden Fällen

sind die GTL auch über die zentrale

Telefonnummer

08382/918-444 erreichbar. Bürgerinnen

und Bürger, die Hinweise

zum Winterdienst haben,

können diese Telefonnummer

ebenfalls verwenden.

Bürger- und Rechtsamt

Das Bürger- und Rechtsamt ist

vom 24. Dezember bis zum 8.

Januar 2021 telefonisch von 8

bis 12 Uhr erreichbar.

In dieser Zeit werden dringende

und unaufschiebbare Angelegenheiten

bearbeitet. Dafür sollte

nach Möglichkeit ein Termin

vereinbart werden. Die Eingangstüre

des Bürger- und

Rechtsamts in der Bregenzer

Straße 12 ist geschlossen. Besucherinnen

und Besucher, die einen

Präsenzbesuch vereinbart

haben, können links neben der

Eingangstüre klingeln.

Die Abteilungen des Bürger- und

Rechtsamtes sind auch telefonisch

erreichbar:

Bürgerbüro

Melde- und Passangelegenheiten:

08382/918-333

oder 08382/918-370

Obdachlosenwesen:

08382/918-306

Standesamt

Standesamt: 08382/918-303

Ordnungsamt:

Gewerbeamt: 08382/918-317

Ordnungsamt: 08382/918-310

Straßenverkehrsbehörde:

08382/918-314

Friedhofsverwaltung

und Krematorium:

08382/918-355

Stadtbauamt

Das Stadtbauamt Lindau ist während

der beiden Wochen über

Weihnachten und Neujahr durchgehend

besetzt. Dasselbe gilt für

den Bürgerservice Bauen, der über

die Mailadresse buergerservicebauen@lindau.de

oder telefonisch

unter 08382/918-660 erreichbar ist.

Die Abteilungen Stadtplanung und

Bauordnung-Bauverwaltung können

in dieser Zeit ebenfalls per Mail

unter stadtbauamt@lindau.de

sowie unter der Telefonnummer

08382/918-601 kontaktiert

werden.

Für eventuelle baupolizeiliche

Aufgaben steht ein Baukontrolleur

zur Verfügung. Erreichbar ist

er unter der Mailadresse stadtbauamt@lindau.de

oder unter der

Telefonnummer 08382/918-

601.

Die Abteilung Hochbau ist über

die Feiertage ebenfalls während

beider Wochen besetzt und unter

hochbau@lindau.de sowie

unter der Telefonnummer

08382/918-640 erreichbar.

Stadtkämmerei

In der Stadtkämmerei der Stadt

Lindau ist während der kommenden

Feiertage kein Publikumsverkehr

möglich. In dringenden

Fällen sind die verschiedenen

Abteilungen der Kämmerei

jedoch unter folgenden Telefonnummern

und Mailadressen

erreichbar.

Stadtkämmerei:

08382/918-201

kaemmerei@lindau.de

Liegenschaftsabteilung:

08382/918-220

liegenschaften@lindau.de

Steuerabteilung:

08382/918-204

steuerabteilung@lindau.de

Stadtkasse:

08382/918-209

stadtkasse@lindau.de

ZUP-Büro

Während der Weihnachtsferien

ändert das Stadtbus-Kundenbüro

am ZUP in der Anheggerstraße

seine Servicezeiten. Die Mitarbeiterinnen

sind von Montag, 21.

Dezember bis Freitag, 8. Januar

2021 jeweils von 8.10 bis 13 Uhr

persönlich und telefonisch erreichbar.

Am 24. Dezember ist

das ZUP-Büro geschlossen, am 31.

Dezember sind die Mitarbeiterinnen

von 8 bis 12 Uhr im Einsatz.


Sylvia Ailinger

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

ein verrücktes, anstrengendes,

aber auch in vielerlei

Hinsicht lehrreiches Jahr

neigt sich dem Ende zu. Es

wirkt, als wollten sich zum

Jahresende die Ereignisse

noch einmal überschlagen,

wobei uns vor allem Corona

weiterhin in Atem hält.

Natürlich scheint es da

schwer, in Weihnachtsstimmung

zu kommen. Die Vorweihnachtszeit

war oft ja

auch in den vergangenen

Jahren von Stress und Hektik

geprägt. Diesmal kommen Sorgen

um den Arbeitsplatz und

die Gesundheit hinzu. Unsicherheit

gehört zu den prägenden

Gefühlen.

Gerade jetzt ist es besonders

wichtig, sich selbst etwas Gutes

zu tun. Nutzen Sie die Zeit

doch zu einem Bummel über

die stimmungsvoll erleuchtete

Insel. Stapfen Sie einfach mal

durch den Schnee, oder setzen

Sie sich mit ihren Lieben zusammen.

Kurz: Sammeln Sie

Kraft.

Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung,

der Stadtrat und ich

wünschen Ihnen erholsame

Feiertage und ein hoffentlich

etwas weniger turbulentes neues

Jahr. Mit der Gartenschau,

der Eröffnung der Therme und

der Chagall-Ausstellung gibt es

ausreichend Gründe, sich auf

2021 zu freuen. Und vor allem

bleiben Sie zuversichtlich und

gesund.

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als

Leiter der Personalabteilung (m/w/d)

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www.stadtlindau.de.

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Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt eine

Kaufmännische Leitung (m/w/d)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 28.12.2020.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de bis zum 31.12.2020.

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

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4 12. Dezember 2020 • BZ Ausgabe KW 50/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Musikschule plant fürs kommende Jahr

Im Veranstaltungskalender 2021 stehen Workshops, Gartenschaukonzerte und Wettbewerbe

Die Musikschule Lindau reagiert

derzeit beinahe täglich

auf neue Herausforderungen

der Pandemie: Hygieneanforderungen,

Einreisebeschränkungen

für Musiklehrerinnen

und Musiklehrer aus Vorarlberg

und der Schweiz oder

Abstandsregeln im Unterricht.

„Wir fahren auf Sicht, dürfen

aber die langfristige Planung

nicht aus dem Auge verlieren“,

so Schulleiterin Regina Kuhn.

Eines betont sie dabei vor allem:

die Bereitschaft der Schülerinnen,

Schüler und deren

Eltern, mit den aktuellen Beschränkungen

zu leben. Darüber,

dass manche Eltern die

Unterrichtsgebühren während

der Pandemie-Einschränkungen

nicht erstattet haben wollen,

freut sich die Musikschule

besonders.

Auf diese Weise kann sich die

Musikschule über Spenden in

Höhe von etwa 18 000 Euro

Malwettbewerb für Kinder

Gewinnerbild soll auf Verpackung für Lindau Fair Schokolade

Die Lindauer Insel ist das Thema

eines Malwettbewerbs für

Kinder und Jugendliche. Das

Gewinnerbild soll künftig auf

der Verpackung der neuen

Lindau Fair Schokolade zu sehen

sein. Teilnehmen dürfen

Schülerinnen und Schüler der

Lindauer Schulen von der 5.

bis zur 10. Klasse.

Bürgerbeteiligung auf Januar verschoben

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen

sind für Dezember

alle Veranstaltungen in der

Inselhalle untersagt.

Deshalb musste auch das erste

Treffen der Beteiligungsgruppe

zur Bürgerbeteiligung um

den Karl-Bever-Platz auf Januar

2021 verschoben werden. Der

Prozess ist dadurch nicht gefährdet.

Alle Beteiligten wurden bereits

informiert. Bürgerinnen

und Bürger können sich mit ihren

Fragen an die neue Projektstelle

Bürgerbeteiligung im

Hauptamt wenden. Diese erreichen

sie via Mail unter

buergerbeteiligung@lindau.de

Alexandra Abbrederis Simpson

Veranstaltet wird der Malwettbewerb

von der Lokalen

Agenda 21 der Stadt Lindau

zusammen mit dem Weltladen

Wasserburg. Die Lindau

Fair Schokolade soll pünktlich

zum Beginn der Gartenschau

auf den Markt gebracht werden.

Die Lindauer Insel als Stadtansicht,

Landschaftsgemälde,

einzelne Gebäude oder gar als

Luftbild, gezeichnet oder gemalt:

Die jungen Künstler dürfen

ihrer Fantasie bei der Gestaltung

ihres Schokoladencovers

freien Lauf lassen. Vorgegeben

ist lediglich die Größe

des Bildes mit 14,5 auf 7,5 Zentimetern

im Quer- oder Hochformat.

Die eingereichten Bilder

sollen mit Name, Klasse

und Schule beschriftet sein.

Einsendeschluss ist der 26. Februar

2021.

Eine Jury sucht aus diesen

Einsendungen drei Motive aus,

die anschließend veröffentlicht

werden. Daraus wiederum

wählen die Leser das Gewinnerbild,

das künftig auf der

Lindau Fair Schokolade zu sehen

sein wird.

Die Wettbewerbsteilnehmer

können ihre fertigen Inselbilder

per Mail an agenda21@lindau.de

oder per Post an die Eine-Welt-Gruppe

St. Georg,

Sonnenhaldenstraße 13, in

88142 Wasserburg schicken.

Im Weltladen Wasserburg können

die Werke auch direkt abgegeben

werden. Sylvia Ailinger

Jona Reinholz, Schüler an der Musikschule Lindau, lernt E-Bass und

übt mit seiner Lehrerin Anne Stehrer.

Foto: Stefan Heitz

freuen. Damit milderte die Musikschule

das Haushaltsloch

ab, das durch Corona entstanden

war. Dieses Geld kommt

nun dem Unterricht der Schülerinnen

und Schüler zugute.

Außerdem werden damit Gebührenerhöhungen

vermieden.

Auch zeigten sich die Lehrerinnen

und Lehrer bisher flexibel

im Umgang mit der aktuellen

Situation. Schüler, die in

Quarantäne waren, bekamen

nach Möglichkeit Online-Unterricht.

Durch die Aufteilung

von bestehenden Unterrichtsgruppen

war es auch möglich,

Unterrichtsausfälle zu vermeiden.

Trotz der Ungewissheit über

die weitere Entwicklung plant

die Musikschule für die Zukunft.

So stehen bereits mehrere

Auftritte auf der Gartenschau

im Kalender. Weil derzeit

eine Publikumspräsenz bei

Konzerten und beim Vorspielen

kaum möglich ist, prüft die

Musikschule gerade, ob eine

Online-Teilnahme an Veranstaltungen

möglich ist. Dafür

werden in der nächsten Zeit die

technischen Voraussetzungen

im Schulgebäude im Holdereggenpark

verbessert.

Auch Sommer-Workshops

mit spannenden Themen für

interne und externe Teilnehmer

stehen auf der Agenda. Für

den Wettbewerb Jugend musiziert

2021 haben sich bereits

etliche Schülerinnen und

Schüler der Musikschule Lindau

angemeldet.

Bereits im kommenden

Frühjahr bietet die Musikschule

Kurse an, bei denen die Schülerinnen

und Schüler ein musikalisches

Leistungsabzeichen

erwerben können. Angehende

Musiker, die sich ihre Begeisterung

für Musik mit einem Abzeichen

und einer Urkunde bestätigen

lassen wollen, können

sich für diese freiwilligen Prüfungen

zur Goldenen, Silbernen

oder Bronzenen Stimmgabel

anmelden. Jüngere Kinder

können im kommenden Jahr

die Junior-Prüfung ablegen.

Ein Bläserensemble der Jugendkapelle

überbringt am

Heilig Abend um 17 Uhr musikalische

Grüße aus der Musikschule.

Mit diesem Auftritt unter

der Leitung von Thomas

Spies wird die Christvesper der

Gemeinde St. Stephan auf dem

Therese-von-Bayern-Platz auf

der Insel musikalisch begleitet.


Sylvia Ailinger

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Erste Satzung zur Änderung der Beitragsund

Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der

Stadt Lindau (BGS/EWS)

vom 07. Dezember 2020

Aufgrund der Art. 5, 8 und 9 des Kommunalabgabengesetzes erlässt die

Stadt Lindau (Bodensee) folgende Satzung zur Änderung der Beitrags- und

Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Lindau (BGS/EWS)

vom 29.05.2020:

§1

§ 10 Abs. 1 Satz 2 wird wie folgt neu gefasst:

Die Gebühr beträgt ab dem 01.01.2021 pro Kubikmeter Abwasser 3,00 €,

die Gebühr beträgt ab dem 01.01.2023 pro Kubikmeter Abwasser 3,30 €.

§2

Diese Satzung tritt am 01.01.2021 in Kraft.

Lindau (B), den 07. Dezember 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Bekanntmachung

Stipendienstiftung für Studierende der Stadt Lindau (B)

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Helmut Wenk

der im Alter von 97 Jahren verstorben ist. Bis zu seinem Ausscheiden im

Jahr 1987 war Herr Wenk 13 Jahre im Stadtbauamt beschäftigt.

Wir werden uns stets in Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser aufrichtiges

Mitgefühl gilt seiner Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat

Zu Beginn des kommenden Jahres werden die Erträge

der Stiftung verteilt.

Nach der Stiftungssatzung sollen förderungswürdige

Hochschul-Studenten und Studentinnen bedacht werden,

die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt

ununterbrochen seit einem Jahr vor Studienbeginn

in der Stadt Lindau (B) haben.

In der Regel werden Darlehen vergeben, die innerhalb

einer angemessenen Frist zurückzuzahlen sind.

Bei sehr gutem Studienabschluss oder bei Rückzahlung

in einer Summe kann ein teilweiser Erlass der

Rückzahlung gewährt werden. Ein Rechtsanspruch

besteht nicht.

Anträge auf Darlehen können bis 31. Januar 2021 bei

der Stadtverwaltung Lindau (B) eingereicht werden.

Nähere Informationen sind bei der städt. Abteilung

Kinder, Jugend, Sport, Bregenzer Str. 6, Zimmer

6.2.28, Tel. 08382/918 127 oder auf der Homepage

der Stadt Lindau (B) www.stadtlindau.de (Bürger, Politik

& Verwaltung / Schulen und Kindertageseinrichtungen

/ Stipendienstiftungen) erhältlich.

Lindau (B), im Dezember 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

Abteilung Kinder, Jugend, Sport


18

11

4

20

6

19

18

15

5

4a

9

15

8

5

Turnha le

2

8

20a 20

6

6a 6

16

14

7

3

25

17

12

5

23

20

3

12

10

1b

12

22

22

8

6

1a

27

24

25

4

10

26

23

24

10

8

6

2

30

16 14

26

4

30

1

28

Berufs- und Fachoberschule

2

29

10

2a

Ach

Ach

3

1

32

32

7

5

11

15

17

2

13

13

23

12

8

33

34 36

16

14

17

15

10

12

14

Ladestraße

16

21

25

18

36

Landratsamt

35

8

31

20

Gärtnerei

20

22

10

25

29

27

24

26

28

28

12

30

32

34

Jugendherberge

Ha lenbad

37

26

14

11

7

4

39

11

20

14

16 18

10 12

41a

41

16

14

8

6

Bregenzer Straße

18

43

HsNr. 44

45

8

6b

6a

47

23

14

49

7

Bahnhof

Ladestraße

3

16b16a

48

10

2321

27

27

29

29

25

31

31

9

8

Lindaupark

51b

51

22

8

5

1

1

6

9 7

11

15

15

14

5

31

16

4

26

2

3

39

2

1

33

33

31

4

4

35

46

6

50

44

5

42

42

8

6

29

40

10

8

17

17

10

2

38

38

1

12

9a

9

36

16

4

4

Bazienstraße Bazienstraße

10

12

6

16

16

34

8

1

18

32

21

8

25

14

18a

18a

25

13

14

30

22

14

15

55

3

54

22

28

28

5

26

18f

20

20

2

28

26

St. Josef

13/7

30

34

34a

42

38

36

Bregenzer Straße

43

1

7

4

19

6

34

2

57

HsNr. HsNr. 3a 3b

1

54

HsNr. 3c

44

40

44a

3

23

HsNr. 58

46

4

44

Pfa rhof

5

46a

48

54

Bazienstraße

1b

25

2

5a

4

6

1c

1a

46

62

60

58

64

64a

1

3

1d

8

6

5

66

7a

68

70

72

5

5a 5b

8a

7

Lagerplatz

81

79

66a

8f 8b

29

8e8d8c

5

82

80

78

76

83

84

3

14

Rickenbacher Str.

24

7

60

9

10

Lagerplatz

10

Turnha le

28

26

7

26

12

Münchhofstraße

12

11

11

9

39

28

HsNr. 14

37

18

20

7

Bazienstraße

HsNr. 16

Lagerplatz

41

30

14

5

12

3

1

10

34

34

1

8

13

30

2

6

Schulstraße

43

4

4

2

59

16

61

18

14

22

12

20

10

61

45

6

6b

16a

4

2a

65

47

6

8

10

5

4

3

1

4 2

49b

65a

63

49a

8

8

49

65

12

14

16

18

11

9

6

7

51b

51a

67a

67

51

17

12a

12b

12c

10 8

24

15

53a

48

20

22

13

53

14

9

55a

55

19a

19

52

11

16

26

55d

55c

55b

17

28

69 75

Ladestraße

73

18

Binsenweg

21

30

58

24

3

Bleichgraben

21

20a

2

5

36

62

22

64a

64c

20

64b

64d

61

64e

64f

38

23a

23

75

26

27 29

63 65

5

5

64

44

27

28

31

30

33

48 46

67

31

7

9

69

81

Freizeitanlage

32

35 37

31a

35a

33

35

Vi la Lugeck

St. Verena

41 39

71

31

6

36

34

Kindergarten

Lugecksiedlung

1

37

33

32b

6

10

2

30

43

32a

7

5 7 9

38

11

4 3

5

45

13

8

2

12

40

16

9

32

34

17 19

4

5

46

21

30a

18

42

21

39

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 12. Dezember 2020 • BZ Ausgabe KW 50/20

5

18a

18f

18d

18e

18c 18b

Schoblochweg

Seeheim

Hundweilerstraße

Bregenzer Straße

23a

20a

18 12

Bregenzer Str.

Tannhofweg

Bleicheweg

19b

15c

15d

19a

15b

15a

21a

21b

23c

21a

21

19b

23b

19a

19

Privatweg

23f

23e

23d

20a

Achstraße

25a

24a

26a

12a

11b

11a

Bleicheweg

Herbergsweg

22b22a

Herbergsweg

Bleicheweg

Bleicheweg

Reutin ist der größte Lindauer Stadtteil. Mit dem Lindaupark am

Berliner Platz sowie verschiedenen nahegelegenen Einzelhandelsbetrieben

besitzt der Stadtteil eine wichtige Versorgungsfunktion

innerhalb des Stadtquartiers. Reutin wird durch die anstehenden

baulichen Veränderungen künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen.

So werden die am ehemaligen Cofely-Gelände und durch

die Konversion der Gleisflächen neu entstehenden Siedlungsbereiche

sowie die Ansiedlung des neuen Fernbahnhofs, den Stadtteil

stark beeinflussen.

Neben den zukünftigen Entwicklungen ist auch der Bestand zu

betrachten. Das Umfeld um den Berliner Platz und die Rickenbacher

Straße weist teilweise deutliche städtebauliche und gestalterische

Mängel auf. Hier gilt es insbesondere Maßnahmen zur

Verbesserung und zum Attraktivieren des öffentlichen Raumes

zu identifizieren und Möglichkeiten zur räumlichen und funktionalen

Verknüpfung des Bestandes mit den neuen Quartieren zu

beschreiben.

Deshalb wird für das Untersuchungsgebiet „Reutin Mitte“ eine

vorbereitende Untersuchung durchgeführt.

Nach § 141 Abs. 3 Satz 1 BauGB ist zur Vorbereitung der Sanierung

ein Einleitungsbeschluss über den Beginn der vorbereitenden

Untersuchungen vorgesehen. Dabei ist nach § 141 Abs. 3 Satz

3 BauGB auf die Auskunftspflicht nach § 138 BauGB der im VU-

Gebiet ansässigen Eigentümer, Mieter, etc. gegenüber der Stadt

Lindau hinzuweisen.

10b10a

12a

Am Köchlinweiher

12b

HsNr. 12

51a

Bleicheweg

An der Bleichewiese

1917 13

1917 13

HsNr. 1

Bleichgraben

Kemptener Straße

Kemptener Straße

25a

40a

HsNr. 13 HsNr. 15

Köchlinstraße

40b

40b

Bazienstraße

10a

11a

11a

7 11

12a

20d

20c

18i

18b

Pfa rzentrum

15a

HsNr. 24a

15b

20a

20b

18e

HsNr. 24b

18k

18h

15c

Rickenbacher Straße

Exerzierweg

18g

26b

26a

28a

32 30a

32a

23a

10 8

17 21

42a

40a

38a

Bu tlerhügel

Reutiner Straße

47 39 41 31 33 37

51

18i

20b

18 16

18g

26b

26a

44b44a

48a

52 50

50a

52a

46a

HsNr. 56a

HsNr. 56b

45 49

73a

73b

75a

9 11

HsNr. 74a

HsNr. 74b

16a

Bu tlerhügel

12 10 8

Freihofstraße

27 31

6 2

14 8

Blaukreuzstraße

39a

36 32

5 11

Heuriedbach

7 9

323

Schulstraße

Heuriedbach

8 6

Heuriedweg

Lugeckstraße

Rickenbacher Straße

Wiedemannstraße

54 50

10a

17 19

57 57a

60 56

Rickenbacher Str.

58a 54a

HsNr. 59

Am Hang

23 25

42 40

Lugeckstraße

Auskunftspflicht gemäß § 138 BauGB

52 50

Lagerhausstraße

Eichwaldstraße

Schwärzergraben

Steigstr.

Heuriedweg

Eichwaldstraße

Eisha le

73a

Rickenbacher Str.

11 1315 2325

Originalmaßstab 1:5000

Digitale Plangrundlage der Stadt Lindau,

Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau

Stand: September 2018, eigene Anpassung

Copyrightvermerk

Abgrenzung

Stadt

Lindau

Abgrenzung der Vorbereitenden Untersuchungen

im Bereich "Reutin Mitte", ca. 43,11 ha

Bestandsbebauung innerhalb des Gebietes der

Vorbereitenden Untersuchungen

Bestandsbebauung außerhalb des Gebietes der

Vorbereitenden Untersuchungen

Integriertes Entwicklungskonzept

Vorbereitende Untersuchungen für den

Bereich "Reutin Mitte"

ABGRENZUNGSPLAN

Hauptgeschäftsstelle

Stuttgart

Olgastraße 54

70182 Stuttgart

Projekt Nr. 85452

24.08.2018/ jost

04.09.2018/ dickmann

16.10.2018/ sawatzki

18.10.2018/ dickmann

24.01.2019/ sawatzki

05.11.2019/ sawatzki

1. Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige zum Besitz oder

zur Nutzung eines Grundstücks, Gebäudes oder Gebäudeteils

Berechtigte sowie ihre Beauftragten sind verpflichtet, der

Gemeinde oder ihren Beauftragten Auskunft über die Tatsachen

zu erteilen, deren Kenntnis zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit

eines Gebiets oder zur Vorbereitung oder

Durchführung der Sanierung erforderlich ist. An personenbezogenen

Daten können insbesondere Angaben der Betroffenen

über ihre persönlichen Lebensumstände im wirtschaftlichen

und sozialen Bereich, namentlich über die Berufs-, Erwerbsund

Familienverhältnisse, das Lebensalter, die Wohnbedürfnisse,

die sozialen Verflechtungen sowie über die örtlichen

Bindungen, erhoben werden.

2. Die nach Absatz 1 erhobenen personenbezogenen Daten dürfen

nur zu Zwecken der Sanierung verwendet werden. Wurden

die Daten von einem Beauftragten der Gemeinde erhoben,

dürfen sie nur an die Gemeinde weitergegeben werden; die

Gemeinde darf die Daten an andere Beauftragte im Sinne des

§ 157 sowie an die höhere Verwaltungsbehörde weitergeben,

soweit dies zu Zwecken der Sanierung erforderlich ist. Nach

Aufhebung der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets

sind die Daten zu löschen. Soweit die erhobenen Daten für die

Besteuerung erforderlich sind, dürfen sie an die Finanzbehörden

weitergegeben werden.

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Einleitungsbeschluss zur Durchführung einer vorbereitenden Untersuchung gemäß § 141 Abs. 3 BauGB zur Prüfung der

Sanierungsbedürftigkeit und daraus folgend die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Reutin Mitte“.

Aufgrund des Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern

in der Fassung vom 22.08.1998 (zul. Geändert 15.05.2018) in

Verbindung mit § 141 Abs. 3 BauGB i.d.F. vom 03.11.2017 hat der

Stadtrat Lindau in seiner Sitzung vom 16.07.2018 die Durchführung

der vorbereitenden Untersuchungen beschlossen.

Die Abgrenzung des Untersuchungsgebiets ist im nachfolgend

abgedruckten Abgrenzungsplan dargestellt:

3. Die mit der Erhebung der Daten Beauftragten sind bei Aufnahme

ihrer Tätigkeit nach Maßgabe des Absatzes 2 zu verpflichten.

Ihre Pflichten bestehen nach Beendigung ihrer Tätigkeit fort.

4. Verweigert ein nach Absatz 1 Auskunftspflichtiger die Auskunft,

ist § 208 Satz 2 bis 4 über die Androhung und Festsetzung

eines Zwangsgelds entsprechend anzuwenden. Der

Auskunftspflichtige kann die Auskunft auf solche Fragen

verweigern, deren Beantwortung ihn selbst oder einen der

in § 383 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 der Zivilprozessordnung

bezeichneten Angehörigen der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung

oder eines Verfahrens nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten

aussetzen würde.

Weitere Rechtsfolgen sind die Möglichkeit einer Zurückstellung

von beabsichtigten Vorhaben, Grundstücksteilungen und Beseitigung

von baulichen Anlagen. Die genaue Rechtswirkungen sind

dem § 141 Abs. 4 BauGB zu entnehmen.

Rechtsfolgen gemäß § 141 Abs. 4 Bau GB:

Mit der ortsüblichen Bekanntmachung des Beschlusses über den

Beginn der vorbereitenden Untersuchungen finden die §§ 137,

138 und 139 über die Beteiligung und Mitwirkung der Betroffenen,

die Auskunftspflicht und die Beteiligung und Mitwirkung

öffentlicher Aufgabenträger Anwendung; ab diesem Zeitpunkt

ist § 15 auf die Durchführung eines Vorhabens im Sinne des §

29 Absatz 1 und auf die Beseitigung einer baulichen Anlage

entsprechend anzuwenden. Mit der förmlichen Festlegung des

Sanierungsgebietes wird ein Bescheid über die Zurückstellung

des Baugesuchs sowie ein Bescheid über die Zurückstellung der

Beseitigung einer baulichen Anlage nach Satz 1 zweiter Halbsatz

unwirksam.

Der Beschluss ist formell erforderlich in Vorbereitung einer Aufstellung

des Sanierungsgebietes und dessen Sanierungssatzung.

Der Stadtrat hat am 16.07.2018 einstimmig den folgenden

Beschluss gefasst:

• Für das Untersuchungsgebiet „Reutin Mitte“ (zusammenfassend

dargestellt in Anlage 1: „Sanierungsgebiet Reutin Mitte“)

werden vorbereitende Untersuchungen nach § 141(3)

BauGB und § 165(4) BauGB durchgeführt.

• Der Beschluss über die Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen

wird ortsüblich bekannt gemacht. Dabei ist auf

die Auskunftspflicht nach § 138 BauGB hinzuweisen.

• Die Verwaltung wird beauftragt, die vorbereitenden Untersuchungen

bei Bedarf ganz oder teilweise an ein oder an

mehrere externe Büros zu vergeben bzw. die zur weiteren

Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit ggf. erforderlichen

Gutachten zu beauftragen. Dies erfolgte als erster Schritt im

Rahmen der Beauftragung der VU an das Büro „die STEG“.

• Die Verwaltung wird beauftragt, die vorbereitenden Untersuchungen

bzw. eine daraus resultierende städtebauliche Sanierungs-

oder Entwicklungsmaßnahme für ein städtebauliches

Erneuerungsprogramm des Bundes/Landes zur Förderung anzumelden.

Lindau (B), den 12. Dezember 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Bekanntmachung

Stipendienstiftung der Stadt und des Landkreises Lindau (B) für den Besuch von gewerblichen Berufsschulen und anderen

Fachschulen der gewerblichen Wirtschaft

Zu Beginn des kommenden Jahres werden die Erträge der Stiftung

verteilt. Zweck der Stiftung ist es, Darlehen an förderungswürdige

Schüler/-innen und Studenten/-innen auszugeben, die

insbesondere

- Fachhochschulen,

- Technikerschulen, Wirtschafts- und Meisterschulen

- oder ähnliches (z.B. Krankengymnastik-Schulen)

besuchen. In der Regel werden zinsfreie Darlehen vergeben,

die innerhalb einer angemessenen Frist zurückzuzahlen sind.

Bei sehr gutem Abschluss oder bei Rückzahlung in einer Summe

kann ein teilweiser Erlass der Rückzahlung gewährt werden.

Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die Bewerber sollen ihren

Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ununterbrochen seit einem

Jahr vor Studienbeginn im Stadtgebiet oder im Landkreis

Lindau (B) haben.

Anträge auf Darlehen können bis 31. Januar 2021 bei der Stadtverwaltung

Lindau (B) eingereicht werden.

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Nähere Informationen sind bei der städt. Abteilung Kinder, Jugend,

Sport, Bregenzer Str. 6, Zimmer 6.2.28, Tel. 08382/918

127 oder auf der Homepage der Stadt Lindau (B)

www.stadtlindau.de (Bürger, Politik & Verwaltung / Schulen

und Kindertageseinrichtungen / Stipendienstiftungen) erhältlich.

Lindau (B), im Dezember 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

Abteilung Kinder, Jugend, Sport


6 12. Dezember 2020 • BZ Ausgabe KW 50/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bekanntmachung

Abbrennen von Feuerwerkskörpern an Silvester 2020/2021

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

1. Corona-Beschränkungen zum Jahreswechsel 2020/2021

• Es wird empfohlen, auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten.

• Es besteht eine bayernweite Ausgangsbeschränkung, d.h.

das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur aus triftigen

Gründen zulässig. Das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk

und das Fei ern in der Öffentlichkeit sind keine triftigen

Gründe.

• Erlaubt ist nur Bewegung an der frischen Luft, alleine,

mit dem eigenen Hausstand und mit einem anderen Hausstand,

solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt

5 Personen nicht überschritten wird.

Die Stadt Lindau verweist diesbezüglich auf die Bund-Länder-

Beschlüsse zu den Corona Beschränkungen und die entsprechenden

Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung dazu.

Abhängig von den Entwicklungen des Pandemiegeschehens

sind noch Änderungen möglich. Bitte beachten Sie hierzu die

ggf. kurzfristig ergehenden Pressemitteilungen.

2. Korrektes Verhalten beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern

im privaten Bereich

Sollten Sie an Silvester auf das Feuerwerk im privaten Bereich

trotz des dringenden Ap pells nicht verzichten wollen, beachten

Sie bitte Folgendes: Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie

F2 dürfen nur am 31. Dezember (Silvester) und am 1. Januar

(Neujahr) abgebrannt werden.

Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen pyrotechnische

Gegenstände der Kategorie F2 auch am 31. Dezember

und am 1. Januar nicht abbrennen.

Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer

Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen

ist verboten. Ebenso dürfen pyrotechnische Gegenstände

der Kategorie F2 in unmittelbarer Nähe von Gebäuden oder

Anlagen, die besonders brandempfindlich sind (z.B. Fachwerkhäuser,

Tankstellen), auch am 31. Dezember und 1. Januar, nicht

abgebrannt werden. Wer diese Verbote missachtet, muss mit einer

Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen.

Gemäß den Vorgaben des Sprengstoffgesetzes ist bei bestimmungsgemäßem

Gebrauch von Silvester-Feuerwerkskörpern generell

ein Schutzabstand von mindestens 8 m ein zuhalten, um

Personen und schützenswerte Gegenstände oder Einrichtungen

nicht zu ge fährden.

Lindauer Altstadt = Verbotszone per Sprengstoffgesetz

Für die Lindauer Altstadt mit ihrer historischen Bausubstanz

und der engen Bebauung bedeutet dies faktisch in den meisten

Bereichen ein Verbot, Feuerwerksraketen und Böller abzubrennen.

Die beigefügte Grafik gibt den Bereich wieder, der aus den

vorgenannten Gründen von der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz

(1. SprengV) ausgenommen ist.

3. Allgemeine Sicherheitshinweise

Die gekauften Feuerwerkskörper sollten bis Silvester an einem

sicheren und für Kinder nicht zugänglichen Ort aufbewahrt werden.

Brandgefährdete Gegenstände sollten in der Silvesternacht

weggeräumt bzw. Balkon und Terrasse leer geräumt und Fenster,

insbesondere Dachfenster geschlossen werden. Es dürfen

nur Feuerwerkskörper verwendet werden, die vom Bundesamt

für Materialprü fung (BAM) mit Prüfnummer zugelassen wurden.

Die Zulassung durch das BAM bedeutet nicht, dass die Feuerwerkskörper

ungefährlich sind, sondern lediglich, dass sie bei

bestim mungsgemäßer Verwendung handhabungssicher sind.

Aus Sicherheitsgründen bitten wir beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern

außerhalb der gesetzlich Verbote Folgendes zu

beachten:

Einschlägige Gebrauchshinweise und

Sicherheitsbestimmungen/-abstände berücksichtigen.

• Feuerwerkskörper nur auf ebenen und freien Flächen abbrennen.

• Immer einen Schutzabstand von acht Metern zu Personen

und Gebäuden einhalten.

• Hinweis: Die wissentliche Gefährdung von Personen oder

Sachen von bedeutendem Wert ist strafbar.

• Die Flugbahn und den Abwurf von Feuerwerkskörpern so

ausrichten, dass keine Personen, Tiere oder Gebäude getroffen

werden.

• Bei stärkerem Wind auf das Abbrennen pyrotechnischer Artikel

verzichten.

• Sind am Feuerwerkskörper Hilfsmittel zum sicheren Stand

z.B. Klappfüße vorhanden, diese unbedingt nutzen.

Es wird dringend appelliert, in eigener Verantwortung größere,

freie Flächen zu nutzen, um Silvesterfeuerwerk zu zünden. Jeder

muss sich darüber im Klaren sein, welche Risiken bei Nichtbeachtung

der o.g. Sicherheitsvorschriften bestehen und dass er

haftungsrechtlich belangt werden kann, wenn durch sein Feuerwerk

ein Brand entsteht.

Die Corona-Beschränkungen sollten ebenfalls im Interesse aller

dringend beachtet werden.

Auch die hohe Feinstaubbelastung und das enorme Müllaufkommen

sollten nicht vergessen werden, was zur Zurückhaltung

oder gar einem freiwilligen Verzicht animieren könnte.

Nähere Auskünfte erteilt die Stadtverwaltung, Öffentliche Sicherheit

und Ordnung, Bregenzer Straße 12, Tel. 918-310.

Lindau (B), den 12. Dezember 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Erste Verordnung zur Änderung der Rechtsverordnung der

Stadt Lindau (Bodensee) über die Festsetzung

der Parkgebühren (Parkgebührenordnung)

vom 07. Dezember 2020

Die Stadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund von § 6 a Abs. 6 des Straßenverkehrsgesetzes

(StVG) vom 05. März 2003 (BGBl. I S. 310, 919), zuletzt

geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 10. Juli 2020 (BGBl. I S. 1653),

in Verbindung mit § 10 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) vom 16. Juni

2015 (BayGVBl. S. 184), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16. November

2020 (BayMBl Nr. 641), folgende

Verordnung zur Änderung der Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee)

über die Festsetzung der Parkgebühren (Parkgebührenordnung) vom

04. März 2020:

§ 1

Die Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee) über die Festsetzung der

Parkgebühren (Parkgebührenordnung) vom 04. März 2020 wird wie folgt geändert:

Bei § 1 Abs. 2 Nr. 2 Parkzone II wird nach dem letzten Spiegelstrich „Giebelbachstr.

(Wackerstr. bis zum See)“ ein zusätzlicher Spiegelstrich mit den

Worten „- Parkplatz Reutiner Bahnhof (östlich Bregenzer Str. 48)“ angefügt.

§ 2

Die Änderung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Großen

Kreisstadt Lindau (Bodensee) in Kraft.

Lindau (B), den 07. Dezember 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Vollzug des Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG)

Bekanntmachung von gewidmeten Straßen.

Der städtische Bau- und Umweltausschuss beschließt

die Verkehrsfläche „Adelheid-Donderer-Straße“ Fl.Nr.

1834/2, Gemarkung Reutin, gemäß Art. 6 Abs. 1 i.V.m.

Art. 46 Nr. 2 BayStrWG wie folgt zu öffentlichen Straße

zu widmen.

Straße:

Ortsstraße O-396

Bezeichnung:

Adelheid-Donderer-

Straße

Fl.Nr.: 1834/2,

Gemarkung Reutin

Anfangspunkt:

Bregenzer Straße,

Fl.Nr. 1876/7,

Gemarkung Reutin

Endpunkt: Bahnlinie, Fl.Nr. 550/65, Gemarkung Reutin

Länge: 0,129 km

Straßenbaulastträger: Stadt Lindau (B)

Widmungsbeschränkung: keine

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats

nach ihrer Bekanntgabe Klage bei dem Bayerischen

Verwaltungsgericht in Augsburg, Postanschrift: Postfach

11 23 43, 86048 Augsburg, schriftlich oder zur

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle

dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss den

Kläger, die Beklagte (Stadt Lindau) und den Gegenstand

des Klagebegehrens bezeichnen und soll einen

bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden

Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben,

der angefochtene Bescheid soll in Urschrift oder in Abschrift

beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen

sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten

beigefügt werden.

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung

Durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung

der Verwaltungsgerichtsordnung vom 22. Juni

2007 (GVBI S. 390) wurde das Widerspruchsverfahren

im Bereich des Straßen –und Wegerechts abgeschafft.

Es besteht keine Möglichkeit, gegen diesen Bescheid

Widerspruch einzulegen. Die Klageerhebung in elektronischer

Form (z. B. durch E-Mail) ist unzulässig. Kraft

Bundesrechts ist in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten

seit 1. Juli 2004 grundsätzlich ein Gebührenvorschuss

zu entrichten.

Lindau (B), den 09. Dezember 2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

7

– Anzeige –

Frohe Botschaft zum Jahresende

Stadtwerke Lindau erhalten ISMS-Zertifikat bis 2023

„Wir waren super vorbereitet.

Alles hat wie am Schnürchen geklappt“,

freut sich Matthias

Ernst, der Beauftragte für Informationssicherheit

bei den Stadtwerken

Lindau. Der IT-Spezialist

war für die zweite turnusmäßige

Zertifizierung des „Information

Security Management

System“ (engl. für „Managementsystem

für Informationssicherheit“)

bei den Stadtwerken verantwortlich.

2017 durfte sich der

lokale Energie- und Telekommunikationsversorger

erstmals

über diese wichtige Urkunde

freuen. Die Zertifizierung nach

der ISO-Norm 27001 basiert auf

einem weltweit anerkannten

Standard.

„Seit 2017 ist viel passiert“, berichtet

Matthias Ernst, „der

Zertifizierungsprozess, der keinerlei

Haupt- oder auch nur

Nebenabweichungen erkennbar

machte, hat uns aber gezeigt,

dass wir sehr gut und sicher

aufgestellt sind, dass wir kontinuierlich

besser werden und

dass wir schnell und souverän

auf äußere Veränderungen reagieren

können. So sind wir für

die Zukunft bestens gerüstet“.

Beim „Managementsystem für

Informationssicherheit“, kurz

ISMS, handelt es sich um eine

Aufstellung von Verfahren und

Regeln innerhalb eines Unternehmens,

die dazu dienen, die

Informationssicherheit dauerhaft

zu definieren, zu steuern, zu kon-

Die Stadtwerke sind gut und sicher aufgestellt, darüber freuen sich Geschäftsführer Hannes Rösch und (auch wenn

er zum Fototermin leider verhindert war) der Beauftragte für Informationssicherheit, Matthias Ernst. BZ-Fotos: SWLi

trollieren, aufrechtzuerhalten

und fortlaufend zu verbessern.

Unabhängig von den Zertifizierungen

im Drei-Jahres-Rhythmus

finden zwischendurch jährlich

Kontrollen und Audits statt.

Als Energieversorger gehören

die Stadtwerke zu den sogenannten

„kritischen Infrastrukturen“

im Sinne der EU-Richtlinie

2008/114/EG. Die Stadtwerke

Lindau sind mit ihren Aufgaben

„von wesentlicher Bedeutung

für die Aufrechterhaltung

wichtiger gesellschaftlicher Funktionen,

der Gesundheit, der

Sicherheit und des wirtschaftlichen

oder sozialen Wohlergehens

der Bevölkerung“, deren

Störung oder Zerstörung erhebliche

Auswirkungen hätte. Heutzutage

verlassen sich die meisten

Unternehmen bei allen kritischen

Unternehmensprozessen

auf Systeme der Informationstechnik

(IT). Damit steigt natürlich

auch das Risiko für die

Informationssicherheit durch

Bedrohungen, wie z.B. Hackerangriffe,

Datenverlust, Naturkatastrophen,

Offenlegung und

Missbrauch vertraulicher Informationen

oder sogar durch terroristische

Anschläge. Führen

diese Angriffe zu Datenverlust,

zum Diebstahl vertraulicher Daten

oder zu Schäden an wichtigen

Systemen und Dokumenten,

so könnte das für Unternehmen

gravierende Folgen haben

und u.a. Kosten und Imageschäden

verursachen.

„Der größte Unsicherheitsfaktor

ist nach wie vor der Mensch“,

weiß Matthias Ernst aus seinen

Erfahrungen und Schulungen.

Gerade beim mobilen Arbeiten

zu Hause in Corona-Zeiten müssen

Regeln unbedingt eingehalten

werden. Die berühmt-berüchtigten

Post-Its mit Passwörtern,

die am Bildschirm kleben,

gehen gar nicht, auch nicht zu

Hause!“ Damit alle Kollegen und

Kolleginnen zu diesen Themen

stets aktuell geschult und sensibilisiert

sind, haben die Stadtwerke

ihre digitalen Schulungsprogramme

bereits in den vergangenen

Jahren sukzessive erweitert.

„Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter können

über eine Internetplattform jederzeit

und von überall aus auf

ihre Pflichtschulungen zugreifen“,

sagt Personalentwicklerin

Andrea Marstaller-Zeh. „Wir wissen,

dass Investitionen in unser

Personal bestens angelegt sind –

und das zahlt sich aus, in jeder

Hinsicht.“

manu

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen

rund um Energie, Verkehr und

Telekommunikation gut

aufgehoben.

Alle Informationen finden Sie

rund um die Uhr auf:

@ www.sw-lindau.de


8 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

GESCHÄFTSLEBEN

No risk, but fun: „Play the Market“ startet

Betriebswirtschaftlicher Planspielwettbewerb für Schüler ab der Jahrgangsstufe 10

Bayernweit können sich Schüler/-

innen ab der 10. Jahrgangsstufe

an Gymnasien, BOS und FOS wieder

für den betriebswirtschaftlichen

Planspielwettbewerb „Play

the Market“ anmelden.

In dem software-basierten betriebswirtschaftlichen

Planspiel

übernehmen die Teilnehmer/-

innen in Zweier- oder Dreier-

Teams die Leitung eines virtuellen

produzierenden Unternehmens

und treffen Entscheidungen

in unterschiedlichen

betrieblichen Bereichen. Dabei

treten sie in drei Spielphasen

mit jeweils mindestens sechs

Runden (Vorrunde, Halbfinale,

Finale) gegen andere Teams

in Konkurrenz.

In diesem Durchlauf findet

das Halbfinale, normalerweise

in Präsenz, ebenfalls digital

statt. Ergänzt wird der Wettbewerb

durch Online-Seminare,

Workshops und Praxisbausteine.

Die Sieger/-innen, die nicht

nur den meisten Gewinn erzielt,

sondern auch ökologisch

und sozial gewirtschaftet haben,

sichern sich ein Ticket für eine

einwöchige Sprachreise nach

New York. Das zweit- und

drittplatzierte Team darf sich

ebenfalls über einen Preis freuen.

Lehrkräfte haben die Möglichkeit,

auf separaten Märkten

mitzuspielen und das Planspiel

vor Wettbewerbsstart bei

einer digitalen Fortbildung

kennen zu lernen.

Schüler/-innen können entweder

in der Freizeit oder unter

Anleitung der Lehrkraft im

Unterricht teilnehmen.

@ Weitere Informationen und

Anmeldung unter:

www.playthemarket.de

Anmeldungen sind bis zum

15. Januar 2021 möglich.

„Play the Market“

Über 35.000 bayerische Gymnasiasten,

Fach- und Berufsoberschüler

gingen seit 1992

bei „Play the Market“ an den

Start. Jährlich nehmen ca.

2.000 Jugendliche teil. Dabei

lernen die Teilnehmer strategisch

sowie wirtschaftlich zu

denken und handeln, komplexe

Zusammenhänge zu verstehen

und schulen Schlüsselkompetenzen

wie Teamfähigkeit,

Kreativität und Medienkompetenz.

Das Planspiel dient

der Berufsorientierung und

soll Unternehmergeist in die

Schulen bringen.

Der Wettbewerb ist in drei

Phasen aufgeteilt: In der Internetrunde

wird online auf 30

Märkten gespielt. Die besten

Teams jedes Marktes treffen im

Halbfinale wieder aufeinander

und die besten neun Teams

daraus ringen im Finale um

den ersten Platz. Krönender

Abschluss ist eine öffentlichkeitswirksame

Veranstaltung

am 9. Juli 2021 in München,

bei der die Finalisten eine namhafte

Jury aus Wirtschaft, Politik

und Bildung überzeugen

müssen. Weitere Informationen

finden Interessenten im

Internet: www.playthemarket.de

Das Projekt „Play the Market“

wird vom Bildungswerk der

Bayerischen Wirtschaft e.V.

seit 1992 durchgeführt. Es ist

Abholung und

Anlieferung nach

telefonischer Vereinbarung

im Bereich „Wirtschaft im Dialog“

angesiedelt. Dieser steht

in besonderer Weise für das

gesellschaftspolitische Engagement

des Bildungswerks der

Bayerischen Wirtschaft e. V.

„Wirtschaft im Dialog“ baut

mit praxisnahen Bildungsprojekten

Brücken zwischen gesellschaftlichen

Institutionen

und der Wirtschaft. Auf der

Anzeigen

einen Seite stehen Schulen,

Hochschulen, Kirchen, Bundeswehr,

Behörden und Ministerien,

auf der anderen Seite Unternehmen

und Verbände verschiedenster

Branchen. Die

Schwerpunkte der Arbeit liegen

in der Förderung der Arbeitskreise

„Schulewirtschaft“,

der ökonomischen Bildung,

des naturwissenschaftlichen und

technischen Interesses sowie

der Lehrkräftefortbildungen

in der „Schulewirtschaft“-Akademie.

Das Planspiel wird vom Bayerischen

Staatsministerium für

Wirtschaft, Landesentwicklung

und Energie gefördert. Co-Förderer

sind die Deutsche Bank

AG und die Hochschule der Bayerischen

Wirtschaft (HDBW).



Von-Behring-Str. 6 – 8

88131 Lindau

Tel. 08382 9896980

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. 9:00 bis 12:30 Uhr

13:30 bis 18:00 Uhr

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BZ-Foto: Bildungswerk der

Bayerischen Wirtschaft e.V.

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GESCHÄFTSLEBEN 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

Fahrplanwechsel bringt einige Neuerungen

bodo-Verbundgebiet Neue Fahrpläne gelten ab Sonntag, 13. Dezember

Auch in diesem für uns alle

besonderen Jahr heißt es im

Dezember wieder: Es ist Fahrplanwechsel.

Ab Sonntag, 13.

Dezember 2020, gelten dann

im gesamten bodo-Verbundgebiet

der drei Landkreise Bodenseekreis,

Ravensburg und

Lindau neue Fahrpläne. Sie

sind rechtzeitig abrufbar über

die bodo-App oder auch im

Web unter: www.bodo.de

9

EXPERTEN-

TIPP

November ist ja traditionell

eher ein stiller „Gedenkmonat“.

Und normalerweise

ist der Dezember statistisch

gesehen der beste Börsenmonat.

Doch in diesem Jahr

2020 ist alles anders.

Der November 2020 gilt

an den Weltbörsen als der

beste Börsenmonat der

Geschichte: Der Dax gewann

25 Prozent, die US-Börsen

12 Prozent. Der japanische

Nikkei-Index hatte den

höchsten Anstieg aller

Zeiten - und das trotz aller

Corona-Wirtschaftsängste

und trotz aller Angstmacher,

Crashpropheten usw.

Das Börsenjahr 2019 hatte

am Gesamt-Markt über 33

Prozent Zuwachs gebracht

(maximal diversivizierte

Welt-Strategie-Assetklassen-

ETFs). Darauf folgten die

üblichen Warnungen der

Analysten vor einer Korrektur

– die sich dann als

„Corona-Crash“ zeigte.

Inzwischen sind die Börsenwerte

wieder auf dem

Niveau „vor Corona“.

Feuerwerk an den Börsen

So weit, so gut. Aktienmärkte

schwanken heftig, das

ist normal und wird auch immer

so sein. Das ist auch der Grund,

warum man sich langfristig

orientieren muss. Gefährlich

wird es nur, wenn man eine zu

kleine Auswahl an Aktien oder

Branchen hat und wenn man

teuer kauft und billig wieder

verkauft (weil man entweder die

Nerven verliert oder in Geldnot

gerät und verkaufen muss).

Am zufriedensten sind die

Anleger, die eine „wetterfeste“,

breit gestreute Welt-Anlage-

Strategie über alle Themen und

Branchen, über 10.000 Aktien

und über 600 Anleihen über

ETFs haben. Die wissen, dass

sie mit Kurs-Schwankungen

leben können und mit den

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin

Manuela Klüber-

Wiedemann

Anleihen oder Cash-Positionen

die Abschwünge abfedern. Wer

dann noch mittels Rebalancing

antizyklisch reagiert, wird mit

guten Ergebnissen belohnt.

Antizyklisch handeln bedeutet,

dass bei fallenden Aktienkursen

nicht aus den Börsen ausgestiegen

wird, sondern aus den

stabil gebliebenen Anleihen

die billiger gewordenen Aktien

nachgekauft werden, und dass

nach stark gestiegenen Börsenkursen

diszipliniert Aktien

verkauft und in den Anleihen in

Sicherheit gebracht werden. So

behält man seine ursprünglich

gewählte Strategie, reduziert

die Risiken und erhöht langfristig

die Rendite. Diese Strategie

gibt’s in Lindau bei Ruhestandsplaner

Bodensee.

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Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Mit vielfältigen Anpassungen

haben die Verkehrsunternehmen

im bodo ihre Fahrpläne

optimiert. Mal sind es Fahrzeitenänderungen

im Minutenbereich,

um Anschlüsse an Bahnhöfen

oder größeren Umsteigehaltestellen

zu verbessern,

mal sind es zusätzliche Kurse,

um Entlastung und Entspannung

zu schaffen. Größere

Neuheiten gibt es bei der Eisenbahninfrastruktur

mit der

Eröffnung des Bahnhofs „Lindau

Reutin“. Der Stadtbus Lindau

erhält einen starken Knoten

am neuen Bahnhof Reutin

und eine neue Stadtbuslinie 5.

Auch im Stadtverkehr Tettnang

geht ein neues Stadtbuskonzept

an den Start.

Wenn auch bereits seit Anfang

November unterwegs, zählt

die neue Regiobus-Linie Konstanz-Ravensburg

(700) mit einem

sehr attraktiven Fahrplanangebot

montags bis sonntags

von 5 bis weit nach 24 Uhr ganz

klar zu den herausragenden

Neuerungen im bodo-Gebiet.

Mehr Angebot bietet der Erlebnis

Bus 2, der nun ganzjährig

zwischen Meersburg und

Unteruhldingen unterwegs ist.

Und auch der Echt Bodensee

Bus (Linie 100) stellt auf einen

ganzjährigen Betrieb um.

Die neuen Fahrpläne sind

bereits weitgehend abrufbar

unter www.bodo.de im Seitenbereich

Linien & Fahrpläne

und stehen dort auch zum

Downloaden und Ausdrucken

zur Verfügung. Zudem ermöglicht

eine kompakte Zusammenstellung

eine Orientierung

über die wichtigsten Neuerungen

im bodo. Aber auch die

bodo-App und die Elektronische

Fahrplanauskunft unter bodo.

de zeigen die ab 13. Dezember

geltenden Fahrplandaten.

Ein Hinweis: Die Minifahrpläne

für die einzelnen Buslinien

werden nicht mehr aufgelegt.

Alle Fahrplan-Infos sind

übersichtlich in einem neuen,

schlanken Info-Flyer zusammengestellt.

Dieser ist kostenlos

in den Mobilitätszentralen

und Kunden-Centern der Verkehrsunternehmen

sowie in

den Gemeinden erhältlich. Ein

PDF des Flyers abrufbar unter:

bodo.de im Bereich Service/Download-Center.

BZ/BZ-Foto: Hasenfratz

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10 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

WISSENSWERTES

Tanne am Kreisel strahlt als Weihnachtsbaum

„Die große Tanne in Aeschach

konnte dank der Mietpark

Lindau GmbH, die kostenlos

eine Hebebühne zur Verfügung

gestellt hat, wieder als

Weihnachtsbaum geschmückt

werden“, freut sich Annette

Schäfler („artifact“) und

bedankt sich bei den Helfern

von „Wir in Aeschach“. Nun

strahlt der Baum am Aeschacher

Kreisel, der vor einigen

Jahren von den Freien Bürgern

gestiftet und gepflanzt wurde,

zur Weihnachtszeit und trägt

mit dazu bei, dass sich der

Stadtteil festlich geschmückt

präsentiert.

BZ-Fotos: AS

Margot Käßmann kommt nach Lindau

Die bekannte Theologin

Margot Käßmann hat ihren

Besuch für das 20-jährige

Bestehen der Friedensräume

Lindau zugesagt.

Mitte November nahm Margot

Käßmann an der Konferenz

„Women, Faith and Diplomacy“

in Lindau teil. Bei dieser

Gelegenheit besuchte sie auch

das Friedensmuseum in Bad

Schachen, das von pax christi

getragen wird.

Pax Christi ist eine internationale

ökumenische Friedensbewegung,

die bereits 1945

von französischen Christinnen

und Christen gegründet wurde.

Christian Artner-Schedler,

Referent für Friedensfragen

bei pax christi, begrüßte die

ehemalige Bischöfin, die er bei

einer Demonstration in Büchel

kennen gelernt hatte. Während

der Führung mit Cornelia Speth

stellte Margot Käßmann viele

Gemeinsamkeiten zu ihrer

eigenen Jahrzehnte langen

Friedensarbeit fest. Sie war

sehr an der Idee der Friedensräume

und den Aktivitäten des

Leitungsteams interessiert.

Die bekannte Autorin schrieb

in das Gästebuch: „ … ein besonderer

Ort. Ich freue mich

sehr über dieses Friedensmuseum,

das Menschen aktivieren

kann! ‚Selig sind, die

Frieden stiften‘, in diesem

Sinne Gottes Segen für Ihre

Arbeit.“

Das Team freut sich, dass mit

Margot Käßmann eine Theologin

gewonnen wurde, die sich

nicht vor klaren Aussagen zu

friedenspolitischen Fragen

scheut. Ihr Beitrag wird ein

Höhepunkt zur Feier des

20. Jubiläums der Friedensräume

im Jahr 2021 sein.

BZ-Foto: CS

KURZ BERICHTET

SpVgg Lindau

Die Vorstandschaft der Spielvereinigung

Lindau 1919 e.V.

hat sich für die Verschiebung

ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung

auf 2021 entschieden.

Da die aktuelle Covid19-Sitiuation

eine Versammlung

in gewohntem Umfeld

nicht zulässt und bei einer digitalen

Versammlung viele

Ehrenmitglieder, die teilweise

schon über 75 Jahre im Verein

sind, an dieser vermutlich

nicht teilnehmen würden, entschieden

sich die Funktionäre

des Lindauer Fußballvereins

für eine Verschiebung. So

beabsichtigt der Verein, die

Mitgliederversammlung zusammen

mit der turnusmäßigen

Jahreshauptversammlung mit

Neuwahlen im Frühjahr 2021

abzuhalten. Aktuelle Fragen

und Anregungen können per

E-Mail an info@spvgglindau.de

gesendet werden.

BZ

Tourist-Information

Aufgrund der Verlängerung

des Lockdowns ändert die

Tourist-Information Lindau

am Alfred-Nobel-Platz 1 ihre

Öffnungszeiten wie folgt:

Montag bis Freitag:

10 bis 12 Uhr und

14 bis 17 Uhr

Ab 14 Uhr ist die Tür geschlossen

(bitte anklopfen).

Telefonische Erreichbarkeit:

Mo. bis Fr. ab 8.30 Uhr unter

0 83 82/8 89 99 00 BZ

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GESCHÄFTSLEBEN 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

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Das Textilfachgeschäft Butz schließt

Vielleicht erinnert sich ja der eine

oder die andere noch an dieses

BZ-Foto: Anlässlich des 50. Geschäftsjubiläums

des Textilfachgeschäftes

Butz in Lindau schwelgten

Inhaber Thomas Damen,

Firmengründerin Gertrud Butz,

Annette Damen und Traudl

Albaum, seit 1974 gute Seele des

Hauses, in Erinnerungen. Das 60.

Geschäftsjubiläum im März 2021

stand quasi schon vor der Tür, da

treffen die Inhaber eine schwere

Entscheidung: Das Textilfachgeschäft

Butz am Aeschacher Kreisel

wird zum 24. Dezember 2020

geschlossen.

Gegründet 1961 von Oskar und

Gertrud Butz, war der erste Laden

noch ein reines Herrengeschäft

und befand sich im Langenweg.

Nach dem Umzug in die Räumlichkeiten,

in denen heute das Eiscafé

Venezia sein Domizil hat, wurde

das Sortiment um Damenbekleidung

erweitert. 1967 schließlich

wurde das Geschäft in der Friedrichshafener

Straße 1, seinem

heutigen Standort, eingerichtet.

2001 hat Thomas Damen, der

Neffe von Gertrud Butz, den Familienbetrieb

übernommen. Das Angebot

im Textilfachgeschäft Butz

wurde im Laufe seiner fast 60-jährigen

Firmengeschichte den Entwicklungen

am Markt und vor

allem den Bedürfnissen der

Kundinnen und Kunden, von denen

sich viele schon von Kindesbeinen

an hier einkleiden, angepasst.

Sie werden die exzellente

fachliche Beratung von Gertrud

Butz und Traudl Albaum sicher

sehr vermissen. Ihre geschulten

Blicke für Größe und Passform und

ihr Gespür für das, was der Kunde

oder die Kundin möchte, genießen

in Lindau einen legendären Ruf.

Das Sortiment des Textilfachgeschäftes

Butz werden die Kunden

aber auch weiterhin bei Heka

Moden in Kressbronn, dem zweiten

Geschäft von Familie Damen,

finden. „Wir würden uns freuen,

wenn uns unsere Kunden aus

Lindau auch in Kressbronn besuchen“,

versichert Thomas Damen

und bedankt sich auch im Namen

von Gertrud Butz ganz herzlich

für die Treue und das Vertrauen,

die die Lindauer Kunden ihr und

ihren Mitarbeiterinnen über fast

60 Jahrzehnte entgegengebracht

haben.

Wer noch Gutschriften oder Gutscheine

für das Textilfachgeschäft

Butz hat, sollte diese bitte bis

spätestens 24. Dezember 2020

einlösen. An diesem Tag schließt

das traditionsreiche Textilfachgeschäft

am Aeschacher Markt um

13 Uhr für immer seine Pforten.

BZ-Foto: Archiv/HGF

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12 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

GESUND LEBEN

Ärzte warnen: Lungenkrebs nicht verschleppen!

Waldburg-Zeil Kliniken Telefonische Beratung bei unklaren Symptomen – Patienten haben Anspruch auf Zweitmeinung

Coronabedingt sorgen sich viele

Menschen darum, ob der Weg zum

Arzt oder in die Klinik jetzt genau

das Richtige ist. Viele Menschen

sind unsicher, ob sie sich gerade

während einer Pandemie operieren

lassen sollten. Vor allem in

Ballungszentren werden manche

Operationen abgesagt, wenn vorausschauend

Intensivbetten für

potentielle Pandemie-Patienten

freigehalten werden. Spezielle Lungenerkrankungen

wie Bronchialkarzinome

bieten jedoch nicht den

zeitlichen Spielraum, eine Behandlung

zu verschieben – weil sonst

kostbare Lebenszeit verloren geht.

Bei schweren Erkrankungen

wie Schlaganfall, Herzinfarkten

oder Krebs, also Indikationen,

die keinen Aufschub dulden,

war im Frühjahr ganz klar

zu beobachten, dass genau

diese Patienten nicht im Krankenhaus

ankamen - möglicherweise

aus Angst, an Corona zu

erkranken. Folgen sehen die

Spezialisten jetzt: An den Fachkliniken

Wangen werden nun

viele Lungenkrebspatienten behandelt,

bei denen die Erkrankung

leider erst in einem sehr

viel späteren und unheilbaren

Stadium diagnostiziert werden

konnte. Da Lungenkrebs ohnehin

meist erst spät entdeckt

wird, sollte hier nichts auf die

lange Bank geschoben werden,

raten die Experten dringend.

Zweitmeinung im Lungenkrebszentrum

einholen

In der Tumorkonferenz beraten viele Spezialisten gemeinsam, wie die beste Behandlung für jeden Patienten

aussieht.

BZ-Fotos: WZK

„Wichtig ist – das zeigt die

Erfahrung aus dem Frühjahr –

dass Patienten trotz Corona

beunruhigende Warnsymptome

sofort abklären lassen. Husten

und Luftnot zum Beispiel können

die Folge von einer Covid-

19-Infektion oder eben noch

Schlimmerem sein. Bei solchen

Symptomen muss unbedingt

ein Arzt aufgesucht werden,

damit zum einen niemand gefährdet

und zum anderen alles

andere abgeklärt werden kann“,

so der Leiter des Lungenkrebszentrums,

Privatdozent Dr. Robert

Scheubel. Bei bestimmten Symptomen

(siehe Kasten) in Kombination

mit ungewolltem Gewichtsverlust

sollten bei Patienten

alle Alarmglocken läuten

und sofort ein Termin vereinbart

werden, empfiehlt er.

Für Patienten, die sich bei

ihren Symptomen unsicher

sind, bieten die Fachkliniken

Wangen deshalb eine telefonische

Beratung mit Chefarzt Dr.

Robert Scheubel an. Denn generell

haben Patienten Anspruch

darauf, sich eine Zweitmeinung

einholen zu dürfen.

BZ

Welche Beschwerden verursacht Lungenkrebs?

• hartnäckigen, anhaltenden Husten

trotz Behandlung länger als vier Wochen

• blutigen und unblutigen Auswurf

• pfeifende Atmung, Atemnot

• Fieberschübe und Nachtschweiß

• ständige Brustschmerzen

• anhaltende Heiserkeit

• unfreiwilligen Gewichtsverlust

Die Fachkliniken Wangen behandeln Patienten von der

Diagnostik über die Therapie inklusive Operation

bis zur Nachsorge.

Die besondere Expertise zeigt sich in der Zertifizierung zum

Lungenkrebszentrum, das in der Region einmalig ist.

Begegnung trotz Besuchsverbots

Herr und Frau Maut haben sich

lange nicht gesehen, denn seit

mehr als einem Monat dürfen

Besucher die Fachkliniken

Wangen nicht mehr betreten,

um die Patienten nicht durch

eine Ansteckung mit dem Coronavirus

zu gefährden. Aber wie

lässt sich wenigsten ein klein

wenig Nähe zu den Liebsten

herstellen, vor allem jetzt im

Advent? Dekanatsreferent

Stephan Wiltsche und Stephan

Prändl vom Förderverein der

Fachkliniken Wangen hatten

eine Idee: Der Förderverein

stellte dem Fachkrankenhaus

drei iPads zur Verfügung,

finanziert aus Spenden, die

Mitarbeiter und Patienten das

ganze Jahr über bereitgestellt

haben. Nun können sich Herr

und Frau Maut und viele andere

Familien trotz des Besuchsverbots

virtuell begegnen. Und

Stefan Wiltsche hilft all denen,

die nicht als „digital natives“

zur Welt gekommen sind ;-)

Chefarzt Dr. Robert Scheubel (re.) berät Patienten bei unklaren

Symptomen.

Chefarzt

PD Dr. med. habil. Robert Scheubel

Facharzt für Herz- und

Thoraxchirurgie

Leiter Lungenkrebszentrum

Klinik für Thoraxchirurgie

Hotline bei unklaren Symptomen:

0 75 22/7 97 13 20

E-Mail:

robert.scheubel@wz-kliniken.de

@ www.fachkliniken-wangen.de

Schau doch mal rein...

Ausbildung Videos zu Ausbildungsberufen im Klinikverbund

Die Waldburg-Zeil Kliniken bilden

im Klinikverbund soziale, pflegerische,

kaufmännische und gastronomische

Berufe aus.

Die Waldburg-Zeil Kliniken bilden soziale, pflegerische, kaufmännische

und gastronomische Berufe aus.

Neben dem Erwerb von theoretischem

Wissen wartet während

der Ausbildung eine spannende

praktische Arbeit in

einem interdisziplinären Team

auf die Auszubildenden. Damit

sie sich vorstellen können, was

sich dahinter verbirgt, hat das

Marketingteam Videos zu Ausbildungsberufen

bei den Waldburg-Zeil

Kliniken gedreht.

Manche der Ausbildungen

starten auch unterjährig, wie

zum Beispiel die zum Koch –

oder ab 1. April 2021 ein zusätzlicher

Ausbildungsgang zur

Pflegefachkraft.

An den Fachkliniken Wangens

stehen zum 1. April 2021

noch fünf Ausbildungsplätze

zur Verfügung und zum 1. Oktober

2021 sind noch sechs

Plätze frei.

Neben Empathie und Interesse

an medizinischen Inhalten

sollten Bewerber auf jeden

Fall über einen Realschulabschluss

verfügen und Bereitschaft

zum Schichtdienst mitbringen.

Interessenten wenden

sich für Fragen/Bewerbungen

bitte an Florian Ihler, Telefon:

0 75 22/7 97 11 86. BZ

Hier geht’s zu den Videos:

Einfach Handykamera auf den

jeweiligen QR-Code halten und

Seite öffnen. Codes: youtube/Ihler


GESUND LEBEN 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

Sie halten durch: mit Zuversicht und Freude

Asklepios Klinik Lindau Pflegedienstleiter ist stolz, wie seine Mitarbeiter die Corona-Belastungen meistern

Die COVID-19-Pandemie hat uns

fest im Griff. Die Hoffnung, dass

wir den Coronavirus SARS-CoV-2

schnell wieder los werden oder

beherrschen können, hat sich

nicht erfüllt. Die befürchtete

zweite Welle von Massen-Infektionen

breitet sich gerade aus. Die

Fallzahlen sind höher als beim

ersten Lockdown im Frühjahr

2020 und damit auch die Anzahl

der Patienten, die wegen einer

COVID-19-Erkrankung in der Asklepios

Klinik Lindau behandelt

werden müssen. Darunter sind

auch mehr schwere Verläufe, bei

denen die betroffenen Menschen

auf der Intensivstation um ihr

Leben ringen. Ärzte und Pflegepersonal

sind rund um die Uhr

da, um ihnen zu helfen.

Benedikt

Bentele,

Pflegedienstleiter

Asklepios

Klinik Lindau

Das Personal in

Krankenhäusern

ist es gewohnt,

mit Infektionskrankheiten

umzugehen.

Auch

wenn diese wie

zum Beispiel der

Norovirus, eine

sehr ansteckende

Magen-

Darm-Erkrankung,

oder die

Grippe (Influenza)

zeitweise

epidemisch auftreten und

dafür sorgen, dass plötzlich ungewöhnlich

viele Menschen

stationär behandelt werden

müssen. Das Coronavirus aber

ist keine regional begrenzte Erkrankung,

die sich erfahrungsgemäß

auf einen betsimmten

Zeitraum eingrenzen lässt oder

mit bekannten Umständen in

Verbindung gebracht werden

kann. Man kann sich durch

Aerosole derart leicht anstecken,

dass weltweit ungewohnte Schutzmaßnahmen

wie Masken- und

Quarantänepflicht, Abstandsregeln

und Kontaktbeschränkungen

ergriffen werden müssen.

An einem Impfstoff wurde und

wird fieberhaft gearbeitet. Doch

noch konnte nicht flächendeckend

mit Impfungen begonnen

werden. Nicht nur die

Zahl der Neuinfektionen steigt

auch bei uns in Deutschland

sprunghaft an, sondern auch

die Zahl der binnen 24 Stunden

gemeldeten Todesfälle im

Zusammenhang mit dem Coronavirus

hat einen Höchststand

erreicht. Der neuerliche

Lockdown, der fast täglich durch

weiterführende Maßnahmen

wie Ausgangssperre und verschärfte

Kontaktbeschränkungen

nachgebessert werden muss, soll

vor allem dazu dienen, das

Infektionsgeschehen zu verlangsamen,

damit die Krankenhäuser

mit Stationen, auf denen

COVID-19-Patienten behandelt

werden, nicht überlastet

werden und dann Patienten

abweisen müssten.

Wie sieht es da in der Asklepios

Klinik Lindau aus? „Die

erste Welle war für unser Pflegepersonal

schon eine hohe

Belastung“, sagt Benedikt Bentele.

Er ist Pflegedienstleiter in

der Asklepios Klinik Lindau

und unter anderem für das

Pflegepersonal verantwortlich,

das auf den drei Stationen

arbeitet, auf denen COVID-19-

Patienten versorgt und wo Verdachtsfällen

abgeklärt werden.

„Wir haben im Februar mit

unseren Planungen begonnen,

wie wir die Abläufe in der Notaufnahme

entsprechend anpassen,

wie wir spezielle Stationen

einrichten und ausstatten

und wie wir die Bettenkapazitäten

jederzeit flexibel gestalten

können. Wir haben die Mitarbeiter

stets mit den aktuellen

Hygienemaßnahmen vertraut

gemacht, regelmäßig geschult

und spezielle Schutzausrüstungen

angeschafft. Dann hat

uns die erste Welle im März

ziemlich schnell erwischt.

Aber: Wenn alle Hygienemaßnahmen

strengsten eingehalten

und die Schutzausrüstung

vorschriftsmäßig genutzt wird,

dann ist unser Personal gut

geschützt“, ist sich Benedikt

Bentele sicher. Und tatsächlich

kann er vermelden, dass

sich bisher kein Mitarbeiter

auf der Intensivstation, wo der

Kontakt zu den COVID-19-Patienten

mit schweren Krankheitsverläufen

am nächsten

und intensivsten ist, mit dem

Coronavirus angesteckt hat.

Es wird immer das gleiche

Personal auf den drei sogenannten

COVID-Stationen –

dazu zählen die Notaufnahme,

die Station mit den Verdachtsfällen,

die Station mit

den positiv getesteten Patienten

und die Intensivstation –

eingesetzt. Erfahrung und Routine

im Umgang und mit der

Pflege kranker Menschen sind

die eine Seite der Medaille. Die

andere: Auch Schwestern und

Pfleger sind Menschen. Auch

sie hatten es bis Anfang des

Jahres noch nicht mit dem

Coronavirus zu tun. Auch sie

und ihre Familien und Freunde

waren plötzlich der Gefahr

einer Ansteckung und der damit

verbundenen Unsicherheit

ausgesetzt, ob man bei einer

eventuellen Infektion schwer

erkrankt oder nach ein paar

leichten Symptomen alles wieder

gut ist. Trotzdem war es im

März und ist es bis heute ihr

Job, Menschen zu helfen, die

im Krankenhaus behandelt

werden müssen: dazu gehören

ebenso hochansteckende COVID-

19-Patienten.

„Das war bei der ersten Welle

eine hohe psychische und

physische Belastung für unser

Pflegepersonal“, sagt Benedikt

Bentele. Inzwischen haben die

Pfleger/-innen Erfahrungen

gesammelt, sind nun auch im

Umgang mit der neuen Schutzausrüstung,

den verschärften

Hygienemaßnahmen und bei

der Behandlung der Patienten,

die sich mit dem Coronavirus

Zu wenig Intensivfachpersonal, mehr COVID-19-Patienten, die rund um die Uhr stationär behandelt werden

müssen, strenge Hygienemaßnahmen und Schutzausrüstung, die so hinderlich bei der Arbeit ist, wie

sie furchteinflößend aussieht: Trotzdem hält das Pflegepersonal in der Asklepios Klinik Lindau durch. Der

Pflegedienstleiter ist stolz auf die professionelle Arbeit und die Motivation seiner Mitarbeiter. BZ-Fotos: BB

angesteckt haben, routinierter.

„Aber“, so Bentele, „jetzt ist

die Belastung für unser Pflegepersonal

höher, weil es mehr

Fälle gibt, die behandelt werden

müssen. Das ist Schwerstarbeit!“

Das hat vor allem mit

der Persönlichen Schutzausrüstung

(PSA) zu tun, die die Klinik

zusätzlich zur normalen Dienstkleidung

für das Pflegepersonal

einsetzt, das auf den drei COVID-

Stationen, die streng von den

anderen Bereichen getrennt

sind, einsetzt. Es gibt eine

virendichte PSA für die Stationen

(Bild oben) und für die

Intensivstation (Bild rechts).

Jeder Handgriff trägt dazu bei,

dass der Dienst auf diesen Stationen

unter der Schutzausrüstung

zu einer schweißtreibenden

Angelegenheit wird. Intensivpatienten,

die beatmet

werden müssen, werden zum

Beispiel regelmäßig gedreht.

Um die COVID-Stationen zu betreten

oder zu verlassen, muss

man spezielle Schleusen passieren

und sich die umfangreiche

Schutzkleidung anlegen bzw.

ablegen. Eine gemeinsame Kaffeepause

im Schwesternzimmer,

um kurz zu verschnaufen und

sich auszutauschen, gibt es coronabedingt

schon lange nicht

mehr.

„Wir bräuchten dringend

mehr Intensivfachpersonal, um

unsere Belegschaft zu entlasten.

Aber das gibt‘s leider deutschlandweit

gerade nicht“, weiß

Benedikt Bentele. Er ist stolz

auf seine Mitarbeiter: „Das ist

absolut grandios, wie professionell

sie trotzdem arbeiten

und mitziehen. Dafür gebührt

ihnen mein voller Respekt“, sagt

der Pflegedienstleiter. „Wir haben

gute Mitarbeiter, die trotz der

schwierigen Bedingungen nicht

die Freude an dem verloren

haben, was sie tun und trotz

aller Anstrengung

stets motiviert sind,

weiter zu helfen.“

Deshalb kann die

Asklepios Klinik

auch weiterhin Betten

und Personal

für die Versorgung

von COVID-19-Patienten

vorhalten.

Tragen Sie bitte

durch besonnenes

Verhalten – auch zu

Weihnachten – dazu

bei, dass die Grenzen

des Machbaren

bei uns in Lindau

nicht überschritten

werden, da es zu

viele Infizierte gibt!

HGF




13














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14 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

WISSENSWERTES

SENS

Zwei weitere Neuzugänge

EV Lindau Islanders holen weiteren Stürmer und einen Verteidiger

Die EV Lindau Islanders haben

noch einmal auf dem Transfermarkt

zugeschlagen. Patrick Raaf-

Effertz verstärkt nach erfolgreichem

Probetraining die Defensive

der Islanders. Zuvor war schon der

Deutsch-Kanadier Mark Heatley,

ein erfahrener DEL-2-Center, für

den Angriff verpflichtet worden.

Und der 31 Jahre alte Stürmer Nikolas

Oppenberger ist nach sechs

Jahren nach Lindau zurückgekehrt.

Patrick Raaf-Effertz ist in Köln

geboren und durchlief dort bis

2012 beim Kölner EC, dem

Stammverein der Kölner Haie,

alle Nachwuchsteams. Schon

2010 durfte er erstmals Oberligaluft

schnuppern, als ihn die

Verteidiger Patrick Raaf-Effertz

kam von den IceFighters Leipzig.

Stürmer Nikolas Oppenberger ist

nach Lindau zurückgekehrt.

Kölner an den Neusser EV verliehen.

Eine Spielzeit später

waren es schon ein paar mehr

Spiele in der Oberliga, welche

er im Wechsel zwischen dem

DNL-Team des KEC und den

Füchsen Duisburg bestreiten

durfte. Im weiteren Verlauf der

Jahre war der Verteidiger eine

komplette Saison von Köln an

Duisburg verliehen, ehe er

2013 für ein Jahr zum Königsborner

JEC wechselte, im

Anschluss folgten dann zwei

Spielzeiten für die Moskitos

Essen. Vom tiefen Westen der

Republik, ging es dann in den

Osten von Deutschland. Die

letzten vier Spielzeiten agierte

Raaf-Effertz für die EXA Icefighters

Leipzig. In der Oberliga

bestritt der Verteidiger für

seine Vereine bisher 366 Spiele

und erzielte dabei 117 Scorerpunkte.

Der 31 Jahre alte Stürmer Nikolas

Oppenberger kehrt nach sechs

Jahren zurück nach Lindau. In

der Bayernliga verbrachte der

gebürtige Kemptner schon drei

Spielzeiten (2011/12, 2012/13,

2013/14) am Bodensee. Im Anschluss

an sein erstes Gastspiel

in Lindau ging der Stürmer für

den ESC Kempten und den EV

Füssen in der Landesliga aufs

Eis und studierte nebenbei.

Dies war auch der Grund, weshalb

er die Islanders damals

Richtung Heimatstadt verließ.

Mit den neuerlichen Transfers

reagiert der EV Lindau auf

einen, durch die ausgefallenen

Spiele noch enger getakteten

Spielplan. Zusätzlicher Grund:

Die Lindauer können nicht

jederzeit auf die Förderlizenzspieler

der Towerstars Ravensburg

zurückgreifen. Der Kooperationspartner

der Islanders

muss einige Spieler zurück in

die DEL geben sowie zwei Spieler

zur U20-Nationalmannschaft

abstellen, die sich bereits bei

der Vorbereitung auf die WM

(25.12.2020 bis 05.01.2021 im

kanadischen Edmonton) in

Füssen befinden.

BZ

BZ-Fotos: EV Lindau Islanders

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Spende statt Weihnachtsgeschenke h

Auch in diesem Jahr setzt die

GKWG Kreis-Wohnbau-GmbH

Lindau (B) ihre Tradition fort,

statt Weihnachtsgeschenken

eine Spende zu leisten.

Die diesjährige Weihnachtsspende

von insgesamt

1.250 Euro kommt der „Kleinen

grünen Schule“ des Kreislehrgartens

Blumen- und Gartenfreunde

Lindenberg e. V

zugute.

Der Verein leistet mit seinem

Engagement einen wertvollen

Beitrag zu einer naturbezogenen

Bildung von Kindern und

Jugendlichen.

Hier lernen die Kinder Säen

(Samenkunde, Samentiefe),

Pikieren, Pflege und die

Verwendung des „Gesäten“,

Samenreifung und Samenruhe.

Als Attraktion findet jedes Jahr

eine Prämierung statt. Sie gilt

als Ansporn für die dauerhafte

Pflege der Pflanzen, aber

auch als Anerkennung an die

kleinen „Gärtner“.

„Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Spende einen Beitrag

für künftige Projekte und Aktivitäten

des Vereins beisteuern

können“, sagte Benjamin Bormann

von der GKWG bei der

Übergabe des Spendenschecks.

Im Bild von links:

Harald Schultz (Vorstand Kreislehrgarten

Blumen- und Gartenfreunde

Lindenberg e. V) mit

Ehefrau sowie Benjamin

Bormann (Prokurist der GKWG)

BZ-Foto: GKWG

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Rund-um-Betreuung

und Pflege zuhause

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Karlheinz Roth

PROMEDICA PLUS Friedrichshafen-Lindau

Wackerstraße 40B | 88131 Lindau

Tel. +49 (0) 8382 - 943 2957

friedrichshafen-lindau@promedicaplus.de

www.promedicaplus.de/friedrichshafen-lindau


WISSENSWERTES 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

20.000 US-Dollar Spendengelder

Xomox übergibt finanzielle Unterstützung an drei Lindauer Organisationen

Im Jahr 2020 hat der Crane

Fund Spenden an drei Lindauer

Organisationen bewilligt.

Die Vertreter dieser

Organisationen wurden eingeladen,

um über ihr Engagement

zu berichten und

den Spendenscheck entgegen

zu nehmen. Außerdem

stellte Xomox-Geschäftsführer

Jürgen Sonderschäfer

die umfassenden sozialen

Initiativen von Crane Co.

vor, die neben den finanziellen

Leistungen von drei

Stiftungen des Unternehmens

auch wohltätige Arbeit

der Mitarbeiter/-innen umfassen,

die der Arbeitgeber

durch bezahlte Freistellung

fördert.

Mit einer Spende in Höhe

von 11.000 US-Dollar wurde

die Maja-Dornier-Hospizstiftung

bedacht (Bild oben).

Die von Maja Dornier gegründete

Stiftung gewährt

ambulante und stationäre

Sterbebegleitung im Hospiz

Haus Brög zum Engel. Ziel ist

eine ganzheitliche und liebevolle

Betreuung und Pflege

sterbender Menschen unter

Einbeziehung ihrer sozialen

Umgebung und die Stärkung

ihrer Autonomie und Würde,

u.a. durch Medizin und Pflege

zur Linderung von Schmerzen

und belastenden Symptomen.

Maja Dornier, die

den Scheck zusammen mit

der Hospizleiterin Martina

Roder entgegen nahm, äußerte

große Freude darüber, mit

der finanziellen Zuwendung

von Xomox die Lebensqualität

und das Wohlbefinden

Crane Fund for

Widows and Children

Xomox produziert seit

1956 am Standort Lindau

Absperr- und Regelarmaturen

für die Anwendung

vorrangig in der Chemischen

und Pharmazeutischen

Industrie, in

Raffinerien und in Kraftwerken

und beschäftigt

aktuell 220 Mitarbeiter/-innen.

Aufgrund

der Zugehörigkeit zur

Crane Co. Unternehmensgruppe

mit Sitz in

Stamford/USA hat die Belegschaft

die Möglichkeit,

finanzielle Unterstützung

von Wohltätigkeitsorganisationen,

die

am Unternehmensstandort

ansässig sind,

bei der Stiftung „Crane

Fund for Widows and

Children“ zu beantragen.

Die Stiftung ist Hauptaktionär

von Crane Co.

und finanziert das wohltätige

Engagement über

die ausgeschütteten

Dividenden.

BZ

der Hospizgäste weiter steigern

zu können, und alle,

die sich haupt- und ehrenamtlich

für die Arbeit mit

Sterbenden und ihren Angehörigen

engagieren, für den

weiteren Einsatz zu motivieren.

Der zweite Scheck der Crane

Co. Stiftung ging mit einem

Betrag von 4.000 US-Dollar

an den Kinderschutzbund

Lindau (Bild in der Mitte),

der durch vielfältige Programme

Kinder für Lesen und Bildung

begeistert, Kreativität

und Fantasie durch Lesen

fördert, eine Balance zur

Nutzung der digitalen Medien

herstellt und damit einen

aktiven Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit

leistet, d.h. den

gleichen Zugang zu Bildung

für alle Kinder, unabhängig

vom sozialen Umfeld des Elternhauses

und vom Bildungsstand

bzw. von der Herkunft

der Eltern. Christine Wörsching,

Geschäftsführerin des

Kinderschutzbundes Lindau,

zeigte sich begeistert, mit der

Spende Aktionen wie den

aktuell laufenden „Leseclub

to go“ ausbauen zu können,

bei dem sich Kinder wöchentlich

beim Kinderschutzbund

eine Tasche mit Büchern,

Bastelideen, Rezepten, Rätseln

abholen bzw. den Inhalt

austauschen können.

Als dritte Lindauer Organisation

wurde das Unternehmen

Chance durch die Xomox-Mitarbeiterin

Cornelia

Kugel-Mark vorgeschlagen

(unteres Bild). Das Unternehmen

Chance bietet soziale

Beschäftigungsprojekte zur

Betreuung von arbeitslosen

Menschen und Personen

mit psychischer oder körperlicher

Be-hinderung, von

Jugendlichen ohne Schul-

oder Ausbildungs-abschluss

und von Menschen mit

Mig rat ionshinterg r und.

Über „training on the job“

werden Menschen für ein

neues Arbeitsverhältnis motiviert

und qualifiziert, die

meist auf dem ersten Arbeitsmarkt

nicht mehr oder nur

schwer vermittelbar sind.

Claudia Mayer, die den Einzelhandel

und die Werkstätten

des im Jahr 2007 gegründeten

Unternehmens Chance

in unmittelbarer Nachbarschaft

von Xomox führt,

bedankte sich für die Spende

in Höhe von 5.000 US-Dollar,

die in neue Hard- und Software

bzw. eine neue Telefonanlage

investiert werden soll.

Damit können die technischen

Voraussetzungen geschaffen

werden, um sich für die Zukunft

mehr auf den Online-

Handel bzw. auf die Erweiterung

der Dienstleistungsbereiche

zu konzentrieren und

das Unternehmen nach den

Erfahrungen massiver Umsatzeinbrüche

während der

pandemiebedingten Schließung

des Kaufhauses Chance auf

Erfolgskurs zu halten. BZ

BZ-Fotos: Xomox

TA G U N D N A C H T

BoGy-Kalender

T A X I

6 0 0 6

R I N G

15

Die Wahlkurse „BoGy-Kalender“ und

„Fotografie“ am Bodenseegymnasium

in Lindau haben ihr

„Kalender 2021“-Projekt erfolgreich

umgesetzt.

Unter dem Motto „Frieden macht

Schule – Schule macht Frieden“

begleitet der Kalender seine Besitzer

mit Bildern von Lindauer Stadt- und

BoGy-Schulmotiven durchs

kommende Jahr.

Neben einigen Sponsoren hat auch

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons das Projekt unterstützt.

Der Kalender ist im DIN-A-3 Format

mit Spiralbindung gefertigt und

wurde, soweit das möglich war,

klimaneutral hergestellt.

Ein Euro von jedem verkauften

BoGy-Kalender wird den Friedensräumen

in Lindau gespendet.

Man kann den Kalender reservieren:

mail@bodensee-gymnasium.de

und er wird in den Buchhandlungen

Papillon und Buchinsel angeboten.

BZ

Anzeigen

TAXI-RING LINDAU

TEL. (0 83 82 ) 60 06

FAX (0 83 82) 14 55

KURIERDIENSTE · KRANKENTRANSPORTE

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www.trendoptic-lindau.de


16 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

LEBEN UND WOHNEN

EXPERTEN-

TIPP

Wir befinden uns mitten in

der Vorweihnachtszeit, in der

viele bereits ihre Wohnungen,

Häuser und Vorgärten mit

weihnachtlichen Lichterketten,

leuchtenden bzw.

blinkenden Rentieren und

singenden Weihnachtsaccessoires

– zum Leiden mancher

Nachbarn und Vermieter –

schmücken.

Und jedes Jahr stellt sich

dann die Frage: Wie weit

darf der Mieter bei der Weihnachtsdekoration

gehen?

Grundsätzlich darf er in

seiner Wohnung zur Weihnachtszeit

frei nach seinen

Wünschen und Vorstellungen

dekorieren, da die Dekoration

zum üblichen Gebrauch

der Wohnung gehört.

Ein gesetzliches Verbot hierfür

gibt es nicht. Gleiches gilt

auch für Fenster und Balkone.

„Allerdings sind dem Mieter

dort Grenzen gesetzt, wo

andere durch die Dekoration

übermäßig gestört werden.

Auch – und gerade – in der

besinnlichen Weihnachtszeit

sollen und müssen Nachbarn

aufeinander Rücksicht nehmen“,

erklärt Rechtsanwalt

Wanner, Vorstand von

Haus & Grund Lindau.

So dürfen u.a. helle Lichterketten

den Nachbarn nachts

nicht beim Schlafen stören.

Und so schön Weihnachtsmusik

für manche sein mag –

auch die von der Dekoration

Weihnachtsdekoration

ausgehende Klangvielfalt darf die

Nachbarn nicht unangemessen

beeinträchtigen.

„Um Streitigkeiten zwischen

Nachbarn zu vermeiden, sollten

grelle, blinkende Lichterketten

und Co. nur für einen gewissen

Zeitraum betrieben und jedenfalls

zur Nachtzeit ab 22 Uhr

ausgestellt werden“, empfiehlt

Rechtsanwalt Wanner.

Zudem muss der Mieter sicherstellen,

dass eine außerhalb der

Wohnung angebrachte Dekoration

(z.B. am Balkon oder dem Fensterbrett)

ausreichend gesichert

ist und Dritte hierdurch nicht

gefährdet werden.

Soll die Dekoration außerhalb

der eigenen Wohnung erfolgen,

beispielsweise an der Außenfassade,

und muss hierfür unter

1. Vorsitzender

Haus & Grund

Lindau e.V.

RA Karl Wanner

HOLITSCH

TÜRENMANUFAKTUR

Umständen auch gebohrt werden,

so ist vorher die Zustimmung des

Vermieters einzuholen.

Auch das gemeinschaftliche

Treppenhaus darf nicht auf eigene

Faust dekoriert werden, wenn die

übrigen Hausbewohner hierdurch

gestört werden könnten.

Ein Adventskranz an der Wohnungstür

hingegen stellt dem

Grunde nach keine Beeinträchtigung

dar und ist üblicherweise

von den Nachbarn zu dulden.

„Kurz gesagt: Mieter dürfen ihre

Wohnung in ein Weihnachtsparadies

verwandeln, solange

Nachbarn und Bewohner hierdurch

nicht übermäßig gestört

werden. Rücksichtnahme ist stets

geboten“, fasst Rechtsanwalt

Wanner zusammen.

KW

Haus & Grund Lindau e.V.

1. Vorsitzender: Karl Wanner

Leuchtenbergweg 2A

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/27 75 98 80

@ www.hug-lindau.de

Anzeigen

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de

Neues Jahr, neue Regeln

Tipps für Immobilienbesitzer und Bauherren

Rund um den Jahreswechsel gibt

es neue Regeln bei Förderungen

und Fristen, die Immobilienbesitzer

und Bauherren kennen

sollten. Schwäbisch Hall-Experte

Ralf Oberländer erklärt die wichtigsten

Neuerungen und sagt:

„Immobilienbesitzer können sich

freuen: Viele neue Regeln bei

Förderungen und Fristen fallen

zu ihren Gunsten aus.“

Mehr Wohnungsbauprämie

Die Bürger erhalten ab 2021

maximal 70 Euro für 700 Euro

angespartes Eigenkapital. Auch

die Einkommensgrenzen steigen:

für Alleinstehende von

bislang 25.600 Euro zu versteuerndem

Jahreseinkommen auf

35.000 Euro, für Verheiratete

von 51.200 auf 70.000 Euro.

„Damit profitieren künftig mehr

Bürger vom staatlichen Zuschuss

zum Eigenkapital“, weiß

Finanzberater Ralf Oberländer.

Verlängertes Baukindergeld

Mit bis zu 12.000 Euro pro

Kind unterstützt der Staat

Familien beim Kauf oder Bau

der ersten eigenen vier Wände

in einem Förderzeitraum von

zehn Jahren. Weil durch die

Corona-Krise viele Baugenehmigungen

erst später erteilt

werden, hat die Bundesregierung

die Frist um drei Monate

verlängert. Das heißt: Wer bis

zum 31. März 2021 eine Baugenehmigung

erhält oder eine

Immobilie kauft, kann das

Baukindergeld noch beantragen.

Neue CO 2

-Abgabe

Ab 2021 wird das Heizen mit

fossilen Brennstoffen teurer.

Denn pro Tonne CO 2

kommen

jetzt 25 Euro Klimaschutz-Abgabe

obendrauf. Wer also mit

Öl oder Gas heizt, für den wird

es künftig deutlich teurer. Denn

innerhalb von fünf Jahren steigt

der CO 2

-Preis auf 55 Euro pro

Tonne. Bis 2025 summieren

sich die Mehrkosten durch die

neue Abgabe für einen 150-Quadratmeter-Haushalt

mit Ölheizung

auf rund 1.200 Euro, wie

die Verbraucherzentralen berechnet

haben.

Kaminöfen

Die Bundesimmissionsschutz-

Verordnung schreibt ab 2021

strengere Feinstaubregeln vor.

Das heißt: Öfen, die vor 1995

errichtet wurden, müssten eigentlich

schon bis zum 31.

Dezember 2020 stillgelegt, mit

Feinstaubabscheidern nachgerüstet

oder ausgetauscht werden,

wenn die geltenden Grenzwerte

nicht eingehalten werden

können.

Geteilte Maklerkosten

Künftig teilen sich Käufer

und Verkäufer die Maklergebühren.

Bislang gab es je nach

Bundesland sehr unterschiedliche

Vorgaben dazu. Das sogenannte

Bestellerprinzip, nach

dem derjenige, der den Makler

beauftragt, ihn auch vollständig

zahlt, gilt bei selbstgenutztem

Wohneigentum nicht mehr.

Wohneigentum

Das neue Wohnungseigentumsgesetz

vereinfacht die Beschlussfassung

über bauliche

Veränderungen der Wohnanlage.

So können jetzt Eigentumswohnungen

barrierefrei

oder einbruchsicher umgebaut,

Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge

oder Glasfaseranschluss

gelegt werden. Umbaumaßnahmen

können künftig

mit einfacher Mehrheit beschlossen

werden. Die Kosten

sind dann jeweils von den

Eigentümern zu tragen, die der

Maßnahme zugestimmt haben.

Stimmen mehr als zwei Drittel

zu, müssen künftig alle Eigentümer

die Sanierungskosten

tragen.

BZ

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Innentüren

Direkt vom Hersteller

www.holitsch.de





OBI Lindau · 88131 Lindau (B)

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Weihnachtsgrüße

LINDAUER

SPECIAL

Verlagsbeilage der Lindauer Bürgerzeitung im Dezember 2020 BZ-Nr. 50/20

2020

BZ-Foto: Marzena Wieczorek

Tolle Preise warten auf Gewinner

Weihnachtsgruß-Anzeigen





2021.


"

18 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20 BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE

Das Martin-Thomann-Buch ist wieder erhältlich

Mit seinen Bildern wollte der

Lindauer Malerpoet Martin

Thomann (1915 - 2007) seine

Heimatstadt festhalten, wie er

sie kannte.

Wie viel sich in der Stadt in

den vergangenen Jahren

verändert hat, merkt man erst,

wenn man Thomanns Ansichten

mit dem Lindau von heute

vergleicht.

In einem spannenden Verhältnis

werden die damaligen

Motive der heutigen Realität

gegenübergestellt, u.a. Seebrücke,

Sängerhalle, Realschule,

Aeschacher Markt –

und viele andere mehr.

Das Buch „Lindau- eine Stadt

verändert ihr Gesicht“ wurde

von der Martin-Thomann-

Stiftung herausgegeben. Das

abgebildete Exemplar ist der

zweite Teil, den die Martin-

Thomann-Stiftung wegen des

großen Interesses an dem ersten

Buch auf den Weg gebracht

hat. Das Buch ist im Herzsprung

Verlag erschienen und

in allen Lindauer Buchhandlungen

sowie bei Firma Kaspar,

Tollhaus, TerraCotta, Ludwig

Lipp, Farben Kaiser u.a.

erhältlich.

BZ-Abbildung: Martin Thomann

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele und Verlosungen

Gewinnspielberechtigt ist jede volljährige Person mit Wohnsitz in der BRD,

die alle relevanten Informationen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet.

Der oder die Gewinner werden nach dem Einsendeschluss per Los ermittelt

und zeitnah benachrichtigt. Der oder die Gewinner können (sofern kein Widerspruch

vorliegt) in der nächsten Ausgabe der Lindauer Bürgerzeitung mit

vollständigem Namen und Wohnort veröffentlicht werden.

Zum Zwecke der Gewinnspielabwicklung werden die angegebenen Teilnehmerdaten

verarbeitet. Verantwortliche Stelle der Datenverarbeitung ist die Lindauer

Bürgerzeitung GmbH & Co. KG. Der Teilnehmer kann gem. § 21 Abs. 2 DSGVO

der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten an Lindauer Bürgerzeitung

GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B) oder per E-Mail an

gewinnspiel@bz-lindau.de kostenfrei (vor Übermittlungskosten nach Basistarifen)

widersprechen. Mit dem Widerspruch endet die Beteiligung des Teilnehmers

an dem Gewinnspiel, sofern dieses noch läuft.

Datenschutz bei der Lindauer Bürgerzeitung:

www.bz-lindau.de/bz_allgemeine_seiten/datenschutz.php

Gute Wünsche und tolle Gewinnchancen für BZ-Leser

Großes BZ-Weihnachtsgruß-Gewinnspiel: Anzeigen anschauen, Personen zählen, Gewinnspiel-Coupon ausfüllen

Liebe Leser,

es ist inzwischen zu einer schönen

Tradition geworden, dass unsere

Werbepartner Ihnen ihre besten

Wünsche zum Fest und für einen

guten Start ins neue Jahr per

Weihnachtsgruß-Anzeige in der

Weihnachtsausgabe der BZ schicken.

Für Sie als Leserinnen und

Leser lohnt es sich, sich auf unseren

BZ-Seiten 17 bis 26 ins Weihnachtsgruß-Getümmel

zu stürzen

und jede Anzeige ganz genau anzuschauen.

Auch dieses Jahr gibt

es tolle Preise zu gewinnen.

Welche Preise die BZ und ihre

Partner Ihnen 2020 zur Verfügung

stellen, verraten Ihnen

unsere zuckersüßen Zimtsterne

auf Seite 26!

Wer an unserem großen BZ-

Weihnachtsgruß-Gewinnspiel

teilnehmen möchte, schaut

sich am besten ganz in Ruhe

auf den BZ-Seiten 17 bis 26 an,

wer Sie zum Fest und zum Jahreswechsel

grüßt.

Zählen Sie bitte alle

abgebildeten (lebenden!)

Personen in den

Weihnachtsgruß-Anzeigen unterhalb

der Anzeigenbalken ganz genau!

Welche der drei folgenden

Lösungen ist richtig?

A 77

B 99

C 86

Kreuzen Sie auf dem unten stehenden

Gewinnspiel-Coupon

den richtigen Buchstaben an,

füllen bitte die Felder für Ihre

Kontaktdaten aus, schneiden

den Coupon aus, kleben ihn

auf eine Postkarte und senden

ihn an: Lindauer Bürgerzeitung

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

Einsendeschluss: 09. Januar 2021

Teilnahmebedingungen:

- Pro Person wird nur ein

Coupon gewertet!

- Nur vollständig und gut lesbar

ausgefüllte Coupons nehmen

an der Verlosung teil.

- Bei der Verlosung werden

nur Zusendungen mit dem

richtigen Antwortbuchstaben

berücksichtigt.

- Die Gewinner werden nach der

Verlosung benachrichtigt.

(Gewinnspielbedingungen auf S. 18) BZ

BZ-Gewinnspiel-Coupon 2020


Weihnachtsgruß-Anzeige






Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen

auf Seite 18. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

A B C

Name/Vorname..................................................................................

Straße...............................................................................................

PLZ/Ort.............................................................................................

Telefon..............................................................

E-Mail.................................................

...................................................


BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

Klassiker, Alleskönner und Exoten

Winterzeit ist Nusszeit Wir Deutschen lieben echte Nüsse, Schalenobst, Hülsen- und Steinfrüchte, aber auch Kerne

Besonders in der kalten Jahreszeit

stehen in vielen Haushalten

Walnuss, Haselnuss & Co. auf

dem Tisch. Das ist nicht verwunderlich,

denn jeder Vierte

(25,3 Prozent) in Deutschland

isst vor allem im Winter Nüsse.

Zu diesem Ergebnis kommt eine

repräsentative Umfrage der GfK

– Gesellschaft für Konsumforschung

im Auftrag des Nestlé

Ernährungsstudios. „Gerade im

Herbst und Winter haben viele

Nusssorten Saison.

Botanisch gesehen sind nur

Haselnüsse, Walnüsse, Macadamianüsse

und Esskastanien

„echte Nüsse“ und zählen zu

der Gattung Schalenobst. Erdnüsse

gehören hingegen zu

den Hülsenfrüchten, Mandeln

zu den Steinfrüchten und Cashews

sind eigentlich Kerne.

„Ungeachtet ihrer botanischen

Bezeichnungen enthalten ‚Nüsse‘

wertvolle Fettsäuren, Vitamine,

Mineral- und Ballaststoffe“, so

Dr. Annette Neubert von Nestlé.

An dunklen, trockenen Orten

und getrennt von Lebensmitteln

mit intensivem Geruch gelagert,

halten sich Nüsse recht

lang und können süßen sowie

herzhaften Gerichten den

besonderen Biss verleihen.

Haselnuss und Walnuss

sind die Klassiker. Die Haselnuss

zählt zu den ältesten, bei

uns heimischen Obstarten.

„Mit circa 64 Gramm pro 100

Gramm weist sie einen hohen

Fettgehalt auf. Auch die Walnuss

ist mit rund 71 Prozent

sehr fettreich und enthält

viele mehrfach ungesättigte

Fettsäuren sowie wertvolle

Omega-3-Fettsäuren“, verrät Dr.

Annette Neubert. „Darüber

hinaus decken 100 Gramm

Haselnüsse oder Walnüsse bereits

mehr als 15 Prozent der

empfohlenen Tageszufuhr an

Eiweiß, Ballaststoffen, Eisen,

Zink und Folsäure sowie mehr

als 30 Prozent der empfohlenen

täglichen Zufuhr an Vitamin

E, B1, B6, Biotin und

Magnesium.“ Beide Sorten schmecken

besonders gut in Obstsalaten,

Müslis oder Backwaren.

Mandeln und Erdnüsse sind

die Alleskönner. Bei Mandeln

wird zwischen Bittermandeln

und süßen Mandeln unterschieden.

In der Küche werden

meistens süße Mandeln verwendet,

welche im Handel mit

Samenhaut, blanchiert, gehackt,

gemahlen, gehobelt, geraspelt,

gestiftelt oder als Grieß erhältlich

sind. Auch Milchersatzprodukte,

die unter anderem

aus Mandeln hergestellt werden,

haben sich als vegane

Alternativen zur klassischen

Kuhmilch etabliert. Im Gegensatz

zu Hasel- und Walnüssen

enthalten Mandeln weniger

Fett, sind dafür aber mit 24

Gramm pro 100 Gramm recht

eiweißreich und weisen einen

hohen Gehalt an Ballaststoffen,

Magnesium, Zink sowie Vitamin

E auf. Den höchsten Eiweißgehalt

von allen „Nüssen“

haben mit rund 30 Gramm

pro 100 Gramm jedoch Erdnüsse.

Die kleine Hülsenfrucht

erhielt übrigens ihren Namen,

weil sie unter der Erde wächst

und aufgrund ihrer geschlossenen,

nussanmutenden Gestalt.

Neben wertvollen einund

mehrfach ungesättigten

Fettsäuren, wie der Ölsäure

und Linolsäure, ist die Erdnuss

eine gute Quelle für sekundäre

Pflanzenstoffe und Folsäure.

Die Exoten sind Macadamia

und Cashewkerne. Die Macadamianuss

wurde 1857 vom

Wissenschaftler Dr. Macadam

im australischen Regenwald

entdeckt. Sie wird im Handel

Mehr als 25 Prozent der Deutschen essen hauptsächlich im Winter

sehr viele Nüsse.

nur ohne Schale angeboten,

denn diese ist so hart, dass

man sie mit einem normalen

Nussknacker nicht öffnen kann.

Macadamianüsse zeichnen

sich durch einen sehr feinen,

leicht süßlichen Geschmack

aus und haben gemeinsam mit

der Pekannuss den höchsten

Fettgehalt unter den Schalenobstarten

– etwa 73 Prozent

pro 100 Gramm. Sie werden

19

deshalb auch schnell ranzig.

Die brasilianischen Cashewkerne

hingegen enthalten im

Vergleich relativ viele Kohlenhydrate

und mit 47 Gramm

Fett pro 100 Gramm deutlich

weniger Fett. Die knackigen,

leicht süßlich schmeckenden

Kerne sind darüber hinaus

reich an Vitamin B1, Phosphor

und Zink.

BZ

BZ-Foto: stock.adobe.com/Nestlé

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Wir wünschen unseren

Geschäftspartnern

frohe Weihnachten

und ein gutes

neues Jahr 2021

Frick Sicherheitsdienst GmbH

Sandra Martin

88131 Lindau

Oberhochstegstraße 44a

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Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen.







Ein schönes Weihnachtsfest und ein gehsundes neues Jahr

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Friedrichshafener Str. 80a

Tel. 0 83 82/750 15 60

Wir bedanken uns

für die gute Zusammenarbeit

in diesem besonderen Jahr

und wünschen unseren Kunden,

Freunden und Bekannten

ein frohes Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Wir wünschen

Ihnen

frohe Feiertage

und für 2021

einen

tollen Start

und beste

Gesundheit!

Thomas L. Freilinger,

Ruth Bader und

Daniel Grundler


Dorfstraße 2

88131 Bodolz-Enzisweiler

Tel. 08382/2757555

www.allianz-freilinger.de

Thomas L. Freilinger

am Enzisweiler Kreisel

Sie finden uns auch auf Instagram und Facebook


20 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE

Von Kauf bis Pflege

Weihnachtsbaum richtig aufstellen

Damit das Baumaufstellen zum

vorweihnachtlichen Vergnügen

wird und nicht zur Gefahr für

den Hausfrieden, liefert der Verband

natürlicher Weihnachtsbaum

e.V. eine kleine Anleitung.

Bevor man zum Weihnachtsbaumkauf

aufbricht, sollte die

Raumhöhe bekannt sein. So

gibt es bei der Rückkehr keine

bösen Überraschungen und

man muss den Baum nicht

kürzen. Frühzeitig ist auch der

Baumständer auf seine Funktion

hin zu überprüfen und nötigenfalls

zu ersetzen. Modelle

mit Seilzugmechanik erleichtern

das Aufstellen spürbar.

Ist der Baum gekauft und zu

Hause angekommen, kann er

unten frisch angeschnitten

werden, damit der Stamm besser

Wasser aufnimmt – dies verlängert

die Lebensdauer des

Baumes deutlich. Am besten

stellt man den Weihnachtsbaum

zu zweit auf und richtet

ihn gemeinsam gerade im Ständer

aus. Als Standort ist ein Platz

neben Heizung oder Ofen aufgrund

der heißen Luft eher

ungeeignet.

Ist der ideale Standort gefunden,

wird das Transportnetz

von unten nach oben aufgetrennt.

Die Zweige ein paar

Stunden ruhen lassen, bevor

man mit dem Schmücken

beginnt, damit der Baum seine

natürliche Form wieder annimmt.

Von Beginn an muss

der Christbaum von unten

gewässert werden. „Zum Gießen

genügt Leitungswasser –

Zusätze, wie sie oft im Internet

angepriesen werden, bewirken

praktisch nichts oder können

dem Baum sogar schaden“, erklärt

Benedikt Schneebecke,

Vorsitzender des Verbands natürlicher

Weihnachtsbaum.

Nun kann das Schmücken

beginnen. Es ist optisch vorteilhaft,

größere Christbaumkugeln

unten und kleinere

oben am Baum zu platzieren.

Bei schnurgeführten Lichterketten

und auch funkgesteuerten

LED-Kerzen ist auf ein entsprechendes

Prüfsiegel zu achten.

Stellen Sie einen Eimer

Löschwasser für den Ernstfall

parat, falls Sie echte Kerzen am

Baum entzünden möchten.

So präpariert, steht einer

gemütlichen und festlichen

Weihnachtszeit in den eigenen

vier Wänden nichts mehr

im Weg! Mehr Tipps und Anregungen

unter: www.vnwb.de

BZ/BZ-Abb.: VNWB

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BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

21

Beliebtester Weihnachtsbaum

Nordmanntanne Vom Kaukasus trat sie ihren Siegeszug an

Trotz ihres Namens stammt die

Nordmanntanne nicht aus Skandinavien,

sondern aus dem Kaukasus.

Ihre tiefgrünen und glänzenden

Nadeln sind weich, so dass sie

auch von Kindern problem- und

schmerzlos geschmückt werden

kann.

Warum ist die Nordmanntanne

bei uns als Weihnachtsbaum

so populär? Darauf weiß der

Verband natürlicher Weihnachtsbaum

e.V. gleich mehrere

Antworten:

„Bei uns ist die Nordmanntanne

vor allem deshalb populär,

weil sie sehr gleichmäßig

wächst und die für einen

Weihnachtsbaum besonders gefragte

Dichte an Ästen aufweist.

Ihr besonderes Merkmal

ist aber die lange Haltbarkeit,

sie verliert selbst nach mehreren

Wochen in beheizten Räumen

nur wenige Nadeln,“ sagt

Benedikt Schneebecke, Verbandsvorsitzender

und selbst

Erzeuger. Die robust gewachsenen

Zweige der Nordmanntanne

können auch schweren

Baumschmuck tragen.

Diese Qualitäten haben

ihren Preis, denn sie ist etwas

teurer als andere Weihnachtsbaumsorten.

Doch das hält

Millionen von Deutschen nicht

ab, sich Jahr für Jahr für die

Qualität der Nordmanntanne

zu entscheiden.

Die Heimat der Nordmanntannen

sind vor allem die Berge

entlang der georgischen Schwarzmeerküste,

insbesondere der

Große und Kleine Kaukasus.

Dort kommt sie in kühl-feuchten

Höhen zwischen 900 und

2.500 Metern vor. Kleinere

Bestände gibt es auch weiter

südlich in der nordöstlichen

Türkei. Überall dort wächst sie

in teilweise noch urwaldartigen

Wäldern. Im Kleinen Kaukasus,

nordöstlich der georgischen

Stadt Borjomi, wurde sie im

Jahre 1842 erstmals in der Natur

durch einen europäischen Wissenschaftler

(wieder-) entdeckt.

Es handelte sich um den finnischen

Biologen Alexander von

Nordmann (1803 -1866), dem

der Baum deshalb auch seinen

Namen verdankt. Wissenschaftlich

beschrieben wurde die Nordmanntanne

aber bereits einige

Jahre früher (1838) durch den

Botaniker Christian von Steven.

Aus der georgischen Region

Radja am Südabhang des Großen

Kaukasus stammt der überwiegende

Teil der Samen für die

in Europa angebauten Nordmanntannen.

Die traditionelle

herbstliche Ernte der Zapfen in

luftiger Höhe erfordert großes

Können.

Nach West- und Mitteleuropa

kam die Nordmanntanne noch

vor ihrer wissenschaftlichen „Entdeckung“

in ihrer Heimatregion.

Bereits in den 1820er-Jahren

war sie in England ein populärer

Zierbaum in privaten Gärten

sowie in adligen und großbürgerlichen

Parkanlagen. Wichtigster

Produzent in der heutigen

Zeit ist nach Angaben des

Verbands natürlicher Weihnachtsbaum

e.V. Dänemark mit

rund 4.000 Betrieben und einem

Bestand von gut 100 Millionen

Nordmanntannen, von

denen jährlich etwa fünf Millionen

exportiert werden.

Die immergrüne Nordmanntanne

besitzt einen mächtigen,

geraden Stamm, der Wuchshöhen

von bis zu 60 Metern und

einen Durchmesser von bis zu

zwei Metern erreichen kann.

Das Höchstalter der Tanne kann

rund 500 Jahre betragen. Die

Nordmann-Tanne hat starre, aber

nicht stechende Nadeln, die auf

der oberen Seite glänzend dunkelgrün,

auf der unteren hellgrün

mit zwei auffälligen, weißen

Streifen sind. BZ/BZ-Foto: VNWB

Weihnachtsgruß-Anzeigen











Wir wünschen

unserer Kundschaft

und Freunden

ein gesegnetes

Weihnachstfest und

gesundes Jahr 2021









Wir wünschen allen unseren Kunden,

Freunden und Bekannten ein schönes

Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Optik Kreutle

HÖREN und SEHEN

Lindau/Aeschbach


22 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE

Das große Schnattern auf der Festtafel

Rezepte Regio TV Koch Ralf Hörger empfiehlt festliche Gerichte für die Weihnachtsfeiertage

Ralf Hörger, Fernsehkoch bei Regio

TV und Geschäftsführer von

Hörgers Kochfest in Lindau, hat

den Corona-Lockdown kreativ genutzt.

Seine neue Gewürzsalzserie

Gewürzsee gibt es aktuell

fruchtig in edlen schwarzen Dosen

für die Küche und als rustikale

Grillgewürze. Für unsere Leserinnen

und Leser hat er drei Rezeptvorschläge,

mit denen sie an

den Weihnachtsfeiertagen köstliche

Gerichte zaubern können.

Das wir gebraucht:

1 Gans ca. 6 kg

1 Apfel

1 Birne

1 Bund Thymian / Majoran

Gewürzsee Salz fein

Kartoffelstärke zum Binden der

Sauce

Karotten, Sellerie, Lauch,

Petersilienwurzel

fürs Blaukraut:

750 g Rotkraut

2 Äpfel

2 EL Apfelessig

250 ml Rotwein

250 ml Wasser

Johannisbeersaft

2 Lorbeerblätter

6 Pfefferkörner

5 Wacholderbeeren

3 Gewürznelken

100 g Zwiebeln

50 g brauner Zucker

80 g Gänseschmalz

Gewürzsee Fruchtsalz Zwetschge

etwas Zimt

Preiselbeeren

einen Schluck Brandy

für die Kartoffelknödel:

750 g mehlig kochende Kartoffeln

40 g Butter (zerlassen)

200 g griffiges Mehl

80 g Grieß

4 Eigelbe

etwas Muskatnuss

100 g Butter

etwas Panko Brösel

So geht‘s:

Rotkraut ohne Strunk in feine

Streifen schneiden und in eine

große Schüssel geben.

Äpfel schälen, in nicht zu kleine

Würfel schneiden und unters

Kraut mischen.

Mit Essig, Wein und Johannisbeersaft

übergießen.

Lorbeerblätter, Pfefferkörner,

Wacholderbeeren, Gewürznelken

in ein kleines Stofftuch geben

und mit Küchengarn zu

einem Säckchen binden. Das

Gewürzsäckchen ins Kraut stecken

und die Schüssel mit Folie

bedecken. Über Nacht an einem

kühlen Ort ziehen lassen.

Backofen auf 150°C vorheizen.

Gans innen und außen mit

Salz einreiben.

Apfel und Birne halbieren, entkernen,

würfeln und gemeinsam

mit Majoran in die Gans

stopfen.

Die Gans mit Küchengarn und

Zahnstochern verschließen, in

eine Kaserolle setzen, zwei Finger

hoch Wasser und etwas

Portwein angießen und die

Gans mit der Brust nach oben

zweieinhalb Stunden im Ofen

braten.

Nach zwei Stunden das geschnittene

Gemüse dazu geben.

Dabei von Zeit zu Zeit mit dem

austretenden Schmalz übergießen.

In der Zwischenzeit für das

Rotkraut, Zwiebeln in Streifen

schneiden.

In einem Topf den Zucker und

Gänseschmalz kurz anschwitzen.

Rotkraut mit allen Zutaten in

den Topf geben und ca. 20 Minuten

lang dünsten.

Dann mit dem Fruchtsalz und

Zimt würzen und weitere zehn

bis 15 Minuten weich dünsten.

Zum Schluss mit Preiselbeeren

und evtl. einem Schuss Brandy

abschmecken.

Für die Knödel Kartoffeln schälen

und in Salzwasser kochen.

Abgießen und durch eine Kartoffelpresse

drücken.

Noch heiß mit den restlichen

Zutaten verkneten, mit Salz

und Muskatnuss abschmecken.

Aus der Masse zwölf Knödel

formen und in Salzwasser

köcheln.

Butter schmelzen und die Pankobrösel

darin etwas rösten

(wird auf die Knödel gegeben).

Für die Gans nach zweieinhalb

Stunden die Temperatur im

Backrohr auf 200°C erhöhen

und noch 30 Minuten lang

knusprig braten (nicht mehr

mit Bratenfett übergießen).

Das Bratenfett mit einem tiefen

Löffel abschöpfen und in

ein Einmachglas füllen.

Bratensaft mit Kartoffelstärke

leicht binden.

Gans mit Geflügelschere zerteilen.

Weihnachtsgruß-Anzeigen



Wir wünschen unseren Kunden,

Freunden und Bekannten

ein Frohes Fest, Gesundheit und Erfolg

für das Jahr 2021














Liebe Kunden und Freunde!

Vielen Dank für eure Treue.

Wir freuen uns auf ein weiters schönes Jahr mit Euch.




ATHMOSHAIR

Bürstergasse 5 I 88131 Lindau (B) I 08382-28553

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Wir wünschen

allen Kunden,

Bekannten

und Freunden

ein frohes Fest

und surfen Sie

gut und sicher

durchs Jahr 2021!

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BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

Cranberrie küsst Schwein, Feige verführt Ente

Rezepte Koch Ralf Hörger erläutert Schritt für Schritt, wie der Braten auch zu Hause garantiert gelingt

Als Alternativen zur Weihnachtsgans

hat Ralf Hörger ein Schweinefilet

mit Speck und scharfen

Kartoffeln und eine Exotische

Entenbrust zu bieten.

Das wir gebraucht:

600 g Schweinefilets

100 g Cranberries

200 g Speckscheiben

Gewürzsee Fruchtsalz Erdbeere

und Gewürzsalz fein

Öl zum Braten

10 große Kartoffeln

2 TL Paprikagewürz

1/2 TL Cayennepfeffer

2 TL Thymian

1/2 TL Zimt

1/2 TL Pfeffer

4 EL Olivenöl

So geht‘s:

Den Backofen auf 100°C Umluft

vorheizen.

Das Schweinefilet auf ganzer

Länge mittig einschneiden

und mit den getrockneten

Cranberries füllen.

Das Fleisch mit dem Bacon

umwickeln und vorsichtig mit

Salz und Pfeffer würzen.

Öl in eine Pfanne geben und

das Filet von allen Seiten scharf

anbraten.

Danach im Backofen für ca. 30

Minuten nachziehen lassen.

Portionsgerecht in Stücke schneiden.

für die Kartoffeln:

Den Backofen auf ca. 200°C

Umluft vorheizen.

Alle Gewürze mit dem Olivenöl

mischen.

Kartoffeln gründlich waschen,

achteln und mit der Olivenöl-

Gewürzmischung vermengen.

Auf mittlerer Schiene für ca.

30 bis 45 Minuten knusprig

backen.

Das wir gebraucht:

400 g Entenbrust

4 frische Feigen

1 Apfel

5 kleine Karotten

5 Schalotten

1 Knoblauchzehe

5 Stängel frischer Rosmarin

1 TL Zucker

200 ml Rotwein

Gewürzsee Fruchtsalz Apfel

60 g Granatapfelkerne

23

So geht‘s:

Mit den Fingern über die Entenbrüste

streichen, um mögliche

Federkiele zu ertasten.

Diese dann mit einer Pinzette

herausziehen.

Eventuell vorhandene Sehnen

auf der Unterseite mit einem

scharfen Messer abschneiden.

Feigen und Apfel waschen.

Den Apfel in Scheiben schneiden,

die Feigen halbieren.

Möhren, Schalotten und Knoblauch

schälen und halbieren.

Den Rosmarin waschen.

Die Haut der Entenbrüste rautenförmig

einschneiden und

auf der Hautseite in einer Pfanne

bei starker Hitze 3 bis 4

Minuten goldbraun anbraten.

Danach wenden und die Fleischseite

anbraten.

Anschließend das Fleisch in

eine Auflaufform geben und

zunächst mit dem feinen Salz

würzen.

Rosmarin dazu geben.

Die Entenbrüste je nach Dicke

und Gewicht bei 150°C Umluft

im Ofen für 30 Minuten garen

lassen.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen

und 10 Minuten ruhen

lassen.

In der Pfanne, in der die Ente

angebraten wurde, die Schalotten

und den Knoblauch anbraten

und mit dem Zucker karamellisieren

lassen.

Möhren, Apfelscheiben und Feigen

dazu geben und braten.

Mit dem Wein ablöschen und

bei starker Hitze mehrere Minuten

köcheln lassen.

Jetzt mit dem Fruchtsalz Apfel

würzen.

Die Entenbrüste in Scheiben

auf das Gemüse geben.

Das Fleisch in der Pfanne ein

paar Minuten durchziehen

lassen.

Auf eine Platte oder einen großen

Teller geben und mit den

Granatapfelkernen bestreuen.

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Christian Bauch

Elektroinstallations-Meister

Bregenzer Straße 69

88131 Lindau (Bodensee)

Telefon 0 83 82 / 96 43-0

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Wir wünschen allen

Kunden, Freunden und Bekannten

ein frohes Fest und ein gesundes 2021!


24 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE

Das ist eine kleine Weihnachtsüberraschung

Das BZ-Team wünscht Euch und Euren Familien ein schönes Fest

✩ ✩










































Wir wünschen

besinnliches Weihnachten

und ein gutes und gesundes

2021 !

René Miller mit Team























Metalldesign


Schlosserei-Metallbau


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Innovatives Handwerk im Zeichen der Zeit

Frohe Weihnacht

und ein gesundes

neues Jahr

Karl-Heinz Baas I Heuriedweg 45 I Lindau/B

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Familie Ziegler wünscht ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

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1. und 2. Weihnachtsfeiertag,

Gerichte zum Mitnehmen,

11.30 – 15 Uhr

Wir bitten um Vorbestellung.

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Telefon (08382 5410 · www.hotel-ziegler.de


BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

für unsere jüngsten Leser

Viel Spaß beim Ausmalen der Bilder – Bastelt daraus Grußkarten oder Geschenkanhänger

25



✩ ✩



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LIEBLICHES

WEIHNACHTSGELÄUTE

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FROHES FEST UND ALLES GUTE

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26 12. Dezember 2020 · BZ Nr. 50/20

BZ-SPECIAL: WEIHNACHTSGRÜSSE

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SERVICE 12. Dezember 2020 • BZ Ausgabe KW 50/20

27

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

20.10.2020: Geordel Zee Beloria,

männlich, Georlyn Lagrimosa

Beloria und Zedrick Caduduan

Beloria, Lindenberg i.A.

09.11.2020: Pablo Torreño

Nuñez, männlich, Jessica Torreño

Nuñez und Benjamin Ohneseit,

Lindenberg i.A.

09.11.2020: Fynn Emil Kürn,

männlich, Anna Lisa Kürn und

Daniel Andreas Hohl, Sigmarszell

10.11.2020: Victoria Mostarac,

weiblich, Marija Mostarac geb.

Lucǐc’ und Branimir Mostarac,

Wasserburg (B)

20.11.2020: Flurina Neuwirth,

weiblich, Rebecca Julia Neuwirth

geb. Stadelmann und Matthias

Neuwirth, Lindau (B)

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Menschlich. Ehrlich.

Immer an Ihrer Seite.

STERBEFÄLLE

16.11. – 29.11.2020

31.10.2020: Ryszard Zdzisław

Łeczycki, ̨ Lindau (B)

13.11.2020: Hildegard Klamert

geb. Leistner, Lindau (B)

13.11.2020: Horst Wilhelm Arthur

Wegner, Lindau (B)

14.11.2020: Richard Casimir

Arend, Lindau (B) ̨̨

14.11.2020: Jörg Paul Seifert,

Lindau (B)

14.11.2020: Karin Astrid Kaiser

geb. Haase, Lindau (B)

15.11.2020: Johanna Cupan

geb. Perchtold, Lindau (B)

18.11.2020: Irmgard Anna Erletz

geb. Habermann, Bodolz

19.11.2020: Günter Werner Maier,

Lindau (B)

Impressum

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

Anzeigen

Tel. (08382) 22489 * Friedrichshafener Straße 20 * www.bestattung-wurm.de

Bestattungszubehör

Manfred & Manuel Breyer GbR

Bregenzer Straße 23, D-88131 Lindau

Telefon 0 83 82 / 94 70 64

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GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

20.11.2020: Carl Basilius Röck,

Lindau (B)

20.11.2020: Karola Maria Marek

geb. Porzky, Lindau (B)

23.11.2020: Inge Hildegard

Offenthal geb. Dieter, Lindau (B)

23.11.2020: Rosalia Agathe

Burlefinger geb. Mayer, Lindau (B)

24.11.2020: Kurt Franz Ferchl,

Lindau (B)

EHESCHLIESSUNGEN

28.11.2020: Sabrina Martini und

Kevin Robin Müller, Lindau (B)

Öffnungszeiten des

Testzentrums

Von Weihnachten bis Dreikönig

hat das Coronavirus-

Testzentrum an der Bösenreutiner

Steig andere Öffnungszeiten.

Der Testbetrieb

für Personen, die sich

während der Feiertage im

Rahmen der Bayerischen

Teststrategie und ohne eine

Weisung des Gesundheitsamtes

testen lassen möchten,

erfolgt:

Dienstag, 22.12.2020,

Montag, 28.12.2020,

Dienstag, 29.12.2020,

Montag, 04.01.2021,

Dienstag, 05.01.2021,

jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr

Sonntag, 27.12.2020,

Sonntag, 03.01.2021,

jeweils von 10 bis 13 Uhr

Ab Donnerstag, 07.01.2021,

erfolgt wieder der reguläre

Testbetrieb.

Personen, die sich auf Weisung

des Gesundheitsamtes im

Testzentrum testen lassen, erhalten

über das Gesundheitsamt

einen Termin zugewiesen,

der von den oben genannten

Öffnungszeiten abweichen

kann, da für Kontaktpersonen

zusätzliche Betriebszeiten

eingerichtet werden. BZ

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Vorwahl Lindau: 0 83 82/...

Sa., 12. Dezember 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82/27 53 12

So., 13. Dezember 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Mo., 14. Dezember 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82/84 51

Di., 15. Dezember 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82/7 39 62

Mi., 16. Dezember 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82/2 68 66

Do., 17. Dezember 2020:

Löwen-Apotheke,

Friedrichshafener Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/59 51

Fr., 18. Dezember 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

Sa., 19. Dezember 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

So., 20. Dezember 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/2 21 21

Mo., 21. Dezember 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Di., 22. Dezember 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82/58 21

Mi., 23. Dezember 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Do., 24. Dezember 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

Fr., 25. Dezember 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82/27 53 12

Sa., 26. Dezember 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82/58 14

So., 27. Dezember 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82/84 51

Mo., 28. Dezember 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82/7 39 62

Di., 29. Dezember 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82/2 68 66

Mi., 30. Dezember 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82/58 14

Do., 31. Dezember 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82/44 41

Fr., 01. Januar 2021:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Schlachters,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

APOTHEKEN

Sa., 02. Januar 2021:

Rosen-Apotheke,

Friedrichshafener Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/2 21 21

So., 03. Januar 2021:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Mo., 04. Januar 2021:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82/58 21

Di., 05. Januar 2021:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Mi., 06. Januar 2021:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82/44 41

Do., 07. Januar 2021:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82/27 53 12

Fr., 08. Januar 2021:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1, Aeschach, Tel.: 59 51

Sa., 09. Januar 2021:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

So., 10. Januar 2021:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82/7 39 62

Mo., 11. Januar 2021:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82/2 68 66

Di., 12. Januar 2021:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82/58 14

Mi., 13. Januar 2021:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

Do., 14. Januar 2021:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Schlachters,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Fr., 15. Januar 2021:

Rosen-Apotheke,

Friedrichshafener Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/2 21 21

IM NOTFALL

Rettungsdienst112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


28 12. Dezember 2020 · BZ Ausgabe KW 50/20

WISSENSWERTES

Lindau bei „Orange the World“ dabei

Die UN-Kampagne „Orange

the World“ findet seit 2008

jährlich zwischen dem 25. November,

dem „Internationalen

Tag gegen Gewalt an Frauen“,

und dem 10. Dezember, dem

„Internationalen Tag der

Menschenrechte“, statt, denn

weltweit ist jede dritte Frau

von Gewalt betroffen. Weltweit

erstrahlen Gebäude in oranger

Farbe, um gemeinsam ein

sichtbares Zeichen gegen

Gewalt an Frauen zu setzen

und damit zur Enttabuisierung

dieses Themas beizutragen.

Auch rund um den See wurden

einige Gebäude in diesem

Jahr orange beleuchtet. Unter

den teilnehmenden Städten

war auf deutscher Seite zum

ersten Mal Ravensburg dabei.

Aber auch Lindau beteiligte

sich erstmals und ließ am

Internationalen Gedenktag

gegen Gewalt an Frauen das

Alte Rathaus in orangem Licht

erstrahlen. Initiiert wurde die

Aktion in Lindau vom Zonta

Club Bodensee-Allgäu e.V.

Zusammen mit der Lindauer

Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons machte die

Präsidentin des Zontaclubs,

Manuela Klüber-Wiedemann,

auf die Problematik von

Gewalt an Frauen aufmerksam.

Unterstützt wurden sie bei

der Veranstaltung „Orange

the World“ in Lindau von der

Gleichstellungsbeauftragten

des Landkreises Lindau, Ursula

Sauter-Heiler, der Vertreterin

des Arbeitskreises „Wege aus

der Gewalt“, Claudia Donné,

und dem Beauftragten der

Opferschutzorganisation „Weißer

Ring“ im Bereich Lindau,

Hermann Jehnes. Zonta ist ein

internationaler Zusammenschluss

von Frauen aus verschiedenen

Berufen in verantwortungsvollen

Positionen. Ziel ist

es, den Status der Frau in den

Bereichen Recht, Gesundheit,

Bildung, Politik und Wirtschaft

zu verbessern. Beim Zonta-Club

Bodensee-Allgäu engagieren

sich Frauen aus der östlichen

Bodenseeregion. BZ-Foto: Hentrich

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Adventskranz im XXL-Format

Dem Coronavirus ist es egal,

dass wir in der Adventszeit sind

und es wird auch für Weihnachten

keine Ausnahme machen.

Deshalb fallen in diesem Jahr

einige Traditionen zum Schutz

vor einer Ansteckung dem

Infektionsschutz zum Opfer.

Lange überlegte das „Adventsteam“

der Realschule im

Dreiländereck, ob es in dieser

bewegten Zeit möglich ist, den

inzwischen schon fast traditionellen

Adventskranz für die

Realschule zu realisieren.

Nach einigen Überlegungen

beschloss das Team, dass es

gerade jetzt ein Anliegen sein

sollte, etwas Normalität und

weihnachtliche Vorfreude

unter die Menschen zu bringen

– selbstverständlich konform

mit den Schutzmaßnahmen. So

trafen sich auch in diesem Jahr

eingespielte Helfer, ausgestattet

mit FFP2-Masken, um einen

XXL-Adventskranz mit knapp

zwei Metern Durchmesser zu

binden. Dank einer großen

Menge gespendeten Reisigs

gelang es den helfenden Müttern,

Schülern und den zwei

Lehrerinnen, das Exemplar

anzufertigen. Weihnachtslieder,

Kaffee und Gebäck sorgten auch

bei der Arbeit schon für etwas

Stimmung. Als es dann endlich

ans Dekorieren ging, waren

sich alle einig: für Weihnachtsstimmung

muss man selbst

sorgen. So wurde der Kranz

mit allerlei Schleifen, Kugeln

und von Schülern ausgesägten

Sternen geschmückt. Nachdem

es inzwischen schon Abend geworden

war, bot es sich an, die

zusätzlich angebrachte Lichterkette

gleich einmal auszuprobieren.

Spätestens jetzt war die

Adventszeit eingeläutet.

Am schönsten war es, als

einige der jüngsten Schüler/-

innen am nächsten Morgen mit

offenen Mündern das Ergebnis

bestaunten.

Was für eine Freude, Strahlen

in Kinderaugen gezaubert

zu haben. Die Mühe hat sich

gelohnt.

BZ-Foto: Brenner












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