1-2021

beamnet

Zeitschrift für Elektro-, Gebäude- und Sicherheitstechnik, Smart Home

Dezember/Januar/Februar 1/2021 Jg. 23

HausundElektronik

Zeitschrift für Elektro- und Gebäudetechnik

MAGIC CIRCLE

A magic touch to illuminate your space

Lamp83, Seite 24


SUPERsystem

Highlights

· Hochwertig verarbeitetes Multifunktions-Soundsystem mit

herausragenden Klangeigenschaften und hoher Funktionsvielfalt

in edlem Design

· DAB+/UKW und Internetradioempfang

· DLNA und Bluetooth mit aptX Unterstützung

· 2.7‘‘ (6.9cm) OLED Display und großes Bedienfeld,

inkl. Joystick für einfachste Bedienung

· Uhrzeitanzeige, Weckfunktion mit Sleep- & Snoozefunktion

· Vorbereitet für Spotify Connect

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ist eine Marke der:

TELESTAR-DIGITAL GmbH · Am Weiher 14 ∙ D-56766 Ulmen

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Editorial

Künstliche Intelligenz und

menschliche Dummheit

Unser Leben wird mehr und mehr durch Technik dominiert, bis hin zur Künstlichen Intelligenz (KI) in

die eigenen vier Wände. Doch lohnt es sich, hierbei kritisch abzuchecken, ob die damit verbundenen

Erwartungen auch erfüllt werden können. Anhand von drei Beispielen aus dem Bereich „Haus und

Elektronik“ möchte ich dies illustrieren.

Ing. Frank Sichla

Haus und Elektronik

Das erste Beispiel ist recht lustig: Ein technikbegeisterter Bekannter hatte für teures Geld eine intelligente

Katzenklappe installieren lassen. Die öffnete nur nach innen, wenn sich die mit einem Chip ausgestattete

eigene Katze näherte, während sie nach außen ohne diese Einschränkung öffnete. Nun gab es da in der

Nähe einen kleinen Waschbären, der das Hereingehen und Herauskommen der Katze beobachtete. Er

gelangte ganz einfach ins Haus, indem er die Klappe zu sich herauszog, machte sich über das Katzenfutter

her und flüchtete, vom Hausherrn überrascht, zunächst mal in den Keller, um nach einiger im Haus

gestifteten Unordnung wieder durch die Klappe zu verschwinden. Dumm gelaufen für den auf seine

vermeintlich intelligente Lösung stolzen Hausherren…

Das zweite Beispiel ist nach meiner Meinung ein echter Skandal: Das kriminaltechnische Labor Bundpol

testet Technik auf Schwachstellen und Sicherheitslücken, etwa Funkalarmanlagen, die sich dank ihrer

Flexibilität und einfachen Installation großer Beliebtheit erfreuen. Unbekannt ist dabei oft, dass Diebe

eine solche Alarmanlage leicht deaktivieren können. Daher fielen alle Funkalarmanlagen, die vom

Bewegungsmelder über Fenstermelder sowie mit dem Handynetz verbunden werden, bei Tests auf

Manipulationssicherheit durch. Die Deaktivierung gelingt leicht mit handelsüblichen Geräten, sogenannten

Jammern, die man legal für wenig Geld im Internet erhält. Da macht auch die „Sicherheitsfrequenz“ 868

MHz keine Ausnahme. Anwender, die aufgrund der Installationsvorteile eine Funkalarmanlage wählen,

wiegen sich dummerweise leider in falscher Sicherheit…

Beispiel Nummer drei: Im smarten Heim der Zukunft soll Künstliche Intelligenz (KI) das Kommando in der

Steuerungszentrale übernehmen und für eine automatisierte Rundumversorgung sorgen. „Bei der weiteren

Entwicklung von Smart Living wird KI eine entscheidende Rolle spielen“, meint Michael Schidlack von der

Wirtschaftsinitiative Smart Living. Denn die KI könne mithilfe von Sensoren, Mikrofonen und Kameras alle

Wünsche der Bewohner erfüllen.

Doch Sicherheitsspezialisten wie Rolf Haas von McAfee wissen: Wer auf die Wohnungssteuerung

zugreifen kann, der beherrscht Haus und Bewohner. Deshalb muss diese extrem gut abgesichert

sein. Genau da aber gibt es noch viel Nachholbedarf: Die Verschlüsselung ist oft mangelhaft, die

Steuerungssysteme lassen sich teilweise über wenig abgesicherte Apps bedienen. Daher gilt die

Steuerungs-Software für das Smart Living unter Sicherheitsexperten als recht offen. In Sachen Sicherheit

besteht also auch beim Smart Living noch Nachholbedarf.

Solch intelligente Systeme lassen sich dank KI per Spracheingabe steuern. Das führt uns zu

Spracheingabesystemen wir Alexa, Siri und Google Home. Dass diese datenschutzrechtlich erhebliche

Sicherheitslücken aufweisen, stört die meisten Nutzer nicht, was steigende Verkaufszahlen untermauern.

Olaf Pusch, IT-Sicherheitsexperte, verweist darauf, dass so ein Gerät die ganze Zeit mithören muss, um

reagieren zu können. Dabei kann es sich auch einmal „verhören“ und dann private Gespräche an einen

zufälligen Kontakt versenden. Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

fand heraus, dass Alexa keineswegs nur auf ihr festgelegtes Signalwort reagiert, sondern auch auf ähnlich

klingende Begriffe. Daher sind die Nutzer und ihre Privatsphäre nicht absolut sicher.

Alexa-Nutzer stimmen zu, dass ihre Gespräche ausgewertet werden könnten – aber ob von einer KI oder

von Menschen, das lässt Amazon offen. Bekannt ist nur, dass alles, was nach Aussprechen des Code-

Wortes gesagt wird, auf amerikanischen Servern landet. Und das unabhängige IT-Sicherheitsinstitut

AV-Test stellte bei Alexa sogar einen permanenten Datenversand fest, auch wenn das Gerät eigentlich aus

sein sollte.

Lt. DSGVO müssen „Kunden über alles einfach, klar und verständlich informiert werden“.

Bundesjustizministerin Katarina Barley hält daher die Praktik, Sprachbefehle aufzuzeichnen, nur weil die

Datenschutzerklärung schwammig sei, für „nicht akzeptabel“ und droht mit Bußgeldern in Höhe von 4 %

des Jahresumsatzes. Dies ist nach meiner Meinung vielleicht etwas dumm, denn wie will man Amazon

bestrafen, wenn man es nicht einmal besteuern kann?

Ing. Frank Sichla

Haus und Elektronik 1/2021 3


Inhalt 1/2021

3 Editorial

4 Inhalt

6 Aktuelles

10 Digitalisierung

14 Gebäudetechnik

19 Gebäudekommunikation

20 Gebäudeautomation

24 Lichttechnik

28 Smart-Home

30 KNX

32 Elektroinstallation

36 Netzwerkkomponenten

38 Messtechnik

40 Photovoltaik

41 Energiemanagement

42 TV, Radio und Internet

46 Brandschutz

51 Sicherheitstechnik

52 Videoüberwachung

54 Zutrittskontrolle

Zum Titelbild:

MAGIC CIRCLE -

A magic touch to

illuminate your space

MAGIC CIRCLE von Lamp83 eignet sich

optimal für den Einsatz in Geschäftsbauten,

Wohnhäusern, Cafés, Restaurants, Hotels,

Lobbies, Foyers oder Galerien für dekorative und

gleichzeitig effiziente Highlights. 24

• Herausgeber und Verlag:

beam-Verlag

Krummbogen 14

35039 Marburg

info@beam-verlag.de

www.beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-0

Fax: 06421/9614-23

• Anzeigenverwaltung:

beam-Verlag

Johanna Pierson

johanna.pierson@beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-12

Fax: 06421/9614-23

• Redaktion:

Ing. Frank Sichla

Dipl. Ing. Christiane Erdmann

redaktion@beam-verlag.de

• Erscheinungsweise:

4 Hefte jährlich

• Satz und

Reproduktionen:

beam-Verlag

• Druck und Auslieferung:

Brühlsche Universitäts druckerei

GmbH & Co KG

Der beam-Verlag übernimmt trotz sorgsamer

Prüfung der Texte durch die Redaktion keine

Haftung für deren inhaltliche Richtigkeit. Alle

Angaben im Einkaufsführerteil beruhen auf

Kundenangaben!

Handels- und Gebrauchsnamen, sowie

Warenbezeichnungen und dergleichen werden in

der Zeitschrift ohne Kennzeichnungen verwendet.

Dies berechtigt nicht zu der Annahme, dass

diese Namen im Sinne der Warenzeichen- und

Markenschutzgesetzgebung als frei zu betrachten

sind und von jedermann ohne Kennzeichnung

verwendet werden dürfen.

Cybersicherheit in der Gebäudeautomation

Cybersicherheit für industrielle Steuerungsnetze ist aus vielen Gründen eine Herausforderung

für sich. Ungeklärte oder überlappende Verantwortlichkeiten, technische Probleme, mangelnde

Erfahrung auf Seiten der Anlagenbetreiber und der Sicherheitsexperten im Unternehmen, um nur

einige zu nennen. 22

4 Haus und Elektronik 1/2021


Einfache

Verlängerung,

Verbindung und

Reparatur von

Datenleitungen

Bei der Instandhaltung, Erweiterung,

aber auch bei der Neuinstallation von

Netzwerkverkabelungen kann es vorkommen,

dass ein Kabel einfach etwas zu kurz ist.

Hier bietet der Kabelverbinder Class EA von

Metz Connect eine intelligente und flexible

Lösung, um Datenleitungen einfach und ohne

Verwendung von Spezialwerkzeugen zu

verlängern oder zu verbinden. 36

Netzwerkanalyse im

Taschenformat

netool.io ist der smarte und kompakte

Ethernet Tester von Messkom für die

Überwachung und Analyse von

Datennetzwerken. Mit dem netool.io

und seiner kompakten Größe

passt das NETOOL in jede

Hosentasche.

Der IT-Experte hat

nun immer

das passende

Messgerät für

die Netzwerk-

Analyse- und

-übersicht

dabei. 38

Domekamera mit 180°

Abdeckung

Milesight hat Domekameras entwickelt, die eine 180°-Überwachung

ermöglichen. Die Serie ISIS-MS-Cxx76 ist mit 5 und

mit 8 Megapixel Auflösung erhältlich (Vertrieb: FRS) 53

Sicherheit,

Komfort und

Energiemanagement


Hand in Hand!

Die wahlweise unidirektionale/

bidirektionale MC 1500 KNX-

Kommunikationsbaugruppe 2.0 von

ABI-Sicherheitssysteme GmbH

verbindet die Gebäudeautomation

nach internationalen KNX- Standards

mit professioneller Sicherheitstechnik.

Die perfekte, zuverlässige und sichere

Verbindung von Sicherheit, Komfort und

Energiemanagement. 30

Technische

Lösungen für den

Brandschutz in der

Küche

Fast jeder zweite Wohnungsbrand (48 %)

entsteht einer aktuellen Studie zufolge

in der Küche. Brandschutzexperten

sehen dringend Handlungsbedarf, um

den Risikoschwerpunkt Küche sicherer

zu machen. Eine technische Lösung von

Indexa sind unter anderem sogenannte

Herdwächter mit automatischer

Abschaltfunktion – für die es seit fünf

Jahren sogar eine europäische Norm

gibt. 48

Haus und Elektronik 1/2021 5


Aktuelles

Jultec mit Innovationspreis Baden-Württemberg

ausgezeichnet

© Tom Maurer

Jultec GmbH

www.jultec.de

des Landes Baden-Württemberg für

die Auszeichnung. Ebenso danken wir

der Jury, die es sicher nicht leicht hatte,

sich in die Innovationen aus den unterschiedlichsten

Technologiebereichen

einzuarbeiten und eine Entscheidung

zu treffen. Der Innovationspreis des

Landes Baden-Württemberg erfüllt

uns mit Stolz, denn er bestätigt unsere

Ausrichtung, mit unseren Produkten

echte Innovationen zu schaffen. Wir

werden uns nicht auf den Lorbeeren

der Auszeichnung ausruhen, sondern

weiterhin innovative Problemlöser entwickeln.

Dafür haben wir noch viele

Ideen und stets die Anforderungen

des Marktes im Blick.“

Die Geräte der JOS-Serie wandeln

optische Signale in klassische elektrische

Signale zur Einspeisung in

sogenannte Einkabel-Empfangsanlagen

für Satellitenempfang. Sie sind

äußerst kompakt, sodass sie sich leicht

in Medienverteiler integrieren oder bei

Die Jultec GmbH wurde für ihre Produktreihe

„JOS – Glasfaser nach Einkabel

Wandler“ mit dem Innovationspreis

des Landes Baden-Württemberg

2020 ausgezeichnet. Jultec ist

einer von fünf Preisträgern, die sich

unter 79 Bewerbern für den Innovationspreis

durchgesetzt haben.

Hintergrund: Das Land Baden-Württemberg

vergibt seit 1985 seinen Innovationspreis

an im Land ansässige

kleine und mittlere Unternehmen aus

Industrie, Handwerk sowie technologischer

Dienstleistung. Der Innovationspreis

des Landes Baden-Württemberg

würdigt beispielhafte Leistungen

bei der Entwicklung neuer Produkte,

Verfahren und technologischer Dienstleistungen

oder bei der Anwendung

moderner Technologien in Produkten,

Produktion oder Dienstleistungen. Bei

der in diesem Jahr ausgezeichneten

JOS-Geräteserie der Jultec GmbH

handelt es sich um teilnehmergesteuerte

Einkabelumsetzer mit Glasfasereingang

für den Empfang von Satellitensignalen.

Klaus Müller, Gründer und Geschäftsführer

der Jultec GmbH, sagte: „Wir

danken dem Wirtschaftsministerium

einer Nachrüstung unauffällig in der

Wohnung platzieren lassen. Sie sind

mit einem oder zwei Glasfasereingängen

zur Einspeisung von einem oder

zwei Satellitensystemen ausgestattet.

Die Wandler können an verschiedene

Glasfasersysteme angepasst werden.

Ausgangsseitig stehen acht bzw. 16

Userbänder zur Verfügung, die konfigurierbar

sind. Die JOS-Geräte sind

nicht nur äußerst kompakt, sondern

auch energiesparend. Die Versorgung

der Geräte erfolgt ausschließlich

über die angeschlossenen Empfangsgeräte.

Die Preisverleihung fand pandemiebedingt

virtuell statt. ◄

6 Haus und Elektronik 1/2021


Der digitale Dialog –

machen Sie ihn möglich mit dem einfachen

Aufbau Ihrer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur

Wir bieten Ihnen:

Baukastensystem für maßgeschneiderte Infrastrukturlösungen

Große Modulvielfalt für vollvernetzte Medientechnik-Konzepte

Klassifizierte Kabel-Meterware gem. EU-BauPVO

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Vorteile

Stabile, kratzfeste Vollmetallausführung

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Hohe Flexibilität, einfache Montage

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SOMMER CABLE mit Sitz in Straubenhardt (Deutschland) wurde 1999

gegründet und gehört heute zu den führenden Anbietern professioneller,

qualitativ hochwertiger Kabel- und Anschlusstechnik mit Fokus auf die Bereiche

Audio, Video, Broadcast, Studio- und Medientechnik. Das Angebot inklusive

der Hausmarken HICON, CARDINAL DVM und SYSBOXX umfasst

Kabel-Meterware, Steckverbinder, Anschlusskabel, individuell anpassbare

Verteilsysteme sowie Elektronikkomponenten.

Rund um die Uhr steht ein B2B-Shop mit über 25.000 Produkten zur Verfügung.

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Aktuelles

Virtuelle Themenwelt der Kommunikationstechnik

Telegärtner Karl Gärtner

GmbH

www.telegaertner.com

Die neue virtuelle Themenwelt von Telegärtner

zeigt Technologien und Produktlösungen

in einer dreidimensionalen

virtuellen Welt und macht moderne

Kommunikations-Infrastrukturen interaktiv

erlebbar. Kommunikationstechnik

interessant darzustellen ist keine einfache

Aufgabe. Telegärtner nimmt die

Herausforderung an und schafft eine

interaktive, realitätsnahe Erlebniswelt

mit atmosphärischen Audio- und Lichtsimulationen,

wie sie Anwender von

Online-Spielen und virtuellen Realitäten

kennen. Die Besucher bewegen

sich durch die Themenwelt, können

per Mausklick Wände und Abdeckungen

entfernen, Details heranzoomen

und eine Fülle von Informationen abrufen.

Wer möchte, kann natürlich auch

virtuell in Produktbroschüren blättern.

„Die globale Digitalisierung mit innovativen

Lösungen aktiv mitzugestalten,

ist eines unserer wichtigsten Ziele“, so

Florian Gärtner, CEO und Mitinhaber

der Telegärtner Karl Gärtner GmbH.

„Daher ist es nur konsequent, auch

in der Kommunikation verstärkt digitale

Medien einzusetzen.“ Die neue

Telegärtner-Themenwelt geht am 24.

November 2020 online. Den Einstieg

in die digitale Welt bildet das Information-Center.

Hier können sich die

Besucher an einem dreidimensionalen

Modell der Themenwelt einen Überblick

verschaffen und wie gewohnt in

Broschüren blättern sowie Informationsmaterial

und Muster bestellen. Am

24. und 25. November kann man sich

im Live-Chat mit Mitarbeitern von Telegärtner

austauschen. Die Experten

von Produktmanagement, Technik und

Vertrieb stehen an beiden Tagen von

06:30 bis 20:00 Uhr zur Verfügung.

Außerhalb des Information-Centers

stehen als spezialisierte Themenbereiche

im ersten Schritt Mobilfunk,

Edge Data Center, Bürogebäude und

Fabrikhalle zur Erkundung bereit. Die

Themenwelt wird kontinuierlich erweitert,

weitere Elemente sind bereits in

Planung.

„Uns war es wichtig, unseren Kunden

einen weiteren Weg zu Produktinformationen

und Applikationsbeispielen

zu öffnen“, so Tanja Bensel, Head of

Marketing bei Telegärtner. „Die User

können in die Welt der Produktlösungen

vollkommen eintauchen und komplexe

Informationen nicht nur abrufen,

sondern sie auf eindrucksvolle Weise

interaktiv erleben.“

Die Themenwelt mit ihrem interaktiven

Angebot bleibt dauerhaft online und

steht nach dem 24. November jederzeit

für einen Besuch bereit.

Mehr Informationen zur neuen Themenwelt von Telegärtner finden Sie

unter: https://www.telegaertner.com/tgworld

Messe elektrotechnik 2021 wird auf September verschoben

Die von der Messe Dortmund organisierte

Messe elektrotechnik wird

vom Februar auf Ende September

2021 verschoben. Ausschlaggebend

ist die jüngste Pandemie-Entwicklung.

Nationale Reiserestriktionen,

die Verschärfung der geltenden

Corona- Verordnungen und

der verhangene Lockdown bringen

anhaltende Unwägbarkeiten mit sich.

„Die rechtzeitige Verschiebung ist ein

folgerichtiger Schritt für eine erfolgreiche

Durchführung Ende September

2021.

Gesundheit steht im

Vordergrund

Der Gesundheit aller Beteiligten räumen

wir damit höchste Priorität ein“,

sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin

der Westfalenhallen Unternehmensgruppe.

Um die notwendige Planungssicherheit

für alle Beteiligten zu gewährleisten,

wurde für die alle zwei Jahre

stattfindende elektrotechnik der

neue Termin mit dem Fachverband

Elektro- und Informationstechnische

Handwerke NRW (FEH NRW) als

fachlicher und ideeller Träger der

elektrotechnik, dem Messe beirat

und den Ausstellern gefunden. Die

Fachmesse für Gebäude-, Industrie,

Energie- und Lichttechnik wird auf

den 29. September bis 1. Oktober

2021 verschoben.

„Diese gemeinsam getroffene Entscheidung

für eine elektrotechnik

2021 im September und gegen

eine Absage ist ein starkes Signal

an die Branche“, sagt Martin Böhm,

Präsident des FEH NRW. „Wir verzeichnen

in unseren Gesprächen

den Wunsch zur Rückkehr in die

Normalität. Dabei ist es nicht nur

der Wunsch – auch der Bedarf ist

enorm, sich wieder persönlich auf

einer Fachmesse mit einer optimalen

Umgebung für erfolgreiche

Geschäfte zu treffen. Mit der Verschiebung

erhöht sich gleichzeitig

unsere Chance für eine erfolgreiche

elektrotechnik 2021. Aufgrund der

Corona-Entwicklung in den vergangenen

Sommer- und Herbstmonaten

sind wir felsenfest von einer

Verbesserung der Situation im kommenden

September überzeugt“, so

Böhm weiter.

Weiterführende

Informationen finden Sie auf

www.messe-elektrotechnik.de

8 Haus und Elektronik 1/2021


Aktuelles

Theben Bewegungs-/Präsenzmelder erhält German Design Award 2021

Die Theben theMura Bewegungs-/

Präsenzmelder zur Wandmontage

wurden aktuell mit den renommierten

German Design Award 2021 in der

Kategorie „Building and Elements“

ausgezeichnet. Die Geräte machen

durch ihr besonders flaches, attraktives

Design in jedem Innenraum

eine gute Figur.

Hintergrund

Bei den Theben theMura Bewegungsund

Präsenzmeldern gehen hochwertiges

Design und umfassende Funktionalität

Hand in Hand. Die Fachjury

des German Design Award betont

in ihrer Begründung den besonderen

Designfaktor: „Das schlichte

puris tische Design in Verbindung

mit der flachen und kompakten Bauweise

sorgt für eine dezente Optik

der Bewegungs- und Präsenzmelder,

die hierdurch in viele Interieurkonzepte

passen.“

Für Renovierung und

Neubau

Die Wandmelder theMura eignen

sich zur energieeffizienten Beleuchtungssteuerung

z.B. in Korridoren,

Treppenhäusern, Kellern und WCs.

2-Draht-Melder sind vor allem bei

Renovierungen und Umbauten in

Kombination mit einem Theben Treppenlicht-Zeitschalter

geeignet. Die

3-Draht-Melder finden ihren Einsatz

auch in Neubauten und überzeugen

insbesondere als Präsenzmelder

mit praktischen Zusatzfunktionen.

Neben dem Theben-Design ermöglicht

ein breites Spektrum an verfügbaren

Abdeckrahmen die Anwendung

in Schalterprogrammen von

Busch-Jaeger, Jung, Merten, Gira,

Legrand, Berker und Feller.

• Theben AG

info@theben.de

www.theben.de

Zur Gewinner-Galerie des German Design Award 2021 in der Kategorie Building and Elements:

www.german-design-award.com/die-gewinner/galerie/detail/32728-themura.html

Arku Plast wird zu Link Kunststofftechnik

Nicole und Oliver

Wagner (3. und 4.

v.l.) übergeben Arku

Plast in die Hände

von Daniel Link,

Jürgen Witzendorff

und Markus Link

(1., 2. und 5. v.l.)

„Wir freuen uns, dass die Arku Plast Spritzguss

GmbH als neues Geschäftssegment unser Unternehmen

bereichert“, erklärt Jürgen Witzendorff, Prokurist

der Link GmbH Butzbach und verantwortlich

für Marketing und Vertrieb. Zum 1. November 2020

hat das Unternehmen die in Mücke ansässige Arku

Plast als neue Sparte „Link Kunststofftechnik“ integriert.

Der dortige Produktionsstandort mit sieben

Mitarbeitern bleibt bestehen. Die bisherigen Inhaber

Nicole und Oliver Wagner bringen ihr Knowhow

künftig als Mitarbeiter des neuen Geschäftsfelds

ein. 20 Jahre lang war Arku Plast Partner

von Link und produzierte Spritzgussgehäuse für

deren Sicherheitssensoren. Auch in eigener Regie

stellt Link schon immer Bauteile in Kunststofftechnik

für eigene Komponenten der Sicherheitstechnik

und Gebäudeautomation her. „Nun haben wir

mehr Kapazitäten, mehr Knowhow und mehr Personal“,

freuen sich die Geschäftsführer Daniel und

Markus Link. „Und wir können damit unser Produktsortiment

erweitern, neue Kunden gewinnen

und unsere Geschäftstätigkeit ausweiten“, ergänzt

Matthias Koch. Der Senior Key-Account-Manager

von Link wird federführend die „Link Kunststofftechnik“

zusammen mit Nicole und Oliver Wagner ausbauen.

Letztere betreuen weiterhin die bisherigen

Kunden von Arku Plast: „Wir sind sehr froh, mit Link

ein Unternehmen gefunden zu haben, bei dem wir

die Erfolgsgeschichte unseres Familienbetriebes

in sehr guten Händen wissen und unter dessen

Dach wir sie gemeinsam weiterentwickeln können.“

Aus der Erweiterung ergeben sich attraktive Synergieeffekte.

„Wir können unseren Kunden nicht nur

Kunststoffprodukte anbieten, sondern sind in der

Lage, sie so zu entwickeln und herzustellen, dass

sie gleichzeitig mit dem von ihnen gewünschten

technischen Innenleben, zum Bespiel Platinen,

bestückt sind“, erklärt Matthias Koch. „Für unsere

Bestandskunden ist das ein willkommener Mehrwert.

Und gegenüber neuen Kunden positionieren

wir uns damit als attraktiver Produktentwickler

und Hersteller.“

Bisher entwickelte und produzierte Link vor allem

für Kunden aus dem Bereich Security und Building

Automation. Mit dem Erwerb von Arku Plast kommen

Kunden aus weiteren Branchen wie der Auto-

Zuliefer- und der Elektroindustrie, dem Maschinenbau

sowie der Schweißtechnik hinzu.

• Link GmbH

www.link-gmbh.com

Haus und Elektronik 1/2021 9


Digitalisierung

Digitalisierung der Baubranche: BIM & Co.

Bildquelle: www.tekla.com/de/bimwissen/bim/was-ist-bim

Durch einen bereits Jahre andauernden

Boom kommt es zu Kapazitätsengpässen

beim Baugewerbe. Kann hier die

Digitalisierung mit ihrer Hauptspielart

Building Information Modeling (BIM,

Gebäudedatenmodellierung) für Entspannung

sorgen?

Die obige Frage stellt sich sofort,

wenn man weiß, dass die Engpässe

insbesondere bei den Ausführungs-

Dienstleistungen, also den klassischen

Gewerken wie Elektroinstallation oder

Verputzung, auszumachen sind. Die

Auftragsbücher der entsprechenden

Handwerksbetriebe sind meist prall

gefüllt. Mit Digitalisierung haben diese

Marktteilnehmer wohl nicht viel am

Hut. Warum auch, wenn das Geschäft

so gut wie nie läuft und man Höchstpreise

durchsetzen kann?

Digitalisierung soll

Bauabläufe verbessern

und beschleunigen

Die Implementierung neuer Technologien,

wie z.B. der Einsatz von Building

Information Modeling (BIM), erfordert

beachtliche Anstrengungen und

Kosten. Sie muss in Zukunft eine deutliche

Steigerung der Margen bewirken,

da sonst der Aufwand umsonst

wäre. Zudem kann von einem Auftragsniveau

wie derzeitig nicht auf

lange Sicht ausgegangen werden. Der

aktuelle Boom ist schließlich wesentlich

auch dadurch begründet, dass die

Kinder der Baby-Boomer-Generation

nun neuen Wohnraum suchen, während

die Eltern meist im alten Wohnraum

wohnen bleiben. Dazu sollte

man vielleicht auch wissen, dass sich

die sogenannte Baby-Boomer-Generation

durch eine Reproduktionsrate

von lediglich 1,4 auszeichnete.

Doch andererseits eröffnet Digitalisierung

interessante Potentiale zur Fehlervermeidung

bzw. Effizienzsteigerung.

So schätzt man heute den Fehlerkostenanteil

im Bauhauptgewerbe auf

rund 10% des Jahresumsatzes. Eine

spürbare Reduzierung dieser Mehrarbeiten

bzw. Zusatzkosten wäre also

absolut gesehen recht attraktiv.

Dennoch verwundert es nicht, dass

das Baugewerbe bei der Digitalisierung

im Vergleich zu anderen Branchen

eher zurückliegt.

Bei der Umgestaltung eines Bauunternehmens

hin zu einer stärkeren

Digitalisierung identifizierte die Unternehmensberatung

Roland Berger vier

Aspekte:

• Erhebung und Verarbeitung digitaler

Daten

• mobiler Zugriff auf das Internet und

interne Netze

• Vernetzung und Synchronisation

bislang voneinander getrennter

Aktivitäten

• Einsatz von autonomen und sich

selbst organisierenden Systemen

Aus der Palette digitaler Technologien

scheinen sich im Baugewerbe

die folgenden besonders anzubieten:

• BIM/3D-Druck

• Augmented Reality

• autonom agierende Maschinen

BIM/3D-Druck

Die Formulierung „Building Information

Modeling“ wurde erstmals im Jahr

2002 von der Firma Autodesk benutzt,

um einen auf einem 3D-Modell basierenden

Prozess zu beschreiben. Die

Bauindustrie kann hier von den Erfahrungen

der Fertigungsindustrie profitieren,

wo BIM als Digital Prototyping

bereits weitverbreitet ist. Allerdings

werden im Bauwesen keine physikalischen

3D-Prototypen gefertigt; BIM

ist lediglich eine digitale Methode zur

Optimierung von Planungsprozessen

im Bauwesen.

Doch wie können damit Bauprojekte

mit viel kürzeren Zeitplänen und zu

reduzierten Kosten realisiert werden?

Nun, BIM ermöglicht es Unternehmen,

den Informationsfluss zwischen den

„Schnittstellen“ sicherzustellen und hieraus

einen Effizienzgewinn zu schöpfen.

Dazu liegen die Informationen zur Planung,

Errichtung und anschließenden

Nutzung von Bauwerken komplett in

einem einzigen Datensatz vor. Hierbei

spannt sich der Bogen vom Projekt-Controlling

über die Arbeitsvorbereitung

bis zur Qualitätskontrolle. So

spielt BIM etwa stark in die Gebäudeautomation

hinein. Die reibungslose

Zusammenarbeit zwischen den

Projektbeteiligten erfordert allerdings

absolute Transparenz.

Bei der BIM-Planung bildet das detailgetreue

Abbild eines Gebäudes

(3D-Modell, auch „digitaler Zwilling“

genannt) die Basis der Datenerfassung.

Darum ranken sich sämtliche

Daten, die während des Lebenszyklus´

eines Gebäudes in das Projekt

einfließen.

„Mit der BIM-Methode erweitern alle Projektbeteiligten

das 3D-Modell sukzessive

um Daten bzw. Teilmodelle. Analysetools

prüfen das 3D-Modell automatisch

auf Kollisionen und inkonsistente

Daten. Auf diese Weise lassen

sich Fehler frühzeitig in jeder Planungsphase

erkennen und entsprechende

Änderungen im Projekt schnell vornehmen.

… Da Mehrfacheingaben und

Übertragungsfehler bei der Zusammenführung

verschiedener Fachmodelle

durch die automatische Kollisionskontrolle

ausgeschlossen werden,

steigt die Qualität der Projektdokumentation.“

(www.isbcad.de/bim/was-istbim/).

Damit also höhere Planungseffizienz

und Planungssicherheit.

Mit BIM werden Daten nur einmal eingegeben

und die Prüfung auf Konsistenz

erfolgt automatisiert. Alle

2D-Pläne basieren auf den Daten des

3D-Modells. Änderungen an diesem

wirken sich unmittelbar auf alle Teilmodelle

und abgeleiteten Pläne aus.

Dadurch weniger Fehler und Vermeidung

kostspieliger Nacharbeiten auf

der Baustelle.

Apropos „Schnittstellen“: Die Industry

Foundation Classes (IFC) sind

ein von buildingSMART entwickeltes

Modell und bezeichnen ein herstellerneutrales

und offenes Datenaustauschformat.

Ermöglicht wird ein

verlustfreier Austausch von Datenmodellen

inklusive Gebäudestrukturen

und -informationen sowie Bauteileigenschaften

zwischen allen Teilnehmern

am Bauprozess.

10 Haus und Elektronik 1/2021


Digitalisierung

Die aktuelle Version IFC4 ist übrigens

auch ein offizieller ISO-Standard (ISO

16739:2013).

BIM-Vorteile

Etwa der Seite www.isbcad.de/bim/

was-ist-bim/ kann man folgende Vorteile

entnehmen:

• bessere Kommunikation und Vernetzung

BIM-Projekte können ein hohes Maß

an Komplexität annehmen, ohne dass

Verwirrung auftreten kann. Man hat zu

jeder Zeit Zugriff auf alle relevanten

Daten auf aktuellstem Niveau.

• höhere Planungsqualität

„Die Arbeit am selben 3D-Modell und

verschiedene Ansichten in den Plänen

der jeweiligen Fachdisziplin führen zu

einer höheren Qualität in der Planung.“

• Kollisionskontrolle

Weniger Fehler bedeutet natürlich weniger

Kosten: „Dank der automatisierten

Kollisionskontrolle werden Probleme

bereits in einem sehr frühen Stadium

des Planungsprozesses erkannt. Dies

führt zu einer erheblichen Kostensenkung

und verhindert Nachträge und

Ausschüsse auf der Baustelle.“

• ein Modell, eine Datenquelle

„Einer der großen Vorteile der BIM-

Methode ist, dass sämtliche Daten

zentral im 3D-Modell verwaltet werden.

Dieser Umstand schließt Differenzen

in den Daten aus und reduziert

die Wahrscheinlichkeit eines Informationsverlustes.“

• höhere Planungseffizienz

„Standards für den Datenaustausch, wie

die IFC-Austauschformate, ermöglichen

die Optimierung der Prozesskette und

sorgen für schnellere Anpassungen

des 3D-Modells an Planänderungen.“

• modellbasierte Planung („parametrische

Modellierung“)

„Dies ist ein Schlüsselprinzip von BIM

und einer der wichtigsten Vorteile. Im

Wesentlichen bedeutet ´modellbasiert´,

dass im BIM-Modell alle Bauteile als

Objekte definiert sind, die aufeinander

´intelligent´ reagieren. Wenn Sie

eine Wand verschieben, verschieben

sich alle Elemente, die an dieser

Wand befestigt sind. Steigt das Volumen

des Fußbodens, so steigen die

Materialmengen, die für die Verlegung

des Fußbodens benötigt werden und

dementsprechend auch die Kosten. Im

BIM-Modell können daher aufgrund

des modellbasierten Ansatzes Änderungen

jeglicher Art ausgewertet und

die vorhandenen Daten stets auf aktuellem

Stand gehalten werden.“

BIM hat viele positive Aspekte (Quelle: www.isbcad.de)

BIM wirkt auf Hersteller

zurück

Die zunehmende Anwendung von

BIM-Prozessen und Workflows wirkt

sich auch auf die Bauhersteller aus,

da eben ein großer Teil der Baulieferkette

BIM-fähige Daten liefern sollte.

Hersteller in der Baubranche ziehen

zwar aus BIM keine Vorteile, müssen

es jedoch als notwendig für die

zukünftige Rentabilität sehen. Denn

Bauprodukthersteller, die den wachsenden

Anforderungen des Marktes,

wie der zunehmenden Einführung von

BIM, nicht gerecht werden, können

leicht in Rückstand geraten. Die wichtigsten

Akteure der Herstellerbranche

haben BIM daher bereits als Teil ihres

Geschäftsprozesses übernommen.

Augmented Reality

Mithilfe der Digitalisierung können

Echtzeitinformationen für alle Beteiligten

bereitgestellt werden. Alle Informationen

sollen durchgängig für alle

Beteiligten in jedem Arbeitsschritt verfügbar

sein. Interessant erscheinen

hier Technologien wie Virtual Reality

(VR, virtuelle, scheinbare Realität)

und Augmented Reality (AR, erweiterte

Realität).

Eine VR-Brille lässt Nutzer an jedem

Ort in ein digitales Gebäudemodell

eintauchen. Doch diese Displays taugen

auch für diverse AR-Szenarien.

Auf Baustellen können sich Facharbeiter

damit virtuelle Elemente in die

von ihnen betrachtete reale Umgebung

einblenden lassen, basierend

auf einem dreidimensionalen BIM-

Modell. Bei den meist ortsungebundenen

und mit Sicherheitsaspekten

behafteten Vorgänge auf Baustellen

sind kabellose Brillen am besten nutzbar.

Im Gegensatz zum Head-Mounted-

Display, also der Brille, handelt es

sich beim Head-Up-Display um eine

vom Nutzer etwas weiter entfernte

Projektionsfläche. Solche Flächen

findet man schon in Baggern, Radladern

oder Kranführerkabinen. Den

Baggerfahrer informiert sie z.B. über

Leitungen im Boden.

Grundsätzlich verspricht die Verknüpfung

etwa einer AR-Brille mit Werkzeugen

oder Baumaschinen nachvollziehbarere

Arbeitsabläufe unter

komplexen Baustellenbedingungen.

Bei der Planung ist es heute auch möglich,

mithilfe solcher Brillen Gebäudeteile

bzw. das fertige Gebäude in der

Umgebung einer Baustelle digital darzustellen.

Es erfolgt dabei eine Verschmelzung

zwischen Realität (Umgebung

der Baustelle) und dem digitalen

3D-Bild des Projekts. Der Betrachter

erhält hiermit einen vollständigen Eindruck

von Gebäude und Umgebung.

Diese Projektion kann helfen, Arbeitsschritte

effizienter (zielführender) vorzunehmen.

Autonom agierende

Maschinen

Baumaschinen, die digital gesteuert

und vernetzt sind und autonom

arbeiten, verbessern die Sicherheit

und senken Lohnkosten bzw. erleichtern

die Bedienung. Doch hier stehen

wir noch ganz am Anfang. Beispiele:

• Liebherr führte am unübersichtlichen

Heck seiner XPower-Großradlader

eine aktive Personenerkennung ein.

Auch beim Aufrichten oder Ablegen

eines Kranarms warnt die Steuerung

den Bediener, sobald der Kran in eine

kritische Position gerät. Berechnet

wird auch der aktuelle Bodendruck

unter den Raupenketten und mit

den vorgegebenen Grenzwerten

der Baustelle verglichen.

• Aktuell bauen viele Hersteller Flottenlösungen

auf, innerhalb derer die

Fahrzeuge Daten austauschen und

sich organisieren können. Ein Lastwagen

kann somit automatisch dem

Bagger mitteilen, wann er bei ihm

ankommt und so die Beladekette

optimal steuern. Für die Kommunikation

wurde mit der ISO 15143-3

bereits eine weltweit gültige Norm

veröffentlicht.

Haus und Elektronik 1/2021 11


Digitalisierung

Kleines BIM-Glossar

3D

Ein 3D-BIM-Gebäudemodell verfügt

nicht nur über die rein geometrischen

Angaben, sondern enthält

zusätzliche Attribute und Informationen

aller Komponenten oder Bauteile

des Modells.

4D

In einem 4D-Modell werden die

Angaben eines 3D-Modells zusätzlich

durch Informationen zum Terminplan

angereichert.

5D

Das 5D-Modell führt als weitere

Dimension die Kosten ein.

AIA

Als Auftraggeber-Informations-Anforderungen

(AIA) definiert der BIM-Stufenplan

die Anforderungen des Auftraggebers,

welche Daten in einem

BIM-Projekt wann und in welcher

Detailtiefe benötigt werden.

Big BIM

Big BIM bezeichnet die interdisziplinäre

Anwendung der BIM-Methode

über den gesamten Lebenszyklus

eines Bauwerks, welche den Austausch

von Gebäudemodellen zwischen

unterschiedlichen Projektpartnern

beinhaltet.

BIM-Abwicklungsplan

Dieser bildet die Basis für die Zusammenarbeit

im BIM-Projekt und regelt

Verantwortlichkeiten der Projektpartner.

Das Dokument stellt eine vertragliche

Vereinbarung zwischen Auftraggeber

und Projektbeteiligten dar und

beschreibt die vorgesehenen organisatorischen

Strukturen und Prozesse,

definiert die zu erbringenden BIM-

Leistungen und gibt Informationsund

Detailierungstiefe unterschiedlicher

Leistungsphasen vor.

BCF

Das BIM Collaboration Format (BCF)

ist ein offenes Dateiaustauschformat,

welches für die Weitergabe einzelner

Informationen aus einem Gebäudemodell

wie beispielsweise Änderungen

oder Kollisionen entwickelt

wurde. Das Format wird häufig für

den Austausch von BIM-Software-

Lösungen und BIM-Viewern verwendet.

BIM

Building Information Modeling

bezeichnet eine Methode, Bauwerke

anhand eines konsistenten, digitalen

Gebäudemodells über ihren gesamten

Lebenszyklus mit all ihren relevanten

Informationen abzubilden.

BIM ist eine integrale Planungsmethode.

Das detailgetreue Gebäudemodell

wird über den gesamten Planungsprozess

von allen Projektbeteiligten

mit Informationen angereichert

und unterstützt so eine bessere Planung,

Ausführung und spätere Bewirtschaftung

des Gebäudes. So kann

frühzeitig festgestellt werden, ob

das Projekt in Bezug auf Konstruktion,

Zeit-, Material- und Kostenplanung

realistisch und effizient umgesetzt

werden kann.

BIM-Software

Dabei handelt es sich um parametrische,

dreidimensionale und bauteilorientierte

CAD-Systeme. Das BIM

Modell stellt dabei das exakte digitale

Abbild des späteren Gebäudes dar,

einschließlich aller geometrischen,

technischen, physischen und funktionalen

Eigenschaften.

BIM-Stufenplan

Der Stufenplan Digitales Planen

und Bauen, auch als BIM-Stufenplan

bezeichnet, beschreibt die stufenweise

Einführung von Building

Information Modeling in öffentlichen

Bauprojekten in Deutschland bis zum

Jahr 2020.

Closed BIM

Von Closed BIM spricht man, wenn

alle Beteiligten eines BIM-Projekts mit

derselben Software-Lösung arbeiten.

DIM

Digital Interior Manufacturing

ermöglicht(e) die absolut passgenaue,

robotergesteuerte Fertigung von Einrichtungselementen

aus Materialien

jeglicher Art. Die CORA Digital Interior

Manufacturing GmbH hat dafür

das Prinzip von BIM auf die Arbeit

von Designern und Innenarchitekten

übertragen.

Fachmodell

So bezeichnet man das disziplin- bzw.

gewerkespezifische 3D-Modell eines

einzelnen Projektbeteiligten, z.B. das

Architekturmodell, das statische

Modell, das konstruktive Modell oder

das Haustechnik-Modell. Die Projektpartner

im BIM-Prozess arbeiten in

ihren jeweils eigenen Fachmodellen,

welche in einem zentralen Koordinationsmodell

zusammengefügt und auf

ihre Konsistenz überprüft werden.

IFC

Industry Foundation Classes ist ein

von buildingSMART International

entwickeltes, offenes Austauschformat

für die Gebäudedatenmodellierung.

Neben geometrischen Daten

bildet das IFC Modell weitere Eigenschaften

des Gebäudemodells ab. Der

Austausch über das Datenformat bildet

die Grundlage eines offenen Datenaustauschs

in Bauprojekten, bei denen

jeder Beteiligte die für ihn beste Softwarelösungen

verwenden kann.

Kollisionskontrolle

Als Kollisionskontrolle oder auch Kollisionsprüfung

wird die Koordination

von Fachmodellen unterschiedlicher

Baudisziplinen bezeichnet, bei der

diese auf ihre Konsistenz überprüft

werden. So kann im Rahmen der Kollisionskontrolle

festgestellt werden,

ob durch Planungsfehler die Arbeit

einzelner Gewerke im Widerspruch

zueinander steht.

Koordinationsmodell

In einem Koordinationsmodell werden

die 3D-Gebäudemodelle einzelner

Projektpartner miteinander

kombiniert und auf ihre Konsistenz

hin überprüft. Das Koordinationsmodell

wächst mit dem Fortschritt der

Planung bzw. des Baus.

Little BIM

Als Little BIM wird die eingeschränkte

Anwendung von BIM-Methoden in

einer einzelnen Disziplin bezeichnet,

z.B. in einem Ingenieurbüro oder

Bauunternehmen. In der Regel wird

dabei lediglich die Software eines

Herstellers verwendet.

LOD

Level of Development, auch als Level

of Detail bezeichnet, beschreibt den

Detaillierungsgrad bzw. Entwicklungsstand

der Bestandteile eines Gebäudemodells.

LOD gibt damit Auskunft

über die Informationstiefe einzelner

Bauteile in einem Modell, deren

Anforderungen sowohl für die unterschiedlichen

Disziplinen als auch Leistungsphasen

variieren.

Open BIM

Das Open-BIM-Konzept beruht

auf einem offenen Austausch von

Gebäudemodellen, unabhängig der

von den jeweiligen Projektbeteiligten

verwendeten Software. Ziel ist es

das Gebäude über seinen gesamten

Lebenszyklus mithilfe offener

Datenstandards abzubilden.

Parametrische Modellierung

Parametrische Modellierung beschreibt

die Erstellung von Gebäudemodellen,

bei der die einzelnen Bauwerkskomponenten

in Relation zueinander stehen

und sich gegenseitig beeinflussen.

• Das serienmäßige Wägesystem Cat

Payload hilft, Transportfahrzeuge zu

100% auszuladen und stellt gleichzeitig

sicher, dass sie nicht überladen

werden. Das Wiegen findet

automatisch während des Ladevorganges

statt. Übrigens: Sollten

Arbeiten in Zukunft zunehmend von

autonomen Maschinen übernommen

werden, ist eine Weiterentwicklung

von Bauhandschuhen zu sogenannten

Data Gloves vorstellbar. Der Vorteil

dieser „digitalen Handschuhe“:

Bei einer Verknüpfung der Data

Gloves mit einem zentralen Bauwerk-Informationsmodell

sind Tätigkeiten

schnell und effektiv ausführbar.

Etwa Objekte, die mithilfe einer

AR-Brille eingeblendet werden, lassen

sich durch ein computergeneriertes

haptisches Greifen realitätsnah

bewegen. Durch Anwählen und

Verschieben virtueller Elemente lassen

sich ohne Verwendung eines

Papierplans oder Tablets Informationen

direkt abzurufen. Integriertes

Fingertracking kann durch Aufzeichnen

von Greifbewegungen Prozesse

zusätzlich besser dokumentieren.

Data Gloves gibt es bereits in unterschiedlichen

Ausführungen.

FS

12 Haus und Elektronik 1/2021


PRESSEINFO DEZEMBER 2020

Partnerschaft zwischen TELESTAR-DIGITAL

und Olimpia Splendid –

Ulmener Unterhaltungselektronikproduzent

erschließt neues Produktsegment

Ulmen, im Dezember 2020

Die zur Techniropa Holding gehörende TELESTAR-DIGITAL

GmbH hat eine Distributionspartnerschaft mit dem italienischen

Traditionsunternehmen Olimpia Splendid geschlossen.

Ab sofort hält TELESTAR exklusiv für Deutschland die Vertriebsrechte

für Produkte der Marke Olimpia Splendid.

Das im italienischen Cellatica, nahe Brescia gelegenen, beheimatete

Unternehmen ist einer der führenden Anbieter für

portable und stationäre Klimaanlagen. Olimpia Splendid ist

bereits seit Mitte der 1950er Jahre in diesem Segment aktiv

und mit seinen einzigartigen und innovativen Produkten einer

der führenden in den Bereichen Klimatisierung, Heizung, Luftaufbereitung

und Hydronik-Systeme.

TELESTAR Geschäftsführer Frank Kirwel ist von der Kooperation

überzeugt: „Wir freuen uns, dass wir mit Olimpia

Splendid einen sehr starken Partner gewinnen konnten.

Die Qualität und Vielfalt ihrer Produkte sowie der

langjährige Erfahrungsschatz im Bereich Klimatechnik

bietet – in Kombination mit unserem exzellenten,

deutschlandweiten Vertriebsnetzwerk – eine hervorragende

Basis, um in diesem Produktsegment erfolgreich

zu sein.“ Vertriebsleiter Jens Kortekamp sieht ebenfalls großes

Potenzial in der Partnerschaft: „Gerade im Segment

der mobilen Klimageräte herrscht aktuell viel Bewegung

– mit Olimpia Splendid haben wir einen Partner

gewonnen, der bereits weltweit bewiesen hat, dass er

mit der Qualität seiner Produkte in der Breite überzeugt.

Sich in einem neuen Produktsegment zu etablieren ist

immer eine Herausforderung, bietet jedoch auch eine

große Chance.“

Über TELESTAR:

Bereits seit 1993 ist die TELESTAR-DIGITAL GmbH eine feste Größe auf dem deutschen Unterhaltungselektronikmarkt. Ursprünglich

im Segment der TV-Empfangstechnik verortet, hat TELESTAR im Laufe der Jahre sein Produkt- und Markensortiment

kontinuierlich an die neuen, sich aus der Entwicklung des Marktes ergebenden Bedarfe angepasst und auch in anderen Produktsparten

wie z. B. im Bereich Digitalradios oder E-Mobility, erfolgreich Fuß gefasst. Auch als Distributionspartner verfügt

TELESTAR über eine hohe Reputation: für Projektoren der Marke Philips und Entschlüsselungsmodulen für den Empfang von

freenet TV übernimmt TELESTAR bereits seit einigen Jahren erfolgreich für Produkte anderer Marken die Distributionsverantwortung.

Die TELESTAR-DIGITAL GmbH ist Teil der Techniropa Holding GmbH.

TELESTAR-DIGITAL GmbH

Am Weiher 14

D-56766 Ulmen

Telefon +49 - (0) 26 76 / 9 52 00

Telefax +49 - (0) 26 76 / 9 52 01 00

E-mail Verkauf@telestar.de

Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung bzw. ein Testgerät des in der Pressemitteilung vorgestellten Produktes erhalten Sie auf Anfrage.

Bitte wenden Sie sich an presse@telestar.de, weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.telestar.de

Alle Angaben in dieser PI entsprechen dem Stand der Erstellung. Nähere Informationen erhalten Sie über presse@telestar.de

www.telestar.de


Gebäudetechnik

Bedienen und Visualisieren mit Augmented Reality

AR ermöglicht intuitives Bedienen direkt am Point of Interest.

der Räumlichkeiten erfasst alle Objekte,

sodass diese in die Steuerung miteingebunden

werden können. Es bedarf

also nur noch einer Steuerungsanwendung,

um alle Geräte und Maschinen

zu bedienen.

Zeit- und Kostenersparnisse

einer

AR-Bedienlösung für

Unternehmen

010digital GmbH

Tochterunternehmen der

eventa AG

www.eventa.ag

AR, das ist: nur noch eine Anzeigeund

Bedieneinheit für alle Geräte eines

Gebäudes, keine unerwarteten Produktionsausfälle

mehr, kürzere Wege

und Einarbeitungszeiten für neue Mitarbeiter

sowie mehr Sicherheit für Wartungstechniker.

Defizite herkömmlicher

Bedienelemente

Schalter, analoge Anzeigen und Bedientableaus

mit Touchdisplay sind immer

noch die Standardelemente beim Bedienen

und Visualisieren, zentralisierte

Bedieneinheiten, die abgesetzt vom

eigentlich zu bedienenden Objekt installiert

sind. In der Praxis bedeutet

das: Befindet man sich in einem Konferenzraum

mit vielen verschiedenen

Geräten und möchte ein bestimmtes

Objekt bedienen, muss man sich erstmal

mit dem System der Wandschalter

bzw. des Bedientableaus vertraut

machen, um das richtige Gerät ansteuern

zu können.

In jedem Raum werden alle Geräte in

einer zentralen Anzeige- und Bedieneinheit

zusammengefasst. Somit

verfügt jeder Raum über sein eigenes

Bedienelement, sodass Nutzer

in großen Gebäudekomplexem in

jedem Raum den gleiche Lernprozess

durchlaufen müssen. Dies kostet

wertvolle Zeit, die sinnvoller eingesetzt

werden kann.

Vorteile des Bedienens und

Visualisierens mit AR

Im Gegensatz zu traditionellen Steuerungslösungen

stellt Augmented Reality

den direkten Bezug zum Objekt

her. Das Bedienen und Ablesen von

Werten findet unmittelbar am Point

of Interest (POI) statt. Sobald man

die Kamera des mobilen Endgeräts

auf das gewünschte Objekt richtet,

erscheinen die vorhandenen Bedienfunktionen,

Produktdetails und Messwerte

(z.B. letzter Wartungszeitpunkt,

Stromverbrauch) auf dem Bildschirm.

Sollte eine Maschine Geräusche von

sich geben, die auf einen Defekt hinweisen,

können sämtliche Daten direkt

am Objekt abgerufen werden. Sollte

ein Gerät oder einzelne Teile defekt

sein, können diese in der App gleich

nachbestellt werden.

Dies ist für alle Geräte im Gebäude möglich.

Der zugrundeliegende 3D-Scan

AR ermöglicht nicht nur das Bedienen,

Bestellen und Abrufen von Daten

direkt am Objekt, sondern auch den

Upload neuer Informationen. Handzettel

werden durch digitale Checklisten

ersetzt, was zu erheblichen Zeitersparnissen

führt: Die Prüfergebnisse

lassen sich während des Wartungsrundgangs

sofort vor Ort hochladen

– und das auch nur direkt am

Objekt, um eine mögliche Manipulation

der Werte auszuschließen.

Befugtes Personal kann jederzeit auf

Statistiken zugreifen, um Wartungszeiten,

wichtige KPIs oder eine Equipment-Historie

zu verfolgen und damit

unerwartete Ausfälle zu vermeiden,

die andernfalls hohe Kosten verursachen

würden. Solche Ausfälle lassen

sich zusätzlich durch die Festlegung

individueller Grenzparameter verhinderen:

Im Fall von Abweichungen

erhalten die zuständigen Techniker

eine Warnmeldung und werden dank

des integrierten Navigationssystems

mit Live-Tracking gleich zum besagten

Objekt geführt.

Die inhärente Navigationsfunktion sorgt

allgemein für eine bessere Orientierung

und Verkürzung der Wege. Die

AR-App begleitet Inspektoren durch

die gesamte Wartungsroutine, was

auch neuen und weniger erfahrene

Technikern erlaubt, ohne vorherige

Expertenschulung sofort die Arbeit aufzunehmen.

Das hilft vor allem Unternehmen,

die mit Fachkräftemangel zu

kämpfen haben. Zuletzt schafft eine

AR-basierte Lösung mehr Sicherheit

für die Wartungstechniker, da Warnhinweise

direkt am Objekt eingeblendet

werden können.

Für den Privatanwender lohnt sich die

Investition in eine AR-Lösung derzeit

noch nicht, aber im professionellen

Bereich erwachsen Unternehmen

durch AR große Zeit- und Kostener-

14 Haus und Elektronik 1/2021


Gebäudetechnik

sparnisse. Unmittelbar messbare

Erfolge finden sich vor allem im Facility

Management, Wartungswesen,

bei Schulungen und in der Einführung

neuer Mitarbeiter/-innen.

Aufbau und

Funktionsweise

Die Erstellung einer AR-Bedienlösung

basiert meist auf folgenden Schritten:

1) Umgebung AR-ready machen

2) die Geräte definieren

3) die Bedienoberfläche schaffen

Als erstes müssen die zu bedienenden

Geräte verortet werden, dann die

Steuerung und Analysefunktionen verknüpft

werden, und zuletzt die virtuellen

Informationen, sprich das User

Interface, eingeblendet werden.

Eine AR-Bedienlösung besteht immer

aus einem Basis-Layer, der die Verortung

der zu bedienenden Geräten

auf Basis einer Lokalisierungstechnologie

umfasst – zum Beispiel der

Beacon-Technologie, der Lichtfeldmessung,

dem LiDAR-Laserradar-

System oder der Positionierungs- und

Navigationstechnologie von Insider

Navigation. Letztere bietet ein hochpräzises,

großflächiges und hardwarefreies

Tracking, was zu den derzeit

fortschrittlichsten Lösungen zählt.

Das Tracking, also die Technik, mit der

die AR-Inhalte in der Umgebung verortet

werden, gehört bekannterweise

zu den größten Herausforderungen

von Augmented Reality. Der schwierigste

Schritt besteht demnach darin,

die Umgebung AR-ready zu machen,

also ein präzises und stabiles Verortungssystem

für die Geräte zu implementieren.

Oft sind Grundrisse nicht

vorhanden oder stimmen mit den Originalplänen

nicht überein, was den Aufwand

der Vermessung deutlich erhöht.

Eine weitere Herausforderung sehen

Unternehmen in der Digitalisierung der

Prozesse, da es hierfür einer klaren

Prozessdefinition bedarf, die meist

erst erstellt werden muss.

Da aufgrund der vielen Vorteile eine

starke Zunahme von AR im Bereich

Bedienen und Visualisieren zu erwarten

ist, wird sich in den nächsten Jahren

sicherlich eine schrittweise Standardisierung

der Erstellungsprozesse

ergeben.

Konkrete

Anwendungsbeispiele

Als Ergänzungs-Tool bedeutet eine

Augmented-Reality-App/-Anwendung

eine große Erleichterung für

das Facility Management in großen

Gebäude- und Bürokomplexen sowie

für die Wartung von Maschinen und

Anlagen in Fabriken. Ein AR-App mit

integriertem Navigationssystem kann

die Inspektoren durch die gesamte

Wartungsroutine führen, sodass auch

neue und weniger erfahrene Techniker

ohne vorige Expertenschulung sofort

starten können. Warnweise werden

direkt auf dem Bildschirm an den richtigen

Stellen eingeblendet, was mehr

Sicherheit für das Personal bedeutet.

Die Papier-Fragebögen werden durch

digitale Checklisten ersetzt, sodass

Prüfberichte am Ende eines Wartungsrundgangs

automatisch digital erstellt

und abspeichert werden können. Oft

kommt es sonst beim Übertragen der

Papier-Daten in ein digitales System

zu Fehlern. Wenn alles sofort digitalisiert

wird, kann befugtes Personal

jederzeit auf die Statistiken zugreifen,

um aktuelle KPIs, Wartungszeiten und

Equipmenthistorie zu verfolgen. Auch

werden bei den Wartungsrundgängen

Personalnummer, Route und Arbeitszeit

der Techniker erfasst, sodass man

hier einen guten Überblick über die

benötigte Zeit gewinnt. Den Technikern

stehen die digitalen Checkliste

nur vor Ort am zu prüfenden Objekt

zur Verfügung, wodurch eine Manipulation

der Daten unmöglich ist.

Auch Indoor Farming ist ein weiteres

gutes Anwendungsbeispiel: Für die

einzelnen Pflanzen-Racks können

Idealwerte bezüglich Feuchtigkeit,

Beleuchtung und Belüftung festgelegt

werden. Installierte Sensoren

messen diese Werte und speichern

die Daten an einem Ort, auf den die

AR-App zugreifen kann. Sobald es

zu signifikanteren Abweichungen

von den festgelegten Werten kommt,

erhalten die zuständigen Mitarbeiter

eine Nachricht auf Ihrem mobilen

Gerät, welche Racks eventuell eine

Anpassungen der Wasser-, Lichtoder

Luftzufuhr erfordern. Damit die

Überprüfung auch möglichst schnell

erfolgen kann, führt das integrierte

Navigationssystem die Mitarbeiter

direkt durch die geräumigen Farmen

hin zu den Racks, wo Unregelmäßigkeiten

aufgetaucht sind. Wenn man die

Kamera des mobilen Geräts dann auf

das Rack richtet, erscheinen alle Bedienoptionen

auf dem Bildschirm und

man kann die Anpassungen direkt am

Objekt durchführen. ◄

Haus und Elektronik 1/2021 15


Gebäudetechnik

Edles Wandgehäuse für moderne Bedienzentralen

OKW Odenwälder

Kunststoffwerke

Gehäusesysteme GmbH

info@okw.com

www.okw.com

Die Firma OKW Gehäusesysteme

präsentierte die neue Wandgehäusereihe

Smart-Panel. Dank eleganter

Optik und quadratischer oder rechteckiger

Ausführung lässt sie sich nahtlos

in moderne Wohn-/Gewerbe- und

Industrieumgebungen einfügen. Die

Gehäuse eignen sich fast ideal zur

komfortablen Steuerung und Überwachung

der gesamten Gebäudetechnik.

Die Smart-Panels passen sich durch

ihr ansprechendes Design optimal an

die Umgebung an. Vorstellbar sind

kabelgebundene Steuer-/Bedienzentralen

oder funkvernetzte Geräte im

Smart-Home, Anwendungen im IIoT,

Zugangskontrollen, Überwachungsgeräte,

Datenerfassungssysteme in der

Medizintechnik und vieles mehr. Das

Smart-Panel ist ab Lager in zwei Größen

(Höhe x Breite) erhältlich:

• 84 x 84 mm

Diese Ausführung ist für die unsichtbare

Montage auf gängigen Unterputz-/Hohlwanddosen

(Deutschland,

Belgien, Schweiz, Österreich

mit einer max. Einbauöffnung von 61

mm) vorbereitet.

• 155 x 84 mm

Diese Ausführung ist für die unsichtbare

Montage auf einfachen Putzdosen

(Deutschland, Belgien, Schweiz,

Österreich bis max. Einbauöffnung

von 61 mm), Doppelputzdosen sowie

größeren Installationsdosen (z.B. in

Italien, Großbritannien und USA) bis

max. Höhe von 145 mm und Breite

von 74 mm vorbereitet.

Beide Versionen sind in der Farbe Verkehrsweiß

(RAL 9016) erhältlich und

aus hochwertigem ASA+PC-FR (UL

94 V-0) gefertigt. Das Gehäuseunterteil

ist hochglanzpoliert, das Oberteil

verfügt über eine feine Oberflächenstruktur

mit vertieftem Bedienfeld für

Folientastaturen, Anzeige-/Bedienelemente

und Touchdisplays.

Die Montage erfolgt mittels Rastfunktion

ohne Schrauben. Die Gehäusereihe

besitzen die Schutzart IP 40, ausreichend

für Innenanwendungen. Zum

Zubehörprogramm gehören ein Entraster

zum Öffnen der Gehäuse, Hartpapierplatten

zum Schutz der Elektronikbauteile

sowie eine Glasscheibe

für z.B. Display-Anwendungen. Das

Smart-Panel verfügt über eine plane,

zurückversetzte Fläche für (Mini)-USB-

Steckverbinder.

Vielfältige Modifikationen lassen sich

gemäß individuellen Kundenanforderungen

auf Anfrage realisieren. Dazu

gehören u.a. Ausschnitte für Bedien-/

Anzeigeelemente und Schnittstellen,

Bedruckung, Beschriftung, EMV-Aluminiumbedampfung,

Sonderfarben/-

materialien, Dekorfolien und Montagetätigkeiten.


M-Bus Master als DIN-Rail PC

Der M-Bus Master basiert auf dem Hutschienen

PC aus der HS-P I/II Familie von

INCOstartec und hat eine Breite von nur

17,5 mm. Anwender können den PC als

Gateway, Edge-Computing oder Cloudbrücke

nutzen, er sammelt und verarbeitet

ihre Daten von bis zu fünf M-Bus-

Endgeräten.

Das Kernstück bildet ein High-Performance-Cortex-A7-DualCore-Prozessor

mit 2x 1 GHz, bis zu 2 GB DRAM, ab

8/16 MB eMMC Flash; ein interner und ein

externer µSD Card Slot für Speichererweiterung

runden das System ab.

Durch sein großes, vielfältiges Repertoire

an Schnittstellen, wie RS232, RS485 (Modbus

RUT), Ethernet, USB2.0 etc., lässt er

sich gut als Multimaster für viele Applikationen

einsetzen. Die galvanisch getrennte

M-Bus-Ansteuerung bringt eine zuverlässige

Verbindung zu den Endgeräten mit.

Für die Bedienung, Konfiguration und

Cloud- Kommunikation sind WLAN und

ein LTE mit fallback 2G optional verfügbar.

Mit dem ebenfalls optionalen HS-P-

Cloud-Softwarepaket safCloud20 lassen

sich über eine Web-Oberfläche die

aktuellen Einstellungen und Daten in der

SQL-Datenbank einstellen und anzeigen.

Die Datenkommunikation zum Server

geschieht über eine VPN-Verbindung. Mittels

gesetzter Alarm-Flags können Störmeldungen

als SMS, E-Mail oder Aktuatoren

über dig. Out aktiviert werden. Eine

Zweifarben-LED ist für Systemzustände

einrichtbar, ein Mikrotaster ist von außen

zugänglich.

Durch das superschmale Hutschienengehäuse

und mit seinem großen Versorgungsspannungsbereich

von 9 bis 36 V

ist dieser PC nahezu ideal für die Installation,

die Automatisierung und die Steuerung/Überwachung

von Gebäuden und

industriellen Schaltschrankbau geeignet.

Kundenerweiterungen sind möglich.

• INCOstartec

www.incostartec.com

16 Haus und Elektronik 1/2021


Gebäudetechnik

Kapazitiver Funkschalter mit neuartiger Technologie

in einem hochwertigen Gehäuse aus

massivem Aluminium.

„Nachdem wir so viele außergewöhnliche

Designs und Projekte für unsere

Kunden entwickelt und realisiert haben,

waren wir der Meinung, wir können dem

Markt ein modernes, technisch ausgereiftes

und bedürfnisorientiertes Produkt

anbieten“, so der stellvertretende

Geschäftsleiter und Casambi-Verantwortliche

Eberhard Heiser.

Der Fela Switch ist ab sofort für gewerbliche

Kunden erhältlich. Die Schalterserie

lässt sich problemlos mit

bereits vorhandenen Leuchten bzw.

Schaltern kombinieren. So entsteht

eine optimale, erweiterbare Lösung

bei einfacher Installation und hoher

Funktionalität.

Schlank und edel mit der

besonderen Haptik von

Echtglas

Fela GmbH

www.fela.de

Der Fela Switch erlaubt auf elegante,

individuelle Weise eine hohe Flexibilisierung

in der Innenarchitektur, Ladenund

Messebau bzw. der Beleuchtung

im öffentlichen Raum. Mittels energiesparender

Bluetooth-Technologie lassen

sich Leuchten von jedem beliebigen

Ort im Raum steuern.

Schalterserie Fela Switch

Casambi

Bei dem Schalter bzw. der Schalterserie

handelt es sich um das erste eigene

Produkt der Fela GmbH. Die Schalterserie

Fela Switch Casambi kommt

im Standard in drei Farben (schwarz,

weiß, silbergrau) und mit bis zu vier

frei konfigurierbaren Tasten daher.

Als Übertragungsweg dient das in

der Leuchtenbranche weitverbreitete

Casambi-Protokoll (Bluetooth

Low Energy). Dabei handelt es sich

um eine der modernsten drahtlosen

Technologien, die in allen Smartphones,

Tablets und Smartphones zum Einsatz

kommt und eine entsprechende

Verbreitung und Akzeptanz genießt.

Jeder Knotenpunkt des Systems

repliziert die gesamte Intelligenz des

Systems und bildet bzw. erweitert so

ein Mesh-Netzwerk. Eine Internet-

Verbindung ist für den alltäglichen

Betrieb nicht erforderlich, sie wird

lediglich einmalig für die Konfiguration

der Benutzeroberfläche benötigt.

Den Fela Switch Casambi gibt es in

zwei Ausführungen: als fest in einer

Standard-Unterputzdose montierbare

Version mit 230-V-Anschluss

oder als mobile Variante mit Batterie

Zum Schalten reicht eine federleichte

Berührung, da der Fela Switch komplett

auf mechanische Teile verzichtet

und kapazitiv schaltet. Die Funkversion

ist in einem eloxierten Aluminiumgehäuse

in Natur oder Schwarz

erhältlich.

Dank neuartiger Fertigungstechnologie

kann der Fela Switch auf unkomplizierte

und kostengünstige Weise individualisiert

werden – ob Farbe, Icons

zum Kennzeichnen der Tasten, persönlicher

Schriftzug oder Logo. Die Individualisierung

erfolgt dabei hinter Glas.

Auf diese Weise ist das persönliche

Design auf Dauer gegen Abnutzung,

Verschmutzung oder Beschädigung

geschützt. Ob An/Aus, Dimmen oder

Szenen – einmal konfiguriert, kommt

der Fela Switch ganz ohne Kabel oder

Smartphone/Handy aus.

Die vier Tasten (bzw. bis zu sechs

Tasten in der 230-V-Version) können

frei belegt werden: fest zugeordnete

Leuchte, eine ganze Gruppe von

Leuchten, Farbtemperatur (Tuneable

White), flexible Lichtszenen oder das

Abrufen von Animationen.

Kostenlosen Casambi-App

Die Tastenbelegung wird in der kostenlosen

Casambi-App festgelegt bzw.

kann in der App entsprechend verändert

werden, sollten Schalter bzw.

Leuchten dem Netzwerk hinzugefügt

werden. ◄

Haus und Elektronik 1/2021 17


Gebäudetechnik

Einfache Kommunikation zwischen Profinet und

BACnet

HMS Industrial Networks

GmbH

www.hms-networks.de

HMS Networks stellte einen neuen

Intesis-Protokollumsetzer für die Kommunikation

zwischen Profinet-SPSen

der Fertigung und BACnet-IP/MSTP-

Gebäude-Management-Systemen

vor. Dadurch wird eine vollständige

Integration, Überwachung und Steuerung

der Daten zwischen Fertigung

und Gebäuden möglich.

Kommunikation zwischen

Fertigung und Gebäuden

birgt viele Vorteile

Das automatische Überwachen und

Steuern von Temperatur, Luftfeuchtigkeit

und -qualität spielt auch in der

Fertigung eine wichtige Rolle, um optimale

Umgebungsbedingungen für den

Fertigungsprozess und die Mitarbeiter

zu gewährleisten. Durch die effiziente

Steuerung von Heizung, Lüftung,

Klimatechnik (HLK) und der Beleuchtungssysteme

können Anlagenbetreiber

viel Energie sparen und darüber

hinaus im Notfall sicher reagieren.

Die Realität sieht meist anders aus

und Systemintegratoren sind bei

der Gebäudeintegration häufig mit

einer heterogenen Kommunikationslandschaft

konfrontiert. In Building

Management Systemen (BMS) kommt

normalerweise das BACnet-Protokoll

zum Einsatz. In der Fertigung ist Profinet

weitverbreitet, um Produktionsprozesse

zu steuern.

Zertifiziertes Gateway

für die Kommunikation

zwischen Profinet und

BACnet

Mit dem neuen Profinet-BACnet-IP/

MSTP-Protokollumsetzer bietet HMS

Networks eine Kommunikationslösung,

die kostengünstig und einfach

in Betrieb zu nehmen ist. Der Protokollumsetzer

ermöglicht die bidirektionale

Kommunikation zwischen Profinet-SPSen

und BACnet-Steuerungen.

Der Protokollkonverter unterstützt bis

zu 1200 Datenpunkte. Er ist auf der

einen Seite ein BACnet IP/MSTP Server/Slave

und auf der anderen Seite

ein Profinet-I/O-Device.

Der Protokollumsetzer

hat die BTL-Zertifizierung für BACnet

und trägt die UL-Kennzeichnung, was

höchste Kommunikations- und Qualitätsstandards

gewährleistet. Da er Fertigungs-

und Gebäudesysteme verbindet,

sind damit sehr interessante

Anwendungen möglich. Zum Beispiel

kann ein BACnet-basiertes Gebäude-

Management-System den Energieverbrauch

von Geräten und Maschinen

in der Fertigung messen. Umgekehrt

können die HLK-Einrichtungen von der

Profinet-SPS überwacht und gesteuert

werden. Auch Alarme lassen sich

definieren und verwalten.

Einfache Konfiguration

und Integration mit Intesis

MAPS

Intesis MAPS ist das Konfigurationstool

für die Intesis Protokollumsetzer,

mit dem Systemintegratoren beide

Seiten des Protokollumsetzers konfigurieren

können. Die Bedienung

ist sehr intuitiv. Darüber hinaus stellt

MAPS auch die EDE-Dateien für die

BACnet-Integration sowie die GSD-

Dateien und die TAG-Dateien für das

TIA-Portal für die Konfiguration der

Profinet-SPS zur Verfügung.

Integration von Fertigung

und Gebäuden

Der neue Profinet-BACnet-Protokollumsetzer

ist die erste Version

einer neuen Reihe von Intesis Gateways,

die auf die Integration von Fertigung

und Gebäuden abzielen und

von HMS Networks nach und nach

vorgestellt werden. In diesen Gateways

kombiniert HMS Networks

seine Anybus-Technologie für die

industrielle Kommunikation mit der

Intesis-Technologie für die gebäudeorientierte

Kommunikation, auf

die Kunden bereits heute in Millionen

von Installationen weltweit vertrauen.

Mehr erfahren auf Sie auf

www.intesis.com. ◄

18 Haus und Elektronik 1/2021


Gebäudekommunikation

SKS IP und Vico – nahezu unbegrenzte Möglichkeiten

für die Gebäudekommunikation

Video-Innensprechstelle

mit Echtglas-Oberfläche

SKS-Kinkel Elektronik GmbH

info@sks-kinkel.de

www.sks-kinkel.de

Mit dem SKS IP Portfolio lässt sich

die Gebäudekommunikation großer

und komplexer Bauvorhaben unkompliziert,

objektübergreifend und über

große Reichweiten mittels IP-Netzwerk

realisieren.

Skalierbar

Eine exzellente Bild- und Tonqualität

wird durch den Einsatz qualitativ hochwertiger

SKS Türkommunikationskomponenten

ermöglicht. Das System ist

skalierbar und kann dadurch bedarfsorientiert

erweitert werden. Die Kommunikation

aller beteiligten Komponenten

findet ab der ersten Nutzung

verschlüsselt statt.

Die zentrale

Inbetriebnahme

sowie Konfigurationsänderungen

kann der Betreiber bequem aus der

Ferne über das Webinterface des

my sks Portals vornehmen. Regelmäßige

Updates werden automatisch

von SKS eingespielt und sorgen dafür,

dass die Anlage auch zukünftig funktional

und sicher bleibt.

Die Anbindung von Smartphones,

Tablets und PCs sorgt für weltweite

Erreichbarkeit. Mit der my sks App

bedient der Anwender sowohl die Türkommunikation

als auch die Paketfachanlage

einfach und komfortabel

in nur einer Anwendung.

Zusätzlich zur Gebäudekommunikation

bietet das SKS IP Portfolio weitere

Möglichkeiten der Gebäudeautomation.

So lassen sich z. B. die Lichtsteuerung

oder die Bedienung der Jalousien

ebenfalls direkt aus der my sks

App steuern.

SKS präsentierte die neue Videoinnensprechstelle

Vico mit hochwertiger

Echtglas-Oberfläche. Sie bildet

mit ihrem puristischen Design ein

stilvolles Detail, das jede Wohnlandschaft

bereichert, besticht durch ihr

edles, 17 mm flaches Aufputzgehäuse

und ist einfach und intuitiv bedienbar.

Die Vico besitzt ein 5-Zoll-Color-

Touchdisplay, das bei einem eingehenden

Hausruf automatisch aktiviert

wird und ein hochauflösendes

Video bild von der Haustürstation überträgt.

Zusätzlich dazu wird der Hausruf

durch das Aufleuchten der drei

Tasten und das Abspielen des Ruftons

signalisiert. Die drei Tasten der

Vico sind im Verschwindedruck angelegt,

sodass man sie nur dann sieht,

wenn die Innensprechstelle durch

Antippen oder einen eingehenden

Hausruf aktiviert wird.

Alle anderen Funktionen, wie z.B.

Rufabschaltung, Einstellung der Klingeltöne,

Farb-, Kontrast- und Helligkeitseinstellung,

werden über das intuitive,

klar gegliederte Menü ausgeführt.

Die optionale Bildspeicherfunktion der

Vico (nur möglich in Verbindung mit

einem Medienkoppler) sorgt für ein

gesteigertes Sicherheitsgefühl der

Bewohner. Wird sie aktiviert, dann

wird bei jedem eingehenden Hausruf

ein Kamerabild des Besuchers

aufgezeichnet. ◄

Haus und Elektronik 1/2021 19


Gebäudeautomation

Zentrales Monitoring zur Überwachung von TGA und

Digital Signage

Flexibles Baukastensystem erlaubt Erweiterung mit unternehmensspezifischen

Features wie Werkzeugverwaltung

Die serverbasierte Software NeuroomNet ist eine Gebäude-, Technik- und Medienmanagementlösung und kann von

jedem Gerät aus aufgerufen werden, welches über einen Browser verfügt – von Stand-PC bis Tablet und Smartphone

wie die Technische Gebäudeausstattung

(TGA), digitale Anzeigensysteme

oder die IT-Infrastruktur in ein Gesamtsystem

zu implementieren. Dadurch

lässt sich alles über eine einzige Bedienoberfläche

steuern und überwachen.

NeuroomNet bietet zudem eine

umfangreiche Rechteverwaltung und

hält alle datenschutzrechtlichen Anforderungen

ein.

Nahezu jedes moderne Gebäude verfügt

heute neben der üblichen TGA

über eine vernetzte IT-Infrastruktur

sowie Konferenzräume oder Veranstaltungssäle

mit diverser Technik. „Bisher

konnte man aber kaum von einem

Gesamtsystem sprechen, denn meistens

sind voneinander unabhängig

implementierte Insellösungen im Einsatz“,

erklärt Ulrich Hopp, Geschäftsführer

der inSynergie GmbH. „Da müssen

oft erst gefühlt hundert Knöpfe in

verschiedenen Räumen gedrückt werden,

um die gewünschten Einstellungen

zu tätigen.“

Serverbasierte Software

ermöglicht intuitive

Gesamtsteuerung

Von der Startseite lassen sich alle Module aufrufen, für die ein Nutzer die

entsprechenden Rechte besitzt

Betriebe verlangen deshalb vermehrt

nach einem Gesamtsystem mit einer

einzigen Bedienoberfläche zur Überwachung

und Steuerung aller Geräte,

sodass die Mitarbeiter sich nicht erst

in zahllose unterschiedliche Sys-

inSynergie GmbH

info@inSynergie.de

www.insyergie.de

www.neuroom.net

Die Schalter für die Beleuchtung befinden

sich in der Eingangshalle, jeder

der zehn Drucker verteilt auf drei Etagen

muss einzeln eingeschaltet werden

und die zahlreichen Anzeigensysteme

für Besucher, die sich im ganzen

Gebäude befinden, werden über

eine Schaltfläche im Büro im fünften

Stock gesteuert. Bis der zuständige

Mitarbeiter alle Systeme in den

Betriebszustand versetzt hat, hat er

bereits einen Halbmarathon absolviert

– und viel Zeit verloren. Damit ist jetzt

Schluss: Die inSynergie GmbH hat

die serverbasierte Software-Lösung

NeuroomNet entwickelt, welche es ermöglicht,

unterschiedliche Systeme

und die dazugehörigen Schnittstellen

Auf einer Karte werden übersichtlich alle vernetzten Geräte dargestellt. Der

jeweilige Status ist anhand eines Ampelsystems schnell erkennbar

20 Haus und Elektronik 1/2021


Bei der Einrichtung des Systems lassen sich alle Geräte per Drag-&-Drop-

Funktion in Gruppen einteilen und ihnen verschiedene Prioritäten und

Warnlevels zuordnen

teme einarbeiten müssen. Dies veranlasste

inSynergie zu dem Schritt,

die serverbasierte Softwarelösung

NeuroomNet zu entwickeln. Dabei

handelt es sich um ein Baukastensystem,

das – abhängig von den zu

steuernden Geräten – individuell an

die eigenen Anforderungen angepasst

werden kann. Alle Geräte und Komponenten

werden über die entsprechenden

Schnittstellen und Protokolle zur

Hausautomation sowie zur Steuerung

von Medien- und Bühnentechnik wie

KNX, PJLink, DMX / ArtNet oder die

von inSynergie selbst entwickelte proprietäre

Exhibition API angebunden.

Diese ermöglicht es Programmierern,

ihre eigene Software zur Steuerung

von beispielsweise Exponaten

an NeuroomNet anzubinden. Mit den

Schnittstellen SNMP oder MQTT lassen

sich darüber hinaus Netzwerkgeräte

wie Server, Switche und Drucker

beziehungsweise Maschinen („Internet

of Things“) zuverlässig überwachen.

„In der Regel entsteht der größte Aufwand

dadurch, dass nahezu jeder

Monitor über ein eigenes Protokoll

verfügt und für die Anbindung erst viel

Programmierarbeit nötig ist“, berichtet

Hopp. „Da wir Erfahrung mit zahlreichen

Schnittstellen haben, ist uns

ein Großteil aller genutzten Protokolle

bereits bekannt. Deshalb können wir

beispielsweise Netzwerkschnittstellen

besonders schnell einbinden und

der Programmier- und damit auch der

Zeitaufwand bleibt auf ein Minimum

beschränkt.“ Das System ist dabei

sehr flexibel ausgelegt, sodass später

weitere Geräte und entsprechende

Schnittstellen problemlos hinzugefügt

werden können.

Einfache Geräteverwaltung

dank Drag-&-Drop-Funktion

„Aufgerufen wird NeuroomNet über

die Weboberfläche, es muss also

keine zusätzliche App installiert werden“,

berichtet Hopp. „Das funktioniert

sowohl bei einem gewöhnlichen

Desktop-PC als auch auf mobilen

Endgeräten wie Smartphone oder

Tablet ganz einfach über jeden beliebigen

Internet-Browser.“ Die Anwendung

mit der dazugehörigen Bedienoberfläche

selbst wurde sehr intuitiv

gestaltet, sodass die Einarbeitung in

Der Übersichtsplan kann individuell gestaltet werden. Die Geräte lassen sich

logisch gruppieren und sind in der Seitenleiste aufgeführt

Die vernetzten Geräte können auch mit zusätzlichen Informationen

angereichert werden, die für den zuverlässigen Betrieb hilfreich sein können

das System schnell und zuverlässig

erfolgt. Dabei lassen sich verschiedene

Sprachen einstellen; zudem ist

es auch möglich, die Modulnamen zu

ändern, sodass sie dem firmeninternen

Wording entsprechen. Über die

Startseite kann der Nutzer auf das

gewünschte Modul zu Monitoring und

Verwaltung zugreifen. Falls ein entsprechendes

System im Gebäude installiert

wurde, ist auch der Zugriff auf

die Besucherzählung oder ein Heatmap-System

möglich. Insbesondere

die Letzteren haben in jüngster Vergangenheit

für Einkaufszentren an

Bedeutung gewonnen.

Die vernetzten Geräte lassen sich

zunächst im Setup einfach per Drag-

&-Drop-Funktion in logische Gruppen

einteilen und benennen. Hier können

relevante Bilder und Informationen

hinzugefügt werden, etwa falls das

Betriebssystem neu aufgesetzt und

Festplatten oder Grafikkarten ausgetauscht

wurden. Für einen Überblick

über die gesamte Infrastruktur

dient das Monitoring: Dort werden

alle angebundenen Geräte wie

Beleuchtung und PCs in einer übersichtlichen

Karte inklusive Betriebsstatus

dargestellt. Den Geräten lassen

sich dabei auch verschiedene Prioritäten

und Warnlevel mittels Ampelsystem

zuordnen, damit zuständige

Mitarbeiter Probleme schnell erkennen

und entsprechend reagieren können.

Um Medien wie Digital Signage-

Anzeigen, Besucherleitsysteme oder

Medieninstallationen in Ausstellungen

detaillierter zu steuern, ist ein weiteres

Modul enthalten. Dadurch sind

die einzelnen Bereiche sauber voneinander

getrennt.

Verschlüsselte

Datenübertragung

Diese Vorgehensweise bietet Vorteile

bei der Rechteverwaltung: Denn jeder

Nutzer, der einen Zugang zum System

bekommt, kann außerdem mit

bestimmten Zugriffs- und Verwaltungsrechten

ausgestattet werden.

So können leitende Mitarbeiter dazu

berechtigt sein, grundlegende Einstellungen

wie etwa bei der Zeitsteuerung

von Beleuchtung und Temperaturregelung

zu ändern und beispielsweise

neue Geräte hinzuzufügen, während

andere das System lediglich ein- und

ausschalten oder den Status überwachen

dürfen. Die Software ermöglicht

außerdem eine Active Directory-Anbindung

an die Domäne, wodurch sich

ein Nutzer nur einmal mit Username

und Passwort anmelden muss und

diesen Schritt danach überspringen

kann. Alle Datenübertragungen erfolgen

generell verschlüsselt per HTTPS-

Protokoll. Zusätzlich ist NeuroomNet

so konzipiert, dass es alle Anforderungen

der aktuellen DSGVO erfüllt.

„Eine Besonderheit an unserer Lösung

stellt die Möglichkeit dar, über die Software

verschiedene Objekte zu verwalten“,

erläutert Hopp. „So können

Gebäudebetreiber Werkzeuge katalogisieren

und Mitarbeiter, die beispielsweise

Leiter oder Werkzeugkoffer nutzen,

können kurz im System vermerken,

wo sich diese gerade befinden.

Das geht jedoch auch mit jedem beliebigen

anderen Objekt, etwa Schlüsseln,

Büchern oder Firmenfahrzeugen.“

Auf diese Weise lassen sich

neben der Steuerung und Gebäudeverwaltung

auch weitere tägliche

Vorgänge im Arbeitsalltag erheblich

effizienter gestalten und Kosten wie

Arbeitszeit sparen.

Die experimenta in Heilbronn verwendet

ebenfalls ein System von inSynergie:

Deutschlands größtes Science

Center nutzt die Software von inSynergie

zur zentralen Steuerung und

Überwachung vieler Exponate, aber

auch zur Erfassung der Besucherströme

via Heatmap oder für technische

Komponenten im Bereich Veranstaltungstechnik.


Haus und Elektronik 1/2021 21


Gebäudeautomation

Hacken per Klimaanlage, Aufzug im freien Fall?

Cybersicherheit in der Gebäudeautomation

Cybersicherheit für industrielle Steuerungsnetze ist eine Herausforderung für sich.

trotz Fernwartungszugang für die Klimatechnik.

Die Digitalisierung deckt unterschiedliche

und komplexe Anwendungsbereiche

ab. Typische Anwendungen

sind unter anderem HLK – die Heizung,

Lüftung und Klimatechnik, Energie-Managementsysteme,

Lichtsteuerung,

Videoüberwachung, Zugangskontrollsysteme

und die Aufzugssteuerung.

Dazu kommen noch die angeschlossenen

Sensoren und Geräte

(Kameras, Thermostate, Lichtsensoren).

Jedes dieser Systeme verspricht

nicht unerhebliche Einsparungen

bei den Betriebs- und Energiekosten.

Allerdings vergrößern sie

die Angriffsfläche für Cyberbedrohungen

und erschweren das Sicherheits-Management

als solches. Jedes

System und jedes einzelne Gerät, einschließlich

der verschiedenen Versionen

und Überarbeitungen, weist

ein bestimmtes Maß an potenziellen

Cyberrisiken auf.

Autor:

Maximillian Gilg

Industrial Control Systems

Security Engineer, Tripwire

www.tripwire.com/

Der Aufzug in freien Fall gehört zweifelsohne

in die Welt der Hollywood-

Filme, aber ein digitalisierter Aufzug

ist so smart wie angreifbar. Und schon

vor mehreren Jahren spielte das Magazin

Wired.com durch, wie man mittels

Klimaanlage ein Stromnetz hackt.

Cybersicherheit für industrielle Steuerungsnetze

ist aus vielen Gründen

eine Herausforderung für sich. Ungeklärte

oder überlappende Verantwortlichkeiten,

technische Probleme, mangelnde

Erfahrung auf Seiten der Anlagenbetreiber

und der Sicherheitsexperten

im Unternehmen, um nur einige

zu nennen.

Kritische Infrastrukturen

Die meisten Steuerungssysteme eines

Unternehmens sind, was ihre Rolle für

die betriebliche Verfügbarkeit und den

geschäftlichen Erfolg anbelangt, tatsächlich

kritische Infrastrukturen. Dazu

zählen Systeme wie eine Rechenzentrums-Klimaanlage,

Brandmeldeanlagen,

Aufzüge und Schließanlagen

und selbst die Kühlschranksteuerung

oder die vernetzte Kaffeemaschine.

Üblicherweise liegen diese Anlagen

und Systeme außerhalb des Einflussbereichs

eines Cybersicherheitsbeauftragten.

Oft genug weiß er nicht einmal,

welche Systeme im Netz hängen.

Die Folge: Das mögliche Angriffs risiko

für eine Rechenzentrums-Klimaanlage

wird erst gar nicht ins Kalkül gezogen,

Die Risiken sind real

Schon beim erfolgreichen Hack

der Einzelhandelskette Target verschafften

sich die Angreifer Zugang

zu einem HLK-System. Von dort aus

arbeiteten sie sich bis in die Finanzsysteme

der Kette vor und zogen von

dort über 40 Millionen Kreditkartendaten

ab. Vor nicht einmal zweieinhalb

Monaten erschütterte Ripple20

das IoT. Die zum Teil als kritisch eingestuften

Sicherheitslücken wurden

in einer TCP/IP-Implementierung aufgedeckt.

Der TCP/IP-Stack verarbeitet

als erste Instanz sämtliche Netzwerkdaten.

Kommt es an dieser verwundbaren

Stelle zu Programmierfehlern,

führen diese oft zu schwerwiegenden

Sicherheitslücken. Ripple20

gefährdet vernetzte Steckdosen, medizinische

Geräte, aber auch die Sensoren

industrieller Steuerungssysteme.

Die Forscher der israelischen

Sicherheitsfirma JSOF fanden gleich

19 Sicherheitslücken, zusammengefasst

als „Ripple20“. Mittels Ripple20

sind Angreifer beispielsweise in der

Lage, eigenen Code einschleusen

und auszuführen (Remote Code Execution)

oder kritische Daten auszulesen.

Unsichere Industrieprotokolle

22 Haus und Elektronik 1/2021


Gebäudeautomation

sind eine weitere und naheliegende

Möglichkeit, wie Angreifer den Betrieb

stören und gefährden können. Beliebte

Protokolle in der Gebäudeautomation

sind von Natur aus nicht besonders

sicher konzipiert und weisen wie die

im Fertigungssektor verwendeten ihre

ganz eigenen Schwachstellen auf. Versierte

Angreifer kennen diese Lücken

und können vergleichsweise leicht

auf die Dokumentation zugreifen, die

zum Erstellen von Befehlen erforderlich

ist. So lässt sich beispielweise der

reibungslose Betrieb von Controllern

und anderen Geräten stören.

Cybersicherheit für

Menschen, Prozesse und

Technologien

Menschen, Prozesse und Technologien

unter diesen Bedingungen umfassend

abzusichern, ist keine geringe Herausforderung.

Das liegt auch daran, dass

einfache Lösungen – wie Updates einspielen,

segmentieren oder eine Antiviren-Software

installieren – hier meistens

nicht möglich sind, denn:

• Updates stehen nicht zur Verfügung

oder verändern die Funktion des

eigentlichen Programms.

• Layer-2-Protokolle und Echtzeitanforderungen

erschweren das Segmentieren

der Netze.

• Die Installation einer Software kann

zum Verlust der Garantieleistung führen

oder Fehlfunktionen verursachen

Sicherheit kann unter diesen Umständen

selbst zum geschäftlichen Risiko

werden. Allerdings zu einem kalkulierbaren.

Zumindest unter der Voraussetzung,

dass alle Komponenten und

Schwachstellen ebenso lückenlos

dokumentiert werden wie der gesamte

Kommunikationsprozess.

Am besten nutzt man zur Aufnahme

dieser Informationen eine passiv

arbeitende Software-Lösung, die

den laufenden Betrieb einer Anlage

oder eines Systems nicht beeinflusst.

Anhand der so ermittelten Daten kann

man eine passende Sicherheitsstrategie

entwickeln und folgende Fragen

beantworten:

• Welche Systeme lassen sich problemlos

auf den aktuellen Stand bringen?

• Welche Systeme sollten besser als

bisher geschützt werden?

• Wo sollten Firewalls positioniert

werden?

• Welche Anlagen brauchen spezielle

Schutzmaßnahmen?

Kein Schutz ohne Kontrolle. Hier empfiehlt

es sich alle Logging-Informationen

einzusammeln und auf bekannte

Muster sowie Anomalien hin zu untersuchen.

Etwas einfacher ist die Methode,

für diesen Teil des Anforderungsprofils

auf die Lösung zurückzugreifen,

die schon die Anlagendokumentation

erstellt hat.

Eine 24/7-Überwachung erleichtert

das Leben von Betreibern, Unternehmen

und Sicherheitsverantwortlichen.

Aus dieser Überwachung lassen

sich sämtliche Anlagen-bezogenen

Informationen ziehen – wie etwa

zu Angriffen, neuen Geräten im Netz

oder abweichenden Verhaltensmustern

sowie Benachrichtigungen und Alarme.

Zusätzlich liefern solche Systeme Informationen

zu aktuellen Schwachstellen

oder neuen Angriffsszenarien. Neben

diesen Status-Updates und Benachrichtigungen,

bekommen Firmen Kriterien

an die Hand, um den Stand

ihrer Cybersicherheit immer wieder

zu überprüfen und gegebenenfalls

neu zu bewerten.

Was tun, wenn Sie

einen laufenden Angriff

entdecken?

Das ist ganz klar eine der Kernfragen.

Denn was hilft es, einen Angriff aufzudecken,

wenn der Plan fehlt, wie

und in welchen Schritten man darauf

reagieren soll. Problematisch ist vor

allem, dass jeder Eingriff eines Cybersicherheits-Teams

möglicherweise das

System selbst, wie etwa die besagte

Rechenzentrums-Klimaanlage zerstören

könnte. Die Betreiber haben dann

keine Möglichkeit mehr, den Angriff zu

analysieren und zu bewerten.

Man sollte deshalb unbedingt Prozesse

definieren, wer bei welcher

Art von Vorfall involviert werden soll.

Zudem sollte man sämtliche Geräte

klassifizieren und festlegen, inwieweit

sie für den Prozess kritisch sind, den

Prozess gefährden oder inwiefern sie

nicht zwingend erforderlich, um den

Prozess aufrechtzuerhalten. Dank

dieser Klassifizierung kann man im

Fall des Falles schneller und von der

richtigen Seite aus eingreifen. Ist es

gelungen, den Angriff einzugrenzen,

muss man sich Gedanken machen

wie man die Anlage in den Originalzustand

zurückführt und welche zusätzlichen

Sicherheitsvorkehrungen man

treffen will, um einen ähnlichen Angriff

zukünftig zu verhindern.

Wenn Backups allein nicht

reichen

Ransomware ist nach wie vor einer

der vorrangigen Bedrohungen, gerade

im Umfeld jedweder Art von kritischer

Infrastruktur. Ransomware-as-a-Service

erlaubt es inzwischen auch technisch

weniger versierten Angreifern,

sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.

Das gilt auch für gezielte Angriffe gegen

Betriebstechnologien und industrielle

Steuerungssysteme. Einmal im Netz,

bleibt eine Schad-Software oft für einen

längeren Zeitraum unentdeckt, ohne

sichtbaren Schaden anzurichten. Deshalb

sollten Betreiber sich nicht nur auf

eine gute Backup-Strategie verlassen,

sondern Tools verwenden, die jegliche

Veränderung dokumentieren, die

Integrität überwachen und das Konfigurations-Management

übernehmen.

Damit stellt man zum Beispiel sicher,

kein Backup einzuspielen, dass zuvor

schon infiziert wurde.

Mit all dem liefern die BSI-Vorgaben

Firmen eine gute Orientierung, um

sämtliche Komponenten und Prozesse

dementsprechend zu härten.

Der Markt bietet viele verschiedene

Lösungen an, die helfen, diese Regelungen

zu initialisieren, umzusetzen und

zu erweitern. Einfach umzusetzen sind

zum Beispiel passive Scanning Tools,

Thread Intelligenz in DNS Response

Policy Zones, Configchange Detection-Lösungen,

Deep-Packed Insepection

für industrielle Protokolle oder

eine Network-Access-Control-Lösung.

Viele dieser Ansätze haben sich in

der Unternehmens-IT bereits bewährt.

Es lohnt sich durchaus, existierende

Technologien hinsichtlich ihrer Tauglichkeit

in Prozessnetzen zu prüfen.

Gerade, wenn es darum geht, mehr

Transparenz für die Cybersicherheit

zu schaffen. Das setzt allerdings

voraus, dass IT- und OT-Teams sich

besser verstehen. Dieses Verständnis

ließe sich zum Beispiel fördern,

indem ein Vertreter der IT- oder OT-

Teams eine Zeit lang in der anderen

Abteilung oder der Partnerorganisation

arbeiten und sich vor Ort ein

Bild des täglichen Betriebs machen.

Sicherheitsvorfälle sind unvermeidlich,

ob durch einen externen Cyberangriff,

Aktivitäten eines böswilligen Insiders

oder durch Bedienfehler. Daher ist es

unentbehrlich, dass IT- und OT-Teams

eng zusammenarbeiten, um kritische

Systeme innerhalb eines Gebäudes

umfassend zu schützen. ◄

Haus und Elektronik 1/2021 23


Lichttechnik

MAGIC CIRCLE -

A magic touch to illuminate your space

Eine weitere Form der Lichtgestaltung

ermöglicht die Kreation

faszinierender Lichtobjekte,

z. B. die Kombination

verschiedener Ring Leuchten

in Form eines individuellen

modernen Kronleuchters.

MAGIC CIRCLE eignet sich

optimal für den Einsatz in

Geschäftsbauten, Wohnhäusern,

Cafés, Restaurants,

Hotels, Lobbies, Foyers

oder Galerien für dekorative

und gleichzeitig effiziente

Highlights.

• Gehäuse besteht aus einer

speziellen Aluminiumlegierung

mit hoch wärmedurchlässigem

Kühlkörper,

• Spezieller, thermisch

beständiger Diffusor aus

Silikon gewährleistet eine

homogene Lichtausbeute

• Leuchten-Ringe einzeln

oder in Gruppe mit Durchmesser

40, 80 oder 120 cm

erhältlich

• Leistungsstark mit 40, 70

oder 100 W

• Tunable White LED 2700K-6500K

• LED Lumen Output 4.000, 7000

oder 10.000 lm

• Baldachin für Deckeneinbau- oder

Anbaumontage

• Optional HUMAN CENTRIC

LIGHTING via Bluetooth-Steuerung

• LAMP83 Deutschland

GmbH

www.lamp83.de

Kraftpaket für Allgemein- und Bürobeleuchtung

Eine blendfreie Beleuchtung ist aus

einem harmonischen und gesunden

Arbeitsumfeld nicht mehr wegzudenken.

Zurückhaltend und als

kleiner Allrounder stellt LTS darum

auch die neue Leuchten-Serie Choc

vor: effektive Linsenoptik in kleinster

Baugröße und mit wenigen Handgriffen

zu montieren.

Choc zeichnet sich besonders durch

ihr kleines, unaufdringliches und in

jegliche Art der Architektur integrierbares

Erscheinungsbild aus. Dabei

wird anhand einer Dark-Light-Optik

über einen matt-schwarzen Einsatz

eine Entblendung von UGR


Lichttechnik

Neue Broschüre zur BMU-Förderung

Wer und was wird

gefördert?

Mit der kostenfrei downloadbaren

Broschüre „BMU-Förderung von Klimaschutzprojekten“

bietet Glamox

einen detaillierten Überblick, welche

Einrichtungen und Maßnahmen förderungsfähig

sind und stellt Lösungsmodelle

für verschiedene Fallbeispiele vor.

Anhand konkreter Anwendungen von

LED-Technologie und Steuerungssystemen

in Büros, Klassenräumen,

Werkstätten o.ä. werden Einsparpotenziale

von bis zu 83 % aufgezeigt.

Mit der Broschüre wird Antragsstellern

ein kompakter Leitfaden an die

Hand gegeben, was zu beachten

ist, wer antragsfähig ist und welche

technischen Rahmenbedingungen

zu beachten sind.

Persönliche Beratung

Zudem bietet Glamox auch detaillierte

und persönliche Beratung zu

den Themenbereichen an. Die siebenseitige

Broschüre ist ab sofort unter

https://glamox.com/de/download

kostenlos downloadbar. ◄

Glamox GmbH

www.glamox.de

Der kommunale Klimaschutz ist ein

Schwerpunkt der nationalen Klimaschutzinitiative

des Bundesumweltministeriums.

Auch im Jahr 2020 wird

dieses Förderprogramm weitergeführt.

Bis zum 31. Dezember 2021 werden

im Zuge des Corona-Konjunkturpakets

der Bundesregierung alle Förderquoten

in der Richtlinie um jeweils

zehn Prozentpunkte angehoben. Die

neue Broschüre von Glamox zu diesem

Thema stellt gebündelt alle Möglichkeiten

und Anforderungen kompakt

und übersichtlich zusammen.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative

werden investive Maßnahmen gefördert,

die unmittelbar zu einer nachhaltigen

Reduzierung von Treibhausgas-

Emissionen beitragen. Bei der Sanierung

von Innen- und Hallenbeleuchtungen

in sozialen, kulturellen und

kommunalen Objekten steht dabei

vor allem die Nutzung von hocheffizienten

LED-Beleuchtungstechnologien

und -steuerungssystemen im Fokus

der Initiative. Diese bieten das größte

Einsparpotential für Energiekosten

und damit verbundenen Emissionen.

Haus und Elektronik 1/2021 25


Lichttechnik

Familienzuwachs:

Programmerweiterung bei Büro-Stehleuchten

Die Modellreihe SL-08 von LEDAXO wurde um zusätzliche Ausführungsvarianten

erweitert.

LED-Stehleuchte SL-08-TWIN zur

Ausleuchtung von zwei gegenüberliegenden

Arbeitsplätzen

Ausleuchtung von vier Arbeitsplätzen mit der LED-Stehleuchte SL-08

Twin-T (Schreibtische mit 60 cm Tiefe)

LEDAXO GmbH & Co. KG

info@ledaxo.de

www.ledaxo.de

Die von LEDAXO zum Jahresbeginn

erstmals vorgestellten LED-Büro-Stehleuchten

SL-08 wurden nach Information

des Herstellers von Vertriebspartnern,

Lichtplanern und Projektverantwortlichen

gleichermaßen positiv

aufgenommen. Diese Resonanz hat

LEDAXO veranlasst die Modellreihe

SL-08 um zusätzliche Ausführungsvarianten

zu erweitern.

So gibt es neben der Ausführung für

Einzel-Arbeitsplätze und der Variante

Twin zur Ausleuchtung von zwei gegenüberliegenden

Arbeitsplätzen ab

sofort auch eine Variante zur Ausleuchtung

von zwei nebeneinanderstehenden

Arbeitsplätzen. Im Falle

kleinerer Schreibtischgrößen/-tiefen

ist damit sogar die Ausleuchtung von

vier im Block stehenden Arbeitsplätzen

möglich. Eine weitere Bereicherung

der Produktfamilie ist eine Ausführung

zur Montage an der Schreibtischplatte,

für all jene Einsatzbereiche

in denen auf einen Standfuß gänzlich

verzichtet werden soll.

Die wichtigste Gemeinsamkeit aller

Varianten besteht in der für die jeweilige

Arbeitsplatzausleuchtung nahezu

idealen Lichtabstrahlung, die hinsichtlich

hoher Gleichmäßigkeit nicht nur die

Vorgaben nach DIN EN 12464-1, sondern

auch die Bestimmungen nach der

Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) bestens

LED-Stehleuchte SL-08 Twin-T für

optimale Ausleuchtung von zwei

nebeneinanderliegenden Arbeitsplätzen

LED-Arbeitsplatzleuchte AL-08 zur

stabilen Montage an der Tischplatte

erfüllt. Erreicht wird dies durch den langen

Leuchtenkopf, mit nahezu mittiger

Positionierung über dem Arbeitsplatz. Mit

einem Wert von UGR


Lichttechnik

GLADIATOR SL I und SL II - Pionier mobiler Lichtkraft

Lichtstark wie nie, ausgefuchst wie eh und je: Die neueste Generation des

bewährten „Kraftpakets” GLADIATOR von SONLUX gilt einmal mehr als

beispielgebend bei der Ausleuchtung rauer Arbeitsumgebungen.

GLADIATOR SL I &

II – Mehr Licht. Mehr

Sicherheit

Sonlux Lighting GmbH

www.sonlux.de

Der mobile LED-Strahler ist nach dem

letzten Relaunch in zwei Baugrößen

mit wahlweise 4.000 Lumen (SL I) oder

bemerkenswerten 8.000 Lumen Lichtstrom

(SL II) verfügbar. Dabei zeigt sich

der Lichtkraftpionier gewohnt kompakt,

leicht und robust. Allein seine Handhabung

macht Freude!

Die überdurchschnittliche Lichtgüte

erst recht: Hohe Beleuchtungsstärken

wie die der GLADIATOR SL I und II

nehmen nachweislich positiven Einfluss

auf die Sehkraft, Konzentration

und Leistungsfähigkeit des Anwenders

– und tragen damit maßgeblich

zur Unfallverhütung und Sicherheit bei.

Technisches Herzstück des kraftvollen

Lichtwerkzeugs ist das Panel mit

SMD-LEDs. Diese punkten nicht nur

mit zeitgemäßer Energieeffizienz,

geringer Wärmeentwicklung und der

Vermeidung von Multischatten, sondern

auch mit einer sachlichen und

zugleich angenehmen Farbtemperatur

von 5.000 Kelvin.

Das Zweikomponenten-Gehäuse

trotzt mechanischen Beanspruchungen,

Schmutz und Feuchtigkeit, in der

höchstmöglichen Schutzart IP 66

sogar starkem Strahlwasser. Dank

cleverer Ausstattungsoptionen wie

rückseitigen Steckdosen oder auch

Zubehör für die Wand-, Stativ- oder

Magnetmontage werden die Einsatzmöglichkeiten

noch erweitert.

GLADIATOR SL I Accu –

die neue Hybrid-Leuchte

Auch die Modellversion GLADIATOR

SL I Accu vergrößert – buchstäblich! –

den Anwendungsradius. Ausgestattet

mit einem hochwertigen Li-Ion-Akku,

spendet die kabellose Version für bis

zu 10 Stunden bedarfsgerecht regulierbares,

bestes LED-Arbeitslicht.

Seit Jahrzehnten „wächst” GLADIA-

TOR mit den Herausforderungen der

Anwender, ohne dabei je an funktionaler

Ästhetik einzubüßen. Die erneute

Auszeichnung mit dem German Design

Award in der Kategorie „Lighting” und

das Jury-Urteil „Ein rundherum konsequent

durchdachtes Design (…).” ist

daher eher logische Konsequenz als

Überraschung – macht uns deshalb

aber nicht weniger stolz. ◄

Haus und Elektronik 1/2021 27


Smart-Home

TaHoma-Zertifizierung von Apple HomeKit -

Kompatibilität für den Außensonnenschutz

Großteil des io-motorisierten Außensonnenschutzes ab 1. Dezember kompatibel

Somfys TaHoma-Box kann bereits heute rund 200 Geräte einbinden und ist neben Google Assistant sowie Amazon

Alexa nun auch zertifiziert für Apple HomeKit

Für Apple-Fans wird die Smart-Home-

Welt von Somfy ab sofort noch interessanter:

Nach der erfolgreichen Integration

der Innen- und Außenkamera

kündigt Somfy nun die HomeKit-Kompatibilität

vom Großteil der Außensonnenschutzmotoren

mit io-Funk

an – und zwar über die gerade zertifizierte

Smart-Home-Zentrale TaHoma

Premium. So können zukünftig Rollläden,

Außenjalousien, Senkrechtmarkisen

(Screens), Terrassenmarkisen

und Pergolen komfortabel via

Spracherkennung mit Siri gesteuert

werden. Das hierfür notwendige Software-Update

der TaHoma-Box ist für

den 1. Dezember 2020 geplant. Neben

Google Assistant und Amazon Alexa

schafft Somfy so weitere Optionen für

die Sprachsteuerung.

Erklärtes Ziel von Somfy ist es, kontinuierlich

neue Lösungen zu entwickeln,

die jedem Nutzer ein komfortables,

sicheres und energieeffizientes

Zuhause ermöglichen. Im Fokus

der 2018 gestarteten „So Open Initiative“

steht dabei das Kundenerlebnis

– genauso wie die Möglichkeiten

Somfy

www.somfy.de

Jetzt den io-motorisierten Außensonnenschutz von Somfy via Apple HomeKit bequem per Sprache steuern

28 Haus und Elektronik 1/2021


Smart-Home

Auch für die io-motorisierte Markise über der Terrasse gibt es nun die

Möglichkeit Apple HomeKit zu nutzen

zur cleveren Vernetzung unterschiedlicher

Geräte. Neben der Erweiterung

des eigenen Produktportfolios kooperiert

Somfy mit international führenden

Marken, wie Philips Hue, Velux

oder Sonos. Ein essenzieller Faktor

ist auch der schrittweise Ausbau der

Kompatibilität mit Apple HomeKit als

international beliebtes und sicheres

Software- Framework.

Bequem per Sprache

steuern

Ab Dezember haben TaHoma-Nutzer

die Wahl: Sie können ihre io-motorisierten

Außensonnenschutzlösungen

neben der TaHoma-App auch via Siri-

Sprachsteuerung, Apple Home App

oder CarPlay im Auto steuern. Der

Satz „Hey Siri, öffne die Rollläden des

Schlafzimmers“ kann also den Befehl

während der Heimfahrt genauso wie

morgens aus dem Bett heraus auslösen.

Auch prozentuale Öffnungsangaben

sind kein Problem, wie beispielsweise

mit: „Hey Siri, fahre alle

Rollläden auf 30 Prozent hoch.“ Die

HomeKit-Technologie bietet neben der

Sprachsteuerung zudem die Möglichkeit,

die Geräte über das iPhone, iPad

oder die Apple Watch zu steuern. Die

komplette Bandbreite der vielfältigen

Smart-Home-Funktionalitäten von

Somfy ermöglicht auch weiterhin die

TaHoma-App.

Das Zuhause wird jetzt

noch smarter

Somfy ist nicht nur Weltmarktführer

für Antriebs- und Steuerungslösungen

für Rollläden und Sonnenschutz,

sondern verbindet bereits heute weltweit

über fünf Millionen Geräte in einem

umfassenden Smart-Home-Ökosystem.

Als Pionier des automatisierten

Wohnens ist das Unternehmen in etlichen

Gebäuden weltweit verankert und

steht seit vielen Jahren für eine interoperable

sowie sichere Smart- Home-

Welt. Schon heute bindet Somfy neben

den eigenen Produkten auch zahlreiche

Partnerlösungen mit ein. So können

mit der TaHoma derzeit rund 200

Geräte verbunden werden.

Ergänzende Informationen: https://www.somfy.de/smarter- wohnen/sprachsteuerung/apple-homekit

Fontastic Smart Home – viele Produkte – alles über eine App

Mehr als 25 Jahre Erfahrung mit Smartphone

& Tablet Zubehör, sowie kundenorientierte Serviceleistungen

haben dazu beigetragen, dass

sich D-Parts zu einem der führenden Unternehmen

in diesem Marktsegment entwickelt

hat. D-Parts bietet eine große Bandbreite rund

um Mobilfunk-Zubehör, Smart Home Lifestyle

und neu im Portfolio jetzt auch Ladegeräte für

Elektrofahrzeuge.

D-Parts reagiert auf neueste

Trends

Das Smart Home Sortiment reicht von WLAN

Steckdosen für außen und innen, über Bewegungsmelder,

zertifizierte Rauchmelder, WLAN

Kamera und Leuchtmittel bis hin zu Heizkörperthermostaten.

Das Besondere dabei: Alle Geräte

lassen sich zentral über die FontaHome App weltweit

steuern. Des Weiteren können mit Conrad

Connect weiter Szenen programmiert werden.

Die FontaHome App überzeugt mit ihrer Kompatibilität

und einfachen Handhabung. Die Produkte

haben ein erstklassiges Preis-Leistungs-

Verhältnis und es fallen keinerlei Folgekosten an.

• D-Parts Mobilphon & Zubehör

GmbH

info@d-parts.de

www.d-parts.de

Haus und Elektronik 1/2021 29


KNX

Sicherheit, Komfort und Energiemanagement –

Hand in Hand!

©korisbo – stock.adobe.com

ABI-Sicherheitssysteme GmbH

www.abi-sicherheitssysteme.de

Die MC 1500 KNX-Kommunikationsbaugruppe

2.0 für das Gefahrenmeldeund

Zutrittskontrollsystem MC 1500 ist

die perfekte Verbindung zwischen der

VdS-zertifizierten Gefahrenmeldeanlage

und dem „Smart-Building“.

Vielfach werden auch heute noch die

Steuerungen der einzelnen Gewerke

in der Gebäudetechnik über proprietäre

Schnittstellen oder auch konventionell

über Relaistechnik miteinander

verbunden.

Intelligente Funktionen

und Steuerungen

Dies steht im Widerspruch zu den

kontinuierlich steigenden Anforderungen

an Sicherheit, Komfort und

Wirtschaftlichkeit moderner Gebäude,

denn gewerkübergreifende intelligente

Funktionen und Steuerungen werden

immer mehr verlangt - auch in Verbindung

mit professionellen zertifizierten

Sicherheitssystemen.

Die wahlweise unidirektionale/bidirektionale

MC 1500 KNX-Kommunikationsbaugruppe

2.0 von ABI-Sicherheitssysteme

GmbH verbindet die

Gebäudeautomation nach internationalen

KNX- Standards mit professioneller

Sicherheitstechnik. Die perfekte,

zuverlässige und sichere Verbindung

von Sicherheit, Komfort und

Energiemanagement.

Smart-Building-Anlagen

Dadurch entstehen Smart-Building-

Anlagen auf höchstem Sicherheitsniveau.

Die MC 1500 KNX-Kommunikationsbaugruppe

2.0 wirkt als Kommunikationsmodul

zwischen der Gefahrenmeldezentrale

und der KNX-Steuerung

im Gebäude.

Die MC 1500 KNX-Kommunikationsbaugruppe

2.0 verfügt z.B. über besondere

Merkmale wie:

• Zertifiziert durch die KNX Association

(Certificate No.: 245/15149/18

und 245/15150/18)

• zwei vollwertige KNX-Devices (durch

die KNX Association zertifiziert) in

einer Hardware einfach per WEB-

Interface umschaltbar zwischen TPund

IP-Device

• integrierter IP-Tunnel (NetIP TP)

• Relais-Schaltfunktionen (mit Zeitfunktionen)

• ein zentrales Objekt zum Abruf aller

Zustände (Aktualisierung auf dem

Bus z.B. für Visualisierungen, ohne

mühsame Abfrage jedes einzelnen

Datenpunkts)

• Analogwert-Eingänge mit frei parametrierbaren

Datentypen und Triggerfunktionen

auf Melder und Meldergruppen

im Gefahrenmeldesystem

• parametrierbare KNX-Zeitserver-

Funktion mit der System-Zeit

• Telegrammratenbegrenzung (für

Systeme mit Kopplern)

• ETS-Unterstützung (ETS 4)

• Ethernet/IP-Schnittstelle mit integriertem

WEB-Server

30 Haus und Elektronik 1/2021


KNX

• Integriertes Service-Tool (Web-

Applikation)

• u.v.m.

Vielschichtige

Synergieeffekte

Durch diese intelligente Verbindung

ergeben sich vielschichtige Synergieeffekte.

Die Gefahrenmelde- und

Zutrittskontrollzentrale MC 1500 sichert

nicht nur „Menschen und Sachwerte“,

sondern wird direkt mit der Gebäudeleittechnik

gekoppelt und wird Teil des

„Smart-Building“. Es werden gegenseitig

Meldungen ausgetauscht und

Steuerungen eingeleitet. Z.B. kann

die Zentrale digitale Informationen aus

unterschiedlichen Subsystemen (zum

Beispiel Heizung, Klima, Beleuchtung,

Sicherheitstechnik) einlesen, Steuerfunktionen

ausführen und Meldungen

(z.B. Alarme) an Leitstellen übertragen

Die gemeinsame Nutzung von Sensorik

der Gefahrenmeldeanlage, z.B.

nach VdS und DIN 50131-zertifizierte

Einbruchmelder, wie Magnetkontakte,

Riegelkontakte und Bewegungsmelder,

können mittels der MC 1500 KNX-

Kommunikationsbaugruppe 2.0 gleichzeitig

auch als Sensoren für die Gebäudeautomation

verwendet werden.

Das spart Komponenten und ermöglicht

ein gebäudespezifisches Rundumkonzept

aus Steuern, Überwachen

und Sichern des Objekts nach

hohen Sicherheitsstandards. Hohe

Sicherheitsstandards werden durch

die Sabotageüberwachung der Systemkomponenten

und der Detektoren

vor mechanischer und/oder elektronischer

Fremdbeeinflussung sowie

die Leitungsüberwachung gegenüber

Angriffen auf die Sicherheitskomponenten

definiert.

So senkt sich auf Wunsch des Anwenders

etwa automatisch die Heizungstemperatur

beim Scharfschalten der

Alarmanlage, beim Öffnen von Fenstern

werden Heizungs- und Lüftungssysteme

geregelt und erfüllen somit

die Forderungen der vom Gesetzgeber

erlassenen Energieeinsparverordnung

(EnEv 2016).

Lichtszenarien

Die eingesetzten Bewegungsmelder

werden neben den eigentlichen

Sicherheitsfunktionen auch für das

Beleuchtungsmanagement (zentrales

Schalten von Beleuchtungen abhängig

vom Anlagenzustand – Scharf/

Unscharf/Alarm) genutzt. Durch die

Steuerung von Lichtszenarien kann

die Anwesenheit von Personen im

Objekt simuliert werden und schreckt

potenzielle Täter ab.

Im Einbruchsfall wird gezielt die

gesamte Beleuchtung angeschaltet,

wenn es brennt, fahren die automatisch

Rollläden auf.

Zutrittskontrollfunktionen regeln den

Zugang zum Objekt, sodass erst beim

Betreten die Raumbeleuchtung und

andere Stromverbraucher freigeschaltet

werden. Beim Verlassen werden

diese automatisch wieder abgeschaltet.

Folgekosten aufgrund unzureichender

Reaktionszeiten können vermieden werden.

Die Alarmmeldung erfolgt über

das Gefahrenmeldesystem. So kann

der unbemerkte, mehrtägige Ausfall

der Kühlanlage bzw. Heizungsanlage

z.B. in einem abgesetzten Lagergebäude

und eine damit einhergehende

Zerstörung des Lagerguts und ggf. am

Gebäude verhindert werden.

Durch die Bidirektionalität der MC 1500

KNX-Kommunikationsbaugruppe 2.0

ist es einerseits möglich, Zustände aus

der Gebäudetechnik auf den Bedienund

Anzeigeteilen der Gefahrenmeldeanlage

abzubilden und auch Schaltungen

aus der Gebäudetechnik in der

Gefahrenmeldeanlage durchzuführen

aber auch Zustände der Gefahrenmeldeanlage

auf den Visualisierungen

der Gebäudetechnik darzustellen

und in der Gebäudetechnik

Schaltungen durchzuführen.

Für die KNX-Kommunikationsbaugruppe

steht die Produktdatenbank

der Gefahrenmelde- und Zutrittskontrollzentrale

zum Import in die

ETS4-Software zur Verfügung. Mit

dem integrierten Servicetool (Web-

Applikation) kann sowohl der Errichter

des Sicherheitssystems als auch

der KNX-Integrator die Kommunikation

in beiden Richtungen verfolgen, ohne

dass Kenntnisse des jeweils anderen

Gewerks notwendig sind.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit

die Systeme mittels App zu steuern.

Die Datenübertragung erfolgt

über eine hochsichere 256-Bit-verschlüsselte

IP-Verbindung.

Mit der MCVisu.cloud APP werden

Smart-Devices, wie z.B. iPhone, iPad

mini, zum „Smart-Bedienteil“ für die

Bedienung der ABI MC 1500 Gefahrenmeldeanlage

von zu Hause oder

unterwegs. Die einfache und intuitive

Menüführung ermöglicht jederzeit das

Anzeigen und Bedienen der Gefahrenmeldeanlage,

zudem stehen umfangreiche

Funktionen für Smart-Building-

Anwendungen zur Verfügung. ◄

Schalt- und Jalousieaktoren in Standard- und Komfortvarianten

Bei den neuen KNX-Aktoren bietet

Gira erstmals eine Standard- und

eine Komfortvariante an. Die Standardausführung

eignet sich besonders

für Wohngebäude, in denen

ein Gira X1 installiert ist, sowie für

gewerblich genutzte Anlagen, bei

denen Aktoren in großer Anzahl allein

für Basisfunktionen benötigt werden.

Schnelle Inbetriebnahme und ein günstiger

Kanalpreis sind hier die Pluspunkte.

Die Komfortvariante hingegen

bietet ein Höchstmaß an Funktionalität

und Flexibilität. Dank des

großen Funktionsumfangs können

viele Aufgaben im Aktor selbst erledigt

werden. Das senkt nicht nur die

Bus-Last, sondern spart auch Zeit

und Nerven des Elektromeisters.

Selbst komplexe Funktionen werden

sicher und zuverlässig direkt

vom Aktor übernommen, Voraussetzung

dafür sind wenige einfache

Klicks in der ETS-Software.

Beide Varianten der Gira-KNX-

Schalt- und Jalousieaktoren verfügen

zudem über ein neues REG-Verdrahtungskonzept:

Die Anschlussklemmen

befinden sich nun auf beiden

Seiten des Gehäuses – anstatt

wie bisher übereinander.

Alle neuen Gira Aktoren sind in drei

Bauformen erhältlich: 6/3-fach, 16/8-

fach und 24/12-fach. Und sie sind

update-fähig mittels der Gira ETS

Service App. Die Gira-KNX-Schaltund

Jalousieaktoren unterstützen

zudem den sicheren Kommunikationsstandard

KNX Secure.

• Gira Giersiepen

GmbH & Co. KG

www.gira.de

Haus und Elektronik 1/2021 31


Elektroinstallation

Kompakte AC/DC-Wandler mit 5...50 VA für Industrie

und Haushalt

Die TMPW-Serie umfasst AC/DC-Wandler für 5...50 VA

mit erweitertem Eingangsspannungsbereich 85...305 V

AC für Anwendungen in Industrie, Haushalt und Gebäudetechnik.

Der Grenzwert 305 V AC (277 V AC ±10 %)

leitet sich aus dreiphasiger Versorgungsspannung 480 V

AC ab, wie sie häufig in Industrieanwendungen vorkommt.

Aufgrund der höheren Spannung fließen geringere Stromstärken,

sodass die Konstruktion insgesamt kompakter

und leichter werden kann.

Die Module sind als Platinen- und Gehäusevarianten mit

JST-Steckverbinder für unterschiedliche Anwendungskonfigurationen

verfügbar. Alle Modelle haben eine E/A-

Isolationsspannung von 4 kV AC und einen Temperaturbereich

von -40 bis +70 °C. Sie sind für Anwendungen der

Schutzklasse II vorbereitet. Darüber hinaus wird mit einem

internen Filter nach EN 55032 Klasse B wertvoller Platz

auf der Platine gespart, der sonst für einen vorgeschriebenen

externen Filter eingesetzt werden müsste. Dank

ihrer energieeffizienten Konstruktion (


Elektroinstallation

DEHNshield ZP – das Original

Vorgaben der VDE-AR-N 4100 clever erfüllt

DEHN SE + Co KG

info@dehn.de

www.dehn.de

DEHNshield ZP sind Kombi-Ableiter, die sowohl die Grundanforderung

an den Blitzschutzpotentialausgleich nach

DIN VDE 0185-305-3, an den Überspannungsschutz nach

DIN-VDE 0100-443/-534 als auch die Anforderungen der

VDE-AR-N 4100 für den Einsatz im Vorzählerbereich erfüllen.

Sie schützen intelligente Zähler, moderne Medienund

Kommunikationstechnik und hochwertige Steuergeräte

vor Schäden durch Blitzströme und Überspannungen.

Die Ableiter sind zur Montage auf dem 40-mm-Sammelschienensystem

im Vorzählerbereich, nahe dem Einspeisepunkt,

konzipiert und das für alle gängigen Netzsysteme

(TT / TN-S / TN-C) und unterschiedlichste Einsatzzwecke:

• für Gebäude mit und ohne äußeren Blitzschutz

• mit und ohne doppelten Spannungsabgriff

• mit Schmelzsicherung oder Leitungsschutzschalter

Die Kombi-Ableiter Typ 1 + Typ 2 + Typ 3 reagieren aufgrund

der RAC-Funkenstreckentechnologie besonders

schnell. Mit deutlich reduzierter Restenergie schützen

sie zuverlässig vor Überspannungen. Empfindliche Endgeräte

werden sicher geschont.

DEHNshield ZP (Basic) 2 SG ist kompakt, platzsparend

und komplett werkzeuglos montierbar (Click + Power). Für

den schmalen Kombi-Ableiter ist selbst bei zwei selektiven

Hauptleitungsschutzschaltern (SH-Schalter) mit optionalem

Einspeiseadapter ein Zählerfeld ausreichend. Mit

passgenauer Bauform, integrierter Spannungsversorgung

und Sicherung für das intelligente Messsystem, verspricht

dieser Ableiter eine optimale Platzausnutzung. Er weist

einen integrierten, abgesicherten Spannungsabgriff für

das intelligente Messsystem im RfZ (Raum für Zusatzanwendungen)

und APZ (Abschlusspunkt Zählerplatz) auf.

DEHNshield ZP (Basic) 2 LSG ist die richtige Wahl, wenn

der Einsatz eines Leitungsschutzschalters vom regionalen

Versorgungsnetzbetreiber gefordert ist. Bei diesem

Kombi-Ableiter ist der Leitungsschutzschalter (mechanisch

und elektrisch) zum Schutz des intelligenten Messsystems

bereits integriert oder alternativ auch nachrüstbar.

Durch seine kompakte Bauform ist, bei Verwendung von

einspeisefähigen, selektiven Hauptleitungsschutzschaltern

(SH -Schalter), ein Zählerfeld ausreichend. Der Ableiter

weist einen integrierten, abgesicherten Spannungsabgriff

für das intelligente Messsystem im RfZ und APZ

auf und ist für TT und TN-S Netzsysteme geeignet. ◄

Überspannungsschutz mit separaten Modulen

In den Normen VDE 0100-443 und

VDE 0100-534 haben sich die Anforderungen

an den Überspannungsschutz

in Gebäuden verändert. Als

breit aufgestellter Hersteller bietet

Finder eine umfangreiche Auswahl

an Überspannungsschutzgeräten

an. Neu bei der Serie 7P ist, dass der

Überspannungsschutz als Modul auf

einem Grundträger angebracht ist.

Dadurch muss im Falle eines Defekts

nur das beschädigte Modul ausgetauscht

werden – ein Vorteil gegenüber

anderen handeslüblichen Produkten,

weil dadurch Kosten und Material

gespart werden können.

Nach DIN VDE 0100-443 und DIN

VDE 0100-534 ist schon seit längerem

ein Überspannungsschutz

bei Anlagen für Sicherheitszwecke,

öffentlichen Einrichtungen, Gewerbe

und Industrie Vorschrift. Neu ist die

Pflicht, bei allen ab 1. 10. 2016 neugeplanten

und bei allen nach dem 14.

12. 2018 fertiggestellten Wohngebäuden

einen Überspannungsschutz einzusetzen.

Diese Änderung bedeutet

eine wesentliche Verbesserung der

Sicherheit, ist allerdings mit Kosten

verbunden. Umso ärgerlicher ist es,

wenn der Überspannungsschutz

auslöst oder defekt ist und ausgetauscht

werden muss. Bisher musste

die gesamte Einheit erneuert werden.

Dies verursachte einen hohen Reparaturaufwand

und Kosten – ein Problem,

das Finder nun mit der Serie 7P,

die ab sofort erhältlich ist, gelöst hat.

Die Überspannungsschutz besteht

aus auswechselbaren Modulen, in

denen die Schutzelemente untergebracht

sind und einem Montagesystem,

das auf die Stromschine aufgerastet

wird.

Da beim Austausch die Module lediglich

gesteckt werden müssen, kann

dieser unter Spannung statt finden,

was einen wertvollen Handhabungsvorteil

darstellt. Ein Sichtfenster zeigt

Grün bei intaktem Modul und Rot,

wenn das Modul defekt ist.

• Finder GmbH

www.finder.de

Haus und Elektronik 1/2021 33


Elektroinstallation

Innovative Kabelschere trennt Adern und Litzen

kraftsparend

Knipex Werk

C. Gustav Putsch KG

Faktor 3 AG

knipex@faktor3.de

www.knipex.de.

Die neue Knipex-StepCut-Kabelschere

überzeugt durch deutlich weniger

Kraftaufwand beim Kabelschnitt.

Warum? Adern oder Litzen werden mit

den abgestuften Schneiden nacheinander

getrennt!

Mit der neuen Kabelschere StepCut

erleichtert Knipex daher das Schneiden

von Ein- und Mehrleiterkabeln aus Kupfer

und Aluminium bis zu einem Durchmesser

von 15 mm (50 mm²). Massive

NYM-Kabel können bis maximal 5 x 4

mm² leicht und präzise getrennt werden.

Nicht geeignet ist die StepCut für

Stahldraht und hartgezogene Kupferleiter.

Die abgestuften Schneiden, mit

gefrästem Wellenschliff auf der Vorderseite

und flachem Schliff auf der

Rückseite, wurden zusätzlich induktiv

gehärtet. Sie trennen Adern und

Litzen nacheinander, somit wird der

Kraftaufwand um bis zu 40% reduziert.

Der Schnitt mit der innovativen

Stufenschneide erfolgt sauber und

ohne dass die Kabel im Schneidprozess

gequetscht werden.

Die StepCut ist dabei nur 160 mm

lang und wiegt dadurch verhältnismäßig

wenig. Hinzu kommt die ergonomische

Gestaltung der Schenkel,

die auch bei größeren Durchmessern

ein optimales Schneidgefühl ermöglichen.

Ein Klemmschutz beugt zudem

Verletzungen vor, das geschraubte

Gelenk macht die Kabelschere präzise

und leichtgängig. Die StepCut wurde

aus Spezial- Werkzeugstahl in Sondergüte,

geschmiedet und ölgehärtet,

die Schneiden zusätzlich induktiv

gehärtet. ◄

Estrichbündiger Bürstenkanal mit abdeckbarem Auslass

Der neue estrichbündige Bürstenkanal

Chali der Marke PUK, direkt vertrieben

über die Pohlcon Vertriebs

GmbH, ermöglicht eine dezente horizontalen

Leitungsführung auch quer

durch den Raum. Diese Positionierung

wird möglich durch abdeckbaren

Bürstenauslass des Kanals.

Das gesamte System ist Trittschall

geprüft und durch seine freistehende

Konstruktion in der Montage

unabhängig vom Fußbodenaufbau.

Der estrichbündige Bürstenkanal

Chali bietet per Deckel Zugang in

den Kanal und ist flexibel im Raum

verlegbar – selbst in Laufwegen.

Anders als herkömmliche Bürstenkanäle

auf dem Markt verleiht sein

abdeckbarer Bürstenauslass dieser

Lösung eine absolute Alleinstellung.

Das neueste Produkt der PUK

Group ist VDE geprüft und zertifiziert.

Auch das Trittschallverhalten wurde

geprüft und durch die MFPA Leipzig

gemäß den Vorgaben der DIN EN

ISO 10140 zertifiziert. Mit diesem

Zertifikat wurde dem System Chali

bestätigt, dass es den üblichen Anforderungen

des Schallschutzes von

53 dB an Decken in Bürogebäuden

entspricht. Darüber hinaus wird die

Schallschutzstufe II nach VDI 4100

erreicht – und damit hervorragende

Trittschalleigenschaften.

Bei der Entwicklung einer Brandschutzlösung

für das System Chali

wurde die Standard Wichmann Faltbox

mit PUK Traversen kombiniert.

Das macht Chali zu einem geprüften,

hochwertigen Brandschutzsystem.

Das Prinzip Chali setzt sich

zusammen aus einem Grundkörper

mit Bürstenkanalauslass, Nivellierfüßen,

Verbindern, Geräteaufnahmen,

Trennstegen und Endstücken. Durch

seine freistehende Konstruktion ist

die Kommunikation mit den Nachbargewerken

(Estrich- und Bodenbelagsarbeiten)

unkompliziert. Die

Statik des Systems wird nicht über

die Verbindung mit dem Estrich

erzeugt. Chali ist in sich stabil – ein

direkter Kontakt zum Estrich ist nicht

gegeben. Rissbildungen am Untergrund

sind daher unmöglich. Chali

ist an allen Seiten und am Deckel

mit stufenlosen Stellstreifen ausgestattet.

Somit ist eine Belegung

mit weichen und harten Bodenbelägen

unproblematisch. Die Stellstreifen

sind um 0...25 mm stufenlos

nivellierbar.

• Pohlcon Vertriebs GmbH

www.pohlcon.com

34 Haus und Elektronik 1/2021


Elektroinstallation

Innovative Kleinverteiler für alle

Fälle

Ein Verteiler, vielseitige

Anwendungen

Erfahrung zahlt sich aus: Die AK-Kleinverteiler von

Spelsberg haben sich über Jahrzehnte als geeignete

Produktlösungen für den Innenraum und zur

Freiluftaufstellung bewährt. Dank ihrer steten Weiterentwicklung

und funktionaler Details erfüllt die

Produktlinie – vom AK über den AK-F bis hin zum

AK-Plus – jegliche Kundenansprüche.

An Kundenwünschen orientiert

Als innovatives Familienunternehmen mit Tradition

orientiert sich Spelsberg seit jeher an den Kundenwünschen

aus dem Elektrohandwerk, dem Elektrofachhandel

und der Industrie. Aus diesem Grund

sind Neuentwicklungen und Aktualisierungen von

Produktlinien zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie

des Herstellers aus Schalksmühle.

Als echter Klassiker innerhalb des Produktportfolios

erweist sich der AK-Kleinverteiler, der bereits

1983 erstmals präsentiert wurde. Seit seiner Markteinführung

wurde auch er kontinuierlich weiterentwickelt

und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.

Robuste Zuverlässigkeit

Sowohl hinsichtlich Qualität als auch Funktionalität

sowie Preis/Leistungs-Verhältnis weiß der AK-

Kleinverteiler zu überzeugen. Selbst unter extremen

Bedingungen, beispielsweise in staubigen

Umgebungen im industriellen Umfeld, gewährleistet

er ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Das Gehäuse aus widerstandsfähigem Polycarbonat

mit einem Stoßfestigkeitsgrad von IK08

trotzt Einflüssen wie Kollisionen oder Schlagkräften

dauerhaft. Darüber hinaus ist der AK-Kleinverteiler

nach VDE und UL zertifiziert und gemäß der

Schutzart IP65 gegen Strahlwasser und Staub

zuverlässig geschützt.

Ein integriertes Air-Belüftungssystem vermeidet

zusätzlich Kondenswasserbildung bei Temperaturschwankungen.

Auftretendes Kondensat wird mittels

Luftaustausch in kurzer Zeit aus dem Gehäuse

transportiert, unter Beibehaltung der hohen Schutzart.

Der AK-Kleinverteiler hat auch den DLG-Fokustest

hinsichtlich seiner Ammoniakbeständigkeit erfolgreich

bestanden. Dieser bestätigt seine Resistenz

gegenüber ammoniakhaltiger Stallluft für mindestens

20 Jahre, wodurch er sich für den Einsatz in

landwirtschaftlichen Betrieben eignet.

Seine Robustheit macht den Produktklassiker zur

richtigen Lösung im Innen- und Außenbereich. Gleichzeitig

weist er eine Vielzahl funktionaler Details auf,

die seine Flexibilität im Praxiseinsatz steigern. Mit

der praktischen 3-Punkt-Befestigung gelingt die

Installation fast im Handumdrehen.

Der AK-Kleinverteiler lässt sich aber auch klassisch

mittels einer 4-Punkt-Befestigung, über Punkte

außerhalb des Dichtbereiches bzw. mit entsprechenden

Außenbefestigungslaschen, schnell und

sicher montieren. Hinzu kommen metrische Vorprägungen

zur variablen Leitungseinführung, eine

höhenverstellbare Normschiene sowie ein optimiertes

Klappfenster mit ergonomisch geformten

Griffen und einfachen Wechselmöglichkeiten des

Anschlags. Über seitliche M50-Kombistutzen lassen

sich die Gehäuse miteinander kombinieren und

auch Schuko-Steckdosen installieren.

Ein Plus an Anschlussraum

Die Variante AK-Plus bietet einen zusätzlichen

Anschlussraum mit einer 35-mm- Normschiene,

auf der Reihenklemmen oder Schalt- und Steuergeräte

ganz einfach untergebracht werden können.

Der Raum kann wahlweise oberhalb oder unterhalb

der Reiheneinbaugeräte genutzt werden. Das Oberteil

schafft Einbaumöglichkeiten, beispielsweise für

Befehls- und Meldegeräte oder Messgeräte. Damit

wird der AK-Plus besonders für typische Industrieanwendungen

interessant.

Auch die AK-Plus-Variante

überzeugt durch ein Maximum an Flexibilität: Drei

Größen mit bis zu drei Reihen à 14 Teilungseinheiten

für Reiheneinbaugeräte plus zusätzlichem

Anschlussraum bieten für jeden Anwendungsfall

das passende Gehäuse. Über Kombiverschraubungen

sind die Plus-Modelle ebenfalls erweiterbar

und dank der zahlreichen metrischen Vorprägungen

an den Stirnseiten sowohl für die Leitungseinführung

mit Doppelmembranstutzen als auch für

Kabelverschraubungen geeignet.

Für Sonderlösungen hat Spelsberg zusätzlich

die Flanschvariante AK-F Plus entwickelt. Diese

gewährt alle Vorteile der AK-Plus-Variante, ist

an den Stirnseiten aber offen und kann mit unterschiedlichen

Flanschen versehen werden. Außerdem

lassen sich mehrere Verteiler stirnseitig miteinander

kombinieren, um individuelle Kundenwünsche

problemlos zu realisieren.

• Günther Spelsberg GmbH + Co. KG

info@spelsberg.de

www.spelsberg.de







Haus und Elektronik 1/2021 35


Netzwerkkomponenten

Einfache Verlängerung, Verbindung und Reparatur

von Datenleitungen

Bei der Instandhaltung, Erweiterung,

aber auch bei der Neuinstallation von

Netzwerkverkabelungen kann es vorkommen,

dass ein Kabel einfach etwas

zu kurz ist. Dann ist eine intelligente,

flexible und kosteneffiziente Lösung

für eine Verlängerung gefragt. Denn

der Austausch der gesamten Leitungslänge

verursacht zusätzliche Arbeit

und Kosten, wobei bestimmte örtliche

Gegebenheiten dies unter Umständen

gar nicht zulassen.

Hier bietet der Kabelverbinder Class

EA von Metz Connect eine intelligente

und flexible Lösung, um Datenleitungen

einfach und ohne Verwendung

von Spezialwerkzeugen zu verlängern

oder zu verbinden. Durch

seine kompakte Bauform und die

abgewinkelten Varianten, kann er in

unterschiedlichsten Anwendungen,

selbst bei beengten Platzverhältnissen,

eingesetzt werden.

Mit Erfüllung der Class EA bleiben

Links mit bis zu 10 Gbit/s problemlos

erhalten. Class EA bedeutet eine

hohe NEXT-Performance mit höherer

Betriebssicherheit des Netzwerks

und somit weniger Übertragungsfehlern.

Damit ist auch die Grundlage für

eine wesentlich längere Nutzungsund

Lebensdauer der Verkabelungsinfrastruktur

gelegt. Der Kabelverbinder

ist damit eine komfortable Lösung

für nahezu jede Netzwerkinfrastruktur

und empfiehlt sich als Grundausstattung

für jede Werkzeugkiste.

Der Kabelverbinder Class EA ist in

drei Varianten erhältlich. Die Varianten

unterscheiden sich im Kabelzugang

und -abgang. Durch die abgewinkelten

Varianten mit 180°, 270°

und 360° können auch Kabel in unterschiedlichsten

Lagen und Situationen

verbunden werden.

Die feldkonfektionierbaren Kabelverbinder

Class EA sind für 8-adrige Kabel

(optional auch für 4-adrige Kabel) ausgelegt

für die Verbindung, Verlängerung,

Reparatur und Umverlegung

von Kupfer-Datenkabeln bis Cat7A.

Sie bieten eine kompakte Bauform mit

46,6 x 14,7 x 22,6 mm. Das einteilige

und wieder verwendbare Gehäuse

aus Zinkdruckguss ist extrem robust.

Die Montage ohne Spezialwerkzeug,

Zugentlastung per Rastclip direkt am

Ladestück und das intelligente Kabelmanagement

im Ladestück sorgen für

eine einfache Nutzung.

Sofern das C6A-Modul in einer bestehenden

Infrastruktur verwendet wurde,

lässt sich eine Umverlegung einfacher

und schneller gestalten, da das Ladestück

des C6A-Moduls im Kabelverbinder

Class EA weiterverwendet werden

kann. Somit muss nur eine Seite neu

angeschlossen werden. ◄

Metz Connect GmbH

www.metz-connect.com

Weitere Informationen findet man unter:

www.metz-connect.com/home/unternehmen/news/der-neue-kabelverbinder~94.de.html

36 Haus und Elektronik 1/2021


Netzwerkkomponenten

CAT.6a-Patchkabel 10 Gbit als Meterware und fertiges Anschlusskabel

Da staunt selbst die krümmste

Banane, wenn sich das SC-MER-

CATOR CAT.6a highflex Patchkabel

mit nur 6 mm Außendurchmesser

und extrem kleinem Biegeradius

von < 20 mm durch enge Patchfelder,

Datenschränke und Touringracks

windet. Und das trotz seines zähen,

robusten Mantelmaterials aus PVC

sowie S/FTP-Aufbau mit Geflechtschirm

und paarweiser AL/PT-Folienschirmung

um die 4x2xAWG26/7-

Adern. Die Gesamtkonstruktion garantiert

die Erfüllung der CAT.6a-Performance

bis 500 MHz.

Das TIA 568 B genormte anschlussfertige

Patchkabel C6AFU ist ausgestattet

mit ultrakompakten 25 mm

kurzen RJ45-Steckverbindern und

50 mm ungeschrumpften Klarsichtschrumpfschläuchen

zur individuellen

Beschriftung. Der NEUTRIK ether-

CON-Kabelsteckerschutz NE8MX /

NE8MX-B ist jederzeit nachrüstbar,

ideal für die robuste Verkabelung

von Touring-Racks.

• Sommer cable GmbH

info@sommercable.com

www.sommercable.com

Vollgeschirmter Durchgangsverbinder für

Hutschienenmontage

Wer in Sicherungskästen, Verteileranlagen

oder anderen Vorrichtungen

mit Standardhutschienen über RJ45-

Patchkabel schnell und sicher einen

zuverlässigen Datenfluss von bis zu

10 GBit Ethernet möglich machen

will, dem steht jetzt auch der TTLan-

Cat.6A-Durchgangsverbinder von TTL

Network zur Auswahl. Dieser besitzt

beste innere Werte wie ein vollgeschirmtes

Zinkdruckgussgehäuse,

goldene Kontakte und eine Erdungsfeder

zum Potentialausgleich.

Der TTLan-Cat.6A-

Durchgangsverbinder

ist die nahezu perfekte Lösung, um

Elektromechanik mit Netzwerkinstallation

zu verbinden: Dank seiner kompakten

Bauform findet er auch auf

engstem Raum auf jeder Standardhutschiene

TH35 (35 mm) nach DIN

EN 60715 Platz. Und weil das Zinkdruckgussgehäuse

gegen äußere

EMV-Störeinflüsse abschirm, wird

eine leistungsfähige Daten-, Energie-

und Signalübertragung möglich. Der

Durchgangsverbinder von TTL Network

besitzt die übertragungstechnischen

Eigenschaften von Cat.6A

(Class EA) und eignet sich somit für

die Übertragung bis zu 10 GBit Ethernet

– Power over Ethernet ist in den

Varianten PoE und PoE + möglich.

Mit all diesen Eigenschaften findet er

in Verteileranlagen, Sicherungskästen

oder sonstigen Vorrichtungen mit Hutschienen

Verwendung.

Und wenn die beiden RJ45-Buchsen

einmal nicht genutzt werden, schützen

die inkludierten Staubschutzklappen

vor Verunreinigungen, bis weitere

Anschlüsse erforderlich sind. ◄

TTL Network GmbH

info@ttl-network.de

www.ttl-network.de

Haus und Elektronik 1/2021 37


Messtechnik

Breitbandtester mit Touchdisplay

Die intec Gesellschaft für Informationstechnik mbH

stellte ihren neuen hochwertigen Multifunktionstester

Argus 260 vor. Sein robustes Design verbindet

die Anforderungen an einen kompakten

Handheldtester im täglichen Feldeinsatz mit der

Leistungsfähigkeit eines Highend-Testers. Als

erstes Argus-Messgerät mit Touchdisplay vereint

er intuitive Bedienung mit gewohnter Argus-

Menüführung.

Der Argus 260 testet zuverlässig alle Breitband-

Schnittstellen von GPON, FTTx (PtP) und G.fast

(106 + 212 MHz), ADSL und VDSL bis hin zu

Super Vectoring und Bonding in gewohnter Qualität.

Das Kupfermodul befindet sich jetzt im Inneren

des Gehäuses und das Gerät ist zudem mit

einer Vielzahl weiterer Schnittstellen und Testfunktionen

ausgestattet, wie z.B. 2,5 GB Ethernet,

WLAN, TDR, RFL, Triple Play etc. Durch seine

integrierte WiFi-Schnittstelle kommuniziert der

Argus 260 selbstständig mit seiner Umwelt – eine

PC-Verbindung ist nicht mehr erforderlich. Dank

seines SFP-Slots lässt sich der Argus 260 unter

anderem mit glasfaserbasiertem Ethernet (PtP),

PON-FMT und GPON-Endgeräte-Mode (ONT),

dem hochpräzisen Argus Optical Power Meter

und dem Optical Fault Finder erweitern und ist

damit für zukünftige Anforderungen auch in Glasfasernetzwerken

bestens gerüstet. Modernste

Prozessoren ermöglichen über die GPON- und

Ethernet-Schnittstelle Downloads jenseits der

1000 Mbit/s – netto!

„Der ARGUS 260 ist ein unglaublich fortschrittliches

Multifunktionswerkzeug für den Ausbau von

Breitbandnetzen“, sagt Dr. Ralf-Dieter Heil, International

Sales Manager bei intec. „Lernen Sie eine

neue Generation von Breitbandtestern kennen“.

Weitere Informationen unter www.argus.info; Produktvideo

unter https://youtu.be/nKXDwlujKho

• intec Gesellschaft für Informationstechnik

mbH

www.argus.info

Netzwerkanalyse im Taschenformat

hat man steht das Falsche oder gar

kein Mess tool zur Verfügung, um vorort

Fehler zu finden und zu beheben.

Klar ist aber auch, man kann in der

heutigen IT Welt nicht für jeden Fehler

immer das passende Messgerät

zur Verfügung haben. Dies scheitert

häufig auch, an den nicht vorhandenen

Budgets, für neue oder umfangreichere

Messmittel.

Für alle IT Experten mit diesen Sorgen,

hat netool.io nun die Lösung! Mit dem

netool.io und seiner kompakten Größe

passt das NETOOL in jede Hosentasche.

Der IT-Experte hat nun immer

das passende Messgerät für die Netzwerkanalyse-

und -übersicht dabei.

Mit dem netool.io können in Sekunden,

alle wichtigen Parameter Ihres

Netzwerkes ausgewertet werden,

sowie zusätzlich bei tiefer gehenden

Anwendungsproblemen Pakete aufgezeichnet

werden und im .pcap Format

gespeichert werden. Die Auswertung

erfolgt schnell und unkompliziert, über

eine eigene App, die auf allen bekannten

Betriebssystemen wie iOS, Android

oder Windows in den jeweiligen

App Stores verfügbar ist.

• Messkom Vertriebs GmbH

www.messkom.de

netool.io ist der smarte und kompakte

Ethernet Tester für die Überwachung

und Analyse von Datennetzwerken.

Für Netzwerktechniker und Administratoren

ist es häufig eine sehr große

Herausforderung, welches Messgerät

oder Werkzeug sich am Besten

für die bevorstehende Fehlersuche

oder Fehlerbehebung in einem Netzwerk

eignet. In den meisten Fällen

Hinweis in eigener

Sache

In Ausgbe 4-2020 der Haus und Elektronik

ist uns leider ein Fehler unterlaufen. In dem

Beitrag von Chauvin Arnoux „Wie stehts

um die Isolierung Ihrer Anlagen“, Rubrik

Messtechnik auf Seite 48 wurde das falsche

Bild abgedruckt. Hier nun die richtige

Abbildung:

Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen

Ihre Redaktion

38 Haus und Elektronik 1/2021


Messtechnik

Neue tragbare Wärmebildkameras

und ihrem achtfachen Digitalzoom ist

die E96 die bislang fortschrittlichste

Wärmebildkamera der Exx-Serie. Sie

liefert verbesserte Messergebnisse

über größte Abstände zum Ziel. Damit

können Profis elektrische Defekte und

verborgene Anomalien auch bei rauen

Bedingungen und sehr hohen Temperaturen

bis 1.500 °C wie in Stahlwerken

und an Brennöfen sicher erkennen,

um die einwandfreie Funktion der

Anlage zu gewährleisten. Erstmals ist

jetzt jede Exx-Serie-Kamera serienmäßig

mit Flir Inspection Route ausgestattet.

Diese Funktion wird durch

die im Rahmen eines jährlichen Abonnements

separat erhältliche Flir Thermal

Studio Pro Software mit dem

Route Creator Plug-in ergänzt. Mit

dem kompletten Inspektionsrouten-

Paket können Experten individuelle

Überprüfungen und vorgeplante Routen

erstellen und exportieren. Diese

eignen sich nahezu ideal, um große

oder über mehrere Standorte verteilte

elektrische Anlagen und Maschinen

lückenlos zu überprüfen.

Mehr Anwendungsmöglichkeiten

„Die neuen fortschrittlichen Wärmebildkameras

der Exx-Serie bieten

Gebäudeexperten, Inspektoren,

Ingenieuren, Forschern und Anlagenwartungsverantwortlichen

noch

mehr Anwendungsmöglichkeiten als

jede andere tragbare Wärmebildkamera“,

sagt Rickard Lindvall, General

Manager, Solutions Business bei

Flir. „Mit ihrer höheren Wärmebildauflösung

und ihrer integrierten Inspektionsroutenfunktion

kann die Exx-Serie

unseren Kunden dabei helfen, besser

informierte Entscheidungen zu treffen,

um den Auftrag effizienter und effektiver

auszuführen.”

Die Modelle E96, E86 und E76 sind mit

der hochauflösenden UltraMax-Bildoptimierungstechnologie

und der Kontrastverbesserungsfunktion

1-Touch

Level/Span ausgestattet, welche eine

schnelle Anpassung des Zielbereichs

und der Bildspanne ermöglicht. Auto-

Cal-Wechselobjektive ermöglichen

zusätzlich eine vollständige Abdeckung

von nahen und entfernten Zielen,

und der integrierte Laser-Entfernungsmesser

gewährleistet den gestochen

scharfen Fokus, der für präzise

Temperaturmessungen erforderlich ist.

Die neuen Kameras der Exx-Serie

sind weltweit bei autorisierten Händlern

und auf flir.com erhältlich.

Flir Systems GmbH

www.flir.eu

Flir Systems, Inc. hat vier neue fortschrittliche

Wärmebildkameras seiner

Exx-Serie vorgestellt: die E96, E86,

E76 und E54. Im Vergleich zu ihren

Vorgängermodellen bieten die neuen

Exx-Serie-Kameras eine höhere Wärmebildauflösung

für detailreichere und

kontraststärkere Bilder sowie eine integrierte

Inspektionsroutenfunktion für

einfachere und effizientere Überprüfungen.

Die neuen Kameras der Exx-

Serie unterstützen Profis dabei, frühe

Anzeichen von Gebäudeproblemen

zu erkennen, Hot-Spots zu lokalisieren

sowie Probleme an elektrischen

Anlagen und Maschinen zu identifizieren

und zu beheben, bevor diese

Schäden verursachen, die zu teuren

Reparaturen führen.

Mit ihrer Auflösung von

640 x 480 Pixeln

Aktion Deutschland Hilft

Das starke Bündnis bei Katastrophen

Wenn Menschen durch große Katastrophen in Not geraten,

helfen wir. Gemeinsam, schnell und koordiniert. Aktion

Deutschland Hilft - Bündnis deutscher Hilfsorganisationen.

Spendenkonto (IBAN): DE62 3702 0500 0000 1020 30

Förderer werden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Haus und Elektronik 1/2021 39


Photovoltaik

PV-Anlagen clever vernetzen

devolo AG

www.devolo.de

Photovoltaikanlagen sind ein zentraler

Baustein regenerativer Energieversorgung.

Neben Solarpanelen

werden oft Stromspeicher installiert,

zudem sind PV-Anlagen für den

Betrieb von Wärmepumpen oder das

Aufladen von E-Autos nahezu ideal.

Eine Voraussetzung für die private

Energiewende ist die Vernetzung der

PV-Geräte mit dem Internet, um die

Anlagenleistung zu dokumentieren,

zu analysieren und ein intelligentes

Energie-Management zu ermöglichen.

Problem: Der Router steht meist im

Wohnbereich statt im Keller, wo sich

Wechselrichter und Stromspeicher

häufig befinden. Netzwerkverkabelungen

sind die Ausnahme und der

WLAN-Empfang durch Decken meistens

schwach.

Eine einfache Lösung, um PV-Anlagen

mit dem Heimnetzwerk zu verbinden,

sind Powerline-Adapter. Sie überwinden

Decken und Wände und verwandeln

Stromleitungen in eine Datenautobahn,

über die das Internetsignal an

jede Steckdose gelangt: Ein Adapter

wird in eine Steckdose nahe dem Router

gesteckt und per Kabel mit ihm verbunden.

Weitere Adapter lassen sich

in beliebige Steckdosen einstecken –

z. B. in der Nähe von Wechselrichter,

Stromspeicher oder Wallbox. Diese

werden dann per LAN-Kabel oder

per WLAN angebunden.

Die Firma delovo bietet ein breites

Angebot an solchen Adaptern, welche

sich durch hohe Qualität und ein

attraktives Preis/Leistungs-Verhältnis

auszeichnen. ◄

PV-Anlagen spielend leicht

überwachen

Intelligent und flexibel: Die neue

Solar-Log Hardware Generation

Base zur Überwachung von Photovoltaikanlagen

lässt sich wie keine

zuvor individuell auf die Bedürfnisse

des jeweiligen Nutzers maßschneidern.

Damit ist Solar-Log Base

der Garant für eine übersichtliche

Kostenstruktur in der Anlagenüberwachung

– egal, ob einzelne Anlage

oder Anlagenflotte.

Das Solar-Log-Hardware-

Konzept

beinhaltet einen modularen Aufbau,

der für leichte Handhabung und damit

für erhebliche Zeitersparnis steht und

ein optimales Kosten/Nutzen-Verhältnis

bietet. Einfach ausgedrückt: Der

Nutzer zahlt nur für Funktionen, die

er auch wirklich braucht.

Die preisoptimierten Solar-Log-Base-

Energie-Manager können je nach

Anforderung mit verschiedenen Geräten

erweitert und koordiniert werden.

Mit Tipps aus erster Hand zum effektiven

Einsatz von Solar-Log Base wartet

ein Live-Webinar am 28. Januar

(9.30 – 11 Uhr) auf. Die Praktiker von

Solare Datensysteme demonstrieren

anhand gängiger Applikationen den

Aufbau des Hardware-Konzepts. Sie

zeigen, wie Inbetriebnahme und Konfiguration

reibungslos funktionieren

und informieren leicht verständlich

über den Einsatz von Lizenzen zur

Funktionserweiterung.

Solar-Log unterstützt seine Kunden

laufend mit aktuellen Webinaren. Im

ersten Quartal 2021 finden eine Vielzahl

virtueller Schulungen statt.

Solare Datensysteme GmbH

www.solar-log.com

40 Haus und Elektronik 1/2021


Energiemanagement

Universeller Energiemonitor

Coqon

www.coqon.de

Seine Mission ist es, wahre „Energiefresser“

auszuschalten: Der Energiemonitor

hilft dabei, energetische

Schwachstellen zu identifizieren und

auszuwerten, um sowohl den Stromverbrauch

in einzelnen Räumen als

auch von einzelnen Stromkreisen zu

überwachen.

Mit dem neuen Energiemonitor erweitert

Coqon sein Produktsortiment im

Bereich Energie-Management. Im

Zusammenspiel mit der Qbox, der

intelligenten Steuerungszentrale

des Smart-Home-Anbieters, lassen

sich automatisierte Programme festlegen,

mit denen Endkunden in den

eigenen vier Wänden kräftig CO 2 einsparen

und damit unterm Strich auch

ihren Geldbeutel schonen.

Bei Coqon als einem modular verknüpfbaren

und auf Funk basierten

System erfasst der integrierte Energiemonitor

sämtliche Anwendungen

und Geräte, von der Stromheizung

bis zur Sicherheitstechnik. Da das

System cloud-basiert ist, kann die

Überwachung auch aus der Ferne

erfolgen und jederzeit gesteuert und

angepasst werden.

Für den Fachhandwerker ist mit dem

Energiemonitor die gleichmäßige Verteilung

der Auslastung von Phasen und

Energieverbrauch übersichtlich abbildbar

und in Echtzeit aktualisierbar ◄

HausundElektronik

März/April/Mai 2/2020 Jg. 22

Zeitschrift für Elektro- und Gebäudetechnik

Clever befestigen mit

dem Stecktechnik-

System von Schnabl

Seite 78

Sonderteil Einkaufsführer:

Elektro- und

Gebäudetechnik

ab Seite 15

Einkaufsführer

Elektro- und Gebäudetechnik

Jetzt Unterlagen anfordern!

Haus und Elektronik Einkaufsführer Elektro- und

Gebäudetechnik integriert in Haus und Elektronik 2/2021

mit umfangreichem Produkt index, ausführlicher Lieferantenliste,

Firmenverzeichnis, deutscher Vertretung internationaler

Unternehmen und Vorstellung neuer Produkte.

Einsendeschluss der Unterlagen 12. 02. 2021

Anzeigen-/Redaktionsschluss 19. 02. 2021

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Haus und Elektronik 1/2021 41


TV, Radio und Internet

Ethernet over Coax in der dritten Generation

Axing AG

info@axing.com

www.axing.com

Axing hat bereits im Jahr 2013 die erste

Generation der EoC-Geräte vorgestellt.

Seither hat sich die Technik etabliert

und bietet gegenüber bspw. DLAN

entscheidende Vorteile, was Reichweite,

Sicherheit und Netzabdeckung

angeht. Mit der dritten Geräte-Generation

EOC 1-31 und EOC 2-31 sowie

EOC 1-32 und EOC 2 32 hievt Axing

die Technologie auf ein neues Level.

Alle Geräte kommen nun in Weiß in den

Handel. Die Typen EOC 1-31 und EOC

2-31 sind zu den Geräten der zweiten

Generation EOC 1-11 und EOC 2-11

abwärtskompatibel, denn sie verwenden

denselben Rückkanalbereich von

5 bis 65 MHz. Mit einer Netto-Datenrate

von 720 Mbps (PHY) erreichen

Sie einen hohen Datendurchsatz. Die

neue Chip-Technologie macht die

Geräte noch stabiler und effizienter.

Die Typen EOC 1-32 und EOC 2-32

verwenden den Rückkanalbereich von

5 bis 204 MHz und erreichen aufgrund

des breiteren Frequenzspektrums

eine Netto-Datenrate von 1800 Mbps

(PHY). Allerdings ist dies nur dann möglich,

wenn in einem modernen CATV-

Netz der Vorwärtsweg-Frequenzbereich

des CATV-Netzes ab 258 MHz

beginnt oder wenn auf Sender unterhalb

258 MHz verzichtet werden kann.

Typische Szenarien können Wohngebäude

mit Sat-Fernsehen, Rechtsanwaltskanzleien,

Arztpraxen oder Büros

sein, in denen keine LAN-Verdrahtung

möglich/gewünscht ist.

Grundsätzlich zeichnen sich alle

Geräte durch die Peer-to-Peer-Technik,

also eine einfache Konfiguration,

und in der Regel einer Plug&Play-

Inbetriebnahme aus.

Mit der EoC-Lösung kann auf unkomplizierte

Weise ein Ethernet-over-Coax-

Netzwerk mit bis zu 16 Geräten aufgebaut

werden (Fernsehen und Radio

werden weiterhin über das Koaxialkabel

übertragen). Alle Geräte können

miteinander kommunizieren und

jedes Gerät verfügt über zwei Ethernet-Schnittstellen,

dies sich mit handelsüblichen

Switches kostengünstig

erweitern lassen.

Die beiden Typen EOC 2-31 und

EOC 2-32 verfügen zusätzlich über

WLAN, sodass sich Tablets, Smartphones,

Notebooks u.v.m. in das

Netzwerk einfach und sicher einbinden

lassen. Neben dem bisherigen

2,4-GHz-Band wird auch das 5-GHz-

Band unterstützt. ◄

Neuer HDMI-Streamer

Polytron brachte mit dem HDM 1 IP

einen HDMI-Streamer neu in das

Produktprogramm. Der HDM 1 IP

wandelt HDMI-Signale in einen IP-

Stream. Über den integrierten Web-

Server kann der HDMI-Streamer via

Fernzugriff sowohl einfach und komfortabel

gesteuert als auch programmiert

werden.

Der Polytron HDM 1 IP ist ein HDMI-

Streamer, der ein HDMI-Signal – beispielsweise

von Kameras, Media-

Playern, Settop-Boxen und anderen

HDMI- Signalquellen – in einen

SPTS IP-Stream (SPTS =

Single Program Transport

Stream) wandelt. Dabei

unterstützt das Gerät unterschiedliche

IP-Funktionalitäten

für das Ausgangssignal:

So lässt sich für IPTV-

Applikationen ein UDP/TRP

(User Data Protocol, Real-

Time Transport Protocol)

Multicast-Signal erzeugen,

oder mithilfe von HLS

Unicast (HTTP-Livestreaming)

eine HMDI-Quelle

aktivieren. Der erzeugte

IP- Stream kann zudem auf

einer Online-Plattform veröffentlicht

werden.

Der HDM 1 IP hat einen

Web-Server integriert, der

die Programmierung und

Steuerung des Geräts über Fernzugriff

schnell und einfach erlaubt.

Management und Streaming erfolgen

über eine RJ45-100-Mbit/s-

Schnittstelle.

Mit seiner vielseitigen Funktionalität

ist der Polytron-HDMI-Streamer

besonders für lokale Video- Applikationen

(beispielsweise Überwachungskameras,

Digital Signage,

Infokanäle, Werbung und die Verbreitung

eigener Inhalte) geeignet.

Zudem kann ein IP-Stream für Live-

Plattformen wie Video-Konferenzen,

Facebook Live oder YouTube Live

erstellt werden.

Bei der Wandlung bleiben die HD-

Videosignale ohne Verluste von Inhalt

und Qualität erhalten. Der HDMI-

Eingang unterstützt alle Videoauflösungen

von 576i bis 1080p. Der HDM

1 IP arbeitet auf Basis des Standards

MPEG-4 AVC/H 264. Durch die kompakte

Bauform (150 x 120 x 55 mm)

benötigt der IP-Streamer wenig Platz

und ist flexibel einsetzbar, sodass er

auch bestehende Anlagen nachträglich

erweitern kann. Zudem zeichnet

er sich durch einen geringen Energieverbrauch

aus, die Energieversorgung

erfolgt über ein mitgeliefertes

Steckernetzteil.

• Polytron Vertrieb GmbH

www.polytron.de

42 Haus und Elektronik 1/2021


TV, Radio und Internet

Neue Kompaktkopfstelle

Die bekannte Triax-Expertise für Kopfstellen-Technologie

ist jetzt in einem

kompakten und preisattraktiven Paket

vereint: Die kompakte Kopfstelle TDcH

von Triax zeichnet sich durch hohe Qualität

und Zuverlässigkeit sowie platzsparende

Bauform aus. Die TDcH ist

optimiert speziell für Anforderungen

der TV-Signalverteilung im Hospitality-Bereich,

in Wohnkomplexen oder

ähnlichen Bereichen. Sie basiert auf

einer vollkommen neuen Kopfstellen-

Plattform mit neuen Funktionen und

Merkmalen. Zusätzliche Features werden

über Software-Updates im Laufe

des Jahres 2021 ergänzt.

Schnelle Installation und

Kosteneinsparung dank

Vorkonfiguration

„Die Triax-Kopfstellen drücken unsere

Werte der Zuverlässigkeit und Innovation

am besten aus“, so Peter

Lyhne Uhrenholt, CEO von Triax.

„Wir sind stolz auf unsere Kopfstellenkompetenz

und setzen uns seit

über 20 Jahren für deren Entwicklung

ein. Unsere Produktreihe, die

nun durch die TDcH Kompaktkopfstellen

ergänzt wurde, wird in jeder

Anwendung den Größen- und Budgetanforderungen

gerecht.“

Die TDcH wurde für die Wandmontage

oder zur Montage in 19-Zoll-Racks entwickelt

und ist mit vier DVB-S/S2-Eingängen,

16 DVB-S2X-Tunern, 16 QAM-

Modulatoren und acht CI-Steckplätzen

ausgestattet. Auch eine FTA- Version

(free to air) ist erhältlich.

„Wir haben das Beste aus unseren Kopfstellen

in die TDcH einfließen lassen“,

so Dietmar Rauch, Produktmanager

bei Triax. „Die hochmoderne Plattform

ist eine durchdachte Kombination

aus einfacher Installation, smarter

graphischer Benutzeroberfläche,

zentraler Verschlüsselung, Remote-

Zugriff und LCN zur einfachen und zentralen

Zuordnung der Programmplätze.“

Die TDcH-Kompaktkopfstelle wurde

grundlegend in der Forschungs- und

Entwicklungsabteilung von Triax in

Dänemark entwickelt. Sie ergänzt das

Kopfstellenportfolio von Triax mit seinen

modularen TDH-800- und skalierbaren

TDX-Kopfstellen, die allein im

letzten Jahrzehnt über 24.000-mal

verkauft wurden. ◄

Triax GmbH

www.triax-gmbh.de

Neuer Einkabel-Multischalter für bis zu 32 Endgeräte

In Alt- oder Neubauten, in denen eine sternförmige

Installation nicht möglich ist, kommen Einkabel-Multischalter

zum Einsatz. Bereits installierte

Baumstrukturen können weiterverwendet

werden. Über DiSEqC-Befehle teilt der Receiver

dem Multischalter Ebene und Transponder

des gewünschten Programmes mit. Der Transponder

wird dann auf das User Band des Receivers

umgesetzt.

Der neue Einkabel-Multischalter SES 5216-

06 von AXING empfängt eine SAT-Position mit

einem Quattro-LNB oder zwei SAT-Positionen mit

zwei Wideband-LNBs. Zusätzlich steht ein terrestrischer

Eingang zur Einspeisung von DVB-T/

T2-, DAB+-Signalen oder von DVB- C-Signalen

zur Verfügung. Hier können auch über Ethernetover-Coax-Modems

IP-Signale für andere Teilnehmer

im Haus eingespeist werden.

Der Einkabel-Multischalter verfügt über zwei

Teilnehmerausgänge mit je 16 User- Bändern.

An diese können 16 Receiver die bereits EN

50607 (UNICABLE II) unterstützen angeschlossen

werden. Sollen auch ältere SAT-Fernsehgeräte

oder -Receiver angeschlossen werden, die

nur EN 50494 (UNICABLE I) unterstützen, dann

ist dies ebenfalls möglich. 8 der 16 User-Bänder

entsprechen der EN 50494, der SES 5216-06 ist

also abwärtskompatibel.

Am SES 5216-06 können bis zu 32 Endgeräte

angeschlossen werden. Der Einkabel- Multischalter

ist kaskadierbar, es können also bei Bedarf

weitere Multischalter an den Stammausgängen

angeschlossen werden. Dadurch sind auch große

Installationen mit 64, 96… Endgeräten je nach

Pegelverhältnissen möglich.

Die Versorgung des Einkabel-Multischalters und

der angeschlossenen LNBs erfolgt über ein externes

Netzteil SZU 99-06 (dieses ist nicht im Lieferumfang

enthalten).

• Axing AG

info@axing.com

www.axing.com

Haus und Elektronik 1/2021 43


TV, Radio und Internet

Neue Erdungsschellen für Koaxkabel

SSB-Electronic GmbH

www.ssb-electronic.de

Die SSB-Electronic GmbH erweiterte

das Angebot an Erdungsschellen und

bietet nun eine Produktalternative zu

den bisherigen Erdungsschellen an.

Die neuen Erdungsschellen der Produktreihe

GC sind geeignet zur Erdung

aller gängigen Koaxialkabel mit einem

Außendurchmesser von 7 bis 15 mm.

Zu den Vorteilen der neuen Erdungsschellen

zählen ihre schnelle Montage

sowie die hohe Schutzklasse IP68.

Gründe für die Verwendung

von Erdungsschellen

Die Erdungsschellen sind ein wichtiger

Bestandteil einer sicheren Antennenanlage.

Die Verschleppung von Potentialen

und die daraus resultierenden

Mantelströme und Mantelfelder sind

gerade bei räumlich ausgedehnten

elektrischen Komponenten, wie koaxialen

Leitungen, immer wieder problematisch.

Erdungsschellen bringen

den leitfähigen Geflechtmantel

des koaxialen Kabels auf Erdpotential

und verhindern so technische Ausfälle,

Erwärmung von Leitungen durch Mantelströme,

sogar Verletzungen durch

gefährliche Berührungsspannungen

und möglicherweise Brände. Bei der

Installation von Antennen- und Kommunikationsanlagen

gibt es normative

Vorgaben, wobei die Blitzschutznormen

VDE 0185-305 und die Antennenerrichtungs-Normen

VDE 0855

maßgeblich sind. Abhängig von den

baulichen Gegebenheiten (z.B. eine

im Gebäude vorhandene Blitzschutzanlage)

ergeben sich daraus notwendige

Maßnahmen in Bezug auf Potentialausgleich,

Erdung und Blitzschutz.

Laut VDE Verband der Elektrotechnik

Elektronik Informationstechnik e.V.

müssen Antennen dabei immer in den

Potentialausgleich eines Gebäudes

einbezogen werden [1]. Zudem müssen

alle metallenen Teile der Antennenanlage,

wie bspw. der Antennenmast,

die Schirme der Antennenkabel

usw., in den Potentialausgleich

einbezogen werden. Der Potentialausgleich

verhindert größere Spannungsunterschiede

zwischen elektrisch

leitfähigen Teilen, die wiederum

entsprechnde Ströme (Mantelströme)

erzeugen, und dient dem Personenund

Geräteschutz [2]. Die Abschirmung

des koaxialen Leiters sollte immer,

ebenso wie die gesamte Antennenanlage,

auf einheitlichem Erdpotential

liegen [3].

In offene Leitungen, die nicht oder nur

hochohmig abgeschlossen sind und

sich wie eine riesige Antennenanlage

über große Distanzen ausdehnen, können

sich elektrostatische Spannungen

eingekoppelt. Das Resultat ist eine

Quellen:

[1] Blitzschutz und Antennenerdung, VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.,

Link: www.vde.com/de/blitzschutz/arbeitsgebiete/faq/blitzschutz-antennenerdung

[2] Blitz- und Überspannungsschutz temporärer Kommunikationssysteme, VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V,

Link: www.vde.com/resource/blob/1568478/2a739cd8711cb0353ea7c1655de518d9/temporaere-kommunikationssysteme-download-data.pdf

[3] Blitzschutz und Erdung von Antennen, VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.,

Link: www.vde.com/de/blitzschutz/infos/antennen

44 Haus und Elektronik 1/2021


TV, Radio und Internet

elektrische Spannung im Leiter, die bei Berührung

schlagartig zusammenbricht (Entladung).

Hinzu kommt die Gefahr des Mantelstroms mit der

Folge der Überhitzung: Das Wesen eines Kabels

ist es, dass es zwei Orte miteinander verbindet.

Je weiter die Orte räumlich auseinander liegen

(z. B. Haus und Geräteschuppen), so wahrscheinlicher

ist die Gefahr, dass sich zwischen Ort A und

Ort B ein Potentialunterschied von bis zu ein paar

Volt aufbaut. Da die Abschirmung eines koaxialen

Kabels, der Geflechtmantel, nur über einen geringen

Widerstand verfügt, kommt es nach dem Ohmschen

Gesetz zu einem Ausgleichsstrom zwischen

Ort A und Ort B. Dieser Strom fließt dauerhaft und

kann einige Ampere stark sein. Hohe Erwärmungen

des Koaxialkabels ist die Folge, welches die elektrischen

Eigenschaften des Kabels sehr stark negativ

verändert, sogar bis zum Kurzschluss.

Wo ein Strom fließt, bildet sich auch ein Magnetfeld.

Dieses kann die Informationsübertagung im

Koaxialkabel stören.

Es ist also unbedingt erforderlich, die Spannungspotentiale

im leitenden Mantel des koaxialen Kabels

möglichst auf Null zu halten. Dies kann nur geschehen,

wenn in regelmäßigen Abständen der Mantel

des Kabels auf Erdpotenial gelegt wird und so

Ausgleichstrom (durch die Reduzierung der Spannung)

und die induzierte Spannung sicher gegen

Erdpotential abgeleitet werden.

Die Erdungsschellen der Produktreihe GC wurden

für den Potentialausgleich an Koaxialkabeln entwickelt.

Mit diesen Erdungsschellen werden elektrostatische

Aufladungen (Wind, Ladungsteilchen in

der Gewitterluft), die gerade bei Wetterlagen mit

Gewitterneigung durch die Antennenanlage oder

das hochohmig geerdete Koaxialkabel eingefangen

und fortgeleitet werden, erfolgreich beseitigt und

das angeschlossene Gerät geschützt.

Eigenschaften der neuen

Erdungsschellen

Im Detail bietet SSB-Electronic GmbH folgende

neue Erdungsschellen an:

• GC-7 (Art.-Nr.: 6818), geeignet für alle namhaften

Koaxialkabel mit 7 mm Außendurchmesser wie

Aircell 7, Ecoflex 7 o.ä.

• GC-10 (Art.-Nr.: 6819), geeignet für alle namhaften

Koaxialkabel mit 10 mm Außendurchmesser wie

Ecoflex 10, Ecoflex 10 Plus, Aircom Premium o.ä.

• GC-15 (Art.-Nr.: 6820), geeignet für alle namhaften

Koaxialkabel mit 15 mm Außendurchmesser wie

Ecoflex 15, Ecoflex 15 Plus o.ä.

Das Gehäuse der Erdungsschellen besteht aus

schwarzem Kautschuk, welches das Erdungsband

aus Edelstahl umgibt. Als Innenkontakt wird ein

Geflechtband aus verzinntem Kupfer verwendet.

Die Dichtmasse aus schwarzem Butylkautschuk

verhindert zuverlässig, dass Feuchtigkeit oder

Schmutz in die Erdungsschelle eindrigen kann.

Das ca. 40 cm lange Erdungskabel ist eine 7-drähtige

Kupferleitung mit einem 16 mm² Querschnitt,

umgeben von einem schwarzen PVC-Mantel. Die

neuen Erdungsschellen zeichnen sich durch kompakte

Struktur aus und lassen sich schnell und

einfach montieren. Dabei wird das abisolierte

Koaxialkabel in die Erdungsschelle eingelegt,

die Erdungsschelle zusammen geklappt und mit

zwei Schrauben verschlossen, sodass die Installation

in kurzer Zeit mit nur wenigen Werkzeugen

möglich ist.

Die Erdungsschellen aus dem Hause SSB-

Electronic sind wasserdicht sowie witterungs-,

korrosions- und temperaturbeständig. Mit ihrer

hohen Schutzklasse IP68 gewährleisten sie einen

zuverlässigen Schutz des Equipments bzw. der

Anlage vor Überspannung. Der zulässige Temperaturbereich

erstreckt sich von -40 bis + 85

°C. Die Erdungsschellen sind UV-beständig und

uneingeschränkt für den Außeneinsatz geeignet.

Elektrisch überzeugen die neuen Erdungsschellen

mit einem niedrigen Kontaktwiderstand, der


Brandschutz

Brandschutzkabel erhöhen die Sicherheit

Der Artikel schildert u.a. das Brandverhalten von Telekommunikationskabeln und

Kabeln nach BauPVO.

Kabelbrände z.B. in einem Serverraum können katastrophale Folgen für die Datensicherheit haben

Wegen der geforderten guten HF-

Eigenschaften bis in den GHz-Bereich

können für CATV-Kabel nur Isolationswerkstoffe

eingesetzt werden, die entweder

leicht brennbar oder halogenhaltig

sind, d.h.:

• Polyethylen (PE) oder verzelltes

Polyethylen (Cell-PE)

• selten Polypropylen (PP)

• Fluor-Werstoffe, z.B. Fluorethylen-

Propylen (FEP)

Standard-Mantelwerkstoffe für CATV-

Kabel sind entweder halogenhaltig

(PVC) oder leicht brennbar (PE).

Doch CATV-Kabel können durch

geeignete Konstruktion des Außenleiters

und Auswahl des Mantelmaterials

flammwidrig und halogenfrei

ausgestattet werden.

Konstruktion von

CATV-Kabeln

Der Innenleiter von CATV-Kabeln

besteht aus Kupfer (oder Aluminium)

und ist nicht (bzw. schwer) brennbar.

Die Isolation muss gute dielektrische

Eigenschaften bis in den GHz-Bereich

aufweisen. Daher kommt als Isolationsmaterial

wird vorwiegend Polyethylen

(PE) oder CELL-PE zum Einsatz. PE

und CELL-PE sind gut brennbar, Fluorwerkstoffe,

wie z.B. FEP, sind halogenhaltig.

Außenleiter aus Cu-Geflecht

und Aluminium oder Kupferfolien sind

nicht brennbar; das Trägermaterial

von Folien aus Polypropylen (PP)

oder Polyethylenterephthalat (PET)

ist leicht brennbar aber halogenfrei.

Standard-PE-Mäntel sind leicht brennbar,

Standard-PVC-Mäntel sind selbstverlöschend,

aber halogenhaltig.

Flammwidrige Kabel sind mit schwer

entflammbaren und halogenfreien

Mantelwerkstoffen ausgestattet.

Flammwidrige

Mantelmaterialien

Als flammwidriges Mantelmaterial

kommt vorwiegend Polyethylen (PE)

zum Einsatz, welches durch verschiedene

Zusatzstoffe, z.B. Kreide, Aluminiumhydroxid

(ATH), oder Magnesiumhydroxid

flammwidrig ausgestattet

wurde. Der LOI flammwidriger Mäntel

beträgt ca. 28 bis ca. 50 (18 bei

Standard-PE).

Bauproduktenverordnung

(BauPVO)

Kabel und Leitungen, die dauerhaft in

Bauwerken installiert werden, fallen seit

dem 1. Juli 2017 unter die europäische

Bauproduktenverordnung (BauPVO).

Sie müssen mit einer CE-Kennzeichnung

nach BauPVO und einer Leistungserklärung

bzw. Declaration of

Performance (DoP) versehen werden.

Die BauPVO legt harmonisierte Bedingungen

für die Vermarktung von Bauprodukten

fest. Kabel und Leitungen

werden entsprechend ihrem Brandverhalten

nach EN 13501-6 in einheitliche

europäische Brandklassen

eingeordnet. Die Anforderungen an

Kabel und Leitungen sowie die Prüfverfahren

des Brandverhaltens sind in

der harmonisierten Norm hEN 50575

„Starkstromkabel und -Leitungen,

Steuer- und Kommunikationskabel –

Autor:

Bernhard Mund

bda connectivity GmbH

https://bda-connectivity.com

Literatur bzw. Links:

White Paper „Brandschutzkabel erhöhen die Sicherheit“, 6. Auflage, FV Kabel und isolierte Drähte,

www.zvei.org/presse-medien/publikationen/white-paper-brandschutzkabel-erhoehen-die-sicherheit/

Weitere Informationen zu Kabeln und Leitungen unter der Bauproduktenverordnung: www.zvei.org/kabel

CE-Kennzeichnung: http://ce.bda-connectivity.com/

Leistungserklärung: http://dop.bda-connectivity.com/

46 Haus und Elektronik 1/2021


Brandschutz

Konstruktion von CATV-Kabeln

Kabel und Leitungen für allgemeine

Anwendungen in Bauwerken in Bezug

auf die Anforderungen an das Brandverhalten“

festgelegt.

Vorgaben der DIN EN 50575

Die Vorgaben der DIN EN 50575 gelten

für folgende Kabel- und Leitungstypen:

• Starkstromkabel und -leitungen

• Steuer- und Kommunikationskabel

• symmetrische Kabel und Koaxialkabel

mit metallischen Leitern zur

Verwendung z.B. in der Telekommunikation

• Glasfaserkabel

Die Vorgaben der DIN EN 50575 gelten

nicht für folgende Kabel- und Leitungstypen:

• Kabel und Leitungen mit

Funktionserhalt

• Kabel innerhalb von Maschinen

(Maschinenrichtlinie Nr. 2006/42/EG)

• Kabel für Aufzüge (Aufzugrichtlinie

Nr. 2014/33/EU)

• Kabel, die speziell für den industriellen

Einsatz in Industrieanlagen

gefertigt wurden

• konfektionierte Kabel (aus Sicht

des ZVEI)

Je nach Anforderung bei den vorgegebenen

Brandprüfungen können Kommunikationskabel

die Klasse Eca bis

hin zu B2ca erreichen. Klasse Aca ist

für Kabel nicht möglich.

Klassifizierung nach EN

13501-6

Hier in kurzen Worten die Klassifizierung

nach EN 13501-6:

• Aca gilt für Produkte, die praktisch

nicht brennen können, z.B. keramische

Produkte.

• Bca gilt für Produkte, die wenig oder

gar nicht brennen.

• B2ca und Cca gilt für Produkte die

keine kontinuierliche Flammausbreitung

ergeben.

• Dca gilt für Produkte mit einem Verhalten

ähnlich Holz.

• Eca gilt für Produkte, bei denen eine

geringe Flammeinwirkung keine

große Flammausbreitung verursacht.

• Fca erfüllt nicht Klasse Eca.

Die zusätzlichen Eigenschaften nach

EN 13501-6 unterscheiden

• den Grad der Rauchentwicklung

(s1 – s3),

• die Neigung zu brennenden Tropfen

(d0 – d2)

• und das Säureverhalten der Rauchgase

(a1 – a3).

Konformitätsbewertung

nach EN 50575

Die Einhaltung der Anforderungen

der EN 50575 und der angegebenen

Werte (einschließlich Klassen) muss

nachgewiesen werden durch eine erste

Typmusterprüfung sowie durch Kontrolle

der Fabrikproduktion durch den

Hersteller, einschließlich Produktbewertung

(außer FCA).

Notifizierte Stelle: z.B. VDE Prüf- und

Zertifizierungsstelle in Offenbach.

CE-Kennzeichnung &

Leistungserklärung

Ab 1. Juli 2017 müssen alle Kabel und

Leitungen, die unter die BauPVO fallen,

mit einem CE-Kennzeichen gekennzeichnet

werden, und mit einer Leistungserklärung

versehen sein. Die CE-

Kennzeichnung und die Leistungserklärung

sind auf den entsprechenden

bda-Webseiten zu finden, nach Produktnummern

der Kabel sortiert.

Die Zuordnung zu den entsprechenden

Kabeltypen kann über das jeweilige

Datenblatt oder die Kabelbroschüre

erfolgen.

Konstruktion von CATV-Kabeln, © ZVEI Fachverband Kabel & isolierte Drähte,

Köln

Bauprodukteverordnung

BauPVO & MLAR

Der Autor:

Die BauPVO ist seit dem 1. Juli 2017

in jedem Land der EU verbindlich. Die

Umsetzung der BauPVO ist Sache der

jeweiligen EU-Staaten; in Deutschland

sind die 16 Bundesländer jeweils

in eigener Verantwortung zuständig,

hier gilt u.a. die Landesbauordnung,

(LBO). Für bestimmte Gebäudeteile

gilt u.a. die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie,

MLAR, Stand 2016.

Das deutsche Baurecht macht aktuell

keine konkreten Vorgaben, welche

Brandklassen von Kabeln einzusetzen

sind. Es sind lediglich „normal

entflammbare“ Kabel gefordert, dies

entspricht mindestens der Klasse Eca.

Auswahl der Kabel nach

BauPVO

Die Auswahl der erforderlichen Kabel

liegt daher nach wie vor im Ermessen

bzw. in der Verantwortung der jeweiligen

Planer bzw. der Installateure;

d.h. in Deutschland ist mindestens die

Klasse Eca einzusetzen. (Die Klasse

Fca kann eingesetzt werden, wenn sie

durch zusätzliche Maßnahmen, wie

z.B. einen Schutzanstrich flammwidrig

ausgestattet wird.)

Forderungen an Kabel für bestimmte

Gebäudearten kommen zum Teil auch

von Versicherungen. Der Verband

Deutscher Verkehrsbetriebe (VDV)

hat in der VDV 515 Anforderungen an

Kabel und Leitungen für Stromversorgungsanlagen

für Gleichstrom-Nahverkehrsbahnen

und O-Bus-Systemen

zusammengestellt. Der ZVEI

Fachverband Kabel und isolierte

Drähte hat auf der Basis der Gebäudetypisierung

der Musterbauordnung

(MBO) Empfehlungen für Mindestanforderungen

erstellt, siehe das White

Paper „Brandschutzkabel“ vom Fachverband

Kabel und isolierte Drähte.

Empfehlung der deutschen

Kabelindustrie

Die deutsche Kabelindustrie empfiehlt

den Einsatz von Kabeln und Leitungen

in Abhängigkeit des Sicherheitsbedarfs

des Gebäudes. Die Überlegungen für

das Brandverhalten von CATV-Kabeln

gelten sinngemäß auch für symmetrische

Kommunikationskabel, z.B. für

Datenübertragungskabel. ◄

Nach erfolgreicher Ausbildung zum

Radio- und Fernsehtechniker studierte

Bernhard Mund Nachrichtenund

Mikroprozessortechnik an der

FH Gießen-Friedberg. Seit 1985

ist er Mitarbeiter des Kabelherstellers

bda connectivity GmbH in

Asslar (ehemals bedea Berkenhoff

& Drebes GmbH), u.a. als Entwicklungsleiter

im Bereich Kommunikationskabel.

Aktuell ist er zuständig

für den Bereich EMV-Messtechnik

und Normung. Neben seiner Tätigkeit

für die bda connectivity GmbH

ist Bernhard Mund seit mehr als 30

Jahren in der nationalen und internationalen

Normung aktiv, u.a. als

Obmann des deutschen Komitees

UK 412.3 Koaxialkabel sowie als

Sekretär von IEC SC 46A, Koaxialkabel

und von CENELEC SC 46XA,

Koaxialkabel. Weitere Normungsaktivitäten

sind u.a. seit 1995 die Mitarbeit

bei IEC TC 46/WG5, Schirmwirkung

von Kabeln und Komponenten

und bei IEC TC 46/WG9, Konfektionierte

Kabel.

Haus und Elektronik 1/2021 47


Brandschutz

Technische Lösungen für den Brandschutz in der

Küche

hungsort Nummer eins ist der Herd

bzw. Ofen – dort nehmen 78 % aller

Küchenbrände ihren Ursprung. Dabei

sind meist auf dem Herd vergessenes

Essen oder überhitzte Pfannen

die Ursache.

Abgesehen vom Herd können selbstverständlich

alle elektrischen Geräte

in der Küche potentielle Brandverursacher

sein: vom Toaster, über den Wasserkocher,

bis hin zum Kühlschrank.

Ein technischer Defekt kann bei jedem

dieser Geräte katastrophale Auswirkungen

haben. Welche technischen

Lösungen eignen sich für den Brandschutz

in der Küche?

Option 1: Rauchmelder mit

Stummschaltfunktion

Indexa GmbH

info @ indexa.de

www.indexa-online.de

Fast jeder zweite Wohnungsbrand

(48 %) entsteht einer aktuellen Studie

zufolge in der Küche. Erschreckend,

wenn man bedenkt, dass Küchen in

Sachen Brandschutz meist unüberwacht

bleiben. Brandschutzexperten

sehen dringend Handlungsbedarf, um

den Risikoschwerpunkt Küche sicherer

zu machen. Eine technische Lösung

sind unter anderem sogenannte Herdwächter

mit automatischer Abschaltfunktion

– für die es seit fünf Jahren

sogar eine europäische Norm gibt.

Wie Küchenbrände

entstehen

In der Küche gibt es zahlreiche potentielle

Brandquellen. Brandentste-

Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“

des Forums Brandrauchprävention

e.V. rät unter anderem zu Rauchmeldern

mit manueller Stummschaltung.

Wenn beispielsweise Kochdämpfe

einen Fehlalarm auslösen, kann so

über einen Tastendruck die Empfindlichkeit

des Melders innerhalb eines

kurzen Zeitraums herabgesetzt werden.

Dies ermöglicht, dass der Melder

während des Kochvorgangs erst

später auslöst. Nach einiger Zeit wird

die Stummschaltung automatisch aufgehoben.

Diese Option ist jedoch in zweierlei

Hinsicht problematisch: Zum einen

werden Bewohner nicht rechtzeitig

gewarnt, wenn während der Stummschaltung

ein Brand entsteht. Also

gerade dann, wenn die größte Gefahr

eines Herdbrands besteht - während

des Kochens. Zum anderen ist

diese Methode für körperlich eingeschränkte

Personen ungeeignet, da

für die Stummschaltung eine Taste

auf dem an der Decke angebrachten

Rauchmeldergehäuse gedrückt

werden muss.

Option 2: Hitzemelder

Eine Alternative für Küche, Keller und

alle Räume, in denen Dampf oder

Staub bei herkömmlichen Rauchmeldern

Fehlalarme auslösen könnten,

sind Hitzemelder, die auf eine schnell

steigende Raumtemperatur reagieren.

Zwar sind Hitzemelder für die Überwachung

elektrischer Geräte in der

48 Haus und Elektronik 1/2021


Brandschutz

Küche eine hilfreiche Lösung, doch

sorgt ein Hitzemelder allein nicht für

den nötigen Brandschutz: Ein Hitzemelder

reagiert ab Temperaturen von

ca. 60 – 65° C. Wenn beispielsweise

bei einer überhitzten Pfanne Flammen

auf dem Herd entstehen, würde ein

Hitzemelder erst reagieren, wenn sich

der Brand bereits ausgebreitet und

erheblichen Schaden verursacht hat.

Zur Überwachung des Herds ist daher

eine zusätzliche Lösung notwendig.

Option 3:

Herdüberwachung

Speziell für elektrische Kochfelder

wurden aufgrund des unzureichenden

Brandschutzes durch Rauch- und

Hitze melder in Küchen sogenannte

Herdwächter entwickelt. Ein solches

Gerät besteht aus einer Sensor- und

einer Steuereinheit, die über Funk miteinander

kommunizieren. Die batteriebetriebene

Sensoreinheit wird oberhalb

eines elektrischen Kochfelds,

beispielsweise an der Dunstabzugshaube,

Wand oder Decke, angebracht.

Von dort überwacht sie das Kochfeld

mit einem Infrarot- und Thermosensor.

Registriert die integrierte intelligente

Software hohe Temperaturen

oder einen starken Temperaturanstieg

in kurzer Zeit, warnt die Sensoreinheit

mit einem 80 dB lauten Alarm.

Anwesende Bewohner können in diesem

Fall schnell reagieren und gegebenenfalls

die Herdplatte abschalten.

eine aktive Rolle: Sie schalten den Herd

automatisch ab. Dies geschieht über

die Steuereinheit eines Herdwächters,

welche von einer Elektro-Fachkraft

zwischen Herdanschlussdose

und Herdplatte installiert wird. Zur

Installation wird die Herdanschlussleitung

durchtrennt und über mitgelieferte

Anschlussklemmen durch die

Steuereinheit geschliffen.

Erhält die Steuereinheit ein Funksignal

von der Sensoreinheit, unterbricht

sie die Stromzufuhr zum Herd

und kann so präventiv die Entstehung

eines Herdbrands verhindern. Nach

automatischer Herdabschaltung kann

ein Herdwächter in der Regel durch

Tastendruck auf die leicht zugängliche

Sensoreinheit zurückgesetzt werden.

Der Herd kann danach wieder wie

gewohnt bedient werden.

Intelligente Anpassung an

die Kochgewohnheiten

Besonders clever ist die Tatsache,

dass sich Herdwächter individuell an

die Kochgewohnheiten des Nutzers

anpassen können. Löst der Alarm beispielsweise

bereits beim Kochen aus,

obwohl noch keine Gefahrensituation

besteht, kann über Tastendruck auf

das Gehäuse dem Gerät signalisiert

werden, dass der Alarm zu früh ausgelöst

wurde. Das Empfindlichkeitslevel

wird damit angepasst und der

Herdwächter würde beim nächsten

Mal später Alarm geben.

Der Herd kann besonders für Senioren

mit beginnender Demenz eine

Gefahr darstellen, wenn sie noch

zu Hause in den eigenen vier Wänden

leben. Bis ein Brand bemerkt

wird, kann es besonders bei älteren

Menschen bereits zu spät sein. Die

Sorge der Angehörigen führt in vielen

Fällen dazu, dass der Herd abgeklemmt

werden muss oder Senioren

frühzeitig in ein Heim umziehen müssen.

Herdwächter sind für diese Menschen

eine Möglichkeit, weiterhin ein

selbstbestimmtes Leben im eigenen

Zuhause zu führen.

Herdüberwachung in der

EU

In Bezug auf Rauchmelder konnten

in den letzten Jahren in Deutschland

bedeutende Erfolge erzielt werden.

Mittlerweile sind Rauchmelder in allen

Bundesländern Pflicht in Neubauten,

zum Teil auch in Bestandsgebäuden.

Der Weg zu diesem Erfolg war

langwierig für Hersteller und Befürworter

– und die Skepsis der Gegner

groß. Bereits vor ca. 25 Jahren, als

in Deutschland Rauchmelder erst

bekannt wurden, waren diese in vielen

europäischen Ländern bereits

gesetzlich vorgeschrieben und längst

gängige Praxis. Allen voran Skandinavien

und Großbritannien.

In Deutschland entspricht der Status

quo im Thema Herdüberwachung in

etwa dem selben Niveau wie damals

in Bezug auf Rauchmelder. Erneut

sind uns unsere Nachbarländer bereits

einen großen Schritt voraus. Vorreiter

ist besonders Norwegen: In norwegischen

Neubauten, in denen eine

Küche eingebaut ist, sind Geräte zur

Herdüberwachung mit automatischer

Herdabschaltung bereits seit 2015

Pflicht (NEK 400:2014). In Schweden,

wo viele Mietwohnungen in kommunaler

Hand liegen, werden Küchen

bereits standardmäßig mit einem solchen

Gerät ausgestattet. Auf europäischer

Ebene befasst sich die Norm

EN50615 mit der Sicherheit von Vorrichtungen

zur Vermeidung und Erkennung

von Bränden, die durch Kochvorgänge

oder Gegenstände ausgelöst

werden, die versehentlich auf einem

Kochfeld abgelegt werden.

Der Mix macht‘s

Fast täglich berichten Tageszeitungen

von Wohnungsbränden, die durch Flammen

auf dem Herd ausgelöst wurden.

Nicht selten gibt es Verletzte oder gar

Todesfälle durch Rauchgas und Sachschäden

in vier- bis fünfstelliger Höhe.

Ein Herdwächter nach EN50615:2015

Kategorie B trägt in hohem Maße zur

Brandfrüherkennung und im besten

Fall sogar zum vorbeugenden Brandschutz

bei. Um eine Küche zusätzlich

im Fall eines Elektrobrands durch Toaster,

Wasserkocher & Co. zu schützen,

kann es sinnvoll sein, zusätzlich einen

Hitzemelder in der Küche zu installieren.

Quellen:

• vfdb-Brandschadenstatistik (vfdb

TB 14-01) Februrar 2020

• Initiative Rauchmelder retten Leben

www.rauchmelder-lebensretter.de ◄

Automatische

Herdabschaltung

Herdwächter nach der europäischen

Norm EN50615:2015 Kategorie B übernehmen

zusätzlich zur reinen Warnung

Altersgerechte Technik

Haus und Elektronik 1/2021 49


Brandschutz

Zertifizierte Brandschutzkabel für öffentliche

Gebäude, Bahn und Schiffbau

Jedes Jahr gibt es in Deutschland

rund 300 Todesfälle im Zusammenhang

mit Bränden [1]. Laut ZVEI-Zentralverband

Elektrotechnik- und Elektronikindustrie

e.V. ist die Todesursache

bei Gebäudebränden in 95

% der Fälle nicht die unmittelbare

Flammeneinwirkung, sondern eine

Rauchvergiftung durch die dabei

entstehenden Gase [2]. Die Brandsicherheit

in Gebäuden rückt immer

mehr in den Fokus, nicht zuletzt aufgrund

zahlreicher gesetzlicher Vorgaben

im Bereich des Brandschutzes.

SSB-Electronic GmbH verfügt über

eigens hierfür produzierte und zertifizierte

Brandschutzkabel, die für die

Verlegung in Gebäuden mit hohem

Sicherheitsbedarf zugelassen sind.

Diese Koaxialkabel reduzieren die

Flammenausbreitung und Wärmefreisetzung

in Gebäuden und schränken

die Entstehung von Rauch, korrosiver

Brandgase und brennender Partikel

stark ein.

Einheitliche Vorschriften

Seit dem 1. Juli 2017 unterliegen alle

Kabel und Leitungen, die dauerhaft

in Gebäuden installiert werden, verpflichtend

der europäischen Bauproduktenverordnung

(BauPVO, engl.

Construction Products Regulation/

CPR). Diese legt einheitliche Vorschriften

zur Verwendung von Bauprodukten

innerhalb von Gebäuden fest

und wird durch die Norm EN 50575 in

allen EU-Mitgliedsländern umgesetzt.

Entsprechend ihrem Brandverhalten

werden Kabel als Bauprodukte spezifischen

Leistungsklassen zugeordnet.

Dabei spielen Flammwidrigkeit,

Rauchentwicklung und Halogenfreiheit

eine wichtige Rolle.

Mit jeder Brandklasse sind spezielle

Anforderungen der Qualitätskontrolle

verbunden. Somit schafft die BauPVO

ein einheitliches System zur Klassifizierung,

Bewertung und Zertifizierung der

Bauprodukte für alle EU-Länder. Ziel

der BauPVO ist es, die Brandsicherheit

in Gebäuden zu erhöhen. Durch

die Verwendung zertifizierter Kabel

soll im Brandfall mehr Zeit zur Evakuierung

zur Verfügung stehen und

die Rettung von Personen erleichtert

werden. SSB-Electronic GmbH hat

flexible und dämpfungsarme Koaxialkabel

unterschiedlicher Brandklassen

gemäß BauPVO im Angebot, die entsprechend

dem Sicherheitsbedarf für

verschiedene Gebäudetypen bzw.

-bereiche geeignet sind.

Brandschutzkabel der

CPR-Klasse Cca bei hohem

Sicherheitsbedarf

Die Koaxialkabel der Produktreihe

Ecoflex Plus Heatex erfüllen durch

ihre Zuordnung zu der Euroklasse

Cca modernste Brandschutzbestimmungen

und sind für den Einsatz in

öffentlichen Gebäuden mit hohem

Sicherheitsbedarf geeignet. Die Produkte

mit der Bezeichnung Ecoflex-

Kabel mit Heatex-Mantel sind schwer

entflammbar und besitzen eine nur

geringe Brandfortleitung. Dieser Kabelmantel

ist raucharm, dadurch bleiben

die Fluchtwege im Brandfall sichtbar.

Das Ecoflex-Heatex ist ebenfalls halogenfrei

und enthält keine reaktionsfreudigen

Elemente wie Fluor, Chlor

und Brom. Es erzeugt keine korrosiven

Gase, die zu hohen Brandfolgeschäden

führen können.

Mit der Brandschutzklasse Cca wird

somit gewährleistet, dass wichtige

Klassifizierungskriterien bzgl. Flammenausbreitung,

Wärme-, Rauch- und

Säureentwicklung sowie brennender

Tropfen erfüllt sind und alle relevanten

Normen eingehalten werden.

Viele Normen und

Richtlinien werden erfüllt

Im Detail erfüllen die Koaxialkabel

der neuen Serie folgende Normen

und Richtlinien:

• Mantelmaterial gemäß DIN EN

50290-2-27 (HD 624.7)

• flammwidrig nach IEC 60332-1-2

• gefertigt nach DIN EN 45545-2

Tabelle 5 R15 HL2

• Korrosivität der Brandgase gemäß

IEC 60754-2

• Rauchdichte gemäß IEC 61034

• RoHS-konform (Directive 2011/65/EC)

• brandhemmend, raucharm, halogenfrei

(LSZH)

• UV-beständig

Die Koaxialkabel der Serie Ecoflex

Plus Heatex unterliegen durch ihre

Brandschutzklasse speziellen Kabelprüfverfahren

und müssen strengen

Anforderungen des höchsten Systems

der Konformitätsbewertung (System

1+) genügen. Aus diesem Grund eignen

sie sich vor allem zur Verlegung

in öffentlichen Gebäuden und öffentlichen

Einrichtungen mit hoher Personenkonzentration,

z.B. in Schulen,

Hotels, Kaufhäusern, Bürogebäuden

und Hochhäusern, sowie in schlecht

belüfteten Bereichen wie Tiefgaragen.

Die Ecoflex-Plus-Heatex-Kabel sind mit

10 bzw. 15 mm Durchmesser erhältlich.

Eine Übersicht über die technischen

Daten und die Zuordnung der Koaxialkabel

von SSB-Electronic GmbH zu

den Brandklassen und ihre geeigneten

Einsatzgebiete gemäß Sicherheitsbedarf

im Gebäude finden Sie hier:

www.ssb.de/de/baupvo-cpr

Die Kabel können direkt über die Website

des Herstellers, der SSB-Electronic

GmbH, www.ssb-electronic.de oder

über den einschlägigen Kabelfachhandel

bestellt werden. Passende Koaxialverbinder

aller Normen stehen ebenfalls

zur Verfügung. Auf Wunsch können

die Koaxialkabel auch vorkonfektioniert

geliefert werden, inkl. detaillierter

und qualitativ hochwertiger HF-

Messprotokollierung. Der Kunde erhält

somit extrem flexible und dämpfungsarme

Koaxialkabel in gewohnt hoher

Qualität, die auf besondere Anforderungen

im Installationsbereich abgestimmt

sind und alle relevanten Forderungen

hinsichtlich Flammwidrigkeit

und Emissionsarmut im Brandfall

erfüllen.

• SSB-Electronic GmbH

www.ssb-electronic.de

Quellen: [1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/760549/umfrage/tote-durch-rauch-feuer-und-flammen-in-deutschland/

[2] www.zvei.org/verband/fachverbaende/fachverband-sicherheit/fachkreis-brandmeldesysteme

50 Haus und Elektronik 1/2021


Sicherheitstechnik

AJAX - das ultimative Funksicherheitssystem

XAJA SECURITY GmbH

info@xaja-security.de

www.xaja-security.de

AJAX Funkalarmsysteme eignen sich

für den preisbewussten Kunden, ohne

Kompromisse bei Sicherheit und Qualität.

Prämiertes Design und wertige

Haptik neben einfacher und schneller

Bedienung zeichnen die Produkte

beim Endverbraucher aus.

Technisch überzeugt das System

durch einfache intuitive Konfiguration

via Smartphone oder Tablet und einer

Funkreichweite von bis zu 2000m im

Freifeld, bei bis zu 7 Jahren Batteriestandzeit.

Eine hochverschlüsselte bidirektionale

Funkübertragung, Erkennung

von Sabotage und Jamming, redundante

Kommunikationswege über

LAN, WLAN und Mobilfunk sowie einstellbares

Polling (erkennt innerhalb

von Sekunden einen Verbindungsabriss

zu Wachdienst oder Cloud) sind

obligatorisch.

Lange

Produktlebenszyklen

AJAX garantiert als etablierter Hersteller

lange Produktlebenszyklen, um

auch noch in vielen Jahren Erweiterungen

vornehmen zu können. Die AJAX-

Produktlinie umfasst 33 Komponenten

für den ultimativen Innen- und Außenschutz

von Gebäuden, neben verschiedenen

Zentralen (Hubs) Bewegungs-,

Brand- und Wasserdetektoren, Sirenen,

Repeater, Tastaturen, Paniktasten

und Geräte für die intelligente Hausautomatisierung.

Die Bewegungsmelder

sind haustierimmun und reagieren

nicht auf Tiere unter 20 kg.

Im Alarmfall

aktiviert Ajax sofort die Sirenen, alarmiert

die Benutzer über eine mobile

App und kann über gängige Protokolle

eine Notrufleitstelle informieren. Das

System bietet mittels der Foto-Bewegungsmelder

eine visuelle Alarmüberprüfung

um den Grund eines Alarms

bewerten zu können. Es ist zudem

möglich, Videokameras von Fremdfabrikaten

in AJAX zu integrieren.

Separate Mobil-/Desktop-

Anwendung

Für das mit EN50131 Grad 2 zertifizierte

System gibt es auch eine separate

Mobil-/Desktop-Anwendung für

Installateure und Sicherheitsunternehmen

worüber alle installierten Systeme

auf einen Blick überprüft werden können.

AJAX wird in Deutschland über

die XAJA Security GmbH ausschließlich

an den Fachhandel vertrieben. ◄

Funk-Alarmanlage

System 9000

• Einbruch-, Gefahrenmelde- und Notrufsystem

• Warnt per App, E-Mail, SMS, Anruf

• Steuern über Smartphone/Tablet

• Scharfschalten vier einzelner Bereiche

• Hohes Sicherheitsniveau (EN50131 Grad 2)

INDEXA GmbH · Tel. 0 7136/9810-0 · www.indexa.de

Haus und Elektronik 1/2021 51

Anzeige System 9000

43 x 66 mm 4c


Videoüberwachung

Sensorsystem ersetzt bis zu 24 Kameras und spart

Kosten

Die neuste Generation der Dallmeier-Panomera-S-Serie ist gespickt mit

Innovationen.

Das Montagekonzept „Mountera“ erlaubt die Kombination unterschiedlicher

Halter und Systeme und spart Kosten bei der Implementierung

Dallmeier electronic GmbH &

Co. KG

www.dallmeier.com

www.panomera.com

„Die Dinge einfacher machen“ – unter

diesem Motto versprechen die Panomera-Multifocal-Sensorsysteme

des

Videotechnik-Herstellers Dallmeier

bereits seit zehn Jahren eine maximale

Bild- und Analysedatenqualität

mit minimaler Kameraanzahl. Die

neuste Generation der Panomera-S-

Serie kommt in einem komplett neuen

Design und bietet neben zahlreiche

Innovationen – vom Einmann-Montagekonzept

bis zur kontaktlosen Scheibenreinigung

– vor allem überlegene

Analysefähigkeiten.

Gesamtüberblick

mit beliebig vielen

Detail-Zooms

Die Panomera-Multifocal-Sensorsysteme

unterscheiden sich von anderen

Kameras, indem sie Gesamtüberblick

mit beliebig vielen Detail-Zooms

in hoher Auflösung kombinieren. Die

Detail-Zooms lassen sich per Mausklick

im Gesamtbild wie „virtuelle“ PTZ-

Kameras einfach öffnen, sowohl live

als auch in der Aufzeichnung. Erreicht

wird dies durch den patentierten Einsatz

von bis zu acht Sensoren unterschiedlicher

Brennweite in einem einzigen

System. Auf diese Weise lässt

sich deutlich mehr „Fläche pro Kamera“

erfassen. Das Ergebnis ist laut Hersteller

neben einer wesentlich besseren

Bedienbarkeit und Übersicht

eine je nach Einsatzbereich über 50%

höhere Wirtschaftlichkeit bei Betriebsund

Infrastrukturkosten.

Überlegene Analysefähigkeiten

Neben den Vorteilen bei der Bilderfassung

und Bedienung zeichnet sich die

neueste Panomera-Generation durch

überlegenen Analysefähigkeiten aus.

Diese erreichen die Systeme, indem sie

eine genau planbare/definierbare Bildqualität

(und damit Datenqualität) mit

neuster Analysetechnik kombinieren.

Im Zentrum steht die Edge-Analyse

mit acht Quad-Core-Prozessoren und

70 TOPS Analyseleistung.

Bei traditionellen Kameratechnologien

nimmt die Bildauflösung und damit die

Analyseleistung zum Bildhintergrund

stets ab. Im Gegensatz dazu erfassen

die Kameras der Panomera-S-Serie

eine sehr große Fläche mit der in der

Planung genau definierten Mindestauflösung.

Dadurch können sie selbst

größte Gesamtzusammenhänge mit

gleichbleibend hoher Datenqualität

analysieren. Je nach Anforderung lassen

sich so z.B. bei einer Mindestauflösungsdichte

von 62,5 Pixel pro Meter

gemäß DIN EN 62676-4 über 50.000

Quadratmeter mit nur einem Kamerasystem

abdecken. Dies ist mehr

als ausreichend für die gängigen

Objektklassifizierungen. Selbst bei

der höchsten DIN-Auflösungsdichte

– 250 px/m für gerichtsverwertbares

Identifizieren unbekannter Personen

– schafft ein System noch bis zu 3100

Quadratmeter.

Jeder der bis zu acht Sensoren einer

Panomera verfügt dafür über eine Analytikeinheit

der neusten SoC-Generation

mit integrierter KI, sodass die

Analyse direkt auf der Kamera stattfinden

kann (Edge Videoanalyse), von

Personenzählung bis hin zur „Appearance

Search“. Anwender können die

Panomera-Kameras mit dem Dallmeier

Hemisphere SeMSy Video Management

System (VMS) ebenso betreiben

wie mit allen gängigen VMS-Systemen,

die ONVIF unterstützen.

Lediglich ein

Inbusschlüssel für

Montage und Einstellung

Besondere Mühe haben sich die Entwickler

beim funktionellen Design gegeben.

So verspricht das „Mountera“-

Montagesystem eine enorme Zeitersparnis

und weniger Fehler bei der

Implementierung: Ein spezieller „Quick-

Lock“ Schnellverschluss ermöglicht

eine sichere Einmann-Montage der

Systeme. Die unterschiedlichen Halter

für Wand-, Decken-, oder Mastbefestigung

sind zudem komplett untereinander

kompatibel; sogar eine Kombination

mit den 180°- bzw. 360°-Systemen

der Panomera-W-Kamera-Serie

ist möglich.

Auch das Auspacken und Montieren

selbst hat der Hersteller umfassend

optimiert: Ein bereits in der Verpackung

montierter Einmalgriff und die als „Bubble-Schutz“

verbleibende Schaumstoffverpackung

verringern den Aufwand

bei der Handhabung: Die Kamera wird

aus der Verpackung entnommen und

kann ohne weitere Arbeitsschritte weitergetragen

und unbeschädigt abgestellt

werden. Als „Tüpfelchen auf dem

i“ ist die Größe aller zur Montage und

Einstellung benötigten Inbusschrauben

gleich, sodass nur eine Schlüsselgröße

erforderlich ist.

Konvektionskühlung, „Air

Blast“ und „Privacy Shield“

Die neue Generation der Dallmeier-

Panomera-Kameras berücksichtigt

zudem die Anforderungen an Architektur

und optische Integration durch

eine über die verschiedenen Einzelmodelle

hinweg durchgängige Designsprache.

Neben der dynamischen

Optik standen dabei vor allem innovative

Funktionen im Mittelpunkt. Dazu

gehören eine passive Kühlung, die für

Temperaturen von bis zu 60 °C eine

Zusatzkühlung überflüssig macht. Als

Option erhältlich ist zudem ein „Air

Blast“ genanntes System, das über

Druckluft für eine berührungslose

und damit verschleißfreie Reinigung

der Scheibe von Staub, Wasser und

Insekten sorgt. Für den aktiven und

52 Haus und Elektronik 1/2021


Videoüberwachung

weithin sichtbaren Datenschutz sorgt

das „Privacy Shield“. Dabei handelt es

sich um eine ferngesteuerte Jalousie,

mit der Einsatzkräfte oder Privatunternehmen

die Panomera®-Systeme

mit wenigen Klicks temporär sichtbar

funktionsunfähig machen können, z.B.

bei Kundgebungen oder Streiks.

„Unsere Panomera-Kunden beweisen

seit zehn Jahren, dass sich mit Technologie

Made in Germany Lösungen

realisieren lassen, die einzigartige

Ergebnisse beim Erreichen der Sicherheitsziele

liefern und dabei höchsten

Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen

entsprechen. Dabei ist

die Multifocal-Sensortechnologie die

intelligente Antwort auf viele ungelöste

Probleme, weil sie Präzision und

Planbarkeit in die Videotechnik bringt,“

so Dieter Dallmeier, Founder & CEO

bei Dallmeier electronic. „Denn die

Panomera-Systeme verbessern nicht

nur die Bedienung und das Erreichen

von Sicherheitszielen in der Videobeobachtung

und -überwachung, sie liefern

vor allem auch eine überlegene

Datenqualität für die immer wichtiger

werdende Videoanalyse. Dass sich

diese Lösungen dann auch noch zu

deutlich geringeren Gesamtkosten als

vergleichbare Technologien realisieren

lassen, überrascht viele unserer

Kunden immer wieder.“

Und das meinen Kunden

Thorsten Wünschmann, Leiter Ordnungsamt

Hanau: „Wir haben die Dallmeier

Panomera-Technologie seit

2018 mit großem Erfolg im Einsatz. Wir

profitieren bei den Panomera-Systemen

insbesondere davon, dass der

Gesamtüberblick einer Szene stets

erhalten bleibt, wobei Operatoren

selbst in der Aufzeichnung in unterschiedliche

Bereiche mit hoher Auflösung

hineinzoomen können. Auf

diese Weise erreichen wir eine optimale

Kontrolle bei minimaler Operator-Belastung

und dank nur weniger

benötigter Systeme auch niedrige

Gesamtbetriebskosten.“

David Lewis, Head of Security and

Stadium Safety des FC Everton: „Im

Laufe unseres Auswahlverfahrens

konnten die Panomera-Kameras von

Dallmeier ein ums andere Mal Bilder

mit der höchsten Qualität liefern, und

dies sowohl bei normalem Tageslicht

als auch bei schwachem Flutlicht, und

zwar nicht nur live, sondern auch in

der Aufzeichnung mit höchster Auflösungsqualität

in allen Bildbereichen.

Des Weiteren können wir mit den

Panomera®-Kameras große Flächen,

wie beispielsweise den gesamten Tribünenbereich,

mit nur wenigen Systemen

erfassen. Diese Gründe waren am

Ende ausschlaggebend dafür, dass wir

Dallmeier den Zuschlag für die Videosicherheit

im Goodison Park erteilten.“

Jürgen Vahlenkamp, Geschäftsführer

der VTS GmbH und federführend bei

der Panomera-Installation der Kölner

Seilbahn:„Für eine Videobeobachtung

mit der Panomera sind wir mit der geringen

Anzahl an vorhandenen Installationspunkten

bestens ausgekommen.

Durch das besondere Objektiv- und

Sensorkonzept unterschreiten wir die

spezifizierte Auflösung auch in den

entfernteren Bildbereichen nicht. Die

ideale Voraussetzung für eine Beobachtung

über sehr lange Distanzen!

Der Operator behält durch die hochauflösenden

Detailansichten die Situation

stets unter Kontrolle. Ihm wird

eine lückenlose Gesamtansicht auf

die Tragseile und Stützen ermöglicht,

während er gleichzeitig eine

Detailaufnahme eines bestimmten

Bereichs im Bedarfsfall analysieren

kann. Den Ablauf im Seilbahnbetrieb

so sicher wie möglich zu gestalten ist

uns gelungen. ◄

Domekamera mit 180° Abdeckung

Milesight hat Domekameras entwickelt,

die eine 180°-Überwachung

ermöglichen. Die Serie ISIS-MS-

Cxx76 ist mit 5 und mit 8 Megapixel

Auflösung erhältlich. Ein spezielles

Objektiv erzeugt in Verbindung

mit einer integrierten Bildverarbeitung

ein realistisches 180°-Panorama

ohne starke Verzerrungen. Die

Blickrichtung kann auf den zu überwachenden

Bereich geneigt werden,

sodass bei der Überwachung eines

ganzen Raumes alle Personen und

Objekte mit nur einer Kamera lückenlos

überwacht werden.

Hohe

Lichtempfindlichkeit

Mit einer hohen Lichtempfindlichkeit

können die Kameras auch bei

schwachem Umgebungslicht im

Farbmodus arbeiten. Im Nachtbetrieb

liefern zwei integrierte IR-LEDs

eine 180°-Ausstrahlung mit bis zu

15 m Reichweite. Die LEDs befinden

sich hinter einem speziellen Infrarot-Panel,

das Reflexionen deutlich

reduziert. Bei komplizierten Lichtverhältnissen

können Wide Dynamik

bis 120 dB, 3D-Rauschreduzierung,

eine Entnebelungsfunktion,

Spitzlichtaustastung und die Reduzierung

von Bewegungsunschärfen

eingeschaltet werden. Zudem

sind die Kameras mit zehn Videoanalyse-Funktionen

und einer Heatmap-Funktion

ausgestattet.

SIP-Protokoll

Die Kameras können bei Alarmen

und Ereignissen HTTP-Benachrichtigungen

an eine Hausautomation

versenden. Über das SIP-Protokoll

kann man das Livebild der

Kamera auch in IP-Telefonanlagen

einbinden, zum Beispiel für die Türklingel-Funktion.

Milesight bietet zur

Aufzeichnung passende Recorder

an. Die Kameras unterstützen aber

auch die gängigen ONVIF-Profile zur

Einbindung in Videosysteme vieler

anderer Hersteller.

• FRS GmbH & Co. KG

www.frs-online.de

Haus und Elektronik 1/2021 53


Zutrittskontrolle

Neuer Fingerprint-Leser

Mit einem kapazitiven Zeilensensor sorgt der Fingerprint-Leser von

Siedle für sichere Zutrittskontrolle

Biometrische Sicherheit am Eingang:

Der neue Fingerprint-Leser von Siedle

bietet eine verbesserte Erkennung und

mehr Komfort zu einem günstigen Preis.

Die Zutrittskontrolle verfügt über einen

kapazitiven Zeilensensor und erkennt

die feinen Merkmale eines Fingerabdrucks

deutlich besser als herkömmliche

Sensoren. Bis zu 100 verschiedene

Fingerabdrücke können gespeichert

werden.

Die verbesserte Sensorik funktioniert

zuverlässig auch bei leicht verschmutzten

oder feuchten Fingern. Und

sie lernt selbstständig hinzu, was die

schnelle Identifikation zusätzlich verbessert.

Der Schutz der persönlichen

Daten gemäß Datenschutz-Grundverordnung

(DSGVO) ist gewährleistet:

Eine Rekonstruktion des Fingerabdrucks

aus den eingelesenen Merkmalen

ist nicht möglich. Da der Finger

über den Sensor gezogen wird, hinterlässt

er keine verwertbaren Spuren;

gefälschte Fingerabdrücke weist er

zurück. Der neue Fingerprint-Leser

ist für den Standalone-Betrieb ausgelegt

und optional mit Diebstahlschutz

lieferbar. Er kann in Türstationen der

Designlinien Siedle Vario, Classic und

Steel integriert werden. ◄

Der Fingerprint-Leser von Siedle eignet sich für die Integration in Türstationen

der Design-Linien Vario, Classic (Bild) und Steel

S. Siedle & Söhne

www.siedle.de

Schauen Sie über den Tellerrand.

Unterstützen Sie die Tafeln: www.tafel.de

54 Haus und Elektronik 1/2021


Neue luftdichte Unterputzdosen

Effizienz auf Höchstniveau

• Innovative, reißfeste f5-Membrantechnik

• Garantierte luftdichte Installation

• Einfache und nutzerfreundliche Montage

• Beschriftete Leitungs- & Rohreinführungen

bis M25

• Kombinierbar unter Einhaltung des

Normabstands von 71 mm

• Einfache Handhabung ohne

Zusatzwerkzeug

Mit neuer f5-Membrantechnik

5-mal besser

Die Membran hält auch unter höchsten mechanischen

Beanspruchungen stand, wodurch ein Aufreißen und

eine damit einhergehende Verminderung der Luftdichtigkeit

vermieden wird.

Sie vereint 5 Eigenschaften:

• Reißfest

• Flexibel

• Luftdicht

• Vorgeprägt

• Werkzeuglos

© olegganko - stock.adobe.com

www.f-tronic.de


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