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13.02.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

13. Februar 2021 · Ausgabe KW 06/21 · an alle Haushalte<br />

ANSICHTEN<br />

Hans-Jörg<br />

Apfelbacher,<br />

Geschäftsführer<br />

<strong>Lindauer</strong><br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Liebe BZ-Leserinnen und<br />

BZ-Leser,<br />

seit ein paar Wochen ist die<br />

<strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

auch auf Instagram aktiv.<br />

Einige Hundert Nutzer<br />

haben uns dort schon gefunden<br />

und abonniert.<br />

Das freut uns sehr. Dankeschön!<br />

Was wir auf Instagram tun?<br />

Was dort alle machen: Wir<br />

informieren uns, was andere<br />

berichten, hauptsächlich<br />

Geschäftsleute, Gastronomen,<br />

öffentliche Institutionen,<br />

Kulturschaffende,<br />

Politiker, Vereine uvm.<br />

Wir abonnieren deren<br />

Accounts, um schnell informiert<br />

zu sein und keine<br />

Nachricht mehr zu verpassen.<br />

Wir verteilen Doppelklicks,<br />

wenn uns etwas gefällt<br />

und posten selbst Stories.<br />

Das ist manchmal ein<br />

Blick „hinter die Kulissen“<br />

der BZ. Meistens aber sind<br />

es Hinweise, ab wann die<br />

neue <strong>Bürgerzeitung</strong>sausgabe<br />

online ist. Das ist sie<br />

nämlich neuerdings schon<br />

sehr viel früher, als sie bei<br />

Ihnen im Briefkasten steckt.<br />

Wir geben Tipps zu einigen<br />

Beiträgen, die man in der<br />

neuen Printausgabe der BZ<br />

oder auf unserer Homepage<br />

online lesen kann. An den<br />

Aufrufen und der Anzahl<br />

der Likes können wir ablesen,<br />

welche Themen besonders<br />

interessieren. Wir<br />

werden zeitnah Themen<br />

posten – auch lange vor Erscheinen<br />

der nächsten BZ.<br />

Trotzdem bleiben wir Ihre<br />

gedruckte <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong>,<br />

auch wenn wir uns<br />

über Abonnenten und Likes<br />

auf Instagram freuen.<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 27.02.2021<br />

Samstag, 13.03.2021<br />

Direkt beraten und effizient arbeiten<br />

Bauamtsleiter Kay Koschka führt Bürgerservice Bauen ein: Anlaufstelle für Bauanträge<br />

Kay Koschka ist seit dem vergangenen<br />

Sommer Bauamtsleiter<br />

bei der Stadtverwaltung<br />

Lindau. Der Bürgerservice<br />

Bauen ist eine der ersten Neuerungen<br />

unter seiner Regie.<br />

Über weitere Pläne spricht er<br />

mit Jürgen Widmer vom Presseamt<br />

der Stadtverwaltung.<br />

Widmer: Was waren Ihre ersten<br />

Veränderungen?<br />

Koschka: Zunächst ging es<br />

mir darum, interne Abläufe<br />

besser zu strukturieren, um<br />

die vielfältigen Aufgaben effizienter<br />

bearbeiten zu können.<br />

Dazu haben wir den Bürgerservice<br />

Bauen eingeführt. Er ist<br />

der Abteilung Bauordnung<br />

und Bauverwaltung zugeordnet<br />

und wickelt die Verfahren<br />

zu Bauantrag und Bauvorbescheid<br />

komplett ab. Dahinter<br />

steht die Idee, einen einheitlichen<br />

Ansprechpartner für Bürgerinnen<br />

und Bürger sowie<br />

auch intern klare Zuständigkeiten<br />

zu schaffen. In diesem<br />

Zuge konnte die Abteilung<br />

Stadtplanung, Umwelt und<br />

Vermessung von der Bearbeitung<br />

von Bauanträgen freigestellt<br />

werden. Nun kann sich<br />

dieses Team voll auf die Aufgabenbereiche<br />

Stadtentwicklung<br />

und Bauleitplanung konzentrieren.<br />

Da gibt es in den nächsten<br />

Jahren genug zu tun. Ziel<br />

ist also, die internen Abläufe<br />

durch die Entzerrung von Bauantragsverfahren<br />

und Stadtentwicklung/Bauleitplanung<br />

zu beschleunigen.<br />

Widmer: Was beinhaltet der<br />

Bürgerservice Bauen und wie<br />

wird er angenommen?<br />

Koschka: Der Bürgerservice<br />

Bauen wurde am 1. August 2020<br />

eingeführt. Er ist zentrale Anlaufstelle<br />

für den Bauwerber<br />

und dessen Entwurfsverfasser,<br />

also für Architekten und Fachplaner.<br />

Der Bürgerservice Bauen<br />

bietet immer mittwochs eine<br />

direkte Beratung für den<br />

Bauwerber und seinen Planer<br />

an - mit oder ohne Termin. Von<br />

Seiten der Stadt sind dann die<br />

Kolleginnen und Kollegen der<br />

Bereiche Bauverwaltung, Bauordnung,<br />

Denkmalschutz und<br />

Kay Koschka, neuer Bauamtsleiter in Lindau, arbeitet mit seinem<br />

Team an einer Checkliste für Bauanträge. Sie soll künftig kürzere<br />

Bearbeitungszeiten ermöglichen.<br />

BZ-Foto: Sylvia Ailinger<br />

Bauplanungsrecht anwesend.<br />

So sind hier schon zu Beginn<br />

die wesentlichen Aufgabenbereiche<br />

abgedeckt. Das stellt eine<br />

zielgerichtete Beratung sicher.<br />

Zu Beginn sollen insbesondere<br />

erste und grundsätzliche Aufgaben<br />

geklärt und wo nötig auch<br />

Hilfestellung gegeben werden.<br />

Noch ein wichtiger Punkt ist<br />

die erste gemeinsame Prüfung<br />

der einzureichenden Unterlagen.<br />

Auch das kann im Bürgerservice<br />

Bauen gemacht werden.<br />

Wir erhoffen uns davon, weniger<br />

fehlende Unterlagen nachfordern<br />

zu müssen und die Bearbeitungszeiten<br />

verkürzen zu<br />

können. Um dies zu unterstützen,<br />

arbeiten wir gerade an einer<br />

Checkliste, auf der übersichtlich<br />

aufgeführt ist, welche<br />

Unterlagen eingereicht werden<br />

müssen. Leider hat uns die Corona-Pandemie<br />

wie so vielen<br />

anderen einen Strich durch die<br />

Rechnung gemacht: Wir mussten<br />

die Präsenztermine absagen<br />

und auf digitale Kommunikation<br />

umstellen. Bis dahin war die<br />

Rückmeldung zum Bürgerservice<br />

Bauen aber überwiegend<br />

gut.<br />

Widmer: Wie hat sich die Zahl<br />

der Bauanträge in den vergangenen<br />

Jahren entwickelt?<br />

Koschka: Die Zahl der Bauanträge<br />

liegt seit vier Jahren<br />

konstant hoch – bei rund 250<br />

bis 300 Anträgen. Allein von<br />

2017 auf 2018 haben sich die<br />

Anträge für Wohnungen etwa<br />

verdoppelt. Ich freue mich natürlich<br />

über die rege Bautätigkeit<br />

in Lindau und sehe das als<br />

eine gute Nachricht an.<br />

Widmer: Was sind häufige<br />

Probleme bei Bauanträgen?<br />

Koschka: Problematisch ist,<br />

dass Bauanträge meist unvollständig<br />

sind. Das heißt, dass<br />

wir zunächst Unterlagen nachfordern<br />

müssen und mit der<br />

Bearbeitung des Antrags erst<br />

beginnen können, wenn dieser<br />

vollständig ist.<br />

Wenn sich bei der eigentlichen<br />

Prüfung der Unterlagen<br />

dann herausstellt, dass diese<br />

auch noch fehlerhaft sind, bedeutet<br />

dies eine weitere Verzögerung.<br />

Ich kann daher nur<br />

jedem empfehlen, das Angebot<br />

des Bürgerservices Bauen<br />

anzunehmen und die Unterlagen<br />

vor dem Einreichen nochmals<br />

gemeinsam zu besprechen<br />

und auf Vollständigkeit<br />

zu überprüfen. Was immer<br />

wieder fehlt, sind Unterschriften<br />

von den Nachbarn. Dazu<br />

hat sich aber aus der jüngsten<br />

Novelle der Bayerischen Bauordnung<br />

eine Änderung ergeben:<br />

Künftig liegt die Nachbarbeteiligung<br />

vollständig in der<br />

Hand des Bauwerbers und seines<br />

Entwurfsverfassers und<br />

nicht mehr bei der Genehmigungsbehörde.<br />

Im Bauantrag<br />

muss nun angegeben werden,<br />

ob die Nachbarn zugestimmt<br />

haben. Haben nicht alle zugestimmt,<br />

bekommen diese –<br />

wie bisher auch – einen Abdruck<br />

der Baugenehmigung.<br />

Widmer: Wie viele Bauanträge<br />

gehen den vollständig ein?<br />

Koschka: Etwa zehn bis 15<br />

Prozent der Bauanträge dürften<br />

vollständig sein. Es gibt<br />

auch eine Umfrage unter den<br />

Großen Kreisstädten in Bayern,<br />

bei der sich dieser Prozentsatz<br />

herauskristallisiert hat. Das<br />

deckt sich mit unseren eigenen<br />

Erfahrungen.<br />

Widmer: Wie wirkt sich die<br />

neue Bayerische Bauordnung<br />

auf die Genehmigungspraxis aus?<br />

Koschka: Das ist nicht leicht<br />

zu beantworten. Zum einen<br />

gibt es seit dem 1. Februar 2021<br />

ein neues Abstandsflächenrecht.<br />

Es begrenzt die Abstandsflächen<br />

in Wohn-, Dorf- und<br />

Mischgebieten auf den einheitlichen<br />

Wert von 0,4 H der<br />

Wandhöhe, in Gewerbegebieten<br />

auf 0,2 H.<br />

Damit folgt Bayern im<br />

Grunde den anderen Bundesländern<br />

wie Baden-Württemberg,<br />

die diese Regelungen schon<br />

seit Jahrzehnten in der Landesbauordnung<br />

haben. Das<br />

fördert eine weitere Nachverdichtung<br />

und entspricht auch<br />

dem Grundsatzbeschluss Innen<br />

vor Außen, den die Stadt<br />

im Jahre 2018 auf Grundlage<br />

eines Förderprogramms der<br />

Staatsregierung beschlossen<br />

hat. Daher sehen wir diese<br />

neue Regelung als positiv an.<br />

Allerdings ist uns auch bewusst,<br />

dass der Freiraum hier<br />

weiter unter Druck geraten<br />

kann. Aus diesem Grund bereiten<br />

wir gerade eine Änderung<br />

der Freiflächengestaltungssatzung<br />

vor.<br />

Fortsetzung auf Seite 2<br />

▶ Viel Zeit für die Patienten<br />

Dr. Nikolas Stade setzt in seiner neu eröffneten<br />

Privatpraxis für Orthopädie und Sportorthopädie<br />

auf der <strong>Lindauer</strong> Insel sein ganz eigenes Konzept<br />

professioneller Patientenversorgung um S. 11<br />

▶ Rosenkavalier und Herzdame<br />

Am 14. Februar ist Valentinstag. Woher der<br />

Brauch kommt und wo man bedient wird,<br />

wenn man blumige Botschaften verschenken<br />

möchte, erfährt man in dieser Ausgabe. S. 9


2 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/20<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Fortsetzung von Seite 1<br />

Sie soll die Qualität der Freiräume<br />

weiterhin sichern. Im<br />

Hinblick auf die Genehmigungsverfahren<br />

spielt sicherlich<br />

die neue Genehmigungsfiktion<br />

eine große Rolle. Zum<br />

1. Mai 2021 wird sie Anwendung<br />

finden. Sie besagt, dass<br />

Bauanträge für Wohnungsbau,<br />

die nicht innerhalb von<br />

drei Monaten nach Vollständigkeit<br />

genehmigt wurden,<br />

automatisch als genehmigt<br />

gelten. Es tritt also eine Genehmigungsfiktion<br />

ein. Dies<br />

wird dazu führen, dass wir unseren<br />

Umstrukturierungsprozess,<br />

den wir im Rahmen der<br />

Einrichtung des Bürgerservice<br />

Bauen begonnen haben, auch<br />

daran ausrichten werden Ich<br />

habe keine Sorge, dass wir die<br />

Fristen einhalten, sobald die<br />

Unterlagen vollständig und<br />

beurteilungsfähig sind. Die eigentliche<br />

Herausforderung<br />

liegt für die Genehmigungsbehörde<br />

darin, die Vollständigkeit<br />

der Unterlagen innerhalb<br />

von drei Wochen zu prüfen<br />

und anzufordern.<br />

Für den Bauherrn gilt es, dafür<br />

zu sorgen, dass seine Unterlagen<br />

vollständig und richtig<br />

sind. Künftig können wir<br />

Unterlagen nicht mehr so lange<br />

nachfordern, bis diese in<br />

Ordnung sind.<br />

Wenn die geforderten Unterlagen<br />

nicht fristgerecht eingehen,<br />

sind wir gehalten, den<br />

Antrag zurückzugeben. Hier<br />

entsteht also Druck auf beiden<br />

Seiten. Zudem bestehen noch<br />

erhebliche Fragen zur Haftung,<br />

die sich aber durch die<br />

Rechtsprechung im Laufe der<br />

Zeit klären werden.<br />

Welche zentralen Aufgaben<br />

hat das Bauamt?<br />

Im Bauamt arbeiten etwas<br />

über 30 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter in den Bereichen<br />

Stadtentwicklung und<br />

Stadtplanung, Kommunaler<br />

Umweltschutz, Vermessung,<br />

Klimaschutz, Bauordnung,<br />

Bauverwaltung, Denkmalschutz,<br />

Sondernutzungen,<br />

Wohnungswesen und Hochbau.<br />

Wir sind auch Untere<br />

Bauaufsichtsbehörde, also<br />

beispielsweise für Baugenehmigungen<br />

zuständig und<br />

ebenfalls Untere Denkmalschutzbehörde.<br />

Es gibt also<br />

immer was zu tun.<br />

<br />

Jürgen Widmer<br />

Präsenztermine und Online-Angebote<br />

Projektschmiede Lindau ist für das kommende Jahr mit vielen Möglichkeiten zur Beteiligung gut aufgestellt<br />

Die Projektschmiede ist in<br />

Lindau für das kommende Jahr<br />

trotz Corona gut aufgestellt.<br />

So sind ab Mai sechs Präsenztermine<br />

geplant. Drei davon<br />

finden in der Inselhalle statt<br />

und jeweils einer in Zech,<br />

Reutin und Aeschach. Zusätzlich<br />

gibt es voraussichtlich in<br />

der zweiten Märzwoche ein<br />

Online-Angebot.<br />

Auch für interne Schmieden<br />

wird es im kommenden<br />

Jahr ein bis zwei Termine geben.<br />

Dieses Angebot richtet<br />

sich an Abteilungen, die<br />

stärker in die Bürgerbeteiligung<br />

einsteigen und auf der<br />

Plattform beteiligung.stadtlindau<br />

aktiv werden wollen.<br />

Damit kommt die Projektschmiede<br />

auch dem internen<br />

Auftrag nach, mehr Themen<br />

von Stadtverwaltung<br />

und Stadtrat zu begleiten.<br />

Konkret finden aktuell Vorgespräche<br />

mit Akteurinnen<br />

und Akteuren zu den Themen<br />

Klima und Verkehr<br />

statt. Die Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer kommen sowohl<br />

aus der Verwaltung als<br />

auch aus der Zivilgesellschaft.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Neu ist, dass von der Vorarlberger<br />

Landesregierung organisierte<br />

Online-Angebote<br />

in das <strong>Lindauer</strong> Programm<br />

aufgenommen werden. So<br />

entsteht auch für Themen<br />

und Menschen aus Lindau<br />

ohne Mehraufwand ein erweitertes<br />

Angebot im grenznahen<br />

Raum. Zum Team für<br />

Lindau gehören ohnehin<br />

Menschen, die ihren Wohnort<br />

von Bregenz bis Ravensburg<br />

haben. Viele aus dem<br />

Team sind an verschiedenen<br />

Orten aktiv.<br />

bei<br />

Bedarf<br />

2. Märzwoche<br />

06.<br />

Mai<br />

Inselhalle<br />

Karsten<br />

Grimberg<br />

Treffpunkt<br />

Zech<br />

Christian<br />

Bandte<br />

Robert<br />

Pakleppa<br />

Anja Ulrich<br />

Gerd<br />

Alfons<br />

Flo<br />

Oberforcher<br />

Alexandra<br />

Abbrederis<br />

17.<br />

Juni 04.<br />

Aug.<br />

Projektschmiede Lindau: Über das Jahr verteilt gibt es Präsenztermine, Online-Angebote und Termine für interne Schmieden.<br />

<br />

Grafik: Robert Pakleppa<br />

Moe Kempf<br />

Inselhalle<br />

Sarina Gisa<br />

Maite<br />

Ulazia<br />

Simon<br />

Neitzel<br />

21.<br />

Sept.<br />

Friedensräume<br />

Bad Schachen<br />

28.<br />

Okt.<br />

kiez<br />

Aeschach<br />

14.<br />

Dez.<br />

Inselhalle<br />

Leiter der Partizipation: Modell erklärt Beteiligungsarten<br />

Prozess Karl-Bever-Platz: Bürgerinnen und Bürger entwickeln mit Politik und Interessensgruppen Empfehlungen<br />

Seit Ende des vergangenen<br />

Jahres gibt es bei der Stadt<br />

Lindau erstmals innerhalb der<br />

Verwaltung eine Projektstelle,<br />

die sich ausschließlich um die<br />

Bürgerbeteiligung kümmert.<br />

Neben dem Prozess Karl-Bever-Platz<br />

gibt es viele kleine<br />

und größere Entscheidungsprozesse,<br />

in die Bürgerinnen<br />

und Bürger eingebunden sind<br />

Was bedeutet Beteiligung eigentlich?<br />

Unter Partizipation,<br />

wie der Fachbegriff heißt, versteht<br />

man die Teilhabe von Personen<br />

oder Gruppen in Entscheidungsprozessen.<br />

So weit,<br />

so klar. Doch in Gesprächen<br />

und Diskussionen wird schnell<br />

deutlich, dass Menschen sehr<br />

unterschiedliche Vorstellungen<br />

davon haben, was Beteiligung<br />

bedeutet. Was sind gute<br />

Rahmenbedingungen? Wie<br />

kommt man zu guten Ergebnissen?<br />

Ist Beteiligung ein Recht<br />

oder eine Pflicht? Wer darf sich<br />

beteiligen?<br />

Um diese Fragen zu beantworten,<br />

wurden verschiedene<br />

Erklärungsmodelle entwickelt.<br />

Eines der bedeutendsten Modelle<br />

veröffentlichte die Amerikanerin<br />

Sherry Arnstein bereits<br />

in den 60er Jahren des vergangenen<br />

Jahrhunderts. In ihrem<br />

Leiter der Partizipation genannten<br />

Modell beschreibt sie<br />

acht Stufen der Beteiligung. Sie<br />

reichen von Quasi-Beteiligung<br />

bis zur aktiven Gestaltung<br />

durch Bürgerinnen und Bürger.<br />

Von einer Alibi-Beteiligung<br />

spricht man, wenn Menschen<br />

nur als Dekoration einbezogen<br />

werden, weil die Entscheidungsträgerinnen<br />

und Entscheidungsträger<br />

kein wirkliches<br />

Interesse an einem Austausch<br />

haben. Auch bei reinen<br />

Anweisungen kann man noch<br />

nicht von Beteiligung sprechen.<br />

Sherry Arnstein definiert<br />

die Qualität der Teilhabe durch<br />

die Aufteilung von Entscheidungsmacht.<br />

Wenn Bürgerinnen<br />

und Bürger eine beratende<br />

Funktion haben und ihre Meinungen<br />

und Interessen auch<br />

tatsächlich berücksichtig werden,<br />

dann befinden wir uns auf<br />

den Stufen 5 und 6. Mit dem<br />

Beteiligungsprozess Karl-Bever-Platz<br />

bewegen wir uns<br />

Richtung Stufe 7: Bürgerinnen<br />

und Bürger entwickeln auf Augenhöhe<br />

mit Politik und Interessensgruppen<br />

eine Empfehlung<br />

für den Stadtrat.<br />

Selbstorganisation ist die<br />

oberste Stufe von Beteiligung.<br />

Hier setzen Menschen Projekte<br />

eigenständig um. Das Jugendbuget,<br />

das für dieses Jahr geplant<br />

ist - ein Projekt, in dem<br />

Jugendliche ihre eigenen Ideen<br />

entwickeln und ihr Projekt-<br />

Budget selbst verwalten können<br />

- wäre dafür ein Beispiel.<br />

Die Leiter der Partizipation<br />

ist ein Erklärungsmodell. Im<br />

Alltag ist sie eingebettet in unsere<br />

gesellschaftlichen Rahmenbedingungen,<br />

unsere demokratischen<br />

Spielregeln. Wichtig für<br />

eine gelingende Beteiligung ist<br />

der offene Austausch über Rahmenbedingungen<br />

der Teilhabe.<br />

Mit der Projektstelle und einer<br />

neuen Online-Beteiligungsplattform,<br />

die im April vorgestellt<br />

wird, macht die Stadt Lindau<br />

einen weiteren, wichtigen<br />

Schritt in diese Richtung.<br />

<br />

Alexandra Abbrederis


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/21<br />

3<br />

Lindau fördert Radfahren<br />

Stadt bekommt Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune<br />

Die Stadt Lindau gehört zu den<br />

zwölf AGFK-Mitgliedskommunen,<br />

die sich bis 2027 offiziell<br />

„Fahrradfreundliche Kommune<br />

in Bayern“ nennen dürfen.<br />

Lindaus Oberbürgermeisterin<br />

Claudia Alfons hat die Urkunde<br />

jetzt in einer Videokonferenz<br />

präsentieren dürfen. Die Auszeichnung<br />

ist eine Anerkennung<br />

für das bisher Erreichte<br />

bei der Radverkehrsförderung,<br />

erfordert nach sieben Jahren<br />

jedoch eine Rezertifizierung,<br />

bei der weitere Fortschritte<br />

erkennbar sein müssen.<br />

Grundschulen bekommen iPads<br />

Lindau arbeitet am Konzept der Digitalen Schule<br />

Die Stadt Lindau arbeitet weiter<br />

an der „Digitalen Schule“.<br />

Aktuell erarbeitet die Stadt<br />

zusammen mit einem externen<br />

Beratungsunternehmen<br />

ein Konzept. Bereits jetzt hat<br />

Lindau wichtige erste Schritte<br />

unternommen.<br />

Mammutbaum, Ahorn, Kirsche,<br />

Hainbuche und Tulpenbaum:<br />

Für diese Bäume bietet die<br />

Gartenschau Lindau Baumpatenschaften<br />

an. Auch für Parkbänke<br />

können Patenschaften<br />

übernommen werden. Einige<br />

Paten haben sich bereits gefunden.<br />

„Für uns ist die Auszeichnung<br />

zunächst einmal eine wunderbare<br />

Bestätigung für die Arbeit<br />

der vergangenen Jahre“, so Alfons.<br />

„Es ist aber auch eine Verpflichtung,<br />

weiterhin für stete<br />

Verbesserungen zu sorgen. Dabei<br />

verlieren wir keine Verkehrsart<br />

aus den Augen, bekennen<br />

uns aber auch zur dringend<br />

notwendigen Verkehrswende“,<br />

so Alfons weiter.<br />

In der Arbeitsgemeinschaft<br />

fahrradfreundliche Kommunen<br />

in Bayern e.V. (AGFK Bayern)<br />

haben sich 83 bayerische<br />

iPads für die städtischen Grundschulen in Lindau: Über die Geräte<br />

freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch Ute Müller, Schulleiterin<br />

der Grundschule Lindau Reutin-Zech (rechts) und Maria<br />

Paredes vom Amt für Kinder, Jugend, Sport bei der Stadtverwaltung<br />

Lindau.<br />

Foto: Beate Zanker<br />

Nachdem sie bereits 30 Laptops<br />

für Mittelschüler zur Verfügung<br />

gestellt hat, wurden jetzt 90<br />

iPads an die Grundschulen ausgeliefert.<br />

Diese Leihgeräte sind<br />

für Schülerinnen und Schüler<br />

gedacht, die kein eigenes Endgerät<br />

zur Verfügung haben. Diese<br />

können direkt in den Schulen<br />

ausgeliehen werden.<br />

Die Geräte waren bereits im<br />

August bestellt worden, doch<br />

gab es wegen der hohen Nachfrage<br />

aus Schulen, Behörden<br />

und Firmen Lieferengpässe. So<br />

kamen die Laptops erst im Oktober<br />

an, die IPads erst vergangene<br />

Woche. Gefördert werden<br />

die Geräte durch „Zuwendungen<br />

aus dem Förderprogramm<br />

des Bayerischen Staatsministeriums<br />

für Unterricht und Kultus<br />

- Sonderbudget Leihgeräte<br />

(SoLe)“.<br />

Kommunen mit insgesamt<br />

knapp sechs Millionen Einwohnern<br />

mit dem Ziel zusammengeschlossen,<br />

gemeinsam<br />

den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen<br />

auszutauschen und<br />

Synergieeffekte zu nutzen.<br />

<br />

Jürgen Widmer<br />

Die <strong>Lindauer</strong> Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons: „Die Auszeichnung<br />

ist eine wunderbare Bestätigung“. <br />

Foto: Screenshot<br />

Auf dem Gartenschau-Gelände<br />

auf der Hinteren Insel stehen<br />

zahlreiche Baumschätze, die<br />

entweder schon seit Jahrzehnten<br />

dort wachsen oder wegen<br />

der Gartenschau neu gepflanzt<br />

wurden. Auch neues Sitzmobiliar<br />

gehört ab diesem Sommer<br />

zum Bild von Schützinger Promenade<br />

und Luitpoldpark. Für<br />

Bäume und Bänke sucht die Natur<br />

in Lindau gGmbH nach Patinnen<br />

und Paten.<br />

„Eine Patenschaft für einen<br />

Baum oder eine Bank in dieser<br />

Lage zu übernehmen ist etwas<br />

Einzigartiges“, sagt Gartenschau-Geschäftsführer<br />

Meinrad<br />

Gfall. „Man tut etwas für<br />

die Natur und sorgt für den<br />

Baumerhalt der Insel. Und auf<br />

einer schönen Bank mit seinem<br />

Namen am See zu sitzen,<br />

das hat etwas Besonderes.“<br />

Bei einem Rundgang über<br />

das Gelände mit Geschäftsführer<br />

Gfall dürfen sich Interessierte<br />

ihren Wunschbaum oder<br />

Die Stadt Lindau hat die entsprechenden<br />

Fördermittel in<br />

Höhe von 78.411,76 Euro vollkommen<br />

ausgeschöpft. Dies<br />

entspricht einer Förderquote<br />

von 100 Prozent auf die Hardware.<br />

Jürgen Widmer<br />

ihre Wunschbank aussuchen.<br />

Die Namen der Paten werden<br />

auf Wunsch auf einem Schild<br />

zu lesen sein.<br />

Die Patenschaft für einen<br />

Baum kostet 1.100 Euro, für eine<br />

Bank 1.500 Euro.<br />

Eine Patenschaft übernehmen<br />

können Privatpersonen,<br />

Vereine oder Firmen. Sie eignet<br />

sich aber auch als Geschenk zu<br />

einem besonderen Anlass wie<br />

zum Beispiel Hochzeit oder<br />

runder Geburtstag. Wer sich<br />

für eine Baum- oder Bankpatenschaft<br />

interessiert, kann<br />

gerne eine Mail an natalie.<br />

schneider@lindau2021.de<br />

schicken. Natalie Schneider<br />

GRÜSSE AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen und liebe<br />

<strong>Lindauer</strong>,<br />

von vielen besorgten, teils<br />

auch empörten Mitbürgerinnen<br />

und Mitbürgern bin ich<br />

auf eine Veranstaltung angesprochen<br />

worden, die am 15.<br />

Februar 2021 in der Inselhalle<br />

stattfinden wird: Es werden<br />

45 Personen zu einer AfD-Versammlung<br />

zusammenkommen.<br />

Es wurde der Wunsch an mich<br />

herangetragen, diese Veranstaltung<br />

zu untersagen. Ich<br />

möchte Ihnen erläutern, warum<br />

dies rechtlich nicht möglich<br />

ist:<br />

Nach der Aussage des Landratsamts<br />

darf diese Veranstaltung<br />

unter Einhaltung aller<br />

geltenden Hygienemaßnahmen<br />

stattfinden.<br />

Die Stadt selbst hat rechtlich<br />

keine Möglichkeit, diese Veranstaltung<br />

zu untersagen. Da<br />

sie auch anderen politischen<br />

Gruppierungen Platz in der<br />

Inselhalle einräumt, muss sie<br />

dies aufgrund des verfassungsrechtlich<br />

garantierten<br />

Gleichbehandlungsgrundsatzes<br />

auch bei der AfD tun. Daran<br />

ändert auch eine Beobachtung<br />

durch den Verfassungsschutz<br />

von Teilgruppierungen<br />

oder einzelnen Personen einer<br />

Partei nichts, solange die<br />

Partei nicht verboten ist. Die<br />

Entscheidung über ein Parteienverbot<br />

steht nach unserem<br />

Grundgesetz hingegen nur<br />

dem Bundesverfassungsgericht<br />

zu. Bis dahin ist die Stadt<br />

an das staatliche Neutralitätsund<br />

Sachlichkeitsgebot gebunden,<br />

wonach Staatsorgane weder<br />

zugunsten noch zu Lasten bestimmter<br />

erlaubter Parteien agieren<br />

und kommunizieren dürfen.<br />

Die Pflicht, die AfD in unserer<br />

Inselhalle zuzulassen, ergibt<br />

sich folglich direkt aus in unserem<br />

Grundgesetz verankerten<br />

demokratischen Regeln.<br />

Es ist mir an dieser Stelle ein Herzensanliegen<br />

folgendes festzuhalten:<br />

Die Stadt Lindau steht<br />

für Weltoffenheit sowie die<br />

Wahrung humanitärer Werte.<br />

Wir wenden uns gegen Rassismus<br />

und jede andere Art der Diskriminierung.<br />

Und wir stehen<br />

fest auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen<br />

Rechtsordnung.<br />

Diese Rechtsordnung ist ein hohes<br />

Gut, das wir schätzen und<br />

verteidigen. Dies bedeutet, auch<br />

denjenigen Strömungen Versammlungen<br />

ermöglichen zu<br />

müssen, die teilweise unter dem<br />

Verdacht stehen, dass sie Gegner<br />

dieser Rechtsordnung sind – ohne,<br />

dass dies bereits höchstgerichtlich<br />

festgestellt ist. Nur so<br />

kann unserer freiheitlich-demokratischen<br />

Grundordnung<br />

Rechnung getragen werden.<br />

Deshalb kann die AfD in der Inselhalle<br />

tagen. Das Team der Inselhalle<br />

wird die Veranstaltung<br />

professionell abwickeln. Dabei<br />

müssen alle Sicherheits- und Hygienevorgaben<br />

eingehalten werden.<br />

Sollten Sie, lieber <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>, Ihrerseits von Ihrem<br />

verfassungsrechtlich verbürgten<br />

Demonstrationsrecht<br />

Gebrauch machen wollen, wie es<br />

mir gegenüber schon von einigen<br />

angekündigt wurde, bitte<br />

ich Sie v.a. um eines: Halten Sie<br />

ebenfalls alle geltenden Corona-<br />

Regeln sowie etwaige Versammlungsauflagen<br />

ein. Unser Lindau<br />

steht für Rechtsstaatlichkeit und<br />

Demokratie!<br />

Ihre Oberbürgermeisterin für<br />

Lindau Dr. Claudia Alfons<br />

Gartenschau Lindau sucht Paten für Bäume und Bänke<br />

Paten sorgen für Erhalt der Bäume auf der Insel oder sitzen auf einer Parkbank mit dem eigenen Namen<br />

Sabine Zürn und ihr Mann Adi Hiller-Zürn haben bereits die Patenschaft<br />

für einen Mammutbaum übernommen. Bildquelle: Natur in Lindau


4 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/20<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Viele neue Ideen für Vernetzung und Förderung<br />

Musikschule Lindau: Regina Kuhn ist seit 1. Februar neue Schulleiterin und möchte die Schule mit Leben füllen<br />

Lindau (B) – Regina Kuhn ist<br />

die neue Schulleiterin der<br />

Musikschule Lindau. Nachdem<br />

sie die Musikschule zunächst<br />

kommissarisch bis Oktober<br />

2021 leiten sollte, übertrug<br />

ihr nun der Verwaltungsrat<br />

bereits zum 1. Februar die<br />

offizielle Leitung. Mit dieser<br />

Entscheidung sehen die Mitglieder<br />

des Verwaltungsrates<br />

langfristig die Weichen für<br />

eine gute Entwicklung der Musikschule<br />

gestellt. Dazu beigetragen<br />

hatte auch das positive<br />

Echo aus dem Kollegium.<br />

Regina Kuhn ist seit 2000 an<br />

der Musikschule Lindau tätig.<br />

Viele <strong>Lindauer</strong>innen und <strong>Lindauer</strong><br />

kennen sie von Auftritten<br />

ihrer Gesangsklasse und<br />

dem Kinderchor als Energiebündel.<br />

Ihren Tatendrang<br />

möchte sich die neue Schulleiterin<br />

auch nach ihrem Karrieresprung<br />

bewahren.<br />

Kuhn hat viele Ideen, um<br />

das Schloss Holdereggen mit<br />

Leben zu füllen. So möchte sie<br />

den Elementarbereich, in dem<br />

Kinder ihre ersten Begegnungen<br />

mit dem Musizieren machen,<br />

weiter ausbauen. Auch<br />

plant sie, die Musikschule mit<br />

den <strong>Lindauer</strong> Kindergärten, Kitas,<br />

Kinderhorten und Schulen<br />

noch stärker vernetzen.<br />

Die partnerschaftliche, musikpädagogische<br />

Zusammenarbeit<br />

mit anderen Institutionen<br />

ist für Kuhn eine wichtige Voraussetzung<br />

für die Zukunft.<br />

Dazu zählen neben Einrichtungen<br />

für jüngere Kinder<br />

auch weiterführende Schulen,<br />

Musikvereine, Chöre oder Seniorenheime.<br />

Außerdem<br />

möchte Kuhn das Thema Inklusion<br />

weiterentwickeln.<br />

Auch populäre Musikstile in<br />

allen Fachbereichen möchte<br />

sie fördern, ebenso das klassische<br />

Ensemble- und Orchestermusizieren.<br />

Wenn es darum geht, Begeisterung<br />

für die Musik zu wecken,<br />

kann sie auf ein motiviertes<br />

Lehrerteam setzen. Glücklich<br />

ist Kuhn darüber, dass sie<br />

in Vanessa Warmbrunn-Looß<br />

eine engagierte Gesangslehrerin<br />

für die großen und kleinen<br />

Sängerinnen und Sänger an<br />

der Musikschule Lindau gefunden<br />

hat.<br />

Zu einer Mission bekennt sie<br />

sich besonders: „Musik ist die<br />

Nahrung der Seele und diese<br />

Nahrung darf keinem Menschen<br />

vorenthalten werden.“<br />

Und: „Garant einer lebenslangen<br />

Freude am Musizieren ist<br />

eine fundierte musikalische<br />

Ausbildung und dafür steht die<br />

Musikschule Lindau“, so Regina<br />

Kuhn.<br />

<br />

Stefan Heitz<br />

Musik ist die Nahrung der Seele: Mit Tatendrang und Engagement<br />

möchte möchte Regina Kuhn, neue Schulleiterin der Musikschule<br />

Lindau, ihre Ideen umsetzen und das Schloss Holdereggen mit<br />

Leben füllen.<br />

Foto: Stefan Heitz<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt einen<br />

Sachgebietsleiter Rechnungswesen (m/w/d)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 05.03.2021<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als<br />

Stadtplaner (m/w/d)<br />

(Diplom-Ingenieur/in (TU,FH) bzw. Master der Fachrichtung Stadtplanung<br />

oder Architektur/Städtebau<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 28.02.2021<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

Projektstelle:<br />

Projektmanager<br />

gesucht<br />

Zur Umsetzung eines „Natürlich<br />

Bayern“-Projekts sucht der Landschaftspflegeverband<br />

Lindau-<br />

Westallgäu e. V. in Lindau vorbehaltlich<br />

einer Förderzusage ab<br />

April 2021 einen Projektmanager<br />

(w/m/d) in Teilzeit (16h/Woche,<br />

befristet auf 2 Jahre).<br />

Bei der Umsetzung des Projekts<br />

geht es unter anderem um eine<br />

kommunale Biodiversitätsberatung,<br />

beispielsweise für Ausgleichs-<br />

oder Ökokontoflächen,<br />

die in Zusammenarbeit mit den<br />

Kommunen aufgebaut werden<br />

soll.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum<br />

01.08.2021 einen<br />

Bauingenieur (m/w/d)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 19.03.2021.<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

www.stadtlindau.de<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als<br />

Mitarbeiter für das Kulturamt (m/w/d)<br />

(Abteilung Citymarketing und Eventmanagement)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 07.03.2021.<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

Die ausführliche Stellenbeschreibung<br />

sowie Informationen zum<br />

Landschaftspflegeverband Lindau-Westallgäu<br />

e. V. finden Sie<br />

unter www.landkreis-lindau.de.<br />

Die Bewerbungsfirst endet am<br />

7. März.<br />

Stiftsplatz 4<br />

88131 Lindau<br />

Vollsperrung Dreierstraße<br />

verlängert<br />

Die Vollsperrung in der Dreierstraße<br />

bei der Einmündung Hintere<br />

Insel wird bis zum 31. März<br />

verlängert.<br />

Die Umleitung führt über den<br />

Uferweg sowie die Graf-Lennart-<br />

Bernadotte-Straße. Die Baustelle<br />

kann eingeschränkt passiert werden.<br />

Fußgänger können den Gehweg<br />

gegenüber benutzen.


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/21<br />

5<br />

1939-1945: Zur Arbeit in der Fremde gezwungen<br />

Gedenk- und Informationssäule erinnert an Zwangsarbeit im Stadtgebiet Lindau während der NS-Zeit<br />

An ein dunkles Kapitel der<br />

<strong>Lindauer</strong> Geschichte erinnert<br />

eine Gedenksäule, die jetzt<br />

an der Eichwaldstraße eingeweiht<br />

wurde. Der <strong>Lindauer</strong><br />

Lokalhistoriker Karl Schweizer<br />

hat in jahrelanger Recherche<br />

Bilder und Texte zum Thema<br />

Zwangsarbeit im nationalsozialistischen<br />

Lindau gesammelt.<br />

In Kooperation mit dem<br />

Kulturamt der Stadt Lindau ist<br />

nun eine Gedenk- und Informationssäule<br />

entstanden. Diese<br />

gibt den Frauen und Männern<br />

ein Gesicht, die von 1939 bis<br />

1945 in Lindau und in ganz<br />

Deutschland zur Arbeit in der<br />

Fremde gezwungen wurden. So<br />

mussten allein im Stadtgebiet<br />

Lindau von September 1939<br />

bis zum Kriegsende rund 770<br />

Menschen Zwangsarbeit verrichten.<br />

Wie wichtig es ist, nicht müde<br />

zu werden, an diese Zeit zu erinnern,<br />

erklärte die <strong>Lindauer</strong><br />

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia<br />

Alfons bei der Einweihung<br />

der Gedenkstätte, die coronabedingt<br />

nur im allerkleinsten<br />

Kreis stattfand. „Gedenken<br />

und Erinnern ist wichtig, denn<br />

nur, wer sich seiner Vergangenheit<br />

stellt, hat ein Fundament<br />

für die Zukunft“, so die <strong>Lindauer</strong><br />

Oberbürgermeisterin. Sie<br />

dankte dem Lokalhistoriker<br />

Karl Schweizer für seine unermüdliche<br />

und hartnäckige Recherche.<br />

Dass die Gedenkstätte am<br />

27. Januar eingeweiht wurde,<br />

ist kein Zufall: Dieser Tag wurde<br />

zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus<br />

proklamiert<br />

und die Vereinten Nationen<br />

haben ihn zum internationalen<br />

Holocaust-Gedenktag erklärt.<br />

Es ist der Tag, an dem<br />

sich die Befreiung des Vernichtungslagers<br />

Auschwitz jährt.<br />

Auch der Ort, an dem die<br />

Gedenksäule errichtet wurde,<br />

ist nicht zufällig gewählt. Denn<br />

östlich der Kamelbuckelbrücke<br />

befand sich das flächenmäßig<br />

größte Barackenlager für<br />

Zwangsarbeiterinnen und<br />

Zwangsarbeiter in Lindau. Die<br />

dort eingesperrten Menschen<br />

arbeiteten unter anderem für<br />

die Reichsbahn, aber auch für<br />

verschiedene <strong>Lindauer</strong> Firmen.<br />

„Es ist gut, dass genau an dieser<br />

Stelle an das Schicksal der<br />

Menschen erinnert wird. Es ist<br />

wichtig, dass wir die Erinnerung<br />

wach halten, damit sich<br />

die Geschichte nicht wiederholt“,<br />

sagte Oberbürgermeisterin<br />

Alfons bei der Einweihung.<br />

„Dass an eben diesem Ort in<br />

wenigen Monaten die <strong>Lindauer</strong><br />

Therme eröffnet wird, zeigt,<br />

wie sehr sich unsere Welt verändert<br />

hat - Gott sei Dank. Niemand<br />

aber soll auf den Gedanken<br />

kommen, dass deswegen<br />

Gras über die Geschichte gewachsen<br />

wäre“, gab die Oberbürgermeisterin<br />

zu bedenken.<br />

Sie dankte allen, die daran beteiligt<br />

waren, „diese Art von<br />

Stolperstein auf diesem Areal<br />

zu errichten.“<br />

Wenn die Bauarbeiten für die<br />

Therme abgeschlossen sind,<br />

zieht die Säule noch einmal um<br />

und steht dann an einem Platz<br />

auf dem Gelände, „an dem sie<br />

hoffentlich von vielen Menschen<br />

beachtet wird. Wir wünschen<br />

uns auch, dass Schulklassen<br />

an diesen Ort kommen, um<br />

sich anhand der Fotos und Dokumente<br />

mit unserer Geschichte<br />

auseinanderzusetzen“, so die<br />

Oberbürgermeisterin. Karl<br />

Schweizer bedankte sich bei der<br />

<strong>Lindauer</strong> Oberbürgermeisterin<br />

dafür, „dass Sie meinen Impuls<br />

aufgenommen haben“. Sein<br />

Dank ging aber auch an alle, die<br />

zur Realisierung des Projektes<br />

beigetragen haben.<br />

Bereits seit den 80er Jahren<br />

beschäftigt sich der Historiker<br />

mit dem Thema Zwangsarbeit<br />

in Lindau. Zum Hintergrund<br />

seines Engagements erklärt er:<br />

„Es ist der Versuch, über dieses<br />

öffentliche Gedenken einen<br />

wenn auch winzigen Beitrag<br />

zur Wiederherstellung der<br />

Würde dieser meist verschleppten<br />

und gedemütigten Menschen<br />

zu ermöglichen.“ Denn<br />

diesen Menschen habe der NS-<br />

Faschismus ihre Freiheit genommen,<br />

ihre Menschenrechte,<br />

ihre Gesundheit, oft ihre<br />

Lebensfreude, Jahre ihres Lebens<br />

und teilweise sogar ihr<br />

Leben, so Schweizer. Der Historiker<br />

hat nicht nur in zahlreichen<br />

Archiven recherchiert,<br />

sondern auch immer wieder<br />

mit Zeitzeugen gesprochen.<br />

Kulturamtsleiter Alexander<br />

Warmbrunn nannte es „ein<br />

großes Glück“, dass Lindau mit<br />

dem Lokalhistoriker einen<br />

„unermüdlichen Mahner hat,<br />

der oft auch unbequem ist“.<br />

Und er kündigte an, dass die<br />

Geschichte der Zwangsarbeiter<br />

auch im neu konzipierten<br />

Stadtmuseum im Cavazzen<br />

weitererzählt werde.<br />

Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Vollzug des Bayerischen Straßenund<br />

Wegegesetz (BayStrWG)<br />

Bekanntmachung von gewidmeten Straßen.<br />

Der städtische Bau- und Umweltausschuss beschließt die Verkehrsfläche<br />

„Bahnübergang Laubeggengase“ Fl.Nr. 58/36, 58/12, 58/15 als Teilbereich<br />

der Gemarkung Aeschach, gemäß Art. 7 Abs. 1 Satz 1 i.V. m. Art. 46 Nr. 2<br />

BayStrWG abzustufen.<br />

Straße:<br />

Bezeichnung:<br />

beschränkt-öffentlicher Weg BÖW-302<br />

Bahnübergang Laubeggengasse<br />

Fl.Nr.: 58/36, 58/12, 58/15, Gemarkung Aeschach<br />

zwischen dem Flurstück 58/15,<br />

Gemarkung Aeschach und dem Flurstück 30/2,<br />

Gemarkung Aeschach bis zu den Absperrpfosten<br />

Länge: 0,020 km<br />

Straßenbaulastträger: DB Netz AG<br />

Widmungsbeschränkung: Nur für Fußgänger und Radfahrer sowie Rettungsfahrzeuge<br />

Die neue Gedenksäule vor der <strong>Lindauer</strong> Eissporthalle erinnert an die Menschen, die in Lindau während<br />

des 2. Weltkrieges zur Arbeit in der Fremde gezwungen wurden. Bei der Einweihung der Säule bedankten<br />

sich die <strong>Lindauer</strong> Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons (Mitte) und Kulturamtsleiter Alexander<br />

Warmbrunn (rechts) beim <strong>Lindauer</strong> Karl Schweizer (links). Er hatte die Gedenksäule initiiert und konzipiert.<br />

<br />

Bild: Kulturamt Lindau<br />

Anzeigen in Broschüre: Stadt Lindau warnt vor Trittbrettfahrern<br />

Die Stadt Lindau warnt vor vermeintlichen<br />

Betrügern, die derzeit ihr<br />

Unwesen treiben. Sie schreiben Gewerbetreibende<br />

an und behaupten,<br />

diese hätten in einer Informationsbroschüre<br />

eine Anzeige geschaltet<br />

und stellen eine Rechnung. Dabei erwecken<br />

sie den Eindruck, es handle<br />

sich um eine städtische Broschüre.<br />

Nur im Kleingedruckten steht, dass<br />

dies nicht so ist.<br />

Außerdem versuchen die Täter, mit<br />

Anrufen die Gewerbetreibenden unter<br />

Druck zu setzen und sie dazu zu<br />

bringen, die angeblichen Anzeigen<br />

zu bezahlen. Dabei agieren sie von<br />

einer Telefonnummer aus, die nicht<br />

existiert. Die Stadt Lindau warnt vor<br />

den Betrügern und stellt klar, dass<br />

derzeit keine städtische Informationsbroschüre<br />

geplant ist.<br />

<br />

<br />

Jürgen Widmer<br />

Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe<br />

Klage bei dem Bayerischen Verwaltungsgericht in Augsburg, Postanschrift:<br />

Postfach 11 23 43, 86048 Augsburg, schriftlich oder zur Niederschrift des<br />

Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden. Die<br />

Klage muss den Kläger, die Beklagte (Stadt Lindau) und den Gegenstand des<br />

Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten.<br />

Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben,<br />

der angefochtene Bescheid soll in Urschrift oder in Abschrift beigefügt<br />

werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen<br />

Beteiligten beigefügt werden.<br />

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung<br />

vom 22. Juni 2007 (GVBI S. 390) wurde das Widerspruchsverfahren<br />

im Bereich des Straßen –und Wegerechts abgeschafft. Es<br />

besteht keine Möglichkeit, gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen.<br />

Die Klageerhebung in elektronischer Form (z. B. durch E-Mail) ist unzulässig.<br />

Kraft Bundesrechts ist in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten<br />

seit 1. Juli 2004 grundsätzlich ein Gebührenvorschuss zu entrichten.<br />

Lindau (B), den 03.02.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Ausgefertigt:<br />

Lindau, den 03.02.2021<br />

Alexandra Everding<br />

Straßen- und Wegerecht


6 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/20<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Mobilität: Klimafreundlich und emissionsfrei<br />

Initiative H2connect informiert Bürger und vernetzt Verantwortliche aus Wirtschaft und Verwaltung<br />

In Lindau gibt es aus Sicht<br />

der Initiative H2conncet ein<br />

öffentliches Interesse an einer<br />

Wasserstofftankstelle. Zu<br />

diesem Schluss kommen die<br />

beiden Initiatoren von H2connect,<br />

die sich seit anderthalb<br />

Jahren um das Thema Wasserstoff<br />

und Mobilität in der<br />

Region kümmern.<br />

Winfried Hamann tankt an der<br />

Wasserstoff-Tankstelle in Ulm<br />

und unterstützt damit aktiv die<br />

Energie- und Mobilitätswende.<br />

<br />

Foto: Werner Tillmetz<br />

Rückblick: Im Oktober 2019 organisierte<br />

Initiator Winfried<br />

Hamann eine Veranstaltung<br />

zum Thema Wasserstoff in der<br />

Spielbank Lindau. Bereits zwei<br />

Wochen vor diesem Termin<br />

waren alle 120 Plätze vergeben.<br />

Interessierte aus Lindau, dem<br />

Landkreis und der Region wollten<br />

dabei sein. Angemeldet<br />

hatten sich Stadträte, der damalige<br />

Oberbürgermeister von<br />

Lindau Dr. Gerhard Ecker sowie<br />

die Bewerberinnen und Bewerber<br />

um seine Nachfolge.<br />

Alle waren neugierig darauf,<br />

was die Experten, die allesamt<br />

mit Brennstoffzellen-PKWs aus<br />

Köln, München oder Berlin angereist<br />

waren, zur Veranstaltung<br />

beitragen konnten.<br />

Experte: Werner Tillmetz<br />

Einer dieser Experten ist der<br />

<strong>Lindauer</strong> Professor Werner<br />

Tillmetz, der die Runde mit<br />

einem Impulsvortrag eröffnete.<br />

Es wurde ein gelungener<br />

Auftakt, den die Schauspielerin<br />

Sabine Lorenz moderierte.<br />

Pläne für Wasserstoff?<br />

Bereits damals wollten mehrere<br />

Teilnehmer das Thema konkret<br />

weiterverfolgen und erkundigten<br />

sich nach entsprechenden<br />

Plänen. Deutlich<br />

wurde jedenfalls, dass eine Erwartungshaltung<br />

in Sachen<br />

Wasserstofftechnik gegenüber<br />

Tillmetz und Hamann entstanden<br />

war. Genau zu dieser<br />

Zeit stand eine Entscheidung<br />

im Stadtrat an: Sollten die neuen<br />

Stadtbusse mit Batterie<br />

oder Wasserstoff fahren?<br />

Fakt und Hintergrund<br />

In der entsprechenden Stadtratssitzung<br />

zeigte Tillmetz<br />

Fakten und Hintergründe<br />

zum Thema auf. Die Mehrheit<br />

der Stadträte folgte allerdings<br />

dem Vorschlag der<br />

Stadtwerke und entschied<br />

sich für Batteriebusse. Eine<br />

Machbarkeitsstudie überzeugte<br />

die Räte, auch wenn<br />

diese Studie von vielen aus<br />

der lokalen H2-Szene als einseitig<br />

empfunden wurde.<br />

Mobilität ohne Emission<br />

Dennoch tauschten sich Tillmetz<br />

und Hamann immer<br />

häufiger in Sachen emissionsfreie<br />

Mobilität aus. Bei<br />

mehreren Vorträgen von Tillmetz<br />

wurde klar: Bei vielen<br />

Akteuren fehlt es an Wissen<br />

über die aktuellen, weltweiten<br />

Entwicklungen in Sachen<br />

Elektromobilität mit Batterien<br />

und Wasserstoff. Parallel<br />

dazu entstanden in der<br />

Region verschiedene Aktivitäten,<br />

deren Initiatoren jedoch<br />

wenig voneinander<br />

wussten oder sich gar miteinander<br />

vernetzten.<br />

Information und Vernetzung<br />

Daher entschlossen sich die<br />

Initiatoren, interessierte Bürgerinnen<br />

und Bürger über eine<br />

Homepage und eine Facebook-Seite<br />

zu informieren<br />

und auf dem Laufenden zu<br />

halten. Vor allem aber sollten<br />

Verantwortliche in Wirtschaft<br />

und Verwaltung miteinander<br />

vernetzt werden,<br />

und das in der gesamten<br />

Region Bodensee.<br />

Website: H2connect.eco<br />

Kunst-Kurator und Gartengestalter ist 80<br />

Roland Doschka hat mit Kunstausstellungen rund 700.000 Besucher nach Lindau gebracht<br />

Roland Doschka hat seinen 80.<br />

Geburtstag gefeiert. Im Laufe<br />

der letzten vier Jahrzehnte hat<br />

der Kunst-Kurator und Gartengestalter<br />

über zwei Millionen<br />

Menschen mit der Kunst der<br />

klassischen Moderne in Berührung<br />

gebracht – mit Ausstellungen<br />

zu Künstlern wie Picasso,<br />

Chagall, Miró oder Klee.<br />

Der promovierte Romanist hat<br />

auch als erster eine Monet-<br />

Ausstellung in Deutschland<br />

realisiert.<br />

Seit 2011 engagiert sich der<br />

rührige Ausstellungsmacher<br />

für die Stadt Lindau am Bodensee<br />

auf Vermittlung des Kulturamtsleiters<br />

Alexander<br />

Warmbrunn. Mit ihm gemeinsam<br />

ist er seit rund zehn Jahren<br />

Die Initiatoren Werner Tillmetz (links im Bild) und Winfried Hamann von H2connect aus Lindau kümmern<br />

sich seit anderthalb Jahren um das Thema Wasserstoff und Mobilität in der Region. Zusammen mit<br />

der Schauspielerin Sabine Lorenz (rechts im Bild) hat sich H2connect jetzt für ein Leader-Förderprojekt<br />

beworben.<br />

Archivbild: Winfried Hamann<br />

Deshalb erstellte ein junges,<br />

dreiköpfiges Experten-Team<br />

aus Freiburg die Website<br />

h2connect.eco. Dort sind inzwischen<br />

mehr als 50 Beiträge<br />

eingestellt. Die Zahl der<br />

Netzwerkteilnehmer liegt<br />

mittlerweile bei nahezu 20.<br />

Jeden Freitag werden die<br />

Blogs der vorangegangenen<br />

sieben Tage an viele Abonnenten<br />

der Website verschickt.<br />

Zudem können sich<br />

Interessenten auch aktiv mit<br />

Informationen beteiligen.<br />

Diskussion: intensiv, emotional<br />

Anstelle von Elektrobussen<br />

beschloss der Stadtrat kurz<br />

vor Weihnachten die Beschaffung<br />

von Diesel-Hybrid-Bussen.<br />

Die Diskussionen, die<br />

darauf folgten, waren nicht<br />

zuletzt aufgrund der dünnen<br />

Faktenlage intensiv und emotional.<br />

Die Ausführungen dazu<br />

aus Sicht von H2connect<br />

sind im Blog der Homepage<br />

unter Unsere Pressemitteilung<br />

zur Stadtratsentscheidung<br />

veröffentlicht.<br />

für die großen Sonderausstellungen<br />

im Kunstmuseum verantwortlich<br />

und hat damit<br />

rund 700.000 Besucherinnen<br />

und Besucher ins Museum gelockt.<br />

Zum siebzigsten Jubiläum<br />

der Nobelpreisträgertagung,<br />

zur Gartenschau in Lindau<br />

und zu seinem 80. Geburtstag<br />

hat er sich selbst und Lindau<br />

ein großes Geschenk gemacht:<br />

Er wird vom 1. Mai bis<br />

zum 31. Oktober 2021 im<br />

Kunstmuseum Lindau die<br />

Ausstellung Marc Chagall -<br />

Paradiesische Gärten präsentieren<br />

und auf dem Gartenschaugelände<br />

einen Chagall-<br />

Garten anlegen.<br />

<br />

Kulturamt Lindau<br />

H2connect-Unterstützung<br />

Sowohl Firmen als auch Einzelpersonen<br />

unterstützen<br />

die ehrenamtliche Arbeit<br />

der beiden Initiatoren. Nahezu<br />

wöchentlich finden<br />

Video- oder Audiokonferenzen<br />

mit unterschiedlichen<br />

Teilnehmern statt, etwa der<br />

IHK Schwaben, den Stadtwerken<br />

Friedrichshafen<br />

oder MdB Dr. Stefan Kaufmann,<br />

dem Innovationsbeauftragten<br />

der Bundesregierung<br />

zum Thema Wasserstoff.<br />

Kommt Leader-Förderprojekt?<br />

Zusammen mit Sabine Lorenz<br />

hat sich H2connect jetzt<br />

für ein Leader-Förderprojekt<br />

beworben. Geplant sind etwa<br />

zehn Videoprojekte, in denen<br />

Nutzer und Anwender von<br />

Elektromobilität - sei es mit<br />

Wasserstoff oder Batterie -<br />

von ihren Erfahrungen erzählen.<br />

Dazu sind Vorbereitungen<br />

nötig: Storyboard,<br />

Teilnehmer und natürlich<br />

auch die finanzielle Unterstützung<br />

seitens der Wirtschaft.<br />

Wandel aktiv mitgestalten<br />

Viele Gesetze zur Energieund<br />

Mobilitätswende sind<br />

bereits in Kraft und beschleunigen<br />

den Weg zur<br />

klima- und emissionsfreundlichen<br />

Mobilität. Deshalb<br />

sind sich Hamann und Tillmetz<br />

einig: „Wichtig ist,<br />

dass wir in Lindau diesen<br />

Wandel aktiv mitgestalten<br />

und uns mit den Akteuren<br />

aus der Region vernetzen, um<br />

gemeinsam unseren fantastischen<br />

Lebensraum zu erhalten“.<br />

<br />

Winfried Hamann<br />

Der Ausstellungsmacher Roland Doschka präsentiert in Lindau ab<br />

Mai die Ausstellung Marc Chagall sowie einen Chagall-Garten auf<br />

dem Gelände der Gartenschau.<br />

Foto: Christian Flemming


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/21<br />

7<br />

Feuerwehr Lindau: Schulung zur Bahnerdung<br />

Feuerwehrleute lernen bei Unterweisung am Inselbahnhof effizienten und schnellen Einsatz des Gerätes<br />

Ihre zweite Unterweisung in<br />

Sachen Handhabung des Bahnerdungssatzes<br />

bekam jetzt<br />

die <strong>Lindauer</strong> Wehr. Acht Feuerwehrleute<br />

machten bei der<br />

Schulung mit.<br />

Erdungsmaßnahmen sind<br />

nötig, um bei Schadensfällen<br />

im Gleisbereich gefahrlos arbeiten<br />

zu können. Eine Bahnerdung<br />

kann nun durch eigene<br />

<strong>Lindauer</strong> Feuerwehrkräfte<br />

vorgenommen werden, nachdem<br />

die 15.000-Volt-Oberleitung<br />

freigeschaltet und die<br />

Gleissperrung im Bereich von<br />

elektrisch betriebenen Gleisen<br />

vorgenommen wurde.<br />

Im Oktober des vergangenen<br />

Jahres fand die erste dieser<br />

Schulungen für 15 ehrenamtliche<br />

Feuerwehrleute der <strong>Lindauer</strong><br />

Feuerwehr statt.<br />

Die fachliche Unterweisung<br />

setzte sich aus einem rund einstündigen<br />

theoretischen Teil<br />

und einem Praxisteil zusammen.<br />

Dieser praktische Teil fand<br />

in einem gut gesperrten Gleisbereich<br />

des Inselbahnhofs statt.<br />

Die Deutsche Bahn überließ<br />

der <strong>Lindauer</strong> Feuerwehr<br />

den Erdungssatz kostenfrei<br />

und ermöglichte so beide Unterweisungen<br />

der Feuerwehrleute.<br />

Für den Erfolg des Einsatzes<br />

ist es wesentlich, dass möglichst<br />

viele Feuerwehrleute in<br />

diesem Thema ausgebildet<br />

sind. Nur dann kann das Gerät<br />

effizient und schnell eingesetzt<br />

werden.<br />

<br />

Sylvia Ailinger<br />

Schulung in der Handhabung des Bahnerdungssatzes: Acht Feuerwehrleute<br />

der <strong>Lindauer</strong> Feuerwehr wurden Anfang Februar auf dem Gelände<br />

des <strong>Lindauer</strong> Inselbahnhofs unterwiesen. Bildquelle: Feuerwehr Lindau<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Vollzug des<br />

Bayerischen Straßenund<br />

Wegegesetz (BayStrWG)<br />

Bekanntmachung<br />

von gewidmeten Straßen.<br />

Der städtische Bau- und Umweltausschuss beschließt die Verkehrsfläche<br />

„Bahnhofplatz“ Fl.Nr. 519 und 514 als Teilbereich der<br />

Gemarkung Lindau, gemäß Art. 7 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Art. 46 Nr. 2<br />

BayStrWG abzustufen.<br />

Straße:<br />

Bezeichnung:<br />

Straßenbaulastträger:<br />

beschränkt-öffentlicher Weg BÖW-303<br />

Bahnhofplatz<br />

Fl.Nr.: 519, 514, Gemarkung Lindau<br />

zwischen Bahnhof Flurstück 514,<br />

Gemarkung Lindau und dem Hotel<br />

Bayerischer Hof Flurstück 549,<br />

Gemarkung Lindau,<br />

zur Wendeplatte<br />

Flurnummer 519/1,<br />

Gemarkung Lindau<br />

Stadt Lindau (B)<br />

Widmungsbeschränkung: Zufahrt Taxi, Stellplätze DB und Bayer.<br />

Hof frei<br />

Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer<br />

Bekanntgabe Klage bei dem Bayerischen Verwaltungsgericht in<br />

Augsburg, Postanschrift: Postfach 11 23 43, 86048 Augsburg,<br />

schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle<br />

dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss<br />

den Kläger, die Beklagte (Stadt Lindau) und den Gegenstand des<br />

Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag<br />

enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel<br />

sollen angegeben, der angefochtene Bescheid soll in<br />

Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen<br />

Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt<br />

werden.<br />

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung der<br />

Verwaltungsgerichtsordnung vom 22. Juni 2007 (GVBI S. 390)<br />

wurde das Widerspruchsverfahren im Bereich des Straßen –und<br />

Wegerechts abgeschafft. Es besteht keine Möglichkeit, gegen diesen<br />

Bescheid Widerspruch einzulegen. Die Klageerhebung in elektronischer<br />

Form (z. B. durch E-Mail) ist unzulässig. Kraft Bundesrechts<br />

ist in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten seit<br />

1. Juli 2004 grundsätzlich ein Gebührenvorschuss zu entrichten.<br />

Lindau (B), den 03.02.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Ausgefertigt:<br />

Lindau, den 03.02.2021<br />

Alexandra Everding<br />

Straßen- und Wegerecht<br />

Vollzug des<br />

Bayerischen Straßenund<br />

Wegegesetz (BayStrWG)<br />

Bekanntmachung<br />

von gewidmeten Straßen.<br />

Der städtische Bau- und Umweltausschuss beschließt<br />

die Verkehrsfläche „Adelheid-Donderer-Straße“ Fl.Nr.<br />

1834/2, Gemarkung Reutin, gemäß Art. 6 Abs 1 i.V.m.<br />

Art. 53 Nr. 2 BayStrWG wie folgt zu öffentlichen Straße zu<br />

widmen.<br />

Straße:<br />

beschränkt-öffentlicher Weg BÖW-301<br />

Bezeichnung:<br />

Adelheid-Donderer-Straße<br />

Fl.Nr. 1834/2, 1834/21, Gemarkung<br />

Reutin<br />

Anfangspunkt:<br />

Teil 1: Adelheid-Donderer-Straße,<br />

Teil 2: Adelheid-Donderer-Straße<br />

Endpunkt:<br />

Teil 1: Fl.Nr. 1833/1, Gemarkung<br />

Reutin,<br />

Teil 2: 1840/11, Gemarkung Reutin<br />

Länge:<br />

Teil 1: 0,033 km, Teil 2: 0,026 km<br />

Straßenbaulastträger: Stadt Lindau (B)<br />

Widmungsbeschränkung: Geh- und Radweg<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer<br />

Bekanntgabe Klage bei dem Bayerischen Verwaltungsgericht in<br />

Augsburg, Postanschrift: Postfach 11 23 43, 86048 Augsburg,<br />

schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle<br />

dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss<br />

den Kläger, die Beklagte (Stadt Lindau) und den Gegenstand des<br />

Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag<br />

enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel<br />

sollen angegeben, der angefochtene Bescheid soll in<br />

Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen<br />

Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt<br />

werden.<br />

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung der<br />

Verwaltungsgerichtsordnung vom 22. Juni 2007 (GVBI S. 390)<br />

wurde das Widerspruchsverfahren im Bereich des Straßen –und<br />

Wegerechts abgeschafft. Es besteht keine Möglichkeit, gegen diesen<br />

Bescheid Widerspruch einzulegen. Die Klageerhebung in elektronischer<br />

Form (z. B. durch E-Mail) ist unzulässig. Kraft Bundesrechts<br />

ist in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten seit<br />

1. Juli 2004 grundsätzlich ein Gebührenvorschuss zu entrichten.<br />

Lindau (B), den 09.12.2020<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Ausgefertigt:<br />

Lindau, den 09.12.2020<br />

Alexandra Everding<br />

Straßen- und Wegerecht


8 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/20<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

<br />

(Bodensee)<br />

Bekanntmachung<br />

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 62<br />

„Oberes Rennerle“, 3. Änderung „myos“–<br />

Aufstellungsbeschluss und erneute öffentliche<br />

Auslegung nach § 4a (3) BauGB –<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in öffentlicher Sitzung am<br />

30.09.2020 die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans<br />

Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3. Änderung „myos“ beschlossen. Gleichzeitig<br />

wurde der Entwurf, mit Stand vom 30.09.2020, gebilligt und<br />

die öffentliche Auslegung gemäß § 3 (2) BauGB und die Beteiligung<br />

der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (2)<br />

BauGB beschlossen. Die öffentliche Auslegung und Beteiligung fand<br />

vom 26.10.2020 bis einschließlich 27.11.2020 statt. Aufgrund der vorgebrachten<br />

Stellungnahmen ist eine Änderungen des Bebauungsplanentwurfs<br />

und eine erneute öffentliche Auslegung des überarbeiteten<br />

Entwurfs erforderlich.<br />

In der öffentlichen Sitzung am 09.02.2021 wurde vom Stadtrat Lindau<br />

(B) der überarbeiteten Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans<br />

Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3. Änderung „myos“, mit Stand vom<br />

09.02.2021, gebilligt. Zugleich wurde vom Stadtrat der Stadt Lindau<br />

(B) die erneute Öffentlichkeitsbeteiligung und die erneute Beteiligung<br />

der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4a<br />

Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.<br />

Ziel und Zweck der Planung<br />

Die Fa. bpm gesellschaft für bauprojektmanagement mbh hat das<br />

Grundstück des Plangebietes erworben und plant eine Bebauung mit<br />

einem Geschäfts-, Büro- und Wohngebäude. Sie ist Vorhabenträgerin<br />

der Planung.<br />

Zur Neugestaltung des Areals wurde im September 2018 ein hochbaulicher<br />

Realisierungswettbewerb durchgeführt. Aufgabe war es,<br />

ein städtebauliches und architektonisches Konzept, auf Grundlage<br />

der vom Vorhabenträger und der Stadt Lindau gestellten Rahmenbedingungen,<br />

zu erarbeiten, das sich durch eine besondere Gestaltung<br />

entsprechend der exponierten Lage auszeichnet.<br />

Es soll eine verdichtete Bebauung mit einer deutlichen Höhenentwicklung<br />

entstehen. Das Gebäude ist als mischgenutztes Haus mit den Nutzungen<br />

Einzelhandel, Büro, Gastronomie und Wohnen geplant.<br />

Die Stadt Lindau hat sich mit Beschluss des Stadtrates im Juni 2018<br />

selbst daran gebunden, vorrangig Flächen der Innenentwicklung für<br />

neue Bebauung in Anspruch zu nehmen. Mit der geplanten Entwicklung<br />

des Vorhabens kann dem Leitgedanken des Gesetzgebers, entsprechend<br />

§ 1a Abs. 2 BauGB mit Grund und Boden schonend und<br />

flächensparend umzugehen, entsprochen werden.<br />

Der Geltungsbereich liegt innerhalb des Bebauungsplans Nr. 62 „Oberes<br />

Rennerle“ mit Rechtskraft vom 11.07.1964. Die Festsetzungen<br />

umfassen die Art der baulichen Nutzung als allgemeines Wohngebiet,<br />

die Anzahl der Vollgeschosse, welche auf nur ein Geschoss beschränkt<br />

wurden, sowie die Festsetzung eines Baufensters.<br />

Das Vorhaben entspricht nicht den Festsetzungen des rechtskräftigen<br />

Bebauungsplans. Daher ist zur planungsrechtlichen Sicherung eine<br />

Änderung des Bebauungsplans Nr. 62 „Oberes Rennerle“ erforderlich.<br />

Der Bebauungsplan wird gemäß § 13a BauGB als Bebauungsplan der<br />

Innenentwicklung aufgestellt.<br />

Der Flächennutzungsplan stellt die Fläche als Wohnbaufläche dar. Die<br />

Darstellung im Flächennutzungsplan wird gemäß §13a Abs. 2 Nr. 2<br />

BauGB im Wege der Berichtigung angepasst.<br />

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes<br />

Das Plangebiet umfasst die Flurstücke bzw. Teilflurstücke* Nr. 867/7,<br />

867/54*, 868*, 917*, der Gemarkung Aeschach und weist eine Größe<br />

von ca. 2.965 m² auf.<br />

Angabe verfügbarer Arten umweltbezogener Informationen<br />

Es werden zusätzlich folgende bisher verfügbaren umweltbezogenen<br />

Informationen mit ausgelegt:<br />

Informelle Umweltprüfung mit Untersuchungen zu<br />

- dem Schutzgut Boden mit Aussagen zum Bodengefüge, zu Altlasten<br />

und Altlastensanierung<br />

- dem Schutzgut Wasser Aussagen zum Grundwasserspiegel, zu den<br />

Altlasten und Altlastensanierung<br />

- dem Schutzgut Klima/Luft mit Darstellung und Aussagen zum Kleinklima.<br />

- den Schutzgütern Biotope/Pflanzen/Tiere mit Darstellung und Aussagen<br />

der Habitatstrukturen und Vermeidungsmaßnahmen<br />

- dem Schutzgut Landschaftsbild mit Lagedarstellung des Vorhabens<br />

im Landschaftsraum sowie Erhalt des Baumbestandes und zur Einund<br />

Durchgrünung des Vorhabenstandortes<br />

- dem Schutzgut Mensch und die Auswirkungen der verkehrlichen und<br />

lärmbedingten Auswirkungen der umliegenden Straßenverkehrsflächen<br />

sowie der geplanten Nutzung und deren Auswirkungen auf das<br />

bauliche Umfeld.<br />

- den Kultur- und Sachgütern im Hinblick auf Denkmale<br />

Schalltechnischer Untersuchungsbericht Nr. 0410-19 (Stand<br />

31.08.2020)<br />

- zu den künftig vorhandenen Schallquellen sowie den schalltechnischen<br />

Auswirkungen des Vorhabens auf die umliegende Bebauung<br />

Schalltechnische Zusatzinformation zum Gutachten vom 31.08.2020,<br />

mit Stand vom 30.11.2020<br />

Artenschutzrechtliche Einschätzung des Büros Umweltkonzept, Dipl.<br />

Biologin Tanja Irg (Stand 17.06.2020) mit Aussagen zu<br />

- artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen und Vermeidungsmaßnahmen<br />

Verkehrsgutachten des Büros Besch und Partner mit Stand April 2020<br />

(ergänzt Januar 2021) mit Aussagen<br />

- zur möglichen Anbindung des Vorhabens an die öffentlichen Straßenverkehrsflächen.<br />

Mögliche Befahrbarkeit und Zufahrt der Tiefgarage.<br />

Ergänzung zum verkehrstechnischen Gutachten myos – Geschäftshaus<br />

am Kreisel, mit Stand vom Mai 2020<br />

Bodengutachten ZIM IN GEO Consult (Stand 08.05.2019) mit Aussagen<br />

- zu den Untergrundverhältnissen<br />

Auskunft Landratsamt Lindau Fachbereich Bodenschutz (Stand<br />

08.07.2019) mit Aussagen<br />

- zu den Altlasten.<br />

CIMA Einzelhandelsgutachten (Stand 08.06.2020) mit Aussagen<br />

- zur Verträglichkeit der Nahversorgungsentwicklung<br />

Baumschutzstellungnahmen Baumpflege Hummler (Stand 17.09.2020)<br />

mit Aussagen<br />

- zum Erhalt der Bestandsbäume innerhalb und außerhalb des Vorhabenstandortes<br />

Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Behörden<br />

und der sonstigen Träger öffentlicher Belange mit Informationen<br />

- zum Immissionsschutz im Hinblick auf den Umgang mit den zu erwartenden<br />

Schallimmissionen<br />

- zu den Bestandsbäumen innerhalb des Vorhabenstandortes und zum<br />

möglichen Erhalt dieser Bestandsbäume<br />

- zu Altlasten und zum Bodenschutz<br />

- zur Niederschlagswasserbeseitigung<br />

Die diesen Informationen zugrunde liegenden Unterlagen liegen ebenfalls<br />

aus.<br />

Erneute Öffentliche Auslegung nach § 4a (3) BauGB<br />

Der geänderte Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 09.02.2021<br />

liegt mit seiner Begründung in der Zeit von<br />

Montag, den 22.02.2021 bis einschließlich Montag, den 08.03.2021<br />

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8,<br />

während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind<br />

von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich am<br />

Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf<br />

Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen können während<br />

dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift<br />

abgegeben werden. Die Planunterlagen können auch im Internet,<br />

auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger, Politik &<br />

Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen<br />

werden.<br />

Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von einer Umweltprüfung gem.<br />

§ 2 Abs. 4 BauGB und einem Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB sowie<br />

von einer zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB<br />

abgesehen.<br />

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung<br />

(UVPG) ist nicht erforderlich.<br />

Die einschlägigen DIN-Normen, auf denen in den Festsetzungen verwiesen<br />

wird, stehen beim Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8, 88131<br />

Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach § 3 Abs.<br />

2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.<br />

Da es sich um eine erneute Auslegung des Entwurfs handelt, wird<br />

gem. § 4 Abs. 3 BauGB bestimmt, dass Stellungnahmen nur zu den<br />

geänderten oder ergänzten Teilen - dies betrifft vor allem die immissionsschutzrechtichen<br />

Festsetzungen sowie die Konkretisierung der<br />

Festsetzung der bestimmten Einzelhandelsbetriebe und der maximal<br />

zulässigen Verkaufsflächengröße - abgegeben werden können.<br />

Die Öffentlichkeit kann sich innerhalb der Auslegungsfrist zu den geänderten<br />

oder ergänzten Teilen der Planung äußern.<br />

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können<br />

bei der Beschlussfassung über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan<br />

Nr. 62 “Oberes Rennerle”, 3. Änderung „myos“ unberücksichtigt<br />

bleiben, sofern die Stadt Lindau deren Inhalt nicht kannte und nicht<br />

hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans<br />

nicht von Bedeutung ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a<br />

Abs. 6 BauGB).<br />

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser erneuten öffentlichen Auslegung<br />

werden vom Stadtbauamt überprüft und anschließend dem<br />

Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei,<br />

ob die Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplans<br />

führt.<br />

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplans können Sie<br />

sich an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Anja Köhler, unter der<br />

Telefonnummer 08382 / 918 623 oder an stadtplanung@lindau.de<br />

wenden.<br />

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:<br />

Stadtbauamt Lindau (B)<br />

Abt. Stadtplanung und Bauordnung<br />

Bregenzer Straße 8<br />

88131 Lindau (B)<br />

oder per E-Mail an:<br />

stadtplanung@lindau.de<br />

Datenschutz<br />

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage<br />

der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem<br />

BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben,<br />

erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung.<br />

Weite-re Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche<br />

Informationspflich-ten im Bauleitplanverfahren” das<br />

ebenfalls öffentlich ausliegt.<br />

Geltungsbereich zum Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3. Änderung<br />

„myos“ und verkleinerte Darstellung des Entwurfes, unmaßstäblich<br />

Lindau (B), den 04.02.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


WISSENSWERTES 13. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 06/21<br />

Herzdame, Rosenkavalier oder Romantik-Muffel?<br />

Valentinstag Blumige Botschaften für einen lieben Menschen – Floristen bieten Bestell- und Abholservice an<br />

Hin und wieder hört man ja, der<br />

Valentinstag sei eine Erfindung<br />

der Floristen, um im Frühjahr das<br />

Geschäft anzukurbeln. Diese Behauptung<br />

wird aber wahrscheinlich<br />

vor allem von Romantik-Muffeln<br />

vorgebracht. Auch stimmt<br />

es nicht, dass dieses Datum der<br />

Liebenden eine uramerikanische<br />

Tradition sei, die erst durch Spielfilme<br />

und TV-Serien bei uns bekannt<br />

wurde. Zwar wird der Valentinstag<br />

vor allem in den USA<br />

mit sehr aufwändig gestalteten<br />

Grußkarten und kleinen Geschenken<br />

ausgiebig zelebriert, dennoch<br />

liegen seine Wurzeln in Europa.<br />

Über den tatsächlichen Ursprung<br />

gibt es allerdings verschiedene<br />

Thesen. Als Namensgeber<br />

wird zumeist Valentin<br />

von Rom genannt, der Schutzpatron<br />

der Liebenden. Im dritten<br />

Jahrhundert soll der Priester<br />

– entgegen der Anordnung<br />

des römischen Kaisers – Liebespaare<br />

nach christlichem<br />

Ritus getraut und ihnen Blumen<br />

aus seinem Garten übergeben<br />

haben. Dafür soll er auf<br />

Befehl des Kaisers am 14. Februar<br />

269 enthauptet worden<br />

sein.<br />

Ab dem 15. Jahrhundert<br />

wurden in England sogenannte<br />

„Valentinspaare“ gebildet. Sie<br />

schickten sich gegenseitig kleine<br />

Geschenke oder Gedichte. Englische<br />

Auswanderer sollen den<br />

Valentinsbrauch mit in die Vereinigten<br />

Staaten genommen<br />

haben. Es heißt, US-Soldaten<br />

hätten ihn nach dem Zweiten<br />

Weltkrieg in den westlichen<br />

Teil Deutschlands gebracht.<br />

1950 veranstaltete man in<br />

Nürnberg den ersten „Valentinsball“.<br />

Allgemein bekannt wurde<br />

der „Valentinstag“ in den Wirtschaftswunderjahren<br />

der Bundesrepublik<br />

durch die verstärkt<br />

eingesetzte Werbung der<br />

Blumenbranche, die den 14. Februar<br />

schließlich zum „Tag der<br />

offenen Herzen“ erklärte.<br />

Blumen sind auch heute<br />

noch eine schöne Geste, um<br />

einem geliebten Menschen zu<br />

zeigen: „Ich denke an dich“ und<br />

„Du bist mir wichtig“.<br />

Doch Blumen sind nicht<br />

nur hübsch anzuschauen, blühen<br />

in herrlichen Farben und<br />

manche verströmen auch einen<br />

betörenden Duft. Jeder<br />

Sorte wird auch eine bestimmte<br />

Botschaft nachgesagt: So<br />

drückt man mit roten Rosen<br />

blumig aus: „Ich liebe Dich über<br />

Ob man es „rote Rosen regnen“ lässt, mit einem bunten Tulpenstrauß einem lieben Menschen den Frühling<br />

ins Haus bringt oder ihm ganz gezielt nur ein Exemplar seiner Lieblingsblume überreicht, Blumen<br />

sind immer eine schöne Geste und zeigen: „Du bist mir wichtig“.<br />

BZ-Fotos: TulpenZeit/ibulb.<br />

alles“. Auch rote Nelken sprechen<br />

von „heißer Liebe“, wobei<br />

Narzissen die Botschaft vermitteln:<br />

„Du bist eitel“. Prinzipiell<br />

aber schadet es sicher<br />

nicht, die Lieblingsblume oder<br />

die Lieblingsfarbe seines Herzensmenschens<br />

zu kennen und<br />

sich daran zu orientieren.<br />

Dass Floristen und Blumenläden<br />

rund um den Valentinstag<br />

vielleicht etwas mehr Umsatz<br />

machen, sollte man ihnen<br />

besonders in diesem Jahr gönnen.<br />

Denn auch sie hat die<br />

Corona-Krise stark getroffen.<br />

Sie müssen während des Lockdowns<br />

geschlossen bleiben.<br />

9<br />

Auf einen schönen Valentinsstrauß<br />

muss man dennoch<br />

nicht verzichten, denn viele<br />

Floristen in Lindau und Umgebung<br />

bieten telefonische Beratung<br />

oder die Möglichkeit der<br />

Onlinebestellung und einen<br />

sicheren Liefer- und/oder Abholservice<br />

an.<br />

BZ<br />

Landesnaturschutzpreis<br />

Der Bund Naturschutz Lindau<br />

kann die Früchte einer vierjährigen<br />

Arbeit ernten: Die <strong>Lindauer</strong><br />

Naturschützer erhielten den<br />

Landesnaturschutzpreis 2020 des<br />

Landes Baden-Württemberg.<br />

2019 endete das Interreg-Projekt<br />

„Kleingewässer für die Bodenseeregion<br />

– Netzwerk für Artenvielfalt<br />

und Umweltbildung “.<br />

Zehn Partner aus Umweltverbänden<br />

und Kommunen rund um den<br />

Bodensee legten Kleingewässer<br />

an, pflegten sie und vermittelten<br />

deren hohe Bedeutung durch Führungen<br />

und Aktionen. „Erstmals<br />

haben wir bei einem Interreg-<br />

Projekt auch die Umweltbildung<br />

in den Mittelpunkt gerückt“, so<br />

Für<br />

unsere<br />

Liebsten!<br />

Öffnungszeiten nach telefonischer an Vorbestellung, Muttertag<br />

Abholung Samstag 8-12.30 8 bis Uhr, 14 So Uhr 8-12 Uhr<br />

Wir Sonntag bieten auch 8 bis Lieferservice 12 Uhr<br />

Projektleiterin Claudia Grießer.<br />

Der im Rahmen des Projekts<br />

erstellte Film wurde in Lindau<br />

gedreht: „Hier kam unsere extra<br />

entwickelte Gewässerrallye zum<br />

Einsatz.“<br />

Der Film kann auf angesehen<br />

werden unter: https://lindau.<br />

bund-naturschutz.de/projekte/<br />

interreg-projekt.html<br />

Die Vertreter des Interregbüros,<br />

die während der Laufzeit die<br />

Verwendung und Auszahlung<br />

der EU-Gelder überwachten,<br />

waren begeistert von der Fülle<br />

an umgesetzten Naturschutz- und<br />

Umweltbildungsmaßnahmen.<br />

<br />

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BZ<br />

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10 13. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 06/21<br />

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Von-Behring-Straße 6 – 8<br />

88131 Lindau (B)<br />

Tel. 0 83 82 750 660, Fax 750 662<br />

joes.textilpflege@t-online.de<br />

Ausbildungen berufsbegleitend<br />

Heilpraktiker<br />

Lerncoach-Kinesiologie<br />

Schnupperangebot:<br />

Online im Unterricht ein<br />

paar Stunden dabei sein.<br />

Anfragen an:<br />

lindau@lerninsel.net<br />

www.heilpraktikerschule-lindau.de<br />

Baustellen -<br />

anmeldung<br />

für Bahnhof<br />

Lindau-Insel +<br />

Lindau-Reutin<br />

vom 1. März 2021<br />

bis voraussichtlich<br />

Ende Dezember 2021<br />

durch die Firma<br />

SPL Powerlines<br />

Germany GmbH<br />

Online-Beratung und Werkstattservice<br />

„Unser Ziel sind glückliche Kunden“,<br />

sagt Magnus Heidegger von<br />

der Radstation in Lindau (Kemptener<br />

Str. 16 neben der OMV Tankstelle).<br />

Um die Zufriedenheit der<br />

Kunden zu gewährleisten, wurde<br />

im vergangenen Jahr die Homepage<br />

umfangreich überarbeitet.<br />

Sie bietet jetzt während des Lockdowns,<br />

wo nur die Werkstatt geöffnet<br />

hat, aber das Ladengeschäft<br />

geschlossen bleiben muss, u.a.<br />

die Möglichkeit, einen Termin für<br />

eine Onlineberatung per Video<br />

(inkl. Bodyscan) oder Telefon zu<br />

vereinbaren. Hier wird der Kunde/die<br />

Kundin im 1:1-Gespräch beraten<br />

– fast wie im Laden – um<br />

das beste Fahrrad für ihn oder<br />

sie zu finden. Ist das Fahrrad<br />

kaputt oder ein Service nötig,<br />

kann auf der Homepage auch ein<br />

Den 1. Platz holte sich Johanna<br />

Hörger aus der 7b.<br />

Rund-um-Betreuung<br />

und Pflege zuhause<br />

Werkstatt-Termin gebucht werden.<br />

Dann bringt man das Fahrrad zum<br />

vereinbarten Termin vorbei. Eine<br />

kontaktlose Reparaturannahme<br />

wird sichergestellt. „Wir erwarten<br />

dieses Jahr einen sehr großen Run<br />

auf Zweiräder und gleichzeitig<br />

kommt es aufgrund der Pandemie<br />

zu Lieferengpässen“, blickt<br />

Magnus auf die kommende Saison<br />

voraus. Um die Kapazitäten der<br />

Werkstatt bestmöglich auszulasten,<br />

empfiehlt die Radstation, Reparaturen<br />

und Inspektionen nicht<br />

lange aufzuschieben, damit dem<br />

Start in die Fahrradsaison nichts<br />

im Wege steht. Die Radstation<br />

Lindau ist erreichbar per<br />

Tel.: 0 83 82/2 12 61. Terminbuchung<br />

für Onlineberatung oder<br />

Werkstatt auf: www.radstationlindau.de<br />

BZ-Foto: Radstation<br />

Cooler Wettbewerb<br />

Sportunterricht gibt es ja momentan<br />

nicht, also wurde nach dem starken<br />

Schneefall im Januar ein kleiner<br />

Wettbewerb im Bodenseegymnasium<br />

ausgeschrieben: Wer baut den originellsten<br />

Schneemann oder eine<br />

Skulptur aus Schnee? Nach Einsendeschluss<br />

der Beweisfotos fiel die Wahl<br />

sehr schwer. Schließlich konnte sich<br />

Johanna Hörger mit ihrer sehr sportlichen<br />

Schneefamilie über den ersten<br />

Preis in Form eines Buchgutscheines<br />

freuen.<br />

BZ-Fotos: Privat<br />

Nachwuchs für die Kanzlei<br />

Die Rechtsanwalts- und Steuerkanzlei<br />

Wanner & Scheich aus<br />

Lindau freut sich über zwei<br />

erfolgreiche Absolventen der<br />

Dualen Hochschule Baden-Württemberg<br />

in ihren Reihen: Niklas<br />

Wanner und Quirin Wartelsteiner<br />

haben jeweils den Studiengang<br />

„Rechnungswesen, Steuern und<br />

Wirtschaftsrecht“ in der Fachrichtung<br />

„Steuern und Prüfungswesen“<br />

abgeschlossen. Damit tragen<br />

der 28-jährige Wartelsteiner und<br />

sein 23-jähriger Kollege Wanner<br />

den Titel „Bachelor of Arts“.<br />

„Wir freuen uns sehr, mit dieser<br />

Qualifikation zukunftssicheres<br />

Know-how für unsere Mandanten<br />

zur Verfügung stellen zu können“,<br />

betont Kanzleigründer Karl<br />

Wanner. Der Fachanwalt weist darauf<br />

hin, dass die Kanzlei Wanner<br />

Der 2. Platz ging an Lena Göhlert<br />

aus der 6b für ihre Schneeschafe.<br />

& Scheich als Ausbildungsbetrieb<br />

großen Wert auf die Qualifizierung<br />

der eigenen Mitarbeiter<br />

lege. „Trotz der widrigen Umstände<br />

der Corona-Zeit halten wir an<br />

diesem Prinzip fest und bieten<br />

auch im Sommer 2021 wieder<br />

einen Ausbildungsplatz zum oder<br />

zur Steuer- und Rechtsanwaltsfachangestellten<br />

an.“ Bewerbungen<br />

sind ab sofort möglich.<br />

Quirin Wartelsteiner führte sein<br />

Werdegang von der Fachoberschule<br />

Lindau über seine Ausbildung<br />

zum Steuerfachangestellten<br />

in der Kanzlei Wanner & Scheich<br />

schließlich zum dualen Hochschulstudium.<br />

Niklas Wanner legte am<br />

Wirtschaftsgymnasium in Wangen<br />

sein Abitur ab, bevor er direkt im<br />

Anschluss das duale BA-Studium<br />

aufnahm.<br />

BZ-Foto: Wanner<br />

Ihre Schneezwerge verhalfen<br />

Mira Juhre aus der 6a zu Platz 3.<br />

Anzeigen<br />

<br />

<br />

Unser Unternehmen<br />

wurde von der DB Netz<br />

AG beauftragt; die<br />

Oberleitungsanlage in<br />

den beiden Bahnhöfen<br />

zu errichten.<br />

Hierfür sind unter<br />

Umständen in den<br />

Nachtstunden und an<br />

Sonn- und Feiertagen<br />

Gründungs- und Oberleitungsarbeiten<br />

notwendig,<br />

welche gegebenenfalls<br />

sehr geräuschintensiv<br />

<br />

Die Firma SPL bemüht<br />

sich, dies auf das<br />

Minimum zu reduzieren.<br />

Baubeginn. geplant ist<br />

der 1. März 2021.<br />

Ihr Ansprechpartner vor Ort:<br />

Karlheinz Roth<br />

PROMEDICA PLUS Friedrichshafen-Lindau<br />

Wackerstraße 40B | 88131 Lindau<br />

Tel. +49 (0) 8382 - 943 2957<br />

friedrichshafen-lindau@promedicaplus.de<br />

www.promedicaplus.de/friedrichshafen-lindau


GESUND LEBEN 13. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 06/21<br />

Keine Wartezeiten, aber viel Zeit für die Patienten<br />

Neueröffnung Privatpraxis für Orthopädie und Sportorthopädie setzt auf konservative Therapie und viel Service<br />

Dr. Niko Stade hat in der Zwanzigerstraße<br />

16 auf der <strong>Lindauer</strong> Insel<br />

eine Privatpraxis für Orthopädie<br />

und Sportorthopädie eröffnet. Hier<br />

bietet er ein breites medizinisches<br />

Spektrum an und setzt bei der professionellen<br />

Versorgung seiner<br />

Patienten sein ganz eigenes Konzept<br />

um.<br />

Nikolas (Niko) Stade ist <strong>Lindauer</strong>.<br />

Nach 20 Jahren medizinischer<br />

Ausbildung und hochqualifizierter<br />

Patientenversorgung<br />

im Universitätsklinikum<br />

der Technischen Universität<br />

München (Klinikum rechts der<br />

Isar) und in der Orthopädischen<br />

Chirurgie München (OCM)<br />

kehrt er in seine Heimat zurück.<br />

Eine Entscheidung, die er<br />

für seine junge Familie getroffen<br />

hat, mit der er jetzt in Wasserburg<br />

lebt. Und es war die<br />

Entscheidung für eine eigene<br />

Praxis. Auf der <strong>Lindauer</strong> Insel<br />

hat er den richtigen Platz dafür<br />

gefunden. Hier setzt er nun<br />

um, was er unter einer professionellen<br />

Patientenversorgung<br />

mit konservativer Therapie<br />

versteht.<br />

Sein Konzept basiert darauf,<br />

dass er sich viel Zeit für seine<br />

Patienten nimmt, um mit<br />

einer ausführlichen orthopädischen<br />

Diagnostik den ganz<br />

individuellen Beschwerden auf<br />

den Grund zu gehen. Dazu gehört<br />

neben der Anamnese eine<br />

gründliche körperliche Untersuchung<br />

des gesamten Bewegungsapparates,<br />

kombiniert mit<br />

modernster digitaler Röntgentechnik<br />

und hochauflösendem<br />

Ultraschall. „Ich finde es faszinierend,<br />

dass ich Menschen<br />

mit anatomischem und biomechanischem<br />

Wissen, handwerklichem<br />

Geschick und modernen<br />

Verfahren helfen kann.<br />

Durch meine Weiterbildungen<br />

in Manueller Medizin und in<br />

Akupunktur wurde mein Interesse<br />

an einer ganzheitlichen<br />

orthopädischen Patientenbehandlung<br />

bestärkt“, erzählt der<br />

Mediziner und kann noch auf<br />

viele weitere Zusatzqualifikationen<br />

verweisen.<br />

Seine Praxis hat er von<br />

Grund auf neu eingrichtet, so<br />

dass sie dem Team professionelles<br />

Arbeiten und den Patienten<br />

einen angenehmen Aufenthalt<br />

ermöglicht. Sie ist mit<br />

moderner Medizintechnik ausgestattet.<br />

Hier kann zum Beispiel<br />

eine C-Bogen gesteuerte<br />

Schmerztherapie (per Röntgenkontrolle<br />

wird das Medikament<br />

mit feinen Nadeln millimetergenau<br />

an die schmerzenden<br />

Strukturen wie Wirbelgelenke<br />

oder Nervenwurzeln gespritzt)<br />

vorgenommen werden.<br />

Kälte- und Stoßwellentherapien<br />

sind möglich. Die Plasmatherapie<br />

(ACP) aus eigenem Blut<br />

erfolgt direkt in der Praxis. Akupunktur<br />

und Manuelle Therapie<br />

ergänzen weitere Behandlungsmethoden<br />

bei Schmerzen<br />

am Bewegungsapparat.<br />

„Wir sind zwar eine Privatpraxis.<br />

Das heißt aber nicht,<br />

dass wir nur Privatpatienten behandeln.<br />

Auch gesetzlich Krankenversicherte<br />

nehmen gern<br />

unsere Angebote, deren Preise<br />

sich nach der Gebührenordnung<br />

für Ärzte richten, in Anspruch und<br />

dürfen es nicht nur in Coronazeiten<br />

genießen, dass es in<br />

unserer Praxis keine Wartezeiten<br />

gibt“, so Dr. Stade. HGF<br />

11<br />

Die Patienten werden von Dr. Nikolas Stade, Facharzt für Orthopädie und<br />

Unfallchirurgie, und Susanne Firsching, Medizinische Fachangestellte,<br />

nicht nur im medizinischen Bereich umfangreich und äußerst kompetent<br />

betreut, sondern auch sehr menschlich und herzlich umsorgt.<br />

Dr. med. Nikolas Stade<br />

Facharzt für<br />

Orthopädie und Unfallchirurgie<br />

Manuelle Medizin | Chirotherapie<br />

Akupunktur | Notfallmedizin<br />

Röntgendiagnostik - Skelett<br />

Privatpraxis für Orthopädie und<br />

Sportorthopädie<br />

Zwanzigerstraße 16, Lindau-Insel<br />

Terminvbg.: 0 83 82/2 79 20 00<br />

E-Mail: praxis@dr-niko-stade.de<br />

@ www.dr-niko-stade.de<br />

Anzeigen<br />

Die moderne Praxis bietet Patienten einen angenehmen Aufenthalt. Lange Wartezeiten gibt es hier nicht.<br />

BZ-Fotos: Ludwig Maier<br />

Anzeigen<br />

<br />

<br />

∙ Bandagen, Orthesen<br />

∙ Prothesen, Reha-Hilfsmittel<br />

∙ orthopädische Einlagen<br />

∙ orthopädische Maßschuhe<br />

∙ Kompressions Versorgung<br />

∙ Schuh Reparaturen<br />

∙ Bequemschuhe<br />

Wir gratulieren zur<br />

Eröffnung<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

LENA JOST<br />

...gesund werden<br />

...gesund bleiben!<br />

Schulstraße 34 I 88131 Lindau<br />

Telefon (0 83 82) 7 39 62<br />

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88131 LINDAU<br />

AN DER ASKLEPIOS-KLINIK<br />

Friedrichshafenerstr. 80a<br />

Tel.: 0 83 82 / 7501560<br />

info@sanitaetshaus-ober.de<br />

88161 LINDENBERG<br />

Hauptstaße 33<br />

88131 LINDAU-INSEL<br />

Krummgasse 8<br />

www.sanitätshaus-ober.de


12 13. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 06/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Vereinsführerschein<br />

Seminarreihe für Vereinsvorstände<br />

25 Vereinsvorstände haben<br />

sich von September 2020 bis<br />

Dezember 2020 in der sechsteiligen<br />

Seminarreihe „Vereinsführerschein“<br />

weitergebildet.<br />

Die Resonanz der Teilnehmer<br />

war durchweg sehr positiv. Die<br />

ersten zwei Termine fanden<br />

noch als Präsenzveranstaltung<br />

statt, anschließend ging es<br />

digital weiter. Es hatten sich<br />

so viele interessierte Vereinsvorstände<br />

zu der Seminarreihe<br />

angemeldet, dass diese 2021<br />

zum zweiten Mal durchgeführt<br />

wird, informiert das Landratsamt<br />

Lindau.<br />

Die Teilnehmer kommen aus<br />

den unterschiedlichsten Bereichen:<br />

So nehmen Vorstände<br />

der Freiwilligen Feuerwehren,<br />

verschiedener Sportvereine,<br />

Trachten- und Musikvereine,<br />

Heimat- und Museumsvereine,<br />

Helferkreise, Gartenbau-<br />

und Zuchtvereine und<br />

viele mehr an der Weiterbildung<br />

„Vereinsführerschein“<br />

teil.<br />

„Es ist uns bewusst, dass<br />

das Vereinsleben besonders<br />

unter den Einschränkungen<br />

durch die Corona-Pandemie<br />

leidet. Umso mehr freue ich<br />

mich, dass wir die Vereine<br />

mit dem Vereinsführerschein<br />

bei ihrer Arbeit unterstützen<br />

können“, betont Landrat Elmar<br />

Stegmann. „Wir schätzen unsere<br />

Vereine. Sie übernehmen<br />

eine Vielzahl sozialer, kultureller,<br />

sportlicher und gesellschaftlicher<br />

Aufgaben und halten<br />

unsere Gesellschaft zusammen.“<br />

Seine Bitte an alle Bürgerinnen<br />

und Bürger ist,<br />

weiter durchzuhalten und<br />

ihren Vereinen in dieser Zeit<br />

treu zu bleiben.<br />

Vereine sind heute aber<br />

auch ohne Pandemie vor<br />

große Herausforderungen<br />

gestellt. Immer mehr Vorschriften<br />

und bürokratische<br />

Hürden einerseits sowie die<br />

steigenden Erwartungen in<br />

der Öffentlichkeitsarbeit erschweren<br />

die tägliche Arbeit.<br />

So haben einzelne Vereine<br />

bereits Schwierigkeiten,<br />

Führungspositionen neu zu<br />

besetzen. Teilweise wissen<br />

potentielle Kandidaten für<br />

ein Vorstandsamt nicht, was<br />

auf sie zukommt und was sie<br />

beachten müssen. Vor diesem<br />

Hintergrund hat der<br />

Landkreis Lindau im vergangenen<br />

Jahr erstmals erfolgreich<br />

den „Vereinsführerschein“<br />

angeboten. Der erfahrene<br />

Vereinsberater Karl Bosch<br />

führt die Teilnehmer durch<br />

rechtliche Themen, wie Haftungs-<br />

und Versicherungsfragen,<br />

Vereinssteuerrecht und<br />

Mitgliederversammlung,<br />

Jugendschutz, Motivation<br />

von Mitgliedern oder auch<br />

Sprechen vor Menschen und<br />

Konfliktlösung. Die sechsteilige<br />

Seminarreihe ist für<br />

Vereine im Landkreis Lindau<br />

kostenlos.<br />

BZ<br />

Ein Herzensprojekt<br />

Spende Gärtnerei Meßmer aus Lindau unterstützt Kinderhospiz<br />

Eine Spende von 5.050 Euro<br />

konnten Melanie und Klaus Meßmer<br />

von der Gärtnerei Meßmer in<br />

Lindau an das Kinderhospiz St. Nikolaus<br />

übergeben. Brigitte Waltl<br />

vom Förderverein Kinderhospiz<br />

im Allgäu e.V. freute sich über die<br />

großartige Unterstützung und bedankte<br />

sich im Namen des gesamten<br />

Teams, besonders auch für die<br />

jahrelange Hilfe.<br />

Melanie und Klaus Meßmer übergeben die stolze Spende für das Kinderhospiz<br />

an Brigitte Waltl (re.) vom Förderverein. BZ-Foto: FV Kinderhospiz<br />

Die Jahre zuvor stellte die<br />

Gärtnerei Meßmer in Bad<br />

Schachen in ihren Adventsausstellungen<br />

immer ein<br />

Spendenhaus für das Kinderhospiz<br />

in Bad Grönenbach<br />

auf. 2020 fiel die Ausstellung<br />

wegen Corona aus. Doch<br />

Melanie und Klaus Meßmer<br />

überlegten, wie sie trotzdem<br />

die Einrichtung im Allgäu weiter<br />

unterstützen könnten.<br />

Klaus Meßmer freut sich:<br />

„Allein schon, wenn ich laut<br />

darüber bei Freunden nachdachte<br />

und vom Kinderhospiz<br />

erzählte, kamen die ersten<br />

Spenden.“ Seine Frau ergänzt:<br />

„Ja, irgendwie kam bei allen<br />

Freunden und Verwandten der<br />

Geist der Weihnacht auf“: Eine<br />

Tante organisierte im Gewächshaus<br />

einen Flohmarkt. Freund<br />

Christian Pietsch von der Zimmerei<br />

P.O.S. in Hergensweiler<br />

baute nach Feierabend mit seinem<br />

Team Adventsbretter, die<br />

reißenden Absatz fanden. Auch<br />

der Erlös der Christbäume<br />

unter dem Motto „Unser Grün<br />

schafft Hoffnung“ aus der<br />

Christbaumplantage der Gärtnerei<br />

steigerte die Spendensumme.<br />

Alle Einnahmen gingen<br />

1:1 ans Kinderhospiz.<br />

Das Ehepaar Meßmer war<br />

von der Dynamik der Spendenaktion<br />

überwältigt: „Aus der<br />

befürchteten Nullrunde auf<br />

Grund von Corona entwickelte<br />

sich eine stolze Summe für<br />

unser Herzensprojekt. So etwas<br />

geht eben nur, wenn man<br />

Freundschaften pflegt und die<br />

Familie zusammenhält.“<br />

Das Kinderhospiz, das einzige<br />

stationäre in Bayern, begleitet<br />

Familien mit einem unheilbar<br />

und lebensverkürzend erkrankten<br />

Kind während der<br />

gesamten Krankheits-, Sterbeund<br />

Trauerphase. Die erkrankten<br />

Kinder werden in Absprache<br />

mit den Eltern betreut.<br />

Eltern und Geschwister können<br />

sich Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse<br />

und die ihrer Familie<br />

nehmen – Zeit zum Ausruhen,<br />

zum Schlafen und Zeit für sich<br />

selbst und die anderen. Durch<br />

die Entlastung und die Auszeit<br />

vom Alltag können neue Kräfte<br />

aktiviert werden. Der Austausch<br />

mit anderen betroffenen Familien<br />

im geschützten Rahmen lässt<br />

Freundschaften wachsen und<br />

hilft häufig, die eigene Situation<br />

besser zu reflektieren. Es gibt<br />

derzeit in Deutschland keine<br />

kostendeckende Finanzierung<br />

für Kinderhospize. Der Förderverein<br />

„Kinderhospiz im Allgäu<br />

e.V.“ und seine „Süddeutsche<br />

Kinderhospiz-Stiftung“ sind die<br />

finanzielle Basis und daher auf<br />

Spenden und Zustiftungen angewiesen.<br />

BZ<br />

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WISSENSWERTES 13. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 06/21<br />

Virtuelle Rundgänge<br />

<strong>Lindauer</strong> Dornier informiert digital über Ausbildungsberufe<br />

Mittels virtueller Rundgänge<br />

durch die Lehrwerkstatt möchte<br />

einer der größten Ausbildungsbetriebe<br />

in der Region ab Mitte<br />

Februar Nachwuchskräfte auch<br />

während Corona bei ihrer Berufswahl<br />

unterstützen.<br />

Nicht nur der digitale Schulalltag<br />

stellt viele Jugendliche vor<br />

große Herausforderungen, auch<br />

die Zeit der Berufsorientierung<br />

und der vielen Betriebspraktika<br />

trotz Pandemie lösen bei vielen<br />

Nachwuchskräften Verunsicherung<br />

aus – kein Wunder bei<br />

über 300 Ausbildungsberufen<br />

und 20.000 Studiengängen.<br />

Viele Unternehmen, wie der<br />

Maschinen- und Anlagenbauer<br />

Dornier, setzen aufgrund<br />

ihrer Ausbildungsvielfalt auf<br />

praxisorientierte, abwechslungsreiche<br />

und spannende Facetten<br />

in den Schülerpraktika. Die<br />

bekannten Einschränkungen<br />

machen diesem Ziel aktuell<br />

einen Strich durch die Rechnung.<br />

Dennoch ermöglicht es<br />

das Familienunternehmen seinen<br />

interessierten und potenziellen<br />

Praktikanten, sich für<br />

die Zeit nach der Pandemie<br />

anzumelden. „Wir wollen möglichst<br />

allen Bewerbern einen<br />

Praktikumsplatz anbieten, sobald<br />

es die Situation wieder<br />

zulässt“, betont Martin Kaeß,<br />

Leitung technische Ausbildung<br />

bei Dornier. Mittels virtueller<br />

Rundgänge durch die Lehrwerkstatt<br />

möchte Dornier ab<br />

Mitte Februar Nachwuchskräfte<br />

auch während Corona bei<br />

ihrer Berufswahl unterstützen.<br />

„Wir wollen Schulklassen sowie<br />

einzelnen Schülern/-innen<br />

vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten<br />

bei uns im Haus näherbringen“,<br />

so Kaeß. Registrierung<br />

möglich unter:<br />

https://www.lindauerdornier.<br />

com/de/kontakt/virtuellerrundgang-ausbildung/<br />

BZ<br />

BZ-Foto: Dornier<br />

Narrenbaum am Grünen Klassenzimmer<br />

Faschingsfeiern wie in den<br />

vergangenen Jahren können auch<br />

im Verein Grünes Klassenzimmer<br />

dieses Jahr nicht stattfinden.<br />

Deshalb wird aus dem<br />

„Karneval im Wald“ nun „Fasnet<br />

für die Tiere“: Die Kinder bekleben<br />

und bemalen Milchtüten,<br />

in die eine Öffnung geschnitten<br />

wird und die anschließend mit<br />

Leckereien gefüllt werden.<br />

Diese bunten Naschtüten werden<br />

coronakonform von verkleideten<br />

Narrensamen im Wald<br />

aufgehängt. Außerdem hat das<br />

Aktionsteam einen Narrenbaum<br />

direkt am Parkplatz des Grünen<br />

Klassenzimmers aufgestellt und<br />

mit bunten, wetterfesten Clowns<br />

geschmückt. „Wir hoffen, damit<br />

Joggern, Spaziergängern, Radlern<br />

usw. ein Lächeln ins Gesicht zu<br />

zaubern, wenn sie bei uns vorbei<br />

kommen. Denn Fasnet ist eine<br />

13<br />

lustige Angelegenheit und etwas<br />

Freude soll gerade in dieser Zeit<br />

jeder für sich bewahren können.<br />

Wer dem Verein helfen möchte,<br />

darf sich gern einen bunten Clown<br />

gegen eine Spende vom Narrenbaum<br />

‚plücken‘“, so Rosi Müller<br />

vom Grünen Klassenzimmer und<br />

sie wünscht: „Allen ein lautes<br />

Hoppla-Ho!“<br />

BZ-Foto: R. Müller<br />

Bogy gewinnt Zeitungswettbewerb<br />

Der Wahlkurs „Querbeet“ im<br />

Bodenseegymnasium Lindau<br />

hatte es sich im letzten Schuljahr<br />

zum Ziel gesetzt, eine Zeitungsseite<br />

in der örtlichen<br />

Presse zu gestalten, die sich mit<br />

Gesundheit und Nachhaltigkeit<br />

beschäftigt. Das deutschlandweite<br />

Zeitungsprojekt „Gesund<br />

und sicher“ der deutschen Unvallversicherung<br />

und des IZOP-<br />

Instituts hatte den Schülerinnen<br />

und Schülern des Wahlkurses<br />

Anlass für diese Initiative<br />

gegeben. Schwerpunkte des<br />

Projekts waren der Besuch von<br />

Marco Haring von der Kommunalen<br />

Unfallversicherung Bayern<br />

(KUVB) sowie die journalistische<br />

Begleitung der „Woche<br />

der Nachhaltigkeit“, die das<br />

Greenteam der Schule organisiert<br />

hatte. Der Geschäftsführer<br />

des IZOP-Instituts lobte das<br />

Projekt. Aus 31 zugesandten<br />

Ergebnissen aus ganz Deutschland<br />

erhielt der neunköpfige<br />

Bogy-Schreibkurs (zusammen<br />

mit vier anderen Teilnehmern)<br />

den ersten Preis. BZ-Foto: Bogy<br />

Busverkehr im bodo-<br />

Verkehrsverbund<br />

In der Woche von Montag,<br />

15. Februar, bis einschließlich<br />

Freitag, 19. Februar,<br />

verkehren die Busse in den<br />

bodo-Verbundgebieten<br />

Bodenseekreis und LandkreisRavensburg<br />

nach dem<br />

sogenannten Ferienfahrplan.<br />

Es entfallen die für die<br />

Schülerbeförderung verstärkenden<br />

Kurse morgens und<br />

mittags. In den Stadtverkehren<br />

kann es ggf. zu abweichenden<br />

Regelungen kommen.<br />

Anders verhält es sich<br />

im bayerischen Verbundgebiet:<br />

Hier fahren die Busse<br />

entsprechend einer Abstimmung<br />

mit der bayerischen<br />

Landesregierung auch in der<br />

Fasnetswoche und bis auf<br />

Weiteres nach dem<br />

Schulfahrplan. Auch für<br />

Schülermonatskarten im<br />

bayerischen Verbundgebiet,<br />

welche komplett von den<br />

Schulwegekostenträgern<br />

übernommen werden, besteht<br />

keine Notwendigkeit der<br />

Rückgabe. Mehr Infos unter:<br />

www.bodo.de<br />

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14 13. Februar 20201 · BZ Ausgabe KW 06/21<br />

GESUND LEBEN<br />

OP und Reha gut – alles gut<br />

In allen Waldburg-Zeil Kliniken läuft Reha nach bewährtem Sicherheitskonzept weiter<br />

Bernd Stöckler erhielt während<br />

der Corona-Pandemie ein neues<br />

Schultergelenk und absolvierte<br />

danach eine dreiwöchige Reha<br />

in der Rehabilitationsklinik Saulgau.<br />

Bernd Stöckler schaut zuversichtlich<br />

in die Zukunft. „Die<br />

Reha hat mir rundum gut getan“,<br />

sagt er und strahlt Optimismus<br />

und Zufriedenheit aus.<br />

Der 46-jährige Mischmeister<br />

arbeitet auf einer Betonanlage<br />

und hatte schon längere Zeit<br />

Probleme mit der linken Schulter.<br />

Stechende Schmerzen plagten<br />

ihn im Alltag. Auch nachts<br />

fand er kaum noch Ruhe. Konservative<br />

Therapien und Cortison-Behandlungen<br />

brachten<br />

nur kurzzeitige Erleichterung.<br />

„Bei mir wurde Arthrose im linken<br />

Schultergelenk festgestellt<br />

– Schäden, die in rund 30 Jahren<br />

körperlicher Belastung in<br />

meinem Beruf entstanden<br />

sind“, berichtet er. Die Ärzte<br />

rieten ihm zu einer Schultergelenkersatz-OP.<br />

Bernd Stöckler wurde während<br />

der Corona-Pandemie<br />

operiert. Nach fünf Tagen im<br />

Krankenhaus ging es für rund<br />

sechs Wochen zur Ausheilung<br />

nach Hause. Zwei bei der OP<br />

durchtrennte Sehnen mussten<br />

wieder zusammenwachsen.<br />

Da-nach trat Bernd Stöckler<br />

eine dreiwöchige Reha in der<br />

Rehabilitationsklinik Saulgau<br />

der Waldburg-Zeil Kliniken an.<br />

Die Begeisterung, mit der er<br />

von seinem Therapieplan mit<br />

Physiotherapie, Bewegungsbädern,<br />

Massagen und anderen<br />

Alle Therapeutinnen und Therapeuten achten auf Abstand, Sicherheit und darauf, dass es den Patienten<br />

schnell wieder besser geht.<br />

Warum eine Reha bei den<br />

Waldburg-Zeil Kliniken sicher ist<br />

‣ Jeder Reha-Patient hat in<br />

der Regel ein Einzelzimmer.<br />

‣ Alle Waldburg-Zeil Kliniken<br />

haben ihre Abläufe so organisiert,<br />

dass der Mindestabstand<br />

von 1,5 Metern sowie<br />

weitere Empfehlungen der<br />

Deutschen Rentenversicherung,<br />

des Robert-Koch-Institutes<br />

und der Gesundheitsämter<br />

sowie der Gesetzgeber<br />

eingehalten werden können.<br />

‣ Jeder Patient erhält zweimal<br />

täglich einen neuen Mund-<br />

Nasen-Schutz.<br />

‣ Bei den Patienten wird jeden<br />

Tag die Temperatur gemessen,<br />

um sicherzugehen,<br />

dass sie gesund sind.<br />

‣ In allen Waldburg-Zeil Kliniken<br />

gibt es Handdesinfektionsspender.<br />

‣ In allen Kliniken ist ein zusätzlicher<br />

kompletter Desinfektions-Turnus<br />

pro Tag<br />

eingerichtet.<br />

‣ Therapeuten arbeiten in<br />

festen Kleingruppen, um das<br />

Ansteckungsrisiko gering zu<br />

halten.<br />

‣ Für Mitarbeiter gibt es ein<br />

detailliertes Hygienekonzept.<br />

‣ Die Waldburg-Zeil Kliniken<br />

haben ein durchdachtes<br />

Besuchskonzept.<br />

‣ Die geltenden Regeln in den<br />

Waldburg-Zeil Kliniken entspringen<br />

der Verantwortung<br />

für Patienten, die oftmals ein<br />

angegriffenes Immunsystem<br />

haben. Die Patienten werden<br />

gebeten, diese zu ihrer eigenen<br />

Sicherheit und zum Schutz<br />

der anderen einzuhalten.<br />

Mobiles Team impft Klinik-Mitarbeiter<br />

Das mobile Impfteam hat bei<br />

24 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern der Fachkliniken<br />

Wangen die Erstimpfung vorgenommen.<br />

Für die Fachkliniken Wangen,<br />

die als Spezialversorger auch<br />

Coronapatienten behandeln,<br />

hat der Schutz von Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern<br />

höchste Priorität.<br />

„Wir freuen uns sehr, dass<br />

das Impfteam des Zentralen<br />

Impfzentrums Ulm direkt zu uns<br />

in die Klinik gekommen ist.<br />

Gerade Mitarbeiter, die mit<br />

schwerstkranken Menschen eng<br />

zusammenarbeiten, müssen die<br />

Möglichkeit zur Impfung vor Ort<br />

erhalten“, so Dr. Quirin Schlott,<br />

der alle Hebel in Bewegung<br />

gesetzt hatte, damit Impfen in<br />

der Klinik möglich ist.<br />

„Wir sind sehr froh, dass die<br />

Impfbereitschaft unserer Mitarbeiter<br />

sehr hoch ist.“ Jetzt<br />

im Februar wird das mobile<br />

Impfteam zur Zweitimpfung in<br />

die Klinik kommen.<br />

BZ-Fotos: WZK<br />

Anwendungen erzählt, klingt<br />

ehrlich: „Ich komme mir fast<br />

vor wie im Urlaub“, sagt er und<br />

schwärmt von seinem Zimmer,<br />

der Verpflegung, den Ärzten,<br />

den Pflegekräften und dem Miteinander<br />

der Patienten – selbst<br />

in Corona-Zeiten. Alles laufe<br />

sehr gut. Abstands- und Hygienevorschriften<br />

würden streng<br />

eingehalten, frische Mund-Nasen-Masken<br />

zweimal täglich von<br />

der Rehaklinik ausgegeben.<br />

„Für mich als Bad Saulgauer<br />

wäre sowieso keine andere Rehaklinik<br />

in Frage gekommen“,<br />

lacht Stöckler. Schließlich habe<br />

er vor 30 Jahren als Ferienarbeiter<br />

beim Bau des Reha-Gebäudes<br />

mitgewirkt und seine<br />

Schwester arbeite aktuell im<br />

Service der Klinik.<br />

Die Reha habe die schmerzfreie<br />

Beweglichkeit seiner Schulter<br />

gefördert und ihn motiviert,<br />

gestärkt und für den Alltag<br />

fit gemacht, betont er. „Ich<br />

musste mich um nichts kümmern,<br />

alles wurde optimal für<br />

mich vorbereitet und organisiert.“<br />

In den Waldburg-Zeil Kliniken<br />

gibt es ein detailliertes Betriebs-<br />

und Hygienekonzept<br />

für Mitarbeiter, Patienten und<br />

Besucher und einen täglichen<br />

Desinfektionsturnus, die eine<br />

sichere Reha garantieren. Die<br />

Patienten werden schon vor<br />

ihrem Reha-Antritt schriftlich<br />

über die Sicherheitsbestimmungen<br />

und -auflagen informiert.<br />

Alle Klinikabläufe sind<br />

so organisiert, dass der Mindestabstand<br />

von 1,5 Metern<br />

eingehalten werden kann. Um<br />

das Ansteckungsrisiko so gering<br />

wie möglich zu halten,<br />

arbeiten die Therapeuten in<br />

festen Kleingruppen. Veranstaltungen<br />

werden aktuell nicht<br />

durchgeführt, da die Sicherheit<br />

aller Beteiligten oberste<br />

Priorität hat. Aber sowohl der<br />

Begrüßungsvortrag als auch<br />

interessante medizinische Vorträge<br />

werden regelmäßig digital<br />

angeboten.<br />

BZ<br />

Reha bei den<br />

Waldburg-Zeil Kliniken<br />

Argentalklinik<br />

Telefon: 0 75 62/71 16 04<br />

E-Mail: info@argentalklinik.de<br />

Rehabilitationsklinik Bad Wurzach<br />

Telefon: 0 75 64/30 10<br />

E-Mail: info@rehabilitationsklinikbad-wurzach.de<br />

Klinik im Hofgarten<br />

Telefon: 0 75 24/70 70<br />

E-Mail: info@klinik-im-hofgarten.de<br />

Rehabilitationsklinik Saulgau<br />

Telefon: 0 75 85/50 00<br />

E-Mail: info@rehabilitationskliniksaulgau.de<br />

@ www.wz-kliniken.de<br />

Bus entdecken<br />

Foto einschicken Überraschung gewinnen<br />

Auch der Waldburg-Zeil Bus<br />

braucht mal eine Pause... Hier<br />

wurde er an der Tankstelle in<br />

Leutkirch gesichtet und abgelichtet.<br />

Denn wer den Waldburg-Zeil<br />

Bus oder den Lungenbus entdeckt,<br />

ein Foto macht und das<br />

per E-Mail einschickt an:<br />

marketing@wz-kliniken.de<br />

erhält als Belohnung eine Überraschung<br />

aus dem Marketing.<br />

Aber auch ohne Foto vom<br />

Bus freuen sich die Waldburg-<br />

Zeil Kliniken über Ihr Interesse.<br />

Denn 3.000 Kolleginnen<br />

und Kollegen suchen Verstärkung<br />

für ihre Teams.<br />

Weitere Informationen gibt<br />

es unter:<br />

@ www.wz-kliniken.de/jobs


SERVICE 13. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 06/21<br />

15<br />

Bestattungsvorsorge<br />

Manfred & Manuel Breyer GbR<br />

Bregenzer Straße 23, D-88131 Lindau<br />

Telefon 0 83 82 / 94 70 64<br />

www.bestattungen-breyer.de<br />

Auflassung von Grabstätten auf dem Friedhof in Reutin<br />

Die Nutzungsfrist für die rechts aufgeführten<br />

Grabstätten auf dem Ev. Friedhof in<br />

Lindau-Reutin ist abgelaufen.<br />

Nachdem die Adressrecherche erfolglos<br />

blieb, werden die Angehörigen gebeten,<br />

sich bis spätestens 30. April 2021 bei der<br />

Friedhofsverwalterin Anne Knütter<br />

zu melden.<br />

Telefon: 01 72/4 89 84 87<br />

E-Mail: anne.knuetter@elkb.de<br />

oder im Pfarrbüro in der Steigstraße 36 in<br />

Lindau.<br />

Nach Verstreichen der Widerspruchsfrist<br />

werden die Gräber aufgelassen und eingeebnet.<br />

Der Grabstein und die Einfassung<br />

werden entfernt und gehen gemäß Friedhofssatzung<br />

in das Eigentum des Friedhofs<br />

über. <br />

BZ-Foto u. Tabelle: Knütter<br />

Terminreservierung<br />

Zulassungsstelle Digitales Tool installiert<br />

Unter www.landkreis-lindau.de<br />

können Bürgerinnen und Bürger<br />

nun leichter und schneller<br />

online einen Termin bei der<br />

Kfz-Zulassung buchen. Mit einem<br />

neuen Reservierungstool<br />

managt das Team der Zulassungsstelle<br />

eine detaillierte Terminvergabe<br />

und kann so die Wartezeiten<br />

für die Kunden deutlich<br />

verkürzen.<br />

Das neue Programm empfängt<br />

die Bürgerinnen und Bürger<br />

mit einer kundenfreundlichen<br />

Darstellung. Im Programm<br />

können diese zwischen elf<br />

verschiedenen Dienstleistungen,<br />

wie beispielsweise die<br />

Neuzulassung oder die Abmeldung<br />

eines Fahrzeugs<br />

wählen und anschließend<br />

selbst einen passenden Termin<br />

reservieren.<br />

„Das neue Tool ermöglicht<br />

deutlich mehr Termineingaben<br />

als zuvor, da jede Dienstleistung<br />

mit einem realen<br />

Zeitfenster hinterlegt ist“,<br />

heißt es weiter in der Pressemitteilung<br />

des Landratsamtes<br />

Lindau.<br />

Nach der Terminvereinbarung<br />

erhält der Kunde eine Bestätigungsmail,<br />

in der die Zulassungsstelle<br />

darüber informiert,<br />

welche Unterlagen mitgebracht<br />

werden müssen und<br />

wie der Termin wieder storniert<br />

werden kann.<br />

Das neue online Reservierungstool<br />

kann über die Seite<br />

des Landratsamts Lindau<br />

www.landkreis-lindau.de aufgerufen<br />

werden. Es ist direkt<br />

unter dem Button Online-<br />

Dienste zu finden.<br />

In Einzelfällen sei aber<br />

nach wie vor auch eine telefonische<br />

Terminvereinbarung<br />

möglich.<br />

<br />

Anzeigen<br />

GRABMALE<br />

Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon (08382) 6894<br />

Telefax (08382) 26870<br />

lau.martin@web.de<br />

AUSSTELLUNG<br />

beim Friedhof<br />

Lindau-Aeschach<br />

Rennerle 14<br />

Beratung und Verkauf<br />

Mittwoch und Freitag<br />

von 14 bis 18 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

BZ<br />

FAMILIENNACHRICHTEN<br />

GEBURTEN<br />

29.12.2020: Judi Hesso,<br />

Roshen Fatysiny und<br />

Lazgin Hesso, Lindau (B)<br />

02.01.2021: Leopold Philipp<br />

Rücker, Alexa Jelena Grässer<br />

und Stephan Philipp Rücker,<br />

Lindau (B)<br />

12.01.2021: Chiara Rosa,<br />

Maria Zangaro und Sandro Rosa,<br />

Lindau (B)<br />

12.01.2021: Oliver Gróf,<br />

Klaudia Gróf-Nagy geb. Nagy<br />

und Attila Gróf, Lindau (B)<br />

12.01.2021: Mia Sophie Grote,<br />

Susanne Katrin Grote und<br />

Sebastian Grote geb. Moser,<br />

Wangen i. A.<br />

16.01.2021: Eduards Gudermanis,<br />

Diana ̄ Gudermane geb. Miloša<br />

und Dairis Gudermanis, Lindau (B)<br />

17.01.2021: Eliana Summer Bühler,<br />

Kathrin Bühler geb. Bruderhofer<br />

und Benjamin Paul Bühler, Lindau (B)<br />

STERBEFÄLLE<br />

16.01.2021: Manfred Heinrich<br />

Kern, Lindau (B)<br />

19.01.2021: Anna Spandl,<br />

Lindau (B)<br />

20.01.2021: Waltraud Helga<br />

Schollian, Lindau (B)<br />

18.1. – 31.1.2021<br />

20.01.2021: Monika Haase,<br />

geb. Timmermann, Lindau (B)<br />

28.01.2021: Ida Katharina Nuber,<br />

geb. Schäfler, Lindau (B)<br />

Impressum<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Hermann J. Kreitmeir<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

18.01.2021: Theo Braun,<br />

Tanja Sandra Braun geb. Marioli<br />

und Julian Tobias Braun,<br />

Lindenberg i.A.<br />

18.01.2021: Sophie Ehrlich,<br />

Juliane Dinauer geb. Dinfelder<br />

und Swen Ehrlich, Wasserburg (B)<br />

19.01.2021: Tobias Kitzelmann,<br />

Linda Kitzelmann und Michael<br />

Heinrich Knitz, Röthenbach (A.)<br />

20.01.2021: Emanuel Rupprecht<br />

Binzler, Karin Martina Binzler<br />

und Armin Rutschke, Nonnenhorn<br />

22.01.2021: Philina Sarah<br />

Kalkbrenner,<br />

Sarina Carolin Kalkbrenner,<br />

geb. Oppitz und Markus Sebastian<br />

Kalkbrenner, Nonnenhorn<br />

22.01.2021: Magdalena<br />

Kinzelmann, Juliane Kinzelmann<br />

geb. Weber und<br />

Andreas Kinzelmann, Scheidegg<br />

Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 e/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,– e/Jahr<br />

APOTHEKEN<br />

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...<br />

Sa., 13. Februar 2021:<br />

Möven-Apotheke,<br />

Hemigkofener Str. 10,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 8641<br />

So., 14. Februar 2021:<br />

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441<br />

Mo., 15. Februar 2021:<br />

Apotheke im Alten Bahnhof,<br />

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,<br />

Tel.: 08382 275312<br />

Di., 16. Februar 2021:<br />

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 1,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951<br />

Mi., 17. Februar 2021:<br />

Montfort-Apotheke,<br />

Marktplatz 12, Langenargen,<br />

Tel.: 07543 2357<br />

Do., 18. Februar 2021:<br />

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,<br />

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451<br />

Fr., 19. Februar 2021:<br />

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,<br />

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962<br />

Sa., 20. Februar 2021:<br />

See-Apotheke, Untere Steig 2,<br />

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,<br />

Tel.: 08382 26866<br />

So., 21. Februar 2021:<br />

St.-Georgs-Apotheke,<br />

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,<br />

Tel.: 08382 887650<br />

Mo., 22. Februar 2021:<br />

Christophorus-Apotheke,<br />

Hauptstr. 9, Sigmarszell,<br />

Tel.: 0 83 89 98112<br />

Di., 23. Februar 2021:<br />

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 2A,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121<br />

Mi., 24. Februar 2021:<br />

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 54983<br />

Do., 25. Februar 2021:<br />

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer<br />

Str. 51, Lindau, Tel. 08382 5821<br />

Fr., 26. Februar 2021:<br />

Möven-Apotheke,<br />

Hemigkofener Str. 10,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 8641<br />

IM NOTFALL<br />

Rettungsdienst112<br />

Notaufnahme<br />

KASSENÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis<br />

Friedrichshafener Str. 80A (Li)<br />

Auskunft unter Tel.: 116 117<br />

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,<br />

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr<br />

ZAHNÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

An Wochenenden und<br />

Feiertagen im unteren Kreis<br />

Lindau: 01 80/5 05 99 91<br />

Sie werden automatisch mit dem<br />

diensthabenden Zahnarzt verbunden.<br />

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem<br />

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende<br />

Kosten entstehen.)<br />

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.<br />

Liste im Internet:<br />

www.zahnaerzte-lindau.de


16 13. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 06/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Gemeinsame Plattform<br />

LTK und IHK unterstützen Einzelhandel und Gastronomie<br />

Seit Beginn der Corona-Krise<br />

und der Einführung von Click &<br />

Collect hat sich das Verhalten<br />

der Konsumenten erheblich verändert.<br />

„Die Kunden nutzen das<br />

Internet, um nach Anbietern<br />

und Produkten auch in der Region<br />

zu suchen“, stellt Markus<br />

Anselment, stellvertretender<br />

Hauptgeschäftsführer der IHK<br />

Schwaben, fest. Mit einem gemeinsamen<br />

Projekt machen die<br />

Lindau Tourismus & Kongress<br />

GmbH (LTK) und die IHK Schwaben<br />

deshalb die <strong>Lindauer</strong> Unternehmen<br />

im Internet besser<br />

sichtbar.<br />

<br />

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts von LTK und IHK können<br />

sich <strong>Lindauer</strong> Händler und Gastronomen mit Bildern von Fotograf<br />

Joern Lorenz auf www.lindau.de präsentieren. BZ-Foto: Kainz Werbeagentur<br />

Mit der Internetseite lindau.de<br />

steht dem Einzelhandel und<br />

der Gastronomie zukünftig eine<br />

gemeinsame Plattform zur<br />

Verfügung. Knapp 70 <strong>Lindauer</strong><br />

Einzelhändler und Gastronomen<br />

nahmen bereits das Angebot<br />

an und meldeten ihre Kontaktdaten<br />

und Dienstleistungen.<br />

„Sie werden nun in den Datenpool<br />

der LTK aufgenommen<br />

und erhalten einen kostenfreien<br />

Eintrag auf der hochfrequentierten<br />

Webseite. Auch Events<br />

und übergeordnete Aktionen,<br />

wie verkaufsoffene Sonntage,<br />

können über diesen Kanal<br />

noch besser beworben werden“,<br />

heißt es in einer Pressemitteilung<br />

der IHK Schwaben.<br />

Angesichts des hohen Interesses<br />

ziehen die Partner IHK<br />

und LTK ein positives Zwischenfazit<br />

des Projektes. Anselment:<br />

„Durch die enge Abstimmung<br />

mit der Interessengemeinschaft<br />

Zukunft Insel und weiteren <strong>Lindauer</strong><br />

Akteuren konnten wir<br />

ein wirksames Maßnahmenpaket<br />

entwickeln. Unsere Unternehmen<br />

haben nun eine einfache<br />

und günstige Möglichkeit,<br />

sich online zu präsentieren.“<br />

Einen weiteren Mehrwert<br />

für die Aktionsteilnehmer stellen<br />

kostenfreie Aufnahmen dar.<br />

Fotograf Joern Lorenz unterstützt<br />

das Projekt und setzt die<br />

<strong>Lindauer</strong> Einzelhandels- oder<br />

Gastronomiebetriebe im Laufe<br />

des Frühjahrs in Szene. Die<br />

professionellen Fotos können<br />

die Unternehmen auch unabhängig<br />

vom Projekt nutzen.<br />

„Lindau verfügt über eine attraktive<br />

Geschäftswelt und ein<br />

vielfältiges gastronomisches Angebot.<br />

Wir unterstützen die<br />

<strong>Lindauer</strong> Unternehmen, dies<br />

zu kommunizieren – im Internet<br />

ebenso wie mit professionellen<br />

Fotos“, so LTK-Geschäftsführer<br />

Carsten Holz.<br />

Auch weiterhin können<br />

sich interessierte Händler und<br />

Gastronomen an die LTK wenden,<br />

um sich auf www.lindau.de<br />

eintragen zu lassen. Hierfür<br />

habe man ein preiswertes Folgeangebot<br />

für die <strong>Lindauer</strong><br />

Unternehmen ausgebarbeitet.<br />

Mehr Know-How fürs Internet<br />

Für den stationären Einzelhandel<br />

habe die IHK Schwaben<br />

ein praxisgerechtes Unterstützungsangebot<br />

zusammengestellt.<br />

In der monatlichen<br />

Webinar-Reihe „Digitaler Donnerstag<br />

Einzelhandel“ stellt die<br />

IHK nach Ladenschluss jeweils<br />

einen Aspekt der Digitalisierung<br />

vor.<br />

„Darüber hinaus haben wir<br />

exklusiv für den <strong>Lindauer</strong> Einzelhandel<br />

Veranstaltungen zu<br />

den Schwerpunkten Kundenbindung<br />

und Einkaufserlebnis<br />

geplant. Unser Ziel ist es, die<br />

Händler mit schnell umsetzbaren<br />

Impulsen durch die Krise<br />

zu begleiten“, so Anselment<br />

abschließend.<br />

BZ<br />

Berufsinfomesse<br />

„fitforJOB!“ findet im März digital statt<br />

Die „fitforJOB!“ ist Schwabens<br />

größte Messe rund um die<br />

duale Berufsausbildung. Am<br />

Samstag, 20. März 2021, findet<br />

die Messe von 9 bis 15 Uhr<br />

erstmals digital statt. Schülerinnen<br />

und Schüler sowie Eltern<br />

und Lehrer können sich<br />

im virtuellen Messezentrum<br />

über Berufe und Firmenprofile,<br />

über aktuelle Stellenangebote<br />

und Aus- und Weiterbildungsprogramme<br />

informieren.<br />

Bis zu 10.000 Interessierte<br />

waren in den vergangenen<br />

Jahren zur „fitforJOB!“ ins<br />

Augsburger Messezentrum<br />

gekommen. Wegen der Corona-Krise<br />

gibt es die Berufsinfomesse,<br />

die von der Handwerkskammer<br />

für Schwaben<br />

(HWK) und der Industrieund<br />

Handelskammer Schwaben<br />

(IHK) gemeinsam organisiert<br />

wird, diesmal in einem<br />

digitalen Format.<br />

Über die Webseite fitforjobaugsburg.de<br />

können sich<br />

Schülerinnen und Schüler,<br />

Eltern und Lehrer bereits<br />

jetzt kostenlos für die Teilnahme<br />

anmelden.<br />

Nach der Registrierung<br />

erhalten die Interessierten<br />

den Link, mit dem sie am<br />

20. März ins virtuelle Messezentrum<br />

gelangen. Dort ist<br />

alles wie bei einer realen<br />

Messe: Es gibt ein Foyer mit<br />

jeder Menge Informationen<br />

zur Orientierung, ein Vortragsforum<br />

sowie große Hallen,<br />

in denen sich die Aussteller<br />

präsentieren.<br />

Per integriertem Chat<br />

können die Besucher am<br />

Messetag von 9 bis 15 Uhr<br />

live mit den Unternehmensvertretern<br />

am Stand kommunizieren,<br />

Fragen zur Ausbildung<br />

stellen und erste<br />

Kontakte knüpfen.<br />

Zudem gibt es umfassende<br />

Informationen zu den<br />

Unternehmen und ihren<br />

Stellenangeboten. Und das<br />

alles bequem von zu Hause<br />

aus per PC, Tablet oder<br />

Smartphone.<br />

Im Vortragsforum können<br />

die Besucher während<br />

der Messe zahlreiche Expertenvorträge<br />

rund um das<br />

Thema Ausbildung und Karriere<br />

verfolgen.<br />

Das komplette Vortragsprogramm<br />

sowie die Informationen<br />

der Unternehmen<br />

sind nach Ende der Messe<br />

„fitforJOB!#digital“ für eine<br />

weitere Woche im Netz verfügbar.<br />

BZ/BZ-Foto: ffj<br />

@ Nähere Informationen zum<br />

Programm und zur<br />

Anmeldung gibt es unter:<br />

www.fitforjob-augsburg.de<br />

Anzeigen<br />

Lindau<br />

83/<br />

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+ Wohnwagen<br />

Tel.: 03944-36160<br />

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LINDAUER<br />

www.bz-lindau.de

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