Bauen & Sanieren 2021

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Februar 2021

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INHALT & IMPRESSUM

21

Foto © Lobis Böden, Christian Gufler

46

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen,

Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

dott. Marita Wimmer

Redaktion: Franz Wimmer, Cvetina Kaneva,

Dr. Nicole D. Steiner, dott. Marita Wimmer,

Elisabeth Stampfer

Werbung/Verkauf: Patrick Zöschg, Michael

Gartner, Helene Ratschiller, Alois Niklaus

Verwaltung: Weinbergweg 7 | 39100 Bozen |

Tel. 0471 081 561

info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock,

verschiedene Privat-, Firmen- und

Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Fotos Titelseite: Rubner Christopher Colinares

(Mactan Cebo International Airport),

Mair Josef & Co. KG (Vertigine), Doppelmayr

Italia GmbH (Halle für die Vormontage

der Seilbahnen), Rubner Fenster GmbH

Konzept und Abwicklung:

MediaContact Eppan

Grafik/Layout: Simon Krautschneider,

Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder

Produktion: Athesia Druck Bozen -

www.athesia.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und

im Postversand

Druckauflage: 23.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

Inhalt

Aktuell

6 Hohe Wertschöpfung –

vom Sturmholz zum Ingenieurholzbau

12 Projekte wenn möglich vorziehen

18 Der richtige Boden unter den Füßen

24 Decantei: Zurück zum Ursprung

28 Viel Platz für neue Ideen und Projekte

bei Doppelmayr

36 Draußen zuhause

44 KlimaHaus: Qualität und Nachhaltigkeit

unter einem Dach

48 Klima schützen, Komfort genießen

54 Sportliches Sanierungsprojekt

56 Mountain Sky –

Luxus im Luxus der Natur

58 Praktische Trinkwasserspeicher

60 Das intelligente Zuhause

62 In „liftige“ Höhen

64 Regale mit System

65 Das Schmuckstück jeder Immobilie

66 Aus Stahl gebaut

67 Auf die Abdichtung kommt es an

68 In der Tiefe liegt die Kraft

69 Der Baustoff im Kreislauf

70 Fragen an den Experten

72 Sicher dank Blitzschutz

74 Für ein einbruchsicheres Zuhause

78

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung

für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.


INHALT & IMPRESSUM

EDITORIAL

30

Info-PR

15 Würth GmbH, Neumarkt

16 Alp GmbH, Sterzing

22 Prohome GmbH, Bozen

37 Neolit Italy GmbH, Gais

41 Rasenfix GmbH, Andrian

42 Brillux Italia GmbH, Bozen

47 Atmosfair KG, Bruneck

53 Imperial OHG, Bruneck

60 Smartlix, A-Ladis

Rubriken

77 Gesundheit: Zirbenholz

sorgt für guten Schlaf

78 Portrait: Felizitas Wieser

80 Bunte Meldungen

Foto © Doppelmayr Italia GmbH

36

Foto © FELSWOND

48

65

Südtirols Bauwirtschaft trotzt bis

auf weiteres auch dem Corona-

Virus, zumindest was den Hochbau

betrifft. Ausschlaggebend

dafür sind in erster Linie private

Investitionen in Form von

Aus- und Aufbauten bestehender

Kubaturen samt Sanierung, dank

der gesetzlichen Förderung. Eine

eigene Dimension sind nach wie

vor die Investitionen im Bereich

der Hotellerie. Auch hier, so

scheint es, kann Covid-19 der Entwicklung

der vergangenen Jahre

nichts anhaben. Als dritter Punkt

haben die Wohnbauten, von privaten

Bauträgern bis zum Wobi-Programm

ihren Anteil an der guten

Konjunktur. Im Tiefbau hingegen

sieht die Auftragslage weniger gut

aus. Hier hofft die Branche, dass

über zusätzliche Gelder vom Land,

bereits genehmigten Infrastruktur-

Projekten, wie z.B. Straßen-

Sanierungen vorgezogen werden

können. Und alle zusammen

hoffen auf ein Ende einer bisher

nie gekannten Situation.


Franz Wimmer

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6

AKTUELL

Foto © Rubner Objektbau

Chocolarium Maestrani, Falwil (CH)

Hohe Wertschöpfung – vom

Sturmholz zum Ingenieurholzbau

Im November 2018 hat ein Sturm

namens „Vaia“ in Südtirol Waldschäden

in bisher unbekanntem Ausmaß

verursacht. Innerhalb von 20 Minuten

warf der Wind insgesamt 1.600.000

Kubikmeter Nutzholz zu Boden.

In Rekordzeit von nur zwei Jahren

wurde diese Holzmenge in Südtirols

Wäldern aufgearbeitet.

Betroffen waren 86 Gemeinden

und etwa 6.000 Hektar Wald.

Mitten im Schadholz-Zentrum der

arg in Mitleidenschaft gezogenen

Wälder der Gemeinden

Deutschnofen und

Welschnofen, das Unternehmen

Holz Pichler

im Eggental. Dazu

Geschäftsführer Michael

Gilli: „Die Aufarbeitung

innerhalb von zwei Jahren

Michael Gilli,

Holz Pichler

war eine Spitzenleistung von

allen beteiligten Personen, Firmen

und den zuständigen Landesstellen.

Förster, privaten Waldbesitzer,

Techniker des Landes und

Holzarbeiter. Fachkräfte

aus Südtirol und vor

allem aus Österreich und

Bayern mit entsprechend

schweren Gerät waren

beinahe rund um die Uhr

im Einsatz. Das bisher schon

gute Forststraßen-Netz und

auch das unkomplizierte Vor-

Ihr neues Zuhause!

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AKTUELL

7

gehen zum Bau neuer Zufahrtswege

haben die Aufarbeitung in dieser Zeit

ermöglicht – und haben dadurch auch

ein massives Schädlingsaufkommen in

den Folgejahren verhindert.“

Europas größtes Nassholz-Lager

bei Holz Pichler im Eggental

©Anita Augscheller

Foto © gpichler.com

Foto © gpichler.com

Nassholzlager Holz Pichler: bis zu 100.000 Kubikzentimeter Sturmholz

Sägewerk Holz Pichler

werke haben unter dem Preisverfall

gelitten. Auf der anderen Seite haben

Industrie- und Handwerksbetrieb im

holzverarbeitenden Gewerbe durch

billigere Holzpreise profitiert.

Berghaus Zallinger, Seiser Alm

Foto © Alfred Tschager & Photography & Coaching

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Zu erwähnen sind auch noch weiter

Schäden in Südtirols Wäldern durch

den heftigen Schneefall Anfang des

Winters 2019/20. In den vergangenen

zwei Jahren entstand auf dem

Firmengelände von Holz Pichler das

wahrscheinlich größtes Nassholz-

Lager Europas – mit teilweise über

100.000 Kubikmeter gelagertem

Sturmholz. Damit hat das Unternehmen

den Betroffenen direkt geholfen

und auch zur Stabilisierung des

Holzpreises beigetragen; denn dieser

ist wie alles andere auch von Angebot

und Nachfrage abhängig. Die

Holzindustrie allen voran die Sägewww.gamperdach.it


8

AKTUELL

Foto © Aster Holzbau, Helmuth Rier

Das Pfahlbauten-Museum in Unteruhldingen am Bodensee

Holzbau Firma Aster

Mit den Pfahlbauten

begann der-Holzbau

Die Geschichte des Holzbaus reicht

sehr weit zurück. Bei den ersten Holzbauten

der frühzeitlichen Menschen

handelte es sich um sogenannte Pfahlbauten,

welche zum Schutz des Bodens

oder vor Raubtieren auf Pfählen einige

Meter über dem Untergrund errichtet

wurden. Aus diesen Pfahlbauten entwickelten

sich in nur kurzer Zeit die

ersten Blockbauten, über die Jahre entwickelten

sich aus den frühzeitlichen

Blockhütten, größere Blockhäuser, denen

in der Regel auch die Ställe für das

Vieh angebaut waren. Auch die Römer

errichteten ihre militärischen Anlagen,

Brunnen und Befestigungen zum Teil

mithilfe der Blockbauweise, da diese

Bauwerke aufgrund der verwendeten,

massiven Baumstämme eine sehr hohe

Stabilität aufwiesen. Über die Jahrhunderte

wurde die Blockbauweise ständig

weiterentwickelt – bis zum heutigen

modernen Holzbau.

Was ist aus der

Südtiroler Holz-Charta geworden?

Vor über fünf Jahren, im November

2015 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz

die Südtiroler Holz-Charta

feierlich unterzeichnet. Südtirols

Wirtschaftsverbände unter Koordination

des Cluster Holz & Technik

im damaligen TIS Innovation Park

haben sich an den „Holz-Tisch“ gesetzt

und gemeinsam die Marschroute des

Holzsektors definiert. Die Holz-Charta

sollte eine Steigerung der Holznachfrage

bringen. Die Hälfte Südtirols ist

Wald, 25.000 Personen verdienen ihr

Geld im Forst- und Holzsektor und

zu normalen Jahren werden jährlich

bis 650.000 Kubikmeter Holz aus den

Wäldern geerntet –eine stetig nachwachsende

Ressource

Auch sollte bei allen öffentlichen

Bauten ab 2018 ein gewisser Anteil in

Holzbauweise erfolgen. Was ist aus der

Holz-Charta geworden? Das älteste,

größte Bauwerk aus Holz ist die Arche

Noah, sie hat bekanntlich die Sintflut

überlebt – die Holz-Charta so scheint

es, ist wohl mit dem TIS untergegangen

– oder doch nicht? Vielleicht

findet man bei der nächsten IDM-

Umstrukturierung ja die Unterlagen

wieder …

Eine höchst unterschiedliche

Wertschöpfung

Die geringste Wertschöpfung aus

Holz (etwa 25 Prozent) erzielen die

Sägewerke mit dem Schnittholz bzw.

mit dem Abfallprodukt wie Holzschnitzel

für Heiz und Energieanlagen.

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AKTUELL

9

Foto © Nordpan

Baustelle Quellenhof – Neubau, Aus- und Aufbau: Holzbau Brida – Dorf Tirol

Von etwa 50 Prozent Wertschöpfung

spricht Michael Gilli was die Holz-

Fertigprodukte im industriellen

Bereich betreffen. Die Wertschöpfung

steigt beträchtlich beginnend mit dem

Zimmerer-Gewerbe, der Produktion

von Holzhäusern, Holz Fertigelemente

für den Aus- und Aufbau im privaten

oder gewerblichen Bereich, bis zum

Ingenieurholzbau.

industrielle Fertigung zu einer innovativen

Baupraxis verbunden. Mit der

fortschreitenden Entwicklung grenzt

sich der Ingenieurholzbau, basierend

auf Kenntnissen der modernen Holztechnik

und des Ingenieurwesens vom

handwerklich orientierten Zimmereiwesen

aber mehr ab. Grundlage für den

Ingenieurholzbau ist die DIN EN 1995-

1-1 (früher DIN 1052). Hierin sind alle

wesentlichen Berechnungsvorschriften

sowie Festigkeitswerte der verwendeten

Holz- und Holzwerkstoffe enthalten.

Geringes Gewicht, beste statische Eigenschaften

gute Dämmwerte sowie kurze

Bauzeit durch vorgefertigte Elemente,

Vom Zimmerer-Handwerk

zum Ingenieurholzbau

Dreidimensionale Grafikprogramme,

verbunden mit CAD-gesteuerte

Maschinen und deren Weiterentwicklungen,

brachten der Branche in den

vergangenen 25 bis 30 Jahren einen

enormen Technologie-Schub. Die traditionelle

Zimmererbauweise wurde auf

besondere Weise mit dem beginnenden

Ingenieurholzbau durch eine moderne

Treppenbau mit Nordpan Massivholzplatten

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10

AKTUELL

| Foto: Alex Filz

Foto © Arnold Ritter

Foto © holzius Vollholzbau

Landhaus Kager von holzius Vollholzbau, Prad

Blaslahof in Gsies von holzius Vollholzbau

sind besondere Vorteile. Diese bauphysiologischen

Eigenschaften, verarbeitet

mit entsprechendem Know-how,

kommen besonders der Hotelbbranche,

bei Erweiterungen und Aufstockung zu

Gute. Allein in diesem Segment erreicht

der Holzbau in Südtirol mittlerweile

ein beachtliches Volumen.

Ingenieurholzbau –

„Naturtalent“ im Hightech-Modus

Der moderne Holzbau ist heute auf

höchstem technischen Niveau: Die

Weiterentwicklung der Holzsortierung

bzw. der Produktions- und Verbindungstechniken

in Kombination mit

digitalen Planungs- und Fertigungsmethoden,

haben den Ingenieurholzbau

auf eine neue Ebene ressourceneffizienten

Bauens geführt. Deutschland,

Österreich und die Schweiz sind seit

jeher maßgebenden Holzbau-Nationen

und in diesem Bereich weltweit führend.

Südtirol ist mit seinen Holzbau-

Betrieben und deren Entwicklung

in den vergangenen 25 Jahren auf

gleichem Niveau angelangt. Das

größte heimische Unternehmen ist die

international tätige Rubner-Gruppe –

mit Rubner Haus, Rubner Objektbau,

Nordpan und Holzbau in Brixen. Aber

auch Holzbau Brida, LignoAlp, oder

Aster Holzbau – um nur einige zu

nennen, haben sich enorm entwickelt

generieren Aufträge aus halb Europa.

Eine Branche deren Auftragsbücher

für 2021 schon voll sind und dazu bis

ins nächste Jahr reichen. Der moderne

Ingenieurholzbau hat viele Gesichter

und wird in Zukunft noch weitere

Facetten entwickeln. Auch in die Höhe

haben Holzbauten kaum Grenzen,

wie zum Beispiel das neun stöckige

Wobi-Projekt in den Grieser Auen

und noch viel größere Objekte wie in

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AKTUELL

11

Tonnengewölbe in der Kellerei Nervi, Gattinara (VC)

Norwegen oder Österreich beweisen

Man findet hier für jeden Gebäudetyp

und jede Bauaufgabe unzählige

Beispiele. Auch in Südtirol gibt es

davon schon genug. Die abgebildeten

Projekte und Beispiele aus dem In und

Ausland, sind ein Querschnitt und ein

Beweis für Kompetenz und Leistungsfähigkeit

der innovativen Südtiroler

Holzbauspezialisten.

Foto © LignoAlp

Ausbildung zum

Master of Science

Die Berner Fachhochschule Architektur,

Holz und Bau in Biel, Schweiz

(BFH-AHB), und die Hochschule

Rosenheim, Deutschland (HS RO),

bieten gemeinsam den internationalen

Masterstudiengang Holztechnik

an. Im Zentrum des Studiums stehen

die Vermittlung neuester Technologien

der Holzindustrie und die

aktive Mitarbeit an Forschungs- und

Industrieprojekten. Dieser europaweit

einzigartige Studiengang befähigt

zu Führungspositionen im gesamten

Umfeld der Holzwirtschaft. Absolventinnen

und Absolventen des Masterstudiengangs

Holztechnik haben die

Kompetenz, praxisbezogene und wissenschaftliche

Aufgabenstellungen

in den verschiedenen Bereichen der

Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen

zu lösen. Damit sind sie der

Lage, im zunehmend globalisierten

Wettbewerb zu bestehen.


12

AKTUELL

Sanierungs-Arbeiten

wenn möglich vorziehen

Gelder für anstehende Projekte

früher freizugeben ist seitens des

Landes eine Möglichkeit, um die

schwache Auftragslage im Sektor

Tiefbau zu verbessern. Damit können

Ausschreibungen früher begonnen

und abgeschlossen werden und der

Baubeginn mancher Projekte kann

zum Beispiel von 2022 auf 2021 vorgezogen

werden.

Vor allem im Tiefbau kommt ein

Großteil der Aufträge vom Land.

Das sind in erster Linie Arbeiten

für die Infrastruktur, wie Straßenund

Brückenbauten, Tunnels samt

Instandhaltung, Verlegung von

Glasfaserkabel usw. Mehrere Investitionsprogramme

des Landes Südtirol

wurden in den vergangenen Tagen

vorgestellt und genehmigt.

Kleinere Projekte werden bevorzugt

Der zuständige Landesrat Daniel

Alfreider verweist auf einen stabilen

Haushalt, und diese Tatsache hat sich

bereits im vorigen Jahr bemerkbar

gemacht: „Dank einer guten Haushaltslage

mit einer Dotierung von

120 Mio. Euro konnte Stabilität in

die Planung der Straßenbau-Infrastrukturen

gebracht werden. Im Jahr

2020 gab es deshalb

mehr Projekte als

in den Jahren

zuvor. Diese

Planungssicherheit

und

die dadurch

gewonnene

Stabilität in der

Auftragslage kam

vor allem auch

den heimischen

Landesrat

Daniel Alfreider

Firmen zugute. Im Zuge der Corona-

Pandemie wurde die explizite Entscheidung

getroffen, vermehrt auf die

kleineren Projekte zu setzen.“


AKTUELL

Investitions programme des Landes –

Schritte bis zum Baubeginn:

1) Planung des Bauvorhabens, Klärung der

Anforderungen und notwendigen Finanzmittel

2) Freigeben der Finanzmitteln,

Veröffentlichung der Ausschreibung

3) Ausschreibungsdauer – Hinterlegung

der Angebote, Abgabeschluss

4) Prüfung der eingegangenen Angebote

(Dauer je nach Komplexität des Bauvorhabens)

5) Provisorischer Zuschlag, Stillhaltefrist

von 30 Tagen für mögliche Rekurse

6) Vertragsunterzeichnung & Arbeitsbeginn

Energetische

Gebäudesanierung

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Je nach Größe und Qualitätsanforderungen

… richtet sich der zeitliche Rahmen der Ausschreibung –

mit einer Mindestdauer von drei Monaten muss gerechnet

werden. Größere und entsprechend teure Projekte benötigen

mehr Zeit, da die Qualitätsanforderungen größer sind, dafür

garantieren sie eine entsprechende Lebensdauer des Bauwerks.

Verbesserungsvorschläge seitens unserer kompetenten

Bauunternehmen – zu Gunsten besserer Qualität oder eines

besseren Ablaufes – können auch Zeit kosten. Der Baubeginn

liegt im Durchschnitt ein Jahr nach Beginn der Ausschreibung.

Deshalb sind die antizyklischen Investitionen in solchen Krisenzeiten

extrem wichtig.

Aufträge bevorzugt an heimische Unternehmen vergeben

Dazu der Geschäftsführer des Baukollegiums, Thomas Hasler:

„Mit dem Landesvergabegesetz sowie der in der letzten

Woche genehmigten Anwendungsrichtlinie zur korrekten

Verwendung des Richtpreisverzeichnisses sind die Voraussetzungen

für eine bestmögliche Einbindung der lokalen

Bauwirtschaft gegeben. Diese Spielräume müssen gerade in

diesen Zeiten noch mehr als zuvor ausgenutzt werden. Wir

hoffen nun, dass so rasch als möglich mit den Ausschreibungen

begonnen wird, damit unsere Unternehmen ihren

Beitrag zur Umsetzung dieser für Südtirol wichtigen Investitionen

leisten können.“

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14

AKTUELL

Thomas Hasler und Michael Auer

vom Kollegium der Bauunternehmer

Wertschätzung für die Bauwirtschaft

Entsprechende Landesaufträge für allgemeine

Infrastrukturen und Instandhaltungsprogramme

im Straßendienst sind

auch für das Kollegium der Bauunternehmer

ein wichtiges Zeichen in dieser

unsicheren Zeiten. „Diese genehmigten

Investitionen ermöglichen es unseren

Unternehmen und unseren Mitarbeitern,

längerfristig zu planen und mit

Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

Der Ausbau moderner Infrastrukturen

ist für unser Land auch wichtig, damit

die Mobilität gewährleistet werden

kann“, zeigt sich der Präsident des Kollegiums

der Bauunternehmer, Michael

Auer, zufrieden. „Das Programm für die

Straßeninstandhaltung, das STA-Jahresprogramm

2021, und das WOBI-Programm

sind auch ein Zeichen, dass die

Wichtigkeit der Bauwirtschaft für unser

Land erkannt wird. Etwa 18.000 Personen

sind in Südtirol im Bausektor direkt

beschäftigt. Dazu müssen noch die Mitarbeiter

im Baunebengewerbe (Anlagenbau,

Installation, Metallbau usw.) und

in den verschiedenen Planungsbüros

gezählt werden. Rund 35.000 Personen

und ihre Familien sind somit von einer

gut funktionierenden Bauwirtschaft

abhängig“, erinnert Auer.

Auftragslage im Hochbau ist derzeit gut

In diesem Bereich erlebte die Bauwirtschaft

in den vergangenen Jahren

einen Aufschwung. Private investierten

in den Bereichen Um- und Ausbau und

besonders bei den Sanierungen. Dazu

kam das Hotel- und Gastgewerbe mit

zahlreichen Projekten in allen Landesteilen

wie Anbauten und Neubauten

in den unterschiedlichsten Dimensionen

bis zu Größenordnungen von

20.000 Kubikmeter und auch darüber.

Starke Impulse kamen auch von privaten

Investoren und von Bauträgern im

Bereich der vielen Wohnanlagen und

Immobilien, die in den letzten Jahren

realisiert wurden. Und Bozen ist mit

bereits fertiggestellten Objekten der

Signa-Gruppe ohnehin ein eigenes

Thema. Dabei haben mit dem Abriss

des Hotels Alpi und dem Baubeginn

des Walther-Parks und dem Virgl-Projekt

die Hauptarbeiten erst begonnen.

Für den sozialen Wohnbau (WOBI)

sind im Zeitraum von 2021 bis 2025

insgesamt 125,5 Millionen Euro für

den Neubau und für die außerordentliche

Sanierung von Wohnungen

im Landeshaushalt vorgesehen. „Das

Wohnbauinstitut ist ein wichtiger

Auftraggeber für unsere Betriebe

und erfüllt mit diesem Programm

auch eine wichtige soziale Rolle für

einkommensschwächere Familien in

unserem Land“, so der Kollegium-

Präsident Auer abschließend.

Konkrete Beispiele für

vorgezogene Projekte:

Sanierungs- und Asphaltierungsarbeiten

auf der MEBO mit einem Ausschreibungsbetrag

von 915.000 Euro

und Asphaltierungsarbeiten im

unteren Pustertal mit einem Auftrags-

Volumen von 801.000 Euro. Winterschäden

werden dadurch früher

behoben, und die Bürger profitieren

von guten und sicheren Straßen.

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Der Holzbausektor befindet sich dank der vielen Vorteile

dieser Bauweise im stetigen Wachstum: von der Optimierung

des Energieverbrauchs über die Einhaltung der

Nachhaltigkeitsprinzipien und die Erdbebensicherheit

bis hin zur Wettbewerbsfähigkeit bei den Baukosten.

Würth bietet ein komplettes Dienstleistungs- und

Produktangebot und ist damit der ideale Partner

im Bereich Holzbau – von der Planung bis zur Ausführung

auf der Baustelle. Zusätzlich bietet Würth umfassende

Unterstützung und ein spezielles Angebot, um die

Vorteile des 110 % Superbonus zu nutzen.

Dazu Fabrizio Faes, Leiter des Sektors

Holzbau bei Würth Italien:

„Würth ist im Sektor Holzbau

Spezialist und Partner in den

Bereichen Bauwerksabdichtung,

Befestigungssysteme

und Fenstermontage. Außerdem

sorgen wir für umfassende

Unterstützung unserer

Fabrizio Faes,

Leiter des Sektors Holzbau

bei Würth Italien

Kunden in der Planungsphase.

Das Produkt- und

Dienstleistungspaket wird

ständig weiterentwickelt und

ausgebaut; wir suchen nach neuen innovativen Lösungen

um unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges Komplettangebot

zur Verfügung zu stellen. Dies macht uns zum

Partner für den gesamten Bau, von den Fundamenten bis

hin zum letzten Dachziegel.“

Das Know-how des Verkaufsberaters

„Unser Sortiment hat sich im Laufe der Jahre so erweitert,

dass es den kompletten Planungs- und Bauprozess

abdeckt. Als Komplettanbieter für Dienstleistungen und

Produkte ermöglichen wir somit unseren Kunden eine

große Einsparung an Zeit und Kosten.

Durch unsere Erfahrung im

Holzbau und unsere umfassende

Produkt- und Dienstleistungspalette,

können wir unseren

Kunden stets innovative

Lösungen anbieten. Der Verkaufsberater

ist der Ansprechpartner

für Produktberatung

Hannes Ladurner,

Verkaufsberater im Bereich

Holzbau bei Würth Italien

und Unterstützung vom

ersten bis zum letzten Schritt

im Bauprozess.“

Produkte gemeinsam entwickeln

„Zusätzlich zur Verkaufs- und

Beratungstätigkeit besteht unsere

Aufgabe darin unsere Erfahrung

am Markt und die Kundenbedürfnisse

bei der Entwicklung neuer

Produkte und Lösungen einfließen

zu lassen. Meine Tätigkeit als

Christian Mantinger,

Verkaufsberater im Bereich

Holzbau bei Würth Italien

technischer Berater ermöglicht mir

die Betreuung sowohl kleiner als auch großer Baustellen.

Diese reicht von der Berechnungsunterstützung bis

zur Projektbesprechung und vom Auftragsmanagement

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Zu Hause ankommen –

bereits in der Planungsphase

Soll die Wohnung Holzböden oder großflächige Fliesen in

Betonoptik bekommen? Eine offene Küche oder doch lieber

einen getrennten Kochbereich? Passen die hellgrauen

Fliesen in Natursteinoptik in die Dusche? Und könnte man

die eine Wand im Schlafzimmer vielleicht etwas weiter

nach links versetzen, um Raum für einen begehbaren

Kleiderschrank zu schaffen? Wer sich schon ganz konkret

in der Planungsphase für sein Eigenheim befindet, braucht

auch einiges an Vorstellungskraft – oder Alp House als

Planungs- und Baupartner!

Dank 3D-Visualisierungen und spezieller 3D-Brillen können

„Häuslebauer“ ihre künftigen Häuser virtuell erleben

und sich einen sehr realen Eindruck davon machen.

Die zukünftigen Hausbesitzer sitzen im Bemusterungsraum,

trinken gemütlich eine Tasse Kaffee und wandern dabei durch

ihr zukünftiges Zuhause. Neugierig sehen sie sich in ihrem

virtuellen Traumhaus um. Sie wollen wissen, wie es sich

anfühlen wird, in der neuen Küche zu stehen, wie ihr Wohnzimmer

aussehen wird und ob die alten Möbel in die neue

Umgebung passen. Klingt nach Science-Fiction, ist

aber Realität.

Diese Mauer ein wenig nach links,

die Terrassentür noch etwas größer

Anhand des festgelegten Budgets des Kunden wird gemeinsam

Schritt für Schritt das Wunschhaus mittels 3D-Zeichenprogramm

durchgeplant. Im Hintergrund dieses speziellen

Zeichenprogrammes berechnet ein Kalkulationsprogramm

die Kosten. Sobald Änderungen vorgenommen werden, wird

automatisch der Preis aktualisiert. Somit ist Alp House im

Stande, einen Preis zu garantieren, der sich nach der Planungsphase

fixiert.

Dass VR sehr viele Vorteile bietet, liegt auf der Hand.

Jedoch setzt Alp House auf eine Kombination aus Realität

und Simulation.

Der Bauherr sucht sich aus der Produktpalette eine Fliese

aus. Er kann diese betrachten und anfassen. Schnell ist etwas

Passendes gefunden. Aber bei der Auswahl der Fliesen geht

es nicht nur um die Optik. Auch Form und Größe müssen

bemustert werden. Hier hilft dann die 3D-Visualisierung. Die

gewünschte Fliese kann eins zu eins in das zukünftige Haus

überspielt werden, und man kann sich in Ruhe alle Varianten

ansehen. So fällt dann die Entscheidung leicht.


17

Die realitätsnahe Planung von Alp House sorgt für ein unbeschwertes Wohnerlebnis im neuen Zuhause.

Genau nach diesem Prinzip werden auch alle weiteren

Bestandteile des Hauses bemustert: von Türen und Fenstern

über Bodenbeläge und Treppenausführung bis hin zu den

Sanitärgegenständen.

Norden, Süden, Osten, Westen –

die richtige Hausausrichtung

Das eigens für Alp House konzipierte Programm bietet

noch mehr. Das Programm ermöglicht es, nicht nur die

Umgebung, sondern auch die genaue Sonnenrotation am

Baugrund darzustellen. So kann die beste Ausrichtung für

das Bauprojekt definiert werden. Denn eine gut durchdachte

Ausrichtung des Hauses ist nicht nur ausschlaggebend für

den Wohlfühlfaktor im neuen Zuhause, sondern spart auch

Energie und Heizkosten.

Die Nutzung von Virtual Reality zu Planungs- und Visualisierungszwecken

wird in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein.

Alp House setzt heute schon darauf.

Zufriedene Kunden

„Als es mit der Planung für unser Eigenheim in die heiße Phase

ging, wirbelten uns tausend Ideen und Wünsche durch den

Kopf. Virtuell schon durch die ganze Wohnung zu spazieren,

bevor der erste Bagger überhaupt in die Nähe der Baustelle

kam, war ein echtes Erlebnis. Es hat uns nicht nur bei der

Raumaufteilung und der Auswahl der Ausstattung geholfen,

sondern auch beim Lichtkonzept und dabei, den perfekten Platz

für die Riesentorlauf-Kristallkugel zu finden, die in der Wandnische

im Eingangsbereich nun den Mittelpunkt in unserem

schönen Zuhause darstellt“, so die Familie Hofer-Karbon.

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18 BÖDEN

AKTUELL

Foto © Lobis Böden, Christian Gufler

Der richtige Boden

unter den Füßen

LobiART-Boden

Ausgefallen und modern oder doch

lieber klassisch und strapazierfähig –

die Wahl des richtigen Bodenbelags

kann bei der enormen Palette an

Materialien und Formen schnell zur

Qual werden. Neben den persönlichen

Vorlieben spielen vor allem

Faktoren wie die Beschaffenheit des

Wohnbereichs und die anfallenden

Kosten eine wichtige Rolle bei der

Entscheidung.

Wer Wert auf Langlebigkeit und

Tradition legt und einem Raum

Behaglichkeit und Stil verleihen

möchte, ist mit einem Holzboden gut

beraten. Die verschiedenen Holzarten

mit ihren individuellen Farbtönen und

Strukturen eignen sich hervorragend,

um eine Wohlfühl-Atmosphäre im

Wohn- oder Schlafzimmer zu schaffen.

Wem Strapazierfähigkeit und

unkomplizierte Pflege wichtig sind,

der sollte sich für Fliesen entscheiden,

die heutzutage nahezu unbegrenzte

Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Für

ein individuelles und modernes Flair

sorgen Böden aus Naturstein, die dank

Hotel Engel, Welschnofen

kleiner Unebenheiten und natürlicher

Farbunterschieden Innen- wie Außenräumen

einen einzigartigen Charakter

verleihen. Zudem ist Naturstein

unbrennbar, abriebfest und gut für

Allergiker geeignet.

pic by Armin Terzer

Foto © www.christophschoech.com

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Sanierungsarbeiten ...


Foto © Böden Gutweniger

AKTUELL

Foto © Böden Gutweniger

19

Boden und Treppen aus demselben Holz

Neues traditionell verlegtes Fischgrätparkett in einem

denkmalgeschützten historischen Gebäude in Meran

Um den perfekten Bodenbelag für

einen Wohnbereich aussuchen zu

können, ist es unabdingbar, die Eigenschaften

sowie die Vor- und Nachteile

des eingesetzten Materials genau zu

kennen.

Parkett: Behaglichkeit und Tradition

Robust, pflegeleicht und mit langer

Lebensdauer – das Parkett ist nach wie

vor der Klassiker unter den Bodenbelägen.

Sein Aussehen hat sich aber

im Laufe der Zeit gewandelt: War

es früher typisch, Vollholzstäbe oder

Plättchen direkt auf den Untergrund zu

legen, dominiert heute Mehrschichtparkett

– gern auch in trendigem

Vintage-Look – den Markt. Mit bis zu

22 Millimetern Dicke beim Massivparkett

und bis zu 6 Millimetern Nutzschicht

beim Mehrschichtparkett kann

der nachhaltige Bodenbelag abgeschliffen

und neu lackiert werden, sollte

die Oberfläche über die Jahre stumpf

geworden sein. Ob Buche, Esche oder

Eiche – die edle Holz-Optik schafft

in jedem Zimmer eine behagliche

Atmosphäre, an der sich auch Allergiker

erfreuen können. Da Parkett so

gut wie keine Schadstoffe enthält und

sich sehr gut reinigen lässt, ist es für

Menschen mit empfindlichen Atemwegen

perfekt geeignet. Auch Haustiere

wie Hunde und Katzen fühlen sich auf

diesem Bodenbelag pudelwohl – hartes

Holz wie Eiche oder Esche übersteht

sogar die üblichen Kratz-Attacken der

beliebten Vierbeiner.

Neben den genannten Vorzügen gibt

es auch ein paar Besonderheiten, die

beachtet werden sollten. Ein Wermutstropfen

sind meistens die Kosten, die je

nach Holzart und Beschaffenheit zwischen

15 Euro pro Quadratmeter für

einfaches Mehrschichtparkett bis hin

zu 80 Euro für solides Eichenparkett

variieren können. Um Beschädigungen

zu vermeiden, sollte das Verlegen

deshalb lieber dem Profi überlassen

werden. Als Naturmaterial lässt sich

Holz von Temperaturschwankungen

und Luftfeuchtigkeit beeinflussen, wobei

sich im Laufe der Zeit Fugen bilden

können. Empfindlich reagiert Parkett

auch auf UV-Strahlung. Diese könnte

zu einer Farbveränderung führen.

Laminat: die preiswerte

Alternative zu Echtholz

Seit Ende der 80er Jahre hält dieser

Bodenbelag Einzug in die heimischen

Wohnungen und gewinnt immer mehr

an Beliebtheit. Beim Laminat wird eine

stabilisierende, aber wenig abriebfeste

Unterlage mit einer robusteren,

dekorativen Deckschicht verklebt. Auf

diese Weise kann neben der perfekten

Holzoptik auch Beton, Stein oder

Metall täuschend echt nachgeahmt

werden. Eine Schicht aus Kunstharz

versiegelt die Oberfläche und macht

das Laminat strapazierfähig und leicht

zu pflegen. Einfach gestaltet sich auch

das Verlegen: Die Platten werden

ineinander geklickt und könnten beim

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20 BÖDEN

AKTUELL

Foto © Alexander Haiden

Foto © Benjami Pfitscher

Quellenhof Luxury Resort Lazise

Hotel Hilburger, Schenna

Auszug wieder mitgenommen werden.

Ein weiterer Vorteil von Laminat

neben den geringen Anschaffungskosten

und der Vielfalt der Optik ist

seine Robustheit, die anhand einer

zweistelligen Beanspruchungsklasse auf

der Verpackung angegeben ist. Auch

für eine Fußbodenheizung ist dieser

Belag gut geeignet, denn er lässt die

Wärme ungehindert passieren. Weniger

optimal ist dagegen, dass Laminat

aufgrund seiner Struktur als trittlaut

gilt. Durch eine Dämmschicht könnte

der Trittschall aber deutlich reduziert

werden. Auch bei Feuchtigkeit ist Vorsicht

geboten: Das Material ist nicht zu

100 Prozent wasserfest und könnte an

den Fugen aufquellen.

Fliese: Der praktische Allrounder

Weder Wasser noch Feuer können der

Fliese etwas anhaben. Diese Eigenschaft

macht sie zum perfekten Bodenbelag

für Küche und Bad. Doch auch

im Wohnzimmer machen Fliesen längst

eine gute Figur. Dank der modernen

Technik sind der optischen Gestaltung

keine Grenzen gesetzt – Holz,

Naturstein oder sogar Beton können

problemlos nachgebildet werden. Fliesen

sind dank der sehr guten Temperaturleitfähigkeit

zudem optimal für die

Bodenheizung geeignet. Auch Haustierbesitzer

wissen die Vorzüge von

einem Fliesenboden zu schätzen: Die

hohe Widerstandsfähigkeit der Keramik

erweist sich als Trumpf bei großer

Beanspruchung durch Putzmittel oder

Tierpfoten. Diese Robustheit zahlt sich

auch im Bad aus. Viele Kunden haben

die Vorzüge der Keramik gegenüber

dem Naturstein erkannt, wenn es

darum geht, den Waschtisch frei von

jeglichen Verschmutzungen zu halten.

Preislich können Fliesen ebenfalls

überzeugen: Auch wenn einmalig

Verlegungskosten anfallen, gibt es

für jeden Geldbeutel gute Lösungen.

In den letzten Jahren werden Arbeiten

nach Maß immer beliebter. Ob

Küchenarbeitsplatten in individuellem

Design oder großformatige Fliesen mit

weniger Fugen – eine kompetente Beratung

beim Fachmann kann ungeahnte

Möglichkeiten aufzeigen.

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21

Hotel Plunhof, Ridnaun

Foto © Lobis Böden, Christian Gufler

Patentiertes LobiTEC-Terrassensystem

Foto © Lobis Böden, Christian Gufler

Teppich: weich und wohnlich

Wer es warm und kuschelig unter

den Füßen mag, sollte sich für einen

Teppichboden entscheiden. Vor allem

die hochflorige Variante ist ein Champion

bei der Wärme- und Geräuschdämmung

– nicht umsonst liegt die

gefühlte Temperatur in mit Teppich

ausgelegten Räumen um rund zwei

Grad höher. Auch der Trittschall wird

vom flauschigen Unterboden um bis

zu 35 Prozent reduziert. Der Teppich

ist perfekt für Schlaf-, Wohn- und

Kinderzimmer – auch weil er ziemlich

rutschfest ist.

Hunde-Fans und Katzenliebhaber sollen

sich eher für einen glatten Boden

entscheiden, denn Teppich ist allein

wegen der Hygiene nicht der optimale

Bodenbelag für Tiere. Die Reinigung

gestaltet sich nicht immer leicht – man

sollte dabei unbedingt das Material

und die Empfehlungen des Herstellers

beachten. Mit Teppichpulver oder

Nasssauger kann der Schmutz in der

Regel beseitigt werden.

Naturstein: Luxus und Eleganz

Lange Zeit galt glänzender, fein

strukturierter Marmor als Inbegriff

von Luxus. Heutzutage stehen eher

die matten, hellen Oberflächen von

Weichgesteinen wie Travertin, Kalkund

Sandstein hoch im Kurs. Doch

auch Hartgesteine wie Granit und

Schiefer zieren immer häufiger die

Böden in Häusern und Wohnungen.

Die lange Lebensdauer und die Widerstandsfähigkeit

machen den Stein zum

perfekten Bodenbelag für Außenbereiche

wie Gärten oder Terrassen.

Hier sollte man sich aber unbedingt

für einen Stein-Typ entscheiden, der

wasserabweisend ist.

Kork: der ökologische Rückenschoner

In den letzten Jahren hat Kork sein

etwas eingestaubtes Image kräftig aufpoliert.

Kein Wunder, schließlich bietet

das natürliche Material dank seiner

einzigartigen Zellstruktur und Elastizität

einen hohen Geh- und Stehkomfort

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24 DECANTEI

AKTUELL

© Gustav Willeit/PEDEVILLA ARCHITECTS

Decantei:

Zurück zum Ursprung

Einem historischen Gebäude neues Leben einzuhauchen, ist eine

anspruchsvolle Aufgabe, die weit über das gewöhnliche Sanieren und

Modernisieren des Bauwerks hinausgeht. Die Architekten Armin und

Alexander Pedevilla aus Bruneck haben sich der Herausforderung

gestellt: Das Wirtshaus Decantei in der Brixner Altstadt ließen die

Brüder im neuen Glanz erstrahlen, indem sie dem geschichtsträchtigen

Gebäude den ursprünglichen Charakter zurückgaben.

Der Respekt gegenüber der Geschichte

prägte von Anfang an

die Arbeit der gebürtigen Südtiroler.

Für die Architekten Pedevilla war es

auch beim Projekt „Decantei“ essenziell,

den historischen Spirit des

ehemaligen Amtssitzes der Brixner

Domherren, dessen bauliche Anfänge

bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen,

wieder aufleben zu lassen. Zu diesem

Ziel wurden die zwischenzeitlich

einge bauten Räume und Oberflächen

zurückgebaut und historisch wertvolle

Elemente erhalten oder rekonstruiert.

Zusätzlich wurden auch bereits

vorhandene und zugemauerte Öffnungen

im Sinne des Denkmalschutzes

frei gelegt. Neben mehreren aufeinanderfolgenden

historischen Innenräumen,

die Platz für bis zu hundert

Personen bieten, gehören auch ein

Innenhof und ein sonniger Garten

zum Gastbetrieb.

www.moling.it


DECANTEI

25

Authentischer Charakter

Baulich unverändert blieb die Fassade.

Lediglich die ausgetauschten Tür- und

Fensterfüllungen deuten auf die neue

Nutzung hin. Strukturiertes eingefärbtes

Glas fungiert als Bindeglied

zwischen den mächtigen Kirchenfenstern

des benachbarten Sakralbaus und

der gemütlichen Anmutung traditioneller

Wirtshäuser. Handgeschmiedete

Türoberflächen und speziell angefertigte

Türgriffe aus Messing verleihen

dem Wirtshaus die typische historische

Note und sorgen dadurch für die

optimale visuelle Verankerung des

Gebäudes im Domviertel. Ein besonderer

Hingucker im Innenraum sind

die charakteristischen Messingleuchten,

die in einem eigenen Verfahren

gepresst und händisch nachbearbeitet

wurden. Ihre Trompetenform stellt

eine bewusste Verbindung zur ehemals

klerikalen Nutzung her und

ermöglicht ein direktes und dennoch

blendfreies Licht.

Aus Marmormehlen sowie gewaschenen

und sortierten Flusssanden wurde

reiner Luftkalk für den Unterputz der

Wände gebrannt. Darauf wurde Kalkfeinputz

aufgebracht, dessen Farbton

aus der Vermengung verschiedener

Marmormehle und Siliziumsande

resultiert. Der dunkle und händisch

geglättete Innenputz sorgt zusammen

mit dem verwendeten heimischen Lärchenholz

für eine gesellige Wirtshausatmosphäre.

Letztere wird durch eine

umlaufende Wandtäfelung, die die unterschiedlichen

Zeitschichten optisch

zusammenführt, noch stärker zur Geltung

gebracht. Diese Täfelung fungiert

zusätzlich als akustischer Resonanzkörper,

trägt zur indirekten Beleuchtung

der Wand- und Deckenflächen bei

und sorgt für die Raumlüftung, deren

Leitungen nicht sichtbar im Boden

verlaufen. Ein weiteres Highlight, das

auf die komplexe Altersstruktur des

Bauwerks hinweist, sind Jahreszahlen

aus Messing, die die reiche Geschichte

des Wirtshaus-Gebäudes für den Gast

erlebbar machen.

Ein Gesamtkonzept

Auffällig ist die starke Präsenz des

Kreises. Von den abgehängten Akustikdecken

aus Holzwolle-Leuchtbauplatten

über die Grundform der Leuchten,

die Ornamentik des Glases und der

Türen bis hin zur Ausgestaltung der

Möbel und Pflasterung im Außenbereich

– der Kreis als vollkommenes

geometrisches Element taucht immer

wieder ordnend auf. Die gespaltenen

Porphyr-Nocken mit Randeinfassungen

aus Granit im Innenhof fügen

sich optisch perfekt in das konsequente

Gestaltungskonzept. Das

vulkanische Gestein Porphyr dient

PROJECT

Wir danken für das Vertrauen und

für die angenehme Zusammenarbeit.

lichtstudio.com


26 DECANTEI

als verbindendes Element zwischen

Innenhof und Garten, wo es als Kies

zu finden ist.

Tradition und Nachhaltigkeit

Inspiration für ihre Arbeiten schöpfen

Armin und Alexander Pedevilla aus

der Natur und Tradition der Südtiroler

Heimat. Die regionale Handwerkskunst

sowie Materialien wie Holz aus

den heimischen Wäldern oder Stein

und Kies aus den Dolomiten spielen

eine entscheidende Rolle bei all ihren

Projekten. „Wir bauen mit regionalen

Materialien, mit lokalen Handwerkern

und den Charakteren der Menschen,

die hier leben. Es ist keine intellektuelle,

sondern eine emotionale Angelegenheit.

Wir wollen unseren Projekten

die Möglichkeit geben, in Würde zu altern“,

beteuern die Brüder, die bereits

mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet

wurden – zuletzt mit dem ersten Preis

beim AIT Award 2020, den sie für das

Projekt Decantei in der Kategorie Gastronomie

verliehen bekamen. Durch die

zahlreichen Ehrungen, Ausstellungen

und Vorträge an Hochschulen und anderen

Institutionen haben sich Armin

und Alexander Pedevilla längst einen

Namen in der nationalen und internationalen

Architekturszene gemacht. Für

sie ist das Bauen ein bewusster Umgang

mit sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen

und ökologischen Komponenten

des alltäglichen Lebens. Besonders

wichtig ist ihnen die Einbindung eines

Bauwerks in die vorhandenen lokalen

Strukturen. Das Eingehen auf die

jeweiligen Temperatur- und Klimaeinflüsse

ist dabei genauso unerlässlich

wie das Ausleben des Nachhaltigkeitsgedankens.

„Uns geht es um die Kreisläufe

der verwendeten Materialien,

deren Haltbarkeit und Lebensdauer,

aber auch um überlieferte Methoden

der traditionellen Handwerkskunst,

um verloren geglaubtes Wissen – vor

allem aber darum, dass Materialien

leben“, erklären Armin und Alexander

Pedevilla, die sich stets am Leitsatz

orientieren, Bauten und Räume zu

entwickeln, „die man achtet und lange

erhalten möchte“. Dieses Prinzip

spiegelt sich auch im neuen Wirtshaus

Decantei im historischen Herzen von

Brixen wider.

Steckbrief Architekten:

Armin und Alexander Pedevilla von

PEDEVILLA ARCHITECTS studierten

Architektur an der Technischen

Universität in Graz. Beide gründeten

unabhängig voneinander nach dem

Studium ein eigenes Büro in Österreich.

Vom Verlangen nach alpinem

Bauengetrieben, kehrten die Brüder

2005 nach Südtirol zurück, um dort

gemeinsam das Büro PEDEVILLA

ARCHITECTS zu gründen. Seither

haben sich PEDEVILLA ARCHITECTS

einen Namen in der nationalen und

internationalen Architektur szene

gemacht und zählen mittlerweile zu

den renommierten Büros in Italien

wie auch im gesamten deutschsprachigen

Raum. Ihre Arbeiten wurden

vielfach ausgezeichnet, publiziert

und waren in zahlreichen Architekturausstellungen

zu sehen. Es folgten

Vorträge an Hochschulen und Institutionen

in Deutschland, Österreich,

der Schweiz, Italien, Slowenien und

Kroatien sowie die Tätigkeit als Juroren

bei Architekturwettbewerben.

Ausführung der Einrichtung

Zimmermanns- und Spenglerarbeiten

Schalders 53 | I-39040 Vahrn


28 DOPPELMAYR

AKTUELL

Viel Platz für neue Ideen

und Projekte bei Doppelmayr

In Lana hat Doppelmayr Italia auf insgesamt 5.600 Quadratmetern

neue Fertigungshallen für Großprojekte und Sonderlösungen sowie

Büroräume für seine rund 100 Beschäftigten geschaffen.

Fotos © Doppelmayr Italia GmbH


DOPPELMAYR

29

Die Tiefgarage für Mitarbeiter und Gäste

Im August 2020 wurde die neue

Produktionsstätte der italienischen

Niederlassung von Doppelmayr in

Lana nach rund einem Jahr Bauzeit

fertiggestellt. Auf einer Gesamtfläche

von 5.600 Quadratmetern wurde

genügend Raum für die Produktion,

Vormontage sowie die Revisionsarbeiten

der Seilbahnkomponenten geschaffen.

Auch der Servicebereich, die

Logistik und die Produktionsbüros

Wurden beim Neubau berücksichtigt.

Zwar waren bereits in den vergangenen

Jahren vereinzelt Renovierungsund

Modernisierungsarbeiten durchgeführt

worden, doch die Werkshalle

aus den 1970er Jahren entsprach

Besprechungsraum

Vielen Dank für euer Vertrauen und viel Freude und Erfolg mit dem neuen Gebäude!


30 DOPPELMAYR

AKTUELL

Der neue Bereich für die Vormontage der Seilbahnen

nicht mehr den Anforderungen der

heutigen Zeit. Die neue, dreigeschossige

Betriebsstätte bietet dem

Standort mit rund 100 Beschäftigten

großzügig Platz für die Produktion,

die Vormontage und die Revisionsarbeiten

der Seilbahnkomponenten.

In den neuen, klimatisierten Werkshallen

werden wie gewohnt spezielle

Lösungen für Seilbahnen entwickelt.

Diese kommen sowohl national als

auch international zum Einsatz.

Genügend Platz und viel Komfort

Die neuen Büroräume bieten Platz

für bis zu zwölf Mitarbeiter, die sich

in Lana um die eingehenden Produktionsaufträge

kümmern. Daneben

verfügt der neue Standort über einen

geräumigen Konferenzsaal für Meetings

und interne Schulungen. Eine

Tiefgarage und großzügige Umkleideräume

sowie Sanitäreinrichtungen

stehen zur Verfügung. Und schließlich

bieten die klimatisierten Werkshallen

die idealen Bedingungen für ein gutes

und angenehmes Arbeiten.

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Mit Energie und Begeisterung begegnen wir jedem

neuen Bauvorhaben. Mit Zufriedenheit schließen wir

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32 DOPPELMAYR

AKTUELL

Zufahrt zur Tiefgarage

Mit Blick in die Zukunft

Mit der neuen Produktionsstätte

macht sich Doppelmayr Italia fit für

die Zukunft, denn einige Großprojekte

stehen an. Konkret werden in

Lana Sonderlösungen für Seilbahnen

entwickelt und konstruiert. So entstehen

im Werk in Lana in den nächsten

Jahren gleich vier Funifor-Anlagen,

die auf das Schweizer Schilthorn

führen, der aus dem James-Bond-

Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“

bekannt ist. Aber auch für

internationale Großprojekte wie den

Cable Liner am Flughafen Moskau

oder in London Luton 2021 kommt

das Know-how der Doppelmayr/

Garaventa Gruppe, dem Weltmarktführer

für seilgezogene Systeme,

zum Einsatz. Die Entwicklung des

Seilbahnmarktes in Italien beurteilt

Georg Gufler, Geschäftsführer von

Doppelmayr Italia, trotz Corona

verhalten positiv: „Die Auslastung für

2020 war bereits vor Corona gut. Für

das Geschäftsjahr 2021 können wir

aus heutiger Sicht jedoch keine Prognose

abgeben. Wie es sich entwickelt,

können wir in den nächsten Monaten

besser abschätzen.


Das Heizungs- und Klimatisierungssystem

der Büros und des Produktionsbereichs

Langfristig gesehen birgt der Seilbahnmarkt

aber ein großes Potential

– besonders im urbanen Bereich

liegt die Chance in einer nachhaltigen

und umweltfreundlichen

Verkehrswende.“

Seit 1937 im Seilbahnbusiness

Doppelmayr ist eines der führenden

Unternehmen im Bereich der

Seilbahnproduktion mit 60 Prozent

des weltweiten Umsatzes. Das

Unternehmen liefert alles aus einer

Hand, von der Kundenberatung über

das Design, die Konstruktion, die

Montage und den Service der Anlage.

1937 begann das bereits in den

1890er Jahren gegründete Unternehmen

damit, Seilbahnen und Skilifte

zu bauen. Heute überzeugen die

Anlagen von Doppelmayr vor allem

mit Fahrkomfort, Geräuschlosigkeit

und Sicherheit. Das Kerngeschäft

bilden zwar noch immer Aufstiegsanlagen

in Skigebieten, immer öfter

arbeitet die Firma Doppelmayr aber

auch an innovativen Lösungen für

den innerstädtischen Bereich und

an nachhaltigen Verbindungen zu

touristischen Hot Spots.

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34 DOPPELMAYR

Den Herausforderungen der Zukunft gewachsen

Georg Gufler, Geschäftsführer von

Doppelmayr im Gespräch über die

Standorterweiterungen und die

Anforderungen an eine zeitgemäße

Produktionsstätte.

Radius: Herr Gufler, warum war eine

Erweiterung des Produktionsstandortes

in Lana notwendig geworden?

Georg Gufler: Seit geraumer Zeit war

mir der Ausbau und die Erweiterung

der bestehenden Produktionsstätte

ein wichtiges Anliegen. Hauptsächlich

war eine Vergrößerung der

Produktionsfläche aufgrund steigender

Auftragszahlen nötig, um

mehr Platz für unsere verschiedenen

Arbeitsschritte in der Produktion

zu schaffen. Wir sind somit jetzt in

der Lage, die Produktion einzelner

Komponenten, die Vormontage sowie

Revisionsarbeiten der verschiedenen

Seilbahnkomponenten in einem

Werk abzuwickeln. Jedoch bildet die

Produktionshalle nur einen Teil der

in den letzten Jahren durchgeführten

Erneuerungen. So haben wir viel

Augenmerk auf die Modernisierung

der Infrastruktur gelegt, und

verschiedene Maschinen

angeschafft, um die

Arbeiten in unseren

Fertigungshallen zu

vereinfachen und zu

beschleunigen.

Radius: Vor welchen

Herausforderungen

steht Doppelmayr Italia

aktuell?

G. Gufler: Sicherlich geht es uns

momentan nicht anders als anderen

Unternehmen in unserem Sektor. Die

Pandemie macht uns allen schwer zu

schaffen, dennoch blicken wir mit

Zuversicht in die Zukunft und hoffen

bald, mit allen nötigen Vorkehrungen,

wieder voll durchstarten

zu können.

Radius: Worauf wurde beim Bau

besonders wert gelegt?

G. Gufler: Uns war es besonders

wichtig, unseren

Mitarbeitern ein ganzjährig

angenehmes Arbeiten sowie

die Aufwertung ihrer

Arbeitsplätze zu ermöglichen.

Auch in den Servicebereich

– die Logistik- und

Georg Gufler, Produktionsbüros – in den

Doppelmayr Italia darüber liegenden Stockwerken

wurde kräftig investiert:

zukünftig bearbeiten hier bis zu zwölf

Mitarbeiter die eingehenden Aufträge.

Daneben stehen den Mitarbeitern

auch eine Tiefgarage sowie großzügige

Umkleideräume und Sanitäreinrichtungen

zur Verfügung.

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AKTUELL

35

Radius: Welche Eigenschaften muss

ein moderner Produktionsstandort

heutzutage erfüllen?

G. Gufler: Es war unabdingbar für

uns, bei der Erweiterung der Fertigungshallen

die neu gestalteten

Produktionsflächen weitestgehend

flexibel zu halten, um in Zukunft

allen eventuellen Herausforderungen

gewachsen zu sein und die bestehenden

Produktionsflächen schnell

flexibel anpassen zu können. Zudem

legen wir firmenintern viel Wert

darauf die Digitalisierung unserer

Arbeitsschritte voranzutreiben, wobei

Industrie 4.0 für uns einen wichtigen

Referenzpunkt darstellt.

Radius: Welche sind die Besonderheiten

des neuen Produktionsstandorts?

G. Gufler: Neben der Renovierung

der bestehenden Fertigungshalle war

vor allem die Nutzung und Verbesserung

der bestehenden und neuen

Produktionsfläche ein zentrales

Vorhaben. Durch eine Umstrukturierung

einiger Arbeitsplätze waren

wir unter anderem in der Lage, auch

die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu

erhöhen, welches uns ein besonderes

Anliegen ist.

Radius: Wann wurde der Neubau

fertiggestellt?

G. Gufler: Wir haben es trotz Corona

Pandemie geschafft unseren Neubau

wie geplant innerhalb 2020 abzuschließen

und können bereits jetzt

stolz sagen, dass der Neubau unsere

Arbeitsschritte in der Produktion sowie

die Motivation unserer Mitarbeiter

positiv beeinflusst hat.

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36 AUSSENGESTALTUNG

Draußen zuhause

Trends und Ideen für eine moderne

Außengestaltung und für den perfekt

gepflegten Garten.

Foto © FELSWOND

Alexander Mair,

Gardenbeauty

Der Frühling ist nicht mehr weit. Und

damit beginnt die Hochsaison für das

grüne „Freizimmer“: den Garten. Ort

der Ruhe und Entspannung, Wohlfühloase

oder Nutzgarten. Das eigene

„grüne Reich“ ist für viele Menschen

mit verschiedensten positiven Emotionen

besetzt. Dabei sollen

Garten und Außenbereich

nicht

nur Ausdruck

der eigenen

Persönlichkeit

sein, sondern

auch zum ganz

persönlichen Lifestyle

und natürlich

zum Haus passen.

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37

So ein Pflaster

Beton kann ein begeisternder Baustoff sein. Das Südtiroler

Unternehmen „Neolit“ mit Standort Gais im Pustertal

hat sich ganz diesem vielseitigen Werkstoff verschrieben.

Neben vielen anderen Produkten aus Beton, kommen auch

Pflastersteine aus den Fertigungshallen in Gais, die durch

Vielfalt und außergewöhnliches Design überzeugen.

Schon die Babylonier taten es. Auch die Ägypter und die

Römer in ihrem riesigen Reich. Sie alle pflasterten schon

vor über 2.000 Jahren ihre Wege, Straßen und Plätze. Der

Pflasterstein hatte eine lange Tradition, bis er zunehmend

von Beton-Pflastersteinen verdrängt wurde. Heute ist das

Unternehmen Neolit in Gais im Pustertal Marktführer in

Südtirol und liefert längst über die Landesgrenzen hinaus

spannende und schöne Pflastersteine aus Beton. Überall im

gut sortierten Baustoffhandel und bei spezialisierten Unternehmen,

die Pflastersteine verlegen findet man die Produkte

von Neolit.

Jahreszeit besonders wichtig, Beton-Pflastersteine sind Frostund

Tausalzbeständig und halten auch widrigen Wetterbedingungen

stand.

Nachhaltigkeit dank kurzer Wege

Manufaktur gehört sicherlich zu den sympathischsten

Begriffen in der modernen Wirtschaft. Die kreativen

Produkte von Neolit stammen aus Gais und aus eigener

Produktion. Sie sind einfach etwas Besonderes. Sie werden

dort hergestellt und von dort vertrieben. Das garantiert

kurze Wege. Und weil viele der Zuschlagstoffe aus nächster

Umgebung stammen, wird auch an der Schraube der

Nachhaltigkeit gedreht.

Neolit Italy GmbH

Josef-Riehl-Straße 11 | 39030 Gais

Tel. 0474 504 113

info@neolit.it | www.neolit-italy.com

Bunte Vielfalt

Von Südtirolern für Südtiroler, von Experten für Experten –

so lässt sich griffig das formulieren, was Neolit bietet. Denn

Beton-Pflastersteine gibt es inzwischen in einer erstaunlichen

Vielfalt und keineswegs so langweilig, wie man vielleicht

glauben mag. Innerhalb der Formen und Formate ist nahezu

alles möglich. Von verschiedenen Farben bis zur Beschaffenheit

der Oberfläche. Die Anwendungsgebiete sind so

vielfältig geblieben wie sie schon immer waren. Gepflastert

wird auch heute noch im Landschafts- und Städtebau oder in

der Gestaltung privater Außenflächen. Beton ist zeitlos schön

und enorm widerstandsfähig. Er hält seine Form auch noch

nach vielen Jahren, wenn eine vergleichbare Asphaltdecke

schon erneuert werden musste. Und, in dieser winterlichen


38

AUSSENGESTALTUNG

AKTUELL

Foto © Gardenbeauty

Foto © Rasenfix

Biopool/Das Majestic

Foto © FELSWOND

Dünne Natursteinverkleidung von Felswond

„Damit der Garten ein wirkliches

Idyll zum Entspannen und Wohlfühlen

wird, muss er eine „Seele“ haben

und ehrlicher Ausdruck der Einzigartigkeit

und der Persönlichkeit seines

Besitzers sein“, sagt Alexander Mair

von Gardenbeauty, „deshalb legen

wir großen Wert auf eine ausführliche

Beratung und eine detaillierte

Planung, die schließlich zu Ihrem

Wunschergebnis führt.“ Auch

wenn die Gartenarbeit als Hobby

und Zeitvertreib nicht erst seit der

Coronapandemie einen regelrechten

Boom erlebt, bei der Planung,

Anlage und Gestaltung des Gartens

sollte nichts dem Zufall überlassen

werden. Dank professioneller und

fachkundiger Unterstützung gelingt

es, aus jedem Garten und Außenbereich

das Beste herauszuholen.

„Die Zusammenarbeit zwischen

Bauherren und Planern ist dabei

sehr wichtig“, erklärt Stephan Hölzl

von Rasenfix, „denn erst wenn die

Gartengestaltung

entsprechend

den eigenen

Vorlieben gelingt,

kann

der Garten

seine Rolle

als Kraft

spendender

Rückzugsort so

richtig entfalten.“

Stephan Hölzl,

Rasenfix

h⎴c hellcompany.eu

BETON – individuell und zeitlos

Der nachhaltige Rohstoff ist vielseitig einsetzbar.

Er verbindet Moderne mit Tradition und strahlt

in schlichter Eleganz. Der Fantasie von Innenarchitekten

und kreativen Individualisten sind

keine Grenzen gesetzt.

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Foto © Rasenfix

AKTUELL

39

Steinige Sache

Hochwertige Natursteine verwandeln

Außenfassaden und Gärten in attraktive

Lebensräume, wo Träume wahr

werden. Ob als Terrassenverkleidung

oder Schwimmbadumrandung: Naturstein

macht immer eine gute Figur

und ist zugleich langlebig. Dabei

spielen nicht nur Form und Farbe der

Steinplatten eine wichtige Rolle. „Unsere

dünnen Natursteinplatten finden

genau hier ihren richtigen Platz: Sie

werden mit nur wenigen Zentimetern

Dicke als Wandverkleidung verlegt

und sind Die platzsparende Lösung

für Ihren Garten! Form und Farbe der

dünnen Natursteine passen wir individuell

an Ihren Geschmack an und

gestalten mit Ihnen gemeinsam Ihre

Wohlfühloase! Auch unsere ultradünne

Natursteinplatte mit nur zwei Milimetern

Dicke kann im Außenbereich

wunderbar eingesetzt werden und

kreative Gestaltungen ermöglichen“,

sagt Maria Pichler Schönweger von

Felswond.

Gartenplanung leicht gemacht

In der Regel ist die Planung

eines Gartens alles andere

als einfach. Nicht nur

die Wahl der Pflanzen

gilt es zu beachten, auch

Abtrennungen, Sichtschutz

und die richtigen

Gartenmöbel müssen ausgewählt

werden, damit sich

ein harmonisches Ganzes

Maria Pichler Schönweger,

FELSWOND

ergibt. Es kann schwierig sein, sich

den Garten in seiner Gesamtheit vorzustellen.

Deshalb setzen immer mehr

Gartenplaner auf die 3D-Darstellung.

Diese liefert einen ersten konkreten

Eindruck vom Garten in verschiedenen

Perspektiven und vereinfacht so

die Wahl der richtigen Pflanzen und

Gestaltungselemente.

Alles fließt – vielseitige

Wasserstellen im Garten

Es muss nicht gleich

ein Schwimmbad oder

ein Schwimmteich sein.

Schon kleinste Wasserstellen

im Garten können

jedoch eine Vielzahl an

positiven Nebeneffekten

vorher

Melde dich

einfach bei uns!

Wir beraten dich gerne

und verschönern dein

Zuhause ganz nach

deinen Wünschen!

Tel.: +39 392 902 3092

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nachher

Bergmotiv „Daumen“


40 AUSSENGESTALTUNG

Foto © Gardenbeauty, Maria Gurschler

Innovativer Sichtschutz

nach sich ziehen. Kleine Wasserbecken

strahlen Ruhe aus und haben

meditativen Charakter, während bewegte

Wasserstellen jeden Garten zum

Leben erwecken. Im Wasser spiegelt

sich das Sonnenlicht, das Plätschern

eines kleinen Brunnens lädt zum Entspannen

ein.

Dachbegrünung –

der neue Trend

Grüne Dächer liegen im Trend. Was

man bisher vor allem aus überhitzten

Großstädten wie Mailand, Paris und

New York kannte, wird nun auch in

kleineren Städten und Dörfern immer

beliebter. Wer keinen Garten hat, der

begrünt mal eben sein Dach. Dabei

ist die Dachbegrünung nicht nur ein

optischer Hingucker: Grüne Dächer

überzeugen durch zahlreiche positive

Aspekte. So wirkt die Dachbegrünung

wie eine natürliche Klimaanlage.

Hält das Gründach im Sommer die

Hitze draußen, wird es im Winter zur

natürlichen Wärmedämmung. Das

grüne Dach bindet Feinstaub und

fördert die Bio diversität – so sind

Gründächer vor allem für Insekten

oft lebensnotwendi ge Orte.

Design und beste

Materialien für den Garten

Holz, Rattan oder Metall: Bei der

Wahl der Gartenmöbel sollte nichts

dem Zufall überlassen werden.

Längst gehören Designer-Möbel

nicht nur in den Wohnbereich,

sondern eben auch ins verlängerte

Wohnzimmer im Freien. Gartenliege,

Outdoor-Sofa, Hängematte

oder Hochbeet: Möbel und Accessoires

verleihen jedem Garten einen

stilvollen wie individuellen Touch

und sorgen für den besonderen Blickfang.

Auch als Sichtschutz hat die

klassische Hecke heute ausgedient.

Sichtschutzwände aus Cortenstahl

oder Feuerstellen mit eingebauter

Sitzbank sorgen für die richtige

Mischung aus Innovation und

traditioneller Gartengestaltung.


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Erleben Sie Ihr grünes Wunder!

Das grüne Wohnzimmer ist beliebt und trägt ganz besonders

zur Steigerung der Lebensqualität bei. Das Südtiroler

Unternehmen Rasenfix holt das Beste aus jedem Stück

Garten heraus, schafft eine grüne Oase und macht den

Garten zu einem Wohlfühl-Refugium der besonderen Art –

wo man einfach die Seele baumeln lassen kann.

Kein lästiges Gießen und Bewässern, nie wieder ans Rasenmähen

denken und doch einen rundum gepflegten

Garten genießen. Wie das geht? Rasenfix verlegt Rollrasen

und programmiert Mähroboter oder automatische Bewässerungsanlagen.

So bleibt mehr Zeit, den eigenen Garten

zu genießen und in der Hängematte entspannt Erholung zu

finden. An heißen Tagen spendet eine Pergola von Rasenfix

den nötigen Schatten, und auf den Terrassendielen aus

Holz klingt ein Abend mit Freunden und Familie besonders

gemütlich aus.

Modernstes Design und hochwertige Materialien

Ob aus Stein, Holz oder Metall. Modernes Design und

hochwertige Materialien verleihen jedem Garten eine persönliche

Note. Sichtschutzwände aus Cortenstahl sind nicht

nur praktisch, sondern auch optisch ein echter Blickfang.

Rasenfix bietet Hochbeete nach Maß. Hier wächst und

gedeiht jedes Kraut. So liefert der Garten alles, was Sie für

schmackhafte Gerichte und Barbecues benötigen. Ob Gartenbrunnen

oder Feuerstellen in edlen Designs – Rasenfix

sorgt für das besondere Highlight in Ihrem Garten.

Der Garten nach Ihrem Geschmack

Die grüne Oase ist so persönlich wie die eigenen vier

Wände. Rasenfix unterstützt Sie dabei, Ihren individuellen

Garten zu gestalten: Welche Pflanzen passen zu Ihrem

Lebensstil? Mögen Sie den Duft von Lavendel? Möchten Sie

an einem schattigen, ruhigen Plätzchen unter einem alten

Olivenbaum entspannen? Oder wollen Sie vom Wohnzimmer

aus auf einen japanischen Garten und einen Teich mit

Koi-Karpfen blicken? Erholen Sie sich erst so richtig beim

Lesen zwischen Bambus und Palmen? Rasenfix lässt Ihren

Gartenwunsch wahr werden.

Hier werden Gartenträume wahr

Seit 15 Jahren setzt das Unternehmen Rasenfix aus Andrian

individuellste Kundenwünsche um – mit maßgeschneiderten

Lösungen aus einer Hand. Erst wenn die Gartengestaltung

entsprechend den eigenen Vorlieben gelingt, kann der Garten

seine Rolle als Kraft spendenden Rückzugsort so richtig

entfalten.

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Fotos © Brillux

Die neue Niederlassung wird der Hauptsitz für Brillux in Italien. Der Standort bietet ausreichend Platz für die persönliche Kundenberatung,

Schulungsflächen für Kunden und Mitarbeiter sowie einen eigenen Fuhrpark für den Lieferservice.

Bald fünf Brillux

Niederlassungen in Italien

Ab Frühjahr 2021 gibt es an einem weiteren Standort

in Südtirol ..mehr als Farbe: Getreu dem Motto: „Wir

sind da, wo unsere Kunden uns brauchen“ wird in der

Waltraud-Gebert-Deeg-Straße 14 derzeit der Hauptsitz

der Brillux Italia gebaut.

Aktuell ist der deutsche Hersteller im Farben- und Lackbereich

bereits in Bruneck, Meran und Sona sowie ab

März in Padua vertreten. Diese neue und damit insgesamt

fünfte Niederlassung in Italien beliefert künftig die Malerbetriebe

rund um Bozen mit eigenem Fuhrpark.

Eröffnung im Frühjahr 2021

Trotz Corona-Pandemie konnte der Bau vor einigen Wochen

beginnen, die Fertigstellung des neuen Hauptsitzes ist

für das 2. Quartal geplant. Bereits Ende Oktober erfolgte

der Spatenstich in der Waltraud-Gebert-Deeg-Straße. Die

zum Planungsbeginn geschlossene Kooperation mit dem

Konsortium „Green“ hatte zuvor den Grundstein für eine

gute Zusammenarbeit aller Gewerke gelegt. Dank der

reibungslosen Abstimmung und Unterstützung der beteiligten

Bauunternehmen, dem Architekten Sarti Gianni, den

Verantwortlichen des Konsortiums „Green“ sowie dem

Bauunternehmen Plattner AG verläuft der Baufortschritt

bisher erfolgreich.

Bestmöglicher Service für den Kunden

Der neue zweigeschossige Hauptsitz umfasst künftig 600

Quadratmeter, bietet damit Platz für die über 12.000

Profi-Produkte und wird zudem als Seminarstandort für

Kunden und Mitarbeiter dienen. Auch der Verkaufsleiter

der Brillux Italia, Reinhard Stadler, wird sein Büro vor Ort

beziehen. Ein erklärtes Ziel: mögliche weitere Verkaufsstandorte

zu planen. Das Brillux Vertriebsnetz in Norditalien

wächst kontinuierlich seit

2016, parallel entsteht aktuell

eine weitere Niederlassung in

Padua. Dazu Reinhard Stadler:

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch

in dieser schweren Wirtschaftslage

einen Standort eröffnen können, zumal

es sich um unseren Hauptsitz handelt.

Hier möchten wir unseren Kunden den

Reinhard Stadler,

Verkaufsleiter der

Brillux Italia

bestmöglichen Service bieten, der ihnen einen reibungslosen

Arbeitsalltag garantiert. So steht unsere Erreichbarkeit

vor Ort in Verbindung mit kurzen Lieferzeiten und kompetenter

Beratung immer im Fokus.“ Das kontinuierliche

Wachstum von Brillux in der Region Trentino-Südtirol und

im Raum Norditalien ist besonders wichtig für das deutsche

Unternehmen und unterstreicht die Bedeutung der Zone im

Rahmen dieser Expansion.

Gemeinsam mit dem Architekten, Gianni Sarti (quadro CNA), Sebastian

Plattner, Inhaber vom Bauunternehmen Plattner AG und Brillux Verkaufsleiter

Reinhard Stadler erfolgte Ende Oktober der Spatenstich für den

neuen Hauptsitz von Brillux.


Brillux ist ganz in

Ihrer Nähe, bald

auch in Bozen!

Waltraud-Gebert-

Deeg-Straße 14

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Bolzano (BZ)

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Brillux ist Direktanbieter und Vollsortimenter im Farben- und Lackbereich mit über 180 Niederlassungen

in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen und der Schweiz.

In dem neuen Hauptstandort – der fünften Niederlassung in Italien – steht Ihnen das hochwertige

Brillux Komplettsortiment ab Frühjahr 2021 zur Verfügung. Von Farben, Lacken und Lasuren

über Wandbekleidungen und Bodenbeläge bis zu Wärmedämm-Verbundsystemen bieten wir

umfassende Systemlösungen und sind kompetenter sowie persönlicher Partner für Ihr Bauprojekt.

Besuchen Sie uns ab Frühjahr und überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Sie!

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44

AKTUELL

KlimaHaus: Qualität und

Nachhaltigkeit unter einem Dach

Die Klimahouse-Messe samt Kongress

wurde erstmals in digitaler

Form abgehalten. Besonders der

Kongress war ein großer Erfolg. Ein

Gespräch über Messe, Kongress und

Superbonus mit dem Direktor der

KlimaHaus-Agentur Ulrich Santa.

Radius: Direktor Santa, zurzeit dreht

sich alles um den Superbonus, für

den die Agentur ja ein Dienstleistungspaket

anbietet. Wie wird dieser

steuerliche Anreiz für energetisches

Sanieren angenommen und was gilt es

zu beachten?

Ulrich Santa: In technischer Hinsicht

müssen für den Superbonus die

staatlichen Anforderungen eingehalten

werden, die in vielen Bereichen

ungleich komplexer und restriktiver

als unser KlimaHaus-Standard sind.

Interessierte sollten sich daher umfassend

informieren und die Planung und

Umsetzung in gute Hände legen,

um böse Überraschungen zu

vermeiden. Um den recht

kurzen Zeithorizont für

Südtirol bestmöglich

nutzen zu können, bieten

wir als Hilfestellung für

Bauherren und Planer eine

technische Begleitung an,

die insbesondere auch die erforderlichen

beeideten Nachweise

für den Superbonus beinhal-

Ulrich Santa,

Generaldirektor der

KlimaHaus-Agentur

tet. Dieses Angebot wird extrem gut

angenommen, es sind seit Herbst

bereits mehr als 240 Projekte bei uns

eingelangt.

Radius: Die heurige Klimahouse-Messe

konnte nur als digitale Ausgabe

stattfinden. Wie hat sich die

Digital Edition aus Ihrer

Sicht bewährt?

U. Santa: Aufgrund der

Pandemie mussten wir

alle kurzfristig auf die

digitalen Möglichkeiten

der Interaktion ausweichen.

Für eine Veranstaltung

in der Größenordnung der

Klimahouse ist das natürlich

nicht vollumfänglich möglich. Dank

der sehr professionellen Organisation

durch die Messe Bozen wurde aber

auch mit dieser digitalen Ausgabe wieder

ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.

Die dreitägige Veranstaltung war mit

fast 3.800 registrierten Nutzern und

20.000 Teilnahmen am umfangreichen

Online-Angebot, insbesondere

am KlimaHaus-Kongress, ein Riesenerfolg,

den wir so eigentlich nicht

erwartet hatten.

Radius: Die Digitalisierung stellt aber

nicht nur eine Notlösung dar, sie eröffnet

auch ganz neue Möglichkeiten …

U. Santa: Mit Sicherheit wird uns

vieles davon auch in Zukunft erhalten

.ELEKTROINSTALLATIONEN

.SCHALTSCHRANKBAU

.MITTELSPANNUNGSANLAGEN

Erfahrung

schafft

Qualität

W W W . G I B I T Z . I T


AKTUELL

bleiben. Für uns war es z.B. eine große Herausforderung,

unser umfangreiches Weiterbildungsangebot zu überarbeiten

und auf kürzere Webinar-Formate umzustellen. Andererseits

hat uns das aber beispielsweise auch bei unseren

Bestrebungen zur Internationalisierung von KlimaHaus

sehr geholfen. Aktuell läuft beispielsweise an der Ryerson-

Universität in Toronto ein Master, im Rahmen dessen

wir erstmals auch einen englischsprachen KlimaHaus-

Grundkurs abwickeln und wo die kanadischen Studenten

mit unserem Standard und unserer Software arbeiten. Das

betreuen wir notgedrungen online, aber in Form einer

Präsenzveranstaltung wäre diese Zusammenarbeit auch

ungleich schwerer zustande gekommen.

Radius: Auf der Messe hat die Agentur unter anderem

die ISO-Zertifizierung und Akkreditierung als „Esperto in

Edilizia Sostenibile“ vorgestellt. Wozu eine neue Zertifizierung

für KlimaHaus-Techniker?

U. Santa: Gemeinsam mit ITACA und CERTING haben

wir ein Zertifizierungsschema ausgearbeitet, das Klima-

Haus-Beratern sowie Junior-Experten und ITACA-Planern

eine Zertifizierung nach dem ISO/IEC-17024-Standard

und eine Akkreditierung als „Esperto in Edilizia Sostenibile“

ermöglicht. Der Nachweis der fachlichen Kompetenzen

nach diesem internationalen Standard wird für Planer

immer wichtiger. Wir haben damit italienweit die erste

Möglichkeit geschaffen, mit der Planer auch die Voraussetzungen

erfüllen, um beispielsweise bei öffentlichen

Ausschreibungen die von den „Criteri Ambientali Minimi“

vorgesehenen Bewertungsvorteile nutzen zu können.

Klimawandel?

Ziehe deine persönliche CO 2

Bilanz!

Cambiamento climatico?

Calcola il tuo bilancio di CO 2

!

Jeder von uns verursacht

durchschnittlich 7,37 t CO 2

pro Jahr.

Ognuno di noi emette mediamente

7,37 t di CO 2

all’anno.

0,30 Strom

Energia elettrica

0,55

0,68

Ernährung

Alimentazione

Heizung

1,05

Riscaldamento

Öffentliche Emissionen

Emissioni di Base

45

Radius: Eine weitere Neuheit ist das KlimaHaus-Gütesiegel

für Wärmepumpen …

U. Santa: Unsere Gütesiegel für Bauprodukte wurden

entwickelt, um Bauherren und Technikern eine Entscheidungshilfe

bei der Auswahl von Produkten zu geben, die

höchsten Qualitätskriterien entsprechen. Bei Fenster, Tür

und Komfortlüftung gibt es bereits über hundert zertifizierte

KlimaHaus-Qualitätsprodukte. Mit dem neuen

Gütesiegel für Wärmepumpen erschließen wir nun eine

weitere und sehr wichtige Produktgruppe. Damit wollen

wir auch dem Trend Rechnung tragen, dass immer mehr

Bauherren auf diese umweltfreundliche Technologie zum

Heizen und Kühlen zurückgreifen möchten und sich dabei

eine Entscheidungshilfe wünschen.

Mobilität

1,66

Mobilità

3,13

Altri consumi

Sonstiger

Spese per abiti, arredo,

attività nel tempo libero

e vacanze,…

Konsum

Ausgaben für Bekleidung,

Möbel, Freizeit- und

Urlaubsaktivitäten,...

©AdobeStock/Creativemarc

Radius: Ergänzend dazu gibt es neue Förderungen, um

Gebäude mehr und mehr zu „elektrifizieren“ …

U. Santa: Seit Jahresbeginn wird die Installation von Wärmepumpen

in Kombination mit einer Photovoltaikanlage

mit bis zu 40 Prozent bezuschusst, und zwar nicht nur in

sanierten, sondern auch in neuen KlimaHaus-A-Gebäuden.

In dieser Höhe werden zudem auch Speicherbatterien für

neue Photovoltaikanlagen gefördert, um so den Anteil des

Eigenverbrauchs zu steigern und die dezentrale Versorgung,

z.B. auch der Elektromobilität, voranzutreiben.

CO 2

- Äquvalente (t/Jahr) - CO 2

- equivalente (t/anno)

www.klimahaus.it/CO2


46

AKTUELL

v.l.: Mariadonata Bancher (KlimaHaus), Emilio Vettori (KlimaGemeinde-Berater) Umwelt stadträtin

Chiara Rabini, Ulrich Santa (Direktor KlimaHaus) und Emanuele Sascor (Gemeinde Bozen)

Radius: Welche Entwicklungen

erwarten uns im Bereich des nachhaltigen

Bauens?

U. Santa: Nachhaltig bauen heißt nicht

nur, den Energiebedarf während der

Nutzung so gering wie möglich zu

halten und aus erneuerbaren Energien

abzudecken. In einem KlimaHaus A

halten sich Betriebsenergie und die

sogenannte graue Energie mittlerweile

in etwa die Waage. Daher geht es jetzt

verstärkt darum, bei der Auswahl der

Materialien und der Konzeption des

Gebäudes den Ressourcenverbrauch

insgesamt und die Auswirkungen auf

den Menschen, auf die Gesundheit

und das Wohlbefinden so optimal wie

möglich zu gestalten. Das sind auch die

Kriterien von KlimaHaus Nature, für

das sich immer mehr Südtiroler interessieren,

mittlerweile wird ja bereits

jeder siebte Neubau in diesem Standard

errichtet. Zudem glaube ich, dass

die Erfahrungen mit Smart Working

und Homeschooling während der Pandemie

den Blick auf unsere vier Wände

und die Wichtigkeit dieser Aspekte

nachhaltig verändert haben und diesen

Trend weiter verstärken werden.

Radius: Kürzlich wurde Bozen als

erste „KlimaGemeinde Gold“ Italiens

ausgezeichnet. Was hat es damit auf

sich?

U. Santa: Mit dem Programm

KlimaGemeinde unterstützen wir

Gemeinden bei der Ausarbeitung und

Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

in den verschiedensten Bereichen,

von den Gebäuden über die

öffentliche Beleuchtung und kommunalen

Anlagen bis hin zur nachhaltigen

Mobilität und zu Maßnahmen zur

Klimawandelanpassung. Die Initiative

ist vor vier Jahren angelaufen, mittlerweile

haben wir 50 Gemeinden im

Programm. Und natürlich freut es uns

besonders, dass die Landeshauptstadt

hier wirklich Vorbildliches geleistet

hat und als erste Gemeinde die

höchste Zertifizierungsstufe erreicht

hat. Und natürlich hoffen wir, dass

weitere Gemeinden diesem Beispiel

folgen werden.

Radius: Am Herz-Jesu-Institut in

Mühlbach läuft das Pilotprojekt KlimaSchule.

Was darf man sich darunter

vorstellen?

U. Santa: Spätestens seit Fridays for

Future wissen wir, wie sehr das Thema

Klimaschutz den jungen Leuten

unter den Nägeln brennt. Mit der

KlimaSchule wollen wir das Thema

stärker an den Schulen verankern,

dabei aber bewusst das Narrativ der

Klima-Apokalypse vermeiden und auf

die Begeisterungsfähigkeit der Schüler

und Schülerinnen und ihren Tatendrang

setzen, um die Herausforderungen

des Klima- und Umweltschutzes

mit Zuversicht anzugehen. Mit

der KlimaSchule sollen sie gemeinsam

erarbeiten und erleben, welche Handlungsmöglichkeiten

sich bieten und

wie man im eigenen Umfeld Dinge

verändern und eine nachhaltigere

Zukunft aktiv mitgestalten kann.

Radius: Ein zentrales Instrument

ist dabei auch der CO 2

-Rechner

der Agentur, die die verschiedenen

Lebensbereiche wie ein roter Faden

verbindet?

U. Santa: Mit dem CO 2

-Rechner

wollen wir abstrakte Emissionszahlen

besser begreifbar machen und unseren

persönlichen Klima-Fußabdruck

stärker ins Bewusstsein rücken.

Jeder kann auf seinem Smartphone

herausfinden, wie es um seine ganz

persönlichen Emissionen bestellt

ist. Wir wollen auch hier nicht mit

erhobenem Zeigefinger moralisieren,

sondern einfach ein Gespür für die

Größenordnungen vermitteln und

möglichst praxisnah aufzeigen, welche

Gestaltungsmöglichkeiten jeder

Einzelne von uns in den großen und

oft auch den vielen kleinen Dingen

des Alltags hat.

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Schulen und Arztpraxen

Corona-Viren verbreiten sich in schlecht belüfteten Räumen

besonders gut - über sogenannte Aerosole in der

Luft. Können mobile Luftreiniger im Kampf gegen Corona

helfen? Für die Antwort auf diese Frage steht Ihnen

die Firma Atmosfair aus Bruneck zur Verfügung.

Die Luftqualität in Büros, Schulen sowie Arztpraxen ist

wichtig, um die Gesundheit aller, welche sich dort aufhalten,

zu schützen. Schlechte Luftqualität kann zu einer verstärkten

Übertragung von Viren zwischen Menschen führen,

was zu geringerer Produktivität und erhöhten Krankheitstagen

führen kann. Die patentierten Luftreiniger ergänzen

Ihr bestehendes Lüftungssystem und sorgen für geringere

Energiekosten der vorhandenen Lüftungssysteme, saubere

Produktion und eine gesündere Arbeitsumgebung mit weniger

schadhaften Inhaltsstoffen in der Umgebungsluft.

Luftqualität in Schulen

Für einen sicheren Schulbetrieb wird eine gesunde und virenfreie

Raumluft im Klassenzimmer benötigt, um Ansteckungen

und Krankheiten zu vermeiden. Dieser kann mit einem

mobilen Luftreiniger mit H14-Filtern gewährleistet werden.

Häufiges Stoß- bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete

Fenster der Klassenräume reicht nämlich nicht aus. Das

Infektionsrisiko im Klassenzimmer sinkt, wenn stationäre

Luftreiniger mit integrierten Hochleistungsfiltern aufgestellt

werden.

Luftreiniger von Camfil

Camfil hat hierfür eigenständige, robuste Luftreiniger aus

der City Serie entwickelt. Durch das Umluftverfahren, bis

zu einer 6-fachen Luftwechselrate/Stunde, wird die Rauminnenluft

durch die Luftreiniger permanent gereinigt. Die

in den Aerosolen befindlichen Viren werden über Hochleistungsfilter

(HEPA Filter, H14), deren Wirksamkeit bei einer

Partikelgröße von 0,06 bis 0,1 μ bei

einer Abscheideleistung von 99,995

Prozent liegt, herausgefiltert. Die

Luftreiniger der City Serie sind leise,

da sie speziell für den Einsatz in

Büro- oder Klassenräume konzipiert

worden sind. Der Luftreiniger CITY M

mit H14-Filter bietet die leistungsstärkste

Kombination aus kompakter und

gezielter Regulierung von Gasen, Gerüchen

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48 HEIZ- UND KÜHLSYSTEME

Klima schützen, Komfort genießen

Im Sommer kühlen und im Winter

heizen. Die Wärmepumpe macht’s

möglich. Zugleich tut sie auch der

Umwelt Gutes. Idealerweise wird

ein Wärmepumpensystem mit einer

Fußbodenheizung kombiniert – für

optimale Wirkung und Komfort.

Als Heiz- und Kühlsystem, das

regenerative Umweltwärme nutzt,

setzt sich die Wärmepumpe zunehmend

durch. Besonders das Kühlen

von Häusern wird im Zuge steigender

Temperaturen in Zukunft noch mehr

an Bedeutung gewinnen. Dies sollte bei

der Entscheidung für eine Wärmepumpe

berücksichtigt werden.

Wärmepumpen gelten heute als besonders

saubere und effiziente Heiztechniken.

Sie schonen aber nicht nur die

Umwelt, sondern verursachen auch

weniger Kosten im Verbrauch. Grund-

Trockenbau-

Fußbodenheizung

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HEIZ- UND KÜHLSYSTEME

49

Fotos © LOEX GmbH

sätzlich wird zwischen verschiedenen

Wärmepumpen unterschieden: den

Luft-, Wasser- und Erdwärmepumpen.

Wie heizt die Wärmepumpe?

Die Wärmepumpe funktioniert nach

dem Prinzip einer Wärmezufuhr am

Verdampfer und einer Wärmeabfuhr

am Kondensator. Der Wärmetransport

erfolgt über einen anhaltenden Wechsel

des Aggregatzustandes des verwende-

IDM AERO ALM Luftwärmepumpe

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50 HEIZ- UND KÜHLSYSTEME

Fotos © STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG

Wärmepumpen

Radius 190 x 93

25.2. Bauen - Heizen

ten Kältemittels von flüssig in gasförmig

und umgekehrt. Bei Umgebungstemperatur

wird Wärme zugeführt und

bei einer höheren Temperatur wieder

abgeführt. Aufgrund dieses Prinzips

kann die Wärmepumpe auch bei niedrigen

Außentemperaturen einen Raum

gut temperieren.

So kühlt die Erdwärmepumpe

Vereinfacht könnte man sagen die Erdwärmepumpe

funktioniert ein wenig

so, wie ein Kühlschrank.

Der Umgebung wird Wärme entzogen

und in Wärmepumpe mithilfe eines

Kältemittels durch Verdichtung auf

ein anderes – höheres oder tieferes


HEIZ- UND KÜHLSYSTEME

51

– Temperaturniveau gebracht und

anschließend wieder an die Umgebung

abgegeben. Deshalb kann das System

der Wärmepumpe nicht nur im

Winter heizen, sondern mit geringem

Aufwand über dieselben Systeme,

Wand- oder Fußbodenheizung den

Raum im Sommer kühlen.

„Seit 2007 haben wir die Wärmepumpen

ins Sortiment

aufgenommen“, sagt

Manfred Eichner von

IMPERIAL,

„es war damals eine

indirekte Folgeerscheinung

von vielen

neuen Fotovoltaikanlagen

und dem Trend,

abgasfrei

zu heizen.“

Manfred Eichner,

Imperial OHG

Dreamteam:

Wärmepumpe und Fußbodenheizung

Um die von der Wärmepumpe

bereitgestellte Energie möglichst

effizient zu nutzen, bietet sich die

Verbindung mit einer Fußbodenheizung

an, vor allem wegen der großen

Fläche und der Strahlungswärme,

also die gleichmäßige Abgabe über

eine große Oberfläche. Denn, je

geringer der Unterschied zwischen

der Umwelt-Temperatur und der

für die Raumheizung erforderlichen

Vorlauftemperatur ist, desto weniger

muss die Wärmepumpe arbeiten.

Die Fußbodenheizung ist gegenüber

einem klassischen Heizkörper daher

klar im Vorteil. Neben den Fußbodenheizungen

bieten sich aber auch

Wandheizungen für den Einsatz mit

einem Wärmepumpensystem an.

Heizungsanlagen

Sanitäre Anlagen

Lüftungs- und Solaranlagen


52 HEIZ- UND KÜHLSYSTEME

Foto © Imperial OHG

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Gute Heizleistung bei niedrigen

Kosten – die Fußbodenheizung kann’s

Im Rahmen von energetischen Sanierungen, werden

Fußbodenheizungen immer beliebter. Um eine genügende

Heizleistung bei niedrigem Energieaufwand und damit

verbunden auch niedrigeren Kosten gewährleisten zu

können, braucht es genügend Fläche: und diese bringt

die Fußbodenheizung mit. Die Fußbodenheizung in

Trockenbauweise bietet sich vor allem bei Sanierungen

an. Denn so lässt sich das System schnell verlegen. „Wir

waren einer der ersten Anbieter von Fußbodenheizungen,

Wandheizungen und Kühldecken in Italien überhaupt,“

sagt Michael Mair von ISODOMUS, „schon 1993 haben

wir Klimaböden, also Fußbodenheizungen in Trockenbauweise

mit reduzierter Aufbauhöhe zur bedarfsgerechten

Raumheizung und schnellen Regelbarkeit, entwickelt.

Eigenschaften, die heute mehr denn je an Wichtigkeit

gewinnen.“

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Für wen ist die Wärmepumpe geeignet?

Wärmepumpe erleben als Heizsystem einen regelrechten

Boom. Vor allem im Neubau. Im Sinne der Energieeffizienz

sind Wärmepumpen auch meist eine gute Wahl. Bei der

Altbausanierung muss auch die Wärmepumpe differenzierter

betrachtet werden. Ob die Wärmepumpe auch hier die

richtige Wahl ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie

etwa der bereits vorhandenen Dämmung und dem Heizsystem

ab. In jedem Fall lohnt es, sich fachmännisch beraten

zu lassen.


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Intelligent heizen

Wärmepumpen nutzen die Umweltenergie im Erdreich, im

Wasser oder in der Luft, um Gebäude im Winter zu heizen,

im Sommer zu kühlen und mit Warmwasser zu versorgen.

Die Funktionsweise kennen wir vom Kühlschrank, nur mit

umgekehrtem Wirkungsprinzip: Die Wärmepumpe zieht

die in der Umwelt auf niedrigem Temperaturniveau vorhandene

Wärme ein und „pumpt“ diese auf ein höheres Temperaturniveau.

Für diesen Kreisprozess benötigen Wärmepumpen

Strom, im Idealfall aus der eigenen Photovoltaikanlage. Zur

Bereitstellung von 100 Prozent Heizenergie sind nur 25 Prozent

Strom erforderlich; 75 Prozent werden aus der Umwelt

gewonnen.

System 1: Erdwärmepumpe

Ob Heizen, Kühlen oder Warmwasserbereitung: Kein Haustechnik-System

arbeitet kostengünstiger und energieeffizienter

als Erdwärmepumpen. Im Winter nutzen sie das im Vergleich

zur Außentemperatur relativ warme Erdreich. Beim Kühlen im

Sommer schaffen sie ein angenehmes Raumklima, indem sie

die Temperaturen des Erdbodens sanft ins Innere des Hauses

übertragen. Die Wärme für die Erdwärmepumpen wird dem

Erdreich entzogen und kommt entweder aus Flächenkollektoren,

Ringgraben kollektoren, Tiefenbohrungen oder von

Grundwasserbrunnen.

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Luftwärmepumpen sind der einfachste Weg, um kostengünstig

zu heizen, zu kühlen und um Warmwasser aufzubereiten.

Ihre Energie entziehen sie der Umgebungsluft, die praktisch

überall zur Verfügung steht. Ihr zentraler Vorteil: Es herrscht

weniger Raumbedarf, und die Anlagen lassen sich praktisch

überall schnell und einfach installieren. Speziell in gut isolierten

Häusern mit Wand- oder Fußbodenheizungen arbeiten

Luft-Wasser-Wärmepumpen deutlich effizienter und sparsamer

als konventionelle Öl- und Gasheizungen, wobei die Anschaffungskosten

meist spürbar niedriger liegen.

Förderungen

Wer bis Dezember 2021 seine bestehende Heizanlage durch

eine Anlage mit Wärmepumpe ersetzt, im Idealfall sogar in

Kombination mit der Installation von Photovoltaikanlagen

und entsprechenden Speichersystemen, profitiert vom neuen

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54

AKTUELL

Sportliches

Sanierungsprojekt

Die Bezirksleichtathletikanlage im Sportpark Reiperting in

Reischach ist seit Jahrzehnten das sportliche Aushängeschild

der Stadt Bruneck. Da sie nicht mehr den Standards der Zeit

entsprach, wurde die Anlage samt dazugehörigem Fußballplatz

umfangreich saniert.

Die erste vollständige Bezirksleichtathletikanlage

des Pustertals

feiert in diesem Jahr ihren 43. Geburtstag.

Zahlreiche Sportlerinnen

und Sportler haben in den letzten

vier Jahrzehnten hier Bestleitungen

gezeigt, mehr als 180 Veranstaltungen

und Turniere wurden abgehalten.

Die Sportanlage steht aber auch allen

Schulen, Sportvereinen und Fachsportverbänden

für die Vorbereitung in

verschiedenen athletischen Disziplinen

zur Verfügung. Doch auch Sportler aus

den angrenzenden Regionen sowie aus

den Ländern des Europäischen Leichtathletikverbands

und des Weltverbandes

„World Athletics“ waren und sind

hier stets willkommen. Damit sie auch

in Zukunft bestmögliche Bedingungen

für ihr Training vor finden, wurde

die Anlage umfangreich renoviert.

Umfassende Erneuerung

Die Sanierungsarbeiten wurden

durch den schlechten Untergrund der

Anlage und die damit verbundenen

Setzungen, vor allem im Bereich

unterhalb der Laufbahn, bedingt. Um

diese Mängel zu beheben, wurden

alle bereits bestehenden Leichtathletikanlagen

im Sportpark abgebaut.

Anschließend erfolgten das Ausheben

des beschädigten Untergrunds und

der Einbau von tragfähigem Material,

das mit einer Fräse und unter

Zugabe von hydraulischem Bindemittel

zusätzlich verbessert wurde. Zwei

Asphalt-Schichten dienten als Auflagefläche

für die neue Kunststoffbahn,

die darauf aufgeklebt wurde. Die

bestehende Diskus- und Hammerwurf-

Anlage bekam im Zuge des Sanierungsprojekts

einen neuen Platz und

wurde südlich des Laufrings neu modelliert.

Die Wasserableitfähigkeit des

Fußballplatzes stand ebenfalls im Fokus

der Erneuerungsmaßnahmen. Zum

Zweck der besseren Ableitung des

Wassers wurde das Feld mit Tiefensowie

Oberflächendrainagen ausgestattet.

Für die Pflege des Naturrasens,

mit dem der Fußballplatz und das

Nebenspielfeld begrünt wurden, sorgt

künftig eine Beregnungsanlage.

PLANUNGSBÜRO FÜR HOCH- UND TIEFBAU

Dr. Ing. STEFANO BRUNETTI

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SPORTZONE REISCHACH

55

Weitere Maßnahmen

Die Renovierung des Sportparks in

Reischach umfasste auch weitere

Maßnahmen, die für die Verbesserung

der Anlagen in Angriff genommen

wurden. Da es in der Vergangenheit

öfters zu Stromausfällen gekommen

war, wurde die Verkabelung der Beleuchtung

beim Fußballtrainingsplatz

auf den neuesten Stand gebracht. Eine

neue Flutlichtanlage soll den Vereinen

künftig eine bessere Beleuchtung und

somit vielfältigere Trainingsmöglichkeiten

bieten. Zusätzlich wurde der

Wassergraben des Hindernislaufs nach

hinten verlegt und die Fläche der Weitsprungbahn

samt Sandgraben verdoppelt.

„Diese Arbeiten liegen uns schon

sehr lange am Herzen, zumal vor allem

die Leichtathletikanlage ohne grundlegende

Sanierung nicht mehr wettkampfmäßig

nutzbar gewesen wäre“,

erklärt Brunecks Bürgermeister Roland

Griessmair und ergänzt: „Mit der Erneuerung

werden wir den Anforderungen

der zahlreichen Athletinnen und

Athleten in den Sportvereinen gerecht

und fördern die sportliche Tätigkeit.

„Sport hält gesund – und so gesehen

ist dies eine Investition in die Gesundheit

der zukünftigen Generationen“,

ist Gert Crepaz überzeugt. Er hat das

Projekt zur Sanierung der Anlagen

vorangetrieben und die Ausführung

derselben mit Kompetenz und großem

Einsatz begleitet.

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56 TRATTERHOF

Foto © Marika Unterladstätter

Mountain Sky –

Luxus im Luxus der Natur

Hoch oben auf 1.500 Metern – genau

am Logenplatz zwischen Eisacktal

und Pustertal – befindet sich der

Tratterhof – The Mountain Sky Hotel,

auf dem Sonnenhochplateau von

Meransen. Nach einer großzügigen

Erweiterung in Form einer Terrassenbebauung

bietet das Hotel nun zusätzlich

13 neue Luxus-Suiten. Durch

die Verwendung heimischer Materialien

wie Pfunderer Silberquarzit sowie

Lärchen- und Zirbenholz fügt sich das

Hotel einladend in die Landschaft ein.

Bei der Erweiterung des Hotels

wurde in besonderem Maße auf eine

zeitgemäße Gestaltung Wert gelegt, die

die landschaftlichen Gegebenheiten

und den Bezug zur Örtlichkeit inmitten

der Natur berücksichtigt. Der Zubau

passt sich durch die rückspringenden

Gebäudeteile der Terrassenbebauung

behutsam dem natürlichen Geländeverlauf

an.

Der Einsatz vieler

heimischer Materialien

Pfunderer Silberquarzit für die Natursteinmauern

und Lärchenholz für

Balkone und Außenverkleidungen betonen

den Luxus im Luxus der Natur. Im

Innenbereich wurden die Stubentäfelungen

in heimischer Lärche oder Zirbe

ausgeführt, die Böden in den Zimmern

sind aus Eichendielen. Die rahmenlosen

Fenstertüren in den Zimmern lassen

den Blick weit in die Landschaft der

Dolomiten schweifen. Der einzigartige

Panoramablick reicht vom Schlerngebiet

im Süden bis in das obere Pustertal im

Osten. Von der Firma Sedis wurde der

Neubau rund ums Sitzen betreut.

Umfassendes Angebot

mit vielen Highlights

Moderne Speisesäle und Aufenthaltsräume

sowie eine weitläufige Wellness-

Anlage von 4.000 Quadratmetern

auf vier Ebenen runden das Angebot

ab. Der Monte-Silva-Spa verfügt

nunmehr über 8 Saunen, mehrere

Infrarotkabinen und eine Event-Sauna

für Showaufgüsse samt Kaltbecken

und Whirlpool im Freien sowie über

entsprechend große Ruheräume.

Der neue Infinity-Skypool mit seinen

sportlichen Ausmaßen von 20 mal

7,5 Metern inmitten einer Panoramagartenterrasse

ist das ganze Jahr

über beheizt und für verträumte Fans

alpiner Sky-Wellness gedacht. Der

Ausblick über Eisacktal und Pustertal

sowie auf das Bischofsstädtchen Brixen

ist atemberaubend.

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TRATTERHOF

57

Verwendung regionaler Produkte, die

beim reichhaltigen Frühstücksbuffet

und beim Fünf-Gänge-Abendwahlmenü

zu bester Entfaltung kommen.

Neues Yogastudio,

erweitertes Fitness-Center

Die qualitative Erweiterung im Tratterhof

betrifft nicht nur die Kernkompetenz

Wellness & Spa sowie das

Angebot an Wohlfühlsuiten um zwei

weitere Luxury-Kategorien, sondern

wird auch der steigenden Nachfrage

nach Aktivurlaub gerecht: So wurden

mit dem neuen Yogastudio Monte-

Silva-Skyroom (160 Quadratmeter)

sowie dem erweiterten Fitness-Center

(250 Quadratmeter) mit 25 topmodernen

Technogym-Geräten neue

Maßstäbe gesetzt.

Durch die traumhafte Lage fernab des

Verkehrs, aber trotzdem innerhalb von

nur 20 Autominuten ab der Autobahnausfahrt

Brixen erreichbar, lockt der

Tratterhof zu allen Jahreszeiten traditionsgemäß

auch viele einheimische

Urlauber und Day-Spa-Liebende. Der

Küchenchef und sein Team begeistern

mit lokalen und mediterranen Gerichten

und legen großen Wert auf die

Ausgezeichnete Bewertungen

für den Tratterhof

Der Tratterhof – The Mountain Sky

Hotel ist längst kein Geheimtipp mehr

unter den Luxus-Skihotels in Südtirol.

Die ausgezeichneten Bewertungen

auf Tripadvisor und HolidayCheck

beweisen, wie sich das Hotel durch

Innovationsfreude und Fleiß seinen

Platz in der Welt der Südtiroler

Urlaubsanbieter erarbeitet hat. Die

unübertroffene Panoramalage Richtung

Süden ist dabei fest in der DNA

des Hotels verankert. Die Fernsicht ist

ein immaterielles Gut, das im Tratterhof

– The Mountain Sky Hotel in

allen Bereichen präsent ist: Zimmer,

Restaurant, Spa, Fitness und Yogastudio

... nirgendwo muss und will man

darauf verzichten.

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58 REGENWASSER

AKTUELL

Praktische

Trinkwasserspeicher

Obwohl die Qualität der Trinkwasserversorgung in

Mitteleuropa sehr hoch ist, gibt es immer noch Haushalte,

die nicht an das Versorgungsnetz angeschlossen sind.

Trinkwasserspeicher können in diesem Fall Abhilfe schaffen.

Die besondere Lage mancher Bauobjekte

wie Berghütten und Bauernhöfe

kann den Zugang zu Trinkwasser

erheblich erschweren. Häufig muss auf

die Ressourcen vor Ort zurückgegriffen

und Quellwasser über sogenannte

Quellschächte in Trinkwasserspeicher

geleitet werden. Diese Behälter sind

entscheidend für die Wasserqualität:

Nur Speicher aus lebensmittelechtem

Kunststoff wie beispielsweise Polyethylen

sind unbedenklich und erfüllen

die hohen hygienischen Anforderungen.

Diese Wasserbehälter haben eine

besonders glatte Innenfläche, die das

Festsetzen von Keimen verhindert und

die Reinigung erleichtert. Bei älteren

Anlagen wird eine Innensanierung

mit Stegprofilplatten empfohlen, um

Verschmutzungen zu vermeiden. Ein

weiterer Vorteil von Kunststoff als Material

für die Trinkwasserspeicher ist

das niedrige Gewicht, das den Transport

per Hubschrauber oder LKW einfacher

macht. Häufig wird ein Trinkwasserspeicher

auch zum Erwärmen

des aufbewahrten Wassers benutzt.

In diesem Fall kommt die thermische

Energie von der Heizung, der Solaranlage

oder einer Heiz patrone. Welche

der verschiedenen Arten die richtige

ist, hängt von diversen Faktoren wie

den örtlichen Gegebenheiten, der vorhandenen

Fläche und der gewünschten

Menge an Warmwasser ab.

Wertvolles Regenwasser

Ob für die Gartenbewässerung, die

Toilettenspülung oder fürs Wäschewaschen

– dank der smarten Nutzung

von Regenwasser können wertvolle

Ressourcen und Kosten gespart

werden. Eine Anlage zur Regenwassernutzung

im Haus erleichtert das

Sammeln und die Wiederverwendung.

Solche Anlagen bestehen meistens

aus Sammelleitungen mit Filter und

Speicher, einem Leitungssystem sowie

der erforderlichen Pumpentechnik

für die automatische Nachspeisung.

Bei Gärten mit einer Fläche von

mehr als 300 Quadratmeter oder

bei einem erhöhten Verbrauch im

Haushalt wird ein Wasserspeicher mit

einem Fassungsvermögen zwischen

6.000 und 12.000 Liter benötigt, der

direkt an das Regenfallrohr angeschlossen

ist. Jährlich lassen sich so

mehr als 25.000 Liter Trinkwasser

pro Person sparen.

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AKTUELL

59

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Ob kleines oder großes Bauprojekt: im Fokus

unserer Arbeit stehen ein Plus an Lebensqualität,

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60

SMARTHOME

Das intelligente Zuhause

Ein Haus, das mitdenkt, ist kein Szenario

aus einem Science-Fiction-Film.

Dank modernster Technik lässt sich

heutzutage beinahe jedes Gebäude

in ein Smarthome verwandeln.

Smarthome ist der Oberbegriff, der

alle technischen Verfahren und

Systeme umfasst, mit deren Hilfe die

Wohn- und Lebensqualität gesteigert

werden kann. Von Türkommunikation

über Beleuchtungsmanagement bis hin

zu Einbruchssicherheit – ein intelligent

vernetztes Zuhause trägt zum Wohlbefinden

der Bewohner bei, indem

es ihnen täglich viele Handgriffe

abnimmt. Durch ein smartes Energieund

Ressourcenmanagement sorgt die

Technik außerdem für mehr Effizienz

und dadurch auch für eine deutliche

Kostenersparnis. In einem Smarthome

werden Synergien erzeugt und genutzt.

Smarthome …

… Komfort beim Wohnen, Sicherheit im Leben: Hausund

Gebäudeautomation bietet Behaglichkeit und

Sicherheit, eine entscheidende Rolle spielen auch Nachhaltigkeit

und Energieeffizienz.

Die Automatisierung hat heute Themen wie komplizierte

Technik und „Männer-Spielereien“ längst

hinter sich gelassen: Die Kombination von Architektur

und Technik verschafft uns ein ganz persönliches Wohnerlebnis.

Bequem lassen uns Smarthome-Lösungen essenzielle

Wohn- und Kostenthemen wie Heizung, Kühlung,

Beschattung und Belüftung ganz nach unseren Wünschen

aufeinander abstimmen. Nicht mehr fünf Fernbedienungen

für ein Bedürfnis, keine ständig neuen Technikangebote

und -updates. Ein professionelles Smarthome arbeitet

verlässlich und intelligent im Hintergrund!

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Räumlichkeiten zum Nachrüsten oder vorab in der

Hausplanung möglich, für alle Objektgrößen und in allen

Preisklassen, für Ihre Wohnung oder für das Büro, im

Hotel oder im Restaurant. Die Smarthome-Experten von

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Beschattung, Klima, Lüftung, Sicherheitstechnik und Co.

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Ihres Unternehmens ist das österreichische marktführende

Technologieunternehmen Loxone. Smartlix-Geschäftsführer

Gerhard Köhle: „Smartlix bietet intelligente Gesamtlösungen

zur Steuerung und Automatisierung für jedes

Objekt und garantiert ein zufriedenstellendes Gesamterlebnis

für Familie, Mitarbeitende, Gäste oder Kunden.“

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SMARTHOME

61

Dies geschieht unter anderem dank

der automatischen Interaktion zwischen

Heizung, Lüftung, Beschattung

und Beleuchtung.

Smartes Energiemanagement

Die optimale Nutzung der Umgebungsenergie

ermöglicht umweltschonendes

und kostengünstiges Heizen. Sonne

und Luft können als aktive Wärmequellen

in den Heiz- und Kühlungsprozess

eines Gebäudes eingebunden

werden. Eine sonnenabhängige Rollladensteuerung,

die automatisch erfolgt,

kann dafür sorgen, dass die gewünschte

Raumtemperatur unabhängig von

der Jahreszeit oder der geografischen

Lage erreicht wird. Zusätzliche Unterstützung

bietet zudem eine intelligent

vernetzte Lüftungsanlage, die durch

Sensoren die Luftqualität überprüft

und die Lüftung selbstständig reguliert.

Bedienerfreundliche Steuerung

Auch wenn sich die optimale Hausautomation

an den neuesten Technologien

orientiert, muss der Bewohner eines

Smarthomes nicht unbedingt ein Computer-Profi

sein, um die Gebäudeinstallation

zu steuern. Bedienerfreundliche

und übersichtliche Betriebssysteme vereinfachen

den Umgang mit der Technik

Foto © Stoebich e.U.

und übernehmen viele Prozesse sogar

selbst. Nach einer fachgerechten

Installation kann der Benutzer etliche

Abläufe direkt am Display überwachen

und jederzeit selbst Änderungen oder

Anpassungen vornehmen.

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62 LIFTE

In „liftige“ Höhen

Mit einem Lift oder Aufzug lassen

sich Höhenunterschiede innerhalb

eines Gebäudes ganz ohne Anstrengung

bewältigen: Nicht nur in

Hochhäusern, Krankenhäusern oder

Firmengebäuden, auch in Mehrfamilien-

und Privathäusern werden

Aufzugsanlagen immer beliebter.

Sie überzeugen mit Funktionalität

und Ästhetik.

Neben Sicherheit und Effizienz spielt

das Design von Aufzugsanlagen

heute eine wichtige Rolle. Glasaufzug,

verspiegelte Kabine oder Retro-Chic:

Die Anlage sollte sich in jedem Fall gut

in das harmonische Gesamtkonzept

des Gebäudes einfügen. Egal ob

Neubau oder Sanierung:

Die Aufzugsanlage sollte

von Anfang an bei der

Planung berücksichtigt

werden, um alle notwendigen

baulichen Eingriffe

entsprechend planen zu

können. Eine kompetente

und fachmännische Beratung ist

dabei maßgeblich.

Aufzug einbauen: Worauf achten?

Noch bevor man sich gemeinsam mit

einem Fachspezialisten an die Planung

macht, gilt es einige Fragen zu klären:

• Soll die Aufzugsanlage innerhalb

oder außerhalb des Gebäudes angebracht

werden?

• Wie viele Höhenmeter soll die Anlage

überwinden?

• Wie viele Personen werden den Aufzug

gleichzeitig nutzen und welches

Maximalgewicht ergibt sich daraus?

Aufzugsanlage

nachträglich einbauen

Eingeschränkte Mobilität oder der

Wunsch nach mehr Wohnkomfort: Es

gibt viele Gründe, eine Aufzugsanlage

nachträglich in ein Gebäude zu integrieren

oder außen an das Gebäude

anzubauen. Dafür können mitunter

umfassende bauliche Maßnahmen

notwendig sein. Eine gute

fachliche Beratung ist

hier einmal mehr

„Ein Aufzug

ist mittlerweile

mehr als nur ein

Beförderungsmittel.

Designer-Kabinen verleihen

ihn eine besondere Note.“

Elena und Georg Trippacher,

Kronlift-Aufzüge

Hotel Panorama

wichtig. Aber auch im Betrieb

müssen Personenaufzüge

regelmäßig gewartet,

gepflegt und zertifiziert

werden. Nur so können

sie langfristig und sicher

betrieben werden. Mit

dem Einbau einer Aufzugsanlage

verbessert sich

nicht nur der Wohnkomfort, in

der Regel steigt damit auch der Wert

einer Immobilie. Vor allem gilt das

für Mehrfamilienhäuser. Designer-

Kabinen stoßen bei Planern, Hoteliers

und auch bei Privatkunden auf immer

größeres Interesse.

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64

AKTUELL

Foto © Profiservice

Regale mit System

Wie lassen sich Flächen und Transportwege

in Lagerhallen und Magazinen

organisieren und optimieren?

Die Antwort ist einfach: mit den

passenden Industrieregalsystemen.

Spricht man von Industrieregalen,

sind in erster Linie Regalsysteme

gemeint, die außerordentlich große

und schwere Lasten tragen können

und gleichzeitig nichts von ihrer

Stabilität einbüßen. Der Klassiker

unter den Industrieregalen sind die so

genannten Palettenregale. Sie gestatten

viel Beweglichkeit für den schnellen

Warenumschlag im Lager. Die Kombinationsmöglichkeiten

der Systeme erlauben

praxisgerechte Lösungen, die in

allen Bereichen von Industrie, Handwerk

und Handel eingesetzt werden

können. Aber auch Fachbodenregale

sind – gerade in großen Lagerhallen –

eine gute Wahl. Für die Lagerung von

Langgütern hingegen kann man aus

Waben-, Turm-, Überfahrt- und Kragarmlagern

wählen.

Lagerraum optimal nutzen

dank modernster Technik

Egal für welches Regalsystem sich ein

Kunde entscheidet: Jedes muss gut

durchdacht und geplant und schließlich

hochprofessionell installiert

werden. Nur Profis können hier die

ideale Lösung finden. Außerdem haben

Industrieregal-Fachbetriebe heute

häufig auch die Bereitstellung von

vollautomatisierten Logistiklösungen

in ihrem Portfolio. Seit über zehn Jahren

bietet die PROFISERVICE GmbH

individuell angepasste Logistiklösungen

an. „Lagersysteme, die perfekt auf

die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden

zugeschnitten sind, werden immer

beliebter“, sagt Roland Gruber von

PROFISERVICE.

Die Steuerung dieser Systeme erfolgt

über ein computerunterstütztes

Lagerverwaltungsmanagement.

Weil die Systeme in die betriebseigene

Software eingebunden werden

können, ermöglichen sie eine effiziente

Lagerverwaltung im Sinne von

Industrie 4.0. Im Warenlager herrscht

Ordnung, und Waren können innerhalb

kürzester Zeit abgerufen werden.

Das fördert auch die Wirtschaftlichkeit

eines Unternehmens.

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AKTUELL

Foto © Steinmair Balkon und Zaun Systeme

65

Das Schmuckstück jeder Immobilie

Ein Balkon vergrößert nicht nur den

verfügbaren Wohnraum, sondern

steigert auch die Lebensqualität der

Bewohner und den Wert einer Immobilie.

Dank unterschiedlicher Baustile

und Konstruktionstechniken findet

sich für jedes Gebäude und jeden

Geschmack die passende Balkonart.

In allen Zeitepochen existierten Strömungen,

die das Aussehen und den

Baustil des Balkons geprägt haben. So

galt die Loggia als unangefochtener

„Liebling“ an der Schwelle zum 20.

Jahrhundert, während es in den 1960er

Jahren die sehr schmalen Balkone

waren, die sich großer Beliebtheit erfreuten.

Heutzutage geht der Trend zu

großzügigen Balkonen.

Balkonarten nach

technischer Konstruktion

Balkone können aber nicht nur nach

dem Baustil, sondern auch nach dem

technischen Konzept kategorisiert

werden. Bis in die 70er Jahre wurden

Balkone üblicherweise auf einer Verlängerung

der Bodenplatte befestigt.

Diese Bauweise sorgte allerdings für

eine schlechte Wärmedämmung. In

den letzten Jahren werden immer

häufiger Balkone mit erweiterbarer

Grundfläche und einer unabhängigen

Statik bevorzugt.

Auskragender Balkon

Bei Bauwerken ab 1950 besteht dieser

Bautyp aus einer Betonplatte, die

aus der Fassade oder der Betonzwischendecke

herausgegossen wird. Bei

dieser Balkonart kann allerdings eine

massive Kältebrücke entstehen. Aus

diesem Grund wird sie heutzutage

eher selten eingesetzt.

Hängender Balkon

Hier wird das Gewicht zum einen

durch eine auskragende Bodenplatte

gestützt und zum anderen durch

Traversen, die an der Hausfassade befestigt

sind, getragen. Ein Vorteil hierbei

ist, dass die Träger gut kaschierbar und

somit kaum sichtbar sind.

Vorsatzbalkon

Der Vorsatzbalkon steht auf Bodenstützen

an den äußeren Plattenecken

und wird durch Stützen an der Fassade

befestigt. Diese Konstruktionsart ist die

erste Wahl beim Nachrüsten, Verlängern

oder Erweitern bestehender Balkone.

Nischenbalkon

Für dieses Baukonzept sind harmonische

Nischen charakteristisch, die das

Gefühl von Geborgenheit vermitteln.

Nischenbalkone können sowohl Anbauals

auch Vorstell- oder freihängende

Balkone sein.

Freitragender Balkon

Ein freitragender Balkon hängt direkt

an der Gebäudefassade und wird von

unten gestützt oder von Zugstangenverankerungen

gehalten.

Handwerkerzone 8

39030 Ehrenburg - Kiens

Tel. 349 00 77 672

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66

Aus Stahl

gebaut

AKTUELL

Architekturklassiker wie das New

Yorker Chrysler Building machten ihn

im 20. Jahrhundert zum Star: Heute

ist Stahl nicht nur als nachhaltiger,

wiederverwertbarer Baustoff beliebt.

Aus der modernen Architektur sind

Stahl, Metall und Aluminium nicht

mehr wegzudenken, und auch in der

Innenarchitektur überzeugen sie mit

zeitgemäßem industriellem Design.

Foto © www.wisthaler.com

Lange Zeit war Stahl vor allem als

konstruktiver Baustoff beliebt.

Als Sinnbild der Technologie und

des Fortschritts im 20. Jahrhundert,

wurden Konstruktionen aus Stahl vor

allem bei Industriebauten eingesetzt.

Die hohe Tragekraft von Stahl erlaubt

es, auch die kreativsten architektonischen

Entwürfe umzusetzen.

Große Spannweiten –

flexible Ausführung

Eine Konstruktion mit bis zu 30.000

Quadratmeter Fläche stützenfrei

überspannen? Geschwungene Baukörper?

Stahl setzt der architektonischen

Fantasie kaum noch Grenzen. Äußerst

flexibel lässt sich damit beinahe

jeder Entwurf umsetzen. Und auch

in ökologischer Hinsicht kann sich

dieser Baustoff sehenlassen: Stahl ist

nahezu ohne Qualitätsverlust unbegrenzt

wiederverwertbar. Der Schrott

kann eingeschmolzen und wieder zu

Stahl verarbeitet werden. Im Hinblick

auf die Nachhaltigkeit steht dieser

Baustoff an vorderster Stelle.

Macht auch drinnen eine gute Figur

Wer einen urbanen Stil mit industriellem

Design schätzt, der ist auch im

Interieur mit dem Werkstoff Metall

gut beraten. Stahl, Edelstahl und

Aluminium galten lange als zu kühl

für den Wohnbereich. Heute hingegen

sind Stahl- bzw. Metalltreppen

eine beliebte Alternative zur klassischen

Holztreppe – und ein Blickfang

obendrein. Die hohe Flexibilität des

Materials kommt auch hier im wahrsten

Sinne zum Tragen und macht

individuelle Lösungen möglich.

Kombinieren lassen sich Stahltreppen

aber auch mit Holz und Glas: Dem

persönlichen Geschmack sind kaum

Grenzen gesetzt.

Aber auch Esstische und Regale

aus Metall haben längst Einzug in

Innenräume und sogar den privaten

Wohnbereich gefunden. Sie verleihen

dem Raum das besondere Etwas.

Ein Küchentisch aus Stahl fügt sich

gut in ein modernes Wohnumfeld

ein und macht sich besonders gut

in der Kombination mit Glas oder

Holz. Wie kaum ein anderes Material

ermöglicht Aluminium, Stahl, Edelstahl

oder Metall die Verbindung von

traditioneller Handwerkskunst mit

Innovation.

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Metall- und Glasbau

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ABDICHTUNGEN

67

Auf die Abdichtung kommt es an

Das Abdichten eines Bauwerks

gehört zu den wichtigsten Maßnahmen

zum Schutz der Bausubstanz vor

schädlichem Einfluss. Um den stetig

steigenden Anforderungen an moderne

und energieeffiziente Gebäude

gerecht zu werden, sollte bereits in

der Planungsphase großer Wert auf

die fachgerechte Ausführung der

Gebäudeabdichtung und -dämmung

gelegt werden.

Bauwerksabdichtungen sind von

entscheidender Bedeutung für

die Nutzbarmachung von Kellern,

Tiefgeschossen sowie Tunneln. Als Abdichtungen

kommen verschiedene Materialien

zum Einsatz, die verhindern

sollen, dass Feuchtigkeit in Gebäude,

Bauelemente oder Stoffe eindringt. Der

sichere Anschluss der Abdichtung an

Türen, Stahlbauteilen oder Verglasungen

ist essenziell, damit keine Feuchtigkeitsschäden

entstehen. Die Qualität

der Abdichtungsarbeiten hängt sowohl

von der fachmännischen Ausführung

als auch von der Wahl der Materialien

ab, die den baulichen Gegeben heiten

und der vorgesehenen Nutzung optimal

angepasst werden sollen.

Kunststoffabdichtungen

Die Kunststoffabdichtungen werden

aus PVC oder modernen Materialien

wie TPO/FPO (flexible Polyolefine),

die keine Weichmacher enthalten,

hergestellt. Sie werden mit Heißluft

verschweißt, gelten als sehr anwenderfreundlich

und haben eine lange Lebensdauer.

Mit Kunststoffabdichtungen

können Anschlüsse an unterschiedlichen

Bau teilen problemlos und sauber

durchgeführt werden.

Abdichtungen mit Bitumenbahnen

Abdichtungen mit Bitumenbahnen gelten

als sehr sicher, langlebig und haben

sich seit Jahrzehnten ausgezeichnet

bewährt. Kleine Nachteile bei der Ausführung

von Anschluss-Details werden

durch eine hohe mechanische Belastbarkeit

in der Fläche wieder wett gemacht.

Voraussetzung ist die Verwendung von

qualitativ hochwertigen Produkten.

Abdichtungen aus EPDM

Hinter der Abkürzung verbirgt sich

die Bezeichnung Ethylen-Propylen-

Dien-Kautschuk. Diese Abdichtungen

können selbstklebend sein oder mechanisch

befestigt werden und eignen

sich hervorragend zur Abdichtung von

Dächern und Dachgauben. Ein stabiler

und tragfähiger Untergrund ist hierbei

Voraussetzung. Das EPDM-Material

zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit

gegen UV-Strahlung und seine

Langlebigkeit aus.

Innovative Abdichtungsmaterialien

Flüssigkunststoffe sind innovative

Abdichtungsmaterialien, welche vielfältige

Möglichkeiten bieten und die

Ausführung komplizierter Details in

modernen Gebäuden erst möglich machen.

Voraussetzung für eine perfekte

Funktion dieser Abdichtungstechnik ist

eine fundierte Ausbildung der Fachkräfte

und eine optimale Planung der

durchzuführenden Arbeiten.

Abdichtungsarbeiten

Oberlichtelemente

Begrünungsarbeiten

Absturzsicherungen


68 TIEFBAU

In der Tiefe liegt die Kraft

Ohne ihn geht im Bauwesen nichts:

Der Tiefbau umfasst alle Arbeiten,

die unterhalb der Erdober fläche vonstattengehen.

Sie stehen fast immer am Beginn

eines Bauvorhabens: die Tiefbauarbeiten.

Mal wird ein Loch gegraben,

mal eine Flächenabtragung oder eine

Aufschüttung gemacht. Solche Aushubarbeiten,

wie sie z.B. für ein Wohnbau

erfolgen können, sind nur ein kleiner

Bereich des Tiefbaus.

Er umfasst nämlich auch den Brückenund

Straßenbau, sowie den Bau von

Leitungen und Infrastrukturen.

Spezialtiefbau

Als Spezialtiefbau werden Verfahren

und Methoden bezeichnet, die besondere

Fachkenntnis und in der Regel auch

spezielle Maschinen für ihre Ausführung

voraussetzen. „Der Spezialtiefbau

beginnt da, wo der Tiefbau an seine

Grenzen stößt. Im Jahr 1992 haben

wir begonnen uns in diesem Bereich zu

spezialisieren“, erklärt Armin Klapfer

von der Terentner Firma Klapfer Bau,

„In dieser Zeit wurden die ersten Arbeiten

im Bereich Rohrvortrieb gemacht,

wo wir uns durch „learning by doinig“

ein großes Wissen aneignen und uns

technisch laufend weiterentwickeln

konnten. Deshalb zählen wir heute zu

den Experten in diesem Bereich.“ Der

Rohrvortrieb ist eine kostengünstigere

Lösung für Verlegung von wichtigen

Versorgungsleitungen unter der Straße.

Dabei wird maschinell und grabenlos

ein Eisenrohr vorgetrieben, durch

welches dann verschiedenen Leitungen

eingeschoben werden können. Dank

der Horizontalbohrmaschine gelingt

der Rohrvortrieb auch im steinigen

und felsigen Untergrund. „Später, im

Jahr 1997“ so Klapfer Armin weiter

„begannen wir uns im Bereich Baugrubensicherung

(Spritzbeton und Mikropfähle)

zu etablieren und schafften

es, einer der wenigen Marktführer in

diesem Bereich zu werden. Heute zeichnet

uns unser großes Erfahrungspoten-

Statische Sicherung der Mauer mit Spritzbeton

zial, unsere

fachkundigen

und begabten

Mitarbeiter,

unser

technisches

Wissen und

unser unaufhaltsamer

Wissensdurst

aus.“ Spritzbeton

Armin Klapfer,

Klapfer Bau

oder Mikropfähle sind dann notwendig,

wenn aufgrund von Platzmangel keine

geböschte Baugrube möglich ist und ein

Baugrubenverbau gemacht werden muss.

Dank dieser Technik kann die Aushubböschung

senkrecht und damit direkt an

Straßen oder Gebäuden erfolgen. Das ist

vor allem bei Baustellen im Stadtzentrum,

aber auch in der ländlichen Umgebung,

hilfreich und notwendig.

Rohrvortrieb mittels Horizontalbohrung

> 1992: Einstieg in den Spezialtiefbau

> 2021: fast 30-jährige Erfahrung im Bereich

Rohrvortriebe und Spritzbeton dank unseres

hohen technischen Wissens und unseren

fachkundigen und begabten Mitarbeitern

Wir unterscheiden im Spezialtiefbau folgende Bereiche:

> Rohrvortrieb - Mikrotunnel

> Spritzbeton

> Mikropfähle

> Grundierungen

> Tunnelbau

Handwerkerzone Nr. 9 · 39030 Terenten · info@klapfer.com · www.klapfer.com · Tel. 0472 546178


ABBRUCH & RECYCLING

69

Der Baustoff im Kreislauf

Der Umgang mit überschüssigen Materialien

im Hoch- und Tiefbau stellt

seit jeher ein ökonomisches, soziales

und ökologisches Spannungsfeld dar.

Hohe Aufbereitungskosten und eine

Vielzahl von kritischen Stimmen

über die Qualität von recyclierten

Materialien standen relativ geringen

Deponierungskosten gegenüber.

Diese Situation hat sich in den letzten

Jahren in Südtirol massiv verändert.

Die vorhandenen Deponievolumina

werden kleiner, die Genehmigung

neuer Deponien immer schwieriger und

die Deponierungskosten immer höher.

Vor allem der Umstand, dass der alpine

Raum durch einen geringen Anteil an

nutzbaren Flächen gekennzeichnet

ist und der Abbau von natürlichen

Rohstoffen, die Deponierung und der

Transport von Materialien sich sehr

stark und vielfach mit dem Lebensraum

des Menschen überschneidet, birgt sehr

viel Zündstoff.

Daher wird es immer wichtiger, die regionale

Kreislaufwirtschaft zu forcieren

und so künftig eine intensivere Wiederverwendung

von Abbruchmaterialien

voranzutreiben. Für diese spricht neben

den begrenzten Deponiekapazitäten

und der Schonung der natürlichen

Ressourcen auch die Verringerung von

Transportwegen.

Abbruch- und Aushubmaterial sowie

verunreinigten Böden bestens nutzen?

„Recyklierte Gesteinskörnungen

erleiden meist ein „downcycling“,

Mischgranulat wird für Schüttmaterial

eingesetzt. Das Gegenteil sollte jedoch

der Fall sein. Über modernes „upcycling“

sollte das Recycling- Material mit

neuen Verfahrenstechniken aufbereitet

und so für den hochwertigen Einsatz

verwendet werden“, erklärt Roland

Ploner von der Firma Ploner GmbH.

Gemeinsam mit anderen Unternehmen

Roland Ploner,

Ploner GmbH

und Experten

tauscht

Ploner im

europäischen

Cluster

„REMOC

– Resource

Management of

Constructions &

Buldings“ Erfahrungen

aus. Ziel ist es, einen ökonomisch

und ökologisch vernünftigen

Umgang den Ressourcen zu finden und

Abbruchmaterialien durch Herstellung

von rezyklierte Gesteinskörnungen

optimal zu nutzen.

BAUSTOFFKREISLAUF

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Unsere wiederverwerteten

Materialien sind zertifiziert

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70

AKTUELL

Fragen an den Experten

Die Radius-Themenausgaben informieren und vermitteln zeitgemäßes Wissen in kompakter Form. In dieser

Rubrik beantworten unsere Experten aktuelle Fragestellungen. In dieser Ausgabe werden zum übergeordneten

Thema „Bauen und Sanieren“, einige spezielle Detailfragen geklärt.

Stephanie S., Burgstall: Gerne

würde ich endlich zu Hause umbauen.

Im Jahr 2020 haben mich

die Corona Pandemie und ständig

neue Regelungen zu den steuerlichen

Abzugsbeträgen verunsichert. Ich

bin Eigentümerin eines Hauses mit

drei Wohnungen. Gibt es für mich

auch für das Jahr 2021 die alten

Steuerboni?

Philipp J. Gamper: Sehr geehrte Frau

S., ich freue mich Ihnen bestätigen zu

können, dass der italienische Gesetzgeber

alle bestehenden Steuerboni

durch das Haushaltsgesetz 2021

verlängert hat. Das Gesetz mit der

Nummer 178/2020 besteht aus einem

Artikel und 229 Absätzen und ist am

01.01.2021 in Kraft getreten:

Zum Bonus 110 %: Das in 2020

neu eingeführt Steuerguthaben ist

ergänzend zu den bereits bestehenden

Möglichkeiten zu sehen. Hier

ist die Gesetzgebung sehr komplex

und wurde wiederum durch das

Haushaltsgesetz 2021 angepasst. Eine

Einzelfallprüfung ist hier unabdingbar.

Wie die anderen Boni, wird der

Bonus 110 % von Ihren Einkommensteuern,

insofern genügend vorhanden,

abgezogen, jedoch wird dieser

nur auf fünf Jahre gewährt (ab 2022

vier Jahre). Die Durchführung von

baulichen Hautmaßnahmen ist dabei

zudem Voraussetzung.

Energetische Sanierung/Ecobonus:

Die steuerliche Absetzbarkeit von

50 Prozent bis zu 65 Prozent der

Kosten über einen Zeitraum von zehn

Jahren bleibt weiterhin bestehen.

Wiedergewinnungsarbeiten: Die steuerliche

Absetzbarkeit für physische

Personen von 50 Prozent der Kosten

über einen Zeitraum von zehn Jahren

und maximal Euro 96.000 Euro

bleibt weiterhin bestehen.

Möbel und Elektrogeräte: Die steuerliche

Absetzbarkeit für physische

Personen von 50 Prozent der Kosten

über einen Zeitraum von zehn

Jahren bleibt weiterhin bestehen. Der

Maximalbetrag der Ausgabenschwelle

wurde dabei auf 16.000 Euro erhöht.

Die Durchführung von Wiedergewinnungsarbeiten

ist dabei Voraussetzung.

Bonus verde: Die steuerliche Absetzbarkeit

für physische Personen von

36 Prozent der Kosten für die Errichtung

und Pflege von Gärten/Grünanlagen

über einen Zeitraum von zehn

Jahren und maximal 5.000 Euro

bleibt weiterhin bestehen.

Fassadenbonus: Die steuerliche

Absetzbarkeit von 90 Prozent der

Kosten für Instandhaltungsarbeiten

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FRAGEN AN DEN EXPERTEN

71

an Häuserfassaden über einen Zeitraum von zehn Jahren

ohne Maximalbetrag wurde verlängert. Davon betroffen

sind Malerarbeiten wie auch strukturelle Arbeiten. Die

Immobilien müssen sich dabei in der sogenannten A- oder

B-Zone befinden.

Alle genannten Steuerboni können nunmehr an

jegliche Dritte (Banken, Privatpersonen, etc.) abgetreten

werden, bzw. evtl. als Skonto in der Rechnung miteinbezogen

werden.

wird, vor allem in den Städten. Es geht nun darum an

früheren Plänen zur Stadtentwicklung weiterzuarbeiten,

die Chancen des neuen Raumordnungsgesetztes gewissenhaft

zu nutzen und Konzepten zur Sanierung, Aufstockung

und dem Leerstandsmanagement breiten Raum zu geben.

Gemeinsam mit jeweiligen Spezialisten und mit ganzheitlichem

Entwicklungsansatz.

Walter F., Meran: Vermeintlich haben wir in den Stadtgebieten

viel leerstehende Wohn- und Arbeitsflächen. Sie

als Projektentwickler sprechen auch vom Sanieren dieser

Gebäude, aber gibt es eigentlich genügend Experten für

Sanierungsobjekte in Südtirol?

Rainer M. Sigmund: Hierzulande, vorwiegend in den Ballungszentren,

gibt es effektiv sehr viele private aber auch

gewerbliche Bestandskubatur, welche leer steht. So ist man

auch von Seiten der Politik darum bemüht vor allem Sanierungsobjekte

wieder zu attraktivem Lebensraum zu machen.

Wenn nur mehr 5,5 Prozent des Landes bebaubar ist,

war es wohl auch höchst an der Zeit, dass im vergangenen

Jahr ein neues Raumordnungsgesetzt verabschiedet wurde,

welches als Regelwerk versucht die Zukunft des Bauens auf

Sanierungsobjekte zu fokussieren. Für lokale Visionäre und

Techniker möchte man meinen, dass dies nun sicherlich

nach einem attraktiven Betätigungsfeld klingt.

Wir haben uns inzwischen zusätzlich auf die Revitalisierung

historisch verwurzelter Gewerbeimmobilien spezialisiert

und dürfen in Südtirol mit ausgezeichneten Experten

zusammenarbeiten. Das Fachwissen der Architekten,

Planern und Ausführenden ist enorm, Sanierungen sind

aufgrund der Historie des Landes und der Baudichte in

Südtirol an der Tagesordnung, aber als reine "Sanierungsexperten"

würden sich die Techniker großteils wohl nicht

definieren wollen. Die Ursache hierfür sehe ich zum einen

im natürlichen gesellschaftlichen Anspruch an den eigenen

Lebensraum und zum anderen im zunehmenden Fachkräftemangel

und der oft nicht ausreichenden gewerkeübergreifenden

Qualifizierung der Techniker. Dies führt dazu,

dass Eigentümer und Investoren nach wie vor zurückhaltend

damit sind, großen Respekt vor Fahrten im Dunkel

mit entsprechenden Überraschungen haben, um ihre Gebäude

aufwendig und für viel Geld umfassend sanieren zu

lassen – stattdessen lieber doch auf Neubauprojekte warten

beziehungsweise auf Abriss und Neubau setzen. Sich in der

Grundausbildung schneller mit innovativen Möglichkeiten

und in der Weiterbildung verstärkt mit der Werterhalt von

Gebäudebestand und den innovativen Lösungen zur Steigerung

der Energieeffizienz auseinanderzusetzen, dürfte sich

langfristig lohnen. Ich sehe darin eine zeitnahe Steigerung

der Expertise, im Sinne einer nachhaltigeren Baukultur für

unser Land. Ich bin überzeugt, dass „Refurbishments“ also

das neudeutsche Wort für Altbausanierung als eines der

fundamentalsten Zukunftsthemen in der Gemeindepolitik

nicht mehr nur erkannt, sondern inzwischen ehrlich gelebt

Rainer M. Sigmund

Die Experten

Philipp J. Gamper

sind Partner bei Vinburg Projects, der Südtiroler Unternehmensberatung

mit Spezialisierung in den Bereichen der Projektprüfung/

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Design verbinden. Der bei der Herstellung verwendete Speckstein

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diese langsam und über lange Zeit an die Umwelt abgibt.

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reichen aus, um länger als 24 Stunden

Wärme abgeben zu können.

SORTIMENT:

Öfen mit einfachen und klaren

Linien, Öfen im traditionellen

Design, Öfen mit Backrohr, Öfen

zur Wandmontage, Eckmodelle oder

Versionen, die in Raummitte positioniert

werden können, aber auch

maßgeschneiderte Produkte.

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sie können sowohl mit Holz als auch

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72 BLITZSCHUTZ

Sicher dank Blitzschutz

Die wichtigste Aufgabe einer Blitzschutzanlage

ist es, Gebäude und

die darin befindlichen Personen

sowie elektrischen Komponenten

vor Bränden und Schäden zu bewahren.

Umso wichtiger ist es, die

Anforderungen an ordnungsgemäße

Anlagen zu kennen und diese bei der

Bauplanung zu berücksichtigen.

Ohne entsprechenden Schutz können

Blitzeinschläge ganze Teile von

Häusern und Gebäuden zerstören. Dies

geschieht dann, wenn Wasser, Harz

oder ätherische Öle in den Baustoffen

explosionsartig verdampfen. Auf der

anderen Seite kann die enorme Hitze,

die durch die elektrische Entladung

entsteht, Brände verursachen. Eine

andere Gefahr geht vom starken

elektromagnetischen Feld der Blitze

aus – Zerstörungen in elektrischen

Leitungen oder anderen Metallteilen

können die Folge sein. Aus diesem

Grund ist eine Blitzschutzanlage nicht

nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen

auch behördlich vorgeschrieben. In der

Musterbauordnung (MBO) ist Folgendes

festgehalten: „Bauliche Anlagen,

bei denen nach Lage, Bauart oder Nutzung

Blitzschlag leicht eintreten oder

zu schweren Folgen führen kann, sind

mit dauernd wirksamen Blitzschutzanlagen

zu versehen.“ Besonders leicht

kann ein Blitzschlag vor allem in hohe

Kamine, Hochhäuser oder Gebäude,

die einzeln in exponierter Lage stehen,

eindringen. Die schweren Folgen

können sich auf Personen beziehen

oder aus einer erhöhten Brand- oder

Explosionsgefahr resultieren.

Gebäudearten

Besonders bei sogenannten Sonderbauten

werden Blitzschutzanlagen explizit

gefordert. In diese Gebäudekategorie

fallen unter anderem Verkaufs- und

Versammlungsstätten, Hochhäuser,


73

Schulen, Krankenhäuser und vergleichbare

Objekte mit ähnlichen Funktionen.

Darüber hinaus gilt die Vorschrift

auch für zahlreiche Standardbauten.

Dazu zählen Gebäude, die vielen

Personen Schutz gewähren sollen, wie

beispielsweise Schutzhütten, überdachte

Bereiche auf Kinderspielplätzen oder

Wartehäuschen des ÖPNV. Auch Sonderbauten

mit erhöhter Brand- oder

Explosionsgefahr müssen mit einer

Blitzschutzanlage ausgestattet werden.

Als solche gelten Regallager, Holzbearbeitungsbetriebe,

Lack- und Farbenfabriken,

Mühlen, Biogasanlagen und

weitere Gebäude, in denen gefährliche

Stoffe bearbeitet oder gelagert werden.

Anforderungen an

die Brandschutzanlage

Eine Brandschutzanlage soll in erster

Linie die Gefährdung von Personen

und die Brandentstehung durch einen

Blitzeinschlag verhindern. Des Weiteren

soll sie auch gewährleisten, dass die

sicherheitstechnischen Einrichtungen

in einem Gebäude wie beispielsweise

Brandmelde- und Löschanlagen auch

nach einem Blitzeinschlag funktionsfähig

bleiben. Zusätzlich sind auch Maßnahmen

gegen Überspannungen und

gefährliche Funkenbildung zu treffen.

Die Anforderungen an Brandschutzanlagen

sind hoch, denn diese müssen

sowohl direkten als auch indirekten

Blitzeinschlägen (in einem Radius von

bis zu 1.000 Meter) standhalten. Die

richtige Planung und Ausführung regelt

die Normenreihe DIN EN 62305 beziehungsweise

VDE 0185-305 „Blitzschutz“.

Risikoanalyse

Durch eine Risikoanalyse können die

erforderlichen Blitzschutzmaßnahmen

ermittelt werden. Allerdings gibt es

diesbezüglich keine anerkannte einheitliche

Regel für die Technik, wie diese

Analyse durchzuführen ist. Daraus

resultiert die Gefahr, dass in manchen

Fällen auf Blitzschutz verzichtet wird,

obwohl dieser laut Baurecht erforderlich

wäre. Aus diesem Grund stellt die

Risikoanalyse nur bei Gebäudearten,

für die keine Blitzschutzanlage vorgeschrieben

ist, eine Entscheidungshilfe

für den Bauherrn dar.

Foto © Blitzschutz Johann Winkler

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Ihr kompetenter Partner für Blitzschutzanlagen

Die Firma Blitzschutz Johann Winkler ist seit dem Jahr

1999 ein zuverlässiger Partner im Bereich Blitzschutzund

Erdungsanlagen. Mit den zahlreich errichteten

Blitzschutzanlagen im Inland und Ausland bringt das

Team die notwendige Erfahrung mit, um den Kunden

einen optimalen Service zu bieten.

Der Leistungsumfang des Unternehmens im

Bereich Blitzschutz kann sich sehen lassen

und hat sich mit den Jahren immer wieder

erweitert. Zu den einzelnen Leistungen zählen:

• Einrichtung von Neuanlagen

• Nachrüsten von Überspannungsableitern

• zweijährliche Wartung und Überwachung

Ihrer Anlage

• Reparatur von Blitzschutz- und Erdungsanlagen

• Optimierung von Anlagen, die ihren Soll-Wert

nicht erreichen

• Kollaudierung der Anlage laut nationaler Vorgaben

(Konformitätserklärung)

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Blitzschutzanlage

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jeglicher Art

Neu: Mit der neuen Hebebühne kann Blitzschutz Winkler auch allfällige

Arbeiten am Dach anbieten.

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74

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Foto © Rubner Fenster GmbH

Für ein einbruchsicheres Zuhause

In vielen Fällen reicht ein einfacher

Schlüssel nicht aus, um Hab und Gut

in Sicherheit zu schützen. Elektronische

Schließsysteme mit Chip, Code

oder Fingerabdruck bieten wesentlich

mehr Sicherheit.

Smarte Türschlösser sind heutzutage

kein verspielter Luxus für Hightech-Fans,

sondern eine praktische

Lösung zur Steuerung des Zutritts zu

Betriebsräumen oder in die eigenen

vier Wände. Mittlerweile bietet der

Markt elektronische Schließsysteme in

diversen Preisklassen und Varianten.

Für weniger technisch versierte Menschen

bietet sich beispielsweise ein

elektronischer Schließzylinder an, der

anhand eines Chips am Schlüsselbund

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75

Foto © Nicom

gesteuert werden kann. Smart-Schlösser

können auch mit dem Internet

verbunden und durch eine App auf

dem Smartphone von überall reguliert

werden.

Vorteile elektronischer

Schließsysteme

Der größte Pluspunkt einer smarten

Schließanlage ist, dass bei einem

Schlüsselverlust nichts ausgetauscht

werden muss. Somit werden Zeit

und Kosten gespart. Auch das lästige

Schlüssel-Suchen gehört der Vergangenheit

an, denn die Tür lässt sich schnell

per App, Code, Fingerabdruck oder mit

einem digitalen Transponder öffnen.

Das Abschließen funktioniert ebenfalls

automatisch – ein beruhigender Gedanke,

wenn man für längere Zeit das

Haus verlässt. Die Option, bestimmten

Personen Zugangsberechtigungen zu erteilen,

erleichtert den Alltag erheblich.

Die elektronische Steuerung erlaubt

außerdem die Protokollierung aller

Öffnungsvorgänge sowie die Erstellung

von Zeitplänen am PC, die den Zutritt

regeln. Die meisten Hersteller bieten

einen unkomplizierten Einbau an, bei

dem kein Bohren und kein Spezialwerkzeug

benötigt wird. Langlebige

Lithiumzellen sorgen dafür, dass die

wetterfesten Außen-Tastaturen bis zu

12 Jahre problemlos funktionieren.

Sicherheit für Hab und

Gut ist oberste Priorität

Um die elektronische Hausverriegelung

vor Manipulationen bestmöglich

zu schützen, setzen viele Hersteller

auf die sichere Verschlüsselung der

genutzten Funkkommunikation. Diese

sogenannte Encryption zu knacken

gilt als ziemlich kompliziert. Es ist

zudem möglich, das Schloss nicht per

WLAN mit dem Internet zu verbinden,

sondern lokal per Bluetooth oder

App zu steuern. Eine Video-Türklingel

bietet zusätzliche Sicherheit, denn sie

ermöglicht die direkte Kontaktaufnahme

mit dem Besucher oder die

Kontrolle des Eingangsbereichs. Und

sollte die Technik mal ausnahmsweise

versagen, bleibt der gute alte Schlüssel

für Notfälle funktionsfähig.

Europäische Normen für

einbruchsichere Türen und Fenster

Die Widerstandsfähigkeit einbruchhemmender

Bauteile wird von der

europäischen Norm DIN EN 1627 definiert.

Die Klassifikation erfolgt nach

den eingesetzten Werkzeugen und der

Zeit, die der Einbrecher benötigen

würde, um eine Tür zu überwinden.

Die Widerstandsfähigkeit (Abkürzung


76 SCHLIESSSYSTEME

Foto © Nicom

Foto © Rubner Türen GmbH

Gestengesteuerte Türöffnung –

barrierefrei schon mit dem Eintreten

mit Rubner SMART

RC aus dem englischen „Resistance

Class“) wird in sieben Klassen kategorisiert.

Für Wohnungen und Häuser

werden Türen der Klassen RC 2 und

RC 3 empfohlen. Erstere bedeutet,

dass der Täter mit einfachen Werkzeugen

wie Schraubendreher, Zange

und Keile versucht, die Tür oder das

Fenster aufzubrechen. Das Bauteil

muss dem Einwirken mindestens drei

Minuten standhalten. Die Klasse RC 3

definiert, dass der Einbrecher einen zusätzlichen

Schraubendreher und einen

Kuhfuß benutzt, wobei er mindestens

fünf Minuten braucht, um das Hindernis

zu überwinden.

Damit ein Bauteil eine RC-Klasse

erhält, müssen die Hersteller ihre

Türen und Fenster von unabhängigen

Prüfinstituten testen und

zertifizieren lassen.

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AKTUELL

77

Zirbenholz sorgt für guten Schlaf

Zirbenholz hat in vielen Schlafzimmern

bereits Einzug gehalten, und

zwar als Wandvertäfelung, als Bett

oder als Schrank. Dieser heimischen

Holzart wird eine positive Wirkung

auf den Schlaf nachgesagt.

Was unsere Eltern und Großeltern

längst wussten, wird mittlerweile

durch ein Forschungsergebnis

bestätigt. Die Inhaltsstoffe des Holzes

senken die Herzfrequenz im Schlaf

um bis zu 3.500 Schläge – Zirbenholz

im Schlafzimmer macht also durchaus

Sinn. Kennzeichnend für die Zirbe ist

ihr charakteristischer Harz-Duft, der

angenehme, warme Geruch zahlreicher

holzeigener ätherischer Öle hält sich

für Jahrzehnte im Holz.

Beruhigend, vermindert

Wetterfühligkeit, antibakteriell

Eine Studie des Forschungsinstituts Joanneum

Research hat sich 2002 mit der

Wirkung der Zirbe auseinandergesetzt

und kam dabei zu folgenden Ergebnissen:

Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

die in einem Bett aus Zirbe schliefen,

hatten eine niedrigere Herzfrequenz als

sonst. Propolis und Limosan heißen die

beiden ätherischen Öle, die für mehr

Entspannung und Ruhe verantwortlich

sein sollen. Einen Zusammenhang mit

dem Phänomen der Wetterfühligkeit

konnte ebenso festgestellt werden.

Die Testpersonen, die im Zirbenbett

schliefen, haben weniger sensibel

auf Luftdruck und Veränderung der

Luftfeuchtigkeit reagiert. Die Studie ist

in keinem wissenschaftlichen Journal

erschienen, aber auch andere Untersuchungen

haben die positive Wirkung

der Zirbe auf unseren Schlaf bestätigt.

Zudem wird ihr eine antibakterielle

Wirkung nachgesagt.

Was macht die Zirbe so besonders?

Beheimatet ist sie hauptsächlich in den

Zentralalpen, wobei sie in Höhenlagen

von bis zu 2.850 Meter vorkommt.

Sie erträgt das raue Klima seit vielen

Jahrhunderten und hält Temperaturen

bis zu minus 40 Grad Celsius aus.

Angeblich kann der widerstandsfähige

Nadelbaum bis zu 1.000 Jahre alt werden

und erreicht dabei bis zu 25 Meter

Höhe. Wegen der harten Lebensbedingungen

wächst die Zirbelkiefer nur sehr

langsam. Dieses langsame, gleichmäßige

Wachsen in einer kargen Gegend

dürfte in erster Linie für die wertvollen

ätherischen Öle verantwortlich sein.

Dafür bildet sie aber ein weiches Holz

mit gleichmäßiger Dichte. Das Zirbenholz

besitzt einen gelbrötlichen Ton

und wurde schon früh wegen seiner

lebhaften Maserung für die Innenvertäfelung

von Räumen genutzt. Das Holz

ist fester als das anderer Nadelbäume,

lässt sich aber trotzdem gut bearbeiten.

Es bleibt lange formfest und gilt als das

leichteste der Nadelhölzer.

Foto © Penserhof

Mannart Unikate

Ohne Wandverkleidung oder

Möbel – dafür mit Zirbenöl

Bereits seit über 100 Jahren nutzen

die Menschen die Kraft und positive

Wirkung von Zirbenholz – unter

anderem auch durch Verwendung von

Wohnaccessoires und den Einsatz von

Zirbenöl. Es wird aus den Zirbenzweigen,

Zirbennadeln, Zirbenzapfen, aus

dem Zirbenwurzeln und dem Holz der

Zirbe gewonnen. Die Zirbe gehört zu

der Pflanzenfamilie (Nadelholzgewächse),

die ätherische Öle in besonderer

Vielfalt und in großen Mengen produziert.

Interessanterweise tut die Zirbe

dies nicht vorwiegend in den Blüten,

sondern in den Blättern (Nadeln) und

im Holz. Diese bestehen zu einem

beträchtlichen Teil aus Terpenen,

wodurch die Gruppe der kiefernartigen

Gewächse besondere Fähigkeiten hat,

die man teilweise erst in den letzten

Jahren entdeckt hat. Die Herstellung

erfolgt durch Wasserdampf-Destilla tion.

Das Endprodukt ist ein Konzentrat,

welches viele verschiedene Wirkstoffe

der Natur enthält, die

der Mensch

als „ätherisches

Öl“ mit

seinem Riechorgan

wahrnimmt.

Foto © Manuel Egger

Die Zirbel – ihre

Heilkräfte,

gesundes Wohnen

und Kulinarisches.

Athesia Verlag ISBN

978-88-6839-289-5


78 PORTRAIT

AKTUELL

Fotos © Felizitas Wieser

Hier und

nirgendwo anders

Was sie gar nicht mag, sind Stereotypen.

Junge hübsche Frau in der

Männerdomäne Baubranche, zum

Beispiel. Felizitas Wieser ist 26 Jahre

alt, Mutter von Tristan (6) und Mathilda

(3) und steht im Leben genau

dort, wo sie sein möchte. Die Juniorchefin

der Karl Wieser OHG in Mühlen

in Taufers ist verantwortlich für das

Personal, das Marketing, hilft ihrer

Mutter in der Geschäftsleitung und in

der Buchhaltung und begleitet für ihr

Leben gerne Sondertransporte.

Das 1964 von ihrem Großvater Karl

gegründete und heute von ihrem

Vater Franz geführte Unternehmen zählt

rund 70 qualifizierte Mitarbeiter, die

einzigen Frauen im Betrieb sind Felizitas

und ihre Mutter Adele, und einen stattlichen,

leistungsstarken Maschinenpark.

Das Core-Business sind Speicherbecken,

Skipisten und Beschneiungsanlagen für

Kunden in Südtirol und im restlichen

Italien und auch Österreich, aber auch

Brückenbau, der Bau von Wasserkraftwerken

und Industriebauten.

Durchsetzungsvermögen und Familie

Felizitas Wieser trägt sozusagen zwei

Seelen in der Brust: Zum einen hat sie

den starken Charakter ihres Großvaters

geerbt. Sie ist entscheidungsfreudig

und mutig, zuweilen auch sehr

bestimmend, hat ein großes Durchsetzungsvermögen.

Aber sie neigt

auch zur Ungeduld und dazu, mit

dem Kopf gegen die Wand zu rennen.

Andererseits ist sie ein ausgesprochener

Familienmensch und möchte

nirgendwo anders sein als in ihrem

Dorf. „Nach einer Woche Jesolo,

auch wenn ich mit meiner Familie

dort bin, kann ich es kaum erwarten,

wieder zuhause zu sein.“ Das hat sie

von ihrer leider schon verstorbenen

Großmutter Anna, ebenso wie den

Wunsch, früh, schon im Alter von 20,

Mutter zu werden.

Schon als Kind interessierte sie sich

für Maschinen und Autos und nicht

für Puppen. An Fasching war sie Jäger

oder Polizist und nicht etwa Prinzessin.

Ihr Bruder wollte studieren, Südtirol

war ihm zu eng und heute lebt er als

Architekt und Städteplaner in Berlin,

Shanghai und Hongkong. Felizitas

hingegen konnte es nicht abwarten, die

Schule endlich hinter sich zu bringen,

um im Familienbetrieb zu arbeiten. Das

„IHR PERSÖNLICHER ANSPRECHPARTNER

FÜR IHRE BAUVORHABEN“

Qualität seit 1974. Wir sind ein regionaler und traditioneller Handwerksbetrieb

aus Südtirol. Unser dynamisches und verlässliches Team setzt auf Qualität und

Langlebigkeit. Der Schlüssel ist die Kombination aus Erfahrung und Moderne.

Eisackstraße 9 • I-39049 Pfitsch • Tel. +39 0472 764512 • info@trenkwalderpartner.it • www.trenkwalderpartner.net


AKTUELL

79

ist ihre Welt. Andere Träume hat sie

nicht. Abgesehen davon, dass sie gerne

Sprengmeisterin werden möchte.

Die Dinge direkt ansprechen

Als Juniorchefin fühlt sie sich akzeptiert,

auch von jenen Mitarbeitern, die

um einiges länger im Betrieb sind, als

sie alt ist. Sie ist ein Kumpel, zieht es

vor, die Dinge beim Namen zu nennen

und nicht auf die lange Bank zu

schieben, ist ein Energiebündel; ihre

gute Laune und ihr Optimismus sind

ansteckend. Bei aller Empathie lässt

sie aber über Unternehmenswerte,

welche sie selber lebt, nicht verhandeln:

Einsatz, Vertrauen, Ehrlichkeit,

Loyalität. „Diese Werte braucht es in

jeder Familie und unser Betrieb ist seit

jeher ein Familienbetrieb und unsere

Mitarbeiter, welche oft seit 30 Jahren

und mehr im Betrieb sind, bilden mit

uns diese große Familie.“

Zwischen Betrieb und Familie ist

ihre Zeit voll ausgenutzt. Kommt es

zu Konflikten im Zeitmanagement?

„Wenn ich bei der Arbeit bin und

an die Kinder denke“, gibt Felizitas

Wieser zu, „fühle ich mich manchmal

als Rabenmutter.“ Umgekehrt ist es,

wenn sie bei den Kindern ist und das

Telefon ständig klingelt und sie eigentlich

am liebsten im Büro wäre. Ein

Dilemma, das schon ihre Mutter lebte

und das Felizitas ebenso gut wie sie im

Griff hat.

In ihrem Mann Andreas sieht sie die

perfekte Ergänzung und das Pendant zu

ihrem eher aufbrausenden Charakter.

Beide teilen sich die Hausarbeit, die

Kindererziehung und die Arbeit im

Betrieb. Der Baustellentechniker ist die

rechte Hand ihres Vaters, führt und

leitet Baustellen.

Bei minus 15 Grad auf dem Container

mit dem Brot in der Hand …

Die Pandemie hat dem Betrieb bisher

noch nicht zugesetzt, abgesehen von

zwei Wochen im März, in denen das

Unternehmen schließen musste, sagt Felizitas.

„Den Arbeitern allerdings schon,

die am Verbot der Mensen leiden: In

der Mittagspause bei minus 15 Grad

auf einem Container sitzen mit einem

Brot in der Hand. Das ist hart!“ Aktuell

bietet die Firma Wieser ihren Mitarbeitern

regelmäßige, firmeninterne Tests

an, damit sie sich, ihre Kollegen und

ihre Familien besser schützen können

und der Betrieb somit auch weiterhin

geöffnet bleiben kann.

Hat Felizitas Wieser ein besonderes

Ziel für den Familienbetrieb, den sie

irgendwann einmal leiten wird? Im

Grundtenor nein, im Arrangement

ja, sagt sie. „Wir waren schon einmal

größer, statt 70 über 100 Mitarbeiter,

aber das ist für einen kleinen Familienbetrieb,

der er bleiben soll, zu groß.“

Deshalb Investition in Technik, Kompetenz

und Qualifikation der Mitarbeiter,

aber kein Größenwachstum. Hierbei

denkt sie an die Einführung eines

BIM (Building Information Modeling)

und an eine weitere Zertifizierung im

Hinblick auf Umwelttechnologien

und Nachhaltigkeit.

In der Erziehung ihrer Kinder sind ihr

Dinge wichtig, die sich eins zu eins auf

das Arbeitsleben übertragen lassen:

Höflich sollen sie sein, selbständig, wissbegierig

und tolerant. Der Erstklässler

Tristan erlernt diese Werte gerade in der

Schule und seine kleine Schwester Mathilda

setzt schon im 1. Kindergartenjahr

ihren ausgesprochen starken Charakter

durch … Aber wie gesagt, Stereotypen

lässt Felizitas Wieser nicht gelten!

Wimbachexpress Hochzillertal

LICHTSPANNDECKE

Gastroküche GKN Welsberg

NATURSTEINBELAG

KUNSTHARZ-

BESCHICHTUNG

Tiefgarage Hotel Stoll**** Gsies

Tel. 39 335 8059497 | info@debowa.it | www.debowa.it


80 BUNTE MELDUNGEN

Vigilius Ressort –mit „Earth Check Label“ in Gold

Das 5-Sterne-Hotel „vigilius mountain

resort“ nimmt seine ökologische und

soziale Verantwortung auf ganzheitliche

Weise wahr. Für sein 360-Grad-

Engagement in

Sachen Nachhaltigkeit

erhielt das

Hotel –

nach 3

Mal Silber

und 1 Mal

Bronze – jetzt

als einziges Hotel

Ingrid Ladurner, Vigilius

Mountain Resort

in ganz Italien

(Europaweit gibt

es nur drei Betriebe) dieser höchste

Auszeichnung.

„Der Tourismus wird seinen Beitrag

in der Klimakrise leisten müssen“, ist

Ingrid Ladurner, Mitglied der Inhaberfamilie

des „vigilius mountain resort“.

überzeugt. „Lippenbekenntnisse und

Marketingversprechen werden dabei

nicht ausreichen. Jeder einzelne Betrieb

steht in der Verantwortung“. Die Organisation

Earth Check setzt genau da

an und bewertet die Nachhaltigkeits-

Standards wie etwa Treibhausgase,

Energieeffizienz, Trinkwasser, Abfallmanagement

sowie das Engagement für

die Bevölkerung vor Ort. Das „vigilius

mountain resort“ trägt den Nachhaltigkeitsgedanken

seit Beginn an in sich.

„Das speziell auf Lage, Konstruktion

und Materialität zugeschnittene Niedrigenergiekonzept

sucht seinesgleichen

in der Hotelbranche und ist gleichzeitig

zukunftsweisend für die Architektur

des 21. Jahrhunderts. Ein Berghotel in

Südtirol auf dem autofreien Vigiljoch

zu konzipieren, verlangte Behutsamkeit

und Respekt von Anfang an“, so Ingrid

Ladurner abschließend.

Markisen

Raffstore

Rolläden

Jalousien

Plissees

I-39028 Schlanders

Gewerbegebiet Vetzan 21/E

Tel. +39 0473 740019

info@sonnwellactiv.it

www.sonnwellactiv.it

In die Zukunft mit BIM

BIM (Building Information Modeling) stand im Mittelpunkt

einer virtuellen Aussprache des Kollegiums der

Bauunternehmer mit den beiden Landesräten Daniel

Alfreider und Massimo Bessone sowie dem Gemeindeverbandspräsidenten

Andreas Schatzer. Bei BIM geht es

vereinfacht gesagt um einen virtuellen Zwilling, der alle

relevanten Informationen (Baumaterialien,

Kosten, Instandhaltungsinfos,

usw.) für ein

Bauwerk enthält. Bereits

heute ist BIM bei Aufträgen

über 15 Millionen

Euro Pflicht. Ab 2023 wird

diese BIM-Pflicht auch bei

öffentlichen Ausschreibungen

ab einer Höhe von 1 Mio.

Landesrat

Daniel Alfreider

Euro greifen. Auf Vorschlag des

Kollegiums wurde eine technische

Arbeitsgruppe aus Fachkräften

der öffentlichen Verwaltung und der Unternehmen

zusammengestellt.„BIM ist eine neue Philosophie,

die unsere Arbeitsweise im positiven Sinne revolutionieren

wird. Wichtig ist, dass wir mit einigen Pilotprojekten

starten, um genau zu wissen, welche

Anforderungen notwendig und sinnvoll sind“,

erklärte Landesrat Alfreider.


BUNTE MELDUNGEN

81

Neue Akkreditierung

für Wein-Kontrollstelle

Das Ministerium für Landwirtschaft hat

der Handelskammer vor über zehn Jahren

die Führung der Kontrollstelle für

die Zertifizierung der Weine übertragen.

In Südtirol wird auf etwa 5.500 Hektar

Wein angebaut. Mit 97 Prozent DOC-

Weinen ist die Qualität äußerst hoch. Es

werden die Qualität und die Rückverfolgbarkeit

von der Flasche bis zu den

Weinbäuerinnen und Weinbauern. 2020

wurde die in der Handelskammer angesiedelte

Kontrollstelle für Wein gemäß

den geltenden Qualitätsstandards nach

der ISO.EN-Norm akkreditiert. Die

Kontrollstelle ist zuständig für folgende

Weinbezeichnungen: DOC Südtirol

oder Südtiroler DOC Kalterersee oder

Kalterer und IGT Mitterberg. Was den

Obstbau anbelangt, produzierte Südtirol

im Jahr 2020 fast 900.000 Tonnen

Äpfel. Das ist rund die Hälfte der

italienischen Erntemenge und knapp 10

Prozent der europäischen Produktion.

Insgesamt geht mehr als die Hälfte der

Ernte in den Export. Der Bereich Landwirtschaft

der Handelskammer Bozen

erfüllt auch hier eine wichtige Funktion,

erhebt er doch die jährlichen Erntemengen

von Äpfeln und Birnen. Zusätzlich

werden von Dezember bis Juli die

monatlichen Lagerbestände erfasst.

Die Daten sind auf der Homepage der

Handelskammer Bozen unter

www.handelskammer.bz.it abrufbar.

Richtlinien für Gewinnspiele beachten

Viele Südtiroler Unternehmen, Vereine

und Non-Profit-Organisationen

veranstalten Gewinnspiele, Prämienveranstaltungen,

Lotterien, Tombolas,

Glückstöpfe und Wohltätigkeitsverlosungen.

Dabei gilt es einiges zu beachten.

Es müssen alle Gewinnspiele und

andere Prämienveranstaltungen vor

Beginn dem zuständigen Ministerium

für die wirtschaftliche Entwicklung auf

telematischem Wege gemeldet werden.

Auch den Vereinen und Non-Profit-

Organisationen vorbehaltenen Lotterien,

Tombolas sowie Glückstöpfe und

Wohltätigkeitsverlosungen unterliegen

der Meldepflicht, die Zuständigkeit liegt

jedoch bei der jeweiligen Gemeinde. Die

Veranstalter müssen mindestens 30 Tage

vor Beginn des Events eine Mitteilung

an den Landeshauptmann und an den

Bürgermeister der örtlich zuständigen Gemeinde

schicken.

Digitale Anmeldungen nur über Systems

„PREMA on-line“

Spätestens 15 Tage vor Beginn der Werbung

muss die Anmeldung über die Internetseite

www.impresainungiorno.gov.it

an das zuständige Ministerium geschickt

werden. Erforderlich dafür ist der Besitz

einer digitalen Unterschrift. Die Handelskammer

Bozen erteilt den Südtiroler

Unternehmen auf Anfrage Informationen

hinsichtlich der für die Meldung der

Prämienveranstaltungen erforderlichen

Schritte, zusätzlich sind auf der Webseite

der Handelskammer genaue Hinweise.

Weitere Infos unter www. handelskammer.

bz.it; berufsbefaehigungen@handelskammer.bz.it.

und Tel. 0471 945 638.

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www.workplus.biz


82 BUNTE MELDUNGEN

Funktion, Qualität und Design …

… vereinen die Spezialbeläge der

Georg Traugott GmbH. Mit jahrzehntelanger

Erfahrung und unzähligen

Gesprächen mit Kunden wurden Bodenbeläge

entwickelt, die auf die speziellen

Bedürfnisse in Skigebieten und

Bergbahn betrieben perfekt abgestimmt

sind. Extreme Kälte, UV-Belastung,

Schnee, Eis und Sicherheit sind so kein

Thema mehr. Auch die einfache Zufahrt

zur Gondel mit Getränkewägen

für die Berggastronomie wird durch

eigens konzipierte Produkte gewährleistet.

Durch die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten

ist eine Integration

des Bodens in jedes individuelle

Design konzept möglich, welches die

architektonischen Besonder heiten jeder

Station hervorhebt und unterstützt.

Die Georg Traugott GmbH bietet ein

großes Sortiment an Bodenbelägen

für jeden Einsatzbereich. So werden

Eingang, Stationsbereich, Technikräume

und Gastronomie optimal

ausgestattet, dies mit dem höchsten

Maß an Qualität und angepasst an

die individuellen technischen und

optischen Anforderungen vor Ort.

Weitere Informationen unter

www.traugott-tirol.com

Südtiroler Kompetenz

für WM in Cortina

Im Jahr 2017 hat das Bauunternehmen Mair Josef & Co.

KG aus Prad, die neue Herren-Abfahrtsstrecke „Vertigine“

mit dem ebenfalls neuen Ghedina-Sprung errichtet und 2020

die Riesentorlaufpiste „Labirinti“. Die Herren-Abfahrtspiste

wurde auf zum Teil bestehenden Pisten mit einem völlig neuen

Streckenverlauf angelegt. Teilweise musste der Pistenboden

verändert und den aktuellen Anforderungen der FIS angepasst

werden. „Gearbeitet wurde in einer Höhe zwischen 1.690

und 2.375 Meter ü.M. Auf einer betroffenen Fläche von

4,2 Hektar wurden rund 62.000 Kubikmeter Erde bewegt“,

erklärt Baustellenleiter Klaus Patscheider. Bereits 2013 und

2014 hat das Prader Bauunternehmen das Speicherbecken „In

Po Druscie“ errichtet. „Aufgrund unserer Leistungen und der

guten Zusammenarbeit wurde wir dann mit diesen besonderen

Projekten beauftragt“, zeigt sich Klaus Mair zufrieden.

Motorrad-Wandern für alle Modelle

bis Baujahr 2001

www.adac.de/amc

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10. – 13.05.2021

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