13.03.21 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

13. März 2021 · Ausgabe KW 10/21 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Christiane Döring,

Inhaberin,

Drop In Moden

in Lindau-Aeschach

Die Zeiten sind schwierig.

Das wird niemand abstreiten.

Denn jeden treffen

die Maßnahmen zur Eingrenzung

des Coronavirus

auf irgendeine Art und

Weise. Auch ich als Einzelhändlerin

mit meinem

Damenmodefachgeschäft

in Aeschach wurde vom

Lockdown hart getroffen.

Aber ich bin kein Mensch,

der sich leicht unterkriegen

lässt. Die Möglichkeiten,

die sich mir geboten

haben, habe ich stets

genutzt. Deshalb bin ich

auch, seit in Bayern das

Click & Collect-System

erlaubt ist, wieder für

meine Kundinnen da.

Im Laufe der Jahre habe

ich einen wertvollen

Kundenstamm aufgebaut.

Und gerade in dieser

schwierigen Zeit darf ich

erfahren, wie viele meiner

Stammkundinnen mir

jetzt die Treue halten,

indem sie die Möglichkeiten

mit Click & Collect

genutzt haben. Dafür ein

großes Dankeschön!

(Mehr zum Thema auf S. 5)

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 10.04.2021

Samstag, 24.04.2021

Wissenswertes:

Pop-up-Store öffnet

Christiane Döring vom

Damenmodefachgeschäft

Drop In in Aeschach macht

Platz für die aktuelle Frühjahrskollektion

und eröffnet

in Räumen, in die in Kürze

ein Fitness-Studio einzieht, einen

Pop-up-Store für Herbstund

Wintermode. S. 5

Kinderfest muss abgesagt werden

Kinderfest-Hauptausschuss prüft viele Ideen und macht sich Entscheidung nicht leicht

Das Lindauer Kinderfest wurde

wegen der anhaltenden Corona-Pandemie

abgesagt. Dabei

machten sich die Verantwortlichen

die Entscheidung

nicht leicht. Die Sicherheit

von rund 3000 Festteilnehmern

hat oberste Priorität.

Weil die Tradition des Lindauer

Kinderfestes als Fest für

die ganze Stadt erhalten bleiben

soll, wird es keine Teilfeste

geben, die ohnehin nur

in den dörflich strukturierten

Stadtteilen denkbar wären.

„Auch im Sommer 2021 wird

uns Corona vor schwierige

Aufgaben stellen“, warnt

Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons. Dies heiße:

„Wir müssen uns auf einen

möglichen Besucheransturm

auf der Insel vorbereiten und

genau hinschauen, welche

Veranstaltungen und Angebote

unter welchen Voraussetzungen

möglich sind.“ Die

Vorsitzenden und Geschäftsführer

der Kinderfestausschüsse

haben auf das Infektionsgeschehen

reagiert und

das Kinderfest für das Jahr

2021 abgesagt.

„Die Entscheidung ist niemandem

leichtgefallen“, sagt

Birgit Russ, bei der Stadt Lindau

verantwortlich für das

Kinderfest. Allerdings fiel diese

Entscheidung in einer Videokonferenz

einstimmig.

So sah es in der Vergangenheit beim Lindauer Kinderfest vor dem Alten Rathaus auf der Lindauer

Insel aus – so wird es dort hoffentlich auch in Zukunft wieder aussehen. Ausnahme ist der kommende

Sommer: Wegen der Situation um Corona musste das Kinderfest abgesagt werden. Für die Kinder gibt

es dennoch eine Butschelle und eine Überraschung. Die Aufnahme stammt vom 24. Juli 2019.

Einstimmige Entscheidung

„Zum jetzigen Zeitpunkt

kann man zwar noch nicht sagen,

wie sich das Infektionsgeschehen

rund um das Coronavirus

entwickeln wird. Was

wir jetzt jedoch wissen, ist,

dass wir keinen Festumzug

mit Festakt auf der Insel und

vor dem Alten Rathaus in gewohnter

Form stattfinden lassen

können. Wir haben hier

gut 1800 Kinder, Lehrer und

Musiker auf dem Platz. Die

Menschen würden hier dicht

an dicht stehen. Abstand

könnte nicht eingehalten werden.

Dazu kommen Zuschauer

in den Straßen und Gassen sowie

die Gäste auf der Treppe.

Unser gesunder Menschenverstand

sagt uns, dass wir das

nicht so durchführen können“,

begründet Birgit Russ

die Entscheidung der ehrenamtlich

Verantwortlichen.

„Wir müssten nun mit der

Planung beginnen, daher haben

wir uns auch schon für

diesen frühen Termin der Absage

entschieden, um die Arbeitskraft

der vielen Ehrenamtlichen

nicht umsonst zu

binden oder unnötig finanzielle

Mittel einzusetzen“, so

Russ weiter.

Viele Ehrenamtliche dabei

Die Kinderfestausschüsse

hätten jetzt in die nächsten

Arbeitsphasen gehen müssen,

da nun die Verträge mit Lieferanten

und Schaustellern unterschrieben

werden müssten.

Gleichzeitig geben die jetzt

verabschiedeten Lockerungsszenarien

keinerlei Hoffnung,

dass eine Großveranstaltung

Foto: Birgit Russ

mit insgesamt nahezu 3000

Menschen auf engstem Raum

möglich ist. Überdies ist fraglich,

welche Impffortschritte

bis dahin erzielt werden können.

„Wir wissen, dass die Absage

insbesondere die Kinder

traurig macht, die in dieser

Pandemie ohnehin schon auf

so vieles verzichten mussten.

Daher ist für uns völlig klar,

dass wir für unsere Jüngsten

am Kinderfesttag eine Überraschung

parat haben, damit es

nicht einfach ein Schultag wie

jeder andere wird“, sagt Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia

Alfons.

Auch der Vorschlag, nur

den Umzug stattfinden zu lassen,

wurde erwogen. Der Umzug

lebt aber davon, dass die

Bevölkerung die Straßen

säumt. Dabei stehen die Menschen

eng zusammen. Auch

bei Verhängen einer Maskenpflicht,

die dem ungezwungenen

Charakter des Kinderfestes

zuwider liefe, wäre es in

der Pandemie nicht möglich,

für die Dauer der Veranstaltung

ohne die notwendigen

Abstände beieinander zu stehen.

Keine Stadtteilfeiern

Im Verlauf des Entscheidungsprozesses

wurden noch

einige andere Vorschläge und

Ideen gedanklich durchgespielt.

So kam von den Kinderfestausschüssen

der Vorschlag,

kleinere Feiern in den

einzelnen Stadtteilen zu veranstalten.

Der Kinderfest-Hauptausschluss

hat sich allerdings darauf

geeinigt, die gesamte

Stadt im Blick zu behalten und

daher eine gesamtstädtische

Lösung zu finden. „Die gibt es

leider nur, wenn wir gänzlich

absagen“, begründet Birgit

Russ. Fortsetzung auf Seite 2

▶ 148. Bodensee-Kunstauktion

In über 30 Sparten aufgeteilt, erstreckt

sich das Angebot bei der Online-Auktion

des Auktionshauses Michael Zeller über

Kontinente und Jahrhunderte. S. 7

▶ Wichtige Daten übersichtlich gebündelt

Im Laufe eines Lebens sammeln sich viele

Verträge, Dokumente und Informationen an.

Das Wissen darüber übersichtlich zu bündeln,

dabei hilft die BZ-Vorsorgemappe. S. 6


2 10. März 2021 • BZ Ausgabe KW 10/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von Seite 1

Die Kinderfest-Fördervereine

in Zech und Oberreitnau

hätten sich aufgrund der geringen

Schülerzahlen leicht getan,

jeweils eine Art Ersatzfest im

Kleinen zu veranstalten. In den

drei anderen Stadtteilen jedoch

wäre dies deutlich

schwieriger geworden. Weil

keine Kinder benachteiligt

werden sollten, entschied sich

der Hauptausschuss schweren

Herzens dafür, das Fest komplett

abzusagen.

Noch ein Grund für die Absage

des Kinderfestes ist, dass

Die Stadt Lindau und die Kultur

in Lindau bereiten sich

auf einen Sommer mit vielen

Anforderungen vor. Dazu gehören

die Ausstellung zu Marc

Chagall, die mit Einschränkungen

stattfinden wird sowie die

Lindau Biennale, die in das

kommende Jahr verlegt wird.

Statt zu feiern geht es jetzt verstärkt

ans Arbeiten. Denn auch

für die kommende Urlaubssaison

scheint es wahrscheinlich,

dass der Trend zum Inlandsurlaub

bleibt und Lindau sich ungebrochener

Beliebtheit bei

Ausflüglern und Urlaubern erfreut.

„Ich habe deshalb eine ständige

Corona-Vernetzungsgruppe

initiiert. Sie soll vor allem

der Kommunikation und

Abstimmung dienen“, so

Mit einer cleveren Geschäftsidee

kamen Schüler der

Klasse Q 11 des Bodensee-

Gymnasiums Lindau zu Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia

Alfons in die Stadtverwaltung

Lindau. Dort präsentierten

die Elftklässler ihr Projekt.

Thema ist die Entwicklung

und Programmierung eines

Chatbots, mit dem der Nutzer

fiktive Geschichten erleben

kann. Genres sind beispielsweise

Kriminal- oder Liebesgeschichten.

Der Bot soll

verschiedene Plattformen

wie MS-Teams, eine Website,

Discord und eventuell auch

WhatsApp unterstützen.

Die 24 beteiligten Schülerinnen

und Schüler lernen in diesem

Zusammenhang auch,

ihre eigene Firma zu gründen

und diese bestmöglich zu entwickeln.

„Die Gründung unseres

Unternehmens hat Spaß

gemacht, auch im Hinblick

auf die Zukunft“, sagt Leo

eine Steuerung der Besucherzahlen

bei einem Festzug beziehungsweise

Festakt nicht

möglich ist. Dies ist bei einem

abgegrenzten Veranstaltungsort

eher machbar. Daher wurde

auch die Idee geprüft, einen

Umzug anstatt durch die Altstadt

durch das Stadion zu veranstalten.

„Allerdings lebt der

Umzug ja davon, dass Eltern,

Großeltern und Verwandte am

Straßenrand stehen, ihrem

Kind winken und alle sich darüber

freuen“, sagt Russ. Sie

fügt an, dass nur eine begrenzte

Anzahl von Zuschauern im

Eenhuis, Schüler und Vorstand

des Schülerunternehmens.

Stadion Platz gefunden hätte.

„Dann hätten wir auch wieder

viele außen vor lassen müssen“,

meint die Kinderfest-Koordinatorin.

Auch die Möglichkeit, den

Festakt aufzuteilen, wurde gedanklich

durchgespielt. Die

Idee war, dass jede Schule einzeln

vor dem Rathaus steht. Dagegen

sprach, dass das den ganzen

Festakt immens in die Länge

gezogen hätte. Das Problem

mit den Zuschauerzahlen hätte

es leider auch hier gegeben.

Alle Verantwortlichen beobachten

die Entwicklung der Infektionszahlen

genau. Sollte

sich eine Chance ergeben, den

Kindern doch noch ein Fest

losgelöst vom eigentlichen

Kinderfest und in einem anderen

Rahmen zu ermöglichen,

vielleicht auch erst nach dem

Sommer, soll dies auch gemacht

werden.

Für Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons ist die Absage

doppelt bitter. „Ich hatte natürlich

gehofft, in diesem Jahr

erstmals das Kinderfest mit allen

Lindauerinnen und Lindauern,

vor allem mit den Kindern,

ganz traditionell feiern

Ziele des Projektes sind Berufsorientierung,

die Förderung

der Ausbildungsfähigkeit

und der Berufschancen

von Jugendlichen sowie die

Vermittlung von Wirtschaftswissen

und der Erwerb von

Schlüsselqualifikationen. Eva

Zeleny ist eine der beteiligten

Schülerinnen und erklärt:

„Ich hab gelernt, mich besser

zu koordinieren und mich in

Teamarbeit abzusprechen.“

Mit ihrem Projekt beteiligen

sich die jungen Leute

auch am Junior-Wettbewerb.

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons freute sich

zu dürfen.“ Alfons mahnt zur

Vorsicht und will von Tag zu

Tag sehen, „was möglich ist“.

Die Oberbürgermeisterin gibt

zu, dass in ihrer Brust zwei Herzen

schlagen. „Natürlich sehnen

wir uns alle nach einem

unbeschwerten und geselligen

Sommer; auch ich möchte am

liebsten alle unsere schönen

Feste feiern. Aber wir wollen

keinesfalls zum Corona-Hotspot

werden. Daher müssen wir

uns diesen Sommer von Vernunft

und Selbstbeherrschung

leiten lassen. “

Jürgen Widmer

Entscheidung: Erste Lindau-Kunst-Biennale wird 2022 stattfinden

Chagalls Paradiesische Gärten und In situ Paradise: Kultur in Lindau reagiert auf Anforderungen von Corona

Oberbürger meister in Dr.

Claudia Alfons. Verantwortlich

für den Gesundheitsschutz

ist in Lindau das Landratsamt.

Die Stadt kann also

nur unterstützend tätig werden.

Die erste Lindau Biennale,

die eigentlich von Mai bis

September 2021 in Lindau unter

dem Titel In situ Paradise

stattfinden sollte, wird auf

das kommende Jahr verschoben.

Lindauerinnen und Lindauer

sowie ihre Gäste dürfen

sich also auf das Jahr 2022

freuen. „Wir befinden uns coronabedingt

immer noch in

einer Ausnahmesituation und

müssen unsere Entscheidungen

flexibel anpassen. Im Kulturamt

sind wir an einer

Schnittstelle zwischen Künstlerinnen

und Künslern sowie

Kunstliebhaberinnen und

Kunstliebhabern. Hier spüren

wir nahezu täglich, wie groß

die Sehnsucht und das Bedürfnis

nach Kunst und Kultur

sind. Gerne hätte wir darum

in diesem Sommer begleitend

zu unserer großen Chagall-Ausstellung

Marc Chagall

– Paradiesische Gärten eine

Biennale mit zeitgenössischen

Künstlerinnen und Künstlern

kuratiert. Die Vorbereitungen

sind gut angelaufen“, sagt

Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn.

Wenn jetzt dennoch die

Notbremse gezogen wird, so

hat das verschiedene Gründe:

„Der Raum auf der Insel ist begrenzt

und wir haben Sorge,

dass ein zu starker Besucheransturm

die Infrastruktur

überfordern würde“, erklärt

Warmbrunn. „Wir sind es unseren

Gästen, vor allem aber

auch den Lindauerinnen und

Lindauern schuldig, dass wir

im Vorfeld sorgfältig abwägen,

was möglich sein wird und

was nicht. In diesem Jahr wird

Lindau zu einer besonders gefragten

Tourismusdestination

werden. Mit der Gartenschau

und der Chagall-Ausstellung

haben wir zwei herausragende

Highlights auf der Insel, auf

die wir uns fokussieren sollten.“

Kuratorin Sophie-Charlotte

Bombeck hat darum in den

vergangenen Tagen bereits die

teilnehmenden Künstlerinnen

und Künstler sowie die

weiteren Akteure informiert.

Clevere Idee: Schülerfirma entwickelt und programmiert Chatbot

Ziele des Projektes sind Berufsorientierung und verbesserte Ausbildungsfähigkeit sowie Wirtschaftswissen

Kauf und Übergabe: Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons erwirbt einen Anteilsschein der Schülerfirma der Klasse

Q 11 des Bodensee-Gymnasiums Lindau im Wert von 10 Euro. Auf

dem Foto von links nach rechts: Schülerin Eva Zeleny, Schüler Leo

Eenhuis, Lehrerin und Seminarleiterin Manuela Walter, Lehrer und

Seminarleiter Dr. Andre Scherl und Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons.

Foto: Jürgen Widmer

Alle sind sich einig, dass eine

Lindau Biennale im Jahr 2022

nicht nur mehr Planungssicherheit

bietet, sondern dass

sich für alle Beteiligten dann

jenseits des Ausnahmezustandes

die Chance bietet, noch

mehr als bisher ein nachhaltiges

und langfristiges Kulturformat

zu entwickeln, das die

Inselstadt und sowohl deren

Bewohnerinnen und Bewohner

als auch ihre Gäste langfristig

bereichern wird.

Einen Vorgeschmack darauf

– und das ist die gute Nachricht

– bekommen die Kunstliebhaberinnen

und Kunstliebhaber

aller Einschränkungen

zum Trotz schon in diesem

Sommer. Kuratorin Sophie-

Charlotte Bombeck erklärt:

„Für uns laufen die Planungen

nahtlos weiter und wir werden

den Sommer 2021 nutzen, um

unseren Besucherinnen und

Besuchern einen Ausblick zu

geben auf das, worauf wir uns

alle freuen können. Wir nutzen

zudem die gewonnene

Zeit, um die Künstleinnen und

Straßensperrung im Dunkelbuchweg

Von Montag, 1. März bis vorrausichtlich

zum 1. April ist der Dunkelbuchweg

in Oberreitnau gesperrt.

Der Grund sind Bauarbeiten. Anlieger

werden mit einer Postwurfsendung

informiert, dass sie die Zuund

Abfahrtmöglichkeiten Richtung

Heimesreutin nutzen müssen.

Fußgänger und Radfahrer können

Künstler noch vertrauter mit

Lindau zu machen und gleichzeitig

den Lindauerinnen und

Lindauern ihre Biennale noch

ein Stück näher zu bringen.“

So können die Lindauerinnen

und Lindauer sich bereits in

diesem Jahr auf eine Kooperation

zwischen der Lindauer

Winzerin Teresa Deufel und

der Künstlerin Lea Grebe freuen.

Darüber hinaus dürfen alle

Kunstfreundinnen und Kunstfreunde

natürlich auf die große

Chagall-Sonderausstellung

Marc Chagall – Paradiesische

Gärten im Lindauer Kunstmuseum

gespannt sein. Wie berichtet

werden hier vom 1. Mai

bis 31. Oktober rund 70 Originalwerke

des Malerpoeten

Marc Chagall zu sehen sein.

Ein komplett neues Reservierungssystem

(reservation.

kulur-lindau.de) und eine moderne

Lüftungsanlage mit Aerosol-Filter

sorgen dafür, dass

der Museumsbesuch zum großen

Kunstgenuss werden wird.

Stefanie Bernhard-Lentz

über den Unternehmergeist

der Schülerinnen und Schüler

und unterstützte deren Vorhaben,

indem sie im Rahmen

der Projektpräsentation einen

Anteilsschein der Schülerfirma

im Wert von 10 Euro erwarb.

Diese Anteilsscheine,

von denen es 90 gibt, stellen

das Startkapital der Schülerfirma

dar. Sie sind vergleichbar

mit Aktien; ihr Wert entwickelt

sich analog zum Gewinn.

Sylvia Ailinger

die Baustelle ebenfalls nicht passieren.

Hierfür werden diverse Hinweisschilder

mit „Radfahrer und

Fußgänger Richtung Schönau à Bodenseestraße“

angebracht, die darauf

hinweisen, dass die Schönauer

Straße und die Bodenseestraße als

Alternative genutzt werden können.

Sylvia Ailinger


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 10. März 2021 • BZ Ausgabe KW 10/21

Herausforderung und Chance

IHK und Stadtverwaltung Lindau: Kommende Aufgaben gemeinsam angehen

Der kommende Sommer 2021

wird Unternehmer und Stadt

vor schwierige Aufgaben stellen,

bietet aber auch Chancen.

Um diese zu nutzen, wollen

Stadt und Wirtschaft Hand in

Hand arbeiten. Im Kampagnenjahr

2021 bietet sich allen

Lindauern die Chance, sich als

gute Gastgeber zu präsentieren.

Dies war das Ergebnis eines

digitalen Austauschs zwischen

den Interessensgruppen

Zukunft Insel, Pro Lindau, Wir

in Aeschach, der Industrieund

Handelskammer Schwaben

(IHK) sowie der Stadtverwaltung

Lindau.

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons stand gemeinsam mit

den Amtsleitern für Bauen,

Ordnung und Kultur und dem

Geschäftsführer der LTK den

von der IHK eingeladenen Teilnehmern

aus Handel, Gastronomie

und Hotellerie für Fragen

zur Verfügung. Das bestimmende

Thema war die Corona-

Krise. Dabei waren sich alle Beteiligten

einig, dass es auch in

diesem Jahr bei unbürokratischen

Hilfen für die Händler

und Gewerbetreibenden in Lindau

bleiben muss.

Die Stadt wird die großzügige

Genehmigungspraxis bei

der Bewirtschaftung von Außenflächen

auch für dieses Jahr

verlängern. Gastronomen können

die Flächen im gleichen

Umfang wie vergangenes Jahr

nutzen. Somit haben sie mehr

Platz und können die notwendigen

größeren Abstände zwischen

den Tischen einhalten,

ohne dass sie an Plätzen verlieren.

Zudem versprach Alfons

auch bei den Außenverkaufsflächen

für den Einzelhandel unbürokratisch

zu entscheiden.

Natürlich müsse sichergestellt

sein, dass es dadurch nicht zu

Auf Initiative von IHK-Regionalgeschäftsführer Markus Anselment

(untere Reihe Mitte) traf sich Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin

von Lindau (obere Reihe links) mit Vertretern aus Handel,

Gastronomie und Hotellerie aus Lindau per Videokonferenz zum

Austausch über Herausforderungen und Chancen des kommenden

Sommers.

Screenshot: Jürgen Widmer

Engpässen für die Passanten

oder Verkehrsbehinderungen

komme. Zudem bat Alfons insbesondere

die Gastronomen,

aber auch Vermieter von Ferienwohnungen

mitzuhelfen,

dass gerade die Insel diesen

Sommer nicht „im Müll versinkt“.

Sie warb für die Einführung

eines Mehrwegbechersystems

und appellierte, ausreichend

Mülleimer vor den Läden

für Kaffeebecher, Eistüten

und Ähnliches aufzustellen

und darauf zu achten, dass gewerblicher

Müll nicht an Sammelstellen

und öffentlichen

Abfalleimern entsorgt wird.

Die Stadt hat zur anstehenden

Saison eine Reihe von weiteren

Maßnahmen in die Wege

geleitet, die das Parken auf dem

Festland und der Insel entspannen

sollen: So sollen die Parkplätze

noch klarer beschildert

werden. Die Schulparkplätze

sollen an den Wochenenden

und in den Ferien noch besser

genutzt und deutlicher beworben

werden.

Die Lindauer Tourismusund

Kongress GmbH (LTK)

setzt sich für einen flächendekkenden

Einsatz der „Luca-App“

zur einheitlichen Gäste- und

Kundenregistrierung sowie zur

besseren und schnelleren CO-

VID-Kontaktnachverfolgung

ein. LTK und Stadt Lindau sind

dafür in Kontakt mit dem

Landratsamt Lindau. Die Daten

der App, für deren Nutzung es

auch offline-Möglichkeiten für

Personen ohne Handy gibt,

können direkt und völlig datenschutzkonform

in das zentrale

System der Gesundheitsämter

gemeldet werden.

IHK-Regionalgeschäftsführer

Markus Anselment und

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons betonten die konstruktive

Atmosphäre der Gespräche.

Sie wollen diese Ende April mit

allen Beteiligten weiterführen.

„Ich bin sicher, dass wir durch

vertrauensvolle Zusammenarbeit

die Chancen des vor uns

liegenden Jahres nutzen werden“,

so Alfons. Jürgen Widmer

Licht aus – Klimaschutz an

Lindau beteiligt sich an der Klimaschutzaktion der Earth Hour/WWF

Die Stadt Lindau ist mit dabei,

wenn es am Samstag,

27. März, heißt: Lichtschalter

ein oder aus? Klimaschutz ja

oder nein? Dann findet die Earth

Hour/WWF-Klimaschutzaktion

statt. Dabei stimmen weltweit

Menschen, Städte und Unternehmen

für mehr Klimaschutz.

Sie schalten um 20.30 Uhr eine

lang Stunde das Licht aus.

Bekannte Bauwerke stehen wieder

in symbolischer Dunkelheit,

darunter Wahrzeichen wie

das Brandenburger Tor, der Big

Ben in London und die Christusstatue

in Rio de Janeiro.

Auch die Stadt Lindau ist in diesem

Jahr wieder dabei und

schaltet eine Stunde lang die

Beleuchtung ihres Wahrzeichens

aus. Die Hafeneinfahrt

mit Löwe und Leuchtturm und

Aktion für mehr Klimaschutz: Die Stadt Lindau ist in diesem Jahr

wieder bei der Earth Hour dabei und schaltet am 27. März eine Stunde

lang die Beleuchtung ihres Wahrzeichens aus. Mit der Teilnahme

an dieser Aktion setzt auch Lindau ein Zeichen für den Klimaschutz.

Foto: Lindau Tourismus und Kongress GmbH

ebenso die Inselhalle werden

für 60 Minuten im Dunkeln liegen

und sich so in die Reihe der

weltweit teilnehmenden Sehenswürdigkeiten

einreihen,

um ein Zeichen für den Umwelt-

und Klimaschutz zu setzen.

Sylvia Ailinger

AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und liebe

Lindauer,

die Absage unseres Kinderfestes

auch für 2021 tut weh

und ist allen Beteiligten nicht

leichtgefallen. Ein Großteil

des Festes wird von unzähligen

Ehrenamtlichen geleistet,

die sich nun in diesen

Wochen mit vollem Elan an

die Arbeit gemacht hätten.

Dabei achten sie nicht nur

darauf, dass alle möglichst

viel Spaß beim Feiern haben,

sondern bewahren auch die

Tradition des Kinderfestes

seit mehr als 365 Jahren. Zu

dieser Tradition gehören der

Festumzug, die Rede und das

Kinderfestgedicht vor dem

Rathaus ebenso wie die vielen

Spiele und Feste in den Stadtteilen

bis hin zum gemütlichen

Ausklang bei Musik und

Getränken. Ohne diese gelebte

Tradition wäre unser Lindauer

Kinderfest nur eines

von vielen beliebigen Festen

in der Region.

Doch angesichts der anhaltenden

Corona-Pandemie,

den nur sehr vorsichtigen

3

Lockerungen, den grassierenden

Virus-Mutationen und den

Unwägbarkeiten beim Impffortschritt

ist die Durchführung

unseres traditionellen Kinderfestes

in wenigen Monaten

schlicht nicht vorstellbar. Momentan

lässt keines der skizzierten

Lockerungsszenarien die

Hoffnung zu, dass es im Juli

möglich sein wird, ein „Volksfest“

mit mehr als 3000 Teilnehmern

zu feiern. Im Gegensatz

zur Kunstausstellung oder der

Gartenschau können wir das

Kinderfest nicht in einem absperrbaren

Areal durchführen

und die Teilnehmerzahl steuern.

Wenn man all dies feststellen

muss, gehört es zum verantwortungsvollen

Umgang miteinander

dazu, dass man diese unerfreuliche

Wahrheit auch offen

ausspricht und keine falschen

Hoffnungen macht.

Deshalb haben die Kinderfestgeschäftsführer

und Vorsitzenden

letzte Woche schweren Herzens

bekanntgegeben, dass

auch 2021 kein Kinderfest stattfinden

kann.

Mich selbst macht diese Entscheidung

auch sehr traurig. Ich

hatte sehr darauf gehofft, in diesem

Jahr erstmals als Ihre Oberbürgermeisterin

mit Ihnen und

unseren Kindern gemeinsam

unser Kinderfest zu feiern. Aber

nun hoffen wir gemeinsam auf

2022 und richten uns auch bis

dahin an der Parole auf: Lindau

- hoch!

Ihre Claudia Alfons

Ober bürgermeisterin für Lindau

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Wir suchen Menschen wie Sie, die sich mit frischem Denken und tatkräftigem

Handeln neuen Herausforderungen in unserer Verwaltung stellen

möchten. Sie wollen Ihre Ideen mutig einbringen und gemeinsam im Team

spannende Aufgaben anpacken, dann bewerben Sie sich für die

Leitung (m/w/d) der Bereiche

„Organisationsentwicklung

und Digitalisierung“

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 11.04.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Vollsperrung Dentenweiler Straße

Die Dentenweiler Straße 1 – 13 in

Oberreitnau ist von Montag, 15.

März, bis voraussichtlich Montag,

31. Mai, voll gesperrt.

Fußgänger und Radfahrer können

die Baustelle mit Einschränkungen

passieren. Die Umleitung

ist ausgeschildert und führt

durch die Straße Am Alpenblick.

Grund für die Sperrung ist, dass

dort eine Wasserleitung für den

Zweckverband Handwerksgruppe

verlegt wird.

Sylvia Ailinger


4 10. März 2021 • BZ Ausgabe KW 10/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Welches Bild macht Appetit auf Schokolade?

Malwettbewerb: Leserinnen und Leser der Bürgerzeitung wählen Gewinnerbild für Lindau Fair Schokolade

Bild A: Aquarell Hafen mit Zeppelin und Blüten

Bild B: Zeichnung Löwe mag Schokolade

Bild C: Mischtechnik Hafen mit Regenbogen

Fotos: PR

Stadt und IHK

Gemeinsamer Aktivitätenplan bietet Webinar

Seit Mai 2020 engagieren sich

Stadt Lindau und IHK Schwaben

gemeinsam für die Revitalisierung

von Einzelhandel, Gastronomie

und Hotellerie in Lindau.

In einem von Stadt und IHK

festgelegten Aktivitätenplan

koordiniert die IHK Schwaben

zwei der sieben Themenfelder.

Zum Themenfeld Zukunftsfähiger

Handel hat die IHK ein

praxisrelevantes Programm

ausgearbeitet. Dieses Angebot

richtet sich an die Lindauer Einzelhändler.

So findet für Lindauer Einzelhändler

am 23. März ein kostenfreies

Webinar mit Tipps

zur Online-Präsenz statt. Die

zweistündige Veranstaltung beginnt

um 18.30 Uhr – nach Ladenschluss.

Der Inhalt: In der

Krise hat sich gezeigt, wie wichtig

es auch für den stationären

Handel ist, im Internet gefunden

zu werden. Längst nutzen

viele Kunden das Internet vor

dem Kauf zur Recherche.

Die IHK bietet dieses Webinar

mit dem Titel Digital sichtbar

als Einzelhändler*in – Praktische

Tipps zur Onlinepräsenz

exklusiv für Lindauer Händler

an. Hier erhalten Unternehmer

Tipps, wie sie sich und ihre Angebote

professionell und zielgruppenorientiert

im Internet

präsentieren können. Eine Anmeldung

unter events.schwaben.ihk.de/DigitalsichtbarLindau

ist erforderlich bis zum

18. März.

Alle Informationen für

Händler, aktuelle Nachrichten

für die Branche sowie eine

Übersicht zu aktuellen Veranstaltungsangeboten

bietet die

IHK Schwaben unter schwaben.

ihk.de/handel Sylvia Ailinger

24 junge Künstlerinnen und

Künstler der Lindauer Schulen

haben ihre Werke zum Malwettbewerb

um das Cover für

die Lindau Fair Schokolade

eingereicht.

Zeitgleich mit dem Start der

Gartenschau Lindau soll die

Lindau Fair Schokolade dann

auf den Markt kommen. Veranstalter

des Malwettbewerbs

sind die Lokalen Agenda 21

Die Lindauer Stadtbücherei ist

wieder am Start. Seit dem 9.

März gibt es eine reine Rückgabewoche.

Während dieser

ersten Woche werden die

entliehenen Medien zu den

üblichen Öffnungszeiten ausschließlich

zurückgenommen.

Dieses Vorgehen ist nötig, um

die Medien mit so wenig Kontakt

wie möglich und auch effektiv

desinfizieren und einsortieren

zu können. So soll die

Zahl der Rückgaben pro Tag

möglichst verringert werden.

Auch soll dadurch der Besucherandrang

an den ersten Öffnungstagen

entzerrt werden.

Die Lehrkräfte der Musikschule

freuen sich, dass ab Montag,

1. März, wieder Präsenzunterricht

möglich ist. Allerdings

gilt dies nur für den Einzelunterricht

und nur so lange, wie

der Inzidenzwert im Landkreis

Lindau unter 100 bleibt. Wer

Unterricht in Zweier- oder Dreiergruppen

gebucht hat, darf in

die Musikschule zum Unterricht

kommen – allerdings nur nacheinander

oder abwechselnd.

Der Bereich der Elementaren

Musikpädagogik (Musikalische

Früherziehung, Musikgarten,

und der Weltladen Wasserburg.

Beim Malwettbewerb

mitgemacht haben das Valentin-Heider-Gymnasium

Lindau,

die Maria-Ward-Realschule

Lindau, die Feie Schule

Lindau sowie das Bodensee-

Gymnasium Lindau.

Die acht Juroren haben sich

unter den Einsendungen nun

für drei Bilder entschieden, die

in die engere Auswahl für das

Schokoladen-Cover kommen.

Musikalische Grundausbildung

und Singklassen), alle

Kammermusikensembles, Orchester,

die Inklusion und Musik

für Senioren sowie alle anderen

Ensembles und Großgruppen

darf nach wie vor

nicht stattfinden. „Natürlich

werden den Eltern beziehungsweise

Zahlungspflichtigen dafür

auch keine Gebühren berechnet,

sofern die Kurse überhaupt

gebührenpflichtig wären.“,

sagt die Schulleiterin Regina

Kuhn.

Um in den Präsenzunterricht

geben zu können, bedurfte es

auch eines neuen – strengeren

– Hygienekonzepts, das auf der

Homepage der Musikschule eingesehen

und heruntergeladen

werden kann. Dieses sieht unter

anderem vor, dass ein Zutritt

Psychische Krisen: Krisendienst Schwaben bietet Hilfe

Krisen gehören zum Leben. Deshalb

bietet der Krisendienst Schwaben

unter der Telefonnummer 0800

6553000 Hilfe bei psychischen Krisen.

Anrufen können dort Betroffene,

Mitbetroffene und Angehörige.

Das Angebot richtet sich an Menschen

in Situationen, in denen sie

professionelle psychiatrische oder

psychotherapeutische Hilfe brauchen.

Das ist unabhängig von Alter,

Geschlecht, Bildung, Herkunft und

Beruf. Beim Krisendienst Schwaben

erhalten die Anrufenden am Telefon

schnelle und qualifizierte Unterstützung

in psychischen Krisen

sowie bei auch bei psychiatrischen

Notfällen aller Art. Zu den konkreten

Leistungen des Krisendienstes

gehören nicht nur telefonische

Jetzt sind die Leserinnen und

Leser der Lindauer Bürgerzeitung

gefragt: Welches der drei

Werke, die hier abgedruckt

sind, soll in Zukunft Appetit

auf die Lindauer Fair Schokolade

machen? Ihre Entscheidung

können die Lindauer

Bürgerinnen und Bürger per

Mail an die Adresse agenda21@lindau.de

schicken.

Einsendeschluss ist Samstag,

20. März. Sylvia Ailinger

Öffnung schrittweise

Stadtbücherei: Reduzierte Besucherzahl und geringere Verweildauer

Ab dem 16. März ist die Bücherei

dann wieder geöffnet.

Allerdings ist die Maximalbesucherzahl

reduziert und die

Verweildauer beschränkt. Zunächst

können Besucherinnen

und Besucher der Bücherei ihre

Medien nur ausleihen und wieder

zurückgeben. Zeitungslektüre,

Internetplätze und Stillarbeitsplätze

werden vorläufig

noch nicht angeboten.

Nachdem die Bücherei seit

einigen Wochen die Medienausleihe

kontaktfrei über die

Click & Collect-Methode organisiert

hat, freuen sich Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn

und Büchereichef Markus

Breitwieser darüber, wieder

öffnen zu können – auch, wenn

es zunächst im eingeschränkten

Rahmen eines Hygienekonzepts

ist: „Schön, dass diese

eminent wichtige Bildungsund

Kultureinrichtung den

Lindauer Bürgern endlich wieder

zur Verfügung steht“, so

Warmbrunn.

Die Öffnungszeiten der Bücherei

sind am Dienstag und

Mittwoch von 14 bis 18 Uhr,

am Donnerstag von 16 bis 19

Uhr, am Freitag von 10 bis 12

Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie

am Samstag von 10 bis 13

Uhr.

Markus Breitwieser

Musikschule: Präsenzunterricht

Hygienekonzept mit strengen Auflagen steht auf der Homepage

zum Haus nur mit FFP2-Maske

erlaubt ist, Ausnahmen gelten

für Kinder unter sechs Jahren,

diese brauchen gar keine Mund-

Nasen-Bedeckung tragen.

Für Jugendliche bis zum 14.

Geburtstag genügt eine „normale“

MNB. Im Unterricht darf

diese nur abgenommen werden,

wenn es das „aktive Musizieren“

erfordert. Wer keine Maske

tragen möchte oder von der

Maskenpflicht durch ein ärztliches

Attest befreit ist oder einfach

massive Bedenken bezüglich

eines erhöhten Anstekkungsrisikos

hat, darf gerne

weiterhin den Distanzunterricht

in Anspruch nehmen.

Jürgen Widmer

Beratung und Krisenhilfe, sondern

auch die Vermittlung in eine ambulante

Krisenhilfe, mobile Einsätze

vor Ort sowie die Vermittlung in

eine stationäre Krisenbehandlung.

Der Krisendienst Schwaben gehört

zum Netzwerk Krisendienste Bayern.

Die Leistungen des Krisendienstes

sind für den Anrufenden

kostenlos.

Sylvia Ailinger


WISSENSWERTES 13. März 2021 · BZ Ausgabe KW 10/21

5

EXPERTEN-

TIPP

Spekulation und mächtige Glücksspiele

Am 8. Februar 2021 gab

Elon Musk, der Gründer von

Tesla, bekannt, dass er

1,5 Milliarden US Dollar in

Bitcoins investiert hat und

er die Kryptowährung als

Zahlungsmittel für Tesla

akzeptiert. Daraufhin erreichte

der Bitcoin-Kurs ein neues

Allzeithoch (47.409 €/Stück

am 21.2.2021).

Wenn ich so etwas lese, stellen

sich mir die Nackenhaare auf –

und ich muss keine Hellseherin

sein, um mit entsprechendem

Hintergrundwissen und jahrzehntelanger

Erfahrung zu

wissen, was dahinter steckt

und wie das weitergehen wird.

Nachdem weltweit darüber berichtet

wurde, dass der sagenhafte

Elon Musk die wahnsinnige

Summe von 1,5 Milliarden

(das sind lächerliche 0,2 Prozent

seines Gesamt-Vermögens)

in diese Kryptowährung investiert

hat, werden es Abermillionen

von ahnungslosen Anlegern

auch tun. Dies wiederum

wird den Kurs weiter in astronomische

Höhen treiben und

es wird natürlich nicht in der

Zeitung stehen, wann die

Insider Kasse gemacht haben.

Übrigens ist Elon Musk mit

genau dieser Methode zum

reichsten Mann der Welt gewor-

den. Das ist das ganz große Spielcasino.

Das Unternehmen war

bislang vollkommen unprofitabel

(2019: Verlust fast 1 Mrd. US-Dollar)

und erwirtschaftet erst seit kurzem

bescheidene Gewinne. Der Börsenwert

von Tesla lag inzwischen bei

über 700 Milliarden US-Dollar.

Das bedeutet, Tesla war an der Börse

(nicht in der Realität) wertvoller

als alle anderen, profitablen Autohersteller

zusammen.

Und so wird es weitergehen:

In einer nicht allzu fernen Zukunft

platzen die Seifenblasen Tesla und

Kryptowährungen. Abermillionen

von Kleinanlegern haben die Aktie

und Kryptowährungen gekauft,

haben diese „Werte“ in ihren

Fonds, Altersversorgungen und

normalen ETFs (die nur nach der

Marktkapitalisierung gewichtet

sind) und sie verlieren Geld, weil sie

„zu spät“ aus dem Spiel ausgestiegen

sind oder überhaupt nicht

gemerkt haben, dass sie nur Spielfiguren

waren. Es bleibt ein Trost:

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin,

Manuela Klüber-

Wiedemann

Grundsteuererlass für Vermieter möglich

Vermieter haben grundsätzlich Anspruch

auf einen Teilerlass der

Grundsteuer, wenn sie im vergangenen

Jahr unverschuldet erhebliche

Mietausfälle hatten. Hierzu

zählen insbesondere auch coronabedingte

Mietausfälle. Darauf weist

der Eigentümerverband Haus &

Grund hin. Und weiter: „Entsprechende

Anträge für das Jahr 2020

können in diesem Jahr bis 31. März

gestellt werden. Zuständig für den

Erlassantrag sind die Steuerämter

der Städte und Gemeinden, in den

Stadtstaaten die Finanzämter. Die

Deren Geld ist nicht weg – es hat

nur ein anderer. Investitionen in

unprofitable Aktien mit utopischem

Kurs-Gewinn-Verhältnis oder synthetischen

Finanzprodukten

(Kryptowährungen etc.) oder

einzelnen Rohstoffen haben absolut

nichts mit erfolgversprechender

Investition zu tun, sondern ausschließlich

mit Spekulation, Glücksspiel

oder Zockerei. Das wiederum

geht langfristig nicht gut aus. Börsen

und breite, nach Profitabilität

gewichtete Indizies sind der Spiegel

der Gesamt-Wirtschaft und belohnen

langfristig Risikobereitschaft. Noch

zu keiner Zeit in den 400 Jahren, in

denen man sich an Unternehmen beteiligen

konnte, haben Einzelinvestments

langfristig besser abgeschnitten

als eine breite Streuung in diverse

Anlagenklassen-Indizies und

somit in sehr viele Unternehmen

aller Themen, Branchen, Länder,

Sektoren. Hierbei ist ganz speziell

auf Kosten zu achten (Fondskosten,

Einstiegsgebühren, Qualität). MKW

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Frist ist nicht verlängerbar. Wird

der Termin versäumt, kommt nur

noch ein Erlass im Ermessen des

Finanzamtes infrage.

Die Grundsteuer für vermietete

Immobilien wird erlassen, wenn

die Mieterträge entweder um mehr

als 50 Prozent hinter dem normalen

Rohertrag einer Immobilie zurückgeblieben

sind oder eine Immobilie

vollkommen ertraglos war. Im

ersten Fall werden 25 Prozent der

Grundsteuer erlassen, im zweiten

Fall 50 Prozent. Der Erlass ist immer

dann möglich, wenn die Ursache

der Mietausfälle in Leerstand,

allgemeinem Mietpreisverfall oder

struktureller Nichtvermietbarkeit

liegt. Auch außergewöhnliche Ereignisse,

wie Wohnungsbrände

oder Wasserschäden, die zu leerstandsbedingten

Mietausfällen

führen, berechtigen zu einem Grundsteuererlass,

wenn der Vermieter

die Mietausfälle nicht selbst verschuldet

hat. Auch dürften diejenigen

Vermieter nicht von einem

Erlass profitieren, die 2020 wegen

der Pandemie von sich aus die Miete

erlassen oder reduziert haben.“ BZ

Pop-up-Store für tolle Schnäppchen

Christiane Döring, Inhaberin von

„Drop In“ am Aeschacher Kreisel

in Lindau, eröffnet am Samstag,

13. März, einen Pop-up-Store.

Diesen „Laden auf Zeit“ richtet

sie direkt um die Ecke ihres

Fachgeschäftes für Damenoberbekleidung

ein – und auch nur für

ganz kurze Zeit. Denn in die frei

gewordenen Räume des ehemaligen

Textilhauses Butz

in der Friedrichshafener Straße 1

zieht in Kürze das EMS-Trainingsstudio

„fitbox“ ein.

Während des Lockdowns musste

Christiane Döring - wie die meisten

anderen Einzelhändler auch -

ihr Geschäft geschlossen halten.

Erst seit das Click & Collect-

System in Bayern erlaubt wurde,

war es ihren Kundinnen möglich,

Termine zu vereinbaren, um

vorher bestellte Ware in Empfang

zu nehmen. „Da so lange geschlossen

war, hatten meine

Kundinnen nicht ausreichend Zeit,

die wunderschönen Herbst- und

Winterkollektionen zu entdecken.

Da ich jetzt im ‚Drop In‘ die aktuelle

Frühlingsmode präsentieren

möchte, kam mir die Idee mit

dem Pop-up-Store. Dort werde

ich für ganz kurze Zeit die Herbstund

Winterware aus dem ‚Drop In‘

zu interessanten Preisen anbieten

und so meinen Kundinnen doch

noch die Möglichkeit einräumen,

tolle Schnäppchen zu machen“,

ist von Christiane Döring zu

erfahren.

Ihren Pop-up-Store in der Friedrichshafener

Straße 1 eröffnet sie

am Samstag, 13. März 2021.

Für diesen Tag werden Termine

von 13 bis 16 Uhr vergeben.

Danach wird hier montags,

mittwochs und donnerstags von

17 bis 20 Uhr die Möglichkeit

zum coronakonformen Einkaufen

geboten. Dafür ist es erforderlich,

einen Termin zu vereinbaren.

per Telefon: 0 83 82/46 31

per E-Mail: info@drop-in-moden.de

Ansonsten gilt, wofür Pop-up-

Stores nunmal stehen: ein erlesenes

Angebot, das über einen eng

begrenzten Zeitraum nach dem

Prinzip „first come - first served“

verkauft wird.

BZ-Foto: HGF

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BALD IST ES HOFFENTLICH SOWEIT –

RAUS AUS DER

JOGGINGHOSE,

REIN IN DEN

LINDAUPARK!


6 13. März 2021 · BZ Ausgabe KW 10/21

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Neue Auflage mit noch mehr Informationen erschienen

Hochwertiger Ringordner mit vielen Vordrucken und Erläuterungen bei der BZ erhältlich

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Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit vielen

Jahren ungebrochen großer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Unsere beliebte

BZ-Vorsorgemappe

können Sie gern bei uns

bestellen. Telefonisch bitte

unter: 0 83 82/5 04 10 41

Per E-Mail bitte unter:

verlag@bz-lindau.de

Die BZ-Vorsorgemappe

kostet 13 Euro.

Die Zustellung im Stadtgebiet

Lindau übernehmen

wir nach Terminabsprache

ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb

des Stadtgebietes erfolgt

per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

rung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 13. März 2021 · BZ Ausgabe KW 10/21

Ein Angebot über Kontinente und Jahrhunderte

Auktionshaus Zeller Die 148. Internationale Bodensee-Kunstauktion findet vom 25. bis 27. März online statt

Vom 18. bis 23. März findet die

Vorbesichtigung zur 148. Internationalen

Bodensee-Kunstauktion

des Auktionshauses

Zeller in Lindau statt.

Wer sich über das zeitgenössische

Kunstgeschehen informieren

will, wird hier nicht nur

fündig, sondern kann zu vielen

anderen Sammlungsgebieten

seine Vergleiche ziehen. In

über 30 Sparten aufgeteilt, erstreckt

sich das Angebot über

Auktionshaus Michael Zeller

Bindergasse 7, Lindau/Insel

Telefon: 0 83 82/9 30 20

Bilder und Video zur Auktion unter:

@ www.zeller.de

Kontinente und Jahrhunderte.

Der Heimatforscher kann

hier mit dem Bibliophilen wetteifern,

der Fernreisende mit den

Artefakten der Vergangenheit

unserer Heimat. Dabei sind

ebenfalls eine Auswahl von

bedeutenden Uhren, Schmuck

und Juwelen, Fayencen und

Keramiken, Porzellan, Glas, Spielzeug

und Mobiliar aus vier

Jahrhunderten.

„Wer die Umwelt liebt, ist

Sammler und Liebhaber von

TERMINE

148. Internationale

Bodensee-Kunstauktion

vom 25. bis 27. März 2021

Die Auktion findet online statt!

Vorbesichtigung im Auktionshaus:

18. bis 23. März 2021

täglich von 11 bis 18 Uhr

Antiquitäten; kein Baum muss

mehr gefällt werden, keine

Umweltsünde wird begangen,

die Verarbeitung, Gestaltung

und Verwendbarkeit ist gegeben“,

so Michael Zeller. „Dazu

kommt, dass kunstvolles Verarbeiten

immer mehr in Vergessenheit

gerät und Kunst nur

noch unter dem Gesichtspunkt

von Massenevents diverser Ausstellungen

stattfindet. Das Individuelle,

das Gestalterische findet

scheinbar nur noch bei

Filmfestspielen statt“, meint der

Auktionator und lädt ein: „Hier

gibt es die Möglichkeit, sich im

Auktionshaus zu orientieren

und weiterzubilden - zumal in

der museumslosen Zeit Lindaus.“

BZ/BZ-Abb.: Zeller

Oben links: Peter Breuer. 1856 Köln - 1930 Berlin. Sign. Prof. Peter

Breuer. Zwei musizierende Putten. Bronze mit dunkelgrüner Patina,

auf rechteckigem Steinsockel. Gesamthöhe 64 cm.

Oben rechts: Simon Dittrich. Geb. 1940 in Teplitz-Schönau. Sign.

und (19)97 dat. Der Maler. Acryl/Lwd. 84 x 60 cm. R. Abgebildet bei:

Paul Gönner, Simon Dittrich, Malerei und Zeichnung, S. 203

Links: Cartier-Herrenarmbanduhr Calibre de Cartier. Edelstahl,

18 ct. Roségold. Tagesdatum. Gehäuseboden verglast. Ø 4,2 cm.

Lederarmband mit Faltschließe. Dazu originale Aufbewahrungsbox und

Schutzkarton.

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Regency-Sofa auf vier Tatzenfüßen. Eingerollte Seiten. Gerade

Rückenlehne und kannelierte Zarge. Polimentvergoldet. Neuwertig

gepolstert und bezogen. England, um 1820-30. H 78 (40) cm, L 210 cm

❑ Barbara Dehus

❑ Rechtsanwältin – Fachanwältin – VorsorgeAnwältin

Erbrecht

Vorsorgeregelungen

– Vermögensnachfolgeplanung – Gestaltung, Absicherung und

– Testamentsgestaltung Begleitung von Vorsorgevollmachten,

– Testamentsvollstreckung Patientenverfügungen

– Nachlassauseinandersetzung – Übernahme von

– Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche Vorsorgebevollmächtigungen

– Pflichtteilsansprüche – Vertretung in Betreuungsverfahren

Kanzlei B. Dehus – Hölderlinstraße 14 – 88085 Langenargen – Telefon 0 75 43 - 93 26-0

ra.dehus@t-online.de – www.dehus.de

Ausflüge gegen Corona-Trübsal

Licht, Luft, Sonne: „Es gibt

Dinge, die kann uns auch die

Pandemie nicht nehmen“,

sagt Anke Franke, Leiterin des

Lindauer Altenheims Maria-

Martha-Stift. Und weil das so

sei, biete das Haus am Kleinen

See seinen Bewohnerinnen

und Bewohnern auch in der

Corona-Zeit regelmäßige

Ausflüge im eigenen Bus an.

Zuletzt ging es für die reiselustige

Gesellschaft nach

Gohren, zur Klosterkirche

Birnau, an die Argen nach

Laimnau und nach Kressbronn.

Aber Corona und Reisen, noch

dazu im hochbetagten Alter –

wie passt das zusammen und

darf das eigentlich sein?

Anke Franke: „Es fahren

jeweils nur Mitglieder einer

Wohngruppe mit, also quasi

ein Hausstand.“

Außerdem: „Im Maria-Martha-

Stift haben alle Bewohner

seit 20. Februar ihre zweite

Impfung erhalten.“ Mitarbeiter

würden wöchentlich dreimal

getestet, Bewohner mindestens

einmal, auf Wunsch auch

öfter. „Wir verhalten uns

verantwortungsvoll und sind

dankbar, dass wir bisher so

gut durch die Krise gekommen

sind“, so Franke weiter.

BZ-Foto: Maria-Martha-Stift



























€ 129,-

€ 55,-

€ 30,-


8 13. März 2021 · BZ Ausgabe KW 10/21

WISSENSWERTES

Behandlung ohne Bürokratie

Waldburg-Zeil Kliniken Spezialärztliche Versorgung bei seltenen Lungenerkrankungen jetzt unkomplizierter

Für Patienten mit Lungenkrebs

hat sich die Versorgung noch

einmal deutlich verbessert. Die

Fachkliniken Wangen und die

Praxis für Onkologie/Hämatologie

Ravensburg/Wangen dürfen

nun auch im ambulanten Bereich

ganz eng zusammenarbeiten. Das

hat kürzlich der erweitere Landesausschuss

Ärzte, Krankenkassen,

Landeskrankenhausgesellschaft

Baden-Württemberg bestätigt.

Die sogenannte ambulante spezialfachärztliche

Versorgung

(ASV) schafft die Möglichkeit,

dass ambulant und stationär

tätige Ärzte gemeinsam Patienten

ohne verwaltungstechnische

Hürden betreuen. Außerdem

können Hausärzte Patienten mit

schweren Krankheitsverläufen

einfacher in die Fachkliniken

Wangen überweisen. „Gerade

bei komplexen Erkrankungen

Notsignale aus dem Klassenzimmer

Heinrich-Brügger-Schule bietet Hilfen und Lösungswege – Handbuch für Schule und Jugendarbeit erschienen

Studien belegen: Ca. 20 Prozent

der Kinder und Jugendlichen zeigen

soziale, psychische oder körperliche

Auffälligkeiten. Renommierte

Expertinnen und Experten

aus Medizin, Psychologie und

Pädagogik haben deshalb einen

Leitfaden für Schule, Elternhaus

und Jugendarbeit verfasst.

Waldburg-Zeil Kliniken

Heinrich-Brügger-Schule

Sonderpädagogisches

Beratungszentrum

Am Vogelherd 15

88239 Wangen

Telefon: 0 75 22/7 97 13 52

E-Mail: info@heinrichbruegger-schule.de

„Notsignale aus dem

Klassenzimmer“

utb GmbH; 1. Aufl.

Sprache : Deutsch

Gebundene Ausgabe: 353 Seiten

ISBN-10: 3825254070

ISBN-13: 978-3825254070

@ www.heinrich-brueggerschule.de

mit besonderem Krankheitsverlauf

ist es für den Patienten

lebensnotwendig, dass sich

Spezialisten unbürokratisch und

schnell austauschen und dass

der Überleitung von stationär

zu ambulant und umgekehrt

keine Hürden im Weg stehen“,

erläutert Dr. Philipp Meyn, Chefarzt

Pneumologie an den Fachkliniken

Wangen. „Wir sind sehr

froh, dass uns die ambulante

spezialärztliche Versorgung nun

die Möglichkeit gibt, die Behandlung

für unsere Patienten

unkomplizierter zu gestalten

und den stationären Bereich

enger mit dem ambulanten Bereich

zu verzahnen.“ Erst seit einem

Jahr hat der Gesetzgeber

das für Patienten mit Lungentumoren

in dieser Form ermöglicht.

Mit im Boot sind neben Prof.

Dr. Tobias Dechow als Leiter

Ambulante spezialärztliche Versorgung

bei besonderem Krankheitsverlauf

• Tumoren der Lunge und des

Thorax (Fachkliniken Wangen)

• Hauttumoren

• Urologische Tumoren

• Rheumatologische

Erkrankungen

• Gynäkologische Tumoren

• Gastrointestinale Tumoren

Tumoren der Bauchhöhle

bei seltenen Erkrankungen

• Sarkoidose

• Hämophilie

• Ausgewählte seltene

Lebererkrankungen

• Morbus Wilson

• Mukoviszidose

(Fachkliniken Wangen)

• Pulmonale Hypertonie

(Fachkliniken Wangen)

• Marfan-Syndrom

• Tuberkulose

(Fachkliniken Wangen)

Viele Pädagogen

machen

sich Gedanken,

wie ihre

Schützlinge

die letzten Wochen

und Monate

erlebt haben.

„Wir brauchen

Kontakt ist seit mehr als

Stephan Prändl

zu unseren 35 Jahren Sonderpädagoge

und

Schülerinnen

und Schülern“, Leiter der Hein-

weiß Stephan rich-Brügger-

Prändl, seit Krankenhausschule.

mehr als 35

Jahren Sonderpädagoge

und

Leiter der Heinrich-Brügger-

Krankenhausschule an den Fachkliniken

Wangen. „Durch den

Lockdown waren und sind Alltagsabläufe

seit Wochen außer

Kraft gesetzt. Die soziale Distanz

nimmt Familien, insbesondere

denen, die ohnehin gefährdet

sind, kompensierende Sozialräume

wie Schulen oder Kindertagesstätten“,

erläutert Prändl.

Dort, wo bereits Schwierigkeiten

bestanden haben, könnten

sich diese verstärkt haben.

Das Lungenzentrum Süd-West vereint die Kliniken für Pneumologie, Toraxchirurgie, Intensivmedizin/

Anästhesie sowie Pädiadrische Pneumologie und Allergologie der Fachkliniken Wangen und bildet damit

ein interdisziplinäres Zentrum für Lungenerkrankungen. Die Experten der verschiedenen Fachbereiche

arbeiten eng zusammen – jetzt auch unbürokratischer denn je mit niedergelassenen Spezialisten.

Im Bild (von links): Prof. Dr. Tobias Dechow (Leiter des ASV-Teams), Dr. med. Philipp Meyn und

Dr. med. Dominik Harzheim (Chefärzte der Klinik für Pneumologie) und PD Dr. med. habil. Robert Scheubel

(Chefarzt Thoraxchirurgie).

BZ-Fotos: WZK

des ASV-Teams und den Ärzten

des Lungenzentrums Süd-West

an den Waldburg-Zeil Fachkliniken

Wangen auch Ärzte des

Elisabethenkrankenhauses,

des Wangener OSK Krankenhauses,

Strahlentherapeuten sowie

weitere Fachärzte aus der Region.

Sie alle bringen ihre Erfahrung

ein. Das bedeutet für den Patienten

viel mehr Sicherheit.

Denn meistens haben gerade

diese Spezialisten bereits sehr

viele ähnlich gelagerte Fälle

behandelt und wissen bestens

Bildungseinrichtungen sind für

Prändl deshalb mehr als das

unbeschwerte Miteinander mit

anderen: „Wir achten auf die

Notsignale aus den Klassenzimmern.

Sie sind immer auch

ein Ort, an dem sorgfältig wahrgenommen

wird, ob es Heranwachsenden

wirklich gut geht.“

Studien belegen: Rund ein

Fünftel der Kinder und Jugendlichen

zeigen soziale, psychische

oder körperliche Auffälligkeiten.

Lehrkräfte und im sozialen

Feld Tätige fühlen sich dafür

oft unzureichend ausgebildet,

betroffene Eltern mangelhaft

informiert. Ein Handbuch

fasst für sie nun Wissen über

häufige Krankheits- und Störungsbilder

zusammen. Besprochen

werden Autismus, AD(H)S,

Traumatisierung, sexuelle Gewalt,

Anorexie, aggressives Verhalten,

Schulängste, Sucht, Depression

und Suizidalität. Neben

Stephan Prändl sind es renommierte

Expertinnen und Experten aus

Medizin, Psychologie und Pädagogik,

die diesen Leitfaden

für Schule, Elternhaus und Jugendarbeit

verfasst haben. Durch

Bescheid, was bei schweren

Lungenerkrankungen zu tun

ist. Darüber hinaus sichert die

fachdisziplinenreiche Zusammensetzung,

dass Krankheitsverläufe

aus verschiedenen Perspektiven

betrachtet werden. „Wir

Ärzte aus einem Fachkrankenhaus

sehen den einzelnen Patienten

aus einem anderen Blickwinkel

als unsere Kollegen der

onkologischen Spezialpraxen,

das ergänzt sich optimal. Mit

der Praxis für Onkologie/Hämatologie

Ravensburg/Wangen

Renommierte Experten haben einen Leitfaden verfasst, der bei verschiedenen

Auffälligkeiten und Problemen bei Kindern und Jugendlichen

konkrete Hilfskonzepte und Lösungswege veranschaulicht.

fachkundige Informationen

hilft er, Ängste und Unsicherheiten

abzubauen. Konkrete

Hilfskonzepte und Lösungswege

veranschaulichen u.a.

die Bedeutung von Achtsamkeit,

Bewegung, Beziehung, Re-

führen wir zudem schon seit

längerem regelmäßige Visiten

auf Station durch.“ BZ

Chefarzt Dr. med. Philipp Meyn

Innere Medizin und Pneumologie

Fachkliniken Wangen,

Lungenzentrum Süd-West

Am Vogelherd 14

88239 Wangen

Telefon: 0 75 22/7 97 11 21

E-Mail: philipp.meyn@

wz-kliniken.de

silienz oder Humor, indem sie

eigene Gestaltungskräfte anregen

und die Situation der Betroffenen

verbessern können.

Besonders hilfreich sind die

praktischen Lösungsvorschläge

für Eltern im Alltag. BZ


WISSENSWERTES 13. März 2021 · BZ Ausgabe KW 10/21

9

Es hat sich ein Förderverein zur Unterstützung des Lindauer Altenheims

Maria-Martha-Stift gegründet. Im Bild der Vorstand (von links):

Dieter Broszio, Dennis Jost und Anke Franke. BZ-Foto: FV Maria-Martha-Stift

Unterstützung

Förderverein für Maria-Martha-Stift

Bereits am 9. September haben

sich neun Lindauer Bürgerinnen

und Bürger zusammengefunden,

um einen neuen Förderverein zu

gründen. Dessen Zweck ist die

„Förderung der Altenpflege im

Maria-Martha-Stift“. Die Eintragung

ins Vereinsregister ist am

29. Januar 2021 erfolgt, die Gemeinnützigkeit

wurde vor wenigen

Tagen vom Finanzamt festgestellt.

Das Lindauer Altenheim, das

seit geraumer Zeit um die rund

17 Millionen Euro teure Finanzierung

eines großen Umbaus

ringt, hofft mit diesem Schritt,

mehr „öffentliche Wahrnehmung“

für die Arbeit des Hauses

zu gewinnen und darüber

hinaus Spenden zu generieren.

„Viel hilft viel“, erklärt Anke

Franke, Leiterin des Maria-Martha-

Stifts. Man freue sich aber über

jede noch so kleine Zuwendung,

denn: „Was einer allein

nicht schafft, das schaffen

viele.“

Den Vorsitz des Fördervereins

Maria-Martha-Stift e. V.

hat Dennis Jost übernommen.

Dieter Broszio ist sein Stellvertreter.

Die Dritte im Bunde des

Vorstands ist Anke Franke.

Einen ersten Erfolg kann

der Förderverein bereits verbuchen:

Die Geschwister Annette

Rausch, Klaudia Klein und

Alexander Bachmann haben

gemeinsam 10.000 Euro gespendet.

Beide Eltern der Geschwister

leben im Maria-

Martha-Stift. Annette Rausch

sagt: „Wir sind dankbar, dass

unsere Mutter und unser Vater

im Stift so liebevoll umsorgt

werden und gut aufgehoben

sind.“ Daher habe sich die

Familie dazu entschlossen,

einen Beitrag zu leisten, um

die Zukunft des Heimes

sichern zu helfen. Der Vorstand

des Vereins hofft, dass

viele diesem Beispiel folgen.

Ein Spendenkonto ist bei

der Sparkasse Memmingen-

Lindau-Mindelheim eingerichtet:

FV Maria-Martha-Stift e. V.

IBAN DE55 7315 0000 1002

2395 62

BIC BYLADEM1MLM

BZ

Webinar „Photovoltaik – mit Klimaschutz Kosten sparen“

Lindau soll bis 2035 klimaneutral

sein, so lautet das

erklärte Ziel. Ganz aktuell hat

sich die Stadt zum Wattbewerb

angemeldet, der auf den Ausbau

von Photovoltaik zielt.

Den eigenen sauberen Strom

selbst zu erzeugen durch

Sonnenlicht, das durch Solarzellen

in Strom umgewandelt

wird, hat ein großes, noch

lange nicht ausgeschöpftes

Potential. „Macht die Dächer

voll“, fordert Volker Quaschning,

Professor für Regenerative

Energiesysteme.

Unter der Trägerschaft des

Fördervereins für Erneuerbare

Energien und effiziente

Energienutzung (FEE) konnte

Bene Müller von Solarcomplex,

ein erfahrener Experte auf dem

Gebiet der Photovoltaik,

lindauer_buergerzeitung

LINDAUER

www.bz-lindau.de

gewonnen werden. Er wird über

die Realisierung von Photovoltaikanlagen,

in eigenem

Besitz oder als Mietanlagen,

informieren.

Steffen Riedel, ehemaliger

Klimaschutzmanager des Landkreises

und Lehrbeauftragter

an der Hochschule Kempten,

stellt die Energie-Situation im

Landkreis Lindau anhand der

aktuellen CO 2

- und Energiebilanz

des Landkreises dar

und präsentiert das Landkreis-

Solarpotentialkataster.

Er wird außerdem über Stecker-/

Balkonanlagen informieren, die

auch für Mieter geeignet sind.

Prof. Werner Tillmetz referiert

über die Möglichkeiten der

Agro-Photovoltaik, also die

Erzeugung von Solarstrom auf

Auto

Lindau

83/

www.unterberger.cc

Nach Einbauschränke dem Aufräumen immer noch

kein maßgeschreinert Platz? Wir bauen den Schrank!

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Sandgraben 3 88142 Wasserburg Tel. 08382-88 70 64 www.schreinerei-zapf.de

landwirtschaftlichen Flächen.

Das Webinar wird am Dienstag,

23. März 2021, um 20 Uhr stattfinden.

Es besteht die Möglichkeit,

Fragen an die Referenten

zu stellen.

Die Anmeldung zur kostenlosen

Teilnahme am Webinar ist

ab sofort möglich über E-Mail:

klima-webinar@gmx.de

Am 21.03.2021 werden die

Zugangsdaten dann per E-Mail

verschickt, heißt es in einer

Presseinformation des FEE.

BZ

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10 13. März 2021 · BZ Ausgabe KW 10/21

WISSENSWERTES

Eine Volkskrankheit, die zu wenig beachtet wird

Asklepios Klinik Lindau Osteoporose ist immer öfter der Grund für Knochenbrüche – Weiterer Anstieg erwartet

Noch stehen Herz-Kreislauf- und

Krebs-Erkrankungen auf der Liste

der häufigsten Krankheiten

in Deutschland ganz weit oben.

Doch Dr. Thomas Wißmeyer, Chefarzt

der Abteilung Orthopädie,

Unfallchirurgie und Endoprothetik

in der Asklepios Klinik Lindau,

beobachtet noch einen ganz

anderen gefährlichen Trend. Der

Experte warnt: „Osteoporose ist

längst zu einer Volkskrankheit

geworden und immer weiter auf

dem Vormarsch, wenn wir nicht

endlich anfangen, massiv gegenzusteuern.“

„Immer mehr Knochenbrüche

bei älteren Menschen sind der

Osteoporose geschuldet“, weiß

Dr. Wißmeyer auch aus eigener

praktischer Erfahrung als

Chefarzt in der Asklepios Klinik

Lindau. Dabei ließen sich viele

durch Osteoporose hervorgerufene

Knochenbrüche durch

eine zielgerichtete medikamentöse

Behandlung verhindern.

„Doch leider wird dieser Volkskrankheit

immer noch zu wenig

Beachtung geschenkt und sie

Rund-um-Betreuung

und Pflege zuhause

Sylvia-Maria Kreisz

88131 Telefon: Bodolz/Lindau

08382/9110031

Telefon: Fax: 03212/9110031

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Fax: Mobil: 0170/9371801 03212/9110031

Mobil: lindau@curita24.de 0170/9371801

www.curita24.de

lindau@curita24.de · www.curita24.de

wird aufgrund

fehlender

Diag-nosestel-

Dr. Thomas

Wißmeyer

lung häufig

auch in zu

geringem

Umfang therapiert“,

sagt der

Mediziner.

Osteoporotische

Frakturen

treten typischerweise

an

den Wirbelkörpern,

am Oberarmkopf,

am Schenkelhals, der

Hüfte und am Handgelenk auf.

In der Mehrzahl sind ältere

Menschen davon betroffen.

Genau da liegt die Herausforderung:

„Da muss der erste Schuss

sitzen! Eine zwei-te Chance habe

ich nicht“, um-schreibt Dr. Wißmeyer

drastisch die Situation,

wenn ältere Men-schen mit Osteoporose

nach einem Bruch operiert

werden. Hier müssen die

behandelnden Ärzte sowohl bei

der Wahl der richtigen Methode

als auch bei der Auswahl des

geeignetsten Implantats die

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Karlheinz Roth

PROMEDICA PLUS Friedrichshafen-Lindau

Wackerstraße 40B | 88131 Lindau

Tel. +49 (0) 8382 - 943 2957

friedrichshafen-lindau@promedicaplus.de

www.promedicaplus.de/friedrichshafen-lindau



BZ-Foto: Asklepios




Helfend zur Seite stehen

Schwangerschaftsberatung online oder telefonisch erreichbar

Das Landratsamt Lindau bietet

auch während der Corona-Krise

sowohl Schwangerschaftskonfliktberatungen

als auch allgemeine

Schwangerschaftsberatungen online,

telefonisch sowie im persönlichen

Gespräch an.

„Wir begleiten Schwangere

auch während der Pandemie

sehr eng und möchten ihnen

gerne bei allen Fragen, die ihre

Schwangerschaft betreffen,

helfend zur Seite stehen“, erklärt

Landrat Elmar Stegmann.

„Es darf sich niemand bei Problemen

allein gelassen fühlen.“

Die allgemeine Schwangerschaftsberatung

hat zur Aufgabe,

die Schwangeren individuell

in ihrer persönlichen Lebenssituation

zu unterstützen und

beispielsweise über gesetzliche

Regelungen und finanzielle

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Hilfen zu beraten.

Termine können werktags zu

den üblichen Öffnungszeiten

unter der Telefonnummer

0 83 82/27 01 65 oder per E-Mail

unter schwangerenberatung@

landkreis-lindau.de vereinbart

werden. Für die Online-Beratungen

erhalten die Schwangeren

einen Link per E-Mail zugeschickt.

Weitere Hinweise zu

den möglichen Beratungen finden

sich auf der Homepage des

Landratsamtes unter www.

landkreis-lindau.de. Damit sich

die Ratsuchenden in allen schwierigen

persönlichen Fragen mitteilen

können, unterliegt das Beratungspersonal

selbstverständlich

der Schweigepflicht. BZ

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Ausbildungen berufsbegleitend

Heilpraktiker

Lerncoach-Kinesiologie

Schnupperangebot:

Online im Unterricht ein

paar Stunden dabei sein.

Anfragen an:

lindau@lerninsel.net

www.heilpraktikerschule-lindau.de

Osteoporose

Osteoporose ist die häufigste

Stoffwechselkrankheit des

Knochens. Als Folge eines

krankhaft erhöhten Abbaus

von Knochenmasse oder

Knochensubstanz (daher der

deutsche Name: Knochenschwund)

kommt es zu einer

zunehmenden Zerstörung der

Feinstruktur des Knochens,

was zu einer deutlich erhöhten

Knochenbrüchigkeit führt.

Betroffen von dieser erhöhten

Bruchanfälligkeit sind alle

der über 200 Knochen des

Skeletts.

(Quelle: Osteoporosezentrum München)

individuelle Belastbarkeit des

Patienten, mögliche Begleiterkrankungen,

eventuell eingeschränkte

kognitive Fähigkeiten,

aber auch die sehr morschen

Haltestrukturen der Knochen

im Blick haben. „Hier lautet das

oberste Gebot, Risiken weitestgehend

auszuschließen“, so

der Experte.

„Die Medizin hat in den letzten

20 Jahren in diesem Bereich

gute Fortschritte erzielt.

Da gibt es zum Beispiel Implantate

aus Titan, die nicht wieder

entfernt werden müssen. Und

auch neue Verankerungsprinzipien,

wie winkelstabile Nägel,

mit denen die Metallplatten

auch an den weichen Knochen

fest angebracht werden können,

setzen sich immer mehr durch.“

Rund 90 Prozent aller Osteoporose-Erkrankungen

sind hormonell

bedingt (Östrogenmangel).

Seltener ist eine Osteoporose

aufgrund anderer Krankheiten

oder deren Behandlung.

Zusätzlich gibt es bestimmte

Risikofaktoren, die die Entwicklung

einer Osteoporose begünstigen:

Lebensstil, Alter, Geschlecht

und Veranlagung.

Wovon Dr. Wißmeyer ganz

besonders überzeugt ist: Auch

ein Mangel an Vitamin D, dem

sogenannten Sonnen-Vitamin,

begünstigt die Entstehung von

Osteoporose. Denn um Knochenmasse

zu bilden, benötigt der

Körper Calzium und Vitamin D.

Das Calcium sorgt für mehr

Knochenstabilität, Vitamin D

wiederum unterstützt die Einlagerung

von Calcium in den

Knochen. Vitamin D wird außerdem

eine günstige präventive

Wirkung u.a. gegen Brustkrebs,

Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose

und Diabetes Typ 1 zugeschrieben.

„Studien weltweit

zeigen jedoch: Zwischen 60

und 80 Prozent der Bevölkerung,

selbst sehr junge Menschen,

haben einen viel zu niedrigen

Vitamin-D-Spiegel. Das hat

auch eine eigene Studie, die

ich vor einiger Zeit mit Mitarbeitern

der Asklepios Klinik Lindau

durchgeführt habe, bestätigt“,

so Dr. Wißmeyer.

Osteoporose gehört zu den

zehn häufigsten Erkrankungen

weltweit und gilt daher als

Volkskrankheit. In Deutschland

leiden rund sechs Millionen

Menschen an Osteoporose.

Weniger als ein Viertel aller

Fälle werden frühzeitig diagnostiziert

und adäquat behandelt.

Die Anzahl der osteoporotischen

Knochenbrüche wird sich bis

2050 weltweit vervierfachen.

Jährliche Therapiekosten in

Deutschland 2010: neun Milliarden

Euro; für 2025 erwartet:

rund elf Milliarden Euro

(Quellen: WHO; Int. Osteoporosis Foundat.)

Das fettlösliche Vitamin D

kann vom Menschen zwar selbst

durch entsprechende Sonnenbestrahlung

(UVB-Licht) gebildet

und auch durch Nahrung

aufgenommen werden. Doch

das reicht offensichtlich nicht

aus. Die Empfehlung des Chefarztes

lautet, bei einer Blutuntersuchung

den Vitamin-D-

Spiegel kontrollieren zu lassen

und bei einem Mangel (unter 30

Mikrogramm) dauerhaft ein

Vitamin-D-Präparat und Calcium

(z.B. zwei Liter calciumreiches

Mineralwasser pro Tag) zuzuführen.

„Es gibt unterschiedliche

Empfehlungen zur Dosierung

der Vitamin-D-Zufuhr.

Besprechen Sie das am besten

mit Ihrem Hausarzt. Er kennt

auch Ihre speziellen Risikofaktoren.

Ich zum Beispiel fühle

mich mit 4.000 bis 5.000 IE

(Internationale Einheit), das

entspricht 100 bis 125 Mikrogramm

Vitamin D, bestens versorgt

und gesund“, so Dr. Wißmeyer.

HGF

EXPERTEN-TIPP

Handlungsalternativen finden

Christina

Becker

Systemischintegrativer

Coach

Seit einem Jahr sind die Corona-

Beschränkungen in einem Auf

und Ab für jeden von uns spürbar:

Existenzsorgen, Einsamkeit,

Homeoffice, Homeschooling,

Gefühle der Fremdbestimmung,

Überforderung und Perspektivlosigkeit.

Es ist wichtig, mit den

damit verbundenen Emotionen

und Gedanken in Kontakt zu

sein und ihnen Raum zu geben.

Gleichzeitig ist es hilfreich

herauszufinden, was uns guttut

und in welchen Bereichen

Veränderungen möglich sind.

Manchmal müssen Gedanken

ausgesprochen und neu sortiert

werden, um wieder in

Kontakt mit uns selbst zu

kommen oder eine neue

Balance zu schaffen.

Coaching setzt genau dort an.

Es ist lösungsorientierte

Begleitung auf dem Weg zu

Antworten in uns, wo wir

selbst bisher noch nicht hingeschaut

haben.

CB

Christina Becker

Systemisch-integrativer Coach

E-Mail: kontakt@

ganzheiterleben.de

@ www.ganzheiterleben.de


SERVICE 10. März 2021 • BZ Ausgabe KW 10/21

11

Welt-Down-Syndrom-Tag

Bühnenereignis am 20. März über Zoom

Weltweit wird der 21. März jedes

Jahr als Welt-Down-Syndrom-Tag

begangen, seit 2017 auch in Lindau.

Leider musste die Veranstaltung

mit der Gruppe Touchdown

21 mini im letzten Jahr ausfallen

und auch dieses Jahr kann kein

persönliches Treffen stattfinden.

Um diesen Tag dennoch bewusst

zu gestalten, haben sich die Veranstalter

– der Behindertenbeirat

im Landkreis Lindau, die Offene

Behindertenarbeit und die Stiftung

Liebenau Teilhabe in Lindau

– daher für eine digitale Veranstaltung

entschieden.

Menschen mit Down-Syndrom

aus dem Landkreis Lindau bereiten

die Performance in einem

Workshop gemeinsam

mit der Gruppe Touchdown

21 mini vor. Das Ergebnis wird

dann als Bühnenereignis am

Oster-Basar

In der Garage von Helene

Marx, Rengersweiler 67 a,

Lindau findet ein Oster-Basar

mit verzierten Kerzen, Holzbasteleien

uvm. statt.

Der Basar ist von Montag,

22. März, bis Samstag,

27. März, von 9 bis 18 Uhr

geöffnet.

Der Erlös ist für den Kinderhort

der Pfarrei S. Francisco

de Assis von Pater Simon

Vögele in Brasilien bestimmt.

Die Organisatorin freut sich

auf Besucher und bittet alle

Interessenten, die Corona-

Regeln zu beachten.

BZ

20. März 2021, am Vorabend

des Welt-Down-Syndrom-Tages,

gezeigt.

Das Bühnenereignis beantwortet

Fragen zum Thema

Down-Syndrom. Zum Beispiel

diese: Wie sieht der Alltag von

Menschen mit Down-Syndrom

in Deutschland aus?

Was sind Chromosomen? Gab

es Menschen mit Down-Syndrom

schon immer? Wie leben

und arbeiten sie? Wie haben

sie früher gelebt? Wie stellen

sich Menschen mit Down-

Syndrom ihre Zukunft vor?

Der Link zur Zoom-Veranstaltung

lautet:

@ https://us02web.zoom.us/j/84

273314659?pwd=bTlHNTc4dk

RQbDlUTEZoYlYzaFBBUT09

Meeting-ID: 842 7331 4659

Kenncode: mini

Spende von 200 Euro

Der katholische Frauenbund

Lindau Reutin unterstützt

den Elternbeirat des Kindergartens

Bethlehem mit einer

Spende in Höhe von 200

Euro.

Dafür bedankt sich der

Elternbeirat ganz herzlich

und verwendet den Zuschuss

zur Anschaffung eines neuen

Kunststoff-Spuckschutzes für

Feste und Basare des Kindergartens

Bethlehem, schreibt

die Vorsitzende des Elternbeirates,

Kerstin Feit, an die

Lindauer Bürgerzeitung.

BZ

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Das Online-Bühnenereignis am 20. März beantwortet Fragen zum

Thema Down-Syndrom. BZ-Foto: Touchdown 21

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

14.01.2021: Morena Thaqi,

Shipe Thaqi, geb. Sadrijaj und

Ramadan Thaqi, Sigmarszell

05.02.2021: Theo Korbinian

Keller, Olesja Keller und Stefan

Schneider, Weiler-Simmerberg

07.02.2021: Donát Róbert Lakatos,

Mária Nagy und István Róbert

Lakatos, Weiler-Simmerberg

11.02.2021: Mattis Späth,

Anne Charlotte Souverein und

Maximilian Späth, Wangen i. A.

11.02.2021: Barthélémy

Stephane Daniel Muller,

Blanche Nathalie Valentine Leroux

und Boris René Maurice Muller,

Lindau (B)

11.02.2021: Marie Heimpel,

Sandra Schneider und

Christian Heimpel, Kressbronn (B)

STERBEFÄLLE

29.01.2021: Helga Brigitte

Pirschel, geb. Haizmann,

Weißensberg

12.02.2021: Konstantinos

Kapodistrias, Lindau (B)

14.02.2021: Adolfina Oertl,

geb. Reininger, Sigmarszell

15.02.2021: Helga Birgitta

Jaeggle, geb. Sengstock,

Lindau (B)

15.2. – 28.2.2021

12.02.2021: Noah Alfaraj,

Clara Federica Alfaraj-De Angelis,

geb. De Angelis und Mahmood

Alfaraj, Eriskirch

17.02.2021: Hilal Sulejmani,

Adile Sulejmani, geb. Bajrami und

Nedjbi Sulejmani, Lindau (B)

19.02.2021: Ida Eberhardt,

Lydia Naemi Eberhardt,

geb. Hermann und Kai Peter

Eberhardt, Hergensweiler

23.02.2021: Lorena Schlachter,

Nathalie Schlachter, geb. Jechle

und Patrick Antonius Schlachter,

Röthenbach i.A.

25.02.2021: Pius Straßer,

Lisa Straßer-Valentini,

geb. Valentini und Armin Straßer,

Wasserburg (B)

16.02.2021: Erich Alois Gresser,

Lindau (B)

18.02.2021: Ingeborg

Fürhaupter, geb. Eberhard,

Lindau (B)

20.02.2021: Emilie Berta

Einenkel, geb. Maurer, Lindau (B)

21.02.2021: Mathilde Fischer,

geb. Steininger, Lindau (B)

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

Sa., 13. März 2021:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 08382 275312

So., 14. März 2021:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951

Mo., 15. März 2021:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 07543 2357

Di., 16. März 2021:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451

Mi., 17. März 2021:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962

Do., 18. März 2021:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 08382 26866

Fr., 19. März 2021:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814

Sa., 20. März 2021:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 08382 887650

So., 21. März 2021:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121

Mo., 22. März 2021:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 07543 54983

Di., 23. März 2021:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer

Str. 51, Lindau, Tel. 08382 5821

Mi., 24. März 2021:

Möven-Apotheke,

Hemigkofener Str. 10,

Kressbronn, Tel.: 07543 8641

Do., 25. März 2021:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441

Fr., 26. März 2021:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 08382 275312






GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


12 13. März 2021 · BZ Ausgabe KW 10/21

WISSENSWERTES

Fehlbelastung und Bewegungsarmut

Tag der Rückengesundheit Ärzte der Asklepios Klinik geben Tipps

Am 15. März ist bundesweiter Tag

der Rückengesundheit. Bereits seit

2002 nehmen Kliniken, Verbände

und niedergelassene Ärzte diesen

Tag zum Anlass, um über das Thema

zu informieren. Experten der

Asklepios Klinik Lindau und des

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg

geben Tipps für einen gesunden

Rücken.

Rückenschmerzen sind kein

seltenes Problem. Das belegen

Jahr für Jahr die Statistiken der

Krankenversicherungen wie der

DAK Gesundheitsreport. Ursachen

sind häufig Fehlbelastungen

und Bewegungsarmut

in der Freizeit und im Beruf.

Das kann sich negativ auf den

Rücken auswirken. In den meisten

Fällen sind die Schmerzen

unangenehm, aber harmlos.

Dann können regelmäßige körperliche

Bewegung, Haltungsund

Bewegungsübungen und

auch die Entlastung durch

regelmäßige Auszeiten helfen.

Problematisch sind Tätigkeiten

in monotoner Körperposition

wie das Arbeiten am Bildschirm.

Schmerzen im Rücken können

von verschiedenen Strukturen

der Wirbelsäule ausgehen und

können sich von anfänglich nur

leichten Beschwerden manchmal

zu ernsthaften Problemen

entwickeln.

Die Wirbelsäule bietet dem

Körper Stabilität und ermöglicht

gleichzeitig Bewegungen.

Probleme mit der Wirbelsäule

kann es in allen Altersgruppen

geben. Die häufigen verschleißbedingten

Beschwerden treten

aber in der Regel mit zunehmendem

Erwachsenenalter auf.

„Wichtig ist es, gezielt behandlungsbedürftige

Veränderungen

zu erkennen, damit Beschwerden

nicht zu einem chronischen

Problem werden. Ernsthafte Erkrankungen

sind auszuschließen“,

betont Dr. med. Stephan

Werle, Chefarzt des Orthopädischen

Wirbelsäulenzentrums

Bodensee der Asklepios Klinik

Lindau. Bei den Ursachen reicht

die Spannweite von nichtstrukturellen

Veränderungen über

Bandscheibenveränderungen,

Verengungen des Wirbelkanals

bis hin zu Wirbelbrüchen, Infektionen

und anderen gravierenden

Erkrankungen.

Je nach Krankheitsbild stehen

dann umfassende Diagnoseund

Therapiemöglichkeiten von

konservativen bis hin zu operativen

Verfahren zur Auswahl.

„Ist eine Operation nötig, versuchen

wir, wann immer das möglich

ist, diese minimal-invasiv,

also für den Patienten so schonend

wie möglich „durchzuführen,

so Dr. Werle weiter.

Ein spezielles Verfahren, das

in der Asklepios Klinik Lindau

zum Einsatz kommt, ist die vollendoskopische

Wirbelsäulenoperation.

Diese sogenannte „Schlüssellochchirurgie“

bietet für den

Patienten deutliche Vorteile.

„Bei der endoskopischen Bandscheibenoperation

wird ein Endoskop

vom Durchmesser eines

Bleistifts durch Haut und Muskulatur

bis zur Wirbelsäule geführt.

Dabei werden Muskeln

und andere Weichteile im Vergleich

zu herkömmlichen Methoden

geschont. Auch die Rehabilitationsphase

im Anschluss

an die Operation ist deutlich

kürzer. Wundschmerzen sind

wesentlich geringer als nach

nicht-minimalinvasiven Operationen“,

betont der Leitende Oberarzt,

Dr. med. Vincent Hagel.

Das Team des Orthopädischen

Wirbelsäulenzentrums Bodensee

der Asklepios Klinik Lindau

versorgt alle Arten von Wirbelsäulenerkrankungen.

Dr. Werle

und Dr. Hagel bieten Sprechstunden

am Asklepios MVZ

Lindau-Lindenberg mit den

Standorten auf dem Klinikgelände

in der Friedrichshafener

Straße 82 in Lindau und der

Bismarkstraße 9 in Lindenberg

an.

Tipps der Experten zur Vermeidung

von Rückenschmerzen:

• Auf Bewegung achten! Mangelnde

Bewegung und Belastung

wirkt sich generell ungünstig

aus. Versuchen Sie, regelmäßig

Sport zu treiben.

• Wer lange am Schreibtisch

sitzen muss, sollte versuchen,

Pausen einzulegen, in denen

er sich bewegt.

• Sich Auszeiten gönnen: Auch

Stress setzt dem Rücken zu und

führt zu erhöhter Muskelspannung.

Wer Termindruck meidet

und auf Ruhepausen achtet,

erfreut Kreuz und Seele!

• Heben Sie mit Bedacht und

heben Sie schwere Gegenstände

nur, wenn Ihr Rücken für die

Belastung trainiert ist. Heben

und tragen Sie Gegenstände möglichst

nah am Körper, verteilen

Sie die Lasten auf beide Arme:

• Den Rücken entlasten! Bei

akuten Schmerzen sollten Sie

sich schonen. Der Lendenwirbelsäule

kann die sogenannte

Stufenlagerung helfen: Legen

Sie sich auf den Rücken und

lagern die Unterschenkel auf

einem Stuhl. Das entlastet

Bandscheiben und Wirbelgelenke.

• Bei Taubheitsgefühlen sollten

Sie einen Spezialisten aufsuchen.

Gefühlstörungen und

Lähmungserscheinungen

können Anzeichen sein, dass

im Spinalkanal verlaufende Nerven

betroffen sind. BZ

@ www.asklepios.com/lindau

www.youtube.com/

asklepioskliniken

Gesundheitsförderung in der Schule

Kinder sollen gesund und selbstbewusst

aufwachsen. Die AOK in

Lindau unterstützt dabei mit Patenschaften

für das Präventionsprogramm

„Klasse2000“. 38 Kinder

der Klassen 1a + 1b der Grundschule

Aeschach in Lindau dürfen

am Schulprogramm teilnehmen.

Das Programm wurde jetzt mit

der Übergabe der Patenschaftsbestätigung

durch Christine

Weiland von der AOK in Lindau an

die Schulleiterin Gisela Schnell

gestartet. Ziel des umfassenden

Präventionsprogrammes ist es,

bei den Mädchen und Jungen

frühzeitig wichtige Gesundheitsund

Lebenskompetenzen zu

fördern und ihnen ein gesundes,

starkes und selbstbewusstes Aufwachsen

zu ermöglichen.

Sport im Grünen Klassenzimmer

So lange der Inzidenzwert

im Landkreis Lindau unter

100 liegt, bietet das Grüne

Klassenzimmer unter Einhaltung

der Hygienemaßnahmen

„Freiluftsport“ an, heißt es

in einer Pressemitteilung von

Rosi Müller, Vorstand des

Vereins Grünes Klassenzimmer

in Lindau.

Jeden Dienstag, Mittwoch,

Donnerstag und Freitag ist

die Leitung der Aktion von

14.30 bis 17.30 Uhr vor Ort,

Trotz Corona und den damit einhergehenden

Beschränkungen

bietet „Klasse2000“ passgenaue

Lösungen, so dass die Kinder

auch während eines Unterrichts

unter besonderen Hygienemaßnahmen

das Thema Gesundheit

für sich entdecken können. Lehrkräfte,

Schüler und Eltern können

ergänzend zu den Unterrichtsvorschlägen

und Begleitmaterialien

zusätzlich die Lern-Website www.

klaro-labor.de nutzen. Hier finden

die Kinder Vorschläge für Bewegungspausen,

Entspannungsgeschichten

und weitere Tipps. „Mit

dem Schulprogramm ‚Klasse2000‘

können wir aktiv Gesundheitsförderung

in den Schulalltag integrieren“,

freut sich Schulleiterin

Gisela Schnell.

BZ-Foto: AOK

um sportliche Aktivitäten zu

koordinieren.

Man kann die Stunden einzeln

oder im Paket buchen.

Eine vorherige telefonische

Anmeldung ist erforderlich.

Getränke und einen kleinen

Snack müssen die Kinder bitte

selbst mitbringen.

Terminvereinbarung unter Tel.:

0 83 82/2 74 96 62 immer von

9 bis 13 Uhr.

BZ

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