Top Jobs! 2021

VerlagMediaRadius

Kostenloses

Exemplar

I.R.

Nr. 2

April 2021

www.mediaradius.it

Poste Italiane S.P.A. - Sped. - A.P. - 70% - CNS Bolzano - Einzelnummer 2€ - Unzustellbare Exemplare an Absender zurück. Der Absender verpflichtet sich die Portospesen zu tragen. TASSA PAGATA/TAX PERCUE. Zweimonatlich

Mit Sonderseiten 20 Jahre Radius


Faszinierende Ausblicke

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Handwerkskunst. Das Ergebnis sind Fenster, Fassaden und Fenstertüren, die höchsten

Ansprüchen genügen. Überzeugen Sie sich selbst von den vielfältigen Lösungen.

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INHALT & IMPRESSUM

11

58

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen,

Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

dott. Marita Wimmer

Redaktion: Franz Wimmer,

Dr. Nicole D. Steiner, dott. Marita Wimmer,

Cvetina Kaneva, Elisabeth Stampfer

Werbung/Verkauf: Patrick Zöschg, Michael

Gartner, Helene Ratschiller, Alois Niklaus

Verwaltung: Weinbergweg 7

39100 Bozen | Tel. 0471 081 561

info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock,

verschiedene Privat-, Firmen- und

Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung:

MediaContact Eppan

Grafik/Layout: Simon Krautschneider,

Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder

Produktion: Athesia Druck Bozen

www.athesia.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und

im Postversand

Druckauflage: 23.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

Inhalt

Aktuell

6 20 Jahre Radius: von 2001 bis 2021

16 Arbeit im Wandel

20 Neue Perspektiven – fit für die Zukunft?

34 Smart Arbeiten

40 Die Gastronomie und Top Jobs?

42 Fit für die Bewerbung

48 Powerfrau auf 3.195 Metern

52 Mit Engagement und Hingabe

56 Fachkräfte, die’s drauf haben

58 Heavy Metal – Berufe in der Metallbranche

60 Fragen an den Experten

34

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung

für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

6


INHALT & IMPRESSUM

EDITORIAL

16

Info-PR

14 Eos Solutions, Bozen

15 Würth GmbH, Neumarkt

24 Systems GmbH, Bozen

27 Microtec GmbH, Brixen

29 Südtiroler Volksbank AG, Bozen

30 Brennercom AG, Bozen

32 Interstore | Schweitzer, Naturns

36 Niederstätter AG, Bozen

37 Torggler GmbH, Marling

39 Metek GmbH, Frangart

43 Hypo Vorarlberg Leasing AG, Bozen

44 Raiffeisen Landesbank Südtirol AG, Bozen

46 Athesia AG, Bozen

50 Dolomitenmarkt, Bozen

54 Datef AG, Bozen

55 Alperia AG, Bozen

57 Hoppe AG, Lana

59 Pezzei Metallform KG, Bruneck

Rubriken

62 Portrait: Katia Endrizzi

64 Gesundheit: Gesundheit und

Wohlbefinden am Arbeitsplatz:

Was zehrt, was nährt?

66 Bunte Meldungen

62

20

40

46

Wenn heute von den unterschiedlichsten

Unternehmen Top Jobs

angeboten werden, so kann man

davon ausgehen, dass davor

schon Jahre lang die Chefetagen,

die Eigentümer selbst einen

Top Job gemacht haben: Von

ihrer Ausbildung, über gute

Geschäftsideen, zur Produktentwicklung,

Gespür für den

Markt, Verkaufserfolge im Inund

Ausland, sinnvolle Investitionen,

soziale Kompetenz, usw.

Um Mitarbeiter für Top Jobs

zu bekommen bzw. zu halten,

spielen immer mehr Benefits,

die „work-life-balance“, und das

Angebot einer gezielten und individuellen

Karriereentwicklung im

Vordergrund. Seitens der Kandidaten

für einen Top Jobs ist eine

gute Grundausbildung, permanente

Weiterbildung und der eine

oder andere erfolgreiche Wechsel

in andere Branchen von Vorteil.

Ob wir vom Radius in den

20 Jahren – von 2001 bis heute,

einen Top Job gemacht haben,

diese Bewertung überlassen wir

selbstverständlich unseren Kunden

und Lesern.

Franz Wimmer


6 JUBILÄUM

20 Jahre Radius:

von 2001 bis 2021

Im Herbst 2001 erschien die erste Ausgabe vom Radius. Präsentiert

wurde das Magazin am Vorabend des Erscheinens in der Vinothek

Lageder in der Bozner Drususallee. Mit dabei waren etwa 150 geladene

Gäste aus Wirtschaft, Politik, Sport, Medien und Kultur. Chefredakteur

Franz Wimmer lässt – zusammengefasst auf zehn Seiten –

diese 20 Jahre Revue passieren.

Das Magazin Radius wurde von

Anfang an als ein eigenständiges

Zeitungsprojekt und unabhängig von

den bestehenden Athesia-Verkaufsstrukturen

platziert. Mit dieser Konstellation

waren wir im Wettbewerb mit anderen

Printmedien (FF, SWZ-Südtiroler Wirtschaftszeitung,

Die Südtirolerin, Tageszeitung,

…) beweglicher. Ich konnte

meine guten Kontakte im ganzen Land

ohne Rücksicht auf Zonenbeschränkung

und Athesia-Kollegen von den hauseigenen

Medien in meiner Verkaufstätigkeit

voll nutzen. Das Layout des Magazin

hat – wie schon bei der WAS – mein

Freund Friedl Raffeiner entworfen,

ehemaliger Chefgrafiker bei Athesia und

mittlerweile Freiberufler mit Grafikbüro

in Leifers.

Ein effizienter Vertrieb

Der Vertrieb war von Anfang an auf

einem dualen System aufgebaut und

dementsprechend effizient: als Beilage

zur Tageszeitung „Dolomiten“ im Kioskverkauf

und zusätzlich im Postversand

an die komplette Gastronomie,

an Friseure, Ärzte, Wirtschaftsberater

und an Südtiroler Unternehmer und

weitere Abonnenten.

Das Radius-Team bestand anfangs

nur aus zwei Personen, neben

mir noch Traudi Kremer als

Sekretärin und Halbtagskraft.

Unser Büro war neben anderen

Athesia-Büros im ersten Stock in

der Bozner Museumstraße 54.

Ein Hinterhof-Büro –

und ein „Aufpasser“

Detail am Rande: 2002 mussten wir

ausziehen, weil der Umbau und die

Sanierung des gesamten Gebäudekomplexes

bevorstanden. Aber es vergingen

noch weitere 16 Jahre (!), bis

nach zahlreichen Projektvarianten und

entsprechenden Genehmigungsverfahren

seitens der Gemeinde Bozen der

Umbau im Jahr 2018 begann.

Relativ neu bei der Athesia war ein

gewisser Gerhard Fontan aus Innsbruck

als Verkaufsleiter der gesamten

Athesia-Zeitschriften. Er war mein

direkter Ansprechpartner – und mein

„Aufpasser“, wie er mir später einmal

mitteilte. Man hatte ihm wohl einiges

erzählt von mir und meiner Zeit bei

der WAS und ihn vor übermäßigen

Aktivitäten meinerseits „gewarnt“.

Doch Gerhard Fontan war selbst ein

Verkäufer und ein umgänglicher Typ,

dachte ungefähr im gleichen Strickmuster,

und ich kam mit ihm bestens

zurecht. Im Sommer und Herbst 2001

liefen dann die Vorbereitungen zur ersten

Radius-Ausgabe an. Es sollte eine

erfolgreiche Nummer werden, und ich

hatte mich für das Thema „Bauwirtschaft

& Immobilien“ entschieden,

damals eine Branche im Höhenflug.

Vorstellung in der Vinothek Lageder

Die erste Ausgabe wurde am Vorabend

des Erscheinens in der damals bekannten

Vinothek Lageder in der Drususallee

vorgestellt. Die Pächter der Vinothek

waren ein Trio unter dem Namen

GaLuWi – besser bekannt unter Dieter

Gallmetzer (Gerhò), Klaus Lutteri

(Verkaufsleiter bei Autoindustriale)


JUBILÄUM

7

Franz Wimmer Gerhard Fontan Franz Wimmer mit Pepi Staffler

v.l.: Werner Frick, Hansi Dalvai, Horst Pichler, Armin Mair, Georg Kirchmaier, Walter Baumgartner

v.l.: Franz Wimmer, Günther Belutti

und die Chefin Frau von Dellemann

und Willy Kössler (Fjällräven, Reiseorganisator

und Abenteurer).

Die Radius- Ausgaben, damals gedruckt

in der Druckerei Athesia Tyrolia in

Innsbruck, sind erst im letzten Moment

angeliefert worden. Ich saß schon auf

Nadeln, aber schlussendlich hat es mit

der Lieferung doch geklappt. Man war

gespannt auf ein weiteres Zeitschriften-

Projekt von Franz Wimmer, und die

erste Radius-Präsentation war entsprechend

erfolgreich; es herrschte eine

super Stimmung, und das Ganze hat bis

nach Mitternacht gedauert.

In erster Linie „nur“ PR-Journalismus …

… mit dieser eher abfälligen Bemerkung

wurde ich immer wieder

konfrontiert. Für viele Redakteure,

nicht nur aus der schreibenden Zunft,

sondern auch aus Funk und Fernsehen,

sind PR-Texte „unter ihrer Würde“.

Da bin ich natürlich ganz anderer

Meinung. Ein PR-Text muss informativ,

kurzweilig, gut lesbar sein und

zudem auf eingeschränktem Platz (weil

zu bezahlen) verfasst werden. Nicht zu

vergleichen mit zum Teil seitenlangem

Geschreibe in früheren Wochenmagazinen,

wo oft genug in die redaktionelle

Berichterstattung auch persönliche

Meinungen und Einstellungen des

Redakteurs mit eingeflossen sind (anstatt

die persönliche Meinung in einer

Kolumne extra anzuführen).

Seit meinen ersten redaktionellen Versuchen

bei der „SkiWelt-TennisWelt“

Ende der 1970er-Jahre machte es

mir Spaß, über (sportliche) Erfolge

zu berichten. Und das ist bis heute so

geblieben. Angefangen bei den ersten

„Dolomiten“-Sonderbeilagen, der

Wochenzeitung WAS, dem Südtirol

Panorama über den Radius bis hin zum

Südtirol Magazin. Ich habe seit den

90er-Jahren über knapp etwa tausend

Südtiroler Firmen, Personen und deren

Erfolge berichtet.

Der Radius hat sich in

kürzester Zeit etabliert

Dank der effizienten Athesia-Vertriebsstruktur

konnte der Radius trotz

der Medienvielfalt im Lande bald

eine feste Marktposition erreichen.

Mit ausgewählten, aktuellen Themen

trägt das Magazin seither wesentlich

zur Information über die Wirtschaft

in Südtirol bei. Im Laufe der Jahre

sind redaktionelle Berichte aus Sport,


Kostenloses

Exemplar

I.R.

Nr. 5

September 2014

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Kostenloses

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1 SPORT A 2015

THEMENBEREICH

Nr. 5 - Juni 2009

Versand im Postabonnement - 45%

Art. 1, Gesetz 46/04 - Filiale Bozen

Einzelnummer 2¤

Unzustellbare Exemplare bitte an den

Absender retournieren. Der Absender

verpflichtet sich, die Portospesen für

die Rücksendung zu tragen.

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27. August 2015

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Exemplar

I.R.

Nr. 8 - September 2010

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A.P. - 70% - CNS Bolzano

Einzelnummer 2¤

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Absender retournieren. Der Absender

verpflichtet sich, die Portospesen für

die Rücksendung zu tragen.

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Nr. 3

April 2017

www.mediaradius.it

2001-2016

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I.R.

Nr. 2

März 2018

www.mediaradius.it

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Exemplar

I.R.

AKTUELL 07/2019

Nr. 7

Dezember 2019

www.mediaradius.it

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Exemplar

Kostenloses

Exemplar

I.R.

Nr. 6

Oktober 2020

www.mediaradius.it

8 JUBILÄUM

Top 100 wurde zum Markenzeichen.

Die erste Ausgabe im Mai 2004

Gesellschaft und Umwelt hinzugekommen.

Auch Radius-Spezialausgaben

für Kunden wurden produziert. Die

erste im Jahr 2002 für Autoindustriale

Mercedes-Benz Bozen, danach zwei

für den Grödner Hof mit Hugo und

Cinzia Bernardi, eine Ausgabe für

die Progress-Gruppe in Brixen und

eine für Heinrich Dorfer und sein

Quellenhof-Resort.

Von vier auf zwölf Ausgaben

Im Jahr 2002 hat das Eineinhalb-

Mann/Frau-Team vier Radius-Ausgaben

produziert, und für 2003 waren

einige mehr geplant. Inzwischen

waren wir in größere Büros in die

Bozner Kapuzinergasse umgezogen,

dies hatte zwei große Vorteile. Im

gleichen Haus war die Druckerei

Ferrari & Auer (gehörte zur Athesia),

hier wurden in der Druckvorstufe

auch die Radius-Seiten und die

Druckdaten produziert. Außerdem

hatten wir mit insgesamt fünf Arbeitsplätzen

wesentlich mehr Platz

für künftige Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Ausgesuchte Themen wie

„Energie & Umwelt“, „Zivilschutz“,

„Golf & more“, „Alpine Technologien“

und besonders „Südtirols Top

100“ brachten entsprechenden Erfolg.

Die Zahl der Ausgaben stieg kontinuierlich,

und bald bestand die Radius-

Mannschaft aus insgesamt fünf fixen

und weiteren freien Mitarbeitern in

der Redaktion, dem Sekretariat, im

Verkauf und bei Grafik/Layout. In den

folgenden Jahren gab es bis zu zwölf

Ausgaben pro Jahr. Daneben noch

das KlimaHaus-Magazin, das Magazin

Alta Qualità und später noch das

Südtirol Magazin für DIE WELT AM

SONNTAG (WamS) und die Neue

Zürcher Zeitung (NZZ).

Berichte über Erfolge und

die Ausgabe „Südtirols Top 100“

Über die Entwicklung vom Ein-Mann/

Eine-Frau-Betrieb bis zum erfolgreichen

Unternehmer und Arbeitgeber

für Hunderte Mitarbeiter; Berichte

über hoch spezialisierte Handwerker,

die dank ihrer Kompetenz und

Ein Auszug aus den Titelseiten 2001–2020

I.R I.P. .

MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

DolomythiCup

die Dritte

Boote und

Mannschaften

Die vier

Regattatage

DolomythiCup 2009

20 Südtiroler Yachten im Wettkampf vor Dalmatien

Unser Land –

Unsere Energie

Grün & umweltfreundlich

Wasser, Sonne, Holz, Geothermie, Wind

Energieträger Wasserstoff

Wasserkraft in Südtirol

Grüne Energie und Politik

Klimaenergy in Bozen

MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

SPORT

MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

aktuell 02/2018

MAGAZIN FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

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Fusion

Wasserkraft

Pumpspeicher

Solarenergie

Management Fernwärme

Ressourcen Turbinen KlimaHaus

Geothermie

SEL

Energie

& Umwelt

AEW

Mülltrennung

LED-Technologie

SEV

Nachtstrom

Biogas

CO 2 -neutral

Biomasse

Greenenergy

Energieverband

Forschung

Recycling

Wärmepumpe

IIT-Hydrogen H 2 Energiesparen

FC Südtirol

Radikaler Umbruch nach

schwacher Saison 2014/15

Oberliga

Virtus DB und St. Georgen

in Poleposition

Landesliga

Drei Teams in der Favoritenrolle

Fußball

2015/16

+ alle Spielkalender + alle Spielkalender + alle Spielkalender + alle Spielkalender

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15

TOP

Jobs!

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Die Top 100

Damen & Herren

Spiel & Spaß

Ladies Cup & Senioren Cup

Radius Top 100 Golf-Trophy

22. September – GC Passeier.Meran

Golf in Südtirol

Turnierkalender 2018

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Alpine

Technologien

Neu im Winter 2019/20: Liftanlagen, Pisten und das „LOOX“ in Obereggen

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Branchenführer

Gesamtleistung, Steuerzahler,

Personalkosten,

Wertschöpfung

Nord-Süd-

Vergleich

Südtirol, Trient,

Nord/Osttirol

Lockdown &

Optimismus

Stimmen aus

Südtirols Wirtschaft


JUBILÄUM

Überraschungsfeier zum 60. Geburtstag von Franz Wimmer mit Freunden

und Kunden im Radius-Büro in der Kapuzinergasse. Livemusik mit

Franz Wimmer, Elmar Streitberger und Heinz Leitner

dem Know-how Aufträge aus ganz Europa bekamen; über

Unternehmen, die ganz besondere Nischenprodukte in

höchster Qualität weltweit exportieren usw. – dafür stand

das Magazin Radius. Mit solchem „PR-Journalismus“ über

erfolgreiche Südtiroler Unternehmer(familien) und deren

Erfolge habe ich den Firmenchefs, deren Familien, den

Mitarbeitern und Freunden sowie Zigtausenden Radius-

Leserinnen und -Lesern sehr viel Freude bereitet – und

darüber freue ich mich selbst am meisten.

20 Jahre, und ein Teil des

Weges gemeinsam

Schon in die Vorbereitungen zum Radius-Projekt

involviert waren Gerhard Fontan, Friedl Raffeiner,

Traudi und Wolfi Kremer, Heinrich Malojer

von Ferrari Auer, Reiner Bachor, Koordinator der

Druckerei Athesia Tyrolia Innsbruck.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Radius von

2001 bis 2021 (in alphabetischer Reihenfolge):

Lydia Cerbaro, Erica Corbellini, Michael Gartner,

Heidi Gufler, Georg Hochkofler, Sabine Kaufmann,

Traudi Kremer, Claudia Losso, Lorenz Mederle,

Thomas Messner, Gertraud Morandell, Judith Müller,

Alois Niklaus, Anita Oberhöller, Magdalena Pöder,

Alexander Psaier, Helene Ratschiller, Elke Schlemmer,

Dietmar Waldboth, Barbara Weissensteiner,

Marita Wimmer, Tanja Zambiasi, Patrick Zöschg

JETZT!

Die drei nächsten

Ausgaben bestellen –

unverbindlich und

gratis!

Ja, ich möchte

die Zeitschrift

kennenlernen

Name / Vorname

Straße / Hausnummer

PLZ / Ort

Ausgaben kostenlos

anfordern unter

redaktion@mediaradius.it

oder senden Sie diesen

Abschnitt an:

Redaktion Radius,

Weinbergweg 7,

39100 Bozen

Freie Redakteure: Cvetina Kaneva, Ulrike

Schwarz, Claudia Schwarze, Elisabeth Stampfer,

Nicole D. Steiner

Athesia-Grafiker: Daniel Fabris,

Simon Krautschneider, Achim March, Elisa Wierer

Telefonnummer

Unterschrift

Das Angebot gilt bis zum 31.12.2001. Ihre personenbezogenen Daten werden von Athesia

Druck GmbH für die Ausführung Ihrer Anfrage und zur Einhaltung der steuerrechtlichen

Vorschriften verarbeitet. Vollständige Informationen zur Verarbeitung Ihrer

personenbezogenen Daten gemäß Artikel 13 der GDPR finden Sie unter dem folgenden

Link www.athesia.com/privacy

Der Verantwortliche der Verarbeitung ist Athesia Druck GmbH Sitz in Bozen, Lauben 41.


10 JUBILÄUM

1989 begann die Zusammenarbeit mit der Athesia in Form von „Dolomiten“-Beilagen v.l.: Mode & Nostalgie, Milch weißes Gold, das erste Golfmagazin,

Titelseite, der Nr. 1 der WAS und mit dem Projekt „WAS – Wochenanzeiger Südtirol“ ab dem Jahr 1992 arbeitete Franz Wimmer fix für die Athesia.

Seit 2001 Radius –

aber schon seit 1989 für Athesia

Mit den ersten Projekten einzelner

„Dolomiten“-Beilagen Ende der 1980er,

Anfang 1990er – damals als Leiter des

ACC-Büros Bozen, hat meine Zusammenarbeit

mit Athesia begonnen. Mit

der WAS, dem Radius, der Alta Qualità,

dem KlimaHaus-Magazin und dem

Südtirol Magazin gehen bisher sechs

Zeitungsprojekte innerhalb der Athesia-Medien

auf „meine Kappe“. Die

Zusammenarbeit war meist ausgezeichnet

(bis auf die Unterbrechung 1995),

hat mir viel Freude bereitet und war

erfolgreich. Tagespolitik und aktuelle

Berichterstattung waren nicht meine

Themen. Ich habe kein einziges Mal in

Bezug zu einem Thema in irgendeiner

Art „eine Weisung von oben“ erhalten.

Mit Ende 2016 wurde der Radius in

die Gruppe der Athesia-Zeitschriften

integriert (Zett, Zett LifeStyle, Die Südtiroler

Frau, Katholisches Sonntagsblatt,

Der Schlern).

Zum absoluten

Markenzeichen vom Radius …

… ist ab 2004 die jährliche Ausgabe

„Südtirols Top 100“-Unternehmen

avanciert. In den ersten Jahren in

Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsfakultät

der Uni Bozen (Dekan Oswin

Maurer); in den folgenden Jahren

dann in Zusammenarbeit mit der

Handelskammer. Zu den Top 100 aus

Südtirol (nach Umsatz) kamen zum

Vergleich in den folgenden Jahren

noch die Top 100 von Trient und

Nordtirol dazu. Die Rankings wurden

um die Angaben zu Wertschöpfung,

Steueraufkommen sowie Personalkosten

erweitert; extra aufgelistet nach

Umsatz wurden die Milch-, Obst-,

Wein- sowie sonstigen Genossenschaften.

Im Jahr 2010 kamen die Tabellen

von 25 verschiedenen Branchen dazu.

Gerade diese Branchenlisten waren

höchst interessant. Die Namen der

Top 100 von A wie Aspiag (Despar) bis

Z wie Zipperle waren den meisten bekannt.

Aber es gibt zahlreiche höchst

erfolgreiche Betriebe in Südtirol, die

zum Teil auch weltweit agieren und

vom Umsatz her nicht in den Top

100 aufscheinen, weil sie unter der

40-Millionen-Umsatzmarke liegen.

Besondere und erfolgreiche

Präsentationen

Die Präsentation von besonderen

Ausgaben am Vortag des Erscheinens

war zum einen ein Dankeschön an die

Kunden und zum anderen beste PR in

eigener Sache mit Berichten auf den

„Leute heute“-Seiten und auf stol.it.

Als Beispiel eine der ersten Ausgaben

zum Thema Energie: Diese wurde im

alten Wasserkraftwerk am Eingang des

Eggentales in Zusammenarbeit mit den

Etschwerken präsentiert. Der damalige

Direktor, Siegfried Tutzer, war zwar

etwas skeptisch, aber es wurde ein voller

Erfolg – mit einer kleinen Überraschung.

Per Kran „schwebte“ ein Weinfass

voll St. Magdalener vom Trogerhof

des Pepi Staffler ein. Eine Ausgabe zum

Thema Zivilschutz wurde z. B. in der

Feuerwehrschule in Vilpian präsentiert

– mit spektakulären Vorführungen

von Feuerwehreinsätzen und Löscharbeiten.

Auf der von Heiner Oberrauch

aufwendig restaurierten Haselburg,

wurde die Ausgabe „Bauwirtschaft“

präsentiert, zu der Kunden und Bauunternehmer

sogar aus dem Oberpustertal

kamen. Im Park des Hotel Laurin gab

es bei der Vorstellung eines Golf-Radius

sogar einen Chip-Wettbewerb.

In Zusammenarbeit mit der

Freien Universität Bozen

Der Großteil der erfolgreichen Südtiroler

Unternehmer vor der Jahrtausendwende

waren keine Akademiker und

waren im Rahmen dieser Präsentation

zum ersten Mal in einer Universität.

Dementsprechend groß die Neugierde

und damit verbunden die Anwesenheit

von etwa 180 Gästen aus den Top-

100-Unternehmen. Es ist uns in den

Jahren immer wieder gelungen, die

Top-100-Präsentation an Orten bzw.

in Räumlichkeiten zu organisieren,

die für unsere Gäste (neben der neuen

Top-100-Ausgabe) von besonderem

Interesse waren.

Top-Location für die Präsentation

der Ausgabe „Südtirol Top 100“

Hier einige Beispiele: die neue Kellerei

Bozen, das Trainingszentrum des FC

Südtirol in Eppan/Rungg, das große

Kraftwerk in Kardaun, der Airport Bozen,

die neue Druckhalle samt Rotation

in der Athesia, das Wasserstoffzentrum

in Bozen Süd, das MEC Meeting &


JUBILÄUM

11

Athesia-Direktor Michl Ebner gratuliert

Franz Wimmer zum Jubiläum: 25 Jahre Athesia

Event Center u. v. a. m. Ein absolutes

Highlight war für 2020 geplant – eine

Präsentation im Kavernen-Kraftwerk

St. Anton. Allerdings wurde dieser Plan

von Covid-19 zunichtegemacht.

KlimaHaus und das

KlimaHaus-Magazin

Im Jahr 2007 wurde auf meine Initiative

ein weiteres Magazin ins Leben

gerufen: das KlimaHaus-Magazin.

Schon in den Jahren davor gab es eine

ausgezeichnete Zusammenarbeit mit

der Umweltagentur und deren Gründer

und Leiter Walter Huber. Das

Thema KlimaHaus war davor schon in

den Radius-Ausgaben „Bauwirtschaft

& Immobilien“ auf mehreren Seiten

präsentiert worden. Der Begriff Klima-

Haus und die Voraussetzungen dafür

waren so einfach wie genial. Auf einen

Nenner gebracht: Energieverbrauch

(Heizöl) pro Quadratmeter Wohnfläche.

Keine Begriffe wie K-Werte oder

anderes für den Laien unverständliches

Zeug. KlimaHaus-CasaClima wurde in

Italien zum Mega-Erfolge und deshalb

wurde das Magazin viermal im Jahr

in italienischer Sprache und einmal

anlässlich der Klimahouse-Messe in

Bozen in deutscher Sprache produziert.

Zu diesem Zeitpunkt war meine Tochter

Marita Wimmer gerade von der

WU in Wien an die Uni Bozen gewechselt.

Dank ihrer ausgezeichneten Italienischkenntnisse

in Wort und Schrift

wurde dies zu „ihrem Projekt“. So kam

Marita anfangs über einen Teilzeit-

Job neben der Uni zum Radius bzw.

zu KlimaHaus und damit zu Athesia.

Vom Praktikant zur Führungskraft, ein

Weg der in allen Geschäftsfeldern der

Athesia-Gruppe engagierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter offen steht.

Alta Qualità, KlimaHaus-Magazin

und Südtirol Magazin

Im Frühjahr 2005 wurde die Ausgabe

„Südtirols Top 100“ auch in Italienisch

produziert. Nicht als Radius, sondern

unter dem Namen „Alta Qualità“ –

kombiniert mit „Alto Adige“ ergab dies

ein gutes Wortspiel. Ein großer Teil der

Top-100-Unternehmen war auch am

italienischen Markt stark präsent. Fünf

Jahre lang wurde jeweils im Frühjahr

und im Herbst eine italienischsprachige

Ausgabe unter dem Namen „Alta

Qualità – commercio e turismo in Alto

Adige“ für Norditalien produziert.

Gewissermaßen als Werbe-Magazin für

Südtiroler Produkte und Dienstleitungen.

Der Versand erfolgte per Post an

ausgesuchte Adressen wie Unternehmer,

Gastronomen, Freiberufler (Notare,

Anwälte, Wirtschaftsberater …).

Ein Skitag in Ulten und ein

mitternächtlicher Handschlag

Ein besonderer Erfolg wurde auch

das Südtirol Magazin für die deutsche

Tageszeitung DIE WELT. Das Projekt

begann mit einem Skitag zusammen mit

Armin Mayr auf der Schwemmalm in

Ulten. Wir trafen dort Stephan Madel.

Er war damals innerhalb des Axel-

Springer-Verlages für die „WELT-Gruppe“

(DIE WELT, WELT AM SONN-

TAG, Hamburger Abendblatt und

Berliner Morgenpost) verantwortlich.

Stephan Madel und seine Freunde

waren seit Jahren Stammgäste im

Erlebnishotel Waltershof; er war ein

Südtirol-Fan und nebenbei ein „patenter

Kerl“ mit Handschlag-Qualität. Wir

waren ja „gleichberechtigte Partner“ –

er vom Axel-Springer-Verlag und wir

von der Athesia … Darauf und auf die

kommende Zusammenarbeit wurde

auch standesgemäß mit einem Glas

„Schampus“ angestoßen.


www.mediaradius.it

südtirol

12 JUBILÄUM

Mai 2014 | www

Gipfelstürmer und Weltmeister

Mediterrane und alpine Kultur

Ein Land setzt auf Wasserstoff

Tradition und Moderne

Eine Radius-Publikation als Beilage für

Poste Italiane S.P.A. - Spedizione A.P. - 70% - CNS Bolzano - Prezzo singolo 2e - In caso di mancato recapito restituire a Bolzano CPO per la restituzione all mittente, previo pagamento resi TASSA PAGA/TAXE PERCUE

edizione speciale

N° 10 - Novembre 2012

Turismo in Alto Adige

Neve, sole, beNessere: Da Dicembre aD aprile

Olympia 2018

in Pyeongchang

Das Olympiaprogramm

Alle Südtiroler Teilnehmer und ihre Chancen

SPORT

8. Februar 2018

www.mediaradius.it

1. Südtirol Magazin:

Schützentracht und nackte Frau

Von Franz Wimmer wurden weitere Zeitungstitel ins Leben gerufen: das KlimaHaus-Magazin, Alta Qualità

für den italienischen Markt, das Südtirol Magazin (erste Ausgabe 2014) als Beilage für DIE WELT und

die NZZ sowie die Radius-Sport-Ausgaben in Zusammenarbeit mit der Dolomiten-Sport-Redaktion.

Der Handschlag wurde bei

Axel Springer in Berlin besiegelt

Der Handschlag zu mitternächtlicher

Stunde im Waltershof in Ulten wurde

Monate später bei einem Besuch des

Axel-Springer-Verlages in Berlin (im

feudalen Presseclub im letzten Stockwerk)

schriftlich festgehalten: DIE

WELT als eine der führenden deutschen

Tageszeitungen fungiert zweimal

... mit Liebe zum Detail

pro Jahr als Träger-Medium des neuen

Südtirol Magazins.

Im Frühjahr 2014 erschien schlussendlich

zum ersten Mal das Südtirol Magazin

als Beilage für DIE WELT. Auf

Johannes Stötter aus Sterzing, der Weltmeister im

Body Painting präpariert das Motiv der Titelseite.

der Titelseite ein strammer Südtiroler

in Schützen-Tracht, und vor ihm

sitzend eine nackte Frau – bearbeitet

vom Weltmeister im Bodypainting,

dem Sterzinger Johannes Stötter. Das

Südtirol Magazin wurde zum Erfolgsmodell,

zahlreiche Kunden sind von

Anfang an bis heute mit Werbung oder

PR in diesem Magazin mit dabei. Seit

dem Sommer 2017 wird die Ausgabe

auch als Beilage für die Neue Zürcher

Zeitung (NZZ) produziert. Vom

Niveau her mindestens gleichwertig

wie Die WELT – mit einer ebenso

interessanten Leserschaft als Zielgruppe

in der Schweiz. Beinahe hätte

die Corona-Pandemie dieser Serie

ein Ende bereitet. Zuerst verschoben,

dann abgesagt wurden beide Magazine

statt Mitte Mai Anfang Juli 2020 doch

noch produziert und haben sicher

auch zum erfolgreichen Neustart der

Gastronomie beigetragen. Gleiches

passierte mit der Winterausgabe,

verschoben von Mitte November auf

20. Dezember 2020.

Layout, Produktion

und Druckerei im Haus

Diese Übersiedelung nach Bozen Süd

hatte für mich erstmals einen Nachteil.

Das Zentrum war wesentlich

„kommunikativer“, will heißen, dass

man täglich den einen oder anderen

Bekannten oder Kunden traf – und

somit die eine oder andere Werbung

zusätzlich verkaufen konnte. Doch

die Lage in Bozen Süd hatte auch

Vorteile. Die gesamte Produktion –

Grafik, Layout, Druckvorstufe und

Druckerei – war sozusagen im Haus.

Die Wege waren kurz, und die

Zusammenarbeit mit den Kollegeninnen

und Kollegen entwickelte sich

sehr positiv. Ab diesem Zeitpunkt

war neben mir das gesamte Verkaufsteam

der Abteilung Zeitschriften

(Helene Ratschiller, Michael Gartner,

Patrick Zöschg, später dann Alois

Niklaus) auch für Radius im Einsatz.

Einsparungen durch Übersiedlung,

erfolgreiches Corona-Jahr 2020

Damit verbunden waren zusätzlich

Einsparungen im Bereich Büromiete,

Grafik und allgemeine Verwaltung,

was sich auf das Gesamtergebnis des

Projekts Radius natürlich positiv

auswirkte. Sogar im höchst schwierigen

„Corona-Jahr 2020“ gab es zum

Abschluss eine „schwarze Null“. Dafür

möchte ich mich an dieser Stelle

bei allen Beteiligten – vom Verkauf

über die Redaktion, die Produktion,

den Druck bis hin zum Vertrieb –

herzlich bedanken.


JUBILÄUM

13

Die Liste der Werbekunden vom 1. Radius 2001

Ein erfolgreiches Team –

mit zwei Power-Frauen

Magdalena und Marita

Verkaufsleiterin für die Athesia-

Zeitschriften seit 2016 und seit 2019

auch für die Online-Marketing-

Agentur VIDA ist meine Tochter

Marita Wimmer, und damit schließt

sich der Kreis. Als Praktikantin beim

KlimaHaus-Magazin hatte sie begonnen

und damit ihren Job von der Pike

auf (Verkauf, Redaktion, Produktion,

Abwicklung, Koordination) gelernt.

Last, but not least komme ich zu

einem weiteren Jubiläum – dem

10-jährigen von Magdalena Pöder.

Als junge dreifache Mutter hat sie

2011 im Herbst als Halbtagssekretärin

begonnen – und sie fand am abwechslungsreichen

Job beim Radius und

insgesamt am Printmedienbereich zunehmend

Gefallen. Durch ihre Begeisterung,

verbunden mit persönlichem

Einsatz, avancierte sie nach einigen

Jahren zur „Radius-Backoffice-Chefin“,

weiter zur Produktionsleiterin –

und die Zukunft als Projektleiterin hat

für Magdalena schon begonnen.

Nach 20 Jahren Radius werde ich

im kommenden Jahr meine seit drei

Jahren abnehmende Verkaufstätigkeit

beenden und (sofern man mich noch

braucht) als Redaktionsleiter und

freier Mitarbeiter weiter gerne für

„meinen Radius“ tätig sein.

Insgesamt waren 66 Kunden in

Form von Inseraten oder Anzeigen

mit dabei. Dabei auch 15 Unternehmen,

die leider nicht mehr

existieren – darunter so bekannte

Namen wie Hobag AG, Stampfer

Bau, Vaja Masten, Central-Auto,

Baufirma Leopold Goller u. a.

Autoindustriale Bozen, Würth Neumarkt,

Würth Phönix Bozen, Holzmarkt

Dalvai Bozen, Bang & Olufsen Electronia

Bozen, Südtiroler Maklervereinigung

Bozen, Dr. Ausserhofer Immobilien

Bruneck, Benedikter Realitäten Bozen,

Inoxstahlbau Innichen, Dr. Unterholzner

Immobilien Lana, Arquin Immobilien

Vier Anzeigen aus der Vergangenheit …

Meran, Gutzmer und Partner Immobilien

Bozen, Dr. Kompatscher Immobilien

Bozen, Dr. Franco Lorenzon Bozen,

Peter und Dr. Thomas Oberrauch Bozen,

Geom. Giuseppe Rossi Leifers, Immobilien

Real Service Benedetti Meran, Auroport

Bruneck, Senfter Innichen, Hepla

Immobilien Lana, W & F Immobilien

Neumarkt, Sportler Bozen, Immobilien

Niederkofler Bruneck, Ladinser Franz

Innichen, Stahlbau Pichler Bozen, RUF

Realitätenbüro Klaus Wojnar Bozen,

Immoweb Meran, Vaja Masten Color

Bozen, Gamper Albert Klausen, Faber

Bozen, Leopold Goller St. Ulrich, Grödner

Hof St. Ulrich, Proma Immobilien

Bozen, Rossin Auer, Grenzland Park

Wörgl, Oberhuber Immobilien Lienz,

Starauto Bozen, Realitäten Ladinser

Innichen, Goethe Immobiliare Bozen,

Wassermann Optik Bozen, Central

Auto Bozen, Tiroler Sparkassen Leasing

Innsbruck, Trogerhof Bozen, Hölzl Seilbahnen

Lana, Agamatic Lana, Trojerbau

Eppan, Karl Pichler Algund, Erdbau

Sinich, Moosmair St. Martin i. P., Handelskammer

Bozen, Brigl Bozen, Somi

Bozen, Auto Brenner Bozen, Motorunion

Meran, Auto Zentrum Beikircher

Bruneck, Niederstätter Bozen, Spezialbier

Brauerei Forst Algund, Wierer

Bau Kiens, Hobag Sand in Taufers, Auto

Carrera Bozen, Obelix Klausen, Baufirma

Stampfer Bozen, Amadeus Immobilien

Meran, Finstral Ritten, Amonn Office

Bozen, Schlosserei Plunger Eppan,

Unthal Algund, Expan Terlan, VOG

Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften

Terlan, Innerbichler Sand in

Taufers, By Dolores Eppan, Vinothek

Alois Lageder Bozen, Gasthof Eberle

Bozen, Baita Gardoné Predazzo, Franziskaner

Bäckerei Bozen, Pixner Ofenbau

Bozen, Devalier Arredo Design Bozen,

Messner Konrad Klobenstein.


14

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Power-Jobs bei EOS Solutions

Mit Office 365 und Teams hat Microsoft die Welt der Kommunikation

in Unternehmen neu definiert; mit Dynamics

365 und Power Platform wird dies auf den Bereich der

Unternehmenssoftware erweitert: cloudfähige, durch

Apps erweiterbare Lösungen integriert mit Office, Business

Intelligence und KI.

EOS Solutions gehört zusammen mit der KUMAVISION-

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15

Erfolgsfaktor Multikanalvertrieb

Mit seinem auf verschiedenen Vertriebskanälen basierenden

Geschäftsmodell kann sich Würth Italien auch

während der Corona-Pandemie als zuverlässiger Partner

des Handwerks und der Industrie behaupten. Vertriebsleiter

Harald Santer im Gespräch über die Vorteile von

Verkaufsniederlassungen, den Ausbau von E-Commerce

und neue Kundenbedürfnisse.

Radius: Herr Santer, seit 2013 setzt Würth auf den Ausbau

multipler Kundenkontaktpunkte. Neben den Verkäufern

spielen E-Commerce, aber auch Geschäftsniederlassungen

eine wichtige Rolle. Welche Strategie verfolgt Würth damit?

Harald Santer: Die Bedürfnisse unserer Kunden haben sich

in den vergangenen Jahren verändert, und wir haben

unser Geschäftsmodell weiterentwickelt.

Neben den Verkaufsberatern bedienen wir

die Kunden heute über verschiedenste

Kanäle. Je nach Situation und Dringlichkeit

entscheidet der Kunde selbst, ob er

im E-Shop oder in einer unserer aktuell

180 Niederlassungen einkaufen möchte;

auch online bestellen und im Geschäft

abholen ist möglich. Bis 2025 möchten

wir unser Niederlassungsnetz in Italien

auf 300 Geschäfte ausbauen, wobei

E-Shop, Würth-App und der Verkauf im

Geschäft Hand in Hand gehen. Zentraler Bezugspunkt im

Kundenkontakt bleibt der Verkäufer, der immer mehr zum

Berater wird.

Radius: Welchen Stellenwert hat die Beratung schon heute

in Ihrem B2B-Business?

Harald Santer,

Vertriebsleiter bei

Würth Italien

H. Santer: Individualisierung und Personalisierung ist heute

im B2B-Verkauf wesentlich. Würth bietet seinen Kunden

eine 360-Grad-Beratung mit innovativen und hochmodernen

Services. Verkäufer mit hoher Fachkompetenz und

Professionalität bieten den Kunden besten Support, der

längst auch technische und logistische Beratung umfasst.

Mit unseren Produktions- und Logistiksystemen oder

Kanban-Lösungen bekommt der Kunde bei uns alles aus

einer Hand. Der Kunde selbst entscheidet, auf welche Art

und Weise er seine Ware beziehen will: „Jedem Kunden

seine Würth“.

Radius: Vor welche Herausforderungen stellt Würth dieses

neue Dienstleistungsangebot?

H. Santer: In den letzten Jahren haben wir den gesamten

Bereich E-Commerce stark ausgebaut, dazu

noch Mitarbeitende in weiteren strategischen

Bereichen eingestellt. Vor allem in den Bereichen

IT & Logistik, Big Data, E-Commerce und

E-Procurement haben wir viel investiert. Allein

im E-Commerce sind in Neumarkt 45 Mitarbeitende

beschäftigt, wobei wir erfahrene Experten

und junge Mitarbeiter Seite an Seite arbeiten

lassen. Ich denke, für unseren Standort in

Neumarkt ist heute wie in Zukunft der Mangel

an qualifizierten Fachkräften ein großes Thema.

Doch sie sind die wichtigste Ressource, wenn es darum geht,

hochqualitative Serviceleistung anzubieten.

Würth GmbH

Bahnhofstraße 51 | 39044 Neumarkt

www.wuerth.it


Arbeit im Wandel

Globalisierung, demografischer

Wandel und allen voran die Digitalisierung

haben die Arbeitswelt in

den vergangenen 20 Jahren stark

verändert. Die Arbeitskultur ist heute

digital und mobil – nicht zuletzt die

Pandemie hat diesen Trend noch

zusätzlich verstärkt.

Doch wie erlebten Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer aus

unterschiedlichsten Branchen die

Veränderungen der letzten 20 Jahre?

Wir haben uns umgehört.

„Mit der Digitalisierung ist auch

der Zeitdruck gestiegen“

Habe ich zu Beginn vor

mehr als 40 Jahren einen

Plan gezeichnet, wurde

dieser per Post verschickt

und man wartete ab,

bis die Korrekturen oder

Ergänzungen retour kamen.

Die Korrekturen wurden,

wenn möglich am Zeichen-

Foto © Interstore | Schweitzer

Siglinde Zipperle,

Interstore | Schweitzer

tisch vorgenommen. Die Tuschezeichnung

wurde mit einer Rasierklinge

ausgebessert, es kam aber auch öfters

vor, dass alles neu gezeichnet werden

musste. Heute wird alles am Computer

gezeichnet. Per Mausklick. Es

wird gelöscht, neu gezeichnet und

sofort per E-Mail verschickt. Durch

die Digitalisierung in den vergangenen

Jahren und die verschiedenen Programme,

sei es AutoCad wie auch die

Bildbearbeitungsprogramme und dem

Emailverkehr ist alles viel schneller

geworden. Der Zeitdruck hat sich

dadurch verändert und das Stresslevel

ist gestiegen.

Natürlich gibt es auch positive

Aspekte: Es ist heute

möglich, von Zuhause

oder auch einmal vom

Hotel oder Zug aus zu

arbeiten. Das war früher

undenkbar.

Auch das Suchen und Finden

von neuen Materialien

und Trends ist durch das

Internet schnell und einfach geworden.

Früher musste man Firmen

anschreiben, einen Vertreter kontaktieren,

Kataloge anfordern und

abwarten, bis diese per Post geschickt

wurden. Heute schaut man im Internet

nach, ladet Kataloge herunter

und bestellt dann konkrete Muster

dazu. Es gab also damals wie heute

Vor- und Nachteile.

„Der Gast, der vor 20 Jahren Südtirol

besucht hat, kommt auch heute noch

aus demselben Grund zu uns“

Die Servicekultur und die Gastlichkeit

in Südtirol stehen mit Sicherheit

im Wandel. Konnten wir noch vor

20 Jahren hauptsächlich auf den

deutschen und italienischen Gast

zählen, sind wir heute international

bekannt und anerkannt und bewirten

Gäste aus der ganzen Welt. Die

Beherbergungsbetriebe beschränkten

sich damals im Wesentlichen

auf Pensionen, Appartements und

einigen wenigen 3-, 4- und 5-Sterne


AKTUELL

17

Häusern. Inzwischen hat sich das um

180 Grad gewendet.

Südtirol bedeutet heute Qualitäts-

Tourismus: nicht nur durch die

Erweiterung unserer zahlreichen

5-Sterne-Betriebe, sondern allgemein

im Qualitätsdenken der Südtiroler

Unternehmer und Führungskräfte in

der Gastronomie, unabhängig ob es

das einfache Gasthaus im Ort oder das

Gourmetrestaurant in bester Lage mit

bester Aussicht ist, Südtirol ist heute

in diesem Punkt führend in Europa.

Auch die Hotelfachschulen leisten hier

großartige Arbeit in der Ausbildung

unserer jungen Talente, unabhängig

ob sie den Abschluss an der Höheren

Hotelfachschule machen oder direkt

in die Lehre einsteigen – wir

haben top motivierte und

qualifizierte Ausbilder

in unseren Schulen, die

sich motiviert und auch

engagiert für die Zukunft

jener einsetzen.

Der Gast ist bestimmt

anspruchsvoller und

fordernder geworden, er

verlangt ständige Innovationen,

denen die Unternehmer

auch immer gerecht

geworden sind. Zudem sucht er auch

Foto © Quellenhof Luxury Resort Passeier - andergassen_druck

Matteo Lattanzi,

Mâitre d’Hotel und

Sommelier Quellenhof

gezielt Betriebe aus, die sich durch

ihre USP von der Konkurrenz abheben.

Auch die Technik hat

sich in den letzten 20 Jahren

stark verbessert, so

haben wir heute umso

mehr die Möglichkeit

auf digitale Medien,

Apps, Programme

zuzugreifen, die unsere

Arbeit am Gast, im F&B-

Bereich, Social Media oder

Mitarbeitersuche wesentlich

erleichtern.

Der Gast, der vor 20 Jahren

Südtirol besucht hat, kommt auch


18

AKTUELL

heute noch aus demselben Grund zu

uns, er schätzt die Gastfreundschaft

der Einheimischen, unsere herzliche

und offene Art auf Menschen zuzugehen

und unser ständiges Streben

nach Perfektion.

„Manchmal fehlt mir

die Entspanntheit

aus alten Zeiten“

Im Arbeitsalltag hat

sich in den letzten

20 Jahren vieles

geändert: Nicht

nur die Arbeitsumgebung,

und -abläufe

sondern auch Werte und

Einstellung zur Arbeit.

Den größten Einfluss

darauf hatte sicher

die Digitalisierung. Da ich selbst im

IT-Bereich tätig bin, ist die technologische

Entwicklung für mich täglich

greifbar. Begonnen habe ich mit dem

Verkauf von Schreibmaschinen und

Telefax. Heute spielen diese Produkte

keine Rolle mehr. Rechnungen haben

Foto © Amonn Offi fice

Hermann Trojer,

Geschäftsführer

Amonn Office

wir per Post verschickt, heute läuft

alles elektronisch. Der Arbeitsalltag ist

durch die Digitalisierung vereinfacht

worden und lässt sich heute viel flexibler

gestalten: Smartphone und PC

ersetzen das Telefonbuch von damals.

Das Internet ist zum Recherchetool,

Marktplatz und Kommunikationsmedium

geworden. Es hat uns ermöglicht

den fixen Arbeitsplatz

hinter uns zu lassen und ins

Smart Working zu wechseln.

Heute bin ich per Mail und

Handy immer und überall erreichbar

– für Kundengespräche

und die betriebsinterne Kommunikation.

Das erleichtert zwar den

Alltag und die Arbeit, aber manchmal

fehlt mir die Entspanntheit aus

alten Zeiten.

„Es gibt einen Wunsch nach

sicheren und geprüften Nachrichten“

In den vergangenen 20 Jahren hat es

Veränderungen technischer Natur,

aber auch Veränderungen in der Gesellschaft

gegeben, die sich auf Inhalte

auswirken. Was die Inhalte betrifft,

so hat die jederzeitige Verfügbarkeit

von Wissen dazu geführt, dass Leser

kritischer sind. Die

Flut an Informationen

hat zu

einem neuen

Bedürfnis

nach Orientierungshilfen

geführt, zu

einem starken

Wunsch nach

Beate Gatterer,

sicheren und Journalistin Dolomiten

geprüften Nachrichten.

Insofern ist die Arbeit des

Journalisten wichtiger geworden, geht

es doch darum, Hintergrundinformationen

zu bieten, um in dieser Flut

zurechtzukommen.

Vor 20 Jahren hatte nicht jeder eine E-

Mail-Adresse – Druckfahnen mussten

mit der Post an die Autoren geschickt

werden, immer in der Hoffnung, dass

diese ankommen und dass die Antwort

rechtzeitig zurückkommt, damit die

Zeitschrift pünktlich erscheinen kann.

Foto © Dolomiten


AKTUELL

19

„Arbeitszeiten und Arbeitsorte

werden immer flexibler“

Rückblickend hat sich in den letzten

20 Jahren schon einiges verändert.

Die Personalabteilung bei Microtec

in ihrer heutigen Form gab es damals

zum Beispiel noch gar nicht. Mit dem

stetigen Wachstum des Unternehmens

änderte sich auch die Unternehmensstruktur,

welche einen wirksamen

Leitfaden für die Mitarbeiter in Bezug

auf ihre Zuständigkeiten bildet. Durch

die Festlegung der internen Arbeitsteilung

im Unternehmen

entstanden neue

Foto © Gregor Khuen Belasi

Margit Pedratscher,

Microtec

Abteilungen,

unter anderem

auch die

Personalabteilung.

Ein aktuell sehr

relevantes Thema

stellt die Digitalisierung

in der

Arbeitswelt dar,

welche aufgrund der Pandemie mehr

denn je an Wichtigkeit erlangt hat. Die

Mitarbeiter können zu unterschiedlichen

Zeiten und an unterschiedlichen

Orten arbeiten, zusammen in einem

Team oder an einem Projekt. Arbeitszeiten

und Arbeitsorte werden immer

flexibler. Dies bedeutet aber auch, dass

die Grenze zwischen Beruf und Freizeit

immer mehr verschmilzt und durch

die ständige Erreichbarkeit kaum

Erholungsphasen gegeben sind. Dieser

Trend im Bereich der „Work-Life-Balance“

stellt also aktuell für jeden von

uns eine Herausforderung dar.

„Jede technische Neuerung hat unsere

Arbeit einfacher gemacht, …

… aber gleichzeitig auch schneller. Da

muss man als Mensch erst mal mithalten.“

In den letzten 40 Jahren hat sich

in der Transportbranche so gut wie alles

verändert. Ausschlaggebend dafür waren

vor allem technologische Entwicklungen:

1982 wurde unser Geschäft

noch rein telefonisch abgewickelt und

die Transporte haben wir per Hand auf

Papier verwaltet. Die einzelnen Arbeitsvorgänge

erforderten viel mehr Zeit,

und vieles wurde nur mündlich abgesprochen

– per Handschlag sozusagen.

Ab den frühen 1990ern kam dann eine

technologische Entwicklung nach der

anderen: das Fax, der Computer, das

Handy, E-mails, Internet und schließlich

das Smartphone.

Jede technische

Neuerung hat

unsere Arbeit

einfacher

gemacht, aber

gleichzeitig

auch schneller.

Da muss man

als Mensch erst

mal mithalten.

Seit den frühen

Foto © Antie Braito

Karl Viehweider,

Gruber Logistics

2000ern hat es noch mal einen gewaltigen

Schub gemacht und heute ist unsere

Arbeit komplett digital: Unsere Kunden

können ihre Transportaufträge in einem

Portal jederzeit nachverfolgen, unsere

Fahrer übermitteln Transportunterlagen

via Smartphone App und wir wissen

dank Geolokalisierung immer, wo sich

unsere LKWs gerade befinden.


20

AKTUELL

Neue Perspektiven –

fit für die Zukunft?

Die Arbeitswelt verändert sich schnell

und Corona wirkt als Beschleuniger –

in negativer wie auch in positiver

Hinsicht. Traditionelle Berufe verschwinden,

neue kommen hinzu. Wie

macht man sich fit für die Arbeitswelt

von morgen? Dies ist eine Frage, die

primär – von Weiterbildung und Mut

zur Veränderung abhängt. Ein Beitrag

von Stefan Perini.

Hilfe, die Arbeit geht uns aus“,

„ hieß es schon des Öfteren in der

Geschichte und auch jetzt wieder,

inmitten der mit Industrie 4.0 bezeichneten

vierten industriellen Revolution.

Bezeichnend für das wiederkehrende

Schreckgespenst sind drei „Spiegel“-

Cover aus den Jahren 1964, 1978

und 2016, die auch in Südtirol große

Beachtung fanden.

Bereits 1964 prognostizierte der

„Spiegel“, dass die Arbeit verschwinden

werde, und bereits damals herrschten

Automatisierungsängste, genauso wie

1978 und 2016. Eines hat sich seit 2016

allerdings verändert: Heute glaubt

man, dass nicht nur manuelle Berufe in

Gefahr sind, sondern dass zum Beispiel

auch Notare, Ärzte und Universitätsprofessoren

teilweise substituiert

werden könnten.

Um herauszufiltern, welche Berufe

besonders durch Rationalisierung gefährdet

sind, hat die Forscherin Spitz-

Oener im Jahr 2006 die beruflichen

Tätigkeiten in zwei Makrodimensionen

unterteilt. Die erste Dimension

unterscheidet zwischen manuellen

und kognitiven Tätigkeiten, die

zweite zwischen Routine- und Nicht-

Routine-Tätigkeiten.

Kreativität, soziale Kompetenz,

Management, Controlling …

Forscher wie Spitz-Oener sind der

Auffassung, dass sowohl die manuellen

als auch die kognitiven Routinetätigkeiten

leichter durch Maschinen

ersetzbar sind, da sie automatisiert


AKTUELL

21

und programmiert werden können. Da

manuelle Tätigkeiten sehr oft von digitalen

Systemen ersetzt werden, finden

sich gefährdete Berufe zum Beispiel

im Transport- und Logistikwesen, im

Einzelhandel und im Bauwesen. Auch

Verwaltungsangestellte mit kognitiver

Routinearbeit laufen Gefahr, von der

Technologie überholt zu werden.

Weniger gefährdet sind hingegen

die heuristischen Berufe, in denen

Kreativität, soziale Intelligenz und

handwerkliches Geschick wesentlich

sind. Diese Berufe sind vor allem im

Bildungsbereich, im Gesundheitswesen,

im Management und im Ingenieurswesen

vertreten.

Der Wegfall von Arbeitsplätzen erfolgt

also eher entlang der Dimension

Routine/Nicht-Routine als entlang

der Dimension intellektuelle/manuelle

Tätigkeit. Will heißen: Ein Gärtner

(manuelle Nicht-Routine) ist schwerer

zu ersetzen als ein Bediener von

Maschinen (manuelle Routine).

Digitalisierung erfordert Kompetenzen

Die massive Digitalisierung in Industrie

und Gesellschaft verlangt von

allen Arbeitnehmern die Entwicklung

entsprechender Kompetenzen (skills).

Deutlich steigen wird der Bedarf an

akademischen Berufen und an Personal

mit höherer technischer Ausbildung,

etwa in der Qualitätskontrolle

oder in der Instandhaltung. Es sind

neue Fähigkeiten gefragt, allen voran

IT-Skills bzw. „Digital Literacy“, also

die Fähigkeit, auf digitalen Plattformen

klare Informationen finden,

auswerten und setzen zu können.

Eng verbunden mit der Kenntnis von

Prozessen und Systemen ist auch die

Fähigkeit, Probleme zu lösen (problem

solving skills). Neben den technischen

Kompetenzen kommt den

sogenannten „Soft Skills“ besondere

Bedeutung zu: jenen außerberuflichen,

fachübergreifenden Fähigkeiten,

die unmittelbar von der Persönlichkeit

abhängen, also dem Willen

zu Fortbildung, zur Zusammenarbeit

(Teamarbeit), Verantwortung und Flexibilität,

der Problemlösungsfähigkeit

und dem Beherrschen von Fremdsprachen.

Zu den Soft Skills im Beruf

zählen auch das Projektmanagement,

das selbstständige Lernen, die Reaktionsfähigkeit

auf Veränderungen und

auf Innovationen.

Digitale Kompetenz, Bildung 4.0

Die Digitalisierung schafft nicht nur

neue Berufsbilder, sondern erfordert

die Auffrischung der beruflichen

Kompetenzen in bereits bestehenden

Aufgabenbereichen. Die Unternehmen

müssen daher in die Fortbildung der

Beschäftigten am Arbeitsplatz investieren,

damit das Personal die Kompetenzen

für die neue Berufsqualifikation

erwerben kann. Nach abgeschlossener

Das AFI-Handbuch ist auf der Homepage

des Instituts www.afi-ipl.org verfügbar.

beruflicher Weiterbildung muss das

Erreichen der Lernziele bewertet und

die erworbenen Kompetenzen zertifiziert

werden, damit die Arbeitnehmer

am veränderten Arbeitsmarkt bestehen

können. Der Wechsel von alten auf

neue Kompetenzen hat einschneidende

Folgen für die Bildungssysteme:

Erziehung, Schule und Ausbildung

müssen neu gestaltet werden, um die

neuen, vom Arbeitsmarkt geforderten

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22

AKTUELL

Berufsbilder zu schaffen. Vor allem

die Oberschulen müssen den Schülern

digitale Kompetenzen vermitteln, um

der starken Nachfrage der Unternehmen

nach qualifiziertem und digital

ausgebildetem Personal gerecht zu

werden. Das rasante Tempo der digitalen

Revolution erfordert außerdem

die Bereitschaft der Beschäftigten zum

Re- und Upskilling im Betrieb.

Future Jobs & Arbeitgeber

Die „Gute Arbeit 4.0“ wird also zu

einer Frage der permanenten Weiterbildung.

Die Personalführung der

Zukunft setzt auf Mitarbeiterpflege

und -bindung. Weiterbildung wird

vom Unternehmen nicht mehr als

Kostenfaktor gesehen, sondern als

fortlaufende und strategische Investition,

als Hebel für betriebliche

Performance und Beschäftigungstauglichkeit.

Betriebliche Investitionen in

Weiterbildung sind daher mindestens

so bedeutend wie Investitionen in

Technik. Um Talente anzuziehen und

qualifizierte Arbeitskräfte halten zu

können, muss ein Unternehmen die

Berufslaufbahnen durch Fortbildung

kräftig aufwerten und Mitarbeiter über

individuelle wie kollektive Vergütungssysteme

an den Betrieb binden. Bei

den individuellen Lohnelementen wäre

das Pay-for-competence anzudenken,

während bei den kollektiven Formen

die Produktivitätsprämie und die

betrieblichen Zusatzleistungen zählen.

In der „Guten Arbeit 4.0“ gilt das persönliche

Recht auf Weiterbildung eines

jeden Arbeitnehmers.

Kommunikationsprozesse,

Arbeitsorganisation 4.0

Die Gestaltung der Arbeitsorganisation

beinhaltet Entscheidungen über die Arbeitsteilung,

Kommunikationsprozesse,

Hierarchien und Handlungsspielräume.

Durch neue Systeme ergeben sich

auch neue Gestaltungsspielräume, wie

neue Aufgaben und Arbeitsanreicherung

(job enlargement, job enrichment).

Es gibt die Möglichkeit neue,

flexible Arbeitsstrukturen umzusetzen

(Schwarmorganisationen); durch

Informationsmöglichkeiten und digital

gegebene Koordinationsmöglichkeiten

können Arbeitsformen realisiert werden,

die unterschiedlich spezialisiertes

Personal auf der Basis gleicher oder

ähnlicher Information zusammen tätig

sein lassen und somit zur Förderung

der kollektiven Intelligenz beitragen.

Fit für die Metamorphose?

Die digitale Transformation erfordert,

dass sich Unternehmen auch in Südtirol

dem Wandel des Umfeldes dynamisch

anpassen und Veränderungen

proaktiv steuern. Die Metamorphose

der Arbeitsorganisation ist überlebensnotwendig,

wenn das Unternehmen

nicht Gefahr laufen will, eines Tages

„nackt“ dazustehen. Bereits 2002

sprach George Colony von „naked

technology“: Nur neue Technologien

einzuführen, ohne zugleich die Arbeitsorganisation

umzubauen, erzeugt

Schwund und Desorganisation, macht

Produktivitätsgewinne zunichte und

schmälert den „Return on Investment“

– das hatte Colonys Erhebung unter


AKTUELL

3.500 weltweit tätigen Unternehmen über 20 Jahre hinweg

gezeigt. In der Welt „Arbeit 4.0“ ist folglich die Entwicklung

neuer Organisationsmodelle wesentlich für die Beherrschung

von Produktionsprozessen. Die Unternehmen entscheiden

sich für spezifische Organisationsmodelle, abhängig vom gewählten

Ausmaß der Digitalisierung, vom Gleichgewicht der

humanen und digitalen Komponente sowie von der operativen

Einzel- und Gruppenautonomie beim Personal.

Wie Hirsch-Kreinsen über die Herausforderungen für die

Arbeitsgestaltung erklärt, „ist Arbeit 4.0 ein Gestaltungsprojekt,

kein Selbstläufer; seine Steuerung liegt in der Hand der

beteiligten Akteure, wird beeinflusst von gegebenen Strukturen,

die weiterentwickelt werden, und ist gewissermaßen ein

politisches Projekt.“

Zum Autor

Stefan Perini, Volkswirt.

Beruflicher Einstieg im

Ökoinstitut Südtirol/Alto

Adige, danach Erfahrungen

im ASTAT und im WIFO der

Handelskammer Bozen. Seit

Oktober 2012 leitet er das AFI | Arbeitsförderungsinstitut.

Seine Schwerpunktthemen: Zukunft der Arbeit,

Konjunktur, Einkommen, Verteilung, Welfare, Wohnen.

Mit dem WIFI auf Erfolgskurs!

Auf Erfolgskurs!

Frauen & Finanzen: Der Businessplan

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04. Mai 2021 vormittags

Wie wird ein Lohnstreifen richtig ausgefüllt?

Aufbau, Lohnelemente, gesetzliche Vorschriften

05. Mai 2021

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Englischtraining für erfolgreiche Kommunikation

12. Mai 2021 (Englisch)

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Wirksame Werbekampagnen durchführen

13. Mai 2021 vormittags (Italienisch)

Patente & Marken: Basiswissen kompakt

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14. Mai 2021 vormittags

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14. Mai 2021 nachmittags

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18. Mai 2021 vormittags (Italienisch)

Besonderer und schwieriger Schriftverkehr

Wie schreibe ich es am besten?

19. Mai 2021

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Italienischer Schriftverkehr für das Büro

19. Mai 2021 (Italienisch)

Frauen & Finanzen: Die finanzielle Altersvorsorge

Rechtzeitig Maßnahmen zur Absicherung ergreifen

20. Mai 2021 vormittags

Social Media Advertising: LinkedIn, Twitter u. a.

21. Mai 2021 vormittags (Italienisch)

Arbeiten für mehrere Vorgesetzte

Unterschiedliche Ansprüche und Arbeitsstile meistern

27. Mai 2021

Chatbot und Messaging-Tools

Immer in Kontakt mit den Kund/innen bleiben

15. Juni 2021 vormittags (Italienisch)

Assistenz 4.0

Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt meistern

13. und 20. Oktober 2021 nachmittags

FUTUR - Kompetenzen der Zukunft

Innovatives Modell für die Personalentwicklung

22. Oktober 2021 vormittags

8. Praxis-Lehrgang Führungskompetenz

Als junge Führungskraft souverän in Führung gehen

25. November 2021 - 05. Mai 2022

23

WIFI – Weiterbildung der Handelskammer Bozen

39100 Bozen | Südtiroler Straße 60

Tel. 0471 945 666 | wifi@handelskammer.bz.it

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Der Partner für

die digitale Zukunft

Was vor über 30 Jahren klein startete, ist heute eines der

führenden IT-Unternehmen Südtirols: systems steht für

hochwertige, innovative und zukunftsorientierte

IT-Lösungen, ist Vorreiter in puncto Digitalisierung

sowie Toparbeitgeber.

Im Jahr 1990 wurde systems als kleines Computergeschäft

in der Nähe des Zentrums von

Schlanders gegründet. Ging es anfangs noch

darum, Private und kleinere Betriebe mit Hardund

Software auszustatten, wurde das Serviceund

Produktsortiment in der Folge sukzessive

ausgebaut. 1993 kam es zur ersten Erweiterung mit

einem Standort in Bruneck, 2000 folgte der dritte

Standort in Bozen. „Die Standorte wurden einerseits

gegründet, um stets nahe bei den Kunden sein zu können.

Andererseits verstehen wir uns als regionaler Arbeitgeber;

wir wollen gerade für junge Menschen Job-Perspektiven und

attraktive, zukunftssichere Arbeitsplätze mit vielfältigen Tätigkeitsfeldern

schaffen“, betont systems-Geschäftsführer Gustav

Rechenmacher, der einst selbst als Praktikant in Schlanders

startete. Das Unternehmen ist im Laufe der Jahre immer

weitergewachsen. Mittlerweile liefert systems komplette,

innovative IT-Lösungen, setzt diese von der Beratung

über die Planung bis hin zur Implementierung um

und betreut deren Wartung.

Business digitalisieren und erweitern

Vorreiter ist systems insbesondere in puncto

Digitalisierung und „Internet of Things“ (IoT).

„Wir stehen unseren Kunden zur Seite, wenn es

Gustav Rechenmacher darum geht, ihr Business gezielt zu digitalisieren und

zu erweitern – und damit wiederum ihren Kunden

Zusatzleistungen anbieten zu können bzw. neue, zusätzliche

Geschäftsmodelle zu generieren“, erläutert Günter Wimmer,

CSMO von systems. Mit den mehr als drei Jahrzehnten


25

Erfahrung und Expertise in den verschiedensten Geschäftsfeldern

– von der IT-Infrastruktur über die IT-Security und

Digitalisierung von Geschäftsprozessen bis hin zur Softwareentwicklung

– begleitet systems seine Kunden heute in

einem weiteren Geschäftsbereich auf ihrem Weg zum smarten

Unternehmen – zuverlässig, professionell und engagiert.

Oftmals haben Betriebe eine innovative Digitalisierungsidee,

wissen jedoch nicht, wie sie das Projekt angehen sollen. Wimmer:

„Wir unterstützen sie dabei: von der Planung über die

Auswahl der passenden Technologie und die Softwareentwicklung

bis hin zur Umsetzung und Betreuung – und das alles aus

einer Hand.“ Die Südtiroler IT-Profis liefern keine Standardlösungen,

sondern eine individuelle Lösung, die perfekt auf das

jeweilige Business der Kunden abgestimmt ist. In den letzten

Jahren hat systems unter anderem für Städte und Gemeinden,

Einkaufszentren, Industriebetriebe und im medizinischen

Bereich erfolgreich Digitalisierungsprojekte umgesetzt.

Starkes Team als Basis des Erfolgs

Die systems GmbH ist Vertrauenspartner für Unternehmen

in der Hotellerie, im Handel, Handwerk und in der Industrie.

Zu den bereits über 3.000 Kunden zählen Klein- bis

Großbetriebe in Südtirol, Triveneto und Österreich. An

den drei Standorten sind inzwischen rund 80 Mitarbeiter

beschäftigt, Tendenz stark steigend – systems zählt damit zu

den größten IT-Unternehmen Südtirols.

Erfolgsfaktoren sind vor allem Professionalität, gegenseitiges

Vertrauen – und das starke Team. „Ohne das Engagement

unserer Mitarbeiter wären wir nicht zu jenem Unternehmen

geworden, das wir heute sind“, betont Gustav Rechenmacher.

„Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter ist uns überaus

wichtig – ebenso, dass wir verschiedene Anliegen und

Themen ständig hinterfragen, um uns laufend zu verbessern.

Nicht umsonst wurden wir bereits als Top-Arbeitgeber in

Südtirol ausgezeichnet.“

Wo IT zur Leidenschaft wird

Mitarbeiter bei systems zu sein, ist viel mehr als nur ein

Job – ist man doch Teil eines starken Kollektivs und der

Schlüssel zum Erfolg. Jeder kann hier seine Talente und

Fähigkeiten bestmöglich entfalten. Was ist das Besondere

daran, bei systems zu arbeiten?

Fabian Kaserer,

Kundenberater/Verkäufer:

„Ich habe die Wirtschaftsfachoberschule

Heinrich Kunter

in Bozen absolviert und bin

dann vor sechs Jahren direkt

nach der Oberschule zu systems

gekommen. Nach drei Monaten

Fabian Kaserer

Praktikum wurde ich übernommen.

Mein Fokus liegt darauf, unsere

Kunden in der komplexen Welt der IT bestmöglich zu

beraten und ihr Unternehmen damit zum Erfolg zu führen.

Mich motiviert das selbstständige Arbeiten, ich kann mir

den Alltag selbst gestalten und so kreativ sein.“

Yannick Schönthaler, Systemund

Netzwerktechniker:

„Ich bin seit drei Jahren bei

der systems GmbH tätig. Ich

habe damals gerade einmal

eine Woche nach der Matura

an der Technologischen

Fachoberschule Max Valier Bozen

begonnen, hier zu arbeiten. Meine Yannick Schönthaler

Tätigkeit ist überaus abwechslungsreich,

ich kann Probleme lösen und etwa auch beim Aufbau

einer komplett neuen Infrastruktur helfen. Ich bin oft mit

dem eigenen Firmenauto im Außendienst; ich schätze auch

die Zusammenarbeit mit meinen Arbeitskollegen.“

Markus Schwienbacher,

Abteilung IT-Operations:

„Im IT-Bereich arbeite ich seit

18 Jahren, zehn davon bei

systems. Ich habe als Außendiensttechniker

begonnen,

vor vier Jahren bin ich in den

Innendienst gewechselt. Seither

bin ich u. a. fürs Monitoring Markus Schwienbacher

unserer Rechenzentren und Kundensysteme und für die

Lösung komplexer technischer Probleme zuständig. Man

lernt jeden Tag dazu. Es ist toll in einem so jungen Team;

als Familienvater genieße ich Vorteile wie Homeoffice und

flexible Arbeitszeiten.“

Zur Verstärkung des Teams

suchen wir (m/w/d):

• Softwareentwickler

• Junior System-Netzwerktechniker

• Mitarbeiter im 2 nd Level Service Desk

• Verkaufsberater im Außendienst

Details und weitere offene Stellen auf:

www.systems.bz/jobs

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systems GmbH

Bozen | Bruneck | Schlanders

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27

Ein Hightech-Unternehmen

mit Fokus auf Innovation

Wenn man über ein hochtechnologisches Unternehmen

wie Microtec spricht, dann spricht man über ein Unternehmen,

welches eine große Geschichte hinter sich hat

und sich im Laufe seines nunmehr 40-jährigen Bestehens

stets mit großer Anpassungsfähigkeit am Weltmarkt

bewegt hat.

Das Bewusstsein, dass technologische Innovation Hand

in Hand mit hoher menschlicher Fachkompetenz geht,

ist der Schlüssel zum Erfolg und die Stärke von Microtec.

Dadurch hat das Unternehmen es geschafft, Weltmarktführer

im Bereich der Scan- und Optimierungslösungen für die

holzverarbeitende Industrie zu werden und mit 2021 mehr

als 230 Mitarbeiter an den Standorten Brixen, Venedig

(Mestre) und Vancouver beschäftigen zu dürfen. Es gibt

mehrere Faktoren, in welche Microtec investiert und an die

geglaubt wird, und heute, in einer Zeit wie dieser, sind diese

Unternehmensvisionen wichtiger denn je.

Der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt

„Ich glaube fest daran, dass Mitarbeiter im Job glücklich

sind, wenn sie sich als Teil einer Umgebung fühlen, in

welcher sie sich entfalten und am Prozess der Veränderung

teilhaben können“, meint Sira Vanzo, HR Recruiting und

Development. In der Tat feiert das Unternehmen intern oft

seine Erfolge, führt Interviews mit Mitarbeitern und kreiert

Wettbewerbe, an denen alle teilnehmen. „All das, weil wir

bei Microtec Menschen schätzen, welche bereit sind, sich als

aktiver Teil des Unternehmens zu engagieren“, so Vanzo.

Aus- und Weiterbildung als Kernthematik

Microtec investiert stark in die Ausbildung und Entwicklung

der Fähigkeiten seiner Mitarbeiter, um den steigenden

Anforderungen gewachsen zu sein. Lern- und Entwicklungsstrategien

werden daher zu einer Priorität, um

Kernkompetenzen sowie Soft Skills und digitale Fähigkeiten

zu entwickeln. Gerade bei Positionen, welche von der

zunehmenden Automatisierung beeinflusst werden, müssen

neue Fähigkeiten erworben werden, um den veränderten

Anforderungen gerecht zu werden und wettbewerbsfähig

und innovativ zu bleiben.

Nachhaltigkeit wird firmenintern gelebt

Bereits zum dritten Mal in Folge werden den Mitarbeitern

kostenlose E-Bikes für die kommenden Monate zur Verfügung

gestellt. Diese Initiative findet jährlich großen Anklang,

weshalb auch heuer wieder 72 elektrische Räder an den

Standorten in Brixen, Bruneck und Mestre zum Einsatz kommen.

„Dies ist nur eine von vielen Initiativen im Bereich des

nachhaltigen Wirtschaftens“, meint Daniel Reiter, Marketing-

Manager bei Microtec. „Uns ist es nämlich ein Anliegen, sowohl

die Umwelt als auch die Gesundheit unserer Mitarbeiter

nachhaltig zu pflegen und zu verbessern“, betont Reiter.

Wachstum als Chance für Neues sehen

Bei Microtec gibt es keine geplanten Karrieren, sondern

Wachstumschancen, die je nach Eignung, Professionalität und

der Fähigkeit, sich einzubringen, realisiert werden. Daher ist

das Unternehmen ständig auf der Suche nach neuen Talenten,

welche sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft

stellen wollen. Nehmen Sie die Herausforderung an und

werden auch Sie Teil des Teams. Alle aktuellen Jobangebote

finden sich auf microtec.eu/myjob

Microtec GmbH

Julius-Durst-Straße 98 | 39042 Brixen

Tel. 0472 273 689

careers@microtec.eu

In den Sommermonaten

stehen den Mitarbeitern

kostenlos E-Bikes

zur Verfügung.

Mit innovativen Scan-Systemen

ermöglicht Microtec eine

optimale Holzausbeute.

Nur durch konstante Ausund

Weiterbildung kann gute

Arbeit geleistet werden.


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beginne in der Gegenwart,

sie zu gestalten.

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Foto © Gerd Jütten


Foto © Oskar Da Riz

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29

Überzeugt die Volksbank

auch als Arbeitgeber?

Homebanking, Mobile Banking, Digital Onboarding,

Online-Unterschrift von Dokumenten. Die Südtiroler

Volksbank gewährleistet mit der laufenden Weiterentwicklung

ihrer Kontaktpunkte und Services, dass Komfort,

Effizienz und Kundennutzen optimiert werden. Im

Mittelpunkt steht die Beziehungsqualität zum Kunden,

die über effiziente digitale Kanäle genauso gepflegt

wird wie über die bewährten menschlichen Kontakte in

der Filiale. Dazu hat Radius ein Gespräch mit Christian

Unterkircher, Leiter Human Resources, geführt.

Radius: Volksbank hat im Jahr 2020 viele neue Mitarbeiter

eingestellt, konnten sich diese trotz Corona-Pandemie

gut einarbeiten?

Christian Unterkircher: 2020 war trotz Corona ein

sehr erfolgreiches Jahr für unsere Bank. Nicht

nur wirtschaftlich, sondern auch auf personeller

Ebene hat sich die Volksbank weiterentwickelt.

Es ist uns gelungen, viele erfahrene

Talente, aber auch motivierte Berufseinsteiger

für uns zu gewinnen. Dabei war es uns ein

wichtiges Anliegen, jedem neuen Mitarbeiter

und jeder neuen Mitarbeiterin die Möglichkeit

zu bieten, sich durch ein individuell ausgearbeitetes

Onboarding-Programm möglichst rasch und

reibungslos in die Volksbankwelt einzuarbeiten.

Radius: Was bedeutet das konkret?

C. Unterkircher: Jeder Mitarbeiter, der in die Volksbank

kommt, erhält einen spezifisch an seine Position und seine

Erfahrung angepassten Einarbeitungsplan mit verschiedenen

Trainingseinheiten und regelmäßigen Feedbackgesprächen

zwischen HR, Führungskraft und Mitarbeiter. So möchten

wir sicherstellen, dass wir den richtigen Mitarbeiter am richtigen

Platz gewinnbringend einsetzen. Denn darum geht es.

Beide Seiten sollen zufrieden sein.

Radius: Welche Bereiche sind besonders für junge

Mitarbeiter interessant?

Foto © Klaus Peterlin

Unterkircher Christian,

Leiter Human Resources

C. Unterkircher: Die Bank bietet ein sehr vielfältiges Jobangebot.

Kaum ein anderer Sektor hat sich in den letzten Jahren

einem so starken Wandel unterzogen wie der Bankensektor.

Einfache, repetitive Arbeiten, die über Jahre dieselben blieben,

gibt es nicht mehr. Die Bank ist sehr dynamisch geworden

und hat deshalb viele spannende Jobprofile zu bieten.

Neben den Jobmöglichkeiten im direkten Kundenkontakt

in der Filiale bietet die Bank vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten

in sehr unterschiedlichen Bereichen: Informatik/

System-Administratoren, Organisation, Prozessmanagement,

Produktmanagement, Finanzen, Buchhaltung, um nur einige

zu nennen. Flexibilität, Neugierde und der Wille, sich weiterzuentwickeln,

sind dabei wichtige Eigenschaften, die wir bei

all unseren Mitarbeitern fördern.

Radius: Welche Herausforderungen gilt es

derzeit zu meistern?

C. Unterkircher: Die Volksbank durchläuft

gerade einen Generationenwandel mit zahlreichen

Pensionierungen von langjährigen

Mitarbeitern. Es gilt, ihr wertvolles Wissen und

ihre Erfahrung an bestehende oder neue Mitarbeiter

weiterzugeben. In diesem Zusammenhang

ist zu unterstreichen, dass die Volksbank seit jeher

großen Wert auf die Schulung der Mitarbeiter

legt. Wir investieren viel in die Organisation von

Fachschulungen von Hard und/oder Soft Skills, in Leadershiptrainings

und in die Förderung junger Talente, damit sie

sich erfolgreich zu Spezialisten oder Führungskräften weiterentwickeln

können. Auch 2021 sind wir weiterhin auf der

Suche nach motivierten Mitarbeitern, die sich gemeinsam mit

uns weiterentwickeln und neuen Herausforderungen stellen

wollen. Infos zu den derzeit offenen Positionen finden Sie

unter: www.volksbank.it/de/bank/karriere

Südtiroler Volksbank AG

Schlachthofstraße 55 | 39100 Bozen

Tel. 800 585 600

www.volksbank.it


30

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Die Arbeit der Zukunft

Aus einer kürzlich durchgeführten EU-Studie geht hervor,

dass neun von zehn Arbeitsplätzen in einigen Jahren digitale

Kompetenzen erfordern werden, aber auch, dass die

Hälfte der derzeit weltweit durchgeführten Arbeiten in

Zukunft durch Maschinen ersetzt werden könnte. Einige

Arbeitsplätze gehen verloren, dafür werden durch eine

unaufhaltsame digitale Entwicklung neue, qualifiziertere

Arbeitsplätze geschaffen. Es entsteht der Eindruck, dass es

ganz neue Stellen geben wird, die wir uns heute wahrscheinlich

noch gar nicht vorstellen können.

Sehen wir uns die Lage mit Josef Morandell an, der an der

Spitze eines der Unternehmen mit der höchsten Digitalisierungsrate

ist, Brennercom, die seit über 20 Jahren Unternehmen

bei ihrem Digitalisierungsprozess unterstützt.

Radius: Brennercom ist führend in der Informations- und

Kommunikationstechnologie mit einem digitalen Angebot,

das die Unternehmen selbst während der Corona-Krise angesichts

eines neuen Szenarios unterstützte. was von Unternehmen

und Familien vor allem die Forderungen nach Smart

Working und Fernunterricht gestellt wurden, welche waren

die Richtlinien für ein Unternehmen wie das Ihre in Bezug

auf das Management neuer interner Fähigkeiten?

J. Morandell: Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat zu

einer nie zuvor gesehenen Beschleunigung in der Digitalisierung

von Prozessen geführt: Man denke nur daran, dass

praktisch alle Menschen technologische Plattformen für

Smart Working und Web-Meetings sowie

für Online-Einkäufe genutzt haben.

Foto © Brennercom

Josef Morandell,

Geschäftsführer bei

Brennercom – Retelit-Gruppe

Die Nachfrage nach Berufen mit

digitalen Kompetenzen wird mit der

Verbreitung neuer Technologien

zunehmen: Von uns aus gesehen

sind das vor allem Spezialisten für

Cloud, Analyseprozesse, Sicherheit

und künstliche Intelligenz (KI).

Ich muss aber hinzufügen, dass die

derzeitige Pandemie einen Transformationsprozess

beschleunigt hat, der

bereits einige Jahre zuvor begonnen

hatte. Zahlreiche Unternehmen arbeiteten bereits vor der

Covid-19-Notsituation an großen Digitalisierungsprojekten.

Auch wir, die stets das Wachstum und die Entwicklung des

Geschäfts unserer Kunden unterstützt haben, hatten bereits

spezialisierte Fachleute in den gefragtesten Berufsbereichen

im Haus. Kurzum, die Pandemie hat uns nicht ganz unvorbereitet

erfasst.

Radius: Lassen Sie uns nun über Fähigkeiten sprechen.

Wie wird sich die Suche nach neuen Spezialisten weiterentwickeln?

J. Morandell: Nach den Daten einiger aktueller Beobachter,

ich denke an die Studie von Aica, Anitec-Assinform, Assintel

und Assinter Italia mit der Universität Bicocca, konzentriert

sich die Suche derzeit auf Solution Designer, Cloud Specialists,

Quality Assurance Manager und Digital Transformation

Manager. Als Gruppe, erinnern wir uns daran, dass Brennercom

seit Juli 2020 Teil der Retelit-Gruppe ist, benötigen wir

stets Ressourcen, die über Fähigkeiten im Cloud-Bereich, in

Systemumgebungen sowie in der Programmierung verfügen,

um die kontinuierliche Entwicklung zu garantieren. Die

Technologie entwickelt und verändert sich, das ist eine Tatsache.

Die Dynamik kontinuierlicher Neuerscheinungen in der

Welt der Anwendungen macht es beispielsweise notwendig,

Mitarbeiter mit spezifischen und zertifizierten Kenntnissen

einzustellen, die aber auch begeistert und bereit dazu sind,

einen Teil ihrer Zeit für die kontinuierliche Weiterbildung

aufzuwenden. Heute beschäftigt die Retelit-Gruppe, zu der

Brennercom gehört, rund 600 Mitarbeiter, die über ein

breites Spektrum an technischen Fähigkeiten verfügen. In

einem Bereich mit so schneller und kontinuierlicher Veränderung

wie unserem ist es jederzeit erforderlich, Talente von

außen anzuziehen.

Radius: Die Digitalisierung wird zur Schaffung von Arbeitsplätzen

beitragen, die auf neuen Fähigkeiten basieren, und

viele Arbeitsplätze werden umgewandelt. Wird dies gleichzeitig

zur Zerstörung von Arbeitsplätzen führen, die durch

automatisierte Prozesse ersetzt werden können?

J. Morandell: In naher Zukunft werden Berufsbilder benötigt,

die wir heute wahrscheinlich ignorieren: Ich denke an das

Big-Data-Thema im Zusammenhang mit Healthcare, Energy

oder an Virtual Reality und künstliche Intelligenz. Routinetätigkeiten

können sicherlich ersetzt werden. Denken wir

an die Verwendung von Chatbots: Ein Chatbot kann einen

Angestellten für Arbeiten wie Reservierungen oder Anfragen

nach Verkehrsinformationen oder Mobilität ersetzen.

Auf diese Weise kann sich der Mitarbeiter qualifizierteren

Tätigkeiten widmen. Mit der vollständigen Verbreitung der

digitalen Transformation und der Industrie 4.0 wird es natürlich

notwendig sein, die eigenen Mitarbeiter für neue Skills

auszubilden.

Radius: Welche werden das sein?

J. Morandell: Wir sprechen über Digital Skills, aber auch

über einige nicht technologische Fähigkeiten, übergreifende

Kompetenzen, die sich auf Beziehungen und Verhaltensweisen

von Personen in jeglichem Arbeitsumfeld beziehen. Was

wir beispielsweise oft suchen, ist die Fähigkeit, komplexe

Probleme zu lösen, Veränderungen zu bewältigen und sich

mit Flexibilität und Kreativität anzupassen. Ich halte Letzteres

für grundlegend: die Fähigkeit, interne und externe Reize

wahrzunehmen und innovative Lösungen vorzuschlagen.


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Central Food Hall Ladprao, Bangkok

Berufsträume verwirklichen

bei Interstore | Schweitzer

Als führendes Design- und Ladenbau-Unternehmen

entwickelt und realisiert die Firma Interstore | Schweitzer

seit 94 Jahren individuelle Shop-Lösungen für namhafte

nationale und internationale Kunden. Das größte Kapital

des Unternehmens sind die Mitarbeiter, die mit Engagement

und Know-how zum Erfolg der global agierenden

Gruppe beitragen.

Erfolgreiche Einkaufswelten entwickeln und kreative

Kunden-Ideen in die Realität umsetzen – das ist die

Motivation der ca. 800 Spezialisten der weltweit agierenden

Unternehmensgruppe. Sie alle vereinen die Freude an neuen

Denkansätzen, die Neugier auf unerprobte Lösungswege und

die hohen Ansprüche bezüglich Produktqualität und Kundenzufriedenheit.

Unabhängig davon, in welcher der zahlreichen

Firmenabteilungen die Mitarbeiter ihren Beitrag leisten, werden

Teamgeist, Stressresistenz und Flexibilität großgeschrie-

Food Pantry

Waikiki Market

Waikiki Market _ First Floor _ Visualisations

ben. Solche Eigenschaften sind unerlässlich, denn oft verlangen

delikate Problemstellungen höchste Konzentration und rasche

Handlungen. Internationale Kunden wie Carrefour, Edeka,

Douglas, C&A und Nutella schätzen die selbstverständliche

Rundumbetreuung bei der Entwicklung und Realisierung der

Ausstellungskonzepte und Geschäftsinterieurs.

Vielfältige Karriere-Möglichkeiten

Engagierten Mitarbeitern bietet Interstore | Schweitzer ungeahnte

Karrieremöglichkeiten. In der Firmenzentrale in Naturns

sowie den zahlreichen Niederlassungen in Basel, Zürich,

London, Mailand, Düsseldorf, Hongkong und San Francisco

werden neue berufliche Horizonte eröffnet und individuelle

Fähigkeiten gezielt gefördert. Vor allem im Bereich

Sales und New Business werden aktuell

aufstrebende Spezialisten gesucht,

die das Wachstum des Unternehmens

vorantreiben. „Wir richten uns an

Menschen, die Interesse daran haben,

mit ihrem Einsatz schnell in verschiedenen

Bereichen zu wachsen, und die

in einem internationalen Unternehmen

vorwärtskommen möchten“, erklärt

Beni Heiden, Head of Sales

Beni Heiden, Head of Sales und Creative

Director bei Interstore | Schweitzer. bei Interstore | Schweitzer

& Creative Director

„Sie sollten die Bereitschaft mitbringen,

sich 200 Prozent einzusetzen. Das ist nicht immer einfach –

doch dafür stehen unseren Mitarbeitern diverse Weiterentwicklungsmöglichkeiten

sowie die Chance zur Verfügung,

auch im Ausland tätig zu werden.“ Fremdsprachen, allen voran

Food Pantry – Waikiki Market, Honolulu


33

Englisch und Italienisch, sind in allen Bereichen des Unternehmens

essenziell.“

New Business Developer

Als New Business Developer werden sich die Job-Kandidaten

der Herausforderung stellen, proaktiv Kunden auf bestehenden

und neuen Märkten zu akquirieren. Zu den Hauptaufgaben

in dieser verantwortungsvollen Position gehören

unter anderem die Terminvereinbarung mit Interessenten und

der Aufbau sowie die Pflege eines Netzwerks von potenziellen

Kunden. Beni Heiden: „New Business Developer sind

Menschen, die aus akquiseorientierten Branchen kommen

und Erfahrung darin haben, Research nach Vorgaben zu

betreiben. Diese Vorarbeit gilt es dann, auf ein Potenzial

herunterzubrechen, das zu unserem Unternehmen passt. Das

Hauptziel ihrer Tätigkeit ist, einen Termin mit dem potenziellen

Kunden zu vereinbaren.“ Jungen Menschen um die 30,

die sich später im Bereich Sales weiterentwickeln möchten,

könnte diese Position als Einstieg ins Unternehmen dienen.

Attraktiv ist die Stelle im New-Business-Bereich aber auch für

erfahrene Arbeitskräfte, die die Akquise-Tätigkeit bereits als

ihren Traumjob definiert haben. Zu den weiteren Schlüsselkompetenzen

eines New Business Developer gehören neben

ausgezeichneten organisatorischen und kommunikativen

Fähigkeiten auch eine hohe Reisebereitschaft und der starke

Antrieb, neue Märkte zu erschließen. Dabei ist die enge Zusammenarbeit

mit dem Salesmanager unerlässlich.

Salesmanager

„Die Salesmanager bei Interstore | Schweitzer kommen aus

lebensmittelnahen Branchen, in denen sie ähnliche Positionen

ausgefüllt haben oder als internationale Experten auf

für uns wichtigen Märkten tätig waren“, erläutert der Leiter

der Sales-Abteilung. „Sie sind in der Lage, eine Vertrauensbasis

mit dem Kunden aufzubauen und in der Folge einen

Vertragsabschluss zu erzielen. Dabei geht es um Projekte

im sechsstelligen Eurobereich. Verhandlungsfähigkeit ist in

dieser Position deshalb unabdingbar.“ Weitere wichtige Kompetenzen,

die die Erreichung der Umsatzziele fördern, sind

unter anderem gute Branchenkenntnisse, große Flexibilität,

überdurchschnittliches Engagement und hohe Belastbarkeit.

Im Gegenzug erwarten die Mitarbeiter vielfältige Benefits,

betont Beni Heiden: „Wir starten im Moment diverse Ausbildungs-

und Weiterbildungsprogramme, um individuelle

Talente zu fördern. Die Möglichkeit, rasch Verantwortung

übernehmen zu können, ist sicherlich ein weiterer Ansporn.

Ein weiterer Benefit ist auch die Internationalität – vor allem

für junge Leute, die Lust haben, für ein global agierendes

Unternehmen weltweit Projekte zu realisieren. Zusätzlich

gibt es bei uns ein sehr attraktives Gehalts- und Bonussystem,

das leistungsorientierten Mitarbeitern sehr gute Verdienstmöglichkeiten

bietet.“

im Vertriebsinnendienst bei Interstore | Schweitzer tätig ist.

Sie verkörpert die Schnittstelle zwischen Vertrieb und Unternehmen

und koordiniert den Austausch mit den restlichen

Abteilungen. Mit ihrem Einsatz unterstützt Nora Fesues die

Vertriebsmitarbeiter, indem sie ihnen Tools und Informationen

für erfolgreiche Vertragsabschlüsse zur Verfügung stellt.

Sie sagt: „An meiner Arbeit schätze ich ganz besonders das

Gefühl des Eingebundenseins und die Möglichkeit, jeden Tag

mehrere Sprachen sprechen zu können.“ Kommunikation

steht auch bei der Tätigkeit von Barbara Thaler im Fokus, die

seit drei Jahren als „Salesmangerin international“ bei Interstore

| Schweitzer angestellt ist. Am spannendsten findet sie

die Neukundenakquise, bei der ihr Einfühlungsvermögen und

Verhandlungsgeschick zum Ausdruck kommen.

Als Projektleiter steht Martin Pichler in engem Kontakt mit

den Kunden und fungiert als Kommunikationsschnittstelle

zwischen ihnen und den verschiedenen Abteilungen des

Unternehmens, besonders dem Vertrieb. Besonders reizvoll

findet er die Möglichkeit, durch seine Tätigkeit neue Länder

und Kulturen kennenzulernen und bereits in jungen Jahren

große Verantwortung innerhalb der Firma zu übernehmen.

Ob in der Firmenzentrale in Naturns oder in einer der

zahlreichen Niederlassungen weltweit – überdurchschnittlich

engagierten Mitarbeitern stehen bei Interstore | Schweitzer

vielfältige Karriere-Optionen offen, die zur Erfüllung ihrer

beruflichen Träume beitragen können.

Interstore | Schweitzer

Industriezone 7-9 | 39025 Naturns

info@schweitzerproject.com

www.interstore-schweitzer.com

Dunnes Stores Jetland, Limerick (Irland)

Zufriedene Mitarbeiter

„Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung, die es zu bewältigen

gilt“, verrät Nora Fesues, die seit zweieinhalb Jahren


Smart Arbeiten

Smart Working ist seit einem Jahr

für viele Arbeitende Alltag geworden.

Eigentlich gibt es diese

Arbeitsform in Italien aber schon

seit 2017. Was hat sich seit Corona

verändert und ist Smart Working

heute eine Benefit oder hat der Arbeitnehmer

gar ein Recht darauf?

Das Smart Working hat durch die

Covid-19-Pandemie einen regelrechten

Boom erlebt. Was vor der

Krise nur wenigen Einzelpersonen

vorbehalten war, ist nun eine etablierte

Arbeitsweise. Und viele Unternehmen

möchten diese Form des Arbeitens

auch nach Corona beibehalten.

Das Stimmungsbild der Südtiroler

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,

das Afi-Barometer, hat im April

2021 die folgende Situation festgehalten:

35 Prozent der in Südtirol

befragten Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer erklären, in letzter Zeit

im Homeoffice gearbeitet zu haben,

während 65 Prozent ausschließlich

in Präsenz gearbeitet haben. In der

Privatwirtschaft nutzte nur jeder dritte

Beschäftigte diese neue Form des

Arbeitens. Auf die Frage, ob Smart

Working auch nach der Pandemie

eine Alternative sei, gaben die meisten

davon an, dass sie weiterhin gerne

zwei bis drei Tage im Home Office

arbeiten würden.

Radius: Was versteht man rechtlich

unter dem Begriff Smart Working?

Michael Weissenegger: Das Smart

Working, in italienisch „lavoro agile“

ist strenggenommen eine Form der

Telearbeit und durch das Legislativdekret

Nr. 81 vom 22. Mai 2017 Art.

18-23 geregelt. Telearbeit, das steckt

bereits im Wort, tele ist griechisch und

bedeutet „Ferne“, meint die Fernarbeit,

also, dass ein Arbeitnehmer zu

Hause bleibt und von dort aus unter

Nutzung der Kommunikationstechnologie

seine Arbeit verrichtet. Es

handelt sich nicht um eine neue Form

von Arbeitsverhältnis, sondern um

eine Neuartikulation der Arbeitsweise.

Smart-Workerinnen und Smart-

Worker sind nicht an Arbeitsort und

Arbeitszeit gebunden, müssen aber die

täglichen und wöchentlichen Ruhezeiten

einhalten.

Radius: Wie ist diese Arbeitsform rechtlich

verankert?

M. Weissenegger: Spricht man von

koordinierter und fortwährender Arbeit,

Part-Time, zeitlich begrenzter Arbeit

oder Leiharbeit so versteht man

darunter neue, andere Formen der

Arbeit. Beim Smart Working hingegen

ändert sich nur der Ort der Arbeit.

Allerdings muss das Arbeitsministerium

über dieses Smart Working mittels

einem Schreiben unterrichtet werden,

wobei die Arbeitnehmer namentlich

zu nennen sind und der Zeitpunkt

(von wann bis wann das Smart

Working aktiv ist) gemeldet werden

muss. Im Regelfall wird der Arbeitgeber

der Smart Workerin/dem Smart

Worker die nötigen Arbeitsutensilien

zur Verfügung stellen. Wobei jegliche

Abkommen in einem eigens aufgesetzten

Vertrag zwischen Arbeitgeber und

Arbeitnehmer festzuhalten sind. Entlohnung,

Sozialversicherung, usw. ist

in gleichem Ausmaß zu erfüllen, wie

wenn die Arbeit im Betrieb erbracht

wird. Deshalb ist das Smart Working

keine neue Form eines arbeitsrechtlichen

Vorgangs. Für den Zeitraum der


AKTUELL

35

Krise traten Vereinfachungen in Kraft,

wie etwa die Abschaffung des schriftlichen

Abkommens und die Vereinfachung

der telematischen Meldung.

Radius: Muss das Smart Working von

der eigenen Wohnung aus absolviert

werden? Oder können Arbeitnehmer

auch vom Liegestuhl aus arbeiten,

vielleicht sogar am Gardasee oder im

Ausland? Was sieht der Gesetzgeber

hier vor?

M. Weissenegger: Generell ist im

Gesetzesdekret zum Smart Working

nicht geregelt, wo die Arbeit

erbracht werden muss. Allerdings

müssen die Voraussetzungen für eine

einwandfreie Nutzung der Kommunikationstechnologie

gegeben sein.

Im Regelfall schließt der Arbeitgeber

einen zusätzlichen Vertrag mit der

Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter ab,

in dem die einzelnen Details klar

geregelt sind. So kann der Arbeitgeber

durchaus auch festlegen, dass die

Arbeit innerhalb der Region oder der

Provinz erbracht werden muss. Ohne

zusätzlichen Vertrag ist das aber

nicht geregelt.

Radius: Gibt es ein Recht auf

Smart Working?

M. Weissenegger: Abgesehen

von Sonderfällen,

beispielsweise bei Eltern

schwerbehinderter Kinder,

gibt es kein Recht

auf Smart Working. Bis

zum 31.12.2020 hatten

die Arbeitgeber die Möglichkeit,

das Smart Working

einseitig zu verlangen. Seit

Jänner 2021 gilt dies aber nicht

mehr. Heute gilt, dass die beiden

Parteien ein Abkommen unterzeichnen,

in dem sie die Regelung festlegen.

Allerdings kann der Arbeitgeber

nach wie vor unter Hinweis auf die

Ansteckungsgefahr Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zum Smart Working

verpflichten. Anspruch erheben kann

der Arbeitnehmer nicht.

Foto © Alex Filz

Michael Weissenegger

Massive Veränderungen in Arbeitswelt

Herausforderung Home Office

Home Office bringt Vor- und Nachteile

mit sich. Ein großes Thema

beim Arbeiten von zu Hause aus sind

Datensicherung und Datenschutz. Allen

Mitarbeitenden müssen die

entsprechenden technischen

Voraussetzungen zur Verfügung

gestellt werden.

Aber auch abseits der

Hardware liegen einige

Tücken. Im Home Office

lösen sich die Grenzen

zwischen Arbeit und Freizeit

zunehmend auf. Dieser

Trend, der bereits seit einigen

Jahren anhält wurde mit dem Home

Office noch verstärkt. Mitarbeitende

sind gefordert, auch ihr Recht auf

Feierabend geltend zu machen. Daher

lohnt es sich in jedem Fall, auch abseits

der schriftlichen Vereinbarung,

genau abzuklären, welche Leistungen

erwartet werden und in welchem

Zeitraum die Mitarbeiterin und der

Mitarbeiter verfügbar ist.

Radius: Herr Udovich, haben aus Ihrer

Erfahrung Corona und das Smart

Working zu einer Veränderung der

Benefits am Arbeitsmarkt geführt?

M. Udovich: Die Corona-Pandemie

Radius 190 x 93

29.4. Top Jobs

hat das Verlangen nach einer Work-

Life-Balance verstärkt. Programme

zur Stressbewältigung und Förderung

der psychischen Gesundheit sowie

Kinderbetreuung, Firmenfahrräder,

Zeitwertkonten, Online-Fitness-

Angeboten, Verpflegungsgutscheinen

sind Benefits, die in diese Richtung

gehen. Nicht nur Unternehmen, auch

die Politik hat endlich anerkannt,

dass Mitarbeiter nicht nur mit warmen

Worten getröstet werden können.

Ein erster Schritt in die richtige


36

AKTUELL

Richtung hat die italienische Regierung

mit dem Kindergeld (Assegno

Unico) gemacht. Das neue Kindergeld

darf jedoch nicht die einzige Maßnahme

bleiben oder gar nur das alte

System ersetzen. Auch die Südtiroler

Landesregierung hat bereits finanzielle

Unterstützungsleistungen für

die Familienpolitik zur Verfügung

gestellt sowie im Bereich der Kleinkindbetreuung

Maßnahmen ergriffen.

Solche Fürsorgeformen in Zusatzleistungen

und Steuererleichterungen,

Zuschüssen und Sachbezügen sind

genau jetzt wirkungsvoller, als jemals

zuvor, um die richtigen Weichen für

die Zukunft zu stellen.

Radius: Ist etwa Smart Working oder

das Angebot auch im Ausland zu arbeiten,

vielleicht über einen längeren

Zeitraum, ein neues interessantes

Benefit?

M. Udovich: Die Covid-19-Pandemie

hat für massive Veränderungen in der

Arbeitswelt gesorgt. Es zeichnet sich

ein Trend bereits seit Monaten ab,

dass Home Office wichtiger wird und

könnte sogar zu einem festen Bestandteil

werden. Unternehmen,

die sich in der Vergangenheit

gesträubt hatten, Mitarbeitern

die Arbeit von zu

Hause zu ermöglichen,

dürften allmählich die

Argumente ausgehen.

Die Monate im Lockdown

haben schließlich

gezeigt, dass es sowohl technisch

als auch organisatorisch

möglich ist, selbst für Führungskräfte.

Und auf diese neue Flexibilität

möchte ein Teil der Arbeitnehmer

auch nach Corona nicht verzichten.

Vieles spricht für die Entwicklung

hybrider Arbeitsmodelle, bei der die

Präsenzpflicht nicht komplett durch

Arbeit im Homeoffice ersetzt wird,

sondern die Vorteile beider Welten

optimal miteinander vereint werden.

Da könnte es sich dahinentwickeln,

dass Teil-Home Office sogar zum

Foto © www.renegamper.com

Mirko Udovich

Standard wird und nicht mehr als

Benefit bezeichnet werden wird.

Radius: Aus Ihrer Sicht: welche

Gefahren birgt das Smart

Working und damit verbunden

die noch stärkere

Verschmelzung von

Beruf und Privat?

M. Udovich: Nicht jeder

Mitarbeiter ist fürs Home

Office gemacht. Für einige

ist es nicht so einfach, seine

Aufgaben in Heimarbeit zu

organisieren. Sie benötigen den Input

und Austausch mit anderen Kollegen,

fühlen sich nach einiger Zeit isoliert,

fühlen nicht die gewohnte Anerkennung

für ihre geleistete Arbeit.

Andere hingegen kommen sehr gut

allein zurecht. Deswegen ist Homeoffice

auch immer eine Frage der

persönlichen Vorlieben. Generell sollten

Mitarbeiter die Flexibilität aber

auch nutzen, um die Arbeitszeit dem

eigenen Rhythmus anzupassen.

Praxis und Online-Kurse für Baustelle

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Die Niederstätter Academy bietet allen Firmen die

Möglichkeit, die Mitarbeiter mit qualitativ hochwertigen

Kursen rund um die Anwendung und Sicherheit der

Baumaschinen weiterzubilden. Außer Präsenzkursen mit

Praxisorientierung bietet das renommierte Weiterbildungszentrum

Online-Kurse an.

Niederstätter ist stets bemüht, die eigenen Dienstleistungen

innovativ noch effizienter zu gestalten. So wird

auch die Niederstätter Academy, das Weiterbildungszentrum

für den Bau und weitere Wirtschaftssektoren, ständig ausgebaut.

Um auf die Bedürfnisse der Unternehmen zu reagieren,

gibt es außer den hochwertigen Präsenzkursen auch Online-

Kurse, bei denen Mitarbeiter und Techniker den Theorieteil

der Maschinenführerkurse und die Auffrischungskurse

direkt online, von überall aus und wann immer sie wollen

belegen können. Die Vorteile der Online-Kurse sind viele:

Die Teilnehmer können die Kursinhalte autonom durcharbeiten

und ihre Pausen einlegen, wann sie möchten. Nach

erfolgreicher Absolvierung kann das Zertifikat umgehend

heruntergeladen werden, es wird automatisch aber auch per

E-Mail an das eigene Unternehmen versendet. Bei allen Kursen

der Niederstätter

Academy erhält man

auch die neue Führerscheinkarte,

die mit

einer digitalen Welt

der eigenen Weiterbildung

verbindet, in der

z. B. alle belegten Zertifikate

heruntergeladen

Werde auch du Teil

von Niederstätter.

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und alle Fristen für die

Auffrischungen eingesehen

werden können.

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Mehr als nur Baustoffe

Torggler mit neuer Geschäftsführung und wichtigen

Investitionen in die Modernisierung und Digitalisierung

der Bereiche Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung.

Das Südtiroler Traditionsunternehmen möchte

mit diesen Maßnahmen die Position auf dem lokalen und

internationalen Markt weiter stärken.

Dichtungsschlämmen, Injektionsmörtel, Epoxid-Klebstoffe,

Nivelliermassen sind für die meisten Personen

nicht weiter definierbare Begriffe. Dies sind nur einige der

zahlreichen Baustoffe, welche das Produktionsunternehmen

im Sortiment führt. Im Jahre 1865 am Rennweg in Meran

als kleiner Familienbetrieb entstanden, entwickelte sich das

Unternehmen ständig weiter und ist heute ein internationaler

Produzent von technischen Systemlösungen für das

Bauwesen. Torggler besitzt neben dem Hauptsitz in Marling

Niederlassungen in Oberhaching in Deutschland, in Zgierz

in Polen und in Rieti in Mittelitalien. Die neue Geschäftsführung

mit CEO Benno Pamer und CFO Andreas Ranigler

hat in den vergangenen Monaten mit wichtigen Investitionen

in die Produktion, Logistik und die Forschungs- und

Entwicklungsabteilung die Voraussetzungen für eine positive

Entwicklung auf dem lokalen und internationalen Markt gesetzt.

Torggler produziert über 200 verschiedene Baustoffe,

wobei sich das Augenmerk immer mehr auf die Produktion

kompletter Systemlösungen richtet. Systeme für die Betoninstandsetzung,

die Wärmedämmung, die Sanierung, verschiedene

Abdichtungssysteme sind nur einige der angebotenen

Lösungen des Unternehmens.

Teamorientiert

Das größte Kapital eines jeden Unternehmens sind die eigenen

Mitarbeiter. Aus diesem Grund wurde im vergangenen

Jahr nochmals deutlich in die Modernisierung und Digitalisierung

des Arbeitsumfelds bzw. die Weiterbildung des

gesamten Teams investiert. Homeoffice und Smart Working

wurden bereits vor Covid-19 gefördert, und dadurch konnten

die negativen Auswirkungen der Pandemie eingeschränkt

werden. Für die neue Geschäftsführung sind eine flache

Hierarchie, eine offene Unternehmenskultur, eine kontinuierliche

Entwicklungsmöglichkeit und der Wille zur Veränderung

eines jeden Mitarbeiters wichtige Anliegen.

Forschungsorientiert

Für ein Unternehmen mit einem derart ausgeprägten technischen

Know-how ist eine gut funktionierende Forschungsund

Entwicklungsabteilung Voraussetzung. In den Torggler

Labors arbeiten 13 qualifizierte Hochschulchemiker und

Labortechniker täglich an der Formulierung immer leistungsstärkerer

Lösungen. Eine wichtige Eigenschaft jedes Baustoffs

ist die Verarbeitbarkeit, ein auch bei vielen Fachleuten häufig

vernachlässigter Aspekt. Eine schnelle und einfache Verarbeitbarkeit

ermöglicht es, Zeit und somit Kosten deutlich zu reduzieren.

Von Torggler entwickelte Systemlösungen zeichnen

sich u. a. auch dafür aus und sind bei den Kunden geschätzt.

Ein immer größeres Augenmerk wird in der R&D-Abteilung

auf die ressourcenschonende Entwicklung und Zusammensetzung

der Baustoffe gelegt. Dieser Bereich wurde in den

letzten Jahren deutlich ausgebaut und soll zukünftig eine der

Stärken des Unternehmens

werden. Um sich lokal mit

anderen Instituten und Betrieben

besser zu vernetzen,

wird in den kommenden

Wochen die Abteilung Innovation

in den NOI Techpark

nach Bozen umsiedeln. Ein

weiterer Schritt, um das

technische Know-how des

Traditionsunternehmens

weiter auszubauen und weiterhin

innovative Baustoffe

zu produzieren.

Torggler GmbH

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„Elegante“ Arbeitsbedingungen

Nicht nur die Produkte, die METEK aus Glas und Metall

herzustellen vermag, sind außergewöhnlich. Auch die

Arbeitsbedingungen sind bei METEK außergewöhnlich.

Modern, offen und transparent wirken Gebäude, an

denen METEK Hand angelegt hat. Wie schafft es der

Betrieb, so aufregende und elegante Gebäudeverglasungen,

automatisierte Gebäude(er)öffnungen, Genussklimaschränke,

Brandschutzverglasungen herzustellen, die auf den ersten

Blick fast unrealisierbar erscheinen? Ein Teil der Antwort

muss handwerkliches Können heißen. Der andere, vielleicht

noch entscheidendere, ist das Betriebsklima, der Zusammenhalt,

der aus Kollegen und Kolleginnen ein eingeschworenes

Team macht. Und oft das Unmögliche möglich macht.

METEK schätzt sich glücklich, aus Mitarbeitern zu bestehen,

die ihrer Arbeit mit echter Leidenschaft nachgehen. Da

kommt bei vielen die Begeisterung für Technik, für Glas und

Metall und ungewöhnliche Verbindung durch, und da wird

auch schon mal etwas „neu erfunden“. Doch auch in allen

anderen Bereichen ist METEK mit Passionierten besetzt,

die alles zu einem guten Gelingen beisteuern. Somit ist das

elegante Endprodukt nicht das geniale Werk eines Einzelnen.

Es ist das Resultat einer gemeinschaftlichen Leistung,

auf das jeder Einzelne der zurzeit 70 Mitarbeiter stolz sein

kann. Modernes Arbeitsumfeld bei der international tätigen

Firma METEK bedeutet auch die Möglichkeit zur individuellen

Gestaltung des Arbeitsplatzes. Dazu gehören flexible

Arbeitszeiten, Mitarbeiterfortbildung oder gemeinsame

Ausflüge und andere Benefits. Ein zeit- und nervensparender

Mannschaftsbus von und nach Assling und eine familienfreundliche

4-Tage-Woche für Monteure sind neben der

leistungsgerechten Entlohnung und dem guten Betriebsklima

eine Selbstverständlichkeit. Der Hauptsitz des Lösungsspezialisten

METEK befindet sich in Frangart/Eppan, weitere

Niederlassungen sind in Welsberg und in Assling/Osttirol.

Weitere Einblicke unter www.metek.com

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Die Gastronomie und Top Jobs?

Ja sicher – hätte man bis vor einem

Jahr noch gesagt. Denn kaum ein

Bereich ist so abwechslungsreich und

vielfältig wie die Gastronomie. Aber

kaum ein Bereich wurde von Corona

so hart getroffen wie die Gastronomie.

Nicht nur für Gastronomen

schwer nachvollziehbare Entscheidungen

und Gesetze führten zu einem

beinahe einjährigen Lock down.

Hoteliers, Restaurant -, Cafe- und

Barbetreiber verstehen die Welt

bzw. die Gesetze und Einschränkungen

nicht mehr. Nach dem Schock

vom März/April 2020 und der

Wiedereröffnung mit zahlreichen

Auflagen, schien die Welt im vergangenen

Sommer wieder in Ordnung.

Die Vorsichtsmaßnahmen wie mehr

Abstand zwischen den Tischen verbunden

mit weniger Gästen, keine

Bedienung an der Theke, Maskenpflicht,

die Aufstellung von Trennwänden

und Plexiglasscheiben usw.

wurden in kürzester Zeit umgesetzt.

Und was hat es gebracht, wer zahlt

die Investitionen? Nach vielen Versprechungen,

blieb es Großteils bei

den Ankündigungen bzw. wurden einige

Aussagen betreffend finanzieller

Hilfen wieder zurückgenommen.

Die Gastronomie reagierte als Erste

Schon Mitte Februar, nach den ersten

Corona-Meldungen wurde reagiert:

mit Desinfektions-Spender, größeren

Abstand zwischen den Tischen,

Service mit Handschuhen und später

bedienen mit Masken. „Dabei war das

Beschaffen von Masken und Desinfektionsmittel

alles andere als einfachen.

Stundenlanges Telefonieren um auf

allen möglichen und unmöglichen

Wegen an das mittlerweile auf den

zehnfachen Preis gestiegen Material

zu kommen“, berichtet ein Hotelier.

„Im März folgte dann die angeordnete

Schließung und die ganze Wirtschaft

wurde in einer bis dahin nicht gekannte

Art und Weise herunter gefahren.

Und an die Mitarbeiter und deren Familien

darf ich erst gar nicht denken!“

Der Südtiroler Sonderweg – enorme

Anstrengungen zum Reopening

Mit Mai zeichnete sich dann eine

mögliche Entspannung ab und Ende

Mai wurde per Landesgesetz der

„Südtiroler Sonderweg“ beschlossen.

Mit 26. Mai durften die Hotels

wieder öffnen. „Hatte die Schließung

eine kaum zu beschreibende Niedergeschlagenheit

verursacht, so herrschte

nach der Öffnung – trotz aller Corona

bedingten Einschränkungen, eine

bisher noch nie erlebte freudige Stimmung

im ganzen Haus – inklusive der

Gäste“, so die Erinnerung an damals.

Dabei stellte die sich Wiedereröffnung

als wesentlich schwieriger heraus als

das Zusperre. Es war ein „Top-Job“

den die Teams – vom Chef bis zum

einfachen Mitarbeiter leisteten. Die


AKTUELL

41

gesetzlichen Bestimmungen – wie

immer höchst kompliziert formuliert,

mussten erst einmal auf eine für alle

Mitarbeiter und Gäste lesbare Form

umgearbeitet (deutsch, italienisch und

englisch) werden. Die gesamten Arbeitsabläufe

mussten den Bestimmungen

angepasst und die Logistik dazu

umgestellt werden. Gleiches galt für

die gesamte Haustechnik, die überprüft

und dann hochgefahren wurde

usw. Die Mitarbeiter wurden auf die

neuen Bestimmungen hin eigeschult

und auf auf Covid-19 getestet.

Die nächste „Watschn“

kam im Herbst

Der Sommer ist dann sehr gut gelaufen.

Ohne der Möglichkeit von

Fernreisen war es für viele Gäste der

Haupturlaub, die Aufenthaltsdauer

in Südtirol war länger, es kamen

neu Gästeschichten und es wurde

mehr Geld ausgegeben. Auch für den

Herbst war man noch optimistisch bis

dann im September wieder der Rückschlag

kam. Die Warnungen von den

Virologen kam schon früher – nur sie

wurden anfangs überhört. Was keiner

für möglich gehalten hätte folgte aufs

Neue – ein weiterer Lock down!

Dank der Erfahrung vom Frühjahr,

gab es zum einen wesentlich mehr

Ausnahmen, die allerdings immer

unverständlicher (formuliert) wurden

und zum anderen gerade für die

Gastronomie, nicht nachvollziehbare

Einschränkungen enthielten.

Von wegen Top Job

Speziell die Gastronomie hatte ihr

Hausaufgaben, verbunden mit diversen

Investitionen, bestens gemacht –

im Gegensatz zur Politik. Trotz der

Warnungen seitens der Wissenschaft

wurden den Sommer über keine

Strategien für mögliche Szenarien

ausgearbeitet und somit wertvolle Zeit

versäumt. Als einzige Lösung folgten

der 2. Lockdown, dann wieder Lockerungen

und ein nächster Lockdown.

Besonders benachteiligt die Gastronomie,

ohne dass jemals bewiesen wurde,

dass auf Terrassen oder in großzügig

eingerichteten Restaurants eine

Ansteckungsgefahr herrscht. Ganz im

Gegenteil, die erfolgte in erster Linie

auf privaten Feiern! Ende Oktober

glaubte man noch an eine Öffnung

für Weihnachten, im Dezember hoffte

man auf den Fasching und später auf

die Osterfeiertage, als Beginn einer

Öffnung. Doch die Entwicklung der

Corona-Daten ließen nichts Gutes

erahnen. Aus heutiger Sicht wird es

wohl Ende Mai/Anfang Juni werden

bis ausländische Gäste kommen.

Rückblickend gesehen haben die

Hotels je Öffnungszeiten und nach

Winter- und Sommersaison einen

Ausfall von drei bis vier komplette

Saisonen verloren; wobei die Stadthotels

und jene Betriebe die ganzjährig

geöffnet hatten, am meisten

Schaden davon trugen.

Wechsel in andere Berufe

Und mit ihnen das Ansehen der Gastronomie-Jobs.

Es wird befürchtet,

dass viele von denen die mittlerweile

von der Gastronomie in andere Bereiche

gewechselt sind, kaum wieder

zurückkommen werden. Damit wird

die angespannte Situation was einheimische

Arbeitskräfte betrifft, weiter

verschärft – den die nächst Hochsaison

kommt bestimmt! Ähnlich wie

im Sommer 2020 mit vollen Hotels,

ebenso glücklichen Gästen und positiver

Stimmung wie im letzten Jahr.

Es wird sie also wieder geben, die

Top Jobs in der Gastronomie!


42 AKTUELL

Fit für die Bewerbung

Die Suche nach dem Traum-Job beginnt

in der Regel mit einer Bewerbung.

Der Prozess kann manchmal

langwierig sein und birgt einige

Fallen, die mit den folgenden Tipps

gekonnt umgangen werden können.

Die wichtigste Regel beim Bewerbungsschreiben:

Das Bewerbungsschreiben

ist keine Zusammenfassung

des Lebenslaufes. Vielmehr sollten die

Kandidaten darin auf ihre Motivation

eingehen und nachvollziehbar darlegen,

warum ihre Erfahrungen und

Stärken perfekt zur ausgeschriebenen

Position passen. Ein individueller

Bezug auf die konkrete Stellenanzeige

ist daher unerlässlich. Punkten können

Bewerber auch mit einer guten Struktur

und kreativen Formulierungen, die

die Aufmerksamkeit des Personalers

auf sich ziehen. Es ist empfehlenswert,

das Bewerbungsschreiben an den

jeweiligen Ansprechpartner persönlich

zu richten. Falls dieser nicht im Inserat

genannt ist, sollten die Job-Kandidaten

Initiative zeigen und sich beim Unternehmen

nach dem Namen erkundigen.

Diesen Ansprechpartner gilt es

dann mit individuellen, kreativen und

unkonventionellen Formulierungen zu

beeindrucken, um sich von der Masse

der Bewerber abzuheben. Gute Motivationsschreiben

wecken die Neugier

des Recruiters, indem sie gekonnt auf

die Anforderungen in der Stellenbeschreibung

und die dazu passenden

beruflichen Qualifikationen eingehen.

Das Vorstellungsgespräch

Wer im Vorstellungsgespräch überzeugen

möchte, sollte sich vorab ausführlich

über das Unternehmen informieren,

das der zukünftige Arbeitgeber

werden soll. Das intensive Auseinandersetzen

mit der Firmenhomepage

gehört ebenso zur guten Vorbereitung

wie die Formulierung einer persönlichen

Begründung, warum man sich

ausgerechnet bei diesem Unternehmen

bewirbt. Darauf aufbauend folgt

meistens eine kurze Selbstpräsentation,

die auf die für den Job relevanten Erfahrungen

eingeht. Gefragt sind dabei

keine auswendig gelernten Floskeln,

sondern konkrete Beispiele aus dem

eigenen Berufsleben. Ausschlaggebend

für den Erfolg im Vorstellungsgespräch

ist auch der richtige Umgang mit

kniffligen Fragen wie beispielsweise

nach dem gewünschten Verdienst

oder einem beruflichen Misserfolg. In

diesem Fall ist es ratsam, sich ein paar

Sekunden Zeit zum Nachdenken zu

nehmen, anstatt spontan eine Antwort

zu geben, die sich als nachteilig erweisen

könnte.

Kleidung & Co.

Kleider machen Leute – auch im

Bewerbungsgespräch! Beim ersten persönlichen

Treffen sollte der Dresscode

der Firma unbedingt beachtet werden.

Häufig bestimmt auch die Branche,

ob man sich eher für einen Anzug mit

Krawatte oder lieber für ein legeres

aber gepflegtes Outfit entscheiden

sollte. Bei Make-up, Dekolletee und

Parfüm gilt immer: Weniger ist beim

Job-Interview mehr!

Nicht nur die Kleidung, auch die

Anreise zum Unternehmen soll gut

vorbereitet sein. Für eventuelle Zugverspätungen,

Stau oder die Parkplatzsuche

sollte unbedingt ein Zeitpuffer

eingeplant werden. Pünktlichkeit

gehört genauso zum guten Ton beim

Vorstellungsgespräch wie das Annehmen

eines angebotenen Getränks. Ein

Kaffee oder stilles Wasser helfen gegen

die Aufregung und können sich als

nützlich erweisen, wenn man ein paar

Sekunden zum Überlegen braucht.


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Sind wir achtsam genug?

Die Hypo Vorarlberg Leasing AG erweist sich auch in

Zeiten der Pandemie als vorausschauender und solider

Partner. 2021 ist ein Jahr des Übergangs, das viele Unternehmer

in Südtirol nutzen werden, um sich strategisch

weiterzuentwickeln und sich entscheidende Wettbewerbsvorteile

am Markt zu sichern.

Für die Wirtschaft war 2020 ein sehr herausforderndes

„ Jahr“, erläutert Michael Meyer, Delegierter des Verwaltungsrates.

„Besonders der Dienstleistungsbereich, dabei vor

allem der Tourismus und tourismusnahe Branchen, bekam

die Folgen von Reise- und Kontaktbeschränkungen stark zu

spüren.“ Hypo Vorarlberg Leasing habe den Schwerpunkt

während der ersten Phase der Corona-Ausnahmesituation

auf die Soforthilfe für Betriebe gelegt: „Durch die Digitalisierungsoffensive

der letzten Jahre waren wir technisch so weit,

dass etwa Stundungsanfragen über unsere Internet-Plattform

schnell und unbürokratisch abgewickelt werden konnten. Das

war wichtig für die Liquiditätssicherung der Betriebe.“

Deutlich günstigere Rahmenbedingungen

Michael Meyer

Hypo VBG Leasing

Auch wenn Wirtschaft und Gesellschaft aktuell noch nicht

zur Normalität zurückgekehrt sind, ist die Situation laut

Meyer eine grundlegend andere wie 2020 –

es zeichnet sich eine Perspektive ab,

sozusagen ein Licht am Ende des

Tunnels: „Mit den Impfungen ist das

wichtigste Mittel für den Ausweg

aus der Pandemie gefunden und

wohl bald auch in großen Mengen

verfügbar. Auch deutet sich auf

Ebene der transatlantischen Beziehungen

mit dem US-Präsidenten Joe Biden

Entspannung an. Dazu kommt, dass der

Aufschwung in Teilen der Welt bereits

jetzt ordentlich an Fahrt aufnimmt, in Europa und Südtirol

wird er dies ab der zweiten Jahreshälfte tun“, so Meyer.

Positive Signale ortet Christian Fischnaller, Vertriebsdirektor

bei Hypo Vorarlberg Leasing, auch vonseiten

des lokalen Marktes: „Wir spüren, dass die Bereitschaft,

Investitionen zu tätigen, wieder deutlich zunimmt – auch

oder gerade in den besonders betroffenen Sektoren. Mutige

und vorausschauende Unternehmer wissen, dass 2021 eine

günstige Zeit sein könnte, um Projekte und Innovationen

auf den Weg zu bringen.“

Die Schwerpunkte verschieben sich

Nur eines scheint sicher: „Wir alle

müssen weiterhin achtsam bleiben.

Viel stärker werden wir uns fortan

mit den Folgen menschlichen Handelns

auf Natur, Lebensraum und

die nächsten Generationen auseinandersetzen

müssen“, so Fischnaller. Ein

Schlüsselkonzept sei hierbei ESG: Soziale,

ökologische und ethische Aspekte nehmen

einen immer wichtigeren Stellenwert

bei unternehmerischen Entscheidungen ein. Für Hypo

Vorarlberg Leasing ist Achtsamkeit nicht nur ein wichtiger

Wert im Unternehmen. Der Leasingfinanzierer möchte auch

jene Kunden in ihren Vorhaben bestärken, die sich für den

vielleicht nicht immer einfachsten, aber verantwortungsvolleren

Weg entscheiden: „Will heißen, dass wir Projekte, die

soziale, ökologische und ethische Aspekte berücksichtigen,

mit besonderem Engagement begleiten und vorantreiben

möchten.“ Die Hypo Vorarlberg Leasing AG mit Sitz in

Bozen ist eine Leasinggesellschaft mit 40 Mitarbeitern und ist

seit 30 Jahren in Südtirol, dem Trentino und dem gesamten

norditalienischen Raum tätig.

Hypo Vorarlberg Leasing AG

Galileo-Galilei-Straße 10 H | 39100 Bozen

Tel. 0471 060 500

info@hypovbg.it | www.hypoleasing.it

Christian Fischnaller

Hypo VBG Leasing


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Homeoffice – ein

Erfolgsmodell auch

für die Zukunft

Foto © Alex Filz

Tradition trifft Innovation

Die Raiffeisen Landesbank Südtirol gehört mit ihren

220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten

Banken in Südtirol. Sie ist Zentralinstitut der Südtiroler

Raiffeisenkassen und tritt gleichzeitig als Geschäftsbank,

Leasing-Gesellschaft und Trägergesellschaft des Raiffeisen

Offener Pensionsfonds am Markt auf. Mit der 2020 erhaltenen

Zertifizierung Audit „familieundberuf“ setzt die Bank

nun ein Zeichen für Familienfreundlichkeit.

Die Leiterin der Abteilung Human Resources, Stephanie

Pichler, spricht im Interview mit dem Magazin „Radius“

über Entwicklungen in der Bankenwelt und darüber, wie wertvoll

die Wertschätzung und Förderung der eigenen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter ist.

Radius: Frau Pichler, sie arbeiten seit rund zehn Jahren in der

Raiffeisen Landesbank Südtirol (RLB) und sind Leiterin der

Abteilung Human Resources. Welche Akzente setzt die RLB

im branchenweiten Wettkampf um die besten Köpfe?

Stephanie Pichler: Unsere erfahrenen und motivierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind unser größtes Kapital, sie

sind der Motor unseres jahrelangen Erfolgs. Uns ist es daher

wichtig, ihnen ein attraktiver Arbeitgeber sowie verlässlicher

und fairer Partner zu sein. Aus dieser Überzeugung heraus

entstand die Idee für das Audit familieundberuf.

Radius: Was will die RLB mit dem Audit familieundberuf

erreichen?

S. Pichler: Wir wollten herauszufinden, in welchen Lebensphasen

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen und

welche Bedürfnisse damit zusammenhängen. In verschiedenen

Workshops haben wir gemeinsam Betriebsmaßnahmen entwickelt,

die helfen, den Spagat zwischen beruflichem Erfolg

und privaten Erfordernissen leichter zu schaffen. Und diese

Maßnahmen werden nun umgesetzt.

Radius: Gerade in Pandemiezeiten eine wichtige Aufgabe. Was

wünschen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

S. Pichler: Zusammengefasst würde ich sagen, eine sichere

und sinnstiftende Arbeit sowie einen gesunden Arbeitsplatz.

Vor allem aber Flexibilität. Bei den sich überschlagenden

Ereignissen hat sich das in unterschiedlichen Formen gezeigt.

Ein kleines Beispiel: Beim allerersten Lockdown haben rund

40 Kolleginnen und Kollegen praktisch über Nacht ihr Büro

geräumt und wurden ins Homeoffice katapultiert. Damals war

viel Flexibilität sowohl vom Mitarbeiter als auch vom Arbeitsgeber

gefragt. Und heute kann ich sagen: Die Anstrengung hat

sich gelohnt. Der Feldversuch ist gelungen; Homeoffice und

flexible Arbeitszeiten sind ein Erfolgsmodell, und wir werden

dies auch nach Corona beibehalten.

Radius: Flexibilität hilft vor allem Familien. Ist die RLB auch

für junge Köpfe interessant?

S. Pichler (lacht): Ja, ich denke schon. Die Themen nachhaltiges

und innovatives Banking – Stichwort Sustainable Finance

– sind für uns zentral. In diesen Bereichen tut sich bei uns im

Moment sehr viel. Der Finanzmarkt ist im Umbruch und das

bringt für uns als Bank neue Herausforderungen mit sich. Was

wiederum gerade für junge, zielstrebige Menschen Chancen

bereithält, zu wachsen und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Daher sind sie bei uns genau richtig!

Radius: Das klingt spannend. Können Sie uns vielleicht ein

Beispiel nennen?

S. Pichler: Im abgelaufenen Jahr haben wir als erste Bank

in Südtirol einen Green Bond für Kleinanleger ausgege-


45

Foto © Alex Filz

Green Bonds – „Grüne“

Anleihen für Kleinanleger

ben. Das Besondere an dieser „grünen“ Anleihe ist, dass

die Erlöse ausschließlich für Projekte verwendet werden,

welche eine zertifizierte positive Auswirkung auf die Umwelt

haben. So unterstützen wir die nachhaltige Entwicklung

unseres Tätigkeitsgebiets.

Stephanie Pichler,

Leitung Human

Resources

Radius: Wird nachhaltige Entwicklung

auch nach innen gelebt?

S. Pichler: Diese Frage kann ich mit

Ja beantworten. Seit zwei Jahren

arbeitet unser Nachhaltigkeitsteam

laufend Maßnahmen aus, um unsere

Betriebsökologie zu verbessern und

der Wertschätzung unseren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern gegenüber

Ausdruck zu verleihen. So leben wir den

Weg in Richtung Nachhaltigkeit – nach

innen und nach außen.

Radius: Ein konkretes Beispiel?

S. Pichler: Ein tolles Erlebnis war unser erster „Green Day“

im vergangenen Herbst. Bei diesem Aktionstag konnten alle

interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig dabei

helfen, ein Almgebiet in Latzfons von Latschenkiefern zu

befreien, um so Platz für biologische Artenvielfalt zu schaffen.

Ein ungewöhnlicher Arbeitstag für uns Bankangestellte, der

alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert hat (lacht).

Ziel dieser Aktion war es, unserer Natur etwas zurückzugeben

und gleichzeitig unsere Sensibilität für die ökologischen Herausforderungen

zu steigern. Derartige Aktionstage sind auch

für die kommenden Jahre geplant.

Radius: Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern

abschließend noch auf den Weg geben?

S. Pichler: Wenn sie neugierig geworden sind und uns besser

kennenlernen wollen, sollen sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Wir freuen uns darauf!

Raiffeisen Landesbank Südtirol AG

Abteilung Human Resources

Tel. 0471 946 663

rlb.personal@raiffeisen.it | www.raiffeisen.it/de/landesbank

Benefits für Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der RLB:

• verschiedene Formen an Teilzeitarbeitsverträgen

• Möglichkeit des Arbeitens im Homeoffice

• flexible Arbeitszeiten (Kern- und Gleitzeiten)

• bezahlte Sonderurlaube und Berücksichtigung

der familiären Bedürfnisse bei der Urlaubsplanung

• bunte Angebote unserer Freizeitklubs

• Zusatzvorsorge: Raiffeisen Offener Pensionsfonds

• Essenstickets

• Krankenzusatzversicherung

• Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung

• bezahlte und unbezahlte Freistellungen

• Ergebnisprämie, z. T. in Form von Welfare-Leistungen

• gesunde Pause

Foto © Alex Filz Foto © Alex Filz

Der erste Green Day – auf der Villanderer Alm


46

Anzeige

Athesia – Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter gestalten Zukunft mit

Athesia ist auf solidem Grund gebaut. Die Unternehmensgruppe

blickt auf eine über 130-jährige Erfolgsgeschichte

zurück. Dabei erlebte die im Jahre 1888 in

Brixen gegründete Firma zahlreiche Krisen politischer

sowie wirtschaftlicher Natur. Das Erfolgsrezept für diese

Krisenresistenz waren das Festhalten an traditionellen

Geschäftsfeldern wie Medien, Druck, Handel und Verlag,

sichere und bodenständige Entscheidungen der Geschäftsleitung

und das Vertrauen in die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern.

Heute ist Athesia eine vielseitige Unternehmensgruppe.

In den letzten Jahrzehnten wurden bestehende

Geschäftsfelder kontinuierlich ausgebaut, und es kamen

neue Bereiche hinzu wie Tourismus, Kalender und

erneuerbare Energien. Im Zuge dieses Wachstums achtet

Athesia weiterhin auf traditionelle Werte wie Sicherheit und

trägt diese im Sinne der Nachhaltigkeit mit neuen Ideen

und Impulsen voran.

arbeitern in vier Ländern (Italien, Österreich, Deutschland,

Schweiz), mit Schwerpunkt in Südtirol, ist Athesia als sicherer

und zuverlässiger Arbeitgeber bekannt. Vor allem in

unsicheren Zeiten, etwa der aktuellen pandemischen Krise,

kommt diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit zu.

Als familiengeführtes Unternehmen steht das Wohl befinden

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Familien

Sicherer und zuverlässiger Arbeitgeber

Sicherheit und Beständigkeit sind somit tragende Säulen der

Firmenkultur. Mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mit-


47

im Mittelpunkt. Dieses Ansinnen spiegelt sich insbesondere

im Covid-19-Maßnahmenpaket der Geschäftsleitung wider.

Im Vordergrund steht der Erhalt der Arbeitsplätze. Zu

den Maßnahmen gehören neue Arbeitszeitmodelle, Gehaltsvorschüsse

sowie Darlehen für Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, welche von der Krise besonders stark getroffen

wurden. Auch Urlaubs vorschüsse und Direktauszahlungen

der Lohnausgleichskasse sind vorgesehen.

Ideen-Wettbewerbe als Chance

Zumal jede Krise bekanntlich eine Chance birgt, nutzt das

Unternehmen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern die Gelegenheit, neue und sichere Wege in

unsicheren Gefilden zu finden. In diesem Sinne startete die

Geschäftsleitung zwei Ideen-Wettbewerbe: Der erste Appell

galt der Findung neuer Geschäftsideen, die zweite Aufforderung

Verbesserungsvorschlägen für ein nachhaltiges

und sozialverantwortliches Handeln im Unternehmen.

Alle Beiträge werden durch ein Gremium bewertet und

prämiert. Mit diesen zwei Initiativen schenkt Athesia den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern demonstrativ Vertrauen

und Wertschätzung; sie beteiligen sich aktiv am Entwicklungsprozess

des Unternehmens. Sicherheit und gesundes

Wachstum trotz Krise lautet das Gebot der Stunde, um

weiterhin attraktive Arbeitsplätze anbieten zu können.

Athesia AG

Abteilung HR

Wolkensteingasse 4 | 39100 Bozen

personal@athesia.it | www.athesia.com


48

AKTUELL

Powerfrau auf

3.195 Metern

Installationslehrling Sonja ist Teil

jener Mannschaft, die gerade das

Becherhaus saniert. Die Arbeit auf

der höchsten Baustelle Südtirols ist

beschwerlich. Doch Powerfrau Sonja

weiß: Diese Chance bekommt man

nur einmal im Leben.

Minusgrade, winterliche Verhältnisse

und kein fließendes Wasser. Die

Bedingungen für die Sanierungsarbeiten

an Südtirols höchstgelegener Schutzhütte,

dem Becherhaus, sind nichts für

schwache Nerven. Mittendrin in der

Männermannschaft ist Installations-

Lehrling Sonja Kusstatscher. Eine echte

Powerfrau. Keine Sekunde lang hat

Sonja gezögert: Als sie gefragt wurde,

ob sie auf Südtirols höchster Baustelle

mitarbeiten möchte, hat sie sofort ja

gesagt. Und auch heute, bereut die

junge Handwerkerin keinen Tag: „Ich

war schon immer gerne in den Bergen

unterwegs“, sagt Sonja, „dass ich aktiv

an der Sanierung des Becherhauses mitarbeiten

kann, ist ein Erlebnis für mich

und es macht mich stolz.“

die Baustelle auf 3.195 Metern. Dort

bleiben sie für eine Woche. Gearbeitet

wird von frühmorgens bis in

den Abend hinein. „Motivation und

Willensstärke sind wichtig“, betont

Sonja, „denn egal welches Wetter es

gerade gibt, gearbeitet wird immer.“

Auch auf den Zusammenhalt im Team

kommt es an: „. Wir leben und arbeiten

auf engem Raum zusammen und

das Menschliche muss passen. Gute

Nerven braucht es auch, denn das

Arbeiten auf 3.200 Metern zehrt auch

körperlich. Man merkt, dass die Luft

hier etwas dünner ist. Das Arbeiten

fällt schwerer, einige Kollegen haben

auch mit Übelkeit oder Kopfschmerzen

zu leiden. Hier gilt es zusammenzuhalten.

Denn nur gemeinsam können wir

gut arbeiten.“

„Mein Traumjob“

„Als Installateurin muss ich auch mal

schwere Sachen heben und bin viel

mit Männern auf den Baustellen zusammen,“

sagt Sonja, „Mir gefällt die

direkte Art der Männer ich komme

mit allen gut zurecht. Ich mache das,

was mir gefällt und deshalb ist es mein

Traumjob!“ Dieser Top Job erfordert

Mut, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz.

Den hat Sonja bewiesen.

Motivation und Zusammenhalt

Die Arbeit am Becherhaus ist beschwerlich.

Ein Hubschrauber bringt

Sonja und die anderen Arbeiter auf


Digitalisierung und Innovation – neue berufliche Herausforderungen

Investiere in DEINE Zukunft und werde Teil der Sparkasse

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und Pro-

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für Fach- und

Führungskräfte. und abwechslungsreiche Auch Berufseinsteiger

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den

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in Bozen,

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verbunden mit Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.

den Filialen oder im Hauptsitz in Bozen,

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Mit einer abgeschlossenen bankkaufmännischen

Ausbildung und erster Berufserfahrung

im Vertrieb ist auch ein Ein-

Mit einer abgeschlossenen bankkaufmännischen

Ausbildung und erster Berufserfahrunstieg

als Berater

im

möglich.

Vertrieb ist

Weitere

auch ein

Jobs

Einstieg

gibt es in

als

den

Berater

zentralen

möglich.

Abteilungen.

Weitere Jobs

Zudem

gibt bietet es in den die Sparkasse zentralen Abteilungen. Benefits und Zudem

bietet die Sparkasse Studenten Benefits haben und

Welfare-Angebote.

im Welfare-Angebote. Rahmen von Orien tierungspraktika

Studenten haben

oder im Rahmen Studentenjobs von Orien die tierungspraktika

Möglichkeit,

oder Studentenjobs die Möglichkeit,

Die Sparkasse wurde 1854 gegründet,

ist eine der bedeutendsten un-

Die Sparkasse wurde 1854 gegründet,

ist eine der bedeutendsten unabhängigen

Sparkassen Italiens und

abhängigen Sparkassen Italiens und

bekannt als innovative und starke

bekannt als innovative und starke

Regionalbank. Mit ca. 1300 Mitarbeitern

Regionalbank. Mit ca. 1300 Mitarbeitern

ist

ist

sie

sie

einer

einer

der

der

größten

größten

Arbeitgeber

Arbeitgeber

in

in

Südtirol.

Südtirol.

Von

Von

den

den

insgesamgesamt

107 107 Filialen Filialen befinden befinden sich sich

ins-

61 61 in in Südtirol. Südtirol.

erste Einblicke in das Bankwesen zu

erhalten. Darüber hinaus bietet die Sparkasse

erste Einblicke jedes Jahr in das Ausbildungsplätze

Bankwesen zu

zur/zum erhalten. Darüber Bankkauffrau/-mann hinaus bietet die Sparkasse

(d.h. jedes studieren Jahr Ausbildungsplätze

& arbeiten) Studi-

sowie

duale

enplätze zur/zum und Bankkauffrau/-mann Traineestellen. sowie

duale (d.h. studieren & arbeiten) Studienplätze

Fragen und an Karin Traineestellen.

3

Fischnaller,

Verantwortliche

3 Fragen an Karin

Fischnaller,

für Recruiting &

Verantwortliche

Employer Branding

für Recruiting &

Employer Branding

Worauf achtet die

Sparkasse

Worauf achtet

besonders

die

Sparkasse

bei der

besonders

wichtigsten bei der Kandidatenauswahl?

Aspekte neben den

Kandidatenauswahl?

Die

fachlichen Die wichtigsten Kompetenzen Aspekte sind neben eine den positive

fachlichen Grundeinstellung, Kompetenzen Freude sind eine und positive

Grundeinstellung, am Gestalten, Freude die Bereitschaft und Mo-

Motivation

Verantwortung tivation am Gestalten, zu übernehmen die Bereitschaft und vor

allem Verantwortung Werte wie zu übernehmen Respekt und und Zuverlässigkeit.

allem Werte Zudem wie Respekt sollte sich und ein/eine Zuver-

vor

zukünftige/r lässigkeit. Zudem Mitarbeiter/in sollte sich zu 100% ein/eine mit

der zukünftige/r Sparkasse Mitarbeiter/in als Arbeitgeber zu 100% identifizieren,

der Sparkasse die Unternehmenswerte als Arbeitgeber identifizie-

und -ziele

mit

teilen ren, die und Unternehmenswerte offen sein für Veränderung und -ziele

und teilen Neues. und offen sein für Veränderung

und Neues.

Welche Kompetenzen und beruflichen

Fähigkeiten werden in Zukunft

Welche Kompetenzen und beruflichen

Fähigkeiten werden in Zukunft

benötigt?

benötigt?

Wir müssen uns heute auf die Herausforderungen

einer sich verändernden

Wir müssen uns heute auf die Herausforderungen

einer sich verändernden

Welt vorbereiten und dürfen niemals

Welt vorbereiten und dürfen niemals

stehen

stehen

bleiben.

bleiben. Daher

Daher

werden

werden

in

in

Zukunft

Zukunft

vor

vor

allem

allem

der

der Umgang

Umgang

mit

mit

der

der

digitalen

digitalen

Welt, „Customer Experience“, Big-Data-Technologien

zur Auswertung großer großer

Datenmengen usw. als Grundvorausset-

Big-Da-

zung für viele Bereiche erforderlich sein.

Neben digitalen Kompetenzen werden

zung künftig für viele das Bereiche agile Projektmanagement,

erforderlich sein.

Neben das Arbeiten digitalen in Kompetenzen sozialen Netzwerken werden

künftig und im das Team, agile die Projektmanagement,

Fähigkeit sich selbst

das zu führen, Arbeiten sowie in sozialen die Bereitschaft Netzwerken zum

und lebenslangen im Team, die Lernen Fähigkeit wichtiger sich selbst denn je.

zu führen, sowie die Bereitschaft zum

lebenslangen

Der „Kunde

Lernen

im Mittelpunkt“

wichtiger denn

– der/die

je.

„Mitarbeiter/in im Mittelpunkt“?

Der „Kunde im Mittelpunkt“ – der/die

Es ist unsere Aufgabe, die Mitarbeiter/Innen

in ihrer beruflichen und persönlichen

„Mitarbeiter/in im Mittelpunkt“?

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in ihrer beruflichen und persönlichen

Entwicklung zu unterstützen, um ihre Fähigkeiten

so gut wie möglich entfalten zu

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können. Bereits bei Arbeitsbeginn wird ein

können.

Einführungsplan

Bereits bei

erstellt

Arbeitsbeginn

und je

wird

nach

ein

Profil

Einführungsplan

werden Entwicklungspfade

erstellt und je

festgelegt.

nach Profil

Individuelle

Entwicklungspfade Aus- und Weiterbildung festgelegt. wird In-

in

werden

dividuelle der Sparkasse Aus- und großgeschrieben Weiterbildung wird und in zum

der Großteil Sparkasse über großgeschrieben unsere Sparkasse-Academy

und zum

Großteil organisiert. über unsere Unser Ziel Sparkasse-Academy

ist es, für die Mitarbeiter/Innen

Unser das Ziel ideale ist es, Arbeitsumfeld, für die Mitar-

die

organisiert.

beiter/Innen passende das Arbeitsstelle ideale Arbeitsumfeld, und das richtige die

passende Team zu Arbeitsstelle identifizieren, und damit das sich richtige diese

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mit rasch unserer verändernden Unterstützung Welt in zurechtfinden

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dem „Dolomiten“-Markt

Inserieren, suchen, finden – der „Dolomiten“-Markt und

dessen Online-Version haben schon zahlreichen Südtirolerinnen

und Südtirolern zu ihrem Traumberuf verholfen.

Sie sind nämlich die besten Plattformen, wenn es darum

geht, motivierte Bewerber und suchende Unternehmen

unkompliziert zusammenzubringen.

Seit 2006 steht sowohl die gedruckte als auch die digitale

Version des „Dolomiten“-Marktes der ganzen Provinz

zur Verfügung und hat sich über die Jahre zur ersten Wahl

der Südtiroler entwickelt, wenn es um das Thema Annoncen

geht. Wöchentlich werden dort die topaktuellen Angebote

veröffentlicht, – verpackt als klassische Wortanzeigen oder

auffallende Formatanzeigen.

Samstag ist Markt-Tag

Es ist die Vielfalt, die den „Dolomiten“-Markt sowie das

Online-Pendant so erfolgreich macht. Denn auf beiden Plattformen

findet der Leser Annoncen verschiedenster Produkte:

Fahrzeuge und Immobilien sowie Partnerschaftsanzeigen

und Inserate in der Rubrik „Fundgrube“ gehören seit jeher

zum Repertoire des „Dolomiten“-Markts. Ergänzt wird die

Samstags-Beilage durch wissenswerte Beiträge über Neuheiten

auf dem Arbeits- und Immobilienmarkt, Infos zu den

Themen Auto und Motor sowie Liebe und Partnerschaft.

Bei den Inserenten besonders beliebt bleibt weiterhin der

Klassiker der sogenannten „kombinierten Schaltung“: Die

Veröffentlichung des Inserates erfolgt dabei in der Mittwochs-Beilage

des Tagblattes „Dolomiten“, im „Wirtschaftskurier“

und zusätzlich 14 Tage auf der Internetseite

www.dolomitenmarkt.it.

Ein weiterer Clou: Nutzer mit einer Unternehmensprofilseite

können all ihre Online-Stellenanzeigen nach ihren individuellen

Wünschen über den Online-Designer selbst gestalten.

So hat sich www.dolomitenmarkt.it zu einem wahren

Hingucker entwickelt. Allein in den letzten sechs Monaten

hat die Seite rund 1.300.000 Millionen Aufrufe* generiert,

wobei knapp die Hälfte aller Klicks auf die Rubrik der Stellenangebote

zurückzuführen war.

Inserieren ist kinderleicht

Unter www.dolomitenmarkt.it kann man rund um die Uhr

Inserate aufgeben. Zusätzlich wird eine kompetente und

persönliche Betreuung in den Athesia-Buch-Filialen in Bozen,

Meran, Brixen, Bruneck, Sterzing und Schlanders, per

E-Mail an anzeigen@athesia.it oder telefonisch unter der

Telefonnummer 0471 081 600 geboten.

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in einem ganz neuen Kleid: eine übersichtliche Gestaltung

der Anzeigenrubriken, neue Upselling-Optionen, wie

Premium-Anzeigen und Inserate der Woche, und ein praktischer

Merkzettel sind neben einer sicheren und bequemen

Zahlungsmodalität nur einige der vielen Optimierungen.

Mit den brandneuen Unternehmensprofilseiten https://www.

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Arbeitgeber nun die Möglichkeit, sich mit einer großzügigen

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52

AKTUELL

Mit Engagement

und Hingabe

Sie haben maßgeblich zum Erfolg ihrer

Unternehmen beigetragen. 2021

feiern diese Mitarbeiter berufliche

Jubiläen – und blicken voller Stolz

und Zufriedenheit auf die vergangenen

Jahre zurück.

Vom schüchternen Mädchen zur

kompetenten Abteilungsleiterin

Vor 30 Jahren startete Angelika

Gruber ihre berufliche Laufbahn

bei der Firma „duka“, die seit 1979

hochwertige Duschkabinen herstellt.

Das damals 17-jährige schüchterne

Mädchen ist heute die

kompetente Leiterin der

Klebeabteilung, die ein

Team von 16 männlichen

Kollegen souverän

führt. Ihr Aufgabengebiet

umfasst unter anderem

die Einteilung der zu

produzierenden Duschkabinen,

die Qualitätskontrolle

und die Organisation aller

relevanten Abläufe. „Als

ich vor 30 Jahren angefangen habe,

waren die Dimensionen viel kleiner“,

Angelika Gruber,

Leiterin der

Klebeabteilung bei Duka

erinnert sich Angelika Gruber. „Das

gesamte Team bestand aus 30 bis

40 Mitarbeitern und jeder von uns

hat diverse Aufgaben übernommen.“

In diese Aufgaben wurde sie schrittweise,

meistens dank Schulungen

durch Kollegen, eingeführt. „Bevor

ich Anfang der 2000er Jahre in die

Klebeabteilung gewechselt bin, habe

ich Duschkabinen zusammengebaut

und Arbeiten übernommen, die im

Zusammenhang damit standen“,

erklärt Angelika Gruber. Seitdem hat

sich ihr Aufgabengebiet stetig verändert:

„Die Arbeitsprozesse

in der Klebeabteilung sind

anspruchsvoll und leben

von präziser Handarbeit.

Die Geräte und Maschinen,

mit denen wir

arbeiten, sind innovativ

und hoch technologisch.

Zudem kommen regelmäßig

neue Produkte dazu – da ist

Flexibilität genauso gefragt

wie Genauigkeit und Lernbereitschaft.“

An die letzten 30 Jahre

hat die Abteilungsleiterin viele

schöne Erinnerungen: „Besonders gut

gefallen mir die Wertschätzung und

der Zusammenhalt der Kollegen, der

nicht nur in stressigen Situationen

zum Ausdruck kommt.“

Die Wertschätzung ist

die größte Motivation

Hannes Kinzner hat die Landwirtschaftsschule

abgeschlossen. Doch für

ihn stand ein Branchenwechsel

schon früh

fest. „1995 bin ich

zu Wolf System

gekommen,

wo ich seitdem

beschäftigt

bin“, erklärt der

heutige Produktionsleiter.

„Nach

einigen Jahren auf Hannes Kinzner,

Produktionsleiter

Montage in verschiedenen

Bereichen

bei Wolf System

unserer Firma, wechselte ich in die

damals fünf Mann starke Produktion.

Im Laufe der Zeit und mit dem Wachsen

der Firma, übernahm ich weitere

Aufgaben, mehr Verantwortung wurde


AKTUELL

53

mir übertragen.“ Zu seinen Kernaufgaben

gehören heute die Organisation

und der Überblick über die gesamte

Produktion, die Personaleinteilung und

-führung sowie Absprachen mit Kollegen

aus anderen Abteilungen.

„Bereits von Anfang an hat mir gut

gefallen, dass ich nicht in ein Aufgabengebiet

hineingezwungen wurde,

sondern dass ich mich frei entwickeln

konnte. Es war für mich sehr hilfreich,

dass ich vieles selbst entscheiden

konnte“, resümiert der langjährige

Mitarbeiter von Wolf System/

Wolf Haus. „Die größte Motivation

für mich ist, wenn man mit seinen

Mitarbeitern auf ein gelungenes

Projekt zurückblicken kann und so

das Wachsen der Firma miterlebt. Das

Wertschätzen jedes einzelnen Mitarbeiters

und seiner Leistung, die zum

Gelingen des gesamten Ablaufes notwendig

ist, haben für mich eine große

Bedeutung. Es ist mir wichtig diese

Form von Wertschätzung weiterhin in

unserer Firma lebendig zu erhalten.“

Durch Wandel zum Erfolg

Seit 40 Jahren ist Michael Munter Teil

des Teams von Athesia Druck.

„Ich habe 1981 die Lehre

als Offsetdrucker

hier absolviert und

anschließend zehn

Jahre in derselben

Abteilung gearbeitet“,

erklärt er

seine berufliche

Michael Munter,

Abteilungsleiter Bogenoffsetdruck

bei Athesia Druck

Laufbahn im

Unternehmen. Es

folgten Stationen

im Zeitungsbetrieb

und Verkaufsinnendienst. Als

die Umstellung von analog auf digital

die Einführung eines umfassenden

Qualitätsmanagements erforderlich

machte, übernahm Michael Munter

2007 zusammen mit einem Kollegen

den Aufbau. 2012 bekam er schließlich

das Angebot, die Leitung der Abteilung

Bogenoffsetdruck zu übernehmen. In

seiner Position als Abteilungsleiter ist er

für die Überwachung der Produktion,

den Einkauf der Druckhilfsmittel und

die Schichtplanung der Mitarbeiter

verantwortlich. Es sind die immer wieder

neu auftauchenden Herausforderungen,

die seine Arbeit nie langweilig

werden lassen. Michael Munter: „Eine

der schönsten Erfahrungen ist, wenn

man den positiven Einfluss der eigenen

Arbeit auf die Produktionsprozesse und

die Produktqualität sieht. Es ist sehr

motivierend, wenn man grünes Licht

von der Geschäftsleitung bekommt,

Investitionen in neue Maschinengenerationen

zu tätigen, die sich später als

goldrichtig erweisen.“

Freude an neuen

Herausforderungen

„Als ich vor

25 Jahren bei der

Firma angefangen

habe, war ich der

einzige Mitarbeiter

in der Arbeitsvorbereitung“,

Dietmar Gruber,

erinnert sich

bei Tip Top Fenster

Dietmar Gruber

an die Anfänge beim Unternehmen Tip

Top Fenster. Seine Ausbildung hat er

allerdings auf einem anderen Gebiet

gemacht: „Ich habe die damalige Gewerbeoberschule

mit der Fachrichtung

Elektronik besucht und anschließend

einen Fortbildungskurs in Automation

absolviert. Nach ein paar beruflichen

Stationen in anderen Firmen

hat mich mein jetziger Chef gefragt,

ob ich in sein Unternehmen

wechseln möchte, das damals in

der Aufbauphase war. Mich hat

dieses Angebot sofort gereizt

und so habe ich bei Tip Top

Fenster angefangen.“ Seitdem

haben sich sowohl die Größe

des Unternehmens als auch das

Aufgabengebiet von Dietmar Gruber

verändert: „Ich bin heute dafür zuständig,

alle für die Produktion erforderlichen

Arbeiten vorzubereiten, damit die

Prozesse ungestört ablaufen können.“

Zu dieser verantwortungsvollen Tätigkeit

gehört das digitale Zeichnen der

künftigen Elemente nach bestimmten

Vorgaben. „Es ist sehr wichtig, alle Details

gut durchzudenken, um Fehler zu

vermeiden, die die Produktion negativ

beeinflussen.“

Als besonders schön beschreibt Dietmar

Gruber die Momente, in denen

er auf die abgeschlossene Baustelle

zurückblickt und sich das gelungene

Ergebnis anschaut: „Die Gewissheit,

dass ich mit meiner Arbeit dazu

beigetragen habe, erzeugt in mir ein

Gefühl der Zufriedenheit. Ich würde

mich immer wieder für diesen Job in

diesem Unternehmen entscheiden,

weil man hier als Mitarbeiter sehr

wertgeschätzt wird.“

Gute Kommunikation

als Erfolgs-Geheimnis

Mit 15 begann Andreas Schötzer seine

Lehre bei Plattner AG. Im Laufe

der letzten 25 Jahre bildete er

sich mit Kursen und Lehrgängen

kontinuierlich weiter und leitet

heute als Vorarbeiter das Team

auf der Baustelle. „Ich kontrolliere

die ausgeführten Arbeiten und

bin Ansprechpartner für Planer,

Kunden oder Architekten“, erklärt

er. Nicht nur sein Aufgabengebiet

hat sich in den letzten zweieinhalb

Jahrzehnten verändert – auch

die Herausforderungen haben sich

gewandelt: „Die Arbeiten werden

immer anspruchsvoller, die Bauzeit

immer kürzer. Da ist Anpassungsfähigkeit

gefragt – auch in Bezug auf

die stark ausgeprägte Interkulturalität

auf der Baustelle.“

Ganz besonders schätzt Andreas Schötzer

die Vielseitigkeit seines Jobs: „Vom

Rohbau bis hin zur Fertigstellung des

Projekts gibt es viele Aufgaben, die

ich als Vorerbeiter übernehme. Wir

sind ein eingespieltes Team, in dem

sich die Kollegen gut

verstehen und

regelmäßig

austauschen.“

Die gelungene

Kommunikation

innerhalb

des Betriebs

empfindet

der erfahrene

Vorarbeiter

als besonders

Andreas Schötzer,

Vorarbeiter bei Plattner

wertvoll: „Der Geschäftsführer findet

immer Zeit für ein Gespräch. Es

gefällt mir außerdem, dass wir uns als

Mitarbeiter bei Entscheidungsfindungen

einbringen können.“


54

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Arbeit 4.0 bei DATEF

Nicht erst seit der Krise liegen digitale und smarte Arbeitsmodelle

im Trend. Der Südtiroler IT-Dienstleister DATEF

setzt intern schon seit Jahren auf agiles, selbstständiges

Arbeiten, offene Kommunikation und flache Hierarchien.

Christian Schatzer, Leiter People & Organisation, Marketing

DATEF, hat mit seinem Team ein Modell entwickelt, das die

Menschen in den Mittelpunkt stellt und seine Arbeitswelten

bedarfsgerecht gestaltet.

anstaltungen gemeinsame Erlebnisse

schaffen. Und mit etwas Originalität

und Humor haben wir es auch

geschafft, eine echt tolle virtuelle

Weihnachtsfeier ins Leben zu rufen …

und bis spät in den Abend ausgelassen zu

feiern – der harte Kern auch bis in die

frühen Morgenstunden.

Foto © Bernhard Aichner

Christian Schatzer,

Leiter People & Organisation,

Marketing DATEF

Radius: Welche Herausforderungen stellt

Arbeit 4.0 an DATEF?

Christian Schatzer: Arbeit 4.0 bedeutet für uns mehr als

nur mobiles Arbeiten. Es gilt, ein optimales Zusammenspiel

von Menschen, Arbeitsprozessen und Systemen und deren

zunehmende Echtzeitvernetzung in hybriden und digitalen

Arbeitsumgebungen zu ermöglichen. Die Herausforderungen

sind dabei vielschichtig. Für die Mitarbeiter flexibilisiert die

Arbeit im digitalen Raum Arbeitsort und -zeit, entgrenzt aber

ihr privates Umfeld. Das benötigt eine hohe Selbstorganisation

und Balancefindung. Es braucht Initiativen, die trotz Distanz

Bindung, Zugehörigkeit und Orientierung schaffen, Mitgestaltung

ermöglichen und Gemeinschaft fördern – kurzum, es

braucht neue Wege im Engagement der Mitarbeiter.

Radius: Wie sieht Smart Working aktuell bei DATEF aus?

C. Schatzer: Als IT-Dienstleister nutzen wir den technologischen

Vorteil, selbst Bereitsteller von cloudbasierten, zeit- und

standortunabhängigen IT-Lösungen zu sein. Unsere Mitarbeiter

arbeiten je nach Bedarf und Tätigkeit im Homeoffice,

Office oder beidem. Die Arbeitszeiten können dabei flexibel

gestaltet werden, das galt auch schon vor Corona. Wir legen

Wert auf autonome Arbeitsabläufe und ergebnisorientiertes

Arbeiten. Den Rahmen dazu bilden Zielvereinbarungen, Prämiensysteme

sowie regelmäßige Jahres-, Entwicklungs- und

Feedbackgespräche mit den Führungskräften. Kommuniziert

wird über integrierte Systeme. Social Media nutzen wir als Infopoint

und zum ungezwungenen Austausch. Etabliert haben

sich darüber hinaus Online-Events, die abseits von Präsenzver-

Radius: Welche Initiativen plant DATEF zu Arbeit 4.0?

C. Schatzer: 2020 haben wir unsere gesamten Unternehmensprozesse

reorganisiert und in ein 360-Grad-System integriert

und können so die Prozesse besser steuern, messen, optimieren

oder bei Bedarf neu gestalten. Wir kennen die benötigten

Rollen und Kompetenzen entlang der Prozesskette und

können so Mitarbeiter individuell besser fördern und gezielt

deren operative und strategische Entwicklung gestalten.

Darauf aufbauend haben wir ein Modell entwickelt, das die

Sichtweise des Mitarbeiters einnimmt und seine Erfahrungen

mit DATEF beleuchtet. Das heißt, alle Stationen und

Berührungspunkte vom Onboarding über Tätigkeit und

Arbeitsumfeld, Lohn und Benefits, Kompetenz- und Karriereentwicklung,

Teambuilding, interne Kultur bis hin zum

Austritt werden analysiert und hinterfragt. Dadurch können

wir Maßnahmen und Initiativen auf den Mitarbeiter abstimmen

und jene Bereiche verbessern und weiterentwickeln, die

für ihn wirklich relevant bzw. kritisch sind.

WIR SIND FÜHRENDER ANBIETER IM BEREICH IT BERATUNG UND IT DIENSTLEISTUNG

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Alperia als innovativer Arbeitgeber

Die Pandemie hat die Arbeitswelt radikal verändert.

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im

Homeoffice, Flexibilität und Innovation sind gefragter

denn je. Das weiß auch Alperia, mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber

in Südtirol. Der Energiedienstleister setzt bereits

seit einigen Jahren auf einen tiefgreifenden Wandlungsprozess

und treibt die interne Digitalisierung voran, um

widerstandsfähiger und krisensicherer zu sein.

Eine Krise kann auch

immer eine Chance sein:

Die positiven Effekte nach mehreren Monaten Homeoffice

haben sich bestätigt, sowohl im Hinblick auf die Produktivität

der Mitarbeiter als auch auf die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf durch mehr Flexibilität und Zeitersparnis, etwa weil

Fahrten zum Arbeitsplatz wegfallen. Das ist zudem ein weiterer

Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, also ganz im Sinne der

Werte von Alperia. Deshalb soll die agile Arbeitsweise, also

das Arbeiten fern vom Arbeitsplatz, auch nach dem Covid-

19-Notstand in alternierender Form beibehalten werden.

Dafür wurden in den vergangenen Monaten Gespräche mit

den Gewerkschaften geführt, und es wurde ein Abkommen

unterzeichnet, welches das agile Arbeiten künftig regelt.

Dass diese Strategie funktioniert, zeigte sich erstmals im

März 2020, als es gelungen war, aufgrund der Covid-

19-Krise mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

innerhalb weniger Tage mit der entsprechenden technischen

Ausstattung von Zu Hause aus arbeiten zu lassen. Eine Umfrage

zum Homeoffice, an der sich 80 Prozent der betroffenen

Personen beteiligt hatten, zeigte, dass diese Arbeitsweise bei

der Mehrheit zu einer höheren Motivation und Autonomie

geführt hat und von allen sehr geschätzt wurde. „Für einen

tiefgreifenden Wandel ist aber nicht nur die technische Ausstattung

notwendig, wichtig ist auch die Unternehmenskultur“,

sagt Johanna Vaja, Direktorin von Human Resources und Organisation

bei Alperia. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

müssen bereit dafür sein und motiviert mitmachen. Wir setzen

deshalb auf Lernbereitschaft und Selbstverantwortung und

bieten individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, ein familienfreundliches

Umfeld für Mütter und Väter sowie Vielfalt und

Chancengleichheit in allen Tätigkeiten.“ Das bestätigen auch

die Zahlen von Alperia: Der Frauenanteil in der gesamten Unternehmensgruppe,

einem technischen und traditionell männerdominierten

Sektor, konnte in den vergangenen Jahren auf

23 Prozent gesteigert werden, im mittleren Management sind

17 Prozent der Führungskräfte Frauen, mehr als 80 Prozent

der Väter nehmen den Vaterschaftsurlaub in Anspruch. Ein

Welfareprogramm, die finanzielle Unterstützung bei der Kleinkindbetreuung,

flexible Arbeitszeiten und die Anpassung der

Arbeitszeit bei familiärer Notwendigkeit sind nur einige Punkte,

mit denen Alperia ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern will.

Talent-Programm und Leadership-Workshops

Um die Herausforderungen der kommenden Jahre anzugehen

und die Arbeits- und Führungskultur an die Zeiten von

Homeoffice und Digitalisierung anzupassen, legt Alperia

großen Wert auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter und besonders der Führungskräfte. Leadership-

Workshops und Kurse zum digitalen Wandel werden ebenso

regelmäßig organisiert wie das Talent-Programm, bei dem

eine Gruppe von besonders leistungsstarken und kompetenten

jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgewählt wird,

die ein individuelles Förderprogramm durchläuft.

Motivation ist ein Schlüsselelement für Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter und ein Aspekt, in den Alperia auch weiterhin

mit Überzeugung investieren wird. Regelmäßige Umfragen

zum Betriebsklima und zur Mitarbeiterzufriedenheit, jährliche

Feedbackgespräche und zahlreiche Weiterbildungsgebote sind

Initiativen, mit denen der Teamgeist und damit auch Alperia

selbst gestärkt werden sollen. „Denn nur mit dem Engagement

und der Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gelingt es uns, unsere Arbeit gut zu erledigen und unsere Vision

einer nachhaltigen Energiezukunft voranzubringen. Und

gemeinsam nicht nur zur Entwicklung der Unternehmensgruppe,

sondern auch zur Entwicklung Südtirols beizutragen“, so

das Resümee von Johanna Vaja.

Alperia AG

Zwölfmagreienerstraße 8 | 39100 Bozen

Tel. 0471 986 111

info@alperia.eu | www.alperiagroup.eu/karriere


Fachkräfte, die’s drauf haben

Nur wer persönlich die Gelegenheit

hatte, Werkstatt-, Baustellen- oder

Studioluft zu schnuppern weiß: Berufe

im Handwerk haben weit mehr

zu bieten als bekannt ist. Und spätestens

seit Corona ist klar: Profis im

Handwerk wird es immer brauchen.

Schon als Kind wird einem häufig

die Frage gestellt: Was möchtest

du denn werden, wenn du groß bist?

Während für einige der Berufswunsch

schon glasklar ist, zerbrechen sich andere

viele Monate den Kopf. Besonders

im Mittelschulalter, wo die Entscheidung

zur Berufswahl ansteht, hadern

viele mit sich selbst, welches der richtige

Weg sein könnte. Junghandwerkerobmann

und Bauunternehmer aus

Montan Alexander Dallio hat hierzu

eine klare Botschaft: „Egal welchen

Beruf du wählst, wichtig ist, dass er dir

Spaß macht und Erfüllung bringt.“

Besonders für die jüngeren Generationen

sind Glück und Erfüllung im Beruf

wichtig. Viele Jugendliche finden

diese Genugtuung im Handwerk und

können von dem Augenblick erzählen,

in dem der Stolz auf die eigene Arbeit

am größten ist. Es ist jener Moment,

für den sie alles geben. Es ist jener

Moment, in dem sie ihr Werk bzw.

ihre Leistung begutachten. „Das Schöne

an unserem Beruf ist, dass wir am

Ende eines Arbeitstages ein konkretes

Ergebnis vor Augen haben, das mit

den eigenen Händen geschaffen wurde

und mit dem man einen Kundentraum

erfüllt hat“, erzählt auch die Tapeziererin

und Raumausstatterin aus Brixen

Jasmin Fischnaller. Viele Eltern könnten

nun denken: allein vom Stolz kann

man aber nicht leben. Stimmt auch.

Im Handwerk ist diese Sorge aber unberechtigt.

Gute Fachkräfte erwarten

gute Verdienstmöglichkeiten und beste

Aufstiegschancen. Und Fachkräfte

werden mehr denn je benötigt.

Südtirols Steckenpferd –

die duale Ausbildung

Wie das Wort dual bereits verrät,

bedeutet duale Ausbildung, das notwendige

Fertigkeiten und Kenntnisse

auf zwei Ebenen erworben werden:

zum einem im Ausbildungsbetrieb und

zum anderen in der Berufsschule. Die

beiden Ausbildungsträger Lehrbetrieb

und Berufsschule arbeiten dabei eng

zusammen, um die Auszubildenden

optimal auf ihre berufliche Zukunft

vorzubereiten. Südtirol ist die einzige

Provinz in ganz Italien mit diesem

Ausbildungsmodell. „Unsere Lehre ist

ein Südtiroler Qualitätsprodukt, für

welches wir bereits mehrfach internationale

Erfolge bei den internationalen

Berufsweltmeisterschaften einfahren

konnten“, erklärt Lvh-Verbandschef

Martin Haller. In über 130 Gewerken

bieten Handwerksbetriebe jungen

Menschen mit der dualen Berufsausbildung

vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten

an und erweisen sich als Garant

gegen die Jugendarbeitslosigkeit.

Nach der Lehre gibt es noch weitere

Ausbildungsmöglichkeiten. So kann

zum Beispiel nach Abschluss des

Gesellenbriefes und im Rahmen einer

zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung

auch die Berufsmatura absolviert

werden. Wer anschließend noch eine

technische Hochschule besuchen oder

den Meisterbrief anstreben möchte,

dem stehen auch diese Türen offen. Die

Durchlässigkeit im Berufsbildungssystem

ist ein wichtiger Punkt bei der Berufswahl.

Es gibt inzwischen auch sehr

viele Maturanten, die sich nach der

Oberschule für einen praktischen Beruf

entscheiden. Viele von ihnen haben im

Handwerk ihre Berufung gefunden.

In der Krise - unverzichtbare Berufe

Dass es kein Leben ohne das Handwerk

gibt, ist spätestens seit Corona

klar. Besonders das letzte Jahr hat

gezeigt, wie bedeutend das Handwerk

ist. In der Corona-Pandemie haben

Handwerker maßgeblich dazu beigetragen,

das Land am Laufen zu halten.

Die Systemrelevanz vieler Handwerksberufe

ist in diesen Krisenmonaten

deutlich geworden. Jetzt gilt es, das

Handwerk auch als Karriereweg für

junge Menschen relevant zu machen.

Unabhängig von der Coronakrise

bietet das Handwerk wichtige Herausforderungen

im Bereich Klimaschutz,

Energie, Mobilität und Smart Living.

„Seit mehr als vier Jahren machen

wir mit der Kampagne Generation H

jungen Menschen Lust auf Südtiroler

Handwerk und zeigen die neuen und

vielseitigen Arbeitsfelder auf. Das

lokale Handwerk darf stolz auf seine

Qualitätsarbeit sein und diese auch mit


AKTUELL

57

Stolz zeigen“, betont auch Lvh-Vizepräsident

im Lvh Hannes Mussak.

Handwerk als Herzstück der Wirtschaft

Das Handwerk bildet mit knapp

14.000 Betrieben und über 45.000

Beschäftigten das Herzstück des Südtiroler

Mittelstandes. Über 90 Prozent

der lokalen Handwerksbetriebe sind

Kleinst- und Kleinbetriebe mit durchschnittlich

3,5 Mitarbeitern. Nicht nur

in Südtirol, sondern in ganz Europa

prägt das Handwerk in seiner Vielfalt

die Wirtschaft und sichert maßgeblich

die Versorgungsstrukturen sowie das

gesellschaftliche Leben. Handwerksunternehmer

übernehmen wichtige soziale

Rollen: sie sichern Arbeitsplätze, bilden

aus und engagieren sich vielfach auch

noch in Vereinen und Verbänden.

Kurzum: das Südtiroler Handwerk ist

ein unverzichtbarer Leistungsträger und

Wirtschaftspfeiler, der gerade jungen

Menschen unglaublich viele Perspektiven

und Berufswege bietet. Weitere

Informationen unter www.lvh.it

Daten & Fakten des Südtiroler Handwerks

Handwerksbetriebe: 13.700 *

Jungunternehmen: 1.701 *

2-JÄHRIGE LEHRE

ZUR MATURA

berufsbegleitend

Berufsschule Handwerk

4. LEHRJAHR

120 Schulstunden

3. LEHRJAHR

400 Schulstunden

2. LEHRJAHR

400 Schulstunden

1. LEHRJAHR

400 Schulstunden

Beschäftigte: 45.600 *

Lehrlinge: 3.463 **

DAS SÜDTIROLER BILDUNGSSYSTEM

UNIVERSITÄT | MEISTERBRIEF

BERUFSGRUNDSTUFE

BERUFSBILDUNG

5 JAHR MATURA

Vollzeit

Berufsschule Handwerk

4. FACHSCHULE

Vollzeit

3. FACHSCHULE

Vollzeit

2. FACHSCHULE

Vollzeit

VOLKS- UND MITTELSCHULE

5. OBERSCHULE

MATURA

4. OBERSCHULE

Vollzeit

3. OBERSCHULE

Vollzeit

2. OBERSCHULE

Vollzeit

1. OBERSCHULE

Vollzeit

OBERSCHULE

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* Quelle: Wifo März 2021 ** Quelle: Amt für Arbeitsmarktbeobachtung März 2021

HOPPE – Ein attraktiver Arbeitgeber

Seit über 55 Jahren produziert HOPPE in Südtirol Tür- und

Fenstergriffe. Rund 760 Menschen arbeiten in den Werken

im Vinschgau oder am Verwaltungsstandort in Lana.

Wer sich heute in den beiden Werken in Laas und

Schluderns umschaut, wird diese kaum wiedererkennen

– so groß sind die Veränderungen, die mit der Einführung

des HPS, des HOPPE-Produktions-Systems, vorgenommen

wurden. Die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung

der Fertigungsabläufe bedeutet für die Mitarbeiter in den

Werken vor allem, dass sie in den Aufbau der Arbeitsprozesse

mit eingebunden werden. Gemeinsam arbeiten sie daran, zum

Beispiel Laufwege zu reduzieren und Abläufe ergonomischer

und einfacher zu gestalten. Das steigert nicht nur die Effektivität,

sondern vermittelt auch wertvolle Kompetenzen in

Methoden moderner Fertigung.

Vielfältige Berufsmöglichkeiten

An insgesamt sieben Standorten in Europa und den USA

werden Tür- und Fenstergriffe von HOPPE entwickelt, mit

dem HOPPE-Produktions-System produziert und weltweit

vermarktet. Damit zählt das Familienunternehmen zu den

international führenden Beschlagherstellern. Was zunächst wie

ein einfaches Produkt erscheint, benötigt viele verschiedene

Entwicklungs- und Arbeitsschritte, damit der Prozess von

der ersten Idee über die Serienfertigung bis zur Vermarktung

erfolgreich verläuft. Entsprechend vielfältig sind die Berufe,

die bei HOPPE ausgeübt werden können. Von der Fachkraft

für Metalltechnik über Maschinen- und Anlagenführer, Werkzeugmechaniker

und Mechatroniker bis hin zu technischen

Produktdesignern und Industriekaufleuten sowie Vermarktungs-,

Betriebswirtschafts- oder IT-Experten: Die HOPPE-

Fachleute sind in vielen Bereichen tätig – einen wesentlichen

Anteil der Mitarbeiter bildet das Unternehmen selbst aus.

HOPPE AG

Industriezone 1/5 – Eurocenter | 39011 Lana

Tel. 0473 640 111

info@hoppe.com | www.hoppe.com

Das HOPPE-Werk in Laas


58

AKTUELL

Heavy Metal

Berufe in der Metallbranche

Egal ob Bauschlosser oder Metallbau-Konstrukteur,

Berufe im Metallhandwerk

gelten als zukunftssicher

und stecken voller Innovation. Das

Berufsbild des Metallhandwerkers

hat sich in den vergangenen Jahren

stark verändert. Immer öfters

werden Schlosser nicht nur für Tore,

Geländer oder Treppen angefragt,

sondern auch für die Fertigung von

Designermöbeln aus Metall.

Neben handwerklichem Geschick,

mathematischem Verständnis und

Offenheit gegenüber neuen Technologien

sollten Metallhandwerkerinnen

und Metallhandwerker auch

räumliches Vorstellungsvermögen,

eine gewissenhafte und gründliche

Arbeitsweise und zeichnerische Begabung

mitbringen.

Modernste Technik

Ohne High-Tech und Computer geht

heute auch in der Metallbranche

nichts mehr. Längst ist die Digitalisierung

in diesem Bereich angekommen

und treibt große Veränderungen voran.

Eigene 3D-Softwares ermöglichen

es dem Metallhandwerker, seine Konstruktionen

am virtuellen, dreidimensionalen

Zeichenbrett zu erstellen. Tore,

Zäune, Geländer oder Überdachungen

können so am Computer konstruiert

werden und in ein 3D-Rendering

übertragen werden. Aber auch die

Simulation von Materialeigenschaften

findet heute zum Großteil am Computer

statt. Mitunter werden diese Daten

direkt an die Maschinen übermittelt,

die die Einzelteile fertigen. Deshalb

gehören profundes IT-Verständnis und

der Wille, sich ständig neues Wissen

anzueignen heute zu den Schlüsselkompetenzen

im Metallhandwerk.

Bauschlosser mit Erfahrung

Konstrukteur Metallbau & 3D-Druck

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AKTUELL

59

Foto © Harald Wisthaler

Weinregal

Ideen und Präzision gefragt

Schrauben, Drehen, Schweißen sowie

die Metallgestaltung sind nach wie vor

wichtige Bestandteile im Metallhandwerk.

Oft kommt es bei kniffligen

Aufträgen oder individuellen Kundenwünschen

auf die Kreativität und den

Erfindergeist des Metallhandwerkers

an. Dieser kann gerade bei schwierigen

Aufgaben seine kreativen Ideen

und seine Präzision unter Beweis stellen.

Auch wenn es darum geht, Metall

zusammen mit anderen Materialien

wie Holz oder Glas in ein harmonisches

Ganzes zusammenzuführen.

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Pezzei Metallform – Qualität ist facettenreich

Martin Pezzei leitet seit nunmehr knapp 20 Jahren den

elterlichen Betrieb und hat die damalige Schlosserei/

Schmiede zu einem modernen Metallverarbeitungsunternehmen

weitergeführt und sich den Kundenwünschen

des 21. Jahrhunderts angepasst.

Der Firmensitz von Pezzei Metallform befindet sich in

Bruneck und beschäftigt knapp 20 tüchtige Mitarbeiter

in Produktion, Verwaltung und der Technikabteilung. Der

Betrieb präsentiert sich jährlich zwei- bis dreimal dem Messepublikum:

auf der heimischen „Tipworld“, der Innsbrucker

Messe „Hausbau & Energie“ und im Zwei-Jahres-Rhythmus

auch auf der „interbad Stuttgart“, der größten Messe in Europa

in Bezug auf Wellness und Spa.

Leider fielen zuletzt sämtliche Messeauftritte aufgrund von

Covid-19 ins Wasser, aber man blickt diesbezüglich hoffnungsvoll

ins Jahr 2022.

bei verschiedenen Hotels, Wohnanlagen und öffentlichen,

Aufträgen im Einsatz. Weiteres werden laufend natürlich auch

gerne Industrie-, Handwerks- und Privatkunden betreut.

Aktuell ist der Betrieb auf der Suche nach zusätzlichen

Fachkräften, aber auch Praktikanten und Abgänger der Metallfachschule

werden ständig gerne aufgenommen. Für alle

Stellen stehen die Türen des modernen Unternehmens offen

und Bewerbungen sind jederzeit willkommen.

Pezzei Metallform KG

Fabrikstraße 7 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 552 324

pezzei@metallform.it | www.metallform.it

Auf der Suche nach Fachkräften

Trotz der heuer sehr prekären Wirtschaftssituation konnte

man für alle Mitarbeiter den Arbeitsplatz erhalten und nahm

sogar noch weitere, sehr motivierte Lehrlinge auf. Man blickt

vorsichtig optimistisch in die nahe und ferne Zukunft. Derzeit

ist Pezzei Metallform bei mehreren Großprojekten wie


60

AKTUELL

Fragen an den Experten

Die Radius-Themenausgaben informieren

und vermitteln zeitgemäßes

Wissen in kompakter Form. In dieser

Rubrik beantworten unsere Experten

aktuelle Fragestellungen. In

dieser Ausgabe werden zum übergeordneten

Thema „Digitalisierung:

Recruiting & E-Commerce“, einige

spezielle Detailfragen geklärt.

Thomas L., Lana: Ich habe mehrere

Web-Shops durch die ich verschiedenste

Produkte an Privatkunden in

ganz Europa verkaufe. Aktuell habe

ich in jedem Land einen Berater, der

für mich die jeweilige Mehrwertsteuer

abführt. Da hier einiges an Kosten zusammenkommt,

würde ich dies gerne

durch einen eigenen, neuen Mitarbeiter

selbst koordinieren. Stimmt es, dass

hier regulatorische Vereinfachungen

kommen sollen?

Philipp J. Gamper: Lieber Herr L.,

durch das starke Wachstum der Branche,

hat der Online-Handel sich immer

wieder neu erfinden müssen – die Gesetzgebung

hinkt hier dem Markt hinterher.

In der Tat soll mit 01.07.2021

eine neue regulatorische bzw. steuerrechtliche

Handhabung für Produkte

bis zu einem bestimmten Einzelwert in

der EU starten. Warten Sie aber bitte

noch kurz mit dem Einstellen eines

eigens dafür abgestellten Mitarbeiters.

Die Detailregelungen dazu fehlen noch

größtenteils. Aktuell ist es so, dass bei

Überschreiten von bestimmten Umsätzen

im innergemeinschaftlichen Verkauf

von Gütern an Private (B2C), die

Mehrwertsteuer in dem Land anfällt, in

dem der Endkonsument sitzt. Es bedarf

also einer steuerlichen Identifizierung

im jeweiligen Land und der Abführung

der dortigen Mehrwertsteuer. Anhand

der geplanten Änderung wird es dafür

nun eine vereinfachte Option geben

(„OSS- und IOSS-Regime“), welche

es ermöglichen wird dies zentralisiert

abzuwickeln. Für bestimmte Dienstleistungen

war dies bereits in der

Vergangenheit als Option möglich. Für

die Inanspruchnahme dieser Vereinheitlichung

bedarf es einer Registrierung

bei der Agentur für Einnahmen

(seit April 2021 möglich), sowie einer

anschließenden telematischen Erfassung

und Abwicklung der Geschäftsfälle.

Die gesamte anfallende Mehrwertsteuer

kann somit zukünftig über einen

einzigen Staat abgewickelt werden. Eine

Mehrwertsteuer-Position in den einzelnen

EU-Ländern würde damit obsolet.

Ich ersuche Sie diesen Prozess frühzeitig

mit ihrem spezialisierten Berater zu

koordinieren. Hier können Sie schnell

Kosten einsparen, jedoch auch viele

Fehler machen.

Susanna B., Brixen: Wir sind ein mittelgroßes

Unternehmen und die Bewerbersuche

scheint für uns immer mühsamer

und komplexer zu werden. Gibt es

Möglichkeiten, unseren Zeit- und

Ressourcen-Aufwand zu reduzieren?

Johannes Troger: Die Bewerbersuche

ist in den letzten Jahren effektiv immer

komplizierter und zeitaufwändiger

geworden. Die Gründe dafür sind

vielseitig. Einerseits ist der Arbeitsmarkt

aus Arbeitgebersicht nachteiliger

geworden. Nicht nur Fachkräfte sind

mittlerweile immer schwieriger zu finden,

sondern auch einfachere Profile.

Die Stellenausschreibungen dauern

somit länger, Kandidaten müssen auf

verschiedensten Kanälen angesprochen

werden und dies kostet nicht nur Zeit,

sondern auch Geld. Werden Stellen

über mehrere Kanäle ausgeschrieben,

gehen auch Bewerbungen über unterschiedliche

Wege ein. Manche Bewerbungen

landen im E-Mail-Postfach, andere

im Stellenportal oder in sozialen

Netzwerken und wieder andere gehen

sogar in Papierform ein. Dies macht es

sehr komplex, Kandidaten zu vergleichen

und einheitlich zu verwalten.

Andererseits hat sich die Erwartungshaltung

der Bewerber verändert.

Während Kandidaten früher im Bewerbungsprozess

zahlreiche Hürden

und Umwege in Kauf genommen

haben, muss eine Bewerbung heute

schnell und einfach einzureichen sein,

am besten direkt übers Smartpho-


FRAGEN AN DEN EXPERTEN

61

ne. Bewerber erwarten schnelle und

transparente Kommunikation. Lange

Rückmeldezeiten steigern das Risiko,

Kandidaten zu verschrecken und an

Mitbewerber zu verlieren. Unternehmen,

die bei der Kommunikationsgeschwindigkeit

punkten können, werden

als professionelle und attraktive

Arbeitgeber wahrgenommen.

Und schließlich hat mit der Datenschutz

Grundverordnung (DSGVO)

auch der administrative Aufwand für

Arbeitgeber zugenommen, wie etwa

durch notwendige Datenschutz-Aufklärungen

für Bewerber oder die Einhaltung

von Löschfristen.

Durch eine Digitalisierung kann in

der Mitarbeitersuche inzwischen

rasch und unkompliziert für Entlastung

gesorgt werden. Moderne

Bewerbungsmanagementsysteme, wie

etwa die Recruiting Software „On-

Board“ eines Südtiroler Unternehmens

ermöglichen es, Stellenanzeigen

per Knopfdruck direkt auf verschiedenen

Kanälen zu positionieren,

Die Experten

beispielsweise auf der eigenen Webseite,

in Job-Portalen oder in sozialen

Netzwerken. Eingehende Bewerbungen

können auf eine zentrale Übersicht

„umgeleitet“ werden, wo man Kandidaten

einheitlich vergleichen und

verwalten kann. Digitale Bewerberakten

bündeln wichtige Informationen

oder Dokumente und ermöglichen es,

Entscheider in den Bewerbungsprozess

zu involvieren. Auch die Bewerberkommunikation

kann vereinfacht

werden, dies reduziert die Rückmeldezeiten

auf ein Minimum. Durch

saubere Prozesse wird es einfacher,

den Anforderungen im Datenschutz

gerecht zu werden. Ein gutes Software

System liefert zudem wertvolle

Auswertungen und Analysen. Dies unterstützt

den Recruiter dabei, Stärken

und Schwächen im Bewerbermanagement

zu identifizieren.

Philipp J. Gamper, Freiberufler

mit Spezialisierung im Bereich

Steuern und Corporate Finance

und Johannes Troger, Mitbegründer

und COO der Looptec

New Media GmbH mit Sitz in

Bozen. Diese Rubrik organisiert

Vinburg Projects – die Südtiroler

Philipp J. Gamper

Johannes Troger

Unternehmensberatung mit Spezialisierung in den Bereichen Steuern, Corporate

Finance, Unternehmens- und Projektentwicklung, Projektmanagement. Plattform für

Experten und Vorausdenker mit Weitblick. Mehr unter www.vinburg.com.

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Auf die richtigen

Emotionen kommt es an

In ihren Verkaufsgesprächen geht

es um Gewicht, Hebelast, Volumen,

Stabilität und bevor sie dem Kunden

ihr „jüngstes Baby“ überlässt,

umrundet sie es, mit der Hand auf

dem glänzenden Lack entlangfahrend.

Ein tolles Gefühl. Katia Endrizzi,

frischgebackene Geschäftsführerin

der Naiks GmbH, Fahrzeugaufbauten

und Ladekräne, und bis vor kurzem

Verkaufschefin, liebt ihren Beruf und

freut sich, ihren Kunden genau das zu

liefern, was diese für ihren täglichen

Job brauchen.

Ihre Devise ist: „Wir kosten nicht

mehr, wir bieten mehr; ein

Maßanzug kostet auch mehr als einer

von der Stange. Aber das Ergebnis

ist nicht zu vergleichen!“ Und in den

mitunter harten Verkaufsverhandlungen

gelingt es ihr, genau das in Erfahrung

zu bringen, was ihre Kunden

wirklich brauchen und es dann umzusetzen.

Dauern kann dies mitunter

bis zu zwei Jahre. In ihrem Kopf hat

sie alle Fuhrparks ihrer Kunden und

wenn sie mit dem Auto durch Südtirol

fährt und einem ihrer „Babys“ auf

der Straße begegnet, dann fühlt sie

den Adrenalinspiegel steigen.

Katia Endrizzi steht seit elf Jahren

ihre Frau in einer Männerbranche.

Probleme hat die 35jährige, Mutter

von Hanna (7) und David (4), damit

nicht. Im Gegenteil. „Ich habe es

immer als Vorteil empfunden, in

meinem Job Frau zu sein.“ Verkauf

ist ihrer Meinung nach etwas ausgesprochen

Emotionales. „Eine Frau

kann und darf da anders als ein

Mann.“ Die Produkte ihres Unternehmens

sind sehr bedürfnisorientiert

und mit dem entsprechenden

technischen Wissen und ihrer Gabe,

spontan auf Menschen zuzugehen

und diese zu begeistern, gelingt es ihr,

genau auf den Punkt zu bringen, was

ihr Kunde braucht, Aufbaukrane für

klassische Baufirmen, für Fassaden-

oder Straßenbau, für den Holztransport

und sonstige Transporteure.

Extrovertiert und technisch versiert

Wer mit diesen Maschinen den

ganzen Tag arbeitet, entwickelt eine

besondere Beziehung zu ihnen. Es

gilt, mit jedem Kunden die Grenze

des Möglichen auszureizen und diese

Vorstellung dann unter Beachtung

aller technischen Details und Sicherheitssysteme

umzusetzen. Neben den

Produkten von Palfinger entwickelt

Naiks auch Zubehör wie z.B. Frontstützen.

„Wir leben in einem einzigartigen

Land“, betont Katia Endrizzi,

„aber ein Land mit ganz engen Straßen,

wo Laster nur schwer hinkommen.“

Sie weiß, worum es geht. Und

sie hat den richtigen Charakter dafür.

Zielorientiert, emotionell, extrovertiert,

unkompliziert, auch experimentierfreudig.

Als sie vor elf Jahren

begonnen hat im Familienunternehmen

mitzuarbeiten, hielt sie manchmal

an Bars und Raststätten, die von

LKW-Fahrern frequentiert werden

und wo sie interessante Objekte auf

dem Parkplatz ausmachte. Sie lacht,

während sie erzählt: „Ich ging hinein

in die Bar voller Männer und fragte,

wem gehört denn der Kran da

draußen und nachdem die Männer

sich vom ersten Schock erholt hatten,

waren wir schon mitten im Gespräch


PORTRAIT

63

über technische Details und ich zog

die Visitenkarten heraus.“

In Zukunft wird ihr dieser Kick vielleicht

fehlen, aber sie hat eine neue

Aufgabe, die sie mit der gewohnten

emotionellen Begeisterung angehen

wird. Sie ist seit Januar Geschäftsführerin

und möchte sich in Zukunft den

Kundenkontakten und dem Ausbau

des (digitalen) Services, Fernwartung

usw. widmen. Ihr Bruder, Ivan Endrizzi,

der bisher für den Service zuständig

war, wird in Zukunft auch den

Verkauf übernehmen. Auch hier ein

Glücksfall, meint Katia Endrizzi: „Wir

sind total verschieden und ergänzen

uns gerade deshalb perfekt. Er zurückhaltend

und lieber im Hintergrund,

ich hingegen finde es toll, im Mittelpunkt

des Geschehens zu stehen.“

Lachen muss Katia Endrizzi auch bei

der Frage nach ihren Hobbys. Ihr

Hobby, ihre Leidenschaft und ihre

Freizeit – all das ist ihr Job. Und es ist

ihr auch gelungen, dies alles in Einklang

mit ihrer Familie zu bringen.

Ihr Mann Peter arbeitet wie sie in

einem Familienbetrieb und ist als

Reifenhändler in genau den Monaten

voll eingespannt, in der es bei ihr

etwas ruhiger zugeht. Für ihre Kinder

kann sie aber auch auf die Hilfe

ihre Familie zählen und am Samstag

nimmt sie sie gerne mit in den Betrieb,

schließlich hat sie selbst das als Kind

auch so erlebt. Und war begeistert.

Technikberufe für Frauen

attraktiv machen

Wenn man sie fragt, was sie sich noch

wünschen würde, merkt man schnell,

dass auch der Bereich der Träume ganz

von ihrem Betrieb und ihren Maschinen

in Anspruch genommen ist. Sie ist

rundum glücklich, wo sie ist und mit

ihrem täglichen Geschäft. Aber etwas

hat sie sich doch noch vorgenommen:

Sie möchte ihre Begeisterung an junge

Frauen weitergeben und ihnen Mut

machen, sie motivieren, sich ihren

Platz auch in sogenannten Männerdomänen

zu suchen. „Frau sein, Frau und

Technik, Frau und Mutter, Frau und

Unternehmerin – das kann schon hart

sein. Aber möglich ist es!“ Sie würde

gerne Vorträge halten, gemeinsame

Projekte mit Kolleginnen im Women-

Network organisieren und auch ihren

eigenen Betrieb für Frauen attraktiv

gestalten. Wie sie nach 15 Monaten

Corona die Zukunft sieht? „Ich freue

mich drauf! Die Zukunft kann nur

besser werden!“.

Bauen. Für die Zukunft.

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64 GESUNDHEIT

Gesundheit und Wohlbefinden am

Arbeitsplatz: Was zehrt, was nährt?

Die aktuelle Krise beschert uns neue

Herausforderungen im Arbeitsumfeld.

Ein Blick auf arbeitsbezogene

Ressourcen und Belastungen lohnt

sich für Unternehmen und Mitarbeitende.

Ein Beitrag von Ruth Gschleier.

Die Daten des ASTAT 1 zeigen, dass

sich das Gesundheitsverhalten der

Südtiroler in den letzten zwölf Monaten

verschlechtert hat: Die körperliche

Betätigung ist gesunken, ungesunde

Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum

gestiegen. Dass sich dies auch

auf die berufliche Leistungsfähigkeit

und -Bereitschaft niederschlägt, ist

naheliegend. Dabei sind die „Rezepte“

für Gesundheit und Wohlbefinden

inzwischen allgemein bekannt: Eine

ausgewogene und möglichst naturbelassene

Ernährung stärkt Körper und

Geist, Bewegung zerlegt Stresshormone,

stärkt das Immunsystem und beugt

Krankheiten vor – und das laut Experten

schon bei von 150 Minuten Bewegung

mittlerer Intensität oder 75 Minuten

hoher Intensität pro Woche. 2 Da

gilt es nun, die nun kommende warme

Jahreszeit zu nutzen und nach Möglichkeit

die Kraft der Natur zu nutzen,

um sich zu regenerieren und von der

stressigen Zeit zu erholen.

Was zehrt?

Daneben ist das weit verbreitete

Homeoffice Belastung und Entlastung

zugleich: Wer nun keine langen

Anfahrtswege mehr hat, freut sich

auf zusätzliche Freizeit. Wer aber

die Arbeit mit Kindern, beengten

Wohnverhältnissen und Pflege von

Angehörigen unter einen Hut bringen

muss, aber kommt schnell an eigene

Grenzen. Hier sind die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter besonders

gefordert: Veränderte Arbeits- und

Tagesabläufe, Kommunikationswege

und Kontakte mit Kolleginnen und

Kollegen und Vorgesetzte setzen neue

Anforderungen an Eigendisziplin und

Selbstorganisation. Schon 2019 gab es

Hinweise darauf, dass Menschen im

Homeoffice öfter erschöpft und psychisch

belastet waren als die Kolleginnen

und Kollegen im Büro. 3 Und dies

ist nicht nur auf die oft mangelhafte

Arbeitsplatzgestaltung am heimischen

Essenstisch zurückzuführen.

Was nährt?

Erschöpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind nur bedingt leistungsfähig.

Das wissen Unternehmen, von denen

manche sogar Psychologen einsetzen,

bezahlt von den jeweiligen Arbeitgebern.

Die einfache Rechnung: Je früher

eine persönliche Krise abgefangen

werden kann, desto eher lässt sich ein

längerer Ausfall vermeiden. 4 Andere

Unternehmen setzen bewusst auf die

Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden

und Arbeitszufriedenheit, indem

sie zumindest einige der vielfältigen

Interventionsmöglichkeiten umsetzen:

Anerkennung

Anerkennung heißt erkennen:

Sehen, wo

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

stehen, was sie brauchen und Rahmenbedingungen

so zu gestalten, dass sie

gut arbeiten können. Das umschließt

das konkrete Führungsverhalten über

den persönlichen Kontakt genauso wie

die gemeinsame Definition der Ziele,

Mitsprache bei den Tätigkeiten und die

Gestaltung des Arbeitsplatzes – möglichst

auch im Homeoffice.


GESUNDHEIT

65

Entwicklung

Die individuelle Weiterentwicklung der Mitarbeitenden

durch Aufstiegsperspektiven und Fortbildungen

bieten interessante Anreize und Perspektiven und

setzen auf den Erwerb der zusätzlich benötigten Kompetenzen

wie Zeitmanagement, Resilienz und Gelassenheit. Wer

daneben auch noch auf die konkreten Rahmenbedingungen

der Mitarbeitenden achtet und auf sie eingeht, sichert sich

Loyalität und Bindung.

Fairness

Angemessener Lohn und ein transparentes Gehaltsgefüge

sorgen für Fairness in der Belegschaft.

Aber auch gelebte Wertschätzung und ein respektvoller

Umgang tragen zur Arbeitszufriedenheit wesentlich bei.

Flexibilität

Die Arbeitszeit gesund gestalten: Wer flexible

Arbeitszeiten hat, leidet weniger unter Rückenschmerzen,

Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit und

körperlicher Erschöpfung. 5

Spielräume

Handlungs- und Entscheidungsspielräume in der

Durchführung der Tätigkeiten und vielfältige

Aufgaben schaffen jene Autonomie und Arbeitsdiversität, die

nachweislich einen positiven Einfluss auf den Alterungsprozess

haben. Oder anders ausgedrückt: Wer im richtigen Ausmaß

gefordert wird, bleibt geistig und emotional deutlich länger fit.

Teamentwicklung

Gezielte Team- und Organisationsentwicklung

stärkt Kollegialität und Zusammengehörigkeitsgefühlt

und trägt zu einem angenehmen Arbeitsklima bei, das

Voraussetzung ist für gute Arbeit. Gerade in Krisenzeiten

auf unterschiedliche Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter einzugehen und auf konkrete Unterstützung zu

setzen, fördert die gegenseitige Wertschätzung und stärkt

den Teamgeist. Quasi als Nebeneffekt verwandeln Maßnahmen

zur Teamentwicklung nicht selten Konflikte in Innovationstreiber

und erschließen das Innovationspotential, das

Krisen in der Regel in sich tragen.

Unternehmenskultur

Ein Führungsverhalten, das auf Vertrauen, Wertschätzung,

Unterstützung, transparente Kommunikation

setzt, fördert die Unternehmenskultur und eine

gemeinsame Werteorientierung, die besonders in Veränderungsprozessen

essenziell ist. Wer leistungsfähige und motivierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter braucht, sollte diese

informieren, in den Dialog treten, sie systematisch einbinden.

Einbeziehen und dann tun lassen. Das heißt, als Vorgesetzte

den Rahmen bieten und dann nicht mehr im Weg sein. Dann

kann aus der Notwendigkeit der Distanzierung heraus ein neuer

Schwung entstehen, der Entwicklungen ermöglicht: Wer als

Unternehmen überleben will, muss schnell und wendig sein.

Nutzen für die Unternehmen

Interessanterweise sind Vertrauen und

Wertschätzung, Handlungsspielraum, individuelle

Weiterentwicklung und eine gute Team- und Unternehmenskultur

– also all das, was die Arbeitszufriedenheit, die

Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft steigert - gerade

jene Faktoren, die Voraussetzung sind für Schnelligkeit

am Markt und die Zukunftsfähigkeit der Betriebe: Gesunde

und eigenständig denkende Menschen, die zusammen

arbeiten in selbst organisierten Teams, immer im Sinne des

Unternehmens und auf die Unternehmensziele ausgerichtet.

Agilität ist das neue Schlagwort. Oder Industrie 4.0. Aber das

ist ein anderes Thema.

1

Quelle: ASTATinfo Nr. 21: Covid-19: Wohlbefinden, Verhalten und Vertrauen der Bürger

2

Quelle: Bundesgesundheitsministerium Deutschland

3

Quelle: AOK: Fehlzeitenreport 2019

4

Quelle: Der Spiegel. Wie uns das Homeoffice kaputtmacht. Erschienen am 02.04.2021

5

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2019

Ruth Gschleier

Ruth Gschleier ist Organisationsberaterin,

Coach und Mediatorin. Als Gesellschafterin

des vival.institute unterstützt sie Führungskräfte

und Unternehmen in Hinblick auf

LebensWerte Arbeit. Weitere Informationen

unter: www.vival.institute

ÖKOLOGISCH

SOZIAL

Gemeinsam nachhaltig

VERANT-

WORTUNGSVOLL

Ein erfolgreiches Handeln und eine verantwortungsvoll-nachhaltige

Unternehmensführung stehen nicht im Widerspruch.

Sichtbares Zeichen dieser Haltung ist unser Nachhaltigkeitslabel,

welches alle nach ESG-Kriterien extern geprüften

Produkte und Initiativen kennzeichnet. Mehr dazu in unserem

Nachhaltigkeitsbericht 2020: www.raiffeisenlandesbank.it


66 BUNTE MELDUNGEN

Grenzkontrollen und unübersichtliche Einreiseregeln

Diese belasten weiterhin den grenzüberschreitenden

Verkehr – deshalb

wird eine zeitnahe Umsetzung des

Grünen Passes gefordert. Seit dem

Frühjahr 2020 haben so gut wie alle

Staaten in der EU Reisebeschränkungen

eingeführt, sehr zum Leidwesen

der Personen, die zur Ausübung

ihrer beruflichen Tätigkeiten und

aus anderen Gründen verreisen. Um

diesem Durcheinander an nationalen

Einreise- und Quarantäneregeln Herr

zu werden, ist es fundamental, dass

der europäische Grüne Pass so schnell

wie möglich eingeführt wird. Dieses

Dokument schafft einheitliche und

klare Regeln für die ganze EU und

erleichtert das Reisen für Personen, die

geimpft, genesen oder getestet sind.

Eine Normalisierung bei den Reisebestimmungen

ist für viele Wirtschaftszweige

in Südtirol eine wichtige

Grundvoraussetzung für die Durchführung

der eigenen Tätigkeit. Es ist

darum wichtig, dass die Reisefreiheit

baldmöglichst wieder zum Normalzustand

wird. Bis es soweit ist, steht die

Handelskammer Bozen den Unternehmen

auch weiterhin beratend bei

Fragen rund um die coronabedingten

Reisbestimmungen zur Seite. Ansprechpartner

Michael Andergassen, Tel.

0471 945 614, E-Mail: michael.andergassen@handelskammer.bz.it.

Master of Machine für Quereinseiger

Südtirols Bauunternehmen bieten

interessante, sichere und gut bezahlte

Arbeitsplätze. Mit der Initiative „Master

of Machine“, die vom Kollegium der

Bauunternehmer im Jahr 2019 ins

Leben gerufen wurde, soll dies verdeutlicht

werden und junge Quereinsteiger

für eine Tätigkeit im Baugewerbe

begeistert werden. „Zu Unrecht haftet

den Bauberufen nicht immer das beste

Image an. Dadurch ist es für uns Bauunternehmen

nicht einfach, neue und qualifizierte

Mitarbeiter zu finden. Durch

die Digitalisierung befindet sich jedoch

die gesamte Branche im Wandel. Es

sind zahlreiche herausfordernde Berufe

mit hervorragenden Karriereperspektiven

entstanden. Diese wollen wir nun

stärker bekannt machen und zudem das

Image der gesamten Branche aufwerten“,

erklärt der Obmann der Tiefbauunternehmen

im Lvh, Michael Hofer.

„Hauptzielgruppe des „Master of

Machine“ sind Quereinsteiger im Alter

von 18 bis 30 Jahren, die ein Interesse

am Bauberuf und dem täglichen

Umgang mit Baumaschinen haben,

bisher diesen Schritt in die Bauwirtschaft,

auch aus Kostengründen, noch

nicht gewagt haben“, erklärt der

Obmann der Baumeister & Maurer im

Lvh, Martin Gebhard.

FORST und Podini Gruppe renovieren Stadthotel

Zwei große Südtiroler Familienunternehmen,

die Brauerei FORST und die

Podini AG, vereint durch eine gemeinsame

Vision, nehmen mit der Renovierung

des Stadt Hotel ein ehrgeiziges

Projekt in Angriff. Ziel ist es, dieses

historische Gebäude, Wahrzeichen der

Landeshauptstadt und seit jeher als

„Wohnzimmer“ der Bozner bekannt,

wieder aufleben zu lassen. Die Renovierungsarbeiten

sind bereits im Gange,

mit geplanter Eröffnung innerhalb

des Sommers 2021. In diesem Zusammenhang

wurde kürzlich die Zusammenarbeit

zwischen Giovanni Podini

der Podini AG, als geschäftsführendes

Mitglied des Verwaltungsrates der neu

gegründeten Stadt Hotel GmbH, und

Cellina von Mannstein der Brauerei

FORST als ernannte Präsidentin sowie

Stefano Noviello als Generaldirektor,

bekannt gegeben.

Giovanni Podini der Podini AG und Cellina

von Mannstein der Brauerei FORST


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