Das Schauspielhaus Bochum - Gesundheit vor Ort

pflegebrief.de

Das Schauspielhaus Bochum - Gesundheit vor Ort

Magazin für Gesundheit und Wellness | gesundheit-vor-ort.de | Ausgabe 2 / 2008

Gesundheit

Friemeln im Alter das alltägliche Geheimnis

rattig durch den Winter

Rhabarber

genießen:

Jetzt beginnt

die Saison!

Von XX: Weltruf:

Das XX Schauspielhaus

Bochum

beeindruckt

vor Ort

Die Zeit -

Treuekarte der

Familien- und

Krankenpflege:

Qualität und

Sicherheit für Sie


Inhalt

Titelthema

Die Zeit – SEITE 4

alltägliches Geheimnis

Gemüse rund um´s Jahr SEITE 7

Der Rhabarber

Kochen mit Rhabarber SEITE 8

3 Rezepte zum Nachkochen

Buchtipp: SEITE 8

Jetzt beginnt die Spargelzeit

Das Jagdhaus Schellenberg SEITE 9

Rezepte vom Spitzenkoch

GvO Bochum Lokal

Kurz notiert SEITE I

Schlaganfallversorgung SEITE II

Umfassende Behandlung im Bergmannsheil Bochum

Integrierte Diagnose SEITE VI

LWL-Klinik Universitätsklinik Bochum

Professor Martin Kunkel SEITE VIII

Neuer Klinikdirektor am Knapp.Krankenhaus Langendr.

Neue Leitung beim Hospizverein SEITE X

Pfarrer Wolfgang Schopp im Ruhestand

Teamwork SEITE XII

Die Familien- und Krankenpflege in Wattenscheid

Betreutes Wohnen in der Düppelstr. SEITE XIV

Endlich war die Übergabe

Citynahes Wohnen Voedestr. SEITE XV

ein Wohnprojekt wird ausgebaut

„Eine großartige Reise!“ SEITE XVII

Reisebericht eines F.U.K. - Reisen Teilnehmers

Der Mahlzeitendienst SEITEXIV

Jetzt sogar mit Treuekarte

Ernährung SEITE 11

Gesundes Essen im Alter

Was bedeutet eigentlich ... SEITE 12

... Heuschnupfen?

Johanni SEITE 13

Der längste Tag des Jahres

Das Schauspielhaus Bochum SEITE 14

Vom Varietee` zur Weltbühne

Die Hattinger Altstadt SEITE 15

Ausflugsziel im Revier

Wellness im Alttag SEITE 17

Rätsel SEITE 18

2 | Gesundheit vor Ort 2/2008

Am 31.03.2008 war es endlich so weit: An der Düppelstraße ist die Wohnanlage

für Betreutes Wohnen an die neuen Mieter übergeben worden. Die

Familien- und Krankenpflege Bochum ist mit einem Büro für die Bewohner

vor Ort vertreten. Mehr dazu lesen Sie auf Seite XIV ...

Impressum/Herausgeber:

Familien- und Krankenpflege Bochum gGmbH, Gesundheits- und

Sozialzentrum. Anschrift: Paddenbett 13, 44803 Bochum.

Tel: 02 34 / 307 96-0, Fax: 02 34 / 307 96-20

Redaktion: Petra Janitzki, Michael Schreiber, Petra Müller,

Dirk Brieskorn, Sylvia Schreiber, Christa Stolte, Brigitte Rentmeister.

Gesamtauflage: 22.500 Exemplare. Lokal Bochum: 10.000 Exemplare.

Layout: www.pluszwo.de, Druck: color-offset-Wälter, Dortmund

Titelbild: iotolia.com


Foto: Privat, Sonnenblumen: Fotolia

Editorial

endlich ist es soweit: der Sommer steht vor der Tür! Wellness wird jetzt ganz

einfach: Wir brauchen nur vor die Tür zu gehen, um von Farben und Düften umgeben

zu sein, die eine wohltätige Wirkung auf uns und unsere Stimmung haben.

Die Farbe grün spielt dabei eine besondere Rolle: sie stärkt die Augenmuskeln und

entspannt gleichzeitig. Sie ist die Farbe, von der wir die meisten Schattierungen

wahrnehmen können – ein Hinweis darauf, dass unsere Vorfahren inmitten der

grünen Natur gelebt und ihr besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Der bengalische Dichter Rabindranath Tagore hat einmal gesagt: „Narren hasten,

Kluge warten, Weise gehen in den Garten.“ Diese Weisheit haben wir bei un-

seren Themen gleich doppelt beachtet:

• Man kann sich den Garten auch auf den Teller holen, indem man Gemüse der

Saison frisch und originell verarbeitet und genießt. Diesmal geht es bei unseren

Rezeptideen um den Rhabarber, bei dem Buchtipp um den Spargel.

• Der Leitartikel dieser Ausgabe beschäftigt sich mit dem großen Thema „Zeit“

und unserem Umgang mit ihr.

Eine faszinierende Beschäftigung für Kinder ist der Bau einer Sonnenuhr – wir

erklären Ihnen, wie es geht.

Wer sich seine Zeit richtig einteilt, hat genug davon übrig, um in der schönen Jahreszeit

abwechslungsreiche Ausflüge zu machen: wir schlagen Ihnen einen Gang

durch die Hattinger Altstadt vor, an den Sie sich noch lange zurückerinnern

werden. Und abends öffnet das Bochumer Schauspielhaus seine Türen für

Sie... seine interessante Geschichte können Sie vorher in diesem Heft nachlesen.

Diese und viele andere Themen erwarten Sie. Wir wünschen Ihnen einen genuss-

reichen Sommer und viel Spaß beim Lesen!

Willkommen

Petra Janitzki

Chefredaktion

Gesundheit vor Ort 2/2008 | 3


Titelthema

Die Zeit –

das alltägliche Geheimnis

4 | Gesundheit vor Ort 2/2008

„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis.

Alle Menschen haben daran Teil, jeder kennt es, aber die Wenigsten

denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen

es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber.

Dieses Geheimnis ist die Zeit...“

So beginnt „Momo“ von Michael Ende, ein

Märchen für Erwachsene, das den Umgang

des modernen Menschen mit seiner Lebenszeit

zum Thema hat.

Wer gelernt hat, die Uhr zu lesen, glaubt zu

wissen, was Zeit ist: Eine Stunde ist die Dauer,

die der große Zeiger benötigt, um das Ziffernblatt

einmal zu umrunden.

Dass eine Stunde in Wirklichkeit sehr unterschiedlich

lang sein kann, können wir vielfältig

erfahren: auf dem Stuhl des Zahnarztes z.B.

dehnt sie sich unerträglich aus, bei einer un-

Buchtipp:

Literatur

Literatur:

1. Michael Ende, Momo - oder:

Die seltsame Geschichte von den

Zeitdieben und von dem Kind,

das den Menschen die gestohlene

Zeit zurück brachte.

2. Der Papalagi. Die Reden des

Südseehäuptlings Tuiavii aus

Tiavea.

3. Sten Nadolny, Die Entdeckung

der Langsamkeit.

4. Hartmut Rosa, Beschleunigung.

Die Veränderung der

Zeitstrukturen in der Moderne.

terhaltsamen Tätigkeit schrumpft sie der Empfindung

nach auf wenige Minuten. Für Kinder

sind die vor ihnen liegenden Jahre unermesslich

lang, der alte Mensch erlebt die Vergangenheit

als schnell vergangen, die einsam und untätig

zugebrachten Stunden des Tages als langsam

dahin schleichend. Welches ist denn nun die

„richtige“ Zeit?

Der Mensch hatte von Beginn an das Bedürfnis,

die Welt mit ihren verwirrenden Erscheinungen

so zu gliedern und zu ordnen, dass sie für

ihn handhabbar wurde. Ein zentrales Erlebnis


Foto links: Fotolia, rechts: wikipedia

bildete dabei das kontinuierliche Auftreten

und Vergehen von Ereignissen. Unsere germanischen

Vorfahren hatten in ihrem Sprachschatz

noch keine grammatische Form für das

Futur (Zukunftsform), was auf ihr fehlendes

Bewusstsein für diese Dimension hindeutet. Sie

lernten erst von ihren Nachbarn, den Römern,

die Gegenwart nicht nur als das Ende der Vergangenheit,

sondern auch als Ausgangspunkt

für die Zukunft zu erleben. In Ägypten dagegen

hatte man bereits im 5. Jahrtausend vor

unserer Zeitrechnung damit begonnen, mit Hilfe

der Sterne den Fluss der Zeit zu gliedern und

einen Kalender zu erarbeiten. Auch in Europa

standen die Himmelskörper im Zentrum des

Zeiterlebens, vor allem Sonne und Mond. Wie

die Gestirne galt auch die Zeit selbst als etwas

Göttliches, und es war häufig den Priestern vorbehalten,

ihre Dynamik zu dokumentieren. So

z.B. in Stonehenge, England, das einer Legende

nach mit dem Zauberer Merlin in Verbindung

steht und heute als das steinzeitliche Vorbild

eines astronomischen Kalenders gilt. Mit Hilfe

des Schattenwurfs der kreisförmig angeordneten

Steine konnten die Priester nicht nur die

Tageszeit ablesen, sondern auch die Sommerund

Wintersonnenwende sowie Sonnen- und

Mondfinsternisse vorausberechnen. In Anlehnung

an dieses Prinzip wurde ab dem 3. Jahrtausend

v. Chr. der Gebrauch von Sonnenuhren

mit Schattenstab gebräuchlich. Ausgehend

von Ägypten, verbreitete sich diese Erfindung

über Griechenland bis in das römische Reich.

Dort entbrannte auch der erste uns überlieferte

Streit, der sich auf die Zeitmessung bezog:

In Britannien stationierte römische Legionäre

beschwerten sich bei Cäsar, dass sie längere

Dienste absolvieren mussten als die Kollegen

zu Hause. Tragbare Sonnenuhren wurden in

Rom vor Gericht und bei öffentlichen Debatten

zur Begrenzung der Redezeit eingesetzt.

Neben den Sonnenuhren etablierte sich – wieder

von den Ägyptern erfunden – die Wasser-

uhr. Sie hatte den Vorteil, wetter- und tageslichtunabhängig

zu sein. Diesen Vorteil nutzten

im Mittelalter vor allem die Mönche, die in ihren

Klöstern einen streng geregelten Tagesablauf

pflegten, der eine exakte Zeitgliederung benötigte.

Daneben gab es schon bald die Sanduhr.

Diese war praktisch, denn man entdeckte,

dass, anders als beim Wasser, die Dynamik des

Abfließens nicht von der Höhe der Sandfüllung

abhängt, wenn die Form des Glases den richtigen

Winkel hat. Bald ersetzte man den Sand

durch feingemahlene Eierschalen, da diese einen

gleichmäßigeren Fluss garantierten. Aus

diesem Grund heißen heute noch diese gläsernen

Stundenuhren „Eieruhren“.

Allen diesen Versuchen, die Zeit zu struk-

turieren, war gemeinsam, dass der Mensch

natürliche Elemente beobachtete und ihre Eigenschaften

und Verhaltensweisen als Orientierungshilfe

in seinem Leben benutzte. Gott,

der sich in seiner Schöpfung offenbarte, war

der „Zeitgeber“- die Menschen richteten sich nach

ihm und lasen sein Zeitmaß an der Schöpfung ab.

Eine entscheidende Bewusstseinsänderung

fand zwischen dem 10. und dem 14. Jahrhundert

statt mit der Erfindung der mechanischen

Uhr. Um 960 tauchen die ersten Uhren mit Gewichtantrieb

auf, die Gliederung der Stunden

in 60 Minuten zu je 60 Sekunden datieren wir

auf das Jahr 1345.

Von diesem Zeitpunkt an ist der religiöse Aspekt

der Zeitmessung vergessen. Der Mensch

beginnt, seine eigene, unabhängige Zeit zu

erfinden und zu produzieren. Johannes Kepler,

der Begründer der modernen Naturwissenschaft,

zeigt im 16. Jahrhundert mit Hilfe seiner

Planetenberechnungen, „dass die himmlische

Maschine nicht wie ein göttliches Lebewesen

ist, sondern wie eine Uhr“(Kepler). Die Himmelskörper

sind also keine Vorbilder mehr, sondern

werden umgekehrt als Abbilder des men-

Titelthema

Mit Hilfe der Sterne begann

die Einteilung der Zeit.

Steinzeitliches Vorbild einer

Sonnenuhr: Stonehenge.

Wasseruhr: Das obere

Gefäß ist immer bis zum

Rand gefüllt, so dass

eine gleichbleibende

Wassermenge je Zeiteinheit

in das untere Gefäß

abfließt.

Gesundheit vor Ort 2/2008 | 5


Titelthema

schengemachten Zeittaktes betrachtet. nicht das Beispiel von jemandem,

Der moderne Mensch mit seiner neuen der, von hektischer Tätigkeit ge-

Einstellung zur Zeit ist geboren. Interestrieben, nie Zeit hat, ohne wirklich

santer Weise taucht nun auch zum er- wichtige Dinge zu tun, während

sten mal der Begriff „Uhrmacher“ auf. ein anderer, der mit innerer Ruhe

Erstaunlich ist nur, dass wir mit all un- ans Werk geht, viel schafft und

seren Maschinen noch immer nicht in trotzdem für alles Wichtige noch

der Lage sind, die Zeit zu verlängern.

Je rastloser wir versuchen, unsere kost-

Zeit findet? Woran liegt das?

baren Stunden optimal zu nutzen, desto Als der Häuptling eines Eingebo-

Senator_Anz_Bochum mehr entschlüpfen 11.10.2007 sie uns. 10:47 Wer Uhr kennt Seite 1 renenstammes einer Südseeinsel

Urlaub vom Alltag

in einem der schönsten Kurorte Deutschlands

Das Senator Kur- und Pflegehotel bietet ein Ambiente zum Wohlfühlen. Unsere

Angebote und die Hotelausstattung sind speziell auf die Bedürfnisse älterer

Menschen zugeschnitten. Alle Zimmer verfügen über Dusche (stufenloser Einstieg)/WC,

Telefon, Radio, Sat.-TV und Balkon. Außerdem bieten wir unkomplizierte

Hilfe bei täglichen Verrichtungen (Anziehen, Körperpflege, Essen). Bei

uns können auch pflegebedürftige und mobilitätseingeschränkte Menschen und

deren Pflegepartner miteinander Urlaub machen und Erholung genießen.

Angebot aus unseren Arrangements:

„Stippvisite“ (Leistungen im Preis enthalten)

� 2 Übernachtungen im Einzel- oder 2-Bett-Zimmer

inkl. Vollpension, bestehend aus Frühstücksbuffet

� 3-Gang-Mittagsmenü und Abendessen in Buffetform

� Gutschein für die „Hufenlandtherme“

� Freie Nutzung des Schwimmbades und der Sauna

außerhalb der Therapiezeiten

� Transfer vom/zum Bahnhof Bad Pyrmont

� Kurtaxe

� Informationsmappe Bad Pyrmont

Rufen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie !

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6 | Gesundheit vor Ort 2/2008

einmal gefragt wurde, wieso er immer so gelassen

wirke, antwortete er:

„Ich glaube, die Zeit entschlüpft dem weißen

Mann wie eine Schlange in nasser Hand, gerade

weil er sie zu sehr festhält. Er lässt sie

nicht zu sich kommen. Er jagt immer mit ausgestreckten

Händen hinter ihr her, er gönnt ihr

die Ruhe nicht, sich in der Sonne zu lagern. Sie

soll immer ganz nah sein, soll etwas singen und

sagen. Die Zeit aber ist still und liebt das breite

Lagern auf der Matte. Der Weiße hat die Zeit

nicht erkannt, er versteht sie nicht, und darum

misshandelt er sie.“

Mit der Fähigkeit, unsere eigene Zeit zu produzieren,

haben wir zugleich die Verantwortung

für sie übernommen. Wir haben die Wahl, ob

wir uns von den Ereignissen hetzen lassen und

der Zeit hinterher laufen wollen oder ob wir

uns Zeit nehmen, um sie zu gestalten und für

die Dinge nutzen, die wir als wichtig erkennen.

Eine einfache Übung kann dazu beitragen,

einen bewussteren Umgang mit der Zeit zu

lernen: schaffen Sie sich jeden Tag für 10 Minuten

eine Situation, in der Sie ungestört nachdenken

können. Lassen Sie die vergangenen

ein oder zwei Tage an Ihrem inneren Auge

vorbeiziehen und machen Sie sich klar, welche

Erlebnisse in diesem Zeitraum wirklich wichtig

für Sie waren. Bemerken Sie bewusst, wie viel

Zeit Sie auf die wichtigen und wie viel auf die

unwichtigen Ereignisse verwendet haben. Diese

Übung kann überall durchgeführt werden,

im Wartezimmer des Arztes ebenso wie in der

Straßenbahn. Selten haben Sie die Zeit sinnvoller

genutzt! Sie werden bemerken, wie der

Ärger über das lästige Warten verschwindet.

Statt dessen schrumpft die Zeit, um sich nach

häufiger Wiederholung der Übung an den Stellen

auszudehnen, die für Ihr Leben wichtig sind –

und das ganz ohne Zeitverlust! Wie macht sie

das nur?

Die Zeit ist eben nach wie vor ein Geheimnis.

Foto links: Wikipedia. Foto rechts: Fotolia


Foto: Leifer privat

Gemüse rund um`s Jahr

Der Rhabarber

Der Rhabarber war

bereits seit 2700 vor

Chr. in China bekannt

und verbreitete

sich von dort aus

über Russland nach Europa. Allerdings

wurde er zu dieser Zeit nicht als Nahrungsmittel,

sondern als Heilpflanze

zur Verdauungsförderung verwendet.

Erst vor ca. 250 Jahren entdeckte man

in England, dass er auch essbar ist. Da

nicht die Früchte, sondern die faserigen,

grün bis rötlich gefärbten Stengel verzehrt

werden, gilt der Rhabarber nicht

als Obst, sondern als Gemüse. Dennoch

gleicht seine Zubereitung eher der von

Obst und ist wegen seiner Säure erst

möglich, seit Zucker in reichlicher und

bezahlbarer Menge auf dem Markt

ist. Zu seiner Beliebtheit hat erheblich

beigetragen, dass er als erstes Gemüse

im Jahr austreibt und sehr früh, nämlich

ab April, erntereif ist. Ungefähr ab Mitte

Juni steigt allerdings der Gehalt an

Oxalsäure in dieser Pflanze. Diese Substanz

ist als rauer Belag auf den Zähnen

zu spüren und schädigt nachweislich

den Zahnschmelz, weshalb die Ernte-

Info & Service

saison zu Johanni endet. Durch kurzes

Abkochen kann ein Teil der Oxalsäure

abgebaut werden, der Genuss von

Milch während des Rhabarber-Essens

hilft ebenfalls, die Wirkung abzumildern.

Daneben besitzt der Rhabarber

aber auch gesunde Stoffe: die Vitamine

A, B und C sind ebenso vertreten wie

die Mineralstoffe Kalium, Calzium und

Phosphor. Außerdem ist er erfreulich

kalorienarm: 100 Gramm enthalten

nur 17 Kilokalorien. Seinen Namen verdankt

der Rhabarber, ebenso wie das

Wort „Barbar“, dem griechischen Ausdruck

„barbaros“, was „fremdländisch“

bedeutet. Die erste Silbe aber stammt

von dem Fluss Wolga (früher „Rha“ genannt),

an dessen Ufer die „fremdländische

Wurzel“ angebaut wurde.

„Rhabarber, Rhabarber“ sagt man

manchmal, wenn man sinnloses Geschwätz

andeuten will. Das rührt daher,

dass in frühen Tonfilmen die Statisten

angewiesen wurden, fortwährend

„Rhabarber“ zu murmeln, wenn bei

Massenszenen eine lebhafte Geräuschkulisse

erzeugt werden sollte.

Gesundheit vor Ort 2/2008 | 7


Info & Service

Lammbraten mit Rhabarber Rhabarber-Apfel Dessert Rhabarber-Mandel-Torte

Zutaten: Lammfleisch (gewürfelt),

Rhabarber (geschält und in Stücke

geschnitten), Zwiebeln (gewürfelt),

Fleischbrühe, Petersilie/Minze (gehackt),

Öl, Zucker, Zimt, Salz/Pfeffer

Das Fleisch und die Zwiebeln mit

dem Öl in der Pfanne anbraten.

Salzen und pfeffern, mit Fleischbrühe

ablöschen und eine Stunde bei

niedriger Temperatur schmoren.

Dann die Kräuter, Zucker, Zimt und

den Rhabarber zugeben, 15 Minuten

schmoren lassen und erneut

mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt Reis.

Buchtipp:

Wer in diesen Tagen mit offenen Augen

durch die Stadt geht, kann es kaum

übersehen:

Die Spargelzeit steht vor der Tür. Auf jedem

Wochenmarkt, in jedem Supermarkt

sowie in fast allen gutbürgerlichen

Restaurants wird darauf hingewiesen

und viele von uns können es kaum noch

abwarten, dass der hiesige Spargel

wieder frisch auf den Teller kommt. Die

häufigsten Arten der Zubereitung sind

8 | Gesundheit vor Ort 2/2008

Jetzt beginnt die Spargelzeit

Zutaten: 125 g Zucker, 1 Prise Zimt,

150 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln,

1 Prise Salz, 125 g Butter, Äpfel

(Boskop), ¼ l Weißwein, Rhabarber

Streusel aus Zucker, Salz, Mehl,

gemahlenen Mandeln, Salz und

Butter zubereiten. Dann die Äpfel

schälen und würfeln. Anschließend

den Rhabarber schälen, in Stücke

schneiden und mit den Äpfeln in

Weißwein leicht schmoren. Dann den

Zimt und 1 EL Zucker hinzufügen. Das

Ganze in eine gebutterte Auflaufform

füllen, mit den Streuseln bedecken

und etwa eine halbe Stunde

bei 180 ° auf mittlerer Schiene

backen.

hinlänglich bekannt. Man kennt ihn mit

Kochschinken, zerlassener Butter oder Sauce

hollandaise.

Weniger bekannt ist die Verwendung von

Spargel im Salat, als raffinierter Snack oder

als Grundlage von exotischen Suppen.

Dieses Spargelkochbuch von Dr. Oetker stellt

45 Spargelgerichte in allen Variationen vor.

Die Zubereitung wird Schritt für Schritt beschrieben

und gelingt sicherlich auch den

weniger geübten Köchinnen und Köchen.

Zutaten: 750 g Rhabarber, 500 g

Weizenvollkornmehl, 1 Päckchen

Backpulver, 2 EL Zitronensaft, 300 g

Butter, 250 g Honig, 6 Eier, Mandelblättchen

Mehl, Backpulver und Zitronensaft

verrühren, Butter, Eier und Honig

untermischen. Teig auf ein gefettetes

Backblech streichen und Rhabarberstücke

auflegen. Mandelblättchen

darüber streuen. 25 Minuten auf

200° backen.

Die meisten Gerichte sind mit einem

ganzseitigen Foto abgebildet und machen

schon beim Durchblättern Appetit.

Man sollte nur nicht zu lange warten,

denn bekanntlich endet die Spargelsaison

am Johannistag, dem 24.Juni.

Guten Appetit

Titel: Dr. Oetker Spargel, Oetker Verlag

9,95 EUR

Janssen Universitätsbuchhandlung GmbH

Brüderstr. 3, D-44787 Bochum, Germany

Tel.:+49 234 13001

Fax :+49 234 681646

Fotos: IStockphoto, rechts: Jagthaus Schellenberg


Rezepte vom Spitzenkoch

Das Jagdhaus Schellenberg in abendlicher Kulisse Andreas Mattern, Chefkoch im Jagdhaus

Schellenberg

Ein Kleinod inmitten des Heisinger

Waldes - so präsentiert sich das Restaurant

„Jagdhaus Schellenberg“

in Essen. Sowohl die Architektur des

Hauses als auch der unvergleichliche

Blick über den Baldeneysee von der

Terrasse aus laden Gäste aus dem

ganzen Ruhrgebiet und dem Umland

zum kulinarischen Schwelgen ein.

Ein professioneller Service und die kreative

Kochkunst von Andreas Mattern

bieten den Gästen des Hauses ein Genusserlebnis

auf höchstem Niveau.

Gesundheit vor Ort - Im Netz

Eine Ausgabe verpasst? Kein Problem.

gesundheit-vor-ort.de

Chefkoch Andreas Mattern hat den

Lesern der „Gesundheit vor Ort

eines seiner Rezepte zum Nachkochen

verraten. Passend zur Jahreszeit und

zu unserer Serie „Gemüse rund um’s

Rhabarber- Bananenconfit

Rezept für 6 Personen: 1 kg Rhabarber

schälen und in ca. 2 cm Stücke schneiden.

2 Stck. reife Bananen in Scheiben

schneiden, 100- 150 g Zucker (je nach

Geschmack), 0,5 l Weißwein, 0,5 l

Apfelsaft klar, 1 Vanilleschote, 1 Zimtstange,

5 Blatt weiße Blattgelatine in

eiskaltem Wasser einweichen

Info & Service

Jagdhaus Schellenberg

Heisinger Straße 170a

45134 Essen

0201 - 437870

jagdhaus-schellenberg.de

Jahr“ bereitet Mattern ein Rhabarber-

Bananenconfit zu. Ein schmackhaftes,

nicht alltägliches Dessert, das schnell

zubereitet ist.

Weißwein, Saft und Zucker mit dem

Zimt und einer halbierten, ausgekratzten

Vanilleschote einmal aufkochen.

Den Rhabarber in den kochenden

Fond geben und kurz mit

„Biss“ blanchieren. Dann aus dem

Fond herausnehmen und abkühlen

lassen. Den Fond durch ein Haarsieb

geben und darin die ausgedrückte

Gelatine auflösen, dann auf Eiswasser

kalt rühren.

Wenn Fond und Rhabarber kalt sind,

beides miteinander vermengen und

die Bananen zugeben.

In tiefen Tellern anrichten und garnieren.

Hier wird das Dessert mit

einem Vanilleparfait serviert.

Gesundheit vor Ort 2/2008 | 9


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Die neue Abgeltungssteuer - Handeln Sie überlegt

Zuverlässig an Ihrer Seite.

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Eine wesentliche Änderung der steuerlichen Rahmenbedingungen bedeutet die Einführung der Abgeltungssteuer. Wie immer

sind hierbei Ihre persönliche steuerliche und wirtschaftliche Situation und die Einhaltung der Übergangsfristen zu

berücksichtigen.

Generell gilt: Auf Kapitaleinkünfte im Privatvermögen (z. B. Zinserträge, Kapitalerträge aus Forderungswertpapieren,

Dividenden, Erträge aus Investmentfonds, Termingeschäften, Derivate) wird eine Abgeltungssteuer von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag

und ggf. Kirchensteuer erhoben. Der Schuldner oder die auszahlende Bank behalten die Abgeltungssteuer

direkt an der Quelle ein und führen sie an das Finanzamt ab; einer weiteren steuerlichen Erklärung bedarf es nicht mehr. Der

Anleger kann die Erträge allerdings auch mit seinem individuellen Steuersatz versteuern, falls dieser niedriger ist. Es besteht

somit ein Veranlagungswahlrecht für Sie.

Bei den erklärten steuerpflichtigen Einkünften aus Kapitalvermögen wird ab dem 01.01.2009 nur noch ein Sparer-Pauschbetrag

in Höhe von 801 Euro bei Ledigen und 1.602 bei Verheirateten berücksichtigt. Der Sparer-Pauschbetrag ersetzt den

bisherigen Sparerfreibetrag in Höhe von 750 Euro und den Werbungskosten-Pauschbetrag von 51 Euro.

Wird eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorgelegt oder dem Bankinstitut ein Freistellungsauftrag bis zur Höhe des neuen

Sparer-Pauschbetrages erteilt, wird insoweit keine Abgeltungssteuer einbehalten.

Tatsächliche Werbungskosten können ab 2009 nicht mehr geltend gemacht werden.

Besonderheiten ergeben sich bei der Kirchensteuer:

Wer will, kann bei den jeweiligen Bankinstituten beantragen, dass diese auch die auf die Abgeltungssteuer entfallende Kirchensteuer

einbehalten und abführen.

Wird kein Antrag gestellt, wird auch keine Kirchensteuer einbehalten. Sie wird dann in der Einkommensteuererklärung erklärt

und von den Finanzämtern eingezogen.

Im Rahmen von Gestaltungsüberlegungen sollten immer folgende Punkte beachtet werden:

Bevor Wertpapiere, Aktien oder GmbH-Anteile mit Fremdkapital finanziert werden, sollte mit Hilfe des Steuerberaters berechnet

werden, ob sich die Anschaffung überhaupt lohnt oder besser mit Eigenmitteln finanziert werden sollte.

Im Bemühen um Steuerspareffekte sollte niemand übereilt handeln, ohne vorher die steuerlichen und rechtlichen Auswirkungen

von Übertragungen und Schenkungen intensiv geprüft zu haben.

Im Hinblick auf das Veranlagungswahlrecht sollten wie bisher Belege gesammelt werden, denn ohne eine vollständige

Belegsammlung kann am Jahresende nicht geprüft werden, ob die Abgeltungssteuer oder das Veranlagungsverfahren günstiger

ist.

Kapitalerträge, die nicht von der Abgeltungssteuer erfasst werden, z.B. ausländische Zinserträge, die von einem ausländischen

Bankinstitut ausgezahlt werden, sind weiterhin in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Sie werden dann ebenfalls

mit 25 v. H. Abgeltungssteuer besteuert, soweit dies gewählt wurde. Hier ist genau zu prüfen, wie diese Einkünfte in der

Erklärung zu erfassen sind, da es oft auf Einzelheiten ankommt.

Die Spekulationsfrist von 12 Monaten zwischen Ankauf und Verkauf von Wertpapieren ist mit Wirkung ab dem 01.01.2009

aufgehoben.

Werden Veräußerungsgewinne für nach dem 01.01.2009 erworbene

Wertpapiere und andere Anlageformen erzielt, unterliegen auch diese

der Abgeltungssteuer.

Der Wechsel des Systems wirft viele Fragen auf. Dabei dürfen Zins- und

Renditegesichtspunkte bei der Anlagestrategie gegenüber steuerlichen

Effekten nicht vernachlässigt werden. Mit fundiertem Wissen und

entscheidungsrelevanter Beratung unterstützen wir Ihre Interessen.


Fotos: FuK Bochum, pluszwo.de, Teller: Apetito

Kurz notiert

Mehr Service für Kunden des

Menüservice!

Die neue Treuekarte

bietet vor allem

älteren und kranken

Kunden des

Menüservice eine passgenaue Absicherung

und Betreuung in ihrer häuslichen

Umgebung. Ab 10 Menübestellungen

im Monat steht einem Kunden die neue

Treuekarte zu. Sie beinhaltet eine Vielzahl

an Dienstleistungen der Familien- und

Krankenpflege Bochum. Zum Beispiel:

• Auf Wunsch besucht Sie eine Mitarbeiterin

der Familien- und Krankenpflege

Bochum alle 6 Monate. • Treuekunden

Neue Fahrzeuggestaltung

Die Familien- und Krankenpflege Bochum

hat damit begonnen, nach und nach die

Fahrzeugflotte mit einer neuen Gestaltung

werden regelmäßig zu Infoveranstaltungen

der Familien- und Krankenpflege

Bochum eingeladen. • Für

Treuekunden gibt es eine Teilnahmemöglichkeit

an regelmäßig stattfindenden

Seniorennachmittagen mit

Kaffeetrinken. • Treukunden erhalten

einen Rabatt auf F.u.K. - Urlaubsreisen.

• Treuekunden haben die Möglichkeit

sich durch das qualifizierte Personal

der Familien- und Krankenpflege beraten

zu lassen in Bezug auf Betreuung

und Pflege. • Treukunden erhalten

viermal im Jahr kostenlos die

Zeitschrift „Gesundheit vor Ort“.

zu versehen. Bis alle Einsatzfahrzeuge

mit der aufwendigen Beklebung versehen

sind, wird es allerdings noch ein

wenig dauern. Nach Abschluß werden

die Essen auf Rädern-Fahrzeuge ebenfalls

einem „Facelift“ unterzogen.

Das Motiv zeigt -neben den vielen anderen

Dienstleistungen- die Kernkompetenz

der Familien- und Krankenpflege:

die ambulante Pflege - seit mehr

als 40 Jahren.

Bestens versorgt mit der

neuen Treuekarte für

Kunden der Familien- und

Krankenpflege Bochum.

GvO Bochum Lokal

Neuer

Reisekatalog!

Der neue, kostenlose

Reisekatalog

mit interessanten Zielen ist jetzt verfügbar.

Besonders wurde auf Wunsch der

Kunden unser Von-Tür-zu-Tür-Reisen-

Bereich umfassend erweitert. Außerdem

erwarten Sie jetzt 2 Tagesausflüge pro

Monat - Bestellen Sie den neuen Katalog

bei F.U.K. - Reisen! Ihr Ansprechpartner bei

allen Fragen ist Herr Nico Koning.

0234 - 5770807.

Tagesausflug am 11.06.2008

IGLO – Werke in Reken

• Inkl. Bustransfers

• Begrüßungssekt im Bus

• Reisebegleitung

• Werksbesichtigung der IGLO-Werke

• Informationsmaterial

27,50 EUR pro Person

Abfahrtzeiten:

12.00 Uhr Schloßcafé Weitmar

12.15 Uhr Eppendorf – Mitte

12.20 Uhr Eppendorf Fuchsbau

12.35 Uhr Park- / Steinhausstr. WAT

13.00 Uhr Bochum - Hauptbahnhof

Tagesausflug am 24.06.2008

Münster

• Inkl. Bustransfers

• Begrüßungssekt im Bus

• Reisebegleitung

• Führung in Münster

• Mittagstisch

• Informationsmaterial

27,50 EUR pro Person

Abfahrtzeiten:

09.00 Uhr Schloßcafé Weitmar

09.15 Uhr Eppendorf – Mitte

09.20 Uhr Eppendorf Fuchsbau

09.35 Uhr Park- / Steinhausstr. WAT

10.00 Uhr Bochum – Hauptbahnhof

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | I


GvO Bochum Lokal

Schlaganfallversorgung im Bergmannsheil

Umfassende Behandlung und Rehabilitation vor Ort

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Martin Tegenthoff

Neurologische Universitätsklinik

Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum

Bergmannsheil GmbH

Bürkle-de-la-Camp-Platz 1

44789 Bochum

0234 - 302-0

martin.tegenthoff@rub.de

II | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

„Schlaganfallversorgung aus einer Hand“

– den fundamentalen Baustein dieses

Konzeptes bildet die „Stroke-Unit“ der

Neurologischen Klinik des Berufsgenossenschaftlichen

Universitätsklinikums Bergmannsheil.

Auf dieser Spezialstation erfolgt die Behand-

lung von akuten Durchblutungsstörungen

des Gehirns - dem Hirninfarkt - wie auch der

überwiegenden Mehrzahl der Hirnblutungen.

Die qualifizierte Versorgung der Patienten wird

durch ein besonders für dieses Krankheitsbild

geschultes, multiprofessionelles Team unter der

Leitung eines Neurologen geleistet. Auf diese

Weise erfolgt sowohl eine intensivierte medizinische

als auch unmittelbar nach Aufnahme

beginnende rehabilitative Versorgung von Patienten

mit frischen Schlaganfällen. Auch die

sich anschließende Rehabilitation kann ohne

zeitliche Verzögerung vor Ort erfolgen. Da das

Bergmannsheil in seiner Abteilung für Neurorehabilitation

über ein großes Therapeutenteam

verfügt, ist eine Verlegung der Schlaganfallpatienten

in eine Reha-Klinik nicht mehr in jedem

Fall notwendig.

Umfassende Versorgung ohne zeitliche

Verzögerung

Unmittelbar nach der Aufnahme des Pati-

enten in die Klinik wird ein speziell an die

vorliegenden neurologischen Störungen angepasstes

Therapiekonzept erstellt und vom

ersten Tag an umgesetzt. Professor Martin

Tegenthoff, Leiter der Neurologischen Klinik

des Bergmannsheils, erläutert die Optimierung

der Abläufe: „Die Verzahnung von Akutversorgung

und Rehabilitation nach einem Schlaganfall

ist eine wesentliche Voraussetzung für eine

Julia Scharte / Pressestelle Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH


asche Wiederherstellung ausgefallener

Funktionen mit dem Ziel, ein hohes Maß

an Lebensqualität zu erhalten, sowie eine

Reintegration in das häusliche Umfeld

und auch in den Beruf zu ermöglichen.“

Schulterschluss in der Zusammenar-

beit von Neurologie und Kardiologie

Die enge Mitbetreuung der „Stroke-Unit“

durch einen dort fest eingesetzten Kardiologen

zeichnet das Behandlungskonzept im

Bergmannsheil in besonderer Weise aus.

Schlaganfallpatienten sind Hochrisikopatienten

für Erkrankungen des Herzens und

des Kreislaufsystems, so dass zeitnah oder

sogar zeitgleich zum Hirninfarkt auch ein

Herzinfarkt auftreten kann. Für solche Fälle

steht ein an die „Stroke-Unit“ angrenzendes

Herzkatheterlabor zur Verfügung,

in dem rund um die Uhr verschlossene

Herzkranzgefäße wiedereröffnet werden.

Darüber hinaus hat sich das Bergmannsheil

bereits seit langer Zeit auf die Diagnostik

und Therapie von so genannten juvenilen

Schlaganfallpatienten - junge Patienten

bis zum 50. Lebensjahr - spezialisiert. Bei

dieser Patientengruppe liegt die Ursache

für einen Schlaganfall oftmals in einer

Störung des Blutgerinnungssystems, die

wiederum spezielle Therapiemaßnahmen

zur Vermeidung weiterer Folgeschäden

erforderlich macht. Das Bergmannsheil

verfügt als einziges Klinikum in Bochum

und im weiteren Umfeld über ein eigenständiges,

ärztlich geleitetes Institut für

Laboratoriumsmedizin mit angeschlossener

Blutgerinnungs-Spezialambulanz.

Die in dieser Hinsicht herausragende

Qualifikation der Abteilung wird nicht

zuletzt durch die stetig ansteigende Zahl

an Zuweisungen von Patienten mit entsprechender

Fragestellung auch aus dem

überregionalen Bereich bestätigt.

Ihr Dachdeckermeister Christian Müller

berät Sie gerne, ein Anruf genügt!

Telefon:

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oder 0234 / 26 58 80

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b)

GvO Bochum Lokal

Foto oben links: Schädel-CT mit Demarkation

eines frischen Hirninfarktes („Schlaganfalls“)

in der rechten Hemisphäre (Pfeile).

Foto oben Mitte: Erweiterte Schlaganfalldiagnostik

mit: a) Darstellung der

hirnversorgenden Blutgefäße in dreidimensionaler

Technik und b) Darstellung

der Hirndurchblutung bei einem Gesunden

mit symmetrischem Befund, so genannte

Perfusions-CT (Abb. oben rechts) .

Trotz aller Fortschritte im medizinischen

Bereich gelten die Bemühungen der

Schlagfall-Spezialisten jedoch insbesondere

auch der vorbeugenden Vermeidung

von Hirninfarkt und Hirnblutung.

Neurologen des Bergmannsheils wirken

daher auch an einer Verbesserung der

Information der Bevölkerung über Risikofaktoren,

Warnsignale und Prävention

mit und runden damit das Bergmannsheil-Konzept

der „Schlaganfallversorgung

aus einer Hand“ ab.

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | III


GvO Bochum Lokal

Wir verabschieden uns von Frau Bretfeld

Pflegedirektorin am Bergmannsheil

Frau Jutta Bretfeld, Pflegedirektorin am

Bergmannsheil

Frau Bretfeld, Sie werden in wenigen

Tagen aus Altersgründen das Bergmannsheil

verlassen. Wie fühlt es sich

an, nach 40jähriger beruflicher Tätigkeit

in den Ruhestand zu gehen?

Ich habe mit vollem Einsatz in meinem

Beruf gelebt und so mit meinen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern viele Veränderungen

im Bereich der Pflege und der

Krankenhausorganisation bewirkt. Die

Nachfolge ist gut geregelt, so dass ich

meine Aufgaben übergeben kann. Jetzt

freue ich mich darauf, ohne besondere

IV | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

Verantwortung, spontan meine Zeit zu

gestalten.

Was werden Sie mit der gewonnenen

Zeit anfangen?

Ich bin eine Naturfreundin und liebe das

Wandern. Aber auch kulturelle Veranstaltungen

einmal ohne Zeitdruck besuchen

zu können oder Bücher zu lesen, die

keine Fachliteratur sind – das werde ich

genießen! Und ich kann wieder mehr

Kontakt zu mir wichtigen Menschen und

zu meinen beiden Patenkindern pflegen.

Haben Sie bei Ihrer beruflichen Tätigkeit

besondere Leitmotive verfolgt?

Ja, an erster Stelle war es mein Ziel, eine

patientenorientierte Pflege sicherzustellen,

d. h. die Patienten in die Planung ihrer

Pflege weitreichend einzubeziehen.

Hierfür musste jedoch auch der Rahmen

geschaffen werden. Dazu habe ich Aktivitäten

auf den verschiedensten Gebieten

entfaltet (siehe Kasten). Zum einen

galt es, die Pflegepersonen durch Aus-,

Fort- und Weiterbildung zu qualifizieren,

andererseits pflegetherapeutische Kon-

Bergmannsheil Bochum

® Konzept

Das Aktivitas® Konzept verfolgt die

Zielsetzung mit unterschiedlichen therapeutischen

Ansätzen (Kinästhetik®

in der Pflege, Basale Stimulation® in

der Pflege Bobath-Konzept), bewegungsorientiert

mit dem Patienten

unter Einbeziehung seiner Ressourcen

in Kontakt zu treten. Gleichzeitig hat

das Aktivitas® Konzept präventiv Auswirkungen

auf die rückenschonende

Arbeitsweise von Pflegefachkräften.

Sturzpräventionsprogramm

Stürze stellen insbesondere für ältere

und kranke Menschen in einer Akutklinik

ein hohes Risiko dar. Durch die

Einführung eines Sturzpräventionsprogramms,

die Einschätzung des

individuellen Sturzrisikos, die Planung

von sturzprophylaktischen Interventionen,

Beratung und Schulung von

sturzgefährdeten Menschen und eine

systematische Sturzerfassung und

-analyse kann eine sichere Mobilität

gefördert werden.

Cafe Memory

Das Cafe Memory stellt modellhaft

ein konzeptioniertes Angebot dar,

dementiell erkrankte Patienten in

einer Akutklinik durch gezielte soziale

Interaktion, alltagsbezogene Orientierungsförderung

und kompetente,

an den Fähigkeiten des Betroffenen

interessierte Beobachtung entsprechend

zu begleiten (siehe Artikel

letzte Ausgabe).

Klinisches Ethik-Komitee

Das Klinische Ethik-Komitee – das

sich von den Ethik-Komissionen in der

Forschung unterscheidet - ist ein interdisziplinär

besetztes Forum, in dem

konkrete ethische Fragestellungen aus

dem Klinikalltag des Berufsgenossenschaftlichen

Universitätsklinikums

Bergmannsheil diskutiert werden.

Foto: Bretfeld priv.


zepte zu implementieren und weiter zu

entwickeln. Die Kooperationen mit dem

Pflegewissenschaftlichen Institut der

Universität Witten-Herdecke und der Ev.

Fachhochschule Bochum haben erheblich

dazu beigetragen.

Wo haben Sie gearbeitet, bevor Sie an

das Bergmannsheil gekommen sind?

Nach der Ausbildung zur Kranken- und

Operationsschwester in Bielefeld war ich

zunächst in Gelsenkirchen-Buer im Bergmannsheil

und dann in Leverkusen tätig.

Eine Desinfektionsmittelallergie setzte

diesen Tätigkeiten ein Ende und ich entschied

mich für eine Weiterbildung im

Pflegemanagement. In Wiesbaden habe

ich dann neben meinen Aufgaben als

Pflegebereichsleitung eine zweite Leidenschaft

entdeckt: Krankenhausbauplanung.

Seither war ich immer Mitglied

in den Baukommissionen der jeweiligen

Krankenhäuser – in Groß-Gerau ebenso

wie ab 1983 im Bergmannsheil Bochum.

Bauen und Krankenpflege – was hat

das miteinander zu tun?

Beide Bereiche erfordern aktive Gestaltung

– das eine auf ästhetischem, das

andere auf sozialem Gebiet. Etwas zu

gestalten macht mir Spaß. Ich hätte mir

auch vorstellen können, Landschaftsarchitektin

zu werden. Das nächste

Wunschprojekt im Bergmannsheil wäre

gewesen: auf dem Klinikgelände einen

„Garten der Sinne“ anzulegen, zur Schu-

GvO Bochum Lokal

lung der Wahrnehmungsfähigkeit der Patienten

oder einfach zu Erholung.

Haben Sie noch einen berufsbezo-

genen Wunsch zum Abschied?

Ich wünsche mir, dass die konstruktive

Zusammenarbeit zwischen dem Bergmannsheil

und der Familien- und Krankenpflege

fortgesetzt wird. Ich habe immer

auf beiden Seiten eine große Offenheit

dafür erlebt, neue Wege zu gestalten.

Hier liegt eine wichtige Chance für die

Zukunft.

Vielen Dank für das Gespräch und

alles Gute für die Zukunft!

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | V


GvO Bochum Lokal

Integrierte Versorgung in Kooperation mit der

Techniker Krankenkasse

LWL-Universitätsklinik Bochum der Ruhr-Universität Bochum für Psychiatrie,

Psychotherapie, Psychosomatik und Präventivmedizin

Die LWL-Universitätsklinik

Bochum der Ruhr-Universität

Bochum für Psychiatrie,

Psychotherapie, Psychosomatik

und Präventivmedizin

gehört dem „Netzwerk für

Patienten mit psychischen

Erkrankungen“ in Bochum an.

VI | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

Jeder Mensch wünscht sich im

Falle einer Erkrankung einen

reibungslosen Behandlungsverlauf.

Doch je komplexer die

erforderlichen Behandlungsschritte

werden (wenn die Patienten

beispielsweise neben

der ambulanten Behandlung

einen stationären Aufenthalt

benötigen), desto schwieriger wird die Koordination

der Behandlung.

Nicht selten fühlen sich die Patienten hierbei

überfordert und fragen sich, ob sie ohne Unterstützung

das bestmögliche Behandlungsergebnis

erreichen können. Das Modell der

Integrierten Versorgung, welches die Krankenkassen

ihren Versicherten verstärkt anbieten,

soll Abhilfe schaffen. Die LWL-Universitätsklinik

Bochum hat Ende 2007 einen entsprechenden

Vertrag mit der Techniker Krankenkasse (TK)

geschlossen.

Bei der Versorgung von Patienten mit psychischen

Erkrankungen, wie sie in der LWL-

Universitätsklinik Bochum der Ruhr-Universität

Bochum für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik

und Präventivmedizin erfolgt, bietet

das Modell der Integrierten Versorgung sehr

viele Vorteile. „Ziel der Integrierten Versorgung

ist es, durch eine bessere Zusammenarbeit aller

den Patienten behandelnden Personen und

Institutionen wie Krankenhäuser, Institutsambulanzen,

niedergelassene Nervenärzte und

Psychiater, Hausärzte und Psychotherapeuten

das Behandlungsergebnis zu verbessern. Dies

wird u.a. dadurch erreicht, dass alle Beteiligten

des gegründeten Netzwerkes einen schnellen

Zugang zu den notwendigen Informationen

haben und so die Einzelmaßnahmen gezielter

aufeinander abstimmen können“, erklärt Prof.

Dr. Georg Juckel, ärztlicher Direktor der LWL-

Universitätsklinik Bochum.

Gewährleistet wird dies dadurch, dass die Patienten

über die gesamte Behandlungsdauer von

einem Fallmanager der LWL-Universitätsklinik

Bochum betreut werden. Er übernimmt die Koordination

sämtlicher Leistungen im Netzwerk

und führt die Informationen der Behandler zusammen.

In Krisensituationen steht er jederzeit

als Ansprechpartner bereit.

Für den Patienten der Integrierten Versorgung

lassen sich zusätzliche ambulante und stationäre

Behandlungsmaßnahmen verordnen wie

zum Beispiel das Einholen einer Zweitmeinung

zur Diagnosesicherung, die Psychoedukation,

die hochfrequente ambulante Behandlung am

Krankenhaus oder die psychotherapeutische

Krisenintervention. Der Zugang zur psychiatrischen

häuslichen Krankenpflege und zur Soziotherapie

wird erleichtert. Sie können mit einer

Verkürzung der Behandlungszeiten rechnen

Fotos: LWL-Klinik Bochum/Presse


Die Integrierte Versorgung bietet

dem Patienten viele Vorteile.

und so in der Regel wieder schneller in

ihren gewohnten Alltag zurückkehren.

Darüber hinaus sinkt das Rückfallrisiko.

Die Integrierte Versorgung kommt für

Patienten in Frage, die bei der Techniker

Krankenkasse versichert sind, unter einer

Depression oder Schizophrenie leiden

und von einem dem Netzwerk beigetretenen

Arzt oder in der LWL-Universitätsklinik

Bochum behandelt werden. Die

Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit

widerrufen werden. Zusätzliche Kosten

entstehen dem Versicherten nicht.

Zentraler Ansprechpartner dieser Patienten

und der beigetretenen niedergelassenen

Fach- und Hausärzte bei

organisatorischen Fragen oder zur Herstellung

des Kontakts zum medizinisch/

therapeutischen Fallmanagement sind

die Mitarbeiter der psychiatrischen Institutsambulanz

in der LWL-Universitätsklinik

Bochum unter der Telefonnummer

0234 5077-342.

GvO Bochum Lokal

Techniker Krankenkasse

Servicetelefon:

01801 - 854585

(ab 4 Cent pro Minute, abhängig vom Anbieter)

tk-online.de

LWL-Universitätsklinik Bochum

der Ruhr-Universität Bochum

Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik,

Präventivmedizin

im LWL-Psychiatrie Verbund Westfalen

Alexandrinenstraße 1

44791 Bochum

0234 - 5077-342

wzpp-bochum@wkp-lwl.org

www.psychiatrie-bochum.de

VII | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008


GvO Bochum Lokal

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VIII | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 2/2008

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Fotos: Fotolia.com, Wikipedia, FuK Bochum, Volkswagen


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tostadt immer stärker zu einer Ganzjah-

resdestination, die Erwachsenen, Kindern

und Jugendlichen gleichermaßen neue Eindrücke,

Erlebnisse und Erfahrungen bietet.

Bereits jetzt ist die Autostadt in Wolfsburg

die am meisten besuchte touristische Destination

Norddeutschlands und Platz zwei

im bundesweiten Ranking. Dabei erweitert

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GvO Bochum Lokal

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Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise ab Bochum Hauptbahnhof

nach Wolfsburg

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Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | IX


GvO Bochum Lokal

Die Ambulante Hospizarbeit Bochum hat seit

1. Februar 2008 eine neue Leitung

Pfarrer Wolfgang Schopp ist seit dem 01.02.2008 im Ruhestand und

verabschiedete sich im Rahmen eines Gottesdienstes und einer Feier

im Baumhof-Center von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

und von vielen Wegbegleitern seines beruflichen Lebens.

Pfarrer Wolfgang Schopp von

der Ambulanten Hospizarbeit

Bochum ging in den Ruhestand

Pfarrerin Christine Jung-Borutta

ist die neue Leiterin der Ambulanten

Hospizarbeit Bochum

X | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

„Wenn es diese Arbeit nicht gäbe, dann müsste

sie auf der Stelle erfunden werden.“ Das befand

Bürgermeisterin Erika Stahl, als sie von Seiten der

Stadt Pfarrer Wolfgang Schopp von der Ambulanten

Hospizarbeit für dessen geleistete Arbeit

seit 1995 dankte und ihn mit einem Grußwort

der Stadt in den Ruhestand verabschiedete.

„Sie haben damit Pionierarbeit geleistet“, so

Frau Stahl weiter. Profitiert hätten von diesem

Aufbau der Ambulanten Hospizarbeit Bochum

und der Gründung des Palliativnetzes Bochum

neben der stationären Hospizarbeit (Hospiz St.

Hildegard) vor allem die Sterbenden und ihre

Angehörige in der Stadt Bochum, erklärte Frau

Stahl. Sie erhielten in einer der schwierigsten

Lebenssituationen durch diese Einrichtungen

kompetente Hilfe und Unterstützung.

Herzliche Worte fand im Anschluss auch Superintendent

Fred Sobiech für „seinen“ Pfarrer.

„Alles Gute für Sie und die geleistete Arbeit“,

betonte er mit Blick auf die Herrnhuter Losung

für dessen 58. Geburtstag: „Meine Zeit, Gott,

in Deinen Händen.“

Monika Cornelius, seit 2005 die Leiterin des

stationären Hospizes St. Hildegard, dankte

Wolfgang Schopp darüber hinaus für den regen

Austausch in den vergangenen drei Jahren und

die gute Zusammenarbeit: „Du hast mich da

gut auf meinem Weg in diese Arbeit begleitet

und unterstützt.“

Dr. Matthias Thöns nannte in besonderer Weise

die Verdienste von Wolfgang Schopp um das

Palliativnetz Bochum. Zusammen mit ihm und

Professor M. Zenz sei er 2004 gleichsam der Ge-

burtshelfer gewesen und der, der das von den

Palliativmedizinern, der Ambulante Hospizarbeit

Bochum und der Familien- und Krankenpflege

gemeinsam getragene Kind aus der Taufe gehoben

habe. Heute sei dieser Zusammenschluss

von Medizin, Pflege und Hospizarbeit zu einem

Kind gewachsen, das laufen kann. Viele Partner

sind mit ins Netz aufgenommen, aber der

Grundsatz der Gründer, den unheilbar kranken

Menschen in Bochum das Sterben zu erleichtern,

werde immer ein Maßstab der Zusammenarbeit

bleiben.

Wolfgang Schopp startete 1994 im Auftrag

des Evangelischen Kirchenkreises Bochum die

Ambulante Hospizarbeit. Dafür warb er schon

früh um die Mitarbeit Ehrenamtlicher, die er

für die Aufgabe „Begleitung von todkranken

Menschen und ihren Angehörigen“ schulte, bis

heute waren es insgesamt fast 300. Die Ambulante

Hospizarbeit stand dabei immer im regen

Austausch mit dem fast zeitgleich gegründeten

stationären Hospiz St. Hildegard. Heute gibt es

vier Ambulante Hospizgruppen mit etwa 40 ehrenamtlichen

Mitarbeitern in Harpen, Laer, Linden

und Weitmar, deren Mitarbeiter ständig bei

ihrer Arbeit begleitet und auch fortgebildet werden.

Die Zahl der Anfragen zur Begleitung eines

Sterbenden oder zur Unterstützung einer Familie

hat sich dabei in all den Jahren auf 569 addiert.

Im vergangenen Jahr kamen ein Drittel aller

Anfragen von den Partnern des Palliativnetzes,

also von den Ärzten oder Pflegediensten, die

dort mitarbeiten. Die über 30 Mitarbeiter der

vier Arbeitskreise der Ambulanten Hospizarbeit

Harpen, Laer, Linden und Weitmar hatten sich

schon wenige Tage zuvor mit einem Überraschungsfest

von „ihrem“ Pfarrer verabschiedet.

Im Atelier „2neun2“ an der Wiemelhauser Straße

Fotos: Schopp priv., Jung-Borutta priv.


Pfarrerin Christine Jung-Borutta, die neue

Leiterin der Ambulanten Hospizarbeit, und

Superintendent Fred Sobiech (links) unterstützten

den scheidenden Amtsinhaber Wolfgang

Schopp bei seinem letzten Gottesdienst

in der Petri-Kirche.

bereiteten sie Pfarrer Schopp nicht nur

einen herzlichen Empfang zum 58. Geburtstag.

Sie eröffneten dabei auch eine

Ausstellung mit Werken der verstorbenen

Malerin Hedwig Souchon von Harpe, die

zu Gunsten der Hospizarbeit verkauft

werden. Als Geschenk hatten sie einen

großen roten englischen

Stand-Briefkasten besorgt,

den sie während

der Feier vor seiner

Wohnung aufstellten.

Wolfgang Schopp feierte

zuvor in der Petri-Kirche

mit einem Gottesdienst

seinen Abschied. In seiner Predigt anhand

von vier Bibelstellen aus dem Neuen und

Alten Testament – vor allem zum Konfirmationsspruch

„Ich bin der Weinstock. Ihr

seid die Reben.“ (Joh 15,5) - hielt er nicht

nur Rückblick auf seinen Weg durch das

Leben als Seelsorger und als Begleiter von

Menschen. Er machte auch deutlich, dass

er damit einen Kreis für sein Wirken als

Pfarrer schloss. Der ehemalige Gemeindepfarrer

Horst Grabski der Evangelischen

Petri-Gemeinde war nämlich von 1976 bis

GvO Bochum Lokal

1978 sein Anleiter im Vikariat, bei seinen

ersten Schritten als Seelsorger.

Die neue Leiterin ist Pfarrerin Christine

Jung-Borutta. Die ehemalige Stellvertreterin

von Pfarrer Schopp ist seit 1996

dabei und wird mit ihrer langjährigen Erfahrung

die mittlerweile von vielen Seiten

geschätzte Einrichtung weiterführen.

Kontakt:

Servicetelefon:

0234 - 8908100

ambulante-hospizarbeitbochum.de.

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | XI


GvO Bochum Lokal

Die Familien- und Krankenpflege in Wattenscheid

Bei der Pflege den Menschen in den Mittelpunkt stellen – das hat sich das Pflegeteam der Station in

Bochum-Wattenscheid fest vorgenommen. Hier stellt sich das Team bei Ihnen vor:

Ingid Hengst

Krankenpflegehelferin

„Ich komme aus einer Familie,

in der gegenseitige

Wolfgang Kuhn

Krankenpfleger

„Für den Beruf des Krankenpflegers

muss man geboren

XII | Gesundheit vor Ort Lokal2/2008

Unterstützung eine Selbstverständlichkeit

ist. Schon

als Schülerin habe ich in

meiner Freizeit im Altersheim

ausgeholfen, weil es

mir einfach Spaß machte.

Alte Menschen sind angewiesen

auf Zuwendung, deshalb

habe ich mich besonders auf

diesen Bereich der Krankenpflege

spezialisiert.“

sein. Ich bin ein praktisch

veranlagter Mensch, der nach

getaner Arbeit gern ein gutes

Gewissen haben möchte, weil

er etwas Sinnvolles geleistet

hat. Je älter ich werde,

desto lieber pflege ich auch

Schwerstkranke – mit der Erfahrung

wächst die Fähigkeit,

sich in extreme Situationen

einzufühlen.“

Petra Heuchel

Assistentin der

Pflegedienstleitung

Jutta Allstadt

Altenpflegerin

„Ich erlebe jeden Tag unmittelbar,

wie sinnvoll meine Ar-

Petra Berger

Pflegeassistentin

„Ursprünglich habe ich Bürogehilfin

gelernt und wollte

„Eine Pflegestation lebt von

der Arbeitsqualität ihrer

Mitarbeiter, aber auch von

einer guten Organisation. Ich

kümmere mich um alles, was

mit der Verwaltung, der Koordination

der Arbeitsabläufe

und dem Außenkontakt zu

tun hat. Dadurch habe ich einen

guten Überblick über alle

Aktivitäten der Station.“

beit ist. Abends gehe ich mit

der Gewissheit nach Hause,

Menschen in schwierigen

Situationen ein wichtiger

Bezugspunkt zu sein, das gibt

mir ein gutes Gefühl. Was gibt

es Schöneres, als die Freude

auf dem Gesicht eines alten

Menschen zu sehen, dem man

helfen konnte! “

nach der Geburt meiner beiden

Kinder einen beruflichen

Neuanfang machen. Den

Entschluss, in die ambulante

Pflege zu wechseln, habe ich

nie bereut. Sich Zeit nehmen

für andere, Anteil nehmen an

ihren Sorgen, Rat geben, wo

er gebraucht wird – das sind

die Eckpunkte meiner Tätigkeit,

und dazu stehe ich. “

Fotos: FuK Bochum/Privat


Annette Pähler

Pflegeassistentin

„Für mich steht fachliche

Qualität bei der Pflege im Vor-

Anja Stemmermann

Krankenschwester

Andreas Stein

Krankenpfleger

„Ich habe meinen Zivildienst

bei der FuK gemacht. Da

Gabriele Lehm

Pflegeassistentin

„Die Zeit, die wir mit unseren

Kunden verbringen,

wird durch äußere Zwänge

immer knapper. Mein großes

Anliegen ist es, trotzdem

dergrund. Dazu gehört auch

menschliche Kompetenz, sonst

wird man den hohen Anforderungen,

die unser Beruf stellt,

nicht gerecht. An der Familien-

und Krankenpflege Bochum

gefällt mir, dass neue Entwicklungen

im Pflegebereich

immer offen aufgenommen

und umgesetzt werden. Wir

sind ganz aktuell dabei.“

„Nach der Ausbildung im Krankenhaus

bin zur ambulanten

Pflege der FuK gekommen.

Dort wurde nach der Geburt

meiner Zwillinge mein Dienstplan

so eingerichtet, dass

Familie und Arbeit sich vereinbaren

lassen. Ich freue mich,

diese interessante Arbeit nicht

aufgeben zu müssen.“

ich zu der Zeit schon Krankenpfleger

war, konnte ich

selbständig arbeiten. Mir hat

gut gefallen, wie alle sich um

ein individuelles Verhältnis

zu den Betreuten bemühten.

Man muss hinter der Krankheit

und den Eigenheiten die

Persönlichkeit sehen, dann

kann eine menschliche Situation

entstehen. “

so weit wie möglich auf die

persönlichen Bedürfnisse der

Menschen einzugehen. Ein

paar Minuten Gespräch sind

manchmal genauso wichtig

wie Medikamente.“

Die Familien- und Krankenpflege Bochum gGmbH ist in Bochum

an sieben Standorten vertreten und einer der größten

ambulanten Pflegedienstanbieter der Region.

Pflegestation Bochum-Wattenscheid

Voedestr. 16 - 18

44866 Bochum

02327 - 9871-0

fundk-bochum.de

Marion Kirschbaum

Pflegeassistentin

Manuela Tissaoui

Altenpflegerin /

Palliativfachkraft

„Wenn man alten und schwerkranken

Menschen qualita-

Heike Ruppert

Altenpflegerin

„Ich arbeite als Springer, d.h.

ich werde überall da eingesetzt,

wo gerade Hilfe benötigt

wird. Dadurch komme ich

mit vielen unterschiedlichen

Menschen aus allen Altersstu-

GvO Bochum Lokal

„Ich habe viele Berufe ausprobiert,

bevor meine drei Kinder

geboren wurden. Danach habe

ich zunächst stundenweise bei

der FuK ausgeholfen und dabei

meine Liebe zu alten Menschen

entdeckt. Auch wenn es manchmal

etwas anstrengend ist – die

Veränderung, die in ihnen vorgeht,

wenn man sich ihnen ganz

widmet, entschädigt für alles.“

tiv hochwertig helfen will,

braucht man solides Fachwissen.

Mich ständig fortzubilden

und weiter zu entwickeln ist

deshalb mein besonderes Anliegen.

Zur Zeit lasse ich mich

zur Pflegedienstleiterin ausbilden.

Ein Dank an die FuK,

die ihren Mitarbeitern diese

Möglichkeiten einräumt!“

fen in Berührung. Das macht

den Alltag abwechslungsreich,

ist aber auch anspruchsvoll.

Man muss sich flexibel auf

ständig wechselnde Situationen

einstellen können, aber

das liegt mir.“

Gesundheit vor Ort Lokal 4/2007 | XIII

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | XIII


GvO Bochum Lokal

Betreutes Wohnen, Düppelstraße 25

Bereits in unseren letzten beiden Ausgaben haben wir das Objekt des

Gemeinnützigen Wohnungsverein zu Bochum eG, „Servicewohnen

Bochum Mitte“ an der Düppelstraße 25, vorgestellt.

Am 31.03.2008 war es endlich soweit. Die er-

sten 14 Wohnungen wurden an die neuen Mieter

übergeben. Für die Mieter ein besonderes Ereignis,

da die meisten sich bereits vor vielen Monaten

für ihre neue Wohnung entschieden haben

und den Einzug kaum erwarten konnten.

Weitere fertig gestellte Wohnungen konnten

am 14. und am 28. April übergeben werden.

Weitere Informationen:

Informationen zum Objekt geben Ihnen:

bei der Familien- und Krankenpflege

Frau Müller, 0234 - 30796 - 11

beim Gemeinnützigen Wohnungsverein

Frau Dirks, 0234 - 93562 - 26

XIV | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

Frau Dirks (links), Objektbetreuerin

des Gemeinnützigen Wohnungsvereins,

heißt Frau Rohde (rechts), langjähriges

Mitglied der Genossenschaft,

in ihrer neuen Wohnung herzlich

willkommen. Herr Ruhnke (Architekt,

mitte) ließ es sich nicht nehmen, die

Wohnungen persönlich an die neuen

Mieter zu übergeben.

Pünktlich zum 01.04. bezog auch Frau Gutberger, Mitarbeiterin der Familien- und

Krankenpflege, ihr neues Domizil im Gebäude an der Düppelstraße. Frau Gutberger

steht allen Bewohnern für den Grundservice täglich in der Zeit vom 9.00 bis

13.00 Uhr vor Ort zur Verfügung.

Fotos: FuK Bochum


Citynahes Wohnen in der Voedestraße 16/18 –

ein Wohnprojekt wird ausgebaut

Treffpunkt der Wohnung ist der geräumige

Aufenthaltsraum.

In der ehemaligen Stadtbücherei in Wat-

tenscheid ist - auf gemeinsame Initiative

der Sparkasse als Grundstückseigentümer

und der Familien- und Krankenpflege

- vor zwei Jahren eine seniorengerechte

Wohnmöglichkeit für Menschen

geschaffen worden, die gemeinsam alt

werden möchten, ohne ihre Selbständigkeit

aufzugeben (wir berichteten in Ausgabe

3/06). Im Erdgeschoss ist neben

der Filiale der Sparkasse auch das Pflegebüro

der Familien- und Krankenpflege

eingezogen, das im Krankheitsfall als

Ansprechpartner dient und eine entsprechende

Betreuung vermitteln kann. Bei

Bedarf steht notfalls auch rund um die

Uhr der ambulante Pflegedienst zur Ver-

fügung. Nun sollen im benach-

barten Gebäude weitere Woh-

nungen ausgebaut werden.

Wir sprachen mit Michael Allweins,

dem verantwortlichen

Architekten der Sparkasse:

Herr Allweins, warum soll das

Projekt in der Voedestraße

erweitert werden?

Die barrierefreie Wohngruppe

mit ambulanter Pflegeversorgung

nach Bedarf hat sich als

Erfolgsmodell erwiesen. Die

Nachfrage ist so groß, dass wir darauf verzichten,

die noch zur Verfügung stehenden

Räume wie ursprünglich geplant an andere

Anbieter zu vermieten und statt dessen lieber

weiteren Wohnraum schaffen.

Was genau ist geplant?

Es entstehen im Erdgeschoss auf Flächen

der ehemaligen Stadtbücherei weitere vier

Wohneinheiten mit jeweils 2 Zimmern

und einer Wohnfläche zwischen 54 und

66 qm. Außerdem bauen wir im Anschluss

an die Wohngruppe im 1. Obergeschoss

auf der Fläche der ehemaligen Sparkas-

GvO Bochum Lokal

Grundriss des Erdgeschosses. Platz genug für

persönliche Entfaltung.

senkantine noch zwei ähnliche Wohneinheiten

mit 59 und 61 qm.

Es handelt sich bei dieser Wohnform

um ein Gemeinschaftsmodell. Deshalb

haben die bisherigen Wohnungen einen

großen Raum zur gemeinsamen

Nutzung. Wie sieht das bei den neuen

Wohnungen aus?

Die unteren Wohneinheiten bekommen

ein kleines zusätzliches Gemeinschafts-

Wohnzimmer, das auch eine Terrasse hat.

Zwei dieser Wohnungen haben auch eine

eigene Terrasse. Die Bewohner der oberen

Wohnungen schließen sich dem schon

vorhandenen Gemeinschaftsraum an, was

letztendlich alle Bewohner bei größeren

Treffen tun.

Wann wird der Ausbau fertig sein?

Der voraussichtliche Fertigstellungstermin

ist der Februar 2009.

Wir wünschen gutes Gelingen!

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | XV


GvO Bochum Lokal

Wohnen in der Voedestraße

Ein Erfahrungsbericht

Zu Beginn des Jahres 2007 wurde

das Projekt für betreutes Wohnen

in der Voedestraße 16 eröffnet.

Frau Gisela Riegel ist eine Bewohnerin

der „ersten Stunde“ - Grund

genug, einen Blick zurück auf die

Erfahrungen von fast eineinhalb

Jahren zu werfen.

Frau Riegel, warum haben Sie sich für

dieses Wohnprojekt entschieden?

Mir war klar, dass ich immer dort leben

wollte, wo Menschen sind. Ich war

früher Verkäuferin, sehr kontaktfreudig

und flexibel, ich liebe die Stadt und

brauche Geschäfte in erreichbarer Nähe.

Gespräche und Austausch gehören zu

meinem Leben. Das Konzept des gemeinsamen

Wohnens, bei dem man

trotzdem die Tür zur eigenen Wohnung

zumachen kann, hat mich überzeugt.

Ihre Wohngruppe umfasst neun Per-

sonen. Gibt es gemeinsame Aktivitäten?

Wir haben einige feste Gewohnheiten,

auf die wir uns mit unserer Ansprechpartnerin

der Familien- und Krankenpflege, Frau

Ludwig, geeinigt haben. Immer montags

frühstücken wir zusammen, am Dienstag

nehmen wir das Mittagessen zusammen

ein. Frau Marek, die Köchin, spricht

vorher das Menu mit uns ab. Sie richtet

auch einmal monatlich sehr liebevoll ein

Kaffeetrinken aus, bei dem hinterher zur

Gitarre gesungen wird. Besondere Höhepunkte

sind die monatlichen Ausflüge:

Wir besuchen kulturelle Veranstaltungen

oder machen Besichtigungen. Geplant

sind zum Beispiel noch ein Besuch der jüdischen

Synagoge, des Planetariums, der

XVI | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

Jahrhunderthalle und

vieles mehr. Ansonsten

kann man sich zwanglos

im Gemeinschaftsraum

zum Fernsehen,

Spielen oder Plaudern

treffen.

Was passiert, wenn ein Bewohner

plötzlich erkrankt und Hilfe braucht?

Zunächst haben wir ja den Vorteil, nicht

allein zu sein und uns gut zu kennen.

Wir helfen uns notfalls gegenseitig. Aber

tagsüber ist natürlich auch das Büro der

Familien- und Krankenpflege im Erdgeschoss

besetzt und ansprechbar. Nachts

gibt es den Bereitschaftsdienst, der über

das Notrufsystem, das es in jeder Wohnung

gibt, abrufbar ist. Man hat immer

das Gefühl, versorgt zu sein und nicht immer

gleich Familienangehörige bemühen

zu müssen.

Ist es Ihnen schwer gefallen, aus einem

eigenen Haus in eine kleinere Wohnung

zu ziehen?

Anfangs war der Gedanke schon gewöhnungsbedürftig.

Dann habe ich

entdeckt, wie schön es ist, Dinge zu verschenken,

die man nicht mehr braucht.

Ein Sprichwort sagt, man soll „lieber mit

warmer als mit kalter Hand schenken“.

Das sehe ich auch so: Es war jedes Mal

ein kleines Fest, wenn jemand sich über

Wohnen in der Voedestraße: Frau

Riegel fühlt sich rundum wohl.

einen Gegenstand freute, den ich nicht

mitnehmen konnte. Und mein Haushalt

ist überschaubarer und weniger belastend

geworden. Die kleinere Wohnung

entspricht jetzt meinen Bedürfnissen.

Welcher Aspekt des Lebens in der

Wohngruppe scheint Ihnen im Rückblick

der wichtigste zu sein?

Man muss sich entscheiden, ob man allein

oder in der Gemeinschaft leben will. Das

Zusammenleben von Menschen ist in

jedem Alter manchmal auch schwierig,

viele Dinge müssen in der ersten Zeit besprochen

und geregelt werden. Aber so

ist das Leben – und an dem nimmt man

in einer Wohngruppe teil. Das ist für

mich das Wichtigste: dass wir uns dafür

entschieden haben, eine Gemeinschaft

zu sein, in der man sich gegenseitig unterstützt,

auch wenn nicht immer alles

so läuft, wie man es sich idealerweise

vorstellt. Ich habe meine Entscheidung

noch nicht bereut.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Fotos: Privat, FuK Bochum. Rechts: F.U.K. - Reisen Bochum, Privat


GvO Bochum Lokal

„Der römische Bericht“ – Eine großartige Reise !

Vom 17. Februar 2008 – 20. Februar 2008

14 Mitreisende starteten am Sonntag,

17. Februar, in Richtung „ewige Stadt“.

Es spricht natürlich für die Organisation

des Veranstalters, dass schon

auf dem Hinflug die Sonne lachte.

Nach dem Start in Dortmund führte der

Flug da her, wo Hannibal mühsam mit

Elefanten über die Alpen zog. Wir durften

gemütlich sitzend den klaren Blick

auf die schneebedeckten Berge genießen.

Einchecken im 4 – Sterne – Hotel

Ariston hieß es nach der Ankunft... und

dann folgte ein dicht gedrängtes Programm:

Piazza Navona, Via Zanardelli,

Engelsbrücke, entlang der Engelsburg

zum Petersplatz am ersten Tag. Von

Montag bis Mittwoch – lernten wir Rom

kennen, gewannen wir Eindrücke von

dieser Stadt – beim Rundgang durch die

Altstadt und Stadtrundfahrt per Bus. Wir

waren auf dem Kapitol und hatten das

„Forum Romanum“ zu Füßen liegen, wir

besuchten die vatikanischen Museen mit

der sixtinischen Kapelle und besichtigten

den Petersdom. Natürlich ließen wir die

„spanische Treppe“ nicht aus, nachdem

wir über die „Piazza del Popolo“

geschlendert waren. Hervorragend betreut

von einer engagierten Reiseleiterin

mit profundem Wissen, erlebten wir die

Stadt und lernten unzählige Details aus

ihrer jahrtausende alten Geschichte und

Gegenwart. Natürlich kam auch die Geselligkeit

nicht zu kurz, und wir genossen

hervorragende Speisen und Getränke

in erstklassigen Restaurants mit unter-

GvO Bochum Lokal

F.U.K. - Reisen:

... mehr erleben mit

Gleichgesinnten!

Sie haben Lust zu verreisen? Oder

möchten an einem unserer Tagesausflüge

teilnehmen? Rufen Sie uns an! Wir

beraten Sie kostenlos und unverbindlich.

Fordern Sie auch gleich unseren

kostenlosen Reisekatalog an!

0234 - 577 08 07

im Internet unter:

fuk-reisen.de

Der neue Katalog

ist da!

schiedlichem Ambiente. Ein Höhepunkt

zum Abschluss war denn noch die Basilika

„Santa Maria Maggiore“…und – natürlich

– vergaßen wir nicht, die obligatorischen

Münzen in den „Trevi-Brunnen“

zu werfen! Arrividerci Roma !

Werner Jacob, aus Stiepeler Bote - Ausgabe – Nr.

144 / März 2008-03-14

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | XVII


GvO Bochum Lokal

Der neue Menüservice mit Treuekarte

und tiefkühlfrischer Kost

Wo es nicht nur satt macht, sondern auch schmeckt:

XVIII | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

Familien- und Krankenpflege Bochum

das ganz besondere Mahl

Die Familien- und Krankenpflege Bochum möch-

te Ihren Kunden zusätzlich zu ihrem bekannten

Mahlzeitendienst “Essen auf Rädern“ ein neues

Angebot vorstellen:

Den Menüservice mit Treuekarte. Hier haben

Sie als Kunde die freie Auswahl zwischen dem

klassischen Angebot aus über 200 tiefkühlfrischen

Speisen:

Diese können Sie sich individuell selber in der

Mikrowelle oder dem Backofen zubereiten.

Wer eine bestimmte Diät einhalten muss,

braucht bei uns nicht auf den Genuss verzichten.

Sieben spezielle Diätangebote, wie z. B.

Diabetiker-Menüs oder cholesterinarme Speisen,

unterstützen Ihre Ernährung und fördern

somit Ihr Wohlbefinden. Wir kümmern uns um

Ihre Gesundheit, damit Sie ungestört genießen

können.

Gerade die Ernährung älterer Menschen muss

vielen Ansprüchen gerecht werden. Einerseits

soll sie dem Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen

entsprechen, andererseits muss sie aber

Das Sommer - Probierpaket

Entdecken Sie unseren Menüservice:

7 Tage schlemmen!

Zum Kennenlernen unseres Menüservice

bieten wir Ihnen unser Probierpaket mit

sieben tiefkühlfrischen Mahlzeiten.

Das alles zum Kennenlernpreis von nur

24,24 €


Foto links: Fotolia.de. Rechts: FuK Bochum

auch auf die Ernährungsgewohnheiten

Rücksicht nehmen und damit bedarfsgerecht

sein. Tiefkühlfrische Kost erfüllt

diese Ansprüche in gleichem Maße.

Das frische Obst und Gemüse wird direkt

nach der Ernte bei -18 Grad schock

gefroren und behält somit seine gesunden

Inhaltsstoffe, bis es bei Ihnen zu

Hause auf dem Teller liegt.

Wir liefern über 600 Mahlzeiten täglich zu

Ihnen nach Hause.

Um sich von der Qualität unseres neu-

en tiefkühlfrischen Angebots überzeu-

gen zu können, bieten wir

Ihnen, ab sofort ein Probierpaket

mit sieben Mahlzeiten

und einer Vorspeise

für 24,24 Euro an.

Als weitere Serviceleistung

bietet die Familien- und

Krankenpflege Bochum

Täglich sorgt unser „Essen auf Rädern- Team“

für den reibunglosen Ablauf.

für ihre Stammkunden eine kostenlose

“Treuekarte“ an. Mit dieser Karte sind

GvO Bochum Lokal

Mit der neuen Treuekarte sichern Sie sich eine Vielzahl an

zusätzlichen Dienstleistungen der Familien- und Krankenpflege

Bochum.

Sie als “Essen auf Rädern- Kunde berechtigt,

weitere Dienstleistungen der

Familien- und Krankenpflege Bochum

in Anspruch zu nehmen.

Hier eine kleiner Vorgeschmack auf die

Vorteile unserer “Treuekarte“:

• Alle Treuekarten- Kunden werden

regelmäßig zu Infoveranstaltungen der

Familien- und Krankenpflege Bochum

eingeladen.

• Es gibt eine Teilnahmemöglichkeit an

monatlich stattfindenden Seniorennachmittagen

mit Kaffee und Kuchen.

• Sie erhalten einen Rabatt auf unsere

F.U.K. - Reisen.

• Es gibt die Möglichkeit (im Bereich

Betreuung und Pflege), sich durch eine

qualifizierte Mitarbeiterin der Familienund

Krankenpflege Bochum, kostenlos

halbjährlich beraten zu lassen.

• Selbstverständlich erhalten Treuekarten-

Kunden viermal im Jahr kostenlos

unsere Patienten und Kundenzeitschrift

Weitere Infos:

Unter der Gratis - Telefonnummer:

0800 - 307 96 00.

Selbstverständlich schicken wir Ihnen

auch den neuen Katalog kostenlos und

unverbindlich zu. Gesund und Lecker-

Der neue Menüservice der Familienund

Krankenpflege Bochum.

Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008 | XIX


GvO Bochum Lokal

Durchgehend heiß gehalten werden die

Menüs beim „Essen auf Rädern - Service“

verladen.

Gesundheit vor Ort“, ein Magazin für

Gesundheit und Wellness.

Seit über 40 Jahren bietet die Familienund

Krankenpflege Bochum den Mahlzeitendienst

“Essen auf Rädern“ allen

Bewohnern aus Bochum und Wattenscheid

an. Wir würden uns freuen, Sie

als neuen Kunden begrüßen zu dürfen.

Auf Ihren Anruf warten:

Frau Inge Fischer

Paddenbett 13, 44803 Bochum

0234 – 307 96 – 66

i.fischer@fundk-bochum.de

Ihre Ansprechpartnerin in Bo-Wattenscheid:

Frau Regine Ludwig

Voedestraße 16, 44866 Bochum

02327 – 98 71 – 10

r.ludwig@fundk-bochum.de

XX | Gesundheit vor Ort Lokal 2/2008

Gerne sind wir Ihnen auch etwas behilflich

(Besteck dazu legen, Essen schneiden etc.).

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Wir sind seit über 40 Jahren

gemeinnützig in der ambulanten

Pflege tätig. Ergänzend

zur Pflege bieten wir eine

große Anzahl an Dienstleistungen

für Sie an. Wir beraten

Sie gerne kostenlos.

Wir sind Vertragspartner aller

Kranken- und Pflegekassen.

Sie finden uns an

folgenden Standorten:

Bochum-Mitte

Bochum-Weitmar

Bochum-Langendreer

Bochum-Wattenscheid

• Bergmannsheil

• Beratungsbüro Feldsieperstr.

• Beratungsbüro Dorstenerstr.

40

JAHRE

Frau Ludwig (Bild) ist Ihre Ansprechpartnerin

in Wattenscheid. In Bochum ist Frau Fischer

für Sie da.

7 x für Sie in Bochum

Krankenpflege

Betreutes Wohnen

Familienpflege

Kinderkrankenpflege

Intensivpflege

“Von Tür zu Tür”- Reisen

Mahlzeitendienst

Betreuter Mittagstisch

Abholservice aus dem Krankenhaus

Kostenlose Beratung

Rufen Sie uns an unter der kostenlosen Service-Rufnummer:

0800 / 307 96 00

Oberste-Wilms-Straße 18

44309 Dortmund

Telefon 02 31/97 67 64-0

www.color-offset-waelter.de


Foto groß: FuK Herne / Fotolia

Der Hausarzt rät

Ernährung – Gesundes Essen im Alter ist wichtig für den

Erhalt der Lebensqualität

Wir alle wissen, Tipps

zur Ernährung gibt es

wie Sand am Meer. Manche sind

sinnvoll, viele unnötig oder sogar

unsinnig.

Heute möchte ich das Augenmerk be-

sonders auf die gesunde Ernährung älterer

Menschen lenken. Das Ziel ist es,

mit einfachen, gut umsetzbaren Empfehlungen

die Nährstoff-Versorgung in dieser

Altersgruppe zu verbessern.

Die Veränderungen im Alter betreffen vor

allem einen Abbau an Muskelmasse, Gesamtkörperwasser

und Knochenmasse.

Gleichzeitig nimmt aber der Fettgehalt

des Körpers zunächst zu und erst später

ab. Wichtig sind auch Veränderungen

bei der Regulation der Nahrungsaufnahme.

Häufig treten Einbußen in der

Geruchs- und Geschmackswahrneh-

mung und damit verringerter Appetit

und Durst auf. Betrachtet man die mit

zunehmendem Alter auftretenden Einschränkungen

der Beweglichkeit durch

Arthrose, Lähmungen oder innere Krankheiten

und die Auswirkungen der hierbei

benötigten Medikamente, führen diese

ebenfalls zu einem erhöhten Risiko für

Mangelernährung im Alter.

Welche praktischen Empfehlungen

gibt es also für die

Ernährung im höheren Lebensalter?

Hierbei handelt es sich um allgemeine

Ratschläge. Diese können eine individuelle

Beratung, zum Beispiel bei verschiedenen

Erkrankungen, durch eine Ernährungsfachkraft

nicht ersetzen.

Achten Sie zunächst einmal auf regelmäßige,

nicht zu große Mahlzeiten 3 bis

5 –mal am Tag. Verlieren sie Ihr Gewicht

nicht aus dem Auge, denn Übergewicht

ist ungesund. Deshalb sollten Sie sich 1

bis 2 mal in der Woche unter gleichen

Bedingungen wiegen, also zum Beispiel

morgens direkt nach dem Aufstehen.

Die Zusammensetzung der Mahlzeiten

sollte nach dem Mischkostprinzip der

Deutschen Gesellschaft für Ernährung

DGE erfolgen. Berücksichtigen Sie bitte

die Vielfalt der Lebensmittel und essen

Sie nicht immer das Gleiche. Je vielfältiger

die Lebensmittelauswahl ist, umso

besser ist letztlich auch die Versorgung

des Körpers mit Nährstoffen, Vitaminen

und Spurenelementen.

Als Grundlage sollten Sie

versuchen den Anteil an Vollkornprodukten

(z.B. Reis, Teigwaren,

Hirse und Brotwaren)

in den Mahlzeiten zu erhöhen. Diese

liefern hauptsächlich Energie für die

Muskulatur, aber auch Vitamine und Mineralstoffe.

Bei dem reichhaltigen An-

Gesundheit vor Ort 2/2008 | 11


Info & Service

Dr. med. Marjana Schmitter

gebot werden auch Sie sicherlich

das Richtige für Ihren Geschmack

finden. Täglich sollten Gemüse

und Salat auf dem Speiseplan stehen. Dieses

sollte bissfest gegart sein und bei Kau- oder

Zahnproblemen ggf. püriert werden, damit ein

möglichst hoher Anteil an Vitaminen erhalten

bleibt. Ergänzend gehören 2 Stücke Obst pro

Tag zu einer gesunden Ernährung dazu.

Milch und Milchprodukte schmecken in der

Fachärztin für Innere Medizin Regel gut und gehören bei guter Verträglich-

-hausärztlich tätig-

Ernährungsmedizin

Hauptstr. 166

44652 Herne

keit dazu.

Der Anteil an Fleisch sollte in

der Regel nicht mehr als 2 bis

02325 - 5453

3-mal in der Woche ca. 150 g

(ungefähr die Größe eines Handtellers) betragen.

Mindestens 2-mal in der Woche gehört

Seefisch auf den Speiseplan, hier dürfen es

ruhig bis zu 200 g pro Portion sein. Die restlichen

Wochentage sollten fleischlos gestaltet

werden, z. B. sind hier verschiedene Eintöpfe

geeignet.

Der Anteil an Fetten in der Ernährung ist insgesamt

zu hoch. Die Ursache hierfür liegt zum

Beispiel in einem hohen Verzehr an Wurstwaren

mit viel verstecktem Fett. Es ist sinnvoll im

Rahmen einer gesunden Ernährung den Fettanteil

pro Tag zu reduzieren und hochwertige

Was bedeutet eigentlich ... Heuschnupfen?

12 | Gesundheit vor Ort 4/2007 2/2008

Heuschnupfen ist die am weitesten

verbreitete Form einer

allergischen Erkrankung. Sie

wird durch Blütenpollen ausgelöst.

Meistens ist man gegen die

Pollen einer bestimmten Pflanze

allergisch, manchmal auch

gegen mehrere.

Feststellen lässt sich dies mit

besonderen Tests. Die Symptome

sind ein starker Schnupfen,

pflanzliche Fette, wie Oliven- oder Rapsöl, zu

verwenden. In der Regel genügt ein Anteil von

ca. 60-80 g an Fett pro Tag. Dies entspricht ca.

6-8 Esslöffeln an Öl oder Streichfetten.

Bedenken sie bei der Zubereitung, dass durch

Dünsten in wenig Wasser, kurze Garzeiten und

Vermeiden von wiederholtem Aufwärmen der

Nährstoffgehalt der Lebensmittel besser erhalten

bleibt und damit dem Körper zu

Gute kommt.

Schließlich muss ich noch dringend

auf eine ausreichende Trinkmenge pro Tag hinweisen.

Da der Durst im Alter nachlässt, sollten

sie unbedingt darauf achten ca. 1,5 bis 2 Liter

pro Tag zu trinken. Hierbei eignen sich Mineralwasser

genauso wie verschiedene Teesorten

und Fruchtschorlegetränke.

Ernährungsempfehlungen sollten aber letztlich

immer die individuelle Gesundheits- und Lebenssituation

des Betroffenen berücksichtigen.

Sind Sie unsicher, dann sprechen Sie Ihren

Hausarzt oder Ihr Pflegeteam an, wie und wo

Sie eine individuelle Ernährungsberatung durch

Fachkräfte erhalten können.

meist verbunden mit Augenjucken, häufig

auch mit einem allergischen Bronchial-

Asthma. In selteneren Fällen kann auch ein

hohes Fieber dazu kommen.

Gegen die Ursache selbst ist nur sehr schwer

etwas zu unternehmen. Manchmal hilft eine

Hypo-Sensibilisierung, bestimmte Medikamente

(Antihistaminika) helfen gegen die

akuten Erscheinungen. Manche Blütenpollen

können auch gezielt vermieden werden.


Foto rechts oben: Schmittler privat. Heuschnupfen: Fotolia. Rechts: Fotolia. Zeichnung: Petra Janitzki

Johanni

Der Tag des Johanni-Festes am 24. Juni ist der Gedenktag der Geburt Johannis

des des Täufers. Johannis taufte der christlichen Überlieferung nach Jesus im

Jordan. Der Johannis-Tag steht in enger Verbindung zur Sommersonnenwende,

die am 21. Juni stattfindet und den längsten Tag des Jahres markiert.

Von diesem Zeitpunkt an nimmt das Tageslicht allmählich wieder ab.

Rätsel:

Es wohnen drei Kinder in einem Haus,

das eine geht gerade aus.

Das zweite ist noch nicht daheim,

nur das dritte kann jetzt zu Hause sein.

Alle drei sind verschieden und streiten

sich oft,

allen zu begegnen hast zu früh du gehofft

Denn triffst du das eine, verschwindet es

schnell,

es ist immer nur eines zugleich zur Stell`.

(Lösung: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft).

In den Wochen vor dem Höhepunkt des

Sommers lebt die Natur bereits auf dieses

Ereignis zu. Wie in der menschlichen Entwicklung

auch, gibt es dabei manchmal

Rückgriffe auf Entwicklungsstufen, die

man eigentlich schon für überwunden

hielt. Ein solches Phänomen sind die

„Eisheiligen“ am 12. - 15. Mai. Sie sind

benannt nach den Heiligen Pankratius,

Servatius, Bonifatius und der sogenannten

„Kalten Sophie“. Letztere hat als junge

Frau in Rom bei Christenverfolgungen

den Martertod erlitten und ist dafür heilig

gesprochen worden. Ihren Namen hat sie

dem Umstand zu verdanken, dass ihr Tod

im Frühjahr stattfand und sie seither als

Schutzheilige gegen Spätfröste gilt.

Einen weiteren Kälteeinbruch, der mit

einer Sicherheit von 89 % jährlich in

Schatten bestimmen

die Uhrzeit: die Sonnenuhr.

Mitteleuropa auftritt, ist wenig später die

„Schafskälte“. Sie ist um den 11. Juni zu

erwarten und galt traditionell den Schafzüchtern

als zeitliche Grenze, bis zu der sie

ihre Tiere geschoren haben mussten. Der

Klimawandel sorgt allerdings dafür, dass

die lang gewohnten Termine sich heute

um bis zu 6 Tage verschieben können.

Hat die Natur auf dem Weg zum Hoch-

sommer die beiden Rückschläge, „Eishei-

lige“ und „Schafskälte“, überwunden, so

verausgabt sie nun ohne Hindernisse ihre

Kräfte. Die Blüte der roten Rose steht als

Symbol für den Höhepunkt des Blühens

und Gedeihens. Auch das Wetter stabilisiert

sich gewöhnlich um diese Zeit. Eine

alte Bauernregel sagt: „Wie´s Wetter an

Johanni war, so bleibt´s wohl 40 Tage gar“.

Dabei ist „Johanni“ nicht als einzelner

Tag zu verstehen, sondern es kommt auf

die Wetterlage um die Johannizeit an. So

verstanden, lässt sich die Richtigkeit dieser

Regel auch heute noch beobachten.

Johannizeit mit Kindern feiern

Gerade an Johanni kann das Vergehen

der Zeit den Kindern zum Erlebnis werden:

Die Sonne beginnt nun, immer längere

Schatten zu werfen. Dies ist die beste

Zeit, um eine Sonnenuhr herzustellen.

Dazu benötigt man nicht mehr als einen

Info & Service

glatten Holzstab von mindestens 50 cm

Länge. Außerdem muss man wissen, wo

Norden ist. Falls Sie unsicher sind und

keinen Kompass haben, können Sie das

Rätsel am Ende dieses Magazins lösen:

der gefundene Text beschreibt, wie man

Bauen einer Sonnenuhr: ein lehrreicher

Spaß für Kinder.

den Nordstern findet. Als erstes wird

nun der Stab mit dem Taschenmesser an

einer Seite angespitzt. Dann suchen Sie

mit den Kindern gemeinsam eine ebene

Stelle im Garten von ungefähr einem

Meter Durchmesser. Dieser Platz muss

den ganzen Tag über in der Sonne liegen.

In die Mitte wird der Stab nun mit dem

stumpfen Ende so gesteckt, dass er einen

Winkel von 45° zum Boden hat. Die Spitze

zeigt dabei nach Norden. Nun bekommen

die Kinder die Aufgabe, einen Tag lang zu

jeder vollen Stunde auf der Erde die Stelle

zu markieren, an der sich der Schatten der

Stabspitze befindet. Dazu können Steine,

Muscheln oder ähnliches genommen

werden.

Je fantasievoller die Anlage ausgestaltet

wird, desto mehr Spaß macht es, in den

nächsten Tagen die Uhrzeit von der Sonnenuhr

abzulesen.

Gesundheit vor Ort 2/2008 | 13


Freizeit & Kultur

Vom Varieteé zur Weltbühne -

Das Schauspielhaus Bochum

Das Schauspielhaus in Bochum, so „jung“ es

von seinem Angebot her auch sein mag, blickt

auf eine bewegte Vergangenheit zurück.

14 | Gesundheit vor Ort 2/2008

Als das städtische Theater 1915 in den Räumen

eines ehemaligen Varieteé-Theaters eröffnete,

hatte es durch einen Umbau bereits eine beachtenswerte

Fassade erhalten, in der sich

Elemente des Jugendstils mit solchen des Klassizismus

verbanden. Sein erstes eigenes Ensemble

bekam das Haus 1919. Nach der Gründung

der Duisburger Oper 1921 schloss die Stadt

Bochum mit Duisburg einen Vertrag, wonach

Aufführungen beider Häuser im Wechsel ausgetauscht

werden sollten, um das Programm

zu bereichern. Das wurde durch die Tatsache

erleichtert, dass beide Häuser den selben

Intendanten hatten: Saladin Schmitt. Unter

seiner Leitung entwickelte sich das Schauspielhaus

schnell zu einer Stätte, die für ihre Auseinandersetzung

mit den Klassikern, vor allem

Shakespeare, über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt wurde. 1934/35 löste die Bühne sich

aus der Kooperation mit Duisburg und wurde

Schauspielhaus Bochum

Wann waren Sie zum letzten Mal im

Theater?

Theaterkarten können Sie reservieren

unter der Nummer :

0234 - 33335555

selbstständig. Einen entscheidenden Einschnitt

brachte das Jahr 1944: am 4. November wurde

das Gebäude bei einem Luftangriff fast völlig

zerstört. Aber auch das hielt das Ensemble

nicht davon ab, Vorstellungen zu geben: sie

fanden über mehrere Jahre im Stadtpark-Restaurant

statt. Es dauerte bis zum Herbst 1953,

bis, nach Entwürfen des Architekten Gerhard

Graubner, auf den alten Fundamenten das

Schauspielhaus in seiner heutigen Form entstand.

1966 eröffneten, ebenfalls nach Graubners

Plänen, in unmittelbarer Nachbarschaft

die Kammerspiele.

Der Intendant Hans Schalla etablierte in den 50er

und 60er Jahren Stücke moderner Autoren. Ihm

folgte Peter Zadek. Eine Blütezeit besonderer

Art erreichte das Bochumer Schauspielhaus

unter der Leitung von Claus Peymann Anfang

der 80er Jahre. DasBochumer Ensemble“

wurde in ganz Deutschland zum Inbegriff des


Fotos Schauspielhaus: Copyright Birgit Hupfeld Fotodesign. Fotos Hattingen: Stadt Hattingen

Das junge Ensemble: regelmäßig präsentiert

das Junge Schauspielhaus professionelle

Theaterprojekte.

innovativen Theaters, der Schwerpunkt

lag wiederum auf zeitgenössischen Autoren.

Peymanns Wechsel zum Burgtheater

in Wien war ein herber Verlust. Sein

Nachfolger wurde Frank-Patrick Steckel,

er installierte ein eher nachdenkliches,

weniger effektvolles Theater. Mit Leander

Haußmann kam 1995 der damals

jüngste Intendant Deutschlands an die

Königsallee. Er schuf, im bewussten Gegensatz

zu seinen Vorgängern, ein lautes

„Spaßtheater“, das manchen langjährigen

Theaterbesucher abschreckte, aber

ein jüngeres Publikum anzog. Haußmann

Historischer Rundgang durch die

Altstadt von Hattingen

Möchten Sie einen Spaziergang machen, der Ihre Kenntnisse über das Mittelalter

auffrischt, Sie an interessanten Sehenswürdigkeiten vorbei führt,

Ihnen Gelegenheit zum stilvollen Einkehren bietet und noch dazu ganz in

Ihrer Nähe stattfindet? Dann tauchen Sie einen Nachmittag lang ein in die

erlebnis- und geschichtsträchtige Hattinger Altstadt.

Die Orte, die wir Ihnen nennen, stellen

nur eine kleine Auswahl aus vielen Besichtigungspunkten

dar, die Ihnen in Hattingen

begegnen werden. Der empfohlene

Weg dauert etwa eine Stunde und führt

auch an Restaurants und Cafés vorbei, in

denen Sie eine Pause einlegen können.

Nicht zu vergessen: gleich hinter dem

Haupthaus befinden sich die sog. „Kammerspiele.“

folgte ein weiterer junger Theaterdirektor,

Matthias Hartmann, der in Bochum

seine erste Intendanz übernahm. In

seiner Amtszeit wurde das Bochumer

Schauspielhaus mehrfach in Fachzeitschriften

als eine der besten deutschsprachigen

Bühnen bezeichnet.

Mit Beginn der Spielzeit 2005/2006

übernahm der ehemalige Oberspielleiter

des Münchener Residenztheaters, Elmar

Goerden, die Bochumer Intendanz. Seine

Arbeit hat er unter das Motto gestellt:

„Von hier aus“. Von der Bühne aus sollen

Stadt und Umgebung erlebbar gemacht

Wir beginnen am „Alten Rathaus“, das

mitten in der Altstadt am Untermarkt

liegt. Es wurde 1420 erbaut, allerdings

nicht als Rathaus, sondern als Markthalle

für den Verkauf von Fleisch. Die wachsende

Stadt, die sich selbst verwaltete, benötigte

gut 100 Jahre später Räumlichkeiten

Freizeit & Kultur

Elmar Goerden: seit August 2005 Intentant

am Schauspielhaus Bochum.

werden. Gedanken, Ideen und Gefühle

strahlen vom Theater in die Umgebung

aus. Elmar Goerden formuliert es so:

Das Theater ist der Ort, an dem sich

das Heute mit dem Gestern trifft, an

dem Gegenwart durchlässig wird für

Geschichte und Geschichten, die wir in

Sinn und Sinnlichkeit erlebbar machen

wollen. Stück um Stück Leben. Auf der

Bühne, die Zeitgenossenschaft von uns

fordert, aber auch die Einsicht, dass dies

keine Frage des Geburtsdatums ist. Neue

Zeit fürs Spiel.“

Das alte Rathaus mitten in Hattingen.

für den Bürgermeister, die Stadtschreiber

und die Ratsherren, und so wurde

die zentral gelegene Fleischhalle 1576

kurzerhand um zwei Fachwerketagen

aufgestockt. Ende des 18. Jahrhunderts

modernisierte man das „raithus“ im klassizistischen

Stil, beschränkte die Verkaufs-

Gesundheit vor Ort 2/2008 | 15


Freizeit & Kultur

Die St. -Georgs-Kirche inmitten der

historischen Altstadt

halle auf einen kleineren Bereich und

baute Gefängniszellen an.

Nun überqueren wir den Kirchplatz,

auf dem bis 1803 die Hattinger ihre

Toten begruben, und passieren die St.-

Georgs-Kirche, die schon von Weitem

durch ihren schiefen Kirchturm

auffällt. Dieser hat sich nicht etwa mit

der Zeit geneigt, sondern der Spitzhelm

war in der im 15. Jahrhundert

üblichen Bauweise sehr windanfällig

und wurde deshalb gegen die Hauptwindrichtung

nach Südwesten geneigt

gebaut. Außerdem fiel im Falle eines

Blitzeinschlages die brennende Spitze

auf diese Weise nicht auf das kostbare

Kirchenschiff.

Wir biegen in die Kirchstraße ein, die

einen Eindruck mittelalterlichen Lebensgefühls

vermittelt. Die Straße hieß

ursprünglich „Kuhgasse“, weil die Bürger

in den niedrigen Häusern nicht nur

wohnten, sondern auch ein oder zwei

Kühe für den Eigenbedarf hielten.

Das Haus im Steinhagen 6-8 ist das

letzte erhaltenene Ackerbürgergehöft.

Im mittelalterlichen Hattingen

16 | Gesundheit vor Ort 2/2008

siedelten nicht nur Handwerker und

Kaufleute, sondern auch Bauern,

die ihre Felder in der Umgebung der

Stadt hatten, nachts aber den Schutz

der Stadtmauern suchten. Im Keller

wurde die Geldtruhe aufbewahrt, auf

deren Boden ein Hund zum symbolischen

Schutz des Inhalts aufgemalt

war. Wenn die Truhe einmal ganz leer

war, war die Familie „auf den Hund“

gekommen.

Der Weg führt vorbei an einem Haus

mit unscheinbarem Holzverschlag.

Dieser verrät uns, warum ein Geschäft

heute als „Laden“ bezeichnet wird:

Im Mittelalter breiteten die Händler ihre

Ware auf einem waagerecht angebrachten,

nach unten aufklappbaren

Fensterladen aus, der auf einen senkrecht

stehenden Holzstab gestützt

wurde. Abends wurde der „Laden“

einfach wieder hochgeklappt.

Der Bruchtorturm in der Nähe der

Bredenscheider Straße ist ein Teil der

ehemaligen Stadtbefestigung. Durch

die Errichtung einer Mauer um die

Stadt wurden die Hattinger, die ab

1398 ähnliche Sicherheit wie in einer

„Burg“ genossen, zu „Bürgern“.

Unverwechselbar: das sogenannte Bügeleisenhaus

aus dem 17. Jahrhundert.

Das Wappen der Stadt

Hattingen zeigt den Drachentöter St.

Georg und dient seit Beginn des 15. Jahrhunderts

als Siegel der Stadtverwaltung.

Das Bügeleisenhaus am Haldenplatz

verdankt seinen Namen seinem eigenwilligen

Grundriss und ist wohl das bekannteste

Fachwerkhaus Hattingens.

Nicht weit entfernt treffen wir auf die jüdische

Synagoge. An dieser Stelle stand

die Hattinger Synagoge der jüdischen

Gemeinde, die 1938 in der „Reichskristallnacht“

zerstört wurde.

Das kleinste Haus Hattingens ist das

Zollhaus in der Kleinen Weilstraße. Es

ist auf dem Fundament eines ehemaligen

Wachturms errichtet worden, in

dessen Gewölbekeller sich die dienstfreie

Wachmannschaft aufhielt.

Der Glockenturm in Krämersdorf

markiert die Stelle, an der bis 1688 das

Stadtweinhaus stand.

Dieses war keine gewöhnliche Kneipe,

sondern eine Stätte des Rechts. Kaufverträge

und andere rechtliche Abmachungen

wurden erst rechtskräftig,

wenn sie mit einem Viertel Wein „begossen“

worden waren. Daher stammt

der Spruch: „Darauf müssen wir einen

trinken!“.

Übrigens: Die Hattinger Altstadt ist auch

am Abend im Dunkeln sehr attraktiv!

Dann sieht man dank der Beleuchtung

an vielen alten Häusern besonders gut

die Verzierungen und Malereien an den

Giebeln und Dächern. Und für besondere

Anlässe bietet das Hattinger Touristenbüro

(Tel: 02324 951395) Führungen an,

die von Historikern durchgeführt werden

und sehr empfehlenswert sind.


Fotos: Fotolia.com & istockphoto

Das Wort „Verwöhnen“ ist in unserem Alltagsbewusstsein negativ behaftet. Wir verbinden damit Begriffe

wie „Faulheit“ und „Müßiggang“ und neigen dazu, Schuldgefühle zu entwickeln, wenn wir uns verwöhnen

lassen. Dabei gibt es genügend gesunde und sinnvolle Genüsse, die wir uns sogar ohne fremde Hilfe verschaffen

können, und zwar mit gutem Gewissen. Denn sie stärken unsere Gesundheit und

Lebensfreude – und machen uns wieder fit für den Alltag.

Dufterlebnis

Ohne dass wir es wahrnehmen, wird

unser Wohlbefinden stark von Gerüchen

beeinflusst. Die Grundlage für jede entspannende

Maßnahme ist deshalb ein

gut duftendes Zimmer. Im Winter eigenen

sich dafür Duftlampen, im Sommer

nehmen wir einen Zerstäuber, den wir

mit ca. 200 ml destilliertem Wasser füllen

(Apotheke). Dazu werden tropfenweise

ätherische Öle gegeben. Dabei kann eine

eigene Lieblingsmischung kreiert werden,

oder man hält sich an bewährte Rezepte.

Als Faustregel gilt, dass Lavendel entspannend

wirkt, Eukalyptus die Atmung beruhigt

und das Öl von Zitrusfrüchten (Zitrone,

Grapefruit, Orange) erfrischt. Diese

Komposition wird gut durchgeschüttelt

und anschließend im Zimmer versprüht –

Kopfkissen und Sessel nicht vergessen.

Eine harmonisierende Mischung erhält

man z.B. mit diesem Rezept: Jeweils 7

Tropfen Jasminöl, Lavendelöl und Sandelholzöl.

Verwöhnen

Wellness im Alltag –

Pflege und Entspannung für Körper und Seele

Badevergnügen

Ein heißes Bad ist wie kaum etwas anderes

dazu geeignet, den Alltagsstress

abzuschütteln und die Seele wieder ins

Gleichgewicht zu bringen. Es ist allerdings

nur für Menschen geeignet, die

einen stabilen Kreislauf haben. Füllen

Sie die Wanne mit gut warmem Wasser

und fügen Sie schon während des Einlaufens

einige Tropfen eines ätherischen

Öls hinzu. Besonders bewährt hat sich

folgende Mischung: 3 Tropfen Kamillenöl

(feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend),

3 Tropfen Lavendelöl

(entspannend), 3 Tropfen Geraniumöl

(stimmunsaufhellend). Bleiben Sie 10

Minuten lang bewegungslos im Wasser

liegen. Dann setzten Sie sich auf

und schöpfen mit einem Becher Wasser,

das Sie langsam über den Rücken, die

Arme und den Kopf fließen lassen.

(Vorsicht: das Öl brennt in den Augen!).

Stellen Sie sich vor, wie der Alltagsstress

mit dem Wasser von Ihnen

Gesundheit

abfließt und ihre Seele sich beruhigt.

Anschließend cremen Sie sich ein und

legen sich unbekleidet, aber in eine

warme Decke gewickelt, für 20 bis 30

Minuten auf ein Sofa. Während dieser

Zeit sollen nur angenehme Gedanken

oder Erinnerungen durch Ihr Bewusstsein

ziehen, damit eine ruhige, meditative

Stimmung entsteht. Auch kurzes

Einnicken ist erlaubt!

Maniküre

Da die Hände wenig Fettdrüsen enthalten,

werden sie mit zunehmendem

Alter trockener, die Nagelhaut wird rissig.

Das Maniküre-Verwöhn-Programm beginnt

mit einem intensiven Handbad.

In eine Schüssel mit warmem Wasser

geben Sie zwei Tropfen Lavendelöl. Das

Öl duftet nicht nur gut, sondern desinfiziert

außerdem das Nagelbett.

Baden Sie Ihre Hände darin 5 bis 10

Minuten lang, bis Nagelhaut und Nägel

weich geworden sind. Dann werden die

Nägel gefeilt. Dazu benutzt man am

besten eine Sandblattfeile (Metallfeilen

können die Nägel beschädigen) und

feilt vom Nagelrand in einem Schwung

auf die Mitte zu. (Beim Hin- und Herziehen

der Feile können die Nägel splittern.

) Die Nagelhaut wird vorsichtig mit

einem Holzstäbchen zurückgeschoben.

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Rätsel

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18 | Gesundheit vor Ort 2/2008

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Wir haben hier die Auflösung des Kreuz-

worträtsels (Kasten 1) zerschnitten, dann

die Einzelteile geschüttelt und falsch wieder

zusammengelegt. Wenn Sie die Teile wieder

richtig zusammenfügen, erhalten Sie einen

fortlaufenden Text. Er erklärt Ihnen, wie Sie

am nächtlichen Sommerhimmel mit Hilfe des

Sternbildes „großer Wagen“ herausfinden

können, wo der Polarstern steht, der die

Himmelsrichtung Norden anzeigt. Diesmal

müssen Sie sich die Mühe machen, als Lösung

den ganzen Text abzuschreiben – der

aus einem langen Satz besteht! Viel Glück!

Zu gewinnen gibt es diesmal:

2. Preis:

Theater-Gutschein (2 Personen)

für den Mondpalast,

beste Kategorie.

3 . Preis:

Ein Gutschein über

2 Massagen in

der Praxis für psysikalische Therapie Michael

Teichmann.

4 . + 5. Preis:

Je ein Gutschein von

Douglas

1. Preis:

Ein Tagesausflug mit

F.U.K. - Reisen für

zwei Personen.

Schicken Sie die Lösung an:

Familien- und Krankenpflege

Bochum, z.H. Frau Müller,

Paddenbett 13, 44803 Bochum,

Stichwort: Rätsel

Einsendeschluss: 15. Juli 2008

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hier die Gewinner des letzten Preisausschreibens:

1. Preis, Ein Tagesausflug mit F.U.K. - Reisen:

Irmgard Fabritz, Bochum

2. Preis, Ein Blutdruckmessgerät:

Herbert Werner, Bochum

3. Preis, Ein Wellnessgutschein:

Lieselotte Hölschen, Wuppertal

4.Preis, Ein Gutschein von Douglas:Luise Grim, Essen

Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Fotolia


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Die Familien- und Krankenpflege

gGmbH ist in Bochum

an 7 Standorten vertreten

und einer der größten ambulantenPflegedienstanbieter

der Region.

Wir beraten Sie kompetent,

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Kontakt / Impressum

Zweigstellen der Familien- und

Krankenpflege Bochum:

Bochum-Mitte

Paddenbett 13

44803 Bochum

Tel: 02 34 - 307 96-0

Fax: 0234 - 307 96-20

Bochum-Wattenscheid

Voedestr. 16

44866 Bochum

Tel: 0 23 27 - 98 71-0

Bochum-Weitmar

Karl-Friedrich-Straße 112

44795 Bochum

Tel: 02 34 - 43 43 09

Bochum-Langendreer

Alte Bahnhofstraße 82

44892 Bochum

Tel: 02 34 - 29 60 58

Fax: 0234 - 29 43 81

Pflegebüro am Bergmannsheil

Bürkle-de-la-Camp-Platz 2,

44789 Bochum

Tel: 02 34 - 32 53 073

Fax: 0234 - 32 55 395

Beratungsbüro

Feldsieper Str. 19,

44809 Bochum

Tel: 0234 - 577 08 07

oder 0234 - 58 44 796

Beratungsbüro

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44809 Bochum

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Im Internet finden Sie uns unter:

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Gesundheit vor Ort 2/2008 | 19


Menüservice

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ihrer häuslichen Umgebung. Ab 10 Menübestellungen

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Treuekarte zu. Sie beinhaltet ein kostenloses

Angebot von sechs Dienstleistungen der

Familien- und Krankenpflege Bochum.

| Gesundheit vor Ort 1/2006

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