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MEIN ZUHAUSE. FEEL HOME - SMART LIVING.

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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

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MEIN ZUHAUSE

FEEL HOMESMART LIVING

06

Klimaschutz mit Smart Home

Tanja Loitz erklärt, wo die größten

Potenziale und Hemmnisse liegen.

08

Sicherheit & Datenschutz

Klaas Moltrecht spricht im Interview

darüber, wie wir unserem smarten

Zuhause vertrauen können.

11

Die beste Zeit für Smart Home!

Dr. Bernd Kotschi zeigt, warum das

Wachstumspotenzial von Smart

Home noch lange nicht erschöpft ist.


2

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VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT IN DIESER AUSGABE

Sophia Walter

Smartes Wohnen

– mit intelligenten

und innovativen

Automationen

mehr Komfort,

Sicherheit

und vor allem

Energieeffizienz

schaffen.

„Deutschland ist

ein Leitmarkt für

Smart Living“

IN DIESER AUSGABE

05

Die Branche boomt: Laut einer Prognose von Statista* werden im Jahr 2026

27,7 Millionen Nutzer in Deutschland Smart-Home-Technologie nutzen.

Ingeborg Esser, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsinitiative

Smart Living e. V., gibt Einblicke in dieses Thema.

Die Visitenkarte der Deutschen

Wir zeigen, welches das

Lieblingsgartengerät der Deutschen ist und

wie der Garten perfekt gelingen kann.

07

Effektives Energiesparen

Eine Studie zeigt, wie groß die Kostendifferenz

zwischen herkömmlichen und

smarten Heizkörperthermostaten ist.

Project Manager: Sophia Walter Business Development

Manager: Samantha Wladyko Geschäftsführung: Richard

Båge (CEO), Philipp Colaço (Managing Director), Franziska

Manske (Head of Editorial & Production), Henriette

Schröder (Sales Director) Designer: Elias Karberg

Mediaplanet-Kontakt: redaktion.de@mediaplanet.com

Coverbild: Shutterstock

Alle mit "in Zusammenarbeit mit" gekennzeichneten Artikel sind

keine neutrale Redaktion vom Mediaplanet Verlag.

facebook.com/

MediaplanetStories

@Mediaplanet_germany

Please recycle

Ingeborg Esser

Hauptgeschäftsführerin

GdW

Bundesverband

deutscher

Wohnungs- und

Immobilienunternehmen

e. V.

Text

Miriam Rauh

Wie viele Menschen nutzen Smart Home in

Deutschland?

Smart-Home-Technologie wird in vielen Haushalten

genutzt. Smarte Lautsprecher sind sehr verbreitet,

etwa elf Millionen Menschen in Deutschland nutzen

sie. Auch die Steuerung von Heizung, Licht, Strom

oder auch Rollläden über internetbasierte Anwendungen

und mit Sprachassistenten ist verbreitet.

Was könnten Hindernisse für Verbraucher*innen

sein?

Manche äußern Bedenken bezüglich des Datenschutzes.

Wenn Nutzer*innen jedoch klare Vorteile

aus Smart-Living-Technologien ziehen können,

entscheiden sie sich meist dafür. Sie wünschen sich

auch eine einfache Handhabung. Smart-Home-Geräte

müssen leicht zu installieren und intuitiv anwendbar

sein. Ein weiterer Faktor ist Interoperabilität

– Geräte unterschiedlicher Hersteller sollten untereinander

kommunizieren können.

Wie ist der technologische Fortschritt?

Wir haben in den letzten Jahren enorme Innovationsfortschritte

erlebt, z. B. mit KI, künstlicher Intelligenz.

Auch im Assistenz-Bereich ist viel passiert. Das ist

insbesondere auch für ältere Menschen interessant,

weil Smart-Home-Geräte helfen können, zu erkennen,

wenn etwas nicht stimmt. Wenn z. B. die Kaffeemaschine

morgens nicht angeschaltet wird, kann das

ein Hinweis darauf sein, dass jemand Hilfe braucht.

Dieser Hinweis lässt sich digital übermitteln. Auch

Rauchwarnmelder mit Bewegungssensoren können

dafür sorgen, dass Hilfe geholt wird, wenn man sie

braucht.

Wo steht Deutschland bezüglich Entwicklung und

Nutzung von Smart Homes im Vergleich?

Deutschland ist nach den USA und China der drittgrößte

Markt für Smart-Home-Technologie weltweit, das

ist enorm. Der Markt ist sehr dynamisch, mit Wachstumsraten

von jährlich bis zu 20 Prozent. Wir sind in

Deutschland ein Leitmarkt für Smart-Living-Technologien

– mit Produkten made in Germany, die häufig in

mittelständischen Unternehmen hergestellt werden.

Welche Nutzer*innen zählen zur „Hauptzielgruppe“?

Direkte Nutzer*innen sind meist zwischen 25 und 45

Jahre alt. In der älteren Zielgruppe sind es meist Angehörige

oder Pflegedienste, die sich für die Nutzung

von Smart-Home-Geräten und KI einsetzen. Auch für

Vermieter und Verwaltungen sind smarte Technologien

interessant, z. B. für einen effizienteren Betrieb

des Gebäudes.

Wo sehen Sie Entwicklungspotenzial?

Smarte Heizungssteuerungen haben in Zeiten von

Energieknappheit und steigenden Preisen viel Potential.

Auch der effiziente Betrieb von Gebäuden, z. B. mit der

vorausschauenden Wartung technischer Anlagen

beispielsweise, wird sich weiterentwickeln. Zugangssysteme

werden smarter, indem sie z. B. Warnungen

verschicken, wenn etwas unverschlossen ist, oder indem

sie verschiedene Schlüssel mit einem einzigen

Chip ersetzen. Auch smarte Abrechnungssysteme sparen

künftig Zeit und Aufwand. Ambient-Assisted-Living-Systeme

werden in Zukunft viel erleichtern.

* https://de.statista.com/outlook/dmo/smart-home/deutschland

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Klima und Schutz

nach Maß.

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der ECOVACS EUROPE GMBH entstanden.

Die Roboter von morgen

schon heute

Die ECOVACS Group wurde 1998 von Qian Dongqi gegründet. 2006 erweitert der Elektronikhersteller

seine Geschäftstätigkeit durch ECOVACS ROBOTICS, ein Unternehmen, das auf die

Forschung und Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und den Vertrieb von Haushaltsrobotern

spezialisiert ist. Unter dem Motto „Live Smart. Enjoy Life.“ Ist es das Ziel von ECOVACS ROBOTICS,

innovative Produkte anzubieten, die Menschen bei ihrer täglichen Hausarbeit entlasten, ihnen das

Leben erleichtern und angenehmer machen.

Text Malte Crede

W

ie wir künftig wohnen möchten,

schließt für uns die Frage ein,

wie wir in Zukunft die notwendigen

Aufgaben im Haushalt

so gestalten können, dass mehr Zeit für die

wichtigen Dinge im Leben bleibt. Speziell

für die Bodenreinigung haben wir bei ECO-

VACS ROBOTICS dafür schon längst smarte

und vollautomatische Lösungen entwickelt,

bei denen niemand mehr mit Staub oder

Schmutz in Berührung kommt. Hierzu

gehört auch unser neuestes Modell, der innovative

Saug- und Wischroboter DEEBOT

X1 OMNI. Das Besondere: Hat der Roboter

die Reinigung abgeschlossen, fährt er

zurück in die Reinigungsstation, diese erledigt

alles von selbst – sie entleert Schmutz,

wäscht und trocknet die Wischmopps und

füllt den Wassertank mit sauberem Wasser

auf. Gesteuert wird der DEEBOT X1 OMNI

intuitiv über YIKO, unsere eigens entwickelte

Sprachsteuerung, die sprachliche Befehle

ohne ein Smart Device eines Drittanbieters

entgegennimmt und ausführt. Die Navigation

des DEEBOT X1 OMNI wird durch

eine künstliche Intelligenz gesteuert und

ist zusätzlich mit einer Kameratechnik ausgestattet,

wie sie auch im Weltraum zum

Einsatz kommt. Gekoppelt mit der unternehmenseigenen

TrueMapping 2.0-Technologie

von ECOVACS besitzt der DEEBOT

X1 OMNI höchste Navigationssicherheit –

selbst im Dunkeln.

Die Wischtechnologie OZMO TM Turbo überzeugt

mit zwei rotierenden Wischmopps,

Hochgeschwindigkeitsreinigung mit 180 U/

min und nach unten gerichteter Kraft zur

Entfernung hartnäckiger Flecken – selbst

auf strukturierten oder unebenen Oberflächen.

Neue Maßstäbe setzt das Modell

ebenfalls mit einer maximalen Saugkraft

von erstmalig 5.000 Pascal.

Ein Highlight ist auch die Objekterkennung:

Mit AIVI 3D nutzt das All-in-One-Modell die

Technologie selbstfahrender Autos, um verschiedene

Objekte präzise zu erkennen und

einen optimalen Reinigungsweg zu erstellen.

Zudem verfügt der DEEBOT X1 OMNI

über einen KI-Prozessor, der 16-mal leistungsfähiger

als sein Vorgänger ist und eine

20-mal schnellere Erkennungsgeschwindigkeit

ermöglicht. Sein ikonisches Design, das

Wie wir künftig wohnen

möchten, schließt für uns

die Frage ein, wie wir in

Zukunft die notwendigen

Aufgaben im Haushalt so

gestalten können, dass mehr

Zeit für die wichtigen Dinge

im Leben bleibt.

wir in Kooperation mit dem renommierten

Studio Jacob Jensen Design entworfen haben,

macht den Roboter zum Eyecatcher eines

cleanen, minimalistischen Wohnstils.

Damit hat die Zukunft der Haushaltshelfer

definitiv schon heute begonnen.

Weitere Informationen

rund um

innovative Haushaltshelfer

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Sie auf:

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Die Roboter von morgen

schon heute

Premium Sauberkeit durch die brandneue

All-in-One-Station für eine mühelose Reinigung

x-tra praktisch

x-tra hochwertig

x-tra smart

x-tra sauber


4

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Einfach smart:

Digitalisierung zu Hause

Digitalisierung macht das Leben einfacher und besser, auch zu Hause, sagt Smart-Home-Experte

Christopher Strobel. Wir sprachen mit ihm darüber, welche Geräte und Anwendungen besonders gefragt sind

und was geschehen muss, damit Smart-Home-Produkte noch einfacher nutzbar werden.

Welches Smart Home-Produkt hat die

Branche „zum Leben erweckt“?

Vermutlich hat das Smartphone den Anfang

gemacht, mit Anwendungen und Apps. Heute

nutzen wir es als Fernbedienung, z. B. für

Kaffeemaschinen, Lüfter, Lautsprecher, um

Heizung und Beleuchtung zu steuern und zur

Kommunikation, auch mit anderen Geräten.

Anfangs hat man vielleicht einfach die

Lautstärke per Bluetooth reguliert, heute kann

man per WLan von überall aus auf vieles zugreifen.

Was sind die Must-haves in deutschen

Haushalten?

Mit intelligenten Lichtsensoren oder einer

Heizung, die nur dann läuft, wenn jemand

zu Hause ist, lassen sich Energieverbrauch

und Kosten senken. Manche legen Wert auf

eine Alarmanlage oder Kamerasysteme, die

sich steuern lassen. Für wieder andere ist der

Rasenmäher oder der Thermomix besonders

wichtig. Alles, was den eigenen Komfort steigert,

den Alltag einfacher macht oder auch

beim Sparen hilft, kann ein Must-have sein. Es

kommt darauf an, welche Priorität ein Haushalt

hat – ob Sicherheit, Effizienz, Komfort

oder alles zusammen.

Viele verstehen unter „Smart Home“ einen

sprachgesteuerten Musiklautsprecher – mit

Systemen wie KNX steckt aber viel mehr

dahinter. Wie vermitteln Sie anderen, was ein

intelligentes Zuhause ist und welche Möglichkeiten

sich dadurch eröffnen?

Generell brauchen Endverbraucher und Fachpublikum

Informationen und Aufklärung. Manche

suchen das persönliche Gespräch, andere lesen

Fachartikel zum Thema, auch auf meinem Blog.

Ich halte auch Vorträge über „vernetzte Gebäudetechnik“

auf Fachmessen oder Veranstaltungen.

Viele probieren dann etwas aus, es gefällt ihnen

und sie sehen sich vielleicht auch andere Smart-

Home-Anwendungen oder -Geräte näher an.

Was könnte die Smart-Home-Technologie für

Nachteile mit sich bringen?

Theoretisch können Systeme gehackt werden. Die

Frage ist, wann das eine persönliche Gefahr darstellen

könnte und wann nicht. Wenn man beispielsweise

auf Facebook, LinkedIn, WhatsApp oder einer

anderen Plattform registriert ist oder Google

Maps nutzt, teilt man sehr viele Daten. Auch wenn

man Smart-Home-Technologie nutzt, hinterlässt

man einen digitalen Fußabdruck. Man muss für

sich entscheiden, wie man mit Datenschutz umgeht.

Endverbraucher

und Fachpublikum

brauchen

Informationen und

Aufklärung.

Welche Innovationen und Entwicklungen von

Smart-Home-Geräten wären nötig, um das

Modell des smarten und automatisierten Hauses

ganzheitlich durchzusetzen? Was fehlt?

Eine verbesserte Sprachsteuerung würde helfen, da

es hier häufig noch Ungenauigkeiten gibt. Gut wäre

auch die Standardisierung, sowohl was Übertragungswege

als auch Kompatibilität betrifft. Es

würde sehr helfen, wenn Geräte universell nutzbar

wären. Dann müsste man gar nicht erst lange Anleitungen

lesen oder prüfen, mit welchen Systemen

oder Geräten etwas betrieben werden kann. Das

würde die Entscheidung sicher in vielen Fällen sehr

erleichtern.

Christopher

Strobel

Smart-Home-

Experte und

Geschäftsführer

von CS-Consulting

Text Miriam Rauh

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Einfache Reinigung.

Einfacheres Entleeren.


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Guck mal,

wer da mäht

Im Geschäft mit motorisierten Gartengeräten fallen Rasenmäher ins

Gewicht. Einen wesentlichen Teil ihres Umsatzes machen Händler mit dem

Lieblingsgartengerät der Deutschen. Das gepflegte Grün hinter und vor dem

Haus gilt hierzulande als Visitenkarte der dort ansässigen Bewohner – und

ganz nebenbei ist die Fläche Erholungsort und Teil eines schützenswerten,

ökologischen Systems. Lesen Sie hier, wie das Mähen perfekt gelingt.

Wie viel muss ab?

Zu kurz sollte der Rasen nicht sein, das gilt besonders

für trockene Phasen und heiße Sommer. Ein kurzer

Rasen ist empfindlich und braucht auch viel Wasser.

Etwa drei bis fünf Zentimeter gelten als ideal. Beim

Schnitt sollte man den Rasen jeweils um nicht mehr

als etwa 1/3 seiner Höhe kürzen. Das bedeutet, bei ca.

sieben Zentimeter Wuchshöhe sollte man den Rasen

wieder auf fünf Zentimeter kürzen.

Die Häufigkeit

Wie oft gemäht werden muss, unterscheidet sich je

nach Standort und Bodenbeschaffenheit ganz individuell.

Dabei können große Rasenflächen unterschiedliche

Wachstumszonen aufweisen. Wer keinen Golfplatz

auf dem heimischen Gelände anstrebt, kann sich

zwischen den einzelnen Schnitten etwa drei Wochen

Zeit lassen. Allerdings sorgt häufiges Mähen für ein

Verzweigen der Grashalme, was einen dichten Wuchs

zur Folge hat und einem Verfilzen entgegensteuert. In

einem englischen Rasen hat Unkraut keine Chance.

Insekten wiederum können dem schieren Grün wenig

abgewinnen. Sie brauchen Vielfalt, Blütenpflanzen

und unterschiedlichen Bewuchs – weniger Mähen

schafft mehr Raum für Natur und zieht auch andere

Tiere wie Singvögel an. Hier sollte man abwägen.

Der richtige Zeitpunkt

Wann der Rasen gemäht werden sollte, hängt von

Jahreszeit und Wetterlage ab. Nach dem Winter erfolgt

der erste Schnitt, wenn es keinen Frost mehr

gibt und die ersten Halme wieder wachsen. Der letzte

Schnitt im Herbst sollte rechtzeitig vor dem ersten

Frost stattfinden, damit der Rasen noch etwas Zeit

hat, sich zu erholen, bevor es zu kalt dafür ist.

Nasser oder feuchter Rasen, z. B. direkt nach dem Regen,

sollte nicht gemäht werden, da die Grashalme

dann leicht reißen. Auch sollte es nicht zu heiß sein,

da der Rasen sonst zu schnell austrocknet oder sogar

verbrennt.

FOTO: SHUTTERSTOCK

Der Rasenmäher

Welchen Rasenmäher man verwendet ist ein sehr bedeutender

Punkt – hier gilt es Aspekte wie Umweltfreundlichkeit,

Lautstärke und Leistung zu beachten.

Besonders leise Rasenmäher tragen nicht nur erheblich

zum eigenen Wohlbefinden, sondern auch zu

nachbarschaftlichem Frieden bei. Ein elektrischer

Rasenmäher ist viel umweltfreundlicher als ein benzinbetriebener

– und ein Akku-Mäher ist gegenüber

einem Rasenmäher mit Kabel sehr viel einfacher zu

handhaben. Hier fallen Akku-Leistung und geringe

Ladezeiten besonders ins Gewicht. Sehr gefragt sind

auch Geräte, die nicht nur Mähen sondern auch Mulchen

können. Das Mulchen liefert gleich beim Mähen

Dünger für den Rasen und Nahrung für Bodenlebewesen

in einem Schritt, ohne mit weiteren Arbeitsschritten

in puncto Aufwand ins Gewicht zu fallen.

Text Miriam Rauh

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HONDA HRX 476 XB

Ein durchdachter Akkumäher,

der ordentlich Leistung auf den Rasen bringt

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Kein Kabel, keine Abgase, keine lauten

Motorgeräusche: Akku-Rasenmäher

sind eine zeitgemäße Alternative zum

guten alten Benzinrasenmäher. Diesen

Trend haben in den letzten Jahren zahlreiche

Hersteller erkannt, diverse Modelle

auf den Markt gebracht – und die

Auswahl für Verbraucher zunehmend

erschwert.

Entscheidend ist vor allem eines: das

Gesamtpaket. Wer ein langlebiges

Gerät mit viel Leistung und Bedienkomfort

sucht, sollte daher einen Blick

auf den HRX 476 XB von Honda werfen.

Als echtes Flagschiff unter den Honda-

Mähern kombiniert er die exzellente

Schnitt- und Auffangleistung, für die

Honda-Mäher bekannt sind, mit den

vielen Vorteilen des kabellosen Akkubetriebs.

Im Betrieb ist spürbar, dass

Mähwerk, Radantrieb und Akkus gezielt

aufeinander abgestimmt sind.

Sein bürstenloser 1,8-kW-Hochleistungs-Elektromotor

macht den Akkurasenmäher

extrem leistungsstark und

dabei absolut emissionsfrei. Im Vergleich

zu klassischen Benzinmodellen

sind Akkumäher grundsätzlich leiser –

Hondas HRX 476 XB setzt mit seinem

integrierten Leise-Modus aber noch

einen drauf.

Mit 47 cm ist die Schnittbreite des Geräts

moderat gewählt – so bleibt der

Honda-Mäher auch in schwierigem

Gelände wendig und gut manövrierbar.

Zur Ausstattung des HRX 476 XB gehört

auch das integrierte Mulchsystem

Versamow ® . So kann bequem zwischen

Mähen und Mulchen gewechselt und

eine noch bessere Rasenpflege erreicht

werden.

Smarte Komfort-Features machen

den Unterschied

Man merkt dem HRX 476 XB einfach

an, dass Honda an jeder Ecke auch

den Komfort mitgedacht hat: Das Premium-Interface

mit Display gibt beim

Mähen die volle Kontrolle, der große

75-Liter-Grasfangsack muss nur selten

geleert werden und die Powerakkus

sind blitzschnell wieder aufgeladen

und einsatzbereit. Beeindruckend: Der

6-Ah-Akku braucht fürs Vollladen gerade

mal rund 55 Minuten und ist für

eine Rasenfläche von bis zu 450 qm

ausgelegt. Verwendet man einen 9-Ah-

Akku, vergrößert sich die Reichweite

des HRX 476 XB auf bis zu 700 qm.

Die Schnitthöhe des HRX 476 XB lässt

sich bequem zwischen 25 und 79 mm

Alle Gartengeräte von Honda finden Sie hier: www.honda.de/garten

verstellen – dafür wird das Mähdeck

per Knopfdruck abgesenkt bzw. angehoben.

Die Fahrgeschwindigkeit des

Akkumähers kann stufenlos zwischen

0 und 1,3 m/s geregelt und individuell

an die Mähbedingungen angepasst

werden. Einfacher ausgedrückt: Der

Honda-Mäher hält die passende Antwort

für verschiedenste Garteneinsätze

bereit – und verbindet erstklassige

Leistung mit bequemen Anpassungen

und cleveren Komfortfunktionen.


6

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Smart Home dort einsetzen, wo sich viel Energie

sparen lässt – und Effizienz messbar machen

Auch für den Klimaschutz sind Smart-Home-Systeme ein wichtiger Baustein. Wo die größten Potenziale und

Hemmnisse liegen, haben wir Tanja Loitz gefragt. Sie ist Geschäftsführerin der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft

co2online. Die zeigt von Berlin aus mit mehr als 40 Energie- und Kommunikationsexperten, wie

wirksamer Klimaschutz funktioniert.

Welche Vorteile sehen Sie in Smart-Home-

Produkten bezüglich der Energieeffizienz?

Mit Smart-Home-Systemen können wir an zwei

Stellen ansetzen, um für mehr Effizienz zu sorgen:

a) durch eine intelligente Steuerung wie eine

Wetterprognose oder indem Räume nur dann beheizt

werden, wenn sie auch genutzt werden, und

b) durch mehr Feedback zum Energieverbrauch –

nicht nur einmal im Jahr mit der Abrechnung!

Wie sicher ist es, beispielsweise Heizungen oder

Wärmepumpen über ein intelligentes System

ohne die Kontrolle „durch die eigene Hand“

laufen zu lassen?

Die meisten Heizungen werden schon lange nicht

mehr per Hand bedient. Eine automatische Nachtabsenkung

etwa ist fast überall Standard. Aber diese

Art der Steuerung ist nicht besonders smart.

Treten Probleme auf, kann es lange dauern, bis sie

entdeckt werden. Manchmal erst mit der jährlichen

Abrechnung. Smarte Systeme sind da wesentlich

schneller – und per Fernwartung können Fachleute

auch schneller eingreifen.

Wie ausschlaggebend kann der Wechsel zu

Smart-Home-Systemen sein, um nicht nur

Energie und Kosten zu minimieren, sondern

auch um nachhaltig und klimaneutral zu leben?

Für mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität müssen

wir so schnell wie möglich auf strombasierte

Lösungen umsteigen – zum Beispiel auf Wärmepumpen

in Heizungskellern und Photovoltaik auf

den Dächern. Denn der für die Wärmepumpe und

andere Bereiche verwendete Strom sollte erneuerbar

sein, um möglichst wenig CO2 auszustoßen. Smart-

Home-Systeme sorgen dafür, dass dieser Strom effizient

genutzt wird. Sie kümmern sich automatisch

um das, wofür wir Menschen meist weder Zeit noch

Lust haben.

Mal windstill, mal bewölkt – erneuerbare Energien

sind manchmal nur bedingt vorhanden. Ist

bei dem Entstehen eines möglichen „Mangels“

an erneuerbaren Energien eine Energiewende

möglich? Wenn ja, wie und warum spielt ein

System für Energiemanagement eine entscheidende

Rolle dafür?

Mit Energiemanagement lassen sich Schwankungen

im Gesamtsystem ausgleichen – und auch einzelne

Haushalte können davon profitieren. Denn bei viel

Wind oder Sonne ist Strom billiger. Dann kann ein

Wäschetrockner automatisch starten, das Elektroauto

oder auch ein Wärmespeicher geladen werden.

Ist Strom teuer, kann er aus einer Batterie wieder abgegeben

werden. Allerdings fehlen dafür rechtliche

Vorgaben und mehr Angebote für Privathaushalte.

Das größte

Sparpotenzial im

Privathaushalt gibt´s

beim Heizen.

Wie kann Smart Home in Ihren Augen noch

nachhaltiger und effizienter werden? Woran

sollte weiter geforscht/gearbeitet werden?

Wichtig ist, dass Smart-Home-Systeme dort eingesetzt

werden, wo sich viel Energie sparen lässt.

Smarte LED-Lampen mit verschiedenen Farben

und Bewegungsmeldern sind schön und gut. Aber

das größte Sparpotenzial im Privathaushalt gibt´s

beim Heizen. Was dort häufig noch fehlt, sind Wärmemengenzähler.

Damit lässt sich die Effizienz einer

Heizanlage genau messen und Probleme werden

schneller erkannt. Leider ist die

Heizungsindustrie mit serienmäßigen Lösungen

sehr zurückhaltend. Aber die brauchen wir, um

Energie wirklich effizient zu nutzen.

Tanja Loitz

Speakerin und

Geschäftsführerin

co2online GmbH

Text Ella Fledrich


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit eQ-3 – HOMEMATIC IP entstanden.

Smart Heizen gegen

Klimawandel und Energiekrise

Durch den immer sichtbarer werdenden Klimawandel und die aktuelle Energiekrise wird immer

klarer: Wenn aktuelle und zukünftige Probleme gelöst werden sollen, muss rasch gehandelt werden.

Auch das Thema Heizen steht hier im Fokus.

Der Bericht des Weltklimarats aus dem Februar

2022 ist alarmierend, die Experten sind sich

einig: Nur wenn jetzt konkrete Maßnahmen

ergriffen werden, um den CO2-Ausstoß deutlich

zu reduzieren, lassen sich die schlimmsten Folgen

den menschengemachten Klimawandels noch abwenden.

Statt Versprechen für die Zukunft braucht es effektive

Lösungen – und zwar jetzt.

Lösungen stehen bereit

Auch Beiträge, die Privathaushalte leisten können, tragen

effektiv zu einer Lösung der Probleme bei. Hilfe erhalten

diese von moderner Technologie, wie sie für Smart-Home

Geräte zum Einsatz kommt. So ist z. B. die Effektivität von

smarten Heizungssteuerungen seit Jahren bekannt, denn

sie setzt genau da an, wo in Privathaushalten am meisten

Energie verbraucht wird. Allein durch Heizen und Warmwassererzeugung

fallen 90 Prozent des gesamten Energieverbrauchs

eines Gebäudes an. Entsprechend groß ist

hier das Einsparpotenzial.

Einsparpotential durch smarte Heizsysteme

Wie groß genau, zeigte eine Messreihe aus dem realen

Schulalltag an den Berufsbildenden Schulen II in Leer. Im

Zeitraum zwischen Oktober 2021 bis Januar 2022 wurden

die Heizenergieverbräuche zwei vergleichbarer Gebäudeteile

der BBS II untersucht. Der südöstliche Schultrakt

wurde konventionell beheizt, der nordwestlich gelegene

Teil wurde mit einer smarten Einzelraumsteuerung ausgestattet:

Hier sorgten Heizkörperthermostate für eine automatische,

hocheffiziente Temperatursteuerung. Geöffnete

Text Miriam Rauh

Fenster wurden durch Fensterkontakte erkannt und an die

Thermostate gemeldet, welche die Solltemperatur beim

Lüften eines Raums automatisch senkten. Durch Wandthermostate

wurde die Raumtemperatur exakt erfasst und

automatisch an die Heizkörperthermostate übermittelt.

Auf diese Weise wurde nur geheizt, wenn dies auch notwendig

war.

Geringere Kosten, mehr Klimaschutz

Während des Messzeitraums konfrontierte die Covid-19-Pandemie

die BBS II mit besonderen Herausforderungen.

Regelmäßiges Lüften der Klassenräume ließ

den Heizenergiebedarf generell ansteigen. Unter diesen

Bedingungen kamen die Stärken der smarten Technik besonders

zum Tragen.

Die Zahlen am Ende des Messzeitraums sprechen für sich:

Die intelligente Einzelraumregelung reduzierte den Energieverbrauch

des smart beheizten Gebäudeteils gegenüber

der konventionellen Heizung um ganze 31 Prozent. Durch

das einfache Nachrüsten smarter Heizkörperthermostate

und Fensterkontakte konnten der Energieverbrauch – und

damit der CO2-Ausstoß – um fast ein Drittel reduziert werden.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt das Borderstep Institut

in Berlin, das im Jahr 2020 Untersuchungen zum Energiesparen

durch digitale Gebäudetechnologien durchgeführt

hat. Smarte Heizungssteuerungen können einen

wesentlichen Beitrag leisten, die Klimabilanz kurz- und

mittelfristig deutlich zu verbessern und Energiekosten zu

sparen. Ohne aufwendige Sanierung, einfach durch

Nachrüsten.

FOTOS: HOMEATIC

Mehr Informationen zum smarten

Energiesparen unter:

homematic-ip.com

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und einem hochpräzisen Motor für eine schnelle

und nahezu geräuschlose Regelung. Damit integriert

sich der Heizkörperthermostat – Evo

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Ihren Bedürfnissen – zuhause

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8

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„Smart-Home-Produkte

sind zuverlässig“

Ein Interview mit Klaas Moltrecht, Referent PropTech & Immobilienwirtschaft beim Bitkom e. V.

Text Ella Fledrich

Wie sicher sind die smarten Produkte in

der Nutzung?

Generell können Nutzerinnen und Nutzer

auf die Zuverlässigkeit von Smart-Home-Produkten

vertrauen. Und auch gegen mögliche

Ausfälle können sich Nutzerinnen und Nutzer

wappnen: Wer sich beispielsweise ein batteriebetriebenes

smartes Alarmsystem zulegt,

muss keine Sorge vor einem Stromausfall haben.

Smart-Lock-Systeme lassen sich in der

Regel auch mit einem Schlüssel öffnen, sodass

der Zugang zur Wohnung stets sichergestellt

ist. Auch ein Ausfall des Internets zu Hause

führt nicht zwangsläufig zum Zusammenbruch

des Smart Homes. Die Verbindung

zwischen den einzelnen Geräten und dem

jeweiligen Gateway funktioniert weiterhin,

meist über einen Funkstandard wie Zigbee

oder Z-Wave. Lediglich die Steuerung

von unterwegs und die Nutzung der Cloud-

Dienste sind bei einem Ausfall des heimischen

Internets temporär nicht mehr möglich. Das

Überwachungssystem zeichnet also weiterhin

Videos lokal auf und löst im Falle eines Einbruchs

vor Ort ein Alarmsignal aus.

Welche Daten werden bei der Nutzung

von Smart-Home-Produkten übermittelt?

Ermöglicht dies den Unternehmen eine

Komplettüberwachung?

Welche Daten übermittelt werden, hängt von

der einzelnen Anwendung und den Einstellungen

ab, welche die Nutzerinnen und Nutzer

vornehmen. Entscheiden sie sich für eine lokale

Speicherung der Daten auf der installierten

Basisstation des jeweiligen Smart-Home-Systems,

verlassen die gespeicherten Daten die eigenen

vier Wände nicht. Aber auch wenn sich

die Nutzerinnen und Nutzer für ein Smart-

Home-System mit Cloud-Service entscheiden,

gewährt das deutsche Datenschutzrecht einen

maximalen Sicherheitsstandard. Eine „Komplettüberwachung“

findet keinesfalls statt. Es ist

ratsam, darauf zu achten, dass der Server des

Cloud-Dienstleisters in Deutschland oder zumindest

in Europa liegt, sodass deutsches bzw.

europäisches Datenschutzrecht gilt.

Worauf sollte man achten, wenn man ohne

spezifisches Fachwissen trotzdem Smart

Home nutzen möchte?

Wer einige Grundregeln berücksichtigt, muss

auch als Einsteigerin oder Einsteiger nicht

um die eigenen Daten fürchten. Ratsam ist,

auf die Angebote namhafter Hersteller, die

für einen hohen Sicherheitsstandard bekannt

sind, zu setzen. Durch die Auswahl sicherer

Passwörter sowie regelmäßiges Wechseln von

Passwörtern können Nutzerinnen und Nutzer

ebenfalls ohne großes Fachwissen die Sicherheit

ihres Smart Homes erhöhen. Regelmäßige

Updates der einzelnen Geräte und vor allem

auch des WLAN-Routers erhöhen ebenso die

Sicherheit des Smart Homes. In den allermeisten

Fällen werden diese Updates automatisch

ausgeführt.

Steigert die Weitergabe meiner Daten

und die Nutzung von bspw. smarten

Schließsystemen die Wahrscheinlichkeit

von Einbrüchen, oder sind alle Daten

sicher verschlüsselt?

Einen hundertprozentigen Einbruchsschutz

gibt es nie, weder mit klassischen noch mit

smarten Schlössern. Allerdings sind Einbrecher

in der Regel keine IT-Experten. Für sie

ist es viel einfacher, vor Ort auszukundschaften,

ob die Bewohnerinnen und Bewohner zu Hause

sind, als das etwa aus Smart-Home-Daten

abzulesen. Diese sind nämlich in der Regel

Die meisten

Hersteller arbeiten

kontinuierlich

daran,

Sicherheitslücken

zu identifizieren

und zu schließen.

nur lokal gespeichert oder sicher in der Cloud

verschlüsselt. Daher bietet das Smart Home

sogar zusätzliche Sicherheit: Mittels smarter

Lichtsteuerung lässt sich etwa auch in einer

leerstehenden Wohnung die Anwesenheit der

Bewohnerinnen und Bewohner simulieren.

Woran wird aktuell noch gearbeitet und

geforscht, um solche All-in-One-Systeme

zukünftig noch sicherer für die NutzerInnen

zu machen?

Die meisten Hersteller arbeiten kontinuierlich daran,

Sicherheitslücken zu identifizieren und zu

schließen. Dazu stellen sie den Nutzerinnen und

Nutzern regelmäßig Sicherheitsupdates

zur Verfügung. Beim Kauf von Smart-Home-

Geräten sollte daher darauf geachtet werden, dass

der Hersteller über einen längeren Zeit-raum

Firmware-Updates zur Verfügung stellt.

Klaas Moltrecht

Referent Prop Tech

& Immobilienwirtschaft

beim Bitkom

e. V.

Weitere

Informationen:

www.bitkom.org

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Corporate Trust Business Risk & Crisis Management GmbH entstanden.

Persönliche Sicherheit beginnt bei den eigenen vier Wänden

Text Christian Schaaf und Uwe Knebelsberger, Geschäftsführer von Corporate Trust

H

äufig geraten Personen aufgrund ihres Wohlstands

oder der beruflichen Stellung in den

Fokus von Kriminellen und werden zum Ziel

von Überfällen, Einbrüchen oder Entführungen.

Wer Wert auf die eigene Sicherheit legt, sollte wesentliche

Sicherheitsvorkehrungen beachten und die eigenen

vier Wände vernünftig absichern.

Den Begriff Personenschutz mag niemand. Häufig verbindet

man damit den großen, breitschultrigen Bodyguard,

der eher abschreckt, als das Gefühl von Sicherheit

zu vermitteln. Dabei gibt es sehr viel mehr Maßnahmen,

um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Angefangen

bei der Sensibilisierung der Kinder über Schulungen zum

sicherheitsgerechten Verhalten im Internet, dem Einbau

von Notrufsendern in Fahrzeuge bis hin zu App-Lösungen

auf dem Mobiltelefon, um Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen

und gegebenenfalls einen ALERT auszulösen.

Täter der Organisierten Kriminalität (OK), also meist osteuropäische

Banden, spähen ihre Ziele über mehrere Wochen

aus, bevor sie zuschlagen. Dieses sogenannte Ausbaldowern

kann bei entsprechender Aufmerksamkeit frühzeitig

erkannt werden. Dazu muss man das Vorgehen und typische

Verhaltensweisen der Täter kennen. Kinder sollten

entsprechend sensibilisiert sein und in der Familie eine

Möglichkeit bestehen, Auffälligkeiten zentral an einer Stelle

zu erfassen (Personenschutz-App).

Natürlich sollten vor allem die Sicherheitsvorkehrungen

im privaten Wohnbereich angepasst werden! Neben

dem beruflichen Umfeld sind vermögende Personen insbesondere

„in den eigenen vier Wänden“ einfach anzugreifen.

Grundlage jedes Sicherheitskonzeptes bildet

eine IST-Analyse bereits vorhandener mechanischer,

elektronischer sowie organisatorischer Maßnahmen.

Dabei gelten folgende Grundsätze:

Einzig angemessener mechanischer Schutz

kann ein Eindringen von Verbrechern verhindern.

2Elektronische Einrichtungen wie Einbruchmelde-,

Überfallmelde- oder Videoüberwachung

detektieren lediglich den Angriff.

3Eine sichere Alarmorganisation ist für jede

Eventualität vorzubereiten und regelmäßig auf

Wirksamkeit zu überprüfen.

Dies gilt insbesondere, wenn hilfeleistende Kräfte wie

Polizei oder Sicherheitsdienst für die Alarminterven-

tion aufgrund Verfügbarkeiten länger als zehn Minuten

für die Ankunft an dem Wohnobjekt benötigen. In

die-sem Fall erhält auch der sogenannte „Panic-Room“

oder Schutzraum eine wesentliche Bedeutung. Bei einem

Alarm können sich alle Anwesenden sofort dorthin

zurückziehen. Hier gilt wieder, dass nur der mechanische

Schutz die eigene Unversehrtheit gewährleistet.

Weiterer Grundsatz bei einem Sicherheitskonzept ist

das „Zwiebelschalenprinzip“. Alle Schutzmaßnahmen

beginnen an der Grundstücksgrenze und enden

möglichst erst in dem Schutzraum.

Zuletzt ist zu beachten, dass alle Schutzmaßnahmen

angemessen zu planen und umzusetzen sind. Sie müssen

sich in den täglichen Ablauf der zu schützenden

Personen integrieren und auch handhabbar sein. Komplexe

Alarmsysteme oder mechanische Sicherungen,

die eine erhebliche Abweichung von den Lebensgewohnheiten

bedeuten, werden in der Regel umgangen

und können das eigentliche Schutzziel (Unversehrtheit

der Personen) nicht erfüllen.

Weitere Informationen: www.corporate-trust.de


Lesen Sie mehr auf life-und-style.info 9

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Verisure Deutschland GmbH entstanden.

Ultimativer Seelenfrieden:

Smartes Alarmsystem mit Rundum-Schutz

„Menschen und Eigentum rund um die Uhr in Privatwohnungen sowie Geschäftsräumen abzusichern, wird zunehmend

wichtiger“, sagt Alexandra Wenglorz. Nachfolgend erklärt die Sicherheitsexpertin, wie zukunftsfähiger Rundum-Schutz

funktioniert und welche Technologien hier zur Anwendung kommen.

B

ei einem Einbruch werden nicht nur Fenster

oder Türen zerstört, Wertgegenstände und

Erinnerungsstücke gestohlen. Das Eindringen

in den privaten Bereich kann Ängste,

Schlaflosigkeit und Schlimmeres auslösen. Wer seine

Liebsten und sein Eigentum schützen will, setzt

auf professionelle Prävention. Das smarte Verisure

Alarmsystem, das zu einem erschwinglichen Preis

von einer eigenen, VdS-zertifizierten Alarmzentrale

in Ratingen überwacht wird, enthält neben modernen

Kameras mit Bewegungsmeldern und intelligenten

Sicherheitsschlössern auch Schocksensoren für Fenster

und Türen. Diese rufen die Alarmzentrale auf den

Plan, bevor sich Einbrecher Zutritt verschaffen. Sollte

jemand ins Haus gelangen, vertreiben die Sicherheitsexperten

aus der Ferne die Eindringlinge mit der Zero-

Vision® Rauchbarriere und verhindern so effektiv Diebstahl.

Denn wer nichts sieht, kann auch nichts stehlen.

Der große Vorteil

In der Verisure Notruf- und Serviceleitstelle

verifizieren qualifizierte Fachkräfte jeden

Alarm anhand von Bild und Ton und sorgen

im Ernstfall in Sekunden für die passende

Hilfe: Polizei, Wachdienst, Feuerwehr oder Notarzt.

An 365 Tagen kümmern sie sich um Menschen,

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Bublitz GmbH entstanden.

bis diese wieder außer Gefahr sind, und begleiten

sie bei Bedarf auch unterwegs. Per App lässt sich das

Verisure Alarmsystem einfach vom Smartphone aus

steuern. Nachdem die Sicherheitsexperten vor Ort

ein genau auf das persönliche Sicherheitsbedürfnis

zugeschnittenes, individuelles Angebot unterbreitet

haben, kann die kabellose Funk-Alarmanlage mit

lebenslanger Garantie sauber und ohne großen Aufwand

installiert werden. So sind Mensch und Eigentum

rund um die Uhr sicher, in Privatwohnungen

wie in Geschäftsräumen. Über vier Millionen Kunden

in Europa genießen bereits den Verisure Rundum-Schutz.

Keine Angst mehr an der Haustür durch smarten

Zutrittsschutz

Neuerdings enthält die Verisure Alarmanlage ein intelligentes

Türschloss; es ermöglicht den Zugang zu

Gebäuden, privaten wie Gewerbeimmobilien, auch

bei Abwesenheit. Per App können Bewohner oder Geschäftsinhaber

das elektronische Schloss aus der Ferne

bedienen. In einem verifizierten Notfall gewährt

die Alarmzentrale der Polizei, Feuerwehr oder Rettungskräften

Zutritt.

Einen kostenlosen Sicherheits-Check

buchen Sie hier: www.verisure.de

Smarte Sicherheit kinderleicht nachrüsten –

Innovative Alarmanlage schützt vor unbefugtem Eindringen

Text H. Tack – (fpr) Faupel-PR

Text Alexandra Wenglorz

FOTOS: VERISURE

Eine Alarmanlage gehört standardmäßig in alle Häuser und Wohnungen –

leider schrecken aber immer noch viele Eigentümer vor dem komplexen Einbau

zurück. Ein neuartiges System aus Deutschland macht die Installation

jetzt so einfach wie nie zuvor.

Wir leben in unsicheren Zeiten – das Thema „persönliche

Sicherheit und Schutz des eigenen Besitzes” ist den

Menschen wichtiger denn je. Wie soll man sich und sein

Hab und Gut während seiner Abwesenheit am besten

schützen? Zu den sinnvollsten Vorkehrungen gehört

zweifellos der Einbau einer leistungsfähigen Alarmanlage.

Grundsätzlich gut beraten ist deshalb jeder, der

bereits beim Neubau seines Hauses die Installation einer

Sicherheitszentrale fest mit einplant und dafür ausreichend

Leitungen oder zumindest Leerrohre verlegt. Doch

was tun, wenn Haus oder Wohnung im Bestand sind und

keine Verkabelung vorinstalliert ist? Die nachträgliche Installation

einer herkömmlichen Alarmanlage ist meist mit

großem Aufwand verbunden. So müssen beispielsweise –

ausgehend von einer zentralen Stelle – zu jedem Fenster

und jeder Türe separate Leitungen geführt werden. Allen,

die eine möglichst einfach installierbare Alarmanlage mit

komfortabler Smart-Home-Funktionalität suchen, bietet

das Unternehmen Bublitz nun eine echte Alternative. Die

Anlagen des deutschen Herstellers messen das Luftvolumen

der zu sichernden Räume und setzen damit auf ein

völlig neuartiges Funktionsprinzip. Anstelle vieler in der

Wohnung verteilter Einzelkontakte und Signalgeber genügen einem Bublitz® System

einige wenige im Gehäuse untergebrachte Sensoren. Einzige Bedingung: Die

Räume innerhalb des Objekts müssen durch Luft miteinander verbunden sein; dicht

abschließende Innentüren sind deshalb einen kleinen Spalt offen zu halten. Räume,

bei denen das nicht möglich ist, können aber mittels zusätzlicher Funk-Bewegungsmelder

oder -Magnetkontakte eingebunden werden.

Eine Bublitz® Alarmanlage reagiert prinzipiell auf Veränderungen des Luftdrucks.

Ein Einbruchsversuch ist immer mit einer kurzen kräftigen Druckveränderung

in den Räumen verbunden – egal ob nun eine Tür oder ein Fenster ausgehebelt

oder eine Fensterscheibe eingeschlagen wird. Um zu verhindern, dass Druckveränderungen

durch Sturm, Gewitter, Überschallknall oder einen gegen die Scheibe

fliegenden Vogel zu einem Fehlalarm führen, misst das System zusätzlich die Eigenschwingung

des Raumluftvolumens. Erst wenn sich

dieser Wert auffällig ändert, wird ein Alarm ausgelöst.

Der Clou: Bublitz bietet optionales Zubehör, mit dem

die Alarmanlage zu einem System mit echter Smart-

Home-Funktionalität ausgebaut werden kann. Zur Auswahl

stehen dafür Tür-/Fensterkontakte, Rauchmelder,

Temperatursensor, Außensirene sowie ein Bewegungsmelder

– alle Komponenten verbinden sich über Funk

mit der Anlage. Das Alarmsystem wird auch über Funk

ein- bzw. ausgeschaltet. Alternativ zum Handsender

am Schlüsselbund ist eine Aktivierung/Deaktivierung

auch per Schlüsselschalter oder Codeschloss möglich.

Noch mehr Bedienkomfort bietet die neu entwickelte

Bublitz®-App für Android oder iOS-Smartphones, mit

der sich auch unterwegs Push-Benachrichtigungen

über Alarmauslösung, Aktivierung und Deaktivierung

der Anlage sowie über einen Stromausfall empfangen

lassen.

Bublitz® Alarmanlagen werden mit 220 V Netzspannung

betrieben; eine integrierte Pufferbatterie versorgt die

Anlage auch bei einem Stromausfall noch 48 Stunden

lang mit Strom. Ein ausgelöster Alarm kann entweder

über eine Außensirene als auch stumm angezeigt werden. Mithilfe eines integrierten

Telefonwählgeräts ist die Anlage auch in der Lage, kurze Textnachrichten an

eine oder mehrere Handynummern wie beispielsweise einen 24-Stunden-Wachdienst

zu versenden.

Weitere Informationen:

www. bublitz-alarm.de


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Smarte Fakten

QUELLE: STATISTA, FOTOS: SHUTTERSTOCK

6,33 Mrd. €

Umsatz wird der Smart-Home-Markt in

diesem Jahr machen.

22,7 %

der Nutzer sind zwischen 45 und 54

Jahre alt.

466,30 €

wird als durchschnittlicher Erlös pro

Smart Home erwartet.

9,08 Mrd.

ist das Markvolumen, laut Prognosen,

im Jahr 2026 – ein Plus von 9,43 %


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Dem Smart-Home-Markt stehen in

bestimmten Anwendungsfeldern die

besten Wachstumszeiten

erst noch bevor

Ein Interview mit Dr. Bernd Kotschi, im Vorstand der SmartHome Initiative Deutschland e. V. sowie

Mana-ging Director, KOTSCHI CONSULTING, Strategie- und Umsetzungsberatung mit Fokus auf

Digitalisierung, Geschäftsmodelle und Plattformen für Smart Home und Energy Management.

Text Ella Fledrich

Inwieweit ist das Potenzial an „Smart

Home“ bereits ausgeschöpft?

Stand heute sind Unternehmen aus knapp

15 Branchen im Smart Home Markt aktiv. All

diejenigen Marktakteure, die mit ihren Leistungsangeboten

einen Berührungspunkt zum

Zuhause des Kunden haben, arbeiten an der

Digitalisierung ihrer Produkt-/ Serviceangebote

und treiben Partnerschaften zum Aufbau

sog. Smart Home Plattformen bzw. Ecosysteme

voran.

Die Anbieter smarter Produkte wollen dann

über die vernetzten Geräte und die Kundeninteraktionen

mit den Apps möglichst viele Daten

gewinnen, die wiederum genutzt werden

können, um die eigenen Smart Home Konzepte

noch besser auf die Kundenanforderungen

abzustimmen sowie darauf aufbauend weitere,

personalisierte Angebote zu unterbreiten.

Jedoch ist der Markt immer noch stark fragmentiert,

die Angebotskonzepte sehr heterogen.

Der Einzug sog. sprachbasierter Smart

Home Assistenten wie Siri, Alexa und Co. und

auch die Pandemie haben zwar einen Schub

im Smart Home Markt bewirkt, jedoch stagniert

in weiten Teilen die Marktentwicklung.

Auf Seiten der Verbraucher verschiebt sich

nämlich die Nachfrage von Gadgetorientierten

Smart Home Produkten in Richtung branchenspezifischer

Lösungen von etablierten

Markenanbietern z. B. aus den Segmenten

Sicherheit, Komfort-Automationen, Energiemanagement

und Gesundheit.

Kurzum: Dem Smart Home Markt stehen in

bestimmten Anwendungsfeldern die besten

Wachstumszeiten erst noch bevor.

Vor welchen Herausforderungen stehen

die Unternehmen, woran wird gearbeitet,

was sind die größten Baustellen?

Um die Akzeptanz im Markt voranzutreiben,

arbeiten die Marktakteure an Schwachstellen,

die bei den Endkunden aber auch bei

Installateuren häufig zu frustrierenden Erlebnissen

und Vertrauensverlusten in Smart

Home Produkte führen. Dazu zählen in erster

Linie die Themen Benutzerfreundlichkeit,

Geräte-/ Daten-Verschlüsselung sowie die beschränkten

oder gar fehlenden Möglichkeiten

zur Vernetzung der Produkte unterschiedlicher

Anbieter.

Es fehlen den Plattformen schlichtweg die qualitativ

hochwertigen Branchenlösungen etablierter

Markenhersteller aus den Segmenten

Sicherheit, Energiemanagement, Verschattung,

Gesundheitsanwendungen etc., die häufig

spezifische Schnittstellen aufweisen und

i.d.R. mit professioneller Installation verbunden

sind.

Vor dem Hintergrund beschäftigen sich immer

mehr Smart Home Anbieter mit der Frage,

inwiefern sie den neuen, weltweiten Kommunikations-/Vernetzungsstandard

für Smart

Home Produkte „Matter“ unterstützen sollten.

Warum kann „Matter“ die Smart Home

Branche verändern?

Mehr als 250 im Smart Home Markt agierende

Unternehmen haben sich zusammengeschlossen,

um mit der Entwicklung des Kommunikationsstandards

Matter die genannten

Kernprobleme im noch stagnierenden Smart

Home Markt gemeinsam anzugehen, darunter

auch die dominierenden Ecosystem-Anbieter

Amazon, Apple, Google, Samsung.

Die Industrie setzt darauf, dass der Einzug

von Matter-zertifizierten Produkten dem

Smart Home Markt erheblichen Schwung verleihen

wird, denn durch Matter ergeben sich

vielversprechende Chancen für Industrie und

Handel sowie deutliche Verbesserungen für

den Endkunden hinsichtlich Vielfalt, Qualität,

Zuverlässigkeit, Geräte-/ Daten-Verschlüsselung,

Inbetriebnahme und Interoperabilität.

Ab September 2022 dürfen Endkunden mit

der Einführung Matter-zertifizierter Produkte

rechnen; erste Produktankündigungen waren

auf der CES 2022 in Las Vegas bereits erfolgt.

Zudem können einige der bereits bei Kunden

im Einsatz befindlichen Smart Home Produkte

durch Software-Updates Matter-kompatibel

gemacht und somit weiter genutzt werden.

Branchenexperten sind davon überzeugt, dass

sich Matter zu einem Game Changer in der

Smart Home Industrie entwickeln wird.

Gebäudeautomatisierungen werden immer

mehr zum Standard für den Neubau

von Wohnungen und diese Standards

kosten viel Geld – Geld, welches sich sicherlich

in den Mietpreisen widerspiegeln

wird. Wird der Wohnungsmarkt für Menschen

mit einem geringeren Einkommen

dadurch unerschwinglich?

Smart Home Technologien gewinnen in der

Immobilien- / Wohnungswirtschaft entlang

aller Gebäudekanäle (Mehrfamilienhäuser,

Apartments, Eigentumswohnungen, Studenten-

und Seniorenwohnheime) zunehmend

an Bedeutung und zwar nicht nur bei

hochwertigen Neubau-Immobilien, sondern

auch im Bestandsbau und im Segment der

Sozialwohnungen.

Wenn Gebäude heute geplant oder nachgerüstet

werden, geht es dabei insbesondere um

ganzheitliche Konzepte zur Reduzierung der

Gebäude CO2-Emissionen.

Mit dem Einsatz von Smart Home Technologien

dürften sich zwar die variablen Energieverbrauchskosten

für die Mieter reduzieren,

jedoch sind damit auch erhebliche Investitionen

verbunden, die sich wiederum auf die

Miete auswirken. Diese Entwicklung wird

nicht nur bei Mietern mit geringeren, sondern

auch mit mittleren und höheren Einkommen

zu spürbaren Mehrbelastungen führen, insbesondere

in überhitzten Märkten mit niedrigen

Leerstandsquoten.

Was dürfen wir im Segment Smart Home

zukünftig noch erwarten, woran wird in der

Entwicklung geforscht?

In den Innovationsbereichen der Smart Home

Unternehmen werden Produktkonzepte

entwickelt auf Basis der neuen Technologien

aus den Bereichen künstlicher Intelligenz

(KI), virtueller Realitäten (VR), Robotik sowie

sensorbasiertes Energie- und Gesundheitsmanagement.

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles

Lernen (ML) sind heute bereits in einer Vielzahl

Smart Home Produkte integriert, weil

über Informationen und sensorbasierte Daten

intelligente Algorithmen generiert werden

können, mit deren Hilfe sich Smart Home Automationen

noch besser an die individuellen

Bedürfnisse der Bewohner eines Hauses anpassen

lassen. Die KI steuert dann personalisiert

die Geräte und Anwendungen auf Basis

vorab definierter Präferenzen und Zielzustände.

Letztendlich wird durch die Integration von KI

im Smart Home ein ganz persönliches Nutzererlebnis

ermöglicht. Es ist davon auszugehen,

dass in den kommenden Jahren KI standardmäßig

in die Smart Home Anwendungen integriert

und somit in immer mehr Räume des

Hauses Einzug halten wird.

Was ist Ihre Vision von Smart Home?

Angesichts der Entwicklungen von Metaverse,

KI, Augmented Reality (AR), Robotics und personalisierter

Sensorik werden wir zunehmend

tiefer in digital geprägte Welten eintauchen,

bei der physische, reale und virtuelle Lebensräume

verschmelzen und Anwendungen aus

den Bereichen Wohnen, Freizeit, Arbeiten,

Mobilität und Gesundheit um uns herum intelligent

vernetzt sind.

Smart Home Technologien haben dann nicht

nur das Potenzial, unser Zuhause komfortabler,

sicherer und energieeffizienter zu

machen und unser Wohlbefinden zu steigern,

sondern darüber hinaus die Art und Weise zu

revolutionieren, wie wir mit unserem Zuhause

umgehen, darin leben und arbeiten.

Auch wenn manche der genannten Entwicklungen

häufig noch Bedenken hinsichtlich

Cyber Security, des Datenschutzes und

der Selbstbestimmtheit hervorrufen, wird

klar, dass wir – übrigens ähnlich wie beim Autonomen

Fahren – beim Thema Smart Home

das Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft

haben.

Dr. Bernd Kotschi

Managing Director,

KOTSCHI CONSUL-

TING, Strategieund

Umsetzungsberatung

mit Fokus

auf Digitalisierung,

Geschäftsmodelle

und Plattformen für

Smart Home und

Energy Management

Zudem ehrenamtlich

im Vorstand

der SmartHome

Initiative Deutschland

e.V.

Das komplette

Interview lesen Sie

online auf: www.

life-und-style.info

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