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CC_02_2023_Sammelmappe_web

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THE FINE ART OF TRAVEL<br />

JUMEIRAH PORT SOLLER<br />

Einfach himmlisch!<br />

SOMMER<br />

2<strong>02</strong>3<br />

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MALLORCA<br />

Beauty<br />

Queen<br />

INSIDER WISSEN WO –<br />

WIE SICH DIE INSEL MIT SPEKTAKULÄREN<br />

OPENINGS IMMER WIEDER NEU ERFINDET<br />

GENUSSWALZER<br />

Wien im großen Luxus-Check<br />

Alle Top-Hoteladressen<br />

für ein unvergessliches<br />

Wochenende<br />

PERLENFUND<br />

Savoir-vivre im Alentejo<br />

Portugals Trendziel Comporta<br />

punktet mit Traumständen und<br />

hervorragenden Hotels<br />

DEUTSCHE EXZELLENZ<br />

Das Hotelrating 2<strong>02</strong>3<br />

Alle großartigen Gewinner<br />

und die besten Gastgeber<br />

Deutschlands


UNRIVALLED SPACE AT SEA<br />

Der Luxus, persönlichen Freiraum zu genießen, ist zentraler Bestandteil der<br />

Unrivalled Experience, die Sie bei Regent Seven Seas Cruises® erwartet.<br />

Als die herausragende Luxus-Kreuzfahrtlinie sind wir stolz darauf, einige der größten Balkone und<br />

geräumigsten Suiten auf See zur Verfügung stellen zu können. Unsere große Auswahl an<br />

Spezialitätenrestaurants wird ergänzt durch die Möglichkeit, in der eigenen Suite zu speisen.<br />

Dazu kommen exquisite Lounges, Bars und weitläufige Räume, in denen es sich perfekt ausruhen<br />

und feiern lässt, in dem Wissen, dass es nie eine Warteschlange gibt.<br />

Kontaktieren Sie Ihren Reiseberater und entdecken Sie, wie wir mit unserem<br />

unvergleichlichen Platzangebot auf See Ihre höchsten Erwartungen an Komfort<br />

und individuellen Service übertreffen.<br />

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EDITORIAL<br />

Impressum<br />

www.ccircle.cc<br />

Medieneigentümer |<br />

Connoisseur Circle Reiseservice GmbH<br />

DEUTSCHLAND<br />

Knesebeckstraße 11, D-10623 Berlin<br />

office@ccircle.cc<br />

ÖSTERREICH<br />

Mariahilfer Straße 88a/II/2a, A-1070 Wien<br />

office@ccircle.cc<br />

T | + 43 1 890 69 77 20<br />

Redaktion: Mariahilfer Straße 88a/II/2a,<br />

A-1070 Wien, office@ccircle.cc<br />

Herausgeber | Andreas Dressler, Thomas C. Wilde<br />

Geschäftsführung | Andreas Dressler,<br />

Zoriana Iurechko<br />

Chefredakteurin | Simone Dressler<br />

Textchef | Jörg Bertram<br />

Art-Direktorin | Angelika Kratzig<br />

Grafik, Bildbearbeitung | Norbert Jekeli<br />

Head of Digital | Magdalena Nackler<br />

Mitarbeiter Text | Kiki Baron, Jörg Bertram,<br />

Claudia Bette-Wenngatz, Manuela Blisse,<br />

Stephan Burianek, Conny Derdak, Elsa Honecker,<br />

Kurt Hofmann, Andreas Jaros, Bernhard Krieger,<br />

Uwe Lehmann, Doris Mitterer, Heike Neuenburg,<br />

Julia Schauer, Tanja Teufel, Antonia Wemer<br />

Residences – Magazin für Premium<br />

Immobilien | Herausgeber Ronald Goigitzer<br />

Lektorat | Conny Derdak, Eva Himmelstoss<br />

Fotografie | Alle Fotos, soweit nicht anders<br />

vermerkt, mit Genehmigung der Hersteller,<br />

Hotels, Restaurants und Fremdenverkehrsämter<br />

Leitung Advertorials | Susanne Dressler<br />

Management/Geschäftsleitung<br />

Sales & Marketing | Katja Ohm<br />

T + 49 151 24 08 34 64 katja.ohm@ccircle.cc<br />

International Business Development |<br />

Ronald Goigitzer T +43 677 62 93 28 41<br />

ronald.goigitzer@ccircle.cc<br />

Key Accounts |<br />

Zoriana Iurechko T +43 669 14 07 17 38<br />

zoriana.iurechko@ccircle.cc<br />

Marion Finger T +43 676 848 41 88 03<br />

marion.finger@ccircle.cc<br />

Josef Fattinger T +43 676 961 63 98<br />

fattinger.presse@aon.at<br />

Anzeigenpreise | lt. Mediadaten 2<strong>02</strong>3<br />

Druckunterlagen | Susanne Dressler<br />

produktion@ccircle.cc<br />

Copypreis | EUR 9,90/CHF 9,90<br />

Bankverbindung | Erste Bank<br />

BIC: GIBAATWWXXX<br />

IBAN: AT052011128723383800<br />

Druck | Berger, Horn, Österreich<br />

HRB-Nr.: 279108d<br />

UID-Nr.: ATU 62706879<br />

Informationen zum Medieninhaber sind ständig und unmittelbar<br />

unter folgender Webadresse auffindbar:<br />

www.ccircle.cc/sitemap/rechtliches/impressum<br />

Reisen zu Produktpräsentationen wurden im Einzelfall<br />

von den Herstellern unterstützt. Sämtliche Termine<br />

wurden im Rahmen einer journalistischen Tätigkeit bzw.<br />

Repräsentationsaufgaben und in Übereinstimmung mit den<br />

gültigen Compliance-Richtlinien wahrgenommen.<br />

Liebe LeserInnen, geschätzte ConnoisseurInnen!<br />

Das Erfolgsgeheimnis eines Hotels beruht darauf, dass es ein richtig gutes<br />

Produkt ist“, hat der legendäre Entrepreneur und Hotelier Ian Schrager<br />

auf der Luxusreisemesse L.E/Miami unlängst auf dem Podium von sich<br />

gegeben. Sie erinnern sich: Schrager ist der „Erfinder“ und Gründer<br />

der weltberühmten Diskothek Studio 54 und ein unternehmerisches<br />

Urgestein New Yorks. Wenn einer das richtige Gespür für angesagtes<br />

Savoir-vivre und punktgenaues Investment zur richtigen Zeit hat, dann Schrager:<br />

Sein Public-Hotel in New York und seine Kollaboration mit Marriott International für<br />

die Edition Hotels war denn auch in den USA ein voller Erfolg.<br />

Meiner Meinung nach hat der Schöpfer der Boutique-Hotel-Klasse dabei einen<br />

wichtigen Faktor vergessen: den menschlichen. Kein Connoisseur wählt das schickste<br />

Haus in allerbester Lage, wenn Mitarbeiter unmotiviert und schlecht geschult sind.<br />

Dass es an gutem Personal in postpandemischen Zeiten mangelt, ist hinlänglich<br />

bekannt. Umso erstaunter war ich beim Besuch der brandneuen JW Marriott Masai<br />

Mara Lodge in Kenia. Sie ist vielleicht designmäßig nicht die spektakulärste Safari-<br />

Lodge, die ich je besucht habe, aber ihr Mitarbeiterteam, das in der Mehrzahl aus<br />

den umliegenden Gemeinden der Masai Mara stammt, ist einfach unschlagbar:<br />

voll Humor und professioneller Tatkraft. Der Gipfel von sehr persönlichen, auf<br />

Augenhöhe stattfindenden Gesten sind die poetischen, handgeschriebenen „Gute<br />

Nacht-Grüße“ von Raumpfleger Fred und seinen Kolleginnen und Kollegen. Lesen<br />

Sie die herzerwärmenden Geschichten dieser außergewöhnlichen Lodge, ihrer<br />

Mitarbeiter und der Tierwelt in der Masai Mara ab Seite 50.<br />

Auch in Europa freuen wir uns über die ungebrochene Freude an Innovation und<br />

Neueröffnungen. Der Golfer- und Foodie-Hotspot Mallorca ist mehr denn je zu jeder<br />

Jahreszeit eine Reise wert. Deshalb haben wir vorsorglich die neuen Hotels und<br />

Restaurants für Sie inspiziert. Lesen Sie ab Seite 76, welche neuen, spektakulären<br />

Häuser auf ihre ersten Gäste warten und welche Restaurants Sie jetzt unbedingt<br />

besuchen sollten.<br />

City-Trip gefällig? Dann genießen Sie unseren großen Destinationstest zur absoluten<br />

Trend-Stadt Wien. Lange schlief Dornröschen bei Hotelinnovationen ein wenig, doch<br />

in den vergangenen zwei Jahren wurde die Donaumetropole von zahlreichen Neueröffnungen<br />

bereichert. Unsere Wiener Autoren Jörg Bertram, Stephan Burianek<br />

und Andreas Jaros haben in den Suiten ihrer Heimatstadt eingecheckt. Ihr Fazit:<br />

Nicht nur das neue Rosewood Vienna oder das The Amauris gegenüber der Wiener<br />

Staatsoper setzen neue Benchmarks in der Wiener Hotel-Szene. Welche Häuser die<br />

besten sind, lesen Sie ab Seite 142. Weil Wien auch der „Geburtsort“ von Connoisseur<br />

Circle ist, können Sie sich über wertvolle, handverlesene Insider-Empfehlungen<br />

unseres Autorenteams freuen.<br />

Perfekte Gastgeberqualitäten stehen schließlich auch<br />

im Zentrum unseres neuen, großen Hotel-Ratings für<br />

Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol.<br />

Ab Seite 159 verraten wir Ihnen diesmal, wer die besten<br />

Hoteliers Deutschlands sind: Von den norddeutschen<br />

Küsten bis ins südliche Bayern haben sich über<br />

260 Spitzenhotels in 12 Kategorien qualifiziert.<br />

Wir gratulieren allen Gewinnern zu ihren<br />

außergewöhnlichen Leistungen.<br />

Gehen Sie mit uns auf die Reise nach<br />

Nah und Fern und verbringen Sie einen<br />

spannenden Sommer!<br />

Herzlichst<br />

Ihre<br />

Simone Dressler<br />

Alle Rechte vorbehalten, Reproduktionen, Übersetzungen<br />

und Vervielfältigungen nur mit schriftlicher Genehmigung<br />

des Verlags.<br />

006


Let’s celebrate!<br />

Wertheim Village feiert dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum und lädt Sie zu den Summer Celebrations<br />

mit Food Trucks, Kunst- und Musikinstallationen ein. Feiern Sie mit und entdecken Sie 110 Boutiquen<br />

der angesagtesten Designer mit sommerlichen Reduzierungen von bis zu 60% 1 .<br />

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Concierge Services vor, um Meilen gutgeschrieben zu bekommen.<br />

1<br />

gegenüber der ehemaligen UVP 2 bei teilnehmenden Marken, auf den Outletpreis © Wertheim Village 2<strong>02</strong>3 05/23


INHALT<br />

COVER-FOTO:<br />

Jumeirah Port Soller<br />

www.jumeirah.com<br />

ENTRÉE<br />

10 Travel News: Neuigkeiten und Trends aus<br />

der Welt des anspruchsvollen Reisens<br />

BOUTIQUE<br />

26 Endlich Sommer: Mix & Match macht Lust auf<br />

laue Abende und heiße Tage.<br />

28 Sonnige Aussichten: Outfits & Accessoires,<br />

mit denen wir am Beach bella figura machen<br />

30 Zitrusfrisch: Mit Limone & Co starten wir erfrischt<br />

und belebt in den Sommer!<br />

INTERVIEW<br />

34 Grandezza auf Capri: Interior-Designer Francis<br />

Sultana über das Hotel „La Palma“<br />

42<br />

50<br />

WOLKE 7<br />

38 Finnair: Zum 100. Geburtstag hat sich die<br />

skandinavische Airline eine vieldiskutierte neue<br />

Business Class gegönnt.<br />

CITY TRIP<br />

42 New York: Höher, weiter, wilder heißt das alte /<br />

neue Motto im Big Apple.<br />

EXPLORER<br />

50 Zu Hause in der Masai Mara: <strong>CC</strong>-Chefredakteurin<br />

Simone Dressler hat die brandneue JW Marriott<br />

Masai Mara Lodge in Kenia besucht.<br />

CRUISE<br />

60 Ein royales Vergnügen: Mit Cunards Queen<br />

Elizabeth durchs Mittelmeer<br />

COLUMNS<br />

06 Editorial<br />

32 Zeit für Luxus Wie die Zeit vergeht<br />

40 Kolumne Kunsttermine<br />

132<br />

008


48 STUNDEN …<br />

70 in Rotterdam: <strong>CC</strong>-Autorin Kiki Baron<br />

entdeckt die niederländische Trendmetropole.<br />

BEST OF<br />

76 Neuer Luxus auf Mallorca: Von Bransons<br />

Nobel-Finca bis zu glamourösen Green Eateries<br />

– das sind die Topadressen des Sommers.<br />

90 Buchtipp: Beach Hotels Europe<br />

PRIVATE MOMENTS<br />

106 G(l)anz in Weiß: Traumoutfits für den<br />

schönsten Tag im Leben<br />

108 Best dressed wedding guest: Das perfekte<br />

Hochzeitsoutfit ist für Gäste eine<br />

Herausforderung, so gelingt’s garantiert!<br />

112 Glanz und Gloria: Hochwertige Preziosen<br />

aus feinstem (Rosé-)Gold<br />

114 Zeit zu zweit: Ultimative Romantik auf den<br />

Malediven-Inseln Milaidhoo und Baros<br />

TRIP-TIPP<br />

132 Alentejo: Luxuriöser Hotspot in der<br />

portugiesischen Einsamkeit<br />

DESTINATION- &<br />

HOTELTEST WIEN<br />

138 Vienna Calling: Was Wien<br />

zur „lebenswertesten<br />

Hauptstadt Europas“ macht.<br />

142 Wien Hotels im Test<br />

153 Check-in: Weitere<br />

Qualitätsadressen<br />

154 Aufgetischt: Wo feine<br />

Wiener Küche serviert wird.<br />

156 Auf einen Blick: Die besten<br />

Adressen im Überblick<br />

DEUTSCHLAND-<br />

RATING<br />

159 Von der See bis in die<br />

Berge: Die besten Gastgeber<br />

in zwölf Kategorien<br />

106<br />

THE FINE ART OF TRAVEL<br />

<strong>CC</strong> - A Digital Luxury<br />

Journey: Jetzt lesen!<br />

EXKLUSIVE PARTNERSCHAFTEN IM VERTRIEB<br />

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Flugsteig B (Schengen<br />

n LUFTHANSA FIRST CLASS<br />

LOUNGES Frankfurt Airport<br />

n LUFTHANSA BUSINESS CLASS<br />

LOUNGES Flughafen München<br />

n LUFTHANSA BUSINESS CLASS<br />

UND SENATOR LOUNGES<br />

Vienna International Airport<br />

n AUSTRIAN AIRLINES<br />

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Vienna International Airport<br />

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International Airport<br />

n SWISS Flughafen Zürich<br />

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Connoisseur Circle wird in print und digital<br />

über hochwertige Partner aus der Hospitality-<br />

Industrie angeboten, unter anderem bei:<br />

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Ostsee<br />

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Sylt<br />

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München<br />

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München<br />

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DÜSSELDORF<br />

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Berlin<br />

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Zürich<br />

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Zürich<br />

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Luzern<br />

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Bürgenstock, Schweiz<br />

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Zürs am Arlberg<br />

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Wien<br />

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Lech am Arlberg<br />

n THE CHEDI ANDERMATT<br />

n GRAND RESORT BAD RAGAZ<br />

009


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

Reif für die Malediveninsel<br />

Im Lhaviyani-Atoll gelegen, wird das Jawakara Islands Maldives als jüngstes<br />

5-Sterne-Resort auf den Malediven am 1. August eröffnen. Die insgesamt 209<br />

Beach-, Beach Pool-, Two Bedroom- und Water Pool-Villas verteilen sich über<br />

zwei miteinander verbundene Inseln und bieten Rückzugs- und Relaxmöglichkeiten<br />

auf 78 bis 115 m 2 Wohnfläche. Drei Bars und zwei Restaurants stehen<br />

den Gästen ebenso zur Verfügung wie das große Sulha Spa mit asiatischen<br />

Signature Treatments und einem intimen Garten für Behandlungen unter<br />

freiem Himmel. Wer sich stattdessen lieber sportlich betätigt, wählt unter zahlreichen<br />

Wassersportaktivitäten wie Surfen, Kajaking, Katamaransegeln oder<br />

Tauch- und Schnorchelexkursionen. Stattdessen kann man aber auch auf dem<br />

inseleigenen Golf Course die Schläger schwingen. Komfortables Plus bei der<br />

An- und Abreise: Loungezugang für Hotelgäste am internationalen Airport und<br />

am Seaplane Terminal. jawakara.com<br />

MANHATTAN AM MAIN<br />

im neuen NH Collection<br />

Frankfurt Spin Tower<br />

Hoch hinaus<br />

31 Etagen hoch und nicht nur aufgrund<br />

seiner markanten Architektur mit gegeneinander<br />

verdrehten Stockwerken eine<br />

echte Bereicherung für Frankfurt und<br />

seine ikonische Skyline: Mit „The Spin“<br />

ist Stararchitekt Hadi Teherani<br />

(s. a. Abtauchen in den Alpen – Krallerhof)<br />

ein echter Coup gelungen, der auch<br />

verwöhnte Reisende begeistert. In den<br />

Etagen 20 bis 31 ist nämlich das neue<br />

NH Collection Frankfurt Spin Tower<br />

untergebracht. Seine 414 Zimmer und<br />

Suiten zeichnen sich sowohl durch ihr<br />

hochwertiges Design als auch durch ihre<br />

bodentiefen Panoramafenster aus. Als<br />

Hingucker und Hotspot zugleich fungiert<br />

die elf Meter hohe Lobby mit Lounge.<br />

Dazu kommen die stilvolle Oaks-Bar<br />

sowie ein Restaurant mit Showküche.<br />

Fürs minimalistische Design im New York<br />

Industrial Style zeichnet das renommierte<br />

Madrider Studio Rafael de La-Hoz<br />

verantwortlich.<br />

www.nh-hotels.de<br />

010


PARISER CHIC<br />

für Tel Aviv<br />

GREEK GLAM auf der Jetset-Insel<br />

Mythos Mykonos<br />

Nicht weniger als „das Beste aus zwei Welten“ verspricht das im April<br />

eröffnete und zu den „Thanos Hotels and Resorts“ gehörende Amyth of<br />

Mykonos seinen Gästen. Und das bedeutet: himmlische Ruhe im 17 Zimmer<br />

und Suiten beherbergenden Haus und hippe Betriebsamkeit in der 10<br />

Autominuten entfernten Inselhauptstadt. Oder aber boho-lässigen Chic im<br />

eigenen Refugium und luxuriösen Service, wie man ihn sonst nur aus den<br />

besten Häusern kennt. Dazu kommen eine lauschige Poolbar, ein kleiner<br />

Conceptstore und die Amyth Kouzina, ein unkompliziertes Restaurant im<br />

trendigen Tavernenstil. Abgerundet wird das Angebot durch ein geheimnisvoll<br />

anmutendes Spa mit erstklassigen Treatments, die nach einer<br />

durchtanzten Nacht ebenso guttun wie nach einem entspannten<br />

Sonnentag im Beach Club. www.amythhotels.com<br />

Erstes Haus<br />

am Platz<br />

Warum sich das neue Elkonin Tel Aviv<br />

auf jeden Fall als „erstes Haus am Platz“<br />

bezeichnen darf? Weil es im Jahr 1913<br />

tatsächlich das erste jemals in der israelischen<br />

Mittelmeermetropole eröffnete Hotelgebäude<br />

war! Albert Einstein hat hier ebenso schon<br />

residiert wie der jordanische König Abdullah<br />

oder David Ben-Gurion. Das besondere Flair<br />

aus längst vergangenen Zeiten ist auch heute<br />

noch in dem 44 Zimmer und Suiten kleinen<br />

Boutiquehotel im Künstlerviertel Neve Tzedek<br />

spürbar. Für zeitgenössischen Charme und<br />

einen Hauch von Côte d‘Azur sorgen hingegen<br />

die Interieurs der Pariser Designerin Adriana<br />

Schor. Wie Gott in Frankreich darf man sich<br />

aber auch im eleganten L’Époque-Restaurant<br />

fühlen. Unter der Leitung von Jöel Robuchon<br />

wird hier feine, französische Haute<br />

Cuisine mit Middle East-Twist serviert.<br />

Dem Himmel ganz nah kommt man auch<br />

auf der exklusiven Rooftop-Terrasse mit<br />

Pool und Open Air-Bar sowie im ersten<br />

Clarins-Spa Israels.<br />

www.accor.com<br />

011


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

GENUSS PUR -<br />

ob am Pool, im<br />

Weintresor oder<br />

in der Küche<br />

Wein trifft Wellness<br />

Zum 130. Geburtstag darf man sich ruhig einmal etwas ganz Besonderes<br />

gönnen. Das dachten sich auch die Inhaber des auf der steirischen<br />

Teichalm gelegenen Hotel Pierer. Pünktlich zum Jubiläum wurde daher ein<br />

neuer Weintresor im traditionsreichen 4-Sterne-Superior-Haus eröffnet.<br />

Über drei Ebenen verteilt, ruhen hier rund 8.000 edle Tropfen – von den<br />

eigenen Pierer-Weinen über begehrte heimische Edelbrände bis hin zu<br />

bekannten, internationalen Gewächsen, die vor Ort auch verkostet und<br />

erworben werden können. Klingt wunderbar, lässt sich aber noch steigern.<br />

Z. B. bei einem Besuch im 5.000 m 2 großen Almspa mit Infinity-Pool,<br />

Panoramasauna, Outdoor-Jacuzzis, Yoga- & Behandlungsräumen sowie<br />

einem großen Gartenbereich mit „Almstrand“. Nicht weniger genussreich<br />

geht es aber auch im Alminarium zu, wo eine feine Naturküche mit<br />

regionalen und saisonalen Zutaten zelebriert wird.<br />

www.hotel-pierer.at<br />

Im Westen was Neues<br />

Doppelter Grund zur Freude für die Tivoli<br />

Hotels & Resorts: Zum einem feiert<br />

die traditionsreiche portugiesische<br />

Hospitality-Kette in diesem Jahr ihren<br />

90. Geburtstag. Und zum anderen<br />

eröffnet sie mit dem neuen Tivoli Alvor<br />

Algarve Resort bereits ihr fünftes Haus<br />

an Europas sonniger Südwestküste. Neu<br />

ist das umfassende All-inclusive-Konzept,<br />

das sich nicht auf das eigentliche Hotel<br />

beschränkt, sondern auch Restaurants<br />

und Themenparks in der Umgebung<br />

einschließt. Die 491 Zimmer, 56 Familienund<br />

vier Premium-Suiten verteilen<br />

sich über eine knapp 27 Hektar große<br />

Gartenanlage, die mit sechs Pools, vier<br />

Restaurants und einem großen Spa<br />

aufwarten kann. Gäste, die das Premium<br />

All-inclusive-Package buchen, kommen<br />

nicht nur in den Genuss eines erweiterten<br />

Angebots an externen Restaurants, in<br />

denen sie kostenlos speisen können,<br />

sondern dürfen sich auch auf ein<br />

inkludiertes Spa-Treatment sowie eine<br />

exklusive VIP-Area für den Check-in und<br />

Check-out freuen.<br />

www.tivolihotels.com<br />

PRÊT-À-<br />

PORTUGAL<br />

im Tivoli<br />

Alvor Algarve<br />

Resort<br />

012


Nur Fliegen ist schöner<br />

Mit der eleganten neuen Al Mourjan Business Lounge –<br />

The Garden hat Qatar Airways eine traumhafte Enspannungsoase<br />

geschaffen, die allein schon eine Reise wert ist.<br />

PROMOTION<br />

Qatar Airways hat am Hamad<br />

International Airport (HIA) die<br />

neue Al Mourjan Business<br />

Lounge namens The Garden<br />

eröffnet. Die Lounge überblickt<br />

den tropischen Indoor-Garten<br />

The Orchard, der von Geschäften<br />

renommierter Marken und<br />

Restaurants umgeben ist, und<br />

bietet einzigartig gestaltete<br />

Entspannungsbereiche. Hier<br />

kann man auf Reisen relaxen,<br />

neue Kontakte knüpfen und es<br />

sich in einem malerischen<br />

Meisterwerk gutgehen lassen.<br />

Die neue Lounge ist für<br />

Passagiere in der First- und<br />

Business-Class-Kabine<br />

zugänglich und bietet eine<br />

Reihe von Premium-Einrichtungen,<br />

die wichtige Bedürfnisse von<br />

Reisenden erfüllen: zahlreiche<br />

Speisemöglichkeiten, ein<br />

Fitnessstudio, Pediküre- und<br />

Maniküre-Stationen, Spa-<br />

Einrichtungen, spezielle<br />

Privaträume, Erholungszonen<br />

und ein Kinderzimmer. Die<br />

Ruheräume sind für optimale<br />

Entspannung designt und<br />

stehen für die ersten sechs<br />

Stunden kostenlos zur Verfügung.<br />

Darüber hinaus kann man sich in<br />

sieben Spa-Behandlungsräumen<br />

verwöhnen lassen. Al Mourjan<br />

Business Lounge – The Garden<br />

dient als Erweiterung der<br />

kultigen Al Mourjan Business<br />

Lounge – South, die bei den<br />

Skytrax Airline Ratings Awards<br />

zur World‘s Best Business Class<br />

Lounge Dining gekürt wurde. In<br />

diesem Jahr neu ausgezeichnet<br />

wurde Qatar Airways als World‘s<br />

Best Business Class, World‘s<br />

Best Business Class Airline<br />

Lounge und World‘s Best<br />

Business Class Lounge Dining.<br />

Darüber belegte Qatar Airways<br />

in der globalen Gesamtwertung<br />

einen sehr knappen zweiten<br />

Platz und sicherte sich 2<strong>02</strong>3<br />

zum elften Mal die Auszeichnung<br />

Best Airline in the Middle East.<br />

www.qatarairways.com<br />

013


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

G(L)ANZ IN WEISS<br />

Das Domus Noruz Kassandra<br />

Chalkidiki Calling<br />

Nach Häusern auf Korfu, Kreta,<br />

Zakynthos und Milos zieht es die<br />

Luxus-Lifestylemarke Domes Resorts<br />

nun in den Norden Griechenlands.<br />

Umgeben von den malerischen Buchten<br />

und traumhaften Stränden der Kassandra-<br />

Halbinsel auf Chalkidiki hat hier das 182<br />

Zimmer und Suiten zählende Domes<br />

Noruz Kassandra seine Pforten geöffnet.<br />

Herzstück des stylischen „Adults<br />

only“-Hauses ist ein luxuriöser Beachclub<br />

mit Pool und DJ-Sounds. Kulinarische<br />

Highlights à la „neogriechische Meeresfrüchte“<br />

sowie regionale Weine erwarten<br />

einen im Restaurant Gustatio oder in der<br />

Raw Bar. Das Hotel selbst besticht durch<br />

sein frisches, zeitgenössisches Design<br />

und seinen dezenten Luxus. So steht<br />

Suitengästen beispielsweise ein<br />

persönlicher Manager sowie eine<br />

diskrete Check-in-Option zur Verfügung.<br />

Abgerundet wird das Angebot durch<br />

ein preisgekröntes SOMA-Spa.<br />

www.domesresorts.com<br />

Premiere<br />

in Spanien<br />

Mit dem neuen Grand Hyatt La<br />

Manga Club Golf & Spa ist die<br />

amerikanische Luxusmarke nun auch<br />

auf der iberischen Halbinsel vertreten.<br />

Das 192 Zimmer und Suiten zählende<br />

Resort ist im Südosten Spaniens,<br />

nahe der Stadt Murcia, angesiedelt<br />

und soll ganzjährig vor allem Golffans<br />

anziehen. In unmittelbarer Nachbarschaft<br />

zum Hotel stehen ihnen gleich<br />

drei 18-Loch-Plätze zur Verfügung,<br />

die zu den besten Europas gehören.<br />

Darüber hinaus bekommen sportlich<br />

Ambitionierte aber auch 35 Tennisund<br />

sieben Paddleplätze sowie eine<br />

Cricket-Anlage und das La Manga<br />

Club Football Center angeboten. Wer<br />

nach Play oder Platzrunde Hunger hat,<br />

wählt zwischen einer italienischen<br />

Trattoria, einer authentischen<br />

Sushi-Bar oder einem erstklassigen<br />

Fine-Dining-Restaurant. Für<br />

Hochgenuss der anderen Art steht das<br />

arabisch inspirierten Alma‘ Spa mit<br />

Hydrotherapie-Pool, Sauna,<br />

Dampfbad und sechs<br />

Behandlungsräumen.<br />

www.hyatt.com<br />

ABSCHLAG UNTER PALMEN<br />

im Grand Hyatt La Manga<br />

Club Golf & Spa<br />

014


PRIVATPOOLS sind im<br />

Pnoēs Tinos Standard.<br />

Top in Tinos<br />

Gerade einmal 30 Bootsminuten trennen Mykonos von Tinos<br />

– und doch liegen Welten zwischen der Jetset-Insel und dem<br />

8.600 Einwohner zählenden Kykladen-Eiland, auf dem die<br />

Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Mit Blick aufs Meer und<br />

die umliegenden Felder und Hügel residieren Design- und<br />

Architekturfans hier in den Pnoēs Tinos – drei Villen, die<br />

jeweils über zwei Schlafzimmer, große Outdoor-Bereiche und<br />

private Pools verfügen. 74 bis 140 m 2 groß fügen sie sich trotz<br />

ihrer auf strahlend-weiße Kuben reduzierten Grundformen<br />

harmonisch in die Landschaft ein. Und auch die puristischen<br />

Interiors mit heimischen Hölzern, sorgfältig kuratiertem<br />

Kunsthandwerk und glatt polierten Lehmwänden stehen im<br />

Dialog mit Land, Landschaft und Leuten. All das macht Pnoes<br />

Tinos zu luxuriösen Retreats, wie sie sich im Mittelmeerraum<br />

nur selten finden lassen.<br />

www.pnoestinos.gr, www.designhotels.com<br />

Wo die Götter wohnen<br />

Ob Odysseus tatsächlich, wie inzwischen vielfach<br />

vermutet, aus Kefalonia stammte? Wir sind<br />

uns da nicht so sicher, denn wer verlässt so ein<br />

traumhaftes Eiland schon freiwillig? Fest steht<br />

jedenfalls, dass die Südküste Kefalonias seit<br />

diesem Sommer um ein göttliches Hideaway<br />

reicher ist: Das Eliamos Villas Hotel & Spa ist ein<br />

privater Rückzugsort, der über einem einsamen Strand thront und<br />

aus 12 Villen und Maisonetten besteht. Viel Platz für Freiraum ist da<br />

garantiert – vor allem, wenn man sich für die 215 m 2 große Eliamos<br />

Villa mit drei Schlafzimmern, privatem Pool und Garten entscheidet.<br />

Will man so ein Refugium während seines Aufenthalts verlassen?<br />

Eigentlich nicht. Sollte man es trotzdem tun? Unbedingt, denn die<br />

dorfartige Anlage verfügt außerdem über ein elegantes Spa sowie ein<br />

entspanntes Restaurant, in dem mediterrane Speisen aus lokalen<br />

Bio-Zutaten serviert werden. www.eliamos.com<br />

Neuer Luxus für die „Neue Stadt“<br />

Chiang Mai: Aus dem Thailändischen<br />

übersetzt bedeutet das so viel wie „Neue<br />

Stadt“ – und die ist seit diesem Sommer<br />

um ein weiteres 5-Sterne-Hotel reicher.<br />

Mit dem InterContinental Chiang Mai<br />

Mae Ping eröffnet mitten im historischen<br />

Zentrum ein 240-Zimmer- und<br />

Suitenhaus, das sich von der heimischen<br />

Lanna-Tradition ebenso inspiriert zeigt,<br />

wie von internationalen Designtrends.<br />

Neben fünf Restaurants und Bars<br />

– eine davon mit Open-Air-Lounge<br />

auf dem Dach – werden den Gästen<br />

auch Kunsthandwerk-Workshops und<br />

Touren in die umliegenden Dörfer und<br />

Nationalparks geboten. Ein luxuriöses<br />

Garten-Spa rundet das Angebot ab. Tipp<br />

für Kurzentschlossene: Chiang Mais Lage<br />

im kühleren Norden des Landes macht die<br />

Stadt auch zum attraktiven Sommerziel.<br />

www.intercontinental.com<br />

015


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

Abtauchen in den Alpen<br />

Die ikonischen Kranhäuser am Kölner Rheinufer, der Fernbahnhof Frankfurter<br />

Flughafen oder Hamburgs „Tanzende Türme“: Stararchitekt Hadi Teherani gilt als<br />

Meister der urbanen Baukunst. Für das „ATMOSPHERE by Krallerhof“-Spa hat es<br />

ihn nun jedoch in Österreichs Bergwelt, genauer gesagt nach Leogang im Salzburger<br />

Land, verschlagen. Die neue „Adults only“-Wellnessoase des in vierter Generation<br />

geführten Luxushotels besticht durch ihr puristisch-reduziertes Design und<br />

Einrichtungen wie Infrasalzraum, Blaue Grotte oder „Meerblicksauna“. Als absolutes<br />

Highlight gilt jedoch ein 50 m langer Infinitypool, der in einen 5.000 m 2 großen<br />

Natur-Badesee integriert wurde und ganzjährig zum Schwimmen unter freiem<br />

Himmel einlädt. Den Übergang vom eigentlichen Hotelbereich in die neue<br />

Wasser- und Wohlfühlwelt bildet ein ebenfalls spektakulär designtes, spiralförmiges<br />

Atrium mit Zen-Garten. www.krallerhof.com<br />

NEUZUGANG MIT AUSSICHT<br />

Das One Za‘abeel in Dubai<br />

Himmlischer Genuss<br />

Noch in diesem Jahr, genauer gesagt im<br />

Dezember 2<strong>02</strong>3, wird das an architektonischen<br />

Superlativen ohnehin nicht arme Dubai um eine<br />

weitere bauliche Meisterleistung reicher.<br />

Dann eröffnet an der Schnittstelle zwischen<br />

Altstadt und neuem Dubai nämlich mit dem<br />

One Za‘abeel das längste freitragende Gebäude<br />

der Welt. Absolut rekordverdächtig ist aber<br />

auch das kulinarische Angebot vor Ort –<br />

versammeln sich in dem zu den One&Only-<br />

Hotels gehörenden Haus schließlich nicht<br />

weniger als elf Restaurants und einige der<br />

renommiertesten Köche der Welt unter<br />

einem Dach! Kleine Kostprobe gefällig? Wie<br />

wär es dann mit französischer Haute Cuisine<br />

von Sterneköchin Anne-Sophie Pic? Oder<br />

mit zeitgenössischer, maurischer Küche von<br />

Starchef Paco Morales? Außerdem im Angebot:<br />

japanisch-französische Fusionsküche von<br />

3-Sterne-Koch Tetsuda Waykuda sowie eine<br />

Dependance des aus Bangkok stammenden<br />

Gourmettempels „Bo.lan“, der zu den 50 besten<br />

Restaurants Asiens gehört.<br />

www.oneandonlyresorts.com<br />

016 <strong>02</strong>0


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

PRIVATER CHARME<br />

in der Villa Punta Paloma<br />

Marbella & More<br />

1954 von Prinz Alfonso zu Hohenlohe-Langenburg gegründet, gilt<br />

der Marbella Club bis heute als eine der angesagtesten Luxus- und<br />

Lifestyle-Adressen Andalusiens. Eine Stunde vom Jetset-Hotspot<br />

entfernt, lässt sich der einzigartige Clubcharme jetzt auch in der Nähe<br />

von Tarifa erleben – wenn auch im sehr viel kleineren Kreis. Die zum<br />

Marbella Club gehörende Villa Punta Paloma versteht sich nämlich<br />

als privates Refugium, das nur exklusiv gebucht werden kann. Das<br />

Anwesen über dem Meer verteilt sich auf drei Gebäudeteile und<br />

verfügt über Panoramaterrasse, Outdoor-Küche, Infinity-Pool und<br />

Gemüsegarten. Seine fünf Schlafzimmer machen es zum perfekten<br />

Hideaway für große Familien oder Freundesgruppen, die während<br />

ihres Aufenthalts auf keine Annehmlichkeiten verzichten möchten.<br />

Dafür sorgt der eigene Villa-Host, der nicht nur Ausflüge organisiert,<br />

sondern auch Yoga- und Pilatestrainer bucht oder zum BBQ lädt.<br />

www.marbellaclub.com<br />

PURISMUS PUR<br />

im fink in Südtirol<br />

Jetzt aber fink!<br />

Gerade einmal neun Suiten klein, gehört das<br />

im Juli eröffnete fink trotzdem zu den<br />

großartigsten Neueröffnungen des Südtiroler<br />

Sommers. Das liegt zum einen am<br />

einzigartigen Ambiente des mehr als<br />

600 Jahre alten Laubenhauses mitten<br />

im historischen Zentrum von Bozen. Mit<br />

viel Liebe und Sachverstand wurde der<br />

ursprüngliche Charakter des Gebäudes<br />

wieder hergestellt und ebenso zeitgemäß<br />

wie luxuriös ergänzt. Klösterlicher Purismus<br />

trifft hier auf prachtvolle Fresken und ein Spa<br />

mit Pool und Ruheraum. Zum anderen liegt<br />

es aber auch am hoteleigenen Restaurant,<br />

dessen kulinarisches Konzept sich von den<br />

Klosterküchen der Region inspiriert zeigt. Ob<br />

Einbrennsuppe, Kartoffelgerichte mit<br />

Majoran oder Eintöpfe mit Wurzelgemüse<br />

und Hülsenfrüchten: Was im fink auf die<br />

hübschen Holztische kommt, ist zumeist<br />

vegetarisch oder vegan – Fleisch oder Fisch<br />

wird, wenn überhaupt, nur als Beilage zu<br />

raffiniert zubereitetem Gemüse serviert.<br />

www.fink1896.it<br />

018


Beyond Imagination<br />

SINCE 1873.<br />

Bürgenstock Resort Lake Lucerne<br />

6363 Obbürgen – Switzerland | T +41 (0)41 612 60 00<br />

info@burgenstockresort.com | burgenstockresort.com


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

SOO SUITE!<br />

Die privaten Gästerefugien<br />

an Bord der Vista<br />

Fine Dining auf See<br />

Als schwimmender Gourmet-Tempel präsentiert sich<br />

die neue Vista von Oceania Cruises. Gourmetaffine<br />

Kreuzfahrtpassagiere haben an Bord des eleganten<br />

Boutiqueschiffs im Grand-Hotel-Stil die Wahl unter<br />

elf verschiedenen Restaurants. Das Angebot reicht<br />

dabei von leger bis elegant – und von asiatisch über<br />

amerikanisch bis hin zu italienisch oder französisch.<br />

Darüber hinaus locken die Aquamar Kitchen mit<br />

leichter Wellness-Cuisine und die Bakery at Baristas<br />

mit backofenfrischen Köstlichkeiten. Als Innovation<br />

auf den Weltmeeren gelten die neuen Verandakabinen<br />

mit französischem Balkon. Außerdem<br />

stehen aber auch noch sieben andere Kabinenkategorien<br />

bis hin zur 220 m 2 großen Owner’s Suite<br />

mit zwei Teakholzveranden, eigener Cocktailbar,<br />

Panoramabad, begehbarem<br />

Kleiderschrank und aussichtsreichem<br />

Ess- und Wohnzimmer zur Verfügung.<br />

Wer die neue Vista kennenlernen<br />

möchte, kann dies noch den ganzen<br />

Sommer über im Mittelmeer tun.<br />

Danach geht es über den Atlantik<br />

und weiter in die Karibik.<br />

de.oceaniacruises.com<br />

UNENDLICH SCHÖN<br />

Der Infinity-Pool über dem Gardasee<br />

Luxus & Lifestyle<br />

am Lago<br />

Italiens größter See, der Lago di Garda,<br />

gehört schon seit den 50er-Jahren zu den<br />

Sehnsuchtszielen der Nordlichter und gilt<br />

als Garant für Dolce Vita, mildes Klima<br />

und eine spektakuläre Landschaft. Auf<br />

einer Sonnenterrasse über dem Bilderbuchdörfchen<br />

Albiano eröffnet am 8.<br />

Juli das 5-Sterne Cape of Senses – ein<br />

exklusives „Adults only“-Hideaway mit<br />

10.000 m 2 großem Garten, Bar, Osteria,<br />

À-la-carte-Restaurant sowie einem<br />

traumhaften Spa. Gewohnt wird in 55<br />

aussichtsreichen Suiten, von denen<br />

einige über private Dachterrassen und/<br />

oder sogenannte „Wellbeing Rooms“<br />

mit freistehender Badewanne verfügen.<br />

Unvergessliche Wohlfühlmomente im<br />

Wasser erlebt man aber auch im 25-Meter-<br />

Panoramapool, dessen Türkisblau mit<br />

dem Gardaseegrün um die Wette funkelt.<br />

www.capeofsenses.com<br />

<strong>02</strong>0


WHERE<br />

MAGIC<br />

HAPPENS<br />

HOTEL VIER JAHRESZEITEN | NEUER JUNGFERNSTIEG 9 - 14 | 20354 HAMBURG<br />

+49 (0) 40 34 94 0 | WWW.HVJ.DE | HAMBURG@FAIRMONT.COM


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

ANANTARA GOES AMALFI und residiert<br />

in einem ehemaligen Kloster.<br />

Von Asien an die Amalfiküste<br />

Nach dem Palazzo Naiadi in Rom eröffnet die aus Bangkok stammende<br />

Luxushotelkette Anantara nun bereits ihr zweites Haus in Bella Italia. Untergebracht in<br />

einem ehemaligem, hoch über dem Meer thronenden Kapuzinerkloster aus dem<br />

13. Jahrhundert bietet das Anantara Convento di Amalfi Grand Hotel göttlichen<br />

Luxus und himmlische Aussichten in insgesamt 52 Zimmern und Suiten. Für<br />

kulinarische Höhenflüge stehen die von uralten Rezepten aus der Region inspirierte<br />

Cucina von Executive Chef Claudio Lanuto sowie die original neapolitanischen<br />

Pizzen von Pizzapapst Gino Sorbillo. Perfekt nach einem Tag am Strand, einem<br />

Bummel ins nur 15 Minuten entfernte Zentrum von Amalfi oder einem Ausflug<br />

entlang der legendären Küste (unser Tipp: unbedingt eine romantische Private<br />

Sunset Cruise buchen!): ein Besuch im Anantara Spa, in dem die traditionelle<br />

Heilkunst Asiens auf das überlieferte Wissen der einst hier lebenden Mönche trifft.<br />

www.anantara.com<br />

Grenzüberschreitend gut<br />

Beach Resort? Bio-Bauernhof? Designhotel?<br />

Künstlerresidenz? Kulturzentrum? Das auf<br />

der indonesischen Paradiesinsel Sumba<br />

gelegene Cap Karoso ist all das und noch viel<br />

mehr. Das macht das zu den Designhotels TM<br />

gehörende Refugium zu den ungewöhnlichsten<br />

Häusern der Region – und zum<br />

perfekten Kontrastprogramm zur knapp eine<br />

Flugstunde entfernt gelegenen Götterinsel<br />

Bali. Gewohnt wird im Cap Karoso in 67<br />

Studios, Suiten und Villen. 42 bis 270 m 2<br />

groß sind sie, im puristischen Asia-Style mit<br />

heimischem Kunsthandwerk eingerichtet,<br />

und verfügen je nach Kategorie über eigene<br />

Infinity-Pools, Gärten, Yoga- & Pilates-<br />

Cabanas sowie bis zu drei Schlafzimmer und<br />

privaten Strandzugang. Unter dem Motto<br />

„The Wild“, „The Calm“, „The Indulgence“<br />

und „The Family” können Gäste maßgeschneiderte<br />

Experiences buchen.<br />

Das Angebot reicht dabei von einem<br />

Besuch in der Cap Karoso Farming School<br />

über Tempel- und Dschungeltouren bis hin<br />

zu Web-Workshops oder Ausritten auf den<br />

urtümlichen Sumba-Ponys.<br />

www.capkaroso.com<br />

www.designhotels.com<br />

ECO CHIC<br />

im indonesichen<br />

Cap Karoso<br />

<strong>02</strong>2


NEW Reviving Rosemary<br />

Invigorate the senses with naturally uplifting rosemary,<br />

geranium and patchouli in our Bath, Body and Hair Care collection<br />

Responsible<br />

Manufacturing<br />

00%<br />

Vegetarian<br />

Refillable<br />

Packaging<br />

Recycled<br />

Materials<br />

Free From<br />

Parabens


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

Das Carlton Cannes feiert sein Comeback<br />

Zwei lange Jahre hat es gedauert, doch jetzt erstrahlt das Carlton Cannes, A Regent Hotel wieder<br />

in altem/neuem Glanz. Was sich geändert hat? Auf rund 20.000 m 2 sind 37 elegante Residences<br />

sowie ein lauschiger Garten mit dem längsten Infinitypool der Stadt und einem Hightech-Gym<br />

hinzugekommen. Außerdem wurde das gesamte Interieur von Designer Tristan Auer zeitgemäß<br />

upgedatet. Was geblieben ist? Der einzigartige Charme der Hotellegende mit den beiden<br />

ikonischen Ecktürmen, die zu den Wahrzeichen der Côte d‘Azur gehören. Unser Tipp: Unbedingt<br />

eine der ebenfalls neugestalteten Suiten in der siebten Etage buchen. Ob es die Grace-Kelly-,<br />

Cary-Grant- oder Kirk-Douglas-Suite sein darf, bleibt dabei Ihnen – und Ihren Vorlieben für die<br />

Hollywoodstars von einst – überlassen. Günstiger, aber kaum weniger glamourös: Ein Tag im<br />

Carlton Beach Club mit himmlisch-weichen Sunbeds und einem erstklassigen Strandrestaurant.<br />

www.ihg.com<br />

So very Vietnam<br />

Mit dem The Anam Mui Ne hat vor<br />

wenigen Monaten eines der<br />

exklusivsten Beach Resorts Vietnams<br />

seine Pforten geöffnet. Das zur<br />

Vereinigung der „Small Luxury Hotels<br />

of the World“ gehörende Haus verfügt<br />

über 127 Zimmer und Suiten (einige<br />

davon mit privatem Pool), die sich<br />

über ein 1,2 ha großes Gartenareal<br />

direkt am Meer verteilen. In Sachen<br />

Architektur, aber auch Kulinarik zeigt<br />

sich die „kleine Schwester“ vom The<br />

Anam Cam Ranh von der kolonialen<br />

Vergangenheit des Landes beeinflusst.<br />

Neben französisch inspirierter<br />

Cuisine werden aber auch heimische<br />

Spezialitäten und Beach Club Bites<br />

serviert. Top für alle, die Strand- und<br />

Stadturlaub gerne verbinden:<br />

Ho-Chi-Minh-Stadt ist vom Hotel aus<br />

schnell und unkompliziert erreichbar.<br />

Abgerundet wird das Angebot im The<br />

Anam Mui Ne durch ein großes<br />

Wassersportzentrum sowie ein Spa<br />

mit Yoga Space und Gym.<br />

www.theanam.com<br />

<strong>02</strong>4


BOUTIQUE_MODE<br />

Seidig<br />

Bunt bedrucktes<br />

Haartuch aus<br />

Seiden-Faille von<br />

Maison Michel<br />

bei Net-a-Porter.<br />

www.net-aporter.com<br />

Durchblick<br />

Knallgrüne Acetat-Sonnenbrille<br />

vom Italo-Label Bottega Veneta.<br />

www.bottegaveneta.com<br />

Cool am Pool<br />

Glitzerndes Kleid mit Paillettenbesatz von Stine Goya bei<br />

Peek & Cloppenburg. www.peek-cloppenburg.de<br />

Mustergültig<br />

Seidenkleid mit<br />

abstraktem<br />

Print in feinen<br />

Pastelltönen<br />

von Etro.<br />

www.etro.com<br />

Sweetie<br />

Extralange Drop-<br />

Ohrringe mit bunten<br />

Kristallen aus der<br />

„Gema“-Kollektion<br />

von Swarovski.<br />

www.swarovski.com<br />

Bodyguard<br />

Halskette aus<br />

edlen Türkisen<br />

und Opalen mit<br />

„schützendem“<br />

Augendetail<br />

von Jacquie<br />

Aiche bei<br />

Farfetch. www.<br />

farfetch.com<br />

Aufgerüscht<br />

Asymmetrisches<br />

Minikleid aus<br />

Baumwolle mit<br />

großen Volants<br />

und Marmormuster<br />

von<br />

Pucci.<br />

www.pucci.com<br />

Sunny<br />

Luftige Riemchensandalen in<br />

frischem, intensivem Orange<br />

von Vagabond.<br />

www.vagabond.com<br />

Jetzt ist Mix & Match angesagt!<br />

Denn chice Kombis aus Farben<br />

und Mustern passen perfekt zu<br />

lauen Abenden und heißen Tagen.<br />

Take away<br />

Gemustertes Beautycase aus<br />

100% recycelten, nachhaltigen<br />

Materialien von Wouf.<br />

www.wouf.com<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

Paradiesvogel<br />

Kraftvoll gemusterte<br />

Plateau-Sandalen mit<br />

auffälliger XL-Schleife<br />

von Kurt Geiger.<br />

www.kurtgeiger.com<br />

Hauchdünn<br />

Seiden-Jumpsuit<br />

mit floralem<br />

Allover-Print von<br />

Zimmermann bei<br />

Breuninger.<br />

www.breuninger.<br />

com<br />

Gut gewickelt<br />

Kleid mit Schnallendetail<br />

an der Taille<br />

von Paco Rabanne,<br />

exklusiv bei Zalando.<br />

www.zalando.com<br />

<strong>02</strong>6


CASTELL SON CLARET MALLORCA<br />

PROMOTION<br />

The Luxury of Being Yourself<br />

Castell Son Claret ist ein ganz besonderer Rückzugsort,<br />

der mit Stolz und Freude sein zehnjähriges Jubiläum feiert.<br />

Am Fuße des Tramuntana-Gebirges<br />

gelegen, das zum UNESCO-Weltnaturerbe<br />

gehört, und eingebettet zwischen<br />

Wiesen, Wäldern und unberührter<br />

Natur liegt gleich hinter Es Capdellà<br />

das Castell Son Claret. Das Team<br />

rund um Direktor Björn Spaude – und<br />

selbstverständlich auch die Gäste –<br />

freuen sich ganz besonders auf die<br />

neue Saison, denn das herrschaftliche<br />

Domizil feiert sein zehnjähriges<br />

Bestehen. Zur Jubiläumsfeier wird<br />

mit den Castell Classics nicht nur<br />

Reizvolles für die Ohren geboten,<br />

Überraschungen für den Gaumen hält<br />

auch Küchenchef Jordi Cantó vom<br />

Sa Clastra bereit. Er bringt von seiner<br />

Pop-up-Tour „kulinarische Inselreise“<br />

seine gesammelten Eindrücke mit und<br />

präsentiert diese in fein komponierten<br />

Neuinterpretationen.<br />

Seit seiner Eröffnung im Frühjahr<br />

2013 hat sich das Castell Son Claret zu<br />

einem der besten Luxushotels Mallorcas<br />

entwickelt, und der Prozess geht weiter.<br />

Das Hotel, gelegen auf einem 132<br />

Hektar großen Areal, bietet alles, was<br />

es für einen unvergleichlichen Urlaub<br />

braucht: Geschmackvoll und großzügig<br />

eingerichtete Zimmer und Suiten,<br />

ein Spa mit Wellness, Massagen,<br />

Indoorpool, Hamam und Infinitypool<br />

mit weitläufiger Terrasse samt<br />

herrlichem Ausblick.<br />

Für die Kulinarik sorgt Küchenchef<br />

José Forteza mit seinem Team im<br />

Olivera mit einem neu gestalteten<br />

Wintergarten, das Sa Clastra steht<br />

unter der Leitung von bereits erwähntem<br />

Jordi Cantó. In den Sommermonaten<br />

ist hier das Abendessen unter dem<br />

Sternenhimmel Mallorcas ein<br />

besonders unvergessliches Erlebnis.<br />

castellsonclaret.com<br />

<strong>02</strong>7


BOUTIQUE_MODE<br />

Retro<br />

Sonnenschild aus Stroh im<br />

Fifties-Style mit Ripsbandborte<br />

und hinten geknotetem<br />

Band von Max Mara.<br />

www.maxmara.com<br />

Stylish<br />

Verspiegelte, ultraleichte Sonnenbrille von<br />

Louis Vuitton. www.louisvuitton.com<br />

Schutzschild<br />

Wasserfest, pflegend und fein duftend:<br />

Cellular Protective Cream for Body SPF 50<br />

von Sensai. www.sensai-cosmetics.com<br />

Zarte<br />

Versuchung<br />

Luftige, semitransparente<br />

Tunika<br />

mit Gürtel von<br />

Melissa Odabash<br />

bei My Theresa.<br />

www.mytheresa.com<br />

Hitzewelle<br />

Bikini in der fröhlichen<br />

Farbe „Ananas Passion“<br />

von Eres, lädt zum<br />

entspannten Relaxen<br />

in der Sonne ein.<br />

www.eresparis.com<br />

Bronze Goddess<br />

Edel schimmernder,<br />

kompakter Sonnenpuder<br />

„Phyto-Touche<br />

Illusion d‘Été“<br />

von Sisley.<br />

www.sisley-paris.com<br />

Island Vibe<br />

Bikini „Wako“<br />

mit verzierter<br />

Borte und<br />

Schleifendetail<br />

am Rücken von<br />

Banana Moon.<br />

www.bananamoon.com<br />

Ab in den Urlaub: Mit dem richtigen Outfit<br />

und den passenden Accessoires machen<br />

wir beim (Sonnen-)Baden eine gute Figur.<br />

Diese sommerlichen Schätze sorgen sofort<br />

für Lust auf Sonne, Strand, See und Meer.<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

Fundstück<br />

der Saison<br />

Müheloser Pariser<br />

Chic von Sandro:<br />

Clementin-orangenes<br />

Midikleid aus<br />

Rippjersey mit<br />

minimalistischer<br />

Silhouette und<br />

Cut-outs an der Taille.<br />

www.Wertheim<br />

Village.com<br />

Mustergültig<br />

Schmeichelnder<br />

Badeanzug im<br />

charmanten<br />

Streifendesign<br />

mit Wickeldetail<br />

von Seafolly.<br />

www.seafolly.com<br />

Palm Trees<br />

Coole Strandtasche<br />

mit Allover-Print von<br />

Emporio Armani bei<br />

Peek & Cloppenburg.<br />

www.peek-cloppenburg.de<br />

Surfing<br />

Stylische Bandana<br />

Board Swim Shorts<br />

mit orangem Muster<br />

von Louis Vuitton.<br />

www.louisvuitton.com<br />

Fruchtiger Begleiter<br />

Schlüsselanhänger aus weichem<br />

Leder von Furla. www.furla.com<br />

Hoch hinaus<br />

Wedge-Sandalen „Cassandra“<br />

aus Leder von Saint Laurent bei<br />

Farfetch. www.farfetch.com<br />

<strong>02</strong>8


Mösern/Seefeld (TIROL) – 130 km von München entfernt


BOUTIQUE_KOSMETIK<br />

Volle Power<br />

Die neuen Energy<br />

Ampullen mit Vitamin<br />

A, C, E, B5 und B3 von<br />

Babor verleihen<br />

trockener, müder Haut<br />

wieder mehr Strahlkraft.<br />

www.babor.com<br />

Zitrusfrisch<br />

Handarbeit<br />

Die aktuelle „Yukatan Kollektion“ vom Nagellack-Label<br />

Manucurist begeistert mit sommerlich-bunten Tönen von<br />

Zitronengelb bis Beerenpink. www.manucurist.com<br />

Zitrusfrüchte begeistern<br />

uns jetzt mit spritzigem<br />

Duft und knalligen Farben.<br />

So starten wir erfrischt und<br />

belebt in den Sommer!<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

1 2 3 4 5 6 7<br />

1. Transparent<br />

Leichter Sonnenschutz-Stick<br />

für das Gesicht mit UVA/UVB 50<br />

von Clarins. www.clarins.de<br />

2. Guter Ton<br />

The Face Anti-Aging<br />

Selbstbräuner Drops für zarte<br />

Bräunung von Tan-Luxe.<br />

www.tan-luxe.com<br />

3. Belebend<br />

Floral-fruchtige Duftkerze „Flora“<br />

aus Muranoglas von Stories of<br />

Italy. www.storiesofitaly.com<br />

4. Sonnig<br />

Edler Duftmix aus spritziger<br />

Limette und feinen Hölzern:<br />

Bois d’Hadrien von Goutal Paris.<br />

www.goutalparis.com<br />

5. Fresh<br />

Duftet und pflegt: Seife „Orange<br />

Sanguine“ von Atelier Cologne.<br />

www.ateliercologne.com<br />

6. Strahlend<br />

Charmanter Orangeton:<br />

Luminous Silk Glow Blush Nr. 30<br />

„Offbeat“ von Armani Beauty.<br />

www.armanibeauty.de<br />

7. Farbkraft<br />

Samtiger Lippenstift in<br />

starkem Pink „L’ Absolu<br />

Rouge Intimatte Nr. 388“<br />

von Lancôme.<br />

www.lancome.de<br />

030


UNGARN<br />

PROMOTION<br />

Neues entdecken, hören und sehen<br />

Die charmante ungarische Barockstadt Veszprém sowie die umliegende<br />

malerische Region Bakony-Balaton tragen in diesem Jahr stolz den Titel<br />

„Kulturhauptstadt Europas“. Eine Vielzahl an Events wartet auf die Gäste.<br />

In unmittelbarer Nähe des Bakony-Waldes und des<br />

Balaton-Sees liegt Veszprém. Als eine der ältesten Städte<br />

Ungarns blickt sie auf ein reiches kulturelles Erbe zurück:<br />

Historische Denkmäler wie der sogenannte „Feuerturm“<br />

mit einem wunderbaren Ausblick auf die Stadt oder die<br />

Klöster sowie Gärten um den St. Benedikt-Berg laden zu<br />

einem historischen Spaziergang ein. Auf Besucher warten<br />

Klassik- und Pop-Konzerte, Theatervorführungen und<br />

Kunstausstellungen. Außerdem veranstaltet Veszprém fast<br />

jeden Monat mindestens ein Musikfestival – nicht umsonst<br />

trägt die Stadt auch den UNESCO-Titel „Stadt der Musik“.<br />

Die regionale Kulinarik ist ebenfalls ein zentraler<br />

Bestandteil der Kultur und des Programms.<br />

veszprembalaton2<strong>02</strong>3.hu/de<br />

Der Balaton ist mit seinen Stränden besonders als<br />

familienfreundliche Badedestination Ungarns bekannt.<br />

Er ist übrigens der größte See Mitteleuropas und lädt<br />

stets zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Die Region<br />

eignet sich hervorragend für Erkundungstouren mit dem<br />

Fahrrad. Besonders einfach gelingt das mit dem Projekt<br />

BalatonBike365: Eine Website und mobile App hilft<br />

Besuchern, zahlreiche, auch weniger bekannte, Radrouten<br />

zu entdecken. Außerdem liegt hier die Kurstadt<br />

Hévíz, die für ihre Wellnessmöglichkeiten und medizinischen<br />

Anwendungen bekannt ist. Der gleichnamigen<br />

Thermalsee ist nicht nur eine idyllische Ruheoase, seinem<br />

Wasser wird auch eine heilende Wirkung zugeschrieben.<br />

www.balatonbike365.hu/de<br />

www.visithungary.com<br />

FESTIVAL-KALENDER:<br />

n Veszprém-Fest 2<strong>02</strong>3: 12. bis 16. Juli<br />

n Rosé, Riesling und Jazz-Tage: 7. bis 16. Juli<br />

n Veszprém Street Music Festival: 19. bis 22. Juli<br />

n Auer Festival: 1. bis 6. August<br />

n INOTA Festival: 31. August bis 3. September<br />

n BALKAN: MOST Festival: 7. bis 9. September<br />

n Balaton Wine and Gourmet: 21. September bis 24. September<br />

n Jazz Festival: 16. bis 19. November<br />

031


BOUTIQUE_ZEIT INTERVIEW_FRANCIS FÜR LUXUS SULTANA<br />

Wie die<br />

Zeit<br />

vergeht<br />

Put on your<br />

pearls, girls!<br />

Weniger ist mehr?<br />

Nicht für Bulgari-<br />

Markenbotschafterin<br />

Anne Hathewy, die<br />

bei der diesjährigen<br />

MET-Gala mit Perlen<br />

und anderen Preziosen<br />

ein starkes Statement<br />

gesetzt hat.<br />

„Die kenn‘ ich doch!“<br />

Wenn es Ihnen beim<br />

Betrachten dieser Modelle<br />

auch so geht, haben Sie völlig<br />

Recht! Viele der neuen Uhren<br />

haben sich nämlich von den<br />

guten, alten Zeiten (und<br />

Modellen) inspirieren lassen.<br />

TEXT: MANUELA BLISSE<br />

La vie en rosé<br />

Die Serpenti Seduttori von<br />

Bulgari, eine Neuinterpretation<br />

der ikonischen Serpenti,<br />

mit ihrem tropfenförmigen,<br />

flachen Gehäuse und einem<br />

von Schlangenschuppen<br />

inspirierten Armband aus<br />

Edelstahl, macht die Zeit noch<br />

kostbarer. Die Krone ist mit<br />

einem rosafarbenem Rubellit<br />

im Cabochonschliff besetzt.<br />

www.bulgari.com<br />

Comeback<br />

50 Jahre nach der Premiere<br />

lässt Baume & Mercier seine<br />

ikonische „Riviera Kollektion“<br />

von 1973 wiederaufleben. Der<br />

Zeitmesser im Heritage-<br />

Design zeigt sich mit<br />

typischer, zwölfeckiger<br />

Lünette sowie markantem<br />

Stahlgehäuse.<br />

www.baume-et-mercier.com<br />

Die Wildentschlossene<br />

Beim diesjährigen Salone del Mobile<br />

in Mailand stellte NOMOS vier<br />

quadratische Versionen der „Tetra“<br />

vor. Dieses Modell in zartem<br />

Rosé heißt „Die Wildentschlossene“,<br />

hat ein Manufakturkaliber mit<br />

Handaufzug und ein samtgraues<br />

Armband aus veganem Velours.<br />

www.nomos-glashuette.de<br />

032<br />

FOTO: CHRISTIAN HÖGSTEDT


To dive for<br />

Die „TUDOR Black Bay 54“ ist<br />

eine Hommage an die erste<br />

Taucheruhr der Schweizer<br />

aus dem Jahr 1954.<br />

Das 37-Millimeter-Gehäuse<br />

verbindet die klassischen<br />

Proportionen mit einem<br />

Manufakturwerk Kaliber<br />

MT5400 sowie einer Wasserdichtigkeit<br />

bis 200 Meter Tiefe.<br />

www.tudorwatch.com<br />

Automatisches<br />

Chronographen-<br />

Uhrwerk<br />

Mit der „Odysseus“<br />

präsentierten A. Lange &<br />

Söhne 2019 ihren ersten<br />

sportlich-eleganten<br />

Zeitmesser mit einem von<br />

Hand finissierten Uhrwerk.<br />

Der limitierte „Odysseus<br />

Chronograph“ führt<br />

dieses Kapitel nun fort.<br />

www.alange-soehne.com<br />

Für die Ewigkeit<br />

Die „Quantième perpétuel<br />

7327“ von Breguet ist<br />

einfach zu tragen, aber<br />

komplex in der Herstellung.<br />

Das Uhrwerk muss<br />

nämlich über ein<br />

mechanisches „Gedächtnis“<br />

von vier Jahren oder<br />

1.461 Tagen verfügen.<br />

www.breguet.com<br />

Brillanz<br />

im Duett<br />

Der „Move Noa“-Armreif von Valéria<br />

Messika ist vollständig mit Diamanten<br />

besetzt. Ziemlich luxuriös also. Und dennoch<br />

passt er zu den unterschiedlichsten Outifs.<br />

Er kann, muss aber nicht einzeln getragen<br />

werden. Unverwechselbar wird der Armreif<br />

durch drei bewegliche Diamanten, die<br />

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft<br />

symbolisieren sollen. Wer den Allover-Look<br />

mag, findet beim Pariser Luxuslabel auch<br />

passende Ringe dazu.<br />

Modern, klassisch, sich selbst genügend,<br />

aber auch in Kombination ausdrucksstark –<br />

das kann auch der mit Diamanten besetzte<br />

Weißgold-Ring aus der von Victoire de<br />

Castellane entworfenen „GEM DIOR“-<br />

Kollektion von sich behaupten. Er vereint<br />

organische Abstraktion und grafische Linien,<br />

wobei Eleganz und Schlichtheit in Balance<br />

bleiben. Auch zu diesem Prachtstück gibt<br />

es Armbänder im gleichen Design.<br />

www.messika.com<br />

www.dior.com<br />

Blick ins Innerste<br />

Mit der neuen „Voyager Skeleton“<br />

lässt Louis Vuitton tief blicken.<br />

Genial: die Kombination aus<br />

erstklassigem Uhrmacherwerk und<br />

dem nicht zu übersehenden LV-Logo.<br />

www.louisvuitton.com<br />

Seventies Style<br />

Mit der „Ingenieur<br />

Automatic 40“ huldigt<br />

IWC der legendären<br />

„Ingenieur SL“ von<br />

Gérald Genta aus<br />

den 1970er-Jahren.<br />

www.iwc.com<br />

Limited Editions<br />

Nach dem Erfolg der ersten Jubiläumsedition in<br />

Roségold präsentiert Frederique Constant nun<br />

zwei neue Varianten des „Tourbillon Manufacture“.<br />

In ihrem 39-mm-Stahlgehäuse mit silbernem oder<br />

blauem Zifferblatt und bei 6 Uhr sichtbarem Tourbillon<br />

ist die Uhr gleichermaßen modern und klassisch.<br />

Erhältlich jeweils in einer Auflage von 350 Stück.<br />

ww.frederiqueconstant.com/de/<br />

033


INTERVIEW_FRANCIS SULTANA<br />

INTERIOR STAR<br />

Für dem Londoner<br />

Designer Francis<br />

Sultana war das<br />

La Palma das erste<br />

Hotelprojekt.<br />

Opulenz, Eleganz,<br />

Glamour: Im<br />

Sommer eröffnet<br />

auf Capri das<br />

„La Palma“ – ein<br />

neues Haus der<br />

Oetker Collection,<br />

für das Interior-<br />

Designer Francis<br />

Sultana verantwortlich<br />

zeichnet.<br />

Wir trafen den<br />

kreativen Kopf<br />

vor Ort.<br />

INTERVIEW: BETTINA KRAUSE<br />

Herr Sultana, wie wird man eigentlich<br />

zu einem der gefragtesten Designer<br />

unserer Zeit?<br />

Ich wurde in Malta geboren und lebe heute<br />

in London. Mein Traum war es immer,<br />

Designer zu sein. Vor 16 Jahren nahm<br />

ich eine einjährige Auszeit von meiner<br />

damaligen Arbeit und gründete im Anschluss mein eigenes<br />

Designunternehmen, das seither sehr stark gewachsen ist.<br />

Ich arbeite heute als Innenarchitekt, bin aber auch als<br />

Geschäftsführer der David Gill Gallery tätig und in<br />

Londoner Institutionen wie die Serpentine Gallery, das<br />

Design Museum oder das Victoria & Albert Museum<br />

involviert und habe eine diplomatische Funktion als<br />

Maltas Kulturbotschafter. Dort arbeite ich am Aufbau<br />

des ersten Museums für zeitgenössische Kunst. Als<br />

Innenarchitekt realisiere ich private Wohnprojekte, und<br />

während der Pandemie entwarf ich mein erstes Hotel.<br />

Das La Palma ist also Ihr erstes Hotelprojekt?<br />

Ja, ich hatte nie vor, Hotels zu gestalten, aber Capri liebe<br />

ich und fahre seit 25 Jahren jeden Sommer hin. Ich kenne<br />

die Insel also sehr gut. Zudem ist Oetker Collection einer<br />

meiner liebsten Hotel-Brands. Es war also keine Option,<br />

dieses Projekt abzulehnen. Wenngleich ich noch nie ein<br />

Hotel gestaltet habe, habe ich in vielen sehr guten Häusern<br />

gewohnt und bin immer sehr kritisch. Ich wollte sicherstellen,<br />

dass dieses Hotel perfekt wird. Für mich geht es<br />

um Maßarbeit, um kleinste Details wie Monogramme.<br />

Das gesamte Hotel trägt meine Signatur, dazu gehört<br />

auch meine neue Kollektion, die in Kooperation mit der<br />

Italienischen Traditionsmarke Bonacina entstand.<br />

Was macht das Hotel besonders?<br />

Wir haben die Geschichte des Hotels neu interpretiert,<br />

und ich wollte ihm ein schönes Narrativ verleihen, denn<br />

Capri ist ein sehr romantischer Ort voller Liebe und<br />

034


CAPRI CHIC Der Esprit der Insel ist auch in den Zimmern und öffentlichen Bereichen erkennbar.<br />

Schönheit. Es ist Dolce Vita pur! Diese Emotion möchte ich<br />

vermitteln. Deshalb habe ich viele architektonische Details<br />

des Hauses wie Regale oder Geländer erhalten, um diese<br />

besondere Wirkung spürbar zu machen. Eine wichtige<br />

Rolle spielen Palmen, die als Motiv auf den Fußböden in<br />

der Lobby, in Mosaiken oder in die Teppiche einge<strong>web</strong>t, zu<br />

finden sind. Wir haben auch viele Palmen neu gepflanzt.<br />

Und wir haben einen ganz wunderbaren Chefkoch,<br />

Gennaro Esposito, ein toller Typ. Alle lieben ihn.<br />

Hatten Sie Vorgaben von der Oetker Collection?<br />

Als ich ihnen sagte, was ich für das La Palma plante, sagten<br />

sie: „Das ist genau das, was uns vorsch<strong>web</strong>t“. Wir wollten<br />

die Bedürfnisse der Gäste verstehen und das<br />

Hotel möglichst benutzerfreundlich gestalten.<br />

Ich bin oft Gast in ihren Hotels, so dass ich<br />

genau verstehe, welche Qualität sie anstreben.<br />

Es geht darum, ein Meisterwerk zu schaffen,<br />

dafür braucht man viel Sorgfalt, Aufmerksamkeit<br />

und Liebe für das, was man tut.<br />

Was erleben die Gäste im La Palma?<br />

Die Lobby mit den Fresken ist sehr einladend, ich habe<br />

sie in einen großen Salon verwandelt, der einfach Spaß<br />

machen soll. Im Erdgeschoss befindet sich auch das<br />

Restaurant, es hat ein tolles Ambiente. Wenn es sehr<br />

heiß ist oder regnet, möchte man ja drinnen sein. Auf<br />

der Dachterrasse habe ich viel weißes Metall verwendet<br />

sowie Stoffe mit maurischem Touch. Sie wird eher abends<br />

genutzt und soll ein Knotenpunkt sein, an dem sich alle<br />

treffen und eine gute Zeit haben können. Ich denke,<br />

La Palma wird in der Saison ein neues, lebhaftes Zentrum<br />

für die Insel mit köstlichen kulinarischen Erlebnissen.<br />

Das finde ich sehr aufregend.<br />

035<br />

Haben Sie einen Lieblingsspot im Hotel?<br />

Einen Ort liebe ich tatsächlich sehr: In der erste Etage ist<br />

eine exklusiv für Hotelgäste zugängliche Pool-Terrasse.<br />

Dort gibt es eine Bar, und ich stelle mir vor, dass man sich<br />

dort trifft, bevor man sich zum Abendessen aufmacht oder<br />

ausgeht. Es ist der perfekte Ort. Vielleicht wird es dort auch<br />

mal eine Kleinigkeit zu essen geben. Ich denke, das wird<br />

mein Lieblingsplatz sein.<br />

Gab es Inspirationen für das Hotel?<br />

Ja, einer meiner Lieblingsfilme ist „Happy End im<br />

September“ mit Rock Hudson und Gina Lollobrigida aus<br />

den 1960er Jahren. Er spielt zum Teil an der Amalfiküste.<br />

Rock Hudson ist ein amerikanischer<br />

Capri ist Dolce Vita<br />

pur! Diese Emotion<br />

möchte ich auch<br />

mit dem Hotel La<br />

Palma vermitteln.<br />

Milliardär, dessen Haus in seiner<br />

Abwesenheit ohne sein Wissen als<br />

Hotel vermietet wird. Für mich ist das<br />

La Palma. Ich habe mein ganzes Leben<br />

damit verbracht, Häuser einzurichten<br />

und wollte, dass sich auch dieses Hotel<br />

wie ein Zuhause oder wie ein Ort<br />

aus jener Hollywood-Ära anfühlt. Ich<br />

möchte eine schöne Kulisse für die Gäste schaffen und die<br />

hohe Qualität erfahrbar machen. Das La Palma soll ein<br />

schöner Ort sein, der inspiriert.<br />

Was wünschen Sie sich noch für das La Palma?<br />

Wenn ich das Hotel betrete, nachdem es nun fast fertig<br />

ist, bin ich aufgeregt und auch stolz. Es ist der erste<br />

öffentliche Ort, den ich gestaltet habe, und es gab schon<br />

viele nette, positive Rückmeldungen von so vielen Leuten.<br />

Ich möchte nur das Beste kreieren und hoffe, dass<br />

die Gäste, wenn sie das Hotel einmal erlebt haben,<br />

wiederkommen, Jahr für Jahr.


FRANKFURT FLUGHAFEN VIP-LOUNGE<br />

Rückzugsort<br />

Abheben & ankommen auf höchstem Niveau:<br />

Der Flughafen Frankfurt setzt neue Maßstäbe in der Welt<br />

des High-Class-Reisens und begeistert mit seinen<br />

VIP-Services auf Fünf-Sterne-Niveau.<br />

ENTSPANNUNG Höchster Komfort in einem besonderen Ambiente<br />

Warme Farben, ein hochwertiges Interieur<br />

und weitläufige Räumlichkeiten empfangen<br />

Gäste beim Betreten des neuen Hideaways<br />

am Flughafen Frankfurt. Das exklusive<br />

VIP-Terminal bietet seit Juni dieses Jahres<br />

eine Welt außerhalb des öffentlichen<br />

Terminals, in der Luxus auf Privatsphäre<br />

trifft. Mit dem VIP-Terminal wurden stilvolle Räumlichkeiten<br />

geschaffen, die Entspannung, kulinarische Genussmomente und<br />

ungestörtes Business in elegantem Ambiente versprechen. Ein<br />

Besuch der exklusiven VIP-Bereiche des Flughafen Frankfurt ist<br />

nicht nur Größen aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport vorbehalten.<br />

Jeder Gast, unabhängig von der gebuchten Fluggesellschaft<br />

und der Buchungsklasse, kann eine Reise zu einem besonderen<br />

Erlebnis machen und das VIP-Angebot nutzen. Jeder einzelne<br />

Aufenthalt ist für das VIP-Team einzigartig, weil jeder Gast<br />

individuell und den Wünschen entsprechend betreut wird –<br />

exklusiver kann wohl eine Reise nicht beginnen oder enden.<br />

036


LEKTÜRE Schmökern und<br />

Ruhe genießen – ausgesuchte<br />

Bücher machen es möglich.<br />

MEETING-POINT Business-<br />

Partner im stilvollen Ambiente<br />

empfangen<br />

Die unterschiedlichen Loungebereiche scheinen jedem<br />

noch so individuellen Wunsch des Gastes zu entsprechen.<br />

An der eleganten Bar des VIP-Terminals werden<br />

raffinierte sowie klassische Drinks serviert. In verschiedenen<br />

gemütlichen Sitzecken können Gäste das<br />

À-la-carte-Catering genießen. Wer seine Reise lieber mit<br />

einer edlen Zigarre beginnen oder ausklingen lassen<br />

möchte, der ist in der Cigar Lounge in bester Gesellschaft.<br />

Selbst auf ein Shoppingvergnügen müssen Gäste nicht<br />

verzichten, beim In-Lounge-<br />

Shopping-Erlebnis steht auf Wunsch<br />

auch ein Personal Shopping Assistant<br />

zur Seite. Für Unterhaltung wird in<br />

der Gaming-Lounge gesorgt.<br />

Wer sich lieber in sein persönliches<br />

Reich zurückziehen und uneingeschränkte<br />

Privatsphäre haben<br />

möchte, der kann in einer der edlen<br />

Suiten Ruhe finden. Teilweise sind<br />

sie mit eigenem Bad und Dusche<br />

ausgestattet.<br />

Das neue VIP-Terminal wurde<br />

vom renommierten Frankfurter<br />

Architekturbüro MM Design<br />

gestaltet. Beim Interieur wurde auf edle Stoffe und ein<br />

stilvolles Farbenspiel gesetzt. Die hochwertige Einrichtung<br />

sorgt für ein luxuriöses und doch verspieltes Flair.<br />

Kunstwerke von zeitgenössischen Künstlern wie Alex<br />

Katz und Jakob Mattner, Grafiken des 18. Jahrhunderts<br />

und japanische Tuschezeichnungen des 19. Jahrhunderts<br />

geben den eleganten Räumlichkeiten den letzten Schliff.<br />

Zu dem individuellen und erstklassigen Erlebnis im<br />

VIP-Terminal gehört auch der einzigartige Service und<br />

die vielen Vorteile, die das VIP-Angebot mit sich bringt.<br />

Gäste bewegen sich abseits der Betriebsamkeit des Flughafens<br />

in separaten Bereichen, selbst bei notwendigen<br />

Sicherheits-, Pass- und Zollkontrollen. Vor einem Abflug<br />

werden den exklusiven Passagieren die Durchführung<br />

des Gepäckmanagements und des Check-in-Prozesses<br />

abgenommen, sodass diese entspannt ihre Reise antreten<br />

können. Jeder Weg und jede Minute soll so angenehm<br />

wie möglich gestaltet werden.<br />

Ein persönlicher<br />

VIP-Agent erfüllt<br />

individuelle Wünsche<br />

der Gäste und betreut<br />

diese vom Touchdown<br />

bis zum<br />

Take-off.<br />

037<br />

Bei der Ankunft werden Gäste direkt vom Flugzeug<br />

abgeholt und mit der Limousine in die Lounge<br />

gebracht. Sobald das Gepäck abgeholt wurde,<br />

begleitet der persönliche VIP-Agent die Gäste zum<br />

Ausgang des VIP-Terminals, wo sie von einem Fahrer<br />

abgeholt werden oder mit dem eigenen Wagen den<br />

Flughafen verlassen können.<br />

Zusätzlich zum neuen VIP-Terminal (1.700 m²), das sich<br />

im öffentlichen Bereich am Terminal 1 befindet, betreibt<br />

der Flughafenbetreiber Fraport noch eine VIP-Lounge<br />

im Transitbereich auf gleichem<br />

Fünf-Sterne-Niveau (1.300 m²).<br />

Das VIP-Terminal verfügt über eine<br />

separate Vorfahrt und eigene<br />

Parkplätze mit E-Ladestationen.<br />

Ein Valet Parking Service kann auf<br />

Wunsch hinzugebucht werden.<br />

Die Preise für drei Stunden VIP-<br />

Betreuung bei Ankunft oder Abflug<br />

liegen bei 430 Euro für den ersten<br />

Gast, 240 Euro werden für jede<br />

weitere Person berechnet. Die VIP-<br />

Betreuung bei einem Transfer kommt<br />

auf 455 Euro für den ersten Gast und<br />

335 Euro für jede weitere Person. Die Suiten kosten je<br />

nach Größe 100 bis 500 Euro bei einem dreistündigen<br />

Aufenthalt. Das neue VIP-Terminal kann für ausgewählte<br />

Veranstaltungen exklusiv gebucht werden<br />

www.vip.frankfurt-airport.com<br />

FRANKFURT AIRPORT VIP-SERVICES IM ÜBERBLICK<br />

n Exklusivität und<br />

Servicequalität auf<br />

Fünf-Sterne-Niveau<br />

n Betreuung durch einen<br />

persönlichen VIP-Agenten<br />

n Durchführung des Gepäckmanagements<br />

und Check-in-<br />

Prozesses für die Gäste<br />

n Fahrt in Luxus-<br />

Limousinen direkt zum<br />

Flugzeug bzw. zu den<br />

VIP-Lounges<br />

n Absolute Diskretion<br />

n Buchbar unabhängig<br />

von der Airline und<br />

Buchungsklasse<br />

PRIVAT In den<br />

Suiten finden<br />

Reisende Privatatmosphäre.


WOLKE 7_FINNAIR<br />

Fliegendes Wohnzimmer<br />

Zum 100. Geburtstag hat sich Finnair eine neue, vieldiskutierte Business Class<br />

gegönnt. Connoisseur Circle konnte das neue Kabinenprodukt ausgiebig auf<br />

dem Flug von Helsinki nach Singapur testen.<br />

TEXT: KURT HOFMANN<br />

LOUNGE-FLAIR<br />

in der neuen Finnair<br />

Business Class<br />

Manchmal ist es gar nicht<br />

so schlecht, der Letzte zu<br />

sein. Zum Beispiel, wenn<br />

man mit dem letzten Flug<br />

des Tages, um 1 Uhr 25,<br />

von Helsinkis modernem<br />

und gut überschaubarem Flughafen aus<br />

mit Finnair AY 131 nach Singapur startet.<br />

Der Weg von der Non-Schengen-Lounge<br />

bei Gate 52 hinüber zum Boarding am<br />

Gate 50 ist kurz, und so betrete ich schon<br />

wenige Minuten später den bereitstehenden<br />

Airbus A350-900. Mein erster Eindruck:<br />

Die stilvolle Kabine überzeugt mit<br />

nordischer Eleganz und viel Komfort.<br />

Sitz 5L, mein „Heim“ für die nächsten<br />

13 Stunden, vermittelt gleich nach dem<br />

Platznehmen ein Höchstmaß an Privatsphäre.<br />

Nachdem ich herausgefunden<br />

habe, wie ich die beiden Kissen am<br />

besten anpassen kann, um es mir so<br />

richtig bequem zu machen, fühle ich mich<br />

ausgesprochen wohl und habe sogar ein<br />

bisschen das Gefühl, mein eigenes Wohnzimmer<br />

an Bord dieses Airbus zu besitzen.<br />

Bevor es losgeht, noch einige wichtige<br />

Fakten: Finnair gehört zu jenen Fluglinien,<br />

die wohl am meisten von der Sperre des<br />

russischen Luftraums betroffen sind.<br />

Denn aufgrund der Schließung verloren<br />

die Finnen den einzigartigen geografischen<br />

Vorteil, vom eigenen Drehkreuz in<br />

Helsinki aus Europa mit Asien auf dem<br />

kürzesten Wege zu verbinden – nonstop<br />

über Russland.<br />

Seitdem hat das erzwungene Umfliegen<br />

Russlands die Strecken nach Japan,<br />

Südkorea oder China um 15 bis 40 Prozent<br />

038


verlängert. „Die Flugzeit nach Singapur<br />

erhöht sich durch die neue Route um rund<br />

20 Prozent“, erklärt mir Finnair-CEO Topi<br />

Manner, der bei diesem Flug ebenfalls mit<br />

an Bord ist.<br />

Nordic Style trifft auf<br />

internationalen Charme<br />

Der nächtliche Start erfolgt überpünktlich.<br />

Zeit, sich nun also endlich den vieldiskutierten<br />

Sitzen in der Business<br />

Class zu widmen, von denen es heißt, sie<br />

seien revolutionär und würden auch von<br />

den Fluggästen beeindruckend positiv<br />

aufgenommen.<br />

Ob‘s tatsächlich so ist? Das Design mit<br />

seiner intimen Anmutung überzeugt<br />

mich jedenfalls gleich auf Anhieb. Das<br />

Außergewöhnliche an diesem Sitz ist die<br />

Tatsache, dass sich die Rückenlehne keinen<br />

Zentimeter verstellen lässt. Stattdessen<br />

passt man mit den bereits erwähnten<br />

Kissen seine Position im Sitz so lange<br />

an, bis man tatsächlich eine bequeme<br />

Sitzposition gefunden hat. Zum Schlafen<br />

wird dann zusätzlich noch eine Matratzen-<br />

Unterlage eingelegt. So wird aus dem Sitz<br />

ein Bett, das dank eines tiefen und geräumigen<br />

Fußraums auch größeren Personen<br />

ein bequemes Ausstrecken ermöglicht.<br />

Trotz der spätnächtlichen – oder besser<br />

gesagt frühmorgendlichen – Stunde ist ein<br />

Blick auf die Speisekarte ein Muss. Drei<br />

Hauptspeisen stehen zur Auswahl: gegrillter<br />

Pork Belly mit Röstkartoffeln, eine wirklich<br />

sehr gute und nur sehr leicht geräucherte<br />

Regenbogenforelle oder ein köstliches<br />

Palak Paneer Curry mit Basmati Reis.<br />

COME FLY WITH ME Autor Kurt Hofmann<br />

im Kreis von Flugbegleiterinnen der Oneworld<br />

Alliance, der auch die Finnair angehört.<br />

An guten Weißweinen werden ein Reyneke<br />

Organic Sauvignon Blanc 2<strong>02</strong>1 vom Weingut<br />

Reinhard sowie ein Riesling und ein<br />

Chartron et Trébuchet 2<strong>02</strong>1 angeboten. Bei<br />

den Roten hat man die<br />

Qual der Wahl zwischen<br />

einen Château Loudenne,<br />

Medoc Cru Bourgeois<br />

2016, einem Viña Arnáiz<br />

Crianza 2019 sowie einem<br />

Pertaringa Over the Top Shiraz 2017. Bei<br />

den Dessertweinen gibt es kurioserweise<br />

sogar ein Produkt aus Finnland – einen<br />

Ainoa Kultainen Sweet Cloudberry Wine,<br />

Finnair hat die<br />

Business<br />

Class neu erfunden<br />

Hollola. Wer weniger wagemutig ist, kann<br />

aber auch auf einen zehn Jahre alten<br />

Graham‘s Tawny, einen ausgezeichneten<br />

Port aus dem portugiesischen Douro-Tal,<br />

zurückgreifen. Übrigens, insgesamt<br />

werden rund 16.000 Flaschen Weißwein<br />

und 25.000 Flaschen Rotwein in einem<br />

halben Jahr bei Finnair über den Wolken<br />

ausgeschenkt – bei der Auswahl kann ich<br />

das gut verstehen …<br />

Der Rest der Nacht verläuft ausgesprochen<br />

ruhig. Nur das Schnarchen einiger<br />

Mitpassagiere übertönt das beständige<br />

Jetstream-Geräusch des leisen A350 und<br />

stört meinen rund siebenstündigen Schlaf<br />

ein wenig. Obwohl wir am frühen Abend<br />

in Singapur landen, serviert uns die<br />

freundliche Kabinencrew vorher noch ein<br />

an die Abflugszeit in Helsinki angepasstes<br />

Frühstück, bestehend aus Rührei, Hash<br />

Browns, Joghurt und frischen Früchten,<br />

was vielleicht ein wenig seltsam anmutet,<br />

aber gut schmeckt.<br />

Mein Fazit: Ein Langstreckenflug mit<br />

Finnair ab bzw. über Helsinki ist durchaus<br />

eine interessante Option. Selbst<br />

dann, wenn man aufgrund des gesperrten<br />

Luftraums über Russland längere Flugzeiten<br />

in Kauf nehmen muss<br />

und die finnische Airline<br />

auf dem Weg nach Asien<br />

ihren wohl wichtigsten<br />

Standortvorteil verloren<br />

hat. Darüber hinaus hat<br />

mich aber auch die neue Business Class<br />

der traditionsreichen Airline, die in diesem<br />

Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, zu<br />

100 Prozent überzeugt.<br />

FINNAIR BUSINESS CLASS<br />

n LOUNGE<br />

Die Finnair Business Class Lounge<br />

Non-Schengen Bereich ist ebenso<br />

groß wie gemütlich und verfügt<br />

über Platz für rund 450 Gäste.<br />

Ihnen stehen zwei Selbstbedienungs-Getränkestationen<br />

sowie ein Buffet mit einer<br />

schönen Auswahl an warmen<br />

und kalten Speisen zur Verfügung.<br />

Beeindruckend ist die Bar mit<br />

einer erstklassigen Auswahl an<br />

Cocktails und Spirituosen.<br />

n ESSEN<br />

Auf dem Flug nach Singapur<br />

werden zum Abendessen drei<br />

warme Hauptgerichte von sehr<br />

guter Qualität angeboten. Selbstverständlich<br />

wir auch<br />

ein erstklassiger Champagner<br />

ausgeschenkt – immer eine<br />

schöne Art, die Reise zu beginnen.<br />

Die Weinkollektion umfasst<br />

drei Weiß- und drei Rotweine<br />

sowie zwei Dessertweine.<br />

Auf der Langstrecke wechselt<br />

Finnair das Speisen- und<br />

Getränkeangebot drei<br />

Mal jährlich.<br />

n INFLIGHT ENTERTAINMENT<br />

& WIFI AN BORD<br />

In allen Belangen auf dem<br />

neuesten Stand der Technik.<br />

Fernbedienung und USB-Ladeanschlüsse<br />

sind in einem<br />

diskreten Fach untergebracht.<br />

Ein 18-Zoll-Bildschirm bietet<br />

neben Filmen, Musik usw. auch<br />

persönliche Transitinformationen<br />

für den Flughafen Helsinki,<br />

das ist nicht nur ausgesprochen<br />

clever, sondern auch sehr<br />

kundenfreundlich. Finnair bietet<br />

seinen Passagieren die erste<br />

Stunde WLAN kostenlos an.<br />

Für Finnair Plus Platinum- und<br />

Platinum Lumo-Mitglieder ist<br />

die Nutzung während des<br />

gesamten Fluges kostenlos.<br />

n BESATZUNG<br />

Stets aufmerksam, stets<br />

freundlich und immer für einen<br />

guten Lacher und Scherz zu<br />

haben – so macht Fliegen Spaß.<br />

n SITZ<br />

„Einfachheit, Komfort und Funktionalität“<br />

sollen bei Finnair in<br />

allen Bereichen im Fokus stehen.<br />

Das trifft auch auf die neuen Sitze<br />

zu, die aber nicht jeder als ideal<br />

empfindet. Mich haben sie jedoch<br />

überzeugt – und mir einen sehr<br />

angenehmen, siebenstündigen<br />

Schlaf beschert.<br />

n GOOD TO KNOW<br />

In den Reihen 1 und 2 sowie 9<br />

und 10 – also den jeweils ersten<br />

Business-Class-Reihen nach Eingang<br />

bzw. Küche und Toilette – ist<br />

der Platz für die Füße um einiges<br />

weiter als in den anderen Reihen.<br />

www.finnair.com<br />

039


KOLUMNE_KUNSTTERMINE<br />

EUPHORIA<br />

Systemkritik von<br />

Julian Rosefeldt in<br />

der Völklinger Hütte<br />

Reisen zur Kunst<br />

Städtetrips im Sommer? Für viele unvorstellbar, für unseren<br />

Kunstkolumnisten Jörg Bertram aber eine „ziemlich coole Sache –<br />

und das nicht nur wegen der leeren Museen“. Wohin es ihn in den<br />

nächsten Wochen zieht und welche Ausstellungen auch Sie nicht<br />

verpassen sollten, lesen Sie hier.<br />

Viennacontemporary in Wien<br />

Spätsommer in Wien ohne einen Besuch der<br />

Viennacontemporary? (Foto rechts unten) Für<br />

mich mindestens ebenso unvorstellbar, wie<br />

Österreichs Hauptstadt ohne Heurigentour,<br />

Praterrunde oder Müßiggang im Kaffeehaus!<br />

Womit sich die 2015 gegründete Messe<br />

ihren festen Platz im internationalen<br />

Kunstkalender erobern konnte? Mit gut<br />

ausgewählten Galerien, kompetent<br />

kuratierter zeitgenössischer Kunst, einer<br />

hübschen Location im Stadtpark sowie<br />

einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm<br />

inklusive geführter Touren und<br />

Performances. Fast schon ein Klassiker<br />

ist die Sonderschau ZONE 1, die sich<br />

vor allem jungen Künstler:innen<br />

aus Österreich widmet. Wie sich<br />

„relevante Sozialphänomene“<br />

künstlerisch aufarbeiten lassen, steht<br />

hingegen im Fokus der Schwerpunktschau<br />

STATEMENTS. In diesem<br />

Jahr findet die Viennacontemporary<br />

vom 7. bis 10. September statt.<br />

www.viennacontemporary.at<br />

Julian Rosefeldt im Weltkulturerbe<br />

Völklinger Hütte<br />

Auf der Suche nach einer sommerfrischen<br />

Kunst-Destination fernab der ausgetretenen<br />

Museumspfade? Dann empfehle ich einen<br />

Kurztrip ins Saarland, genauer gesagt ins<br />

Weltkulturerbe Völklinger Hütte. In einer<br />

6.000 m 2 großen Gebläsehalle zeigt<br />

Filmkünstler und Regisseur Julian Rosefeldt<br />

hier noch bis zum 3. September seine<br />

Videoinstallationen. Neben dem fast<br />

zweistündigen Hauptwerk EUPHORIA, mit<br />

Tanzeinlagen und Textzitaten von Adorno bis<br />

Snoop Dog, hat mich vor allem PENUMBRA<br />

begeistert. In Slow-Motion-Bildern – und<br />

mit Robert Schumanns „Szenen aus Goethes<br />

Faust“ im Ohr – nimmt sie einen mit zu<br />

fernen Wüstenplaneten oder Raveparties.<br />

Endzeitvision oder Ausdruck sinnlichsymbolischer<br />

Dekadenz? Nicht umsonst<br />

heißt die Show „WHEN WE ARE GONE“ …<br />

www.voelklinger-huette.org<br />

Peter Halley in Luxemburg<br />

Von der Völklinger Hütte bis zum MUDAM,<br />

dem „Musée d‘Art Moderne Grand-Duc<br />

Jean“ in Luxemburg sind es keine hundert<br />

Kilometer. Ich mag nicht nur das Gebäude<br />

von Ieoh Ming Pei, der auch die Pyramide im<br />

Pariser Louvre entwarf, sondern auch das<br />

ambitionierte Programm von<br />

Kuratorin Michelle Cotton, die ihr<br />

kleines Haus auf die Weltkarte<br />

der großen Kunstmuseen gesetzt<br />

hat. In diesem Sommer widmet<br />

sie Peter Halley eine Ausstellung.<br />

Obwohl der New Yorker zu den<br />

wichtigsten zeitgenössischen<br />

Vertretern der Abstraktion<br />

gehört, blieb er dem großen<br />

040


Publikum bislang eher unbekannt. Vielleicht<br />

wird sich das nach der Show, die noch bis<br />

zum 15. Oktober zu sehen ist, ändern …<br />

www.mudam.com<br />

London Calling!<br />

Die Elbphilharmonie in Hamburg, das Beijing<br />

National Stadium oder die Tate Modern in<br />

London: das Schweizer Architekturbüro<br />

Herzog & de Meuron zeichnet für einige<br />

der ikonischsten Gebäude des 21. Jhs.<br />

verantwortlich. Eine Sondershow, die vom<br />

11. Juli bis 15. Oktober in der Londoner<br />

Royal Academy of Arts zu sehen ist, macht<br />

die Entwürfe mittels Augmented Reality<br />

„zugänglich“ und gibt außerdem Einblicke<br />

in die ganz hohe Baukunst der Basler<br />

Architekten. Extra-Tipp: Ab 23. September<br />

zeigt die königliche Kunstakademie außerdem<br />

die erste Werkschau der Perfomance-<br />

Künstlerin Marina Abramović auf britischem<br />

Boden. www.royalacademy.org/uk<br />

Charmion von Wiegand in Basel<br />

Noch bis zum 13. August ist im Kunstmuseum<br />

Basel eine Ausstellung mit<br />

Werken der Künstlerin Charmion von<br />

Wiegand zu sehen. Was mich an der 1983<br />

in New York verstorbenen Journalistin,<br />

Kunstkritikerin und Malerin so fasziniert, ist<br />

zum einen ihre radikale Modernität. Zum<br />

anderen ist es aber auch die vermeintliche<br />

Unbekümmertheit, mit der sie geometrische<br />

Abstraktion mit fernöstlicher Bildsymbolik<br />

kombinierte. Und nein, die Nähe zu Piet<br />

Mondrian ist weder Zufall noch plattes<br />

Plagiat. Die beiden waren gut befreundet<br />

und schätzten es sehr, wenn die eine den<br />

Stil des anderen interpretierte – und<br />

umgekehrt. www.kunstmuseumbasel.ch<br />

Sleepless Nights in Stockholm<br />

Das Moderna Museet in Schwedens<br />

Hauptstadt gehört zu Skandinaviens besten<br />

Ausstellungsorten und lockt in diesem<br />

Sommer gleich mit zwei tollen Shows:<br />

Sleepless Nights ist eine künstlerische Auseinandersetzung<br />

mit den 1980-er Jahren –<br />

jener Zeit also, in der die Yuppies aufkamen,<br />

der kalte Krieg (vorläufig) zu Ende ging und<br />

die Aids-Pandemie Millionen Menschenleben<br />

forderte. Bis zum 14. Januar 2<strong>02</strong>4<br />

werden im Rahmen von Sleepless Nights<br />

vor allem Arbeiten nordischer Künstlerinnen<br />

sowie von 80’s-Ikonen wie Robert<br />

Mapplethorpe, Andy Warhol oder Daniel<br />

Buren gezeigt. Darüber hinaus freue ich<br />

mich auf Looking into a Mirror Sideways<br />

– europaweit die bisher größte Ausstellung<br />

über das Werk von Avantgarde-Künstlerin<br />

Laurie Anderson. www.modernamuseet.se<br />

VON OBEN NACH UNTEN:<br />

Josephine Baker in Bonn,<br />

Charmion von Wiegand in Basel,<br />

Yevonde in London<br />

und Basquiat in Paris<br />

AUSSERDEM SEHENSWERT…<br />

NEW YORK<br />

THE ARMORY SHOW<br />

(08. bis 10.09.)<br />

www.thearmoryshow.com<br />

Knapp 300 Galerien aus<br />

aller Welt zeigen im<br />

New Yorker Javits Center<br />

bedeutende Positionen der<br />

zeitgenössischen Kunst.<br />

Unterteilt ist die Messe,<br />

die zu den wichtigsten<br />

weltweit gehört, in diverse<br />

Sections für Non-Mainstream<br />

Art, Installationen<br />

oder aufstrebende<br />

Solokünstler:innen.<br />

PARIS<br />

BASQUIAT X WARHOL.<br />

PAINTING FOUR HANDS<br />

(bis 28.08.)<br />

www.fondationlouis<br />

vuitton.fr<br />

Sie haben im vergangenen<br />

Winter die große Basquiat-<br />

Retrospektive in der Wiener<br />

Albertina verpasst? Dann<br />

können Sie sich jetzt<br />

gleich doppelt freuen! Die<br />

Fondation Louis Vuitton in<br />

Paris beleuchtet in einer<br />

umfassenden Werkschau<br />

das Œuvre des großen<br />

Künstlers und stellt dabei<br />

vor allem die Beziehung<br />

zu Pop-Art-Legende Andy<br />

Warhol in den Fokus.<br />

BONN<br />

JOSEPHINE BAKER:<br />

FREIHEIT – GLEICHHEIT<br />

– MENSCHLICHKEIT<br />

Bundeskunsthalle<br />

(bis 24.09.)<br />

www.bundeskunsthalle.de<br />

Warum es am Rhein so<br />

schön ist? Einer der (vielen)<br />

Gründe ist ganz sicher die<br />

Bonner Bundeskunsthalle,<br />

der es immer wieder gelingt,<br />

mit kompetent und kreativ<br />

kuratierten Ausstellungen<br />

zu begeistern. Aktuelles<br />

Beispiel: die Josephine<br />

Baker-Schau, in der die<br />

unterschiedlichen Stationen<br />

im Leben einer der<br />

faszinierendsten (und<br />

unterschätztesten) Frauen<br />

des 20. Jahrhunderts<br />

gezeigt werden.<br />

LONDON<br />

NATIONAL PORTRAIT<br />

GALLERY<br />

(seit 22.06.)<br />

www.npg.org.uk<br />

Zwei Jahre war die National<br />

Portrait Gallery in London<br />

wegen Umbau- und<br />

Renovierungsarbeiten<br />

geschlossen. Zum großen<br />

Reopening Ende Juni<br />

präsentierte man gleich<br />

zwei außergewöhnlichen<br />

Fotoausstellungen, die<br />

noch bis Oktober zu sehen<br />

sind: „Yevonde: Life and<br />

Colours“ widmet sich<br />

ganz den glamourösen<br />

Aufnahmen der gleichnamigen,<br />

in den 1940-er<br />

Jahren sehr bekannten<br />

Fotografin, die völlig zu<br />

Unrecht in Vergessenheit<br />

geriet. „Paul McCartney<br />

Photographs 1963 – 1964:<br />

Eye of the Storm“ zeigt<br />

hingegen scheinbar zufällig<br />

entstandene Snapshots<br />

und (Selbst-)Porträts des<br />

damals noch jungen und<br />

wilden Beatles.<br />

BERLIN<br />

SECESSION: KLIMT,<br />

STUCK, LIEBERMANN<br />

Alte Nationalgalerie<br />

(bis 22.10.)<br />

www.smb.museum<br />

Eine Ausstellung, drei<br />

Städte: Als erste Secessions-<br />

Schau überhaupt stellt<br />

„Klimt, Stuck, Liebermann“<br />

die drei Kunstmetropolen<br />

Wien, Berlin und München<br />

in den Vordergrund und<br />

zeigt anhand von rund 200<br />

Gemälden, Skulpturen<br />

und Grafiken, wie unterschiedlich<br />

die jeweiligen<br />

Ausprägungsformen an<br />

Donau, Spree und Isar<br />

eigentlich waren.<br />

MANCHESTER<br />

FACTORY<br />

INTERNATIONAL<br />

(seit 29.06.)<br />

www.mif.co.uk<br />

Mit knapp vierjähriger<br />

Verspätung hat in<br />

Manchester in diesem<br />

Sommer die Factory<br />

International, eines<br />

der wichtigsten Veranstaltungszentren<br />

mit<br />

interdisziplinärem Ansatz<br />

auf europäischem Boden,<br />

eröffnet. Gleich zu Beginn<br />

geht’s (kreis)rund mit einer<br />

Sonderausstellung über<br />

die japanische Künstlerin<br />

Yayoi Kusama und ihre<br />

ebenso tiefgründigen wie<br />

plakativen Polka Dots<br />

(bis 28.08.).<br />

041


CITY TIPP_NEW YORK<br />

Höher<br />

weiter<br />

wilder!<br />

30 HUDSON YARDS<br />

Die Adresse, um<br />

über der Stadt zu<br />

sch<strong>web</strong>en<br />

New York ist auch nach der<br />

Pandemie eine Stadt der<br />

Superlative: Besucher klettern<br />

auf Wolkenkratzern dem Himmel<br />

entgegen. Der Inselpark<br />

Little Island und Governor’s Island<br />

lassen Manhattan in die Länge<br />

und Breite wachsen.<br />

TEXT: DR. KARIN HANTA<br />

042


LITTLE ISLAND Die grüne Oase im Hudson<br />

wurde auf 280 Betonpfeilern errichtet.<br />

und verwandelt sich mit einem lauten Schrei in ein<br />

menschliches Victory-Zeichen.<br />

Superman, Batman und Spiderman – allesamt Bewohner<br />

von New York – hätten ihre Freude an der weltweit ersten<br />

Wolkenkratzerbesteigung für Normalsterbliche.<br />

185 Dollar sind für den Nervenkitzel zu berappen.<br />

Zur Belohnung bekommen die Möchtegern-Super-Heroes<br />

in höchsten Höhen ein Gläschen Champagner, mit freier<br />

Sicht bis nach Pennsylvania und Connecticut.<br />

In Richtung Downtown Manhattan könnten sie auch den<br />

Inselpark „Little Island“ erblicken. Von den Hudson Yards<br />

erreicht man ihn bequem zu Fuß über die begrünte Highline.<br />

Fashion-Designerin Diane von Fürstenberg und ihr Ehemann,<br />

der Medienmogul Barry Diller, spendeten 260 Millionen<br />

Dollar, um am früheren Pier 55 auf der West 13th und 14th<br />

Street den Inselpark entstehen zu lassen. Ins Flussbett des<br />

Hudson wurden zu diesem Zweck 280 Betonpfeiler getrieben,<br />

auf denen 132 tulpenförmige Strukturen wachsen. Little<br />

Island ist so populär, dass man sich auf der Website anmelden<br />

muss, wenn man den Park über dem Wasser nach 12 Uhr<br />

mittags besuchen will. Wenn er in voller Blüte steht, wandern<br />

die Besucher durch einen urbanen Dschungel, der gelb,<br />

golden, lavendelfarben und violett in der Sonne leuchtet.<br />

Aber auch die Kultur hat auf „Little Island“ reichen<br />

Nährboden gefunden. Im Sommer 2<strong>02</strong>3 greifen Künstler<br />

wie der Trump-Parodist James Austin Johnson oder der<br />

Broadway-Star Tonya Pinkins im Amphitheater zum<br />

Mikrofon. Und das alles gratis.<br />

Tanzend durch New York City<br />

Den Sicherheitsgurt gut zugezurrt, und auf geht’s!<br />

Über 161 Stufen arbeiten sich ein paar Wagemutige<br />

in einem Winkel von 45° hinauf bis kurz<br />

vor die Spitze des Wolkenkratzers 30 Hudson<br />

Yards. In diesen Höhen wird die Luft schon<br />

dünner. Ein etwas blass dreinblickender Mann<br />

im blauen Sicherheitsanzug tastet sich an den<br />

Rand der Plattform vor und blickt in die schwindelerregende<br />

Tiefe. „Mach den Superman,“ ruft ihm einer der Guides von<br />

„City Climb“ zu. Hat er die Chuzpe, sich in 335 m Höhe über<br />

das Häusermeer von Manhattan zu beugen?<br />

Kurz greift er an seinen Bauchgurt. Angeblich reißt der erst ab<br />

einem Gewicht von 5.000 Kilo. Und dann der magische Moment:<br />

Für ein paar Sekunden trotzt der Klettermaxe dem freien Fall<br />

Manhattan wächst aber nicht nur im Westen, es dehnt sich<br />

auch in Richtung Süden aus: Seit einigen Jahren zieht es New<br />

Yorker und Besucher aus aller Welt auch auf die verkehrsbefreite<br />

Governors Island, das größte Freizeitareal nach dem<br />

Central Park. Hier wandern Erholungsbedürftige über weite<br />

Wiesen, bewundern zeitgenössische Kunstinstallationen,<br />

mieten sich Fahrräder oder besuchen ein Bienenrefugium.<br />

Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete österreichische<br />

Küchenchef Edi Frauneder eröffnete hier seinen Streetfood-<br />

Stand „Taco Vista“, wo er an guten Tagen bis zu 12.000 Hungrige<br />

versorgt. Sein Erfolgsrezept: hausgemachte Maistortillas,<br />

langsam gekochtes Fleisch oder kurz gebratener Fisch<br />

und dazu die passende Salsa. Besonders ins Schwitzen gerät<br />

Chef Frauneder im August. Da steigt auf Governors Island<br />

die große „Jazz Age Lawn Party“. Dann tanzen Damen in<br />

Seidenkleidern mit Herren im weißen Leinenanzug und mit<br />

043


CITY TIPP_NEW YORK<br />

JAZZ AGE LAWN PARTY Hommage an die<br />

„Roaring Twenties“ auf Governors Island<br />

EDELGRIECHE BEIM ROCKEFELLER CENTER Die Avra-Gruppe<br />

mit neuer Filiale, das Interior Design stammt von David Rockwell.<br />

HA-SALON (o. & u. re.) Die angesagteste<br />

Adresse für Dancing & Dining in Hells Kitchen<br />

Strohhut den Charleston.<br />

INSELKÜCHE Auf<br />

Governors Island<br />

Ein paar Wagemutige in<br />

serviert ein Sternekoch<br />

Streetfood.<br />

sich sogar ins Wasser. Zum<br />

langen Badehosen werfen<br />

Glück herrscht 2<strong>02</strong>3 keine<br />

Prohibition. Gin & Tonic<br />

dürfen in Strömen fließen.<br />

Die wildeste Party der<br />

Stadt steigt jedoch in der<br />

„Höllenküche“, dem Stadtteil<br />

Hells Kitchen. Und das<br />

sogar in einem Nobelrestaurant!<br />

„Ha-Salon“,<br />

eine Erfindung des<br />

israelischen Restaurantimpresarios<br />

Eyal Shani, ist<br />

nur von Donnerstag- bis<br />

Samstagabend geöffnet.<br />

Die erste Runde von<br />

Gästen von 18 bis 20 Uhr<br />

benimmt sich ja noch recht<br />

gesittet und genießt bei klassischer Musik ein feines Feigencarpaccio<br />

mit Gorgonzola oder Ribeye-Steak für 100 Dollar.<br />

Sobald sie das eklektisch eingerichtete Lokal verlassen haben,<br />

geht es ausgelassener zu. Die Playlist wechselt zu R&B,<br />

Hip-Hop und Pop-Musik von ABBA bis zu Ariana Grande.<br />

Man plaudert angeregt miteinander und teilt sich einen schallplattengroßen<br />

Bagel mit Krabbenfleisch und eine 3.5 Meter<br />

lange Pici-Nudel mit Salbeisauce. Um 22 Uhr rattern schließlich<br />

die Rollläden runter, das Geschirr wird weggeräumt und<br />

die Musik lauter gedreht. Die Gäste springen auf die Tische<br />

und tanzen, was das Zeug hält. „Denke nicht an morgen“,<br />

lautet das Motto, ganz wie in Tel Aviv. Die Gäste verbrüdern<br />

sich mit Köchen und Kellnern, die ebenfalls angeregt mittanzen.<br />

Nur wenn eine Handglocke läutet, hält das Personal<br />

kurz inne und eilt mit einer großen Wodkaflasche heran. Und<br />

schon zahlt irgendwer die nächste, nicht ganz billige Runde.<br />

Der Kater lässt sich am nächsten Tag am besten mit einer<br />

klassischen New Yorker Spezialität auskurieren. Am Times<br />

Square, im Herzen der Stadt, serviert „Brooklyn Delicatessen“<br />

den „jüdischen Schinken“, Pastrami, eine Rindfleischspezialität,<br />

die in einer Salzlake mit Muskat, Knoblauch, Nelkenpfeffer<br />

und Paprika gepökelt und in dünne Scheiben geschnitten<br />

wird. Küchenchef Daniel Angerer empfiehlt als Draufgabe<br />

noch einen echten New Yorker Cheesecake mit riesengroßen,<br />

süßen Erdbeeren.<br />

Vom Times Square ist es nur ein Sprung zum neueröffneten<br />

Museum of Broadway. Besucher erleben hier die Geschichte<br />

des „Great White Way“ von seinen Anfängen im frühen<br />

20. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit. Und wieder tönen heiße<br />

Rhythmen durch den Raum – aus Musicals wie „Dreamgirls“<br />

und „Hamilton“. Auch hier darf wieder getanzt werden!<br />

044


HOTELS<br />

n RITZ CARLTON NOMAD<br />

Ritz Carlton goes hip: 2<strong>02</strong>2 hat<br />

die edle Hotelmarke ein Haus im<br />

trendigen Flatiron District beim<br />

Bügeleisenhaus eröffnet. Von den<br />

Zimmern im 500 Mio. Dollar-Bau<br />

genießen Gäste einen herrlichen<br />

Blick auf das südliche Manhattan.<br />

In der riesigen Badewanne jedes<br />

Zimmers können Paare gemeinsam<br />

gemütlich entspannen. Nur im<br />

Room Service wird die köstliche<br />

Schokolade-Grand-Marnier-Torte<br />

serviert. Hinter dem von David<br />

Rockwell gestylten Restaurant<br />

„Zaytinya“ steht die Gastrolegende<br />

José Andrés, der mit<br />

seiner Charity-Organisation<br />

„World Central Kitchen“ Millionen<br />

von Mahlzeiten in Kriegsgebiete<br />

liefert. Im Ritz Carlton NoMad<br />

serviert er kreative mediterrane<br />

Gerichte wie Kibbeh aus Rindermark.<br />

Köstlichkeiten tischt er<br />

auch im Nubeluz auf, der angesagtesten<br />

Bar der Stadt im 50. Stock<br />

mit dem tollen Rundumblick.<br />

www.ritzcarlton.com<br />

n HOTEL BARRIÈRE<br />

FOUQUET‘S NEW YORK<br />

In die Wohnung einer großbürgerlichen<br />

Pariser Familie aus den<br />

1920er-Jahren zurückversetzt<br />

fühlt man sich als Gast im Barrière<br />

Fouquet’s. Nur dass man aus den<br />

Flügelfenstern nicht auf die Avenue<br />

Foch, sondern auf das Kopfsteinpflaster<br />

von Tribeca blickt. Ein Hauch<br />

von Paris weht auch durch die<br />

Brasserie Fouquet‘s, wo Michelin-<br />

Chef Pierre Gagnaire Soupe à<br />

l’Oignon, Escargots und Éclairs<br />

serviert. Einen herrlichen Blick<br />

auf den Hudson genießt man von<br />

der riesigen Terrasse des Grand<br />

Appartements. Im Spa stehen ein<br />

Hydrotherapiepool sowie Sauna<br />

und Hammam zur Verfügung. Das<br />

Kino wird besonders während des<br />

Tribeca Film Festivals genutzt.<br />

www.hotelsbarriere.com<br />

n AMAN NEW YORK<br />

Als perfekter Ruhepol im<br />

hektischen Treiben New Yorks<br />

fungiert das Aman auf der Fifth<br />

Avenue. Das Erdgeschoss tarnt<br />

sich als undefinierbarer Lobbybereich.<br />

Von hier geht es zu den<br />

öffentlichen Räumen im ersten<br />

Stock, die durch ihr elegantes<br />

Understatement überzeugen.<br />

Obwohl das Hotel gegenüber<br />

dem Luxuskaufhaus Bergdorf<br />

Goodman auf der 57th Street<br />

gelegen ist, dringt kein Autolärm<br />

in den Saal mit seinen offenen<br />

Kaminen. Geschmackvolles,<br />

minimales Design herrscht auch in<br />

den Zimmern und Suiten vor, die<br />

in Braun-, Grün- und Goldtönen<br />

gehalten sind. Die Restaurants<br />

„Arva“ und „Nama“ tischen die<br />

feinsten Delikatessen aus Italien<br />

und Japan auf. Im fast 2300 m 2<br />

großen Spa können sich Gäste in<br />

Infrarotsaunas und Kältekammern<br />

einer Verjüngungskur unterziehen.<br />

www.aman.com<br />

RESTAURANTS<br />

n MARY LANE<br />

Ein gediegenes „Neighborhood“-<br />

Lokal ist das „Mary Lane“ im<br />

romantischen West Village.<br />

Stammgäste lassen sich hier taufrische<br />

Zutaten aus dem Hudson<br />

Valley gut schmecken. Auf den<br />

Hamachi Crudo kommen gegrillte<br />

Avocados, Pomelo, Moosbeeren<br />

und Kaviar aus Fingerlimetten.<br />

Die Süßkartoffel-Trüffelricotta-<br />

Lasagne mit Maitake-Pilzen und<br />

Grünkohl zeigt, welch hohen<br />

kulinarischen Standard vegetarische<br />

Gerichte erreichen können.<br />

„Mary Lane“ heißt eine gelbe<br />

Feige mit einem fast samenlosen,<br />

marmeladeartigen Fruchtkern. Sie<br />

findet Eingang in einen potenten<br />

Negroni. Auf keinen Fall entgehen<br />

lassen sollte man sich den<br />

Mandel-Olivenölkuchen, der das<br />

herbe Öl dessertfähig macht.<br />

www.themarylanenyc.com<br />

n SEMMA<br />

Endlich ist die feine indische<br />

Küche in New York auf Londoner<br />

Niveau angekommen! Die jungen<br />

Unternehmer Roni Mazumdar<br />

und Chintan Pandya erobern<br />

seit 5 Jahren die New Yorker<br />

Restaurantszene und haben 2<strong>02</strong>2<br />

einen James Beard Award, den<br />

Gastro-Oscar, eingeheimst. Ihr<br />

„Semma“ liegt auf der mit vielen<br />

hippen Restaurants gesegneten<br />

Greenwich Avenue. Hier steht die<br />

Küche des südindischen Staates<br />

Tamil Nadu auf dem Programm.<br />

Küchenchef Vijay Kumar serviert<br />

Schnecken in einer Ingwer-<br />

Tamarindensauce mit hauchzarten<br />

Dosa-Pfannkuchen. Der Hummer<br />

schwimmt hingegen in einer<br />

Senf- und Kurkuma-Kokos-Sauce.<br />

In das mit Garam Masala und<br />

Minze angereicherte Reisgericht<br />

Biryani kommt Ziegenfleisch.<br />

Dazu gönnt man sich am<br />

besten einen „Semma Sour“<br />

– Hibiskusgin verfeinert mit<br />

Kardamon, Zitrone und<br />

Angosturabitter.<br />

www.semmanyc.com<br />

SCHLAFEN MIT AUSSICHT<br />

im The Ritz Carlton NoMad<br />

n AVRA ROCKEFELLER CENTER<br />

Unweit des Rockefeller Centers<br />

sperrte letztes Jahr eine weitere<br />

Filiale des Edelgriechen „Avra“ auf.<br />

Über-Designer David Rockwell<br />

gestaltete das helle, fast vollkommen<br />

verglaste Ambiente, in das<br />

große Grünpflanzen einen Hauch<br />

von Natur bringen. Unbemalte<br />

Tonvasen erinnern an die Antike.<br />

Avra versteht sich auf Fische:<br />

Pompano und Barbounia werden<br />

mit ein paar Tropfen hauseigenem<br />

Olivenöl serviert. Das American<br />

Wagyu Ribeye verzehrt man am<br />

besten mit gegrillten Pilzen,<br />

Spanakorizo, Spinat und Reis.<br />

Kirschkernmuscheln von der Raw<br />

Bar isst man nur in New York<br />

so gut. Gäste können unter 600<br />

erlesenen griechischen Weinen<br />

wählen. www.theavragroup.com<br />

n DAGON<br />

Das levantinische Restaurant<br />

„Dagon“ sperrte während der<br />

Pandemie auf und behauptet sich<br />

seitdem erfolgreich. Küchenchef<br />

Ari Bozovka ließ sich von seiner<br />

DESIGN-OASE<br />

Aman Hotel New York<br />

BARRIÈRE FOUQUET‘S ein<br />

Hauch Paris im Flatiron District<br />

israelischen Großmutter inspirieren.<br />

Shishbarak-Teigtäschchen füllt<br />

er mit Pilzen und serviert sie auf<br />

einer Joghurtsauce mit Pinienkernen.<br />

Seine Lammzigarren<br />

hüllt er in frittierten Kartoffelteig,<br />

während die gehackte Hühnerleber<br />

mit Senfkörnern, Dattelsirup,<br />

knusprigen Schalotten und<br />

der Gewürzmischung Baharat<br />

verfeinert wird. In das Leibgericht<br />

der New Yorker, Matzo Ball Soup,<br />

mischt er Entenstücke.<br />

www.dagon.com<br />

n SHMONÉ<br />

Eyal Shani, einer der wichtigsten<br />

Innovatoren der „Israeli cuisine“,<br />

betreibt 19 Restaurants in seiner<br />

Heimat und 21 weitere im Rest<br />

der Welt. Im „Shmoné“, seinem<br />

neuesten Fine-Dining-Restaurant<br />

in New York, serviert er Spanische<br />

Makrele mit Rote-Bete-Parfüm<br />

und Seeteufel mit Osetra-Kaviar.<br />

Die beeindruckende<br />

Cocktailliste hebt die Vorzüge<br />

von Absinth hervor.<br />

www.shmonenyc.com<br />

045


USA DUTCHESS COUNTY, NEW YORK<br />

Big Apple’s Backyard<br />

Dutchess County ist eines der liebsten Wochenend-Ziele der New Yorker –<br />

und definitiv eine Reise wert. Ein Ausflug in die Kunst- und Kulinarikregion im<br />

traumhaft schönen Hudson Valley.<br />

Haben Sie schon einmal von Dutchess County gehört?<br />

Diese Region liegt nur 100 Kilometer nördlich von<br />

Manhattan am Hudson River und hat historisch einiges<br />

vorzuweisen: Sie spielte eine entscheidende Rolle<br />

während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs,<br />

inspirierte die erste Kunstbewegung der Vereinigten<br />

Staaten, war Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs<br />

im 19. Jahrhundert und Heimat von Franklin D. Roosevelt,<br />

dem 32. Präsidenten der Vereinigten Staaten.<br />

Nur 90 Minuten von New York City entfernt, können<br />

Innisfree Garden<br />

Besucher heute ein umfangreiches kulturelles Angebot<br />

und eine lebendige kulinarische Szene entdecken. Dazu<br />

lädt das Hudson Valley mit seinen malerischen Örtchen,<br />

gemütlichen Unterkünften und einer atemberaubenden<br />

Landschaft zum Wandern, Fahrrad- und Kajakfahren ein.<br />

Ein beliebtes Wochenendziel der New Yorker ist Beacon.<br />

Die Kleinstadt bietet eine lebendige Kunstszene, die in<br />

zahlreichen Galerien und Cafés erlebbar ist. Das<br />

Kunstmuseum Dia Beacon zeigt großformatige Werke<br />

renommierter zeitgenössischer Künstler aus den 1960er<br />

Jahren. Nur wenige Minuten nördlich findet man das vom<br />

Star-Architekten Frank Gehry entworfene Fisher Center,<br />

einen spektakulären Veranstaltungsort.<br />

Die bekanntesten Persönlichkeiten aus Dutchess County<br />

sind Franklin D. Roosevelt und seine Frau Eleanor. Der<br />

in Hyde Park geborene FDR war der einzige Präsident<br />

der Vereinigten Staaten, der für vier Amtszeiten gewählt<br />

wurde. Er führte das Land aus der Weltwirtschaftskrise und<br />

durch den Zweiten Weltkrieg. Roosevelt wird die Gründung<br />

der Vereinten Nationen und die Mitgründung der Weltbank<br />

zugeschrieben. Führungen durch das Roosevelt-Haus<br />

werden von Nationalpark-Rangern durchgeführt. Auf dem<br />

046


PROMOTION<br />

Mirbeau Turret Suite<br />

Vanderbilt Mansion National Historic<br />

Home of Franklin D. Roosevelt National Historic Site<br />

Staatsburgh State Historic Site Mills Mansion<br />

Anwesen befindet sich auch die FDR Presidential Library<br />

and Museum, Amerikas erste Präsidentenbibliothek und<br />

die einzige, die von einem Präsidenten während seiner<br />

Amtszeit genutzt wurde. In der Nähe liegt die Eleanor<br />

Roosevelt National Historic Site Val-Kill. Die Präsidentengattin<br />

war eine Bürgerrechtlerin, nach dem Tod von FDR<br />

wurde sie Botschafterin bei den Vereinten Nationen, wo<br />

sie die Erklärung der Menschenrechte mitverfasste.<br />

Kulinarische Enthusiasten lieben die Region mit ihren<br />

familiengeführten Farmen, die regionale Produkte<br />

anbieten. Auf den Soukup Farms, wo aus Ahornbäumen<br />

biologischer Ahornsirup gewonnen wird, kann „flüssiges<br />

Gold“ entdeckt werden. Nicht entgehen lassen sollte man<br />

sich den Dutchess Craft Beverage Trail. Weingüter, Hand-<br />

Craft-Brauereien und Destillerien bieten hier Verkostungen<br />

und Führungen mit einzigartigen Ausblicken an.<br />

Die malerischen Landschaften sind aber auch andernorts<br />

ein atemberaubender Anblick. Im Hudson Valley kann man<br />

den Appalachian Trail erkunden, die Höhlenpfade in der<br />

Dover Stone Church bestaunen oder den Rundumblick<br />

auf dem meterhohen Ferncliff Forest Fire Tower genießen.<br />

Hat man einfach nur Lust auf einen ruhigen Spaziergang,<br />

begibt man sich auf den Poet’s Walk oder in den Innisfree<br />

Garden, der zu den zehn besten Gärten der Welt zählt.<br />

Für das ultimative Panorama kann auf dem Old Rhinebeck<br />

Aerodrome ein Doppeldeckerflug unter freiem Himmel<br />

unternommen werden. Auf saisonalen Flugshows am<br />

Wochenende werden jeweils bis zu zwanzig Oldtimerflugzeuge<br />

gezeigt. Und ein Besuch des Walkway Over<br />

the Hudson ist ein Muss. Der New York State Historic<br />

Park ist die längste erhöhte Fußgängerbrücke der Welt.<br />

Die Brücke ist 65 Meter hoch und über 2 Kilometer lang.<br />

Sie verbindet insgesamt 32 Kilometer Wanderwege,<br />

verfügt über einen verglasten Aufzug, ein Besucherzentrum<br />

und kostenlose Parkplätze, ganz zu schweigen<br />

von einer beispiellosen Aussicht!<br />

www.dutchesstourism.com<br />

Old Rhinebeck Aerodrome<br />

Walkway Over the Hudson<br />

047


MEXIKO LOS CABOS<br />

Viva Luxury!<br />

Amerikaner schwärmen schon lange von Los Cabos, Mexiko. Jetzt kommen auch<br />

Europäer auf den Geschmack und reisen an die mexikanische Pazifikküste, dort<br />

wo die Wüste auf die Sea of Cortez und den Ozean trifft.<br />

Große Liebe auf den ersten Blick ist selten, aber sie<br />

kommt vor. Bei Los Cabos weiß man augenblicklich: Das<br />

hier ist kein oberflächlicher Urlaubsflirt. Die großartige<br />

Landschaft mit ihren Bergen, Kakteenwüsten, Meeresbuchten,<br />

einer überwältigenden Unterwasserwelt und<br />

traditionellen Städten sowie Ortschaften zieht einen so<br />

schnell in ihren Bann, dass man am liebsten für immer<br />

bleiben möchte. Dazu kommt, dass diese Destination am<br />

südlichen Zipfel der Baja California es ihren Gästen so einfach<br />

macht, sich wohlzufühlen. Alle Highlights sind in ein<br />

bis zwei Fahrstunden auf perfekt ausgebauten Straßen zu<br />

erreichen. Und jede Ecke dieses Fleckchens Erde bietet<br />

Abwechslung: Walbeobachtungen schon vom Frühstückstisch<br />

aus, Tauchgänge mit Hunderten von kleinen Rochen<br />

oder großen Walhaien, Golfrunden auf einem der 18 Golfplätze,<br />

Trailwanderungen für Geübte und nicht Geübte zu<br />

verlassenen Missionarssiedlungen und einsamen Höhenlagunen<br />

oder stundenlang am goldgelben Strand entlang.<br />

Dazu noch kreative Wellness-Konzepte, die alle auf die<br />

Wirkung des Wüste-Meer-Gleichklangs setzen. Nicht<br />

zuletzt die positive Grundstimmung und Lebensfreude<br />

der Bevölkerung, die mit der Natur und für die Natur lebt.<br />

In Los Cabos gibt es keine Hochhäuser, keine visuelle<br />

Verschmutzung und strenge Regeln: 50 % der Gesamtfläche<br />

der Baja California Sur stehen unter Naturschutz, und für<br />

Kreuzfahrtschiffe gelten strenge Regeln. Die moderne<br />

Infrastruktur und der Einsatz von neuester Technologie<br />

sorgen aber für allerhöchsten Komfort. 15 von über 80<br />

Hotels auf knapp über 30 Kilometern zwischen dem<br />

charmanten Küstenort San José del Cabo und dem<br />

048


PROMOTION<br />

flippigen Party-Paradies Cabo San Lucas sind Top-Kategorie.<br />

Eröffnungen von High-End-Hotellerie-Giganten<br />

wie Aman, St. Regis, Park Hyatt, Four Seasons und Soho<br />

House sind geplant.<br />

Kein Wunder, dass Los Cabos längst ein High-End-<br />

Hotspot für die amerikanische Upper Class ist und auch<br />

zunehmend Europäer anzieht. Mit 350 Sonnentagen<br />

im Jahr, niedriger Luftfeuchtigkeit und einer ständig<br />

kühlenden Meeresbrise ist Los Cabos die unbestrittene<br />

Golfhauptstadt Lateinamerikas. Insgesamt 18 Golfplätze,<br />

darunter drei, die auf der legendären „World 100 Greatest<br />

Golf Courses“-Liste von Golf Digest stehen, warten darauf,<br />

bespielt zu werden. Koryphäen wie Jack Nicklaus, Tom<br />

Fazio und Greg Norman haben die natürlichen Herausforderungen<br />

in Cabo, wie es von allen genannt wird,<br />

angenommen und in dieser außergewöhnlichen Berg-<br />

Wüste-Ozean-Umgebung einmalige Plätze geschaffen.<br />

Passionierte Golfspieler und -spielerinnen wissen diese<br />

idealen Bedingungen zu schätzen.<br />

Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Ausflug<br />

in das koloniale Künstlerdorf Cabo San José mit einem<br />

wöchentlichen Art Walk, vielen Kunstgalerien und Boutiquen,<br />

Live-Musik und schicken Dachgartenrestaurants. Die<br />

Region ist für ihre kreative Küche bekannt, die das Beste<br />

aus dem Meer und von landschaftlichen Zulieferern farmto-table<br />

auf den Tisch bringt und dabei Fusion ein ums<br />

andere Mal neu definiert. Und dabei geht es gar nicht um<br />

Michelin-Punkte sondern um den richtigen Umgang mit<br />

den Ingredienzien und um Mexiko auf dem Teller, mutig<br />

und modern interpretiert. www.visitloscabos.travel<br />

049


EXPLORER_JW MARRIOTT LODGE MASAI MARA<br />

Ein Besuch der brandneuen JW Marriott<br />

Masai Mara Lodge ist ein unter die Haut<br />

gehendes Erlebnis: großzügig bemessene<br />

Luxuszelte, ein Bush-Spa und ein massives<br />

All-inclusive-Angebot sorgen für ultimatives<br />

Wohlbefinden. Aber der größte Schatz<br />

des allerersten Marriott-Safari-Camps<br />

sind seine Mitarbeiter, die treffsicher dafür<br />

sorgen, dass jeder Gast seine „Once in a<br />

lifetime experience“ mit nach Hause nimmt.<br />

TEXT: SIMONE DRESSLER<br />

HERR DER LAGE<br />

Massai Peter<br />

Naite wacht beim<br />

Sundowner im Busch<br />

über seine Gäste.<br />

050


FEUER UNTERM FEIGENBAUM Central Station für die JW Masai Mara Lodge<br />

WELCOME ZEREMONIELL<br />

Hängebrücke und Massai-Spalier<br />

Der Boden schwankt. Je mehr<br />

Leute die Brücke betreten,<br />

desto heftiger werden die<br />

Schwingungen. Wir gehen<br />

‚jetzt im Entengang-Modus,<br />

umklammern kichernd die<br />

seitlich angebrachten Seile.<br />

Unter uns sonnt sich der Talek Fluss und<br />

nimmt keine Notiz von den albernen Versuchen<br />

der Besucher, wie normale Menschen zu gehen.<br />

Dann macht die Hängebrücke eine 90-Grad-<br />

Kehre: Um die 15 Männer und Frauen stehen<br />

vor dem Eingang der JW Marriott Lodge<br />

Spalier. In rot-schillernden Gewändern, mit<br />

Perlenschmuck um Hals, Arme und an den<br />

Ohren: „Karibu, welcome to JW Marriott<br />

Masai Mara Lodge“. Obwohl es für manchen<br />

so aussehen mag: Dieser Empfang ist keine<br />

primitive Folklore-Show für Großwildjäger auf<br />

Fotosafari. Die Massai begrüßen uns in sehr<br />

gutem Englisch und arbeiten, wie wir bald<br />

erfahren, in der Lodge als Safari-Guides,<br />

Security-Guards oder im Service, haben<br />

Arbeitsverträge und agieren warmherzig und<br />

beeindruckend professionell – begegnen uns<br />

auf Augenhöhe. Was wir jetzt noch nicht<br />

wissen: die Bewohner der Masai Mara<br />

werden uns in den nächsten Tagen noch<br />

viel Respekt abringen.<br />

Ankommen heißt hier auch, erstmal<br />

fassungslos vor dem mammutgroßen<br />

Feigenbaum zu stehen, der die Lodge-Terrasse<br />

und auch uns einladend umarmt. Die Fig Tree<br />

Lounge wird in den nächsten Tagen zentrale<br />

Kulisse für viele Erlebnisse werden: Hier<br />

können Gäste ein Mittagessen einnehmen, sich<br />

zu gemeinsamen Aktivitäten treffen, einfach<br />

unter den massigen Armen des Feigenbaums<br />

die Aussicht genießen, abends rund um die<br />

Feuerstelle einen Sundowner genießen oder<br />

mit dem sehr erfahrenem Mitarbeiterteam<br />

ihre Safari-Erlebnisse teilen.<br />

Ein himmlisches Zelt<br />

über dem Kopf<br />

Insgesamt 20 Safari-Zelte, darunter ein<br />

Honeymoon- und ein Familienzelt, wurden<br />

mit großzügigem Abstand voneinander,<br />

linker-und rechterhand der Fig Tree Lounge<br />

051


EXPLORER_JW MARRIOTT LODGE MASAI MARA<br />

ESSEN UND TRINKEN INMITTEN DER NATUR Buschfrühstück unterm Akazienbaum, Canapés von Executive<br />

Chef Rajiv Ranjan und Cocktail-Masterclass mit Restaurant-Leiterin Thelma in der Fig Tree Lounge<br />

052


LIGHT MY FIRE<br />

jeden Abend in der<br />

Fig Tree Lounge<br />

LODGE-LIFE Modernes<br />

Afrika-Design mit großem<br />

Wohlfühlfaktor<br />

und dem angrenzenden Sarabi-Restaurant<br />

errichtet. Inmitten der Vegetation mit Blick<br />

auf den Talek Fluss und von meterhohen<br />

Massai-Style-Zäunen umgeben, bieten sie eine<br />

beeindruckende Privatsphäre. Die überdachte<br />

Terrasse mit Whirlpool lädt abends dazu<br />

ein, sich in kühlen Nächten – die gibt es hier<br />

tatsächlich – aufzuwärmen. Aber Vorsicht:<br />

Es kann laut werden! Nachts übernehmen<br />

die Wildtiere das Kommando: Da schreien<br />

Paviane, und zwischendurch brüllt auch mal<br />

ein Löwe. Wer das Glück hat, Zelt 19 oder 20<br />

zu bewohnen, residiert quasi an der Quelle der<br />

nächtlichen Aktivitäten: Hier führt der offizielle<br />

Pfad der Wildtiere vorbei, den gerne Hippos,<br />

Elefanten und sogar Löwen nutzen, um den<br />

Fluss, der eine natürliche Grenze zwischen<br />

Massai-Land und dem Nationalpark bildet, zu<br />

überqueren. Kein Problem für Zeltbewohner:<br />

Die hier angestellten Massai<br />

patrouillieren Tag und Nacht<br />

und führen ihre Gäste sicher in<br />

ihre Unterkünfte zurück.<br />

Einmal drinnen, ist einfach<br />

nur Wohlfühlen angesagt:<br />

Das farblich harmonisch<br />

in Creme-, Grau-, Weißund<br />

Beigetönen gehaltene<br />

Interieur mit hellem Holz und<br />

natürlichen Materialien ist<br />

wohltuend unaufdringlich, hat nichts vom<br />

kolonialen Overkill, der in vielen Lodges im<br />

südlichen Afrika vorherrscht, sondern lässt<br />

der Natur draußen den Vortritt. Holzböden,<br />

bastumrankte Spiegel und Lampenschirme<br />

aus Korbgeflecht, schwarzweiß gemusterte<br />

Kissen auf der Couch verbreiten eine natürliche<br />

und wohltuende Leichtigkeit. Zentraler<br />

Blickpunkt ist das mächtige, mit Moskitonetz<br />

umwölkte Vier-Pfosten-Bett, in das Room<br />

Attendant Fred jeden Abend zum Turn-down<br />

eine frotteebezogene Wärmeflasche und<br />

einen sehr persönlichen, handgeschriebenen<br />

Gute-Nacht-Gruß hinterlegt. Zitat gefällig?<br />

„Unsere Motivation sollte nie aufhören,<br />

ganz egal, wie weit die Sonne vor uns<br />

untergegangen ist.“ Auch die Amenities im<br />

Zelt können überzeugen: Pflegeprodukte der<br />

südafrikanischen Marke „Healing Earth“,<br />

nachhaltig verpackte Badextras, kuschelweiche<br />

Bademäntel und Pantoffel, eine kleine Bar mit<br />

Kaffee- und Teezubereiter, ein Kühlschrank für<br />

Softdrinks und Bier, ein großzügiges Bad mit<br />

Marmordetails, zwei Waschbecken und eine<br />

Indoor-/Outdoor Rainshower.<br />

Nachhaltig schlemmen<br />

im Garten Eden<br />

Schade, dass man aufgrund der zahlreichen<br />

Aktivitäten im und rund um das Camp, die<br />

großteils im Übernachtungspreis enthalten<br />

sind, kaum dazu kommt, länger im Zelt<br />

Wer das Glück hat,<br />

Zelt 19 oder 20<br />

zu bewohnen,<br />

residiert an der<br />

Quelle der nächtlichen<br />

Aktivitäten<br />

zu entspannen. Auf unserem dreitägigen<br />

Programm stehen zwei Game Drives am Tag,<br />

ein Busch-Frühstück, ein Sundowner-Drive,<br />

eine Spa-Behandlung, Sunset-Yoga auf der<br />

Poolterrasse, eine Cocktail-Masterclass und ein<br />

Mittagessen im lodgeeigenen Garten. Ein „JW<br />

Garten“ ist übrigens für alle Hotels dieser Marke<br />

verpflichtend, doch dieser hier – eine erst einen<br />

Monat alte Anlage – sollte eigentlich noch in den<br />

Kinderschuhen stecken. Stattdessen recken sich<br />

schon kräftige Kohlköpfe, Salate, Kräuter, wie<br />

Basilikum, Minze und Rosmarin, aus der Erde.<br />

Einiges davon wird auf unseren Tellern landen,<br />

anderes in unseren Cocktails. Beim Mittagessen<br />

erscheint Lodge Manager Fairman Muhingi,<br />

der ein erfahrener Hospitality-Profi ist: Seine<br />

Ausbildung hat er zum Teil in Lausanne in der<br />

Schweiz absolviert, und nach Stationen in den<br />

Lodges von Kempinski und Four Seasons fühlt<br />

er sich jetzt im JW Marriott<br />

zu Hause. Fairman ist kein<br />

Massai, er gehört dem Luhya-<br />

Stamm an, der am Victoriasee<br />

beheimatet ist. „In Kenia leben<br />

über 40 Volksgemeinschaften,<br />

aber die Mitarbeiter der Lodge<br />

stammen überwiegend von<br />

hier aus der Mara. Die Lodge<br />

steht auf Massai-Land, das die<br />

Besitzer des Camps von zwei<br />

Mara-Familien gepachtet haben. Sie haben<br />

sich dazu verpflichtet, überwiegend Menschen<br />

aus der Umgebung anzustellen“, erklärt er uns.<br />

Inzwischen sollen es schon über 60 Prozent<br />

lokale Mitarbeiter sein, und bald soll die 70-<br />

Prozent-Marke geknackt werden. Was nicht im<br />

Garten wächst, wird überwiegend bei lokalen<br />

Farmern oder zumindest in Kenia eingekauft.<br />

Rindfleisch zum Teil von den Massai-<br />

Gemeinden, Fisch kommt aus Mombasa.<br />

Filmreife Szenen mit Frühstück<br />

in der Savanne<br />

Lukela lässt sich Zeit. Gerade mal ihre Ohrspitzen<br />

sind im kniehohen Gras auszumachen.<br />

„Sie hat zwei Junge, die sich wahrscheinlich<br />

unten im Graben verstecken“, weiß Safari-<br />

Guide Sophie. Inzwischen stehen um die<br />

10 Fahrzeuge um das Tier. Zu viel: Irgendwann<br />

erhebt sich das Leopardenweibchen, reckt ihr<br />

geflecktes Gesicht majestätisch in die Sonne und<br />

marschiert einfach an den Autos vorbei, schiebt<br />

sich bäuchlings unter einem der Jeeps, der ihr<br />

im Wege steht, durch und zieht davon. Es ist<br />

ergreifend, dieses schöne Wildtier aus der Nähe<br />

zu sehen. Sophie kennt das Leopardenweibchen<br />

gut. Dieses Gebiet ist ihr Revier. Wenn die<br />

Jungtiere erwachsen sind, wird Lukela<br />

weiterziehen und ihnen das Revier überlassen.<br />

Wir fahren weiter zu einer Stelle, wo Sophie ein<br />

in der Gegend lebendes Geparden-Brüderpaar<br />

vermutet. Auch diese beiden Wildkatzen<br />

053


EXPLORER_JW MARRIOTT LODGE MASAI MARA<br />

beachten uns nicht. Sie verfolgen ihr eigenes<br />

Ziel. „Seit Tagen haben Sie nichts gegessen“,<br />

sagt Sophie, ihre eingefallenen Bäuche<br />

betrachtend. Tatsächlich sind weit und<br />

breit keine Antilopen zu sehen, dabei hatten<br />

uns vor kurzem noch unzählige, glänzende<br />

Augen von Gazellen und Thomson-Antilopen<br />

angestarrt. Geparden gehen sie offensichtlich<br />

lieber aus dem Weg.<br />

Die hungrigen Wildtiere erinnern uns daran,<br />

dass wir selbst noch nichts im Magen haben.<br />

Seit 6 Uhr morgens sind wir unterwegs,<br />

haben in der Lodge einen hastigen Kaffee<br />

getrunken und uns seitdem von Nüssen und<br />

Snacks ernährt. „Auf zum Frühstück“, befiehlt<br />

Sophie und rast mit uns über die weite, offene<br />

Savanne, dorthin wo der Horizont maximal<br />

von Schirmakazien oder Giraffenhälsen<br />

unterbrochen wird. Noch ein paar holprige<br />

Minuten geht es weiter bis zu einer Senke,<br />

wo ein einsames Riesenexemplar eines<br />

bilderbuchschönen Akazienbaums steht,<br />

darunter wartet ein Massai-Mitarbeiter aus<br />

der Lodge, der im traditionellen Massai-<br />

Outfit inklusive Speer Wache hält. Gegenüber<br />

erstreckt sich ein langer Tisch, der mit<br />

flatterndem, weißem Tischtuch, Gläsern und<br />

Porzellangeschirr gedeckt ist. Getaucht in die<br />

sanften Farben des Morgenlichts, wirkt die<br />

Szene surreal und erweckt, ob man will oder<br />

nicht, „Out of Africa“-Fantasien. Kaum zu<br />

glauben: Während wir auf Pirschfahrt waren,<br />

hat das Team aus der Lodge ein Esszimmer<br />

in den Busch gestellt, samt mobiler Küche<br />

und einer Bar mit schimmerndem Sektkübel,<br />

von der aus Mimosas gereicht werden.<br />

Auch Joseph aus dem Sarabi-Restaurant<br />

der Lodge ist plötzlich da, nimmt À-la-carte-<br />

Bestellungen für Frühstückseier auf,<br />

während belegte Platten mit Würstchen,<br />

gebratenem Speck und Baked Beans um<br />

uns herum duften …<br />

Zwei Welten unter<br />

einem Zeltdach<br />

Glücksgefühle in der Savanne, ein dekadentes<br />

Frühstück im Busch, eine Rückenmassage<br />

im Spa-Zelt mit Ausblick, und abends in<br />

der Fig Tree Lounge beim Sundowner den<br />

Geschichten der beiden Massai Mike und Tito<br />

zuzuhören: Das sind Kontraste, die ziemlich<br />

unter die Haut gehen. Insbesondere wenn der<br />

in der Lodge gebotene Luxus und das noch<br />

immer archaische Leben in der Masai<br />

Mara unvermittelt aufeinanderprallen.<br />

Mike und Tito hatten Glück. Ihnen wurde<br />

von ihren Eltern die Möglichkeit finanziert,<br />

eine Schule zu besuchen. Ihr Leben<br />

im Dorf war jedoch hart: Mike hat den<br />

herausfordernden Initiationsritus zum<br />

Massai-Krieger durchgemacht, und Tito, eine<br />

Frau, die mit 13 Jahren mit einem ihr völlig<br />

fremden Mann verheiratet wurde, erzählt<br />

uns von dem Trauma des Verlusts ihrer<br />

Kindheit. Heute ist Tito eine selbstständige<br />

junge Frau, die für die Lodge den ersten<br />

Arbeitsvertrag ihres Lebens unterschrieben<br />

hat und demnächst sogar ihren Abschluss im<br />

Hospitality-Gewerbe macht. Beide arbeiten<br />

seit ein paar Monaten hier und verstehen<br />

sich jetzt als Botschafter, um in der Massai-<br />

Gemeinde für den Schulbesuch von Kindern<br />

und die Ausbildung von Jugendlichen zu<br />

werben. Bildung sehen sie als Befähigung<br />

und mächtige Chance für ihr Volk, in der<br />

heutigen Zeit mit Würde zu überleben. Große<br />

Hoffnungen setzten sie unter anderem auf<br />

den Maa-Trust, eine Stiftung, die als Teil des<br />

ambitionierten Nachhaltigkeitsprogramms<br />

der JW Marriott Lodge ins Leben gerufen<br />

wurde und der ein gewisser Prozentsatz<br />

des Übernachtungspreises der Gäste<br />

zugutekommt. Diese Stiftung betreibt<br />

verschiedenste Projekte wie die Gemeinden<br />

mit Trinkwasser zu versorgen, Mädchen,<br />

Jungen, Frauen und Kindern eine Ausbildung<br />

und ein Praktikum in der Lodge zu bieten oder<br />

lokale Kunsthandwerker bei Herstellung und<br />

Verkauf ihrer Erzeugnisse zu unterstützen.<br />

Abschied? -<br />

Nicht für immer<br />

Noch ein letztes Abendessen im Sarabi<br />

Restaurant. Der Tisch ist voll beladen:<br />

Schüsseln mit gegrilltem Rind, Lamm und<br />

Fisch, dazu knackfrische Salate aus dem JW-<br />

Garten und beliebte kenianische Spezialitäten<br />

wie Ugali (ein Küchlein aus Maisbrei) und ein<br />

herrlicher gesalzener Krautsalat. Wir bitten<br />

unsere Safari Guide Sophie, den Transfer zum<br />

Flughafen am nächsten Tag früher anzutreten<br />

in der Hoffnung, doch noch Nashörner zu<br />

sehen, deren bevorzugtes Gebiet rund um den<br />

Keekorok Airstrip liegt. Sophie will uns nichts<br />

versprechen und weist sehr diplomatisch<br />

darauf hin, dass sie uns bei unserem ersten<br />

Besuch nicht alle Tiere zeigen möchte. Wir<br />

sollten in den Monaten Juli bis Oktober<br />

zurückkommen, wenn während der „Great<br />

Migration“ die Route der Gnus und Zebras<br />

fast direkt an der Lodge vorbeiführt. Doch<br />

dann sehen wir ein mächtiges, graufarbenes<br />

Hinterteil mit Minischwanz aus dem<br />

Gebüsch ragen – Nashorn! Es schert sich<br />

nicht um uns, dreht ab und sorgt dafür,<br />

dass wir kein Instagram-taugliches Foto<br />

schießen können. Aber es gibt eine andere<br />

Überraschung: Massai-Mitarbeiter Mike<br />

Minchilei aus der Lodge hat sich seinen<br />

ersten Instagram Account eingerichtet und<br />

wartet auf Follower.<br />

Eins ist sicher: Wir werden mit ihm<br />

verbunden bleiben, auch wenn Welten<br />

zwischen uns liegen.<br />

TEAMGEIST INKLUSIVE Security Guard<br />

Mike Minchilei (Mitte) mit Vice President<br />

& Global Brand Leader JW Marriott Bruce<br />

Rohr (links) und Simone Dressler<br />

054


PIRSCHFAHRT MIT PANORAMA Die Begegnung mit den Big Five ist<br />

nur eines von vielen Highlights in der JW Marriott Masai Mara Lodge.<br />

FOTOS: JW MARRIOTT, SIMONE DRESSLER, MICHAELA BELLING<br />

SPA WITH A VIEW bei der Massage im JW Spa<br />

JW MARRIOTT LODGE MASAI MARA<br />

n LAGE: im Südwesten Kenias, im<br />

Masai Mara National-Park, direkt<br />

am Talek Fluss, 45 bis 60 Autominuten<br />

vom Keekorok Airstrip entfernt<br />

n AMBIENTE: insgesamt 20 Safari-<br />

Zelte, darunter 1 Familien- und 1<br />

Honeymoon-Zelt, wurden entlang<br />

des Talek Flusses errichtet und<br />

verschwinden hinter üppiger<br />

Vegetation.<br />

n FACILITIES: Sarabi-Restaurant für<br />

alle Mahlzeiten, Fig Tree Lounge, (Lunch,<br />

Cocktails), Adventure Lounge überdacht,<br />

JW Garden, Gemeinschaftspool, Gym,<br />

„Spa by JW“ mit 2 Behandlungsräumen,<br />

Sunset-Yoga<br />

n WAS IST IM PREIS INKLUDIERT:<br />

Unterkunft und alle Mahlzeiten,<br />

ausgewählte Getränke mit und ohne<br />

Alkohol, Busch-Mahlzeiten; einmal<br />

während des Aufenthalts Frühstück,<br />

Dinner oder Sundowner im Busch,<br />

2 Pirschfahrten am Tag, Wi-Fi in der<br />

Lodge, An-und Abreisetransfer von/<br />

zum Keekorok Airstrip, Benutzung von<br />

Gym und Pool, Foto-Studio, Wäsche-<br />

Service: 5 Stück pro Person/Tag<br />

n HOTELTIPP IN NAIROBI<br />

Sankara Nairobi, Autograph Collection,<br />

mit spektakulärer Rooftop-Bar und „to<br />

die for“-Graze Steakhouse-Restaurant<br />

www.marriott.de<br />

055


EMPFIEHLT<br />

RIVERSIDE BACH<br />

Europas Flüsse auf eine<br />

neue Art entdecken<br />

FOTOS: © IAN SCHEMPER PHOTOGRAPHY / PER KAREHED PHOTOGRAPHY, © AD ASSOCIATES LLP 2<strong>02</strong>2, © CLAUS BRECHENMACHER / REINER BAUMANN PHOTOGRAPHY<br />

056


,<br />

SYMPHONIE SUITE AUF DER RAVEL<br />

SPA AN BORD DER MOZART<br />

DER MOZART VINTAGE ROOM<br />

Sie sind nicht nur State of the Art und setzen neue Maßstäbe in Sachen<br />

Flusskreuzfahrten, sondern bieten auch Suiten statt Kabinen und Butler-<br />

Service für jeden Gast. Wer auf den Schiffen von Riverside Luxury Cruises<br />

reist, erlebt Kultur und Natur – und braucht garantiert kein Meer mehr.<br />

Die Magie des Flussreisens<br />

Was halten Sie davon, mit einem Glas<br />

Taittinger Rosé auf dem Oberdeck der<br />

Riverside Mozart zu sitzen, während<br />

vor Ihnen die Weinberge der Wachau<br />

oder die Burgen entlang des Mittelrheins<br />

wie Bühnenbilder vorbeiziehen<br />

und hinter Ihnen die Köche des<br />

Schiffes frische Scampi oder feinen<br />

Thunfisch für Sie grillen? Oder wie<br />

wäre es stattdessen mit einer Kreuzfahrt<br />

auf der Riverside Ravel durch<br />

die Provence, mit einem Besuch in der<br />

Traumstadt Arles, einer Expedition<br />

durch die Camargue oder einer Fahrt<br />

mit einem kultigen 2CV durch die<br />

Weinberge des Rhône-Tals?<br />

Mit Riverside Luxury Cruises<br />

auf zu neuen Ufern<br />

Wer mit Riverside Luxury Cruises<br />

reist, packt einmal den Koffer und<br />

SONNENDECK<br />

macht die Reise seines Lebens.<br />

Mit seinen Schiffen setzt das<br />

Unternehmen neue Maßstäbe am<br />

Markt für Flusskreuzfahrten. Nicht<br />

umsonst wurde die Riverside Mozart<br />

nach umfassender Renovierung vom<br />

renommierten Wirtschaftsmagazin<br />

Forbes bereits mit den Titel „The Best<br />

of the Best“ ausgezeichnet.<br />

Alle Schiffe von Riverside bieten<br />

großzügige Suiten statt Kabinen und<br />

eine Kulinarik auf Sterne-Niveau. Die<br />

Köche bereiten an Bord alles frisch zu<br />

- von der Konfitüre bis zum Brot und<br />

von der Amuse-Bouche bis zur Praline<br />

zum Dessert. Und vor allem passen<br />

sie ihre Kreationen den Landschaften<br />

an, durch die ihr Schiff gerade fährt.<br />

So gibt es beispielsweise modern<br />

interpretierte Klassiker aus den<br />

Kronländern des ehemaligen<br />

Habsburgerreichs auf der Donau<br />

oder feinstes Boeuf Bourguignon<br />

und Tarte Tatin auf der Rhône.<br />

Aktiver Genuss<br />

Aber keine Angst: Ein Schiff von<br />

Riverside Luxury Cruises müssen Sie<br />

nicht rund wie ein Marillenknödel<br />

verlassen. Dafür sorgen die zahlreichen<br />

Sportmöglichkeiten wie Radtouren<br />

an Land oder ein Fitnessstudio und<br />

ein Pool mit Gegenstromanlage an<br />

Bord. Auf der Riverside Mozart, dem<br />

größten Schiff der Flotte, gibt es sogar<br />

einen Joggingkurs. Wer anschließend<br />

entspannen möchte, geht in die Sauna,<br />

genießt eine Massage oder gönnt sich<br />

eine Auszeit im Ruheraum. Und wem<br />

dann noch einfällt, dass er für den<br />

nächsten Tag einen Ausflug buchen<br />

oder einen Tisch im Restaurant<br />

reservieren möchte, der schickt<br />

einfach eine Whatsapp-Message an<br />

seinen persönlichen Butler, der höflich,<br />

diskret und professionell zur Seite steht.<br />

Einfach einzigartig<br />

Luxus an Bord der Riverside-Schiffe<br />

genießen heißt, in jeder Hinsicht die<br />

Wahl zu haben und Dinge zu erleben,<br />

von denen Sie noch Jahre später<br />

erzählen werden. Wie sagte doch<br />

Oscar Wilde? Ach ja: „Verführungen<br />

soll man nachgehen – wer weiß,<br />

wann Sie wiederkommen“.<br />

Eine Reise mit Riverside Luxury<br />

Cruises hätte dem Meister der Worte<br />

bestimmt gefallen – die Schiffe sind<br />

nämlich eine einzige Verführung!<br />

057


CRUISES AMADEUS FLUSSKREUZFAHRTEN<br />

Neues Wunderkind auf dem Fluss<br />

Innovativ, umweltfreundlich und luxuriös: Das Fünf-Sterne-Flussschiff<br />

AMADEUS Riva ist der jüngste Neubau der AMADEUS-Flotte – und<br />

seit Kurzem auf Rhein und Donau unterwegs.<br />

Erleben Sie mit der AMADEUS Riva Genussreisen auf<br />

Europas schönsten Flüssen. Mal ganz für sich – in<br />

zwölf großen Suiten und 67 geräumigen Außenkabinen<br />

mit begehbaren Außenbalkonen oder absenkbaren<br />

Panoramafenstern –, mal gemeinsam in großer Runde:<br />

Zum Beispiel im eleganten Panorama-Restaurant, das<br />

Platz für alle Passagiere zugleich bietet, oder in der<br />

Panorama-Bar mit Tanzfläche oder auf dem weitläufigen<br />

Sonnendeck mit Lounge und Außenrestaurant. Im hochmodernen<br />

Fitnessraum kann Ihr Herz für den Sport schlagen.<br />

Und danach lädt Sie die glasgeschützte River Terrace<br />

zum Tagträumen ein. Oder Sie überraschen Ihren Gaumen<br />

mit selbstgebackenen Köstlichkeiten im Café Vienna.<br />

Natürlich erwarten Sie auch außerhalb Ihrer Kabine<br />

gemütliche Nischen für private Momente, wie in der<br />

Gourmet-Lounge oder im luxuriösen Wellness-Bereich.<br />

Mit dem 135 Meter langen Schiff für 158 Gäste setzt der<br />

Reiseveranstalter AMADEUS Flusskreuzfahrten nicht nur<br />

neue Maßstäbe im Premium-Segment, sondern kombiniert<br />

auch räumlichen Luxus mit fortschrittlicher Nachhaltigkeit.<br />

Auf der AMADEUS Riva spielen dafür modernste<br />

Technologien zusammen. Ein innovativer Schiffsmotor<br />

zum Beispiel, der ein hocheffizientes Energiemanagement<br />

ermöglicht und den CO 2<br />

-Ausstoß signifikant reduziert,<br />

sowie ein Luftfiltersystem der neuesten Generation.<br />

Für ihre verstärkte Nachhaltigkeitsstrategie wurden die<br />

Schiffe der AMADEUS-Flotte im Frühjahr 2<strong>02</strong>2 mit dem<br />

Green Award ausgezeichnet – eine Anerkennung für die<br />

hohen Sicherheits- und Umweltstandards an Bord.<br />

Rendel Müller, Direktorin Marketing und Vertrieb, freut sich<br />

058


PROMOTION<br />

über den Flottenzuwachs: „Man sagt, auf dem Fluss sind<br />

die Möglichkeiten begrenzt. Dass aber unser Anspruch an<br />

Qualität und technische Neuerungen keine Grenzen kennt,<br />

beweisen die AMADEUS-Schiffe als eine der jüngsten,<br />

modernsten und ,grünsten‘ Flusskreuzfahrtflotten Europas<br />

immer wieder aufs Neue. Überzeugen Sie sich selbst, und<br />

freuen Sie sich auf pure Eleganz am Fluss.“<br />

entlang der Donau“, kreuzt von Wien nach Bukarest durch<br />

sieben Länder bis zur Donaumündung – oder auch in umgekehrter<br />

Richtung. Gut zu wissen, wenn man im größeren<br />

Familien- oder Freundeskreis eine Reise unternehmen<br />

möchte oder ein Firmenevent plant: Für Gruppen werden<br />

attraktive Sonderkonditionen angeboten.<br />

www.amadeus-flusskreuzfahrten.de<br />

Seit dem Frühjahr 2<strong>02</strong>3 sind insgesamt 14 Fahrten auf<br />

Donau, Rhein und den holländischen und belgischen<br />

Wasserwegen verfügbar. So bringt der Neubau seine<br />

Gäste auf der achttägigen Rundreise „Donau Rhapsody“<br />

von der Dreiflüssestadt Passau zur prunkvollen Hauptstadt<br />

Budapest und wieder zurück. Durch Deutschland,<br />

Österreich, die Slowakei und Ungarn reisen sie durch die<br />

fesselnde Kulturgeschichte Europas – mit weltberühmten<br />

Schauplätzen wie Wien und Bratislava, dem magischen<br />

Stift Melk oder Ungarns größter Kirche, der Basilika von<br />

Esztergom. Eine zehntägige Kreuzfahrt, „1.200 Meilen<br />

059


CRUISE TEST_QUEEN ELIZABETH<br />

Ein royales<br />

Vergnugen<br />

060


Ob beim High Tea im Ballsaal oder<br />

beim Croquet auf dem Games Deck:<br />

An Bord der Queen Elizabeth<br />

erinnert vieles an die „guten, alten<br />

Zeiten des Seereisens“. Das ist<br />

nicht nur ausgesprochen charmant,<br />

sondern auch „very british, indeed“.<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

MAJESTÄT IM MITTELMEER Den Herbst verbringt die Queen Elizabeth<br />

dieses Jahr im Mittelmeer. Vorher ist sie in Alaska unterwegs.<br />

Die Kabine? Eine „unpraktische und nutzlose<br />

Schachtel.“ Das Bett? „Eher ein Sarg.“ Der<br />

Speisesaal? Nichts als ein „Leichenwagen<br />

mit Fenstern“, in dem „modrig schmeckende<br />

Orangen“ serviert werden. Und dann auch<br />

noch diese blöde Kuh, die mittschiffs<br />

lieber ganztags muht, als morgens einfach<br />

nur frische Frühstücksmilch zu geben. Ob es im Jahr 1842<br />

in der Ersten Klasse von Cunards „Britannia“ tatsächlich<br />

so zuging, wie Charles Dickens es beschreibt? Oder ob<br />

der großartige Geschichtenerzähler und leidenschaftliche<br />

Lästerer vielleicht doch ein bisschen viel Seemannsgarn<br />

gesponnen hat?<br />

181 Jahre später lässt sich das nicht mehr sagen. Fest steht<br />

jedoch, dass Cunard noch immer auf allen Weltmeeren<br />

unterwegs ist – inzwischen zwar ohne lebende Kühe an<br />

Bord, dafür aber mit komfortablen Kabinen, erstklassiger<br />

Küche und einer unverwechselbaren, der langen Geschichte<br />

geschuldeten Atmosphäre. Als Flaggschiff der britischen<br />

Traditionsreederei fungiert die meist im Liniendienst<br />

zwischen Southampton und New York operierende „Queen<br />

Mary 2“. Ihr zur Seite stehen zwei weitere „Königinnen“.<br />

Eine von ihnen, die „Queen Elizabeth“, dient uns als<br />

schwimmendes Zuhause auf einem einwöchigen Rundkurs,<br />

der von Barcelona über Villefranche, Civitavecchia, Neapel<br />

und Mallorca zurück in die katalanische Kapitale führt.<br />

Masse mit Klasse …<br />

Der erste Eindruck, gleich nach Betreten des Schiffs: Es<br />

geht gediegen zu – und ausgesprochen stilvoll. Dort, wo<br />

auf vergleichbar großen Cruiselinern kreischendes Bonbonbunt<br />

den (Farb-)Ton angibt, schmeicheln auf der „QE“<br />

dunkle Edelhölzer, auf Hochglanz poliertes Messing sowie<br />

schwere Stoffe dem Seh- und Tastsinn. Dazu ein Hauch<br />

von Belle Époque und fertig ist ein Schiff, mit dem man<br />

nicht nur gerne auf (Zeit-)Reisen geht, sondern über das<br />

man auch gerne stundenlang flaniert, weil es immer wieder<br />

etwas zu entdecken und erleben gibt. So wie die elegante<br />

Shopping Arcade mit Juwelier, Galerie und einer Art<br />

Mini-Harrods mit englischem Weingummi, Plüsch-Corgies<br />

sowie Earl Grey Tea in Cunard-Abfüllung. Oder die riesige<br />

061


CRUISE TEST_QUEEN ELIZABETH<br />

ROYALER GENUSS im Queens Grill<br />

nur für Suitengäste<br />

AUF DER LUXUSWELLE<br />

Die QE überzeugt mit<br />

großen Deckflächen und<br />

eleganten Interiors.<br />

062


Bibliothek über zwei Decks, die mit mehr als 6.000<br />

Büchern aufwarten kann. Eher der Typ Sportskanone,<br />

als Leseratte? Dann ist das Games Deck der richtige<br />

Ort für ein paar Golfschwünge sowie einige gepflegte<br />

Partien Paddle Tennis, Croquet oder Shuffleboard.<br />

Und wer danach immer noch nicht müde ist, der kann<br />

auf dem Promenadendeck seine Runden drehen. Drei<br />

davon entsprechen übrigens einer Meile – oder 1,6 km.<br />

Von A wie Aquarellmalen über C wie Mitsingen im<br />

Cunard-Passagierchor bis hin zu W wie Whiskey-<br />

Tasting: Rund 60 Veranstaltungen stehen an einem<br />

ganz normalen Seetag im Bordprogramm: Grenzenlose<br />

Möglichkeiten sind da garantiert. Klassenloser<br />

Zugang zu allen Schiffsbereichen ist hingegen nicht<br />

vorgesehen. Für die Suitengäste in den Kategorien<br />

Queens- oder Princess-Grill gibt es nämlich exklusive<br />

Sonnendecks sowie eigene Lounges und zwei elegante<br />

Fine-Dinning-Restaurants, die den anderen Passagieren<br />

verborgen bleiben.<br />

Vorzüglich speisen – wenn auch mit festen Tischzeiten<br />

und in zwei Sitzungen – kann man jedoch auch im<br />

Hauptrestaurant Britannia. Wem 18 Uhr zu früh und<br />

20.30 Uhr zu spät ist, der bucht am besten eine Kabine<br />

in der Kategorie „Britannia Club“. Dabei handelt es<br />

sich um eine Art „schwimmende Premium Economy<br />

Class“ mit Privilegien wie freie Wahl der Essenszeiten<br />

in einem separaten Teil des Speisesaals. Darüber<br />

hinaus locken aber auch noch das „Steakhouse at<br />

The Verandah“, das „Dinner at the Lido“, mit täglich<br />

wechselnder Länderküche, ein großes Buffetrestaurant<br />

oder der „Golden Lion Pub“, wo zum frisch gezapften<br />

Ale Traditionsgerichte wie Chicken Pie oder Baked<br />

Mac & Cheddar Cheese serviert werden.<br />

… trifft auf Muße und Meer<br />

Ein Ausflug in die Parfümstadt Grasse, ein Besuch von<br />

Pompeji oder eine Fahrt von Palma mit den Bummelzug<br />

nach Soller: Das Ausflugsangebot gestaltet sich<br />

klassisch und orientiert sich am eher älteren Publikum,<br />

dem unser „Buckingham Palace of the High Sea“ (so<br />

die englische Tageszeitung Daily Mail über die QE)<br />

häufig bereits Urlaubsziel genug ist. Wer’s individueller<br />

mag, kann sich vom Excursion Team aber auch eine<br />

private Tour zusammenstellen lassen und – so wie wir<br />

– mit einem privaten Guide durch die Vatikanischen<br />

Gärten schlendern. Im Mittelmeerraum sind fast überall<br />

auch spontane Ausflüge auf eigene Faust möglich.<br />

Einer davon führt uns beispielsweise von Neapel aus<br />

auf das winzige Bilderbuch-Eiland Procida, das mit<br />

der Fähre bequem zu erreichen ist und bis heute vom<br />

Massentourismus verschont blieb.<br />

Wieder zurück auf dem Schiff steht kurz nach dem<br />

Ablegen in der süditalienischen Metropole mit dem<br />

„Black & White Ball“ der gesellschaftliche Höhepunkt<br />

unserer Kreuzfahrt auf dem Programm. Die Herren<br />

im Smoking, die Damen in ihren feinsten Abendroben<br />

– und beide Geschlechter nicht selten noch zusätzlich<br />

mit festlichen Masken kostümiert: Der Dresscode wird<br />

an diesem Abend von den allermeisten Passagieren<br />

mindestens ebenso ernst genommen, wie die Einladung<br />

zum Captain’s Cocktail vor dem großen Gala-Dinner.<br />

Das kann man antiquiert finden – oder einfach nur<br />

herrlich aus der Zeit gefallen. Auf jeden Fall sorgt es<br />

für eine sehr spezielle und festliche Stimmung, die<br />

man so nur noch an Bord der Cunard-Flotte erlebt<br />

und über die auch die „echte“ Queen, deren Ölporträt<br />

auf Deck 2 zu den beliebtesten Selfiemotiven an Bord<br />

gehört, bestimmt „amused“ gewesen wäre. So wie<br />

auch über den nachmittäglichen Afternoon-Tea, der<br />

ebenfalls zu den festen Institutionen an Bord gehört<br />

und im ballsaalähnlichen Queens Room zelebriert<br />

wird. Zu „Lady in Red“ oder „Blue Moon“ wird dann<br />

übers Tanzparkett geschwoft, Black Tea geschlürft<br />

und von hauchdünnen Porzellantellerchen genascht.<br />

Was Charles Dickens wohl dazu gesagt hätte?<br />

Wahrscheinlich nicht viel, denn die meiste Zeit seiner<br />

Mittelmeerreise an Bord der „Britannia“ hatte er nicht<br />

nur schlecht gelaunt, sondern auch seekrank und<br />

volltrunken verbracht. Lediglich das Schicksal der<br />

blöden Kuh, die am letzten Abend als blutiges Steak<br />

auf seinem Teller landete, soll ihm ein versöhnliches<br />

Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Offensichtlich<br />

standen die ofenwarmen Scones mit Clotted Cream<br />

und Erdbeermarmelade oder die köstlichen Gurkensandwiches<br />

damals noch nicht auf der Karte …<br />

QUEEN ELIZABETH<br />

n KABINEN UND SUITEN<br />

Insgesamt 1.045 in 14 Kategorien und<br />

Größen zwischen 14 und 139 m 2 , viele<br />

davon mit eigenem Balkon. Alle Suiten<br />

mit Badewanne und ab Kategorie<br />

„Penthaus“ auch mit Butler-Service.<br />

n <strong>CC</strong>IRCLE-TIPPS<br />

Die mittschiffs gelegenen Master Suiten<br />

auf Deck 7 – oder für Preisbewusste die<br />

Princess Suiten auf Deck 8 mit Zugang<br />

zum Princess Grill Restaurant sowie<br />

einer eigenen Lounge und Terrace.<br />

n STIL & AMBIENTE<br />

Klassisch und gediegen. Die QE ist ein<br />

Schiff, das vor allem amerikanische<br />

und britische Gäste anspricht, die noch<br />

einmal die goldenen Zeiten der Cruiseliner<br />

aufleben lassen möchten und ein<br />

opulentes Interior zu schätzen wissen.<br />

Zu den architektonischen Highlights<br />

gehört der Commodore Club mit<br />

270°-Panoramablick sowie die Garden<br />

Lounge, die den Gewächshäusern in den<br />

Londoner Kew Gardens nachempfunden<br />

wurde. An zwei Abenden pro einwöchiger<br />

Reise ist in den meisten Restaurants<br />

sowie im Queens Room der Dresscode<br />

„Evening/Gala“ vorgeschrieben.<br />

n RESTAURANTS & BARS<br />

Insgesamt fünf Restaurants & Bars.<br />

Hauptrestaurant Britannia mit zwei<br />

Sitzungen am Abend sowie Britannia<br />

Club für Gäste der entsprechenden<br />

Kabinenkategorie, Princess- und Queens<br />

Grill für Suitengäste, Steakhouse at<br />

The Verandah, Dinner at the Lido,<br />

Buffetrestaurant<br />

n BORDUNTERHALTUNG<br />

3 Lounges, 5 Bars, Royal Court Theatre,<br />

Casino, Pub, Einkaufspassage,<br />

Bibliothek, Ballsaal, Grand Lobby<br />

n SPORT & SPA<br />

2 Pools, mehrere Whirlpools, Sport<br />

Deck, umlaufendes Promenadendeck für<br />

Jogger und Walker, großzügige Spa-Area<br />

mit diversen Treatment Rooms, Thermal<br />

Suite, Hydro Pool, Gym und Coiffeur<br />

n SERVICE<br />

Charmant, professionell und stets<br />

präsent. Lediglich an der Rezeption<br />

kann es zu längeren Wartezeiten<br />

kommen, die sich mit mehr und besser<br />

ausgebildetem Personal wahrscheinlich<br />

verkürzen ließen.<br />

n KONTAKT: www.cunardline.ch<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

Fertigstellung: 2010<br />

Länge: 294 Meter<br />

Breite: 32,2 Meter<br />

Tiefgang: 7,8 Meter<br />

Geschwindigkeit: 22 Knoten<br />

Passagierdecks: 12<br />

Passagiere: max. 2.081<br />

Crew: 911<br />

Passagier-Crew-Verhältnis: 2,28<br />

Bordsprache: Englisch<br />

Reederei: Cunard Line<br />

063


CRUISES<br />

REGENT SEVEN SEAS CRUISES:<br />

Höchster Komfort auf<br />

allen sieben Weltmeeren<br />

Von A wie Alaska bis Z<br />

wie Zanzibar: Auch in der<br />

Kreuzfahrtsaison 2<strong>02</strong>5/26<br />

nimmt die luxuriöseste<br />

Flotte der Welt wieder<br />

Kurs auf die schönsten<br />

Ziele rund um den Globus.<br />

29 Destinationen stehen<br />

dabei erstmals auf dem<br />

Programm. In mehr als<br />

120 Häfen werden die<br />

sechs Schiffe über Nacht<br />

vor Anker liegen und ihren<br />

Passagieren noch mehr<br />

Zeit für individuelle<br />

Landerlebnisse bieten.<br />

Mit Platz für jeweils nicht<br />

mehr als maximal 750<br />

Passagiere sowie bis zu<br />

443 m² großen Suiten bietet<br />

Regent Seven Seas Cruises<br />

ein Höchstmaß an Exklusivität<br />

und individuellem<br />

Service. Darüber hinaus begeistert das wohl<br />

umfassendste „All inclusive“-Konzept auf hoher<br />

See. Es beinhaltet von unbeschränktem Bord-<br />

WLAN über sämtliche Getränke und Spezialitätenrestaurants<br />

bis hin zu einer breiten Auswahl an<br />

Landausfügen sowie den Hin- und Rückflügen<br />

tatsächlich alles, was sich komfortverwöhnte<br />

Reisende nur wünschen können. Da wundert es<br />

auch nicht, dass Regent Seven Seas Cruises in<br />

internationalen Cruise Rankings immer wieder<br />

Spitzenplätze einnimmt und sich mit Auszeichnungen<br />

wie „Best Luxury Line“ oder „Ship of the<br />

Year“ schmücken darf. Dass man sich auf dem<br />

Erreichten jedoch nicht ausruht, beweist der<br />

jüngste Flottenneuzugang:<br />

064


GENUSS Auf dem Verandadeck kulinarische Köstlichkeiten versuchen<br />

Noch in diesem Jahr wird<br />

die Seven Seas Grandeur<br />

von Triest aus zu ihrer<br />

Jungfernfahrt aufbrechen.<br />

Die Gewässer des Mittelmeers<br />

stehen dann auch<br />

wieder 2<strong>02</strong>5 auf dem<br />

Programm, bevor es im<br />

Sommer in den hohen<br />

Norden geht, wo unter<br />

anderem so ausgefallene<br />

Ziele wie Narsaq in Grönland<br />

oder das isländische<br />

Siglunfjodur angelaufen<br />

werden. Nach einer<br />

weiteren, herbstlichen<br />

Stippvisite im Mittelmeer<br />

zieht es die Grandeur für<br />

die Wintermonate dann<br />

in die Karibik. „Mehr<br />

Mittelmeer“ hat sich die<br />

Seven Seas Splendor für<br />

die Saison 25/26 auf die Fahnen geschrieben<br />

– und das bedeutet zum Beispiel Overnight-<br />

Aufenthalte in Sevilla, Athen und Jerusalem<br />

oder Besuche so klassischer Orte wie Positano,<br />

Santorini und Casablanca. Kaum weniger<br />

magisch klingen auch die Häfen, die während<br />

des Indian Summers entlang der amerikanischen<br />

Ostküste angelaufen werden. Zu den Highlights<br />

hier gehören neben Boston und Québec auch<br />

Portland und Bar Harbor. Über die Karibik<br />

geht es dann in Richtung Südamerika mit<br />

Festtagsreisen, die bis nach Chile – und wieder<br />

zurück nach Miami – führen.<br />

Auf Nordwestkurs ist hingegen die Seven Seas<br />

Explorer unterwegs. Während sie den Frühling<br />

und Sommer 2<strong>02</strong>5 in Alaska mit seinen<br />

faszinierenden Gletschern und Berglandschaften<br />

verbringt, heißt es im Herbst dann<br />

„Konnichiwa Japan!“, das gleich auf drei<br />

Reisen komplett umrundet wird, bevor es<br />

in Richtung Australien, Neuseeland und<br />

Südostasien weitergeht.<br />

Highlight ab Januar 2<strong>02</strong>6 ist eine 61-tägige<br />

Reise von Auckland nach Tokio unter dem<br />

Motto „Grand Asia Exploration“.<br />

In europäischen Gefilden ist hingegen die<br />

Seven Seas Voyager unterwegs – und das<br />

bedeutet: Mittelmeerreisen zu den schönsten<br />

Städten und Inseln im Frühling und Herbst<br />

sowie Nordlandtouren im Sommer 2<strong>02</strong>5. Im<br />

Dezember geht es dann durch den Suezkanal<br />

nach Dubai und von dort aus weiter auf die<br />

Seychellen, Komoren sowie nach Mosambik,<br />

Südafrika und nach Mauritius. Nach der<br />

großen „Indian Ocean Odyssey“, die sowohl in<br />

64 Tagen, als auch in vier kürzeren Teiletappen<br />

buchbar ist, kehrt die Voyager pünktlich zum<br />

Frühlingsbeginn wieder ins Mittelmeer zurück.<br />

Einmal um die ganze Welt<br />

Schwerpunkte im Angebot der Seven Seas<br />

Mariner bilden zwei Grand Voyages sowie eine<br />

World Cruise im Jahr 2<strong>02</strong>6. Die beiden Grand<br />

Voyages beginnen jeweils in New York und führen<br />

in 83 bzw. 117 Tagen auf Nordkurs, vorbei an<br />

Island und Norwegen an die französische<br />

Atlantikküste oder – ebenfalls über Skandinavien –<br />

bis ins Mittelmeer, wo auch Ägypten und Israel<br />

angelaufen werden. Noch reicher an Superlativen<br />

ist nur die 154-tägige World Cruise 2<strong>02</strong>6, die<br />

in Miami startet und 41 Länder auf sechs<br />

Kontinenten umfasst. Auf dem 39.911 nautische<br />

Seemeilen langen Traumtrip kommen die Gäste<br />

in den Genuss von 420 inkludierten Ausflügen,<br />

77 UNESCO-Weltkulturstätten und Sehnsuchtszielen<br />

wie Papeete, Madagaskar, Nosy Be oder<br />

den Bermudas. Die Seven Seas Navigator<br />

umrundet nach dem Saisonstart im Mittelmeer<br />

und dem Nordland beinahe den gesamten<br />

afrikanischen Kontinent, bevor es über Indien<br />

und Südostasien nach Australien und in die<br />

Südsee weitergeht. Auch diese Reisen lassen<br />

sich sowohl in Teiletappen, als auch in einer<br />

84-tägigen Grand Voyage von Barcelona nach<br />

Australien miterleben. www.rssc.com<br />

RESIDIEREN Exklusive<br />

Ausstattung ist selbstverständlich.<br />

065


CRUISES OCEANIA CRUISES<br />

Wenn Luxus in See sticht<br />

Oceania Cruises‘ Vista ist das siebente Boutiqueschiff von Oceania Cruises.<br />

Seit dem Frühjahr 2<strong>02</strong>3 begrüßt das erste von zwei neuen Schiffen der<br />

Allura-Klasse Gäste zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis auf hoher See.<br />

Die geschwungene Freitreppe in der lichtdurchfluteten<br />

Lobby der Oceania Cruises‘ Vista verkörpert mit ihrer zeitlosen<br />

Eleganz die Atmosphäre an Bord des neuen Luxusschiffs.<br />

Raffinesse, Glamour und edles Design begleiten bis<br />

zu 1.200 Gäste auf ihrer Reise mit dem jüngsten Flottenmitglied<br />

der renommierten Reederei Oceania Cruises. Die<br />

Vista begeistert mit einem marktführenden pro Person/<br />

Crew-Verhältnis von 1:1,5 und setzt neue Maßstäbe in<br />

Sachen Komfort und Luxus im Wohnbereich. Eines von<br />

vielen Highlights, die das elegante Boutiqueschiff bietet, ist<br />

die private Veranda in allen Kabinen, Suiten und Penthouses.<br />

Jedem Gast wird somit ein traumhafter Meerblick geboten.<br />

Zum Design-Konzept der Kabinen gehören Cremetöne<br />

mit warmen Farbakzenten, edle Stoffe, hochwertige Kunst<br />

sowie eine durchdachte Raumgestaltung. Die Badezimmer<br />

bestechen mit viel Platz und Regenwalduschen.<br />

Wenn die Kabine mit Ausblick bezogen und die Koffer<br />

ausgepackt sind, lockt der erste Aperitif an Bord der<br />

Vista. In der neugestalteten Martinis Bar verleihen speziell<br />

angefertigte Beleuchtungselemente dem Herz der Bar<br />

ein warmes Strahlen, gemütliche Sitzecken laden zum<br />

Genießen ein. The Grand Lounge ist ein Ort des<br />

Zusammentreffens, mit modernen Lichtelementen, klaren<br />

Linien und Goldtönen empfängt sie ihre Gäste. Das innovative<br />

Bar-Programm der Vista überrascht mit ausgefallenen<br />

Cocktail-Mix-Techniken und erweiterten Wine Pairings.<br />

Auf der Karte stehen etwa Zero Proof Cocktails, Flavored<br />

Smoke Bubbles, zuckerfreie Weine und weitere Trends, die<br />

die Vielfalt auf dem neusten Flottenmitglied von Oceania<br />

Cruises ausmachen.<br />

066


PROMOTION<br />

Ein Treffpunkt für den Afternoon Tea inklusive Live-Musik<br />

ist das Horizons, das durch seine bodentiefen Fenster<br />

mit einem weitläufigen 180-Grad-Ausblick über das Meer<br />

begeistert. Für die abendliche Unterhaltung sorgen drei<br />

Hauptproduktionen auf Broadway-Niveau, die unter der<br />

Leitung der „Dancing With the Stars“-Choreografin Britt<br />

Stewart gestaltet wurden.<br />

Ein Ort der Ruhe ist das Aquamar Spa + Vitality Center<br />

von Oceania Cruises. Die Wellnessoase gehört zu den<br />

ganzheitlichsten Spas auf See und widmet sich dem<br />

persönlichen Wohlbefinden der Gäste. Ansprechende<br />

Behandlungsareale, moderne Workout-Bereiche, ein neuer<br />

Salon und ein Barbershop sorgen für ein Rundum-sorglos-<br />

Gefühl. Umgeben von der Weite des Ozeans, ist das<br />

Horizons Pool Deck der perfekte Rückzugsort an Bord.<br />

Das Deck wurde in Naturtönen gehalten und lädt mit seinen<br />

modernen Beach-Club-Cabanas zum Entspannen ein.<br />

Für Genussmomente sorgen insgesamt elf Gourmet-<br />

Treffpunkte an Bord des Schiffs. Ember ist das neueste<br />

Mitglied der Restaurantfamilie von Oceania Cruises<br />

und kombiniert originelle amerikanische Kreationen mit<br />

beliebten Klassikern. Auch die Aquamar Kitchen feiert<br />

auf der Vista Premiere und verbindet Gaumenfreuden mit<br />

Wellness. Serviert werden etwa kaltgepresste Rohkostsäfte,<br />

Avocado-Toasts und Power-Bowls. Feinste Küche auf See<br />

bieten auch die anderen Spezialitätenrestaurants wie das<br />

Polo Grill, Toscana und Red Ginger sowie der Grand Dining<br />

Room, der mit seinem eleganten Ambiente besticht. Mit<br />

französischen und italienischen Backwaren lockt die neue<br />

Bakery an Bord.<br />

Nach der Taufe im Mai in Valletta steht nun die erste<br />

Mittelmeersaison bevor. Im September wird die Vista<br />

nach Kanada und Neuengland fahren, im Winter stehen<br />

Reisen nach Mexiko, Bermuda und in die Karibik an.<br />

In der Sommersaison 2<strong>02</strong>4 kreuzt die Vista im<br />

Mittelmeer, in der Ägäis und in der Adria.<br />

Eine Übersicht über die Reiserouten der Vista für<br />

die Jahre 2<strong>02</strong>3 und 2<strong>02</strong>4 ist online unter<br />

www.OceaniaCruises.com zu finden.<br />

067


CRUISES SEABOURN<br />

PROMOTION<br />

Außergewöhnliche Momente<br />

Kreuzfahrten mit Seabourn sind anders als jede andere Form des<br />

Reisens. Alles ist luxuriös und doch entspannt, elegant und doch leger.<br />

Der Service ist vom Feinsten, aber sehr unaufdringlich.<br />

Freude daran, das gewisse Extra hinzuzufügen, das eine<br />

einfache Handlung in eine persönliche Geste verwandelt.<br />

Karibik-Kreuzfahrten sind die perfekte Auszeit im Winter.<br />

Seabourn bietet im November und Dezember 2<strong>02</strong>3<br />

14- bis 16-tägigen Kreuzfahren durch die östliche und<br />

die westliche Karibik mit der Seabourn Quest und der<br />

Seabourn Sojourn. Der Flug nach Miami ist im Reispreis<br />

inbegriffen! Eine der beliebtesten Bord-Veranstaltungen<br />

ist Seabourn Caviar in the Surf ®. Mit Surfbrett und Uniform<br />

springen die Mitarbeiter in die Brandung und servieren den<br />

Gästen eisgekühlten Champagner und Kaviar.<br />

Pionier der Luxuskreuzfahrten. Zur Seabourn-Flotte<br />

gehören fünf elegante All-Suites-Boutiqueschiffe mit maximal<br />

300 Suiten – alle mit Meerblick, die meisten mit privater<br />

Veranda – sowie zwei maßgebaute Expeditionsschiffe der<br />

PC6-Eisklasse. Seabourn bietet All-inclusive-Reisen auf<br />

höchstem Niveau, vom Champagner bis zum Trinkgeld ist<br />

alles im Preis inbegriffen. Seabourn bringt die Passagiere<br />

in das Herz großer Städte, in exklusive Yachthäfen oder in<br />

abgelegene Buchten. Jedes Schiff verfügt über ein Spa von<br />

Weltklasse, Restaurants und Lounges, Pools und eine einzigartige,<br />

ausfahrbare Marina. Die Service-Qualität an Bord<br />

ist außerordentlich, und die Mitarbeitenden haben echte<br />

Endlich wieder Asien: In keiner Region erlebt man mehr<br />

exotische Schönheit, kulturelle Vielfalt, Kontrast zwischen<br />

Moderne und Tradition. Zwischen Dezember 2<strong>02</strong>3 und<br />

März 2<strong>02</strong>4 bietet die Seabourn Encore Kreuzfahrten ab<br />

Dubai, Singapur und Hong Kong zwischen 14 und 32<br />

Tagen. Zu den Höhepunkten zählt ein Silvester-Übernachtaufenthalt<br />

in Ho Chi Minh Stadt und einer in Bangkok.<br />

Information und Buchung:<br />

00800 1872 1872 (kostenlos),<br />

Reservierung@Seabourn.com<br />

www.seabourn.com<br />

068


AIR FRANCE<br />

PROMOTION<br />

Noch mehr Komfort auf der Langstrecke<br />

Mit der Einführung neuer Standards macht Air France das Fliegen noch schöner. Die<br />

Upgrades sind bereits in einer Reihe von Boeing 777-300ER verfügbar und werden<br />

ab Juli 2<strong>02</strong>3 schrittweise im neu ausgelieferten Airbus A350 zum Einsatz kommen.<br />

Die neue Business-Kabine für<br />

Langstreckenflüge lässt mit ihrer<br />

Eleganz den französischen Stil des<br />

Reisens wieder aufleben. Mit einem<br />

aufmerksamen Service, von Michelin-<br />

Sterneköchen entwickelter Gourmetküche,<br />

einer sorgfältig ausgewählten<br />

Wein- und Champagnerkarte und<br />

einer großen Auswahl an Bordunterhaltung<br />

kann die Reise beginnen.<br />

Übrigens feiert Air France im Oktober<br />

ihr 90jähriges Jubiläum. Die Flugzeuge<br />

der künftigen Airbus A350 verfügen<br />

über den breitesten Bildschirm in der<br />

gesamten Air-France-Flotte und einen<br />

großen Touchpad-Bildschirm zum<br />

einfachen Steuern der Sitzumgebung<br />

in der Business Class sowie neue<br />

Pairing-Funktionen zum Anschluss<br />

persönlicher Geräte an den Bildschirm<br />

in allen Reiseklassen.<br />

Aus Sitz wird Bett. Im Rahmen der<br />

Aufwertung von Air France werden<br />

bis Ende 2<strong>02</strong>3 alle Langstrecken-<br />

Business-Kabinen mit Sitzen ausgestattet<br />

sein, die sich in ein vollwertiges<br />

Bett verwandeln lassen. Der Sitz<br />

verfügt über eine Schiebetür, die es<br />

den Passagieren ermöglicht, einen<br />

völlig privaten Raum zu schaffen. Um<br />

gemeinsam reisenden Passagieren<br />

mehr Privatsphäre zu bieten, sind die<br />

Sitze in der Mitte der Kabine mit einer<br />

absenkbaren Mittelplatte ausgestattet,<br />

um einen geselligen Raum zu schaffen.<br />

Insgesamt hat Air France 41 Airbus<br />

A350-900 bestellt, wovon 20 Flugzeuge<br />

bereits ausgeliefert wurden. Der<br />

21. A350 wird mit der neuen Kabinenkonfiguration<br />

ausgestattet und unter<br />

dem Namen „Aix-en-Provence“ im Juli<br />

2<strong>02</strong>3 seinen ersten kommerziellen<br />

Flug absolvieren. In der neuen<br />

Konfiguration verfügt der A350 über<br />

neue Kabinen in allen Reiseklassen:<br />

48 Sitze in Business, 32 Sitze in der<br />

Premium Economy und 212 in der<br />

Economy. wwws.airfrance.de<br />

069


48 STUNDEN_IN ROTTERDAM<br />

Rotterdam in …<br />

Die Stadt hat‘s! Im 2. Weltkrieg<br />

fast komplett ausradiert<br />

und mittels banaler<br />

Nachkriegsarchitektur<br />

wieder aufgebaut, wurden<br />

in den letzten 20 Jahren<br />

Milliarden in eine<br />

supercoole Infrastruktur<br />

investiert. Davon zeugen<br />

auch Rotterdams hochkarätige<br />

Museen sowie<br />

attraktive Wohnviertel am<br />

Wasser. <strong>CC</strong>-Autorin Kiki<br />

Baron war für uns vor Ort.<br />

48<br />

Stunden<br />

NAH ANS WASSER GEBAUT<br />

Die zweitgrößte Stadt der<br />

Niederlande ist von zahlreichen<br />

Wasserstraßen, Kanälen und<br />

Grachten durchzogen.<br />

070


KUNSTTEMPEL Das Depot mit<br />

seiner spiegelnden Außenfassade<br />

AUSSICHTSREICH Die Dachterrasse vom Depot<br />

1.TAG<br />

Das Zentrum von Rotterdam lässt sich gut zu Fuß erobern.<br />

Für längere Strecken zu Vierteln jenseits der Erasmus-Brücke<br />

nimmt man am besten Wassertaxi, Tram oder Metro.<br />

Tipp: Die App 9292 aufs Handy laden!<br />

Das bezaubernde Hotel âme im Eendrachtsweg,<br />

09:00 untergebracht in einer Residenz von 1867, besticht<br />

mit japanisch-skandinavischer Ästhetik und<br />

wunderbaren Coco-Mat All-natural-Betten. Zur Stärkung<br />

ein feiner Skokunin-Kaffee, und auf geht’s entlang vom<br />

Westersingel-Kanal mit seinem spannenden Skulpturen-<br />

Parcours. Ziel ist der Museumpark mit seinen sechs Museen.<br />

Allein der Architektur wegen ein unbedingtes Muss.<br />

Start ist in der gläsernen Kunsthal von Rem<br />

10:00 Koolhaas. Vom 30.09.23 bis 03.03.24 ist hier<br />

übrigens eine große Ai Weiwei-Ausstellung zu sehen.<br />

www.kunsthal.nl<br />

Das Depot Boijmans Van Beuningen ist aufgrund<br />

11:00 seiner spiegelnden Fassade nicht zu übersehen.<br />

Im Inneren schichten sich über sechs Stockwerke<br />

150.000 Kunstwerke in Kammern und gläsernen Vitrinen.<br />

Dazwischen befinden sich einsehbare Restaurierungswerkstätten.<br />

Ohne Online-Ticket und reservierten Slot geht gar<br />

nichts. Zudem bucht man besser eine Führung, bei der man<br />

auch zehn Minuten lang ins klimatisierte Lager blicken darf.<br />

Gern würde man länger verharren, um die Wucht von<br />

hunderten auf Stellagen gehängten Gemälden auszukosten.<br />

www.boijmans.nl<br />

Auf dem Dach vom Depot thront das Restaurant<br />

12:30 Renilde. Zum Lunch werden hier herzhafte<br />

Sauerteig-Sandwiches mit Schinken oder Käse aus<br />

lokalen Manufakturen serviert. Einen Versuch wert sind auch<br />

Bitterballen, der holländische National-Snack. Am Abend ist<br />

die Atmosphäre schicker, das Angebot von Chef Jim de Jong<br />

weitet sich dann zur Food Experience mit Überraschungsmenüs<br />

aus. Alternativ: Im Het Nieuwe Instituut, einem<br />

interaktiven Museum für Architektur, Design und Digitale<br />

Kultur, bietet sich die Terrasse vom Het Nieuwe Café an.<br />

Chefin Manuela Gonsalves Tavares bezeichnet ihre Küche als<br />

„tokological“. Toko heißen kleine Krämerladen auf Indonesisch.<br />

Entsprechend bunt und exotisch sind hier die Speisen.<br />

boijmans.nl/en/depot/restaurant, nieuweinstituut.nl<br />

Etwa 200 Meter entfernt erstreckt sich der<br />

14:00 Nieuwe Binnenweg, Rotterdams Shoppingstreet<br />

Nummer eins, gesäumt von Boutiquen, Lokalen<br />

und Delis. Am östlichen Ende steht die alte Polizeistation, die<br />

jetzt das Café-Restaurant Heilige Boontjes beherbergt.<br />

Betrieben wird es von schweren Jungs, die wohlmöglich mal<br />

im obersten Stockwerk eingesessen haben. Die ehemaligen<br />

Zellen kann man übrigens auch über Airbnb für eine Nacht<br />

(oder länger) mieten.<br />

www.heiligeboontjes.com<br />

Der gigantische<br />

15:00 Gartenzwerg auf dem<br />

Eendrachtsplein stellt<br />

tatsächlich Sinterklaas dar, den<br />

niederländischen Nikolaus. Etwa<br />

1.000 weitere Outdoor-Skulpturen<br />

weltberühmter Bildhauer sind über<br />

die Stadt verteilt – Rekord in Europa!<br />

Von der Metro-Station<br />

15:30 Eendrachtsplein aus ist<br />

man in einer halben Stunde in Schiedam.<br />

Im dortigen Stedelijk Museum Schiedam wird Polka-<br />

Dot-Queen Yayai Kusama in diesem Herbst eine große<br />

Schau gewidmet. Unbedingt vorbuchen!<br />

www.stedelijkmuseumschiedam.nl<br />

Nur wer reserviert hat, erhält die Zugangsbeschreibung<br />

zum angesagten Restaurant OX.<br />

19:00<br />

Trotzdem steht man verdutzt vor dem mit Postern<br />

verklebten Hauseingang. Eine steile Stiege führt in den Keller,<br />

wo das Auge auf ein beleuchtetes Aquarium fokussiert. Es<br />

schmückt die lange Cocktailbar des schwarz verputzten<br />

Restaurants. In der offenen Mini-Küche werkelt Chefkoch<br />

Alexander Wong, der hier Herzhaftes nach Chinesisch-<br />

Malaysischer Art zaubert. Köstlich: die Dim Sum wie<br />

„Char Siu“ mit Iberico, Sesam und Oystersauce. Delikat<br />

ist auch der Aal mit Schwarzen Bohnen.<br />

www.ox-rotterdam.nl<br />

Eine gelbe Holzbrücke vor der Tür führt zum<br />

21:00 Hofplein Viadukt. Jazzige Livemusik im „Bird“<br />

sorgt für vergnügte Geselligkeit beim Absacker<br />

(Raampoortstraat 24-28).<br />

071


48 STUNDEN_IN ROTTERDAM<br />

2.TAG<br />

Zwischen banaler Nachkriegsarchitektur entdeckt man viel<br />

09:30 Spannendes. Durch die Witte de Withstraat mit zahlreichen<br />

Terrassencafés bummeln wir zum Leuvehaven mit seinem<br />

Maritim Museum und von dort aus weiter zur Markthalle.<br />

Der phänomenale Bogen ist ein Werk von MVRDV Architects.<br />

PAALWONINGEN Moderne<br />

Pfahlbauten auf drei Etagen<br />

In der Halle angekommen heißt es: Kopf in den Nacken legen<br />

10:30 und das „Horn of Plenty“ in zehn Meter Höhe bewundern.<br />

Aus dem Füllhorn, ein Kunstwerk von Iris Roskam und Arno<br />

Coenem, ergießen sich Früchte über die gesamte Decke. Im Supermarkt<br />

„Wah Nam Hong“ macht das Stöbern nach asiatischen Lebensmitteln und<br />

Küchenaccessoires viel Freude. Zum Finale eine Kroketje: Direkt am<br />

Ausgang bei „De Kroket Loket“ knackt das typisch holländische Knusperbällchen,<br />

gefüllt mit Rindfleisch, Käse oder Pilzen, am herzhaftesten.<br />

Piet Blom schuf in den 1970ern und 80ern in Höhe der<br />

11:30 Overblaak 70 die Paalwoningen, einen furiosen „Wald“ aus 38<br />

gelben, auf spitzer Ecke balancierenden Kuben. Davor warten<br />

Wassertaxis. Perfekt, um die Erasmus-Brücke sowie das „Manhattan on<br />

the Maas“ in voller Pracht zu bestaunen. Ziel ist der Rijnhaven mit den<br />

Vierteln Kop van Zuid und Katendrecht. Die Ufer des Hafenbeckens<br />

wurden in den letzten Jahren umgestaltet und locken nun mit zahlreichen<br />

Eateries – sowohl indoor, als auch outdoor.<br />

ALLES UNTER EINEM DACH<br />

Rotterdams ikonische Markthalle<br />

Lunch im Miami-Vice-Look in einem Floating Office mit Pool:<br />

13:00 Im Restaurant Putaine fassioniert Chefkoch Michael Schook<br />

zwei Dutzend kleine, delikate Speisen, aus denen man sein<br />

Menü dann selbst komponiert. Signature Dish: 62‘ – Ei mit Pilzen und<br />

Sauerteigbrot. Delikat sind auch der Heilbutt mit Jalapeño und<br />

Osietra-Kaviar oder das Cassia Souflé mit Yuzu-Eis.<br />

www.restaurantputaine.nl<br />

Beim Hotel New York, bis 1993 Hauptquartier der<br />

14:30 Holland-Amerika Linie, legen Wassertaxis ab, die einen zum<br />

Schiemond-Pier bringen. Für uns ist es Ausgangspunkt für<br />

einen Spaziergang durch den historischen Delfshaven. Mit Grachtenhäusern,<br />

Brücken und Windmühle stellt das Quartier einen charmanten<br />

Kontrast zum modernen Stadtbild dar.<br />

SO BUNT WIE DIE STADT<br />

Vintage Stores und Streetart<br />

prägen die Szeneviertel.<br />

16:00<br />

Und jetzt alles von ganz oben: Der ikonische Euromast wurde<br />

1960 im Rahmen der ersten Floriade eröffnet. Bei „High-Wine“<br />

oder „High-Tea“ lässt sich das 360°-Panorama genießen.<br />

Beim Bummel durch den Park beim Euromast kommt man<br />

17:00 am 2-Sterne-Restaurant Parkheuvel von Erik van Loon vorbei<br />

– eine Empfehlung für den Abend.<br />

www.parkheuvel.nl<br />

18:00<br />

Die Promenade entlang der Maas führt zur neuen River Bar,<br />

einem gläserner Pavillon mit erstklassigem Wagyu Carpaccio.<br />

www.riverbar.nl<br />

FONTEIN<br />

ROOFTOP<br />

Kreationen von<br />

Ronald Koolmees<br />

im 10. Stockwerk<br />

Wie der Name Fontein Rooftop verheißt, verfügt das<br />

20:00 Restaurant im 10.Stock über eine Dachterrasse. Allerdings nur<br />

für Aperitif und Digestif. Das wöchentlich wechselnde 5-Gänge-<br />

Menü wird indoor serviert. Die Kreationen von Ronald Koolmees spielen<br />

mal mit fernöstlichen, mal mit südfranzösischen Aromen. So kombiniert<br />

er z. B. Schweinebauch mit Langustinen sowie Yuzu-Zitronengras-Gel<br />

und Coconut-Creme Sauce. Außerdem gefiel uns das Dreiergestirn<br />

Fasan-Roulade, Fasan-Cailette und Sauerkraut-Kroket.<br />

www.fonteinrotterdam.nl<br />

FOTOS: VINCENT VAN DORDRECHT, ROTTERDAM.INFO<br />

072


1<br />

Mein Rotterdam<br />

KIM HEINEN, INTERNATIONAL MEDIA<br />

RELATIONS FÜR ROTTERDAM<br />

PARTNERS, ÜBER IHRE HEIMATSTADT<br />

HOTELTIPPS<br />

1. NHOW HOTEL<br />

Untergebracht im ikonischen<br />

Wolkenkratzer von Rem Koolhaas im<br />

„Manhattan an der Maas“, lassen sich<br />

im NH wunderbare Cityviews durch<br />

bodentiefe Fenster im Gastronomiebereich<br />

und in den Zimmern genießen.<br />

www.nh-hotels.de<br />

2. MAINPORT<br />

Das moderne Design Hotel liegt am<br />

Leuvehaven mit freiem Blick auf die<br />

Erasmus-Brücke und die Skyline. Die<br />

farbenfrohe Ausstattung strahlt<br />

Einflüsse von allen Kontinenten aus.<br />

www.mainporthotel.com<br />

3. SUPERNOVA<br />

Heimelig und stylish: Das kleine Hotel<br />

ist etwas Besonderes. Nicht zuletzt, weil<br />

Lounge-cum-Library-cum-Bar gesellige<br />

2<br />

3<br />

Treffpunkte sind. Die Suite „Urban<br />

Oasis“ hat Zugang zum Garten.<br />

supernovahotel.nl<br />

4. HOTEL NEW YORK<br />

Das nostalgische Bauwerk prunkt an der<br />

Spitze von Kop van Zuid. Einst war es<br />

für Auswanderer die letzte Adresse vor<br />

Amerika. Das Interieur zeigt sich davon<br />

bis heute inspiriert. Die WOW Suite<br />

versprüht diesen Charme perfekt.<br />

hotelnewyork.com<br />

5. ÂME<br />

Das luxuriöse Boutique Hotel in einer<br />

Residenz von 1867 eröffnete im letzten<br />

Jahr. Die 14 Zimmer (11 bis 42 m 2 )<br />

haben unterschiedliche Grundrisse,<br />

jedes besticht durch seinen puristischen,<br />

japanisch-skandinavischen Stil.<br />

www.hotelame.com<br />

073<br />

4<br />

5<br />

<strong>CC</strong>: Rotterdam nimmt in Sachen Nachhaltigkeit weltweit<br />

eine Vorreiterrolle ein. Wie ist das zu erklären?<br />

Rotterdam liegt in einer der tiefsten Gegenden des<br />

Landes. Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels<br />

und des steigenden Meeresspiegels besteht daher die<br />

Dringlichkeit, verantwortungsvoll zu bauen. Ein gutes<br />

Beispiel ist das netzunabhängige und CO2-neutrale<br />

Floating Office Rotterdam. Rotterdam ergreift aber auch<br />

Maßnahmen, um die Stadt abzukühlen, indem es große<br />

Parks anlegt und in Wasserrückhalteanlagen investiert.<br />

Welches ist derzeit das attraktivste Gebäude und was<br />

erwartet uns in naher Zukunft in Sachen Kunst und<br />

Architektur?<br />

Ohne Zweifel ist das im November 2<strong>02</strong>1 eröffnete<br />

Depot ein echter Hingucker. Wir freuen uns aber auch<br />

schon auf die Eröffnung von FENIX, einem neuen<br />

Museum über Migration und „Menschen in Bewegung“,<br />

das 2<strong>02</strong>4 eröffnet werden soll. Der auffälligste Teil<br />

des Entwurfs ist eine Doppelhelix-Treppe, die auch als<br />

Aussichtsplattform dient.<br />

Was sind die wichtigsten Events in Rotterdam?<br />

Anfang September feiern wir die Welthafentage, die<br />

größte maritime Veranstaltung in den Niederlanden. Ein<br />

Besuchsmagnet ist auch der Rotterdamer Architekturmonat<br />

jedes Jahr im Juni. Das Besondere daran sind die<br />

sogenannten Rooftop Days, bei denen Dächer geöffnet<br />

werden, die ansonsten für die Öffentlichkeit tabu sind.<br />

Und dann feiern wir mit dem North Sea Jazz das größte<br />

Jazzfestival in ganz Europa!<br />

Verraten Sie uns Ihre liebsten Restaurantadressen<br />

für ein Dinner im Freien?<br />

Ich liebe die Fenix Food Factory mit ihrer herrlichen<br />

Aussicht am Ufer vom Rijnhaven. Außerdem gehört die<br />

kürzlich eröffnete Fischbar River Café im historischen<br />

Veerhaven zu meinen Favoriten. Ein Klassiker ist<br />

hingegen das De Matroos en Het Meisje mit großer<br />

Terrasse im angesagten Viertel Katendrecht.<br />

Und bei weniger schönem Wetter?<br />

Dann ist das Putaine mein absoluter Favorit. Oder aber<br />

auch die Bar Berta – ein cooles, spanisches Restaurant<br />

mit einer hervorragenden Weinauswahl. Die größte<br />

kulinarische Überraschung ist jedoch das OX, ein chinesisches<br />

Speakeasy nebst Restaurant, versteckt im Keller<br />

eines Bürogebäudes.


MONACO<br />

PROMOTION<br />

HAS DAKSF sdf lsdf skdf lssdsdfsdfdf<br />

074


Wo Glamour auf Kultur und Kulinarik trifft<br />

Luxushotels, Yachthäfen, das Casino und die Formel 1 – das verbindet<br />

man mit dem Fürstentum Monaco. Aber der faszinierende Stadtstaat an der<br />

Côte d‘Azur hat insbesondere im Sommer noch vieles mehr zu bieten.<br />

Es sind das mondäne Flair sowie der Glanz und Glamour, die<br />

Monaco zu einem der anziehendsten Orte Europas machen. Doch<br />

wer denkt, das Fürstentum ist nur den Weltstars vorbehalten, der<br />

irrt. Der nach Vatikanstadt zweitkleinste Staat der Erde hat weitaus<br />

mehr zu bieten als Luxus und Pracht. Mit seiner fantastischen Lage<br />

zwischen Nizza und Menton ist es der ideale Ausgangspunkt, um die<br />

Schönheit der berühmten französischen Mittelmeerküste zu entdecken.<br />

Auch der Staat selbst trumpft mit einigen bekannten, wie auch<br />

versteckten Schätzen auf. So lädt etwa die zauberhafte Altstadt,<br />

die sogenannte Monaco-Ville, zum Spazieren ein. Die verwinkelten<br />

Gassen mit ihren bunten Häusern sowie der historische Stadtkern am<br />

Place de la Visitation erzählen von einem ursprünglicheren Leben in<br />

Monaco. Im Stadtbezirk Monaco-Ville liegt auch das wohl bekannteste<br />

Kulturgut Monacos, der Fürstenpalast der Familie Grimaldi. Der auf<br />

einem Hügel gelegene Palast ist die offizielle Residenz des Fürsten<br />

von Monaco, von hier aus eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die<br />

Altstadt und den Hafen. Weltberühmt ist das Casino von Monte-Carlo,<br />

ein wahrer Prunkbau des französischen Architekten Charles Garnier.<br />

Wer hier nicht unbedingt sein Glück im Spiel herausfordern will, kann<br />

stattdessen das luxuriöse Ambiente auf sich wirken lassen und die<br />

teuren Sportwagen vor dem Casino bestaunen. Das Fürstentum<br />

Monaco ist einzigartig, das unterstreicht auch die neue Werbekampagne:<br />

Wie nirgendwo sonst – Like Nowhere Else – lautet<br />

der Slogan. Ikonische Orte werden neu in Szene gesetzt: statt<br />

Attraktionen im Ganzen zu zeigen, werden dem Betrachter<br />

klassische und moderne architektonische Details präsentiert.<br />

heit. Liebhaber der Kunst von Claude Monet<br />

begeben sich auf die Spuren des französischen<br />

Malers. Zu Ehren des 140-jährigen Jubiläums<br />

von Monets erstem Aufenthalt in Monaco widmet<br />

das Grimaldi Forum seine Sommersaison 2<strong>02</strong>3<br />

ganz dem ikonischen Impressionisten.<br />

Wer sich nach Genussmomenten der<br />

kulinarischen Art sehnt, auch der wird in dem<br />

prachtvollen Fürstentum fündig. Monaco ist<br />

bekannt für seine extravaganten Etablissements.<br />

Für seine Größe hat Monaco eine beeindruckende<br />

Dichte an Gourmetrestaurants, davon<br />

wurden viele auch mit Michelin-Sternen<br />

ausgezeichnet. Neu ist das Les Ambassadeurs<br />

by Christophe Cussac im The Hôtel Metropole<br />

Monte-Carlo, das Gourmets aus aller Welt<br />

anziehen wird. Wunderbar feiern und das Leben<br />

genießen kann man im Club La Vigie.<br />

Das kulinarische Angebot, die kulturelle Vielfalt,<br />

die glamourösen Events wie auch die prachtvollen<br />

Bauten, die sich aus der malerischen<br />

Landschaft erheben, haben Monaco zu einem<br />

weltweit bekannten Hotspot gemacht, der immer<br />

eine Reise wert ist. www.visitmonaco.com<br />

Fotos: Benjamin Vergely<br />

Kulturbegeisterte erfreuen sich in Monaco an einem breiten<br />

Angebot. Das weltberühmte Les Ballets de Monte-Carlo tanzt sich<br />

auch im Hochsommer mit Auftritten in die Herzen der Zuschauer. Die<br />

Tanzkultur hat hier eine lange Tradition, und die von Jean-Christophe<br />

Maillot geleitete Compagnie wird vom Fürstenhaus stets unterstützt.<br />

1962 eröffnete das Kabarett Maona Monte-Carlo seine Türen, in<br />

diesem Sommer erfolgt eine Wiedereröffnung. Von der Bar Sauvage<br />

über die Terrasse, das Klavier, das Restaurant oder den Tam-Tam<br />

Room bis zur Tanzfläche: Alles dreht sich um Musik und Unbeschwert-<br />

075


BEST OF_MALLORCA<br />

Luxus<br />

Neuer<br />

auf der In-Insel<br />

Von Richard Bransons Nobel-Finca bis<br />

zum angesagten Hotspot für ebenso<br />

glamourösen wie grünen Gourmet-<br />

genuss: Wir verraten, wo Mallorca in<br />

diesem Sommer am magischsten ist.<br />

TEXT: HEIKE NEUENBURG<br />

SON NET mit Aussicht auf das Tramuntana-Gebirge<br />

076


1<br />

2 3<br />

n GRAND HOTEL SON NET:<br />

DAS GESCHICHTSTRÄCHTIGE<br />

Das in einem prachtvollen<br />

Herrenhaus untergebrachte<br />

Grand Hotel Son Net liegt idyllisch<br />

am Rand des Tramuntana-Gebirges<br />

und ist doch nur 15 Autominuten<br />

von Palma entfernt. Es gehört<br />

zu den ikonischsten Hotels auf<br />

der Insel. Unter Leitung der Finca<br />

Cortesin Hotels & Resorts ist das<br />

historische Anwesen aus dem<br />

17. Jahrhundert rundum renoviert<br />

worden und begrüßt ab diesem<br />

Jahr seine Gäste mit neuem<br />

Innendesign von Lorenzo Castillo.<br />

Der ursprüngliche Charakter und<br />

traditionelle architektonische<br />

Elemente wurden bewahrt. Das<br />

Grand Hotel Son Net begeistert<br />

mit 31 eleganten Suiten, einer<br />

fachkundig kuratierten Gemäldegalerie,<br />

einem wunderschönen,<br />

mediterranen Garten, mehreren<br />

Pools sowie eigenem Weinberg<br />

und Obstgarten.<br />

www.sonnet.es<br />

1. IKOS PORTO PETRO:<br />

DAS ALLES INKLUSIVE<br />

Die Luxus-All-inclusive-Marke IKOS, bekannt<br />

für ihre vielfach preisgekrönten Strandresorts<br />

in Griechenland , eröffnet im Sommer 2<strong>02</strong>3<br />

mit dem IKOS Porto Petro ihr erstes Haus auf<br />

Mallorca. Das neue Resort an der Südostküste<br />

liegt traumhaft zwischen zwei Buchten und<br />

ganz in der Nähe des Naturparks Mondrago.<br />

Gewohnt wird in 319 Zimmern und Suiten,<br />

teilweise mit eigenem Pool. Zu den Annehmlichkeiten<br />

zählen fünf À-la-carte-Restaurants,<br />

eine Food-Hall, ein Anne Semonin-Spa und<br />

fünf Pools. Um die reizvolle Umgebung intensiv<br />

erkunden zu können, steht im Rahmen des<br />

„Local Discovery-Konzepts“ ein kostenfreier<br />

Tesla für einen Tag zur Verfügung.<br />

www.ikosresorts.com<br />

n ALBUFEIRA PARK & ALBUFEIRA PLAYA:<br />

DIE KLASSIKER IM NEUEN GEWAND<br />

Die mallorquinische Hotelkette Iberostar hat<br />

ihre beiden nebeneinanderliegenden Häuser<br />

Albufeira Park und Albufeira Playa an der Playa<br />

de Muro komplett renoviert und upgegradet. Im<br />

Sommer 2<strong>02</strong>3 werden die beiden Häuser unter<br />

dem Label Iberostar Selection wiedereröffnet.<br />

Das Albufeira Playa punktet jetzt mit Swim-up-<br />

Suiten und einem exklusiven Star-Prestige-<br />

Bereich. Highlights des familienfreundlichen<br />

Albufeira Park sind ein Splash Pool, ein umfangreiches<br />

Aktivprogramm für Kinder und der neue<br />

Rooftop-Bereich mit Pools, Sonnenliegen und<br />

spektakulärem Meerblick. Zum All-inclusive-<br />

Genusserlebnis gehören neben drei<br />

neuen Restaurants (Spanisch, Griechisch,<br />

Mexikanisch) auch ein Star Café und eine<br />

Eisdiele. www.iberostar.com<br />

2. KIMPTON AYSLA MALLORCA:<br />

DAS KUNSTSINNIGE<br />

Mit dem neuen Kimpton Aysla Mallorca feiern<br />

die aus Kalifornien stammenden Kimpton<br />

Hotels & Restaurants Inselpremiere. Das<br />

Boutique-Hotel oberhalb von Santa Ponsa<br />

präsentiert sich als moderne Ruheoase inmitten<br />

üppiger, mediterraner Gärten. Strand und der<br />

mondäne Yachthafen Port Adriano sind<br />

nur fünf Autominuten entfernt. Tennis- und<br />

Golf-Fans kommen dank der Nähe zum<br />

renommierten Mallorca Country Club und dem<br />

Santa Ponsa Golfcourse voll auf ihre Kosten.<br />

Kunstliebhaber werden begeistert sein von<br />

der hoteleignen Kunstsammlung mit mehr<br />

als 700 Exponaten von lokalen Künstlern und<br />

Handwerkern, kuratiert von der Galerie ABA<br />

ART LAB in Palma. www.ihg.com<br />

3. FINCA SON BUNYOLA:<br />

DIE MIT DEM BRITISCHEN CHARME<br />

Sir Richard Branson, britischer Entrepreneur<br />

und Milliardär, der schon als Kind nach Mallorca<br />

reiste, hat jetzt auch sein eigenes Inselhotel.<br />

Seine private, denkmalgeschützte Finca Son<br />

Bunyola an der Westküste, nahe Banyalbufar,<br />

wurde aufwändig umgebaut und in eine<br />

extravagante Luxusherberge mit 26 Zimmern<br />

und Suiten transformiert. Hinter den historischen<br />

Mauern erwartet den Luxus-Traveller alles,<br />

was sein Herz höherschlagen lässt. Die außergewöhnliche<br />

Lage im Tramuntana-Gebirge<br />

mit spektakulärem Blick auf das Meer und<br />

die Berge ist einmalig auf der Insel. Außerdem<br />

lassen sich auf dem 320 Hektar großen<br />

Anwesen auch noch drei ultraluxuriöse Villen<br />

wochenweise mieten.<br />

www.virginlimitededition.com<br />

077


TRIP TIPP_MALLORCA<br />

4<br />

MATS<br />

WAHLSTROM<br />

Kreativer<br />

Hotelier und<br />

Clubgründer<br />

5 6<br />

4. SPIRIT OF SON FUSTER:<br />

DAS GLAMOURÖSE<br />

Das neue Spirit of Son Fuster des schwedischen<br />

Ausnahme-Hoteliers Mats Wahlstrom<br />

(Gründer der Puro Hotels und Purobeach<br />

Clubs) ist eines der exklusivsten Refugien,<br />

mit denen Mallorca derzeit aufwarten kann.<br />

In dem Haus der Superlative erwartet die<br />

Gäste kompromisslose Privatsphäre und ein<br />

Freizeitangebot, das keine andere Finca auf<br />

der Insel bietet. Das unweit des Bilderbuchdörfchens<br />

Alaró befindliche Zehn-Zimmer-<br />

Anwesen aus dem 13 Jh. kann man nur<br />

exklusiv buchen – und dann mit 20 Freunden<br />

oder Familienmitgliedern teilen. Um das<br />

Wohlergehen der Gäste kümmert sich ein<br />

Top-Team, bestehend aus Köchen, Servicekräften,<br />

Personal Trainer und Concierge, das<br />

rund um die Uhr fast jeden Wunsch erfüllt.<br />

Selbst ein Helipad, um mal eben zum<br />

Lunch nach Ibiza zu fliegen, fehlt nicht.<br />

www.spiritofsonfuster.com<br />

5. NOBIS HOTEL PALMA:<br />

DAS URBANE<br />

Die skandinavische Nobis Hospitality Group<br />

eröffnet im Sommer 2<strong>02</strong>3 ihr zweites<br />

Fünf-Sterne-Hotel in Mallorcas Hauptstadt.<br />

In einem als maurischer Palast errichteten,<br />

Gebäude aus dem 12. Jh. bietet das Nobis<br />

Hotel Palma 37 Zimmer und Suiten, ein<br />

Restaurant, eine Bar, sowie eine Sonnenterrasse<br />

und ein Spa – alles designt von<br />

der preisgekrönten schwedischen Firma<br />

Wingårdhs. Antikes wurde gekonnt mit<br />

modernem Design kombiniert. Dank der<br />

idealen Lage in einem ruhigen Teil der<br />

charmanten Altstadt sind viele Restaurants,<br />

Attraktionen und Sehenswürdigkeiten<br />

fußläufig zu erreichen. www.nobishotel.es<br />

7<br />

6. PALMA RIAD HOTEL:<br />

DAS ORIENTALISCHE<br />

Das extravagante Boutique-Hideaway –<br />

opulent und dekadent – mit gerade einmal<br />

elf Suiten bringt einen Hauch von Marokko<br />

nach Palma. Es ist eine exotische Oase mit<br />

Pool und Palmen mitten im Herzen der Stadt.<br />

Der Service ist hervorragend und herzlich.<br />

Restaurants, Geschäfte, Kunstgalerien und<br />

Sehenswürdigkeiten befinden sich in<br />

unmittelbarer Nähe. Ein Hotspot ist die stylishe<br />

Bar, die schnell zum beliebten Treffpunkt für<br />

Einheimische und Gäste geworden ist.<br />

www.palmariad.com<br />

7. THE LODGE:<br />

DIE URSPRÜNGLICHE<br />

The Lodge ist das neue Schwesterhotel der<br />

erfolgreichen Finca Serena. Der exklusive<br />

Rückzugsort liegt im Norden der Insel bei<br />

Ullaró, wo sich Mallorca noch von seiner<br />

ursprünglichen Seite zeigt. Das zu den Único<br />

Hotels gehörende Haus ist eingebettet in ein<br />

157 Hektar großes, privates Naturreservat<br />

mit Mandel-, Obst- und Olivenbäumen sowie<br />

einem riesigen Lavendelfeld. Es verfügt über<br />

gerade einmal 24 Suiten, die minimalistisch<br />

und mediterran gestaltet sind. Vor Ort gibt es<br />

einen Infinity- und einen beheizten Indoor-<br />

Pool, ein Yoga-Deck sowie Wander- und<br />

Laufstrecken. Der Fokus liegt<br />

auf Ruhe und Privatsphäre im<br />

Einklang mit der Natur.<br />

www.thelodgemallorca.com<br />

078<br />

Restaurants<br />

n YARA:<br />

NEUER HOTSPOT IN PUERTO PORTALS<br />

Nach dem großen Erfolg mit dem FERA in<br />

Palma hat der österreichische Spitzenkoch<br />

Simon Petutschnig nun einen weiteren<br />

kulinarischen Hotspot geschaffen. Sein YARA<br />

ist ein entspanntes, mediterran-asiatisches<br />

Grill-Restaurant im mondänen Puerto<br />

Portals. Von der großen, tropischen Terrasse<br />

hat man einen grandiosen Blick auf die<br />

beeindruckenden Megayachten. Das<br />

Ambiente ist außergewöhnlich, der Service<br />

fantastisch und die À-la-carte-Auswahl an<br />

fantasievollen Gerichten mit Seafood und<br />

Fleisch vom Robata Grill erstklassig.<br />

www.yarapuertoportals.com<br />

8. URBA:<br />

ESSEN, TRINKEN, TEILEN, GENIESSEN<br />

Das Urba im chicen 5-Sterne-Designhotel<br />

El Llorenç in Palma bietet das neueste und<br />

kosmopolitischste Konzept der Santi-Taura-<br />

Gruppe. In spektakulärem Ambiente kreiert<br />

Sternekoch Santi Taura hier Köstlichkeiten<br />

zum Teilen. Dazu ein engagierter, sehr<br />

freundlicher Service. Ob Lamm-Cannelloni<br />

mit rotem Curry, Thunfisch-Tatar mit<br />

Avocado oder gebratene Artischocke mit<br />

geröstetem Knoblauch – alles ist extrem<br />

lecker. Serviert wird auf einer der schönsten<br />

Dachterrassen Palmas mit herrlichem Blick<br />

auf das Meer und die Kathedrale.<br />

www.elllorenc.com


8<br />

9<br />

10<br />

9. FERA:<br />

THE PLACE IN PALMA<br />

Das Fera ist „the place to be“ in Palma.<br />

Der aus Österreich stammende Simon<br />

Petutschnig überzeugt mit seiner<br />

„mediterrasian“ Cuisine in einem stilvoll<br />

restaurierten Altstadtpalast mit lauschigem<br />

Innenhof, nur wenige Schritte von der<br />

beliebten Einkaufsstraße Jaume III entfernt.<br />

Seine meisterhaften Gerichte auf Michelin-<br />

Niveau sind ein Erlebnis für Gaumen und<br />

Auge. Unbedingt probieren: Hummer-Tatar<br />

mit Jalapeño-Schaum oder knusprige<br />

Nori-Algen-Röllchen gefüllt mit Steak-Tatar.<br />

www.ferapalma.com<br />

9. BOTÀNIC:<br />

„GREEN IS THE NEW SEXY”<br />

Im vielfach ausgezeichneten Restaurant<br />

Botànic des luxuriösen Boutique-Hotels Can<br />

Bordoy Grand House & Garden in Palma setzt<br />

Küchenchef Andrés Benítez pflanzenbasierte<br />

Gerichte spektakulär in Szene. Hier ist das<br />

Gemüse der Star auf dem Teller und wird<br />

durch Kräuter und Gewürze aus aller Welt<br />

auf ein völlig neues Level gehoben. Seine<br />

Plant Forward Cuisine räumt allem Grünen<br />

eine führende Rolle ein, ohne auf Fleisch<br />

oder Fisch zu verzichten. „Green is the new<br />

sexy“ lautet dementsprechend das Credo.<br />

Das stilvolle Ambiente und der exzellente,<br />

freundliche Service tragen ihren Teil zum<br />

Erfolg des Restaurants bei.<br />

www.eatbotanic.com<br />

10. MARC FOSH:<br />

KOMMT EIN BRITE NACH MALLORCA ...<br />

Am britischen Wahl-Mallorquiner Marc Fosh 7<br />

kommt man nicht vorbei, gehört er doch zu<br />

den Gründer-Köchen des aktuellen Gourmet-<br />

Booms auf der Insel. Sein sterngekrönter<br />

Gourmet-Treffpunkt liegt etwas versteckt im<br />

Boutique-Hotel Convent de la Missió, einem<br />

ehemaligen Kloster aus dem 17. Jh. Das<br />

Restaurant im modernen, minimalistischen<br />

Look mit Spiegeln, großformatiger Kunst an<br />

den Wänden und einem neu überdachten<br />

Innenhof bietet den perfekten Rahmen für<br />

seine wechselnden Degustationsmenüs.<br />

Mittags wird ein mehrgängiges Menü für<br />

rund 50 Euro serviert.<br />

www.marcfosh.com<br />

n LASSALA:<br />

GRÜNES VOM GRILL<br />

Mit dem brandneuen Lassala eröffnen<br />

Babylon Hospitality und der junge mallorquinische<br />

Küchenchef Andrés Benítez bereits<br />

ihr zweites Restaurant, in dem, so wie im<br />

11<br />

Botànic, ebenfalls Gemüse und Gewürze die<br />

Hauptrolle spielen. Es befindet sich rund<br />

15 Autominuten von Palma entfernt in ländlicher<br />

Umgebung. Passend zum Ambiente<br />

wird hier eine einfachere Küche zelebriert:<br />

köstliche Salate, exquisite Mestizo-Reisgerichte,<br />

Gemüse, Fleisch- und Fischspieße<br />

vom Grill und alles Tapas-like zum Teilen.<br />

Ob Aubergine glasiert mit Miso, Sesam und<br />

Koriander oder Karotten mit Curry und<br />

gelber Chili-Pfeffer-Mayonnaise – Benítez<br />

Kreationen sind einfach himmlisch.<br />

www.lassalagrill.com<br />

n DINS BY SANTI TAURA:<br />

TRADITIONELLES, NEU INTERPRETIERT<br />

Für Fine-Dining-Fans ein Muss ist das<br />

Restaurant DINS mit einer großartigen<br />

Dachterrasse im angesagten Hotel El Llorenç<br />

Parc de la Mar, nur wenige Schritte von<br />

Palmas Kathedrale entfernt. Küchenchef<br />

Santi Taura interpretiert hier das kulinarische<br />

Erbe Mallorcas aufregend neu und vereint<br />

die authentischen Aromen der traditionellen<br />

Inselküche mit modernen Techniken und<br />

überraschenden, kunstvollen Präsentationen.<br />

Vom Michelin gab es dafür einen Stern.<br />

www.dinssantitaura.com<br />

n ZARANDA:<br />

DER MEISTER AUS MADRID<br />

„Tout Madrid“ wollte seinerzeit bei Spitzenkoch<br />

Fernando Pérez Arellano speisen. Nun<br />

ist er mit seinem Michelin-Stern-gekrönten<br />

Restaurant Zaranda im schicken Design-<br />

Hotel Es Princep in Palmas Altstadt zu<br />

finden, wo er sich und seine Kreationen zu<br />

inszenieren weiß. Angeboten werden drei<br />

unterschiedliche, spannende Degustationsmenüs<br />

zwischen 125 und 165 Euro.<br />

www.zaranda.es<br />

079


MALLORCA JUMEIRAH PORT SOLLER HOTEL & SPA<br />

PROMOTION<br />

080


Exklusives Refugium im Mittelmeer-Paradies<br />

Über der Bucht von Port de Sóller, zwischen Mittelmeer und der wildromantischen<br />

Serra de Tramuntana, liegt das Jumeirah Port Soller Hotel & Spa.<br />

Das 5-Sterne-Resort im Nordwesten Mallorcas begeistert mit einem<br />

spektakulären Panoramablick, exzellentem Service und raffiniertem Design.<br />

Ein Ort, an dem Luxus auf Leichtigkeit<br />

und Lebensfreude trifft – das Jumeirah<br />

Port Soller Hotel & Spa. Wer das Resort<br />

betritt, wird direkt mit auf eine Zeitreise<br />

genommen. Die steinerne Eingangshalle<br />

wurde nach dem Vorbild der<br />

Talaias, den einstigen Wachtürmen auf<br />

Mallorca, erbaut. Jedes der Zimmer<br />

spiegelt die Naturkulisse Mallorcas<br />

wieder. So erinnern in den zum Gebirge<br />

ausgerichteten Zimmern Elemente ans Meer. Vice versa spielt in den<br />

Zimmern mit Meerblick der Berg eine Rolle. Über das gesamte Resort,<br />

das sich an die Klippen schmiegt, zieht sich eine Graslandschaft auf<br />

dem Dach. Helle Farben und Natur-töne wurden hier mit ansprechenden<br />

Designelementen und einer hochwertigen Ausstattung vereint.<br />

Ein absoluter Hingucker sind die drei Signature-Suiten des Hauses.<br />

Die großzügig angelegte Observatory Suite besticht mit einem großen<br />

Balkon, einer Feuerstelle im Wohnzimmer und einer einladenden<br />

Dining Area. Die Mar Blau Villa befindet sich in einem exklusiven,<br />

versteckten Teil des Resorts. In der Villa gibt ein durch und durch<br />

mediterranes Flair den Ton an, wobei die Farbe Blau dominiert. Auch<br />

hier genießt der Gast einen fantastischen Ausblick aufs Meer. Eine<br />

Wendeltreppe führt auf die Terrasse und zum privaten Pool. Wer hier<br />

im Master Bedroom schläft, kann sich über einen direkten Zugang<br />

auf die Pool-Terrasse freuen. Insgesamt vier Personen finden in der<br />

Villa Platz. Die Lighthouse Suite wiederum eignet sich perfekt für<br />

romantische Zweisamkeit. Hier genießt man ein Sinnenbad auf der<br />

privaten Terrasse oder im angeschlossenen Garten. Ein Jacuzzi lädt<br />

zum Entspannen ein. Wer eine der drei Suiten bucht, genießt einen<br />

Chauffeur-Transfer zum und vom Flughafen auf Mallorca.<br />

Cap Roig Brasserie frischen Fisch und Meeresfrüchte<br />

aus der Region. Kulinarische Kreationen<br />

der spanischen Küche kreiert Chefkoch Javier<br />

Lopez im Es Fanals Restaurant. Am Dach des<br />

Hauptgebäudes wartet die Sunset Lounge. Am<br />

Infinitypool und dem Sa Talaia Pool erwarten<br />

Gäste leichte Gerichte für zwischendurch.<br />

Um das körperliche Wohlbefinden kümmert<br />

sich das professionelle Team des Talise Spa.<br />

Die Oase der Entspannung umfasst ein<br />

modernes Gym, einen beheizten Hydropool,<br />

einen Hamam-Bereich und zehn einladende<br />

Behandlungsräume.<br />

www.jumeirah.com<br />

In insgesamt vier Restaurants und Bars verwöhnt das Jumeirah Port<br />

Soller Hotel & Spa mit kulinarischen Köstlichkeiten. Mit Blick auf das<br />

Mittelmeer und auf den Hafenort Port de Sóller serviert man in der<br />

081


MALLORCA FINCA SERENA & THE LODGE<br />

Finca Serena<br />

Zwei mediterrane Hoteljuwele<br />

Die Único Hotels des Katalanen Pau Guardans sind erlesene Orte. Zum Portfolio<br />

des leidenschaftlichen Hoteliers zählen die Finca Serena und The Lodge.<br />

Refugien, die kein Gast so schnell vergessen kann.<br />

Nur 20 Kilometer von Palma und den schönsten Stränden<br />

der Insel entfernt, liegt verborgen zwischen Oliven- und<br />

Zitronenbäumen, Zypressen und Pinien die Finca Serena.<br />

Auf dem 40 Hektar großen Anwesen befinden sich 25<br />

luxuriöse Zimmer und Suiten, die perfekt in die natürliche<br />

Umgebung integriert sind. Durchflutet von Sonnenlicht<br />

und ausgestattet mit Stein, Holz und anderen natürlichen<br />

lokalen Materialien, sind es ganz besondere Wohlfühlräume,<br />

die heitere Atmosphäre schaffen. Wer pure<br />

Entspannung sucht, findet in der Villa Serena den<br />

perfekten Zufluchtsort. Das private Refugium umfasst einen<br />

eigenen Spa, einen beheizten Pool, Sauna und Hamam,<br />

Massagekabinen, Fitnessräume und bietet vor allem eine<br />

atemberaubende Aussicht.<br />

Im Jacaranda Restaurant genießt man eine authentische<br />

Küche, die der reichen gastronomischen Tradition der Insel<br />

ihren Respekt zollt. Weltoffen und doch tief verwurzelt, ein<br />

perfektes Zusammenspiel von verschiedensten Aromen<br />

für einzigartige und gesunde Gerichte. Sternekoch<br />

Óscar Velasco stellt auch sicher, dass bei allen Speise- und<br />

Finca Serena<br />

Finca Serena<br />

082


PROMOTION<br />

The Lodge<br />

Getränkeangeboten des Hauses, einschließlich Frühstück,<br />

Poolbar und Zimmerservice, hohe Standards eingehalten<br />

werden, um beste Qualität und Konsistenz in allen<br />

Aspekten der Küche auf der Finca Serena zu gewährleisten.<br />

Der Pla de Mallorca bietet nicht nur eine spektakuläre<br />

Landschaft, sondern ist auch eine gute Weinregion. Der<br />

erfahrene Winzer Tomeu Llabrés sorgt dafür, dass die<br />

autochtonen Pflanzen gehegt und gepflegt werden und<br />

den Gästen hervorragende Tropfen wie Premsal Blanc,<br />

Callet, Giró Ros und Monastrell dargeboten werden.<br />

Im Mai dieses Jahres eröffnete The Lodge. Das elegante<br />

Landgut liegt umgeben von einem 157 Hektar großen<br />

privaten Naturschutzgebiet im Herzen der Sierra de<br />

Tramuntana, inmitten des größten Lavendelfelds Mallorcas.<br />

Die insgesamt 24 exklusiven Lodge-Suiten sind klug<br />

durchdacht auf dem gesamten Areal verteilt und sowohl<br />

zu Fuß, als auch mit dem Elektrorad oder dem Buggy zu<br />

erreichen. Erdfarbene Töne, natürliche Materialien und<br />

Finca Serena<br />

The Lodge<br />

eine sorgfältig ausgewählte Beleuchtung für die privaten<br />

Terrassen schaffen eine frische und warme Ästhetik.<br />

Für Gäste, die größten Wert auf Privatsphäre legen, ist<br />

die Private Pool Suite mit eigenem Swimmingpool,<br />

Terrasse und einem reizenden mallorquinischen Innenhof<br />

die ideale Wahl.<br />

Für Outdoor-Aktivitäten stehen zwei Infinitypools zur<br />

Verfügung. Das Hotel bietet Fahrräder für eine vergnügliche<br />

Tour an. Oder man erkundet die traumhaften Wanderwege<br />

der Umgebung. Wer einen Augenblick der Entspannung<br />

sucht, findet in The Lodge außerdem ein umfangreiches<br />

Angebot an Massagen und Wellnessbehandlungen vor.<br />

Auch kulinarisch bietet The Lodge außergewöhnliche<br />

Erfahrungen. So kann man sich im eleganten Restaurant<br />

Singular mit seiner hohen Decke und dem wundervollen<br />

Gartenblick von „La cocina del fuego“, der einzigartigen<br />

Feuerküche, verführen lassen. Bei diesem besonderen<br />

mediterranen Gastro-Erlebnis werden aus den verarbeiteten<br />

regionalen und saisonalen Zutaten wie Fisch, Fleisch und<br />

Gemüse auf dem Feuer aus unterschiedlichen Holzarten<br />

wahre Abenteuer für den Gaumen.<br />

www.fincaserenamallorca.com, www.thelodgemallorca.com<br />

083


MALLORCA<br />

PURE SALT PORT ADRIANO<br />

PROMOTION<br />

Urlaub mit Stil<br />

Im Südwesten Mallorcas, am Yachthafen Port Adriano, liegt das Fünf-Sterne-Haus<br />

Pure Salt Port Adriano. Das luxuriöse Adults Only Resort an der Mittelmeerküste<br />

lockt mit traumhaften Stränden und mit malerischen Orten in der Umgebung.<br />

Ein Pinien- und Palmengarten<br />

umgibt das Luxusresort,<br />

das an der Steilküste<br />

einer kleinen Bucht seine<br />

Gäste willkommen heißt.<br />

Die ruhige und private<br />

Atmosphäre des Hotels lädt<br />

dazu ein, den Alltag hinter<br />

sich zu lassen und ein paar<br />

Tage die Schönheit der Insel<br />

Mallorca zu erleben. Mit seiner Ästhetik besticht auch das Pure Salt<br />

Port Adriano selbst. Hier trifft elegantes Design, inspiriert durch die<br />

Kunst der Renaissance, auf mediterrane Leichtigkeit. Die Zimmer<br />

und Suiten des Luxushotels bestechen nicht zuletzt mit ihrem<br />

fantastischen Ausblick auf das glitzernde Meer. Ein Highlight sind<br />

die Swim-up Suiten, die mit einem direkten Poolzugang begeistern.<br />

Das Adults Only Resort ist nur wenige Gehminuten vom nächsten<br />

Sandstrand entfernt und eignet sich damit perfekt für einen Urlaub<br />

am Meer. Sportbegeisterte freuen sich außerdem über die beiden<br />

nahegelegenen Golfplätze Santa Ponsa und Poniente oder können<br />

sich beim Segeln und Tauchen vergnügen. Wer lieber durch<br />

romantische Gassen schlendert, vorbei an stillvollen Schaufenstern<br />

und gut besuchten Lokalen, erreicht nach einer halbstündigen<br />

Autofahrt die Inselhauptstadt Palma. Doch auch in unmittelbarer<br />

Nähe zum Resorts warten eine Reihe von Geschäften, die zum<br />

Stöbern einladen.<br />

Entspannung innerhalb der Resort-Anlage<br />

bietet der Poolbereich mit zwei Außenbecken.<br />

Auf der großzügigen Sonnenterrasse lässt sich<br />

in den bequemen Liegestühlen abschalten. Im<br />

Spa des Hauses werden klassische Massagen,<br />

aber auch spezielle Behandlungen wie<br />

Hydrotherapie-Anwendungen geboten.<br />

Für kulinarische Genussmomente sorgt das<br />

Restaurant Adriana mit raffinierter Mittelmeerküche.<br />

www.puresaltportadriano.com<br />

084


KIMPTON AYSLA MALLORCA<br />

PROMOTION<br />

Ein Refugium der Gelassenheit<br />

Eingebettet in üppige, naturbelassene Gärten, befindet sich das Kimpton<br />

Aysla in Santa Ponsa in Calvia, nur ein paar Autominuten von Palma entfernt<br />

– ein modernes Refugium der Ruhe und des Wohlbefindens.<br />

Im luxuriösen Kimpton Aysla<br />

Mallorca beginnt der Tag mit einem<br />

exzellenten Frühstück. Danach<br />

genießt man den Aufenthalt am<br />

Pool, schwingt den Schläger auf dem<br />

Golfplatz Santa Ponsa, spielt Tennis<br />

im Mallorca Country Club oder macht<br />

sich einen kurzweiligen Tag am<br />

Strand. Die Region bietet überdies<br />

Gelegenheit für erholsame Wanderungen<br />

in der Natur, und ein Ausflug<br />

in die Hauptstadt der spanischen<br />

Urlaubsinsel, Palma, lohnt sich immer.<br />

Für besonders Entspannunghungrige<br />

bietet das Spa mit Salzgrotten, Innenund<br />

Außenpools, Sauna, Hamam und<br />

Behandlungsräumen den idealen Ort,<br />

um Körper und Geist in Einklang zu<br />

bringen und Kraft zu tanken.<br />

Mallorquinischer Lebensstil.<br />

Das Hotel verfügt über insgesamt 79<br />

Zimmer und Suiten, die moderne und<br />

traditionelle Elemente stilvoll miteinander<br />

verbinden und die Handschrift<br />

des mallorquinischen Architekten<br />

Guillermo Reynés tragen. Sein Konzept<br />

verleiht lokalen Mustern und Texturen<br />

ihre Sichtbarkeit und verstärkt mit<br />

der Farbpalette aus Türkistönen die<br />

Verbindung zum Meer.<br />

Wenn die Sonne untergeht, beginnt<br />

im Kimpton Aysla die Zeit der großen<br />

kulinarischen Vielfalt. Im Fine-Dining-<br />

Restaurant SABA treffen die<br />

frischesten Zutaten aus der<br />

Region auf die innovativsten panasiatischen<br />

Rezepte und raffinierten<br />

Techniken der Küchencrew. Die<br />

Speisekarte bietet eine Auswahl an<br />

Favoriten aus den Küchen Koreas,<br />

Japans, Thailands und Vietnams,<br />

einfallsreich kombiniert mit Komponenten<br />

aus der spanischen Küche.<br />

Im Zayt Pool Restaurant & Bar erfreut<br />

man sich an mediterranen Köstlichkeiten.<br />

In der SABA Bar & Bodega<br />

gibt es wiederum perfekt gekühlte<br />

Cocktails und Tapas aus aller Welt,<br />

garniert mit einem herrlichen<br />

Sonnenuntergang.<br />

www.kimptonayslamallorca.com<br />

085


MALLORCA TORRE DE CANYAMEL GROUP<br />

Can Simoneta<br />

Vier Refugien laden zum Träumen ein<br />

Ob im historischen Kern von Palma de Mallorca, auf den Klippen über dem<br />

Mittelmeer, in einem mediterranen Garten oder an einer Thermalquelle gelegen,<br />

die familiengeführte Torre de Canyamel Group empfängt Gäste ab 16 Jahren in<br />

vier Adults-only-Hotels an den schönsten Plätzen Mallorcas.<br />

Die Torre de<br />

Canyamel Group<br />

hat sich ein klares<br />

Ziel gesetzte:<br />

Sie möchte das<br />

Erbe Mallorcas<br />

bewahren und für<br />

Gäste aus aller<br />

Welt zugänglich<br />

Can Simoneta<br />

machen. Die<br />

Familie hinter<br />

der exklusiven Kette setzt auf lokale Kunst und Kultur, auf<br />

Nachhaltigkeit und auf Investitionen in die Zukunft, die<br />

gleichzeitig Traditionen bewahren.<br />

So wurde das Hotel Convent de la Missió kürzlich zu einem<br />

Fünf-Sterne-Grand-Luxury-Hotel gekürt. Das Boutiquehotel<br />

liegt in einem ehemaligen Kloster aus dem 17. Jahrhundert,<br />

mitten im Herzen der Altstadt Palmas. Das Restaurant<br />

Marc Fosh macht das elegante Haus zum ersten<br />

Luxushotel seiner Kategorie in Palma, das sich mit einem<br />

Michelin-Stern schmücken darf. Der perfekte Ort für einen<br />

eleganten Cocktail ist die Art Bar, die sich gleichzeitig als<br />

Ausstellungsraum zeitgenössischer Werke präsentiert.<br />

Die geräumigen Zimmer und Suiten sind im minimalistischen<br />

Stil gehalten, in den Premium Suiten etwa treffen weiße<br />

Wände auf geschmackvolle Kunst und Boden aus Naturholz.<br />

Die weitläufige Dachterrasse des Convent de la<br />

Missió lädt sowohl zum Sonnenbad wie auch zum Abkühlen<br />

im Pool ein. Das elegante Hotel befindet sich in unmittelbarer<br />

Nähe des Plaça Mayor und der Las Ramblas.<br />

Mit einem spektakulären Ausblick über die Bucht von<br />

Canyamel begeistert ein weiteres Fünf-Sterne-Haus der<br />

Hotelgruppe. Das Hotel Can Simoneta erhebt sich in drei<br />

historischen Landhäusern aus Stein über dem Mittelmeer.<br />

Im Kontrast zu den imposanten Mauern des Anwesens<br />

stehen der romantische Garten und der mediterrane Wald,<br />

die das Haus umgeben.<br />

Bei ihrer Ankunft werden Gäste von einer Allee aus<br />

Olivenbäumen empfangen, die zu den Toren des Luxushotels<br />

führt. Die Innenausstattung ist in sanften Farbtönen<br />

gehalten, modern Kunstwerke verleihen dem Design<br />

seinen Charakter. Die 26 Zimmer und Suiten sind individuell<br />

gestaltet, die luxuriöse Grand Suite verfügt über einen<br />

privaten Pool. Hervorzuheben ist nicht nur der private<br />

Zugang zum Strand von Canyamel, sondern auch die<br />

086


PROMOTION<br />

Convent de la Missió<br />

Fontsanta Hotel Thermal Spa & Wellness<br />

Pleta de Mar<br />

Fontsanta Hotel Thermal Spa & Wellness<br />

Naturpark Es Salobrar mit seinen wilden Flamingos, der<br />

buchstäblich vor der Haustür des Hotels liegt. Ein privater<br />

Transfer bringt Sonnenhungrige an den berühmten Strand<br />

Es Trenc, der zu den schönsten Mallorcas zählt.<br />

Convent de la Missió<br />

Wendeltreppe aus Stein, die zu einer abgeschiedenen<br />

Bucht mit einem Naturpool führt. Das hoteleigene Restaurant<br />

lockt zum Dinner mit Panoramablick über das Meer.<br />

Im Südwesten Mallorcas heißt das Fontsanta Hotel<br />

Thermal Spa & Wellness seine Gäste willkommen. Das<br />

luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel, das sich in einem Landsitz aus<br />

dem 19. Jahrhundert befindet, liegt an der Thermalquelle<br />

Fontsanta – die einzige ihrer Art auf den Balearen. Das<br />

Resort ist somit ein Ort für alle, die nach einem einzigartigen<br />

Spa-Erlebnis suchen. Der Wellnessbereich umfasst unter<br />

anderem Thermalbecken, eine Sauna und ein türkisches<br />

Dampfbad. Das Restaurant des Fontsanta setzt den Fokus<br />

auf leichte, mediterrane Gerichte mit lokalen Zutaten sowie<br />

auf köstliche Degustationsmenüs. Das Anwesen liegt<br />

zwischen der Stadt Campos und dem Hafen von Colonia<br />

Sant Jordi, von wo aus Bootsfahrten zum Nationalpark der<br />

Insel Cabrera unternommen werden können. Oder man<br />

nimmt an einem Ausflug mit einem typischen mallorquinischen<br />

Boot, dem llaüt, teil. Eine wahre Besonderheit ist der<br />

In einem wundervollen mediterranen Garten liegt das<br />

5-Sterne Hotel Pleta de Mar, das vierte Haus der Torre de<br />

Canyamel Group. Das 5-Sterne-Hotel umfasst 30 exklusive<br />

Luxus-Suiten, die jeweils über eine eigene Terrasse<br />

verfügen. Das Haus befindet in unmittelbarer Nähe des<br />

Hafenortes Canyamel, der Albardans-Strand ist bequem<br />

zu Fuß zu erreichen. Golfsport-Fans erfreuen sich an vier<br />

Plätzen im nahen Umfeld. Das charmante Hotel mit seinen<br />

gewundenen Sandwegen und unberührten Grasflächen<br />

setzt die umliegende Landschaft beeindruckend in Szene.<br />

Naturstein, Marmor, Glasfronten und ein helles Interieur<br />

schaffen ein warmes Ambiente. Neben zwei großen<br />

Salzwasser-Infinity-Pools und einem Fitnessstudio im<br />

Freien gibt es ein Wellnesscenter mit einer Sauna, einem<br />

Dampfbad und einem beheiztem Außenpool.<br />

www.torredecanyamel.com<br />

Pleta de Mar<br />

087


IBIZA<br />

Traumurlaub<br />

mit der Familie<br />

Im Herzen von Playa d‘en Bossa – einem der beliebtesten Urlaubsorte Ibizas –<br />

liegt das Grand Palladium Palace Ibiza Resort & Spa. Rechtzeitig vor Saisonbeginn<br />

präsentiert sich das All-inclusive-Hotel im neuen Look, die 411 Zimmer und<br />

Suiten des Resorts wurden komplett renoviert. Gäste erwartet zeitgenössischer<br />

Luxus, helle Farben und ein mediterranes Lebensgefühl auf Fünf-Sterne-Niveau.<br />

088


MODERN Frisch, modern, chic – so präsentiert sich das Innere des Hotels.<br />

AUSSICHTSREICH Genuss<br />

aus guten Produkten<br />

Ibiza ist nicht nur als angesagter<br />

Party-Hotspot Europas bekannt, die<br />

malerisch schöne Landschaft lockt<br />

auch Familien auf die Baleareninsel.<br />

Das Grand Palladium Palace Ibiza<br />

Resort & Spa ist der perfekte Ort für<br />

alle, die sich nach einem entspannten<br />

Strandurlaub mit ihren<br />

Liebsten sehnen. Zusammen<br />

mit dem Nachbarhotel<br />

Grand Palladium White<br />

Island Resort & Spa ist es<br />

das größte Fünf-Sterne-<br />

Resort auf Ibiza, das einen All-inclusive-<br />

Service bietet. Ein absolutes Highlight ist<br />

die Lage des Hotels, direkt am Playa d‘en<br />

Bossa, dem längsten Strand Ibizas.<br />

Gute Laune ist garantiert<br />

Als eleganter Rückzugsort inmitten einer<br />

der bekanntesten Regionen Ibizas, eignet<br />

sich das Palladium Palace Ibiza Resort &<br />

Spa vor allem für Familien mit Kindern.<br />

Das Resort verfügt über eigene Bereiche,<br />

die für die kleinsten Gäste reserviert sind.<br />

Einer der insgesamt vier Pools wurde als<br />

Kinderbecken angelegt, und im Mini Club<br />

werden die Jüngsten mit einem täglichen<br />

Programm bei bester Laune gehalten.<br />

Langweilig wird auch den Eltern<br />

Vier Outdoor-<br />

Pools sorgen für<br />

Entspannung.<br />

bestimmt nicht, denn das Grand Palladium<br />

Palace hat ein originelles Unterhaltungsprogramm<br />

für alle Altersgruppen zu<br />

bieten. Bei dem Workshop „Art and<br />

wine“ wird etwa Wein aus der Region im<br />

malerischen Garten des Resorts serviert,<br />

während Gäste sich auf der Leinwand<br />

künstlerisch ausprobieren<br />

können.<br />

Momente der Entspannung<br />

bietet das Zentropia<br />

Palladium Spa & Wellness.<br />

Der Wellnessbereich verfügt<br />

unter anderem über einen Indooorsowie<br />

Outdoorpool, eine finnische Sauna,<br />

ein Dampfbad und einen Whirlpool. Die<br />

eleganten sowie großzügig geschnittenen<br />

Zimmer und Suiten sind die privaten<br />

Ruheoasen des Resorts und auf<br />

maximalen Komfort ausgerichtet.<br />

Kulinarisch umsorgt sind Gäste in den<br />

insgesamt vier À-la-carte-Restaurants und<br />

in drei Show-Cooking Restaurants.<br />

Wohlfühlmomente<br />

Die Zimmer und Suiten können in den<br />

unterschiedlichen Kategorien mit Pooloder<br />

Meerblick gebucht werden, sind<br />

modern ausgestattet und bieten viel Platz.<br />

www.palladiumhotelgroup.com<br />

089


STRANDHOTELS_EUROPA<br />

BEACH HOTELS<br />

SALZIGES<br />

GLÜCK!<br />

Refugium an der Ostsee, romantisches Seebad in<br />

Südengland oder verträumtes Resort auf einer<br />

griechischen Insel: Fotografin und Autorin Patricia<br />

Parinejad zeigt in ihrem neuen Coffeetable-Book einige<br />

der schönsten Strandhotels Europas.<br />

090


GASTFREUNDSCHAFT<br />

AUF KRETA<br />

Angenehme Wassertemperatur,<br />

plätschernde Wellen und ein<br />

Strand zum Verlieben. Das<br />

stilvolle Barfuß-Strandresort<br />

Numo Ierapetra punktet mit<br />

seiner exklusiven Lage direkt am<br />

Meer. Perfekt für die ultimative<br />

und entspannte Inselflucht.<br />

www.numoierapetra.com<br />

AUF ALLEN<br />

WELTMEEREN<br />

ZU HAUSE<br />

Die Schiffe der<br />

Azamara-Flotte<br />

Wasser, Wellen, Wohlbefinden.<br />

Salz auf der<br />

Haut, Sand zwischen<br />

den Zehen, sprühende<br />

Gischt. Wer sehnt sich<br />

nicht danach? „Das Meer<br />

ist mein Lebenselixier!“,<br />

schwärmt Patricia Parinejad. Ihre Leidenschaft<br />

für Hotelfotografie und ihre tiefe Liebe zum<br />

Meer vereint sie im Bildband „Beach Hotels<br />

Europe“, der im September im„High on Living“<br />

-Verlag erscheint. Hier zeigt sie eine kuratierte<br />

Auswahl wunderbarer Strandhotels an den<br />

Küsten Europas einschließlich kleiner, geheimer<br />

und stilvoller Hideaways – alle nur einen<br />

Barfußspaziergang vom tiefen Blau entfernt.<br />

Abkühlung, Wassersport und Entspannung<br />

inklusive. Bei ihren Spaziergängen erstellte<br />

sie zusätzlich eindrucksvolle Fotokunst von<br />

Stränden, Gewässern, Wellen, Sand und<br />

Muscheln, die das Ambiente durch die Seiten<br />

tragen und einen kraftvollen, ästhetischen<br />

Bildband schaffen.<br />

BEACH HOTELS<br />

EUROPE<br />

kuratiert von Patricia<br />

Parinejad, erscheint im<br />

September 2<strong>02</strong>3 im<br />

Verlag „High on Living“.<br />

www.high-on.com<br />

091


STRANDHOTELS_EUROPA<br />

SOMMERFRISCHE UND STRANDHAFER<br />

Villen mit so klingenden Namen wie „Perlenkette“,<br />

„kristallklare Luft“ und „das energiespendende Wasser<br />

der Ostsee“ bilden das harmonische Ambiente für das<br />

Grand Hotel Heiligendamm, das sich inmitten des<br />

ältesten Seebads Deutschlands befindet. Als eine der<br />

exklusivsten Adressen an der Ostsee empfängt das<br />

Haus mit Charme, dezentem Luxus und Nostalgie.<br />

www.grandhotel-heiligendamm.de<br />

ABENDROT AM KIESELSTRAND<br />

Das Relais Cooden Beach, ein stilvolles<br />

Lifestyle-Seebadresort in England, von<br />

der internationalen Hôtelière Grace Leo<br />

entworfen, liegt an einem goldenen<br />

Privatstrand mit Blick auf den Ärmelkanal.<br />

Es bietet Abgeschiedenheit und<br />

Ruhe vor spektakulärer Kulisse und<br />

wirkt so frisch wie eine Meeresbrise.<br />

www.therelaisretreats.com<br />

092


MÄRCHEN AM MEER<br />

Zwischen Pflaumenbäumen,<br />

Magnolien und Wasserbecken versteckt<br />

liegt La Chaumière, ein familiengeführtes<br />

Anwesen in Honfleur aus dem 17. Jh. mit<br />

ungekünsteltem Interieur, preisgekrönter<br />

Küche und direktem Zugang zum Meer.<br />

www.hotel-chaumiere.fr<br />

BARFUSS ZUM BEACH<br />

Schimmerndes Wasser und der betörende<br />

Duft wilder Pistazie; das Barefoot Mallorca ist<br />

umgeben von Kiefern und Kakteen und fügt<br />

sich so entspannt in die wilde Naturbucht ein,<br />

als wäre es schon immer da gewesen.<br />

www.barefoothotels.de<br />

093


TENERIFFA HOTEL BOTÁNICO & ORIENTAL SPA GARDEN<br />

PROMOTION<br />

094


Ein Entspannungrefugium<br />

Das Hotel Botánico & Oriental Spa Garden in Puerto de la Cruz sorgt mit<br />

seinem exzellenten Service und dem kulinarischen Angebot für ein perfektes<br />

Urlaubserlebnis für Familien, Paare und Alleinreisende.<br />

Entspanntes Ambiente,<br />

traumhafte Ausblicke, eine<br />

25.000 m² große tropische<br />

Gartenanlage und herausragende<br />

Gastronomie – das<br />

erste Fünf-Sterne-Haus der<br />

Kanarischen Inseln hat vieles<br />

zu bieten. Fünf Spitzenrestaurants<br />

zum Beispiel sorgen für<br />

kulinarische Abwechslung.<br />

La Parrilla heißt das neue spanische Restaurant, dessen Karte sich<br />

wie ein Streifzug durch die köstlichen Höhepunkte der spanischen<br />

Küche liest. Fleisch und Fisch für Steak- oder Thunfischtartar<br />

kommen direkt vom Markt, Gemüse und Gewürze werden frisch im<br />

hoteleigenen Garten geerntet. Thailändische Haute Cuisine bietet<br />

das The Oriental. Der italienische Küchenchef Giorgio Girolimini<br />

schafft im Il Pappagallo den Spagat zwischen Pasta und internationaler<br />

Küche auf höchstem Niveau. Das perfekte Steak wiederum wird im<br />

Brunelli’s serviert. Im Schatten eines Palmenhains, direkt am Pool<br />

befindet sich das Palmera Real – ideal für ein entspannte<br />

Mittagessen und leichte Snacks wie Salate, Paella und Tapas.<br />

Röhrenglocken, Metallphone und Didgeridoos<br />

entschleunigen mit Klangfrequenzen und<br />

Vibrationen. Das Luxushotel ist auch bekannt<br />

für sein umfangreiches Angebot an Yoga-<br />

Retreats. Neben den verschiedenen Yogadisziplinen,<br />

Aktivitäten und Spa-Behandlungen<br />

erfahren die Teilnehmenden in Seminaren alles<br />

über gesundes Essen und entwickeln gemeinsam<br />

mit dem professionellen Ernährungsteam<br />

ein eigenes Menü.<br />

Das umfangreiche Spa-Angebot, das ganzjährig<br />

milde Klima und die abwechslungsreiche Natur<br />

machen das Hotel Botánico & The Oriental Spa<br />

Garden zu einer Wunschdestination.<br />

www.hotelbotanico.com<br />

Nicht umsonst wurde das Spa des Hotel Botánico & The Oriental Spa<br />

Garden bereits sechsmal vom renommierten „Condé Nast Traveller“<br />

zu den besten Hotels gekürt. Das Angebot der 3.500 m² umfassenden<br />

Entspannungsoase reicht von Ayurveda-Programmen, Thermalkreisläufen<br />

mit beheizten Becken, einer japanischen Sauna und Eisgrotte,<br />

einem Laconium und Hamam bis zur Aromatherapie sowie Erlebnisduschen<br />

und Hydromassagen. Ein Highlight ist die Thai-Pagode für<br />

orientalische Massagen unter freiem Himmel. Es muss bei Aktivitäten<br />

nicht immer rasant zugehen, ein bewusst geführtes therapeutisches<br />

Waldbad führt ebenfalls zu innerer Ruhe. Das Energiesystem des<br />

Körpers lässt sich auch mit der antiken chinesischen Kunst Qi Gong<br />

aufladen. Tibetanische Klangbäder sorgen für meditative Erfahrungen.<br />

095


GRIECHENLAND MAR-BELLA COLLECTION<br />

Eine Hotelfamilie<br />

in Liebe mit dem<br />

Ionischen Meer<br />

verbunden<br />

Jedes der 5-Sterne-Hotels der<br />

Mar-Bella Collection ist individuell,<br />

einzigartig und eleganter Repräsentant<br />

der Privathotels: Elix, verborgen im<br />

Pinienwald am Festland Griechenlands,<br />

MarBella und Nido an der<br />

südöstlichen Küste Korfus gelegen.<br />

Mar-Bella Collection sind drei familiengeführte<br />

Fünf-Sterne-Luxushotels, die im Ionische Meer in<br />

Griechenland liegen. Jedes Hotel – heute geleitet von<br />

Vassilis Dracopoulos, Hotelier in dritter Generation –<br />

wurde sorgfältig geplant und ausgestattet, um den<br />

sich ständig ändernden Bedürfnissen der Gäste<br />

gerecht zu werden.<br />

Das erste Hotel ist bereits legendär: MarBella Corfu<br />

definierte mit seiner Eröffnung vor 50 Jahren Luxusurlaub<br />

auf Korfu neu, bietet heute ein beispielloses<br />

familienfreundliches Angebot, maßgeschneidert für<br />

gemeinsame Urlaube von Eltern, Kinder, Großeltern<br />

und Patentanten und -onkel.<br />

Nido wurde 2018 als Adults-only-Hotel eröffnet und<br />

ist ein ruhiger Rückzugsort für Paare oder Freunde,<br />

die die malerische Insel Korfu erkunden möchten.<br />

Das neueste Hotel, das sich 2<strong>02</strong>1 der Sammlung<br />

anschloss, ist Elix an der Ionischen<br />

Küste auf der Westseite des<br />

griechischen Festlandes. Es ist ein<br />

ideales Reiseziel für diejenigen, die<br />

aktive Outdoor-Abenteuer suchen.<br />

Aufgrund seiner Einzigartigkeit<br />

steht es auf der Hotlist 2<strong>02</strong>2 von<br />

Condé Nast Traveller.<br />

Alle drei Hotels bieten ihren<br />

Gästen eine große Auswahl an<br />

exklusiven und indivuellen<br />

Aktivitäten sowie an eindrucksvollen<br />

Dienstleistungen, die es<br />

ermöglichen, die Umgebung<br />

und die Kultur zu erkunden.<br />

www.marbella.gr<br />

096


097<br />

PROMOTION


ANANTARA HOTELS, RESORTS & SPAS<br />

Anantara Vilamoura Algarve Resort<br />

Mediterrane Hotelsterne<br />

Das Anantara Plaza Nice Hotel ist einer der Neuzugänge der thailändischen<br />

Minor Hotels in Europa: ein weiteres Hoteljuwel neben bereits erfolgreichen<br />

Häusern wie dem Anantara Vilamoura Algarve Resort und dem<br />

Anantara Villa Padierna Palace Benahavís Marbella Resort.<br />

Seit 2017 empfängt die thailändische Marke<br />

Anantara Hotels, Resorts & Spas ihre Gäste auch auf<br />

europäischem Boden. Als erstes Haus in Europa eröffnete<br />

das Anantara Vilamoura Algarve Resort im Süden von<br />

Portugal. Das Fünf-Sterne-Golfresort besticht mit seiner<br />

fantastischen Lage etwas abseits des Trubels und mit<br />

Blick auf die Fairways des Victoria Golfplatzes. Das Resort<br />

Anantara Vilamoura Algarve Resort<br />

begeistert mit portugiesischem Charme und einer<br />

geschmackvollen Einrichtung aus edlen heimischen Hölzern,<br />

Marmor und weißem Kalkstein. 260 weitläufige Zimmer<br />

und Suiten verfügen über Balkone mit Blick auf den Golfplatz<br />

oder die Pools. Neu und besonders attraktiv sind die<br />

einzigartigen Swim-up-Suiten, die den direkten Zugang<br />

zum Pool vom Zimmer aus ermöglichen. Man genießt<br />

entspannt seinen Kaffee oder Cocktail.<br />

Familien sind herzlich willkommen, es<br />

stehen aber auch zahlreiche Bereiche zur<br />

Verfügung, in die sich die Erwachsenen<br />

zur Entspannung zurückziehen können.<br />

An der Costa del Sol, nur zehn Minuten<br />

von Marbellas Altstadt entfernt, liegt<br />

das erste Haus der Luxushotelgruppe in<br />

Spanien. Das Anantara Villa Padierna<br />

Palace Benahavis Marbella Resort<br />

wurde von dem britischen Architekten<br />

Ed Gilbert im Stil eines andalusischen<br />

Palasts entworfen und ist bekannt für<br />

traumhafte Ausblicke. Herzstück der<br />

098


PROMOTION<br />

Anantara Villa Padierna Palace Benahavis Marbella Resort<br />

Anantara Plaza Nice Hotel<br />

Anantara Plaza Nice Hotel<br />

Anlage sind die weitläufigen Gärten. Der großzügige Pool<br />

wird von Palmen und Zypressen umrahmt und lädt zum<br />

Abkühlen ein. Zum Entspannen und Genießen bietet sich<br />

auch der eigene Beach Club an. Es locken Kaviar und<br />

Hummer sowie ein herrlicher Blick auf den Strand und<br />

das Wasser.<br />

Inspiriert vom Glitzern des Mittelmeers und der<br />

Côte d‘Azur, kombiniert das Anfang des Jahres eröffnete<br />

Anantara Plaza Nice Hotel in Südfrankreich raffinierten<br />

Komfort, historischen Charme und exklusive Anantara-<br />

Elemente. Das denkmalgeschützte Anwesen nahe der<br />

berühmten Promenade des Anglais empfängt seine Gäste<br />

in 151 luxuriösen Zimmern und Suiten. Ein besonderes<br />

Prunkstück ist die Presidential Suite im fünften Stock<br />

des Hauses. Sie bietet ein Extra an Platz und Privatsphäre,<br />

durch die bodentiefen Fenster eröffnet sich ein fan-<br />

tastischer Ausblick, und eine großzügige Terrasse<br />

lädt zum Sonnen oder auch zu privaten Feiern ein.<br />

Das elegante Interieur des neuen Fünf-Sterne-Hauses<br />

verbindet den neoklassizistischen Stil des ursprünglichen<br />

Hotels mit modernen Einflüssen. Hinter dem Design-<br />

Konzept steckt unter anderem das preisgekrönte<br />

Londoner David Collins Studio, der französische<br />

Architekt Jean-Paul Gomis und das TBC Studio<br />

aus Madrid.<br />

Das hoteleigene Restaurant SEEN by Olivier auf dem<br />

Dach des Hotels besticht mit einem atemberaubenden<br />

360-Grad-Blick. Auf dem Rooftop werden Köstlichkeiten<br />

wie Seeigel, Austern und frisch gerolltes Sushi serviert, zubereitet<br />

unter der Leitung des portugiesischen Chefkochs<br />

Olivier da Costa. Das Les Colonnades lädt wiederum zum<br />

Verweilen bei einem exklusiven Afternoon Tea ein.<br />

www.anantara.com/de<br />

099


ZYPERN PARKLANE, A LUXURY COLLECTION RESORT & SPA<br />

PROMOTION<br />

Exklusives Urlaubserlebnis<br />

Mit seinem ungewöhnlichen Design und der schönen Lage bietet<br />

das Hotel Parklane in der zypriotischen Stadt Limassol auch<br />

anspruchsvollen Gästen ein erstklassiges Refugium.<br />

Das Luxury Collection Resort & Spa Parklane setzt<br />

Maßstäbe für Gastgeberqualitäten. Einladend präsentieren<br />

sich die 222 eleganten Zimmer und 34 Suiten sowie die 18<br />

freistehenden Parkvillen im exquisiten Design von Harrods<br />

Interiors und ausgestattet mit kuratierten Kunstwerken<br />

aus dem Pariser Atelier 27. Ein weiteres Highlight: ein 300<br />

Meter langer Sandstrand. Drei Pools bieten eine reiche<br />

Palette an Entspannungsmöglichkeiten für Wellnessfans.<br />

Diese genießen auch die Annehmlichkeiten des Kalloni<br />

Spa auf über 3.000 m² mit vierzehn Behandlungsräumen<br />

und drei Suiten, darunter zwei mit russischer Banja und<br />

einer typischen Kalloni SPA Suite. Das exklusive, auf<br />

Zypern einzigartige Thalassotherapiezentrum hat ein<br />

Angebot von insgesamt fünf Pools. Eines hält quasi<br />

den Salzgehalt des Toten Meeres bereit.<br />

Ein exquistes Urlaubserlebnis steht Gästen mit<br />

Angeboten der Bespoken Collection zur Verfügung,<br />

das bei Buchung einer der Parkvillen, Lifestyle-Suiten mit<br />

eigenem Bad und Pool, der Amphora Suite, der Business<br />

Suite oder der Diamant-Suite in Anspruch genommen<br />

werden kann. Dazu gehören ein VIP-Shuttle-Service vom<br />

und zum Flughafen, ein privater Check-in sowie einen<br />

Butler, der den Gästen die Wünsche von den Augen<br />

abliest. Einige der weiteren Vorteile sind Unterstützung<br />

bei der Reservierung in den Restaurants und bei<br />

exklusiven Angeboten im Wellnessbereich.<br />

Für alle Gäste locken kulinarische Köstlichkeiten in sechs<br />

Restaurants und Bars. Gourmets wählen zum Beispiel<br />

zwischen einem romantischen Abendessen im italienischen<br />

Restaurant, einer Sushi-Bar oder aus Köstlichkeiten der<br />

gefeierten mediterrane Küche des Nammos Limassol<br />

oder des berühmten LPM Restaurant & Bar.<br />

parklanecyprus.com<br />

100


TÜRKEI CALISTA LUXURY RESORT<br />

Family-Luxus pur<br />

Der Sommer ist da – und wer aus irgendeinem Grund seinen Familienurlaub<br />

noch nicht gebucht habt, findet im Calista Luxury Resort in Belek das<br />

ultimative Paradies für Groß und Klein.<br />

Wer auf der Suche nach einem luxuriösen Urlaubsdomizil<br />

ist, das allen Ansprüchen gerecht wird, ist im<br />

Calista Luxury Resort in Belek genau richtig. Hier taucht<br />

man in eine Welt des Ultra-all-inclusive-Genusses, der<br />

Entspannung und des Vergnügens ein. Calista bedeutet<br />

auf Griechisch „das Schönste“, und das Resort macht<br />

seinem Namen alle Ehre. Mit seiner atemberaubenden<br />

Lage am Mittelmeer, den üppigen Gärten und der<br />

eleganten Architektur ist es zu Recht eines der<br />

beliebtesten Reiseziele in der Türkei geworden.<br />

Marmorböden, Versace-Designerteppiche und Swarovski-<br />

Kronleuchter beflügeln die Fantasie, und mit dem Ultra-allinclusive-Paket<br />

haben Calista-Gäste praktisch unbegrenzten<br />

Zugang zu köstlichen Speisen und Getränken.<br />

Das Resort ist schlichtweg spektakulär. Die Zimmer und<br />

Suiten sind geräumig, wunderschön dekoriert und mit allen<br />

modernen Annehmlichkeiten ausgestattet – wie einem<br />

Smart-Home-System, das sogar vom Strand aus bedient<br />

werden kann. Es stehen verschiedene Zimmertypen zur<br />

Auswahl, darunter Superior Room, Family Room, Corner<br />

Suite und die luxuriöse Presidential Suite. Diejenigen, die<br />

den ultimativen Luxus suchen, fühlen sich in den privaten<br />

Villen besonders wohl. Sie verfügen über einen eigenen<br />

Pool und Garten sowie eine Reihe von exklusiven<br />

Annehmlichkeiten wie private Sauna, Whirlpool, persönlicher<br />

Butler und vollausgestattete Küche plus Koch.<br />

Feinschmecker werden von den kulinarischen Möglichkeiten<br />

im Calista begeistert sein. Das Resort verfügt über<br />

eine große Auswahl an Restaurants – vom reichhaltigen<br />

internationalen Buffet mit All-inclusive-Service bis hin zu<br />

einer Reihe stilvoller À-la-carte-Restaurants. Ob italienische<br />

Spezialitäten im Timo oder die Aromen Asiens im Sakura<br />

1<strong>02</strong>


PROMOTION<br />

HAS DAKSF sdf lsdf skdf lssdsdfsdfdf<br />

– hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. In der<br />

Sommersaison 2<strong>02</strong>3 können Calista-Gäste außerdem<br />

frische Meeresfrüchte im brandneuen À-la-carte-Seafood-<br />

Restaurant Savor direkt am Strand genießen. Und wer<br />

auf der Suche nach stilvollem Nachtleben ist, sollte die<br />

Charm Bar am Strand aufsuchen.<br />

dabei. Für Kids und Teens bietet das Resort auch die Paris<br />

Saint-Germain Academy an. Diese weltbekannte Fußballakademie<br />

hält professionelles Coaching und Training<br />

für Kids zwischen 6 und 16 Jahren ab. Die Kinder<br />

können hier mit zertifizierten Trainern üben und von<br />

einigen der besten Spielern der Welt lernen. Darüber<br />

hinaus verfügt das Resort über sieben beeindruckende<br />

Swimmingpools, darunter ein beheiztes Innen- und<br />

Außenbecken, ein halbolympisches Becken und eines<br />

mit Wasserrutschen.<br />

Erreichbar ist das Calista übrigens auf sehr familienfreundliche<br />

Weise: Mit bequemen Direktflügen von Wien<br />

und den meisten anderen europäischen Städten ist das<br />

luxuriöse All-inclusive-Sommerparadies nur etwa drei<br />

Stunden entfernt. calista.com.tr<br />

Calista ist aber vor allem ein familienfreundliches<br />

Hotel. Im Calhippo Kids Club gibt es für Kinder eine Reihe<br />

von Aktivitäten und Programmen, die speziell auf sie<br />

zugeschnitten sind, darunter Basteln, Spielen und Sport.<br />

Während sich die kleinen Gäste unter der Aufsicht<br />

erfahrener Mitarbeiter vergnügen, können ihre Eltern im<br />

Callos Spa entspannen. Von Massagen bis hin zu Gesichtsund<br />

Körperbehandlungen – die Callos-Therapeuten<br />

sorgen dafür, dass jeder Gast sich wie ein König fühlt. Der<br />

vielleicht größte Vorteil eines luxuriösen Sommerurlaubs<br />

im Calista Luxury Resort ist aber das breite Angebot an<br />

Aktivitäten und Erlebnissen. Von Wassersport über<br />

Beachvolleyball bis hin zu Tennis ist für jeden etwas<br />

103


GRIECHENLAND<br />

DANAI BEACH RESORT & VILLAS<br />

PROMOTION<br />

Luxus-Wohlfühlrefugium<br />

Nur 50 Autominuten vom Flughafen Makedonia Thessaloniki<br />

entfernt, genießt der Gast entspannte Stunden im familiengeführten<br />

Danai Beach Resort & Villas.<br />

Mit weißen Sandstränden entlang des kristallblauen Meers und üppigen<br />

Gärten, umgeben von grünen Pinienhainen, kann das Danai Beach Resort &<br />

Villas auf Sithonia aufwarten. Das Refugium gehört zu den Leading Hotels of<br />

the World und schmiegt sich an die Steilküste der ägäischen Halbinsel. Die 58<br />

Suiten und alleinstehenden, bis zu 950 m² großen Villen mit Meerblick verfügen<br />

über einen privaten Infinitypool und teils Outdoor-Hydromassage-Badewannen.<br />

Das opulente, im marokkanischen Stil gehaltene Spa sorgt unter dem Motto<br />

„luxury meets essentiality“ für ganzheitliches Wohlbefinden. Das Team erfüllt<br />

für romantische Gäste spezielle Wünsche wie ein romantisches Bad mit<br />

Rosenblättern in einer freistehenden Badewanne<br />

auf der Terrasse der eigenen Villa, ein<br />

privates Klavierkonzert oder ein köstliches<br />

Candlelight-Dinner am Strand mit Champagner<br />

und Fackeln. Kulinarik wird hier generell groß<br />

geschrieben: Auf Sterne-Niveau genießt man<br />

im hauseigenen Gourmet-Restaurant<br />

The Squirrel. Seafood und Barbecue werden<br />

im Anithos Restaurant und mediterrane<br />

Gaumenfreuden im Andromeda serviert.<br />

Wer den Urlaub lieber aktiv genießen möchte,<br />

kann im Danai Beach Resort ein breites<br />

Spektrum an Sportarten nützen. Ein Highlight<br />

ist eine Exkursion auf der Luxus-Motoryacht<br />

THE BIRD. Das äußerst komfortabel ausgestattete<br />

Schiff entführt Abenteuerlustige in die<br />

versteckten Buchten von Sithonia, zur heiligen<br />

Halbinsel des Bergs Athos oder an die<br />

Küsten von Skiathos und Skopelos auf<br />

den Sporaden.<br />

Im neuen Noble House wird<br />

Weinerlebnis groß geschrieben.<br />

Angrenzend an den zugehörigen<br />

Weinberg und vor der Kulisse des<br />

azurblauen Mittelmeers ist Danais<br />

The Noble House Griechenlands<br />

neuer Wein-Hotspot mit exklusivem<br />

Fine Dining. Auf beeindruckenden<br />

120 Metern werden 1.700 edle Tropfen<br />

gestapelt, über die vier Sommeliers<br />

Wissenswertes erzählen können.<br />

Ein Weinmuseum ist angeschlossen.<br />

www.danairesort.com<br />

104


PRIVATE<br />

MOMENTS<br />

CELEBRATIONS – REUNIONS – HONEYMOONS<br />

Einfach<br />

Loslassen<br />

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FOTO: ONE&ONLY RESORTS<br />

<strong>CC</strong> empfiehlt: „Once in a lifetime“-<br />

Erlebnisse in den schönsten<br />

Hotels der Welt<br />

045 105


PRIVATE MOMENTS_MODE & A<strong>CC</strong>ESSOIRES<br />

G L ANZ<br />

IN WEISS<br />

Am schönsten Tag im Leben darf es natürlich nur<br />

das Beste und Feinste sein. Fließende Stoffe,<br />

zarte Düfte und romantische Accessoires sorgen<br />

dafür, dass sich die Braut am Hochzeitstag<br />

wie eine Prinzessin fühlt.<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

1<br />

5<br />

Schöner Rücken<br />

Das sinnliche Spitzenkleid von Julie Vino<br />

betört durch seinen extrem tiefen<br />

Rückenausschnitt. www.julievino.com<br />

2<br />

3 4<br />

106


Sparkling<br />

Die sexy Glitzerrobe<br />

„Silana“ von<br />

Pronovias bringt<br />

dank kurzem Rock<br />

und langer Schleppe<br />

die Beine perfekt<br />

zur Geltung. www.<br />

pronovias.com<br />

7<br />

8<br />

Meerblick<br />

Mit der romantischen<br />

Robe „Bilia“ aus der<br />

Mystical Collection<br />

von Herve Paris<br />

ist man für die<br />

Trauung am Strand<br />

bestens gestylt.<br />

www.gbsherve<br />

paris.com<br />

9<br />

10<br />

6<br />

1. Halbherzig<br />

Tasche „Jumbo Love Heart“<br />

in Herzform von L‘Aligni<br />

bei Farfetch.<br />

www.farfetch.com<br />

2. Glamour pur<br />

Stilettos mit großen<br />

Schleifen von<br />

Jimmy Choo.<br />

jimmychoo.com<br />

3. Floral<br />

Blumenbouquet mit einem<br />

Hauch Vanille: Equinox<br />

Bloom von Penhaligon’s.<br />

www.penhaligons.com<br />

4. Zarte Töne<br />

Pflegender Lipbalm mit<br />

einem Hauch Rosa:<br />

„Rosy Rosalie“ von<br />

Queen of Green.<br />

www.queenofgreen.eu<br />

5. Romance<br />

Bestickter Haarreif aus<br />

Seide mit großer Schleife<br />

von Erdem Bridal.<br />

www.erdem.com<br />

6. Verführung<br />

Body aus Mesh mit<br />

wattierten Cups und<br />

verstellbaren Trägern von<br />

DKNY. www.dkny.com<br />

7. Rosig<br />

Haarreif mit Seidenrosen<br />

und Mini-Schleier von<br />

Jennifer Behr.<br />

www.jenniferbehr.com<br />

8. Eleganz<br />

Schulterfreier Jumpsuit<br />

von Emilia Wickstead<br />

bei Net a Porter.<br />

www.net-a-porter.com<br />

9. Verspielt<br />

Mit bunten Kristallen<br />

verzierte Haarspange<br />

von Simone Rocha.<br />

www.simonerocha.com<br />

10. Love Letter<br />

Clutch aus Leder mit<br />

Initialen von Saint Laurent.<br />

www.ysl.com<br />

11. Gute Aussichten<br />

10,5 cm hohe High Heels<br />

mit goldenen Details<br />

von Tom Ford.<br />

www.tomford.com<br />

12. Nude Look<br />

Nagellack in dezentem<br />

Beige „Kiss me now“<br />

von ANNY.<br />

www.anny-cosmetics.com<br />

13. Blütenmeer<br />

Bodylotion mit<br />

zartfloralem Duft<br />

„Flowerhead“<br />

von Byredo.<br />

www.byredo.com<br />

14. Schöner Schein<br />

Leicht schimmernde<br />

Highlights:<br />

Supreme Illuminator<br />

von Sensai.<br />

www.sensaicosmetics.com<br />

12<br />

13<br />

14<br />

11<br />

Ein Hauch<br />

Im zarten<br />

Tüllkleid „Thalia“<br />

von Pronovias<br />

werden Mädchenträume<br />

wahr.<br />

www.pronovias.com<br />

107


PRIVATE MOMENTS_MODE<br />

1<br />

Hut ab!<br />

Mit Glitzersteinchen besetzter Turban<br />

von Mary Jane Claverol bei Farfetch.<br />

www.farfetch.com<br />

8<br />

9<br />

2<br />

10<br />

3<br />

4<br />

BEST DRESSED<br />

WEDDING<br />

GUEST<br />

11<br />

5<br />

Nicht zu grell, nicht zu sexy, aber auch nicht<br />

brav und langweilig: Das perfekte Outfit ist<br />

für Hochzeitsgäste oft eine Herausforderung.<br />

Mit diesen Looks gelingt‘s garantiert!<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

12<br />

6<br />

1. Fruchtig<br />

Halskette im Multi-<br />

Color-Design von Vanessa<br />

Baroni bei Breuninger.<br />

www.breuninger.com<br />

2. Pistazie<br />

Bodenlanges Kleid mit<br />

Herz-ausschnitt von<br />

Vera Wang Bride.<br />

www.verawangbride.com<br />

7<br />

3. Sonnenaufgang<br />

„Tote-Bag“ aus weichem<br />

Leder von Furla.<br />

www.furla.com<br />

4. Sonnig<br />

Maxikleid aus Viskose<br />

von Stine Goya bei<br />

Peek & Cloppenburg.<br />

www.peek-cloppenburg.de<br />

5. Statement<br />

Vergoldete Ohrringe mit<br />

Quarz von Lott. Gioielli.<br />

www.lottgioielli.com<br />

6. Glam Heels<br />

Slingback-Pumps aus<br />

dunkelgelbem Satin von<br />

Manolo Blahnik.<br />

www.manoloblahnik.com<br />

7. Lieblich<br />

Knielanges Kleid mit<br />

zartem, floralem Print<br />

von Agua y Agua Bendita.<br />

www.aguabendita.com<br />

8. Stylish<br />

Sonnenbrille mit<br />

mehrfarbigen Gläsern<br />

von Boss.<br />

www.hugoboss.com<br />

9. La Vie en Rose<br />

Lieblicher Choker mit Blüte<br />

aus Seide von Prada.<br />

www.prada.com<br />

108<br />

10. Pudrig<br />

Eleganter Hosenanzug mit<br />

weiter Hose in sanftem<br />

Hellrosa von Ganni.<br />

www.ganni .com<br />

11. Allrounder<br />

Klassische, beige<br />

Schultertasche von Gucci.<br />

www.gucci.com<br />

12. Schleifchen<br />

Helle Sandalen von<br />

Stuart Weitzman.<br />

www.stuartweitzman.com


COMO MAALIFUSHI & COMO COCOA ISLAND, MALEDIVEN PRIVATE MOMENTS<br />

PROMOTION<br />

COMO Cocoa Island<br />

Der Sonne entgegen<br />

Mit dem COMO Maalifushi und dem COMO Cocoa Island bieten zwei außergewöhnliche<br />

Luxushotels einen Urlaub der Extraklasse: ideale Refugien für<br />

Erholungshungrige und für Honeymooner.<br />

COMO Maalifushi<br />

Das COMO Maalifushi ist das erste und einzige Resort auf<br />

dem unberührten Thaa-Atoll in den südlichen Ausläufern<br />

des Archipels. Die 59 Luxusunterkünfte befinden sich am<br />

Strand oder über Wasser und verfügen alle über einen<br />

privaten Pool. Taucher und Schnorchler kommen in der<br />

bunten Unterwasserwelt voll auf ihre Kosten oder man<br />

entspannt im COMO Shambhala Retreat. Für wunderschöne<br />

Erinnerungen sorgen auch die Picknickausflügen auf einer<br />

einsamen Insel. Kulinarisch erwartet den Gast höchste Qualität:<br />

Frische Meeresfrüchte aus der Region werden abends<br />

im japanischen Restaurant Tai serviert. Das Madi zelebriert<br />

Geschmack und Frische mit Grillgerichten am Strand.<br />

erinnern an die sanft geschwungenen lokalen<br />

Dhoni-Fischerboote. Hier, umgeben von<br />

lebenden Korallenriffen und ruhigen Sandbänken,<br />

gleitet man direkt von der Terrasse<br />

ins glitzernde Meer. Erlebnishungrige können<br />

hier segeln, surfen, tauchen und angeln oder<br />

bei einer Kreuzfahrt das Atoll erkunden.<br />

Wer Glück hat, kann Delfine beim Spielen<br />

beobachten. Eine tolle Erfahrung ist auch die<br />

20-minütige Bootsfahrt zu den unberührten<br />

Riffen, an denen grüne Schildkröten bewundert<br />

werden können. Zur Entspannung gönnt man sich eine<br />

Yoga-Stunde. Die Küche bietet Nuancen der südindischen<br />

Küche mit leichten Currys, Meeresfrüchten und Salaten. Auf<br />

der Karte stehen aber auch mediterrane Klassiker.<br />

www.comohotels.com<br />

COMO Cocoa Island<br />

Inmitten der Korallenatolle von South Malé liegt das<br />

COMO Cocoa Island. Die 33 Überwasser-Suiten und -Villen<br />

109


PRIVATE MOMENTS SCHLOSS HOTEL KORB, SÜDTIROL<br />

PROMOTION<br />

Urlaubszauber – märchenhafte Tage im Schloss<br />

Umgeben von Weinstöcken, erhebt sich das Schloss Hotel Korb auf einer sanften<br />

Anhöhe, die den Blick über die bildschöne Umgebung freigibt. Mit Liebe zum Detail<br />

begrüßt Sie Familie Dellago hoch über Bozen im einzigartigen Schloss in Südtirol.<br />

Durch ein schmiedeeisernes Tor betreten Gäste eine<br />

Welt, die wie geschaffen für romantische Zweisamkeit<br />

scheint. Das Schloss Hotel Korb präsentiert sich als<br />

eleganter Zufluchtsort in einem märchenhaften Ambiente.<br />

Das Vier-Sterne-Superior-Haus liegt in Eppan, an der<br />

malerischen Südtiroler Weinstraße, unweit von Bozen.<br />

Die charmanten alten Schlossmauern sind umgeben von<br />

Weinhängen, üppigen Rosenstöcken und Apfelhainen, die<br />

sanfte Berglandschaft macht die wildromantische Kulisse<br />

vollkommen. Jedes der Zimmer und Suiten im Schloss<br />

Hotel Korb und auch in der Schloss Residenz ist ein Unikat:<br />

50 Zimmer erzählen für 50 Liebespaare ihre besondere<br />

Liebesgeschichte. Ob im Turmzimmer, Schlosszimmer oder<br />

in der Suite; in den bilderbuchartigen Gemächern lässt es<br />

sich wie Prinz und Prinzessin nächtigen.<br />

Ein besonderes Highlight des Hauses ist der preisgekrönte<br />

Bio-Infinitypool, der gänzlich ohne Zusatz von<br />

Chemikalien auskommt. Im Freien liegen außerdem ein<br />

Outdoorpool und ein Whirlpool. In der kühleren Jahreszeit<br />

erwartet Gäste auch ein Indoorpool sowie eine finnische<br />

Sauna, ein Dampfbad, eine Infrarotkabine und ein Solarium.<br />

Auf dem Gelände des Freibads lädt eine Fass-Sauna zum<br />

Seele baumeln ein. Für entspannte Momente sorgt auch<br />

das kleine aber feine Weinberg Spa des Resorts.<br />

Schlossherr Fritz Dellago teilt seine Leidenschaft für<br />

Vespas, so können auch seine Gäste ein absolutes<br />

Design-Schmuckstück mieten. Ein weiteres Highlight ist<br />

ein romantisches Picknick in den Weinbergen.<br />

www.schloss-hotel-korb.com<br />

110


ROMANTIK HOTEL TURM IN VÖLS, Südtirol<br />

Facettenreicher Genuss zieht sich wie ein roter Faden durch das charmante Hotel. Drei<br />

Häuser und mehrere Türme – der älteste stammt aus dem 13. Jahrhundert – bilden das<br />

Gebäudeensemble. Die Kombination aus Tradition und modernem Design zeichnet das<br />

historische Haus aus. Sehr beeindruckend sind die vielen Kunstschätze an den Wänden,<br />

darunter zwei Gemälde von Picasso. Kulinarische Höhepunkte erlebt der Gast durch die<br />

herausragende und innovative Haubenküche des Turmwirts Stephan Pramstrahler. Das<br />

Hotel Turm betreibt auch ein eigenes Weingut: den Grottnerhof. Hier werden nicht nur<br />

edle Tropfen gekeltert, sondern man kann hier auch übernachten.<br />

Romantik Hotel Turm *****<br />

des Stefan Pramstrahler –<br />

Familie Pramstrahler<br />

Kirchplatz 9 , 39050 Völs am<br />

Schlern, Südtirol, Italien,<br />

T +39 0471 725014<br />

info@hotelturm.it,<br />

www.hotelturm.it<br />

111


PRIVATE MOMENTS_SCHMUCK<br />

1<br />

2<br />

1. Blaue Stunde<br />

Filigraner Anhänger aus<br />

Gold mit Topas und<br />

Peridot von Mon Palais<br />

bei Dorotheum.<br />

www.dorotheumjuwelier.com<br />

Runde Sache<br />

Ringe aus der<br />

„B.ZERO1“-Kollektion<br />

von Bulgari.<br />

www.bulgari.com<br />

3<br />

2. Funkelnd<br />

Kette aus Gelbgold,<br />

verziert mit 240 Diamanten<br />

von Louis Vuitton.<br />

www.louisvuitton.com<br />

3. Style Queen<br />

„Hardwear Link“ Ohrringe<br />

aus 18k-Roségold von<br />

Tiffany & Co.<br />

www.tiffany.com<br />

4. Forever<br />

Mit Diamanten besetzter<br />

„full pave“ Eternity-Ring<br />

von Kolours.<br />

www.koloursjewelry.com<br />

LET IT<br />

SHINE!<br />

4<br />

5<br />

6<br />

Hochwertige Preziosen<br />

aus (Rosé-)Gold sind immer<br />

ein Hingucker - egal ob sie<br />

ganz reduziert oder mit<br />

funkelnden Diamanten und<br />

Edelsteinen daherkommen.<br />

Mit diesen Schmuckstücken<br />

ist ein großer<br />

Auftritt garantiert.<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

8<br />

9<br />

5. Einzelstück<br />

„Coronote Eternity Pearl<br />

& Gold“ Einzel-Ohrring<br />

von Maria Tash.<br />

www.mariatash.com<br />

6. Armreif<br />

„Happy Hearts” aus<br />

18k-Roségold mit<br />

Diamanten von<br />

Chopard.<br />

www.chopard.com<br />

7. Simplicity<br />

Armband „Minimalism“<br />

aus 18k-Roségold<br />

von Wempe.<br />

www.wempe.com<br />

8. Klassisch<br />

„Oval Round Link Necklace”<br />

aus 14k-Gold von<br />

Lauren Rubinski bei<br />

Matches Fashion.<br />

www.matchesfashion.com<br />

7<br />

10<br />

9. Animalisch<br />

Kette „Serpenti“ verziert<br />

mit Diamanten und<br />

Onyx-Augen von Bulgari.<br />

www.bulgari.com<br />

10. Elegant<br />

Ohrstecker aus Roségold<br />

mit Diamanten von<br />

Bucherer Fine Jewellery.<br />

www.bucherer.com<br />

112


SPA RESORT STYRIA****s, ÖSTERREICH PRIVATE MOMENTS<br />

PROMOTION<br />

P(a)aradies für Große<br />

Eingebettet zwischen den heißen Quellen und sanften Hügeln von<br />

Bad Waltersdorf zählen die gemeinsamen Momente. Im Adults only<br />

SPA RESORT STYRIA****s genießt man zu zweit eine Pause vom Alltag.<br />

In aller Ruhe ausschlafen, gemütlich frühstücken, im<br />

blubbernden Thermalwasser relaxen, zwischendurch<br />

bei heiß-kalten Saunaaufgüssen schwitzen und einen<br />

Cocktail auf der Sonnenterrasse genießen. Oder doch<br />

lieber golfen, (wein-)wandern oder radfahren, wenn die<br />

warmen Sonnenstrahlen nach draußen locken? Egal, ob<br />

es um sportliches Auspowern geht, um romantische<br />

Zweisamkeit oder um das Dolce Vita im Bademantel. Im<br />

Adults only SPA RESORT STYRIA****s können Erwachsene<br />

ab 16 Jahren ihren Vorlieben nach Herzenslust nachkommen.<br />

Hervorragende Kulinarik trifft auf Lifestyle und<br />

wetterunabhängiges Badevergnügen. Highlights im<br />

GOLD-SPA: das Bad Waltersdorfer Heil-Thermalwasser<br />

sowie die einzigartige Erdsauna mit 95°C, in der man<br />

ins Schwitzen kommt. Regionale Zutaten dominieren<br />

die Küche und werden international abgeschmeckt als<br />

abendliches Sechs-Gänge-Menü serviert. Ob romantische<br />

Zeit zu zweit, ein sportlicher Urlaub oder ein Wellnesswochenende<br />

mit Freundinnen oder Freunden – das SPA<br />

RESORT STYRIA ist ein Hideaway nur für Erwachsene,<br />

um ungestört entspannen und genießen zu können. Alles<br />

können, nichts müssen!<br />

SEELENKUSS<br />

n 3+1 oder 5+2 Gratisnacht inkl. Frühstücksbuffet<br />

und 6-Gang-Wahlmenü am Abend<br />

n Nutzung der 2.500m² großen Wellnessund<br />

Wasserwelt GOLD SPA<br />

n Eine Seelenkuss-Massage (30 min) pro<br />

Person ab € 451,00 p.P.<br />

SPA RESORT STYRIA****s<br />

8271 Bad Waltersdorf 351, Tel: 03333 31065<br />

reservation@sparesortstyria.com, www.sparesortstyria.com<br />

113


PRIVATE MOMENTS_MALEDIVEN<br />

Zeit zu<br />

zweit<br />

ULTIMATIVE ROMANTIK AUF DEN MALEDIVEN<br />

Bei romantischen Get-Aways führt eigentlich<br />

kein Weg an den Malediven vorbei. Trotz des<br />

Überangebots an luxuriösen Super-Resorts gibt es<br />

einige Inseln, die in Sachen persönliche Privatsphäre<br />

und Service die Nase vorn haben, und das,<br />

obwohl – oder gerade weil – sie nicht Teil großer,<br />

internationaler Hotelgruppen sind. <strong>CC</strong> besuchte zwei<br />

Inseln der im maledivischen Besitz stehenden<br />

Universal Resorts zum wiederholten Mal und hat<br />

erlebt, warum Authentizität der Extravaganz<br />

internationaler Resorts manchmal vorzuziehen ist.<br />

TEXT: SIMONE DRESSLER<br />

114


MILAIDHOO<br />

Kleine Insel –<br />

ganz groß<br />

Es war Liebe auf den ersten Blick:<br />

Als ich 2017 erstmals nach<br />

Milaidhoo reiste, überwältigte<br />

mich der besondere Zauber der<br />

nur 300 mal 180 Meter kleinen<br />

Insel im Baa-Atoll. Dieses gerade<br />

mal 50 Villen beherbergende<br />

Inselchen ist eine besondere Quelle für<br />

Dining, Abenteuer und außergewöhnliche<br />

Erlebnisse, die wohl von der jahrzehntelangen<br />

Hospitality-Expertise der Universal Resorts<br />

auf den Malediven gespeist wurde.<br />

ABENTEUER-ROMANTIK<br />

Luxuriös schlafen unterm Sternenhimmel<br />

Wohnen wie auf Wolke 7<br />

Wow, diese in geschwungener Form errichtete,<br />

290 m 2 große Beach Villa hat es in sich:<br />

Die Fenstertüren lassen sich auf 180 Grad<br />

öffnen, wodurch ein wahrer Licht-Segen das<br />

Drinnen mit dem Draußen vereint.<br />

Ein Interieur, dass mit den Farben der<br />

Malediven-Welt harmoniert: von den von<br />

lokalen Kunsthandwerkern speziell angefertigten<br />

Möbeln aus hellem Holz bis hin zu den<br />

mit Stoff bezogenen, azurfarbenen Kissen auf<br />

dem Bett und gleichfarbigen Läufern auf dem<br />

Boden: Das Design von Architekt Mohamed<br />

Shafeeq ist modern, wohltuend zurückhaltend,<br />

bietet dabei aber die ganze Palette an<br />

Annehmlichkeiten für einen ultraluxuriösen<br />

Aufenthalt: vom großzügig dimensionierten<br />

Bad mit Out- und Indoordusche samt freistehender<br />

Badewanne bis hin zum begehbaren<br />

Schrank mit viel Platz für Kleidung, Koffer,<br />

weiteres Gepäck und bereitgestellte Yogamatten,<br />

Bademäntel, Beachbag und Bügelbrett. Im<br />

Schlafzimmer mit Kingsize-Bett eine Sitzecke,<br />

eine hinter Holztüren verschwindende<br />

XL-Bar für warme und kalte Getränke plus<br />

einem eigenen Weinkühlschrank. Auch der<br />

115


PRIVATE MOMENTS_MALEDIVEN_MILAIDHOO<br />

PRIVATSPHÄRE MIT VIEL FINESSE die Beach<br />

Pool Villas und der Serenity Spa auf Milaidhoo.<br />

116


TV-Bildschirm verschwindet übrigens diskret<br />

hinter einem davorgleitenden Kunstwerk in<br />

der Wand. Draußen auf dem Deck eine<br />

hängende Maledivische Schaukel („Undhoali“),<br />

ein kreisrundes Daybed mit Strohdach und<br />

der 38 m 2 große, oval geformte, private Infinity-<br />

Pool. Die Sensation: Auch hier gibt es einen<br />

Kühlschrank, sodass man sich beim Sonnenbaden<br />

auf dem Deck oder am Strand direkt<br />

mit eisgekühltem Wasser oder Softdrinks<br />

versorgen kann, ohne mit nassen Füßen die<br />

Villa betreten zu müssen. Die versteckten<br />

Annehmlichkeiten in der Villa zeigt mir Anth,<br />

meine maledivische Villa Host. Sie lässt sich<br />

viel Zeit, fragt nach meinen Vorlieben (viele,<br />

schwarze Nespresso-Kapseln bitte!) und geht<br />

mit mir das Programm der nächsten Tage<br />

durch. Mahlzeiten in den drei fantastischen<br />

Restaurants des Resorts, ein Spa-Treatment,<br />

eine Dolphin Watching Cruise und ein<br />

Milaidhoo Moments Dinner am Strand.<br />

Aber bald geht die Sonne unter, ich lasse den<br />

bereitgestellten Ruinart Welcome Champagner<br />

in den Kühlschrank stellen, denn ich weiß,<br />

dass das Sunset-Spektakel sich am besten von<br />

der nahegelegenen Compass Bar bei einem<br />

Sundowner mit Canapes und Sicht über den<br />

großen Pool erleben lässt. Von hier aus blickt<br />

man direkt auf die 29 Water Pool Villas, hinter<br />

denen die rotglühende Sonnenscheibe dann<br />

schließlich verschwindet.<br />

Gastronomische Explosionen<br />

Die Resort-Insel Milaidhoo hat zu Recht<br />

schon viele Awards erhalten: Das stimmige<br />

Design, die Aktivitäten, das Romantik- und<br />

besonders auch das gastronomische Angebot<br />

sind hier außergewöhnlich und überaus üppig<br />

dimensioniert.<br />

Das beginnt schon beim Frühstück im All<br />

Day Ocean Restaurant. Das Frühstücksbuffet<br />

offeriert alles, was die internationale Frühstücksküche<br />

hergibt: asiatische Suppen und<br />

Currys, Sushi und Sashimi, internationale<br />

Käsespezialitäten, Schinken, Müslis, Obst,<br />

geräucherte Fische und hausgebackenes Brot.<br />

Dazu werden am Tisch frischgepresste,<br />

tropische Fruchtsäfte und kleine Energy-<br />

Ingwer- Shots serviert. Wer noch Patz im<br />

Magen hat, kann sich à la carte Eierspeisen<br />

und vegane Speisen servieren lassen.<br />

Aber Achtung: Besser man nimmt beim Lunch<br />

nur eine Kleinigkeit zu sich. Beim Dinner im<br />

Ocean Grill oder im Restaurant Batheli warten<br />

wieder allzu viele verlockende Köstlichkeiten.<br />

Der Ocean Grill ist ein Genusshimmel für<br />

sich: Entweder mit den Füßen im Sand direkt<br />

am Ufer oder in überdachten Pavillons werden<br />

einem in entspannter Atmosphäre die großartigsten<br />

Fisch-und Fleischspeisen aufgetischt.<br />

Meine Wahl das Dry-Aged Beef Carpaccio mit<br />

Wachtelei und Edamame und danach der<br />

LUXUSKLASSE AUF DEM<br />

DHONI Fine-Dining im<br />

Batheli-Restaurant<br />

glasierte Black Cod machten mich glatt<br />

sprachlos vor Glück. Genauso wie beim<br />

Besuch des Batheli Signature Restaurants,<br />

das einzigartig auf den Malediven ist.<br />

Gebaut wie drei aneinander gebundene<br />

Dhonis (die klassischen Fischerboote der<br />

Malediven), sitzt man hier auf dem hölzernen<br />

Deck direkt in der Lagune. Babyhaie und<br />

Stachelrochen schwimmen vorbei und leisten<br />

mir Gesellschaft. Auf der Speisekarte die<br />

ungewöhnlichsten, modern interpretierten<br />

Kreationen der maledivischen Gewürzstraße,<br />

mit Gewürzen und Ingredienzien von den<br />

Malediven, aus Sri Lanka und Indien. Da fällt<br />

die Wahl schwer, wer‘s schafft, bestellt am<br />

besten das 7-gängige Malediven-Menü und<br />

schwelgt in Fisch- und Fleischspeisen, die als<br />

Curry in Kokosmilch oder eingewickelt in<br />

Pflanzenblättern daherkommen.<br />

Yacht-Cruising, Yoga<br />

und Yellowfin<br />

Auch Genüsse über und auf dem Wasser sind<br />

auf Milaidhoo ein Muss: eine morgendliche<br />

Yoga-Stunde im Overwater-Pavillon des<br />

Serenity Spa, wo sich viele Arten von Meeresfauna<br />

aufhalten, oder gleich ein Ausflug mit<br />

einer Yacht zur Delfin-Beobachtung, wo ich<br />

das Glück habe, gleich zwei verschiedene<br />

Arten, nämlich die Pilot- und die zierlicheren<br />

Bottlenose-Delfine zu sehen. Leider eignet sich<br />

der März nicht zur Manta Ray- oder Walhai-<br />

Beobachtung, sonst wäre sicher noch ein<br />

Ausflug in die nahegelegene Hanifaru Bay auf<br />

meinem Programm gestanden. Romantische<br />

Momente genieße ich auch als Alleinreisende<br />

in vollen Zügen, einfach weil die Insel und<br />

Ausflüge und Schnorchelexkursionen jede<br />

Menge großes Herzkino bieten. Ausgelassen<br />

habe ich natürlich ein spezielles Highlight:<br />

A Night Under the Stars, wo ein Bett abends<br />

auf einer Sandbank aufgestellt wird, wobei<br />

eine Yacht mit Crew – unsichtbar für das<br />

Paar, doch in der Nähe – ankert und jederzeit<br />

herbeigerufen werden kann.<br />

n LAGE<br />

im Baa Atoll nahe des UNESCO<br />

Biosphären Reservats und der<br />

weltberühmten Hanifaru Bay,<br />

126 km nord-westlich von Male.<br />

35 Minuten mit dem Wasserflugzeug<br />

vom internationalen<br />

Flughafen Velana entfernt.<br />

n ARCHITEKTUR & AMBIENTE<br />

50 Pool-Villen im modern<br />

maledivischen Design, davon<br />

29 Pool-Wasser-Villen (245 m 2 ),<br />

18 Pool-Strand-Villen (290 m 2 ),<br />

2 Strand-Residenzen (490 m 2 ), eine<br />

2-Schlafzimmer Ozean-Residenz<br />

(564 m 2 ), Kinder ab 9 Jahren erlaubt.<br />

Mitglied der Small Luxury Hotels.<br />

www.slh.com<br />

n RESORT-FACILITIES<br />

3 Restaurants, 2 Bars, 24/7 Villa<br />

Host Service, Serenity Spa, Gym,<br />

tägl. Yoga oder Meditation, „Ocean<br />

Stories“ Aqua-Zentrum, ansässiger<br />

Meeresbiologe. Ausfüge: (Hochsee-)<br />

Fischen und Delphin-Beobachtung,<br />

Wassersport, Tauchen und<br />

Schnorcheln, Ausflüge mit der Luxusyacht<br />

oder traditionellem Dhoni.<br />

n PRIVATE MOMENTS<br />

HIGHLIGHTS<br />

Sleep Under The Stars und Romantic<br />

Dinner auf einer Sandbank,<br />

Milaidhoo Moment Dinner am Strand,<br />

Full Moon Romance-Cruise, Floating<br />

Breakfast im Privatpool.<br />

www.milaidhoo.com<br />

117


PRIVATE MOMENTS_MALEDIVEN_BAROS<br />

118


BAROS<br />

Evergreen<br />

seit 50 Jahren<br />

Welcome Home“ steht<br />

da auf unserem Bett<br />

– mit Palmenblättern<br />

drapiert. Und so fühlt es<br />

sich auch an: General<br />

Manager Ibrahim Shijah<br />

hat uns, wie es auf<br />

den Malediven üblich ist, direkt am Boots-<br />

Anlegesteg begrüßt. Unglaublich: Anscheinend<br />

kann sich die gesamte Belegschaft sogar<br />

besser als wir daran erinnern, dass wir 2014<br />

schon mal vor Ort waren. Butler Azeem,<br />

der wie viele andere Mitarbeiter seit über<br />

10 Jahren für Baros tätig ist, hat uns jedenfalls<br />

sofort wiedererkannt. Baros ist eines der selten<br />

gewordenen Malediven-Resorts, bei denen<br />

nicht nur die Professionalität der Mitarbeiter,<br />

sondern auch die persönliche Ansprache<br />

noch ganz „groß geschrieben“ wird. Seit der<br />

Eröffnung im November 1973 hat die Insel als<br />

Vorreiter von Luxus-Resorts auf den Malediven<br />

immer wieder Maßstäbe gesetzt, die zum Teil<br />

bis heute gelten.<br />

Insel-Kleinod – für Romantiker<br />

und Malediven-Insider<br />

Dass das Inselresort mit seinen 30 Water- und<br />

45 Beachvillen einen sehr hohen Stammgäste-<br />

Anteil hat, wundert nicht. Nur 25 Bootsminuten<br />

trennen es vom internationalen Flughafen<br />

Velana, weit genug, um die Hochhäuser der<br />

Residenzinsel Hulhumalé nicht mehr zu sehen,<br />

nah genug, um praktisch aus dem Flieger<br />

heraus in den Wohlfühlmodus im Korallensand<br />

zu fallen. Auf den ersten Blick hat sich seit unserem<br />

letzten Besuch nicht viel geändert, vom<br />

Weiten sieht man vor der Ankunft das weiße<br />

Zeltdach des ikonischen Lighthouse-Turms,<br />

der sogar bei Malediven-Urlaubern, die an der<br />

ZAUBERHAFT<br />

Der Infinity-Pool auf der<br />

Terrasse des Lime-<br />

Restaurants mit Blick auf<br />

das ikonische Lighthouse<br />

ES IST ANGERICHTET Lunch oder Dinner<br />

auf dem legendären Piano-Deck<br />

119


PRIVATE MOMENTS_MALEDIVEN_BAROS<br />

NATURWUNDER<br />

Die üppige<br />

Vegetation auf der<br />

Insel Baros<br />

ROMANTISCHE AUSZEITEN Baderitual in der Water-Pool-Villa, Segeltrip<br />

mit dem Dhoni Nooma oder Verwöhn-Behandlung im Serenity Spa<br />

120


Insel vorbei zu weiter entfernt gelegenen Resorts<br />

unterwegs sind, bekannt ist. Doch nach dem<br />

Check-in und Betreten unserer Villa wird<br />

schnell klar: Unsere Unterkunft hat sich deutlich<br />

vergrößert, einen zweiten, vorgelagerten<br />

Wohnraum mit Bibliothek, zweitem Fernseher,<br />

Minibar, Couch und Tisch bekommen und<br />

nennt sich jetzt Baros-Suite. Vier Stück gibt es<br />

zurzeit davon, alle befinden sich an der Ostseite<br />

der Insel und sind schwer zu empfehlen: auf<br />

200 m 2 kann man sich hier in zwei Zimmern<br />

austoben, im stilvollen Bad oder im dahinter<br />

gelegenen Garten mit herrlichen Aqua di Parma-<br />

Produkten eine Freiluft-Dusche nehmen und<br />

anschließend auf der großen Terrasse, die mit<br />

zwei Liegen, einer überdachten Hängecouch,<br />

einem Esstisch und einem gut dimensioniertem<br />

Infinity-Pool ausgestattet ist, entspannen.<br />

Unsere Suite 214 liegt in perfekter Nähe zum<br />

Meer, ist aber dank üppiger Vegetation gut<br />

abgeschirmt vor den Blicken etwaiger Strandspaziergänger.<br />

Außerdem liegt sie nur ein paar<br />

Meter vom besten Schnorchel-Einstieg ins Riff<br />

entfernt und ist Schauplatz eines täglich stattfindenden,<br />

sehenswerten maritimen Dramas,<br />

bei dem zwei Babyhaie erfolglos mit großen<br />

Schwärmen von Köderfischen Fangen spielen,<br />

während ein geduldiger Fischreiher sich die in<br />

die Enge getriebenen Fischlein schnappt.<br />

Genuss für alle Sinne<br />

Natürlich wäre es verlockend, einfach in der<br />

Suite zu bleiben, den eisgekühlten Welcome-<br />

Champagner zu öffnen und sich ein Abendessen<br />

auf dem Suite-Deck servieren zu lassen, wäre<br />

nicht die Aussicht von den Restaurantterrassen<br />

so verlockend. Daher entscheiden wir uns für<br />

einen Sundowner und Canapes in der Lighthouse-<br />

Lounge im 1. Stock mit hinreißendem Blick<br />

auf den Sonnenuntergang, der sich im riesigen<br />

Infinity-Pool des gegenüberliegenden Lime<br />

Restaurants widerspiegelt. Noch ehrfürchtig<br />

angesichts des Farbenspiels, werden wir aufgeschreckt:<br />

Eine Whatsapp-Message von Butler<br />

Azeem kündigt uns an, dass der Tisch im Baros<br />

Signature-Restaurant einen Stock tiefer auf uns<br />

wartet. Hier können wir uns kaum zurückhalten,<br />

zu verführerisch klingt die Speisekarte: Nur das<br />

Beste aus dem Meer wie Fine de Claire Austern,<br />

gedünsteter oder gebratener Hummer, glasierter<br />

Black Cod und flambierte Shrimps konkurrieren<br />

mit importierten Fleischspezialitäten wie<br />

Iberico Piume, Wagiyu Filets und kurzgebratenem<br />

Kobe Beef. Auch die Zubereitung und<br />

Präsentation der Speisen auf superschickem<br />

Bernardaud-Geschirr mit passender Weinbegleitung<br />

ist top: Unserer Meinung nach kann<br />

das Lighthouse-Restaurant den Gourmet-<br />

Restaurants aus aller Welt locker die Stirn bieten.<br />

Nach dem Festmahl möchten wir am nächsten<br />

Tag kulinarisch etwas kürzer treten, ein<br />

reduziertes Frühstück auf der Terrasse des<br />

Lime-Restaurants mit Früchten und Müsli und<br />

zu Mittag ein Abstecher zu Achmed, der im<br />

Cayenne-Restaurant am Teppanyaki-Grill auf<br />

uns wartet und uns mit Sashimi und gegrilltem<br />

Yellowfin Tuna beglückt. Aber der Glückstag<br />

geht noch weiter: Im bildschönen Serenity Spa,<br />

der sich inmitten üppiger, tropischer Vegetation<br />

in der Inselmitte versteckt, haben wir die<br />

Signature-Massage in einem der vier Paar-<br />

Behandlungsräume gebucht. Meine Therapeutin<br />

Juni ist unglaublich geschickt, kombiniert<br />

Techniken von Schwedischer, Balinesischer und<br />

Thai-Massage derartig gut, dass ich sofort eine<br />

Zweite buche.<br />

Meereswelt hautnah<br />

Baros hat als Maledivenresort-Veteran einen<br />

gewissen Startvorteil, was sein Hausriff angeht,<br />

denn hier wird sich seit Jahrzehnten um die<br />

Korallenriffe gekümmert, Wiederaufforstungsprogramme<br />

und ein professionelles PADI<br />

Tauchcenter betrieben, sowie ansässige<br />

Meeresbiologen beschäftigt. Übrigens auch<br />

das ist neu: Das Dive und Watersports-Centre<br />

ist während der Pandemie von einer kleinen<br />

Overwater-Hütte auf die Insel gezogen und<br />

konnte sein Angebot deutlich vergrößern. Circa<br />

30 Dive Spots werden von hier aus in 30- bis<br />

45-minütiger Entfernung angesteuert, private<br />

Schnorchel-Exkursionen angeboten und<br />

Tutorials zur maledivischen Flora und Fauna<br />

gehalten. Für Schnorchler gibt’s von Profis<br />

geführte Exkursionen, aber man kann auch<br />

einfach von der Villa aus losstarten, von wo aus<br />

man in kurzer Schwimmdistanz Schildkröten,<br />

Haie, schillernde Rifffische und blühende<br />

Korallen beobachten kann.<br />

Private Moments Forever<br />

Baros ist die ideale Insel für Gäste, die nach<br />

Privatsphäre und authentischen Erfahrungen<br />

suchen. Ein höchst romantisches Erlebnis<br />

ist die Sunset-Cruise auf dem maledivischen<br />

Dhoni-Segelschiff aus Holz, bei der man auf<br />

einem Matratzenbett liegend zu zweit der<br />

untergehenden Sonne entgegensegeln kann und<br />

dabei von Champagner, schmackhaften Canapes<br />

und einer gut gelaunten Crew begleitet wird.<br />

Genauso spektakulär ist ein Frühstück oder<br />

Dinner auf dem Piano-Deck, eine mit weißen<br />

Tüchern umwehte Holzkonstruktion, die mitten<br />

in die Lagune gebaut wurde und nur per Boot<br />

zu erreichen ist. Gerade weit genug entfernt,<br />

um von anderen Besuchern nicht erkannt zu<br />

werden. Wer will, kann hier auch sein Heiratsversprechen<br />

abgeben oder sich der höchstromantischen<br />

Vorstellung hingeben, als Paar<br />

ganz alleine mitten im Ozean zu sein. Die Insel<br />

Baros hat mit ihren 50 Jahren nichts von ihrer<br />

natürlichen Schönheit eingebüßt und bezaubert<br />

seine Besucher wie eh und je.<br />

BEGEGNUNGEN MIT WOW-<br />

EFFEKT beim Hausriff von Baros<br />

n LAGE<br />

Im Nord-Malé-Atoll, ca. 25<br />

Bootsminuten vom internationalen<br />

Flughafen Velana entfernt.<br />

Mitglied der Small Luxury Hotels.<br />

www.slh.com<br />

n ARCHITEKTUR &<br />

AMBIENTE<br />

75 Villen, davon 30 Überwasserund<br />

45 Strandvillen, in klassischem<br />

maledivischen Design: 1 Baros<br />

Residenz (270 m 2 ), 4 Baros-Suiten<br />

(200 m 2 ), 15 Wasser-Pool-Villen<br />

(126 m 2 ), 8 Baros-Pool-Villen<br />

(134 m 2 ), 15 Wasser-Villen<br />

(92 m 2 ), 8 Baros-Villen (103 m 2 ),<br />

24 Deluxe- Villen (89 m 2 ), Kinder ab<br />

8 Jahren erlaubt.<br />

n RESORT-FACILITIES<br />

3 Restaurants, 2 Bars, großer<br />

Overwater-Infinity-Pool, Serenity<br />

Spa, Marine Centre mit ansässigem<br />

Meeresbiologen, PADI Five Star<br />

Gold Palm Dive Centre, geführte<br />

Schnorchel- und Tauchausflüge.<br />

Aktivitäten: Walhai- und<br />

Delfin-Beobachtung, Segeltouren<br />

mit dem Dhoni Nooma,<br />

Luxusyacht-Charter.<br />

n PRIVATE MOMENTS-<br />

HIGHLIGHTS<br />

Privates Dinner auf dem<br />

Piano-Deck, Dhoni Sunset Cruise<br />

auf der Nooma, Sandbank-<br />

Dinner, Cocktailstunde in der<br />

Lighthouse-Lounge bei<br />

schöner Live-Jazz-Musik.<br />

www.baros.com<br />

121


PRIVATE MOMENTS ONE&ONLY REETHI RAH, MALEDIVEN<br />

Die Liebe feiern …<br />

Ein Picknick im Mondschein, Hand in Hand in den Sonnenuntergang<br />

spazieren oder gemeinsam die schillernde Unterwasserwelt entdecken …<br />

Das One&Only Reethi Rah weiß, was verliebte Herzen höher schlagen lässt.<br />

122


Paradies auf den<br />

Malediven: spannende<br />

Abenteuer am Strand,<br />

auf dem Meer und<br />

unter dem Himmel.<br />

PROMOTION<br />

Vor der atemberaubenden Kulisse wird ein neues Kapitel jeder Liebensgeschichte aufgeschlagen.<br />

Das One&Only Reethi Rah liegt<br />

auf einem 2.000 Meter langen<br />

und 500 Meter breiten Inseljuwel<br />

voller exotischer Schönheit<br />

im Nord-Malé-Atoll. Für Paare ist<br />

es einer der atemberaubendsten<br />

Orte der Welt, um ihre Liebe zu zelebrieren.<br />

Ob Hochzeit oder Verlobungsfeier, mit zwölf<br />

unberührten weißen Sandstränden und<br />

dem kristallklaren Wasser erhält die traute<br />

Zweisamkeit eine unvergessliche Kulisse,<br />

und das engagierte Team des Hotels sorgt für<br />

eine absolut sorgenfreie Zeit an einem der<br />

wichtigsten Tage im Leben.<br />

Wasservillen sind ein gewohnter Anblick auf<br />

den Malediven, Strandvillen ebenfalls – aber<br />

das Reethi Rah geht noch weiter und präsentiert<br />

mystische Baumhaus-Magie: Beim Treetop<br />

Dining speist man völlig ungestört über den<br />

Palmen. Begleitet von den geheimnisvollen<br />

Geräuschen des Waldes genießt man maßgeschneiderte<br />

Menüs und edle Tropfen, während<br />

der Blick über das Blätterdach bis hin zum<br />

farbenprächtigen Sonnenuntergang schweift.<br />

Beim luxuriösen Sandbank-Dinner wiederum<br />

bereitet der Privatkoch ein köstliches Abendessen<br />

zu. Oder man trifft sich zum Speisen<br />

unter dem mit Lichterketten übersäten Banyan-<br />

Baum oder im blumengeschmückten Orchideenhaus<br />

im Botanica. Geteilt in die drei Bereiche<br />

Erde, Feuer und Wasser, bereitet jedes Element<br />

im Restaurant Reethi ein individuelles kulinarisches<br />

Erlebnis mit asiatischen, französischen<br />

und italienischen Spezialitäten. Innovatives<br />

japanisches Essen kredenzt das Hoshi<br />

Restaurant. Inspiriert von einer alten himmlischen<br />

Liebesgeschichte aus Japan, verbindet es<br />

traditionelle japanische Sensibilität mit<br />

modernen kulinarischen Techniken.<br />

Die eleganten Strandvillen des Reethi Rah<br />

– von denen einige über einen eigenen Pool<br />

verfügen – befinden sich direkt am Strand und<br />

bieten vom offenen Wohnbereich und der<br />

Veranda aus freien Zugang zum glitzernden<br />

Meer und einen chilligen Blick auf das<br />

unbeschwerte Inselleben. Die Wasservillen<br />

des Reethi Rah sind mit ihrer herrlichen Lage<br />

über einer privaten Lagune besonders außergewöhnliche<br />

Unterkünfte. Umgeben von den<br />

faszinierenden Türkistönen des Indischen<br />

Ozeans sind sie über Holzstege erreichbar und<br />

begeistern mit Infinitypool, Katamaran-Netzen<br />

über dem Wasser und offenem Essbereich.<br />

Das Nonplusultra für extravagante Inselaufenthalte<br />

ist schließlich die Grand Sunset Residenz<br />

mit zwei Privatpools und drei Schlafzimmern.<br />

Kanufahren, Kajakfahren, Windsurfen und<br />

Stand-up-Paddlen, Tauchen und Schnorcheln,<br />

Yoga und Meditation im Garten, dazu verwöhnende<br />

Spa-Sessions – das Reethi Rah hält<br />

für jeden Geschmack etwas bereit. Wen es weiter<br />

hinaus zieht, der kann mit einem Schiff der<br />

hoteleigenen Flotte und der Begleitung einer<br />

erfahrenen Crew zudem spannende Angel-,<br />

Segel- oder Bootsexpeditionen unternehmen.<br />

Einen besonderen Moment kann man außerdem<br />

auf einer speziellen Yachtkreuzfahrt erleben:<br />

Mehr als 20 Wal- und Delfinarten sind auf den<br />

Malediven zu Hause, wobei beim Segeln das<br />

ganze Jahr über Delfinschulen gesichtet<br />

werden. www.oneandonlyresorts.com<br />

123


PRIVATE MOMENTS ATLANTIS THE ROYAL, DUBAI<br />

Paradiesische Aussichten<br />

Die moderne Version von 1001 Nacht: Im Atlantis The Royal in Dubai<br />

wird Romantik zum spektakulären Luxuserlebnis.<br />

124


PROMOTION<br />

Das Atlantis The Royal wurde von den besten Designern, Architekten und Künstlern der Welt entworfen.<br />

Was ist schöner als ein<br />

romantischer Urlaub zu<br />

zweit an einem magischen<br />

Ort, an dem man sich verwöhnen<br />

lassen kann? Das<br />

Atlantis The Royal nimmt<br />

seine Gäste mit auf eine unvergessliche Reise<br />

durch das Reich der Sinne. Hier können Paare<br />

ihre Zweisamkeit in vollen Zügen genießen. Wie<br />

wäre es etwa mit einem speziellen Entspannungsritual<br />

im preisgekrönten Awaken Spa des<br />

Resorts? Die einen halben Hektar große Wellnessoase<br />

samt 25-Meter-Pool bietet ein schier<br />

unendliches Angebot an Wohlfühlerlebnissen,<br />

aus denen sich individuelle Relaxprogramme<br />

zusammenstellen lassen. Von der modernen<br />

Interpretation der Hamam-Tradition über<br />

Schneesauna, Alchemie-Dusche und Hypno-<br />

Heilung bis zur 24-kt-Gold-Massage – hier<br />

bleibt kein Relax-Wunsch offen. Das „Sweet<br />

Love“-Paket für zwei umfasst eine Aromatherapie-<br />

Gesichtsbehandlung und eine Massage in der<br />

exklusiven Spa-Behandlungssuite.<br />

Danach kann man sich in die privaten<br />

Cabanas am Royal Pool zurückziehen und<br />

einfach relaxen. Später stylt man sich mit<br />

glamouröser Abendgarderobe, um das pulsierende<br />

Nachtleben von Dubai in vollen Zügen<br />

zu genießen. Oder man verbringt gemütliche<br />

Stunden im Zimmer, der Suite oder dem Signature<br />

Penthouse, das außergewöhnlichen Luxus<br />

mit freistehenden Badewannen und atemberaubenden<br />

Ausblicken bietet. Handgefertigtes<br />

Dekor, private Pools und riesige Terrassen<br />

runden das Luxuserlebnis ab. Je nach Unterkunft<br />

sind maßgeschneiderte Annehmlichkeiten<br />

inkludiert, wie 24-Stunden-Butler-Service,<br />

exklusives In-Room-Dining und – auf Wunsch –<br />

ein allmorgendliches Frühstück, das direkt ans<br />

Bett serviert wird.<br />

Weil Liebe durch den Magen geht, lohnt<br />

es sich aber auch, die Kreationen in den<br />

einzigartig designten Restaurants des<br />

Atlantis The Royal zu probieren. So bietet<br />

Sternekoch Heston Blumenthal, der weltweit<br />

als einer der fortschrittlichsten Köche unserer<br />

Zeit gefeiert wird, im mit einem Michelin-Stern<br />

ausgezeichneten Restaurant Dinner seine<br />

multisensorischen Kreationen – inklusive<br />

Fleischfrüchten, gewürzter Taube, beschwipster<br />

Torte und Stickstoff-Eiscreme.<br />

Wenn es um himmelhohe Genüsse in einer der<br />

angesagtesten Städte der Welt geht, entführt<br />

das Cloud 22 seine Gäste in eine andere Welt.<br />

Im 22. Stockwerk über dem Meeresspiegel<br />

kann man den glitzernden Infinitypool und die<br />

Aussicht auf die ikonische Palmeninsel, Dubais<br />

faszinierende Skyline und das Arabische Meer<br />

genießen. Ob man an der Lotus Bar einen<br />

Cocktail schlürft, sich für die VVIP-Cabana mit<br />

Privatpool entscheidet oder zu den perfekt<br />

gemixten Sets des DJs tanzt – das Cloud 22 ist<br />

die perfekte Location dafür.<br />

Soll es lieber ein Strandtag sein? Zum Beispiel<br />

im weltweit ersten Nobu by the Beach, einem<br />

Beach-Restaurant im fernöstlichen Stil, das<br />

originelle japanische Küche mit peruanischem<br />

Einfluss serviert. Hier lässt sich ein luxuriöser<br />

Badetag zu zweit wunderbar mit einem Mittagessen<br />

am Meer und einem romantischen<br />

Aperitivo bei Sonnenuntergang verbinden.<br />

Damit die schönsten Augenblicke nicht verloren<br />

gehen: Auf Wunsch schießt ein professioneller<br />

Fotograf coole Bilder. www.atlantis.com<br />

125


PRIVATE MOMENTS CONSTANCE MOOFUSHI & CONSTANCE HALAVELI, MALEDIVEN<br />

Eco-Luxus im Paradies<br />

So traumhaft wie die Malediven selbst: Die beiden Luxusresorts<br />

Constance Moofushi und Constance Halaveli begeistern Gäste mit<br />

tropischem Charisma und unvergesslichen Taucherlebnissen.<br />

Constance Halaveli: Ein Paradies im Nord Ari-Atoll auf den Malediven.<br />

126


PROMOTION<br />

Constance Moofushi ist ein Refugium, das für viel Privatsphäre sorgt.<br />

Sandstrände, kristallklares Wasser<br />

und blauer Himmel bis zum<br />

Horizont – die Malediven sind<br />

das perfekte Reiseziel für einen<br />

entspannten Luxusurlaub.<br />

Die Postkartenidylle wird durch<br />

tropische Pflanzen vervollständigt, und die<br />

Unterwasserwelt des Inselstaats ist ein echter<br />

Taucher-Hotspot: Hier sind versunkene Schiffwracks,<br />

Mantarochen-Reviere und zahlreiche<br />

exotische Fischarten beherbergt, die zu<br />

Erkundungstouren verleiten. Damit die<br />

Malediven auch weiterhin ein Paradies bleiben,<br />

sind die exklusiven Luxushäuser von Constance<br />

Hotels & Resorts im Einklang mit der Natur<br />

erbaut und bewahren so die Schönheit der<br />

Region. Umgeben von türkisfarbenen Lagunen<br />

und eingebettet in die atemberaubende<br />

Landschaft, laden sie zum Genießen und<br />

Entspannen ein. Jedes Hotel und Resort hat<br />

dabei einen einzigartigen Charme und bietet<br />

seinen Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt.<br />

Exquisite Gastronomie und erlesene Weine sind<br />

ein wesentlicher Bestandteil der Constance-<br />

DNA, ebenso wie die Constance Spas mit<br />

zahlreichen individuellen Behandlungen.<br />

Aktive Gäste können Wassersportarten wie<br />

Schnorcheln, Kajakfahren und Windsurfen<br />

ausprobieren oder an geführten Ausflügen zu<br />

benachbarten Inseln und Atollen teilnehmen.<br />

„Ankommen und abschalten“ lautet die<br />

Devise im Luxusresort Constance Moofushi.<br />

Auf einer privaten Insel gelegen und als<br />

Kombination aus glamourösem Luxus und<br />

schlichter Eleganz designt, ist es der perfekte<br />

Ort dafür. Denn hier müssen sich Gäste um nichts<br />

kümmern! 35 Minuten mit dem Wasserflugzeug<br />

von Malé entfernt, erwartet das exklusive<br />

All-Inclusive-Öko-Resort im Süd-Ari-Atoll<br />

der Malediven die Reisenden mit Premium-<br />

Getränken, einer exquisiten Küche und luxuriös<br />

ausgestatteten Unterkünften. 110 individuelle<br />

Strand- oder Wasservillen auf Stelzen bieten<br />

einen herrlichen Ausblick und direkten Zugang<br />

zum türkisblauen Meer. Die einzigartige Lage<br />

im Indischen Ozean ermöglicht es, eines der<br />

spektakulärsten Tauchreviere der Welt zu erkunden.<br />

Nur wenige Meter vom Strand entfernt<br />

liegt das spektakuläre Hausriff. Es beherbergt<br />

eine Vielzahl exotischer Meeresbewohner wie<br />

Stachelrochen und prächtige Rotfeuerfische.<br />

Zudem werden Vorträge über Meeresbiologie,<br />

Beachvolleyball, diverse Kochkurse,<br />

verschiedene Wassersportarten und Bio-Marine-<br />

Behandlungen im Constance Spa angeboten.<br />

Türkisblaues Wasser, strahlend weiße<br />

Sandstrände und eine luxuriöse Umgebung<br />

finden sich im Constance Halaveli.<br />

Es empfängt Gäste auf einer abgeschiedenen<br />

Privatinsel im Nord Ari-Atoll auf den Malediven.<br />

Hier wohnt man ungestört in exklusiven Villen<br />

auf Stelzen – davon 57 sch<strong>web</strong>end über<br />

dem Wasser und 28 auf dem Sandstrand. Für<br />

den extra Komfort hat jede Villa ein privates<br />

Schwimmbecken und eine eigene Sonnenterasse.<br />

Im Constance Halaveli, einem der<br />

„Leading Hotels of the World“, werden den<br />

Gästen zudem unvergessliche Erlebnisse<br />

angeboten. Kulinarische Highlights sind ein<br />

romantisches Dinner am Strand oder ein<br />

ausgiebiges Frühstück bei Sonnenaufgang<br />

auf dem traditionellen Dhoni-Boot. Zudem<br />

stehen den Gästen vier GourmetWeinkeller<br />

mit über 22.500 Flaschen Wein zur Verfügung.<br />

In der Freizeit bieten sich vor allem Tauchund<br />

Schnorchel-Ausflüge zu einigen der<br />

besten Tauchplätze der Malediven an.<br />

Im hoteleigenen PADI-Tauchzentrum werden<br />

mehrsprachige Kurse, angepasst an die<br />

individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse,<br />

angeboten. Das Freizeitangebot umfasst<br />

außerdem Tennis, Angelausflüge, einen<br />

Constance Kids Club und zwei exklusive<br />

Luxusboutiquen. www.constancehotels.com<br />

127


PRIVATE MOMENTS JA MANAFARU, MALEDIVEN<br />

True Romance<br />

Erst „Ja“ sagen und dann nach JA Manafaru<br />

reisen: Die abgelegenste Privatinsel der<br />

Malediven ist das perfekte Honeymoon-Resort<br />

– und der ideale Ort für alle, die einmal die<br />

„echten“ Malediven kennenlernen wollen.<br />

128


PROMOTION<br />

Wer immer schon von<br />

Flitterwochen auf einer<br />

einsamen Insel geträumt<br />

hat, ist hier richtig:<br />

JA Manafaru gilt als das<br />

abgelegenste und<br />

„privateste“ Reiseziel der Malediven – und<br />

als besonders romantischer Ort. Sandstrände<br />

und kristallklares Wasser umgeben dieses<br />

idyllische Eiland, das mehr als andere Barfuß-<br />

Luxusresorts auf den Malediven von der<br />

Abgeschiedenheit profitiert. Im nördlichsten<br />

Atoll des atemberaubenden Archipels gelegen,<br />

bietet es Paaren, die den Moment zelebrieren,<br />

ihr Ehegelübde erneuern oder ihre Liebe mit<br />

dem Segen eines Inselältesten ehren lassen<br />

wollen, ein tropisches Paradies. Mit einer<br />

umfangreichen Liste an Zeremonieund<br />

Segnungsvorbereitungen kann jedes<br />

noch so kleine Detail arrangiert werden.<br />

Abgesehen von diesem besonderen Tag<br />

bietet JA Manafaru eine große Auswahl an<br />

romantischen Erlebnissen, die Paare für immer<br />

in wunderbarer Erinnerung behalten. Sie<br />

können ein intimes Picknick auf einer unbewohnten<br />

Insel genießen, mit einem eigenen<br />

Katamaran segeln oder eine Delfinfahrt bei<br />

Sonnenuntergang unternehmen. Auch ein<br />

Dinner für zwei am Strand unter dem<br />

Sternenhimmel lässt sich auf Wunsch leicht<br />

organisieren. Und warum sollten Verliebte<br />

nicht gemeinsam eine abenteuerliche Nachtschnorcheltour<br />

unternehmen – inmitten der<br />

vielfältigsten tropischten Meeresbewohner, die<br />

sie je gesehen haben? Der geheime The Cellar,<br />

der unter dem Meeresspiegel der Koralleninsel<br />

verborgen ist, ist das kulinarische Erlebnis, das<br />

diese ultimative romantische Flucht abrundet.<br />

Der älteste und tiefste Weinkeller der Malediven<br />

ist ein steinernes Labyrinth aus indonesischem<br />

Vulkangestein, das die perfekte Atmosphäre<br />

und Temperatur für die Lagerung einiger<br />

der besten Weine der Welt bietet. Nur nach<br />

vorheriger Reservierung bereitet der Chefkoch<br />

ein maßgeschneidertes, mehrgängiges Menü<br />

zu. Weinliebhaber mit einem extravaganten<br />

Gaumen können aus Klassikern wie Rothschild<br />

und Margaux wählen und mit einem Glas Louis<br />

XIII, dem berühmtesten aller französischen<br />

Cognacs, abschließen.<br />

Das mehrfach preisgekrönte Resort<br />

JA Manafaru, das 2<strong>02</strong>3 mit dem „Trip Advisor<br />

Traveller‘s Choice Award“ und 2<strong>02</strong>2 von den<br />

World Travel Awards mit der dreifachen Auszeichnung<br />

„Maldives, Indian Ocean & World‘s<br />

Leading Honeymoon Resort“ ausgezeichnet<br />

wurde, spricht Menschen mit einem anspruchsvollen<br />

Geschmack an. Die unaufdringliche,<br />

traditionelle Architektur der Villen trifft auf<br />

modernes, zurückhaltendes Design, das die<br />

positive Energie einfängt, die vom luxuriösen<br />

Spa des Resorts, aber auch von der ganzen<br />

Insel, ausgeht. Natürlich ist jedes Paar anders,<br />

deshalb wartet im „Paradies“ auch das passende<br />

„Home away from Home“ für jeden: Ob man<br />

in der Abenddämmerung lieber den Rufen der<br />

Natur aus dem Blätterdach des Tropenwalds<br />

oder dem Plätschern des Ozeans lauscht –<br />

in der Auswahl an geräumigen Strandvillen,<br />

atemberaubenden Villen über dem Wasser<br />

und palastartigen Residenzen mit zwei und drei<br />

Schlafzimmern und eigenem Pool (oder Pools)<br />

findet jeder seinen ganz persönlichen<br />

Honeymoon-Traum. www.jaresortshotels.com<br />

129


PRIVATE MOMENTS JAMAIKA<br />

130


Eine Insel für Romantiker<br />

Jamaika ist nicht nur ein Ort für einen romantischen Urlaub, sondern<br />

auch eine bezaubernde Destination, um sich das Ja-Wort zu geben.<br />

PROMOTION<br />

Die Karibikinsel ist für ihre atemberaubende<br />

Schönheit, die<br />

faszinierende Kultur und eine herzliche<br />

Gastfreundschaft bekannt. Mit<br />

seiner Mischung aus üppiger Natur,<br />

erstklassigen Resorts und einem<br />

entspannten Lebensstil verspricht Jamaika ein<br />

unvergessliches Erlebnis für alle, die auf der<br />

Suche nach Zweisamkeit und Entspannung sind.<br />

Traumhafte Strände laden auf Jamaika zum<br />

Entspannen und Träumen ein. Der Seven Mile<br />

Beach in Negril zum Beispiel gilt mit seinem<br />

feinen Sand, dem kristallklaren Wasser und<br />

spektakulären Sonnenuntergängen als einer<br />

der schönsten Strände der Welt. Paare können<br />

hier lange Strandspaziergänge unternehmen, in<br />

einer Hängematte am Wasser entspannen oder<br />

gemeinsam in den warmen Wellen schwimmen.<br />

Andere beliebte Strände wie Frenchman‘s Cove<br />

Beach oder Winifred Beach bieten eine idyllische<br />

Kulisse für romantische Stunden zu zweit.<br />

Wie wäre es mit einer Fahrt zu zweit auf einem<br />

Bambusfloß auf dem Martha Brae River oder einer<br />

Tour in die Blue Mountains, um den Sonnenaufgang<br />

über dem Meer zu erleben? Oder ein Besuch<br />

der Dunn‘s River Falls, die man gemeinsam<br />

hochklettern kann? Ein weiteres Highlight ist eine<br />

Bootsfahrt und ein Bad unter dem Sternenzelt in<br />

der Lagune von Glistening Waters bei Falmouth.<br />

Fluoreszierende Mikroorganismen bringen hier<br />

das Wasser bei Bewegung zum Leuchten – ein<br />

Phänomen, das man weltweit nur an wenigen<br />

Orten findet. Die jamaikanische Kultur ist bunt,<br />

lebendig und voller Leidenschaft – eine perfekte<br />

Kulisse für Erlebnisse zu zweit. Paare können<br />

traditionelle Musik- und Tanzvorführungen<br />

genießen, tanzen gehen oder über Märkte<br />

schlendern und dabei die aromenreiche<br />

jamaikanische Küche kennenlernen.<br />

Bei der Vielzahl an luxuriösen Resorts, die speziell<br />

auf Paare ausgerichtet sind, finden Verliebte<br />

die perfekte Balance zwischen Romantik und<br />

Entspannung. Viele Resorts bieten private Villen<br />

oder Bungalows direkt am Strand, in denen Paare<br />

ihre Privatsphäre genießen können. Mit exklusiven<br />

Spa-Behandlungen, Gourmetrestaurants und<br />

Abend-essen bei Kerzenschein direkt am Strand<br />

Die Natur Jamaicas vom<br />

Wasser aus erleben.<br />

Auf den zahlreichen Märkten<br />

lernt man die Küche kennen.<br />

sorgen die Resorts dafür, dass Verliebte eine<br />

verträumte Zeit erleben. Wer es lieber intimer<br />

und individueller mag, wird sich bei der Vielfalt an<br />

kleineren Unterkünften kaum entscheiden können.<br />

Alle versprechen mit ihrer liebevollen Art und ihrer<br />

Natürlichkeit ein authentisches Urlaubserlebnis.<br />

Jamaika bietet eine Vielzahl wunderschöner<br />

Strandlocations, an denen Paare ihre Liebe mit<br />

einer romantischen Trauung besiegeln können. Mit<br />

dem sanften Rauschen der Wellen im Hintergrund<br />

und dem warmen Sand unter den Füßen wird die<br />

Zeremonie zu einem unvergesslichen Erlebnis.<br />

Viele Resorts und Hochzeitsplaner auf der Insel<br />

ermöglichen maßgeschneiderte Hochzeitspakete,<br />

die von der Dekoration bis zur musikalischen<br />

Untermalung alles beinhalten, egal, ob eine<br />

intime Strandhochzeit im kleinen Kreis oder ein<br />

glamouröses Fest mit vielen Gästen geplant ist.<br />

Zahlreiche Resorts auf der Insel bieten spezielle<br />

Honeymoon-Pakete an, die romantische Extras<br />

wie Champagner, Candle-Light-Dinner und<br />

entspannte Wellness-Behandlungen beinhalten.<br />

www.visitjamaica.com<br />

131


TRIP TIPP_ALENTEJO<br />

Der Alentejo bietet wunderbare Kontraste: Auf der einen Seite das<br />

elitäre Trendziel Comporta am Traumstrand. Und auf der anderen<br />

mittelalterliche Festungen, savannenartige Landschaften sowie<br />

uralte Korkeichen im Hinterland. Kiki Baron ist durch eine der<br />

faszinierendsten Regionen Portugals gereist.<br />

QUINTA DA COMPORTA<br />

Luxuriöses Eco-Resort mit<br />

Glaspool und Blick in die<br />

Reisfelder<br />

132


In den ersten Sekunden bin ich fassungslos. Das<br />

Panorama der hohen Klippe vor Augen, kommen<br />

pure Glücksgefühle auf, Herzklopfen dazu. So viel<br />

menschenleere Küstenschönheit habe ich nicht erwartet.<br />

Da ist der vanillehelle Strand. In beide Richtungen verliert<br />

er sich erst im Dunst des Horizonts. Und der stahlblaue<br />

Atlantik, der sich in ebenmäßig glattem Beachbreak<br />

unter Schaumkronen auf den Sand wirft. Die perfekte Welle,<br />

denke ich, und kein Surfer, der sie reitet. Einen genialen<br />

Gegenpol setzt mein Aussichtplatz auf fossilierter Düne. Über<br />

Jahrmillionen hat sich die Steilküste in meterdicken Streifen<br />

aufgeschichtet. Am Fuß leuchtet es in fettem Rostrot. Dem<br />

Himmel entgegen changiert die Farbe in lichtem Gelb, und<br />

obendrauf thront das Grün von wildwachsendem Buschwerk.<br />

An meinem Ausguck hat die Erosion spitze Türmchen geformt<br />

und eine Lücke im weichen Gestein hinterlassen. Breit genug<br />

für die Holztreppe runter ans Meer. Praia Galé heißt der Ort,<br />

ein Abschnitt des 63 Kilometer langen Strandes an der Costa<br />

Comporta im Alentejo. Der handtuchschmale Zugang zur<br />

Treppe versteckt sich zwischen zwei Privatgrundstücken in<br />

der gleichnamigen Feriensiedlung. Augenscheinlich liegt den<br />

Villeninhabern wenig daran, den grandiosen Beach zu teilen.<br />

Wie in Malibu. Was nicht ganz aus der Luft gegriffen ist, denn<br />

hier wie dort besitzt so mancher Prominente ein Domizil.<br />

Spätestens seit Madonna auf Ausritten am Strand entdeckt<br />

wurde, geriet Comporta in die Schlagzeilen. Inzwischen dient<br />

auch Schuhdesigner Christian Louboutin als Testimonial.<br />

Im Frühjahr hat er sein Boutique Hotel „Vermelho“ im<br />

verschlafenen Örtchen Melides eröffnet.<br />

133


TRIP TIPP_ALENTEJO<br />

SUBLIME<br />

BEACH CLUB<br />

Wie Sylt im<br />

Süden ...<br />

SUITE LIVING mit eigenem<br />

Bio-Pool im Sublime Hotel<br />

QUINTA DA COMPORTA Eine der<br />

besten Adressen in der Gegend<br />

134


Vermelho ist portugiesisch und heißt Rot – Louboutins<br />

Signalfarbe. Auf seinen scharlachroten Sohlen stöckeln<br />

bekanntlich Celebrities gern zu glanzvollen Events. Im Inneren<br />

des schneeweißen Landhotels setzt die Knallfarbe hier und<br />

dort Akzente: auf gefliesten Böden und Fensterrahmen, auf<br />

Leinenpolstern, Handtüchern und – kleiner Gag – in Schränken.<br />

Die Kleiderbügel sind mit rotem Leder bezogen. Die Ausstattung<br />

des Hotels ist sagenhaft eklektisch. In glamouröser Exzentrik<br />

präsentieren sich die Salons. In Zimmern wird portugiesischmaurische<br />

Ländlichkeit präsentiert. Accessoires und Azulejos aus<br />

handverlesenen Werkstätten bringen zusätzlich Farbe ins Spiel.<br />

In den öffentlichen Bereichen sind so viele Hingucker versammelt,<br />

dass ich mich wie in einer Kunstausstellung fühle. Nun ja,<br />

Kuratoren hätten sich wohlmöglich die Haare gesträubt. Die<br />

Kuratoren hätten sich im Louboutin-<br />

Hotel die Haare gesträubt<br />

Bar ist mit gehämmertem Silber verbrämt, daneben prunkt ein<br />

Rokoko-Sekretär. Im nächsten Raum glänzen Spiegelmosaike wie<br />

in einem Maharaja-Palast, ein chinesischer Kerzenleuchter aus<br />

Jade steht auf einer indischen Truhe mit Perlmutt-Ornamenten,<br />

und in der Rezeption leuchtet mundgeblasenes Glaswerk von<br />

der Wand. Es erinnert an den Halsschmuck von Pharaonen-<br />

Königinnen – Louboutin hat schließlich auch ägyptische Wurzeln.<br />

Entspannung von der extravaganten Wucht finde ich am Strand<br />

von Carvalhal. Dort lockt die scheunengroße Holzhütte vom<br />

„Sublime Comporta Beach Club“. Atmosphärisch hat das<br />

Restaurant was vom rustikalen Schick der Sansibar auf Sylt,<br />

und auch der Gestus der portugiesischen Gäste ähnelt dem<br />

Stammpublikum auf der Nordseeinsel. Man kennt sich, man<br />

busselt. Die Küche ist auf Seafood spezialisiert. Ich schlürfe ein<br />

paar Austern, gabele knusprige Chipirones und schließe mit einer<br />

leichten Paella Negra ab, die mit Artischocken aromatisiert ist.<br />

Der Beach Club ist maritimes Outlet vom Villenresort „Sublime“.<br />

Das wiederum versteckt sich tief im Pinienwald. Weil gerade ein<br />

heftiger Schauer auf die Windschutzscheibe prasselt und mir die<br />

Sicht nimmt, bin ich an der Auffahrt erst mal vorbeigefahren.<br />

Mit Sublime begann vor 15 Jahren die Geschichte von Comporta<br />

als Spielwiese für die Elite von Lissabon samt internationalem<br />

Freundeskreis. Nicht zuletzt war das einem Bericht im Condé<br />

Nast Traveller zu verdanken. In der Folge pilgerten die Reichen<br />

und Schönen aus aller Welt in die Einsamkeit der stillen<br />

Küstenlandschaft. Daran hat sich nicht viel geändert.<br />

Wer Nachtleben sucht oder Label-Shopping, ist fehl am Platz.<br />

Doch wer seinen CO2-Fußabdruck möglichst gering halten<br />

will, findet in der „Quinta da Comporta“ den perfekten Ort.<br />

Die weitläufige Luxusanlage wird gewissermaßen von Kopf bis<br />

Fuß nachhaltig betrieben.<br />

Zudem erlebe ich hautnah, wovon<br />

die Bauern in dieser Region leben<br />

– Reisanbau. Fast jede Ecke des<br />

Resorts offeriert Ausblicke auf weite<br />

Reisfelder. Erst wundere ich mich,<br />

warum gerade hier so viele Störche<br />

nisten. Dann wird mir klar, dass<br />

Teiche und Kanäle nicht nur für die<br />

Bewässerung der Flächen dienen,<br />

sondern auch reichlich lebendes<br />

Futter für die stolzen Vögel bieten.<br />

Ein beispielloses Kontrastprogramm<br />

entdecke ich im Osten des Alentejo.<br />

VERMELHO Zu Gast bei Stardesigner Christian Louboutin<br />

135


TRIP TIPP_ALENTEJO<br />

Wie eine Savanne rollt die gelblich gefärbte Szenerie in weiten<br />

Wellen. Ich sehe viele Korkeichen und manch aufgebauschten<br />

Hügel. Hier und dort krönen mittelalterliche Städtchen die<br />

Kuppen. Von dicken Festungsmauern umschlossen, erinnern sie<br />

an kriegerische Zeiten. Im 12. Jahrhundert war es die christliche<br />

Reconquista, die hier gegen muslimische Kolonisten kämpfte.<br />

Architektonisches Highlight ist Évora. Im UNESCO-<br />

Weltkulturerbe vereinigen sich epochale Bauwerke in den<br />

Stilen der letzten 2.000 Jahre. Darunter der römische Tempel,<br />

die romanisch-gotische Kathedrale und die einzigartige<br />

Knochenkapelle aus dem 17. Jahrhundert. Ich könnte mich aber<br />

auch in das pittoreske Monsaraz verlieben. Hier scheint die<br />

Zeit vor 300 Jahren stehen geblieben zu sein. Vom mit Zinnen<br />

bewehrten Wachturm reicht der Blick bis zu Europas größtem<br />

Stausee Alqueva. Mit 1.200 Kilometern Uferlänge windet er sich<br />

über die Grenze zu Spanien. Das Hinterland ist als Portugals<br />

dunkelste Ecke bekannt. Die Finsternis begeistert. Vielmehr<br />

der Blick ins Firmament. Denn als ich mich beim nächtlichen<br />

Weinchen in Mini-Resort „Montimerso“ auf der Terrassenliege<br />

ausstrecke, scheint es mir, also ob ich durch Millionen blinkende<br />

Sterne sch<strong>web</strong>e. Und weil gerade Neumond ist, schiebt sich<br />

sogar die Milchstraße ins glasklare Himmelzelt. Touristen sind<br />

in dieser Region so rar wie die Beschilderung auf den schmalen<br />

Landstraßen. Ohne Navi oder Google Maps findet man nicht<br />

mal das Leading Hotel und Bilderbuch-Estate „São Lourenço<br />

do Barrocal“. Ehemalige Stallungen und Wirtschaftsgebäude<br />

beherbergen Zimmer, Cottages, Gastronomie und ein Susanne<br />

Kaufmann-Spa. Der 200 Jahre alte Hof ist aber auch Herz von<br />

800 Hektar Landwirtschaft. Hier wachsen Oliven und Gemüse<br />

für die Restaurants, hier wird Wein angebaut. Und auch Getreide<br />

für die Bäckerei sowie als Futter für 220 Kühe und acht Pferde.<br />

Wenn man Glück hat, entdeckt man Arbeiter auf dem Gelände,<br />

die gerade Korkeichen schälen.<br />

Moderne Kunst in alten Gemäuern<br />

Die wenigen Reisenden, die ich treffe, sind in Sachen Wein<br />

unterwegs. Einige Winzer haben den Trend längst erkannt,<br />

bieten feines Farm-to-Table-Konzept in modern gestylten<br />

Restaurants. Ein famoses Beispiel ist „Quinta do Quetzal“ in<br />

Vidigueira. Die niederländischen Inhaber De Bruin haben<br />

zudem großartige Galerieräume für hochkarätige Modern-Art-<br />

Ausstellungen in den Hang integriert. „Mainova“ in Vimieiro<br />

gefiel mit ebenfalls richtig gut. Ökologischer Weinanbau und<br />

Olivenölproduktion teilen sich dort 200 Hektar Land. Mein<br />

Tasting genieße ich bei einem leckeren Picknick auf dem<br />

höchsten Hügel des Anwesens. Eine Fuchsfamilie ist Nachbar.<br />

Am Ende meiner Reise gerate ich sogar in ein kleines Abenteuer.<br />

Abgesehen davon, dass ich in „Herdade do Sobroso“ reizvoll<br />

wohne und köstlich speise, lädt mich GM Julio zu einer Ausfahrt<br />

im Geländewagen über den Großgrundbesitz ein. Mit sichtlichem<br />

Stolz erzählt er, dass die Käufer des Areals 600.000 Korkeichen<br />

gepflanzt haben. Das war vor mehr als 20 Jahren. Für die erste<br />

Schälung sind sie nun fast reif. Dann geht’s auf haarsträubender<br />

Achterbahnfahrt durch die Wildnis. Nix mehr mit Rolling Hills.<br />

Zwischen steilen Hügeln verbergen sich paradiesische Täler. Sie<br />

sind Habitat von Hirschen, Wildschweinen und Mufflons. Eine<br />

kleine Herde von Hirschkühen tritt aus dem dichten Grün und<br />

strebt zügig bergan. Und dann erscheint der große Chef und<br />

präsentiert sein gewaltiges Geweih. Für Machogehabe bin ich<br />

nicht unbedingt empfänglich. Doch zugegeben, als finales Motiv<br />

meiner Alentejo-Tour hat mich die Würde des mächtigen Tieres<br />

durchaus beeindruckt.<br />

ÉVORA Im UNESCO-Weltkulturerbe erlebt<br />

man die Baustile der letzten 1.200 Jahre.<br />

SÃO LOURENÇO DO BARROCAL<br />

Leading Hotel mit Farm und Pferdeställen<br />

136


WIE GEMALT<br />

Ein Picknick im<br />

Hinterland des<br />

Alentejo<br />

WOHNEN<br />

COSTA COMPORTA<br />

n QUINTA DA COMPORTA<br />

Verbindung zur Natur ist Basis der<br />

großzügigen Anlage mit 61 Zimmern,<br />

Townhouses und Pool-Villen. Sie stehen<br />

auf weißem Sand. Materialien wie Holz,<br />

Rattan, Stein und Glas dominieren in der<br />

nachhaltig betriebenen Luxus-Anlage.<br />

Sogar durch den verglasten Hotelpool<br />

guckt man auf Reisfelder.<br />

www.quintadacomporta.com<br />

n SUBLIME<br />

17 Hektar großes, im Pinienwald<br />

verstecktes Eco-Resort mit Bio-Pool-<br />

Suiten und einem Food Circle für 12<br />

Personen rund ums Feuer. Leicht, hell<br />

und luftig präsentiert sich das Interieur<br />

aller Räumlichkeiten. Die große Bar im<br />

Haupthaus dient als geselliger Meeting-<br />

Point. Für Multi-Generation-Traveller<br />

oder kleine Freundesgruppen bietet sich<br />

die 5-Bedroom-Villa an.<br />

www.sublimecomporta.pt<br />

n VERMELHO<br />

Die skulpturalen Keramik-Rahmen um<br />

den Eingang lassen es ahnen:<br />

Das Vermelho ist ein Hotel wie kein<br />

anderes. Und tatsächlich kommt<br />

Christian Louboutins architektonische<br />

Schöpfung einer Wunderkammer<br />

gleich. Die öffentlichen Bereiche<br />

und Zimmer strotzen vor wertvollen<br />

Mitbringseln seiner Reisen sowie von<br />

Handgearbeitetem aus den besten<br />

Werkstätten Spaniens und Marokkos.<br />

www.vermelho.com<br />

ZENTRAL ALENTEJO<br />

n HERDADE DO SOBROSO<br />

Das bezaubernde Weingut mit familiärer<br />

Atmosphäre ist von 900 Hektar<br />

Privatgrund umgeben. Der größte Teil<br />

ist umzäuntes Wildgebiet. Eine Ausfahrt<br />

über die steilen Hügel gleicht einer Safari.<br />

Traumhaft die Ausblicke von den Kuppen<br />

über Wein, Gewässer und Flur. Pool und<br />

Badeteich sorgen für Erfrischung im<br />

heißen Sommer.<br />

www.herdadedosobroso.pt<br />

n MONTIMERSO<br />

Puristisches Interieur im nachhaltigen,<br />

portugiesischen Landhaus-Stil lenkt den<br />

Blick durch deckenhohe Glastüren über<br />

die Terrasse in die einsame Landschaft<br />

bis zum größten Stausee in Europa.<br />

Das kleine Resort ist in die DarkSky-<br />

Alqueva Reserve integriert. Sternegucken<br />

gehört zum nächtlichen<br />

Vergnügen. www.montimerso.pt<br />

n SĀO LOURENÇO DO BARROCAL<br />

Das 850-Hektar-Refugium ist Mitglied<br />

bei den Leading Hotels. Bildschöner<br />

kann‘s in dieser verborgenen Ecke<br />

Portugals nicht werden. Das<br />

edle Innenleben ehemaliger<br />

Wirtschaftsgebäude ist ebenso dezent<br />

wie geschmackvoll.<br />

In vier Restaurants wird für das leibliche<br />

Wohl gesorgt – nach Farm-to-table<br />

Konzept. Auf Ausritten durch die Weinrieden<br />

fühlt man sich wie ein Gutsherr.<br />

www.barrocal.pt<br />

ESSEN & TRINKEN &<br />

KULINARISCHE ERLEBNISSE<br />

COSTA COMPORTA<br />

n SUBLIME COMPORTA BEACH CLUB<br />

Die coole Holzhütte mit Sun Beds am<br />

Strand gehört zum gleichnamigen<br />

Resort. Dem Sylter Sansibar ähnlich,<br />

ist es Treffpunkt von Prominenz und<br />

Villeninhabern der Gegend. Die Küche<br />

spielt mit frischem Fisch und Seafood,<br />

feine Tropfen und kreative Cocktails<br />

begleiten. Am Wochenende legt ein DJ auf.<br />

www.sublimecomportabeachclub.com<br />

ZENTRAL ALENTEJO<br />

n MAINOVA<br />

Auf der 20-Hektar-Farm geht's um<br />

ökologischen An- und Ausbau sowie um<br />

die Abfüllung von Wein und Olivenöl. Für<br />

Tasting wird auf Vorbestellung ein feines<br />

Picknick mit Panoramablick organisiert.<br />

www.mainova.pt<br />

n GERAÇÕES DA TALHA<br />

Generationen von Talha, heißt das<br />

übersetzt. Gemeint ist die Familie,<br />

die seit Uropas Zeiten Weine nach<br />

traditioneller Methode produziert.<br />

Besuch und Verkostung lohnen sich<br />

schon des urigen Weinkellers wegen,<br />

in dem deckenhohe Amphoren stehen.<br />

Auf Vorbestellung wird auch gekocht.<br />

www.geracoesdatalha.com<br />

n PEPE AROMAS<br />

Das vielfach ausgezeichnete Öko-<br />

Familienunternehmen beschäftigt<br />

sich mit dem Anbau von Kräutern und<br />

Feigenkakteen, mit Olivenölproduktion<br />

sowie Korkgewinnung. Auf Rundfahrten<br />

übers Grundstück geht‘s gewissermaßen<br />

ans Eingemachte. Überraschend, welch<br />

generationenübergreifende Geduld es<br />

bis zum ersten Korken benötigt und was<br />

man alles aus den stacheligen Kakteen<br />

herstellen kann. Der Hofladen offeriert<br />

ein umfangreiches Sortiment.<br />

www.pepearomas.com<br />

n QUINTA DO QUETZAL<br />

Das Estate ist nicht nur Quelle<br />

wunderbarer Weine. Es birgt zudem<br />

viel moderne Kunst aus der Sammlung<br />

der niederländischen Inhaberfamilie.<br />

Köstlich speisen lässt sich hier auch.<br />

Für die passende Weinbegleitung samt<br />

Erklärung sorgt ein Sommelier.<br />

www.quintadoquetzal.com<br />

n ALLGEMEINE INFOS<br />

Visitalentejo – Turismo do Alentejo,<br />

www.visitalentejo.pt/de<br />

137


DESTINATIONSTEST_WIEN<br />

AUSSICHTSREICH Blick vom<br />

Burgtheater auf Volksgarten,<br />

Parlament sowie das<br />

Naturhistorische und das<br />

Kunsthistorische Museum<br />

138


Vienna<br />

Calling<br />

Wie wird man „lebenswerteste Hauptstadt Europas“?<br />

Allein mit barockem Charme, Sisi-Nostalgie und einem<br />

breiten Kulturangebot lässt sich die Strahlkraft Wiens<br />

jedenfalls nicht erklären. <strong>CC</strong>-Autor Andreas Jaros hat<br />

sich auf Spurensuche begeben – und jede Menge<br />

weitere gute Gründe gefunden …<br />

139


DESTINATIONSTEST_WIEN<br />

SCHÖNBRUNN Heimat von Kaisern und Kamelen –<br />

im Park von Österreichs größtem Schloss befindet<br />

sich nämlich der älteste Zoo der Welt.<br />

Die Wiener Innenstadt<br />

an einem<br />

Feiertag im Mai:<br />

Universalkünstler<br />

André Heller<br />

trippelt im langen<br />

Schatten des<br />

Stephansdoms die Singerstraße<br />

entlang. Ein asiatisches Brautpaar<br />

lässt sich in Honeymoon-<br />

Stimmung im Fiaker an der<br />

Peterskirche vorbei kutschieren. In der Einkaufspassage<br />

des Palais Ferstel lauschen Flaneure andächtig einer<br />

Harfenspielerin, die beim Donaunixenbrunnen das sanfte<br />

Plätschern des Wassers mit ihrer Fingerfertigkeit klangvoll<br />

untermalt. Im Burggarten wird gechillt und gepicknickt …<br />

So business-as-usual-like diese City-Szenen auch sein<br />

mögen, sie haben sich doch erst kürzlich wieder zu einem<br />

Gesamteindruck verdichtet: Wien als Destination, die man<br />

gesehen haben muss. Niemand geringeres als das renommierte<br />

US-Magazin „Time“ hat Vienna unter die „World’s<br />

greatest places 2<strong>02</strong>3“ gehievt. Eine weitere Umfrage neuen<br />

Datums, diesmal von der Boston Consulting Group, sah<br />

Österreichs Bundeshauptstadt in der Kategorie „Städte unter<br />

drei Millionen Einwohnern“ knapp hinter Kopenhagen und<br />

vor Amsterdam auf Platz zwei. In Sachen Lebensqualität<br />

ist Wien demnach sogar unangefochtene Nummer 1.<br />

Nicht nur auf Einheimische und Expats, sondern auch auf<br />

Städtetouristen wirkt die Donaumetropole ungebrochen<br />

anziehend: Überall Menschenschlangen im vornehmen<br />

ersten Bezirk, egal ob vor dem Kult-Zuckerbäcker „Demel“,<br />

dem ehemaligen Literatencafé „Central“, dem Schnitzelwirt<br />

„Figlmüller“, dem Sisi-Museum oder der Staatsoper, und<br />

das nicht nur, wenn Anna Netrebko ihre Arien schmettert.<br />

Im März erreichte man schon wieder 90 Prozent der<br />

Vor-Pandemie-Übernachtungszahlen, mit den stärksten<br />

Zuwächsen bei Italienern und Amerikanern.<br />

Wenn jetzt auch wieder die Asiaten in voller Mannschaftsstärke<br />

anrücken sollten, um die Mischung aus Alte-Welt-<br />

Prachtbauten, k.u.k.-Flair, Walzerseligkeit und zeitgeistigeren<br />

Angeboten auszukosten, werden auch die neuen Hotels<br />

in der Stadt so richtig Sinn machen. Im Sommer 2<strong>02</strong>2<br />

debütierte etwa das erste „Rosewood“ im deutschsprachigen<br />

Raum. Auch das „Leo Grand“ belebt die<br />

Szene, genauso wie die in diesem Frühjahr eröffneten<br />

Ringstraßenherbergen „Amauris“ und „Almanac“.<br />

Nachts im Museum – mit Dinos<br />

Im meist überlaufenen Schloss Schönbrunn lässt sich die<br />

Geschichte Österreichs durch eine Virtual-Reality-Brille<br />

betrachten: Als würde man höchstselbst mit Sisi und<br />

Franz Joseph beim Abendmahl sitzen oder Mozart beim<br />

Komponieren beobachten. Geballte Kaiser-Nostalgie versprüht<br />

auch die Spezialführung „Lege mich Eurer Majestät<br />

zu Füßen“ im Sisi-Museum in der Hofburg. Ganz in der<br />

Nähe lässt das altehrwürdige Naturhistorische Museum<br />

mit einer frischen Idee aufhorchen: Eine Übernachtung im<br />

Sauriersaal gefällig? Die Dinos als Schlummerpartner sind<br />

in einer Kinder- und einer Erwachsenenversion buchbar.<br />

140


EINFACH KÖSTLICH!<br />

Der Karmelitermarkt (s. o.),<br />

das Steirereck (li.) und das<br />

Palmenhaus im Burggarten (re.)<br />

WIENER WEIN Wien ist weltweit die einzige Metropole, die<br />

innerhalb der Stadtgrenzen nennenswerten Weinbau betreibt.<br />

FOTOS: WWW.WIEN.INFO<br />

Ein tierisches Vergnügen verspricht auch die Spanische<br />

Hofreitschule, in der sich 200 Beschäftigte penibel um das<br />

Wohl der berühmten Lipizzaner kümmern. Zum Wiehern<br />

fand das Nachrichtenmagazin „profil“ kürzlich einen<br />

Lokalaugenschein: „Die weißen Hengste stehen in<br />

luxuriösen, mit Gold verzierten Stallungen, jede Box ist<br />

kniehoch mit Stroh eingestreut und trägt in geschwungenen<br />

Lettern den Namen des Bewohners. In manchem Pensionistenwohnheim<br />

würde man ob der Rundumbetreuung und<br />

des Personalschlüssels wohl vor Neid erblassen.“<br />

Kompromisslos zelebriert werden heuer auch zwei Jubiläen:<br />

Das Belvedere, die fabelhafte Sommerresidenz von Prinz<br />

Eugen, ist 300 Jahre alt, dazu kommen 150 Jahre Wiener<br />

Weltausstellung: Am 1. Mai 1873 von Kaiser Franz Joseph<br />

eröffnet, katapultierte die sechsmonatige Leistungsschau<br />

die Habsburger-Metropole in Richtung moderne Weltstadt.<br />

Die zentrale Rotunde im Pratergelände<br />

war mit einem Durchmesser von 108 m so<br />

gigantisch dimensioniert, dass darin selbst<br />

die Kuppel des Petersdoms Platz gehabt<br />

hätte. 1937 abgebrannt, erlebt sie nun<br />

als Neubau Auferstehung, ab Herbst mit<br />

360-Grad-Kunst auf über 3.000 m 2 .<br />

Ein Markt mit Haubenlokal<br />

Hungrig vom Sightseeing? Gusto auf<br />

einen Markt-Bummel? Dann nicht<br />

reflexartig den überstrapazierten Naschmarkt<br />

aufsuchen. Autor und Kolumnist<br />

Christian Sailer empfiehlt stattdessen den Karmelitermarkt,<br />

der immer „Samstag frühmorgens zu Wiens bestem Markt<br />

mutiert“. Ein echter Geheimtipp findet sich freilich fern des<br />

Zentrums, im 12. Bezirk – der Meidlinger Markt drehte<br />

innerhalb von knapp 10 Jahren von „klinisch tot“ auf „hip“:<br />

Er kann mit dem ersten und bisher einzigen Haubenlokal<br />

auf einem Wiener Markt dienen, der „Wirtschaft am Markt“.<br />

Generell ist das kulinarische Spektrum in der 2-Millionen-<br />

Einwohner-Kapitale gigantisch. Von Fine Dining bis zum<br />

deftigen Streetfood spannt sich der Bogen – Würstel verulkt<br />

Sternekoch Lukas Mraz liebevoll zu „Wiener Sushi“. Als<br />

kulinarische Oberliga gelten immer noch das „Steirereck“<br />

und das „Do & Co“ hoch über dem Stephansplatz, das mit<br />

fast schon skurriler Konsequenz nichts an seiner Speisekarte<br />

ändert. Vegetarier kommen im „Tian“ auf ihre Rechnung.<br />

Sehen und Gesehenwerden heißt es im „Fabios“ oder ein<br />

paar Schritte weiter im „Schwarzen<br />

Kameel“, wo als Signature Dish das Beinschinkenbrötchen<br />

mit Kren gereicht wird.<br />

Frühstückstiger werden angesichts der<br />

Etageren in der „Meierei“ im Stadtpark<br />

von Glücksgefühlen geflutet, Heurigen-<br />

Fans blicken vom „Wieninger am<br />

Nussberg“ weinselig auf Wien hinab.<br />

Mick Jagger ließ es sich nach dem<br />

umjubelten Stadion-Konzert der Stones<br />

im Vorjahr beim Würstelstand „Bitzinger“<br />

bei der Albertina schmecken. „I can’t<br />

get no satisfaction“? Mitnichten.<br />

Eher „Wien, Wien, nur du allein“.<br />

141


HOTELTEST_WIEN<br />

The Ritz-Carlton Vienna<br />

KULINARISCHE SYMPHONIEN AN DER RINGSTRASSE<br />

GESCHMACKVOLL Das edle Pastamara bietet Cucina Italiana.<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Schwimmen bis<br />

Mitternacht im Indoorpool<br />

des Hauses,<br />

feine Unterwassermusik<br />

inklusive<br />

Lage | an der Ringstraße in unmittelbarer<br />

Nähe zum Stadtpark<br />

Kategorie | 5*, ein Haus der<br />

Ritz-Carlton-Gruppe<br />

Architektur | vier fusionierte<br />

Stadtpalais aus dem 19. Jh.,<br />

erbaut im Stil des Historismus,<br />

vor der Umwandlung zum Hotel<br />

ein Bank- und Bürokomplex<br />

Zimmer & Suiten | insgesamt<br />

200; 157 Zimmer (38 – 50 m 2 ),<br />

43 Suiten (59 – 261 m 2 )<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | Premier Suite (71<br />

m 2 ) mit Schlafzimmer raus auf<br />

die Ringstraße<br />

Stil & Ambiente | gediegene<br />

Symbiose aus historischen und<br />

zeitgenössischen Elementen<br />

Facilities | Restaurant „Dstrikt“<br />

(Frühstück und Abendessen),<br />

„Pastamara“, D-bar,<br />

neugestaltete Rooftop-Bar<br />

„Atmosphere“, Club Lounge mit<br />

Essen und Trinken von 7 – 22<br />

Uhr, Computerterminal<br />

Spa | 3 Behandlungsräume für<br />

Massagen und Facials, Sauna,<br />

Dampfbad, 18-Meter-Indoor-<br />

Hotelpool<br />

Service | extrem freundlich:<br />

Adriana aus El Salvador an<br />

der Rezeption sowie Sharin<br />

abends und Markus morgens im<br />

„Dstrikt“<br />

Kontakt | Schubertring 5-7,<br />

1010 Wien,<br />

T. + 43 1 311 88,<br />

www.ritzcarlton.com/vienna<br />

UNSER RATING 85 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

Auf dem Couchtisch von Zimmer 403<br />

wartet eine süße Begrüßung: Eine<br />

Handvoll Pralinen, platziert auf einem<br />

kreisrunden Stadtplan mit den<br />

Stationen entlang der Ringstraßenroute:<br />

Stephansdom, Votivkirche,<br />

Museen, Oper, das Ritz-Carlton ...<br />

Unsere Junior Suite gewährt Ausblick auf Eislaufverein,<br />

Beethoven-Denkmal und Konzerthaus.<br />

Die Räumlichkeiten sind hoch, hell, einladend,<br />

klassisch Ritz, nicht superfancy. Der dominante<br />

Marmor im Bad ist dunkelgrün. Mehr Eindruck<br />

hinterlässt die „Albertina Suite“ im selben Stockwerk:<br />

Knapp 150 m 2 groß, für Familien und Freundesrunden,<br />

aber auch für Events und Meetings geeignet.<br />

Ein kleiner Balkon raus auf die Ringstraße<br />

peppt die Suite noch zusätzlich auf. Die Bilder an<br />

der Wand sind Leihgaben des namensgebenden<br />

Albertina-Museums. Noch mehr Musik steckt in<br />

der brandneuen, 99 m 2 großen Symphony Suite.<br />

Wer sie bewohnt, darf als besondere Aufmerksamkeit<br />

des Hauses einer Generalprobe der Wiener<br />

Philharmoniker lauschen. Wie beim neuen Wiener<br />

„Rosewood“ wurden auch für das Ritz vier<br />

Gebäude miteinander verbunden, wobei jedes der<br />

in der Blütezeit der Wiener Ringstraße entstandenen<br />

Palais andere Architekten und Besitzer hatte.<br />

Nicht von gestern ist definitiv die Kulinarik – sie<br />

ist im besten Sinne international und großartig:<br />

Das „Pastamara“ huldigt Siziliens Cucina und der<br />

Aperitivo-Kultur. Das Steakhouse „Dstrikt“ hat<br />

sich in kürzester Zeit einen Namen in heimischen<br />

Gourmetkreisen gemacht – was für ein Hotel-<br />

Restaurant in Österreich gar nicht so leicht ist. Als<br />

kundige Sommelière sch<strong>web</strong>t Sindy Kretschmar<br />

zwischen den Tischen umher. Seit sieben Jahren<br />

ist sie der gute (Flaschen-) Geist im Hause. Zum<br />

Wolfsbarsch-Ceviche reicht die Leipzigerin einen<br />

eiskalten „Nigl Hochäcker“-Riesling, zum Rinderfilet<br />

in Pfeffersauce wird mit einem kräftigwürzigen<br />

Roten, „Château de Beaucastel“,<br />

Appellation Châteauneuf-du-Pape, angestoßen.<br />

Wer auch am nächsten Morgen noch nicht genug<br />

vom erlesenen Speisenangebot hat, ordert Egg<br />

Benedict mit Hummer. Auch nicht alltäglich.<br />

TEXT: ANDREAS JAROS<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Gäste, die den gehobenen US-Hotelkomfort<br />

eines Ritz-Carlton-Hotels, kombiniert mit<br />

Wiener Akzenten, schätzen<br />

142


The Amauris Vienna<br />

GRANDIOSER NEWCOMER IN ALTER HÜLLE<br />

GRANDEZZA IN GRAU Der elegante Lobbybereich vom The Amauris Vienna<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Die vielleicht<br />

besten Eggs Royale<br />

der Stadt zum<br />

Frühstück<br />

Das Hotel „The Ring“ war noch gar<br />

nicht so alt, da kaufte während der<br />

Pandemiezeit die Garagenbesitzer-<br />

Familie Breiteneder das Ringstraßen-<br />

Palais nahe der Staatsoper und baute<br />

es für 50 Mio. Euro völlig um. Das<br />

Ergebnis ist eindrucksvoll. Vier Marmorarten<br />

prägen zusammen mit viel Holz das Interieur,<br />

ohne protzig zu wirken. Originell sind im nunmehrigen<br />

„Amauris“ (der Name eines Edelfalters<br />

mit transparenten Flügeln) die klinkenlosen<br />

Eingangstüren. Im gesamten Haus fällt die penible<br />

Handwerksarbeit auf – bei keiner Fuge, bei keinem<br />

Schnitt scheint getrickst worden zu sein.<br />

Von der alten Bausubstanz geblieben sind ein<br />

Stiegenhaus mit einem Fahrstuhl aus dem Jahr<br />

1900 sowie die Stuckatur im Besprechungsraum<br />

der 120 m 2 großen Opera Suite in der Beletage.<br />

In den Gästezimmern sorgen Stuckleisten an den<br />

Decken und Wänden für ein klassisches Grand-<br />

Hotel-Flair, eigens für das Amauris entworfene<br />

Kommoden beinhalten neben der Minibar u. a.<br />

auch dünnwandige Zalto-Weingläser und eine<br />

herausfahrbare Kaffeemaschine. Die Doppelfenster<br />

zur Ringstraße sind bestens schallisoliert. Das<br />

Zusammenspiel von Tradition und Zeitgemäßem<br />

unterstreichen in den Zimmern Fotografien<br />

von Wiener Skulpturen, die auf einen Teil der<br />

Zimmertapete gezogen wurden – wobei in jedem<br />

der 63 Zimmer ein anderes Motiv gewählt wurde.<br />

Behaglichkeit erzeugt nicht zuletzt das indirekt<br />

Licht, das im Amauris einen wesentlichen Teil<br />

des Interior Design-Konzepts darstellt.<br />

Die Sauna ist bei der Kernsanierung vom<br />

Dachgeschoß in die erste Etage gewandert, wo<br />

überdies ein kleines, überdachtes Schwimmbecken<br />

den Innenhof schmückt. Oben sind nun<br />

mehrere Suiten, mit freistehenden Badewannen<br />

neben dem Bett, zu finden. Sie sind naheliegender<br />

Weise allesamt nach Schmetterlingen benannt.<br />

In den Suiten hängen Ölgemälde aus der<br />

Kunstsammlung der Eigentümer, die auch dem<br />

Restaurant und dem Bistro eine Museumsaura<br />

verleihen und hauptsächlich von österreichischen<br />

Malern um 1900 (und ein wenig später) stammen.<br />

Fazit: Die Hotelvereinigung Relais & Châteaux ist<br />

um ein wertvolles Haus reicher!<br />

TEXT: STEPHAN BURIANEK<br />

PERFEKT FÜR …<br />

kunstaffine Genießer<br />

Lage | zentral an der Ringstraße,<br />

unweit der Staatsoper und vieler<br />

Sehenswürdigkeiten<br />

Kategorie | 5 Sterne, Mitglied<br />

der Hotelvereinigung Relais &<br />

Châteaux<br />

Architektur | ein Ringstraßen-<br />

Palais aus der Gründerzeit,<br />

das innen zeitgemäß und<br />

geschmackvoll interpretiert<br />

wurde<br />

Zimmer & Suiten | 63 insgesamt,<br />

in 11 Kategorien und Größen<br />

zwischen 20 und 120 m 2<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | einen der Grand<br />

Deluxe Rooms mit Blick auf die<br />

Ringstraße oder eine der 60 m 2<br />

großen Maisonette-Suiten über<br />

zwei Etagen<br />

Stil & Ambiente | Boutique-Hotel<br />

mit modern interpretiertem<br />

Grand-Hotel-Feeling<br />

Facilities | Glasswing Bar &<br />

Bistro, Glasswing Restaurant<br />

Spa | kleiner, überdachter<br />

Infinity-Pool im Innenhof, Sauna,<br />

Dampfbad, Fitness- und<br />

Massageräume<br />

Service | authentisch, freundlich,<br />

aufmerksam und ausgesprochen<br />

hilfsbereit<br />

Kontakt | Kärntner Ring 8,<br />

1010 Wien,<br />

T. +43 1 221 22,<br />

www.theamauris.com<br />

UNSER RATING 90 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

143


HOTELTEST_WIEN<br />

Hotel Sans Souci Wien<br />

EIN GEHEIMTIPP AUCH FÜR WIENER<br />

GLAMOUR TRIFFT GESCHICHTE im Hotel Sans Soucis Wien<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Der kostenlose<br />

Kaffee-Zimmerservice<br />

rund<br />

um die Uhr<br />

Lage | direkt beim Volkstheater<br />

und Museumsquartier<br />

Kategorie | Boutique-Hotel mit<br />

5-Sterne-Anspruch, jedoch ohne<br />

Klassifizierung – dafür aber mit<br />

begehrtem Green<br />

Globe-Zertifikat<br />

Architektur | ein Hotel im<br />

klassischen Gründerzeit-Stil<br />

Zimmer & Suiten | 58 insgesamt<br />

in 5 Kategorien, zwischen 25<br />

und 70 m 2<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | unbedingt eine<br />

Suite mit Blick auf Volkstheater<br />

und die Museen auf der<br />

Ringstraße reservieren<br />

Stil & Ambiente | schicker<br />

„Klimbim“ in den öffentlichen<br />

Bereichen, stilvoll-zurückhaltend<br />

die Gästezimmer mit klassischwienerischen<br />

Anklängen<br />

Facilities | Restaurant Veranda,<br />

Champagner-Bar, Salon für<br />

private Events<br />

Spa | 450 m 2 , stilvoller<br />

20-Meter-Indoorpool, der<br />

Spa-Bereich steht auch externen<br />

Gästen offen<br />

Service | freundlich und<br />

professionell, Kaffee kommt<br />

jederzeit auf Wunsch mit dem<br />

Zimmerservice<br />

Kontakt | Burggasse 2,<br />

1070 Wien,<br />

T. +43 1 522 25 20,<br />

www.sanssouci-wien.com<br />

Genau ein Jahrzehnt ist es nun alt,<br />

das erste Boutique-Hotel des Wiener<br />

Immobilien-Unternehmers Norbert<br />

Winkelmayer, unmittelbar neben dem<br />

Volkstheater gelegen (2<strong>02</strong>5 soll ein<br />

weiteres Sans Souci in Grado folgen).<br />

Der Weg von der Eingangstür zum fensterlosen<br />

Rund der Rezeption nährt die Vermutung, dass<br />

einst russische Touristen für die Wahl des Designs<br />

eine gewisse Rolle gespielt haben: Vier jahreszeitliche<br />

Musen, teilweise goldbeschlagene Türen<br />

sowie goldene Köpfe als Abstellflächen versprühen<br />

zunächst New-Rich-Charme – aber das täuscht. In<br />

den Gästezimmern überraschen zurückhaltende<br />

Ockertöne und gerade Linien. Zugleich reflektiert<br />

das von Philippe Starck gegründete Designerkollektiv<br />

Yoo im Sans Souci die Geschichte des Hauses, das<br />

im Jahr der Wiener Weltausstellung, also vor genau<br />

150 Jahren, als Hotel Höller eröffnet wurde. Dass<br />

man sich nicht in Paris oder New York befindet,<br />

signalisieren beispielsweise die Teppiche<br />

in den Fluren, die aus quadratischen Mustern<br />

bestehen, die von Bodenfliesen aus Wiener<br />

Gründerzeit-Häusern übernommen wurden. Für<br />

eine klassische Eleganz sorgen in den Zimmern<br />

u.a. die Parkettböden im Fischgrät-Muster, das sich<br />

sogar auf den Badezimmerfliesen fortsetzt. Die mit<br />

Jugendstil-Gewächsen veredelten Glasscheiben in<br />

den Flügeltüren sind eine weitere Hommage an die<br />

Vergangenheit. Ebenfalls schön: Die Fernsehgeräte<br />

wurden in den meisten Zimmern elegant hinter<br />

riesigen Spiegeln versteckt (eine Ausnahme bilden<br />

manche Suiten, bei denen der Bildschirm aufgrund<br />

der großen Distanz zwischen Bett und Spiegel an<br />

einer bettnahen Stelle aus der Wand ragt). Angenehm<br />

riecht zudem der in Grasse in der Provence<br />

komponierte Green-Tea-Raumduft. In jedem<br />

Zimmer hängt ein Kunstwerk bzw. ein originaler<br />

Kunstdruck, der Eigentümer ist einer der größten<br />

Roy-Liechtenstein-Sammler. Ein Geheimtipp unter<br />

Wien-Insidern ist die intime Champagner-Bar, die<br />

im Wesentlichen aus einem kleinen, behaglichen<br />

Raum mit Spiegeln, Lüstern und sonstigem<br />

Mobiliar im üppigen, güldenen Stil von Ludwig XIV.<br />

besteht. Daneben bietet die Küche österreichische<br />

Klassiker auf bestem Niveau. TEXT: STEPHAN BURIANEK<br />

PERFEKT FÜR …<br />

verliebte Paare und Champagnerfreunde<br />

UNSER RATING 86 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

144


Hotel Sacher<br />

BLIND DATE FÜR KUNSTFREUNDE<br />

PLATZ AN DER SONNE in einer der Dachgeschoss-Suiten<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Kaffee und Sachertorte<br />

in der holzgetäfelten,<br />

mit Antiquitäten und<br />

frischen Blumenarrangements<br />

geschmückten<br />

Lobby<br />

Eine Übernachtung im wohl bekanntesten<br />

Hotel Österreichs hat etwas von einem<br />

Blind Date. In meiner „Junior Suite mit<br />

Blick“ erwarten mich beispielsweise<br />

Wäscherinnen und Gaukler. Sie stammen<br />

von einem Heimatmaler um 1900 und<br />

sind Teil einer der größten privaten Kunstsammlungen<br />

in Österreich. Jedes Gästezimmer hat<br />

zumindest ein Original, bildet also in gewisser<br />

Weise, zusätzlich zu den galerieartigen Fluren, ein<br />

individuelles Museum. Obwohl die meisten Gemälde<br />

aus dem 19. Jh. datieren, gibt sich das Sacher seit<br />

einer umfassenden Sanierung vor etwas mehr<br />

als zehn Jahren alles andere als verstaubt. Das<br />

österreichisch-imperiale Flair in den von Pierre-<br />

Yves Rochon gestalteten, in unterschiedlichen<br />

Farben buchbaren Zimmern ist erhalten geblieben:<br />

Goldene Spiegel, gestickte Stofftapeten und Kronleuchter<br />

mit Stuckrosetten nehmen wohl dosiert<br />

Bezug auf die Vergangenheit. Auf dem Couchtisch<br />

steht ein Strauß mit dreizehn hellgelben Rosen, im<br />

Bad grüßen hauseigene Pflegeprodukte.<br />

Im Zimmer fällt die „Fake“-Feuerstelle stilistisch<br />

ein wenig aus dem Rahmen, dafür schlummert im<br />

schnörkellosen Kaminsims, nobel versteckt, ein<br />

riesiger Bildschirm. Zeitgemäß ist außerdem das<br />

„Suite-Pad“-Tablet, auf dem neben den Hotelinformationen<br />

auch internationale Zeitschriften<br />

aufgerufen werden können. Die gibt es unten in<br />

der Lobby auch in gedruckter Form – womit wir<br />

wieder bei der Tradition sind. An der Rezeption<br />

erhält man den obligaten Zimmerchip nicht im<br />

Kartenformat, sondern an einem großen Lederhalter<br />

– der, wie seinerzeit, vor den Streifzügen durch die<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Fans geschichstträchtiger Grand Hotels<br />

Stadt beim Personal abgegeben werden kann.<br />

Das Frühstück im hellroten Marmorsaal lässt<br />

keine Wünsche offen. Neben den klassischen<br />

Eierspeisen à la carte und fein ausgewählten<br />

Käse- und Fleischschmankerln sowie einer<br />

Vielzahl an Aufstrichen besticht am Buffet nicht<br />

zuletzt die Kuchenauswahl. Die Sachertorte<br />

darf natürlich auch nicht fehlen. Meinem<br />

achtjährigen Sohn war dieses Schlemmerparadies<br />

eher gleichgültig: Er wollte, wie jeden Tag, eine<br />

Striezel-Scheibe mit Nutella. Das gab es ebenfalls.<br />

TEXT: STEPHAN BURIANEK<br />

Lage | an der Rückseite der<br />

Staatsoper, an der Ecke zur<br />

Kärnter Straße<br />

Kategorie | 5*, Mitglied bei<br />

Leading Hotels of the World<br />

Architektur | mehrere zusammengelegte<br />

Gründerzeit-Häuser<br />

Zimmer & Suiten | 152 Zimmer,<br />

darunter 77 Suiten, jeweils mit<br />

oder ohne Blick: Deluxe Room (27-<br />

39 m 2 ), Junior Suite (40-55 m 2 ),<br />

Signature Suite bzw. Signature<br />

Suite Terrace (50-65 m 2 ), Grand<br />

Signature Suite (>95 m 2 ), zwei<br />

Präsidenten-Suiten: Madame<br />

Butterfly & Philharmoniker (175 m 2 )<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | Junior Suite mit Blick<br />

auf Albertina und Hofburg<br />

Stil & Ambiente | traditionell,<br />

stilvoll, elegant<br />

Facilities | Restaurants: Rote Bar<br />

und Grüne Bar, Cafés: Café Sacher<br />

und Café Bel Étage, Blaue Bar<br />

Spa | erstes Wiener Stadthotel-<br />

Spa, relativ groß, unterschiedliche<br />

Anwendungen („Time to<br />

Chocolate“-Signature-Treatment),<br />

mit Fitness-Center, aber<br />

ohne Pool<br />

Service | aufmerksam,<br />

professionell, auffallend viel Personal,<br />

kleine Überraschungen für<br />

Kinder und hundefreundlich<br />

Kontakt & Info |<br />

Philharmoniker Str. 4,<br />

1010 Wien,<br />

T. +43 1 514560,<br />

www.sacher.com<br />

UNSER RATING 89 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

145


HOTELTEST_WIEN<br />

Park Hyatt Vienna<br />

EIN JUGENDSTIL-JUWEL IM GOLDENEN QUARTIER<br />

KULINARIK IN DER EHEMALIGEN KASSENHALLE<br />

Die Brasserie „The Bank“ mit angeschlossener Bar<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Dinner im „The<br />

Bank“, dem wahrscheinlich<br />

schönsten<br />

Speisesaal der<br />

Welt<br />

Lage | im exklusivsten Shoppingviertel<br />

der Stadt, dem Goldenen<br />

Quartier<br />

Kategorie | 5*, ein Haus der<br />

Hyatt-Gruppe<br />

Architektur | denkmalgeschütztes<br />

und aufwendig umgebautes<br />

Gebäude aus dem frühen 20. Jh.<br />

Zimmer & Suiten | insgesamt<br />

143 Zimmer, davon 41 Suiten.<br />

Kleinste Kategorie: Park King<br />

Room mit 39 m 2 , Präsidenten-<br />

Suite (170m2): mit Lobmeyr-<br />

Luster und Bösendorfer-Klavier<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | eine Park Suite<br />

View (55 – 65 m 2 ) in warmen<br />

Erdtönen<br />

Stil & Ambiente | wie eine Zeitreise<br />

in eine vergangene Epoche,<br />

begleitet von allen modernen<br />

Gimmicks<br />

Facilities | „The Bank“ Brasserie<br />

und Cocktailbar, holzgetäfelter<br />

Living Room für Whiskey und Co.,<br />

Lounge mit kleiner Tageskarte,<br />

Kaffeehaus mit Garten (im<br />

Sommer „The Bolliparadise“),<br />

Tagungs- und Eventfläche<br />

Spa | 6 Spa-Suiten, eine davon<br />

für Paare, Dampfbad, Sauna,<br />

15-Meter-Indoorpool mit<br />

Unterwasser-Musik,<br />

Rossano-Ferretti-Hairspa, Gym<br />

Service | dem hohen Standard<br />

angemessen<br />

Kontakt | Am Hof 2,<br />

1010 Wien,<br />

T. +43 1 227 40 12 34,<br />

www.parkhyattvienna.at<br />

UNSER RATING 90 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

Schon die opulente Eingangshalle lässt<br />

Spektakuläres erahnen: Die Wände<br />

und der Boden aus zweifarbigem<br />

Marmor – ein Prunk, der an die<br />

Kaiserzeit, eine Eleganz, die an den<br />

Jugendstil erinnert. Nur ein paar<br />

Stufen hoch, und das nächste edle Schmuckstück<br />

liegt einem zu Füßen: Das Restaurant „The<br />

Bank“, das einst der Kassensaal der Länderbank<br />

war, die hier ihren Hauptsitz hatte.<br />

Aber das Dinner muss noch warten – bei all<br />

dem Bling-Bling ist die Neugier auf das Zimmer<br />

besonders groß. Die Empfangsdame fährt mit uns<br />

im gläsernen Aufzug in den vierten Stock – es gibt<br />

übrigens auch noch einen historischen Lift, der die<br />

Bankdirektoren früher vom Hochparterre diskret<br />

in ihre Büros in der Beletage brachte. Die Nummer<br />

414 ist eine von sieben „Park Suite View“-Suiten,<br />

misst gut 60 m 2 und verfügt über zwei begehbare<br />

Garderoben sowie als Eyecatcher über eine<br />

überdimensionale Brosche als Wandskulptur. Ein<br />

imperiales Wohngefühl stellt sich ein, ein wenig<br />

getrübt von nicht hermetisch schließenden Fenstern.<br />

Herrlich hell ist es im geräumigen Marmorbadezimmer<br />

mit Regendusche und freistehender<br />

Wanne. Die Waschbecken aus stylischem Silber:<br />

von Premier Copper Products handgefertigt. Die<br />

Leuchten: von Lights of Vienna. Alles höchst<br />

appetitlich. Apropos. „The Bank“ wartet.<br />

Max Eggenberger, Chef de Rang aus der Schneebergregion,<br />

ist flexibel und stößt das vorbereitete<br />

Menü um: Als Starter flutschen zwei gebratene<br />

Jakobsmuscheln auf den Teller, mit Spargelsauce,<br />

Lardo und Sepia-Knusperchip, in Summe noch<br />

köstlicher als das Thunfischtatar mit Avocado,<br />

Koriander und Ponzu-geschmorte Zwiebel. Nach<br />

dem Heilbutt als Hauptspeise klingt das Festmahl<br />

urig mit einem Sauerrahmschmarrn und<br />

Heumilcheis aus. Im Spa wartet dann noch eine<br />

weitere Reverenz an das Bank-Erbe: Es befindet<br />

sich im ehemaligen Tresorraum. Der Glasfliesenboden<br />

aus Blattgold soll an die früher hier<br />

schlummernden Goldbarren erinnern. Keine<br />

Frage: Dieses Luxushotel schlägt Wellen – auch<br />

noch über neun Jahre nach der Eröffnung.<br />

TEXT: ANDREAS JAROS<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Gäste, die imperial-mondänen Prunk lieben,<br />

aber auch einen Hauch von Zeitgeist schätzen<br />

146


Rosewood Vienna<br />

WIENS NEUE HOTEL-HOHEIT<br />

DEM HIMMEL GANZ NAH Das Asaya-Spa vom Rosewood Vienna<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Die fabelhaften<br />

Aussichten von den<br />

Dachterrassen des Restaurants,<br />

der klassischen Bar<br />

und auch vom kleinen,<br />

feinen Asaya-Spa<br />

Wie das nur eine Gehminute<br />

entfernte Park Hyatt krallte sich<br />

auch der Hongkong-Brand<br />

Rosewood eine ehemalige<br />

Bankzentrale in Toplage – der<br />

Schriftzug „Erste Österreichische<br />

Spar-Casse“ an der Fassade legt davon noch Zeugnis<br />

ab. Der Eingang befindet sich am Petersplatz,<br />

mit einem Atrium als erstem Berührungspunkt,<br />

ehe im ersten Stock der Check-in wartet – im Sitzen<br />

in einladender Wohnzimmeratmosphäre.<br />

Mehrere Gebäudeteile mussten für das neue<br />

Luxushotel verbunden werden, was je nach<br />

Zimmernummer Labyrinth-Feeling auslösen<br />

kann. Wer eine Junior Suite oder eine noch höhere<br />

Kategorie bucht, wird mit einem ungewöhnlichen<br />

Willkommensgruß überrascht: Auf die Kopfkissen<br />

sind die Initialen des Gastes gestickt. Süß auch die<br />

Zotter-Schokolade als Gute-Nacht-Goodie. Generell<br />

originell und hochwertig ist auch das Interieur:<br />

Stuckdecke, Schminktisch, Mattgold-Armaturen<br />

im Bad, in der Garderobe Schuhspanner aus Holz,<br />

gerahmte Postkarten als Kunst an den Wänden.<br />

Die Lampen, Vorhänge, Pölster sind von Backhausen,<br />

die Tassen und Löffel in der schicken Mini-Bar wie<br />

auch die Zahnputzbecher stammen von der<br />

Wiener Werkstätte. Gewöhnungsbedürftig:<br />

die „Toto“-Toilette mit gewärmter Brille.<br />

Die Aussicht von den Genuss-Bereichen des<br />

Hotels ist konkurrenzlos. „Neue Hoheit“ mag als<br />

Lokalname zwar anmaßend klingen, hält aber das<br />

Versprechen, sowohl was die Lage zwischen den<br />

Dächern als auch die Kulinarik betrifft. Egal ob<br />

Seezunge und Steak aus dem Josper-Grill abends<br />

oder morgens ein Frühstück in der Sonne bzw. im<br />

Schatten des grünen „Secret Garden“ – das Ergebnis<br />

ist einfach nur „wow“. Selbst Robbie Williams, der<br />

im März für zwei Konzerte in Wien war, verließ für<br />

die „Hoheit“ seine 180 m 2 -Suite mit eigenem<br />

Eingang und französischem Balkon und mischte<br />

sich unters Volk. By the way, Mr. Williams: Einen<br />

Stock höher hätte die Bar mit Outdoor-Terrasse<br />

und noch umwerfenderem Ausblick gelockt.<br />

TEXT: ANDREAS JAROS<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Schöngeister, die raffinierten, aber dennoch<br />

heimeligen Boutique-Style-Komfort schätzen<br />

Lage | bei der Peterskirche –<br />

mehr Zentrum geht nicht<br />

Kategorie | 5*, erstes<br />

Rosewood im DACH-Raum<br />

Architektur | neoklassizistisches<br />

Gebäude, in dem einst<br />

Mozart und zuletzt die „Erste<br />

Bank“ residierte<br />

Zimmer & Suiten | insgesamt<br />

99; 71 lichtdurchflutete Zimmer<br />

im Stil der Wiener Moderne, 28<br />

Suiten. Kleinste Einheit: Deluxe<br />

(ab 31 m 2 )<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | die 60 m2-<br />

Executive Suite Nr. 305 mit<br />

Traumblick auf Kohlmarkt und<br />

Michaelerkirche<br />

Stil & Ambiente | urbane Oase<br />

von zeitloser Eleganz, mit<br />

Lifestyle-Fokus und<br />

Wunaufdringlichem Luxus, gut<br />

abgeschirmt vom City-Trubel<br />

Facilities | Brasserie „Neue<br />

Hohheit“ mit Sonntagsbrunch,<br />

Rooftop-Bar, Lobby-Lounge<br />

„Salon Aurelie“ für Snacks und<br />

Getränke, Veranstaltungs-<br />

Pavillon<br />

Spa | das einzige Wiens mit<br />

den angesagten „Augustinus<br />

Bader“-Pflegeprodukten.<br />

4 Behandlungsräume,<br />

private Social Suite, Sauna,<br />

Dampfbad, Gym<br />

Service | herzliche Empfangsdamen<br />

und eine junge, gut<br />

aufgelegte, professionelle<br />

Kellner-Crew abends<br />

Kontakt | Petersplatz 7,<br />

1010 Wien, T. + 43 1 799 98 88<br />

www.rosewoodhotels.com<br />

UNSER RATING 87 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

147


HOTELTEST_WIEN<br />

Hotel Motto<br />

WOHNEN WIE GOTT IN WIEN<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Frühstück à la-carte<br />

im Dachrestaurant „Chez<br />

Bernard“ mit Gebäck aus<br />

der eigenen Boulangerie<br />

und Blick bis zum<br />

Wienerwald<br />

HIMMLISCH Von der Hotel-Motto-Dachterrasse reicht der Blick über die Dächer der Stadt.<br />

Lage | im Bobo-Bezirk Mariahilf,<br />

ca. 15 Fußminuten vom<br />

Museumsquartier entfernt<br />

Kategorie | nicht klassifiziert<br />

Architektur | ehemaliges<br />

Stadthotel, das nach enorm<br />

aufwendigen Umbauarbeiten<br />

im Look der „Années folles“<br />

erstrahlt, ohne dabei antiquiert<br />

zu wirken<br />

Zimmer | insgesamt 91 in den<br />

Kategorien: Petit (14 – 19 m 2 ),<br />

Chic (19 – 24 m 2 ), Deluxe &<br />

Art Deluxe (24 – 33 m 2 ) sowie<br />

Suite Junior ( 35 – 41 m 2 )<br />

<strong>CC</strong>ircle Tipp | entweder eine<br />

der Suites Junior mit tageslichthellen<br />

Bädern oder, sehr<br />

speziell: die Art Deluxe Zimmer<br />

ohne Aussicht, dafür aber mit<br />

XXS-Garten und Spiegelwand<br />

vor dem bodentiefen Fenster<br />

Stil & Ambiente | lässig, leger,<br />

lifestylig. Auf hohem Niveau,<br />

aber nicht unbedingt luxuriös<br />

Facilities | Restaurant mit<br />

Bar und Dachterrasse, eigene<br />

Boulangerie mit Gastgarten,<br />

Meeting Facilities<br />

Spa | kleiner Wellnessbereich<br />

mit Dampfbad, Sauna,<br />

Ruheraum und Fitnessgeräten<br />

unterm Dach<br />

Service | perfekt geschultes<br />

Personal mit Persönlichkeit!<br />

Kontakt | Mariahilfer Str. 71a,<br />

1060 Wien,<br />

T. +43 1 581 45 00,<br />

www.hotelmotto.at<br />

Grant statt Glamour, Heurige statt<br />

Haute Cuisine und Stephansdom statt<br />

Sacré Coeur: Österreichs Hauptstadt<br />

ist eben nicht Paris. Wer trotzdem<br />

versucht, einen Hauch von Seine-<br />

Metropole an die Donau zu zaubern,<br />

bedient sich daher gerne bei den Goldenen<br />

Zwanzigern, die hier wie da von Avantgarde und<br />

Amüsement geprägt waren. Das hat auch Szene-<br />

Gastronom Bernd Schlacher getan, als er ein altes<br />

Hotel auf der Mariahilfer Straße in eine retrofeine<br />

Boutique-Herberge verwandelte. Wie gut – und<br />

detailverliebt – ihm das gelungen ist, beweist mein<br />

Chambre Deluxe im eklektischen Boudoir-Stil,<br />

das ebenso viel gute Laune wie guten Geschmack<br />

versprüht. Dafür sorgen neben edlen Holzböden,<br />

floralen Wandbespannungen und kecken Lämpchen<br />

auch im Pariser Ritz ersteigerte Vintage-Pieces<br />

und eine kleine Cocktailbar. Dazu kommen ein<br />

halboffenes Bad mit Regendusche, Amenities aus<br />

der Wiener Saint Charles Apotheke sowie (apropos<br />

„detailverliebt“) auf dem Waschtisch platzierte<br />

Präservative mit „Je veux“-Aufdruck.<br />

Warum es bei so viel Hang zur Perfektion weder<br />

einen USB-Stecker noch ein Telefon gibt? Aucune<br />

idée! Klar, man könnte (so die Empfehlung) die<br />

Rezeption per WhatsApp kontaktieren. Viel lieber<br />

würde man aber einfach nur die „9“ drücken, um<br />

einen Tisch im „Chez Bernard“ zu reservieren.<br />

Womit wir auch schon unter der imposanten<br />

Glaskuppel des Hauses angekommen wären. Im<br />

clubartigen Ambiente genießt man hier französische<br />

Feel Good Cuisine à la Coq au Vin oder Steak<br />

Tatare Frites – alles herrlich unkompliziert, alles<br />

himmlisch gut!<br />

Zum krönenden Abschluss kann man dem Chez<br />

Bernard sogar noch aufs Dach steigen, um auf der<br />

Terrasse den Blick auf die Lichter der Stadt zu genießen.<br />

Nur den funkelnden Eiffelturm, den muss<br />

man sich halt dazudenken … TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

PERFEKT FÜR …<br />

alle, die der 08/15-Kettenhotellerie überdrüssig<br />

sind und sich nach einem außergewöhnlichen<br />

Ambiente im Boutique-Style sehnen<br />

UNSER RATING 76 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

148


Andaz Vienna am Belvedere<br />

WO LÄSSIGER LUXUS AUF LAUNIGES LOKALKOLORIT TRIFFT<br />

SUITE LIVING MIT AUSSICHT Die Penthouse Suite vom Andaz Vienna befindet<br />

sich in der 15. Etage und verfügt über eine private Loggia.<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Ein Glas Rosé zur<br />

Blauen Stunde auf<br />

dem Rooftop sowie mit<br />

Kirschcreme gefüllte<br />

Croissants am Frühstücksbuffet<br />

Hello, ooh-oh, Vienna calling“: Dass<br />

in meinem Zimmer Falcos Kulthit<br />

aus dem TV-Lautsprecher tönt, ist<br />

kein Zufall. Denn im Andaz Vienna –<br />

einem von fünf Häusern der zur Hyatt<br />

Group gehörenden Boutique-Hotel-<br />

Kette in Europa – trifft lässiger Luxus auf launiges<br />

Lokalkolorit. Deshalb gibt’s in der (inkludierten)<br />

Minibar auch Mannerschnitten und Almdudler<br />

und an den Wänden Kunst von jungen, heimischen<br />

Künstlern. Was es außerdem gibt, ist ein hübsches,<br />

halboffenes Bad, erstaunlich viel Platz, ein genial<br />

konstruiertes Belüftungssystem für alle, die keine<br />

Air Condition mögen sowie bodentiefe Fenster, aus<br />

denen man entweder über den Schweizergarten auf<br />

die Stadt oder über den Hof auf die umliegenden<br />

Wohn- und Bürohochhäuser blickt. Das 2019<br />

eröffnete Haus liegt nämlich nicht nur „am<br />

Belvedere“, sondern auch am neuen Wiener<br />

Hauptbahnhof, um den herum in den letzten<br />

Jahren ein aufstrebendes Stadtviertel entstand.<br />

Allerbeste Aussichten ganz unabhängig von der<br />

gebuchten Zimmerkategorie genießt man dafür<br />

aber in der bei Hotelgästen und Einheimischen<br />

gleichermaßen angesagten „Aurora Rooftop Bar“<br />

mit spektakulärer Panorama-Terrasse, kreativer<br />

Cocktailkarte sowie köstlichen Bar Bites. Als<br />

entspannte Dinner Location fungiert hingegen<br />

das „Eugen21“. „Paprika Hendl mit Tarhonya,<br />

geräuchertem Sauerrahm und Kernöl-Chili-Salsa“<br />

kommt hier auf die Bistrotische. Oder ein<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Fans von Boutiquehotels, die trotzdem nicht<br />

auf internationale 5*-Standards verzichten<br />

möchten – und außerdem am Hyatt Bonusprogramm<br />

teilnehmen<br />

„Kalbschulter Scherzerl mit Süßkartoffelcreme,<br />

Pak Choi und Shiitakepilzen“, gefolgt von einer<br />

erstklassigen „Palatschinke mit Yuzu Kosho,<br />

Kochbananen und Macadamia“.<br />

Das gute, alte Wien trifft auf die große, weite Welt<br />

– im Andaz am Belvedere (und Hauptbahnhof) gilt<br />

das nicht nur für die Restaurantküche, sondern für<br />

das gesamte Hotel. Ein Mix, so ganz nach unserem<br />

Geschmack …<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

Lage | zwischen Belvedere und<br />

neuem Wiener Hauptbahnhof,<br />

zwei U-Bahnstationen oder 20<br />

Fußminuten zum Karlsplatz<br />

Kategorie | 5*, „a concept by<br />

Hyatt”<br />

Architektur | zwei mit gläsernen<br />

Korridoren verbundene und auf<br />

Stelzen errichtete Hoteltürme<br />

von Stararchitekt Renzo Piano<br />

Zimmer | insgesamt 303 in 14<br />

Kategorien zwischen 30 und<br />

194 m 2<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | ob Suite oder<br />

Zimmer: Wer den Wienern nicht<br />

beim Wohnen oder Arbeiten<br />

zuschauen will und gerne die<br />

Gardinen offen lässt, sollte auf<br />

auf „Stadtblick“ bestehen!<br />

Stil & Ambiente | durchgestylt,<br />

aber nicht steif. Exemplarisch ist<br />

die Lobby, die auch als Galerie,<br />

Coworking-Space, Nightclub<br />

oder Showroom für Designersofas<br />

durchgehen würde.<br />

Facilities | Aurora Rooftop Bar,<br />

Restaurant Eugen21, Cafe<br />

Cyclist, Meeting Facilities<br />

Spa | Panoramasauna, Dampfbad,<br />

Treatments mit Produkten<br />

von ANGATI NaturElement in<br />

zwei Behandlungsräumen,<br />

aussichtsreiches Gym<br />

Service | freundlich,<br />

natürlich, auf Augenhöhe<br />

und dem entspannten Stil des<br />

Hauses entsprechend<br />

Kontakt | Arsenalstr. 10,<br />

1100 Wien,<br />

T. +43 1 205 77 44 12 34,<br />

andazviennaambelvedere.at<br />

UNSER RATING 78 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

149


HOTELTEST_WIEN<br />

Almanac Palais Vienna<br />

SCHÖNER SCHEIN – UND GANZ VIEL SCHATTEN<br />

AN DER RINGSTRASSE<br />

FEHLSTART Trotz ansprechendem Ambiente überzeugen im Almanac<br />

Palais Vienna weder die Suiten, noch die öffentlichen Bereiche.<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Das Bett in meiner<br />

Junior Suite, in dem<br />

außer mir locker auch<br />

noch eine vierköpfige<br />

Familie Platz gefunden<br />

hätte<br />

Lage | beim Stadtpark<br />

Kategorie | 5*, ein Haus der<br />

Almanac-Gruppe, die auch das<br />

wunderbare Almanac Barcelona<br />

betreibt und 2<strong>02</strong>3 noch in Prag<br />

ein Hotel eröffnen will<br />

Architektur | zwei miteinander<br />

verbundene Ringstraßenpalais,<br />

die – mal mehr, mal weniger<br />

gelungen – in neuem Glanz<br />

erstrahlen<br />

Zimmer & Suiten | insgesamt<br />

111 in 10 Kategorien zwischen<br />

37 und 185 m 2<br />

<strong>CC</strong>ircle Tipp | die Almanac<br />

Suite, deren technische Ausstattung<br />

bei unserem Besuch<br />

jedoch ein Desaster war<br />

Stil & Ambiente | typischer<br />

Boutique-Hotellook mit<br />

dunklen Hölzern, messingglänzenden<br />

Leuchten und<br />

gefälliger Kunst<br />

Facilities | Restaurant & Bar<br />

„Donnersmarkt”, Coffeeshop,<br />

Meeting Facilities<br />

Spa | prachtvoller Wellnessbereich<br />

mit Sauna, Dampfbad<br />

und Treatment Rooms, Gym<br />

Service | zumeist sehr bemüht<br />

und sich der Unzulänglichkeiten<br />

des Hauses sehr bewusst.<br />

Sie können einem leidtun, die<br />

jungen, häufig nur englischsprachigen<br />

Mitarbeiter …<br />

Kontakt | Parkring 14-16,<br />

1010 Wien,<br />

T. +43 1 266 01 08,<br />

www.almanachotels.com<br />

UNSER RATING 54 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

Runde Fenster, schräge Wände, ein<br />

stilvoller Salon und ein schönes<br />

Schlafzimmer: Meine Almanac-Suite<br />

weiß zu gefallen. Schade nur, dass sie<br />

mehr als zwei Monate nach Hoteleröffnung<br />

noch immer nicht weiß, wie<br />

sie zu funktionieren hat. Denn ob Klimaanlage,<br />

Jalousien oder Telefon: Ständig geht irgendwas<br />

wie von Geisterhand an, aus, hoch, nicht runter,<br />

oder es stellt sich tot bzw. auf Dauertuten. Kurz<br />

vor Mitternacht reicht es mir, und nach kurzer<br />

Diskussion („Nein, ich möchte nicht mit offenen<br />

Fenstern und Jalousien schlafen“) bekomme ich<br />

Junior Suite 801 zugewiesen. Die fällt zwar<br />

kleiner aus, präsentiert sich dafür aber mit dem<br />

größten Bett und der niedrigsten jemals in einem<br />

Hotel erlebten Deckenhöhe (171 cm klein, erreiche<br />

ich mit ausgestreckten Armen mühelos die Decke).<br />

Kuriosum am nächsten Morgen: zwei völlig<br />

idente, nebeneinander an die Wand montierte<br />

Duschen im Marmorbad. Für Duschwettbewerbe?<br />

Eh schon im Bademantel, will ich vor dem<br />

Frühstück schnell noch ein paar Runden im<br />

14-Meter-Pool drehen. Da ich auf dem Weg<br />

dorthin aber nicht durch die Lobby und einen<br />

Besprechungsraum gehen möchte, muss ich<br />

zunächst einmal runter in die 7. Etage und von<br />

dort aus mit zwei anderen Aufzügen weiter in<br />

den Keller. Also, theoretisch. Denn in der Praxis<br />

funktioniert keiner der beiden Lifte …<br />

Noch Lust auf Weiterlesen und ein paar Häppchen<br />

Kulinarik? Dann begleiten Sie mich doch ins an<br />

sich sehr hübsche Hotelrestaurant „Donnersmarkt“,<br />

in dem morgens À-la-Carte-Frühstück und abends<br />

„Plant-Forward“-Cuisine à la kühlschrankkalter<br />

Rote-Beete-Salat oder tatsächlich köstliches<br />

Spargel-Tempura serviert wird. Sie möchten beim<br />

Dessert (das Zitronen-Crumble ist wirklich gut!)<br />

mit mir darüber diskutieren, ob man so etwas<br />

schreiben darf? Ich finde schon, denn zwei<br />

Monate nach der Eröffnung sollte der Standardsatz<br />

„Sorry, soft opening“ einfach nicht mehr alles<br />

entschuldigen!<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Sparfüchse mit dickem Fell, die für akzeptable<br />

Opening Rates vieles verzeihen<br />

150


Hotel Imperial Vienna<br />

LEGENDÄRES PALASTHOTEL<br />

EINE INSTITUTION AN DER RINGSTRASSE Das Imperial<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Der Ein Weg hsdf. ins<br />

Zimmer über die<br />

prächtige<br />

Fürstenstige und<br />

die Beletage<br />

Die Erbauer des weltbekannten Hauses<br />

hängen als überlebensgroße Gemälde<br />

in der Eingangshalle: Philipp Alexander<br />

von Württemberg und Erzherzogin<br />

Marie Therese von Habsburg-<br />

Lothringen bezogen 1863 eines der<br />

ersten Palais an der Ringstraße – und stellten bald<br />

fest, dass es nicht angenehm ist, inmitten der<br />

größten Baustelle Europas zu wohnen. Als für die<br />

Weltausstellung 1873 dringend Unterkünfte benötigt<br />

wurden, verkauften sie ihren Palast und zogen in<br />

eine ruhigere Gegend. Seither zählt das Imperial zu<br />

den ersten Hoteladressen der Stadt.<br />

Wer im Imperial absteigt, der findet die prachtvolle<br />

Vergangenheit, die er sucht: Die imposante<br />

Fürstenstiege mit ihren Stuccolustro-Wänden,<br />

einem Lobmeyr-Luster und der hübschen<br />

Donauweibchen-Statue unter einem Bild von<br />

Kaiser Franz Joseph ist zweifellos ein Wiener<br />

Sightseeing-Highlight – sie führt zu den prunkvollen<br />

Neo-Renaissance-Suiten in der Beletage.<br />

Die hellen Gästezimmer in dem denkmalgeschützten<br />

Gebäude versprühen allesamt ein nobles, klassisches<br />

Ambiente: Teppichböden, florale Stofftapeten,<br />

Möbel im Empire-Stil, Badezimmer aus Marmor<br />

– kein Wunder, dass das Imperial bei Staatsbesuchen<br />

hoch im Kurs steht und Gäste sich das Haus<br />

gelegentlich mit Sicherheitskräften teilen müssen.<br />

In der „Straße der Geschichte“ im Erdgeschoß<br />

listen Info-Tafeln einige der bekanntesten Gäste<br />

auf. Richard Wagner übernachtete hier, Gustav<br />

Mahler war Stammgast im Café, und durch ein<br />

Fenster im OPUS Restaurant (16/20 Gault-Millau-<br />

Punkte) soll Charlie Chaplin erstmals in ein<br />

Mikrofon gesprochen haben. Aufgrund der<br />

unmittelbaren Nachbarschaft zum Musikverein<br />

bekommt man bis heute namhafte Dirigenten<br />

und Musiker zu Gesicht, auch die Rolling Stones<br />

haben sich in einem der Gästebücher verewigt, die<br />

im Safe des Hoteldirektors lagern. Das Imperial<br />

ist übrigens ein Hotel mit eigenem Archivar: Herr<br />

Moser war zuvor 30 Jahr lang „Portier“, wie der<br />

Concierge in Österreich heißt – und diente dem<br />

Regisseur Wes Anderson als Inspiration für seinen<br />

Film „Grand Budapest Hotel“.<br />

TEXT: STEPHAN BURIANEK<br />

PERFEKT FÜR …<br />

stilsichere Traditionalisten<br />

Lage | zentral an der Ringstraße,<br />

unmittelbar neben dem<br />

Musikverein und unweit vom<br />

Schwarzenbergplatz<br />

Kategorie | 5*, das Hotel<br />

Imperial gehört zur Luxury<br />

Collection von Marriott<br />

Architektur | ein ebenso<br />

ikonisches wie imposantes<br />

Ringstraßen-Palais aus der<br />

Gründerzeit<br />

Zimmer & Suiten | 138 insgesamt<br />

in 11 Kategorien von 30<br />

bis 150 m 2<br />

<strong>CC</strong>ircle-Tipp | eine Maisonette-<br />

Suite mit Galeriegeschoss,<br />

schmaler Terrasse und Blick<br />

über das Dach des Musikvereins<br />

auf die Karlskirche<br />

sowie bis zu den Hügeln des<br />

Wienerwalds<br />

Stil & Ambiente | klassisches<br />

Grand-Hotel mit viel Geschichte<br />

und einem Hauch von Glamour<br />

Facilities | legendäres Café,<br />

Restaurant Opus, Lobby-Bar<br />

mit gelegentlicher Live-Musik,<br />

Fest- und Marmorsaal u.a. für<br />

Hochzeiten oder Gala-Diners<br />

Spa | nicht vorhanden, Treatments<br />

können extern gebucht<br />

werden, kleiner Fitnessraum<br />

Service | freundlich-entspannt<br />

und vergleichsweise förmlich<br />

Kontakt | Kärntner Ring 16,<br />

1010 Wien,<br />

T. +43 1 5011 00,<br />

www.marriott.com<br />

UNSER RATING 86 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

151


HOTELTEST_WIEN<br />

Altstadt Vienna<br />

CHARMANTER KLASSIKER MIT VIEL SINN FÜR<br />

KUNST UND GASTFREUNDSCHAFT<br />

DESIGNERCHIC MIT WIENER NOTE im Altstadt Vienna<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Ein Drink aus der<br />

Honesty Bar auf der<br />

Dachterrasse – ganz ohne<br />

Aussicht, dafür aber mit<br />

dem guten „Home away<br />

from home“-<br />

Gefühl<br />

Lage | 5 min. vom Museumsquartier<br />

entfernt<br />

Kategorie | nicht klassifiziert,<br />

Mitglied bei den Small Luxury<br />

Hotels of the World<br />

Architektur | ehemaliges<br />

Wohnhaus mit verwinkelten<br />

Gängen, offenem Treppenhaus<br />

und Rezeption im ersten Stock<br />

Zimmer & Suiten | insgesamt<br />

62, Einzelzimmer (16 – 50<br />

m2), Doppelzimmer (20 – 30<br />

m2), Suiten (40 – 110 m2)<br />

<strong>CC</strong>ircle Tipp | Völlig unmöglich!<br />

Denn im Altstadt Vienna ist<br />

jedes Zimmer und jede Suite<br />

so einzigartig, dass allein der<br />

ganz persönliche Geschmack<br />

entscheidet.<br />

Stil & Ambiente | eklektisch,<br />

elegant, aber auch sehr speziell<br />

und familiär<br />

Facilities | Salon mit Bar, in<br />

dem nachmittags Tee und<br />

Kuchen (inklusive) sowie<br />

abends Snacks und Drinks<br />

serviert werden, Frühstücksraum,<br />

Dachterrasse mit<br />

Honesty Bar<br />

Spa | nicht vorhanden<br />

Service | herzlich und so<br />

persönlich wie das gesamte<br />

Haus. Hübsches Detail:<br />

Hotelpostkarten werden<br />

kostenlos versandt.<br />

Kontakt | Kirchengasse 41,<br />

1070 Wien,<br />

T. +43 1 522 66 66,<br />

www.altstadt.at<br />

UNSER RATING 88 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

Unweit vom Museumsquartier, da<br />

wo der 7. Wiener Gemeindebezirk<br />

ziemlich hügelig und inzwischen auch<br />

ausgesprochen hip ist, befindet sich<br />

das Altstadt Vienna. Im Jahr 1991 von<br />

Ex-Manager und Kunstsammler Otto<br />

E. Wiesenthal eröffnet, war es schon Boutique-<br />

Hotel, als es den Begriff noch gar nicht gab.<br />

Seinen Bohemian Charme und sein sehr<br />

persönliches Flair hat es seitdem nicht verloren.<br />

Kein Wunder also, dass es zu den Lieblingshäusern<br />

vieler Kreativer gehört und es durchaus schon<br />

einmal vorkommen kann, dass einem Stammgast<br />

und Tatort-Kommissar Harald Krassnitzer höchstpersönlich<br />

den Weg durch sein „zweites Wiener<br />

Zuhause“ weist. Das mit der Orientierung ist in<br />

dem 19<strong>02</strong> als Wohnhaus erbauten Refugium<br />

nämlich gar nicht so einfach. Gut nur, dass<br />

Verlaufen hier zum lust- und kunstvollen<br />

Vergnügen wird, bei dem sich die über das gesamte<br />

Treppenhaus sowie alle Flure und Salons verteilte<br />

Gemäldesammlung des Besitzers bewundern lässt.<br />

Irgendwann habe ich meine „Felix Suite“ dann<br />

aber doch erreicht – und sehe zunächst einmal<br />

schwarz. Denn egal, ob auf den Wänden, am Boden<br />

oder im Bett, die Nichtfarbe gibt in dem vom<br />

Südtiroler Stardesigner Matteo Thun entworfenen<br />

Wohntraum den Ton an. Das sorgt für einen ausgesprochen<br />

maskulinen Touch, in Kombination mit<br />

einem riesigem Kristallluster sowie einer deckenhohen<br />

Bücherwand aber auch für viel Wärme<br />

und Eleganz. Hingucker ist jedoch eine mitten im<br />

Raum stehende Badewanne auf eisernen Löwenfüßen.<br />

So ganz ohne Handtuchhalter, Vorleger und<br />

Ablagefläche macht so ein Ding zwar nur wenig<br />

Sinn, dafür aber ganz schön viel her.<br />

Mit welchen Besonderheiten die 61 anderen, nicht<br />

weniger individuell und kreativ eingerichteten<br />

Zimmer und Suiten wohl aufwarten können?<br />

Wer’s rausfinden will, muss wiederkommen.<br />

So wie es auch die meisten anderen Gäste tun,<br />

die ich am nächsten Morgen beim erstklassigen<br />

Frühstück in Lisa’s Salon treffe. Ich kann sie sehr<br />

gut verstehen …<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Individualisten, Kunstliebhaber, Designfans<br />

und einfach alle, die ein in vielen Belangen<br />

außergewöhnliches Hotel suchen<br />

152


Check-in<br />

Weitere Qualitätsadressen in Wien<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

HOTEL GRAND FERDINAND<br />

Bett im mahagonigetäfelten Schlafsaal<br />

oder 100 m 2 große Grande Suite mit<br />

Champagnerbar, Lobmeyer-Luster und<br />

privater Terrasse? Im Grand Ferdinand<br />

hat man die Qual der Wahl – und erlebt<br />

ein Hotel, das sich schwer in Worte<br />

und noch schwerer in gängige (Sterne-)<br />

Kategorien fassen lässt. Das Hotel-<br />

Restaurant „Meissl & Schadn“ gehört<br />

zu Wiens stilvollsten Schnitzeladressen.<br />

In die aussichtsreiche Grand Étage<br />

(mit Pool-Terrasse) dürfen werktags<br />

nur Club Member und Hotelgäste.<br />

Sonntags wird hier für alle, die rechtzeitig<br />

reserviert haben, der vielleicht<br />

beste Brunch der Stadt serviert.<br />

www.grandferdinand.com<br />

THE GUESTHOUSE VIENNA<br />

Von Sir Terence Conran entworfen und<br />

mit Möbeln von Wittmann ausgestattet:<br />

Das Guesthouse Vienna ist eine direkt<br />

bei der Albertina gelegene Oase des<br />

guten Geschmacks. Dazu trägt auch die<br />

erstklassige Hotel-Brasserie mit eigener<br />

Bäckerei bei. Als Lieblingsplatz nach<br />

einem Museums- oder Shoppingbummel<br />

fungieren die in jedem Zimmer befindlichen<br />

Glaserker mit kleiner Bibliothek<br />

und großartiger Aussicht. Tipp:<br />

Unbedingt einen Airport-Transfer in der<br />

Guesthouse-Limousine, einem luxuriösen<br />

Mercedes aus dem Jahr 1967,<br />

reservieren! www.theguesthouse.at<br />

PALAIS COBURG<br />

Klein, fein und ausgesprochen luxuriös:<br />

Das 5-Sterne-Superior Palais Coburg<br />

verfügt über gerade einmal 34 Suiten,<br />

die ein Höchstmaß an Privatsphäre<br />

garantieren und auch deshalb bei vielen<br />

VIP-Gästen begehrt sind. Dazu kommen<br />

das mit zwei Guide-Michelin-Sternen<br />

ausgezeichnete Gourmetrestaurant<br />

„Silvio Nickol“ sowie das herrlich<br />

unkomplizierte „Clementine im Glashaus“<br />

mit Zugang zum Palaisgarten –<br />

im Sommer einer der lauschigsten<br />

Plätze in der Wiener Innenstadt.<br />

www.palais-coburg.com<br />

THE LEO GRAND<br />

Nur wenige Schritte vom Stephansdom<br />

entfernt hat das THE LEO GRAND im<br />

vergangenen Jahr sein Pforten eröffnet.<br />

Hinter der Fassade eines ebenso<br />

aufwendig wie kostspielig restaurierten<br />

Barockgebäudes verbirgt sich ein<br />

Boutiquehotel, das mit viel Charme<br />

und noch mehr Plüsch aufwarten kann.<br />

Der hübsche Schanigarten mit Blick<br />

auf den Petersplatz ist auch bei<br />

Einheimischen beliebt. Im „DOTS at<br />

THE LEO GRAND“ wird ambitionierte<br />

Fusion Cuisine serviert. Dem<br />

exzentrischen Namensgeber Kaiser<br />

Leopold I. hätt’s bestimmt gefallen …<br />

www.theleogrand.com<br />

25 HOURS HOTEL WIEN<br />

BEIM MUSEUMSQUARTIER<br />

Es feiert gerade sein 10-jähriges Jubiläum:<br />

Manege frei für dieses Gute-Laune-<br />

Hotel beim Wiener Museumsquartier,<br />

in dem sich sämtliche Zimmer (einige<br />

davon mit Außenbadewanne auf dem<br />

Balkon!) sowie die öffentlichen Bereiche<br />

vom Thema „Zirkus“ beeinflusst zeigen.<br />

Die Rooftop-Lounge „Dachboden“ gilt<br />

als In-Adresse und verfügt über eine<br />

große Terrasse mit Panoramablick. Für<br />

Italo-Fans gibt es im Erdgeschoss die<br />

Pizzeria und Salumeria Ribelli, ebenfalls<br />

mit Außenbereich. Der kleine (Streetfood-)Hunger<br />

zwischendurch lässt sich<br />

vorzüglich vor der Hoteltür stillen, wo<br />

aus einem Airstream-Wohnwagen<br />

heraus Burger & Fries verkauft werden.<br />

www.25hours-hotels.com<br />

HOTEL BRISTOL, A LUXURY<br />

COLLECTION HOTEL<br />

Ein Refugium für alle, die traditionelles<br />

Grand-Hotelflair lieben und die Lage<br />

direkt neben der Oper zu schätzen<br />

wissen. Von der überbordenden<br />

Opulenz der Zimmer und Suiten bis<br />

zu den befrackten Kellnern, die in<br />

der Bristol Lounge Stubenküken<br />

„Ballontine“ oder Steak „Pon Pon<br />

Blanc“ auftischen – vieles wirkt<br />

in dem Haus der Sacher-<br />

Gruppe, als wäre die Zeit<br />

stehengeblieben. Ein<br />

zeitloser Klassiker ist<br />

hingegen die kultige<br />

Bristol Bar.<br />

www.marriott.com<br />

Weitere Tipps<br />

und Topadressen<br />

finden Sie auf den<br />

Seiten 156 und 157<br />

sowie auf<br />

www.ccircle.cc<br />

von oben: Grand Ferdinand,<br />

The Guesthouse, Palais Coburg,<br />

The Leo Grand, 25 Hours<br />

153


WIEN_KULINARIK<br />

Aufgetischt<br />

Nichts gegen Schnitzel, Tafelspitz oder einen Besuch am Würstelstand!<br />

Aber Wien kann auch anders – wunderbar wild zum Beispiel. Oder very<br />

vegetarisch. Oder glamourös und g'schmackig zugleich ...<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM, STEPHAN BURIANEK, ANDREAS JAROS<br />

n DAS BOOTSHAUS<br />

Tretbootfahren, Stand-up-<br />

Paddeln oder im legendären<br />

Gänsehäufel einen faulen<br />

Strandbad-Tag verbringen: Die<br />

Alte Donau ist das „Meer der<br />

Wiener“ – und befindet sich nur<br />

sieben U-Bahn-Minuten (U1)<br />

vom Stephansplatz entfernt.<br />

Als beste Adresse für frittierte<br />

Ährenfische mit Limettenmayo<br />

oder gegrillten Jungsaibling<br />

fungiert „Das Bootshaus“.<br />

Wer auf der schwimmenden<br />

Außenterrasse des zum „Café<br />

Landtmann“ gehörenden Ausflugslokals<br />

keinen Platz findet,<br />

speist drinnen im IVY-Ruderclub-<br />

Ambiente. www.dasbootshaus.at<br />

n TIAN<br />

Ihr Fleisch heißt Gemüse? Dann<br />

ist Österreichs einziges vegetarisches<br />

Restaurant, das sowohl<br />

mit einem Guide-Michelin-Stern<br />

als auch mit vier Gault-Millau-<br />

Hauben ausgezeichnet wurde, die<br />

perfekte Wahl! So puristisch die<br />

Kreationen von Chef de Cuisine<br />

Paul Ivić auch klingen mögen,<br />

auf dem Teller präsentieren sich<br />

„Kohlrabi | Erdmandel | Kräuter“<br />

oder „Rettich | Holler | Raps“ als<br />

wahre Kunstwerke, die auch die<br />

Geschmacksknospen jubilieren<br />

lassen. Während im Hauptrestaurant<br />

abends fixe 6- oder<br />

8-Gängemenüs serviert werden,<br />

kommt im legeren „Tian Bistro<br />

am Spittelberg“ Feines aus dem<br />

„Sharing Chef’s Garden“ auf<br />

die Holztische.<br />

www.tian-restaurant.com<br />

n MRAZ & SOHN<br />

Von ein paar sehr guten<br />

kroatischen Konobas einmal<br />

abgesehen, präsentiert sich die<br />

Brigittenau eher als kulinarische<br />

Diaspora. Köstlich-kreative<br />

Ausnahme im Arbeiterbezirk: das<br />

mit zwei Guide-Michelin-Sternen<br />

gekrönte „Mraz & Sohn“! Der<br />

Empfang findet fast in der Küche<br />

statt, und auch sonst ist hier<br />

nichts, wie man es aus klassischen<br />

Gourmettempeln kennt. Wild(er)<br />

und wunderbar(er) geht es hier<br />

154


zu – und garantiert ganz ohne<br />

Schäumchen und Chichi auf dem<br />

Teller. Serviert werden 13 Gänge,<br />

für die es keine Speisekarte gibt,<br />

weil man sie eh nicht beschreiben<br />

könnte. Was außerdem sprachlos<br />

macht: der Käsewagen mit um<br />

die 50, auf den Punkt gereiften<br />

Sorten! www.mrazundsohn.at<br />

n KONSTANTIN FILIPPOU<br />

Ob „Brandade vom Amurkarpfen<br />

mit Kaviar“, „Zander mit Sellerie<br />

und Herzmuschel“ oder ein<br />

zart gegarter und leicht<br />

angeräucherter Langostino mit<br />

Kraut, Grapefruit und knusprig<br />

gebratener Cochayuyo-<br />

Braunalge: Fisch und allerlei<br />

Meeresgetier – in Perfektion<br />

zubereitet und von seinen<br />

griechischen Wurzeln<br />

ebenso inspiriert wie von der<br />

französischen Haute Cuisine –<br />

stehen bei Konstantin Filippou im<br />

Fokus. In seiner offenen Küche<br />

zaubert der Zwei-Sterne-Koch<br />

daraus wahre Kunstwerke –<br />

sowohl geschmacklich als auch<br />

optisch. Tipp: der 6-Gänge-<br />

Businesslunch für 184 Euro ist<br />

preislich zwar nicht unbedingt<br />

eine Okkasion, dafür aber eine<br />

Offenbarung!<br />

www.konstantinfilippou.com<br />

n MEIEREI IM STADTPARK<br />

Über dem Wienfluss und unter<br />

dem „Steirereck“ gelegen, ist<br />

die „Meierei im Stadtpark“ eine<br />

der besten Frühstücksadressen<br />

Wiens. Wer’s morgens schon<br />

gerne herzhaft mag, wählt<br />

Gabelbissen à la Beef Tatar,<br />

Kalbsbeuschel oder Steirereck-<br />

Gulasch. Eher der süße Frühstücker?<br />

Dann probieren Sie die<br />

Sauerteigwaffeln mit geschmorten<br />

Erdfrüchten, Kamille & Apfel.<br />

Wer mittags oder abends<br />

kommt, genießt in der Meierei<br />

feine Wiener Küche zu wohlfeil<br />

kalkulierten Preisen. Ganztags<br />

im Angebot: 140 (!) verschiedene<br />

Käsesorten.<br />

www.steirereck.at<br />

brauner Butter, Kapern,<br />

Petersilie, Zitrone – köstlich!<br />

Auch die Weinbegleitung war<br />

perfekt, schließlich kommt Kellner<br />

Adrian aus Stammersdorf, einer<br />

bekannten Wiener Weingegend<br />

über der Donau. Generell wirkt<br />

das junge Personal, obwohl<br />

ordentlich Betrieb herrschte und<br />

es Ausfälle gab, sehr eingespielt<br />

und entspannt. Zeit für ein<br />

Lächeln blieb immer. Spoilerwarnung:<br />

Wer zum Absacker in<br />

die Bar einen Stock höher wechseln<br />

will, muss angesichts des<br />

Ausblicks damit rechnen, „dass<br />

einem die Spucke wegbleibt“<br />

(Gastrokritiker Florian Holzer).<br />

www.neuehoheit.at<br />

n OPUS / HOTEL IMPERIAL<br />

Es sind fünf, sieben oder elf<br />

Gänge, die aus der saisonal<br />

wechselnden Menükarte gewählt<br />

werden können, jeden daraus<br />

gibt es als vegetarische Variante.<br />

Der mit drei Gault-Millau-<br />

Hauben gekrönte Küchenchef<br />

Werner Pichlmaier spricht von<br />

einer „regio-globalen Küche“,<br />

will heißen: Die meisten Zutaten<br />

der bei unserem Besuch im<br />

Frühling auffallend bunten,<br />

intensiv schmeckenden Kompositionen<br />

kommen aus Österreich,<br />

die Ausrichtung ist europäischinternational<br />

mit französischen<br />

Bezügen. Gekocht wird für<br />

lediglich acht Tische in einem<br />

Ambiente, das wie aus der Zeit<br />

gefallen wirkt: Die Architekten<br />

Josef Hoffmann und Oswald<br />

Haerdtl waren herausragende<br />

Vertreter der Wiener Werkstätte.<br />

www.restaurant-opus.at<br />

ALEXANDRU SIMON<br />

sorgt für Genuss im<br />

Glasswing.<br />

MEIEREI IM STADTPARK<br />

Nicht nur zum Frühstücken<br />

eine erstklassige Adresse<br />

n RESTAURANT VERANDA /<br />

HOTEL SANS SOUCI<br />

Die österreichische Küche vom<br />

klassischen Wiener Schnitzel bis<br />

hin zu modernen Interpretationen<br />

wird in diesem bio-zertifizierten<br />

Restaurant mit großartig<br />

ausgewählten Weinen kombiniert,<br />

bei denen der Geschmack<br />

wichtiger ist als der Bekanntheitsgrad<br />

der Weingüter.<br />

Das ganztägig bespielte<br />

Restaurant weist eine – höchst<br />

verdiente – Gault-Millau-Haube<br />

auf. Zur Wahl stehen ein Chefmenü<br />

oder Klassiker à la carte.<br />

www.sanssouci-wien.com<br />

n GLASSWING RESTAURANT /<br />

HOTEL THE AMAURIS<br />

Der in Straßburg geborene<br />

und in Rumänien aufgewachsene<br />

Küchenchef Alexandru Simon<br />

kochte bereits vor der umfassenden<br />

Renovierung im<br />

selben Haus, als es noch<br />

NEUE HOHEIT<br />

Fine Dining im<br />

Rosewood Hotel<br />

„The Ring“ hieß. Die neue<br />

Ausrichtung hin zu einer<br />

mondäneren, internationalen<br />

Küche mit vorzugsweise<br />

regionalen Zutaten ist geglückt,<br />

die Expertise bei vegetarischen<br />

Gerichten ist geblieben. Die<br />

Kreationen sind nicht nur ein<br />

Fest fürs Auge, sondern erfüllen<br />

auch den Anspruch geschmacklicher<br />

Komplexität. In Bezug auf<br />

die Weinbegleitung traut man<br />

sich punktuell die Empfehlung<br />

naturnaher Weine (konventionelle<br />

Alternativen stehen selbstverständlich<br />

auch zur Verfügung).<br />

Die zeitgemäß-elegante<br />

Atmosphäre mit Gemälden<br />

aus der Privatsammlung der<br />

Eigentümer macht das Lokal zu<br />

einem neuen Aushängeschild<br />

des frankophilen Genuss-<br />

Verbunds Relais & Chateaux.<br />

www.theamauris.com<br />

n NEUE HOHEIT<br />

Bei unserem abendlichen Lokalaugenschein<br />

in der „Rosewood“-<br />

Brasserie in der 6. Etage hieß<br />

die Devise: Fisch auf den Tisch!<br />

Als Starter eine Ceviche, als<br />

Hauptgang Sole Meunière: Rotzunge<br />

am Knochen gebraten, mit<br />

155


AUF EINEN BLICK_WIEN<br />

Votivkirche<br />

Donaukanal<br />

Prater<br />

9<br />

8<br />

4<br />

11<br />

Rathhaus<br />

12<br />

Burgtheater<br />

Hofburg<br />

3<br />

6<br />

5<br />

10<br />

7<br />

11<br />

5<br />

2<br />

Staatsoper<br />

Stephansdom<br />

3<br />

9<br />

Stadtpark<br />

6<br />

Hundertwasserhaus<br />

Westbahnhof<br />

7<br />

4<br />

Haus des<br />

Meeres<br />

Naschmarkt<br />

2<br />

1<br />

10<br />

Karlskirche<br />

1<br />

Schloss<br />

Belvedere<br />

BARS<br />

1. THE CHAPEL<br />

Der Name ist Programm in dieser<br />

Speakeasy-Bar mit sakralen<br />

Dekoelementen und göttlichen<br />

Cocktails, die auch schon mal mit<br />

Milchfiltration geklärt oder über<br />

Hickory-Holz geräuchert werden.<br />

Der geheime Eingang befindet sich<br />

hinter einer Seitentür im Gasthaus<br />

„Mozart’s“. Tipp: nach einem<br />

großen Nonnenbild Ausschau<br />

halten und sich nicht wundern,<br />

wenn man nach dem Betreten<br />

zunächst einmal in einem<br />

Beichtstuhl steht …<br />

www.thechapel.at<br />

2. LOOS-BAR<br />

Die vielleicht schönste Bar der Welt<br />

(entworfen von Adolf Loos und bis<br />

heute im Originalzustand erhalten)<br />

bietet gerade einmal Platz für<br />

20 Personen, verfügt zusätzlich<br />

aber auch über ein paar Tische<br />

im Freien. Der Mix aus Touristen,<br />

Stammgästen und Prominenten,<br />

zu denen einst auch Falco gehörte,<br />

ist mindestens so einzigartig wie<br />

Loos-Chefin Marianne Kohn, die<br />

auch mit 78 noch immer als die<br />

„Wiener Königin der Nacht“ gilt.<br />

www.loosbar.at<br />

SHOPPING<br />

3. UND 4. MÜHLBAUER<br />

Hüte und Hauben aus der Wiener<br />

Manufaktur Mühlbauer schmücken<br />

die Köpfe von Moderedakteurinnen<br />

und Megastars wie Madonna,<br />

Brat Pitt oder Yoko Ono. Aber auch<br />

Normalsterbliche werden hier so<br />

kompetent und freundlich bedient,<br />

dass sie die beiden stylishen Stores<br />

in der Seiler- und Neubaugasse<br />

garantiert nicht „oben ohne“<br />

verlassen. www.muehlbauer.at<br />

5. ALTMANN & KÜHNE<br />

Sie finden die klassische Sachertorte<br />

als süßes Mitbringsel<br />

überbewertet? Dann schauen Sie<br />

unbedingt in der Confiserie Altmann<br />

& Kühne vorbei. Unweit vom<br />

Stephansdom gibt es hier handgefertigte<br />

Bonbons und Pralinés,<br />

die kleinen Kunstwerken gleichen.<br />

So wie übrigens auch die Miniatur-<br />

Kommoden, -Ausziehkassetten<br />

und -Hutschachteln, in denen die<br />

Köstlichkeiten feilgeboten werden.<br />

www.altmann-kuehne.at<br />

6. MAK DESIGN SHOP<br />

Der Store vom Museum für<br />

Angewandte Kunst ist ein<br />

Paradies für alle Designfans –<br />

und beinah ebenso sehenswert<br />

wie die eigentlichen Ausstellungen.<br />

Einige Artikel, wie die mit Stoffmustern<br />

der Wiener Werkstätte<br />

bedruckten Notizbücher, werden<br />

eigens für den Shop hergestellt<br />

und sind auch nur hier zu haben.<br />

Unser Favorit im Angebot: das<br />

„Kaisersemmel-Gelbbörserl“ des<br />

österreichisch-japanischen<br />

Designerinnenduos „rosa mosa“.<br />

www.makdesignshop.at<br />

7. LENA HOSCHEK<br />

Auch wenn der Flagship Store<br />

von Lena Hoschek eher an einen<br />

mondänen Pariser Salon als an<br />

eine Almhütte erinnert, zeigt sich<br />

die Mode der Austro-Designerin<br />

zumeist von traditionellen Trachten<br />

und Cocktailkleidern aus den<br />

glamourösen 50’s inspiriert. Zu<br />

den Fans ihrer femininen Looks<br />

gehören auch Stars wie Katy Perry<br />

oder Dita von Teese.<br />

www.lenahoscheck.com<br />

SUMMER IN THE CITY<br />

COOLE ADRESSEN FÜR<br />

HEISSE TAGE<br />

8. DONAUKANAL<br />

Lange hat’s gedauert, bis die<br />

Wiener endlich erkannt haben,<br />

dass man so einen Kanal mitten<br />

8<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

DIE GETESTETEN<br />

HOTELS IM ÜBERBLICK<br />

The Ritz Carlton<br />

The Amauris Park Hyatt<br />

Hotel Sans Soucis<br />

Hotel Sacher<br />

Rosewood Vienna<br />

Hotel Motto<br />

Andaz Vienna am<br />

Belverdere<br />

Almanac Palais Vienna<br />

Hotel Imperial Vienna<br />

Altstadt Vienna<br />

in der Stadt nicht nur mit Brücken<br />

überbauen, sondern auch als<br />

sommerfrische Outdoormeile<br />

nutzen kann. Heute gibt es<br />

zwischen Franzens- und Augartenbrücke<br />

auf beiden Uferseiten<br />

neben Gemeinschaftsgärten,<br />

Beachbars mit Sandstränden und<br />

einem Schleusenpark auch ein paar<br />

richtig gute Streetfoodstände und<br />

(Pop up-)Restaurants. Mit Blick<br />

auf Menschenmassen, Ausflugsboote<br />

und Graffitis genießt man in<br />

der „Hafenkneipe“ beispielsweise<br />

grillheißen Steckerlfisch, während<br />

Szenegastronomin Haya Molcho<br />

in ihrem „Neni am Wasser“<br />

mediterrane Sharing Plates<br />

serviert. Abkühlung an heißen<br />

Sommertagen und -nächten<br />

verspricht der 27-m-Pool vom<br />

„Badeschiff“.<br />

156


9. GRÜNER PRATER<br />

Gleich hinter dem „Wurstelprater“<br />

mit Riesenrad und Hochschaubahn<br />

lockt mit dem Grünen Prater ein<br />

Naturparadies, das rund 1,5 mal so<br />

groß ist wie der New Yorker Central<br />

Park. Wer will, kann hier nicht nur<br />

im ältesten Golfclub Österreichs<br />

abschlagen, sondern auch<br />

abtauchen (Stadionbad), ausreiten<br />

oder den Tennisschläger schwingen<br />

(diverse Ställe und Raquetclubs).<br />

Die autofreie, 4 km lange Prater<br />

Hauptallee entdeckt man am<br />

besten mit dem (Leih-)Rad und<br />

einem Picknickkorb. Alternativ gibt<br />

es aber auch eine Vielzahl uriger<br />

Gasthäuser, Würstelstände und<br />

Jausenstationen mit schattigen<br />

Schanigärten.<br />

n STADTWANDERWEG 1<br />

Ohne Schweiß kein Preis: Der rund<br />

11 km lange Stadtwanderweg 1<br />

führt vom bilderbuchschönen<br />

(und absolut touristenfreien)<br />

Kahlenbergerdorf hinauf auf den<br />

Leopolds- und Kahlenberg. Für<br />

den steilen Anstieg entschädigen<br />

immer wieder spektakuläre<br />

Aussichten über die ganze Stadt<br />

und die Donau bis weit ins<br />

Burgenland hinein. Der Abstieg<br />

erfolgt dann durch die Weinberge<br />

– mit Einkehrmöglichkeiten bei<br />

den beiden Edel-Heurigen „Mayer<br />

am Nussberg“ und „Wieninger<br />

im Nussberg“, wo mitten in den<br />

Rebgärten edle Tropfen sowie<br />

Mangalitzawürstel, Käferbohnen<br />

mit Kernöl oder riesige Jausenbretter<br />

mit hausgemachten<br />

Aufstrichen und Käse auf die<br />

Bierbänke kommen.<br />

www.wien.gv.at<br />

www.mayeramnussberg.at<br />

www.wieniger-am-nussberg.at<br />

n MYSTERY-TOUREN<br />

Auf das geheimnisvolle Wien hat<br />

sich Gabriele Lukacs spezialisiert:<br />

Die studierte Wirtschaftswissenschafterin,<br />

Stadtführerin und<br />

Sachbuchautorin nimmt ihre Gäste<br />

mit auf verborgene Pfade, heftet<br />

sich auf die Spuren von Tempelrittern<br />

und Adeligen, Widerstandskämpfern<br />

und Künstlern. „Wer<br />

ahnt schon, welche Welt sich da<br />

im Untergrund, in den Innenstadt-<br />

Kellern unter Geschäften und<br />

Lokalen befindet? Man sieht sie<br />

ja von außen nicht. Da können<br />

Grundmauern schon bis ins 12.<br />

Jahrhundert zurückgehen“. Und<br />

selbst von alchimistischen Experimenten<br />

weiß die Fremdenführerin<br />

zu berichten. Wer jener Promi war,<br />

der in Wien das Elixier des Lebens<br />

gesucht und gefunden hat, soll<br />

aber hier nicht verraten werden.<br />

www.mysterytours.at<br />

n WIEN ALS SÜNDENPFUHL<br />

Der fiktive Skandalroman „Josefine<br />

Mutzenbacher oder die Geschichte<br />

einer Wienerischen Dirne“ dient als<br />

Vorlage für die Führung „Josefine<br />

Mutzenbacher – auf den Wegen<br />

der Lust im alten Wien“. Im Fokus<br />

der frivolen Sittengeschichte<br />

stehen Bordelle, Badehäuser und<br />

die Doppelmoral einst und jetzt.<br />

www.wienfuehrung.at<br />

10. WELTMUSEUM<br />

Wer sich komprimiert auf das<br />

150-Jahr-Jubiläum der Wiener<br />

Weltausstellung und den Jugendstil<br />

einlassen will, ist im Weltmuseum<br />

an der richtigen Adresse. Das<br />

absolute Highlight kommt allerdings<br />

aus Mexiko: der berühmte<br />

Azteken-Federkopfschmuck, ein<br />

einzigartiges Artefakt – das letzte<br />

Exemplar seiner Art weltweit.<br />

www.weltmuseumwien.at<br />

WEITERE<br />

RESTAURANT-TIPPS<br />

11. PAUL & VITOS<br />

„Charme und französisches<br />

Bistro-Flair“ attestierte<br />

Gault&Millau dem Lokal mit<br />

Schanigarten am Petersplatz.<br />

„Portionen im Tapas-Format einer<br />

internationalen Crossover-Küche –<br />

von koreanischem Fried<br />

Chicken über Fisch-Tacos bis<br />

zu flaumigen Topfenknöderln<br />

mit Zwetschkenröster – machen<br />

Lust, sich durchs Programm<br />

zu kosten und nach dem<br />

Share-Prinzip gleich mehrere<br />

Gerichte zu ordern.“<br />

www.paulundvitos.wien<br />

12. &FLORA<br />

Zwischen Museumsquartier<br />

und Spittelberg, im Hotel „Gilbert“<br />

mit einer Green Wall an der<br />

Fassade, wird mit leicht orientalischem<br />

Touch aufgekocht.<br />

Das &flora ist die Spielwiese von<br />

Parvin Razavi, einer Wienerin<br />

mit iranischen Wurzeln, die mit<br />

Aromen hauptsächlich Veganer<br />

und Vegetarier verführen will.<br />

Aber auch für Fisch & Fleisch<br />

ist Platz. Signature Dishes:<br />

Labneh-Kreationen mit Rüben-<br />

Feige oder Kürbisspalten-<br />

Granatapfel-Haselnuss-Salsa.<br />

An Sonn- und Feiertagen wird<br />

gebruncht, mittags lockt ein<br />

Business-Lunch. www.undflora.at<br />

157


DEUTSCHLAND DAS ACHENTAL, BAYERN<br />

PROMOTION<br />

Für Golfer und Genießer<br />

Kulinarische Gaumenfreuden, anspruchsvolle Golfrunden und entspannter<br />

Luxus im Chiemgau: Im Das Achental wird der Urlaub zum Genuss.<br />

Im Herzen des Chiemgau, zwischen<br />

Kampenwand und Chiemsee,<br />

begrüßt Das Achental seine Gäste.<br />

Der Stil des Hauses ist geprägt von<br />

bayerischer Tradition und moderner<br />

Interpretation. Loden, altes Holz,<br />

offene Kamine und Hirschgeweihe<br />

treffen auf geradliniges Design,<br />

regionales Handwerk sowie hochwertige<br />

Ausstattung und geben dem<br />

Haus damit einen eigenen Charakter.<br />

Gäste residieren in 179 geschmackvollen<br />

Zimmern, Juniorsuiten und<br />

Suiten, entspannen in der 2.000 m 2<br />

großen Wellness-Oase, sporteln im<br />

großen Fitnessbereich, genießen den<br />

Indoor- und Outdoor-Pool oder üben<br />

in der hauseigenen PGA-Premium-<br />

Golfschule den perfekten Schwung<br />

– mit Blick auf die prächtige Bergkulisse.<br />

Idyllisch eingebettet in einer<br />

weitläufigen Gartenanlage mit altem<br />

Baumbestand, grenzt das Resort<br />

direkt an den großzügig gestalteten<br />

18-Loch-Golfplatz an. Den Spielern<br />

stehen umfassende Trainingsanlagen<br />

wie ein Performance Studio, ein Fitting<br />

Center und ein 3D-Simulator inklusive<br />

einer Driving Range mit 24 überdachten<br />

und zum Teil beheizten Plätzen zur<br />

Verfügung. Stillstand gibt es im Das<br />

Achental nicht.<br />

Umfangreiche Renovierungen,<br />

Erweiterungen und ein neues<br />

Konzept tragen dazu bei, dass sich<br />

das Haus auf dem Weg zum Weltklasseresort<br />

befindet. Seit 2<strong>02</strong>1 setzt Das<br />

Achental mit seinem Gourmetrestaurant<br />

es:senz unter Leitung von Chefkoch<br />

Edip Sigl neue kulinarische Maßstäbe.<br />

„Wir geben unseren Gästen ein klares<br />

Versprechen: Bei jedem Gericht<br />

konzentrieren wir uns auf das Wesentliche,<br />

auf die Essenz“, so der mit zwei<br />

Michelin-Sternen prämierte Küchenchef.<br />

„Untrennbar damit verbunden<br />

ist für mich nachhaltiger, respektvoller<br />

Umgang mit den Produkten.“<br />

www.das-achental.com<br />

158


BRANDNEU UND AKTUELL: Die ausführliche Bewertung und Beschreibung<br />

zu allen Hotelsiegern finden Sie auf www.diebestenhotels.de<br />

159


DIE BESTEN HOTELS DEUTSCHLANDS<br />

WEISSENHAUS – GRAND VILLAGE RESORT UND SPA AM MEER<br />

Die besten Hotels am Wasser<br />

Nah am Wasser gebaut: die besten Adressen an den schönsten Uferpromenaden<br />

1WEISSENHAUS PRIVATE<br />

NATURE LUXURY RESORT<br />

Ostseestrand, Parkanlage,<br />

Schlossambiente – einzigartig.<br />

www.weissenhaus.de<br />

2BUDERSAND HOTEL –<br />

GOLF & SPA – SYLT<br />

Außergewöhnliche<br />

Architektur direkt am Meer.<br />

www.budersand.de<br />

3TRAVEL CHARME<br />

STRANDIDYLL<br />

HERINGSDORF<br />

Elegantes Haus inmitten einer<br />

wunderschön angelegten Parkanlage<br />

direkt an der Ostsee.<br />

www.travelcha