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PROMAGAZIN November 2023

Unsere Themen in der November-Ausgabe: 50 Jahre Heilbronn-Franken, Nachhaltigkeit, Winterfreuden

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für die Region Heilbronn-Franken.<br />

11 I 23<br />

23. Jahrgang | 4,00 Euro | 52856<br />

Traumjob<br />

Arne Höller und<br />

Wolfgang Bartole<br />

engagieren sich<br />

für Kinder und<br />

Jugendliche<br />

50 Jahre Heilbronn-Franken | Nachhaltigkeit | Winterfreuden<br />

Kindern eine Familie geben:<br />

Im Albert-Schweitzer-Kinderdorf<br />

verschmelzen Beruf und Leben<br />

auf sinnstiftende Weise.<br />

Mehr lesen Sie ab<br />

Seite 20.


Besser arbeiten, besser leben: Die Region hat viel zu bieten!<br />

Tipps für draußen<br />

Jetzt wird es lecker<br />

Schwungvoll ins<br />

neue Jahr starten<br />

EDITORIAL<br />

LESEN SIE AUCH<br />

für die Region Heilbronn-Franken.<br />

EXTRA<br />

Herbst/Winter<br />

<strong>2023</strong>/24<br />

A r b e it g e b e r i m<br />

P o r tr ä t<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

vor einiger Zeit hatte ich bereits berichtet, dass ich ein Haus<br />

gekauft habe. Die Umzugszeit ist geschafft, jetzt heißt es:<br />

wohlfühlen. Und dazu trägt auch unser Kaminofen bei. Dank<br />

diesem und unserer Holz-Zentralheizung wird uns in den<br />

Wintermonaten sicher nicht kalt werden. Dabei sollte der<br />

Rohstoff Holz noch weit häufiger eingesetzt werden.<br />

Beispielsweise in der Baubranche. Wussten Sie, dass der<br />

Holzbauanteil bei Gewerbebauten aktuell nur bei einem<br />

Prozent liegt? Umweltpreisträgerin Dagmar Fritz-Kramer<br />

erklärt ab Seite 12, warum sich das dringend ändern sollte.<br />

Eine weitere beeindruckende Frau versucht auf einem anderen<br />

Weg die Welt nachhaltiger zu machen – über Investitionen in<br />

nachhaltige Startups. Seit diesem Jahr sitzt Janna Ensthaler, die<br />

einen 100-Millionen-Euro-Fonds leitet, als Investorin in der<br />

deutschen Unterhaltungsshow „Die Höhle der Löwen“. Lesen<br />

Sie ab Seite 6, wieso sie Nachhaltigkeit durch die Brille der<br />

Technologie betrachtet. Der technologische Fortschritt<br />

verändert auch das regionale Handwerk und die Industrie. Wie<br />

Unternehmen das Potenzial der digitalen Transformation<br />

nutzen können, erklären IHK-Präsidentin Kirsten Hirschmann<br />

und HWK-Präsident Ulrich Bopp im Doppelinterview.<br />

P.S.: Auch auf unserer Webseite www.pro-magazin.de warten<br />

exklusive Beiträge zu spannenden Themen auf Sie.<br />

Viel Spaß beim Lesen wünscht<br />

ARBEITGEBER IM<br />

PORTRÄT<br />

Wir leben in einer starken<br />

Wirtschaftsregion. Heilbronn-<br />

Franken ist nicht umsonst als<br />

„Region der Weltmarktführer“<br />

bekannt. In unserem<br />

beiliegenden Sonderheft<br />

stellen Unternehmen<br />

Karrierechancen vor.<br />

www.pro-magazin.de<br />

SCHÖNE<br />

WINTER<br />

WELT<br />

Winter <strong>2023</strong>/24<br />

Im Schnee<br />

unterwegs<br />

Köstliches<br />

für kalte Tage<br />

Tradition und<br />

Neuanfang<br />

LEBENSART<br />

präsentiert alles, was unsere<br />

Heimat so liebens- und<br />

lebenswert macht: Lesen Sie<br />

Geschichten über echte Originale,<br />

lernen Sie regionale<br />

Handwerkskunst kennen und<br />

probieren Sie neue Rezepte<br />

aus. Ab Dezember erhältlich<br />

am Kiosk oder unter<br />

www.pro-vs.de/lebensart<br />

Teresa Zwirner<br />

Redaktionsleiterin<br />

teresa.zwirner@pro-vs.de<br />

3


INHALT<br />

INHALT<br />

IN DIESER AUSGABE<br />

Titel<br />

Dienstleistungen<br />

Rubriken<br />

Nachhaltigkeit<br />

20 Eine echte Lebensaufgabe<br />

Beim Albert-Schweizer-Kinderdorf finden Kinder<br />

eine Familie.<br />

22 „Tolle Produkte reichen nicht aus“<br />

Roman Schäfer (Berner-Gruppe) setzt auf eine Kombination<br />

aus Dienstleistung und Produkt.<br />

03 Editorial<br />

40 Neues aus der Region<br />

06 „Wir lösen die Klimakrise nicht nur durch Verzicht“<br />

Janna Ensthaler erklärt, warum wir Innovationen<br />

brauchen, um die Erderwärmung zu bekämpfen.<br />

50 Jahre Heilbronn-Franken<br />

42 Bürgerinitiative pro Region informiert<br />

44 Veranstaltungskalender<br />

10 Mehrere Tausend Tonnen Aluminium einsparen<br />

Ein Ansatz zum nachhaltigen Wirtschaften besteht<br />

in der Schließung von Wertstoffkreisläufen.<br />

30 „Das Gefühl von Ankommen vermitteln“<br />

Hoteldirektor Jürgen Wegmann erklärt, warum man<br />

in der ganzen Region wunderbar entspannen kann.<br />

46 Ausblick & Impressum<br />

12 Verantwortung für Menschen und Umwelt tragen<br />

Umweltpreisträgerin Dagmar Fritz-Kramer<br />

über die Vorteile des Holzbaus.<br />

14 Baubranche braucht neue Geschäftsfelder<br />

Die Baubranche steht vor großen Veränderungen<br />

– eine Analyse<br />

Klimaneutrales Bauen<br />

16 „Nachhaltigkeit ist ein Kernziel unserer Arbeit“<br />

Die Befestigungstechnik spielt beim nachhaltigen<br />

Bauen eine tragende Rolle.<br />

26<br />

„Innovationen fördern, nicht blockieren“<br />

Die Verbundenheit zur Region macht die Stärke der regionalen<br />

Unternehmen aus. Jetzt gilt es für die Betriebe, das<br />

Potenzial der digitalen Transformation zu nutzen. Wie das<br />

gelingen kann, erklären Ulrich Bopp (Präsident der HWK<br />

Heilbronn-Franken) und Kirsten Hirschmann (Präsidentin<br />

der IHK Heilbronn-Franken) im Gespräch.<br />

Foto: Matthias Bitsch<br />

Winterfreuden<br />

32 Weil Schenken von Herzen kommt<br />

In Heilbronn-Franken kann man in der<br />

Weihnachtszeit wunderbar einkaufen gehen.<br />

Jobmagazin<br />

38 „Gute Bewerber sind wie die Nadel im Heuhaufen“<br />

Bernd Rath über KI-Tools – und wie sie beim Recruiting<br />

helfen können.<br />

Zum Titelbild<br />

Die Arbeit im Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg<br />

ist kein Job wie jeder andere. Für die pädagogischen Fachkräfte,<br />

die Kinder in ihre Familie aufnehmen, verschmelzen<br />

Beruf und Leben auf eine bereichernde und sinnstiftende<br />

Weise. Arne Höller (links) und Wolfgang Bartole leiten als<br />

gleichberechtigte Vorstände den gemeinnützigen Albert-<br />

Schweitzer-Kinderdorf-Verein in Waldenburg.<br />

Foto: Albert-Schweizer-Kinderdorf e.V.<br />

Nach der Schule?<br />

Durchstarten!<br />

Auf mein-sprungbrett werden Schüler*innen im Bewerbungsprozess<br />

begleitet und bekommen direkt passende regionale Angebote.<br />

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Deine Möglichkeiten<br />

sind so individuell<br />

wie du!<br />

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Soll Ihr Umzug hier in der Region,<br />

deutschlandweit oder innerhalb<br />

Europas stattfinden? Wir sind Ihr<br />

zuverlässiger und kompetenter<br />

Ansprechpartner. Egal, ob Sie als<br />

Privatperson regional oder über<br />

eine Firma überregional umziehen.<br />

Wir betreuen Sie.<br />

Projekt-/ Büroumzug<br />

Firmenverlagerung, Neumöbel,<br />

Zoll Verwahrlager<br />

Wir sind erfahrener Partner von<br />

regional und international<br />

agierenden Firmen im Bereich<br />

Projekt- und Büroumzug.<br />

Komplette Firmenverlagerungen<br />

oder einzelne Arbeitsplätze?<br />

Wir finden mit Ihnen gemeinsam<br />

Lösungen.<br />

Internationaler Umzug<br />

weltweit<br />

Südafrika, Malta, China, die USA<br />

oder Mexiko. Egal wohin. Wir ziehen<br />

Sie weltweit um. Wir sind dabei Ihr<br />

Ansprechpartner und betreuen Sie<br />

vor, während und nach dem Umzug<br />

in allen Belangen. Wir haben ein<br />

weltweites Netz von persönlich<br />

bekannten Partnern auf das wir<br />

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Studium<br />

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Onolzheimer Hauptstr. 59 • 74564 Crailsheim<br />

Tel. 07951 9160-0 • Fax 07951 9160-74<br />

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Praktikum<br />

Gap Year<br />

5


Janna Ensthaler möchte<br />

Nachhaltigkeit in die<br />

Wirtschaft integrieren.<br />

Dafür bindet sie sich auch<br />

selbst an strenge<br />

Nachhaltigkeitsregeln.<br />

Energie da,<br />

Energie woda,<br />

man sie braucht!<br />

wo man sie braucht!<br />

„Wir lösen<br />

die Klimakrise<br />

nicht nur durch<br />

Verzicht“<br />

Janna Ensthaler leitet einen 100-Millionen-Euro-Fonds für<br />

grüne Investments und sitzt seit diesem Jahr als Investorin<br />

in der „Höhle der Löwen“. Im Interview erklärt sie, warum<br />

wir Technologien und Innovationen benötigen, um die globale<br />

Erderwärmung zu bekämpfen.<br />

Interview von Teresa Zwirner<br />

Foto: Vlada Labzeyeva<br />

Mit dem GreenGenerationFund investieren Sie<br />

in Startups in den Bereichen Foodtech und<br />

Greentech. Wie wichtig ist es, als Unternehmen<br />

nachhaltig zu sein?<br />

Janna Ensthaler: Ohne nachhaltiges Wirtschaften<br />

und Leben wird der Klimawandel voranschreiten<br />

und die Erderwärmung ihren Lauf<br />

nehmen. Das bedeutet, ob man es glauben will<br />

oder nicht, dass wir durch die Erderwärmung in<br />

große Probleme geraten werden: Abschmelzung<br />

der Pole, Anstieg des Meeresspiegels, Stürme,<br />

Fluten, Waldbrände, ausfallende Ernten, hunderte<br />

Millionen von Klimaflüchtlingen. Um das<br />

zu vermeiden, brauchen wir neue, oft technologische<br />

Lösungen. Beispiele hierfür sind erneuerbare<br />

Energien, elektrische Mobilität, alternative<br />

Proteine. Darin investieren wir mit unserem<br />

Green Generation Fund und bauen gleichzeitig<br />

eine 50-Milliarden-Dollar-Industrie bis 2050.<br />

Das hat auch wirtschaftlich für Deutschland und<br />

Europa einen hohen Stellenwert.<br />

Sie binden sich auch selbst an besonders strenge<br />

Nachhaltigkeitsregeln …<br />

Ensthaler: Unsere Philosophie ist es, Nachhaltigkeit<br />

nicht nur zu fördern, sondern sie in unserer<br />

Wirtschaft zu integrieren. Deshalb haben wir<br />

beschlossen, dass ein Drittel unseres Carried Interest<br />

direkt an die Erreichung von Impact-KPIs<br />

geknüpft ist. Das bedeutet, dass wir finanziell direkt<br />

davon betroffen sind, wenn unsere Portfoliounternehmen<br />

oder wir selbst die festgesetzten<br />

Nachhaltigkeitsziele nicht erreichen.<br />

Sie investieren hauptsächlich in Startups. Wie<br />

hat sich die Startup-Landschaft hinsichtlich<br />

Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren verändert?<br />

Ensthaler: Sie hat sich enorm verändert. Wir sehen<br />

eine klare Tendenz: Ein Geschäftsmodell<br />

wird zukunftsfähiger sein, wenn es auf Nachhaltigkeit<br />

aufbaut. Das gilt für Startups ebenso wie<br />

für Investoren, deren Interessen sich in Richtung<br />

nachhaltige Investitionen entwickeln. Zehn Prozent<br />

der gesamten Venture Capital-/Private<br />

Proaktiv<br />

Proaktiv<br />

für<br />

für<br />

nachhaltige<br />

nachhaltige<br />

Energie<br />

Energie<br />

Erneuerbare Energien gehören zu den wichtigsten Stromquellen in Deutschland und ihr Ausbau ist eine zentrale<br />

Erneuerbare Säule der Energiewende. Energien gehören Entsprechend zu den wichtigsten den PlänenStromquellen der Bundesregierung in Deutschland soll unsere undEnergieversorgung ihr Ausbau ist eineklimaver-<br />

träglicher Säule der Energiewende. werden und uns Entsprechend gleichzeitig unabhängiger den Plänen der vom Bundesregierung Import fossilersoll Brenn-, unsere Kraft- Energieversorgung und Heizstoffe klimaver-<br />

machen.<br />

zentrale<br />

träglicher Der Anteilwerden der erneuerbaren und uns gleichzeitig Energien unabhängiger am Stromverbrauch vom Import ist vonfossiler rund sechs Brenn-, Prozent Kraft- und im Jahr Heizstoffe 2000 auf machen. rund<br />

42 DerProzent Anteil der im Jahr erneuerbaren 2019 gewachsen. Energien am Stromverbrauch ist von rund sechs Prozent im Jahr 2000 auf rund<br />

42 Prozent im Jahr 2019 gewachsen.<br />

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH sind Vorreiter der Energiewende. Die äquivalente Menge des Stroms, der<br />

Die innerhalb Stadtwerke unseres Schwäbisch Stromnetzes Hallverbraucht GmbH sindwird, Vorreiter kommt derheute Energiewende. schon zu 100% Die äquivalente aus erneuerbaren Menge des Energiequellen. Stroms, der<br />

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60,3 %<br />

60,3 %<br />

CO2-Emissionen:<br />

Radioaktiver Abfall:<br />

CO2-Emissionen:<br />

Radioaktiver Abfall:<br />

39,7 %<br />

39,7 %<br />

0 g/kWh<br />

0,0000 g/kWh<br />

0 g/kWh<br />

0,0000 g/kWh<br />

Zum Vergleich:<br />

Stromerzeugung in Deutschland<br />

Zum<br />

(Quelle:<br />

Vergleich:<br />

BDEW)<br />

Stromerzeugung in Deutschland<br />

(Quelle: BDEW)<br />

3,9 %<br />

3,9 %<br />

13,5 %<br />

13,5 %<br />

40,4 %<br />

40,4 %<br />

CO2-Emissionen:<br />

Radioaktiver Abfall:<br />

CO2-Emissionen:<br />

Radioaktiver Abfall:<br />

29,0 %<br />

29,0 %<br />

Legende:<br />

11,9 % Legende: Erneuerbare Energien nach EEG<br />

11,9 % Sonstige Erneuerbare Erneuerbare Energien Energien nach EEG<br />

Erdgas<br />

1,3%<br />

Sonstige Erneuerbare Energien<br />

Kohle Erdgas<br />

1,3%<br />

352 g/kWh<br />

Sonstige Kohle fossile Energieträger<br />

0,0004 g/kWh<br />

352 g/kWh<br />

Sonstige Kernkraftfossile Energieträger<br />

0,0004 g/kWh<br />

Kernkraft<br />

6 <strong>November</strong> <strong>2023</strong>


WIRTSCHAFT | Nachhaltigkeit<br />

Nachhaltigkeit | WIRTSCHAFT<br />

Zur Person<br />

Unternehmerin Janna Ensthaler ist seit<br />

2021 Partnerin des von ihr gegründeten<br />

Green Generation Funds, eines Risikokapitalfonds<br />

mit Fokus auf<br />

Investments in Greentech und Foodtech.<br />

Seit April <strong>2023</strong> ist sie Investorin<br />

in der Fernsehsendung „Die Höhle der<br />

Löwen“. Das Manager Magazin zählt<br />

Janna Ensthaler zu den einflussreichsten<br />

Frauen der deutschen Wirtschaft.<br />

Equity Investments sind inzwischen<br />

Climate-Tech-Investments.<br />

Ein Startup, in das Sie investieren, ist<br />

das Unternehmen Klim, das Bauern bei<br />

der Umstellung auf regenerative Landwirtschaft<br />

helfen soll. Wie beurteilen<br />

Sie die nachhaltige Entwicklung in der<br />

Lebensmittelindustrie?<br />

Ensthaler: Dort bewegt sich derzeit<br />

unglaublich viel, vor allem in Richtung<br />

Food Resilience. Es geht darum, unser<br />

Ernährungssystem widerstandsfähiger,<br />

autarker und unabhängiger zu machen.<br />

Die regenerative Landwirtschaft<br />

spielt dabei eine Schlüsselrolle, da sie<br />

nicht nur die Bodenqualität und Biodiversität<br />

verbessert, sondern auch mit<br />

effektiver CO 2<br />

-Bindung einen enormen<br />

Hebel ansetzen kann und somit<br />

einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz<br />

leisten. 25 Prozent des gesamten<br />

CO 2<br />

-Problems kommen tatsächlich<br />

aus der Lebensmittelindustrie.<br />

Unternehmen wie Klim sind Pioniere<br />

in diesem Bereich und ermöglichen es<br />

Landwirten, diese wichtigen Praktiken<br />

der regenerativen Landwirtschaft effektiv<br />

um- und einzusetzen.<br />

Sie starteten GreenGenerationFund mit<br />

einer Studienkollegin aus Oxford. Wie<br />

stehen wir beim Thema Nachhaltigkeit<br />

im internationalen Vergleich da?<br />

Ensthaler: Ich betrachte Nachhaltigkeit<br />

durch die Brille der Technologie –<br />

wir Menschen werden es nicht schaffen,<br />

die Klimakrise nur durch Verzicht<br />

zu lösen. Wir benötigen Technologien<br />

und Innovationen, um dieses Mammutprojekt<br />

kollektiv in Angriff nehmen<br />

zu können. Eigentlich war Deutschland<br />

als Innovationsland im Bereich<br />

nachhaltige Technologien ganz vorne,<br />

jedoch fehlt hier der nötige Push der<br />

Regierung, solche Industrien mit anzukurbeln.<br />

Joe Biden hat mit dem Green<br />

Deal und dem Inflation Reduction Act<br />

(IRA) riesige Gelder freigesetzt, um die<br />

Zukunftsindustrie Greentech für die<br />

USA zu sichern. Das hätten wir hier in<br />

Europa auch längst machen sollen.<br />

Foto: THIS IS MARKETING<br />

Janna Ensthaler begeistert sich für jede Gründungsidee, hinter der ein Team mit<br />

Herzblut, Fachwissen und Hingabe steht.<br />

Seit diesem Jahr sind Sie als Investorin<br />

bei „Die Höhle der Löwen“ dabei. Welcher<br />

Pitch hat Sie am meisten begeistert?<br />

Ensthaler: Es ist wirklich schwer, sich<br />

auf einen Pitch zu beschränken, da jeder<br />

einzelne seine eigene Faszination<br />

und Einzigartigkeit hat. In „Die Höhle<br />

der Löwen“ erleben wir eine Vielfalt an<br />

spannender und innovativer Ideen, die<br />

mich immer wieder aufs Neue positiv<br />

überraschen und begeistern. Was die<br />

Pitches besonders spannend macht, ist<br />

die Unvorhersehbarkeit. Man weiß nie,<br />

wer als Nächstes durch das Tor in die<br />

Höhle kommt und mit welcher Idee. Es<br />

gibt Pitches, die so emotional sind,<br />

dass sie einen tief berühren, und einige,<br />

die aus Investorensicht einfach begeistern.<br />

Und bei welcher Gründungsidee<br />

würden Sie als Löwin begeistert vom<br />

Stuhl springen?<br />

Ensthaler: Mich begeistert jede Gründungsidee,<br />

hinter der ein Team mit<br />

echtem Herzblut, fundiertem Fachwissen<br />

und absoluter Hingabe steht. Wenn<br />

die Gründerinnen und Gründer in der<br />

Lage sind, ihre Begeisterung und Leidenschaft<br />

für ihre nachhaltige Idee auf<br />

mich zu übertragen, dann schlägt mein<br />

eigenes Gründerherz höher. Als jemand,<br />

der selbst mehrfach gegründet<br />

hat, weiß ich, was es bedeutet, eine<br />

Idee zum Leben zu erwecken. Und wie<br />

sich die Gründer beim Pitch vor den<br />

Löwen fühlen.<br />

Lösungen von Optima sorgen dafür, dass wertvolle<br />

und empfindliche Güter wie Medikamente, Hygieneund<br />

Medizinprodukte, Lebensmittel oder Kosmetika<br />

weltweit bei den Menschen ankommen, die täglich auf<br />

diese Produkte angewiesen sind. Sicher, zuverlässig<br />

und bestens geschützt. Mit unserer Arbeit leisten wir<br />

einen wertvollen Beitrag für mehr Gesundheit, mehr<br />

Sicherheit und eine höhere Lebensqualität.<br />

Dafür geben wir jeden Tag unser Bestes. Mit großer<br />

Expertise, Teamgeist und dem Anspruch, jede neue<br />

Herausforderung zur Begeisterung unserer Kunden<br />

und Partner zu lösen. Gemeinsam tun wir alles dafür,<br />

dass unser Team auch in Zukunft Optima – das Beste<br />

ist. Mit attraktiven Arbeitsbedingungen, vielseitigen<br />

Entfaltungsmöglichkeiten und einer Atmosphäre, in der<br />

sich die Menschen willkommen fühlen.<br />

Anzeige<br />

Noch sind wir im „Driver Seat“<br />

Maschinenraum Momentum <strong>2023</strong>: klares Pro-KI-Statement von Würth Elektronik.<br />

Alexander Gerfer (l.) auf dem Podium<br />

der Maschinenraum Momentum <strong>2023</strong>.<br />

Foto: Würth Elektronik<br />

Ein klares Bekenntnis zum KI-Standort<br />

Deutschland gab Alexander<br />

Gerfer, CTO von Würth Elektronik eiSos,<br />

auf der Konferenz Maschinenraum Momentum<br />

in Berlin ab: „Künstliche Intelligenz<br />

wird kommen – und sie wird unser<br />

Leben revolutionieren. Es liegt nun<br />

an uns, die enormen Möglichkeiten<br />

dieser Technologie für uns zu nutzen.<br />

Noch sitzen wir im Driver Seat – und<br />

dort müssen wir auch bleiben. Um weiterhin<br />

fortschrittlich und zukunftsorientiert<br />

zu agieren, gilt es, zur richtigen<br />

Zeit entschlossen zu handeln und mutige<br />

Entscheidungen zu treffen.“<br />

Als Hersteller von elektrischen<br />

und elektronischen Bauelementen versteht<br />

sich Würth Elektronik als Komponenten-<br />

und Know-how-Lieferant für<br />

die innovative Industrie. Die Kooperation<br />

mit der cloudbasierten Engineering-<br />

Plattform CELUS ist hierfür ein Beispiel.<br />

Das Deep-Tech-Unternehmen hat die<br />

bewährten passiven Komponenten von<br />

Würth Elektronik in die Datenbank seiner<br />

cloudbasierten Engineering-Plattform<br />

aufgenommen. Mit ihr automati-<br />

siert das Deep-Tech-Unternehmen die<br />

Entwicklung elektronischer Leiterplatten<br />

auf Basis moderner KI. So sollen Innovationen<br />

ermöglicht und aus Ideen<br />

marktreife Produkte werden.<br />

Info<br />

ADVERTORIAL<br />

Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG<br />

Max-Eyth-Str. 1<br />

74638 Waldenburg<br />

Tel.: 07942 945-0<br />

E-Mail: eiSos@we-online.de<br />

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Tragen auch Sie einen wertvollen Beitrag dazu bei: www.karriere-bei-optima.de<br />

9


WIRTSCHAFT | Nachhaltigkeit<br />

Nachhaltigkeit | WIRTSCHAFT<br />

in immer mehr Fahrzeugen zu verwenden.<br />

Diese aufbereiteten Materialien<br />

stammen aus dem Recyclingprozess.<br />

Für die aktuelle Serie des Audi Q4<br />

e-tron hat Audi dafür zusammen mit<br />

Partnerunternehmen einen Weg gefunden,<br />

defekte Fahrzeugscheiben<br />

aufzubereiten und in den Herstellungsprozess<br />

für neues Flachglas einzubringen.<br />

Der Sekundäranteil des so<br />

hergestellten Glases liegt bei bis zu<br />

30 Prozent. Durch die Aufbereitung<br />

des beschädigten Glases müssen insgesamt<br />

weniger Energie und Rohstoffe<br />

für die Herstellung der Scheiben verwendet<br />

werden.<br />

Glas zu schließen, wurden im Pilotprojekt<br />

MaterialLoop Altfahrzeuge demontiert.<br />

Ziel ist es dabei, hochwertige<br />

Sekundärmaterialien für die Produktion<br />

von Neufahrzeugen zurückzugewinnen.<br />

Neben der technischen Machbarkeit<br />

steht die Verbesserung der<br />

Recyclingfähigkeit neuer Fahrzeuggenerationen<br />

im Fokus der Untersuchungen.<br />

Mit Mut zu innovativen<br />

Technologien ist es möglich, weitere<br />

Materialien zu integrieren und die Automobilproduktion<br />

Stück für Stück<br />

nachhaltiger zu gestalten.<br />

<br />

Achim Diehlmann<br />

Zur Person<br />

Dr. Achim Diehlmann ist<br />

Leiter Betrieblicher Umweltschutz<br />

Neckarsulm und Projektleiter<br />

Mission:Zero bei der Audi AG.<br />

Recyceltes Material<br />

unterstützt sicheres Arbeiten<br />

Durch den Recyclingprozess für Aluminiumbleche führt Audi am Standort Neckarsulm mehrere Tausend Tonnen des kostbaren<br />

Rohstoffs in den Kreislauf zurück.<br />

Mehrere Tausend Tonnen<br />

Aluminium einsparen<br />

Ein Ansatz zum nachhaltigen Wirtschaften besteht in der Schließung<br />

von Wertstoffkreisläufen. Wie das in der Automobilbranche<br />

gelingen kann, erklärt Achim Diehlmann, Umweltschutzleiter bei<br />

Audi Neckarsulm.<br />

Der Mehrwert einer konsequenten<br />

Kreislaufwirtschaftsstrategie<br />

liegt auf der Hand: Materialien<br />

in Kreisläufen zu führen, spart Ressourcen<br />

und Energie, die sonst zur<br />

Herstellung neuer Rohstoffe notwendig<br />

wären. Bereits 2017 hat Audi am<br />

Standort Neckarsulm einen Recyclingprozess<br />

für Aluminiumbleche eingeführt,<br />

der mittlerweile an mehreren<br />

Standorten im Konzernverbund übernommen<br />

wurde. Verschnitte, die im<br />

Presswerk anfallen, werden sortenrein<br />

verpresst und gehen zurück an die Lieferanten.<br />

Das Material wird ohne Qualitätsverlust<br />

aufbereitet und kann in<br />

seiner ursprünglichen Güte wiederverwendet<br />

werden. Mehrere Tausend<br />

Tonnen Primäraluminium werden so<br />

pro Jahr eingespart. Damit entfällt<br />

auch ein großer Teil der energieintensiven<br />

Herstellung von neuem Aluminium.<br />

Ein weiterer Beitrag zur Ressourcenschonung<br />

besteht darin, Rezyklate<br />

Foto: Audi AG<br />

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen haben<br />

auch Mitarbeitende innovative<br />

Ideen für den optimierten Ressourceneinsatz<br />

und das Recycling eingebracht.<br />

Kunststoffteile aus der Fahrzeugproduktion,<br />

die zum Schutz von Bauteilen<br />

dienen, werden sortenrein gesammelt<br />

und zu Filament aufbereitet. Aus diesen<br />

Kunststofffäden werden im 3D-<br />

Druck-Verfahren individuelle Montagehilfen<br />

für die Mitarbeitenden in der<br />

Fertigung hergestellt. Mit dem recycelten<br />

Material wird dadurch ergonomisches<br />

und sicheres Arbeiten unterstützt.<br />

Andere Teile der nicht vermeidbaren<br />

Plastikabfälle werden von einem<br />

Hersteller zu Abfallsäcken verarbeitet,<br />

die dann wiederum im Audi-Werk genutzt<br />

werden.<br />

Um auch künftig auf Kreislaufwirtschaft<br />

zu setzen, wird in Neckarsulm<br />

derzeit ein neues Wasserwerk gebaut,<br />

das ab 2025 das Betriebswasser<br />

für das gesamte Werk in einem geschlossenen<br />

Kreislauf führen soll. Dadurch<br />

wird bis zu 70 Prozent Frischwasser<br />

eingespart. Das gereinigte<br />

Wasser aus der Kläranlage wird mithilfe<br />

von Filteranlagen und Membranen<br />

für die Produktion aufbereitet und anschließend<br />

zurück in die Kläranlage<br />

geleitet. Um weitere Materialkreisläufe<br />

für Stahl, Aluminium, Kunststoff oder<br />

KARRIERE<br />

BEI ROMMELAG<br />

Mehr von uns online:<br />

10<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

QR-Code scannen oder<br />

www.rommelag.com/karriere<br />

11


WIRTSCHAFT | Nachhaltigkeit<br />

Nachhaltigkeit | WIRTSCHAFT<br />

Verantwortung<br />

für Menschen und<br />

Umwelt tragen<br />

Nachwachsende Rohstoffe, Recyclingfähigkeit, Dämmstoffe:<br />

Dagmar Fritz-Kramer, Trägerin des Deutschen Umweltpreises,<br />

erklärt, wieso Nachhaltigkeit in der Baubranche so wichtig wird.<br />

Interview von Teresa Zwirner<br />

seiner heutigen Form mit vielen Monokulturen<br />

wird den Klimawandel so<br />

nicht überleben. Der Forstwirtschaft<br />

muss beim nachhaltigen Umbau der<br />

Wälder dringend geholfen werden.<br />

Das Stichwort hier heißt „Carbon Farming“.<br />

Das bedeutet?<br />

Fritz-Kramer: Carbon Farming zielt<br />

darauf ab, die Kohlenstoffanreicherung<br />

in landwirtschaftlichen Böden zu<br />

fördern. Die Konzeption besteht darin,<br />

den Kohlenstoff, der durch menschliche<br />

Aktivitäten in die Atmosphäre freigesetzt<br />

wird, zurück in den Boden zu<br />

bringen. Dieser Ansatz trägt dazu bei,<br />

den Kohlenstoffkreislauf zu schließen.<br />

Recyclingfähigkeit eines Gebäudes<br />

sollte vor Abriss geprüft werden müssen.<br />

Für engergieeffizientes Bauen spielen<br />

auch Dämmstoffe eine zentrale Rolle.<br />

Doch nachhaltige Rohstoffe wie Holz,<br />

Stroh, Hanf oder Seegras kommen noch<br />

wenig zum Einsatz. Woran liegt das?<br />

Fritz-Kramer: Die nachhaltigen Rohstoffe<br />

waren bisher teurer als die konventionellen<br />

Rohstoffe wie Steinwolle,<br />

Glaswolle und Styropor. Aktuell werden<br />

nur acht Prozent der Gebäude in<br />

Deutschland mit nachwachsenden<br />

Rohstoffen gedämmt. Auch bei der<br />

Energieberechnung hatten sie das<br />

Nachsehen.<br />

Was muss getan werden, damit es für<br />

Bauherren attraktiver wird, nachhaltige<br />

Baustoffe zu wählen?<br />

Fritz-Kramer: Die seit <strong>2023</strong> gültigen<br />

Fördermittel für nachhaltige Gebäude<br />

würdigen nun erstmals die niedrige<br />

CO ²<br />

-Bilanz dieser Rohstoffe über den<br />

Lebenszyklus. Leider sind die Fördermittel<br />

selbst Profis noch recht fremd.<br />

Sie haben vorhin aufgezeigt, dass Holz<br />

beim Gewerbebau mit einem Prozent<br />

noch eine sehr untergeordnete Rolle<br />

spielt. Was muss sich hier ändern?<br />

Fritz-Kramer: Hier besteht ein großer<br />

Bedarf, die Gebäude klimaneutral umzubauen<br />

und sie zukunftsfähig zu machen.<br />

Mit attraktiven Abschreibungsmöglichkeiten<br />

für diese Maßnahmen<br />

würde sich hier schnell was bewegen.<br />

Zurück zu Ihnen: Sie wurden mit dem<br />

Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.<br />

Kurz und knapp: Warum haben Sie<br />

diese Auszeichnung erhalten?<br />

Dagmar Fritz-Kramer: Weil der nachhaltige<br />

Holzbau seit vier Generationen<br />

unsere Leidenschaft ist. Mit viel Innovationskraft,<br />

Pioniergeist und Mut haben<br />

wir als Unternehmen mit mittlerweile<br />

40 Patenten und Schutzrechten<br />

einige Akzente für die Bauwende zum<br />

Klimaschutz setzen können.<br />

Baufritz stand also schon für Nachhaltigkeit,<br />

bevor der Begriff in aller Munde<br />

war. Warum sind Sie so früh diesen<br />

Weg gegangen?<br />

Fritz-Kramer: Ausschlaggebend war<br />

ein persönlicher Schicksalsschlag Ende<br />

der 70er Jahre. Meine Mama erkrankte<br />

an Krebs, der auf Gifte in unserem<br />

Wohnumfeld zurückzuführen war. Das<br />

änderte unser Denken darüber, wieviel<br />

Verantwortung wir für Mensch und<br />

Umwelt mit unserem Bauen haben.<br />

Und in welchen Bereichen möchten Sie<br />

künftig noch nachhaltiger werden?<br />

Fritz-Kramer: Wir möchten bis 2025<br />

Zero-Waste-Betrieb werden. Auf unseren<br />

Baustellen entsteht leider immer<br />

noch viel zu viel Verpackungsmüll. Jeder<br />

Wasserhahn kommt mit aufwändiger<br />

Verpackung. Parallel müssen wir<br />

auch noch unser Logistiksystem überprüfen.<br />

Leider verbringen unsere Mitarbeiter<br />

und alle Bauteile immer noch<br />

viel Zeit auf der Straße. Es gibt also viel<br />

zu tun.<br />

Umweltpreisträgerin Dagmar Fritz-Kramer setzt beim Bau auf den Rohstoff Holz.<br />

Foto: Baufritz<br />

Etwa 40 Prozent der CO ²<br />

-Emissionen<br />

gehen auf das Konto des Gebäude- und<br />

Bausektors. In welcher Größenordnung<br />

muss sich das Bauen mit Holz durchsetzen,<br />

um die Emissionen zu senken?<br />

Fritz-Kramer: Es wird immer wichtiger,<br />

das Bauen mit Holz für alle Gebäudearten<br />

zu forcieren. Beim Gewerbebau<br />

liegt der Holzbauanteil bei nur<br />

einem Prozent, beim Bau von Einfamilienhäusern<br />

immerhin bei 25 Prozent.<br />

Darüber hinaus sollte das Segment der<br />

Recycling-Baustoffe, zum Beispiel Recycling-Beton,<br />

schnell den Weg in den<br />

Markt finden.<br />

Ihr Unternehmen Baufritz setzt fast<br />

ausschließlich auf Holz. Welche Vorteile<br />

bietet der Baustoff?<br />

Fritz-Kramer: Holz speichert CO ²<br />

ein.<br />

Das ist wichtig für die Dekarbonisierung<br />

unserer Produkte. Wir arbeiten<br />

ressourceneffizient mit nachwachsenden<br />

Rohstoffen, um eine Alternative zu<br />

bieten zu Baustoffen, die mit viel Energie<br />

und CO ²<br />

Verbrauch produziert werden.<br />

Darüber hinaus ist Holz leicht,<br />

statisch extrem belastbar und schön.<br />

Es gibt doch sicher auch Nachteile ...<br />

Fritz-Kramer: Auch der Rohstoff Holz<br />

steht nicht unendlich zur Verfügung.<br />

Wir müssen sorgsam mit diesem Hightech-Baustoff<br />

umgehen. Der Wald in<br />

Stichwort Recyclingfähigkeit von Baustoffen.<br />

Hat sich hier in den letzten Jahren<br />

etwas verbessert?<br />

Fritz-Kramer: Aktuell spielt die Recyclingfähigkeit<br />

in den bestehenden Zertifizierungen<br />

noch eine untergeordnete<br />

Rolle. Um unsere Ressourcen im Bestand<br />

besser nutzen zu können, muss<br />

man hier noch deutlicher ran. Die<br />

12<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

13


WIRTSCHAFT | Nachhaltigkeit<br />

Anzeige<br />

ADVERTORIAL<br />

Baubranche braucht<br />

neue Geschäftsfelder<br />

Die Bauwirtschaft steht vor großen Veränderungen. Dies belegt eine<br />

aktuelle PwC-Studie. Nachhaltigkeit spielt in diesem Kontext eine<br />

besonders große Rolle.<br />

Der Holzbauanteil bei Einfamilienhäusern<br />

liegt bei 25 Prozent, beim Gewerbebau<br />

nur bei einem Prozent.<br />

Die gegenwärtige Weltlage, geprägt<br />

von Klimawandel, Fachkräftemangel<br />

und Inflation, hat<br />

auch die Bauindustrie fest im Griff.<br />

Laut der PwC-Studie <strong>2023</strong> zum Umgang<br />

der Baubranche mit den aktuellen<br />

Herausforderungen spüren sechs<br />

von zehn Unternehmen die Auswirkungen<br />

in Form von Lieferkettenverzögerungen,<br />

steigendem Kostendruck<br />

und sinkender Nachfrage.<br />

Angesichts dieser Entwicklungen<br />

sehen die meisten Befragten große<br />

Veränderungen auf die Baubranche<br />

zukommen: Zwei Drittel planen neue<br />

Geschäftsfelder, 57 Prozent richten ihr<br />

Unternehmen neu aus und knapp die<br />

Hälfte plant eine Umstrukturierung<br />

des Lieferantenportfolios und der Unternehmensorganisation<br />

in den kommenden<br />

Jahren. Während die Digitalisierung<br />

in der Branche dabei zögerlich<br />

voranschreitet, gewinnt das Thema<br />

Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung:<br />

83 Prozent der Befragten halten<br />

Nachhaltigkeit für wichtig, ein Anstieg<br />

um 15 Prozentpunkte im Vergleich<br />

zum Vorjahr.<br />

„Unsere Studienergebnisse der<br />

letzten beiden Jahre zeigen, dass die<br />

Branche verstärkt auf Nachhaltigkeit<br />

setzt und aktiv an deren Umsetzung arbeitet",<br />

erklärt Rebekka Berbner, Partnerin<br />

im Bereich Capital Projects & Infrastructure<br />

bei PwC Deutschland.<br />

Allerdings wird durch die Ergebnisse<br />

auch deutlich, dass nur jedes vierte<br />

Unternehmen die Nachhaltigkeitsstandards<br />

vollständig umsetzt, und<br />

erst 40 Prozent Nachhaltigkeitsthemen<br />

auf Unternehmensebene etabliert haben.<br />

„Dies unterstreicht, dass ein erheblicher<br />

Handlungsbedarf besteht<br />

und dass das Thema in den kommenden<br />

Jahren noch weiter an Bedeutung<br />

gewinnen wird", so Berbner.<br />

Die meisten Unternehmen sind<br />

sich mittlerweile der Verantwortung<br />

bewusst, nachhaltig zu wirtschaften.<br />

Die Studienergebnisse zeigen, dass 83<br />

Prozent der Unternehmen ESG – Umwelt,<br />

Soziales und Unternehmensführung<br />

– für wichtig halten. Aktuell setzt<br />

jedoch nur jeder vierte Betrieb die<br />

Standards auch vollständig um. Diese<br />

Diskrepanz verdeutlicht die Herausforderungen,<br />

vor denen viele Unternehmen<br />

stehen. „Eine effektive Umsetzung<br />

erfordert oft strukturelle<br />

Veränderungen im Unternehmen,“, erklärt<br />

Berbner. Unternehmen, die diesen<br />

Weg konsequent verfolgen, können<br />

laut der Expertin nicht nur zur<br />

nachhaltigen Entwicklung beitragen,<br />

sondern auch ihre eigene Resilienz<br />

Foto: AdobeStock/Anastasia Kozyreva<br />

und Wettbewerbsfähigkeit stärken.<br />

„Durch nachhaltige Praktiken zeigen<br />

Bauunternehmen, dass sie auch soziale<br />

und ökologische Verantwortung<br />

übernehmen", sagt die Expertin.<br />

Dies stärke nicht nur das Unternehmensimage,<br />

sondern könne auch<br />

zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit<br />

und Arbeitgeberattraktivität<br />

führen. Besonders für Bauunternehmen<br />

sei der Nachhaltigkeitsfokus von<br />

entscheidender Bedeutung, da knapp<br />

80 Prozent der globalen Treibhausemissionen<br />

allein auf die Infrastrukturbranche<br />

entfalle. Laut Berbner ist es<br />

für die künftige Entwicklung daher<br />

ausschlaggebend, dass Bauunternehmen<br />

innovative Ansätze und Technologien<br />

entwickeln, um ihren ökologischen<br />

Fußabdruck zu reduzieren und<br />

umweltfreundlichere Bauprojekte umzusetzen.<br />

Genau hier setzt eine Nachhaltigkeitsstrategie<br />

an. Diese ermöglicht es<br />

Unternehmen, ihre Bemühungen zur<br />

Umsetzung von Nachhaltigkeit zu koordinieren<br />

und sicherzustellen, dass<br />

alle Aktivitäten im Einklang mit ihren<br />

langfristigen Zielen stehen. „Eine<br />

Nachhaltigkeitsstrategie ist für Bauunternehmen<br />

entscheidend, da sie richtungsweisend<br />

ist und als umfassender<br />

Fahrplan dient, ökologische und soziale<br />

Ziele zu erreichen“, erklärt die Expertin.<br />

Eine gut durchdachte Strategie<br />

ermögliche es Unternehmen dabei, Synergien<br />

zu nutzen, Kosten zu senken,<br />

Innovationen zu fördern und gleichzeitig<br />

ihre gesellschaftliche Verantwortung<br />

zu erfüllen.<br />

Laut Studie hat gut die Hälfte der<br />

befragten Unternehmen bereits eine<br />

Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet.<br />

Die größten Hürden bei der Etablierung<br />

sehen die Betriebe bei der Umsetzung<br />

in der Praxis und dem<br />

fachlichen Know-how.tz<br />

Jeder Tropfen zählt<br />

Kreisweit aufgestellte grüne Automaten warten auf Sammelflaschen für Altspeisefett.<br />

Eine grüne, dreieckige Sammelflasche<br />

stand im Laufe des Oktobers<br />

vor allen Haustüren im Hohenlohekreis.<br />

Hitzebeständig und handlich, sollen<br />

in sie übrig gebliebene Öle und Fette<br />

nach dem Kochen eingefüllt werden.<br />

Ein bequemes und bewährtes System<br />

für die Altspeisefett-Sammlung. Bequem<br />

vor allem für die Hohenloher<br />

Bürgerinnen und Bürger. Ist die Sammelflasche<br />

voll, kann sie an den 21 im<br />

Hohenlohekreis verteilten Automaten<br />

abgegeben werden. Zu jeder Tageszeit.<br />

Das Sammelsystem mit den<br />

1,2 Liter fassenden Sammelflaschen ist<br />

ein Mehrwegsystem: Wer eine volle<br />

Flasche am Automaten abgibt, erhält<br />

eine saubere, leere Flasche zurück. Die<br />

Standorte wurden so gewählt, dass sie<br />

jederzeit gut erreichbar sind, etwa an<br />

Plätzen des täglichen Lebens wie<br />

Foto: Abfallwirtschaft Hohenlohekreis<br />

Abfallberater Rainer Mugler sammelt<br />

fleißig Altspeisefett mit.<br />

Lebensmittelfachgeschäften. Aus dem<br />

gesammelten Altspeisefett wird Biokraftstoff<br />

hergestellt. Wer mitsammelt<br />

schont also das Klima und verbessert<br />

die CO 2<br />

-Bilanz.<br />

Info<br />

Über Automatenstandorte informiert<br />

die Abfall-App (kostenlos erhältlich<br />

in den gängigen App-Stores unter<br />

„Abfallinfo HOK“).<br />

Keine Sammelflasche erhalten? Diese<br />

sind kostenfrei in den Bürgerbüros der<br />

Rathäuser und bei der Abfallwirtschaft<br />

Hohenlohekreis erhältlich.<br />

Mehr Infos online unter:<br />

abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de<br />

jedertropfenzaehlt.de<br />

14<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong> 15


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Ob Photovoltaikanlage oder Windturbine: Befestigungstechnik spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Energieeffizienz<br />

von Gebäuden.<br />

Fotos: privat, AdobeStock/Bavorndej<br />

Foto: Kärcher<br />

Die Unternehmenskultur von Kärcher sorgt für WOW-Momente im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden.<br />

Zur Person<br />

Panagiotis Spyridis ist<br />

Professor für Massivbau an<br />

der Universität Rostock. Ergänzend<br />

leitet er ein Forschungsteam<br />

an der TU Dortmund im Bereich Befestigungstechnik.<br />

„Nachhaltigkeit<br />

ist ein Kernziel<br />

unserer Arbeit“<br />

Oberste Priorität: die globale Erderwärmung bremsen. Um diese Herausforderung<br />

zu bewältigen, ist eine Automatisierung des Bauens erforderlich.<br />

Im Gespräch erklärt Uni-Professor Panagiotis Spyridis,<br />

welche Rolle die Befestigungstechnik dabei spielt.<br />

Interview von Teresa Zwirner<br />

Inwiefern prägt das Thema Nachhaltigkeit<br />

die Zukunft der Befestigungsund<br />

Verstärkungstechnik?<br />

Panagiotis Spyridis: Nachhaltigkeit<br />

ist ein Kernziel unserer Arbeit als Ingenieure<br />

und Bauleute. Ihre Bedeutung<br />

hat in den vergangenen Jahren angesichts<br />

der schockierenden Auswirkungen<br />

des Klimawandels noch erheblich<br />

zugenommen, was zwei Maßnahmen<br />

erfordert: die Entwicklung und Umsetzung<br />

von robusten Konzepten gegen<br />

extreme Belastungen und Umwelteinflüsse<br />

aufgrund des Klimawandels sowie<br />

die Minimierung negativer Umweltauswirkungen<br />

durch den<br />

Verbrauch von Energie und Materialien<br />

in der gebauten Umwelt.<br />

Was bedeutet das konkret?<br />

Spyridis: Es ist sicher, dass in Zukunft<br />

neue Materialien verwendet wer-<br />

Emotional und authentisch<br />

Kärcher startet internationale Arbeitgebermarken-Kampagne.<br />

Mit der neuen Kampagne „We are<br />

the Kärchers. Wanna WOW with<br />

us?“ positioniert sich Kärcher als attraktives<br />

Unternehmen und moderne<br />

Arbeitgebermarke. Die Filmbeiträge<br />

von Kärcher-Mitarbeitenden aus allen<br />

Unternehmensbereichen bilden das<br />

Herzstück, angefangen bei der IT und<br />

dem Finanzwesen über Forschung und<br />

Entwicklung, Vertrieb, Marketing und<br />

Service bis hin zu Einkauf, Produktion<br />

und Logistik. Die Kampagne rückt WOW-<br />

Momente im Arbeitsalltag und die unterschiedlichen<br />

Lebenswege der Protagonisten<br />

in den Mittelpunkt. Zielgruppe<br />

sind neben Fachkräften die mehr als<br />

15.300 Mitarbeitenden weltweit.<br />

„Für uns ist Employer Branding<br />

die glaubwürdige Vermittlung unserer<br />

gelebten Unternehmenskultur. Wir<br />

wollen, dass sich unsere Beschäftigten<br />

mit Kärcher identifizieren und unsere<br />

Marke repräsentieren. Ich kann nicht<br />

oft genug betonen, dass unsere Mitarbeitenden<br />

der Schlüssel unseres Erfolgs<br />

sind. Deshalb schaffen wir ein<br />

modernes Arbeitsumfeld, das Spitzenleistung<br />

ermöglicht und in dem sich die<br />

Menschen entfalten können. Die Kampagne<br />

ist ein wichtiges Element, um<br />

genau dies zu kommunizieren“, sagt<br />

Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands<br />

der Alfred Kärcher SE & Co. KG.<br />

„Die Digitalisierung, der demografische<br />

Wandel und die Nachwirkungen<br />

der Pandemie verändern die Rahmenbedingungen<br />

für Arbeitgeber sehr<br />

stark“, erklärt Simon Blaschke, Director<br />

Corporate Culture Development. Auch<br />

der Fachkräftemangel wirkt sich aus:<br />

„Unternehmen bewerben sich bei Menschen<br />

und nicht mehr andersherum. Es<br />

geht aber nicht nur darum, neue Kräfte<br />

zu gewinnen, sondern auch, Mitarbeitende<br />

im Unternehmen zu halten und<br />

zu begeistern,“ sagt Blaschke.<br />

Die neue Arbeitgebermarke<br />

knüpft an die seit einigen Jahren erfolgreiche<br />

Produktkampagne „Bring<br />

back the WOW“ an, die das besondere<br />

Gefühl beim Nutzen der Kärcher-Produkte<br />

in den Mittelpunkt stellt. So hat<br />

Kärcher sein Markenimage nicht nur<br />

modernisiert, sondern auch emotionalisiert.<br />

„Diese Art der Kommunikation<br />

wollten wir auf Kärcher als Arbeitgebermarke<br />

übertragen und dabei ein authentisches<br />

Gefühl vermitteln“, erklärt<br />

Mel Kosa, die als Senior Manager Creative<br />

Strategy für die konzeptionelle<br />

Ausgestaltung zuständig war. Die Kommunikation<br />

soll das Wir-Gefühl in der<br />

Belegschaft stärken.<br />

Info<br />

KONTAKT<br />

Alfred Kärcher SE & Co. KG<br />

Alfred-Kärcher-Str. 28-40<br />

71364 Winnenden<br />

www.kaercher.com/de/insidekaercher/karriere.html<br />

16 <strong>November</strong> <strong>2023</strong> 17


WIRTSCHAFT | Klimaneutrales Bauen<br />

Klimaneutrales Bauen | WIRTSCHAFT<br />

den müssen, vielleicht am typischsten<br />

emissionsarmer Beton. Auf der anderen<br />

Seite müssen Anstrengungen zur<br />

energetischen Verbesserung unserer<br />

Gebäude und Infrastrukturen unternommen<br />

werden, was in hohem Maße<br />

Befestigungsanwendungen einschließt.<br />

Wir sollten auch nicht vergessen,<br />

dass Nachhaltigkeit in der Produktion<br />

und im Betrieb derzeit auch ein<br />

festes Mandat unserer Gesellschaft an<br />

unsere Industriepolitik auf europäischer<br />

und nationaler Ebene ist. Daher<br />

gibt es auch eine Motivation innerhalb<br />

des Business-Ökosystems hin zu mehr<br />

nachhaltigen Materialien und Methoden.<br />

Und wie können Befestigungs- und Verstärkungsmethoden<br />

zur Verbesserung<br />

der Energieeffizienz von Gebäuden beitragen?<br />

Spyridis: Die Befestigungstechnik<br />

spielt eine besondere Rolle bei der Verbesserung<br />

der Energieeffizienz von Gebäuden.<br />

Sie sorgt für eine effiziente<br />

Montage von Dämmstoffen und -bauteilen,<br />

beispielsweise Wärmedämmverbundsysteme.<br />

Außerdem gibt es geeignete<br />

Systeme, um Wärmebrücken<br />

zu minimieren.<br />

„<br />

Priorität sollte die<br />

Bremsung der globalen<br />

Erwärmung sein.<br />

“<br />

Gibt es weitere Beispiele, die Sie bei der<br />

Verbesserung der Energieeffizienz nennen<br />

können?<br />

Spyridis: Effiziente Befestigungssysteme<br />

sollten auch für die Luftdichtheit<br />

von Bauteilen wie Fenster, Türen und<br />

Fassadenelemente in Betracht gezogen<br />

werden, um unkontrollierte Luftaustritte<br />

und Energieverluste zu verhindern.<br />

Aber natürlich ist die Befestigungstechnik<br />

auch unverzichtbar,<br />

wenn es um die Installation von Solarzellen,<br />

Windturbinen oder anderen<br />

Systemen zur Erzeugung Erneuerbarer<br />

Energien und die Integration intelligenter<br />

Gebäudetechnologien wie Sensoren<br />

und Aktoren zur Steuerung von<br />

Beleuchtung, Heizung, Lüftung und<br />

anderen Gebäudefunktionen geht.<br />

Welche Forschungsthemen werden<br />

Ihrer Meinung nach diesbezüglich in<br />

den kommenden Jahren besonders<br />

relevant sein?<br />

Spyridis: Wir müssen durch bahnbrechende<br />

Forschung auf die akuten Bedürfnisse<br />

und Herausforderungen von<br />

heute reagieren, die wir vorher auch<br />

erwähnt haben. Meiner Ansicht nach<br />

sollte unsere oberste Priorität die<br />

Bremsung der globalen Erwärmung<br />

sein. In der Zwischenzeit müssen wir<br />

Anstrengungen unternehmen, um die<br />

Widerstandsfähigkeit unserer Gebäude<br />

und der Bevölkerung gegenüber dem<br />

Klimawandel zu gewährleisten. Bei all<br />

dem sollten wir die demografischen<br />

Veränderungen in Europa nicht vergessen<br />

sowie die weltweite Urbanisierung<br />

und den Bevölkerungszuwachs, aber<br />

auch den immer größer werdenden<br />

Mangel an Fachkräften.<br />

Und wie kann das gelingen?<br />

Spyridis: Um diese Herausforderungen<br />

zu bewältigen, ist eine Beschleunigung<br />

und Automatisierung des Bauens<br />

erforderlich. Darüber hinaus sollten<br />

nachhaltige Bauteile und Materialien<br />

verwendet und effiziente Lebenszyklus-<br />

und Kreislaufwirtschaftskonzepte<br />

angewandt werden. Hier bietet die Digitalisierung<br />

eine große und sehr zeitgemäße<br />

Chance. Strukturelle Zusammenhänge<br />

spielen sowohl bei<br />

etablierten als auch bei zukunftsweisenden<br />

Bauprozessen und -techniken<br />

eine wesentliche Rolle, aber diese Themen<br />

sind in der gesamten Bauforschung<br />

essenziell, und es können sich<br />

zahlreiche Forschungsthemen ergeben.<br />

Jede Forschungsarbeit sollte jedoch<br />

klar mit den Nachhaltigkeitsprioritäten<br />

verknüpft und in Bezug auf<br />

diese bewertet werden.<br />

Stichwort Digitalisierung: Welche<br />

Technologien werden derzeit erforscht,<br />

um die Effizienz und Leistungsfähigkeit<br />

von Befestigungen und Verstärkungen<br />

zu verbessern?<br />

Spyridis: In der Forschung werden aktuell<br />

beträchtliche Fortschritte zu verschiedenen<br />

Themen erzielt. Zu den Bereichen,<br />

die die Forschung und<br />

Entwicklung in den letzten Jahren stark<br />

beschäftigt haben, gehören das Verhalten<br />

von Befestigungen unter Dauerbelastung,<br />

Erdbeben und Brand, die<br />

Wechselwirkung von Befestigungen<br />

mit Hängebewehrung und Faserbeton,<br />

die nichtlineare Bemessung von Gruppenverankerungen,<br />

das Verhalten von<br />

Direktbefestigungen sowie nachträglich<br />

eingebaute Bewehrungsstäbe. Zu<br />

erwähnen ist auch die anhaltende<br />

Entwicklung des modularen und vorgefertigten<br />

Bauens, zum Beispiel mit<br />

Wand- und Fassadenmodulen, wobei<br />

Verbindungen eine wichtige Rolle spielen.<br />

Und welche Rolle spielen digitale Technologien<br />

wie Building Information Modeling<br />

(BIM) und 3D-Druck?<br />

Spyridis: Natürlich ist jetzt ein höherer<br />

Automatisierungsgrad in der gewerblichen<br />

Lieferkette sowie der Planung<br />

und dem Bauprozessmanagement zu<br />

verzeichnen, was sich im Wesentlichen<br />

auf die Verwendung aller kommerziellen<br />

Produkte und somit aller Bauprodukte<br />

auswirkt. Ein grundlegender<br />

Schritt war die Integration von Befestigungen<br />

und Einbauteilen in die BIM-<br />

Modellierung. Eine interessante Entwicklung<br />

ist die kürzliche Einführung<br />

einiger erster Beispiele von selbstfühlenden<br />

Befestigungsmitteln, zum Beispiel<br />

um ihr Tragverhalten zu überprüfen.<br />

Außerdem hat der Einsatz von<br />

Robotern in der Baubranche zugenommen,<br />

und sie werden auch für Befestigungs-<br />

und Verstärkungsaufgaben eingesetzt.<br />

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18<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

19


WIRTSCHAFT | Titel<br />

Titel | WIRTSCHAFT<br />

Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, finden im Albert-Schweitzer-Kinderdorf eine Familie.<br />

Eine echte Lebensaufgabe<br />

Die Arbeit im Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg ist kein<br />

Job wie jeder andere. Für die pädagogischen Fachkräfte, die Kinder<br />

in ihre Familie aufnehmen, verschmelzen Beruf und Leben auf eine<br />

bereichernde und sinnstiftende Weise.<br />

Kinder brauchen ein behütetes Zuhause.<br />

Doch leider sind die leiblichen<br />

Eltern nicht immer in der<br />

Lage, ihnen das zu bieten. Die Gründe<br />

sind vielfältig – oft sind Gewalt, Missbrauch<br />

oder Drogenabhängigkeit ein<br />

Thema. Im Albert-Schweitzer-Kinderdorf<br />

in Waldenburg finden sie einen<br />

geschützten Ort, an dem sie aufwachsen<br />

und optimale Entwicklungschancen<br />

bekommen. Dort stellen sich Profis<br />

in der Kinder- und Jugendhilfe einer<br />

ganz besonderen Herausforderung<br />

und Verantwortung: Sie schlüpfen in<br />

die Elternrolle, nehmen bis zu sieben<br />

Pflegekinder in ihre Familie auf, zusätzlich<br />

zu ihren eigenen Kindern, und<br />

betreuen sie, bis sie flügge werden.<br />

„Eng verbunden mit der Philosophie<br />

Albert Schweitzers – Ehrfucht vor<br />

dem Leben – haben wir uns zur Aufgabe<br />

gemacht, Kinder, Jugendliche und<br />

Familien zu unterstützen“, sagt Arne<br />

Höller, Vorstand Sozialpädagogik des<br />

gemeinnützigen Vereins. „Unser Kernangebot<br />

ist das Kinderdorf, das 1957<br />

von Margarete Gutöhrlein gegründet<br />

wurde.“ Aktuell sind fünf der sieben<br />

Kinderdorfhäuser belegt. Mit zwei<br />

neuen Familien laufen Anbahnungsgespräche.<br />

„Kinderdorfeltern zu werden,<br />

ist ein umfangreicher Prozess, der<br />

wohlüberlegt sein muss“, sagt Höller.<br />

Fotos: Albert-Schweitzer-Kinderdorf<br />

„Das ist kein Job, den man einfach mal<br />

ausprobieren und wieder an den Nagel<br />

hängen kann, wenn er einem nicht gefällt.<br />

Das ist eine echte Lebensaufgabe.<br />

Alles andere wäre eine Katastrophe für<br />

die Kinder.“ Mindestens ein Elternteil<br />

muss über eine fundierte Ausbildung<br />

in Erziehung oder Sozialpädagogik<br />

verfügen und wird in Vollzeit angestellt,<br />

denn in der Jugendhilfe gilt ein<br />

Fachkraftgebot. Die jeweiligen Lebenspartner<br />

arbeiten ehrenamtlich<br />

mit. Zudem müssen sie bereit sein, ihren<br />

Wohnort ins Kinderdorf zu verlegen,<br />

wo sie ein großes Haus mit Garten<br />

beziehen. „Durch diese Professionalisierung<br />

unterscheiden wir uns von<br />

herkömmlichen Pflegefamilien“, sagt<br />

Höller. „Eine weitere Besonderheit ist,<br />

dass die Kinder, die bei uns aufgenommen<br />

werden, in der Regel keine Perspektive<br />

auf eine Rückführung in die<br />

leibliche Familie haben, wie bei manch<br />

anderen stationären Unterbringungsangeboten<br />

der Jugendhilfe.“<br />

Betreuung rund um die Uhr<br />

Wie in einer echten Familie sind die<br />

Hauseltern rund um die Uhr für die<br />

Kinder da, um ihnen ein verlässliches<br />

Beziehungs- und Bindungsangebot zu<br />

bieten. „Insbesondere für kleine Kinder<br />

im Alter bis sechs Jahre sind ein<br />

stabiles Familienumfeld und feste Bezugspersonen<br />

enorm wichtig“, sagt<br />

Höller. „Da unsere Kinder aus schwierigen<br />

Lebensumständen kommen, bedürfen<br />

sie besonderer Unterstützung.“<br />

Neben den Hauseltern werden daher<br />

pro Familie drei weitere pädagogische<br />

Fachkräfte sowie eine Hauswirtschaftskraft<br />

eingesetzt.<br />

Die Kinder wachsen in den Großfamilien<br />

auf, bis sie alt genug sind, ihr<br />

Leben in die eigenen Hände zu nehmen,<br />

einen Beruf zu ergreifen und auszuziehen<br />

– wie in einer ganz normalen<br />

Familie. Dann rücken entweder neue<br />

Kinder nach oder die Familien entscheiden<br />

sich dafür, nur noch die verbleibenden<br />

Kinder zu betreuen und<br />

perspektivisch aus dem Dorf auszuziehen,<br />

wenn alle aus dem Haus sind.<br />

Wolfgang Bartole (li.) und Arne Höller leiten als gleichberechtigte Vorstände den<br />

gemeinnützigen Albert-Schweitzer-Kinderdorf-Verein in Waldenburg.<br />

Die Arbeit in der Jugendhilfe erfordert<br />

hohes Engagement – nicht nur<br />

im Kinderdorf, auch in den weiteren<br />

Hilfsangeboten, die der Verein als<br />

Sozialträger in der Region bietet: ambulante<br />

Erziehungshilfe, Beratungsstellen,<br />

Schulsozialarbeit, betreute<br />

Wohnformen und vieles mehr. „Die<br />

Menschen, die wir unterstützen, sind<br />

24 Stunden, sieben Tage die Woche da“,<br />

sagt Höller. „Für unsere rund 180 Mitarbeitenden<br />

bedeutet das natürlich<br />

auch Schicht- und Wochenenddienst.<br />

Die Arbeitszeiten muss man nehmen,<br />

wie sie sind.“ Dafür sei die Arbeit mit<br />

den Kindern und Jugendlichen enorm<br />

sinnstiftend, erfüllend und bereichernd<br />

– auch für ihn selbst. „Soziale<br />

Berufe muss man als Berufung begreifen.<br />

Ich kann mir keine schönere Tätigkeit<br />

vorstellen.“<br />

Großes Gemeinschaftsgefühl<br />

„Wir sind hier alle wie eine große Familie“,<br />

sagt Wolfgang Bartole, Vorstand<br />

Wirtschaft und Finanzen. „Selbst für<br />

unsere Mitarbeitenden, die nicht im<br />

betreuerischen Bereich tätig sind, sondern<br />

in der Verwaltung oder in der<br />

Haustechnik, ist es kein Job wie jeder<br />

andere. Wir sehen jeden Tag, wie die<br />

Kinder hier aufwachsen und sich entwickeln.<br />

Das macht viel Freude.“<br />

Passendes Personal zu finden sei<br />

dennoch nicht leicht, sondern eine „gigantische<br />

Aufgabe“ – Stichwort Fachkräftemangel.<br />

Der Verein, dessen soziales<br />

Engagment von der öffentlichen<br />

Hand sowie durch Spenden finanziert<br />

wird, biete daher viele Benefits für Mitarbeitende:<br />

betriebliche Altersvorsorge,<br />

Arbeitszeitkonten, Fortbildungen,<br />

Dienstwägen für ambulante Tätigkeiten<br />

und mehr. Ein Überbietungswettbewerb<br />

und Verteilungskampf zwischen<br />

den sozialen Einrichtungen in<br />

der Region sei aber nicht zielführend.<br />

„Was nützt mir die beste Angel, wenn<br />

der Teich leer ist“, meint Höller. Es gelte<br />

daher, viel mehr junge Menschen für<br />

eine Ausbildung im Sozialbereich zu<br />

begeistern und den bestehenden Mitarbeitenden<br />

Wertschätzung zu vermitteln,<br />

um sie langfristig zu binden.<br />

Nur so könne der Albert-Schweitzer-<br />

Kinderdorf-Verein auch in Zukunft seiner<br />

Aufgabe gerecht werden und das<br />

Angebot ausweiten. Geplant ist nämlich,<br />

ein weiteres Haus zu bauen, in das<br />

eine inklusive Kinderdorffamilie einziehen<br />

soll. „Wir wollen Plätze für alle<br />

Kinder anbieten – auch mit seelischen,<br />

körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen“,<br />

sagt Höller. dt<br />

20<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

21


WIRTSCHAFT | Dienstleistungen<br />

Dienstleistungen | WIRTSCHAFT<br />

„Tolle Produkte<br />

reichen nicht aus“<br />

Die Kombination macht’s: Wieso das Zusammenspiel von Produkten,<br />

Dienstleistungen und technischen Systemen für den Erfolg<br />

ausschlaggebend ist, erklärt Roman Schäfer, Geschäftsführer von<br />

Berner Deutschland und BTI by Berner.<br />

Interview von Teresa Zwirner<br />

Die Berner-Gruppe ist bekannt als<br />

B2B-Handelsunternehmen. Doch Sie<br />

bieten inzwischen weit mehr: unter anderem<br />

eine neue digitale Aus- und Weiterbildungsplattform.<br />

Wie wichtig sind<br />

Dienstleistungen für die Firma?<br />

Roman Schäfer: Dienstleistungen im<br />

Allgemeinen, sei es für Kunden, Mitarbeiter<br />

oder auch für unsere Partnerfirmen,<br />

sind bei uns ein sehr wichtiger<br />

Bestandteil der Unternehmensstrategie.<br />

Bei der Aus- und Weiterbildungsplattform<br />

handelt es sich um ein gruppenweites<br />

Angebot, das innerhalb<br />

eines Jahres in allen zwanzig Ländern<br />

der Berner Gruppe ausgerollt wurde.<br />

Das Schöne an dem Angebot ist, dass<br />

jeder Mitarbeiter damit seine persönliche<br />

berufliche Entwicklung selbst in<br />

die Hand nehmen kann und das vollkommen<br />

flexibel. Um das zu gewährleisten,<br />

nutzen wir neue Technologien.<br />

Welche?<br />

Schäfer: Unsere Schulungsinhalte<br />

werden durch von Algorithmen gesteuerte<br />

Software unterstützt. Die Inhalte<br />

werden mithilfe dieser auch in<br />

18 Sprachen zur Verfügung gestellt<br />

und durch virtuelle Trainer ergänzt.<br />

Das steigert unseren Erfahrungen<br />

nach den Lerneffekt – im Vergleich zu<br />

statischen Powerpoint-Präsentationen.<br />

Die Plattform wird bislang von<br />

unseren Mitarbeitern sehr gut angenommen.<br />

Wie sieht es mit den Services für Kunden<br />

aus?<br />

„Die Welt bewegt sich weiter und wir<br />

müssen am Ball bleiben“: Roman Schäfer,<br />

Geschäftsführer von Berner und<br />

BTI by Berner, setzt auf starke Kundenbindung.<br />

Schäfer: Für uns als Handelsunternehmen<br />

reicht es nicht mehr aus, tolle<br />

Produkte im Programm zu haben, sondern<br />

wir müssen deutlich mehr bieten.<br />

Wir brauchen Leistungen, die unsere<br />

Kunden im Idealfall bei der täglichen<br />

Arbeit unterstützen und helfen, die<br />

Abläufe effizienter zu gestalten.<br />

Können Sie hier ein Beispiel nennen?<br />

Schäfer: Ich sag es einmal so: Der<br />

Handwerker verdient sein Geld, indem<br />

er bei seinen Kunden ist, und nicht, indem<br />

er sich stundenlang mit unseren<br />

Foto: Berner Gruppe<br />

Bestelltools oder anderen Dingen beschäftigt.<br />

Das bedeutet, unser Fokus<br />

liegt darauf, zeitraubende Aufgaben zu<br />

vereinfachen und unseren Kunden<br />

neue Wege aufzuzeigen, wie man sich<br />

in der modernen neuen Welt bewegen<br />

kann.<br />

Sie sprechen die digitale Transformation<br />

an. Spielt hier auch die Berner App<br />

mit rein?<br />

Schäfer: Die App ist ein gutes Beispiel.<br />

Da haben wir noch eine Vielzahl anderer<br />

Angebote, auch bei BTI by Berner.<br />

In der App ist es so, dass alle wichtigen<br />

Funktionen aus unserem Onlineshop<br />

abgebildet werden und so der Zugang<br />

einfach und unkompliziert auf dem<br />

Handy ermöglicht wird. Durch das<br />

Smartphone hat man dann auch direkt<br />

ein portables Instrument, mit dem<br />

man über das Scannen von Barcodes<br />

auf unseren Produkten unmittelbar<br />

Zugriff auf Produktdetails oder Sicherheitsdatenblätter<br />

hat. Und wenn wir<br />

jetzt den Blick nach vorne richten,<br />

dann wird genau diese Verknüpfung<br />

von Dienstleistungen und Produkten<br />

immer wichtiger. Letzlich muss das<br />

Gesamtpaket stimmen.<br />

Denken Sie, dass sich Unternehmen<br />

hier künftig entsprechend öffnen und<br />

anpassen müssen?<br />

Schäfer: Ja. Für uns ist das jetzt schon<br />

sehr wichtig. Das Zusammenspiel von<br />

Produkten, Dienstleistungen aber<br />

auch technischen Systemen ist für uns<br />

ein Erfolgskonzept. Man kann verschiedene<br />

Meinungen zu der fortschreitenden<br />

Digitalisierung haben,<br />

aber niemand wird sich ihr entziehen<br />

können. Die Welt bewegt sich jeden<br />

Tag weiter und da müssen wir am Ball<br />

bleiben – am besten mit dieser Kombination,<br />

die uns eine deutlich stärkere<br />

Kundenbindung ermöglicht.<br />

Profitieren Ihre Kunden auch jetzt<br />

schon konkret von dieser Kombination?<br />

Schäfer: Ja, unsere Regalsysteme sind<br />

ein gutes Beispiel. Diese werden aus individuell<br />

zusammengestellten Modulen<br />

aufgebaut, die den Anforderungen<br />

der Kunden entsprechen. Das ist jetzt<br />

erst einmal reine Lagerhaltung. Früher<br />

war es so, dass der Außendienst dann<br />

zum Kunden gefahren ist und gefragt<br />

hat, ob im Regal etwas benötigt wird.<br />

Heutzutage läuft das anders. Das klassische<br />

Regalsystem wird mit einem<br />

Scanner kombiniert und dadurch ein<br />

umfassendes Bevorratungssystem geschaffen.<br />

Und um hier noch einen<br />

Schritt weiterzugehen, kann auch eine<br />

vollautomatische Bestelllösung gebaut<br />

werden. Spezielle Sensoren merken direkt,<br />

sobald etwas ausgeht, und bestellen<br />

das automatisch nach. Es gibt also<br />

ganz unterschiedliche Bereiche, die<br />

mithilfe diverser Dienstleistungslösungen<br />

und den nötigen technischen Systemen<br />

enorm weiterentwickelt werden<br />

können.<br />

Wie sieht es mit Dienstleistungen aus,<br />

die Sie in Anspruch nehmen?<br />

Schäfer: Wesentliche Bereiche, beispielsweise<br />

den Innendienst oder die<br />

Logistik, an externe Dienstleister zu<br />

vergeben, ist für uns aktuell kein Thema.<br />

Hier setzen wir ganz bewusst auf<br />

internes Knowhow. In manchen Bereichen<br />

müssen wir aber schon ein Stück<br />

auf externe Angebote ausweichen.<br />

Wo wäre das beispielsweise?<br />

Schäfer: Wenn ich zum Beispiel den<br />

IT-Bereich betrachte, sind wir hier zwar<br />

auch größtenteils inhouse aufgestellt<br />

und versuchen uns mit den richtigen<br />

Tools und Systemen auszustatten. Bei<br />

der Einführung oder auch der Betreuung<br />

benötigen wir aber schon externe<br />

Fachleute. Auch wenn wir versuchen,<br />

viel eigenes Knowhow aufzubauen,<br />

heißt das nicht, dass wir nicht gerne<br />

mit Externen zusammenarbeiten.<br />

Können Sie die Zusammenarbeit beschreiben?<br />

Schäfer: Wir nutzen sehr viele Kooperationen,<br />

auch mit vielen starken Partnern.<br />

Dieser Wissens- und Erfahrungsaustausch,<br />

der sich daraus ergibt, ist für<br />

uns sehr wichtig, zum Beispiel um externe<br />

Impulse und einen anderen<br />

Blickwinkel zu bekommen. Bei BTI by<br />

Berner haben wir beispielsweise eine<br />

langjährige Kooperation mit Sortimo,<br />

dem Marktführer im Bereich Fahrzeugeinrichtungen.<br />

Das hat so gut funktioniert,<br />

dass wir das im September für die<br />

gesamte Berner Gruppe ausgerollt haben.<br />

Ich denke, letztlich macht es die<br />

gute Mischung.<br />

Zur Person<br />

TOP-ARBEITGEBER KENNENLERNEN<br />

Eine Übersicht der Arbeitgeber auf jobstimme.de/firmenverzeichnis<br />

Heilbronn<br />

■<br />

■<br />

■<br />

■<br />

■<br />

Roman Schäfer ist seit 2021 CFO der<br />

Region Central-North bei der Berner<br />

Gruppe. Im Juni <strong>2023</strong> hat er zusätzlich<br />

die Leitung von Berner Deutschland<br />

und BTI by Berner übernommen.<br />

Mehr Informationen zu allen<br />

Arbeitgebern auf:<br />

jobstimme.de/<br />

firmenverzeichnis<br />

22<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

|<br />

|


Anzeige<br />

ADVERTORIAL<br />

AKI-Programm:<br />

✤ Sprachunterricht<br />

• Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch,<br />

• Präsenz, Online. Inhouse, Einzelcoaching<br />

Sprachbildung ist die Voraussetzung für eine gelungene Integration ausländischer Fachkräfte in den Arbeitsmarkt.<br />

„Sprache ist unsere Leidenschaft“<br />

Die AKI Bildungs GmbH vermittelt Sprachkompetenz als Schlüssel zur Integration.<br />

24<br />

Die AKI Bildungs GmbH hat sich als<br />

eine führende Kraft in der digitalen<br />

Sprachbildung etabliert. Das familiengeführte<br />

Unternehmen mit Sitz in<br />

Bretzfeld ist bekannt für seinen progressiven<br />

Einsatz digitaler Medien in<br />

der Sprachausbildung – mit Onlinekursen<br />

als Markenzeichen.<br />

„Unsere Schule geht weit über<br />

den traditionellen Sprachunterricht hinaus.<br />

Wir nutzen digitale Technologien,<br />

um ein umfassendes, interaktives Lernerlebnis<br />

zu schaffen. Unsere Onlinekurse<br />

sind speziell darauf ausgerichtet,<br />

Sprachkenntnisse und kulturelles Verständnis<br />

zu vermitteln, um so die Integration<br />

zu fördern“, sagt Gründerin und<br />

Geschäftsführerin Gaby Lorenz.<br />

Integration beginnt mit Verständnis,<br />

daher bietet die AKI Bildungs GmbH<br />

nicht nur Sprachkurse an, sondern auch<br />

Orientierungshilfe in der neuen Umgebung.<br />

In der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken<br />

leistet die Schule einen<br />

signifikanten Beitrag zur Weiterbildung<br />

und Integration ausländischer Fachkräfte.<br />

Mit maßgeschneiderten Firmensprachkursen<br />

spielt die Schule eine<br />

wichtige Rolle bei der Überwindung<br />

von Sprachbarrieren und unterstützt<br />

Unternehmen effektiv dabei, ihre<br />

Teams mit qualifizierten ausländischen<br />

Arbeitskräften zu stärken.<br />

Diese Kurse, geprägt durch ihre<br />

praxisorientierte Ausrichtung, verbessern<br />

nicht nur die Kommunikationsfähigkeiten<br />

der Mitarbeitenden, sondern<br />

tragen auch zu einem tieferen kulturellen<br />

Verständnis bei. Dieses Angebot<br />

der AKI Bildungs GmbH in Heilbronn-<br />

Franken steht exemplarisch für ihren<br />

energiereichen und progressiven Ansatz,<br />

der die Bildungslandschaft in der<br />

Region maßgeblich bereichert.<br />

Herausragende Qualität<br />

Die AKI Bildungs GmbH hebt sich durch<br />

ein hochqualifiziertes Team und anerkannte<br />

Standards ab. Alle Lehrkräfte<br />

der Schule sind vom Bund zertifiziert,<br />

was ein deutliches Zeichen ihrer hohen<br />

Qualifikation und Professionalität darstellt.<br />

Dies spiegelt sich auch in der Institution<br />

selbst wider, welche die AZAV-<br />

Zertifizierung trägt – ein Beleg für ihre<br />

herausragende Qualität und Verlässlichkeit.<br />

Das Credo der Schule lautet:<br />

Wege ebenen – Brücken bauen – Frieden<br />

stiften. Dies spiegelt sich auch im<br />

Bemühen wider, durch Bildung eine integrative<br />

und verständnisvolle Gesellschaft<br />

zu fördern. „Sprache ist unsere<br />

Leidenschaft. Wir glauben, dass Bildung<br />

der Schlüssel zur Integration ist“,<br />

sagt Lorenz.<br />

Die AKI Bildungs GmbH hat unter<br />

der Leitung von Gaby Lorenz und Michael<br />

Ernst ein Umfeld geschaffen, das<br />

nicht nur auf Sprachvermittlung ausgerichtet<br />

ist, sondern auch darauf, kulturelle<br />

Brücken zu bauen und den gesellschaftlichen<br />

Zusammenhalt zu fördern.<br />

Mit ihrer Herangehensweise und ihrem<br />

Engagement setzt die AKI Bildungs<br />

GmbH neue Maßstäbe in der Bildungslandschaft.<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

Foto: Adobe Stock/tampatra<br />

✤ Azubi-Begleitung<br />

• Sprache, Seminare,<br />

Unterstützung für Berufsschule<br />

✤ Fachsprachunterricht<br />

• Medizin und Pflege<br />

• Handwerk<br />

• Industrie<br />

• Logistik<br />

✤ Integrationskurse<br />

des Bundes<br />

✤ VwV-Kurse<br />

des Landes BW<br />

✤ PC-Kurse<br />

Akademie für<br />

Kommunikation und Integration<br />

Hohenlohestr. 16<br />

74626 Bretzfeld<br />

Tel.: 07946 9891137<br />

E-Mail: info@aki-hohenlohe.de<br />

www.aki-hohenlohe.de


WIRTSCHAFT | 50 Jahre Heilbronn-Franken<br />

Unternehmen müssen erkennen,<br />

welches Potenzial in KI<br />

steckt. Ein Standort wie der<br />

geplante KI Park in Heilbronn<br />

(Bild) macht den Austausch<br />

darüber einfacher.<br />

„Innovationen fördern,<br />

nicht blockieren“<br />

Die Rahmenbedingungen für die Digitale Transformation sind in der<br />

Region gegeben. Jetzt gilt es für Unternehmen, das Potenzial auch zu<br />

nutzen. Wie das gelingen kann, erklären Ulrich Bopp (Präsident der<br />

HWK Heilbronn-Franken) und Kirsten Hirschmann (Präsidentin der<br />

IHK Heilbronn-Franken) im Gespräch.<br />

Interview von Teresa Zwirner<br />

Seit 50 Jahren besteht Heilbronn-Franken<br />

in der jetzigen Form. Inwiefern hat<br />

sich die regionale Wirtschaft in dieser<br />

Zeitspanne verändert?<br />

Kirsten Hirschmann: Wir sind eine<br />

mittelstandsgeprägte Industrieregion.<br />

In den zurückliegenden Jahren sind<br />

die Traditionsunternehmen gewachsen,<br />

haben sich zu internationalen<br />

Playern entwickelt und dabei eine bemerkenswerte<br />

Standorttreue an den<br />

Tag gelegt. Diese Verbundenheit zur<br />

Region macht zugleich deren Stärke<br />

aus. Darüber hinaus haben sich viele<br />

industrienahe Dienstleister angesiedelt.<br />

Einzigartig aber ist, wie stark sich<br />

Heilbronn und die Region zu einem<br />

Wissens- und Forschungsstandort entwickelt<br />

haben – mit Hochschulen, wissenschaftlichen<br />

Instituten und Einrichtungen.<br />

Ulrich Bopp: Auch wenn man auf die<br />

Ausbildung schaut, hat sich viel getan.<br />

Die heutigen Ausbildungsinhalte lassen<br />

sich nicht mehr mit denen von vor<br />

50 Jahren vergleichen. Durch den tech-<br />

Foto: ipai/mvrdv<br />

nologischen Fortschritt und insbesondere<br />

die Digitalisierung hat sich im<br />

Handwerk vieles grundlegend verändert.<br />

Selbst in klassischen Handwerksberufen<br />

wie etwa bei Schreinern oder<br />

Zimmerern geht heute kaum etwas<br />

ohne CNC-Maschinen, Computer, Tablet<br />

oder Smartphone. In den vergangenen<br />

Jahren boomten im Handwerk insbesondere<br />

die Gewerke, die einen<br />

Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz<br />

leisten.<br />

Stichwort Technologie: Wie wichtig ist<br />

es für Unternehmen, am Ball zu bleiben?<br />

Bopp: Es ist für unsere Betriebe unabdingbar,<br />

sich mit neuen Technologien<br />

vertraut zu machen und sich entsprechend<br />

weiterzubilden. Deshalb bieten<br />

wir unseren Betrieben auf diesem Gebiet<br />

kompetente Beratung durch unseren<br />

Beauftragten für Innovation und<br />

Technologie.<br />

Hirschmann: Hier kann ich Herrn<br />

Bopp nur zustimmen. Für Unternehmen<br />

ist das überlebenswichtig. Der<br />

Einsatz von Künstlicher Intelligenz,<br />

und zwar nicht nur in der Produktion,<br />

wird vor allem für unsere kleinen und<br />

mittleren Unternehmen zu einer immensen<br />

Herausforderung. Sie bietet<br />

mit Blick auf Digitalisierung und Fachkräftegewinnung<br />

unglaubliche Chancen<br />

und Möglichkeiten. Und natürlich<br />

setzt das voraus, dass die Menschen<br />

mitziehen, dass Fachkräfte geschult<br />

werden und die neuen Entwicklungen<br />

annehmen.<br />

Sehen Sie in Heilbronn-Franken hier<br />

noch Nachholbedarf?<br />

Hirschmann: Die Rahmenbedingungen<br />

für die Digitale Transformation<br />

sind durch das KI-Innovationszentrum<br />

in Heilbronn-Franken besser als anderswo.<br />

Sie müssen lange suchen, um<br />

einen Standort zu finden, an dem Entwicklung<br />

und praktische Anwendung<br />

von KI so unmittelbar aufeinandertreffen<br />

und sich vernetzen können. Aber<br />

ja, da ist auch noch Luft nach oben. Vor<br />

allem müssen die Unternehmen erkennen,<br />

welches Potenzial für sie in KI<br />

steckt.<br />

Welche Art von Unterstützung benötigen<br />

Unternehmen, um diese „Luft“ zu<br />

füllen?<br />

Hirschmann: Die Unternehmen wissen<br />

sich in der Regel selbst zu helfen<br />

und brauchen nicht für jede Innovation<br />

ein eigenes Förderprogramm. Was<br />

sie brauchen, sind Rahmenbedingungen,<br />

die Innovationen fördern und<br />

26 <strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

27


Heilbronn-Franken hat sich zu einem Wissens- und Forschungsstandort entwickelt.<br />

Der Bildungscampus in Heilbronn (oben) ist dabei ein Paradebeispiel.<br />

nicht blockieren. Das heißt: weniger<br />

Bürokratie und Regulierung, mehr Verlässlichkeit<br />

und Planbarkeit sowie<br />

wettbewerbsfähige Steuern, Abgaben<br />

und Energiekosten.<br />

Bopp: Meiner Meinung nach ist hier<br />

vor allem die Politik gefragt. Die Bildungspolitik<br />

muss den Fokus stärker<br />

auf Berufsorientierung legen und endlich<br />

die Gleichwertigkeit von Studium<br />

und dualer Ausbildung herstellen. Ein<br />

weiterer Hemmschuh ist die überbordende<br />

Bürokratie, die insbesondere für<br />

kleine Betriebe eine große Herausforderung<br />

darstellt. Hier muss dringend<br />

Abhilfe<br />

„<br />

geschafft werden.<br />

Unsere Betriebe müssen<br />

sich auf die Aussagen<br />

der Politik verlassen<br />

können.<br />

Ulrich Bopp<br />

“<br />

Herr Bopp, können Sie das weiter ausführen?<br />

Bopp: Für eine nachhaltige wirtschaftliche<br />

Entwicklung müssen sich unsere<br />

Betriebe auf die Aussagen der Politik<br />

verlassen können. Dazu zähle ich vor<br />

allem den viel beschworenen Bürokratieabbau<br />

und den Ausbau und die Instandhaltung<br />

der Infrastruktur in den<br />

Bereichen Verkehr und Telekommunikation.<br />

Zudem sollte die Politik unsere<br />

Betriebe nicht über Gebühr mit kommunalen<br />

Steuern und Abgaben belasten.<br />

Etwa eine zu hohe Gewerbesteuer<br />

und Grundsteuer oder die jetzt vom<br />

baden-württembergischen Verkehrsministerium<br />

geplante Lkw-Maut auf<br />

Landes- und Kommunalstraßen. Die<br />

Einführung dieser Maut wäre eine unsägliche<br />

Wettbewerbsverzerrung, mit<br />

der wir unseren wirtschaftsstarken<br />

Standort zunehmend unattraktiv machen.<br />

„<br />

Grüner Wasserstoff ist<br />

der Energieträger der<br />

Zukunft.<br />

Kirsten Hirschmann<br />

“<br />

Frau Hirschmann, Sie hatten den Fachkräftemangel<br />

angesprochen. Welche<br />

Standortfaktoren halten Sie für besonders<br />

wichtig, um Unternehmen und Arbeitnehmer<br />

in die Region zu ziehen?<br />

Hirschmann: Ganz einfach: Gut bezahlte<br />

und moderne Arbeitsplätze in<br />

einem lebenswerten, familienfreundlichen,<br />

innovativen und zukunftsgewandten<br />

Umfeld. Das bieten unsere<br />

Unternehmen an ihren Standorten. Sie<br />

brauchen aber auch wettbewerbsfähige<br />

Rahmenbedingungen. Und die werden<br />

von der Politik gesetzt.<br />

Foto: Matthias Bitsch, IHK Heilbronn-Franken, Fotostudio M<br />

Und Sie, Herr Bopp?<br />

Bopp: Es gibt zahlreiche Faktoren, die<br />

für Unternehmen und Arbeitnehmer<br />

wichtig sind. An erster Stelle nennen<br />

unsere Betriebe eine gute Anbindung<br />

an das Straßennetz. Weitere wichtige<br />

Faktoren sind eine gute Telekommunikationsinfrastruktur,<br />

mittelstandsfreundliche<br />

Behörden sowie die gute<br />

Verfügbarkeit von Fachkräften. Für unsere<br />

Arbeitnehmer sind vor allem bezahlbarer<br />

Wohnraum, eine gute Anbindung<br />

an den öffentlichen Nahverkehr<br />

und ein gutes Kinderbetreuungsangebot<br />

von zentraler Bedeutung.<br />

Wenn Sie einen Blick in die nahe Zukunft<br />

werfen: Welche Herausforderungen<br />

warten auf Unternehmen der Region?<br />

Hirschmann: Die Herausforderungen<br />

liegen auf der Hand und sind von uns<br />

auch benannt: Die Unternehmen brauchen<br />

eine moderne Infrastruktur in allen<br />

Bereichen – auch bei der Energieversorgung.<br />

Die Erneuerbaren und vor<br />

allem grüner Wasserstoff sind die Energieträger<br />

der Zukunft. Hier erkennen<br />

die Unternehmen ihre Chancen im<br />

Wettbewerb und die Region ihr Potenzial,<br />

sich zukunftssicher aufzustellen.<br />

Herr Bopp, wie stehen Sie zum Thema<br />

Nachhaltigkeit?<br />

Bopp: Das Handwerk arbeitet aktiv an<br />

der Energiewende mit, zahlreiche Gewerke<br />

leisten einen großen Beitrag zu<br />

mehr Klimaschutz. Hier sind unsere<br />

Betriebe am Puls der Zeit. Daher gehe<br />

ich davon aus, dass diese Bereiche<br />

auch künftig weiterwachsen werden.<br />

Zu schaffen machen dem Handwerk<br />

vor allem die hohe Bürokratiebelastung,<br />

gestiegene Preise sowie der Fachkräftemangel.<br />

Bei letzterem steuern wir<br />

mit zahlreichen Angeboten dagegen.<br />

Zu den Personen<br />

Kirsten Hirschmann<br />

ist Präsidentin der<br />

Industrie- und<br />

Handelskammer<br />

(IHK) Heilbronn-<br />

Franken.<br />

Ulrich Bopp ist<br />

Präsident der<br />

Handwerkskammer<br />

(HWK) Heilbronn-Franken.<br />

AUF SINNESREISE DURCH<br />

WÄRME, LICHT UND KLANG<br />

DIE SAUNA S11. DESIGN BY STUDIO F. A. PORSCHE<br />

Eine Sauna, die in besonderer Weise auf unsere Sinne wirkt. KLAFS und das Studio<br />

F. A. Porsche haben alles Bekannte hinterfragt und etwas vollkommen Neues erschaffen.<br />

Das Ergebnis ist ein einzigartiger Raum, der Sie mit seinem revolutionären<br />

Licht- und Klangkonzept in magische Welten der Entspannung entführt: Erleben<br />

Sie, wie Sonnenstrahlen in den Baumkronen schimmern, oder tauchen Sie ein in<br />

die Weiten der Ozeane. Ein Design-Statement, das die Sinne begeistert – immer<br />

und immer wieder. Lassen Sie sich inspirieren: klafs.de<br />

Entdecken Sie die Sauna S11.<br />

28 <strong>November</strong> <strong>2023</strong>


WIRTSCHAFT | 50 Jahre Heilbronn-Franken<br />

„Das Gefühl von<br />

Ankommen vermitteln“<br />

50 Jahre Heilbronn-Franken, 70 Jahre Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe:<br />

Hoteldirektor Jürgen Wegmann erklärt, wieso sein Resort<br />

ein perfekter Rückzugsort ist und warum man in der ganzen Region<br />

wunderbar entspannen kann.<br />

Interview von Teresa Zwirner<br />

Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe<br />

feiert 70-jähriges Jubiläum. Was hat<br />

sich in den letzten sieben Jahrzehnten<br />

besonders verändert?<br />

Jürgen Wegmann: Anfangs war es ein<br />

Gasthaus der fürstlichen Familie. Dann<br />

wurde es über die Gastwirtschaft „Grüner<br />

Baum“ zu einem kleinen Waldhotel,<br />

bis dann das Jagdschloss 1969 als<br />

Hotel mit damals 22 Zimmern ausgebaut<br />

wurde. Das war die Geburtsstunde<br />

des Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe.<br />

Über die Jahre wurde die<br />

Gastronomie vielfältiger und mit diversen<br />

Auszeichnungen bekrönt. Als<br />

2005 die Würth-Gruppe das Hotel<br />

übernahm, kam ein moderner Spa-Anbau<br />

hinzu und machte das Resort zu<br />

dem, was es heute ist.<br />

Digitalisierung ist das große Thema in<br />

allen Branchen. Welche Rolle spielt sie<br />

für das Wald & Schlosshotel?<br />

Wegmann: Für uns stellt sich nicht die<br />

Frage nach dem Ob, sondern nach<br />

dem Wie und in welcher Form. Wir<br />

achten immer darauf, den Gästen eine<br />

hilfreiche Unterstützung zu geben,<br />

aber nicht zusätzlichen Aufwand entstehen<br />

zu lassen. Unsere digitale Gästemappe<br />

beispielsweise informiert<br />

über alle Möglichkeiten sowohl innerhalb<br />

des Resorts als auch in der Region.<br />

Das ist jedoch eine Ergänzung und<br />

kein Ersatz zum persönlichen Service.<br />

Die Menschen sind es, die unser Hideaway<br />

zu einem besonderen Ort machen.<br />

In bestimmten Bereichen sehen<br />

wir auch keine Chance auf eine vollständige<br />

Digitalisierung.<br />

Foto:s Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe<br />

Können Sie hier ein Beispiel nennen?<br />

Wegmann: Der Check-in wird weiterhin<br />

persönlich erfolgen, auch wenn der<br />

Gast bestimmte Angaben im Vorhinein<br />

online ausfüllen kann. Auch im Service<br />

sehen wir weder Bot noch Roboter<br />

oder Ähnliches. Ein ausgewogenes<br />

Verhältnis von persönlichem Kontakt<br />

und individualisierter Digitalisierung<br />

schafft eine positive Customer Experience.<br />

Und das Thema Nachhaltigkeit: Haben<br />

Ihre Gäste hier – gerade mit Blick auf<br />

regionale Küche – eine veränderte Erwartungshaltung?<br />

Wegmann: Für uns ist regionale Küche<br />

schon immer ein Thema und kein<br />

Trend wie aktuell. Wir beziehen Produkte<br />

von 23 Erzeugern aus der unmittelbaren<br />

Umgebung. Das heißt, dass<br />

über die Hälfte der Produkte, die wir<br />

verwenden, aus der Region stammen.<br />

Boris Rommel setzt auf regionale Zutaten in der Küche des Resorts.<br />

Wenn wir schon beim Thema Region<br />

sind: Was macht Heilbronn-Franken<br />

Ihrer Meinung nach besonders?<br />

Wegmann: Die Region ist eine absolute<br />

Genießerregion. Die Menschen begeistern<br />

sich für das Genusshandwerk<br />

und regionale Produkte. Auch im Hinblick<br />

auf die Natur hat unsere Region<br />

viel zu bieten. Zudem ist Heilbronn-<br />

Franken noch ein kleiner Geheimtipp.<br />

Das unterstreicht die Ruhe, das Wohlfühlen<br />

und das Ankommen.<br />

Haben sich die Ansprüche der Menschen<br />

im Vergleich zu vor ein paar Jahren<br />

generell verändert?<br />

Wegmann: Die Ansprüche ändern sich<br />

ständig. Wichtig ist, dass man sich zwar<br />

weiterentwickelt, aber sich selbst immer<br />

treu bleibt.<br />

Vor dem Hintergrund des Nachhaltigkeitsgedankens:<br />

Wie würden Sie die<br />

Rolle Ihrer Branche beschreiben?<br />

Wegmann: Die Hotel- und Gastronomiebranche<br />

ist und bleibt für die Menschen<br />

eine sehr wichtige Branche. Es<br />

geht darum, sich wohlzufühlen, verschiedenste<br />

Genüsse zu erleben und<br />

und den Alltag beiseiteschieben zu<br />

können. Unsere Aufgabe als Gastgeber<br />

ist es, unseren Gästen ein Gefühl von<br />

Ankommen zu vermitteln.<br />

Werfen Sie einen Blick in die Zukunft:<br />

Wo möchten Sie mit dem Hotel in zehn<br />

Jahren stehen?<br />

Wegmann: Wir möchten unserer eigenen<br />

Handschrift treu bleiben und dennoch<br />

Innovationen, Design und Technik<br />

etablieren, ohne dass es für unsere<br />

Gäste aufdringlich ist. Wir möchten mit<br />

der Region weiter verschmelzen und<br />

gleichzeitig Menschen auf diesen tollen<br />

Fleck Deutschlands aufmerksam<br />

machen, der keinesfalls touristisch<br />

überlaufen ist.<br />

Zur Person<br />

Jürgen Wegmann führt seit 2015 das<br />

5-Sterne Superior Wald & Schlosshotel<br />

Friedrichsruhe.<br />

Jürgen Wegmann sieht die Digitalisierung<br />

als Ergänzung, nicht als Ersatz.<br />

30<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

31


Anzeigen<br />

präsentiert<br />

Winterzauber<br />

Winterzauber<br />

Weihnachtsmarkt<br />

im Kursaal: 2. Adventswochenende 8.–10. Dezember<br />

Weihnachtsmarkt<br />

in der Altstadt: 14.–17. Dezember<br />

im Kursaal: 2. Adventswochenende 8.–10. Dezember<br />

in der Altstadt: 14.–17. Dezember<br />

Bild: Björn Hänssler Bild: Björn Hänssler<br />

WEIH<br />

NACHTS<br />

MARKT<br />

AN DEN ERSTEN<br />

DREI ADVENTS-<br />

WOCHENENDEN<br />

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Weil Schenken vom<br />

Herzen kommt<br />

Die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit der Freude, der Gemeinschaft und Großzügigkeit.<br />

Mit den festlich geschmückten Straßen, glitzernden Geschäften und stimmungsvollen<br />

Märkten bietet die Region die perfekte Kulisse für wunderbare Weihnachtsmomente.<br />

Handgemachte Leckereien, einzigartiges<br />

Kunsthandwerk, glitzernde<br />

Lichterketten: In der<br />

Winterzeit verwandelt sich die Region<br />

der Weltmarktführer in eine Genießerregion,<br />

die mit ihrem festlichen Glanz<br />

Einheimische und Besucher gleichermaßen<br />

verzaubert.<br />

Während die sanft geschwungenen<br />

Hügel und malerischen Dörfer zu<br />

märchenhaften Winterspaziergängen<br />

einladen, versprechen die historischen<br />

Altstädte mit ihren Fachwerkhäusern<br />

und verwinkelten Gassen eine gemütliche<br />

Atmosphäre, um in den Straßencafés<br />

bei heißem Kakao oder Glühwein<br />

die Vorweihnachtsstimmung zu genießen.<br />

In den Boutiquen und Geschäften<br />

finden sich zudem handgefertigte Produkte,<br />

regionale Köstlichkeiten und<br />

originelle Schmuckstücke, die ein<br />

Stück Individualität unter den Weihnachtsbaum<br />

bringen.<br />

Darüber hinaus ist die Region für<br />

ihre Fülle an Weihnachtsmärkten bekannt,<br />

wo handgemachte Leckereien<br />

und natürlich Punsch und Glühwein<br />

probiert werden können. Beim Schlendern<br />

über die festlich geschmückten<br />

Plätze kann man auch hier exklusive<br />

und außergewöhnliche Geschenke<br />

entdecken, die mit viel Liebe zum Detail<br />

gefertigt wurden.<br />

Wer noch ein Mitbringsel für die<br />

Liebsten sucht, wird auch in den Regalen<br />

und Selbsterzeugermärkten fündig.<br />

Hier werden viele regionale Produkte<br />

angeboten, die man in großen<br />

Supermärkten vergeblich sucht.tz<br />

Foto: Adobe Stock/ronstik<br />

W eihnachtsmarkt<br />

W eihnachtsmarkt<br />

eihnachtsmarkt W eihnachtsmark<br />

eihnachtsmarkt<br />

rund rund um um die die MartinskircheininWe<br />

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rtinskirche Sonntag, rundinum 3. Westheim Dezember, die Martinskirche 11–1818 U<br />

in<br />

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11–18 Sonntag, 18 3. Uhr<br />

3. inDezember, Westheim<br />

11–18 18 11–18 Uh<br />

18<br />

rund um die Martinskirche in Westheim<br />

. Dezember, 11–1818 Uhr<br />

Sonntag, 3. Dezember, 11–1818 Uhr<br />

32 <strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

33


JAHRE<br />

JUNG<br />

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WINTERFREUDEN<br />

WINTERFREUDEN<br />

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DIESES THEATER<br />

KANN MAN SICH<br />

SCHENKEN!<br />

SOM<br />

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2024<br />

Freilichtspiele<br />

Schwäbisch Hall<br />

Machen Sie lieben Menschen eine große Freude<br />

und verschenken Sie einen unvergesslichen Theater-<br />

Besuch auf der Großen Treppe im Neuen Globe!<br />

Karten und Geschenkgutscheine erhältlich unter:<br />

www.freilichtspiele-hall.de | Telefon 0791 751-600<br />

FESTSPIELSOMMER 2024<br />

Die Freilichtspiele Schwäbisch Hall präsentieren in<br />

ihrer Sommerspielzeit wieder ein spannendes Programm<br />

auf ihren Bühnen Große Treppe und Neues<br />

Globe: die Neuinszenierung „Der Besuch der alten<br />

Dame“ von Dürrenmatt und das Broadway-Kult-<br />

Musical „Hairspray“ kommen auf der Treppe zur<br />

Aufführung, ebenso die Wiederaufnahme des<br />

Musicals „Wie im Himmel“, das in der letzten Spielzeit<br />

fast immer ausverkauft war. Im Neuen Globe<br />

stehen zwei Klassiker auf dem Programm: „Der<br />

eingebildete Kranke“ von Molière und „Momo“ mit<br />

dem neugegründeten Bürgerensemble. Eröffnet<br />

wird dort mit dem Kinder- und Familienstück<br />

„ESELHUNDKATZEHAHN“. Musikalischen Genuss<br />

verspricht ein Abend voller Lieblingsliebeslieder:<br />

„Der schönste Tag im Leben“, mit der Band Tante<br />

Polly. Wiederaufgeführt wird das Solostück „All das<br />

Schöne“, und beim Gastspiel des Theaters Kempten<br />

steht die Kultmusik von David Bowie im Fokus.<br />

WWW.FREILICHTSPIELE-HALL.DE<br />

ILLUMINATIONEN, EISBAHN<br />

UND GEMÜTLICHE MÄRKTE<br />

Stimmungsvolle Licht-Inszenierungen im Kurpark,<br />

märchenhaft geschmückte Altstadtfassaden, gemütliche<br />

Weihnachtsmärkte – und eine rasante Eisbahn<br />

im Schlosshof: Bad Mergentheim verzaubert<br />

mit einem erlebnisreichen Winterprogramm unter<br />

dem verbindenden Motto „Lichterwelten“. Vom 8.<br />

bis 10. Dezember findet der Weihnachtsmarkt im<br />

und um das Kurhaus statt, gerahmt mit musikalischen<br />

Auftritten und einer Weihnachtskrippen-<br />

Ausstellung. Kinder dürfen sich auf eine Dampfeisenbahn<br />

und den Besuch des Nikolaus freuen. Vom<br />

14. bis 17. Dezember findet der Weihnachtsmarkt<br />

in der Altstadt statt mit seinen hübsch geschmückten<br />

Holzhäuschen. Im Kurpark können Gäste das<br />

stimmungsvolle „Winterleuchten“ erleben. Und<br />

im Schlosshof lockt die größte Echt-Eisbahn der<br />

Region mit einem gemütlichem Hüttendorf.<br />

WWW.BAD-MERGENTHEIM.DE<br />

Donau Philharmonie Wien<br />

Hans-Georg Priese<br />

Tenor<br />

17 Uhr<br />

Öhringen<br />

Kultura<br />

Diana Kantner<br />

Mezzosopran<br />

Die Donau Philharmonie Wien widmet sich ganz der Sehnsucht, der sinnlichen<br />

Leidenschaft und dem Verlangen – natürlich mit dem gewissen Augenzwinkern.<br />

Freuen Sie sich auf Werke von Jules Massenet, George Bizet oder<br />

Giacomo Meyerbeer. Treffen Sie auf Cleopatra, Carmen oder Samson und<br />

Dalila. Einen besonderer Genuss wird die Suite aus Zorbas von Mikis Theodorakis<br />

mit dem berühmten Sirtaki sein. – Tickets € 38/34,– erm. 34/30,– /<br />

Telefon 07940-18348 oder www.hohenloher-kultursommer.de<br />

THERESIENWIESE<br />

20.<br />

von Mittwoch<br />

DEZEMBER<br />

bis<br />

07. JANUAR<br />

Sonntag<br />

INFO + KARTENSERVICE:<br />

Tel. 0700 - 598 000 00 · www.weihnachtscircus.com<br />

2 5<br />

LET´S DANCE - Gewinner<br />

RENÉ<br />

CASSELLY<br />

in einer<br />

spektakulären<br />

neuen Show !<br />

Mit freundlicher Unterstützung von :<br />

ibis Heilbronn City<br />

MANEGE FREI FÜR ARTISTEN<br />

Nur in Heilbronn treffen sich jedes Jahr mehr als<br />

80.000 kleine und große Circusfans zum schönsten<br />

Weihnachtsevent in Baden-Württemberg. Es<br />

gibt viele Circusveranstaltungen, doch der Heilbronner<br />

Weihnachstcircus ist eine ganz eigene<br />

Kategorie. Es ist das zweitgrößte Spektakel dieser<br />

Art in Deutschland und die perfekte Symbiose von<br />

Weihnachten und familienverbindender Unterhaltung<br />

zum schönsten Fest des Jahres. Und für viele<br />

Menschen in der Region ist ein Weihnachtsfest<br />

ohne den Heilbronner Weihnachtscircus eigentlich<br />

undenkbar. Das Gesicht der diesjährigen Veranstaltung<br />

ist „Let‘s Dance“-Gewinner René Casselly, ein<br />

preisgekrönter Artist, der auf dem Internationalen<br />

Circusfestival von Monaco mit dem Goldenen<br />

Clown ausgezeichnet wurde. Auch die jungen chinesischen<br />

Artisten der „Dezhou Acrobatic Troupe“<br />

sowie rund 50 weitere Star-Artisten werden für ein<br />

unvergleichliches Spektakel sorgen.<br />

WWW.WEIHNACHTSCIRCUS.COM<br />

EXKLUSIVE MÖBEL<br />

Die performa Möbel und Design GmbH in Heilbronn<br />

bietet exklusive Möbelstücke. In der eigenen<br />

Schreinerei werden Betten, Regale, Garderoben,<br />

Tische und vieles mehr angefertigt. Das Design ist<br />

zeitlos und formschön, die Ausführung hochwertig<br />

und langlebig. Das Unternehmen bietet Anfertigungen<br />

nach Maß für Privathaushalte, etwa für<br />

Küchen oder Regale unter Dachschrägen. Auch in<br />

der Objekteinrichtung ist das siebenköpfige Team<br />

der Manufaktur tätig und fertigt Einrichtungsgegenstände<br />

für Hotels und Jugendherbergen, für<br />

Ladengeschäfte, Unternehmen und Institutionen.<br />

Der performa concept store in Heilbronn bietet<br />

neben Möbeln aus der eigenen Manufaktur auch<br />

dazu passende Designklassiker von namhaften<br />

Markenherstellern wie vitra, Thonet, Knoll oder<br />

edra. Besucher finden in der Hafenmarktpassage<br />

im Herzen von Heilbronn eine tolle Auswahl an Sofas,<br />

Stühlen und Tischen sowie Wohnaccessoires.<br />

WWW.PERFORMA.DE<br />

34 <strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

35


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WINTERFREUDEN<br />

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ECHT LIEBENSWERT<br />

VERWÖHNGESCHENKE<br />

WEIHNACHTSZAUBER<br />

Foto: AdobeStock/Vitalii<br />

Am 1. Adventssonntag, dem 3. Dezember wird in<br />

Westheim rund um die Martinskirche der Weihnachtsmarkt<br />

der Gemeinde Rosengarten eröffnet.<br />

Von 11 bis 18 Uhr laden weihnachtlich geschmückte<br />

Stände rund um die Kirchhofkapelle zum Bummeln<br />

und Kaufen ein. Die Vereine, Hobbykünstler<br />

und kreative Bastler bieten Selbstgefertigtes aus<br />

Holz, Leder über Filz bis hin zu Wollprodukten<br />

sowie etwas zum Genießen an. Jeder findet etwas<br />

Leckeres zum Essen: von Bigos, Cevapcici, Krautspätzle<br />

und Suppen bis zu süßen oder salzigen<br />

Crepes und Waffeln. Der erste Weihnachtsmarkt<br />

fand in Rosengarten 1990 rund um die Berghof-<br />

Scheuer statt und wurde von einem Team engagierter<br />

Bürger ins Leben gerufen. Heute wird er von<br />

der Gemeindeverwaltung organisiert. Durch seine<br />

bezaubernde Atmosphäre hebt sich dieser Weihnachtsmarkt<br />

von vielen anderen ab und passt ganz<br />

in das Motto von Rosengarten: echt liebenswert.<br />

WWW.ROSENGARTEN.DE<br />

Das Bad Rappenauer RappSoDie Sole- und Saunaparadies<br />

bietet seinen Gästen und denjenigen, die<br />

es noch werden wollen, tolle Angebote und besondere<br />

Verwöhngeschenke mit höchsten Rabatten.<br />

Die Aktion läuft bis 24. Dezember <strong>2023</strong>, 14.00 Uhr.<br />

Der Renner sind die sogenannten Geldwertkarten.<br />

Die „kleine“, für die der Gast 100 Euro bezahlt,<br />

rabattiert bereits den Eintrittspreis um 15 Prozent.<br />

Die „große“ und auch meist verkaufte Geldwertkarte<br />

in Höhe von 250 Euro rabattiert den Eintrittspreis<br />

um stolze 25 Prozent. Tolle Geschenkideen,<br />

wie spezielle Packages sind zur Weihnachtszeit<br />

besonders gefragt. Diese beinhalten je nach Wahl,<br />

einen Tageseintritt ins Sole- und Saunaparadies,<br />

Frühstücksbuffet, Massagen, Tagesessen und noch<br />

vieles mehr. Die Auswahl ist groß und das Angebot<br />

so individuell, wie die Wünsche der Gäste. Auch<br />

einzelne Gutscheine für Eintritte oder Massagen<br />

werden zur Weihnachtszeit gerne gekauft.<br />

WWW.RAPPSODIE.INFO<br />

Ab dem ersten Advent liegt ein goldener Schimmer<br />

über den Marktständen auf dem historischen<br />

Marktplatz von Schwäbisch Hall. Vom 30. <strong>November</strong><br />

bis 20. Dezember lädt der Weihnachtszauber<br />

zu geselligem Beisammensein im Herzen der Altstadt<br />

ein. Lassen Sie sich vom romantischen Weihnachtsmarkt<br />

vor den Stufen der Kirche St. Michael<br />

verzaubern und erleben Sie die alte Salzsiederstadt<br />

in weihnachtlichem Gewand. Der Duft von<br />

heißem Glühwein und frisch gebackenen Waffeln<br />

liegt überall in der geschmückten Altstadt in der<br />

Luft. Von schönen Holzartikeln über Strickwaren<br />

und feinsten Süßigkeiten bis hin zu Leckereien gibt<br />

es vieles auf dem Weihnachtsmarkt zu bestaunen<br />

und zu kaufen. Der Weihnachtszauber im schönen<br />

Schwäbisch Hall umfasst neben den täglichen Aktionen<br />

auch musikalische Darbietungen und viele<br />

weitere Überraschungen für Groß und Klein und<br />

stimmt Sie auf die Weihnachtszeit ein.<br />

WWW.SCHWAEBISCHHALL.DE<br />

WINTERKONZERT<br />

Beim Winterkonzert der Kulturstiftung Hohenlohe<br />

widmet sich die Donau Philharmonie Wien<br />

am Sonntag, 21. Januar 2024 um 17 Uhr ganz der<br />

sinnlichen Begierde, der Sehnsucht, der Leidenschaft<br />

und dem Verlangen – natürlich musikalisch<br />

und mit dem gewissen Augenzwinkern, das dem<br />

Orchester mit seinem Chefdirigenten Manfred<br />

Müssauer immer zu eigen ist. Die Dramaturgie des<br />

Konzertabends basiert auf Themen und Figuren<br />

der griechischen Mythologie. Bekanntes und zu<br />

Unrecht fast Vergessenes wechseln sich ab. Man<br />

kann sich auf Werke von Jules Massenet, George<br />

Bizet oder Giacomo Meyerbeer freuen. Ein besonderes<br />

Schmankerl wird die Suite aus Zorbas von<br />

Mikis Theodorakis mit dem berühmten Sirtaki sein.<br />

Als Solistin wird die Mezzosopranistin Diana Kantner<br />

zu hören sein. Den männlichen Part übernimmt<br />

Tenor Hans-Georg Priese. Wie gewohnt findet das<br />

Konzert in der Öhringer Kultura statt.<br />

WWW.HOHENLOHER-KULTURSOMMER.DE<br />

ADVENT IN CRAILSHEIM<br />

An den ersten drei Adventswochenenden findet<br />

der Crailsheimer Weihnachtsmarkt statt. Knapp<br />

50 Beschicker werden im Spitalpark dabei sein.<br />

Von Weihnachtsdekoration über Holzartikel,<br />

Mützen, Handarbeiten und Kerzen ist für jeden<br />

etwas dabei. Auch kulinarisch wird eine große<br />

Bandbreite geboten. Verschiedene Glühweinsorten,<br />

Punsch und vieles mehr sorgen zusätzlich<br />

für das perfekte Weihnachtsmarktambiente. Vom<br />

1. bis 17. Dezember wird auf dem Marktplatz<br />

eine Eisbahn aufgestellt, die nur wenige Schritte<br />

vom Weihnachtsmarkt entfernt liegt. Am zweiten<br />

Wochenende werden auch am Kirchplatz zwei<br />

Stände sowie das Tafelmobil zu finden sein. Der<br />

Weihnachtsmarkt öffnet freitags (nur am ersten<br />

Eröffnungswochenende) von 16.00 bis 22.00 Uhr,<br />

samstags von 12.00 bis 22.00 Uhr und sonntags<br />

von 12.00 bis 20.00 Uhr seine Tore und verspricht<br />

eine zauberhafte Adventszeit in Crailsheim.<br />

WWW.CRAILSHEIM.DE<br />

photo Giovanni Gastel<br />

Sofa Standard und Sessel Chiara von Francesco Binfaré.<br />

Schrank Scrigno und Tisch Brasilia von Fernando und Humberto Campana.<br />

36 <strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

PERFORMA CONCEPT STORE | Gustav Bbinder-Straße 2-62 | 74072 Heilbronn


JOBMAGAZIN<br />

JOBMAGAZIN<br />

Ein Potenzialanalyse-Tool kann helfen, die üblichen Bauchentscheidungen bei der Stellenbesetzung durch eine wissenschaftlich<br />

fundierte Grundlage zu ersetzen.<br />

„Gute Bewerber sind wie<br />

die Nadel im Heuhaufen“<br />

Im Schnitt 143 Tage beträgt die Zeit zwischen der Ausschreibung<br />

einer offenen Stelle und deren Neubesetzung. Das hat die Bundesagentur<br />

für Arbeit aktuell ausgerechnet. Bera-Geschäftsführer Bernd<br />

Rath erklärt, wie die Besetzung mithilfe von KI-Tools optimiert werden<br />

kann.<br />

Warum fällt die Personalgewinnung<br />

Unternehmen aktuell so schwer?<br />

Bernd Rath: Bewerber sind rar. Gute<br />

Bewerber sind wie die Nadel im Heuhaufen<br />

und die Situation wird sich aufgrund<br />

des Ausscheidens der Babyboomer<br />

noch weiter verschlechtern. Der<br />

Frust bei den Personalern ist groß. Sie<br />

stehen im Spannungsfeld zwischen<br />

den unterschiedlichen, sich teilweise<br />

widersprechenden Erwartungen und<br />

Anforderungen der Geschäftsführung,<br />

der Fachabteilungen, der bestehenden<br />

Belegschaft sowie der Bewerber.<br />

Was ist Ihre Erfahrung: In welchen Bereichen<br />

brauchen Unternehmen die<br />

meiste Unterstützung?<br />

Rath: In einem hart umkämpften Kandidatenmarkt<br />

versuchen viele Mittelständler<br />

immer noch, neue Mitarbeiter<br />

ausschließlich mit einfachen Stellenausschreibungen<br />

zu gewinnen, doch<br />

in Zeiten des Fachkräftemangels funktioniert<br />

das nicht mehr. Um erfolgreich<br />

Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren,<br />

muss die gesamte Klaviatur der<br />

möglichen Instrumente bespielt werden.<br />

Außerdem ist ein breites Zahlen-,<br />

Daten- und Fakten-Wissen über Performance-Marketing,<br />

SEO und Direktansprache<br />

nötig. Daher bedienen sich<br />

Unternehmen der Expertise externer<br />

Personaldienstleister, um überhaupt<br />

geeignetes Personal zu finden. Ein<br />

weiterer wichtiger Aspekt ist das Tempo,<br />

denn qualifizierte Bewerber sind<br />

sehr schnell vom Markt. Personalentscheidungen<br />

werden in vielen Unternehmen<br />

oft zu langsam getroffen.<br />

Und wie sieht Ihr Lösungsansatz dafür<br />

aus?<br />

Rath: Es geht immer stärker darum zu<br />

schauen, ob Kandidatinnen oder Kandidaten<br />

und Unternehmen zusammenpassen.<br />

Beim Perfect Match spielt<br />

neben der fachlichen Eignung die Passung<br />

zwischen Unternehmenskultur<br />

und der Persönlichkeit beziehungs-<br />

Fotos: Bera GmbH<br />

weise den Fähigkeiten und Arbeitspräferenzen<br />

der Kandidaten eine immer<br />

größere Rolle. Unserer Meinung nach<br />

ist das der entscheidende Faktor für die<br />

nachhaltige Besetzung von Stellen.<br />

Wie kann dieser Perfect Match<br />

gefunden werden?<br />

Rath: Wir nutzen für die richtige Vorauswahl<br />

unter anderem ein wissenschaftlich<br />

fundiertes und langjährig erprobtes<br />

Potenzialanalyse-Tool. Damit<br />

werden die sonst so üblichen Bauchentscheidungen<br />

bei der Stellenbesetzung<br />

durch eine wissenschaftlich fundierte<br />

Grundlage ersetzt. Ganz gleich<br />

ob Fachkraft oder Topmanager, auf Basis<br />

von objektiven Informationen erreichen<br />

wir eine erhöhte Entscheidungsqualität<br />

bei der Personalauswahl.<br />

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrer<br />

Vorgehensweise bislang gemacht?<br />

Rath: Wir haben eine Besetzungsquote<br />

von 100 Prozent. Das liegt nicht nur<br />

ausschließlich an dem Tool, sondern<br />

Anzeige<br />

Saunieren fördert die Gesundheit<br />

Mit KLAFS nachhaltig das Immunsystem stärken und die Atemwege von Viren und Bakterien befreien.<br />

Saunabesuche sind eine Wohltat und<br />

förderlich für die Gesundheit.<br />

Foto: Klafs GmbH<br />

daran, dass wir Zufall durch Wirksamkeit<br />

und Effizienz ersetzen. Im Branchenvergleich<br />

liegt die Erfolgsquote<br />

durchschnittlich bei 40 Prozent.<br />

Gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten<br />

für dieses Analyseinstrument?<br />

Rath: Das Verfahren lässt sich auch bei<br />

der Organisations- und Personalentwicklung<br />

einsetzen. Es kann helfen,<br />

Mitarbeiterpotenziale im Unternehmen<br />

aufzudecken oder Teams aufzubauen<br />

und zu entwickeln.<br />

Lassen Sie uns in die Zukunft schauen:<br />

Was sind Ihrer Meinung nach die<br />

Trendthemen im HR-Management?<br />

Rath: Die Personalarbeit rückt ins Zentrum<br />

strategischer Unternehmensführung.<br />

Bei der Zukunftssicherung wird<br />

das verfügbare Personal eine entscheidende<br />

Rolle spielen. Die Digitalisierung<br />

wird vieles schneller machen, gerade<br />

was die Administration betrifft.<br />

Die Idee, dass Künstliche Intelligenz<br />

das passende Personal auswählt, mag<br />

In der kalten Jahreszeit ist die Stärkung<br />

des Immunsystems besonders wichtig.<br />

KLAFS als führender Anbieter für Sauna<br />

und Wellness bietet hierfür zahlreiche,<br />

nachhaltige Möglichkeiten: Denn<br />

immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse<br />

legen nahe, dass regelmäßige<br />

Saunabesuche effektiv das Immunsystem<br />

stärken können. Zusätzliche<br />

Anwendungen wie die Trockensalzinhalation<br />

intensivieren den gesundheitsfördernden<br />

Effekt, indem sie beispielsweise<br />

die Atemwege von Viren<br />

und Bakterien reinigen.<br />

Etwa 30 Millionen Menschen allein<br />

in Deutschland gönnen sich daher<br />

ganz im Sinne der finnischen Tradition<br />

regelmäßig ein wohltuendes Saunabad.<br />

Dabei wird die Körperkerntemperatur<br />

durch die Saunahitze erhöht, was Immunzellen<br />

aktiviert und die Bildung von<br />

Abwehrstoffen fördert. Prof. Dr. Resch<br />

vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung<br />

bestätigt, dass nach<br />

sechsmonatigem, regelmäßigem Saunieren<br />

die Anfälligkeit für Erkältungen<br />

um 50 Prozent reduziert werden kann.<br />

Mit dem patentierten Microsalt<br />

SaltProX bietet KLAFS eine zusätzliche<br />

Anwendung der Trockensalzinhalation.<br />

Der Salznebel, der desinfizierend und<br />

entzündungshemmend wirkt, reinigt<br />

den gesamten Atemtrakt von Viren und<br />

Bakterien, aber auch Allergenen. So ist<br />

der Körper besser in der Lage, eindringende<br />

Krankheitserreger abzuwehren.<br />

für die erste Vorauswahl stimmen, ist<br />

ansonsten aber eher unwahrscheinlich,<br />

denn die seltener werdenden<br />

Fachkräfte, die geringere Qualifizierung<br />

und immer komplexere Anforderungen<br />

zwingen uns zum Kompromiss.<br />

Computer können aber nur 0 und 1. In<br />

Zukunft werden wir jedoch häufiger<br />

Schwächen mit anderen Stärken ausgleichen<br />

müssen. Daher werden erfahrene<br />

Personalberater die neuen KI-<br />

Tools bedienen, sich aber weiterhin<br />

um die wichtigere soziale Kompatibilität<br />

von Mitarbeitenden und Unternehmen<br />

kümmern.<br />

Interview: tz<br />

Um langfristig von den immunstärkenden<br />

Vorteilen zu profitieren, empfiehlt<br />

es sich, das Saunieren in den Lebensstil<br />

zu integrieren. Immer mehr Menschen<br />

entscheiden sich daher für eine Sauna<br />

zu Hause. KLAFS bietet verschiedene<br />

Modelle, die sich harmonisch in jede<br />

Räumlichkeit einfügen. Von der großzügigen<br />

Design-Sauna bis zur kompakten<br />

ausfahrbaren S1 SAUNA – die Auswahl<br />

ermöglicht perfekten Saunagenuss, unabhängig<br />

von der Raumgröße.<br />

Info<br />

Zur Person<br />

Bernd Rath ist<br />

Geschäftsführer<br />

des Personaldienstleisters<br />

Bera GmbH.<br />

KLAFS GmbH<br />

Erich-Klafs-Straße 1-3<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Tel.: 0791 501-0<br />

info@klafs.de · www.klafs.de<br />

ADVERTORIAL<br />

38 <strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

39


NEUES AUS DER REGION<br />

NEUES AUS DER REGION<br />

Von der Küche in den Tank: Upcycling von Altspeisefett<br />

Winterzeit im Wildparadies Tripsdrill<br />

Nachdem Öhringen und Dörzbach<br />

es vorgemacht haben,<br />

macht nun der ganze Hohenlohekreis<br />

mit – bei der flächendeckenden<br />

Altspeisefett-Sammlung<br />

mit einem bequemen und<br />

bewährten System in Form einer<br />

Sammelflasche. Die grüne, dreieckige<br />

Sammelflasche wurde im<br />

Laufe des Oktobers an alle Haushalte<br />

ausgeliefert. In der Sammelflasche<br />

wird das übrig gebliebene<br />

Öl und Fett nach dem<br />

Kochen eingefüllt. Ist der Behälter<br />

voll, kann er über die 21 landkreisweit<br />

verteilten Sammelautomaten<br />

zu jeder Tageszeit<br />

gegen einen leeren, frischen eingetauscht<br />

werden.<br />

Beispielhaft für übriggebliebene<br />

oder verdorbene Speisefette<br />

aus der Küche sind Frittier- sowie<br />

Bratfette und -öle, Öle von<br />

eingelegten Speisen (Fisch,<br />

Schafskäse, Antipasti, usw.),<br />

Margarine, verdorbene oder abgelaufene<br />

Speiseöle und -fette.<br />

Diese Reste sind in zweierlei<br />

Hinsicht wertvoll: Wenn sie separat,<br />

wie mit diesem System,<br />

gesammelt werden, kann daraus<br />

Biokraftstoff hergestellt werden.<br />

Das heißt: von der Küche in den<br />

Tank. Der zweite positive Effekt<br />

ist, dass das Kanalsystem geschont<br />

wird. Flüssige Fettreste<br />

werden oft unwissentlich in der<br />

Toilette oder dem Küchenabfluss<br />

entsorgt. Die Folge sind<br />

schwerwiegende Verstopfungen<br />

der Abwasserleitungen, die<br />

dann mit hohem Aufwand und<br />

viel Frischwasser freigespült<br />

werden müssen.<br />

Altspeisefett einfach am<br />

Sammelautomaten abgeben:<br />

Daraus kann Biokraftstoff<br />

hergestellt werden.<br />

Foto: Abfallwirtschaft Hohenlohekreis<br />

Das Sammelsystem mit den<br />

1,2 Liter fassenden Sammelflaschen<br />

ist ein Mehrwegsystem:<br />

Wer eine volle Flasche am Automaten<br />

abgibt, erhält eine saubere,<br />

leere Flasche zurück. Die<br />

Sammelautomaten stehen an<br />

insgesamt 21 Standorten im Hohenlohekreis.<br />

Bei der Standortsuche<br />

wurde darauf geachtet,<br />

dass die Automaten an Plätzen<br />

des täglichen Lebens stehen und<br />

für die Bürgerinnen und Bürger<br />

bequem zu erreichen sind. Die<br />

Automatenstandorte stehen in<br />

der Abfall-App und auf der Website<br />

(siehe unten). Die Sammelautomaten<br />

sind seit Anfang <strong>November</strong><br />

in Betrieb.<br />

@ www.abfallwirtschafthohenlohekreis.de<br />

Das Wildparadies Tripsdrill<br />

lockt in der Winterzeit mit vielfältigen<br />

Attraktionen für die ganze<br />

Familie. Der ganzjährig geöffnete<br />

Wildpark ist auf einer<br />

Fläche von 47 Hektar die Heimat<br />

von mehr als 60 Tierarten. In begehbaren<br />

Gehegen können die<br />

Besucher zahmen Hirschen<br />

ganz nah kommen und sie sogar<br />

Da schlagen Kinderherzen höher: Im Wildparadies Tripsdrill<br />

lockt der „WinterWunderWald“ mit liebevoll gestalteten<br />

Fahrattraktionen.<br />

Foto: Erlebnispark Tripsdrill<br />

füttern. Dazu gibt es Greifvogel-<br />

Flugvorführungen, die Fütterung<br />

der Fischotter und die Futterrunde<br />

bei Wolf, Luchs, Bär<br />

und Wildkatze, die im Winter an<br />

allen Wochenenden und in den<br />

Ferien stattfinden. Auch der<br />

Walderlebnispfad und der Abenteuerspielplatz<br />

laden dazu ein,<br />

die Natur zu entdecken.<br />

Vom 2. Dezember <strong>2023</strong> bis<br />

28. Januar 2024 bringt der<br />

„WinterWunderWald“ ebenfalls<br />

an allen Wochenenden und in<br />

den Ferien noch mehr Leben in<br />

die kalte Jahreszeit. An dekorierten<br />

Ständen werden süße Leckerbissen<br />

für Naschkatzen,<br />

Deftiges für den Bärenhunger,<br />

wärmende Heißgetränke und<br />

originelle Geschenke angeboten.<br />

Drei liebevoll gestaltete<br />

Fahrattraktionen lassen Kinderherzen<br />

höherschlagen. Dazu<br />

gibt es ein wechselndes Programm<br />

mit Bastelaktionen und<br />

Sonderführungen. Der Weihnachtsmann<br />

kommt an den ersten<br />

drei Adventssonntagen und<br />

am Samstag, 23. Dezember <strong>2023</strong>,<br />

zu Besuch – mit Säcken voller<br />

Geschenke für alle Kinder.<br />

Die Wildsau-Schenke mitten<br />

im Wald bietet die Möglichkeit,<br />

sich in rustikaler Gemütlichkeit<br />

aufzuwärmen und zu stärken.<br />

Für eine gemütliche Weihnachtsfeier<br />

oder einen zünftigen<br />

Geburtstag kann außerdem die<br />

Waldhütte „Uff’m Buckel“ exklusiv<br />

gemietet werden – mit Platz<br />

für bis zu 90 Personen.<br />

@ www.tripsdrill.de<br />

Die Energiewende regional und nachhaltig vorantreiben<br />

Bereits zum dritten Mal für Ausbildung ausgezeichnet<br />

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall<br />

stehen für mehr als 50 Jahre zuverlässige<br />

und sichere Energieversorgung<br />

in Schwäbisch Hall<br />

und Umgebung. Aus dem im<br />

Jahr 1971 gegründeten Versorgungsunternehmen<br />

ist ein erfolgreicher<br />

Mittelständler mit<br />

mehr als 700 Beschäftigten geworden,<br />

der nach eigenen Angaben<br />

durch sein Gestalten der<br />

Energiewende und durch vorausschauendes<br />

Handeln<br />

deutschlandweit als Pionier in<br />

der Energiewirtschaft anerkannt<br />

ist. Gestützt werde diese Entwicklung<br />

durch Beteiligungen,<br />

moderne IT-Systeme und Plattformlösungen,<br />

an deren Ausbau<br />

und Weiterentwicklung die<br />

Stadtwerke permanent arbeiten.<br />

Als 100 Prozent kommunales<br />

Unternehmen leisten die Stadtwerke<br />

einen essenziellen Beitrag<br />

zur Daseinsvorsorge. Dazu zählen<br />

die Erzeugung, Verteilung<br />

und Lieferung von Strom, Gas,<br />

Wasser und Wärme, der Aufbau<br />

von E-Mobilitäts- und Telekommunikationsinfrastruktur<br />

sowie<br />

das Angebot von Parkierungseinrichtungen<br />

und Bäderbetrieben.<br />

Eng mit ihrer Region verbunden<br />

ist die Vision der<br />

Schwäbisch Haller Stadtwerke,<br />

durch zukunftsweisendes und<br />

ökologisches Handeln ein besseres<br />

und nachhaltigeres Lebensumfeld<br />

für die Bürgerinnen und<br />

Bürger zu schaffen, wie das Unternehmen<br />

mitteilt.<br />

Darüber hinaus haben sich<br />

die Stadtwerke Schwäbisch Hall<br />

durch ihre innovativen und serviceorientierten<br />

Produkte unter<br />

der Dachmarke SHERPA-X sowie<br />

durch den Aufbau kommunaler<br />

Energieversorger sowohl<br />

in Deutschland als auch in Österreich<br />

einen Namen als moderner<br />

energiewirtschaftlicher<br />

Dienstleister gemacht.<br />

Im Kern der Unternehmensphilosophie<br />

steht die Nachhaltigkeit.<br />

Das zeigt sich laut den<br />

Stadtwerken bei der Forcierung<br />

der dezentralen Energieversorgung,<br />

beim konsequenten Ausbau<br />

erneuerbarer Energien und<br />

bei der permanenten Steigerung<br />

der Effizienz, mit der Energie<br />

eingesetzt wird.<br />

@ www.stadtwerke-hall.de<br />

Ein moderner MAN-Motor sorgt im Heizkraftwerk Hessental<br />

der Stadtwerke Schwäbisch Hall für eine stabile und sichere<br />

Wärmeversorgung.<br />

Foto: Stadtwerke Schwäbisch Hall<br />

Ausbildungsbetriebe mit überdurchschnittlichen<br />

Standards<br />

können nach einem Audit das<br />

Dualis-Zertifikat der Industrieund<br />

Handelskammer (IHK)<br />

Heilbronn-Franken erhalten.<br />

Die Weber-Hydraulik GmbH aus<br />

Güglinen hat mit einem erfolgreichen<br />

zweiten Re-Audit das<br />

Zertifikat bereits zum dritten<br />

Mal für fünf Jahre erhalten, wie<br />

das Unternehmen mitteilt.<br />

Nach dem Audit-Tag, der bereits<br />

im Sommer stattfand, wurde<br />

nun die Dualis-Urkunde<br />

überreicht. Besonders hervorgehoben<br />

wurde bei diesem Anlass<br />

die frühe Nähe, die das Unternehmen<br />

zu potenziellen Nachwuchskräften<br />

sucht, sowie die<br />

Leidenschaft und die Ideenvielfalt<br />

der Ausbildungsleitung.<br />

Eine sorgfältige und qualitativ<br />

hochwertige Ausbildung ist<br />

Foto: Weber-Hydraulik<br />

bei Weber-Hydraulik seit jeher<br />

fester Bestandteil der Unternehmenskultur.<br />

Dies wurde nun erneut<br />

durch die Dualis-Zertifizierung<br />

der IHK bestätigt. „Wir sind<br />

stolz auf die Auszeichnung, die<br />

uns bestärkt, unsere Ausbildungsstrategie<br />

beizubehalten<br />

und kontinuierlich zu verbessern“,<br />

sagt Christine Grotz, CEO<br />

und geschäftsführende Gesellschafterin<br />

der Unternehmensgruppe.<br />

Neben den eigentlichen<br />

Ausbildungsinhalten wurden<br />

auch die Strategien zur Gewinnung<br />

von neuen Azubis, der On-<br />

Boarding-Prozess, sowie die<br />

Prüfungsvorbereitungsphase<br />

und der Übernahmeprozess<br />

nach erfolgreich bestandener<br />

Ausbildung am Standort Güglingen<br />

bewertet.<br />

Beim Audit verbrachten die<br />

Auditorinnen und Auditoren einen<br />

ganzen Tag auf dem Firmengelänge<br />

in Güglingen. Neben<br />

einer Begutachtung der Ausbildungsstätten<br />

standen Gespräche<br />

mit den Ausbildungsbeauftragten<br />

und den Azubis auf dem<br />

Programm.<br />

„Ganz besonders freut uns,<br />

dass das hohe Engagement, die<br />

Wertschätzung, der familiäre<br />

Charakter und der hohe Stellenwert<br />

der Ausbildung bei uns explizit<br />

in der Beurteilung hervorgehoben<br />

wurden“, sagt Heike<br />

Bauseler, Personalleiterin der<br />

Weber-Hydraulik Gruppe.<br />

@ www.weber-hydraulik.com<br />

Überreichung der Urkunde zum Dualis-Zertifikat der IHK<br />

Heilbronn-Franken an das Team von Weber-Hydraulik.<br />

40 <strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

41


Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. informiert<br />

Anzeige<br />

Herausforderungen und Lichtblicke<br />

Ein ereignisreiches Jahr für die Bürgerinitiative pro Region neigt sich dem Ende zu.<br />

Das Jahr <strong>2023</strong> neigt sich dem Ende<br />

zu. Es ist und war ein weiteres Krisenjahr<br />

nach der gerade einmal halbwegs<br />

überstandenen Coronakrise. Für<br />

die Menschen in allen Weltgegenden<br />

war es sehr herausfordernd. Zu den allgegenwärtigen<br />

Themen Dekarbonisierung,<br />

Digitalisierung, Demokratie und<br />

Demografie mit ihren allseits bekannten<br />

Auswirkungen kommen der furchtbare<br />

Krieg in der Ukraine und der unfassbare<br />

Überfall der Hamas auf Israel,<br />

der durchaus das Potenzial für einen<br />

Flächenbrand in Nahost hat, noch dazu.<br />

Die Herausforderungen sind nach wie<br />

vor groß – doch es gibt auch Lichtblicke<br />

und positive Entwicklungen.<br />

Für die Bürgerinitiative pro Region<br />

Heilbronn-Franken e.V. war <strong>2023</strong><br />

ein ereignisreiches Jahr. Insbesondere<br />

der Wegfall aller Coronamaßnahmen<br />

hat eine Vielzahl erfolgreicher Veranstaltungen<br />

ermöglicht. Hervorzuheben<br />

sind beispielsweise die touristische<br />

Radtour am 18. Juni <strong>2023</strong> im Hohenlohekreis<br />

und die hervorragend besuchten<br />

Nachhaltigkeitsworkshops.<br />

Ein Höhepunkt war der wunderbare<br />

Regionaltag in Güglingen. „Schon<br />

heute freuen wir uns gemeinsam mit<br />

der Stadt Lauda-Königshofen auf den<br />

nächsten Regionaltag, der am 12. Mai<br />

2024 in Lauda-Königshofen stattfin<br />

Dies wird wieder ein tolles Bürgerfest“,<br />

ist die Vorsitzende der Bürgerinitiative,<br />

Friedlinde Gurr-Hirsch, überzeugt.<br />

„Für das Jahr 2024 haben wir uns<br />

wieder ein anspruchsvolles Programm<br />

vorgenommen“, sagt Gurr-Hirsch. Das<br />

Thema „Nachhaltige Region Heilbronn-<br />

Franken“ soll mit Leben und konkreten<br />

Projekten gefüllt werden. Neben dem<br />

Regionaltag ist 2024 erneut eine touristische<br />

Radtour geplant, diesmal im<br />

Raum Schwäbisch Hall. Fortgeführt<br />

wird auch die umfangreiche Lobbyarbeit<br />

von pro Region mit Gesprächen<br />

und der etablierten Regional-Tafel.<br />

„Wir werden unser Bemühen, ein<br />

Wir-Gefühl in der Region Heilbronn-<br />

Franken zu schaffen, erfolgreich fortführen“,<br />

ist Friedlinde Gurr-Hirsch<br />

überzeugt. „Denn nur wenn wir in<br />

Stuttgart, Berlin und Brüssel mit einer<br />

Stimme sprechen, können wir unsere<br />

Stärken erhalten und uns noch verbessern.<br />

Erst kürzlich bei unserer Regional-Tafel<br />

hat Ipai-CEO Moritz Gräter<br />

eindrucksvoll dargestellt, was in der<br />

Region Heilbronn-Franken möglich ist,<br />

wenn alle an einem Strang ziehen“,<br />

sagt Friedlinde Gurr-Hirsch.<br />

Übrigens war <strong>2023</strong> auch für die<br />

Region ein spannendes Jahr – 50 Jahre<br />

Heilbronn-Franken durfte begangen<br />

werden und die Landkreise haben ihr<br />

rundes Jubiläum ausgiebig gefeiert.<br />

„Ich möchte zum Jahresausklang<br />

allen Unterstützern und Förderern,<br />

dem Vorstand und Beirat und natürlich<br />

unseren Mitgliedern für die großartige<br />

Unterstützung unserer Bürgerinitiative<br />

und damit vor allen Dingen unserer Region<br />

Heilbronn-Franken danken. Ganz<br />

besonders danken möchte ich Herrn<br />

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth und<br />

der Adolf Würth GmbH Co. KG. Ich wünsche<br />

Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit<br />

und ein gutes n<br />

2024“, sagt Friedlinde Gurr-Hirsch.<br />

Eine Aktion der Bürgerinitiative<br />

pro Region Heilbronn-Franken e.V.<br />

www.pro-region.de<br />

TOP-Unternehmen<br />

der Region<br />

www.kurz-entsorgung.de<br />

Ja, zur Region<br />

Heilbronn-Franken<br />

Werden Sie jetzt Mitglied in der „Bürgerinitiative<br />

pro Region Heilbronn-Franken<br />

e. V.“.<br />

Fördern Sie das „Wir-Gefühl“ in der Region<br />

Heilbronn-Franken und setzen Sie sich für<br />

ihre Belange ein. Nutzen Sie unseren Verein<br />

als Plattform für den Meinungsaustausch von<br />

Bürgern und Gremien.<br />

Als Dankeschön lesen Sie das PROMagazin<br />

ein halbes Jahr kostenlos.<br />

Beitrittserklärung<br />

Hiermit erkläre ich ab sofort meinen Beitritt zur „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“.<br />

Als Dankeschön lese ich das PROMagazin sechs Monate lang kostenlos.<br />

Formular bitte ausfüllen, ausschneiden und an folgende Adresse senden oder faxen:<br />

Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. | c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG<br />

Postfach 74650 Künzelsau | Fax 07940 15-4669 | info@pro-region.de | www.pro-region.de<br />

Ich/Wir ermächtige/n den Verein „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“ den Jahresbeitrag<br />

in Höhe von<br />

10 Euro (Nicht Erwerbstätige) 30 Euro (Erwerbstätige) ______ Euro (juristische Pers., mind. 100 Euro)<br />

von meinem/unseren Konto abzubuchen. Die Abbuchungsermächtigung ist widerruflic<br />

www.regiomail.de<br />

Ihre Staatssekretärin a.D.<br />

Friedlinde Gurr-Hirsch<br />

Firma/Name, Vorname<br />

PLZ, Ort<br />

Straße<br />

Geburtsdatum<br />

E-Mail (für Vereinspost)<br />

Bankinstitut<br />

Konto-Nr.<br />

Ort/Datum<br />

Bankleitzahl<br />

Unterschrift<br />

WIR sind Heilbronn-Franken<br />

Ihre Ansprechpartnerin: Darja Schiz-Salov | Sales Managerin | Tel. 0791 95061-8331 | darja.schiz-salov@pro-vs.de


VERANSTALTUNGSKALENDER<br />

VERANSTALTUNGSKALENDER<br />

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN IM DEZEMBER<br />

Ein Service der Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e.V.<br />

Weitere Termine unter www.pro-region.de<br />

Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Württembergischen<br />

Kammerorchesters Heilbronn<br />

Stadthalle<br />

15.12. Neckarsulm<br />

Ne Prise Zimt! - Swinging Xmas<br />

Audi-Forum<br />

9.12. Ilshofen<br />

Der Messias<br />

Roland-Wurmthaler-Halle<br />

28.12. Bad Friedrichshall-Jagstfeld<br />

Premiere: Musical „ Simba - ein König<br />

auf Rollen“Weihnachtsklänge<br />

8.12. – 13.1.24 Heilbronn<br />

Radio Ton Gourmet Palast<br />

Theresienwiese<br />

Tipp<br />

9.12. Ilshofen<br />

Pop & Punsch<br />

J.U.K.I. - Jugend- und Kulturzentrum<br />

Ausstellungen<br />

1.12. – 22.12. Bad Wimpfen<br />

Krippenausstellung: Stern über<br />

Betlehem<br />

Galerie der Stadt im Alten Spital<br />

2.12. – 7.1.24 Wertheim<br />

Weihnachtsausstellung<br />

„Christbaumschmuck aus Glas“<br />

Glasmuseum<br />

9.12. – 25.2.4 Schwäbisch Hall<br />

Tausendgrün: Weihnachtsausstellung<br />

Hällisch-Fränkisches Museum<br />

18.12. – 27.10.24 Künzelsau<br />

Skulptur muss man immer<br />

wieder neu erfinden<br />

Museum Würth<br />

Weihnachtsmärkte<br />

21.11. – 22.12. Heilbronn<br />

Käthchen Weihnachtsmarkt<br />

30.11. – 20.12. Schwäbisch Hall<br />

Weihnachtszauber<br />

Historischer Marktplatz<br />

1.12. – 3.12. Bad Wimpfen<br />

Altdeutscher Weihnachtsmarkt<br />

Altstadt<br />

1.12. – 3.12. Creglingen-Münster<br />

Weihnachtsmarkt<br />

5.12. – 6.12. Bad Rappenau<br />

Nikolausmarkt mit Winterdorf<br />

Stadtmitte<br />

30.11. – 20.12. Schwäbisch Hall<br />

Weihnachtszauber<br />

Historischer Marktplatz<br />

6.12. – 10.12. Künzelsau<br />

Weihnachtsmarkt - Advent am Schloss<br />

Schlossplatz<br />

8.12. – 10.12. Öhringen<br />

Winter Wunder Weihnachtsglanz -<br />

Der Öhringer Weihnachtsmarkt<br />

8.12. – 10.12. Weikersheim<br />

Weikersheimer Weihnachtsmarkt<br />

Auf dem historischem Marktplatz<br />

8.12. – 10.12. Bad Mergentheim<br />

Weihnachtsmarkt<br />

In und um das Kurhaus<br />

9.12. – 10.12. Vellberg<br />

42. Christkindlesmarkt<br />

15.12. – 17.12. Wertheim<br />

Weihnachtsmarkt<br />

16.12. – 17.12. Crailsheim<br />

Crailsheimer Weihnachtsmarkt<br />

Spitalpark<br />

17.12. Pfaffenhofen<br />

Weihnachtsmarkt<br />

Innenstadt<br />

22.12. Dörzbach<br />

Waldweihnacht<br />

Konzerte<br />

2.12. Schwäbisch Hall<br />

Weise Weihnachten - Ballett<br />

Neubausaal<br />

2.12. Künzelsau-Gaisbach<br />

Würth Philharmoniker:<br />

Mendelssohn-Delirium<br />

Carmen Würth Forum<br />

2.12. Bad Mergentheim<br />

Magic Gregorian Voices „Klang der<br />

Mönche“<br />

Großer Kursaal<br />

3.12. Bad Rappenau<br />

Weltklassik am Klavier - Auf dem<br />

Wasser zu Singen<br />

Wasserschloss<br />

3.12. Wertheim<br />

Museumskonzert<br />

Schlösschen im Hofgarten<br />

3.12. Weinsberg<br />

Kulturreihe: Kellerbauer Duo Cinema<br />

Baukelter<br />

4.12. Neckarsulm<br />

Best of... Glenn Miller Orchestra<br />

Kultursaal<br />

6.12. Öhringen<br />

Beat Brothers - Musik der 60´er und<br />

80´er<br />

Kino Scala<br />

7.12. Gaildorf<br />

Christmasshow der Big Band<br />

der Bundeswehr feat.<br />

Markus Maria Profitlich<br />

Sporthalle<br />

10.12. Künzelsau-Gaisbach,<br />

Adventskonzert Würth Chor<br />

und Würth Band<br />

Carmen Würth Forum<br />

12.12. Neckarsulm<br />

Schneeweiß und Nachtblau<br />

Mediathek<br />

13.12. Künzelsau<br />

KÜNightLive<br />

Rathaus<br />

15.12. Neuenstadt<br />

50. Gastkonzert des<br />

Tipp<br />

16.12. Gaildorf<br />

Adventskonzert<br />

Wurmbrandsaal im Alten Schloss<br />

16.12. Künzelsau-Gaisbach<br />

Würth Philharmoniker:<br />

Weihnachtsklänge<br />

Carmen Würth Forum<br />

16.12. Heilbronn<br />

76. Heilbronner Kirchenmusiktage -<br />

Stunde der Kirchenmusik<br />

Kilianskirche<br />

16.12. Güglingen<br />

Württembergisches Kammerorchester<br />

Heilbronn: I love you<br />

Herzogskelter<br />

17.12. Bad Mergentheim<br />

Klingende Bergweihnacht <strong>2023</strong> -<br />

Schlager<br />

Großer Kursaal<br />

17.12. Schwäbisch Hall<br />

JazzTime: Duo Subsystem<br />

Hospitalkirche<br />

19.12. Heilbronn<br />

Die Klassikreihe der Kreissparkasse<br />

Heilbronn - Reifezeugnisse<br />

Kreissparkasse Heilbronn<br />

23.12. Bühlertann<br />

Weihnachtskonzert<br />

Kirche St. Georg<br />

30.12. Bad Mergentheim<br />

Museumskonzert -<br />

Jahresabschlusskonzert<br />

Residenzschloss<br />

Theater<br />

5.12. Bad Rappenau<br />

Schöne Bescherungen<br />

Kurhaus<br />

Kabarett/Kleinkunst<br />

1.12. Neckarsulm<br />

Zwei Schwaben blicken zurück<br />

Audi Forum<br />

7.12. Heilbronn<br />

Pfäge lieber ungewöhnlich<br />

Komödienhaus<br />

8.12. Heilbronn<br />

Heilbronner Poetry Slam<br />

Freies Kulturzentrum<br />

9.12. Wertheim<br />

Stefan Waghubinger: Ich sag‘s jetzt<br />

nur zu Ihnen<br />

14.12. Ittlingen<br />

Heinrich del Core -<br />

Weihnachtsprogramm<br />

15.12. Heilbronn<br />

Thilo Seibel - Schon rum?! - Der<br />

Jahresrückblick<br />

Kulturkeller<br />

28.12. Schwäbisch Hall<br />

Dui do on de Sell - Das Zauberwort<br />

heißt BITTE - Petra Binder und Doris<br />

Neubausaal<br />

Feste<br />

2.12. Michelfeld<br />

Glühweinfest<br />

Bei der Steinäckerhalle<br />

3.12. Lampoldshausen<br />

Glühweinfest<br />

Tipp<br />

Tipp<br />

7.12. Tauberbischofsheim<br />

After-Work-Party an der Eislaufbahn<br />

Marktplatz<br />

31.12. Schwäbisch Hall<br />

Premiere: 3. Haller Neujahrs-Varieté<br />

Neues Globe-Theater<br />

31.12. Heilbronn<br />

Silvester Gala Party<br />

Club Kaiser Skybar<br />

Mix<br />

16.12. Bühlerzell<br />

Sport: Winterlauf<br />

20.12. – 7.1.24 Heilbronn<br />

Circus: Heilbronner Weihnachtscircus<br />

Theresienwiese<br />

22.12. – 7.1.24 Bad Mergentheim<br />

Circus: 4. Main-Tauber-<br />

Weihnachtscircus<br />

Volksfestplatz<br />

31.12. Wallhausen<br />

Sport: Silvesterlauf<br />

Kontakt<br />

Bürgerinitiative pro Region<br />

Heilbronn-Franken e.V.<br />

c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG<br />

Postfach, 74650 Künzelsau<br />

Ansprechpartner für Termine:<br />

Ralph Wachter, Telefon 07940 152329<br />

www.pro-region.de<br />

44<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

45


AUSBLICK<br />

Familiär. Innovativ. Leistungsstark<br />

Junge Akademiker halten Familien- und Traditionsunternehmen für die besseren<br />

Arbeitgeber. Was diese Betriebe (im Bild Gemü) auszeichnet und wieso sie<br />

auch in herausfordernden Zeiten besonders erfolgreich agieren, zeigen wir in<br />

unserer nächsten Ausgabe.<br />

Den Blick auf aufstrebende<br />

Betriebe lenken<br />

Neben Global Playern ist die Region<br />

vor allem durch ihren starken<br />

Mittelstand geprägt. In unserem<br />

Spezial „Schaufenster Heilbronn-<br />

Franken“ stellen wir aufstrebende<br />

KMUs und Unternehmen in<br />

Nischenmärken vor und zeigen ihre<br />

Verbundenheit zur Region.<br />

46<br />

Die nächste<br />

Ausgabe<br />

erscheint ab<br />

21. Dezember<br />

Das Jahr <strong>2023</strong> in<br />

Heilbronn-Franken<br />

Wieder geht ein ereignisreiches Jahr<br />

zu Ende. Zahlreiche Jubiläen wurden<br />

gefeiert, wie das 50jährige Jubiläum<br />

der Region Heilbronn-Franken,<br />

Führungsspitzen wurden neu besetzt<br />

und Projekte wurden angestoßen. Wir<br />

werfen einen Blick zurück.<br />

Fotos: Gemü, AdobeStock/Liravega , LRA Hohenlohekreis/Linke<br />

Impressum<br />

Offizielles Organ der Bürgerinitiative<br />

pro Region Heilbronn-Franken e. V.;<br />

www.pro-region.de<br />

Herausgeber<br />

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG<br />

Ein Unternehmen der<br />

Stimme Mediengruppe<br />

Geschäftsführer<br />

Marcus Baumann, Marc Becker,<br />

Tilmann Distelbarth<br />

Verlagsleitung<br />

Beate Semmler (V. i. S. d. P.)<br />

Leitung Produktmanagement Print & Digital<br />

Lisa Hofmann-Vorbach<br />

Redaktionsleitung<br />

Teresa Zwirner, Dirk Täuber (Sonderthemen)<br />

Redaktion<br />

Hannah Henrici<br />

Layout und Grafik<br />

Stimme Mediengruppe, CrossMedia<br />

Sales Management<br />

Heike Bischoff, Jessica Fieberg,<br />

Darja Schiz-Salov<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 23 vom 1.1.<strong>2023</strong><br />

Vertrieb<br />

Yannis Gaukel, Telefon 0791 95061-8300<br />

Erscheinungsweise: monatlich<br />

Bezugsbedingungen<br />

Das Jahresabo beträgt 48,00 Euro.<br />

Nachdruck und Vervielfältigung – auch<br />

auszugsweise – nur mit Genehmigung<br />

des Verlages.<br />

Verlags- und Redaktionsanschrift<br />

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG<br />

Stauffenbergstraße 18<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791 95061-8300<br />

info@pro-vs.de<br />

Druck und Herstellung<br />

Möller Pro Media GmbH<br />

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde<br />

Telefon 030 41909-0, Fax 030 41909-299<br />

Gedruckt auf umweltfreundlichem UltraMag<br />

Plus Silk-Recyclingpapier aus 100% Altpapier,<br />

zertifiziert mit den Umweltsiegeln „Der Blaue<br />

Engel“, „EU-Ecolabel“ sowie FSC- und PEFC-<br />

Siegel.<br />

ISSN 2509-5528<br />

www.pro-magazin.de<br />

<strong>November</strong> <strong>2023</strong><br />

Freude<br />

SCHENKEN<br />

Verschenken Sie LebensArt zu Weihnachten!<br />

Das LebensArt-Geschenkabo sorgt ein ganzes Jahr<br />

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• Schenken Sie 1 Jahr (4 Ausgaben) Lesefreude mit dem<br />

Heimatmagazin #1 für nur 15,60 € inkl. MwSt.<br />

• Gratis dazu: die aktuelle Weihnachtsausgabe<br />

• Gratis dazu: das Sonderheft „Urlaub“ im Sommer 2024<br />

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• Geschenkabo endet automatisch, keine Kündigung nötig<br />

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Im Schnee<br />

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Tradition und<br />

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Ab Dezember erhältlich in<br />

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Kommende Veranstaltungen<br />

02.12.<strong>2023</strong> | 17.00 Uhr | CARMEN WÜRTH FORUM<br />

Mendelssohn-Delirium | Würth Philharmoniker<br />

27.01.2024 | 17.00 Uhr | CARMEN WÜRTH FORUM<br />

Neue Horizonte | Landespolizeiorchester Baden-Württemberg<br />

08.02.2024 | 19.00 Uhr | CARMEN WÜRTH FORUM<br />

Lieben Sie Schubert? | Mit Ksenia Dubrovskaya und Gästen<br />

17.02.2024 | 17.00 Uhr | CARMEN WÜRTH FORUM<br />

Märchenhafte Passion | Würth Philharmoniker<br />

24.02.2024 | 17.00 Uhr | CARMEN WÜRTH FORUM<br />

Classical Music that rocks! | Queenz of Piano<br />

Laufende Ausstellungen<br />

bis 10.12.<strong>2023</strong> | Mi – So, 11 – 17 Uhr* | HIRSCHWIRTSCHEUER<br />

Joachim Georg Creuzfelder 1622-1702.<br />

Maler der Grafen von Hohenlohe.<br />

bis 21.01.2024 | täglich 10 – 18 Uhr* | KUNSTHALLE WÜRTH<br />

Adolf Würth Saal: „dem Sternlein nachgereist“ - Weihnachtskrippen<br />

aus aller Welt in der Sammlung Würth.<br />

SAISON <strong>2023</strong>/2024<br />

Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter<br />

www.kultur.wuerth.com, T 07940 15-6200 oder kultur@wuerth.com.<br />

Karten erhalten Sie in unserem Webshop<br />

unter www.kultur.wuerth.com, in den Shops<br />

der Museen Würth in Künzelsau-Gaisbach,<br />

unter www.eventim.de, bei allen eventim-<br />

Vorverkaufsstellen sowie ggf. an der Abendkasse.<br />

bis 27.10.2024 | täglich 11 – 18 Uhr* | MUSEUM WÜRTH<br />

Bildhauer & Räume: Anthony Caro und Eduardo Chillida. Sammlung<br />

Würth und Leihgaben.<br />

bis Frühjahr 2025 | täglich 10 – 18 Uhr* | MUSEUM WÜRTH 2<br />

TERRIFIC. Faszination Sammlung Würth.<br />

Dauerausstellung | Di – So, 11 – 17 Uhr* | JOHANNITERKIRCHE<br />

Alte Meister in der Sammlung Würth mit Falkensteiner Altar des<br />

Meisters von Meßkirch im Kontext der Sammlung Würth.<br />

Der Rimini-Altar zu Gast in der Johanniterkirche (bis 07.04.2024)<br />

*Sonderöffnungszeiten an Feiertagen.<br />

Nähere Informationen unter www.kunst.wuerth.com

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