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2024-03_RegioBusiness

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swp.de/regiobusiness<br />

i<br />

MÄRZ <strong>2024</strong><br />

<strong>RegioBusiness</strong><br />

in<br />

SÜDWESTPRESSE<br />

WIR<br />

BEWEGEN<br />

GROSSES!<br />

0795133-0<br />

STUDIE<br />

Erfolgsfaktoren im<br />

Mittelstand SEITE 3<br />

MOBILITÄT<br />

Rüdinger testet Grenzen<br />

vonE-Lastern SEITE 8<br />

BAUSPAREN<br />

Schwäbisch Hallzieht<br />

positive Bilanz SEITE 12<br />

Nr. 255 / Jg. 23 [2,50 EUR]<br />

Gleisinfrastrukturbau<br />

MIT LEONHARDWEISS<br />

FREUDE AM BAUENERLEBEN!<br />

DasEndedes<br />

Wohlstands?<br />

Die jüngstenKonjunkturumfragen ließen<br />

kaum Raum für Interpretationen:<br />

Der deutschenWirtschaft geht es<br />

schlecht. Inder Region kommen<br />

die Kammernzum selben Ergebnis.<br />

Einige Betriebe nehmen die Lage<br />

jedoch anders wahr. SEITE 6<br />

Illustration:Franziska Oblinger,mediaservice<br />

STANDORT<br />

Nähe als großer<br />

Vorteil<br />

2016 gabder Regionalverband<br />

grünesLicht für ein interkommunales<br />

Gewerbegebiet in<br />

Übrigshausen. Die gute Anbindung<br />

überzeugt. Seite 10<br />

INTERVIEW<br />

Entlohnung ist<br />

wichtig<br />

Die aktuellen Tarifverhandlungen<br />

am Bau fallen in turbulente<br />

Zeiten. Alexander Weiss,Geschäftsführer<br />

von LeonhardWeiss,<br />

bezieht Stellung. Seite 16<br />

UNTERNEHMEN<br />

Neuer Auftritt für<br />

Binder<br />

DerCrailsheimer Apparate-und<br />

Behälterbauer krempelt seine<br />

Arbeitgebermarkeumund will so<br />

mehr Wahrnehmung beiFachkräften<br />

erreichen. Seite 21<br />

Historisches Ergebnis<br />

Ziehl-Abegg verzeichnet Rekordjahr 2023 und will für die Zukunft diestrategischen<br />

Weichen neu stellen sowiesein Produktionsnetzwerk umbauen.<br />

Der Künzelsauer Ventilatoren-<br />

und Motorenhersteller<br />

vermeldet ein Rekordjahr:<br />

Mit einem Umsatzanstieg<br />

auf 955 Millionen Euro<br />

–ein Plus von 9,5 Prozent im<br />

Vergleich zum Vorjahr –konnte<br />

das Unternehmen seine Marktposition<br />

festigen. „Das ist das<br />

beste Jahr der Unternehmensgeschichte“,<br />

sagt Dr. Marc Wucherer,<br />

Vorstandsvorsitzender<br />

von Ziehl-Abegg. Und weiter:<br />

„Die Digitalisierung mit Ventilatoren<br />

in Rechenzentren, der Klimawandel,<br />

Stichwort: Gebäudeklimatisierung,<br />

und die Le-<br />

Wachstum: Ziehl-Abegg erreichte einenneuen Umsatzrekord. Foto: ZA<br />

bensmittelproduktion – dazu<br />

gehören Tierställe und die Lebensmittelverarbeitung<br />

– werden<br />

in den kommenden Jahren<br />

unseren Markt spürbar beleben“,<br />

begründet Wucherer<br />

den guten Jahresabschluss und<br />

blickt gleichzeitig optimistisch in<br />

die Zukunft.<br />

Ein Highlightdes Jahres war der<br />

Spatenstich für ein neues Werk<br />

in den USA, eine Investition von<br />

100 Millionen Euro, um das<br />

Wachstum auf den amerikanischen<br />

Märkten zu unterstützen.<br />

Paralleldazu hat Ziehl-Abegg einenWerksneubau<br />

inVietnam gestartet<br />

und eine neue Produktion<br />

in Polen in Betrieb genommen.<br />

Im aktuellen Jahr wirdeineProduktion<br />

inIndien aufgebaut. Am<br />

Standort Deutschland hat Ziehl-<br />

Abegg mehr als 30 Millionen<br />

Euro in einen verbesserten Maschinenpark<br />

und Automatisierungstechnikinvestiert.<br />

STRUKTUREN Angesichts des<br />

kontinuierlichen Wachstums<br />

passt Ziehl-Abegg seine internen<br />

Strukturen an: Dadurch kann<br />

auf globaler Ebene noch effektiver<br />

agiert werden. Die Neuorganisation<br />

sieht unter anderem<br />

eine Aufteilung in vier geographische<br />

Bereiche vor: Europa<br />

Mitte, EMEA, APAC und Amerika.<br />

Diese Anpassung spiegelt<br />

die regionale und globalisierte<br />

Kundenwelt sowie das schnelle<br />

Wachstum der Auslandsmärkte<br />

wider. „Wir rücken damit näher<br />

an unsere Märkte und Kunden<br />

heran“,betont Dr.Wucherer.<br />

Ziehl-Abegg passt damit einhergehend<br />

auch das globale Produktionsnetzwerk<br />

an die Erfordernisse<br />

derKundenan. Wucherer:<br />

„Wer in Deutschland im Jahr<br />

2023 eine Wärmepumpe mit einem<br />

Ventilator von Ziehl-Abegg<br />

gekauft hat, der bekam ein Produkt,<br />

das inunserem Werk in<br />

Thailand gefertigt worden ist.<br />

Das macht weder wirtschaftlich<br />

noch ökologisch Sinn.“<br />

ZUKUNFTSKURS Mitder Strategie<br />

ZA2<strong>03</strong>0 verfolgt Ziehl-<br />

Abegg ambitionierte Ziele:Emissionsneutralität,<br />

nachhaltige<br />

Produkte sowie vollständige<br />

Transparenz über die Umweltauswirkungen.<br />

Diese Vision untermauert<br />

das Engagement des<br />

Unternehmens für Nachhaltigkeit<br />

und soziale Verantwortung. „Wir<br />

werden einen noch positiveren<br />

Beitrag für Mensch und Umwelt<br />

leisten“, so Dr. Wucherer. Zudemgehtdas<br />

Unternehmen weitere<br />

Stufen der Digitalisierung an<br />

und verbessert den Kunden-Service.<br />

„Die Weichen für weiteres<br />

Wachstum sind gestellt, mit einem<br />

klaren Fokus auf Innovation,<br />

Nachhaltigkeit und globale<br />

Kundennähe“, bringt es Wucherer<br />

aufden Punkt. mst<br />

www.ziehl-abegg.com<br />

Bechtle startet<br />

KI-Offensive<br />

Der IT-Dienstleister will mit einem Microsoft-Tool<br />

die Kompetenzen von5000 Beschäftigten<br />

ausbauen. Auch Kunden sollen profitieren.<br />

Mehrwert: DirkMüller-Niessner<br />

will das Wissen an den Mittelstand<br />

weitergeben. Foto:Bechtle<br />

Die Mitarbeiter fit machen<br />

für Künstliche Intelligenz<br />

(KI) –dieses Ziel hat sich<br />

der Neckarsulmer IT-Dienstleister<br />

Bechtle auf die Fahne geschrieben.<br />

Wie das Unternehmen mitteilt,<br />

wird daher an Standorten in<br />

14 Ländern das KI-Tool „Copilot<br />

für Microsoft 365“ eingesetzt. Mit<br />

dem Rollout für insgesamt 5000<br />

Mitarbeitende setzt der IT-Experte<br />

auf den strukturierten Ausbau von<br />

Kompetenzen rund um KI-Assistenten.<br />

Durchdie Nutzung des auf<br />

generativer KI basierenden Tools<br />

soll auch die Vertriebskompetenz<br />

der Mitarbeiter gestärkt werden.<br />

Copilot wird den Mitarbeitern in<br />

Anwendungen wie Word, Excel,<br />

Powerpoint, Outlook oder Teams<br />

zur Verfügung stehen. Durch die<br />

Eingabe von natürlicher Sprache<br />

unterstützt das Tool die Mitarbeiter<br />

bei der effizienteren Bearbeitung<br />

von Routinetätigkeiten.<br />

„Neben zusätzlichen Wertschöpfungspotenzialen<br />

für unseren Arbeitsalltag<br />

und unsere Geschäftsprozesse<br />

werden wir die Erfahrungen<br />

und das KI-Know-how<br />

unserer Mitarbeitenden auch an<br />

unsereKunden im deutschen Mittelstand<br />

weitergeben“, gibt CTO<br />

Dirk Müller-Niessner ein weiteres<br />

Ziel an.<br />

pm<br />

www.bechtle.com<br />

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02 Politik &Wirtschaft<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Arbeitsmarkt zeigtsich robust<br />

Die Suche nach Mitarbeiternhat leichtangezogen. DieAnzahlder gemeldeten freien Stellen liegt jedochunter demVorjahresniveau.<br />

Im Februar ist die Zahl der<br />

Arbeitslosen im Agenturbezirk<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

auf 12 884 gestiegen.<br />

Das sind 182 Arbeitslose<br />

(1,4 Prozent) mehr als im Januar<br />

und 1261 (10,8 Prozent) mehr<br />

als im Februar 2023. Die Arbeitslosenquote<br />

liegt wie auch imVormonat<br />

bei 3,7 Prozent. In Baden-<br />

Württemberg liegt die Arbeitslosenquote<br />

ebenfalls unverändert<br />

zum Vormonat bei 4,2 Prozent.<br />

Entwicklungensind<br />

kein Widerspruch<br />

„Die konjunkturelle Durststrecke<br />

ist auf dem Arbeitsmarkt zwar zu<br />

spüren, doch der Arbeitsmarkt<br />

zeigt sich dennoch robust“, so<br />

Stefan Schubert, stellvertretender<br />

Leiter des Agenturbezirks. Auch<br />

mit leicht steigender Arbeitslosenzahlen<br />

sind Arbeitskräfte invielen<br />

Bereichen knapp. „Arbeitslosigkeit<br />

und Fachkräftemangel<br />

sind kein Widerspruch. Die Engpässe<br />

am Arbeitsmarkt wären allerdings<br />

ohne Zuwanderung noch<br />

größer. Wir brauchen Zuwanderung,<br />

denn laut einer IAB-Studie<br />

nimmt das Erwerbspersonenpotenzial<br />

ohne Zuwanderung bis<br />

2<strong>03</strong>5 um 7,2 Millionen, bis 2060<br />

sogar um insgesamt 16 Millionen<br />

Arbeitskräfte ab“.<br />

Die Suche nach Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern hat wieder leicht<br />

angezogen. So wurden im Februar<br />

956 neue Arbeitsstellengemeldet,<br />

466 (95,1 Prozent) mehr als im<br />

Januar und 5<strong>03</strong> (34,5 Prozent)<br />

weniger als im Februar 2023. Insgesamt<br />

waren 6487 Stellen gemeldet,<br />

411 (6,0 Prozent) weniger<br />

als im Januar, 1779 (21,5<br />

Prozent) weniger als im Februar<br />

2023.<br />

SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis<br />

liegt die Arbeitslosenquote<br />

bei 3,9 Prozent (Januar: 3,7 Prozent).<br />

Im Februar waren 4527<br />

Menschen arbeitslos gemeldet,<br />

135 (3,1 Prozent) mehr als im<br />

Januar und 593 (15,1 Prozent)<br />

mehr als im Februar 2023. Arbeitgeber<br />

haben 341 Stellen gemeldet,<br />

169 (98,3 Prozent) mehr<br />

als imJanuar und 31,7 Prozent<br />

weniger als im Februar 2023. Der<br />

Bestand an Stellenangeboten lag<br />

zum Stichtag bei 2375; 13,5 Prozent<br />

weniger als im Vorjahresmonat.<br />

Der Arbeitsmarkt im Februar <strong>2024</strong><br />

12.884<br />

ARBEITSLOSE<br />

Veränderung zum Vorjahr:+10,8 %<br />

3,2%<br />

ARBEITSLOSENQUOTE<br />

JUGENDLICHE<br />

Veränderungzum Vorjahr:+0,6 %<br />

256.046<br />

„Das Erwerbspersonenpotenzial<br />

nimmt ohne<br />

Zuwanderung bis<br />

2<strong>03</strong>5um7,2 Millionen,<br />

bis 2060<br />

sogar um 16 Millionen<br />

Arbeitskräfteab.“<br />

SOZIALVERSICHERUNGS-<br />

PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE<br />

Veränderungzum Vorjahr:+1,2 %<br />

HOHENLOHEKREIS Hier liegt<br />

die Arbeitslosenquote bei 3,5Prozent<br />

(Januar: 3,4 Prozent). Im Februar<br />

waren 2394 Menschen arbeitslos<br />

gemeldet, 71 (3,1 Prozent)<br />

mehrals im Januarund 343<br />

(16,7 Prozent) mehr als imFebruar<br />

2023. Arbeitgeber haben<br />

160 Stellen gemeldet, 99 (162,3<br />

Prozent) mehr als im Januar und<br />

41,8 Prozent weniger als imFebruar<br />

2023. Der Bestand anStellenangeboten<br />

lag zumStichtag bei<br />

1105; 20,6 Prozent wenigerals im<br />

Februar 2023.<br />

3,7%<br />

ARBEITSLOSENQUOTE<br />

Veränderung zum Vorjahr:+0,3 %<br />

16.773<br />

UNTERBESCHÄFTIGTE<br />

(OHNE KURZARBEIT)<br />

Veränderung zum Vorjahr:+8,9 %<br />

6.487<br />

ARBEITSSTELLEN<br />

Veränderung zum Vorjahr:-21,5%<br />

RB Grafik: Achim Köpf, Quelle: Agentur für Arbeit SchwäbischHall-Tauberbischofsheim<br />

MAIN-TAUBER-KREIS Im<br />

Main-Tauber-Kreis liegt die Arbeitslosenquote<br />

unverändert zum<br />

Januar bei 3,6 Prozent. Im Februar<br />

waren 2765 Menschen arbeitslos<br />

gemeldet, 27 (1,0 Prozent)<br />

mehr als im Januar und 265<br />

(10,6 Prozent) mehr als im Februar<br />

2023. Arbeitgeber haben<br />

314 Stellen gemeldet, 141 (81,5<br />

Prozent) mehr als im Januar und<br />

32,9 Prozent weniger als imFebruar<br />

2023. Der Bestand an Stellenangeboten<br />

lag zumStichtag bei<br />

1893; 32,3 Prozent weniger als im<br />

Februar 2023.<br />

Entwicklung nach<br />

Rechtskreisen<br />

Im Agenturbezirk waren im Bereich<br />

der Grundsicherung<br />

(Rechtskreis SGB II, früher Hartz<br />

IV) 6460 Arbeitslose gemeldet,<br />

im Bereich der Arbeitslosenversicherung<br />

(Rechtskreis SGB III)<br />

6424. Der Anteil der Arbeitslosen<br />

aus dem Bereich der Grundsicherung<br />

(SGB II) am gesamten<br />

Bestand beträgt 50,1 Prozent und<br />

hat sich gegenüber dem Januar<br />

um 0,6 Prozent erhöht (23 Personen<br />

mehr).<br />

Von den 4527 Arbeitslosen im<br />

Landkreis Schwäbisch Hall wurden<br />

2470 Arbeitslosevom Jobcenter<br />

betreut, 2057 Arbeitslose von<br />

den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur<br />

im Haller Landkreis. Von<br />

den 2394 Arbeitslosen im Hohenlohekreis<br />

wurden 1179 vom Jobcenter<br />

und 1215 von der Arbeitsagentur<br />

im Hohenlohekreis betreut<br />

und vonden 2765 Arbeitslosen<br />

imMain-Tauber-Kreis waren<br />

es 1161 Personen, die vom Jobcenter<br />

und 1604, die von der Arbeitsagentur<br />

betreut wurden. pm<br />

www.arbeitsagentur.de<br />

Impressum<br />

STANDPUNKT<br />

Marius Stephan<br />

Redakteur<br />

DieLage bleibtschwierig<br />

Foto: Ufuk Arslan<br />

Werinden vergangenen Tagen und Wochen<br />

die Konjunkturberichteund –Prognosen der<br />

verschiedensten Institutionenverfolgt hat -<br />

und dabeinicht in eine tiefe Depression gesunken<br />

ist -kann nur zu einemSchluss kommen:<br />

Deutschland hat einProblem. Ein ziemlich<br />

großes.<br />

Um nur 0,2Prozent soll die Wirtschaft in<br />

Deutschland in diesem Jahr wachsen. So<br />

steht es in der Prognose des Jahreswirtschaftsberichts<br />

der Bundesregierung, die<br />

Wirtschaftsminister Robert Habeck kürzlich<br />

vorgestellt und sogleichmit den Worten „das<br />

ist dramatischschlecht“ kommentiert hat.<br />

Die EU-Kommission senkteamDonnerstag<br />

ihreWachstumsprognose für Deutschland auf<br />

0,3Prozent im laufenden Jahr.ImHerbst hatte<br />

sie noch ein Plus von 0,8 Prozent erwartet.<br />

Damit istDeutschland in diesem Jahr einmal<br />

mehrdas Schlusslicht unterden 20 Euro-<br />

Staaten. ImSchnittsoll die Wirtschaft der Euro-Zoneum0,8<br />

Prozent wachsen. Unter den<br />

27 EU-Staatenwächst nur Schweden mit0,2<br />

Prozentnoch weniger.Und auch die Langzeitprognose<br />

istdüster: Die jetzt kommenden<br />

10 Jahrewerden voraussichtlichsehr magere<br />

werden.<br />

Dabei gibt es auch gute Nachrichten: Gesunkene<br />

Energiepreisehaben die Inflationin<br />

Deutschland zuletztauf dentiefstenStand seit<br />

Juni 2021 gedrückt. Die Verbraucherpreise<br />

stiegen im Februar nur noch um 2,5 Prozent<br />

zumVorjahresmonat, wie das Statistische<br />

Bundesamt kürzlich bekannt gab. Im Januar<br />

betrug die Teuerung noch 2,9Prozent,<br />

im Dezember waren es 3,7 Prozent.<br />

Dennoch: Weder aus dem Inland noch aus<br />

dem Ausland kommen derzeitWachstumsimpulse.<br />

Der Export steigt in diesem Jahr nach<br />

einem deutlichen Rückgang 2023 wieder,<br />

doch eben nur leicht um 0,6Prozent. Gleichwohl<br />

läuftesanden Börsen gut –sowohl der<br />

Dax als auch der US-amerikanische S&P500<br />

legten in den vergangenen Wochen deutlich<br />

zu und erreichten neue Höchstwerte.<br />

Woran das liegt,darüber streiten sich die Experten<br />

noch. Klar ist,dass viele verschiedene<br />

Faktoren in die undurchsichtigeGemengelage<br />

mit hineinspielen. Die überbordende Bürokratie<br />

im Land beispielsweise, die nicht nur<br />

wertvolle Ressourcen in den Unternehmen<br />

bindet,sondern auch ganze Projekteverhindern<br />

kann. Der Stau bei den Infrastrukturinvestitionen<br />

auf der anderen Seite.Zwar wurde<br />

hier in der Vergangenheit bereitsvielGeld<br />

seitens der Regierung zur Verfügung gestellt,<br />

bisder Rückstand der jahrzehntelang vernachlässigten<br />

Verkehrswege jedoch aufgeholtist,werden<br />

noch einige Jahre vergehen.<br />

Der Binnenkonsum ist, nach den inflationsbedingten<br />

Preiserhöhungen der vergangenen<br />

Jahre, nachvollziehbarerweise aktuellkeine<br />

Stütze fürdie Konjunktur.<br />

Und nicht zuletzt bremst auch der Fachkräftemangel<br />

die Unternehmen, nicht nur in<br />

Deutschland, sondern vor allem in der Region<br />

mit ihren vielen Weltmarktführern, ein.<br />

Nicht umsonst sprießen Recruiting-Instrumente<br />

derFirmen wie zum Beispiel derAusbildungstagbei<br />

Groninger oder der gemeinsame<br />

Ausbildungstag von22Firmen derGemeindeBlaufelden<br />

wie Pilzeaus dem Boden.<br />

Dies sind nurzweiaktuelle Beispiele, wie<br />

sehrsichdie Unternehmen mittlerweile um<br />

dieGunst der Bewerber bemühen müssen.<br />

Auch diegeringe Dichte an Firmen, die sich<br />

mit Zukunftstechnologien beschäftigen,muss<br />

unszudenken geben. Zwar gibtesLeuchtturmprojektewie<br />

dasentstehende KI-Zentrum<br />

in Heilbronn, jedoch fehlt es in derFläche.<br />

Wastun also? DieRufe nach mehr Geld<br />

von derPolitik. Um die Missstände zu behebensind<br />

richtig. Aber spätestensnach der<br />

höchstrichterlich vereitelten Umwidmung<br />

dernichtverbrauchten Corona-Gelder in einenZukunftsfonds,<br />

ist mit Geldausgeben erst<br />

malEssig. DasGegenteil istder Fall: DieRegierungmussgezwungenermaßen<br />

in eine<br />

Rezession hinein sparen.Das sinddenkbar<br />

schlechte Voraussetzungen für eineErholung<br />

derWirtschaft.<br />

Undja, im Grundsatz ist eineSchuldenbremse<br />

ein sinnvolles Instrument -solange dieJahre<br />

ertragreichsind. In Krisenwie dieser ist es<br />

jedoch unumstrittene Realität, dass ein antizyklisches<br />

Investitionsverhalten seitens der Politik<br />

die bestenErgebnisse bringt. Unddas ist<br />

nunauchnicht geradeeine neue Erkenntnis.<br />

Dasgigantische Konjunkturpaket, vondem<br />

dieUS-amerikanische Wirtschaft genau jetzt<br />

profitiert, spricht Bände. Hier herrscht in<br />

Deutschlanddringender Nachholbedarf.<br />

Verlag<br />

SÜDWESTPRESSE Hohenlohe<br />

GmbH &Co. KG<br />

Haalstr.5+7<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon: 0791/404-0<br />

Telefax: 0791/404-480<br />

Geschäftsführung<br />

Thomas Radek<br />

Redaktion<br />

Ulrich Becker(V.i.S.d.P.)<br />

Adina Bauer (ina)<br />

E-Mail: a.bauer@swp.de<br />

Telefon: 0791/404-457<br />

Marius Stephan (mst)<br />

E-Mail: m.stephan@swp.de<br />

Telefon: 0791/404-461<br />

Anzeigen<br />

Vera Epple (verantw.)<br />

Telefon: 0791/404-216<br />

E-Mail: anzeigen.sho@swp.de<br />

Abonnement/Vertrieb<br />

Peer Ley (verantw.)<br />

E-Mail: aboservice.sho@swp.de<br />

Bezugspreis:<br />

Abonnement inkl. Postbezug und<br />

7% MwSt.25Euro p.a.<br />

Einzelverkaufspreis 2,50 Euro<br />

Auflage<br />

Im Landkreis Schwäbisch Hall,<br />

dem Main-Tauber-Kreis,<br />

demHohenlohekreis und<br />

dem Landkreis Ansbach mit einer<br />

Auflage über 44.000 Exemplaren<br />

(Verlagsangabe).<br />

Erscheinungsweise monatlich über<br />

die Tageszeitungender<br />

SÜDWESTPRESSE Hohenlohe:<br />

Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,<br />

Rundschau Gaildorf.<br />

Im Main-Tauber-KreisinKooperation<br />

mit denFränkischenNachrichten.<br />

Druck<br />

Mayer &Söhne Druck- und<br />

Mediengruppe GmbH &Co. KG<br />

OberbernbacherWeg 7<br />

86551 Aichach<br />

Geschäftsführer: Thomas Sixta


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Politik &Wirtschaft <strong>03</strong><br />

Matchst du noch oder machst du schon?<br />

Warum sind inhabergeführte Firmen im Vorteilgegenüber anderen? Eineaktuelle Studie bringt Hinweisedazu. VONANTONIO DEMITRI<br />

Mythos oder nicht?Der Mittelstand<br />

mit seinen mehr<br />

als drei Millionen Betrieben<br />

wird immer wieder als die<br />

Stütze der Wirtschaft gerühmt –<br />

gerade in der Region Heilbronn-<br />

Franken, der „Region der Weltmarktführer“.<br />

Rund 25 Millionen<br />

Menschen in Deutschland arbeiten<br />

in Firmen,die in derHand von<br />

Familien oder einzelnen Eigentümern<br />

sind. 90 Prozent aller Unternehmen<br />

hierzulandesindinhabergeführt.<br />

Weil es bei denen ums<br />

eigene Geld geht, sind sie aneinem<br />

nachhaltigen Erfolgskurs ihrer<br />

Firma stärker interessiert –so<br />

heißt es jedenfalls.<br />

Wie Kompetenz und Wachstumzusammenhängen<br />

Genau um diesen Zusammenhang<br />

dreht sich die Studie, die von einem<br />

dreiköpfigen Team am Heilbronner<br />

Campus der Technischen<br />

Universität München (TUM)<br />

durchgeführt wurde.„Wirwollten<br />

wissen, wie sich die Kompetenzen<br />

von Eigentümern auf das Wachstum<br />

ihrer Unternehmen auswirkt“,<br />

erklärt einer von ihnen,<br />

Jannis von Nitzsch. Zu diesem<br />

Zweckwertetendie Wissenschaftler<br />

die Daten von rund 2500 Unternehmen<br />

aus. Ganz neu ist das<br />

Thema nicht: Schon seit einigen<br />

Jahren befassen Forscher sich zunehmend<br />

mit der sogenannten<br />

Ownership-Kompetenz und der<br />

Frage, welche Fähigkeiten ein Eigentümer<br />

haben muss, umsein<br />

Familienunternehmen erfolgreich<br />

und nachhaltigzuführen.<br />

BestehendeForschungsansätzeweitergedacht<br />

So wie Professor Thomas Zellweger<br />

von der Universität St. Gallen<br />

in der Schweiz: „Wenn es um<br />

dieFrage geht, wie eine langfristigeund<br />

auf Wertzuwachsangelegte<br />

„Es ist dieser<br />

bestimmte Unternehmergeist,<br />

der in einer Firma<br />

etwas Neues<br />

schafft.“<br />

Engagiert: Jannis von Nitzsch gehört zum Forscherteam der TU<br />

MünchenamHeilbronner Campus.Die Studieist Teil seiner Doktorarbeit.<br />

Foto: privat<br />

Unternehmensführung aussieht,<br />

rückt die Bedeutung der Ownership-Kompetenz<br />

fast zwangsläufig<br />

inden Fokus der Aufmerksamkeit“,<br />

so Zellweger in einem Interview<br />

fürdie Unternehmensberater<br />

von EY.Das Forscherteam, dasfür<br />

das Global Center for Family Enterprises<br />

am Campus Heilbronn<br />

arbeitet,ist nun einen Schritt weitergegangen.<br />

Sie haben die Forschung<br />

zum Wachstum von Unternehmen<br />

direkt mit der Rolle<br />

von Firmeninhabern und deren<br />

Kompetenzen inVerbindung gebracht.<br />

Im Blick hatten sie dabei<br />

zwei Kategorien: die „Matching“-<br />

und die „Governance-Kompetenz“.<br />

Dahinter verbirgt sich zum<br />

einen die Fähigkeit eines Firmenchefs,<br />

die richtigen Leute für die<br />

richtigen Aufgaben zusammenzustellen:<br />

„Es ist dieser bestimmte<br />

Unternehmergeist, der in einer<br />

Firma etwas Neues schafft“,<br />

erklärt von Nitzsch. Governance<br />

dagegen beschreibt die Fähigkeit<br />

von Chefs, alle Menschen,die<br />

ein Interesse am Erfolg der Firma<br />

haben, hierfür zumotivieren<br />

und zu mobilisieren. Man spricht<br />

hier von den sogenannten Stakeholdern<br />

wie etwa die eigenen Beschäftigten,<br />

Kunden und Partner<br />

oder auch die Mit-Gesellschafter.<br />

Das Ergebnis der Studie: Inhabergeführte<br />

Unternehmen liegen<br />

hier offenbar klar im Vorteil.<br />

Das Forscherteam bezeichnet dabei<br />

Matching und Governance als<br />

die entscheidenden „Schlüsselkompetenzen“<br />

für Firmeninhaber.<br />

Jannis von Nitzsch: „Eigentümer<br />

sind eher in der Lage, nachhaltige<br />

Wertschöpfung zu generieren<br />

und Zukunftsrisiken für<br />

ihr Unternehmen einzuschätzen.“<br />

Und: „Sie zeigen einen besonders<br />

verantwortlichen Umgang mit Investitionen.“<br />

Eigentlich logisch,<br />

möchte man meinen, ist es doch<br />

ihr eigenes Geld, dassdie Firmeninhaber<br />

da einsetzen …<br />

Haben Familienbetriebe<br />

ein Kompetenzproblem?<br />

Überraschende Erkenntnis: Liegt<br />

der Betrieb nicht nur in der Hand<br />

eines einzelnen Inhabers, sondern<br />

inder mehrerer Familienmitglieder,<br />

relativieren sich die<br />

Ergebnisse wieder. Dies könne<br />

unter anderem daran liegen,<br />

So kam die Studie zustande<br />

dass in solchen Firmen ein Großteil<br />

der Kontrolle bei der Familie<br />

selbst verbleibe. Von Nitzsch:<br />

„Es wird teilweise nicht gerne delegiert,<br />

weil die emotionale Bindung<br />

an das Familieneigentum<br />

sehr hoch ist.“ Was haben Inhaber-<br />

und Familienbetriebe von<br />

den Studienresultaten? Das Team<br />

vom Global Center for Family Enterprises<br />

will auf seiner Arbeit<br />

nicht sitzen bleiben. Geplant ist<br />

ein Online-Tool, mit dessen Hilfe<br />

Unternehmer in einem Selbsttest<br />

ihre eigene Matching- und<br />

Governance-Kompetenz bewerten<br />

lassen können. Von Nitzsch: „Viele<br />

Entscheidungen in inhabergeführten<br />

Firmen haben mit Bauchgefühl<br />

zu tun. „Unser Ziel ist es,<br />

dassdie Eigentümerinnen und Eigentümer<br />

Hilfestellung bekommen,<br />

um ihren Umgang mit ihren<br />

Besitzrechten zu reflektieren und<br />

zu hinterfragen –und damit langfristig<br />

zu optimieren.“<br />

Neben reinen Unternehmens-Kennzahlen wie dem Umsatz oder der<br />

Zahl der Beschäftigten flossen auch die Persönlichkeitsprofile der Inhaber<br />

in die Erhebung der Heilbronner ein, also Informationen wieAusbildung<br />

oder die Erfahrungen als Führungskraft und Entscheider im eigenen<br />

Haus. Als Quellen dienten dabei die international bekannte<br />

Datenbank Orbis sowie das berufliche Netzwerk LinkedIn. Übrigens:<br />

Auch gescheiterte Firmen gingen in die Untersuchung mit ein, um die<br />

Ergebnisse nicht ins Positive zu verzerren. Erfasst wurden die Daten von<br />

rund 2500 Betrieben.<br />

NEWSLINE<br />

Einstieg in eine Zukunftsindustrie<br />

Metall- und Elektroindustrie startetneue Nachwuchskampagne.Firmen ausder Regionmachenmit.<br />

Ortlieb mit neuemTrio<br />

HEILSBRONN. Gleich drei relevante Positionen wurden<br />

in den letzten Monaten bei der Ortlieb Sportartikel<br />

GmbH neu besetzt.Die Leitungsposition im Bereich Einkauf<br />

hat Manfred Uttinger bereits im letzten April übernommen.<br />

Passend dazu zeichnet Hanna Reim seit Anfang<br />

November 2023 fürden CSR-Bereich verantwortlich.<br />

Verstärkung im Außendienst hat das Vertriebsteam des<br />

Experten für wasserdichte Radtaschen und Rucksäcke<br />

für den hohen Norden im Heimatmarkt erhalten. Olaf<br />

Borgeltist als neuer Außendienstler Ansprechpartner für<br />

die Kunden aus dem Bereich Fahrrad. CEO Martin Esslinger<br />

freut sich über dasTrio: „Mit Hanna, Manfred und<br />

Olaf haben sich drei Leute für uns entschieden, die eine<br />

echte Verstärkung für uns sind. Neben den fachlichen<br />

Kompetenzen passen sieauchmenschlich und von ihren<br />

Überzeugungen wirklichgut zu Ortlieb.“<br />

pm<br />

Land schreibt Preis aus<br />

REGION. DasLand Baden-Württemberg schreibt seinen<br />

renommierten Innovationspreis „Dr.-Rudolf-Eberle-<br />

Preis“ aus. Bereits seit dem Jahr 1985 ehrt er unkonventionelle<br />

Ideen für innovative Produkte, Verfahren<br />

oder Dienstleistungen. Bewerben können sich kleine<br />

und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk sowie<br />

technologischer Dienstleistung bis Freitag, 31. Mai.<br />

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 50 000 Euro dotiert<br />

und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf<br />

Eberle gewidmet. Die teilnehmenden Unternehmen<br />

müssen in Baden-Württemberg ansässig sein, dürfen<br />

maximal 500 Beschäftigte haben und einen Jahresumsatz<br />

von 100 Millionen Euro nicht überschreiten. Kriterien<br />

für die Preisvergabe sind der technische Fortschritt,<br />

die besondere unternehmerische Leistung undder nachhaltige<br />

wirtschaftliche Erfolg. Weitere Informationen<br />

zum Wettbewerb sowie die Ausschreibungsunterlagen<br />

sind unter www.innovationspreis-bw.de abrufbar. pm<br />

What about ME –Steig ein<br />

in die Zukunftsindustrie“:<br />

Unter dieser Marke startete<br />

die Metall- und Elektro-Industrie<br />

(M+E-Industrie)Mitte Januar<br />

ihre neue Image- und Berufsinformationskampagne<br />

rund<br />

um die berufliche Ausbildung in<br />

der M+E-Industrie. Im Mittelpunkt<br />

der Kampagne steht das<br />

Karriereportal www.zukunftsindustrie.de,<br />

das potenzielle Arbeitgeber<br />

und Bewerber über eine<br />

Firmendatenbank zusammenbringt.<br />

Ebenso werden Fragen zu<br />

Geld, Weiterbildung undKarrieremöglichkeitenbeantwortet.<br />

Im Karriereportal finden sich<br />

auch Firmen aus der Region der<br />

Gefragt: In derM+E-Industrie warten breit gefächerte Arbeitsfelder auf motivierte Fachkräfte vonmorgen.<br />

Ein neues Portal soll Arbeitgeber und Bewerber zusammenbringen.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Bezirksgruppe Heilbronn-Franken.<br />

So können sich Interessierte<br />

beispielsweise zu Jobs in den<br />

Firmen MLOG Logistics GmbH<br />

oder der Kaco GmbH informierenund<br />

bewerben. „In Zeiten des<br />

Fachkräftemangels ist einesolche<br />

Plattform für unsere Firmen genau<br />

das richtige Werkzeug“, sagt<br />

Jörg Ernstberger, Geschäftsführer<br />

der Bezirksgruppe Heilbronn/<br />

Region Franken. „Wir sehen das<br />

neue Portal als willkommene Gelegenheit,<br />

die abwechslungsreichen<br />

Aufgaben und Tätigkeiten<br />

unserer Branche vorzustellen,<br />

die für Innovationen in Mobilität,<br />

Energie undNachhaltigkeit<br />

dringend gebraucht werden“, so<br />

Ernstberger. „Uns freut natürlich<br />

besonders, dass auch unsere Mitgliedsunternehmen<br />

aus der Region<br />

auf der Plattform vertreten<br />

sind. Das ist ein echter Mehrwert<br />

für die Branche.“<br />

Ziel ist es, Schülerinnen und<br />

Schüler sowie potenziellen Studienabbrechern,<br />

aber auch Eltern,<br />

Pädagogen und berufsberatenden<br />

Einrichtungen inder Region<br />

Orientierung zu bieten und eine<br />

Übersicht über die breit gefächerten<br />

Arbeitsfelder in der M+E-Industrie<br />

zu verschaffen. Lehrkräften<br />

aus den ansässigen Schulen<br />

bietet das Portal zudem direkten<br />

Zugriff auf Unterrichtseinheiten<br />

zu Themen aus dem MINT-Bereich<br />

(Mathematik, Ingenieurwesen,<br />

Naturwissenschaft, Technik)<br />

und Materialien rund um den Einsatz<br />

der zehn bundesweit eingesetzten<br />

Fahrzeuge der M+E-Info<br />

Truck-Flotte zur mobilen Berufsorientierung.<br />

UNTERSTÜTZUNG Das Karriereportal<br />

und die M+E-Info-<br />

Truck-Flotte sind nicht die einzigen<br />

Maßnahmen, die Firmen und<br />

der Verband in der Region Heilbronn-Franken<br />

unternehmen,<br />

um Kinder und Jugendliche zu<br />

den spannenden Berufen in der<br />

M+E-Industrie zu informieren.<br />

„Den ortsansässigen Firmen ist<br />

sehr wohl bewusst, dass Jugendliche<br />

bereits früh für einen Beruf<br />

inder M+E-Industrie begeistert<br />

werden können“, so Ernstberger.<br />

Seit vielen Jahren unterstützt<br />

der Verband Unternehmen<br />

und Bildungseinrichtungen sowie<br />

Lehr-und Erziehungskräfte, Schülerinnen<br />

und Schüler sowie Azubis<br />

mit der Ausbildungs-und Qualifizierungsinitiative<br />

www.suedwestmetall-macht-bildung.de<br />

und<br />

dem Bildungsnetzwerk www.coaching4future.de.<br />

„Außerdem sind<br />

wir Mitinitiator der www.praktikumswoche-bw.de,<br />

an denen sich<br />

auch in diesem Jahr wieder viele<br />

unserer Firmen rund um die Oster-<br />

und die Herbstferien beteiligen<br />

werden.“<br />

pm<br />

www.zukunftsindustrie.de


04 Industrie<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Nur Russland bleibt ein Wermutstropfen<br />

Mit der R. StahlAGblickt ein weiterer Weltmarktführer ausder Region zufrieden aufdas zurückliegende Geschäftsjahr zurück. Das<br />

Unternehmenprofitiert vonden aktuellen globalenMegatrendsbei seinen Kunden. VONANTONIO DEMITRI<br />

Laut den vorläufigen Zahlen<br />

stand bereits imFebruar<br />

fest: Das Unternehmen<br />

mit seinen weltweit 1700 Mitarbeitern<br />

konnte sich in allen wichtigen<br />

Finanzkennzahlen verbessern.<br />

Besonders erfreulich für<br />

die Waldenburger: Der Gesamtumsatz<br />

wuchs um satte 20,5 Prozent<br />

auf 330,6Millionen Euro und<br />

lag damit mehr als zehn Millionen<br />

Euro über dem geplanten Ergebnis.<br />

Als Gründe nennt das Unternehmen<br />

die Entspannung an den<br />

Beschaffungsmärkten sowie die<br />

vorausschauende Bevorratung.<br />

„Wegen der Lieferkettenprobleme<br />

seit und nach der Pandemie<br />

hatten viele Branchen vorsorglich<br />

ihre Bestände aufgestockt“,<br />

erklärt Unternehmenssprecherin<br />

Judith Schäuble. Mit der Beruhigung<br />

der allgemeinen Lage seien<br />

diese Bestände sukzessive wieder<br />

abgebaut worden. Die Folge: „Es<br />

wird wiedermehr bestellt, das Geschäftfährt<br />

deutlich hoch.“Hinzu<br />

kamen lukrative Neuaufträge wie<br />

unlängst die Lieferungvon Leuchten<br />

für den britischen Atommeiler<br />

Hinkley Point. Den Auftragseingang<br />

steigerte der Anbieter<br />

von Explosionsschutz-Lösungen<br />

2023 um insgesamt 9,3 Prozent<br />

auf 342,5 Millionen Euro im Vergleich<br />

zu 313,5MillionenimJahr<br />

zuvor. Im zweiten Halbjahr nahm<br />

Ergebnisse: Mathias Hallmann, Vorstandsvorsitzenderder R. StahlAGinWaldenburg, kann sich für 2023 über einen sattenSprung nach oben bei den<br />

Umsätzen freuen. Undauch dieAuftragsbücher habensich zumJahreswechselwieder gutgefüllt.<br />

Foto: R. StahlAG<br />

dieDynamik beiden Bestellungen<br />

jedoch wieder ab. Das Unternehmen<br />

führt dies auf die allgemeineAbschwächung<br />

derKonjunktur<br />

sowie auf eine rückläufige Nachfrage<br />

aus der deutschen Chemiebranche<br />

zurück. Aber: „Seit Jahresbeginn<br />

hat sich der Auftragseingang<br />

erfreulich wiederbelebt“,<br />

heißt es weiter.Dadas Ordervolumen<br />

imabgelaufenen Geschäftsjahr<br />

erneut den Umsatz überstiegen<br />

habe, erhöhte sich der Auftragsbestand<br />

zum Ende 2023 auf<br />

115,1MillionenEuro, rund sechs<br />

Millionen mehr als imVorjahr.<br />

Die operative Ertragskraft konnte<br />

R. Stahl deutlich verbessern.<br />

Ablesen lässt sich das am „EBIT-<br />

DA“. Unter dem englischen Kürzel<br />

versteht man den Gewinn eines<br />

Unternehmens aus seiner gewöhnlichen<br />

Geschäftstätigkeit<br />

ohne Berücksichtigung von Zinsen,<br />

Steuern, Abschreibungen<br />

und sonstigen Finanzierungsaufwendungen.<br />

Stahl steigerte das<br />

Ergebnis hier um satte 73 Prozent<br />

auf 38,6 Millionen Euro.Das sind<br />

16,3 Millionen mehr als 2022.<br />

Auch beim Cashflow aus laufender<br />

Geschäftstätigkeit legten die<br />

Waldenburger zu und verbesserten<br />

sich um 8,2 auf 14,2 Millionen<br />

Euro –gegenüber sechs Millionen<br />

im Vorjahr ein mehr alsdeutlicher<br />

Sprung. Kein Wunder also,<br />

dass Vorstandschef Mathias Hallmann<br />

sich zufrieden gibt: „Die<br />

Stimmung im Unternehmen, aber<br />

vor allem in unseren Märkten,<br />

schätzen wie derzeit als gut ein“,<br />

erklärte er aufAnfragegegenüber<br />

dieserZeitung. „Mit unseren Produkten<br />

sowie der Fokussierung<br />

auf die Megatrends unserer Kunden<br />

koppeln wir uns vom allgemeinenTrend<br />

ab.“ Zu diesenMegatrends,von<br />

denen R. Stahl profitiert,<br />

gehört vor allem die Automatisierung.<br />

Wie zum Beispiel<br />

in der Pharmaindustrie: Die sogenannte<br />

personalisierte Medizin<br />

bringt es mit sich, dassimmer<br />

kleinere Chargen produziert werden,<br />

die individuell auf die genetischen<br />

Veranlagungen des einzelnen<br />

Patienten zugeschnitten sind.<br />

Das erfordert mehr Flexibilität in<br />

der Herstellung –und damit mehr<br />

Automatisierung mit moderner<br />

Technologie, zu denen Stahl Komponenten<br />

und Systeme beisteuert.<br />

Ein anderer Megatrend ist die<br />

Energiewende: Akkus für E-Autos<br />

benötigen ebensoBauteile für den<br />

Explosionsschutz wie LNG-Tanker<br />

oder auch LNG-Terminals (LNG =<br />

Flüssiggas).<br />

Bleibt das Sorgenkind aus Russland:<br />

Nur wenige Tage nach Veröffentlichung<br />

der Zahlen für<br />

2023 meldete Stahl, dassesseine<br />

25-prozentige Beteiligung an der<br />

St. Petersburger Zavod Goreltex<br />

vollständig abwertet. Hintergrund<br />

sind die Spannungen zwischen<br />

Russland und dem Westen seit<br />

Beginn des Ukraine-Krieges. Seitdem<br />

die 75 Prozent des bisherigen<br />

Mehrheitseigentümers „Global<br />

Invest“ vom russischen Staat<br />

einkassiert worden sind, muss<br />

nun auch die R. Stahl AG mit einer<br />

Enteignung rechnen. Ihre Anteile<br />

aufgrund dieser Entwicklungen<br />

weiter als werthaltig zu betrachten,<br />

konnten die Waldenburger<br />

deshalb nicht länger verantworten.<br />

Somit wurde der Buchwert<br />

in Höhe von 10,3 Millionen Euro<br />

im Konzernabschluss vollständig<br />

wertberichtigt.<br />

Rechnet man noch die Währungsumrechnungseffekte<br />

hinzu, belastet<br />

die Abschreibung das Konzernergebnis<br />

für 2023 somit insgesamt<br />

mit 13,5 Millionen Euro.<br />

Den endgültigen Geschäftsbericht<br />

für das abgelaufene Jahr wird R.<br />

Stahl Mitte April vorlegen.<br />

„KI hat ihren Siegeszug doch längst angetreten“<br />

Die RegionHeilbronn-Franken entwickelt sich immer mehr zumHotspot fürdie Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Jetzt gibt es mit dem<br />

AICommunication Award erstmalsauch einenWettbewerb fürinnovative Anwendungen. Preisverleihung ist am 2. Juli. VONANTONIO DEMITRI<br />

Vorfreude: Die Initiatorendes neuenAICommunicationAward,<br />

Johannes Keller (li.) undZiehl-Abegg-Chef Marc Wucherer,sind<br />

überzeugt, dass eine MengeInteressenten mit spannendenIdeen<br />

teilnehmen werden.EinehochkarätigeJuryaus KI- und Marketingexperten<br />

wird abMitte April dieEinreichungen begutachtenund<br />

bewerten.<br />

Foto: Ziehl-Abegg<br />

Spätestens seit dem Trubel<br />

um das ProgrammChat-GPT<br />

Anfang letzten Jahres spricht<br />

alle Welt von Künstlicher Intelligenz,<br />

kurz KI oder AI für „Artificial<br />

Intelligence“. Plötzlich<br />

konnte man über den ganz normalen<br />

Web-Browser einen sogenannten<br />

Chatbot aufrufen und<br />

ihm praktisch jede beliebige Frage<br />

stellen: „Worauf muss ichachten,<br />

wenn ich als Arbeitgeber für<br />

meine Beschäftigten attraktiver<br />

werden will?“ Chat-GPT weiß es.<br />

„Wie starte ich eine Kampagne,<br />

um mein neues Produkt erfolgreicher<br />

zu verkaufen?“ Chat-GPT<br />

hilft. Die Auswirkungen der Lieferkettenengpässeauf<br />

die Logistik<br />

meines Unternehmens? Bessere<br />

Prozesse inder Rohstoffbeschaffung?<br />

Chart-GPT, und die Antwort<br />

kommt in Sekundenschnelle.<br />

DasTool der amerikanischen Ideenschmiede<br />

OpenAI basiert auf<br />

sogenannten großen Sprachmodellen.<br />

Dabei handelt es sich um<br />

Programme, mit denen Nutzerinnen<br />

und Nutzer textbasiert kommunizieren<br />

können. „Prompten“,<br />

heißt das im Fachjargon, und bedeutet<br />

auf Deutsch so viel wie<br />

„vorsagen“ oder „soufflieren“. Je<br />

genauer man prompted, je detaillierterman<br />

also seine Frage in der<br />

Eingabemaske des Bots formuliert,<br />

desto treffsicherer antwortet<br />

die Maschine. In Bruchteilen von<br />

Sekunden bringt sie alle passenden<br />

Informationen zusammen,<br />

diesie im Internet findet. Zeile für<br />

Zeilefülltsichdas Textfenster mit<br />

oft verblüffend umfassenden Antworten.<br />

KI und Kommunikation, so<br />

scheint es, gehören also unmittelbar<br />

zusammen. Da durfte ein<br />

Ideenwettbewerb um KI-gestützte<br />

Kommunikation nicht lange auf<br />

sich warten lassen. Doch die Initiatoren<br />

des AI Communication<br />

Award haben bei den zuerwartenden<br />

Einreichungen ganz andere<br />

Themen im Visier als eine intelligente<br />

Suchmaschine wie Chat-<br />

GPT.„Spannend wirdesbei kreativen<br />

Anwendungen, die gleich<br />

mehrere KI-Tools so kombinieren,<br />

wie wir esnicht erwartet hätten“,<br />

freut Johannes Keller sich.<br />

Keller sitzt in der hochkarätig besetztenJury<br />

desAwards undist ein<br />

echter Experte auf dem Gebiet: Er<br />

arbeitet beiApplied AI undverantwortet<br />

dort den Bereich fürindividuelle<br />

Business-Lösungen.<br />

KI istlängst Alltag in<br />

vielen Unternehmen<br />

Die Münchner KI-Schmiede ist<br />

ein JointVenture derStart-up-Beratung<br />

„UnternehmerTUM“ –das<br />

„TUM“ im Namen steht für die<br />

Nähe zur TU München –und dem<br />

Heilbronner Innovation Park Artificial<br />

Intelligence (IPAI). Hört<br />

man Keller zu, begreift man, wie<br />

weit sich die KI tatsächlich schon<br />

ins Wirtschaftsleben eingeschlichen<br />

hat. Sei es, um die Entwicklung<br />

von Produkten zu beschleunigen<br />

oderbeispielsweise Prozesse<br />

und Abläufe in der Arbeitsorganisation<br />

zu optimieren: Ohne<br />

Algorithmen und lernende MaschinenimHintergrund<br />

wäre vieles<br />

nicht möglich.<br />

So wieauchbei Ziehl-Abegg.„Wir<br />

haben bereits erste Ventilatoren,<br />

die mit KI-Komponenten ausgestattet<br />

sind“, verrät Marc Wucherer.Für<br />

denVorstandschef istder<br />

neue Award eine Herzensangelegenheit.<br />

Denn wenn esummoderne<br />

Business-Kommunikation<br />

geht, sehen sich die Künzelsauer<br />

als Pioniere.Sogilt der Hersteller<br />

seit Jahren mit seinem Tik-Tok-<br />

Kanal als Trendsetter. „KI ist das<br />

nächste große Ding“, findet Wucherer.<br />

Von der Begeisterung für<br />

die Technologie bis zum Anstoßen<br />

eines Ideenwettbewerbs seiesnur<br />

ein kleiner, wenn auch logischer<br />

Schritt gewesen.Der Awardist offen<br />

für alle Interessenten –„eine<br />

Bühne für Innovatoren und Visionäre,<br />

die mit KIneue Wege in<br />

der Kommunikation beschreiten“,<br />

wieesauf derWebsite heißt,<br />

auf der man sich noch biszum 5.<br />

April anmelden kann. Einschränkungen<br />

beiden Bewerbungen gibt<br />

es nicht –obneuartige Ideen zur<br />

Datenauswertung, für die Planung<br />

von Kampagnen, zur Content-Generierung<br />

oder zuPR-Positionierung<br />

von Vorständen. Willkommen<br />

sind Teilnehmer aus ganz<br />

Deutschland und international –<br />

wobei Wucherer insgeheim auf<br />

die Region Heilbronn-Franken,<br />

ihre zahlreichen Weltmarktführer,<br />

Hidden Champions und findigen<br />

Jungunternehmen setzt, wie er gesteht:<br />

„Wir sind hier doch prädestiniert“,<br />

schwärmt der Ziehl-<br />

Abegg-Chef und blickt auf den<br />

IPAI in Heilbronn, ein aus seiner<br />

Sicht europaweit einmaliges Projekt<br />

im KI-Bereich.<br />

Gefragtsind Macher mit<br />

Pragmatismus<br />

Johannes Keller pflichtet dem bei:<br />

„Gefragt ist das Mindset von Machern.“<br />

Vor allem inhaber- und<br />

familiengeführte Unternehmen, ist<br />

er sicher, zeichneten sich durch<br />

den Pragmatismus aus, der beim<br />

Ausprobieren von KInotwendig<br />

sei. Oft zeigten Firmen sich zögerlich,<br />

„aus Angst, dass sie ein<br />

zu großes Rad drehen müssen“,<br />

weiß Keller. Viel sinnvoller sei es<br />

jedoch, sich in kleinen Schritten<br />

der neuen Technologie anzunähern,<br />

etwa über Lösungen, die<br />

den betrieblichen Alltag erleichterten.<br />

Genau solche „UseCases“,<br />

wie es Neudeutsch heißt, sind es,<br />

die sich die Award-Macher von<br />

den Einreichungen erhoffen. Wucherer:<br />

„Unternehmen werden<br />

von dem Wettbewerb profitieren,<br />

weil er mit seinen Fallbeispielen<br />

wichtige Impulse geben wird –<br />

für Entscheider im Vertriebebenso<br />

wie in der Produktentwicklung<br />

oder im Business Development.“<br />

Und was ist mit den Schattenseiten<br />

der Künstlichen Intelligenz?<br />

Die Analystenvon Goldman Sachs<br />

schreckten unlängst mit Berechnungen<br />

auf, denen zufolge weltweit<br />

300 Millionen Jobs verloren<br />

gehen könnten. „Glaub‘ ich<br />

so nicht“, wirft Marc Wucherer<br />

ein und verweist auf das eigene<br />

Unternehmen: Gerade angesichts<br />

des Fachkräftemangels könne KI-<br />

Technologie der Wirtschaft helfen,<br />

Mehrwerte bei gleichbleibendem<br />

Personalstand zu schaffen.<br />

Zahlreiche neue Stellen würden<br />

außerdem erst durch KI entstehen.<br />

Für den Vorstandschef ist die<br />

Sache klar:Künstliche Intelligenz,<br />

bringt er es auf den Punkt, habe<br />

ihren Siegeszuglängstangetreten.<br />

„Die Frage ist, ob ich den Nutzen<br />

für mich erkenne oder mich<br />

in die Ecke verkrieche und zuschaue,<br />

wie alles an mir vorüberzieht.“<br />

Eine Diskussion, die ihn an<br />

die Einführung des Taschenrechners<br />

ebenso erinnert wie an den<br />

Start des Privatfernsehens oder<br />

den Verkauf der ersten Smartphones.„Fortschritt“,<br />

findet auch<br />

Johannes Keller, „hat immer zwei<br />

Seiten. Auf den verantwortungsbewusstenUmgang<br />

kommt es an.“<br />

KostenloseAnmeldung:https://<br />

communication-award.ai/


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Industrie 05<br />

Bott-Gruppe setzt Wachstumskursfort<br />

Rekordumsatz undein neues Kundencenter –hinter demFahrzeugeinrichter ausGaildorfliegt ein erfolgreiches Geschäftsjahr.<br />

Die Bott-Unternehmensgruppe<br />

meldet für das Geschäftsjahr2023<br />

erneut einen<br />

Rekordumsatz. ImVergleich<br />

zu 2022 stieg dieser um fast 14<br />

Prozent auf 222 Millionen Euro.<br />

Die Hälfte des Zugewinns erzielt<br />

das Unternehmen durch Volumen,<br />

also mehr verkaufte Einrichtungen.<br />

Die andere Hälfte ist<br />

auf Preissteigerungen zurückzuführen.<br />

Dieseseien nötig, weil die<br />

Kosten erheblich gestiegen sind.<br />

„Es geht nicht darum, mehr Gewinn<br />

zuerwirtschaften, sondern<br />

um die Kosten zu decken“, macht<br />

Vorstandschef Jan Willem Jongert<br />

deutlich. Angaben zum Gewinn<br />

machtBottnicht.<br />

Mit den neuesten Zahlen liegt<br />

das Umsatzwachstum bereits das<br />

sechste Jahr in Folge imzweistelligen<br />

Prozentbereich. Alle nationalen<br />

und internationalen Niederlassungen<br />

trugen zu dieser positiven<br />

Entwicklung bei. Als Grund<br />

nennt Bott insbesondere den anhaltenden<br />

Kundenbedarf nach<br />

Produktivitätsoptimierungen, denen<br />

die Produkte und Leistungen<br />

zuträglich sind. Daher sei auch<br />

die Nachfrage nach Einrichtungen<br />

von Bott ungebrochen, betont<br />

Jongert.Das Auftragsbuch sei<br />

schonjetztbis Septembervoll.<br />

MARKTFÜHRER Die 2019 eingeführte<br />

Fahrzeugeinrichtung<br />

„bott vario3“ ist weiterhin der<br />

stärkste Umsatztreiber der Gruppe.<br />

Als europäischer Marktführer<br />

im Bereich der Fahrzeugeinrichtungen<br />

baut sie die Zusammenarbeit<br />

mit den Herstellern leichterNutzfahrzeuge<br />

weiter aus. Diese<br />

greifen im Rahmen neu eingeführter<br />

direkter Vertriebswege<br />

immer öfter auf die Lösungen des<br />

Experten aus Gaildorf zu, vornehmlich<br />

in Zusammenhang mit<br />

dem ursprünglich aus dem Pkw-<br />

Sektor stammenden Agenturmodell.Auf<br />

diese Weise können Kunden<br />

Fahrzeuge direkt und inklusive<br />

Einrichtung vom Fahrzeughersteller<br />

beziehen, während die<br />

Autohäuser als Vermittler involviert<br />

sind. Durch die seit Jahren<br />

enge Abstimmung mit den Herstellern<br />

sieht sich Bott für diese<br />

Entwicklung bestens gerüstet.<br />

Ausbau: Das neue Kundencenter in Gaildorf-Münsterdas im Mai2023 ganz in der Nähe des Stammsitzes<br />

feierlich eingeweiht wurde,verdoppelte dieKapazitäten.<br />

Foto: Bott<br />

„Das Auftragsbuch<br />

ist bis<br />

September voll.“<br />

STANDORT Der steigenden<br />

Nachfrage wird die Bott-Gruppe<br />

mit dem neuen Kundencenter<br />

in Gaildorf-Münster gerecht. Dieses<br />

repräsentiert die Unternehmensgruppe<br />

seit Mai auf zeitgemäße<br />

Weise. Kunden undPartner<br />

erhalten hier einen eindrucksvollen<br />

Einblick indie Ausbauaktivitäten,<br />

dieder Fahrzeugausstatter an<br />

zahlreichen Standorten betreibt.<br />

Außerdem hat die Unternehmensgruppe<br />

mit dem Kundencenter<br />

die örtlichen Ausbaukapazitäten<br />

verdoppelt. Ein dringend notwendiger<br />

Schritt, denn die Lieferprobleme<br />

der Fahrzeughersteller<br />

sind größtenteils gelöst, was den<br />

Druck auf eine hohe Durchsatzmenge<br />

ausgebauter Fahrzeuge<br />

steigert.<br />

SYSTEMANBIETER Das zurückliegende<br />

Jahr nutzte die<br />

Gruppe zudem, um ihre Stellung<br />

als Systemanbieter auszubauen.<br />

Ihr Produktspektrum entwickelt<br />

sie im Sinne eines einheitlichen<br />

Systems, wodurch sich verschiedene<br />

Bestandteile gleichermaßen<br />

in den Fahrzeug-, Betriebs- und<br />

Arbeitsplatzeinrichtungen einsetzenlassen.<br />

Dadurch ergeben sich<br />

prozesstechnische Vorteile für<br />

Kunden, die Lösungen ausmehrerender<br />

Geschäftsbereiche nutzen.<br />

Hinzu kommen Synergien bei der<br />

strategischen Zusammenarbeit<br />

mit Entwicklungspartnern unterschiedlicher<br />

Marktsegmente.<br />

Die Elabo GmbH in Crailsheim<br />

ist seit 2021 Teil der Unternehmensgruppe,<br />

wodurch auch im<br />

Bereich der Einzelarbeitsplätze<br />

und manuellen Montagelinien<br />

umfangreiche Lösungen aus einer<br />

Hand angeboten werdenkönnen.<br />

Produkte wie das „avero Arbeitsplatzsystem“,<br />

das digitale Assistenzsystem„elution<br />

two assembly“sowie<br />

automatische Test- und<br />

Prüfzellen ergänzen sich zuvoll<br />

vernetzten Produktionsanlagen.<br />

Dies ermöglichte 2023 mehrere<br />

große Kundenprojekte, die den<br />

Mehrwert unterstreichen, den die<br />

Integration von Elabo für die Unternehmensgruppe<br />

bedeutet.<br />

FACHKRÄFTEMANGEL Mit<br />

anhaltend hoher Nachfrage und<br />

einer einhergehend guten Auftragslage<br />

in allen Geschäftsbereichen<br />

sieht die Bott-Gruppe auch<br />

das Jahr <strong>2024</strong> zuversichtlich. Die<br />

größten Herausforderungen erkennt<br />

sie in der teilweise weiterhin<br />

instabilen Materialversorgung<br />

sowie im Fachkräftemangel. Letzterem<br />

will die Unternehmensgruppe<br />

mit einem Ausbau der HR-<br />

Anstrengungen sowie weiterer Automatisierungen<br />

interner Prozesse<br />

entgegentreten.<br />

pm<br />

www.bott.de<br />

Im direkten Austausch mitder Politik<br />

Zwei regionale Abgeordnete des Deutschen Bundestags nutztendie Möglichkeit, Einblicke in dasFamilienunternehmen Wittenstein zu erhalten.<br />

Fehlendes Wirtschafts- und<br />

Unternehmerwissen kann<br />

dazu führen, politische<br />

Entscheidungen mit ungewollten<br />

Auswirkungen zu treffen. Im<br />

Rahmen eines Wirtschaftspraxisprogramms<br />

des Wirtschaftsrats<br />

der CDU, Landesverband Baden-<br />

Württemberg, unterstützt von der<br />

Stiftung Würth, wollen dem derzeit<br />

einige renommierte Familienunternehmen<br />

im Südwesten aktiv<br />

entgegenwirken –darunter auch<br />

die Wittenstein SE –indem sieinteressierten<br />

Abgeordneten aus<br />

der Region die Möglichkeit eröffnen,<br />

diese Unternehmen zu besuchen.<br />

Am Firmenhauptsitz des<br />

Antriebsspezialisten in Igersheim<br />

nahmen sich der Vorstandsvorsitzenden<br />

Dr. Bertram Hoffmann<br />

und Dr. Manfred Wittenstein, Ehrenvorsitzender<br />

des Aufsichtsrats<br />

undMiteigentümer,ausgiebig Zeit<br />

für die Fragen des FDP-Bundestagsabgeordneten<br />

Valentin Abel<br />

und Dr. Sebastian Schäfer, MdB<br />

Bündnis 90/Die Grünen.<br />

Wie „managen“ Unternehmensleitung<br />

und Eigentümer des Familienunternehmens<br />

aktuelle Herausforderungen?<br />

Was braucht<br />

es, damit Wachstum und der Erhalt<br />

der Wettbewerbsfähigkeit bei<br />

gleichzeitiger ganzheitlicher Betrachtung<br />

von Nachhaltigkeit gelingen?<br />

Warum gehen Internationalisierung<br />

und regionalesgesellschaftliches<br />

Engagement überaus<br />

erfolgreich Hand in Hand? Das<br />

„Wirtschaft und<br />

Unternehmen<br />

müssen wieder<br />

stärker Teil des<br />

gesellschaftlichen<br />

Diskurses werden,damit<br />

wir<br />

die Chancen für<br />

die Zukunft nicht<br />

verpassen.“<br />

waren die Fragen, die im Mittelpunkt<br />

standen.<br />

„Wir leben von der Perspektivenvielfalt“,<br />

so Dr. Bertram Hoffmann,<br />

„und wir müssen technologieoffen<br />

sein.“ Cyber-Resilienz,<br />

Bürokratieabbau oder Forschungsförderung<br />

waren nur<br />

einige derweiteren Themenfelder<br />

des offenen Austauschs zwischen<br />

Gastgebern und Gästen. Dr. Manfred<br />

Wittenstein formulierte seinen<br />

unternehmerischen Anspruch<br />

so: „Die Herausforderung ist, die<br />

Balance zwischen Planund Offenheit<br />

für die Zukunft zu halten. Wir<br />

wissen nichts über die ungewisse<br />

Zukunft, wir haben nur Hypothesen.<br />

Entscheidendsind Flexibilität<br />

und Spielräume für schnelle Veränderung.“<br />

Welch großes Potenzial Wittensteins<br />

präzise Antriebstechnik hat,<br />

um in den wichtigsten Zukunftsbranchen<br />

wie beispielsweise Recycling,<br />

Wasseraufbereitung, alternative<br />

Antriebe, CO-Verpressung,<br />

öffentlicher Verkehr oder<br />

Raumfahrt eingesetzt zu werden<br />

–das veranschaulichte ein ziemlich<br />

kleines Produkt, das Dr.Manfred<br />

Wittenstein mitbrachte: Gerade<br />

mal so groß wie ein Stück<br />

Würfelzucker sind die Miniatur-<br />

Reaktionsräder namens „cyber®<br />

reaction wheel“ von Wittenstein<br />

in Kleinstsatelliten im Weltall unterwegs.<br />

Die beiden Politiker waren sich<br />

abschließend einig: „Gerade in<br />

Praxiseinblicke: In der„Talent Arena“, der unternehmenseigenen Ausbildungswerkstätte,durften die<br />

Bundestagsabgeordneten Valentin Abel und Dr.Sebastian Schäfer (Mi.) ein Getriebe montieren –unterstützt<br />

wurdensie dabeivon Wittenstein-Auszubildenden.<br />

Foto: Wittenstein<br />

der Transformation ist es entscheidend,<br />

dass wiruns zwischen<br />

Unternehmen und Politik austauschen<br />

und das offene Gespräch<br />

suchen“, so Dr.Sebastian Schäfer.<br />

Und Valentin Abel ergänzte:„Es ist<br />

super, hier miteinander sprechen<br />

zu können. Wirtschaft und Unternehmen<br />

müssen wieder stärker<br />

Teil des gesellschaftlichen Diskurses<br />

werden, damit wir die Chancen<br />

für die Zukunft nicht verpassen.“<br />

pm<br />

www.wittenstein.de<br />

Zum Unternehmen<br />

Mit weltweit rund 2900 Mitarbeitern und einem Umsatz von 519<br />

Millionen Euro imGeschäftsjahr 2022/23 steht die Wittenstein SE<br />

für Innovation, Präzision und Exzellenz in der Welt der cybertronischen<br />

Bewegung. DieUnternehmensgruppe besitzt eine hohe Kompetenz<br />

zur Beherrschung und Weiterentwicklung aller relevanten<br />

Technologien der mechatronischen Antriebstechnik und umfasst<br />

sechs innovative Geschäftseinheiten. Entwickelt, produziert und<br />

vertrieben werden unter anderem präzise Servoantriebe und Linearsysteme,<br />

Servosysteme und -motoren sowie cybertronische Antriebssysteme.Nanotechnologie<br />

und Softwarekomponenten ergänzen<br />

das Portfolio.Die Gruppe ist an25Standorten und in mehr als<br />

45 Ländern inallen wichtigen Technologie- und Absatzmärkten<br />

vertreten.


06 Blickpunkt<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Der Frust bei den Betrieben sitzttief<br />

Laut Umfrageder IHKHeilbronn-Franken sinddie Unternehmen in derRegionsounzufrieden wie lange nichtmehr. VONANTONIO DEMITRI<br />

Wirtschaftspolitisch gesehen<br />

hat es im Februar<br />

hierzulande tüchtig gerumpelt:<br />

Die Bundesregierung<br />

musste einen ernüchternden Jahreswirtschaftsbericht<br />

vorlegen,<br />

der im Bundestag zu einer hitzigen<br />

Debatte führte. Zeitgleich eskalierte<br />

der Streit um das Wirtschaftschancengesetz,<br />

dessen geplantes<br />

Entlastungvolumen auf<br />

Druck der Länder zwar bereits<br />

um mehr als die Hälfte gekappt<br />

wurde –obesEndeMärz imBundesrat<br />

trotzdem die nötige Mehrheit<br />

findet, stehtinden Sternen.<br />

Sorge vor einem<br />

sterbenden Mittelstand<br />

Vor allem die Baubranche geriet<br />

in Aufruhrangesichts des von der<br />

Union blockierten Gesetzes. CDU<br />

und CSU hatten ihre Zustimmung<br />

wegen der darin vorgesehenen<br />

Streichung der Agrardiesel-Subventionen<br />

verweigert. Der Zentralverband<br />

Deutsches Baugewerbe<br />

wetterte in einer Stellungnahme:<br />

„Manchen scheint der Ernst<br />

der Lage noch immer nicht ganz<br />

klar. Ohne schnelle Investitionsanreize<br />

wird der Wohnungsbau<br />

irgendwann ganz einbrechen.“<br />

„Bauen“, kommentierte auch der<br />

Präsident des Zentralen Immobilienausschusses<br />

Andreas Mattner,<br />

„ist heute faktisch unmöglich.<br />

Wer heute baut, geht bankrott.“<br />

Was für den Bund gilt, scheint<br />

sich auch fürdie Region zu bestätigen.<br />

„Der Mittelstand stirbt leise“,<br />

brachte es Elke Döring auf<br />

den Punkt, als sie den aktuellen<br />

Konjunkturbericht der IHK Heilbronn-Franken<br />

vorstellte. Neben<br />

dem Einzelhandel schlug die<br />

IHK-Hauptgeschäftsführerin auch<br />

hier für eine Branche besonderen<br />

Alarm: das Baugewerbe. Den<br />

Verlauf der Geschäftslage im Jahr<br />

2023 bewertete sie als „katastrophalen<br />

Absturz“. So negativ wie<br />

im vergangenen Jahr hatten die<br />

Teilnehmer der vierteljährlichen<br />

Konjunkturumfrage ihre Situation<br />

zuletzt 2006 bewertet: Und auch,<br />

wenn sich die Branche zum Jahreswechsel<br />

hin wieder etwas optimistischermit<br />

Blick auf <strong>2024</strong> äußerte<br />

–Elke Dörings Einschätzung<br />

war klar: „Die Bewertungen<br />

kennen seit geraumer Zeit nur<br />

noch eine Richtung: von gut zu<br />

schlecht.“ Diesen Trend machte<br />

die IHK Heilbronn-Franken über<br />

alle untersuchten Wirtschaftszweige<br />

hinweg aus. Fazit deshalb:<br />

Trotz vereinzelter Lichtblicke sei<br />

dieregionaleWirtschaft „schwach<br />

und ohne großeErwartungen“ ins<br />

neue Jahr gestartet. Die Betriebe<br />

fühlten sich zunehmend von der<br />

Politik ausgebremst. Ihre Aussage<br />

stützte dieIHK-Chefindabei auf<br />

dieGeschäftsrisiken,die lautUmfrage<br />

die Unternehmen in der Region<br />

am meisten umtreiben: Zwar<br />

rangieren dort nach wie vor der<br />

Fachkräftemangel, die Inlandsnachfrage<br />

und die Arbeitskosten<br />

ganz oben, aber: 33,6 Prozent aller<br />

Betriebe nannten zuletzt auch<br />

die aktuelle Wirtschaftspolitik der<br />

Bundesregierung als Geschäftsrisiko.<br />

Freilich könnte man argumentieren,<br />

dass im Umkehrschluss<br />

zwei Drittel der Unternehmen<br />

hier keine Gefahr erkennen<br />

können. Elke Döring sieht in<br />

dem Ergebnis trotzdem ein „ganz<br />

wichtiges Signal“ und schließt<br />

aus den Zahlen: „Es braucht den<br />

Schulterschluss zwischen Wirtschaft<br />

und Politik.“<br />

Nur sehr verhaltene<br />

Innovationsfreude<br />

Besonderes Augenmerk richtete<br />

Döring in ihrem Konjunkturbericht<br />

auf die Investitionsfreudigkeit<br />

der Industrie. Zwar ging hier<br />

die Kurve im letzten Quartal nach<br />

einem Jahrerstmals wieder leicht<br />

nach oben. DasGros der erwarteten<br />

Investitionen bezieht sich mit<br />

zwei Dritteln allerdings auf Ersatzbedarf.<br />

Darunter sind beispielsweise<br />

Anschaffungen für bereits<br />

bestehende Maschinen zu verstehen.<br />

Döring: „So etwas wollen<br />

wir aber nicht. Wir wollen echte<br />

Investitionen.“ Nur: Hierfür sind<br />

Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken<br />

4.Quartal 2023<br />

3. Quartal 2023 in Prozent<br />

Aktuelle Geschäftslage<br />

befriedigend<br />

54,1 (60,5)<br />

Saldo: -8,1 (2,7)<br />

RB Grafik: Achim Köpf; Quelle: IHK Heilbronn-Franken<br />

die Voraussetzungen nicht verlockend.<br />

Das zeigt auch die aktuelle<br />

Kür der innovativstenUnternehmen<br />

in Deutschland, zu denenunter<br />

anderem Würth Industrie Service<br />

in Bad Mergentheim gehört.<br />

Ausgewählt werden sie in der<br />

jährlichen Studie des Wirtschaftsmagazins<br />

Capital und des Marktforschungsinstituts<br />

Statista. Die<br />

jüngste Untersuchung kommt zu<br />

dem Ergebnis: „Das Gros der Innovationsverantwortlichen<br />

blickt<br />

schlecht<br />

27,0<br />

(18,4)<br />

gut<br />

18,9 (21,1)<br />

pessimistisch in die Zukunft.“<br />

41 Prozent der Führungskräfte<br />

gaben an, dass sich die Rahmenbedingungen<br />

für Innovationen<br />

2023 verschlechtert hätten.<br />

Die kommenden Wochen dürften<br />

alsospannend werden–nicht<br />

nur wegen des Showdowns beim<br />

Wachstumschancengesetz. Sondern<br />

auch, weil ein Großteil der<br />

Wirtschaft trotz aller Schlagzeilen<br />

wieder positiv nach vorne schaut.<br />

So zeigen auch in der IHK-Umfra-<br />

Erwartete Geschäftslage<br />

gleichbleibend<br />

50,0 (37,8)<br />

schlechter<br />

41,7 (51,4)<br />

besser<br />

8,3 (10,8)<br />

Saldo: -33,4 (-40,6)<br />

ge für die Region die Kurven zur<br />

erwartende Geschäftslage nahezu<br />

branchenübergreifend vorsichtig<br />

nach oben. Und eins darf man<br />

bei allen Schlechtwettermeldungen<br />

auch nicht übersehen: Mehr<br />

als jedes zweite Unternehmen im<br />

IHK-Bezirk Heilbronn-Franken<br />

geht davon aus,dassdie Lage sich<br />

vorerst zumindest „gleichbleibend“<br />

gestaltet. Mit dem nächsten<br />

Konjunkturbericht im Frühjahr<br />

wissenwir mehr …<br />

„Vonder PolitikimStichgelassen“<br />

Der Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Ulrich Bopp,sprichtimInterview über die Lage in denBetrieben derRegion, dieHindernisse<br />

für den Aufschwung und eine drohende Pleitewelle in verschiedenen Branchen. INTERVIEW VONMARIUS STEPHAN<br />

REGIOBUSINESS Herr Bopp,<br />

wie stellt sich die wirtschaftliche<br />

Lage im Handwerk denn aktuell<br />

dar,wie istdie Stimmung?<br />

ULRICH BOPP Die Stimmung<br />

im Handwerkist aktuell nicht gut.<br />

Das hat auch unsere jüngsteKonjunkturumfrage<br />

deutlich gezeigt.<br />

Die Handwerksbetriebe in der<br />

Region Heilbronn-Franken haben<br />

große Zukunftssorgen und fürchten,<br />

dass sich ihre Lage imJahresverlauf<br />

weiter verschlechtern<br />

wird. In den vergangenen Monaten<br />

sind die Auftragszahlen deutlich<br />

zurückgegangen, ebenso die<br />

Umsätze. Auchsindzahlreiche Betriebe<br />

nichtmehr so gut ausgelastet<br />

wie etwa noch vor einem Jahr.<br />

Dementsprechend pessimistisch<br />

blicken die Betriebe auch auf die<br />

kommenden Monate.Viele fühlen<br />

sich von der Politik im Stich gelassen<br />

–auch weil die drängenden<br />

Probleme teilweise seit Jahren<br />

bekannt sind, sich abertrotzdem<br />

nichts tut. Ein Beispiel ist<br />

hier der Fachkräftemangel. Nach<br />

wie vor haben viele Betriebe Probleme,<br />

Fachkräfte zu finden. Auf<br />

viele durchaus attraktive Ausbildungsplätze<br />

gibt es kaum geeignete<br />

Bewerber. Und die Politik<br />

tut weiterhin kaum etwas, um die<br />

Vorzüge einer dualen Ausbildung<br />

besser hervorzuheben. Ein Studium<br />

gilt noch immer als das Nonplusultra<br />

bei Eltern und Lehrern.<br />

Deswegen entscheiden sich viele<br />

Kammerpräsident: Ulrich Bopp.<br />

junge Menschen gegen eine Ausbildung,<br />

obwohl sie im Handwerk<br />

glücklicher wären und genauso<br />

gute Karriere- und Verdienstmöglichkeiten<br />

hätten.<br />

REGIOBUSINESS Welche Branchen<br />

sind denn besonders betroffen?<br />

ULRICHBOPP Die größten konjunkturellen<br />

Probleme imHandwerk<br />

sehen wir momentan im<br />

Bauhauptgewerbe. Zum einen<br />

sind dieBaupreise in denvergangenen<br />

Monaten stark angezogen.<br />

Warein Einfamilienhaus ohne Unterkellerung<br />

mit zehn auf zehn<br />

Meter 2021 noch für 410000<br />

Euro zu haben, sind es heutemindestens<br />

550 000 Euro.Zum anderen<br />

haben dieStreichung vonFörderprogrammen<br />

wie etwa KfW 55<br />

Foto: HWK/Fotostudio M<br />

sowie die Zinswende die sowieso<br />

schon prekäre Lage noch weiter<br />

verschärft. Im vergangenen Jahr<br />

ist die Zahl der Neubaugenehmigungen<br />

um 35 Prozent eingebrochen.<br />

Eigentlich paradox, da<br />

Wohnraum ja dringend benötigt<br />

wird. Aber die gestiegenen Baukosten,<br />

die höheren Zinsen sowie<br />

neu aufgelegte Förderprogramme<br />

wie KfW 40, welche die Baukosten<br />

nochmals deutlich ansteigen<br />

lassen, schrecken sowohl Investoren<br />

als auch private Häuslebauer<br />

immer mehr ab. Dementsprechend<br />

leer sind viele Auftragsbücher<br />

im Bauhandwerk. Und eine<br />

Trendwende ist hiernichtinSicht.<br />

Das Problem ist: Die konjunkturellen<br />

Schwierigkeiten im Bauhauptgewerbe<br />

ziehen Folgeprobleme<br />

bei den Ausbauhandwerken<br />

nach sich. Denn: Wenn keine<br />

Häuser gebaut werden, trifft<br />

es auch sämtliche Ausbaugewerke<br />

wie etwa Elektro, Sanitär, Heizung,<br />

Innen- und Außenputz, Estrich,<br />

Fliesen, Bodenbeläge und<br />

Maler.<br />

REGIOBUSINESS Gibt es Handwerkszweige,<br />

die sich „immun“<br />

gegen die aktuelle Lage zeigen?<br />

ULRICH BOPP Wirklich immungegen<br />

die Lageist leiderkein<br />

Bereich. Die aktuelle Krise bekommen<br />

alle Branchen zuspüren,<br />

wenn auch in unterschiedlicher<br />

Ausprägung. Erfreulich ist,<br />

dass die Gewerke, die einen großen<br />

Beitrag zumKlimaschutz leisten,<br />

trotz der anhaltenden Krise<br />

weiterwachsen. Beispielsweise:<br />

Anlagenmechaniker für Sanitär-,Heizungs-<br />

und Klimatechnik<br />

und Elektroniker. Langsam aber<br />

sicher kommt in den Köpfen der<br />

Menschen an, wie groß der Beitrag<br />

des Handwerks etwa bei der<br />

Bewältigung des Klimawandels<br />

oder beim Ausbau der erneuerbaren<br />

Energien ist. Das motiviert<br />

auch wieder etwas mehr junge<br />

Menschen, sich für eine Ausbildung<br />

im Handwerk zuentscheiden.<br />

REGIOBUSINESS Die Inflation<br />

scheint zumindest für denMoment<br />

eingefangen und in EZB-<br />

Kreisen heißt es, dass die Zinsen<br />

perspektivisch wieder sinken sollen.<br />

Welche Auswirkungen erwarten<br />

Sie für das Handwerk?<br />

ULRICH BOPP Eine leichte<br />

Zinssenkung wäre in Anbetracht<br />

der prekären Lage etwa auf dem<br />

Bau nur ein Tropfen auf den heißen<br />

Stein. Um die Lage im Bausektor<br />

wirklich merklich zu ändern,<br />

reicht eine leichte Zinssenkung<br />

nicht mehr aus. Esmüsste<br />

an weiteren Stellschrauben gedreht<br />

werden, damit es wieder<br />

bergauf geht. Zielführende Maßnahmen<br />

wärenhier etwasteuerliche<br />

Entlastungen, eine zumindest<br />

zeitweise Aussetzung der Grunderwerbsteuer<br />

oder bessere Förderprogramme.<br />

Zudem müssen<br />

dringend Planungs- und Genehmigungsverfahren<br />

deutlich beschleunigt<br />

werden.<br />

REGIOBUSINESS In einer aktuellen<br />

Studie geht die Allianz-Gruppe<br />

davon aus, dass die Zahl der<br />

Unternehmenspleiten auch <strong>2024</strong><br />

weiter ansteigt, um etwa 13Prozent.<br />

Wie gerechtfertigt ist diese<br />

Befürchtung?<br />

ULRICH BOPP Leider ist das<br />

Szenario, dass die Studie aufzeigt,<br />

keinesfalls aus der Luft gegriffen.<br />

Vielen Betrieben geht es schlecht<br />

und Besserung ist keine in Sicht.<br />

Besonders prekär ist die Lage im<br />

Neubausektor, weil kaum noch<br />

Aufträge nachkommen. Wenn<br />

nicht schnell eine Trendwende<br />

kommt und die Politik endlich<br />

handelt, werden viele Betriebe<br />

am Ende des Jahres nicht mehr<br />

existieren. Das wäre jedoch fatal,<br />

schließlich wird jeder einzelne<br />

Handwerksbetrieb gebraucht, um<br />

die großen Zukunftsausgaben wie<br />

etwaden Kampf gegen Klimawandel<br />

und Wohnungsnot zu meistern.<br />

REGIOBUSINESS Welche Maßnahmen<br />

braucht es nun aus Ihrer<br />

Sicht?<br />

ULRICH BOPP Ein entscheidender<br />

Punkt, bei dem sich endlich<br />

etwas tun muss, ist die Entbürokratisierung.<br />

Die Fülle von bürokratischen<br />

Vorschriften belastet<br />

unserer Betriebe stark.Diesen<br />

Umstand prangern wir seit Jahren<br />

an, nur getan hat sich bisher<br />

leider wenig. Auch im Kampf gegen<br />

den zunehmenden Fachkräftemangel<br />

unternimmt die Politik<br />

meines Erachtens viel zuwenig<br />

bis gar nichts,obwohl die Arbeitsund<br />

Fachkräftesicherung eine der<br />

entscheidenden Stellschrauben<br />

zur Standortsicherung ist. Ohne<br />

ausreichend Fachkräfte wird unser<br />

Land nicht vorankommen,<br />

deswegen müssen alle Hebel in<br />

Bewegung gesetzt werden. Dazu<br />

gehörtsowohl eine funktionierende<br />

Erwerbsmigration als auch die<br />

Aktivierung aller inländischen Potenziale.<br />

Auch eine Steuerreform<br />

ist längst überfällig.


März <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 258<br />

Blickpunkt 07<br />

„Prognosen? Politisches Druckmittel!“<br />

Ist die wirtschaftliche Lage wirklich so dramatisch? Warum fallen so viele Jahresberichte trotzdem positiv aus? Unternehmer aus der<br />

Region beziehen Stellung zu den Ergebnissen der jüngsten Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken. VON ANTONIO DE MITRI<br />

Auf der einen Seite steht das<br />

düstere Stimmungsbild<br />

der regionalen Wirtschaft.<br />

Gleichzeitig melden viele Betriebe<br />

gute Zahlen für das Geschäftsjahr<br />

2023 und blicken positiv nach<br />

vorne. Wie passt das zusammen?<br />

Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin<br />

der IHK Heilbronn-Franken,<br />

sieht darin auf Anfrage dieser Zeitung<br />

„keinen Widerspruch“.<br />

Selbst bei einem Wirtschaftswachstum<br />

von nur noch 0,2 Prozent<br />

gebe es Unternehmen, die<br />

gute Geschäfte machten. „Aber“,<br />

fügt Döring hinzu: „Das reicht<br />

eben nicht.“ Natürlich bewerteten<br />

Unternehmen ihre Geschäftslage<br />

auch als gut, doch das sei gerade<br />

einmal ein Viertel. Döring:<br />

„Entscheidend und besorgniserregend<br />

ist der Trend.“<br />

Die großen Unternehmen<br />

haben’s leichter<br />

Freilich: Gerade bei den größeren<br />

Betrieben in der Region<br />

ist die Stimmungslage tendenziell<br />

besser. So sieht das auch<br />

die IHK-Hauptgeschäftsführerin.<br />

„Sie können Investitionen leichter<br />

an Standorte im Ausland verlagern<br />

– und das tun sie auch.“<br />

Bei den Geschäftserwartungen<br />

gebe es hier dementsprechend<br />

wieder mehr Optimisten. „Da lassen<br />

Zinspolitik, Inflationsentwicklung<br />

und verbesserte Exporterwartungen<br />

auf bessere Geschäfte<br />

hoffen.“ Allerdings weist Döring<br />

darauf hin, dass die aktuelle geschäftliche<br />

Situation in der jüngsten<br />

IHK-Konjunkturumfrage sowohl<br />

bei den Firmen mit mehr als<br />

auch mit weniger als 250 Beschäftigten<br />

schlechter bewertet werde.<br />

Jan Willem Jongert, Geschäftsführer<br />

der Bott-Gruppe mit Sitz in<br />

Gaildorf, kann der Argumentation<br />

nicht folgen. Seine Einschätzung<br />

gegenüber dem Stimmungsbild<br />

der IHK-Umfrage fällt klar aus:<br />

„Viele Prognosen werden als politisches<br />

Druckmittel missbraucht<br />

und spiegeln nicht die momentane<br />

Lage und Stimmung wieder“,<br />

findet er. Allerdings teilt er gegenüber<br />

dieser Zeitung die Kritik der<br />

IHK-Konjunkturprognose an der<br />

Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.<br />

Vor allem bemängelt<br />

Jongert, dass „eine klare Marschrichtung“<br />

fehle. Entscheidungen<br />

seien oft nicht durchdacht und<br />

würden kurze Zeit später wieder<br />

revidiert, so der Bott-Chef. „Außerdem<br />

besteht eine Angstkultur,<br />

die sich davor scheut, wichtige<br />

Themen beim Namen zu nennen.“<br />

Sein Urteil über die Bundesregierung:<br />

„Ein Unternehmen mit einer<br />

derartigen Führung würde nicht<br />

überleben.“ Aber was muss aus<br />

Geschäftslage<br />

der Konjunktur<br />

in den Kreisen<br />

der Region<br />

in Prozent<br />

25<br />

58<br />

17<br />

Region<br />

Heilbronn-Franken<br />

19<br />

seiner Sicht in der Wirtschaftspolitik<br />

des Bundes anders laufen?<br />

Jongert: „Wir brauchen weniger<br />

Bürokratie sowie mehr unternehmerischen<br />

Freiraum und Verantwortung<br />

bei den Firmen.“<br />

„Lindner hat Recht: Es ist<br />

wirklich peinlich“<br />

66<br />

15<br />

Stadt Heilbronn<br />

Landkreis<br />

Heilbronn<br />

59<br />

25<br />

16<br />

19<br />

54<br />

32<br />

27<br />

Hohenlohekreis<br />

52<br />

16<br />

Main-Tauber-Kreis<br />

31<br />

gut<br />

befriedigend<br />

schlecht<br />

56<br />

13<br />

Landkreis Schwäbisch Hall<br />

RB Grafik: Achim Köpf, Quellen: Konjunktur-Pressegespräch IHK Heilbronn-Franken, 4. Quartal <strong>2024</strong><br />

Ausufernde Bürokratie, hohe<br />

Energiekosten und langwierige<br />

Planungs- und Genehmigungsverfahren<br />

– dies sind auch aus Sicht<br />

von Kärcher die Hauptkritikpunkte<br />

in Richtung Berlin. „Das drückt<br />

natürlich auf die Stimmung“, betont<br />

Vorstandsvorsitzender Hartmut<br />

Jenner. Mit der Wirtschaftspolitik,<br />

ergänzt er auf Anfrage,<br />

„kann man schlicht und ergreifend<br />

nicht zufrieden sein.“<br />

Bei voraussichtlich nur noch 0,2<br />

Prozent Wachstum <strong>2024</strong> lande<br />

Deutschland in der Schlussgruppe<br />

der Industriestaaten. „Da<br />

kann ich dem Bundesfinanzminister<br />

nur beipflichten, der das<br />

als peinlich bezeichnet hat.“ Anfang<br />

Februar hatten die Winnender<br />

für 2023 einen Umsatzrekord<br />

gemeldet. „Wir haben Marktanteile<br />

gewonnen und einen neuen<br />

Umsatzrekord aufgestellt.“ Aber:<br />

„Dass wir es geschafft haben, unter<br />

den verschärften Marktbedingungen<br />

Kurs zu halten, ist nicht<br />

selbstverständlich“, räumt Jenner<br />

ein. Seine Forderung an die Bundesregierung:<br />

Als allererstes müsse<br />

die Wirtschaft von den bremsenden<br />

und lähmenden Fesseln<br />

befreit werden. „Es braucht insgesamt<br />

eine Entlastung, vor allem<br />

bei den Steuern und Abgaben“,<br />

beklagt der Kärcher-Chef. „Wir<br />

liegen mit insgesamt fast 30 Prozent<br />

weltweit an der Spitze. Damit<br />

sind wir nicht wettbewerbsfähig.“<br />

Hinzu kämen die wachsenden<br />

Kosten bei Löhnen, Rohstoffen<br />

und Energie. Ähnlich klingt es aus<br />

dem Hause Würth: Auch die Künzelsauer<br />

fordern im Gespräch mit<br />

dieser Zeitung „klare und vorhersehbare<br />

Entscheidungen, damit<br />

Unternehmen ihre Zukunft wieder<br />

verlässlich planen können.“ Aktuell<br />

seien Verbraucher wie Unternehmen<br />

verunsichert, was zur Zurückhaltung<br />

bei Investitionen führe<br />

und das Wachstum beeinträchtige.<br />

Es sei unerlässlich, mehr<br />

Anreize für Erwerbstätigkeit zu<br />

schaffen, die Entbürokratisierung<br />

voranzutreiben sowie Innovationen<br />

wie Künstliche Intelligenz zu<br />

fördern“, erklärt Robert Friedmann,<br />

Sprecher der Konzernführung<br />

der Würth-Gruppe. Allerdings<br />

zeigt er auch Verständnis für<br />

die aktuellen Schwierigkeiten: Die<br />

Regierung stehe unter enormem<br />

gesellschaftlichem Druck. Diesen<br />

durchzuhalten und die Verbraucher<br />

sowie Unternehmen durch<br />

die verschiedenen Krisenherde<br />

zu steuern, sei eine große Aufgabe.<br />

Auch beim Weltmarktführer<br />

wirkten sich die erschwerten<br />

Rahmenbedingungen auf das Betriebsergebnis<br />

aus. Dass der Konzern<br />

trotzdem eine Umsatzmarke<br />

von mehr als 20 Milliarden Euro<br />

schaffte, führt Friedmann auf die<br />

heterogene Struktur des Familienunternehmens<br />

mit mehr als vier<br />

Millionen Kunden in den unterschiedlichsten<br />

Branchen und Regionen<br />

sowie die Vielzahl an Vertriebskanälen<br />

zurück. Dementsprechend<br />

bricht Würth für das<br />

aktuelle Geschäftsjahr zwar nicht<br />

in Jubel aus, aber man blicke „gespannt“<br />

nach vorne. Am geplanten<br />

Stellenaufbau in Vertrieb, IT<br />

und bei den Ingenieuren hält die<br />

Gruppe fest. Auch bei Kärcher dominiert<br />

verhaltener Optimismus.<br />

„Weil wir auch in der Vergangenheit<br />

sämtliche Krisen gemeistert<br />

haben“, so Vorstandschef Jenner.<br />

„Wir investieren weiter auf sehr<br />

hohem Niveau.“ Bott-Geschäftsführer<br />

Jan Willem Jongert schaut<br />

angesichts gut gefüllter Auftragsbücher<br />

ebenfalls positiv auf <strong>2024</strong>.<br />

„Um auf Veränderungen schnell<br />

reagieren zu können, fliegen wir<br />

weiterhin auf Sicht.“<br />

„Wir haben Hausaufgaben zu machen“<br />

Wie ist die aktuelle Lage und vor allem: Was bringt das laufende Jahr? Bei den Konjunkturprognosen der Wirtschaftsjunioren wagen Firmenvertreter<br />

aus der Region einen Ausblick auf die weitere Entwicklung speziell für ihre Branchen. VON ADINA BAUER<br />

Was bringt das Wirtschaftsjahr?<br />

Dieser Frage gehen<br />

traditionell die Konjunkturprognosen<br />

der Wirtschaftsjunioren<br />

zu Beginn eines Jahres<br />

nach. Mitte Februar hatte die Regionalgruppe<br />

Schwäbisch Hall-<br />

Crailsheim daher wieder Branchenvertreter<br />

ins Rathaus nach<br />

Ilshofen eingeladen, um einen<br />

Blick in die Glaskugel zu werfen.<br />

Dabei ergab sich ein einheitliches<br />

Bild: Die heimische Wirtschaft<br />

steht weiterhin vor Herausforderungen.<br />

FINANZEN So betonte Georg<br />

Schubert von der BW Bank:<br />

„Deutschland fällt immer weiter<br />

zurück, wir haben Hausaufgaben<br />

zu machen.“ Zu dieser Einschätzung<br />

führten unter anderem folgende<br />

Punkte: Das Bruttoinlandsprodukt<br />

für das vierte Quartal<br />

liegt nur bei -0,3 Prozent. Die Inflation<br />

bremst die reale Kaufkraft<br />

und anhaltende Unsicherheiten<br />

über die Fiskalpolitik schaffen<br />

zusätzliche Abwärtsrisiken.<br />

Speziell für die Bankenbranche<br />

sah er Problemstellungen im Zusammenhang<br />

mit der zunehmenden<br />

Bürokratie oder verändertem<br />

Kundenverhalten.<br />

ERNÄHRUNG Die Inflation und<br />

das dadurch veränderte Kaufverhalten<br />

der Konsumenten sind<br />

Faktoren, die das Unternehmen<br />

Bürger in Crailsheim beschäftigen.<br />

Geschäftsführer Martin Bihlmaier<br />

erklärte: „Aufgrund der hohen<br />

Preise greifen immer mehr<br />

Kunden zu den Handelsmarken.“<br />

Der nationale Marktführer bei gekühlten<br />

Teigwaren vertreibt seine<br />

Produkte unter der Eigenmarke<br />

„Bürger“, produziert aber auch<br />

für verschiedene Handelsmarken.<br />

Etwa 2,5 Millionen Maultaschen<br />

verlassen täglich die Produktionsstätten.<br />

Damit ist das Limit aber<br />

noch nicht erreicht: Bihlmaier<br />

gab für das laufende Jahr das<br />

Ziel vor, den Umsatz um acht bis<br />

zehn Prozent zu steigern. Das soll<br />

mit neuen Produkten und einem<br />

nachhaltigen Wirtschaften dank<br />

der neuen Kältezentrale gelingen.<br />

PERSONAL Eine positive Grundstimmung<br />

verströmte auch Susanne<br />

Preiß, Geschäftsführerin von<br />

Smart Personnel in Schwäbisch<br />

Hall, in ihrem Vortrag. Sie forderte<br />

die Anwesenden auf: „Auch<br />

wenn die Lage aktuell angespannt<br />

ist, müssen wir das Beste daraus<br />

machen und mit dem gut umgehen,<br />

das uns aktuell zur Verfügung<br />

steht.“ So nannte sie denn<br />

auch die Herausforderungen für<br />

den Bereich Personal: An oberster<br />

Stelle stünde der Fachkräftemangel.<br />

Die Digitalisierung böte<br />

hingegen auch Chancen: „Unternehmen<br />

können damit Prozesse<br />

verschlanken, und so mit dem<br />

Aussichten: Die Wirtschaftslage auf dem Bau ist heterogen. Häuslebauer stecken in einer Krise, im Bereich<br />

Infrastruktur gibt es hingegen einen extremen Nachholbedarf, von dem Leonhard Weiss profitiert. Foto: NPG-Archiv<br />

vorhandenen Personal das anfallende<br />

Geschäft bewältigen.“<br />

Großen Handlungsbedarf sieht<br />

die Expertin im Raum Schwäbisch<br />

Hall beim Thema Ausbildung. Im<br />

Rahmen des Projekts„Zukunft<br />

Ausbildung“ will Smart Personnel<br />

gemeinsam mit Betrieben<br />

die idealen Rahmenbedingungen<br />

für Ausbilder und Auszubildende<br />

schaffen, um das Potenzial der<br />

jungen Generationen zu erkennen<br />

und auszuschöpfen.<br />

„Auch wenn die<br />

Lage angespannt<br />

ist, müssen wir<br />

das Beste daraus<br />

machen.“<br />

BAU Eine Einschätzung zur Wirtschaftslage<br />

am Bau gab Volker<br />

Zesch von Leonhard Weiss (LW):<br />

„Die Teuerungen bei Material und<br />

Gehalt sowie die langen Lieferzeiten<br />

von Maschinen prägen unseren<br />

Alltag.“ Zudem mache sich<br />

der Rückgang im Wohnungs- und<br />

Industriebau generell in der Branche<br />

bemerkbar. Zesch betonte<br />

aber auch, dass LW den Fokus auf<br />

den Infrastrukturbau – also Straßen<br />

und Brücken, Leitungen und<br />

Netze oder Gleisanlagen, Bahnhöfe,<br />

Bahntechnik oder Lärmschutzwände<br />

– legt „und hier gibt es einen<br />

extremen Nachholbedarf.“<br />

Zudem legte der Experte noch<br />

dar, welche Megatrends das mittelständisch<br />

geführte Bauunternehmen<br />

künftig weiter beeinflussen<br />

werden: Fachkräftemangel<br />

und Generationenwechsel, die<br />

Digitalisierung und auch Aspekte<br />

der Nachhaltigkeit. Um vor diesem<br />

Hintergrund den Weg erfolgreich<br />

weitergehen zu können, fordert<br />

Zesch von der Politil: „Wir<br />

brauchen verlässliche Rahmenbedingungen<br />

und weniger Einmischung!“<br />

ARBEITSMARKT Zum Schluss<br />

warf Stefan Schubert von der<br />

Agentur für Arbeit noch einen<br />

Blick auf den Arbeitsmarkt. 2023<br />

stieg im Agenturbereich die Arbeitslosigkeit<br />

um 9,8 Prozent,<br />

aber auch die Beschäftigung<br />

nahm um 1,2 Prozent zu. Den<br />

Aufwärtstrend auf beiden Seiten<br />

erklärte Schubert mit einer vermehrten<br />

Zuwanderung in den vergangenen<br />

Jahren vor allem durch<br />

Flüchtlinge aus der Ukraine.<br />

Positive Signale kommen vom regionalen<br />

Ausbildungsmarkt. Hier<br />

hat sich die Zahl der gemeldeten<br />

Bewerber im Vergleich zu 2022<br />

um 13 Prozent erhöht und auch<br />

die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen<br />

ist um 6,7 Prozent<br />

gewachsen. Dennoch habe sich<br />

die Entwicklung hin zum Bewerbermarkt<br />

verfestigt.<br />

Schuberts Fazit fällt insgesamt positiv<br />

aus: „Der regionale Arbeitsmarkt<br />

wird aufnahmefähig bleiben.<br />

Beschäftigungsaufbau gelingt<br />

aber nur über Zuwanderung.“<br />

Daher setzt er auch große Hoffnungen<br />

auf das neue Fachkräftezuwanderungsgesetz.


08 Firmen &Märkte<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Vom Dach in den Laster<br />

Rüdinger Spedition testet die Grenzen der Elektrifizierung im Güterverkehr ausund setzt dabei auf eigenenSolarstrom. VONADINA BAUER<br />

Wir sind gut unterwegs und<br />

stellen uns den Herausforderungen<br />

der Zeit“,<br />

mit diesem Fazit fassteRoland Rüdinger,<br />

Geschäftsführer der Krautheimer<br />

Spedition, bei einer Pressekonferenz<br />

das abgeschlossene<br />

Geschäftsjahr zusammen. Trotz<br />

der wirtschaftlichen und politischen<br />

Herausforderungen –„in<br />

der ersten Jahreshälfte war noch<br />

alles in Schwung, in der zweiten<br />

Hälfte bremste das Umfeld dann“<br />

–konnte das Familienunternehmen<br />

ein Umsatzplus von sieben<br />

Prozent im Vergleich zum Vorjahr<br />

erzielen. Das Geschäftsjahr wurde<br />

mit einem Gesamtumsatz von<br />

81MillionenEuroabgeschlossen.<br />

Damit hat derLogistikexperte seinenUmsatzinnerhalb<br />

der vergangenen<br />

siebenJahren verdoppelt.<br />

FUHRPARK Ein selbsterklärtes<br />

„Herzensthema“ von Rüdinger ist<br />

die Reduktion von Ressourcenverbrauch<br />

und die Entlastung der<br />

Umwelt. Daher setzt der Logistiker<br />

verstärkt aufElektromobilität.<br />

2023 waren bereits zwei Batterie-<br />

Lkw unterwegs, in den kommenden<br />

Wochen wird die Flotte auf<br />

vier Elektro-Laster erweitert. Im<br />

Frühjahr kommen noch vier batteriebetriebene<br />

Sattelzugmaschinen<br />

hinzu, die ihren Einsatz für<br />

Eintagestouren im Regionalverkehr<br />

finden. Geladen werden die<br />

Antriebswende: Das Unternehmen setzt aufElektromobilität. Roland Rüdinger (li.) und Dennis Kost sind<br />

stolz auf die batteriebetriebenen Lkw,die an der Plane mit Sonneund Steckerzuerkennen sind. Foto: AdinaBauer<br />

„Als Pioniere<br />

stoßen wir auch<br />

als Erste an die<br />

Grenzen.“<br />

„Stromer“ auf dem Betriebsgelände.<br />

Um hier leistungsfähig zu sein,<br />

wurden die Photovoltaikmodule<br />

auf den Dächern in Krautheim optimiert<br />

und erweitert.<br />

„Wer E-Lkw einsetzt, muss selbst<br />

für dieStromversorgungsorgen“,<br />

erklärt Rüdinger. Das Netz würde<br />

sonst nicht ausreichen und auch<br />

nur mit Eigenstrom sei ein batteriebetriebener<br />

Lkw wirtschaftlich<br />

zu betreiben. Andernfalls wären<br />

die Mehrkosten zum Dieselfahrzeug<br />

zu hoch. „Und meineMarktbeobachtung<br />

ist: Noch sind die<br />

Kundenzögerlich, wenn es darum<br />

geht, Mehrkosten für Co 2<br />

-Neutralitätbei<br />

den Transporten auszugeben“,<br />

so Rüdinger.<br />

Insgesamt fasst der Fachmann zusammen:<br />

„Die Elektrifizierung im<br />

Gütertransport stellt uns vor Herausforderungen,<br />

für die wir noch<br />

keine Lösungen in der Schublade<br />

haben. Wir wollen vorangehen.<br />

Aber als Pioniere sind wir auch<br />

die ersten, die die Grenzen spüren.“<br />

Als Fehlinvestitionen haben sich<br />

hingegen die Ausgaben für zehn<br />

Doppelstock-Koffer-Auflieger für<br />

je 50000 Euro erwiesen, die Rüdinger<br />

angeschafft hatte. „Die<br />

Chance, dauerhaft zehn Prozent<br />

CO 2<br />

ohne Mehrkosten oder sonstigeNachteileeinzusparen,wurde<br />

leider von der Ampel vertan. Sie<br />

hatanders als erwartet dem Langsattel<br />

zum Jahresende 2023 keine<br />

Gefahrgutzulassung gewährt.“<br />

LAGERLOGISTIK „Mittlerweile<br />

rechnen wir weniger in PS als<br />

in Kilowatt-Peak“,witzelte derUnternehmer<br />

und spielte damit auf<br />

die erweiterte nachhaltige Stromproduktion<br />

an, die den Ausbau<br />

der Hallen für die Lagerlogistik<br />

begleitet. Dieser Geschäftsbereich<br />

machtmittlerweile 19 Prozent am<br />

Gesamtumsatz aus. „Aktuell habenwir<br />

hier einen leichtenRückgang<br />

der Geschäftstätigkeit. Einige<br />

heimische Unternehmen verringern<br />

ihre Lagerkapazitäten,<br />

aber die Nachfrage ist weiterhin<br />

da“, gibt Roland Rüdinger einen<br />

Einblick. Nur vier Wochen dauert<br />

es in der Regel, bis für frei werdende<br />

Flächen ein Nachmieter gefunden<br />

wird. In Bad Mergentheim<br />

entstehen daher in der erstenJahreshälfte<br />

<strong>2024</strong> drei neue Lagerhallen,<br />

in Boxberg wurdenbereits<br />

drei weitere Hallen in Betrieb genommen.<br />

Auch der Standort Waldenburg<br />

wurde um zwei Hallen<br />

ausgebaut, zwei weitere befinden<br />

sich aktuell in Planung. „Mit all<br />

diesen Projekten haben wir dann<br />

aber den Höhepunkt erreicht. Für<br />

2025 planen wir daher mit keinen<br />

weiteren Hallen.“<br />

NIEDERLASSUNG Die Integration<br />

der ehemaligen Dennis Kost<br />

Transporte GmbH ist mittlerweile<br />

abgeschlossen. Zwischen Attendorn<br />

und Krautheim hat das Unternehmen<br />

einen täglichen Pendelverkehr<br />

eingeführt. Per Nachtlinie<br />

wird Ware zwischen beiden<br />

Standorten laufzeitminimiert ausgetauscht<br />

und somit die West-<br />

Süd-Achse verstärkt. „Besonders<br />

stark ist die Region Südwestfalen<br />

im Bereich Automotive, Armaturen<br />

und Befestigungsmittel aufgestellt.<br />

Die Lieferbeziehung zwischen<br />

Lieferanten und Produktion<br />

auf dieser Linie ist jetzt noch flexibler<br />

und zuverlässiger“, erklärt<br />

Dennis Kost, seit 2023 zweiter Geschäftsführer.<br />

Ein weiteres Thema, das die Krautheimer<br />

Spedition umtreibt, ist die<br />

zunehmende Digitalisierung. So<br />

wird die Stückgut-Abwicklung für<br />

sieben Kooperationen weiter optimiert.<br />

Dank des Einsatzes Künstlicher<br />

Intelligenz können die Disponenten<br />

die Touren im Nahverkehr<br />

effizienter gestalten. Fünf<br />

Prozent der gefahrenen Lkw-Kilometer<br />

werden soeingespart. Die<br />

erhöhten Mautkosten, die im Oktober<br />

vom Bundestag beschlossen<br />

wurden, muss die Rüdinger<br />

Spedition an ihre Kunden weitergeben.<br />

Sie machen die Transporte<br />

um circa zehn Prozent teurer,<br />

rechnet der Spediteur vor.<br />

www.ruedinger.de<br />

MaßgeschneiderteMobilität in Crailsheim<br />

Sechs Autohändler in Crailsheim-Roßfeld laden zur15. Automeile.Die Unternehmen präsentieren Neuheiten von über20Markenund haben<br />

über 1000sofortverfügbare Fahrzeuge in ihremPortfolio. VONMARIUS STEPHAN<br />

Eigentlich hätten die 15. Automeilentage<br />

schon vor<br />

vier Jahren stattfinden sollen<br />

–imFrühling 2020. Die Corona-Pandemie<br />

machte den sechs<br />

Autohäusern jedoch einen Strich<br />

durch die Rechnung: Die bereits<br />

geplante Veranstaltung musste<br />

aufgrund der himmelhoch steigenden<br />

Infektionsfälle kurzfristig<br />

abgesagt werden.<br />

Nach der pandemiebedingten<br />

Pause bereiten sich die sechs Autohändler<br />

in der Horaffenstadt<br />

dieses Jahr aber wieder auf die<br />

„Automeile“ vor. Mit einem bunten,<br />

familienfreundlichen und<br />

vielfältigen Programm, vielen kulinarischen<br />

Köstlichkeiten und<br />

natürlich vielen neuen Automodellen<br />

locken die Koch Autogruppe,<br />

das Autohaus Widmann,<br />

das Autohaus Sing, das Autohaus<br />

Kummich, die Autolöwen sowie<br />

das Automobilforum Stegmaier<br />

am Samstag und Sonntag, 9. und<br />

10. März, auf ihre Firmengelände<br />

nach Crailsheim-Roßfeld.<br />

Neustart nach der<br />

Corona-Pandemie<br />

Angebot: VonKleinwagen bisLkw,elektrisch oder Verbrenner –die<br />

Auswahl auf der Automeileist gigantisch.<br />

Foto:Archiv<br />

„Wir freuen uns sehr, wieder ein<br />

Teil dieses Events nach der Corona-Pandemie<br />

zu sein. Hier haben<br />

wir eine schöne Möglichkeit,<br />

den Besuchern noch etwas mehr<br />

als inden letzten Jahren zu bieten.<br />

Auch unsere Mitarbeiter haben<br />

sich dieses Jahr wieder sehr<br />

gut in die Planung eingebracht<br />

und freuen sich schon aufdie Automeilentage“,<br />

berichtet Gerhard<br />

Kehl, Betriebsleiter beim Autohaus<br />

Kummich in Crailsheim.Das<br />

Konzept bleibt gegenüber 2019<br />

gleich: „Wir haben keine wesentlichen<br />

Änderungen vollzogen. Die<br />

Automeilentage waren bisher erfolgreich<br />

und warum sollte man<br />

sie dann ändern“, freut sich Thomas<br />

Härterich, Geschäftsführer<br />

derKochAutogruppe.<br />

Dass die Automeilen-Tage eine<br />

Wiederauflage feiern würden,<br />

stand für die Autohausbetreiber<br />

außer Frage. Lisa Widmann, Geschäftsführerin<br />

beim Autohaus<br />

Widmann: „Die Automeile ist seit<br />

vielen Jahren ein fester Bestandteil<br />

in unserem Veranstaltungskalender.<br />

Sie ist traditionell gut besucht<br />

und bietet viele Möglichkeiten<br />

der Begegnung mit Kunden<br />

und Interessenten.“<br />

Neben den bewährten Programmpunkten<br />

gibt es dann doch einige<br />

Neuerungen, allen voran ein<br />

„neues-altes“ Autohaus: Nach<br />

dem Verkauf des Autohauses Meiser<br />

an die Autolöwen ist dieses<br />

nun zum ersten Mal mit dabei.<br />

„Wir sind ein neues Team bei der<br />

Organisation, ohne Erfahrungswerte.<br />

Aber wir freuen uns auf<br />

ein spannendes Wochenende mit<br />

fröhlichen Kundenund all der Gemeinschaft<br />

mit denanderenAutohäusern<br />

in Crailsheim“, sagt Betriebsleiter<br />

Guido Krentz.<br />

Des Weiteren verfügt jedes Autohaus<br />

dieses Jahrübereinen „Azubi<br />

Stand“ an dem die Besucher<br />

Vielfalt: Blech in seiner schönsten Artgibt es auf der Crailsheimer Automeile zu sehen. Neuheiten vonüber<br />

20 Marken stehen bei den Händlern zur Schaubereit. Foto: Archiv<br />

sich über die Ausbildungsberufe<br />

des Unternehmens informieren<br />

können.<br />

Gemeinsame Aktion<br />

über alle Betriebe<br />

Neu ist auch die „Stempel Rallye“:<br />

Dabei bekommen die Besucher<br />

eine Karte, die sie in jedem Autohaus<br />

abstempeln lassen können.<br />

Voll gestempelt und ausgefüllt<br />

können die Karten in jedem Autohaus<br />

abgegeben werden. Im Anschluss<br />

andie Veranstaltung werden<br />

acht Gewinner gezogen, die<br />

sich dann aus hochwertigen Preisen–unter<br />

anderem ein Wochenende<br />

mit einem Camper, 300-Euro-City-Gutschein,<br />

ein TagamHockenheimring<br />

als Beifahrer in<br />

einem Rennwagen –etwas aussuchen<br />

dürfen. „Mein persönliches<br />

Highlight ist das Gewinnspiel“,<br />

sagt Patrick Sing, Geschäftsführer<br />

der Autohäuser Sing.<br />

koch-autogruppe.de<br />

www.widmannbewegt.de<br />

www.kummich.de<br />

www.autohaeuser-sing.de<br />

autoloewen.de<br />

afs-cr.de


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Politik &Wirtschaft 09<br />

Vielfältige Chancen für den Nachwuchs<br />

Der Ausbildungstag bei Groninger stelltnicht nur die Berufe vor,indenen derVerpackungsmaschinenspezialist ausbildet,sondern soll<br />

Interessenten mit den Verantwortlichen vorOrt in Kontakt bringen. VONMARIUS STEPHAN<br />

Mit seinem Ausbildungstag<br />

will der Crailsheimer<br />

Verpackungsmaschinenspezialist<br />

Groninger gezielt junge<br />

Menschen für eine Karriere<br />

im Unternehmen gewinnen. Am<br />

Samstag, 16. März,lädt Groninger<br />

zum Blick hinter dieKulissenein.<br />

Zwischen 10 und 14 Uhr können<br />

sich Schülerinnen und Schüler<br />

von der Begeisterung für Maschinen<br />

in der Firmenzentrale im Südostender<br />

Stadt anstecken lassen.<br />

KONTAKT „Der Ausbildungstag<br />

bietet die ideale Gelegenheit, um<br />

ein Gespür für das Unternehmen<br />

zu bekommen und erste Kontakte<br />

zu Auszubildenden und Ausbildern<br />

zu knüpfen“, erklärt Nicole<br />

Paziner, die Groninger-Ausbildungsbeauftragte.<br />

Beim Ausbildungstag stehen Berufsbilder<br />

mit technischem und<br />

kaufmännischem Schwerpunkt<br />

im Mittelpunkt. Die Besucher<br />

können einen Blick in das Ausbildungszentrum,<br />

die Produktion<br />

und Montage des Maschinenbauers<br />

werfen und an Mitmach-Stationen<br />

Objekte bearbeiten.<br />

Als besondere Highlights<br />

Wissen: Groningerbietet nebenInformationen am AusbildungstagauchWorkshops.<br />

Foto: Groninger<br />

gibt es diesmal eine Virtual Reality<br />

Station und einen 3D-Druck-<br />

Workshop. Der dreistündige Kurs<br />

hat die theoretischen Grundlagen<br />

des 3D-Drucks und das Montieren<br />

und dieInbetriebnahmeeines<br />

gedruckten Bauteils zum Thema.<br />

Für den Workshop ist eine Anmeldung<br />

bis 10. März erforderlich.Diese<br />

ist über die Groninger-<br />

Homepage www.groninger-group.<br />

commöglich.<br />

Der nach eigenen Angaben weltweit<br />

führende Spezialist für Abfüll-<br />

und Verschließanlagen für<br />

die Pharma-, Consumer-Healthcare-<br />

und Kosmetik-Industrie bildet<br />

inneun Ausbildungsberufen<br />

sowie in sechs dualen Studiengängen<br />

aus. Ausbildungsorte sind<br />

die beiden deutschen Standorte<br />

von Groninger in Crailsheim und<br />

Schnelldorf. „Für Kurzentschlossene<br />

gibt es <strong>2024</strong> noch freie Ausbildungsplätze<br />

als Fachkraft für<br />

Lagerlogistik, Industriemechaniker<br />

sowie Studienplätze inElektrotechnik“,<br />

heißt es in einer Mitteilung<br />

des Unternehmens zum<br />

Ausbildungstag.<br />

„Wir möchten ganz besonders<br />

junge Frauen dazu einladen, sich<br />

unser technisches Berufsumfeld<br />

genauer anzuschauen. Der Maschinenbau<br />

ist zwar nach wie vor<br />

eine Männerbranche, aber wir haben<br />

inzwischen auch in den technischen<br />

Berufen viele tolle Kolleginnen“,<br />

unterstreicht Paziner.<br />

„Wer sich für einen Einstieg in<br />

unser Familienunternehmen entscheidet,<br />

profitiert von einem<br />

spannenden und anspruchsvollen<br />

Arbeitsumfeld in einer krisensicheren<br />

Branche. Wir legen<br />

großen Wert darauf, unsere<br />

Fachkräfte selbst auszubilden.<br />

Dementsprechend hoch ist unsere<br />

Übernahmequote. Sie liegt bei<br />

mehr als 90 Prozent“, ergänzt<br />

Personalleiter Philipp Frey.<br />

UNTERNEHMEN Groninger fertigt<br />

seit 1980 Verpackungsmaschinen<br />

für die Pharma-, Consumer-Healthcare-<br />

und Kosmetik-<br />

Industrie. Das Unternehmen beschäftigt<br />

über 1500 Mitarbeiter an<br />

Standorten in Crailsheim, Schnelldorf<br />

und Charlotte (North Carolina,<br />

USA). Die Exportquote beträgt<br />

etwa90Prozent.<br />

www.groninger-group.com<br />

Gastkommentar<br />

Eine Frage der Gerechtigkeit<br />

Walter Döring: „Zumutungen“ erklären, damit sieverstandenund akzeptiertwerden.<br />

Ja, die Steuereinnahmen des<br />

Bundes sprudeln insagenhafter<br />

Fast-Billionen-Höhe, weshalb<br />

der viel zitierte Spruch „Wir<br />

haben kein Einnahmen-, sondern<br />

ein Ausgabenproblem“ natürlich<br />

–zumindest auf den ersten<br />

Blick –seine Berechtigung hat;<br />

vorerst auf jeden Fall.<br />

Aber: Wir haben dem gegenüber<br />

eben auch einen enormen Geldbedarf<br />

für die Bildung –hier bewusst<br />

an erster Stelle genannt –,<br />

für die dringend notwendige Verbesserung<br />

der Infrastruktur mit<br />

allihren Facetten,für dieflächendeckend<br />

ingewaltige Schieflagen<br />

geratenen Kliniken und Krankenhäuser,<br />

für die Klima- und Energiewende,<br />

für international wettbewerbsfähige<br />

Rahmenbedingungen<br />

unserer Unternehmen und<br />

natürlich und nicht zuletzt für<br />

die Verteidigung unserer Sicherheit<br />

und unsererFreiheit nicht allein<br />

in der Ukraine. Ich bezweifle,<br />

dassall dasmit einemschlichten<br />

„Weiterso!“finanziert werden<br />

kann.<br />

Nein,keineGruppe solljetzt„ungerecht“,<br />

„mehr“ oder „unsozial“<br />

–das beliebteste Totschlagargument<br />

gegen jeden Versuch,<br />

„etwas“ zu ändern– einseitig belastet<br />

werden. Wir müssen allen<br />

und jedem etwas „zumuten“,weil<br />

es ohne (vermeintliche) Zumutungen<br />

schlicht nicht mehr länger<br />

gehenwird. Es sei denn, wir leben<br />

verantwortungslos weiter zulasten<br />

derjungen Generation.<br />

Zukunftsfähigkeit: Der Bildungsbereichist nur einer vonvielen, in<br />

demeseinen hohen Investitionsbedarf gibt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa<br />

Ich bin mir ganz sicher, dass der<br />

weit überwiegende Teil unserer<br />

Bevölkerung zu Verzicht, auch zu<br />

„Sonderleistungen“ und somit zu<br />

heutenoch so empfundenen „Zumutungen“<br />

bereit ist, wenn man<br />

ihm diese erklärt –und wennirrsinnige<br />

Geldausgaben wie der Anbau<br />

des Bundeskanzleramts oder<br />

auch die Neu- und Anbauten bei<br />

verschiedenen Bundesministerien<br />

unterlassen werden.<br />

Wenn die Bevölkerung imHandelsblatt<br />

liest: „Deutlich mehr als<br />

4,8Milliarden fürneue Gebäude“<br />

(23.4.23), dann ist kaum zuerwarten,<br />

dass sie bereitwillig „den<br />

Gürtel enger schnallt.“, zumal<br />

auch noch dieVielzahl der Staatssekretäre<br />

–mit 37 ein historischer<br />

Höchstwert!–undder Personalstelleninder<br />

Bundesverwaltung<br />

–insgesamtnahezu300 000<br />

und damit ebenfalls Rekord! –<br />

nicht den Eindruck der Notwendigkeitdes<br />

Sparens erwecken.<br />

Die Deutschen zeigen aber sehr<br />

wohl Einsicht in Mehrausgaben,<br />

wenn diese wie von Bundesverteidigungsminister<br />

Boris Pistorius<br />

erklärt werden: In der „ZEIT“<br />

war zu lesen, dass „Deutschland<br />

allmählich begreift, dass Wehrhaftigkeit<br />

einen Preis hat“. Zum<br />

Thema „Bildung“ muss man nicht<br />

lange erklären, dass die Schulen<br />

weit besser ausgestattet werden<br />

müssen, damit sie heutigen und<br />

künftigen Bildungsanforderungen<br />

gerecht werden können. Laut<br />

KfW-Kommunalpanel lag der bundesweite<br />

Investitionsrückstau im<br />

Bereich Schulen zuletzt bei nahezu<br />

46 Milliarden Euro!<br />

Stichwort „Arbeitskräftemangel“:<br />

Schon lange wird nicht mehr allein<br />

von „Fachkräftemangel“ gesprochen,<br />

sondern ganz allgemein<br />

von „Arbeitskräftemangel“,<br />

denn es gibtkeinen Bereich mehr,<br />

ob für Gelernte oder Ungelernte,<br />

in dem nicht dringender Bedarf<br />

Dr.Walter Döring<br />

Der gebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war<br />

lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war<br />

Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996<br />

bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-<br />

Württemberg. Heute arbeitet der 69-Jährige als<br />

Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen<br />

und sitzt im Gemeinderat in Schwäbisch Hall. Im<br />

Kreistag ist er für die Freien Demokraten politisch<br />

aktiv.Döring ist Initiator und Mitorganisator des<br />

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“ in<br />

Schwäbisch Hall und gründete die Akademie<br />

Deutscher Weltmarktführer.<br />

an Arbeitskräften besteht. Die Bekämpfung<br />

des flächendeckendenArbeitskräftemangels<br />

zurAufrechterhaltung<br />

unseres Wohlstandsniveausmussauch<br />

mit „Zumutungen“<br />

angegangenwerden.<br />

Für unsere alternde Bevölkerung<br />

werden die Kosten im gesamten<br />

Gesundheitsbereich kontinuierlich<br />

weiter steigen. Nach einemBericht<br />

desÄrzteblatts beliefen<br />

sich die Gesundheitsausgaben<br />

2022 auf knapp 500 Milliarden<br />

Euro und damit mehr als 5Prozent<br />

höher als 2021, Tendenzweiter<br />

steigend.<br />

Ohne eine Modernisierung aller<br />

Bereiche von all dem, was unter<br />

„Infrastruktur“ verstanden wird,<br />

kann „Wirtschaft“ nicht funktionieren.<br />

Eine neue Studie bezifferte<br />

jüngst den Investitionsbedarf<br />

allein im kommunalen Bereich<br />

bis 2<strong>03</strong>0 auf mehr als 370 Milliarden<br />

Euro.<br />

Die sogenannte „grüne Transformation“<br />

erfordert –soder Bundesverband<br />

der Deutschen Industrie,<br />

BDI –einen Mehrinvestitionsbedarf<br />

bis 2050, insgesamt<br />

2,3 Billionen Euro!Glaubt irgendjemand<br />

ernsthaft, dass dies alles<br />

ohne gravierende Eingriffe, ohne<br />

„Zumutungen“ geschultert werdenkann?<br />

Optimistisch davon ausgehend,<br />

dass hier bei klarer, offensiver<br />

und nachvollziehbarer Kommunikation<br />

mehrheitlich inder Bevölkerung<br />

Zustimmung erreichtwerdenkann–wer<br />

ist nichtfür optimale<br />

Lernbedingungen für Kinder<br />

und Enkel, wernicht für mehr innere<br />

und äußere Sicherheit, wer<br />

nicht für gut ausgebaute Straßen<br />

und Schienen, für Breitbandausbau,<br />

wer nicht für die Energie-<br />

und Klimawende, wer möchte<br />

nicht die bestmögliche Gesundheitsversorgung?<br />

–bin ich ebenso<br />

optimistisch, dass „Zumutungen“<br />

nicht als solche, sondernals „Notwendigkeiten“<br />

akzeptiertwerden.<br />

Also runter mit den „irre teuren“<br />

Neubauvorhaben des Bundes,<br />

Einstellungsstopp bei der Bundesverwaltung,<br />

keine Kürzung,<br />

aber ein Moratorium bei den Sozialausgaben,<br />

ausnahmslos –eine<br />

Frage der Gerechtigkeit! –pauschale<br />

Kürzung aller Subventionen<br />

–<strong>2024</strong> dem Informationsdienst<br />

des Instituts der deutschen<br />

Wirtschaft zufolge 67 Milliarden<br />

Euro an Finanzhilfen und Subventionen<br />

–um10Prozent, Streichung<br />

von mindestens einem Feiertag,<br />

mehr Stunden Jahresarbeitszeit<br />

–wir arbeiten nur 1574<br />

Stunden im Vergleich zu Frankreich<br />

1610, Italien 1718 und Spanien<br />

1720 Stunden –, freiwillige<br />

Mehrarbeit steuerfrei, mehr<br />

Anreize für die Verlängerung der<br />

Lebensarbeitszeit –MPKretschmann:<br />

„Wir werden wieder mehr<br />

arbeiten müssen!“ –und –Überraschung!<br />

–auch eine Überprüfung<br />

des Vermögens-, Erbschaftsund<br />

Einkommenssteuersystems,<br />

wie es Nobelpreisträger Stiglitz im<br />

Handelsblatt angeregt hatte.<br />

Wenn wir allen, wirklichallen, etwas<br />

„zumuten“ und wie hier geschehen,<br />

belegen, warum dies<br />

notwendig ist, werden Zumutungen<br />

(eher)akzeptiertund als Notwendigkeit<br />

wahrgenommen werden,<br />

um unsere Sicherheit, unseren<br />

Wohlstand und die Zukunft<br />

der nach uns Kommenden in einer<br />

lebenswerten Umwelt zu gewährleisten.


10 Standort Übrigshausen<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Nähe als Standortvorteil<br />

2016 gabder Regionalverbandgrünes Lichtfür einGewerbegebietinÜbrigshausen.Die gute Anbindung überzeugt. VONADINA BAUER<br />

Dass eine interkommunale<br />

Zusammenarbeit und<br />

das Bündeln von Anstrengungen<br />

zum Erfolg führen können,<br />

zeigendie GemeindenUntermünkheim<br />

und Braunsbach mit<br />

ihrem gemeinsamen Gewerbegebiet<br />

in Übrigshausen. Inbeiden<br />

Kommunen gab es einen anhaltendenBedarfanPlatz<br />

für Gewerbetreibende,<br />

der weitüber die bis<br />

dato verfügbaren Flächen hinausging.<br />

Daherfassten die beidenGemeinden<br />

den Beschluss,ein interkommunales<br />

Gewerbegebiet bei<br />

Übrigshausen auszuweiten, 2016<br />

gab der Regionalverband grünes<br />

Licht für dieses Vorhaben. Seitdem<br />

hat sich der Standort gut entwickelt.<br />

In der Fortsetzung des bestehenden<br />

Gewerbegebiets „Am Richtbach“<br />

in Übrigshausen haben<br />

sich in den vergangenen Jahren<br />

zahlreiche Firmen, darunter auch<br />

vielversprechende Start-ups, auf<br />

der zehn Hektar großen Fläche<br />

desersten Bauabschnitts angesiedelt.<br />

Nur zwei Bauplätze sind aktuellnoch<br />

frei.<br />

ANBINDUNG Vorallem die verkehrsgünstige<br />

Lage ist ein Standortvorteil,<br />

mit dem die Flächen<br />

überzeugen. Die Nähe zum Kochertal<br />

ist gegeben, die Autobahnanschluss<br />

der A6ist nur wenige<br />

Kilometer entfernt und er ist über<br />

die B19leicht zu erreichen.<br />

Genau diese Anbindung überzeugt<br />

auch die Poleschner GmbH, die<br />

seit 2006 ihre Heimat „Am Richtbach“<br />

gefunden hat und sich im<br />

Gewerbegebiet sehr wohlfühlt.<br />

„Wir haben<br />

großen Wert<br />

darauf gelegt,<br />

dass es Firmen<br />

aus der Region<br />

sind.“<br />

Wachstumskurs: Die Plätze im interkommunalenGewerbegebiet –das Drohnenfoto stammt vonSeptember 2021 –waren begehrt. Zahlreiche<br />

Firmenhaben sich inzwischen hier angesiedelt.<br />

Archivfoto: UfukArslan<br />

Nachdemder Experte für Elektrotechnik<br />

kontinuierlich gewachsen<br />

ist, ist der Platz am ursprünglichen<br />

Standort im Ortskern ausgegangen.<br />

Die gute Lage, die optimale<br />

Anbindung und die kurzen<br />

Wege zu den Kunden –egal ob im<br />

Hohenlohekreis oder im Landkreis<br />

Schwäbisch Hall –haben<br />

fürdie neue Adresse gesprochen.<br />

Am jetzigen Standort im Gewerbegebiet<br />

ist das Unternehmen<br />

weiter gewachsen –mittlerweile<br />

zählt der ehemalige „Ein-Mann-<br />

Betrieb“ rund 30 motivierte Mitarbeiter,daruntersechsAuszubil-<br />

dende.Zudemwurde das Firmengebäude,<br />

das 2006 direkt an der<br />

B19 entstanden ist und neben einer<br />

100 Quadratmeter großen<br />

Bürofläche auch eine 180 Quadratmeter<br />

große Lagerfläche beinhaltet,<br />

bereits erweitert: Inden<br />

vergangenen Monatenist eine angrenzende<br />

neue Lagerhalle entstanden.<br />

Direkt daneben soll ein<br />

weiterer Bürotrakt gebaut werden.<br />

„Wir warten nur noch auf<br />

den Startschuss“, erklärt FirmengründerMatthias<br />

Poleschner.<br />

Den Erfolg erklärt sich der Betrieb<br />

unter anderem mit seiner<br />

breiten Aufstellung auf mehrere<br />

Sparten. So stammen die Kundenaufträge<br />

aus den Bereich Industrietechnik,<br />

Haustechnik, Kommunikation,<br />

Landwirtschaft oder<br />

Photovoltaik. Kommunale Projekte<br />

wie Kläranlagen werden ebenso<br />

realisiert wie PV-Anlagen auf<br />

Schweineställen. „Aufgrund dieserVielfalt<br />

geht es uns auch in der<br />

aktuell insgesamt herausfordernden<br />

Zeit gut“, freut sichder Elektroinstallateur.<br />

ANSIEDLUNG Aus förderrechtlichen<br />

Gründen dürfen im Gewerbegebiet<br />

nur Betriebe angesiedelt<br />

werden, die die Kriterien für kleine<br />

und mittlere Unternehmen erfüllen:<br />

bis 249 Beschäftigte sowie<br />

bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz<br />

pro Jahr oder bis 43 Millionen<br />

Euro Bilanzsumme pro Jahr.<br />

„Wir haben großen Wert darauf<br />

gelegt, dass esUnternehmen aus<br />

der Region sind“, betont Untermünkheims<br />

Bürgermeister Matthias<br />

Groh. Eine Erweiterung des<br />

Gewerbegebiets ist möglich.<br />

www.untermuenkheim.de<br />

www.braunsbach.de<br />

Industrie<br />

AFS unter denTOP 100<br />

Haus<br />

Kommunikation<br />

Landwirtschaft<br />

Fotovoltaik<br />

• Planung • Betreuung<br />

• Service • Wartung<br />

ENTDECKENSIE UNSERE LÖSUNGEN<br />

Öl- und Emulsionsnebelabscheider<br />

Konzepte zur Energieeinsparung<br />

Zentrale Absauganlagen<br />

Lüftungsanlagen<br />

Luftreinigung<br />

Am Richtbach 6<br />

74547 Untermünkheim<br />

Tel. 07944/950267<br />

www.<br />

poleschner-elektrotechnik.com<br />

Fachkompetenz<br />

und Erfahrung<br />

seit 25 Jahren.<br />

AFSAirfilter SystemeGmbH∙Am Richtbach14∙74547 Übrigshausen<br />

info@afs-airfilter.de ∙www.afs-airfilter.de<br />

Der Experte fürindustrielle Luftreinigung ausÜbrigshausen ist frisch<br />

gekürter Innovations-Champion.<br />

Die AFS Airfilter Systeme<br />

GmbH (AFS)hat zumersten<br />

Mal dasTOP 100-Siegel<br />

<strong>2024</strong> erhalten. Damit werden<br />

nach einem wissenschaftlichen<br />

Auswahlverfahren besonders<br />

innovative mittelständische<br />

Erfolg: Die Geschäftsführer Janund Kai Kuppinger (v.li.) freuen sich<br />

über die zweite Auszeichnung in kurzer Zeit.<br />

Foto: AFS<br />

Unternehmen ausgezeichnet.<br />

Die Firma ist in der industriellen<br />

Luftreinigung und dem betrieblichen<br />

Umweltschutz beheimatet.<br />

Das Unternehmen hat<br />

sich dabei vor allemimBereich<br />

von selbst entwickeltenund regional<br />

hergestellten Luftreinigungsgeräten<br />

unter anderem für<br />

Abluft aus Werkzeugmaschinen<br />

und mit zentralen Absauganlagen<br />

einen Namengemacht.<br />

AFSist ein familiengeführtesUnternehmen<br />

in zweiter Generation.<br />

„Ein buchstäblich ,gutes Arbeitsklima‘<br />

ist unser Antrieb“,<br />

sagt Kai Kuppinger, einer der<br />

beiden Geschäftsführer. „Der<br />

Fachkräftemangel ist ein großes<br />

Problem bei unseren Kunden.<br />

Wir helfen ihnen, nicht nur die<br />

Luft sauberer zumachen und<br />

somit attraktive Arbeitsplätze zu<br />

schaffen, sondern durchinnovative<br />

Anlagenkonzepte auch noch<br />

Energie zu sparen“, ergänzt Geschäftsführer<br />

Jan Kuppinger.<br />

Dass AFS Umweltschutz nicht<br />

nur verkauft, sondernauch lebt,<br />

zeigt sich unter anderem dadurch,<br />

dass AFS die Luftreinigungsgeräte<br />

in Übrigshausen<br />

herstellt und auf Partner überwiegend<br />

aus der Region setzt.<br />

Auf lange Transportwege wird<br />

bewusst verzichtet.<br />

Mit 36 Mitarbeitenden arbeitet<br />

AFS kontinuierlich an der Weiterentwicklung<br />

und Optimierung<br />

von Luftreinigungs- und<br />

Absaugverfahren. „Durch unsere<br />

motivierten Mitarbeiten, den<br />

flache Strukturen und gute Partner<br />

schaffen wir es, Ideen und<br />

Verbesserungen schnell umzusetzen“,<br />

weiß JanKuppinger.<br />

2021 erhielt AFS den Förderpreis<br />

„Spitze auf dem Land!<br />

Technologieführer für Baden-<br />

Württemberg“. Nun gehört AFS<br />

auch bundesweit zur Riege der<br />

innovativsten mittelständischen<br />

Unternehmen. „Innerhalb von<br />

drei Jahren die zweite Auszeichnung<br />

für Innovation und Technologieführung<br />

zu erhalten, ist<br />

nicht selbstverständlich und unterstreicht<br />

unsere Firmenphilosophie“,<br />

freut sich daher Kai<br />

Kuppinger.<br />

pm<br />

www.afs-airfilter.de


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Kapital &Finanzen 11<br />

„Zurückzur alten Stärke“<br />

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim blickt aufein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023zurück. Entgegendem landesweitenTrend<br />

konnten die Kundeneinlagengesteigert werden. VONADINA BAUER<br />

Hinter uns liegt endlich wieder<br />

ein ,normales‘ Jahr.“<br />

Mit diesen Worten führte<br />

Thomas Lützelberger, Vorstandsvorsitzender<br />

der Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim,<br />

vergangene Woche positiv gestimmt<br />

in das Gespräch über das<br />

abgeschlosseneGeschäftsjahr ein.<br />

Und er erklärte: „Vor allem 2022<br />

war ein echtesKrisenjahr –sogar<br />

noch schlimmer als 2008, da die<br />

Krisesich diesesMal nicht auf die<br />

Finanzwelt beschränkte, sondern<br />

fast alle Bereiche betraf.Aber das<br />

liegt nun hinter uns.Und wir sind<br />

zurück zuralten Stärke“. Diekonstante<br />

Bilanzsumme der Sparkasse<br />

von 4,4 Milliarden Euro signalisiereStabilität.<br />

Dabei blieb auch im vergangenen<br />

Jahr das Umfeld herausfordernd.<br />

Der schnelle Zinsanstieg war ein<br />

absoluter Stresstest, brachte aber<br />

auch positive Effekte. Zur Zinswende<br />

der EZB sagte der Vorstandsvorsitzende:<br />

„Der Zins ist<br />

wieder da und stärkt unser Geschäftsmodell.“<br />

Überdurchschnittlichgute<br />

Zahlen<br />

Besonders erfreulich sei das<br />

Wachstum bei den Kundeneinlagen.<br />

Hier steht für 2023 ein Plus<br />

von 5,3 Prozent. Kunden vertrauten<br />

der Bank 2,9 Milliarden<br />

Euro an. „Das ist mehr als überdurchschnittlich.<br />

Hier heben wir<br />

uns ganz deutlich von der landesweiten<br />

Entwicklung ab“, freut<br />

sich Lützelberger. Als Erfolgsfaktor<br />

gibt er zum einen den ganzheitlichen<br />

Beratungsansatz der<br />

Sparkasse an. Zudem überzeugten<br />

die Anlagerezepte:Mit der„Lizenz<br />

zum Anlegen amWeltspartag<br />

2023“ kehrte derZinszurück.<br />

Großer Beliebtheit dank attraktiver<br />

Verzinsung erfreuten sich neben<br />

dem klassischenSparkassenbrief<br />

auch Termingelder imFirmenkundenbereich.<br />

Auch die Ausgabe von Krediten<br />

konnte leicht gesteigert werden.<br />

Hier bewegt sich die Sparkasse<br />

ebenso entgegen dem allgemeinen<br />

Trend mit einem Plus<br />

von 1,6 Prozent. „Diese Entwicklung<br />

beweist, dass wir ein zuverlässiger<br />

Wegbegleiter für die heimische<br />

Wirtschaft sind“, soder<br />

Vorstandsvorsitzende.<br />

Insgesamt legte der Kreditbestand,<br />

wenn auch geringer als in<br />

Ausbau: Die Arbeitenamneuen Regionalcenter in Gaildorf liegen gut im Zeit- und Kostenplan. 2025 soll es eröffnet werden.<br />

den Vorjahren, immerhin noch<br />

um 1,7Prozent auf 2,9Milliarden<br />

Euro zu. Das entsprichtcirca zwei<br />

Millionen Euro Kreditzusagen pro<br />

Arbeitstag –2022 waren esnoch<br />

2,6MillionenEuro.<br />

Eine noch deutlichere Veränderung<br />

gibt es bei der Nachfrage<br />

nach Baufinanzierungskrediten.<br />

Bei den Kreditzusagen steht ein<br />

satter Rückgang von 30Prozent.<br />

Die Gründe für diese Entwicklung<br />

gibt die Sparkasse mit den<br />

erhöhten Baupreisen, schlechter<br />

Lieferfähigkeit, Verunsicherung<br />

und eben auch den wieder vorhandenen<br />

Kreditzinsen an. Durch<br />

den Rückgang der Baufinanzierung<br />

liegt auch das Bausparvolumenvon<br />

rund 110 MillionenEuro<br />

leichtunter den Rekordjahren.<br />

Erfolgsmeldungen gibt es hingegen<br />

vom hauseigenen Fondskonzept<br />

„WIN“. „Das Fondsvolumen<br />

knackte eindrucksvoll zum Jahresstart<br />

<strong>2024</strong> die 200-Millionen-<br />

Euro-Marke“, freut sich Lützelberger.<br />

Kunden nutzen<br />

zahlreiche Wege<br />

Die insgesamt gute Entwicklung<br />

im vergangenen Jahr sieht der<br />

Vorstandsvorsitzende eng verknüpft<br />

mit der Multikanal-Strategie<br />

des Geldhauses: „Unsere<br />

Kunden schätzen die verschiedenenWege,<br />

die Sparkasse zu erreichen.“<br />

23 mitarbeiterbesetzte Filialen,<br />

SB-Filialen und Geldautomatenstandorte<br />

sowie eine telefonische<br />

Kundenbetreuung, eine<br />

Internet-Filiale, eigene Online-<br />

Berater und die eigene Sparkassen-App<br />

für den mobilen Zugang<br />

stellen die flächendeckende Versorgung<br />

der Kunden mit Bankdienstleistungen<br />

im Landkreis<br />

Schwäbisch Hall sicher.Und auch<br />

wenndie Internet-Filiale die mittlerweile<br />

bestbesuchte Geschäftsstelle<br />

ist, will die Sparkasse eine<br />

„Präsenzbank“ bleiben. Daher<br />

entsteht aktuell zum Beispiel ein<br />

neues Beratungscenter in Gaildorf.<br />

Spatenstich war Mitte des<br />

Jahres 2023, die Bauarbeiten laufen<br />

nach Zeit- und Kostenplan.<br />

So viel Betreuung verlangt natürlich<br />

ein engagiertes und qualifiziertes<br />

Team. Um Mitarbeiter<br />

zu binden, wurden im vergangenen<br />

Jahrunteranderemdie Benefits<br />

um eine Rabattierung für das<br />

Jobticketoderdie Möglichkeit auf<br />

ein Job-Bike erweitert. Flexible<br />

Arbeitszeitmodelle und die Option<br />

zum mobilenArbeiten machen<br />

die Sparkasse Schwäbisch Hall-<br />

Crailsheim zudem zu einem attraktiven<br />

Arbeitgeber. 2023 starteten<br />

hier 19 Auszubildende ins<br />

Berufsleben.<br />

ANZEIGE<br />

BANKEN-TIPP<br />

HeimatPreis<br />

Foto: Sparkasse<br />

Noch bis zum12. April <strong>2024</strong> bewerben<br />

Die Bewerbungsfrist für den HeimatPreis<br />

der Sparkassenstiftung für den Landkreis<br />

Schwäbisch Hall endet am 12.04.<strong>2024</strong>.<br />

Damit hat der Endspurt für die Bewerberinnen<br />

undBewerberbegonnen. DerPreis wird<br />

unter dem Motto: „Verein(t) schafft Teilhabe“<br />

ausgelobt.<br />

❚ Vereine sind ein Spiegelbild der Gesellschaft in<br />

Deutschland. Sie bringen Gleichgesinnte zusammen<br />

trotz unterschiedlicher Herkunft, anderer<br />

Sprache oder unterschiedlicher geistiger bzw.<br />

körperlicher Gegebenheiten. Allein die Leidenschaft<br />

fürSport, Kunst, Musik, Natur, Kulturzählt.<br />

Die gute Qualität der Beratungsarbeit<br />

wurde im vergangenen Jahr<br />

mit zahlreichen Auszeichnungen<br />

beurkundet. So hat das Deutsche<br />

Institut für Bankentests die Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

in allen getesteten Beratungsbereichen<br />

ausgezeichnet. „Wir haben<br />

dadurch zum wiederholten<br />

Mal den erstenPlatz in den Bereichen<br />

Privatkunden, Baufinanzierung,<br />

Firmenkunden und Private<br />

Banking errungen.“ Angesichts<br />

der zunehmenden Digitalisierung<br />

freue sichdie Sparkasse vorallem<br />

über das erneute Siegel „Digital<br />

Banking“ als beste Bank in der<br />

Region, gibt Thomas Lützelberger<br />

stolz an. Besonders hervorzuheben<br />

seizudem die erneute Auszeichnung<br />

für die „Beste Bank“ in<br />

Baden-Württemberg im Bereich<br />

Beratung Baufinanzierung.<br />

Optimistischer Blick nach<br />

vorne<br />

Nachdem die Sparkasse 2023 zur<br />

alten Stärke zurückgefunden hat,<br />

sind auch die Aussichten von Zuversicht<br />

geprägt. Lützelberger betont:<br />

„Die Unsicherheiten bleiben<br />

nach wie vor hoch, zum Beispiel<br />

wissen wir nicht, wie die<br />

Zinsentwicklung weitergeht. Aber<br />

wir sind auf jeden Fall gut aufgestellt.“<br />

Er ist davon überzeugt,<br />

dass das Frühjahr für die heimische<br />

Wirtschaft zur Bewährungsprobe<br />

wird: „Jetzt wird sich zeigen,<br />

wer nach der Krise die Kraft<br />

hat, durchzustarten.“<br />

Thomas Lützelberger,<br />

Vorstandsvorsitzender<br />

der Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-<br />

Crailsheim<br />

www.sparkasse-sha.de<br />

Den Gewinnern winkt dabei ein Preisgeld im<br />

Gesamtwert von über 15.000 Euro, mit abgestuften<br />

Einzelpreisen bis max. 5.000 Euro. Die<br />

Auszeichnungen werden im Rahmen einer Preisverleihung<br />

überreicht. Ziel ist, das umfangreiche<br />

Engagement, welches oftmals im Verborgenen<br />

bleibt, im Bezug zur Heimat zu würdigen. Durch<br />

deren ehrenamtlichen Einsatz bleibt die Region<br />

lebendigund entwickelt sich weiter.<br />

Versprechen gehalten –Standorte gefunden<br />

Mitte Dezember kam es zu großen Veränderungen in der Filialstruktur der Sparkasse Schwäbisch Hall-<br />

Crailsheim: Nach detaillierten Untersuchungen,wie und wo Kunden einzelne Dienstleistungen nachfragen,<br />

wurden im Landkreis sechs Geschäftsstellen geschlossen. Dem Finanzinstitut waresaberein Anliegen,den<br />

Zugang zur Bargeldversorgung auch in den betroffenen Ortschaftenzuerhalten.Mittlerweile ist dieSuche<br />

nach Standorten fürdie Geldautomaten in fünf der sechs betroffenenOrtschaften erfolgreich abgeschlossen.<br />

„Nach intensiven Gesprächen mit den Städten und Gemeinden haben wir eine geeignete Lösung<br />

gefunden, die eine optimale Abdeckung und Erreichbarkeit für unsere Kunden sicherstellt. Wir können<br />

unser Versprechen also halten“, freut sich Thomas Lützelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse<br />

SchwäbischHall-Crailsheim.InFichtenberg findet sich der Automatkünftig direkt im Ortskern. In Kirchberg<br />

steht er künftig amFrankenplatz. In Fichtenau-Wildenstein gibt es das Bargeld am Bürgerhaus inder<br />

Hauptstraße 2/1, und Vellberger können künftig direkt am 24/7-Setzer-Shop ihre Scheine abheben. Die<br />

Geräte sollen in Kürze –spätestens bis Ostern –aufgestellt und in Betriebgenommen werden.Dannkann<br />

an sieben Tagen dieWoche perSparkassencardkostenlosGeldabgehobenwerden. In Langenburgist das<br />

bereits seit Mitte Januar wieder aneinem Automaten im Ortskern möglich. In Stimpfach hingegen laufen<br />

derzeit noch Gesprächemit der Gemeinde hinsichtlich einesgeeignetenStandorts.„Nach wie vor sindwir<br />

sehr daran interessiert, auch hier eine Lösung zu finden. Jedoch ist diesesVorhaben nicht ausschließlich<br />

von unserem Bestreben abhängig,sondern auch vonDritten bestimmt“,betont Lützelberger.<br />

Es sind bereits Bewerbungen eingegangen, doch<br />

derWettbewerb lebt von der Vielfalt. Daher hoffen<br />

wir auf weitere Bewerbungen von Vereinen<br />

und Initiativen mit ihrem Engagement in den<br />

Bereichen Inklusion undIntegration.<br />

In diesen Kategorien ist die Bewerbung für<br />

Vereine und Initiativen möglich:<br />

• Fördervereine (fürJugendstätten, Kindergärten,Bürgerhäuseretc.)<br />

• Umwelt-und Naturschutzvereine<br />

• Musische Vereine (Musik, Gesang, Tanz,<br />

Theaterspiel etc.)<br />

• Hobby-und Sportvereine<br />

• Kultur- und Traditionsvereine (Literarische<br />

Gesellschaften, Kunstvereine, Geschichtswerkstätten,Bürger-und<br />

Heimatvereine)<br />

• Karitative Vereine<br />

• SonstigeInitiativen<br />

Die nächsten Schritte<br />

Bewerbungen werden bis zum 12.04.<strong>2024</strong> entgegengenommen.<br />

Die Fach-Jury entscheidet im<br />

Herbst dieses Jahres über die Sieger. Weitere<br />

Informationen erhalten Sie online unter www.<br />

sparkasse-sha.de/stiftung.<br />

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791/7540 | Fax0791/754550<br />

E-Mail: info@sparkasse-sha.de<br />

Internet: www.sparkasse-sha.de


12 Firmen &Märkte<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Das Comeback des Bausparens<br />

Die BausparkasseSchwäbischHall zieht für daszurückliegendeGeschäftsjahreinepositiveBilanz. Grund dafür ist in erster Linie die<br />

anhaltendgroße Nachfrage beim Bausparen. VONANTONIO DE MITRI<br />

Gefragt: Der Finanzexperte, hier dieHauptverwaltung samt Ausbildungszentrum in Schwäbisch Hall, freut<br />

sich über ein „starkes Neugeschäft“beim Bausparen.<br />

Foto: Schwäbisch Hall<br />

Ende Februar hat der sogenannte<br />

Rat der Immobilienweisen,<br />

ein bundesweites<br />

Expertengremium, Alarm für die<br />

Situation am Wohnungsbau geschlagen.<br />

„Wer heute baut, geht<br />

bankrott“, monierte der Präsident<br />

des Zentralen Immobilienausschusses<br />

Andreas Mattner und<br />

machte vor allem die hohenstaatlichen<br />

Abgaben beim Bau von<br />

Wohnungen verantwortlich. Aktuell<br />

fehlen Fachleuten zufolge<br />

600 000 Wohnungen in Deutschland.<br />

Schaut man sich die jüngsten Zahlen<br />

der BausparkasseSchwäbisch<br />

Hall an, so zeigt sich: Auch dort<br />

stehen Baufinanzierungen unter<br />

Druck. Das Neugeschäft ging von<br />

19 Milliarden Euro imJahr 2022<br />

auf 13,4 Milliarden zurück. Das<br />

sind fast 30Prozent weniger, und<br />

das ist immer noch besser alsder<br />

Marktdurchschnitt. Grund seien<br />

die hohen Zins-, Bau- und Energiekosten,<br />

heißt es vom Unternehmen.<br />

Eigene vier Wände zu bauen<br />

oder zu kaufen ist vielen Verbrauchern<br />

nach wie vor zu teuer.<br />

„Das Marktumfeld für Bauen und<br />

Wohnen war 2023 geprägt durch<br />

die anhaltenden Auswirkungen<br />

des starken Zinsanstiegs imVorjahr,die<br />

Inflationund große wirtschaftliche<br />

Unsicherheiten“, betont<br />

Vorstandschef Mike Kammann.<br />

An diesem Trend konnten<br />

die leicht sinkenden Immobilienpreise<br />

wenig ändern. Zurückhaltung<br />

auch bei den energetischen<br />

Sanierungsmaßnahmen, die mit<br />

6,5 Millionen nur knapp eine<br />

Million privater Haushalte mehr<br />

als imVorjahr für die kommenden<br />

Jahre plant. Die Bausparkasse<br />

sieht die Ursache dafür in den<br />

„unklarenFörderregelungen“.<br />

Beim Bausparen zeigen sich die<br />

Kundinnenund Kundenumsoengagierter.<br />

Die Bausparkasse Hall<br />

freut sich über ein „starkes Neugeschäft“.<br />

Zwar lag dies mit 31<br />

Milliarden Euro rund neun Milliarden<br />

unter dem Vorjahresrekord,<br />

aber: Vor der Zinswende<br />

hatte die Bausparkasse 2021 lediglich<br />

24Milliarden Euro in ihren<br />

Büchern stehen.„Die Kundinnen<br />

und Kunden erkennen den<br />

Wert des Bausparens als Instrument,<br />

sich die niedrigen Darlehenszinsen<br />

zusichern“, teilt das<br />

Unternehmen mit.<br />

Im eingelösten Bauspar-Neugeschäft<br />

wuchs der Marktanteil um<br />

2,3 auf 31,2 Prozent. Dennoch:<br />

Insgesamt geben die wirtschaftlichen<br />

Rahmenbedingungenfür die<br />

Bausparkasse noch keinen Grund<br />

zurEntwarnung. Mit 20 Millionen<br />

Euro liegt das Ergebnis vor Steuern<br />

für 2023 „leicht über Plan“,<br />

aber unter den Zahlen vom Vorjahr.<br />

Nach Einschätzung des Unternehmens<br />

ist von einem temporären<br />

Effekt auszugehen, beeinflusst<br />

durch den schnellen und<br />

starken Zinsanstieg. Die höheren<br />

Zinsen wirkten sich „bereits in<br />

den nächsten Jahren“ positiv aus.<br />

Wovondie Bauparkasse im Markt<br />

profitiert: Sie ist Teil der genossenschaftlichen<br />

Finanzgruppe, zu<br />

der neben großen Unternehmen<br />

wie die R+V-Versicherungen oder<br />

Union Investment auch die rund<br />

700 Volks- und Raiffeisenbanken<br />

in Deutschland gehören. Sie sind<br />

Dienstleistungspartner der Bausparkasse<br />

Schwäbisch Hall für<br />

private Baufinanzierungen. Damit<br />

hat die Bausparkasse Zugriff auf<br />

eines der dichtesten Bankservice-<br />

Netze in Deutschland.<br />

Dies zeichnet sich unter anderem<br />

in der Gesamtvertriebsleistung<br />

der Bausparkasse für das vergangene<br />

Jahr ab, die bei 40,7 Milliarden<br />

Euro abschloss. „Dass wir<br />

trotz des aktuellen Marktumfelds<br />

so ein gutes Ergebnis im Gesamtvertrieb<br />

erzielt haben, spricht für<br />

die hervorragende Zusammenarbeit<br />

mit unseren Vertriebspartnern<br />

in der genossenschaftlichen<br />

Finanzgruppe und unseren<br />

starken Außendienst“, resümiert<br />

Mike Kammann.<br />

Mittel- bis langfristig geht der<br />

Bausparkassenchef von einem<br />

insgesamt wachsenden Markt aus<br />

und erwartet neben stabilen Zinsen<br />

moderat sinkende Immobilienpreise,<br />

aber auch stark steigende<br />

Mieten. Dies werde wiederum<br />

mehr Menschen zu Wohneigentum<br />

motivieren, ist Kammann<br />

sicher. Der Wunsch nach den eigenen<br />

vier Wänden sei ungebrochen,<br />

auch angesichts des Mangels<br />

an Neubauten.<br />

Seine Forderung an die Politik:<br />

„Orientierung für die Eigentümer.“<br />

So beklagt Kammann den<br />

aktuellen „Sanierungsstau“, für<br />

den er bei den „komplizierten<br />

und sich regelmäßig verändernden<br />

staatlichen Förderungen“ die<br />

Schuld sieht und sich damit dem<br />

Urteil des Immobilienausschusses<br />

anschließt. Sein Fazit: „Wir brauchen<br />

einen Masterplan der Politik<br />

zur Klimawende, einschließlich<br />

klarer und verlässlicher Förderbedingungen.“<br />

www.schwaebisch-hall.de<br />

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IT-TIPP<br />

Kryptografie<br />

FaszinierendeEntwicklungvom Geheimcode zur Quantensicherheit<br />

Entstanden aus dem Bedürfnis nach<br />

Geheimhaltung, zieht sich die<br />

Geschichte der Kryptografie durch<br />

Epochen und Kulturen. Von der römischenAntikebis<br />

zur heutigen digitalen<br />

Zeit hat sie die Kommunikation und<br />

Sicherheitgrundlegend verändert.<br />

Schon immer haben Menschen Nachrichten<br />

übermittelt. Damit nur der Empfänger<br />

sie entziffern konnte, wurden sie mit<br />

Geheimschriften verschlüsselt. Auch heute<br />

ist die Kryptografie für die sichere Kommunikation<br />

im Internet und den Schutz<br />

digitaler Identitätenunverzichtbar.<br />

Antikeund klassische Verschlüsselung<br />

Eine der ältesten Verschlüsselungsmethoden<br />

ist die Skytale aus dem Griechenland<br />

des 5. Jahrhunderts v. Chr.Sie besteht aus<br />

einem langen Pergamentstreifen, der um<br />

einen Stab gewickelt wird. Um die Nachricht<br />

zu lesen, musste der Empfänger den<br />

Streifen um einen Stab mit gleichem<br />

Durchmesser wickeln.<br />

Eine weitere antike Verschlüsselungsmethode<br />

ist die Caesar-Chiffre. Julius Cäsar<br />

soll sie im 1. Jahrhundert v. Chr. verwendet<br />

Die moderne Kryptografie nutzt mathematische Algorithmenzur<br />

Verschlüsselung.<br />

Foto:ShutterstockElena Abrazhevich<br />

haben. Dabei wird jeder Buchstabe um<br />

eine feste Anzahlvon Positionen im Alphabet<br />

verschoben.Im16. Jahrhundert wurde<br />

die Methode mittels einer variablen Verschiebung<br />

erweitert (Vigenère-Chiffre) und<br />

dadurch sehr viel sicherer.<br />

Besonders bekannt ist Enigma, eine Verschlüsselungsmaschine<br />

der deutschen<br />

Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Sie<br />

bestand aus einer Tastatur und Walzen.<br />

Jeder Tastenanschlag führte durch Walzenrotation<br />

zu einer komplexen Verschlüsselung.<br />

Diese Methode galt lange Zeit als<br />

unknackbar.<br />

Moderne Kryptografie<br />

Die moderne Kryptografie basiert auf<br />

mathematischenAlgorithmen. Diebekanntesten<br />

Verfahren sind die symmetrische<br />

und die asymmetrische Verschlüsselung.<br />

Bei der symmetrischen Verschlüsselung<br />

verwenden Sender undEmpfänger denselbengeheimen<br />

Schlüssel zumVer-und Entschlüsseln<br />

der Daten. Schwierig ist der<br />

sichereSchlüsseltausch.<br />

Bei der asymmetrischen Verschlüsselung<br />

(Public-Key-Kryptografie) werden zwei<br />

Schlüssel verwendet: ein öffentlicher zum<br />

Ver- und ein privater<br />

Schlüssel zumEntschlüsseln.<br />

Bekannte Algorithmen<br />

sind RSA (Rivest-<br />

Shamir-Adleman) und<br />

ECC (Elliptic Curve Cryptography).<br />

RSA basiert aufder Primfaktorzerlegung<br />

großer<br />

Zahlen.ECC nutztelliptische<br />

Kurven und bietet<br />

eine mit RSA vergleichbare<br />

Sicherheit bei kürzeren<br />

Schlüsseln, wasdie<br />

Effizienz in ressourcenbeschränkten Umgebungen<br />

wie Smartcards und IoT-Geräten<br />

erhöht.<br />

Post-Quanten-Kryptografie<br />

Die heutige Kryptografie wird von Quantencomputern<br />

bedroht. Diese lösen komplexe<br />

mathematische Probleme in sehr<br />

kurzer Zeit und brechen die heutige Verschlüsselung.<br />

In der Post-Quanten-Kryptografie<br />

wird deshalb nach quantenresistenten<br />

Algorithmen geforscht.<br />

Deren Implementierung ist eine Herausforderung,<br />

da die neuen Algorithmen Zertifizierungsstandards<br />

(NIST) entsprechen und<br />

mit bestehenden Systemen interagieren<br />

müssen. Dasie mehr Ressourcen benötigen,<br />

müssen ggf.Hard- und Software angepasst<br />

werden. Außerdem müssen digitale<br />

Zertifikate erneuert werden.Dies erfordert<br />

sorgfältige Planung, damit die Zertifikatsinfrastruktur<br />

den neuen Anforderungen<br />

gerechtwird. Zertifikatsmanagement-Tools<br />

wie essendi xc unterstützen dabei und<br />

gewährleisten die Kontinuität der sicheren<br />

Kommunikation.<br />

Wirbei essendi it entwickeln IT-Lösungen<br />

aufhöchstem Niveau.Wir sind spezialisiert<br />

auf IT-Sicherheit und Zertifikatsmanagement<br />

und forschen mit der Hochschule<br />

Luzern am Einsatz von Algorithmen, die<br />

den neuesten NIST Standards (National<br />

Institute of Standards and Technology) im<br />

Bereich „Quantensichere Kryptografie“<br />

entsprechen.<br />

essendi it GmbH<br />

Dolanallee 19<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 07 91-94 3070-12<br />

Internet: www.essendi.de<br />

KI im Handwerk<br />

NEWSLINE<br />

Ishida entwickelt ein neues<br />

Röntgenprüfsystem<br />

SCHWÄBISCH HALL. Ishida bietet ein neues Röntgenprüfsystem<br />

an. Das IX-EN-2493-Compact meistert erstmals<br />

die Herausforderung, bei sehr leichtgewichtigen<br />

Schlauchbeutelverpackungen<br />

eine<br />

Fremdkörperdetektion<br />

mit Hochgeschwindigkeit<br />

durchzuführen.<br />

Das<br />

kompakte Design<br />

ermöglicht die einfache<br />

Integration in<br />

bestehende Linien.<br />

Die Ishida GmbH<br />

konzipiert, produziert und installiert innovative Wiegeund<br />

Verpackungstechnologien für den Food- und den<br />

Non-Food-Bereich.<br />

pm<br />

REGION. Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken<br />

lädt am Donnerstag, 14. März, um 17 Uhr zum ersten<br />

Kompetenztag Künstliche Intelligenz indas Bildungsund<br />

TechnologiezentruminHeilbronn ein.ReferentSven<br />

Weidner (Geschäftsführerder Firma Meiti) führt die Teilnehmer<br />

zunächst in die Welt der Künstlichen Intelligenz<br />

(KI) ein, ehe er anhand praktischer Anwendungsbeispiele<br />

die Einsatzmöglichkeiten von Chat-GPT im Handwerk<br />

aufzeigt. Anschließend stellt Weidner die speziell fürs<br />

Handwerk entwickelte KI-Assistenz „meiti“ vor und<br />

wird diese live vor Ort demonstrieren. Die Software soll<br />

Handwerkern insbesondere die Kommunikation mit<br />

Kunden erleichtern. Abgerundet wird die Veranstaltung<br />

durch einen Kurzvortrag von Innovationsberater Jan<br />

Boßler.Erinformiert die Teilnehmer überdie Fördermöglichkeiten<br />

für Digitalisierungsprojekte. Eine Anmeldung<br />

ist erforderlich bei Vanessa Betz, Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken, unter Telefon 071 31 /791 27 10,<br />

oder per E-Mail an Vanessa.Betz@hwk-heilbronn.de. pm<br />

Foto:Ishida


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Firmen &Märkte 13<br />

Robust undoptimistisch<br />

Bilanz Die Raiffeisenbank Frankenhardt-Stimpfachzeigt sichtrotz Herausforderungen<br />

im abgelaufenenGeschäftsjahr 2023 mitstabilen Ergebnissen.<br />

Die Raiffeisenbank Frankenhardt-Stimpfach<br />

eG<br />

kündigte ihrerobuste Geschäftsentwicklung<br />

für das Jahr<br />

2023 an. Trotzder Konfrontation<br />

mit einem Spektrum anHerausforderungen<br />

und Chancen in einem<br />

dynamischen wirtschaftlichen<br />

Klima, behauptet sich das<br />

Institut erfolgreich.<br />

Zuversicht: DieVorstände Rudolf Walter (li.) und Thomas Stalla<br />

sehen das Geldinstitut aufgutem Kurs.<br />

Foto: privat<br />

FORTSCHRITTE Im Verlauf<br />

des Geschäftsjahres 2023 erzielte<br />

die Bank solide finanzielleErfolge.<br />

Obgleich sie zu den kleiner<br />

dimensionierten Finanzinstituten<br />

ihrer Region zählt, ist es<br />

ihr gelungen, ihre Position am<br />

Markt nicht nur zuverteidigen,<br />

sondern auch zufestigen. „Die<br />

Bilanzsumme verzeichnete einen<br />

Anstieg von334,3 Millionen<br />

Euro im Vorjahr auf 342,7 Millionen<br />

Euro, während die Nachfrage<br />

nach Krediten kontinuierlich<br />

stark blieb unddas Geschäft<br />

mit Kundenkrediten um 5,4<br />

Prozent wuchs“, teilt die Bank<br />

schriftlich mit.<br />

Trotz eines leichten Rückgangs<br />

von 0,8 Prozent bei den bilanzierten<br />

Einlagen, eine Entwicklung,<br />

die nach den hohen<br />

Wachstumsraten der vergangenen<br />

Jahre weniger ins Gewicht<br />

fällt, konnte die Raiffeisenbank<br />

ihrbetreutes Kundenvolumen im<br />

abgelaufenen Geschäftsjahr auf<br />

650,9 Millionen Euro steigern.<br />

„Dies belegt eindrucksvoll unsere<br />

Fähigkeit, unter anspruchsvollen<br />

Bedingungen stabile Ergebnisse<br />

zu liefern“, heißt es in<br />

der Mitteilung.<br />

HERAUSFORDERUNGEN<br />

Das Jahr 2023 stellte sich fürdie<br />

Raiffeisenbank Frankenhardt-<br />

Stimpfach als ein Zeitraum voller<br />

globaler Unsicherheiten und<br />

spezifischer Herausforderungen<br />

dar, eine Erfahrung, die sie mit<br />

vielen anderenBanken teilt.<br />

„Globale Wirtschaftsfluktuationen,<br />

geopolitische Spannungen,<br />

die anhaltende Niedrigzinspolitik<br />

der Zentralbanken, Fachkräftemangel,<br />

verschärfte regulatorische<br />

Vorgaben und zunehmender<br />

Wettbewerbsdruck“,<br />

diese Faktoren stuft Vorstandsmitglied<br />

Thomas Stalla als signifikante<br />

Herausforderungen im<br />

vergangenen Jahr ein. Trotzdem<br />

konnte die Bank dank ihrer Flexibilität,<br />

der Diversifizierung ihrerGeschäftsfelder<br />

und derstetigen<br />

Steigerung ihrer Effizienzsolide<br />

finanzielle Ergebnisse vorweisen.<br />

Investitionen in digitale<br />

Technologien spielten eine entscheidende<br />

Rolle bei der Verbesserung<br />

der Kundenerfahrung<br />

und der Effizienzsteigerung der<br />

Bank.<br />

AUSBLICK Mit einem „optimistischen<br />

Blick in die Zukunft“<br />

plant die Bank, ihre strategische<br />

Ausrichtung fortzuführen<br />

und „sich flexibel an veränderte<br />

Marktbedingungen anzupassen“.Dabei<br />

legt sie großen Wert<br />

auf die Erfüllung ihrer Verpflichtungen<br />

gegenüber Kunden,<br />

Mitarbeitern und der lokalen<br />

Gemeinschaft. Vorstandsmitglied<br />

Rudolf Walterhebt„den<br />

Ausbau digitaler Dienste imOnline-<br />

und Smartphone-Banking,<br />

die Intensivierung der persönlichen<br />

Beratung vor Ort und die<br />

Expansion im Firmenkundensegment“<br />

als zentrale Elemente<br />

für die Zukunftssicherung der<br />

Bank hervor.Zusätzlichwirddas<br />

Geldhaus die Unterstützung lokaler<br />

Vereine und Organisationen<br />

fortsetzen, unter anderem<br />

durchkostenfreie Vereinskonten<br />

sowie Spenden.<br />

pm<br />

www.rb-frankenhardtstimpfach.de<br />

Spiesverlängert<br />

Vertrag vorzeitig<br />

Der Vorstandsvorsitzendebleibtder VR Bank<br />

Heilbronn Schwäbisch Hall weiter treu.<br />

Der Aufsichtsratder VR Bank<br />

Heilbronn Schwäbisch Hall<br />

eG hat Eberhard Spies gebeten,<br />

seinen Mitte 2025 auslaufenden<br />

Vertrag bis Ende 2026 zu<br />

verlängern. Der Vorstandsvorsitzende<br />

hat diesem Wunsch zugestimmt.<br />

Eberhard Spies ist seit<br />

Juli 2005 Vorstandsvorsitzender<br />

zunächst der VR Bank Schwäbisch<br />

Hall und nach den Fusionen<br />

mit der Crailsheimer Volksbank<br />

(2009) und der Volksbank Heilbronn<br />

(2021) auch Vorstandsvorsitzender<br />

der VR Bank Heilbronn<br />

Schwäbisch Hall. Das genossenschaftliche<br />

Finanzinstitut hat eine<br />

Bilanzsumme vongut fünf Milliarden<br />

Euro und betreut über zehn<br />

Milliarden Euro seiner 106 172<br />

Mitglieder.<br />

Der Vorstand in seiner jetzigen<br />

Besetzung arbeitet seit Mai 2023<br />

zusammen, nachdem zuletzt Marco<br />

Beckbissinger für den Marktbereich<br />

Heilbronn dazugestoßen<br />

ist. Die umfangreichen Veränderungen<br />

im Vorstand und der zweiten<br />

Führungsebene, durch die Fusion<br />

der beiden Banken benötigen<br />

noch Zeit, bis sie sichendgültig<br />

eingespielt haben. Die äußeren<br />

Rahmenbedingungen für die Wirtschaft<br />

und damit auch die Kreditbranche<br />

sind zugleich herausfordernd<br />

wie nie zuvor, sodass das<br />

bestehende Gremium sich weiter<br />

Auftrag: Eberhard Spies soll die<br />

Bank in eine erfolgreiche<br />

Zukunft führen. Foto: VR Bank<br />

mit dem Zusammenwachsen und<br />

der Weiterentwicklung der Bank<br />

befassen soll. Gleichzeitig soll die<br />

Bank neu ausgerichtet und in Zukunft<br />

schlanker aufgestellt werden.<br />

pm<br />

www.vrbank-hsh.de<br />

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Das<br />

Medicolleg<br />

ist ein hochmodernes<br />

ZentruminCrailsheim.<br />

Letzte freie Fläche!<br />

Die Verkehrsanbindung an der<br />

Haller Straße,verbunden mit<br />

ausreichend, kostenlosen<br />

Parkplätzen amGebäude sind der<br />

ideale Standort für gewerbliche<br />

Nutzung und weiterewirtschaftsorientierte<br />

Aspekte.<br />

Zusätzlich bieten wir eine<br />

Tiefgarage mit25Stellplätzen.<br />

Aktuell steht eine Fläche zur<br />

Verfügung:<br />

Im 2. OG steht eineRäumlichkeit<br />

im veredelten Rohbau,welche als<br />

Büro, Kanzlei oder Arztpraxis<br />

genutzt werden kann, zur<br />

Verfügung.<br />

Die Fläche liegt beica. 245 m²<br />

und kann nachWunschdes<br />

Nutzers ausgebaut werden.<br />

Das Medicolleg ist nach<br />

modernsten energetischen<br />

Standards gebaut und entspricht<br />

dem KFW 50 Standard.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

Haller Str. 124<br />

in Crailsheim<br />

www.medicolleg-crailsheim.de<br />

Kontakt:<br />

Thomas Krug<br />

Conwick GmbH<br />

+49 176 19196969<br />

t.krug@conwick.de


14 Sport &Wirtschaft<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

WennBilder keine Worte brauchen<br />

Philipp Reinhardaus BadMergentheimist eingefragter Fotografmit internationalem Renommee. Die Anfänge seiner Karriere<br />

beginnen unter anderem mit der Leidenschaftfür denBasketball und fürdie HAKRO Merlins. VONHERIBERT LOHR<br />

Anspruch:Philipp Reinhardmacht<br />

Handwerk zur Kunst. Foto:T.Reinhard<br />

Die Beschreibung „etwas in<br />

Szene setzen“ trifft wohl<br />

am ehesten den Kern des<br />

Tuns, auf den sich Philipp Reinhard<br />

in seiner Arbeit als Fotograf<br />

fokussiert. DennPhilipp Reinhard<br />

macht nicht einfach Bilder. Nein,<br />

er erzählt in Bildern.Wenn er den<br />

Auslöser drückt, hält er ihn meist<br />

fest, diesen einen, häufig fast beiläufigen<br />

Augenblick, der auch<br />

ohne Worte so viel sagt.<br />

Der Taubertäler ist Fotograf und<br />

Filmemacher aus und mit Leidenschaft,<br />

die ihn über das bloße<br />

Handwerk hinaus erhebt, seine<br />

Fotografien so ein Stück weit<br />

auch immer zum Kunstwerk machen.<br />

Seine Fähigkeit, außergewöhnliche<br />

und flüchtige Augenblicke<br />

fast wie zufällig zu erfassen,<br />

ist längst auch international<br />

gefragt. „Intensiv, nah, ehrlich.“<br />

So beschreibt etwa der Diplom-<br />

Fotoingenieur und Chefredakteur<br />

bei New CBenjamin Lorenz<br />

die Arbeiten von Philipp Reinhard:<br />

„Seine Bilder sind immer<br />

auch eine Geschichte, transportieren<br />

Emotionen und gewähren<br />

intime Einblicke.“ Der Kundenkreis<br />

für Reinhards Reportagen,<br />

Porträts und Kampagnen setzt<br />

sich längst aus angesehenen Adressen<br />

zusammen. Sportartikelhersteller<br />

wie Adidas und Nike,<br />

Versicherungskonzerne wie Allianz<br />

greifen auf seine Expertise<br />

ebenso zu wie etwa Deutschlands<br />

auflagenstärkste Wochenzeitung<br />

„Die Zeit“ oder der Automobilhersteller<br />

Mercedes-Benz. Das<br />

Themenfeld „Mensch und Sport“<br />

bildet seit seinen Anfängen einen<br />

Schwerpunkt seiner Arbeit und<br />

so ist seine Tätigkeit als Teamfotograf<br />

für die HAKRO Merlins<br />

Crailsheim, den Deutschen Fußball-Bund<br />

(DFB) und den Deutschen<br />

Olympischen Sportbund<br />

(DOSB) fast schon eine logische<br />

Konsequenz. Und doch: Wie<br />

oft im Leben ist auch diese Logik<br />

auch eine Folge von Zufälligkeiten.<br />

Denn dass er heute deutsche<br />

Sportlerbei Welt- undEuropameisterschaften<br />

oder Olympischen<br />

Spielen begleitet, hat seine<br />

Anfänge in der Region. Denn Philipp<br />

Reinhard begeisterte sich seit<br />

jungen Jahren nicht nur für das<br />

Fotografieren, sondern auch für<br />

Basketball.<br />

In seiner Heimaststadt Bad Mergentheim<br />

ging er in der Jugend<br />

selbst auf Korbjagd und traf dabeiauchauf<br />

Ben Stark, den Leiter<br />

Nachwuchs der HAKRO Merlins,<br />

der ehrenamtlich die dortigen Jugendmannschaftentrainierte.<br />

Und<br />

es war der damalige Assistenzcoach<br />

des Bundesligaaufsteigers,<br />

derPhilipp Reinhard aufdie Idee<br />

brachte, ihn bei einem BBL-Spiel<br />

zu porträtieren.<br />

Für den jungen Fotografen eine<br />

der Initialzündungen für seine<br />

spätere Karriere. Für Freikarten<br />

macht erdanach Spielerportraits<br />

oder lichtete das Team in der Pre-<br />

Saison bei den media days ab.<br />

Auchbei denSpielenhatte er fortan<br />

immer „seine Leica“ dabei.<br />

„Irgendwann war ich dann nicht<br />

mehr als Zuschauer da, sondern<br />

nur noch am Spielfeldrand unterwegs,<br />

um besondere Momente<br />

festzuhalten“, blickt er aufdie Anfänge<br />

zurück. Merlins-Prokurist<br />

Lukas Lienert erkannte seinerseits<br />

die Bedeutung von aussagekräftigen<br />

Fotos für das Sportmarketing<br />

modernerPrägung.<br />

Sportmarketing<br />

moderner Prägung<br />

„Wir waren zwei junge Typen, die<br />

zur gleichen Zeit amgleichen Ort<br />

waren und teilten dasMomentum<br />

ausmeinen Ideen und seinerPhilosophie“,<br />

sagt Philipp Reinhard:<br />

„Bei mir ist 30 Prozent Fotografie<br />

und 70 Prozent das Menschliche.<br />

Es geht darum, Zugänge zu<br />

bekommen und sichVertrauenzu<br />

erarbeiten. Das ist für die Art wie<br />

ich arbeite extrem wichtig.“<br />

Als Fotograf und Fan macht Philipp<br />

Reinhard keinen Hehl daraus,<br />

dass ihn seine Arbeit dann<br />

und wann auch emotional anfasst.<br />

„Die Reise, die ich mit den<br />

HAKRO Merlins erleben durfte,<br />

ist ein emotionales Stück inmeinem<br />

Herzen.“ Die Jubelszenen<br />

aufdem Feld beim Aufstieg 2018,<br />

der erste Sieg gegen Alba Berlin<br />

im März 2020 oder das Pokalfinale<br />

2022 sind auch für den Foto-Profi<br />

„super emotional“. Leidenschaft<br />

schafft mitunter aber<br />

auch Leiden: „Die Finalniederlage<br />

war sportlich einer der traurigstenMomente,<br />

die ichjeerlebt<br />

habe.“ Sportfotografie ist ohnehin<br />

ein hartes Geschäft, das auch persönlich<br />

fordertund zehrt.<br />

Ein Beispiel: Als im Februar 2022<br />

„die Merlins“ das Pokal TOP<br />

FOUR in Berlin spielten, liefen<br />

gleichzeitig die Olympischen Spiele<br />

in Peking. „Am Dienstag sind<br />

die Eishockeyspieler, für die ich<br />

unter anderem als Fotograf zuständig<br />

war, ausgeschieden. Am<br />

Mittwoch musste ich zweiCoronatests<br />

machen um das Land verlassen<br />

zudürfen, Donnerstagnacht<br />

bin ich zurückgeflogen, am Freitagmorgen<br />

vonFrankfurtmit dem<br />

Auto nach Berlin gefahren und<br />

war zum Eintreffen der Mannschaft<br />

am Abend im Hotel. Die<br />

Merlins haben mir etwas zumAnziehen<br />

mitgebracht. Ich hatte nur<br />

Olympia-Klamotten dabei.“<br />

Wer indiesem Metier Erfolg haben<br />

will, muss flexibel sein, auch<br />

wenn der Terminkalender schon<br />

wieder gut gefüllt ist. „Dieses Jahr<br />

stehen mit den Olympischen Spielen<br />

in Paris und der Fußball-Europameisterschaft<br />

im eigenen Land<br />

für mich zwei Leuchtturmprojekte<br />

an, dazu kommen eine Reihe<br />

von terminlich fix vereinbarten<br />

Werbekampagnen mit Sportgrößen“,<br />

erzählt Philipp Reinhard<br />

und fügt an: „Viele Anfragen kommen<br />

meist erst ein paar Wochen<br />

oder Monate vorher, sodass ich<br />

jetzt noch nicht sagen kann, was<br />

dieses Jahr noch alles ansteht.“<br />

Viel Zeit zum Reflektieren bleibt<br />

im hektischen Alltag selten. Termindruck,<br />

harte Arbeit, viele<br />

Nächte in Hotels und meist nur<br />

wenige Tagen zu Hause –trotzdem<br />

versucht Philipp Reinhard<br />

hier die Balance zu halten: „Privates<br />

und vorallem Zeit für sich“, so<br />

sagt er „ist mit Geld nicht zu bezahlen.<br />

Das darf man nicht vergessen.“<br />

Ausgleich findet er auf<br />

dem Skateboard, beim Surfen<br />

und –wer hätte es gedacht: beim<br />

Basketball spielen. Zudem hört er<br />

gerne Vinylund fährtgelegentlich<br />

auch seinen alten, weinroten Mercedes-Klassiker<br />

aus. Dass ihn der<br />

Stress nur selten übermannt, hat<br />

aber auch damit zu tun, dass Philipp<br />

Reinhard liebt, wasertut. Fotografieren<br />

ist seine Leidenschaft<br />

und erst an zweiter Stelle Arbeit:<br />

„Ganz ehrlich: Ich bin dankbar,<br />

dass ich so etwas erleben darf“.<br />

www.hakro-merlins.de<br />

PARTNER DER HAKRO MERLINS<br />

WIR HALTEN ZUSAMMEN!<br />

In guten Zeiten und ganz besonders inZeiten wie diesen, in denenesnochmehr darauf<br />

ankommt füreinanderdazusein, sich gegenseitigHaltzugeben und zu unterstützen.<br />

Eswar keine einfache Hinserie.Warenwir dieletzten Jahreäußerst beflügelt, müssen wir<br />

unsjetzt ganzanderenHerausforderungen stellen. Doch wie im wahren Leben, gehörtes<br />

auch im Sport dazu, schwierige Situationen zu meistern.<br />

Ichverspüre großesVertrauen in dieHAKROMerlinsCrailsheim und wünsche mir, dass wir<br />

in der „Merlins Familie“ noch engerzusammenhalten. Wirsind alle einTeil desGanzen und<br />

somit wünscheich unsallen,dasswir auch <strong>2024</strong> denGlaubenanuns nie verlieren.<br />

Denn wenn sich aus demDruck wieder Leichtigkeitentwickelt,bin ich überzeugt, dass wir<br />

am Ende da bleiben,wowir hingehören: nämlich erstklassig.<br />

CarmenKroll<br />

FLAIR PARK-HOTEL<br />

ILSHOFEN<br />

Im Verbund derSÜDWEST PRESSE<br />

seit 150 Jahren


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Firmen &Märkte 15<br />

Molkereien sind gut aufgestellt<br />

Die angekündigte Schließung desLandliebe-Werks in Heilbronn warfür vieleein Schock.InHohenlohe gibt es drei Molkerei-Betriebe,<br />

die eineguteLagemelden. Für einige Landliebe-Bauern zeichnet sichhierdurcheineLösung ab. VONHEIKO FRITZE<br />

Während die Unternehmensgruppe<br />

Theo Müller<br />

das Heilbronner Joghurt-<br />

Werk schließen will, läuft keine<br />

100 Kilometer entfernt die Joghurtproduktion<br />

auf Hochtouren.<br />

Im Werk derSchrozberger Milchbauern,<br />

in dem Produkte mit Demeter-Qualitäthergestelltwerden,<br />

ist die Auslastung derzeit gut. Das<br />

berichtet Geschäftsführer Friedemann<br />

Vogt. Ähnliches ist auch in<br />

den MolkereieninCrailsheim und<br />

SchwäbischHall zu hören.<br />

„Wir sind sehr gut ausgelastet“,<br />

sagt Vogt. „Vergangenes Jahr waren<br />

wir die einzige Bio-Molkerei<br />

Deutschlands, die gewachsen<br />

ist.“ Das Schrozberger Unternehmen<br />

ist zweigeteilt: Es gibt zum einen<br />

die Schrozberger Milchbauern,<br />

die Milch in Demeter-Qualität<br />

liefern. Daneben gibt es die<br />

Schrozberger Molkerei mit mehr<br />

als 200 Lieferbetrieben –auch<br />

hier sei die Auslastung sehr gut.<br />

Während die Milchmengen stabil<br />

blieben, gehe aber die Zahl<br />

der Mitglieder zurück, berichtet<br />

Vogt –„kleinere Betriebe hören<br />

zusehends auf“.<br />

Fusion mitMolkerei<br />

Creglingen steht an<br />

Durch die bevorstehende Schließung<br />

von Heilbronn steht nun<br />

aber Zuwachs ins Haus: Noch in<br />

diesem Jahr soll die Fusion mit<br />

der Molkerei Creglingen vollzogen<br />

werden, einer Genossenschaft,<br />

deren Mitglieder bislang<br />

nach Heilbronn lieferten. Diese<br />

sogenannten Landliebe-Bauern<br />

werden aufgenommen, haben<br />

die Erzeugerversammlungen<br />

Müller schließt Landliebe-Standort in Heilbronn<br />

Die Theo Müller-Gruppe verkündete Mitte Februar, die beiden<br />

Standorte Heilbronn und Schefflenz mit rund 400 Mitarbeitern<br />

schrittweise bis Sommer 2026 zuschließen. Als Gründe nannte<br />

Müller hohen Kostendruck und enormen Investitionsbedarf. Zudem<br />

sei imhart umkämpften Milchmarkt mit den in Heilbronn<br />

hergestellten Joghurts und Desserts der Marke Landliebe kein<br />

„signifikanter Volumenzuwachs“ zu erwarten.<br />

Perspektive: Milchbauernaus Creglingen bekommen bei den Schrozbergern eine neue Heimat.<br />

der Schrozberger beschlossen,<br />

sagt Vogt. „Wir werdenihnen eine<br />

neue Heimat geben. Denn wir<br />

wollen die Regionalität pflegen –<br />

dafür steht Schrozberg.“<br />

Deutlich gewachsen ist im vergangenen<br />

Jahr die Hohenloher Molkerei:<br />

Die Genossenschaft aus<br />

Schwäbisch Hall hat im abgelaufenen<br />

Jahr mit 435,6 Millionen<br />

Kilogramm Milch die historisch<br />

höchste Milchmenge verarbeitet<br />

–Tendenz weiter steigend,<br />

berichtet der geschäftsführende<br />

Vorstand Martin Boschet. „Seit<br />

Jahren investieren wir kontinuierlich<br />

und zielgerichtetinmodernste<br />

Prozess- und Abfülltechnologie,<br />

um am Markt wettbewerbsfähig<br />

zu bleiben.“ 2023 seien es<br />

annähernd 15 Millionen Euro gewesen.<br />

Große Sorge bereite derzeit eher<br />

die Situation, in dersich die deutsche<br />

Landwirtschaft befindet.<br />

„Leider fehlt es von Seiten der<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Berliner Politik an Verlässlichkeit<br />

und Planbarkeit für unsere bäuerlichen<br />

Familienbetriebe“, kritisiert<br />

Boschet. „Das Vertrauen in<br />

die Berliner Politik ist bei vielen<br />

bei Null.“ Unter diesen Voraussetzungen<br />

würden Investitionen<br />

nicht mehr getätigt, der Umbau<br />

der Nutztierhaltung zu noch mehr<br />

Tierwohl finde nicht statt, da jegliche<br />

Planungssicherheit fehle.<br />

„Zudem ist die Finanzierbarkeit<br />

vonBauprojekten in neue Stallungen<br />

derzeit nicht mehr gegeben.“<br />

Das alles werde mit sehr hoher<br />

Wahrscheinlichkeit zu starken<br />

Veränderungen in der kleinteiligen<br />

Landwirtschaft gerade in Baden-Württemberg<br />

führen. „Überall<br />

droht Gefahr, dass eskaum<br />

noch Landwirte gibt, die hier hegen<br />

und pflegen.“<br />

Erfolg mit internationalen<br />

Käsesorten<br />

Ganz auf Käse spezialisiert ist<br />

das Milchwerk Crailsheim. 305<br />

Milcherzeuger liefern mehr als<br />

150 Millionen Kilogramm Milch<br />

pro Jahr, die von etwa 230 Mitarbeitern<br />

verarbeitet werden –damit<br />

ist das Milchwerk die größte<br />

Käserei im Land. „Es läuft ganz<br />

gut“, sagt der geschäftsführende<br />

Vorstand Josef Vögele. „Wir<br />

bekommen unsere Mengen abgesetzt.“<br />

Das Unternehmen stellt<br />

internationale Käsesorten her –<br />

Balkan-Käse, Kashkaval, Weißkäse<br />

sowie Pfannen- und Grillkäse.<br />

Diese werdenauch über die Grenzen<br />

hinweg vermarktet. „Wir haben<br />

damit aber auch ganz andere<br />

Geschäftsverläufe als eine normale<br />

Molkerei oder ein Joghurt-<br />

Werk“, räumt Vögele ein.<br />

ADVERTORIAL<br />

In der Horaffenstadt wird es<br />

in diesem Jahr häufig quirlig<br />

zugehen. Mit vielfältigen Angeboten<br />

soll gerade auch die<br />

Kernstadt zu einem Zentrum der<br />

Begegnung werden.<br />

Den Bewohnern und Besuchern<br />

der Innenstadt wird auch in diesem<br />

Jahr wohlkaum langweilig. Was<br />

wenig verwundert,bemühen sich<br />

die mittlerweile mehr als170 Mitglieder<br />

des Startmarketingvereins<br />

in enger Zusammenarbeit und Abstimmung<br />

mit derStadtverwaltung,<br />

aber auch mitweiteren Vereinen<br />

und Gruppierungen um ein wahrlichumfassendes<br />

Veranstaltungsprogramm<br />

unddas zusätzlich zu<br />

den Traditionsveranstaltungen wie<br />

etwadem Fränkischen Volksfest<br />

oder dem Kulturwochenende.<br />

DerReigender Aktionen reicht vom<br />

neu konzipierten, regionalenFoodtruck-Festival<br />

und Sommerfest über<br />

die City-Tourund verkaufsoffenen<br />

Sonntage bis hin zum Weihnachtsmarkt<br />

im Spital. Gerade auchweil<br />

der Verkehrsversuch mit temporärer<br />

Fußgängerzone in Sachen<br />

Aufenthaltsqualität eine besondere<br />

Herausforderung ist, hatder Stadtmarketingverein<br />

mit größeren<br />

Veranstaltungen zusätzlich noch<br />

einmal nachgeschärft.<br />

Neben der „Night of the Bands/<br />

DJs“ wird „das Wirtefest“ alsein<br />

weiterer Klassikerwiederbelebt.Im<br />

Herbst findenerstmals die Crailsheimer<br />

Markttage statt, diedie<br />

Innenstadtfür zwei Tage in einen<br />

riesigen Marktplatz verwandeln<br />

werden. Einzigartig: Es wird nicht<br />

nur der eine bestimmte Markt geboten,<br />

sondern die Themen #Leckerschmecker(Gekochtes,Gegrilltes<br />

Gemeinsam für Crailsheim<br />

Heimatliches Flair als Markenzeichen<br />

Der Stadtmarketingverein hat für <strong>2024</strong> ein attraktives Veranstaltungsprogrammentwickelt undsetzt dabei ganz gezielt aufKooperation, Gemeinschaftsgefühl<br />

unddas regionale Selbstbewusstsein. Alle Anstrengungen haben das Ziel, ein mehr an Lebens- und Aufenthaltsqualitätzuschaffen.<br />

Zwei Macher: Marcel Imbrogiano und Sylvia Stütz vom Stadtmarketing Büro präsentieren das neue Veranstaltungsformat.<br />

und Gebratenes), #Krimskrams<br />

(Flohmarkt),#Draußenistschön<br />

(Outdoor,Hobby und E-Mobilität),<br />

#Kunstvollundselbstgemacht<br />

(Kunsthandwerk) sowie #Liebezumland(Natur-und<br />

Bauermarkt)<br />

in konzentrierter Form angeboten.<br />

Damit können die Besucher ganz<br />

nach Belieben voneinemMarkt<br />

zum anderen schlendern und<br />

dabei Kunstvolles, Kulinarisches,<br />

Selbstgemachtes,Altes und Neues<br />

entdecken und genießen.<br />

Diesesneue Veranstaltungs-<br />

Foto: Christine Hofmann<br />

format kommt bestens an! Wer<br />

nochmitmachen will, musssich<br />

sputen, dennfür die Crailsheimer<br />

Markttage liegenbereits zahlreiche<br />

Anmeldungen vor.Essind<br />

gewerbliche wie auch private Anmeldungen<br />

gewünscht. Die positive<br />

Resonanz hat seinenGrund auch<br />

darin,dass der Stadtmarketingverein<br />

den Veranstaltungen vor allem<br />

durch Regionalität einebesondere<br />

Note verleihenwill. Denn als Teilnehmerwurden<br />

gezielt Künstler<br />

und Marktbeschicker aus dem<br />

näheren Umfeld angesprochen.<br />

„Ob Foodtruck-Festival, Wirtefest<br />

oder Markttage–wir wollen,<br />

dassdie Veranstaltungen einganz<br />

eigenständiges, besonderes Flair<br />

entwickeln“, erklärt Geschäftsführer<br />

Marcel Imbrogiano, „sodass die<br />

Veranstaltungen für Crailsheim und<br />

unsere Regionauchein gewisses<br />

Alleinstellungsmerkmal haben.“<br />

Derstellvertretende Vorsitzende<br />

Tilman Wagner:„Wir schaffenso<br />

zusätzlich Gemeinschaftsgefühl und<br />

tragen gleichzeitig nachdraußen,<br />

dassCrailsheim viel zu bietenhat.“<br />

Derangedachte Unternehmerstammtischzielt<br />

in die gleiche<br />

Richtung. Tilman Wagner: „Jeder<br />

Crailsheimer sollsich als Teil der<br />

Stadt verstehen.“<br />

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Stadtmarketing Crailsheim e.V.<br />

Schweinemarktplatz 3<br />

74564 Crailsheim<br />

Jürgen Ulrich<br />

1.Vorsitzender<br />

Büro: +49 7951 3009391<br />

E-Mail: info@stm-cr.de<br />

www.stadtmarketingcrailsheim.de


16 Bauen&Modernisieren<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

„Attraktive Entlohnung ist wichtig“<br />

Die aktuellen Tarifverhandlungen am Baufallen in turbulente Zeiten. Alexander Weiss,Geschäftsführervon Leonhard Weiss,bezieht<br />

Stellung aus Sichtdes Unternehmers. INTERVIEW VONANTONIO DE MITRI<br />

Ende Februar haben die Tarifverhandlungen<br />

der IG<br />

Bau mit der Arbeitgeberseite<br />

begonnen.Die Gewerkschaft<br />

fordert500 Euro mehr pro Monat<br />

als „Lohn-Magnet“ für jeden Beschäftigten.<br />

Im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall würden rund 4700<br />

Menschen davon profitieren. Die<br />

IG Bau begründet ihre Forderungen<br />

unter anderem mit der allgemeinen<br />

Preisentwicklung: „Die<br />

Inflation hat in den letzten zwei<br />

Jahren richtige Löcher in die<br />

Lohntüten gefressen“, erklärt der<br />

stellvertretende Vorsitzende im<br />

Bezirk Nordwürttemberg Jürgen<br />

Ziegler und fügt hinzu: „Der Bau<br />

hatgut zu tun.“ Die Branche könne<br />

sich nicht über zu wenig Arbeit<br />

beklagen.<br />

Diese Aussage überrascht vor<br />

dem Hintergrund der jüngsten<br />

Konjunkturprognosen. So hatte<br />

beispielsweise die IHKHeilbronn-<br />

Franken in ihrer aktuellen Umfrage<br />

insbesondere für das Baugewerbe<br />

Alarm geschlagen und<br />

von einem „katastrophalen Absturz“<br />

der Geschäftslage gesprochen.<br />

Der Präsident des Zentralen<br />

Immobilien-Ausschusses Andreas<br />

Mattner brachte es wenige<br />

Tage später noch deutlicher auf<br />

den Punkt: „Wer heute baut, geht<br />

bankrott.“Trotz sinkender Zinsen<br />

sei Bauen angesichts der hohen<br />

staatlichen Abgaben und mangelnden<br />

Förderangebote„faktisch<br />

unmöglich“.Alexander Weiss, Geschäftsführer<br />

bei Leonhard Weiss<br />

in Satteldorf, zeigt sich imGespräch<br />

mit dieser Zeitung verständnisvoll<br />

mit Blick auf die aktuellen<br />

Tarifforderungen der IG<br />

Bau.<br />

REGIOBUSINESS Herr Weiss,<br />

stimmen Sie der Aussage der IG<br />

Bau zu, die Branche habe gut zu<br />

tun?<br />

ALEXANDERWEISS Die Situation<br />

inder Baubranche ist sehr<br />

unterschiedlich: Im Hoch-, speziell<br />

im Wohnungsbau, ist sie<br />

katastrophal. Im Infrastrukturbau<br />

sehen wir eine positive Tendenz,<br />

allerdings kommt hier hinzu:<br />

Dem hohen Bedarfstehen Unsicherheiten<br />

bei der Mittelbereitstellung<br />

gegenüber, sei esdurch<br />

Kürzungen im Bundeshaushalt<br />

oder durch unsichere Mittel in<br />

den Kommunen aufgrund der<br />

schwachen Konjunktur. Diese Situation<br />

wird sicherlich die Erreichung<br />

eines guten, tragfähigen Tarifabschlusses<br />

erschweren.<br />

Einblick: Alexander WeissäußertVerständnis fürdie Forderungen der<br />

IGBau, siehtaberauchdas Dilemma: Viele Baubetriebe können sich<br />

höhere Löhne kaumnochleisten,dochohne attraktive Bezahlung sind<br />

Fachkräfte schnell auf und davon.<br />

Foto: LW<br />

REGIOBUSINESS Wie stehen<br />

Sie zu der Begründung, angesichts<br />

der Inflation müsse jetzt ein<br />

„Nachholeffekt beim Bau-Lohn“<br />

einsetzen?<br />

ALEXANDER WEISS Ich teile<br />

diese Meinung, dainder Bauindustrie<br />

Enormes geleistet wird,<br />

was uns für die Zukunft als Wirtschafts-<br />

und Lebensstandort viele<br />

Vorteile verschaffen wird. Eine<br />

attraktive Entlohnung dieser Leistung<br />

ist wichtig. Ich selbst wünsche<br />

mir einen Abschluss, der<br />

mit den hohen Tarifabschlüssen<br />

anderer Branchen mithalten<br />

kann. Sonst wandern uns wertvolle<br />

Fachkräfte ab, zum Beispiel<br />

zur Metall- und Elektro-Branche.<br />

Dies wird im Hoch- und im Wohnungsbau<br />

aber aktuell schwer<br />

werden.<br />

REGIOBUSINESS Können Sie<br />

die Argumentation nachvollziehen,<br />

dassdas Lohn-Plus eine notwendige<br />

Steigerung der Job-Attraktivität<br />

am Bau sei?<br />

ALEXANDER WEISS Absolut!<br />

Die Arbeit ist anspruchsvoll. Wir<br />

haben hoch qualifizierte Fachkräfte,<br />

die mit modernster Technik<br />

umgehen und sie sicher beherrschen<br />

müssen. Die Aufgaben<br />

sindabwechslungsreich, sehr<br />

komplex und herausfordernd,<br />

das wird leider immer noch verkannt<br />

und damit auch der Stellenwert<br />

der Bauberufe falsch eingeschätzt.<br />

Hier ist dringend Abhilfe<br />

zu schaffen.<br />

REGIOBUSINESS Wie bewerten<br />

Sie die Einschätzung der Lage am<br />

Bau seitens der IHK?<br />

ALEXANDER WEISS Die Lage<br />

der Unternehmen im Bereich<br />

Wohnungsbau ist dramatisch und<br />

für viele existenzbedrohend. Das<br />

wird die Tarifverhandlungen sicherlich<br />

beeinflussen. Die Bauindustrie<br />

kann man auch nicht einfach<br />

als Einheit betrachten, sie ist<br />

sehr inhomogen: Es gibt die großen<br />

Unternehmen genauso wie<br />

den Drei-Mann-Betrieb im Bauhandwerk.<br />

Sie alle arbeiten unter<br />

ganz unterschiedlichen Marktbedingungen<br />

und verfolgen unterschiedliche<br />

Zielrichtungen.<br />

REGIOBUSINESS Mit welcher<br />

Perspektive blicken Sie für ihr Unternehmen<br />

in das laufende Jahr?<br />

ALEXANDER WEISS Ehrlich<br />

gesagt, mit großer Zuversicht. Unsere<br />

Auftragsbücher sinderfreulicherweise<br />

insgesamt sehr gut gefüllt,<br />

und viele spannende Aufgaben<br />

und auch Herausforderungen<br />

gilt es termingerecht umzusetzen.<br />

Insbesondere imBereich der Infrastruktur<br />

–also Schiene, Straßen,<br />

Netze –gibt es in der nächsten<br />

Zeit viel für uns zu tun. Wir<br />

setzen dabei auf gut ausgebildetes<br />

Fachpersonal und werden unseren<br />

Personalstamm weiter ausbauen,<br />

um die Aufgaben der kommenden<br />

Jahre und sogar Jahrzehnte<br />

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März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Bauen &Modernisieren 17<br />

Turnhalleim<br />

XXL-Format<br />

Die SchlosserHolzbau GmbHaus Jagstzell<br />

setztneue Maßstäbebeim Bauenvon<br />

Holzgebäuden außergewöhnlicher Größe.<br />

ImFebruarwirddas Dachtragwerk von<br />

EuropasgrößterTurnhalle fertig.<br />

Ende Februar wurde auf der<br />

Großbaustelle inMonheim<br />

am Rhein Richtfest gefeiert,<br />

nachdem Schlosser Holzbau dort<br />

das gewaltige Dachtragwerk von<br />

Europas erster Achtfach-Turnhalle<br />

fertig montiert hatte. Mit dem<br />

Dachtragwerk setzt das Jagstzeller<br />

Familienunternehmen einen<br />

Meilenstein im engen Zeitplan des<br />

Leuchtturmprojekts. Die Sporthalle<br />

soll im Oktober dieses Jahres<br />

ihn Betrieb genommen werden.<br />

Zwei Schlosser-Montageteams mit<br />

jeweilsdrei bis vier Personen sind<br />

seit Ende November von montags<br />

bis donnerstags auf der Großbaustelle<br />

imEinsatz. Mittlerweile hat<br />

das Team umProjektleiter Daniel<br />

Heinrich das riesige Dachtragwerk,<br />

eine Binderkonstruktion<br />

aus Holz, final geschlossen und<br />

damit fertig montiert.<br />

Aufgrund desengenZeitplans und<br />

des parallel laufenden Schulbetriebs<br />

der örtlichen Schulen, hatte<br />

sich der Totalübernehmer, die<br />

Nüssli Gruppe, für einenachhaltige<br />

Bauweise in Holz entschieden.<br />

Durch den hohen Vorfertigungsgrad<br />

der Holzrahmenbauweise<br />

konnten beispielsweise Wandund<br />

Deckenelemente in den Fertigungshallen<br />

von Schlosser vorproduziert<br />

werden, während die<br />

Rohbauarbeiten vor Ort inMonheim<br />

erfolgten. Das verkürzt die<br />

Bauzeiterheblich.<br />

Europas größte Sporthalle wird<br />

überwiegend aus Holz gebaut.<br />

Die Stützen und der untere Teil<br />

der Halle sind Stahl-Beton-Konstruktionen.<br />

Die Wand, Deckenund<br />

Dachkonstruktionen sind aus<br />

Holz. Alle Holzbauarbeiten sollen<br />

bis Ende März abgeschlossen<br />

sein. „Die Montagearbeiten befinden<br />

sich imZeitplan“, bestätigt<br />

Projektleiter Daniel Heinrich.<br />

Mehr als 1000 Kubikmeter nachhaltiges<br />

Bauholz wurden zu<br />

Aufwand: 50 Sondertransporte warennötig, um die 30 Meter langen Konstruktionselemente vonJagstzellins Rheinland zu liefern.<br />

Schnelligkeit: Die kurze Bauzeit ergab sich aus einem hohenVorfertigungsgrad. Seit November waren zwei<br />

Teams vonSchlosser aufder Baustelle,umden Zeitplan einzuhalten.<br />

Foto: Schlosser<br />

Fotos: Schlosser<br />

Wand-, Decken, Dach- und Fassadenelementen<br />

sowie für die unterspannten<br />

Binder der Sporthalle<br />

verarbeitet. Für die 30 Meter<br />

langen horizontalen Konstruktionselemente,<br />

die sich von Außenwand<br />

zu Außenwand spannen<br />

und das Dachtragwerk bilden,<br />

waren rund 50 Sondertransporte<br />

notwendig, um alle Bauteile<br />

ins Rheinland anzuliefern.<br />

Die Sporthalle setzt neue Maßstäbe:<br />

Acht Hallensegmente auf zwei<br />

Ebenen bieten eine hohe Flexibilität<br />

für Sport- und Großveranstaltungen.<br />

Die innovative Konstruktion<br />

ermöglicht es, die Segmente<br />

je nach Bedarf zu verbinden oder<br />

separat zu nutzen.<br />

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Umsatz sinkt<br />

Diedeutsche Holzindustriespürtschwieriges Umfeld.<br />

Das schwache Konjunkturumfeld<br />

beeinträchtigte<br />

im vergangenen Jahr die<br />

Umsatzentwicklung in der deutschen<br />

Holzindustrie deutlich.<br />

Der Branchenumsatz verringerte<br />

sich 2023 gegenüber dem<br />

Vorjahr insgesamtum10,6 Prozent<br />

auf 40,4 Milliarden Euro,<br />

wie derHauptverband derDeutschen<br />

Holzindustrie (HDH) unterBerufung<br />

auf Zahlen desStatistischen<br />

Bundesamtes mitteilt.<br />

Die Daten erfassen die Entwicklung<br />

für Betriebe ab 50 Beschäftigte.<br />

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18 Firmen &Märkte<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Einblickeindie Lagerung von Batterien<br />

Die Situation: Die E-Mobilität<br />

schreitet weiter voran<br />

und das Transportvolumen<br />

steigt. Das Problem: Wie und wo<br />

lagert man Hochvolt Automotive<br />

Batterien ein? Welche Herausforderungen<br />

undAnforderungen gibt<br />

es hierfür?Und wiebekommtman<br />

sie aus dem Markt gebraucht wieder<br />

zurück?<br />

Die Regionalgruppe Baden-Württemberg<br />

der Bundesvereinigung<br />

Logistik (BVL) hatte imRahmen<br />

ihrer Reihe „Ladies in Logistics“<br />

Ende Februar nach Sulzdorf eingeladen.<br />

Thema der ausgebuchten<br />

Veranstaltung: Vom Verbrenner<br />

zur E-Mobilität: Wie funktioniert<br />

die Logistik von Hochvolt<br />

Automotive Batterien?<br />

Gastgeber war die Firma Schmitt<br />

Logistik, die im Gewerbegebiet<br />

Schwäbisch Hall-Sulzdorf eine<br />

neue Logistikhalle für die Lagerung<br />

von Lithium-Ionen-Batterien<br />

errichtet hat.<br />

Großes Interessean<br />

Herausforderungen<br />

Die 35 angemeldeten Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer konnten<br />

diese neue Halle besichtigen und<br />

Einblicke indie logistischen Abläufe<br />

des Handlings von Batterien<br />

im Automotive-Umfeld bekommen.<br />

Als Referenten konnten außerdem<br />

Martina Weihing, BVL Regionalgruppensprecherin<br />

Baden-<br />

Württemberg und Prof. Dr. Carola<br />

Schulz, Studiengangsleitung<br />

Master inTransport und Logistik<br />

Management an der Hochschule<br />

Die Ziele der Regierung in puncto E-Mobilitätsindehrgeizig. Doch die Batterien<br />

unterliegen einem aufwendigen Logistikprozess, in den nurwenige Firmen investieren<br />

wollen.Schmitt Logistikhat es gewagt und Ende vergangenen Jahres eine<br />

Hochvolt-LagerhalleinSulzdorf gebaut. Jetzt bekamenInteressierte im Rahmen der<br />

Veranstaltung „LadiesinLogistics“ Einblicke. VONKERSTIN REGNER<br />

Besucher: Es sind nicht nurFrauengekommen, um sichüberdie Lagerung von Autobatterien zu informieren.<br />

Heilbronn, gewonnen werden.Zu<br />

Beginn der Veranstaltung führte<br />

Joachim Gschwender, Bereichsleiter<br />

Logistik bei der Schmitt<br />

Gruppe, durch die neue Halle.<br />

Auf 5500 Quadratmetern Fläche<br />

entstanden hier 12 500 Palettenstellplätze,<br />

die Platz bieten<br />

für 4500 große Autobatterien.<br />

Um effizient zu lagern (optimales<br />

Verhältnis von Fahrwegen<br />

zu Lagerkapazität)wurde dieHalle<br />

mit einem Verschiebe-Regal in<br />

zwei Blöcken bestückt. Zwischen<br />

den Blöcken erstreckt sich über<br />

die gesamte Längevon 63 Metern<br />

ein breiter Gang von über 7Metern<br />

Breite, der es zulässt, Batterien<br />

mit einem 5- oder 8-Tonnen<br />

Gabelstapler zu bewegen.<br />

Um die umfangreichen Sicherheitsanforderungen<br />

zu erfüllen,<br />

wurden unter anderem 10 Wandhydranten<br />

und mehr als 7000<br />

Sprinklerköpfe verbaut und es<br />

wurde dafür gesorgt, dass das<br />

Löschwasser im Schadensfall zurückgehalten<br />

werden kann. Deshalb<br />

wurde der vierlagige Boden<br />

in Form einer Wanne gebaut, die<br />

das Fassungsvermögen von 2700<br />

Badewannen (540 Kubikmeter)<br />

hat. Außerdem sorgen Wärmeschutzbleche<br />

in jeder Ebene des<br />

Regalsystems dafür, dass sich die<br />

Hitzeentwicklung von eventuell<br />

schadhaften Batterien nicht auf<br />

die angrenzend Lagernden überträgt.<br />

Die Halle wird über eine Pelletheizung<br />

auf 18 Grad Raumtemperatur<br />

gehalten,damit derLadezustand<br />

der Batterien weitgehend<br />

erhalten bleibt. Sie deckt ihren<br />

Strombedarf über eine 620 kWp-<br />

Solaranlage, die groß genug wäre,<br />

um 200 Drei-Personen-Haushalte<br />

mitStrom zu versorgen.<br />

Foto: Kerstin Regner<br />

Die Planungsphase war eine Herausforderung,<br />

erinnert sichGünther<br />

Schmitt, geschäftsführender<br />

Gesellschafter im Unternehmen.<br />

Er musste sich nicht nur mehrfach<br />

mit der Feuerwehr und dem<br />

Kreisbrandmeister auseinandersetzen,<br />

sondern auch mit dem<br />

Wasserwirtschaftsamt, dem Naturschutz-<br />

und Umweltamt sowie<br />

mit dem Baurechtsamt. Deshalb<br />

dauerte die Planungsphase acht<br />

Monate, die Bauzeit für das nach<br />

KFW 55-Standard errichtete Gebäude<br />

konnte auf 14 Monate begrenztwerden.<br />

Interessantes zumThema der Gebrauchtbatterien<br />

hatte Ewald Feicho,<br />

Senior Product Manager Lithium-Ion<br />

Batteries, bei der Robert<br />

Bosch GmbH zu berichten.<br />

Wachsender Markt der<br />

Reverse-Logistik<br />

Das sei ein Markt, der an Bedeutung<br />

zunehme, weil man in Zukunft<br />

„zeitwertgerechte Reparaturlösungen“<br />

für Elektrofahrzeuge<br />

anbieten müsse. Wenn eine<br />

Batterie für einen Smart 17000<br />

Eurokoste, dann seiein Batterieausfall<br />

ein Totalschaden, so Feicho.<br />

Zu den derzeitigen Herausforderungen<br />

gehöreesauch, dass<br />

die Gesetzgebung regional variiere<br />

und sichstetig ändere. In manchen<br />

Regionen würdengebrauchte<br />

Batterien sogar als gefährlicher<br />

Abfall eingestuft.<br />

Dabei komme der Logistik in diesemSegment<br />

eine wachsende Aufgabe<br />

zu: Sie müsse die Batterien<br />

sammeln, sortieren und prüfen,<br />

bewerten und entweder der Requalifizierung<br />

oder dem Recycling<br />

zuführen. Dazwischen lägen<br />

immer Prozesse der Lagerung<br />

und Distribution. Wie effizient<br />

diese Prozesse gestaltet<br />

werdenkönnten, davon hänge ab,<br />

ob Elektrofahrzeuge überhaupt<br />

zeitwertgerecht repariert werden<br />

könnten, so der Experte.<br />

Im Anschluss anden fachlichen<br />

Part bot die Veranstaltung Gelegenheit<br />

zumNetworking.<br />

www.schmittlogistik.de<br />

„Wirsind die Einzigen“<br />

Julia Schmitt über die Entscheidung desUnternehmens,indie Logistik<br />

vonAutobatterien einzusteigen. INTERVIEW VONKERSTIN REGNER<br />

Aufwendig: Die neue Lagerhallefür Hochvolt-BatterieninSulzdorfunterlageinem detaillierten Planungsprozess.<br />

Das Problem: DieAnforderungen sindnoch nicht überregional und eindeutig geregelt.<br />

Effektiv: Um den Aufwand im Rahmenzuhalten, musste das Verhältnis<br />

von Lager-zuWegefläche optimiert werden. Durch das Verschieberegalsystembeträgt<br />

es 70:30.<br />

Fotos: FirmaSchmitt<br />

Neu: Julia Schmittist als Mitglied<br />

derGeschäftsleitung fürUnternehmensentwicklungzuständig.<br />

REGIOBUSINESS Der Bau<br />

und die Planung einer Lagerhalle<br />

für Hochvolt-Batterien ist ein<br />

sehr aufwendiger Prozess. Was<br />

hat Ihre Familie dazu bewogen,<br />

ihn dennoch zu realisieren, zumal<br />

die Planungsphase indie<br />

Coronazeit fiel?<br />

JULIA SCHMITT Da wir seit einigen<br />

Jahren Kunden aus dem<br />

Automotive Bereich haben und<br />

durch Klimaziele der Regierung,<br />

der Wandel zur E-Mobilitätschon<br />

seit Jahrendeutlich erkennbarist,<br />

haben wir unsdazu<br />

entschieden bereits im Jahr<br />

2019 mit dem Bau unserer ersten<br />

Gefahrstoffhalle in das Thema<br />

Lagerung von Li-IO-Batterien<br />

einzusteigen. Zudem haben<br />

sich viele Automobilhersteller<br />

hohe Ziele gesetzt, was die Entwicklung<br />

des Marktesvon E-Autos<br />

betrifft.<br />

REGIOBUSINESS Hat ihr Unternehmen<br />

mit diesen neu geschaffenen<br />

Voraussetzungen in<br />

der Region ein Alleinstellungsmerkmal?<br />

JULIA SCHMITT Ja, aktuell<br />

gibt es nach unseremWissenim<br />

Umkreis keine weitere Firma,<br />

die sich wie wir auf die Lagerung<br />

von Automotive Batterien<br />

konzentriert hat.<br />

REGIOBUSINESS Das Lager<br />

ist Ende letzten Jahres in Betrieb<br />

gegangen. Wie ist die derzeitige<br />

Auslastung? Wie schätzen Sie die<br />

Wachstumsprognosenein?<br />

JULIA SCHMITT Aktuell liegen<br />

einige Aufträge für das Batterielager<br />

vor, deshalb wird das<br />

Lager in den nächsten Monaten<br />

bereits gut gefüllt sein. Wir<br />

schätzen die Wachstumsprognosen<br />

als sehr steigend ein, da<br />

es nicht viele Logistikdienstleister<br />

gibt, die die Batterien einlagerndürfen.<br />

REGIOBUSINESS Welche Rolle<br />

wird die Logistik im Rücknahme-Markt<br />

gebrauchter Batterien<br />

spielen?<br />

JULIA SCHMITT Mit diesem<br />

Thema haben wir uns schon<br />

während des Baus auseinandergesetzt.<br />

Wir rechnen sehr stark,<br />

dass in den nächsten Jahren der<br />

Markt für Gebrauchtbatterien<br />

enorm ansteigen wird. Deshalb<br />

beschäftigen wir uns bereits in<br />

verschiedene Gremien schon<br />

mit dem Thema Rücknahme von<br />

Gebrauchtbatterien.<br />

REGIOBUSINESS Zurzeit werden<br />

in der Halle SD-8 hauptsächlich<br />

PKW-Batterien gelagert.<br />

Rechnen Sie mit einem stärker<br />

wachsenden Markt im LKW-Bereich?<br />

JULIA SCHMITT Auch mit diesem<br />

Thema haben wir uns beschäftigt,<br />

allerdings sehen wir<br />

im Fernverkehr nicht die Zukunft<br />

von Elektro-LKW, sondern<br />

eher mit Wasserstoff. Deshalb<br />

vermuten wir,dassdie Lagerung<br />

von LKW-Batterien nur in geringem<br />

Umfang kommen wird.<br />

Aber generell können wir auch<br />

LKW-Batterien einlagern.<br />

REGIOBUSINESS Batterien<br />

müssen überwacht und gegebenenfalls<br />

neu geladen werden.<br />

Wie viel höher ist der Aufwand?<br />

Anders gefragt: Wi eviel teurer<br />

ist die Lagerung einer Batterie<br />

im Verhältnis zu anderen Fahrzeugteilen?<br />

JULIA SCHMITT DerMehraufwand<br />

liegt vorallem im Bereich<br />

der Wareneingangskontrolle inklusiveder<br />

Wärmemessung und<br />

der Dokumentation der gesetzlichen<br />

Auflagen für Gefahrgüter<br />

sowie in der Dokumentation<br />

und der Ladungssicherung<br />

beim Warenausgang. Hier müssendie<br />

Paletten mit einem deutlichen<br />

personellen Mehraufwand<br />

gehandelt werden. Dieser<br />

Mehraufwand liegt bei rund 35<br />

Prozent.


März <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 258<br />

Firmen & Märkte 19<br />

ADVERTORIAL<br />

DIHK-Report: Unternehmer finden nur schwer Nachfolger<br />

Leistungen der Arbeitgeberverbände<br />

Heilbronn-Franken<br />

Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner<br />

an ihrer Seite. Juristen, Ingenieure und Bildungsexperten<br />

beraten und unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit,<br />

angefangen bei Fragen zum Arbeits- und Sozialrecht über<br />

organisatorische Aspekte bis hin zur Fachkräftesicherung.<br />

Vier Juristinnen und Juristen beraten die Region<br />

in einem Netzwerk von baden-württembergweit<br />

mehr als 90 Kolleginnen und Kollegen<br />

im Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle<br />

Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der<br />

Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer zentraler<br />

Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen Mitbestimmung<br />

sowie juristische Begleitung von Verhandlungen mit Betriebsräten<br />

und Gewerkschaften. Daneben vertritt der Verband Mitgliedsunternehmen<br />

in allen Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte.<br />

Seminare, Leitfäden und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und<br />

sozialrechtlichen Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.<br />

Die Mitgliedsunternehmen können dabei auf eine jahrzehntelange<br />

Erfahrung vertrauen.<br />

Der Verbandsingenieur unterstützt in einem<br />

Netzwerk von baden-württembergweit insgesamt<br />

19 Ingenieurinnen und Ingenieuren<br />

zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung<br />

oder der Optimierung von<br />

Arbeitsbedingungen. Auch die Themen Prozessoptimierung,<br />

Produktivitätsmanagement sowie Arbeitssicherheit und Betriebliches<br />

Gesundheitsmanagement sind im Dienstleistungskatalog<br />

enthalten. Ziel ist der Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.<br />

Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und Fachkräftemanagement<br />

sind wichtige Tätigkeitsfelder der<br />

Arbeitgeberverbände. Dafür setzen sie sich in der<br />

Politik und in der Selbstverwaltung der Agentur<br />

für Arbeit ein.<br />

Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die<br />

Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges<br />

Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise beschäftigen<br />

sich mit Fragen der Berufsausbildung<br />

und der Hochschulpolitik und entwickeln Konzepte<br />

entlang der Bildungsbiografie – angefangen in Kindergärten<br />

und Schulen, über Berufsausbildung und Hochschulen bis hin zum<br />

Beruf, zum Beispiel im MINT-Bereich.<br />

Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken<br />

geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme<br />

und setzen sich für deren Interessen in Politik<br />

und Gesellschaft ein.<br />

Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen<br />

Unternehmen haben Zugang zu einem Mitgliederbereich.<br />

Neben aktuellen Informationen<br />

zu Themen der Verbandsfachbereiche (Arbeitsund<br />

Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik, Bildung<br />

und Kommunikation) können sie an exklusiven Arbeitskreisen<br />

und Veranstaltungen teilnehmen. Die Rundschreiben können von<br />

mehreren Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen abonniert<br />

werden.<br />

Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.<br />

Heilbronn / Region Franken<br />

Ferdinand-Braun-Straße 18<br />

74074 Heilbronn<br />

Telefon 07131/9449-19<br />

ernstberger@suedwestmetall.de<br />

https://heilbronn.suedwestmetall.de<br />

Twitter: J_Ernstberger<br />

LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken<br />

https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppeheilbronn-region-franken<br />

Seniorchefs kurz vor dem Ruhestand<br />

haben große Probleme damit,<br />

für ihre Firma eine Nachfolge zu<br />

finden. Viele wollen ihre Unternehmen<br />

deshalb einfach schließen, wie<br />

eine neue Untersuchung zeigt.<br />

Unternehmerinnen und Unternehmer<br />

mit Plänen für den Ruhestand<br />

tun sich bei der Suche nach<br />

geeigneten Nachfolgern immer<br />

schwerer. Die Zeitungen der Funke<br />

Mediengruppe berichten unter<br />

Berufung auf eine Auswertung der<br />

Deutschen Industrie- und Handelskammer<br />

(DIHK), dass zuletzt auf<br />

6792 Senior-Chefs und -Chefinnen<br />

nur noch 2017 Interessierte kamen.<br />

Insgesamt erkundigten sich nicht<br />

einmal halb so viele potenzielle<br />

Nachfolger wie vor der Corona-<br />

Pandemie bei ihrer Kammer mit<br />

Blick auf eine mögliche Firmenübernahme.<br />

Im Jahr 2019 waren es den<br />

Angaben zufolge noch 4.302. Das<br />

sei ein historisches Tief seit Beginn<br />

der Statistik im Jahr 2007, zitierten<br />

die Zeitungen die DIHK.<br />

Für den Report Unternehmensnachfolge<br />

wurden rund 24.000<br />

Plattform für Käufer und Verkäufer Hilfe für<br />

Unternehmer bei der Nachfolgesuche<br />

Der deutsche Mittelstand hat<br />

ein Nachfolge-Problem. Bereits<br />

ein Drittel der Unternehmer ist<br />

60 Jahre oder älter, aber nicht<br />

für jeden Betrieb ist die Nachfolge<br />

geregelt. Eine Hamburger<br />

Plattform will Abhilfe schaffen.<br />

Wer Kai Hesselmann von „DealCircle“<br />

in der Hamburger Innenstadt<br />

besucht, kommt nicht sofort auf<br />

die Idee, dass in diesen schlichten<br />

Büroräumen der deutsche Mittelstand<br />

gerettet werden soll. Doch<br />

genau das ist die Idee hinter der<br />

digitalen Plattform, die Unternehmensverkäufe<br />

erleichtern soll.<br />

„So wollen wir einen kleinen<br />

Beitrag leisten, um dieser großen<br />

Nachfolgekrise in Deutschland Herr<br />

zu werden“, so Hesselmann, er<br />

ist einer der Gründer des Unternehmens.<br />

Das Prinzip: Auf der Plattform<br />

können interessierte Käufer Verkaufsprojekte<br />

finden - zum Beispiel,<br />

indem sie in einer Suchmaske die<br />

Branche und den gesuchten Umsatz<br />

eingeben. Aber auch Verkaufsberater,<br />

die einem Unternehmen<br />

beim Verkauf helfen, können über<br />

„DealCircle“ Käufer suchen. Die<br />

Plattform agiert dabei als Vermittlerin<br />

mit einer Käuferdatenbank<br />

und hilft, passende Käufer zu identifizieren.<br />

Die Idee ist auch ein Geschäftsmodell:<br />

Wenn Hesselmanns Team<br />

einen Deal erfolgreich vermittelt<br />

hat, verdient das Unternehmen<br />

daran und erhält eine Provision<br />

vom Käufer. Der Grundansatz ist<br />

nicht ganz neu, in Deutschland gibt<br />

es bereits diverse Unternehmensbörsen<br />

und Nachfolgevermittlungen;<br />

dabei variieren Funktionsweise<br />

und Kostenmodell.<br />

Diese Plattformen treffen den<br />

Nerv der Zeit: Auch die KfW beobachtet<br />

eine Nachfolgelücke bei<br />

mittelständischen Unternehmen in<br />

Deutschland. In ihrem „Nachfolge-<br />

Monitoring Mittelstand“ für 2022<br />

zeigt sich: Gegenwärtig ist bereits<br />

ein Drittel der mittelständischen<br />

Unternehmerschaft 60 Jahre oder<br />

älter. Vor zwanzig Jahren waren es<br />

nur zwölf Prozent.<br />

Foto: shutterstock<br />

Kontakte der Kammern aus dem<br />

vergangenen Jahr ausgewertet.<br />

In Ostdeutschland einschließlich<br />

Berlin ist die Lage demnach besonders<br />

angespannt. Dort kommen<br />

auf einen Interessenten fast vier<br />

Firmen, die auf Nachfolgesuche<br />

sind. In Westdeutschland kommen<br />

auf einen Interessenten rechnerisch<br />

Die Chefvolkswirtin der KfW, Fritzi<br />

Köhler-Geib, mahnt, „dass wir uns<br />

in den kommenden Jahren sicherlich<br />

noch stärker mit dem Thema<br />

Unternehmensnachfolge beschäftigen<br />

werden.“ Es sei entscheidend,<br />

dass Unternehmerinnen und<br />

Unternehmer sich frühzeitig über<br />

ihre Nachfolge Gedanken machen:<br />

„Wir wissen, dass eine erfolgreiche<br />

Nachfolgeplanung im Schnitt rund<br />

drei bis fünf Jahre in Anspruch<br />

nimmt. Und wir sehen eben auch,<br />

dass es einige Unternehmen gibt,<br />

die mit Blick auf den gewünschten<br />

Rückzugsmoment da noch nicht<br />

weit genug sind.“<br />

Die Folge können ungewollte<br />

Unternehmensstillegungen sein. Die<br />

KfW rechnet in ihrem Monitoring<br />

für den Mittelstand damit, dass<br />

jeder vierte kurzfristige Nachfolgewunsch<br />

sich vermutlich<br />

nicht erfüllen könnte. „Da geht<br />

Wirtschaftsaktivität verloren, da<br />

geht auch Innovation verloren“, so<br />

KfW-Chefvolkswirtin. Die Hürden<br />

bei der Nachfolgeplanung seien<br />

unter anderem, den passenden<br />

Nachfolger zu finden, Zahlungsmodalitäten<br />

oder auch die rechtliche<br />

Komplexität des Vorhabens.<br />

Viele Inhaberinnen und Inhaber<br />

suchen erstmal in der eigenen<br />

Familie nach einem Nachfolger.<br />

Doch bei fehlendem Interesse oder<br />

fehlendem Nachwuchs wird das<br />

3,2 Firmen, im gesamten Land sind<br />

es 3,37 Unternehmen.<br />

Die Folge des Fach- und Arbeitskräftemangels<br />

sei, dass gut ein<br />

Viertel der Unternehmerinnen und<br />

Unternehmer darüber nachdenke,<br />

einfach zu schließen. So könnte<br />

hochgerechnet auf alle über 60-jährigen<br />

Inhaberinnen und Inhaber in<br />

Foto: shutterstock<br />

schwer. Gleichzeitig wollen viele<br />

Unternehmen, die ihre Nachfolge<br />

organisieren müssen, ihre Suche<br />

nicht allzu öffentlich machen. Das<br />

könne zu Unruhe im Unternehmen<br />

führen, sagt Kai Hesselmann von<br />

„DealCircle“: „Wenn Kunden und<br />

Lieferanten das mitbekommen,<br />

kann das schnell die Beziehungen<br />

zu ihnen beeinflussen. Und deswegen<br />

ist es in vielen Fällen so,<br />

dass Unternehmensinhaber da sehr<br />

vorsichtig sind in der Kommunikation<br />

nach außen.“<br />

Eine Unternehmensnachfolge zu<br />

organisieren, kann gerade für<br />

inhabergeführte Unternehmen aus<br />

dem Mittelstand ein sehr emotionales<br />

Thema sein, bestätigt auch<br />

der Berater Stefan Mattern. Man<br />

solle „gerade diese emotionale Perspektive<br />

nie unterschätzen, wenn<br />

es um das Lebenswerk von Familien<br />

geht.“ Mattern kennt Hesselmann<br />

noch von früher. Der Berater nutzt<br />

„DealCircle“ als komplementäres<br />

Angebot zu seinen eigenen Kontakten,<br />

um etwaige Käufer zu finden<br />

und zu vergleichen. Natürlich<br />

mache man aber auch eine eigene<br />

Analyse.<br />

Mithilfe eines Research-Teams und<br />

der Käufer-Datenbank, die laut Unternehmen<br />

aus 200.000 deutschen<br />

und internationalen Käufern sowie<br />

weiteren Interessenten wie zum<br />

Beispiel Finanzinvestoren besteht,<br />

den kommenden fünf Jahren etwa<br />

eine Viertelmillion Unternehmen<br />

von solchen Schließungen betroffen<br />

sein, zitierten die Funke Zeitungen<br />

aus dem Report.<br />

DIHK-Präsident Peter Adrian sprach<br />

von „einschneidenden Entwicklungen<br />

für den Standort Deutschland“.<br />

Es drohten immer mehr<br />

Unternehmen, besonders kleine<br />

und mittlere, zu verschwinden und<br />

Lücken in Wirtschaft und Gesellschaft<br />

zu hinterlassen.<br />

Der Ökonom Marcel Fratzscher<br />

sagte den Zeitungen, es sei an<br />

den Firmen selbst, ihren Betrieb so<br />

aufzustellen, dass dieser attraktiv<br />

genug sei, um das damit verbundene<br />

unternehmerische Risiko<br />

einzugehen. Er beschrieb zudem<br />

die Tendenz, dass sich schon „seit<br />

längerer Zeit“ immer weniger junge<br />

Menschen selbstständig machen<br />

und die damit verbundenen Risiken<br />

eingehen wollten. „Zudem wollen<br />

immer mehr Selbstständige ihre<br />

eigenen Ideen verfolgen und nicht<br />

lediglich ein bestehendes Unternehmen<br />

übernehmen.“<br />

Quelle: tagesschau.de vom 06.12.2023<br />

identifiziert „DealCircle“ passende<br />

Käufer und Käuferinnen und<br />

schlägt sie den Beraterinnen und<br />

Beratern vor. Im nächsten Schritt<br />

wird gegebenenfalls ein Kontakt<br />

vermittelt.<br />

Interessant sei das laut Gründer<br />

Hesselmann vor allem für kleinere<br />

Berater-Firmen, die in vielen verschiedenen<br />

Branchen für den Verkauf<br />

etwas kleinerer Unternehmen<br />

tätig sind und nicht überall gleich<br />

gute persönliche Kontakte zu möglichen<br />

Käuferinnen und Käufern<br />

haben können: „Da kann es dann<br />

eben sein, dass der Berater, der<br />

heute an dem Verkauf von einem<br />

Metallverarbeiter arbeitet, in drei<br />

Monaten versucht, ein Pflegeheim<br />

zu verkaufen und in acht Monaten<br />

eine Digitalagentur. Bei jeder Transaktion<br />

muss der Berater wieder bei<br />

Null anfangen und recherchieren:<br />

‚Wer könnten die passenden Käufer<br />

sein?‘“<br />

Der Schriftzug „Moin Zukunft“<br />

steht an der Wand im Atrium des<br />

DeveLUP, einem Start-up- und<br />

Gründungszentrum des Landkreis<br />

Ludwigslust-Parchim.<br />

Bei anderen Angeboten wie zum<br />

Beispiel der Unternehmensnachfolge-Börse<br />

„nexxt-change“ können<br />

auch Unternehmerinnen und Unternehmer<br />

selbst ein Profil erstellen.<br />

Die Internetplattform wird unter<br />

anderem vom Bundesministerium<br />

für Wirtschaft und Klimaschutz<br />

sowie der KfW Bankengruppe<br />

betrieben. „DealCircle“ funktioniert<br />

etwas anders: Hier läuft alles über<br />

die Verkaufsberater und die Käufer,<br />

nicht über die nachfolgeinteressierten<br />

Unternehmer selbst.<br />

Analystin Köhler-Geib von der KfW<br />

hat sich „DealCircle“ noch nicht im<br />

Speziellen angesehen, beobachtet<br />

all diese Angebote aber mit großem<br />

Interesse: „Vor der Herausforderung,<br />

dass wir wirklich in dieses<br />

Nachfolgethema reinlaufen, halte<br />

ich die Angebote für ein Matching<br />

für zentral für unsere Wirtschaft.“<br />

Der Appell ist eindeutig: Es ist Zeit,<br />

sich um die Nachfolge zu kümmern.<br />

Quelle: tagesschau.de vom 06.08.2023 Von<br />

Konstanze Nastarowitz, NDR


20 Firmen &Märkte<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

300 Jahre in Familienbesitz<br />

Haller Löwenbräu feiert das besondere Jubiläum miteinem Mitarbeiter-und einem Familienfest und vielenWerbeaktionen.<br />

Die Privatbrauerei „Löwenbrauerei<br />

Hall Fr. Erhard<br />

GmbH &Co. KG“ feiert in<br />

diesem Jahr ein besonderes Jubiläum:<br />

Das Familienunternehmen<br />

steht für 300 Jahre Brautradition<br />

aus Schwäbisch Hall. Zum<br />

Unternehmen gehören heute die<br />

Wildbadquelle und die Logistik<br />

Getränke-Gronbach als 100-prozentige<br />

Tochterunternehmen –<br />

außerdem die Traditionsgasthäuser<br />

„Zum Löwen“ und „Goldener<br />

Adler“ inSchwäbisch Hall sowie<br />

„Die Krone‘inÖhringen.<br />

Hans Firnkorn und Peter Theilacker<br />

sind Gesellschafter und<br />

führen die Geschäfte in vierter<br />

und fünfterGeneration. Sie fühlen<br />

sich als Nachkommen von Pauline<br />

und Friedrich Erhard dem Unternehmen,<br />

der Regionund höchster<br />

Qualität verpflichtet.<br />

Immer Lust darauf,<br />

weiterzumachen<br />

Mit ausgewählten Grundstoffen,<br />

Wasser aus eigenen Quellen,<br />

Kompetenz und Liebezum Brauen<br />

produzieren 72 Angestellte klassische<br />

und neue Biere, Wasser, Limonaden<br />

und Schorlen. Bierspezialitäten<br />

wie das „Mohrenköpfle“<br />

wurden mit vielen Auszeichnungen<br />

prämiert. Seit 2013 ist<br />

dieLöwenbrauereiHallzudemals<br />

„Slow Brewer“ zertifiziert.<br />

Messe: Wichtig sinddie persönlichenKontakte zu denKunden. Der Geschäftsführerder LöwenbrauereiPeter Theilacker trifft sich zum Beispiel auf<br />

der IntergastrainStuttgart mit Thomas undSilvia Wolf vomRestaurant Eisenbahn in Schwäbisch Hall.<br />

Foto: Löwenbrauerei<br />

Das dreihundertjährige Bestehen<br />

nehmen die „Löwenbrauer“<br />

zum Anlass, um zurück-, vor allem<br />

aber ganz bewusst nach vorn<br />

zu schauen. „Uns ist etwas anvertraut<br />

worden. Wir werden es immer<br />

so führen, dass die nächste<br />

Generation Lust darauf hat, es zu<br />

übernehmen“, sind sich Firnkorn<br />

und Theilacker einig. Fürdie insgesamt<br />

25aktiven Gesellschafter,<br />

alles Nachkommen des Gründers<br />

Friedrich Erhard, steht der Erhalt<br />

des Familienunternehmens an<br />

obersterStelle.<br />

Zu den aktuellen Herausforderungen<br />

gehören eigene und innovative<br />

Energieprojekte genauso<br />

wiedas Eingehen aufMarkttrends<br />

und Kundenwünsche oder die erfolgreiche<br />

Weiterentwicklung der<br />

Gastronomie- und Handelspartnerschaften.<br />

Mittels eines Energieeffizienzkonzeptes<br />

soll bis zum Ende des Jahres<br />

ein Drittel des Gases eingespart<br />

werden. „Das wären dann<br />

mehr als 1Million Kilowattstunden<br />

weniger und ein wichtiger<br />

Teil unserer Zukunftssicherung.<br />

Dabei denken und handeln wir<br />

nach dem Prinzip ‘vermeiden,<br />

vermindern und kompensieren‘<br />

und haben den Anspruch des anständigen<br />

unternehmerischen<br />

Wirtschaftens“, erklärt Theilacker.<br />

Sechs Wall-Boxen auf dem<br />

Firmengelände in der Ritterstraße<br />

6und die komplette Umstellung<br />

der Staplerfahrzeuge auf Elektro<br />

unterstützen das Ziel weiterhin.<br />

300 Jahre werden gefeiert: mit<br />

Kunden, mit Partnern und natürlich<br />

auch mit den Mitarbeitenden.<br />

Dafür wird es nicht die eine „Big-<br />

Party“ geben, sondern viele Formen<br />

von Danke –über das Jahr<br />

und über die ganze Region verteilt.<br />

Da sind beispielsweise sowohl<br />

ein Fest mit Mitarbeitern<br />

und Mitarbeiterinnen geplant,<br />

die nicht selten schon in zweiter<br />

Generation in der LöwenbrauereiHall<br />

arbeiten. Geplant ist auch<br />

ein Festder großen Gründerfamilie<br />

und der Nachfahren vonPauline<br />

und Friedrich Erhard mit den<br />

aktiven Gesellschaftern. Im März<br />

<strong>2024</strong> starten viele Prämienaktionen,<br />

es gibt Mengenrabatte und<br />

Werbeartikel. Aber auch Gewinne<br />

wie Brauereiführungen und<br />

die Möglichkeit, im Sudhaus in<br />

Schwäbisch Hall sein eigenes Bier<br />

zu brauen, sind imJubiläumsköcher.<br />

Produktals Ausdruck von<br />

Beständigkeit<br />

„Wir sind der entschleunigte Gegenpol<br />

zurdigitalen Welt. Dashat<br />

auch den großen Vorteil –und<br />

das ist das Schöne am Bier und<br />

am Wasser –dass wir insgesamt<br />

sehr wenig Innovationsdruck und<br />

dafür klassische Produkte haben“,<br />

freuen sich die passionierten<br />

Bierliebhaber. Dabei ist das<br />

Wasser der Ursprung von allem.<br />

Sie empfinden dies als einen gesunden<br />

Anker der Beständigkeit,<br />

auch im Vergleich zu KI-getriebenen<br />

Produkten und Prozessen.<br />

Fakt ist: Bier ist Goldgelb und<br />

hat Schaum drauf. Und es muss<br />

schmecken, „hällisch gut“ zum<br />

Beispiel.<br />

pm<br />

www.haller-loewenbraeu.de<br />

Von Crailsheim in dieWelt<br />

Telegärtnerstelltinder Horaffenstadt seit über 30 Jahren Notruflösungen und Türsprechanlagen<br />

her,die rund um den Globus eingesetzt werden. VONTILLMANN BRAUN<br />

Wer mit dem Auto nach<br />

Crailsheim fährt, kommt<br />

aus Richtung Jagstheim<br />

direkt an Telegärtner Elektronik<br />

vorbei. Seit 1990 hat der Betrieb<br />

seinen Sitz an der Ortseinfahrt.<br />

Trotzdem weiß selbst inder Region<br />

längst nichtjeder,dasssich<br />

hinter dem Namen ein Unternehmen<br />

verbirgt, auf dessen Lösungen<br />

sich im Notfall weltweit Millionen<br />

von Menschen verlassen<br />

können. Denn als „Hidden Leader“<br />

entwickelt und vertreibt das<br />

Standort: Seit 1990fertigt TelegärtnerinCrailsheim.<br />

Traditionshaus Notruflösungen<br />

für Aufzüge –und istdamit nicht<br />

nur in Deutschland Marktführer.<br />

So kommen die Produkte etwa<br />

im Bundeskanzleramt inBerlin,<br />

an der Deutschen Oper und am<br />

Frankfurter Flughafen zum Einsatz,<br />

aber auch in Paris, Barcelona<br />

und Monaco sowie ineinigender<br />

höchsten Wolkenkratzer<br />

derWeltinChina, Saudi-Arabien<br />

und Kuwait.<br />

Aber nicht nur die Übermittlung<br />

der Notrufe erfolgt mit Telegärtner-Technik<br />

–auch für Notrufzentralen<br />

wird Hardware entwickelt.Dalagesnahe,auch<br />

selber<br />

eineNotrufzentrale einzurichten,<br />

die vom Schwesterunternehmen<br />

TG Services betrieben wird. Die<br />

Notruf- und Serviceleitstelle ist<br />

24/7 besetzt und hat durch Erfüllung<br />

strenger Anforderungen<br />

eine VdS-Zertifizierung erhalten.<br />

Das Leistungsspektrum von TG<br />

Services wird abgerundet durch<br />

bundesweite Montagen und<br />

Dienstleistungen rund um das<br />

ThemaAufzüge, zum Beispiel die<br />

Montage von Aufzugnotrufgeräten<br />

im Kundenauftrag durch ein<br />

Serviceteam.<br />

Foto:Telegärtner<br />

Über die letzten drei Jahrzehnte<br />

sind immer mehr Geschäftsbereiche<br />

und Schwesterunternehmen<br />

hinzugekommen, die mittlerweile<br />

unter der TGE Gruppe<br />

firmieren. Insgesamt beschäftigt<br />

das Familienunternehmen rund<br />

100 Mitarbeiter.<br />

Anfang mit<br />

Türsprechanlagen<br />

Zu Beginn lag der Fokus von Telegärtner<br />

Elektronik fest auf der<br />

Herstellung elektronischer Produkte<br />

für die Deutsche Telekom.<br />

Mithilfe dieser langjährigen Kooperation<br />

und dem dadurch erworbenen<br />

Know-how wurden<br />

über die Jahre immer wieder<br />

neue Produkte aufgelegt, darunter<br />

die DoorLine-Türsprechanlagen.<br />

Das erste DoorLine-Model,<br />

dasvor 30 Jahren entwickelt<br />

wurde, war sogar die erste Türsprechanlage<br />

überhaupt, beider<br />

das Gespräch ganz einfach über<br />

das Telefon beantwortet werden<br />

konnte. Auch heute noch ist Telegärtner<br />

Elektronik mitDoorLine<br />

Türsprechanlagen erfolgreich<br />

am Markt, die sich besonders<br />

leicht mit Routern kombinieren<br />

lassen, wie man sie in Millionen<br />

von Haushalten vorfindet. Eine<br />

Gegensprechstelle muss indiesen<br />

Fällen also nicht eigens angeschafft<br />

undinstalliert werden.<br />

Dank der einzigartigen Expertise<br />

unterscheiden sich dieLösungen<br />

von Telegärtner Elektronik<br />

in wesentlichen Bereichen von<br />

denendes Wettbewerbs.Sowird<br />

bei den DoorLine-Türsprechanlagen<br />

mit DECT beispielsweise<br />

ein Funkstandard eingesetzt,<br />

der deutlich zuverlässigerist, als<br />

man es von anderen Türsprechanlagen<br />

mit drahtloser Sprachübertragung<br />

gewohnt ist. Die<br />

Notruflösung Sanicall sorgt wiederum<br />

mittels Mobilfunk dafür,<br />

dass auch sanitäre Anlagenohne<br />

Festnetzanbindung mit einem<br />

verlässlichenbarrierefreien Notruf<br />

ausgestattet werden können.<br />

Und der visuelle Notruf von Telegärtner<br />

Elektronik stellt sicher,<br />

dass auch Menschen mit Hörund<br />

Sprachbeeinträchtigungen<br />

sowie Nicht-Muttersprachler im<br />

Notfall über ihr eigenes Smartphone<br />

mitder Leitstelle kommunizierenkönnen.<br />

„Die Erfahrungen, die wir über<br />

die letzten 30Jahre gesammelt<br />

haben, sind für uns und unsere<br />

Kunden äußerst wertvoll“, sagt<br />

Andreas Hopf, Mitglied der Geschäftsleitung<br />

bei Telegärtner<br />

Elektronik. „So können wir am<br />

Standort Crailsheim innovative<br />

und langlebigeProdukte undLösungen<br />

fürden Aufzugnotrufund<br />

die Türkommunikation entwickeln.“<br />

www.telegaertner-elektronik.de<br />

Einblick: HeikoBleisteiner (li.) erklärt einem Interessenten die vollautomatisierte<br />

Lösung zur Beladung vonPressen.<br />

Foto: Ecosphere<br />

Roboter aufTour<br />

Inspirierender Tagvoller technischer Highlights<br />

bei EcosphereinUnterdeufstetten.<br />

Anfang Februar öffnete das<br />

firmeneigene Experience<br />

Center der EcosphereGmbH<br />

&Co. KG seine Türen für die „Roboter<br />

auf Tour <strong>2024</strong>“-Veranstaltung<br />

in Zusammenarbeit mit Universal<br />

Robots. Hier erlebten rund<br />

35 Besucher aus regionalen Unternehmen<br />

sowie 15 Partner aus<br />

ganz Deutschland einen inspirierenden<br />

Tagvoller technologischer<br />

Highlights und informativer Vorträge.<br />

Die Besucher hatten die Gelegenheit,<br />

eine Vielzahl vonRoboterapplikationen<br />

in Aktion zu erleben,<br />

darunter Schweißanwendungen,<br />

das Beladen von CNC-Maschinen<br />

und das Palettieren. DesWeiteren<br />

präsentierten Branchenpartner<br />

innovative Lösungen wie 3D-Kamerasysteme,<br />

Greiferwechselsysteme<br />

und einen vollautomatisierten<br />

Kartonierer.<br />

Neben den beeindruckenden Demonstrationen<br />

bot die Veranstaltung<br />

auch eine fachkundige Wissensvermittlung.<br />

In Vorträgen zur<br />

Sicherheit in der Prozessautomatisierung<br />

mit Cobots erhielten<br />

die Teilnehmer wertvolle Einblicke.<br />

Ecosphere präsentierte zudem<br />

erfolgreiche Kundenprojekte<br />

und -lösungen, die die Vielseitigkeit<br />

und Effizienz der kollaborativenRobotik<br />

verdeutlichten.<br />

Im Fokus der Veranstaltung stand<br />

die Cobot-Familie von Universal<br />

Robots. Die Veranstaltungsreihe<br />

hat das Ziel, kleinen und mittelständischen<br />

Unternehmen die<br />

Möglichkeiten der Robotik näherzubringen<br />

und die Einfachheit sowie<br />

Flexibilität der kollaborativen<br />

Roboter von Universal Robots zu<br />

demonstrieren.<br />

pm<br />

www.ecosphere-automation.de


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Firmen &Märkte 21<br />

NeuerAuftritt für Binder<br />

Der Crailsheimer Apparate- und Behälterbauer krempelt seine Arbeitgebermarkeumund will so mehr Wahrnehmung in der<br />

Öffentlichkeit undauchbei der Fachkräftegewinnung erreichen. VONMARIUS STEPHAN<br />

Wir wollen sichtbarer und<br />

bekannter werden“,<br />

bringt Thorsten Binder,<br />

Mitglied der Geschäftsführung<br />

von Apparate- und Behälterbau<br />

Binder im Crailsheimer<br />

Stadtteil Altenmünster dasZielauf<br />

den Punkt. Im vergangenen Jahr<br />

schaute sich das mittelständische<br />

Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern<br />

deshalb nach einem Partner<br />

um, derden Betriebins rechte<br />

Licht setzen sollte. „Am Anfang<br />

ging es um die Homepage, die<br />

einfach nicht mehr aufdem Stand<br />

der Zeit war, aber wir wollten<br />

schon tief ansetzen und haben mit<br />

Gündisch &Friends deshalb viele<br />

Bausteine entwickelt,die sichjetzt<br />

zu einer neuen Corporate Identity<br />

zusammensetzen“, sagt Thorsten<br />

Binder.<br />

Weiterentwicklung: NeuesLogo, neuer Slogan –Binder aus Crailsheim hat seine Corporate Identitykomplett überarbeitet.<br />

ZUSAMMENARBEIT Der Ansatz,<br />

den Binder dabei verfolgt,<br />

war von vorneherein einer, der<br />

das ganze Unternehmen, also<br />

auch die Mitarbeiter mit einschließt.<br />

„Wir haben viele Workshops<br />

mit unserer Belegschaft<br />

veranstaltet und zusammen die<br />

Details herausgearbeitet“, erzählt<br />

Binder. Unter anderem kam<br />

so auch ein neues Firmenlogo zustande<br />

und dieWerte, fürdie Binder<br />

steht, wurden in Slogans gefasst.<br />

Den öffentlichen Start machte im<br />

Januar die neue Homepage des<br />

Unternehmens. Hinzu kommen<br />

noch neue Plakate, neue Messeaufsteller<br />

und Broschüren. Ein<br />

professionell choreografierter<br />

und gedrehter Imagefilm gehört<br />

ebenso zum Paket wie das Fachkräfteportal,<br />

das die Homepage<br />

aufwertet. „Wir wollen es potenziellen<br />

Bewerbern einfach machen“,<br />

sagt Binder. Hinzukommen<br />

soll in Zukunft auch noch ein<br />

Social-Media-Kanal, der regelmäßig<br />

bespielt wird.<br />

Der Fachkräftemangel ist natürlich<br />

einer der Gründe, warum Binder<br />

inder Öffentlichkeit stärker<br />

Foto: Binder<br />

auftreten will. Aber ihm geht es<br />

auch um die Wertschätzung der<br />

Mitarbeiter, ersieht den Betrieb<br />

als große Familie. Dies zeigt nicht<br />

nur das „Binder-Stadl“, eine eigens<br />

errichtete Almhütte auf dem<br />

Gelände, die regelmäßig für Betriebsfeiern<br />

oder ähnliche soziale<br />

Events genutzt wird. Perspektivischwill<br />

Binder neue Mitarbeiter<br />

einstellen. Thorsten Binder rechnet<br />

mit vier bis fünf Stellen. „Das<br />

funktioniert auch mit Bewerbungen<br />

vonaußerhalb, aber am liebsten<br />

bilden wir unsere Mitarbeiter<br />

selbst aus“, sagt Binder. Die Anforderungen<br />

im Behälterbau für<br />

Pharma- oder Lebensmittelindustrie<br />

seien sehr komplex, begründet<br />

der Unternehmer.<br />

WACHSTUM Der Behälterbau<br />

ist ein Wachstumsmarkt, ist Binder<br />

überzeugt. Die Auftragslage<br />

sei gut, „wir haben auch eine<br />

Hallenerweiterung für die Zukunft<br />

im Blick, wir brauchen den Platz<br />

dringend“. Das Unternehmen liefert<br />

mittlerweile an verschiedenste<br />

Branchen rund um den Globus<br />

Rührwerksbehälter, Zentrifugen,<br />

Prozess- oder Druckbehälter in<br />

diversenAusfertigungen und Größen.<br />

„70 bis 80 Prozent unserer<br />

Kundschaft kommt aus der Pharmaindustrie“,<br />

sagt Binder, aber<br />

auch die chemische Industrie<br />

oder Chiphersteller gehören zum<br />

wachsenden Kundenkreis.<br />

www.binder-behaelterbau.de<br />

ADVERTORIAL<br />

ANZEIGE<br />

Ausbildungsempfehlung aus erster Hand<br />

Vielseitigkeit undKarrierechancen garantiert –auchohneAbiturund Studium<br />

Nach einem Überblick über das<br />

Tätigkeitsspektrum der Kanzlei<br />

STERR &KOLLEGEN in der vergangenen<br />

Ausgabe beschreibt<br />

Nadine Furch heute ihre<br />

Ausbildung und beruflichen<br />

Möglichkeiten.<br />

Ihre Entscheidung, nach dem<br />

Abitur eine Ausbildung zu<br />

machen, hat sie noch nie bereut,<br />

erklärt Nadine Furch.„Mitder<br />

Ausbildung hat man diegleichen<br />

Karrieremöglichkeiten wie mit<br />

einem Studium“. Zudem kann<br />

sie durch eine fundierte Ausbildung<br />

ein breites Spektrum an<br />

Tätigkeiten abdecken, dass ihr<br />

viele Möglichkeiten bietet,sich<br />

beruflich zu orientieren.<br />

» „DA KOMMT KEINE<br />

LANGEWEILEAUF.“<br />

Deshalb starteteFrauFurch bei<br />

der Kanzlei STERR &KOLLEGEN<br />

eine dreijährige Ausbildungzur<br />

Steuerfachangestellten. Die duale<br />

Ausbildung verbindet die betriebliche<br />

Praxis in der Kanzlei mit der<br />

Theorie,die an ein bis zwei Tagen<br />

pro Woche in der Berufsschulein<br />

Heilbronn vermittelt wird.<br />

Das Arbeitsumfeld und die<br />

Karrierechancen in der Kanzlei<br />

haben sie überzeugt, so dasssie<br />

nach derAusbildung geblieben ist.<br />

Die Kanzlei freut sich, dass sie die<br />

motivierte Mittzwanzigerinmit<br />

ihrem hervorragendenAbschluss<br />

übernehmen konnte und sie bei<br />

derberuflichen Weiterentwicklung<br />

begleiten kann. Hier hat<br />

sieverschiedene Möglichkeiten.<br />

Zum einen dieSpezialisierung<br />

aufeinzelneArbeitsfeldermit der<br />

Möglichkeit fachgebundene Abschlüsse<br />

zu absolvieren. Dies ist z.<br />

B. möglich in den Bereichen Lohn<br />

&Gehalt, Rechnungswesen &<br />

Controlling oder Digitalisierung &<br />

IT-Prozesse.Wer dieVielseitigkeit<br />

vorzieht,kann andererseits eine<br />

Weiterbildung zum Steuerfachwirt<br />

anstreben.Egalwelcher Weg<br />

gewählt wird,jeder Abschluss ist<br />

einweiterer Wegauf der Karriereleiter,<br />

die bis zumSteuerberater<br />

reichen kann.<br />

Der aktuelle Arbeitsbereich von<br />

Frau Furch umfasst Buchhaltung,<br />

Jahresabschlüsse sowie Steuererklärungen.<br />

Dabeihat sie<br />

viel Kontakt mit Mittelständlern<br />

verschiedenster Branchen ausder<br />

Region sowie mit Privatpersonen.<br />

Besonders freut siesichnatürlich,<br />

wenn sie von ihren Mandanten<br />

eine positive Rückmeldung bekommt.<br />

Diese seien erleichtert,<br />

wenn die Steuersachen problemlos<br />

und routiniert erledigt werden.<br />

Seit sie dieses Jahr in den Main-<br />

Tauber-Kreis gezogenist, arbeitet<br />

Nadine Furchzwei Tage im Home-<br />

Office.Die Steuerfachangestellte<br />

schätzt dieMöglichkeit,die sie<br />

nach fundierter Einarbeitung und<br />

durchden hohenDigitalisierungsgrad<br />

v.a. imBereich der Buchhaltung<br />

beiSTERR&KOLLEGEN<br />

N. Furch: Steuerfachangestellte<br />

bei STERR &KOLLEGEN<br />

Foto: Sterr &Kollegen<br />

nutzen kann. Dennnach mehr als<br />

fünf Jahren in derrenommierten<br />

Kanzlei wolltesie ihren Arbeitgeber<br />

nicht verlassen. Schon allein<br />

wegen desgutenTeamgeistes<br />

nicht.Aber auch dieArbeitfindet<br />

sie „total abwechslungsreich“.<br />

Das Steuerrecht seikeine trockene<br />

Angelegenheit wie Außenstehende<br />

oftmeinen, erklärtdie leidenschaftliche<br />

Jazztänzerin.<br />

„Immerwieder kommen neue<br />

Gesetze hinzu. Außerdem ist jeder<br />

Fall anders gelagert und es gibt<br />

immer neue,interessante Fälle zu<br />

bearbeiten“.<br />

Da kommekeine Langeweile auf.<br />

Und schließlichwürde auch der<br />

Spaß im Team neben der Arbeit<br />

nicht zu kurz kommen.


22 Politik &Wirtschaft<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

EinWechselander Spitze<br />

Der Campus der DualenHochschuleinBad Mergentheimhat mit Professorin KimLinsenmayer eineneue Leiterin. VONLINDA HENER<br />

Am1.März 2010kam Professor<br />

Seon-Su Kim nach Studium,<br />

Promotion und ersten<br />

beruflichen Erfahrungen als Professor<br />

andie Duale Hochschule<br />

Baden-Württemberg (DHBW) in<br />

Mosbach. In diesen vergangenen<br />

14 Jahren sei viel passiert,erklärte<br />

Professorin Gabi Jeck-Schlottmann,<br />

Rektorin der DHBW Mosbach,<br />

in ihrerLaudatiozur Verabschiedung<br />

vonProf.Kim als Campusleiter<br />

in BadMergentheim.<br />

Der Campus, der sich unter dem<br />

Slogan „Studieren im Schloss“<br />

positioniert, ist eine Außenstelle<br />

der Mosbacher DH. Prof. Kim<br />

sei damals schnell Studiengangsleiter<br />

geworden und übernahm<br />

daraufhin schon bald Verantwortungals<br />

CampusleiterinBad Mergentheim.<br />

Diese rund elfJahre als<br />

Leiter, zum Ende hin kommissarischbis<br />

am 1. Januar<strong>2024</strong> Prof.<br />

Kim Linsenmayer seine Nachfolge<br />

angetreten hat, seien „die stabilste<br />

Zeit des Campus Bad Mergentheim“gewesen.<br />

KONSTANZ Die Rektorin erläuterte<br />

imRoten Saal des Residenzschlosses:<br />

„Das muss man sich<br />

mal auf der Zunge zergehen lassen:<br />

Wir hatten Vakanzen und einige<br />

wechselnde Leiter im Vorfeld“,<br />

doch fortan habe Kim den<br />

Campus maßgeblich geprägt, mit<br />

viel Enthusiasmus gewirkt, sein<br />

Engagement, die Stabilität, die er<br />

vermittelte, seien sehr wichtig gewesen.<br />

Professor Kim habe das<br />

Studienangebot gefestigt und weiterentwickelt,<br />

das internationale<br />

Profil geschärft und dabei eine<br />

Willkommenskultur etabliert, die<br />

Verankerung des Campus inder<br />

Region geschafft und die Verbundenheit<br />

zuHochschul-Partnerinnen<br />

und -Partnern vertieft, überhaupt<br />

habe er mit seinen Werten<br />

alsMensch überzeugt.<br />

Nicht nur die Rektorin bedankte<br />

sich bei Seon-Su Kim für seinen<br />

Einsatz, auch Bad Mergentheims<br />

Oberbürgermeister Udo Glatthaar,<br />

Dr. Anna-Katharina Wittenstein,<br />

Mitglieddes Aufsichtsrats der WittensteinSEund<br />

Vorstandsmitglied<br />

im MINT-Verein Main-Tauber,und<br />

Ralf Sturm von EBM-Papst als<br />

Vorsitzender des örtlichen Hochschulrats<br />

würdigten bei der von<br />

Professor Max Mühlhäuser, Dekan<br />

der Fakultät Technik, moderierten<br />

Veranstaltung die Impulse<br />

und die erfolgreiche Zusammenarbeit.<br />

Sie betonten den lösungsorientierten<br />

Austausch und<br />

die gute Erreichbarkeit des Campusleiters<br />

a.D. bei Fragen undgemeinsamen<br />

Projekten. Gleichzeitig<br />

wünschten sie seiner NachfolgerinvielErfolg.<br />

„Es ist ein nächster Schritt, eine<br />

Veränderung“, meinteProf. Seon-<br />

Su Kim inseiner Rede. Er wirkte<br />

gelassen, ist sein Abschied aus<br />

dem Amt auf eigenen Wunsch erfolgt<br />

–„es hat länger gedauertals<br />

geplant“, doch habe erbleiben<br />

wollen,bis die Nachfolge geregelt<br />

war. Bereits 2022 wollte er den<br />

Posten aus persönlichen Gründen<br />

abgeben, unter anderem mehr<br />

Zeit für seine Familie haben. Sein<br />

Abschied aus dem Amt bedeute<br />

aber keinen kompletten Rückzug<br />

–Professor Kimbleibtder DHBW<br />

Übergabe: Professorin Kim Linsenmayer betonte in ihrer Rede: „Ich binbereit.“<br />

weiterhin erhalten, wird als Professor<br />

an der DHBW Mosbach/<br />

Bad Mergentheim lehren, vermehrt<br />

forschen, das DHBW Diversity<br />

Audit betreuen und sich<br />

bei den Themen Digitalisierung,<br />

Internationalisierung und Social<br />

Media Marketing einbringen. Zu<br />

seinem Herzensthema Diversität,<br />

Vielfalt merkte er außerdem an,<br />

er selbst habe sich in seinem Arbeitsumfeld<br />

an der DHBW stets<br />

frei entfalten können, dafür sei er<br />

dankbar. In diesemZug bedankte<br />

er sich auch bei seinen Kolleginnen<br />

und Kollegen für deren Unterstützung<br />

und für das Vertrauen,<br />

das ihm ander DH, von der<br />

Stadt und den Partner-Unternehmen<br />

entgegengebracht wurde.<br />

Seit Anfang des Jahres ist Professorin<br />

Kim Linsenmayer die neue<br />

Campusleiterin in Bad Mergentheim.Die<br />

gebürtigeBad Mergentheimerin<br />

hat selbst ander DH in<br />

Ravensburg studiert, daher wisse<br />

sie, dass die persönliche Entwicklung<br />

an der DH viel Raumbekomme.<br />

Nach Bad Mergentheim<br />

zurückzukehren und sich für die<br />

Stelle zu bewerben, das sei eine<br />

bewusste Entscheidung gewesen.<br />

Eine Entscheidung,die sie mitihrer<br />

Familie besprochen habe und<br />

hinter der auch ihr Umfeld stehe,<br />

ohne das ginge es nicht. „Es<br />

fühlt sich gut an, angekommen<br />

zu sein.“ Sie freute sich darüber,<br />

wieoffen und wohlwollendsie an<br />

der DHbegrüßt worden sei und<br />

Foto: Linda Hener<br />

es hier eine Leitungsrunde gebe,<br />

„die mir das Gefühl gibt, nur nach<br />

vorne kippen zu können.“ Die<br />

Langstreckenläuferin verglich ihr<br />

Amt mit einem Marathon. Derzeit<br />

stehe sie noch ganz am Anfang,<br />

die bisherigen Wochen seien das<br />

Warm-up gewesen.<br />

Ihre Vision für den Campus sei,<br />

„der Bildungs-, Weiterbildungs-,<br />

Wissens- und Kompetenzpartner<br />

der Region zu sein, der Regionalität,<br />

Internationalität, Digitalisierung<br />

und Nachhaltigkeit vereint,<br />

um die Wirtschaftskraft in der Region<br />

und darüber hinaus zu stärken.“<br />

WEITERENTWICKLUNG Die<br />

Ausgangslage sei herausfordernd,<br />

Transformationsprozesse in vielen<br />

Bereichen gingen vonstatten,<br />

die Digitalisierung seifür den<br />

Campus selbst ein Thema, doch<br />

für die Zahl von künftig 800 Studierenden<br />

habe sie sich klar ausgesprochen.<br />

Dafür sei es entscheidend,<br />

entsprechende Rahmenbedingungen<br />

und Angebote<br />

zu schaffen, wie einen erweiterten<br />

Wohnungsmarkt, der den Studierenden<br />

zur Verfügung stehe oder<br />

der Ausbau der Räumlichkeiten<br />

im Schloss.<br />

„Ich trete in große Fußstapfen“,<br />

blickte die neue Campusleiterin<br />

auf Prof. Seon-Su Kim und dankte<br />

ihm für eine angenehme Übergabe:<br />

„Du hast gefühlt Tag und<br />

Nacht auf den Austausch reagiert“.<br />

Abschließend richtete sie<br />

sich ans Publikum: „Ich bin bereit.“<br />

In ihrer Festsprache „Wissenschaft<br />

gestaltet die Zukunft“ ging<br />

DHBW-Präsidentin Prof. Martina<br />

Klärle auf einen Spagat ein, den<br />

die Hochschule zu leisten habe.<br />

Es gelte die Freiheit der Wissenschaft,<br />

doch genauso die Treue<br />

zur Verfassung, woraus eine Verantwortung<br />

für Demokratie resultiere.<br />

„Am Ende haben wir als<br />

Hochschule viele Aufgaben.“ Die<br />

Querschnittsaufgaben seien Gerechtigkeit,<br />

Frieden, Freiheit, Demokratie,<br />

Nachhaltigkeit, Verantwortung<br />

und Mut. All das gehe<br />

nur zusammen, gemeinsam zwischen<br />

Theorie und Praxis, das<br />

müsse man wollen.<br />

www.mosbach.dhbw.de/<br />

bad-mergentheim/<br />

Lokale Akteure<br />

vernetzen sich<br />

Die neue „ZukunftsallianzMINT-Region<br />

Heilbronn“bieteteineKooperationsplattform.<br />

Für ein innovationsstarkes<br />

Land sind Mathematik, Informatik,<br />

Naturwissenschaften<br />

und Technik (MINT) unabdingbar.<br />

Mit der Gründung der<br />

„Zukunftsallianz MINT-Region<br />

Heilbronn“ vernetzt die Experimenta<br />

in Heilbronn unterschiedlichste<br />

Akteure. „Als Impulsgeber<br />

möchten wir mit dieser Plattform<br />

die Begeisterung für MINT fördern<br />

und insbesondere auch die<br />

Kompetenzprofile junger Menschen<br />

erweitern, damit siefür die<br />

Arbeitswelt der Zukunft gut aufgestellt<br />

sind“, fasst Experimenta-Geschäftsführerin<br />

BärbelRenner zusammen.<br />

Die „Zukunftsallianz MINT-Region<br />

Heilbronn“ möchte gemeinsam<br />

innovative Formate entwickeln<br />

und bei den vielfältigen<br />

Maßnahmen in Stadt- und Landkreis<br />

Heilbronn Synergien bilden.<br />

Durch das breite Spektrum<br />

der Partnerinstitutionen sowiederen<br />

Know-how eröffnen sich besondere<br />

Möglichkeiten bei der<br />

MINT-Förderung und es gelingt<br />

ein Schulterschluss zwischen Bildungseinrichtungen,<br />

Wirtschaft,<br />

Wissenschaftund Politik.<br />

Die Gründungsmitglieder sind:<br />

42 Heilbronn, Agentur für Arbeit<br />

Heilbronn, Akademie für Innovative<br />

Bildung und Management<br />

Heilbronn-Franken, Campus<br />

Founders, TUM Campus<br />

Heilbronn, Duale Hochschule<br />

Baden-Württemberg Heilbronn,<br />

Duale Hochschule Baden-Württemberg<br />

CAS, Experimenta, FerdinandSteinbeis-Institut<br />

Heilbronn,<br />

Fraunhofer IAOHeilbronn, Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken,<br />

Hochschule Heilbronn, Initiative<br />

junger Forscherinnen und<br />

Forscher, Industrie- und Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken,<br />

Innovation Park Artificial Intelligence,<br />

Landkreis Heilbronn,<br />

Staatliches Schulamt Heilbronn,<br />

Stadt Heilbronn, Technische Universität<br />

München, Verband der<br />

Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg.<br />

pm<br />

www.experimenta.science<br />

Gemeinsam Zukunft gestalten<br />

Das Netzwerk „SCHULEWIRTSCHAFT“ will Eltern mit ins Boot holen.<br />

Welche Stellhebel für einen<br />

gelungenen Übergang<br />

indie Berufswelt<br />

entscheidend sind und wie Eltern<br />

in ihrer Rolle effektiver eingebunden<br />

werden können, darüber<br />

tauschte sich das Netzwerk<br />

„SCHULEWIRTSCHAFT“<br />

Main-Tauber-Kreis am vergangenen<br />

Mittwoch, den 21. Februar<br />

<strong>2024</strong>, am Firmensitz der Würth<br />

Industrie Service GmbH &Co.<br />

KG in Bad Mergentheim aus.<br />

Rund 20 Teilnehmende,darunter<br />

Vertreterinnen und Vertreter<br />

von Schulen, Wirtschaft, der<br />

Agentur für Arbeit- und Berufsberatung<br />

sowie weitere regionale<br />

Unternehmen, nutzten die<br />

Chance, sich schulart- undbranchenübergreifend<br />

über einegute<br />

und fundierte Bildung auszutauschen.<br />

Regional verankert, bundesweit<br />

vernetzt, alle Verantwortlichen<br />

an einem Tisch: Im Netzwerk<br />

Austausch: Rund 20 Teilnehmer kamen zum Treffen bei Würth<br />

Industrie Service underhielten Einblickeins Unternehmen. Foto: Würth<br />

SCHULEWIRTSCHAFT arbeiten<br />

Vertreter von Schulen und Betrieben,<br />

unterstützt durch weitere<br />

regionale Partner wie Arbeitgeberverbände,<br />

Kammern und<br />

Vereine oder auch Schulverwaltungen<br />

und Kommunen partnerschaftlich<br />

zusammen. So gelingt<br />

es, Schüler optimalauf den<br />

Übergang in die Arbeitswelt vorzubereiten<br />

undsie individuell im<br />

Prozess der beruflichen Orientierung<br />

zu begleiten. Das Netzwerkbautsichaus<br />

rund400 regionalen<br />

Netzwerken und Arbeitskreisen<br />

inallen Bundesländern<br />

auf. Eine gleichberechtigte<br />

Partnerschaft mit gegenseitigem<br />

Verständnis und ein Dialog<br />

auf Augenhöhe sind die Grundlage<br />

von SCHULEWIRTSCHAFT<br />

Baden-Württemberg, und somit<br />

auch für das regionale Netzwerk<br />

im Main-Tauber-Kreis. Ganz<br />

gleich, ob gemeinsame Veranstaltungen<br />

zur Berufs- und Studienorientierung,<br />

Wettbewerbe,<br />

Kooperationen und Fortbildungen<br />

oder auch Betriebserkundungen<br />

und Praktika: Im Mittelpunkt<br />

steht der Erfahrungsaustausch.<br />

„Die Zusammenarbeit<br />

zwischen Schule, Wirtschaft, Arbeitswelt<br />

und außerschulischen<br />

Bildungspartnern ist ein wichtiger<br />

Bestandteil der Bildung und<br />

Ausbildung von Kindern und Jugendlichen<br />

in Baden-Württemberg.<br />

Zusammen mit unseren<br />

Partnern schaffen wir eine gute<br />

Grundlage für die Berufsorientierung<br />

von Jugendlichen und<br />

leisten zugleich einen wichtigen<br />

Beitrag zur Fachkräftesicherung<br />

unserer Unternehmen<br />

im Land.“, so Harald Daumüller,ServiceSCHULEWIRTSCHAFT<br />

Baden-Württemberg.<br />

Mit besonderem Augenmerk<br />

auf die Frage „Wie holen wir Eltern<br />

ins Boot?“, tagte das erste<br />

regionale Netzwerktreffen im<br />

neuen Jahr. Nach einführenden<br />

Worten durch Harald Daumüller<br />

sowie Denise Voit, Konrektorin<br />

der Kopernikus-Realschule<br />

in Bad Mergentheim, thematisierte<br />

Monja Melzer, Teamleiterin<br />

Ausbildung bei Würth<br />

Industrie Service, in ihrem Impulsvortrag,<br />

welche Funktionen<br />

Eltern als enge Bezugspersonen<br />

im Prozess der Berufs- und Studienwahl<br />

einnehmen, um Rückhalt<br />

zu bieten. Auch Silke Kaludra,<br />

Lehrkraft Kopernikus-Realschule<br />

Bad Mergentheim, hatte<br />

mit einem konkreten Praxisbeispiel<br />

die Elternrolle im Fokus ihrer<br />

Diskussion. So stand vor allem<br />

der Austausch über Erfahrungen<br />

aus unterschiedlichsten<br />

Blickwinkeln im Mittelpunkt dieser<br />

Veranstaltung –und das mit<br />

dem Ziel, konkrete Ideen, Konzepte,<br />

Maßnahmen sowie erfolgreiche<br />

Praxisbeispiele aus erster<br />

Hand aufzuzeigen. pm<br />

www.schulewirtschaft.de


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Firmen &Märkte 23<br />

Klares Bekenntnis zum Standort<br />

Spatenstich:Eine neue Produktionshalle und eine Erweiterung desLogistikbereichsentstehenamBürkert-Werk in Öhringen. Mitden<br />

neuenFlächen werden die bestehenden Lagerkapazitäten erweitert sowie interne Arbeitsabläufe optimiert und automatisiert.<br />

Mit einem feierlichen Spatenstich<br />

im Februar startete<br />

die Erweiterung des<br />

Bürkert-Werks in Öhringen, die<br />

den Grundstein für eine nachhaltige<br />

Zukunft und das geplante<br />

Wachstum des Unternehmens<br />

am Standort legt. BereitsimJanuar<br />

<strong>2024</strong> wurde mit den Erdarbeiten<br />

begonnen. Die Neubauten umfassen<br />

eine zusätzliche Nutzfläche<br />

von 5800 Quadratmetern –rund<br />

60 Prozent nimmt die Produktion<br />

ein und circa 40 Prozent die Bürkert-Logistik.<br />

LAGER Neben Andreas Bürkert<br />

als Sprecher der Gesellschafter<br />

war Bürkert durch CEO Georg<br />

Stawowy,Stefan Müller (CTO) sowie<br />

Wolfram Heiß, Werksleiter in<br />

Öhringen, Marc Steffen Dahlheimer,<br />

Gesamtverantwortlicher für<br />

die Produktion in Deutschland,<br />

Kai Schellenbauer, Projektleitung<br />

Bau, und Mitgliedern des Betriebsrates<br />

vertreten. Zu den geladenen<br />

Gästen gehörten Öhringens<br />

Oberbürgermeister Thilo Michler,<br />

Petra Lichner vom Stadtbauamt,<br />

Mitarbeitende der Baufirma<br />

Stauch und des Architekturbüros<br />

Kraft&Kraft. DieErweiterung<br />

beinhaltet den Bau einer modernen<br />

Produktions- und Lagerhalle<br />

„Mit dieser<br />

Erweiterung<br />

setzen wir ein<br />

Zeichen für unser<br />

Engagement in<br />

Sachen<br />

Nachhaltigkeit.“<br />

Startschuss: Beim Spatenstich im Februarpackten neben Bürkert-Verantwortlichen auch Gäste der Stadtverwaltung und des Architekturbüros mit<br />

an.Die Neubauten, die im April 2025 fertig seinsollen, bieten einezusätzliche Nutzfläche von5800 Quadratmetern.<br />

Foto: Bürkert<br />

mit einem automatischen Kleinteilelager.<br />

„Dieses Vorhaben ist ein<br />

klares Bekenntnis zu dem Standort<br />

Öhringen und dem Ziel, die<br />

Produktionskapazitäten zu erhöhen<br />

und die Lagerlogistik zu optimieren.<br />

Die Umstellung von Paletten-<br />

auf Behälterlagerung wird<br />

die Effizienz weiter steigern und<br />

die Notwendigkeit externer Lagerflächen<br />

eliminieren“, teilt dasUnternehmen<br />

mit.<br />

Bürkert, seit 1959 ein fester Bestandteil<br />

der Öhringer Wirtschaft,<br />

zeige mit dieser Investition auch<br />

sein Engagement für Nachhaltigkeit.<br />

Das Hallentragwerk und die<br />

Außenwände werden ausHolz gefertigt,<br />

während Photovoltaikanlagen<br />

auf Dächern und Fassaden<br />

zur Energiegewinnung beitragen.<br />

Sprinklertanks dienen alsWärmesenke,<br />

um überschüssige Wärme<br />

aufzunehmen, zuspeichern und<br />

bei Bedarf wieder abzugeben.<br />

Zusätzliche Dämmmaßnahmen<br />

an den Bestandsgebäuden verbessern<br />

die Energieeffizienz. Die<br />

Flächenentsiegelung durch den<br />

Rückbau der alten Kantine ist ein<br />

weiterer Schritt zur Reduzierung<br />

des ökologischen Fußabdrucks.<br />

FERTIGSTELLUNG „Mit dieser<br />

Erweiterung setzen wir nicht nur<br />

ein Zeichen für Wachstum und<br />

Fortschritt, sondern auch für unser<br />

Engagement in Sachen Nachhaltigkeit.<br />

Wir sind stolz darauf,<br />

dass wir mit dem Einsatz von<br />

Holz, Photovoltaik und weiteren<br />

Maßnahmen einen kleinen Beitrag<br />

zum Schutz unserer Umwelt<br />

leisten können, der aber gleichzeitig<br />

ein deutliches Signal ist“,<br />

so CEO Georg Stawowy. Die Fertigstellung<br />

des Baus ist für April<br />

2025 geplant, die Inbetriebnahme<br />

des Lagers wird für Juni 2025 erwartet.<br />

Die 181 Mitarbeitenden in<br />

der Produktion und 31 im Verteilzentrum<br />

können sichauf eine moderne<br />

und verbesserte Arbeitsumgebung<br />

freuen.<br />

pm<br />

www.buerkert.de<br />

ADVERTORIAL<br />

Das Fachkräfte-Netzwerk<br />

Mehr Power fürsFachkräfteland<br />

Hohenlohe Plus überzeugt alsBeispielfür eingelungenes Netzwerk auf demFachkräftekongress in Berlin<br />

Unter dem Titel „Fachkräftekongress<br />

–Mehr Power<br />

fürs Fachkräfteland“ diskutierten<br />

Ende Februar in<br />

Berlin Bundesarbeitsminister<br />

Hubertus Heil, Bundesbildungsministerin<br />

Bettina<br />

Stark-Watzinger,Bundeswirtschaftsminister<br />

Robert<br />

Habeck sowie weitere Gäste<br />

aus Wirtschaft und Politik,<br />

wie die Fachkräftesicherung<br />

gelingen kann.760 Teilnehmende<br />

aus Unternehmen,<br />

Wirtschaft, Wissenschaft,<br />

Politik, von Verbänden und<br />

aus der Zivilgesellschaft<br />

hatten sich angemeldet.<br />

❚ Hubertus Heil betonte:<br />

„Fachkräftesicherung ist<br />

Wohlstandssicherung.Zurzeit<br />

sind so viele Menschen in<br />

Arbeit wie nie zuvor –über 46<br />

Millionen. Trotzdem brauchen<br />

wir mehr Fach- undArbeitskräfte,<br />

um unser Potenzial als<br />

drittstärkste Volkswirtschaft<br />

voll auszuschöpfen. Um das<br />

zu erreichen,müssen wir alle<br />

Potenziale nutzen.“<br />

Kurt Engel beider<br />

Präsentation im Rahmen<br />

desKongressesinBerlin.<br />

Foto: HohenlohePlus<br />

Daher konnten sich die Kongressteilnehmer<br />

aus ganz<br />

Deutschland auch über beispielhafte<br />

Netzwerke zur Fachkräftegewinnung<br />

informieren. Das<br />

Fachkräftenetzwerk Hohenlohe<br />

Plus präsentierte sich gemeinsam<br />

mit dem Netzwerk Nordsee<br />

Kollektiv aus St. Peter Ording<br />

und dem Netzwerk Region A3<br />

ausAugsburg. Kurt Engel,als<br />

einer der Geschäftsführer von<br />

Hohenlohe Plus,informierte<br />

über die Ziele und Erfolge des<br />

Fachkräftenetzwerks.<br />

Besonders beeindruckt waren<br />

die Work-Shop Teilnehmer von<br />

dem schlitzohrig gestalteten<br />

Imagefilm „Die geheimste<br />

Metropolregion Ever“, aber<br />

auch von der Landkreis- und<br />

Branchenübergreifenden Zusammenarbeit<br />

von Kommunen<br />

und Unternehmen.Die Teilnehmer<br />

überzeugte insbesondere,<br />

dass ein derartiges Netzwerk<br />

von den Kommunen auf den<br />

Weg gebracht wurde und eine<br />

große Anzahl von Unternehmen<br />

dasAngebot nutzen, um Fachkräfte<br />

von außerhalb der Region<br />

nach Hohenlohe bringen<br />

zu können.<br />

Viel Beachtung fanden auch die<br />

verschiedenen Initiativen, wie<br />

der Talentwettbewerb Hohenlohe4Talents,der<br />

Karrierekick<br />

für junge Menschen oder das<br />

Sponsoring von Sportgrößen<br />

als Bindeglied zwischen Freizeit<br />

und Beruf.Erfolgreich ist das<br />

Netzwerk auch dadurch, dass<br />

sich dieVerantwortlichen der<br />

Kommunen regelmäßig austauschen<br />

und so gute Ideen<br />

gemeinsam weiterentwickelt<br />

werden. Besonders die Netzwerktreffen<br />

der Unternehmensvertreter<br />

führen immer wieder<br />

zu guten Vorschlägen und<br />

Ideen,die dann gemeinsam<br />

weiterverfolgt werden können.<br />

Zu diesen Projekten gehört<br />

auch das vom Unternehmen<br />

FAMIGO entwickelte digitale<br />

Stadtporträt, dass für jede<br />

Gemeinde individuell die Infrastruktur<br />

und Besonderheiten<br />

der potenziellen Wohnorte<br />

darstellt und so die Suche nach<br />

den Mehrwerten des künftigen<br />

Arbeitsplatzes erleichtern soll.<br />

Hohenlohe Plus hat hierzu die<br />

Grundlagen gemeinsam mit<br />

FAMIGO geschaffen und bietet<br />

den Mitgliedsunternehmen<br />

die Möglichkeit,die eigenen<br />

Karriereseiten und Stellenangebote<br />

mit dem Infrastrukturangebot<br />

der Standortgemeinde<br />

zu verbinden.<br />

Zentrale Botschaft der Fachvorträge<br />

sollte sein, wie Standortmarketing,<br />

ein Erfolgsfaktor<br />

für die Fachkräftegewinnung<br />

im ländlichen Raum sein kann.<br />

Außerdem sollte ein Überblick<br />

über die Möglichkeiten des gemeinsamen<br />

Standortmarketings<br />

gegeben werden. Wichtig auch<br />

die Aussagen, wie Fachkräfte<br />

in der Region gehalten und für<br />

die Region gewonnen werden<br />

können. Die Rückmeldungen zu<br />

Hohenlohe Plus fast Kurt Engel<br />

so zusammen:<br />

„Die Resonanz auf die Zielsetzung<br />

und die Entwicklung von<br />

Hohenlohe Plus war sehr positiv<br />

und wurde als beispielhaft auch<br />

für andere Gebiete bewertet. Besonders<br />

hervorgehoben wurde<br />

durch die Teilnehmer,dass es<br />

offensichtlich gelungen ist,<br />

interkommunal und branchenübergreifend<br />

das gemeinsame<br />

Ziel der Gewinnung von Fachkräften<br />

voranzubringen.“<br />

Hohenlohe Plus versteht sich<br />

als gemeinschaftliche<br />

Interessenvertretung für<br />

einen Raum mit rund<br />

385 000 Einwohnern und<br />

einer starken mittelständisch<br />

geprägten Wirtshaft<br />

mit mehr als 100 Technologie-<br />

und Weltmarktführern.<br />

Kontakt:<br />

Geschäftsführer<br />

Kurt Engel<br />

und Michael Knaus<br />

Geschäftsstelle<br />

Stauffenbergstraße 35–37<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791/ 5801-23<br />

www.hohenlohe.plus


24 Journal<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

NEWSLINE<br />

Vorsprungund Fortschritt<br />

Zwei Spenden von Optima<br />

SCHWÄBISCH HALL. Ende Dezember 2023 fand die<br />

große Weihnachtsfeier für alle Optima Mitarbeitenden<br />

am Standort Schwäbisch Hall mit einer Weihnachtstombola<br />

statt. Der Erlös aus derTombola wurde von der Geschäftsleitung<br />

verdoppelt<br />

und an zwei<br />

gemeinnützige Organisationen<br />

gespendet.<br />

Mitte Februar<br />

ging nun die<br />

Spendenübergabe<br />

über die Bühne.<br />

Freuen konnten sich<br />

die „LebensWerkstatt<br />

für Menschen<br />

mit Behinderung e. V.“, vertreten durch Chris Rappold<br />

und Steffen Birzele,und der „AKI –Ambulanter Kinderund<br />

Jugendhospizdienst Schwäbisch Hall e.V.“, vertreten<br />

durch Katrin Hameister,statt. Beide Organisationen<br />

erhielten jeweils1250Euro.<br />

pm<br />

Online-Vortrag zur „Rente als<br />

weibliche Problemzone“<br />

REGION. Zum Online-Vortrag mit dem Thema „Rente –<br />

eine typisch weibliche Problemzone?“ lädt die Kontaktstelle<br />

Frau und Beruf Heilbronn-Franken interessierte<br />

Frauen am Dienstag, 12. März, ab 18 Uhr ein. Wichtige<br />

Informationen und Tipps, die Frauen beachten müssen,<br />

um auch im Alter finanziell abgesichert zu sein, stehen<br />

im Zentrum. Der Online-Vortrag richtet sich anFrauen,<br />

die mehr über die Rentenberechnung und die Faktoren<br />

erfahren wollen, die ihre spätere Rentenhöhe beeinflussen.<br />

Die Referentin Johanna Göller,Firmenberaterin Regionalzentrum<br />

Schwäbisch Hall bei der Deutschen RentenversicherungBaden-Württemberg,erläutert,<br />

wie sich<br />

unterschiedliche Arbeitszeitmodelle im Leben einer Frau<br />

auf die Rente auswirken. Für die Veranstaltung ist eine<br />

Anmeldung erforderlich. Nähere Infos sind im Veranstaltungskalender<br />

unter www.frauundberuf-hnf.com/de/<br />

veranstaltungskalenderzufinden.<br />

pm<br />

KW intensiviert OE-Geschäft<br />

FICHTENBERG. Weltweit boomt der Kundensport. Dies<br />

wirkt sich positiv auf den Fahrwerkhersteller KW Automotive<br />

aus. Immer mehr Automobilhersteller setzen in<br />

diesem Segment auf<br />

die Entwicklungen<br />

der Fichtenberger. In<br />

den ab<strong>2024</strong> an Motorsportkunden<br />

ausgelieferten<br />

Aston<br />

Martin Vantage<br />

AMR GT3 Evo und<br />

Aston Martin Vantage<br />

GT4 Evo sind KW<br />

Solid Piston Dämpfer homologiert. Neben Aston Martin<br />

rüstet das inhabergeführte Unternehmen Kundensportrennwagen<br />

von BMW, Mercedes-AMG, Porsche und<br />

Toyota mitseinen Motorsportkomponenten aus. pm<br />

Mobilität in Heilbronn-Franken<br />

REGION. Mobilität ist gerade im ländlichen Raum extrem<br />

wichtig. Sie kostet aber auch Geld und hat je nach<br />

Wahl des Verkehrsmittels unterschiedliche Auswirkungenauf<br />

die Umwelt. Viele Modelle,die derzeit in größerenStädten<br />

auf den Weggebracht werden, sind auf dem<br />

Land schwierig umzusetzen. Im Rahmen der Mobilitätsstrategie<br />

imProjekt Netzwerk Transformotive werden<br />

neue Wege aufgezeigt. Diese umfassen nicht nur das<br />

klassische Auto,sondern auchandere Formen der Mobilität<br />

wie den öffentlichen Verkehr,Fahrräder,Elektromobilität,<br />

Sharing-Modelle und alternativeTransportmittel.<br />

Dazu setzt die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken<br />

GmbH auf die Meinung der Bürger in ihren verschiedenen<br />

Rollen alsPendler, Arbeitnehmer,Besucher von Freizeitaktivitäten<br />

oder als Nutzer von Bildungs- und Gesundheitsverkehren.<br />

Bis 26. April können sie unter<br />

https://survey.lamapoll.de/HeilbronnFrankenBuergerbefragung<br />

Fragen zur Mobilität in Heilbronn-Franken beantworten.<br />

pm<br />

Foto:Optima<br />

Foto:KWAutomotive<br />

Würth IndustrieService zähltzuden innovativsten Unternehmen Deutschlands <strong>2024</strong>.<br />

Seit über 25Jahren sieht die<br />

Würth Industrie Service Vorsprung<br />

und Fortschritt als<br />

Schlüssel zum Erfolg undsetzt im<br />

Bereich der ganzheitlichen Produktions-<br />

und Betriebsmittelversorgung<br />

für rund 20 000 Kunden<br />

auf automatisierte, digitalisierte<br />

Systemlösungen sowie Produktqualität<br />

bei mehr als 1400 000<br />

Artikeln. Damit überzeugte der<br />

C-Teile-Partner nun bei der Auszeichnung<br />

„Innovativste Unternehmen<br />

Deutschlands <strong>2024</strong>“ von<br />

Wirtschaftsmagazin Capital und<br />

Analyse-Institut Statista.<br />

Im Rahmen derStudie haben 465<br />

Unternehmen mit Spitzenleistungen<br />

überzeugt –und dasinzwanzig<br />

Branchen und Industriebereichen<br />

von der Autoindustrie<br />

über den Chemiesektor bis hin<br />

zu Energie und Umwelt. Mittels<br />

einer breit angelegten Methodik,<br />

deren Befragung unter Vertretern<br />

von innovationspreisgekrönten<br />

Unternehmen sowie Mitgliedern<br />

des Statista Expertenpanels<br />

„Expert Circle“ erfolgte, konnten<br />

Große und zeitgemäßeneue Adresse<br />

Wolf Baumaschinenzieht innerhalb vonBad Mergentheim um.<br />

Die Wolf Baumaschinenund<br />

Baugeräte-Handels<br />

GmbH hat einen bedeutenden<br />

Schritt vollzogen: Der Fachmarkt,<br />

das Lager und die Büros<br />

am Hauptsitz in Bad Mergentheim<br />

wurden erfolgreich an den neuen<br />

Standort in der Wilhelm-Frank-<br />

Straße 69 verlegt. Das kontinuierliche<br />

Wachstum der vergangenen<br />

Jahre machte diesen Schritt erforderlich,<br />

da die Räumlichkeiten<br />

am alten Standort zunehmendbeengt<br />

waren.<br />

Die Werkstatt und der Mietpark<br />

werden vorerst noch am alten<br />

Standort verbleiben.Für diese Abteilungen<br />

sind die Bauarbeiten<br />

auf dem neuen Grundstück noch<br />

Ehrung: Rektorin Gabi Jeck-Schlottmann(li.) und Präsidentin Martina<br />

Klärle überreichenManfred Wittenstein dieAuszeichnung.<br />

Foto: DHBW<br />

Innovativ: Im modernen Logistikzentrum steigert der C-Teile-Partner seinen Automatisierungs-und<br />

Digitalisierungsgrad kontinuierlich.<br />

Empfehlungen zu den Kategorien<br />

Produkte, Dienstleistungen, Prozessinnovationen<br />

sowie Kulturund<br />

Sozialinnovationen umfassend<br />

analysiert werden. Das Ergebnis:<br />

Deutschlands innovativste<br />

Unternehmen, zu denen auch die<br />

Würth Industrie Service zählt.<br />

Standort: Im neuen Gebäudekomplex wurden der Fachmarkt, das<br />

Lager und die Büros integriert.<br />

Foto: Wolf<br />

nicht abgeschlossen. Voraussichtlich<br />

im Sommer <strong>2024</strong> werden<br />

„Seit über 25 Jahren begeistern<br />

wir unsere Kunden tagtäglich<br />

mit maßgeschneiderten Lösungen<br />

rund um ein effizientes<br />

C-Teile-Management. Dabei sind<br />

jede Einzelne und jeder Einzelne<br />

unserer über 1800 Mitarbeitenden<br />

gefragt, sich aktiv einzubringen.<br />

Schließlich haben Innovation<br />

und Neugier bei uns höchste Priorität“,<br />

erklärt eindrücklich Stefan<br />

Reuss, Geschäftsführer IT und Digital<br />

Solutions bei Würth Industrie<br />

Service.<br />

pm<br />

www.wuerth-industrie.com<br />

auch diese anden neuen Standortverlegt.<br />

Die Wolf Baumaschinen &Baugeräte<br />

Handels GmbH wurde 1983<br />

gegründet und ist seit 41 Jahren<br />

ein fester Bestandteil der Bauindustrie,<br />

der Industrie im Allgemeinen,<br />

des Handwerks, der<br />

Kommunen und der Privatkundschaft.<br />

Mit vier Standorten und<br />

dem Außendienst, der ein Marktgebiet<br />

im Umkreis von50bis 100<br />

km ab der Zentrale in Bad Mergentheim<br />

abdeckt, wird die Kundschaft<br />

umfassend betreut. pm<br />

www.wolf-baumaschinen.de<br />

Engagement im<br />

Bildungsbereich<br />

Foto: Würth<br />

Manfred Wittenstein erhält Hochschulmedaille.<br />

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg(DHBW)<br />

dessen Vorsitz Manfred Wittenschaft<br />

und Politik eingerichtet,<br />

Mosbach verabschiedete<br />

stein seitdem innehatte. „Manfred<br />

Manfred Wittenstein aus dem<br />

Örtlichen Hochschulrat und dem<br />

Wittenstein hat sich als Mitglied<br />

des Hochschulrats und als starke<br />

Beirat des Campus Bad Mergentheim.<br />

Unternehmerpersönlichkeit der<br />

Zugleich ehrte sie ihn<br />

mit der Hochschulmedaille, der<br />

höchsten Ehrung der DHBW.<br />

Als Unternehmer und langjähriger<br />

Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein<br />

SE hat Manfred Wittenstein<br />

nicht nur in der Wirtschaft,<br />

sondern auch im Bildungsbereich<br />

Spuren hinterlassen. Er war<br />

seit 2002 Mitglied des Örtlichen<br />

Hochschulrats.Mit Gründung des<br />

Region über viele Jahre für die<br />

Entwicklung der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg eingesetzt“,<br />

würdigte die neue Campusleiterin<br />

Kim Linsenmayer seine<br />

Verdienste bei seiner Verabschiedung.<br />

Manfred Wittensteins<br />

Amtszeit im Örtlichen Hochschulrat<br />

erreichte im letzten Jahr die<br />

erlaubte Maximalzahl an Jahren,<br />

daher kann er das Amt nicht mehr<br />

Campus Bad Mergentheim vorgut<br />

20 Jahren wurde dort ein Beirat<br />

mit Persönlichkeiten aus Wirt-<br />

ausüben.<br />

www.mosbach.dhbw.de<br />

pm


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Journal 25<br />

NEWSLINE<br />

Schonend: Die Experten reinigten die inmitten derTuilerien-GärtengelegeneTreppe aus Kalkstein mit einemHeißwasser-Hochdruckreiniger.<br />

Foto: Kärcher<br />

Fega &Schmitt spendet an<br />

Hospizverein<br />

ANSBACH. Die Mitglieder des ambulanten Hospizvereins<br />

Ansbach e.V. nehmen sich jenen Menschen an, die<br />

mit schweren Krankheiten,Abschied<br />

und<br />

Verlust umgehen<br />

müssen. Um diese<br />

engagierten Ehrenamtlichen<br />

und ihren<br />

Verein zu unterstützen,<br />

sammelte die<br />

Belegschaft des<br />

Elektrogroßhandels<br />

Fega & Schmitt an<br />

der Weihnachtsfeier vergangenen Jahres einen Betrag<br />

von 1400 Euro. Anfang Februar war die Übergabe des<br />

Betrags.<br />

pm<br />

Foto:Fega&Schmitt<br />

SaubererWeg zum Louvre<br />

Im Rahmenseines Kultursponsorings reinigt Kärcher dieTreppen„Escalier Lemonnier“.<br />

ImRahmen seines Kultursponsorings<br />

hat das Familienunternehmen<br />

Kärcher die Treppen„Escalier<br />

Lemonnier“imTuileriengarten<br />

des Louvre in Paris<br />

kostenlos gereinigt. Die Treppe<br />

steht an zentraler Stelle und wird<br />

jedes Jahr vonMillionenTouristen<br />

Leonhard Weiss überzeugt als<br />

TOP-Arbeitgeber Bau<br />

Zufriedene Mitarbeiter zahlensichfür dasFamilienunternehmen aus.<br />

Schonelfmal in Folge hat sich<br />

das Familienunternehmen<br />

als einer der besten Arbeitgeber<br />

der Baubranche bewiesen.<br />

In der diesjährigen Focus-Studie<br />

konnte Leonhard Weiss noch einen<br />

draufsetzen und vom zweiten<br />

auf den ersten Platz in derKategorie<br />

Baugewerbe/Architektur klettern.<br />

Mit dem 1. Platz der TOP-Auszeichnung<br />

inseiner Branchenkategorie<br />

hatdie Bauunternehmung<br />

gezeigt, dass sich die Bemühungen<br />

für das Wohlergehen und die<br />

Zufriedenheit der Mitarbeiter auszahlen.<br />

Branchenübergreifend<br />

landete dasFamilienunternehmen<br />

auf Platz40inDeutschland –hier<br />

erneut noch besser platziert als<br />

imVorjahr.<br />

„DieAuszeichnung hat füruns einen<br />

hohen Stellenwert“, so Alexander<br />

Weiss, Gesellschafter und<br />

Geschäftsführer für Personal und<br />

Kommunikation, „denn sie bekräftigt<br />

unsere Bemühungen um<br />

die Zufriedenheit der Mitarbeiter.<br />

Sie machen uns als Unternehmen<br />

aus.“ Gerade als Familienunternehmen<br />

sieht sich Leonhard<br />

Weiss inder Pflicht, die Bedürfnisse<br />

seiner Angestellten stets<br />

zu berücksichtigen und sich um<br />

auf dem Weg zwischen der Place<br />

de la Concorde und dem Louvre<br />

genutzt. „Wir freuen uns sehr<br />

über das Engagement vonKärcher<br />

und sind sehr zufrieden mit dem<br />

Ergebnis der schonenden Reinigung<br />

dieses zentralen Ortes in unseren<br />

Tuilerien-Gärten“, sagt Arnaud<br />

Amelot, Direktor für Architektur,Instandhaltung<br />

und Gärten<br />

des Louvre. „Mit der Reinigung<br />

derTreppen wollen wireinen Beitrag<br />

zum Erhalt und zur Verschönerung<br />

der Treppen leisten“, sagt<br />

Kärcher-Reinigungsexperte Nick<br />

Heyden. Die Experten reinigten<br />

Benefits: Die Bauunternehmung<br />

sieht sich in ihren<br />

Aktivitäten, die auf das<br />

Mitarbeiterwohl einzahlen,<br />

erneut bestätigt.<br />

Foto: LW<br />

die Treppe aus Kalkstein mit einem<br />

Heißwasser-Hochdruckreiniger<br />

in der schonenden Dampfstufe<br />

und befreiten sie von biologischem<br />

Bewuchs und Emissionsverschmutzungen.<br />

pm<br />

www.kaercher.com<br />

deren Wohl zu kümmern. Neben<br />

monetären Benefits wie Ergebnisbeteiligungen<br />

oder betrieblicher<br />

Altersvorsorge achtet das Unternehmen<br />

daher ganz besonders<br />

auf weiterführende Unterstützungsansätze.<br />

„Unser Mix aus Fordern und Fördern<br />

ist der richtige Weg“, freut<br />

sich Alexander Weiss. Der Geschäftsführer<br />

sieht das Unternehmen<br />

aber dennoch in der Pflicht:<br />

„Auf dem TOP-Siegel werden wir<br />

uns dennoch nicht ausruhen. Für<br />

uns gilt es, das hohe Niveau nicht<br />

nur zu halten, sondern es weiter<br />

auszubauen“.<br />

pm<br />

www.leonhard-weiss.de<br />

Fast 120 Jubilare<br />

und Rentner<br />

Rommelagsetzt auf lange Zusammenarbeit.<br />

die Geschäftsführer der einzelnen<br />

Rommelag-Unternehmen.Für<br />

Rommelag hat die gemeinsame<br />

Jubilarfeier Tradition. Sie zeigt,<br />

welchen Wert die Inhaberfamilie<br />

Ende Februar ehrte die Rommelag-Gruppe<br />

langjährige<br />

Mitarbeiter.Rund 100 Jubilare<br />

wurden fürihre 10-, 25-und<br />

40-jährige Betriebszugehörigkeit<br />

geehrt. Gleichzeitig fand die Verabschiedung<br />

von Rentnerinnen<br />

Treffen: Die Jubilare und Rentner des Jahres2023 dereinzelnen und Rentnern in deren Ruhestand<br />

Unternehmen kamen zu einergemeinsamen Feier zusammen. Foto: Rommelag statt. Die Ehrung übernahmen www.rommelag.com<br />

auf eine langfristige Zusammenarbeit<br />

legt.<br />

pm<br />

Neue Leiterin am ZfW<br />

HEILBRONN. Adelhajda Bahonjic-Hölscher ist neue Leiterin<br />

des Zentrums fürWeiterbildung (ZfW)inHeilbronn,<br />

einer 100-prozentigen Tochter der IHK Heilbronn-Franken.<br />

Sie soll an der Spitze des ZFW die Aus- und Weiterbildung<br />

in eine digitale, nachhaltige Zukunft führen.<br />

Adelhajda Bahonjic-Hölscher studierte Elektro- und Automatisierungstechnik<br />

und hat zudem einen Pädagogikabschluss<br />

fürdas Lehramt an beruflichen Schulen.Berufliche<br />

Erfahrungen sammelte sie unter anderem als<br />

Produktmanagerin, Berufsschullehrerin, Referatsleiterin<br />

Berufliche Bildung sowie als Leiterin des IHK-Bildungshauses<br />

in Stuttgart.<br />

pm<br />

Unternehmen setzen auf<br />

Millionen-Förderung der L-Bank<br />

REGION. In Heilbronn-Frankenwerden Unternehmen im<br />

Landesvergleich überdurchschnittlich durch die L-Bank<br />

gefördert. 2023 waren es fast320 MillionenEuro,die an<br />

kleine und mittlere Unternehmen sowie an Gründer<br />

flossen. Christina Nahr-Ettl, Leiterin Unternehmen &International<br />

bei der IHK, nennt dies einen „eindrucksvollen<br />

Beweis dafür, dass kleineund mittlere Unternehmen<br />

Zukunftssicherung vor Ort betreiben“. Insgesamt wurden<br />

laut L-Bank im zurückliegenden Jahr 717 Unternehmen<br />

unterstützt, darunter 214 Gründer sowie 5<strong>03</strong> etablierte<br />

mittelständischeUnternehmen.<br />

pm<br />

Besuch beim Gründergrillen<br />

STUTTGART/SCHWÄBISCH HALL. Das erste Gründergrillen<br />

des Technologiezentrum Schwäbisch Hall GmbH<br />

in diesem Jahr war ein ganz besonderes Erlebnis. Die<br />

Firma Müller Megerle Forchtenberg fuhr mit 21 Jungunternehmern,<br />

Selbständigen<br />

und Netzwerkern<br />

zum Gründegrillen<br />

nach Stuttgart.<br />

In einer zu<br />

einem coolen<br />

Club umgebauten<br />

alten Tankstelle<br />

moderierten<br />

die dortigen<br />

Macher die Pitch-Veranstaltung. Von den Hohenloher<br />

Unternehmern stellte Frederik Wystup, MeiLuft GmbH,<br />

seine Erfindung vor, mit der in der Raumluft kleinste<br />

Kunststoffpartikel gemessen werden können. pm<br />

Preis für Chatassistent<br />

KÜNZELSAU. Die Adolf Würth GmbH und die Würth IT<br />

GmbH erhalten gemeinsam den „reta award“ in der Kategorie<br />

„Best Enterprise Solution“ für außergewöhnliche<br />

Technologien im Einzelhandel. Die Unternehmen<br />

haben den Sprach- und Chatassistenten „Pico“ entwickelt,<br />

der wichtige Vertriebsprozesse beschleunigt. „Mit<br />

Pico gewinnen unsere Mitarbeitenden im Außen- und<br />

Innendienst Freiräume,umeffizienter auf die Bedürfnisse<br />

unserer Kunden eingehen zu können“, sagt JensNeumann,<br />

Geschäftsführer Vertriebssteuerung. pm<br />

Foto: Technologiezentrum


26 Handelsregister<br />

März <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 258<br />

Neueintragung<br />

HRB 747412<br />

INDEVCO GmbH Satteldorf. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Jeremias Bauer Straße 13/1, 74589 Satteldorf.<br />

Beratung, Projektmanagement, Produktentwicklung<br />

für die Backwaren- und Snackindustrie,<br />

die Backmittelindustrie und Maschinenhersteller<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Personenbezogene Daten<br />

(Wohnort) geändert bei Geschäftsführer: Gerhardt,<br />

Hermann Ulrich, Satteldorf, *13.10.1966<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 26.07.2017 mit Änderung vom<br />

28.08.2018. Die Gesellschafterversammlung vom<br />

31.10.2023 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Der<br />

Sitz ist von Weinheim (Amtsgericht Mannheim<br />

HRB 728434) nach Satteldorf verlegt.<br />

HRB 793095<br />

Yankov-Bau UG haftungsbeschränkt)<br />

Braunsbach. Geschäftsanschrift: Geislinger Straße<br />

8, 74542 Braunsbach. Der Trockenbau sowie<br />

der Einbau von Baufertigteilen 100,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Yankov, Lachezar, Braunsbach,<br />

*10.09.2001 mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 24.10.2023.<br />

HRB 747345<br />

Eiselehof Event GmbH Rot am See. Geschäftsanschrift:<br />

Bildäcker 1, 74585 Rot am See. Betrieb<br />

und die Verwaltung von Ferienwohnungen mit<br />

Eventräumen, sowie die Ausrichtung von Veranstaltungen<br />

in diesem Zusammenhang 25.000,00<br />

EUR. Geschäftsführer: Eisele, Lucia Anna, Rot am<br />

See, *30.08.1971 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

18.12.2023.<br />

HRB 793021<br />

Amudarja GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:<br />

Willy-Brandt-Allee 2, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Die Erbringung von Dienstleistungen im<br />

Bereich Personal-Rekrutierung und - Vermittlung<br />

sowie im Bereich der Sprach- und Berufsbildung<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführerin:<br />

Ergasheva, Shakhzoda, Schwäbisch<br />

Hall, *01.08.1993 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Hasenfuß, Andreas, Mulfingen,<br />

*01.02.1989 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

19.12.2023.<br />

HRB 793233<br />

BME TECH GmbH Obersontheim. Geschäftsanschrift:<br />

Irene-Kärcher-Straße 5, 74423 Obersontheim.<br />

Vertrieb und Installation von Sicherheitsund<br />

Gefahrenmeldanlagen, Netzwerktechnik,<br />

Videoüberwachung, Elektroinstallation. Vertrieb<br />

von Waren und Dienstleistungen in der Hausund<br />

Gebäudetechnik (elektr. Haushaltsgeräte,<br />

Sat-Anlagen, Türsprechanlagen, Multimediageräte).<br />

Führung eines Online-Shops. Produktion<br />

im Bereich der Kabelkonfektionierung, Glasfaser<br />

und Hausmeisterservice. 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Babiej, Ursula, Obersontheim,<br />

*07.12.1990. Einzelprokura mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen: Babiej, Marc Niko Carl,<br />

Obersontheim, *01.08.1993 Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

28.12.2023.<br />

HRB 793197<br />

Triple T GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:<br />

Wettbach 1/1, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Der Handel mit Fahrzeugen, das Halten und<br />

Verwalten von Vermögenswerten im eigenen<br />

Namen und auf eigene Rechnung und die Fahrzeugvermietung<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Tischler, Ferdinand, Grieskirchen / Österreich,<br />

*31.12.1966 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

05.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 792883<br />

Möbel-Müller GmbH Kupferzell. Geschäftsanschrift:<br />

Im Bild 4, 74635 Kupferzell. Schreinerei,<br />

Innenausbau, Küchenstudio 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Götzinger, Reiner, Öhringen,<br />

*28.01.1960 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura:<br />

Götzinger, Lilli, Öhringen, *30.09.1993 Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 08.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 747339<br />

polpo GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />

Weiße-Rose-Allee 8, 74564 Crailsheim. Betrieb<br />

eines Zeitarbeitsunternehmens nach den Maßgaben<br />

des Arbeitsnehmerüberlassungsgesetzes, die<br />

Arbeitsvermittlung, die Übernahme von Werksverträgen,<br />

Werbe- und Promotion-Tätigkeit, sowie<br />

die Ausführung von artverwandten Dienstleistungen.<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Neufeld,<br />

lnna, Wallhausen, *02.10.1971. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

11.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 747409<br />

MSP Lernwelt GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />

Untere Gasse 64, 74564 Crailsheim. Der<br />

Vertrieb, Kozeption und Durchführung von Personalentwicklungsmaßnahmen,<br />

insbesondere:<br />

-Trainings, -Coachings und -Teamentwicklungsmaßnahmen.<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Strohmeier, Kathrin, Crailsheim, *25.10.1971<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Musterprotokoll<br />

vom 12.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 728962<br />

Schreinerei Rühling-Martincic GmbH &<br />

Co. KG Rot am See. Geschäftsanschrift: Sandäckerstraße<br />

4, 74585 Rot am See. Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Rühling-Martincic<br />

Verwaltungs-GmbH, Rot am See (Amtsgericht<br />

Ulm HRB 747286) mit der Befugnis - auch für<br />

die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Kommanditgesellschaft Kommanditist: Rühling-Martincic,<br />

Sven, Gerabronn, *30.08.1974,<br />

Haftsumme: 100,00 EUR.<br />

HRB 747440<br />

LC-Immobilienprojekte GmbH Creglingen.<br />

Geschäftsanschrift: Schonach 37/1, 97993<br />

Creglingen. Der Erwerb, die Entwicklung, die<br />

Verwaltung, die Vermietung und die Veräußerung<br />

von Immobilien 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Kästner, Christian Jonas, Karlsruhe, *14.05.1997.<br />

Geschäftsführer: Palm, Lorenz Wilhelm,<br />

Schrozberg, *04.07.1998 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 19.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 747427<br />

Global Safety Revier GmbH Crailsheim.<br />

Geschäftsanschrift: Wolfgangstraße 58, 74564<br />

Crailsheim. Die Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen<br />

und Bewachungstätigkeiten<br />

jeglicher Art, insbesondere für Gegenstände, Gebäude<br />

und Personen 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Maier, Benjamin, Kirchberg an der Jagst,<br />

*24.05.1986 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />

Schindler, Andreas, Gerabronn, *19.04.1986 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag vom 22.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 793099<br />

Plan B Property GmbH Künzelsau. Geschäftsanschrift:<br />

Jakob-Sommer-Straße 11,<br />

74653 Künzelsau. Beteiligungen an anderen<br />

Unternehmen zu erwerben, zu halten und zu veräußern<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Scherner,<br />

Thomas Oliver, Künzelsau, *13.<strong>03</strong>.1982 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 22.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 793261<br />

Hohenlohe Homes GmbH Künzelsau. Geschäftsanschrift:<br />

Jakob-Sommer-Straße 11, 74653<br />

Künzelsau. Der Erwerb, die Verwaltung, die Vermietung<br />

und die Veräußerung von Immobilien,<br />

sowie alle damit im Zusammenhang stehenden<br />

Tätigkeiten 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Troska, Fabian, Malsch, *06.05.1986. Geschäftsführer:<br />

Scherner, Thomas Oliver, Künzelsau,<br />

*13.<strong>03</strong>.1982 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

22.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 793274<br />

Wohnraum Hohenlohe GmbH Künzelsau.<br />

Geschäftsanschrift: Jakob-Sommer-Straße<br />

11, 74653 Künzelsau. Der Erwerb, das Halten,<br />

das Vermieten, das Verwalten, das Sanieren und<br />

der Verkauf von eigenem Immobilienvermögen,<br />

jedoch kein Immobilienhandel. 25.000,00<br />

EUR. Geschäftsführer: Troska, Fabian, Malsch,<br />

*06.05.1986. abzuschließen. Geschäftsführer:<br />

Scherner, Thomas Oliver, Künzelsau, *13.<strong>03</strong>.1982<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

22.01.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741026<br />

Yvonne und Eva Schneider OHG Künzelsau.<br />

Geschäftsanschrift: Steinbacher Weg 4, 74653<br />

Künzelsau. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

ist befugt, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Schneider, Yvonne, Künzelsau,<br />

*04.05.1979. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

Schneider, Eva, Künzelsau, *08.09.198.<br />

Offene Handelsgesellschaft.<br />

HRA 741048<br />

Genusswerkstatt Gebrüder Greiner<br />

GmbH & Co. KG Bühlertann. Geschäftsanschrift:<br />

Hauptstraße 9, 74424 Bühlertann.<br />

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt<br />

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

VV Vermögens Verwaltungs GmbH, Bühlertann<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 752874). Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Greiner, Christian,<br />

Bühlertann, *29.06.1989, Haftsumme: 500,00<br />

EUR Kommanditist: Greiner, Felix, Bühlertann,<br />

*<strong>03</strong>.02.1992, Haftsumme: 500,00 EUR.<br />

HRB 793241<br />

Comfort Hausverwaltung GmbH Öhringen.<br />

Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße 24, 74613 Öhringen.<br />

Betreuung, Verwaltung und Bewirtschaftung<br />

von Wohnimmobilien, Pflegeeinrichtungen<br />

und sonstigen Immobilien, die Übernahme von<br />

WEG-Verwaltungen sowie die technische und<br />

kaufmännische Verwaltung von Immobilien<br />

100.000,00 EUR. Geschäftsführer: Geist, Sven,<br />

Pfedelbach, *05.11.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />

Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen: Lindenmann,<br />

Chiara, Öhringen, *26.<strong>03</strong>.1999 Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

01.02.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 728993<br />

Lo Yuk Yu Gastronomiebetrieb e.Kfr. Bad<br />

Mergentheim. Geschäftsanschrift: Max-Eyth-Straße<br />

9, 97980 Bad Mergentheim. Inhaberin: Lo, Yuk<br />

Yu, Bad Mergentheim, Einzelkauffrau.<br />

HRA 741074<br />

ZFO GmbH & Co. KG Schwäbisch Hall.<br />

Geschäftsanschrift: Daimlerstraße 13, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende<br />

Gesellschafter ist befugt, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: ZFO Verwaltungs<br />

GmbH, Schwäbisch Hall (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 792894) Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Ziehl, Dennis, Schwäbisch Hall,<br />

*05.11.1979, Haftsumme: 1.000,00 EUR.<br />

Veränderung<br />

HRB 680412<br />

Fritz Mönikheim GmbH Heizung - Sanitär<br />

– Energiesysteme. Der Einzelkaufmann<br />

Mönikheim, Joachim, Weikersheim, *22.11.1959<br />

hat als Inhaber der Firma „Joachim Mönikheim<br />

Besitz und Immobilien e.K.“, Weikersheim (Amtsgericht<br />

Ulm HRA 728476) das von ihm betriebene<br />

Unternehmen im Wege der Ausgliederung nach<br />

Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages<br />

vom 21.08.2023, samt Nachträge vom<br />

10.10.2023, 28.12.2023 und 17.01.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse vom 21.08.2023 und<br />

17.01.<strong>2024</strong> auf die Gesellschaft (übernehmender<br />

Rechtsträger) übertragen (Ausgliederung zur<br />

Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 779852<br />

FORTUS SERVICE GmbH. Durch Beschluss<br />

des Amtsgerichts Heilbronn vom 23.11.2023<br />

(4 IN 612/23) wurde über das Vermögen der<br />

Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die<br />

Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens<br />

über ihr Vermögen (Amtsgericht Heilbronn,<br />

4 IN 612/23) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1<br />

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen<br />

eingetragen.<br />

HRB 729056<br />

SK Großhandel Tierfuttereinzelhandel<br />

UG (haftungsbeschränkt) Durch Beschluss<br />

des Amtsgerichts Heilbronn vom 11.12.2023 (3 IN<br />

290/18) ist das Insolvenzverfahren aufgehoben.<br />

HRB 570854<br />

Grafenhof Golfanlagen GmbH. Durch<br />

rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn<br />

vom 14.12.2023 (13 IN 610/14) ist das<br />

Insolvenzverfahren mangels einer die Kosten des<br />

Verfahrens deckenden Masse eingestellt. Die allgemeine<br />

und besondere Vertretungsregelung der<br />

Geschäftsführer gilt bei den Liquidatoren nicht<br />

automatisch fort.<br />

HRB 680864<br />

KS Management GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 14.12.2023 hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages durch Einfügung<br />

des neuen § 5/1 (Gesellschafterbeschlüsse) beschlossen.<br />

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HRB 57<strong>03</strong>44<br />

Häsele Baustoffhandels-GmbH. Mit der<br />

„Häsele Holding - GmbH & Co. KG“, Schwäbisch<br />

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRA 723332) wurde<br />

am 18.12.2023 ein Ergebnisabführungsvertrag<br />

abgeschlossen, dem die Gesellschafterversammlung<br />

am 02.02.<strong>2024</strong> zugestimmt hat. Auf die bei<br />

Gericht eingereichten Urkunden (Unternehmensvertrag<br />

und Zustimmungsbeschlüsse) wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 759147<br />

Hagebaumarkt Häsele GmbH. Mit der<br />

„Häsele Holding - GmbH & Co. KG“, Schwäbisch<br />

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRA 723332) wurde<br />

am 18.12.2023 ein Ergebnisabführungsvertrag<br />

abgeschlossen, dem die Gesellschafterversammlung<br />

am 02.02.<strong>2024</strong> zugestimmt hat. Auf die<br />

bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 790006<br />

TELTEC International GmbH. Stammkapital<br />

nun: 148.541,00 EUR. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 21.12.2023 hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist durch Beschluss<br />

der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />

um 26.044,00 EUR auf 148.541,00 EUR erhöht.<br />

HRB 792560<br />

Metzger Logistik GmbH. Stammkapital von<br />

Amts wegen berichtigt in: 52.000,00 EUR.<br />

HRB 741247<br />

comundus consulting GmbH. Firma geändert;<br />

nun: DOS Schweißfach- und Montagebetrieb<br />

GmbH. Sitz verlegt; nun: Fichtenberg Neue<br />

Geschäftsanschrift: Obere Riedwiesen 11, 74427<br />

Fichtenberg Gegenstand geändert; nun: Die Beratung,<br />

der Handel, der Service und die Fertigung<br />

und Reparaturen in Bezug auf Schweiß- und<br />

Montagefacharbeiten. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Fitzel, Steffen, Fichtenberg, *09.04.1974 einzelvertretungsberechtigt.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Fitzel, Siegfried, Mutlangen, *12.10.1949<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 04.01.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

(Firma und Sitz) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens)<br />

beschlossen.<br />

HRB 570677<br />

Apparate- und Behälterbau Weller<br />

GmbH. Mit Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn<br />

vom 08.01.<strong>2024</strong> (10 IN 1159/23) ist der Gesellschaft<br />

ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt<br />

(§ 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO).<br />

HRB 787626<br />

Beautifly UG (haftungsbeschränkt) Firma<br />

geändert; nun: HLS Immobilien UG (haftungsbeschränkt)<br />

Sitz verlegt; nun: Öhringen Änderung<br />

der Geschäftsanschrift: Victoriastraße 5, 74613<br />

Öhringen Gegenstand geändert; nun: Der Handel,<br />

Ankauf, Verkauf und Renovierung von Immobilien<br />

im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Lang, Daniel<br />

Volker Friedrich, Öhringen, *17.02.1985. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Spies, Niko Christian, Heilbronn,<br />

*24.12.1998 Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 08.01.<strong>2024</strong> hat die Neufassung des<br />

Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

HRB 7366<strong>03</strong><br />

GREINIG Versorgungstechnik GmbH. Sitz<br />

verlegt; nun: Bretzfeld Neue Geschäftsanschrift:<br />

Felix-Wankel-Straße 18, 74626 Bretzfeld. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 09.01.<strong>2024</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

(Sitz) beschlossen.<br />

HRB 748778<br />

Element Invest Verwaltungs GmbH.<br />

Durch Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn vom<br />

09.01.<strong>2024</strong> (10 IN 1<strong>03</strong>7/23) wurde ein vorläufiger<br />

Insolvenzverwalter bestellt. Verfügungen der<br />

Gesellschaft über Gegenstände ihres Vermögens<br />

sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen<br />

Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2<br />

InsO).<br />

HRB 747<strong>03</strong>3<br />

SEKURTECH Sicherheitstechnik GmbH.<br />

Stammkapital nun: 30.300,00 EUR Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 10.01.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital);<br />

§ 8 (Verfügung über Geschäftsanteile);<br />

§ 9 (Jahresabschluss, Ergebnisverwendung) ; §<br />

10( Kündigung eines Gesellschafters) § 12 (Abfindung)<br />

; Neueinfügung § 13 (Einziehung von<br />

Geschäftsanteilen) und § 14 (Anteilsübertragung<br />

anstelle der Einziehung) beschlossen. Das<br />

Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung<br />

vom gleichen Tag auf 30.300,00<br />

EUR erhöht.<br />

HRB 590690<br />

Würth V1 Verwaltungs-GmbH. Gegenstand<br />

geändert; nun: der Erwerb, das Halten, das Verwalten<br />

und die Veräußerung von Beteiligungen an<br />

Gesellschaften. Bestellt als Geschäftsführer: Trehkopf,<br />

Hans-Peter, Bad Mergentheim, *21.<strong>03</strong>.1967<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Seyboth, Gerhard, Schwäbisch Hall, *20.09.1957.<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 16.01.<strong>2024</strong><br />

hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

HRB 781686<br />

M. Mauser Elektrotechnik GmbH. Neue<br />

Kaufen Mieten<br />

Service<br />

Fleet-<br />

Management<br />

Geschäftsanschrift: Am Gartennest 7, 74544 Michelbach<br />

an der Bilz.<br />

HRA 725284<br />

Sturm Zweite Immobilienbeteiligungs-<br />

GmbH & Co. KG. Firma geändert; nun: Sturm<br />

US-Vermögenswerte GmbH & Co. KG.<br />

HRA 727572<br />

smartino GmbH & Co. KG. Eingetreten als<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: smartino Betriebs<br />

GmbH, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 792591). Ausgeschieden als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Lutz Verwaltungs GmbH,<br />

Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

728938) Ausgeschieden als Kommanditist: Lutz,<br />

Sandra, geb. Reimer, Rosengarten, *19.01.1976,<br />

Haftsumme: 5.000,00 EUR. Ausgeschieden als<br />

Kommanditist: Lutz, Jochen Thomas Siegfried,<br />

Rosengarten, *17.10.1972, Haftsumme: 5.000,00<br />

EUR Für die Haftsumme von Sandra Lutz und für<br />

die Haftsumme von Jochen Lutz jeweils in Sonderrechtsnachfolge<br />

eingetreten als Kommanditist:<br />

Strohmaier, Jessica Maria, Gaildorf, *16.12.1981,<br />

Haftsumme: 10.000,00 EUR.<br />

HRB 570737<br />

MHW Bike-House-GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Neumann, Heinz, Rosengarten-<br />

Raibach, *12.08.1960.<br />

HRB 680784<br />

bdtronic GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Olkus, Andreas Franz, Bad Mergentheim,<br />

*29.12.1980. Nicht mehr Geschäftsführer: Vandenrhijn,<br />

Patrick, AS/Belgien, *22.01.1967.<br />

HRB 722690<br />

ICS Incentive & Congress Service GmbH.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:<br />

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Liquidator gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen. Personenbezogene Daten<br />

(Wohnort) geändert und nicht mehr Geschäftsführer;<br />

nun bestellt als Liquidator: Harrasser,<br />

Hans Walter, Solana Beach / Vereinigte Staaten,<br />

*22.06.1945 einzelvertretungsberechtigt. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 739582<br />

Medizinisches Versorgungszentrum Tauberkreis<br />

gemeinnützige GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Berschauer, Jeremia, Würzburg,<br />

*25.06.1988 einzelvertretungsberechtigt. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Kaufmann, Matthias Stephan,<br />

Malterdingen, *29.12.1971.<br />

HRB 783156<br />

KingzZ GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Höhenweg 7, 74613 Öhringen Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Kurt, Sabur, Öhringen,<br />

*30.09.1993 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Nowak, Daria, Öhringen,<br />

*15.10.1995.<br />

Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH<br />

Mainklinger Straße 2<br />

74586 Frankenhardt<br />

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HRA 4364<br />

Winkler Design GmbH & Co. KG. Prokura<br />

erloschen: de Vivo, Massimo, Würzburg,<br />

*28.06.1973.<br />

HRA 580635<br />

Möbel-Müller e.K. Firma geändert; nun:<br />

Möbel-Müller-Götzinger e. K. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

von Amts wegen ergänzt: Der<br />

Inhaber handelt allein.<br />

HRA 660940<br />

Calcitwerk Schön + Hippelein GmbH &<br />

Co. KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Hippelein, Frank, Crailsheim,<br />

*<strong>03</strong>.06.1960.<br />

HRB 570148<br />

Rex Industrie-Produkte Graf von Rex<br />

GmbH. Einzelprokura: Binder, Reinhard, Böhmfeld,<br />

*13.04.1970.<br />

HRB 690254<br />

Hofmann GmbH. Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer oder einem<br />

anderen Prokuristen: Krauß, Tobias, Blaufelden,<br />

*24.01.1981.<br />

HRB 774825<br />

HZS GmbH. Geändert, nun: Geschäftsanschrift:<br />

Kocherweg 39, 74429 Sulzbach-Laufen.<br />

HRA 58<strong>03</strong>54<br />

Paul Kleinknecht Schotter- und Splittwerke<br />

GmbH & Co. KG. Ausgeschieden als<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: Plümpe, Iris,<br />

Öhringen, *01.06.1945 Kommanditist: Hermann<br />

Stumpp GmbH & Co. KG Vertretungen und Beteiligungen,<br />

Stuttgart, (Amtsgericht Stuttgart HRA<br />

11<strong>03</strong>8), Haftsumme: 570.000,00 EUR. Kommanditist:<br />

Weiß, Martin, Öhringen, *22.11.1968<br />

Haftsumme: 100.000,00 EUR Kommanditist:<br />

PAKS Beteiligungs GmbH, Bretzfeld, (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 768124), Haftsumme: 1.330.000,00<br />

EUR 19.01.<strong>2024</strong> Nübel Kommanditist/en mit der<br />

Bezeichnung Haftsumme gemäß Artikel 89 Absatz<br />

2 EGHGB von Amts wegen neu vorgetragen.<br />

Ihr Partner für die Region<br />

Hohenlohe-Franken<br />

HRA 680752<br />

WIMO Immobilien GmbH & Co. KG.<br />

Kommanditist/en mit der Bezeichnung Haftsumme<br />

gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB von<br />

Amts wegen neu vorgetragen und sodann ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Wirthwein, Frank,<br />

Creglingen, *11.10.1976, Haftsumme: 105.000,00<br />

EUR. Kommanditist/en mit der Bezeichnung<br />

Haftsumme gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB<br />

von Amts wegen neu vorgetragen und für einen<br />

Teil dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge<br />

Haftsumme erhöht bei Kommanditist: Wirthwein,<br />

Marcus Klaus, Creglingen, *27.11.1973, Haftsumme:<br />

188.790,00 EUR Für einen Teil dieser<br />

Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge eingetreten<br />

als Kommanditist: Wirthwein, Andrea, Creglingen,<br />

*16.10.1978, Haftsumme: 21.210,00 EUR.<br />

HRA 723996<br />

Reutter Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs<br />

GmbH & Co. KG. Sitz verlegt; nun:<br />

Schwäbisch Hall Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Pauline Graf-Straße 20, 74523 Schwäbisch Hall<br />

Kommanditist/en mit der Bezeichnung Haftsumme<br />

gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB von Amts<br />

wegen neu vorgetragen: Kommanditist: Reutter,<br />

Rolf-Dieter, Schwäbisch Hall, *18.04.1972, Haftsumme:<br />

64.640,00 EUR. Ausgeschieden als Kommanditist:<br />

Reutter, Hans-Georg, Rosengarten,<br />

*01.02.1963, Haftsumme: 32.000,00 EUR Ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Reutter, Peter-Otto,<br />

Rosengarten, *01.11.1964, Haftsumme: 31.360,00<br />

EUR.<br />

HRA 728655<br />

EE Bürgerenergie Bühlerzell GmbH &<br />

Co. KG. Kommanditist: Gemeinde Bühlerzell,<br />

Bühlerzell,Haftsumme: 1.000,00 EUR. Haftsumme<br />

um 900.000,00 EUR erhöht bei Kommanditist:<br />

ZEAG Energie AG, Heilbronn, (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 10<strong>03</strong>22), Haftsumme: 999.000,00 EUR<br />

19.01.<strong>2024</strong> Nübel Kommanditist/en mit der<br />

Bezeichnung Haftsumme gemäß Artikel 89 Absatz<br />

2 EGHGB von Amts wegen neu vorgetragen.<br />

HRB 680488<br />

Wolf Baumaschinen und Baugeräte Handels-GmbH.<br />

Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Wilhelm-Frank-Straße 69, 97980 Bad Mergentheim.<br />

HRB 732342<br />

Bembé Immobilien Verwaltungs-GmbH.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Wirthwein, Frank<br />

Udo, Creglingen, *11.10.1976.<br />

HRB 770209<br />

Heller Fruchtsäfte Verwaltungs GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Heller, Ana Teresa,<br />

Schwäbisch Hall, *02.12.1989 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführerin: Heller, Ana<br />

Cecilia Beatriz, geb. Francesconi, Schwäbisch<br />

Hall, *17.01.1957.<br />

HRA 680429<br />

Bembé Parkett GmbH & Co. KG. Berichtigung<br />

von Amts wegen zur Geschäftsanschrift:<br />

Wolfgangstraße 15, 97980 Bad Mergentheim<br />

Kommanditist/en mit der Bezeichnung Haftsumme<br />

gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB von<br />

Amts wegen neu vorgetragen. Kommanditist:<br />

Wirthwein, Udo Walter, Creglingen, *29.04.1944,<br />

Haftsumme: 205.000,00 EUR. Ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Wirthwein, Frank Udo, Creglingen,<br />

*11.10.1976, Haftsumme: 1.845.000,00<br />

EUR. Für einen Teil der Haftsumme des Frank<br />

Udo Wirthwein in Höhe von 1.840.900,00 EUR<br />

in Sonderrechtsnachfolge Haftsumme erhöht bei<br />

Kommanditist: Wirthwein, Marcus Klaus, Creglingen,<br />

*27.11.1973, Haftsumme: 3.685.900,00<br />

EUR Für einen Teil der Haftsumme des Frank Udo<br />

Wirthwein in Höhe von 4.100,00 EUR in Sonderrechtsnachfolge<br />

Haftsumme erhöht bei Kommanditist:<br />

Wirthwein, Ingrid Erika Helga, Creglingen,<br />

*16.09.1945, Haftsumme: 209.100,00 EUR.<br />

HRA 724564<br />

Bembé Immobilien GmbH & Co. KG. Ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Wirthwein, Frank<br />

Udo, Creglingen, *11.10.1976, Haftsumme:<br />

100.000,00 EUR Für einen Teil dieser Haftsumme<br />

in Sonderrechtsnachfolge Haftsumme um<br />

79.800,00 EUR erhöht bei Kommanditist: Wirthwein,<br />

Marcus Klaus, Creglingen, *27.11.1973,<br />

Haftsumme: 179.800,00 EUR Für einen Teil der<br />

Haftsumme des Kommanditisten Frank Udo<br />

Wirthwein in Sonderrechtsnachfolge eingetreten<br />

als Kommanditist: Wirthwein, Andrea, Creglingen,<br />

*16.10.1978, Haftsumme: 20.200,00 EUR.<br />

HRB 5268<br />

Winkler Design Verwaltungs-GmbH. Ausgeschieden:<br />

Geschäftsführer: Wirthwein, Frank,<br />

Creglingen, *11.10.1976.<br />

HRB 570413<br />

GWG Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft<br />

Schwäbisch Hall mbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Wackenheim, Klaus, Backnang,<br />

*27.09.1963 Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Gieseke, Wolf, Leonberg, *19.04.1968 Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer:<br />

Eder, René, Vellberg, *27.05.1985 Gareiss, Gerald,<br />

Obersontheim, *11.<strong>03</strong>.1983 Prokura erloschen:<br />

Wackenheim, Klaus, Backnang, *27.09.1963.<br />

HRB 680662<br />

WIMO Immobilien Verwaltungs-GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Wirthwein, Marcus,<br />

Creglingen, *27.11.1973 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 733696<br />

Wirthwein Interior GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wirthwein, Marcus, Creglingen,<br />

*27.11.1973.<br />

HRB 747226<br />

Munzinger Kurvengetriebe GmbH. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Munzinger, Gert, Crailsheim,<br />

*17.12.1981 Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />

Prokuristen: Munzinger, Gert, Crailsheim,<br />

*17.12.1982.<br />

HRB 752004<br />

ametes WAZ Öhringen GmbH. Prokura<br />

erloschen: Krause, Hermann-Andreas, Witten,<br />

*16.02.1984.


März <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 258<br />

Handelsregister 27<br />

HRB 770171<br />

Heller Fachbuch Verlags GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Heller, Juliane Maria,<br />

Schwäbisch Hall, *02.12.1989 einzelvertretungsberechtigt.<br />

Nicht mehr Geschäftsführerin: Heller,<br />

Ana Cecilia Beatriz, geb. Francesconi, Schwäbisch<br />

Hall, *17.01.1957.<br />

HRB 775102<br />

haru manufacturingGmbH. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Mercedesstraße 18-20, 71101 Schönaich.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;<br />

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er<br />

r<br />

allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten<br />

sie gemeinsam. Bestellt alsLiquidator: Rustige,<br />

Hayno, Reichenau, *20.11.1947 Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Rustige, Hayno, Reichenau,<br />

*20.11.1947 Die Gesellschaftist aufgelöst.<br />

HRA 670660<br />

Trafö logistic systems GmbH & Co.<br />

KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Babel, Ann-Kathrin, Dinkelsbühl,<br />

*<strong>03</strong>.09.1987.<br />

HRA 680795<br />

Wirthwein North Carolina GmbH &<br />

Co.KG. Ausgeschieden als Kommanditist:<br />

Wirthwein, Frank, Creglingen,*11.10.1976, Haftsumme:<br />

5.000,00 EUR Für diese Haftsumme in<br />

Sonderrechtsnachfolge Haftsumme erhöht bei<br />

Kommanditist: Wirthwein, Marcus Klaus, Creglingen,<br />

*27.11.1973, Haftsumme:10.000,00 EUR.<br />

HRB 570105<br />

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft<br />

-Bausparkasse der Volksbanken<br />

und Raiffeisenbanken - Nicht<br />

mehr Vorstandsvorsitzender: Klein, Reinhard<br />

Ulrich, Hamburg, *17.02.1960 Nun bestellt als<br />

Vorstandsvorsitzender: Kammann, Mike, Köln,<br />

*11.06.1974.<br />

r<br />

HRB720635<br />

eleven teamsports GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Belesnai, Tobias, Crailsheim,<br />

*25.<strong>03</strong>.1973. Mit der Befugnis, imNamen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB741278<br />

Global Safety Sicherheitsdienst GmbH.<br />

Änderung der Geschäftsanschrift: Kurmärkische<br />

kStraße 12, 10783 Berlin. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Butlewski, Grzegorz, Berlin, *26.04.1969<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Schindler, Andeas,<br />

Gerabronn, *19.04.1986 Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Ouhichi, Zied, Wallhausen, *25.08.1977<br />

Personenbezogene Daten (Wohnort)geändert bei<br />

rund nicht mehr Geschäftsführer: Maier, Benjamin,<br />

Kirchberg an der Jagst,*24.05.1986.<br />

HRB 749761<br />

aKUSATEC GmbH. Durch Beschluss des Amtsgerichts<br />

Heilbronnvom 23.01.<strong>2024</strong> (40IN60/24)<br />

wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.<br />

Verfügungen der Gesellschaft über Gegenstände<br />

ihresVermögens sind nur nochmit Zustimmung<br />

des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§<br />

21 Abs. 2Nr. 2InsO).<br />

HRB 759918<br />

MH -RoTec GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nurein Liquidator bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder einLiquidator<br />

gemeinsam mit einemProkuristen. Bestellt<br />

als Liquidator: Maier,Dieter,Gaildorf, *05.09.1966<br />

k<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Hähnle, Thomas,<br />

Sulzbach-Laufen, *08.04.1974 Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Maier,Dieter,Gaildorf,*05.09.1966<br />

HRB774568<br />

A &OServices UG (haftungsbeschränkt)<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Bucher, Ingrid<br />

Katharina, Bad Waldsee, *10.01.1969 Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Lutz, Stefanie, Ilshofen,<br />

*<strong>03</strong>.12.1987.<br />

HRB 100765<br />

Rüdenauer Verwaltungs-Gesellschaft mit<br />

kbeschränkter Haftung. Bestelltals Geschäftsführer:<br />

Ehle, Sandra, Pfedelbach, *02.06.1987<br />

einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Rüdenauer, Hans Adolf, Sanitärtechniker,Untergruppenbach.<br />

HRB20469<br />

r<br />

H&DSystemdesign GmbH. Sitz verlegt;<br />

nun: Weißbach Neue Geschäftsanschrift:HalbergerStraße<br />

36, 74679 Weißbach DieGesellschafterversammlung<br />

vom 24.01.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

desGesellschaftsvertrages in §1(Firma undSitz)<br />

beschlossen.<br />

HRB 23781<br />

ECSO GmbH. Ausgeschieden: Geschäftsführer:<br />

Hein, Roman, Nürnberg,*15.04.1962.<br />

HRB 671410<br />

t<br />

Munzinger Verwaltungs GmbH. Nichtmehr<br />

Geschäftsführer: Munzinger, Gert, Crailsheim,<br />

*17.12.1981. Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />

Geschäftsführer oder einemanderenProkuristen:<br />

Munzinger,Gert, Crailsheim, *17.12.1982.<br />

HRB671441<br />

WTS Verwaltungs GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein<br />

Liquidator bestellt, vertritt er allein.Sind mehrere<br />

Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer sondern nun bestellt<br />

als Liquidator: Widerspick, Gerald, Crailsheim,<br />

*08.<strong>03</strong>.1960 Die Gesellschaftist aufgelöst.<br />

HRB 723889<br />

Bullinger +Ströbel Beteiligungsmanagement<br />

GmbH. Gegenstand geändert; nun: die<br />

Beteiligung an, sowie die Übernahme der Geschäftsführung<br />

undVertretungvon Unternehmen,<br />

insbesondere die Beteiligung als persönlich<br />

haftende Gesellschafterin der Bausch +Ströbel<br />

Werk Münsterland Gmbh +Co. KG (nachfolgend<br />

„Hauptgesellschaft“ genannt). Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Dr. Gehringer, Hagen, Leinfelden-<br />

Echterdingen, *07.07.1965 mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 24.01.<strong>2024</strong> hat die Neufassung<br />

desGesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

HRB 747139<br />

ITW Fastener Products GmbH. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer<br />

oder einem anderen Prokuristen: Senn, Andreas,<br />

Neuhemsbach, *27.02.1968. Prokura erloschen:<br />

Schmitt, Christian, Buchen, *05.11.1982.<br />

HRB570421<br />

Spedition Kübler GmbH. Aufgehoben als<br />

Zweigniederlassung: 63457 Hanau, Geschäftsanschrift:<br />

Margarete-von-Wrangell-Straße 7,<br />

63457 Hanau Einzelprokura: Grimm, Nicolas,<br />

Michelbach an der Bilz, *06.09.1980.<br />

HRB 580514<br />

JET GRAPHICS Handelsgesellschaft<br />

GmbH. Sitz verlegt; nun: Öhringen. Neue<br />

Geschäftsanschrift: Golbergstraße 65, 74613<br />

Öhringen Die Gesellschafterversammlung vom<br />

25.01.<strong>2024</strong> hat die Änderungdes Gesellschaftsvertrages<br />

in §1Abs. 2(Sitz), §3(Geschäftsführung)<br />

und §11(Bekanntmachungen der Gesellschaft)<br />

beschlossen.<br />

HRB 671460<br />

Ulli Kaltenbach Bau GmbH. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein<br />

Liquidator bestellt, vertritt er allein.Sind mehrere<br />

Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:<br />

Kaltenbach,Ulli, Satteldorf, *09.01.1959<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 680136<br />

Bembé Verwaltungs GmbH. Nicht mehrGeschäftsführer:<br />

Wirthwein,FrankUdo, Creglingen,<br />

*11.10.1976. Bestellt als Geschäftsführer: Wirthwein,<br />

Marcus, Creglingen, *27.11.1973 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 680506<br />

Alexander Traut GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Traut, Andreas Wolfgang, BadMergentheim,<br />

*16.04.1998 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namender Gesellschaft<br />

mitsich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Personenbezogene<br />

Daten geändert/ergänzt bei Geschäftsführer:<br />

Traut, Alexander Erich, Bad Mergentheim,<br />

*15.12.1961 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 749767<br />

Raiffeisen Viehzentrale GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Wesselmann, Martin, Werne,<br />

*26.06.1970 mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 68<strong>03</strong>42<br />

Herbsthäuser Brauerei Wunderlich KG.<br />

Firma geändert; nun: Herbsthäuser Brauerei<br />

Wunderlich KG. Vertretungsbefugnis geändert bei<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: Wunderlich,<br />

Christian Bernd, Bad Mergentheim, *20.01.1980<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 590135<br />

Würth - Verwaltungsgesellschaft mbH.<br />

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer:<br />

Briegel, Matthias, Nürnberg, *17.11.1989.<br />

HRB 726920<br />

Herbsthäuser Brauereigaststätten Betriebs<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Wunderlich, Christian, Bad Mergentheim,<br />

*20.01.1980 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Vetter,Sebastian,Bad Mergentheim,<br />

*27.11.1984 Prokura erloschen: Wunderlich,<br />

Christian, Bad Mergentheim, *20.01.1980.<br />

HRB 774882<br />

BTI Verwaltungs GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Kühl, Robert, Düsseldorf, *10.10.1979 mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Jaunich,<br />

Arthur Oliver,Münsing, *30.06.1978.<br />

HRB 783570<br />

Smart Personnel GmbH. Einzelprokura:<br />

Hammer, Lilli Claire, Schwäbisch Hall,<br />

*10.09.1995.<br />

HRB 792491<br />

Elektro-Service Zimmermann GmbH. Berichtigung<br />

zur Geschäftsanschrift: Hinterespig<br />

1/2, 74629 Pfedelbach.<br />

HRB 792883<br />

Möbel-Müller GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Oetzel, Daniel, Schwäbisch Hall,<br />

*26.05.1988 einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRA 590523<br />

Kocher-Jagst Transportbeton GmbH &<br />

Co. KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Kempf, Stephanie Franziska,<br />

Niedernhall, *11.02.1971 Kommanditist: Kocher-Jagst<br />

Transportbeton Vermietungs GmbH<br />

&Co. KG, Niedernhall, (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRA 59<strong>03</strong>46), Haftsumme: 250.000,00 EUR<br />

01.02.<strong>2024</strong> Marksteiner Kommanditist/en mit der<br />

Bezeichnung Haftsumme gemäß Artikel 89 Absatz<br />

2EGHGB von Amts wegen neu vorgetragen.<br />

HRB 744760<br />

Bio-Kontroll Institut GmbH. Gegenstand<br />

geändert; nun: Prüf-, Begutachtungs- und Zertifizierungstätigkeiten<br />

im Bereich der Land- und<br />

Ernährungswirtschaft nach nationalen und internationalen<br />

Standards sowie im gesamtwirtschaftlichen<br />

industriellen Bereich. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 01.02.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in §2(Gegenstand des<br />

Unternehmens) beschlossen.<br />

HRB 786059<br />

Bausch + Ströbel Verwaltungs SE. Ausgeschieden<br />

als Vorstand: Frank, Ralph, Luisenthal,<br />

*07.12.1963.<br />

HRB 787429<br />

AiT Arbeitssicherheit im Team GmbH.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Rometsch, Jan Ernst<br />

David, Remshalden, *18.01.1970.<br />

HRB 793233<br />

BME TECH GmbH. Gegenstand geändert; nun:<br />

Vertrieb und Installation von Sicherheits- und<br />

Gefahrenmeldeanlagen, Netzwerktechnik, Videoüberwachung,<br />

Elektroinstallation, Vertrieb von<br />

Waren und Dienstleistungen in der Haus- und<br />

Gebäudetechnik (elektr. Haushaltsgeräte, Sat-<br />

Anlagen, Türsprechanlagen, Multimediageräte),<br />

Führung eines Online-Shops, Produktion im<br />

Bereich der Kabelkonfektionierung, Glasfaser,<br />

Vertrieb-, Betrieb- und Montage von PV-Anlagen<br />

und Hausmeisterservice. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 01.02.<strong>2024</strong> hat die Neufassung<br />

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

HRB 23781<br />

ECSO GmbH. Bestellt: Geschäftsführer: Grünwald,<br />

Viktor, Adlkofen, *08.08.1961 einzelvertretungsberechtigt;<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 723889<br />

Bullinger +Ströbel Beteiligungsmanagement<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Balster,Gregor,Dülmen, *05.04.1972 vertretungsberechtigt<br />

gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer<br />

oder einem Prokuristen mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 792894<br />

Neckarsee 595. VVGmbH. Firma geändert;<br />

nun: ZFO Verwaltungs GmbH Sitz verlegt; nun:<br />

Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift: Daimlerstraße<br />

13, 74523 Schwäbisch Hall Gegenstand<br />

geändert; nun: Das Halten und Verwalten von<br />

Beteiligungen an Gesellschaften und anderen Vermögensgegenständen,<br />

insbesondere die Übernahme<br />

der Geschäftsführung als persönlich haftende<br />

Gesellschafterin. Die Gesellschaft ist vornehmlich<br />

dazu berufen, als persönlich haftende Gesellschafterin<br />

die Geschäfte der ZFO GmbH &Co. KG (KG)<br />

mit Sitz in Schwäbisch Hall zu führen. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Ziehl, Dennis, Schwäbisch Hall,<br />

*05.11.1979 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Weiland, Nils, Niederkassel,<br />

*20.10.1990 Die Gesellschafterversammlung vom<br />

02.02.<strong>2024</strong> hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages<br />

beschlossen.<br />

HRA 102143<br />

Adolf Rüdenauer GmbH &Co. KG. Im<br />

Wege der Sonderrechtsnachfolge ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Rüdenauer, Hans Adolf, Heilbronn,<br />

Sanitärtechniker Haftsumme: 58.000,00<br />

EUR. Für diese Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge<br />

eingetreten als Kommanditist: Ehle, Sandra,<br />

Pfedelbach, *02.06.1987, Haftsumme: 58.000,00<br />

EUR.<br />

HRB 590502<br />

Arnold Umformtechnik Verwaltungs-<br />

GmbH. Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />

Geschäftsführer: Metzger, Mario, Forchtenberg,<br />

*15.08.1978.<br />

HRB 680767<br />

„Haus Sonnenberg“ Pflegeheimbetreibergesellschaft<br />

mbH. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Erlenbachtalstraße 44, 97999 Igersheim<br />

Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:<br />

Smolka, Susanne Miranda, lgersheim,<br />

*09.11.1968.<br />

HRB 680817<br />

Roto Frank DST Vertriebs-GmbH. Personenbezogene<br />

Daten (Wohnort) geändert bei<br />

Geschäftsführer: Hugenberg, Christoph Karl, Bad<br />

Mergentheim, *26.11.1965 mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mitsich alsVertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 570180<br />

Bausch +Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen<br />

Verwaltungs-GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Dr. Gehringer, Hagen, Leinfelden-<br />

Echterdingen, *07.07.1965 mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Frank, Ralph, Luisenthal, *07.12.1963.<br />

HRB 590792<br />

Baier &Michels Verwaltungsgesellschaft<br />

mbH. Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />

Geschäftsführer: Fichtelberger, Klaus, Breuberg,<br />

*10.01.1980 Richter, Christian, Ober-Ramstadt,<br />

*24.01.1985.<br />

HRB 742738<br />

Binderholz Wolfegg GmbH. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Kehren, Markus, Monheim,<br />

*19.12.1970.<br />

HRB 746188<br />

ZIEHL-ABEGG SE. Bestellt alsVorstand:Mayer,<br />

Wolfgang, Augsburg, *28.02.1973.<br />

HRA 590261<br />

Adolf Würth GmbH & Co. KG. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem persönlich<br />

haftenden Gesellschafter: Merz, Steffen, Holzgünz,<br />

*14.09.1965 Rösch, Raphael, Kuppenheim,<br />

*25.08.1981, Weber, Fery, Lehrensteinsfeld,<br />

*04.11.1984.<br />

HRA 680427<br />

Modehaus Kuhn GmbH &Co. KG. Änderung<br />

der Geschäftsanschrift: Friedrich-Milla-Straße<br />

21, 97980 Bad Mergentheim.<br />

HRB 570182<br />

Binderholz Deutschland Vertriebs<br />

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Kehren,<br />

Markus, Monheim, *19.12.1970.<br />

HRB 571752<br />

TTW Waldpflege GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Kehren, Markus, Monheim,<br />

*19.12.1970.<br />

HRB 590135<br />

Würth - Verwaltungsgesellschaft mbH.<br />

Personenbezogene Daten (Geburtsdatum) berichtigt<br />

bei Gesamtprokura gemeinsam mit<br />

einem Geschäftsführer: Briegel, Matthias, Nürnberg,<br />

*17.11.1980.<br />

HRB 721163<br />

Sigloch Vertrieb international GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Sigloch, Christian,<br />

Kirchberg an der Jagst, *13.06.1980 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, imNamen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Schaupp,<br />

Christoph Heinrich, Künzelsau, *23.07.1974.<br />

HRB 744289<br />

Müller GmbH Metallbau und Montageservice.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;<br />

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten<br />

sie gemeinsam. Bestellt als Liquidator:Müller,<br />

Hans-Jürgen, Crailsheim, *02.01.1963 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, imNamen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer:Müller,<br />

Hans-Jürgen, Bad Neustadt, *02.01.1963 Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRA 736306<br />

Schieber Holzbau KG. Firma geändert; nun:<br />

Schieber Holzbau GmbH &Co. KG. Eingetreten als<br />

Persönlich haftender Gesellschafter:Schieber Verwaltungs<br />

GmbH, Mainhardt (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 792367) mit der Befugnis -auch für<br />

die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Kommanditist: Schieber, Markus, Schwäbisch<br />

Hall, *04.11.1980 Haftsumme: 10.000,00<br />

EUR 08.02.<strong>2024</strong> Weßner Kommanditist/en mit<br />

der Bezeichnung Haftsumme gemäß Artikel 89<br />

Absatz2EGHGB vonAmts wegenneu vorgetragen.<br />

HRB 571049<br />

WEIHBRECHT Lasertechnik GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Breitkopf, Andrea Christa<br />

Hannelore, Crailsheim, *28.09.1980 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namenoderals<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Weihbrecht,<br />

Franziska Magdalena, Braunsbach, *04.07.1986<br />

Prokura erloschen: Breitkopf, Andrea Christa<br />

Hannelore, Crailsheim, *28.09.1980.<br />

HRB 723610<br />

freiraum 33gmbh. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Goldbacher Straße 81, 74564 Crailsheim.<br />

HRB 764743<br />

Binderholz Oberrot |Baruth GmbH. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Kehren, Markus, Schwäbisch<br />

Hall, *19.12.1970.<br />

HRB 793090<br />

House of Eltis GmbH. Personenbezogene<br />

Daten von Amts wegen ergänzt bei Geschäftsführer:<br />

Öztürk, Nergis, geb. Bilgin, Künzelsau,<br />

*07.04.1994 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namender Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 581175<br />

Uwe Scholz BrandschutzGmbH. Einzelprokura:<br />

Falk, Yvonne, Öhringen, *14.04.1984.<br />

HRB 590253<br />

Rosenberg Ventilatoren GmbH. Prokura<br />

erloschen: Suleder, Winfried, Neukirchen,<br />

*15.05.1959.<br />

HRB 728918<br />

Fitness United Crailsheim GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Seibold, Martin, Konstanz,<br />

*06.05.1971 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Abele, Marcus, Stuttgart,<br />

*04.05.1975 Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />

Prokuristen: Fries, Steffen Günter, Großostheim,<br />

*14.02.1981 Cyriax, Wolfgang, Bad Berka,<br />

*08.11.1980.<br />

HRB 778019<br />

smopi® - Multi Chargepoint Solution<br />

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Schlipf,<br />

Thomas, Mainhardt,*22.07.1965.<br />

HRA 670537<br />

Immobilien Maria Haas e. K., Inhaber<br />

André Andorfer. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Breslauer Straße 72, 74564 Crailsheim.<br />

HRB 671481<br />

OmexomKurz LeitungsbauGmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Peter, Markus, Bad Abbach,<br />

*13.04.1968.<br />

HRB 722523<br />

BW Planer GmbH. Bestellt alsGeschäftsführer:<br />

Benzel, Lothar, Esslingen am Neckar,*13.04.1981<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Hippelein, Frank, Crailsheim, *<strong>03</strong>.06.1960<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Klöpfer, Hermann<br />

R., Winnenden, *24.11.1956 Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Frank, Andreas, Markkleeberg,<br />

*22.04.1964.<br />

HRB 728441<br />

BARTEC TopHolding GmbH. Prokura erloschen:<br />

Dr.Krüger,Michael, Neudenau, *19.04.1960.<br />

HRB 741866<br />

MO Innovations GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren<br />

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer,jetzt bestellt alsLiquidator:<br />

Ott, Maximilian, Creglingen, *15.<strong>03</strong>.1993 Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 755990<br />

Aesthetic-Institut GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Walter, Timo, Memmingen,<br />

*02.08.1992 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namender Gesellschaft mit sich als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer:Kupky,Eveline,<br />

Oberursel (Taunus), *07.08.1967.<br />

HRA 6808<strong>03</strong><br />

Kuhn C.H. GmbH &Co.KG. Änderung der<br />

Geschäftsanschrift: Dahlienweg 17, 97990 Weikersheim.<br />

HRA 728174<br />

Stauch Grundbesitz II GmbH &Co. KG.<br />

Firma geändert; nun: Stauch Immobilien II<br />

GmbH &Co. KG.<br />

HRB 788571<br />

Projekt Bau Hohenlohe Verwaltungs<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer: Wiemann,<br />

Karl Christoph Paul, Öhringen, *12.11.1962<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

Löschung<br />

HRA 728476<br />

Joachim Mönikheim Besitz und Immobilien<br />

e.K. DerInhaber(übertragender Rechtsträger)<br />

hat nach Maßgabe des Ausgliederungs- und<br />

Übernahmevertragesvom 21.08.2023 samt Nachträge<br />

vom10.10.2023, 28.12.2023 und 17.01.<strong>2024</strong><br />

und derVersammlungsbeschlüsse vom21.08.2023<br />

und 17.01.<strong>2024</strong> aus seinem Vermögen das von<br />

ihm betriebene Unternehmen aufdie Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „Fritz Mönikheim<br />

GmbH Heizung -Sanitär-Energiesysteme“,Weikersheim<br />

(Amtsgericht Ulm HRB 680412) ausgegliedert(Ausgliederung<br />

zur Aufnahme). Aufdie<br />

bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen. Die Firma ist erloschen. Gemäß §<br />

155 Satz 2UmwG von Amts wegen eingetragen.<br />

Das Registerblattist geschlossen.<br />

HRA 728362<br />

Martin Haaf Beteiligungen GmbH &Co.<br />

KG. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund desVerschmelzungsvertrages<br />

vom21.12.2023 und derVersammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom 21.12.2023 mit<br />

der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Martin<br />

Haaf Beteiligungen Verwaltungs GmbH“, Bad<br />

Mergentheim (Amtsgericht Ulm HRB 745267)<br />

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Das Registerblattist geschlossen.<br />

HRA 726241<br />

G. Weippert Kunststofftechnik EWIV. Die<br />

Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.<br />

Das Registerblattist geschlossen.<br />

HRB 723059<br />

PEAG Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt)<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die<br />

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 739392<br />

ZEUX GmbH &Co. KG. Sitz verlegt; nun:<br />

Eschelbronn (Amtsgericht Mannheim, HRB<br />

711758) Das Registerblattist geschlossen.<br />

HRB 751510<br />

Marco Hahn Garten- und Landschaftsgestaltung<br />

GmbH. DieLiquidationist beendet.<br />

Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

HRB 791422<br />

FDE Digital 360grad UG (haftungsbeschränkt)<br />

Sitz von Bretzfeld nach München<br />

verlegt (Amtsgricht München HRB 289852) Das<br />

Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 752998<br />

Bäuerle Verwaltungs-GmbH. Die Liquidation<br />

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das<br />

Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 590441<br />

Holzbau Bolz GmbH. Die Liquidation ist beendet.<br />

Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblattist<br />

geschlossen.<br />

HRB 581167<br />

R. Stahl Beteiligungsgesellschaft mbH.<br />

Die Liquidationist beendet. DieGesellschaft ist gelöscht.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 720625<br />

Bernhard Adamski KG. Die Gesellschaft ist<br />

aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Das Registerblattist<br />

geschlossen.<br />

HRA 670660<br />

Trafö logistic systems GmbH &Co. KG.<br />

Sitz verlegt; nun: Lauda-Königshofen (Amtsgericht<br />

Mannheim, HRA 711823) Das Registerblattist<br />

geschlossen.<br />

HRA 702654<br />

Schneider Systemtechnik UG(haftungsbeschränkt)<br />

&Co. KG. Die Gesellschaft ist<br />

wegen Vermögenslosigkeit gemäß §394 FamFG<br />

vonAmts wegengelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 741413<br />

Gesellschaft für Berufs- und Lebensberatung<br />

mbH. Die Liquidation ist beendet.<br />

Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

HRA 727072<br />

Hermann Stegmaier Besitzunternehmen<br />

e.K. DieFirma ist erloschen. Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

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Verlag Schwäbisch Hall:<br />

MartinHaas Telefon 0791 /404-2 44 m.haas@swp.de<br />

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28 Politik &Wirtschaft<br />

März<strong>2024</strong>IJahrgang 23 INr. 258<br />

Die Lückeist geschlossen<br />

„Denkschmiede“ isterster Co-Working Space im Main-Tauber-Kreis. VONLINDA HENER<br />

Fest steht, das Arbeiten ist<br />

dezentraler geworden. Man<br />

muss häufig nicht mehr<br />

fünf Tage in der Wocheaneinen<br />

Bürostandort in der Stadt fahren,<br />

sondernman kann sichseinen<br />

Arbeitsplatz aussuchen und<br />

diesen zum Beispiel ins Taubertal<br />

holen“, beschrieb Lauda-Königshofens<br />

Bürgermeister Dr.<br />

Lukas Braun bei der Eröffnung<br />

der „Denkschmiede“ die technologischen<br />

Veränderungen der<br />

vergangenen Jahre und ihren<br />

Einfluss auf die Arbeitswelt. Die<br />

„Denkschmiede“, der erste Co-<br />

Working Space im Main-Tauber-<br />

Kreis, biete jedem die Gelegenheit,<br />

von dort aus zu arbeiten.<br />

„Vielleicht fehlt im häuslichen<br />

Umfeld die Ruhe oder die Motivation,<br />

aber injedem Fall fehlt<br />

die Vernetzung. Diese Lücke füllt<br />

der neue Co-Working-Space im<br />

Werkeins in Lauda.“<br />

Lukas Braun wandte sich anDr.<br />

Gunther Wobser, den ehrenamtlichen<br />

Geschäftsführer der Futurelabs<br />

gGmbH, durch die der<br />

neue Co-Working Space realisiert<br />

wird: „Es braucht einen,<br />

der den Mut hat, das im ländlichen<br />

Raum zu verwirklichen.<br />

Für unsimMain-Tauber-Kreis ist<br />

es Gold wert,dassSie damitstarten.“<br />

Auch Landtagsvizepräsident<br />

Prof.Wolfgang Reinhart ging auf<br />

die Stärkung der Region durch<br />

das neue Angebot ein. „Ich bin<br />

ein glühender Verfechter davon,<br />

dass wir noch mehrindie Fläche<br />

raus erweitern und die Chancen<br />

Unterstützung: PeterVogel,Vorsitzender des Vorstands derSparkasse Tauberfranken,übergab Gunther<br />

Wobser (re.) bei der Eröffnungeinen Spendenscheck über2500 Euro für die Futurelabs gGmbH. Foto: LindaHener<br />

wahrnehmen, die die Dezentralisierung<br />

bietet.“ Ersei fest davon<br />

überzeugt, dass die Zukunft<br />

im Rahmen der digitalen Transformation<br />

im mobilen Arbeiten,<br />

dem sogenannten Remote Work,<br />

liege. Vor allem auch im Hinblick<br />

auf dieHerausforderungen<br />

Dekarbonisierung, Digitalisierung<br />

und Demografie seien solche<br />

Initiativen wichtig.<br />

Die Bundestagsabgeordnete<br />

Nina Warken richtete sich in ihrer<br />

Grußrede ebenfalls an Gunther<br />

Wobser: „Dir liegt etwasdaran,<br />

dass der Landkreis zusammenwächst<br />

und sich nach vorne<br />

entwickelt, die Futurelabs<br />

sind ein Bestandteil davon.“ Sie<br />

wünsche viel Erfolg und sei gespannt,welche<br />

Idee vonGunther<br />

Wobser als Nächstes komme.<br />

Insgesamtkönnen inder „Denkschmiede“<br />

zehn ergonomisch<br />

durchdachte Schreibtisch-Plätze<br />

stunden-, tage- oder monatsweise<br />

über die Website oder<br />

eine App flexibel gemietet werden:<br />

Sechs Arbeitsplätze sind<br />

stunden- oder tageweise buchbar<br />

(Flex Desk), vier monatlich<br />

(Fix Desk). Co-Worker, die sich<br />

für einen längeren Zeitraum in<br />

die „Denkschmiede“ einbuchen,<br />

haben die Möglichkeit, wichtige<br />

Unterlagen und (Wert-)Gegenstände<br />

in abschließbaren<br />

Fächern und Schubladen zu lagern<br />

und die Adresse der „Denkschmiede“<br />

als Geschäftsadresse<br />

zu nutzen sowie einen Briefkasten<br />

anzumieten.<br />

Neben der Nutzung des Arbeitsplatzes<br />

können Lounge-Möbel<br />

sowie der Meetingraum „Freiraum“<br />

gebucht werden, in dem<br />

unter anderem eine Leinwand<br />

und ein Beamer zur Verfügung<br />

stehen. Co-Worker können sich<br />

kostenfrei an Kaffee, Wasser und<br />

Teesowie einer kleinen Auswahl<br />

an frischem Obst und Müsli bedienen.<br />

Eine Küchenzeile samt<br />

Mikrowelle und Backofen ist<br />

ebenfalls vorhanden.<br />

Die Denkschmiede ist von Montag<br />

bis Freitag von 8bis 18 Uhr<br />

geöffnet. In Kürze wird ein automatisches<br />

Zugangssystem zur<br />

Verfügung stehen, das heißt,<br />

der Zugang erfolgt über einen<br />

Code, der zusammen mit der<br />

Buchungsbestätigung versendet<br />

wird und den Co-Workern<br />

Zutritt innerhalb des gebuchten<br />

Zeitraums ermöglicht. Die<br />

Nutzung eines Flex Desks kostet<br />

3Euro pro Stunde, 15Euro<br />

am Tag, ein Fix Desk 250 Euro<br />

im Monat. Ansprechpartnerin ist<br />

Fenja Henninger, Projektleiterin<br />

Digital.<br />

www.futurelabs.de/<br />

denkschmiede<br />

Denkanstöße<br />

Groß und stark<br />

„Damit du mal großund stark<br />

wirst“, „dafür bistdunoch zu klein“,<br />

„sooo großbist du schon“–wie<br />

schön ist es zu erleben, großund<br />

stark genug für etwas zu sein, und<br />

umgekehrt frustrierend, diesbezüglich<br />

an seine Grenzen zu stoßen.<br />

Folgende Positionierungen zu dieser<br />

psychischenErlebensdimensionsind<br />

für die Gesundheit wünschens-und<br />

empfehlenswert:<br />

Dr.med. Michael Majer<br />

Facharzt für Chirurgie und Arbeitsmedizin<br />

–Notfallmedizin,<br />

Psychotherapie<br />

1. Realisieren, dass Größeund<br />

Stärkeetwas sehr Relatives sind<br />

(vgl. Ameiseund Elefant)und dass<br />

es deshalb wichtig ist, mit beidem<br />

umgehen zu können: dassjemand<br />

oder etwas größer und stärkerist als<br />

manselbstund umgekehrt.<br />

2. Akzeptieren, dassGröße und<br />

Stärkebei uns Menschen im psychischenBereichauch<br />

tagesformabhängig<br />

sind.<br />

3. Bedenken, dassman etwas,für<br />

das mangroß und stark genug ist<br />

und es deshalb tut, hinterher zu verantworten<br />

hat.<br />

4. Realistisch einschätzen, wie<br />

viel mansich zutrauen kann bzw.<br />

zuzuschreiben hat (vgl. 3.).<br />

Daraus zweiDenkanstöße.Den<br />

ersten aus 1. und 2. Darin stecktvor<br />

allem eine wechselnde Angewiesenheit<br />

auf zwischenmenschliche<br />

Beziehungen: An einem schlechten<br />

Tagbietet diese wichtigste psychosoziale<br />

Ressource die Chance,sich<br />

durch mentale und/oder körperliche<br />

Nähe (je nachdem, wievertraut man<br />

sich ist) gegenseitig emotionalzu<br />

stärken. Dafür braucht es aber eben<br />

die Fähigkeit unter 1.:das Gefühl der<br />

(höchstwahrscheinlich nur momentanen<br />

und/oder vermeintlichen)<br />

relativen Kleinheit und Schwäche ertragen<br />

können und sichdavon nicht<br />

abhalten lassen, die Unterstützung<br />

des Anderen anzunehmen. Denn –<br />

die Alternative ist eine emotionale<br />

Abwärtsspirale,die fastzwangsläufig<br />

seelisch krank macht.<br />

Zweiter Denkanstoßaus 3. und 4.<br />

sowie zu einem Wort, das zurzeit<br />

häufig in öffentlichen Diskursen<br />

vorkommt: „menschengemacht“.<br />

Unsere Sonne (aktuell ein „Gelber<br />

Zwerg“) ist ca.4570 000 000 Jahre<br />

alt.Inihr fusionieren pro Sekunde (!)<br />

ca.564 000 000 Tonnen (!) Wasserstoffzu560<br />

000 000 Tonnen Helium;<br />

dieseDifferenz von 4000 000 Tonnen<br />

stellt –vereinfacht ausgedrückt<br />

–die (Wärme-) Energie dar,die bei<br />

diesem Vorgang ins Universum abgestrahlt<br />

wird. Vonheute ab gerechnet<br />

in ca.5430 000 000 Jahren wird<br />

sich die Sonne zum „Roten Riesen“<br />

aufblähen, dessen Rand dann etwa<br />

an die Erde heranreicht. Diebeiden<br />

zwischenihr und der Erdeliegenden<br />

Planeten Merkur und Venus werden<br />

dabei vernichtet. Ob die Erdedem<br />

entgehen kann, istnoch nicht sicher,<br />

aber wenn dann als(wieder)eingeschmolzener<br />

riesiger Lava-Ball …<br />

Wie gesagt:Größe und Stärkesind<br />

sehr relative Begriffe.Machen Sie<br />

sich von ihnen immer ein möglichst<br />

realistisches Bild –esist zu Ihrem<br />

Besten.<br />

Dr.Michael Majer<br />

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bis heute Kundenwünsche in<br />

Sachen Medien- und Veranstaltungstechnik.<br />

„2010 haben wir unseren Standort<br />

nach Crailsheim verlagert. Crailsheim ist<br />

unser Wunschstandort. Als wir das 15 000<br />

Quadratmeter große Gelände in der Roßfelder<br />

Straßegesehenhaben,wussten wir: Leidenschaft und Erfahrung im Eventbusichen.<br />

„Nach über 20 Jahren Innovation,<br />

Das istes“,sagt Michael Frank, geschäftsführender<br />

Gese lschafter der Media sehr gut gefü lt und das Know-how breit<br />

ness ist das Portfolio der Möglichkeiten<br />

Resource Group. Durch die Weiterentwicklung<br />

inalen medialen Bereichen entstand Gese lschafter SteffenHaug. DieUnterneh-<br />

gefächert“, meint der geschäftsführende<br />

im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch<br />

Aus „Klangschmiede“ wurde die Media gleichbleibende Qualität und langjährige<br />

Resource Group. Als kreativ-technischer Erfahrung aus. „Der Anspruch sich immer<br />

Dienstleister kann das Team Kundenwünsche<br />

anhand neuster Medien- und Veran-<br />

individue l zu realisieren, machtuns einzig-<br />

weiterzuentwickeln und Kundenwünsche<br />

staltungstechnik individue l umsetzen. Die artig. Egal ob Firmenjubiläum, der 80.<br />

MRG bietet ein Leistungsspektrum im Geburtstag eines Unternehmers, die Vertriebstagung<br />

oderdie Präsentation anläss-<br />

Bereich Licht,Ton, Rigging,Video- und Multimedia,<br />

Bühne,Event-und Messebauan. lich einer Messe, die Media Resource<br />

Die Leidenschaft zu ihrem Beruf mache es Group bietet die passenden Lösungen für<br />

möglich, selbst abstrakte Vorste lungen, jede Größenordnung“, erzählt Frank. Mit<br />

wie etwa das Schweben in der Luft, während<br />

eines Bühnenauftritts zu verwirklitern<br />

realisiert das Crailsheimer Unterneh-<br />

derHakroArena. Bei einemTermin im Haus<br />

40 festen und bis zu 100 freien Mitarbei-<br />

Sponsorendinner derCrailsheim Merlins in<br />

men Projekte deutschlandweit,<br />

aber auch in Österrei-<br />

wieAndreasGabalier, Gianna Nannini oder<br />

sei es durchaus möglich, einem Showstar<br />

ch und der Schweiz.Zuden Sarah Brightman über den Weg zulaufen<br />

Kunden zählen regionale –dennimmer wieder sind diese in denProbenha<br />

lender MRG unterwegs.<br />

Unternehmen wie die Bausparkasse<br />

Schwäbisch Ha l, „DasFaszinierendedabeiist, egalobgroß<br />

Gerhard Schubert, Voith, die oder klein, kreative und individue le<br />

Volksbank Hohenlohe und Lösungen zufinden“, sagt Steffen Haug.<br />

Würth. Firmen wie „WennEvents geplant werden,treffen wir<br />

Mercedes Benz,Roche oder auf Kunden mit ganz unterschiedlichen<br />

Siemens stehen ebenfa ls Ansprüchen.Dennoch habenUnternehmer,<br />

li t Ein Markenspezialisten und Stars ein verbinl<br />

ent – ihre Botschaften so len<br />

k Damit<br />

Die Media Resource Group setzt individue l Kundenwünsche um. Egal, ob Video- und M<br />

media Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.<br />

tos: Media Resource Group<br />

schreibt:„Unss ist Kreativitätund In<br />

on sehr wichtig, aber wir müssen<br />

bar bleiben.<br />

Außerdem wo le<br />

unseren Partner so einfach w<br />

machen, eine Veranstaltung a<br />

zu ste len. Frank sagt: „Früh<br />

Faszinationn Technik, heutee<br />

mich,wennwirdabeihelfe<br />

schaffen und Menschen z<br />

ANZEIGE<br />

FIRMENPORTRÄT<br />

Zum Greifen nah<br />

Das Mawell Resort hat sich die Natur alsBaumeister gewählt<br />

❚ Idy lisch hochüber derJagst gelegen, bietet<br />

das Mawe lResort inLangenburg eine Auszeit<br />

vom A ltag. Das Haus, das We lness, Hote lerie<br />

samt Tagungszentrum undregionale Gastronomieunter<br />

einem Dach vereint, ist perfektindie<br />

Natureingebettet.<br />

Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich<br />

durchdieAnlagezieht.VonnahezujedemPlatz<br />

aus haben die Besuchereinengrandiosen Ausblickaufdas<br />

Jagsttal–so wird einBewusstsein<br />

für die schöne Landschaft geschaffen. Und<br />

auch im Inneren hat dieNaturvielRaum.<br />

Das zeigt sich amdeutlichsten imgroßen Spa-<br />

Bereich: Die We lness-Landschaft ist nicht einfach<br />

harmonisch indie 240 Mi lionen alte<br />

Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern<br />

geradezuausihr erwachsen. Die Natur warhier<br />

Baumeister. Neben demNaturstein istHolz ein<br />

bestimmendes Element imResort. Und auch<br />

das stammt aus denheimischen Wäldern.<br />

Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat<br />

Hausherr Wolfgang Maierviel Wert aufNachhaltigkeit<br />

gelegt, auch die Energieversorgung<br />

folgt einem ausgeklügelten System. Das<br />

Resort setzt komplett auf rege<br />

gien aus lok l<br />

Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht<br />

entwachsen. Foto: Mawell<br />

des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg<br />

punkten. Hierbei wurdehervorgehoben,<br />

dass ausschließlich regenerative Energien zum<br />

Einsatzkommen und Biogas und Holzenergie in<br />

einem Wärmeverbund optimalintegriert sind.<br />

An dieregenerativeEnergieversorgung ist auch<br />

die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,<br />

angebunden. DieGenussmanufakturverspricht<br />

außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.<br />

Gäste werden direkt indie Kochabläufe einbezogen<br />

–das ist möglich dank dergroßenShow-<br />

Küche die den Mittelpunkt des Gastrau<br />

bildet.Und auch hier b<br />

Bi d<br />

Im Rahmen eines Firmenporträts stellen wir Ihr Unternehmen<br />

und Ihr Leistungsspektrum in einer professionell gestalteten<br />

redaktionellen Anzeige vor.<br />

Mögliche Größen:<br />

1/1 Seite (273 x402 mm), 1/2Seite (273 x210 mm),<br />

1/4 Seite (135 x210 mm)<br />

Verlag Crailsheim:<br />

Ingo Bölz Telefon 07951/409-245 i.boelz@swp.de<br />

Martin Naterski Telefon 07951/409-2 34 m.naterski@swp.de<br />

Sebastian Nutsch Telefon 07951/409-2 37 s.nutsch@swp.de<br />

Verlag Schwäbisch Hall:<br />

Martin Haas Telefon 0791/404-2 44 m.haas@swp.de<br />

Afsoon Kamrani Telefon 0791/404-2 45 a.kamrani@swp.de<br />

Kai Müller Telefon 07 91 /404-241 k.mueller@swp.de<br />

Julia Winterfeldt Telefon 0791/404-2 46 j.winterfeldt@swp.de<br />

Verlag Gaildorf:<br />

Holger Gschwendtner Telefon 07971/9588-30 h.gschwendtner@swp.de

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