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KURT 05/2025

KURT – Dein Magazin für Gifhorn KURT / Sport KURT Ausgabe Mai/Juni 2024

KURT – Dein Magazin für Gifhorn
KURT / Sport KURT
Ausgabe Mai/Juni 2024

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Dein Magazin für Gifhorn<br />

<strong>KURT</strong><br />

kostenfrei Mai/Juni 2024<br />

BRAWO<br />

OPEN<br />

<strong>KURT</strong> verlost<br />

4 VIP-Tickets<br />

Gesamtwert 760 Euro<br />

Theater<br />

für Kids<br />

Gifhorns Stadthalle präsentiert<br />

Eliot und Isabellas Abenteuer<br />

und 7 spannende Stücke mehr<br />

Mittagessen<br />

Menüpreis<br />

9<br />

,50 €<br />

t äglich frisch gekocht<br />

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2<br />

Seitenkopf<br />

Editorial<br />

3<br />

Herzlich Willkommen im Super-<strong>KURT</strong><br />

DAS NEUE<br />

SPIELZEITHEFT 24/25<br />

IST DA!<br />

Abonnement-<br />

Buchungen sind ab<br />

14.<strong>05</strong>. möglich.<br />

Freiverkauf<br />

ab 25.06.!<br />

Was für ein Wälzer, mögen manche von Ihnen,<br />

liebe Leserinnen und Leser, gedacht haben, als<br />

Sie diesen neuen <strong>KURT</strong> in die Hände genommen<br />

haben. Und Sie haben recht – mit 128 Seiten<br />

ist es die dickste Ausgabe, die unser Team<br />

je produziert hat. Außerdem haben wir die<br />

Auflage um ein Drittel auf nun 8000<br />

Exemplare erhöht und verteilen diese<br />

jetzt im gesamten Landkreis Gifhorn.<br />

128 Seiten ist das Maximum, das<br />

die Heftklammern halten können,<br />

warnte unsere Druckerei. Wir mussten<br />

also gut überlegen, welche Inhalte es ins<br />

Magazin schaffen sollten. Ja, 128 Seiten<br />

sind verdammt viel, doch auch dieser Platz ist<br />

schnell verteilt – schließlich wollen wir mit unserer<br />

Themenvielfalt möglichst allen Interessen<br />

in Stadt und Landkreis Gifhorn gerecht werden.<br />

Die wohl entscheidendste Neuerung: Unsere<br />

beiden Magazine <strong>KURT</strong> und Sport <strong>KURT</strong> fassen<br />

wir ab sofort in einem gemeinsamen Produkt<br />

zusammen. Es ist – wie es unser etwas augenzwinkernd<br />

gemeinter Arbeitstitel schon intern<br />

annehmen ließ – ein neuer Super-<strong>KURT</strong> entstanden.<br />

Dazu haben wir die besten Inhalte aus<br />

zwei Publikationen zusammengetragen. Seien<br />

Sie neugierig und entdecken Sie unsere<br />

neuen Rubriken – auch wenn Sie bisher<br />

nicht zum sportinteressierten Publikum<br />

gehört haben sollten.<br />

So möchte ich Ihnen vor allem die<br />

brandneue Reihe „Jules Schnuppertraining“<br />

ans Herz legen, in der unsere<br />

junge Mitarbeiterin Jule Otto nun<br />

Monat für Monat eine andere Sportart bei<br />

wechselnden Vereinen im Landkreis Gifhorn<br />

ausprobiert. Das, was sich unser allseits bekannter<br />

Gastro-Tester wenige Seiten weiter hinten<br />

draufschafft, schwitzt sie vorher schon aus.<br />

Bastian Till Nowak<br />

nowak@kurt-gifhorn.de<br />

Komödie am Kurfürstendamm, Marie Antoinette – Oder Kuchen für alle! I Foto: Franziska Strauss<br />

Wir sind ein mehrfach ausgezeichneter Immobilienmakler mit<br />

fast 30-jähriger Erfahrung im Vermitteln von Immobilien.<br />

Wolfgang Schicker<br />

SIEPKERIMMOBILIEN<br />

Nordlichter über Gifhorn:<br />

Renate Schmidt fing diese<br />

Szene über der Bockwindmühle<br />

Viktoria ein.<br />

Ticketservice <strong>05</strong>361 2673-38<br />

oder www.theater.wolfsburg.de<br />

<strong>KURT</strong><br />

Tel. BS: <strong>05</strong>31 | 243 33 0<br />

Tel. GF: <strong>05</strong>371 | 937 23 00<br />

Tel. WF: <strong>05</strong>331 | 908 44 1<br />

siepker-immobilien.de<br />

<strong>KURT</strong>


Die 5 <strong>KURT</strong> Highlights<br />

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<br />

<br />

Weltklasse-Tennis –<br />

sei Dank <strong>KURT</strong> dabei<br />

1Kaum ein Sommer-Event begeistert das<br />

Publikum in unserer Region so sehr wie<br />

die Brawo Open in Braunschweig, die<br />

vom 4. bis 13. Juli auf der Anlage des<br />

Braunschweiger Tennis- und Hockey-<br />

Clubs stattfinden. Und dank <strong>KURT</strong> hast Du<br />

die Chance, eines von vier VIP-Tickets für<br />

Sonntag, 7. Juli, im Wert von jeweils<br />

<strong>KURT</strong><br />

verlost 4 VIP-Tickets<br />

für Sonntag, 7. Juli, im Wert<br />

von jeweils 190 Euro. Wer gewinnen<br />

möchte, sendet eine Mail mit dem<br />

Betreff „Brawo Open“ sowie Name,<br />

Alter, Wohnort und Telefonnummer<br />

an verlosung@kurt-gifhorn.de.<br />

Einsendeschluss: 15. Juni.<br />

Viel Glück!<br />

<strong>KURT</strong><br />

2<br />

Coole<br />

190 Euro zu gewinnen. Neben erstklassigem<br />

Tennis mit Spielern wie Lewie Lane<br />

(Foto) lockt das ausgezeichnete ATP-Challenger-Turnier<br />

mit spitzenmäßigem Catering im Gastro-Village,<br />

ausgelassenen Partyabenden mit Alex Christensen und<br />

Culcha Candela und einem großen Rahmenprogramm.<br />

Donnerstag bis Samstag, 4. bis 13. Juli, Friedrich-Kreiß-Weg 4,<br />

Bürgerpark, Braunschweig, Tickets unter brawo-open.reservix.de<br />

Aktionen: Die Grille wird 30<br />

und lädt zum Tag der Nachbarschaft<br />

Archivfoto: 0816 MEDIA<br />

30 Jahre hat das Freizeit- und Bildungszentrum Grille auf dem Bunkel – und das in stets<br />

guter Nachbarschaft. Um diese zu feiern, gibt‘s den Tag der Nachbarschaft – die Grille ist<br />

erstmals dabei und hat alle seine Nachbarn motiviert. Die Interkulturelle Frauengruppe bemalt<br />

Blumentöpfe und reicht türkischen Tee.<br />

Der Ganztagsbereich der Fritz-Reuter-Realschule<br />

lädt zum Batik-Upcycling. Die Kinder<br />

der Kita Süd basteln Samenbomben. In der<br />

Jugendbegegnungsstätte präsentieren sich<br />

Vereine und Verbände. Am Sportzentrum<br />

Süd lädt die freie Fußballgruppe zum Kicken<br />

ein. Auch das Gifhorner Integrationsprojekt<br />

stellt sich vor. Und an der Grille gibt‘s eine<br />

Pflanztauschbörse. Außerdem: Hüpfburg,<br />

Kinderschminken und Bratwurst vom Grill.<br />

Freitag, 31. Mai, 14 bis 17 Uhr, Südstadt Campus<br />

Ludwig-Jahn-Straße, Gifhorn, Eintritt frei<br />

3<br />

4<br />

Das<br />

Unser Aller Festival: 10 Shows im Landkreis<br />

Slade: Samstag, 1. Juni, 20 Uhr, Schlosshof, Schlossplatz 1, Gifhorn, Tickets: 49,90 Euro<br />

Alle weiteren Events sowie Ticket-Vorverkauf: allerfestival.de<br />

Sportfest<br />

All Inklusive steigt<br />

an der Flutmulde<br />

Die große Sporthalle, mehrere Fußballfelder<br />

und die Skateranlage – alles wird beim<br />

Sportfest All Inklusive bespielt. Wow! Der<br />

Kreissportbund hat sich den MTV Gifhorn<br />

und die Stadtverwaltung als diesjährigen<br />

Gastgeber ins Boot geholt. Gemeinsam geben<br />

sich alle mächtig Mühe, zum vierten Mal alle<br />

Menschen mit Sport zu begeistern – egal ob<br />

mit oder ohne körperliche oder geistige Einschränkung.<br />

So haben alle die Möglichkeit,<br />

sich an zahlreichen Sportarten zu probieren.<br />

Samstag, 1. Juni, Sportzentrum Flutmulde<br />

Winkeler Straße, Gifhorn, Eintritt frei<br />

Archivfoto: Michael Uhmeyer<br />

Foto: Anja Selzer-Gassmann<br />

Sie haben den Glamrock der 70er und Heavy<br />

Rock der 80er maßgeblich mitgeprägt:<br />

Slade („Far Far Away“, „Cum On Feel The<br />

Noize“) sind beim Unser Aller Festival im<br />

Gifhorner Schlosshof dabei. Außerdem<br />

gibt‘s zehn weitere Acts der Oberklasse an<br />

acht verschiedenen Orten im ganzen Landkreis<br />

Gifhorn. Und: Für die meisten Shows<br />

gibt‘s auch noch Tickets. Bisher sind nur<br />

der Auftritt von Royal Republic und die<br />

Vorstellung von Mario Basler ausverkauft<br />

– also schnell Tickets besorgen.<br />

5<br />

Die Hospiz-Stiftung<br />

feiert Zehnjähriges<br />

In einem Jahrzehnt kann viel passieren, die<br />

Hospiz-Stiftung für den Landkreis Gifhorn<br />

hat jetzt das erste überstanden – das ist was<br />

besonderes. Geladen wird ins Gifhorner<br />

Hospizhaus, gefeiert wird im Garten. Und<br />

natürlich gibt‘s auch ein super Programm.<br />

Alle Infos über die Einrichtung gibt‘s bei<br />

einer Führung durchs Hospiz, zudem wird<br />

das DRK-Wunschmobil präsentiert, musikalisch<br />

wird der Tag von der Kreismusikschule<br />

begleitet und als Highlight tritt Kabarettist<br />

Matthias Brodowy ab 14 Uhr auf.<br />

Samstag, 8. Juni, 11 bis 16 Uhr, Hospizhaus Gifhorn<br />

Lindenstraße 33, Gifhorn, Eintritt frei<br />

<strong>KURT</strong>


6 Inhalt<br />

Inhalt<br />

7<br />

<strong>KURT</strong> vor Ort<br />

<strong>KURT</strong>-Zukunftstag Die coolsten Beiträge12<br />

Freizeit<br />

Flexibel Radfahren an 400 Knotenpunkten14<br />

Tanz in den Mai: Die schönsten Fotos16<br />

Maibaumstammtisch am Deutschen Haus18<br />

Party in der Samtgemeinde Isenbüttel19<br />

Gesundheit JOVO Hörsysteme klärt auf21<br />

Service Gifhorner Betreuungsverein berät22<br />

Handwerk Moosbilder von Silke Bistry23<br />

Schützenfeste<br />

Calberlah27<br />

Wilsche28<br />

Gamsen31<br />

Westerbeck32<br />

Kästorf35<br />

Groß Oesingen36<br />

Ribbesbüttel37<br />

Wahrenholz38<br />

Wesendorf43<br />

Isenbüttel44<br />

Winkel46<br />

Kultur<br />

Stadthalle Tolle Theaterstücke für Kids100<br />

Musik<br />

Hades: Dark-Synthie-Pop aus Wolfsburg102<br />

30 Jahre Grille mit Senta-Konzert 1<strong>05</strong><br />

Kulturverein Vielseitig in die neue Saison106<br />

Ballett Amina zeigt emotionale Show 109<br />

Literatur Fantasy und Historien-Roman111<br />

Kunst Vernissage von Watheq al Fayyadt 112<br />

Essen & Trinken<br />

Gastro-Test Dolce Vita bei Dolomiti92<br />

Gastro-Übersicht .........................................94<br />

Dorfkrug Rethen Der Biergarten öffnet 98<br />

Rubriken<br />

Marcus Balke<br />

freut sich mit<br />

Die 5 <strong>KURT</strong>-Highlights4<br />

Umfrage: Was findest Du eklig?9<br />

ganz Wahrenholz<br />

auf ein<br />

<strong>KURT</strong>s Sieben: 7 unterschätzte EU-Nationen4<br />

Kolumne: Kopfüber10<br />

grandioses<br />

Schützen-<br />

38<br />

Comic: Mieke & Oktavius114<br />

fest. Tipps & Termine116<br />

Kolumne: Raum für Notizen123<br />

48<br />

Jules Schnuppertraining: Zum Auftakt<br />

ging‘s für Jule Otto zum Taijiquan bei<br />

der SV Gifhorn.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Sport<br />

Jules Schnuppertraining Ruhe und Kraft beim<br />

Taijiquan-Kurs der SV Gifhorn48<br />

Kolumne: Erlebnis statt Ergebnis Basketball-<br />

Meisterfeier beim MTV Gifhorn52<br />

Golf Großes Programm zum Tag der offenen<br />

Tür am 2. Juni im Golfclub Gifhorn56<br />

Boxen Nick Bier im großen <strong>KURT</strong>-Interview66<br />

Vereinsportrait Der T.C. Gifhorn wächst72<br />

Fußball<br />

Landesliga78<br />

Bezirksliga80<br />

Kreisliga82<br />

1. Kreisklasse84<br />

Frauenfußball86<br />

Jugendfußball88<br />

Engagement<br />

Sport-Splitter90<br />

Hof Armbrecht sponsert den JFV Kickers 91<br />

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<strong>KURT</strong>


8 Umfrage<br />

9<br />

Was war das ekligste,<br />

das Du jemals gegessen hast?<br />

<strong>KURT</strong>-Geschmacksforscherin Marie Adeline Frömling hat sich in Gifhorn umgehört<br />

12. Juni ab 17 Uhr<br />

Ich esse alles gern außer Schwein, weil<br />

ich Muslim bin. Aber ich habe Gott sei<br />

Dank keine Probleme damit.<br />

Nordene Hacel (37),<br />

Fleischer aus Gifhorn<br />

Lakritz – das schmeckt so bitter<br />

und unbeschreiblich eklig.<br />

Hiznah Shivan (20),<br />

Auszubildende<br />

zur Medizinischen<br />

Fachangestellten aus Gifhorn<br />

Ich hab schon sehr viel gegessen. War<br />

alles akzeptabel. Ich denk da an so was<br />

wie Haggis, Pansen – das schmeckt<br />

nicht so besonders.<br />

Florian Hodel (40),<br />

IT-Systemelektroniker aus Kästorf<br />

Aubergine – die ist mir viel zu bitter.<br />

Sewar Madwar (33),<br />

Apothekerin aus Gifhorn<br />

Ich mag keinen Speck oder Bauchfleisch<br />

– das ist zu fettig und die<br />

Konsistenz mag ich gar nicht.<br />

Roswitha Klein (84),<br />

Rentnerin aus Gifhorn<br />

Ich halte mich für eine<br />

unkomplizierte Esserin.<br />

Ich komme aus einem<br />

Elternhaus, wo mir beigebracht<br />

wurde, dass Essen<br />

nicht eklig ist, nur weil es<br />

nicht schmeckt. Aber was<br />

ich so richtig eklig finde<br />

sind tierische Innereien –<br />

wenn‘s das gibt, wähle ich<br />

immer die vegetarische<br />

Variante.<br />

Nicole Müller (44),<br />

Angestellte aus Gifhorn<br />

Britta Sytnik<br />

Ein schlechtes Ei! Ich war mir nicht<br />

sicher. Es war hart gekocht, aber<br />

irgendwann ist auch mal Schluss.<br />

Hagen Schink (39),<br />

Informatiker aus Gifhorn<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


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Rund um die Uhr –<br />

7 Tage die Woche<br />

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Mehr Infos unter<br />

7 Länder, die<br />

in Europa zu<br />

Unrecht<br />

unterschätzt<br />

werden<br />

Zur Europawahl: <strong>KURT</strong> klärt über die<br />

Vorzüge der EU-Gemeinschaft auf<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Dieser Tage sieht man auch in Gifhorn<br />

nicht häufig, aber doch ab und an, die<br />

berühmten zwölf goldenen Sterne auf<br />

Pantone Reflex Blau – die Europafahne<br />

weht und hält sich doch ganz wacker.<br />

Grund könnte die Europawahl sein, zu<br />

der vom 6. bis 9. Juni in 27 EU-Ländern<br />

aufgerufen wird. Zugegeben, diesem Urnengang<br />

wird nicht die größte Aufmerksamkeit<br />

zuteil. Doch <strong>KURT</strong> sieht sich als<br />

zu den europäischen Werten stehendes<br />

Unternehmen. Deswegen werfen wir für<br />

Euch einen schnellen, unterhaltsamen<br />

Blick auf 7 Länder, die in Europa zu<br />

Unrecht und häufig unterschätzt werden.<br />

<strong>KURT</strong><br />

Viel Spaß und: In Vielfalt geeint.<br />

1<br />

Estland<br />

Viele Deutsche wissen<br />

von Estland leider<br />

schrecklich wenig.<br />

Dabei ist unser baltischer<br />

Partner ein Vorbild im Hinblick<br />

auf Digitalisierung.<br />

E-Governance, also die<br />

Bereitstellung von digitalen<br />

Behördengängen, und<br />

Konnektivität sind vorzüglich.<br />

Andere Europäer<br />

strömen mittlerweile ins<br />

Baltikum, um easy digital<br />

zu arbeiten und sich dabei<br />

am Strand einen Vana<br />

Tallinn reinzuschädeln.<br />

Foto: Mariuszjbie (CC BY-SA 3.0 Deed)<br />

6<br />

3<br />

Portugal<br />

Niemand außerhalb der iberischen<br />

Halbinsel und einiger haschbegeisterter<br />

Surfer versteht so wirklich, was eigentlich<br />

in Portugal passiert. Doch allein<br />

der Fado, die schwermütige und<br />

2<br />

herzgebrochene Musikform, rechtfertigt schon die Teilnahme<br />

am Projekt Europa. Und die Nelkenrevolution 1974.<br />

Polen<br />

Das oft gepeinigte Polen ist geopolitisch das<br />

wichtigste Land Europas, verbindet es doch<br />

ein altes und ein neues Europa. Und für die<br />

5<br />

Krakauer, die beste Wurst der Welt, sollte<br />

man den Polen auf ewig dankbar sein.<br />

Ungarn<br />

Auf autoritären Abwegen unterwegs muss man<br />

auch die guten Seiten Ungarns betonen. Da wäre zum<br />

einen der Nobelpreisträger Imre Kertész. Zum anderen<br />

natürlich Pörkölt, was<br />

wir fälschlicherweise<br />

als Gulasch bezeichnen.<br />

Und man sollte<br />

nicht vergessen, dass<br />

es Loddar beherbergt.<br />

Malta<br />

Wenn das eigentlich<br />

skandalbefreite Land Malta<br />

in den Nachrichten stattfindet,<br />

dann wegen Korruption. Dabei<br />

blüht dem kleinsten Land Europas<br />

eine großartige Zukunft<br />

als Filmset.<br />

Foto: Ralf Roletschek (CC BY 2.5 Deed )<br />

Griechenland<br />

Von Wolfgang Schäuble<br />

während der Finanzkrise<br />

2009 in den Ruin gespart,<br />

müssen wir Deutschen<br />

froh sein, dass wir<br />

überhaupt noch nach<br />

Griechenland einreisen<br />

dürfen. Der Wein, die<br />

Oliven, die weißen Häuser<br />

auf den Steilhängen – all<br />

das ist wahr und zu lieben,<br />

und doch ist es vor allem<br />

die zeitgenössische<br />

4<br />

Kunst, die man<br />

erleben sollte.<br />

7<br />

China<br />

Völlig zu Unrecht wird bei der<br />

Europawahl 2024 auch China<br />

unterschätzt. Geografisch ganz<br />

woanders gelegen, lassen sich mutmaßlich<br />

Assistenten von<br />

AfD-Spitzenkandidaten<br />

für chinesische<br />

Spionage teuer<br />

entlohnen.<br />

<strong>KURT</strong>


12 <strong>KURT</strong>-Zukunftstag<br />

<strong>KURT</strong>-Zukunftstag<br />

13<br />

Knips, knips –<br />

schon wieder<br />

ein tolles Bild<br />

24 Nachwuchstalente an einem Tag entdeckt:<br />

Der <strong>KURT</strong>-Zukunftstag war ein voller Erfolg<br />

Fotografieren, Texten und Kreieren: 24 Nachwuchstalente schafften<br />

es zum <strong>KURT</strong>-Zukunftstag in unsere Redaktion und verbrachten<br />

mit Mia Anna Elisabeth Timmer, Malte Schönfeld, Jule Otto, Marie<br />

Adeline Frömling und Bastian Till Nowak einen fabelhaften Tag in<br />

der <strong>KURT</strong>-Zentrale sowie in der Gifhorner Innenstadt. Einige der<br />

vielen tollen Ergebnisse finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf<br />

diesen Seiten – mehr davon gibt‘s online auf kurt-gifhorn.de.<br />

Die <strong>KURT</strong>-Redaktion war<br />

proppevoll: Unglaubliche<br />

24 Kinder besuchten<br />

uns beim Zukunftstag.<br />

Foto: Bastian Till Nowak<br />

Tonplättchen als Wegweiser<br />

Alle fünf Meter findet man in der Gifhorner Innenstadt Tonplättchen.<br />

Die Tonplättchen dienen als Wegweiser zu Gifhorns<br />

Sehenswürdigkeiten. Um diese kenntlich zu machen, befinden<br />

sich davor Platten mit einzelnen kleinen Plättchen, wie vor dem<br />

1562 erbauten alten Rathaus, der St. Nicolaikirche oder dem neuen<br />

Rathaus. Auf diesen Plättchen findet man Fingerabdrücke von<br />

einzelnen Personen, Namen oder andere Motive.<br />

Die Idee zu diesem besonderen Kunstpfad hatte die<br />

Vollbütteler Künstlerin Anke Sondhof. Sondhof sagte: „Jeder von uns<br />

bemüht sich alltäglich um Gemeinschaft – in der Familie, bei der Arbeit<br />

und in der Freizeit. Ich möchte dafür Bilder schaffen: nachhaltige<br />

Bilder der Gemeinschaft, die zum täglichen Leben gehören und eine<br />

Gemeinschaftsstimmung erzeugen.“ Durch die kreative und verbindende<br />

Idee von Anke Sondhof bleiben die Tonplättchen für immer ein<br />

Teil der Gifhorner Gemeinschaft und verschönern die Fußgängerzone.<br />

Naili Bosenius (13) aus Gifhorn und<br />

Mia Schumacher (14) aus Gifhorn<br />

Von der Kirche<br />

Die St. Nicolaikirche in Gifhorn,<br />

ein markantes Bauwerk aus dem<br />

15. Jahrhundert, prägt mit ihrem<br />

massiven, quadratischen Turm das<br />

Stadtbild. Diese evangelisch-lutherische<br />

Kirche ist bekannt für ihre gotische Architektur und<br />

beeindruckende Innenausstattung, einschließlich kunstvoll<br />

gestalteter Glasfenster und eines fein geschnitzten Altars<br />

aus dem frühen 16. Jahrhundert. Über Jahrhunderte hinweg<br />

sorgfältig restauriert, dient die Kirche als spirituelles Zentrum<br />

und Kulturort, an dem Gottesdienste, Konzerte und<br />

Gemeindeveranstaltungen<br />

stattfinden.<br />

Bennet Arlet (13)<br />

aus Gifhorn<br />

und Tobias<br />

Beulshausen (14)<br />

aus Gifhorn<br />

Der Meilenstein<br />

Der Meilenstein wurde 1986<br />

aufgestellt vor dem Kavaliershaus<br />

und dem Langen<br />

Jammer. Der Meilenstein<br />

markiert den Kreuzpunkt<br />

zweier alter Handelsstraßen.<br />

Dort stehen die Entfernungen<br />

zu vielen anderen Städten in<br />

alten deutschen Meilen – eine<br />

entspricht 7420,436 Meter.<br />

Leo Kretschmann<br />

(14) aus<br />

Wesendorf<br />

und Lasse<br />

Hoffmann<br />

(13) aus<br />

Neubokel<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


14 Freizeit<br />

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Noch flexibler Radfahren<br />

im Landkreis Gifhorn<br />

Rund 400 Knotenpunkt-Schilder und die Fietsknoop-App weisen die besten Wege<br />

Freizeit<br />

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15<br />

Rechtzeitig zum Start der Radsaison wurde das neue landkreisweite<br />

Knotenpunktsystem freigegeben. Gleichzeitig erscheint eine neue<br />

Radwanderkarte für unsere Region, in der neben vielen Touren-<br />

vorschlägen auch alle Knotenpunkte enthalten sind.<br />

400 Knotenpunkte im Kreis Gifhorn<br />

An rund 400 Kreuzungspunkten<br />

des Radwegenetzes im<br />

Landkreis Gifhorn gibt es jetzt<br />

eine „Knotenpunkt“-Beschilderung.<br />

Zusätzlich sind dort<br />

Übersichtskarten zu finden,<br />

auf denen die nächsten Knotenpunkte<br />

verzeichnet sind.<br />

„Anhand der Kennzeichnung<br />

können Radfahrende schnell<br />

erkennen, wo sie sich befinden<br />

und welche Anschlussverbindungen<br />

flexibel bestehen“,<br />

erklärt Jörn Pache, Geschäftsführer<br />

der Tourismusgesellschaft<br />

Südheide Gifhon. So<br />

können Touren durch das Verknüpfen<br />

von Knotenpunkten<br />

individuell geplant werden.<br />

Zudem ist die Tourenplanung<br />

online auf fietsknoop.<br />

nl/plannerplugin/gifhorn und<br />

mit der Fietsknoop-App möglich.<br />

Radtouren lassen sich<br />

so unkompliziert im Voraus<br />

planen – wer möchte<br />

Rund 400 Knotenpunkte im<br />

gesamten Landkreis Gifhorn<br />

sind nun beschildert. Das Reisen<br />

mit dem Rad ist nun noch<br />

übersichtlicher und flexibler.<br />

<strong>KURT</strong><br />

kann sich die Tour auch ausdrucken.<br />

Natürlich lassen sich<br />

die geplanten Routen mit dem<br />

Handy auch per GPS-Navigation<br />

fahren. Und wer spontan<br />

ist, kann mittels Knotenpunkte<br />

und Fietsknoop während<br />

der Fahrt entscheiden, wo es<br />

als Nächstes langgehen soll.<br />

Radfahren vom südlichen Harz<br />

bis an die nördliche Weser<br />

Das neue beschilderte Radwegenetz<br />

umfasst rund 700<br />

Kilometer Freizeitradwege<br />

und zusätzlich ein rund 550<br />

Kilometer langes Alltagsnetz<br />

mit Verbindungsstrecken.<br />

Dazu gehören beispielsweise<br />

die Radfernwege Aller-Radweg<br />

und Weser-Harz-Heide-<br />

Radweg und die durch den<br />

gesamten Landkreis führenden<br />

Rundstrecken Großer<br />

Rundkurs und Rundweg<br />

Südheide. Ausgeschilderte<br />

Themenrouten wie die Heide-<br />

Tour, „Durch die Büttelei“, die<br />

Wittingen-Tour und die Mühlen-Tour<br />

verbinden attraktive<br />

Ziele an unterschiedlichen<br />

Orten. Neben den Tagestouren<br />

mit rund 20 bis 60 Kilometern<br />

Länge eignen sich besonders<br />

die ausgeschilderten Wege<br />

entlang des Elbeseitenkanals<br />

und des Mittellandkanals zum<br />

Kennenlernen der Region.<br />

Aktualisiert und informativ –<br />

die Radwanderkarte<br />

Die neue Radwanderkarte für<br />

die Südheide Gifhorn wurde<br />

aktualisiert und um das Knotenpunktsystem<br />

ergänzt. Auf<br />

der Rückseite werden touristische<br />

Infos präsentiert, dazu<br />

gibt es Erläuterungen zu den<br />

vielfältigen Radtouren in der<br />

Region sowie eine Erklärung<br />

des Knotenpunktsystems.<br />

„Durch die Aktualisierung<br />

der Radwanderkarte<br />

mit Einbindung des Knotenpunktsystems<br />

und die<br />

neue Online-Routenplanung<br />

ergibt sich ein stimmiges<br />

Komplettpaket für<br />

Radlerinnen und Radler<br />

zur Planung ihrer Fahrrad-<br />

Der Landkreis Gifhorn eignet sich bestens für Radtouren – ob klassisch mit Karte<br />

oder mittels der kostenfreien Fietsknoop-App. Fotos: Frank Bierstedt/Tourismusgesellschaft Südheide Gifhorn<br />

touren“, erklärt Jörn Pache. „Zusätzlich<br />

bündelt die Karte alle<br />

wichtigen Infos und Angebote zu<br />

Sehenswürdigkeiten, Freizeitmöglichkeiten<br />

oder fahrradfreundlichen<br />

Unterkunftsbetrieben.“<br />

Die Radwanderkarte Südheide<br />

Gifhorn im Maßstab 1:60.000 ist<br />

ab sofort für 7,90 Euro in den Touristinformationen<br />

in Gifhorn und<br />

Wittingen sowie im Buchhandel<br />

erhältlich. Informationen zu Radtouren,<br />

zum Knotenpunktsystem<br />

und eine Online-Knotenpunktkarte<br />

können auch auf dem Tourismusportal<br />

suedheide-gifhorn.de abgerufen<br />

werden.<br />

Fietsknoop-App als<br />

kostenfreier Download<br />

im Google Play Store<br />

und App Store<br />

Entdecken Sie die Region!<br />

• rund 30 Tourenvorschläge<br />

• Wander- & Radtouren<br />

• Download der Touren auf das Smartphone<br />

• Freizeittipps und Ausflugsziele<br />

• Land- und Hofcafés<br />

Südheide Gifhorn GmbH | Marktplatz 1 | 38518 Gifhorn<br />

www.suedheide-gifhorn.de<br />

<strong>KURT</strong>


16 Freizeit<br />

Freizeit<br />

17<br />

Freibier und Bratwurst:<br />

So feiern wir den Mai<br />

Mit Tratsch und Tanz ging‘s ab in den Mai:<br />

Zahlreiche Gifhornerinnen und Gifhorner sowie<br />

Gäste unseres Städtchens trafen sich auf dem<br />

Marktplatz vor dem Gifhorner Rathaus, um<br />

gemeinsam das Frühjahr zu feiern. Dem Aufsetzen<br />

der Maibaumkrone durch die Freiwillige<br />

Feuerwehr folgte der traditionelle Bändertanz<br />

der talentierten Trachtentanzgruppe des Uniformierten<br />

Schützenkorps (USK). Kurz darauf<br />

holte der zweite stellvertretende Bürgermeister<br />

Gunter Wachholz zum großen Fassanstich aus<br />

– Freibier wurde serviert. Und für den Rest des<br />

Abends sorgte DJ Bernd Bendig auf der großen<br />

Bühne für Musik. <br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

Gesundheit<br />

Lebensqualität<br />

Systemische<br />

Lebensstil<br />

Verbesserung<br />

Glück<br />

Energie<br />

Freude<br />

www.sportlerleben.com<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


18 Freizeit<br />

Freizeit<br />

Rauschende Jubiläumsparty in Isenbüttel<br />

Eintritt frei: 50-jähriges Bestehen der Samtgemeinde wird am 8. Juni gefeiert<br />

Anzeige<br />

19<br />

<strong>KURT</strong><br />

Vorzügliches Buffet,<br />

grandiose Stimmung<br />

Gute Musik, zahlreiche tolle Menschen und<br />

heitere Gespräche: Das alles zeichnet den Maibaumstammtisch<br />

am Deutschen Haus Jahr für<br />

Jahr aus. Zahlreiche Gäste fanden in der schicken<br />

Scheune an der Gifhorner Torstraße zusammen,<br />

um die Freiwillige Feuerwehr zu feiern,<br />

während diese dem prächtigen Maibaum<br />

die Krone aufsetzte. Hausherr Armin Schega-<br />

Emmerich und sein Sohn Jan-Hendrik stellten<br />

nahezu jeden Gast mit einer persönlichen Anekdote<br />

vor. Und selbstredend kümmerte sich das<br />

fleißige Küchen- und Serviceteam um vorzügliche<br />

Verpflegung. Die Ohren umsorgte der Musikzug<br />

der Feuerwehr. Toll!<br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

Die Sonnenseite<br />

der Stadt<br />

Coole Drinks und<br />

leckeres Essen<br />

Torstraße 11 · 38518 Gifhorn · info@deutsches-haus-gifhorn.de · Tel. <strong>05</strong>371 81 80<br />

Am Samstag, 8. Juni, ist es so<br />

weit, dass Bürgerinnen und<br />

Bürger der Samtgemeinde<br />

Isenbüttel und andere Interessierte<br />

das Jubiläum zum<br />

50-jährigen Bestehen mit einem<br />

Festtag feiern können.<br />

Im Vorfeld wurde darauf geachtet,<br />

dass für alle Altersklassen<br />

etwas geboten wird. Das<br />

Ergebnis ist ein ganztägiges<br />

Programm mit tollen Veranstaltungen.<br />

Den rauschenden<br />

Abschluss macht die NDR-<br />

Party, die ab 18 Uhr auf dem<br />

Gutsplatz in Isenbüttel steigt.<br />

Feier zum 50-jährigen Bestehen<br />

der Samtgemeinde Isenbüttel:<br />

Samstag, 8. Juni, ab 10.30 Uhr<br />

Gutsplatz, Isenbüttel<br />

Eintritt frei<br />

50 Jahre Samtgemeinde Isenbüttel – das will gefeiert werden. Am 8. Juni<br />

findet dazu die große Jubiläumsfeier auf dem Gutsplatz statt.<br />

Programm für die große Jubiläumsfeier der Samtgemeinde Isenbüttel am 8. Juni<br />

9 bis 10.30 Uhr:<br />

Den Auftakt macht der ökumenische<br />

Walking-Gottesdienst rund<br />

um den historischen Dorfkern von<br />

Isenbüttel mit vielen Pastorinnen,<br />

Pastoren und dem Posaunenchor.<br />

Startpunkt ist die evangelischlutherische<br />

St. Marien-Kirche,<br />

Gutsstraße 2. Endpunkt ist das<br />

Festzelt auf dem Gutsplatz.<br />

10.30 bis 12 Uhr:<br />

Die Samtgemeinde spendiert<br />

zum Bürgerfrühstück auf dem<br />

Gutsplatz Kaffee und Brötchen.<br />

Bürgerinnen und Bürger werden<br />

gebeten, Geschirr, Besteck,<br />

Aufstrich, Käse etc. mitzubringen.<br />

Bierzeltgarnituren und Picknick-decken<br />

liegen bereit. Reservierungen<br />

per Mail an 50jahre@isenbuettel.de<br />

oder unter Tel. <strong>05</strong>374-8841.<br />

13.30 bis 16 Uhr:<br />

Ein weiteres Highlight ist das<br />

Kinderfest im Pfarrgarten mit<br />

tollem Programm, Hüpfburg und<br />

Kinderschminken.<br />

Musikprogramm<br />

aus der Region auf der Bühne<br />

12 bis 13.15 Uhr:<br />

Schulchöre und Schulbands aller<br />

Grundschulen der Samtgemeinde<br />

13.15 bis 13.45 Uhr:<br />

Gesangsverein Vollbüttel-<br />

Ribbesbüttel<br />

13.45 bis 14.30 Uhr:<br />

Singgemeinschaft Isenbüttel<br />

14.30 bis 16 Uhr:<br />

Easy Bundle aus Isenbüttel<br />

16.30 bis 18 Uhr:<br />

KGB aus Calberlah<br />

Ab 18 Uhr:<br />

NDR-Party mit dem beliebten<br />

Radiomoderator Andreas Kuhlage<br />

und DJ Florian Stolz<br />

<strong>KURT</strong>


20 Gesundheit<br />

Anzeige<br />

21<br />

Hörbeeinträchtigungen nehmen meist mit der Dauer der Beschwerden zu. Jonathan Krämer vom Meisterbetrieb<br />

JOVO Hörsysteme in Gifhorn empfiehlt deswegen, sich frühzeitig zu kümmern.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Technik und Training für ein besseres Hören<br />

JOVO Hörsysteme aus Gifhorn klärt über Hörgeräte und Übungsmethoden auf<br />

Große fachliche Kenntnis, moderne<br />

Technik, ein freundlicher<br />

Umgang – so wird man<br />

bei JOVO empfangen. Der inhabergeführte<br />

unabhängige<br />

Meisterbetrieb für Hörgeräteakustik<br />

liegt am Gifhorner<br />

Schillerplatz, die beiden Chefs<br />

Jonathan Krämer und Ivo<br />

Samland greifen auf jahrelange<br />

Erfahrung zurück.<br />

Ein Thema, was die Kundinnen<br />

und Kunden immer wieder<br />

beschäftigt, ist die Frage nach<br />

der schnellen Besserung bei<br />

langanhaltenden Hörbeeinträchtigungen.<br />

„Grundsätzlich<br />

liegt die Hauptursache häufig<br />

darin, dass sich zu spät gekümmert<br />

wurde“, weiß Jonathan<br />

Krämer. Die Mechanik, die im<br />

Ohr für die Beeinträchtigungen<br />

sorgt, könne zwar durch ein<br />

Hörsystem meist gut ausgeglichen<br />

werden, so der Inhaber:<br />

„Doch das zentrale Nervensystem<br />

hat sich, wenn man lange<br />

Zeit nicht eingeschritten ist, an<br />

die wenigen Reize und Impulse<br />

gewöhnt. Das Gehirn muss erst<br />

lernen, die neuen Reize wieder<br />

zuordnen zu können.“<br />

Sich und sein Gehirn an das<br />

Hörgerät und dessen Fähigkeiten<br />

zu gewöhnen, ist dementsprechend<br />

auch eine Frage<br />

der Übung. „Das einzige, was<br />

dabei hilft, ist konstantes Training.<br />

Und das ist ein Prozess,<br />

der dauert“, erklärt Ivo Samland.<br />

Das Rascheln des Laubs,<br />

das Knistern der Tageszeitung<br />

beim Umblättern – es seien<br />

auch die kleinen Geräusche,<br />

die für das Gehirn und dessen<br />

Nervenzellen hilfreich seien.<br />

Ein anderer Punkt sei eine<br />

realistische Einschätzung der<br />

Hörsituation, meinen die Experten:<br />

Sinnesfähigkeiten nähmen<br />

im Alter ab – und eine<br />

Rückkehr zur Höchstleistung<br />

sei manchmal ausgeschlossen.<br />

JOVO Hörsysteme<br />

Schillerplatz 6, Gifhorn<br />

Mo., Mi., Do. 10 bis 13 Uhr<br />

und 14 bis 18 Uhr<br />

Di. 10 bis 13 Uhr und 14 bis 20 Uhr<br />

Fr. 10 bis 14 Uhr<br />

Tel. <strong>05</strong>371-75<strong>05</strong>067<br />

info@jovo-gifhorn.de<br />

jovo-gifhorn.de<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


22 Service<br />

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Sie beraten beim Gifhorner Betreuungsverein: Teamleiterin Urte Kowalski (vorne) sowie ein Teil des Teams<br />

bestehend aus Nils Gutsche (von links), Lea Böttcher, Mirjam Lötsch und Sissy Dabboussi.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Unterstützung für Menschen ohne Lobby<br />

Der Gifhorner Betreuungsverein begleitet, berät und schult im Bereich Betreuung<br />

Diejenigen zu unterstützen,<br />

die es alleine manchmal einfach<br />

nicht schaffen – das ist die<br />

Aufgabe des Gifhorner Betreuungsvereins.<br />

Vier rechtliche<br />

Betreuer kümmern sich um<br />

rund 130 Betroffene, die wegen<br />

Krankheit oder Behinderung<br />

ihre Angelegenheiten nicht<br />

selbständig erledigen können.<br />

„Menschen ohne Lobby“, wie<br />

Urte Kowalski vom Betreuungsverein<br />

meint. Wo geholfen<br />

werden darf, entscheidet<br />

das Amtsgericht – meist gehören<br />

zu den Aufgaben Behördengänge,<br />

Hilfe bei Anträgen<br />

oder bei Finanzen.<br />

Betreuungsvereine übernehmen<br />

staatliche Aufgaben und<br />

werden dafür größtenteils vom<br />

Staat finanziert. Nach einer<br />

<strong>KURT</strong><br />

Gesetzesreform sind die Aufgaben<br />

mehr geworden, während<br />

die freiwilligen Zuwendungen<br />

der Kommunen vielerorts die<br />

Betreuer-Teams verunsichern.<br />

„In Gifhorn werden wir vom<br />

Landkreis wertgeschätzt, dafür<br />

sind wir dankbar“, sagt<br />

Urte Kowalski. Um dennoch<br />

auf die prekären Verhältnisse<br />

aufmerksam zu machen, gehen<br />

die Mitarbeiter am 5. Juni in<br />

Hannover demonstrieren.<br />

Zusätzlich kümmert sich der<br />

Betreuungsverein um ehrenamtliche<br />

Betreuer, auch um<br />

Angehörige. Stets ist der Betreuungsverein<br />

auf der Suche<br />

nach neuen Ehrenamtlichen.<br />

Empfehlenswert für Interessierte<br />

sind die regelmäßigen<br />

Vorträge und Schulungen.<br />

Außerdem wird sich noch<br />

um die Ergänzende Unabhängige<br />

Teilhabeberatung (EUTB)<br />

gekümmert. Hierbei berät das<br />

Team anonym und unverbindlich<br />

zu allen Fragen, die bei<br />

den Themen Behinderung und<br />

Integration auftauchen. Beratungen<br />

finden in Wittingen,<br />

Meine und Gifhorn statt. Auch<br />

Hausbesuche können vereinbart<br />

werden. Wie Urte Kowalski<br />

sagt: „Für eine selbstbestimmte<br />

Lebensführung und<br />

um Perspektiven aufzuzeigen.“<br />

Gifhorner Betreuungsverein<br />

Steinweg 4, Gifhorn<br />

Mo. 9 bis 11 Uhr & Do. 14 bis 16 Uhr<br />

Tel. <strong>05</strong>371-9451-510<br />

info@gifhorner-btv.de<br />

gifhorner-btv.de<br />

Grün, pflegeleicht und immer ein Unikat<br />

Silke Bistry bietet Moosbilder, Hydrokulturen und dekorative Pflanzgefäße an<br />

Wer sich für außergewöhnliche<br />

Ideen zur Innenraumgestaltung<br />

begeistert, sollte Silke<br />

Bistry ab 7. Juni in ihrem Laden<br />

in Leiferde besuchen. Die<br />

gelernte Zierpflanzengärtnerin,<br />

die neben Design mit Grün<br />

auch noch Gartenplanung Bistry<br />

führt, bietet Moosbilder,<br />

Hydrokulturen und exklusive,<br />

dekorative Pflanzgefäße an.<br />

„Nicht benässen oder ins direkte<br />

Sonnenlicht – dann halten<br />

die Moosbilder bis zu zehn<br />

Jahre“, erklärt Silke Bistry. Die<br />

Moose werden so behandelt,<br />

dass sie Farbe und Optik konservieren.<br />

Hortensien, Rosen<br />

oder Zinnien werden in den<br />

hochwertigen Gemälden zu<br />

Hinguckern, die auch im Büro,<br />

Fitnessstudio oder Restaurant<br />

prächtig gefallen.<br />

Die Moose sind schalldämmend,<br />

pflegeleicht und wirken<br />

beruhigend. Dazu gibt‘s weder<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Was Moosbilder und Innenraumbegrünung alles möglich machen, kann<br />

man im Laden von Silke Bistry in Leiferde bestaunen.<br />

Foto: Bastian Till Nowak<br />

Staubablage noch Schädlingsbefall.<br />

Vom kleinen Quadrat<br />

im Flur bis zur Komplettgestaltung<br />

mit Eckbild sind die<br />

Möglichkeiten grenzenlos.<br />

Einige Unikate lassen sich<br />

in Silke Bistrys Laden besichtigen.<br />

Oder wer das Handwerk<br />

selbst probieren möchte,<br />

Handwerk<br />

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bucht einen Workshop für den<br />

nächsten Freundinnenabend<br />

oder Junggesellinnenabschied.<br />

Design mit Grün – Silke Bistry<br />

Hauptstraße 5, Leiferde<br />

Do. & Fr. 15 bis 18 Uhr<br />

Tel. 0175-1212473<br />

designmitgruen-bistry.de<br />

Lebenshilfe animiert zu Schichtwechsel<br />

Wer sich schon immer gefragt hat, wie bei der Lebenshilfe<br />

Gifhorn eigentlich gearbeitet wird, darf im kommenden<br />

Herbst einen Blick hinter die Kulissen werfen. Möglich<br />

macht das am 10. Oktober die Aktion „Schichtwechsel“,<br />

bei der sich zwei Interessierte einen Tag lang in der Lebenshilfe<br />

betätigen. Im Tausch dafür bekommt wiederum<br />

ein Leistungsberechtigter der Lebenshilfe die Chance, in<br />

ein fremdes Arbeitsumfeld einzutauchen. „Das ermöglicht<br />

allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vielseitige Begegnungen<br />

mit den Menschen in unserer Werkstatt, spannende Einblicke in die Vielfalt der Produkte und<br />

unterschiedlichen Dienstleistungen sowie ein Mitwirken bei den vielseitigen Arbeitsabläufen an unseren<br />

Standorten“, erklärt Dr. Tanja Heitling, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Gifhorn.<br />

Anmeldungen: Tel. <strong>05</strong>371-892251 oder Mail an nadine.kruck@lebenshilfe-gifhorn.de<br />

23<br />

<strong>KURT</strong>


Anzeige<br />

24 Seitenkopf<br />

Seitenkopf<br />

25<br />

EPTA<br />

KÄLTETECHNIK<br />

NORD GMBH<br />

VERTRAUENSVOLLER<br />

PARTNER<br />

UNSERE<br />

STÄRKEN<br />

UNSERE<br />

LEISTUNGEN<br />

Wer bei großen Kühlsystemen auf<br />

jahrzehntelange Erfahrung setzen<br />

möchte, vertraut auf Epta Kältetechnik.<br />

Weltweit ist das Unternehmen einer der<br />

Marktführer, wenn es um Kältetechnik<br />

geht. In Gifhorn befindet sich der<br />

Standort im Wilscher Weg 6, genau dort,<br />

wo vor dem Joint Venture Viessmann<br />

Kältetechnik Nord zu finden war. Den<br />

meisten Gifhornerinnen und Gifhornern<br />

wird Epta Kältetechnik Nord aber vor<br />

allem noch als Familienunternehmen<br />

Tschritter in bester Erinnerung sein,<br />

welches von Gründer Harald Tschritter<br />

ins Leben gerufen und später von Sohn<br />

Oliver Tschritter übernommen wurde.<br />

Der Epta-Standort in Gifhorn ist „ein<br />

eigenständiges Unternehmen”, betont<br />

Geschäftsleiter Oliver Tschritter. „Wir<br />

kommen seit jeher aus der Region und<br />

sind für die Region da.” Und das seit<br />

1979. Die Geschäftsbeziehungen mit<br />

einigen Kunden wurden schon in den<br />

1990ern geknüpft. Wenn es um<br />

Kältetechnik geht, ist Epta Kältetechnik<br />

Nord als Hersteller-ungebundener, freier<br />

Vermittler ein vertrauensvoller Partner.<br />

Das Kerngeschäft umfasst nicht nur die<br />

Supermarktkälte durch hochmoderne<br />

Kühlmöbel, auch im privaten und<br />

gewerblichen Bereich hat Epta Kältetechnik<br />

Nord seine Stärken und liefert maßgeschneiderte<br />

Klima-, und Wärmepumpentechnik.<br />

„Bei uns gilt der Spruch: Wir installieren nur<br />

dort, wo wir mit unserem Service auch<br />

vertreten sind”, unterstreicht Geschäftsführer<br />

Tschritter. Kundennähe, schnelle Lösungen<br />

und Verlässlichkeit sind feste Bausteine in<br />

der Unternehmens-DNA.<br />

„Welchen Namen das Unternehmen trägt,<br />

das ist zweitrangig – das Team ist wichtig!“,<br />

bekräftigt Oliver Tschritter. Und da möchte<br />

Epta Kältetechnik Nord gerne seinen<br />

Nachwuchs fördern, um organisch und<br />

gesund zu wachsen. Dafür sucht das<br />

Unternehmen geeignete Auszubildende:<br />

• Mechatroniker für Kältetechnik (m/w/d)<br />

• Kaufmann für Büromanagement (m/w/d).<br />

Bewerbungen an:<br />

Ina Limburger-Lehmann<br />

Personalabteilung<br />

ina.limburger@epta-deutschland.com<br />

Epta Kältetechnik Nord bietet regionale Leistungen für<br />

den deutschen Norden an. Zu den Stärken gehört der<br />

Kundendienst, die Kälte- und Klimatechnik, die<br />

Kühlmöbel sowei die Haustechnik.<br />

UND DAS MACHT UNS<br />

BESONDERS<br />

„Wir bauen da, wo wir im Kundendienst stark sind!“.<br />

Damit gewährleistet Epta Kältetechnik Nord einen<br />

exzellenten Service und eine stetige<br />

Kundenzufriedenheit.<br />

DAS SIND IHRE<br />

ANSPRECHPARTNER<br />

Niklas Voiges<br />

Abteilungsleiter Haustechnik<br />

Mobil: +49 1515 5147441<br />

E-Mail: niklas.voiges@epta-deutschland.com<br />

Tim Böttger<br />

Abteilungsleiter Kühllösungen<br />

Mobil: +49 1515 5147438<br />

tim.boettger@epta-deutschland.com<br />

Joyce Hoffart<br />

Leitung Wartung<br />

Mobil: +49 1515 5147434<br />

E-Mail: joyce.hoffart@epta-deutschland.com<br />

<strong>KURT</strong><br />

Epta Kältetechnik Nord GmbH • Wilscher Weg 6 • 38518 Gifhorn • <strong>05</strong>371 588 80<br />

<strong>KURT</strong>


Unsere Tagesfahrten 2024<br />

26 Seitenkopf<br />

Polenmarkt Slubice (Frankfurt/Oder)<br />

25.<strong>05</strong>. / 08.06. / 22.06. / 06.07. / 20.07. / 03.08. / 17.08. /<br />

07. 09. / 21.09. / <strong>05</strong>.10. / 19.10. / 02.11. / 16.11. / 07.12. /<br />

14.12.2024.…........................................................................32 €<br />

Altes Land zur Erntezeit<br />

10.09.24 – inkl. Programm und div. Verköstigungen..…........70 €<br />

Hafengeburtstag Hamburg<br />

11.<strong>05</strong>.24........................…………………................................35 €<br />

„Saale-Weinmeile“<br />

18.<strong>05</strong>.24 – ind. Weinwanderung Bad Kösen – Roßbach.......38 €<br />

Domstiftsgut Mötzow<br />

25.<strong>05</strong>. / 18.06.24 – inkl. großem Spargelbuffet,<br />

Schifffahrt und Kaffeegedeck.……………………...................90 €<br />

Berlin<br />

<strong>05</strong>.07. / 27.08.24 – inkl. Stadtführung, Mittagessen<br />

und 7-Seen-Schifffahrt ab Wannsee.........…………....….......77 €<br />

Berlin - Sonntags-Brunch auf der Spree<br />

21.07. / 25.08.24 – inkl. Schifffahrt durch Berlins Innenstadt<br />

mit Brunch-Buffet, Stadtführung.……......…………................99 €<br />

Bremen<br />

27.07. / 24.09.24 – inkl. Schifffahrt Verden – Bremen<br />

mit Grillbuffet an Bord.…………..…………….......…..............86 €<br />

Erlebnisreiche Harzreise<br />

25.07. / 13.09.24 – inkl. Selketalbahn, Mittagessen, Mausefallen-<br />

& Kuriositätenmuseum sowie Kaffeegedeck...............92 €<br />

Harzreise<br />

09.07. / 14.08.24 – inkl. Mittagsbuffet und Floßfahrt<br />

mit Kaffeegedeck.……………………………...........................80 €<br />

Landesgartenschau Bad Dürrenberg<br />

23.<strong>05</strong>. / 17.07. / 22.08. / 18.09.24 – zzgl. 18 € Eintritt...............35 €<br />

Leipzig<br />

04.07. / 20.08.24 – mit Stadtführung, Mittagessen<br />

und Schifffahrt durch die Innenstadt..…………......................80 €<br />

Matjestage und Hafenspektakel in Bremerhaven<br />

13.07.2024.......................…………........................................35 €<br />

Porta Westfalica<br />

07.07. / 28.07.24 – inkl. zwei Schifffahrten<br />

und Mittagessen an Bord.………………….............................69 €<br />

Potsdam<br />

18.07. / 08.08.24 – inkl. Stadtführung, Mittagessen<br />

und Schifffahrt.....…………………………................................85 €<br />

Stade – Schiffs-Safari auf der Niederelbe<br />

20.07. / 16.10.24 – inkl. großer Schifffahrt..............................62 €<br />

Steinhuder Meer und Obsthof Rieke<br />

10.07. / 24.07.24 – Freizeit Steinhuder Meer und<br />

Rundfahrt Heidelbeerplantage, Kaffeegedeck.…......…..........49 €<br />

Spreewald<br />

19.06. / 29.08.24 – inkl. Busrundfahrt, Mittagessen,<br />

Kahnfahrt und Kaffeegedeck.…………………….....................92 €<br />

Spreewälder Lichtnacht-Kahnfahrt<br />

Der besondere Tipp!<br />

06.07. / 10.08.24 – inkl. Kahnfahrt & Heuschober-Barbecue......95 €<br />

Große Elbeschifffahrt Tangermünde – Havelberg<br />

18.06. / 17.09.24 – inkl. Schiffahrt und Mittagessen<br />

an Bord, Stadtführung in Tangermünde..................................89 €<br />

Karls-Erlebnis-Dorf Elstal und Designer-Outlet Berlin<br />

27.06. / 11.07.24.....................................................................33 €<br />

Ferientermine!<br />

Erlebnishof Klaistow zur Kürbiszeit<br />

08.10. / 18.10.24……………………………………………........27 €<br />

Potsdam – „Havel in Flammen“<br />

13.09.24 – inkl. Schifffahrt, Abendessen, Getränken, Musik....149 €<br />

Zwiebelmarkt Weimar<br />

12.10.24……………………………………………………..........35 €<br />

Infa Hannover<br />

14.10. / 19.10.24 – zzgl. Eintritt.........……………………..…...25 €<br />

Tangermünde – Elbeschifffahrt<br />

16.11.24 – inkl. Martinsgans, Kaffeegedeck und<br />

Feuerzangenbowle an Bord........………………........……..…..88 €<br />

Wernigerode<br />

17.11.24 – inkl. Gänseessen „satt“.………………………........78 €<br />

Spreewaldweihnacht<br />

30.11. / 08.12.24 – inkl. zwei Märkten,<br />

Der besondere Tipp!<br />

Kahnfahrten und diversen Verköstigungen.…….....................79 €<br />

Friedrichstadtpalast Berlin – „Falling in Love“<br />

01.12. / 07.12.24 – inkl. Eintrittskarten PK3 – PK1.…........ab 99 €<br />

Zustiege jeweils in Schöningen, Helmstedt,<br />

Königslutter, Wolfsburg und Fallersleben.<br />

Wir brauchen unseren Vier-Tage-Party-Luxus<br />

Thomas Fernholz vom Schützenverein Calberlah freut sich tierisch auf das Fest<br />

Maximale Vorfreude besteht<br />

in Calberlah auf das heimische<br />

Schützenfest, das vom 17. bis<br />

zum 20. Mai wie gewohnt über<br />

Pfingsten organisiert wird.<br />

„Unser Luxus ist, dass unser<br />

Schützenfest vier Tage geht.<br />

Das brauchen wir in Calberlah<br />

aber auch“, lacht Thomas<br />

Fernholz, 2. Vorsitzender des<br />

Schützenvereins. Los geht‘s am<br />

Freitag mit der Party der Jungen<br />

Gesellschaft, Highlights<br />

sind später das Feuerwerk und<br />

das Katerfrühstück.<br />

Fr. 17.<strong>05</strong>.<br />

20.30 Uhr: Feier<br />

der Jungen<br />

Gesellschaft<br />

Sa. 18.<strong>05</strong>.<br />

11 Uhr: Abholen<br />

der Könige durch<br />

eine Abordnung<br />

13 Uhr: Sammeln<br />

zum Festumzug<br />

13.30 Uhr:<br />

Festumzug<br />

mit dem Musikzug<br />

Meine<br />

15 Uhr: Kinderfest<br />

und Platzkonzert<br />

des Musikzugs<br />

Meine<br />

ab 20 Uhr: Tanz<br />

mit Feeling<br />

Das stattliche Königshaus in Calberlah, angeführt vom Großen König<br />

Matthias Prahl und der Großen Königin Karen Remus.<br />

So feiert Calberlah sein 142. Schützenfest<br />

20.30 Uhr: Proklamation<br />

der Könige<br />

Schützenfest in Calberlah<br />

So. 19.<strong>05</strong>.<br />

11.30 Uhr: Sammeln<br />

zum Festumzug<br />

am Dorfplatz<br />

12 Uhr: Festumzug mit<br />

dem Musikzug<br />

Meine und<br />

Annageln<br />

der Scheiben<br />

15 Uhr: Rückkehr<br />

zum Festplatz<br />

ab 20 Uhr: Tanz<br />

mit The Funnies<br />

und Feuerwerk<br />

Mo. 20.<strong>05</strong>.<br />

11 Uhr: Katerfrühstück<br />

mit dem<br />

Musikzug<br />

Meine<br />

13 Uhr: Festausklang<br />

27<br />

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28 Schützenfest in Wilsche<br />

Schützenfest in Wilsche<br />

29<br />

Wer ein cooler Typ ist,<br />

kann in Wilsche mitfeiern<br />

Junge Energie, frische Ideen: Vom 24. bis 26. Mai steigt das Schützenfest Wilsche<br />

Schon zum 145. Mal heißt es: Das Schützenfest Wilsche kann beginnen.<br />

Vom 24. bis 26. Mai steigt die Drei-Tage-Sause im Gifhorner<br />

Ortsteil, natürlich mit Zeltdisco, Katerfrühstück und vielem mehr.<br />

Besonders stolz sind die Schützenbrüder und Schützenschwestern<br />

darauf, dass ein frischer Wind durch die Kompanien und den Verein<br />

pfeift. Das einzige Credo, das wirklich beim Schützenfest zählt, fasst<br />

Kerstin Meyer aus dem Presseteam in passenden Worten zusammen:<br />

„Wenn Du ein cooler Typ bist, bist Du ein cooler<br />

Typ. Und dann bist Du hier willkommen.“<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Die Begeisterung für das<br />

Schützenwesen in Wilsche<br />

– sie ist ungebrochen. Festmachen<br />

kann man das an der<br />

Regel, dass Majestäten nach<br />

ihrer Amtsperiode für zehn<br />

Jahre gesperrt werden. Knallhart<br />

mag man denken, aber<br />

das ist nötig, wie Kerstin Meyer<br />

lächelnd betont:<br />

„Der Andrang ist<br />

einfach sehr groß.<br />

Es sind noch immer<br />

viele, die König oder<br />

Königin werden wollen.“<br />

Da können sich Schützenkönig<br />

Martin Tietge und Damenmajestät<br />

Marit Schulze für die<br />

nächsten Jahren jedenfalls<br />

entspannt zurücklehnen.<br />

Anders als in manch anderem<br />

Schützenverein, der stur<br />

die altmodisch-überholten<br />

Traditionen aus dem vergangenen<br />

Jahrhundert befolgt,<br />

versucht man in Wilsche das<br />

Schützenwesen locker und<br />

neuzeitlich zu gestalten. Um<br />

Grüppchenbildung zu vermeiden,<br />

rutscht man beispielsweise<br />

je nach Alter automatisch in<br />

neue Kompanien. Das<br />

sorgt für eine gesunde<br />

Mischung. Stark<br />

ist auch, dass mit der<br />

5. Kompanie, den<br />

Volltreffern und den<br />

Ehrendamen gleich<br />

drei Frauen-Kompanien<br />

bestehen, die<br />

von mehr als 100 Frauen<br />

aufgesucht werden. „Die Integration<br />

der Frauen ist bei uns<br />

im Schützenverein sehr gut geglückt“,<br />

ist Kerstin Meyer mit<br />

Blick auf den hohen Frauenanteil<br />

sehr happy.<br />

Ein tolles Königshaus, ein super Rhododendron und ein Bilderbuch-Sonnenschein: Die Würdenträger des<br />

Schützenvereins Wilsche befinden sich in den letzten Tagen ihrer gemeinsamen Amtszeit.<br />

Diese ungezwungene Haltung<br />

kommt gut an im Vereinswesen<br />

und beim Publikum<br />

während des Schützenfestes.<br />

Und sie führt auch dazu, dass<br />

unüblich viele junge Erwachsene<br />

Verantwortung im Verein<br />

übernehmen. „Die Youngster“,<br />

wie Kerstin Meyer sie<br />

schmunzelnd nennt, sind etwa<br />

der Vorsitzende Nico Gabler,<br />

Geschäftsführer Maik Surma,<br />

Kommandeur Patrick Hildebrandt,<br />

Adjudant Michael<br />

Weimann, Jugendleiterin Carina<br />

Kükelhahn sowie Anike<br />

Eisner und Kathleen Melzer<br />

aus dem Presseteam.<br />

„Wir halten an Traditionen<br />

fest, aber steuern auch<br />

nach“, unterstreicht Kerstin<br />

Meyer. Was das Schützenfest<br />

in Wilsche für sie ausmacht?<br />

„Friedlich und offen mit allen<br />

feiern“, sagt sie – ob bei der<br />

Proklamation der neuen Majestäten,<br />

die vom Vorsitzenden<br />

und dem Kommandeur vorgenommen<br />

wird, beim Xanadu-<br />

Musik-Express am Samstagabend<br />

oder dem legendären<br />

Katerfrühstück am Sonntagvormittag.<br />

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30 Schützenfest in Wilsche<br />

Schützenfest in Gamsen<br />

31<br />

So feiert Wilsche sein 145. Schützenfest<br />

Fr. 24.<strong>05</strong>.<br />

19 Uhr: Sammeln beim<br />

amtierenden Schützenkönig<br />

Martin Tietge<br />

20.30 Uhr: Eröffnung<br />

des Schützenfestes<br />

im Festzelt<br />

und Tanz mit<br />

Show Line Band<br />

Sa. 25.<strong>05</strong>.<br />

11.30 Uhr: Sammeln<br />

zum Festumzug<br />

12 Uhr: Festumzug<br />

14.45 Uhr: Königsschießen<br />

18 Uhr: Ehrungen<br />

der Majestäten<br />

aus dem Vorjahr<br />

und Proklamation<br />

der neuen Majestäten<br />

21 Uhr: Zeltdisco mit<br />

Xanadu-Musik-Express<br />

So. 26.<strong>05</strong>.<br />

10.30 Uhr: Katerfrühstück<br />

mit Zipfelklatscher<br />

12.30 Uhr: Großer Festumzug<br />

zum Annageln der Scheiben<br />

15.15 Uhr: Kindernachmittag<br />

20.30 Uhr: Tanzabend<br />

mit Xanadu<br />

Allen Grund zur Freude: Wilsches amtierender König Martin Tietge<br />

und die Königin Kirsten Tiegte-Beyerstedt.<br />

Wenn Du mich fragst,<br />

wo‘s am schönsten war<br />

...sag ich: Gamsen. Beim Schützenfest wird<br />

nicht nur ausgelassen gefeiert, auch auf dem<br />

Zeltboden gerudert – passend zum Schlager,<br />

der für ordentlich Stimmung sorgt. Besonders<br />

gut gelaunt war Florian Wenzel, der neuer<br />

König ist. Begleitet wird er von den Andermännern<br />

Tim Lüdde und Bernd Hermann. Damenkönigin<br />

ist Marion Mann, Prinzesinnen sind<br />

Anja Schöttle und Christiane Lüdde. Königin<br />

der Jungschützen wurde Franziska Wilke, begleitet<br />

von Georg Paulmann und Hauke Kamke.<br />

Lothar Brüdigam ist Veteranenkönig, mit<br />

Christian Lüdde und Karl-Heinz Dannheim.<br />

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32 Schützenfest in Westerbeck<br />

Schützenfest in Westerbeck<br />

33<br />

Wer löst Majestät<br />

Sascha der Rocker ab?<br />

In Westerbeck geht‘s beim Schützenfest besonders um die Gemeinschaft<br />

Wenn am Schützenfestsamstag in Westerbeck bekannt gegeben<br />

wird, wer es geschafft hat eine Würde zu erlangen, hält es keine<br />

Schützin und keinen Schützen auf dem Platz – dann geht‘s los.<br />

23 Titel werden vom Westerbecker Schützenverein vergeben und<br />

die ganze Ortschaft ist gespannt, wer es diesmal alles ins Königshaus<br />

schafft. Vorsitzender Mario Gandoy hat im <strong>KURT</strong>-Interview<br />

verraten, weshalb sich das Vorbeischauen lohnt.<br />

Königin Tanja „die Partybiene“ Duvinage (Mitte) und ihre Begleiterinnen<br />

Nadine Hermann (links) und Svenja Leschke freuen sich aufs Fest.<br />

Von Mia Anna Elisabeth Timmer<br />

„Die Tradition wird in Ehren<br />

gehalten – aber es geht nicht<br />

nur um das Schießen“, weiß<br />

Vorsitzender Mario Gandoy<br />

mit Blick aufs Westerbecker<br />

Schützenfest. „Es geht um die<br />

Gemeinschaft.“ Und gemeinsam<br />

schaffen sie alles, die 200<br />

Schützinnen und Schützen in<br />

Westerbeck – auch ein fulminantes<br />

Fest im Dorf auf die<br />

Beine zu stellen.<br />

Ob die Damen, Herren, die<br />

Alte Garde, die Junge Gesellschaft<br />

oder die Kinderschützen<br />

– alle freuen sich aufs große<br />

Wochenende. „Ich bin allen<br />

sehr dankbar, die uns unterstützen“,<br />

freut sich Mario Gandoy.<br />

Etwa 30 Helferinnen und<br />

Helfer kümmern sich um das<br />

Wohl der Besucherinnen und<br />

Besucher. „Jeder, der dabei ist,<br />

weiß, was er zu erledigen hat.<br />

Ich vertraue meinen Leuten.“<br />

Das sind die großartigen Majestäten des Schützenvereins Westerbeck. Seit gut 100 Jahren schießen die Dorfbewohner<br />

um die verschiedenen Würden. Wer erhält wohl in diesem Jahr einen neuen Titel?<br />

Und er ist sicher: „Wenn der<br />

Startschuss gefallen ist, gibt‘s<br />

kein Ende.“ Bereits<br />

zum dritten Mal<br />

stellen die Schützen<br />

ihr Fest am Torfplatz<br />

auf die Beine.<br />

Viele sind scharf<br />

auf den Titel der<br />

Damenkönigin und<br />

des Schützenkönigs.<br />

Von wem werden Tanja<br />

„die Partybiene“ Duvinage und<br />

Sascha „der Rocker“ Standtke<br />

abgelöst? Und von wem die<br />

Begleiterinnen der Königin,<br />

Nadine Hermann und Svenja<br />

Leschke? Auf die<br />

Zielgerade biegen<br />

jetzt auch alle<br />

weiteren Westerbecker<br />

Würdenträger<br />

ein: Frank<br />

Leschke als Fahnenträger<br />

der Alten<br />

Garde vor Jörn<br />

Milkereit und Rainer<br />

Knop, Schärpenträger Jörn<br />

Milkereit, Fahnenträger der<br />

Jungen Gesellschaft Marcel<br />

Mayer, begleitet von Tobias<br />

Walker und Leon Gebhardt,<br />

Plakettenträgerin der Jungen<br />

Gesellschaft Emelie Behn, ihre<br />

Begleiterinnen Chesea Reich<br />

und Charlotte Alexy, Jugendmajestät<br />

Antonia Kern vor Niklas<br />

Balzer und Kim Prejawa<br />

sowie die Fahnenträger der<br />

Jugend Lenja Milkereit, Maik<br />

Wehmann und Karl-Henry<br />

Schmidt. Nicht zu vergessen<br />

die Kindermajestät Johanna<br />

Sievers, begleitet von Jette<br />

Ramme und Luuk Prejawa.<br />

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<strong>KURT</strong>


34 Schützenfest in Westerbeck<br />

Schützenfest in Kästorf<br />

35<br />

Die Junge Gesellschaft Westerbeck hält beim Schützenfest die Fahne hoch.<br />

So feiert Westerbeck sein Schützenfest<br />

Fr. 24.<strong>05</strong>.<br />

18 Uhr: Schützenfesteröffnung<br />

21 Uhr: Königsball<br />

im Festzelt<br />

mit Vokuhila<br />

Ihr<br />

Sa. 25.<strong>05</strong>.<br />

13.30 Uhr: Picknick<br />

im Hagen mit der<br />

Big Band Tappenbeck<br />

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auf dem<br />

Schützenfest!<br />

16.30 Uhr: Proklamation<br />

der neuen Würdenträger<br />

und großer Festumzug<br />

mit Annageln der<br />

Königsscheiben<br />

20 Uhr: Party mit<br />

DJ Tobi Haase<br />

So. 26.<strong>05</strong>.<br />

11 Uhr: Königsfrühstück<br />

mit der Big Band Tappenbeck<br />

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Sven Jacobs ist<br />

Kästorfs neuer König<br />

Zwischen Autoskooter, Schießbuden und dem<br />

Festzelt tummeln sich viele bunte Uniformen:<br />

Das ist das Kästorfer Schützenfest. Besonders<br />

gefeiert haben sicherlich die neuen Majestäten.<br />

Sven Jacobs ist Kästorfs König 2024, seine<br />

Andermänner heißen Michael Lau und Patrick<br />

Weusthoff. Perlenkönigin wurde Jacqueline<br />

Fährmann mit ihren Anderfrauen Britta Blum<br />

und Steffi Düsterhöft. König der Jungen Garde<br />

ist Steve Frese, Königin der Hübschen Garde<br />

Felin Düsterhöft. Kinderkönig wurde Tobias<br />

Rohwold. Seniorenkönig Gustav Helmold vor<br />

Martin Holz und Wolfgang Tietge.<br />

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36 Schützenfest in Groß Oesingen<br />

Schützenfest in Ribbesbüttel<br />

37<br />

In Groß Oesingen feiern Jung und Alt<br />

Bis zu 500 Schützinnen und Schützen werden zum großen Fest erwartet<br />

Zum Jubiläum wird richtig was aufgefahren<br />

Die Schützengesellschaft Ribbesbüttel feiert ihr 75. Schützenfest<br />

Mit einer Stärke von etwa 500<br />

Schützinnen und Schützen im<br />

Alten Corps, bei den Damen,<br />

Jungschützen und bei der<br />

Hübschen Garde geht‘s beim<br />

Schützenfest in Groß Oesingen<br />

ordentlich ab.<br />

„Alle Tage machen viel Spaß,<br />

doch besonders toll ist der<br />

Samstag“, empfiehlt Pressewart<br />

Rouven Wauschkies. Er<br />

freut sich sehr auf das große<br />

Fest: „Schön, dass bei uns Jung<br />

und Alt zusammenkommen<br />

und gemeinsam groß feiern.“<br />

Wer wird Schützenkönig Christian Bock ablösen? Ein Jahr lang regierte<br />

er nun Groß Oesingen mit seiner Frau Silke.<br />

Vom 24. bis 26. Mai findet das<br />

75. Schützenfest in Ribbesbüttel<br />

statt – zum Jubiläum möchte<br />

die Schützengesellschaft es<br />

„krachen lassen“, wie der Vorsitzende<br />

Dirk Böckler hofft.<br />

Ein kleiner Festkommers<br />

am Samstag, zu dem sich<br />

auch Gifhorns Landrat Tobias<br />

Heilmann angekündigt hat,<br />

ein cooler Autoskooter, mehr<br />

Stände als sonst – „wir probieren<br />

diesmal etwas mehr und<br />

hoffen, dass es gut ankommt“,<br />

so Schützenchef Böckler.<br />

Leicht stürmisch, doch die meisten Frisuren sitzen: Das amtierende Ribbesbütteler<br />

Königshaus mit Majestät Maximilian Krüger (9. von links).<br />

So feiert Groß Oesingen sein 369. Schützenfest<br />

Fr. 07.06.<br />

12 Uhr: Sammeln des Bataillons<br />

am Schützenhaus<br />

16 bis 17 Uhr:<br />

Ausschießen der<br />

Damenbesten<br />

16 bis 18 Uhr: Tanz im<br />

Zelt mit Schützenmusikcorps<br />

17.45 Uhr: Überraschungsauftritt<br />

ab 20 Uhr: Jungschützenball<br />

im Festzelt mit Renata<br />

Sylwia & Band<br />

Sa. 08.06.<br />

9.30 Uhr: Antreten der<br />

Schützengilde, Beförderungen,<br />

Proklamation von<br />

Jungschützenkönig und<br />

Hübsche-Garde-Königin<br />

12 Uhr: Frühstück im Zelt<br />

Wir wünschen allen Schützen<br />

GUT SCHUSS!<br />

14 bis 15 Uhr: Königsschießen<br />

16.30 Uhr: Proklamation<br />

des neuen Königs und der<br />

Damenbesten, anschließend<br />

Umzug durchs Dorf zum<br />

Annageln der Scheibe<br />

ab 20 Uhr: Schützenball im<br />

Festzelt mit „Up to Date“<br />

So. 09.06.<br />

9.15 Uhr: Gottesdienst<br />

12 Uhr: Königsfrühstück<br />

14 bis 18 Uhr: Kinderschüt-zenfest<br />

mit<br />

Proklamation des<br />

neuen Kinderkönigs,<br />

Umzug durchs Dorf,<br />

Kindertanz und Spielen<br />

15 Uhr: Kaffeetrinken der<br />

DRK-Senioren<br />

19 Uhr: Königsball mit<br />

Renata Sylwia & Band,<br />

Eintritt frei<br />

So feiert Ribbesbüttel sein 75. Schützenfest<br />

Fr. 24.<strong>05</strong>.<br />

16.30 Uhr: Kinderkönigsschießen<br />

für<br />

Kinder aus Ribbesbüttel<br />

im Alter von 8 bis<br />

12 Jahren mit dem<br />

Blasrohr<br />

17.30 Uhr: Jugendkönigsschießen<br />

für Jugendliche<br />

aus Ribbesbüttel<br />

im Alter von 13 bis<br />

17 Jahren mit dem<br />

Luftgewehr<br />

18.30 Uhr: Ausschießen<br />

des neuen Königshauses<br />

21 Uhr: Zeltdisco mit<br />

DJ Bernd Bendig<br />

Sa. 25.<strong>05</strong>.<br />

14 Uhr: Antreten<br />

aller Schützen auf<br />

dem Festplatz,<br />

Siegerehrungen der<br />

Vereinsmeisterschaften<br />

14 Uhr: Kaffeetafel,<br />

Mannschaftsschießen<br />

mit Lichtpunktgewehr<br />

im Festzelt,<br />

Schießen um den<br />

Kids-Cup an der<br />

Schießbude und Schießen<br />

um den Volkskönig im<br />

Schießheim<br />

16 Uhr: Foto der<br />

Schützengesellschaft<br />

17 Uhr: Abmarsch zum<br />

Abholen der amtierenden<br />

Könige<br />

19.30 Uhr: Kommers mit<br />

Freunden und Gästen des<br />

Vereins, Verleihung des<br />

Festordens, Proklamation<br />

des neuen Königshauses,<br />

König der Könige und<br />

Bekanntgabe des Besucherkönigs<br />

21.30 Uhr: Tanz mit<br />

DJ Bernd Bendig<br />

So. 26.<strong>05</strong>.<br />

9.15 Uhr: Antreten aller<br />

Schützen auf dem Festplatz<br />

9.30 Uhr: Abmarsch<br />

zum Abholen der<br />

neuen Schützenkönige<br />

und<br />

Annageln der<br />

Königsscheiben<br />

12.30 Uhr: Königsessen<br />

mit musikalischer<br />

Unterstützung<br />

von DJ Bernd Bendig<br />

und Proklamation<br />

des Volkskönigs<br />

und Ehrung<br />

der besten<br />

Mannschaften<br />

14 Uhr: Ausgabe<br />

der Tombola-Preise<br />

im Festzelt<br />

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38 Schützenfest in Wahrenholz<br />

Wer traut sich an die<br />

Stramme Luise?<br />

Vorsitzender der Schützen, König und Festwirt Marcus Balke schenkt beim<br />

gewaltigen Wahrenholzer Schützenfest das Getränk mit Geheimrezeptur aus<br />

Von Mia Anna Elisabeth Timmer<br />

Schützenfest in Wahrenholz<br />

39<br />

Na, wer wird Jungschützenkönig? Till Friedemann (von links), Nils Wegmeyer,<br />

Fynn Pliefke und Paul Friedemann sind heiß aufs Schießen.<br />

Oh, Du schönes Wahrenholz.<br />

Zwischen Heidefeldern liegt<br />

ein einzigartiges Dorf, dem<br />

kaum etwas so viel bedeutet,<br />

wie ein grandioses Schützenfest<br />

zu feiern. Tag und Nacht<br />

sind die Schützinnen und<br />

Schützen im Einsatz – das<br />

merkt jeder Gast, das Wahrenholzer<br />

Schützenfest ist legendär<br />

und dafür im ganzen<br />

Nordkreis bekannt. Mega!<br />

Bunte Buden, Riesenzelt und<br />

der geschmückte Saal locken<br />

in die Schützenstraße 17 zum<br />

393. Mal. Schon der Weg ist ein<br />

Fest: Mühevoll geschmückte<br />

Häuser gehören im Dorf dazu.<br />

Das ist das Königshaus aus Wahrenholz. Wow! Wer schafft es wohl in diesem Jahr, auf<br />

solch einem wunderschönen Gruppenfoto zu landen? Wir sind super gespannt.<br />

„Wir wollen unser Wahrenholzer<br />

Schützenfest feiern<br />

nach althergebrachter Weise,<br />

wie es sich gebühret und geziemet“,<br />

pflegte Willi Fischer<br />

stets zu sagen – er war Oberst<br />

bis 1979. Und dieser großartige<br />

Satz trifft laut Marcus Balke am<br />

besten zu auf sein Schützenfest<br />

– klar, dass es das diesjährige<br />

Motto werden musste. Als<br />

Vorsitzender der Schützengesellschaft,<br />

amtierender Schützenkönig<br />

und deshalb Festwirt<br />

weiß Marcus<br />

das wohl am<br />

besten.<br />

Doch allein schafft er die<br />

Bewirtung der 800 Schützen<br />

sowie unzähliger Gäste nicht:<br />

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40 Schützenfest in Wahrenholz<br />

Schützenfest in Wahrenholz<br />

41<br />

So feiert Wahrenholz sein 393. Schützenfest<br />

Do. 23.<strong>05</strong>.<br />

8.30 Uhr: Sammeln der 3.<br />

Kompanie bei Stubbmeyer<br />

9 Uhr: Ausmarsch der<br />

Ehrenkompanie zum<br />

Abholen der Fahne und<br />

des Jungschützenkönigs<br />

11 Uhr: Ummarsch der<br />

Jungschützen<br />

13 bis 15 Uhr: Ausschießen<br />

des Jungschützenkönigs<br />

und des Königspokals<br />

ab 14.30 Uhr: Gemütliches<br />

Beisammensein im Schützenhaus<br />

mit dem Musikzug<br />

der Feuerwehr Betzhorn<br />

16.30 Uhr: Proklamation<br />

des Jungschützenkönigs<br />

und Vergabe der<br />

Ehrenscheibe der Mädels,<br />

danach Ausmarsch zum<br />

neuen Jungschützenkönig<br />

20 Uhr: Tanz mit<br />

The Peppers, Eintritt frei<br />

Fr. 24.<strong>05</strong>.<br />

6 Uhr: Wecken durch den<br />

Spielmannszug<br />

8 Uhr: Sammeln des<br />

Bataillons bei Schönecke<br />

und Stubbmeyer<br />

9 Uhr: Empfang der Ehrengäste<br />

im Schützenzentrum<br />

und Gästeschießen<br />

10.15 Uhr: Ummarsch mit<br />

Kranzniederlegung am<br />

Ehrenmal<br />

11.30 Uhr: Königsfrühstück<br />

und Vergabe der Ehrenscheibe<br />

der Gäste<br />

13.15 Uhr: Proklamation<br />

der Damenkönigin<br />

13.40 Uhr: Königsschießen,<br />

Ausmarsch der<br />

Damenkompanie zum Anbringen<br />

der Königsscheibe<br />

und Beisammensein im<br />

Schützenhaus mit dem<br />

Musikzug der Freiwilligen<br />

Feuerwehr Betzhorn<br />

16 Uhr: Proklamation des<br />

Veteranenkönigs<br />

17 Uhr: Proklamation des<br />

Schützenkönigs<br />

17.30 Uhr: Ausmarsch zum<br />

Anbringen der Königsscheiben<br />

20 Uhr: Tanz mit Almrausch<br />

Sa. 25.<strong>05</strong>.<br />

11 Uhr: Sammeln der Kinder<br />

an der Alten Schmiede<br />

11.30 Uhr: Ummarsch mit<br />

Abholen der Kindermajestät<br />

Meine Brille:<br />

„... von Korth.“<br />

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13 Uhr: Spiel und Spaß für<br />

Kinder sowie Ausmarsch<br />

zum Kinderkönigsschießen,<br />

Fortsetzung des Ausschießens<br />

der Ehrenscheibe<br />

der Frauen, Ausschießen<br />

der Ehrenscheiben der<br />

Musikzüge<br />

15 Uhr: Kindertanz mit<br />

DJ Kampu und Auftritt<br />

des Kindergartens<br />

16.30 Uhr: Vergabe der<br />

Ehrenscheiben der Musikzüge,<br />

Proklamation der<br />

Kindermajestät<br />

17.30 Uhr: Ausmarsch zum<br />

Anbringen der Kinderkönigsscheibe<br />

21 Uhr: Tanz mit<br />

Deep Passion<br />

So. 26.<strong>05</strong>.<br />

11.45 Uhr: Empfang der<br />

Schützenkönige und des<br />

Offizierskorps in der Alten<br />

Schmiede<br />

12.30 Uhr: Antreten des<br />

Bataillons<br />

13 Uhr: Meldung an den<br />

Bataillonskommandeur,<br />

Bataillonsappell<br />

13.15 Uhr: Ummarsch<br />

mit Vorbeimarsch am<br />

Ehrenmal, anschließend<br />

gemütliches Beisammensein<br />

im Schützensaal<br />

mit dem Musikzug der<br />

Feuerwehr Betzhorn<br />

18 Uhr: Tanz mit dem<br />

Musikspaß Eldingen,<br />

Eintritt frei<br />

Wir wünschen<br />

allen Besuchern und Besucherinnen<br />

des Wahrenholzer Schützenfestes<br />

viel Spaß und „Gut Schuss!“<br />

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» Das Highlight der Karte: die<br />

Wahrenholzer Stramme Luise<br />

– der Inhalt des Getränks<br />

bleibt vorerst geheim. „Jedes<br />

Jahr schmeißt der König was<br />

auf den Markt und hofft, dass<br />

es passt“, erklärt Marcus. Und<br />

spätestens diese Kreation verbindet<br />

alle Gäste aus nah und<br />

fern, auf die sich der König<br />

freut: „Es geht endlich wieder<br />

los, dass wir uns alle wieder<br />

sehen. Alle sind eingeladen zu<br />

kommen – ob Männlein oder<br />

Weiblein, egal welche Herkunft<br />

und unwichtig welches<br />

Alter.“ In Wahrenholz finden<br />

alle zusammen, die Gemeinschaft<br />

ist einmalig.<br />

„Ein Rädchen greift bei uns<br />

ins andere“, verrät Marcus.<br />

Den Wahrenholzerinnen und »<br />

Marcus Balke ist nicht nur Schützenkönig und damit Festwirt in diesem<br />

Jahr, er ist auch Vorsitzender der Wahrenholzer Schützengesellschaft.<br />

Jeder Bissen ein<br />

VOLL<br />

TREFFER<br />

Wir wünschen<br />

allen Schützen<br />

GUT SCHUSS!<br />

<strong>KURT</strong><br />

Wahrenholz +<br />

Wittingen<br />

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Ernst Meyer StB.<br />

Karsten Schmidt StB.<br />

Dipl.-Betrw. (FH)<br />

Hendrik Meyer StB.<br />

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<strong>KURT</strong>


42 Schützenfest in Wahrenholz<br />

Schützenfest in Wesendorf<br />

43<br />

» Wahrenholzern ist er besonders<br />

dankbar und noch<br />

mehr seiner Familie. „Ein<br />

Jahr haben meine Frau<br />

und Jungs mich als König<br />

ertragen – wow.“<br />

Jetzt bleibt nur die<br />

Frage offen, wer es<br />

diesmal ins Königshaus<br />

schafft. Abgelöst<br />

werden neben Majestät<br />

Marcus Balke auch Wolfgang<br />

Bock als Veteranenkönig,<br />

Jungschützenkönig Finn<br />

Harms, Damenkönigin Claudia<br />

Klasing, Kindermajestät<br />

Jan Bock und Lea Winkelbauer,<br />

die es im vergangenen Jahr<br />

zur Mädelsbesten schaffte. Am<br />

spannendsten bleibt aber, wer<br />

von Oberst Gerhard Henneicke<br />

am Freitagabend als neuer<br />

Schützenkönig proklamiert<br />

wird. Übrigens: Für Henneicke<br />

ist es seine voraussichtlich<br />

letzte Proklamation, denn im<br />

nächsten Jahr will er sein Amt<br />

nach 16 Jahren abgeben.<br />

Laurens Klösel (links) und Tim<br />

Pieper freuen sich auf ihr Schützenfest<br />

– die Jungschützen<br />

sorgen für beste Stimmung<br />

auf dem Platz.<br />

Ein ganz besonderes<br />

Glanzlicht wird all<br />

die Musik, mit der die<br />

Wahrenholzer und Betzhorner<br />

die Gäste verwöhnen<br />

möchten – nicht<br />

nur mit den engagierten<br />

Bands, auch mit den eigenen<br />

Auftritten. Der Wahrenholzer<br />

Spielmannszug, der Musikzug<br />

der Freiwilligen Feuerwehr<br />

Betzhorn und die Ise-Spatzen<br />

spielen begeistert bei den Umzügen,<br />

die durchs ganze Dorf<br />

gehen. Also: Auf zur Strammen<br />

Luise nach Wahrenholz.<br />

Michael Große ist<br />

König der Wesendorfer<br />

„Attention, Attention“, schallt es vom Heiße-<br />

Räder-Fahrgeschäft, an der Schießbude knallt<br />

eine Rose nach der anderen von den Wänden,<br />

am Bierwagen erklingt lautes Gelächter – beim<br />

Wesendorfer Schützenfest herrscht beste<br />

Stimmung. Das besondere Glanzlicht: Die<br />

Coverband Deep Passion entzückte mit vielen<br />

Bangern. Und mittendrin: die wunderbare Wesendorfer<br />

Schützengesellschaft mit Schützenkönig<br />

Michael Große. Melanie Polze ist Damenkönigin,<br />

Paula Herter die Königin der Jungen<br />

Garde und Christoph Jung schaffte es zum<br />

Jungschützenkönig. Herzlichen Glückwunsch!<br />

<strong>KURT</strong><br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

<strong>KURT</strong>


44 Schützenfest in Isenbüttel<br />

Schützenfest in Isenbüttel<br />

45<br />

Es sind die letzten Tage für das amtierende Königshaus und damit auch für Sylvia Zimmermann (5. von rechts),<br />

die beim Isenbütteler Schützenfest 2023 zur Großen Majestät gekrönt wurde.<br />

Fast alles neu für den großen Umschwung<br />

Das Schützen- und Volksfest Isenbüttel möchte an Bedeutung gewinnen<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Ein bisschen nervös ist Marc<br />

Valentin schon. Wenige<br />

Tage vor dem Schützen- und<br />

Volksfest Isenbüttel, das vom<br />

31. Mai bis zum 2. Juni auf<br />

dem Schützenplatz stattfindet,<br />

scheinen die Vorkehrungen für<br />

den 2. Vorsitzenden des Bürgerschützencorps<br />

Isenbüttel<br />

abgeschlossen. Ob wohl die<br />

Neuerungen gut ankommen?<br />

Mehr als ein Jahr haben er und<br />

sein Team am Schützenfest-<br />

Update gearbeitet. Ziel ist,<br />

dass die Festtage an Bedeutung<br />

gewinnen.<br />

„Unser Schützenfest hat in<br />

den vergangenen Jahren nicht<br />

gerade an Beliebtheit dazugewonnen“,<br />

ist Marc Valentin<br />

<strong>KURT</strong><br />

ehrlich. Um eine<br />

Kehrtwende einzuleiten,<br />

wurde daher<br />

einiges „umgekrempelt“,<br />

wie er sagt.<br />

Da wäre das<br />

Volkskönigschießen<br />

zu nennen, das im<br />

Zelt per Lichtpunktgewehr<br />

ausgetragen wird. „Wenn das<br />

nicht klappen sollte, machen<br />

wir ein Blasrohrschießen“,<br />

so das Vorstandsmitglied.<br />

Neu ist auch der Umtrunk<br />

der abdankenden Majestät<br />

im Zelt – zuvor wurde<br />

dieser Programmpunkt im<br />

Schießheim abgehandelt, was<br />

das Fest immer unnötig teilte.<br />

Und neben dem beliebten<br />

Kinderschützenfest habe<br />

man zudem mit Attraktionen<br />

wie Entenrennen,<br />

Pfeilewerfen und<br />

dem vergnüglichen<br />

Scheibenwischer-<br />

Fahrgeschäft „gut<br />

was aufgefahren“.<br />

Die übergeordnete<br />

Idee des BSC<br />

Isenbüttel ist dabei, an die<br />

großen Vereine im Dorf anzudocken<br />

und alle zusammenzubringen.<br />

„Es ist unser Ehrgeiz<br />

und Ansporn, andere für das<br />

Schützenfest, das Schützenwesen<br />

und den Schießsport<br />

zu begeistern“, erläutert Marc<br />

Valentin. Wichtig sei dabei,<br />

an den Nachwuchs zu denken.<br />

Getreu dem Motto: Wer heute<br />

vom Verein überzeugt wird,<br />

übernimmt morgen vielleicht<br />

schon Aufgaben im Vorstand.<br />

So feiert Isenbüttel sein 172. Schützenfest<br />

Fr. 31.<strong>05</strong>.<br />

18 Uhr: Eröffnung<br />

im Festzelt<br />

19.15 Uhr: Ehrungen<br />

19.30 Uhr: Proklamation<br />

der neuen Majestäten<br />

20 Uhr: Zeltdisco<br />

Reloaded<br />

Sa. 01.06.<br />

11 Uhr: Sammeln<br />

aller Züge auf dem<br />

Gutsplatz<br />

11.15 Uhr: Kranzniederlegung<br />

11.30 Uhr: Abholen<br />

der neuen<br />

Majestäten<br />

14 Uhr: Eintreffen der<br />

Majestäten auf dem<br />

Schützenplatz<br />

Restaurant<br />

ELENA<br />

Damit beim Isenbütteler Schützen- und Volksfest<br />

der Bär wieder steppt, wird einiges umgekrempelt.<br />

15 bis 17 Uhr:<br />

Kinderschützenfest, Kaffee<br />

und Kuchen, Ausschießen<br />

der Kindermajestät<br />

Im Hotel Isenbütteler Hof heißen Diyana und Panos<br />

Sie in ihrem Restaurant Elena herzlich willkommen.<br />

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18 Uhr: Proklamation<br />

der<br />

neuen Kindermajestät<br />

Montag - Samstag 7:00 - 21:00 Uhr<br />

Altes Mühlenfeld 2 • 38550 Isenbüttel • <strong>05</strong>374 66 289<br />

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18 bis 21 Uhr:<br />

Ausschießen<br />

des Volkskönigs<br />

im Festzelt mit<br />

anschließender<br />

Proklamation<br />

20 Uhr: Schlagerbüttel<br />

So. 02.06.<br />

10 Uhr: Gottesdienst<br />

in der St. Marien-<br />

Kirche<br />

10.45 Uhr:<br />

Sammeln<br />

aller Vereine<br />

und Gäste<br />

auf dem<br />

Gutsplatz<br />

zum großen<br />

Festumzug<br />

13 Uhr: Bürgerfrühstück<br />

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<strong>KURT</strong>


46 Schützenfest in Winkel<br />

So feiert Winkel sein Schützenfest<br />

Fr. 07.06.<br />

18.30 Uhr: Winkeler Abend<br />

im Festzelt für Mitglieder<br />

und Gäste<br />

19.50 Uhr: Offizielle<br />

Schützenfest-Eröffnung<br />

20 Uhr: Zeltdisco<br />

Sa. 08.06.<br />

13 Uhr: Antreten der<br />

Schützen und Gäste<br />

am Zelt zur Abholung<br />

der Könige und<br />

des Ortsrates in<br />

Begleitung der<br />

Waterloo-Kapelle<br />

15 Uhr: Kinderschützenfest<br />

Die Waterloo-Kapelle des Gifhorner Bürgerschützenkorps<br />

führt wieder den Umzug in Winkel an.<br />

17.30 Uhr: Proklamation<br />

der Kinderkönige<br />

20 Uhr: Großer Königsball<br />

21 Uhr:<br />

Proklamation<br />

der neuen<br />

Majestäten<br />

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So. 09.06.<br />

10 Uhr: Antreten der<br />

Schützen zum Gruppenfoto<br />

am Festzelt<br />

11 Uhr: Ausmarsch der<br />

Schützen und Gäste zum<br />

Annageln der Königsscheiben<br />

beim König und der<br />

Königin in Begleitung der<br />

Waterloo-Kapelle<br />

13.30 Uhr: Königsfrühstück<br />

15.30 Uhr: Ausgabe der<br />

Tombolapreise<br />

16.30 Uhr: Preisverteilung<br />

des Preisschießens<br />

und Bekanntgabe<br />

des Erringers der<br />

Freischeibe<br />

Mundpropaganda sorgt für ein volles Zelt<br />

In Winkel begeht man sein geliebtes Schützenfest vom 7. bis 9. Juni<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Nach der letztjährigen Premiere<br />

auf dem Festplatz in der<br />

Dorfmitte steigt das Schützenfest<br />

Winkel in diesem Jahr erneut<br />

im Herzen des Gifhorner<br />

Ortsteils. „Wir sind froher<br />

Dinge, dass es wieder tolle drei<br />

Tage werden“, ist Maik Gerche,<br />

Vorsitzender der Schützengesellschaft<br />

Winkel,<br />

optimistisch gespannt.<br />

Der Partymarathon<br />

steigt wie immer zwei<br />

Wochen vor dem<br />

Gifhorner Schützenfest<br />

vom 7. bis 9. Juni.<br />

Biere im Sekundentakt<br />

gehen diesmal durch<br />

die neue Festbewirtung von<br />

Behne Events über die Theke.<br />

Das Boot zu „Aloha Heja He“<br />

von Seefahrer-Rock‘n‘Roller<br />

Achim Reichel ist dann nicht<br />

weit. „Die Winkler nehmen<br />

Schützenfest in Winkel<br />

Das stolze Königshaus aus Winkel, angeführt vom Großen<br />

König Thorsten Klatt und Damenkönigin Angelika Doege.<br />

47<br />

das Schützenfest an<br />

seinem neuen Platz<br />

gut an. Mundpropaganda<br />

bewirkt da viel“, rechnet<br />

Maik Gerche vor.<br />

Stolz ist man in Winkel auch<br />

über die Wiederaufnahme der<br />

Jugendarbeit. Hier sei der vorbildliche<br />

Einsatz von Schützenschwester<br />

Irina Klatt zu<br />

loben, adelt der Vorsitzende.<br />

„Winkel besteht aus vielen Zugezogenen,<br />

die wir am liebsten<br />

langfristig für unseren Verein<br />

begeistern möchten“, unterstreicht<br />

Maik Gerche.<br />

Auf dem diesjährigen Schützenfest<br />

wünschen wir allen<br />

Besucher*innen ganz viel Spaß<br />

und allzeit „Gut Schuss!“<br />

Unsere Öffnungszeiten<br />

Mo, Di, Do: 8:00 bis 18:30 Uhr | Mi: 8:00 bis 13:00 Uhr · Fr:<br />

Hermann-Löns-Weg 2 • 38518 Gifhorn • Tel. <strong>05</strong>371 89 52 22 • die-libelle@t-online.de<br />

www.apotheke-libellen.de<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


Sport<br />

Entspannungssport –<br />

das ist genau mein Ding<br />

Neue <strong>KURT</strong>-Serie: Jules Schnuppertraining startet mit Taijiquan bei der SV Gifhorn<br />

Sport<br />

48 49<br />

Turnen, Segeln, Tanzen – wer Sport treiben möchte, dem mangelt<br />

es nicht an Möglichkeiten. 245 Vereine und ihre Angebote zählt der<br />

Kreissportbund Gifhorn. Auf Erkundungstour begibt sich <strong>KURT</strong>-<br />

Mitarbeiterin Jule Otto ab sofort in unserer neuen Serie „Jules<br />

Schnuppertraining“. Den Auftakt macht ein ziemlich gelassenes<br />

Taijiquan-Training bei Lehrer Michael Barth und der SV Gifhorn.<br />

Von Jule Otto<br />

Sportlich steht eher unten<br />

auf der Liste an Adjektiven,<br />

mit denen ich mich selbst beschreiben<br />

würde. Ich bewege<br />

mich schon gerne, aber gerade<br />

in stressigen Phasen ist Sport<br />

das erste, was bei mir hinten<br />

runterfällt – da fehlt mir ein<br />

bisschen die Motivation. Und<br />

doch werde ich ab jetzt von<br />

Verein zu Verein ziehen und<br />

mich durch die schier endlosen<br />

Möglichkeiten an Sportangeboten<br />

probieren. Und ja, das<br />

In aller Gelassenheit übte <strong>KURT</strong>-Mitarbeiterin Jule Otto (rechts) mit<br />

Lehrer Michael Barth, Natascha (links) und Cornelia Taijiquan.<br />

<strong>KURT</strong><br />

ist nicht nur eine Floskel, das<br />

Angebot im Landkreis Gifhorn<br />

ist olympisch riesig: Vom Norden<br />

Wittingens bis in den Südkreis<br />

nach Groß Schwülper,<br />

von Meinersen im Westen des<br />

Landkreises bis ins östlich gelegene<br />

Brome – fast jeder Ort<br />

im Landkreis hat einen eigenen<br />

Sportverein.<br />

Mehr als 200 gibt es mit<br />

ganz verschiedenen Angeboten.<br />

Die Liste an Dingen, die<br />

ich ausprobieren möchte, ist<br />

lang. Den Anfang mache ich<br />

bei der SV Gifhorn, wo ich<br />

das erste Mal beim Taijiquan<br />

schnuppere. Ein perfekter<br />

Start wie ich finde: Selbstverteidigung<br />

habe ich noch nie<br />

ausprobiert und eine Stunde<br />

wird doch auch hoffentlich<br />

nicht zu anstrengend werden.<br />

Von Taiji hatte ich schon gehört.<br />

Ein chinesischer Sport,<br />

den man wohl eher als Kampfkunst<br />

denn als Kampfsport<br />

bezeichnen sollte. Die Ausführungen<br />

der Übungen erinnern<br />

ein bisschen an Meditation.<br />

Was der Unterschied zu Taijiquan<br />

ist, konnte mir auch eine<br />

kurze Google-Suche nicht direkt<br />

beantworten. Rätselhaft.<br />

Ich muss mich also mental auf<br />

alles Mögliche vorbereiten.<br />

Bei der SV Gifhorn werden<br />

zwei verschiedene Stile des<br />

Taijiquan angeboten, lese ich<br />

nach. Der Chenstil und der<br />

Immer mit der körpereigenen Energie arbeiten: Kursleiter Michael Barth zeigt <strong>KURT</strong>s Sport-Testerin Jule Otto,<br />

wie man sich beim Taijiquan korrekt bewegt. Auch Selbstverteidigung spielt eine Rolle.<br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

Yangstil. Der Unterschied liegt<br />

wohl in den Übungen, vermute<br />

ich. Ich entscheide mich für<br />

den Chenstil und melde mich<br />

für Montagabend, 17.30 Uhr,<br />

auf der Eyßelheide. Eine Viertelstunde<br />

vor Beginn stehe ich<br />

an der Sporthalle, schließlich<br />

möchte ich bei meinem ersten<br />

Training nicht zu spät kommen<br />

und direkt einen schlechten<br />

Eindruck hinterlassen.<br />

Die Gruppe, die mich begrüßt,<br />

ist klein. Neben mir und<br />

Trainer Michael Barth sind<br />

noch zwei Frauen beim Training,<br />

Natascha und Cornelia.<br />

Es sind wohl sonst um die fünf<br />

Leute dabei, doch wegen der<br />

Ferien seien einige gerade verreist,<br />

wird mir gesagt.<br />

Immer noch unsicher, was<br />

genau mich erwartet, trete<br />

ich zum Aufwärmen an. Noch<br />

Infos<br />

Benötigte Ausrüstung:<br />

Bequeme Sportkleidung für den<br />

Anfang, im Training können auch<br />

traditionelle Waffen eingesetzt<br />

werden.<br />

Besondere Regeln im<br />

Taijiquan:<br />

Die Förderung der Gesundheit<br />

steht im Vordergrund, der Fokus<br />

liegt auf der Entspannung und<br />

Kräftigung sowie der bewussten<br />

Bewegung.<br />

größer wird bei mir die Begriffsunklarheit,<br />

als Michael<br />

mich fragt, ob ich denn schon<br />

mal Qigong gemacht hätte.<br />

Was hat das denn jetzt mit Taiji<br />

oder Taijiquan zu tun?<br />

Entstehende Kosten:<br />

Lediglich der Vereinsbeitritt<br />

muss gezahlt werden, bei<br />

der SV Gifhorn sind das etwa<br />

14,50 Euro pro Monat.<br />

Kontakt bei Interesse:<br />

Über die Geschäftsstelle<br />

der SV Gifhorn, Tel. <strong>05</strong>371-58586,<br />

oder Trainer Michael Barth per<br />

Mail an taiji@sv-gifhorn.de oder<br />

unter Tel. 0170-7354710 lassen<br />

sich alle Infos einholen.<br />

Qigong und Taiji sind beides<br />

Begriffe aus der traditionellen<br />

chinesischen Medizin.<br />

Diese bietet neben Heilkräutern<br />

oder Akupunktur unter<br />

anderem auch Übungen und »<br />

<strong>KURT</strong>


Sport<br />

Sport<br />

50 51<br />

» Bewegungen zur Gesundheitsförderung.<br />

Qigong ist ein<br />

Überbegriff – wie bei uns das<br />

Wort Gymnastik. Dabei arbeitet<br />

man mit der körpereigenen<br />

Energie, wie Michael es<br />

beschreibt. Na, ob das bei mir<br />

wohl gut geht? So richtig energetisch<br />

fühle ich mich nicht.<br />

Taijiquan verbindet die Bewegungskunst<br />

mit Elementen<br />

der Selbstverteidigung. Je<br />

nach Training kann man den<br />

Fokus dabei mehr auf das eine<br />

oder das andere legen. Im Kurs<br />

von Michael Barth stehen die<br />

bewusste Bewegung, die Entspannung<br />

und Kräftigung ganz<br />

klar im Fokus.<br />

Buddhas Wächter stampft<br />

mit dem Stößel – so heißt das<br />

erste Bild der 9er-Form, die<br />

Michael mit seiner Gruppe gerade<br />

übt. Ein Bild ist eine Abfolge<br />

an Bewegungen, wie eine<br />

Choreografie beim Gruppentanz.<br />

Die Bilder bilden hintereinander<br />

dann wiederum Formen.<br />

Wie lang diese Formen<br />

sind, ist ganz unterschiedlich.<br />

Cornelia erzählt von einer<br />

75er-Form. Eineinhalb Jahre<br />

hat sie gebraucht, um die richtig<br />

zu beherrschen.<br />

Zum Glück bekomme ich<br />

noch mal eine Schritt-für-<br />

Schritt-Anleitung für Buddhas<br />

Wächter. Beim Ausprobieren<br />

wird schnell klar, warum das<br />

Lernen einer Form so lange<br />

dauert: Zuerst muss man sich<br />

den genauen Ablauf merken.<br />

Wann drehe ich welche Hand<br />

wohin? Und auf welchem Fuß<br />

soll das Gewicht liegen? Danach<br />

geht es dann an die Genauigkeit<br />

der Ausführung. Wie<br />

weit muss ich mich drehen,<br />

wie hoch meine Arme heben?<br />

Dafür lässt Michael die Gruppe<br />

manchmal in einer Position<br />

verharren und geht herum, um<br />

die Haltung zu korrigieren.<br />

Weiter als dem groben Ablauf<br />

folgen zu können, komme<br />

ich nicht. Doch das ist beim<br />

ersten Mal nicht nur nicht<br />

schlimm, sondern völlig normal.<br />

„Eineinhalb Jahre“, denke<br />

ich an die Worte Cornelias.<br />

Wie die anderen auch die<br />

nächsten Bilder der Form ausführen,<br />

schaue ich mir vom<br />

Rand an. Dabei fällt mir der<br />

Aspekt der Selbstverteidigung<br />

noch mal viel deutlicher auf:<br />

Ich war so konzentriert auf die<br />

Abfolge der Bewegungen, die<br />

Schläge und Ausweichmanöver<br />

habe ich gar nicht<br />

als solche erkannt. Die<br />

Schläge müssten auch<br />

wahrlich in Zeitlupe<br />

kommen, damit ich sie<br />

abwehren könnte.<br />

Jetzt verstehe ich jedenfalls<br />

auch, wie der<br />

Fokus der Übungen unterschiedlich<br />

gewählt werden<br />

kann. Buddhas Wächter<br />

stampft mit dem Stößel endet<br />

mit einem Stampfen auf dem<br />

Boden. Während ich eben immer<br />

nur langsam mein Bein<br />

abgesetzt habe, kann man hier<br />

richtig Power reingeben, bis<br />

das Stampfen wie eine Drohung<br />

klingt.<br />

Taijiquan ist ein Entspannungssport:<br />

Das lernt <strong>KURT</strong>s Sport-Testerin<br />

Jule Otto in ihrem Schnuppertraining<br />

bei der SV Gifhorn.<br />

Nach eineinhalb Stunden ist<br />

das Training vorbei und ich bin<br />

zufrieden. Für das erste Mal<br />

lief es richtig gut, wie ich finde.<br />

Wirklich geschwitzt habe<br />

ich nicht, wofür mir mein gerade<br />

recht unsportlicher<br />

Körper ganz dankbar ist.<br />

Taijiquan ist eben ein<br />

Entspannungssport.<br />

Chenstil mit Michael Barth:<br />

Mo. 17.30 bis 19 Uhr<br />

Gernot-Prilop-Halle<br />

Am Sportplatz Eyßelheide 1, Gifhorn<br />

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Fr. 19 bis 20 Uhr, 19.45 bis<br />

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<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


Erlebnis statt Ergebnis<br />

Erlebnis statt Ergebnis<br />

52 53<br />

Was für ein Sieg. Was für ein Spektakel. Was für eine Leistung. Die Basketballer des MTV Gifhorn steigen nach<br />

dem Herzschlagfinale gegen MTV/BG Wolfenbüttel in die Oberliga auf. Da gibt‘s sogar Küsschen.<br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

<strong>KURT</strong>s neue Sport-Kolumne:<br />

Gifhorn feiert seine<br />

Erlebnis statt Ergebnis<br />

Oberliga-Aufsteiger<br />

Von Jens Neumann<br />

Es ist ein Samstagabend,<br />

doch<br />

kein normaler<br />

Samstagabend<br />

an Gifhorns Flutmulde.<br />

Denn dort, wo<br />

sonst um diese Uhrzeit kaum<br />

ein Auto steht, ist der Parkplatz<br />

bereits so gut gefüllt,<br />

dass der Weg zur Sporthalle<br />

deutlich weiter ist als erwartet.<br />

Ein Weg, der mich zum<br />

Gipfeltreffen der Basketball-<br />

Landesliga, zum wohl entscheidenden<br />

Duell um den<br />

Oberliga-Aufstieg, führen soll.<br />

Dabei ist es noch fast eine<br />

Stunde hin, bis sich die zweitplatzierten<br />

Korbjäger des<br />

MTV Gifhorn und Tabellenführer<br />

MTV/BG Wolfenbüttel<br />

II begegnen<br />

werden. Ein Duell der<br />

Generationen: auf der<br />

einen Seite die deutlich jüngeren<br />

Hausherren, auf der anderen<br />

die gestandenen Gäste<br />

mit einstigen Zweitliga- und<br />

Regionalliga-Spielern.<br />

Schon am Eingang wird es<br />

kurios: Da stehen zwei junge<br />

Männer als Security, zwei<br />

Aktive vom Box-Club Gifhorn,<br />

wie ich später erfahre. Aber<br />

Geld von mir will keiner haben,<br />

der Eintritt ist frei. Dabei<br />

hätte es sich diesmal wahrlich<br />

gelohnt, denn rund 500 Zuschauer<br />

sind am Ende in der<br />

Flutmulde dabei.<br />

Schon im Foyer der Halle,<br />

am angrenzenden Restaurant,<br />

bekomme ich einen Überblick<br />

über die möglichen Stärkungen,<br />

die ich zu mir nehmen<br />

kann: Hot Dogs, Wraps oder<br />

Putenschnitzel im Brötchen<br />

sind im Angebot, zudem gibt<br />

es zwei verschiedene Sorten<br />

an Slush-Eis. Irgendein blaues,<br />

irgendein braunes. Wie<br />

sich später, zweckentfremdet<br />

herausstellt, ist das braune<br />

Slush-Eis Cola – und schmeckt<br />

ziemlich geil, wenn es mit Rum<br />

angereichert ist. Das ballert!<br />

Weiter geht‘s in Richtung<br />

Halle, durch den schmalen<br />

Gang in Richtung Tribüne.<br />

Schon hier steigt der Geräuschpegel<br />

merklich an.<br />

Und nicht nur die Lautstärke<br />

nimmt zu, sondern auch die<br />

Temperatur: Kein Wunder,<br />

schließlich ist das Kreisliga-<br />

Spiel der Zweitvertretung<br />

noch nicht lange vorüber.<br />

Doch auf dem Hallenparkett<br />

geht‘s schon wieder rund.<br />

Während sich die Gäste aus<br />

Wolfenbüttel noch in der<br />

Umkleidekabine befinden,<br />

beweisen einige Rollstuhl-<br />

Basketballer – angeführt vom<br />

ehemaligen Bundesliga-Spieler<br />

Stefan Bäumann – ihre<br />

Treffsicherheit. Frank Bühren,<br />

der stellvertretende Abteilungsleiter<br />

der MTV-Basketballer,<br />

hält alles im Video fest,<br />

nimmt dann selbst im Rollstuhl<br />

Platz und versucht sein<br />

Glück aus der Distanz.<br />

Auf der Gegenseite sind die<br />

Gifhorner Spieler bereits in<br />

ihrer Aufwärmphase, spulen<br />

konzentriert ihr Programm<br />

ab. Vor den Augen ihrer Ex-<br />

Trainer Sinisa Pazin und Ilija<br />

Vinovcic, die auf der Tribüne<br />

anzutreffen sind. Auf einer<br />

Tribüne, wo Familienpizzen<br />

und Burger zwischen den beiden<br />

Spielen die Runde machen<br />

– Kraft tanken für den eigentlichen<br />

Höhepunkt des Abends.<br />

Während rund 40 junge<br />

Cheerleaderinnen des MTV<br />

am Seitenrand proben, haben<br />

sich die Wolfenbütteler<br />

auf dem Court eingefunden –<br />

rund 40 Minuten noch, bis es<br />

endlich losgeht. Es wird von<br />

Minute zu Minute lauter. Mit<br />

Pauken und Trompeten – na<br />

gut, Letzteres stimmt nicht, es<br />

waren Hupen, Ratschen und<br />

Klatschen – werden die Basketballer<br />

schon weit vor dem<br />

Anpfiff lautstark empfangen.<br />

Das gilt auch für Henri, das<br />

Maskottchen des Bundesligisten<br />

Basketball Löwen Braunschweig,<br />

der einen mobilen<br />

Basketball-Korb für die Kids<br />

mitgebracht hat.<br />

Noch 20 Minuten. Nun ist<br />

auch der Bürgermeister da. »<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


54<br />

Erlebnis statt Ergebnis<br />

Taktische Anweisungen von Gifhorns Coach Jens Wowra. Seine Schützlinge<br />

konzentrieren sich auf die kurze Erholungsphase.<br />

» Matthias Nerlich lässt sich<br />

das Spiel nicht entgehen. Ein<br />

MTV-Fan baut sich mit einem<br />

Megafon vor der längst vollen<br />

Tribüne auf, stimmt das erste<br />

„Let‘s go, Gifhorn, let‘s go“ an.<br />

Es ist halt ein echtes Heimspiel<br />

für die Schwarz-Gelben, die<br />

sich auf ihren Anhang verlassen<br />

können.<br />

Anwurf. Der erste Wolfenbütteler<br />

Angriff, die „Defense-<br />

Defense“-Rufe schallen durch<br />

die Halle. Das ist praktisch<br />

bei jeder Offensivaktion der<br />

Gäste so. Ein Gifhorner Funktionär<br />

filmt das ganze Geschehen,<br />

hält Angriff um Angriff<br />

via Handykamera fest. Nicht<br />

etwa mit einem Stativ, von<br />

wo aus er schwenkt, sondern<br />

er läuft wirklich jeden Angriff<br />

mit, verdient sich Kilometergeld.<br />

„Man sollte ihm mal ein<br />

paar Bananen zur Stärkung<br />

bringen“, merkt ein junger Zuschauer<br />

schmunzelnd an.<br />

Auf dem Spielfeld geht<br />

die wilde Fahrt weiter, ein<br />

Gifhorner setzt von außen zum<br />

Wurf an – hinter der Linie, ein<br />

Drei-Punkte-Wurf. Die ganze<br />

Bank erhebt sich, als der Ball<br />

in der Luft ist und in Richtung<br />

Korb fliegt. Es scheint so, als<br />

wollen die Ersatzspieler samt<br />

Staff den Ball selbst versenken.<br />

Drin das Ding, der Jubel<br />

ist riesig – und die Ersatzbank<br />

sitzt komplett wieder. Dafür<br />

feiern die Cheerleaderinnen<br />

mit ihren Pompons weiter.<br />

Die sogenannte Shot-Clock<br />

läuft von vorne, 24 Sekunden<br />

hat jedes Team – und die digitale<br />

Uhr tickt gnadenlos herunter.<br />

Parallel zur Spielzeit,<br />

nach zweimal zehn Minuten<br />

ist Halbzeit. Langweilig wird<br />

es aber auch jetzt nicht. Während<br />

es am Getränkestand an<br />

der Hallenseite voll ist und das<br />

Freibier sowie Energydrinks<br />

weiter heißbegehrt sind, liefern<br />

sich zwei junge Männer<br />

einen Pausen-Contest, bei<br />

dem sie so viele Freiwürfe wie<br />

möglich verwandeln müssen.<br />

Fürs Publikum ein kurzer Moment<br />

zum Durschnaufen.<br />

Selbst wenn es immer heißer<br />

wird in der Flutmulde, ist<br />

cool bleiben die Devise in einem<br />

wahren Samstagabend-<br />

Krimi. Gifhorns Anhang feiert<br />

stimmungsvoll, frenetisch<br />

– im letzten Viertel sieht alles<br />

nach Meisterparty aus. Doch<br />

die Euphorie verstummt von<br />

Minute zu Minute, als der<br />

große Vorsprung schmilzt –<br />

aus einem Krimi ist ein echter<br />

Thriller geworden, bei dem<br />

alle die Luft anhalten. Mit<br />

einer Schlusssequenz, die es<br />

in sich hat.<br />

Gespannt verfolgen alle den<br />

letzten Wurf der Gäste. Die<br />

Sekunden, die der Ball in der<br />

Luft ist, fühlen sich an wie eine<br />

Ewigkeit. Landet der Wurf im<br />

Korb, jubeln die Wolfenbütteler.<br />

Doch der Ball springt nur<br />

auf den Ring und von dort<br />

zurück ins Feld. Der Rest ist<br />

schwarz-gelber Jubel.<br />

Die gesamte Bank des MTV<br />

Gifhorn stürmt aufs Feld, feiert<br />

mit ihren erschöpften, aber<br />

erleichterten Protagonisten<br />

im Siegerkreis. Kurz danach<br />

folgen die ersten Fans, die<br />

ebenfalls das Hallenparkett<br />

entern – und Trainer Jens<br />

Wowra mit einer Bierdusche<br />

aus zwei Bechern erwischen.<br />

Egal! Ihn stört es nicht.<br />

Ganz Basketball-Gifhorn feiert<br />

seine Helden, für die nun<br />

die dritte Halbzeit beginnt.<br />

Mit fairen Verlierern aus<br />

Wolfenbüttel, die dem Gewinner<br />

gratulieren.<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


56 Golf Golf 57<br />

Die zweite Heimat<br />

Am Sonntag, 2. Juni, findet der Tag der offenen Tür des Golfclubs Gifhorn statt –<br />

liegt am Green<br />

Probeschläge mit Pro Matthias Kleine, Live-Musik, Kinderrallye und vieles mehr<br />

Sport an der frischen Luft, gute Gespräche auf<br />

der sonnigen Clubhaus-Terrasse, ein umfangrei-<br />

ches saisonales Programm – das ist der Golfclub<br />

Gifhorn, dessen malerisches Gelände sich am<br />

Wilscher Weg erstreckt. Einen sehr wichtigen<br />

Tag bestreitet der Verein am Sonntag, 2. Juni,<br />

von 10 bis 16 Uhr mit dem Golferlebnistag.<br />

Anfängerinnen und Ungeübte sind da genauso<br />

willkommen so wie neugierige Gäste. Ein Erleb-<br />

Foto: nistag AMC-Mediendesign<br />

für die ganze Familie.<br />

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58 Golf Golf 59<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Der Golfclub stellt sich vor<br />

„Unsere Gäste dürfen sich auf<br />

ein mannigfaltiges Programm<br />

freuen“, holt Präsident Frank<br />

Schreier aus. Selbst einen<br />

Schlag proben, eine Kartfahrt<br />

über das gesamte Areal, leckeres<br />

Gegrilltes zur Stärkung –<br />

der eifrige Festausschuss um<br />

Verena Streich, Carmen Goltermann,<br />

Tobias Coombs und<br />

Timo Krüger hat wirklich an<br />

alles gedacht, damit dieser Tag<br />

der offenen Tür auch wirklich<br />

ein Highlight wird.<br />

Auf der Driving Range lernen<br />

die Besucherinnen und<br />

Besucher von erfahrenen Golfspielern<br />

des Vereins, wie man<br />

den Schläger hält, ausholt<br />

und abschlägt. Beim Putten<br />

am Loch geht’s mehr um die<br />

Präzision und feines Ballgefühl<br />

– schnell merkt man, dass<br />

Konzentration, Kraftaufwand<br />

und Technik eine Einheit ergeben<br />

müssen, um den Ball auch<br />

wirklich zu versenken. Eine<br />

theoretische Auswertung des<br />

praktischen Bewegungsablaufs<br />

macht ein Trackman-System<br />

möglich, das eine Station weiter<br />

den Schlag und die Körperhaltung<br />

mit einer Kamera<br />

aufnimmt und analysiert.<br />

„Ein tolles System“, schwärmt<br />

Frank Schreier. „Und so können<br />

wir für uns sehen, wie<br />

das angenommen wird.“ Ein<br />

Kunstschlag ist wiederum an<br />

Loch 18 nötig, wo es einen kleinen<br />

Teich zu überwinden gilt.<br />

Für Begeisterung, vor allem<br />

bei den jüngeren Gästen, werden<br />

außerdem eine Hüpfburg,<br />

diverse Kinderspiele und eine<br />

Kinderrallye sorgen. Wissenswertes<br />

zur Mitgliedschaft<br />

und Prospekte gibt’s an zwei<br />

Info-Ständen. „Auch mit den<br />

Sonderangeboten für Familien,<br />

Ehepaare und potenzielle<br />

Neumitglieder, die explizit für<br />

diesen Tag plus ein paar Tage<br />

danach noch gelten“, betont<br />

Frank Schreier. Eine Erkundungstour<br />

kann zudem mit<br />

einem Kart unternommen<br />

werden. Und wer ein Päuschen<br />

benötigt, kann sich etwa vom<br />

Grill-Angebot überzeugen lassen,<br />

ein kühles Getränk greifen<br />

oder dem Rock‘n‘Roll von<br />

Scotland & Yard lauschen.<br />

„Der Tag der offenen Tür ist<br />

für uns eine Art Türöffner, um<br />

bei den Gästen und Besuchern<br />

das Interesse für den Golfsport<br />

zu wecken“, unterstreicht<br />

Frank Schreier.<br />

Am besten vom Profi lernen<br />

Beim Tag der offenen Tür<br />

ist garantiert auch Matthias<br />

Kleine dabei. Der Profi der<br />

Professional Golf Association,<br />

kurz PGA, bildet im Golfclub<br />

Gifhorn aus. Rookies und<br />

Fortgeschrittene, Kinder- und<br />

Jugendgruppen genauso wie<br />

Erwachsene vertrauen seinen<br />

Tipps und Ratschlägen. „Kinder<br />

trainieren bei uns im Golfclub<br />

sogar kostenfrei“, erklärt<br />

der Präsident, der über den<br />

Ausnahmespieler- und lehrer »<br />

Das wunderschöne Clubhaus ist Dreh- und Angelpunkt des Vereinslebens.<br />

Von der Terrasse blickt man auf mehrere Löcher.<br />

Foto: AMC-Mediendesign<br />

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TAG DER OFFENEN TÜR<br />

SO., 02. JUNI 24 • 10 - 16 Uhr<br />

• Live-Musik mit „Scotland Yard“<br />

• Gewinnspiele<br />

• Hüpfburg und Kinderspiele<br />

• Stand mit Golfbekleidung<br />

• Grillstation, Eiswagen, Kuchen<br />

Tagesprogramm:<br />

• Platz kennenlernen<br />

• Spielend golfen<br />

• Schlag-Messung<br />

mit Titelvergabe<br />

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<strong>KURT</strong>


60 Golf Golf 61<br />

» nur anerkennende Worte finden<br />

kann: „Matthias Kleine ist<br />

ein sehr ruhiger, besonderer<br />

Mensch. Einer, der gut erklären<br />

kann, der sehr geduldig<br />

ist. Und der auch die Fähigkeit<br />

besitzt, die Leute für den<br />

Golfsport zu begeistern.“<br />

Im Angebot finden sich etwa<br />

Platzreife- und Schnupperkurse,<br />

Mannschafts- und Einzeltrainings.<br />

Chippen, Pitchen,<br />

Putten, Bunker – bei Matthias<br />

Kleine lernt man, wie‘s geht.<br />

„Auch ich nehme Stunden bei<br />

ihm“, verrät Frank Schreier.<br />

„Er macht das ganz ausgezeichnet.“<br />

Ziel der Zusammenarbeit<br />

zwischen dem Golfclub<br />

Gifhorn und dem selbständigen<br />

Coach ist der Aufbau einer<br />

starken Golfakademie. Mit einigen<br />

Stunden hilft außerdem<br />

noch Pro Nigel Coombs, der<br />

seit fast 40 Jahren in Gifhorn<br />

trainiert.<br />

Eine Golf-Anlage wie im Paradies<br />

Zum Wohlfühlcharakter am<br />

Wilscher Weg gehört neben der<br />

sportlichen Ausbildung vor allem<br />

die exzellente Anlage und<br />

die beharrliche Pflege des Platzes.<br />

Diese wird von Vorstand<br />

Platz Gilbert Köcher, Head-<br />

Greenkeeper Hubertus Glindemann,<br />

der vor einem Jahr zum<br />

Verein zurückgekehrt ist, und<br />

seinem Team mustergültig<br />

übernommen. Hübsch blühende<br />

Beete, ein sauberer Tunnelbereich<br />

und gesunde Bäume<br />

sind nur das eine. Allen voran<br />

Grüns, Fairways und Roughs<br />

müssen auf eine bestimmte<br />

Länge geschnitten werden –<br />

nur ein akkurater Platz sorgt<br />

auch dafür, dass der Golfsport<br />

auf hohem Level ausgeübt werden<br />

kann. „Auch ist es wichtig,<br />

die Greenfee-Spieler vernünftig<br />

zu empfangen“, erläutert<br />

der Präsident. Als Mitglieder<br />

der Golf-Allianz Nord und des<br />

Golfverbunds Harz und Heide<br />

punktet der Golfclub mit seinem<br />

Platz darüber hinaus auch<br />

bei vielen auswertigen Sportlerinnen<br />

und Spielern.<br />

60 neue Bäume wurden in<br />

dieser Saison gepflanzt, auch<br />

über Patenschaften für einzelne<br />

Geländebereiche wird<br />

nachgedacht. Zur Modernisierung<br />

der Arbeitsprozesse gehört<br />

weiterhin die Anschaffung<br />

hochwertiger Mäh-Roboters,<br />

um zukünftig nicht nur bei<br />

Dünger und Benzin Einsparungen<br />

zu erzielen. Dieses<br />

Projekt wird stark von Vorstand<br />

Finanzen Volker Rickert<br />

gefördert. Bereits in den kommenden<br />

Wochen werden die<br />

Mähroboter installiert. Und<br />

beim Frühjahrsputz vor wenigen<br />

Wochen kamen immerhin<br />

30 Personen zusammen. „Das<br />

dürfen aber gerne noch mehr<br />

werden“, merkt Frank Schreier<br />

an.<br />

Eine echte Willkommensstruktur<br />

Viel Wert legt der Golfclub<br />

Gifhorn darauf, seine Mitglieder<br />

auch abseits des Platzes zu<br />

Im Golfclub Gifhorn fühlen sich Spielerinnen<br />

und Spieler jeder Altersklasse und Spielstärke<br />

wohl. „Wir sind ein Verein für alle“, erklärt<br />

Präsident Frank Schreier.<br />

beschäftigen. „Eine Willkommensstruktur<br />

muss vorhanden<br />

sein“, weiß der Präsident.<br />

„Komfortleistungen müssen<br />

angeboten werden. Eine positive<br />

Kommunikation ist ganz<br />

wichtig. Auch ist wichtig, dass<br />

man auf Fragen freundlich »<br />

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62 Golf<br />

Ein gepflegter Platz ist dem Golfclub Gifhorn äußerst wichtig. „Das ist<br />

unsere Visitenkarte“, sagt Präsident Frank Schreier.<br />

» und hilfsbereit reagiert. Da<br />

ist ja nicht nur das Sekretariat.<br />

Es geht darum, wie wir miteinander<br />

umgehen wollen. Wenn<br />

einer Fragen hat, wollen wir<br />

ihn nicht vor den Kopf stoßen.“<br />

Heidrun Sievers und Mandy<br />

Geißler im Büro sind dabei<br />

genauso unentbehrlich wie<br />

die einzelnen Ausschüsse im<br />

Verein. Zum Beispiel soll ein<br />

Social-Media-Team mehr Einblicke<br />

in das Vereinsleben ermöglichen<br />

und so für Werbung<br />

sorgen. Genauso wichtig sei<br />

aber auch die Gastronomie im<br />

eigenen Clubhaus, bekräftigt<br />

Frank Schreier. Sie sei als Kontaktpunkt<br />

vor und nach der<br />

Runde elementar und müsse<br />

mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

überzeugen.<br />

Auch ein Online-Shop für Golfoberkleidung<br />

wurde von Vizepräsidentin<br />

Louisa Hoffmann<br />

aufgebaut.<br />

Große Pläne für die Zukunft<br />

Allgemein soll in den kommenden<br />

Monaten und Jahren<br />

noch so einiges passieren. Der<br />

gesamte Vorstand arbeitet an<br />

einer strategischen Weiterentwicklung<br />

des Golfclubs. Dabei<br />

ist es die oberste Priorität, die<br />

Club-Gemeinschaft weiter zu<br />

fördern, neue Mitglieder zu<br />

gewinnen, langfristige Partnerschaften<br />

zu bilden und Kooperationen<br />

einzugehen. Dazu<br />

gehören auch weitere Verschönerungen<br />

am Platz und Clubhaus.<br />

Ein zentraler Baustein ist darüber<br />

hinaus das Wecken der<br />

Begeisterung für den Golfsport<br />

beim Nachwuchs und daran<br />

angeknüpft die Etablierung<br />

von Kinder- und Jugendmannschaften.<br />

Hierfür zuständig<br />

ist Vorstand Jugendförderung<br />

Jan-Eric Böhnke. Das gleiche<br />

gilt natürlich für alle Altersklassen<br />

bei den Erwachsenen,<br />

wo Vorstand Sportbetrieb Patrik<br />

Troell die Geschicke leitet.<br />

„Doch zuerst freuen wir uns<br />

auf den Tag der offenen Tür.<br />

Wir wollen zeigen, dass der<br />

Golfclub Gifhorn eine hervorragende<br />

Möglichkeit bietet,<br />

um Golf spielen zu lernen. Bei<br />

uns kann jeder Golf in einer<br />

fantastischen Umgebung erleben.<br />

Und wir haben so ein<br />

ausgewogenes Angebot, dass<br />

der Golfclub zu einer zweiten<br />

Heimat werden kann.“<br />

Tag der offenen Tür<br />

Sonntag, 2. Juni, 10 bis 16 Uhr<br />

Golfclub Gifhorn<br />

Wilscher Weg 69, Gifhorn<br />

Tel. <strong>05</strong>371-16737<br />

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<strong>KURT</strong>


64 Seitenkopf<br />

Letzte Ruhe<br />

65<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


66 Boxen Boxen 67<br />

Olympia 2028<br />

bleibt mein<br />

großer Traum<br />

Gifhorns Ausnahmeboxer Nick Bier spricht im<br />

großen <strong>KURT</strong>-Interview über sein Profi-Debüt<br />

Es ist Dienstag, ein ganz normaler Trainingsabend beim Boxclub<br />

Gifhorn in der Johann-Trollmann-Halle, der früheren Box-Mühle.<br />

Die Box-Handschuhe liegen noch in der Ecke. Gifhorns Faustkämpfer<br />

wärmen sich spielerisch mit einer Runde Basketball auf. Einer<br />

von ihnen ist Nick Bier. Gerade einmal drei Tage ist es her, dass der<br />

24-Jährige in der Wolfenbütteler Lindenhalle seine Premiere als<br />

Profi feiern durfte. Doch eine aufgeplatzte Lippe oder eine Schwellung<br />

am Jochbein – davon ist in seinem Gesicht nichts zu sehen.<br />

„War ja auch nur kurz“, meint der 24-jährige Bier schmunzelnd,<br />

dessen Gegner Pavel Herman aus Dresden bereits nach der ersten<br />

Runde aufgeben musste. „Und unsere Devise ist ja auch: nicht treffen<br />

lassen, dafür selbst treffen“, verdeutlicht Gifhorns Ausnahmeboxer.<br />

Im Interview mit Jens Neumann aus dem <strong>KURT</strong>-Team spricht<br />

er über die konzentrierte Vorbereitung, der Schlag, der seinem Gegner<br />

die Rippen brach, und den großen Traum von Olympia 2028.<br />

Nick Bier (rechts)<br />

bezwang seinen<br />

Gegner Pavel<br />

Herman schon<br />

in der ersten<br />

Runde.<br />

Foto: Stefan Lohmann<br />

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Boxen wird<br />

präsentiert von<br />

Nick, wie war das Gefühl, zum<br />

ersten Mal als Box-Profi in den<br />

Ring zu steigen?<br />

Es war schon sehr aufregend.<br />

Dabei war ich im Vorfeld gar<br />

nicht nervös. Aber als ich meine<br />

ganzen Leute da in der Halle<br />

gesehen habe, bin ich schon<br />

nervös geworden. Ich hatte<br />

nicht damit gerechnet, dass so<br />

viele Fans nach Wolfenbüttel<br />

kommen, um mich zu unterstützen.<br />

Was ist der große Unterschied<br />

zwischen einem Amateur- und<br />

einem Profikampf?<br />

Das Tempo ist komplett anders.<br />

Bei den Profis schaust<br />

Du Dir den Gegner erst genau<br />

an, bevor Du etwas Falsches<br />

machst.<br />

Außerdem habe ich erstmals<br />

mit Oberkörper frei geboxt –<br />

und ich muss sagen: Das fühlt<br />

sich wirklich Hammer an! Die<br />

Box-Handschuhe bei den Profis<br />

sind zudem dünner als bei<br />

den Amateuren. Das ist wohl<br />

auch der Grund, warum ich<br />

meinem Gegner wahrscheinlich<br />

die Rippen gebrochen<br />

habe.<br />

Hast Du Dich anders vorbereitet?<br />

Es ist alles viel strukturierter,<br />

viel intensiver. Alles, was ich<br />

als Amateur im Training gemacht<br />

habe, mache ich nun<br />

doppelt so viel. Man hat weniger<br />

Pausen, mehrere Sparringspartner,<br />

trainiert auf zehn<br />

Runden oder mehr.<br />

Meine Motivation ist jetzt<br />

eine ganz andere als zuvor bei<br />

den Amateuren, wo meine Gewichtsklasse<br />

weggefallen ist.<br />

Ich hatte da kein Ziel mehr,<br />

auf das ich hätte hinarbeiten<br />

können.<br />

Du bist vom Deutschen Boxsport-<br />

Verband freigestellt für die Profis,<br />

darfst dort bis zu 15 Kämpfe<br />

bestreiten. Allerdings heißt das<br />

auch: Du darfst Dir keinen<br />

Manager suchen.<br />

Das ist richtig, das verbietet<br />

der DBV. Ich muss mich also<br />

selbst um Sponsoren kümmern,<br />

damit meine Gegner »<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


68 Boxen Boxen 69<br />

» bezahlt werden können –<br />

Gage, Unterkunft, alles, was<br />

dazu gehört. Und die sind nicht<br />

gerade billig. Vor allem, wenn<br />

Du gegen welche boxen willst,<br />

die nicht gleich umfallen.<br />

Dein Kampfname ist Wonderkid,<br />

auf Deutsch: Wunderkind. Wie<br />

kommt dieser denn zustande?<br />

Das ist eine sehr lange Geschichte.<br />

Ich hatte als Kind<br />

einen Schicksalsschlag. Als ich<br />

sechs Jahre alt war, hatte ich<br />

Fieberkrämpfe und wurde bereits<br />

für fünf Minuten für tot<br />

erklärt. Ich konnte aber wiederbelebt<br />

werden. Das war wie<br />

ein Wunder – darauf bezieht<br />

sich der Kampfname. Gott hat<br />

mir das Durchhaltevermögen<br />

und das Talent geschenkt.<br />

Wie bist Du dann zum Boxen<br />

gekommen?<br />

Mein Papa war selbst ein Box-<br />

Fan, hat sich die großen Kämpfe<br />

von den Klitschkos, Axel<br />

Schulz oder Sven Ottke alle im<br />

Fernsehen angeguckt. Ich war<br />

da gerade mal zehn Monate alt,<br />

habe um 23 Uhr bei Papa auf<br />

dem Schoß gesessen und war<br />

ganz unruhig. Ich bin da rumgesprungen,<br />

habe die Schläge<br />

im Fernsehen mit meinen Augen<br />

verfolgt und habe darauf<br />

reagiert. Mein Vater hat schon<br />

gedacht, ich wäre hyperaktiv.<br />

Damit war ja klar, dass der Weg<br />

in den Ring führt, oder?<br />

Nein, ich habe erst Karate ausprobiert<br />

– aber das war gar<br />

nicht meins. Als ich drei Jahre<br />

alt war, konnte ich schon mit<br />

einer Hand Radschläge machen<br />

und Vorwärtssaltos. Ich<br />

bin dann zum Kickboxen gegangen,<br />

zu Alexander Melcher<br />

nach Isenbüttel. Der hat mir<br />

die Basics beigebracht. Und<br />

parallel dazu hat mein heutiger<br />

Trainer Vitali Boot dort ein<br />

Boxstudio aufgemacht.<br />

Klingt so, als hättest Du in beiden<br />

Sportarten Karriere machen<br />

können.<br />

Ich bin in einem Jahr Deutscher<br />

Meister im Kickboxen<br />

und im Boxen geworden, habe<br />

in beiden Sportarten eine Einladung<br />

für die Nationalmannschaft<br />

bekommen. Aber Kickboxen<br />

war nicht olympisch. Da<br />

hättest Du alles selbst finanzieren<br />

müssen. Wegen Olympia<br />

habe ich mich dann für das<br />

Boxen entschieden – Olympia<br />

war schon als Kind mein großer<br />

Traum.<br />

Ist das heute auch noch so?<br />

Ja! Die Olympischen Spiele<br />

2024 in Paris sind für mich<br />

nicht mehr möglich, in meiner<br />

neuen Gewichtsklasse<br />

haben wir zwei Kandidaten.<br />

Aber okay, wenn ich noch eine<br />

Einladung bekommen sollte,<br />

würde ich sie annehmen.<br />

Deswegen ist Olympia 2028 in<br />

Los Angeles nun mein großes<br />

Ziel.<br />

Aufgrund eines Streits<br />

zwischen dem Internationalen<br />

Olympischen Komitee und »<br />

Alle für Nick: Die Unterstützung für Gifhorns Ausnahmeboxer bei seinem<br />

Profi-Debüt in Wolfenbüttel war überwältigend.<br />

Foto: Stefan Lohmann<br />

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70 Boxen<br />

Seitenkopf<br />

71<br />

Menschen Nick Bier.<br />

Was zeichnet Dich aus?<br />

Ich bin ein zielstrebiger junger<br />

Mann, der als Dreijähriger mit<br />

dem Boxen angefangen und<br />

in den letzten 21 Jahren viel<br />

in seinen Sport investiert hat.<br />

Zurzeit bin ich bei Volkswagen<br />

in der Sportfördergruppe. Ich<br />

gehe zweimal in der Woche<br />

arbeiten, bin Anlagenführer in<br />

Halle 54. Und die restliche Zeit<br />

trainiere ich.<br />

Wenn er gerade nicht arbeitet, dann ist Nick Bier beim Training. Sein<br />

großer Traum ist weiterhin die Teilnahme bei Olympia 2028. Foto: Sebastian Priebe<br />

» dem Box-Weltverband wegen<br />

Korruption und Wettbewerbsverzerrung<br />

ist Boxen aktuell<br />

kein Teil der Sommerspiele 2028.<br />

Wie interessiert verfolgst Du diesen<br />

Disput, wie stehst Du dazu?<br />

Es ist große Scheiße, dass sich<br />

die Politik in den Sport einmischen<br />

muss. Politik gehört<br />

nicht in den Sport. Ich hoffe,<br />

dass Boxen olympisch bleibt.<br />

Wenn dieser Sport dort verschwindet,<br />

dann ist Olympia<br />

nicht mehr Olympia.<br />

Andere Sache: Schlagstark,<br />

beweglich, dynamisch – das<br />

ist der Boxer Nick Bier, dem<br />

alle gerne zujubeln. Beschreib<br />

uns doch mal bitte kurz den<br />

Welche sportliche Schlagzeile<br />

würdest Du <strong>2025</strong> am liebsten<br />

über Dich lesen?<br />

„Nick Bier ist Deutscher Meister<br />

bei den Profis!“ – das wäre<br />

großartig. Mein Ziel in der Zukunft<br />

ist, Weltmeister zu werden.<br />

Früher war ich als junger<br />

Boxer heiß auf Pokale – heute<br />

interessieren mich nur noch<br />

die Meistergürtel.<br />

Gifhorns ehemaliger Europameister<br />

Eduard Gutknecht<br />

kam irgendwann mal mit dem<br />

originalen EBU-Gürtel zu uns<br />

zum Training – das hat mich<br />

enorm angespornt.<br />

Sei sportlich und fair.<br />

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<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


72 Vereinsportrait Vereinsportrait 73<br />

Wir sind alle Gifhorner, die<br />

hier aufgewachsen sind<br />

Der Traditionsclub Gifhorn ist sportlich erfolgreich und sozial engagiert<br />

Noch spielen die<br />

Fußballer des T.C.<br />

Gifhorn in der<br />

1. Kreisklasse Staffel<br />

2. Doch der Aufstieg<br />

in die Kreisliga<br />

ist ihnen kaum noch<br />

zu nehmen.<br />

Der Gifhorner Traditionsverein, er hat rund 2400 Mitglieder, ist<br />

der größte Verein des Landkreises und kann bereits auf 163 Jahre<br />

zurückblicken. Na klar, gemeint ist damit der MTV, der Männer-Turn-<br />

Verein von 1861. Doch hier ist nicht die Rede vom Traditionsverein<br />

aus Gifhorn, sondern vom Traditionsclub Gifhorn, abgekürzt T.C.<br />

– und den gibt es erst seit knapp fünf Jahren. 2019 wurde der neue<br />

Verein gegründet und ist auf dem besten Weg, die damals selbst<br />

gesteckten Ziele punktgenau zu erreichen.<br />

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Von Jens Neumann<br />

Während der MTV mit mehr<br />

als 1000 weiblichen Mitgliedern<br />

seinem ursprünglichen<br />

Namen heutzutage kaum noch<br />

gerecht wird, hätte der T.C.<br />

allen Grund diesen Namen zu<br />

tragen. „Wir sind ein reiner<br />

Fußballverein, leider ein reiner<br />

Männerverein“, sagt Schriftführer<br />

Mustafa Ergül und<br />

merkt schmunzelnd an: „Wir<br />

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haben keine aktive Sportlerin<br />

oder Betreuerin. Aber Zuschauerinnen<br />

haben wir.“<br />

Und auf die darf sich der<br />

Traditionsclub auch verlassen.<br />

Schließlich handelt es sich<br />

dabei um die Mütter, Frauen,<br />

Freundinnen oder Verwandte<br />

der Fußballer. Sie unterstützen<br />

den kleinen Verein mit<br />

seinen rund 60 Mitgliedern<br />

organisatorisch und sorgen<br />

dafür, dass sich der<br />

T.C. einen Satz getrost<br />

auf die Fahnen<br />

schreiben<br />

darf: „Wir sind<br />

familiär.“<br />

Bestes Beispiel<br />

dafür: Zwei<br />

Schwestern, die<br />

Arslan-Schwestern,<br />

gestalteten gemeinsam<br />

das neue Vereinslogo.<br />

„Wir wollten weg<br />

vom Tiger hin zum Lorbeerkranz<br />

und Stern“, verdeutlicht<br />

Ergül. Der Lorbeerkranz<br />

symbolisiert den erfolgreichen<br />

Start des Vereins – der<br />

Stern steht als historisches<br />

Sinnbild für die Navigation in<br />

der Schifffahrt, „als Orientierungspunkt<br />

für unsere Mitglieder<br />

und Unterstützer“.<br />

Als der T.C. 2019 gegründet<br />

wurde, war Ergül selbst noch<br />

nicht dabei. Wie es damals<br />

dazu kam, weiß er allerdings<br />

genau. „Es waren Kumpels, die<br />

kicken und<br />

ein soziales<br />

2019<br />

Projekt aufbauen<br />

wollten“,<br />

beschreibt Ergül.<br />

Die Gründungsmitglieder<br />

waren Hasan-Ali Özdemir<br />

(Vorsitzender), Tolga<br />

Elagöz (stellvertretender Vorsitzender),<br />

Ibrahim Maden<br />

(Schriftführer und Trainer),<br />

Osman Özdemir (Co-Trainer),<br />

Eyüp Karaduman (Spartenleiter)<br />

und Hakan Aydogmus.<br />

„Wir wollen möglichst<br />

schnell raus aus den Kreisklassen“<br />

– mit diesen Worten war<br />

Hasan-Ali Özdemir damals angetreten.<br />

Als Vorsitzender und<br />

spielender Co-Trainer hatte<br />

er mit seinen Mitstreitern einen<br />

Fünf-Jahres-Plan aufgestellt,<br />

den der T.C. Gifhorn in<br />

diesem Sommer punktgenau<br />

erfüllen könnte: mit dem Aufstieg<br />

der ersten Mannschaft in<br />

die Kreisliga. Als Spitzenreiter<br />

der 1. Kreisklasse 2 sind die<br />

Gifhorner auf Kurs in Richtung<br />

Kreis-Oberhaus – und damit<br />

raus aus den Kreisklassen.<br />

„In den Anfangsjahren haben<br />

unser ehemaliger Trainer<br />

Ibrahim Maden und die ersten<br />

25 Spieler den Grundstein<br />

für den sportlichen Erfolg gelegt“,<br />

hebt Ergül hervor. „Die<br />

Spieler wurden beim MTV,<br />

bei der SV Gifhorn, in Gamsen<br />

oder Kästorf ausgebildet.<br />

Viele kannten sich über ein<br />

Jahrzehnt.“ Auf diesem Fundament<br />

bauten die Trainer Abdelmajid<br />

El Boujattoui und »<br />

<strong>KURT</strong>


74 Vereinsportrait<br />

Seitenkopf<br />

75<br />

Sie führen den T.C. Gifhorn mit ihrer Vorstandsarbeit: Mustafa Ergül (von<br />

links), Ali Akdeniz und Emir-Fırat Kekeç.<br />

» Osman Özdemir, der aktuelle<br />

Coach, auf.<br />

Doch wie kam letztlich auch<br />

der Name Traditionsclub zustande,<br />

über den „selbst ein<br />

wenig geschmunzelt“ wurde.<br />

„Wir sind alles Gifhorner, die<br />

hier geboren und aufgewachsen<br />

sind“, unterstreicht Mustafa<br />

Ergül. Gifhorner, die eben<br />

traditionell in Gifhorn kicken –<br />

und schon wurde es kein Fußballclub<br />

(FC) oder -klub (FK),<br />

sondern der T.C. „Das springt<br />

so ein bisschen aus der Reihe.“<br />

Im sportlichen Bereich ist<br />

der Traditionsclub, der seine<br />

Spiele und Trainingseinheiten<br />

auf dem Sportplatz an der<br />

Adam-Riese-Schule absolviert<br />

und eine zweite Herren-<br />

Mannschaft im Spielbetrieb<br />

hat, auf dem besten Weg, seine<br />

selbst gesteckten Ziele aus dem<br />

Gründungsjahr zu erreichen.<br />

Und auch in puncto „soziale<br />

Projekte“ machte der kleine<br />

Verein gleich mehrfach auf<br />

sich aufmerksam.<br />

2022 veranstaltete der T.C.<br />

ein Benefizspiel, um sich gebührend<br />

von zwei Fans zu verabschieden,<br />

die während der<br />

Corona-Zeit verstorben waren.<br />

Mehr als 600 Zuschauer waren<br />

für die gute Sache dabei. Ein<br />

Teil des Erlöses wurde dazu<br />

verwendet, einen Brunnen in<br />

Bangladesch zu eröffnen, an<br />

dem auf einer Tafel die Namen<br />

der beiden verstorbenen T.C.-<br />

Fans zu lesen sind. 2000 Euro<br />

spendete der Verein zudem an<br />

„Familien in der Türkei, die es<br />

sehr nötig haben“, wie Hasan-<br />

Ali Özdemir damals erklärte.<br />

Ein Jahr später folgte das<br />

große Benefizturnier, das der<br />

T.C. und der SV Welat Gifhorn<br />

gemeinsam ausrichteten unter<br />

dem Motto „Hand in Hand für<br />

die Erdbebenopfer“ in der Türkei<br />

und in Syrien. Und Ende<br />

2023 packten die Gifhorner<br />

dann vor Ort an und unterstützten<br />

den Tagestreff Moin<br />

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76 Vereinsportrait<br />

Seitenkopf<br />

77<br />

» Gesellschaft, indem der Verein<br />

gemeinsam mit seinem<br />

Sponsor Tatses Imbiss &<br />

Restaurant das Mittagessen<br />

sowie Getränke<br />

für die Weihnachtsfeier<br />

sponserte. Damit wollte<br />

der Traditionsclub, der<br />

mit dem „Tradition Cup“<br />

zudem längst ein eigenes<br />

Hallenturnier anbietet,<br />

aufs Thema Armut in unserer<br />

Region aufmerksam machen.<br />

Mittlerweile hat sich das<br />

Personalkarussell gehörig gedreht<br />

beim T.C. Gifhorn – sowohl<br />

bei den Spielern, aber<br />

eben auch bei den Funktionären.<br />

Die Gründungsmitglieder<br />

mit Hasan-Ali Özdemir an der<br />

Spitze leiteten selbst einen Generationswechsel<br />

ein.<br />

„Mit dieser personellen<br />

Neuausrichtung wollten wir<br />

den jungen und dynamischen<br />

Charakter beibehalten“, sagt<br />

Schriftführer Mustafa Ergül.<br />

Ali Akdeniz trat erst jüngst<br />

im Februar 2024 das Amt des<br />

Der T.C. Gifhorn treibt soziale<br />

Projekte voran: Emir-Firat Kekec<br />

bei der Essensausgabe im<br />

Tagestreff Moin Moin.<br />

Vorsitzenden an, sein<br />

Stellvertreter ist Emir-<br />

Fırat Kekeç.<br />

Eine echte Heimat fehlt<br />

dem Club allerdings noch<br />

– „wir haben ja kein Vereinsheim.<br />

Das ist noch eine<br />

Herausforderung“, verdeutlicht<br />

Ergül. „Und ein Stammlokal<br />

haben wir auch nicht. Wir<br />

versuchen aber viel in Gifhorn<br />

zu machen“, sagt er. Passend<br />

zu einem Verein, dessen Tradition<br />

eben in der Stadt Gifhorn<br />

begründet ist.<br />

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78 Fußball – Landesliga Fußball – Landesliga 79<br />

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Mit starken Leistungen und vielen<br />

Toren stieg der TSV Hillerse vor rund<br />

einem Jahr hochverdient in die Landesliga<br />

auf. Die Kicker von der Oker<br />

werden sich allerdings kein zweites<br />

Jahr in der Landesliga behaupten dürfen.<br />

„Wir wollen die Saison vernünftig<br />

zu Ende bringen“, betonte Trainer<br />

Julian Wildemann nach dem 0:4 an<br />

Himmelfahrt beim MTV Gifhorn.<br />

Rechnerisch stand der Abstieg des<br />

Tabellenvorletzten dann nach dem<br />

2:2-Remis gegen den VfL Wahrenholz<br />

fest. „Man hat gesehen, dass bei<br />

beiden Mannschaften die Luft raus<br />

ist“, gestand Coach Wildemann. Ein<br />

Ziel für den restlichen Saisonverlauf<br />

könnte aus Sicht der Hillerser dennoch<br />

sein, den VfL noch zu überholen,<br />

um die Saison immerhin nicht als Tabellenvorletzter<br />

zu beenden.<br />

Ein Abrutschen nach ganz<br />

unten droht indes nicht mehr.<br />

Praktisch seit Saisonbeginn<br />

ist der Lehndorfer TSV das<br />

schwächste Team der Liga.<br />

Abschiedstournee vor dem<br />

Abstieg in die<br />

Bezirksliga<br />

Der Aufstieg<br />

in die Landesliga<br />

2022 war<br />

eine Sensation,<br />

der Klassenerhalt<br />

2023 ebenfalls. Dieses<br />

Kunststück werden die Fußballer<br />

des VfL Wahrenholz allerdings<br />

nicht wiederholen können. Ein Hoch<br />

mit drei Siegen in Folge und insgesamt<br />

16 Punkten aus zehn Spielen im<br />

Jahr 2024 ließ die Schwarz-Gelben<br />

noch einmal hoffen.<br />

Diese Hoffnung ist mittlerweile<br />

nicht mehr vorhanden. „Wir befinden<br />

uns auf einer Abschiedstournee“,<br />

sah Trainer Sebastian Ludwig<br />

ein. Zum Abschluss trifft der VfL auf<br />

die als Meister feststehende U23 von<br />

Eintracht Braunschweig.<br />

Der VfL Wahrenholz (im Bild Simon Janetzko)<br />

wird den erneuten Klassenerhalt<br />

nicht schaffen.<br />

Hoffnungsbringer Holger Ringe stärkt MTV<br />

Mit ihrem neuen Trainer stehen die Gifhorner kurz vor dem Klassenerhalt<br />

Es gab Phasen in dieser Saison,<br />

da sah es verdammt düster aus<br />

für den MTV Gifhorn. Mit Holger<br />

Ringe, der das Traineramt<br />

übernahm, kehrte der Erfolg<br />

an die Flutmulde zurück. Die<br />

Folge: Die Schwarz-Gelben<br />

dürfen im Abstiegskampf optimistisch<br />

in die letzten Wochen<br />

der Saison gehen.<br />

Da es aller Wahrscheinlichkeit<br />

nach nur fünf Absteiger<br />

in die Bezirksliga geben wird,<br />

ist die Ausgangsposition der<br />

Ringe-Elf dank der erfolgreichen<br />

Wochen zuletzt – einem<br />

4:0-Derbyerfolg gegen den<br />

TSV Hillerse inklusive – ordentlich.<br />

Klar<br />

ist aber<br />

auch: Die<br />

Gegner,<br />

die noch<br />

kommen,<br />

Dass es für den SSV Kästorf<br />

nicht um den Klassenerhalt<br />

gehen würde, war frühzeitig<br />

klar. Das ist ein Verdienst<br />

des Fußball-<br />

Landesligisten von<br />

Trainer Heinz-Günter<br />

Scheil. Auf welchem<br />

Platz die Rot-Weißen<br />

ins Ziel kommen, ist<br />

dennoch absolut offen.<br />

Zu erreichen ist der<br />

vierte Rang, auf dem der SSV<br />

zwischenzeitig stand, allerdings<br />

noch. In einem ausgegli-<br />

Charlie Kolmer (links) und der MTV Gifhorn haben alle Chancen auf den<br />

Klassenerhalt, Hillerse (rechts Jannis Ortmann) steht als Absteiger fest.<br />

sind entweder im oberen Segment<br />

der Tabelle zu finden<br />

oder aber direkte Konkurrenten<br />

um den Klassenerhalt.<br />

Mit Geschenken in den letzten<br />

Saisonwochen darf der<br />

SSV Kästorf: Belohnung für gute Saison<br />

chenen Mittelfeld der Tabelle<br />

ist es aber auch möglich, noch<br />

bis auf Platz zehn durchgereicht<br />

zu werden. Das<br />

wäre eine Platzierung,<br />

die die Kästorfer<br />

nach einer solchen<br />

Saison allerdings<br />

nicht verdient hätten.<br />

Ein paar Punkte<br />

mehr sollen also in den<br />

letzten Wochen der Saison<br />

noch her, um sich in Form<br />

der Platzierung für eine starke<br />

Spielzeit zu belohnen.<br />

MTV vonseiten seiner Gegner<br />

also nicht rechnen. Alles<br />

könnte auf einen Showdown<br />

am 9. Juni beim ebenfalls abstiegsbedrohten<br />

FC Türk Gücü<br />

Helmstedt hinauslaufen.<br />

Robin Dybizbanski (links), Dimitrios<br />

Tsampasis (Mitte) und die<br />

Kästorfer kämpfen um die bestmögliche<br />

Platzierung.<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


80 Fußball – Bezirksliga Fußball – Bezirksliga 81<br />

Für den Aufstieg hat die Kraft nicht gereicht<br />

Belastung für MTV Isenbüttel nach Marathon-Programm im Frühling zu groß<br />

Die Fußballer des MTV Isenbüttel<br />

sind zweifelsohne die<br />

Marathon-Männer der Bezirksliga.<br />

Zur Winterpause<br />

hatten die Hehlenrieder gerade<br />

einmal zehn Partien absolviert,<br />

die ersten Monate des<br />

Fußballjahres 2024 hatten es<br />

so richtig in sich.<br />

Aufgrund der wenigen<br />

Begegnungen starteten die<br />

Isenbütteler im Tabellenmittelfeld<br />

spät wieder durch und<br />

untermauerten schnell ihre<br />

Ansprüche, im oberen Bereich<br />

der Tabelle zu landen. Beim<br />

vierten Sieg in Folge – ein<br />

1:0 gegen den VfR Wilsche-<br />

Neubokel am Karsamstag –<br />

verletzte sich Top-Stürmer<br />

Jan-Philipp Helms allerdings<br />

schwerer im Gesicht.<br />

Sein Fehlen sollte sich schon<br />

bald bemerkbar machen, zumal<br />

die Isenbütteler der hohen<br />

Belastung irgendwann<br />

Tribut zollen mussten. Ende<br />

April hatten sie<br />

acht Spiele<br />

in 30 Tagen<br />

absolviert,<br />

der Sprung<br />

nach ganz<br />

oben war<br />

M T V<br />

ISENBÜT TEL<br />

Jan-Philipp Helms (in Blau) fiel lange aus und feierte erst gegen den<br />

SSV Vorsfelde II Mitte Mai sein Bezirksliga-Comeback.<br />

nach einigen Remis und dem<br />

0:2 beim inzwischen als Meister<br />

feststehenden VfB Fallersleben<br />

nicht mehr möglich.<br />

Mitte Mai stand erstmals<br />

seit langer Zeit kein Spiel unter<br />

der Woche an. „Wir waren<br />

der Meinung, dass eine Woche<br />

ausreicht, um die Akkus wieder<br />

aufzuladen und konkurrenzfähig<br />

zu sein“, sagt MTV-Trainer<br />

Marco Ament rückblickend.<br />

Doch die Isenbütteler wurden<br />

eines Besseren belehrt und<br />

kassierten eine 0:2-Niederlage<br />

im Duell um den dritten<br />

Tabellenplatz gegen den SSV<br />

Vorsfelde II. Immerhin: Jan-<br />

Philipp Helms kehrte dabei auf<br />

den Platz zurück.<br />

Abstieg für Groß Oesingen:<br />

Es fehlte einfach die Klasse<br />

GROSS<br />

OESINGEN<br />

Nach dem Aufstieg 2022 spielte<br />

der SV Groß Oesingen eine hervorragende<br />

erste Saison in der Fußball-Bezirksliga<br />

und ärgerte zum Teil sogar die Spitzengruppe.<br />

Etwa ein Jahr später ist von dieser Euphorie<br />

nichts mehr zu spüren – im Gegenteil. Nach<br />

dem Rückzug des SV Barnstorf steht die Mannschaft<br />

von Torben König als erster sportlicher<br />

Absteiger fest.<br />

In den entscheidenden Duellen waren die<br />

Oesinger schlichtweg nicht gut genug. Sie verloren<br />

zu Hause gegen den SV Grün-Weiß Calberlah<br />

(1:2), im klassischen Sechs-Punkte-Spiel<br />

beim WSV Wendschott holten sie einen schmeichelhaften<br />

Punkt – hatten aber vom Elfmeterpunkt<br />

in der Nachspielzeit die Chance auf den<br />

Sieg ausgelassen. Somit geht‘s für das Team aus<br />

dem Nordkreis nach zwei Jahren auf Bezirksebene<br />

nun schon wieder zurück in die Kreisliga.<br />

Unter anderem die 1:2-Niederlage gegen<br />

Calberlah konnte sich der SV Groß Oesingen<br />

(in Blau) nicht erlauben.<br />

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Petry will die Saison<br />

nicht austrudeln lassen<br />

Für die SV Gifhorn ging es<br />

schon früh um nichts mehr.<br />

Auch das könnte ein Grund<br />

für die schwankenden Leistungen<br />

der eigentlich hochkarätig<br />

besetzten Eyßelheider<br />

gewesen sein. Leistungen wie<br />

die beim 2:4 zu Hause gegen<br />

Kellerkind WSV Wendschott<br />

konnte und wollte Trainer<br />

Mario Petry dennoch nicht<br />

akzeptieren. „Wir müssen<br />

uns überlegen, ob wir die<br />

Saison austrudeln lassen oder<br />

dahin zurückkehren wollen,<br />

wo wir schon waren“, sagte<br />

Petry seinerzeit. Eines scheint<br />

jedenfalls klar: Der Coach<br />

will im tabellarisch gesehen<br />

bedeutungslosen Saisonendspurt<br />

wenigstens<br />

noch beherzte<br />

Auftritte seiner<br />

Elf sehen.<br />

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regional handeln<br />

Nach vielen Personalsorgen und vielen sieglosen<br />

Spielen muss der FC Schwülper dringend gewinnen,<br />

um noch den Abstieg abzuwenden.<br />

Der SV Grün-Weiß Calberlah hat sich nach der Winterpause<br />

unter dem neuen Trainer Philip Plagge gesteigert.<br />

Sogar der Klassenerhalt scheint besiegelt.<br />

Für den VfR Wilsche-Neubokel ging es schon früh in<br />

der Rückrunde um nicht mehr viel. Das nächste Ziel ist<br />

nun ein einstelliger Tabellenplatz.<br />

Der FC Brome geriet ebenfalls zu keiner Zeit in echte<br />

Abstiegsnöte. Die Burgherren punkteten immer dann,<br />

wenn es nötig wurden – auch das ist Qualität.<br />

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82 Fußball – Kreisliga Fußball – Kreisliga 83<br />

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Nach Pokal-Aus: Jetzt will Gamsen<br />

erst recht Kreismeister werden<br />

Eigentlich steht der MTV Gamsen seit<br />

Saisonbeginn unangefochten an der<br />

Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga. Aber<br />

Anfang April rumorte es – Trainer Ralf<br />

Schmidt nahm für viele überraschend<br />

seinen Hut. Sein Nachfolger wurde<br />

Altherren-Spieler Johannes Michel. Doch<br />

auch mit neuem Coach behauptete sich<br />

der MTV an der Spitze:<br />

Zwar ist er nach dem 1:2<br />

in Hankensbüttel raus<br />

aus dem Kreispokal-<br />

Halbfinale, doch in der<br />

Liga geht der Titelzweikampf<br />

mit dem HSV in<br />

die heiße Endphase.<br />

SV Welat: Gifhorner<br />

haben Resthoffnung<br />

Am 14. April schien es so, als sei<br />

der SV Welat Gifhorn – Tabellenvorletzter<br />

in der Fußball-Kreisliga – nicht<br />

mehr zu retten. Er unterlag dem SV Triangel<br />

im Kellerduell mit 2:3. Was folgte,<br />

waren 13 Punkte aus den kommenden<br />

Spielen. Damit sicherten<br />

sich die Mühlenstädter in den<br />

verbleibenden zwei Partien nun<br />

doch noch eine kleine Chance<br />

auf den Klassenverbleib.<br />

Dem SV Welat (am Ball) bleibt ein<br />

Fünkchen Resthoffnung, was den<br />

Klassenerhalt angeht.<br />

TuS Müden-Dieckhorst macht<br />

den Klassenerhalt fast perfekt<br />

Einen „absolut verdienten 3:0-Sieg“ sah Sven-<br />

Arne Börner, Trainer des Kreisligisten TuS<br />

Müden-Dieckhorst, im Kellerduell gegen den<br />

Wesendorfer SC. „Wir hatten mehr Ballbesitz<br />

und auch mehr Torchancen. Es war zwar kein<br />

überragendes Spiel von uns, aber die Überzeugung,<br />

das Spiel zu gewinnen, war da“,<br />

führte Börner aus. Drei Spieltage vor Schluss<br />

haben die Blau-Gelben damit komfortable<br />

neun Punkte Vorsprung<br />

auf den WSC. Der Klassenerhalt<br />

ist zwar rechnerisch noch<br />

nicht fix, doch Zweifel bestehen<br />

kaum noch.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Kai Olzem wird neuer Trainer bei TSV Vordorf<br />

Der 45-Jährige coachte zuvor Landesligist FT Braunschweig und SV Lengede<br />

Lange Zeit schien es so, als<br />

würde der TSV Vordorf mit<br />

seinem Trainer Thomas Simon<br />

nichts mit dem Abstiegskampf<br />

in der Fußball-<br />

Kreisliga zu tun haben. Im<br />

zweiten Saisonabschnitt<br />

gerieten die personalgebeutelten<br />

Papenteicher<br />

aber zunehmend in einen<br />

Abwärtsstrudel. Hinzu kamen<br />

Unstimmigkeiten zwischen<br />

Trainer und Vorstand,<br />

an dessen Ende der Rücktritt<br />

Simons Ende April stand. Die<br />

Suche nach einem Nachfolger<br />

dauerte jedoch nicht lange an.<br />

Bis zum Ende der laufenden<br />

Saison soll das Interimstrainer-Duo<br />

um Dominik Scheil<br />

und Sascha Münch den TSV<br />

Der HSV Hankensbüttel ist nicht nur Tabellenzweiter<br />

und Aufstiegskandidat, sondern stellt auch mit achtbaren<br />

99 Saisontreffern die beste Offensivreihe der Liga.<br />

Topteam VfL Knesebeck ist zwar aus dem Kreispokal<br />

ausgeschieden (2:3 in Westerbeck), dafür läuft‘s aber<br />

im Ligabetrieb nach der Winterpause so richtig rund.<br />

Der SV Westerbeck erreichte das Finale des Wittinger<br />

Kreispokals, aber in der Liga ist der Wurm drin. Fünf Niederlagen<br />

hagelte es in den letzten sechs Begegnungen.<br />

Die Fußballer des TSV Brechtorf setzen immer mal<br />

wieder ein Ausrufezeichen, etwa der 2:0-Erfolg beim<br />

SV Westerbeck.<br />

Dem TSV Hillerse II fehlt zwar weiterhin der eine oder<br />

andere Punkt zum endgültigen Klassenerhalt, dafür ist<br />

bereits beschlossene Sache, dass Trainer Lars David<br />

zum Saisonende den Kickern von der Oker aus privaten<br />

Gründen den Rücken kehren wird.<br />

Enttäuschung in Blau-Weiß: Die SV Leiferde steht als<br />

erster Absteiger fest.<br />

in ruhiges Fahrwasser führen.<br />

Mit Beginn der Spielzeit<br />

2024/25 bricht im Südkreis<br />

dann eine neue Zeitrechnung<br />

an: Kai Olzem heißt der neue<br />

Cheftrainer – und er ist ein<br />

Der Sportliche Leiter Daniel Unger<br />

(links) und die Vorstandsmitglieder<br />

Dennis Busch (rechts) sowie<br />

Torgard Liebich (2. von rechts)<br />

präsentieren mit Kai Olzem<br />

den Cheftrainer für die neue<br />

Spielzeit beim TSV Vordorf.<br />

echter Hochkaräter. Stationen<br />

bei den Landesligisten<br />

FT Braunschweig sowie<br />

zuletzt SV Lengede zieren seine<br />

Vita. Ab dem 1. Juli soll der<br />

45-Jährige den TSV Vordorf in<br />

eine glorreiche<br />

Zukunft führen<br />

– am besten<br />

mit einem<br />

erfolgreichen<br />

Start in der<br />

Kreisliga.<br />

Die SV Meinersen wurde von einem Spitzenteam der<br />

Vorsaison zu einem Kellerkind in der laufenden. Immerhin:<br />

Der 4:3-Sieg gegen Rühen verschaffte dem Team<br />

um Trainer Ron Glindemann zumindest ein wenig Luft.<br />

Bezirksliga-Absteiger FSV Adenbüttel-Rethen zeigte<br />

sich zuletzt formverbessert und erreichte drei Siege in<br />

den vergangenen fünf Partien.<br />

Der SV Triangel hatte einen bombastischen Lauf im<br />

Laufe des zweiten Saisonabschnitts. Nach den Pleiten<br />

in Hankensbüttel (0:10) und gegen Adenbüttel-Rethen<br />

(1:2) müssen die Sinne im Abstiegskampf derweil wieder<br />

geschärft werden.<br />

Der SV Blau Weiß Rühen ist mit Torsten Thielemann<br />

an der Seitenlinie durchaus ambitioniert in die Spielzeit<br />

gestartet. Die Realität ist aber eine andere: Abstiegskampf<br />

statt Topteam.<br />

Für den Wesendorfer SC ist der Kampf um den Ligaverbleib<br />

keine Überraschung, denn auch in der vergangenen<br />

Serie ging‘s ums sportliche Überleben.<br />

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Vor wenigen Jahren hätte das<br />

noch niemand gedacht, aber der<br />

VfL Wittingen/Suderwittingen<br />

steht vor dem nächsten Abstieg.<br />

FC Germania Parsau kann den<br />

Aufstiegssekt schon kalt stellen<br />

Es könnte der vorentscheidende Spieltag<br />

im Kampf um die Meisterschaft in der<br />

1. Kreisklasse Staffel 1 gewesen sein: Drei<br />

Spieltage vor Saisonende gelang Primus FC<br />

Germania Parsau ein souveräner 5:0-Erfolg gegen den<br />

SV Tülau/Voitze. Weil der ärgste Verfolger, der FSV<br />

Vorhop-Schönewörde, mit 0:1 beim SV Tappenbeck unterlag,<br />

ist der Aufstieg in die Fußball-Kreisliga für die<br />

Germania zum Greifen nah. Maximal neun Zähler<br />

könnte der FSV noch holen. Dafür müssten die<br />

Parsauer auch zweimal patzen. Ein Szenario,<br />

welches eher unwahrscheinlich ist.<br />

Tiefer Fall: VfL Wittingen/Suderwittingen<br />

steht vor dem nächsten Abstieg<br />

Es ist fünf vor zwölf für die Kreisklassen-Fußballer<br />

des VfL Wittingen/Suderwittingen. Nach dem<br />

Abstieg aus der Kreisliga im vergangenen Sommer<br />

droht den Kickern aus der Brauereistadt ein Horrorszenario<br />

– das direkte Durchreichen in die 2. Kreisklasse.<br />

Die Ausgangssituation bei noch drei ausstehenden Spieltagen<br />

ist klar: Verlieren die Wittinger das Kellerduell beim<br />

SV Wagenhoff, der den ersten Nichtabstiegsrang innehat,<br />

ist der erneute Abstieg besiegelt.<br />

Wittingen / Suderwittingen<br />

Osman Özdemir tritt die Euphorie-Bremse<br />

Der T.C. Gifhorn ist nur noch vier Punkte vom Sprung in die Kreisliga entfernt<br />

Der Weg des T.C. Gifhorn in<br />

der 1. Fußball-Kreisklasse<br />

Staffel 2, er scheint klar vorgezeichnet<br />

zu sein. Nur noch drei<br />

Spiele hat der Spitzenreiter<br />

vor der Brust. Dabei scheinen<br />

die Meisterschaft und der damit<br />

verbundene Kreisliga-Aufstieg<br />

nur noch eine Frage der<br />

Zeit zu sein.<br />

Nach dem deutlichen 4:1-<br />

Sieg im Topspiel beim<br />

SSV Kästorf II haben<br />

die Mühlenstädter<br />

sechs Zähler Vorsprung<br />

auf den<br />

ärgsten Verfolger,<br />

der Bezirksliga-<br />

Reserve der SV<br />

Gifhorn. „Es war ein<br />

klares Ding, das wir eigentlich<br />

in den ersten zehn<br />

Minuten schon entschieden<br />

haben“, hob T.C.-Trainer Osman<br />

Özdemir hervor. „Da<br />

kam auch nicht mehr viel von<br />

2019<br />

Für den T.C. Gifhorn (in Schwarz) ist das Ziel Aufstieg in die<br />

Kreisliga in greifbare Nähe gerückt.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

den Kästorfern. Die<br />

Mannschaft hat es souverän<br />

gespielt und verwaltet.<br />

Das Gegentor passiert. Das ist<br />

ein grandioser Sieg für uns.“<br />

Das große Ziel, der Kreisliga-Aufstieg,<br />

ist nur noch vier<br />

Punkte entfernt, dennoch hebt<br />

Osman Özdemir den mahnenden<br />

Zeigefinger: „Erst, wenn<br />

es dingfest ist, werde ich mich<br />

freuen. Wir schauen von Spiel<br />

zu Spiel und haben noch harte<br />

Gegner vor uns.“<br />

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Was für ein enger Titelkampf zwischen den beiden<br />

Spitzenteams der 1. Fußball-Kreisklasse Staffel 1:<br />

Zur Winterpause sah schon alles danach aus, als sei<br />

der Tabellenführer FC Germania Parsau einfach nicht<br />

aufzuhalten. Die Mannschaft von Sören Henke gewann<br />

alle ihre Spiele im ersten Saisonabschnitt. Verfolger FSV<br />

Vorhop-Schönewörde punktete jedoch auch fleißig,<br />

und blieb zumindest stets im Windschatten. Nun aber<br />

scheint der FSV auf ein Wunder hoffen zu müssen.<br />

Zwar war Parsau auch in der Rückrunde ungeschlagen<br />

geblieben, die lange Siegesserie ist dennoch gerissen.<br />

Viermal teilte sich der FC Germania – unter anderem<br />

ein 2:2 im Topspiel gegen den FSV – die Punkte. Auf<br />

der anderen Seite blieb der ärgste Verfolger dran, bis<br />

zum Spiel beim SV Tappenbeck, als es eine womöglich<br />

vorentscheidende 0:1-Niederlage setzte.<br />

Spannung ist garantiert, wenn man auf den Abstiegskampf<br />

in der 1. Fußball-Kreisklasse Staffel 2 blickt.<br />

Vier Teams liefern sich ein Hauen und Stechen, um auch<br />

in der kommenden Saison zum Kreis der Südstaffel<br />

zu gehören. Eine Entscheidung ist dagegen bereits<br />

gefallen: Aufsteiger und Schlusslicht VfB Gravenhorst<br />

muss nach nur einem Jahr den bitteren Gang zurück in<br />

die 2. Kreisklasse antreten.<br />

Ein weiterer Absteiger wird also gesucht, und die<br />

Anwärter sind folgende: der TuS Seershausen/Ohof<br />

(25 Punkte), der VfL Rötgesbüttel (22), der TuS Neudorf-<br />

Platendorf (20) sowie der SV Volkse-Dalldorf (20). Die<br />

schlechtesten Karten haben derzeit die schwarz-gelben<br />

Volkser, die sich allerdings als Neuling wohl schon<br />

vor Saisonbeginn auf einen harten Abstiegskampf<br />

eingestellt hatten.<br />

<strong>KURT</strong>


86 Frauenfußball – Bezirksliga Frauenfußball – Landesliga 87<br />

Die FSG Schwülper (links) befindet sich in akuter Abstiegsgefahr,<br />

die SG Isenbüttel (rechts) ist gerettet.<br />

WILSCHE-<br />

NEUBOKEL<br />

1963<br />

Fußballerinnen aus<br />

Wilsche werden<br />

am Stolz gepackt<br />

Dass es für die Fußballerinnen<br />

vom VfR Wilsche-Neubokel<br />

in der Meisterrunde nicht reichen<br />

würde, um ganz oben mitzuspielen,<br />

war abzusehen. Als Tabellenletzter werden<br />

die Rot-Weißen die Saison aber<br />

nicht beenden wollen – so viel dürfte<br />

klar sein. Das Team wird also weiter<br />

Vollgas geben und den einen oder anderen<br />

Gegner ärgern wollen.<br />

FSG Schwülper: Das Torverhältnis<br />

könnte extrem wichtig werden<br />

In dieser Saison sammelte die FSG Schwülper-<br />

Vordorf-Adenbüttel-Rethen gerade einmal drei<br />

Punkte. Kein Wunder, dass sie bis zum Schluss<br />

um den Klassenerhalt zittern müssen. Es ist<br />

längst ein Duell mit dem VfB Peine entstanden<br />

– beide Teams gewannen ein direktes Duell.<br />

Das Torverhältnis spricht noch für die<br />

FSG, die aber gut beraten wäre, in<br />

den verbleibenden Spielen der<br />

Abstiegsrunde gegen die schon<br />

geretteten Teams zu punkten.<br />

Versöhnliches Ende für<br />

Isenbüttels Fußballerinnen<br />

Schon nach dem ersten Spieltag der<br />

Abstiegsrunde war die SG Isenbüttel/<br />

Meine rechnerisch gerettet. Den Titel<br />

Abstiegsrunden-Meisterschaft kann<br />

sich die Mannschaft von Trainer<br />

Florian Wolgast noch sichern<br />

– und wird das auch versuchen.<br />

Es wäre mindestens<br />

M T V<br />

ISENBÜT TEL<br />

ein versöhnliches Ende<br />

dieser Saison.<br />

Alles investiert und dafür belohnt<br />

Der VfL Wahrenholz befindet sich auf dem Weg in ein zweites Landesliga-Jahr<br />

Schon zu Saisonbeginn war<br />

klar, dass es für den Aufsteiger<br />

VfL Wahrenholz nur um den<br />

Klassenerhalt gehen würde. In<br />

der Winterpause betonte Trainer<br />

Michael Alms, alles dafür<br />

tun zu wollen, ein zweites<br />

Landesliga-Jahr zu sichern.<br />

Den Schwarz-Gelben fehlen –<br />

wenn überhaupt – nur noch<br />

wenige Zähler, um das große<br />

Ziel zu erreichen.<br />

Denn spätestens mit dem<br />

3:1-Erfolg vor wenigen Wochen<br />

beim Tabellenvorletzten<br />

SG Wulften/Lindau/Hattorf,<br />

auf dem ersten Abstiegsplatz<br />

zu finden,<br />

stellten die<br />

Schwarz-<br />

Gelben die<br />

Weichen.<br />

Dass sie<br />

überhaupt<br />

Der VfL Wahrenholz hatte bisher oft Grund zur Freude. Der Klassenerhalt<br />

könnte schon in Kürze der nächste sein.<br />

noch Punkte einfahren müssen,<br />

ist unwahrscheinlich. Der<br />

Vorsprung ist komfortabel.<br />

Ein weiteres Ziel für die<br />

Frauen könnte es sein, vor<br />

dem Kreisrivalen SG Hillerse/<br />

Leiferde ins Ziel zu kommen<br />

und somit das beste Team im<br />

gesamten Landkreis Gifhorn<br />

zu stellen.<br />

SG Hillerse/Leiferde holt die nötigen Punkte frühzeitig<br />

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Mit einer starken Phase zum<br />

Jahresende entfernte sich die<br />

SG Hillerse/Leiferde schnell<br />

aus den unteren Gefilden<br />

der Landesliga-<br />

Tabelle. Mit Beginn<br />

des neuen Jahres geht<br />

es für die Mannschaft<br />

von Trainerin Ivonn<br />

Lütge praktisch um<br />

nichts mehr. Die Spiele,<br />

die sie gewinnen muss, gewinnt<br />

sie. Ein Überraschungserfolg<br />

blieb auf der anderen<br />

Seite bisher aus.<br />

Was für den VfL Wahrenholz<br />

gilt, dürfte auch für die<br />

Spielgemeinschaft aus dem<br />

Südkreis gelten: Den<br />

Kreisrivalen hinter<br />

sich zu lassen, könnte<br />

der größte Ansporn<br />

für die letzten Wochen<br />

der Saison sein. Ein<br />

paar Punkte will die<br />

SG mit Sicherheit noch<br />

holen, um eine eher durchschnittliche<br />

zweite Landesliga-<br />

Saison mit vielen Personalsorgen<br />

versöhnlich zu beenden.<br />

Nina Laudien (rechts) und die<br />

SG Hillerse spielen eine durchschnittliche<br />

Saison, holen bisher<br />

aber stets die nötigen Punkte.<br />

<strong>KURT</strong><br />

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A-Junioren des MTV Gifhorn und der<br />

JSG Isenbüttel verzeichnen Aufwärtstrend<br />

Nach zwischenzeitlichen Sorgen in Richtung Abstieg<br />

ist die U19 des MTV Gifhorn mittlerweile mehr als<br />

nur gesichert. Die Mannschaft von Trainer Dirk Topf,<br />

mit dessen Übernahme der Aufstieg begann, peilt nun<br />

einen Platz unter den Top 5 in der Landesliga an. In<br />

der Bezirksliga spielen der JFV Kickers und die JSG<br />

Isenbüttel/Calberlah/Wasbüttel um die bestmögliche<br />

Platzierung, die JSG Papenteich hat sich indes ihre<br />

A<br />

Chance auf den Klassenerhalt erarbeitet – mit<br />

einer „fast perfekten Rückrunde“, wie sie Trainer<br />

Sven Liebich unlängst bezeichnete.<br />

Die U19 des MTV Gifhorn hat inzwischen<br />

wieder häufiger Grund zur Freude.<br />

Das Duell der bisherigen Saison: Der MTV Gifhorn (links) und Eintracht Braunschweig II bekämpfen sich auf<br />

hohem fußballerischen Niveau in zwei Wettbewerben.<br />

Foto: Sebastian Priebe<br />

Es könnte eine perfekte Saison werden<br />

Die U17 des MTV Gifhorn hat die Chance, Meister und Pokalsieger zu werden<br />

Diese Saison verläuft bisher<br />

einfach nur nach Wunsch für<br />

die U17-Fußballer des MTV<br />

Gifhorn. In der Landesliga<br />

sind sie auf einem guten Weg<br />

in Richtung Titel, ein solcher<br />

winkt den Talenten auch im<br />

Bezirkspokal.<br />

Die lassen in der Liga von<br />

Beginn an fast nichts anbrennen,<br />

zum emotionalen<br />

Highlight wurde der Last-<br />

Minute-Ausgleich im absoluten<br />

Spitzenspiel gegen Eintracht<br />

Braunschweig II vor<br />

wenigen Wochen (2:2). „Viel<br />

mehr war in dieser Saison<br />

bisher nicht zu holen“, unterstreicht<br />

Coach Chris Wimmer.<br />

„Ich bin natürlich mehr als nur<br />

zufrieden. Uns war bewusst,<br />

<strong>KURT</strong><br />

dass wir in der Spitzengruppe<br />

dabei sein würden. Dass wir<br />

aber so durchmarschiert sind,<br />

war nicht zu erwarten.“<br />

Kein Wunder also, dass der<br />

Trainer der Schwarz-Gelben<br />

noch viele weitere lobende<br />

Worte für sein Team findet.<br />

„Die Jungs sind die gesamte<br />

Saison über mega stabil.<br />

Alle haben in ihrer persönlichen<br />

Entwicklung und auch<br />

als Team einen großen Schritt<br />

nach vorne gemacht. Wir haben<br />

uns in unserem Jahrgang<br />

im niedersächsischen Bereich<br />

einen guten Namen gemacht<br />

und zählen zu den Top-Mannschaften“,<br />

meint Wimmer.<br />

Nun will der MTV diese<br />

Saison veredeln. Zur Meisterschaft<br />

fehlen nicht mehr viele<br />

Punkte, es folgt das Pokalfinale<br />

vor heimischer Kulisse gegen<br />

Eintracht II. „Wir hoffen,<br />

alle Spiele, die noch kommen,<br />

siegreich zu gestalten und diese<br />

historische Saison zu vergolden.<br />

Vielleicht können wir<br />

dann ja sogar zwei Titel unser<br />

Eigen nennen“, so Wimmer.<br />

Zuzutrauen ist es dieser souverän<br />

auftretenden Mannschaft,<br />

die im Juli wieder beim Gothia-Cup<br />

in Schweden an den<br />

Start gehen wird, in jedem Fall.<br />

U17-Pokalfinale: MTV Gifhorn –<br />

Eintracht Braunschweig II<br />

Samstag, 8. Juni, 15 Uhr<br />

GWG-Stadion<br />

Winkeler Straße 2, Gifhorn<br />

Gifhorner Zweikampf um die<br />

Bezirksliga-Krone der B-Junioren<br />

Nicht nur die U17 des MTV Gifhorn geht auf<br />

Titeljagd, auch die U16 kämpft noch um die<br />

Bezirksliga-Meisterschaft. Der vermutlich<br />

einzige Konkurrent, der mit mehr absolvierten<br />

Partien auch ein kleines Polster auf den<br />

MTV hat, ist ein Nachbar: Die Rede ist von<br />

der JSG Gifhorn Nord. Die ist aktuell in der<br />

Pole-Position und hat nur noch wenige Herausforderungen<br />

auf dem Weg zum<br />

B<br />

Titel zu meistern, der MTV ist aber<br />

alles andere als chancenlos.<br />

C<br />

Nach fünf Pleiten endlich ein<br />

Sieg für U15 des MTV Gifhorn<br />

Mit ihren starken Leistungen in der Landesliga<br />

qualifizierten sich die U15-Fußballer<br />

des MTV Gifhorn für die im neuen Jahr ausgetragene<br />

Niedersachsenliga. Dass dort ein<br />

anderer Wind weht, bekamen sie schnell zu<br />

spüren. Nach fünf Niederlagen in Serie zum<br />

Auftakt feierte die Elf von Trainer Gennaro<br />

Acunzo dann aber ihren ersten Achtungserfolg<br />

in Form eines 6:3-Heimsiegs über den<br />

JFV Edewecht. Damit ist klar, dass Gifhorn<br />

die Liga nicht als Schlusslicht beenden wird.<br />

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Danke liebe Ehrenamtliche – das hieß<br />

es bei der Stunde der stillen Stars in<br />

der Gifhorner Stadthalle. Gewürdigt<br />

wurden unersetzliche Engagierte aus<br />

unserer Stadt. Sportlerin des Jahres in der Kategorie Sportliche<br />

Leistung wurde Angelina Baron vom SSV Kästorf (Bild oben<br />

in der Mitte). Zwei erste Plätze gab‘s für Nachhaltige Arbeit:<br />

Werner Metz und Anja<br />

Carmosin-Kluge (unteres<br />

Bild, Mitte). Rosi Feierabend<br />

(mittleres Bild,<br />

links) erhielt den ersten<br />

Platz für Einbringung<br />

ins gesellschaftliche<br />

Leben.<br />

Schule ohne Rassismus, Schule<br />

mit Courage – unter diesem<br />

Motto stand eine Projektwoche<br />

an der Rischborn-Schule<br />

in Kästorf. Im Zentrum stand<br />

ein Spendenlauf zur Unterstützung<br />

der Seenotrettung im<br />

Mittelmeer. Jeder Teilnehmer<br />

lief so viele der 1,3 Kilometer<br />

langen Runden, wie er konnte<br />

– pro Runde gab‘s einen<br />

festen Betrag. Die Schüler<br />

fanden dafür zuvor<br />

eigene Sponsoren.<br />

Medaillenregen für<br />

Gifhorns Biathleten<br />

Was für eine Ausbeute!<br />

Mit 12 Medaillen kehrten<br />

4 Sommerbiathleten des USK<br />

Gifhorn von der Nordwestdeutschen<br />

Landesmeisterschaft<br />

zurück. Die Bedingungen<br />

waren anspruchsvoll, lag der<br />

Wettkampfplatz in Cuxhaven<br />

doch in unmittelbarer Nähe<br />

der Nordsee. Sonne, Wind und<br />

Regen wechselten sich fröhlich<br />

ab. Dennis Gerdau holte 3 mal<br />

Gold und 1 mal Silber, Friedrich<br />

Neubauer 3 mal Bronze, Christian<br />

Strohal 3 mal Gold und<br />

Nathalie Gerdau<br />

2 mal Silber.<br />

Kästorfs Rischborn-Schule läuft für die Seenotrettung<br />

<strong>KURT</strong><br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Schüler und Lehrkräfte –<br />

liefen beim Spendenlauf gemeinsam und erhielten dafür Medaillen.<br />

Frisch und modern eingekleidet geht‘s voller Elan in die nächste Saison: Die G-Junioren des JFV Kickers und ihr<br />

Trainerteam danken dem Leiferder Hof Armbrecht für die neuen edlen Trikots.<br />

Großzügige Spende motiviert die Bambinis<br />

JFV Kickers: Hof Armbrecht aus Leiferde stattet G-Jugend mit neuen Trikots aus<br />

Diese großzügige Spende stärkt<br />

nicht nur die Einheit auf dem<br />

Spielfeld, sondern vermittelt<br />

auch ein Gefühl von Stolz und<br />

Zusammengehörigkeit: Die G-<br />

Jugend des JFV Kickers freut<br />

sich über 20 neue Trikots –<br />

möglich gemacht wurde das<br />

vom Leiferder Hof Armbrecht,<br />

der für wohlschmeckende Kartoffeln,<br />

Spargel, Zwiebeln und<br />

Kürbisse bekannt ist, sowie<br />

durch das private Engagement<br />

von Bastian Wolff.<br />

Die Mannschaft besteht<br />

aus aufstrebenden Talenten<br />

zwischen 4 und 6 Jahren. Das<br />

Sponsoring – bereitgestellt<br />

vom Hof Armbrecht – markiert<br />

eine bedeutende Partnerschaft<br />

zwischen dem Unternehmen<br />

und der Fußballgemeinschaft,<br />

in der sich SV Leiferde, TSV<br />

Hillerse, SV Volkse-Dalldorf<br />

und SV Meinersen-Ahnsen-<br />

Päse zusammengeschlossen<br />

haben. „Wir sind begeistert,<br />

die jungen Athletinnen und<br />

Athleten zu unterstützen und<br />

ihre Leidenschaft für den Sport<br />

zu fördern“, bekräftigen Torsten<br />

und Anne Armbrecht. „Es<br />

ist wichtig, junge Talente zu<br />

ermutigen und zu inspirieren –<br />

und wir hoffen, dass diese neuen<br />

Trikots dazu beitragen werden,<br />

ihre Motivation und ihr<br />

Selbstvertrauen zu stärken.“<br />

Die Trikots im modernen<br />

Design tragen das Logo<br />

vom Hof Armbrecht und den<br />

Schriftzug „Danke Basti“. Die<br />

Aufregung und Dankbarkeit<br />

war den Bambinis in ihren<br />

strahlenden Gesichtern anzusehen,<br />

als sie zusammen mit<br />

ihren Trainern zur Trikotübergabe<br />

anrückten. Lisa Reich,<br />

Christian Bartels, Morris Barby,<br />

Nico Müller, Malte Ramme<br />

und Alexander Wulf sind<br />

dankbar: „Die neuen Trikots<br />

sind nicht nur ein ästhetischer<br />

Gewinn für unsere Mannschaft<br />

– wir freuen uns darauf, mit<br />

ihnen noch mehr Siege zu erringen<br />

und unsere Fans und<br />

Familien stolz zu machen.“<br />

Hof Armbrecht<br />

Dorfstraße 1, Leiferde<br />

info@hof-armbrecht.de<br />

hof-armbrecht.de<br />

<strong>KURT</strong>


92 Essen & Trinken Essen & Trinken 93<br />

Ein Löffelchen<br />

Dolce Vita in der<br />

Mittagspause<br />

<strong>KURT</strong>s Gastro-Test führt Malte Schönfeld in die<br />

unvergleichliche Gifhorner Eisdiele Dolomiti<br />

Es gibt viele Gründe, warum man sich in der Gifhorner Innenstadt<br />

aufhält. Schnell noch für die Party am Wochenende eine stilvolle<br />

Jeans oder ein Glitzer-Top kaufen, die reparierte Uhr vom Juwelier<br />

abholen, einen Blumenstrauß zum Muttertag besorgen. Und doch<br />

gibt es einen Grund, der viele Gifhornerinnen und Gifhorner ein<br />

schönes Stündchen länger im Steinweg hält: die Eisdiele Dolomiti.<br />

Kaum jemand kann diesem sommerlichen Angebot zwischen Waffel<br />

im Eis, opulenten Teller-Kreationen und köstlichen Torten widerstehen.<br />

Auch nicht <strong>KURT</strong>s Gastro-Tester Malte Schönfeld, der ein<br />

Löffelchen Dolce Vita in der Mittagspause probierte.<br />

X<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Freilich, der Mai und Juni<br />

sind die schönsten Monate des<br />

Jahres. Wenn die saftigen Blätter<br />

an den Bäumen vor Farbe<br />

nur so platzen und man die<br />

dicken Jacken jetzt aber endgültig<br />

im Schrank einschließen<br />

kann, dann quellt doch das<br />

Leben. „Was gäbe es da besseres<br />

als eine süße Mittagspause<br />

bei Eis Dolomiti?“,<br />

Wem es nicht nach leckeren<br />

Eiskreationen lüstet, der kann<br />

bei Dolomiti auch spielend<br />

leicht auf Torten ausweichen.<br />

fragt mich eine meiner Begleitungen<br />

als wir in ihrem roten<br />

Großstadt-Kleinwagen auf<br />

der Braunschweiger Strada<br />

mit offenem Fenster nach<br />

Norden fahren.<br />

Die Familie Giacomel gehört<br />

zu Gifhorn wie das<br />

Altstadtfest, die Mühlen oder<br />

die Zickenstatue. Schon seit<br />

mehr als 60 Jahren verzaubern<br />

erst Romano und Franca,<br />

dann Sohn Giovanni und<br />

Ehefrau Nadja die Gifhorner<br />

Genüssler mit ihrem inzwischen<br />

auf rund 40 Eissorten<br />

angewachsenen Sortiment.<br />

Und so nehme auch ich die<br />

Speisekarte in die Hand,<br />

die ich mit großen Augen<br />

durchblättere, während<br />

ich versuche, dabei äußerst<br />

Sprezzatura-lässig auszusehen.<br />

Meine Entscheidung fällt<br />

auf den Bueno-Teller, meine<br />

Begleitungen wählen den<br />

Stracciatella-Teller und den<br />

ewig gültigen Banana Split.<br />

Es dauert natürlich nicht<br />

lange, bis unsere Teller von<br />

Giovanni persönlich gereicht<br />

werden. Sie sehen nicht nur<br />

hübsch aus, sondern sind<br />

auch wunderbar lecker. Kinder<br />

Bueno, Schoko und Nuss<br />

verbinden sich elegant zu einem<br />

gleichsam kindlichen wie<br />

erwachsenen Geschmack. Einzig<br />

die Portion Sahne ist mir<br />

zu präsent, doch da hätte ich<br />

schon bei der Bestellung vorsorglich<br />

intervenieren können.<br />

Begeistert sind auch meine Begleitungen,<br />

der Iced Latte mit<br />

Geschmack Bitterschokolade<br />

hinterlässt einen bleibenden<br />

Eindruck – fantastico.<br />

Da wir noch ein paar Minuten<br />

haben, stelle ich mich<br />

mit hinter dem Rücken<br />

verschränkten Armen vor<br />

die Kuchentheke. Ein Stück<br />

Himbeer-Joghurt-Torte darf‘s<br />

noch sein. Ich wünschte, jede<br />

Mittagspause könnte so sein.<br />

Che bello.<br />

Dolomiti<br />

Steinweg 38, Gifhorn<br />

Mo. - So. 10 bis 22 Uhr<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


94 Essen & Trinken Essen & Trinken 95<br />

Deutsche<br />

Küche<br />

Birdie<br />

Golfclub Gifhorn<br />

Wilscher Weg 69<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6878596<br />

Di - Fr: ab 12:30<br />

Sa - So: ab 09:30<br />

Deutsches Haus<br />

Torstr. 11, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 8180<br />

Mo: 17:30 - 22:00<br />

Di - Sa: 11:30 - 14:00<br />

und 17:30 - 22:00<br />

Dorfkrug Rethen<br />

Am Sportplatz 2<br />

Rethen<br />

Tel <strong>05</strong>304 1379<br />

Mo - Mi: 17:00 - 21:00<br />

Flutmulde<br />

Winkeler Str. 2, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 9373835<br />

Mo, Di, Do - So:<br />

11:00 - 14:00<br />

und ab 17:00<br />

Gaststätte<br />

Brauner Hirsch<br />

Schulstr. 1, Isenbüttel<br />

Tel 01525 3599326<br />

Di - Sa: 17:00 - 22:00<br />

So: 12:00 - 15:00 uns<br />

17:00 - 22:00<br />

Gasthaus Schaper<br />

Hamburger Str. 29<br />

Gamsen<br />

Tel <strong>05</strong>371 97670<br />

Mo, Di, Do - Sa: ab 17:30<br />

So: ab 12:00<br />

Gaststätte<br />

Zur Waldesruh<br />

Krümmeweg 35<br />

Wilsche<br />

Tel 0175 2504656<br />

Mi, Do: 11:00 - 14:00 und<br />

16:00 - 22:00<br />

Fr - So: 11:00 - 22:00<br />

<strong>KURT</strong><br />

Das probieren wir mal aus!<br />

Essen und Trinken in Gifhorn und um Gifhorn herum<br />

Geschmacksmanufaktur<br />

Bahnhofstr. 16, Calberlah<br />

Tel <strong>05</strong>374 6022023<br />

Mi - Sa: 12:00 - 14:00 und<br />

17:00 - 22:00<br />

Heiweyhs im<br />

Kultbahnhof<br />

Am Bahnhof-Süd 9<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 9367646<br />

Mo: 11:00 - 14:30<br />

Di - Sa: 11:00 - 22:30<br />

Hofbräu-Eck<br />

Hauptstr. 28, Meinersen<br />

Tel <strong>05</strong>372 5069<br />

Mi - So: 11:00 - 14:00<br />

und 17:00 - 22:00<br />

Isenbütteler Hof<br />

Hauptstr. 3, Isenbüttel<br />

Tel <strong>05</strong>374 671220<br />

Mo - Mi, Fr, Sa:<br />

17:30 - 22:00<br />

Landgasthaus<br />

Zum Pilz<br />

Lüneburger Str. 9<br />

direkt an der B4<br />

Wesendorf<br />

Tel <strong>05</strong>376 8908710<br />

Mo, Di: ab 15:00<br />

Do - So: 11:00 - 20:00<br />

Landhaus Heidekrug<br />

Dorfstraße 10, Radenbeck<br />

Tel <strong>05</strong>836 9799678<br />

Mi - Fr: 17:00 - 22:00<br />

Sa: 11:00 - 14:00 und<br />

17:00 - 22:00<br />

So: 11:00 - 21:00<br />

Mehrgenerationenhaus<br />

im Georgshof<br />

Steinweg 20, Gifhorn<br />

Mo - Do: 09:00 - 15:30<br />

Fr: 09:00 - 17:00<br />

my Bernsteinsee<br />

Bernsteinallee 5, Stüde<br />

Mi - Sa: 17:30 - 22:00<br />

So: 12:00 - 22:00<br />

Restaurant<br />

Hörnings Hof<br />

Warmse 3, Meinersen<br />

Tel <strong>05</strong>372 974747<br />

Mi - So: 11:00 - 20:00<br />

Küchenpause: 14:30 - 17:00<br />

Restaurant Jägerhof<br />

Bromer Straße 4<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 98930<br />

Mo - So: 10:00 - 20:00<br />

Restaurant Weghaus<br />

Meinholz<br />

Meinholz 3, Meine<br />

Tel <strong>05</strong>304 2493<br />

Di, Mi, Fr - So: ab 11:30<br />

Schützenheim<br />

Dannenbüttel<br />

Am Schützenheim 1<br />

Dannenbüttel<br />

Tel <strong>05</strong>371 9351903<br />

Mo, Di, Do, Sa:<br />

17:00 - 21:00<br />

So: 11:00 - 14:00 und<br />

17:00 - 20:30<br />

Svens Schützen-Wiese<br />

Celler Str. 30, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 7247900<br />

Di - Fr: 09:00 - 14:00<br />

und 16:30 - 22:00<br />

So: 09:00 - 15:00<br />

SV Gaststätte<br />

Leiferde<br />

Gilder Weg 64<br />

Leiferde<br />

Mi - Fr: 17:00 - 23:00<br />

Sa: 16:00 - 23:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Zum Deutschen<br />

Heinrich<br />

Im Achtertor 2<br />

Wilsche<br />

Tel <strong>05</strong>371 7775<br />

Mi - Fr: 17:00 - 22:00<br />

Sa: 11:00 - 14:30 und<br />

17:00 - 23:00<br />

So. 11:00 - 14:30 und<br />

17:00 - 21:00<br />

Zum Landhaus<br />

Allerstr. 4, Dannenbüttel<br />

Tel <strong>05</strong>371 5895539<br />

Mo - Sa: 16:00 - 21:00<br />

So: 11:00 - 14:00<br />

International<br />

Mr. Barman‘s<br />

Bier- und Weinkeller<br />

Braunschweiger Str. 15<br />

Gifhorn<br />

Do - Sa: 17:00 - 00:00<br />

Restaurant Brasserie<br />

Paula‘s<br />

Steinweg 21, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 7591412<br />

Di - Sa: 11:30 - 22:00<br />

Route 4<br />

Gifhorner Str. 4, Ausbüttel<br />

Tel <strong>05</strong>374 9850<br />

Di - Fr: 16:30 - 22:00<br />

Sa - So: 12:00 - 22:00<br />

Schlossrestaurant<br />

Zentgraf<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 866655<br />

Mi: 12:00 - 14:30<br />

und 18:00 - 22:00<br />

Do - So: 12:00 - 22:00<br />

Fisch<br />

Teichgut-Schänke<br />

Teichgut 1, Groß Oesingen<br />

Fr: 18:00 - 21:00<br />

Sa: 09:00 - 12:00<br />

So: 11:30 - 14:00<br />

Italienisch<br />

Da Pippo am<br />

Tankumsee-<br />

Campingplatz<br />

Dannenbütteler Weg 7<br />

Isenbüttel<br />

Tel <strong>05</strong>374 9180391<br />

Di - So: 12:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 21:00<br />

La Fontana<br />

Celler Str. 28<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 94<strong>05</strong>270<br />

Mo - Mi, Fr - So:<br />

11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

La Piazza<br />

Marktplatz 1, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 8959770<br />

Mo, Mi bis Fr: 10:00 - 15:00<br />

und 17:30 - 23:00<br />

Sa - So: 11:30 - 14:30 und<br />

17:30 - 22:00<br />

Localino –<br />

Eiscafé, Restaurant<br />

Hauptstr. 30a<br />

Meinersen<br />

Tel <strong>05</strong>372 974474<br />

Mo - So: 10:30 - 22:00<br />

L‘Osteria<br />

Steinweg 5, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 9361657<br />

Di - Fr: 16:30 - 22:00<br />

Sa, So: 11:30 - 22:00<br />

Mangia e Bevi<br />

Braunschweiger Str. 10<br />

Gifhorn<br />

Di - Fr, So: 11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Mo, Sa: 17:30 - 22:30<br />

Pizza Ponti<br />

Calberlaher Damm 14<br />

Gifhorn<br />

Mi - So: 11:15 - 13:30 und<br />

17:00 - 21:30<br />

Mo: 17:00 - 21:30<br />

Pizzeria Piccola Italia<br />

Steinweg 64, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 8959069<br />

Di - So: 11:30 - 21:00<br />

Trattoria Smeralda<br />

Hauptstraße 19, Calberlah<br />

Mo - So: 17:00 - 22:00<br />

Villa Nova<br />

Alter Postweg 2, Gifhorn<br />

Di - Sa: 11:30 - 15:00<br />

und 18:00 - 23:00<br />

So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:00<br />

Zeltbetrieb<br />

Große Festzelte<br />

Griechisch<br />

Akropolis<br />

Limbergstr. 25a<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 51511<br />

Di - Sa: 17:00 - 23:00<br />

Sa: 11:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 23:00<br />

So: 11:30 - 15:00<br />

Athen<br />

Braunschweiger<br />

Straße 1<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 9379739<br />

Mo - Do: 11:30 - 14:30<br />

und 17:00 - 23:00<br />

Fr - So: 11:30 - 23:00<br />

Georgia‘s<br />

Taverne<br />

Am Sportplatz<br />

Eyßelheide 1<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 8397575<br />

Di - So: 08:30 - 12:00 und<br />

16:00 - 21:00<br />

G. Jahn<br />

Kleine Pagode<br />

La Caféteria<br />

Braunschweiger Str. 32<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 15950<br />

Mo - So: 08:00 - 23:00<br />

Mylos<br />

Braunschweiger Str. 109<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6364724<br />

Di - Sa: 10:30 - 22:00<br />

So: 10:30 - 21:00<br />

Platon<br />

Schubertstr. 32, Gifhorn<br />

Mo, Mi - So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Rhodos<br />

Schulstr. 20, Isenbüttel<br />

Di - So: 17:30 - 23:30<br />

Syrtaki<br />

Alter Postweg 20, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6874474<br />

Mo, Mi - Sa:<br />

17:00 - 23:00<br />

So: 12:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 23:00<br />

...feste<br />

feiern!<br />

Div. Partyzelte<br />

Wir vermieten:<br />

· Party- und Festzelte auf Wunsch mit Bestuhlung<br />

· diverse gepflegte Toilettenwagen<br />

· Kühl-Anhänger<br />

Email: JahnZeltverleih@t-online.de • Tel.: <strong>05</strong>371 12 835 • www.zeltverleih-jahn.de<br />

<strong>KURT</strong>


96 Essen & Trinken Essen & Trinken 97<br />

Türkisch<br />

Aras<br />

Restaurant<br />

Braunschweiger Str. 91<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 7406947<br />

Mo - So: 10:00 - 23:00<br />

M&G Gemüse<br />

Kebap<br />

Fuchsienweg 1<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 9383461<br />

Mo - Sa: 11:00 - 21:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Ocakbası<br />

Grillrestaurant<br />

Braunschweiger Str. 137e,<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 7506991<br />

Mo - So: 10:00 - 23:00<br />

Syrisch<br />

Al-Dar<br />

Braunschweiger Str. 117<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 589400<br />

Di - So: 12:00 - 14:30<br />

und 18:00 - 23:00<br />

Libanesisch<br />

Mr. Sesam<br />

Cardenap 2-4<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6722092<br />

Di - Sa: 09:00 - 17:00<br />

Thailändisch<br />

Bun Thai<br />

Hindenburgstr. 1a<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 8956144<br />

Mo - Sa: 11:00 - 20:00<br />

So: 12:00 - 20:00<br />

BIER- & WEINKELLER<br />

Vietnamesisch<br />

Sushi Restaurant<br />

Viet Küche<br />

Braunschweiger Str. 4<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6367456<br />

Mo - So: 11:00 - 14:30 und<br />

17:00 - 22:00<br />

Chinesisch<br />

Asia Haus<br />

China Perle<br />

Steinweg 12<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 50166<br />

Mo - Sa: 09:30 - 18:00<br />

Mr. Lee<br />

Hamburger Str. 68<br />

Gamsen<br />

Tel <strong>05</strong>371 6180999<br />

Di - So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Tang Dynasty<br />

Braunschweiger Str. 139b<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 56021<br />

Mo, Mi - So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:00<br />

Wokman<br />

Sonnenweg 20<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 938<strong>05</strong>7<br />

Di - So: 11:30 - 14:30 und<br />

17:30 - 20:00<br />

Japanisch<br />

Sushifans<br />

Limbergstr. 52<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 1866600<br />

Di - Sa: 11:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 21:00<br />

So: 11:00 - 14:30<br />

und 16:00 - 21:00<br />

Yoko Sushi<br />

Sonnenweg 12, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 7502874<br />

Mo - Fr: 11:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 21:30<br />

Sa, So: 11:00 - 21:30<br />

Indisch<br />

Masala Taste of India<br />

Braunschweiger Str. 93<br />

Gifhorn<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Bistro, Imbiss<br />

& Brasserie<br />

Bistro in der<br />

Allerwelle<br />

Zur Allerwelle 1, Gifhorn<br />

Di - So: 09:30 - 18:00<br />

Cappu Bistro<br />

Steinweg 4, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 935256<br />

Mo - Do: 09:00 - 21:30<br />

Fr, Sa: 09:00 - 22:30<br />

So: 13:00 - 21:30<br />

Freizeitzentrum<br />

Malibu<br />

Sonnenweg 4-6<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 990815<br />

Di - Fr: ab 17:00<br />

Sa, So: ab 15:00<br />

Grill-Kate<br />

Pyritzer Str. 2, Gifhorn<br />

Mo, Di, Do, Fr:<br />

11:00 - 22:00<br />

Sa, So: 11:00 - 27:00<br />

La Cantina<br />

Steinweg 61, Gifhorn<br />

Tel 0179 4577123<br />

Mo - Fr: 11:00 - 17:00<br />

Sa: 10:00 - 14:30<br />

Pizzarando<br />

Dorfstr. 17, Leiferde<br />

Tel <strong>05</strong>373 3326717<br />

Mo - Sa: 16:00 - 22:00<br />

So: 12:00 - 22:00<br />

Söngül‘s<br />

Steinweg 36, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 9371077<br />

Di - So: 11:30 - 22:00<br />

Fast Food<br />

Schütte-Burger<br />

Steinweg 29<br />

Gifhorn<br />

Di - Do: 11:30 - 14:30<br />

Fr, Sa: 11:30 - 18:00<br />

Subway<br />

Braunschweiger Str. 46a<br />

Gifhorn<br />

Mo - Do: 08:00 - 22:00<br />

Fr, Sa: 08:00 - 23:00<br />

So: 09:00 - 22:00<br />

Döner<br />

Calberlaher<br />

Kebab Haus<br />

Hauptstr. 34<br />

Calberlah<br />

Mo - Sa: 10:30 - 21:30<br />

So: 11:30 - 21:30<br />

Ceylan Imbiss<br />

Hamburger Str. 24<br />

Gamsen<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Chilli Imbiss<br />

Braunschweiger Str. 5<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6190404<br />

Mo - So: 11:00 - 22:00<br />

PUB | BAR | BISTRO<br />

Come to where<br />

the flavour is!<br />

Unsere Öffnungszeiten<br />

MI | DO | FR | SA ab 18 Uhr<br />

Küche bis 22 Uhr<br />

<strong>KURT</strong> Find us here: Braunschweiger Straße 15, 38518 Gifhorn ... or check on<br />

Döner 63<br />

Am Wendehof 3<br />

Isenbüttel<br />

Mo - Sa: 11:00 - 20:00<br />

So: 12:00 - 20:00<br />

Pasha Grillhaus<br />

Zum Holzplatz 2<br />

Triangel<br />

Tel 0170 5023216<br />

Mo - Sa: 10:30 - 21:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Side Bistro<br />

Calberlaher Damm 21<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 813683<br />

Mo - Fr: 10:30 - 22:00<br />

Sa, So: 11:00 - 22:00<br />

Tatses Imbiss<br />

Braunschweiger Str. 116<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 813727<br />

Mo - Sa: 10:00 - 23:00<br />

So: 11:00 - 23:00<br />

Tatses Imbiss II<br />

Gifhorner Str. 12<br />

Wesendorf<br />

Tel 01573 1936935<br />

Mo - Sa: 10:00 - 21:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Café<br />

Bio-Hofcafé Der Hof<br />

Zum Hof 1<br />

Isenbüttel<br />

Tel <strong>05</strong>374 95570<br />

So: 14:30 - 17:00<br />

Café Aller<br />

Cardenap 5, Gifhorn<br />

Mo - Fr: 10:00 - 16:00<br />

Sa: 10:00 - 13:00<br />

Café Elsbeth<br />

Hauptstr. 2, Hillerse<br />

Tel 0160 94872646<br />

Do - Sa: 14:00 - 17:00<br />

So: 09:00 - 17:00<br />

Café Hüüs Hoff<br />

Försterweg 6<br />

Wahrenholz<br />

Mo - Fr: <strong>05</strong>:30 - 18:30<br />

Sa: <strong>05</strong>:30 - 18:00<br />

So: 07:00 - 10:00<br />

und 13:30 - 17:00<br />

Café Lüdde<br />

Hauptstr. 10<br />

Kästorf<br />

Tel <strong>05</strong>371 73527<br />

Di - Fr: 06:00 - 18:00<br />

Sa: 06:00 - 12:00<br />

Café Magie<br />

Steinweg 32, Gifhorn<br />

Mo - Fr: 06:00 - 18:00<br />

Sa: 06:00 - 15:00<br />

So: 07:30 - 12:00<br />

und 13:30 - 17:00<br />

Culinari<br />

Steinweg 60, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6199286<br />

Mo, Di, Do, Fr: 10:00 - 18:00<br />

Mi: 10:00 - 14:00<br />

Sa: 10:00 - 13:00<br />

Das kleine Café<br />

Schulstraße 10, Rethen<br />

Tel <strong>05</strong>304 - 9086188<br />

Di - So: 09:30 - 18:00<br />

Fritzcafé<br />

Hillerser Str. 1, Dalldorf<br />

Do - Sa: 14:00 - 20:00<br />

So: 10:00 - 20:00<br />

Im Leifert‘s<br />

Steinweg 64, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 56873<br />

Mo - Fr: 07:30 - 18:30<br />

Sa: 07:30 - 17:00<br />

So: 08:00 - 17:00<br />

Landcafé Neubokel<br />

Alter Kirchweg 2a<br />

Neubokel<br />

Tel <strong>05</strong>371 13533<br />

Mi - So: 14:00 - 18:00<br />

Milas‘s Sweet Café<br />

Knickwall 6b, Gifhorn<br />

Tel 0173 6993396<br />

Modes Heide-Café<br />

Mühlenriedeweg 20<br />

Winkel<br />

Tel <strong>05</strong>371 4977<br />

Mi - Sa: 12:00 - 17:00<br />

So: 10:00 - 17:00<br />

Meyers Hofcafé<br />

Ringstr. 3, Isenbüttel<br />

Tel <strong>05</strong>374 918891<br />

Mo - Do: 08:30 - 13:00<br />

Fr - So: 08:30 - 13:00<br />

und 14:30 - 18:00<br />

Panorama Café<br />

im Wasserturm<br />

Braunschweiger Str. 37a<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 936033<br />

Mi - So: 09:30 - 11:30<br />

und 14:30 - 17:30<br />

Schokolatte<br />

Braunschweiger Straße 20<br />

Gifhorn<br />

Mo - Sa: 09:00 - 01:00<br />

So: 09:00 - 24:00<br />

Weitblick Cafe & Bar<br />

Cardenap 12c<br />

Gifhorn<br />

Mo, Di, Do - So:<br />

08:00 - 22:00<br />

Wiertz Genussvoll<br />

Steinweg 12, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 6369331<br />

Mo: 15:00 - 18:30<br />

Di - Fr: 10:00 - 18:30<br />

Sa: 10:00 - 14:00<br />

Eiscafé<br />

Adria<br />

Schillerplatz 1, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 52319<br />

Mo - Sa: 09:30 - 22:00<br />

So: 10:00 - 22:00<br />

Coletti<br />

Steinweg 24, Gifhorn<br />

Mo - Sa: 09:00 - 22:00<br />

So: 10:00 - 22:00<br />

Dolomiti<br />

Steinweg 38<br />

Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 12886<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Bar, Pub,<br />

Club & Kneipe<br />

Alt Gifhorn<br />

Am Weinberg 1, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 5888888<br />

Di - Fr: 17:00 - 23:00<br />

Astra Stuben<br />

Braunschweiger Str. 85<br />

Gifhorn<br />

Mo - So: 14:00 - 24:00<br />

Bei Micha<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 3987<br />

Di - So: ab 17:00<br />

Flax<br />

Braunschweiger Str. 3a<br />

Gifhorn<br />

Di - So: ab 19 Uhr<br />

H1 Bier- & Rock-Bar<br />

Steinweg 26, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 52348<br />

Mo, Di, Do: 11:00 - 24:00<br />

Mi: 10:00 - 24:00<br />

Fr: 11:00 - 02:00<br />

Sa: 10:00 - 02:00<br />

So: 11:00 - 23:00<br />

Infinity Lounge<br />

Lehmweg 2, Gifhorn<br />

Tel <strong>05</strong>371 9367<strong>05</strong>3<br />

So - Do: 12:00 bis 00:00<br />

Fr - Sa: 12:00 bis 03:00<br />

Limi‘s Bar<br />

Lindenstraße 28, Gifhorn<br />

Mo - Do: 18:00 bis 02:00<br />

Fr - Sa: 18:00 bis 04:00<br />

Fehlt<br />

eine Location,<br />

die wir vergessen haben?<br />

Dann schreibt uns<br />

eine Mail an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de oder ruft<br />

an unter Tel. <strong>05</strong>371-<br />

9418001.<br />

<strong>KURT</strong>


Biergarten<br />

ist geöffnet!<br />

Regelmäßig Live-Musik bei uns<br />

Essen & Trinken<br />

Anzeige<br />

99<br />

Erstklassige deutsche Küche<br />

in gemütlicher Atmosphäre<br />

Unser Restaurant, idyllisch im Bürgerhaus<br />

am Sportplatz gelegen, lädt Sie ein, kulinarische<br />

Klassiker und saisonale Gaumenfreuden zu genießen.<br />

Unsere vielfältige Speisekarte umfasst nicht nur<br />

traditionelle Favoriten, sondern auch eine exquisite<br />

Auswahl an veganen und vegetarischen Gerichten.<br />

Wir legen großen Wert auf frische Zutaten und<br />

qualitativ hochwertige Zubereitung, um Ihnen ein<br />

Geschmackserlebnis der Extraklasse zu bieten.<br />

Feiern Sie bei uns im Dorfkrug Rethen!<br />

Wir bieten Platz für Veranstaltungen<br />

mit bis zu 150 Personen.<br />

Öffnungszeiten<br />

Mo, Di, Mi, Fr 17:00-23:00<br />

Küche offen 17:00-21:00<br />

Donnerstag Ruhetag<br />

Sa & So 11:00-15:00 & 16:00-23:00<br />

Küche offen 11:30-14:00 & 17:00-21:00<br />

Am Sportplatz 2 · 38533 Vordorf · <strong>05</strong>304-13 79 · Dorfkrugrethen@gmail.com<br />

<strong>KURT</strong><br />

dorfkrug-rethen.eatbu.com<br />

Ein tropfiges Radler im Schatten oder ein leckeres Pils entspannt im Sonnenschein: André und Melissa Battige<br />

vom Dorfkrug Rethen weihen am 18. Mai ihren Biergarten ein.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Dorfkrug Rethen eröffnet seinen Biergarten<br />

Pächter André Battige zeigt auch die EM-Spiele der deutschen Nationalelf<br />

Als André Battige im vergangenen<br />

Herbst den Dorfkrug<br />

Rethen als Pächter übernahm,<br />

wurde für den gebürtigen Meiner,<br />

der jetzt in Rötgesbüttel<br />

wohnt, ein kleiner Traum<br />

wahr. Im ersten eigenen Lokal<br />

spezialisiert er sich auf deutsche<br />

Küche mit Gerichten wie<br />

Schweinshaxe, Jägerschnitzel<br />

und Sauerfleisch. Ein zweiter<br />

Anreiz eröffnet ab Samstag,<br />

18. Mai, mit dem Biergarten.<br />

„Zum Auftakt haben wir drei<br />

tolle Musiker vor Ort“, verkündet<br />

André Battige die eingeladenen<br />

Daniel Fernholz, Annie<br />

Chojnackie und Jan Jacek<br />

Komiago. Auf zwei Terrassen<br />

– eine liegt im Schatten, die<br />

andere in der Sonne – können<br />

die Gäste dann bei einem Pils<br />

oder Hefeweizen entspannen.<br />

Der Biergarten ist parallel zum<br />

Restaurant geöffnet. Besonders<br />

gute Stimmung erwartet<br />

der Chef in jedem Fall zu den<br />

Deutschland-Spielen der Fußball-Europameisterschaft,<br />

die<br />

er drinnen im Kühlen auf einer<br />

Leinwand zeigt.<br />

Dann – und zu jedem anderen<br />

Zeitpunkt – dürfen sich die<br />

Gäste auch von der Kulinarik<br />

überzeugen. Ausgebildet im<br />

Gifhorner Ratsweinkeller heuerte<br />

André Battige bereits auf<br />

einem Aida-Kreuzfahrtschiff<br />

an, später war er Küchenchef<br />

in einem weiteren Gifhorner<br />

Restaurant. Er kennt die Vorzüge<br />

der deutschen Küche, arbeitet<br />

saisonal mit Spargel aus<br />

der Region, empfiehlt unter<br />

anderem den Kaiserschmarrn<br />

und die kräftigen Saucen und<br />

stellt eigenes Speiseeis her.<br />

Im Dorfkrug Rethen findet<br />

sich Platz für 150 Personen,<br />

etwa für Hochzeiten, runde<br />

Geburtstage und dergleichen.<br />

„Und ab zehn Personen bieten<br />

wir auch unser Catering an“, so<br />

André Battige.<br />

Dorfkrug Rethen<br />

Am Sportplatz 2, Rethen<br />

Mo., Di., Mi. & Fr. 17 bis 23 Uhr<br />

Sa. & So. 11 bis 15 Uhr<br />

sowie 16 bis 23 Uhr<br />

Tel. <strong>05</strong>304-1379<br />

dorfkrugrethen@gmail.com<br />

dorfkrug-rethen.eatbu.com<br />

<strong>KURT</strong>


100<br />

Stadthalle: Theater für Kids 2024/<strong>2025</strong><br />

Anzeige<br />

Theater für Kids in<br />

Stadthalle: Theater für Kids 2024/<strong>2025</strong> 101<br />

Gifhorns Stadthalle<br />

Anzeige<br />

Fantasievolle und engagierte Stücke wechseln sich mit Märchen und modernem<br />

Das Theater für Kids in Gifhorns Stadthalle erfreut sich großer Beliebtheit – mit dem Abo für Krümel ab<br />

wir hier auf der linken Seite, die für Kekse ab 6 Jahren auf der rechten Seite. Der Eintritt kostet jeweils 10 Euro<br />

Erwachsene gleichermaßen. Abos gibt‘s ab sofort an der neuen Konzertkasse der Stadthalle (Di. & Do. 10 bis<br />

Beatboxen ab – Die günstigen Abos gibt‘s ab sofort an der neuen Konzertkasse<br />

4 Jahren und dem Abo für Kekse ab 6 Jahren geht‘s in die neue Saison. Die vier Stücke für Krümel präsentieren<br />

zuzüglich Gebühren. Jedes Kinder-Abo umfasst vier Vorstellungen und kostet jeweils 32 Euro für Kinder und<br />

14 Uhr, Mi. 14 bis 18 Uhr). Einzelkarten sind ab 15. August zu haben. Weitere Infos: stadthalle-gifhorn.de<br />

Foto: Bernd Gurlt<br />

Eliot und Isabella<br />

„Das Geheimnis des Leuchtturms“ ist spannendes Figurentheater:<br />

Rattenjunge Eliot soll seine Ferien auf der blöden Insel Ratzekoog<br />

verbringen, Bocky Bockwurst und seine fiese Bande sind auch da.<br />

<strong>KURT</strong><br />

Das kleine Licht bin ich<br />

Licht und Schatten – zwei Wesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber zusammen<br />

Wunderschönes entstehen lassen. Die Lichtbilder erscheinen, entschwinden<br />

und verwandeln sich in immer neue Fantasiegebilde. Ein getanztes Traumtheater<br />

voller Zauberei und schönem Schein mit Tanz, Musik und Live-Projektionen.<br />

Sonntag, 16. März <strong>2025</strong>, 14.30 Uhr<br />

Sonntag, 22. September, 14.30 Uhr<br />

So als ob<br />

Ein Theaterstück über das Theater und das<br />

ganze Drumherum: Lollo und Walli sind Kartenabreißer,<br />

Platzanweiserinnen, Beleuchter und<br />

Zuschauerinnen – doch der Vorhang will einfach<br />

nicht aufgehen. Was ist denn da nur los?<br />

Sonntag, 24. November, 14.30 Uhr<br />

Foto: Matthias Müller-Wolfgramm<br />

Foto: Ellen Coenders<br />

Lotta zieht um<br />

Wie kann man eine Fünfjährige<br />

nur zwingen, einen kratzigen<br />

Pulli zu tragen? Kurzerhand<br />

zerfetzt Lotta diesen<br />

mit der Schere. Das gibt sicher<br />

Ärger mit Mutti... Puppentheater<br />

nach einer Erzählung<br />

von Astrid Lindgren.<br />

Sonntag, 9. Februar <strong>2025</strong><br />

14.30 Uhr<br />

Foto: Klaus Zinnecker<br />

Die Razzzelbande<br />

Freshe Beats und Ohrwürmer,<br />

die begeistern: Die<br />

vier Freunde Sharkie, Ahja,<br />

Mitch und Connie suchen<br />

nach dem Goldenen Ton<br />

und bringen den Robodance<br />

mit – Mitsingen, Mittanzen,<br />

Lachen und Beatboxen.<br />

Keloglan und die 40 Räuber<br />

Bauernjunge Keloglan überlistet eine Räuberbande,<br />

doch zieht er bald den Zorn des<br />

Sultans auf sich und gerät in Gefangenschaft<br />

– mit Witz und Klugheit weiß er sich<br />

zu befreien, und heiratet die schöne Gül.<br />

So., 19. Januar <strong>2025</strong>, 14.30 & 16.30 Uhr<br />

Max und Moritz<br />

Der Kinderbuchklassiker von Wilhelm Busch<br />

als heiteres Familienmusical: Max und Moritz<br />

spielen ihren Mitmenschen böse Streiche<br />

– bis sie von Bauer Mecke in Getreidesäcken<br />

zu seiner Mühle geschleift werden...<br />

Sonntag, 27. Oktober, 14.30 & 16.30 Uhr<br />

Foto: Sulamita Wiener<br />

Foto: Stephan Morgenstern<br />

Foto: ATZE Musiktheater<br />

Sonntag, 2. März <strong>2025</strong><br />

14.30 & 16.30 Uhr Der Zauberer von Oz<br />

Dorothy lebt mit Tante und Onkel auf einer Farm.<br />

Eines Tages wird sie mitsamt Haus und Hund Toto<br />

von einem Wirbelsturm davongeweht und landet im<br />

Märchenreich Oz. Dort bekommt sie Zauberschuhe<br />

und muss mit neuen Freunden – Blechmann, Vogelscheuche<br />

und Löwe – Abenteuer überstehen.<br />

Sonntag, 15. Dezember, 14.30 Uhr<br />

Illustration: LookOne GmbH<br />

<strong>KURT</strong>


Musik<br />

Noch immer ist die Gewalt<br />

der Anfangstage präsent<br />

Wie damals in Brasilien ist der Synth-Pop des Weyhäusers Alan Draht düster<br />

Musik<br />

102 103<br />

„Mir wurden auch Autos gestohlen und ich wurde mit einer Waffe<br />

bedroht“, erzählt Alan Draht vom schockierend gewaltvollen<br />

Leben in seiner Heimat São Paulo. Deshalb ist der 50-Jährige auch<br />

glücklich, dass ihm sein Arbeitgeber die Chance auf ein Leben in<br />

Sicherheit gab, das er nun mit Familie in Weyhausen verbringt. Von<br />

dort aus lässt er seine Lebenserfahrung in seine harte und dunkle<br />

Musik einfließen: Jüngst reaktivierte er sein EBM-Solo-Projekt Urban<br />

Citizen, und mit seinem besten Freund Sandro Couto, der nach<br />

wie vor in Brasilien lebt, arbeitet er aktuell an einem neuen Album<br />

der 1989 gegründeten Electro-Darkwave-Band Hades.<br />

Von Matthias Bosenick<br />

„Gewalt ist präsent“, sagt<br />

Sänger, Produzent und Keyboarder<br />

Alan. Entführungen,<br />

Raubüberfälle, Morde gehören<br />

in São Paulo zum Alltag, und<br />

diese Gewalt steckt auch in<br />

seinen Songs. „Wenn die Leute<br />

meine Musik hören, sagen<br />

sie: ‚Das ist aber dunkel und<br />

negativ‘“, erzählt er entspannt<br />

lächelnd und zuckt mit den<br />

Schultern: „Das ist das,<br />

was man erlebt – wie<br />

im Rap, ein Spiegel der<br />

Gesellschaft.“ Wenn<br />

Die Bühne ist für Alan<br />

Draht gewohntes Terrain.<br />

In den Anfangsjahren<br />

spielte er armutsbedingt<br />

auf Equipment, was keine<br />

Melodien speichern konnte.<br />

<strong>KURT</strong><br />

der Alan über Gewalt schreibt,<br />

dann von einer anderen Ebene<br />

aus als Künstler, die sie nicht<br />

erlebt haben: „Nicht künstlich.“<br />

Los ging alles mit der Band<br />

Hades, 1989 in einer Gemeinde<br />

in der Region São Paulo,<br />

einer Auto-Industrieregion.<br />

Damals spielte Alan unter dem<br />

Alias Alan C.P. noch E-Schlagzeug.<br />

Irgendwann kam Sandro<br />

Couto dazu und übernahm<br />

das Schlagzeug, damit Alan<br />

sich aufs Singen konzentrieren<br />

konnte. Das Mikro gab er für<br />

die folgenden zwei Veröffentlichungen<br />

kurzzeitig an Alexandre<br />

Pepeu ab, dem temporär<br />

Plinio Mattos folgte. Nachdem<br />

jener zugunsten seines Projektes<br />

Further Southern die Band<br />

verließ, stoppten Hades trotz<br />

erfolgreicher Sampler-Beiträge<br />

und Livegigs sowie gefeierter<br />

Tapes 1996 die Aktivitäten.<br />

Alan betrieb zwischen 1999<br />

und 2006 das Solo-Projekt<br />

Urban Citizen, das er gegenwärtig<br />

entstaubt. 2016 tat er<br />

sich erneut mit Sandro Couto<br />

zusammen, um nun wieder an<br />

neuen Songs zu arbeiten.<br />

„Anfangs war es sehr amateurhaft“,<br />

lacht Alan. Die erste<br />

Drummachine musste mit<br />

den Fingern gespielt werden,<br />

man konnte sie nicht<br />

programmieren, und<br />

seine Mitstreiter hatten<br />

Kinderkeyboards.<br />

Für brasilianische<br />

Verhältnisse war das<br />

die erschwinglichste<br />

Methode, überhaupt<br />

elektronische Musik<br />

zu produzieren. „Das<br />

war unser Unique Selling<br />

Point, unser Charme“,<br />

Nach rund 30 Jahren beleben sie das Projekt Hades wieder: Sandro Couto (links) und Alan Draht. Letztgenannter<br />

wohnt seit 2017 in Weyhausen und tritt dort am 15. Juni beim Regionalen Musikfest auf.<br />

sagt Alan. Da sie auch die Keyboards<br />

nicht programmieren<br />

konnten, mussten sie live alles<br />

spielen: „Das war lustig, wir<br />

mussten echt üben im Proberaum“,<br />

erinnert er sich.<br />

Weil sie sich einen teuren<br />

Sampler nicht leisten konnten,<br />

kam Sandro auf die Idee,<br />

stattdessen einfach Sounds<br />

aus einem Videospiel live in<br />

die Songs einzubauen. Später,<br />

dann mit besserem Equipment<br />

und Musiktheorie im Gepäck,<br />

produzierte Alan in der Besetzung<br />

mit Sandro 1994 die erste<br />

Hades-Demo.<br />

Alan verabschiedete sich<br />

von Hades, um zu studieren<br />

und eine Familie zu gründen.<br />

Bald schon rief er sein EBM-<br />

Projekt Urban Citizen ins<br />

Leben. „Ich wollte mehr Freiheit<br />

haben“, mit neuer, kraftvollerer<br />

Musikrichtung und<br />

komplett programmiert. „Das<br />

war eine One-Man-Band. Ich<br />

konnte mich auf meine Stimme<br />

fokussieren“, erzählt er. So<br />

absolvierte er auch Auftritte allein:<br />

„Man muss wirklich Mut<br />

haben. Jeder guckt auf Dich,<br />

keine Chance für Fehler – das<br />

war eine interessante Erfahrung.“<br />

Die lebte er bis 20<strong>05</strong><br />

aus und verfiel dann zugunsten<br />

von Familie und Arbeit in eine<br />

zehnjährige Pause.<br />

2016 stellten Sandro und<br />

Alan, der damals noch in Brasilien<br />

lebte, staunend fest,<br />

dass ihre alten Hades-Demos<br />

im Internet verkauft wurden,<br />

bisweilen „für exorbitante<br />

Preise“. Eine Plattenfirma aus<br />

Belgien nahm Kontakt zu ihnen<br />

auf wegen eines Beitrags<br />

für eine Compilation. „Also haben<br />

wir entschieden: Lass uns<br />

mal wieder etwas machen“,<br />

berichtet Alan. Gleich bei der<br />

ersten Session entstand der<br />

Song „Moonquest“. „Wir haben<br />

uns getroffen, haben die<br />

Synthesizer mitgebracht, haben<br />

in zwei Stunden den Song<br />

fertiggemacht und festgestellt:<br />

Da ist noch Chemie, und haben<br />

weitergemacht.“<br />

Sie spielten einige alte Lieder<br />

mit neuer Technik ein und<br />

produzierten weitere Stücke,<br />

etwa für Tribute-Alben für New<br />

Order und Depeche Mode. Das<br />

funktioniert via Internet auch<br />

auf Distanz, und außerdem<br />

fliegt Alan jährlich nach Brasilien,<br />

auch um zu jammen.<br />

Auf diese Weise soll bis zum<br />

Sommer ein neues Album<br />

entstehen, das den Arbeitstitel<br />

„Real Meanings“ trägt. »<br />

<strong>KURT</strong>


Musik<br />

Alles in schwarz – so hatte damals ein Musiker<br />

wie Alan Draht, der finsteren Synthie-Pop<br />

spielt, auszusehen.<br />

» Mit Depeche Mode fiel auch<br />

schon der Name eines maßgeblichen<br />

Einflusses für Hades.<br />

Weitere waren damals<br />

Kraftwerk und Front 242. Alan<br />

zählt auch Camouflage, Clan<br />

Of Xymox oder Project Pitchfork.<br />

„Und wir hörten Bebon<br />

Beton damals“, eine Elektropop-Band<br />

aus Essen, also wie<br />

Hades aus einer Industrieregion.<br />

„Synthie-Pop, Future-Pop,<br />

düster, elektronisch – das war<br />

der Klang, den wir wollten“,<br />

sagt Alan. Minimalismus begeisterte<br />

die beiden. „Wir haben<br />

etwas erreicht, was nicht<br />

jede Band aus Brasilien erreicht<br />

– ich bin stolz auf das<br />

Wenige, das wir gemacht haben.“<br />

Immerhin schafften es<br />

Hades und Urban Citizen in<br />

ein Buch, eine Enzyklopädie<br />

über elektronische Musik aus<br />

Brasilien.<br />

Alan hat überdies nicht nur<br />

Bands aus Deutschland als<br />

Einfluss, sondern nutzt auch<br />

Deutsch als wiederkehrende<br />

Gesangssprache: „Wenn man<br />

bei Volkswagen arbeitet, ist<br />

das unvermeidbar“,<br />

lächelt<br />

er. Nachdem er vor<br />

27 Jahren in Brasilien eingestellt<br />

wurde, lernte er auch die<br />

Sprache des Mutterkonzerns<br />

und bringt sie nun in seine<br />

Musik ein. Ein Songtitel wie<br />

„Forschung und Entwicklung“<br />

seines Projektes Urban Citizen<br />

ist dabei gar nicht direkt<br />

auf den Arbeitgeber zurückzuführen<br />

– es ging Alan um den<br />

Klang der Wörter, betont er,<br />

wendet aber grinsend ein: „Ich<br />

wurde inspiriert.“<br />

Auf Portugiesisch zu singen<br />

käme nicht nur ihm nicht<br />

in den Sinn, das macht so gut<br />

wie keine Electro-Band aus<br />

Brasilien, da ist Englisch noch<br />

die am einfachsten zu lernende<br />

Fremdsprache. „Aber ich<br />

habe ein Lied auf Spanisch geschrieben<br />

für Urban Citizen“,<br />

ergänzt er. Sein ebenfalls deutscher<br />

Nachname ist übrigens<br />

gar nicht echt, seinen richtigen<br />

hält er aus seiner Kunst heraus.<br />

Inspirieren ließ es sich<br />

vom Song „Psycho Killer“ der<br />

Talking Heads und dessen<br />

Zeile „Don’t touch me, I’m a<br />

real live wire“ und fand über<br />

den Umweg Kevin Wire zu<br />

Alan Draht, damit wenigstens<br />

sein echter Vorname erhalten<br />

blieb.<br />

Abenteuerlich ist auch die<br />

Wahl des Bandnamens Hades:<br />

Den Begriff für die Unterwelt,<br />

die Hölle aus der<br />

griechischen Mythologie,<br />

kannte Alan aus<br />

der Schule. Er stellte<br />

fest, dass das Wort in<br />

der Auslegung „philosophisch<br />

interessant“ ist<br />

und dass es auch in der<br />

Bibel vorkommt, und fand:<br />

„Es war cool, kurz, prägnant.“<br />

Als dann in dem Film „Iron<br />

Eagle“ von der „Hades Bomb“<br />

die Rede war, die „mit Feuer<br />

die Hölle auf die Erde bringt“,<br />

war für ihn alles klar: „Das ist<br />

cool – hier ist der Name.“ Und<br />

sein Umfeld stimmte umgehend<br />

zu.<br />

Alan startet jetzt jedenfalls<br />

wieder richtig durch mit seiner<br />

Musik: Ein neues Album<br />

mit Hades, auch Urban Citizen<br />

pflegt er langsam weiter – aber<br />

nach seinem Hauptprojekt,<br />

„das hat Priorität“. Auch will<br />

er wieder live auftreten, so hat<br />

er Hades – aus logistischen<br />

Gründen leider ohne Sandro<br />

– für das Regionale Musikfest<br />

am 15. Juni in Wolfsburg angemeldet<br />

und überlegt: „Die<br />

offene Bühne in der Grille<br />

wäre interessant.“ Für Hades<br />

wäre dies sozusagen ein Elysion<br />

– eine Insel der Seligen.<br />

facebook.com/hades.darksynth<br />

hades1993.bandcamp.com<br />

Senta singt zum 30. Grille-Geburtstag<br />

Kuersche & Band sowie Irina sind ebenfalls dabei – Der Eintritt kostet nur 8 Euro<br />

Die Grille – das Freizeit- und<br />

Bildungszentrum im Herzen<br />

der Gifhorner Südstadt, in<br />

dem schon viele persönliche<br />

Geschichten geschrieben wurden<br />

oder ihren Anfang nahmen<br />

– feiert 30. Geburtstag.<br />

Und zwar ganz groß und mit<br />

viel Musik, so wie es sich eben<br />

für die Grille gehört. Mit dabei<br />

sind die gebürtige Gifhornerin<br />

und bundesweit erfolgreiche<br />

Sängerin Senta, Kuersche &<br />

Band mit Alternative Pop im<br />

Singer-Songwriter-Stil mit<br />

viel Entertainment sowie Irina<br />

Stimme mit Herz als Support.<br />

Mit ihrem Album „Egal wie<br />

weit“ hat Senta 2023 gezeigt,<br />

dass sie eine vielfältige Musikerin<br />

ist, die mit ihren ehrlichen<br />

und gefühlvollen Songs<br />

Deutschland begeistert. Nach<br />

einer ausverkauften Tour,<br />

Showcase beim Reeperbahn-<br />

Festival, zwei erfolgreichen<br />

Podcasts und Gründung<br />

einer frauengeführten<br />

Produktionsfirma<br />

sowie Social-Media-<br />

Reichweite mit mehr<br />

als 300.000 Followern<br />

geht Senta nun<br />

ihren nächsten Schritt:<br />

Ihre EP „Echo“ ist vor wenigen<br />

Tagen frisch erschienen.<br />

„Ich wollte unbedingt eine<br />

EP kreieren, die tiefer geht,<br />

die Mut macht und die Hoffnung<br />

gibt. Eine EP, in der auch<br />

vermeintlich negative Gefühle<br />

wie Angst und Wut in etwas<br />

Positives umgewandelt werden<br />

dürfen“, so Senta. Die erste<br />

Single „Hallo<br />

Angst“ feat. Florian<br />

Künstler legte im Oktober den<br />

Grundstein – selbst geschrieben<br />

und produziert im eigenen<br />

Tonstudio zeigt Senta, wie diese<br />

authentische und emanzipierte<br />

Weiterentwicklung klingt.<br />

Dazu kommen Kuersche &<br />

Band: melancholisch, ironisch,<br />

Musik<br />

104 1<strong>05</strong><br />

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Die bundesweit erfolgreiche Sängerin Senta kommt<br />

zum 30. Geburtstag der Grille zurück in ihre Heimatstadt<br />

Gifhorn. Als Support dabei: Irina (rundes Foto).<br />

leicht und entrückt – und das<br />

alles mit einer gewaltigen Ladung<br />

Entertainment.<br />

30 Jahre FBZ Grille – Konzert<br />

mit Senta, Kuersche und Irina:<br />

Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr<br />

Ludwig-Jahn-Straße 12, Gifhorn<br />

Vorverkauf: 8 Euro in der Grille und<br />

unser-ferienprogramm.de/gifhorn<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


106 Kulturverein Gifhorn: Spielzeit 2023/2024<br />

Kulturverein Gifhorn: Spielzeit 2023/2024 107<br />

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Kulturverein Gifhorn:<br />

Das neue Programm ist da<br />

Musik, Kleinkunst, Kino und vieles mehr begeistern im neuen Kulturkalender<br />

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Endlich ist er öffentlich: der neue Kulturkalender des Kulturvereins<br />

Gifhorn. Mühlenstadt – klar. Zickenstadt – auf jeden Fall. Und natürlich<br />

auch Kulturstadt Gifhorn. Das Programm 2024/<strong>2025</strong> begeistert<br />

wieder einmal mit Musik, Kleinkunst, Kulturkino, den Kabarett-Tagen<br />

„Heiße Kartoffeln“ und vielen weiteren Angeboten. Mit mehr als<br />

50 Veranstaltungen an zehn verschiedenen Spielorten möchte der<br />

Kulturverein seine Mitglieder, aber auch alle anderen Neugierigen<br />

verwöhnen. Tickets, Abonnements und Infos gibt‘s im Kavalierhaus<br />

im Steinweg 3 und unter kulturverein-gifhorn.de.<br />

Von Mia Anna Elisabeth Timmer<br />

und Malte Schönfeld<br />

„Der Kulturkalender war noch<br />

nie so umfangreich wie jetzt“,<br />

jubelt Dr. Klaus Meister, Vorsitzender<br />

des Kulturvereins.<br />

Eine größere Vielfalt? Kaum<br />

vorstellbar. „Wir lassen Versuche<br />

zu und probieren, sie<br />

zu Konstanten im Programm<br />

zu machen – wie beim Kulturkino.“<br />

Hierfür kooperiert<br />

der Kulturverein mit dem<br />

Sie haben den neuen Kulturkalender entworfen: Vorstand, Beirat, Veranstaltungsbetreuer<br />

und Mitarbeiter des Kulturvereins. Foto: Bernhard Schuermann<br />

<strong>KURT</strong><br />

Kinocenter im Steinweg. Vier<br />

Filme pro Spielzeit, spannendes<br />

Programmkino statt Blockbuster<br />

– das kommt gut an.<br />

Es sind viele Kooperationen,<br />

die der Kulturverein für seine<br />

Spielzeit geknüpft hat, um<br />

gemeinsame Projekte möglich<br />

zu machen: Die Mitglieder der<br />

Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft<br />

und Abonnenten<br />

der Stadthalle Gifhorn bekommen<br />

etwa 10 Prozent Ermäßigung<br />

gegen Vorlage eines<br />

entsprechenden Nachweises<br />

auf alle Veranstaltungen ausgenommen<br />

der Kabarett-Tage<br />

„Heiße Kartoffeln“, die vom<br />

13. bis 27. September wieder<br />

für smarte Gags, witzige Wortspiele<br />

und amüsante Unterhaltung<br />

sorgen werden.<br />

Bedacht wird auch der<br />

Treffpunkt 53 der GWG am<br />

Dannenbütteler Weg mit einer<br />

Krimi-Lesung und einem Multimedia-Vortrag.<br />

Außerdem<br />

lässt ein Chorprojekt mit dem<br />

Freizeit- und Bildungszentrum<br />

Grille und der preisgekrönten<br />

Gifhorner Produzentin<br />

Vanessa Donelly aufhorchen.<br />

„Sie ist sehr sympathisch und<br />

hat einen guten Draht zu Kindern“,<br />

lobt Dr. Klaus Meister.<br />

„Eine verrückte Kombination,<br />

die gut funkti0niert“ nennt<br />

der Vorsitzende die Kooperation<br />

„Klassik im Ring“ mit dem<br />

Boxclub Gifhorn und dem MTV<br />

Der Kulturverein bringt Saxofourte (links) zu „Klassik im Ring“, Horst Evers für „Heiße Kartoffeln“ (rechts oben)<br />

und die Produktion „Hintertürgeschichten“ von Christoph Buchfink nach Gifhorn.<br />

Fotos: Uli Schloßbach/Thomas Nitz/Paul Pape<br />

Gifhorn in der Johann-Trollmann-Halle.<br />

Wieder werden<br />

dafür hochklassige Kämpfe<br />

und artistisches Cheerleading<br />

gepaart mit exzellenter Musik<br />

– diesmal gastiert dafür Saxofourte<br />

in Gifhorn. „Für uns ist<br />

dieses Event auch deswegen<br />

interessant, weil wir ein anderes<br />

Publikum ansprechen“, begründet<br />

Dr. Klaus Meister.<br />

Ein wenig geruhsamer sollte<br />

es dafür bei den vier Lesungen<br />

zugehen, die im diesjährigen<br />

Kulturkalender versammelt<br />

wurden. Die Termine in den<br />

vergangenen Jahren hätten für<br />

solch einen großen Zuspruch<br />

gesorgt, dass sich sowohl ein<br />

Literaturclub gründete als<br />

auch ein Mitgliederzuwachs<br />

einstellte, berichtet Dr. Klaus<br />

Meister: „Logisch, dass wir<br />

daran anknüpfen möchten.“<br />

Eine Premiere ist „Gifhorn<br />

slammt!“, das von Poetry<br />

Slammer Dominik Bartels moderiert<br />

und mitgestaltet wird.<br />

Termine unter anderem<br />

in der Stadtbücherei und im<br />

Schloss Gifhorn, in der Psychiatrischen<br />

Tagesstätte Gifhorn<br />

und im Treffpunkt 53, ein weihnachtliches<br />

Chorkonzert in<br />

der St. Nicolai-Kirche und ein<br />

Blues-Abend mit Jo Bohnsack<br />

in der Scheune des Deutschen<br />

Hauses – der Kulturverein<br />

setzt kulturelle Highlights im<br />

Stadtgebiet. „Insgesamt sind<br />

es zehn Spielstätten. Durch<br />

die verschiedenen Orte ist uns<br />

eine noch bessere Vernetzung<br />

gelungen. Wir sind überall in<br />

der Stadt präsent“, freut sich<br />

Dr. Klaus Meister.<br />

Tickets für alle Veranstaltungen<br />

gibt‘s ab dem 27. Mai,<br />

schon am 24. Mai läuft der<br />

Abo-Verkauf an: Das Kleinkunst-Abo<br />

umfasst vier Veranstaltungen<br />

im Rittersaal des<br />

Schlosses, das Konzert-Abo<br />

sogar sechs. Das Wahl-Abo<br />

setzt sich mit Ausnahme einiger<br />

Sonderveranstaltungen aus<br />

mindestens vier Veranstaltungen<br />

zusammen. Für Schülerinnen<br />

und Schüler sowie Auszubildende<br />

ist wiederum das<br />

Jugend-Abo relevant. Und wer<br />

Mitglied des Kulturvereins ist,<br />

erhält unter Umständen sogar<br />

noch mehr<br />

Rabatte.<br />

kulturvereingifhorn.com/<br />

programm<br />

KULTUR<br />

KALENDER<br />

2024-<strong>2025</strong><br />

Konzerte<br />

Kleinkunst<br />

Lesungen<br />

Vorträge<br />

Kultur-Kino<br />

Kultur-Reisen<br />

Familienveranstaltungen<br />

<strong>KURT</strong>


108 Kulturverein Gifhorn: Spielzeit 2023/2024<br />

Ballett 109<br />

Anzeige<br />

Für jeden Geschmack der richtige Takt<br />

Von Jazz bis Klassik-Orchester hat der Kulturverein Gifhorn alles im Angebot<br />

Anzeige<br />

Foto: Wim Wenders<br />

<strong>KURT</strong><br />

Viele Gifhorner Klassik-Fans freuen sich schon jetzt auf das erbauliche<br />

Neujahrskonzert des Staatsorchesters Braunschweig.<br />

Foto: Martin Seth<br />

Virtuose Jazz-Sounds aus<br />

dem Süden der USA, warme<br />

Streicherklänge, gewaltige Orchester<br />

– das neue Programm<br />

des Kulturvereins Gifhorn verspricht<br />

vielseitige Unterhaltung.<br />

Hier ein kleiner Auszug:<br />

Am Samstag des Altstadtfest-Wochenendes,<br />

17. August,<br />

spielen im Kavalierhausgarten<br />

wieder einmal die Saratoga Seven,<br />

um New-Orleans-Musik<br />

und Blues miteinender zu verweben.<br />

Einen Tag später ist<br />

das Duo Anna Göbel und Anna<br />

Catharina Nimczik mit Violine<br />

und Violoncello an der Reihe.<br />

Ganz auf seine Stimmen<br />

verlässt sich das Music Project<br />

Altmark West, das am<br />

25. Oktober im Rittersaal des<br />

Schlosses mit seinem A-cappella-Gesang<br />

in eine faszinierende<br />

Welt abtauchen lässt.<br />

Mit großer Stilvielfalt und einer<br />

Spur Humor ist wiederum<br />

das Duo Bidla Buh unterwegs,<br />

das am 2. November ebenfalls<br />

im Schloss auftritt.<br />

Ein Pflichttermin für<br />

alle Klassik-Fans ist das<br />

Neujahrskonzert des Staatsorchesters<br />

Braunschweig. Populäre<br />

Werke werden ebenso erklingen<br />

wie beliebte Klassiker.<br />

Neujahrskonzert mit dem<br />

Staatsorchester Braunchweig:<br />

Mittwoch, 1. Januar, 20 Uhr<br />

Stadthalle Gifhorn<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn<br />

Kulturkino: Doku über Anselm Kiefer<br />

Die Kooperation zwischen dem Kulturverein Gifhorn und<br />

dem Kinocenter im Gifhorner Steinweg beschert dem<br />

Publikum gleich vier Termine im Rahmen des Kulturkinos<br />

– inklusive Sektempfang. Den Auftakt macht am 22. Oktober<br />

„Anselm – Das Rauschen der Zeit“ von Starregisseur<br />

Wim Wenders über einen der größten Künstler unserer<br />

Zeit. Während Anselm Kiefer wie ein Schuljunge auf dem<br />

Fahrrad sein Ateliergelände in Südfrankreich durchquert<br />

und turmhohe Werke passiert, sieht der Zuschauer<br />

gebannt zu. Das Rauschen der Zeit flüstert dabei dauerhaft und die bildgewaltigen Aufnahmen erlauben<br />

eine Nahaufnahme der erstaunlichen Lebensepisoden Anselm Kiefers. Und damit erzählt dieser ergreifende<br />

Dokufilm auch eine Geschichte über Trümmer, Traumata und das Nachkriegsdeutschland.<br />

Anselm – Das Rauschen der Zeit, Dienstag, 22. Oktober, 19 Uhr, Kinocenter, Steinweg 34, Gifhorn<br />

Die Tänzer Lara Lioi und Louiz Rodrigues bei der Premiere von „Amina“ in Celle Ende April: Der Mix aus Ballett<br />

und Gesang erzählt eine intime Geschichte über den Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung.<br />

Foto: Ralf Mohr<br />

Durch das Trauma in die glückliche Freiheit<br />

Am 24. Mai gastiert das Ballett-Gesang-Stück „Amina“ in der Stadthalle Gifhorn<br />

Nach dem großen Erfolg zweier<br />

ausverkaufter Vorstellungen<br />

im Schlosstheater Celle<br />

und positiven Kritiken freuen<br />

sich Lara Lioi und die Kulturinitiative<br />

Bargfeld, „Amina“<br />

nun nach Gifhorn bringen zu<br />

dürfen. Die Komposition aus<br />

Ballett und Gesang von Lara<br />

Lioi, die am Freitag, 24. Mai, in<br />

der Stadthalle aufgeführt wird,<br />

begeistert mit stillvollen Kostümen,<br />

emotionalem Gesang<br />

und beeindruckendem Tanz.<br />

Vier Kernelemente thematisiert<br />

„Amina“, das von den<br />

international erfolgreichen<br />

Künstlern Lara Lioi, Denis Lakey,<br />

Louiz Rodrigues und Marcelo<br />

Moraes intim performt<br />

wird: Ungerechtigkeit und<br />

Trauma ausgeglichen durch<br />

Diversität und Authentizität.<br />

„Sie sind einerseits Triebkräfte<br />

des kreativen Prozesses und<br />

gleichzeitig im Leben eines jeden<br />

Menschen vorhanden“, erklärt<br />

Projektleiterin und Choreographin<br />

Lara Lioi.<br />

Im ersten Akt führt Amina<br />

durch eine Zeitreise aus<br />

abwechselnd getanzten und<br />

gesungenen Stücken, die sich<br />

vom klassischen Repertoire bis<br />

zur Neoklassik entwickeln und<br />

in der Tänzer und Sänger immer<br />

mehr an Freiheit gewinnen.<br />

Zum Höhepunkt kommt<br />

die Vorstellung im zweiten<br />

Akt mit dem zeitgenössischen<br />

Hauptstück, nach dem die Vorstellung<br />

benannt ist und das<br />

Lara Lioi als zentrales Werk<br />

eigens hierfür kreiert hat. In<br />

diesem Stück finden Sänger<br />

und Tänzer endlich zueinander<br />

und nutzen gemeinsam die errungene<br />

Freiheit, um tiefgreifende<br />

und emotionale Themen<br />

authentisch zu behandeln.<br />

Direkt im Anschluss gibt es<br />

Zeit, in der das Publikum eingeladen<br />

ist, die Künstler kennenzulernen,<br />

um Emotionen<br />

und Eindrücke auszutauschen.<br />

Freitag, 24. Mai<br />

20 Uhr, Stadthalle<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn<br />

Vorverkauf: ab 31 Euro unter<br />

www.lioi.dance, in der Konzertkasse<br />

der Stadthalle Gifhorn und<br />

an allen bekannten Stellen<br />

<strong>KURT</strong>


110 Kopfüber Literatur 111<br />

Beschmierte Wahlplakate an der<br />

Braunschweiger Straße in Gifhorn.<br />

parteien ihre Wahlversprechen<br />

halten. Bestes Beispiel ist die<br />

AfD. Als die damals noch weniger<br />

radikalisierte Jung-Partei<br />

2017 erstmals in den Bundestag<br />

einzog, zitterte Bundessprecher<br />

Alexander Gauland sein „Wir<br />

werden sie jagen“ ins Mikro.<br />

Und tatsächlich: Sieben Jahre<br />

später, vor der Europawahl vom<br />

6. bis 9. Juni, lässt sich konstatieren,<br />

dass die Jagd schon lange<br />

begonnen hat.<br />

Es hat sich einiges geändert<br />

seit Bernd Lucke, AfD-Parteigründer,<br />

im Mai 2014 als Spitzenkandidat<br />

ins Europäische<br />

Parlament einzog. Petry, Gauland<br />

und Meuthen später ist die<br />

AfD eine Partei voller Rechtsextremer,<br />

die sich mit Russland<br />

und China eine ménage à trois<br />

wünscht, trotz der Brexit-Folgen<br />

immer noch einen Dexit<br />

bevorzugt und auch im Hinblick<br />

auf die Klimakrise noch immer<br />

nicht verstanden hat, warum<br />

großspurige Investitionen nötig<br />

sind und klimabedingte Folgekosten<br />

die Deindustrialisierung<br />

Europas und damit auch<br />

Deutschlands bedeuten, weil<br />

mehr als 50 Prozent der deutschen<br />

Exporte in die EU gehen.<br />

Beängstigend ist – und da<br />

kommt wieder die Jagd ins<br />

Spiel –, dass vermehrt Angriffe<br />

auf Politiker stattfinden. SPD-<br />

Politiker Matthias Ecke und die<br />

Grüne Yvonne Mosler in Dresden,<br />

die Berliner Wirtschaftssenatorin<br />

Franziska Giffey vor<br />

einer Neuköllner Bibliothek.<br />

Auch AfD-Politiker werden angegriffen,<br />

was verabscheuungswürdig<br />

ist. Laut Bundeskriminalamt<br />

haben sich die Angriffe<br />

seit 2019 auf Politiker der im<br />

Bundestag vertretenen Parteien<br />

verdoppelt, allen voran die Grünen-Politiker<br />

sind häufig das<br />

Ziel. Und die Körber-Stiftung<br />

hat ermittelt, dass jeder vierte<br />

Bürgermeister, der schon einmal<br />

bedroht wurde, den Rückzug<br />

aus der Politik erwägt. Auch<br />

ich habe diese Überlegungen<br />

von Gifhorner Lokalpolitikern<br />

bereits vernommen.<br />

Wer eben vom Jagen spricht,<br />

sollte dann auch Verantwortung<br />

für die Konsequenzen übernehmen.<br />

Wenn AfD-Politiker anstacheln<br />

und agitieren, schlägt<br />

das gewaltbereite, rechtsextreme<br />

Milieu zu. Das Attentat auf<br />

Kölns Bürgermeisterin Henriette<br />

Reker 2015 und die Ermordung<br />

des Kasseler Regierungspräsidenten<br />

Walter Lübke 2019<br />

durch Rechtsextremisten sind<br />

nicht vergessen. Und auch in<br />

Gifhorn werden Politiker und<br />

Plakataufhänger attackiert,<br />

wenn sich die schäbige Sprache<br />

in tödliche Wünsche eskaliert.<br />

<strong>KURT</strong><br />

Es heißt ja häufig, dass Parteien<br />

ihre Wahlversprechen nicht<br />

einhalten. Versprochen, gebrochen<br />

– und die Wählerinnen<br />

und Wähler sind enttäuscht<br />

und fühlen sich getäuscht. Die<br />

Erklärung scheint da manchmal<br />

ganz einfach: Wahlprogramme<br />

versammeln einen Haufen Ideen,<br />

den die Parteien gerne umsetzen<br />

würden, wenn sie denn<br />

allein durch eine Parlamentsmehrheit<br />

entscheiden könnten.<br />

Diese Alleinregierungen sind<br />

jedoch ziemlich selten.<br />

Der aktuellen Bundesregierung<br />

kann man das Brechen von<br />

Wahlversprechen allerdings weniger<br />

vorwerfen. Ob man den<br />

neuen Gesetzen und Reformen<br />

zu Klima, Einwanderung, Mindestlohn,<br />

Staatsangehörigkeit<br />

oder Cannabis zustimmt, sie<br />

mutlos findet oder gar ablehnt<br />

– das ist eine Sache. Eine andere<br />

ist aber die Bereitschaft von<br />

SPD, Grünen und FDP, trotz all<br />

dem Kommunikationschaos,<br />

was das schlimmste aller Zeiten<br />

ist, immerhin minimale Veränderungen<br />

zu wagen.<br />

Man kann inzwischen sogar<br />

festhalten, dass Oppositions-<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Kopfüber<br />

Über Wahlversprechen<br />

Was hat es mit der mystischen<br />

Sage des Totengrunds auf sich?<br />

Ein Film vom lila Blütenmeer versteckt<br />

unter dunklem, unheilvollem<br />

Nebel läuft vor meinem inneren<br />

Auge ab: Nicole Ziemann-Witt<br />

aus Gamsen, die selbst mitten in<br />

der Lüneburger Heide aufwuchs,<br />

erzählt die mystische Geschichte<br />

der fiktiven Journalistin Marlen<br />

Braun. Ein überraschendes Erbe<br />

führt sie ins beschauliche Beekenloh<br />

– dort ist der Hof ihrer Großeltern. In dem Ort häufen<br />

sich merkwürdige Vorfälle. Erst läuft Marlen nachts eine<br />

junge Frau vors Auto, die noch bevor die Polizei eintrifft,<br />

spurlos in der Weite der nebelverhangenen Heide<br />

verschwindet. Blutige Schnittwunden auf ihrem Körper<br />

zeichnen ein schmerzhaftes Bild. Die gleichen Wunden<br />

trägt eine andere Frau, die am nächsten Morgen tot<br />

im Schafsstall gefunden wird. Marlen versteht den<br />

Zusammenhang und recherchiert – was hat es mit der<br />

mystischen Sage des Totengrunds auf sich?<br />

Nicole Ziemann-Witt: Verdorrte Heide<br />

336 Seiten, Books on Demand, 16,90 Euro<br />

ISBN 978-3-7583-6636-9<br />

Übrigens: Nicole Ziemann-Witt veröffentlichte auch<br />

schon unter dem Pseudonym Sofie Richard. Foto: Maren Kiesbye<br />

Inhaber Peter Kilisch<br />

Goldschmiedewerkstatt<br />

SCHMUCK • UHREN • BESTECKE<br />

&Mias Seitenliebe<br />

& Seitenhiebe<br />

<strong>KURT</strong>-Volontärin Mia Anna Elisabeth<br />

Timmer liest die Bücher aus unserer<br />

Region. Hast auch Du eine Empfehlung<br />

für sie? Melde Dich gern.<br />

Als im Harz der Krieg tobte<br />

Dieses Buch ist ein Muss für Geschichtsnerds:<br />

Michael Aulfinger schreibt von der Schlacht am<br />

Harzhorn im dritten Jahrhundert, als eine römische<br />

Legion durch Germanien zieht. Das Dorf des<br />

germanischen Jägers Arne wird überfallen und<br />

seine Familie brutal auseinandergerissen. Nun<br />

will er seine Liebsten retten – und sich noch dazu<br />

an Caesar Maximinus, dem Schuldigen seines<br />

Unglücks, rächen. Am liebsten hätte ich auf Latein<br />

gelesen. Erschienen ist das Buch<br />

im A-Verlag aus Wittingen, der<br />

sich auf historische Romane<br />

spezialisiert hat.<br />

Michael Aulfinger:<br />

Entscheidung<br />

am Harzhorn<br />

A-Verlag, 9,90 Euro<br />

ISBN 978-3-9819-5452-4<br />

timmer@kurt-gifhorn.de<br />

Tel. <strong>05</strong>371 – 7409590<br />

Magazin <strong>KURT</strong><br />

Am Laubberg 12<br />

38518 Gifhorn<br />

Ihr Altgold ist Geld wert!<br />

Beratung mit und ohne Termin<br />

Einfach vorbeikommen!<br />

Steinweg 90 • 38518 Gifhorn • Tel. <strong>05</strong>371 16 515 • Mo. - Fr. 9 -18 Uhr · Sa. 9 - 14 Uhr<br />

<strong>KURT</strong>


112 Kunst Kunst 113<br />

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So haben Gifhorner ihre<br />

Stadt noch nie gesehen<br />

Der Künstler Watheq Al Fayyadt stellt ab 16. Juni in der St. Nicolai-Kirche aus<br />

Einige Gemälde<br />

des Gifhorner<br />

Künstlers Watheq<br />

Al Fayyadt handeln<br />

von Krieg,<br />

Flucht und Leid in<br />

seinem Heimatland<br />

Irak.<br />

Anzeige<br />

Wer sein Leben lang durch Gifhorn spaziert, nimmt manchmal die<br />

Stadt, die Straßen und die Menschen für selbstverständlich. Sie ziehen<br />

an einem vorbei, ohne dass man von ihnen Notiz nimmt. Anders<br />

sieht es aus, wenn ein anderer Mensch einem die Augen öffnet.<br />

Diese Perspektive – und noch einiges anderes mehr – gestattet uns<br />

der Künstler Watheq Al Fayyadt, der ab 16. Juni seine Gemälde in<br />

der Gifhorner St. Nicolai-Kirche am Marktplatz ausstellt.<br />

Gifhorner erkennen hier die<br />

Hofeinfahrt des Schlosses.<br />

Watheq Al Fayyadt hat auch die<br />

Gifhorner Zickenstatue gemalt.<br />

Der Bahnübergang an der Braunschweiger Straße. Zieht sich der Himmel<br />

zu – oder klart er auf? Die Besucher der Ausstellung dürfen entscheiden.<br />

<strong>KURT</strong><br />

Von Malte Schönfeld<br />

Schaut man auf die Bilder von<br />

Watheq Al Fayyadt, die von<br />

Gifhorn handeln, erlebt man<br />

als ewig Eingelebter auf fast<br />

bizarre Art zwei Dinge: Der<br />

impressionistische Ausdruck<br />

und die Farbwahl lassen einen<br />

wundersam am Kopfe kratzen.<br />

Ist das wirklich meine Stadt –<br />

oder doch eine Szene aus dem<br />

Süden Frankreichs?, grübelt<br />

man dann. Und das andere ist<br />

die künstlerische Übertragung<br />

der Gefühlswelt des Malers auf<br />

die Leinwand – etwas zutiefst<br />

Expressionistisches.<br />

Watheq Al Fayyadt ist<br />

40 Jahre alt und wohnt in<br />

Gifhorn. Vor neun Jahren<br />

flieht er vor dem Krieg im Irak,<br />

wo er längere Zeit an einem<br />

Kunstinstitut gelehrt hat. Da<br />

sein Zeugnis in Deutschland<br />

nicht anerkannt wird, arbeitet<br />

er als Postbote – bis heute.<br />

„Doch ich sehe mich immer<br />

noch als Künstler. Ich lerne<br />

die Kunst jeden Tag. Denn wer<br />

besser werden möchte, muss<br />

weitermalen. Und es bleibt<br />

mein Traum, irgendwann wieder<br />

als Kunstlehrer arbeiten zu<br />

dürfen und vielleicht sogar in<br />

einem großen Museum auszustellen“,<br />

sagt der Gifhorner.<br />

In seiner Wohnung hat sich<br />

Watheq Al Fayyadt ein Atelier<br />

eingerichtet. „Wenn ich von<br />

der Arbeit komme, brauche<br />

ich 30 Minuten Ruhe. Danach<br />

gehe ich in mein kleines Zimmer<br />

und male.“ Hier entstehen<br />

die Bilder, die nun in der<br />

Ausstellung rund um die musikalische<br />

Atempause und zu<br />

Gottesdienstzeiten zu sehen<br />

sein werden. Dazu gehören<br />

auch schmerzende Erinnerungen<br />

an seine alte Heimat.<br />

Wenn Watheq Al Fayyadt<br />

vom Irak malt, dann sind es<br />

Kinder ohne Brot, Frauen auf<br />

der Flucht, Leute in Lagern,<br />

aufgerissene Gesichter, ermordete<br />

Helden. „Entweder<br />

fliehen – oder bleiben, um<br />

zu sterben“, sei damals die<br />

Wahl gewesen, sagt der Iraker.<br />

In seiner Kunst arbeitet er sich<br />

noch heute ab an den dunklen<br />

Gedanken und den Ruinen<br />

von den Städten, die es nicht<br />

mehr gibt.<br />

Umso glücklicher ist Watheq<br />

Al Fayyadt, dass er nach<br />

zwei Ausstellungen im Rathaus<br />

und in der Kreisvolkshochschule<br />

und einer langen<br />

Pause wegen Corona nun<br />

wieder seine Arbeiten zeigen<br />

darf. Zur Vernissage gibt‘s<br />

eine Einführung von Charlotte<br />

Dreschke von der Kreiskunstschule<br />

und Impulse von Pastor<br />

Matthias Wittkämper, Pastor<br />

in Ruhe Karsten Keding sowie<br />

Jutta Leinemann von der<br />

Stabsstelle Integration des<br />

Landkreises Gifhorn. Für Musik<br />

sorgen Akbar Hossaini auf<br />

einer Dambura und Raphael<br />

Nigbur an der Orgel.<br />

Ausstellung: „Erfahrung –<br />

Sehnsucht – Integration“<br />

St. Nicolai, Marktplatz, Gifhorn<br />

Gottesdienst mit Vernissage:<br />

Sonntag, 16. Juni, 10 bis 10.45 Uhr<br />

Ausstellung:<br />

Sa. 22. und 29. Juni, 6. und 13. Juli<br />

jeweils 11 bis 13 Uhr<br />

„Ich lerne die Kunst noch immer. Wer besser<br />

werden möchte, muss weitermalen. Es bleibt mein<br />

Traum, in einem großen Museum auszustellen.“<br />

Watheq Al Fayyadt, irakischer Künstler aus Gifhorn<br />

<strong>KURT</strong>


114<br />

115<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


Tipps & Termine<br />

Tipps & Termine<br />

116 117<br />

Wo<br />

ist wann was<br />

los? <strong>KURT</strong> druckt<br />

auch Deinen Termin:<br />

Sende einfach eine Mail<br />

an redaktion@kurtgifhorn.de.<br />

Sa. 18.<strong>05</strong>.<br />

Ü40-Party im<br />

Tanzlokal Bei Micha<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30,<br />

Gifhorn, Eintritt:<br />

5 Euro pro Person.<br />

So. 19.<strong>05</strong>.<br />

Museumstag im<br />

Heimatmuseum<br />

Müden<br />

11 bis 17 Uhr,<br />

Historischer Ortskern,<br />

Hauptstraße 12,<br />

Müden.<br />

Bootsverleih<br />

Überraschungsführungen<br />

am Internationalen<br />

Museumstag<br />

11 bis 17 Uhr, Historisches<br />

Museum Schloss Gifhorn,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Eintritt frei.<br />

Museumstag im<br />

Schulmuseum Steinhorst<br />

11 bis 17 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst.<br />

Museumstag in der<br />

Emma-Museumswohung<br />

im Kavalierhaus<br />

14 bis 16 Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn.<br />

Pfingsten-Karaoke im Flax<br />

21 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Mo. 20.<strong>05</strong>.<br />

Dorfflohmarkt<br />

in Ettenbüttel<br />

11 bis 16 Uhr,<br />

Ettenbüttel.<br />

Kajaks · Tretboote · Kanadier<br />

Kahnfahrten<br />

D E R<br />

Ab 15 bis 50 Personen<br />

Individuelle Fahrzeit · Kombi-Angebote<br />

Kiosk & Biergarten<br />

E R<br />

Gegenüber vom Mühlenmuseum<br />

400 Außenplätze · Kinderspielplatz<br />

L E B<br />

N I<br />

S B<br />

O O<br />

Di. 21.<strong>05</strong>.<br />

Quiz-Abend im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Fr. 24.<strong>05</strong>.<br />

Street-Food-Festival<br />

am Tankumsee<br />

Tankumsee,<br />

Dannenbütteler Weg 12,<br />

Isenbüttel.<br />

Radtour:<br />

„Auf den Spuren<br />

des Malers<br />

Horst L. Weber“<br />

13 Uhr, Länge: ca. 35 km,<br />

Dauer: 5 Stunden,<br />

Treffpunkt: Aldi-Parkplatz,<br />

Hindenburgstraße 1,<br />

Hankensbüttel,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

T S<br />

V E<br />

R L E<br />

I H<br />

Erkundungstour<br />

durch die Dörfer der<br />

Samtgemeinde Isenbüttel:<br />

Allerbüttel<br />

17 bis 18.30 Uhr, Treffpunkt:<br />

Alte Schule, Dorfstraße 2,<br />

Allerbüttel, Anmeldung:<br />

fremdenverkehrsverein-isenbuettel.de/veranstaltungen/<br />

erkundungstouren.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:<br />

Brunnen, Marktplatz,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>371-937880 oder<br />

info@suedheide-gifhorn.<br />

de, Teilnahme: 6 Euro pro<br />

Person, Kinder unter<br />

14 Jahren frei.<br />

Lesung mit Peter Bieringer:<br />

„Mudder weet allens“<br />

19 Uhr, Haus Kreyenberg/<br />

Café Zeitlos, Lange Straße 59,<br />

Wittingen, Anmeldung:<br />

Tel. 0163-4776282,<br />

Eintritt: 8 Euro pro Person.<br />

tagesaktuell auf<br />

www.ise-tour.de<br />

Musicalmelodien mit<br />

Mezzosopranistin<br />

Marie Giroux,<br />

Tenor Joseph Schnurr<br />

und Jenny Schäuffelen<br />

am Klavier: „It‘s Showtime“<br />

19 Uhr, Sport- und Freizeitstätte,<br />

Hasenbuschweg 50,<br />

Triangel, Tickets: 23 Euro<br />

pro Person.<br />

Blues-Konzert: 4mal12Zoll<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn:<br />

20 Uhr, Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9, Gifhorn,<br />

Tickets: 16,52 Euro<br />

pro Person.<br />

Ballett und Gesang<br />

von Lara Lioi: „Amina“<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 31 Euro<br />

pro Person.<br />

Sa. 25.<strong>05</strong>.<br />

Street-Food-Festival<br />

am Tankumsee<br />

Tankumsee, Dannenbütteler<br />

Weg 12, Isenbüttel.<br />

Familiensamstag in Gifhorn<br />

10 bis 16 Uhr, Innenstadt,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Musikalischer<br />

Frühschoppen mit Live-<br />

Musik von Morris Sharpe<br />

11 Uhr, H1, Steinweg 26,<br />

Gifhorn, Eintritt frei.<br />

Atempause zur Marktzeit:<br />

Gesang und Orgelspiel mit<br />

Matthias Konrad und Ursula<br />

Block<br />

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Discofox-Party im<br />

Tanzlokal Bei Micha<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn,<br />

Eintritt: 5 Euro pro Person.<br />

So. 26.<strong>05</strong>.<br />

Street-Food-Festival<br />

am Tankumsee<br />

Tankumsee, Dannenbütteler<br />

Weg 12, Isenbüttel.<br />

ADFC-Radtour nach<br />

Sprakensehl<br />

9.30 Uhr, Länge: ca. 85 km,<br />

Treffpunkt: Parkplatz,<br />

Flutmulde, Winkeler<br />

Straße 2, Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>371-52463 oder<br />

wolfgang.harder@<br />

adfc-gifhorn.de, Teilnahme<br />

kostenfrei.<br />

Kinder-Programm:<br />

Kleine-Ritter-Tag<br />

11 bis 17 Uhr, Historisches<br />

Museum Schloss Gifhorn,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn.<br />

Mo. 27.<strong>05</strong>.<br />

Sportabzeichen-Abnahme:<br />

Leichtathletik<br />

ab 18 Uhr, GWG-Stadion,<br />

Winkeler Straße 2, Gifhorn.<br />

Di. 28.<strong>05</strong>.<br />

Erzählsalon vom Bündnis<br />

gegen Depression<br />

16 bis 18 Uhr, Stadtbücherei,<br />

Cardenap 1, Gifhorn.<br />

ADFC-Feierabendradtour<br />

17.30 Uhr, Länge: ca. 25 bis<br />

30 Kilometer, Dauer: ca.<br />

2,5 Stunden inkl. Pause,<br />

Treffpunkt: AOK-Parkplatz,<br />

Schleusendamm 2, Gifhorn,<br />

Teilnahme kostenfrei.<br />

Vortrag: „Licht auf dunkle<br />

Jahrhunderte –<br />

Ausgrabungen in der<br />

Sassenburg bei Gifhorn“<br />

mit Stadt- und Kreisarchäologe<br />

Dr. Ingo Eichfeld, 19 Uhr,<br />

Eiskeller, Lindenstraße 21,<br />

Gifhorn.<br />

Quiz-Abend im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Mi. 29.<strong>05</strong>.<br />

Buchstapeln –<br />

Neues und Interessantes<br />

vom Büchermarkt<br />

19.30 Uhr, Bücherei, Hauptstraße<br />

15, Meine, Anmeldung:<br />

buecherei@papenteich.de.<br />

Kabarett mit<br />

Bernd Stelter:<br />

„Reg‘ Dich nicht<br />

auf, gibt nur Falten“<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn.<br />

Do. 30.<strong>05</strong>.<br />

Workshop:<br />

„Pflegebedürftigkeit –<br />

Was nun?“<br />

10 Uhr, Dannenbütteler<br />

Weg 1, Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>371-5947825.<br />

Unser Aller Festival: Karat<br />

Einlass: 17.30 Uhr,<br />

Beginn: 19 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 43,15 Euro<br />

pro Person.<br />

Lesung: „Spätlese“<br />

20 Uhr, Samtgemeindebücherei,<br />

Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel.<br />

Fr. 31.<strong>05</strong>.<br />

Tag der Nachbarn<br />

14 bis 17 Uhr, Südstadt<br />

Campus, Gifhorn.<br />

Erkundungstour<br />

durch die Dörfer<br />

der Samtgemeinde<br />

Isenbüttel: Jelpke<br />

15 bis 16.30 Uhr,<br />

Treffpunkt: Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Im Dorfe 7, Jelpke,<br />

Anmeldung: fremdenverkehrsverein-isenbuettel.de/<br />

veranstaltungen/<br />

erkundungstouren.<br />

Frauenflohmarkt<br />

auf dem Unsahof<br />

16 bis 19 Uhr, Unsahof,<br />

Hauptstraße 7, Leiferde.<br />

Unser Aller Festival:<br />

Royal Republic<br />

(ausverkauft)<br />

Einlass: 18.30 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 43,15 Euro<br />

pro Person.<br />

Tipps & Termine wird<br />

präsentiert von<br />

Meyer Menü Celle · Triftweg 12a · Wathlingen<br />

Tel. <strong>05</strong>144 6988230 · info@ce.meyer-menue.de · meyer-menue.de<br />

Cover-Rock-<br />

Konzert:<br />

The AC/DCs<br />

Tribute Band<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9, Gifhorn,<br />

Tickets: 24,80 Euro pro<br />

Person.<br />

Sa. 01.06.<br />

Sportabzeichen-Abnahme:<br />

Schwimmen<br />

8.30 bis 10 Uhr, Allerwelle,<br />

Zur Allerwelle 1, Gifhorn.<br />

Tag der Senioren<br />

9.30 bis 15 Uhr, Fußgängerzone,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Baby- und Kinderflohmarkt<br />

10 bis 13 Uhr, Christuskita,<br />

Mecklenburger Straße 16,<br />

Calberlah.<br />

Vernissage der<br />

Photowerkstatt<br />

11 Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn.<br />

Atempause zur Marktzeit:<br />

Mut- und Mitmachlieder von<br />

Deborah und Raphael Nigbur<br />

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Dorfflohmarkt in<br />

Wettmershagen<br />

12 bis 16 Uhr, Wettmershagen.<br />

Radtour:„Wittingen –<br />

Stadt, Land und<br />

Geschichte(n)“<br />

13 Uhr, Länge: ca. 25 km,<br />

Dauer: ca. 4 bis 4,5 h,<br />

Treffpunkt: St. Stephanus-<br />

Kirche, Marktplatz, Am Markt,<br />

Wittingen, Anmeldung: Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>05</strong>371/9893-422 · event@ise-tour.de · www.ise-tour.de<br />

<strong>KURT</strong>


Tipps & Termine<br />

Tipps & Termine<br />

118 119<br />

Kreisverband<br />

Gifhorn e.V.<br />

Spende Blut – rette Leben.<br />

Fr<br />

24.<strong>05</strong>.<br />

Do<br />

29.<strong>05</strong>.<br />

Mi<br />

<strong>05</strong>.06.<br />

Di<br />

11.06.<br />

Do<br />

13.06.<br />

Do<br />

13.06.<br />

Mo<br />

17.06.<br />

Do<br />

20.06.<br />

Fr<br />

21.06.<br />

Mo<br />

24.06.<br />

Fr<br />

28.06.<br />

Abbesbüttel<br />

Sportgemeinschaftshaus<br />

Kreuzwinkel 13<br />

16:00 - 19:30 Uhr<br />

Seershausen<br />

Dorfgemeinschaftshaus<br />

Rietzer Weg 5<br />

16:00 - 19:30 Uhr<br />

Vordorf Leiferde<br />

Dorfgemeinschaftshaus<br />

Gilder Weg 66<br />

15:00 - 19:30 Uhr<br />

Kästorf<br />

Dorfgemeinschaftshaus<br />

Am Schliekenberg 1<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Brome<br />

Rewe<br />

Braunschweiger Straße 48<br />

14:00 - 19:00 Uhr<br />

Wahrenholz<br />

Bereitschaftshalle Nord<br />

Im Gewerbegebiet 6<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Lagesbüttel<br />

Sporthalle<br />

Waller Lehmweg 8<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Wesendorf<br />

Schützenhaus<br />

Alte Heerstraße 41<br />

14:00 - 19:00 Uhr<br />

Meine<br />

Gymnasium PMG<br />

Neue Straße 1<br />

16:00 - 20:00 Uhr<br />

Weyhausen<br />

Dorfgemeinschaftshaus<br />

Vor dem Dorfe 6<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Gifhorn<br />

DRK Forum<br />

Braunschweiger Straße 97<br />

14:00 - 19:00 Uhr<br />

Bei Fragen zur Blutspende (kostenlos):<br />

0800 11 949 11<br />

Frauenflohmarkt:<br />

„Second Fashion“<br />

15 Uhr, Christus-Kirchengemeinde,<br />

Mittelstraße 15,<br />

Calberlah.<br />

Rock Open Air mit Rossi<br />

und Kein Pardon<br />

präsentiert von Born to<br />

be Wild MC Wolfsburg, ab<br />

16 Uhr, Schützenheim, Am<br />

Schützenheim 7, Dannenbüttel.<br />

Unser Aller Festival: Slade<br />

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn:<br />

20 Uhr, Schloss, Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn, Tickets: ab 43,15 Euro<br />

pro Person.<br />

So. 02.06.<br />

City-Flohmarkt in Gifhorn<br />

10 bis 16 Uhr, Fußgängerzone,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Porsche-Klassik-Treffen<br />

10 bis 16 Uhr, Classic Superbikes<br />

Motorrad Museum,<br />

Bromer Straße 2a, Gifhorn,<br />

Eintritt frei.<br />

Ausstellungs-Matinee im<br />

Künstlerhaus Meinersen:<br />

„Solanum – Innere und<br />

äußere Landschaft“<br />

11 bis 17 Uhr, Künstlerhaus,<br />

Hauptstraße 2, Meinersen.<br />

Mo. 03.06.<br />

Sportabzeichen-Abnahme:<br />

Leichtathletik<br />

ab 18 Uhr, GWG-Stadion,<br />

Winkeler Straße 2, Gifhorn.<br />

Di. 04.06.<br />

Unser Aller Festival: Dota<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Kollektiv 4,<br />

Waller See 5, Groß<br />

Schwülper, Tickets: ab 21,60<br />

Euro pro Person.<br />

Unser Aller Festival:<br />

Hinnerk Köhn<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr,<br />

Wesendorfer Deele, Kastanienweg<br />

2, Wesendorf, Tickets:<br />

ab 21,60 Euro pro Person.<br />

<strong>KURT</strong><br />

Quiz-Abend im Flax<br />

20 Uhr, Flax,<br />

Braunschweiger Straße 3a,<br />

Gifhorn.<br />

Mi. <strong>05</strong>.06.<br />

Bilderbuchkino in<br />

der Stadtbücherei<br />

16 Uhr, Stadtbücherei,<br />

Cardenap 1, Gifhorn,<br />

Anmeldung: buecherei@<br />

stadt-gifhorn.de.<br />

Lesesommer:<br />

„Wagen oder verzagen“<br />

19.30 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Eintritt frei.<br />

Do. 06.06.<br />

Trialog: „Krise – Chance<br />

oder Untergang?“<br />

18.30 Uhr, Psychiatrische Tagesstätte,<br />

Pyritzer Straße 7,<br />

Gifhorn.<br />

Museumsplauderei mit<br />

dem Heimatverein Brome<br />

19 Uhr, Museum Burg Brome,<br />

Junkerende, Brome Eintritt<br />

frei.<br />

Open Stage in der Grille<br />

mit Lucys Darling<br />

20 Uhr, FBZ Grille,<br />

Ludwig-Jahn-Straße 12,<br />

Gifhorn, Eintritt frei.<br />

Fr. 07.06.<br />

Markttag auf<br />

dem Unsahof<br />

14 bis 18 Uhr, Unsahof,<br />

Hauptstraße 7, Leiferde,<br />

Eintritt frei.<br />

Stadtführung:<br />

„Probier mal Wittingen –<br />

Ein Stadtrundgang<br />

für alle Sinne“<br />

14.30 Uhr, Treffpunkt:<br />

Touristinformation,<br />

Lange Straße 29, Wittingen,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:<br />

Brunnen, Marktplatz, Gifhorn,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>371-<br />

937880 oder info@suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

6 Euro pro Person,<br />

Kinder unter 14 Jahren frei.<br />

Unser Aller Festival: Maxim<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Bauerncafé<br />

Rölling‘s Hof, Schulstraße 1,<br />

Sprakensehl, Tickets:<br />

ab 21,60 Euro pro Person.<br />

Unser Aller Festival:<br />

Terry Hoax<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9, Gifhorn<br />

Tickets: ab 21,60 Euro<br />

pro Person.<br />

Gifhorner Skate-Night<br />

19.30 bis 22 Uhr, Parkplatz,<br />

Flutmulde, Winkeler Straße 2,<br />

Gifhorn.<br />

MEISTERBETRIEB<br />

Krimi-Komödie:<br />

„Achtsam morden“<br />

20 Uhr, Anwesen Korth<br />

von Magnis, Rade 1-2,<br />

Rade, Tickets: 22 Euro<br />

pro Person, Schüler<br />

bis 20 Jahre: 11 Euro.<br />

Sa. 08.06.<br />

Guten-Morgen-<br />

Radtour<br />

6 Uhr, Länge: ca. 28 bis 35<br />

km, Dauer: ca. 2,5 bis<br />

3 Stunden, Treffpunkt:<br />

St. Stephanus-Kirche,<br />

Marktplatz, Am Markt<br />

Wittingen, Anmeldung bis<br />

29.<strong>05</strong>.: Tel. <strong>05</strong>831-9934900<br />

oder urlaub@suedheidegifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

Südstadtflohmarkt<br />

6 bis 14 Uhr,<br />

Sportzentrum Süd,<br />

Carl-Diem-Straße 2,<br />

Gifhorn.<br />

QUALITÄT<br />

Flohmarkt in der<br />

Stettiner Straße in Gifhorn<br />

10 bis 17 Uhr, Stettiner<br />

Straße/Wendehammer,<br />

Gifhorn.<br />

Feier zum 10-jährigen<br />

Bestehen der<br />

Hospiz Stiftung<br />

11 bis 16 Uhr, Hospiz,<br />

Gifhorner Weg 4a, Gifhorn.<br />

Atempause zur Marktzeit:<br />

Gif‘n‘Voices<br />

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

AC/DC Fantreffen<br />

in Ohrdorf<br />

18 Uhr, Schützensaal,<br />

Zur Nachtweide 24,<br />

Ohrdorf.<br />

Unser Aller Festival:<br />

Lina Maly<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20<br />

Uhr, Lübener Tenne, Lüben 1,<br />

Lüben, Tickets: ab 21,60 Euro<br />

pro Person.<br />

Lesesommer: „Mimik –<br />

Wie man Menschen liest“<br />

19.30 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Eintritt frei.<br />

So. 09.06.<br />

Lesesommer: Bücherflohmarkt<br />

10 bis 16 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Eintritt frei.<br />

Unser Aller Festival:<br />

Mario Basler (ausverkauft)<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr,<br />

Dorfgemeinschaftshaus, Mühlenweg<br />

50-52, Osloß, Tickets:<br />

ab 21,60 Euro pro Person.<br />

Di. 11.06.<br />

ADFC-Feierabendradtour<br />

17.30 Uhr, Länge: ca. 25 bis<br />

30 Kilometer, Treffpunkt: AOK-<br />

Parkplatz, Schleusendamm 2,<br />

Gifhorn, Teilnahme kostenfrei.<br />

WAS WIR BIETEN:<br />

STEILDÄCHER • FLACHDÄCHER<br />

FASSADE • SPENGLERARBEITEN<br />

DACHFENSTER EIN- & AUSBAU<br />

ENERGETISCHE SANIERUNG<br />

REPARATUR & WARTUNGSARBEITEN<br />

TRADITION<br />

Julius Sprengel • 38518 Gifhorn, Rotstraße 5<br />

Tel: 0160. 2553292 • Email: dachdeckerei.js@gmx.de<br />

www.sprengel-dach.de<br />

<strong>KURT</strong>


Tipps & Termine<br />

Quiz-Abend im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Mi. 12.06.<br />

Stadtrundgang:<br />

„Wittinger Stadt-Melange<br />

mit dem Junkernhof“<br />

14.30 Uhr, Treffpunkt: St. Stephanus-Kirche,<br />

Marktplatz,<br />

Am Markt, Wittingen, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>381-9934900 oder<br />

urlaub@suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 5 Euro pro Person.<br />

Summertime-Picknick-<br />

Konzert in der<br />

Kreismusikschule<br />

17 Uhr, Kreismusikschule,<br />

Freiherr-vom-Stein-Straße 24,<br />

Gifhorn, Eintritt frei.<br />

Lesesommer:<br />

„Happy Birthday“<br />

19.30 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Eintritt frei.<br />

Do. 13.06.<br />

Jubiläums-Konzert mit<br />

Senta, Kuersche und Irina:<br />

„30 Jahre FBZ Grille“<br />

19 Uhr, FBZ Grille,<br />

Ludwig-Jahn-Straße 12,<br />

Gifhorn, Tickets: 8 Euro pro<br />

Person.<br />

Open-Air-Konzert:<br />

Florian Künstler<br />

20 Uhr, Farminn, Kakerberg 9,<br />

Wittingen, Tickets: 35,27 Euro<br />

pro Person.<br />

Fr. 14.06.<br />

Radtour: „Die vergessenen<br />

Mühlen und altes Handwerk“<br />

13 Uhr, Länge: ca. 40 km, Dauer:<br />

ca. 5 Stunden, Treffpunkt:<br />

Aldi-Parkplatz, Hindenburgstraße<br />

1, Hankensbüttel,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 5 Euro pro Person.<br />

Erkundungstour durch die<br />

Dörfer der Samtgemeinde<br />

Isenbüttel: Calberlah<br />

15 bis 16.30 Uhr,<br />

Treffpunkt: Heimatbund,<br />

Bahnhofstraße 9, Calberlah,<br />

Anmeldung: fremdenverkehrsverein-isenbuettel.de/<br />

veranstaltungen/<br />

erkundungstouren.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:<br />

Brunnen, Marktplatz, Gifhorn,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>371-<br />

937880 oder info@suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

6 Euro pro Person,<br />

Kinder unter 14 Jahren frei.<br />

Lesesommer:<br />

Live-Musik mit Sandy<br />

und Public Viewing<br />

18 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Eintritt frei.<br />

Konzert des Kammerchors:<br />

„Sturmesgewalt und<br />

Himmelsblau –<br />

Natur in Tönen“<br />

19 Uhr, St. Viti-Kirche,<br />

Hauptstraße 2, Leiferde,<br />

Eintritt frei.<br />

Sa. 15.06.<br />

Frauenpolitischer<br />

Sommerempfang<br />

10 bis 13 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>371-82386.<br />

Radtour: „Streifzug<br />

Bickelsteiner Heide –<br />

Wismarer Forst –<br />

Kirche Mellin und<br />

zurück nach Tülau“<br />

10 Uhr, Länge: ca. 40 km,<br />

Treffpunkt: Gasthaus Glupe,<br />

Hauptstraße 40, Tülau, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>831-9934900<br />

oder urlaub@suedheidegifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

5,50 Euro pro Person.<br />

Gifhorner<br />

Straßenmusikfestival<br />

ab 11 Uhr, Fußgängerzone,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Tag der offenen Tür<br />

im DRK-Forum<br />

13.30 bis 17.30 Uhr, DRK-<br />

Forum, Braunschweiger<br />

Straße 97, Gifhorn.<br />

Ü40-Party im<br />

Tanzlokal Bei Micha<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn,<br />

Eintritt: 5 Euro pro Person.<br />

So. 16.06.<br />

Hospizcafé<br />

Hospizhaus, Lindenstraße 33,<br />

Gifhorn.<br />

Triathlon am Tankumsee<br />

10 bis 16.30 Uhr, Tankumsee,<br />

Dannenbütteler Weg 12,<br />

Isenbüttel.<br />

Radtour: „Am grünen Band<br />

von Rade nach Böckwitz<br />

und zurück“<br />

10 Uhr, Länge: ca. 56 km,<br />

Treffpunkt: Parkplatz Streuobstwiese/Radener<br />

Deele,<br />

Rade 32, Rade, Anmeldung<br />

bis 13.06.: Tel. <strong>05</strong>831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de, Teilnahme:<br />

8,50 Euro pro Person.<br />

Lesesommer:<br />

„Ein Mann gibt Auskunft“<br />

Einlass: 10.30 Uhr, Beginn:<br />

11 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>147-<br />

3039990 oder info@<br />

lesesommer-steinhorst.de,<br />

Eintritt frei.<br />

Matinee im Kinomuseum:<br />

„Gedanken zum Hörspiel“<br />

11 Uhr, Kinomuseum,<br />

Raiffeisenstraße 11,<br />

Vollbüttel, Eintritt frei.<br />

Mo. 17.06.<br />

Seminar: „Übungsgruppe<br />

Handauflegen –<br />

Open Hands Schule“<br />

18.45 bis 21.15 Uhr,<br />

St. Viti-Kirchengemeinde,<br />

Im Paul 1, Leiferde,<br />

Anmeldung: christina@<br />

misczyk.net.<br />

17. bis 20.<strong>05</strong>.<br />

Schützenfest Calberlah<br />

18. bis 20.<strong>05</strong>.<br />

Schützenfest<br />

Dannenbüttel<br />

23. bis 26.<strong>05</strong>.<br />

Schützenfest<br />

Wahrenholz<br />

24. bis 26.<strong>05</strong>.<br />

Schützenfest<br />

Westerbeck<br />

24. bis 26.<strong>05</strong>.<br />

Schützenfest Wilsche<br />

24. bis 26.<strong>05</strong>.<br />

Schützenfest<br />

Ribbesbüttel<br />

Di. 18.06.<br />

Quiz-Abend im Flax<br />

20 Uhr, Flax,<br />

Braunschweiger Straße 3a,<br />

Gifhorn.<br />

Fr. 21.06.<br />

Erkundungstour<br />

durch die Dörfer<br />

der Samtgemeinde<br />

Isenbüttel:<br />

Tankumsee<br />

15 bis 16.30 Uhr,<br />

Treffpunkt: Tankumsee<br />

Betriebsgesellschaft,<br />

Dannenbütteler Weg 12,<br />

Isenbüttel, Anmeldung:<br />

fremdenverkehrsvereinisenbuettel.de/<br />

veranstaltungen/<br />

erkundungstouren.<br />

Tipps & Termine<br />

120 121<br />

Svenja Badziura<br />

SOLANUM<br />

innere und äußere Landschaft<br />

Zeichnungen<br />

Ausstellungs-Matinee<br />

Sonntag, 02. Juni 2024<br />

von 11 - 17 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

KÜNSTLERHAUS<br />

MEINERSEN e.V.<br />

Hauptstraße 2 · 38536 Meinersen<br />

www.kuenstlerhaus-meinersen.com<br />

Unser Aller Festival:<br />

Schützenfeste im Landkreis Gifhorn<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 bis 18 Uhr,<br />

Treffpunkt: Brunnen,<br />

Marktplatz, Gifhorn,<br />

Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>371-937880 oder<br />

info@suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 6 Euro<br />

pro Person, Kinder<br />

unter 14 Jahren frei.<br />

31.<strong>05</strong>. bis 02.06.<br />

Schützenfest<br />

Isenbüttel<br />

31.<strong>05</strong>. bis 02.06.<br />

Schützenfest<br />

Grußendorf<br />

07. bis 09.06.<br />

Schützenfest<br />

Groß Oesingen<br />

14.06. bis 16.06.<br />

Schützenfest<br />

Meinersen<br />

07. bis 09.06.<br />

Schützenfest Winkel<br />

20. bis 23.06.<br />

Schützenfest Gifhorn<br />

Lesesommer: „Die Männer<br />

sind schon der Liebe wert“<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn:<br />

19.30 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>147-<br />

3039990 oder info@<br />

lesesommer-steinhorst.de,<br />

Eintritt frei.<br />

Sa. 22.06.<br />

ADFC-Radtour: Bütteltour<br />

9.30 Uhr, Länge: ca. 70 km,<br />

Treffpunkt: Parkplatz,<br />

Flutmulde, Winkeler Straße 2,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>371-56143 oder<br />

manfredfloetke@web.de,<br />

Teilnahme kostenfrei.<br />

Atempause zur Marktzeit:<br />

Streicherklasse von<br />

Justine Gehring<br />

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Mühlenführung mit<br />

Kaffeetrinken an der Ise<br />

14 Uhr, Wahrenholzer<br />

Wassermühle, Hauptstraße 66,<br />

Wahrenholz, Anmeldung: Tel.<br />

<strong>05</strong>831-9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 13 Euro<br />

pro Person.<br />

<strong>KURT</strong>


122 Tipps & Termine<br />

Raum für Notizen<br />

123<br />

gemeinnützige GmbH<br />

Mein Job ist<br />

echt nicht ohne...<br />

... Lebensfreude!<br />

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bei dem mehr geht<br />

als woanders.<br />

job@lebenshilfe-gifhorn.de<br />

Di. 25.06.<br />

ADFC-Feierabendradtour<br />

17.30 Uhr, Länge: ca. 25 bis<br />

30 km Dauer: ca. 2,5 Stunden<br />

inkl. Pause, Treffpunkt: AOK-<br />

Parkplatz, Schleusendamm 2,<br />

Gifhorn, Teilnahme kostenfrei.<br />

Quiz-Abend im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Mi. 26.06.<br />

Bilderbuchkino in<br />

der Stadtbücherei<br />

16 Uhr, Stadtbücherei, Cardenap<br />

1, Gifhorn, Anmeldung:<br />

buecherei@stadt-gifhorn.de.<br />

Lesesommer:<br />

Der Lesesommer<br />

im Garten<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn:<br />

19.30 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>147-<br />

3039990 oder info@<br />

lesesommer-steinhorst.de,<br />

Eintritt frei.<br />

Do. 27.06.<br />

Gifhorner Weinfest<br />

Fußgängerzone, Steinweg,<br />

Gifhorn.<br />

Interaktives Live-Event<br />

mit Lesung und<br />

Zeichenworkshop<br />

mit Nina Dullek<br />

15 Uhr, Stadtbücherei,<br />

Cardenap 1, Gifhorn,<br />

Tickets: 5 Euro pro Person,<br />

für Kinder ab 8 Jahren.<br />

Online-Vortrag:<br />

„So is(s)t mein Kind“<br />

19.30 bis 21 Uhr, Anmeldung:<br />

gesundheitsregion@<br />

gifhorn.de, Teilnahme<br />

kostenfrei.<br />

Fr. 28.06.<br />

Gifhorner Weinfest<br />

Fußgängerzone,<br />

Steinweg,<br />

Gifhorn.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:<br />

Brunnen, Marktplatz, Gifhorn,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>371-<br />

937880 oder info@suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

6 Euro pro Person, Kinder<br />

unter 14 Jahren frei.<br />

Lesesommer:<br />

„Move my Heimat“<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn:<br />

19.30 Uhr, Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Anmeldung: Tel. <strong>05</strong>147-<br />

3039990 oder info@<br />

lesesommer-steinhorst.de,<br />

Eintritt frei.<br />

Sa. 29.06.<br />

Gifhorner Weinfest<br />

Fußgängerzone, Steinweg,<br />

Gifhorn.<br />

Gifhorner Oldtimermeile<br />

10 bis 17 Uhr, Schlosswiese<br />

am Schlosssee,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn.<br />

Fotoausstellung von<br />

Lisa Vogt: „Reisefieber“<br />

11 bis 18 Uhr, Glashüttenweg<br />

35, Triangel, Eintritt frei.<br />

Atempause zur Marktzeit:<br />

Abschluss des Orgelkurses<br />

zum Ferienbeginn<br />

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Radtour:„Kirchen, Kapellen<br />

und Altmark“<br />

13 Uhr, Länge: ca. 45 km,<br />

Dauer: ca. 5 Stunden,<br />

Treffpunkt: Touristinformation,<br />

Lange Straße 29,<br />

Wittingen, Anmeldung:<br />

Tel. <strong>05</strong>831-9934900 oder<br />

urlaub@suedheidegifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

Der nächste <strong>KURT</strong><br />

erscheint am 14. Juni.<br />

Redaktions- und<br />

Anzeigenschluss<br />

ist am 5. Juni.<br />

Einsendungen per E-Mail an<br />

redaktion@kurt-gifhorn.de.<br />

Mutti ist immer da<br />

„Und die Couch, die kommt mitten in den<br />

Raum“, sage ich begeistert meinem besten<br />

Freund. Er schüttelt den Kopf: Von<br />

meinen Einrichtungsplänen ist er nicht<br />

so angetan wie ich. Aber es ist zum Glück<br />

ja meine Wohnung und nicht seine. Sushi<br />

und Gin – statt Pizza und Bier – habe<br />

ich ihm dafür versprochen, dass er mir<br />

eine ganze Woche beim Umzug hilft. Ein<br />

herrliches Klischee, um in die erste eigene<br />

Wohnung zu ziehen. Denn ja, es ist so<br />

weit, ich ziehe aus. Komisches Gefühl.<br />

Angst und Freude vermischen sich zu<br />

einer seltsamen Emotionsmasse tief in<br />

meiner Magengrube. Ich weiß noch nicht,<br />

kann ich alleine wohnen?<br />

Ich überlegte auch, in eine Wohngemeinschaft<br />

zu ziehen. Schließlich wäre ich<br />

dann nicht allein. Kümmerte mich nicht<br />

allein um die Miete, die Heiz- und Stromkosten,<br />

wär‘ nicht allein verantwortlich,<br />

wenn etwas kaputt geht, es wär‘ immer<br />

jemand da... Kurzum: Eine Gemeinschaft<br />

stünde hinter mir. Dafür teilt man halt<br />

vieles. „Mia, Du brauchst nun wirklich<br />

Deinen eigenen Ort“, riet Mutti. Und ich<br />

wusste: Sie hat recht. Außerdem wäre ich<br />

nach Braunschweig gezogen – und mein<br />

ganzes Leben ist in unserem Landkreis.<br />

Ich liebe Gifhorn – da kann ich die<br />

Stadt nicht verlassen. Nun brauchen wir<br />

aber wirklich nicht über den Gifhorner<br />

Wohnungsmarkt zu diskutieren, der ist<br />

nicht so pralle. Da brauche ich Glück –<br />

und verdammt, das hatte ich.<br />

Raum für Notizen<br />

Von Mia Anna Elisabeth Timmer<br />

Zwei Zimmer, Küche, Bad, netter Vermieter,<br />

gute Lage, frisch renoviert – der<br />

Preis: fair. Hammer! Ich habe mich in die<br />

Dachgeschosswohnung verliebt. Schnell<br />

sagte ich zu – und der Vermieter auch.<br />

Eine große Furcht, die viele plagt, ist<br />

die eigene Finanzierung. Ich verdiene gut<br />

– bin aber noch besser im Verprassen.<br />

Ich muss nur endlich mal lernen zu haushalten.<br />

Mit Blick auf meine Gehaltsabrechnungen<br />

geht das, bei anderen Azubis<br />

steht da oft ein niedrigerer Betrag. Viele<br />

erwarten von jungen Leuten, auf eigenen<br />

Beinen zu stehen. Aber wie soll das gehen,<br />

wenn das Geld nicht stimmt?<br />

„Was passiert eigentlich mit Deinem<br />

Kinderzimmer?“, unterbricht mein bester<br />

Freund meine Gedanken. Ja, das muss ich<br />

loslassen. Ein beschissenes Thema, das<br />

ich eigentlich vergraben wollte. Mein Bruder<br />

bekommt es – das ist fair. Doch für<br />

mich ist es für immer weg. Meine Tapete<br />

wird abgekratzt, meine Möbel ziehen mit<br />

mir um, mein Dasein erlischt. Ich werde<br />

fort von Zuhause sein,<br />

selbst wenn mir die<br />

Tür immer offensteht.<br />

Eine Träne kullert meine<br />

Wange runter. Und<br />

ich denke an die Worte<br />

meiner Mutter, als ich<br />

den Auszug verkündete:<br />

„Ich bin immer da.“<br />

Nun bin ich sicher, ich<br />

schaffe den Umzug.<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong>


124 Jobs & Karriere<br />

Jobs & Karriere<br />

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• Bezahlung nach Entgeltgruppe S8a TVöD / SuE<br />

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Rückfragen & Bewerbungen<br />

gerne per E-Mail an:<br />

personal@boldecker-land.de<br />

Wir freuen uns auf Dich!<br />

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Tierarten und indigene<br />

Völker. Ihre Lebensgrundlage<br />

wird von vielen Seiten bedroht.<br />

Mit dem Waldschutzprojekt<br />

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Mehr Infos unter www.kurtgifhorn.de/klimaschutz<br />

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Greta von Richthofen<br />

Mieke & Oktavius<br />

Jule Otto<br />

Sport<br />

Impressum<br />

<strong>KURT</strong> ist Dein Magazin für Gifhorn. Es erscheint monatlich und liegt an rund 300 Stellen in und um Gifhorn aus. Herausgeber: Bastian<br />

Till Nowak. Redaktion: Bastian Till Nowak (Chefredakteur), Selina Sanft, Malte Schönfeld, Mia Anna Elisabeth Timmer. Redaktionelle<br />

Mitarbeit: Tim Borgfeld, Matthias Bosenick, Marie Adeline Frömling, Jens Neumann. Layout: Michael Arnold, Erwin Klein,<br />

Aileen Kristen, Bastian Till Nowak, Selina Sanft. Fotos (sofern nicht anders angegeben): Matthias Müller-Wolfgramm (Titelseite),<br />

0816 MEDIA (Titelseite klein), Bastian Till Nowak, Sebastian Priebe, Mel Rangel, Michael Uhmeyer, Adobe Stock sowie jeweilige<br />

Veranstalter und Kooperationspartner. Comic: Greta von Richthofen, Bastian Till Nowak. Verlag: Snuna, Bastian Till Nowak & Ben<br />

Weber GbR, Am Laubberg 12, 38518 Gifhorn, snuna.com. Auflage: 8000 Exemplare. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Bastian<br />

Till Nowak, Tel. <strong>05</strong>371-9414150, nowak@kurt-gifhorn.de. Anzeigen: <strong>KURT</strong>, Am Laubberg 12, 38518 Gifhorn, mail@kurt-gifhorn.<br />

de. Leserbriefe: Magazin <strong>KURT</strong>, Redaktion, Am Laubberg 12, 38518 Gifhorn, redaktion@kurt-gifhorn.de. Internet: kurt-gifhorn.de.<br />

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