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NicoHe

Ausgabe 007 Nordeifel - November 2013Eifelkostenloszum MitnehmenTrash People vonHA Schult in MonschauClown Alexey Mironowin VossenackErntedankzüge inder NordeifelDas Lokalmagazin für Monschau, Roetgen,Simmerath, Nideggen, Heimbach und Umgebung


GastgeberNationalparkEifel2EifelEditorialLiebe Leserinnen und Leser,Während in Monschau die TrashPeople von HA Schult wiedereingepackt werden, also einKunstereignis von Weltformatin unserer Region zu Ende geht, stehen mit demUmstellen auf die Winterzeit die Weichen nun vollund ganz auf Vorweihnachtszeit.Die üblichen Herbststürme nehmen kräftig Anlaufund wehten uns bereits das eine oder andere Malso richtig erfrischend um die Ohren. Die Erntensind alle eingebracht und die vielen traditionellenErntedankzüge in der Nordeifel lockten wiedertausende Besucher an. Stellvertretend, zeigt Eifelaktuell wie der Erntedank in Nideggen-Abendenund Monschau-Mützenich gefeiert wurde.In Heimbach wurde eine weitere Beratungsstelleder Caritas eröffnet. Sie steht künftig für die vielenFragen Ratsuchender Menschen bereit. Schwerpunktder Beratungsstelle, ist vor allem Hilfe bei denvielen Fragestellungen im Bereich Senioren. EugénieDegenaar, heißt die niederländische Künstlerin, dieseit kurzem die Kulturszene im Raum Nideggenbereichert. Die Vertreterin zeitgenössischer Kunst,zeigt im November eine Werkschau ihrer Arbeiten.Die einen nennen es Nostalgie, die anderenHeimatliebe. Der Wunsch der Menschen, in derRegion wieder Kfz-Kennzeichnen zu verwenden,die ihre Zugehörigkeit zu den Altkreisen vor derkommunalen Neuordnung 1972 zeigen, geht indie nächste Runde. Eine neue Bürgerinitiativekämpft dafür, dass Heimbacher auch wiederSLE-Kennzeichen, und Vossenacker und Schmidterdas MON-Kennzeichen nutzen dürfen.Die Nordeifel hat so viel Sehenswertes zu zeigenund doch gibt es noch so vieles, das mehr oderweniger unentdeckt ist. So wie der Hospizgartenin Nideggen-Abenden, der mit Sicherheit einenAusflug wert ist.Weihnachtszeit heißt auch, sich für soziale Dingeeinzusetzen. Die Buchhandlung Lesezeichen inRoetgen tut dies, auch wenn es nicht weihnachtet.Aber gerade vor dem Weihnachtsfest engagierensich die beiden Betreiberinnen Claudia Küpper undRose Blatz-Ommer ganz besonders. Auch Franz-Josef Brandenburg ist in dieser Zeit mit seinergroßen Krippensammlung und dem „NideggenerKrippenweg“ eine echte Bereicherung. SeineMotivation ist es, Menschen in Not zu unterstützen.Der Kloster-Kultur-Keller im FranziskanerklosterVossenack zeigtClownerie auf höchstemLevel. Mit dem ClownAlexey Mironow gelanges dem K-K-K einender großartigsten nochlebenden Clowns nachVossenack zu holen.Als Nordeifeler Vereinstellt sich diesmal dieOrtsgruppe Eicherscheiddes Eifelvereins vor.Ob die gute, alte Zeitauch wirklich so gutwar, beleuchtet einArtikel über das „Alte Eifelhaus“ in Höfen.Amüsant zu lesen, sinddie Erinnerungen anjene Lebensumständeallemal.Der Monat Novemberist also trotz des zuerwartenden ehertrüben und stürmischenSieMatic FloatingSpacesSaison- und witterungsbedingt könnensich unsere Öffnungszeiten ändern.Wetters gar nicht so dunkel und bedrückend, wiees manche Zeitgenossen glauben. Die Eifel ist buntund voll von hellen, hoffnungsvollen Ereignissen,Veranstaltungen und Aktionen.In diesem Sinne, wünscht Ihnen „Eifel aktuell“ einefrohe und besinnliche Vorweihnachtszeit.Mit herzlichen GrüßenBert van Londen (Verantwortlicher Redakteur)Markt 3 | 52385 NideggenTelefon: 02427 / 90 42 00www.tischlerei-jansen.deGruppen bitte mitVoranmeldung!Genießen Sie in gemütlicher Atmosphäre die Aussicht auf den Nationalpark Eifel.FRÜHSTÜCK AUF ANFRAGE AB 10.00 UHR


Eifel3InhaltsverzeichnisTitelseite „Rursee von der ‚SchönenAussicht‘ in Schmidt“.......................... 01Editorial ..................................... 02Inhaltsverzeichnis & Impressum. ........... 03Trash People in Monschau .................... 04-05Feinkost Finesse in Roetgen . ............... 06Neue Beratungsstelle der Caritas in Heimbach.. 07Neues Atelier für ZeitgenössischeKunst in der Rureifel . ....................... 08Die Liebe zur Heimat auf demKFZ- Kennzeichen .......................... 09Biosupermarkt Vital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10Made in Eifel –Hospizgarten Hortus Dialogus 11-12Belgischer Doppelpack im MuK................ 13Die Not der Menschen in den Fokus stellen... 14Zeitgenössische Chormusikmit Gänsehautfaktor . ....................... 15Traditionelle Clowntechnik undmoderne Theaterformen .................... 16Weihnachtliche Inspiration auf dem„Krippenweg“ in Nideggen ................. 17Eifelverein Eicherscheid............................ 18Galerie für die Sinne. ......................... 19Das schönste Denkmal Monschaus. ........... 20Verbraucherinformationen . ................ 21Erntedankzüge in der Nordeifel ......... 22-23Rückseite .................................... 24ImpressumErscheinungsweise:monatlich, jeweils ab der 2. MonatswocheAuflage: 6.000 StückVerteilung:Kostenlose Verteilung über Auslegestellen Raum Monschau, Roetgen,Simmerath, Nideggen, Heimbach, Schmidt, Vossenack und Umgebung.(in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).Redaktions- und Anzeigenschluss:um den 30. eines jeden MonatsHerausgeber und V.i.S.d.P.:Euregio Marketing UGHartmut HermannsMarc André MainzSüsterfeldstraße 83, 52072 AachenMail: hh@euregio-aktuell.euWeb: www.euregio-aktuell.euVerantwortlicher Redakteur: Bert van LondenRedaktion & Anzeigenleitung:Froitscheidter Str. 94, 52385 NideggenTel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915info@agentur-wortundbild.deFotografie & Copyright:by Bert van Londen, agentur Wort und BildLayout/ Gestaltung: Euregio Marketing UGDruck:Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachenwww.druckservice-aachen.dePC-Probleme??Wir bieten schnelle HilfeEigene Servicetechniker(auch bei Ihnen vor Ort)Reparatur & Verkaufaller Hersteller und MarkenHilfe bei Ihren Viren- undSoftwareproblemen52152 Simmerath Tel. 024 73 - 93 88 - 25


4Eifel„Trash People“ – Kunstrausch und Mahnung zugleichHA Schult machte Monschau zu einem weltweiten Zentrum zeitgenössischer KunstMonschau.Den Oktober 2013 wird man in Monschau und in der Region sichernicht vergessen. Mit HA Schult, hat ein Künstler von Weltformatdie alte Tuchmacherstadt beehrt und wird mit seinen Trash PeopleSpuren hinterlassen, die weit in die Welt hinaus strahlen. NachAusstellungen an der Chinesischen Mauer, New York, Moskau, Kairo, Rom und anderenWeltmetropolen, regen die insgesamt 201 „Müllmänner“, die formal an dieTerrakotta-Armee von Chiang erinnern, nicht nur die Fantasie der Kunstexpertenan, sondern auch einen kontroversen Meinungsaustausch der Besucher.Die „Trash People“, die ausnahmslos aus Müll modelliert sind, wirken mittenauf dem pittoresken Marktplatz Monschaus wie ein kunterbuntes, ausgelassenesHappening. Zumindest von weitem. Geht man näher heran und läuftdie Reihen der „Umweltsoldaten“ aufmerksam ab, erschließt sich jedoch demaufmerksamen Betrachter die eigentliche Botschaft der aufwändigen, wie aufregendenInstallation. Jede einzelne Skulptur besteht aus einem Stahlskelett, dievon allem, was in unserer Wohlstandsgesellschaft nicht verwertet und recyceltwerden kann, ummantelt ist. Fleisch gewordener Müll.HA Schult geht es nicht um bloße Effekthascherei. Ein Künstler seines Formatshat das nicht nötig. Er hat eine Botschaft. Eine Botschaft, die gerade in derheilen Welt der Eifel, im Zentrum einer idyllischen Touristen- und Fachwerkstadt,besonders deutlich wird. Es geht dem Künstler um nichts geringeres, als denSchutz unserer Umwelt. Und was Kindern beim Betrachten des Kunstwerkesspontan klar wird, nämlich ein verantwortungsvollerer Umgang mit unserenRessourcen und unserem Planeten, erklärt sich den ewigen Zauderern undIgnoranten hoffentlich durch die vielen Diskussionen, die HA Schult mit seinerKunst in Gang bringt.HA Schult besucht Monschau zum zweiten Mal. Vor mehr als 40 Jahren starteteer seine Karriere bei der weltweit ersten Straßenaktionskunst in Monschau, dielegendären „Umweltakzente 1970“. Nun kehrte HA Schult, im Rahmen diesesweltumspannenden Projektes genau zu diesem Platz zurück – zusammen mitseinen 201 „Trash People“ und nannte in Anspielung auf sein gutes Verhältniszu Monschau die Ausstellung „Monschau mon amour“. Dass diese Ausstellungso möglich werden konnte, verdankt die Stadt vielen engagierten Menschen.Allen voran Kaspar Vallot, ehemaliger Chefredakteur der Aachener Nachrichtenund Mitinitiator der „Umweltakzente 1970“, Monschaus BürgermeisterinMargareta Ritter, sowie Dorit Schlieper, Ulrich Koch und Helmut Lanio von derMonschau Festival GmbH.HA Schult in Monschau war ein selbstredender wie durchschlagender Erfolg.Am Ende wurde die „Monschau mon amour“ verlängert. In Anbetracht einessolchen Erfolges bleibt einerseits zu befürchten, dass Steigerungen kaummöglich sind. Und dennoch bleibt zu wünschen, dass die Verantwortlichen inMonschau sich weiterhin darum bemühen, solcherlei Akzente zu setzen. Denneines ist gewiss: Selten war Monschau aktueller, lebendiger, aufregender.www.landhaus-solchbachtal.deZum Solchbachtal 1, Stolberg Zweifall, Tel.: 02402-7657600Dienstag & Mittwoch Ruhetag


Eifel5Der Bürgersaal des Auklosters kurz vor der Eröffnungsveranstaltungvon „Monschau mon amour“Der Kunsthistoriker Klaus Honnef (rechts) nach seiner Laudatio über HA SchultWaren auch in Monschau an der Seite von HA Schult:seine Musen Elke Koska (links) und Birgit FröhlichHA Schult bei der Eröffnungsrede auf demMonschauer Marktplatz über seine Aktion:Ihr freundlicherFachmarkt inMonschau-Imgenbroich!„Und so ist das eine vorweggenommene Archäologie, so wie die Terrakotta-Armeein Chiang. Die römische Scherbe von heute ist die Coca Cola-Büchse von morgen.Und das haben die Initiatoren aus Monschau damals gesehen (Umweltakzente1970) und ein paar „Irre“ hier her geholt, von denen einige überlebt haben undandere bereits verstorben sind. Und neulich, vor zwei, drei Jahren trafen wiruns alle und da hat die begnadete Bürgermeisterin, die ein Geschenk ist für dieStadt, entschieden, dass wir wieder kommen. Und jetzt darf ich als Schreihals dasalles hier verkünden. Weil meine Müllmänner stumm sind, ist es eine stummeAnklage, dass dieser Planet, den wir ja nur geliehen bekommen haben, zu einemMüllplaneten verkommen ist. Aber da wir ihn ja nur geleast und nicht gekaufthaben, sollten wir ihn sorgsamer behandeln. Und das wissen die Kinder heute. DieMüllmänner, die in Ägypten, die in Moskau, die in China oder die in WashingtonD. C. standen, verstehen die Kinder besser, als meine Generation.Wir haben den Planeten zum Müllplaneten gemacht. Die Kinder, die hier heutealle sind und sich das mit offenen Augen anschauen, die haben die Welt zumGuten zu wenden. Und deshalb stehen die hier heute und ich muss mich ganzherzlich bedanken, dass die Leute in Monschau zu meiner Überraschung alle sonett geworden sind, obwohl ich sie damals (1970) alle so schlecht behandelthabe. Und ich muss das ein bisschen wieder gut machen. Der Himmel tut das seinedazu, die Sonne strahlt - es ist eine elegische herbstliche Stimmung. Behaltet dasBild im Kopf – es wird nie wieder stattfinden. Danke für die Gastfreundschaft.“MEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbHFachmarktzentrum Imgenbroich,Auf Beuel 5, 52156 Monschau-Imgenbroich


6EifelAnzeige„Finesse“ - Kulinarisches für den Gaumen und die KehleNeues Feinkostfachgeschäft bereichert die NordeifelFinesse heißt das neue Feinkostgeschäft in Roetgen, das im geschmackvollenAmbiente vielfältige Köstlichkeiten für seineKunden bereithält. Eine breite Auswahl an regionalen wie auch internationalenProdukten und eine freundlich persönliche Beratungeröffnen den Kunden eine verführerische Welt erlesener und hochwertigerFeinkost.Eine reichhaltige Auswahl an Teesorten, die ausschließlich von einem renommiertenTraditions-Teehandelshaus bezogen werden, lassen für Teetrinkerkaum einen Wunsch offen: Schwarze Teesorten wie beispielsweise Darjeeling,Assam, Ceylon, Sikkim und aromatisierte Schwarzteemischungen werden dabeigenauso angeboten wie Grüner Tee aus China und Japan. Auch Liebhaber vonKräutertees und Kräuterteemischungen finden ein reichhaltiges Angebot. DieNachfrage an Früchtetees mit fantasieanregenden Namen wie „Eifelgold“,„Winter und Weihnachtstee“ oder Rooibuschtee, darunter Mischungen wie„Seelenwärmer“, „Sternenfänger“ oder „Printentee“, erfreuen sich bereitsjetzt großer Nachfrage. Weitere Kräutertees, wie „Quelle des Glücks“ und„Eifelkräuter“, die wie viele Teesorten im „Finesse“ angeboten werden, gibt esauch in Bio-Qualität. Teepräsente und Teeaccessoires runden das inspirierendeAngebot eindrucksvoll ab.FINESSEWein – Feinkost – TeeRosentalstr.59, 52159 RoetgenTel. 02471 – 1358812info@finesse-roetgen.comwww.finesse-roetgen.comKontrollierte Regionalität bei den Produkten ist ein weiterer Garant für schmackhafteund hochwertige Leckereien. So fehlen auch im „Finesse“ weder Senf, Kaffee,Marmeladen, Honig, Printen und Nudeln im Sortiment. Aber auch die große, weiteWelt findet Platz im Roetgener Feinkostgeschäft. Hochwertige Öle, ausgefalleneEssigvariationen und original italienische Pasta finden sich dort genauso, wieerlesene Weine aus Frankreich, Italien und Deutschland. Champagner, Cremantvon der Loire, Winzersekt, feine Liköre und Obstbrände – das „Finesse“ hält fürLiebhaber stets eine reichhaltige Auswahl feinster Tropfen bereit.Die „Lampe Berger Paris“, die sich zur schnellen Luftreinigung undRaumbeduftung einen internationalen Ruf erworben hat, wird nun auch im„Finesse“ angeboten. Das Anzünden der „Lampe Berger“ ist ein wahres Ritualdes Wohlbefindens. Während herkömmliche Duftlampen unangenehme Düfte(z. B. Zigaretten und Kochgerüche) nur überdecken, neutralisiert „Lampe Berger“sie schnell und wirkungsvoll. Im „Finesse“ finden Interessierte ein reichhaltigesAngebot an Lampen und individuellen Duftnoten. Lassen Sie sich nicht nur am15. Dezember 2013 beim Verkaufsoffenen Sonntag davon überzeugen, dassdas „Finesse“ eine hervorragende Adresse ist, wenn es darum geht, persönlichzugeschnittene Präsentkörbe für jeden Anlass – kreativ und liebevoll verpackt- zusammenzustellen.


Eifel77Zur Eröffnung der Beratungsstelle in Heimbach überreichteBürgermeister Bert Züll Dirk Huko, Geschäftsführer desCaritasverbandes Region Düren - Jülich das StadtwappenVon links nach rechts: Dirk Hucko, Elmar Jendryzey, Pfarrer Hans Donks, Helmut Rüttgers, Bert Züll,Ellen Hansen-Dichant, Manuela Schweitzer und Hans LippertzPräsenz vor Ort, um die Menschen zu erreichenNeues Caritas Beratungsbüro in HeimbachHeimbach.Mit dem neuen Beratungsbüro inHeimbach in der Hengebachstraße81 – gegenüber derKunstakademie – eröffnete derCaritasverband für die RegionDüren-Jülich e. V. kürzlich eine weitere Anlaufstelleim Südkreis. Bürgermeister Bert Züll war der ersteGratulant und dankte Caritas-GeschäftsführerDirk Hucko: „Sie haben Wort gehalten und warenwirklich schnell mit dem neuen Büro vor Ort“ freutesich Züll über das neue Angebot in seiner Stadt. Dieersten Besucher waren ebenfalls dort, denn dieCaritas hatte auch die neuen Nachbarn eingeladen,die schnell im Gespräch mit dem BeratungsduoEllen Hansen-Dichant und Manuela Schweitzerwaren. Regionaldekan Hans Doncks segnete dieneuen Räume, die für die Bürger dienstags zwischen10 und 12 Uhr sowie donnerstags zwischen15 und 17 Uhr geöffnet sind. Die Beratung istnatürlich kostenlos. Mit der neuen Anlaufstelleim Südkreis von Düren bietet sich nun auch inHeimbach die Möglichkeit, sich kurzfristig, persönlich,kompetent und unverbindlich über die vielensozialen Angebote fachgerecht zu informieren.Die große Zahl der Anbieter auf dem Markt, dieRechtslage, unterschiedliche Zuständigkeiten oderdie zu erwartende finanzielle Belastung sind aufden ersten Blick nur schwer zu überblicken underleichtern nicht die gezielte Inanspruchnahme vonmöglichen Hilfen. Hier möchte der Caritasverbandauch im Südkreis Düren die Möglichkeit bieten, sichkurzfristig kompetent und unverbindlich zu informieren.Dazu stehen nun an sieben Orten im KreisMitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beratungsbürosund ebenfalls in acht Pflegestationen für allesozialen Fragen zur Verfügung.Die Mitarbeiter/innen sind insbesondere Expertenfür die umfangreichen Angebote für Senioren undpflegebedürftige Menschen. Ratsuchende erhaltenunter anderem zu folgendem professionelleAuskunft: Angebote der ambulanten Pflege zuhause,der Betreuung in Tagespflegeeinrichtungen undder vollstationäre Versorgung in einem Altenheim,Antragsverfahren im Rahmen von Pflegeleistungen,Finanzierungslösungen für Leistungen dergesetzlichen Altenhilfe und Möglichkeiten derAlzheimergesellschaft für den Kreis Düren e. V.Zu folgenden weiteren Themenbereichen wirdkünftig beraten und unkompliziert der passendeKontakt vermittelt: allgemeine Sozialberatung,Beratung für Ausländische Mitbürger/Flüchtlinge,Aussiedlerberatung, Drogenberatungsstelle, Mutter-Kind-/Vater-Kind-Kuren, Kinder, Jugend- undFamilienhilfe, Ehrenamtstätigkeiten, FreiwilligenzentrumJülich, Besuchsdienste für Alleinstehende,Familienpatenschaften in Stadt und Kreis Dürenund Seniorenerholung.Lebenswertes Alter in familiärer Gemeinschaft- Ambulante Pflege / Caritas Sozialstation- Kurzzeit- und Langzeitpflege- Beschützer Bereich für Demenzkranke- Tagesbetreuung- Betreutes Wohnen- Mobiler MittagstischDarüber hinaus wird beabsichtigt, zu bestimmtenThemenschwerpunkten spezielle Veranstaltungenim neuen Beratungsbüro Heimbach anzubieten.So könnten z. B. die Themen Vorsorgevollmachtoder Patientenverfügung sowie Hilfestellungen imUmgang mit dem Thema Demenz Angebote sein,die die Heimbacher Bevölkerung interessieren.Solche Informations-Angebote werden rechtzeitigöffentlich bekannt gegeben.Kontaktdaten:Beratungsbüro HeimbachHengebachstraße 81,52396 Heimbach-EifelTelefon: 02446-8058927Öffnungszeiten:Dienstag: 10.00 – 12.00 UhrDonnerstag: 15.00 –17.00 UhrGeschwister-Louis-HausBaptist-Palm-Platz 152393 Hürtgenwald-VossenackTelefon: 02429-94060Telefax: 02429-940623E-Mail: info@geschwister-louis-haus.deWeb: www.geschwister-louis-haus.de


8EifelNeues Atelier für Internationale Kunst in der RureifelWerkschau von Eugénie Degenaar in AbendenNideggen-Abenden.Vor etwa einem Jahr hat sich dieNiederländische Künstlerin EugénieDegenaar entschlossen, ihr Kunstateliervon Rotterdam in die Rureifel zu verlegen.In Abenden findet sie die Ruhe und Kreativität fürihre weitere Entwicklung in ihrer Kunst. Nach ihremStudium und Diplom-Abschluss an der Akademie derBildenden Künste u. Technischen Wissenschaften mitden Schwerpunkten Bildhauerei, Malerei, Graphikund Kunstgeschichte in Rotterdam bei ProfessorPierre Janssen, absolvierte sie ein Studium derPhilosophie an der Freien Universität in Heerlen. Dieviel beachtete Vertreterin ausgesprochen modernerKunst ist Mitglied im BBK der Städte Berlin und Kölnund hat in verschieden Museen und Galerien sowieAusstellungen und Messen ausgestellt.Professor Dr. Wolfgang Becker, langjährigerKonservator der Sammlung Ludwig (1969-2001), Gründungsdirektor der Neuen Galerie-Sammlung Ludwig in Aachen (1970-1990)und Gründungsdirektor des Ludwig Forums fürInternationale Kunst (1991-2001) in Aachensagt über Eugénie Degenaar: Nichts ist wichtigerals Energien, Antimaterie, Zellen, Nanos, Atome,Neutrinos und „Higgs“-Teilchen sichtbar zu machen,das Ein- und Zwei und Dreidimensionale aufzulösenin kosmischer Dimensionslosigkeit… EugénieDegenaar ist stolz auf ihr Privileg der Künstlerin, allesbedingungslos schaffen und gestalten zu dürfen,sich in ihrem Raum frei von der Wissenschaft zubewegen, ja, Schwarze Löcher zu zeigen, die gigantischenEnergiestrudel, drehend in der schwarzenAntimaterie, Unsichtbares, das die Wissenschaft nurmessen kann, sichtbar zu machen. Die Künstlerinliebt es, Atome, Zellen zu malen, die auf Lichtwellenvon Energie tanzen, ehe sie auf die drei Dimensionenmenschlicher Wirklichkeitserfahrung schrumpfen.So vereinen sich in ihren Bildern Mikro- undMakrokosmos. Ihr Privileg ist die Freiheit.Eugénie Degenaars persönliche Kunstschau inden Räumlichkeiten ihres Ateliers, HausenerGasse 15 in Nideggen-Abenden, findet am 24.November 2013 statt und richtet sich insbesonderean Liebhaber und Interessierte der modernenKunst. Weitere Informationen im Web unter:www.kunstatelier-eugenie-degenaar.eu.


9EifelUnterzeichneten die Unterschriftenliste als erstes: (v.l.n.r.)Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen, MdL), Dürens LandratWolfgang Spelthahn und Dietmar Nietan (SPD, MdL).Wenn die Liebe zur Heimat auf demKfz- Kennzeichen stehen sollGleiches Recht - auch für Heimbach, Vossenack und SchmidtNordeifel.Eigentlich ist es ein „Luxusthema“, das aber weit größere emotionaleDimensionen aufweist, als so mancher Beobachter auf denersten Blick vermutet und verstehen kann. Die „Individualisierung“bei Kfz-Kennzeichen für Fahrzeughalter, deren Wohnorte im Zugeder Kommunalen Neuordnung 1972 einem anderen Kreis zugeordnetwurden, geht in die nächste Runde.Durch die Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) wurde seit01.11.2012 die Möglichkeit eröffnet, dass der Kreis Düren das Altkennzeichen"JÜL", der Kreis Euskirchen das Altkennzeichen "SLE" und die StädteregionAachen das Altkennzeichen "MON" an interessierte Fahrzeughalterinnenund -halter mit Wohnsitz in den Kreisen Düren und Euskirchen bzw. inder Städteregion Aachen ausgeben können. Die ersten JÜL-Kennzeichenwerden seit 17.11.2012, die ersten SLE-Kennzeichen seit 19.02.2013 unddie ersten MON-Kennzeichen seit 02.07.2013 ausgegeben. Aber was ist mitden Fahrzeughaltern in Heimbach, Vossenack und Schmidt? Die kommunaleNeugliederung beendete für Vossenack, Germeter, Raffelsbrand und Simonskallsowie für Schmidt, Froitscheidt, Harscheidt, Kommerscheidt und Scheidbaumdie (von 1816 bis 1972 dauernde) Zugehörigkeit zum Landkreis Monschausowie für Heimbach, Hasenfeld, Hausen, Blens, Hergarten, Vlatten und Düttlingdie (von 1829 bis 1972 dauernde) Zugehörigkeit zum Landkreis Schleiden.Diese Ortschaften bzw. ehemaligen Orte sind jetzt politisch dem Kreis Dürenzugeordnet. Die Ausgabe anderer Unterscheidungskennzeichen (hier: MON undSLE) durch den Kreis Düren an Fahrzeughalterinnen und -halter in den beideno. a. Bereichen mit Wohnsitz im Kreis Düren ist nach der geltenden Rechtslagenicht möglich.Bernd Gottschalk (Raffelsbrand), Berthold Rüttgers (Vossenack), GünterVirnich (Schmidt) und Hubertus Zander (Heimbach) gründeten eineInteressengemeinschaft und bitten Bundesverkehrsminister Dr. PeterRamsauer und NRW-Landesverkehrsminister Michael Groschek darum, durchDie Initiatoren: (v.l.n.r.) Berthold Rüttgers (Vossenack), Bernd Gottschalk (Raffelsbrand),Günter Virnich (Schmidt) und Hubertus Zander (Heimbach).entsprechende Änderung der FZV allen interessierten Fahrzeughaltern in denBereichen Vossenack und Schmidt (ehemals Altkreis Monschau) sowie imBereich Heimbach (ehemals Altkreis Schleiden) die Möglichkeit zu eröffnen,aus historischen Gründen ein Altkennzeichen ihrer Wahl im Bereich des KreisesDüren erhalten zu können und dem Kreis Düren die Ausgabe von MON- undSLE-Kennzeichen - sowie anderen Trägern von Zulassungsstellen in gleich- oderähnlich gelagerten Fällen - zu ermöglichen.Mit einer Unterschriftenliste in der Tasche, trafen sie sich mit Landrat WolfgangSpelthahn, Dietmar Nietan (SPD, MdL) und Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen,MdL) im Kreishaus und stießen auf offene Ohren. „Ich kann die Bedenken, dieeinige Landkreise hegen, nicht teilen. Es hat nichts mit der Aufweichung der neuenKreisgrenzen zu tun, sondern mit emotionalen Heimatgefühlen. Es entspringtnicht dem Wunsch eines Separatismus, sondern alte Traditionen hochzuhalten.Wir wollen helfen, dieses Ansinnen durch die Instanzen zu bringen“, versprichtWolfgang Spelthahn. Auch Oliver Krischer zeigte Verständnis: „Es ist ein Zeichenvon regionaler Identität. Wenn es nicht zusätzlich Geld kostet, gibt es nichts, wasdagegen spricht. Es ist eine unterstützenswerte Aktion. Ich setze mich auf jedenFall im Bundestag dafür ein.“ Auch Dietmar Nietan ist sich sicher: „Wer A sagt,der muss auch B sagen. Europa ist das Europa der Regionen. Gerade in einerZeit der Globalisierung muss man Verständnis für den Wunsch nach regionalerIdentität haben. Es handelt sich hierbei ja nicht um eine politische Aktion. Ichunterstütze das Bürgerbegehren und hoffe auf eine Lösung.“ Inzwischen habenauch Bürgermeister Axel Buch (Vossenack) und Margit Göckemeyer (Nideggen)die Unterschriftenliste, die in allen öffentlich zugänglichen Anlaufstellen inHeimbach, Vossenack und Schmidt ausliegen, unterschrieben. „Nutzen Sie dieMöglichkeit, die uns unsere Demokratie ermöglicht und unterstützen sie unserAnsinnen, indem sie die Liste unterzeichnen“, fordert Berthold Rüttgers dieMenschen auf. „Nehmen Sie ruhig eine Liste von den öffentlichen Stellen mit inihren Verein oder zu ihren Bekannten. Unter www.simonskall.de können sie dieUnterschriftenliste auch ausdrucken und an uns zurückgeben.“LeseZeichenHauptstr. 45, 52159 RoetgenTel.: 02471/2244 Fax: 02471/133022kontakt@lesezeichen-roetgen.dewww.lesezeichen-roetgen.de


10AnzeigeEifelFür die Ernährung nur das BesteFelix Matterne und sein Bio-Supermarkt VitalKein Name in Aachen und Umgebung steht so deutlich fürgesunde und frische Ernährung, kompetente und freundlicheBeratung wie Felix Matterne. Sein Bio-Supermarkt Vital leisteteinen Beitrag zu einer gesunden, gerechten und sozialen Welt.Seit 29 Jahren bietet er in angenehmer Atmosphäre ein breitesSortiment an hochwertigen Bio-Produkten mit fairen Preisen an.Naturkosmetika machen schön und pflegenWahre Schönheit komme von innen, weiß der Volksmund. Gerade in der kaltenJahreszeit, wenn durch Heizungswärme die Luft oft trocken ist, freut sich dieHaut über Schutz. Ein guter Lippenbalsam schmückt und pflegt zugleich. DieHaut, nicht nur die der Lippen, ist unser größtes Organ. Sie leistet täglich harteArbeit, um uns vor Schadstoffen zu schützen. Auf aggressive synthetischeDuftstoffe oder Konservierungsmittel, Farben in Shampoos, Cremes oderZahncremes kann sie deshalb dankend verzichten. Genau das machen dieHersteller von Naturkosmetik. Anders als für Lebensmittel gibt hier noch keinegesetzliche Grundlage. Die Siegel des BDIH oder Natrue stehen aber ebenfallsfür strenge, umfassende Regeln und Sicherheit.Naturkosmetika gibt es für jeden Hauttyp, für jedes Alter und natürlich nicht nur fürFrauen. Auch für Männer und Kinder bietet Naturkosmetik viel. Die Auswahl ist sehrumfangreich. Rose oder Lavendel? Zitrone oder Tiare? Das ist nicht nur eine Fragedes persönlichen Geschmacks, sondern auch der Wirkung auf Körper und Stimmung.Es gibt Menschen, die auch natürliche Düfte nicht vertragen. Für sie hatFelix Matterne Lavera, Weleda oder Logona Duschgels, Bodylotions oderGesichtspflege ohne pflanzliche Düfte im Angebot. Die Unverträglichkeitliegt nicht an Sandelholz oder am Eisenkraut, sondern an dem komplexenZusammenspiel zwischen Außen und Innen, das wissenschaftlich nochimmer nicht genau beschrieben ist. Eben deswegen verzichten Hersteller wieDr. Hauschka, Santa Verde oder Logona auf viele Zusätze aus der Retorte. Sieverzichten übrigens auch auf Tierversuche. Für den Benutzer hat Naturkosmetikviele Vorteile: Pflanzenhaarfarben greifen die Kopfhaut nicht an, sondern bauensie auf. Zahncreme gibt es mit und ohne Fluor. Manche Zutat kennt man ausder Küche: Mandelöl wirkt eben auch innerlich gut. Schwarzkümmelöl hilft –eingenommen - den Abwehrkräften in der Erkältungszeit mit seinen kräftigenätherischen Ölen. Äußerlich angewendet unterstützt es mit seinen mehrfachungesättigten Fettsäuren die Hautbarriere und erhält so langfristig dieFeuchtigkeitsbalance.Eines versprechen Naturkosmetika nicht: ewige Jugend. Veränderungen wie dasÄlterwerden gehören zur Natur – und haben auch ihre schönen Seiten.WeledaBio-Supermarkt VitalJakobstraße 210 – 21252064 AachenDr. HauschkaTelefon 0241 / 56 87 89-0Telefax 0241 / 56 87 89-1info@biomarkt-vital.dewww.biomarkt-vital.deMo – Fr 7.30 – 19.30 hSa 7.30 – 14.00 h


Eifel11Ein geschwisterliches Miteinanderaller LebensformenDer Hospizgarten des „Hortus Dialogus“ – ein Arche der besonderen ArtNideggen-Abenden.Die Pavillons auf dem Gelände des Hospizgartens bieten Raum für Austellungen,Zusammenkünfte und MediationenKaum wahrzunehmen und versteckt hinter hohen Hecken verbirgt sichim Commweg 8 in Nideggen-Abenden der Hospizgarten von „HortusDialogus“ (Ort des Dialogs), eines eingetragenen, gemeinnützigenund mildtätigen Vereins.Der HospizgartenAuf 13.000 Quadratmetern Grundfläche erstrecken sich unterschiedliche, strukturellgegliederte Gartenanlagen – halb mit heimischen, halb mit fernöstlichenPflanzen bestückt. Der „alte“ Teil der Anlage, gut 2.000 Quadratmeter groß,existiert bereits seit 35 Jahren, der „neue“ Teil, mitten im Landschaftsschutzgebietgelegen, seit 10 Jahren. Dieser neue Teil der Anlage wurde deshalb auchausschließlich mit einheimischen Stauden und Gehölzen bepflanzt und repräsentierteinen Ausschnitt des Nationalparks. Das Terrain bietet einen außergewöhnlichenLebensraum für selten gewordene Tiere. So brüten dort über20 Vogelarten. Seltene Reptilien- und Amphibienarten tummeln sich auf demGelände genauso, wie rar gewordene Schmetterlinge oder Tag- und Nachtfalter.Auch dass sich drei unterschiedliche Fledermausarten in Abenden wohl fühlen,liegt an den besonderen Voraussetzungen der Anlage. „Wir wollten einennaturnahen Garten und haben unser Konzept an dem angelehnt, was wir hiervorgefunden haben“, erinnert sich Friedrich Ostenrath, Begründer und Kopf des„Hortus Dialogus“. Ein insgesamt ein Kilometer langes Wegesystem im neuen Teilder Anlage verdeutlicht indessen einen weiteren Beweggrund des Vereins, einensolchen Garten anzulegen. Das Wegesystem, das dem buddhistischen Lebensradnachempfunden ist, ordnet den Garten – und das unterbewusste Denken undEmpfinden der Gartenbesucher. Ein äußerer Rundweg mit 12 Stationen, symbolisiertden Kreislauf und die einzelnen Stadien des Lebens – von der Geburt bis zumTod. Sie sind durch Pflasterflächen gekennzeichnet, die mit römischen Ziffernversehen sind. Diese Flächen sollen künftig von Künstlern genutzt werden. InForm von thematisch dazu passenden Skulpturen, egal ob in Metall oder Holz.Fünf weitere Flächen, die einzeln gegliedert sind, repräsentieren Bereiche, diefür abendländisch-christlich geprägte Naturen nicht ganz einfach zu verstehensind. Interessant und erhellend sind sie dennoch. Diese fünf Flächen stehen fürdie Menschen- und Tierwelt, das Zwischenreich (Elfen, Gnome u. ä.), das Reichübermenschlicher Gestalten (wie Gottheiten in der Antike) und die Unterwelt(gleichzusetzen mit dem Hades aus der griechischen Mythologie). Durch unterschiedlichePflanzen, denen besondere Kräfte zugeschrieben werden, werdendem Besucher die fünf Bereiche sichtbar gemacht und verdeutlicht. „Ich finde essehr spannend zu erkennen, was die Pflanzen uns in ihrer Symbolik, Mythologieund unter medizinischen Aspekten zu sagen haben“, so Friedrich Ostenrath.Sein tiefer Bezug zu den natürlichen Vorgängen ist sicher einer von mehrerenBeweggründen, einen solchen Ort in Abenden zu schaffen. Er fühlt sich selbstals Bestandteil des gesamten Ensembles. Instinktiv spürt er eine gemeinsameIdentität mit den Mitgeschöpfen der Natur. „Wir sind zwar alle verschieden, aberdoch auch gleich“, weiß Ostenrath. Und in dieser „Schicksalsgemeinschaft“lebt er mittendrin. Nicht als Herr, sondern als Mitwesen unzähliger Formen vonLebenwesen. Dieses Empfinden, dieses sich als Bestandteil eines Naturkreises zusehen, findet im Hortus seinen spirituellen Hintergrund in einer stark buddhistischgeprägten Weltanschauung. „Für mich ist der Mensch bei weitem nichtdie Krönung der Schöpfung. Die Evolution ist nicht zielgerichtet. Das pyramidaleKonzept ist lange überholt. Evolution geht in die Breite und nicht in die Spitze.“Der Hortus Dialogus bietet seinen Besuchern eine philosophisch-spirituelleMöglichkeit, das Leben unter gleichberechtigten Partner zu empfinden undhat in keiner Weise etwas mit einem missionarischen Anspruch zu tun. Esgeht lediglich darum, einen etwas anderen Ansatz anzubieten, das Leben zuverstehen. Und dieses Ansinnen wird offenbar angenommen. Allein im Jahre2012 besuchten 2.000 Menschen den Hospizgarten des Hortus Dialogus.


12EifelDer Verein Hortus Dialogus konnte im Laufe der Jahre viele Menschen aus derganzen Welt dafür gewinnen, ihre Kraft und Freizeit für die Gestaltung des neuenGartens und den Bau der Pavillons einzusetzenDer HospizgedankeInsgesamt drei Standbeine des Hortus Dialogus sind vom Hospizgarten nicht zutrennen. Der Verein, dessen Vorstand sich aktuell neben Friedrich Ostenrath ausTheresia Cremer und Stephanie Franken zusammensetzt, betreibt einen mobilenHospizdienst. In der mobilen Hospizarbeit wird – nach dem Leitspruch: es gibtnichts Trennendes - eine Begleitung schwerstkranker, sterbender Menschen undTrauernder ohne Ansehen von Hautfarbe, Herkunft und Religion ermöglicht.Grundsätzlich arbeitet der Verein ehrenamtlich. Wirtschaftliche Interessen gibtes nicht. Alles geschieht auf Spendenbasis. Daneben liegt den Ehrenamtlern dieVermittlung naturkundlichen Wissens in Form von Unterricht an Schulen undSeminaren am Herzen. Hintergründe und Inhalte über Landschaftsschutzgebieteund Ökologie werden durch Führungen vermittelt. Schulen werden eingeladen,ihren Biologieunterricht in die Natur des weitläufigen Hospizgartens zuverlegen. Darüber hinaus ist dem Verein der so genannte interreligiöse Dialogsehr wichtig. Alle Mitglieder und Ehrenamtler treffen sich dafür regelmäßig,um sich über Angelegenheiten unterschiedlichster Religionen auszutauschen.Die Gruppe setzt sich aus Vertretern christlicher, muslimischer und jüdischerKonfessionen zusammen. Die Treffen finden nicht nur im Hortus, sondernauch regelmäßig in Aachen und Düren statt. Aber sich ganz als Mensch zubegegnen, beinhaltet eben auch anderes miteinander zu teilen. Da geht es auchdarum, einfach zusammen zu kommen, miteinander zu reden, miteinander zuessen und fröhlich zu sein. Genau aus diesem Grund gibt es einen besonderenPavillon, der sich von den vielen anderen im Hospizgarten unterscheidet. Er hatRaum für gleich drei unterschiedliche Grills, so dass sich keine Religion beimEssen unangenehm ins Gehege kommt. Aus einem großen Backofen stammtdann das Brot, das alle gemeinsam essen können.Inzwischen gibt es im Hospizgarten sechs große Pavillons aus Holz. Aus allerHerren Länder konnte der Verein im Laufe der Jahre junge Menschen gewinnen,die sie in ihrer freien Zeit bauten. Sie dienen als Unterstand bei schlechtemWetter und als Räumlichkeit für regelmäßig stattfindende Kunstaktionen undAusstellungen. Auch für die Pavillons gilt: Keiner steht aus purem Zufall dort,wo er steht. Jeder hat einen ganz eigenen, sinnvollen Hintergrund. WeitereInformationen im Internet unter: www.hortus-dialogus.deEine Fortsetzung des Artikels mit dem Schwerpunkt Hospizarbeit erscheint inder Dezember-Ausgabe.PEUGEOT WARTUNGWer kennt sich besser aus mit Ihrem Fahrzeugals die Profis vom PEUGEOT Service?Das Angebot der PEUGEOT Wartung gilt bis zum31.12.2013 für alle PEUGEOT Benzin- und Diesel-Modelle ab Modelljahr 1990, außer J5 und 4x4.Füllmengen und Teile sowie über den Umfang derPEUGEOT Wartung hinausgehende Zusatzarbeitenwerden gesondert berechnet.Autohaus Müllejans OHGPeuGeOt VertrAGSPArtNerNideggen-Schmidt · Heimbacherstr. 17Tel.: 02474/93010KOMPLETTPREIS-ANGEBOTmit allen vorgesehenenKontrollen nachHerstellervorgabe.€ 79,–inkl. LangzeitmobilitätGeschenke - Spiele - BuchhandlungÖffnungszeiten:Di. bis Fr. 9-12 Uhr und 14-19 UhrSa. 9-13 UhrMontag geschlossenFinden Sie aufwww.babalu-ronig.deIhren Lieblingstitel unter600.000 direktlieferbaren Büchern! Los!


Eifel13Ron van Stratum, Schlagzeuger von Nadine Nixund Dozent am Konservatorium MaastrichtZwei Belgerinnen im MuK Konzen: Nadine Nix (links) und Sylvie Noël geben ein gemeinsames KonzertBelgischer Doppelpackim MuKNadine Nix zu Gast beiSyl´n´Dan & FriendsMonschau-Konzen.Zur Eröffnung der dritten Spielzeit der Serie„Syl´n´Dan & Friends“ haben sich Sylvie Noël undDaniel Wiegand mit Nadine Nix und Band einenganz hochkarätigen Gast nach Konzen eingeladen.Nadine Nix hat in Maastricht und Amsterdam Gesang studiert undwird von Frank Peeters (Gitarre) und Ron Van Stratum (Percussion)begleitet. Van Stratum ist Dozent an der MusikhochschuleMaastricht. Auch Nadine Nix gibt neben ihrer KonzerttätigkeitMeisterklassen in Belgien und den Niederlanden. Am Samstag, 23. November,sind sie zum ersten Mal in der Nordeifel hautnah zu erleben.Die Musik von Nadine Nix verbindet bewegende und gefühlvolle Klänge. IhrePräsenz auf der Bühne ist tiefsinnig und sprühend zugleich. In farbenfroherGestik und einzigartigen Rhythmen lebt sie ihren Jazz.Jazz, Weltmusik, überraschende Umwege innerer Melodien, mit beeindruckendenund sonnenüberfluteten Wellen an Klängen. Sie schafft es wiekaum eine andere, ihre Zuhörer auf Wege zu entführen, deren Verläufe ihnensonst verborgen geblieben wären.Die zweite Belgierin an diesem Abend ist die Gastgeberin Sylvie Noël mit ihrerBand Syl´n´Dan. Wie gewohnt eröffnen sie den Abend um 20 Uhr mit ihreneigenen Kompositionen. Ihr Nouvelle Chanson verspricht Unterhaltung mitTiefgang verpackt in wundervolle Melodien und interessante Geschichten.Weitere Informationen über die Musiker sind auf deren Homepages zu finden:www.nadinenix.com und www.sylndan.de. Karten sollten auf der Internetseitedes Theatervereins Konzen: www.theaterverein-konzen.de vorbestellt werden.Der Eintritt für diesen Konzertabend beträgt 12 Euro. Das Musik- und Kulturhaus(MuK) der Stadt Monschau ist in 52156 Konzen, Konrad-Adenauer-Str. 2 zu finden.


14EifelAuch der Roetgener „Verein zur Pflege der Kindheit in Afrika - Lieben und Leben - e.V.“wird vom „Lesezeichen“ und seinen Kunden unterstütztEngagieren sich sozial nicht nur zur Weihnachtszeit: RoseBlatz-Ommer (l.) und Claudia Küpper von der RoetgenerBuchhandlung „Lesezeichen“Die Not der Menschen in den Fokus stellenBuchhandlung „Lesezeichen“ ruft zu weihnachtlichem Engagement aufRoetgen.Das „Lesezeichen“ in Roetgen hat sichzu weit mehr als einer Buchhandlungentwickelt. Seit Bestehen ist dasGeschäft auch zu einer liebgewordenenKommunikationsplattform geworden. Man kenntsich, trifft sich, tauscht sich aus und nimmt durchunterschiedlichste Aktionen aktiv am Dorfleben teil.Jetzt, kurz vor der Weihnachtszeit, herrscht bei denInhaberinnen Claudia Küpper und Rose Blatz-Ommergeschäftiges Treiben. Nicht nur wegen der vielenBücher, die Ihre Kunden als Weihnachtsgeschenkeerwerben. „Für unser Verständnis von Weihnachtengehört es unbedingt dazu, unseren Fokus auf dieNot und das Elend um uns herum zu richten. Inunserer unmittelbaren Umgebung und auch in derweiten Welt“, erklären die engagierten Frauen.„Hilfe brauchen viele – und das nicht nur zurWeihnachtszeit. Auch im restlichen Jahr gibt es vielzu tun, wenn man die Augen vor den Sorgen undNöten der Menschen nicht verschließen will.“ Dassoziale Engagement von Claudia Küpper und RoseBlatz-Ommer kennt das ganze Jahr hindurch vieleProjekte, Aktionen und Menschen. So unterstützensie seit Jahren die Monschauer Tafel, tragen mitihren Spenden zum Gelingen so mancher Tombolabei, unterstützen die Pfötchenhilfe, den Lepra-Basar,verschiedene Jubiläen und Feste oder das örtlicheSozialamt, das das gespendete Geld an bedürftigeFamilien weiterreicht. Auch die Zusammenarbeit mitOrganisationen und Institutionen wie Kindergärten,Schulen oder Amnesty International liegt ihnensehr am Herzen. „Gerade erst sind die aktuellenZahlen in Sachen Kinderarmut der UNICEF bekanntgeworden. Jedes 11. Kind hat demnach bereitslängere Armutserfahrungen gemacht. DieseErfahrungen prägen fürs ganze Leben“, so diebeiden Roetgenerinnen weiter.Nun, kurz vor der Weihnachtzeit, sieht es imLagerraum der Buchhandlung genauso aus, wieman sich die Manufaktur des Weihnachtsmannsvorstellt. Pakete und Geschenke türmen sich auf undwarten auf die Abreise zu ihren Adressaten. „Wirverzichten seit langem auf Weihnachtspräsentefür unsere Kunden, sondern packen lieber nochdas Doppelte drauf und spenden an sozialeEinrichtungen“ erklärt Claudia Küpper. So zumBeispiel seit drei Jahren an die Organisation„Plan“ mit monatlichen Zuschüssen für einindisches Patenkind. Weitere Spenden gehen ans„Rokkoko“ des Flüchtlingsrates Roetgen und denVerein schwerkranker Kinder. Auch der „Verein zurPflege der Kindheit in Afrika – Lieben und Leben –e. V.“, der Roetgenerin Helga Quick, wird durch das„Lesezeichen“ unterstützt. Dieser Verein hat es sichzur Aufgabe gemacht, Waisen, HIV-betroffenen undsterbenden Kindern und deren Familien zu helfen.In der Adventszeit kommt auch der inzwischentraditionelle „Wunschbaum“, ein symbolischerWeihnachtsbaum aus Metall, in der Buchhandlungzum Einsatz. Anonym schreiben Menschen, die vonder Monschauer Tafel betreut werden, ihre Wünschewie Socken in spezieller Größe oder Pullover aufKarten und werden in den Baum gehängt. „UnsereKunden stehen unserem Engagement sehr positivgegenüber und machen es zu ihrem eigenenAnliegen“, freut sich Rose Blatz-Ommer. So könnenInteressierte die Wünsche der Hilfsbedürftigenanonym erfüllen und leisten einen tollen Beitrag zuWeihnachten. „Wir organisieren die Hilfsaktionenund unsere Kunden erfüllen unser Ansinnen mitLeben.“ Wer also zu Weihnachten sinnvoll helfenmöchte, sollte einen Abstecher ins „Lesezeichen“nach Roetgen, Hauptstr. 45, machen.Senfschatzkistchen & mehr„Feines zum Fest“Denken Sie rechtzeitig anWeihnachten und verwöhnen SieIhre Lieben mit Köstlichkeiten ausder Historischen Senfmühle.Bei uns ist für jeden Geschmackdas Richtige dabei!Laufenstraße 118 · 52156 Monschau · Tel. +49 (0) 24 72/ 22 45 · www.senfmuehle.de


©DESIgN, WWW.MARTIFABER.DE15EifelZeitgenössische Chormusikmit Gänsehautfaktor„Immer auf dem Weg“ – der Kirchenchor St. Johannes der TäuferSimmerath-Lammersdorf.Der Lammersdorfer Kirchenchor St. Johannes der Täufer gehörtzweifelsohne mit zum Anspruchsvollsten, was die Nordeifelim Bereich der Kirchenmusik zu bieten hat. Kontinuierlichanspruchsvolle Konzerte und ein freundschaftliches Miteinandersind dafür sicher wichtige Garanten. Und das wiederumsteht und fällt mit der Qualifizierung und Persönlichkeit der Chorleitung. InLammersdorf steht Gabriele Scheidweiler-Pleines seit 1998 für den beachtenswertenErfolg der Lammersdorfer Sängerinnen und Sänger. Ein Geheimnis ihresErfolges ist sicher ihr breiter Fundus an unterschiedlichsten Musikrichtungen.Innerhalb ihrer Familie ist sie inzwischen die 3. Generation, die Chöre leitet. IhrVater, Hans-Josef Roth, war Domkapellmeister am Aachener Dom. Sie selbststudierte Kirchenmusik am St. Gregorius-Haus in Aachen. Unter ihrer Leitungfinden im Lammersdorfer Kirchenchor aktuell 45 Mitglieder zusammen, ummiteinander zu singen. Auf dem Programm steht die Kirchenmusik in ihrerganzen WIBBEL-Bandbreite: vom Choral bis zur Rockmesse, von lateinamerikanischerMusik bis Pop. „Unser Bestreben ist es, zu zeigen, dass Kirchenchöre qualitativauch sehr hochwertig sein können“, so die Chorleiterin. „Wir stehen fürSTETZQualität und sind auch gerne offen für zeitgenössische Musik.“ Höhepunktesind 28.5.2011alle zwei Jahre Konzerte mit Orchesterbegleitung. In diesem Jahr freut sichder Chor über gleich zwei Höhepunkte. Einer davon fand auf der Chor-Biennale2013 im Krönungsaal in Aachen statt. „Beim Abend der Städteregion waren wirNIKOLAUSFAHRTEN1.12.2013 AB SCHWAMMENAUEL 11+15 UHRHEIMBACH-EIFEL D-52396 02446-479WWW.RURSEE-SCHIFFFAHRT.DESCHWAMMENAUELWWW.DERSEEHoF.CoM© Design www.martifaber.DeHEIMBACH-EIFEL 02446-544WWW.DERSEEHOF.COMsehr erfreut zu sehen, dass wir mit den anderen Vorträgen durchaus mithaltenkonnten. Manchmal muss man eben im direkten Vergleich erleben, dass manauch etwas kann“, resümiert Gabriele Scheidweiler-Pleines.Nun laufen alle Vorbereitungen und Proben für den nächsten Höhepunkt desJahres auf Hochtouren. Am Sonntag, dem 24. November 2013, um 16 Uhr, inder Pfarrkirche zu Lammersdorf, heißt der Kirchenchor wieder alle Freundeder Chormusik herzlich willkommen. In diesem Jahr liegt der musikalischeSchwerpunkt bei zeitgenössischen Komponisten des englischen Sprachraumes.Geboten wird u. a. die Schönheit eines „ALLELUIA“ von Eric Whitacre oderein gefühlvolles und bewegendes „Requiem“ von Bob Chilcott. Obwohl essich dieses Mal um Komponisten der Moderne handelt, sind alle ausgewähltenStücke von einer besonderen musikalischen Harmonie, bei der sich der Zuhörereiner Gänsehaut nicht erwehren kann. Durch die intensive Probenarbeit unddie Auseinandersetzung mit den Kompositionen entwickelte sich bei denChorsängerinnen und Sängern eine große Liebe zu dieser Musik. So mancherZweifler konnte sich am Ende der Probenzeit der Kraft und der Leidenschaftdieser Werke nicht mehr entziehen. Besonders stolz ist der Chor darauf, diesesChorkonzert mit Unterstützung von jungen Instrumentalisten und Solistender Hochschule für Musik Köln, Standort Aachen, präsentieren zu können.Karten gibt es an der Abendkasse und bei allen Chormitgliedern oder unterfinanzen@kirchenchor-lammersdorf.de.Kirchenmusikalisches Konzertmit Werken von:Bob ChilcottColin MawbyJohn RutterEric WhitacreKirchenchor St. Johannes der TäuferLammersdorfSopran: Mareike MüllerTenor: Q Won Daniel HanSolisten des ChoresKinderchor „Rotkehlchen“Instrumentalisten der Musikhochschule Köln,Standort AachenOrgel: Bernd SchulzLeitung.: Gabriele Scheidweiler-PleinesSonntag, den 24.11.2013 16:00 Uhr Pfarrkirche St. Johannes der TäuferLammersdorfVorverkauf: Bei allen ChormitgliedernInfo: www.kirchenchor-lammersdorf.deFoto: Adalbert van Londen


16EifelTraditionelle Clowntechnikund zeitgenössische TheaterformenEiner der aktuell besten Clowns der Welt kommt nach VossenackVossenack.Den Machern des Kloster-Kultur-Kellers im Franziskanerkloster ist esgelungen, eine Vorpremiere nach Vossenack zu holen, über die mansicher noch lange sprechen wird.Alexey Mironov gehört zu den großen Clowns unserer Zeit. Er ist ausgebildeterClown, Comedian und Mime und wurde vom weltberühmten AvantgardeCirque du Soleil entdeckt. Viele Stationen säumen seine internationaleKarriere: Swiss Comedy Award, Slovensko mladinsko gledališèe „AlternativeTragedy”, Klovnbuf Theater Festival Ljubljana, Monodrama and PantomimeFestival in Belgrad, Salon Mondial du Cirque in Paris, Humor Festival in Beziers,France, Festival International de Pallassos, Barcelona, Spain, Slava’s Polunin„Congress of Fools” in Moscow und Las Vegas, Pantomimefestival Dresden.Schon lange ist er den Clownschuhen der Anfangsjahre entwachsen. Selbstvor der tragikomischen Figur des Hamlet hat Mironov keine Skrupel. Seit2007 ist der von Kritikern „Meister der stillen Kunst“ genannte mit seinenSoloprogrammen weltweit unterwegs.Am Freitag, dem 29. November um 20 Uhr, präsentiert der Kloster-Kultur-Keller,Franziskusweg 1 in Vossenack, Alexey Mironov mit dem Stück „Weather Man(we-are-the-men)“. Lebendig erzählt das Stück – größtenteils nonverbal unddoch geschwätzig – die Geschichte eines Mannes, der eine Wetterstation ca.500 Kilometer westlich vom Kap Schmidt betreibt, also im äußersten NordostenRusslands, dort wo nur die Beringstraße Russland von Alaska trennt, fernabvon jeglicher Zivilisation und Nachbarschaft. Er lebt und arbeitet in einerwindschiefen von der ungastlichen Witterung ausgemergelten Hütte. EinzigeKonstante in diesem Leben sind die täglich, mehrfach zu übermittelndenWetterkoordinaten an die Wetterzentrale in Moskau sowie der einmal jährlicheintreffende Transportflieger, der ihn mit allen notwendigen Dingen des Alltagsaus der Luft versorgt. Selbst der Pilot weigert sich standhaft, in solcher Einödezu landen. Kreisend seilt er seine Frachtpakete ab. So alleine entwickelt derProtagonist seine eigene Strategie mit sich und den Widrigkeiten des Alltagesumzugehen. Die Tücke liegt im Objekt. Jeder Gegenstand, jede Situationentfacht seine Phantasie. Ein Stück über die Kunst, alleine glücklich und gleichzeitigreich zu leben, ohne sich einsam zu fühlen… brüllend komisch, frech,berührend, skurril, absurd, poetisch, makaber, lustvoll und einfach nur witzig.Der Eintritt beträgt 15 € für Erwachsene und Jugendliche. Einlass ins Café ist ab19 Uhr. Dauer 120 Min. inklusive Pause. Eintrittskarten sind unter derTelefonnummer 02429-30853 erhältlich.• 3 Einzelhäuser mit 90 Pflegeplätzen• Alle Pflegestufen (0-3)• Besonders geschützter Bereich für demenzkranke Bewohner• Altersgerechte Verpflegung durch hauseigene Küche• Vielfältige Betreuungs- und FreizeitangeboteIm Vogelsang 6 • 52385 Nideggen • Telefon 02427 - 90 10 64info@seniorenheime-schuch.de • www.seniorenheime-schuch.de


Eifel17Weihnachtliche Inspirationauf dem „Krippenweg“ in Nideggen findenFranz-Josef Brandenburg – ein Krippensammler mit MissionNideggen.Weihnachten hat maßgeblichmit Krippen zu tun und damit,Menschen eine Freude zu machen.In Franz-Josef Brandenburgfinden beide Überlegungen optimal zusammen.Der aus Abenden stammende und nun seit Jahrenin Nideggen lebende pensionierte Pädagoge hatbereits seit seiner Kindheit ein großes Interesse fürKrippen entwickelt.Bereits Mitte der 70er Jahre baute er seinen erstenKrippenstall. Alles, was ihm an Krippen seither indie Hände fiel, sammelt und hortet er liebvoll.Da ist kaum ein Zentimeter in seinem großenArbeitszimmer, der nicht von Figuren und Krippenaus aller Herren Länder und in unterschiedlichsterAusführung zugestellt ist. In Reih und Glied kannman dort große und hochwertig geschnitzteKrippen neben winzigen Krippen aus Papier, Plastik,Metall oder Legosteinen bewundern – insgesamtüber 1000 Exponate. Darunter auch Postkarten,bildliche Darstellungen, einige Kupferstiche oderBriefmarken. Gerne erinnert er sich an eine Aktionin den 70er Jahren, als er zusammen mit Schülernder Nideggener Hauptschule maßstabsgerecht undexakt nach einem Bauplan eine 1 Meter hohe und80 cm breite Krippe realisierte. „Es handelte sichbei den Schülern um so genannte Problemschüler“,erinnert sich Brandenburg. „Und statt Engel versammeltensich Behinderte und Drogenabhängigeum das Christuskind.“ „Meine Frau Doris und ichwaren schon immer Sammler und Jäger, aber nichtnur des Sammelns wegen, sondern vor allem um esanderen Menschen zu präsentieren.“ Stolz erinnerter sich an die größte Krippe, die er gebaut hat.So groß, dass sie die gesamte Breite der Garageeinnahm und einem 52 cm großen Josef Platz bot.„Diese Garage habe ich dann in der Weihnachtzeitbeleuchtet und offen gelassen, damit sie jedermannzugänglich war. Daraus entwickelte sich in Abendenein „kleiner Krippenweg“. Der Erlös ging an dieLebenshilfe in Zülpich-Bürvenich. 2004 zog dasEhepaar Brandenburg nach Nideggen und zeigtedie Krippen in einer kleinen Souterrain-Wohnung,die aber schnell zu beengt wurde. Es folgte einUmzug ins Pfarrheim, Am Markt 5 und in dieBürgerbegegnungstätte. 2009 rief er zusätzlich undin Zusammenarbeit mit der GeschäftsgemeinschaftNideggen den „Krippenweg“ ins Leben. Seitherkann man zwischen Jugendherberge, Burg,Altstadt und Industriegebiet mehr als 40 Krippenbesichtigen. Seit zwei Jahren geht der Erlös andas Stationäre Hospiz nach Lendersdorf. Stattliche6.175 Euro wurden bislang gestiftet. Noch alsEnglischlehrer brachte er aus England neue Ideen mitnach Hause. Er organisierte Sommerfeste auf denenDinge von Prominenten versteigert wurden. Unterihnen Größen wie Michael Groß, Hildegard Knef,Milva, Cliff Richard, Uriah Heep und viele mehr.Das Resultat, dass der Lebenshilfe in Düren zugutekam, kann sich durchaus sehen lassen: 30.000DM. Verständlich, dass er für seine zahlreichenAktivitäten mit dem Bundesverdienstkreuz und demEhrenpreis für soziales Engagement des KreisesDüren ausgezeichnet wurde.Auch in diesem Jahr lädt Franz-Josef BrandenburgInteressierte und vor allem Kindergärten undSchulen ein, den Krippenweg am 18.11.2013 zubesichtigen. Um vorherige Anmeldung wird unterTel. 02427 – 6247 gebeten. Selbstverständlichkönnen Besucher den Krippenweg alleineerkunden. Ein so genannter „Krippenstadtplan“kann gegen einen adressierten und frankiertenUmschlag ab dem 1. Adventwochenende beiFranz-Josef Brandenburg angefordert werden. Füreinen geführten Besuch wird um eine vorherigeAnmeldung gebeten.


18EifelHerbert Franzen (links) und Manfred Schreiber (rechts) vom VorstandDas Dorfwappen von EicherscheidVereine der Nordeifel stellen sich vor:Eifelverein-Ortsgruppe EicherscheidSimmerath-Eicherscheid.Die Liebe zur Natur, sich mehr Wissenüber geografische- und biologischeZusammenhänge aneignen, die Heimatauf Schusters Rappen erkunden undviele gesellschaftliche Ereignisse gemeinsamerleben – dafür steht in der Region kein andererVerein wie der Eifelverein.In Eicherscheid wurde die Ortsgruppe 1981 gegründet.31 Personen trugen sich damals in die Vereinslisteein. Dazu trugen Robert Offermann und GünterScheidt maßgeblich bei. Beim Aufbau der Gruppeerfuhren die Eicherscheider viel Unterstützung durchden Eifelverein und den Fremdenverkehrsverein ausSimmerath. Wichtigster Berater war Walfried Matheevon der Ortsgruppe Lammersdorf. Aus seiner Federstammt auch eine Wanderkarte von 1986, miteiner Beschreibung der drei von der Ortsgruppeangelegten Rundwanderwege. Eine Beschreibungüber alles Wissenswerte des Dorfes befand sichauf der Rückseite. Genauso wie eine Erklärungzu dem von Erich Charlier aus Hammer erstelltenDorfwappen. Dankbar sind die Eicherscheider auchfür zahlreiche Titelseiten, die der Künstler für ihreWanderpläne entworfen hat.Nachwuchssorgen drücken die Eicherscheidergenauso, wie alle anderen Vereine in der Region.Die Anzahl der Mitglieder von anfänglich über300, darunter alleine 80 Kinder, ist merklichgeschrumpft. Mit Wehmut denkt der Verein andie Zeiten zurück, als es beispielsweise noch eineeigene Seniorengruppe gab. „Aber die hat sich ausAltersgründen oder wegen Sterbefällen aufgelöst“,erklärt Geschäftsführer Manfred Schreiber, der selbstMitglied der ersten Stunde ist. „Besonderen Werthaben wir auf unsere Kinder- und Jugendarbeitgelegt“, erinnert sich der aktuelle 1. VorsitzendeHerbert Franzen. Es gab eine Kindertanz- undKlettergruppe. Nikolausfeiern gehörten genausoins Programm, wie zahlreiche Busreisen quer durchDeutschland oder eine Wanderwoche in Südtirol.„Früher war das Vereinsleben wesentlich aktiver“,weiß auch Helga Schreiber, die Ehefrau des aktuellenGeschäftsführers. 21 Jahre lang stand sie alsKassenwart in der Verantwortung. Und dann erinnertsich das Ehepaar an die vielen unvergesslichenKarnevalsaktivitäten, die damals noch richtig großgefeiert wurden. Aber trotz aller Wehmut ist der Blickdes Vereins auch weiterhin nach vorne gerichtet.Für das kommende Jahr plant Helga Schreiber eineOsterwanderung. Und auch an die vielen Mitglieder,die nicht mehr so gut zu Fuß sind, wird durch einigeFeiern und Feste gedacht. „Das Miteinander bleibtbei uns stets im Vordergrund“, sind sich das EhepaarSchreiber und Herbert Franzen einig.Aber selbstverständlich wird auch noch vielgewandert. Herbert Franzen, der auch der aktuelleWanderwart der Gruppe ist, erfragt in jedemHerbst besondere Wanderwünsche der Mitglieder,um sie anschließend mit im neuen Wanderplanzu berücksichtigen. Es werden Tages-, HalbtagesundMehrtageswanderungen angeboten – aberauch Radtouren und Besichtigungen. Insgesamt15 Wanderführer organisieren die Wanderungen.Die drei eigenen Rundwanderwege mit einerGesamtlänge von 25 Kilometer werden vomWegewart Alfred Corda betreut, genauso wieetliche Sitzgruppen im Umfeld von Eicherscheid.Über 60 Flurnamen- und Hinweisschilderschilderwurden angebracht. Vereinshandwerker GustavSchröder hat sich auch die Pflege der vielenWegkreuze auf die Fahne geschrieben. Neben denerwähnten Vorstandsmitgliedern, unterstützenVroni Scheidt als 2. Vorsitzende, Anita Franzenals Schatzmeisterin und Manfred Scheidt als2. Wegewart und Beisitzer die EicherscheiderOrtsgruppe. Weitere Informationen im Web unter:www.eicherscheid.de.Bundesstr. 12452159 RoetgenTel. +49(0)2471-1338-0www.das-ofenhaus.deDi.- Fr. 13 - 18 · Sa. 9 - 14 Uhr · Mo. geschlossenSonntags Schautag · 14 - 17 Uhr · Keine Beratung & Verkauf


Eifel19AnzeigeNeueröffnung in Simmerath -„Galerie für die Sinne“ jetzt bei Rosenwick Küche + WohnenEin Besuch in den Räumlichkeiten von Rosenwick Küche + Wohnen regtseit Oktober 2013 auch die Sinne an. Neben einer großen Auswahl anKüchen- und Wohnideen, präsentiert Angelika Rosenwick vielfältigeDekorationsmöglichkeiten, um das Zuhause noch individueller undgemütlicher zu gestalten.Der bisherige Landhausstil wird nun um eine klare und junge Designerspracheergänzt. Die Herrengeschenkserie von Philippi überzeugt dabei genauso wieAccessoires fürs Bad. Edle Düfte, Badesalze und Seifen oder Spezialitätenvon Gourmet Berner sprechen alle Sinne an. Im Sortiment von Berner findenSie dabei Liköre, Brände, Grappa, verschiedene Essigsorten und Öle, Senf,Marmeladen, Honig, Gewürzmischungen, Nudeln in allen Variationen und süßeLeckereien runden das breite Angebot ab.„Selbstverständlich können und müssen diese Spezialitäten probiert werden“,lädt Angelika Rosenwick ein.„Galerie für die Sinne“undRosenwick Küche + WohnenHauptstr. 30 · 52152 SimmerathTel. 02473 - 9378999


20EifelDas schönste Denkmal Monschaus –außerhalb der StadtDas „Alte Eifelhaus“ - Reetgedeckt und voller Geschichte(n)Monschau-Höfen.Die neuen Besitzer: Das Ehepaar JansenEine der beliebtesten Stellen, an denendie Besucher der Nordeifel gerne Rastmachen, um die Kameras zu zücken undein Stück heile Welt abzulichten, befindetsich in Monschau-Höfen. Für Menschen aus derRegion sicher kein Geheimtipp mehr, hat das altereetgedeckte Haus in der Hauptstraße 69, jedochnichts an seiner Anziehungskraft – vor allem fürTouristen - verloren.„Clösches Hüppelche“, wie das Kleinod liebevoll imVolksmund genannt wurde, hat mehr zu bieten, alsein reetgedecktes Dach. Es ist sehr wahrscheinlichauch das älteste Bruchstein-Bauernhaus imMonschauer Land. Ein genaues Datum liegtnicht vor, aber Wissenschaftler datieren es aufden Anfang des 18. Jahrhunderts. Zu jener Zeitregierte der absolutistische Sonnenkönig LudwigXVI. in Frankreich. Eine andere Quelle, eine alteGedenktafel, untermauert ein Datum von 1650.Aber wie dem auch sei – alt ist es auf jeden Fall.Und schön. Es fasziniert immer noch – das gewaltigeReetdach, das sich fast bis zum Boden herabzieht.Von Westen schützt eine große Buchenhecke vorden sprichwörtlich eisigen Winden der Nordeifel.Die kleinen Fenster erinnern noch immer an die –aus heutiger Sicht – merkwürdige Finanzpolitik derdamaligen Zeit. So genannte Fenstersteuern führtendazu, dass manche Häuser lediglich Sehschlitze stattrichtige Fenster hatten. Auch das altehrwürdige Hausin der Hauptstraße 69 weist recht kleine Fenster auf.Bevor diese Höfener Sehenswürdigkeit zu dem wurde,was sie heute ist, nämlich das „Alte Eifelhaus“, eingemütliches Café, dem der Besitzer liebevoll undaufwändig, weiterhin Leben einhaucht, lebtendort Generationen Eifler ein völlig anderes Leben.Clemens Käfer zum Beispiel, dessen Familie in derZeit des ersten Weltkrieges von Alzen dorthin zog,wusste bereits nicht viel über die sicherlich sehrwechselhafte Geschichte des Hauses zu berichten.Allerdings konnte er sich noch gut an seine Jugendzeiterinnern. Sicher, obschon das Haus für damaligeVerhältnisse recht großzügig geschnitten war, lebtendort wohl keine reichen Leute. Das „Vennhaus“, wiees früher genannt wurde, war immer Wohnhaus, Stallund Scheune zugleich. Sozusagen alles unter einemDach. „Zwischen Küche und Kuhstall war nur eine Tür.Und wenn die Türe offen stand – und das geschahoft – dann schmissen die Kühe mit einer ruckartigenKopfbewegung das Heu auch in die Küche, auch schonmal direkt an den Herd“, erinnerte sich Clemens Käferan so manch’ brenzlige Situation. „Der große, alteHerd stand direkt unter dem Kamin. Wenn ein starkesWindchen aufkam, dann fiel der Ruß direkt in denKochtopf. Das war vielleicht eine Sauerei.“ Obschongroßzügig in seinen Abmessungen, so fielen die innerenRäumlichkeiten doch sehr eng aus. Die siebenköpfigeFamilie musste zusammenrücken. Im Erdgeschosslagen die „gute Stube“, die Küche und ein Esszimmer,das zeitweise auch als Schusterwerkstatt diente. Dieim Obergeschoss befindlichen Schlafzimmer waren soklein, dass man in das Ehebett der Eltern nur von einerSeite hineinklettern konnte. „Aber, vielleicht sind esgenau deshalb fünf Kinder geworden“, schmunzelteClemens Käfer vor Jahren, als er seine Erinnerungenüber das wohl schönste Denkmal Monschausaußerhalb der Stadt zum Besten gab. Nebenanschliefen drei der Jungs in einem Bett, ein weiterer aufeiner schmalen Pritsche und der fünfte unten in der„Stuev“. Manchmal wird die gute, alte Zeit eben nurdurch solcherlei Erinnerungen besonders schön. Aberwer möchte heute so leben? Ein Besuch des „altenEifelhauses“ ist auf jeden Fall eine ganz besondereZeitreise, für die sich ein Ausflug nach Höfen lohnt.


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22EifelBunter Dank für die Gaben der NaturErntedankzüge in der NordeifelAbenden/Mützenich.den vielen sozialen Aktivitäten des Ortes wie den Martinswecken für die Kinder,dem Seniorentag, Blumenschmuck fürs Dorf, dem eigenen Informationsblattund letztlich auch den Kosten für den gelungenen Erntedankzug zugute.Tradition wird in der Eifel nicht nur groß geschrieben, sondern wird auchmit viel Aufwand, Einsatz und Leidenschaft lebendig gehalten. Mit aufwändiggestalteten Mottowagen und fantasievollen Kostümen feierteauch in diesem Jahr fast jedes Dorf Erntedank – eines der beliebtestenFeste im Jahresreigen. Eifel aktuell hat sich stellvertretend für die vielen sehenswertenZüge in der Region zwei Orte ausgesucht, um sie in der aktuellen Ausgabezu präsentieren. Klein, aber fein und seit Jahren als Geheimtipp gehandelt: Abenden.Und als eine Art Gegensatz: Mützenich. Dort, am Rande des Hohen Venns und inunmittelbarer Nähe zu Belgien, feierte man in diesem Jahr ein stolzes Jubiläum.FREIzEITRODELn · SPORTRODELn · VERLEIhRODELnWie seit Jahren, eröffnete der legendäre Hufeisenwagen den viel beachtetenErntedankzug im idyllischen Rureifelörtchen Abenden. Auch in diesem Jahr warder Andrang der vielen angereisten Gäste groß. Lang war dementsprechend dieSchlange der parkenden Autos auf der L249 aus beiden Richtungen. So zogen25 fantasievoll geschmückte Wagen und Fußgruppen mit rund 50 Kindern undJugendlichen, jungen Erwachsenen und gestandenen Seniorinnen und Seniorendurch Abenden. Franz-Josef Brandenburg begleitete als Conférence das bunteTreiben mit kurzweiligen und humorvollen Kommentaren und Anekdoten. BeiSonnenschein und umrahmt von ersten herbstlich gefärbten Bäumen, fiel esden Besucherscharen dann auch nicht schwer, inmitten der alten Gässchenund der prallen Natur, gutgelaunte Stunden zu verbringen. Im Dorfzentrumlockten Eifeler Spezialitäten gegen den Hunger. Auf dem Parkplatz neben derFesthalle rundete die Erntefeier mit Vorträgen der Musikvereine die traditionelleVeranstaltung ab. Der Erlös der großen Tombola mit attraktiven Preisen kommtSchieferrodel ist seit mehr als 20 Jahren eines der führendenFamilienunternehmen im Rodelbau. LeidenschaftlichesInteresse für technisches und handwerklichesTüfteln ermutigten dabei stets zur Weiterentwicklung derbewährten Sport- und Freizeitrodeln. Die technisch ausgefeiltenund formschönen Rodeln können sowohl imFreizeitgebrauch als auch im professionellen Wettkampfbereichdurch hohe Qualität und Sicherheit überzeugen.KontaktPaul Lentzen, Vertriebspartner DeutschlandTelefon: +49 (0) 177-6 77 55 72E-Mail: P.Lentzen@T-Online.de


Eifel2360 Jahre Erntedank in MützenichSie möchten die perfekte Naht?Dann ist Ihr Stoff bei uns in den richtigen Händen.Wir bieten Ihnen den vollen Service rund ums Nähen –fachgerecht und pünktlich.Wir bedanken uns bei Ihnen für dasVertrauen im Jahr 2013.Die perfekte NahtNähen und mehrInh. Ingrid WiednerKammerbruchstr. 452152 SimmerathTel. : 0178 / 4 58 66 43Auch in Mützenich war der ErntedankzugHöhepunkt und Abschluss zugleich.Doch in diesem Jahr feierten dieMützenicher besonders groß undaufwändig. Immerhin feierten sie ihr Herbstfestzum 60. Mal. Der ganze Ort war dabei auf denBeinen. Viele Vereine, Privatpersonen und Gruppenstellten dazu in wochenlanger Vorbereitung ihreMotivwagen her. Dieser einmalige Umzug in derRegion lockt dabei jedes Jahr tausende Besucherin den Ort. Äußerst beliebt sind dabei die zahlreichenGaben der einzelnen Motivwagen, die demPublikum gereicht werden. Diese Veranstaltungist inzwischen weit über die Grenzen bekannt undbeliebt. Der Umzug mit ca. 30 Motivwagen undFußgruppen dauerte ca. 2,5 Stunden. Anschließendwurde der Ausklang auf dem Dorfplatz und imFestzelt gefeiert. Der Erlös kommt den Erntewagenund Fußgruppen zu Gute, damit diese einenkleinen Teil ihrer Kosten erstattet bekommen, undals Anerkennung ihrer liebevollen Arbeit.


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