D'Handwierk 06 2017

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BULLETIN DE LIAISON DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS 06|2017


D'HANDWIERK 06|2017

FOCUS

La Fédération des Artisans : Nous représentons vos intérêts

• 49 Fédérations professionnelles

• 600 bénévoles dans les conseils d’administration

• Plate-forme d’échange pour les chefs d’entreprise de l’artisanat

• L’interlocuteur privilégié de la politique et des administrations

• La représentation des intérêts des PME

• Partenaire social et interlocuteur des syndicats

• Votre source d’informations et de conseils

Vous voulez en savoir davantage ? Contactez-nous !

Die Fédération des Artisans: Wir vertreten Ihre Interessen

• 49 Berufsverbände

• 600 Freiwillige in den Verbandsvorständen

• Austauschplattform für Unternehmer aus dem Handwerk

• Verhandlungspartner der Regierung und der Verwaltungen

• Interessenvertretung der Handwerksunternehmen

• Sozialpartner und Gegenseite der Gewerkschaften

• Ihr Ansprechpartner für Information und Beratung

Möchten Sie mehr erfahren? Wir freuen uns über Ihren Anruf!

Fédération des Artisans | T 42 45 11 - 1 | E info@fda.lu | I www.fda.lu

ÉDITORIAL

Bekämpfung des Sozialdumpings verlangt nach

einer kohärenten Regierungspolitik 4

Le combat du dumping social demande une réponse

coordonnée de la part du gouvernement 5

POLITIQUE

Warum sich eine Mitgliedschaft in der Fédération

des Artisans für jeden lohnt 8

Francine Closener et Camille Gira présentent

les mesures en faveur de l'énergie photovoltaïque 14

Sie sind daran interessiert,

einen Flüchtling einzustellen? 16

Zabi futur installateur de Alfred Reckinger SA 17

PRINTING OSSA: Safar aus Aleppo 18

DOSSIER DU MOIS

L'Artisanat a élu ses représentants 21

Tom Oberweis, Président

de la passion à l’engagement 24

Nico Biever, Vice-Président 27

Paul Nathan, Vice-Président 29

Luc Meyer, Porte-parole

de la section « Alimentation » 32

Romain Beringer, Porte-parole

de la section « Mode, Santé, Hygiène » 33

François Dostert, Porte-parole

de la section « Mécanique » 35

Georges Reckinger, Porte-parole de la section

« Construction - Gros Œuvre - Parachèvement » 37

Patrick Colles, Porte-parole de la section

« Construction, Equipements Techniques » 38

Mike Graas, Porte-parole de la section

« Communication, Multimédia, Arts

et autres activités » 40

CHRONIQUE JURIDIQUE

Modifications de certaines dispositions du Code

du Travail : ce qui change pour les entreprises 43

ÉCONOMIE

Situation conjoncturelle de l’Artisanat : une amélioration

des résultats sur le 2 e trimestre 2017 47

SOCIAL

Apte à un poste et non à un risque 48

FORMATION

Le service Brevet de Maîtrise 50

Le service Formation Continue vous soutient

dans le développement de vos compétences 52

INFO

Prix de l’Innovation dans l’Artisanat 2017 :

12 entreprises en finale 55

Présence de votre entreprise sur internet :

éviter les faux pas 56

Nouveau conseiller économique

à la Chambre des Métiers : Philippe Maroldt 58

ÉNERGIE

Verlängerung des Siegels „Zertifizierter

PassivhausHandwerker“ sowie des Labels

„Energie fir Zukunft +“ 61

EUROPE

Internationale Kooperationsangebote 64

FÉDÉRATIONS

L’Energiepass « as-built ». 64

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D'HANDWIERK 06|2017

ÉDITORIAL

BEKÄMPFUNG DES

SOZIALDUMPINGS VERLANGT

NACH EINER KOHÄRENTEN

REGIERUNGSPOLITIK

Mitte August, Gaalgebierg, Esch-Alzette: bei der Begehung einer Baustelle der öffentlichen Hand fallen einem

Handwerker mehrere Handwerksbetriebe auf, die trotz Kollektivurlaubs arbeiten. Es handelt sich ausnahmslos

um ausländische Betriebe aus allen möglichen Bereichen: Bau, Ausbau, Technik. Nun ist es nicht so, dass jedes

dieser Gewerke unter die Bestimmungen des Kollektivurlaubs fällt, allerdings ist dies bei einigen sehr wohl der

Fall. Darüber hinaus sind Baustellen dieser Grössenordnung in Abwesenheit der Generalunternehmung während

der Urlaubszeit generell einfach dicht. Nicht so in Esch, hier wurde munter gearbeitet – wie gesagt, auf

einer Baustelle der öffentlichen Hand – und die Luxemburger Handwerksbetriebe respektierten während der

gleichen Zeit die Gesetzgebung, verdienten kein Geld und feierten den gesetzlichen Urlaub ab.

Unter welchen Bedingungen diese ausländischen

Betriebe den Zuschlag für die Arbeiten erlangten, lässt

sich anhand dieses Beispiels leicht abschätzen. Sozialdumping

kann in den Augen des Handwerks jedoch

nicht die Regel werden, mittels derer man Zuschläge

ergattert. Damit macht man einen ganzen Sektor kaputt

um ein paar Kröten zu sparen – und besagte Ersparnis

hat bestenfalls kurzfristigen Charakter.

Sozialdumping zerstört Arbeitsplätze, gefährdet

ansonsten gesunde Unternehmen und kostet die Allgemeinheit

viel Geld, in Form nicht gezahlter Sozialbeiträge

und Steuern. Trotzdem fällt die Bekämpfung

von Sozialdumping und Schwarzarbeit in Luxemburg

eher halbherzig aus.

In unseren Augen ist das ein kapitaler Fehler. Sozialdumping

geht alle an. Unternehmensverbände ebenso

wie Gewerkschaften, mit denen wir ausnahmsweise

auf einer Linie liegen, und an vorderster Stelle Gesetzgeber

und Regierung.

Luxemburger Unternehmen, die in der nahen Grenzregion

arbeiten, berichten einstimmig, dass ausländische

Autoritäten sowohl den Willen haben als auch die

operativen Möglichkeiten bereitstellen, um es mit den

entsprechenden Kontrollen auf ihrer Seite der Grenze

sehr genau zu nehmen.

Systematisch dauert es nur ein wenige Stunden nachdem

die Baustelle in Betrieb genommen wurde, bis die

Damen und Herren von Zoll und Gewerbeaufsicht vorstellig

werden um sicherzustellen, dass das ausländische

Unternehmen, das auf ihrem Territorium arbeitet, über

alle Genehmigungen verfügt und sich in allen Belangen

an die geltende Rechtslage hält. Über die Hürden, die

Luxemburger Unternehmen oftmals überwinden müssen,

die im Ausland an öffentlichen Ausschreibungen

teilnehmen, ganz zu schweigen.

Gerade in Luxemburg, wo jeden Morgen tausende ausländische

Handwerksunternehmen die Grenze überqueren,

scheint kein klares Konzept zu existieren, wer wen

nach welchen Kriterien kontrolliert. Eher halbherzig, ja

zaghaft nehmen sich die Autoritäten dieser Kontrollaufgaben

an. Gut gemeinte gesetzgeberische Ansätze werden

nach juristischen Rückschlägen schnellstens begraben

um nie wieder aufzutauchen, anstatt nachzubessern.

Der Arbeitsminister ist sich der Problematik bewusst,

und möchte den Gesetzesrahmen in Bezug auf die Entsenderichtlinie

anpassen. Gewerbeinspektion, Zoll,

Polizei, Steuerverwaltung, Arbeitsministerium, Wirtschaftsministerium,

Infrastrukturministerium und Sozialversicherung,

die bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit

und Sozialdumping bestenfalls Teilkompetenzen

haben, müssen in Zukunft effizient zusammenarbeiten,

und definitiv abklären, wer über welche Weisungskompetenzen

verfügt und wer verwaltungsübergreifende

Koordinierungsaufgaben wahrnimmt.

Die Reform der Gewerbeaufsicht zieht sich in die Länge

und uns ist nicht bekannt, ob die ITM denn nun schlussendlich

mit den finanziellen und personellen Mitteln

und mit der gesetzlichen Rückendeckung ausgestattet

wird, um ihrer Mission in diesem Punkt gerecht zu werden.

Das Handwerk braucht die Gewerbeinspektion, es

braucht dringend eine verbesserte, effizientere Inspektion.

Das Handwerk wünscht sich händeringend, dass

die gemachten Versprechungen, Aufstockung ihrer

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ÉDITORIAL

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Mittel und insbesondere Rekrutierungsprozeduren

beim Personal endlich Realität werden!

Zurzeit wird auch das Vergabegesetz reformiert. Das

Handwerk vermisst beim vorliegenden Entwurf ganz

entschieden, dass keine Instrumente enthalten sind,

die zuverlässig die Förderung von Sozialdumping durch

öffentliche Gelder verhindern könnten. Im Gegenteil,

verschiedene, im Gesetzentwurf vorgesehene Bestimmungen,

riskieren geradezu Sozialdumping und unlauteren

Wettbewerb noch weiter zu fördern. Der Infrastrukurminister,

von dem wir wissen, dass auch ihm

die Thematik am Herzen liegt, wird dringendst aufgefordert,

den Gesetzentwurf schnellstmöglich nachzubessern.

Die Fédération des Artisans hat entsprechende

Vorschläge unterbreitet, die bis jetzt aber noch

nicht in den Text eingeflossen sind. Wiederholungstäter

müssen beispielsweise zumindest zeitweise von

öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen werden!

Vielleicht müssen wir sie gemeinsam mit den Gewerkschaften

vors Hochhaus ziehen, um Gehör zu finden?

Es geht hier bestimmt nicht um Protektionismus. Konkurrenz

belebt das Geschäft, aber nur unter gleichen

Wettbewerbsbedingungen. Es geht also darum

sicherzustellen, dass inländische und ausländische

Unternehmen nach den gleichen Regeln spielen. Und

genau das gibt der vorliegende Reformtext über das Ausschreibungswesen

nicht her. Wir verstehen, dass der

Staat schnell und billig bauen will, das jedoch darf nicht

auf Kosten der Rechtsstaatlichkeit und auf dem Rücken

der gesetzes treuen Unternehmen und ihren Mitarbeitern

passieren.

Wir bezweifeln nicht, dass die Regierung über genügend

politischen Willen verfügt, um einen ernsthaften

Versuch zu unternehmen, das Problem Sozialdumping

wirkungsvoll anzugehen. Doch wie immer, wenn eine

Politik ressortübergreifend angegangen werden muss,

steckt der Teufel im administrativen und bürokratischen

Detail. Die Bekämpfung des Sozialdumpings ist also

eine eminent politische Aufgabe. Die Bekämpfung des

Sozialdumpings obliegt aber nicht allein dem Arbeitsminister.

Die Bauherren sind hier auch gefordert, und

das ist in diesem Fall der Bautenminister, der für faire

Wettbewerbssituation sorgen muss, die Sozialdumping

verhindert anstatt erleichtert. Die Fédération des Artisans

ihrerseits will ganz entschieden Sozial dumping

samt seinen extrem negativen Folgen bekämpfen und

verlangt dies auch von allen Regierungsstellen.

LE COMBAT DU DUMPING

SOCIAL DEMANDE UNE RÉPONSE

COORDONNÉE DE LA PART

DU GOUVERNEMENT

Mi-août sur un chantier public situé au Gaalgebierg à Esch-sur-Alzette. Bien qu’on se situe en plein congé

collectif, un nombre impressionnant d’entreprises étrangères du secteur de la construction, du parachèvement

et de l’équipement technique continuent à se le livrer à leurs activités habituelles alors que les entreprises

artisanales issues des corps de métiers visés respectent l’obligation de cesser leur activité pendant

cette période de l’année.

Il semble évident sous quelles conditions ces entreprises

étrangères ont pu remporter ce marché public.

A nos yeux, le non respect de la règlementation

sociale en vigueur pour faire baisser le prix ne peut

pas constituer le prérequis pour se voir attribuer un

marché public.

Le dumping social détruit des emplois, met en péril

des entreprises sinon parfaitement saines et coûte

beaucoup d’argent à la collectivité sous forme de cotisations

et d’impôts non versés. Malgré ces effets néfastes,

le combat du dumping et du travail clandestin se fait de

manière plutôt timide et sans réelle conviction.

A nos yeux cela représente une situation intenable. Le

combat du dumping devrait intéresser tous les acteurs

au plus haut niveau. Fédération d’employeurs, syndicats

et avant tout le législateur et le gouvernement.

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D'HANDWIERK 06|2017

ÉDITORIAL

Le entreprises luxembourgeoises qui travaillent occasionnellement

de l’autre côté de la frontière nous rapportent

qu’il ne faut que quelques heures avant que les

autorités compétentes ne se présentent pour effectuer

toute une panoplie de contrôles pour être sûr et certain

que les entreprises étrangères actives sur leur territoire

disposent bien des autorisations nécessaires et

appliquent à la lettre la réglementation en vigueur. Les

autorités allemandes, belges et françaises disposent des

instruments réglementaires et des capacités opérationnelles

pour mettre en place des contrôles systématiques

et efficaces. Et on ne parle même pas des difficultés

que rencontrent les entreprises luxembourgeoises qui

essaient de participer aux marchés publics à l’étranger.

Au Grand-Duché, où chaque matin autant d’entreprises

artisanales traversent la frontière qu’on compte d’entreprises

luxembourgeoises, on semble ne pas disposer de

stratégie et de concepts de contrôle clairs et efficaces pour

garantir le respect de notre réglementation.

Conscient de la problématique, le ministre du Travail

a annoncé de vouloir légiférer au niveau du détachement

de salariés étrangers. Toujours est-il qu’on ne sait

toujours pas comment la ribambelle d’administrations

à commencer par l’ITM, la Douane, la Police, le MDDI,

en passant par le ministère de l’Economie, l’administration

des contributions et les assurances sociales qui ont

tous des responsabilités dans ce dossier puissent collaborer

efficacement dans l’intérêt de la chose.

Il faudra trouver une définition claire des missions et compétences

et du mode de collaboration entre ces acteurs.

La réforme de l’ITM fait long feu et on ignore si l’inspection

sera finalement dotée des ressources et de

l’encadrement réglementaire nécessaires qui lui permettent

de remplir ses missions.

à nos yeux combler cette lacune avant que le texte ne

passe au vote.

La Fédération des Artisans a fait des propositions que

l’administration n’a pas repris dans le projet de loi. Peutêtre

on devrait faire front commun avec les syndicats sur

ce point, pour que le gouvernement réagisse ?

Notre objectif n’est certainement pas de ranimer de

réflexes protectionnistes. Au contraire, une concurrence

est saine sous condition de mettre les entreprises

luxembourgeoises et étrangères sur un pied d’égalité. A

nos yeux, le texte ne donne pas de garanties suffisantes

sur ce point.

On comprend que l’Etat souhaite construire rapidement

et au prix le plus bas. Mais cela doit se faire tout en respectant

l’Etat de droit et en respectant les entreprises et

les salariés qui se conforment aux règles de jeux.

On ne doute pas qu’il existe la volonté politique au sein

du gouvernement pour combattre plus efficacement le

phénomène très réel du dumping social. Mais, comme

toujours quand une politique doit être mise en place par

plusieurs administrations, le diable se cache dans les

détails bureaucratiques.

Le combat du dumping social est donc un défi éminemment

politique. Ce combat n’est pas dans la seule

responsabilité du ministre du Travail. Les maîtres

d’ouvrages aussi ont leur part de responsabilité dans

ce contexte. Ce constant vaut bien sûr aussi pour le

ministre responsables pour les Infrastructures. La Fédération

des Artisans est décidée de ne pas baisser les bras

et demande au gouvernement de s’associer activement

à ce combat.

L’artisanat a besoin d’une ITM performante et il serait

nécessaire de concrétiser les annonces qui vont dans

ce sens, notamment en ce qui concerne la procédure de

recrutement des inspecteurs.

Actuellement, la loi sur les marchés publics est sur

le point d’être réformée. Pour l’artisanat, le projet de

réforme ne contient pas d’instruments susceptibles

d’éliminer efficacement et systématiquement le dumping

social dans le contexte de soumissions publiques.

Au contraire, certaines dispositions contenues dans le

texte sont de nature à favoriser carrément le dumping

social. A nos yeux, il devrait être clair que des récidivistes

puissent être exclus pour le moins temporairement

de tous marchés publics.

Le ministre des Infrastructures, qui n’est certainement

pas insensible par rapport à cette problématique, devrait

Romain Schmit | Secrétaire Général

T +352 42 45 11 - 26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

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POLITIQUE

WARUM SICH EINE MITGLIEDSCHAFT

IN DER FÉDÉRATION DES

ARTISANS FÜR JEDEN LOHNT

Für die einen ist es eine Ehrensache, eine Selbstverständlichkeit, oft auch eine Familientradition. Für die

anderen ist jedwede Organisation, sei es des Handwerks oder der Arbeitgeber, sowieso überflüssig. Dabei

wissen sie oft nicht einmal, was der Verband ist, wie er funktioniert und was er leistet.

in allen möglichen Gremien und Ausschüssen, gegenüber

der Öffentlichkeit, der Politik, den Gewerkschaften,

den Medien und anderen Interessenvertretern. Nur

kompetente Vertreter können die gemeinsamen Interessen

der Mitglieder durchsetzen, und innerhalb der

FDA gibt es diese Kompetenz nicht nur bei den Mitgliedern

sondern auch bei den unermüdlichen und hochmotivierten

Mitarbeitern des Sekretariats, momentan

15 an der Zahl. Neben der eigentlichen Qualifikation

dieser Mitarbeiter – rund 2/3 der Mitarbeiter besitzen

einen Hochschulabschluss – spielt die Erfahrung des

Teams eine nicht zu unterschätzende Rolle. Hier muss

man wissen, dass die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit

rund 15 Jahre beträgt.

Was viele „Trittbrettfahrer“ nicht wissen: diese

hauptamtlichen Mitarbeiter stehen nicht nur den Berufsverbänden

„zur Verfügung“, vielmehr besteht ein Großteil

ihrer täglichen Arbeit aus direkter Beratung und Mitgliederbetreuung

in allen möglichen Bereichen, sei es

Arbeits- und Sozialrecht oder sonstige betriebliche Problemstellungen.

Diese Leistungen sind für die Mitglieder

der FDA kostenlos, so dass oftmals ein Anruf pro

Jahr genügt, um durch die erhaltene Hilfestellung den

geleisteten Mitgliedsbeitrag „auszugleichen“. Für Verbandsmitglieder

ist guter Rat eben nicht teuer.

„Mitgliedsbeiträge“

Die Fédération des Artisans (FDA) finanziert ihre Arbeit

ausschließlich über die Beiträge ihrer Mitglieder, wobei

betont werden muss, dass es sich um eine freiwillige

Mitgliedschaft handelt. Hiervon werden vor allem die

Kosten des gemeinsamen Sekretariats getragen, das

neben der FDA auch die angeschlossenen Berufsverbände

betreut. In aller Regel handelt es sich also vor

allem um die Gehälter der Festangestellten, die Miete

und allgemeine Funktionskosten.

Neben den gewählten Verbandsoffiziellen vertreten vor

allem die Mitarbeiter des Sekretariats das Handwerk

Die Mitgliedsbeiträge setzen sich aus einem Anteil für

den jeweiligen Berufsverband und einem Anteil für die

Zentralstelle der FDA zusammen. Je nach Betriebsgröße

beträgt letzterer irgendwo zwischen 250 und

2250 Euro jährlich. Der Restbeitrag bleibt dem Berufsverband

erhalten und wird von diesem verwaltet.

„Den Beitrag kann ich mir sparen,

ich profitiere ja auch so von dem Erreichten!“

Das stimmt schon, aber eben nur wenn man nicht weiß,

wie das Erreichte zustande gekommen ist.

Die erste und wichtigste Aufgabe der FDA ist der Interessenausgleich

zwischen den Mitgliedsbetrieben

und dann gegebenenfalls zwischen den Gewerken.

Wenn das Handwerk im Zweifelsfall mit mehreren

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POLITIQUE

D'HANDWIERK 06|2017

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Datenbank der

Handwerksunternehmen

Meinungen auftritt, kann dies kaum im in dessen Interesse

liegen. Da viele andere Akteure an die Politik herantreten,

lässt im Zweifelsfall das Interesse am und der

Fokus auf das Handwerk nach. Deswegen muss das

Handwerk selbst für die nötigen Denkanstöße sorgen

und für seine Belange sorgen.

Je mehr Betriebe in der FDA organisiert sind, umso besser

kann dieser Interessenausgleich funktionieren, umso besser

können sich Berufsverbände und FDA strukturieren,

umso besser kann das Sekretariat organisiert werden,

umso mehr Druck kann die Organisation aufbauen, um

ihren Argumenten und Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Dabei ist es nicht so, dass die Zentrale die ganze

Lobbyarbeit alleine leisten kann und soll. Unzählige Mitglieder

arbeiten auch ihrerseits permanent daran, dem

Handwerk das Gehör zu verschaffen, das es als größter

Arbeitgeber hierzulande verdient, indem sie Meinungen

und Stellungnahmen des Handwerks in ihrem Netzwerk

verbreiten und vertiefen und diese auch bei jeder sich bietenden

Gelegenheit den oftmals anwesenden Politikern

unter die Nase zu reiben.

Wer nämlich glaubt, dass Politik oder Gewerkschaften

sich aus purer Freundlichkeit freiwillig zu irgendwelchen

Konzessionen hinreißen ließen, der irrt sich

gewaltig. Die Politik will in erster Linie wiedergewählt

werden, will also Lob und eine positive Darstellung

erhalten. Das kann ein Verband leisten! Aber zuerst

einmal muss der Sektor wissen, was er selber will und

wie er seine Ziele erreichen will, und auch das macht

der Verband. Die Gewerkschaft will kurzfristig möglichst

viel für ihre Mitglieder herauskitzeln und ist dafür

bereit, langfristige Überlegungen, die Unternehmen

interessieren, auszuklammern. Das kann der Verband

eingrenzen und kanalisieren und, wie die Vergangenheit

uns lehrt, kann man auch durchaus positive Ergebnisse

mit der Gewerkschaft erzielen. Bei der Öffentlichkeit

schließlich – meistens auch nichts anderes als die

Vertreter irgendwelcher Interessenvereine die gerade

eben über eine gewisse Medienpräsenz verfügen –

ist es auch nicht anders. Ein Problem wird hochstilisiert,

ein Betrieb öffentlich vorgeführt, und schon ist

der Schaden irreparabel: der Verband kann hier notfalls

einspringen, und das Schlimmste verhindern.

Jedes Unternehmen hat es schlussendlich selber in der

Hand das Handwerk als Berufsstand und Wirtschaftssektor

durch seine Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit

zu stärken oder durch sein Desinteresse an der eigenen

Sache zu schwächen.

Wie man sieht, kann man sich den Beitrag schon sparen,

allerdings darf man sich dann auch nicht wundern,

wenn man nicht mitreden darf und wenn keiner da ist,

um zu helfen, wenn es denn mal von Nöten ist. Fragen

Sie doch mal den Schreiner, bei dem die Versicherung

nach dem Brand ursprünglich auch nicht zahlen

wollte. Der war froh über seine Mitgliedschaft, die ihm

letztlich die Existenz gerettet hat, auch wenn er vorher

während zig Jahren keinerlei Leistung in Anspruch

genommen hatte.

„Wozu ein zusätzlicher Beitrag zur Fédération

des Artisans, wenn ich doch bereits bei der

Handwerkskammer Mitglied bin?“

Es gibt wohl keinen anderen Wirtschaftsbereich, der

so gut organsiert ist wie das Handwerk mit der FDA

(dem Zentralverband des Handwerks), den Berufsoder

Fachverbänden und der Handwerkskammer. Dazu

gesellen sich seit diesem Jahr die fachlichen Kompetenzzentren

(Weiterbildungseinrichtungen der FDA)

und seit 1949 die „Mutualité des PME“, die Bürgschaftsgenossenschaft

des Handwerks. Erst kürzlich wurden

FDA IMMO und FDA SERVICES geschaffen, erstere,

um den Bau der Weiterbildungszentren zu übernehmen,

und letztere, um die Internet-Marketplace wedo.

lu zu betreuen, welche die FDA ihren Mitgliedern noch

im Laufe des Jahres 2017 zur Verfügung stellen wird

(Betriebspräsentation, Angebote, Terminabmachungen,

Stellenangebote, Suchmaschinenoptimierung…).

Diese tiefe Verwurzelung in der Tradition und

zugleich in der Moderne ist charakteristisch für das

Handwerk und keinesfalls verstaubt oder überflüssig.

Im Gegenteil, die Tatsache, dass auch neuerdings permanent

neue Strukturen geschaffen werden, zeugt

von großer Dynamik und der Bereitschaft des Sektors,

sich der Zukunft (gemeinsam) zu stellen und

diese offensiv anzugehen.

Die Berufsverbände und die FDA mit ihrer freiwilligen

Mitgliedschaft stellen die Basisorganisation der handwerklichen

Selbstverwaltung dar. Der über durchschnittlich

hohe Organisationsgrad der FDA und der

angeschlossenen Berufsverbände ist Beweis für ihre

Kompetenz und Effizienz. Der Bekanntheitsgrad der

FDA ist gewissermaßen ein Gütesiegel für die Mitgliedsbetriebe,

dem auch Kunden vertrauen.

Die FDA ist Tarif- und Sozialpartner, Vertreter des

Handwerks auf dem politischen Parkett. Neben dem

Interessenausgleich gehört der Erfahrungsaustausch

zwischen den Mitgliedern – die ja auch Kollegen sind –

zu den Hauptaufgaben der FDA. Darüber hinaus, informieren

die FDA und die Fachverbände ihre Mitglieder

über aktuelle und berufsbezogene Themen und verschaffen

diesen so einen Informationsvorsprung.

Die Handwerkskammer ihrerseits ist die Organisation

öffentlichen Rechts des Handwerks. Sie wurde per

Gesetz 1924 gegründet und nimmt neben der Interessenvertretung

spezifische Aufgaben wahr wie beispielsweise

die Erstellung von Gutachten zu Gesetzentwürfen,

die das Handwerk betreffen oder die Aktualisierung

der Handwerksrolle 1 . Daneben ist sie vor allem im

Bereich der Berufsausbildung aktiv und übernimmt eine

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D'HANDWIERK 06|2017

POLITIQUE

Unmenge von Aufgaben, die der Gesetzgeber sonst selber

erledigen müsste. Jeder Handwerker hierzulande ist

dementsprechend rechtmäßig zur Mitgliedschaft in der

Handwerkskammer verpflichtet.

Wenn also die Handwerkskammer einerseits die legale

Vertretung des Handwerks ist und die FDA andererseits

die freie Organisation, Meinungsbilder und Sozialpartner,

dann wird ersichtlich, dass das eine nicht

ohne das andere funktionieren kann. Während die

Kammer durch ihr Rahmengesetz an die Wahrung

des öffentlichen Interesses gehalten ist, ist die FDA

vor allem dem handwerklichen Interesse verpflichtet.

Wenn allerdings die gewählten Mitglieder der Plenarversammlung

nicht eingebettet sind in einen starken

Verband, haben sie überhaupt keine Basis, sind sie nicht

repräsentativ, um überhaupt legitim die Interessen des

Handwerks wahrzunehmen.

Kammer und Verband sind gewissermaßen so etwas

wie Parlament und Partei. Im Parlament haben Einzelmandate

auch nur wenig Aussicht auf erfolgreiche Politikgestaltung!

In der Handwerkspolitik ist das nicht

anders. Wohl um dies ebenso wie die Zusammengehörigkeit

der beiden Organisationen zu unterstreichen

sieht der Gesetzgeber vor, dass die FDA drei direkte

Vertreter in die Plenarversammlung der Handwerkskammer

nennt, ohne dass diese gewählt werden müssen.

Dies setzt eine gewisse Repräsentativität voraus,

und die entsprechende Regelung besteht in dieser Form

seit der Gründung der Kammer und wurde auch bei der

letzten Reform im Jahr 2011 nicht abgeändert.

Handwerkskammer und Fédération des Artisans haben

also unterschiedliche Aufgaben und Leistungsangebote.

Die Beiträge können steuerlich abgesetzt werden

und Hand aufs Herz… Wer glauben Sie soll ausser der

FDA und der Kammer die Intressen Ihres Unternehmens

gegenüber der Politik, den Gewerkschaften und

den anderen Wirtschaftszweigen verteidigen? Wenn

wir diese Aufgaben als Handwerk nicht gemeinsam

angehen, wird es kein anderer an unserer Stelle tun.

Soviel müssen Sie uns glauben.

Kompetenzzentren: Eine strukturierte

und betriebsnahe Weiterbildung

vom Handwerk fürs Handwerk

Die Kompetenzzentren ihrerseits stellen die erste

strukturierte und ganzheitlich angelegte Weiterbildungsinitiative

des Landes dar. Zusammen mit dem

IFSB für das Bauhauptgewerbe decken die Kompetenzzentren

die Bereiche Ausbau und technische

Gebäudeeinrichtung ab. Ihre Finanzierung ist ebenfalls

gesetzlich geregelt und findet ihren Ursprung in kollektivvertraglichen

oder interprofessionnellen Abschlüssen,

welche allgemeinverbindlich erklärt wurden. Weitere

Teilbereiche des Handwerks sollen in absehbarer

Zukunft ebenfalls „ihre“ Kompetenzzentren erhalten,

wobei die Frage der Finanzierung noch nicht abschließend

geklärt ist. Daneben sind auch höhere Weiterbildungsgänge

angedacht.

Mit den Kompetenzzentren reagiert die FDA auf das

Hauptproblem sogut wie aller Handwerksunternehmen:

dem Fehlen von qualifizierten Mitarbeitern!

Generell kann man sagen, dass die Weiterbildungsinitiativen

des Handwerks dort ansetzen, wo die Berufsausbildung

versagt. Sie leisten so einen äußerst wichtigen

Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Luxemburger

Handwerksbetriebe und ihrer Mitarbeiter.

Die „Mutualité des PME“ (MPME) ihrerseits stellt die

genossenschaftliche Bürgschaftsstelle des Handwerks

dar und wird getragen von FDA, den angeschlossenen

Fachverbänden und der Handwerkskammer. Seit ihrer

Gründung im Jahr 1949 hilft die MPME insbesondere

bei Betriebsgründungen und Investitionen im Handwerksbereich,

wobei seit einigen Jahren auch andere

Wirtschaftszweige bedient werden.

Wie funktioniert die Fédération des Artisans?

Der einzelne Betrieb wird in aller Regel über den

Betriebsinhaber oder den Geschäftsführer Mitglied bei

„seinem“ Fachverband und schließt sich damit auch

automatisch an die FDA als Dachverband an. Neben

dem Betriebsinhaber oder dem Geschäftsführer können

auch leitende Angestellte oder sonstige Spezialisten aus

den Unternehmen zu spezifischen Arbeitsgruppen hinzugezogen

werden. Generell funktionieren sowohl die

Fachverbände als auch die FDA nach dem „1-Mann-1-

Stimme-Prinzip“ so dass der Entscheidungsfindungsprozess

im Prinzip basisdemokratisch gestaltet ist.

Die einzige Ausnahme zu diesem demokratischen

Prinzip ist in den Statuten der FDA definiert, nämlich

die Entscheidungsfindung innerhalb der Delegiertenversammlung

wenn es um handwerkspolitische Entscheidungen

geht. In diesem Fall wird die Entscheidung

dann von den Delegierten getroffen, von denen

ein Fachverband mit vielen Mitgliedern mehr hat, als

ein mitgliederschwacher Verband. Diese Einschränkung

ist insbesondere dadurch legitimiert, dass vermieden

werden soll, dass viele „kleine“ (mitgliedermässig

betrachtet) Fachverbände aus unlauteren Gründen

„große“ Verbände zu Entscheidungen zwingen, die

Letzteren schaden könnten 2 .

Alle Verbände, auch die FDA, sind als Vereinigungen

ohne Gewinnzweck organisiert. Sie haben allesamt

eigene Statuten, funktionieren mit mindestens

einer ordentlichen Jahreshauptversammlung und

einem gewählten Vorstand. Die Fachverbände definieren

selbstständig für den Zuständigkeitsbereich

ihrer Handwerksaktivität, was sie machen wollen und

wo sie aktiv sein werden. Im Prinzip kann auch jeder

2

In der Praxis hat sich nach

Wissen des Autors in den

über 110 Jahren in denen

die Fédération des Artisans

besteht kein einziger Fall

ergeben, in dem es zu einer

Kampfabstimmung in der

Delegiertenversammlung

gekommen wäre. Vielmehr

wird so lange nach Lösungen

gesucht und Vorschläge

ausgearbeitet, bis ein

gangbarer Kompromiss

zustande kommt.

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POLITIQUE

D'HANDWIERK 06|2017

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Etwa die Energieberater

oder der Verband der

Büchsenmacher und

Waffenhändler.

Handwerker – außer in statutarisch definierten Fällen –

Mitglied seines Fachverbandes werden. Auch hier gilt

das Recht auf Versammlungsfreiheit. Generell kann

man sagen, dass jeder, der im Rahmen der FDA aktiv

sein möchte, dies auch tun kann.

Quasi alle Handwerksberufe, die im Niederlassungsrecht

aufgeführt sind, haben „ihren“ Fachverband,

wobei die meisten Verbände mehrere Aktivitäten

umfassen. Wichtig ist weniger, welche Niederlassung

man konkret besitzt, sondern wie die Aktivität organisiert

ist und wo die allgemeine Interessenlage liegt.

Seit 2014 ist ein interner Restrukturierungsprozess im

Gange, der generell die Anzahl der angeschlossenen

Fachverbände reduzieren soll, wo dies Sinn macht und

sich dementsprechend eine verbesserte Zusammenarbeit

auf breiterer Basis organisieren lässt. Es geht hierbei

insbesondere darum, allzu starre Verbandsstrukturen

aufzubrechen, damit immer mehr interessierte

Köpfe und Hände IHR Handwerk mitgestalten können.

Somit ist ein unaufhaltsamer Restrukturierungsprozess

in Gang geraten, der für bessere interne Zusammenarbeit

und Kommunikation sorgen wird und mehr

Gestaltungsmöglichkeiten schafft, wo sich der Einzelne

einbringen kann. Insbesondere gilt es an dieser

Stelle zu betonen, dass in Zukunft verstärkt auf intensivere

Zusammenarbeit zwischen vielen Handerkern

aus unterschiedlichen Bereichen gesetzt werden soll, so

dass der solchermaßen verstärkte Austausch zwischen

den Gewerken auch das Zusammengehörigkeitsgefühl

und die Solidarität zwischen Handwerkern stärken soll.

Anstatt im Nachbarn einen potentiellen Konkurrenten

zu sehen, geht es darum, zusammen mehr zu erreichen

und sich gemeinsam gegen mögliche Angriffe von

außen zu wehren.

Mittlerweile gibt es im Dunstkreis der FDA übrigens

auch einige Verbände, die im NICHT-handwerklichen

Bereich aktiv sind 3 .

Darüber steht dann der Zentralverband in Form der

FDA, eigentlich eine Art Verbändebund, eine „confédération“

der angeschlossenen Fachverbände. Sie ist

zuständig für die übergreifende Handwerkspolitik, die

mehrere Berufe interessiert, sowie für sämtliche horizontalen

handwerkspolitisch relevanten Themen, wie

etwa Arbeit und Beschäftigung, Ausbildung, Soziales,

Wirtschaft, Umwelt u.s.w..

Das einzelne Mitglied seinerseits kann entweder eine

etwas passivere Rolle einnehmen und die Aktivitäten

vor allem finanziell durch seinen Mitgliederbeitrag

unterstützen, oder aber es impliziert sich stärker

im Verbandsgeschehen und arbeitet mit im Vorstand

oder in Kommissionen und thematischen Arbeitsgruppen.

Wie gesagt ist es auch hilfreich, wenn dem Verband

Fachkräfte aus den Betrieben zur Hand gehen,

insbesondere bei thematischen Arbeitsgruppen hat

sich eine solche Vorgehensweise als äußerst hilfreich

erwiesen. Die FDA bietet dem einzelnen Unternehmer

die Möglichkeit aktiv die Rahmenbedingungen in dem

sein Unternehmen funktioniert mitzugestalten.

„Mein Buchhalter meint, die Kosten könnte man

sparen, er würde sich um alles kümmern!“

Eine reine Kosten-Nutzen-Analyse bringt den zweifelnden

Handwerker in Sachen Organisationszugehörigkeit

auch nicht weiter. „Was kriege ich als Gegenleistung?“

oder „Ich werde Mitglied, wenn ich die Organisation

dann mal brauche!“ entsprechen einer Geisteshaltung,

die nichts mit dem Grundgedanken der FDA zu tun hat.

Die FDA ist kein Abschleppbetrieb, sie will eigentlich

das Abschleppen überflüssig machen! Und dazu gehört,

dass man Mitglied wird, auch wenn man glaubt, dass

man das jetzt gerade nicht braucht.

Glauben Sie auch nicht ihrem Buchhalter, wenn dieser

meint, den Mitgliedsbeitrag der FDA könnten Sie

sich getrost sparen, schließlich könnte er selber sich ja

um jegliche Problem selber kümmern und diese lösen.

DEM IST NICHT SO! Die FDA will sich ja auch nicht

an Stelle Ihres Buchhalters um Ihre Buchhaltung kümmern.

Das ist nicht ihr Ding! So sollten es Buchhalter

auch mit dem Aufgabenbereich einer Arbeitgeberorganisation

halten. Das ist nicht ihr Ding, sie verstehen

nichts davon, auch und schon gar nicht von Arbeitsund

Sozialrecht! „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“

„Was wir tun und erreichen!“

Dann gibt es zu guter Letzt immer noch welche, die meinen,

„das alles bringt nichts, die tun ja nichts, und was

sie tun machen sie falsch!“ Diesen Zeitgenossen können

wir nur sagen: man kriegt das System nicht von außen

oder nur durch Meckern reformiert! Da gehört schon

mehr dazu, nämlich dass man selber in den Ring steigt.

Sind Sie unzufrieden mir Ihren Vertretern beim Handwerk,

egal ob im Fachverband oder bei der FDA? Dann

werden Sie Mitglied und zeigen es denen! Machen Sie es

selber, das kann der Handwerker doch am besten, oder?

„Auf der Welt gibt es nichts Gutes, ausser man tut es“,

so lautet ein altes Sprichwort. Mitglieder der FDA tun es!

Sie wollen selber einmal eine tragende Rolle beim

Handwerk oder in einem Berufsverband spielen? Ohne

FDA läuft da nichts! Egal ob im Verband oder in der

Kammer, eine Mitgliedschaft bei der FDA ist so oder

so unabdingbar!

Wichtig ist, dass Sie es in der Hand haben und von

innen heraus die Organisation so gestalten können wie

Sie es für richtig halten. Es ist IHRE Organisation des

Handwerks! Machen Sie was draus, aber machen Sie‘s!

11


D'HANDWIERK 06|2017

POLITIQUE

Je mehr – desto stärker

Aus unseren internen Mitgliedergesprächen und Befragungen

wissen wir, dass unsere Arbeit generell gutgeheißen

und vom Handwerk unterstützt wird. Das

Gegenteil wäre auch irgendwie überraschend, sind

es doch die Handwerker selber die den Kurs und die

Geschwindigkeit bestimmen! Dennoch sind viele zugelassene

Handwerksbetriebe NICHT Mitglied bei ihrem

Fachverband und somit der FDA. Aus dem Vorangegangenen

dürfte eigentlich ersichtlich werden, worum es

geht und wie die Sache funktioniert. Es geht um Solidarität

zwischen Handwerkern, es geht darum, die

Belange des Handwerks nach vorne zu bringen, es geht

darum, gemeinsame Projekte zu stemmen, die den Sektor

voranbringen, Dienstleistungen anzubieten, was im

Endeffekt auch dem einzelnen Betrieb grossen Nutzen

bringt. Der Grundgedanke dabei ist die solidarische

Organisation, wobei viele kleine Beiträge dafür sorgen,

dass etwas Größeres entstehen kann.

mit dem Umweltministerium, Arbeitsgruppen zur

Energieeffizienz us.w.. Alles Projekte, an denen fachverbandsübergreifend

gearbeitet wurde, in denen der

Austausch von Informationen und Wissen prämierte

vor dem Konkurrenzdenken.

Die FDA hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie es

mit der Verteidigung Ihrer Interessen ernst nimmt. Nun

zeigen Sie es, und werden Sie Mitglied! Falls Sie bereits

Mitglied sind, verstärken Sie Ihr Engagement. Besuchen

Sie unsere Veranstaltungen, die Jahreshauptversammlungen

Ihres Fachverbandes oder nehmen Sie generell

Kontakt mit uns auf, mit dem Unterzeichneten, dem

Präsidenten Michel Reckinger, mit dem Sekretariat,

oder mit dem Verantwortlichen Ihres Fachverbandes.

Zögern Sie nicht länger und melden Sie sich. Wir stehen

Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Das Paradebeispiel der letzten Jahre ist sicherlich die

Gründung der Kompetenzzentren des Handwerks.

Hier haben sich Handwerksunternehmer aus dem

gesamten Baubereich (insgesamt aus 15 Fachverbänden)

zusammengesetzt, und gemeinsam den Referenzrahmen

für eine strukturierte und integrierte berufliche

Weiterbildung gelegt. Sie haben gezeigt, dass durch

die Zusammenarbeit aller betroffenen Fachverbände

wesentlich mehr entstehen kann, als durch einen einzigen

Verband, geschweige denn ein einziges Unternehmen.

Das ist es, was die FDA ausmacht! Das ist es,

was die FDA will! Dafür und für ähnliche Projekte und

Unternehmungen steht die FDA!

Andere Beispiele aus der jüngsten Zeit gefällig? Ausarbeitung

von Informations- und Schulungsmaterial

über Hygienebestimmungen und Auszeichnungspflicht

im Lebensmittelhandwerk, Arbeitsgruppen „nachhaltige

Ausschreibungen“, Ausarbeiten von Nachhaltigkeitskriterien

für den Häuserbau in Zusammen arbeit

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D'HANDWIERK 06|2017

POLITIQUE

Communiqué par : ministère de l’Économie / ministère du Développement durable et des Infrastructures / Département de l‘environnement

FRANCINE CLOSENER ET

CAMILLE GIRA PRÉSENTENT

LES MESURES EN FAVEUR DE

L‘ÉNERGIE PHOTOVOLTAÏQUE

En date du 13 septembre 2017, lors d’une conférence de presse commune, la secrétaire d’État à l’Économie,

Francine Closener, et le secrétaire d’État au Développement durable et aux Infrastructures, Camille Gira,

ont lancé la nouvelle campagne de promotion de l’énergie photovoltaïque en présence de Michel Reckinger,

président de la Fédération des artisans, et de Gilbert Théato de myenergy.

La secrétaire d’État à l’Économie, Francine Closener, a

présenté le bilan des efforts déjà réalisés par le Luxembourg

pour se rapprocher des objectifs nationaux fixés

pour 2020, à savoir 11 % d’énergies renouvelables dans

la consommation finale d’énergie. Le plan d’action

national en matière des énergies renouvelables prévoit

que 4 % de ce total seraient à produire sur le territoire

national et 5 % devraient provenir du secteur des transports.

Enfin, il est prévu de réaliser les 2 % restants dans

d’autres pays de l’Union européenne par le recours à des

mécanismes de coopération. Actuellement, environ 7 %

de la consommation totale d’électricité au Luxembourg

est couverte par des énergies renouvelables.

En 2017, les énergies renouvelables produites au Luxembourg

couvriront pour la première fois plus de la moitié

de la consommation électrique des ménages. L’énergie

éolienne, l’énergie photovoltaïque et les centrales de

biogaz en sont les principaux contributeurs. Produite par

6.500 installations, l’énergie photovoltaïque contribue à

hauteur d’environ 22 % à la production d’électricité à partir

de sources d’énergie renouvelables au Luxembourg.

14


POLITIQUE

D'HANDWIERK 06|2017

La secrétaire d’État à l’Économie, Francine Closener,

a précisé : « Le potentiel pour des installations photovoltaïques

au Luxembourg est considérable et étant

donné la baisse du coût des installations, la rentabilité

de l’énergie photovoltaïque s’est largement accrue au

cours des 10 dernières années. Cela nous incite à miser

sur une promotion accrue de l’énergie solaire. Une installation

photovoltaïque permet aux ménages ou aux

membres d’une coopérative de bénéficier de revenus

supplémentaires tout en contribuant à améliorer le

taux des énergies renouvelables dans la consommation

nationale et en agissant ainsi en faveur de la protection

de l’environnement. Nous accompagnons ainsi la

transition énergétique vers les énergies renouvelables,

conformément aux objectifs de la stratégie « Rifkin » de

troisième révolution industrielle ».

Le secrétaire d’État à l’Environnement, Camille Gira, a

indiqué : « Le photovoltaïque : c’est une mesure de protection

du climat viable et un investissement intelligent.

Il permet d’obtenir un revenu garanti et intéressant

pendant une longue durée. Cet investissement a

aussi une dimension citoyenne : en misant sur les installations

photovoltaïques individuelles ou collectives,

les citoyens contribuent activement à la protection

du climat et à la production d’énergies renouvelables.

Ils ne sont donc plus que des consommateurs dépendants,

mais deviennent des acteurs du changement.

Les chiffres nous montrent que cette transition énergétique

est bien réelle au Luxembourg : entre 2014 et 2017,

1.713 installations photovoltaïques ont été installées

avec une puissance totale d’environ 25.000 kW, ce qui

correspond à la consommation annuelle de 25.000 personnes.

L’État a contribué à ce changement en versant

des subsides d’une hauteur d’environ 10 millions euros

pendant cette période ».

Les mesures de promotion

Les mesures de promotion de l’énergie photovoltaïque

sont multiples. Myenergy, la structure nationale pour

la promotion d’une transition énergétique durable, est

le premier interlocuteur pour orienter et conseiller les

ménages et les entreprises dans leurs initiatives et projets

dans le domaine des énergies renouvelables et plus

précisément des installations photovoltaïques.

Deux nouveautés sont à soulever :

• l’éligibilité pour les aides à l’investissement a été

élargie à tous les producteurs d’énergie à l’exception

de l’État,

• un tarif d’injection a été introduit pour les installations

au-dessus de 30 kW.

En général, il faut distinguer deux cas de figures :

1) Les installations de 0-30 kW

Éligibilité : particuliers, entreprises, sociétés civiles et

coopératives, communes.

Aides disponibles :

--

Prime à l’investissement de 20 % du coût

d’investissement

--

Tarif d’injection :

Première alimentation en 2017 : 0,169 €/kWh

(pendant 15 ans)

Première alimentation en 2018 : 0,145 €/kWh

(pendant 15 ans)

Première alimentation en 2019 : 0,121 €/kWh

(pendant 15 ans)

2) Les installations entre 30 et 200 kW

Éligibilité : Coopératives ou sociétés civiles qui sont

composées d’au moins 7 personnes (personnes physiques,

ASBL, fondations)

--

Pas de subside à l’investissement

--

Tarifs d’injection : différenciation entre les seuils

30-100 kW et 100-200 kW

Entre 30 kWc et 100 kWc :

Première alimentation en 2017 : 0,1504 €/kWh

(pendant 15 ans)

Première alimentation en 2018 : 0,1408 €/kWh

(pendant 15 ans)

Première alimentation en 2019 : 0,1312 €/kWh

(pendant 15 ans)

Entre 100 kWc et 200 kWc :

Première alimentation en 2017 : 0,1438 €/kWh

(pendant 15 ans)

Première alimentation en 2018 : 0,1346 €/kWh

(pendant 15 ans)

Première alimentation en 2019 : 0,1255 €/kWh

(pendant 15 ans)

15


D'HANDWIERK 06|2017

POLITIQUE

SIE SIND DARAN INTERESSIERT,

EINEN FLÜCHTLING EINZUSTELLEN?

ADEM steht Ihnen zur Beratung und zur Vermittlung geeigneter Kandidaten zur Verfügung

Wie sieht das Arbeitsrecht bei Flüchtlingen aus?

Asylbewerber (DPI: demandeurs de protection

internationale) können nicht ohne Weiteres arbeiten.

Während der ersten 6 Monate nach Einreichen

des Asylantrags dürfen sie nicht arbeiten. Nach Ablauf

der 6-monatigen Frist und falls noch keine endgültige

Entscheidung über den Asylantrag vorliegt, kann eine

vorläufige Beschäftigungserlaubnis (AOT: autorisation

d’occupation temporaire) bei der ADEM beantragt werden;

die Entscheidung erfolgt jedoch durch die Einwanderungsbehörde

des Außenministeriums. Es können

keine finanziellen Hilfen beantragt werden.

Anerkannte Flüchtlinge (BPI: bénéficiaires de protection

internationale) werden im Hinblick auf das Arbeitsrecht

wie andere Einwohner Luxemburgs behandelt, d.

h. sie brauchen keine Arbeitserlaubnis, sondern dürfen

sofort arbeiten. Außerdem können ihre Arbeitgeber

von den gleichen finanziellen Hilfen profitieren wie bei

anderen Angestellten (siehe unten), wobei die gleichen

Bedingungen wie für andere Einwohner Luxemburgs gelten

(z.B. Mindesteinschreibedauer bei der ADEM).

Welche finanziellen Hilfen sind möglich?

Für Personen unter 30 Jahren, die seit mindestens

3 Monaten bei der ADEM eingeschrieben sind, kommt

ein Berufseinführungsvertrag (CIE: contrat d’initiation-emploi)

in Frage. Bei einem CIE werden dem

Arbeitgeber 50% der Grundvergütung sowie 100%

des Arbeitgeberanteils an den Sozialversicherungsbeiträgen

zurückerstattet. Die normale Dauer eines CIE

beträgt 12 Monate; bei einem CIE muss der Arbeitgeber

eine konkrete Perspektive auf einen befristeten

(CDD) oder unbefristeten Arbeitsvertrag (CDI) bieten

oder maßgeblich zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit

des Arbeitnehmers beitragen.

Bei Personen ab 30 Jahren, die seit mindestens 1 Monat

bei der ADEM eingeschrieben sind, kann ein Berufsbildungspraktikum

(SP: stage de professionnalisation)

beantragt werden. Bei einem SP kann ein Arbeitgeber

eine Person während 6 oder (bei Kandidaten mit

mindestens einem Bachelor-Abschluss) 9 Wochen testen

und anlernen, ohne ein Gehalt zahlen zu müssen.

Bei Personen ab 45 Jahren oder mit eingeschränkter

Arbeitsfähigkeit oder mit Behinderung, die seit

mindestens 1 Monat bei der ADEM eingeschrieben

sind, besteht außerdem die Möglichkeit eines Wiedereingliederungsvertrags

(CRE: contrat de réinsertion-emploi).

Bei einem CRE zahlt die ADEM das

Gehalt an den Arbeitnehmer; auf Grundlage einer von

der ADEM erstellten Rechnung zahlt der Arbeitgeber

jeden Monat einen Anteil in Höhe von 50% des sozialen

Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer

an die ADEM.

Sowohl bei einem CRE als auch bei einem SP muss

der Arbeitgeber eine Perspektive auf einen befristeten

(CDD) oder unbefristeten (CDI) Arbeitsvertrag bieten

oder maßgeblich zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit

des Kandidaten beitragen.

Bei spezifischen Weiterbildungen, die nötig sind, um

eine bestimmte Tätigkeit ausüben zu können, kann die

ADEM ebenfalls finanziell weiterhelfen.

Berufsausbildung:

Anerkannte Flüchtlinge (BPI) sind, wie alle anderen

Einwohner Luxemburgs, berechtigt, eine Berufsausbildung

ohne Arbeitserlaubnis zu beginnen. Ein Ausbildungsbetrieb,

der einen Auszubildenden auf Basis eines

Lehrlingsvertrags einstellt, kann einen Ausbildungszuschuss

beantragen. Der Ausbildungszuschuss beinhaltet

folgende Elemente:

1. Rückerstattung von 27% (DAP, DT & grenzüberschreitende

Ausbildung) bzw. 40% (CCP) der

nach großherzoglicher Verordnung festgelegten

Ausbildungsvergütung;

2. Rückerstattung des Arbeitgeberanteils an den

Sozialversicherungskosten.

Jeder Auszubildende, der ein Ausbildungsjahr erfolgreich

abgeschlossen hat, erhält vom Beschäftigungsfonds

pro Ausbildungsmonat eine Prämie in Höhe von

130 € (CCP) oder 150 € (DAP, DT & grenzüberschreitende

Ausbildung). Diese Ausbildungsprämie wird

jährlich pro Ausbildungsjahr ausbezahlt.

Auch Asylbewerber (DPI) können sich bei der Berufsberatung

der ADEM registrieren lassen, um eine initiale

Berufsausbildung zu beginnen. Hier bekommen sie die

nötigen Lehrstellenangebote der Ausbildungsbetriebe

16


POLITIQUE

D'HANDWIERK 06|2017

ausgehändigt. Möchte der Asylbewerber einen Vertrag

in der Erwachsenenausbildung abschließen, muss

zuvor eine vorläufige Beschäftigungserlaubnis (AOT:

autorisation d’occupation temporaire) von der Einwanderungsbehörde

des Außenministeriums ausgestellt

werden. Im Falle eines Vertrages in der Initialausbildung

ist keine AOT nötig.

Bei Interesse am Einstellen eines Flüchtlings oder bei

weiteren Fragen können Sie sich gerne an die ADEM

wenden, telefonisch unter 247-88888 oder per Email an

Thierry Hirsch unter info.bpi@adem.etat.lu.

ZABI FUTUR INSTALLATEUR

DE ALFRED RECKINGER SA

Zabi est arrivé au Luxembourg en octobre 2015 après avoir fuit sa province natale de Faryab en Afghanistan.

Zabi est venu seul, sa famille est toujours en Afghanistan. Entretemps il a acquis une assez bonne

maîtrise du français pour communiquer avec son entourage et depuis quelque temps Zabi a aussi une

perspective professionnelle.

Depuis son arrivée en 2015 il a travaillé pendant les

vacances dans l’entreprise sanitaire eschoise Alfred

Reckinger SA où il est sur le point d’entamer un apprentissage

pour devenir installateur.

Ses buts dans la vie sont maintenant clairs. S’intégrer,

avancer sur le plan professionnel et fonder une famille

ici au Luxembourg.

Pour Michel Reckinger, dirigeant de l’entreprise, il

n’existe pas de raison pour ne pas donner leur chance

aux réfugiés qui peuvent intégrer le marché du travail.

« Zabi est motivé, convivial, bien organisé et s’intéresse

à l’activité que nous exerçons ici. ». L’encadrement par

les instances officielles fait que les entreprises disposent

toujours d’un interlocuteur si des questions par rapport

au statut spécial des bénéficiaires de protection internationale

surviennent.

Michel Reckinger ne regrette pas son choix et à part

Zabi, deux personnes réfugiées, on commencé leur parcours

professionnel dans l’entreprise.

17


D'HANDWIERK 06|2017

POLITIQUE

PRINTING OSSA: SAFAR AUS ALEPPO

Safar, seine Frau und seine drei Kinder haben in Luxemburg politisches Asyl gefunden. Von seiner Wohnung

und seiner Tuchdruckerei, die er vor dem Krieg in Aleppo betrieb, ist nichts mehr übrig. Jetzt müssen sich Safar

und seine Familie ein neues Leben aufbauen.

Als die Gemeinde Jean-Paul Schmitz fragte, ob er

sich vorstellen könnte einen Flüchtling zu beschäftigen,

zögerte der Unternehmer nicht lange und nahm

den kurdischen Syrier unter seine Fittiche. Jean-Paul

Schmitz und sein Sohn Laurent leiten das mittelständische

Druckereiunternehmen Ossa in Niederanven.

Seit etwas mehr als einem halben Jahr ist Safar nun im

Unternehmen und wird zurzeit an einer Druck maschine

ausgebildet. Jean-Paul Schmitz will Safar nämlich nicht

nur eine Beschäftigung als Aushilfskraft bieten sondern

eine langfristige Berufsperspektive und einen sicheren

Arbeitsplatz. Wir haben natürlich als Drucker den Vorteil,

dass die ganze Produktion bei uns im Haus stattfindet,

so dass unser Chefdrucker Tom Fettes Safar sehr

gut betreuen kann, so Jean-Paul Schmitz weiter.

Laurent Schmitz, Jean-Paul Schmitz, Saffar, Tom Fettes

Inzwischen hat sich Safar gut integriert, auch wenn die

Kommunikation wegen fehlender Sprachkenntnisse noch

etwas schwierig ist. „Doch wo lernt man eine Sprache schneller,

wie auf der Arbeit“, sagt Laurent Schmitz, der zuversichtlich

ist, auch dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Die drei Kinder von Safar sprechen bereits fließend Französisch

und Luxemburgisch und konnten sich beim kürzlich

stattfindenden Betriebsgrillfest mit allen unterhalten.

Lob gibt es auch für die Adem, das Familienministerium

und die Gemeinde, die Safar privat und im Beruf

in dieser Phase noch begleiten. Auch als Unternehmer

sei der Kontakt mit diesen Stellen unkompliziert. Jean-

Paul Schmitz hat seine Entscheidung auf jeden Fall

nicht bereut und sieht keinen Grund warum andere

Unternehmer es ihm nicht gleichtun sollten.

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DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

L'ARTISANAT A ÉLU

SES REPRÉSENTANTS

Les quelque 7100 entreprises artisanales établies au Luxembourg ont été invitées au mois d‘avril 2017

à désigner leurs représentants au sein de six groupes électoraux : Alimentation, Mode-Santé-Hygiène,

Mécanique, Construction-Gros-œuvre-Parachèvement, Construction-Equipements techniques, Communication-Multimédia-Arts-et-autres-activités.

Pour la première fois dans l‘histoire de la Chambre des

Métiers, des élections ont eu lieu dans tous les groupes.

témoigne de l‘attachement de ses ressortissants à la

Chambre des Métiers.

L‘opération électorale peut être saluée, puisqu‘elle Ont ainsi été désignés :

enregistre un taux de participation important, ce qui

Tableau des préséances à l'issue des élections d'avril 2017

Groupe 1 - Alimentation

Elections pour la Chambre des Métiers 2017

Membres effectifs

Membres

suppléants

Groupe 2 - Mode, Santé, Hygiène

Nom Prénom Dénomination sociale / raison sociale

MEYER Luc Boucherie-Salaisons Marco Meyer S.à r.l.

OBERWEIS Thomas Oberweis S.A.

1 SCHUMACHER Henri Pâtisserie Schumacher SA

2 HOFFMANN Jean-Marie PATISSERIE-CONFISERIE HOFFMANN JEAN-MARIE S.à r.l.

Nom

Prénom

Dénomination sociale / raison sociale

Membres effectifs

Membres

suppléants

Groupe 3 - Mécanique

BERINGER Romain Coiffure Beringer S.à r.l.

GUEDES Sabrina Destination Beauté S.à r.l.

SANNA Michel BEIM FIGARO S.à r.l.

SCHMIT Romain

1 ALLIAUME Claude Optique Claude Bley S.à r.l.

2 BALLMANN Alexa

3 HAMUS Sylvie

4 BODEN Raymond

Membres effectifs

Membres

suppléants

Nom Prénom Dénomination sociale / raison sociale

BESENIUS Jeff Besenius Safety-Center S.à r.l.

DOSTERT François Ateliers mécaniques Dostert S.à r.l.

DOSTERT Jean-Claude ADL Ateliers Dostert Lorentzweiler S.à r.l.

MAYER Rainer Josef Carlo SCHMITZ S.à r.l.

1 MASSARO Matteo AUTOFABRIK S.à r.l.

2 HANSEN Jean

3 DIEDERICH René Agri-Distribution S.à r.l.

4 CLERBAUT Roland DA Services S.à r.l.

Groupe 4 - Construction - Gros œuvre - Parachèvement

Nom Prénom Dénomination sociale / raison sociale

ANTONY Martin Emil Antony S.à r.l.

BERTRAND Martine Marbrerie Bertrand S.à r.l.

BONENBERGER Serge Menuiserie Serge Bonenberger S.à r.l.

DELLI ZOTTI Christoff DELLI ZOTTI S.A.

Membres effectifs HOSTERT Stephan Steffen Holzbau S.A.

KUHN Roland KUHN CONSTRUCTION S.A.

KUTTEN Alain Kutten Alain S.à r.l.

NATHAN Paul Entreprise Poeckes S.à r.l.

RECKINGER Georges MENUISERIE RECKINGER S.à r.l.

1 REUTER André Polygone S.à r.l.

21


Membres effectifs

D'HANDWIERK 06|2017

Membres

suppléants

BERINGER Romain Coiffure Beringer S.à r.l.

GUEDES Sabrina Destination Beauté S.à r.l.

SANNA Michel BEIM FIGARO S.à r.l.

SCHMIT Romain

1 ALLIAUME Claude Optique Claude Bley S.à r.l.

2 BALLMANN Alexa

3 HAMUS Sylvie

4 BODEN Raymond

DOSSIER DU MOIS

Groupe 3 - Mécanique

Membres effectifs

Membres

suppléants

BESENIUS Jeff Besenius Safety-Center S.à r.l.

DOSTERT François Ateliers mécaniques Dostert S.à r.l.

DOSTERT Jean-Claude ADL Ateliers Dostert Lorentzweiler S.à r.l.

MAYER Rainer Josef Carlo SCHMITZ S.à r.l.

1 MASSARO Matteo AUTOFABRIK S.à r.l.

2 HANSEN Jean

3 DIEDERICH René Agri-Distribution S.à r.l.

4 CLERBAUT Roland DA Services S.à r.l.

Groupe 4 - Construction - Gros œuvre - Parachèvement

Nom Prénom Dénomination sociale / raison sociale

Membres effectifs

Membres

suppléants

ANTONY Martin Emil Antony S.à r.l.

BERTRAND Martine Marbrerie Bertrand S.à r.l.

BONENBERGER Serge Menuiserie Serge Bonenberger S.à r.l.

DELLI ZOTTI Christoff DELLI ZOTTI S.A.

HOSTERT Stephan Steffen Holzbau S.A.

KUHN Roland KUHN CONSTRUCTION S.A.

KUTTEN Alain Kutten Alain S.à r.l.

NATHAN Paul Entreprise Poeckes S.à r.l.

RECKINGER Georges MENUISERIE RECKINGER S.à r.l.

1 REUTER André Polygone S.à r.l.

2 MEYERS Roland Nettoservice S.à r.l.

3 DE CECCO Dino

4 MAJERUS Jean-Luc Majerus-Parmentier Constructions S.à r.l.

5 SCHOTT Carlo MARBRERIE SCHOTT S.à .r.l.

6 JUNGERS Ben De Buedemleër S.à r.l.

7 HERZOG Jean-Pierre Entreprise Herzog s.à r.l.

8 PIRON Bernard Thomas & Piron Bau S.A.

9 MASSELTER François AGNES CONSTRUCTIONS SUCC. S.A.

Groupe 5 - Construction - Equipements techniques

Nom Prénom Dénomination sociale / raison sociale

Membres effectifs

Membres

suppléants

Nom Prénom Dénomination sociale / raison sociale

BIEVER Nico Sanichaufer S.à r.l.

COLLES Patrick COLLES PATRICK S.à r.l.

KOPPES Paul Technopol S.à r.l.

1 WATRIN Olivier E.G.D.L., Electricité du Grand Duché de Luxembourg S.A.

2 DUHR Roger Etablissement Roger Duhr S.à r.l.

3 BEIL Claude Beil S.à r.l.

Groupe 6 - Communication, Multimédia, Arts et autres activités

Membres effectifs

Membre

suppléant

Communiqué par le bureau électoral.

Nom Prénom Dénomination sociale / raison sociale

GRAAS Mike

REYLAND Gilbert SECURITEC S.à r.l.

1 HUSS Marc HUSStec S.A.

Luxembourg, le 28 avril 2017

1 de 1

22


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

Ces 24 membres élus, ainsi que 3 délégués désignés

par la Fédération des Artisans, constituent les nouveaux

membres de l‘Assemblée plénière de la Chambre

des Métiers.

En date du 14 juin 2017, sous la présidence de Madame

Francine CLOSENER, Secrétaire d’Etat à l’Economie,

les membres de la Chambre des Métiers, issus des élections

de 2017, se sont réunis en Assemblée plénière

constituante au siège de la Chambre des Métiers à

Luxembourg/Kirchberg pour élire les membres de son

Comité pour la période 2017-2022.

LES VISAGES DU COMITÉ DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS

Focus est mis sur chacun d’entre eux

au sein de ce numéro.

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D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

TOM OBERWEIS, PRÉSIDENT

DE LA PASSION À L’ENGAGEMENT

Tom Oberweis a tout juste deux semaines lorsque ses parents ouvrent leur pâtisserie, en 1964. Chez lui

et son frère Jeff, la passion semble s’être transmise par le sang et le chocolat couler dans leurs veines.

Rencontre avec le nouveau Président de la Chambre des Métiers, élu en juin 2017 à la succession de Monsieur

Roland Kuhn.

j’ai fait mes armes en Belgique, chez Wittamer, puis j’ai

œuvré encore environ une année en Allemagne, avant

de revenir au Luxembourg en 1990.

Ces expériences à l’étranger ont été très formatrices,

puisqu’elles m’ont appris tant le travail minutieux et

méticuleux que le respect du rythme et des cadences

soutenues. J’ai intégré l’entreprise familiale dès mon

retour, et j’ai obtenu mon Brevet de Maîtrise de Pâtissier-Confiseur

en 1991. Très vite, mon père nous a laissé,

à mon frère et moi, beaucoup de latitude dans l’entreprise,

ce qui nous a amenés à planifier notre laboratoire

à la Cloche d’Or.

La transmission des techniques et des saveurs est

donc allée de pair avec la transmission progressive

de la gestion de l’entreprise. Aujourd’hui, combien

comptez-vous de collaborateurs et comment vous

définiriez-vous en tant que « patron » ?

Nous employons aujourd’hui 390 personnes, soit environ

quatre fois plus qu’il y a 25 ans. 180 sont recensées

en production, une vingtaine constitue le personnel

administratif et l’autre partie des collaborateurs est

répartie au sein des cinq magasins que nous exploitons.

« Tous les samedis, à 3h, je m’occupe encore

moi-même du four. Parce que ça me plaît. »

Monsieur Oberweis, avant que nous parlions de

votre mandat et des défis qu’il conviendra de

relever au cours de celui-ci, pouvez-vous revenir sur

votre parcours professionnel et sur la manière dont

vous avez rejoint l’Artisanat ?

Bien sûr. Je suis né le 15 janvier 1964. Le 1 er février de

la même année, soit quinze jours plus tard, mes parents

ont ouvert leur première pâtisserie au Limpersberg. Je

suis donc « tombé dans le moule ! » Très vite, dans la

mesure où j’aidais mes parents dans l’entreprise, j’ai pris

la décision d’apprendre le métier de pâtissier et chocolatier,

puisque ces domaines me passionnaient. Après mes

études au Lycée de garçons à Luxembourg, j’ai fait mon

apprentissage à la Maison Fresson à Jarny. Par la suite,

Dans la mesure où il est difficile de se juger soi-même, je

pense que c’est à eux qu’il faudrait poser la question de

la manière dont ils me perçoivent. Je dirais que j’essaie

d’être un patron impliqué, et en ce sens proche du personnel.

J’essaie de les connaître, et si j’en ai l’occasion,

de leur donner de petites astuces, ou des conseils dans

la fabrication. Je suis aussi présent dès que je le peux,

car j’aime ça. Ainsi, tous les samedis à 3h, je m’occupe

encore moi-même du four. Parce que ça me plaît. Certes,

je n’ai plus le temps d’être toujours en production, mais

il y a des choses que je fais ou que je tiens à faire, comme

les confitures par exemple. C’est également important

pour la crédibilité à l’égard du personnel et pour que

les collaborateurs sachent qu’ils sont considérés et qu’on

s’intéresse à leur travail.

24


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

Par ailleurs, nous avons mis en place un comité de

dégustation, composé d’un échantillon de membres du

personnel, dont le but est celui de décider quels nouveaux

produits seront ou ne seront pas mis en production.

Ainsi, les décisions sont prises dans le consensus,

car je suis persuadé qu’imposer les choses ne fait pas

avancer l’entreprise mais crée un climat conflictuel.

J’essaie aussi de leur transmettre ce que mon père m’a

transmis : la considération témoignée par les clients

en nous commandant des belles pièces. C’est un honneur

de réaliser des créations pour la remise du Brevet

de Maîtrise, ou pour la Cour Grand-Ducale, de la

même manière que c’est un honneur d’avoir obtenu le

label « Fournisseur de la Cour » en 1999. Néanmoins, je

dis toujours, que ce soit le gâteau de mariage du Prince

Guillaume ou tout autre gâteau de mariage, il faut y

mettre la même implication et la même passion.

Et cette passion justement, comment conduit-elle

à l’engagement vers lequel vous avez décidé de

vous tourner ?

Dès que j’ai obtenu mon Brevet de Maîtrise, j’ai repris

la place qu’occupait mon père au sein du Comité de la

Fédération des Patrons Pâtissiers-Chocolatiers, Confiseurs

et Glaciers. J’en suis le Président depuis dix ans. Cet

engagement a toujours eu beaucoup d’importance pour

moi, parce que je connais l’importance des Fédérations.

Elles permettent de donner de la visibilité aux métiers,

de les faire connaître et surtout de les rendre attractifs.

J’ai d’ailleurs toujours veillé à organiser des événements

pour la promotion des activités que ma Fédération représente.

Les Fédérations sont également consultées par la

Chambre des Métiers, qui est l’institution représentative

du secteur, et dont la mission légale est celle de la

défense, de la représentation et de l’articulation des intérêts

de l’Artisanat, ce qui est très valorisant.

C’est dans cette lignée que j’ai souhaité m’engager auprès

de la Chambre des Métiers en présentant ma candidature

lors des élections du mois d’avril 2017. Une fois élu,

j’ai saisi l’opportunité de pouvoir me proposer comme

Président de la Chambre, et c’est avec beaucoup de fierté

et de reconnaissance que j’ai remercié les membres de

l’Assemblée Plénière constituante de m’avoir nommé à

ce poste à l’unanimité.

« Je suis le Président de la Chambre des Métiers,

mais je veux être un Président fédérateur. »

Même si le rôle de la Chambre des Métiers est bien

différent de celui des fédérations, je n’oublie pas d’où

je viens. Je suis donc le Président de la Chambre des

Métiers, mais je veux être un Président fédérateur. En ce

sens, je tiens à conserver ce lien précieux qui existe entre

la Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans.

Nous, en tant que Chambre des Métiers, avons besoin

de la Fédération des Artisans, et la Fédération des Artisans

a besoin de nous. Il est donc primordial de travailler

« main dans la main. »

Revenons un instant sur cette notion de « lien », que

vous évoquez. En la matière, la Chambre des Métiers

cherche la proximité avec les entreprises. En ce sens,

quels seront vos défis prioritaires à ce sujet ?

Pour paraphraser un slogan célèbre dans l’un de nos

pays voisins, je dirais que nous sommes « en marche ! »

vers la révolution digitale. Si celle-ci offre des opportunités

certaines pour l’Artisanat, force est de constater

qu’elle peut aussi présenter des dangers. L’une des priorités

de mon mandat sera donc de sensibiliser et d’informer

les entreprises en la matière.

C’est d’ailleurs dans cette optique que le Pakt Pro Artisanat

a été signé avec le Gouvernement. La mise en

œuvre effective de celui-ci se fera dès le mois d’octobre

2017, par la création d’une cellule « digitalisation dans

l’Artisanat ». Les collaborateurs qui ont été engagés à

ces fins par la Chambre des Métiers auront pour mission

de guider et de conseiller concrètement les entreprises,

via une présence sur le terrain. Les interventions

seront modulables, en fonction des particularités et des

besoins des entreprises intéressées.

En parlant de « besoins », quels sont les grands

chantiers pour lesquels vous estimez qu’il y a un

besoin d’intervention, au sens où il est indispensable

de mettre en œuvre des actions dès à présent et

sans attendre ?

Sans hésiter, je dirais qu’il est nécessaire d’intervenir

immédiatement auprès des jeunes. Il faut leur faire

découvrir tous les nombreux métiers artisanaux qu’ils

ne connaissent pas, ou qu’ils connaissent mal. Il faut

les informer, leur indiquer que des perspectives de carrière

réelles existent dans l’Artisanat, qui leur permettra

en outre de vivre de leur passion. Il faut cesser de

procéder à une orientation par l’échec vers l’Artisanat,

et ce à cause d’une désinformation.

Il me tient à cœur de rendre l’Artisanat vers l’extérieur

plus intéressant. La Chambre des Métiers a déjà commencé

sa promotion des métiers de l’Artisanat par le

biais de sa campagne Hands Up et y contribuera plus

activement, notamment par une présence plus poussée

dans les écoles et les lycées, dès le mois de janvier

2018, par la mise en œuvre effective de son nouveau

service de sensibilisation « Jeunes et Perspectives

dans l’Artisanat ».

« Il me tient à cœur de rendre l’Artisanat

vers l’extérieur plus intéressant. »

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D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

La Chambre des Métiers mène d’ores et déjà bon

nombre d’initiatives conduisant à la visibilité du secteur.

Je peux citer en ce sens l’exemple de l’Association

sans but lucratif De Mains de Maîtres, à l’égard

de laquelle la Chambre des Métiers a le privilège d’agir

en collaboration avec SAR le Grand-Duc héritier Guillaume

et SAR la Grande-Duchesse héritière Stéphanie.

Cette association a pour objet la promotion et la valorisation

des métiers d’art au Grand-Duché de Luxembourg,

ainsi que la transmission et le perfectionnement

du savoir-faire auprès des artisans et des jeunes générations

afin de soutenir les talents déjà affirmés et de

susciter de nouvelles vocations dans l’Artisanat d’art.

L’attribution d’une ou de plusieurs bourses à l’attention

des artisans luxembourgeois ou résidant au Luxembourg

est envisagée en ce sens.

La Chambre des Métiers contribue à l’innovation dans

l’Artisanat et la rend ainsi plus visible. Je citerais comme

exemple le concours « The Hands of Innovation », le

prix de l’innovation dans l’Artisanat 2017. Cinq catégories

(Produit/ Service/ Design, Processus de production,

Internationalisation, Marketing et Communication,

Gestion/ Organisation/ Management) ont été créées

afin de guider les candidats à identifier leur innovation

dans leur entreprise. Dans chacune des cinq catégories

seront nominés deux candidats, qui seront dévoilés

début octobre et qui resteront en duel pour le grand prix.

La cérémonie de remise aura lieu le 23 novembre 2017

et je me réjouis dès à présent d’assister à cet événement.

Vous souhaitez donc être un Président qui travaille

à la visibilité des métiers du secteur. Est-ce que

vous avez d’autres ambitions particulières durant

ce mandat ?

Il est peut-être encore un peu tôt pour le dire. Néanmoins,

vous l’aurez compris avec la description de la

manière dont je procède dans mon entreprise, je suis

un homme qui privilégie le consensus. En ce sens, que

ce soit tant avec les autres élus, à l’Assemblée plénière

ou au Comité de la Chambre, qu’avec la Direction de

la Chambre des Métiers, je souhaite privilégier le dialogue,

et permettre à tout un chacun de s’exprimer.

« Je souhaite privilégier le dialogue. »

Je pense qu’il est fondamentalement essentiel que les

entrepreneurs s’investissent et donnent leur opinion,

car elle est précieuse. Elle est même le gage de la pertinence

des positions de la Chambre des Métiers dans

le débat démocratique.

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Par ailleurs, si l’on parle d’ambitions, j’ai la volonté

d’apporter des améliorations au système de la formation

initiale en vigueur depuis la réforme de 2008, de

continuer à réformer le Brevet de Maîtrise – mais aussi

de moderniser sa cérémonie de remise –, d’optimiser

l’offre de formations continues dans l’Artisanat par une

collaboration structurée avec les centres de compétences

sectoriels mais aussi d’élargir l’offre de formations

supérieures.

« Je soutiens également l’effort de modernisation

de l’institution Chambre des Métiers. »

Je soutiens également l’effort de modernisation de l’institution

Chambre des Métiers initié sous le mandat de

mon prédécesseur, et mené par la Direction générale avec

la contribution de l’ensemble de ses collaborateurs. Il en

va ainsi de la mise en œuvre de la vision de la Chambre,

par l’adoption d’une stratégie nouvelle et du respect d’un

plan d’action, qui est en cours d’implémentation.

Pour conclure, je souhaite qu’à la fin de mon mandat,

les métiers techniques en général et les métiers manuels

en particulier soient appréciés à leur juste valeur au sein

de la société. Ce serait la cerise sur le gâteau !

Propos recueillis par Sabrina Funk

Secrétaire Général

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DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

NICO BIEVER, VICE-PRÉSIDENT

Nico Biever est à peine âgé de 24 ans lorsque, tel Obélix, il tombe abruptement « dans le chaudron »,

reprenant ainsi la gestion de SANICHAUFER SARL, fondée par son père en 1959. En 2017, il lance GENISTA

SARL, née de la fusion de son entreprise de chauffage-sanitaire avec ELECTRO SECURITY SARL et placée

sous le signe de la complémentarité des deux entités. Il vient d’être élu pour la seconde fois Vice-Président

de la Chambre des Métiers.

Malheureusement, mon père est décédé trois ans plus

tard, et je me suis retrouvé à devoir gérer les 65 personnes

que l’entreprise comptait à l’époque. Je n’y étais

pas préparé.

Je ne vous cache pas que cela a parfois été difficile, mais

je suis un homme de défis. J’ai énormément travaillé,

j’ai mis beaucoup d’énergie dans l’entreprise et finalement,

les résultats ont été concluants.

Est-ce à l’époque où vous avez repris l’entreprise

que vous avez décidé de vous engager pour

l’Artisanat ?

Vous savez, l’engagement chez nous, c’est une tradition.

« L’engagement chez nous, c’est une tradition. »

En effet, mon père était lui-même très engagé auprès la

Fédération des Installateurs en Equipements Sanitaires

et Climatiques. Il contribuait à l’époque aux réflexions

relatives aux bordereaux normalisés pour le sanitaire.

Monsieur Biever, vous êtes né dans une entreprise

familiale. Votre vocation première était-elle de

la reprendre ?

Et bien, je dirais oui et non. Mon père a fondé l’entreprise

SANICHAUFER SARL en 1959. Il ne m’a jamais

poussé à être son successeur, mais il en a souvent parlé.

J’avais suivi la filière classique au lycée, puis je me suis

orienté vers l’Institut Supérieur de Technologie, où j’ai

obtenu mon Diplôme d’Ingénieur Technicien en mécanique,

en 1981. J’avais toujours comme option dans la

tête de reprendre un jour l’entreprise familiale, ce d’autant

plus que pendant mon adolescence, j’avais l’habitude

d’y travailler pour gagner un peu d’argent de poche.

J’ai appris à toucher à tout et cela me plaisait.

De ce fait, à 21 ans, après un stage fort concluant dans

un bureau d’études, j’ai décidé d’intégrer l’entreprise.

Je me suis investi dans cette continuité, et je dois dire

que cela m’a beaucoup apporté, surtout car, comme je

vous le disais, les débuts n’ont pas toujours été faciles.

Je me suis en quelque sorte senti épaulé.

J’ai été Président de cette Fédération pendant 9 ans, et

j’ai ensuite naturellement souhaité me porter candidat

aux élections de la Chambre des Métiers.

Quelque chose de particulier vous a incité à vous

présenter comme représentant de vos pairs au sein

de la Chambre des Métiers ?

Oui, ma fascination pour les métiers de l’Artisanat. Je

suis impressionné et intéressé par toutes les activités du

secteur, qui sont d’ailleurs souvent méconnues.

« Je suis impressionné et intéressé par

toutes les activités du secteur, qui sont

d’ailleurs souvent méconnues. »

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D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

En ce sens, en m’engageant pour la Chambre des Métiers,

j’avais l’opportunité de représenter et de défendre l’intérêt

de tous ces métiers. Je suis un passionné de l’Artisanat.

Je m’ennuierais, si je devais travailler pour une administration

étatique, ou pour une banque. Un artisan peut

voir ce qu’il a accompli, il peut se rendre compte de ce

qu’il a réalisé. Je trouve cela formidable.

« Un artisan peut voir ce qu’il a accompli,

il peut se rendre compte de ce qu’il a réalisé. »

Vous savez, je suis content, lorsque je traverse le Boulevard

Royal, de pouvoir me dire « tiens, tu as aidé à réaliser

cette maison » ou « tu as contribué à la réalisation

de ce bâtiment ». C’est motivant et valorisant.

Et puis, il ne faut pas négliger le fait qu’un artisan travaille

toujours sur quelque chose de différent. Tout est

toujours très diversifié. Une maison n’est jamais la même

qu’une autre, une coupe de cheveux est toujours différente

en fonction des clients, les pâtisseries sont toujours

réinventées, et j’en passe. Il y a toujours une recherche

créative chez les artisans qui souhaitent rester compétitifs

et attractifs.

« Il y a toujours une recherche

créative chez les artisans. »

Vous venez d’être élu Vice-Président de la Chambre

des Métiers pour la seconde fois. Qu’est-ce qui vous

a motivé à « rempiler » ?

Il y a en réalité plusieurs raisons. La première, c’est que

j’ai toujours été engagé dans le domaine de la formation.

Déjà au sein de ma Fédération, j’ai participé à la réforme

du CATP, qui n’existait à l’origine qu’en allemand. Nous

l’avons réécrit, nous avons introduit des nouveautés et

nous l’avons proposé également en langue française.

J’étais très content de cela.

« Je me suis beaucoup impliqué dans

le dossier relatif à la réforme du DAP. »

C’est ainsi que tout naturellement, j’avais « pris en

charge », si je peux m’exprimer ainsi, le volet de la formation

lors de mon premier mandat au sein de la Chambre

des Métiers. Je me suis beaucoup impliqué dans le dossier

relatif à la réforme du DAP, ou plutôt devrais-je dire

de la réforme de la réforme de la réforme du DAP.

Il y a de bonnes choses qui ont été faites, mais la

réforme n’est pas encore aboutie. Nous avons rencontré

certaines difficultés, notamment parce que le système

scolaire doit davantage jouer son rôle. Or, pour l’instant,

nous sommes dans une situation où le chien aboie

et la caravane passe. Je me suis représenté en tant que

Vice-Président notamment pour finalement terminer

ce que nous avons commencé.

« Nous sommes dans un système

où les artisans sont jugés par l’échec

et non par les compétences. »

Par ailleurs, je veux continuer à travailler à la promotion

des métiers de l’Artisanat et surtout au changement

de sa perception, tant vis-à-vis des jeunes et des

parents que du grand public en général. Nous sommes

dans un système où les artisans sont jugés par l’échec

et non par les compétences.

On ne dit pas à un jeune « vu que tu sais faire cela, alors

tu peux faire tel métier » mais au contraire « vu que tu ne

sais ni faire ceci, ni faire cela, alors tu ne peux faire que

ce métier ». C’est cette approche qu’il faut changer car

elle est inacceptable.

Nous avons déjà commencé à essayer de révolutionner

cela, via le programme Hands Up de la Chambre des

Métiers, qui vise à la valorisation et à la promotion des

secteurs. Avec la création d’un nouveau service orienté

« jeunesse », nous allons poursuivre notre démarche.

Cela me tient particulièrement à cœur.

Enfin, il faut savoir que l’Assemblée plénière et le

Comité de la Chambre des Métiers ont fortement été

renouvelés. Le Président n’est plus le même, et nous

avons également un nouvel autre Vice-Président.

« En me représentant à ce poste, je pouvais

faire le lien entre les anciens et les nouveaux,

et cela me semblait important. »

En me représentant à ce poste, je pouvais faire le lien

entre les anciens et les nouveaux, et cela me semblait

important. Il faut pouvoir être là pour les assister en cas

de besoin, et leur communiquer les informations et les

explications nécessaires afin qu’ils comprennent pourquoi

nous avons pu agir de telle ou de telle manière sur

tel ou tel dossier. Je suis en quelque sorte un « relais ».

Et en tant que relais, justement, si vous deviez

donner des pistes d’action aux nouveaux élus,

quelles seraient-elles ?

Sans hésiter, le travail sur la perception du secteur,

dont je viens de parler, mais je suis persuadé que tous

sont d’ores et déjà bien conscients de cela et que nous

avons tous cette ligne de bataille en tête.

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DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

« Le monde change, et il faut

que nous sachions changer avec lui. »

Pour le reste, je pense qu’il est nécessaire de continuer

à travailler à la réforme des brevets de maîtrise, car le

monde change, et il faut que nous sachions changer

avec lui.

En ce sens, il faudra veiller à effacer les potentielles querelles

qui pourraient exister entre les différents métiers.

Il y aura certes toujours des spécialisations, et elles sont

d’ailleurs indispensables. Mais beaucoup de choses sont

communes, et il ne faut pas perdre de vue l’essentiel :

savoir s’adapter aux nouvelles demandes des clients, qui

veulent toujours être satisfaits dans un laps de temps

toujours davantage plus court.

Par ailleurs, je ne peux pas ne pas évoquer la « digitalisation

», même si je dois avouer que ce terme ne me plait

pas vraiment. Je le trouve trop vague, ou trop vaste. Il

veut finalement tout dire et ne rien dire.

Ce qu’il convient là encore de retenir, c’est que le monde

évolue et qu’il est fait d’un ensemble considérable de

nouvelles technologies. Et l’Artisanat doit penser à utiliser

tous les outils qui sont mis à sa disposition.

« Les entreprises artisanales sauront

s’adapter, car les artisans ont envie de

continuer à vivre de leur passion. »

Vous savez, il y a des tas de défis que notre secteur se

devra de relever dans les prochaines années, et je suis

persuadé que nous y arriverons. Les entreprises artisanales

sauront s’adapter, car les artisans ont envie de

continuer à vivre de leur passion. Car comme je le dis

toujours, derrière les murs de chaque bonne société, il y a

toujours un passionné de l’Artisanat, une personne pleine

de talent, d’énergie et de… génie.

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

PAUL NATHAN, VICE-PRÉSIDENT

Paul Nathan n’a que 29 ans lorsqu’il prend, seul, les rênes de l’entreprise POECKES SARL, fondée par son

arrière-grand-père maternel en 1924. A 32 ans, il vient d’être élu Vice-Président de la Chambre des Métiers.

Gageons que sa jeunesse et son parcours éclaireront d’un regard nouveau les différentes thématiques auxquelles

le secteur se trouve confronté.

Monsieur NATHAN, en 2015, après trois ans au sein

de la société PAUL WURTH SA en tant que Project

Manager, vous décidez de reprendre l’entreprise

POECKES SARL, dont vous êtes aujourd’hui le gérant

unique. Qu’est-ce qui explique ce « retour vers

l’Artisanat » ?

Disons que je pense que je suis retourné à mes « premières

amours ». Après mes études universitaires à Aixla-Chapelle

(RWTH) en génie civil, j’ai travaillé dans

la construction civile chez PAUL WURTH SA, et cette

expérience a été pour moi très enrichissante.

Néanmoins, à un moment donné, je me suis senti responsable

de m’engager dans l’entreprise qui avait été

fondée par mon arrière-grand-père maternel.

« Je me suis senti responsable de m’engager dans

l’entreprise qui avait été fondée

par mon arrière-grand-père maternel. »

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D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

Initialement, son activité principale était l’exploitation

minière. Mais au fil des années, le minerai oolithique

luxembourgeois trouvant de moins en moins de débouchés

sur le marché européen, décision a été prise

d’orienter l’entreprise vers l’activité du génie civil.

Aujourd’hui, nous comptons environ 220 salariés et

sommes une entreprise de construction active notamment

dans les domaines du génie civil, du gros-œuvre, de la

démolition, du terrassement et de l’assainissement béton.

Depuis tout jeune, j’étais souvent présent dans les

locaux, et encadré par les collaborateurs lors de mes différents

stages. J’ai été très tôt en contact avec les artisans,

et j’ai très vite découvert toute une panoplie de

métiers divers et variés qui m’ont fasciné : maçons, coffreurs,

soudeurs, mécaniciens, grutiers, machinistes…

Pour moi, un artisan est une personne qui, par ses compétences,

sait créer un produit avec ses propres mains

et présente par-là même une vraie valeur ajoutée non

seulement pour l’entreprise, mais aussi pour la société

dans son ensemble.

« J’ai très vite découvert toute une panoplie de

métiers divers et variés qui m’ont fasciné. »

Il était donc pour moi tout naturel et évident de

reprendre l’entreprise artisanale. J’y suis personnellement

attaché, tout comme je suis attaché au secteur.

Et reprendre une si grande entreprise, si jeune,

est-ce que cela a été compliqué ?

Vous savez, quand j’ai décidé de reprendre l’entreprise,

ma mère m’a dit « une fois qu’on saute dans l’eau, on

apprend vite à nager ». Elle avait raison, même si je dois

avouer que les débuts n’ont pas toujours été faciles.

J’ai la chance d’être entouré de collaborateurs loyaux,

qui ont fait toute leur carrière ou presque dans l’entreprise

et qui m’ont beaucoup montré, beaucoup soutenu.

Je leur en suis très reconnaissant.

Aujourd’hui, je continue à aller sur le terrain, à aller

voir et admirer le travail que les artisans ont fait. C’est

important pour moi qu’ils se sentent considérés.

Je pense à présent avoir pris mes marques dans l’entreprise.

Avec mon parcours et mes études, je pose d’autres

questions que celles qui étaient posées jusque-là, je vois

d’autres choses. Cela nous a également permis de poser

les pieds sur d’autres marchés.

Est-ce que c’est justement parce que vous êtes

à présent bien ancré dans votre entreprise que

vous avez estimé que le moment était le bon pour

assumer le mandat de Vice-Président de la Chambre

des Métiers ?

C’était effectivement opportun mais aussi dans la continuité

de mon engagement auprès de la Fédération des

Entreprises de Construction et de Génie Civil, au sein

de laquelle je suis membre du Comité depuis avril 2015.

Au quotidien, c’est pour moi un plaisir de collaborer

dans le monde de la construction avec différents types

artisans, et différentes entreprises artisanales. Souvent,

on constate que le cœur de nos problèmes est similaire.

Le partage des expériences est important, on voit comment

les autres voient, et vers où se tournent les marchés.

J’aime aussi donner des idées, influencer les chemins

à suivre pour prendre telle ou telle direction.

En ce sens, la Chambre des Métiers offre une plateforme

idéale d’échanges et de rapprochement pour faire face

aux problèmes et agir de façon collective. Elle est l’institution

représentative du secteur, et je suis persuadé

que les sujets que nous traitons à l’heure actuelle et le

travail que nous ferons au cours des cinq prochaines

années vont profondément influencer la vie des artisans

des prochaines générations. Nous avons la chance de

pouvoir prendre encore les bonnes mesures pour pouvoir

préparer d’une façon proactive notre futur.

« Nous avons la chance de pouvoir prendre

encore les bonnes mesures pour pouvoir

préparer d’une façon proactive notre futur. »

« Une fois qu’on saute dans l’eau,

on apprend vite à nager. »

Ce sont eux qui m’ont montré le métier lorsque j’étais

plus jeune. A 16 ans, j’étais à leurs côtés, « dans le trou ».

J’ai fait du mortier, j’ai fait du béton, j’ai approvisionné

les maçons avec des briques, j’ai rangé le chantier.

Et avec le recul, je pense que c’est important d’avoir

appris tout cela.

Les débats que nous menons au sein de la Chambre

des Métiers nous permettent d’influencer la politique

nationale de notre secteur, ce qui pour moi est une prérogative

précieuse.

Justement, en parlant d’influence, y’a-t-il des défis

qu’il vous est possible d’identifier et auxquels

l’Artisanat devra faire face ?

Je dirais que c’est entre autres la globalisation et la

digitalisation qui doivent – et qui vont – nous forcer à

30


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

remettre en question nos habitudes et notre manière

de travailler.

Je sais que l’on associe souvent le terme « risques » à

la globalisation, et c’est vrai. On ne peut pas nier le

risque de concurrence déloyale par exemple. Néanmoins,

je suis persuadé que des chances existent au

Luxembourg, pour toutes les entreprises qui fabriquent

et vendent des produits de qualité. Il y a là des opportunités

à saisir pour améliorer la situation des entreprises

luxembourgeoises.

La digitalisation est également quelque chose qui devra

être maîtrisé et appréhendé par les artisans. Je sais que

la Chambre des Métiers va travailler à leur sensibilisation

et les accompagner dans leurs démarches notamment

grâce à la mise en place de sa cellule « digitalisation

». Je suis heureux de cette initiative.

Enfin, je dirais que c’est à l’amélioration de l’image de

l’Artisanat dans son ensemble qu’il faudra travailler.

Son rôle est souvent sous-estimé. Les carrières sont

méconnues, les métiers pas assez valorisés et trouver

des jeunes motivés devient difficile.

Je soutiens le projet « jeunes » de la Chambre des

Métiers qui vise à sensibiliser les jeunes au secteur.

Il faut changer cette image négative. Et l’argument de

dire que l’on est mal payé dans l’Artisanat ne tient pas !

Ou ne tient plus. Je sais ce qu’on paie pour un mécanicien

ou un maçon qualifié.

« L’argument de dire que l’on est

mal payé dans l’Artisanat ne tient pas ! »

Par ailleurs, ce sont des métiers épanouissants et satisfaisants.

Parmi les jeunes de ma génération, je dois dire

que ceux qui se sont orientés vers une carrière artisanale

éprouvent une satisfaction unique. Ils voient ce

qu’ils sont capables de faire avec leurs mains, ils peuvent

montrer ce qu’ils ont produit. C’est très valorisant !

Il y a donc beaucoup de choses à faire pour le

secteur en général. Qu’en est-il de la construction

en particulier ? Se trouve-t-elle confrontée à des

défis spécifiques ?

On peut en recenser un certain nombre, en effet. Je citerais

en premier lieu la thématique des marchés publics,

qui me tient à cœur, et pour laquelle je suis investi dans

un groupe de travail. Les critères d’attribution des marchés

sont à revoir. Aujourd’hui, le moins disant reçoit

le marché, ce qui dans notre monde actuel n’est plus

acceptable. Il y a bien d’autres arguments que le prix à

prendre en considération.

Je voudrais également profiter de mon mandat de

Vice-Président pour travailler avec l’Inspection du

Travail et des Mines à la définition d’un moyen pour

mettre en place de véritables contrôles sur les chantiers

et lutter contre le dumping social.

Il existe par ailleurs des défis au niveau de la construction

durable et de l’économie circulaire, mais aussi et

surtout au niveau des nouvelles technologies.

Tel est le cas de l’Internet of Things, qui désigne en fait

tout un ensemble d’objets connectés aux usages variés,

tels que des marteaux à puces, par exemple, dont la

puce permettrait de vérifier l’usage du matériel selon

des règles de sécurité prédéfinies. Il en va de même des

drones, capables de définir la cubature d’un bâtiment et

engendrant ainsi un gain de temps considérable.

La technologie « BIM » est de surcroît un défi pour le

secteur de la construction qui me tient particulièrement

à cœur. Vu que mes études sont encore assez récentes,

j’ai pu la faire découvrir à ma Fédération.

Nous sommes à une époque où les entreprises ne

peuvent plus se permettre de se reposer sur leurs

acquis. Elles doivent sans arrêt se remettre en cause

et aller plus loin. Le monde de la construction est en

pleine mutation, et je pense pouvoir l’influencer positivement

dans ces changements.

Parce que pour notre secteur, chaque victoire que nous

gagnerons, chaque pierre que nous poserons, nous

aidera à bâtir un avenir plus solide.

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

31


D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

LUC MEYER, PORTE-PAROLE

DE LA SECTION « ALIMENTATION »

C’est sous le surnom de « Hame-MEYER » que les entrepreneurs de sa famille sont désignés de génération

en génération. Luc Meyer, le gérant actuel de la BOUCHERIE-SALAISONS MARCO MEYER SARL, plus grand

producteur de jambons et de salaisons sur le territoire luxembourgeois, souhaite placer son entreprise sous

le signe de la digitalisation.

L’entreprise que vous gérez est une entreprise

familiale. Comment est née votre vocation

personnelle ?

Ma vocation personnelle est justement née du travail

accompli par mes aînés. Mon arrière-grand-père l’a

reprise le 11 novembre 1918. A partir du 11 novembre

de cette année, nous allons commencer à célébrer son

centenaire. C’est une grande fierté pour moi.

« L’entreprise, c’est une affaire de cœur »

Pourtant, je dois dire que je n’ai pas immédiatement

voulu reprendre l’établissement. J’ai d’abord passé un

bac économique, à Luxembourg, puis je me suis orienté

vers un DUT en gestion d’entreprise. Or, à un moment

donné, en voyant l’investissement des générations avant

moi, et notamment celui de mon père dans cette société,

je me suis dit que je ne pouvais pas laisser tomber tout

cela. L’entreprise, c’est une affaire de cœur. J’ai donc

commencé à y travailler en 2000, et j’ai parallèlement

passé mon brevet de maîtrise.

Aujourd’hui, je suis fier de pouvoir en fêter le centenaire,

et je vais en profiter pour faire des améliorations au sein

du magasin, en le modernisant pour qu’il soit conforme

aux nouvelles exigences des clients, qui souhaitent un

service toujours plus rapide, dans un monde qui va toujours

plus vite, mais aussi pour encore davantage améliorer

la qualité des services que nous proposons.

Ainsi, un comptoir « chaud » sera installé à côté du

comptoir « froid », l’îlot de préparation de nos sandwichs

frais faits « à la minute », dont nous vendons environ

80000 unités à l’année, sera triplé, mais aussi et surtout,

nous allons nous orienter vers la digitalisation, en

créant un online-shop. En effet, nous constatons que de

plus en plus, les temps de repos sont maximisés et optimisés,

de sorte à ce que les courses doivent être faites

rapidement et facilement.

« Nous allons nous orienter vers

la digitalisation, en créant un online-shop. »

Nous allons donc organiser un service de livraison à

domicile des commandes effectuées sur internet, et nous

allons mettre en place un drive, où les clients pourront

venir eux-mêmes récupérer leurs commandes passées

sur internet et préalablement préparées par nos soins.

La digitalisation est une thématique d’actualité

pour l’Artisanat en général et pour la Chambre des

Métiers en particulier. Est-ce pour cela que vous

avez souhaité vous engager au sein du Comité, en

tant que représentant de la section Alimentation ?

Oui, effectivement, la digitalisation est un point fondamental,

mais ce n’est pas le seul. Vous savez, je suis

un engagé de longue date, tant auprès de la Chambre

des Métiers qu’auprès de la Fédération des Patrons Bouchers-Charcutiers,

dont je suis le Président. L’engagement

est quelque chose de très important pour moi,

parce que je sais que l’union fait la force et qu’il y a énormément

de travail à faire. Le monde tourne à une vitesse

folle et il est difficile de savoir s’y adapter seul. Il faut

discuter avec nos confrères, partager, échanger les expériences.

Et savoir dire les choses qui sont nécessaires.

« L’engagement est quelque chose

de très important pour moi, parce que

je sais que l’union fait la force. »

Dans mon secteur, qui est celui de l’Alimentation, les

législations évoluent sans cesse dans l’intérêt de la protection

des consommateurs. Nous sommes confrontés

à des adaptations des règles en matière de sécurité de

l’hygiène alimentaire ou encore en matière d’étiquetage,

et les tâches administratives auxquelles nous

devons nous soumettre ne sont pas gérables pour une

PME de moins de dix personnes. Là est une partie des

chantiers sur lesquels nous aurons à travailler au cours

de mon mandat.

32


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

Je suis content de l’élection, à l’unanimité de tous les

membres de l’Assemblée Plénière, du Président Tom

Oberweis. Il est soutenu par toutes les branches de

l’Artisanat, et il est en plus un membre du secteur que

je représente. Je m’en réjouis, car cela va aussi donner

une autre visibilité à nos métiers.

Vous constatez donc vous aussi que l’on souffre

de cette mauvaise image qui « colle à la peau »

des métiers de l’Artisanat. Vous en ressentez les

conséquences ?

Malheureusement oui. Il y a très peu d’apprentis dans

nos entreprises car très peu de jeunes décident de

s’orienter vers le secteur. Et encore, il ne suffit pas de

s’orienter vers l’Artisanat, il faut également être capable

de réussir dans nos métiers. J’entends souvent que l’on

souffre d’un sérieux manque de main d’œuvre, et c’est

vrai. Mais j’ajouterais que l’on souffre surtout d’un

manque de main d’œuvre qualifiée.

J’ai l’impression que les lycées techniques sont devenus

des écoles de la troisième chance. On y envoie ceux qui

ne peuvent s’orienter ni vers une carrière étatique, ni

vers une carrière universitaire. Or, il nous faut des gens

compétents et motivés dans l’Artisanat ! Des gens qualifiés.

Il y a un vrai travail à faire auprès des jeunes, mais

surtout auprès des enseignants, pour qu’ils sachent qu’il

y a de véritables perspectives de carrière, mais aussi des

hauts salaires, dans l’Artisanat.

Il s’agit là encore d’un de nos défis à relever en tant

qu’élus : repositionner la Chambre des Métiers par rapport

à notre monde actuel mais aussi montrer les réalités

et les opportunités que notre secteur offre. A ce sujet,

et sans mauvais jeu de mots par rapport à mes sandwichs,

je dirais qu’il y a là encore beaucoup de pain sur

la planche.

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

« On souffre surtout d’un manque

de main d’œuvre qualifiée ».

ROMAIN BERINGER,

PORTE-PAROLE DE LA SECTION

« MODE, SANTÉ, HYGIÈNE »

Depuis son plus jeune âge, Romain Beringer est un véritable passionné du monde de la coiffure. Le plaisir de

faire travailler son imagination pour les autres l’a même poussé à participer avec plaisir et succès à de nombreux

concours locaux et internationaux, et notamment à deux championnats du monde. Il est aujourd’hui

le gérant de l’entreprise COIFFURE BERINGER SARL.

Monsieur Beringer, comment vous est venue cette

passion pour votre métier ?

Aussi loin que je m’en souvienne, et déjà lors de mon

parcours scolaire, que ce soit à l’école primaire ou au

cours de mon cursus secondaire classique, j’ai toujours

été admiratif du travail de mon père, qui exerçait luimême

le métier de coiffeur. J’allais souvent dans son

salon, j’aimais le regarder travailler.

Vous savez, la coiffure est une véritable création. A

chaque personne qu’il convient de coiffer, il faut agir différemment,

aimer innover, s’adapter aux personnalités

et aux situations. C’est là le véritable travail de l’artisan.

Très jeune, j’avais déjà trouvé cela fascinant et j’avais en

tête de reprendre un jour la firme de mes parents.

« A chaque personne qu’il convient de coiffer,

il faut agir différemment, aimer innover,

s’adapter aux personnalités et aux situations.

C’est là le véritable travail de l’artisan. »

Je me suis donc orienté vers un apprentissage, que j’ai

suivi à Luxembourg, chez Monsieur Marcel Weber, et

33


D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

au cours duquel j’ai eu la chance, grâce à mes parents,

de pouvoir visiter à plusieurs reprises des écoles de coiffure,

à Paris ou à Bruxelles.

J’ai commencé mon Brevet de Maîtrise directement après

que mon examen de fin d’apprentissage ait été réussi, et

je l’ai obtenu en 1988. Au cours de cette période, j’ai participé

avec succès à plusieurs concours de coiffure, tant

au Luxembourg qu’à l’étranger. Je suis notamment fier

de ma participation à deux Championnats du monde.

Ces compétitions permettent de mettre à l’honneur ce

métier artisanal et donne aux coiffeurs l’opportunité de

parfaire leur technique, d’affiner leurs gestes et de développer

leur créativité.

« Ces compétitions permettent de mettre

à l’honneur ce métier artisanal. »

En 1997, j’ai repris l’entreprise de mes parents, qui

comptait à l’époque trois salariés. Il y a aujourd’hui quatorze

collaborateurs au sein de l’entreprise.

Entre temps, j’avais créé une seconde entreprise, qui

m’avait permis d’ouvrir des salons de coiffure à Medernach,

à Lintgen, à Ettelbruck et à Rédange. Malheureusement,

pour des raisons de santé, j’ai dû cesser de l’exploiter

et je me suis de nouveau uniquement concentré sur

l’entreprise COIFFURE BERINGER SARL.

Vous débutez un second mandat en tant que membre

du Comité de la Chambre des Métiers. L’engagement

est-il quelque chose d’important pour vous ?

Oui, il s’agit là de quelque chose qui me tient particulièrement

à cœur. Dès l’obtention de mon Brevet de Maîtrise,

j’ai souhaité m’engager auprès de la Fédération des

Patrons Coiffeurs du Luxembourg. J’y occupe actuellement

le poste de Vice-Président. De plus, pendant de

longues années, j’ai donné des cours de perfectionnement,

tant pour ma Fédération que pour la Chambre des

Métiers, au sein des lycées d’Ettelbruck et de Luxembourg-Ville.

C’est important pour moi de m’investir.

Par ailleurs, j’ai également souhaité m’engager dans

le dossier de la réforme professionnelle, pour laquelle

je suis membre de diverses commissions, curriculaire

et d’évaluation. Je suis également impliqué dans le

domaine de la validation des acquis de l’expérience.

Vu mon engagement, il a été naturel et évident pour moi

de présenter ma candidature lors des élections pour la

Chambre des Métiers, en 2012. Une fois élu membre de

l’Assemblée Plénière, j’ai eu la chance de pouvoir devenir

membre du Comité de la Chambre des Métiers et j’ai

été fier de pouvoir y représenter ma section. J’ai souhaité

une nouvelle fois réitérer cette expérience cette année.

Est-ce qu’il y a des choses qui vous tiennent à cœur

et que vous désireriez particulièrement défendre,

au cours de ce second mandat ?

Je pense qu’il est fondamental de continuer à travailler

sur cette réforme relative à l’apprentissage. Le dossier

n’est pas clos. Pendant des années, nous avons fait des

efforts pour essayer de faire en sorte que l’apprentissage

soit de qualité, afin que les artisans qui le terminent aient

une qualification qui corresponde à ce qui est recherché

sur le marché et par les entreprises. Or, force est de

constater que cet objectif n’est toujours pas atteint.

« Il est fondamental de continuer à travailler

sur cette réforme relative à l’apprentissage. »

Je souhaiterais ainsi continuer un travail poussé en ce

sens et il est nécessaire pour ce faire que les besoins et

les attentes des entreprises du secteur soient davantage

pris en considération au sein des différentes commissions

et par les différents acteurs qui y interviennent.

Par ailleurs, en ce qui a trait aux discussions autour des

fusions des fédérations dans le secteur « Mode, Santé.

Hygiène », j’avoue faire preuve d’un certain scepticisme ;

je ne suis pas sûr qu’elles apportent une plus-value.

Enfin, si je pouvais exprimer un souhait pour ce second

mandat, ce serait qu’à l’échéance de celui-ci, enfin, au

Luxembourg, on arrive à une situation où les parents

seraient à nouveau fiers que leur enfant décide de

s’orienter vers l’Artisanat. J’ai l’impression qu’il y a parfois

une certaine honte pour eux que la carrière classique

n’ait pas été suivie et je trouve cela très dommage. Le

pays a besoin des métiers de notre secteur et notre secteur

offre aux jeunes de multiples possibilités de réussir.

« Le pays a besoin des métiers de

notre secteur et notre secteur offre aux jeunes

de multiples possibilités de réussir. »

Mieux que ça : l’Artisanat permet de vivre de sa passion,

et je crois qu’il n’y a rien de mieux que de se lever le

matin et de faire ce que nous aimons faire. C’est un

constat évident, et je pense qu’il n’est pas nécessaire de

couper les cheveux en quatre pour que tout un chacun

le comprenne.

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

34


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

FRANÇOIS DOSTERT, PORTE-PAROLE

DE LA SECTION « MÉCANIQUE »

Daniel Düsentrieb ou Géo Trouvetou. C’est ainsi que l’on désigne François Dostert, gérant des ATELIERS

MECANIQUES DOSTERT SARL, en fonction des préférences linguistiques de chacun. Cet inventeur prolifique,

distingué par trois fois lors des Prix à l’Innovation dans l’Artisanat et Grand Vainqueur en 2006, est

engagé depuis plusieurs décennies auprès de l’Artisanat. Pour la première fois, il est membre du Comité de

la Chambre des Métiers.

Monsieur Dostert, pourrait-on dire que l’Artisanat

pour vous, c’est une vocation ?

Oh oui, une vraie. J’avais quatre ans, et j’étais déjà fasciné

par la forge de mon oncle, chez qui j’allais souvent,

surtout pendant les vacances. C’est mon arrière-grandpère

qui a fondé l’entreprise, en 1884. J’ai naturellement

voulu m’orienter dans le domaine, et j’ai fait l’Ecole des

Arts et Métiers, où j’ai obtenu mon CAP de mécanicien-ajusteur.

A l’époque, j’étais à l’école de 38h à 44h

par semaine, en fonction des années, et ce pendant

quatre ans ; j’y ai appris le métier. J’ai ensuite accompli

deux années de pratique, en Allemagne et au Luxembourg,

puis j’ai passé mon Brevet de technicien en

mécanique générale, à l’âge de 21 ans.

et théoriques, j’ai fait les corrections. Tout cela était

normal pour moi.

D’une manière générale, je pense que l’engagement est

quelque chose de fondamental. J’avais d’ailleurs aussi

très jeune rejoint la Fédération des Métiers du Métal,

et cela fait environ vingt ans que je siège à l’Assemblée

Plénière de la Chambre des Métiers. Cette année, j’ai

souhaité m’engager pour représenter la section « Mécanique

» au sein de son Comité. Encore une fois, je

« J’avais quatre ans, et j’étais déjà

fasciné par la forge de mon oncle. »

A ce moment-là, j’avais pris la décision de changer de

vie, au moins temporairement, et d’aller faire mes

expériences loin d’ici, à l’étranger. Je voulais aller en

Amérique du Sud. Malheureusement, la vie bouleverse

parfois nos plans. Mon oncle est tombé gravement

malade, et je me suis senti responsable de devoir

reprendre l’entreprise. Je n’aurais personnellement pas

pu agir autrement, c’était mon devoir. A 24 ans,

puisqu’il fallait attendre d’avoir cet âge-là à l’époque,

j’ai passé mon Brevet de Maîtrise. Deux ans plus tard,

j’ai intégré la Commission des Brevets auprès de la

Chambre des Métiers.

Cet engagement, si jeune, est-il dû au fait que vous

mesuriez déjà l’importance de la formation pour le

secteur ?

Oui. Parce que je sais que si on a une bonne formation,

on devient un bon artisan. J’ai voulu devenir membre

de la Commission pour les mécaniciens-ajusteurs car je

trouvais important d’avoir un mot à dire pour le métier.

J’ai participé à la rédaction des nouveaux programmes

pour les écoles, j’ai fait partie des équipes curriculaires,

j’ai contribué à la mise en place des examens, pratiques

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35


D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

trouve cela normal. Si on veut faire bouger les choses,

il faut s’engager.

« Si on veut faire bouger

les choses, il faut s’engager. »

Les échanges et les partages permettent aussi d’avancer.

On reçoit beaucoup d’informations importantes,

lorsque l’on s’investit. On est au courant des changements,

techniques et législatifs. On peut anticiper,

s’adapter. Je regrette le manque d’investissement des

jeunes dans ma Fédération ou à la Chambre des

Métiers. Ils passent à côté de beaucoup de choses, y

compris à côté de bonnes soirées entre copains !

Après ces propos, et eu égard à votre réputation, on

peut donc supposer que pour vous, l’engagement

pour le secteur, c’est aussi important que

l’innovation pour l’entreprise ?

Je dirais effectivement que c’est à situer sur la même

échelle d’importance, mais que ce n’est pas tout à fait

au même niveau, puisque l’innovation ne se commande

pas. J’ai pour habitude de dire que l’idée innovante, c’est

comme l’appétit. On se lève le matin, et on l’a !

ailleurs des constructeurs de machines sur mesure, ce

qui demande une adaptation permanente.

Il faut savoir inventer des produits qui n’existent pas sur

le marché. C’était le cas avec la station de contrôle technique

mobile pour poids lourds, que nous avons créée

et qui nous a permis de remporter le Prix Or de l’Innovation

dans l’Artisanat en 2006. Aujourd’hui, nous

sommes fiers que la Société Nationale de Contrôle

Technique l’utilise.

Nous avons aussi présenté une machine à bobiner des

rotors de génératrices, avec changement automatique

de pôles, qui nous a valu un Prix Mérite en 2010, et

gagné le Prix Argent pour le système de pesage embarqué

pour conteneurs, en 2013.

Dans ce cas précis, l’idée était le résultat d’une solution

que nous avons proposée à un client, qui se plaignait de

recevoir de nombreux procès-verbaux à cause du surpoids

de son camion, car il se trouvait dans l’impossibilité

de mesurer le poids de ses conteneurs. C’est donc souvent

la demande du client qui crée l’innovation.

« C’est souvent la demande du

client qui crée l’innovation. »

« L’idée innovante, c’est comme l’appétit.

On se lève le matin, et on l’a ! »

Il faut vouloir créer, et avoir des idées. Mais on ne peut

pas décider de cela. Je dois dire que pour moi, l’innovation

est indispensable. Elle fait vivre l’entreprise,

puisqu’elle lui permet de s’adapter constamment au

marché. Vous savez, nous avons beaucoup évolué

depuis nos débuts. Nous avons commencé par

construire des bennes pour camions, puis des grues

sur camions. Nous faisons de la carrosserie industrielle,

mais aussi des réparations. Et nous sommes par

Cette année, nous avons décidé de participer au Prix à

l’innovation dans l’Artisanat 2017 en présentant non pas

un, mais plusieurs projets. Mais je peux d’ores et déjà

vous dire que, quelle qu’en soit l’issue, nous n’arrêterons

pas d’innover. Parce que je pense fondamentalement

qu’innover, ce n’est pas toujours avoir une nouvelle idée.

Innover, c’est aussi arrêter d’avoir une vieille idée !

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

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DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

GEORGES RECKINGER,

PORTE-PAROLE DE LA SECTION

« CONSTRUCTION - GROS

ŒUVRE - PARACHÈVEMENT »

Georges Reckinger est tombé amoureux de son métier à l’âge de 14 ans, à l’occasion d’un stage qu’il a

effectué au sein d’une entreprise artisanale. En 1992, il décide de créer, avec son épouse, la MENUISERIE

RECKINGER SARL pour vivre de sa passion et donner vie aux idées et aux rêves de ses clients.

Monsieur Reckinger, l’Artisanat pour vous, c’est une

passion ?

Oui, c’en est une, parce que j’adore mon métier. A

14 ans, j’ai fait un stage dans une menuiserie, et j’ai

tout de suite été fasciné par cette activité. On écoute le

client et ses désirs, et on trouve les moyens pour réaliser

ce qu’il souhaite. C’est très valorisant.

J’ai donc choisi de suivre un apprentissage dans ce

domaine, et je dois dire que mon patron a été formidable

avec moi. Il m’a beaucoup appris. J’ai également

obtenu mon Brevet de Maîtrise en travaillant auprès de

lui. Cela m’a permis de voir comment une entreprise

était capable d’évoluer, puisque je l’ai vu passer de 6 à

17 collaborateurs. Cela a été très formateur pour moi.

« Je me retrouvais donc à toujours devoir

rendre des comptes à différents interlocuteurs

et je ne m’épanouissais plus. J’ai donc pris la

décision de devenir mon propre patron. »

A un moment donné, je me suis néanmoins rendu compte

que quelque chose dans ma tâche de contremaître me

déplaisait : le fait de devoir sans arrêt me justifier tantôt

auprès du client, tantôt auprès du patron ou des autres

salariés. Je me retrouvais donc à toujours devoir rendre

des comptes à différents interlocuteurs et je ne m’épanouissais

plus. J’ai donc pris la décision de devenir mon

propre patron et j’ai fondé mon entreprise avec mon

épouse. J’emploie aujourd’hui 14 salariés, et nous faisons

essentiellement de la menuiserie intérieure.

Au vu de votre parcours, peut-on dire que la

transmission des savoirs est quelque chose

d’important pour vous ?

j’ai choisi de me présenter aux élections de la Chambre

des Métiers et que j’ai souhaité avoir une place au

sein de son Comité. Je désire vraiment travailler sur

l’apprentissage.

Si je regarde sectoriellement et que je parle de ma

branche, de mon métier, je dois dire que former un

apprenti est extrêmement coûteux. Au vu des risques, et

de la fragilité des machines et du matériel, il est nécessaire

de placer un bon tuteur aux côtés de l’apprenti. Or,

cela coûte de l’argent aux entreprises et malgré les différentes

réformes, on constate que l’Etat ne se donne

pas les moyens pour soutenir l’apprentissage, ce que je

regrette vivement.

« Nous voulons engager des apprentis, et nous

voulons même le faire pour rien. En revanche,

nous ne voulons pas devoir payer pour former. »

Vous savez, et je pense pouvoir également parler au nom

de ma Fédération, l’Association des Patrons Menuisiers

du Luxembourg, nous voulons engager des apprentis, et

nous voulons même le faire pour rien. En revanche,

nous ne voulons pas devoir payer pour former des

jeunes, avec le risque qu’ils soient par la suite embauchés

par les communes ou par l’Etat.

En m’engageant au sein de la Chambre des Métiers, qui

se voit investie de missions légales ayant trait à la formation,

j’espère pouvoir agir dans ce domaine. C’est

une thématique qui me tient véritablement à cœur. En

témoigne la mise en place du BTS Bois, dispensé au

Lycée Technique du Nord, à Wiltz, depuis trois ans et

envers laquelle je me suis beaucoup investi.

Oui, effectivement, j’y attache beaucoup d’importance.

C’est d’ailleurs l’une des raisons pour lesquelles

37


D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

Est-ce qu’il y a d’autres dossiers sur lesquels

vous souhaitez travailler durant ces cinq années

que durera votre mandat au sein du Comité de la

Chambre des Métiers ?

Oui, je pense que beaucoup de choses sont à faire au

niveau du Droit du Travail, et notamment en ce qui a

trait au détachement des salariés par certaines firmes

étrangères qui viennent travailler illégalement au

Grand-Duché. L’Inspection du Travail et des Mines ne

fait pas de contrôle sur les chantiers, ou très peu. Je

peux vous l’affirmer car je le constate moi-même. Du

coup, elle compte sur la dénonciation des entreprises

luxembourgeoises, qui doivent alors le faire à titre

privé, en dévoilant leur identité, et cela n’est pas juste.

Il faut que l’Etat agisse de manière indépendante.

« Je pense que tous les chefs d’entreprises

artisanales sont capables de gérer

le temps de travail avec leurs salariés tout

en respectant le Code du Travail. »

Il sera aussi nécessaire de travailler sur la flexibilité

du temps de travail. En effet, je pense que tous les

chefs d’entreprises artisanales sont capables de gérer

le temps de travail avec leurs salariés tout en respectant

le Code du Travail. Parfois, un arrangement établi

avec les collaborateurs leur donne le sentiment d’être

mieux considérés. Ils n’en seront que davantage motivés.

Il faut pouvoir donner les moyens aux entreprises

de le faire.

« Je ne suis plus sûr que le congé collectif

soit toujours d’actualité et je ne suis pas

persuadé non plus que les salariés euxmêmes

souhaitent le maintenir. »

Par ailleurs, et de mon propre avis, il serait également

temps de reparler du congé collectif. En effet, je ne

suis plus sûr qu’il soit toujours d’actualité et je ne suis

pas persuadé non plus que les salariés eux-mêmes

souhaitent le maintenir. Je sais qu’il y a eu une raison

historique à sa mise en œuvre, et je la comprends.

Mais je pense néanmoins qu’il serait à présent utile

d’en rediscuter.

Les thématiques pour ce mandat sont donc multiples,

et je pense que ce nouveau Comité saura s’entendre et

être entendu par le nouveau Président de la Chambre

des Métiers. C’est en tout cas ce que j’espère. Et je sais

qu’il y aura de quoi meubler les discussions !

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

PATRICK COLLES, PORTE-PAROLE

DE LA SECTION « CONSTRUCTION,

EQUIPEMENTS TECHNIQUES »

A 53 ans, Patrick Colles, électricien de formation et gérant de l’entreprise PATRICK COLLES SARL, a décidé de

donner un nouveau tournant à sa carrière professionnelle, en mettant son expérience au service du Centre

de Compétences Génie Technique du Bâtiment. Il accomplit à présent cette mission en la conciliant avec son

activité artisanale.

Monsieur Colles, si vous deviez résumer en quelques

mots vos liens avec l’Artisanat, que mettriez-vous en

évidence ?

Je dirais que je suis en fait un véritable passionné de la

technique, et que c’est la raison pour laquelle, très jeune

déjà, je me suis intéressé à l’Artisanat et à ses métiers.

Les installations électriques me fascinaient, tant et si

bien que j’ai décidé, à 15 ans, de faire un apprentissage

afin de devenir électricien. J’ai poursuivi ma formation

jusqu’au Brevet de Maîtrise, que j’ai obtenu en 1989.

Par curiosité, j’ai ensuite voulu aller voir comment cela

se passait ailleurs, et j’ai décidé de faire mes expériences

dans l’industrie. J’y ai travaillé deux années. Néanmoins,

j’ai vite souhaité revenir à ce qui me motivait et

que j’aimais réellement : l’Artisanat.

38


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

Ainsi, en 1991, j’ai décidé de me lancer. J’ai choisi de

devenir indépendant et j’ai donc créé ma propre entreprise.

Je dois dire qu’elle s’est assez bien développée et

que nous avons pu compter jusqu’à 13 salariés.

« Je voulais saisir l’opportunité de relever

un nouveau défi, tout en continuant à

faire fonctionner mon entreprise. »

Je suis aujourd’hui arrivé à un autre tournant, puisqu’il

y a quelques mois, j’ai pris la décision de réduire le

nombre de salariés, notamment car je voulais saisir

l’opportunité de relever un nouveau défi, tout en continuant

à faire fonctionner mon entreprise.

Vous avez donc choisi la conciliation de deux

activités. Et quant à ce nouveau défi, justement,

est-ce que vous pourriez en dire davantage ?

Mais oui, bien sûr. Je suis membre de l’APEL, l’Association

des Patrons Electriciens, depuis la date de création

de mon entreprise. En 2015, j’en suis devenu le Président.

L’engagement a toujours été quelque chose qui me tenait

à coeur. Très vite, j’ai souhaité m’investir pour le domaine

de la formation initiale, car j’estime que l’apprentissage

est quelque chose de fondamental. Il est nécessaire que

nous ayons une transmission des savoirs.

« Stimuler la formation professionnelle

continue des artisans est important. »

Le secteur a compris mon intérêt pour la formation en

général. C’est la raison pour laquelle lorsque l’on m’a

proposé de m’impliquer pour le Centre de Compétences

« Génie Technique du Bâtiment », j’ai accepté sans hésiter.

Le projet LuxBuild2020, monté par un partenariat

composé de Myenergy, de l‘Institut de Formation du

Secteur du Bâtiment, de la Chambre des Métiers et la

Fédération des Artisans, a permis d’élaborer des référentiels

de compétences qui ont permis de structurer

l’offre de formation des Centres de Compétences, et tout

cela m’a beaucoup plu. Pour moi, stimuler la formation

professionnelle continue des artisans du secteur de la

construction, surtout dans le domaine de la construction

et de la rénovation d’habitations à haute performance

énergétique, est important.

Aujourd’hui, mon travail consiste à examiner les besoins

des entreprises, afin de leur fournir les cours dont elles

ont besoin. Il s’agit en fait de l’élaboration d’un travail

sur-mesure. On regarde ce qui est utile au secteur et

on proposera ensuite des cours aux entreprises artisanales

afin que leurs collaborateurs disposent en permanence

des compétences nécessaires pour faire face aux

nouvelles techniques. Ceci leur permettra ainsi d’être

toujours et davantage concurrentielles.

Est-ce que l’on peut dire que c’est cet intérêt pour la

formation qui vous a conduit à vous présenter aux

élections de la Chambre des Métiers, et par suite,

à proposer votre candidature comme membre de

son Comité ?

Oui, effectivement. Je sais aussi que par ses missions

légales, la Chambre des Métiers a son mot à dire, certes

pour le domaine de la formation en particulier, mais

aussi et surtout pour le secteur de l’Artisanat d’une

manière générale. Je sais que les chantiers sont nombreux,

notamment lorsqu’il s’agit de donner des informations

aux jeunes sur nos métiers. La Chambre des

Métiers l’a fait via son programme de sensibilisation

Hands Up, et je sais qu’elle va continuer à le faire par

la création de son nouveau service « jeunes ». J’approuve

entièrement ses actions.

« Il existe encore des jeunes très intéressés

par le secteur, et qui sont talentueux. »

Je sais, car je suis présent lors des examens de fin d’apprentissage,

qu’il existe encore des jeunes très intéressés

par le secteur, et qui sont talentueux. Je me félicite

de cela car vous savez, comme je le dis toujours, pour

moi, l’Artisanat, c’est le plus important. S’il n’y a plus

d’Artisanat, plus rien ne fonctionne. Essayez un instant

d’imaginer que tous les artisans fassent grève en même

temps ? Le pays ne survivrait pas longtemps !

Le problème est souvent l’image négative qui est véhiculée

sur le secteur, dont les perspectives de carrière sont

méconnues des parents et des enseignants. Du coup,

ce n’est pas vers ces métiers que l’orientation est faite.

« Il y a une grosse part d’ombre qui plane

sur les activités de notre secteur. »

Il faut vraiment changer cela et montrer aux jeunes que

nous disposons de métiers d’avenir pour eux. C’est ce

qui me tient à cœur et à quoi je veux m’atteler personnellement.

Il y a une grosse part d’ombre qui plane sur

les activités de notre secteur et je pense qu’il est grand

temps de ramener la lumière sur elles.

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

39


D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

MIKE GRAAS, PORTE-PAROLE DE

LA SECTION « COMMUNICATION,

MULTIMÉDIA, ARTS ET

AUTRES ACTIVITÉS »

Mike Graas produit en miniature et en 3D bon nombre de réalisations du quotidien afin qu’on puisse imaginer

à quoi elles ressembleraient si on décidait de leur donner vie. A 33 ans, ce maquettiste passionné du

bâtiment souhaite montrer aux jeunes que l’Artisanat est un secteur moderne et évolutif, à la pointe des nouvelles

technologies.

Monsieur Graas, en 2002, vous avez gagné le

Premier Prix de la Promotion du Travail en tant que

dessinateur en bâtiment. L’Artisanat pour vous, c’est

une vocation ?

Vous savez, j’ai toujours été passionné par la construction,

par les bâtiments et par leur architecture. Déjà tout

jeune, j’étais fasciné par la manière dont les structures

étaient agencées. C’est la raison pour laquelle je me suis

orienté vers ce métier.

Dès 2004, j’ai cumulé un travail auprès d’un architecte

avec ma propre structure, avant de me lancer définitivement

seul, en 2012. Et je dois vous dire que fonder mon

entreprise, cela a été l’une des meilleures décisions que

j’ai pu prendre dans ma vie !

Etre indépendant signifie avoir plus de flexibilité dans

son temps de travail, et donc davantage profiter de sa

vie privée, mais aussi travailler avec les gens que l’on

choisit et avec qui le courant passe bien. Il faut indiquer

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40


DOSSIER DU MOIS

D'HANDWIERK 06|2017

aussi, malgré les idées reçues, que l’on gagne davantage

d’argent lorsque l’on est à son propre compte. C’est en

tout cas ce que j’ai personnellement pu constater.

« Fonder mon entreprise, cela a été

l’une des meilleures décisions que

j’ai pu prendre dans ma vie ! »

Mon activité me plait, parce que je suis un bricoleur ; je

produis des choses que je peux montrer, que tout un chacun

peut toucher. Je travaille aussi avec différents types

de matériaux : du bois, du plastique, du carton, de l’acier.

Mon métier est en fait un métier au sein duquel on

retrouve tout un tas de métiers. Je réalise de petites maisons

pour lesquelles tous les corps de métiers artisanaux

doivent intervenir, et je trouve ceci passionnant.

« Je vis en fait de mon plaisir. Du coup,

ce n’est pas vraiment un travail. »

Je vis en fait de mon plaisir. Du coup, ce n’est pas vraiment

un travail, ce n’est pas une tâche énervante ou

embêtante. Tout va tout seul !

Et votre décision de vous investir pour la Chambre

des Métiers, peut-on dire qu’elle découle de votre

passion ?

En quelque sorte oui, dans la mesure où j’étais déjà

engagé depuis 2012 au sein du Comité du Jonk Handwierk

Lëtzebuerg, et que j’ai envisagé un potentiel mandat

au sein de la Chambre des Métiers comme l’opportunité

de promouvoir à un niveau beaucoup plus haut,

à un niveau national, les besoins et thématiques qui

concernent particulièrement les jeunes entrepreneurs

de l’Artisanat.

Je trouve important de montrer aux jeunes qu’ils ont un

avenir dans le secteur et je suis content de pouvoir participer

à la promotion de ses métiers en tant qu’élu de la

Chambre des Métiers.

« Je trouve important de montrer aux jeunes

qu’ils ont un avenir dans le secteur. »

Je veux pouvoir dire aux jeunes que l’on gagne de

l’argent dans l’Artisanat, que les artisans ne sont pas

des imbéciles et que sans l’Artisanat, rien ne fonctionnerait

dans un pays. Regardez, l’Artisanat est le seul

secteur qui n’a pas souffert de la crise ! Il est essentiel

de s’en souvenir.

Ainsi, je voudrais aider la Chambre des Métiers à faire

un travail d’information et de sensibilisation dans les

écoles, mais aussi inciter les patrons à accueillir davantage

de jeunes dans leurs entreprises pour leur faire

découvrir les métiers. Les jeunes ne peuvent pas s’orienter

vers le secteur s’ils ne le connaissent pas. J’aimerais

aider à changer les choses. Je suis une personne qui

cherche toujours des solutions, et je suis persuadé que

l’on peut trouver ensemble des moyens pour changer

les mentalités.

Motiver les jeunes à s’orienter vers l’Artisanat est

donc l’un des défis que vous essayerez de relever.

Y’en a-t-il d’autres ?

Oui. J’aimerais essayer de faire plus pour les petites

entreprises, celles qui n’ont qu’un, deux ou trois salariés.

Ce type d’entreprise souffre de problèmes pour trouver

de petits locaux à prix abordables. Il faudrait travailler à

la création de petites zones artisanales, avec des cellules

dont le loyer ou le coût à l’achat serait accessible.

« Il faudrait travailler à la création de petites zones

artisanales, avec des cellules dont

le loyer ou le coût à l’achat serait accessible. »

En effet, souvent, les petites entreprises telles que la

mienne débutent leur activité dans le bâtiment d’habitation

privée de l’entrepreneur, ce qui devient difficile à

gérer si l’on souhaite engager une personne. Malheureusement,

les locaux disponibles sont souvent trop grands,

ou trop chers, ou les deux. On ne peut donc pas engager,

ce qui nous amène à refuser des projets. C’est regrettable

! Et cela freine l’esprit d’entreprise.

Je voudrais aussi montrer au grand public que l’Artisanat

vit avec la digitalisation et a su se l’approprier.

C’est en tout cas le cas dans les métiers du groupe que

je représente. Pour ma part, je réalise des maquettes

en 3D, j’imprime en 3D, j’utilise des logiciels de virtual

reality. Nous utilisons même dans notre domaine des

lunettes qui nous permettrons de voir à quoi ressemblera

la maison imaginée, de marcher à l’intérieur de

celle-ci, de changer la couleur des murs ou de remplacer

le carrelage par du parquet par exemple.

L’Artisanat utilise des technologies d’avenir et je veux

informer les jeunes là-dessus. L’Artisanat, contrairement

aux idées fausses, c’est aussi pouvoir créer sans se

salir les mains. Il y a donc un tas d’informations à coller

ensemble pour diffuser une nouvelle image du secteur !

Propos recueillis par Sabrina Funk,

Secrétaire Général

41


D'HANDWIERK 06|2017

DOSSIER DU MOIS

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42


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 06|2017

MODIFICATIONS DE CERTAINES

DISPOSITIONS DU CODE

DU TRAVAIL : CE QUI CHANGE

POUR LES ENTREPRISES

Dans le cadre de la loi du 20 juillet 2017 sur la lutte contre le chômage de longue durée, certaines dispositions

concernant le stage de professionnalisation et l’aide à l’embauche de chômeurs âgés ont été modifiés

et les « emplois d’insertion » ont été créés.

L‘aide à l‘embauche de chômeurs âgés

(remboursement des cotisations sociales) :

Afin d‘encourager les entreprises à ouvrir leurs postes de

travail aux demandeurs d‘emploi âgés de plus de 45 ans

(changement par rapport au texte antérieur : l’aide est

octroyée pour l’embauche d’un demandeur d’emploi

âgé de 45 ans accomplis), l‘État prend en charge, sous

certaines conditions, certains frais liés à leur embauche.

L‘aide à l‘embauche d‘un chômeur âgé permet à l’employeur

de récupérer pendant un certain temps la part

employeur des cotisations sociales versées.

Toute entreprise du secteur privé, légalement établie au

Luxembourg, qui embauche un demandeur d’emploi

âgé au moins de 45 ans accomplis, sans emploi, et inscrit

comme demandeur d’emploi à l‘ADEM depuis minimum

1 mois peut être bénéficiaire de l’aide à l’embauche

d’un chômeur âgé. Cette condition de la durée d‘inscription

ne s‘applique pas en cas d‘embauche d‘un salarié

affecté par un plan de maintien dans l‘emploi ou dont le

contrat de travail a été résilié avec effet immédiat suite à

une déclaration de faillite.

Afin de pouvoir bénéficier de l’aide à l’embauche d’un

chômeur âgé :

• le contrat doit être conclu pour une durée indéterminée

(minimum 16 h/semaine), ou pour une durée déterminée

d’au moins 18 mois (minimum 16 h/sem.) ou dans

le cadre d’un remplacement d’un congé parental ;

• le poste vacant doit avoir été déclaré préalablement à

l‘ADEM par l‘employeur ;

• la demande doit être renvoyée, sous peine de forclusion,

dans les six mois suivant l‘engagement du salarié

L‘aide n‘est pas due au cas où :

• le salarié n‘est pas assuré en qualité de salarié auprès

des organismes de sécurité sociale luxembourgeois ;

• le salarié jouit d‘une pension de vieillesse anticipée,

d‘une pension de vieillesse, d‘une indemnité d‘attente,

d‘une indemnité professionnelle d‘attente ou d‘une

rente complète ;

• le salarié est le titulaire de l‘autorisation d‘établissement

de l‘entreprise auprès de laquelle il est employé ;

• le salarié exerce la fonction de gérant, d‘administrateur,

d‘administrateur-délégué à la gestion journalière

de la société ou de l‘association sans but lucratif

auprès de laquelle il est employé ;

• le salarié détient une participation dans la société,

non cotée en bourse, auprès de laquelle il est employé ;

• le salarié a travaillé pour l‘entreprise ou l‘entité économique

et sociale au courant des cinq dernières

années précédant la relation de travail pour laquelle

le remboursement de la part patronale des cotisations

de sécurité sociale est sollicité ;

• si le conjoint, le partenaire au sens de la loi modifiée

du 9 juillet 2004 relative aux effets légaux de certains

partenariats ou un ou plusieurs parents ou alliés

jusqu‘au second degré inclus :

--

détiennent la majorité du capital de la société

auprès de laquelle le bénéficiaire est employé ;

--

ont détenu à un moment au courant des deux

années précédant la conclusion du contrat de

travail la majorité des parts ou actions du capital

de la société auprès de laquelle le bénéficiaire

est employé.

La part patronale des cotisations de sécurité sociale est

remboursée

• pour les contrats de travail à durée indéterminée :

- - pendant 2 ans pour les demandeurs d‘emploi

âgés de 45 ans au moins, sans emploi et inscrits

comme demandeur d‘emploi à l‘ADEM depuis

minimum 1 mois ;

43


D'HANDWIERK 06|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

--

jusqu‘à l‘âge de la mise en retraite pour les

demandeurs d‘emploi âgés au moins de 50 ans

accomplis, sans emploi et inscrits comme

demandeur d‘emploi à l‘ADEM depuis minimum

1 mois.

• pour les contrats de travail à durée déterminée, les

cotisations ne sont remboursées que pendant la

durée du contrat.

Stage de professionnalisation (SP)

Le stage de professionnalisation est une mesure pour

l’emploi favorisant la réintégration professionnelle des

demandeurs d‘emploi.

Ce stage permet :

• aux employeurs de transmettre leur expérience et de

donner une réelle perspective d’emploi aux demandeurs

d’emploi âgés de 30 ans au moins (changement

de la législation antérieure : la limite d‘âge pour

l‘octroi d‘un SP est ramenée à 30 ans au lieu de 45+)

ou aux salariés ayant un handicap ou une capacité de

travail réduite.

• aux demandeurs d’emploi de mettre en avant leurs

capacités de manière concrète, tout en acquérant de

nouvelles compétences.

Les employeurs souhaitant donner à un demandeur

d’emploi la possibilité de faire un stage de professionnalisation

doivent pouvoir lui offrir une réelle perspective

d’emploi à la fin du stage.

Le stage de professionnalisation peut être proposé par

l’ADEM à des demandeurs d’emploi :

• âgés de 30 ans minimum ;

• ou en reclassement externe ;

• ou qui ont la qualité de salarié handicapé.

Pour pouvoir bénéficier d’un stage de professionnalisation,

le demandeur d’emploi doit être inscrit à l’ADEM

depuis au moins un mois.

L‘employeur souhaitant accueillir un demandeur d’emploi

en stage de professionnalisation doit contacter le Service

employeurs de l’ADEM et déclarer le poste vacant.

Le stage ne peut, en principe, excéder 6 semaines. La

durée du stage peut être prolongée à 9 semaines pour

les personnes considérées comme hautement qualifiées,

c’est-à-dire ayant réussi 3 années d’études supérieures

(bac +3), et si le poste correspond à leurs qualifications.

Le stage permet aux demandeurs d’emploi de mettre

en avant leurs capacités de manière concrète, tout en

acquérant de nouvelles compétences.

A ce titre, l’employeur devra désigner un tuteur, qui

sera chargé d’assister et encadrer le stagiaire tout au

long du stage de professionnalisation.

En cas de changement, l’employeur est tenu d’en avertir

l’ADEM.

Pendant la durée du stage, le demandeur d’emploi a

droit à 2 jours de congés par mois.

Le stage de professionnalisation en entreprise est un

stage non rémunéré. L’entrepreneur n’est donc pas tenu

de verser une rémunération au stagiaire.

Le stagiaire a cependant droit à une indemnité de stage

de 331 euros par mois versée par l’ADEM. A ce titre,

l’employeur fera parvenir à l’ADEM chaque semaine un

relevé de présence du stagiaire.

Les personnes touchant une indemnité de chômage,

une indemnité d’attente, une indemnité professionnelle

d’attente ou le revenu pour personnes gravement

handicapées continuent à en bénéficier durant la durée

du stage.

Le stage est soumis à l’assurance contre les accidents du

travail, les cotisations afférentes sont prises en charge

par le Fonds pour l’emploi.

A la fin du stage de professionnalisation, l’employeur

doit informer l’ADEM, par écrit, sur les possibilités

d’insertion du demandeur d’emploi dans l’entreprise.

Si à la suite du stage de professionnalisation, le demandeur

d’emploi est engagé moyennant un contrat à durée

indéterminée (CDI), le Fonds pour l’emploi rembourse à

l’employeur, sur demande adressée à l’ADEM, 50 % du

salaire social minimum pour salariés non qualifiés pour

12 mois. Si le salarié est engagé sous un CDI à temps

partiel, le remboursement sera proratisé en fonction de

la durée de travail.

Le remboursement n’est dû et versé que 12 mois après

l’engagement à condition que le contrat de travail soit

toujours en vigueur au moment de la demande et que la

durée du stage de professionnalisation ait été expressément

déduite d’une éventuelle période d’essai.

A noter que ce remboursement est cumulable avec

d’autres aides dans la limite du montant du salaire

social minimum pour salariés non qualifiés mensuel.

Si le stagiaire n’est pas embauché à la fin du stage, l’employeur

doit fournir à l’ADEM un document renseignant

les compétences qu’il a acquises au cours de l’expérience,

ainsi que les éventuelles déficiences constatées.

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ÉCONOMIE

D'HANDWIERK 06|2017

SITUATION CONJONCTURELLE

DE L’ARTISANAT : UNE

AMÉLIORATION DES RÉSULTATS

SUR LE 2 E TRIMESTRE 2017

Situation conjoncturelle de l’Artisanat :

une amélioration des résultats sur le

2 ème trimestre 2017

La Chambre des Métiers réalise quatre fois par an une enquête de conjoncture auprès de ses ressortissants.

La présente note reprend les résultats de la dernière enquête menée au 2 e trimestre 2017.

La Chambre des Métiers réalise quatre fois par an une enquête de conjoncture

auprès de ses ressortissants. La présente note reprend les résultats de la dernière

enquête menée au 2 ème trimestre

Les résultats

2017.

de l’enquête de conjoncture de

la Chambre des Métiers affichent une tendance

Les résultats de l’enquête positive de conjoncture sur le deuxième la Chambre trimestre des 2017. Métiers affichent

une tendance positive sur le deuxième trimestre 2017.

20

10

0

-10

-20

-30

2008-4

2009-1

2009-2

2009-3

2009-4

2010-1

2010-2

2010-3

2010-4

2011-1

2011-2

2011-3

2011-4

2012-1

2012-2

2012-3

2012-4

2013-1

2013-2

2013-3

2013-4

2014-1

2014-2

2014-3

2014-4

2015-1

2015-2

2015-3

2015-4

2016-1

2016-2

2016-3

2016-4

2017-1

2017-2

P 2017-3

Source: Chambre des Métiers

Artisanat: activité (soldes)

activité moyenne activité 2007-2016

Après des baisses conséquentes dues à la crise économique,

la reprise de l’activité a été entamée au 3 e tri-

Après des baisses conséquentes dues à la crise économique, la reprise de l’activité

a été entamée au 3 e trimestre 2013 et se prolonge jusqu’au 4

mestre 2013 et se prolonge jusqu’au e trimestre 2016. Si

les données du 1 er trimestre 2017 faisaient encore état d’un léger

4 e trimestre

recul de

2016.

cet

indicateur, les résultats Si relatifs les données au 2 ème du 1trimestre er trimestre révèlent 2017 faisaient de nouveau encore une état

tendance positive. C’est surtout d’un léger le recul secteur de cet de indicateur, la construction les résultats qui connaît relatifs une au

augmentation de son activité 2 e trimestre après les conditions révèlent de météorologiques nouveau une tendance défavorables positive. du

premier trimestre. C’est surtout le secteur de la construction qui connaît

une augmentation de son activité après les conditions

Selon les prévisions de la Chambre des Métiers, le 3

météorologiques défavorables e trimestre 2017 devrait être

du premier trimestre.

caractérisé par une stabilisation de l’activité.

Or, les indicateurs de conjoncture Selon les de l’Artisanat, prévisions en de ce la que Chambre la construction des Métiers, y occupe le

un poids très important, peuvent 3 e trimestre masquer 2017 des devrait évolutions être divergentes caractérisé par au niveau une stabilisation

de

des

différents groupes de métiers. l’activité.

Or, les indicateurs de conjoncture de l’Artisanat, en ce

que la construction y occupe un poids très important,

peuvent masquer des évolutions divergentes au niveau

des différents groupes de métiers.

Construction : l’indicateur d’activité remonte

après un premier trimestre 2017 en léger recul

L’activité du groupe de la construction a connu une

amélioration au deuxième trimestre 2017 comparé à la

baisse enregistrée au premier trimestre. Le carnet de

commandes atteint 6,5 mois, contre 4 mois au creux de

la vague en 2008.

Les indicateurs d’activité des corps de métiers du « grosœuvre

», « génie civil », « menuiserie », « revêtements de

sols et de murs », « peinture », « toiture » et « serrurerie »

exercent tous au deuxième trimestre 2017 une influence

très positive sur la tendance de l’indicateur du groupe

de la construction dans son ensemble. L’augmentation

de l’indicateur d’activité pourrait s’expliquer par un effet

de rattrapage au niveau des travaux qui n’ont pas pu être

exécutés au cours des trois premiers mois en raison des

intempéries. Par ailleurs on constate une remontée de

l’indicateur de demande qui affiche une forte croissance.

Toutefois, les perspectives pour le troisième trimestre de

l’année en cours s’annoncent plus stables, voire négatives

pour une majorité des corps de métiers ce qui

pourrait s’expliquer par un « retour à la normale ».

Les autres groupes de l’Artisanat : une progression

marginale de l’activité

Après la baisse au 1 er trimestre 2017 de l’indicateur

d’activité du groupe « Alimentation », celui-ci enregistre

une hausse sur le 2 e trimestre 2017. Par contre,

ce groupe s’attend à un très léger recul de l’indicateur

au cours du 3 e trimestre, ce qui l’amènerait à un niveau

comparable au pic du 4 e trimestre 2008.

Lors des trois derniers mois, le groupe « Mécanique »

affiche une tendance haussière, en ligne avec un indicateur

de demande légèrement plus élevé qu’en début

d’année. Le groupe « Mécanique » a ainsi retrouvé son

niveau de 2011. L’activité devrait selon les prévisions

47


D'HANDWIERK 06|2017

SOCIAL

être orientée à la hausse, bien que de faible ampleur,

sur le troisième trimestre 2017.

Votre soutien garantit que l’enquête dresse une image

fidèle de l’évolution de l’Artisanat.

Le groupe « Imprimeries » affiche une tendance légèrement

haussière, mais les prévisions laissent entrevoir

une augmentation plus vigoureuse au troisième

trimestre.

Qualité de l’enquête de conjoncture

de la Chambre des Métiers

Ce n’est que grâce à la participation, trimestre après trimestre,

de nombreuses entreprises artisanales que la

Chambre des Métiers est en mesure de suivre l’évolution

conjoncturelle de l’Artisanat.

Dans ce contexte, elle souhaite remercier toutes les

entreprises qui participent régulièrement à l’enquête

tout en invitant les autres entreprises dont les corps

de métiers sont recensés à y participer dans le futur.

Philippe MAROLDT | Conseiller économique | Affaires Economiques

T +352 42 67 67 - 260 | E philippe.maroldt@cdm.lu | I www.cdm.lu

APTE À

UN POSTE

ET NON À UN RISQUE

ZOOM SUR LES HABILITATIONS PARTICULIÈRES

DANS LA FICHE D’APTITUDE

Concerne : Information aux employeurs concernant

les aptitudes

CONDUITE D’ENGINS ET

AUTRES POSTES À RISQUES

Aptitude au poste : limiter

vos démarches administratives

Dans de nombreux cas, lorsqu’un salarié est apte à un

poste de travail, il n’a pas besoin de repasser de visite

médicale pour une aptitude à un risque particulier (ex.

travail en hauteur) ou s’il suit une formation.

Afin d’y voir plus clair et de limiter les démarches

administratives inutiles, des équivalences d’aptitude

ont été déterminées.

Vous trouverez toutes les explications dans la brochure

« Apte à un poste et non à un risque : zoom sur les

habilitations particulières »

Cette brochure est téléchargeable sur le site www.stm.lu

Le STM reste à votre disposition pour toute information

complémentaire.

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hygiéniques. Le robinet étant intelligemment séparé du reste de la technologie,

la planification est plus fiable et la maintenance plus simple.

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D'HANDWIERK 06|2017

FORMATION

LE SERVICE BREVET DE MAÎTRISE

Une équipe dynamique tournée résolument vers la mise en place du nouveau Brevet de Maîtrise « reloaded »

Le Brevet de Maîtrise comme élément central de la

carrière Handwierk est la formation de chef d’entreprise

qui confère les connaissances indispensables en

gestion d’entreprise ainsi que les compétences technologiques

nécessaires pour créer et diriger une entreprise

ou pour évoluer dans un poste à responsabilité

auprès d’un employeur.

L’équipe du service Brevet de Maîtrise, composé de

5 personnes, a comme missions principales de :

• Gérer les relations presse et de promouvoir le Brevet

de Maîtrise ;

• Gérer et d’organiser la campagne d’inscription ;

• Conseiller les futurs chefs d’entreprise et les salariés

du secteur en matière de Brevet de Maîtrise,

de carrière professionnelle et de formation continue

de manière générale ;

• Gérer et d’encadrer les commissions d’examen, la

commission « Promotion du Travail » et la commission

des experts ;

• Recruter, de gérer et d’encadrer les formateurs ;

• Concevoir, développer, réviser, planifier et organiser

les cours et les examens ;

• Organiser la cérémonie de remise des diplômes du

Brevet de Maîtrise ainsi que des diplômes de la promotion

du travail.

L’équipe a géré en 2017, 725 candidats au Brevet de Maîtrise,

66 classes, 101 chargés de cours et 337 membres de

commissions d’examen. Parallèlement, elle a organisé

deux sessions d’examen pour un total de 1.408 candidats

(examens de gestion, de technologie et de pratique

professionnelle confondus) pour plus de 30 métiers différents.

Cela équivaut à l’organisation décentralisée

d’une école.

Centre de Formation pour Conducteurs

Formation professionnelle

SANEM

Tél.: (+352) 26 59 25-1

email : formpro@cfc.lu

Formation auto-moto

COLMAR-BERG

Tél.: (+352) 85 82 85-1

email : info@cfc.lu

50


FORMATION

À côté de ses missions principales, l’équipe « Brevet de

Maîtrise » conçoit, gère et suit des projets de formation :

• Réforme du Brevet de Maîtrise

• Projet-pilote « Alimentation », « Génie technique du

bâtiment » et « Toiture »

• Nouveau concept pour la remise des diplômes Brevet

de Maîtrise

• Révision fondamentale du Module D « Création

d’entreprise » avec intégration d’un outil digital

« WhatAVenture » de création de projets d’entreprise

• Implémentation d’une plateforme électronique

d’apprentissage (Learning Management System)

L’équipe du Brevet de Maîtrise s’est fixée des objectifs

stratégiques ambitieux, notamment via le projet

de réforme du Brevet de Maîtrise, et mettra tout en

œuvre pour valoriser le diplôme et renforcer la qualité

et l’attractivité du Brevet de Maîtrise. Il est évident que

le cadre légal devra être adapté, que de nouveaux partenariats

stratégiques devront être développés et une

approche pédagogique innovante sera mise en place.

Récemment, une analyse sur une répercussion éventuelle

de l’augmentation des droits d’inscription

sur le nombre d’inscription au Brevet de Maîtrise a

été menée :

• Il y a certes une évolution négative et constante

depuis des années au niveau des inscriptions au

Brevet de Maîtrise. C’était une des raisons de travailler

en profondeur sur une réforme. Néanmoins,

l‘augmentation du droit d‘inscription n‘a eu aucun

effet sur les inscriptions de l’année 2017/2018. Cela

démontre d’autant plus la nécessite de continuer

à travailler sur la réforme du Brevet de Maîtrise

(Objectif : augmentation de l‘attractivité et de la qualité

du Brevet de Maîtrise).

• Par contre, il y a une très forte augmentation au

niveau des nouvelles inscriptions « alimentation »

(+80 % par rapport à 2014). Cette hausse considérable

prouve l‘attractivité du nouveau Brevet de

Maîtrise « Artisan en Alimentation » et confirme

l’approche structurelle ainsi que la nécessité de

continuer à travailler dans cette direction. Le soutien

financier accordé par le Ministre de l‘Education

nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse est donc

plus que justifié.

Toute l’équipe du service Brevet de Maîtrise

est à l’écoute des futurs chefs d’entreprise et

est disponible pour des conseils individuels et

personnalisés.

Contact :

Téléphone : 42 67 67 - 540

Email : brevet@cdm.lu

http ://www.cdm.lu/mon-brevet-de-maitrise/fr

51


D'HANDWIERK 06|2017

FORMATION

LE SERVICE FORMATION

CONTINUE VOUS SOUTIENT

DANS LE DÉVELOPPEMENT

DE VOS COMPÉTENCES

Votre entreprise se développe et sa taille augmente ? Les compétences manuelles et techniques de vos collaborateurs

doivent suivre l’évolution des nouvelles technologies et des attentes de plus en plus exigeantes de

vos clients ? Vous avez besoin de connaissances dans le domaine de la gestion et de l’organisation de l’entreprise

? Vous êtes systématiquement confrontés à de nouvelles obligations légales ?

Le service Formation Continue de la Chambre des

Métiers vous épaule et vous propose des formations

pour vous aider à réaliser vos objectifs professionnels

et personnels. Nous sommes à votre disposition

pour vous conseiller et vous assister à votre investissement

dans le savoir-faire de vos collaborateurs et ainsi

de votre entreprise.

Nous vous proposons une offre de formations diversifiée,

consultable soit par le biais de nos catalogues

de formations sectorielles, soit en ligne sur notre site

www.cdm.lu.

Relevons de notre offre de formations

quelques domaines particuliers :

Formations techniques dans les différents métiers

Ces formations suivent l’évolution des nouvelles technologies

et sont destinées aussi bien aux dirigeants

d’entreprises qu’à leurs collaborateurs. Que se soient

des nouvelles formations que le service vous propose

(à partir de novembre 2017) par exemple dans le

domaine de la rénovation énergétique des bâtiments

(PassivhausSanierer im Handwerk) où des formations

sur les obligations d’un exploitant alimentaire relatives

aux matériaux entrant en contact avec des denrées alimentaires,

les formations techniques vous procurent

les compétences nécessaires pour un positionnement

stratégique de votre entreprise face aux changements

technologiques.

Formations obligatoires

Les entreprises sont confrontées à des exigences

d’adaptation au niveau des obligations légales qui

trouvent leur origine soit sur le plan national ou européen.

Le service de la Formation continue vous propose

des formations adaptées afin de vous mettre en conformité

par rapports à ces obligations.

Formations sectorielles sur mesure

En cas de besoins spécifiques d’un métier ou d’un secteur,

nos collaborateurs resteront à votre entière disposition

tout au long de l’année pour compléter notre

offre existante par des formations élaborées sur mesure

ad hoc, adaptées à une demande concrète du secteur.

Formations dans le domaine de la Sécurité-Santé

Ces formations vous donnent l’opportunité de mieux

prévenir les risques professionnels et de développer une

culture de la sécurité dans votre entreprise. Elles ont surtout

pour objectif de présenter des méthodes d’analyse et

d’évaluation des risques « Sécurité et santé » de manière

transversale ou spécifique à un secteur. Elles sont destinées

à faciliter aux entreprises et à leur travailleur désigné

la mise en pratique de vrais outils de travail.

Formation pour tuteurs en entreprise

Une entreprise formatrice doit désigner un ou plusieurs

tuteurs pour accompagner l’apprenti(e) tout au long de

son apprentissage. Le tuteur/patron-formateur est responsable

de la formation pratique et de l’encadrement

pédagogique de l’apprenti(e).

La formation pour tuteur en entreprise a comme objectif

de vous transmettre les aspects légaux de la formation

professionnelle et à renforcer vos compétences

pédagogiques afin que vous puissiez mener à bien cette

mission importante.

Formations de gestion et d’organisation d’entreprise

Cette offre de formation vous procure les compétences

et outils nécessaires à la bonne gestion d’une PME.

En particulier, la formation « Mieux réussir son projet

d’entreprise » vous aidera à acquérir les bases de la

planification, de la stratégie, de la gestion financière

52


s.à r.l.

FORMATION

D'HANDWIERK 06|2017

et juridique et des ressources humaines d’un projet de

création ou de reprise d’entreprise.

Notons que les formations techniques sont

destinées aux dirigeants et collaborateurs des

entreprises affiliées à la Chambre des Métiers

alors que les cours de gestion et d‘organisation

d‘entreprise sont ouverts à tout public.

Tout participant qui peut se prévaloir d’une présence

d’au moins 80 % à un cours ou séminaire

a droit à un certificat de participation (ou un

certificat de réussite en cas de réussite à l’examen

d’une formation certifiante).

A côté de ses missions d’élaboration, de gestion et

de suivi des formations qui consistent entre autre en :

• l’analyse des besoins,

• le recrutement, l’encadrement et la gestion des

formateurs,

• le développement des contenus de formation,

• l’organisation de la formation (planning des ressources

humaines, financières et matérielles),

• la gestion administrative des participants,

• une assurance qualité par l’évaluation, le débriefing

et d’éventuelles adaptations des contenus de cours,

• du conseil et assistance aux clients de la Chambre des

Métiers,

le service Formation continue vous renseigne également

sur les différentes mesures d’aides étatiques

qui soutiennent votre entreprise et vos efforts réalisés

en matière de formation continue.

--

une formation de « formateur interne » pour

ainsi pouvoir multiplier le savoir-faire en

matière de construction AA directement en

entreprise.

Nous vous invitons en ce qui concerne Luxbuild2020 à

consulter la page internet spécialement dédiée à ce projet

www.luxbuild.lu.

Si vous souhaitez recevoir des renseignements

supplémentaires sur les formations offertes et

nos projets en cours, ou pour toute autre question

en rapport au développement de vos compétences

tout au long de la vie (dans un esprit

Lifelong Learning), l’équipe du service Formation

continue reste à votre disposition pour

vous guider vers des formations adaptées à vos

besoins spécifiques.

Contact :

Téléphone : 42 67 67 - 530

Email : formation.continue@cdm.lu

UN SAVOIR FAIRE ET UN FAIRE SAVOIR

NOUS SOMMES VOTRE PARTENAIRE

D’autres missions importantes du service

Formation continue :

• la coordination, l’animation et la gestion des groupes

de travail d’experts (des différents domaines) dans le

cadre de la révision des programmes et supports de

cours du Brevet de Maîtrise,

• la contribution en tant que coordinateur dans des

projets d’envergure de la Chambre des Métiers de

demain ainsi que dans le projet Luxbuild2020, dans

le cadre duquel le service a développé :

--

des coffrets pédagogiques (AAA Box) pour

les différents corps de métiers chargés de la

construction de bâtiments à haute efficacité

énergétique,

Solutions Coupe-Feu Optimales

PROTECTION FEU PROTECTION FEU PRO PRO

s.à r.l.

--

un concept de coaching en entreprise en matière

d’amélioration des compétences et des flux de

travail lors de constructions AA,

53


L’art de faire monter la température

Salles de bain et chauffage

Rien de mieux qu’un chez-soi bien chauffé pour rester lové dans son canapé ou une

salle de bain accueillante pour profiter d’un bain à la parfaite température. Pour

vous, pour votre plaisir et votre maison, nous avons la passion de l’eau et de l’air.

Depuis 1911.

tél.: (+352) 55 42 42 | fax: (+352) 57 02 62 | www.reckinger-alfred.lu

études montage dépannage maintenance | chauffage sanitaire ventilation climatisation électricité


INFO

D'HANDWIERK 06|2017

PRIX DE L’INNOVATION

DANS L’ARTISANAT 2017 :

12 ENTREPRISES EN FINALE

Suite à un nombre record de candidatures pour cette 5 e édition du Prix de l’Innovation dans l’Artisanat, le

jury du concours a retenu 12 entreprises finalistes. Parmi ces nominés figure le futur vainqueur du Grand

Prix « The Hands of Innovation » qui sera annoncé le 23 novembre prochain lors d’une cérémonie officielle.

Ateliers mécaniques Dostert s.à r.l., Emil Anthony

Schornsteintechnik s.à r.l., Ferber Group S.A., Naturhome

S.A. et Webtaxi.

Découvrez ces entreprises et les projets proposés sur le

site du concours http ://innovation.cdm.lu.

La cérémonie de remise du prix, qui aura lieu le

23 novembre prochain au Tramsschapp, dévoilera un

gagnant dans chaque catégorie et, bien entendu, le

Grand Gagnant du Prix de l’Innovation dans l’Artisanat.

A rappeler que ce Grand Gagnant se verra offrir

un trophée créé spécialement pour l’occasion ainsi

qu’un chèque de 6.000 euros.

L’Artisanat ne manque pas d’idées et les 68 candidatures

reçues pour le concours en font largement la preuve – un

chiffre qui a d’ailleurs triplé par rapport à la dernière

édition de 2013. Cette augmentation s’explique par la

prise de conscience qui s’est opérée ces dernières années

au sein des entreprises artisanales. L’innovation s’inscrit

à présent directement dans leur stratégie globale et

fait partie intégrante de leur politique de gestion. Que

ce soit dans les services et produits proposés, le management,

les processus de production, la communication

et les stratégies d’exportation, chaque innovation constitue

un levier de réussite.

Le jury du Prix de l’Innovation dans l’Artisanat

est composé de

• deux représentants désignés par la Chambre

des Métiers

• deux représentants désignés par Luxinnovation

GIE

• un représentant désigné par chacun des cinq

partenaires

La qualité des dossiers doit également être soulignée.

Le jury a eu fort à faire pour départager les candidats

et a finalement décidé de retenir 12 entreprises au lieu

des 10 initialement prévues, estimant que toutes méritaient

l’attention médiatique offerte par le concours.

A présent, 12 entreprises, réparties dans 5 catégories,

attendent avec impatience la décision des neuf membres

du jury du concours « The Hands of Innovation ».

Les entreprises finalistes sont: Steffen Traiteur, Hein

s.à r.l., Lang’s Lights, Ateliers Noé s.à r.l., Annen plus

S.A., Spanier & Wiedemann s.à r.l., Lux Parage s.à r.l.,

Jeannette MULLER | Conseillère technique et économique

T +352 42 67 67 - 222 | E jeannette.muller@cdm.lu | I www.cdm.lu

55


D'HANDWIERK 06|2017

INFO

PRÉSENCE DE VOTRE ENTREPRISE SUR

INTERNET : ÉVITER LES FAUX PAS

La présence de l’entreprise sur internet présuppose de bien réfléchir, non seulement aux attentes de l’utilisateur,

mais aussi aux questions trop souvent occultées en pratique des mentions obligatoires qui doivent figurer

sur un site, et de la sécurité informatique. Ces thématiques ont été exposées lors de la conférence organisée

le mardi 27 juin 2017 par la Chambre des Métiers dont vous trouverez ci-dessous un bref compte-rendu.

Les supports des différents exposés, et la possibilité

de visionner l’intégralité de cette conférence, sont sur

le site de la Chambre des Métiers sur le lien suivant :

www.cdm.lu (> Mon entreprise > Digitalisation > La

digitalisation au service de l’entreprise).

Le travail de repositionnement de la marque WEB

TAXI sur internet a été salué par le prix « gold »

lors des Luxembourg Design Awards de 2017. Pour

obtenir cette reconnaissance, M.Horper a suivi les

conseils suivants.

Il convient tout d’abord de se mettre dans la vue du

client : un site internet doit être pratique d’utilisation,

et le client doit pouvoir contacter facilement l’entreprise,

sans perdre de temps pour trouver un numéro de téléphone

par exemple.

Il ne faut pas hésiter ensuite à se laisser conseiller par

un professionnel. Les pratiques évoluent vite comme

par exemple le logiciel « Flash » qui n’est lisible que via

un Desktop, alors qu’aujourd’hui la grande majorité

des personnes naviguent à partir d’un smartphone ou

d’une tablette.

Comment bien répondre aux

attentes de l’utilisateur ?

Le développement rapide du commerce électronique

est une réelle opportunité pour l’entreprise à la condition

que sa visibilité sur internet soit en adéquation

avec l’attente de ses clients potentiels.

Le recours de plus en plus systématique à internet tend

à niveler la concurrence par les prix. Il est donc fondamental

de travailler l’image qui y est véhiculée afin que

la qualité des prestations ou que le caractère innovant

de l’activité soient valorisés.

Compte rendu de l’exposé de Cyrille Horper, responsable

de communication du secteur mobilité et

transport durable pour le groupe Emile Weber.

« La présence sur internet n’est pas

obligatoirement chère ! Ce qui importe

le plus c’est de prendre vraiment le

temps de s’en occuper. » (C. Horper)

Le référencement est essentiel, et, à ce titre, il est possible

de contacter directement le moteur de recherche

Google afin d’avoir la possibilité de corriger les informations

vous concernant via un code d’accès.

Une fois le site en place, il faut veiller à l’alimenter régulièrement,

et ne pas hésiter à intégrer des liens qui favorisent

notamment le référencement.

Compte rendu de l’exposé de Christophe Peiffer,

directeur associé de George(s) Sàrl.

« Il faut savoir se démarquer pour se faire

remarquer ! Votre site se doit d’apporter une

réelle plus-value à votre activité. (C. Peiffer)

M.Peiffer a présenté le savoir-faire de son studio de

création graphique. Sa mission qui est en premier lieu

de permettre aux entreprises de définir les besoins, et de

détailler ce qu’il est vraiment nécessaire et utile de faire.

La mission d’un studio de création graphique peut-être

ensuite très variée allant d’une intervention ponctuelle

permettant d’harmoniser l’image de l’entreprise, ou

d’optimiser un site existant.

56


INFO

D'HANDWIERK 06|2017

Une mission plus large peut-être cependant décidée,

que ce soit la conception d’un site informatif, ou

la sélection de prestataires spécialisés pour mettre en

ligne un site plus complexe.

Quelles sont les mentions obligatoires ?

Compte rendu de l’exposé de M e Gary Cywie du

Cabinet d’avocats Allen & Overy

« Les mentions obligatoires sont souvent ignorées

alors qu’un site internet, ce n’est pas un monde

virtuel, mais bien le monde réel, et que les règles

du monde réel s’y appliquent … avec même des

obligations additionnelles ! » (M e Gary Cywie)

Afin de déterminer les mentions obligatoires devant

figurer sur un site internet, il faut clarifier au préalable,

d’une part, si le site est simplement informatif ou s’il

s’agit d’un site transactionnel via lequel il est possible

de passer une commande, et, d’autre part, si le droit

luxembourgeois est applicable ou pas.

Les mentions obligatoires sont au Luxembourg éparpillées

dans des textes légaux variés, à savoir la loi de 1915

sur les sociétés commerciales, la loi du 2 septembre 2011

sur le droit d’établissement, la loi du 14 août 2000 sur

le commerce électronique, et la loi fiscale sur la TVA, et

le Code de la Consommation ; des mentions obligatoires

peuvent être prescrites par des lois spéciales relatives à

certaines professions ou activités (y compris artisanales).

Les mentions obligatoires concernent l’identification de

l’entreprise, mais aussi les conditions générales, et les

règles relatives à la protection des données.

Le respect des règles du droit civil et du droit de la

consommation impose que les conditions générales

soient communiquées au client avant que le contrat ne

soit passé, afin notamment que les informations précontractuelles

imposées soient correctement transmises.

Il s’agit notamment des informations relatives

aux caractéristiques du bien, au prix toutes taxes comprises,

et aux modalités de paiement.

La pratique de mentionner les conditions générales de

vente ou de prestation de services par une simple référence

sur le site web n’est donc a priori pas suffisante

car c’est au professionnel de prouver que le consommateur

a lu ces conditions avant la conclusion du contrat

ou, à tout le moins, qu’il a été en mesure de le faire.

Si le site est transactionnel, l’entreprise a intérêt à

inclure dans le processus de la commande un moyen

permettant de prouver que le client à bien lu, ou au

moins été en mesure de les lire, les conditions générales,

comme par exemple une case à cocher.

Le respect des règles découlant de la protection des

personnes à l’égard de leurs données personnelles

est d’autant plus essentielle que le nouveau règlement

(UE) 216/679 augmente les droits des personnes concernées

et prévoit des sanctions conséquentes en cas de

non-respect pouvant s‘élever jusqu’à 4 % du chiffre

d‘affaires annuel de l’entreprise.

Ces règles imposent notamment d’informer au préalable

la personne concernée des finalités pour lesquelles

ces données sont collectées, et de son droit

d’accès et de rectification.

Comment assurer la sécurité informatique ?

Compte rendu de l’exposé de Matthieu Farcot, représentant

du GIE « Security Made In Lëtzebuerg »

« Si les mises à jour ne sont pas régulièrement

faites, il y a un réel risque que le site soit

détourné, et qu’il serve à propager des

logiciels malveillants » (Matthieu Farcot)

Pour assurer une bonne sécurité d’un site, et des informations

qu’il véhicule, il est essentiel, en plus des mises

à jour régulières, de définir une politique de gestion des

mots de passe et des accès afin de limiter les risques en

cas de fuite de données.

Des sauvegardes régulières sont aussi à faire et à tester

afin de limiter le risque de préjudice face à un problème

d’ordre informatique.

M.Farcot a souligné que le moteur de recherches

Google met en avant dans son référencement les sites

ayant un protocole sécurisé en « https », par rapport

aux autres, et qu’à partir de 2018, les utilisateurs recevront

un message de « risque de sécurité » si le site est

sous une forme simple de « http » !

Security Made In Lëtzebuerg dispose de plusieurs services

tels que le « Computer Incident Response Center

Luxembourg » (ou CIRCL) opérant comme Centre

d’alerte et de réaction aux attaques informatiques

(www.circl.lu). Il est aussi possible de faire contrôler

ses aspects organisationnels via le service « CASES »

(www.cases.lu.).

Chambre des Métiers | Gilles-Elie CABOS

T +352 42 67 67 - 252 | E gilles.cabos@cdm.lu | I www.cdm.lu

57


D'HANDWIERK 06|2017

INFO

NOUVEAU CONSEILLER

ÉCONOMIQUE À LA CHAMBRE DES

MÉTIERS : PHILIPPE MAROLDT

Depuis le 2 mai de cette année, Philippe Maroldt a rejoint les services de la Chambre des Métiers pour y

occuper la fonction de conseiller économique au sein du département des Affaires économiques.

Éducation et expérience professionnelle

Ayant accompli ses études à l’Athénée de Luxembourg

en 2007, Philippe a pris la décision de poursuivre des

études universitaires à la University of Aberdeen.

Après s’être vu décerner le diplôme du « Master of Arts »

en économie en 2011, il termine ses études un an plus

tard par l’obtention d’un MBA en marketing.

Il jouit d’une expérience professionnelle auprès de Ferrero

Luxembourg où, au fil de quatre ans, il est passé

de la fonction d’analyste de vente par la position de

« Junior brand manager » au poste de « Trade marketing

manager ». Philippe était en charge des marchés

en développement.

Responsabilités à la Chambre des Métiers

Outre la réalisation d’études et de statistiques, comme

l’enquête de conjoncture et les données statistiques sur

l’Artisanat, il concourt à la défense des intérêts du secteur

dans le domaine économique.

Par ailleurs, il conseille les entreprises dans plusieurs

domaines :

• Marchés publics - révisions de prix. Ainsi, il aide

notamment les ressortissants de la Chambre des

Métiers à remplir le formulaire de demande l’Administration

des bâtiments publics pour l’adaptation des prix.

• Fiscalité (en particulier des questions liées à la TVA) :

Philippe peut être contacté notamment en cas de

doute sur le traitement d’une opération du point de

vue TVA.

• Aides étatiques à l’investissement : dans ce domaine

Philippe rédige l’avis de la Chambre des Métiers

concernant la réforme du régime d’aides aux PME.

Philippe Maroldt pourra être contacté sous :

Philippe.Maroldt@cdm.lu

+352 42 67 67 - 260

58


hgschmitz.de

System

106

Stations de porte

modulaires et flexibles

du système de communication

de porte Gira

Le Gira System 106 est

un système de communication

de porte modulaire

au design épuré et rafné.

Il est constitué de modules

individuels qui peuvent

être librement combinés

et disposés verticalement,

horizon talement

ou en carré suivant les

besoins. Des façades

design robustes et de

haute qualité en acier

inoxydable, en aluminium

et en métal laqué en blanc,

ainsi qu'une forme plate

garantissent une présentation

élégante à la porte.

Design de produit : Tesseraux + Partner

Distinctions :

Iconic Awards 2014

Best of Best,

Plus X Award 2014

dans la catégorie meilleur

produit de l'année,

Plus X Award 2014

catégorie haute qualité,

design, confort d'utilisation

et fonctionnalité

Plus d'informations sur :

www.gira.com/system106

marco zenner s.à.r.l.

Zone Industrielle Zare Est

4385 Ehlerange

Luxembourg

Tel +352 44 15 44 -1

Fax +352 45 57 73

contact@zenner.lu

www.zenner.lu

www.smarthouse.lu


DIGITALBUILDING.LU

GUIDE BIM &

CONFERENCE BIM

ou comment le CRTI-B prépare le secteur de la construction à la révolution digitale ?

Digitalisation, 3D, 4D, 5D, l’industrie de la construction n’échappe pas à la vague numérique et s’apprête à adopter un

nouveau concept qui va révolutionner le secteur : le Building Information Modeling, couramment appelé « BIM ». Au vu des

évolutions qui se préparent, le CRTI-B a été désigné centre de compétences en matière du BIM Luxembourg afin de

répondre à de nouveaux besoins et exigences et a lancé cet été deux outils majeurs : un guide pratique BIM et un site

internet dédié : digitalbuilding.lu

Optimisation, efficience, collaboration, échange d’information, planification intégrée mais également stimulation de

l’économie circulaire, augmentation significative la qualité de nos bâtiments, réduction du gaspillage de ressources humaines

et matérielles, diminution délais d’achèvement et coûts totaux des projets de construction : autant d’avantages de la

méthodologie BIM !

Des gains de productivité qui augmenteront la compétitivité aussi bien des concepteurs que des entreprises de construction

et qui permettront au secteur de la construction de rattraper ses retards en termes de « digitalisation », telles sont les

promesses du procédé qui s’inscrit ainsi parfaitement dans l’initiative « Digital Lëtzebuerg » - ayant pour but de rendre le

pays compétitif, innovant et « smart » via l’utilisation intelligente des nouvelles technologies. Le secteur de la construction, de

par son importance économique, représente un potentiel énorme pour cette nouvelle évolution.

Pour l’aider à atteindre ces objectifs, le CRTI-B a lancé d’une part digitalbuilding.lu, véritable portail du BIM, plateforme

numérique centralisée qui rassemblera tous les sujets de digitalisation dans le secteur de la construction. Tel un recueil, il

réunira un maximum d’informations sur les nouveautés, les référentiels, les formations et les activités du BIM au

Luxembourg et ceci pour tous les acteurs de la construction !

D’autre part, un « Guide d’application BIM au Luxembourg » a été publié afin de donner un standard spécifique de définition

des « règles du jeu » pour la collaboration dans un projet BIM ; notamment : la définition des termes et acronymes

couramment utilisés, la définition les rôles, tâches et responsabilités des acteurs mais également pour apporter une aide

pour la mise en œuvre d’un projet BIM en fournissant des documents-types.

Autant d’outils pour surfer au mieux sur cette vague numérique et permettre à tout un secteur d’intégrer la révolution

digitale qui est en marche.

+ INFOS : www.digitalbuilding.lu I www.crtib.lu

Contact presse : Moreno Viola, chargé de direction I +352 24 52 79 28 I moreno.viola@crtib.lu

CRTI-B G.I.E.

2, Circuit de la Foire Internationale,

L-1347 Luxembourg


ÉNERGIE

D'HANDWIERK 06|2017

VERLÄNGERUNG DES

SIEGELS „ZERTIFIZIERTER

PASSIVHAUSHANDWERKER“

SOWIE DES LABELS

„ENERGIE FIR ZUKUNFT +“

Ab dem 1. Januar 2017 wurde das „Nearly Zero Energy Building (nZEB)“ in Luxemburg zum allgemeinen Baustandard

neu zu errichtender Gebäude. Basis hierfür ist ein Gebäude mit annähernden Passivhauskriterien.

Mit dem Siegel „Zertifizierter

PassivhausHandwerker“ und

dem Label „Energie fir d’Zukunft

+“ haben Sie sich und

Ihre Mitarbeiter auf die neuen

Herausforderungen optimal

vorbereitet.

Durch die Zertifizierung, nach Erwerb von solidem

Fachwissen im energieeffizienten Bauen sowie das

Ablegen einer international anerkannten Prüfung,

haben Sie:

• einen Qualitätsnachweis gegenüber Ihren Kunden

• Kompetenz gegenüber Baubeteiligten, Bauleuten

sowie Architekten und Ingenieuren

• die Veröffentlichung Ihres Namens mit Nennung Ihres

Betriebes in der Onlineliste der Chambre des Métiers

www.cdm.lu sowie in der internationalen Onlineliste

des Passivhaus Institutes www.passivhaus-handwerk.de

• Ihre Aufnahme in das Passivhausnetzwerk der

„energieagence“

erlangt.

Da die Nutzung des Zertifikates sowie des Labels

auf 5 Jahre begrenzt ist, bietet die Chambre des

Métiers Ihnen die Möglichkeit, in Zusammenarbeit

mit der Energieagence und dem Passivhaus-Institut

Darmstadt, das Zertifikat um weitere 5 Jahre zu verlängern

und somit auch das Nutzungsrecht des Labels

„Energie fir d’Zukunft +“.

2 Wege führen zur Verlängerung

• über eine Gewerke-Dokumentation (dokumentierter

Nachweis der Mitarbeit an einem hochenergieeffizienten

Gebäude) oder

• über Weiterbildungspunkte (erlangt durch den

Besuch von anerkannten Weiterbildungskursen,

Veranstaltungen und/oder Lehrtätigkeiten)

Bei erfolgreichem Abschluss der Verlängerung

bleibt die Nutzung des Siegels „Zertifizierter

PassivhausHandwerker“ und des Labels „Energie

fir d’Zukunft +“ für weiter 5 Jahre bestehen.

Sollten Sie nach einer Übergangsfrist von 6 Monaten

das Zertifikat nicht verlängert haben, erlischt damit

das Nutzungsrecht des Siegels und des Labels sowie

die Veröffentlichung Ihres Namens auf den jeweiligen

Internetseiten.

Die ausführlichen Details zur Verlängerung

sowie alle erforderlichen Unterlagen, finden Sie

auf unserer Internetseite www.cdm.lu > Rubrik

Formation continue/Performance énergétique

61


D'HANDWIERK 06|2017

ÉNERGIE

Neues Weiterbildungsangebot

„PassivhausSanierer im Handwerk“

Austausch, die Zusammenarbeit und die Vernetzung

der verschiedenen Gewerke.

Die Chambre des Métiers bietet Ihnen ab November

2017 eine neue Weiterbildung „PassivhausSanierer

im Handwerk“ an, die sich vorwiegend an Betriebsinhaber,

Führungskräfte und/oder ausgebildete PassivhausHandwerker

richtet.

Der Kurs verfolgt das Ziel, die Handwerksbetriebe

auf die Herausforderungen im Bereich der energieeffizienten

Renovierung vorzubereiten und die Sanierungsstrategie

Luxemburgs bezüglich der Deep Renovation

voranzutreiben. In diesem Sinne ermöglicht Ihnen

der Kurs Ihre Kompetenzen zu stärken.

Die Schulung vertieft die Grundlagen zu energieeffizienten

Renovierung, und setzt sich mit gewerkespezifischen

und -übergreifenden Themen zu den

Schwerpunkten: Luftdichtheit, Wärmedämmung,

Wärmebrückenreduzierung, Innendämmung, Lüftung

und Wärmeversorgung in der Sanierung

auseinander. Zusätzliche Übungen verstärken den

Grundlagen Sanierung (1 Tag)

• Bestandsanalyse (Bausubstanz;

Dämmqualität; Luftdichtheit)

• Erstellen eines Sanierungsplanes

• Wirtschaftlichkeit

• Bauherrenüberzeugung und Marketing

• Bauablauf und schrittweise Sanierung

• Gewerkeschnittstellen

• Übung

Sanierung bei Gebäudehülle &

Gebäudetechnik (1 Tag)

• Luftdichtheit in der Sanierung

• Wärmedämmung und

Wärmebrückenreduzierung

• Innendämmung

• Lüftung und Wärmeversorgung

in der Sanierung

• Übung

Bau- bzw. Sanierungsstandards (0,5 Tag)

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Das detaillierte Kursprogramm sowie die Termine

und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf unserer

Internetseite www.cdm.lu > Rubrik Formation continue/Construction

Anmerkung: Die Teilnehmer dieses Weiterbildungskurses

erlangen im Zusammenhang mit der Zertifikatsverlängerung

„Zertifizierter PassihausHandwerker“

(Siehe Seite 61) 20 von 30 geforderten Weiterbildungspunkten

beim Passivhausinstitut.

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D'HANDWIERK 06|2017

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Zur gezielten Geschäfts- und Kooperationspartnersuche verwaltet das Enterprise Europe Network eine

europaweite Onlineplattform. Aktuell enthält sie 10.000 Profile. Diese Unternehmens- und Branchenprofile

werden von den Netzwerkpartnern regelmäßig gepflegt und aktualisiert. Folgend eine Auswahl:

Niederländische Firma sucht deutschen Händler für ein

innovatives System zur Wärmerückgewinnung, das für

Duschen entwickelt wurde. (BONL20170712001)

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sucht deutsche Produzenten von Reinigungsmitteln.

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Alle Angebote finden Sie unter :

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Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein,

mehr über die Datenbank wissen oder Ihr eigenes Profil

veröffentlichen wollen, dann kontaktieren Sie uns.

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von Bauteilen aus hochwertigem Polyethylen im Rotationsgussverfahren.

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Österreichische Firma sucht für ein innovatives Ventilationssystem

Hersteller für den Holzkorpus aus Zirbenholz.

(BRAT20170714001)

Schwedische Baufirma vergibt Subaufträge an erfahrene

Zimmerer und Schreiner. (BRSE20170710001)

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T +352 42 67 67 - 266/366 | F +352 42 67 67 - 349

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu

L’ENERGIEPASS « AS-BUILT »

De quoi s’agit-il ?

L’Energiepass « as-built » est une variante d’un passeport

énergétique. Contrairement à l’Energiepass « autorisation

», le « as-built » est établi après achèvement du

bâtiment et décrit ce dernier comme il a été construit,

d’où son nom « asbuilt », qui signifie « comme construit ».

Chaque Energiepass établi pour un bâtiment ancien

existant est par définition un Energiepass « as-built »,

car il décrit l’état du bâtiment à une date bien précise.

Est-il obligatoire ?

Oui, absolument, il est obligatoire pour chaque nouvelle

construction, projets d’extensions et de modifications

de bâtiments existants. Le règlement grand-ducal

d’application exige qu’un nouvel Energiepass soit établi

reprenant les adaptations qui ont été faites au cours

de la construction et que cet Energiepass soit remis à

l’autorité compétente (l’administration communale),

afin de vérifier si les exigences sont toujours respectées.

A remarquer qu’auprès des membres de la FCCE

(Fédération des conseillers et certificateurs énergétiques),

aucun projet n’est connu où les critères fixés

dans l’Energiepass lors de l’autorisation de bâtir ont

été respectées à 100 %. La construction est un processus

vivant où il y aura toujours des imprévus, des

changements d’utilisation, des incohérences techniques

ou tout simplement, des détails concrétisés lors

de l’exécution.

Finalement le non-respect des exigences de la performance

énergétique ou des exigences minimales fixées

dans l’Energiepass « autorisation » issus de modifications

lors du chantier est à assimiler p.ex. comme le

non-respect des limites de recul et peut faire perdre la

validité de l’autorisation de bâtir.

64


FÉDÉRATIONS

D'HANDWIERK 06|2017

A quoi sert-il ?

L’Energiepass « as-built » sert principalement à clôturer

le processus de construction d’un nouveau bâtiment ou

de travaux d’extension ou d’assainissement et de certifier

que ces derniers ont respectés les exigences de

l’autorisation de bâtir. Mais le « as-built » sert aussi au

(nouveau) propriétaire à vérifier, si le bâtiment acheté

sur plans ou les travaux réalisés lors d’un assainissement

ou lors d’une extension respectent ce qui a été

indiqué dans les contrats ou devis au niveau de l’efficacité

énergétique. Finalement, il sert encore à la vente ou

relocation d’un bâtiment.

Malheureusement les procédures judiciaires dont la

base est l’Energiepass « as-built » manquant sont en

train de s’accumuler. Les différents cas se ressemblent

très souvent. P.ex. une maison achevée récemment est

vendue. L’acte de vente devant le notaire est passé avec

l’Energiepass « autorisation ». Après quelques mois,

l’acheteur apprend qu’un Energiepass « as-built » est

obligatoire. Il fait appel à un conseiller énergétique

pour contrôler l’Energiepass qui a été remis. Ce dernier

constate rapidement que l’Energiepass livré n’a

rien à voir avec le bâtiment construit et les procédures

judiciaires souvent très longues s’enchaînent, car il faut

déterminer la valeur monétaire du dommage. Le dommage

se compose généralement de la moins-value à la

revente due à l’efficacité énergétique moins bonne, des

consommations plus élevées pendant toute la durée

de vie du bâtiment, des aides étatiques « promises » du

vendeur et des coûts éventuels pour respecter au moins

les exigences de l’autorisation de bâtir ou de confort.

A noter cependant que la majorité des promoteurs/vendeurs

de maisons clés en main ne se permettent pas de

ne pas établir un Energiepass « as-built », car les répercussions

sur leur renommée et le risque d’un effet boule

de neige sur tous leurs projets réalisés est trop important.

Comment le reconnaître ?

Depuis le 01.10.2016 tous les Energiepass pour bâtiments

d’habitation non « as-built » sont pourvus avec

la mention « comme planifié » en haut de la première

page de l’Energiepass. Pour les Energiepass pour bâtiments

d’habitation établis avant le 01.10.2016 et tous

les Energiepass pour bâtiments fonctionnels neufs, il

est plus compliqué d’évaluer s’il s’agit du « as-built ». Si

la date d’émission et la date de signature de l’Energiepass

sont antérieures à la date d’achèvement du bâtiment,

il est peu probable qu’il s’agisse de l’Energiepass

« as-built ». Pour avoir certitude, il faut contacter l’expert

qui a établi l’Energiepass.

Quand doit-il être établi ?

Au cas où un projet est bien suivi, toutes les modifications

sur chantier sont directement intégrées dans les

calculs de l’Energiepass. Ainsi, il existe un contrôle

continu de l’efficacité énergétique. Des compensations

nécessaires dues à des changements sont identifiés

directement et des surprises en fin de chantier peuvent

être évitées.

L’Energiepass « as-built » définitif est établi après achèvement

de tous les travaux. En fonction du projet, le

résultat du test Blower-Door et le résultat du calcul

détaillé des ponts thermiques sont intégrés dans les

calculs de l’Energiepass. L’Energiepass « as-built » est à

établir pour les nouvelles constructions, pour les modifications

et les extensions de bâtiments existants dans

un délai de deux mois à partir du début de l’utilisation

du bâtiment ou de deux mois après la réception définitive

du bâtiment s’il n’y a pas encore eu d’occupation.

A remarquer que la difficulté de l’établissement de

l’Energiepass « as-built » augmente en fonction du

délai après achèvement. Si le « as-built » est établi

directement à la fin des travaux, toutes les personnes

impliquées se souviennent encore des sociétés

et responsables qui ont contribué à la réalisation et se

souviennent encore des matériaux voire des épaisseurs

mis en œuvre. Par expérience, trois ans après achèvement

personne ne se souvient de ce qui a été fait et une

partie des documents a déjà été perdue.

Comment est-il établi ?

Contrairement aux attentes générales, l’établissement

d’un Energiepass « as-built » ne se fait pas en quelques

minutes. Il faut savoir que l’expert qui signe l’Energiepass

est tout d’abord responsable des calculs et des

valeurs qu’il a encodées. Il doit pouvoir présenter une

preuve pour chaque valeur qu’il a encodée lors des

calculs. Soit il a suivi le chantier, a contrôlé et documenté

lui-même tous les matériaux et installations techniques

mis en œuvre, soit il transmet la responsabilité

au responsable des travaux en le faisant signer un certificat

de conformité. P.ex. si le chantier n’a pas été suivi,

les isolations sous dalles contre terre et leurs épaisseurs

ne sont plus identifiables. Dans ce cas l’expert fait signer

le certificat de conformité par le responsable des travaux

qui a posé l’isolation en indiquant sur le document les

caractéristiques. A défaut d’obtenir les preuves des isolants

installés, le certificateur est obligé à utiliser des

valeurs types (défavorables) pour les calculs.

A côté de la vérification des caractéristiques techniques,

il y a d’autres points à vérifier notamment les ombrages

réels présents, qui ont une très grande influence sur le

résultat de l’Energiepass. Ensuite, il y a lieu de vérifier

qu’il n’y a pas de radiateurs ou chauffages au sol installés

dans les locaux à l’extérieur de l’enveloppe thermique,

qui délimite le volume chauffé contre l’extérieur non

chauffé. Il est donc clair qu’une visite des lieux s’impose.

L’expert complètera le dossier avec les années de fabrication

des installations techniques. Finalement l’étanchéité

65


D'HANDWIERK 06|2017

FÉDÉRATIONS

à l’air du bâtiment est à certifier par un test Blower-Door

pour toutes les nouvelles constructions récentes.

En parallèle à l’Energiepass, il devrait aussi être clair

que des plans d’exécution « as-built » sont nécessaires.

Dans le cas d’une maison passive ces plans doivent être

complétés par les détails d’exécution précis pour tous

les raccords et jonctions, afin de permettre le calcul

obligatoire des ponts thermiques. L’absence des plans

« as-built » augmentera considérablement le temps à

consacrer aux contrôles entre bâti et plans de la part

du certificateur et par conséquent augmentera aussi les

frais d’établissement de l’Energiepass « as-built ».

Qui doit le faire établir ?

En principe l’Energiepass « as-built » est à faire établir

par le promoteur ou à défaut par le propriétaire. En

cas de vente par un promoteur/vendeur maison clé en

main, ce sont ces derniers qui s’occuperont de l’Energiepass

« as-built » afin d’apporter la preuve que l’objet

commandé correspond bien à l’objet livré.

Qui peut l’établir ?

En principe chaque personne agréée ou membre de

l’OAI peut établir un Energiepass « as-built ». La FCCE

conseil cependant de faire établir le « as-built » par

le responsable qui a établi l’Energiepass « autorisation

», car en général les coûts seront moins élevés. A

notre connaissance il n’existe pas d’expert qui accepterait

de reprendre (une partie) des calculs faits par un

bureau externe, car à la fin du compte c’est l’expert du

« as-built » qui sera responsable de tous les calculs.

La FCCE recommande fortement de ne pas accepter de

devis pour l’établissement d’un Energiepass « autorisation

» où les frais pour le « as-built » ne sont pas indiqués

ou si l’expert refuse d’établir le « as-built ». Finalement,

il est absolument recommandé de faire appel à

un contrôle/suivi de chantier, afin de garantir la qualité

énergétique du projet jusqu’à l’étape finale, qui est

l’Energiepass « as-built ».

Fédération des Conseillers et Certificateurs

Énergétiques | Gilles WEIMERSKIRCH | Président

T +352 42 45 11 - 1 | I www.fda.lu

Fédération des Conseillers et Certificateurs

Énergétiques | Pedro Pereira | Conseiller

T +352 42 45 11 - 33 | E p.pereira@fda.lu | I www.fda.lu

D'HANDWIERK 06|2017

Bulletin de liaison de la Fédération des

Artisans et de la Chambre des Métiers

du Grand-Duché de Luxembourg

ÉDITEUR

Fédération des Artisans du

Grand-Duché de Luxembourg

ABONNEMENT ANNUEL 15,45 EUR

SECRÉTARIAT ET RÉDACTION

Fédération des Artisans | 2, Circuit de la Foire Internationale

L-1347 Luxembourg | BP 1604 | L-1016 Luxembourg

Tél.: (352) 42 45 11-1 | Fax: (352) 42 45 25

E-mail: info@fda.lu | www.fda.lu

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