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das dental labor Von Zähnen und Menschen (Vorschau)

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B 2129 E<br />

Die ganze Welt<br />

der Zahntechnik<br />

4<br />

www.dlonline.de<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

c Ab Seite 8 Impressionen von der Internationalen Dentalschau, IDS<br />

Gemeinsame Sache<br />

c Seite 35 Implantologen <strong>und</strong> Zahntechniker kooperieren<br />

Perfekt mit Patches<br />

c Ab Seite 52 Schmelzdefekte mit Mini-Veneers versorgen?<br />

April 2013 · 61. Jahrgang<br />

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Editorial<br />

Weihnachten in Köln<br />

Frostige Zeiten waren <strong>das</strong> in Köln.<br />

Vollkommen unerwartet brachte<br />

der Märzwinter noch einmal kräftigen<br />

Schneefall, was nicht ohne Folgen<br />

für die IDS blieb. Verkehrschaos, Unfälle<br />

<strong>und</strong> weniger Besucher an unserem<br />

Stand (vor allem am Dienstag).<br />

Das war aber schon alles in puncto „frostig“.<br />

Ansonsten habe ich die Messe selten<br />

so belebend, heiter, anregend <strong>und</strong><br />

erfolgreich wie dieses Mal erlebt. Woran<br />

<strong>das</strong> lag? Zum einen sicherlich – wie immer<br />

– an der Messe an sich. 125 000 Besucher<br />

aus 149 Ländern machten die IDS<br />

zu einer international geprägten Messe,<br />

die zu Recht weltweit führend ist. Ohne<br />

vorherigen Plan war allerdings kein<br />

Durchkommen … selbst, wer die gesamte<br />

Woche vor Ort war, musste sich fokussieren,<br />

um die persönlichen Ziele zu realisieren<br />

<strong>und</strong> sich bei all den interessanten<br />

„Verführungen am Wegesrande“ nicht<br />

heillos zu verzetteln.<br />

Was mir ganz besonders auffiel, war die<br />

positive Stimmung, obgleich die Lage<br />

der Dentalbranche ja wahrhaftig nicht<br />

immer zum Jubeln Anlass gibt. Irgendwie<br />

hatte man den Eindruck, <strong>das</strong>s sich<br />

niemand wirklich unterkriegen lässt.<br />

Diese Haltung demonstrierten auch unsere<br />

Lizenznehmer aus dem Ausland,<br />

die unter teilweise katastrophalen Bedingungen<br />

arbeiten müssen.<br />

Zurück zum Titel … warum Weihnachten?<br />

Nicht nur, weil der Schnee für einen hübschen<br />

atmosphärischen Rahmen sorgte,<br />

sondern … weil die IDS voll w<strong>und</strong>erbarer,<br />

harmonischer Begegnungen war, weil<br />

uns echte Fre<strong>und</strong>schaft <strong>und</strong> Sympathie<br />

entgegen kam, weil sich unsere Besucher<br />

für uns (<strong>und</strong> wir für sie) Zeit nahmen für<br />

echte Gespräche, weil wir helfen konnten<br />

<strong>und</strong> uns geholfen wurde, weil wir merkten,<br />

<strong>das</strong>s Partner, K<strong>und</strong>en, Autoren <strong>und</strong><br />

Kollegen aus dem In- <strong>und</strong> Ausland mittlerweile<br />

zu einer echten Familie zusammengewachsen<br />

sind, innerhalb derer<br />

man auf sich schaut <strong>und</strong> sich verlassen<br />

kann.<br />

Da gab es zum Beispiel den netten Kollegen<br />

aus Bremen, mit dem wir Ladys<br />

vergnügt über Schuhe, Entspannung<br />

auch ohne Alkohol <strong>und</strong> den Arbeitsalltag<br />

plauderten; da gab es Nasser<br />

aus Kuala Lumpur, der uns am laufenden<br />

Band mit seinem zahntechnischen<br />

Können, seinem Konzept <strong>und</strong><br />

(vor allem!) seinem Charme verzauberte<br />

<strong>und</strong> verblüffte; da gab es unsere<br />

Standparty (<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong><br />

feierte seinen 60. Geburtstag), zu<br />

der (fast) alle kamen, die geladen<br />

waren. Die Stimmung war großartig,<br />

obwohl eines unserer Bierfässer „explodierte“,<br />

was zu einem dramatischen<br />

Bierversorgungsproblem führte. Sorry,<br />

Joachim Mosch, aber Sie wissen schon,<br />

wer zu spät kommt … Und da gab es<br />

noch dieses folgenreiche Gespräch mit<br />

Ditmar Stemmer von der Firma BDT über<br />

<strong>das</strong> beste Tiramisu Kölns, <strong>das</strong> wir natürlich<br />

sofort auch haben wollten. Und was<br />

sollen wir sagen? Ditmar Stemmer registrierte<br />

diesen Wunsch still <strong>und</strong> heimlich<br />

<strong>und</strong> ließ tagsdarauf für den dl-Stand<br />

mit dem Taxi eine Ladung Tiramisu vorfahren.<br />

Das, lieber Herr Stemmer, war<br />

eine w<strong>und</strong>erbare Geste <strong>und</strong> für uns wie<br />

Weihnachten! Danke!<br />

Genau diese Begegnungen, die großen<br />

<strong>und</strong> kleinen Begebenheiten, die von<br />

Sympathie <strong>und</strong> gegenseitiger Wertschätzung<br />

zeugen, machten für mich<br />

die IDS zu einem nachhaltig eindrucksvollen<br />

Messeerlebnis. Wenn man als<br />

Messe-Resümée „Zufriedenheit <strong>und</strong> Inspiration“<br />

angeben kann, ist doch<br />

schon viel erreicht, oder? Nicht alles im<br />

Leben lässt sich nämlich in Cent <strong>und</strong><br />

Euro bewerten.<br />

Und die Neuigkeiten? Ach ja, die gab<br />

es natürlich auch … tonnenweise. Mehr<br />

dazu ab Seite 8 <strong>und</strong> Seite 84.<br />

In diesem Sinne<br />

Ihre<br />

e Dr. Angelika Schaller,<br />

Chefredakteurin<br />

www.facebook.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong> • www.twitter.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong><br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 3


Glosse<br />

Wie wär’s, wenn wir mal wieder ein paar Leute<br />

einladen“, sagt Bernd. „Gute Idee“, sagt Tina.<br />

„Eine Fete, Party, Sause, ein cooles Event<br />

eben, man ist ja gesellschaftlich noch nicht<br />

tot, nur weil man schon satte zehn Jahre zusammenlebt,<br />

oder?“ „Die Maiers, Traumanns, Claus <strong>und</strong> Uschi<br />

– wir können nicht immer auf deren Feiern abhängen,<br />

ohne uns ordnungsgemäß zu revanchieren, <strong>das</strong> geht<br />

nicht. Waren die überhaupt schon mal in unserer neuen<br />

Wohnung?“ „Geht also klar, Samstag in drei Wochen,<br />

okay? Aber ganz easy <strong>und</strong> locker, Du weißt, was ich<br />

meine?“ warnt Bernd. Tina versteht ihn nur zu gut. Nur<br />

kein Aufstand – luftig, locker, leicht gekocht, wie in der<br />

Fernsehreklame, wenn’s sein muss, auch in der Küche<br />

– SO gehen erfolgreiche Partys ab. Wie aus dem Ärmel<br />

geschüttelt <strong>und</strong> spontan dargereicht muss wirken, wofür<br />

sich die Gastgeber drei Wochen lang abgerackert<br />

<strong>und</strong> in Unkosten gestürzt haben – es darf auf keinen<br />

er jetzt komplett den Verstand verloren, oder wieso<br />

fragt er Rita <strong>und</strong> David, <strong>das</strong> coolste Pärchen der Gegend,<br />

mit der sich Tina gerne angefre<strong>und</strong>et hätte, ob<br />

sie an seinen Urlaubsvideos interessiert sind? Peinlicher<br />

geht’s nicht mehr? Und OB – jetzt erzählt er auch<br />

noch einen Witz, wohl wissend, <strong>das</strong>s er dafür völlig<br />

untalentiert ist. Die Gäste honorieren <strong>das</strong> mit einem<br />

gequälten Kichern. Auf Aufsteiger-Feten geht es nicht<br />

um die Ehrenrettung einer versauten Pointe, sondern<br />

um <strong>das</strong> Vermeiden oder Ignorieren peinlicher Themen.<br />

Ablenken durch Konversation oder was manche Leute<br />

dafür halten.<br />

„In Frankreich…“ sagt Tina, die vor zwanzig Jahren mal<br />

mit der Jugend-Hockeymannschaft im Elsass war. „In<br />

England…“ kontert Bernd, den letztes Jahr eine eintägige<br />

Geschäftsreise nach Dover führte. Ein Paar gibt<br />

ein Fest – <strong>und</strong> herzlose Gäste haben was zu lachen,<br />

was will ein Gastgeber mehr?<br />

Feier-Abend<br />

Fall so wirken, als wäre irgend etwas organisiert worden,<br />

wäre komplett uncool.<br />

So nimmt dann <strong>das</strong> Trauerspiel, <strong>das</strong> großbürgerliche<br />

Drama, die gesellschaftliche Katastrophe, ihren Lauf.<br />

Tina hat mit dem teuersten Service des Party-Dienstes<br />

eingedeckt – man will sich ja nicht blamieren. „Woher<br />

kommt denn diese tolle Schüssel, Liebling?“, fragt<br />

Bernd. Tina könnte ihn dafür <strong>das</strong> erste Mal umbringen.<br />

Muss der Idiot hier allen Leuten k<strong>und</strong>tun, <strong>das</strong>s die beiden<br />

normalerweise nur vom Ikea-Sortiment spachteln?<br />

Aber Rache ist süß: „ Liebster, Beaujolais trinkt man<br />

GEKÜÜÜÜHLT“ flötet sie für alle hörbar, als er, wie immer,<br />

die Flasche mit dem Stoff aus Frankreich am Kamin<br />

vorwärmen will. Jetzt hat auch Bernd Mordgedanken:<br />

„Was ist nur los mit der Frau, will dieses Weib ihn<br />

hier lächerlich machen, oder was? Was erlaubt sie sich,<br />

ihn hier offen zu belehren <strong>und</strong> als kulinarischen Analphabeten<br />

<strong>das</strong>tehen zu lassen? Paul schlägt erbarmungslos<br />

zurück <strong>und</strong> führt die versammelte Gemeinde<br />

in sein Hobbyzimmer (vormals Gästezimmer), was bei<br />

der Planung des lässigen Zusammenseins nicht abgesprochen<br />

war – da stolpern die Besucher sichtlich erheitert<br />

über <strong>das</strong> nicht gesäuberte Katzenklo von „Muschi“,<br />

die vorsichtshalber zum Nachbarn evakuiert<br />

worden ist, garniert mit Fusselbürste, einer halbvollen<br />

Tüte Katzenstreu, über Bergmassive von ungebügelter<br />

Wäsche, den Modern Talking-Platten <strong>und</strong> ihre unvollendeten<br />

Malversuche auf Spannleinwand. Alles Sachen,<br />

von denen Tina nicht wünschte, <strong>das</strong>s ihre smarten<br />

Gäste sie sähen. Aber Bernd legt noch nach – hat<br />

Heute Nachmittag, als Bernd die Wohnung inspizierte,<br />

damit für seine Möchtegern-Fre<strong>und</strong>e auch alles recht<br />

beiläufig-schick aussehen würde, war noch alles in<br />

Ordnung. Wieso <strong>und</strong> wann hat diese Hexe seine gesammelten<br />

„Immenhof“-DVDs unübersehbar direkt<br />

vor der Stereoanlage platziert – miese Verräterin.<br />

Und Bernd bekommt weiter die Quittung für sein ruchloses<br />

Verhalten: „Denk beim Kauen doch bitte an dein<br />

Provisorium“, warnt Tina beim Essen mit boshaftem<br />

Killer-Grinsen. Herrgott nochmal, muss diese Kuh denn<br />

allen mitteilen, <strong>das</strong>s in seinem jugendlichen M<strong>und</strong> bereits<br />

umfangreiche Brückenbauten stattfinden?<br />

P.S. Das war die letzte gemeinsame Party von Bernd<br />

<strong>und</strong> Tina. SIE soll jetzt mit einem Fahrschullehrer zusammenleben<br />

<strong>und</strong> ER mit einer Zahntechnikerin. Na<br />

also – geht doch.<br />

Ihr<br />

UMA<br />

4 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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Inhalt<br />

8<br />

Die CAD/CAM-Weisen:<br />

Weckruf eines Zahntechnikers 30<br />

Leserforum 33<br />

122<br />

Editorial<br />

Schaller, Dr. A.:<br />

Weihnachten in Köln 3<br />

Glosse<br />

Feier-Abend 4<br />

Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong> – Impressionen<br />

von der Internationalen<br />

Dentalschau in Köln 8<br />

125 Jahre Gipse <strong>und</strong> Einbettmassen<br />

von Ernst Hinrichs:<br />

Aus Goslar in die Welt 27<br />

27<br />

Gold, Silber <strong>und</strong> Bronze für<br />

talentierte Azubis: Gysi-Preisverleihung<br />

in Köln 34<br />

Gemeinsame Sache<br />

zwischen Implantologen<br />

<strong>und</strong> Zahntechnikern 35<br />

Vernetzte Dental-Damen 36<br />

Events<br />

dl-Leser-Chat: Risiko Internet 38<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Dentale Technologie 42<br />

Testen mit Testeneers 44<br />

Interviews<br />

Axel Klarmeyer von Bego Medical:<br />

„Die wahre Stärke ausspielen“ 48<br />

Technik<br />

Georgi, K.H.:<br />

Perfekt mit Patches 52<br />

Hoppe, F.; Rempen,<br />

Dr. med. dent. M.; Topp, B.:<br />

Zur perfekten Lösung im Team,<br />

Teil 2 58<br />

Merth, L.:<br />

Weniger ist manchmal mehr 66<br />

Neumeyer, St.; Heckmann, G.:<br />

Konzepte, auf die Verlass ist 68<br />

Tipp des Monats:<br />

Vorher-Nachher-Flyer 75<br />

6 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

52<br />

58<br />

76<br />

68<br />

Produkte<br />

Bredenstein, J.:<br />

Ein blaues W<strong>und</strong>er 76<br />

66<br />

IDS-Special:<br />

Neuheiten 84<br />

Termine<br />

Veranstaltungsfinder 99<br />

Management<br />

Zehn häufig vergessene<br />

Betriebsausgaben 115<br />

Lehren & Lernen<br />

Freisprechungsfeier<br />

in Berlin-Brandenburg 118<br />

ArbeitsLeben<br />

Fitness auf Reisen 120<br />

Terminplaner von Beycodent 121<br />

Miss <strong>und</strong> Mister Handwerk 122<br />

Ernährung:<br />

Zuviel Wurst macht krank 124<br />

Urteil zur Kündigung<br />

von Girokonto 125<br />

Die lieben Kollegen 126<br />

Kein Stress, bitte! 130<br />

Rückenschonend tragen 133<br />

Die Sache mit der SMS-Flatrate 134<br />

Anleger als Kreditgeber? 135<br />

Tipps für Online-Bewerbungen 136<br />

Tipps für die Zeit außerhalb<br />

des Laborbetriebs 138<br />

Kurz vor Schluss<br />

Dr. Karlheinz Kimmel<br />

gestorben 150<br />

Fortbildung mit „Weitsicht“ 150<br />

Impressum 148<br />

Autorenrichtlinien 149<br />

84<br />

Diese Ausgabe enthält<br />

Beilagen der Firmen<br />

Dental-Union, Henry Schein<br />

sowie den VNM.<br />

Wir bitten um fre<strong>und</strong>liche<br />

Beachtung.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 7


Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

Impressionen von der Internationalen Dentalschau, IDS<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong><br />

<strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

Rekordwerte: 125.000 Besucher aus<br />

149 Ländern, 2.058 Anbieter aus<br />

56 Ländern. Das ist <strong>das</strong> offizielle<br />

Resümee der Veranstalter der IDS.<br />

Für uns vom Verlag Neuer Merkur ist<br />

die Dentalschau auch ein Forum der<br />

Kommunikation, eine Möglichkeit,<br />

neue Kontakte zu knüpfen <strong>und</strong><br />

bestehende zu vertiefen. Hier ein<br />

paar Messesplitter – Begegnungen<br />

am dl-Stand <strong>und</strong> Impressionen<br />

eines Hallen-R<strong>und</strong>gangs.<br />

e Weiß war der Anfang: Pünktlich zum<br />

Messebeginn fiel Schnee. Das hat die<br />

IDS schon lange nicht mehr erlebt.<br />

Mehrere Firmenteams kämpften sich<br />

durch wetterbedingtes Verkehrs-Chaos<br />

zur Kölnmesse. Für die Damen hieß die<br />

Devise: Stiefel statt Stilettos.<br />

Foto: Kölnmesse<br />

8 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

e Gleich beginnt die Show – wir sind bereit!<br />

e Der erste Standbesucher war Robert Grünenfelder, links,<br />

von Ivoclar, im Gespräch mit VNM-Mitarbeiter Ulrich Bartel<br />

e Man glaubt es nicht! Auch dieses Mal hat es<br />

Otto Schulz von Schulz Dental in Santiago de<br />

Chile geschafft, den weiten Weg nach Köln anzutreten.<br />

Und <strong>das</strong> mit über 80 Jahren! Das verdient<br />

unseren bedingungslosen Respekt. Wo wir<br />

Jüngeren schwächeln, zeigen uns die Senioren,<br />

was man mit Disziplin alles erreichen kann. Sohn<br />

Pablo, der bereits im Familienunternehmen<br />

arbeitet, stand seinem Vater mit Rat <strong>und</strong> Tat zur<br />

Seite. Salud Otto! Bis zur nächsten IDS!<br />

e So haben wir es gern – reger Betrieb am grünen Hotspot.<br />

Unser neues, frisches Stand-Design kam bestens an!<br />

d Karl-Heinz<br />

Georgi, unser<br />

Redaktionsmitglied<br />

aus dem Norden,<br />

war natürlich auch<br />

da – sein neuestes<br />

Werk, einen<br />

Fachartikel zum<br />

Thema Mini-<br />

Veneers, lesen Sie<br />

ab Seite 52<br />

d dl-Chefredakteurin Dr. Angelika Schaller im<br />

Gespräch mit Professor Basem Hakim, dl-Lizenz -<br />

partner aus Syrien. Nach dem Bürger krieg in Syrien<br />

steuert Basem seine Geschäfte nun von Dubai aus.<br />

Wir bew<strong>und</strong>ern sein Standing, seinen Optimismus,<br />

seine Fähigkeit zur Improvisation, seinen unbe -<br />

dingten Willen, weiterzumachen. Chapeau!<br />

10 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

Aktuell<br />

f Unsere drei Musketiere aus dem Ausland:<br />

Ettore Palmeri, Publisher <strong>und</strong> dl-Partner aus<br />

Kanada, ganz links; Peter Asselmann, Fre<strong>und</strong><br />

<strong>und</strong> Partner aus Italien, zweiter von rechts, <strong>und</strong><br />

Joan Estapé aus unserem Schwesterunter -<br />

nehmen in Barcelona, ganz rechts – im Ge spräch<br />

mit Uwe Kremmin, <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>/neue Medien,<br />

zweiter von links. Gute Laune, gute Gespräche,<br />

gute Ergebnisse – was will man mehr?<br />

e Ernst Rieder,<br />

Lehrer, Buchautor<br />

<strong>und</strong> Dental-Tausend -<br />

sassa, hatte Dr. Ange -<br />

lika Schaller <strong>und</strong><br />

Textchefin Barbara<br />

Schuster viel zu<br />

erzählen. Es ist immer<br />

eine Freude, Ernst<br />

Rieder zu sehen!<br />

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mit geschlossenem 4-Kammer-Klärsystem<br />

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verschluss. Die Transparenz des Gipsabscheiders<br />

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Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong>3<br />

c Bayerisch-österreichischer Treff: Mit dl-Autor<br />

Albert Plachel aus Telfs <strong>und</strong> seiner aus Berlin<br />

stammenden Frau sprachen wir über ein neues<br />

Buchprojekt, die Zahntechnik im Allgemeinen<br />

<strong>und</strong> in der Alpenrepublik im Besonderen <strong>und</strong> wie<br />

es sich für eine Berlinerin in der österreichischen<br />

Provinz lebt.<br />

e Bärbel Rüttger aus Essen drehte mit dl-Video-<br />

Lady Anja Schuchardt <strong>und</strong> Uwe Kremmin unsere<br />

Messefilme. Wie immer kompetent, mutig, direkt.<br />

Die Zahntechnikermeisterin hat Journalisten -<br />

potenzial! Die Videos sind auf dem Youtube-Kanal<br />

hochgeladen: www.youtube.com/<strong>das</strong>DentalLabor.<br />

c VNM-Verlags -<br />

leiterin Elke<br />

Zimmermann im<br />

angeregten<br />

Gespräch mit<br />

Michael Nolte,<br />

Geschäftsführer<br />

Firma Microtec.<br />

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d Mit dl-Leser Georg Resch<br />

aus Bayern diskutierten wir<br />

über <strong>das</strong> heiße Thema<br />

„Auslandszahn ersatz <strong>und</strong><br />

Kooperation von<br />

Krankenkassen“, über<br />

Lohnsklaven in China, die<br />

scheinheilige Moral von der<br />

Geschichte … demnächst<br />

mehr in diesem dl-Theater!<br />

e Carmen <strong>und</strong> Paul Giezendanner zu Besuch<br />

beim <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>. Die Schweiz ist nicht nur<br />

bekannt für Schokolade, Uhren <strong>und</strong> Käse,<br />

sondern auch für Zahntechnik der<br />

Extraklasse. Wir werden künftig mit den<br />

Giezendanners enger zusammenarbeiten,<br />

was uns ganz besonders freut.<br />

12 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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BEARBEITUNG<br />

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Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

e <strong>Von</strong> wegen „trockene“ Materie Werkstoffk<strong>und</strong>e …<br />

Dr. Roland Strietzel von Bego unterhielt uns bestens<br />

<strong>und</strong> brachte uns ordentlich zum Lachen. Besonders wegen<br />

des Themas „Alkoholfreies Bier an der Tanke“ … nähere<br />

Infos bleiben unser ganz spezielles IDS-Geheimnis!<br />

e Dr. Ugur Ergin aus der Türkei brachte gute Nach -<br />

richten. Nach Verlagsproblemen, welche die Lizenz -<br />

ausgabe ein wenig ins Stocken brachten, geht es nun<br />

weiter. Wir freuen uns darauf, weil <strong>das</strong> türkische Heft<br />

mit besonders hoher Qualität überzeugte.<br />

e Oliver Brix ließ sich bei uns sehen.<br />

Sein sensationell schön gewordenes<br />

Buch „Faszination Vollkeramik“ können<br />

Sie direkt bestellen unter www.fachbuch -<br />

d irekt.de. Eine Quelle der Inspiration!<br />

e Auch unser russischer Lizenznehmer war da:<br />

Denis Kholenkov, links, mit Uwe Kremmin <strong>und</strong><br />

einem russischen Kollegen. Denis macht eine<br />

hervorragende dl-Ausgabe in Russland – wir<br />

sind richtig stolz darauf! Seine zuverlässige <strong>und</strong><br />

sympathische Arbeit macht die Kooperation<br />

angenehm <strong>und</strong> entspannt. Weiter so, Denis!<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

e Elke Zimmermann <strong>und</strong> Reinhold Brommer, Marketingleiter<br />

Firma Goldquadrat, im lebhaften Gespräch über die Lage der<br />

Zahntechnik-Nation. Immerhin reichte <strong>das</strong> Ergebnis noch für ein<br />

entspanntes Lächeln … Reinhold Brommers Devise: „Das Glas<br />

ist immer halbvoll!“<br />

14 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

c Ein Mann, ein Wort. Ditmar<br />

Stemmer, Geschäftsführer der<br />

Firma BDT, versprach den dl-Ladys<br />

Tiramisu … <strong>und</strong> brachte es auch<br />

prompt. Das fanden wir … Spitze!<br />

Siehe auch Editorial!<br />

e Erfolg im Duett! Das Labor Fuhr in Köln feierte am<br />

letzten IDS-Tag 50jähriges Jubiläum (demnächst mehr<br />

im <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>). Vater Hans <strong>und</strong> Sohn Karsten können<br />

stolz sein auf <strong>das</strong> bisher Erreichte.<br />

e Georg Bauer von Sirona<br />

besuchte Dr. Angelika<br />

Schaller, um über Firmen-<br />

Neuheiten zu sprechen –<br />

aber auch über etliche<br />

Themen, wie man sie eben<br />

„beschwatzt“, wenn man<br />

sich so lange kennt wie<br />

diese beiden.<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

e Unser Lizenzpartner aus Rumänien kämpft gegen erhebliche inländische<br />

Probleme. Szalina Luis Alberto, links, arbeitet aber ebenso an Lösungen wie sein<br />

Kollege Claudiu Moldovan (Mitte). Rechts die virtuose Übersetzerin Oana. 2013<br />

wird ein spannendes Jahr für unsere Kollegen in Rumänien. Wir tun alles, um sie<br />

zu unterstützen!<br />

16 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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www.dentaurum.de I info@dentaurum.de


Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

Spaß bei Bier <strong>und</strong> Weißwürsten:<br />

Am Messe-Mittwoch lud der Verlag<br />

Neuer Merkur Geschäftsfre<strong>und</strong>e zum<br />

„Bayerischen Abend“ ein:<br />

c Die Straumann-Damen<br />

amüsierten sich ebenso…<br />

e …wie BDT-Chef<br />

Ditmar Stemmer, hier<br />

mit Elke Zimmermann,<br />

stilecht im Dirndl…<br />

e …sowie der charmante<br />

Charming-Chef Ibrahim<br />

Demir…<br />

d …<strong>und</strong> die dl-Damen<br />

bewiesen an der Biertheke,<br />

<strong>das</strong>s sie auch was von<br />

Gastronomie verstehen…<br />

18 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

Aktuell<br />

d … <strong>und</strong> aus<br />

Berlin: Ztm.<br />

Rainer Schultz<br />

posierte fotogen<br />

mit unserem dl-<br />

Rucksack – sehr<br />

schick!<br />

e Besuch aus Wiesbaden: Lothar<br />

Katnawatos, Laborchef <strong>und</strong> Branchen-<br />

Vorreiter in Sachen Marketing…<br />

f Ladies-Talk: Dr. Angelika<br />

Schaller im Gespräch mit<br />

Zahntechnik-Nachwuchs Lena<br />

Eichholtz über Weiterbildung<br />

<strong>und</strong> Zahntechnik der Zukunft.<br />

e Immer perfekt gekleidet:<br />

unser Wolfgang Weisser<br />

c Neugierig schaut Uwe Kremmin<br />

auf <strong>das</strong> Pad von Nasser Shademan<br />

aus Kuala Lumpur … sensationelle<br />

Bilder, sensationelle Technik, sensationeller<br />

Typ. Demnächst mehr<br />

dazu im <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 19


Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

e „Alles großartig!“ lautet <strong>das</strong> persönliche IDS-Fazit von Eva<br />

Kerschensteiner. Die Produktmanagerin Zähne bei Vita präsentierte<br />

Neuheiten – wie immer kompetent <strong>und</strong> begeistert.<br />

e Auch den Berufspolitikern ist <strong>das</strong> Lachen glücklicherweise<br />

noch nicht vergangen: Verbands-<br />

Präsident Uwe Breuer, links, stand uns in einem<br />

kleinen Interview Rede <strong>und</strong> Antwort – zu sehen<br />

unter www.youtube.com/<strong>das</strong>Dental<strong>labor</strong>. Neben<br />

ihm sein Vorstands-Kollege Thomas Lüttke aus<br />

Berlin.<br />

d Ja, ja: Dietmar Bosbach, Geschäftsführer von picodent, hat als<br />

begeisterter FC-Bayern-Fan für 60er-Anhänger nur ein mitleidiges<br />

Lächeln übrig. picodent-K<strong>und</strong>in Sibylle Scholz aus Bochum äußerte<br />

sich diplomatisch zum Thema Fußball, outete sich aber als langjährige<br />

dl-Leserin!<br />

c „Gesichtsjäger“ aus Südtirol:<br />

Am edel gestylten Stand von Zirkonzahn<br />

machte uns Ines Koster mit Wilfried<br />

Tratter bekannt, seines Zeichens<br />

CAD/CAM-Experte im Entwicklungsteam<br />

Face Hunter-Gesichtsscanner<br />

20 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


StarTec Polierer<br />

StarTec Diamantpoliersystem<br />

Speziell entwickelt für die schonende Bearbeitung von Lithium-Disilikat-Glaskeramiken.<br />

Nach dem Beschleifen in einer CAD/CAM Maschine weisen keramische<br />

Restaurationen eine Oberflächenrauhigkeit auf. Um die Antagonistenabrasion zu<br />

reduzieren, muss die Oberflächenrauhigkeit reduziert werden. Die StarTec Polierer<br />

garantieren eine Finierung <strong>und</strong> Politur der Keramik-Oberfläche <strong>und</strong> somit eine minimale<br />

Oberflächenrauhigkeit.<br />

Vorteile StarTec Polierer: 2 Stufiges Diamantpoliersystem zur sicheren <strong>und</strong> schonenden<br />

Politur von Glaskeramiken, Silikatkeramiken, Feldspatkeramik, Lithium-<br />

Disilikat <strong>und</strong> Leuzitkeramik. Optimale Finierung <strong>und</strong> Politur in nur 2 Stufen. Eine<br />

neu entwickelte, hochverdichtete Bindung der Diamntkörnung erzeugt eine verbesserte<br />

Oberflächenqualität.<br />

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ST1040HP<br />

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CeraTec Keramikschleifer<br />

CeraTec – Speziell entwickelt zur Bearbeitung von Hochleistungs-Zirkon mit sehr<br />

hohen Härtegraden für einen schonenden Materialabtrag.<br />

Neue Formen, Ball <strong>und</strong> Torpedo: Die Ballform zur Bearbeitung von Okklusalflächen,<br />

gewährleistet während der Bearbeitung immer eine optimale Sicht auf<br />

die Arbeitsfläche. MIt der Torpedoform sind selbst schwierige Approximalräume<br />

bei Brücken, sowie komplizierte, wellenartige Präparationsränder, zu bearbeiten.<br />

Optimale Drehzahl 10.000 - 12.000 upm.<br />

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E - Mail: info@edenta.ch<br />

Internet: www.edenta.ch


Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

e Bei Wieland sahen wir, was sich alles aus Zirkon zaubern lässt.<br />

Xenia Rademacher, rechts, <strong>und</strong> Jana Hänel präsentierten uns tolle<br />

Schmuckstücke. Wer Infos haben möchte oder Schmuck herstel -<br />

lungs-Kurse besuchen will, sollte sich bitte an diese Mail-Adresse<br />

wenden: xenia.rademacher@wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

Foto: Johannes Müller<br />

c Mobile-Mania:<br />

Joan Estapé aus<br />

Barcelona, links,<br />

<strong>und</strong> Uwe Kremmin:<br />

Zwei, die sich verstehen<br />

<strong>und</strong> sich<br />

gegenseitig die neuesten<br />

Apps zeigen.<br />

Und dabei die IDS,<br />

den Trubel <strong>und</strong> den<br />

Lärm herum vergessen.<br />

Gut so!<br />

e Goldquadrat setzt<br />

auf Ästhetik – <strong>das</strong><br />

„Fuß-Tattoo“ des<br />

Golden Girls war aber<br />

wohl nicht dauerhaft…<br />

c Zum zweiten Mal war<br />

die deutsche Tochter<br />

von createch medical<br />

aus Unterhaching in<br />

Köln vertreten. Das<br />

Team des Spezialisten<br />

für implantatgetragene<br />

Suprastrukturen strahlt<br />

auf dem sehr liebevoll<br />

gestalteten Messestand<br />

22 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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Der Blick in die Zukunft.<br />

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Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

e Mit Annette Frommeyer, bei Reitel zuständig für Marketing, gehen<br />

wir sogar in die Wüste… Die Feinstrahlgeräte gab es gezeichnet <strong>und</strong><br />

natürlich auch in echt.<br />

e Nach der offiziellen Jury begutachten<br />

nun Kollegen <strong>und</strong> Ausbilder die<br />

Wettbewerbsarbeiten des Gysi-Preises…<br />

c Sie hat ein Herz<br />

für Journalisten, die<br />

Pressekonferenzen<br />

verpassen: Karin<br />

Limley von Procter &<br />

Gamble – liebenswert<br />

<strong>und</strong> fachlich top<br />

e Gemeinsam stark: Seit 20 Jahren kooperieren<br />

Heimerle + Meule <strong>und</strong> Gramm. „Goldige Stärke“ zeigten<br />

die Firmen mit einem gemeinsamen Aufritt in Köln.<br />

Die Geschäftsführer Karin Schiffner (Gramm) <strong>und</strong> Detlef<br />

Schröder (Heimerle + Meule) freuten sich über regen<br />

Besuch auf ihrem Messestand.<br />

d Vita ließ sich etwas ganz Besonderes einfallen: Schmuck<br />

aus Kunstzähnen. Auch wenn die hübschen „Messe-Babes“<br />

ein wenig wie archaische Amazonen wirkten, die Zähne<br />

als Fetisch nutzen… In jedem Fall waren die Broschen,<br />

Ketten, Krawattennadeln <strong>und</strong> Co. echte Eyecatcher.<br />

Und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.<br />

24 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Unser IDS-Messebestseller:<br />

Die iLab APP ist <strong>das</strong> ultimative Laborinformationssystem<br />

für den Laborchef <strong>und</strong> Zahntechniker im Außendienst.<br />

Was läuft bei<br />

meinem K<strong>und</strong>en?<br />

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Aktuell<br />

<strong>Von</strong> <strong>Zähnen</strong> <strong>und</strong> <strong>Menschen</strong><br />

c Die Aussteller waren sich<br />

einig: Die Strictly Dental<br />

Night am Freitagabend war<br />

klasse! Musik, Stimmung,<br />

Essen – alles bestens.<br />

Die Partygäste vergaßen<br />

sogar ihre schmerzenden<br />

„Messe-Füße“.<br />

d So schnell<br />

kommt Mann<br />

zum Bart –<br />

Messespaß<br />

bei der Firma<br />

Hoffmann<br />

e Nette Idee: Der<br />

Apfelbaum von proDente<br />

musste immer wieder<br />

bestückt werden. Viele<br />

Messebesucher testeten<br />

ihren kräftigen Biss…<br />

c So sieht unser<br />

Cartoonist die Messe…<br />

26 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Aus Goslar in die Welt<br />

Aktuell<br />

125 Jahre Gipse <strong>und</strong> Einbettmassen von Ernst Hinrichs<br />

Aus Goslar in die Welt<br />

Das familiengeführte<br />

Unternehmen Ernst Hinrichs feiert<br />

in diesem Jahr <strong>das</strong> 125-jährige<br />

Bestehen. Gr<strong>und</strong> für einen kleinen<br />

Rück- <strong>und</strong> Ausblick.<br />

Im Jahr 1888 gründet Ernst Hinrichs,<br />

Geschäftsführer eines Gipswerkes in<br />

Osterode am Harz, seine eigene Dentalfirma.<br />

Zusammen mit dem Zahnarzt<br />

Dr. Kühns entwickelt er Abdruck- <strong>und</strong><br />

Modellgipse. Weil diese weltweit ersten<br />

Dentalgipse mit verringerter Expansion<br />

<strong>und</strong> exakter Abbindezeit so gut ankommen,<br />

ist bald der Kauf eines Firmengr<strong>und</strong>stückes<br />

möglich. Die Söhne Ernst<br />

<strong>und</strong> Richard treten 1920 in die Firma ein.<br />

Es werden die ersten Modellhartgipse<br />

„Hinrizit“ <strong>und</strong> gipsgeb<strong>und</strong>ene Einbettmassen<br />

entwickelt. Durch Aufstellung<br />

moderner, elektrischer Sicht- <strong>und</strong> Siebmaschinen<br />

wird die Qualität der Dentalpräparate<br />

ständig besser.<br />

1938, beim 50-jährigen Bestehen, umfasst<br />

der K<strong>und</strong>enstamm Deutschland<br />

<strong>und</strong> etliche Länder in Europa <strong>und</strong> Übersee.<br />

Durch den Zweiten Weltkrieg verliert<br />

die Firma große Absatzgebiete.<br />

Dank engagierter Mitarbeiter kann die<br />

Firma in den Nachkriegsjahren wieder<br />

an ihre Erfolge anknüpfen. Margot Hanke,<br />

die Tochter von Ernst Hinrichs jun.,<br />

übernimmt 1959 die Geschäftsführung.<br />

Sie schafft es, viele durch den Krieg verlorene<br />

Auslandsk<strong>und</strong>en wieder für die<br />

Produkte zu begeistern.<br />

Die Geschäftsführung geht 1985 auf<br />

Christian Rehse über. Unter seiner Leitung<br />

wird der Marktanteil intensiv ausgebaut<br />

<strong>und</strong> in neue Produktbereiche investiert.<br />

Expansion erfordert neue Produktions-<br />

<strong>und</strong><br />

Lagermöglichkeiten –1990 verlässt man<br />

nach über 100 Jahren den Gründungsort<br />

Osterode <strong>und</strong> errichtet in Goslar am<br />

Harz ein Firmengebäude. Die rasante<br />

Entwicklung macht schon 1995 einen<br />

weiteren Hallenanbau erforderlich.<br />

Die Übernahmen der Carl Schöps GmbH<br />

(1990), Dr. Böhme GmbH (1995), Siladent-Technik<br />

GmbH (1996) <strong>und</strong> Röhrich<br />

GmbH (2003) erweitern Marktposition<br />

<strong>und</strong> Fachkompetenz. Die Produktionstechnik<br />

wird durch größere, hochmoderne<br />

Pflugschaar-Mischer ergänzt <strong>und</strong><br />

durch leistungsfähigere Abpackmaschinen<br />

modernisiert. 2005 entstehen<br />

eine weitere Versandhalle <strong>und</strong> eine der<br />

modernsten Silo- <strong>und</strong> Produktionsanlagen<br />

für Dentalgipse. Insgesamt lagern<br />

in Goslar über 1.200 Tonnen Dentalgipse,<br />

Strahlmittel <strong>und</strong> Poliermittel.<br />

Seit 1998 verstärkt Markus Rehse die Geschäftsführung.<br />

Die Produktlinie der<br />

d Siloanlange<br />

für Dentalgipse<br />

d Die beiden<br />

Geschäftsführer<br />

Christian <strong>und</strong><br />

Markus Rehse<br />

e Silogebäude<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 27


Aktuell<br />

Aus Goslar in die Welt<br />

c Gründer Ernst<br />

Hinrichs<br />

c Dentalmesse<br />

um 1930<br />

e Verladung nach<br />

Valparaiso in Chile<br />

e Packkammer um 1930<br />

phosphatgeb<strong>und</strong>enen Einbettmassen<br />

„Hinrivest“ wird massiv ausgebaut.<br />

Gleichzeitig werden Dubliersilikone <strong>und</strong><br />

weitere Spezialgipse entwickelt. Seit<br />

2010 bietet <strong>das</strong> Unternehmen ein umfangreiches<br />

Sortiment an fräsbaren Werkstoffen<br />

unter der Marke „BioStar“ an.<br />

Mit der Übernahme eines weiteren Produktionsbetriebes<br />

in Bad Sachsa festigt<br />

die Firmengruppe ihre Position als<br />

einer der führenden Anbieter für Dentalgipse<br />

<strong>und</strong> Einbettmassen in Europa.<br />

Mehr als 150 Großhändler in über 75<br />

Ländern sind K<strong>und</strong>en. Aktuell arbeitet<br />

man an der Einführung eines CAD/CAMbasierten<br />

Modellsystems noch im dritten<br />

Quartal 2013. „Der hochinnovative<br />

Ansatz wird in der Branche für Furore<br />

sorgen“, ist die Geschäftsführung überzeugt.<br />

Wir wünschen viel Erfolg!<br />

c Standort in<br />

Osterode um 1935<br />

c Gipsbottich<br />

um 1920<br />

28 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


21. & 22. Juni<br />

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2013 unter anderem mit:<br />

Dr. Andreas Kurbad<br />

ZTM Oliver Brix<br />

ZA Karl-Heinz Nagel<br />

Dr. Goetz Parloh<br />

ZTM Axel Seeger<br />

ZT Delf Monsees<br />

ZTM Marco Bähr<br />

ZTM Andreas Klar<br />

ZTM Maxi Findeis<br />

ZTM Daniel Ellmann<br />

ZT Bernadett Klar<br />

ZTM Michael Seitz<br />

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Neuigkeiten. Das ist unser Hauptthema.<br />

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Aktuell<br />

Die CAD/CAM-Weisen<br />

Aktuelle Serie zur Digitalisierung: Weckruf eines Kollegen<br />

Zahntechnik –<br />

ohne CAD/CAM?<br />

Um sich im Beruf weiterentwickeln zu können,<br />

müssen Zahntechniker aufgeschlossen sein<br />

für neue Technologien, findet Florian Möller.<br />

Hier sein „Weckruf“ an die Kollegen.<br />

e Florian Möller arbeitet<br />

seit 2009 als Zahntechniker<br />

<strong>und</strong> ist seit Anfang 2011 im<br />

Bereich CAD/CAM tätig<br />

Das schwierige Thema „Digitalisierung“<br />

wird in der Branche<br />

höchst kontrovers diskutiert.<br />

Viele erkennen die Vorteile <strong>und</strong> wirtschaftlichen<br />

Nutzen darin. Andere befürchten<br />

hingegen, <strong>das</strong>s für <strong>das</strong> Handwerk<br />

die Zeit abläuft. Zumal wir uns<br />

dem immer größer werdenden wirtschaftlichen<br />

Druck durch „Auslands“-<br />

<strong>und</strong> „Billig-Zahnersatz“ stellen müssen.<br />

Aber können wir Zahntechniker mit<br />

Zahnersatz „Made in Germany“ da<br />

„<br />

noch mithalten?<br />

Vom Zahntechniker<br />

zum Zahndesigner<br />

“<br />

Meiner Meinung nach nicht. Mit unserer<br />

Handwerkskunst können wir gegenüber<br />

„Dumping-Arbeiten“ nichts ausrichten.<br />

Unsere einzige Chance liegt darin,<br />

unser großes handwerkliches Knowhow<br />

mit den neuen digitalen Techniken<br />

zu verbinden, um so unseren „Arbeits-<br />

Workflow“ zu optimieren. Auch gibt es<br />

in unserer Branche einen großen Mangel<br />

an qualifizierten Zahntechnikern,<br />

ausgelöst durch die eher schlechten finanziellen<br />

Aussichten – wir befinden<br />

uns in einer Spirale, welche sich immer<br />

weiter nach unten bewegt. Falls wir<br />

nicht rechtzeitig gegensteuern, wird<br />

dies den Existenzverlust bedeuten.<br />

Darin liegt nur einer der Gründe, weshalb<br />

ich CAD/CAM nicht als Konkurrent<br />

zum klassischen Handwerk sehe. Es ist<br />

vielmehr eine Ergänzung <strong>und</strong> Weiterentwicklung<br />

des Handwerks. Damit bin<br />

ich in der Lage, Arbeiten wie beispielsweise<br />

Einzelkronen, mehrgliedrige,<br />

komplexe Brücken oder Langzeitprovisorien<br />

am Computer zu designen <strong>und</strong><br />

spannungsfrei von der CNC-Maschine<br />

fräsen zu lassen. Im klassischen Handwerk<br />

kann <strong>das</strong> oftmals zu Fehlern führen.<br />

Aber <strong>das</strong> althergebrachte Zahntechnik-Fachwissen<br />

ist unabdingbar für<br />

CAD/CAM. Nur so sind wir in der Lage,<br />

perfekte Arbeiten herzustellen. Eine der<br />

nächsten Neuerungen wird der Modellguss<br />

sein, den wir schon heute in<br />

den CAD-Systemen konstruieren <strong>und</strong><br />

in naher Zukunft fräsen können.<br />

Bislang habe ich in persönlichen Gesprächen<br />

mit meinen Kollegen immer<br />

wieder festgestellt, <strong>das</strong>s noch ein enormes<br />

Defizit an Fachwissen bei<br />

CAD/CAM vorliegt. Sehr geringe Fortbildungsangebote<br />

unterstützen diese<br />

Situation noch.<br />

30 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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Aktuell<br />

Die CAD/CAM-Weisen<br />

e Eine über CAD/CAM<br />

konstruierte <strong>und</strong> per<br />

CNC-Maschine gefräste<br />

viergliedrige Co-Cr-<br />

Vollverblendbrücke<br />

e Die Brücke, ganz klassisch<br />

verblendet, <strong>und</strong> nun<br />

fertig, um sie dem Patienten<br />

einzusetzen<br />

c Die nächste Neuerung im<br />

Bereich CAD/CAM, der<br />

gefräste Co-Cr-Modellguss<br />

Welche Möglichkeiten habe ich als<br />

Zahntechniker, verstärkt an digitalen<br />

Prozessen teilzunehmen? Als erstes generell<br />

durch eigenes Engagement <strong>und</strong><br />

den Willen, sich für weitere neue Arbeitsmethoden<br />

zu begeistern <strong>und</strong> sich<br />

ihnen keinesfalls zu verschließen. Der<br />

einfachste Zugang zu CAD/CAM besteht<br />

im Besuch von Vorträgen. So bekommt<br />

man einen Eindruck davon, was<br />

sich hinter dem Begriff verbirgt. Bei allgemeinen<br />

zahntechnischen Veranstaltungen<br />

kann ich erste Kontakte mit Herstellern<br />

knüpfen. Ich empfehle, <strong>das</strong><br />

Augenmerk auf Dental Wings, ExoCad,<br />

3Shape <strong>und</strong> Sirona zu richten, da diese<br />

im Raum Mitteleuropa meiner Meinung<br />

nach Marktführer sind <strong>und</strong> deren Systeme<br />

am weitesten verbreitet sind.<br />

Bei einschlägigen Veranstaltungen habe<br />

ich die Möglichkeit, mich bei diesen<br />

Herstellern nach Schnupper-Kursen<br />

<strong>und</strong> Demo-Versionen der CAD zu erk<strong>und</strong>igen,<br />

um die Systeme testen zu<br />

können.<br />

Mit Hilfe befre<strong>und</strong>eter Kollegen, welche<br />

in diesem Bereich tätig sind, ergeben<br />

sich oft erste Berührungspunkte mit der<br />

Materie. Auch die Handwerkskammern<br />

bieten Kurse an, die sich mit<br />

diesem Thema auseinandersetzen.<br />

Natürlich gibt es<br />

dort auch Schulungen in der<br />

CNC-Technik, die für andere<br />

Berufe angeboten werden.<br />

Aber auch davon kann ich<br />

als Zahntechniker sehr profitieren<br />

<strong>und</strong> vieles lernen.<br />

In diesem Zug möchte ich<br />

auch an die Handwerkskammern<br />

<strong>und</strong> die Berufsschulen<br />

appellieren, in die<br />

Lehrpläne der Auszubildenden verstärkt<br />

die digitalen Technologien einfließen<br />

zu lassen – in der Theorie sowie<br />

in der Praxis der Gesellenprüfung. Momentan<br />

wird dieses Thema meist erst<br />

bei der Meisterprüfung relevant. Meiner<br />

Ansicht nach ist dies viel zu spät.<br />

Wenn ich in die Zukunft sehe, erkenne<br />

ich, <strong>das</strong>s die Zahntechnik sich im Lauf<br />

der nächsten Jahre ganz entscheidend<br />

weiterentwickeln wird. Einer der nächsten<br />

Schritte wird die „digitale Zahnarzt-<br />

Praxis“ sein, was auch unseren Beruf<br />

verändern wird. Aus Zahntechnikern<br />

werden „Zahndesigner“. Digitale Fertigungstechnik<br />

wird kombiniert mit klassischer<br />

Handwerkskunst, <strong>und</strong> der Beruf<br />

erhält dadurch eine interessante, attraktive<br />

wirtschaftliche Aufwertung. n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Florian Möller<br />

Form for Function GmbH<br />

Wilhelminenstraße 25<br />

64283 Darmstadt<br />

E-Mail zt.florian.moeller@gmail.com<br />

32 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Leserforum<br />

Aktuell<br />

Leserforum<br />

Großes Lob<br />

für CAD/CAM-Serie<br />

DER SICHERE WEG<br />

HIGH DEFINITION<br />

SEITENZÄHNE HMP ® -N<br />

Highly Modified Polymer-Network<br />

Zuschrift zum Artikel von<br />

Ztm. Alexander Walz „Wo finde ich im<br />

dunklen Raum den Lichtschalter ?“,<br />

erschienen in der Februar-Ausgabe,<br />

Seite 12. Dieser Artikel ist der erste Teil<br />

unserer neuen Reihe, in der sich<br />

Zahntechnik-Kollegen zum Thema<br />

Digitalisierung äußern.<br />

Hiermit möchte ich mich für den überaus<br />

treffenden Beitrag bedanken. Dieser<br />

Kollege spricht die Meinung vieler meiner<br />

täglich an der „zahntechnischen Front“<br />

kämpfenden Fre<strong>und</strong>e <strong>und</strong> auch mich ehrlich<br />

an.<br />

Wir alle lieben diesen schönen Beruf <strong>und</strong><br />

sind unser aller Glückes Schmied. So war<br />

es Balsam für unsere berufliche Einstellung,<br />

diesen als Seitenhieb in Richtung „alles<br />

verkaufen wollender Dentalzulieferindustrie“<br />

zu verstehenden Beitrag zu lesen.<br />

Eventuell wird somit seitens der einen oder<br />

anderen uns ja so wohlwollend gestimmten<br />

Zulieferer erkannt, uns keine vorher nie<br />

dagewesenen Probleme <strong>und</strong> deren „einfache<br />

<strong>und</strong> wirtschaftliche“ Lösung mehr<br />

verkaufen zu müssen.<br />

Die Lösung: Die wirklich erfolgversprechenden<br />

Dinge, die uns durchaus positiv<br />

stimmen könnten, liegen in der Einfachheit,<br />

im „Weglassen“ (natürlich nicht<br />

ohne Weiterentwicklung ...) <strong>und</strong> uns zum<br />

besseren als den bisherigen Erfolg führenden.<br />

Vergleichen Sie die Entwicklung mit einer<br />

Art Evolution – die Natur ist doch tagtäglich<br />

unser Vorbild, auch unser Kräftereservoir.<br />

Hoffentlich wird Ihr, mit Sicherheit<br />

auch durch Anzeigen unserer Industriefre<strong>und</strong>e<br />

mitfinanziertes „<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>“ (ist<br />

ja selbstverständlich…), auch weiterhin den<br />

journalistischen Mut haben, solch kritische<br />

Beiträge zu drucken.<br />

Mögen positive Effekte dadurch erzielt werden.<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 33 www.merz-<strong>dental</strong>.de


Aktuell<br />

Gold, Silber <strong>und</strong> Bronze für talentierte Azubis<br />

Gysi-Preis 2013<br />

Gold, Silber <strong>und</strong> Bronze<br />

für talentierte Azubis<br />

Die Sieger des<br />

Nachwuchswettbewerbs<br />

des VDZI stehen fest. Ihre<br />

Medaillen <strong>und</strong> Urk<strong>und</strong>en<br />

bekamen sie auf der<br />

Internationalen Dental-<br />

Schau in Köln überreicht<br />

c Die Medaillengewinner<br />

des Gysi-Preises 2013: Im<br />

zweiten Ausbildungsjahr<br />

(untere Reihe) siegte Rudolf<br />

Reil junior vor Magdalena<br />

Ammer (links) <strong>und</strong> Lena<br />

Stallbaum. Auf Platz eins im<br />

dritten Ausbildungsjahr<br />

(mittlere Reihe) kam Marco<br />

Mersmann (Mitte) vor<br />

Roman Wolf (links) <strong>und</strong> Phil<br />

Beck. Im vierten Ausbil -<br />

dungsjahr (oben) gewann<br />

Ferdi Kollcaku vor Karina<br />

Brandner (links) <strong>und</strong> Susan<br />

Gawliczek.<br />

Im zweiten Ausbildungsjahr gehen<br />

die Medaillen an Rudolf Reil junior<br />

von der Zahntechnik Reil in Nabburg<br />

für die Siegerarbeit. Magdalena Ammer<br />

von der dent esthetica Zahntechnik<br />

Hacker in Garmisch-Partenkirchen<br />

erhält die Auszeichnung für die zweitbeste<br />

Arbeit. Den dritten Platz belegt<br />

Lena Stallbaum aus dem Dentalstudio<br />

Sankt Augustin in Sankt Augustin.<br />

Auf Platz eins im dritten Ausbildungsjahr<br />

kommt Marco Mersmann vom Labor Bornemann<br />

in Laer. Roman Wolf vom Zahntechnik<br />

Reil in Nabburg belegt den zweiten<br />

Platz, Phil Beck von Preidl Dental<br />

Technik in Heilbronn Platz drei.<br />

Die Goldmedaille im vierten Ausbildungsjahr<br />

geht an Ferdi Kollcaku vom<br />

Labor Ronald Lange in Bous. Silber<br />

gewinnt Karina Brandner von der Ballhorn<br />

Zahntechnik in Erlangen. Mit Bronze<br />

wird Susan Gawliczek von der Avantgarde<br />

Dentaltechnik in Leipzig ausgezeichnet.<br />

Die Jury-Vorsitzende Monika Dreesen-<br />

Wurch, stellvertretende Obermeisterin<br />

der Innung Hamburg <strong>und</strong> Schleswig-Holstein,<br />

sprach bei der<br />

Preisverleihung in Köln allen Teilnehmern<br />

Anerkennung dafür<br />

aus, <strong>das</strong>s sie sich dem Gysi-<br />

Wettbewerb gestellt haben. „Insgesamt<br />

haben Sie alle herausragende<br />

praktische Leistungen<br />

erbracht. Unser Dank gilt auch<br />

den Ausbildungsbetrieben, die<br />

Sie zur Teilnahme am Gysi-Preis<br />

ermutigt <strong>und</strong> bei der Anfertigung<br />

der Arbeiten unterstützt<br />

haben“, so Dreesen-Wurch. n<br />

f Teilnehmer des Wettbewerbs<br />

34 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Implantologen <strong>und</strong> Zahntechniker machen gemeinsame Sache<br />

Aktuell<br />

10. internationaler Jahreskongress der DGOI im September in München<br />

Implantologen <strong>und</strong> Zahntechniker<br />

machen gemeinsame Sache<br />

Die Patienten sehen<br />

nicht die Implantate<br />

des Implantologen,<br />

sondern die Zähne des<br />

Zahntechnikers.“ Implantologe<br />

Dr. Georg<br />

Bayer, Präsident der<br />

Deutschen Gesellschaft<br />

für Orale Implantologie<br />

(DGOI), bringt es auf<br />

den Punkt. Die Osseointegration<br />

inserierter<br />

Implantate ist ein weitgehend<br />

beherrschbarer<br />

<strong>und</strong> vorhersagbarer<br />

Vorgang. Das Können<br />

erfahrener <strong>und</strong> gut ausgebildeter<br />

Implantologen<br />

sowie ausgereifte<br />

Technik haben dafür die Gr<strong>und</strong>lagen<br />

geschaffen. Als Folge hat sich der Fokus<br />

vom chirurgischen auf den prothetischen<br />

Aspekt verlagert, denn<br />

der implantologische Langzeiterfolg<br />

hängt entscheidend ab von der<br />

patientenspezifischen prothetischen<br />

Versorgung. „Daher ist meine Empfehlung“,<br />

so Dr. Bayer, „den Zahntechniker<br />

stärker in den Therapieverlauf einzubinden.<br />

Denn in der Regel zeigt es<br />

sich schon im Planungsprozess, welche<br />

Lösungswege sich anbieten <strong>und</strong><br />

welcher davon der für den Patienten<br />

vorteilhafteste ist.“<br />

Damit kommt der Zahntechnik im Querschnittsfach<br />

Implantologie eine entscheidende<br />

Rolle zu, die jedoch ebenso<br />

einen erfahrenen <strong>und</strong> gut ausgebildeten<br />

Zahntechnikermeister erfordert.<br />

Der Verband Deutscher Zahntechniker-<br />

Innungen, VDZI, <strong>und</strong> die DGOI haben<br />

deshalb eine neue Kooperation begründet.<br />

Beim Jahreskongress der DGOI<br />

im September steht der Samstag ganz<br />

im Zeichen der Implantatprothetik. Seite<br />

an Seite spannen auf dem – erstmalig<br />

– gemeinsamen Mainpodium Zahnärzte<br />

<strong>und</strong> Zahntechniker den Themenbogen<br />

von der Planung über die<br />

Umsetzung bis hin zur Komplikationsbewältigung.<br />

Das Programm entstand<br />

unter der Leitung von Dr. Paul Weigl von<br />

der Universität Frankfurt am Main, Referent<br />

in der DGOI für Dentale Technologie,<br />

in enger Zusammenarbeit mit<br />

Ztm. Dominik Kruchen. Dieser ist VDZI-<br />

Vorstandsmitglied <strong>und</strong> zuständig für<br />

die interdisziplinäre Zusammenarbeit.<br />

„Es ist interessant für uns Zahntechniker,<br />

die Vorgehensweise des Zahnmediziners<br />

näher erläutert zu bekommen<br />

<strong>und</strong> umgekehrt. Beide Berufe können<br />

viel voneinander lernen, die Zusammenarbeit<br />

dadurch intensivieren <strong>und</strong><br />

die Qualität der Versorgungen für den<br />

Patienten weiter erhöhen“, so seine<br />

Überzeugung.<br />

Uwe Breuer, Präsident des VDZI, betont:<br />

„Ich erwarte mir einen spannenden Dialog<br />

zwischen Implantologen <strong>und</strong> Zahntechnikern,<br />

der – ganz im Sinn der Kooperation<br />

mit der DGOI – auf gleicher<br />

Augenhöhe geführt wird. Mit seiner Erfahrung<br />

<strong>und</strong> seinem Wissen kann der<br />

Zahntechniker seinen Zahnarzt bereits<br />

ab der Planung zu einem hoch zufriedenen<br />

Patienten <strong>und</strong> damit zum Praxiserfolg<br />

verhelfen. Die Experten als<br />

Team – ein gutes Signal für alle Patienten.“<br />

n<br />

i www.dgoi.info<br />

i www.vdzi.de<br />

e Auf der IDS stellten die<br />

Verbandsvertreter die neue<br />

Kooperation vor, von links:<br />

VDZI-Präsident Uwe Breuer,<br />

Ztm. Dr. Peter Finke, DGOI-<br />

Präsident Dr. Georg Beyer<br />

<strong>und</strong> Ztm. Dominik Kruchen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 35


Aktuell<br />

Zusammenarbeit <strong>und</strong> Austausch<br />

„Forum Zahntechnikerinnen" jetzt bei Dentista Club<br />

Zusammenarbeit<br />

<strong>und</strong> Austausch<br />

d Annette von<br />

Hajmasy:<br />

„Netzwerken<br />

gehört zum<br />

beruflichen Alltag“<br />

Das „Forum Zahn -<br />

technikerinnen“ im<br />

Dentista Club ist zum<br />

Jahresbeginn gestartet<br />

<strong>und</strong> findet sowohl bei<br />

Zahnärztinnen als<br />

auch bei Zahntechni -<br />

kerinnen positive<br />

Resonanz.<br />

Etliche Laborchefinnen wünschten<br />

sich eine eigene Plattform zum<br />

Erfahrungsaustausch. Da gute<br />

Kontakte zwischen Zahntechnikerinnen<br />

<strong>und</strong> dem Dentista Club bestanden,<br />

hat sich nun unter dem Dach des Dentista<br />

Clubs ein „Forum Zahntechnikerinnen“<br />

etabliert. „Es gibt vieles Verbindende<br />

zwischen den Zahntechnikerinnen<br />

<strong>und</strong> uns Zahnärztinnen“, sagt<br />

Dr. Susanne Fath, Präsidentin des Dentista<br />

Clubs. „Stichworte sind neben<br />

fachlichen Schnittstellen beispielsweise<br />

Selbständigkeit, Unternehmensführung,<br />

auch die Vereinbarkeit<br />

von Beruf <strong>und</strong> Familie.“ Die Zusammenarbeit<br />

entspräche zudem den Zielen<br />

des Dentista Clubs, die Kommunikation<br />

<strong>und</strong> Kooperation mit assoziierten<br />

Berufen zu fördern. „Wir rücken ein<br />

wenig zusammen <strong>und</strong> machen in unseren<br />

Strukturen Platz für die Mitglieder<br />

des Forums Zahntechnikerinnen“,<br />

so Dr. Fath. So gibt es ab sofort einen<br />

eigenen Bereich im Journal Dentista,<br />

aber auch auf der Website des Clubs.<br />

Das Angebot wird im Rahmen einer anstehenden<br />

Umstrukturierung der Website<br />

in den nächsten Wochen auf- <strong>und</strong><br />

ausgebaut.<br />

Gründungs-Vorsitzende des Forums<br />

Zahntechnikerinnen <strong>und</strong> in dieser Funktion<br />

Mitglied des Vorstands des Dentista<br />

Clubs ist die Kölner Zahntechnikmeisterin<br />

Annette von Hajmasy – dl-Lesern<br />

auch als Fachautorin bekannt.<br />

„Interessant <strong>und</strong> hilfreich“<br />

„Zusammenarbeit ist in den Fokus moderner<br />

prothetischer Behandlungskonzepte<br />

gerückt“, sagt sie, „sich in<br />

einem Netzwerk auszutauschen, in<br />

Qualitätszirkeln fortzubilden, spannende<br />

Themen in die Öffentlichkeit zu<br />

tragen, auch, über Beruf <strong>und</strong> Berufung<br />

zu diskutieren – all <strong>das</strong> sind Angebote,<br />

die für Zahnärztinnen ebenso interessant<br />

<strong>und</strong> hilfreich sind wie für uns<br />

Zahntechnikerinnen. Dass wir dies nun<br />

auch verstärkt miteinander umsetzen<br />

können, macht es noch spannender!“<br />

Netzwerken gehöre zum beruflichen<br />

Alltag, in einer Gruppe Gleichgesinnter<br />

bilden sich besonders nachhaltig<br />

Synergien. „Die Zahnärztinnen leben<br />

diese Art Forum bereits: Unter Kolleginnen<br />

gibt es andere Themen, andere<br />

Sichtweisen, andere Ziele – <strong>und</strong><br />

<strong>das</strong> Miteinander hat eine andere Qualität.“<br />

Es gebe viele Schnittstellen bei<br />

Zahnärztinnen <strong>und</strong> Zahntechnikerinnen<br />

<strong>und</strong> damit viele Themen, um die<br />

jeweiligen Sichtweisen <strong>und</strong> Erfahrungen<br />

kennenzulernen <strong>und</strong> miteinander<br />

zu wachsen.<br />

n<br />

Fotolia © cornelius<br />

36 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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Events<br />

Risiko Internet<br />

dl-Experten-Chat zu Social Media, Apps, Onlinebanking, E-Mails, Datenklau<br />

Risiko Internet<br />

Das Internet ist allgegenwärtig. Wir chatten, telefonieren <strong>und</strong><br />

shoppen 24 St<strong>und</strong>en lang über World Wide Web. Das virtuelle<br />

Netz ist in jedem Lebensbereich präsent – begeisternd, aber<br />

auch gefährlich. Wo Gefahren lauern, <strong>das</strong> können Sie am<br />

Dienstag, 7. Mai, unter www.experten-im-chat.de erfahren.<br />

Wir informieren uns über <strong>das</strong> Tagesgeschehen,<br />

über wissenschaftliche<br />

Themen <strong>und</strong> über<br />

Produkte. Onlinebanking <strong>und</strong> Versicherungsabschlüsse<br />

im Internet sind heute<br />

für viele Bürger schon alltäglich. Die<br />

<strong>Menschen</strong> verlieben sich online <strong>und</strong><br />

auch Ehescheidungen können von den<br />

Parteien schon im weltweiten Netz verhandelt<br />

werden. Man verabredet sich<br />

übers Internet, plauscht am Abend noch<br />

ein wenig über Social Media-Plattformen<br />

<strong>und</strong> bucht ganz selbstverständlich<br />

auch seinen Urlaub online.<br />

Das Internet ist eine faszinierende, aber<br />

auch eine gefährliche Technologie.<br />

Schon beim Einkauf von Alltagsprodukten<br />

macht sich bei manchen K<strong>und</strong>en<br />

Skepsis breit. Viele Internet-Nutzer<br />

fürchten sich auch vor Betrügern. Worauf<br />

muss man beim Shoppen achten?<br />

Wie können Käufer sich bei Internet-<br />

Auktionen schützen? Mit Siegeln für geprüfte<br />

Shops versucht man, Verbrauchern<br />

Anhaltspunkte zu liefern, an denen<br />

sie sichere Shops erkennen<br />

können. Aber ist <strong>das</strong> wirklich ein guter<br />

Schutz vor Betrügern? Und was ist mit<br />

Shops im Ausland – sollte man bei denen<br />

bestellen? Trotz aller Vorsicht sitzen<br />

die Käufer am Ende betroffen da,<br />

wenn von der Ware <strong>und</strong> vom Verkäufer<br />

keine Spur vorhanden ist, <strong>und</strong> fragen<br />

sich, wie sie wenigstens ihr Geld zurückbekommen.<br />

Wer beurteilt hier wen?<br />

Hilfreich scheinen auf den ersten Blick<br />

die Vergleichsportale, die es für die verschiedensten<br />

Branchen im Internet gibt.<br />

Die Idee ist erst einmal überzeugend:<br />

Handel, Ärzte <strong>und</strong> Tourismusanbieter<br />

werden von K<strong>und</strong>en, Patienten <strong>und</strong> Reisenden<br />

öffentlich beurteilt. Sogar eine<br />

zweite Zahnarztmeinung kann man neuerdings<br />

unter www.2te-zahnarztmeinung.de<br />

einholen. Das soll Patienten<br />

die Chance geben, ihrer Entscheidung<br />

für oder gegen einen Anbieter mithilfe<br />

der Meinungen anderer Verbraucher eine<br />

solide Gr<strong>und</strong>lage zu geben. Doch<br />

funktioniert <strong>das</strong> wirklich? Kann man<br />

den Vergleichsportalen im World Wide<br />

Web überhaupt trauen? Sind diese Portale<br />

solide? Und wer schreibt die ganzen<br />

Bewertungen? Könnten die guten<br />

nicht auch von den Anbietern selbst<br />

stammen? Und die schlechten von den<br />

Mitbewerbern?<br />

38 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


CHARMING Dentalprodukte<br />

EASY Mod Serie Wachse für die junge Generation<br />

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Zahntechnikerin Lütgen Dental<strong>labor</strong><br />

° Ich werwende die „Easy“ Modellier & Fräßwachse vom Charming Dentalprodukte seit Ende 2011. Die Wachse<br />

haben coole Farben <strong>und</strong> lassen sich hervorragend verarbeiten. Da ich seither nur positive Erfahrungen mit den<br />

Produkten von Charming gemacht habe, kann ich die jedem weiter empfehlen!<br />

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Risiko Internet<br />

Events<br />

Achtung: Betrüger!<br />

Der Gesetzgeber versucht mit verbraucherorientierten<br />

Neuerungen speziell die<br />

Internet-Nutzer <strong>und</strong> Onlinekäufer zu<br />

schützen. So muss inzwischen vor dem<br />

Einkauf noch einmal explizit darauf hingewiesen<br />

werden, <strong>das</strong>s nun ein kostenpflichtiger<br />

Kauf vereinbart wird. Doch<br />

kann man Käufer mit solchen Maßnahmen<br />

schützen? Etwa vor Betrügern, die<br />

im digitalen Netz ganz bewusst Abo-Fallen<br />

auslegen, um arglose Verbraucher hineinzulocken,<br />

von denen dann für eine<br />

oft genug irrelevante Dienstleistung ein<br />

saftiger Preis verlangt wird. Wie kann<br />

man sich davor schützen? Und was ist zu<br />

tun, wenn eine der berüchtigten Abo-Fallen<br />

trotz aller Vorsicht zugeschnappt ist?<br />

Der Schutz persönlicher Daten<br />

Immer wieder fragen Verbraucher nach<br />

dem Schutz ihrer persönlichen Daten,<br />

zum Beispiel beim<br />

Onlineabschluss einer<br />

Versicherung.<br />

Insbesondere um<br />

die Geheimzahlen<br />

für die Bankkonten<br />

sorgen sich viele.<br />

Mit neuen Vorsichtsmaßnahmen<br />

möchten Verbraucher<br />

sich schützen.<br />

Doch was hat Aussicht<br />

auf Erfolg? Ist<br />

es zum Beispiel sicher,<br />

sich die Transaktionsnummer fürs<br />

Onlinebanking per SMS aufs Handy schicken<br />

zu lassen? Und wie kann man seinem<br />

Versicherer risikofrei Daten übermitteln?<br />

Apps, Banking <strong>und</strong><br />

Versicherungen – wie geht<br />

man auf Nummer sicher?<br />

Ein ganz neues Gefahrenfeld sind die beliebten<br />

Apps für iPhone <strong>und</strong> andere<br />

Smartphones. Mit dem schicken, hilfreichen<br />

oder witzigen Nutzen dieser kleinen<br />

Anwendungen verbindet sich allerdings<br />

oft deren unerwünschte Fähigkeit, Daten<br />

über den Nutzer zu sammeln. Und dann<br />

können die Apps den aktuellen Aufenthaltsort,<br />

persönliche Nachrichten oder<br />

individuelle Informationen an den Hersteller<br />

der App senden. Längst nicht jede<br />

App missbraucht <strong>das</strong> Vertrauen der<br />

Nutzer. Doch welche Apps sind gefährlich?<br />

Ganz persönlich ist’s<br />

nicht immer gut<br />

Auch im zwischenmenschlichen Bereich<br />

ist <strong>das</strong> Internet ein zweischneidiges<br />

Schwert. Einerseits hält es die<br />

<strong>Menschen</strong> in Verbindung, stiftet Beziehungen<br />

<strong>und</strong> hilft, <strong>Menschen</strong> wiederzufinden,<br />

die man früher einmal kannte.<br />

Andererseits ist <strong>das</strong> Cybermobbing –<br />

<strong>das</strong> Mobbing im Internet oder via Mobiltelefon<br />

– ein Thema, <strong>das</strong> immer mehr<br />

<strong>Menschen</strong> bewegt. Wie kann man sich<br />

wehren, wenn man im Internet belästigt,<br />

bedrängt oder diffamiert wird? Sollte<br />

man besser gleich auf Facebook <strong>und</strong><br />

Co. verzichten, damit man weiter in Frieden<br />

leben kann?<br />

Am Telefon <strong>und</strong> im Chat<br />

sitzen für Sie:<br />

c Olaf Pursche, Ressortleiter des Sicherheits-Centers<br />

bei der Redaktion<br />

Computer Bild<br />

c Andreas Mayer, Kriminaldirektor, Geschäftsführer<br />

der Zentralen Geschäftsstelle<br />

Polizeiliche Kriminalprävention<br />

der Länder <strong>und</strong> des B<strong>und</strong>es, Stuttgart<br />

c Peter Wittmann, Experte im E-Business-Bereich<br />

bei den Ergo Direkt Versicherungen,<br />

Fürth<br />

Reichen Sie Ihre Fragen ein:<br />

am 7. Mai unter www.experten-imchat.de<br />

<strong>und</strong> lesen Sie die Antworten dazu<br />

von 18 bis 19 Uhr!<br />

n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 41


Events<br />

Okklusion, Digitalisierung <strong>und</strong> neue Materialien<br />

42. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie in Böblingen<br />

Okklusion, Digitalisierung<br />

<strong>und</strong> neue Materialien<br />

Digital oder analog – wo<br />

bleibt die Okklusion?“<br />

Damit beschäftigt sich<br />

die „Arbeitsgemeinschaft<br />

Dentale Technologie“ e.V.<br />

während der Jahres -<br />

tagung vom 30. Mai bis<br />

1. Juni in der Kongress -<br />

halle in Böblingen.<br />

Die Referenten widmen sich der<br />

Bedeutung der Okklusion <strong>und</strong><br />

ihrer Schlüsselfunktion vor dem<br />

Hintergr<strong>und</strong> der Digitalisierung. Im Fokus<br />

steht dabei: Der technische Fortschritt<br />

darf nicht dazu führen, Gr<strong>und</strong>lagen<br />

der prothetischen Versorgung außer<br />

Acht zu lassen. Weitere Themen<br />

sind die mögliche Verarbeitung neuer<br />

Materialien wie Hochleistungspolymere<br />

<strong>und</strong> Hybridkeramiken sowie die digitale<br />

intraorale Abformung.<br />

Komplexes<br />

Vortragsprogramm<br />

wird die Anforderung an absolute Biokompatibilität<br />

voll erfüllt. Nun nützt<br />

man dieses Material in geringfügig geänderter<br />

Zusammensetzung auch zahnmedizinisch.<br />

Im Vortrag wird bei diesem<br />

Einsatzgebiet noch die Frage nach der<br />

Verträglichkeit im M<strong>und</strong>e des Patienten<br />

geklärt. Wie verhält sich dieses Material<br />

im pH Wert der M<strong>und</strong>flora?<br />

e Die duale Netzwerk -<br />

struktur der Hybridkeramik<br />

Enamic<br />

e Die Vorteile des<br />

Materials – Kaukraft -<br />

verteilung Pufferfunktion<br />

MSC. Muzaffer Bajwa <strong>und</strong> Ztm. Jürgen<br />

Freitag klären in ihrem Vortrag über<br />

„die korrekte Verarbeitung von Hochleistungs-Polymeren<br />

in Labor <strong>und</strong> Praxis“<br />

zunächst die Frage, was unter einem<br />

Hochleistungspolymer zu verstehen<br />

ist. Als Beispiel wird Bio Hpp (Firma<br />

Bredent) angeführt, <strong>das</strong> in die Gruppe<br />

der Polyether Ether Keton Materialien<br />

(Peek) einzuordnen ist. Polyether Ether<br />

Keton wird in der Humanmedizin seit<br />

über 15 Jahren als Material für künstliche<br />

Herzklappen verwendet. Zudem<br />

wird es für Fingersplints <strong>und</strong> Ostheosyntheseplatten<br />

angewendet. Somit<br />

Mit „Hybridkeramik – einer neuen Werkstoffklasse“<br />

befasst sich Zt. Jens Richter<br />

aus Rochlitz in seinem Vortrag. Er<br />

will die Rolle der neuen Hybridkeramik<br />

untersuchen sowie Möglichkeiten <strong>und</strong><br />

Grenzen aufzeigen. Es stellt sich die Frage,<br />

so der Referent, „ob wir noch mehr<br />

keramische Werkstoffe für die Einzelrestauration<br />

benötigen oder ob die Hybridkeramik<br />

die Chance bietet, die neuen<br />

Herausforderungen an keramische<br />

Restaurationen zu meistern? Ist diese<br />

Keramikgeneration wirtschaftlich? Wo<br />

ist sie anwendbar? Wie ist die Verarbeitung<br />

<strong>und</strong> wie sieht es mit den Belastungswerten<br />

aus?“ Um die logische<br />

Konsequenz der Entwicklung einer Hybridkeramik<br />

zu verstehen, so der Referent,<br />

muss man auf die Entwicklung der<br />

<strong>dental</strong>en Keramiken in Zusammenhang<br />

mit dem natürlichen Dentin zurückbli-<br />

42 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Events<br />

cken. Betrachtet man <strong>das</strong> Elastizitätsmodul<br />

(Werte aus Spannungs- <strong>und</strong> Dehnungswerten<br />

zur Biegefestigkeitsmessung)<br />

des natürlichen Dentins (15-30 GPa)<br />

im Vergleich zu bewährten Materialien bemerkt<br />

man, <strong>das</strong>s die Entwicklung der <strong>dental</strong>en<br />

Keramiken sich weit von dem natürlichen<br />

Vorbild Dentin entfernt hat. Nur die<br />

Hybridkeramik Enamic der Vita Zahnfabrik<br />

liegt im Bereich des natürlichen Dentins.“<br />

(siehe auch unsere Fotos)<br />

Ztm. Thomas Jobst befasst sich in seinem<br />

Referat mit der Frage „Ist Okklusion mit<br />

CAD/CAM überhaupt möglich?“, <strong>und</strong> Andreas<br />

Kunz eruiert <strong>das</strong> Thema „Funktion in<br />

der Implantatprothetik – wo bleibt der<br />

Zahntechniker?“ Mit <strong>dental</strong>er Fotografie<br />

befasst sich Ztm. Wolfgang Weisser. Weitere<br />

renommierte Referenten sind Enrico<br />

Steger, Ztm. Herbert Thiel, Ztm. Andreas<br />

Hoffmann, Ztm. Bernhard Egger <strong>und</strong> viele<br />

andere. Das vollständige, wieder überaus<br />

komplexe <strong>und</strong> hochkarätige Fortbildungsprogramm<br />

finden Sie unter www.ag-<strong>dental</strong>e-technologie.de.<br />

nach Prof. Sato<br />

Workshops <strong>und</strong> Festvortrag<br />

Am Donnerstagvormittag gibt es sieben<br />

Workshops, die je vier Fortbildungspunkte<br />

erhalten. Am Freitag wird Professor<br />

Francois Duret den Festvortrag unter dem<br />

Titel „History of Dental CAD/CAM“ halten.<br />

Die thematische Verknüpfung moderner<br />

Entwicklungen mit den unabdingbaren<br />

Gr<strong>und</strong>prinzipien der zahnärztlichen Prothetik<br />

verspricht eine spannende Veranstaltung<br />

zu werden. Neben allen fachlichen<br />

Diskussionen haben die Teilnehmer auf der<br />

Get-Together-Party am Donnerstagabend<br />

Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre<br />

mit Fre<strong>und</strong>en <strong>und</strong> Kollegen zu unterhalten.<br />

Gleiches gilt für den Freitagabend,<br />

den die Gäste mit einem guten Essen<br />

im Kloster Bebenhausen ausklingen<br />

lassen können.<br />

n<br />

Anmeldung:<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Dentale Technologie e.V.<br />

Katrin Stockburger<br />

Hartmeyerstraße 62<br />

72076 Tübingen<br />

E-Mail info@ag-<strong>dental</strong>e-technologie.de<br />

Internet www.ag-<strong>dental</strong>e-technologie.de.<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 43<br />

Gehen Sie auf Spurensuche <strong>und</strong> identifizieren Sie mit Hilfe<br />

der Indikatorfolie nach Prof. Sato okklusale Interferenzen.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Mehr Informationen erhalten Sie unter:


Events<br />

Dank „Probefahrt“ sicher gehen<br />

c 40 Teilnehmer<br />

überzeugten sich bei<br />

Lubberich vom „Lächeln<br />

zum Mitnehmen“<br />

Mit Testeneers erleben Patienten keine bösen Überraschungen…<br />

Dank „Probefahrt“ sicher gehen<br />

Wie eine zukünftige Versorgung<br />

mit Veneers bzw. Kronen aussehen<br />

kann, erfuhren zwei<br />

Patienten live bei einer Fortbildungsveranstaltung<br />

für Zahnärzte im Labor<br />

Lubberich in Koblenz. Als lächeln2go-<br />

Partner <strong>und</strong> zertifiziertes Testeneers-<br />

Labor präsentierten die Lubberich-<br />

Geschäftsführer im Februar die Vor -<br />

gehensweise der „ästhetischen Probefahrt“<br />

bei zwei Patienten.<br />

40 Zahnärzte aus Koblenz, dem erweiterten<br />

Umfeld <strong>und</strong> sogar aus der<br />

Schweiz reisten an, um sich von Professor<br />

Dr. Michael Naumann, Berlin, über<br />

die Gr<strong>und</strong>idee der Testeneers zu informieren.<br />

Der praktizierende Zahnarzt<br />

nutzt die Kunststoffschalen <strong>und</strong> gibt damit<br />

nach eigener Aussage „dem Patienten<br />

eine Vision mit auf den Weg. Mit den<br />

auf den <strong>Zähnen</strong> aufgesetzten Schalen<br />

kann der Patient, ohne vorherige zahn-<br />

e Professor Dr. Naumann<br />

setzt Testeneers bei einzeln<br />

invertierten oder retrudiert<br />

stehenden Frontzähnen,<br />

beim Lückenstand in der<br />

Front, zu kurzen, verfärbten<br />

oder zu dunklen <strong>Zähnen</strong> ein,<br />

um Patienten eine visuelle<br />

Vorstellung zu geben, wie<br />

eine zukünftige Versorgung<br />

aussehen kann<br />

Bilder: Excellence25<br />

e Professor Dr. Naumann <strong>und</strong> Maurice Wiesmaier aus dem Labor Lubberich freuten<br />

sich über einen erfolgreichen Abend mit interessierten Zahnärzten<br />

44 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Zirkon- <strong>und</strong> GPS TM Abutments<br />

Perfektion natürlicher Ästhetik<br />

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90,00<br />

Euro<br />

90,00<br />

Euro<br />

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<br />

<br />

abgewinkelte<br />

<br />

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Gerade <strong>und</strong> 15° & 30°<br />

abgewinkelte GPS TM<br />

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Zirkon-Abutments mit Titanbasis<br />

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<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Abutment<br />

<br />

Abutment<br />

<br />

<br />

Abutment<br />

15°<br />

<br />

<br />

Abutment<br />

<br />

<br />

Abutment<br />

<br />

Abutment<br />

Abgewinkeltes<br />

<br />

Abutment<br />

<br />

Abutment<br />

(Plastik)<br />

<br />

GPS<br />

Abutment<br />

Abgewinkeltes<br />

GPS<br />

Abutment<br />

<br />

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Events<br />

Dank „Probefahrt“ sicher gehen<br />

c Ein schöneres Lächeln:<br />

Zu kurze Zähne werden mit<br />

Testeneers ausgeglichen<br />

e „Einfach einzusetzen wie<br />

Kontaktlinsen“, resümierte eine<br />

Zahnärztin nach dem Einbringen der<br />

hauchdünnen Kunststoffschalen<br />

e Die Teilnehmer freuten sich über die<br />

lockere Atmosphäre der Veranstaltung<br />

medizinische Behandlung, eine neue<br />

Ausstrahlung erleben <strong>und</strong> seiner Familie<br />

sowie seinen Fre<strong>und</strong>en zeigen, wie er<br />

zukünftig aussehen könnte.“<br />

Professor Dr. Naumann setzt die<br />

CAD/CAM-gefrästen Kunststoffschalen<br />

bei einzeln invertierten oder retrudiert<br />

stehenden Frontzähnen, beim Lückenstand<br />

in der Front, zu kurzen, verfärbten<br />

oder zu dunklen <strong>Zähnen</strong> ein. Auch<br />

zur Visualisierung des Verlaufs der marginalen<br />

Gingiva nach einer Korrektur<br />

<strong>und</strong> zum Abdecken von MOG-Klammern<br />

eignen sich die in drei Farben erhältlichen<br />

Testeneers. Wichtig sei „ eine diagnostische<br />

Klärung, was der Patient<br />

will.“ Mehr als 70 Prozent seiner Patienten<br />

lassen sich nach ihrer „ästhetischen<br />

Probefahrt“ definitiven Zahnersatz<br />

anfertigen. <strong>Von</strong> dem einfachen Einsatz<br />

der Testeneers überzeugten sich<br />

eine Zahnärztin sowie ein Zahnarzt aus<br />

dem Teilnehmerkreis, in dem sie selbst<br />

Hand anlegten <strong>und</strong> bei zwei Patienten<br />

die hauchdünnen Schalen mit einer Fixierung<br />

befestigten. „Sie sind genauso<br />

einfach einzusetzen wie Kontaktlinsen“,<br />

resümierte der Zahnmediziner. Und die<br />

beiden Patienten strahlten mit ihren Testeneers.<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.laecheln2go.de.<br />

n<br />

46 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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Arbeit unterstützen. Denn M<strong>und</strong>ges<strong>und</strong>heit gehört in beste Hände.<br />

heraeus-<strong>dental</strong>.com


Interview<br />

„Die wahre Stärke ausspielen“<br />

c Axel Klarmeyer, rechts,<br />

<strong>und</strong> sein Bego Medical<br />

Team freuten sich über<br />

einen regen Austausch<br />

von Meinungen <strong>und</strong><br />

Standpunkten – über 800<br />

Dental<strong>labor</strong>s hatten sich<br />

zu Gesprächen auf dem<br />

IDS-Stand angemeldet.<br />

Links Wolfgang Weisser<br />

von der dl-Redaktion.<br />

Gespräch auf der IDS mit Axel Klarmeyer, Geschäftsführer Bego Medical<br />

„Die wahre Stärke<br />

ausspielen“<br />

CAD/CAM war natürlich ein Haupt-<br />

Thema der IDS <strong>und</strong> auch auf dem Bego-<br />

Messestand. Mit Axel Klarmeyer,<br />

Geschäftsführer von Bego Medical,<br />

unterhielt sich Wolfgang Weisser in Köln.<br />

dl: Herr Klarmeyer, Sie sind erst vor Kurzem<br />

aus Chicago vom Midwinter-Meeting<br />

zurückgekommen, was gibt es Neues<br />

aus Übersee?<br />

Axel Klarmeyer: Das Midwinter-Meeting<br />

ist ja immer auch eine Art <strong>Vorschau</strong><br />

auf die IDS <strong>und</strong> es lassen sich entsprechend<br />

auch Trends ableiten. Auffällig<br />

war in Chicago die Vielzahl von Industrieunternehmen,<br />

die offensichtlich<br />

kurzfristig einen Einstieg in die<br />

CAD/CAM-Technologie suchen. Häufig<br />

bleibt es allerdings beim Angebot zum<br />

Kauf von Fräsanlagen, <strong>und</strong> nach einigen<br />

Jahren in diesem Marktsegment<br />

wissen wir nur allzu gut, <strong>das</strong>s es damit<br />

allein bei Weitem nicht getan ist. Die<br />

Labore erwarten völlig zu Recht, <strong>das</strong>s<br />

sie mit diesen neuen <strong>und</strong> hochdynamischen<br />

Techniken nicht alleine gelassen<br />

werden. Dies gilt auch für die betriebs-<br />

48 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


[Das aktuelle Buch]<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>-Adressbuch 2013/2014<br />

<br />

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Interview<br />

„Die wahre Stärke ausspielen“<br />

„<br />

Die Intraoral-Scanner<br />

werden in nicht allzu ferner<br />

Zukunft marktfähig<br />

wirtschaftlichen Aspekte, wo ich vielfach<br />

ein Verantwortungsbewusstsein<br />

der Hersteller gegenüber den Laboren<br />

vermisse.<br />

dl: Ist angesichts dieser CAD/CAM<br />

Überflutung überhaupt noch eine Orientierung<br />

möglich?<br />

Axel Klarmeyer: Es ist in der Tat nicht<br />

ganz einfach, für die Labors den Überblick<br />

zu behalten oder zu bekommen,<br />

da die Differenzierungsmerkmale zwischen<br />

den einzelnen Anbietern kaum<br />

zutage treten. Ebenso schwer dürfte es<br />

fallen, zu beurteilen, wie nachhaltig<br />

die Positionierung neuer Anbieter sein<br />

mag.<br />

dl: Besteht nicht die Gefahr, <strong>das</strong>s es zu<br />

einer Schlammschlacht in diesem Segment<br />

kommt?<br />

Axel Klarmeyer: Es spielt für unsere Labors<br />

ja letztlich keine große Rolle, ob<br />

es zwischen den einzelnen Anbietern<br />

zu Preiskämpfen kommt. Die Gefahr<br />

wird erst mittelbar sicht- <strong>und</strong> spürbar:<br />

Jede weitere<br />

Überversorgung<br />

des Marktes<br />

mit Produktionskapazitäten<br />

“<br />

senkt automatisch<br />

die Preise<br />

für zahntechnische<br />

Leistungen! Und dies kann keinesfalls<br />

im Interesse der Marktteilnehmer<br />

liegen, wenn sie sich dauerhaft im<br />

Dentalmarkt aufhalten wollen.<br />

dl: Was können Sie den Dental<strong>labor</strong>s<br />

angesichts dieser Entwicklung nun<br />

empfehlen?<br />

Axel Klarmeyer: Jedes Labor muss sich<br />

über seine eigene Positionierung im<br />

Wettbewerb mit anderen Labors klar<br />

werden. Wer darauf setzt, <strong>das</strong>s die reine<br />

Produktion von zahntechnischen Gerüsten<br />

ein wesentliches Merkmal zur<br />

Differenzierung ist, in <strong>das</strong> investiert werden<br />

sollte, wird wahrscheinlich schnell<br />

merken, <strong>das</strong>s dies zu kurz gegriffen<br />

ist oder andere diese Idee auch schon<br />

hatten.<br />

Für die Labors gilt es mehr denn je, ihre<br />

wahre Stärke auszuspielen, nämlich<br />

die Nähe zu den eigenen K<strong>und</strong>en. Dies<br />

hat nicht zwingend ausschließlich mit<br />

räumlicher Nähe zu tun, sondern vielmehr<br />

mit Kontaktfrequenz auf vielen<br />

unterschiedlichen Kommunikationskanälen<br />

<strong>und</strong> mit verschiedenen Kommunikationsmitteln.<br />

Kommunikation ist,<br />

sofern sie richtig gelebt wird, immer<br />

zeitaufwendig – Zeit, die schnell durch<br />

Produktionsaufgaben geb<strong>und</strong>en wird.<br />

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Zukunft<br />

„<br />

unserer Labors ist die richtige<br />

Wir werden noch<br />

viele spannende<br />

Entwicklungen sehen<br />

“<br />

Wahl des Partners. Wer feststellt, <strong>das</strong>s<br />

sein langjähriger Lieferant sich plötzlich<br />

im prothetischen Bereich den K<strong>und</strong>en<br />

der Labore, den Zahnärzten, zuwendet<br />

(Stichwort: Chairside-Fertigung),<br />

muss sich über mögliche<br />

Zielkonflikte Gedanken machen! Ich habe<br />

den Eindruck, <strong>das</strong>s sich diese Erkenntnis<br />

in den Labors mehr <strong>und</strong> mehr<br />

durchsetzt.<br />

dl: Was erwartet Ihr Unternehmen von<br />

der Zukunft?<br />

Axel Klarmeyer: Wir erwarten allgemein<br />

eine Fortschreibung der digitalen<br />

Wertschöpfungsketten. Produktionsseitig<br />

rücken nach der weitgehend erfolgreichen<br />

Digitalisierung des Bereiches<br />

Kronen & Brücken nun mehr die<br />

Bereiche Implantatprothetik, <strong>und</strong> Modellguss<br />

in den Fokus der Digitalisierung.<br />

Insbesondere bei Modellguss werden<br />

wir in den kommenden Monaten<br />

noch viele spannende Entwicklungen<br />

sehen.<br />

Die Weiterentwicklung der Intraoral-<br />

Scanner wird voranschreiten, auch<br />

wenn wir in den vergangenen Monaten<br />

vielleicht eine kleine Verlangsamung<br />

der Entwicklung gesehen haben.<br />

Die Intraoral-Scanner werden in<br />

nicht allzu ferner Zukunft marktfähig,<br />

<strong>und</strong> jedes Labor tut gut daran, sich mit<br />

dieser Technologie frühzeitig zu beschäftigen.<br />

Bego tut dies auch, wenngleich<br />

wir hier eher einen Beobachterstatus<br />

einnehmen, den wir dazu<br />

nutzen, unsere gewonnenen Erkenntnisse<br />

mit unseren Partner<strong>labor</strong>s zu teilen.<br />

n<br />

50 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

Technik<br />

Anwenderberichte, Neuheiten <strong>und</strong> Basiswissen<br />

Technik im April<br />

NON-PRÄP-VERSORGUNGEN<br />

TOTALPROTHETIK<br />

KERAMIK<br />

IMPLANTATPROTHETIK<br />

TIPP<br />

PRODUKTE<br />

IDS-SPECIAL<br />

Perfekt mit Patches<br />

Schmelzdefekte mit Veneers versorgen? 52<br />

Zur perfekten Lösung im Team<br />

Ästhetisch <strong>und</strong> funktionell überzeugende Totalprothetik, Teil 2 58<br />

Weniger ist manchmal mehr<br />

Keramikmassen 66<br />

Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Implantatgetragener Zahnersatz –<br />

Beratung, Strategie <strong>und</strong> Betreuung 68<br />

Vorher-Nachher-Flyer<br />

Kostenfreies Programm zur Erstellung einer Fotokarte 75<br />

Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Modellierkunststoff 76<br />

Neuheiten 84<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 51


Technik<br />

Perfekt mit Patches<br />

Schmelzdefekte mit Veneers versorgen?<br />

Perfekt mit Patches<br />

Autor:<br />

Zt. Karl-Heinz<br />

Georgi, Enger<br />

Wie eine orale Misere mit Mini-Veneers aufwendig, aber höchst<br />

erfolgreich behoben wurde, beschreibt Zt. Karl-Heinz Georgi.<br />

Indizes:<br />

Veneers<br />

Patches<br />

Non-invasiv<br />

Non-Präp-<br />

Versorgungen<br />

Parodontale<br />

Schädigung<br />

Zervikale<br />

Schmelzdefekte<br />

Was hat eigentlich Johann Wolfgang<br />

von Goethe mit der<br />

Zahnmedizin oder der Zahntechnik<br />

zu tun? Vielleicht werden Sie<br />

jetzt sagen: „Weiß ich doch nicht!“ oder<br />

„Bestimmt hatte er ja auch mal Zahnschmerzen,<br />

<strong>und</strong> außerdem will ich lieber<br />

gar nicht darüber nachdenken, wie<br />

Zahnheilk<strong>und</strong>e zur Zeit des Dichterfürsten<br />

wohl ausgesehen haben mag!“<br />

Nun, Goethes Werken entsprangen viele<br />

Zitate, die zu Redewendungen wurden<br />

<strong>und</strong> uns im täglichen Leben ständig<br />

begegnen. Vieles wird sinnentfremdet<br />

oder verballhornt <strong>und</strong> nach<br />

dem Motto: „Reim’ dich oder ich fress’<br />

dich“ für die gerade aktuelle Situation<br />

zurechtgebogen (selbst dieser Ausspruch<br />

hat einen nachgewiesenen Urheber:<br />

G. W. Sacers).<br />

Zervikale Schmelzdefekte<br />

Eine nahe Verwandte wies ausgeprägte<br />

zervikale Schmelzdefekte an diversen<br />

<strong>Zähnen</strong> auf. Um diese Entwicklung<br />

zu bremsen, wurde ich mit der Frage<br />

konfrontiert „Woher kommt <strong>das</strong>, was<br />

wird daraus, wie kann man <strong>das</strong> behandeln?“<br />

Daraufhin habe ich ein eingehendes<br />

Gespräch mit Dr. Gerd Körner,<br />

Bielefeld, geführt, einem der besten<br />

Spezialisten auf diesem Gebiet. Zusammen<br />

mit ihm wurde auch die finale<br />

Versorgung dieser Patientin realisiert.<br />

Das Gespräch mit Dr. Körner ergab folgende<br />

Zusammenhänge:<br />

Solche Defekte, in der Kariesbeschreibung<br />

Klasse V-Erosionen genannt, sind<br />

seit einigen Jahren immer öfter festzu-<br />

52 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Perfekt mit Patches<br />

Non-Präp-Versorgungen<br />

stellen. Die Häufung hat sehr wahrscheinlich<br />

mehrere Ursachen. Erstens<br />

hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung<br />

der <strong>Menschen</strong> beträchtlich erhöht,<br />

während zweitens gleichzeitig zu<br />

beobachten ist, <strong>das</strong>s Prophylaxe-Maßnahmen<br />

sich inzwischen sehr positiv auswirken.<br />

Die durchschnittliche Zahnges<strong>und</strong>heit<br />

der <strong>Menschen</strong> bis ins höhere<br />

Lebensalter hat sich enorm verbessert.<br />

Das alles führt dazu, <strong>das</strong>s Zähne wesentlich<br />

länger „arbeiten“ müssen, aber<br />

natürlich bestimmten Einflüssen, also<br />

dem „Zahn der Zeit“, ausgesetzt sind.<br />

Im Bereich der Schmelz-Zement-Grenze<br />

finden sich im Laufe der Jahre Erosionen,<br />

die dazu führen, <strong>das</strong>s der<br />

Schmelz unterwandert wird <strong>und</strong> beginnt<br />

auszubrechen. Gr<strong>und</strong>: Eine parodontale<br />

Schädigung hat zu einem Rückgang<br />

des Parodontiums geführt, die<br />

Schmelz-Zement-Grenze wird partiell<br />

freigelegt <strong>und</strong> gibt <strong>das</strong> weichere Wurzelmaterial<br />

frei. Das Einfallstor ist geöffnet!<br />

Die Ursachen für parodontale<br />

Schädigungen können vielfältig sein.<br />

Mangelnde M<strong>und</strong>hygiene kommt ebenso<br />

in Betracht wie übertriebener Eifer<br />

bei der Zahnpflege. Hinzu kommen natürlich<br />

Faktoren wie Kaffee-, Tee- <strong>und</strong><br />

Nikotingenuss oder individuelle Ernährung.<br />

In der Folge zieht sich die Gingiva<br />

zurück <strong>und</strong> gibt Wurzelanteile frei,<br />

die den Angriffen durch die erwähnten<br />

Einflüsse schutzlos ausgeliefert sind.<br />

Kommt es zu ersten Erosionen, kann<br />

man sicher noch eine Zeit abwarten <strong>und</strong><br />

konservierend behandeln – besser ist<br />

es in jedem Fall, ein Fortschreiten zu<br />

stoppen <strong>und</strong> eine praktikable, biokompatible<br />

Versorgung anzustreben.<br />

Monetäre Aspekte<br />

Bei gr<strong>und</strong>sätzlichen Betrachtungen<br />

über die Versorgungsmöglichkeiten derartiger<br />

Defekte kommen natürlich auch<br />

monetäre Aspekte in die Diskussion.<br />

Angesichts der gerade beschlossenen<br />

30-prozentigen Anhebung für Kronenversorgungen<br />

in der GOZ spricht natürlich<br />

auch einiges dafür, abzuwarten<br />

bis eben diese Notwendigkeit gegeben<br />

ist. Die Frage, die sich mir in dem Zusammenhang<br />

aufdrängt: Ist dies<br />

ethisch zu vertreten? Kann man einen<br />

derart massiven Eingriff (Körperverletzung?)<br />

rechtfertigen, wenn es weit weniger<br />

tiefgreifende Alternativen gibt?<br />

Sofern man an dieser Stelle über eine<br />

Versorgung mit Komposit nachdenkt,<br />

drängen sich natürlich auch Fragen<br />

nach Ästhetik <strong>und</strong> der Dauerhaftigkeit<br />

auf. Beide Aspekte lassen sich nur sehr<br />

nachdenklich kommentieren. Komposite<br />

können im Prinzip viele Forderungen<br />

erfüllen, müssen aber dann exzellent<br />

verarbeitet sein. Genau hier ist der<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 53


Technik<br />

Perfekt mit Patches<br />

Abb. 1 Abb. 2<br />

Abb. 3<br />

Abb. 4<br />

e Abb. 1 Ausgangszustand<br />

vor der Behandlung,<br />

Bef<strong>und</strong>: zervikale Defekte<br />

nach Erosionen in allen<br />

Quadranten, jeweils Eck -<br />

zähne bis Prämolaren/<br />

Molaren (Foto: Praxis Dr. Körner)<br />

e Abb. 2 Modifizierter<br />

Abformlöffel. Eine Stütz -<br />

seite, eine „Abformseite“<br />

e Abb. 3 Erosionen,<br />

dargestellt auf dem<br />

Arbeitsmodell<br />

e Abb. 4 Situationsmodell<br />

der Situation vor<br />

zirka 15 Jahren<br />

1 Quirynen M, Bollen CM The influence<br />

of surface roughness on supra- and<br />

subgingivalplaque formation<br />

Pferdefuß. Schädigungen des Gingivagewebes<br />

aufgr<strong>und</strong> schwieriger Erreichbarkeit<br />

bei der Politur können<br />

nicht völlig ausgeschlossen werden,<br />

<strong>und</strong> der Teufelskreis der parodontalen<br />

Schädigung beginnt erneut. Zudem haben<br />

die Kollegen Quirynen <strong>und</strong> Bollen 1<br />

in einer Übersichtsarbeit Ergebnisse zusammengefasst,<br />

die sich mit der Plaquebildung<br />

auf verschiedenen Oberflächen<br />

befasst. Die Komposite belegten<br />

hier den letzten Platz hinter<br />

Glaskeramiken, Zirkonoxid <strong>und</strong> diversen<br />

Dentallegierungen. In der Interpretation<br />

wurde herausgestellt, <strong>das</strong>s<br />

supragingivale Ränder <strong>und</strong> adhäsive<br />

Keramiken zu bevorzugen sind. Zudem<br />

wäre eine Versorgung mit Komposites<br />

für den Patienten ebenfalls keine preiswerte<br />

Lösung.<br />

In diesem Zusammenhang kam mir eine<br />

Redewendung in den Sinn, die gemeinhin<br />

Goethe zugeschrieben wird<br />

<strong>und</strong> die ich bei allen Überlegungen zu<br />

gangbaren Behandlungswegen für meine<br />

angestrebten Ziele umzubauen versuchte:<br />

Warum in die Ferne schweifen, sieh’,<br />

<strong>das</strong> Gute liegt so nah! Eigentlich müsste<br />

mir doch bei längerem Nachdenken<br />

(„Reim’ dich oder ich fress’ dich“) eine<br />

Erweiterung zum Zweizeiler einfallen,<br />

die den Einstieg für diesen Bericht über<br />

die letztlich erfolgreiche Versorgung dieser<br />

oralen Misere bilden könnte. Manchmal<br />

hilft in Situationen wie dieser erstmal<br />

ein Blick in den Originaltext:<br />

Willst du immer weiter schweifen?<br />

Sieh, <strong>das</strong> Gute liegt so nah.<br />

Lerne nur <strong>das</strong> Glück ergreifen,<br />

denn <strong>das</strong> Glück ist immer da.<br />

Warum an den <strong>Zähnen</strong> schleifen?<br />

Sieh, <strong>das</strong> Gute ist so nah.<br />

Musst nicht gleich zum Bohrer greifen,<br />

Non-Präp-Versorgung läge nahe.<br />

PS: Die Sache mit dem Glück kam dann<br />

von ganz allein, als sich für die Patientin<br />

herausstellte, <strong>das</strong>s „Er“, Gerd Körner,<br />

gar nicht bohren würde oder vielleicht<br />

nur ganz wenig!<br />

An dieser Stelle kam nach Rücksprache<br />

mit dem Kollegen Ztm. Joachim Magdanz<br />

die Idee auf, diese Defekte mit Mini-Veneers,<br />

die er mit allerlei flapsigen<br />

Namen bezeichnet, zu versorgen.<br />

Schlussendlich haben wir uns auf ke-<br />

54 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Perfekt mit Patches<br />

Non-Präp-Versorgungen<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7 Abb. 8<br />

ramische Patches geeinigt, nachdem<br />

„Keramik-Heftpflaster oder Fußnägel“<br />

die notwendige Ernsthaftigkeit bei dieser<br />

zahnmedizinischen Versorgung sehr<br />

vermissen ließen.<br />

Dr. Gerd Körner war jedenfalls der Behandler,<br />

der nicht nur bereit war, sich<br />

auf diese Fummelei einzulassen, er verfügt<br />

zudem über genug einschlägige Erfahrungen<br />

in diesem Umfeld – vor allem<br />

auch in Fragen der langlebigen Befestigung.<br />

Nachdem sichergestellt war, <strong>das</strong>s die<br />

zervikale Situation stabil ist <strong>und</strong> kleinere<br />

kariöse Stellen versorgt waren,<br />

musste eine präzise Abformung erfolgen.<br />

Da auf unnötiges Anschleifen der<br />

Defekte verzichtet werden sollte,<br />

schied eine herkömmliche Abformung<br />

aus, da die scharfen Kanten der Defekte<br />

die Abformmasse beim Entformen eines<br />

Abdruckes abschälen würden. Es<br />

wurden individuelle Löffel angefertigt,<br />

die nur einen Quadranten abformen<br />

würden <strong>und</strong> sich auf dem gegenüberliegenden<br />

Quadranten abstützten. Dies<br />

erlaubt, den Löffel seitlich herauszukippen,<br />

ohne <strong>das</strong>s Teile der Abformmasse<br />

von den Rändern der Kavität abgeschert<br />

werden.<br />

Die eingelegten Fäden erlaubten eine<br />

gute Darstellung der Defekte für eine<br />

perfekte Ausarbeitung der Patches am<br />

gingivalen Saum, um jede Irritation der<br />

Gingiva auszuschließen.<br />

Modellation der Patches<br />

Die Modellation der Patches kann natürlich<br />

auf alle bekannten Arten erfolgen.<br />

Da wir aber von vornherein so<br />

dünn wie möglich arbeiten wollten, um<br />

<strong>das</strong> verwendete Material durch Ausarbeiten<br />

<strong>und</strong> Politur nicht zu sehr zu stressen,<br />

sind wir nach etlichen Proben vom<br />

Modellierwachs wegen häufiger Verzüge<br />

beim Abheben abgegangen <strong>und</strong><br />

schließlich bei Primopattern LC gelandet.<br />

Das Gel ist außerordentlich gut modellierbar,<br />

steht sofort, wenn es nicht<br />

mehr modelliert wird <strong>und</strong> verbrennt<br />

beim Vorwärmen der Muffel völlig rückstandslos,<br />

was bei verschiedenen anderen<br />

lichthärtenden Kunststoffen des<br />

Marktes nicht immer der Fall ist. Die Alginat-Isolierung<br />

aus dem Primosplint-<br />

Set bildet gleichzeitig eine Spacerschicht,<br />

die für die spätere adhäsive Befestigung<br />

unbedingt notwendig ist. Die<br />

entsprechenden Flächen auf dem Mo-<br />

e Abb. 5 Angestiftete<br />

Modellation mit<br />

Primopattern LC Gel<br />

e Abb. 6 Die ausgebetteten,<br />

in Noritake EX3<br />

Press gepressten „Patches“<br />

e Abb. 7 Vorpolierte<br />

Patches auf dem Modell<br />

e Abb. 8 Vorpolitur mit<br />

Komet Keramik Vor-Polierer<br />

weiß<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 55


Technik<br />

Perfekt mit Patches<br />

Abb. 9<br />

Abb. 10<br />

Abb. 11<br />

e Abb. 9 Glanzpolitur mit<br />

Komet Rosa-Glanzpolierer<br />

e Abb. 10 Hochglanzpolitur<br />

mit Girrbach Perla Dia-<br />

Polierer<br />

e Abb. 11 Polierte Patches<br />

dell wurden zuvor mit Ivoclar Margin<br />

Sealer versiegelt. Nach dieser Vorgehensweise<br />

lassen sich die Patches mit<br />

drei Millimeter Wachsdraht-Anstiftungen<br />

versehen, leicht <strong>und</strong> verzugsfrei abheben<br />

<strong>und</strong> mit den gängigen Pressmuffel-Systemen<br />

einbetten. Es wurde<br />

mit Weber Press-Universal-Einbettmasse<br />

eingebettet. Die gute Dokumentation<br />

der verschiedenen Materialien<br />

aus dem Hause Weber <strong>und</strong> die immer<br />

umfassende <strong>und</strong> fre<strong>und</strong>liche<br />

Telefon-Unterstützung durch Herrn Weber<br />

machten dem Kollegen Magdanz<br />

<strong>und</strong> mir ein wirklich überschaubares<br />

<strong>und</strong> verlässliches (Press-)System mit<br />

exakt vorhersehbaren Ergebnissen<br />

möglich. Einbettmassen, die auch für<br />

<strong>das</strong> Speed-Vorwärmverfahren geeignet<br />

sind, sind wegen ihrer erhöhten Kantenstabilität<br />

<strong>das</strong> Beste für diese Pressobjekte,<br />

obwohl wir normal (langsam)<br />

vorwärmen.<br />

Pressmaterialien<br />

Wir haben uns im Fall dieser Patches<br />

nach einigen Proben für Pressmaterialien<br />

von Noritake entschieden. Zentrale<br />

Forderung bei der Herstellung dieser<br />

Patches, in Stärken von 0,2 bis 0,4 Millimeter,<br />

ist natürlich die gute Pressbarkeit<br />

<strong>und</strong> vor allem die Toleranz des Materials<br />

beim finalen Ausarbeiten. Die<br />

Patches sollen an den Rändern natürlich<br />

dünn auslaufend sein <strong>und</strong> werden<br />

auch auf der Oberfläche lediglich poliert.<br />

Die Ingots aus der Noritake Press<br />

EX-3-Reihe kamen unseren Anforderungen<br />

am meisten entgegen. Es stehen<br />

eine Reihe verschiedener Transluzenzgrade<br />

<strong>und</strong> Farben zur Verfügung.<br />

Einerseits können damit Verfärbungen<br />

abgedeckt werden, aber auch bei Bedarf<br />

sehr transluzente Varianten erstellt<br />

werden, wenn es nur darauf ankommt,<br />

Defekte ohne jegliche Farbveränderungen<br />

abzudecken. Das EX-3-Material<br />

ist bei der Politur wesentlich unempfindlicher<br />

als zum Beispiel Dünnschicht-Veneers<br />

aus Ingots der<br />

Noritake-CZR-Press-Reihe. Andere Materialien<br />

des Wettbewerbs entpuppten<br />

sich bei der finalen Bearbeitung als viel<br />

zu hart oder bruchgefährdet <strong>und</strong> führten<br />

zu ungleich erhöhtem Arbeitsaufwand<br />

bei der Ausarbeitung.<br />

Die fertig gepressten Patches bearbeiten<br />

wir mit diamantierten Gummierern<br />

unterschiedlicher Körnung (Weiß <strong>und</strong><br />

Rosa von Komet <strong>und</strong> Gelb von Girrbach<br />

zur Hochglanzpolitur) oder aber, wo erforderlich,<br />

mit der Laborturbine von Steco-Systemtechnik,<br />

Hamburg. Die patentierte<br />

Steuereinheit von Steco erlaubt<br />

präzises Aussteuern von Drehzahl,<br />

Wassermenge <strong>und</strong> Spray-Verwirbelung<br />

des Wassers. Dazu kommt noch die Steco-„Tube“,<br />

eine Arbeitsröhre aus Plexiglas,<br />

die verhindert, <strong>das</strong>s der ganze Arbeitsplatz<br />

unter Wasser gesetzt wird. Alle<br />

Arbeiten erfolgen auf Zweit-Stümpfen<br />

unter dem Arbeitsmikroskop achtfach<br />

56 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Perfekt mit Patches<br />

Non-Präp-Versorgungen<br />

Abb. 13<br />

Abb. 12<br />

vergrößert oder zumindest unter Zuhilfenahme<br />

einer 2,3-fachen Lupenbrille,<br />

um maximale Passgenauigkeit <strong>und</strong><br />

Oberflächengüte zu erzielen.<br />

Der Aufwand beim Einsetzen ist beträchtlich.<br />

Die Klebeflächen der Patches<br />

wurden vor dem Einsetzen angeätzt. In<br />

die Sulci wurden Fäden gelegt, um die<br />

Klebebereiche auf den <strong>Zähnen</strong> gut freizulegen,<br />

gegebenenfalls wird auch unter<br />

Kofferdam gearbeitet. Die Bereiche<br />

wurden zudem leicht angestrahlt. Die<br />

Patches wurden auf Klebesticks fixiert<br />

(zum Beispiel Optra Stick) <strong>und</strong> mit Rely<br />

X Veneer eingesetzt. Nach vollständigem<br />

Aushärten des Befestigungskomposits<br />

werden Überschüsse entfernt<br />

<strong>und</strong> die Bereiche poliert.<br />

Fazit<br />

Abb. 14<br />

e Abb. 12 Eingesetzte Patches in den<br />

Quadranten II <strong>und</strong> III<br />

e Abb. 13 Abschlussfoto Quadrant I<br />

(Foto: Praxis Dr. Körner)<br />

e Abb. 14 Abschlussfoto Quadrant III<br />

(Spiegelaufnahme)<br />

Die Ergebnisse, inzwischen nach einem<br />

Jahr in situ, können sich sehen lassen.<br />

Der Aufwand ist beträchtlich, sowohl<br />

von Seiten des Labors als auch vom Behandlungsstuhl.<br />

Da diese Versorgung<br />

von den Krankenkassen nicht unterstützt<br />

wird, kommen beträchtliche Kosten<br />

auf den Patienten zu.<br />

Der Erfolg dieses Konzepts spricht freilich<br />

für sich, erst recht unter dem Aspekt,<br />

den die Kollegen Quirynen <strong>und</strong><br />

Bollen bezüglich Plaqueaffinität verschiedener<br />

Materialien dargelegt haben.<br />

Wenn man zudem bedenkt, <strong>das</strong>s<br />

für diese non-invasive Technik keinerlei<br />

Zahnsubstanz geopfert werden<br />

muss <strong>und</strong> ein auf Jahre hinaus stabiles<br />

Ergebnis erzielt werden kann, sollte diese<br />

Technik zumindest standardisiert zur<br />

Patientenberatung gehören. Die Rückmeldungen<br />

durch die Patientin, was<br />

den Bekanntheitsgrad solcher Non-<br />

Präp-Versorgungen angeht, egal ob Patches<br />

oder Veneers, kann ich nur als alarmierend<br />

bezeichnen.<br />

n<br />

Ein ganz herzliches Dankeschön an:<br />

n Ztm. Joachim Magdanz, Bünder Dental<br />

Labor, Bünde<br />

n Praxis Dr. Gerd Körner, Bielefeld<br />

n T. Weber Dental Manufaktur, Lengwil/<br />

Schweiz, Einbettmassen<br />

n Goldquadrat GmbH, Hannover, Noritake<br />

CZR <strong>und</strong> EX 3 Presskeramik Ingots<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Zt. Karl-Heinz Georgi<br />

Minden-Weseler-Weg 174<br />

32130 Enger<br />

Mobil (0171) 9 36 77 37<br />

E-Mail kh.georgi@t-online.de<br />

Internet www.georgi-digitalfoto.de<br />

Nähere Infos zum Autor finden<br />

Sie unter www.dlonline.de/<br />

service/autoren.html<br />

http://bit.ly/PlEq1k<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 57


Technik<br />

Zur perfekten Lösung im Team<br />

Ästhetisch <strong>und</strong> funktionell überzeugende Totalprothetik, Teil 2<br />

Zur perfekten Lösung<br />

im Team<br />

Autoren:<br />

Ztm. Franz Hoppe,<br />

Rheine<br />

Dr. med. dent.<br />

Martin Rempen,<br />

Rheine<br />

ZA Burkhard Topp,<br />

Rheine<br />

Indizes:<br />

Totalprothetik<br />

Funktionsmodelle<br />

Gesichtsbogenübertragung<br />

Bissschablonen<br />

Bissnahme<br />

Im ersten Teil dieser Arbeit (<strong>dental</strong> <strong>labor</strong> 3/2013) haben wir die Schritte<br />

von der Situationsabformung bis zur Bissnahme kennengelernt. Lesen Sie<br />

nun in Teil 2, <strong>das</strong>s eine virtuelle Frontzahnanprobe nicht nur Einfluss auf die<br />

Wahl der passenden Frontzähne hat. Erfahren Sie darüber hinaus, welche<br />

Bedeutung unterschiedliche Frontzähne auf die ästhetische Wirkung der<br />

Prothesen bei älteren Patienten haben.<br />

Simulation am PC<br />

Der Vita-ToothConfigurator ermöglicht<br />

die virtuelle Prothesenplanung am PC.<br />

In der Zahndatenbank des ToothConfigurators<br />

sind dafür alle Vita-Zähne hinterlegt.<br />

Neben konkreten Anhaltspunkten<br />

für die Aufstellung <strong>und</strong> Zahnauswahl<br />

schafft die Software im Vorfeld<br />

der Wachsaufstellung die Basis für eine<br />

optimierte Kommunikation zwischen<br />

Techniker <strong>und</strong> Patienten. Durch die Simulation<br />

der neuen Prothesen am PC<br />

erhält der Patient mit nur wenigen<br />

Mausklicks ein aussagekräftiges Bild<br />

seiner späteren Versorgung. Weitere<br />

Vorteile der Software sind die umfassende<br />

Dokumentation – alle Details der<br />

Arbeit wie Bilder, Absprachen etc. werden<br />

an einem Ort abgespeichert – sowie<br />

die optimierte Lagerhaltung, da die<br />

Zahngarnituren nach der virtuellen Anprobe<br />

gezielt bestellt werden können.<br />

Kalibrierung der Software<br />

Nach einer digitalen Porträtaufnahme<br />

(Abb. 32) wird die Software in mehreren<br />

Schritten auf die Patientin angepasst:<br />

58 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Zur perfekten Lösung im Team<br />

Totalprothetik<br />

e Abb. 32 Ausgangsbild der Patientin<br />

im Display des VITA ToothConfigurators:<br />

Sie sollte gerade in die Kamera schauen,<br />

die Augen geöffnet halten <strong>und</strong> normal<br />

lächeln.<br />

e Abb. 33 Markierung des rechten <strong>und</strong><br />

linken M<strong>und</strong>winkels<br />

c Abb. 34 Durch Einfügen von Markie -<br />

rungspunkten wird am inneren Lippen -<br />

rand der M<strong>und</strong>raum ausgeschnitten<br />

n Zuschneiden der Aufnahme<br />

n Softwarebasierter Weißabgleich zur<br />

Farbkorrektur der Bilddaten<br />

n Kennzeichnen der Mittelpunkte beider<br />

Augen<br />

n Messen der Distanz beider Pupillen<br />

von der Gesichtsmitte<br />

n Markieren des rechten <strong>und</strong> linken<br />

M<strong>und</strong>winkels (Abb. 33)<br />

n Zuschneiden des M<strong>und</strong>raums mithilfe<br />

des Lippenverlaufs (Abb. 34).<br />

Frontzahnanprobe in Wachs<br />

Bei der Simulation <strong>und</strong> anschließenden<br />

Umsetzung in Wachs wird deutlich, wie<br />

drei verschiedene Frontzahntypen die<br />

ästhetische Wirkung der Zähne bei ein<br />

<strong>und</strong> derselben Patientin beeinflussen<br />

<strong>und</strong> wie sie ihren Gesamteindruck verändern.<br />

Im vorliegenden Fall wurden<br />

drei Frontzahntypen von Vita insbesondere<br />

auf ihre ästhetische Wirkung<br />

hin im PC simuliert:<br />

n Vitapan, der Klassiker unter den modernen<br />

Kunststoffzähnen <strong>und</strong> so etwas<br />

wie die Mutter aller Kunststoffzähne<br />

n Vita Physiodens, der Premiumzahn für<br />

anspruchsvolle Ästhetik <strong>und</strong> Funktion<br />

n Vitapan Plus, die Weiterentwicklung<br />

des Vitapan Frontzahns <strong>und</strong> damit der<br />

Vitapan-Zahn des 21. Jahrh<strong>und</strong>erts.<br />

Alle drei Zahntypen sind in der Zahndatenbank<br />

des ToothConfigurators hinterlegt<br />

<strong>und</strong> wurden von dort in die simulierte<br />

Aufstellung einbezogen. Die<br />

virtuelle Anprobe <strong>und</strong> die Wachsanprobe<br />

der Front werden zur besseren<br />

Vergleichbarkeit der Ergebnisse in Einem<br />

beschrieben <strong>und</strong> bildlich direkt nebeneinander<br />

dargestellt. Im praktischen<br />

Ablauf finden diese Schritte in<br />

zwei Behandlungsterminen statt.<br />

Im Folgenden sehen Sie die Planung<br />

der Prothesen (a) am PC, (b) im M<strong>und</strong>,<br />

(c) en face <strong>und</strong> (d) im Artikulator.<br />

Ergebnis der Frontzahnanproben<br />

1. Die schon seit Langem etablierten<br />

Vitapan Frontzähne (Form: OK T67, UK<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 59


Technik<br />

Zur perfekten Lösung im Team<br />

e Abb. 35a bis d<br />

Vitapan Frontzähne (Form: OK T67,<br />

UK L4): Nach wie vor schöne, aber<br />

uniforme Zähne. Sie sind die herkömmlichen<br />

Prothesenzähne <strong>und</strong> stehen für<br />

die traditionelle Zahntechnik der<br />

vergangenen Jahre.<br />

L4) bieten heute noch immer ein harmonisches<br />

Erscheinungsbild. Die neueren<br />

Alternativen Vita Physiodens <strong>und</strong><br />

Vitapan Plus zeigen die heute machbaren<br />

ästhetischen Möglichkeiten auch<br />

im Hinblick auf die industrielle Fertigung.<br />

Die Vitapan Frontzähne haben immer<br />

dann ihre Berechtigung, wenn ein<br />

über Jahrzehnte versorgter Totalprothesenträger<br />

sein gewohntes Erscheinungsbild<br />

nicht verändert haben möchte<br />

(Abb. 35a bis d).<br />

2. Die markanten Vita Physiodens Frontzähne<br />

(Form: OK T8L, UK L5M) wirken<br />

mit ihrer guten Oberflächentextur ausgesprochen<br />

natürlich. Für eine zierliche<br />

ältere Dame sind sie jedoch sichtlich zu<br />

kräftig <strong>und</strong> zu dominant (Abb. 36a bis d).<br />

3. Die Vitapan Plus Frontzähne (Form:<br />

OK O45, UK L37) haben eine sehr natürliche<br />

<strong>und</strong> vor allem ästhetische Anmutung,<br />

die auch die Patientin überzeugte<br />

(„die schönste aller Möglichkeiten“)<br />

<strong>und</strong> zu ihrer Entscheidung für<br />

diesen Zahntyp führte (Abb. 37a bis d).<br />

Bei Patienten gewinnt der Vitapan Plus<br />

Frontzahn in zunehmendem Maß an Zuspruch.<br />

Besonders gilt dies, wenn ein<br />

über den Standard hinausgehender, ästhetisch<br />

überzeugender <strong>und</strong> natürlich<br />

wirkender Zahn gewünscht wird, der<br />

Vita Physiodens Zahn jedoch zu dominant<br />

erscheint. Häufig ist der Vitapan<br />

Plus letztlich der Zahn, für den sich Patienten<br />

von sich aus entscheiden. Bestätigt<br />

wird diese Auswahl vielfach<br />

nach der Eingliederung durch positive<br />

Rückmeldungen zum Tragekomfort sowie<br />

die Zustimmung in der Familie –<br />

auch bei jüngeren Patienten, die ihren<br />

ersten herausnehmbaren Zahnersatz<br />

erhalten <strong>und</strong> darauf bedacht sind, <strong>das</strong>s<br />

er nicht als solcher erkannt wird. „Routiniertere“<br />

Prothesenträger bemerken<br />

eine gegenüber der alten Prothese bessere<br />

Phonetik sowie ein aus Zeiten der<br />

eigenen natürlichen Zähne erinnertes<br />

Zungengefühl.<br />

60 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Zur perfekten Lösung im Team<br />

Totalprothetik<br />

e Abb. 36a bis d<br />

Vita Physiodens Frontzähne (Form:<br />

OK T8L, UK L5M): Natürliches Aussehen,<br />

hervorragende Oberflächentextur.<br />

Sie sind jedoch für eine ältere Dame<br />

zu kräftig <strong>und</strong> zu markant.<br />

4. Die Konfektionszähne aller Zahnlinien<br />

lassen sich mit lichthärtendem Komposit<br />

(Vita VM LC/Vita Zahnfabrik) individualisieren.<br />

Das Material geht einen<br />

festen Verb<strong>und</strong> mit dem Kunststoffzahn<br />

ein, der über viele Jahre stabil bleibt.<br />

Auf Wunsch der Patientin wurde im vorliegenden<br />

Fall auf eine Individualisierung<br />

verzichtet.<br />

Die Abbildungen 38a <strong>und</strong> b zeigen deshalb<br />

diese Variante anhand eines anderen<br />

Patientenfalls. Hier wurden die<br />

Inzisalkanten durch <strong>das</strong> Einlegen von<br />

Paint-Massen farblich charakterisiert.<br />

Neben der Beurteilung der Zähne selbst<br />

spielt auch <strong>das</strong> Verhältnis der Zähne gegenüber<br />

dem sichtbaren rosafarbenen<br />

Zahnfleischanteil eine entscheidende<br />

Rolle bei der ästhetischen Wirkung der<br />

Prothesen. Darüber achten Behandler<br />

<strong>und</strong> Techniker auf zusätzliche Kriterien<br />

wie Lippenverlauf, Lippenunterstützung,<br />

Bukkalkorridor sowie den Verlauf<br />

der Kauebene.<br />

Aufstellung der Seitenzähne<br />

in Wachs<br />

Die Auswahl der passenden Seitenzähne<br />

orientiert sich am Alter der Patienten,<br />

seinen Angewohnheiten (Bruxismus)<br />

<strong>und</strong> des Abnutzungsgrades seiner<br />

alten Prothese. Um der Patientin<br />

<strong>das</strong> gewohnte Kaugefühl zu bieten,<br />

empfahlen sich die Vitapan Cuspiform<br />

Seitenzähne mit ihren flacheren <strong>und</strong><br />

weniger konturierten Kauflächen. Innerhalb<br />

des Vita-Zahnkonzepts lassen<br />

sich Front- <strong>und</strong> Seitenzähne beliebig<br />

miteinander kombinieren. Diese breite<br />

Variationsmöglichkeit bietet dem Techniker<br />

ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit<br />

<strong>und</strong> er kann so individuell auf<br />

die Wünsche seiner Patienten eingehen.<br />

Auf die Details einzelner Aufstellkonzepte<br />

wie die Front-Eckzahn-geführte<br />

Okklusion, die BIO-Logische Prothetik<br />

nach Dr. End, die lingualisierte Auf-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 61


Technik<br />

Zur perfekten Lösung im Team<br />

e Abb. 37a bis d<br />

Vitapan Plus Frontzähne (Form: OK O45,<br />

UK L37): Natürlicher, ästhetisch<br />

ansprechender Zahn, für den sich die<br />

Patientin entschied<br />

Einhalten der Einzelschritte die beste<br />

Voraussetzung für eine problemlose<br />

Anprobe ist (Abb. 39 <strong>und</strong> 40). Das Ergebnis<br />

war sowohl ästhetisch wie<br />

auch hinsichtlich der Okklusion einwandfrei.<br />

Fertigstellung der Arbeit<br />

stellung <strong>und</strong> die bilateral-balancierte<br />

Okklusion einzugehen, würde den Rahmen<br />

dieser Darstellung sprengen.<br />

Erwähnt sei, <strong>das</strong>s auf die Aufstellung<br />

der zweiten Molaren – wie auch im vorliegenden<br />

Fall – gr<strong>und</strong>sätzlich verzichtet<br />

wird, da sie für die Nahrungszerkleinerung<br />

nicht erforderlich sind <strong>und</strong><br />

aus Erfahrung in vielen Fällen für die<br />

Destabilisierung der Prothesen verantwortlich<br />

sind.<br />

Gesamtanprobe<br />

Die Gesamtanprobe beinhaltete nicht<br />

nur die Kontrolle der Passgenauigkeit,<br />

sondern auch die Kontrolle der Zentrik,<br />

der Okklusionsebene, der Vertikalen<br />

sowie der Phonetik. Einmal mehr<br />

bestätigte sich, <strong>das</strong>s konsequentes<br />

Die Umsetzung in Kunststoff erfolgte<br />

mit dem Druckluft-Injektionsverfahren.<br />

Dieses Verfahren bietet im Gegensatz<br />

zu herkömmlichen Systemen viele Vorteile:<br />

hohe Passgenauigkeit, einwandfreier<br />

Sitz, geringe Polymerisationsschrumpfung.<br />

Nach Fertigstellen <strong>und</strong> Einschleifen der<br />

Okklusion (Abb. 41) folgte <strong>das</strong> Individualisieren<br />

der Zahnfleischpartien mit<br />

lichthärtenden Gingiva-Massen (VM LC<br />

Vita Zahnfabrik) (Abb. 42 bis 44).<br />

Der neue Zahnersatz überzeugt die Patientin<br />

besonders auch in ästhetischer<br />

Hinsicht: Die obere Front folgt harmonisch<br />

dem Lippenverlauf (Abb. 45), die<br />

Zähne wirken farblich wie auch in ihren<br />

Dimensionen sehr naturbetont <strong>und</strong> ästhetisch<br />

ansprechend in ihrem M<strong>und</strong><br />

(Abb. 46).<br />

62 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Zur perfekten Lösung im Team<br />

Totalprothetik<br />

e Abb. 38a <strong>und</strong> b<br />

Individualisierung eines Prothesen -<br />

paares mithilfe der Veränderung<br />

von Konfektionszähnen mit dem<br />

lichthärtendem Verblendkomposit<br />

Vita VM LC<br />

(Bilder aus einem anderen Patientenfall).<br />

e Abb. 39 <strong>und</strong> 40<br />

Die Gesamtanprobe erfolgte mit<br />

Vitapan Plus Frontzähnen <strong>und</strong><br />

Vitanpan Cuspiform Seitenzähnen<br />

Nach einwöchiger Tragezeit kam die Patientin<br />

erneut in die Praxis. Während<br />

dieser Adaptionsphase kommt es zur<br />

Einlagerung der Prothesen in <strong>das</strong><br />

Weichgewebe <strong>und</strong> <strong>das</strong> hartgewebliche<br />

Prothesenlager; Veränderungen der okklusalen<br />

Kontakte sind die Folge. Typische<br />

Druckstellen sind dafür meist ein<br />

deutliches Indiz.<br />

Das notwendige selektive Einschleifen<br />

erfordert eine Remontage der neu angefertigten<br />

Prothesen mithilfe von Aluwachs<br />

(ADS), TempBond (Kerr) <strong>und</strong> einem<br />

zentrischen Registrat (Abb. 47).<br />

Mit den neuen Prothesen werden Modelle<br />

für die Remontage angefertigt.<br />

Das Oberkiefermodell wird erneut mithilfe<br />

des Gesichtsbogens schädelorientiert<br />

im Artikulator montiert. Anschließend<br />

wird <strong>das</strong> Unterkiefermodell<br />

mithilfe des Registrats neu im Artiku-<br />

f Abb. 41<br />

Die in Kunststoff fertiggestellte<br />

Arbeit im Artikulator<br />

Korrekturen<br />

nach einwöchiger Tragezeit<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 63


Technik<br />

Zur perfekten Lösung im Team<br />

cf Abb. 42 bis 44<br />

Zusammen mit den Vitapan<br />

Plus <strong>Zähnen</strong> machen die<br />

individualisierten Zahn -<br />

fleischpartien einen sehr<br />

natürlichen Gesamteindruck<br />

lator fixiert. Diese neue okklusale Situation<br />

gibt die Veränderungen gegenüber<br />

der Wachsaufstellung <strong>und</strong> der Fertigstellung<br />

ziemlich genau wieder.<br />

Die okklusalen Korrekturen wurden derart<br />

eingeschliffen, bis alle Zähne die<br />

Prüffolie (Shimstock-Folie 8 µ/Hanel)<br />

soeben halten. Folgt man dem in diesem<br />

Beitrag beschriebenen Therapie<strong>und</strong><br />

Fertigungsprozess, kommt man in<br />

der Regel mit kleinen okklusalen Korrekturen<br />

zum Ziel (Abb. 48).<br />

Fazit<br />

Im vorgestellten Fall wurde ein Konzept<br />

für die Herstellung eines Totalprothesenpaares<br />

umgesetzt, <strong>das</strong> sich über<br />

Jahre in Praxis <strong>und</strong> Labor bewährt hat.<br />

Dabei war es nicht die Absicht der Autoren,<br />

anderen Konzepten <strong>und</strong> Methoden<br />

ihre Berechtigung abzusprechen.<br />

Vielmehr kommt es darauf an, konzeptionell<br />

vorzugehen <strong>und</strong> sich in einzelnen<br />

Therapieschritten die Möglichkeit<br />

zu erarbeiten, die Ergebnisse der vorherigen<br />

Schritte zu überprüfen.<br />

Ein wesentlicher Vorteil der gezeigten<br />

Methode ist, <strong>das</strong>s erforderliche individuelle<br />

Korrekturen nicht erst nach Fertigstellung<br />

der Prothesen anfallen, sondern<br />

bereits während des Herstellungsprozesses<br />

durchgeführt werden<br />

können. Zusätzliche Kosten <strong>und</strong> nachträgliche<br />

arbeitsintensive Korrekturen<br />

werden durch <strong>das</strong> dargestellte Konzept<br />

praktisch ausgeschlossen.<br />

Konsequent eingehaltene Arbeitsschritte<br />

führen jedoch nicht nur sicher<br />

zum gewünschten Ergebnis <strong>und</strong> gesteigerter<br />

Wirtschaftlichkeit im Bereich<br />

der Totalprothetik: Das innovative Behandlungskonzept<br />

bietet Zahnarzt <strong>und</strong><br />

Zahntechniker auch eine tragfähige Basis<br />

für eine hocheffiziente, zielführende<br />

Zusammenarbeit auf Augenhöhe.<br />

64 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Zur perfekten Lösung im Team<br />

Totalprothetik<br />

Frühzeitiges Einbinden des Patienten in<br />

den Herstellungsprozess gewährleistet<br />

dabei neben optimaler Funktionalität<br />

auch höhere <strong>und</strong> dauerhafte Zufriedenheit<br />

mit der gewählten Lösung. n<br />

e Abb. 45 Die fertig gestellten<br />

Prothesen in situ<br />

e Abb. 46 Größe <strong>und</strong> Form der Zähne<br />

passen gut zu dieser älteren Dame<br />

e Abb. 47 Nach einer<br />

Tragezeit von einer Woche<br />

werden die Prothesen im<br />

M<strong>und</strong> für die Remontage<br />

verschlüsselt<br />

e Abb. 48 Okklusale<br />

Interferenzen werden durch<br />

Einschleifen korrigiert<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Ztm. Franz Hoppe, Dr. Martin Rempen, ZA Burkhard Topp<br />

edel weiss Zahn<strong>labor</strong> GmbH<br />

Ztm. Franz Hoppe<br />

Röntgenstraße 3<br />

48432 Rheine<br />

Telefon (0 59 71) 98 11 11<br />

E-Mail zahn<strong>labor</strong>.edelweiss@t-online.de<br />

Internet www.zahn<strong>labor</strong>-edelweiss.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 65


Technik<br />

Weniger ist manchmal mehr<br />

Keramikmassen<br />

Weniger ist manchmal mehr<br />

Anstatt eine große Vielfalt verschiedener Keramikmassen zu verwenden,<br />

beschränkt sich Larissa Merth beim nachfolgenden Patientenfall auf eine reine<br />

„Dentin-Schneide-Schichtung“. Eine einfache Lösung mit großer Wirkung!<br />

Autor:<br />

Zt. Larissa Merth,<br />

S. Teotónio<br />

(Portugal)<br />

Indizes:<br />

Keramikmassen<br />

Dentin-Schneide-<br />

Schichtung<br />

Ästhetik<br />

Individualisierung<br />

Epoxidharzmodell<br />

Ich modellierte sechs Front- <strong>und</strong> zehn<br />

Seitenzähne in Keramik, leicht überdimensioniert.<br />

Auf den Dentinkörper<br />

mit entsprechender Wurzel folgte<br />

die Komplettierung mit Schneide. Da<br />

ich den <strong>Zähnen</strong> ein jugendliches Aussehen<br />

geben wollte, schliff ich bereits<br />

in den Dentinkern der Schneidezähne<br />

Mamelons. Die Seitenzähne charakterisieren<br />

sich durch eine etwas übertriebene<br />

Darstellung von Höckern, Fissuren<br />

<strong>und</strong> Wülsten. Individualisierung<br />

<strong>und</strong> Akzentuierung erreichte ich durch<br />

<strong>das</strong> Verwenden von Malfarben.<br />

Gute Inspiration fand ich teilweise durch<br />

extrahierte Zähne von Patienten, die ich<br />

für Studienzwecke gesammelt hatte. So<br />

ist beispielsweise Zahn 18 eine 1:1-Kopie<br />

meines eigenen Weisheitszahnes.<br />

Danach modellierte ich einen ebenfalls<br />

überdimensionierten Oberkiefer komplett<br />

in Wachs. In diesen arbeitete ich<br />

alle 16 Oberkieferzähne ein. Anschließend<br />

erfolgte die Übertragung in ein Modell<br />

aus Epoxidharz.<br />

Bei den Front- <strong>und</strong> auch bei den Seitenzähnen<br />

entschied ich mich für eine<br />

individuelle Anlage der Zähne statt einer<br />

idealisierten Form. Nach einer Aushärtezeit<br />

von mehreren Tagen konnte<br />

<strong>das</strong> gelblich-transparente Epoxidharzmodell<br />

bearbeitet <strong>und</strong> auf Hochglanz<br />

poliert werden.<br />

Mit dieser Arbeit wollte ich veranschaulichen,<br />

<strong>das</strong>s auch eine minimalistische<br />

Schichtung eine erhebliche<br />

Wirkung erzielen kann. Es bedarf nicht<br />

immer einer Wechselschichttechnik aus<br />

vielen Dentin- <strong>und</strong> Schneidemassen<br />

<strong>und</strong> einer Anzahl von Modefiern. Gerade<br />

bei geringen Platzverhältnissen ist<br />

so auch eine ästhetisch hochwertige<br />

Arbeit möglich.<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Zt. Larissa Merth<br />

Laboratório Dentário<br />

Estr. Nacional 120, Km 117,<br />

Apartado 17<br />

7630 - 908 S. Teotónio/Portugal<br />

E-Mail larissa@<strong>dental</strong>merth.com<br />

66 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Weniger ist manchmal mehr<br />

Keramik<br />

ec Abb. 1 bis 9<br />

Verschiedene Ansichten<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 67


Technik<br />

Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Implantatgetragener Zahnersatz – Beratung, Strategie <strong>und</strong> Betreuung<br />

Konzepte,<br />

auf die Verlass ist<br />

Die Klärung der Frage, ob bei implantatprothetischen Therapiekonzepten vergleichbare<br />

Langzeiterfolge wie in der konventionellen Prothetik zu beobachten sind, ist nicht nur für<br />

die Wissenschaft, sondern auch <strong>und</strong> ganz besonders für die Patienten wichtig. Für Patienten<br />

sind Langzeiterfolge, die auf verlässlichen Kriterien fußen, vielfach ausschlaggebende<br />

Faktoren bei ihrer Entscheidung für oder gegen eine Behandlungsmethode. Ob <strong>und</strong> in<br />

welchem Umfang Gewährleistungen auf implantatgetragenen Zahnersatz realistisch sind,<br />

hängt jedoch entscheidend davon ab, welches Behandlungskonzept der aufgeklärte Patient<br />

mitträgt <strong>und</strong> inwieweit er sich in eine umfassende Nachsorge einbinden lässt.<br />

Autoren:<br />

Dr. Stefan<br />

Neumeyer, Eschlkam<br />

G<strong>und</strong>ram<br />

Heckmann, Lonnig<br />

Indizes:<br />

Implantatprothetik<br />

Konzepte<br />

Langzeiterfolg<br />

Behandlungskonzepte<br />

Aufklärung <strong>und</strong><br />

Beratung<br />

Implantattypen<br />

Die umfassende Aufklärung des<br />

Patienten ist nicht nur rechtlich<br />

von zentraler Bedeutung, sondern<br />

auch, was <strong>das</strong> Behandlungsergebnis<br />

<strong>und</strong> den Langzeiterfolg betrifft. So<br />

hat die ausführliche Information der Patienten<br />

in unserer Praxis einen hohen<br />

Stellenwert, vor allem, was allgemeine<br />

<strong>und</strong> zahnmedizinisch relevante Themen<br />

betrifft.<br />

So wird der Patient über die Notwendigkeit<br />

einer zahnärztlichen Untersuchung<br />

ebenso aufgeklärt wie über <strong>das</strong> wünschenswerte<br />

Verhalten nach dem Eingriff<br />

hinsichtlich Verkehrstüchtigkeit,<br />

Sport <strong>und</strong> andere körperliche Belastungen.<br />

Um <strong>das</strong> Gespräch zu vertiefen, werden<br />

dem Patienten entsprechende Informationsblätter<br />

ausgehändigt, zusätzlich<br />

untermauert mit Info-Broschüren.<br />

Vor diesem Hintergr<strong>und</strong> sind auch die<br />

Charakteristika, die den unterschiedlichen<br />

Implantattypen zu eigen sind, von<br />

wesentlicher Bedeutung.<br />

Das Implantat<br />

Wir wollen nun kurz die Materialien sowie<br />

die unterschiedlichen Implantattypen<br />

besprechen. Zu über 60 Prozent<br />

setzen wir <strong>das</strong> einteilige Aesthura Immediate-Implantat<br />

in unserer Praxis ein.<br />

Die Vor- <strong>und</strong> Nachteile von ein- <strong>und</strong><br />

zweiteiligen Implantaten werden dem<br />

Patienten ausführlich beschrieben. Der<br />

Patient muss, um letztendlich eigenverantwortlich<br />

entscheiden zu können,<br />

über Behandlungsalternativen sowie<br />

die damit verb<strong>und</strong>enen Risiken <strong>und</strong> Belastungen<br />

aufgeklärt werden. Dies ist<br />

vom Zahnarzt nachzuweisen [1].<br />

Der Erfolg von Implantattherapien kann<br />

dabei von folgenden Faktoren abhängig<br />

sein, von:<br />

n Oberflächenstruktur der Implantate<br />

n Lage des Interface<br />

n Platform Switching<br />

n Belastungsprotokoll<br />

n Phänotyp<br />

n Abstand zwischen Implantaten oder<br />

zu natürlichen <strong>Zähnen</strong><br />

n Kombination der genannten Parameter<br />

Die Vorteile von einteiligen gegenüber<br />

zweiteiligen Implantaten lassen sich<br />

wie folgt zusammenfassen:<br />

n Keine signifikanten Gruppenunterschiede<br />

bei einteiligen Implantaten<br />

n Kein Einfluss des Interface, da kein Mikrospalt<br />

zwischen Implantat <strong>und</strong> Aufbau<br />

vorhanden ist<br />

68 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Implantatprothetik<br />

d Abb. 1<br />

Parameter des<br />

Erfolgs von<br />

einteiligen<br />

Implantaten<br />

d Abb. 2<br />

Das Aesthura<br />

Immediate<br />

Implantat<br />

n Weniger Knochenverlust nach Implantatinsertion<br />

n Remodellierungsprozesse laufen<br />

schneller ab<br />

n Biologische Breite ähnlich natürlicher<br />

Zähne<br />

n Epithelialer <strong>und</strong> bindegewebiger Anteil<br />

der biologischen Breite sind gleich.<br />

Abb. 4<br />

Abb. 3<br />

Abb. 5<br />

e Abb. 3 Multifunktionales Retentionselement<br />

mit trajektoriellem Aufbau<br />

e Abb. 4 Gestaltung des Retentionselements.<br />

Die Retentionsoberflächen der Aesthura Implantate<br />

betragen: 50 mm 2 bei Ø 3,75 mm <strong>und</strong> 60 mm 2 beim Ø<br />

4,75 mm.<br />

d Ab. 5 Größenverhältnisse von Retentionselement,<br />

vorgefertigter Zirkonoxidkappe <strong>und</strong><br />

Frontzahnrestauration<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 69


Technik<br />

Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Abb. 6 Abb. 7<br />

Abb. 8 Abb. 9<br />

e Abb. 6 Das Implantat<br />

muss für zirka zwei bis drei<br />

Wochen vor Zungenkontakt<br />

geschützt werden<br />

e Abb. 7 Vorbereiteter<br />

Schutz für ein einteiliges<br />

Implantat mittels<br />

Tiefziehfolie<br />

e Abb. 8 <strong>und</strong> 9<br />

Tiefziehfolie 0,6 mm <strong>und</strong> ein<br />

großzügig ausgeschliffener<br />

Prothesenzahn<br />

Diese Vorteile sind wissenschaftlich<br />

belegt <strong>und</strong> evident.<br />

Der vielseitige Nutzen, der sich fürLabor,<br />

Behandler <strong>und</strong> Patient ergibt, ist<br />

in Abb. 1 dargestellt.<br />

Multifunktionales<br />

Retentionselement<br />

Das Aesthura ® Immediate Implantat ist<br />

durch eine Reihe von elementaren Konstruktionsmerkmalen<br />

charakterisiert<br />

(Abb. 2):<br />

n Mikrostrukturierter Titanhals für optimalen<br />

Weich- <strong>und</strong> Hartgewebe-Erhalt<br />

n Innovatives Gewindedesign zur Spannungsoptimierung<br />

im Knochen mittels<br />

Spreaded Threads<br />

n Gestrahlte <strong>und</strong> säuregeätzte Oberfläche<br />

für eine optimale Osseointegration<br />

n Apikales Gewindedesign für optimalen<br />

initialen Knochenkontakt <strong>und</strong><br />

mehr Stabilität bei Sofort- oder Spätimplantation<br />

Wir möchten an dieser Stelle im Wesentlichen<br />

auf <strong>das</strong> prothetische Retentionselement,<br />

die zentrale Verbindungsstelle<br />

der Prothetik zum Implantat, eingehen.<br />

Bei einer Aufbauhöhe von nur 4,2 mm<br />

bietet <strong>das</strong> multifunktionale Retentionselement<br />

eine maximale Oberfläche für<br />

sichere, langzeitstabile Verklebungen.<br />

In einer Studie an der Universtät Freiburg,<br />

unter Leitung von Prof. Dr. H.F. Kappert<br />

wurden unter anderem Antworten<br />

auf folgende Fragen herausgearbeitet:<br />

n Ist die Druck-/Scherfestigkeit für Einzelzahnrestaurationen<br />

klinisch ausreichend?<br />

Mit einer Druck-Scherbelastung<br />

von mehr als 800 N liegt eine<br />

ausreichende Festigkeit im Vergleich<br />

zu den üblichen Kaukräften im Bereich<br />

bis 150 N für den Frontzahn- <strong>und</strong><br />

500 N für den Seitenzahnbereich vor.<br />

n Erreicht die Klebung im Zugversuch<br />

eine ausreichende Festigkeit?<br />

Mit einer Verb<strong>und</strong>festigkeit von ca. 500<br />

N, bezogen auf eine Verb<strong>und</strong>fläche von<br />

ca. 50 mm², liegt eine für klinische Anwendungen<br />

ausreichende Festigkeit<br />

vor.<br />

Durch Rillen im Aufbauelement entsteht<br />

eine mechanische Verschlüsselung<br />

(Abb. 10 <strong>und</strong> 11) mit der prothetischen<br />

Konstruktion. Der daraus folgende Retentionssgewinn<br />

<strong>und</strong> die Torsionsfestigkeit<br />

übersteigen alle zuvor gemessenen<br />

70 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Implantatprothetik<br />

Werte bei weitem. Die Rillen im Aufbauelement<br />

bewirken zudem eine Gerüstverstärkung.<br />

Der Gesamtnutzen dieses Designs:<br />

n sichere, langzeitstabile Befestigung<br />

der Prothetik<br />

n Platzgewinn (Abb. 11 <strong>und</strong> 12) dank geringer<br />

Aufbauhöhe für Form, Funktion<br />

<strong>und</strong> Ästhetik<br />

n Keine Konstruktionsunterbrechung<br />

durch Kanal für die Befestigungsschraube<br />

n Belastungsphysiologische Krafteinleitung<br />

in Implantat <strong>und</strong> umgebenden<br />

Knochen<br />

Im weiteren Gesprächsverlauf werden<br />

die Unterschiede in den Operationsverfahren<br />

besprochen, zum Beispiel offene<br />

<strong>und</strong> geschlossene Einheilung, Zweiteingriff,<br />

Einheilzeiten, Gefahren in der Einheilzeit<br />

<strong>und</strong> mögliche Schutzmaßnahmen<br />

(beim einteiligen Implantat, Abb.<br />

6). Die potenziellen Komplikationen<br />

<strong>und</strong> Erfolgsaussichten werden besprochen.<br />

Den Erfolg einer Behandlung <strong>und</strong><br />

ihre Risikofreiheit kann freilich kein Arzt<br />

garantieren. Die allgemeinen Gefahren<br />

operativer Eingriffe, wie etwa Infektionen,<br />

sind bei Implantationen zwar eher<br />

selten, werden jedoch ebenfalls beschrieben.<br />

Zwei Argumente, die häufig gegen die<br />

Verwendung von einteiligen Implantaten<br />

genannt werden, lauten:<br />

n Zu frühe Belastung, Fehlbelastung<br />

n Geringere Individualität, wenig prothetische<br />

Lösungsmöglichkeiten<br />

Gefahr einer Fehlbelastung<br />

Die Gefahr einer Fehlbelastung eines<br />

einteiligen Implantates reduziert sich<br />

bei einer Bauhöhe des Retentionskopfes<br />

von nur 4,2 mm ganz erheblich. Die<br />

Gefahren lauern woanders! Es sind vor<br />

allem „habit“bezogene Fehlfunktionen<br />

sowie die Zunge, die beträchtliche Probleme<br />

verursachen können. Dagegen<br />

gibt es jedoch ein probates Mittel, nämlich<br />

eine tiefgezogene Folie, wie sie zum<br />

Beispiel zur W<strong>und</strong>abdeckung verwendet<br />

wird (Abb. 6 bis 9). Auch diese Zusammenhänge<br />

werden mit den Patienten<br />

besprochen, denn die Patientencompliance<br />

dabei spielt eine wichtige<br />

Rolle.<br />

Abb. 10<br />

Zweiteilige Implantate<br />

Abb. 11<br />

Abb. 12<br />

Wir erklären dem Patienten auch, wann<br />

wir zweiteilige Implantate bevorzugen.<br />

Hier sind z. B. eine schlechte Knochenqualität,<br />

Sinuslift, aber auch Fälle, in<br />

denen wir einen abgewinkelten Aufbau<br />

benötigen, zu nennen. Aufgr<strong>und</strong> der geringen<br />

Bauhöhe des Retentionskopfes<br />

von nur 4,2 mm sind diese Fälle eher<br />

selten. Wir zeigen dem Patienten am<br />

Modell, wie wir im OP-Verlauf prüfen,<br />

ob ein einteiliges Implantat verwendet<br />

werden kann oder ein zweiteiliges Implantat<br />

gesetzt werden sollte. Die Abb.<br />

10 <strong>und</strong> die klinischen Bilder in Abb. 11<br />

<strong>und</strong> Abb. 12 zeigen die Prüftools <strong>und</strong><br />

die Vorgehensweise.<br />

PZR, M<strong>und</strong>hygiene, Prophylaxe<br />

Der Patient muss verstehen, <strong>das</strong>s Prophylaxe<br />

wichtig ist. Er muss verinnerlichen,<br />

<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Implantat mindestens<br />

so pflegeintensiv ist wie der eigene<br />

Zahn [10]. Ein bis zwei Tage vor der Implantation<br />

führen wir eine professionelle<br />

Zahnreinigung durch. Dabei werden<br />

Zähne, Zahnzwischenräume <strong>und</strong> – soweit<br />

wie möglich – die Gebiete unter-<br />

e Abb. 10<br />

Indikatorstift zum Prüfen<br />

von Abständen <strong>und</strong> Achse<br />

e Abb.11<br />

Indikatorstift in<br />

Position<br />

e Abb.12<br />

Mit einer Try-In-Kappe aus<br />

Zirkon können wir die<br />

Platzverhältnisse zusätzlich<br />

noch im Schlussbiss<br />

<strong>und</strong> in Funktion überprüfen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 71


Technik<br />

Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Abb. 13a<br />

Abb. 14a<br />

Abb. 13b<br />

Abb. 14b<br />

e Abb. 13a Klinischer Fall Nr. 1 – klinisches Bild<br />

e Abb. 13b Follow up nach sieben Jahren<br />

e Abb. 14a Klinischer Fall Nr. 2 – klinisches Bild<br />

e Abb. 14b Follow up nach sechs Jahren<br />

halb des Zahnfleisches gründlich <strong>und</strong><br />

schonend gereinigt. Wir vereinbaren<br />

mit unseren Implantat-Patienten regelmäßige<br />

Recall-Termine. Die Abstände<br />

zwischen Reinigung <strong>und</strong> Kontrollen legen<br />

wir gemeinsam fest. Kriterien sind<br />

dabei unter anderem die individuelle<br />

Neigung zur Entwicklung einer Parodontitis,<br />

der persönliche Lifestyle (etwa<br />

Rauchen oder Alkohol), aber auch der<br />

verwendete Implantat-Typ. Bei einteiligen<br />

Implantaten nennen wir dem Patienten<br />

ein bis drei Recall-Termine pro<br />

Jahr, bei zweiteiligen gehen wir von<br />

zwei bis sechs Terminen pro Jahr aus.<br />

Die M<strong>und</strong>hygiene hat natürlich einen<br />

entscheidenden Einfluss auf den Erfolg<br />

der Behandlung. Nur wenn die Patienten<br />

zu einer entsprechenden Compliance<br />

bereit sind, kann ein Langzeiterfolg<br />

garantiert werden. Nach der Eingliederung<br />

wird die M<strong>und</strong>hygiene mit einem<br />

sogenannten „peri-implant care kit“ unterstützt.<br />

Gr<strong>und</strong>lage ist dabei neben ei-<br />

Abb. 15a<br />

Abb. 15b<br />

c Abb. 15a Klinischer Fall<br />

Nr. 3 – zerstörter Zahn 12<br />

c Abb. 15b Wurzelsegment<br />

72 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 15c<br />

d Abb. 15c<br />

Replantiertes Wurzelsegment<br />

f Abb. 15d Extrusion des Wurzel -<br />

segments <strong>und</strong> koronale Bewegung<br />

der Gewebestrukturen<br />

Abb. 15d<br />

Abb. 15e<br />

Abb. 15f<br />

Abb. 15g<br />

e Abb. 15e Inseriertes Aesthura<br />

Immediate Implantat<br />

e Abb. 15g Definitive Restauration mit<br />

natürlichem Hart- <strong>und</strong> Weichgewebeprofil<br />

e Abb. 15f Provisorische<br />

Sofortversorgung<br />

Langzeitergebnisse<br />

ner mechanischen Reinigung die Unterstützung<br />

durch einen optimal eingestellten<br />

antibakteriellen Wirkstoff. Dies<br />

erfolgt in Abhängigkeit von der Speichelfließrate,<br />

um Irritationen so weit<br />

als möglich zu vermeiden. Die Kontrolle<br />

erfolgt von Seiten der Patienten <strong>und</strong><br />

des Zahnarztes immer über eine Speichelcheckkarte,<br />

in der alle Informationen<br />

zusammengefasst werden.<br />

In unserer Praxis werden die Aesthura-<br />

Immediate-Implantate seit 2005 eingesetzt<br />

– mit einer Erfolgsquote von über<br />

98 Prozent. Die Erfolgsrate ist somit bei<br />

ein- <strong>und</strong> zweiteiligen Systemen nahezu<br />

identisch. Die Langzeitergebnisse zeigen<br />

einen langfristigen Erhalt der periimplantären<br />

Gewebestrukturen. Die klinischen<br />

Ergebnisse sind denen von zweiteiligen<br />

Implantaten mindestens ebenbürtig.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 73


Technik<br />

Konzepte, auf die Verlass ist<br />

Fallpräsentationen<br />

Fall 1: Spätimplantation eines Aesthura<br />

Immediate 4,75 x 11,5 in regio 36 <strong>und</strong><br />

Versorgung mittels einer konfek tio -<br />

nierten Zirkonoxidkappe <strong>und</strong> individualisierter<br />

Keramikverblendung (Abb. 13).<br />

Fall 2: Spätimplantation eines Aesthura<br />

Immediate 4,75 x 10 in regio 36 <strong>und</strong> Versorgung<br />

mittels einer konfektionierten<br />

Zirkonoxidbasis mit individueller Verblendung<br />

(Abb. 14).<br />

Fall 3: Frontzahnrestauration in regio<br />

12 nach Zahnextraktion, Replantation<br />

eines Wurzelsegements [11] <strong>und</strong> [12]<br />

<strong>und</strong> dessen Extrusion. Anschließende<br />

Implantatinsertion eines Aesthura Immediate<br />

3,75 x 13 mit provisorischer Sofortversorgung<br />

<strong>und</strong> endgültiger Versorgung<br />

auf individuell gefertigtem Zirkongerüst<br />

(Abb. 15).<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Dr. Stefan Neumeyer<br />

Leminger Straße 10<br />

93458 Eschlkam<br />

www.dres-neumeyer.de<br />

Nähere Infos zum Autor finden Sie unter<br />

www.dlonline.de/service/autoren.html<br />

http://bit.ly/14RnpWO<br />

Literatur:<br />

[1] Unterlassung der implantologi schen<br />

Alternative, Medizinischethische<br />

Aspekte <strong>und</strong> rechtliche<br />

Konsequenzen, Christoph Will, Wilhelm<br />

Heinzelmann, Ulrich Pawlak,<br />

Quintessenz 53,8, 875-879 (2002)<br />

[2] Hygienekosten – Haben Sie schon<br />

kalkuliert? Christine Baumeister-<br />

Henning, DZW 48/12<br />

[3] Rasterfahndung mit dem Elektronen -<br />

mikroskop, Dr. Klaus Müller, Fraunhofer<br />

Institut FR,<br />

Fälle aus dem BDIZ/EDI Explantations -<br />

register, BDIZ Konkret 02/2003<br />

[4] Schadensanalyse eines Misserfolgs<br />

durch Implantatfraktur, Dr. Winand<br />

Olivier <strong>und</strong> Fraunhofer Institut Freiburg,<br />

Implantologie Journal 6/2003;<br />

[5] Risikofaktoren in der Implantolo gie,<br />

Franck Renouard <strong>und</strong> Bo Rangert,<br />

Quintessenz Verlag 2006, Seite 53<br />

Studie der finiten Elemente,<br />

Dr. L. Pierrisnard, Paris<br />

[6] Knochenabbau gibt es beim<br />

Implantat kauf gratis dazu, Dipl.-Ing.<br />

Holger Zipprich, 12.DGI-BBI-<br />

Jahrestagung, DZW 12/08<br />

[7] Update Implantat-Abutment-<br />

Verbindung, Dr. Sönke Harder,<br />

ZP Sonderausgabe Implantologie,<br />

November 2012, S 6-8,<br />

[8] Bionik Design durchmesserreduzierter<br />

Dentalimplantate, Deutscher Ärzte-<br />

Verlag,<br />

Z Zahnärztl Impl, 2012; 28(3),<br />

P. Streckbein, Wilbrand, R. Streckbein,<br />

Howaldt, Flach<br />

[9] <strong>Von</strong> Liebhabern, Spezialisten <strong>und</strong><br />

Profis, Zm online, 10 März 2010,<br />

Prof. Dr. Johannes G Bischoff, Köln<br />

[10] Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang, Direktor<br />

der Klinik für M<strong>und</strong>-, Kiefer- <strong>und</strong><br />

Gesichtschirurgie am Universitäts -<br />

klinikum Kiel, zur aktuellen Studie der<br />

Universität über regenerative Therapien<br />

<strong>und</strong> zur Prävention der Periimplantitis.<br />

zm, 07.10.2012<br />

[11] Biologische Aspekte – Eine implantatprothetische<br />

Versorgung nach<br />

traumainduziertem Frontzahnverlust<br />

Hopmann S, Neumeyer S, Hannker C,<br />

Stelzel M, Thein T, Lampson C. Teamwork<br />

2013, 16. JG, Ausgabe 1: 54-65;<br />

[12] Regeneration <strong>und</strong> Erhalt parodontaler<br />

Gewebestrukturen durch orthodontische<br />

Extrusionstechniken – eine<br />

Literaturübersicht unterstützt durch<br />

eigene klinische Fallanalysen. Neumeyer<br />

S, Masterthese Universität Freiburg;<br />

Knoth Verlag 2011<br />

[13] weitere Literatur beim Verfasser<br />

74 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Tipp des Monats<br />

Technik<br />

Tipp<br />

des<br />

Monats<br />

Kostenfreies Programm zur Erstellung einer Fotokarte<br />

Vorher-Nachher-Flyer<br />

Die Zahntechnik Mehlhorn GmbH<br />

aus Berlin-Mitte bietet Zahntech -<br />

nikern <strong>und</strong> Zahnärzten eine selbsterklärende<br />

Vorher-Nachher-<br />

Dokumen tation von Patienten-<br />

Versorgungen.<br />

e Abb. 1 Die Patientin vor …<br />

e Abb. 2 … <strong>und</strong> nach der Versorgung mit<br />

einer Zirkonbrücke<br />

Autorin:<br />

Ztm. Katrin Neugebauer<br />

Stellv. Laborleiterin<br />

Zahntechnik Mehlhorn, Berlin<br />

Möchten Sie nach Abschluss der<br />

Behandlung die Vorher-Nachher-Fotos<br />

Ihren Patienten mitgeben<br />

oder zur Dokumentation in die<br />

Patientenakte sortieren? Wollen Sie Ihre<br />

Patienten im Vorfeld einer aufwendigen<br />

Behandlung anschaulich beraten?<br />

Wünschen Sie, Ihren K<strong>und</strong>en<br />

die fertige Versorgung per situ im M<strong>und</strong><br />

mitzuliefern, als Serviceleistung zur<br />

zahntechnischen Arbeit?<br />

Dann haben wir die Lösung: Unter<br />

www.zahntechnik-mehlhorn.de lassen<br />

sich die gewünschten Serviceleistungen<br />

umsetzen, dabei hilft Ihnen ein Programm<br />

des Dental<strong>labor</strong>s Mehlhorn.<br />

Kostenfrei <strong>und</strong> ohne Registrierung können<br />

Zahntechniker, Zahnärzte, Kieferorthopäden<br />

<strong>und</strong> Implantologen darauf<br />

zugreifen. Wählen Sie Ihr Format <strong>und</strong><br />

gestalten Sie Ihre Patienten-Flyer in wenigen<br />

Minuten selbst. Die Bedienung<br />

ist ganz einfach, denn eigene Bilder –<br />

vor oder nach der Behandlung – lassen<br />

sich in dem Programm hochladen. Der<br />

Anwender muss lediglich ein Foto der<br />

M<strong>und</strong>partie des Patienten erstellen.<br />

Der Vorher-Nachher-Vergleich lässt sich<br />

durch einen Upload generieren. Ebenfalls<br />

ist es möglich, ein persönliches Logo<br />

hochzuladen <strong>und</strong> <strong>das</strong> Layout<br />

(Schriftbild, Farbgebung, Rahmenlinien)<br />

zu bestimmen. Als Ergebnis lässt<br />

sich ein druckbares PDF-Dokument<br />

erstellen. Zum Programm gibt es eine<br />

Demoversion, anhand derer sich<br />

interessierte Nutzer mühelos zurechtfinden.<br />

Jetzt nur noch ausdrucken <strong>und</strong><br />

dem Patienten oder K<strong>und</strong>en überreichen.<br />

Überzeugen Sie mit Vorher-Nachher-Flyern.<br />

n<br />

i Weitere Infos unter:<br />

www.zahntechnik-mehlhorn.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 75


Produkte<br />

Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Modellierkunststoff<br />

Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Autor:<br />

Joachim<br />

Bredenstein,<br />

Melle<br />

Indizes:<br />

BLUE-BLOKKER ®<br />

Modellierkunststoff<br />

Innenteleskope<br />

Außenteleskope<br />

Modellieren<br />

Polymerisieren<br />

BLUE-BLOKKER ® ist bei vielen Zahntechnikern bekannt –<br />

vor allem bei kieferorthopädisch tätigen Kollegen.<br />

Ob großflächig modelliert oder punktuell ausgeblockt –<br />

der blaue Kunststoff lässt keine Wünsche offen.<br />

Und soll er ganz verschwinden, so verbrennt er<br />

rückstandsfrei. Im Folgenden zeigt Joachim Bredenstein<br />

ein kleines blaues W<strong>und</strong>er.<br />

76 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Produkte<br />

Abb. 1<br />

Abb. 2<br />

Abb. 3<br />

e Abb. 1 Platzhalter für Bleichschiene<br />

e Abb. 2 Inter<strong>dental</strong> ausgeblockt<br />

c Abb. 3 model-tray-Sägemodell<br />

mit vorbereiteten Stümpfen<br />

Der blau-transparente Modellierkunststoff<br />

von Scheu-Dental<br />

GmbH lässt sich vielseitig einsetzen:<br />

zum Verschließen von Sägeschnitten,<br />

zum Verblocken von <strong>Zähnen</strong><br />

<strong>und</strong> Zahnsegmenten, für die Herstellung<br />

von Bleich- oder Fluoridierungsschienen<br />

(Abb. 1) oder einfach – wie der<br />

Name sagt – zum Ausblocken (Abb. 2).<br />

Das viskose Gel ist thixotrop, <strong>das</strong> bedeutet:<br />

In Ruhe ist es standfest, doch<br />

bei mechanischer Einwirkung (zum Beispiel<br />

Bewegung) verflüssigt es sich <strong>und</strong><br />

lässt sich leicht fließend verteilen. Diese<br />

Eigenschaft eignet sich gut für <strong>das</strong><br />

partielle Ausblocken sowie zum Modellieren<br />

gleichmäßiger Schichtstärken.<br />

Tatsächlich können Techniker damit<br />

Kronen, Brücken <strong>und</strong> Teleskope modellieren,<br />

denn: Der Kunststoff<br />

verbrennt rückstandsfrei – <strong>und</strong> <strong>das</strong> unabhängig<br />

von der Schichtstärke. Unter<br />

einer LED-Lampe polymerisiert <strong>das</strong> Ein-<br />

Komponenten-Material in nur wenigen<br />

Sek<strong>und</strong>en. Aufgr<strong>und</strong> der hohen Endhärte<br />

<strong>und</strong> Stabilität lassen sich die polymerisierten<br />

Elemente anschließend<br />

gut beschleifen.<br />

Der Fall<br />

Die CAD/CAM-Technik generiert mittlerweile<br />

passgenaue Innenteleskope<br />

<strong>und</strong> Tertiärkronen. Doch auch in Zukunft<br />

wird sicherlich noch eine Vielzahl<br />

von Kronen in der ursprünglichen Handarbeit<br />

hergestellt. In diesem Fall fertige<br />

ich im Oberkiefer eine Modellgussprothese<br />

mit fünf Teleskopen – per<br />

Hand.<br />

Innenteleskope<br />

Ein model-tray-Sägemodell dient als Arbeitsunterlage<br />

für die Herstellung der<br />

Innenteile (Abb. 3). Nachdem die<br />

Stümpfe separiert <strong>und</strong> die Präparationsgrenzen<br />

freigelegt sind, ist es wichtig<br />

die Oberfläche der Gipsstümpfe<br />

sorgfältig zu isolieren. Hierfür verwendete<br />

ich Ceramage Spacer von Shofu<br />

Dental. Es sollte ein dünner, dichter<br />

Film entstehen, denn der Modellier-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 77


Produkte<br />

Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

Abb. 8 Abb. 9<br />

e Abb. 4 <strong>und</strong> 5 Isolierung der<br />

Gipsstümpfe mit Ceramage Spacer<br />

e Abb. 6 <strong>und</strong> 7 Auftragen des BLUE-<br />

BLOKKERS ® direkt aus der Kartusche<br />

e Abb. 8 <strong>und</strong> 9 Stümpfe mit<br />

aufgetragenem Kunststoff<br />

kunststoff hat die für andere Anwendungsgebiete<br />

durchaus gewünschte Eigenschaft,<br />

sehr gut am Gips zu haften.<br />

Die Isolierung gleicht zudem die minimale<br />

Kontraktion des Kunststoffes während<br />

der Polymerisation aus (Abb. 4<br />

<strong>und</strong> 5).<br />

Sobald die Isolierung getrocknet ist, trage<br />

ich den BLUE-BLOKKER ® auf. Das Gel<br />

lässt sich direkt aus der Kartusche applizieren<br />

(Abb. 6 <strong>und</strong> 7). Bei leichter Bewegung<br />

der Applikationsspitze fließt<br />

der Kunststoff an den Stumpf, in Ruhelage<br />

hingegen bleibt er an der gewünschten<br />

Position haften. Die einzelnen<br />

Schichten härten in zehn bis 30<br />

Sek<strong>und</strong>en unter einer handelsüblichen<br />

UV-Lampe mit einem Spektralbereich<br />

von 380 bis 470 Nanometer aus.<br />

Schicht für Schicht kann der Techniker<br />

die Wandstärke kontrollieren, ehe er<br />

mit der Materialstärke zufrieden ist<br />

(Abb. 8 <strong>und</strong> 9).<br />

Nun lassen sich die Ränder angleichen<br />

<strong>und</strong> die Innenteleskope am Parallelo-<br />

78 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Produkte<br />

Abb. 10 Abb. 11<br />

Abb. 12 Abb. 13<br />

Abb. 14 Abb. 15<br />

meter im gewünschten Winkel fräsen<br />

(Abb. 10 <strong>und</strong> 11). Das leicht transparente<br />

Material gibt Aufschluss darüber,<br />

wie dick beziehungsweise dünn die<br />

Wandung ist, <strong>und</strong> wann es heißt, mit<br />

dem Fräsen aufzuhören, bevor ein Loch<br />

entsteht. Es ist sehr angenehm, auf festem<br />

Untergr<strong>und</strong> zu arbeiten, der Fräser<br />

bleibt unverschmiert, <strong>und</strong> <strong>das</strong> Teleskop<br />

beim Abnehmen formstabil (Abb. 12<br />

<strong>und</strong> 13). Im Sommer, bei hohen Temperaturen,<br />

ist dieser Vorteil nicht zu unterschätzen<br />

(Abb. 14 <strong>und</strong> 15).<br />

Das Einbetten der Innenteleskope<br />

erfolgt anschließend wie gewohnt<br />

(Abb. 16). Der Techniker hat weiterhin die<br />

Freiheit, die Muffel normal oder im Speed-<br />

Verfahren aufzuheizen. Der BLUE-BLOK-<br />

e Abb. 10<br />

Ausarbeiten des Kronenrandes<br />

e Abb. 11<br />

Parallelisieren der Innenteleskope<br />

KER ® verbrennt rückstandslos <strong>und</strong> garantiert<br />

ein dimensionsstabiles <strong>und</strong> passgenaues<br />

Gussergebnis (Abb. 17 bis 19).<br />

Außenteleskope<br />

Nachdem der Zahnarzt die Innenteleskope<br />

einprobiert hat, kann der Techniker<br />

mit der Herstellung der Außenteile<br />

beginnen (Abb. 20 bis 22). Die In-<br />

e Abb. 12 <strong>und</strong> 13<br />

Die fertig ausgearbeiteten<br />

Innenteleskope<br />

e Abb. 14 <strong>und</strong> 15<br />

BLUE-BLOKKER ® -Innen -<br />

tele skope sind auch im<br />

hitzigen Laboralltag immer<br />

absolut formstabil<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 79


Produkte<br />

Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Abb. 16<br />

Abb. 17<br />

Abb. 18 Abb. 19<br />

Abb. 20<br />

e Abb. 16 Innenteleskope zum Einbetten vorbereitet<br />

e Abb. 17 Die Innenteleskope in einer<br />

NEM-Legierung gegossen<br />

e Abb. 18 <strong>und</strong> 19 Detailansichten<br />

c Abb. 20 Die fertigen Innenteleskope<br />

auf dem Meistermodell<br />

nenteleskope – ganz gleich, ob aus<br />

Gold, NEM oder Zirkon – sind auf Hochglanz<br />

poliert <strong>und</strong> benötigen keine Isolierung.<br />

Das Gel lässt sich direkt auf<br />

<strong>das</strong> Metall auftragen (Abb. 23 <strong>und</strong> 24).<br />

Der Techniker sollte die gesamte Oberfläche<br />

in einem Arbeitsgang abdecken,<br />

ohne Zwischenpolymerisation. Der<br />

Gr<strong>und</strong>: Das Gel liegt flächig am Innenteil<br />

an <strong>und</strong> es entstehen keine Übergänge<br />

am Außenteil. Das ist wichtig für<br />

einen perfekten Guss. Der Techniker<br />

kann nun wählen, ob er die gesamte<br />

Krone mit dem Gel aufbauen möchte,<br />

oder ob er nur eine dünne Schicht als<br />

stabilisierenden Unterbau herstellt.<br />

Das Material ist kompatibel mit allen<br />

Modellierwachsen, <strong>und</strong> durch den Unterbau<br />

aus Kunststoff erhält der Techniker<br />

in jedem Fall ein formstabiles<br />

Außenteleskop.<br />

Nach der abschließenden Lichtpolymerisation<br />

beschleife ich die Kappen<br />

mit kreuzverzahnten Fräsern (Abb. 25).<br />

Den Rand passe ich mit einem Silikongummierer<br />

an (Abb. 26). Um die Kappen<br />

von den Innenteilen abzuheben,<br />

eignet sich zunächst ein stumpfes Instrument,<br />

welches die Kunststoff-Kappen<br />

vorsichtig vom Metall löst. Dann<br />

80 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Produkte<br />

Abb. 21<br />

Abb. 22<br />

Abb. 23 Abb. 24<br />

Abb. 25<br />

Abb. 26<br />

e Abb. 21 <strong>und</strong> 22 Detailansichten der<br />

Innenteleskope<br />

e Abb. 23 <strong>und</strong> 24 Auftragen<br />

des BLUE-BLOKKER ® auf die polierte<br />

Metalloberfläche<br />

e Abb. 25 Ausarbeiten der Sek<strong>und</strong>är -<br />

kappe mit kreuzverzahntem Fräser<br />

lassen sie sich problemlos von Hand<br />

abziehen (Abb. 27 <strong>und</strong> 28).<br />

Die Kappen bilden jetzt eine stabile<br />

Gr<strong>und</strong>lage für die weitere Modellation<br />

der Sek<strong>und</strong>ärkonstruktion (Abb. 29<br />

bis 31).<br />

e Abb. 26 Anpassen des Randes mit<br />

einem Gummierer<br />

Die Innenseite der Kronenkappen ist<br />

spiegelblank <strong>und</strong> lässt ein gutes Gussergebnis<br />

<strong>und</strong> eine exzellente Passung<br />

in Metall erwarten. Mit Modellierwachs<br />

vervollständige ich die Kronen entsprechend<br />

der M<strong>und</strong>situation <strong>und</strong> den<br />

gewünschten ästhetischen Anforderungen<br />

(Abb. 32 <strong>und</strong> 33).<br />

Die Umsetzung in Metall <strong>und</strong> die<br />

anschließende Fertigstellung der<br />

Prothese entsprechen dem normalen<br />

Vorgang in der Zahntechnik (Abb. 34<br />

<strong>und</strong> 35).<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 81


Produkte<br />

Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Abb. 27<br />

Abb. 28<br />

Abb. 29<br />

e Abb. 27 Mit einem stumpfen Instrument<br />

werden die Kappen vorsichtig gelöst…<br />

e Abb. 28 … <strong>und</strong> dann mit den Fingern<br />

abgezogen<br />

d Abb. 29 Die fertigen Kappen<br />

f Abb. 30 <strong>und</strong> 31 Detailansichten<br />

f Abb. 32 <strong>und</strong> 33 Die fertig modellierten<br />

Sek<strong>und</strong>ärkronen<br />

Abb. 30 Abb. 31<br />

Abb. 32<br />

Abb. 33<br />

82 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Ein blaues W<strong>und</strong>er<br />

Produkte<br />

Abb. 34<br />

d Abb. 34 Die fertige<br />

Sek<strong>und</strong>ärkonstruktion<br />

f Abb. 35 Detailansicht<br />

der fertigen Arbeit<br />

Abb. 35<br />

Fazit<br />

Bei der täglichen Arbeit des Zahntechnikers<br />

erweist sich der blaue Modellierkunststoff<br />

als wahres Multitalent.<br />

Ursprünglich zum Ausblocken entwickelt,<br />

ergeben sich jetzt weitere Verwendungsmöglichkeiten<br />

für den Zahntechniker.<br />

BLUE-BLOKKER ® verbrennt<br />

rückstandslos im Vorwärmofen. Deshalb<br />

kann der Techniker mit diesem Material<br />

selbst dickwandige Versorgungen<br />

modellieren. Auch für dünne Strukturen<br />

eignet sich dieses Material: Aufgr<strong>und</strong><br />

der Stabilität ist eine Verformung<br />

der modellierten Teile durch Wärme<br />

oder häufiges Herunternehmen <strong>und</strong> erneutes<br />

Aufpassen, oder durch mechanische<br />

Bearbeitung ausgeschlossen.<br />

Dies ist ein praktischer Vorteil, den der<br />

Techniker am Arbeitsplatz sehr schnell<br />

zu schätzen weiß.<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Joachim Bredenstein<br />

Beutlingsallee 11<br />

49326 Melle<br />

E-Mail DFA-Bredenstein<br />

@t-online.de<br />

www.bredenstein.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 83


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

Neuheiten von der Internationalen Dentalschau, IDS<br />

Patent <strong>und</strong> pfiffig<br />

Mehr Aussteller, mehr Besucher, mehr Internationalität – so<br />

resümierten die Veranstalter der IDS. Euphorisch berichten<br />

Kölnmesse <strong>und</strong> VDDI von „begeisterten Ausstellern“ – in der<br />

Tat, auch wir stellten eine gute Stimmung fest. Trendthema<br />

war, wie zu erwarten, die Digitalisierung. Weltsensationen<br />

gab es in der Domstadt zwar keine zu sehen, aber zahlreiche<br />

Neuheiten, Erweiterungen, Verbesserungen, von denen wir<br />

hier einige vorstellen. Weitere pfiffige <strong>und</strong> patente Labor-<br />

Produkte präsentieren wir in der Mai-Ausgabe.<br />

Frage an Jordan Taub, Vice President von George Taub Products & Fusion Co., Inc.:<br />

Warum stellen Sie auf der IDS aus?<br />

Unserer Meinung nach ist die IDS der ideale Ort, um bestehende <strong>und</strong> potenzielle<br />

Vertriebshändler zu treffen. Dank der IDS konnten wir Fre<strong>und</strong>schaften <strong>und</strong> Geschäftsbeziehungen<br />

auffrischen <strong>und</strong> unser globales Händlernetzwerk erweitern. Und<br />

wo sonst bekommt man schon um 11 Uhr morgens ein Kölsch?“<br />

Quelle: Kölnmesse<br />

84 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

IDS-Special<br />

Fotos: Kölnmesse<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 85


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

CoCr trocken fräsen – einfach wie Wachs<br />

Ceramill Sintron –<br />

die NEM-Revolution<br />

Hohe Innovationskraft steckt im CoCr-Sintermetall Ceramill<br />

Sintron von Amann Girrbach. Das Nichtedelmetall revolutioniert<br />

den Fertigungsprozess, da sich die Ceramill Sintron<br />

Blanks (CoCr-Rohlinge) aufgr<strong>und</strong> ihrer wachsartigen Beschaffenheit<br />

mühelos auf Inhouse-Desktop-Maschinen trocken fräsen<br />

lassen. Der arbeitsintensive <strong>und</strong> fehleranfällige Gießprozess<br />

<strong>und</strong> damit aufwändige manuelle Arbeitsschritte können entfallen.<br />

Auch der Sinterprozess gestaltet<br />

sich äußerst komfortabel: Ein Knopfdruck<br />

reicht aus für ein Ergebnis in hervorragender<br />

Materialqualität. Höchste<br />

Prozesssicherheit führt zu homogenen<br />

<strong>und</strong> verzugsfreien Gerüsten ohne Lunker.<br />

Mit dem neuen Ceramill Sintron sind<br />

vorhersehbare, reproduzierbare Passungen<br />

<strong>und</strong> Gerüstqualitäten möglich.<br />

Ceramill Sintron ist mit jeder konventionellen<br />

CoCr-Gerüstkeramik verblendbar.<br />

Die Nachfrage am Messestand von<br />

Amann Girrbach war riesig.<br />

e Eingespieltes<br />

Team, von links:<br />

Falko Nowack,<br />

Knut Miller,<br />

Frederice Eggert<br />

<strong>und</strong> Patrick Amann<br />

Xwww.amanngirrbach.comX<br />

Praktische Ergänzung<br />

Wasserpumpe für<br />

Gipsabscheider<br />

BDT weiß, was Zahntechniker wollen: Die<br />

praktische Ergänzung zum Gipsabscheider<br />

für <strong>das</strong> unkomplizierte <strong>und</strong> schnelle Entfernen<br />

des Restwassers bringt dem Labor einen schnellen<br />

Nutzen. Einfaches Handling garantiert ein<br />

müheloses <strong>und</strong> effektives Abpumpen des Wassers<br />

aus dem Gipsabscheider in einen separaten<br />

Behälter <strong>und</strong> ermöglicht eine einfache, saubere<br />

Entsorgung des Gipses.<br />

Xwww.bdt-<strong>dental</strong>.deX<br />

d Die Stemmers – <strong>das</strong> sympathische<br />

Familien-Team von BDT<br />

86 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

IDS-Special<br />

CAD/CAM mit Bego<br />

Für jeden Fall<br />

die passende Lösung<br />

Bego Medical bietet neu die transluzente Keramik<br />

BeCe CAD Zirkon HT+ <strong>und</strong> CAD/CAM-gefertigte<br />

Doppelkronen sowie im SLM Verfahren hergestellte<br />

Stiftaufbauten <strong>und</strong> Attachments für Implantat-Prothetik<br />

<strong>und</strong> Stegversorgungen.<br />

Neben individuellen ein- <strong>und</strong> zweiteiligen Abutments,<br />

Stegkonstruktionen mit unterschiedlichen<br />

Geometrien <strong>und</strong> verschraubten Brücken für die<br />

nach bionischen Gr<strong>und</strong>sätzen entwickelten Semados<br />

Implantate S, RI <strong>und</strong> Mini bietet Bego auch die<br />

Möglichkeit, Implantatsysteme diverser anderer<br />

Hersteller mittels CAD/CAM-Technik zu versorgen.<br />

Bego offeriert für jede Indikation <strong>das</strong> passende biokompatible<br />

Material: so beispielsweise die Wirobond-Legierung<br />

oder BeCe CAD Zirkon XH. Seit der<br />

IDS bietet Bego Medical ebenfalls die Möglichkeit,<br />

Stegversorgungen – neben dem bekannten Ancora<br />

Stabgeschiebe – mit Attachments, wie dem Locator<br />

von Zest Anchors, den Verbindungselementen<br />

der Firma Ceka M2, M3 <strong>und</strong> dem Kugelanker<br />

M2 zu versorgen.<br />

Xwww.bego.com, www.bego-medial.comX<br />

e Die Keramik BeCe CAD Zirkon HT+ ist in sieben Farben<br />

erhältlich<br />

e Primär- <strong>und</strong> Sek<strong>und</strong>ärkrone aus Wirobond<br />

5-Axis wet and dry milling<br />

Premio plus – perfekt abgestimmt<br />

für <strong>dental</strong>e Anwendung<br />

e primotec-Chef Joachim Mosch auf digitalen Pfaden<br />

Als Anbieter von hochwertigen innovativen<br />

Produkten im analogen Bereich<br />

hat sich primotec-Chef Joachim<br />

Mosch entschieden, auch im digitalen<br />

Prozess eine Neuheit vorzustellen: Premio<br />

plus.<br />

Die 5-Achsen Simultan Fräsmaschine ist<br />

für die Trocken- <strong>und</strong> Nassbearbeitung von<br />

verschiedenen Materialien, Zirkondioxid,<br />

Wachs, PMMA, Komposit, Kobalt-Chrom,<br />

Titan bis zu Lithium-Dislikat geeignet. Dieses<br />

offene System ist speziell für <strong>dental</strong>e<br />

Anwendungen entwickelt worden. Das<br />

Besondere ist, <strong>das</strong>s alles aus einer Hand<br />

kommt <strong>und</strong> perfekt aufeinander abgestimmt<br />

ist. Premio Hard- <strong>und</strong> Software-<br />

Komponenten sind „Made in Germany“<br />

by primotec.<br />

Xwww.primogroup.deX<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 87


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

Zahnlinie NFC+ von Candulor<br />

Neue Innovationsstufe<br />

eines großartigen<br />

Konzeptes<br />

Mit dem NFC+ vermischen sich die Welten<br />

der Keramik- <strong>und</strong> Kunststoffzähne zu einer<br />

neuen Komposition, in der sich die guten<br />

Eigenschaften der beiden Materialien vereinen.<br />

NFC steht für NanoFilledComposite, eine<br />

neue Materialformel unterscheidet nun die<br />

„Plus-Variante” von allem bisher Gekannten.<br />

Die bisherigen Materialien wie Keramik <strong>und</strong><br />

PMMA-basierende Kunststoffe können den<br />

Anforderungen implantatgetragener Arbeiten<br />

bis heute nicht gerecht werden. Durch ein spezielles<br />

<strong>und</strong> einzigartiges Herstellungsverfahren<br />

konnten die unterschiedlich großen Füller,<br />

welche sich vom Nano- bis in den Mikrometerbereich<br />

erstrecken, homogen verteilt<br />

werden, was die außergewöhnlichen physikalischen<br />

Materialeigenschaften ermöglicht.<br />

e Geschäftsführer Michael Hammer präsentiert die Siegerarbeit<br />

des KunstZahnWettbewerbs 2013<br />

Das neue Material NFC+ besticht durch seine hervorragende Abrasionsresistenz, welche deutlich über allen<br />

bisher verwendeten Kunststoff-Zahnmaterialien liegt.<br />

Beim schon traditionellen KunstZahnWerk-Wettbewerb 2013 setzte sich Skender Ramadani aus Zürich gegen<br />

38 andere Teilnehmer aus aller Welt durch. Platz zwei <strong>und</strong> drei gingen nach Deutschland – an Kornelius Egner<br />

aus Neu-Ulm <strong>und</strong> Torsten Lauenstein aus Lehrte.<br />

Xwww.candulor.deX<br />

CAD/CAM von Datron<br />

Individuelle Systeme<br />

Zwei neue Modelle präsentierte die Datron AG auf der IDS. Sie<br />

basieren auf dem bewährten CAD/CAM-System Datron D5.<br />

Die D5 Linear Scales dient für Anwendungen hoher Genauigkeit,<br />

beispielsweise großspanniger Arbeiten im Implantatbereich.<br />

Die D5 Entry ist ein kostengünstiges Einstiegsmodell. Es eignet<br />

sich speziell für die Bearbeitung von Weichmaterialien, beispielsweise<br />

Zirkonoxid.<br />

Bei Bedarf lässt sich die D5 Entry problemlos bis hin zur Vollausstattung<br />

erweitern.<br />

Neben den neuen Maschinen-Modellen präsentiert Datron Bearbeitungstechniken<br />

aus dem Bereich der Implantatologie <strong>und</strong> zum Fräsen von Modellen<br />

auf Basis von Intraoralscanner-Daten. Gemeinsam mit<br />

ausgewählten Scanner-Herstellern <strong>und</strong> Software-Partnern bietet<br />

die Firma den gesamten, abgestimmten CAD/CAM-Prozess,<br />

der exakt auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen K<strong>und</strong>en<br />

angepasst ist.<br />

Xwww.datron.deX<br />

88 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

IDS-Special<br />

Alleinstellungsmerkmal von C. Hafner<br />

Fräsen<br />

in Edelmetall<br />

Das Fräsen der ceha Gold-Gerüste erfolgt<br />

auf modernen 6-Achsen-Fräsmaschinen<br />

<strong>und</strong> aus massiven Edelmetall-Rohlingen.<br />

Durch sorgfältiges Anpassen<br />

der Frässtrategien an die<br />

verschiedenen Edelmetall-Legierungen<br />

<strong>und</strong> Indikationen werden Passgenauigkeit<br />

<strong>und</strong> höchste Güte sichergestellt.<br />

Abschließend erfolgt eine Qualitätskontrolle,<br />

danach der Versand ins zahntechnische<br />

Labor. Durch den industriellen<br />

Standard in der Blankfertigung<br />

garantiert C. Hafner „höchste konstante Gerüstqualität, sorgfältige Werkstoffprüfung<br />

mit hohem Wert für den Patienten“.<br />

Xwww.c-hafner.deX<br />

e Innovative<br />

Dienstleistung:<br />

Fräsen aus Edelmetall<br />

Manufaktur <strong>und</strong> Distribution<br />

K<strong>und</strong>enorientierung bei Charming Dental<br />

Klein aber fein – lautet <strong>das</strong> Motto<br />

der Charming Dentalprodukte<br />

GmbH. Die K<strong>und</strong>en, so <strong>das</strong><br />

Firmencredo, erhalten hohe Qualität<br />

<strong>und</strong> besten Support zu fairen<br />

Preisen. Ob Wachse, Legierungen<br />

oder Arbeitsmittel – <strong>das</strong> Angebot<br />

basiert auf einer perfekten Mischung<br />

aus Know-how <strong>und</strong> Werkstoffen<br />

aus Deutschland. Die Produkte<br />

entwickelt <strong>das</strong> Unternehmen<br />

in enger Zusammenarbeit mit<br />

Zahntechnikern.<br />

Xwww.Charming-Dental.deX<br />

e Inhaber Ibrahim Demir: „Wir sind<br />

ein Partner, der die Sprache des<br />

K<strong>und</strong>en spricht, seine ganz speziellen<br />

Anliegen versteht <strong>und</strong> Lösungen<br />

bietet, die funktionieren.“<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 89


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

Merz Dental<br />

Für jede Okklusion<br />

eine Lösung<br />

Merz Dental stellte zwei neue<br />

Zahnlinien vor. DeltaForm, Lingualisiert<br />

20°-15° <strong>und</strong> Polystar Selection<br />

Edition HD 15°. Das Sortiment<br />

von Merz Dental reicht von vollanatomisch,<br />

halbanatomisch bis lingualisiert.<br />

Zeitgemäße herausnehmbare<br />

Prothetik erfordert<br />

intelligente<br />

Werkstoffe. So setzt<br />

Merz Dental auf den<br />

Zahnwerkstoff Highly<br />

Modified Polymer Network<br />

HMPN. Zähne sollen<br />

abrasionsfest sein, ohne dabei potentiell schädigende Hyperbalancen<br />

<strong>und</strong> deren Folgen zu provozieren. Anderseits müssen<br />

sie bruchfest sein, um bei Tertiärkonstruktionen eine lange<br />

Tragedauer zu gewährleisten.<br />

Xwww.merz-<strong>dental</strong>.deX<br />

e Die Herren der Zähne: Ztm. Frank<br />

Poerschke, links, <strong>und</strong> Marketingleiter<br />

Martin J. Hauck<br />

e Polystar Selection Edition HD<br />

IPS e.max CAD<br />

Für alle Ansprüche<br />

V<br />

om dünnen Veneer über Hybrid-<br />

Abutments bis hin zu drei- <strong>und</strong> mehrgliedrigen<br />

Brücken – Ivoclar Vivadent<br />

deckt mit der Glaskeramik IPS e.max CAD<br />

alle Indikationen für die CAD/CAM-Technologie<br />

ab. Für den digitalen Arbeitsablauf<br />

stehen drei Lösungen zur Verfügung:<br />

„Monolithic Solutions“, „Abutment Solutions“<br />

<strong>und</strong> „Veneering Solutions“. In<br />

den zusätzlichen Farben MO 3 <strong>und</strong> MO<br />

4 vervollständigen die IPS e.max ZirCAD<br />

Colour Blocks <strong>das</strong> Farbangebot zur Herstellung<br />

von ästhetischen Kronen- <strong>und</strong><br />

Brückengerüsten. Die Lithium-Disilikat-<br />

Glaskeramik weist eine höhere Festigkeit<br />

(360 MPa) als andere Glas- <strong>und</strong> Hybridkeramiken auf <strong>und</strong> unterschiedliche Transluzenzstufen, Impulse-<br />

Farben <strong>und</strong> Blockgrößen ermöglichen ästhetische Ergebnisse. Für die Befestigung der Keramik eignet sich <strong>das</strong><br />

Multilink Automix-System, <strong>das</strong> sowohl dual- als auch selbsthärtend durch eine gute Haftung überzeugt. Die<br />

IPS e.max CAD-Blöcke sind für die In-house-Fertigung verfügbar <strong>und</strong> als gefräste Restauration über die Authorized<br />

Milling Partner von Ivoclar Vivadent beziehbar.<br />

Xwww.ivoclarvivadent.deX<br />

90 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

IDS-Special<br />

Die neue angulierte Maxiumus/Locator-Verbindung<br />

medentis präsentiert ICX-Maximus<br />

e Das strahlende Team von medentis medical<br />

Medentis medical stellte<br />

eine pfiffige Entwicklung<br />

einer angulierten Locator- Verbindung<br />

vor: IXC-Maximus. So<br />

wird mehr Flexibilität, auch in<br />

schwierigen Situationen durch<br />

abgewinkelte Locatoren/Maximus<br />

erreicht <strong>und</strong> es gibt<br />

mehr Sicherheit für ihre Versorgung<br />

durch Ausnutzung<br />

der polygonalen Abstützung.<br />

Damit wird durch die Abwickelung<br />

eine deutliche Sicherheit<br />

in der prothetischen<br />

Versorgung gegeben.<br />

Xwww.medentis.deX<br />

ceraMotion von Dentaurum<br />

Keramiksystem für 7 Indikationen<br />

Die neue Verblendkeramik ceraMotion Zr, die neben Zirkonoxid auch für den Gerüstwerkstoff Lithium Disilikat<br />

geeignet ist, ist eine klassische Schichtkeramik, die mit der Cutback- sowie Maltechnik funktioniert.<br />

Die Vorteile sind ein homogenes <strong>und</strong> brillantes Keramikbild schon nach dem ersten Dentinbrand <strong>und</strong> es wird<br />

keine Langzeitabkühlung notwendig, was einen deutlichen Zeitvorteil mitbringt. Die hohe Farbvitaliät ist gewährleistet<br />

auch nach Mehrfachbränden. Super! Die neue Keramik ist frei von Feldspat <strong>und</strong> somit wird ein Ausschuss<br />

von Produktschwankungen<br />

ermöglicht.<br />

Das erzielen einer<br />

sicheren <strong>und</strong> einfachen<br />

Reproduktion der V-<br />

Farbskala r<strong>und</strong>et dieses<br />

neue Produkt ab.<br />

Fazit: ceraMotion Zr<br />

bringt dem Anwender<br />

sehr viel Nutzen <strong>und</strong> Sicherheit.<br />

Xwww.dentaurum.deX<br />

d Motiviert mit<br />

ceraMotion: Rainer<br />

Semsch <strong>und</strong> Dentaurum-<br />

Mitarbeiterin Schneider<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 91


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

Werkstoffe für hochwertige Technik<br />

Alles picobello bei picodent<br />

e picobello plus kristallblau<br />

e pricopreci plus glasklar<br />

e Majesthetik Stumpfix<br />

Eine neue Generation von lichthärtenden Modellierkunststoffen<br />

für zahntechnische Anwendungen zeigte picodent,<br />

die pfiffige Firma aus Wipperfürth. Die hohe Transluzenz von<br />

picobello plus kristallblau ermöglicht laut Anbieter eine leichte<br />

Kontrolle der Schichtstärke, insbesondere beim Modellieren<br />

<strong>und</strong> Ausarbeiten.Weitere Vorteile: Rückstandloses Verbrennen<br />

auch bei größeren Schichtstärken, noch kürzere Aushärtezeit,<br />

sehr gut beschleifbar, hohe Standfestigkeit. picobello plus kann direkt aus der Dosierspitze aufgetragen<br />

werden. Zudem wurde picopreci plus glasklar, ein gelförmiger, lichthärtender Präzisionskunststoff, vorgestellt.<br />

Anwendungsgebiete:Reparieren, Ergänzen<br />

<strong>und</strong> Korrigieren von adjustierten Aufbissschienen;<br />

Positionierung <strong>und</strong> Fixierung<br />

von Funktionsstellen an KFO-Geräten,<br />

Röntgen- <strong>und</strong> Bohrschablonen,<br />

Herstellen von Fixierungs- <strong>und</strong> Implantatschlüsseln,<br />

Feinkorrekturen in Kunststoff<br />

(zum Beispiel Papillen). picopreci<br />

plus ermöglicht schnelles <strong>und</strong> präzises<br />

Arbeiten bei kurzen Polymerisationszeiten.<br />

Besonders große Resonanz fand <strong>das</strong><br />

dualhärtende Stumpfmaterial Majesthetik<br />

Stumpfix. Dabei handelt es sich<br />

um ein dualhärtendes Stumpfmaterial zur Herstellung von hochpräzisen Kunststoffstümpfen nach Überabformungen<br />

von manuell oder CAD/CAM gefertigten EM-, NEM- <strong>und</strong> ZrO2 Gerüsten <strong>und</strong> Frässtümpfen.<br />

Majesthetik Stumpfix vereint sowohl Licht-, als auch die Selbsthärtung. Die Majesthetik Fixierungslampe ermöglicht<br />

die einfachere Fixierung der Majesthetik Retentionspins im Stumpf <strong>und</strong> somit ein schnelles rationelles<br />

Arbeiten ohne zusätzliche Hilfsmittel. Die Selbsthärtung gewährleistet eine zuverlässige Tiefenpolymerisation.<br />

Das zahnfarbene Material erhöht die Ästhetik bei der Modellherstellung <strong>und</strong> verhindert insbesondere<br />

bei Objekten aus ZrO2 ein Durchscheinen des Untergr<strong>und</strong>es.<br />

Xwww.picodent.deX<br />

Dreve RedLine<br />

Einfachere Logistik<br />

Dreve Dentamid aus Unna bietet als erster Hersteller weltweit additionsvernetzte Präzisions-Abformsilikone<br />

<strong>und</strong> Bissregistrate in roten Kartuschen an, welche über einen HIBC-Code direkt auf der Primärverpackung<br />

verfügen. Der HIBC-Code ersetzt den herkömmlichen Strichcode <strong>und</strong> beinhaltet <strong>das</strong> Mindesthaltbarkeitsdatum<br />

<strong>und</strong> die Charge. Das erleichtert die<br />

lückenlose Dokumentation erheblich. Auch die<br />

Logistik gewinnt: Keine zusätzliche Etikettierung,<br />

keine manuelle Eingabe, einfach nur scannen!<br />

Die neue Dreve-RedLine-Serie ist ab Mai im Fachhandel<br />

erhältlich.<br />

Xwww.dentamid.comX<br />

d Rot <strong>und</strong> gut: Die RedLine<br />

92 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

IDS-Special<br />

„Ceravety Press & Cast“ bei Shofu<br />

Universell <strong>und</strong> gut<br />

Attraktive Highlights bei Shofu waren die universelle<br />

Speed-Einbettmasse „Ceravety Press & Cast“ <strong>und</strong> die<br />

neuen lichthärtenden Pastenopaker des „Universal Opaque“<br />

Systems. Oberste Prämisse dabei waren optimale<br />

physikalische Eigenschaften bei maximal vereinfachter<br />

Anwendung. Ceravety Press & Cast kann für die Press-,<br />

Press-Over <strong>und</strong> Gusstechnik im Speed-Verfahren als auch<br />

konventionell aufgeheizt werden. Sie erzeugt bei der Verarbeitung<br />

mit Lithium-Disilikat eine<br />

sehr geringe Reaktionsschicht <strong>und</strong> ist<br />

ideal für präzise <strong>und</strong> zeitsparende Prozessabläufe.<br />

Die Universal Opaque Pastenopaker<br />

bieten durch speziell abgestimmte Mikrofüller<br />

exzellente Deckeigenschaften<br />

<strong>und</strong> einen herausragenden Verb<strong>und</strong><br />

zu allen gängigen Dentallegierungen.<br />

Durch verbesserte thixotrope Eigenschaften<br />

sind sie wesentlich softer<br />

<strong>und</strong> fließfähiger <strong>und</strong> lassen sich äußerst schnell <strong>und</strong> leicht auftragen. Das gebrauchsfertige<br />

Opaker-Konzept, bestehend aus einem Pre-Opaque <strong>und</strong> 31 Einzelmassen,<br />

kann wahlweise als Basis für die Anfertigung aller Farben der Ceramage-<br />

<strong>und</strong> Solidex-Kompositsysteme sowie anderer Verblendkomposite angewendet<br />

werden.<br />

Xwww.shofu.deX<br />

e Am Shofu-Stand trafen<br />

wir Geschäftsführer Akira<br />

Kawashima, links, <strong>und</strong><br />

Christian Banz, Laboratory<br />

Product Manager<br />

Die Einbettmasse mit eingebauter Uhr<br />

Sheramagic-Green ist kein fauler Zauber…<br />

e Shera-Geschäftsführer Jens Grill lässt zaubern…<br />

In der Dentalbranche wird gezaubert?<br />

Diese neue, entwickelte Einbettmasse<br />

Sheramagic funktioniert wie von Zauberhand,<br />

lässt sich einfach verarbeiten<br />

<strong>und</strong> führt zu einem präzisen passenden<br />

Gussergebnis. Der Clou: Sheramagic-<br />

Green wechselt die Farbe von Grün zu<br />

Weiß <strong>und</strong> zeigt damit, wenn die richtige<br />

Aufsetztemperatur für die Muffel erreicht<br />

ist.<br />

Diese neue Einbettmasse bindet innerhalb<br />

von zehn Minuten deutlich schneller<br />

ab als andere gängigen Einbettmassen.<br />

Sie zeichnet sich als robuste <strong>und</strong><br />

leicht verarbeitete Einbettmasse aus <strong>und</strong><br />

hilft, Fehlerquellen zu vermeiden. Der<br />

„Zauber“ verspricht ein erstklassiges<br />

Gussergebnis.<br />

Xwww.shera.deX<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 93


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

CAD/CAM-System von Sirona<br />

Wirtschaftlich <strong>und</strong> vielseitig<br />

e Der Sinterofen inFire HTC speed<br />

Sirona erweiterte <strong>das</strong> inLab-System um clevere neue Geräte <strong>und</strong> Funktionen<br />

bei Hard- <strong>und</strong> Software. Dazu gehören der Extraoralscanner<br />

inEos X5, der Sinterofen inFire HTC speed, die Schleifmaschine inLab MC<br />

XL <strong>und</strong> die inLab-Software, inLab 4.2.<br />

Mit dem Extraoralscanner inEos X5 können Abdrücke, Teil- <strong>und</strong> Ganzkiefermodelle<br />

sowohl vollautomatisch als auch manuell gescannt werden.<br />

Er ist flexibel <strong>und</strong> vermisst schnell <strong>und</strong> präzise. Der Sinterofen inFire<br />

HTC speed sintert Restaurationen aus Keramik in r<strong>und</strong> 60 <strong>und</strong> Einzelzahnversorgungen<br />

aus den Zirkonoxiden inCoris ZI <strong>und</strong> incoris TZI in<br />

zehn Minuten.<br />

Mit der Schleifmaschine inLab MC XL, kann der Zahntechniker nun Versorgungen<br />

aus dem vorgesinterten Nichtedelmetall inCoris CC herstellen.<br />

Zudem lässt sich die inLab MC XL jetzt auch für <strong>das</strong> Fräsen von Zirkonoxid<br />

<strong>und</strong> Kunststoff einsetzen. Damit ist die Maschine universell einsetzbar.<br />

In der neuen Version der inLab-Software, inLab 4.2, berücksichtigt<br />

der neue Artikulator jetzt auch die dynamischen Kontaktpunkte. Mit der<br />

Funktion „Smile Design“ können Zahntechniker <strong>das</strong> Design ihrer Frontzahnrestauration<br />

im virtuellen, dreidimensionalen Gesicht des Patienten vor der Herstellung überprüfen. Eine<br />

weitere Neuheit in der inLab-Software 4.2 ist die Herstellung von Cerec Guide-Bohrschablonen für die Implantologie.<br />

Xwww.sirona.comX<br />

e Gerhard Zimmermann bei der Vorstellung der LED-Schutzscheibe<br />

L Protect<br />

Pfiffige Ideen von Schick Dental<br />

Großer Nutzen<br />

für den Anwender<br />

Für Schick Dental aus Schemmerhofen, eine<br />

Ideenschmiede der besonderen Art,<br />

ist die IDS als Forum natürlich ideal. Die<br />

Schwaben präsentierten die LED-Schutzscheibe<br />

L Protect. Damit bekommt der Zahntechniker<br />

die beste Ausleuchtung direkt am<br />

Werkstück. Die weltweit einzigartige Schutzscheibe<br />

aus ESG-Sicherheitsglas gewährt<br />

auch eine energiesparende Beleuchtung.<br />

Bestückt mit hocheffizienten SMD LEDs der<br />

neuesten Generation bietet L Protect eine<br />

blendfreie <strong>und</strong> angenehm natürliche Beleuchtung<br />

des Arbeitsbereichs ohne störende<br />

Verschattung <strong>und</strong> schützt vor Staub<br />

<strong>und</strong> Spänen. L Protect kann mittels Aufnahmeadapter<br />

an fast allen handelsüblichen Absaugmäulern befestigt werden. Auch eine Verwendung ohne Absaugung<br />

ist dank eines separaten Tischstativs möglich. Einen ebenso großen Anwendernutzen hat der QUBE<br />

Assist. Dessen neuartige Technologie ermöglicht erstmals <strong>das</strong> Öffnen <strong>und</strong> Schließen der Spannzange mithilfe<br />

eines Fußpedals. Kernstück der Technologie ist die pneumatische Werkzeugspannung. Dank dieser Vereinfachung<br />

entfällt beim Werkzeugwechsel die manuelle Betätigung der Spannzange, was dem Anwender extrem<br />

schnelle Werkzeugwechsel ohne Kraftaufwand ermöglicht. Somit steigert <strong>das</strong> neue System den Arbeitsfluss, bietet<br />

dem Techniker mehr Komforts <strong>und</strong> schont seine Hände – <strong>das</strong> wertvollste „Werkzeug“ der Zahntechniker.<br />

Schick eben!<br />

Xwww.schick-<strong>dental</strong>.deX<br />

94 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

IDS-Special<br />

Sintermetall Crypton<br />

CoCr digitalisiert<br />

DeguDent präsentierte unter anderem <strong>das</strong> Sintermetall Crypton. Hiermit hat <strong>das</strong> Labor endlich die Möglichkeit,<br />

die NEM-Fertigung sauber <strong>und</strong> digital in die eigenen CAD/CAM-Prozesse zu integrieren. Und wer<br />

hätte sich <strong>das</strong> nicht schon immer gern gewünscht? Gerüste aus Crypton werden virtuell konstruiert. Die Bearbeitung<br />

erfolgt im Nassschleifverfahren auf der in diesem Bereich führenden Maschine, der inLab MC XL (Sirona,<br />

Bensheim, oder auf der neuen Brain MC XL, DeguDent). Anschließend lässt sich <strong>das</strong> etwa zehn Prozent<br />

vergrößerte Gerüst sintern, wobei es exakt auf seine endgültigen<br />

Dimensionen schrumpft. Das interne Schutzgas Argon<br />

wird in eine speziell für Crypton entwickelte Sinterglocke<br />

geleitet <strong>und</strong> reduziert den Sauerstoffgehalt während<br />

des Sinterprozesses in der Glocke auf ein Minimum. Das Ergebnis<br />

sind homogene <strong>und</strong> verzugsfreie Kronen <strong>und</strong> Brücken.<br />

Xwww.degudent.deX<br />

e Crypton Basisschichtung<br />

e Crypton for inLab geschliffen<br />

c Nass-Schleifkammer<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 95


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

Zahntechnik live bei pritidenta<br />

Im Markt angekommen<br />

Ganz in Weiß mit Farbtupfern in Pink präsentierte<br />

sich die pritidenta GmbH aus Leinfelden bei Stuttgart.<br />

Das holländische Tochterunternehmen pritidenta<br />

b.v. zeigte die Zahnlinien am Stand integriert,<br />

mit blauen Akzenten sichtbar gemacht.<br />

„Wichtig war uns, zu zeigen, <strong>das</strong>s selbst volldigitale<br />

Produkte nur durch <strong>Menschen</strong>hand entstehen. Vor<br />

allem in einem Markt der Unikatherstellung, wie es<br />

die Zahnmedizin ist“, sagt Anton Karremann, Geschäftsführer<br />

von pritidenta.<br />

Am Stand war jeder<br />

einzelne Herstellschritt<br />

nachvollziehbar<br />

<strong>und</strong> wurde erklärt.<br />

Die Produkte priticrown<br />

<strong>und</strong> pritimirror, so <strong>das</strong><br />

Unternehmen, sind im<br />

Markt angekommen;<br />

dies hätten die vielen<br />

K<strong>und</strong>engespräche deutlich<br />

gezeigt: „So kann<br />

die pritidenta einen<br />

h<strong>und</strong>ertprozentigen<br />

Messeerfolg verbuchen.<br />

Und <strong>das</strong> Unternehmen<br />

<strong>und</strong> seine Mitarbeiter<br />

stehen zu ihrer Vision:<br />

pritidenta the crown.“<br />

Xwww.pritidenta.deX<br />

e Die Mitarbeiter der pritidenta waren<br />

sehr zufrieden mit der Messe<br />

e Schicker Messestand der pritidenta<br />

e Ralph Riquier stellte mehrmals täglich den 3-D-<br />

Gesichtsscanner pritimirror <strong>und</strong> die pritiimaging-<br />

Software vor<br />

e Axel Seeger (auch bekannt als dl-Fachautor) gab<br />

seine Tipps <strong>und</strong> Tricks bei der Bearbeitung der priticrown<br />

weiter<br />

96 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

IDS-Special<br />

ZENOTEC select-präzise-kompakt-vielseitig<br />

Neue Effizienz in<br />

der Zahntechnik<br />

Die Zenotec select kombiniert als kompaktes<br />

CNC-Frässystem moderne 5-Achs<br />

Simultanbearbeitung mit den Vorteilen einer<br />

automatisierten Fertigung auf engsten Raum.<br />

Das Fräsen über Nacht ist dank eines 8 -fach<br />

Blankwechslers ebenso wenig eine Herausforderung<br />

wie die Bearbeitung neuer Materialien.<br />

Die optionale Erweiterung der Nassbearbeitung<br />

ergänzt die bekannte Materialplatte z.B.<br />

um Glaskeramik <strong>und</strong> Lithium-Disilikate.<br />

Xwww.wieland-<strong>dental</strong>.deX<br />

e Torsten Schwafert, Sprecher der Geschäftsleitung von Wieland<br />

Dental, war ganz begeistert vom starken Andrang interessierter<br />

Besucher am Messestand von Wieland.<br />

Vita präsentiert einzigartigen digitalen Workflow<br />

Suprinity, Enamic <strong>und</strong> Co.<br />

Die Mischung macht’s – so könnte <strong>das</strong> Credo der Firma Vita lauten. Etliche Innovationen für den digitalen Workflow<br />

präsentierte <strong>das</strong> Unternehmen – beginnend mit der Neuauflage des elektronischen Zahnfarbmessgeräts,<br />

Vita Easyshade Advance 4.0 mit praktischen zusätzlichen Features <strong>und</strong> gipfelnd in einer völlig neuen Werkstoffgeneration:<br />

die erste <strong>dental</strong>e zirkondioxid-verstärkte Glaskeramik, Vita Suprinity. Das CAD/CAM-Material<br />

verbindet nach Herstellerangaben exzellent die Aspekte Belastbarkeit <strong>und</strong> Ästhetik miteinander <strong>und</strong> überzeugt<br />

ferner durch eine im Vergleich mit traditioneller Glaskeramik hohe Zuverlässigkeit. IDS-Premiere feiert auch<br />

die weltweite erste <strong>dental</strong>e Hybridkeramik: Enamic, eine neue Materialwerkstoffklasse, die ähnlich dem natürlichen<br />

Dentin hoch belastbar <strong>und</strong> gleichzeitig elastisch ist. Die Material-Komposition verbindet die positiven<br />

Eigenschaften von Keramik <strong>und</strong> Kunststoff. Der neue Werkstoff basiert auf einer interpenetrierenden Struktur:<br />

Keramische Partikel sind so zusammen gesintert, <strong>das</strong>s zwischen den Partikeln Platz bleibt für <strong>das</strong> Polymer<br />

als zweite Komponente. Das Keramiknetzwerk beträgt 86 Prozent<br />

<strong>und</strong> sorgt für die Festigkeit des Materials. Die verbleibenden<br />

14 Prozent füllt <strong>das</strong> Polymer aus, was durch hohe<br />

Elastizität die Kaukräfte absorbiert. Insgesamt ist der Werkstoff<br />

sehr belastbar <strong>und</strong> eignet sich besonders für dünnwandig<br />

Objekte kleiner kosmetischer Versorgungen; er ist<br />

hoch präzise <strong>und</strong> kantenstabil. Auch in der Verarbeitung <strong>und</strong><br />

Ästhetik punktet Vita Enamic: Es lässt sich gut schleifen <strong>und</strong><br />

polieren <strong>und</strong> kommt den natürlichen <strong>Zähnen</strong> in Transluzenz<br />

<strong>und</strong> Fluoreszenz sehr nah.<br />

Xwww.vita-zahnfabrik.comX<br />

d Werbeleiter Björn Kersten: „Wir verknüpfen die Vita-Welt mit<br />

unseren Hard- <strong>und</strong> Softwarepartnern. Der Anwender hat somit<br />

einen schnellen Überblick über die Vita-Materialien <strong>und</strong> deren<br />

Anwendung in den CAD/CAM-Systemen.“<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 97


IDS-Special<br />

Neuheiten<br />

Zubler stellt neuen Keramikbrennofen vor<br />

Der nutzbare Raum<br />

mit dem VARIO 200<br />

Unterschiedliche Brennergebnisse von Keramiken<br />

gehören der Vergangenheit an.<br />

Die Firma Zubler hat in langen Testreihen die<br />

thermischen Verhältnisse in der Brennkammer<br />

während des gesamten Brennzyklus analysiert.<br />

Messungen ergaben bei manchen Öfen Temperaturunterschiede<br />

bis zu 50°C im Vergleich<br />

zur Temperatur am Mittelpunkt des Brennträgers.<br />

Diese Inhomogenität der Temperatur in der Brennkammer erklärt sich<br />

durch die unmittelbare Nähe der Heizung; dieser Bereich ist für einen<br />

<strong>dental</strong>keramischen Brand unbrauchbar.<br />

Der VARIO 200 wurde so entwickelt, <strong>das</strong>s man in einem Abstand von<br />

20mm zur Heizspirale von einer homogenen Temperaturverteilung sprechen<br />

kann.<br />

Xwww.zubler.deX<br />

e Charly Heiligmann, links,<br />

erklärte Wolfgang Weisser von<br />

der dl-Redaktion die Vorzüge des<br />

neuen Brennofens<br />

Zirkonzahn<br />

Die Helden-Station<br />

Es war spitze! Wir haben alte Fre<strong>und</strong>e getroffen <strong>und</strong> wieder viel gelernt. Nun arbeiten wir fleißig weiter, um<br />

<strong>das</strong> Erdachte umzusetzen“, resümiert Enrico Steger, Chef von Zirkonzahn. Mit über zwei Meter hohen Heldenstatuen<br />

aus Stahl sowie einem Team aus über 40 Zirkonzahn Mitarbeitern <strong>und</strong> Partnern - jeder ausgerüstet<br />

mit originalen Schmiedeschürzen <strong>und</strong> Werkzeug- wurde am Stand unter dem Motto „We forge heroes“ –<br />

„Wir schmieden Helden“ die traditionelle Handwerkskunst gefeiert. Mit Schüttelbrot sowie einem Standdesign,<br />

<strong>das</strong> der Einrichtung im Gaiser Firmensitz nachempf<strong>und</strong>en<br />

ist, brachte der Südtiroler Familienbetrieb ein Stück Heimat mit<br />

nach Köln.<br />

Natürlich waren auch etliche Neuheiten aus der Stegerschen Ideenschmiede<br />

zu sehen: Gleich vier neue CAD/CAM Geräte wird<br />

es in Kürze geben. Vom 5-Achsen-simultan-fräsenden Einstiegsgerät<br />

M1 für weiche Materialien bis hin zum alles fräsenden<br />

Allro<strong>und</strong>er M6 mit automatischem 14-fach Blankwechsler<br />

ist für jeden Laborbedarf etwas dabei.<br />

Besonderes Interesse fand der neue Gesichtsscanner Face Hunter<br />

sowie der Titanium spectral-colouring Anodizer. Mit dem Anodizer<br />

können beispielsweise Titanbasen oder Stege verschiedenfarbig<br />

eingefärbt werden. Somit ist es möglich, <strong>das</strong> Durchscheinen<br />

der Metallbasen unter Zirkonarbeiten zu minimieren<br />

oder Modelle farblich zu codieren.<br />

Mit dem Gesichtsscanner Face Hunter können Patientengesichter<br />

mit nur einem Klick digitalisiert <strong>und</strong> nahezu fotoecht <strong>und</strong> kieferbezogen<br />

in der Modelliersoftware als Arbeitsgr<strong>und</strong>lage <strong>und</strong><br />

Ausrichtungsreferenz für den virtuellen Artikulator hinterlegt<br />

werden. Somit lässt sich höhere Planungssicherheit <strong>und</strong> Beratungsqualität<br />

gegenüber dem Patienten erzielen. Die Gesichtsscans<br />

lassen sich ideal mit dem von Ztm. Udo Plaster entwickelten<br />

Plain Finder kombinieren.<br />

Xwww.zirkonzahn.comX<br />

98 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Ausführlichere Informationen zu den hier aufgeführten Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.dlonline.de in der Rubrik ‹Termine›<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

FMA|M01 Kopierfräsen – BASIC Online- Pforzheim 240,00 Amann Girrbach GmbH<br />

(analoge Prozesskette) Übersicht (07231) 957-221<br />

AG-Referenten<br />

www.amanngirrbach.com<br />

FMD|M01 CAD-CAM Basic – Map Online- Pforzheim 390,00<br />

(digitale Prozesskette)<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD|M02 CAD-CAM Basic – Map & Motion Online- Pforzheim 650,00<br />

(digitale Prozesskette)<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD|M04 Webinar M-Plant Online- Online 225,00<br />

AG-Referenten<br />

Übersicht<br />

FMD|M05 Webinar individual Online- Online 160,00/Std<br />

AG-Referenten<br />

Übersicht<br />

FMD|M09 Webinar Teleskope Online- Online 180,00<br />

AG-Referenten<br />

Übersicht<br />

FMD|M10 Webinar virtueller Artikulator Online- Online 180,00<br />

AG-Referenten<br />

Übersicht<br />

FMD|M11 Webinar Motion 2/Match 2 Online- Online 180,00<br />

AG-Referenten<br />

Übersicht<br />

FMD|M12 CAD-CAM Basic – Zolid 12.04.-13.04. Leipzig 450,00<br />

ZT Romy Göhler<br />

EM|M02 – Creation Basic – CC/ZIF 12.04.-13.04. Grünstadt 840,00<br />

(Einfache Schichttechnik)<br />

ZTM Peter Biekert<br />

EM|M01 – Oberfläche <strong>und</strong> Textur 12.04. Dresden 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

EM|M01 – Oberfläche <strong>und</strong> Textur 13.04. Dresden 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

FMD|M03 CAD-CAM Advanced – 25.04. Pforzheim 360,00<br />

Aufbaukurs für Fortgeschrittene<br />

ZT Thomas Gienger<br />

FMD|M12 CAD-CAM Basic - Zolid 26.04.-27.04. Kiel 450,00<br />

ZT Romy Göhler<br />

FMD|M12 CAD-CAM Basic - Zolid 26.04.-27.04. Hameln 450,00<br />

ZTM Jochen Skrotzki<br />

EM|M03 – Creation Advanced – 26.04.-27.04. München 840,00<br />

CC/ZIF(Naturanaloge Schichttechnik)<br />

ZTM Peter Biekert<br />

EM|M05 – Creation Advanced – Frontzahn-Formen I 26.04.-27.04. Pforzheim 910,00<br />

(Einzelzahnrekonstruktion)<br />

Andreas Nolte<br />

FMD|M08 CAD-CAM Advanced – Doppelkronen 26.04.-27.04. Apolda 850,00<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

EM|M06 - Creation Advanced – Frontzahn-Formen II 03.05.-04.05. Münster 980,00<br />

Andreas Nolte<br />

EMS|M02 - Creation Advanced – Frontzahn-Formen III 24.05.-25.05. Grabenstätt 980,00<br />

Live-Patientenfall<br />

Andreas Nolte<br />

FMD|M08 CAD-CAM Advanced – Doppelkronen 24.05.-25.05. Kaltenkirchen 850,00<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

FMD|M12 CAD-CAM Basic – Zolid 31.05.-01.06. Wolfenbüttel 450,00<br />

ZT Romy Göhler<br />

Rationelle Kombitechnik 09.09.-13.09. Bremen 490,00 BEGO<br />

Metallkeramik: Intensivkursus 16.09.-19.09. Bremen 390,00 Bremer Goldschlägerei<br />

AbutmentDesignerTM <strong>und</strong> Stege 23.09.-23.09. Bremen 160,00 (04 21) 20 28 372<br />

Wochenende/Doppelkronen 27.09.-28.09. Bremen 260,00 www.bego.com<br />

Wochenende/ Modellguss Gr<strong>und</strong> 27.09.-28.09. Bremen 260,00<br />

Wochenende/Modellguss Mittleres Niveau 27.09.-28.09. Bremen 260,00<br />

Wochenende/Vollkeramik, Malfarbenanwendung 27.09.-28.09. Bremen 260,00<br />

Wochenende/ BEGO CAD/CAM Führerschein 28.09.-28.09. Bremen 140,00<br />

Aufwachstechnik Intensiv-Workshop 01.10.-02.10. Bremen 290,00<br />

Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten 01.10.-01.10. Bremen kostenfrei<br />

(kostenfrei, sofern BEGO Laser vorhanden, sonst<br />

100,00 zzgl. MwSt.)<br />

Laserkursus Fortgeschrittenen 02.10. Bremen 250,00<br />

Maltechnik für Vollkeramik 09.10. Bremen 180,00<br />

Metallkeramik Gr<strong>und</strong> 28.10.-30.10. Bremen 240,00<br />

Topfit zur Gesellenprüfung 04.11.-08.11. Bremen 200,00<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I 04.11.-06.11. Bremen 280,00<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 99


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

BEGO SPEEDSCAN ® 3Shape-Advanced 15.05. Bremen 179,00 BEGO Medical GmbH<br />

ZTM Thomas Riehl 0421 2028-221<br />

BEGO Medical-Workshop – CAD/CAM für Einsteiger 07.06. Unterschleißheim 59,00 www.bego.com<br />

ZTM Karl Adt, ZTM Andreas Röthig<br />

BEGO SPEEDSCAN ® 3Shape-Professional 12.06. Bremen 179,00<br />

ZTM Thomas Riehl<br />

BEGO Medical-Workshop – CAD/CAM für Einsteiger 19.07. Unterschleißheim 59,00<br />

ZTM Karl Adt, ZTM Andreas Röthig<br />

BEGO SPEEDSCAN ® 3Shape-Advanced 14.08. Bremen 179,00<br />

ZTM Thomas Riehl<br />

BEGO SPEEDSCAN ® 3Shape-Professional 11.09. Bremen 179,00<br />

ZTM Thomas Riehl<br />

BEGO SPEEDSCAN ® 3Shape-Advanced 23.10. Bremen 179,00<br />

ZTM Thomas Riehl<br />

BEGO SPEEDSCAN ® 3Shape-Professional 13.11. Bremen 179,00<br />

ZTM Thomas Riehl<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.bego-medical.com oder in unseren BEGO eNews,<br />

welche unter newsletter.bego.com abboniert werden können<br />

Alternative Kunststoffe 12.04.-13.04. D-Augsburg 468,00 Bodensee Dental GmbH<br />

nicht nur für Allergiepatienten (00731) 8327010<br />

Norbert Wichnalek, ZTM<br />

www.bodensee-<strong>dental</strong>.de<br />

Alternative Kunststoffe 28.06.-29.06. D-Augsburg 468,00<br />

nicht nur für Allergiepatienten<br />

Norbert Wichnalek, ZTM<br />

Kontakt: Angelika Achenbach / Bitte fordern Sie unser Kursprogramm an <strong>und</strong> nutzen den Frühbucher-Rabatt!<br />

Abrechnung im Labor Termin auf vor Ort in 1.189,00 bredent<br />

Manuela Luther Anfrage Ihrem Labor zzgl. (07309) 872-616<br />

Reisekosten www.bredent.com<br />

Zahntechnische Abrechnungen für Einsteiger, 05.06. Senden 289,00<br />

Quereinsteiger <strong>und</strong> Wiedereinsteiger<br />

(2 Personen<br />

Manuela Luther 239,00)<br />

Zahntechnische Abrechnungen für Experten 27.09. Senden 289,00<br />

Manuela Luther<br />

(2 Personen<br />

239,00)<br />

Präzisionsguss auf Implantat-, Teleskop- <strong>und</strong> Termin auf vor Ort in 929,00<br />

Stegarbeiten Anfrage Ihrem Labor<br />

ZT Ulrich Bremerich, ZTM Dirk Sommerfeld,<br />

ZT Martin Schulz, ZTM Christoph Zips<br />

Modellgusskurs für Einsteiger Termin auf vor Ort in 449,00<br />

ZTM Dirk Sommerfeld, ZTM Christoph Zips Anfrage Ihrem Labor<br />

Modellgusskurs für Fortgeschrittene Termin auf vor Ort in 449,00<br />

ZTM Dirk Sommerfeld, ZTM Christoph Zips Anfrage Ihrem Labor<br />

Gießtechnik nach Sabath Modul 1 – Termin auf vor Ort in 1.132,00<br />

Einsteigerkurs Anfrage Ihrem Labor<br />

Dipl.-Ing. Andreas Sabath<br />

Gießtechnik nach Sabath Modul 2 – Expertenkurs Termin auf vor Ort in 2.037,00<br />

Dipl.-Ing. Andreas Sabath Anfrage Ihrem Labor<br />

Ästhetische Herausforderung in der Composite Termin auf vor Ort in 445,00<br />

Verblendtechnik lösen Anfrage Ihrem Labor<br />

ZTM Michael Borghorst, ZTM Gunnar Dietz,<br />

ZTM Oliver Heinzmann, ZT Lars Osemann, ZT Mario Pütz<br />

Individuelle visio.lign Verblendung von 26.04.-27.04. Senden 989,00<br />

Implantat Suprakonstruktionen aus Zirkon<br />

ZT Andreas Lüdtke<br />

Herstellung einer 4-gliedrigen Frontzahnbrücke Termin auf vor Ort in 789,00<br />

auf Zirkon oder NEM Anfrage Ihrem Labor<br />

ZT Andreas Lüdtke<br />

Tabletop Kurs Termin auf vor Ort in 389,00<br />

ZTM Oliver Heinzmann Anfrage Ihrem Labor<br />

visio.lign auf festsitzenden <strong>und</strong> 23.10. München 185,00<br />

herausnehmbaren Suprakonstruktionen<br />

ZT Stephan Adler<br />

visio.lign auf festsitzenden <strong>und</strong> Termin auf vor Ort in 185,00<br />

herausnehmbaren Suprakonstruktionen Anfrage Ihrer Region<br />

ZT Stephan Adler<br />

Herstellung von Sofortversorgungen Termin auf Senden 849,00<br />

ZT Stephan Adler<br />

Anfrage<br />

Implantatprothetik TOTAL – Termin auf Senden 789,00<br />

Wege zu funktionellem totalen Zahnersatz<br />

Anfrage<br />

ZTM Patrik Guttenbacher, ZTM Christian Rohrbach<br />

100 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Implantatprothetik TOTAL – Termin auf vor Ort in 789,00 bredent<br />

Wege zu funktionellem totalen Zahnersatz Anfrage Ihrem Labor<br />

ZTM Patrik Guttenbacher, ZTM Christian Rohrbach<br />

thermopress 400 Modul 1 – Gr<strong>und</strong>kurs 18.04.-19.04. Senden 619,00<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

thermopress 400 Modul 1 – Gr<strong>und</strong>kurs 26.09.-27.09. Senden 619,00<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

thermopress 400 Modul 2 – Fortgeschrittene 05.06.-06.06. Senden 619,00<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

thermopress 400 Modul 2 – Fortgeschrittene 14.11.-15.11. Senden 619,00<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

for2press BioHPP – Termin auf vor Ort in 589,00<br />

Die neue Werkstoffklasse in der Prothetik Anfrage Ihrer Region<br />

ZTM Dirk Sommerfeld, ZTM Christoph Zips<br />

Epithetik Termin auf Senden Workshop Ohr:<br />

Dr. h.c. (UK) Werner H. Roschmann MSc. Anfrage 1.056,00<br />

Workshop Nase:<br />

1.056,00<br />

Workshop Auge:<br />

1.426,00<br />

Herstellung der Protrusionsschiene SleepPlus Termin auf Münster 419,00<br />

Zertifizierungskurs<br />

Anfrage<br />

ZT Jörg Meier (Hamburg <strong>und</strong> Münster)<br />

Herstellung der Protrusionsschiene SleepPlus Termin auf Hamburg 419,00<br />

Zertifizierungskurs<br />

Anfrage<br />

ZT Jörg Meier (Hamburg <strong>und</strong> Münster)<br />

Herstellung der Protrusionsschiene SleepPlus Termin auf Senden 419,00<br />

Zertifizierungskurs<br />

Anfrage<br />

ZT Jörg Meier (Hamburg <strong>und</strong> Münster)<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.bredent.com<br />

Vom Praxismarketing zur Markenpraxis! 26.04. Hamburg 449,00 bredent medical<br />

Dipl.-Volkswirtin Andrea Ludwig, PR-Beraterin (07309) 872-616<br />

(DPRG)<br />

www.bredent-medical.com<br />

Vom Praxismarketing zur Markenpraxis! 27.09. Wiesbaden 449,00<br />

Dipl.-Volkswirtin Andrea Ludwig, PR-Beraterin<br />

(DPRG)<br />

Behandeln Sie oder schreiben Sie an 05.07. Kassel 399,00<br />

Erstattungsstellen?<br />

Sandra Wappler<br />

Behandeln Sie oder schreiben Sie an 06.12. Berlin 399,00<br />

Erstattungsstellen?<br />

Sandra Wappler<br />

Zahnarztpraxis <strong>und</strong> Führung – Hochspannung 13.09. Hannover 419,00<br />

garantiert Chefsache – im Wind auf Kurs!<br />

Hedwig Mohl, mohl coaching, Business Trainer,<br />

NLP Master<br />

Einführung in die zahnärztliche Hypnose 08.11.-09.11. Ennigerloh 499,00<br />

Prof. Dr. Christian Rauch, Trainer <strong>und</strong><br />

bei Münster<br />

Supervisor der DGZH<br />

Einführung in die zahnärztliche Hypnose 22.11.-23.11. Ennigerloh 499,00<br />

Prof. Dr. Christian Rauch, Trainer <strong>und</strong><br />

bei Münster<br />

Supervisor der DGZH<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – 19.04.-20.04. Nürnberg 700 pro<br />

Modul 1 <strong>und</strong> Modul 2 Modul 1,2,3<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – 03.05.-04.05. Nürnberg 700 pro<br />

Modul 1 <strong>und</strong> Modul 2 Modul 1,2,3<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – 11.09.-12.09. Nürnberg 700 pro<br />

Modul 1 <strong>und</strong> Modul 2 Modul 1,2,3<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – 06.12.-07.12. Nürnberg 700 pro<br />

Modul 1 <strong>und</strong> Modul 2 Modul 1,2,3<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – Modul 3 13.07. Nürnberg 700 pro<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang Modul 1,2,3<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – Modul 3 16.11. Nürnberg 700 pro<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang Modul 1,2,3<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – Modul 4 12.07. Nürnberg ZA: 450,00<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang ZT: 250,00<br />

Chirurgie mit Workshop am Phantom – Modul 4 15.11. Nürnberg ZA: 450,00<br />

Prof. (NY) Dr. Manfred Lang ZT: 250,01<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 101


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Kompaktkurs Implantologie 12.04.-13.04. Kassel 425,00 bredent medical<br />

Dr. Joana Kraus, Dr. Britta Rose<br />

Kompaktkurs Implantologie 20.09.-21.09. Kassel 425,00<br />

Dr. Joana Kraus, Dr. Britta Rose<br />

Implantatprophylaxe 24.04. Burgdorf 99,00<br />

Simone Schwenke<br />

Implantatprophylaxe 18.09. Burgdorf 99,00<br />

Simone Schwenke<br />

Abformung – aber richtig! Termin auf vor Ort in 99,00<br />

Sabine Rissmann Anfrage Ihrer Praxis<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 03.04. Hannover Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,00<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 24.04. Mannheim Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,01<br />

Wenige Implantate – feste Brücken -– 08.05. Augsburg Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,02<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 05.06. Hamburg Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,03<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 19.06. Regensburg Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,04<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 21.08. Berlin Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,05<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 21.08. Leipzig Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,06<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 25.09. Salzburg Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,07<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 09.10. Wien Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,08<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 08.11. Mannheim Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,09<br />

Wenige Implantate – feste Brücken – 04.12. Berlin Einzel:<br />

moderne Werkstoffe – NO Chipping<br />

89,00 Team:<br />

Dr. Marc Hausamen, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

(ZA u. ZT)<br />

Olaf Glück 149,10<br />

Masterclass SKY fast & fixed – Kick off 14.06.-15.06. Hamburg Paket 1:<br />

Dr. Georg Bayer, ZT Stephan Adler, Olaf Glück<br />

Freitag exkl.<br />

Abendessen<br />

89,00<br />

Paket 2:<br />

Freitag <strong>und</strong><br />

Samstag:<br />

ZA 389,00,<br />

Team ZA/ZT<br />

499,00<br />

Masterclass SKY fast & fixed – Kick off 28.06.-29.06. Frankfurt Paket 1:<br />

Dr. Georg Bayer, ZT Stephan Adler, Olaf Glück<br />

Freitag exkl.<br />

Abendessen<br />

89,00<br />

Paket 2:<br />

Freitag <strong>und</strong><br />

Samstag:<br />

ZA 389,00,<br />

Team ZA/ZT<br />

499,00<br />

102 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Masterclass SKY fast & fixed – Kick off 15.11.-16.11. Dortm<strong>und</strong> Paket 1: bredent medical<br />

Dr. Georg Bayer, ZT Stephan Adler, Olaf Glück<br />

Freitag exkl.<br />

Abendessen<br />

89,00<br />

Paket 2:<br />

Freitag <strong>und</strong><br />

Samstag:<br />

ZA 389,00,<br />

Team ZA/ZT<br />

499,00<br />

Masterclass SKY fast & fixed – Kick off 11.10.-12.10. Berlin Paket 1:<br />

Dr. Georg Bayer, ZT Stephan Adler, Olaf Glück<br />

Freitag exkl.<br />

Abendessen<br />

89,00<br />

Paket 2:<br />

Freitag <strong>und</strong><br />

Samstag:<br />

ZA 389,00,<br />

Team ZA/ZT<br />

499,00<br />

SKY fast & fixed – spezial 12.04.-13.04. Crailsheim 1.749,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

pro Team<br />

SKY fast & fixed – spezial 03.05.-04.05. Crailsheim 1.749,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

pro Team<br />

SKY fast & fixed – spezial 28.06.-29.06. Crailsheim 1.749,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

pro Team<br />

SKY fast & fixed – spezial 13.09.-14.09. Crailsheim 1.749,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

pro Team<br />

SKY fast & fixed – spezial 11.10.-12.10. Crailsheim 1.749,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

pro Team<br />

SKY fast & fixed – spezial 08.11.-09.11. Crailsheim 1.749,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

pro Team<br />

Die HELBO-Therapie: Das System vom Markführer 24.04. Kassel ZA 129,00<br />

„Photodynamik“ zur schmerzarmen <strong>und</strong> ZFA 79,00<br />

nebenwirkungsfreien Behandlung bakterieller<br />

Infektion im M<strong>und</strong>raum<br />

Vesna Braun, Dr. Ulrich Fürst, Dr. Sigurd Hafner,<br />

Tracey Lennemann (RDH BA), PD. Dr. Jörg Neugebauer<br />

Die HELBO-Therapie: Das System vom Markführer 15.05. Stuttgart ZA 129,00<br />

„Photodynamik“ zur schmerzarmen <strong>und</strong> ZFA 79,01<br />

nebenwirkungsfreien Behandlung bakterieller<br />

Infektion im M<strong>und</strong>raum<br />

Vesna Braun, Dr. Ulrich Fürst, Dr. Sigurd Hafner,<br />

Tracey Lennemann (RDH BA), PD. Dr. Jörg Neugebauer<br />

Die HELBO-Therapie: Das System vom Markführer 07.06. Köln ZA 129,00<br />

„Photodynamik“ zur schmerzarmen <strong>und</strong> ZFA 79,02<br />

nebenwirkungsfreien Behandlung bakterieller<br />

Infektion im M<strong>und</strong>raum<br />

Vesna Braun, Dr. Ulrich Fürst, Dr. Sigurd Hafner,<br />

Tracey Lennemann (RDH BA), PD. Dr. Jörg Neugebauer<br />

Die HELBO-Therapie: Das System vom Markführer 25.09. Hannover ZA 129,00<br />

„Photodynamik“ zur schmerzarmen <strong>und</strong> ZFA 79,03<br />

nebenwirkungsfreien Behandlung bakterieller<br />

Infektion im M<strong>und</strong>raum<br />

Vesna Braun, Dr. Ulrich Fürst, Dr. Sigurd Hafner,<br />

Tracey Lennemann (RDH BA), PD. Dr. Jörg Neugebauer<br />

Die HELBO-Therapie: Das System vom Markführer 09.10. München ZA 129,00<br />

„Photodynamik“ zur schmerzarmen <strong>und</strong> ZFA 79,04<br />

nebenwirkungsfreien Behandlung bakterieller<br />

Infektion im M<strong>und</strong>raum<br />

Vesna Braun, Dr. Ulrich Fürst, Dr. Sigurd Hafner,<br />

Tracey Lennemann (RDH BA), PD. Dr. Jörg Neugebauer<br />

Die HELBO-Therapie: Das System vom Markführer 08.11. Mannheim ZA 129,00<br />

„Photodynamik“ zur schmerzarmen <strong>und</strong> ZFA 79,05<br />

nebenwirkungsfreien Behandlung bakterieller<br />

Infektion im M<strong>und</strong>raum<br />

Vesna Braun, Dr. Ulrich Fürst, Dr. Sigurd Hafner,<br />

Tracey Lennemann (RDH BA), PD. Dr. Jörg Neugebauer<br />

Die HELBO-Therapie: Das System vom Markführer 04.12. Berlin ZA 129,00<br />

„Photodynamik“ zur schmerzarmen <strong>und</strong> ZFA 79,06<br />

nebenwirkungsfreien Behandlung bakterieller<br />

Infektion im M<strong>und</strong>raum<br />

Vesna Braun, Dr. Ulrich Fürst, Dr. Sigurd Hafner,<br />

Tracey Lennemann (RDH BA), PD. Dr. Jörg Neugebauer<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 103


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

HELBO-Therapie: Auffrischung der Thematik für 08.05. Augsburg ZA 129,00 bredent medical<br />

Anwender - Ihre Chance zur noch erfolgreicheren ZFA 79,07<br />

Integration in <strong>das</strong> Prophylaxe- <strong>und</strong><br />

Therapiekonzept Ihrer Praxis<br />

Vesna Braun<br />

HELBO-Therapie: Auffrischung der Thematik für 05.06. Bremen ZA 129,00<br />

Anwender - Ihre Chance zur noch erfolgreicheren ZFA 79,08<br />

Integration in <strong>das</strong> Prophylaxe- <strong>und</strong><br />

Therapiekonzept Ihrer Praxis<br />

Vesna Braun<br />

HELBO-Therapie: Auffrischung der Thematik für 18.09. Heidelberg ZA 129,00<br />

Anwender - Ihre Chance zur noch erfolgreicheren ZFA 79,09<br />

Integration in <strong>das</strong> Prophylaxe- <strong>und</strong><br />

Therapiekonzept Ihrer Praxis<br />

Vesna Braun<br />

HELBO-Therapie: Auffrischung der Thematik für 16.10. Dortm<strong>und</strong> ZA 129,00<br />

Anwender - Ihre Chance zur noch erfolgreicheren ZFA 79,10<br />

Integration in <strong>das</strong> Prophylaxe- <strong>und</strong><br />

Therapiekonzept Ihrer Praxis<br />

Vesna Braun<br />

HELBO-Therapie: Auffrischung der Thematik für 22.11. Nürnberg ZA 129,00<br />

Anwender - Ihre Chance zur noch erfolgreicheren ZFA 79,11<br />

Integration in <strong>das</strong> Prophylaxe- <strong>und</strong><br />

Therapiekonzept Ihrer Praxis<br />

Vesna Braun<br />

Behandlung von Alveolarfortsatzdefekten: Termin auf Köln 649,00<br />

Eigenknochen <strong>und</strong> Alternativen<br />

Anfrage<br />

PD Dr. Dr. Daniel Rothamel<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.bredent-medical.com<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 13.04. Nürnberg 439,00 Candulor Dental GmbH<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

KunstZahnWerk<br />

Wege zur hochwertigen Ästhetik 13.04. Berlin 439,00 (07731) 79783-22<br />

Kay Axthelm, ZTM<br />

www.candulor.de<br />

Individuelle Präzision aus dem PolyMaster 23.04. Frankfurt/Main 439,00<br />

Frank Rose, ZTM<br />

Totalprothetik nach Prof. Dr. A. Gerber 26.04.-27.04. Wörth 659,00<br />

Reinhold Haß, ZTM<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 08.06. Breitengüßbach 439,00<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

b. Bamberg<br />

Intensiv-Aufstellkurs nach Prof. Dr. A. Gerber – 14.06.-15.06. Dresden 659,00<br />

Aus Erfahrung zum nachhaltigen Erfolg<br />

Martin Koller, ZT<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 14.09. Berlin 439,00<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

Intensiv-Aufstellkurs nach Prof Dr. A. Gerber – 20.09.-21.09. Garbsen 659,00<br />

Aus Erfahrung zum nachhaltigen Erfolg<br />

b.Hannover<br />

Martin Koller, ZT<br />

Aufstellkurs nach physiologischen Prinzipien 20.09.-21.09. Frankfurt/Main 659,00<br />

Horst-Dieter Kraus, ZTM<br />

Individuelle Präzision aus dem PolyMaster 12.10. Düsseldorf 439,00<br />

Frank Rose, ZTM<br />

Wege zur hochwertigen Ästhetik 26.10. Berlin 439,00<br />

Kay Axthelm, ZTM<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 26.10. Breitengüßbach 439,00<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

b. Bamberg<br />

Mit System zur Totalprothese – Auf- <strong>und</strong> 15.11.-16.11. Stuttgart 659,00<br />

Fertigstellung nach physiologischen Prinzipien<br />

in balancierter Okklusion<br />

Helmut Kircheis, ZT<br />

Die neuromuskuläre Kieferrelationsbestimmung – 29.11.-30.11. Düsseldorf 665,00<br />

Zuverlässige Techniken für zufriedene Patienten<br />

Dr. Daniel Hellmann, ZTM / Helmut Kircheis, ZT<br />

Kontakt: Angelika Achenbach / Bitte fordern Sie unser Kursprogramm an <strong>und</strong> nutzen den Frühbucher-Rabatt!<br />

Indirektes Kleben – schneller zum Erfolg 27.04. Herborn 300,00 Colloquium – Wissens Wert<br />

Dr. J. Franke, ZT M. Schön 02772/582148<br />

Tiefzeihtechnik – ästhetische Zahnregulierung 06.07. Herborn 300,00 www.life-<strong>dental</strong>.de<br />

u. Retention<br />

Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

Indirektes Kleben – schneller zum Erfolg 11.10. Herborn 300,00<br />

Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

KFO Technik-Gr<strong>und</strong>kurs: Vom Lückenhalter zur auf Anfrage Herborn 350,00<br />

Dehnplatte<br />

ZT M. Schön<br />

104 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

KFO Aufbaukurs: Bimaxiläre Geräte auf Anfrage Herborn 450,00 Colloquium – Wissens Wert<br />

(Bionator, Aktivatoren usw.) – 2 Tage<br />

ZT M. Schön<br />

KFO Spezial-Kurs: Fränkel III – 2 Tage auf Anfrage Herborn 450,00<br />

ZT M. Schön<br />

KFO Spezial-Kurs: auf Anfrage Herborn 550,00<br />

Herstellung einer Distal-Jet Apparatur<br />

ZT M. Schön<br />

Individuelle Techniker-Kurse auf Anfrage!<br />

Vom Abdruck zum Provisorium 24.04. Starnberg 75,00 Corona Lava Fräszentrum<br />

Melanie Lackner, ZMF<br />

Starnberg<br />

(0 81 51) 55 53 89<br />

www.lavazentrum.com<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung, da Teilnehmerzahl begrenzt!<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 17.04. kostenlos Corona Lava <br />

Erleben Sie bei Corona hautnah den Weg zum<br />

Fräszentrum<br />

natürlich-ästhetischen Zahnersatz-Neuigkeiten<br />

Semrau Dental GmbH<br />

r<strong>und</strong> um Lava 08151-555388<br />

Johannes Semrau, ZT<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 15.05. kostenlos<br />

Erleben Sie bei Corona hautnah den Weg zum<br />

natürlich-ästhetischen Zahnersatz-Neuigkeiten<br />

r<strong>und</strong> um Lava <br />

Johannes Semrau, ZT<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 19.06. kostenlos<br />

Erleben Sie bei Corona hautnah den Weg zum<br />

natürlich-ästhetischen Zahnersatz-Neuigkeiten<br />

r<strong>und</strong> um Lava <br />

Johannes Semrau, ZT<br />

Einsteiger Workshop Ceramco iC 28.05. Hamburg 195,00 Dentsply<br />

Zt. Burkhard Maaß<br />

DeguDent GmbH<br />

Einsteiger Workshop Ceramco iC 19.06. Ismaning 195,00 08161-595976<br />

Ztm. Udo Waniek<br />

dentsply-degudent.de<br />

Einsteiger Workshop Ceramco iC 26.06. Stuttgart 195,00<br />

Ztm. Udo Waniek<br />

in:joy Masterworkshop 03.07. Neuss 249,00<br />

Ztm. Jochen Peters<br />

Aufstellprothetik APFNT 25.04.-26.04. Hamburg 325,00<br />

Zt. Burkhard Maaß<br />

Aufstellprothetik APFNT 10.06.-11.06. Essen 325,00<br />

Ztm. Udo Waniek<br />

Aufstellprothetik APFNT 12.06.-13.06. Hannover 325,00<br />

Zt. Burkhard Maaß<br />

Intensiv-Workshop 26.04. Bad Honnef 299,00<br />

„Vollkeramik, Metallkeramik mit System“<br />

Ztm. Thomas Kühn<br />

Ceramco iC Masterworkshop 29.04.-30.04. Neuss 498,00<br />

Ztm. Jochen Peters<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.dentsply-degudent.de<br />

Ideen <strong>und</strong> Systeme für den rationellen 26.04. Ispringen 249,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

Arbeitsablauf im KFO-Fach<strong>labor</strong> 07231/803-470<br />

ZT Christine Ramian, Timo Brade<br />

www.dentaurum.de<br />

Metallverbindungen in der KFO 26.04. Ispringen 219,00<br />

ZT Thomas Braun<br />

Kieferorthopädischer Gr<strong>und</strong>kurs Teil II – 26.04.-27.04. Ispringen 449,00<br />

für diejenigen, die (noch) mehr wissen wollen<br />

ZT Martin Geller<br />

Der Funktionsregler nach Fränkel 26.04.-27.04. Münster 449,00<br />

ZT Sven Milpauer, Dipl.med. Wolfgang Siegert<br />

Die Pendelapparatur <strong>und</strong> Ihre Modifikationen 27.04. Ispringen 250,00<br />

ZT Ursula Wirtz<br />

Herstellung eines gnathologischen Set-up 27.04. Freiberg 219,00<br />

ZT Stephan Jopp<br />

(bei Dresden)<br />

Vorstellung <strong>und</strong> Verarbeitung moderner 07.06. Ispringen 219,00<br />

Spezialschrauben<br />

ZTM Klaus Fischer<br />

KFO-Laserschweißen 07.06. Ispringen 165,00<br />

Zahntechniker der Dentaurum Gruppe<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 105


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Herstellung eines gnathologischen Set-up 08.06. Ispringen 219,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

ZT Stephan Jopp<br />

Das gegossene Herbst Scharnier 07.06.-08.06. Taucha 299,00<br />

ZT Michael Röhnisch<br />

(bei Leipzig)<br />

Kieferorthopädischer Gr<strong>und</strong>kurs Teil II – 07.06.-08.06. Münster 449,00<br />

für diejenigen, die (noch) mehr wissen wollen<br />

ZT Jörg Meier<br />

Klammermodellgusskurs für Fortgeschrittene 07.06.-08.06. Freiberg 449,00<br />

ZT Klaus Dittmar<br />

(bei Dresden)<br />

Herstellung einer gaumen- bzw. bügelfreien 07.06.-08.06. Lauf 449,00<br />

Teleskopprothese<br />

(bei Nürnberg)<br />

ZT Michael Martin<br />

Dentale Fotografie für Praxis <strong>und</strong> Labor – 08.06. Leipzig 249,00<br />

Fotos, die Spass machen<br />

ZTM Wolfgang Weisser<br />

Implantatprothetik optimiert: <strong>Von</strong> der Planung 01.06. Jena 383,00 Dentaurum Implants GmbH<br />

bis in die Erhaltungsphase 07231/803-470<br />

Dr. Joachim Hoffmann<br />

www.dentaurum.de<br />

Implantatplanung – von klassisch bis 22.06. Ispringen 383,00<br />

dreidimensional<br />

Dr. Sigmar Schnutenhaus<br />

Keramik Profi 11.04.-12.04. Essen 750,00 FUNDAMENTAL<br />

ZTM Volker Brosch<br />

Schulungszentrum<br />

Keramik für Einsteiger 16.04.-17.04. Essen 225,00 (0201) 86 86 4-0<br />

ZTm Udo Waniek<br />

www.f<strong>und</strong>amental.de<br />

Eine für Alles! Metallkeramik, Vollkeramik <strong>und</strong> 12.04.-13.04. Essen 435,00<br />

Überpresstechnik mit System<br />

ZTM Thomas Kühn<br />

Prep and No-Prep – der Patientenfall 12.04. Essen 350,00<br />

ZTM Axel Gütges<br />

3shape Step by Step Basics 24.04. Essen 159,00<br />

ZT Michaela von Keutz<br />

3shape Step by Step Add-on 25.04. Essen 169,00<br />

ZT Michaela von Keutz<br />

Moderne Teleskop- <strong>und</strong> Kombinationstechnil 09.04.-10.04. Essen 650,00<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Composite VMLC in Perfektion 19.04. Essen 380,00<br />

ZTM Jürgen R. Freitag<br />

Enjoy in:joy 19.04. Essen 269,00<br />

ZTM Benjamin Geyer, Darije Tomljanovic<br />

Fordern Sie unsere aktuellen Seminarbroschüren 2013 an!<br />

Noritake CZR Intensivkurs 12.04.-13.04. Dental<strong>labor</strong> 449,00 Goldquadrat<br />

ZTM Andreas Piorreck Christian 0511 4498970<br />

Rothe, Berlin<br />

Fahrsicherheitstraining Auto & Motorrad 12.04.-13.04. Fahrsicherheits- 255,00<br />

zentrum<br />

Nürburgring<br />

Noritake CZR Brückenkurs 13.04.-14.04. Dentale 590,00<br />

ZTM Alexander Fink<br />

Technologie<br />

A. Fink, München<br />

Noritake Einführungsworkshop 24.04. Dental<strong>labor</strong> 89,00 inkl.<br />

ZTM Chris Schumacher Korten, Dinslaken Zirkongerüst<br />

Noritake EX3 individuell 26.04.-27.04. Schulungszentrum 449,00<br />

ZTM Andreas Piorreck<br />

Frohburg<br />

Initial MC & Zr-FS Masterkurs 24.05.-25.05. Hamburg 890.00 GC Germany GmbH<br />

ZTM Michael Brüsch 0 61 72 - 9 95 96-0<br />

GC Initial „Classic“ Workshop „Best practice – 08.06. Dortm<strong>und</strong> 300.00 www.gcfortbildung.de<br />

die lösungsorientierte Verblendung“<br />

ZTM Nicola A. Küppenbender<br />

GC Gradia & GC Gradia Gum Shades Workshop 08.06. Hamburg 300.00<br />

„Basic bis Professional“<br />

ZTM Tomonari Okawa<br />

GC Initial MC & Zr-FS Workshop „Systembasics“ 14.06. Berlin 300.00<br />

Tipps <strong>und</strong> Tricks<br />

ZTM Christian Rothe<br />

106 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Initial MC „Möglichkeiten der individuellen 15.06. Berlin 450,00 GC Germany GmbH<br />

Veneertechnik“<br />

ZTM Christian Rothe<br />

Initial ZR-FS Masterkurs – Frontzahnbruecke 28.06.-29.06. Weinstadt 880,00<br />

„Rot & Weiß“<br />

ZTM Andreas Kunz<br />

Klammermodellguss 09.04.-10.04. Düsseldorf 445,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Mazur, Frank (0 61 81) 35 39 24<br />

Laserschweißen 09.04.-10.04. Hanau 495,00 www.heraeus-<strong>dental</strong>.de<br />

Maskow, Sören<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 09.04. Hamburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 09.04. Ettlingen 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Digitale Dentale Fotografie 10.04. Hagen 245,00<br />

Weisser, Wolfgang<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 10.04. Hamburg 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 5 Cara-I-Bridge Praxiskurs 10.04. Ettlingen 149,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Signum-Masterkurs 11.04.-12.04. Dresden 549,00<br />

Maier, Björn<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 11.04. Ettlingen 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 11.04. Hamburg 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

Front- <strong>und</strong> Seitenzahn 12.04.-13.04. Ettlingen 745,00<br />

Fiechter, Paul<br />

Natur Pur I 12.04. Hanau 295,00<br />

Stang, Markus<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 12.04. Ettlingen 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

Rezepte für Unternehmer – Praxisorientierte 12.04. Hanau 450,00<br />

Unternehmensführung in der Zahntechnik<br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heermann<br />

Frontzahnkurs 16.04.-17.04. Hagen 745,00<br />

Fiechter, Paul<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 16.04. Düsseldorf 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 16.04. Berlin 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 16.04. Alling 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 2 Hands on Kurs 16.04. Alling 159,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Totale Prothese 17.04.-18.04. Berlin 265,00<br />

Franke, Kai<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 17.04. Düsseldorf 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 17.04. Berlin 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 17.04. Alling 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 17.04. Hanau 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 18.04. Hanau 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar u 18.04. Alling 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 18.04. Düsseldorf 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

Natur pur I 19.04. Berlin 295,00<br />

Stang, Markus<br />

Additional Veneers 19.04. Hagen 345,00<br />

Barton, Volker<br />

Indiv. Keramikverblendung 19.04. Hanau 315,00<br />

Hruschka, Uwe<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 107


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

CAD/CAM 7 Digitaler Workflow 19.04. Hanau 99,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Techn. Fachberater<br />

BWL Gr<strong>und</strong>kurs 19.04. Garbsen 290,00<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

Auch ein Zahntechnischer Betrieb ist ein 19.04. Düsseldorf 450,00<br />

Wirtschaftsunternehmen Erfolgsorientierte<br />

Unternehmenssteuerung in der Zahntechnik<br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heermann<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 23.04. Hagen 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Matrix-Workshop 24.04. Wasserburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 24.04. Stuttgart 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 24.04. Hagen 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 24.04. Dresden 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 24.04. Garbsen 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

Klammermodellguss 25.04.-26.04. Hanau 445,00<br />

Mazur, Frank<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 25.04. Dresden 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 25.04. Stuttgart 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 25.04. Hagen 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 5 Cara-I-Bridge Praxiskurs 25.04. Garbsen 149,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Signum Matrix Workshop 26.04. Alling 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Frontzahnästhetik 26.04. Heilbronn 549,00<br />

Maier, Björn<br />

Frontzahnkurs 26.04.-27.04. Berlin 745,00<br />

Fiechter, Paul<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 26.04. Dresden 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 7 Digitaler Workflow 26.04. Garbsen 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Das Beste kommt zum Schluss – Die Unternehmens- 29.04. Ettlingen 450,00<br />

nachfolge – Der Unternehmensverkauf<br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heermann<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 14.05. Wasserburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 14.05. Düsseldorf 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

Mehr Umsatz für alle – K<strong>und</strong>engewinnung im 14.05. Hamburg 450,00<br />

Dental<strong>labor</strong><br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heermann<br />

Frontzahnästhetik 15.05. Hanau 549,00<br />

Maier, Björn<br />

CAD/CAM 2 Hands on Kurs 15.05. Hamburg 159,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 15.05. Wasserburg 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 5 Cara-I-Bridge Praxiskurs 15.05. Düsseldorf 149,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 16.05. Wasserburg 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 16.05. Hamburg 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 7 Digitaler Workflow 16.05. Düsseldorf 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

108 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Matrix-Workshop 22.05. Düsseldorf 99,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Techn. Fachberater<br />

BWL Gr<strong>und</strong>kurs 27.05. Hagen 290,00<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 28.05. Leipzig 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 28.05. Hamburg 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 29.05. Hamburg 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 29.05. Leipzig 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 30.05. Hamburg 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

Totale Prothese 04.06.-05.06. Düsseldorf 265,00<br />

Franke, Kai<br />

CAD/CAM 2 Hands on Kurs 04.06. Hagen 159,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 04.06. Hanau 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 04.06. Berlin 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

Front- <strong>und</strong> Seitenzahn 05.06.-06.06. Hanau 745,00<br />

Fiechter, Paul<br />

CAD/CAM 5 Cara-I-Bridge Praxiskurs 05.06. Berlin 149,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 5 Cara-I-Bridge Praxiskurs 05.06. Hanau 149,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 05.06. Hagen 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 5 Cara-I-Bridge Praxiskurs 06.06. Alling 149,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 06.06. Hanau 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 7 Digitaler Workflow 06.06. Hagen 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 7 Digitaler Workflow 06.06. Berlin 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Natur pur I 07.06. Dresden 295,00<br />

Stang, Markus<br />

Signum Matrix Workshop 07.06. Ludwigshafen 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Pala Ästhetik 07.06. Düsseldorf 295,00<br />

Ehret, Dieter<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 07.06. Alling 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

Rezepte für Unternehmer – Praxisorientierte 10.06. Ettlingen 450,00<br />

Unternehmensführung in der Zahntechnik<br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heermann<br />

Die totale Prothese 12.06.-13.06. Hagen 645,00<br />

Lerch, Peter<br />

Frontzahnkurs 14.06.-15.06. Alling 745,00<br />

Fiechter, Paul<br />

Digitale Dentale Fotografie 14.06. Berlin 245,00<br />

Weisser, Wolfgang<br />

Ästhetik im Frontzahnbereich 14.06. Hanau 315,00<br />

Hruschka, Uwe<br />

BWL Gr<strong>und</strong>kurs 17.06. Ettlingen 290,00<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

Front- <strong>und</strong> Seitenzahn 20.06.-21.06. Hamburg 745,00<br />

Fiechter, Paul<br />

Digitale Dentale Fotografie 21.06. Ludwigshafen 245,00<br />

Weisser, Wolfgang<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 25.06. Düsseldorf 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 109


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Patientenkurs Norwegen 26.06.-29.06. Starwanger 2280,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Fiechter, Paul<br />

Frontzahnästhetik 26.06. Hagen 549,00<br />

Maier, Björn<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 26.06. Düsseldorf 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 7 Digitaler Workflow 26.06. Ettlingen 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

BWL Gr<strong>und</strong>kurs 26.06. Hanau 290,00<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

CAD/CAM 4 AbutmentDesigner <strong>und</strong> Implant Bar 27.06. Ettlingen 189,00<br />

<strong>und</strong> Bridge<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 27.06. Düsseldorf 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

Additional Veneers 28.06. Hanau 345,00<br />

Barton, Volker<br />

Matrix-Workshop 28.06. Dresden 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Natur pur I 28.06. Ettlingen 295,00<br />

Stang, Markus<br />

Indiv. Keramikverblendung 28.06. Wasserburg 315,00<br />

Hruschka, Uwe<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 28.06. Ettlingen 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

Mehr Umsatz für alle – K<strong>und</strong>engewinnung im 28.06. Düsseldorf 450,00<br />

Dental<strong>labor</strong><br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heermann<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.heraeus-<strong>dental</strong>.com/kursprogramm<br />

Es ist nie zu früh an später zu denken 27.04.-27.04. Stuttgart 150,00 Henry Schein Dental<br />

Labornachfolge rechtzeitig <strong>und</strong> richtig regeln!<br />

Deutschland GmbH<br />

Laborübergabe erfolgreich meistern 0711-7150992<br />

ZTM. Hariolf Hilsenbek, Inge Schill<br />

henryschein-<strong>dental</strong>.de<br />

Existenzgründerseminar – Labor Teil 1 15.06.-15.06. Stuttgart 45,00<br />

Allgemeine Gr<strong>und</strong>lagen<br />

Inge Schill<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.henryschein-<strong>dental</strong>.de<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teile II/I Dauer in Dresden auf Anfrage Handwerkskammer Dresden<br />

Vollzeit 1 (0351)8087-50<br />

Jahr, in<br />

www.hwk-dresden.de<br />

Teilzeit 2<br />

Jahre<br />

Weitere Infos unter www.hwk-dresden.de<br />

inLab SW 4.0 – Gr<strong>und</strong>lagen! Training für Einsteiger 17.04. Darmstadt 490,00 infiniDent Services GmbH<br />

Erfahrene inLab Anwender mit eigenem (06151) 3961818<br />

Laborbetrieb<br />

www.infinidentservices.com<br />

inLab SW 4.0 – Mehr Möglichkeiten, mehr 15.05. Darmstadt 390,00<br />

Freiheiten! Aufbau Training für Umsteiger<br />

Erfahrene inLab Anwender mit eigenem<br />

Laborbetrieb<br />

inLab SW 4.0 – Durchstarten mit 4.0! 19.06. Darmstadt 490,00<br />

Intensiv-Training für Fortgeschrittene<br />

Erfahrene inLab Anwender mit eigenem<br />

Laborbetrieb<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter Trainings & Events auf www.infindentservices.com!<br />

„Kniffe <strong>und</strong> Tricks mit IPS e.max“ 16.04.-17.04. Schaan 1000,00 Ivoclar Vivadent AG<br />

G. Ubassy, Frankreich ICDE Schaan<br />

IPS e.max Press - Eigenschaften <strong>und</strong> Morphologie 23.04.-24.04. Schaan 1000,00 +423 235 33 06<br />

natürlicher Zähne<br />

www.ivoclarvivadent.com<br />

Sh. Sasaki, Japan<br />

IPS e.max Ceram-Frontzahnästhetik: 03.05.-04.05. Schaan 1000,00<br />

Veneer neben Krone – transparent neben opak<br />

C. Wohlgenannt, Oesterreich<br />

Weitere Kursangebote unter www.ivoclarvivadent.com!<br />

110 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

CAD/CAM Workshop – Präsentation 20.03. Stuttgart kostenlos Metaux Precieux Dental GmbH<br />

Wladimir Knjasev (07 11) 69 33 04 30<br />

CAD/CAM Workshop – Präsentation 17.04. Stuttgart kostenlos www.mp-<strong>dental</strong>-gmbh.de<br />

Wladimir Knjasev<br />

CAD/CAM Workshop – Präsentation 22.05. Stuttgart kostenlos<br />

Wladimir Knjasev<br />

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.mp-<strong>dental</strong>-gmbh.de<br />

model-tray – <strong>das</strong> System für höchste Ansprüche 19.04. Hamburg 120,00 model-tray GmbH<br />

ZTM B. Haker-Hamid 0800-3381415<br />

model-tray – <strong>das</strong> System für höchste Ansprüche 24.05. Hamburg 120,00 www.model-tray.de<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> System für höchste Ansprüche 23.08. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> System für höchste Ansprüche 20.09. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> System für höchste Ansprüche 18.10. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich! Weitere Infos unter www.model-tray.de<br />

Rationelle Aufwachstechnik 03.05.-04.05. Neuss 510,00 Jochen Peters<br />

ZTM Jochen Peters (02131) 4 88 89<br />

Rationelle Frontzahnkeramik 10.05.-11.05. Neuss 530,00 www.ds-peters.de<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik für Auszubildende 27.05.-28.05. Neuss 350,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Funktionelles Designen mit 3Shape 01.06. Neuss 295,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Front- <strong>und</strong> Seitenzahnkeramik 28.06.-29.06. Neuss 530,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Funktionelles Designen mit 3Shape 05.07.-06.07. Neuss 550,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik für Auszubildende 15.07.-16.07. Neuss 350,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

dsp Dentale Schulungen Jochen Peters<br />

„Das Modell“ – Die Visitenkarte des Labors 12.04. München 220,00 picodent GmbH<br />

ZTM T. Weiler, J. Glaeske Dental Produktions- u.<br />

„Das Modell“ – Die Visitenkarte des Labors 27.04. Regenstauf 220,00 Vertriebs GmbH<br />

ZTM T. Weiler, J. Glaeske (0 22 67) 65 80 0<br />

Workshop r<strong>und</strong> ums zeiser-Modellsystem 15.05. Essen 120,00 www.picodent.de<br />

ZTM R. Haß<br />

Weitere Termine auf Anfrage!<br />

lichthärtendes Wachs Metacon – Modellguß auf Anfrage bei 300 primotec<br />

DSZ Referent Göttingen Joachim Mosch<br />

Schienenkurs mit primosplint auf Anfrage bei 300,00 (0 61 72) 99 77 00<br />

DSZ Referent Göttingen www.primogroup.de<br />

phaser Schweißen für Fortgeschrittene 23.04. Bad Homburg 300,00<br />

primotec Referent<br />

lichthärtendes Wachs Metacon – Modellguß 07.05. Bad Homburg 300,00<br />

ZT Frank Beck<br />

Weitere Info <strong>und</strong> Seminartermine unter www.primogroup.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 111


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

3D Navigation in der Implantologie 2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00 Schütz Dental GmbH<br />

Ästhetiktrends in der Keramik 1–2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00 (0 60 03) 8 14-0<br />

Dialog Vario Komposit-Systemvorst. 1 Tag 10.04. Rosbach 79,00 www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Digitale Funktionsdiagnostik fürs Labor 2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00<br />

Funktionsdiagnostik Symbiose Head Lines <strong>und</strong> JMA 19.04. Bad Lauchstädt auf Anfrage<br />

Funktionsdiagnostik Einführung auf Anfrage b<strong>und</strong>esweit auf Anfrage<br />

Funktionsdiagnostik Workshop auf Anfrage b<strong>und</strong>esweit auf Anfrage<br />

Funktionsdiagnostik, Modul I+II, JMA auf Anfrage Bad Lauchstädt auf Anfrage<br />

Funktionsdiagnostik, Bruxismus auf Anfrage b<strong>und</strong>esweit auf Anfrage<br />

IMPLA 3D Live OP, Einsteiger/Fortgeschrittene auf Anfrage Kassel 449,00<br />

IMPLA 3D Navigation, Modul II 23.04.-24.04. Rosbach 995,00<br />

Implantatprothetik von A – Z, Cézanne auf Anfrage Berlin 390,00<br />

Implantatprothetik von A – Z, Cézanne auf Anfrage Berlin auf Anfrage<br />

Tizian CAD/CAM Workshop 12.04. Rosbach 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Workshop 26.04. Rosbach 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag auf Anfrage Berlin auf Anfrage<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 10.04. Eckernförde 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 03.05. Leverkusen 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 10.04. München 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 08.05. München 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 24.04. Oberursel 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 24.04. Soltau 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 26.04. Stuttgart 49,00<br />

zebris Dr. Jürgen Reitz auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

zebris-Funktionsdiagnostik, Tagesworkshop 13.04. Bielefeld 449,00<br />

zebris Anwenderworkshop, Cézanne auf Anfrage Berlin auf Anfrage<br />

Tizian/Nuance 750/Nuance 850 – Keramikkurse auf Anfrage Rosbach auf Anfrage<br />

zebris Kurs 3, Screening, EMG…, 3 Tage 26.04.-28.04. Rheine 729,00<br />

aktuelles Kursprogramm unter: www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Ceramage – Anspruchsvolle Ästhetik in der 19.4.-20.4. Neumünster 595,00 SHOFU Dental GmbH<br />

Kombinationstechnik 0 21 02 / 86 64-0<br />

ZT / PSK Carla Gruber<br />

www.shofu.de<br />

Vintage MP/ZR – Individuelle Ästhetik, 19.4.-20.4. St. Augustin 595,00<br />

effiziente Fertigung<br />

ZTM / PSK Martin Gesele<br />

Ceramage – Anspruchsvolle Ästhetik in der 07.06.-08.06. F<strong>und</strong>amental, 595,00<br />

Kombinationstechnik<br />

Essen<br />

ZT / PSK Carla Gruber<br />

Vintage MP/ZR – Einfach mehr Natürlichkeit 05.07. Weinböhla 245,00<br />

<strong>und</strong> Effizienz<br />

ZTM / PSK Martin Gesele<br />

Ceramage – Anspruchsvolle Ästhetik in der 19.7.-20.7. St. Augustin 595,00<br />

Kombinationstechnik<br />

ZT / PSK Carla Gruber<br />

Anmeldung Tel. 0 21 02 / 86 64-26, banz@shofu.de<br />

Moderne Zahntechnik – von analog bis digital 21.06.-22.06. Würzburg 185,00 Straumann GmbH<br />

G. Bär, J. Ehrler Fortbildungsakademie<br />

Moderne Zahntechnik – von analog bis digital -08.06. Hannover 185,00 0761-4501-444<br />

A. Kunz, K.-J. Ehrler www.straumann.de<br />

Kompakt-Curriculum<br />

Moderne Zahntechnik – von analog bis digital<br />

Farblich charakterisieren. Ästhetisch 24.05. Neumünster 95,00 VITA Zahnfabrik<br />

perfektionieren. (0 77 61) 5 62-235<br />

Gastreferent: ZTM Antje Ehmann<br />

www.vita-kurse.de<br />

Non-Prep-Veneers aus innovativer Hybridkeramik 28.05.-29.05. Hagen 620,00<br />

Gastreferent: ZT Marianne Höfermann<br />

VITA VM Konzept: Power-Kurs Verblendkeramik 15.05. Berlin 195,00<br />

Keramikspezialisten der VITA Zahnfabrik<br />

VITA VMK Master – Individuell 14.05. Berlin 195,00<br />

Keramikspezialisten der VITA Zahnfabrik<br />

VITA VM Kozept: „Mythos oder Wahrheit?“ 07.05.-08.05. Langen 395,00<br />

Keramikspezialisten der VITA Zahnfabrik<br />

Frontzahnästhetik mit VITA VM 9/VM 13 13.05.-14.05. Lauf 455,00<br />

ZT Renato Caretti<br />

Leistungskurs Totalprothetik (Teil 1) 17.05.-18.05. Neumünster 499,00<br />

ZT Karl-Heinz Körholz<br />

Perfekt kommunizieren über Ästhetik (Kurs 1) 16.05. Lauf 255,00<br />

ZTM Wolfgang Weisser<br />

112 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Das Schichtkonzept, <strong>das</strong> sie weiterbringt 29.05. Leipzig 380,00 VITA Zahnfabrik<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

Leistungskurs Totalprothetik (Teil 2) 23.05.-24.05. Langen 549,00<br />

ZT Karl-Heinz Körholz<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.vita-kurse.de<br />

Keramik - Schichttechniken <strong>und</strong> Farbenlehre 11.04.-12.04. Wendelstein 560,00 Wegold Edelmetalle GmbH<br />

ZTM Michael Perling<br />

Wegold Akademie<br />

Keramik - Schichttechniken <strong>und</strong> Farbenlehre 04.07.-05.07. Wendelstein 560,00 (0 91 29) 40 30-0<br />

ZTM Michael Perling<br />

www.wegold.de<br />

Prinzipien der biomechanischen Okklusion, Teil 2 06.06.-07.06. Wendelstein 590,00<br />

ZTM Michael Polz<br />

Arbeiten mit der neuen GOZ 2012 – Rückblick, 26.06. Wendelstein 240,00<br />

Änderungen, Auswirkungen <strong>und</strong> Chancen<br />

Kerstin Salhoff<br />

Abrechnung zahntechnischer Leistungen – Warm-Up 27.06. Wendelstein 240,00<br />

BEL II <strong>und</strong> BEB 97 (Gr<strong>und</strong>lagenseminar)<br />

Kerstin Salhoff<br />

Abrechnung zahntechnischer Leistungen – BEL II, 28.06. Wendelstein 240,00<br />

BEB <strong>und</strong> BEB Zahntechnik (Intensivseminar)<br />

Kerstin Salhoff<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.wegold.de<br />

„Seitenzahnmorphologie“ – monolitische Krone, 26.04.-27.04. Boppard-Hirzenach 850,00 Weitsicht-Institut<br />

press on Metal inkl. 06741-934572<br />

ZTM Rainer Semsch Verpflegung www.weitsicht-institut.de<br />

mit<br />

gemeinsamem<br />

Abendessen,<br />

Übernachtung<br />

auf Anfrage<br />

Dentalfotografie <strong>und</strong> Dokumentation von 23.08.-24.08. Boppard-Hirzenach 450,00<br />

Patientenfällen<br />

inkl.<br />

ZTM Andreas Kunz<br />

Verpflegung<br />

mit<br />

gemeinsamem<br />

Abendessen,<br />

Übernachtung<br />

auf Anfrage<br />

Gesichts-, Sprach-, Modell- <strong>und</strong> 25.10.-26.10. Boppard-Hirzenach 780,00inkl.<br />

Zahnersatzanalyse für die patientengerechte<br />

Verpflegung<br />

Planung von Zahnersatz<br />

ZTM Jürg Stuck<br />

mit<br />

gemeinsamem<br />

Abendessen,<br />

Übernachtung<br />

auf Anfrage<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.weitsicht-institut.de<br />

FDT 4: Instrumentelle Funktionsanalyse mit 13.06.-15.06. Westerburg 1230,00 Westerburger Kontakte<br />

arbiträrer Scharnierachse (0 26 63) 9 11 90 30<br />

Dr. Diether Reusch, ZA Jochen Feyen, ZTM P.G. Lenze<br />

www.westerburgerkontakte.de<br />

Modernes Behandlungskonzept der Restauration 20.06.-22.06. Westerburg 1350,00<br />

von Front- <strong>und</strong> Seitenzähnen<br />

Dr. Diether Reusch, Dr. Uwe Blunck, ZTM P.G. Lenze<br />

Fotografieren innerhalb <strong>und</strong> au§erhalb des 20.04. Pforzheim 135.00 WIELAND Dental + Technik<br />

M<strong>und</strong>es leicht gemacht – Makrofotografie<br />

GmbH & Co. KG<br />

innerhalb <strong>und</strong> außerhalb des M<strong>und</strong>es (0 72 31) 37 05 -322<br />

ZT Andrej Birg<br />

www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

Zenostar – Die monolithische Zukunftskrone 22.04. Pforzheim 99.00<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

Edelst auf NEM – Reflex dimension auf NEM 22.04. Dresden 295.00<br />

ZTM Haristos Girinis<br />

Zenostar- Die monolithische Frontzahnkrone 23.04. Pforzheim 169.00<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

3shape Step by Step Basics – Kennenlernen <strong>und</strong> 24.04. F<strong>und</strong>amental, 159.00<br />

Anwenden von 3shape: Basiswissen für Einsteiger<br />

Essen<br />

<strong>und</strong> Interessenten<br />

ZT Michaela von Keutz<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 113


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Zenoflex dimension – Das keramische 24.04. Pforzheim 149.00 WIELAND Dental + Technik<br />

Zukunftskonzept kennenlernen<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

3shape Step by Step – Der Add-On Kurs 25.04. F<strong>und</strong>amental, 169.00<br />

ZT Michaela von Keutz<br />

Essen<br />

Scannen mit 3shape, konstruieren <strong>und</strong> fr?sen mit 25.04.-26.04. Dresden 495.00<br />

dem Zenotec System für Profis<br />

ZTM Frank Wüstefeld<br />

Reflex & Zenoflex dimension – Den Standard im 25.04. Pforzheim 249.00<br />

Labor neu entfacht<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

Esthetische Frontzahngestaltung – 26.04.-27.04. Pforzheim 599.00<br />

Die Königsdisziplin (go Maximum)<br />

ZTM Haristos Girinis<br />

Digitales Schmuckdesign – Zahntechnik goes 29.04.-30.04. Pforzheim 325.00<br />

Schmuckdesign<br />

Dipl.-Ing. Jana Hänel, Lukas Grewenig<br />

Zenotec CAD Profi Workshop – Dental Wings 06.05. Dresden 395.00<br />

ZTM Hans Eisenmann<br />

3shape Orthodontics Workshop – Einblick in <strong>das</strong> 08.05. Pforzheim 99.00<br />

Ortho System von 3shape<br />

ZTM Udo Hähn<br />

Anmelden . Teilnehmen . Loslegen unter www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

CAD/CAM Milling INTRO – Info Tag/Präsentation regelmäßig Bruneck kostenlos Zirkonzahn<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Campus<br />

Education Teams 0039 0474066665<br />

CAD/CAM Milling INTRO – Info Tag/Präsentation regelmäßig Neuler kostenlos www.zirkonzahn.com<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling INTRO – Info Tag/Präsentation auf Anfrage Education kostenlos<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Partner<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling A – Einsteigertraining regelmäßig Bruneck 350,00<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling A – Einsteigertraining regelmäßig Neuler 350,00<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling B+ – Training für regelmäßig Bruneck 600,00<br />

fortgeschrittene Anwender – Softwaremodule <strong>und</strong><br />

Neuheiten<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling B+ – Training für regelmäßig Neuler 600,00<br />

fortgeschrittene Anwender – Softwaremodule <strong>und</strong><br />

Neuheiten<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

Prettau A - Ausarbeiten, Einfärben, Bemalen <strong>und</strong> regelmäßig Bruneck 1000,00<br />

Beschichten einer 5-gliedrigen Brücke<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

Prettau A – Ausarbeiten, Einfärben, Bemalen <strong>und</strong> regelmäßig Neuler 1000,00<br />

Beschichten einer 5-gliedrigen Brücke<br />

Zahntechniker <strong>und</strong> Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.zirkonzahn.com unter Education<br />

Alle Kursgebühren zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer<br />

114 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Verschenken Sie kein Geld ans Finanzamt<br />

Management<br />

Zehn häufig vergessene Betriebsausgaben<br />

Verschenken Sie<br />

kein Geld ans Finanzamt<br />

Etliche Unternehmer nutzen die Möglichkeiten, Betriebsausgaben von der<br />

Steuer abzuziehen, nicht konsequent aus – schade! Im Folgenden zehn häufig<br />

vergessene Betriebsausgaben, über die Sie mit Ihrem Steuerberater sprechen<br />

sollten.<br />

Fahrtkosten <strong>und</strong> gemischt<br />

1<br />

veranlasste Reisekosten<br />

Geben Sie alle Reisekosten als Betriebsausgaben<br />

in Ihrer Bilanz bzw. Einnahme-Überschuss-Rechnung<br />

an? Bedenken<br />

Sie, <strong>das</strong>s sich Reisekosten im<br />

Wesentlichen aus folgenden Positionen<br />

zusammensetzen:<br />

n Fahrtkosten für Fahrten zu K<strong>und</strong>en,<br />

Messen, Schulungen oder Geschäfts<br />

anbahnungen, Übernachtungen,<br />

<strong>das</strong> heißt, tatsächliche Hotelkosten,<br />

n Reisenebenkosten, etwa für Telefongespräche,<br />

Parkgebühren, Gepäckgebühren<br />

et cetera,<br />

POLYMERISATIONSWANNEN<br />

> Edelstahlwanne<br />

> elektronische Wasserstandsregelung<br />

> stufenlose Temperatureinstellung<br />

> Luftsteckdosen<br />

> indirekte Beheizung (kein Verkalken der Heizelemente)<br />

fur 4 Küvetten (IVO-4)<br />

für 2 Küvetten (IVO-2)<br />

Art.-Nr. | 10002<br />

Art.-Nr. | 10003<br />

GmbH • Gesellschaft für Gerätetechnik • Industriestraße 27 • D-77656 Offenburg<br />

Tel. +49 781 - 5 86 88 • Fax +49 781 - 5 86 64<br />

E-Mail: info@bdt-<strong>dental</strong>.de • Internet: www.bdt-<strong>dental</strong>.de


Management<br />

Verschenken Sie kein Geld ans Finanzamt<br />

n gemischt veranlasste Reisen, bei denen<br />

Sie eine beruflich veranlasste Reise<br />

um einige Urlaubstage verlängern,<br />

können Sie immer dann in Bezug auf<br />

den beruflichen Teil steuerlich geltend<br />

machen, wenn sich dieser Anteil klar<br />

trennen lässt <strong>und</strong> nicht von untergeordneter<br />

Bedeutung ist.<br />

Tipp: Zeichnen Sie auf, wann <strong>und</strong> wie<br />

lange Sie Ihre Zeit beruflich verbracht<br />

haben <strong>und</strong> legen Sie <strong>das</strong> Tagungsprogramm<br />

bei.<br />

2 Häuslicher<br />

Arbeitsplatz<br />

Ihr häusliches Arbeitszimmer muss<br />

steuerlich anerkannt werden, wenn für<br />

die Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz<br />

zur Verfügung steht. Probleme können<br />

daraus entstehen, <strong>das</strong>s der Arbeitsplatz<br />

geeignet sein muss. Jeder Einzelfall<br />

wird genau geprüft.<br />

Ihr heimischer<br />

3<br />

Computer…<br />

…lässt sich dann steuerlich geltend machen,<br />

wenn Sie nachweisen können,<br />

<strong>das</strong>s Sie ihn auch beruflich nutzen.<br />

Wenn Ihnen der Nachweis nicht oder<br />

nicht überzeugend gelingt, können Sie<br />

immerhin erreichen, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Finanzamt<br />

von einer hälftigen Aufteilung ausgeht.<br />

Handwerkerrechnungen <strong>und</strong> haushaltsnahe<br />

Dienstleistungen…<br />

4<br />

…sind steuerlich absetzbar, <strong>und</strong> zwar:<br />

n bei Handwerkerrechnungen nur die<br />

reine Arbeitsleistung mit 20 Prozent<br />

der Aufwendungen, höchstens 1.200<br />

Euro pro Jahr,<br />

n bei haushaltsnahen Dienstleistungen<br />

<strong>und</strong> Beschäftigungen (Haushaltshilfen,<br />

Betreuungs- <strong>und</strong> Pflegepersonal)<br />

mit 20 Prozent der Aufwendungen,<br />

höchstens 4.000 Euro pro Jahr,<br />

n bei Minijobs im Haushalt mit 20 Prozent<br />

der Aufwendungen, höchstens<br />

510 Euro pro Jahr.<br />

5 Arbeitskleidung…<br />

…steuerlich geltend zu machen, ist eine<br />

Wissenschaft für sich. Der Begriff „Arbeitskleidung“<br />

ist im Steuerrecht sehr<br />

eng definiert. In jedem Fall verlangt <strong>das</strong><br />

Finanzamt vor der Anerkennung Ihrer Ansprüche<br />

eine genaue Tätigkeitsbeschreibung,<br />

aus der hervorgeht, <strong>das</strong>s Ihre<br />

Mitarbeiter zur Ausübung ihrer Tätigkeit<br />

eine spezielle Kleidung benötigen.<br />

Hier lohnt es sich, beharrlich zu sein <strong>und</strong><br />

zu kämpfen.<br />

Kostet <strong>das</strong> von Ihnen angeschaffte Kleidungsstück<br />

weniger als 487,90 Euro,<br />

können Sie den Betrag in voller Höhe absetzen.<br />

Hat es (inklusive Mehrwertsteuer)<br />

mehr gekostet, müssen Sie den Betrag<br />

abschreiben, <strong>das</strong> heißt, über mehrere<br />

Jahre verteilt in Ihrer Steuererklärung<br />

angeben.<br />

Wenn Sie auch die Wäsche der Kleidung<br />

übernehmen, müssen Sie die Quittungen<br />

der Wäscherei beibringen, wenn die<br />

Kleidung bei Ihnen gewaschen wird, wird<br />

dafür eine Steuerpauschale angesetzt.<br />

Mit der eigenen Ferienwohnung<br />

6<br />

oder dem Ferienhaus…<br />

…können Sie gleichfalls Steuern sparen.<br />

Die Gr<strong>und</strong>voraussetzung einer<br />

steuerlichen Berücksichtigung ist, <strong>das</strong>s<br />

Sie mit dieser Immobilie Gewinne erzielen,<br />

<strong>das</strong> heißt, sie in Gewinnabsicht<br />

vermieten. Alles, was Sie in diesem Zusammenhang<br />

investieren, können Sie<br />

steuerlich geltend machen.<br />

Merke: Versteuern müssen Sie nur den<br />

erzielten Gewinn.<br />

7 Sogar<br />

Ihr Netzwerk…<br />

…können Sie sich vom Fiskus teilfinanzieren<br />

lassen, denn diese Art der Kommunikation<br />

ist längst kein privates Vergnügen<br />

mehr, sondern fast schon berufliche<br />

Pflicht. Nicht selten können Sie<br />

neue K<strong>und</strong>en über soziale Netzwerke<br />

finden <strong>und</strong> bestehende Geschäftsverhältnisse<br />

enger gestalten.<br />

Gr<strong>und</strong>sätzlich können Sie die Mitgliedsbeiträge<br />

für solche Plattformen absetzen,<br />

wenn Ihr Profil bzw. Ihre Präsentation<br />

eindeutig beruflich vorrangig ist.<br />

Tipp: Heften Sie eine Kopie Ihres Netzwerkauftritts<br />

zu den steuerlichen Unterlagen.<br />

Fotolia © 42197703_M<br />

116 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Management<br />

Beschädigung oder Verlust<br />

8<br />

von Privatgegenständen<br />

Wenn private Gegenstände während der<br />

Arbeitszeit beschädigt oder gestohlen werden<br />

oder aus beruflichen Gründe verloren<br />

gehen, sollten Sie versuchen, den Schaden<br />

mit dem Finanzamt zu teilen. Voraussetzungen:<br />

n Der beschädigte oder gestohlene Gegenstand<br />

ist ein Arbeitsmittel,<br />

n Der Schaden ist durch einen konkreten<br />

Vorfall im beruflichen Bereich eingetreten<br />

oder infolge eines Arbeitsunfalls.<br />

Wird Ihr beruflich genutzter PKW beschädigt<br />

oder gestohlen, gelten für die steuerliche<br />

Anerkennung viele weitere Voraussetzungen,<br />

aber geben Sie nicht auf! Es<br />

kann sich lohnen.<br />

9 Möbel<br />

absetzen<br />

Warum müssen in Ihrem Büro unbedingt<br />

teure, neue Möbel stehen? Auch alte<br />

Möbel aus Ihrem Privatbereich oder<br />

gekaufte gebrauchte Möbelstücke können<br />

attraktiv aussehen. Steuerlich behandeln<br />

Sie solche alten Schätzchen<br />

oder Schnäppchen genauso wie andere<br />

Gebrauchtmöbel, <strong>das</strong> heißt, Sie schätzen<br />

die Restlebensdauer <strong>und</strong> schreiben sie<br />

ab.<br />

: Geschäftswagen<br />

vom Lebenspartner mieten<br />

Lohnt sich für Sie kein Firmenwagen, weil<br />

Sie geschäftlich kaum unterwegs sind?<br />

Dann könnten Sie den Geschäftswagen<br />

abschaffen <strong>und</strong> <strong>das</strong> Auto Ihres Lebenspartners<br />

oder eines Familienmitglieds<br />

mieten.<br />

Voraussetzung: Sie vereinbaren schriftlich<br />

(!) eine angemessene Kilometerpauschale<br />

(zum Beispiel 50 Cent) <strong>und</strong> Miete (zum Beispiel<br />

500 Euro für 1.000 gefahrene Kilometer).<br />

Diese Beträge können Sie dann in<br />

voller Höhe steuermindernd absetzen.<br />

Fazit<br />

Nirgendwo wird aus Unwissen, Unachtsamkeit<br />

<strong>und</strong> Unsicherheit mehr Geld<br />

verschenkt als im Umgang mit dem<br />

Finanzamt. Wenn Sie nicht auch zu<br />

den „Schenkern“ gehören möchten, machen<br />

Sie sich schlau <strong>und</strong> bleiben Sie beharrlich.<br />

n<br />

Diplom-Volkswirt Klaus Linke<br />

MODERNSTE<br />

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IHRE PROTHESE<br />

HOCHPRÄZISES<br />

FRÄSEN<br />

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Halteelmenten (Locator ® )<br />

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Createch Excellence ist unser Lösungsangebot,<br />

<strong>das</strong> sich an Zahntechniker auf der suche nach<br />

hochtechnologisch innovativen Produkten richtet.<br />

Wir verwenden Materialien wie Medizinisches Titan<br />

Grad 5 <strong>und</strong> Chrom-Kobalt die nach den UNE-EN-<br />

ISO Normen zertifiziert sind.<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 117


Lehren & Lernen<br />

„Freiheit genießen <strong>und</strong> nutzen“<br />

Feierliche Freisprechung in Berlin<br />

„Freiheit genießen<br />

<strong>und</strong> nutzen“<br />

Was kommt nach dem Lernen? Eine fröhliche Feier! So war <strong>das</strong> auch in<br />

Berlin. Für 79 von 86 Teilnehmern der Gesellenprüfung Winter 2013 endete<br />

die Ausbildung erfolgreich. Im Rahmen einer schönen Freisprechungsfeier<br />

nahmen sie ihre heißersehnten Gesellenbriefe entgegen.<br />

R<strong>und</strong> 400 Gäste, nämlich die Jungtechniker,<br />

deren Familienangehörige,<br />

Fre<strong>und</strong>e <strong>und</strong> Ausbilder,<br />

waren Ende Februar zur Freisprechungsfeier<br />

nach Berlin-Kreuzberg gekommen.<br />

Die Heilig-Kreuz-Kirche bot<br />

dabei ein festliches Ambiente.<br />

Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf,<br />

Reinhard Naumann,<br />

spannte in seiner Ansprache einen<br />

Bogen von den Ursprüngen der Tradition<br />

der „Freisprechung“ bis zu den<br />

zukünftigen wissenschaftlich-technologischen<br />

Entwicklungen im Zahntechniker-Handwerk.<br />

Er riet den Jung-<br />

Gesellen: „Genießen Sie Ihre neu<br />

gewonnene Freiheit <strong>und</strong> nutzen Sie diese<br />

Freiheit! Mischen Sie sich ein – im<br />

Beruf <strong>und</strong> in unserer Gesellschaft!“<br />

Landesinnungsmeister Rainer Struck<br />

sprach die Auszubildenden nach alter<br />

Handwerkstradition frei <strong>und</strong> erhob die<br />

jungen Damen <strong>und</strong> Herren somit in den<br />

Gesellenstand. Die Prüfungsbesten der<br />

Gesellenprüfung Winter 2013 bekamen<br />

noch besondere Auszeichnungen. Ehrenobermeister<br />

Karlfried Hesse sowie<br />

Landeslehrlingswart Erwin Behrend ehrten<br />

folgende Jungtechniker:<br />

f Der Bezirksbürgermeister von<br />

Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard<br />

Naumann, mit den Prüfungsbesten<br />

2012/13 (Lisa Lehmann, Laura Bullmann,<br />

Magnus Grasnick, Fannie Scharke,<br />

Tobias Hübner) sowie Landes -<br />

lehrlingswart Erwin Behrend <strong>und</strong><br />

Landesinnungsmeister Rainer Struck<br />

(von links)<br />

Foto: Michael Paul<br />

118 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


„Freiheit genießen <strong>und</strong> nutzen“<br />

Lehren & Lernen<br />

c Kammerbezirk <strong>und</strong> Land Berlin:<br />

Fannie Scharke<br />

(Schumann Zahntechnik GmbH, Berlin)<br />

Praxis: gut, Theorie: gut<br />

c Kammerbezirk Frankfurt/Oder <strong>und</strong><br />

Land Brandenburg:<br />

Magnus Grasnick<br />

(Dental<strong>labor</strong> Bothur & Mechold<br />

GmbH, Storkow)<br />

Praxis: sehr gut, Theorie: gut<br />

c Kammerbezirk Potsdam:<br />

Lisa Lehmann<br />

(Flemming Dental GmbH & Co KG,<br />

Hennigsdorf)<br />

Praxis: gut, Theorie: sehr gut<br />

c Kammerbezirk Cottbus:<br />

Laura Bullmann<br />

(Mühe Dental<strong>labor</strong> GmbH, Cottbus)<br />

Praxis: gut, Theorie: befriedigend<br />

Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit<br />

im Prüfungsausschuss der Innung<br />

Berlin-Brandenburg bekamen Ulrich<br />

Saltmann (Einfeldt-Dental-Labor<br />

GmbH), Marian Karkosch (Dentaltechnik<br />

GmbH Emil J. Bader) sowie Manfred<br />

Barowsky (OSZ Körperpflege) stellvertretend<br />

für alle ehrenamtlichen Prüfer<br />

eine Auszeichnung.<br />

Die beiden frischgebackenen Gesellen<br />

Vanessa Zimmermann (Nitschke Zahntechnik<br />

GmbH) <strong>und</strong> Florian Schwabe<br />

(DT am Funkturm) hielten eine Dankesrede,<br />

gespickt mit reichlich Witz <strong>und</strong><br />

Ironie, <strong>und</strong> dann war es soweit: Geschäftsführerin<br />

Judith Behra überreichte<br />

die Zeugnisse <strong>und</strong> Gesellenbriefe<br />

an die Jungtechniker.<br />

Das Kammerensemble des Barnim-<br />

Gymnasium in Berlin sorgte für die musikalische<br />

Umrahmung der Feier. Natürlich<br />

gehörte auch der „Prüfungsfilm“,<br />

wie immer während der praktischen<br />

Prüfungen in Zusammenarbeit zwischen<br />

Meisterschule <strong>und</strong> Innung entstanden,<br />

zum Programm. Bei einem<br />

Sektempfang klang die Veranstaltung<br />

aus.<br />

n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 119


ArbeitsLeben<br />

Fitness auf Reisen<br />

42. Jahrestagung der<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Dentale Technologie e.V.<br />

30. Mai – 1. Juni 2013<br />

Böblingen<br />

Kongresshalle<br />

Schwerpunktthemen 2013<br />

1) Regelversorgung,<br />

gleichartige Versorgung<br />

oder andersartige<br />

Versorgung?<br />

2) Wo bleibt die<br />

Okklusion …?<br />

Foto: T. Jobst, ZTM<br />

Auskunft <strong>und</strong> Anmeldung<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Dentale Technologie e.V.<br />

Hartmeyerstraße 62|72076 Tübingen<br />

Telefon 0 7071|967696<br />

Telefax 0 7071|967697<br />

info@ag-<strong>dental</strong>e-technologie.de<br />

www.ag-<strong>dental</strong>e-technologie.de<br />

www.grafik-brandner.de<br />

20 neue „Little Gym“-Zimmer im Turm Hotel Frankfurt<br />

Fitness auf Reisen<br />

Das Turm Hotel<br />

Frankfurt will mit<br />

einem ganz besonderen<br />

Zimmerangebot für<br />

Fitness <strong>und</strong> Vitalität seiner<br />

Gäste sorgen: Mit<br />

einem Investitionsvolumen<br />

von einer halben<br />

Million Euro wurden<br />

zwanzig Hotelzimmer in<br />

dem Boutique-Hotel im<br />

Herzen Frankfurts kernsaniert<br />

<strong>und</strong> mit Fitness-<br />

Equipment ausgestattet.<br />

Jedes Zimmer der<br />

neuen Kategorie „Little<br />

Gym“ verfügt jetzt über<br />

eine Sprossenwand, eine<br />

Klimmzugstange, eine<br />

Turnkiste <strong>und</strong> eine<br />

Gymnastikmatte für individuelles<br />

Fitnesstraining.<br />

Zudem hält <strong>das</strong><br />

Hotel Fitness-Filme bereit,<br />

die über die Entertainment-Technik<br />

im<br />

Zimmer abgerufen werden können.<br />

„Sowohl Geschäftsreisende,<br />

Tagungsgäste <strong>und</strong> Freizeitreisende<br />

fragen immer öfter<br />

nach Fitness-Einrichtungen“,<br />

kommentiert Hotelinhaberin Tanja<br />

Will die Sport-Ausstattung der<br />

neuen Zimmer <strong>und</strong> erklärt weiter:<br />

„Da wir als Boutique-Hotel<br />

nicht den Platz für ein Fitness-<br />

Studio haben, sind wir auf die<br />

Idee mit den ‚Little Gym’-Zimmern<br />

gekommen“. So können<br />

auch Gäste ein Fitness-Programm<br />

absolvieren, die ihre Trainingssachen<br />

nicht im Gepäck<br />

haben oder eine persönliche Trainings-Atmosphäre<br />

einem Gemeinschaftsraum<br />

vorziehen.<br />

Die neu renovierten „Little Gym“-<br />

Zimmer verfügen über ein kleines,<br />

aber luxuriöses Designer-Bad mit<br />

erfrischender Regenschauer-Dusche.<br />

Das schwarz- weiß gehaltene<br />

Raum-Interieur mit Farbakzenten<br />

in Maulwurfsgrau <strong>und</strong><br />

Orange bietet mit klaren Formen<br />

e Mehrere Zimmer verfügen jetzt über<br />

ein Fitness-Equipment<br />

eine puristisch-ästhetische <strong>und</strong><br />

gleichermaßen gemütliche Atmosphäre.<br />

Die Zimmer sind zur<br />

Einzel- oder Doppelbelegung zur<br />

Front ab 110 Euro, zum Hof ab 128<br />

Euro <strong>und</strong> am Wochenende ab 55<br />

Euro pro Person buchbar.<br />

Wer <strong>das</strong> sportive Motto der „Little<br />

Gym“-Zimmer außerhalb des<br />

Hotels fortsetzen möchte, kann<br />

mit einem Bike aus dem hoteleigenen<br />

Fahrradverleih zum<br />

Business-Termin fahren oder eine<br />

Fahrradtour unternehmen.<br />

Auf Anfrage werden am Empfang<br />

auch attraktive Joggingstrecken<br />

zusammengestellt. Im<br />

Zuge der Renovierung wurde zudem<br />

ein modernes Vital-Zimmer<br />

eingerichtet. Hier werden die Hotelgäste<br />

mit entspannenden<br />

Wellness-Anwendungen <strong>und</strong> einem<br />

wohltuenden Massage-Angebot<br />

verwöhnt.<br />

n<br />

i Weitere Informationen unter<br />

www.turmhotel-fra.de<br />

120 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


ArbeitsLeben<br />

Neu von Beycodent<br />

Terminplaner<br />

mit Pfiff<br />

Die Terminplaner von Beycodent wurden<br />

zur IDS neu gestaltet <strong>und</strong> sind in<br />

über zwölf verschiedenen Versionen <strong>und</strong><br />

Kombinationen zu beziehen. Für größere<br />

Dental<strong>labor</strong>s <strong>und</strong> Praxen ist insbesondere<br />

die Ausführung im XL-Format DIN A3 interessant.<br />

Die variabel einsetzbaren Spalten<br />

können jeweils als Wochen- oder Tagesübersicht<br />

benutzt werden, so<strong>das</strong>s jeder<br />

Terminplaner den individuellen Ansprüchen<br />

angepasst ist.<br />

Lieferbar sind die Terminplaner in zwei verschiedenen<br />

Ausrüstungen: erstens als Ringbuch-System,<br />

bei dem die Blätter lose eingeheftet<br />

werden. Vorteilhaft ist, <strong>das</strong>s bei<br />

Bedarf neue Blätter nachgeheftet werden<br />

können <strong>und</strong> die Blätter vom abgelaufenen<br />

Zeitraum entfernt werden. Man hat somit<br />

stets ein aktuelles Terminbuch am Arbeitsplatz.<br />

Den Terminplaner gibt es aber zweitens<br />

auch als Spiralbuch mit ansprechendem<br />

Deckblatt. Eine praktische Jahresübersicht<br />

in DIN A3-Format ergänzt die<br />

Terminplaner – zusätzlich zu den obligatorischen<br />

Datums-Etiketten für <strong>das</strong> ganze Jahr.<br />

Beratung <strong>und</strong> Qualitätsmuster direkt bei<br />

Beycodent, Telefon (0 27 44) 90 00 -17. Zu<br />

beziehen sind die Terminplaner über den<br />

Dental-Fachhandel.<br />

n<br />

i www.beycodent.de<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 121<br />

Unsere Innovationskraft lebt von neuen Einflüssen <strong>und</strong> der<br />

konsequenten Weiterentwicklung seit mehr als 85 Jahren.<br />

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Mehr Informationen erhalten Sie unter:


Ratgeber bei<br />

BC Publications<br />

ArbeitsLeben<br />

Miss <strong>und</strong> Mister Handwerk<br />

Sonja Theisen <strong>und</strong> Matthias Weiland sind die Sieger<br />

Miss <strong>und</strong> Mister<br />

Handwerk<br />

Die Wahl zur Miss <strong>und</strong> zum Mister Handwerk ist entschieden.<br />

Sonja Theisen, 21-jährige Dachdeckerin aus Monreal, setzte<br />

sich gegen ihre Mitbewerberinnen durch. „Ich freue mich riesig<br />

<strong>und</strong> kann es noch gar nicht glauben“, sagt die strahlende<br />

Siegerin. Auch Matthias Weiland aus Doberlug-Kirchhain ist<br />

überglücklich: „Es war ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.<br />

Ich fühle mich super <strong>und</strong> muss jetzt alles sacken lassen.“ Der<br />

26-jährige Fleischer sicherte sich bei den Männern den ersten<br />

Platz <strong>und</strong> darf sich ab sofort Mister Handwerk 2013 nennen.<br />

Nicht schlank <strong>und</strong> trotzdem glücklich?<br />

Für viele sind persönliches<br />

Wohlempfinden <strong>und</strong> soziale Anerkennung<br />

eng an <strong>das</strong> Körpergewicht<br />

<strong>und</strong> die Figur geb<strong>und</strong>en. Doch<br />

enden Abnehmversuche oft mit<br />

dem Jojo-Effekt <strong>und</strong> zusätzlicher<br />

Frustration. Angelika Diem zeigt in<br />

ihrem Ratgeber, wie es sich mit<br />

kleinen Umstellungen ohne Hungerkur<br />

<strong>und</strong> Fitnesswahn auch mit<br />

r<strong>und</strong>eren Formen gut <strong>und</strong> ges<strong>und</strong><br />

leben lässt.<br />

Der Ratgeber vereint Erfahrungswerte<br />

<strong>und</strong> Tipps der Autorin mit<br />

Experteninterviews.<br />

„Ein Buch, <strong>das</strong> nicht an den Pranger<br />

stellt, lebensnah <strong>und</strong> mit umsetzbaren<br />

Tipps.“<br />

Weekend Magazin Voralberg<br />

14,80 Euro | ISBN 978-3-941717-07-7<br />

144 Seiten | geb<strong>und</strong>en<br />

1. Auflage November 2012<br />

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Bei der vorangegangenen<br />

Online-Wahl auf handwerksblatt.de<br />

wurden<br />

weit über eine Million Stimmen<br />

für die insgesamt zwölf Kandidaten<br />

abgegeben. Danach komplettierte<br />

die Meinung des Publikums<br />

<strong>und</strong> der Jury vor Ort auf<br />

der Messe <strong>das</strong> Ergebnis. Zusammen<br />

mit seinen Partnern,<br />

dem Handwerksversicherer Signal<br />

Iduna, dem Spezialisten für<br />

Handwerkssoftware Sage <strong>und</strong><br />

der Handwerkskrankenkasse<br />

IKK classic hat <strong>das</strong> Deutsche<br />

Handwerksblatt auf der Internationalen<br />

Handwerksmesse in<br />

München zum dritten Mal Miss<br />

<strong>und</strong> Mister Handwerk gekürt.<br />

Über 100 Kandidaten hatten<br />

sich für den großen Kalender<br />

Germany’s Power People 2013<br />

als Handwerksmodel beworben.<br />

Je zwölf Handwerkerinnen <strong>und</strong><br />

Handwerker wurden damit zum<br />

Kalenderstar. Je sechs von ihnen<br />

wurden für die Miss-/Mister-<br />

Wahl nominiert.<br />

Statements aus der Jury<br />

Otto Kentzler, Präsident des<br />

Zentralverbands des Deutschen<br />

Handwerk (ZDH): „Die<br />

Teilnehmerinnen <strong>und</strong> Teilnehmer<br />

an der Wahl zur Miss <strong>und</strong><br />

zum Mister Handwerk auf der<br />

IHM in München geben unserer<br />

Branche mit ihrem Auftritt ein<br />

junges, sympathisches Gesicht.“<br />

Dirk Schnittger, Bereichsleiter<br />

für Unternehmensverbindungen<br />

Handwerk <strong>und</strong> Gewerbe<br />

bei der Signal Iduna Gruppe:<br />

„Diese Wahl war wieder einmal<br />

der Höhepunkt der Aktion. Ich<br />

hatte den Eindruck, <strong>das</strong>s es allen<br />

Kandidatinnen <strong>und</strong> Kandidaten<br />

großen Spaß gemacht<br />

hat. Auch die mitgereisten Anhänger<br />

haben für Stimmung gesorgt.<br />

Das Handwerk steht nicht<br />

nur für solide Arbeit <strong>und</strong> ist ein<br />

überragend wichtiger Wirtschaftsfaktor<br />

in Deutschland, es<br />

sieht auch gut aus! Das haben<br />

alle heute wieder sehen können.<br />

Ich möchte mich an dieser<br />

Stelle auch einmal ausdrücklich<br />

bei allen Beteiligten für die sehr<br />

gute Organisation der gesamten<br />

Aktion bedanken.“<br />

Albrecht Mayer, Mitglied des<br />

Vorstandes der IKK classic:<br />

„Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll,<br />

wieviel frische<br />

Power im Handwerk steckt. Alle<br />

Kandidatinnen <strong>und</strong> Kandidaten<br />

haben vermittelt, <strong>das</strong>s sie<br />

122 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Miss <strong>und</strong> Mister Handwerk<br />

ArbeitsLeben<br />

<strong>dental</strong><br />

eBooks<br />

e Frisch gekürt: Sonja Theisen<br />

<strong>und</strong> Matthias Weiland<br />

ihre Berufe mit wirklicher Begeisterung<br />

ausüben. Wer sich<br />

so authentisch mit seiner Arbeit<br />

identifiziert, ist immer auch ein<br />

guter Botschafter für unser Thema:<br />

die Ges<strong>und</strong>heit im Handwerk.<br />

Für mich sind darum alle<br />

Teilnehmerinnen <strong>und</strong> Teilnehmer<br />

echte Sieger, auch wenn es<br />

am Ende nur zwei Gewinner<br />

gibt.“<br />

Hans Jürgen Below, Geschäftsführer<br />

der Verlagsanstalt Handwerk:<br />

„Es ist toll, <strong>das</strong>s sich Miss<br />

<strong>und</strong> Mister Handwerk auch bei<br />

der dritten Wahl als Vertreter eines<br />

modernen Wirtschaftszweigs<br />

zeigen. Wie ihre Vorgänger<br />

werden sie <strong>das</strong> Handwerk<br />

ein Jahr lang repräsentieren –<br />

<strong>und</strong> damit für ihre r<strong>und</strong> 5,2 Millionen<br />

Kollegen in allen Branchen<br />

werben.“<br />

Unser Kommentar: Schade,<br />

<strong>das</strong>s keine Zahntechnikerin<br />

oder ein Zahntechniker aufs<br />

Treppchen kam. Aber es gibt<br />

wieder eine Chance – ab Juni<br />

kann man <strong>und</strong> frau sich für den<br />

Kalender „Germany’s Power<br />

People 2014“ bewerben! n<br />

i Infos unter www.handwerksblatt.de/panorama/germanyspower-people.html<br />

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Lesen auf Tablet,<br />

Smartphone oder PC.<br />

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„Verlag Neuer Merkur“


ArbeitsLeben<br />

Zuviel Wurst macht krank<br />

Neue Ernährungsstudie: Ab 40 Gramm täglich wird’s unges<strong>und</strong>…<br />

Zuviel Wurst<br />

macht krank<br />

Mittagssnack mit Curry -<br />

wurst <strong>und</strong> Pommes oder<br />

einem Leberwurstbrot?<br />

Okay – aber bitte nicht zu<br />

oft! Denn: Wer zuviel<br />

verarbeitete Fleisch -<br />

produkte isst, riskiert<br />

Krankheit <strong>und</strong> frühen<br />

Tod. Darauf weisen die<br />

Ergebnisse einer europaweiten<br />

Studie unter deutscher<br />

Beteiligung hin.<br />

Quellen:<br />

Sie wird abgebissen, aufs Brot gelegt<br />

oder geschmiert – die Deutschen<br />

lieben Wurst <strong>und</strong> Schinken.<br />

Nun schlagen Forscher Alarm:<br />

Demnach könnte es schon ab 40<br />

Gramm Wurst pro Tag unges<strong>und</strong> werden.<br />

Das sind Mengen, die hierzulande<br />

locker erreicht werden. Laut Deutscher<br />

Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG)<br />

sind die B<strong>und</strong>esbürger mit über 30 Kilogramm<br />

pro Kopf <strong>und</strong> Jahr die Weltmeister<br />

im Verzehr von Bratwürstchen,<br />

Leberwurst, Schinken <strong>und</strong> anderen verarbeiteten<br />

Fleischprodukten. Umgerechnet<br />

verzehren die Deutschen also<br />

täglich 80,2 Gramm Wurstwaren – viel<br />

zu viel, um ges<strong>und</strong> zu sein, wenn man<br />

der Untersuchung Glauben schenkt.<br />

[1] Scinexx – Das Wissens maga zin; Newsletter vom<br />

8.3.2013<br />

[2] Rohrmann, S. et al.: Meat consumption and mortality<br />

- results from the European Prospective<br />

Investigation into<br />

Cancer and Nutrition; BMC Medicine, online publiziert<br />

am 7.3.2013; doi:10.1186/1741-7015-11-63<br />

[3] Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG)<br />

http://www.dlg-verbraucher.info/de/home.html<br />

[4] www.felix-burda-stiftung.de<br />

[5] www.lebensmittelwissen.de – Portionsgrößen<br />

<strong>und</strong> Küchenmaße<br />

Europaweite Studie<br />

Für die europaweite Studie haben Wissenschaftler<br />

aus zehn Ländern an fast<br />

450.000 Teilnehmern im Alter zwischen<br />

35 <strong>und</strong> 69 Jahren den Zusammenhang<br />

zwischen Fleischkonsum <strong>und</strong> Sterberisiko<br />

untersucht. Die erhobenen Daten<br />

gaben Auskunft über die Ernährungsgewohnheiten<br />

<strong>und</strong> bestimmte Lebensstilparameter<br />

der Probanden. Im Verlauf<br />

des Studienzeitraums von etwa 13<br />

Jahren waren 26.344 der Studienteilnehmer<br />

verstorben.<br />

Der Vergleich der Ernährungs-Informationen<br />

mit den Todesfällen <strong>und</strong> ihren<br />

Ursachen machte deutlich: Personen,<br />

die jeden Tag mehr als 40 Gramm verarbeitete<br />

Fleischprodukte wie Schinken,<br />

Salami oder Leberwurst verzehren,<br />

haben ein erhöhtes Risiko, an Herz-<br />

Kreislauf-Erkrankungen oder an Krebs<br />

zu sterben.<br />

Die Ursache für diesen Zusammenhang<br />

sehen die Wissenschaftler in der Herstellung<br />

von verarbeiteten Fleischprodukten:<br />

Durch Salzen, Pökeln oder Räuchern<br />

bilden sich ges<strong>und</strong>heitsschädliche<br />

Stoffe wie Nitrosamine. Sie stehen<br />

im Verdacht, erbgutschädigend zu sein<br />

<strong>und</strong> könnten damit die Ursache für die<br />

vermehrten Krebsfälle bei Wurstliebhabern<br />

sein. Wurstwaren enthalten zudem<br />

besonders viele gesättigte Fette,<br />

was man ihnen oft nicht ansieht. Denn<br />

wegen der Verarbeitung im Fleischwolf<br />

Fotolia © Pommes_Currywurst<br />

124 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Zuviel Wurst macht krank<br />

ArbeitsLeben<br />

kann man die einzelnen Bestandteile<br />

mit dem Auge nicht<br />

mehr erkennen. Streichfähige<br />

Wurst hat nicht selten einen Fettgehalt<br />

von über 50 Prozent.<br />

Wurstaufschnitt <strong>und</strong> Würstchen<br />

liegen bei r<strong>und</strong> 30 Prozent Fettgehalt.<br />

Bekanntermaßen wirken<br />

sich diese gesättigten Fette negativ<br />

auf <strong>das</strong> Risiko für Herz-<br />

Kreislauf-Erkrankungen aus.<br />

Mäßiger Konsum<br />

ist angesagt<br />

Aber wer ges<strong>und</strong> essen will,<br />

braucht sich die Wurst nicht<br />

ganz vom Brot nehmen zu lassen:<br />

„Ein mäßiger Konsum bis<br />

zu durchschnittlich 40 Gramm<br />

pro Tag hat kein erhöhtes Sterberisiko<br />

zur Folge“, fasst die<br />

Studienleiterin Professor Dr. Sabine<br />

Rohrmann, Leiterin Abteilung<br />

Epidemiologie <strong>und</strong> Prävention<br />

von Krebs an der Universität<br />

Zürich die positive<br />

Botschaft der Studie zusammen.<br />

Das entspricht beispielsweise<br />

zwei Scheiben Cervelatwurst<br />

mit einem Durchmesser<br />

von zehn Zentimetern. Wurstberge<br />

sind aber Schnee von gestern!<br />

dgk n<br />

acurata ®<br />

Neuigkeiten<br />

Angemessene Kündigungsfrist ist Voraussetzung<br />

Privatbank kann Girokonto<br />

jederzeit kündigen<br />

Eine Firma wickelte seit September<br />

2006 ihre Geschäfte<br />

über ein Girokonto bei einem<br />

privaten Geldinstitut ab. Im Juli<br />

2009 kündigte die Bank den Girovertrag,<br />

ohne dies genauer zu<br />

begründen. Sie berief sich auf<br />

eine Klausel im Vertrag, den die<br />

Firma bei der Kontoeröffnung<br />

unterschrieben hatte: Demnach<br />

darf die Bank jederzeit die Geschäftsbeziehung<br />

als solche<br />

oder einzelne Vertragsbereiche<br />

kündigen, vorausgesetzt, sie<br />

nimmt Rücksicht auf die Belange<br />

des K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> gewährt ihm<br />

eine angemessene Kündigungsfrist<br />

von mindestens<br />

sechs Wochen. Daran hielt sich<br />

die Bank. Die Firma akzeptierte<br />

die Kündigung nicht <strong>und</strong> zog vor<br />

Gericht, um feststellen zu lassen,<br />

<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Girokonto weiter<br />

geführt werden muss. Ihre Klage<br />

scheiterte jedoch beim B<strong>und</strong>esgerichtshof<br />

(BGH), der die<br />

Kündigung des Girokontos für<br />

wirksam erklärte.<br />

An der Vertragsklausel sei rechtlich<br />

nichts auszusetzen, urteilte<br />

der BGH. Sie entspreche den<br />

Allgemeinen Geschäftsbedingungen<br />

(AGB-Banken 2002),<br />

die <strong>das</strong> Recht von Kreditinstituten<br />

regelten, einen Girovertrag<br />

ordentlich zu kündigen. Im Geschäftsleben<br />

gelte der Gr<strong>und</strong>satz<br />

der Privatautonomie: Eine<br />

Bank dürfe wie jeder andere Akteur<br />

in der Wirtschaft frei entscheiden,<br />

mit wem sie Geschäftsbeziehungen<br />

unterhalte.<br />

Es gebe keine Pflicht, alle K<strong>und</strong>en<br />

gleich zu behandeln. Deshalb<br />

habe <strong>das</strong> Geldinstitut auch<br />

nicht prüfen müssen, ob eine<br />

Kündigung hier – verglichen mit<br />

dem Umgang mit anderen K<strong>und</strong>en<br />

– verhältnismäßig war.<br />

Ebenso wenig sei die Bank verpflichtet,<br />

die Kündigung sachlich<br />

zu begründen. Schikanös<br />

sei ihr Vorgehen im konkreten<br />

Fall auch nicht: Eine Kündigungsfrist<br />

von sechs Wochen<br />

reiche aus.<br />

n<br />

(Urteil des B<strong>und</strong>esgerichtshofs<br />

vom 15.01.2013 – XI ZR 22/12)<br />

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RRX-Verzahnung<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 125


ArbeitsLeben<br />

Auch eine Sache der Einstellung…<br />

Vom klugen Umgang mit den „lieben“ Kollegen<br />

Auch eine Sache<br />

der Einstellung…<br />

Die „lieben“ Kollegen<br />

sind oft alles andere als<br />

<strong>das</strong>. Klug ist, wer dieser<br />

Tatsache Rechnung trägt<br />

– <strong>und</strong> auch darauf<br />

verzichtet, mit dem<br />

eigenen Verhalten noch<br />

weiteres Öl ins Feuer zu<br />

gießen. Hartmut Volk<br />

gibt Denkanstöße.<br />

Lesetipps<br />

c Barbara L. Fredrickson: Die Macht der guten Gefühle –<br />

Wie eine positive Haltung Ihr Leben dauerhaft verändert.<br />

Campus Verlag, Frankfurt/Main 2011, 297 Seiten, 22,99 Euro<br />

c Andy Puddicombe: Mach mal Platz im Kopf – Meditation<br />

bringt’s. MensSana bei Knaur, München 2012, 288 Seiten,<br />

16,99 Euro<br />

c Petra Wüst: Schüchtern WAR GESTERN – Der Schlüssel zu<br />

mehr Ausstrahlung, Selbstvertrauen <strong>und</strong> Lebensfreude.Orell<br />

Füssli Verlag, Zürich 2012, 224 Seiten, 16,95 Euro<br />

c Albert Thiele: Argumentieren unter Stress – Wie man unfaire<br />

Angriffe erfolgreich abwehrt. Deutscher Taschenbuch Verlag,<br />

München, 9. Auflage 2012, 288 Seiten, 9,90 Euro<br />

Zum ersten Mal stehen die psychischen<br />

Erkrankungen mit 13,2<br />

Prozent aller Krankentage an dritter<br />

Stelle, meldete unlängst der BKK<br />

B<strong>und</strong>esverband, die Spitzenorganisation<br />

der Betriebskrankenkassen. Das<br />

gibt zu denken. Und flugs tauchen vor<br />

dem geistigen Auge die üblichen Verdächtigen<br />

auf: die Härte des globalisierten<br />

Wettbewerbs, welche die Betriebe<br />

ihrerseits in jeder Hinsicht zu<br />

einer harten Gangart zwingt; die desolaten<br />

Führungskünste vieler Vorgesetzten;<br />

die angespannte betriebliche<br />

Atmosphäre, die aus alldem resultiert.<br />

Und wiederum als Ergebnis <strong>das</strong> Gefühl,<br />

keinen festen Boden mehr unter den<br />

Füßen zu haben, sondern ständig in<br />

Treibsand zu laufen.<br />

Keine Frage, weder den Nerven noch<br />

der Seele tun die Arbeitsumstände gut.<br />

Doch übersehen werden darf bei dem<br />

Blick auf „die Arbeitsumstände“ nicht,<br />

<strong>das</strong>s dazu auch <strong>das</strong> Thema „Kollegialität“<br />

gehört. Und <strong>das</strong>s diese Kollegialität<br />

unter der allgemeinen Anspannung Risse<br />

<strong>und</strong> Sprünge bekommen hat. Wo die<br />

Nerven blank liegen, da fehlt auch die<br />

schützende Pufferzone besonnener Reaktionsweisen.<br />

Und so trägt auch <strong>das</strong><br />

an den Tag gelegte kollegiale Umgangsverhalten<br />

seinen Teil zu den psychischen<br />

Belastungen bei.<br />

So sicher wie der sprunghafte, wankelmütige<br />

oder ganz <strong>und</strong> gar soziopathische<br />

Chef für seine Umgebung<br />

„<br />

eine<br />

Kollegialer Stress<br />

ist auch ein<br />

Fehlsichtigkeitsproblem<br />

Gottesgeißel ist, so sicher aber sorgen<br />

auch die ungezügelten Launen, Stimmungen<br />

<strong>und</strong> „Umgangsqualitäten“ im<br />

Kollegenkreis für manches Leck im persönlichen<br />

Kräftereservoir. Nun ist die<br />

Hoffnung, andere ändern zu können,<br />

zwar zutiefst menschlich, gleichwohl<br />

aber trügerisch <strong>und</strong> in die Irre führend.<br />

Diese Hoffnung friedlich zu begraben<br />

<strong>und</strong> sich nach anderen Quellen der Entlastung<br />

im kollegialen Miteinander umzusehen,<br />

ist ratsam. Die Chance, bei<br />

dieser Suche entlastend fündig zu werden,<br />

wächst mit der Bereitschaft, sich<br />

eine uralte Erkenntnis zu eigen zu machen:<br />

Alles ist Einstellungssache.<br />

Auch der kollegiale Stress, verstanden<br />

als der Spannungszustand, der sich aus<br />

der Diskrepanz zwischen dem fehlenden<br />

Angenehmen <strong>und</strong> dem vorhandenen Unangenehmen<br />

ergibt. Oder anders gesagt,<br />

belastende kollegiale Missempfindungen<br />

treten dann ganz besonders zuverlässig<br />

ein. Werden Wunsch <strong>und</strong> Wirklichkeit<br />

verwechselt. So geht der Mensch<br />

mit falschen Vorstellungen zur Arbeit:<br />

von den verständnisvollen Kollegen,<br />

dem umsichtigen Chef, der reizvollen<br />

Aufgabe, den umgänglichen K<strong>und</strong>en,<br />

“<br />

126 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Auch eine Sache der Einstellung…<br />

ArbeitsLeben<br />

<br />

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Der Superhartgips ® <br />

ist ein Spezial-Stumpfgips nach DIN EN ISO<br />

6873:2000, Typ 4.<br />

dem pünktlichen Feierabend,<br />

der Anerkennung der eigenen<br />

Leistung.<br />

Und, nicht zu vergessen, der steten<br />

Liebenswürdigkeit der eigenen<br />

Person. Der leider nur so oft<br />

verkannten natürlich, was allein<br />

schon mächtig wurmt. Und was<br />

es sonst noch so an einschlägigen<br />

Vorstellungen alles gibt.<br />

Doch trifft ein Ideal auf die Realität,<br />

hat bekanntlich stets <strong>das</strong><br />

Ideal <strong>das</strong> Nachsehen. Vielleicht<br />

keine schöne Erkenntnis, gleichwohl<br />

die einzige, die es sicher ermöglicht,<br />

etwas weniger unter<br />

den „lieben“ Kolleginnen <strong>und</strong><br />

Kollegen zu leiden. Aus dieser<br />

Perspektive gesehen ist kollegialer<br />

Stress auch ein Fehlsichtigkeitsproblem,<br />

ein Ergebnis<br />

der Wirklichkeitsausblendung.<br />

Und Blauäugigkeit führt bekanntlich<br />

– wo auch immer – in<br />

die Bredouille.<br />

Was auf der Mikroebene des<br />

Persönlichen tagtäglich in einem<br />

selbst brodelt, <strong>das</strong> ganze<br />

Gewirr der Stimmungs- <strong>und</strong> Befindlichkeitsschwankungen,<br />

<strong>das</strong>, was einen mal als Engel<br />

<strong>und</strong> dann wieder als Teufel in<br />

den Augen der anderen erscheinen<br />

lässt, all <strong>das</strong> bestimmt<br />

auch auf der Makroebene des<br />

beruflichen Miteinanders <strong>das</strong><br />

mal mehr, mal weniger schöne<br />

Treiben. Das zu erkennen <strong>und</strong><br />

sich so gut wie möglich darauf<br />

einzustellen, kann in seiner entlastenden<br />

Wirkung kaum hoch<br />

genug veranschlagt werden.<br />

Banal aber real: Falsche Erwartungen<br />

können nun mal zu nichts<br />

anderem führen als zu falschen<br />

Empfindungen <strong>und</strong> damit zu seelischen<br />

<strong>und</strong> körperlichen Belastungen.<br />

Wer den Stressfaktor<br />

„Kollegen“ für sich runterfahren<br />

kann, erobert sich damit mehr<br />

Spielraum für den Umgang mit<br />

den anderen „Umständen“. Was<br />

zu der vielleicht nicht unbedingt<br />

erheiternden, gleichwohl aber für<br />

die Belastungseingrenzung unumgänglichen<br />

Schlussfolgerung<br />

führt: Wer weniger psychische<br />

Belastung am Arbeitsplatz will,<br />

muss mit anderen Augen auf <strong>das</strong><br />

Getümmel um sich herum schauen.<br />

Wie gesagt, <strong>das</strong> ist eine uralte,<br />

leider nur in ihrer entlastenden<br />

Wirkung kaum wirklich erfasste<br />

Erkenntnis.<br />

Die heute so verbreitete moralisierende<br />

Blickrichtung, die Ori-<br />

Bisher unerreicht ist die einzigartige Kombination<br />

aus herausragenden physikalischen<br />

Eigenschaften, wie eine extrem hohe Härte<br />

von > 400 N/mm 2 , perfekter Kantenstabilität<br />

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jedes Labor eine wirtschaftliche Lösung!<br />

C.HAFNER GmbH + Co. KG<br />

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entierung an dem, was eigentlich<br />

<strong>und</strong> vor allem wie was eigentlich<br />

sein sollte, mit Verlaub gesagt,<br />

sie erinnert an die Märchenfigur<br />

„Hans Guck in die Luft“, die bekanntlich<br />

mancherlei Unbill erleiden<br />

musste. Auch die heute in<br />

immer neuen Kommissionen beschworene<br />

Ethik, also die Wissenschaft,<br />

die uns Erdenkindern<br />

in mal mehr, mal weniger verständlichen<br />

Formulierungen zu<br />

erklären versucht, warum was so<br />

<strong>und</strong> nicht anders sein sollte,<br />

führt, bei aller Ehrerbietung derselben<br />

gegenüber, bei Licht besehen<br />

nur noch tiefer in <strong>das</strong> Belastungsdilemma,<br />

weil in falsche<br />

Erwartungen hinein. Und so lautet<br />

<strong>das</strong> – selbstschützende – 11.<br />

Gebot für uns moderne Berufstätige:<br />

Du sollst nicht gar zu idealversessen<br />

sein!<br />

Im Augenblick des gefühlsmäßigen<br />

Treffers interessiert es<br />

nicht, ob <strong>das</strong> Verhalten des Kollegen<br />

(oder Vorgesetzten) moralisch<br />

oder ethisch unkorrekt<br />

„<br />

Unvollkommenheit<br />

prägt zwangsläufig <strong>das</strong><br />

Geschehen<br />

“<br />

war, zählt nur die Frage: Wie gehe<br />

ich damit für mich persönlich<br />

so wenig belastend wie möglich<br />

um? Wie sorge ich dafür, <strong>das</strong>s<br />

mich dieses Verhalten nicht immer<br />

wieder dazu bringt, innerlich<br />

um die eigene Achse zu rotieren,<br />

<strong>das</strong>s es mich nicht im<br />

übertragenen wie im wörtlichen<br />

Sinn krank macht? Vergleichbares<br />

gilt für die beknackte Meier,<br />

die aus jeder Mücke einen Elefanten<br />

macht <strong>und</strong> damit irrsinnig<br />

nervt. Und auch für den Korinthenkacker<br />

Müller, für den<br />

der wichtigste Teil der Arbeit<br />

von allem <strong>das</strong> Nebensächliche<br />

ist. Und natürlich auch für Pummelchen,<br />

den Neuzugang, der<br />

sich Auszubildender nennt <strong>und</strong><br />

dessen Auftauchen immer wieder<br />

die Frage aufwirft: Wieso<br />

sagt man eigentlich, jemand<br />

könne vor Dummheit kaum laufen?<br />

Der kann’s doch, vor allem<br />

am Feierabend!<br />

Also, wie sorge ich dafür? Ich<br />

muss meine Einstellung zu dem<br />

absurden Theater um mich herum<br />

ändern. Chef, Meier, Müller,<br />

<strong>das</strong> Dusselchen auf dem Weg<br />

ins Leben, alle diese „lieben“<br />

Mitbewohner meiner Arbeitswelt<br />

muss ich a) so nehmen,<br />

wie sie der Storch nun mal hier<br />

unten abgeliefert hat. Und <strong>das</strong><br />

gelingt mir b) am schnellsten,<br />

wenn ich mich geistig immer<br />

mal wieder vor den Spiegel stelle<br />

<strong>und</strong> mir eingestehe: Die absolute<br />

Glanzleistung von Mutter<br />

Natur bist Du ja auch nicht.<br />

Selbsterkenntnis kann ungeheuer<br />

entlastend wirken.<br />

Und – eine hilfreiche Menge befreiender<br />

Toleranz auslösen. Toleranz,<br />

keineswegs zu verwechseln<br />

mit dem Verzicht auf<br />

die eigene Meinung, eigene Vorstellungen,<br />

eigenes Wollen<br />

et cetera, sondern verstanden<br />

als Beobachten des<br />

Treibens der anderen aus<br />

einer milden, von Selbsterkenntnis<br />

getragenen Nachsicht,<br />

entspannt enorm.<br />

Und wer wüsste nicht aus<br />

eigener Erfahrung, welch w<strong>und</strong>ersame<br />

Wirkung von einem<br />

entspannten Innenleben ausgehen<br />

kann.<br />

Nicht nur Kollege Meinrad, dessen<br />

Schmatzen beim gemeinschaftlichen<br />

Mittagessen für eigentlich<br />

eher weniger Appetit<br />

fördernde Begleitgeräusche<br />

sorgt, auch der penetrante<br />

Schulze aus der Keramikabteilung<br />

mit seinem Narzissmus<br />

<strong>und</strong> die geschniegelte Winkler<br />

mit ihrer Überweibattitüde aus<br />

dem Vorzimmer vom Alten lassen<br />

sich damit Seelen schonender<br />

ertragen. Toleranz ist der verkannte<br />

Wegweiser zu einem gelassenen<br />

Durchschreiten des<br />

Arbeitstages, zu mehr Belastungs-„Gleichgültigkeit“.<br />

Je we-<br />

128 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Auch eine Sache der Einstellung…<br />

ArbeitsLeben<br />

„<br />

niger Öl ich mit meiner eigenen<br />

Erwartungshaltung <strong>und</strong> der aus<br />

ihr geborenen Empfindlichkeit<br />

<strong>und</strong> Verletzungsbereitschaft<br />

<strong>und</strong> vor allem meinen eigenen<br />

„Wie-du-mir-so-ich-dir“-Reaktionen<br />

ins Feuer des ganzen Getümmels<br />

um mich herum gieße,<br />

desto weniger werde ich von diesem<br />

Feuer ausgebrannt.<br />

Was auch mürbe macht,<br />

ist die bockige Orientierung<br />

an Idealvorstellungen<br />

Nein, nein, <strong>das</strong> hat nichts mit Kuschen,<br />

Resignation oder gar Unterwürfigkeit<br />

zu tun. Oder, in<br />

Deutschland ja viel schlimmer<br />

noch, der mangelnden Bereitschaft,<br />

die Welt zu verbessern<br />

<strong>und</strong> sich zu diesem Zweck permanent<br />

über alles zu echauffieren.<br />

Aber alles mit kluger Einsicht<br />

in <strong>das</strong> Gegebene. Und gegeben<br />

ist nun mal eine Arbeitswelt, die<br />

von dieser Welt ist. Bevölkert von<br />

<strong>Menschen</strong>, deren Erzeuger nicht<br />

ethische <strong>und</strong> moralische Lehrbücher<br />

sind. Unvollkommenheit<br />

prägt zwangsläufig <strong>das</strong> Geschehen.<br />

Die der anderen ebenso wie<br />

die eigene. Und nebenbei bemerkt:<br />

Meine Einwirkungsmöglichkeit<br />

auf andere nimmt in dem<br />

Maße zu, in dem ich mich mit<br />

meinem eigenen Verhalten nicht<br />

zum roten Tuch für die anderen<br />

mache. Auch in dieser Hinsicht<br />

ist jeder seines Glückes Schmied.<br />

Also nicht übersehen: Was auch<br />

mürbe <strong>und</strong> krankt macht, ist die<br />

bockige Orientierung an Idealvorstellungen<br />

<strong>und</strong> die trotzige<br />

Verweigerung, die herrschende<br />

Unvollkommenheit<br />

anzuerkennen. Und –<br />

“<br />

immer wieder der eigene<br />

Beitrag zu dieser Unvollkommenheit.<br />

Das gr<strong>und</strong>sätzliche<br />

Problem der verunsichernden<br />

<strong>und</strong> destabilisierenden<br />

Arbeitsumstände ist damit nicht gelöst.<br />

Dazu bedarf es anderer Einsichten<br />

<strong>und</strong> Schritte. Doch je weniger<br />

ich mich von all dem Wust an<br />

tatsächlichen oder vermeintlichen<br />

kollegialen „Verhaltensverfehlungen“<br />

am Arbeitsplatz <strong>und</strong> um ihn<br />

herum irritieren <strong>und</strong> dazu hinreißen<br />

lasse, entnervt <strong>das</strong> eigene Verhalten<br />

entgleisen zu lassen, desto<br />

mehr trage ich zu einem gesünderen<br />

Arbeitsklima bei. Und auf <strong>das</strong><br />

Ganze eines Betriebes gesehen<br />

kann sich dieses Einzelbemühen<br />

zu einer ganz beachtlichen Wohlfahrtswirkung<br />

addieren.<br />

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277NE014<br />

141NE023<br />

289NE023<br />

194NE040<br />

141NEF023<br />

Urteil in einem Satz…<br />

… zum Mietrecht<br />

§<br />

Bestreitet ein Mieter pauschal die Betriebskostenabrechnung<br />

seines Vermieters – „Verbrauch viel zu hoch angesetzt“<br />

–, ohne die Kostenbelege einzusehen, kann er so die<br />

geforderte Nachzahlung nicht abwenden; Mieter müssen die<br />

Kostenbelege prüfen <strong>und</strong> im Einzelnen vortragen, welche der<br />

ausgewiesenen Rechnungsbeträge sie für überhöht halten; ansonsten<br />

sind sie zur Zahlung verpflichtet, sofern die Abrechnung<br />

formell ordnungsgemäß (Zusammenstellung der Gesamtkosten,<br />

Angabe des Umlageschlüssels, Berechnung des<br />

Mieteranteils, Abzug der Vorauszahlungen) <strong>und</strong> rechnerisch<br />

nachvollziehbar ist, verständlich auch für einen juristisch <strong>und</strong><br />

betriebswirtschaftlich ungeschulten Mieter.<br />

(Urteil des Amtsgerichts München vom 27.01.2012 – 472 C<br />

26823/11) jur-press.de -<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 129<br />

289NEF023<br />

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Mehr Biss<br />

hat keiner<br />

ArbeitsLeben<br />

Kein Stress bitte!<br />

Mit „Entschleunigung“ einem Erschöpfungssyndrom vorbeugen<br />

Kein Stress bitte!<br />

Zahntechniker kennen <strong>das</strong> Wort „Stress“ nur allzu gut. Vorüber -<br />

gehender Stress ist zwar okay, doch wer unter Dauerbelastung<br />

steht, kann ein ernstes Erschöpfungssyndrom riskieren. Wir<br />

sprachen mit Dr. med. Siddharta Popat, wie man gegensteuern<br />

kann. Unser Gesprächspartner ist niedergelassener Arzt für<br />

Allgemeinmedizin in St. Katharinen, Landkreis Neuwied.<br />

Sie möchten Ihren Patienten<br />

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<br />

dl: Was geschieht im menschlichen<br />

Körper, wenn er unter Dauerbelastung<br />

steht?<br />

Dr. Popat: Das Stresshormon Nr.<br />

1 ist <strong>das</strong> Adrenalin. Dieses wird<br />

im Körper gespeichert <strong>und</strong> im<br />

Bedarfsfall zur Verfügung gestellt.<br />

Bei Dauerbelastung ist<br />

dieser Vorrat irgendwann erschöpft<br />

<strong>und</strong> wenn Erholungsphasen<br />

fehlen, geht der Körper<br />

an die eisernen Reserven, die<br />

sich in den Nebennieren befinden.<br />

Das kann zu tiefer Erschöpfung<br />

führen.<br />

dl: Frauen gelten als besonders<br />

stressanfällig. Woran liegt <strong>das</strong>?<br />

Dr. Popat: Das halte ich für ein<br />

Gerücht. Denn die Mehrfachbelastung<br />

Beruf, Familie, Kinder,<br />

Haushalt würden Männer niemals<br />

aushalten. Gleichzeitig ist<br />

es allerdings gerade diese<br />

Mehrfachbelastung, die Frauen<br />

so massiv unter Stress bringt.<br />

dl: Welche Rolle spielen die Hormone<br />

<strong>und</strong> damit auch hormonelle<br />

Umstellungen wie die<br />

Wechseljahre bei der Stressverarbeitung?<br />

Dr. Popat: Die Wechseljahre<br />

sind im Prinzip eine Art umgekehrte<br />

Pubertät. Diese Phase<br />

des Übergangs ist eine anstrengende<br />

Angelegenheit. Es<br />

gibt keinen geregelten Hormonzyklus,<br />

<strong>das</strong> macht die Betroffenen<br />

nervlich dünnhäutig.<br />

Häufig sind auch die Ruhephasen<br />

in der Nacht stark gestört –<br />

was oft zu Erschöpfung <strong>und</strong><br />

Stressanfälligkeit führt. Dennoch<br />

ist <strong>das</strong> kein Gr<strong>und</strong> zur<br />

Beunruhigung, denn diese Phasen<br />

gehen ja vorbei.<br />

dl: Wie kann man Stress, innerer<br />

Unruhe <strong>und</strong> Schlafstörungen<br />

akut begegnen oder ihnen besser<br />

noch vorbeugen?<br />

Dr. Popat: Da <strong>das</strong> größte Stresspotenzial<br />

ohnehin von innen<br />

kommt, ist es <strong>das</strong> Wichtigste,<br />

diesen Symptomen gegenüber<br />

zunächst einmal aufmerksam zu<br />

sein <strong>und</strong> ihnen dann aktiv zu begegnen.<br />

Denn erst, wenn einem<br />

bewusst ist, <strong>das</strong>s man gestresst<br />

ist, kann man versuchen, Pausen,<br />

Rituale <strong>und</strong> Erholungsphasen<br />

in den Alltag einzubauen.<br />

Zugleich stehen natürliche <strong>und</strong><br />

effektive Medikamente zur Verfügung,<br />

mit denen sich in akute<br />

130 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


ArbeitsLeben<br />

Die Software<br />

macht<br />

den Unterschied!<br />

Unruhephasen eingreifen lässt, damit die<br />

Umsetzung von notwendigen Lebensstiländerungen<br />

– beispielsweise die Verbesserung<br />

des Zeitmanagements – gelingt.<br />

Standard-Software<br />

(ausgebrochene<br />

Präparationsgrenze)<br />

WorkNC Dental ®<br />

(saubere<br />

Präparationsgrenze)<br />

Foto: djd Neurexan<br />

dl: Wie könnte ein Zeitmanagement aussehen,<br />

<strong>das</strong> tatsächlich persönliche Freiräume<br />

schafft, ohne sich noch mehr aufzubürden?<br />

Dr. Popat: Das ist eine äußerst individuelle<br />

Angelegenheit. Aus Sicht der chinesischen<br />

Organuhr ist beispielsweise ein kurzes<br />

Mittagsschläfchen von zehn Minuten<br />

zwischen 13 <strong>und</strong> 15 Uhr die beste Voraussetzung,<br />

damit man am Nachmittag mit<br />

mehr Schwung <strong>und</strong> Effektivität agieren<br />

kann. Wichtig ist auch, in den Tagesplan<br />

Pufferzeiten einzubauen <strong>und</strong> natürlich bei<br />

der Planung des Tages auch daran zu denken,<br />

<strong>das</strong>s es mal eine Pause geben sollte.<br />

Tatsache ist, <strong>das</strong>s Vieles leichter gelingt,<br />

wenn man es gelassen angeht. Vom Spaß<br />

<strong>und</strong> der geringeren Fehlerquote ganz zu<br />

schweigen.<br />

WorkNC Dental ® bietet:<br />

• Implantaterkennung<br />

• Kurze Fräszeiten<br />

• Automatische Bohrbearbeitung<br />

• 5-Achs Simultanbearbeitung<br />

• Optimale Materialausnutzung<br />

• Automatisches Trennen der Haltestifte<br />

• Automatische Bearbeitung von Unterschnitten<br />

• Offenes System – Verarbeitung aller Scandaten<br />

• Bearbeitung auf allen Maschinen<br />

Sescoi GmbH · Tel. 06102 7144-0 · info@sescoi.de · www.sescoi.de<br />

dl: Wie schafft man es, Dinge zu delegieren<br />

<strong>und</strong> die eigenen perfektionistischen<br />

Ansprüche zu reduzieren?<br />

Dr. Popat: Das ist eine Frage der Erziehung<br />

<strong>und</strong> des Charakters. Meistens muss erst<br />

einmal etwas schiefgehen, bevor sich Män<strong>das</strong><br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 131


ArbeitsLeben<br />

Kein Stress bitte!<br />

ner <strong>und</strong> vor allem Frauen von den hohen<br />

eigenen Ansprüchen zu verabschieden<br />

beginnen. Da dies sehr<br />

schwierig ist, gibt es inzwischen einige<br />

Trainings wie beispielsweise MBSR<br />

(Mindfulness Based Stress Reduction),<br />

die unterstützend wirken können, weil<br />

man lernt, achtsam zu sein <strong>und</strong> die eigenen<br />

Gefühle <strong>und</strong> Grenzen besser<br />

wahrzunehmen. B<strong>und</strong>esweit werden<br />

entsprechende Einstiegskurse, die zumeist<br />

acht Wochen dauern, von geprüften<br />

MBSR-Trainern angeboten.<br />

dl: Immer öfter ist von „Entschleunigung“<br />

die Rede. Was ist <strong>das</strong>? Lässt sich<br />

<strong>das</strong> lernen?<br />

Dr. Popat: Entschleunigung ist eine der<br />

Antworten auf den Drang der <strong>Menschen</strong>,<br />

in der heutigen, schnelllebigen<br />

Zeit alles immer sofort, perfekt <strong>und</strong> direkt<br />

zu bekommen oder zu tun. Der Genuss<br />

fehlt dabei ebenso wie die bewusste<br />

Wahrnehmung <strong>und</strong> <strong>das</strong> realistische<br />

Einschätzen von Kapazitäten <strong>und</strong><br />

Kompetenzen – all dies führt zu Stress.<br />

Lernen kann Entschleunigung jeder, der<br />

sich auf Qualität besinnen möchte. Dabei<br />

sollte man sich bewusst werden,<br />

<strong>das</strong>s ein langsam <strong>und</strong> in Ruhe gebrühter<br />

Tee oder Kaffee besser schmeckt als<br />

Instantprodukte. Man sollte darauf achten,<br />

im Sitzen zu essen <strong>und</strong> in Ruhe die<br />

getane Arbeit wertzuschätzen. Doch all<br />

<strong>das</strong> gelingt nur bei Achtsamkeit <strong>und</strong><br />

Respekt für Qualität.<br />

dl: Wie gelingt es, Entspannungstechniken<br />

effektiv in den Alltag zu integrieren?<br />

Dr. Popat: Entspannungstechniken werden<br />

häufig in Kursen so gelehrt, <strong>das</strong>s<br />

sie im Alltag nicht umzusetzen sind.<br />

Lernt man Autogenes Training mit einer<br />

Matte im Liegen <strong>und</strong> schläft bei der 30-<br />

minütigen Übung jedes Mal ein, schafft<br />

<strong>das</strong> keine guten Voraussetzungen für<br />

eine dreimal tägliche Anwendung. Ich<br />

empfehle zum Beispiel, <strong>das</strong> Autogene<br />

Training im Sitzen zu lernen <strong>und</strong> kurze<br />

Trainingszeiten zu wählen. Dreimal drei<br />

Minuten am Tag wirklich durchzuziehen<br />

– <strong>das</strong> schafft jeder.<br />

dl: Gibt es Medikamente, die für mehr<br />

Ruhe <strong>und</strong> Ausgeglichenheit sorgen, ohne<br />

abhängig zu machen?<br />

Dr. Popat: Ja, es gibt solche Mittel, vorwiegend<br />

aus dem F<strong>und</strong>us der Pflanzenheilk<strong>und</strong>e<br />

<strong>und</strong> Homöopathie. Diese<br />

Mittel, die als Einzelsubstanz oder Komplexmittel<br />

angeboten werden, sind seit<br />

vielen Jahren bewährt im Einsatz <strong>und</strong><br />

überaus erfolgreich.<br />

dl: Welche homöopathischen Stoffe<br />

zeichnen sich durch eine besondere<br />

Wirksamkeit bei Stresssymptomen aus?<br />

Dr. Popat: Da gibt es verschiedene Stoffe.<br />

So beispielsweise die Passionsblume,<br />

die in der Homöopathie als so genannte<br />

Niedrigpotenz gegen innere Unruhe<br />

gegeben wird. Kaffee hingegen ist<br />

bekannt, in größerer Menge Unruhe zu<br />

verursachen – durch homöopathische<br />

Verdünnung lässt sich jedoch der gegenteilige<br />

Effekt zuverlässig bewirken.<br />

Zinkvalerianat hat sich in niedriger Verdünnung<br />

als besonders starkes Mittel<br />

gegen Stresssymptome bewährt. Da<br />

viele <strong>Menschen</strong> durch Stress regelrecht<br />

energiearm werden, ist auch ein stärkendes<br />

Mittel sinnvoll, vor allem, wenn<br />

es hilft, die eigene Mitte wiederzufinden.<br />

Dazu empfehle ich gerne Avena<br />

Sativa, den Hafer. Gut aufeinander abgestimmt,<br />

sind diese vier Stoffe in Neurexan<br />

zu einem wirksamen Komplexmittel<br />

kombiniert.<br />

dl: Wie findet man in der Homöopathie<br />

<strong>das</strong> Mittel der Wahl <strong>und</strong> welche Vor<strong>und</strong><br />

Nachteile bietet sie?<br />

Dr. Popat: Im Prinzip ist es ganz einfach.<br />

Das Mittel, welches in der natürlichen<br />

Konzentration ein bestimmtes Symptom<br />

auslöst, kann bei entsprechender<br />

Verdünnung (Potenzierung) eben dieses<br />

Symptom behandeln. Der Vorteil<br />

der Genauigkeit der Behandlung ist allerdings<br />

gleichzeitig der Nachteil. Denn<br />

es sind zeitaufwändige Analysen notwendig,<br />

um <strong>das</strong> passende Mittel zu finden.<br />

Mit natürlichen Komplexmitteln<br />

können hingegen mehrere Symptome<br />

wie innere Unruhe, Schlafstörungen<br />

<strong>und</strong> andere Stress-Erscheinungen komplett<br />

abgedeckt werden. Sollte es notwendig<br />

sein, gewinnt man mit der Behandlung<br />

Zeit, um in Ruhe <strong>das</strong> passende<br />

Einzelmittel herauszufinden.<br />

Häufig können die Symptome jedoch<br />

schon mit dem Komplexmittel erfolgreich<br />

behandelt werden.<br />

n<br />

132 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Rücksicht auf den Rücken<br />

ArbeitsLeben<br />

Healthy Back Bag<br />

Rücksicht auf den Rücken<br />

So (er-)trägt sich <strong>das</strong> Kreuz mit dem<br />

Kreuz leichter: die Healthy Back<br />

Bag ist laut Hersteller „die erste Rückentasche“.<br />

Sie ist eine clevere Kombination<br />

aus Rucksack <strong>und</strong> Tasche <strong>und</strong><br />

dazu gedacht, Rückenschmerzen zu<br />

mildern, unter denen immerhin 70 Prozent<br />

der <strong>Menschen</strong> leiden. Das ergonomische<br />

Teil schmiegt sich an<br />

die natürliche Wölbung der Wirbelsäule<br />

an <strong>und</strong> lässt selbst<br />

schwere Lasten leicht erscheinen.<br />

Birkenstock für den Rücken<br />

also. Die Tasche nimmt aber<br />

nicht nur Rücksicht auf den Rücken<br />

ihres Trägers, sondern auch<br />

auf modische Ansprüche. Die<br />

vielen Farben, in denen die Tasche<br />

erhältlich ist, beweisen<br />

auch <strong>das</strong> richtige Feeling des<br />

Herstellers für trendiges Design.<br />

www.healthybackbag.de n<br />

Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee,<br />

deren Zeit gekommen ist: priti ® mirror.<br />

Und die Software priti ® imaging macht es möglich:<br />

Echtes 3-D-Design im<br />

digitalisierten Patienten!<br />

priti ® mirror – priti access<br />

Echtes 3-D-Design im digitalisierten Patienten<br />

vorzunehmen, ist der revolutionäre Schritt.<br />

priti ® mirror – priti success<br />

Erfolg hat viele Gesichter. Anatomische <strong>und</strong><br />

physiognomische Echtdaten sind die neuen<br />

Bausteine des Backward-Planning.<br />

priti ® mirror – priti smile<br />

Der priti ® mirror <strong>und</strong> seine priti ® imaging-Software<br />

holen den wichtigsten Faktor in die<br />

digitale Zahnheilk<strong>und</strong>e: Den Patienten.<br />

Das strahlende Lächeln zurückzugeben ist<br />

der schönste Erfolg in der Zahnmedizin.<br />

priti ® mirror – Infos unter:<br />

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ArbeitsLeben<br />

Die Sache mit der Flatrate<br />

Benjamin Thorn/pixelio.de<br />

Zusätzliche SMS-Kosten muss Anbieter im Vertrag erläutern<br />

Die Sache mit der Flatrate<br />

Frau L. hatte mit einem<br />

Telekommunikationsunternehmen<br />

einen<br />

Mobilfunkvertrag<br />

abgeschlossen.<br />

Sie wählte<br />

den Tarif B<br />

i n k l u s i ve<br />

SMS-Flat -<br />

rate zum<br />

Preis von<br />

fünf Euro<br />

pro Monat.<br />

Mit ihrer Unterschrift unter den Vertrag<br />

erklärte sich die K<strong>und</strong>in mit der Preisliste<br />

<strong>und</strong> mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen<br />

(AGB) des Unternehmens<br />

einverstanden.<br />

Mit dem Einvernehmen war es vorbei,<br />

als der Mobilfunkanbieter Frau L. für<br />

den Versand von SMS von November<br />

2009 bis Januar 2010 710,65 Euro berechnete<br />

– zusätzlich zur vereinbarten<br />

Monatspauschale. Die K<strong>und</strong>in zahlte<br />

zwar die Rechnung, verlangte vom Mobilfunkanbieter<br />

jedoch ca. 600 Euro zurück<br />

(eine Teilforderung hatte sie anerkannt).<br />

Zu Recht, wie <strong>das</strong> Landgericht Kiel entschied.<br />

Die Klausel zu den Kosten für<br />

SMS-Dienste sei unwirksam, wenn die<br />

Pauschale gar nicht für alle Netze gelte.<br />

Damit müssten die K<strong>und</strong>en nicht<br />

rechnen: Wenn eine Flatrate vereinbart<br />

werde, dürften sie vielmehr darauf vertrauen,<br />

<strong>das</strong>s für SMS-Dienste außer<br />

dem vereinbarten Entgelt keine weitere<br />

Kosten anfielen. Flatrate bedeute<br />

schließlich, <strong>das</strong>s ein Produkt oder eine<br />

Dienstleistung unabhängig von der Abnahmemenge<br />

zu einem Pauschalpreis<br />

zu haben sei.<br />

Das treffe hier aber nicht zu. Hinweise<br />

darauf fänden die K<strong>und</strong>en nur in den<br />

AGB <strong>und</strong> in einem Flyer zum Tarif. Das<br />

genüge nicht: Wenn im Vertrag selbst<br />

der Preis für die Flatrate genannt werde,<br />

dann müsse der Mobilfunkanbieter<br />

auch im Vertrag klarstellen, welche Einschränkungen<br />

bestehen (etwa durch<br />

Fußnoten). Ohne Erläuterung dazu könne<br />

der Verbraucher davon ausgehen,<br />

<strong>das</strong>s sich die Pauschale uneingeschränkt<br />

auf alle Mobilfunknetze beziehe.<br />

Die Information über zusätzliche Kosten<br />

in den AGB bzw. in einem Tarif-<br />

Flyer zu verstecken <strong>und</strong> im Vertrag<br />

nur allgemein auf weitere Informationen<br />

in diesen Texten hinzuweisen, reiche<br />

nicht aus. Da die Vertragsklausel<br />

im Mobilfunkvertrag unwirksam sei,<br />

könne <strong>das</strong> Unternehmen daraus keine<br />

Ansprüche gegen die K<strong>und</strong>in ableiten.<br />

Der Mobilfunkanbieter müsse<br />

Frau L. den geforderten Betrag zurückzahlen.<br />

n<br />

(Urteil des Landgerichts Kiel vom<br />

07.09.2012 – 1 S 25/12) jur-press.de -<br />

134 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Anleger als Kreditgeber?<br />

ArbeitsLeben<br />

Verbraucherzentrale warnt vor riskanten Geldanlagen<br />

Anleger als Kreditgeber?<br />

Das Angebot des Finanzvermittlers<br />

klingt zunächst verlockend: Der Privatanleger<br />

gibt einer Firma eine Geldsumme<br />

als Kredit <strong>und</strong> erhält dafür einen<br />

festen Zinssatz <strong>und</strong> eine Gewinnbeteiligung.<br />

Die Firmen sind meist im<br />

Bereich der erneuerbaren Energien tätig<br />

<strong>und</strong> geben beispielsweise<br />

an, in Photovoltaik-<br />

Anlagen oder in sonstige<br />

Energieanlagen zu investieren.<br />

„Für Anleger ist <strong>das</strong><br />

ein riskantes Spiel“, warnt<br />

Sibylle Miller-Trach von<br />

der Verbraucherzentrale<br />

Bayern. Die Finanzjuristin<br />

erläutert, <strong>das</strong>s solche Kredite,<br />

die als Partiarische<br />

Darlehen oder als Mezzanine-Darlehen<br />

bezeichnet<br />

werden, nachrangig sind.<br />

Das bedeutet, <strong>das</strong>s sie nur<br />

dann an den Anleger zurückbezahlt<br />

werden müssen,<br />

wenn <strong>das</strong> die Firma nicht in finanzielle<br />

Bedrängnis bringt. Im Falle der<br />

Insolvenz der Firma steht der Anleger<br />

in der Gläubigerliste ganz hinten. „Eine<br />

solche Geldanlage ist also nur empfehlenswert,<br />

wenn man sich des Risikos<br />

bewusst ist <strong>und</strong> eine Firma kennt<br />

<strong>und</strong> gezielt fördern will“, betont Sibylle<br />

Miller-Trach.<br />

Die Verbraucherzentrale Bayern beobachtet,<br />

<strong>das</strong>s sich solche Angebote derzeit<br />

häufen. „Vermutlich liegt es daran,<br />

<strong>das</strong>s es dafür keine Prospektpflicht des<br />

Anbieters gibt, anders als bei Unternehmensbeteiligungen“,<br />

sagt Expertin<br />

Miller-Trach. So besteht zum Beispiel<br />

bei stillen unternehmerischen Beteiligungen<br />

seit 1. Juli 2005 eine Prospektpflicht.<br />

Informationen <strong>und</strong> Beratung dazu<br />

bietet die Verbraucherzentrale Bayern<br />

in ihrer Rechtsberatung zum<br />

sogenannten Grauen Kapitalmarkt an.<br />

Dabei werden Vertragsunterlagen<br />

geprüft <strong>und</strong> die Risiken <strong>und</strong> rechtlichen<br />

Möglichkeiten erläutert. Informationen<br />

zur Terminvereinbarung <strong>und</strong><br />

den Kosten sind im Internet unter<br />

www.verbraucherzentrale-bayern.de zu<br />

finden.<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 135


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ArbeitsLeben<br />

Online bewerben – aber richtig!<br />

Interview mit Personal-Profis<br />

Online bewerben –<br />

aber richtig!<br />

Sie interessieren sich für ein Job-Angebot <strong>und</strong> wollen Ihre<br />

Bewerbung online verschicken? Was Sie dabei beachten sollten<br />

– darüber sprachen wir mit Dr. Hans-Christoph Kürn, Personal -<br />

experte bei der Siemens AG, Mario D’Alessio, Personalexperte<br />

bei der Fraport AG, <strong>und</strong> Carsten Franke, Sprecher der Stellen -<br />

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dl: Ist es ratsam, möglichst viele<br />

Unterlagen (Zeugnisse oder<br />

Arbeitsproben) zu senden oder<br />

haben Sie hierbei Prioritäten?<br />

Dr. Hans-Christoph Kürn: „Möglichst<br />

viele Unterlagen“ machen<br />

kaum Sinn. Wir benötigen ein<br />

Anschreiben, einen Lebenslauf<br />

<strong>und</strong> <strong>das</strong> letzte Zeugnis. Darüber<br />

hinaus kann es sinnvoll sein,<br />

noch <strong>das</strong> eine oder andere Dokument<br />

anzuhängen, <strong>das</strong> den<br />

Bewerber besonders auszeichnet,<br />

wie zum Beispiel eine zusätzliche<br />

Qualifikation. Versetzt<br />

man sich einmal in die Rolle eines<br />

Recruiters von Siemens,<br />

dann versteht man: Er freut sich,<br />

wenn der Bewerber authentisch,<br />

interessant <strong>und</strong> ansprechend<br />

„rüberkommt“. Dazu bedarf<br />

es nur weniger, aber aussagekräftiger<br />

Unterlagen.<br />

dl: Spielen Details – etwa Rechtschreibung,<br />

Betreff, die E-Mail-<br />

Adresse oder eine Mail-Signatur<br />

– eine Rolle bei einer Online-<br />

Bewerbung?<br />

Dr. Hans-Christoph Kürn: Die<br />

korrekte Form sollte auf jeden<br />

Fall eingehalten werden. Bei einer<br />

digitalen Bewerbung über<br />

<strong>das</strong> Eingabeformular würde die<br />

Frage nach der korrekten<br />

Schriftform <strong>und</strong> dem Betreff<br />

zwar nicht aufkommen, doch<br />

sollte man hier ebenfalls häufige<br />

Fehler vermeiden. Dazu gehört<br />

zum Beispiel, <strong>das</strong>s freie<br />

Textfelder ungenutzt bleiben. Eine<br />

vertane Chance, denn hier<br />

kann sich der Bewerber positiv<br />

darstellen. Außerdem gilt: Gerade<br />

wenn man sich auf eine<br />

Stelle bewirbt, bei der Schreibkompetenz<br />

von Bedeutung ist,<br />

kann man durch einen fehlerfreien<br />

Text <strong>und</strong> eine korrekte<br />

Mail-Signatur Pluspunkte sammeln.<br />

Ein Bewerbungsschreiben,<br />

in dem es von Rechtschreibfehlern<br />

nur so wimmelt,<br />

ist ein K.-o.-Kriterium.<br />

dl: Wie schnell sollten Bewerber<br />

auf eine online ausgeschriebene<br />

Stelle reagieren –<br />

136 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de<br />

Foto: shutterstock


Online bewerben – aber richtig!<br />

ArbeitsLeben<br />

e Unsere Gesprächspartner:<br />

Dr. Hans-Christoph Kürn, Mario<br />

D’Alessio <strong>und</strong> Carsten Franke<br />

gilt auch hier: Wer zuerst kommt,<br />

mahlt zuerst?<br />

Mario D‘Alessio: Eine Bewerbung<br />

auf eine Stellenanzeige ist<br />

kein Wettrennen. Deshalb wird<br />

auch nicht derjenige, der als Erster<br />

seine Bewerbung einreicht,<br />

automatisch zu einem ersten Gespräch<br />

eingeladen. Der Bewerbungsprozess<br />

ist eine Art Filterung.<br />

Die eingehenden Unterlagen<br />

werden erst einmal gesichtet<br />

<strong>und</strong> geprüft. Deshalb sollte man<br />

sich vorher Zeit nehmen, um seine<br />

Bewerbung vorzubereiten<br />

<strong>und</strong> diese dann fehlerfrei einzureichen.<br />

Allerdings sollten die<br />

Kandidaten auch nicht bis zum<br />

letzten Tag des Einsendeschlusses<br />

warten. Dann könnte es<br />

knapp werden. Es ist ein Irrtum,<br />

<strong>das</strong>s die letzte eingegangene Bewerbung<br />

oben auf dem Stapel<br />

liegt – gerade in unserem zunehmend<br />

digitalen Zeitalter besteht<br />

eher die Gefahr, <strong>das</strong>s sie<br />

aus dem Prozess herausfällt.<br />

dl: Was raten Sie Neulingen auf<br />

dem Arbeitsmarkt oder Jobwechslern,<br />

die sich zum ersten<br />

Mal online bewerben?<br />

Carsten Franke: Ich glaube,<br />

<strong>das</strong>s die Generation, die jetzt<br />

vermehrt auf den Arbeitsmarkt<br />

strömt, ebenso wie die künftige<br />

Generation als „Digital Natives“<br />

weniger Schwierigkeiten bei der<br />

Erstellung einer Online-Bewerbung<br />

haben wird. Jobwechsler<br />

aus früheren Generationen sind<br />

zwar nicht mit den digitalen Medien<br />

aufgewachsen, aber im<br />

Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeiten<br />

sicher damit konfrontiert<br />

worden. Im Gr<strong>und</strong>e gelten für<br />

die Bewerbung übers Internet<br />

die gleichen Empfehlungen wie<br />

für eine schriftliche Bewerbung:<br />

Am besten <strong>das</strong> Anschreiben<br />

<strong>und</strong> den Lebenslauf von Fre<strong>und</strong>en<br />

oder Bekannten Korrektur<br />

lesen lassen. Und vor der Aussendung<br />

die erstellten Dokumente<br />

noch einmal anschauen,<br />

um zum Beispiel Formatierungsfehler<br />

in PDF-Dateien ausfindig<br />

zu machen.<br />

dl: Gibt es Dinge, die man bei<br />

einer Online-Bewerbung auf jeden<br />

Fall vermeiden sollte?<br />

Carsten Franke: Gr<strong>und</strong>sätzlich<br />

sind die gleichen Regeln wie bei<br />

einer schriftlichen Bewerbung<br />

zu beachten: Rechtschreibfehler<br />

vermeiden <strong>und</strong> kein unseriöses<br />

Bewerbungsfoto aus<br />

dem letzten Urlaub verwenden.<br />

Auch unvollständige Unterlagen<br />

einzureichen ist ein „No-Go“,<br />

ebenso die Angabe einer anonymen<br />

Spaß-Mail-Adresse. Bei<br />

der Bewerbung per E-Mail sollte<br />

man darüber hinaus darauf<br />

achten, <strong>das</strong>s die Dateianhänge<br />

<strong>das</strong> richtige Format haben, am<br />

besten PDF. Ein Tipp zudem:<br />

Übertrieben gestaltete <strong>und</strong> vollgepackte<br />

digitale Bewerbungsmappen<br />

wirken aufdringlich. Die<br />

Dateigröße aller angehängten<br />

Dokumente sollte zehn MB nicht<br />

überschreiten. Im schlimmsten<br />

Fall kommen Online-Bewerbungen<br />

sonst gar nicht bei dem<br />

Empfänger an.<br />

n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 137


ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

Für die Zeit außerhalb des Laborbetriebs<br />

Für Sie getestet<br />

Tests <strong>und</strong> Tipps…<br />

… die man so selten bekommt. Folge 41<br />

Willkommen in unserer<br />

kleinen Kuschelecke<br />

am Ende des Hefts, da,<br />

wo wir unter uns sind <strong>und</strong><br />

wo wir versuchen, Ihnen<br />

Inspiration aus ganz<br />

anderen Gebieten zu<br />

geben.<br />

Männer-Uhr<br />

Viele lesen heutzutage die Uhrzeit<br />

nur noch vom Telefon ab. Das ist bequem,<br />

schließlich hat man es immer dabei.<br />

Aber es ist nicht immer praktisch,<br />

wie mir neulich beim Reiten im Regen<br />

auffiel, als ich mit klammen, nassen Fingern<br />

versuchte, mein Smartphone aus<br />

der Jackentasche zu fischen, dazu einen<br />

Handschuh auszog, der mit prompt<br />

auf den Boden fiel, weshalb ich vom<br />

Pferd steigen musste, dann aber nicht<br />

mehr rauf kam, weil <strong>das</strong> Tier zu groß ist<br />

<strong>und</strong> im Wald keine Trittleiter<br />

zu finden war … Ein<br />

Murks!<br />

Also musste eine Armbanduhr<br />

her, die was aushält<br />

<strong>und</strong> gut abzulesen ist.<br />

Ich beschaffte mir die<br />

CASIO GA-100-1A1ER, eine<br />

recht große, robuste Uhr<br />

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möchten einfach nur Ihren Labor Alltag stressfreier gestalten? Vielleicht wollen<br />

Sie nur die richtigen Zahnärzte oder Mitarbeiter für Ihr Labor gewinnen? Oder Sie<br />

möchten wieder eine Balance zwischen Arbeit, Freizeit <strong>und</strong> Familie herstellen?<br />

Und genau dafür wurde der Wolke 7 Workshop ins Leben gerufen. Vielleicht <strong>das</strong> Beste,<br />

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138 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


dl privat<br />

ArbeitsLeben<br />

Tüte für <strong>das</strong> Smartphone<br />

Wer es (siehe oben) dennoch nicht lassen kann, braucht eine wasserdichte<br />

Hülle für sein Smartphone. Wir empfehlen die BeachBuoy von<br />

Proporta für 18 Euro. Damit kann man sich <strong>das</strong> Telefon um den Hals hängen,<br />

es fällt also nicht herunter. Die Tüte ist wasserdicht bis 5 m Tiefe. Das Beste:<br />

Man kann <strong>das</strong> Telefon durch die Hülle bedienen. Mit solch einer Tüte ist<br />

es beispielsweise möglich, <strong>das</strong> Telefon bei Regen als Navigationsgerät zu<br />

nutzen. Die Bedienung der Knöpfe links <strong>und</strong> rechts am Gerät wird allerdings<br />

etwas fummelig, aber man kann nicht alles haben. Das im Bild gezeigte<br />

Smartphone ist zirka 6,5 mal 12,5 cm groß.<br />

Leise Tastatur<br />

D<br />

as Geklacker einer lauten Tastatur<br />

kann sehr störend sein. Wir fanden<br />

die „eVolution STREAM XT Corded<br />

MultiMedia“-Tastatur von Cherry. Sie<br />

ist flach, leise <strong>und</strong> kostet zirka 18 Euro.<br />

Eine Wohltat für die gestressten Büro-<br />

Ohren!<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 139


ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

Feiner Wein<br />

Zufällig stießen wir auf einen Wein der Bischöflichen<br />

Weingüter Trier von der Ruwer, einen Riesling: Eitelsbacher<br />

Kabinett Trocken, die Flasche zu etwa 8,90<br />

Euro. Ein schöner, angenehmer Wein. Sehr aromatisch,<br />

feine Säure. Vom gleichen Weingut gibt es einen feinherben<br />

2011er DOM Riesling, der ebenfalls sehr gut<br />

sein soll (wir haben ihn jedoch nicht selbst probiert)<br />

für 6,90 Euro.<br />

Koch-Abo<br />

Wer keine Zeit oder Lust zum Einkaufen<br />

hat, sich aber dennoch gut<br />

ernähren will, der hat nun eine neue<br />

Möglichkeit: Das Koch-Abo. Das Konzept:<br />

Auf www.KochAbo.de drei, vier<br />

oder fünf Gerichte pro Woche für zwei,<br />

vier oder sechs Personen auswählen.<br />

Produktmenge <strong>und</strong> Rezepte sind genau<br />

aufeinander abgestimmt. Die Gerichte<br />

<strong>und</strong> Rezeptideen sind vielfältig <strong>und</strong> reichen<br />

vom Parma-Huhn mit Paprika bis<br />

zum Curry-Quinoa-Salat. Die Lieferung<br />

der Zutaten erfolgt montags oder dienstags<br />

abends, abhängig vom jeweiligen<br />

Liefergebiet.<br />

Wir testeten eine Box mit drei Gerichten<br />

für zwei Personen (Rinderragout auf<br />

Wildreis, Gemüse-Frittata <strong>und</strong> Hähnchen-Nuss-Rouladen).<br />

Das Huhn <strong>und</strong><br />

die Eispeise waren sehr schmackhaft,<br />

<strong>das</strong> Rind war zäh. Die Rezepte sind<br />

nach unserer Einschätzung als erfahrene<br />

Köche nicht immer etwas für Kochanfänger.<br />

Gut: Die Gerichte sind frisch,<br />

ges<strong>und</strong> <strong>und</strong> lecker, die Lieferung ist<br />

pünktlich <strong>und</strong> man spart sich <strong>das</strong> Einkaufen.<br />

Das Negative: Man produziert<br />

durch dieses Konzept zwar kaum noch<br />

Lebensmittelreste, dafür aber Müll, da<br />

jedes Scheibchen Ingwer, jede Knoblauchzehe,<br />

jedes Gewürz einzeln verpackt<br />

sind. Außerdem wäre es gut,<br />

wenn auf Eiern <strong>und</strong> Fleisch die Erzeuger<br />

<strong>und</strong> die Qualität ersichtlich gewesen<br />

wären. Bio? Regional? Darüber erfährt<br />

man leider nichts. Auch nicht auf<br />

der Webseite. Man findet dort zwar Bio-<br />

Labels, jedoch fehlt die Zuordnung zu<br />

Produkten <strong>und</strong> der Zusammenhang<br />

zum Angebot. Die Kosten: Für drei Gerichte<br />

pro Woche <strong>und</strong> zwei Personen<br />

zahlt man regulär 39 Euro (die Erst-Bestellung<br />

ist günstiger). Unser Fazit: Am<br />

besten selbst einen Test machen – <strong>und</strong><br />

dann entscheiden!<br />

Fragen <strong>und</strong> Kommentare bitte an<br />

uwe.kremmin@vnmonline.de<br />

140 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Hinter feindlichen Linien<br />

Frankfurt 1813: Nach Napoléons Niederlage bei der Völkerschlacht<br />

von Leipzig werden die preußischen Agenten<br />

Leopold Berend <strong>und</strong> Carl von Starnenberg mit der<br />

Zerstörung der französischen Telegrafenlinie beauftragt.<br />

Ihr geheimer Zusatzbefehl lautet: Findet die Quadriga!<br />

Denn <strong>das</strong> Wahrzeichen des Brandenburger Tors wurde<br />

1806 von den Franzosen als Kriegsbeute beschlagnahmt.<br />

Die Operation hinter den feindlichen Linien entwickelt<br />

sich schnell zu einem tödlichen Unterfangen.<br />

Auf tragische Weise kreuzt sich der Weg der Preußen<br />

mit dem der Tochter eines französischen Generals. Die<br />

junge Frau gewährt den fremden Soldaten Zuflucht.<br />

Doch Gut <strong>und</strong> Böse sind schon lange nicht mehr zu unterscheiden<br />

...<br />

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Quadriga<br />

Thilo Scheurer<br />

Historischer Roman<br />

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142 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


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Erfahrung im Bereich VMK, Kronen/Brücken, Kombi etc. erwünscht.<br />

Spätere Laborübernahme möglich.<br />

Bewerbung an:<br />

Zahntechnik Henschel • Vogelsberg 19a • 45529 Hattingen<br />

Tel.: 0 23 24/44 04 oder 0160 97 58 33 10<br />

Zahntechniker-Meister/in bzw. qualifizierte/r Zahntechniker/in<br />

mit Erfahrung in den Bereichen<br />

Keramik-/Edelmetall-/Implantat-/Geschiebe-Technik von<br />

qualitätsorientiertem Dental<strong>labor</strong> in Nürnberg gesucht.<br />

Wir bieten Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz, sowie<br />

leistungsgerechte Vergütung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.<br />

Dental Labor GmbH Hüttinger + Kettner<br />

Fürther Straße 181 • 90429 Nürnberg<br />

Modernes Zahntechnisches Labor sucht<br />

Allro<strong>und</strong>-Techniker(in)<br />

gerne auch Jung-Techniker(in)<br />

nach TÜBINGEN<br />

arcus <strong>dental</strong>technik gmbh<br />

Tel. (0 70 71) 55 13 42 • arcus-<strong>dental</strong>technik@arcor.de<br />

Unter den Produktnamen ADOR, ADORBOND<br />

<strong>und</strong> ADORNOVA versorgt die ADOR-Edelmetalle<br />

GmbH den deutschen Dentalmarkt mit höchstwertigen<br />

Dentallegierungen für alle Indikationen.<br />

Wir suchen freie qualifi zierte<br />

Handelsvertreter<br />

Nehmen Sie umgehend Kontakt zu uns auf, wenn …<br />

EM <strong>und</strong>/oder NEM-Legierungen (inkl. Blanks) in Ihr<br />

Sortiment passen<br />

Sie in Labors <strong>und</strong> Praxis<strong>labor</strong>s gut eingeführt sind<br />

Sie mit einem sehr interessanten Provisionskonzept <strong>und</strong><br />

einer exzellenten Qualität gute Erträge erwirtschaften wollen<br />

ADOR-EDELMETALLE GMBH · KLOTZSTRASSE 33 · 40721 HILDEN<br />

TELEFON 0 21 03-98 66-30 · www.ador-edelmetalle.de<br />

Die Dentegris Deutschland GmbH mit Sitz in Duisburg sucht<br />

zur Verstärkung ihres Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt:<br />

Eine(n) Zahntechniker(in) mit CAD/CAM Erfahrung<br />

Sie/Er sollte kommunikationsstark, fortbildungsinteressiert sein<br />

<strong>und</strong> gute EDV Kenntnisse mitbringen.<br />

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an<br />

Frau Sandra Hofmann per E-Mail:<br />

sandra.hofmann@dentegris.de<br />

Dentegris Deutschland GmbH Grafschafter Str. 136 47199 Duisburg<br />

www.dentegris.de<br />

Universitätsklinik Münster<br />

UKM Dental<strong>labor</strong> GmbH<br />

sucht<br />

erfahrene/n Zahntechniker/in<br />

für die Bereiche<br />

Edelmetall, Kombi-Technik, Implantattechnik<br />

<strong>und</strong> CAD-CAM<br />

Schriftl. Bewerbungen bitte an die Geschäftsführung der<br />

UKM Dental<strong>labor</strong> GmbH,<br />

Albert-Schweitzer-Campus 1<br />

Gebäude W 30<br />

48149 Münster<br />

www.ukm-<strong>dental</strong><strong>labor</strong>.de<br />

144 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 4/2013 · www.dlonline.de


Gesucht:<br />

Mitarbeiter<br />

mit Biss*<br />

*« Mitarbeiter mit Biss » begeistern sich für anspruchsvolle<br />

Projekte <strong>und</strong> verbeißen sich schon mal in spannende<br />

Aufgaben. Herausforderungen begegnen sie<br />

mit überdurch schnittlichem Engagement, positiver<br />

Energie <strong>und</strong> nachhaltiger Ausdauer.<br />

Ganz Ihr Profil?<br />

Dann freuen wir uns auf Sie!<br />

Entwicklungsingenieur m/w<br />

Standort Koblach (AT)<br />

Produktmanager m/w<br />

Standort Koblach (AT)<br />

Mitarbeiter Helpdesk m/w<br />

Standort Pforzheim (DE)<br />

Fachberater Aussendienst m/w<br />

Deutschland<br />

Wir suchen baldmöglichst für unser gewerbliches Labor im<br />

Sauerland<br />

Hochqualifizierte/n<br />

Zahntechnikermeister (m/w)<br />

mit Berufserfahrung zur<br />

Unterstützung der Laborleitung<br />

Evtl. Übernahme des Labors möglich.<br />

<strong>und</strong> eine(n)<br />

Zahntechniker (m/w)<br />

Edelmetall / Fräs- u. Geschiebetechnik / CAD-CAM<br />

Schriftliche Bewerbungen bitte an:<br />

Zahntechnik<br />

Hubert Quinke GmbH & Co. KG<br />

Bamenohler Str. 51<br />

57413 Finnentrop<br />

Sie ziehen um? Beachten Sie bitte, <strong>das</strong>s der Postnachsendeantrag NICHT für Zeitschriften<br />

<strong>und</strong> Zeitungen gilt. Bitte informieren Sie also bei Umzug direkt unseren Abo-Vertrieb,<br />

damit Sie Ihre Zeitschrift auch weiterhin zuverlässig <strong>und</strong> pünktlich erhalten:<br />

Vertriebsunion Meynen GmbH & Co.KG • Große Hub 10c • 65344 Eltville-Martinsthal<br />

Zur Unterstützung unseres Teams<br />

suchen wir baldmöglichst<br />

eine/n Zahntechniker/in für Keramik.<br />

Wir bieten:<br />

• eine Festanstellung in Vollzeit über Jahre<br />

• ein familiäres Betriebsklima in einem modernen <strong>und</strong> topaktuellen<br />

Labor.<br />

• gute Bezahlung<br />

• Hilfe bei der Wohnungssuche<br />

Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:<br />

Labor Implantec • Zeisigweg 6 • 73340 Amstetten • www.implantec.de<br />

Angebissen?<br />

Dann senden Sie Ihre Bewerbung an:<br />

mitarbeiter-mit-biss@amanngirrbach.com<br />

Initiativbewerbungen sind jederzeit willkommen!<br />

Stellenangebote/Chiffre<br />

• Schleswig-Holstein Westküste •<br />

Kleines, gut eingeführtes Labor sucht junge/n Meister/in als Teilhaber.<br />

Übernahme in 5 Jahren erwünscht. Bewerbungsunterlagen erbeten unter<br />

Chiffre 1025669 an Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

Amann Girrbach AG<br />

Herrschaftswiesen 1 | 6842 Koblach | Austria<br />

Amann Girrbach GmbH<br />

www.mitarbeiter-mit-biss.com<br />

Dürrenweg 40|75177 Pforzheim| Germany<br />

LUST AUF MEHR? Unser Labor am östlichen Bodensee steht seit<br />

30 Jahren für qualitativ hochwertige Zahntechnik: inhabergeführt<br />

<strong>und</strong> technisch auf dem neuesten Stand, bekannt für handwerkliches<br />

Können, Kreativität <strong>und</strong> einen hohen ästhetischen Anspruch.<br />

Wir suchen eine/n Zahntechniker/-meister/in,<br />

der Teil des Teams werden <strong>und</strong> am Erfolg teilhaben möchte – als<br />

Geschäftspartner <strong>und</strong> Coach, als Motor <strong>und</strong> Macher.<br />

Bewerbungen erbeten unter Chiffre 1025654 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·4/2013 145


Zahntechnisches Labor in ländlicher Umgebung/Heilbronn<br />

sucht hervorragenden Zahntechniker/in mit Berufserfahrung.<br />

Wir bieten ein angehmenes Arbeitsklima <strong>und</strong> den Leistungen<br />

entsprechend ein überdurchschnittliches Gehalt.<br />

Spätere Übernahme des Labors möglich.<br />

Zuschriften unter Chiffre 1025683 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

Sperrvermerke werden berücksichtigt.<br />

Kleines Labor im Rhein-Main-Gebiet<br />

sucht für einen Neubeginn<br />

innovativen, engagierten Zahntechnikermeister<br />

mit Erfahrung, Idealismus <strong>und</strong> Freude am Beruf.<br />

Bewerbungen erbeten unter Chiffre 1025641 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

Ausland<br />

Dental<strong>labor</strong> in der Ostschweiz sucht per sofort oder nach Vereinbarung<br />

Zahntechniker/in für die CAD/CAM-Abteilung<br />

Ihr Profil:<br />

• Sie verfügen über eine f<strong>und</strong>ierte zahntechnische Ausbildung.<br />

• Sie haben Kenntnisse im Umgang mit CAD/CAM-Systemen (3Shape<br />

Scanner, imes-icore Fräsmaschine, Hyperdent CAM Software)<br />

• Sie haben Leidenschaft <strong>und</strong> Mut etwas zu bewegen, zu gestalten<br />

<strong>und</strong> neue Wege zu gehen.<br />

Unser Angebot:<br />

• Bei uns finden Sie einen großen Spielraum für Ihre fachliche <strong>und</strong><br />

persönliche Weiterentwicklung.<br />

• Neben einer guten Entlöhnung ertwartet Sie auch ein hohes Maß an<br />

Freiraum <strong>und</strong> Selbständigkeit sowie partnerschaftliche Atmosphäre<br />

in einem erfolgreichen Unternehmen.<br />

• Wir bieten Ihnen eine dauerhafte, abwechslungsreiche <strong>und</strong> ausbaufähige<br />

Position an.<br />

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per Mail an unsere beauftrage Consultingfirma.<br />

Firma CircumLab • Schlachthofstr.1 • CH-8406 Winterthur • info@circumlab.ch<br />

Mittelmeer / Mallorca<br />

Zahntechniker / in fur Keramik & EM<br />

Wir suchen jungen, motivierten ZT (w/m) mit Berufserfahrung<br />

in EM & Keramik sowie idealerweise CAD/CAM-Kenntnissen.<br />

Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz mit guten Aufstiegschancen,<br />

sehr gutem Gehalt <strong>und</strong> großzugiger Urlaubsregelung in einem<br />

hochmotivierten deutsch-spanischen Team.<br />

Unser modernes Labor befindet sich in einem Landhaus<br />

in der Nähe von Palma.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />

Tel: 0034 – 971 600 189<br />

www.munich-<strong>dental</strong>.com<br />

ÖSTERREICH<br />

Wir suchen eine/n Zahntechniker/in (Meister/in) für unsere<br />

KERAMIKABTEILUNG<br />

Fachliche Kompetenz, Freude am Beruf, Organisations- <strong>und</strong><br />

Führungseigenschaften werden entsprechend honoriert.<br />

Ein unverbindliches Gespräch in einer der schönsten Städte<br />

von Österreich zeigt Ihnen die Chancen für Ihre Zukunft.<br />

Fischer Dental Technik • Taschelried 6 • A - 4400 Steyr<br />

office@fischer<strong>dental</strong>.at • Tel: +43 650 2446 719<br />

Schweiz/Zürich<br />

Junge/r dynamische/r<br />

Zahntechniker/in gerne auch Meister/in gesucht,<br />

sowie ein/e Kunststoff-Techniker/in<br />

mit Kenntnissen in der Gerber Prothetik.<br />

Wir bieten eine leistungsgerechte Bezahlung in einem<br />

hochmotivierten, innovativen Team, sowie die allerbesten<br />

Zukunftsperspektiven, auch in Richtung Selbständigkeit,<br />

wenn gewünscht.<br />

Gute Allro<strong>und</strong>kenntnisse <strong>und</strong> ein ausgeprägter Sinn<br />

für Ästhetik kombiniert mit Effizienz <strong>und</strong> der Bereitschaft<br />

dazu zu lernen werden vorausgesetzt.<br />

Wenn Sie darüber hinaus CAD/CAM Erfahrung haben<br />

<strong>und</strong> selbständiges Arbeiten zu Ihren Stärken zählt, bewerben<br />

Sie sich noch heute online: esthetic.concept@freesurf.ch<br />

Zahntechnik Nussbaum <strong>und</strong> Zuber GmbH<br />

www.esthetic-concept.ch<br />