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Flight! Magazin Die DC-9 (Vorschau)

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20. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

11 ¦ November 2012<br />

<strong>Die</strong> <strong>DC</strong>-9<br />

Ein Klassiker lebt auf<br />

<strong>Die</strong> Robin DR400<br />

Eine Beaver zu Land<br />

und zu Wasser<br />

„Lange Nacht der Flugsicherung“<br />

der Austro Control<br />

4 192203 505508<br />

11


Eine Herausforderung<br />

Heute tauschen wir einmal die Turbine gegen den<br />

guten alten Propeller: Private Motorflugzeuge sind<br />

in letzter Zeit leider etwas aus dem <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong><br />

verschwunden, doch in dieser Ausgabe gibt es als Entschädigung<br />

reichlich davon. Wir starten gleich mit<br />

zwei der beliebtesten Motorsportflugzeuge, die fast<br />

an jedem Flugplatz zu finden sind: Nicolas Hoffmann<br />

hat sich zusammen mit einem realem Piloten die Lionheart<br />

Creation „DA40 XLS“ angeschaut, eines der fortschrittlichsten<br />

Modelle in der Klasse der leichten Sportflugzeuge.<br />

Etwas größer und schwerer wird es mit der<br />

Robin DR400, einer Motormaschine, auf die unzählige<br />

VFR-Fans schon lange warten. Doch bei dem von uns<br />

getesteten Exemplar handelt es sich nicht etwa um die<br />

vor langer Zeit angekündigte Aerosoft-Umsetzung,<br />

auch diese Maschine stammt aus der Softwareschmiede<br />

Lionheart Creation. Vom Publisher aus Paderborn<br />

werden wir aber dennoch mit neuen Schmankerln versorgt:<br />

Mit Saarbrücken X wird eine weitere Lücke im<br />

deutschen Luftraum geschlossen, somit bekommt auch<br />

das Saarland mit einem der kleinsten Verkehrsflughäfen<br />

der Republik endlich einen festen Platz im FSX.<br />

Um einiges größer ist da unsere erste Station in Übersee.<br />

<strong>Flight</strong>Beam bringt uns einen der größten Airports<br />

Arizonas in den Simulator: Max Mertznich hat sich für<br />

uns den Phoenix Sky Harbour, dessen Anfänge bis ins<br />

Jahr 1928 zurückreichen, einmal genauer angesehen.<br />

Hier ist auch die <strong>DC</strong>-9 öfters zu sehen, welche unerfahrene<br />

Piloten schnell vor eine echte Herausforderung<br />

stellen kann, wie unser Redakteur Urs Wildermuth<br />

festellen musste. Aus dem Süden der USA geht es dann<br />

weiter in den hohen Norden, genauer gesagt in die kalten<br />

Regionen Alaskas, nach Fairbanks.<br />

Zwischen Gletschern und unzähligen Fjords gelegen<br />

bietet der Airport auch den idealen Startplatz für alle<br />

Buschpiloten die gerne mit einem weiteren Flugzeug<br />

dieser Ausgabe unterwegs sind:<br />

Carenado stellt mit der Cessna C208B einen echten Gepäckesel<br />

in den virtuellen Hangar, perfekt um in die<br />

entlegenen Dörfer mit Nachschub zu versorgen und so<br />

einmal seine eigenen Flugfähigkeiten auf die Probe zu<br />

stellen.<br />

Doch nicht nur am PC wird diesmal das Steuerhorn<br />

gezogen, erstmals ist auch ein RC-Flugzeug an Board.<br />

Nicolas zeigt uns eine Beaver von Robbe-Modellsport,<br />

ein Bausatz für Einsteiger und Fortgeschrittene – die<br />

ideale Lösung um preiswert einmal in das Hobby hinein<br />

zu schnuppern.<br />

ORBX hat es leider nicht in diese Ausgabe geschafft,<br />

doch ab der 12. Ausgabe dieses Jahres wird es auch<br />

wieder regelmäßig Tests der neuesten Produkte des<br />

australischen Entwicklerteams geben.<br />

Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!<br />

<strong>Die</strong> Redaktion veranstaltet am 25. November<br />

in Frankfurt/Main einen Simulatorflug.<br />

Alle Informationen finden Sie unter 25.flightm.com<br />

Ihre Redaktion<br />

Der direkte Draht: redaktion@flightm.com


14<br />

20 22 26<br />

30<br />

34<br />

38<br />

Ein Klassiker lebt auf:<br />

Das etwas schwerere Leichtflugzeug<br />

Französisches Gerät im FSX<br />

C208B Grand Caravan<br />

Drehkreuz im Miniaturformat<br />

Helsinki X<br />

Danke für über<br />

7.000 Fans!<br />

Editorial<br />

3: <strong>Die</strong> Herausforderung<br />

50: Asunción Silvio Pettirossi<br />

54: Aero Files – Billund<br />

www.facebook.com/<br />

flightmcom<br />

app.flightm.com<br />

Aboservice<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

E-mail: abo@flightm.com<br />

Web: abo.flightm.com<br />

Notams<br />

6: Bald bereit: SP2 für Active Sky 2012<br />

7: Neue Bilder: Mega Airport Rom<br />

8: Auf nach GB: ORBX zeigt erste Bilder!<br />

9: Aerosofts NavDataPro ist da!<br />

10: World <strong>Flight</strong> 2012<br />

12: Mykonos X ist fast fertig<br />

13: Majestetic Software Dash8-Q400<br />

Flugzeuge<br />

14: <strong>Die</strong> <strong>DC</strong>9 im Detail<br />

22: Diamond DA40<br />

26: Lionheart Creations Robin DR400<br />

30: Carenado Cessna<br />

Szenerie<br />

34: Saarbrücken X<br />

38: Helsinki X<br />

42: Aerosoft Fairbanks X<br />

46: KPHX HD<br />

Tools:<br />

58: FSFlyingSchool<br />

63: FSX SP3<br />

63: FollowMe<br />

Wissen<br />

66: Avro-Fliegen Teil 2<br />

Der flüsternde Airwayblocker<br />

Modelflug<br />

68: Eine Beaver zu Land und zu Wasser<br />

Community<br />

72: Lange Nacht der Flugsicherung<br />

76: PC Flugtage in Oberschleißheim<br />

Service:<br />

78: Best of Liste<br />

81: Service und Impressum<br />

82: <strong>Vorschau</strong><br />

Ab in den Norden!<br />

42<br />

46<br />

<strong>Flight</strong>Beam macht auf sich aufmerksam<br />

Modelflug: Beaver<br />

68


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Bald bereit: SP2 für Active Sky 2012<br />

Neue Bilder: Mega Airport Rom<br />

Aktive Sky 2012 ist neben REX<br />

eines der großen Programme zum<br />

Erstellen von Wetter und zum<br />

Austausch von Texturen. Für Active<br />

Sky 2012 kann das SP2 bald<br />

heruntergeladen werden, es sollen<br />

dadurch neue Texturen und andere<br />

Verbesserungen hinzukommen.<br />

Wann genau das Update kommen<br />

soll, ist noch unklar.<br />

Auch der größte Flughafen Italiens<br />

fehlt noch im Aerosoft-Shop,<br />

jedoch nicht mehr lange, denn nun<br />

tauchten neue Bilder über das Projekt<br />

für den FSX und FS2004 auf.<br />

Aerosoft baut mit dem Airport seine<br />

Mega Airport Reihe aus. Wann<br />

genau und in welchem Umfang der<br />

Flughafen erscheint ist noch unklar,<br />

hier jedoch die neuen Bilder.<br />

Weitere finden Sie hier im Aerosoft<br />

Previewforum.<br />

(fast) gelandet: Milviz F-86 Sabre<br />

NOTAMS<br />

Milviz kündigte nun an, die F-86<br />

währe “im Final”, daher soll es<br />

wohl nicht mehr lange dauern. <strong>Die</strong><br />

Bilder scheinen schon mal vielversprechend<br />

zu sei. Auch auf der Produktseite<br />

wird so einiges angekündigt.<br />

Dazu gehören HD-Texturen<br />

im voll modellierten Cockpit sowie<br />

auf der Außenhülle. Dazu soll der<br />

Startvorgang der Triebwerke genauso<br />

realistisch programmiert<br />

worden sein wie die restlichen Systeme.<br />

Das kostenlose <strong>Flight</strong>! Online-Archiv<br />

<strong>Die</strong> <strong>Flight</strong>! Redaktion öffnet ihr<br />

Archiv! Sie können ab sofort auf<br />

unserer Webseite die älteren Ausgaben<br />

kostenlos und unbegrenzt<br />

durchlesen, dies ohne Registrierung.<br />

Alle Hefte stehen als E-Paper<br />

online zur Verfügung und können<br />

als gedruckte Ausgabe nachbestellt<br />

werden.<br />

Ihre druckfrische Ausgabe mit den<br />

aktuellen Themen finden Sie wie<br />

gewohnt monatlich in ihrem Briefkasten<br />

oder am Kiosk.<br />

Neue Bilder zur neuen Twotter<br />

Bekannt ist die Twin Otter alle mal,<br />

immerhin wurde sie auch schon für<br />

den FSX umgesetzt. Aerosoft arbeitet<br />

seit kurzem an einer zweiten Version<br />

der Twinotter, dazu tauchten<br />

jetzt neue Bilder aus dem VC auf!<br />

Neue Bilder von FlyTampa Montreal<br />

FlyTampa ist schon lange für qualitative<br />

Szenerien bekannt. Seit einiger<br />

Zeit ist auch der Flughafen<br />

von Montreal in Bau, hierzu kann<br />

man nun ein paar neue Bilder bestaunen.<br />

<strong>Die</strong> Szenerie verfügt den<br />

Bildern nach zu urteilen über eine<br />

komplette Modellierung der Gebäude,<br />

außerdem wurde alles mit<br />

einer Fotorealen Textur überzogen.<br />

Vorerst soll der Airport nur für den<br />

FSX erscheinen, über eine Version<br />

für den FS2004 wird weiterhin spekuliert.<br />

6 www.flightm.com 7<br />

<strong>Flight</strong>!


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Auf nach GB: ORBX zeigt erste Bilder!<br />

Aerosofts NavDataPro ist da!<br />

Nachdem sich ORBX in den letzten<br />

Jahren mit herausragenden<br />

Szenerien im Gebiet um Australien,<br />

Neuseeland und Nordamerika<br />

beschäftigt hat, wird nun auch der<br />

Europäische Kontinent in Angriff<br />

genommen. Als erstes soll Großbritannien<br />

umgesetzt werden.<br />

Neben einer Serie, welche jeden<br />

km² der Insel umsetzen soll, entstehen<br />

auch wieder einzelne sehr<br />

detaillierte Umsetzungen von verschiedenen<br />

(kleineren) Flugplätzen.<br />

Parallel zur FTX England Region<br />

soll somit auch der Goodwood<br />

Airport (ICAO: EGHR) erscheinen.<br />

Erste Bilder dieser Umsetzungen<br />

können nun im ORBX eigenen Forum<br />

bestaunt werden.<br />

Bisher waren viele User mit dem Airacs<br />

der Firma Navigraph vertraut.<br />

<strong>Die</strong>se brachten jeden FMC wieder<br />

auf den aktuellen Stand. Nun<br />

brachte Aerosoft ein eigenes Programm<br />

auf den Markt. NavDataPro<br />

bringt die LIDO-Datenbanken von<br />

Lufthansa Systemes mit sich. <strong>Die</strong>se<br />

sind bei mehr als 180 Airlines im<br />

Einsatz, und sollen einige Tausend<br />

Informationen mehr enthalten, als<br />

die bisherigen AIRACs. Mittels eigenem<br />

Updater sollen nun bei Aerosoft<br />

die neuen Datenbanken in<br />

den Flusi geladen werden. Durch<br />

ein paar simple Mausklicks sollen<br />

so schnell und unkompliziert monatliche<br />

Updates auf den PC kom-<br />

men. Das ist jedoch nur mit der<br />

Software kompatibel, welche auch<br />

von Aerosoft unterstützt wird.<br />

ATR in HD: Neue Bilder zur McPhat ATR-72<br />

Previewbilder der größten Einmot Doppeldeckers<br />

NOTAMS<br />

<strong>Die</strong> Palette der X-Plane Flugzeuge<br />

wächst unaufhörlich. Auch Mc-<br />

Phat hat sich mit dem Bau eines<br />

Flugzeuges für X-Plane eine neue<br />

Herausforderung geschaffen, von<br />

welcher nun neue Bilder folgten.<br />

Beinhalten soll der Flieger eine realistische<br />

Flugdynamik und ein hoch<br />

realistisches Außenmodell samt<br />

Animationen. Auch ein 3D-Cockpit<br />

wird nicht vergessen. Dazu paaren<br />

sich hochauflösende Texturen mit<br />

realistischen Lichtern sowie einer<br />

Passagierkabine. Auch einige der<br />

Hydraulischen und Elektrischen<br />

Systeme sollen korrekt modelliert<br />

werden.<br />

Unter dem Codenamen Colt lässt<br />

die NATO sie fliegen: <strong>Die</strong> Antonov<br />

AN-2. Aerosoft ist seit einiger Zeit<br />

an dem Einmotorigen Doppeldecker<br />

dran, nun sehen wir sehr detaillierte<br />

Bilder des Außenmodells!<br />

Nach der erfolgreichen Entwicklung<br />

des Propellerfliegers Bronco<br />

X wird an der Antonov An-2 gebastelt.<br />

<strong>Die</strong> ersten farbigen Bilder des<br />

Virtuellen Cockpits durften wir<br />

schon sehen, nun folgten Bilder des<br />

AN-2 Außenmodells. Noch gibt es<br />

nicht viele Infos über Aerosofts Projekt,<br />

doch die Bilder lassen auf eine<br />

detailgetreue Umsetzung hoffen!<br />

Anzeige:<br />

www.flightm.com 9


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<strong>Die</strong> Spannung steigt: World <strong>Flight</strong> 2012<br />

www.flightm.de<br />

<strong>Die</strong> besten Airports für die Flugsimulation!<br />

NOTAMS<br />

World <strong>Flight</strong> 2012 startet wieder!<br />

<strong>Die</strong> Planungen sind abgeschlossen,<br />

das Training der neuen Piloten in<br />

der Endphase und technisch ist der<br />

private B737NG Simulator wieder<br />

deutlich verbessert worden. Der<br />

jährlich stattfinde World <strong>Flight</strong><br />

startet bald wieder. Bei diesem<br />

Event fliegen verschiedene Teams<br />

auf dem Onlinenetzwerk VATSIM<br />

einmal rund um die Welt. Von<br />

Sydney geht es über Mittelamerika<br />

nach Europa. Nach unzähligen<br />

Zwischenstopps in der EU fliegen<br />

wir weiter über Arabien und Indien<br />

einmal quer durch Ostasien, Ozeanien<br />

und schlussendlich zurück<br />

nach Sydney. <strong>Die</strong>ses Jahr werden<br />

wir mit 17 Piloten den Weltflug<br />

antreten. <strong>Die</strong> Crews bestehen aus<br />

Luftfahrt-Interessierten, Privatpiloten,<br />

Airlinepiloten, Fluglotsen,<br />

ehemaligen Flugtechnikern und<br />

Flugplanern einer großen deutschen<br />

Airline. Der World <strong>Flight</strong><br />

wird am Sonntag, den 4.11. gegen<br />

23:00 Uhr (deutsche Zeit) in Sydney<br />

losgehen und wir landen eine Woche<br />

später am Sonntag, den 11.11.<br />

morgends gegen 8:00 Uhr wieder<br />

in Sydney. Unterwegs werden wir<br />

von 6 weiteren offiziellen Teams<br />

aus England und Australien begleitet.<br />

Sie alle sammeln Spenden für<br />

einen guten Zweck. Wir sammeln<br />

die Spenden durch unsere Piloten<br />

und durch die Besucher im Cockpit<br />

(Jumpseat) sowie durch den<br />

„Verkauf“ von virtuellen Tickets.<br />

<strong>Die</strong> virtuellen Gäste erhalten wie<br />

im letzten Jahr einen Zugang zum<br />

Livestream über das Internet vom<br />

Cockpit in hochauflösender Qualität<br />

und mit Ton. Am Ton haben<br />

wir dieses Jahr noch gearbeitet. Es<br />

wird nun das Intercom (Gespräche<br />

zwischen den Piloten) und der<br />

Sprechfunk direkt übertragen und<br />

nicht aus dem Cockpit aufgenommen.<br />

Daher wird es auch die üblichen<br />

Cockpitansagen geben, und<br />

zwar verständlich, wo wir jedes<br />

Mal auf die Seenotretter hinweisen<br />

werden und uns für die Spende bedanken<br />

können. <strong>Die</strong> virtuellen Tickets<br />

könne HIER gekauft werden.<br />

Man kann zwischen verschiedenen<br />

Mitflugmöglichkeiten wählen. <strong>Die</strong><br />

Spenden gehen wieder an DGzRS,<br />

welche sich über jeden Euro freuen.<br />

Noch mehr Informationen finden<br />

sie auf www.worldflightteam.<br />

de. Dort kann auch der Flugverlauf<br />

mitverfolgt werden. Das <strong>Flight</strong>!<br />

<strong>Magazin</strong> wird in den nächsten Ausgaben<br />

ausführlich über das Event<br />

berichten.<br />

Dank der Texturen für jede Jahreszeit, der frostigen<br />

Schneehaufen im Winter und der vielen weiteren Features<br />

erleben Sie die nordische Atmosphäre Helsinkis hautnah!<br />

Steuern Sie den drittgrößten Flughafen Deutschlands<br />

an, entdecken Sie den höchsten Tower des Landes und<br />

vieles mehr, das diesen Flughafen so besonders macht.<br />

Außerdem bald erhältliche Mega Airports:<br />

Dublin, Kopenhagen, Rom & London-Heathrow 2013<br />

10 <strong>Flight</strong>!<br />

Entdecken Sie mehr auf www.aerosoft.de!


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www.flightm.de<br />

IVAO DE tauscht Führungsriege im HQ<br />

<strong>Die</strong> deutsche Division im Onlineflugnetzwerk<br />

IVAO hat seit heute<br />

einen neuen Chef: Max Schmidt.<br />

Der bisherige Direktor von IVAO-<br />

DE, Stefan Zimmermann hat gestern<br />

seinen Rückzug von dieser<br />

Position erklärt. Wie er erklärte,<br />

habe er mittlerweile zu wenig Zeit,<br />

um seinen Posten adäquat auszufüllen.<br />

Sein Posten wird nun durch<br />

seinen ehemaligen ADIR, Max Schmidt<br />

übernommen, und dessen Position<br />

wird durch Peter Schott ausgefüllt<br />

werden. Weitere Infos gibt<br />

es im Forum von IVAO, oder direkt<br />

auf der IVAO DE Homepage.<br />

Kathmandu für den FSX bald erhältlich<br />

Der thailandische Entwickler<br />

THAI Creations hat bekanntgegeben,<br />

das er seit neustem an dem<br />

Airport von Kathmandu (KTM,<br />

VKNT) arbeitet und ihn momen-<br />

Mykonos X ist fast fertig<br />

tan für den FSX und den FS9 entwickelt.<br />

<strong>Die</strong> Umsetzung des Airports<br />

ist bisher nur wenig zu beurteilen,<br />

da die Entwicklung sich noch im<br />

Anfangsstadium befindet.<br />

Majestetic Software<br />

Dash8-Q400: Weitere Bilder<br />

Der AddOn Hersteller Majestetic Software brilliert<br />

wieder mit neuen Screenshots des aktuellen<br />

FSX- Projekts der Dash8-Q400. <strong>Die</strong>se befindet<br />

sich nun bereits in der Alpha-Phase. Zeit zum<br />

Entwickeln haben die Entwickler allerdings<br />

noch. <strong>Die</strong>se hatten eben noch keinen Releasetermin<br />

bekanntgegeben, frei nach dem Motto:<br />

It´s done, when it´s done. <strong>Die</strong> neuen In-Game-<br />

Screenshots sehen allerdings schon sehr vielversprechend<br />

aus.<br />

NOTAMS<br />

Auch das Mittelmeer lädt bald zu<br />

noch mehr Flügen ein, denn auch<br />

die Mykonos Szenerie von 29Palms<br />

Scenery Design sieht auf den Bildern<br />

schon sehr gut aus! 29Palms<br />

arbeitet an dem Airport, und zeigt<br />

uns nun einige Bilder. <strong>Die</strong>se zeigen,<br />

dass die gesamte Insel modelliert<br />

und mit einer Fototapete hinterlegt<br />

ist. In einem Kommentar vom<br />

5. Oktober wurde erklärt, dass ab<br />

dann noch eine Woche Arbeit zu<br />

tun ist. Danach wäre der Release Aerosoft<br />

überlassen, es kann sich also<br />

nicht mehr um viel Zeit handeln.<br />

12 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 13


Ein Klassiker lebt auf:<br />

<strong>Die</strong> <strong>DC</strong>9 im Detail<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

<strong>Die</strong> <strong>DC</strong>9 stammt aus der Anfangszeit der Jet-Passagierflugzeuge.<br />

Nachdem die ersten Passagierjets reine Langstreckenmaschinen waren,<br />

tauchte am Ende der 50er Jahre mit der SE210 Caravelle das erste<br />

Kurz- und Mittelstreckenflugzeug auf. Douglas suchte zu diesem<br />

Zeitpunkt eine Möglichkeit, den Markt der Langstrecken-<strong>DC</strong>8 um<br />

ein Kurzstreckenflugzeug zu ergänzen, und schloss zunächst mit Sud<br />

Aviation einen Vertrag zum Vermarkten der Caravelle ab. <strong>Die</strong>s führte<br />

unter anderem dazu, dass spätere Caravelle-Modelle ein an Douglas<br />

angenähertes Cockpit bekamen. <strong>Die</strong> Caravelle verkaufte sich in den<br />

USA aber nicht, worauf Douglas beschloss, ein eigenes Flugzeug herzustellen.<br />

Das Resultat flog 1965 und war die <strong>DC</strong>9.<br />

<strong>Die</strong> erste Version der <strong>DC</strong>9 war<br />

die -10, die mit knapp 60 Passagierplätzen<br />

daherkam, um das<br />

damalige Limit von 80 000 lb für<br />

Flugzeuge mit einem Zwei-Mann-<br />

Cockpit zu erfüllen. 1966 kam die<br />

um 6 Meter gestreckte Version 30<br />

auf den Markt, die mit einem maximalen<br />

Startgewicht von 49 Tonnen<br />

und 115 Sitzplätzen direkt die<br />

Boeing 737 angriff. Weitere Modelle<br />

waren die für Scandinavian<br />

Airlines gebauten -20 und -40 sowie<br />

die endgültige Version -50, die mit<br />

139 Passagieren und einen gegenüber<br />

der <strong>DC</strong>9-10 um 10 Meter verlängerten<br />

Rumpf aufwartete. 1980<br />

erschien die Weiterentwicklung<br />

der <strong>DC</strong>9, die nochmals massiv gestreckte<br />

MD80.<br />

Das in diesem Produkt enthaltene<br />

Flugzeug ist die <strong>DC</strong>9-30, die<br />

mit 660 verkauften Einheiten die<br />

größte <strong>DC</strong>9-Serie darstellt. Sie flog<br />

1966 zum ersten Mal und war die<br />

eigentliche Antwort auf die Boeing<br />

737. Boeing hatte die 727 und 737<br />

mit den gleichen Rumpfsegmenten<br />

HERVORRAGEND<br />

Im Test: <strong>Flight</strong> One: Ultimate Airliners: <strong>DC</strong>9 Classic<br />

Ausgabe: November 2012<br />

www.flightm.com<br />

wie die 707 konstruiert, während<br />

Douglas mit der <strong>DC</strong>9 eine Neuentwicklung<br />

wagte. Wie die Caravelle,<br />

die Douglas zunächst in den<br />

USA verkaufen wollte, verfügte die<br />

<strong>DC</strong>9 über Pratt-&-Whitney-JT8D-<br />

Triebwerke, die am Heck montiert<br />

wurden. Wesentlich war auch, dass<br />

Douglas in dieser Zeit bereits voll<br />

auf das Zwei-Mann-Cockpit setzte,<br />

was damals noch Neuland war. <strong>Die</strong><br />

Serie 30 konnte mit 100 bis 115 Sitzplätzen<br />

sowie einer beachtlichen<br />

Reichweite von gegen 1600 NM<br />

(3000 km) punkten, womit sie mit<br />

der Caravelle in etwa gleichzog,<br />

jedoch die 737 der Zeit überflügelte.<br />

Auch war die <strong>DC</strong>9 so ausgelegt,<br />

dass sie auf den Flughäfen keinerlei<br />

Unterstützung brauchte: Mit einem<br />

Bordstromaggregat (APU) sowie<br />

zwei eingebauten Treppen vorne<br />

und hinten konnte sie auch auf<br />

schlecht ausgerüsteten Flugplätzen<br />

problemlos operieren. <strong>Die</strong> <strong>DC</strong>9<br />

erfreute sich sehr schnell großer<br />

Beliebtheit und wurde in Mitteleuropa<br />

etwa bei Swissair, SAS und<br />

Austrian Airlines, in den USA bei<br />

American, Continental und Northwest,<br />

in Kanada beim National<br />

Carrier Air Canada sowie bei vielen<br />

anderen Airlines zum Standardkurzstreckenjet.<br />

Auch heute noch<br />

sind diverse <strong>DC</strong>9-30 im Einsatz,<br />

die meisten modernisiert mit FMS<br />

oder zumindest GPS und Lärmschutzvorrichtungen.<br />

Coolsky:<br />

Ein Flugzeug und mehr<br />

<strong>Die</strong> Umsetzung der <strong>DC</strong>9 durch<br />

Coolsky überzeugt mit einer sehr<br />

umfangreichen Simulation dieses<br />

Flugzeugs, die sich nicht einfach<br />

auf die Modellierung der Maschine<br />

selber beschränkt, sondern mit umfangreicher<br />

Zusatzsoftware aufwartet.<br />

Schon bei der Dokumentation<br />

wird schnell ersichtlich, dass<br />

es sich hier nicht um ein „Light“-<br />

Modell handelt, sondern um eine<br />

systemtiefe und komplexe Simulation.<br />

Ein 44-seitiges PDF erklärt die<br />

Zusatzsoftware „<strong>Flight</strong> Center“,<br />

über 500 Seiten stark ist das eigentliche<br />

Operationshandbuch (AOM),<br />

das in großem Detail auf die Eigenheiten<br />

der Maschine eingeht. Wer<br />

nun gleich verschreckt davonrennen<br />

möchte, bitte lesen Sie weiter.<br />

Ja, die Simulation ist komplex, sie<br />

reicht, das sei hier schon gesagt, an<br />

die Tops der Branche heran. Coolsky<br />

hat es aber geschafft, mit ausge-<br />

14 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 15


klügelter Software dieses Flugzeug<br />

sowohl für den Anfänger als auch<br />

den „Profi“ interessant zu machen.<br />

Und das ist es, worin sich dieser<br />

Flieger deutlich von der Konkurrenz<br />

unterscheidet.<br />

<strong>Flight</strong> Center:<br />

Hier geht alles<br />

Der Schlüssel zu diesem Konzept<br />

heißt <strong>Flight</strong> Center. <strong>Die</strong>se Software<br />

ist voll integriert in den Flugsimulator<br />

und wird direkt aus dem<br />

Flugzeug heraus aufgerufen beziehungsweise<br />

startet gleich von Anfang<br />

an, wenn das Flugzeug geladen<br />

wird. Sie bietet umfangreiche<br />

Optionen, mit denen das Flugzeug<br />

konfiguriert, beladen und operiert<br />

werden kann.<br />

Automatische Konfiguration: Erlaubt<br />

das Setzen von Flugzuständen<br />

mit einem Mausklick. <strong>Die</strong>s ist<br />

eigentlich die interessanteste Option,<br />

vor allem da sie diese komplexe<br />

Simulation eben auch dem Normalpiloten<br />

öffnet. Von „Cold and Dark“<br />

über insgesamt neun Zustände lässt<br />

sich das Cockpit problemlos auf<br />

startbereit, Reiseflug oder Landeanflug<br />

konfigurieren, dies auch im<br />

Flug. Damit hat der Pilot die Wahl:<br />

Er kann bei Cold and Dark anfangen<br />

und von A bis Z die Checklisten<br />

durcharbeiten oder aber ein fix<br />

und fertig konfiguriertes Flugzeug<br />

übernehmen und dann das tun,<br />

was er wirklich will.<br />

Das Training Center ist ein komplettes<br />

interaktives Training für die<br />

<strong>DC</strong>9. Damit lässt sich das Flugzeug<br />

mittels eigentlicher CBT-Mechanismen<br />

erfahren. Ich habe nur stichprobenweise<br />

hineingeschaut, aber<br />

eigentlich ist das genau das, was<br />

man sich für jedes Add-on wünschen<br />

würde.<br />

Dispatch Center: <strong>Die</strong>s ist bei anderen<br />

Flugzeugen als Load Editor<br />

bekannt, hier aber deutlich professioneller<br />

aufgebaut. Es generiert<br />

und druckt gleichzeitig auch den<br />

Dispatch Release aus, ein Dokument<br />

mit allen Gewichten und den<br />

V-Speeds. Schlicht genial.<br />

In den Optionen können diverse<br />

Einstellungen der Simulation einfach<br />

getroffen werden.<br />

Das Failure Center ist nun eine eigentliche<br />

Sensation, denn es liefert<br />

hier Fehlersimulationen und auch<br />

Szenarios. Und von diesen gibt es<br />

viele. Angefangen bei Bird Strikes,<br />

Feuer, dem Fliegen eines „Schrottjets“,<br />

wo alles Mögliche nicht geht,<br />

bis hin zu „Sim Check <strong>Flight</strong>s“ mit<br />

diversen Situationen gibt es unzählige<br />

Möglichkeiten. Dazu sind<br />

spezifische Fehler wie Rauch im<br />

Cockpit, Motorenausfälle und viele<br />

mehr per Mausklick zu aktivieren,<br />

ebenso kann die Zeit gesetzt werden,<br />

wann die Probleme auftreten<br />

sollen. Mit Hilfe eines „Training<br />

Editors“ können wie in einem echten<br />

Flugsimulator Zeitpunkt und<br />

Parameter eingestellt werden.<br />

In der „Ground Ops“ kann ein<br />

Pushback organisiert, Motorenstart<br />

oder auch External Power angehängt<br />

werden, dazu bedient man<br />

hier die verschiedenen Türen.<br />

Der Navigation Simulator soll für<br />

heutige FMS-Jünger die Tücken der<br />

Radionavigation etwas besser visualisieren.<br />

In einer „Schematics“-Sektion sind<br />

die wesentlichen Systeme der <strong>DC</strong>9<br />

als Schema dargestellt.<br />

Dazu sind via Panel Checklisten<br />

und ein Speed Booklet anzuwählen,<br />

die die normale Operation<br />

sowie die Take-off und Landing<br />

Speeds nach Gewicht zur Verfügung<br />

stellen.<br />

Ein Zusatzprogramm, das sich in<br />

der Programmgruppe der <strong>DC</strong>9 befindet,<br />

lässt es außerdem zu, eigene<br />

Lektionen für das Training Center<br />

zu programmieren.<br />

Das eigentliche AOM ist wie erwähnt<br />

500 Seiten stark im PDF-<br />

Format. Es ist eines der besten<br />

Manuals, die ich je gesehen habe,<br />

und verfügt über wirklich alle notwendigen<br />

Informationen. Ja auch<br />

die Performance ist vollumfänglich<br />

vorhanden.<br />

Für Nicht-Englischkundige ist die<br />

Bedienung allerdings schwierig.<br />

Ein Grund mehr, endlich Englisch<br />

zu lernen, man kommt in der Luftfahrt<br />

eh nicht darum herum.<br />

„Getting Started“<br />

Wie geht man nun an ein solches<br />

Flugzeug ran? Hier nun kommt<br />

etwas, das bei solchen systemtiefen<br />

Add-ons normalerweise viele<br />

„Nichtexperten“ sehr gerne haben<br />

würden. Zunächst gibt es im <strong>Flight</strong><br />

Center ein „Getting Started“-Programm,<br />

das einen in sehr kurzer<br />

Zeit in die absolut wesentlichen<br />

Dinge einführt. Und dann ist da<br />

die Möglichkeit, über die vorher erwähnte<br />

„Auto Aircraft Config“ den<br />

Flieger auf die Piste zu setzen und<br />

die Konfiguration ohne jegliche<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

16 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 17


Systemkenntnisse einfach mal auf<br />

„startbereit“ zu setzen. Dann muss<br />

man nur noch die Landeklappen<br />

setzen und es kann losgehen für<br />

den ersten Demoflug.<br />

Da meine letzte „Erfahrung“ mit<br />

der <strong>DC</strong>9-30 auf eine Sim-Session<br />

vor zwanzig Jahren zurückgeht,<br />

tue ich genau das. Nach dem Laden<br />

der Simulation setze ich mich<br />

auf die Piste 28, wähle via <strong>Flight</strong><br />

Center „Cleared for Take-off“ aus<br />

und setze Klappen 15°. Und fliege<br />

los. Und habe vom ersten Moment<br />

an Spaß mit der <strong>DC</strong>9. <strong>Die</strong> Sounds<br />

sind erste Klasse, sowohl die Motorensounds<br />

wie auch die sonstigen<br />

Geräusche. Das Cockpit sieht ausgezeichnet<br />

aus, sehr schöne Texturierung<br />

und sehr gut lesbar, auch<br />

in verschiedenen Zoomstufen.<br />

Ein virtueller erster Offizier erzählt<br />

mir die Speeds und auch die<br />

sonstigen Parameter, die für mich<br />

wichtig sind, ich bin nach wenigen<br />

Minuten total zuhause in diesem<br />

Cockpit. Mit 130 kt abheben, raussteigen,<br />

Flaps Retraction und einfach<br />

mal rumfliegen. Kurvenflug,<br />

Steig- und Sinkflüge, Stall erfliegen,<br />

mir taugt diese <strong>DC</strong>9 extrem. Daneben<br />

das Cockpit etwas anschauen<br />

und die Erinnerung wieder auffrischen.<br />

Der Autopilot der <strong>DC</strong>9 ist<br />

ein für heutige Begriffe uraltes Teil,<br />

tut aber das, was er soll. Ich steige<br />

mal auf FL150, schalte ihn ein und<br />

lasse ihn fliegen, damit ich mich im<br />

Cockpit mehr umsehen kann.<br />

Grafik: Ganz großes Kino<br />

<strong>Die</strong> Grafik des Cockpits ist für mich<br />

hervorragend gelöst. Sowohl die<br />

Texturen als auch die 3D-Modellierung<br />

gehören zum Besten, was<br />

ich gesehen habe, und spielen in<br />

der absolut obersten Liga mit. <strong>Die</strong><br />

verschiedenen Sichten sind sinnvoll<br />

konfiguriert und es ist ein Leichtes,<br />

sich hier zurechtzufinden. <strong>Die</strong> Bedienung<br />

der Steuerelemente und<br />

Knöpfe ist intuitiv und praktisch. In<br />

der ersten Version gab es vor allem<br />

im VC einige kleinere Bugs, die mit<br />

dem kürzlich veröffentlichten Beta-<br />

Patch aber weitestgehend behoben<br />

sind. <strong>Die</strong>ser sollte nach der initialen<br />

Installation (sofern bei Erscheinen<br />

dieses <strong>Magazin</strong>s noch notwendig)<br />

sofort installiert werden.<br />

Nach einer halben Stunde fliege ich<br />

mal wieder in Richtung Airport zurück.<br />

Hier hilft es sehr, wenn man<br />

sich in der Radionavigation auskennt,<br />

denn FMS oder GPS sucht<br />

man bei diesem Flieger vergebens.<br />

Das ist insofern auch richtig, da die<br />

echte <strong>DC</strong>9 das nicht hatte. Espen<br />

Øijordsbakken, der Mann hinter<br />

Coolsky, gab mir auch bereitwillig<br />

Auskunft zu diesem Thema. Nein,<br />

RNAV und FMS sind nicht vorgesehen,<br />

denn man will wirklich den<br />

Geist dieser Zeit der <strong>DC</strong>9 rüberbringen.<br />

Wer gar nicht ohne kann,<br />

der kann im Optionen-Menü das<br />

FS GPS bemühen. Damit hat er zumindest<br />

die Möglichkeit, FS-Flugpläne<br />

abzufliegen, der Autopilot<br />

kann das über den „Doppler“-Modus.<br />

Ebenso funktioniert so etwas,<br />

wenn man dieses durch andere 3rd<br />

Party GPS oder FMS ersetzt, etwa<br />

die Reality-XP-Serie. Aber eben, der<br />

Sinn ist das nicht. Übt mal wirklich<br />

Radionavigation der alten Schule,<br />

es wird euch Spaß machen.<br />

Mein Testflug hatte mich in die<br />

Ostschweiz gebracht, also raste ich<br />

mal das VOR Trasadingen auf NAV<br />

2 und das ILS 14 in Zürich auf dem<br />

NAV 1. Mit dem RMI interzeptiere<br />

ich den Track 270 nach Trasadingen<br />

und sinke mit dem Vertical Speed<br />

Mode und dem Altitude Preselector<br />

auf 5000 ft ab. Das funktioniert<br />

ganz gut. Nach Trasadingen drehe<br />

ich auf Kurs 240, wähle Kloten VOR<br />

auf das NAV 2 und verfolge im RMI<br />

den Track dorthin. Als dieser 170°<br />

erreicht, drehe ich auf Kurs 182,45°<br />

zum ILS 14 und danach weiter bei<br />

10° vor dem ILS. Der Line up gelingt<br />

nahezu perfekt. Ich aktiviere<br />

den Localizer Mode des Autopiloten<br />

und, als der Gleitweg einläuft,<br />

den Glideslope Mode. Dann konfigurieren<br />

und in Landekonfiguration<br />

fliegt die <strong>DC</strong>9 sehr schön dem<br />

ILS nach. Bei 4 Meilen nehme ich<br />

den Autopiloten raus und möchte<br />

den <strong>Flight</strong> Director selber erfliegen,<br />

auch das funktioniert hervorragend.<br />

<strong>Die</strong> erste Landung mit der<br />

<strong>DC</strong>9 ist wie der Besuch eines alten<br />

Freundes: Es klappt einfach. Im<br />

Übermut ziehe ich gleich die Klappen<br />

auf 15° zurück und starte vom<br />

Boden her durch. Bei 130 kt ziehe<br />

ich wieder, die Maschine fliegt.<br />

Gear up, und so weiter, hatten wir<br />

schon. Ich steige auf 4000 ft und fliege<br />

nach Osten, VFR der Autobahn<br />

entlang mit 250 kt in Richtung St.<br />

Gallen und von dort in einen weiten<br />

Gegenanflug in Altenrhein. Mal<br />

sehen, ob ich die <strong>DC</strong>9 auch auf diese<br />

1600-Meter-Bahn hinkriege. Und<br />

ja, das ist so. Auch VFR und mit einfachen<br />

Circling-Prozeduren lässt<br />

sich die <strong>DC</strong>9 nicht lumpen. Man<br />

benötigt aber durchaus das Gefühl<br />

dafür, mit vollen Klappen und Gear<br />

Down braucht man ganz schön Power,<br />

um im Anflug nicht zu schnell<br />

zu sinken. Auch diese Landung gelingt<br />

und mit Reverse und Spoilers<br />

komme ich gut vor dem Rollweg<br />

bei 1300 Metern zu stehen. Also,<br />

das macht richtig Spaß.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Alle unsere Bilder wurden mit McPhat Texturen<br />

aufgenommen www.mcphatstudios.net<br />

18 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 19


In den nächsten Ausgaben werden wir<br />

uns weiter mit dem Cockpit und den<br />

Systemen dieser <strong>DC</strong>-9 beschäftigten.<br />

Gretchenfrage Systemtiefe:<br />

Ein erster Eindruck<br />

Review<br />

Um die Systemtiefe der Maschine<br />

unter die Lupe zu nehmen, setze ich<br />

die <strong>DC</strong>9 als Nächstes auf völlig kalt<br />

und dunkel, eine Kleinigkeit mit<br />

dem <strong>Flight</strong> Center. Danach schnappe<br />

ich mir die Swissair-Checkliste<br />

aus meinem alten <strong>DC</strong>9 Manual<br />

und starte die Maschine mal auf.<br />

Das geht hervorragend. Wieso die<br />

Swissair-Checklisten und nicht die<br />

von Coolsky? Nun, diese könnte<br />

ja an „gedokterte“ Systeme angepasst<br />

sein. Wenn’s mit der Original-Checkliste<br />

geht, dann ist das<br />

schon mal ein gutes Zeichen. Und<br />

das ist so, es geht gut. Auch einen<br />

Engine Start kriege ich problemlos<br />

gebacken mit den Expanded Procedures,<br />

es ist schlicht etwas mühsam<br />

im 3D-Cockpit hin und her zu zoomen,<br />

aber das ist normal. Der Flieger<br />

läuft und er läuft so, wie er soll.<br />

Und nein, die Checkliste von Coolsky<br />

entspricht dem Original.<br />

Um mich mit den Failure-Modi<br />

vertraut zu machen, wähle ich aus<br />

diesen ein Szenario mit einem Vogelschlag.<br />

<strong>Die</strong>ser kann ja verschiedene<br />

Probleme auslösen. Und er<br />

tut es auch. Kurz vor V1 ein Knall<br />

und Engine Fire. Startabbruch auf<br />

der nicht gerade langen Piste 28.<br />

Reverse, Spoilers, volle Bremsen.<br />

Es reicht gerade noch, wir stehen.<br />

Memory Items: Emergency On<br />

Ground, da brauchen wir keine<br />

Motoren und gar nichts mehr. Fire<br />

Handle rechts (da wo’s brennt) gezogen<br />

und gedreht, die Warnung<br />

stoppt. Den linken zieh ich auch,<br />

denn nun müssen alle raus hier.<br />

Beide Motoren sind aus, Kabine<br />

informieren Evakuation, ATC informieren<br />

und dann weiter alles<br />

abstellen bis zum Battery Switch<br />

off. Slides gibt es nicht, also Treppe<br />

raus und alle aussteigen lassen.<br />

Also, da geht schon was ab. Und was<br />

ich sehen kann, reagiert der Flieger<br />

wirklich sehr realistisch und auch<br />

die Systeme sind gemäß den ersten<br />

Eindrücken sehr gut modelliert.<br />

Ich spiele noch mit weiteren Einstellungen<br />

und Systemen, offensichtliche<br />

Fehler finde ich keine.<br />

Es ist Samstag 12 Uhr, zwei Tage<br />

nach Abgabetermin, und ich muss<br />

hier abbrechen. Ich bin von diesem<br />

Flieger in seinem heutigen Stand<br />

begeistert, das geht aus dem Bericht<br />

glaube ich hervor. Nach zwei Tagen<br />

intensiver Beschäftigung habe ich<br />

einige Flüge gemacht, erste Erfahrungen<br />

mit Emergencies gesammelt<br />

und viel Spaß gehabt. Mein<br />

vorläufiges Fazit: eine super Sache.<br />

<strong>Die</strong>se Maschine setzt in verschiedener<br />

Hinsicht Maßstäbe: Erstens<br />

spielt sie in Sachen Systemtiefe<br />

und Realitätstreue ganz oben mit.<br />

Zweitens aber ist die Umsetzung<br />

mit dem <strong>Flight</strong> Center einer der geglückten<br />

Spagate, die ich in dieser<br />

Sparte immer wieder vermisse: den<br />

zwischen einem Hochleistungsflieger,<br />

der auch die meisten „Experten“<br />

zufriedenstellen wird, und<br />

dem Simpiloten, der gern ein Addon<br />

kaufen und sofort fliegen will.<br />

Beide kommen hier auf ihre Kosten.<br />

Wer einfach fliegen will, kann<br />

mit dem Aircraft Configurator dies<br />

innert fünf Minuten nach der Installation<br />

tun (sobald er weiß, wie<br />

Letzterer funktioniert natürlich);<br />

wer Systeme büffeln will, hat massig<br />

Material und wird, nach meiner<br />

momentanen Einschätzung, auch<br />

kaum Fehler finden. Was da an<br />

Bugs noch sein könnte, da ist das<br />

Team um Espen dran. Ich habe keine<br />

eigentlichen Bugs mehr gesehen<br />

nach dem Beta-Patch.<br />

Ich werde in einer der kommenden<br />

Ausgaben nochmal auf diesen Flieger<br />

eingehen, vermutlich im Rahmen<br />

eines „Nachfliegers“, wenn ich<br />

die Systeme und sonstigen Dinge<br />

noch besser anschauen kann. <strong>Die</strong>s<br />

war in den zwei Tagen, die mir<br />

hier zur Verfügung standen, nicht<br />

abschließend möglich. Mein Eindruck<br />

nach diesen ersten Versuchen<br />

jedoch ist wirklich gut. Sehr gut.<br />

Mein einziger Kritikpunkt ist der,<br />

dass das eigentliche Add-on nicht<br />

gerade viele Bemalungen enthält.<br />

McPath hat weitere kostenpflichtige<br />

veröffentlicht, andere Simmer<br />

werden wohl eher auf den Paintkit<br />

und die folgende Freewareszene<br />

warten. Vielleicht macht dort dann<br />

einer auch noch die Swissair, die<br />

als einzige größere Benutzerairline<br />

nicht enthalten ist, auch nicht in<br />

den Zusatzpaketen.<br />

Was mir bleibt, ist, Espen und seinem<br />

Team zu einem genialen Addon<br />

zu gratulieren und euch damit<br />

viel Spaß zu wünschen.<br />

Urs Wildermuth<br />

<strong>Flight</strong> One: Ultimate Airliners: <strong>DC</strong>9 Classic<br />

Entwickler: Coolsky<br />

Vertrieb: <strong>Flight</strong> One<br />

Web: www.flight1.com<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Download: 223 MB<br />

Preis: 39,02 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Sehr gute Systemsimulation<br />

Hervorragende Grafik<br />

Sehr gute Gesamtkonzeption<br />

Sehr gute Dokumentation<br />

Herausragende Zusatzsoftware (<strong>Flight</strong> Center)<br />

Relativ wenige Bemalungen, weitere kosten Geld<br />

(bis der Paintkit herauskommt)<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Visuelles VC<br />

Autopilot/FMC<br />

Sound<br />

Zusatzmodule<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

9,0<br />

hervorragend<br />

9/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

FLIGHT!<br />

20 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 21


Diamond DA40<br />

Das etwas schwerere Leichtflugzeug<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Wir stehen heute direkt vor den Toren des Werks von Diamond Aircraft,<br />

das in Wiener Neustadt, ca. 20 Kilometer südlich von Wien,<br />

ansässig ist. Vor uns öffnen sich die Türen zu den Werkshallen, eine<br />

Vielzahl von beinahe fertiggestellten Flugzeugen begrüßt uns. Was<br />

uns jedoch sofort ins Auge sticht, ist ein ganz besonderer Typ, nämlich<br />

die Diamond Star DA40 von Lionheart Creations. Genau diese<br />

ziehen wir mit wenig Widerstand aus der Werkshalle. Wir sind gespannt,<br />

was uns bei diesem Flugzeug erwartet …<br />

<strong>Die</strong> reale DA40<br />

Das originale Vorbild der Diamond<br />

DA40 besteht hauptsächlich aus<br />

glasfaserverstärktem Kunststoff<br />

und ist mit einem Lycoming IO-<br />

360-Boxermotor ausgestattet, der<br />

mit 180 PS standardmäßig einen<br />

3-Blatt-Verstellpropeller antreibt.<br />

Das Flugzeug mit einer Spannweite<br />

von 11,94 Metern hat seine<br />

<strong>Die</strong>nstgipfelhöhe bei knappen 5000<br />

Metern an Höhe aufgrund der fehlenden<br />

Druckkabine erreicht. Mit<br />

einem Tankinhalt von rund 114 Litern<br />

AVGAS und einem Verbrauch<br />

von knapp 36 Litern pro Stunde ergibt<br />

das eine Betriebszeit von über<br />

drei Stunden, bis auch der letzte<br />

Tropfen den Brennraum des Zylinders<br />

verlassen hat. Sehr beachtlich,<br />

liegt doch das maximale Start- und<br />

Landegewicht bei 1150 Kilogramm.<br />

Hergestellt wird die DA40 von Diamond<br />

Aircraft, daher auch das DA<br />

vor 40. <strong>Die</strong>se Firma mit Sitz in Wiener<br />

Neustadt stellt die DA40 neben<br />

vielen anderen Flugzeugtypen seit<br />

dem Jahr 2000 her.<br />

Installation und<br />

Handbuch<br />

<strong>Die</strong> Installation verläuft wie von<br />

Lionheart Creations gewohnt reibungslos.<br />

Nach dem Kauf der DA40<br />

werden 214 MB aus dem simMarket<br />

auf den FSX- oder P3D-Rechner he-<br />

runtergeladen. <strong>Die</strong>ser Download<br />

besteht lediglich aus einer Datei,<br />

die wir sogleich doppelklicken.<br />

Dank eines Installers werden wir<br />

gepflegt durch die Installation<br />

geführt, bis wir uns entscheiden<br />

müssen, ob wir diesen Flugzeugtyp<br />

für den FSX oder den P3D installieren<br />

wollen. Wir entscheiden<br />

uns hierbei für die FSX-Version<br />

und geben sogleich auch noch den<br />

Pfad für die Installation ein, sofern<br />

dieser noch nicht automatisch eingetragen<br />

ist. Nur noch ein Klick<br />

und die DA40 wird auf unserem<br />

System installiert. Nach gut zwei<br />

bis drei Minuten sind alle Dateien<br />

vollständig eingefügt worden und<br />

wir schließen die Installation mit<br />

einem Klick auf „Fertig stellen“<br />

ab. Natürlich checken wir erstmal<br />

den Umfang des Pakets, bevor wir<br />

uns in den Sim begeben. Also ein<br />

Blick in das Startmenü … Ernüchterung.<br />

Doch als wir uns im FSX-<br />

Ordner in das Flugzeugverzeichnis<br />

durchkämpfen, werden wir fündig.<br />

Uns erwarten drei Dokumente,<br />

zwei davon repräsentieren sich als<br />

HTM-Format, das über den Browser<br />

geöffnet wird. Darin sind reale<br />

Daten sowie Daten des im FSX<br />

verwendeten Flugzeugs und auch<br />

noch eine Normal Checklist enthalten,<br />

die abgearbeitet werden kann.<br />

<strong>Die</strong>se eignet sich ideal zum Ausdrucken<br />

fürs Kniebrett. <strong>Die</strong> dritte Datei<br />

wird dann noch interessanter.<br />

<strong>Die</strong>se beinhaltet neben den bereits<br />

erwähnten Features noch weitere<br />

wertvolle Informationen zum verwendeten<br />

G1000-Panel sowie neben<br />

der Normal- auch noch eine<br />

Emergency- und Abnormal Checklist.<br />

<strong>Die</strong>se Ausführungen sind so<br />

übersichtlich und benutzerfreundlich<br />

gestaltet, dass sie an dieser Stelle<br />

ein extra Lob einheimsen dürfen.<br />

22 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 23


doch alles wunderbar, bis eben auf<br />

einige Kleinigkeiten. <strong>Die</strong> Nachttexturen<br />

wurden ebenfalls sehr akkurat<br />

gestaltet. Wie auf den Bildern zu<br />

sehen ist, wurde das Cockpit perfekt<br />

ausgeleuchtet, um auch nachts<br />

nicht die Orientierung zu verlieren.<br />

Fazit<br />

sich jedoch für dieses Flugzeug<br />

entscheidet, wird grundsätzlich<br />

seinen Spaß daran haben und nicht<br />

enttäuscht sein. <strong>Die</strong> fehlende Systemtiefe<br />

machen die Soundkulisse<br />

und die Texturen wieder wett. Ein<br />

toller Feierabendflieger, der sicherlich<br />

noch länger auf unserem Testsystem<br />

bleiben wird.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

<strong>Die</strong> DA40 von Lionheart Creations<br />

ist ein gelungenes Kompositum<br />

von perfektem Außenmodell<br />

und Systemtiefe. Leider fügt der<br />

verfrühte Strömungsabriss der<br />

Bewertung Abstriche hinzu. Wer<br />

Nicolas Hoffmann<br />

Der Test wurde von unserem Autor<br />

in Kooperation mit einem realen<br />

DA40-Piloten durchgeführt.<br />

Diamond Star DA40 XLS<br />

<strong>Die</strong> virtuelle DA40<br />

Nach einem kurzen Außencheck,<br />

bei dem wir die wirklich gelungenen<br />

Texturen bewundern durften,<br />

werfen wir doch einmal einen<br />

Blick ins Innere. Uns fällt auf, dass<br />

sich es hier um ein Garmin-G1000-<br />

Glascockpit handelt. Bei dem verwendeten<br />

G1000-Panel kann sowohl<br />

Sichtflug als auch Nachtflug<br />

und Instrumentenflug durchgeführt<br />

werden. Kurzum, wir besitzen<br />

die Edel-Ausführung. Das<br />

gesamte Cockpit wurde akkurat<br />

nachgebildet und gleicht dem Original<br />

bis ins kleinste Detail. Sogar<br />

die Lautsprecher im hinteren Passagierteil<br />

wurden mit eingebaut.<br />

<strong>Die</strong> gelungene Textur setzt sich<br />

auch im Cockpit weiter fort. Doch<br />

nun geht’s ab in die Lüfte. Wir<br />

starten unser Flugzeug mithilfe<br />

der Normal Checklist. Schwups,<br />

schon läuft der Motor. Das ganze<br />

Flugzeug vibriert. Hier hat sich Lionheart<br />

echt Mühe gegeben, das<br />

Modell so genau wie möglich nachzubilden.<br />

Noch ein kurzer Test unseres<br />

GPS-Systems. <strong>Die</strong>s bedient<br />

sich des FSX-implementierten GPS.<br />

Es ist der einzige Knackpunkt,<br />

wonach die Realität etwas getrübt<br />

wird. Wir begeben uns auf die Runway,<br />

holen uns die Starterlaubnis<br />

vom Tower und schieben das Gas<br />

nach vorne. <strong>Die</strong> Beschleunigung<br />

entspricht hier wiederum nahezu<br />

dem Original. Bei gut 60 Knoten<br />

wird der Knüppel leicht gezogen.<br />

Das Flugzeug bewegt sich langsam<br />

mit der Nase nach oben. Hierbei<br />

sei gesagt, dass aufgrund des geringen<br />

Gewichts und der übergroßen<br />

Höhenruderflosse ein sehr feinfühliges<br />

Steuern von Nöten ist. Doch<br />

einmal daran gewöhnt fliegt sich<br />

die DA40 butterweich. Wir fahren<br />

die Klappen ein und drehen in die<br />

Platzrunde ein. Im Gegenanflug<br />

testen wir natürlich gleich noch<br />

die Stallgeschwindigkeit, also Klappen<br />

voll ausgefahren und weg mit<br />

dem Gas. <strong>Die</strong> Stallwirkung im FSX<br />

gleicht leider nicht im Geringsten<br />

der der Realität. Das Flugzeug sinkt<br />

zu stark ab und das bereits bei einer<br />

Geschwindigkeit von nur knapp<br />

unter 55 Knoten. Hier besteht großer<br />

Verbesserungsbedarf. Doch<br />

nun nehmen wir wieder Fahrt auf<br />

und bereiten uns für die Landung<br />

vor. Der Pilot sieht sich hierbei<br />

die Gegend an, indem er mit dem<br />

Kopf hin- und herschwenkt. Beim<br />

Landeanflug ist ebenfalls darauf<br />

zu achten tunlichst nicht unter die<br />

magische 55-Knoten-Grenze zu<br />

kommen, da sonst ein regelrechtes<br />

Aufschlagen auf der Landebahn<br />

erwartet werden kann. Wir rollen<br />

zur Parkposition und stellen nach<br />

Checklist den Motor ruhig. Klappt<br />

Entwickler: Lionheart Creation<br />

Vertrieb: simMarket<br />

Web: simmarket.com<br />

Kompatibilität: FSX / Prepar3D<br />

Download: 218 MB<br />

Preis: 24,57 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Texturierung<br />

Reales Ansprechverhalten<br />

Avionik nahezu komplett bedienbar<br />

Äußerst lobenswerte Checklisten<br />

Cockpit wirkt etwas steril<br />

Abrissverhalten zeigt sich zu früh<br />

Verbrauch geringer als beim Original<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Visuelles VC<br />

Frames<br />

Sound<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,3<br />

gut<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

24 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 25<br />

<strong>Flight</strong>!


Französisches<br />

Gerät im FSX<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

<strong>Die</strong> Robin DR400, ein kleines, leichtes Flugzeug aus Frankreich. Lange<br />

wartete ich auf eine vernünftige Umsetzung dieses Fliegers, nun<br />

hat Lionheart Creations, das schon für seine Diamond DA40 bekannt<br />

ist, eine Version des Ultraleichtfliegers zum Kauf freigegeben.<br />

Schon seit 1972 ist dieser Flieger<br />

am Himmel unterwegs. <strong>Die</strong><br />

DR400 ist eine Weiterentwicklung<br />

der DR340 Major, größte Veränderung<br />

war eine nach vorne zu<br />

öffnende Schiebehaube. Als der eigentliche<br />

Hersteller, Avions Pierre<br />

Robin, von der Apex Group übernommen<br />

wurde, wurden nicht nur<br />

fertige Flieger, sondern auch Rohbauten<br />

wie Baupläne veröffentlicht.<br />

Obwohl die DR400 nicht mehr produziert<br />

wird, werden immer noch<br />

privat ganze Flugzeuge mit diesen<br />

Plänen gefertigt. Auch mein Großonkel<br />

baute diesen Flieger mithilfe<br />

der erworbenen Pläne zusammen.<br />

Der mit 50 000 Euro doch recht<br />

niedrige Preis für einen neuwertigen<br />

Flieger war der Antrieb dazu.<br />

Doch für die liebevoll „Remo“ genannte<br />

Bauart gibt es Hoffnung.<br />

<strong>Die</strong> Firma Finch Aircraft plant, die<br />

Produktion wieder aufzunehmen.<br />

Dann soll die Robin mit einem<br />

noch stärkeren Motor ausgestattet<br />

werden. Häufig anzutreffen ist sie<br />

im Segelschlepp und bei Rundflügen.<br />

<strong>Die</strong> äußerst leichte Maschine<br />

hat einen geringen Verbrauch und<br />

ist somit die perfekte Lösung für diverse<br />

Vereine. Leicht zu erkennen<br />

ist sie an den zum Ende hin leicht<br />

abgeknickten Flügeln.<br />

Download & Installation<br />

Nach dem Bezahlen von 24,10 Euro<br />

wandern die 198 MB schnell auf die<br />

Festplatte. Nach einer mühelosen<br />

Installation, die keine Eingabe<br />

eines Passworts oder eine Aktivierung<br />

erfordert, findet man im Sim-<br />

Objects-Ordner drei Manuals, ein<br />

französisches, ein englisches sowie<br />

eins für das GPS.<br />

Mit rund 30 praktischen Seiten<br />

für den Flieger fällt das Handbuch<br />

recht umfangreich aus, es werden<br />

Grundlegendes wie auch Tipps und<br />

Tricks für Profis vermittelt. Für die<br />

Painter unter uns werden sogar direkt<br />

die Paintkits mitgeliefert. Leider<br />

fehlt mir eine Checkliste, diese<br />

lässt sich allerdings einfach im Internet<br />

finden. Also fast ein Rundum-sorglos-Paket!<br />

Fliegen auf die französische Weise<br />

Nachdem wir uns zwischen einer<br />

der sieben Bemalungen entschieden<br />

haben, können wir direkt loslegen.<br />

Das virtuelle Cockpit wirkt auf den<br />

ersten Blick recht sporadisch, da, bis<br />

auf ein GPS, ausschließlich analoge<br />

Instrumente verbaut sind. <strong>Die</strong>se haben<br />

eine gute Qualität. Besonders<br />

gefallen mir die leichten Alterungsspuren,<br />

vor allem da die Flieger<br />

nicht mehr die neuesten sind. Ebenfalls<br />

gibt es einige Animationen zu<br />

entdecken, so wackelt der Schlüsselanhänger<br />

des im Zündschloss<br />

steckenden Schlüssels hin und her.<br />

Erst bei näherer Betrachtung fallen<br />

einige Besonderheiten auf, so<br />

26 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 27


Review<br />

misst der Fahrtmesser primär nicht<br />

in Knoten, sondern Kilometern in<br />

der Stunde. Was die Bedienung für<br />

Laien etwas schwerer macht, ist die<br />

oftmals französische Beschriftung<br />

der Nebeninstrumente. Beim weiteren<br />

Umsehen fallen auch noch<br />

diverse bunte Warnlämpchen auf,<br />

um diese herum können mich die<br />

Texturen leider nicht überzeugen,<br />

sie sind verschwommen und auch<br />

die Beschriftungen lassen sich<br />

kaum lesen. Nachts ist das Cockpit<br />

etwas dunkel, aber trotzdem<br />

sind alle Beschriftungen noch lesbar.<br />

Auch im Fußraum haben die<br />

Texturen nicht die beste Qualität.<br />

Nach dem einfachen Start des<br />

Triebwerks – Zündschlüssel drehen<br />

und Gemisch einstellen – mache<br />

ich mich auf zu einem Rundflug.<br />

Dabei stelle ich leider fest, dass einige<br />

Instrumente zwar modelliert<br />

wurden, aber nicht funktionstüchtig<br />

sind. Allerdings beschränkt sich<br />

dies auch wieder auf das, was nicht<br />

wirklich wichtige ist. Also starten<br />

wir wie gewohnt, es fällt auf, das<br />

die Maschine schon nach äußerst<br />

kurzer Zeit in der Luft ist. <strong>Die</strong>s liegt<br />

wohl an der leichten Holzbauweise.<br />

Nach dem Start drehe ich einige<br />

Platzrunden, wobei die äußerst<br />

gutmütigen Flugeigenschaften der<br />

Robin zur Geltung kommen. Selbst<br />

wenn man sie nur wenige hundert<br />

Fuß über dem Boden in einen Stall<br />

bringt – der erst bei etwa 45 Knoten<br />

eintritt –, fängt sich die Maschine<br />

sehr schnell wieder. Mir kommen<br />

diese Eigenschaften indes etwas zu<br />

übertrieben vor, da es recht schwierig<br />

ist, das Flugzeug in eine unkontrollierte<br />

Lage zu bringen. Positiv<br />

ist: <strong>Die</strong> Frames bleiben gleich. Außerdem<br />

reagiert der Flieger vergleichbar<br />

träge auf Steuerbefehle.<br />

Ansonsten ist die Remo schnell zu<br />

beherrschen.<br />

Leider habe ich den Sound auch<br />

schon bei diversen Freeware-Fliegern<br />

gehört, daher ist er nicht gerade<br />

überragend, aber akzeptabel.<br />

Außenmodell<br />

Das Außenmodell überzeugt mit<br />

einer soliden Qualität, auch wenn<br />

sie nicht an die von Carenado oder<br />

QualityWings herankommt. Es<br />

lässt sich nicht jede Niete erkennen,<br />

mir reicht es aber vollkommen. So<br />

lassen sich vereinzelt Nieten ausmachen,<br />

diese sind dann sogar richtig<br />

modelliert. Mir gefallen die Räder<br />

wie auch der Propellerbereich.<br />

Dort wurde akkurat gearbeitet und<br />

es sind sogar Abnutzungsspuren zu<br />

erkennen. Animationen wie Klappen<br />

und Ruder wurden flüssig animiert.<br />

Systemtiefe<br />

gieren. Der Autopilot fliegt einen<br />

Flugplan auf Wunsch ab oder hält<br />

einfach nur Höhe und Kurs.<br />

Fazit<br />

Für jeden, der nicht mehr auf die<br />

Aerosoft’sche Umsetzung dieses<br />

Fliegers warten kann, ist dieser<br />

Flieger genau das Richtige. <strong>Die</strong><br />

Entwickler: Lionheart Creation<br />

Vertrieb: simMarket<br />

Web: Lionheartcreations.com<br />

Kompatibilität: FSX / Prepar3D<br />

Download: 198 MB<br />

Preis: 24,10 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Erste Umsetzung der DR400<br />

Gute Texturen<br />

Solide Modellierung<br />

Guter Preis<br />

24 Euro sind für diese solide Umsetzung<br />

gut angelegt. Mit diesem<br />

Flugzeug ist die Grundlage für<br />

einen entspannenden Feierabend<br />

geschaffen. Durch die leicht zu begreifenden<br />

Systeme, die gute Dokumentation<br />

wie auch die gutmütigen<br />

Flugeigenschaften ist er auch<br />

für Einsteiger geeignet.<br />

Lionheart Creations Robin DR400<br />

Max Mertznich<br />

FLIGHT!<br />

Bei einem solchen Flieger stelle<br />

ich natürlich nicht die höchsten<br />

Ansprüche, schließlich ist er auch<br />

in der Realität nur mit Standardgeräten<br />

wie GPS und einem normalen<br />

Autopiloten ausgestattet.<br />

Als Erstes habe ich probiert, nach<br />

einem VOR gerichtet zu fliegen, da<br />

es nicht möglich ist, einen Kurs zu<br />

diesem einzustellen, selbst wenn<br />

die Frequenz eingestellt ist. Auch<br />

in den Manuals finde ich dazu nicht<br />

viel. Ansonsten lässt sich mit dem<br />

Standard-GPS gewohnt leicht navi-<br />

Zweifelhafte Flugdynamik<br />

Manche Instrumente nicht funktionstüchtig<br />

Flug nach VORs nicht möglich<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Visuelles VC<br />

Frames<br />

Sound<br />

Bewertung:<br />

7,7<br />

9/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

6/10<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

28 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 29<br />

<strong>Flight</strong>!


Carenado Cessna<br />

C208B Grand Caravan / Super Cargomaster<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Carenado ist bekannt für die Umsetzung von General-Aviation-Maschinen<br />

für den Microsoft <strong>Flight</strong> Simulator und neuerdings auch für<br />

X-Plane. Mit der Cessna C208B Grand Caravan gehen die Entwickler<br />

nun an die Grenzen dessen, was noch als General Aviation durchgeht.<br />

<strong>Die</strong> Cessna C208B Grand Caravan ist das Arbeitspferd aus dem Hause<br />

Cessna. Sie wird als Zubringerflugzeug für größere Airlines, als<br />

Buschflieger oder, in der Frachtvariante Cargomaster, als Frachtflugzeug<br />

für etablierte, auch große Transportunternehmen verwendet.<br />

In diesen Funktionen kann die Grand-Caravan-Serie auf mittlerweile<br />

rund dreißig <strong>Die</strong>nstjahre zurückblicken und wird auch heute noch<br />

gerne verwendet.<br />

Bekommen kann man das neueste<br />

Werk aus dem Hause<br />

Carenado direkt auf der Entwicklerhomepage<br />

zu einem Preis von<br />

29,95 US-Dollar (ca. 23 Euro). Dafür<br />

bekommt man als Download<br />

die Cessna C208B Grand Caravan<br />

in fünf unterschiedlichen, hochauflösenden<br />

Bemalungen sowie<br />

einer einfach weiß gehaltenen, die<br />

als Ausgangspunkt für eigene Farbschemata<br />

genutzt werden kann.<br />

Dazu erhält der Wohnzimmerpilot<br />

diverse PDF-Dokumente mit Anleitungen.<br />

Neben dem Flughandbuch<br />

beinhaltet dies auch eine Anleitung<br />

für den KFC150-Autopiloten.<br />

Sollte man neben der Grand Caravan<br />

(als Passagier-/Zubringerflugzeug)<br />

auch die Frachtvariante „Super<br />

Cargomaster“ fliegen wollen,<br />

so muss man dafür noch einmal<br />

7,95 Dollar (etwa 6 Euro) investieren<br />

und erhält dafür das Expansion-<br />

Pack, das die fensterlose Frachtvariante<br />

nachliefert. Arm dran ist also<br />

derjenige, der gerne ausschließlich<br />

die Frachtmaschine hätte, wird er<br />

doch genötigt, auch die Version mit<br />

Sitzplätzen zu kaufen. Zusätzlicher<br />

Nachteil: <strong>Die</strong> Frachtversion kommt<br />

nur in einer Bemalung plus dem bereits<br />

erwähnten „Paint Kit“ daher,<br />

allerdings stehen auf der Homepage<br />

auch noch Liveries von FedEx<br />

und DHL als Gratisdownload zur<br />

Verfügung. Sehr schön!<br />

<strong>Die</strong> Installation verläuft, wie für<br />

X-Plane üblich, recht unkompliziert<br />

und so ist das Flugzeug auch<br />

schnell im Simulator geladen.<br />

gefunden. Das so genannte Gizmo-<br />

Plug-in, das für den Betrieb anderer<br />

Payware-Flugzeuge, hauptsächlich<br />

aus dem Hause X-Aviation, benötigt<br />

wird, stört die Funktion des<br />

Carenado-eigenen Plug-ins. Dank<br />

des X-Plane Plug-in Managers ist<br />

das Deaktivieren aber überhaupt<br />

kein Problem, wer ganz sichergehen<br />

möchte, muss das Gizmo-<br />

Plug-in (kurzzeitig) deinstallieren.<br />

Nachdem diese Hürde nun genommen<br />

ist, kann der eigentliche Test<br />

beginnen. Von außen erfüllt die<br />

C208B den Carenado-Standard absolut:<br />

Das Außenmodell ist extrem<br />

detailliert, zoomt man die Ansicht<br />

heran, werden einzelne Nieten und<br />

die metallische Reflexion der Propellernabe<br />

sichtbar. Auch das virtuelle<br />

Cockpit entspricht dem realen<br />

Vorbild und überzeugt durch gut<br />

lesbare Instrumente und glaubwürdige<br />

Texturen. Neben diesen<br />

optischen Leckerbissen haben die<br />

Entwickler aber noch einige „Spielereien“<br />

eingebaut. Im Cold and<br />

Dark ist das Flugzeug auch wirklich<br />

„geparkt“ und hie und da winken<br />

die „Remove before <strong>Flight</strong>“-<br />

Bänder. Außerdem lassen sich die<br />

Türen und Frachtluken der Maschine<br />

öffnen und schließen. Nicht<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: Carenado Grand Caravan<br />

Ausgabe: November 2012<br />

www.flightm.com<br />

Um die Maschine aus dem Cold-and-<br />

Dark-Zustand in einen flugfähigen<br />

zu versetzen, bedarf es nur weniger<br />

Handgriffe, die jedem GA-Piloten<br />

schon in Fleisch und Blut übergegangen<br />

sein dürften. Und so steht<br />

die Maschine nach kurzer Zeit mit<br />

brummendem Triebwerk auf der<br />

Piste. Der erste Startversuch scheitert<br />

allerdings zunächst einmal, da<br />

die Triebwerke einfach ausgehen,<br />

sobald der Gashebel am Joystick<br />

nach vorne bewegt wird. Nach kurzer<br />

Fehlersuche ist der Schuldige<br />

30 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 31


unbedingt notwendig, nicht wirklich<br />

wichtig, aber trotzdem schön.<br />

Am Flugverhalten gibt es ebenfalls<br />

nichts auszusetzen. Hier kommen<br />

die Umstände zum Tragen, dass<br />

X-Plane das Flugverhalten anhand<br />

der entsprechenden Flugflächen<br />

berechnet und die Entwickler ihrerseits<br />

bei der Umsetzung des Modells<br />

größten Wert auf Detailtreue<br />

gelegt haben. Resultat: <strong>Die</strong> C208B<br />

fliegt sich einfach glaubwürdig.<br />

Durch das höhere Gewicht, insbesondere<br />

wenn man dies erhöht hat,<br />

um Passagiere oder Fracht darzustellen,<br />

braucht die Maschine etwas<br />

mehr Anlauf, um sich in die Lüfte<br />

zu erheben. Im Flug selbst ist sie<br />

aber sehr dankbar zu steuern und<br />

durch den Autopiloten sind auch<br />

längere Flüge keine allzu große<br />

körperliche und/oder geistige Herausforderung.<br />

Überraschend fand ich, was allerdings<br />

auch dem realen Vorbild<br />

entspricht, dass die Grand Caravan<br />

nicht über ein Einziehfahrwerk<br />

verfügt, auch wenn der Aufbau<br />

des Bugfahrwerks dies meiner Meinung<br />

nach auf den ersten Blick vermuten<br />

lässt.<br />

Fazit:<br />

<strong>Die</strong> Cessna C208B Grand Caravan /<br />

Super Cargomaster ist ein weiteres<br />

gutes Produkt aus dem Hause Carenado.<br />

Den Entwicklern gelingt<br />

es scheinbar mühelos, die Qualität<br />

der Umsetzungen aus dem Microsoft<br />

<strong>Flight</strong> Simulator auch auf den<br />

X-Plane zu übertragen. Hervorragend.<br />

Hier darf jeder General-Aviation-Simulatorpilot<br />

ohne größeres<br />

Zögern zugreifen.<br />

Carenado Grand Caravan<br />

Entwickler: Carenado<br />

Vertrieb: Entwicklerhomepage, X-Plane.org<br />

Web: www.carenado.com<br />

Kompatibilität: X-Plane<br />

Download: 275MB<br />

(+ 105MB für das Super Cargomaster Add On)<br />

Preis: 29,95 USD (ca.23 EUR ) + 7,95 USD für das<br />

Super Cargomaster Add On (ca. 6 EUR )<br />

Pro & Contra:<br />

Grafisch top umgesetzt<br />

Glaubwürdiges Flugverhalten<br />

Gute Dokumentation<br />

Etwas wenige Liveries<br />

Kompatibilitätsprobleme mit anderen Plug-ins<br />

Frachtvariante muss einzeln gekauft werden<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Visuelles VC<br />

Frames<br />

Sound<br />

Bewertung:<br />

9,0<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Stefan Hänschen<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

32 <strong>Flight</strong>!


Drehkreuz im Miniaturformat<br />

Saarbrücken X<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Viel fehlt nun wirklich nicht mehr im virtuellen deutschen Luftraum;<br />

in den letzten Ausgaben der <strong>Flight</strong>! waren regelmäßig die Testberichte<br />

von vor allem kleineren deutschen Airports zu lesen. Nachdem Erfurt<br />

X noch relativ neu auf dem Markt ist, schließt Aerosoft nahezu nahtlos<br />

eine weitere Lücke mit einem Airport etwa in der gleichen Größenordnung<br />

wie der kleine Bruder in Thüringen: Saarbrücken ist unsere<br />

heutige Destination.<br />

Der Airport der saarländischen<br />

Hauptstadt liegt mit nur knapp<br />

einer halben Million Fluggästen<br />

pro Jahr ganz unten im Ranking<br />

der deutschen Verkehrsflughäfen,<br />

teilt sich mit Erfurt also sozusagen<br />

den Platz der Mini-Airports. Dennoch<br />

sind die Flugverbindungen<br />

von und nach Saarbrücken nicht zu<br />

unterschätzen: Mit Air Berlin geht<br />

es über andere Drehkreuze zu den<br />

beliebtesten Urlaubszielen Europas,<br />

Luxair fliegt über das Saarland nach<br />

Hamburg und Berlin. Innerdeutsch<br />

bedient OLT-Express die wichtigsten<br />

Strecken nach München und<br />

Hamburg. Wenig ist also nicht los<br />

am kleinen Flughafen, den es dank<br />

Aerosoft nun auch im FSX gibt.<br />

Für 15,95 Euro erhält der virtuelle<br />

Pilot den Zugang zur Download-Version<br />

der Szenerie, mit gewohntem<br />

Umfang. Der Installer<br />

benötigt eine aktive Internetverbindung,<br />

der Aerosoft Launcher ist<br />

nicht mehr Pflicht.<br />

<strong>Die</strong> Installation verläuft ohne Probleme,<br />

neben der 650 MB großen<br />

Szenerie wird noch ein schmales<br />

Handbuch mit einigen Informationen<br />

über den Airport installiert.<br />

Anflugkarten sind nicht beigefügt,<br />

können aber auf der deutschen Seite<br />

der VACC-SAG kostenlos heruntergeladen<br />

werden.<br />

Im Flugsimulator angekommen<br />

stehen wir zunächst mit unserem<br />

Airbus A320 am Gate des doch<br />

recht überschaubaren Terminals.<br />

Lässt man den Blick nach links<br />

und rechts aus dem Cockpitfenster<br />

schweifen, erwartet einen ein eher<br />

karges Vorfeld, von einigen Flughafenfahrzeugen<br />

abgesehen. Doch<br />

das liegt nicht etwa daran, dass<br />

die Entwickler keinen Wert darauf<br />

gelegt hätten, dieses Umfeld realitätsnah<br />

umzusetzen, sondern vielmehr<br />

daran, dass Saarbrücken auch<br />

in der Realität eher zu den etwas<br />

kleineren Airports gehört. Nichtsdestotrotz<br />

hat man sich richtig viel<br />

Mühe gegeben und eine stimmige<br />

Atmosphäre geschaffen.<br />

<strong>Die</strong> Szenerie basiert – wie von<br />

Aerosofts anderen Produkten<br />

gewohnt – auf einem hochauflösenden<br />

Luftbild, das gut in die<br />

Umgebung, sprich die Standardszenerie,<br />

eingepflegt wurde. <strong>Die</strong> Bodentexturen<br />

sind detailreich und<br />

mit Reifenspuren und anderen<br />

Verschmutzungen sehr realistisch<br />

gehalten – lediglich der Übergang<br />

34 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 35


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zum Luftbild fällt an den Rändern<br />

der Rollwege manchmal etwas zu<br />

hart aus.<br />

<strong>Die</strong> Modellierung ist gut gelungen,<br />

die 3D-Gebäude vermitteln durch<br />

teils fotorealistische Texturen einen<br />

guten Eindruck. Wenn die<br />

Nacht hereinbricht und der Simulator<br />

auf den Lichtschalter drückt,<br />

wird es für manche vielleicht etwas<br />

gewöhnungsbedürftig. <strong>Die</strong> Texturen<br />

an den Gebäuden wirken nun<br />

etwas schwammig und nicht mehr<br />

wirklich scharf. Das hatte der Publisher<br />

aus Paderborn bei anderen<br />

Szenerien schon besser gelöst.<br />

Dennoch, der Spaß an der Szenerie<br />

wird dadurch nicht getrübt, besonders<br />

ein Blick auf die Performance-<br />

Anzeige dürfte die Käufer erfreuen:<br />

<strong>Die</strong> Leistung ist wirklich sehr<br />

zufriedenstellend, mit aktuellen<br />

Payware-Flugzeugen erreicht Saarbrücken<br />

X keine schlechteren FPS-<br />

Raten als die anderen Szenerien aus<br />

dem Hause AS. Nahezu ruckelfreier<br />

Flugspaß garantiert!<br />

Wer also gerne einmal auch die<br />

kleineren Flughäfen anfliegt und<br />

sich nicht im Trubel der Mega-<br />

Saarbrücken X<br />

Entwickler: Aerosoft<br />

Vertrieb: Aerosoft<br />

Web: www.aerosoft.com<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Download: www.aerosoft.com<br />

Preis: 15,95 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Gute Performance<br />

Realistische Umsetzung<br />

Gutes Preis/Leistungsverhältnis<br />

Airports tummeln will, ist mit<br />

Saarbrücken X bestens bedient. Für<br />

15,95 Euro bekommt man eine solide<br />

Szenerie, die Spaß garantiert,<br />

egal ob auf einem mehrstündigen<br />

Leg oder einem kurzen Feierabendflug.<br />

Klare Kaufempfehlung!<br />

Bewertung:<br />

8,3<br />

Florian Schlund<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

7/10<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

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36 <strong>Flight</strong>!<br />

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The Spirit of<br />

<strong>Flight</strong> Simulation


Bereicherung für die Mega-Airport-Reihe<br />

Helsinki X<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Vor kurzem erschien ein neuer Teil der Mega-Airport-Reihe aus dem<br />

Hause Aerosoft. <strong>Die</strong>se wurde nun um den Titel Helsinki X erweitert.<br />

Der im hohen Norden gelegene Flughafen wartet schon länger auf eine<br />

Umsetzung, allerdings wurde die Vorfreude vieler von Out-of-Memory-Meldungen<br />

und weiteren Fehlern schnell wieder getrübt. Auch<br />

mich hat einer dieser Fehler heimgesucht, dazu aber später mehr.<br />

Vergangenheit<br />

und Zukunft<br />

Zu den Sommerspielen 1952 erbaut<br />

ist der Helsinki Vantaa Airport heute<br />

einer der größten Flughäfen der<br />

nordischen Länder. Wie der Name<br />

schon sagt, liegt er nahe der Stadt<br />

Vantaa, etwa 17 Kilometer nördlich<br />

des Stadtzentrums. Mit seinen<br />

drei Start- und Landebahnen hat<br />

er die Kapazitätsgrenze noch nicht<br />

erreicht, wobei ein weiteres Wachstum<br />

vorhergesagt ist. Der Airport<br />

ist Drehkreuz für viele Fluglinien,<br />

unter anderem Finnair, Norwegian<br />

Air Shuttle und Blue1. Heute<br />

gilt er als einer der pünktlichsten<br />

Airports, 1999 wurde er gar zum<br />

Besten der Welt gekürt. Trotzdem<br />

können Passagiere nur mit ihrem<br />

eigenem Auto oder Shuttle-Bussen<br />

anreisen, an einer Bahnverbindung<br />

wird gearbeitet, diese soll 2014 fertiggestellt<br />

werden.<br />

Installation<br />

Nachdem man ungefähr 25 Euro<br />

bezahlt hat und die 620 MB schnell<br />

auf die Festplatte gewandert sind,<br />

verläuft die Installation, wie bei Aerosoft<br />

gewohnt, normal. Allerdings<br />

ist eine Internetverbindung für die<br />

Aktivierung von Nöten. Nach dem<br />

Kopieren der Dateien wird also über<br />

das ASE-Modul die Szenerie schnell<br />

aktiviert. Als ich allerdings den<br />

Flugsimulator startete, stellte sich<br />

bei mir recht schnell Ernüchterung<br />

ein, denn durch die Installation von<br />

Helsinki stürzte dieser nach nur<br />

fünf Sekunden, egal auf welchem<br />

Flughafen, wieder ab. Nach einer<br />

Deinstallation der Szenerie und<br />

dem Erneuern der FSX.CFG durch<br />

ein simples Löschen (diese wird<br />

beim Start des FSX automatisch mit<br />

Standardwerten neu erstellt) lief es<br />

wieder. Allerdings ohne Helsinki.<br />

In unserem Forum bekam ich den<br />

Tipp, dass es an einem nicht aktuellen<br />

ASE-Modul liegen könnte.<br />

Nachdem ich die aktuellste Version<br />

dieses Moduls heruntergeladen hatte,<br />

installierte ich die Szenerie noch<br />

einmal und siehe da: Der FSX lief<br />

wieder. Optional kann auch noch<br />

der Launcher installiert werden,<br />

über den auch eine Offline-Aktivierung<br />

möglich ist. Nach der Installation<br />

findet man wie gewohnt ein<br />

16-seitiges Manual auf Deutsch und<br />

ein ebenso langes englisches. Auch<br />

Charts sind beigelegt, dieses sind<br />

LIDO-Charts, wie sie auch bei der<br />

Lufthansa benutzt werden.<br />

Kinderkrankheiten?<br />

In unserem Forum häuften sich<br />

schon kurz nach Release Meldungen<br />

von Usern, die sich über<br />

OOMs (Out-of-Memory-Meldungen)<br />

beklagten. <strong>Die</strong>se erschienen<br />

immer kurz vor oder nach dem<br />

Eindrehen auf das ILS der Piste<br />

04R. Ich konnte diesen Fehler zum<br />

Glück nicht reproduzieren. Aerosoft<br />

reagierte schnell und es gab<br />

einen Fix für dieses Problem. Allerdings<br />

berichten User immer noch<br />

von gelegentlichen OOMs.<br />

Auf in den Norden<br />

Nach etwa zweieinhalb Stunden<br />

Flug über die Seen und Wälder<br />

Skandinaviens wird es wieder spannend<br />

im Cockpit. Kurz vor dem<br />

Eindrehen auf das ILS der Piste<br />

04R ist der Flughafen in Sicht. Aus<br />

der Ferne ist kaum ein Unterschied<br />

zwischen den Texturen von GEX<br />

38 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 39


FLIGHT!<br />

Review<br />

und dem Luftbild auszumachen. turen dreidimensional wirken können,<br />

weise aber auch einfach unscharf.<br />

Nach wenigen Minuten passieren<br />

wir die Grenze zum Flughafengelände.<br />

da gibt es noch Verbesserungsweise<br />

bedarf! Ansonsten sind die Gebäude<br />

Ansonsten ist es schön scharf und<br />

man kann alles erkennen. <strong>Die</strong>s<br />

Wenn man nicht mit OOMs oder<br />

anderen Problemen zu kämpfen<br />

Aerosoft Mega Airport Helsinki X<br />

Der Übergang zwischen den gut und detailreich modelliert. In wirkt sich bei mir aber noch nicht<br />

hat, kann man Helsinki X genie-<br />

Entwickler: A-<strong>Flight</strong><br />

Vertrieb: Aerosoft<br />

Texturen verläuft weich, allerdings den für den Piloten nicht direkt mal negativ auf die Framerate aus,<br />

ßen. Eine gelungene Umsetzung<br />

Web: Aerosoft.com<br />

verliert sich hie und da immer mal einsehbaren Gegenden des Flughafens<br />

konstante 30 Bilder in der Sekunde.<br />

ist A-<strong>Flight</strong> durchaus gelungen. Hie<br />

Kompatibilität: FSX / P3D<br />

wurde in meinen Augen sehr Nachts sieht der Flughafen gut aus,<br />

und da gibt es zwar noch einige<br />

Download: 620 MB<br />

wieder eine Straße des Industriegebietes<br />

im Nichts, was ich indes als gut gearbeitet. So sind Parkplätze auch wenn mir die Vorfelder etwas<br />

Kritikpunkte, die für den normalen<br />

Preis: 24,95 EUR<br />

kaum störend empfinde. Auf den nicht sporadisch mit ein paar Automodellen<br />

zu dunkel vorkommen. Dafür ge-<br />

Piloten allerdings kaum zu entde-<br />

verschönert worden, fallen mir vor allem die Terminals<br />

cken sind. Außerdem ist der Preis<br />

ersten Blick gefallen mir vor allem<br />

Pro & Contra:<br />

die Landebahntexturen, diese sind sondern ganz mit Autos besetzt. und Parkhäuser, da diese sehr real<br />

mit knapp 25 Euro für einen Mega<br />

Lang erwartete Umsetzung<br />

schön scharf und haben dezente Ich kann kaum einen freien Platz wirken. <strong>Die</strong> Beleuchtung ist nicht<br />

Airport recht niedrig.<br />

Tolle Bodentexturen<br />

Abnutzungsspuren. <strong>Die</strong>se sind am ausmachen. Leider ist das Luftbild zu grell und nicht zu schwach.<br />

Einen Kauf bereut man nicht!<br />

Sehr gute Frames<br />

Viele Objekte<br />

Gate schon deutlicher, dort wird in diesen entlegenen Ecken teil-<br />

gar die gelbe Leitlinie von Gummi<br />

Max Mertznich<br />

Straßen verlaufen im Nichts<br />

überdeckt. Wir sind angekommen.<br />

Luftbild teilweise unscharf<br />

Flughafen wirkt leblos<br />

Negativ fällt mir auf, dass sich trotz<br />

Probleme mit Abstürzen und OOMs<br />

aktiviertem AES (für 2 Credits)<br />

kaum ein Fahrzeug auf dem Flughafen<br />

bewegt. Es sind zwar massig<br />

statische Objekte vorhanden, die<br />

ein gewisses Flair entstehen lassen,<br />

aber ansonsten wirkt der Flughafen<br />

auf mich leblos. Auch auf den<br />

Straßen am Terminal bewegt sich<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

nichts. Bei den Texturen an Hauptgebäuden<br />

und Terminals wurde<br />

Performance<br />

Umgebung<br />

sich viel Mühe gegeben, diese sind<br />

Details<br />

scharf, aber wirken doch wieder<br />

Handbuch<br />

platt. Hersteller wie FlyTampa und<br />

<strong>Flight</strong>Beam zeigen, dass auch Tex- Preis/Leistung: gut<br />

Fazit<br />

Bewertung:<br />

8,0<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

40 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 41


Ab in den<br />

Norden!<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Alaska ist für viele der Inbegriff der ultimativen Freiheit, eindrucksvoller<br />

Landschaften und einer artenreichen Tierwelt. Um diese zu<br />

erleben, zieht es deshalb jedes Jahr unzählige Touristen in den nördlichsten<br />

Bundesstaat der USA. <strong>Die</strong> meisten wählen dazu eine der zahlreichen<br />

Kreuzfahrten, die meist im Sommer in Kalifornien starten<br />

und die Besucher innerhalb von ein bis zwei Wochen zu eindrucksvollen<br />

Gletschern und Fjorden führen.<br />

So könnte man geneigt sein anzunehmen,<br />

dass das vorherrschende<br />

Verkehrsmittel in Alaska<br />

das Schiff sei. <strong>Die</strong>s ist aber nur<br />

zur Hälfte wahr, denn neben dem<br />

Schiff ist Alaska auch das Land der<br />

Flugzeuge. In einem Gebiet wie<br />

Alaska mit großen Bergen und verschneiten<br />

Hochebenen sowie riesigen<br />

Entfernungen zwischen den<br />

Städten ist ein gut organisierter<br />

Flugverkehr unabdinglich. Auf 80<br />

Bürger kommt ein Wasserflugzeug<br />

und nirgendwo in der Welt gibt es<br />

so viele Wasserflughäfen. Der Wasserflughafen<br />

in Anchorage ist außerdem<br />

der größte der Welt. Aber<br />

in Alaska gibt es nicht nur Wasserflugzeuge,<br />

sondern auch einen ausgeprägten<br />

kommerziellen Flugverkehr<br />

zwischen den großen Städten.<br />

Alaskan Airlines und viele andere<br />

kleine Fluggesellschaften steuern<br />

eine Vielzahl von Flughäfen<br />

im ganzen Bundesstaat an. Neben<br />

der eindrucksvollen Umsetzung<br />

des Flughafens von Anchorage beglückt<br />

uns Aerosoft nun mit dem<br />

zweitgrößten Flughafen Alaskas,<br />

dem Fairbanks International Airport.<br />

Von hier aus gibt es neben vielen<br />

inneralaskischen Verbindungen<br />

auch noch im Sommer viele Verbindungen<br />

zu US-Flughäfen auf<br />

dem Mainland sowie eine Verbindung<br />

der Condor nach Frankfurt<br />

via Whitehorse. Dafür verfügt der<br />

Flughafen über ein gerade erst eröffnetes<br />

modernes Terminal, das<br />

selbstverständlich auch in der Szenerie<br />

enthalten ist.<br />

Wer den Ausflug nach Alaska wagen<br />

möchte, kann Aerosoft Fairbanks<br />

X im Aerosoft-Store oder im<br />

simMarket zum Preis von knapp<br />

22 Euro als Downloadprodukt erwerben.<br />

Nach dem 1,3 GB großen<br />

Download, der je nach Internetverbindung<br />

mehr oder minder schnell<br />

auf der Platte gelandet ist, muss nur<br />

noch die bekannte und so weit sehr<br />

einfache Aerosoft-Installationsroutine<br />

gestartet werden. Zu beachten<br />

ist, dass eine Onlineaktivierung<br />

benötigt wird, sodass Nutzer ohne<br />

Internetverbindung eine umständliche<br />

Offlineaktivierungsprozedur<br />

durchlaufen müssen. Nach der Installation<br />

findet man neben einem<br />

kurzen, aber informativen Handbuch<br />

im PDF-Format auch einen<br />

Traffic Manager im Startmenü,<br />

über den sich der AES-Light-Verkehr<br />

für schwächere Computer anpassen<br />

lässt.<br />

Nun aber zur Szenerie selber: Nachdem<br />

der Flug geladen ist, finde ich<br />

mich direkt vor dem neuen Terminal<br />

wieder, eingeklemmt zwischen<br />

zwei Alaskan Airlines B737, der mit<br />

Abstand größten Fluggesellschaft<br />

am Platze. Das Terminal verfügt<br />

über fünf Fluggastbrücken, denen<br />

selbstverständlich über AES Leben<br />

eingehaucht werden kann. Generell<br />

ist auf dem Flughafen aber schon<br />

sehr viel Leben vorhanden, dank<br />

AES Light sind das Flugfeld und<br />

die umliegenden Straßen von hunderten<br />

sehr amerikanischen Autos<br />

bevölkert. Vom Polizeiwagen über<br />

Hummers und Ami-Trucks ist alles<br />

vorhanden, was dem eher kleineren<br />

Flughafen eine sehr geschäftige<br />

Atmosphäre verleiht. Neben den<br />

dynamischen gibt es aber selbstver-<br />

HERVORRAGEND<br />

Im Test: Aerosoft Fairbanks X<br />

Ausgabe: November 2012<br />

www.flightm.com<br />

42 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 43


FLIGHT!<br />

Review<br />

ständlich auch statische Objekte en<br />

masse. Überall stehen Gepäckwagen,<br />

Bagger, Hebebühnen und was<br />

man noch so in Alaska braucht herum,<br />

dazu sind auch auf den Parkplätzen<br />

reichlich Autos vorhanden.<br />

Außerdem gibt es auch noch eine<br />

Bahnlinie samt animierter Züge<br />

und Soundeffekte sowie viele passende<br />

statische Flugzeuge, die quer<br />

über dem Vorfeld verteilt abgestellt<br />

wurden.<br />

Der Flughafen verfügt neben einer<br />

3500-Meter-Bahn wie auch Anchorage<br />

über einen großen Wasserflughafen<br />

samt angeschlossenem General-Aviation-Bereich<br />

gegenüber<br />

dem kommerziellen Terminal, sodass<br />

auch für die Buschflieger eine<br />

geeignete Ausgangsbasis für ausgedehnte<br />

Trips in die Wildnis Alaskas<br />

gesorgt ist. So bietet Fairbanks X<br />

für jeden Typ von Flugsimulationsbegeisterten<br />

etwas.<br />

<strong>Die</strong> Texturen aller Gebäude und<br />

Objekte sind stimmig, scharf und<br />

fügen sich sehr gut in die Umgebung<br />

ein. Neben allen wichtigen<br />

Details sind auch viele flughafentypische<br />

Abnutzungsspuren vorhanden,<br />

sodass der Flughafen nicht<br />

zu sauber oder steril wirkt. <strong>Die</strong><br />

Bodentexturen sind auch ausgezeichnet<br />

umgesetzt, so sind charakteristische<br />

Risse und Abnutzungspuren<br />

auf dem Vorfeld vorhanden,<br />

und die für alle vier Jahreszeiten<br />

unterschiedlichen Luftbilder verschmelzen<br />

mit den FS-Defaulttexturen<br />

sanft und vermitteln eine<br />

große Realitätsnähe. Durch die<br />

verschiedenen Bodentexturen wird<br />

eine für jede Jahreszeit charakteristische<br />

Stimmung erzeugt. Gerade<br />

die Wintertexturen gefallen mir<br />

sehr, so sind Teile des Vorfelds verschneit<br />

und Schneehaufen türmen<br />

sich neben der Startbahn auf. Auch<br />

bei Nacht erzeugt die Szenerie eine<br />

tolle Stimmung; während die Parkplätze<br />

in gleißendes Licht getaucht<br />

sind, werden viele abgelegene Teile<br />

des Vorfelds nur dezent beleuchtet,<br />

was sehr authentisch wirkt. Auch<br />

die Gebäudetexturen sind in der<br />

Nacht scharf und passend, was ja<br />

nicht immer der Fall ist. <strong>Die</strong> Umgebung<br />

des Flughafens ist dank eines<br />

mitgelieferten Meshes auch sehr<br />

schön gestaltet, so ist der Flughafen<br />

inmitten einer Art Flussdelta<br />

gelegen, das zu ausgedehnter Ausflügen<br />

mit einem Wasserflugzeug<br />

einlädt.<br />

Fazit:<br />

Aerosoft Fairbanks X ist eine außergewöhnlich<br />

gut umgesetzte Szenerie<br />

eines Flughafens, an dem vom<br />

Buschflieger bis zum Airlinepiloten<br />

jeder Gefallen finden kann. Ich<br />

spreche hier eine klare Kaufempfehlung<br />

aus und hoffe, dass bald<br />

auch noch weitere Flughäfen dieser<br />

tollen Region umgesetzt werden!<br />

Julian Kirchhoff<br />

Aerosoft Fairbanks X<br />

Entwickler: Sim-wings<br />

Vertrieb: Aerosoft<br />

Web: www.aerosoft.de<br />

Kompatibilität: FS9/FSX<br />

Download: Ja<br />

Preis: 21.95 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Texturen<br />

Viel Dynamischer Verkehr<br />

Wasserflugplatz enthalten<br />

4 Jahreszeiten Texturen<br />

Offline Aktivierung Umständlich<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

9,0<br />

hervorragend<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

44 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 45


KPHX HD<br />

<strong>Flight</strong>Beam macht auf sich aufmerksam<br />

<strong>Die</strong> USA – ein Gebiet, das durch Entwickler wie FSDreamteam, Orbx<br />

und viele andere immer interessanter für uns Europäer wird. Vor allem<br />

die Qualität der Umsetzungen überzeugte. Nun hat der Entwickler<br />

<strong>Flight</strong>Beam wieder auf sich aufmerksam gemacht, schon durch sein<br />

Add-on vom Flughafen San Francisco hat er gezeigt, welches Potenzial<br />

er hat. Jetzt wird einem in dem neuen Add-on Phoenix Sky Harbor<br />

wieder offengelegt, was die Entwickler können.<br />

Eine amerikanische<br />

Geschichte<br />

Schon 1928 beginnt die Geschichte<br />

des Flughafens, fortan trug er den<br />

ICAO-Code KPHX, daher rührt<br />

auch der Name des Add-ons. Mit<br />

einer Landebahn wurde er damals<br />

als vierter Airport der Stadt eröffnet,<br />

er diente als Basis für die Airline<br />

Scenic-Airways, eine kleine<br />

Fluggesellschaft, die nur ein Jahr<br />

später an den Folgen des „Black<br />

Thursday“ zu Grunde ging. 1930<br />

wurde der Flugbetrieb allerdings<br />

wieder aufgenommen, American<br />

Airlines startete erste Passagierwie<br />

Postflüge aus Phönix. 1935<br />

kaufte die Stadt Phönix den Airport<br />

für schlappe 100 000 US-Dollar und<br />

immer mehr Fluggesellschaften<br />

siedelten sich am Flughafen an.<br />

1990 wurde dann das vierte Terminal<br />

eröffnet, das ständig mit neuen<br />

Zweigen ausgebaut wird. Aufgrund<br />

der stets stabilen Windlage ist es<br />

der Flughafen mit dem weltgrößten<br />

Parallelbetrieb. Alle vier Bahnen<br />

(Ost-West-Richtung) können<br />

gleichzeitig angeflogen werden.<br />

Download & Installation<br />

Nachdem man den Flughafen von<br />

der Entwicklerwebsite (flightbeam.<br />

net) für recht saftige 35 US-Dollar<br />

heruntergeladen und über den Addon<br />

Manager im FSX aktiviert hat,<br />

kann man schon fast loslegen. Von<br />

der Website kann man sich ebenfalls<br />

das Manual herunterladen, das<br />

zehn Seiten umfasst. <strong>Die</strong>ses wurde<br />

sehr schön gestaltet, mit vielen Bildern,<br />

die nicht nur den Airport im<br />

FSX zeigen, sondern auch viele Diagramme<br />

und Zeichnungen. Dort<br />

findet man Hinweise zur Aktivierung,<br />

zur Geschichte und zu empfohlenen<br />

FSX-Einstellungen sowie<br />

einige weitere Hinweise.<br />

Auf nach Phönix!<br />

Nach nur wenigen Stunden Flug<br />

von Los Angeles aus taucht die<br />

größte Stadt Arizonas am Horizont<br />

auf. Schon aus der Ferne ist der<br />

markante Tower des Flughafens<br />

zu erkennen. Nachdem wir auf der<br />

nördlichsten Bahn gelandet sind,<br />

rollen wir auf direktem Wege zum<br />

Terminal. Schon hier lassen sich die<br />

brillanten Texturen bewundern.<br />

Nicht nur an Gebäuden, nein, auch<br />

an Schildern und den Bodentexturen<br />

wurde feinfühlig gearbeitet.<br />

So entsteht der Eindruck, dass<br />

schon eine dicke Schicht Gummi<br />

die Taxiways bedeckt, und auch<br />

der ein oder andere Riss ist leicht<br />

erkennbar. Selbst die Beleuchtung<br />

am Rande der Taxiways wurde modelliert.<br />

Dabei spüre ich aber kaum<br />

einen Frame-Verlust. Vorbildlich!<br />

Auch am Terminal wird der gute<br />

Eindruck weitergeführt, so wirken<br />

hier die Texturen sehr real,<br />

die Gebäude erscheinen nicht platt<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: <strong>Flight</strong>Beam Phoenix Sky Harbour KPHX<br />

Ausgabe: November 2012<br />

www.flightm.com<br />

46 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 47


oder plastisch, sondern lebendig,<br />

da durch die tolle Modellierung ein<br />

Tiefeneindruck entsteht.<br />

Nun erkunden wir die Umgebung<br />

des Flughafens. <strong>Die</strong>se ist nicht statisch,<br />

sondern lebendig!<br />

Viele Fahrzeuge fahren über die<br />

Hauptstraße, die zwischen den Landebahnen<br />

bis zum Terminal führt,<br />

ein Zug bewegt sich zwischen den<br />

Stationen am Airport hin und her.<br />

Auch in den letzten Ecken wurde<br />

nicht gegeizt. So sind Brücken und<br />

Straßen akkurat dargestellt, Schilder<br />

sind klar und deutlich zu lesen.<br />

Selbst als virtueller Autofahrer<br />

findet man hier also den Weg. <strong>Die</strong><br />

Texturen für Bäume und Sträucher<br />

gefallen mir sehr, denn sie wirken<br />

nicht wie ein 2D-Faltmodell, sondern<br />

wie das Terminal dreidimensional.<br />

Wobei es mich wundert, dass<br />

in der Hitze überhaupt ein Strauß<br />

überlebt. Selbst kleine Risse lassen<br />

sich in einigen Pfeilern und Straßen<br />

erkennen. Auch wenn das Luftbild<br />

nicht gerade das größte Gebiet umfasst,<br />

ist es trotzdem scharf und<br />

nicht verschwommen. Es wurde<br />

auf eine gut aussehende Anbindung<br />

an die Standardszenerie gedacht.<br />

So verlaufen sich Straßen nicht im<br />

Niemandsland, sondern werden<br />

weitergeführt. An Parkhäuser und<br />

Parkplätze wurde ebenfalls gedacht,<br />

sie sehen gut aus, Fahrzeuge<br />

stehen oder fahren herum. Nachts<br />

wirkt der Flughafen real, das Terminal<br />

ist hell erleuchtet, an einigen<br />

Stellen mehr, an anderen weniger.<br />

Allerdings finde ich die Nachtbeleuchtung<br />

der Landebahn etwas<br />

komisch, die Lichter stehen ungewöhnlich<br />

weit über dem Boden.<br />

Außerdem kommen sie mir etwas<br />

dunkel vor. Ansonsten gilt auch für<br />

die Nachtbeleuchtung: top!<br />

Fazit<br />

Für mich ist eine Reise in den Südwesten<br />

der USA nun immer wieder<br />

einen Flug wert. Denn mit Phoenix<br />

Sky Harbour wurde in eine dunkle<br />

Ecke der Add-on-Karte endlich<br />

Licht gebracht. <strong>Flight</strong>Beam hat<br />

auch bei diesem Airport wieder<br />

großartige Arbeit geleistet. Auch<br />

wenn der Preis auf den ersten Blick<br />

recht hoch erscheint, für Fans der<br />

<strong>Flight</strong>Beam-Szenerien wie auch<br />

der USA generell ist die Szenerie<br />

ihr Geld wert. Wie schon bei San<br />

Francisco hat <strong>Flight</strong>Beam hier mal<br />

wieder ein kleines Meisterwerk abgeliefert,<br />

das jedoch seinen Preis<br />

hat. Ich bin schon gespannt auf das<br />

nächste Projekt!<br />

Max Mertznich<br />

<strong>Flight</strong>Beam Phoenix Sky Harbour KPHX<br />

Entwickler: <strong>Flight</strong>Beam<br />

Vertrieb: <strong>Flight</strong>Beam<br />

Web: <strong>Flight</strong>beam.com<br />

Kompatibilität: FSX/P3D<br />

Download: 121 MB<br />

Preis: 35 USD<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Texturierung und Modellierung<br />

Scharfes Luftbild<br />

Genaue Arbeit<br />

Kaum merklicher Frameverlust<br />

Etwas kleines Luftbild<br />

Hoher Preis<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Bewertung:<br />

8,7<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

48 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 49


Asunción Silvio Pettirossi<br />

Willkommen<br />

in Südamerika!<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Vergleichsweise wenige Szenerien kommen im Moment aus Südamerika.<br />

Umso mehr freut man sich, dass immer mehr Flughäfen zu einer<br />

Langstrecke aus Europa einladen. So nun auch der Flughafen von<br />

Asunción in Paraguay. Taxi2Gate machte sich an den Airport ran, das<br />

Resultat kann sich durchaus sehen lassen.<br />

Der Aeropuerto Internacional<br />

Silvio Pettirossi, benannt nach<br />

dem paraguayischen Flugpionier<br />

Silvio Pettirossi, liegt unweit der<br />

Hauptstadt Asunción im südlichen<br />

Teil Paraguays. Er ist der größte<br />

Flughafen des Landes, und das mit<br />

gerade einmal 734 000 Passagieren<br />

im Jahr. TAM Airlines Paraguay<br />

ist an dem Flughafen beheimatet<br />

und führt Flüge in die größten<br />

Städte auf dem südamerikanischen<br />

Kontinent durch. Außerdem werden<br />

regelmäßig Flüge nach Madrid<br />

durch Iberia angeboten.<br />

Bei simMarket erhält man die Szenerie<br />

entweder für den FS2004 oder<br />

FSX für jeweils 20,22 Euro. Nachdem<br />

man das fast 600 MB große Paket<br />

heruntergeladen hat, erfolgt die<br />

Aktivierung bei simMarket, wofür<br />

ein Internetanschluss benötigt wird.<br />

Nach der Installation suche ich erst<br />

einmal verzweifelt nach Manuals,<br />

aber auch im Installationsordner<br />

kann ich keins ausfindig machen.<br />

Daher begeben wir uns in den<br />

FSX. Schon beim Anflug auf die<br />

3350 Meter lange Bahn fällt mir<br />

das riesige Gebiet auf, das mit Fototexturen<br />

unterlegt wurde. Das<br />

muss ich später noch erkunden!<br />

Währenddessen fliegen wir über einige<br />

Häuser auf den Flughafen zu,<br />

noch über ein paar Bäume, schon<br />

sind wir auf der Runway. Das Luftbild<br />

um den Flughafen sieht dabei<br />

leider etwas verschwommen aus,<br />

es ist teilweise recht unscharf. <strong>Die</strong><br />

Grasflächen auf dem Flughafen<br />

werden jedoch durch eine Schicht<br />

dreidimensionalen Grases überdeckt.<br />

Das schafft eine sehr realistische<br />

Atmosphäre. Dabei geht<br />

das allem Anschein nach nicht<br />

einmal auf die Framerate. Im Anflug<br />

erreiche ich immer noch bis<br />

zu 28 FPS, auf dem Boden um die<br />

24 FPS, und das im VC der NGX.<br />

Das sind circa 10 FPS weniger als<br />

bei einer Standardszenerie. Dabei<br />

kann ich alle Einstellungen<br />

hochschrauben, selbst Wolken<br />

von Activesky sind kein Problem.<br />

Bei der Größe des Gebiets denke<br />

ich, dass der Frameverlust noch in<br />

einem normalen Maße stattfindet.<br />

Jetzt aber weiter zum Gate. Es<br />

fallen die scharfen Runway- und<br />

Taxiwaytexturen auf, außerdem<br />

kleine Lämpchen an den Seiten der<br />

Rollwege. Auch der Apron wurde<br />

mit scharfen, fotorealen Texturen<br />

versehen. Auf dem Apron selbst<br />

lassen sich noch viele weitere Objekte<br />

wiederfinden, beispielsweise<br />

bewegen sich Menschen, es<br />

stehen viele Autos herum, noch<br />

dazu auch Pylonen und Treppen.<br />

Leider wird der Flughafen jedoch<br />

noch nicht mit AES versorgt.<br />

<strong>Die</strong> Modellierung des Terminals<br />

vermag ebenso zu gefallen,<br />

auch die Texturen sind qualitativ<br />

hochwertig. Hinter dem Terminal<br />

geht’s weiter, ein Parkplatz<br />

mit vielen Autos sowie der Eingangsbereich<br />

wurden mit einigen<br />

Pflanzen geschmückt, sehr schön!<br />

In einer Cessna wollen wir uns<br />

nun noch das Gebiet anschauen.<br />

Leider ist auch dieses etwas unscharf;<br />

sobald man sich jedoch auf<br />

eine Höhe von circa 1200 Fuß begibt,<br />

wird alles schärfer, auch das<br />

Autogen wurde passend zu den<br />

Texturen platziert. Das Gebiet der<br />

Texturen ist wirklich groß, es umfasst<br />

die ganze Stadt sowie einige<br />

Ortschaften davor, leider endet es<br />

jedoch sehr abrupt, sodass man<br />

einen sehr klaren Unterschied<br />

zwischen der Fototextur und der<br />

Standardtextur des FSX erkennt.<br />

Auch die Nacht wollen wir uns noch<br />

anschauen. Leider finde ich keine<br />

Anflugbeleuchtung, dafür sind die<br />

50 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 51


Taxiways und die Runway durch<br />

kleine blaue und rote Lampen beleuchtet.<br />

Auch die Lichtmasten am<br />

Terminal erhellen den Apron ein<br />

wenig, jedoch nur einen kleinen<br />

Teil, so soll es sein. Währenddessen<br />

ist die Stadt hell erleuchtet. <strong>Die</strong><br />

Straßen sind rötlich gefärbt, und in<br />

der Innenstadt sind die Häuser hell<br />

im Licht der Stadt zu sehen. Der<br />

nähere Umkreis ist etwas dunkler,<br />

insgesamt ist alles sehr stimmig<br />

und eine tolle Atmosphäre entsteht.<br />

Reale Daten:<br />

Name:<br />

IATA Code:<br />

ICAO Code:<br />

Höhe:<br />

Betreiber:<br />

Silvio Pettirossi<br />

International Airport<br />

ASU<br />

SGAS<br />

89 Meter<br />

DINAC<br />

Passagiere: 733 810 (2010)<br />

Luftfracht: 6729 t (2010)<br />

Flugbewegungen: 36 000 (2010)<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Das Fazit fällt durchweg positiv<br />

aus. <strong>Die</strong> Szenerie bietet einen tollen<br />

Umfang, und auch die Umsetzung<br />

der Gebäude kann in der oberen<br />

Liga mitspielen. Für alle Südamerikafans<br />

ein Muss, und auch für die<br />

Langstrecke eine tolle neue Destination.<br />

Taxi2Gate – Asuncion Paraguay SGAS FSX<br />

Start- und Landebahn:<br />

3353 Meter<br />

Lennart Siepelmeyer<br />

Entwickler: Taxi2Gate<br />

Vertrieb: simMarket<br />

Web: www.taxi2gate.com<br />

Kompatibilität: FSX (FS2004 kostet extra)<br />

Download: 607 MB<br />

Preis: 20,22 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Großes Gebiet<br />

Stimmige Modellierung<br />

Südamerikanisches Flair<br />

Viele Details<br />

Scharfe Flughafentexturen<br />

Teilweise unscharfe Texturen auf niedriger Höhe<br />

Harte Texturübergänge<br />

Kein Handbuch<br />

Bewertung:<br />

7,1<br />

Anzeige:<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

8/10<br />

9/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

-/10<br />

Preis/Leistung:<br />

schlecht<br />

52 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 53


Aero Files – Billund<br />

Auf ins Legoland!<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Wir befinden uns heute in Dänemark, genauer gesagt in der Stadt Billund.<br />

Hier stehen auch die Fabrikhallen, aus denen täglich Tonnen an<br />

Steinchen mit Noppen drauf herausfahren. Neben diesen Plastiksteinen<br />

befindet sich hier auch noch das originale Legoland, das jährlich<br />

über 40 Millionen Besucher anlockt. Nicht selten reisen diese in den<br />

6000-Seelen-Ort von außerhalb, sodass eine Anreise mit dem Flugzeug<br />

angebracht ist. Abhilfe schafft der Flughafen Billund.<br />

EKBI, so der ICAO-Code des<br />

Flughafens, lockt mittlerweile<br />

neben vielen Touristikairlines auch<br />

einen irischen Billigflieger an, der<br />

den Airport wahrscheinlich gerade<br />

dank der Abgelegenheit auswählte,<br />

immerhin braucht man aus Flensburg<br />

ganze zwei Stunden mit dem<br />

Auto, aus Aarhus sind es gut eine<br />

Stunde und zwanzig Minuten.<br />

<strong>Die</strong> Ziele umfassen die typischen<br />

Feriendestinationen sowie einige<br />

Metropolen, weiter entfernte Urlaubsziele<br />

in die Karibik werden jedoch<br />

mittlerweile auch angeboten.<br />

Vor knapp zwei Jahren entschloss<br />

sich Aero Files, den Airport umzusetzen.<br />

In den letzten Tagen erschien<br />

ein Bündel, das die drei Versionen<br />

für den FS2004, den FSX und<br />

den P3D auf einem aktuellen Stand<br />

beinhaltet. Das Paket bekommt<br />

man für 23,74 Euro im simMarket,<br />

es beinhaltet gleich den Installer für<br />

alle drei Versionen. Dazu bekommt<br />

man einen Key, der während der Installation<br />

eingegeben werden muss.<br />

Nach einer kurzen Wartezeit ist das<br />

Produkt aktiviert und die Installation<br />

wird automatisch fortgesetzt.<br />

Danach gleich die Ernüchterung:<br />

Genauso wie Charts<br />

fehlt das Handbuch komplett.<br />

Nach diesem kleinen Rückschlag<br />

setze ich mich erst einmal in meine<br />

737 und mache mich auf den Weg<br />

nach Billund. Am späten Nachmittag<br />

befinde ich mich dann im Anflug<br />

auf die Bahn 27. Etwas mehr<br />

Enttäuschung macht sich breit: <strong>Die</strong><br />

Umsetzung verfügt über kein fotoreales<br />

Luftbild. Außerdem fällt bei<br />

näherer Betrachtung auf, dass auch<br />

die Bahn-, Taxiway- und Aprontexturen<br />

die Standardtexturen des FSX<br />

sind. Meiner Meinung nach geht<br />

das besser, denn auch die Konkurrenz<br />

schafft es, ein scharfes Luftbild<br />

mit einem günstigen Preis zu<br />

verbinden. Auf der Produktseite<br />

wird zwar mit einem günstigen<br />

Update gegen Ende 2013 ein Luftbild<br />

angepriesen, ich kann jedoch<br />

nur bewerten, was auch im Sim<br />

ist. Nun aber weiter zum Gate. Auf<br />

dem Weg dorthin fällt die dreidimensionale<br />

Beleuchtung an den<br />

Seiten auf, auch die Beschilderung<br />

ist komplett und richtig. Am Gate<br />

angekommen erwartet uns jedoch<br />

ein weiterer Rückschlag: Wo sind<br />

die Fluggastbrücken? Nach einer<br />

kurzen Zeit der Fehlersuche werde<br />

ich fündig: Nach dem Deaktivieren<br />

von AES stehen die Finger<br />

wieder da, wo sie hingehören,<br />

nur leider ist nun die versprochene<br />

AES-Kompatibilität futsch.<br />

Nachdem wir unsere Boeing also<br />

über die eigene Treppe verlassen<br />

konnten, besuchen wir das Terminal.<br />

<strong>Die</strong> Modellierung ist eher mittelmäßig<br />

gelungen, daher kann sie<br />

natürlich nicht mit den Szenerien<br />

von FlyTampa oder Aerosoft mithalten.<br />

Man findet zusätzlich über<br />

dem Gatebereich einige Objekte<br />

wie Pylonen, Leitern, Autos und<br />

animierte Vögel, die den Flughafen<br />

immerhin etwas lebendiger<br />

Reale Daten:<br />

Name:<br />

IATA Code:<br />

ICAO Code:<br />

Höhe:<br />

Billund Lufthavn<br />

BLL<br />

EKBI<br />

75 m über MSL<br />

Passagiere: 2710516<br />

Luftfracht: 85617<br />

Flugbewegungen: 52725<br />

Start- und Landebahn: (1) 3100 x 45<br />

54 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 55


56 <strong>Flight</strong>!<br />

wirken lassen. Hinter dem Terminal<br />

lässt sich eine Parkgarage<br />

finden, außerdem wurde ein Parkplatz<br />

mit vielen Autos versehen,<br />

das war es jedoch auch schon. Abgesehen<br />

von dem Frachtbereich<br />

auf der anderen Seite der Runway<br />

wurde keine weitere Umgebung<br />

umgesetzt. Auch das ist sehr schade,<br />

immerhin liegt der Flughafen<br />

fast im Herzen von Billund.<br />

Eine knappe Stunde später begeben<br />

wir uns zum Outsidecheck. In der<br />

Dunkelheit erstrahlt das Terminal<br />

hell, auch wenn die Texturen nicht<br />

dem gewohnten Paywarestandard<br />

entsprechen. Auf den Rollwegen<br />

leuchten grüne Lämpchen, dazu<br />

ist die Startbahn entsprechend<br />

befeuert. <strong>Die</strong> zahlreichen Lichtmasten<br />

bleiben jedoch dunkel,<br />

daher genauso auch der Apron.<br />

Außerdem stelle ich einen Fehler<br />

bei den PAPI-Lights fest, die sich<br />

teilweise auf der Runway befinden.<br />

<strong>Die</strong> Ablaufgeschwindigkeit ist hingegen<br />

zufriedenstellend. Mit der<br />

Standard-Cessna erreiche ich bei<br />

hohen Einstellungen gut 42 Bilder<br />

pro Sekunde, mit der NGX immerhin<br />

26, was nur circa 4 Frames in<br />

der Sekunde weniger sind als bei<br />

Standardszenerien.<br />

Aero Files Billund ist nicht das, was<br />

man sich von einer Paywareszenerie<br />

erhofft. Für 24 Euro bekommt<br />

zwar man ein nettes Terminal sowie<br />

ein neues Layout, mehr jedoch<br />

nicht. Für richtige Billund-Fans sicherlich<br />

eine Möglichkeit, für ein<br />

oder zwei Flüge im Jahr jedoch<br />

Aero Files Billund<br />

Entwickler: Aero Files<br />

Vertrieb: simMarket<br />

Web: www.aero-files.com<br />

Kompatibilität: FS9, FSX, P3D<br />

Download: 78 MB<br />

Preis: 23,74 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Gute Performance<br />

Teilweise Details<br />

Kein Luftbild<br />

Eher schlechte fotoreale Terminaltexturen<br />

Fehlende/falsche Beleuchtung<br />

Keine Umgebungsdetails<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

nicht zu empfehlen, denn es gibt<br />

mittlerweile wesentlich bessere<br />

Szenerien zu einem günstigeren<br />

Preis.<br />

Bewertung:<br />

4,4<br />

miserabel<br />

Lennart Siepelmeyer<br />

6/10<br />

5/10<br />

-/10<br />

5/10<br />

6/10<br />

3/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

-/10<br />

Termin-Update<br />

Stand: 12.10.2012 - laufend aktualisiert auf: www.flightandfun.de<br />

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FSFlyingSchool<br />

Deutschland sucht<br />

den Superpiloten<br />

Keine Angst, es gibt kein neues Sendungsformat, in dem mehr oder<br />

weniger begabte Piloten vor einer Jury ein Kunstflugprogramm absolvieren<br />

müssen und im schlechtesten Fall von der Schwerkraft „herausgewählt“<br />

werden. Warum dann aber diese Überschrift? Nun,<br />

dazu später mehr. In diesem Artikel geht es um „FSFlyingSchool“, ein<br />

Programm, das einen virtuellen Fluglehrer in den Simulator bringt.<br />

Und das gleich in alle drei großen Simulatoren: FSX, Prepar3D und X-<br />

Plane. Der hier stattfindende Test bezieht sich auf die X-Plane-Version,<br />

allerdings versuche ich, soweit es mir möglich ist, auch auf die anderen<br />

Versionen einzugehen.<br />

Download, Kauf<br />

und Installation<br />

<strong>Die</strong> Entwickler verfolgen bei ihrer<br />

Software ein, zumindest im Bereich<br />

der Flugsimulation, fast vollständig<br />

vergessenes Konzept: das<br />

Prinzip der Demoversion. So kann<br />

man sich auf der Entwicklerhomepage<br />

eine Demoversion des Programms<br />

für den entsprechenden<br />

Simulator herunterladen. Bei einer<br />

Dateigröße von rund 35 MB ist dies<br />

auch recht schnell erledigt.<br />

Das Installationsprogramm übernimmt<br />

dann den Rest, installiert<br />

das Programm und findet auf<br />

Wunsch auch eigenständig den Simulator-Ordner.<br />

<strong>Die</strong> Demoversion bietet logischerweise<br />

nicht den vollen Funktionsumfang.<br />

Hier ist der Fluglehrer nur<br />

in einer gewissen geographischen<br />

Region in den USA verfügbar; sollte<br />

man woanders fliegen, herrscht leider<br />

wieder altbekannte Stille im<br />

Cockpit. Außerdem können Flugstrecken<br />

und Punktbewertungen<br />

für die Flüge nicht, wie in der Vollversion,<br />

auf die Herstellerwebsite<br />

hochgeladen werden.<br />

Sollte man sich nach dem ausgiebigen<br />

Test für die Vollversion<br />

entscheiden, kauft man auf der<br />

Herstellerseite einen Registrierungsschlüssel,<br />

mit dem man die<br />

bereits installierte Demo zur Vollversion<br />

freischalten kann.<br />

Der Preis für die X-Plane-Version<br />

liegt dabei bei 19,95 US-Dollar (ca.<br />

15,30 Euro), die Varianten für den<br />

Microsoft <strong>Flight</strong> Simulator und<br />

Prepar3D schlagen mit 29,95 Dollar<br />

(etwa 23 Euro) zu Buche.<br />

Bevorzugung von X-Plane-Piloten?<br />

Schaut man sich die Preise an,<br />

kommt natürlich schnell die Frage<br />

auf: Warum ist die X-Plane-Version<br />

deutlich günstiger? Soll hier etwa<br />

der X-Plane-Nutzer bevorzugt werden?<br />

Mitnichten!<br />

Der Preisunterschied liegt im Umfang<br />

der Software begründet. FS-<br />

FlyingSchool für X-Plane funktioniert<br />

nur mit der Standard-Cessna<br />

172, die Versionen für den FSX und<br />

Prepar3D arbeiten auch mit anderen<br />

Maschinen.<br />

Los geht’s<br />

Nach erfolgreicher Installation<br />

starte ich nun also das Programm<br />

und gebe den Registrierungsschlüssel<br />

ein. <strong>Die</strong> Aktivierung erfolgt<br />

ohne Probleme und es kann<br />

losgehen. Das Programm selbst<br />

bietet ein paar Einstellungsmöglichkeiten.<br />

Hier können unterschiedliche<br />

Profile für unterschiedliche<br />

Piloten angelegt werden, was<br />

praktisch ist, wenn mehr als eine<br />

Person den Flusi nutzt oder aber<br />

wenn man unterschiedliche Wertungen<br />

für GA-Flugzeuge und Heavies<br />

haben möchte.<br />

Außerdem kann man auswählen,<br />

was genau der virtuelle Fluglehrer<br />

alles im Auge behalten soll. So<br />

ist es möglich, auch das Ein- und<br />

Ausschalten der diversen Lichter<br />

überwachen zu lassen. Außerdem<br />

kann man, um das Ganze ein wenig<br />

aufzulockern, dem Fluglehrer<br />

„erlauben“ neben den Anweisungen<br />

und Ratschlägen auch ein<br />

wenig zu plaudern. Zur Auswahl<br />

stehen für die Sprachausgabe drei<br />

unterschiedliche Stimmen, zwei<br />

männliche und eine weibliche. Zusätzlich<br />

kann man sich die Sprachausgabe<br />

auch als Text im Simulator<br />

einblenden lassen.<br />

Um das Programm zu benutzen,<br />

muss es an dieser Stelle aber zunächst<br />

wieder geschlossen werden<br />

und der Simulator muss gestartet<br />

werden. Hier soll man laut Handbuch<br />

die Cessna 172 laden und in<br />

einen „flugfähigen Zustand“ bringen.<br />

Eine weit gefasste Aussage. In<br />

der Praxis scheint es egal zu sein,<br />

ob die Maschine bereits mit laufendem<br />

Motor oder noch im Cold<br />

& Dark dasteht, wichtig ist, dass die<br />

Maschine geladen wird.<br />

Nun wechselt man per Tastendruck<br />

wieder zu Windows und startet die<br />

FSFlyingSchool. Mit einem Druck<br />

auf den Connect-Button erkennt<br />

das Programm den laufenden Simulator<br />

und verbindet sich mit diesem.<br />

Dann kann es losgehen. Der<br />

virtuelle Fluglehrer begrüßt einen<br />

per Sprachausgabe im Simulator<br />

und erklärt einige grundlegende<br />

Funktionen und Tastenkombinationen.<br />

Nebenbei kann man schon<br />

einmal den Motor starten.<br />

Der Flug mit Fluglehrer<br />

FSFlyingSchool überwacht den<br />

Flug des Heimpiloten und kommentiert<br />

und bewertet diesen. Dabei<br />

gibt es insgesamt vier Phasen<br />

eines Flugs, die es auch weitgehend<br />

selbstständig erkennt: Taxiing,<br />

Voice-Command-Pack:<br />

Take-off, Cruising und Landing.<br />

Ich setze mich von der Parkposition<br />

aus in Bewegung und rolle in Richtung<br />

Startbahn. FSFlyingSchool<br />

erkennt die Phase folgerichtig als<br />

„Taxiing“, was für den Anfang natürlich<br />

nicht so sonderlich schwer<br />

ist. An der Startbahn angekommen,<br />

beginnt auch schon der Take-off.<br />

Sollte die entsprechende Phase vom<br />

Programm einmal nicht automatisch<br />

erkannt werden, kann man sie<br />

auch per Tastenkombination umschalten.<br />

Während ich auf der Piste beschleunige,<br />

gibt der Fluglehrer die<br />

Geschwindigkeiten durch und gibt<br />

Tipps zur günstigsten Abhebegeschwindigkeit.<br />

Auch gibt er den<br />

Zeitpunkt der „Rotation“ an.<br />

Für 12,95 Dollar (14,95 Dollar für die FSX- beziehungsweise<br />

Prepar3D-Version) kann man auf der Herstellerseite auch<br />

noch einen Registrierungsschlüssel für das sogenannte<br />

„Voice-Command-Pack“ kaufen. <strong>Die</strong>ses ermöglicht,<br />

mittels der eigenen Stimme über Mikrofon mit dem<br />

virtuellen Fluglehrer zu kommunizieren.<br />

Voraussetzung dafür ist, dass die Microsoft-<br />

Spracheingabe installiert wird, was bei Nutzern mit<br />

Windows-Vista- oder Windows-7-Betriebssystemen<br />

bereits standardmäßig der Fall ist. <strong>Die</strong>se Spracheingabe<br />

sollte schon recht gut auf den jeweiligen Benutzer<br />

eingestellt sein, was über das windowseigene<br />

Programm geschieht. <strong>Die</strong>ser Schritt kann mitunter<br />

recht mühsam und zeitintensiv sein, da die Technik der<br />

Spracherkennung recht komplex ist und im Grunde<br />

noch in den Kinderschuhen steckt.<br />

Hat man dies allerdings gemeistert, stehen einem im<br />

Simulator verschiedene (englische) Sprachbefehle zur<br />

Verfügung, um beispielsweise den aktuellen Modus<br />

umzuschalten, oder aber um sich die aktuelle Höhe,<br />

Geschwindigkeit etc. ansagen zu lassen. Auch gut: Mittels<br />

seiner Stimme kann man den Fluglehrer auffordern, den<br />

Flug zwar weiter zu überwachen, allerdings ohne ihn zu<br />

kommentieren.<br />

Im Test funktionierte die Spracherkennung der<br />

englischen Kommandos überraschend gut, und das,<br />

obwohl die Windows-Spracherkennung auf Deutsch<br />

„trainiert“ wurde.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

58 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 59


Im Steigflug geht es nun auf 3500<br />

Fuß, wo ich für meinen Flug bleiben<br />

werde. Geht man in den Horizontalflug<br />

über, erkennt das Programm<br />

„Cruising“. Während des<br />

Cruisens und über 3000 Fuß AGL<br />

ist es auch möglich, den Autopiloten<br />

zu benutzen, ohne dafür anschließend<br />

mit einem Punktabzug<br />

in der Bewertung belegt zu werden.<br />

Nach einer ausgedehnten Platzrunde<br />

gehe ich in den Sinkflug und<br />

beginne den Endanflug. Sinkt man<br />

auf eine gewisse Höhe und ist dabei<br />

auf einen Flugplatz ausgerichtet,<br />

nimmt FSFlyingSchool diesen als<br />

geplanten Landepunkt und überwacht<br />

den Gleitweg zu diesem Landepunkt.<br />

Auch Navigation mittels<br />

VOR und Landeanflüge mit ILS<br />

sind mit FSFlyingSchool möglich.<br />

Nach geglückter Landung gibt das<br />

Programm bekannt, wie es den<br />

Flug und den Landeanflug bewertet,<br />

und speichert dieses auch intern<br />

im Pilotenprofil. Auf Wunsch<br />

kann der Benutzer diese Ergebnisse<br />

zusammen mit dem Flugverlauf<br />

auch onlinestellen.<br />

Wie ist das nun,<br />

mit Fluglehrer zu fliegen?<br />

Bei meiner bisherigen Beschreibung<br />

habe ich versucht, den Ablauf<br />

von FSFlyingSchool zunächst völlig<br />

wertungsfrei zu schildern. Doch<br />

wie fühlt sich das an, mit einem virtuellen<br />

Fluglehrer zu fliegen?<br />

Mich persönlich macht das Ganze<br />

nervös, muss ich sagen. Man versucht<br />

krampfhaft, alles möglichst<br />

perfekt zu machen, um die anschließende<br />

Wertung nicht zu ruinieren,<br />

und durch dieses verkrampfte Ge-<br />

fühl passieren umso mehr Fehler.<br />

Darüber hinaus empfinde ich<br />

FSFlyingSchool nicht wirklich als<br />

Fluglehrer, sondern vielmehr als<br />

Jury, die das bereits vorhandene<br />

Flugwissen testet und bewertet, da<br />

ist also die Verbindung zur anfänglichen<br />

Castingshow-Anspielung.<br />

Selbst die Art und Weise, wie das<br />

Programm auf etwaige Fehler hinweist,<br />

finde ich teilweise recht unangenehm.<br />

Bei zu steilen Kurven<br />

gibt der Lehrer zum Beispiel an<br />

„We don’t want such steep turns.“<br />

Sehr suggestiv: „Wir möchten so<br />

etwas nicht!“.<br />

Positiv an der abschließenden Bewertung<br />

ist natürlich, dass man<br />

FSFlyingSchool<br />

Entwickler: fsflyingschool.com<br />

Kompatibilität: X-Plane (nur Cessna C172), FSX, P3D<br />

Vertrieb: Entwicklerhomepage, X-Plane.org<br />

Web: www.fsflyingschool.com<br />

Download: 33MB (X-Plane), 57MB (FSX)<br />

Preis: 19,95 USD (X-Plane), 29,95 USD (FSX / P3D)<br />

Pro & Contra:<br />

Virtueller Fluglehrer<br />

Anpassbar, welche Bereiche überwacht werden sollen<br />

Sprachsteuerung möglich<br />

Keine wirkliche Flugschule<br />

Nur Abfrage von bereits vorhandenen Fähigkeiten<br />

einen Überblick bekommt,<br />

an welchen<br />

Flugphasen oder<br />

Manövern man<br />

noch etwas verbessern<br />

könnte. Unter<br />

einer Flugschule<br />

habe ich mir allerdings<br />

mehr vorgestellt.<br />

Zwar sind Unterrichtseinheiten<br />

im<br />

Sinne von „Heute lernen wir starten“<br />

im Microsoft <strong>Flight</strong> Simulator<br />

schon von Haus aus integriert, für<br />

die X-Plane-Variante von FSFlying-<br />

School hätte ich solche gezielten<br />

Lektionen mit einem virtuellen<br />

Fluglehrer aber mehr als wünschenswert<br />

gefunden, hätte er doch<br />

so auch Einsteigern weiterhelfen<br />

können.<br />

Durch die fehlenden Lektionen verkommt<br />

das Programm zu einem<br />

einzigen, durchgehenden Test, dessen<br />

abschließenden Punktebewertungen<br />

und der mögliche Upload<br />

auf die Entwicklerseite höchstens<br />

zum Aufpolieren des eigenen Egos<br />

dienen. Viel zu lernen gibt es in der<br />

FSFlyingSchool jedenfalls nicht.<br />

Stefan Hännschen<br />

BOEING 777 SIMULATOR<br />

EXKLUSIV FÜR UNSERE LESER!<br />

Das Briefing beinhaltet die Grundbegriffe zur<br />

Steuerung eines Flugzeuges – z.B. Steuerhorn,<br />

Pedale, Schubhebel - und deren Wechselwirkung.<br />

Sie wählen anschliessend die gewünschte Flugsituation<br />

(Start- / Landeflughafen, Wetter) für<br />

den Simulator Flug in der B-777. Während des<br />

gesamten Simulator-Fluges steht Ihnen ein Instruktor<br />

zur Seite. Im Debriefing erfolgt eine Auswertung<br />

des Simulator-Fluges.<br />

90 Minuten Flug nur 190 CHF (250 CHF)<br />

60 Minuten Flug nur 120 CHF (160 CHF)<br />

jede weitere Zusatzstunde nur 100 CHF<br />

SimAir GmbH<br />

Untere Bahnhofstrasse 14<br />

8932 Mettmenstetten (Zürich)<br />

Internet: www.simair.ch<br />

Email.: info@simair.ch<br />

Mobil.: +41 (0)79 340 23 26<br />

60 <strong>Flight</strong>!


Wunderwaffe<br />

gegen altes Übel?<br />

CaptiansSim100 ist der Nickname von Steffen<br />

Utz und hat nichts mit der Entwicklerschmiede<br />

Captain Sim gemeinsam und die beiden gehören<br />

nicht zusammen.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Schon seit Ewigkeiten wird von den Ace Game Studios verlangt, den<br />

betagten <strong>Flight</strong> Simulator X ein klein wenig aufzufrischen. Doch diese<br />

schlossen bereits vor Jahren ihre Pforten. Seitdem ist es still geworden,<br />

hier und da einige Tweaks, die aber lediglich ein wenig Abhilfe<br />

schafften. Umso mehr sind hier die Nutzer gefragt, sich selbst ein solches<br />

„Servicepack“ zu erarbeiten. Genau das hat sich ein junger deutscher<br />

Entwickler zu Herzen genommen. <strong>Die</strong> <strong>Flight</strong>!-Redaktion durfte<br />

bereits vorab einen Blick auf die Änderungen werfen.<br />

<strong>Die</strong> Inspiration:<br />

So viele Menschen wie möglich<br />

davon zu überzeugen, dass auch<br />

virtuelles Fliegen traumhaft sein<br />

kann!<br />

<strong>Die</strong>ses Ziel setzte sich Steffen Utz,<br />

ein wie gesagt junger deutscher<br />

Entwickler, der sich in seiner Freizeit<br />

mit den Programmcodes und<br />

Tweaks des in die Tage gekommenen<br />

<strong>Flight</strong> Simulator X befasst.<br />

Rund drei Monate sind nun seit<br />

dem Beginn des Projekts ins Land<br />

gegangen und die Verbesserung<br />

kann sich sehen lassen. In diesen<br />

drei Monaten harter Arbeit und<br />

verlorener Freizeit wurde die FSX.<br />

cfg weitestgehend komplett umgeschrieben<br />

und erweitert, um so die<br />

perfekte cfg-Datei zu kreieren. Der<br />

Testsystem:<br />

Mit Vorsicht zu genießen!<br />

bereits seit Jahren bekannte Tweak<br />

von Jesus „Bojote“ Altuve brachte<br />

Besserung, doch nun soll auch dieser<br />

Tweak in den Schatten gestellt<br />

werden. <strong>Die</strong> Rede ist sogar von<br />

einem inoffiziellen Servicepack 3.<br />

<strong>Die</strong> Änderungen:<br />

Als Allererstes starten wir den Installer,<br />

der per Zip-File auf unseren<br />

Rechner kommt. <strong>Die</strong>se Datei fasst<br />

gute 30 MegyByte an Datengröße.<br />

Ein Doppelklick und wir werden<br />

durch die Installation geführt. Alles<br />

läuft reibungslos. Zu guter Letzt<br />

wird noch die FSX.cfg per Hand in<br />

den dementsprechenden Ordner<br />

kopiert und schon geht’s los. Wir<br />

starten den FSX. Als Erstes fällt<br />

uns eine veränderte Menümusik<br />

auf, die allerdings sehr angenehm<br />

klingt. Wir starten gleich einen<br />

Flug in Frankfurt auf der derzeit<br />

aktiven Startbahn 25C, somit auch<br />

in der Nähe vieler AI-Flugzeuge,<br />

die wir verwenden. Durch einen<br />

Blick auf die Framerate wird uns<br />

klar, hier wurde ein Frame-Limiter<br />

implementiert, der tatsächlich die<br />

vorgegebenen 30 Bilder pro Sekunde<br />

hält. Spricht ja schon mal für das<br />

Tool. Überraschenderweise gibt es<br />

auch einen großartigen ENB-Mod<br />

für die DirectX9-User unter uns, der<br />

für die richtige Beleuchtung sorgt.<br />

<strong>Die</strong>ser ist sehr ressourcenschonend<br />

programmiert. Weiter werden uns<br />

eindeutig schärfere Bilder ohne<br />

jegliche Grafikfehler und schwarze<br />

Flecken in der Umgebung gezeigt.<br />

Atemberaubend. Wir starten unseren<br />

Airbus X auf der 25C und gleiten<br />

mit bösen Erwartungen über<br />

den ersten Teil der VFR-Germany-<br />

West-Szenerie. Doch entgegen unseren<br />

Erwartungen passiert nichts.<br />

Erstaunlich. Bei der bisherigen<br />

Version des FSX ist es meist zu Abstürzen<br />

in Kombination mit gerade<br />

diesen Add-ons gekommen. <strong>Die</strong>s<br />

wurde unter anderem durch eine<br />

Überarbeitung der UIAutomationCore<br />

behoben, die zeitgleich auf<br />

den aktuellen Stand der Technik<br />

gebracht wurde. Natürlich möchte<br />

ich kein Produkt so einfach in den<br />

Himmel loben, aber das hätte ich<br />

nun wirklich nicht erwartet. Selbst<br />

auf unserem Testrechner sind flüssige<br />

Bewegungen ohne merkliche<br />

Ruckler möglich.<br />

Fazit:<br />

Ein wirklich tolles Feature, das uns<br />

CaptianSim100, so lautet Steffens<br />

Synonym, hier präsentiert. <strong>Die</strong> drei<br />

Monate Arbeit haben sich letztendlich<br />

bezahlt gemacht. Wer möchte,<br />

kann getrost zu diesem „Servicepack“<br />

greifen. <strong>Die</strong> Verbesserungen<br />

übertreffen alle bisherigen Tweaks..<br />

Bleibt abzuwarten, ob sich dies bei<br />

allen Nutzern bewährt. Das Beste<br />

kommt bekanntlich immer zum<br />

Schluss: Das selbst ernannte „Servicepack“<br />

gibt es für lau.<br />

Nicolas Hoffmann<br />

Prozessor:<br />

Intel I5 2500k Sandy Bridge<br />

Grafikkarte:<br />

MSI Geforce GTX560TI OC<br />

TwinFrozrII<br />

FSX SP3<br />

RAM:<br />

Motherboard:<br />

Netzteil:<br />

Festplatte:<br />

8 GB Corsair<br />

ASrock Z68 Extreme3 Gen3<br />

600 Watt<br />

WetsternDigital<br />

CaviarBlue SATA 1TB<br />

Entwickler: Steffen Utz<br />

Youtube-Channel:<br />

youtube.com/user/CaptianSim100<br />

Web: www.captiansim100.de<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Downloadcode: 1112sp3<br />

Preis: kostenlos<br />

Bitte unbedingt ein FSX Backup<br />

erstellen vor der Installation!<br />

Betriebssystem:<br />

Verwendete Add-ons<br />

beim Test:<br />

Windows 7 64 Bit<br />

MA FrankfurtX, REX Essentials,<br />

AirbusX, PMDG737, FlyTampa<br />

ViennaX, Ground Environment<br />

Europe, Austria ProfessionalX,<br />

Ultimate Traffic 2, Ultimate Terrain<br />

Europe, AES 2.24<br />

Archiv passwort ist 785612<br />

Pro & Contra:<br />

Super Frames<br />

Einfache Installation<br />

Kostenlos<br />

Keine Backup-Aufforderung<br />

62 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 63


Freeware<br />

FollowMe<br />

Jetzt in der zweiten Version<br />

BOX, DOWNLOAD<br />

UND DEMO EDITIONEN<br />

JETZT ERHÄLTLICH BEI AEROSOFT<br />

Es ist schon länger her, das das damals kostenpflichtige Addon FollowMe<br />

erschienen ist, doch nun ist eine neue Version erschienen. Und<br />

das kostenlos! Der Entwickler hat aufgehört, an diesem Projekt zu<br />

arbeiten, und hat sich nun entschieden, es als Open-Source zu veröffentlichen,<br />

das heißt, das jeder an diesem Projekt weiterarbeiten oder<br />

es verändern kann.<br />

Download<br />

und Installation<br />

Der Download gestaltet sich einfach<br />

und schnell, genau so wie die<br />

Installation, in weniger als 5 Minuten<br />

hat man alles erledigt. Danach<br />

kann man sich das 17 Seiten zählende<br />

Manual angucken, was für<br />

ein recht kleines Tool doch schon<br />

ausführlich ist. Beim starten des<br />

FSX startet FollowMe direkt mit,<br />

durch einen Klick auf das Symbol<br />

in der Taskleiste kann man ein<br />

Menü öffnen. In diesem lassen sich<br />

verschiedene Parameter festlegen,<br />

danach kann es praktisch direkt<br />

losgehen.<br />

Im FSX<br />

FollowMe bietet verschiedene Services<br />

an, man kann sich vom Gate<br />

zur Landebahn lotsen lassen, oder<br />

sich zum Gate führen lassen, nachdem<br />

man die Landebahn verlassen<br />

hat. Das FollowMe-Fahrzeug sieht<br />

gut aus, es ist anscheinend an einen<br />

VW Transporter angelehnt.<br />

Das Fahrzeug fährt präzise und<br />

wurde gut animiert, so wird durch<br />

ein Blinken angezeigt, in welche<br />

Richtung es als nächstes geht. Der<br />

Wagen ist flüssig animiert, auch<br />

in Kurven ruckelt nichts. <strong>Die</strong> Auswahl<br />

der gewünschten Funktion<br />

erfolgt über ein Menü im FSX, indem<br />

man in dem Addon Menü FollowMe<br />

auswählt und dort dann die<br />

gewünschte Aktion auswählt. <strong>Die</strong><br />

Gates lassen sich nach Bezeichnung<br />

auswählen, A-Gates zuerst, Z-Gates<br />

zuletzt. Leider habe ich festgestellt,<br />

das die Berechnung der Taxiways<br />

wohl eher nach Zufall berechnet<br />

wird, denn an mehreren Testflughäfen<br />

werden Standardmäßig andere<br />

Wege zugeteilt. Ein zuverlässiger<br />

Betrieb auf IVAO oder VATSIM ist<br />

somit nicht möglich. Beim lotsen<br />

zum Gate verschwindet das Fahrzeug<br />

kurz vor dem Finger, mit dem<br />

Hinweis, das der Service nun beendet<br />

ist und man erfolgreich am<br />

Gate angekommen ist.<br />

Für mich bietet das Programm eine<br />

gute Alternative zu den Follow-Me<br />

Fahrzeugen von AES und Co , vor<br />

allem weil es auch mehr Möglichkeiten<br />

bietet. Ein weiterer Vorteil<br />

ist, das das Programm mittlerweile<br />

kostenlos ist, den auch dies spielt<br />

für viele eine Rolle. Das Programm<br />

ist gut gelungen, und eine weitere<br />

Entwicklung ist zu erwarten, da<br />

es wie schon gesagt als OpenSource<br />

verfügbar ist und die User das<br />

Tool nun ständig weiterentwickeln<br />

können.<br />

Max Mertznich<br />

Wohin fliegen Sie heute?<br />

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nicht sicher, wohin Sie als nächstes mit dem <strong>Flight</strong><br />

Simulator X fliegen sollen?<br />

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exklusiv<br />

Der flüsternde Airwayblocker<br />

Avro-Fliegen Teil 2<br />

Wissen<br />

FLIGHT!<br />

Im letzten Teil unseres Tutorials zur Avro-Reihe von QualityWings<br />

haben wir uns mit dem Cold-&-Dark-Setup beschäftigt. In diesem Teil<br />

werden Sie einige Einblicke in den <strong>Flight</strong> Management Computer bekommen,<br />

in den wir unsere Route nach Köln eingeben.<br />

Im FMC begeben Sie sich zunächst<br />

auf die RTE-Page. Dort wird bei<br />

Origin unser Startflughafen EDDM<br />

und bei DEST unser Zielflughafen<br />

EDDK eingegeben. Weiterhin geben<br />

wir noch unsere Flugnummer<br />

an und programmieren anschließend<br />

die geplante Route. <strong>Die</strong>se<br />

habe ich mir wie immer von www.<br />

vatroute.net geholt und sieht heute<br />

folgendermaßen aus:<br />

GIVMI Y101 INBED L610 KOMIB<br />

L984 ASKIK T840 GULKO<br />

<strong>Die</strong> Eingabe der Route erfolgt nach<br />

dem bereit bekannten Schema.<br />

Rechts werden alle Wegpunkte<br />

eingegeben, links alle Luftstraßen.<br />

Wenn Sie damit fertig sind, drücken<br />

Sie rechts unten auf ACTI-<br />

VATE. Das grüne Lämpchen über<br />

EXEC beginnt zu leuchten, nach<br />

Drücken der Execute-Taste erlischt<br />

es wieder und die Route ist nun<br />

im Computer gespeichert. Weiter<br />

geht es auf der PERF INIT Page.<br />

Hier werden Flughöhe, Gewicht,<br />

Treibstoffreserve und Transition<br />

Altitude eingegeben. Sollten Sie aktuelle<br />

Windkarten zur Verfügung<br />

haben, können Sie ebenfalls noch<br />

den erwarteten Wind auf der Reiseflughöhe<br />

angeben. Anschließend<br />

wird ein weiterer Klick auf EXEC<br />

nötig.<br />

Zu guter Letzt benötigt unser FMC<br />

noch die Eingabe einer Abflugroute.<br />

Dazu Klicken wir auf DEP ARR<br />

und wählen DEP auf der linken Seite<br />

aus. Heute sind in München die<br />

beiden 08er Pisten in Betrieb, das<br />

heißt, dass wir für unseren Abflug<br />

die Piste 08L und die GIVMI4Q Departure<br />

auswählen. Wie gewohnt<br />

muss nochmals „geexecuted“ werden.<br />

Bei dieser Gelegenheit können<br />

wir auch gleich den Anflug in Köln<br />

auswählen, voraussichtlich werden<br />

wir die Piste 14L zugewiesen bekommen,<br />

weiterhin rechnen wir<br />

mit der GULKO1V STAR.<br />

<strong>Die</strong> Take-off-Performance kann<br />

über den Clickspot „TRP“ im 2D-<br />

Panel eingegeben werden. Anhand<br />

der Tabelle lesen wir unsere Geschwindigkeiten<br />

ab und drehen<br />

diese anschließend über den Auswahlschalter<br />

ein. Für einen Start<br />

mit Flaps 18° ergibt das heute eine<br />

Rotationsgeschwindigkeit von 132<br />

Knoten und eine V2 von 137 Knoten.<br />

Bei Bedarf kann die Triebwerksleistung<br />

beim Start auch<br />

noch durch einen Klick auf den<br />

TOGA-Button reduziert werden.<br />

Schalten Sie nun im Overhead Panel<br />

die Treibstoffpumpen ein, die<br />

sich auf der linken Seite befinden.<br />

Weiterhin starten Sie die APU, deren<br />

Hauptschalter mittig oben platziert<br />

ist. Nachdem diese gestartet<br />

ist, stellen Sie den Start Master auf<br />

ON, eine der beiden CONT IGN<br />

auf ON und stellen Sie sicher, dass<br />

sowohl APU GEN als auch APU<br />

AIR connected sind. Wir sind nun<br />

bereit zum Pushback und melden<br />

dies unserem Ramp Agent. Während<br />

das Serviceequipment vom<br />

Flugzeug entfernt wird, überprüfen<br />

wir über das QualityWings Control<br />

Panel nochmals, ob alle Türen geschlossen<br />

sind, die Wheel Chocks<br />

entfernt wurden und die GND Pwr<br />

disconnected ist.<br />

Für den Triebwerksstart wird über<br />

den Drehschalter im Overhead Panel<br />

das jeweilige Triebwerk einzeln<br />

angewählt und dann mittels des<br />

darunterliegenden Kippschalters<br />

(Aufschrift START) gestartet. Bei<br />

circa 10% N2 werden die Thrust<br />

Levers mit einem Rechtsklick aus<br />

dem Fuel-Cut-off-Bereich herausgedrückt,<br />

um dem Triebwerk Treibstoff<br />

zuzuführen. Wiederholen<br />

Sie dies für alle drei verbleibenden<br />

Triebwerke. Im Overhead Panel<br />

müssen nun noch die beiden Engine<br />

Generators auf ON gestellt werden.<br />

<strong>Die</strong> APU wird noch nicht ausgeschaltet,<br />

sie versorgt die Klimaanlage<br />

bis nach dem Start über die<br />

APU AIR mit Luft, solange die beiden<br />

PACK-Schalter auf ON stehen.<br />

<strong>Die</strong> Klappen werden noch auf 18°<br />

gestellt, anschließend können Sie<br />

das Rollen zur Startbahn beginnen.<br />

Vor dem Start überprüfen Sie noch,<br />

dass beide <strong>Flight</strong> Directors angeschaltet<br />

sind und der Autothrust<br />

„gearmed“ wurde. Stellen Sie außerdem<br />

sicher, dass sich die Anzeige<br />

für die Trimmung innerhalb des<br />

grünen Bandes befindet. Nach dem<br />

Start liefern die Triebwerke genug<br />

Luft, um die Klimaanlage selbst zu<br />

versorgen, die APU kann also wieder<br />

ausgeschaltet werden.<br />

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben<br />

die Avro erfolgreich in die Luft<br />

gebracht und fliegen nun zu Ihrem<br />

Zielort.<br />

Guten Flug<br />

Florian Venus<br />

66 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 67


Eine Beaver<br />

zu Land und<br />

zu Wasser<br />

Modellflug<br />

FLIGHT!<br />

Seit einiger Zeit befindet sich im Portfolio von Robbe Modellsport die<br />

sogenannte Air Beaver, ein Semi-Scale-Modell, das der DHC-2 nachempfunden<br />

wurde. Genau diese sorgt für Aufruhr in der Modellbaugemeinde,<br />

denn dieser Nachbau kann auf nahezu jedem Untergrund<br />

landen und starten, natürlich mit dem notwendigen Zubehör. Doch<br />

erstmal widmen wir uns der Standardkonfiguration der Air Beaver.<br />

Ein trüber Tag, doch genau vor<br />

der Vormittags-Kaffeepause<br />

platzt der Bote in die Redaktion<br />

und überreicht uns ein längliches<br />

braunes Paket mit ca. 1,5 Meter<br />

Länge. Gleich darauf geöffnet<br />

kommt zunächst einmal viel Verpackungsmaterial<br />

zum Vorschein,<br />

doch dahinter verbirgt sich eine<br />

schmale rote Kartonage, deren<br />

Inhalt wesentlich interessanter<br />

scheint als dieses Verpackungsmaterial,<br />

auch wenn diese Luftpolsterfolie<br />

ziemlich Spaß macht.<br />

Baukasteninhalt<br />

Der Inhalt der gut 1,3 Meter langen<br />

Box ist voll von diversen Einzelteilen,<br />

die zusammengesetzt irgendwann<br />

einmal so aussehen sollten<br />

wie ein Flugzeug. Gesagt, getan<br />

und so erfolgt die erste Bestandsaufnahme<br />

der gelieferten Ware. Höhen-<br />

und Seitenruder, der Rumpf,<br />

Räder sowie die Tragflächen und<br />

Kleinteile schichten sich Fläche an<br />

Fläche. Dabei ist wieder alles gut<br />

in Luftpolsterfolie verpackt, um<br />

Druckstellen zu vermeiden. Wegen<br />

des EPO-Grundmaterials – dies ist<br />

zwar etwas widerstandsfähiger als<br />

normaler Formschaum – sollten<br />

dennoch der Zusammenbau sowie<br />

die Montage und Demontage der<br />

Flächen stets sanft und möglichst<br />

ohne Druck bewerkstelligt werden.<br />

<strong>Die</strong> Aufkleber sind bereits angebracht<br />

und Lackierarbeiten sind<br />

ebenfalls nicht notwendig. Leider<br />

gibt es hier den ersten Kritikpunkt,<br />

denn die Scheiben des Cockpits sind<br />

teils lose und verkratzt. <strong>Die</strong>s sollte<br />

bei einem neuen Modell natürlich<br />

nicht sein. Im Rumpf befinden sich<br />

drei bereits verbaute 9-Gramm-Servos,<br />

welche für die Landeklappen,<br />

Höhen- und Seitenruderfunktion<br />

vorgesehen sind. Ebenso in den Flächen<br />

sind zwei Stück gleichen Typs<br />

verbaut und verkabelt. Motor und<br />

Regler sind bereits eingebaut und<br />

der Regler ist mit einem „Deans-<br />

Plug“-Stecker ausgerüstet.<br />

Der Aufbau<br />

Eigentlich ist der Aufbau ein Kinderspiel.<br />

Mit der beiliegenden<br />

mehrsprachigen Bauanleitung<br />

kann dieser getrost an einem<br />

Abend bewerkstelligt werden. <strong>Die</strong><br />

einzelnen Teile werden nur geschraubt<br />

und gesteckt. Zu Beginn<br />

befestigen wir das Höhenruder und<br />

das Seitenruder. <strong>Die</strong>s wird zuerst<br />

mit der dementsprechenden Anlenkung<br />

verbunden, gleich darauf<br />

zusammengesetzt und mithilfe einer<br />

einzigen Schraube verschraubt.<br />

Weiter geht es mit dem Spornrad,<br />

das über eine ausgeklügelte Kunststoffumlenkung<br />

mit dem Seitenruder<br />

verbunden ist. Zwei Schrauben<br />

fixieren dieses und die Anlenkdrähte<br />

werden mit der Umlenkung verbunden.<br />

Somit hätten wir die Montage<br />

des Hinterteils bereits hinter<br />

uns. Als nächsten Schritt sieht die<br />

Bauanleitung die Befestigung der<br />

Flächen vor. Nun werden vier gleiche<br />

Kunststoffadapter an der Flächenaufnahme<br />

montiert, die durch<br />

jeweils zwei selbstschneidende<br />

Schrauben befestigt sind. <strong>Die</strong>se<br />

werden später für den festen Sitz<br />

der Tragflächen sorgen. Genau diesen<br />

werden wir und jetzt widmen.<br />

<strong>Die</strong> Tragflächen weisen je nach Seite<br />

ein oder zwei bereits verklebte<br />

CFK-Stäbe auf. Beide Tragflächen<br />

werden in die dafür vorgesehenen<br />

Halterungen gesteckt und rasten<br />

durch die zuvor montierten Adapter<br />

tadellos ein. <strong>Die</strong>s macht jedoch<br />

einen ziemlich instabilen Eindruck,<br />

Sitz von Akku und Empfänger,<br />

hier laufen alle Kabel zusammen<br />

Tolle Ausarbeitung an der Fläche –<br />

wie beim Original<br />

Beim Textmodell wurden<br />

leichte Klebe- und Lackierfehler<br />

festgestellt<br />

68 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 69<br />

68 <strong>Flight</strong>!


Technische Daten:<br />

Spannweite:<br />

Abfluggewicht:<br />

Steuerung:<br />

1520 mm<br />

1,35 kg ohne Schwimmer<br />

Höhe, Seite, Quer, Motor,<br />

Landeklappen, Beleuchtung<br />

Der Autor besitzt langjährige<br />

Modellbauerfahrung und betreibt<br />

eine eigene Modellflugschule<br />

in Österreich.<br />

Modellflug<br />

Servos:<br />

Motor:<br />

Regler:<br />

5 x 9 Gramm<br />

BL-Außenläufer<br />

40A BL Robbe Ecoline<br />

FLIGHT!<br />

Akku:<br />

LiPo 3s 2200 mAh SLS<br />

Regler und<br />

Motor sind<br />

werkseitig<br />

verbaut<br />

doch halt! Da kommt noch etwas,<br />

und zwar werden die Flächenhälften<br />

mithilfe einer Strebe nochmals<br />

fixiert und bilden so eine hervorragende<br />

Steifigkeit. <strong>Die</strong> Streben werden<br />

im Zuge der Fahrwerksmontage<br />

montiert und mit dem Rumpf<br />

verschraubt. Leider mussten wir<br />

feststellen, dass in unserem Bausatz<br />

die Stückzahl der Schrauben<br />

zwar stimmte, diese allerdings unterschiedliche<br />

Längen und Farben<br />

aufwiesen. In der Bauanleitung<br />

war lediglich von drei gleichen<br />

Schrauben die Rede, indes passen<br />

diese genauso gut in die Aufnahmen.<br />

Beginner könnten hierbei etwas<br />

irritiert sein, aber keine Sorge,<br />

das Modell baut deswegen nicht<br />

an Stabilität ab. Sobald die Räder<br />

montiert und die Streben befestigt<br />

wurden, steht die Beaver von nun<br />

an auch auf eigenen Beinen oder<br />

ähm … Rädern. Der Elektronikeinbau<br />

funktioniert doch relativ<br />

kommentarlos. Servokabel an den<br />

Empfänger stöpseln und den Regler<br />

laut Anleitung programmieren. Zu<br />

guter Letzt werden die Stellschrauben<br />

nach Servoneutralstellung an<br />

den Anlenkungen festgezogen.<br />

Reale Daten:<br />

Vorbild:<br />

Erstflug<br />

Nach erfolgreichem Programmieren<br />

des Fluggeräts mit vorsichtshalber<br />

20% negativen Expo auf Höhe<br />

und Quer und 25% auf Seite werden<br />

die Akkus nochmal geladen.<br />

Wir testen die Transportfähigkeit<br />

des Modells, indem wir es als Ganzes<br />

in einen Kombi stellen. Siehe<br />

da, aufgrund der kurzen Baulänge<br />

passt es fantastisch in den Pkw und<br />

kann ohne Demontage transportiert<br />

werden. Selbstverständlich<br />

können die Tragflächen abmontiert<br />

werden, dies erfordert jedoch<br />

Erstflug: 1947<br />

Entwicklungsland:<br />

De Havilland Canada<br />

DHC-2 „Beaver“<br />

Kanada<br />

Stückzahl: 1657<br />

Produktionszeitraum: 1947-1967, seit 2008<br />

Spannweite:<br />

9,22 Meter<br />

Motor: Pratt & Whitney R-985<br />

Wasp Jr. Sternmotor<br />

mit 450 PS<br />

Leergewicht:<br />

V-Max:<br />

Zuladung:<br />

<strong>Die</strong>nstgipfelhöhe:<br />

1360 Kilogramm<br />

262 km/h<br />

1 Pilot, 7 Passagiere<br />

5500 Meter<br />

Empfänger:<br />

Futaba R-6106 HFC<br />

Fernsteuerung: Futaba T8FG V5.0<br />

eine Demontage der Streben, Servokabel<br />

und der Anlenkung der<br />

Landeklappen und ist somit etwas<br />

zeitaufwändiger. Nun haben wir<br />

die Air Beaver verstaut und begeben<br />

uns zum ersten Testflug auf<br />

den Modellflugplatz. Ein sonniger<br />

Tag, nahezu kein Wind. Perfektes<br />

Wetter, um ein neues Flugzeug und<br />

dessen Eigenschaften zu testen.<br />

Akku eingelegt, Schwerpunkt kontrolliert,<br />

und schon geht’s ab in die<br />

Luft. Nach nur wenigen Metern auf<br />

dem kurz gemähten Rasen ist das<br />

Modell in seinem Element. Nach<br />

der Einleitung in eine Platzrunde<br />

werden nur wenige Klicks zur<br />

Trimmung benötigt. Leistung ist<br />

hier genügend vorhanden, jedoch<br />

trübt die übermäßige Leistung ein<br />

klein wenig den Scale-Faktor. Nach<br />

gut 5 Minuten einfachen Rundflugs<br />

leiten wir den Landeanflug<br />

ein und setzen mit voll gesetzten<br />

Klappen sanft auf den Rasen auf.<br />

Kurz ausgerollt und schon geht’s<br />

an die Kontrolle des Verbrauchs.<br />

650 mAh wurden in den genutzten<br />

2200-mAh-Akku nachgeladen.<br />

Somit sind rund 12 Minuten Flugzeit<br />

möglich, um nicht unter die<br />

Auch an liebevolle<br />

Details wurde gedacht<br />

20%-Schwelle zu kommen. Sollte<br />

einmal kein Rasen oder Asphalt zur<br />

Verfügung stehen, bietet Robbe optional<br />

erhältliche Schwimmer an,<br />

die im Handumdrehen montiert<br />

sind. <strong>Die</strong>se sind mit angelenkten<br />

Wasserrudern versehen, um auch<br />

im Wasser oder Schnee den richtigen<br />

Kurs zu halten.<br />

Air Beaver<br />

Vertrieb: Robbe Modellsport<br />

Web: www.robbe.de<br />

Preis: 179 EUR (Schwimmer 24,40 EUR)<br />

Empfohlen für: Beginner & Fortgeschrittene<br />

Pro & Contra:<br />

Tolles Cockpit<br />

Stimmiges Gesamtbild<br />

Mit Schwimmern ausrüstbar<br />

Ersatzteile erhältlich<br />

Leistung im Überschuss<br />

Fazit<br />

Ein wirklich tolles Flugzeug, wenn<br />

auch mit leichten Macken, die allerdings<br />

durch geschickte Hände<br />

wieder gutzumachen sind. Unsere<br />

Empfehlung für alle, die es gerne<br />

vorbildgetreu und durch den<br />

schnellen Wechsel von Rädern auf<br />

Schwimmer abwechslungsreich<br />

mögen.<br />

Nachbearbeitung bei den Aufklebern notwendig<br />

Fahrwerk nur für ebene, kurz gemähte Rasenpisten<br />

geeignet<br />

Durch Landeklappen erhöhtes Stall-Risiko bei<br />

Langsamflug<br />

Demontage der Flächen zum Transport sehr langwierig<br />

Nicolas Hoffmann<br />

70 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 71<br />

70 <strong>Flight</strong>!


„Lange Nacht<br />

der Flugsicherung“<br />

der Austro Control<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

Wer kennt sie nicht, die „Langen Nächte“? Nahezu<br />

in jeder größeren Stadt gibt es jährlich mehrere<br />

dieser Events. Museen, Musik, Kirchen - alles kann<br />

man in einer Nacht für einen geringen Eintrittspreis<br />

besichtigen, und sehr oft erlebt man dabei Überraschungen<br />

oder lernt dazu.<br />

Aber was wird für uns Flusi- und ATC-Begeisterten<br />

geboten? Zugegebenermaßen, bislang wenig.<br />

Außer im schönen Wien. Hier hat die Austro Control<br />

GmbH (österreichische Flugsicherungsbehörde) diesen<br />

Slogan zum Programm gemacht und lädt jährlich<br />

alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür ein.<br />

<strong>Die</strong>se Veranstaltung im Messestil bringt dem „Normal-<br />

Ferienflieger“ die Welt des Fliegens und der Flugsicherung<br />

näher und hat gleichzeitig das Ziel, Interessierte<br />

für den Job des Fluglotsen zu begeistern und sie zu einer<br />

Bewerbung zu motivieren. Neben vielen Ständen<br />

zu wichtigen Tätigkeitsbereichen wie Meteorologie,<br />

Flugsicherung, Radartechnik und vielen anderen Themen<br />

ist es auch möglich, unter fachkundiger Begleitung<br />

den dortigen Tower Simulator, einen Flugsimulator<br />

sowie die Enroute Controller an ihrem Arbeitsplatz<br />

besuchen und „on the job“ beobachten. Das Interesse<br />

an diesen Führungen ist enorm und sorgt regelmäßig<br />

für ausgebuchte Sessions schon lange vor der eigentlichen<br />

Veranstaltung.<br />

Stichwort Interesse – dieses ist generell enorm, zählte<br />

man doch ähnlich wie in den letzten Jahren nahezu<br />

1500 Besucher in knapp 11 Stunden. Ob jung oder alt,<br />

Männlein oder Weiblein, alles war vertreten.<br />

Erstmals in der Geschichte der „info@night“ war auch<br />

das VATSIM Netzwerk durch die VACC-Austria vertreten.<br />

Als Anerkennung an den hohen Qualitätsstandard<br />

und die Professionalität, mit der bei VATSIM die<br />

Flugverkehrskontrolle simuliert wird, hat sich die Austro<br />

Control entschlossen, ihr Programmangebot zu<br />

erweitern, um vor allem dem jungen Publikum diese<br />

Plattform als eine Möglichkeit, sich unkompliziert mit<br />

der komplexen Materie Flugsicherung auseinandersetzen<br />

zu können, zu präsentieren. „Der offensichtliche<br />

Mehrwert einer spielerischen Simulation auf diesem<br />

Gebiet sollte für die Nachwuchssuche der Austro Control<br />

nicht unterschätzt werden“, so der O-Ton eines<br />

Austro Control Mitarbeiters.<br />

<strong>Die</strong> VACC-Austria betrat mit einer Präsentation dieser<br />

Art absolutes Neuland. <strong>Die</strong> Planungen für dieses<br />

Ereignis waren umfassend, wollte man doch ein möglichst<br />

gutes Bild abgeben und möglichst neue Mitglieder<br />

für VATSIM gewinnen. Nicht zuletzt ging es auch<br />

darum, das von der Austro Control entgegengebrachte<br />

Vertrauen zu würdigen, aber auch den traditionell hohen<br />

Anspruch der VACC-Austria zu erfüllen.<br />

Der 50qm große Ausstellungsraum, der der VACC-<br />

Austria von der Austro Control für die Präsentationen<br />

zur Verfügung gestellt wurde, bot neben einem Tower<br />

View mit live besetzter Station noch eine CTR<br />

Station, die per Beamer und HD TV dargestellt wurde,<br />

einen kleinen Flugsimulator sowie eine Approach<br />

Simulator Station, an der sich Interessierte selbst am<br />

Controllen versuchen konnten. Gerade letztere Station<br />

fand großes Interesse, da es selbst für an der Materie<br />

Interessierte nicht alltäglich ist, ein Flugzeug auf dem<br />

Radarschirm sicher aufs ILS zu dirigieren. Zusätzlich<br />

konnte die VACC-Austria wie immer auch noch auf<br />

Fernunterstützung von Controllerkollegen zählen, die<br />

von zuhause ihren Beitrag zu einer sehr gelungenen<br />

Veranstaltung leisten konnten und für einen voll besetzten<br />

virtuellen österreichischen Luftraum gesorgt<br />

haben.<br />

Überraschenderweise kannten sich viele Besucher sehr<br />

gut mit der Materie aus, und es dauerte nicht lange, bis<br />

in allen Ecken des Raumes gefachsimpelt wurde. <strong>Die</strong><br />

Youngsters interessierten sich vor allem für den Flugsimulator.<br />

Eine B737 mal einfach so zu landen? Kein Problem.<br />

<strong>Die</strong> meisten Landungen fanden allerdings mit<br />

ein bisschen Offset von der Runway statt, aber Übung<br />

macht ja bekanntlich den Meister, und wo wäre das<br />

besser möglich als im VATSIM Netzwerk und unter<br />

fachkundiger Anleitung von virtuellen Controllern?.<br />

www.vacc-austria.org<br />

72 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 73


Bilder: Peter Sekvard<br />

FLIGHT!<br />

Community<br />

Von der Präsentation und der Professionalität beindruckt,<br />

ließ es sich auch ein Filmteam nicht nehmen,<br />

einige Aufnahmen des Präsentationsraums zu drehen,<br />

um anschließend ein Interview mit dem Trainingsleiter<br />

der VACC-Austria zu führen. Neben den vielen<br />

Besuchern freute sich die VACC-Austria besonders<br />

über den Besuch des Leiters der Ausbildungsakademie<br />

sowie den Vorstandsdirektor der Austro Control, die<br />

sich das VATSIM Netzwerk beeindruckt bis ins Detail<br />

erklären ließen.<br />

Obwohl die VACC-Austria mit bis zu zehn Mann vor<br />

Ort war, blieb aufgrund des großen Interesses der vielen<br />

Besucher kaum Zeit für eine Pause. 1500 Besucher<br />

in elf Stunden sind durchaus eine Herausforderung,<br />

mit der selbst die gestählten Präsentatoren der VACC-<br />

Austria nicht gerechnet hatten.<br />

Nebenbei wurden während der „info@night“ rund<br />

500 Flüge im virtuellen österreichischem Luftraum<br />

abgefertigt. An dieser Stelle muss man sich noch einmal<br />

explizit bei den VATSIM Piloten bedanken, ohne<br />

die diese Präsentation sicherlich kein so großer Erfolg<br />

geworden wäre.<br />

Um elf Uhr abends schloss die Austro Control ihre<br />

Pforten, und mit ihr auch die Stationen der VACC-Austria.<br />

Sichtlich geschafft, aber trotzdem sehr zufrieden<br />

mit diesem Tag begann der Abbau des Messestandes.<br />

Das Ziel, möglichst vielen Interessierten das VATSIM<br />

Netzwerk näher zu bringen und dafür zu begeistern,<br />

wurde definitiv erreicht: in den darauffolgenden Wochen<br />

registrierte die VACC-Austria deutlich mehr<br />

Neuanmeldungen als üblich, die ersten Kollegen haben<br />

bereits mit ihrer Ausbildung zum virtuellen Controller<br />

begonnen.<br />

<strong>Die</strong> größte Bestätigung für die Professionalität von<br />

VATSIM kam allerdings von der Austro Control selbst:<br />

VATSIM und die VACC-Austria wurden bereits heuer<br />

für die „info@night 2013“ eingeladen.<br />

<strong>Die</strong> erfolgreiche gemeinsame Abwicklung dieser Veranstaltung<br />

stellt einen weiteren Schritt in der noch<br />

jungen, aber bereits jetzt sehr fruchtbaren Zusammenarbeit<br />

der VACC-Austria mit der Austro Control<br />

dar, die neben diversen Vorteilen für beide Seiten auch<br />

für weitere Attraktivität unseres außergewöhnlichen<br />

Hobbys im VATSIM Netzwerk sorgt.<br />

Daniel Conrad, Stephan Reitinger<br />

74 <strong>Flight</strong>!


PC Flugtage in<br />

Oberschleißheim<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

Am 13. und 14. Oktober 2012 trafen sich in der Flugwerft Oberschleißheim<br />

wieder einmal zahlreiche Flugbegeisterte aus dem Raum München<br />

und darüber hinaus zu den 19. PC Flugtagen, die wieder einmal<br />

vom Flugsimulatorclub FSC organisiert wurden.<br />

Neben den Mitgliedern des FSC<br />

e.v., die mit ihren mitgebrachten<br />

PCs verschiedene Software und<br />

Schauflüge präsentierten, waren<br />

auch wieder einige Aussteller zu<br />

Gast, darunter die Onlinenetzwerke<br />

IVAO und VATSIM, der<br />

Buchautor Friedhelm Bergmann,<br />

der unter anderem sein neues Buch<br />

„Cockpit Live Frankfurt-Tokio: Auf<br />

Langstrecke unterwegs mit einer<br />

Lufthansa A380) anbot sowie Cockpitbauer<br />

Gerald Maritschnegg, der<br />

seinen A320 Simulator in Wolfratshausen<br />

bewarb.<br />

Sehr viel Neugierde kam besonders<br />

den zahlreichen Cockpitaufbauten<br />

zugute, die den virtuellen<br />

Luftraum an beiden Tagen bevölkerten.<br />

So bekam Rainer Jurczyk<br />

mit seiner 737-Anlehnung beispielsweise<br />

Begleitschutz von zwei F18,<br />

deren Innenausstattung ebenfalls<br />

als Nachbau zu begutachten war.<br />

<strong>Die</strong> Arbeit der Lotsen und Piloten<br />

konnte natürlich nicht nur aus<br />

nächster Nähe beobachtet werden,<br />

Interessenten durften sowohl mit<br />

Schwer- als auch mit Leichtmetall<br />

einige Runden drehen, was selbst<br />

erfahrenen Onlinepiloten aufgrund<br />

der neuen, greifbaren Umgebung<br />

etwas schwerer als sonst gefallen<br />

ist. Natürlich durfte auch fleißig<br />

„probecontrollt“ werden, erfahrene<br />

Lotsen schauten den Neulingen<br />

hierbei über die Schulter und erklärten<br />

essentielle Dinge, die virtuelle<br />

Fluglotsen beachten sollten. Bei<br />

beiden Netzwerken war somit über<br />

beide Tage hinweg eine gute Besetzung<br />

des Münchner Luftraums<br />

gegeben, auf VATSIM wurde dies<br />

durch das parallel stattfindende<br />

Finally Austria 2012 der österreichischen<br />

Kollegen noch verstärkt -<br />

der gut gefüllte Luftraum und die<br />

schwierige Kommunikation durch<br />

den Hintergrundlärm brachten<br />

so manche Controllerhände zum<br />

schwitzen. Dennoch war besonders<br />

die umstandslose Kommunikation<br />

untereinander ein deutlicher<br />

Pluspunkt, der jedes Jahr aufs neue<br />

Spaß macht. Anstatt die Teamspeaktaste<br />

zur internen Kommunikation<br />

zu drücken, wird der Kommentar<br />

„gibst du mir die Flieger bitte<br />

alle mit Speed 220“ einfach zum<br />

nächsten Controller über ein paar<br />

Tische hinweg gerufen - der Humor<br />

kommt hierbei natürlich auch<br />

nicht zu kurz, deutliches Gelächter<br />

durch den ganzen Raum war keine<br />

Seltenheit.<br />

Stubenhocker konnten sich übrigens<br />

auch von zu Hause aus einen<br />

Überblick über das Geschehen verschaffen,<br />

Bernd Mehl sorgte dankbarer<br />

weise für eine Webcamübertragung,<br />

die ebenfalls zu mancher<br />

Erheiterung über üble Gesichtsausdrücke<br />

oder mampfende Kollegen<br />

führte. Zu guter letzt seien noch<br />

die Vorträge erwähnt, die von Themen<br />

wie „spannende Anflüge in<br />

Kai Tak“ oder der Geschichte der<br />

zivilen Flugsimulation handelten.<br />

Natürlich informierten auch die<br />

beiden Onlinenetzwerke über ihre<br />

Fortschritte und versuchten neue<br />

Mitglieder zu locken.<br />

<strong>Die</strong> PC Flugtage 2012 waren wieder<br />

einmal eine wunderbare Plattform<br />

für gemeinsamens Controllen,<br />

Fliegen, fachsimpeln, lachen und<br />

beisammensein. Egal ob onlineflieger<br />

bei IVAO oder VASTIM, ob Gelegenheitsflieger<br />

mit der Standard<br />

737 oder aktivem Vereinsmitglied<br />

im FSC - letztendlich verbindet uns<br />

alle ein gemeinsames Hobby, das<br />

wir auf Veranstaltungen wie den PC<br />

Flugtagen gerne miteinander ausüben<br />

und andere daran teilhaben<br />

lassen. Der Dank geht natürlich an<br />

alle bei der Organisation beteiligten<br />

Flusianer, allen voran Falk Scherber,<br />

der Jahr für Jahr immer wieder<br />

für zwei tolle PC Flugtage sorgt.<br />

Bis zum nächsten mal!<br />

Florian Venus<br />

76 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 77


<strong>Die</strong> Best of Liste!<br />

Flugzeuge<br />

Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

PMDG Boeing 737 NGX<br />

*Best Product Award 2011*<br />

März 2012 9,5 Hervorragend 59,99 €<br />

Katana 4X (Marcel Felde) Juni 2011 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

<strong>Flight</strong>1 Ult. Airliner Collection: Super 80 Juni 2011 9,0 Hervorragend 49,99 €<br />

A2A Wings of POWER II: B17 August 2011 8,9 Hervorragend 32,99 $<br />

iFly 737 NG FSX Juli 2011 8,9 Hervorragend 49,95 €<br />

ORBX Lancair IV-P März 2011 8,9 Sehr gut 34,95 €<br />

Vertigo Studios PT17 Oktober 2012 8,9 Gut 33,32 €<br />

QualityWings-The Ultimate 146 Collection Juni / Sept. 2012 8,8 Hervorragend 35,55 €<br />

Carenado Malibu Jetprop März 2012 8,8 Sehr gut 37,95 $<br />

Cessna 337 Skymaster Okt. 2011 8,8 Sehr gut 34,95 $<br />

Wilga X Januar 2012 8,6 Sehr gut 17,95 €<br />

iFly 737 NG FS9 März 2011 8,6 Sehr gut 49,95 €<br />

Aerosoft H36 DimonaX Juli 2011 8,6 Sehr gut 24,95 €<br />

Carenado Cessna CT210M Centurion II Sept. 2011 8,6 Sehr gut 34,95 $<br />

<strong>DC</strong>-6B - Legends of <strong>Flight</strong> April 2012 8,5 Hervorragend 29,95 €<br />

<strong>Flight</strong>1 <strong>DC</strong>-2 Juni 2011 8,4 Sehr gut 39,90 €<br />

BAE 146 – Jumbolino September 2012 8,4 sehr gut 30,95 €<br />

Aerospool WT9 Dynamic Juni 2011 8,4 Gut 21,50 €<br />

Embraer E-Jets v.2 175 and 195 März 2011 8,4 Sehr gut 39,95 €<br />

Wilco Airbus Series Evolution Vol. 1 April 2011 8,3 Sehr gut 59,95 €<br />

Captain Sim Boeing 707 Base Pack Mai 2011 8,3 Sehr gut 29,99 €<br />

AirSimmer A320 Basic Edition (FS9) Mai 2011 8,3 Gut ab 35,90 €<br />

D******** Rafale November 2011 8,2 Sehr gut 26,18 €<br />

Aerosoft Airbus X April 2011 8,2 Gut ab 37,95 €<br />

Harrier Jump Jet Juli 2011 8,1 Sehr gut ab 27,95 €<br />

Douglas <strong>DC</strong>-3 Oktober 2012 8,0 Sehr gut 19,95 €<br />

Iris C-27J Spartan Nov. 2011 8,0 Gut 40,.46 €<br />

Carenado Cessna 340 April 2011 8,0 Gut 21,50 €<br />

Wilco CRJ NextGen August 2012 7,9 Sehr gut 36,95 €<br />

Airbus Xtreme September 2012 7,9 Gut 45,00 €<br />

Just <strong>Flight</strong> Comet Jetliner August 2011 7,9 Gut 31,60 €<br />

Carenado Beechcraft Bonanza V35 (XPlane) April 2012 7,8 Sehr gut 26,95 $<br />

Just <strong>Flight</strong> 757 Freemium Januar 2012 7.8 Hervorragend kostenlos<br />

Just<strong>Flight</strong> <strong>DC</strong>-3 Legends of <strong>Flight</strong> April 2011 7,8 Sehr gut 25,50 €<br />

Just <strong>Flight</strong> Vickers Viscount Januar 2012 7,7 Gut 25,50 €<br />

Embraer Phenom Novemb. 11 7,7 Mangelhaft 39,90 €<br />

737 Pilot in Command Evolution (Wilco) Feb 2012 7,3 Sehr gut 39,95 €<br />

Consolidated PBY Catalina April 2012 7,2 Gut 23,03 €<br />

Just <strong>Flight</strong> A320 Jetliner Mai 2011 6,4 Ausreichend ab 19,35 €<br />

Mitten in<br />

Berlin<br />

78 <strong>Flight</strong>!


<strong>Die</strong> Best of Liste!<br />

Szenerie<br />

Verlag und<br />

Druckmanagement:<br />

maui artwork ag (société anonyme)<br />

30 route de Longwy<br />

4750 Pétange<br />

Luxemburg<br />

maui@maui.lu<br />

Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

German Airports Team - Friedrichshafen X März 2012 9,2 Hervorragend 14,95 €<br />

simwings - Gibraltar X 9,1 Hervorragend 19,95 €<br />

Mega Airport München 2011<br />

*Best Product Award 2011*<br />

9,1 Hervorragend ab 24,95 €<br />

ORBX – Cairns Intl. Airport 9,1 Hervorragend ab 24 €<br />

Lugano X Flylogic Mai 2012 9,1 Hervorragend 25,95 €<br />

Bern-Belp X FlyLogic 9,1 Sehr gut 25,99 €<br />

ORBX – Cushman Meadows 9,1 Hervorragend 24,00 €<br />

ORBX – FTX- NA WA56 & WA79 9,1 Sehr gut 24,95 $<br />

ORBX - Essendon Airport 9,1 Hervorragend 32,95 AUD<br />

ORBX - Port Macquarie Airport 9,1 Hervorragend 23,95 $<br />

Altenrhein X 9,1 Hervorragend 25,99 €<br />

ORBX – Fall City und Diamond Point 9,1 Hervorragend 29,95 €<br />

flyTampa - flyAthens FS9/FSX 9,0 Hervorragend 26,18 €<br />

ORBX - Melbourne Intl. V2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

ORBX – Brisbane Intl. V1.2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Sim-wings Anchorage X 8,9 Hervorragend 24,95 €<br />

Heraklion X Sept. 2012 8,9 Sehr gut 19,95 €<br />

Aerosoft – Frankfurt Hahn X April 2012 8,8 Hervorragend 15,95 €<br />

ORBX New Zealand – Southern Islands März 2012 8,8 Sehr gut 39,95 €<br />

Toulouse-Blagnac Sept. 2012 8,7 Sehr gut 19,95 €<br />

Corfu X 8,7 Sehr gut 17,95 €<br />

Polish Airports 3 Oktober 2012 8,7 Gut 25,00 €<br />

Antarctica X 8,6 Sehr gut 34,99 €<br />

German Airfields 11 Südbayern 8,6 Sehr gut 27,95 €<br />

Bari X Oktober 2012 8,6 Sehr gut 14,95 €<br />

UK2000 London City Xtreme 8,6 Gut 22,10 €<br />

Zürich Live X 8,5 Hervorragend 16,06 €<br />

Erfurt X Oktober 2012 8,5 Sehr gut 15,95 €<br />

Diskutieren Sie mit!<br />

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20. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

„Lange Nacht der Flugsicherung“<br />

der Austro Control<br />

11 ¦ November 2012<br />

<strong>Die</strong> <strong>DC</strong>-9<br />

Eine Beaver zu Land<br />

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<strong>DC</strong>-9 fliegen - Teil 1<br />

<strong>Die</strong> Januar/Februar -Ausgabe der<br />

Computer Pilot erscheint<br />

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