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Flight! Magazin Freeware Klassiker (Vorschau)

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19. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

<strong>Freeware</strong><br />

<strong>Klassiker</strong><br />

10 ¦ Oktober 2012<br />

Szenerie:<br />

Bari / Jakarta / Bermuda / Erfurt / Macao ...<br />

Festplatten-Caching<br />

mittels SSD-Laufwerken<br />

neues X-Plane 10 Update<br />

Mit der Concorde nach<br />

New York<br />

4 192203 505508<br />

10


<strong>Flight</strong>! fliegt<br />

die Oldies<br />

In dieser Ausgabe sind Sie als Pilot gefordert, es geht<br />

hoch hinaus! Doch nicht etwa in modernen Airliner-<br />

Cockpits, sondern einmal ganz anders in echten Urgesteinen<br />

der Luftfahrt. Mit der Boeing Stearman<br />

verschlägt es uns diesmal in ein grundsolides Cockpit<br />

ohne überflüssigen Schnickschnack, eine Maschine die<br />

dem Piloten noch richtig viel Geschick und Können<br />

abfordert. Ein echter Transportesel, die Douglas DC-3<br />

landet in dieser Ausgabe gleich zweimal: Für die X-Plane<br />

Plattform in allen erdenklichen Varianten, zu Luft<br />

und zu Wasser. Im FSX wird so mancher Oldie-Fan<br />

womöglich einen kleinen Schock bekommen, wenn er<br />

das Cockpit der Basler BT-67, einer umgebauten DC-3<br />

betritt. Im Instrumentenbrett befindet sich nur noch<br />

ein Bruchteil des alten Uhrenladens, anstelle der alten<br />

Anzeiger leuchten nun GPS- und Navigationssysteme<br />

mit modernster Technik. Das hat seinen guten Grund,<br />

wird das reale Vorbild doch für Expeditionen in die<br />

Polargebiete mit ihren unendlichen Weiten genutzt.<br />

Nicht ganz so nördlich beziehungsweise südlich liegen<br />

unsere Destinationen in dieser Ausgabe: Mit Erfurt<br />

X schließt Aerosoft eine weitere Lücke im deutschen<br />

Luftraum, Christoph schaut sich den Flughafen<br />

in Thüringen genauer an, sein täglicher Arbeitsplatz.<br />

Auch unsere Nachbarn bekommen mit der Polish Airport<br />

Series Vol. 3 aus dem Hause Drzewiecki Design<br />

weitere Abdeckung. Damit verlassen wir Europa aber<br />

auch schon wieder, wie fast in jeder Ausgabe stehen<br />

Südamerika und Asien am anderen Ende des Flugplans.<br />

LatinVFR und TropicalSim machen Südamerika<br />

wieder ein kleines Stück perfekter, mit Bermuda & Rio<br />

de Janeiro gelingt die Flucht aus vor der kalten Jahreszeit<br />

garantiert.<br />

Interessant ist besonders der Hardware-Bereich dieser<br />

Ausgabe, in dem wir versuchen zu klären, welche<br />

Möglichkeiten neueste Festplattentechnologien in<br />

puncto Leistungsoptimierung für den FSX oder X-<br />

Plane bieten und welche Investitionen man lieber an<br />

anderen Stellen tätigen sollte.<br />

Wie auch schon der Anfang dieser Ausgabe mit zwei<br />

Ikonen der Luftfahrt beginnt, endet diese mit einem<br />

Nachflieger von New York nach Frankfurt jenseits der<br />

Schallmauer im Cockpit der Concorde. Ob dies vor<br />

dem heimischen PC in Freizeitkleidung oder gar Jogginghose<br />

von statten gehen kann, oder ob nicht doch<br />

lieber eine echte Pilotenuniform den Realismus perfekt<br />

machen soll, wird auch noch geklärt.<br />

Für Saarbrücken, den Airbus X Extended sowie die<br />

Coolsky DC-9 hat es für ausführliche Tests leider nicht<br />

mehr gereicht, diese Artikel finden Sie dann in unser<br />

November-Ausgabe.<br />

Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!<br />

Ihre Redaktion<br />

Der direkte Draht: redaktion@flightm.com


18<br />

20 22 26<br />

30<br />

36<br />

46<br />

Basler BT-67<br />

Die Legende für X-Plane<br />

Boeing Stearman<br />

Erfurt X<br />

Polish Airports 3<br />

Sokearna Hatta International<br />

Danke für über<br />

7.000 Fans!<br />

Editorial<br />

3: <strong>Flight</strong>! fliegt die Oldies<br />

Notams<br />

40: Macao<br />

46: Sokearna Hatta International<br />

48: LatinVFR Bermuda TXKF<br />

51: Bari<br />

6: (Twin)Otter gefällig?<br />

54: TropicalSim Rio de Janeiro 2012<br />

www.facebook.com/<br />

flightmcom<br />

7: Airbus X Extended<br />

8: Altiport V2<br />

9: SimW von Aerosoft übernommen<br />

Hardware:<br />

58: 1500 USB Gaming Headset<br />

10: US Cities X – Los Angeles ist da<br />

61: Festplatten-Caching<br />

Aboservice<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

E-mail: abo@flightm.com<br />

Web: abo.flightm.com<br />

11: X-Plane droht Patentstreit<br />

12: Tahiti X2<br />

13: Aeronautical Charts<br />

Review<br />

14: X-Plane 10 Update<br />

Flugzeuge<br />

18: Basler BT-67<br />

22: Douglas DC-3<br />

26: Boeing Stearman<br />

Szenerie<br />

30: Erfurt X<br />

Wissen<br />

66: Mit der Concorde von New York<br />

nach Frankfurt<br />

72: <strong>Freeware</strong>flugzeug installieren<br />

Community<br />

74: Die Pilotenuniform<br />

76: Gastkommentar<br />

Service:<br />

42: Poster<br />

78: Best of Liste<br />

81: Service und Impressum<br />

51<br />

54<br />

66<br />

36: Polish Airports 3<br />

82: <strong>Vorschau</strong><br />

Bari<br />

Rio de Janeiro 2012<br />

Der Teichhüpfer


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

(Twin)Otter gefällig? Aerosoft zeigt neue Bilder<br />

Preview Videos+Bilder: Airbus X Extended<br />

Seit vielen Jahren ist die Twinotter<br />

bei Aerosoft im Bestand, nun<br />

wird das Flugzeug noch einmal<br />

von Grund auf neu Programmiert.<br />

Dazu gab es nun die ersten Bilder<br />

aus dem nun mit Texturen versehenen<br />

Virtuellen Cockpits. Aerosoft<br />

fertigte bereits vor ein paar Jahren<br />

eine Twin Otter für den FSX.<br />

Diese ist zwar nicht schlecht, mittlerweile<br />

nur nicht mehr auf dem<br />

aktuellsten Stand der Dinge. Daher<br />

wird seit einiger Zeit an einer<br />

neuen Version der Maschine gearbeitet.<br />

Das Außenmodell ist schon<br />

recht weit, nun werden auch im<br />

virtuellen Cockpit schon Texturen<br />

verteilt. Wann und mit welchen<br />

Features genau die Maschine kommen<br />

soll, ist bis dato noch unklar.<br />

In den letzten Stunden und Tagen<br />

tauchten immer mehr Videos und<br />

Bilder zum bald erscheinenden Airbus<br />

X Extended auf. Der Airbus X<br />

Extended von Aerosoft sollte mittlerweile<br />

jedem ein Begriff sein! Die<br />

Weiterentwicklung des Airbus X,<br />

welche jedoch ein paar Tage hinter<br />

dem Zeitplan liegt, wird nun<br />

durch ein paar Videos untermalt.<br />

Für eine Übersicht über die Features<br />

schauen Sie HIER!! Das neuste<br />

Video zeigt den Airbus mit dem<br />

von FS2Crew modellierten Tool<br />

“RAAS” auf Heraklion. Hier werden<br />

die Fähigkeiten des Runway<br />

Awareness and Advisory System<br />

gezeigt, welches den Piloten vor<br />

einer zu kurzen Landebahn, einem<br />

unnormalen Flaps-Setting und anderen<br />

Gefahrensituationen warnen<br />

soll. Zu sehen gibt es das Video auf<br />

flightm.com<br />

NOTAMS<br />

Auch Saarbrücken hat einen Flughafen!<br />

Auch wenn er nicht der größte ist,<br />

auch der Flughafen Saarbrücken-<br />

Ensheim verdient eine Umsetzung.<br />

Diese gibt es jetzt von Aerosoft für<br />

den FSX zu haben! Aerosoft gab<br />

schon vor einigen Wochen das Projekt<br />

bekannt. Dies beinhaltet nun<br />

laut der Produktseite von Aerosoft<br />

so einiges. Natürlich sollen wieder<br />

alle Gebäude am und um den Flughafen<br />

modelliert sein. Auch eine<br />

Fotoreale Textur wurde für den<br />

Boden verwendet, welche mit einer<br />

Auflösung von 0,5 m/Pixel glänzen<br />

soll. Darauf wurde eine Dreidimensionale<br />

Anflugbefeuerung ge-<br />

setzt, und auch die restlichen Lichter<br />

wurden laut Aerosoft realistisch<br />

modelliert. Zu haben ist das ganze<br />

nun für 15,95€ bei Aerosoft oder<br />

Simmarket.<br />

Neue Holzklasse: DR400-140B<br />

Joachim Schweigler von Specific –<br />

3D – Design arbeitet in Kooperation<br />

mit Aerosoft nach seinen Erfolgen<br />

mit dem Discus Glider X und<br />

der H36 Dimona nun seit längerer<br />

Zeit (fast 2 Jahre!) an der Robin.<br />

Daher soll auch die Avionik genau<br />

wie das Flugmodell nächstmöglich<br />

an der Realen Maschine sein! Der<br />

geplante Release des Flugzeugs ist<br />

laut unserer Quelle, dem Aerosoft<br />

Previewforum Mitte bis Ende Oktober.<br />

Trendbarometer<br />

Oktober 2012<br />

Die Piloten konnten auf <strong>Flight</strong>M.com<br />

abstimmen, mit welchem Flugsimulator<br />

sie unterwegs sind.<br />

Microsoft <strong>Flight</strong> Simulator X<br />

(FS 10) (74%)<br />

Microsoft <strong>Flight</strong> Simulator 2004<br />

(FS 9) (33%)<br />

X Plane 10 (10%)<br />

Lockheed Martin PREPAR3D (6%)<br />

6 www.flightm.com 7<br />

<strong>Flight</strong>!


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NOTAMS<br />

Dicker Brocken: ORBX gibt Neuseelands<br />

Nordinsel für die Box frei!<br />

Die Szenerieschmiede ORBX veröffentlichte<br />

nun einen weiteren<br />

Teil ihrer erfolgreichen Reihe der<br />

“Großszenerien” in der Box. Für<br />

39,98€ sind 113,729!! Quadratkilometer<br />

modellierte Umgebung für<br />

den FSX zu haben. Die Entwickler<br />

von ORBX bieten so einiges. So<br />

Eines der höchsten Startbahngefälle<br />

der Welt, und das mitten in<br />

den Alpen. LLH Creations arbeitet<br />

nun ein zweites Mal an einer<br />

kompletten Neuentwicklung der<br />

Courchevel Szenerie. Die neue Version<br />

soll ein noch besseres 3D Design<br />

bieten. Dazu steuert zur realistischen<br />

Darstellung auch noch eine<br />

Texturauflösung von 4cm/Pixel<br />

bei. Die Szenerie für den FSX soll<br />

jedoch auch bei früheren Käufern<br />

Gefallen finden. Deshalb wird der<br />

Airport für Besitzer der alten Version<br />

reduziert! Wer die Szenerie vor<br />

maximal 6 Monaten gekauft hat,<br />

der bekommt die neue Version sogar<br />

kostenlos!<br />

soll es brandneue Bodentexturen<br />

geben und neue Bäume wurden<br />

erstellt. Auch auf korrekte Flüsse,<br />

Berge und Küstenlinien wurde<br />

geachtet. Die Texturierungen<br />

umfassen auch hochauflösende<br />

Bilder für Vulkane und Küsten.<br />

Hinzu kommen Landklassen, auch<br />

ein Höhenmodell wurde genauso<br />

wie viele Flughäfen umgesetzt.<br />

Diese Szenerie ist wahrscheinlich<br />

ein Muss für jeden Neuseeland-Fan.<br />

Passend dazu gibt es auch schon die<br />

Südinsel, welche umfassend in der<br />

Aprilausgabe der <strong>Flight</strong>! begutachtet<br />

wurde!<br />

Altiport V2:<br />

LLH Creations macht sich nochmal ran<br />

SimW wird von Aerosoft übernommen<br />

Der führende Add-On Publisher<br />

und <strong>Flight</strong> Simulator Shop baut seine<br />

Präsenz in Europa aus und übernimmt<br />

den in Belgien ansässigen<br />

Spezialisten für Flugsimulatorprodukte.<br />

Die Firma SimWare wurde in den<br />

90er von Fred Goldman in Brüssel<br />

gegründet und bis zum heutigen<br />

Tag ein Konkurrent der Aerosoft,<br />

die Belgier sind vor allem für ihre<br />

günstigen Hardwareprodukte bekannt.<br />

SimWare wird unter der Leitung<br />

von Aerosoft seine Eigenständigkeit<br />

bewahren und seine Kunden<br />

auch in Zukunft von Brüssel aus<br />

betreuen. Dabei wird sich Sim-<br />

Ware verstärkt auf die Märkte der<br />

Beneluxstaaten und Frankreichs<br />

fokussieren. „Nach 20 Jahren bei<br />

SimWare möchte ich mich nun auf<br />

die Firma „Wilco Publishing“ konzentrieren,<br />

die ich 1997 gegründet<br />

habe. Ich habe mein Wissen und<br />

meine Erfahrungen bei SimWare<br />

an das Management- und Logistikteam<br />

von Aerosoft weitergegeben<br />

und bin mir sicher, dass Aerosoft<br />

SimWare’s führende Position in der<br />

Simulatorwelt weiter stärken und<br />

ausbauen wird“, so Fred Goldman,<br />

der bisherige Inhaber von SimWare.<br />

Aerosoft, mit Sitz nahe Paderborn<br />

ist weltweit der führende Anbieter<br />

für Flugsimulator Produkte.<br />

Aerosoft Geschäftsführer Sascha<br />

Baumhoer, der ab sofort auch als<br />

Geschäftsführer von Simware<br />

fungiert, nennt folgende Gründe:<br />

„SimWare hat seit fast 20 Jahren<br />

eine ausgesprochen gute und feste<br />

Bindung zu seinen Kunden in<br />

Belgien und Frankreich aufgebaut.<br />

Diese Form der Kundenbindung ist<br />

auch für Aerosoft immer treibende<br />

Kraft seines Wirkens gewesen. Daher<br />

sind wir überzeugt, dass Sim-<br />

Ware und Aerosoft sehr gut zueinander<br />

passen und sich aufgrund<br />

der einander ergänzenden Märkte<br />

starke Synergie-Effekte einstellen<br />

werden.“<br />

Mit der Übernahme öffnet sich Aerosoft<br />

der schnell wachsende französischsprachige<br />

Markt. “Bei Aerosoft<br />

freuen wir uns auf die neuen<br />

Kollegen in Brüssel und die neuen<br />

Kunden. Wir sind sicher, dass die<br />

laufende Expansion von Aerosoft<br />

für alle Freunde von realistischen<br />

Simulationen nur von Vorteil sein<br />

kann”, sagt Winfried Diekmann,<br />

Geschäftsführer von Aerosoft.<br />

Web: www.aerosoft.de und<br />

www.simw.com<br />

Nachtrag in eigener Sache:<br />

In der letzten Ausgabe hatten wir unter dem Dänemark<br />

Artikel leider vergessen den Autor zu nennen, dieser<br />

sehr gute Bericht stammt von Jan-Philipp Heinisch.<br />

Wir bitten um Entschuldigung.<br />

8 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 9


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US Cities X – Los Angeles ist da<br />

X-Plane droht Patentstreit<br />

NOTAMS<br />

Anzeige:<br />

1050 Gebäude wurden einzeln<br />

umgesetzt, außerdem 454,000 Autogenobjekte<br />

verteilt. Das große<br />

abgedeckte Gebiet wird gesäumt<br />

Jetzt wirds klassisch:<br />

Coolsky’s DC-9 ist gelandet!<br />

Die alte Dame von Coolsky soll, gestützt<br />

durch das Team von McPhat,<br />

einiges bieten. Angefangen bei<br />

einem hochauflösenden 2D-Panel,<br />

geht es weiter zum detaillierten<br />

Virtuellen Cockpit. Hier findet<br />

man aber weder Flüssigkristallbildschirme<br />

noch einen <strong>Flight</strong> Management<br />

Computer. Wir fliegen von<br />

VOR zu VOR oder NDB. Auch all<br />

diese Funktionen sollen, wie unzählige<br />

Systeme, in der Simulation<br />

eingezogen sein. Wem das jedoch<br />

zu kompliziert erscheint, für den<br />

gibt es den “Navigation Simulator”,<br />

welches einem das “altmodische”<br />

Fliegen etwas leichter gestaltet.<br />

Neben verschiedenen Fehler-Simulationen<br />

beinhaltet das Paket natürlich<br />

auch ein Außenmodell. Dieses<br />

kommt jedoch nicht von ungefähr,<br />

sondern von McPhat persönlich.<br />

von einem fotorealen Luftbild mit<br />

30cm/ Pixel Auflösung. Auf diesem<br />

Gebiet befinden sich auch, wie<br />

in der Realität, mehr als 150 Hubschrauberlandeplätze<br />

(Heliports),<br />

welche angeflogen werden können.<br />

Noch dazu wurden auch viele Flughäfen<br />

wie der internationale Flughafen<br />

von Los Angeles mit realen<br />

Texturen geschmückt, einige bekamen<br />

auch noch neue Gebäude. Ein<br />

weiteres Feature soll die Insel Catalina<br />

mit dem Airport sein, welche<br />

komplett umgesetzt wurde. Der<br />

Airport verfügt dort sogar über<br />

eine abfallende Landebahn, wie in<br />

der Realität! Das große Paket ist bei<br />

Aerosoft für 19,99 € als Download<br />

zu haben.<br />

Diese statten den Flieger auch mit<br />

Ultrahoch aufgelösten Texturen<br />

aus. Außerdem gibt es 3 weitere Pakete<br />

bei McPhat zu kaufen, welche<br />

viele zusätzliche Bemalungen enthalten.<br />

Zu haben ist das Paket für<br />

39,33 Euro bei <strong>Flight</strong>1.<br />

Bekannt durch Samsung und Apple,<br />

erreicht der Patentkrieg nun auch<br />

die Flugsimulation. Der X-Plane<br />

Entwickler Laminar Research wird<br />

angeklagt, ein Patent zu Verletzen<br />

um die Software zu installieren.<br />

Die Informationen sowie die detaillierten<br />

Patentinformationen stellt<br />

X-Plane auf ihrer Website bereit unter<br />

folgendem Link: www.x-plane.<br />

Wilco Publishing hat vor wenigen<br />

Tagen bekanntgegeben, das ein Update<br />

ihres neusten Produkts CRJ<br />

NextGen auf den Markt kommt.<br />

Dieses Update trägt die Versionsnummer<br />

2.0 und führt folgende<br />

Änderungen mit sich:<br />

• Die CRJ ist ab sofort auch für<br />

PREPAR3D erhältlich, es wird<br />

hierfür einen eigenen Installer<br />

com/x-world/lawsuit/details Wie<br />

in den letzten Monaten im Patentstreit<br />

um Pads und Smartphones<br />

zu sehen ist in den USA alles denkbar<br />

und möglich, wie dieser Streit<br />

ausgehen wird, steht offen. Die<br />

Simulation selbst ist jedoch nicht<br />

gefährdet, da das Patent nur für die<br />

Installation gilt.<br />

CRJNextGen in 2er Generation-Version 2.0 von Wilco<br />

Hamburg: Schon von German<br />

Airports für den Microsoft FS umgesetzt,<br />

kann man auf eine gute<br />

Qualität hoffen. Auf den Bildern erkennt<br />

man, wie bei vielen Aerosoft-<br />

Szenerien gewohnt, ein fotoreales<br />

Luftbild und auch fast alle Gebäude,<br />

auch Umgebungsdetails wie ein<br />

Parkplatz voller Autos gehören zu<br />

der Szenerie. Das ganze lässt sich<br />

auch in Amsterdam wiederfinden.<br />

geben, den man sich über seinen<br />

Account runterladen kann.<br />

• Das gesamte Flugmodell wurde<br />

hinsichtlich des Groundhandlings<br />

und der Dynamik<br />

in der Luft verändert, damit es<br />

mehr der Realität entspricht.<br />

• Die Bodenkontaktpunkte des<br />

Flugzeugs wurden überarbeitet,<br />

damit es, wie in manchen<br />

X-Plane Preview:<br />

Amsterdam und Hamburg von Aerosoft<br />

Fällen, in der Luft schwebt<br />

oder im Boden versinkt.<br />

www.flightm.com 11


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NOTAMS<br />

Tahiti X2 von Aerosoft<br />

Tahiti gibt es schon aus dem Hause<br />

Aerosoft. Nun wurde Version 2 angekündigt,<br />

da die “alte” etwas in die<br />

Jahre gekommen ist. Nun soll von<br />

dem Verkaufsschlager jedoch eine<br />

neue, upgedatete Version erscheinen.<br />

Auch hier weiß noch niemand<br />

genau, welche Features genau enthalten<br />

sind, auch ein Termin oder<br />

sonstige Infos werden noch nicht<br />

genannt. Nur so viel ist wohl klar:<br />

Die Szenerie wird Tahiti abdecken<br />

und dabei für den FSX und P3D erhältlich<br />

sein.<br />

Tupolev-204-Familie für den FS9<br />

Die bisweilen relativ unbekannten<br />

russischen Entwickler Valery Samoshin<br />

und Kirill Bardakhaev<br />

haben sich der 204er-Familie des<br />

Carenado zeigt besten Seiten:<br />

B200 Super King Air Bilder<br />

Luftfahrzeugherstellers Tupolev<br />

angenommen. Valery und Kirill<br />

haben bisher nur eine Entwicklung<br />

für den Flugsimulator 2004<br />

von Microsoft angekündigt, allerdings<br />

eine Umsetzung für den<br />

Nachfolger FSX nicht ausgeschlossen.<br />

Das AddOn wird sich Angaben<br />

der Entwickler zufolge durch<br />

ein realistisches Modell, originale<br />

Wieder einmal hat Carenado Preview<br />

Bilder zu einem ihrer aktuellen<br />

Projekte veröffentlicht, die<br />

Beechcraft B200 Super King Air.<br />

Ein Turboprop Flugzeug für Business-<br />

und Regionalflugverkehr.<br />

Wie bei Carenado üblich, ist das<br />

Flugzeug aus einer umwerfenden<br />

Triebwerksgeräusche (Awiadwigatel<br />

PS-90), zwei Panelvarianten,<br />

sowie ein Virtuelles Cockpit (VC)<br />

auszeichnen. Im Cockpit soll der<br />

Großteil aller Knöpfe und Schalter,<br />

sowie die Hauptinstrumentenbretter<br />

drei-dimensional dargestellt<br />

werden.<br />

Qualität mit extrem brillianten<br />

HD Texturen. Wir sind auf das<br />

Produkt gespannt, welches in den<br />

nächsten Wochen veröffentlicht<br />

werden dürfte.<br />

VFR-Karten und<br />

Enroute-Charts weltweit<br />

Aeronautical Charts<br />

Die Flugsimulation wurde in den letzten Jahren immer komplexer.<br />

Add-ons aus dem Hause Level-D oder PMDG sind heutzutage mit Sicherheit<br />

das Maß aller Dinge und ohne anständige Handbücher gar<br />

nicht mehr in die Luft zu bekommen. Genauso weiterentwickelt wie<br />

die Add-ons haben sich auch die <strong>Flight</strong>-Planning-Tools, zwei Beispiele<br />

wären FOC oder das bekannte Performanceprogramm TOPCAT. Mit<br />

www.skyvector.com möchten wir Ihnen in dieser Ausgabe eine Seite<br />

vorstellen, mit der sich Flüge vielseitig planen lassen.<br />

Beim ersten Besuch der Website<br />

erwartet mich eine VFR-Karte,<br />

die auf meinen aktuellen Standort<br />

zentriert ist. Wie von einer VFR-<br />

Karte gewohnt lassen sich hier alle<br />

wichtigen Informationen ablesen.<br />

Weiterhin sind verschiedene Wetterstationen<br />

eingezeichnet, bei<br />

denen das aktuelle METAR und<br />

die TAF abgelesen werden können.<br />

Besonders interessant ist die<br />

<strong>Flight</strong>-Plan-Funktion. Hier können<br />

mehrere Wegpunkte eingegeben<br />

werden, die anschließend auf der<br />

Karte miteinander verbunden werden.<br />

Weiterhin lassen sich Distanz<br />

und Track ablesen, sowie bei angegebener<br />

Groundspeed auch die benötigte<br />

Zeit. Per Rechtsklick lassen<br />

sich ebenso beliebig freie Stellen<br />

hinzufügen. Für IFR-Piloten vermisse<br />

ich jedoch noch die Möglichkeit,<br />

ebenfalls Luftstraßen mit anzugeben.<br />

Weiterhin ist es möglich, sich Enroute-Charts<br />

aus der ganzen Welt<br />

anzeigen zu lassen. So lässt sich beispielsweise<br />

der Verlauf einer Luftstraße<br />

genau nachverfolgen und die<br />

aktuell geflogene Strecke kann per<br />

<strong>Flight</strong>-Plan-Funktion eingezeichnet<br />

werden. Diese Karten lassen sich<br />

natürlich in Low und High unterteilen,<br />

dies ebenfalls weltweit.<br />

Eine weitere Funktion ist im Moment<br />

lediglich in den USA vorhanden,<br />

hier lassen sich auch viele<br />

Airport-Charts abrufen. Zu Fort<br />

Lauderdale lassen sich hier beispielsweise<br />

viele Daten und Fakten<br />

über den Airport abrufen, darunter<br />

auch Funkfrequenzen, Eigentumsverhältnisse<br />

und Remarks. Die<br />

zur Verfügung gestellten Charts<br />

stammen von der FAA und sind<br />

brauchbar. Eine Ausdehnung<br />

auf Europa<br />

und Deutschland<br />

mit diesem Service<br />

wäre in meinen Augen<br />

sehr wünschenswert,<br />

hier könnte<br />

zum Beispiel auf das<br />

Kartenmaterial der<br />

Eurocontrol zurückgegriffen<br />

werden.<br />

Für Neueinsteiger bietet die Website<br />

ebenfalls ein informatives Hilfevideo,<br />

das auf englischer Sprache<br />

die meisten Funktionen erläutert<br />

und dem Zuschauer nahebringt.<br />

Weiterhin kann im Forum auf Englisch<br />

über alles Mögliche diskutiert<br />

werden und es können auch Fragen<br />

gestellt werden.<br />

Skyvectors bietet für interessierte<br />

virtuelle Piloten einen interessanten<br />

Service. Wer die Simulation<br />

ernst nimmt, erhält hier für lau massig<br />

Enroute- und VFR-Charts. Verbesserungspotenzial<br />

ist natürlich<br />

noch vorhanden, reinzuschauen<br />

lohnt sich aber allemal. Interessant<br />

wäre ebenfalls eine Einbindung des<br />

aktuellen Onlineverkehrs von VA-<br />

TSIM und IVAO, gegebenenfalls<br />

mit besetzten ATC-Stationen.<br />

Florian Venus<br />

12 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 13


X-Plane 10 Update<br />

Beta 10/11<br />

„Heimlich, still und leise“, so könnte man beschreiben, wie dieses Update<br />

für X-Plane veröffentlicht wurde. Zumindest wenn man zu denjenigen<br />

gehört, die im Installer/Updater nicht dauerhaft das Häkchen<br />

gesetzt haben, um auch die neuesten Beta-Updates zu erhalten. Zwar<br />

gibt es quasi alle Nase lang neue Updates für X-Plane, doch das, was da<br />

diesmal (noch) unter dem Deckmantel der Beta-Version auf die Festplatte<br />

gelangt, hat es in sich. Und das, ohne dass man es unbedingt auf<br />

den ersten Blick bemerkt. Grund genug also, mittels dieses Artikels<br />

auf die wichtigsten Veränderungen hinzuweisen.<br />

Neben „üblichen“ Verbesserungen,<br />

wie Updates für bereits<br />

vorhandene Standardflugzeuge<br />

und neue Objekte in der<br />

X-Plane-eigenen Bibliothek, bietet<br />

dieses Update etliche weitere, darüber<br />

hinausreichende Verbesserungen<br />

und Neuerungen. Für<br />

meinen Artikel habe ich die fünf<br />

größten davon einmal genauer unter<br />

die Lupe genommen.<br />

Verbesserung der<br />

Framerate:<br />

Das Beste zuerst! Den Entwicklern<br />

ist es gelungen, ein ganzes Stück<br />

an der Leistungsschraube des Simulators<br />

zu drehen. Wie und auf<br />

welchen Wegen, erschließt sich mir<br />

als Programmierungslaien nicht,<br />

ist aber auch nicht so wichtig. Aber<br />

profitieren kann man davon. Laut<br />

HDR<br />

Mitteilung des Entwicklers sind<br />

10 bis 15 Bilder pro Sekunde mehr<br />

drin. Das entspricht auch ziemlich<br />

genau dem Leistungsanstieg, den<br />

ich auf meinem Rechner verzeichnen<br />

konnte. Lief X-Plane vorher bereits<br />

flüssig, ist dies eine Neuerung,<br />

die sich nicht direkt bemerkbar<br />

macht, sollte man nicht ständig mit<br />

eingeschalteter Framerate-Anzeige<br />

fliegen.<br />

PC-Piloten mit schwächeren Rechnern<br />

bekommen so also noch<br />

einmal etwas mehr Leistung „geschenkt“.<br />

Anwender, bei denen der<br />

Simulator auch vorher schon gut<br />

lief, haben nun die Wahl: sich über<br />

die höhere und dadurch ruckelfreie<br />

Darstellung freuen oder die Gratis-<br />

Frames gegen eine bessere Darstellung<br />

eintauschen?<br />

HDR<br />

Ich persönlich habe mich für letztere<br />

Option entschieden und bin<br />

schlichtweg begeistert. Es war auf<br />

meinem Rechner möglich, die allgemeine<br />

Texturauflösung um eine<br />

Stufe heraufzusetzen und gleichzeitig<br />

die Kantenglättung von 2-fach<br />

auf 4-fach zu erhöhen, ohne dass<br />

die Bildwiederholrate merklich in<br />

die Knie gehen würde. Eine riesige<br />

grafische Steigerung, die auch das<br />

Spielgefühl auf eine ganz neue Ebene<br />

hebt.<br />

zu Recht, wie man ehrlicherweise<br />

gestehen muss.<br />

Einen Schritt näher an die Benutzerfreundlichkeit<br />

gehen die Entwickler<br />

nun mit der Integration<br />

eines Start-up-Menüs. Startet man<br />

X-Plane, erscheint ein Menü, das<br />

entfernt an das Quick-<strong>Flight</strong>-Menü<br />

des FSX erinnert. Hier kann man<br />

die Grunddaten seines Flugs in<br />

einem grafisch gestalteten Menü<br />

wählen: Flugzeug, Ort, Wetter,<br />

Jahres- und Tageszeit, wobei man<br />

Wetter und Zeit per Schaltfläche<br />

auch einfach auf das reale Wetter<br />

beziehungsweise die aktuelle Systemzeit<br />

setzen kann.<br />

Sollte man derartige Menüs für<br />

Kinderkram halten, kann man das<br />

Ganze auch einfach für alle kommenden<br />

Starts deaktivieren und X-<br />

Plane weiterhin so nutzen wie bisher.<br />

Hier sollte also für alle etwas<br />

dabei sein.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Start-up-Menü:<br />

Oftmals wurde X-Plane seine wenig<br />

einsteigerfreundliche Oberfläche<br />

und Menüführung vorgeworfen,<br />

Start-Up Menü<br />

14 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 15


Die Top-Angebote im Herbst!<br />

Neues Flugzeug – Columbia 400:<br />

Als wären die bisherigen Änderungen<br />

nicht schon genug, gibt es<br />

mit dem neuen Update auch gleich<br />

ein neues Flugzeug zum Nulltarif:<br />

die Columbia 400.<br />

Airbus<br />

Flugzeugauswahl:<br />

Ein weiteres Hindernis bei X-Plane<br />

war bislang die Flugzeugauswahl,<br />

erfolgte diese doch aus der Darstellung<br />

der Ordnerstruktur heraus.<br />

Zwar liefert X-Plane von Haus aus<br />

ja schon eine einigermaßen brauchbare<br />

Einteilung von Luftfahrzeugen<br />

in die unterschiedlichen Klassen<br />

(General Aviation, Helikopter<br />

etc.), allerdings konnte der Auswahlvorgang,<br />

insbesondere wenn<br />

sich viele unterschiedliche und<br />

dann eventuell noch suboptimal<br />

benannte Maschinen einen Ordner<br />

teilten, zu einer Art Lotto ausarten,<br />

indem man einfach den Ordner<br />

beziehungsweise das .acf-File auswählte,<br />

das einem am ehesten unter<br />

die Maus kam.<br />

Durch das Beta-Update kommt nun<br />

auch eine neue Flugzeugauswahl<br />

in den Simulator. Die Navigation<br />

durch die Ordner erfolgt noch immer<br />

nach alt bekanntem Muster,<br />

allerdings ist das Ordnerfenster<br />

dabei deutlich größer, was die Gesamtübersicht<br />

steigert. Außerdem<br />

wird nun beim Anklicken eines<br />

Ordners/.acf-Files rechts ein <strong>Vorschau</strong>bild<br />

auf das entsprechende<br />

Flugzeugauswahl<br />

Flugzeug geöffnet, das, aufgrund<br />

seiner ebenfalls angenehmen Größe,<br />

keine Zweifel aufkommen lassen<br />

dürfte, um welche Maschine es<br />

sich denn wohl handelt.<br />

Überarbeiteter<br />

HDR-Modus:<br />

Laut Entwickler ist der Grafikmodus<br />

für das High-Dynamic-Range-<br />

Lighting (kurz HDR, zu finden<br />

in den Grafikeinstellungen) quasi<br />

komplett überarbeitet worden.<br />

Hierzu kann ich nur wenig sagen,<br />

da mir persönlich der HDR-Modus<br />

immer ein wenig „überbelichtet“<br />

vorkam und ich ihn deshalb nicht<br />

benutzte.<br />

Dieser Eindruck bleibt für mich<br />

auch leider weiterhin bestehen:<br />

Zwar sieht HDR auch ganz gut aus<br />

und läuft ebenfalls schön flüssig, allerdings<br />

habe ich das Gefühl, dass<br />

die Oberflächen und Instrumentenbretter<br />

der Flugzeuge nahezu<br />

unnatürlich leuchten und strahlen.<br />

Bei Spielen aus dem Action- oder<br />

Fantasybereich schalte ich HDR<br />

gerne ein, aber in einer Simulation<br />

ist es für mich zu viel des Guten.<br />

Hier wurde eine Maschine integriert,<br />

die X-Plane-Schöpfer Austin<br />

Meyer persönlich einmal sein Eigen<br />

nannte.<br />

Mir persönlich ist das Cockpit der<br />

einmotorigen General-Aviation-<br />

Maschine fast schon ein bisschen zu<br />

futuristisch, mit seinen zwei großen<br />

Displays und der Steuerung über<br />

Sidestick. Hier bevorzuge ich eher<br />

den klassischen Charme der Cessna<br />

172 oder der Baron.<br />

Die technische Umsetzung ist, von<br />

meinen persönlichen Vorlieben<br />

einmal abgesehen, aber tadellos.<br />

Das Flugzeug lässt sich gut und vor<br />

allem glaubwürdig steuern. Alles<br />

andere wäre aber auch mehr als<br />

peinlich gewesen, wenn doch der<br />

Chef persönlich dieses Flugzeug<br />

besessen hat.<br />

Die hier dargestellten Neuerungen<br />

sind natürlich nur die Spitze des<br />

Eisbergs, bringt das Update doch<br />

noch viele weitere Dinge mit sich.<br />

Ich persönlich kann nur sagen: Hut<br />

ab. Was gibt es Schöneres, als mit<br />

einem Update derartig viele sinnvolle<br />

Neuerungen und Verbesserungen<br />

zu erhalten, die andernorts<br />

fast schon wieder als kostenpflichtiges<br />

Add-on verkauft werden würden?<br />

Stefan Hänschen<br />

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Extended<br />

• Sehr akkurate A320 und A321 Modelle mit vielen Bemalungen (und Paint Kit)<br />

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• Externes Modell und virtuelles Cockpit, entwickelt mit neuesten Technologien<br />

• Sehr gute Bildwiederholungsraten<br />

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Sie den höchsten Kontroll Tower des Landes! Der Airport Düsseldorf ist<br />

mit 180 Zielen in 50 Ländern auf der ganzen Welt verbunden und wird von<br />

77 Fluggesellschaften genutzt. Die detaillierte Umsetzung verspricht einen<br />

Großfl ughafen, der seinem Namen alle Ehre macht.<br />

16 <strong>Flight</strong>!<br />

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<strong>Freeware</strong><br />

Basler BT-67<br />

die etwas andere DC-3<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Die Basler BT-67 ist ein etwas anderes Flugzeug. Nicht nur ist sie in<br />

unseren Breitengraden kaum bis gar nicht zu sehen, auch ist sie nicht<br />

für die wirklich normale Fliegerei gedacht. So ist sie für Transportflüge<br />

in der Arktis oder in Afghanistan gebaut. Alles in allem ein spannendes<br />

Unikat, das wir auf den folgenden Seiten genauer betrachten<br />

werden, da nun eine vielversprechende <strong>Freeware</strong> erschienen ist.<br />

Neue Version vom<br />

September!<br />

Des Weiteren existieren nur wenige<br />

Flugzeuge, da sie so gesehen<br />

eine Modifikation der DC-3 für<br />

die oben genannten Einsatzgebiete<br />

sind. So wurden neue Triebwerke<br />

verbaut, die etwa 200 Pferdestärken<br />

mehr haben, wodurch bis zu 1,8<br />

Tonnen mehr transportiert werden<br />

können. Auch wurde der Flieger<br />

um einen Meter verlängert sowie<br />

die Gewichtsverteilung verändert,<br />

dies erlaubt langsamer zu fliegen.<br />

Weltweit gibt es nur wenige Betreiber,<br />

so das Alfred-Wegener-Institut,<br />

welche die Polar 5 und 6 betreiben;<br />

wie der Name schon sagt, sind sie<br />

in den Polargebieten unterwegs.<br />

Die USA unterhält ebenfalls einen<br />

Flieger für Transport und Aufklärung<br />

in Afghanistan.<br />

Die Maschine im FSX<br />

Das Team rund um Daniel Fürnkas<br />

(auch unter dem Namen Cheesestrike<br />

bekannt) setzte diesen Flieger<br />

nun schon in der dritten Version<br />

für den FSX um. Während Daniel<br />

weitestgehend für Texturen und<br />

Repaints verantwortlich war, arbeiteten<br />

Manfred Jahn, Alexander M.<br />

Metzger und Hansjörg Nägele an<br />

dieser <strong>Freeware</strong>. Nach der unkomplizierten<br />

Installation – die Dateien<br />

Den Download finden Sie auf flightm.com<br />

18 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 19


FLIGHT!<br />

Review<br />

Virtual Cockpit<br />

Systemtiefe<br />

müssen nur in den FS-Ordner verschoben<br />

werden – sowie der nicht<br />

unbedingt notwendigen Installation<br />

von weiteren Repaints, einem<br />

Spray-Effekt und HD-Instrumenten<br />

kann man direkt loslegen.<br />

An einem kleinen Regionalflughafen<br />

angekommen, lasse ich mir es<br />

nicht nehmen als Allererstes das<br />

Außenmodell zu begutachten. Dieses<br />

ist akkurat modelliert und kann<br />

durchaus die ein oder andere Payware<br />

in den Schatten stellen. Vor<br />

allem gefallen mir die Triebwerke<br />

und Klappen, da dort besonders<br />

genau gearbeitet wurde. Aber auch<br />

das Fahrwerk und die Ruder haben<br />

einiges zu bieten. Generell wurde<br />

mit viel Liebe zum Detail gearbeitet,<br />

auch die Animationen wie das<br />

Einziehen des Fahrwerks oder der<br />

Skier verlaufen flüssig. Auch die<br />

Texturen, die von Cheesestrike<br />

erstellt wurden, lassen nichts zu<br />

wünschen übrig. Nietenreihen sind<br />

zu erkennen und alles ist schön<br />

scharf. Somit muss sich dieser Nischenflieger<br />

nun wirklich nicht<br />

mehr verstecken!<br />

Ebenfalls angetan hat es mir das<br />

VC. Auch hier wieder: genaue Arbeit.<br />

Die Instrumente – bis auf das<br />

GPS alle analog – sind scharf. Das<br />

GPS entspricht dem FSX-Standard,<br />

wenn auch um einiges schöner<br />

verpackt. So wurde das ganze Gehäuse<br />

eigens modelliert. Was mir<br />

auch auffällt, ist, dass annähernd<br />

alle Knöpfe gedrückt oder umgestellt<br />

werden können, auch wenn<br />

einige nur eine Dummy-Funktion<br />

haben. Dies gefällt mir sehr. Ebenfalls<br />

kann man die Propeller selbständig<br />

starten, ohne dass man<br />

von der Standardkonfiguration<br />

STRG + E Gebrauch machen muss.<br />

Auch beim Schulterblick wird man<br />

nicht enttäuscht, auch hinter dem<br />

normalen Blickfeld wurde sauber<br />

gearbeitet. So findet man dort ein<br />

Schild sowie das ein oder andere<br />

Rohr. Alles in allem ist das VC sehr<br />

gelungen.<br />

Es wurden hauptsächlich die FSeigenen<br />

Panels verwendet, also das<br />

Standard-GPS, das Standard-Radiopanel<br />

und der Standard-Autopilot.<br />

Trotzdem empfinde ich die Maschine<br />

noch als „fliegbar“, die VORzu-VOR-Navigierung<br />

funktioniert<br />

problemlos, wodurch der Flieger<br />

sicherlich auch in unseren Breitengraden<br />

und auch in Onlinenetzwerken<br />

einsetzbar ist.<br />

Fazit<br />

Ich kann diesen Flieger wirklich<br />

einem breiten Spektrum an Fliegern<br />

empfehlen. Vom Feierabendüber<br />

den Just-for-Fun-Flieger bis<br />

zum Propellerfan ist für jeden etwas<br />

dabei. Auch derjenige, der ein<br />

Herz für Nischenprodukte hat,<br />

wird hier eine neue, kostengünstige<br />

Liebe finden. Vor allem die<br />

tolle Umsetzung der Texturen und<br />

des Modells hat es mir bei dieser<br />

<strong>Freeware</strong> angetan.<br />

Max Mertznich<br />

20 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 21


Die Legende<br />

für X-Plane<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Sie gehört zu den legendären Maschinen der Luftfahrt: die Douglas<br />

DC-3. Ihren Erstflug hatte die „alte Dame“ dabei schon 1935, nahm<br />

als C47 „Skytrain“ beziehungsweise „Dakota“ im Zweiten Weltkrieg<br />

unter anderem an der Landung in der Normandie und der Operation<br />

Market Garden teil, wurde für die Berliner Luftbrücke eingesetzt und<br />

ist auch heute noch bei einigen (Fracht-)Unternehmen heiß geliebt.<br />

Zugegeben, für X-Plane gab es<br />

die DC-3 bereits als Free- und<br />

Payware-Umsetzungen, allerdings<br />

sind diese bislang nicht für X-Plane<br />

10 angepasst worden. In diese Kerbe<br />

schlägt nun Leading Edge Simulations<br />

(kurz: LES) und bietet eine<br />

X-Plane-10-kompatible Umsetzung<br />

der klassischen Maschine an. Der<br />

Clou dabei: Man hat sich nicht auf<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: Douglas DC-3<br />

Ausgabe: Oktober 2012<br />

www.flightm.com<br />

X-Plane 10 beschränkt, sondern der<br />

Benutzer erhält beim Kauf Versionen<br />

für X-Plane 10 und X-Plane 9.<br />

Erhältlich ist das Ganze über den<br />

Onlineshop von X-Aviation.com<br />

zum Preis von 39,95 US-Dollar<br />

(circa 31 Euro). Die Installation<br />

erfolgt über das eigene Installationsprogramm.<br />

Schade hierbei: Der<br />

Installationsordner kann nicht frei<br />

gewählt werden, die Maschine installiert<br />

sich im Aircraft-Ordner<br />

in einem eigenen Unterordner<br />

namens „X-Aviation“. Ein Einsortieren<br />

in die von X-Plane vorgegebenen<br />

Flugzeugkategorien entfällt<br />

somit.<br />

Hat man das neue Flugzeug im Simulator<br />

geladen, muss es per Onlineaktivierung<br />

noch „freigeschaltet“<br />

werden, sonst machen mehrere<br />

„Wasserzeichen“ von X-Aviation auf<br />

dem Monitor die Benutzung des<br />

nichtregistrierten Flugzeugs sehr<br />

unangenehm bis unmöglich.<br />

Hat man diese Hürde überwunden,<br />

kann es also losgehen. Man<br />

bekommt die Maschine in zwei<br />

unterschiedlichen Varianten, mit<br />

Rädern oder Schwimmern, und<br />

in insgesamt sechs verschiedenen<br />

Bemalungen geboten, darunter<br />

das beliebte gelbe „Duggy“ Liverie<br />

sowie die Bemalung der „Buffalo<br />

Airways“, die in Deutschland durch<br />

die Doku-Reihe „Die Eispiloten“<br />

Bekanntheit erlangt haben und die<br />

DC-3 bis heute einsetzen.<br />

Am Außenmodell gibt es dabei<br />

wenig zu meckern, dafür umso<br />

mehr zu staunen. Hier wurden<br />

viele Details der Motoren und der<br />

Fahrwerksaufhängung bis hin zu<br />

einzelnen Nieten in der Außenhaut<br />

umgesetzt.<br />

Auch im Cockpit ist die grafische<br />

Umsetzung hervorragend. Die Maschine<br />

wirkt nicht, als sei sie gerade<br />

aus der Fabrik gekommen, sondern<br />

als ob wir nicht der erste Besitzer<br />

wären. Die Instrumente und Armaturen<br />

sind zerkratzt, die Sitze zerschlissen<br />

und zerknittert. Aber keine<br />

Angst: Die Instrumente bleiben<br />

dank guter Texturen immer noch<br />

ablesbar.<br />

Wer schon andere<br />

Artikel von mir gelesen hat,<br />

weiß, dass ich häufiger die Unsitte<br />

anprangere, dass insbesondere im<br />

Fußraum gerne bei den Texturen<br />

geschlampt wird. Hier muss ich<br />

diese Kritik zum Glück nicht anbringen,<br />

da sich der positive Gesamteindruck<br />

hier fortsetzt. Der<br />

schwarz lackierte Metallboden hat<br />

einige Kratzer und Abnutzungserscheinungen,<br />

die das blanke Metall<br />

durchscheinen lassen. Sehr atmosphärisch.<br />

Aber auch an andere Details wurde<br />

gedacht, wie zum Beispiel die Betten<br />

der Crew und die Passagierkabine.<br />

Auch hier lassen Details wie<br />

zerknitterte Bettlaken das Ganze<br />

lebendig werden.<br />

22 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 23


FLIGHT!<br />

Review<br />

Wer eine DC-3 schon einmal in<br />

der Realität gesehen hat, weiß, was<br />

nun folgt, und dürfte sich, falls er<br />

denn flugzeug- und/oder motorenbegeistert<br />

ist, besonders auf<br />

diesen Moment freuen: das Anlassen<br />

der Motoren. Der Start der<br />

Triebwerke funktioniert nach dem<br />

Betätigen einiger weniger Schalter<br />

und Hebel im Cockpit. Allerdings<br />

muss man hier bei der Soundumsetzung<br />

ein paar Abzüge machen.<br />

Der Motorenstart klingt irgendwie<br />

zu „flach“. Die Starter quieken und<br />

keuchen, bevor die Motoren mit ihrer<br />

Arbeit beginnen. In der Realität<br />

klingt insbesondere der Motorenstart<br />

wesentlich kraftvoller. Laufen<br />

die Motoren aber erst, ist auch<br />

die Klangumsetzung wieder stimmig,<br />

hat man doch die Motorengeräusche<br />

laut Hersteller von einer<br />

echten Maschine aufgenommen.<br />

Die DC-3 lässt sich am Boden gutmütig<br />

lenken, lediglich die Sicht<br />

nach vorne ist aufgrund des Zweibeinfahrwerks<br />

und des damit verbundenen<br />

Winkels, in dem der Pilot<br />

sitzt, etwas eingeschränkt.<br />

Starten tut sie hingegen fast von<br />

alleine. Bei Vollgas beginnt die<br />

Maschine bereits nach wenigen<br />

Metern mit einigen Hüpfern, die signalisieren,<br />

dass sie nun bereit zum<br />

Abheben ist. Mit einem leichten<br />

Zug am Steuer erhebt sie sich dann<br />

majestätisch in den Himmel.<br />

Der Steigflug ist angenehm und<br />

bei Bedarf auch recht schnell beziehungsweise<br />

steil möglich. Da steckt<br />

Kraft in den Motoren. Bis auf etwa<br />

10 000 Fuß (circa 3000 Meter) ist der<br />

Steigflug noch mit der Gemischeinstellung<br />

auf fett möglich, danach<br />

sollte man etwas nach unten regulieren,<br />

was sowohl den Verbrauch<br />

als auch die Leistung optimiert. Bei<br />

meinem Testflug war ein problemloses<br />

Steigen auf 20 700 Fuß (circa<br />

6300 Meter) möglich, danach geht<br />

es eher schleppend aufwärts, was<br />

sich aber mit der Dienstgipfelhöhe<br />

des Originals von rund 7300 Metern<br />

schon einigermaßen deckt.<br />

Die DC-3 ist sehr gut zu steuern<br />

und reagiert direkt, aber nicht zu<br />

feinfühlig auf Steuereingaben. Wer<br />

sich bei längeren Flügen etwas Hilfe<br />

erhofft, wird ebenfalls nicht enttäuscht,<br />

da ein rudimentärer Autopilot<br />

im Stil der 30er und 40er Jahre<br />

ebenfalls umgesetzt wurde. Da sich<br />

dieser aber in der Bedienung von<br />

seinen modernen Pendants ziemlich<br />

unterscheidet, ist hier noch einmal<br />

Umdenken und Üben angesagt.<br />

Die Landung stellt aufgrund der<br />

guten Steuerbarkeit ebenfalls kein<br />

großes Problem dar, allerdings sind<br />

hierbei auch noch einmal zwei Besonderheiten<br />

zu beachten. Zum einen<br />

werden die Landeklappen der<br />

DC-3 stufenlos ausgefahren, was<br />

etwas Fingerspitzengefühl erfordert,<br />

um die richtige Position zu erreichen,<br />

zum anderen vergisst man<br />

beim Landeanflug gerne mal, wie<br />

hoch man in der DC-3 sitzt, und<br />

ist dann sehr überrascht, wie früh<br />

doch die Räder schon Bodenkontakt<br />

haben.<br />

Fazit<br />

Die Douglas DC-3 ist in der Realität<br />

eine Legende. Für X-Plane wurde<br />

sie nun durch Leading Edge Simulations<br />

würdig umgesetzt. Ob die<br />

virtuelle Variante ebenfalls eine<br />

Legende in der X-Plane-Gemeinde<br />

wird, muss die Zeit zeigen. Auf jeden<br />

Fall ist der Kaufpreis für jeden<br />

Fan der DC-3 oder klassischer Airliner<br />

gut investiert.<br />

???<br />

Douglas DC-3<br />

Entwickler: Heinz Dziurowitz<br />

Kompatibilität: X-Plane<br />

Web: www.x-plane.org<br />

Vertrieb: www.x-plane.org<br />

Preis: 19,95 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Grafisch gut umgesetzt<br />

Viele Varianten<br />

Texturierungen innen und außen lassen das Flugzeug<br />

lebendig wirken<br />

X-Plane-9 und -10-Variante in einem Paket<br />

Installationsordner kann nicht gewählt werden<br />

Sound beim Motorenstart etwas schwach<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Visuelles VC<br />

Frames<br />

Sound<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,0<br />

sehr gut<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

24 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 25


Fliegen mal anders!<br />

Boeing<br />

Stearman<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Die Boeing Stearman, das ist Fliegen auf die richtig alte Art. Keine<br />

überflüssigen Knöpfe, keine Druckkabine, keine Navigationseinrichtungen.<br />

Hier ist man auf sich selbst angewiesen. Die Vertigo Studios<br />

haben dieses Flugzeug nun für den FSX veröffentlicht, jetzt kann man<br />

auch dort den historischen Flieger genießen.<br />

Die Stearman wird seit 1934<br />

produziert, seitdem rollten<br />

8500 Stück vom Band. Erst nachdem<br />

Boeing die Stearman Company<br />

aufgekauft hatte, wurde sie<br />

Boeing Stearman getauft. Mittlerweile<br />

gibt es vier verschiedene Modelle,<br />

die PT-13, die PT-16, die PT-18<br />

Kaydet und die PT-27. Von Letzterer<br />

gingen 1942 300 zu der Royal<br />

Canadian Airforce, von der PT-17<br />

gingen 150 nach China und etwa 50<br />

in südamerikanische Staaten. Rund<br />

2100 Maschinen wurden, nachdem<br />

sie für die US Navy nutzlos waren,<br />

in Sprühflugzeuge umgebaut, um<br />

fortgehend in der Landwirtschaft<br />

zu arbeiten.<br />

Kauf und Installation laufen über<br />

den simMarket gewohnt einfach<br />

und schnell. Das Add-on kann für<br />

33 Euro erworben werden. Für die<br />

Aktivierung ist eine Internetleitung<br />

erforderlich, da durch Eingabe des<br />

Serials ein Autorisierungscode<br />

übertragen wird. Diesen in den In-<br />

staller eingeben und nach wenigen<br />

Sekunden ist das Flugzeug auf der<br />

Platte. Mitgeliefert wird ein 19-seitiges<br />

Handbuch, was ich für den<br />

simplen Aufbau des Flugzeugs angemessen<br />

halte. In diesem findet<br />

man technische Daten, Hinweise<br />

und Checklisten – vom Start-up<br />

über den Engine Failure bis zur<br />

Landung.<br />

Motoren an!<br />

Ich konnte es kaum abwarten, bis<br />

die Stearman endlich geladen war.<br />

Ich habe mich in Stuttgart positioniert<br />

und bewundere direkt das<br />

virtuelle Cockpit. Auch wenn es<br />

nicht viel zu sehen gibt, das Brett<br />

vor einem ist nur durch einen Kompass<br />

und die grundlegenden Instrumente<br />

geziert. Diese haben aber<br />

tolle Alterungsspuren, genauso wie<br />

der Rest des Panels. Einzig und allein<br />

die Texturen hinter dem Brett<br />

gefallen mir nicht so, denn diese<br />

sind leicht verschwommen. Auch<br />

fällt mir der satte Sound auf, der<br />

erklingt, wenn die Propeller anfangen<br />

sich zu drehen. Im Vergleich<br />

mit YouTube-Videos klingt dieser<br />

durchaus real. Im Cockpit wird von<br />

26 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 27


den Steuerflächen bis zur Gemischverstellung<br />

alles durch Seilzüge<br />

geregelt. Diese bewegen sich ebenfalls.<br />

Die Flugcharakteristika halte<br />

ich für real, da das leichte Flugzeug<br />

eine enorme Beschleunigung hat<br />

und sehr direkt auf Steuereingaben<br />

reagiert. Die wenigen Schalter, die<br />

im Cockpit existieren, haben alle<br />

eine Funktion, was sehr erfreulich<br />

ist. Auch zum Kunstfliegen ist die<br />

Stearman in gewissen Maßen geeignet,<br />

so kann man auf dem Kopf<br />

fliegen und Schrauben drehen. Für<br />

Nachtflieger ist dieses Add-on nur<br />

eingeschränkt nutzbar, denn das<br />

Panel ist nicht beleuchtet. Aber wer<br />

fliegt schon eine Maschine ohne<br />

jegliche Navigation auch nachts?<br />

Ein virtueller Walkaround<br />

Nachdem wir gelandet sind und<br />

am GAT geparkt haben, steige ich<br />

aus, um – zumindest virtuell – einen<br />

Walkaround zu machen. Meine<br />

Neugier führt mich als Erstes<br />

Richtung Propeller, da dies ein<br />

Sternmotor ist. Hier wurde grandios<br />

gearbeitet, es ist jedes Kabel<br />

zu erkennen und die einzelnen Zylinder<br />

sehen super aus. Selbst die<br />

Schrift auf dem Propeller lässt sich<br />

problemlos erkennen, hier wurde<br />

sauber gepaintet. Weiter geht es<br />

um das Flugzeug, jeden Schriftzug<br />

kann man lesen, jede Niete ist sichtbar.<br />

Und bei dem Walkaround fällt<br />

mir auf: Dieses Add-on beeinträch-<br />

Vertigo Studios PT17<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

tigt meine Frames nur minimal.<br />

Zwei bis vier Frames verliere ich,<br />

mehr nicht.<br />

Fazit<br />

Ich muss zugeben – früher war ich<br />

nicht der Fan der alten Fliegerei,<br />

ich bevorzugte das Knöpfchendrücken<br />

in einer 737 oder MD11. Das<br />

aber hat sich mit diesem Add-on<br />

geändert, ich habe die alte Fliegerei<br />

ohne LNAV und VNAV oder Autoflight<br />

für mich entdeckt. Vertigo<br />

Studios hat alle Reize, die dieses<br />

Flugzeug ausmachen, in ein Addon<br />

gepackt.<br />

Jedem, der auch mal vom tristen<br />

Autopilotenleben wegkommen<br />

möchte, kann ich dieses Produkt<br />

ans Herz legen. Aber natürlich<br />

auch den normalen VFR-Fliegern<br />

unter euch kann ich dieses Add-on<br />

wärmstens empfehlen!<br />

Max Mertznich<br />

Entwickler: Vertigo Studios<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Web: Simmarket.com<br />

Vertrieb: simMarket<br />

Download: 699 MB<br />

Preis: 33,32 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Umsetzung dieses Flugzeugs<br />

Scharfe Texturen<br />

Schönes VC<br />

Tolle Sounds<br />

Gute Flugcharakteristika<br />

Stellenweise leicht verschwommene Texturen<br />

Etwas teuer<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Visuelles VC<br />

Frames<br />

Sound<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,9<br />

gut<br />

9/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

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www.flightm.com 29


Erfurt X<br />

Mitten in der Mitte<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Kaum beachtet und dennoch da<br />

Erfurt? Das liegt doch irgendwo in Sachsen! Solche Antworten bekommt<br />

man häufig, wenn man die Bundesbürger nach Erfurt fragt.<br />

Mit dieser Falschaussage wollen wir jetzt aufräumen! Erfurt liegt natürlich<br />

nicht in Sachsen, sondern ist die Landeshauptstadt von Thüringen.<br />

Mit 206 384 Einwohnern (Stand 31.12.2011) ist Erfurt offiziell<br />

Großstadt und eine verdammt sehenswerte noch dazu.<br />

Erfurt besitzt mit den größten<br />

mittelalterlichen Stadtkern<br />

Deutschlands, die längste komplett<br />

bebaute Brücke Europas, und<br />

Martin Luther wirkte in Erfurt<br />

ebenso wie Adam Ries und Napoleon.<br />

Mit der jüdischen Mikwe und<br />

der alten Synagoge, welche die äl-<br />

teste Mitteleuropas ist, steht man<br />

nun sogar auf der Anwärterliste<br />

der UNESCO. Handel war für die<br />

Stadt schon immer ein wichtiger<br />

Faktor, im Mittelalter trafen sich<br />

hier die Handelsstraßen aus allen<br />

Himmelsrichtungen und so ist es<br />

wenig verwunderlich, dass sich vor<br />

allem Unternehmen aus der Logistikbranche<br />

massenweise in Erfurt<br />

angesiedelt haben. Die Wenigsten<br />

allerdings wissen, dass auch die<br />

Luftfahrt in Erfurt seit 1909 eine<br />

Rolle spielt. Heute besitzt die Landeshauptstadt<br />

einen von 19 internationalen<br />

Airports in Deutschland.<br />

Aerosoft hat den kleinen Airport<br />

nun für den FSX veröffentlicht,<br />

den wir uns nun gerne genauer anschauen<br />

möchten.<br />

Kauf und Installation<br />

Zurzeit kann Erfurt X für den FSX<br />

nur bei Aerosoft oder im simMarket<br />

zum Preis von 15,95 Euro erworben<br />

werden. Eine kostenlose<br />

FS2004-Version wird es später ebenfalls<br />

für alle Käufer zum Download<br />

geben. Der Download fällt mit 175<br />

MB schön klein aus, auf der Festplatte<br />

werden dann 400 MB belegt.<br />

Die Szenerie muss nicht online aktiviert<br />

werden. Selbstverständlich<br />

meldet der Installer die Szenerie<br />

auch sofort im FSX an. Erfurt kann<br />

also nach der Installation sofort angeflogen<br />

werden.<br />

Handbuch<br />

Dem Produkt liegen zwei Handbücher<br />

bei. Eins beinhaltet auf zwölf<br />

Seiten ausführlich die Charts, das<br />

andere Handbuch widmet sich<br />

auf elf Seiten den Systemanforderungen,<br />

der Installation, Danksagungen<br />

etc. Ebenfalls ist eine kurze<br />

Information zum realen Vorbild<br />

enthalten.<br />

Geschichte<br />

Die gesamte Geschichte des Flughafens<br />

hier dazulegen würde den<br />

Rahmen sprengen. Hier möchte ich<br />

dazu zwei Empfehlungen geben.<br />

Zum einen bietet die Internetseite<br />

http://www.luftfahrt-erfurt.de ei-<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: Erfurt X<br />

Ausgabe: Oktober 2012<br />

www.flightm.com<br />

30 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 31


nen interessanten und detaillierten<br />

Einblick in die Geschichte der Luftfahrt<br />

in Erfurt, zum anderen kann<br />

ich noch folgende Buchempfehlung<br />

aussprechen: Die Geschichte des<br />

Flughafens Erfurt von 1957-2007<br />

von Jürgen Hanemann, erschienen<br />

im Rockstuhl Verlag unter der<br />

ISBN-13: 9783867771948.<br />

Die Entwicklung nach der Wende<br />

nahm rasant ihren Lauf. Neues Terminal,<br />

neuer Tower, neues Vorfeld,<br />

eine auf 2600 Meter verlängerte<br />

Start- und Landebahn und vieles<br />

mehr. Der Flughafen Erfurt war<br />

im Aufwind. Sowohl im Charterverkehr<br />

als auch im Linienverkehr<br />

lief es rund. Ende des Jahrtausends<br />

nutzten pro Jahr gut 500 000 Passagiere<br />

den Flughafen. Im Charterverkehr<br />

besuchte Condor Erfurt<br />

regelmäßig auch im Großraumgerät<br />

in Form der DC-10 und der Boeing<br />

767. Die Luftfahrtgesellschaft<br />

Walter betrieb in Erfurt ein kleines<br />

Drehkreuz mit Flügen nach Berlin,<br />

Dortmund, Düsseldorf, Köln-<br />

Bonn und Hamburg. Lufthansa<br />

in Form von Augsburg Airways<br />

und Cirrus Airlines war über Jahre<br />

ebenfalls in Erfurt vertreten. Die<br />

Linie nach München wurde Ende<br />

letzten Jahres kurz vor der Pleite<br />

der Cirrus Airlines jedoch ersatzlos<br />

eingestellt. Condor Berlin und Air<br />

Berlin hatten Maschinen am Flughafen<br />

stationiert. Doch all dies war<br />

einmal. Mit der Jahrtausendwende<br />

begann auch der Absturz der<br />

Flughafens Erfurt-Weimar, wie er<br />

seit 2011 heißt. Erst ging Condor<br />

Berlin, dann die LGW im Zuge<br />

der Übernahme durch die Air Berlin,<br />

anschließend stellte OLT ihre<br />

Verbindung nach Hamburg ein,<br />

gefolgt von Cirrus Airlines nach<br />

München und infolge der Sparmaßnahmen<br />

schloss auch Air Berlin seine<br />

Niederlassung zum Winter 2011<br />

am Flughafen und zog die Boeing<br />

737-800 ab. Damit standen im Winterflugplan<br />

2011-2012 noch ganze<br />

zwei wöchentliche Charterflüge im<br />

Flugplan. Der absolute Tiefpunkt<br />

war erreicht. Doch inzwischen geht<br />

es wieder aufwärts. Die Lücke, die<br />

Air Berlin riss, wurde durch andere<br />

Fluggesellschaften gefüllt, allen<br />

voran Germania. Ebenso betriebt<br />

TNT Express an Flughafen einen<br />

Air Hub und Lufthansa Technical<br />

Training trainiert in einem eigenen<br />

Hangar an einer Boeing 737-200<br />

angehende Mechaniker. Besonders<br />

die hin und wieder stattfindenden<br />

Triebwerkstests sind ein Ohrenschmaus.<br />

Flugschulen wie die<br />

Lufthansa Flugschule aus Bremen<br />

sind fast täglich da. Obama kam<br />

mit seiner Air Force One, der Papst<br />

im Airbus A340-300 der Bundesregierung.<br />

Condor mietet sich regelmäßig<br />

in den Hangar zwei ein, um<br />

Wartungsarbeiten an einem Großteil<br />

der Boeing 757-300 und seit drei<br />

Wochen auch an etlichen Boeing<br />

767-300 durchzuführen. Wünschen<br />

wir dem Flughafen Glück, dass er<br />

eines Tages wieder zu alter Größe<br />

heranwachsen kann.<br />

Die Szenerie<br />

Doch kommen wir nun zur Umsetzung<br />

im FSX. Die Szenerie verspricht<br />

eine Umsetzung des Airports<br />

sowie der Umgebung. Als<br />

Grundlayout wurden wieder gestochen<br />

scharfe und fotoreale Bodentexturen<br />

benutzt. Auf Wunsch können<br />

statische Flugzeuge inklusive<br />

Servicefahrzeugen (Spanair, Condor,<br />

TNT) mit installiert werden.<br />

AES Light verschafft dem Airport<br />

und der Umgebung Leben. Auch<br />

die Straßenbahn der Linie 4, die<br />

den Flughafen mit der Innenstadt<br />

und dem Hauptbahnhof verbindet,<br />

wurde animiert umgesetzt. Überhaupt<br />

mangelt es der Szenerie nicht<br />

an Details. Rotierende Uhren und<br />

Werbeplakate, verschiedene Automodelle<br />

bis hin zum Trabant, Straßenschilder,<br />

Fahnen, funktionierende<br />

Ampeln, Personen etc. Hier<br />

wurde mit viel Liebe zum Detail<br />

gearbeitet. Die direkt angrenzende<br />

Ortschaft Binderleben wurde ebenfalls<br />

umgesetzt. Das Druckhaus der<br />

Thüringer Allgemeine und der sich<br />

in Sichtweite befindende Ikea dürfen<br />

natürlich ebenfalls nicht fehlen.<br />

Wenn man Erfurt anfliegt – und<br />

das geschieht zu 90 % aus Richtung<br />

Osten – wird man zuerst im<br />

Tiefflug über die Stadt und den<br />

Dom müssen. Unter realen Piloten<br />

gilt scherzhaft die Regel: Such dir<br />

die Spitzen vom Dom und der St.<br />

Severie Kirche, die sich beide auf<br />

dem Domberg befinden, fliege genau<br />

zwischen den Spitzen an und<br />

du triffst die Landebahn. Auffallen<br />

dürfte dann gleich die tiefschwarze<br />

Start- und Landebahn. Das ist kein<br />

Texturfehler, sondern zu 100 % der<br />

Realität entsprechend. Besonders<br />

positiv fallen das 3D-Gras und die<br />

3D-Landebahnbefeuerung auf.<br />

Überhaupt sind alle Schilder und<br />

Beleuchtungselemente in 3D um-<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

32 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 33


FLIGHT!<br />

Review<br />

gesetzt. Als nettes Gimmick können<br />

die Hangartore vom Hangar<br />

2 mit der NAV-2-Frequenz 112.00<br />

geöffnet und geschlossen werden.<br />

Selbstverständlich wird das Vorfeld<br />

auch von originalgetreuen<br />

statischen Vorfeldfahrzeugen bereichert.<br />

Diese besitzen auch die<br />

richtigen Texturen, wie das reale<br />

Vorbild. Damit wären wir bei den<br />

Texturen angekommen. In vielen<br />

Foren wird besonders dies von den<br />

Käufern als Schwachpunkt der Szenerie<br />

kritisiert. Die Texturen sind<br />

zwar fotoreal, wirken aber besonders<br />

aus der Nähe stark verpixelt bis<br />

hin zum Texturmatsch. Ich persönlich<br />

finde es nicht so schlimm, da<br />

die meisten Texturen noch ansehnlich<br />

ausschauen, allerdings kann<br />

ich die Käufer verstehen, wenn<br />

hier nach einem Update gerufen<br />

wird. Dennoch: Erfurt X macht<br />

Spaß. Vor allem das Entdecken<br />

von Details und Spielereien. Hier<br />

endet die Umsetzung eben nicht<br />

am Flughafenzaun. Die ganze Ortschaft<br />

Bindersleben und der Büropark<br />

„ Airfurt“ sind originalgetreu<br />

umgesetzt worden. Hier stimmt<br />

alles zu 100 %. Sämtliche Straßen<br />

und Schienenwege sind eins zu<br />

eins aus der Realität übernommen<br />

worden: Kirchen, Wohnhäuser,<br />

Autohäuser, Tankstellen, Straßenbahnhaltestellen,<br />

Supermärkte,<br />

Einrichtungshäuser, Lagerhäuser,<br />

Fahrräder, Schranken, Springbrunnen<br />

etc. Hier stimmt einfach alles.<br />

Kreuzt eine Straßenbahn eine Straße,<br />

schalten die Ampeln auf Rot<br />

und wieder umgekehrt. Auch die<br />

Nachttexturen können überzeugen.<br />

Besonders gelungen ist meiner<br />

Meinung nach die Beleuchtung der<br />

beiden Hangartore, andere Stellen,<br />

vor allem der Rasen und die Laternen,<br />

sind jedoch zu stark erleuchtet.<br />

Aktuell gibt es noch keine AES-Unterstützung,<br />

aber ich bin mir sicher,<br />

dass mit dem nächsten Update auch<br />

das beliebte AES-Tool am Flughafen<br />

Erfurt-Weimar Einzug halten<br />

wird. Zur Performance ist nur zu<br />

sagen, dass ich keinerlei Einbrüche<br />

zu verzeichnen hatte. Nur ganz am<br />

Anfang beim Laden der gesamten<br />

Szenerie hat der FSX einige Sekunden<br />

gebraucht, um alle Texturen<br />

darstellen zu können. Das Nachladen<br />

erfolgte dann sekundengenau.<br />

Fazit:<br />

Erfurt X ist eine Reise wert, nicht<br />

nur für einen Thüringer Luftfahrtbegeisterten.<br />

Die Szenerie bietet<br />

eine tolle Umsetzung des Airports<br />

und der ganzen Umgebung, extrem<br />

viele Details, statische Flugzeuge<br />

inklusive Servicefahrzeugen,<br />

statische Servicefahrzeuge, dynamische<br />

Fahrzeuge auf dem Vorfeld<br />

und den Umgebungsstraßen, eine<br />

animierte Straßenbahn, sich auf<br />

Wunsch öffnende Hangartore und<br />

noch vieles mehr. Wer seinen Linien-<br />

oder Charterflug in Erfurt starten<br />

möchte, macht mit dem Kauf<br />

der Szenerie nicht viel verkehrt.<br />

Die etwas schlechten Texturen aus<br />

der Nähe sind nicht immer wirklich<br />

schön anzuschauen und es wäre<br />

wünschenswert, wenn sie verbessert<br />

würden, allerdings überwiegt<br />

noch immer der wirklich positive<br />

Gesamteindruck. Man sollte auch<br />

nie vergessen, dass es sich bei Erfurt<br />

X um ein Erstlingswerk eines<br />

Designers handelt. Da haben wir<br />

von eingesessenen Szeneriedesignern<br />

schon viel Schlechteres sehen<br />

müssen!<br />

Christoph Schipke<br />

Erfurt X<br />

Entwickler: Frank Seifert<br />

Kompatibilität: FSX später auch FS9<br />

Web: www.aerosoft.de<br />

Preis: 15,95 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Airport und Umgebung umgesetzt<br />

Durch AES Light viele dynamische Animationen<br />

wie Straßenbahn<br />

originale Umsetzung aller Gebäude und Fahrzeuge<br />

sich auf Wunsch öffnende Hangartore<br />

umfangreiche Charts<br />

fotorealer Untergrund und Texturen der Gebäude<br />

und Fahrzeuge<br />

Texturen teilweise stark verpixelt<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Objekte<br />

Performance<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,5<br />

sehr gut<br />

34 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 35<br />

9/10<br />

6/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

8/10


Polish Airports 3<br />

Neue Ziele bei den Nachbarn<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Von unseren östlichen Nachbarn – genauer gesagt den Polen – gibt es<br />

Neuigkeiten. Die für mich unaussprechliche Szenerieschmiede Drzewiecki<br />

Design wirft unter dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“<br />

den dritten Teil ihrer Polish-Airports-Serie auf den Markt. Im nachfolgenden<br />

Artikel werden wir testen, ob die Szenerie den hohen Standards<br />

des Herstellers gerecht wird.<br />

Das Paket<br />

In diesem Add-on sind drei Flughäfen<br />

enthalten: Pozen (Poznan),<br />

Bydgoszcz und Wroclaw. Alle liegen<br />

in Westpolen und sind damit<br />

recht schnell von Deutschland aus<br />

zu erreichen. Sie tragen die ICAO-<br />

Codes EPPO, EPBY und EPWR.<br />

Alle bieten sowohl nationalen als<br />

auch internationalen Flugverkehr.<br />

Nachdem man für 25 Euro das<br />

Add-on bei simMarket erworben<br />

hat, wandern die stolzen 1,3 Gigabyte<br />

auf die Festplatte. Nach der<br />

unkomplizierten Installation ohne<br />

Onlineaktivierung findet man ein<br />

vierseitiges Manual, hauptsächlich<br />

gefüllt mit der Vergangenheit der<br />

Flughäfen. Außerdem gibt es für jeden<br />

Flughafen ein Chart-Paket, das<br />

aber mit zwei bis drei Seiten pro<br />

Flughafen auch recht mager ausfällt.<br />

Dies könnte jedoch auch daran<br />

liegen, dass es schlichtweg oftmals<br />

keine SID- und STARS gibt,<br />

sondern nur ein ILS existiert. Dafür<br />

sind dann allerdings alle wichtigen<br />

Informationen vorhanden.<br />

Polen aus der Luft<br />

Nach etwa einer Stunde Flug aus<br />

Frankfurt sind wir bereits im Landeanflug<br />

auf Poznan. Schon früh<br />

fällt auf, dass nicht nur der Flughafen<br />

vom Luftbild gedeckt wird,<br />

nein, das ganze Stadtgebiet wurde<br />

fotoreal nachgebildet. Dazu zählt<br />

auch, dass an Autogen nicht gegeizt<br />

wurde, auch wenn es nur Standard<br />

ist. Zu lange sollte man allerdings<br />

nicht staunen, denn die Landebahn<br />

rückt immer näher. Nach der Landung<br />

rollen wir ab und stehen fast<br />

direkt am Terminal. Hier lassen<br />

sich die Texturen betrachten, diese<br />

sind, wie gewohnt, scharf und klar.<br />

Das ist nicht nur bei den Hauptgebäuden<br />

der Fall, auch bei Nebengebäuden<br />

wird dies weitergeführt.<br />

Auch die Modellierung gefällt mir<br />

sehr gut, sie ist genau und detailverliebt.<br />

Was besonders bei dem<br />

Flughafen Szwederowo auffällt, ist,<br />

dass die Objektdichte sehr groß ist,<br />

da dies ein Militärflughafen ist, der<br />

in einem kleinen Wald liegt. Man<br />

denkt nicht, es ist eine Ansammlung<br />

von Bäumen, sondern es ist<br />

ein Wald, da wirklich ein Baum neben<br />

dem anderen steht. Außerdem<br />

wurden auch großzügig statische<br />

Objekte wie Gepäckwagen und<br />

Busse platziert. Die Parkplätze sind<br />

36 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 37


mit vielen Autos geschmückt und<br />

auch in den Innenstädten wurde<br />

nicht gegeizt. Dort bewegen sich<br />

auf den Hauptstraßen viele Fahrzeuge.<br />

Sogar Spotter lassen sich auf Aussichtsterrassen<br />

erblicken. Trotzdem<br />

verhalten sich die Frames super,<br />

teilweise sind sie bei mir sogar<br />

besser als die Standardszenerie. In<br />

der Nacht machen die Texturen<br />

ebenfalls keinen schlechten Eindruck,<br />

die Lichtquellen innerhalb<br />

der Gebäude sehen zwar plastisch<br />

aus, dafür macht das von Lichtmasten<br />

beleuchtete Vorfeld einen<br />

umso besseren Eindruck. Auch die<br />

Stadt sieht in der Nacht toll aus, die<br />

Häuser sind beleuchtet und auch<br />

die Straßen geben genug Licht ab.<br />

Fazit<br />

Schon mit Krakau zeigten die Entwickler<br />

von Drzewiecki Design,<br />

was sie können. Das haben sie mit<br />

Polish Airports 3 nochmals unter<br />

Beweis gestellt. Für jeden Feierabendflieger,<br />

der gerne abseits der<br />

Hauptziele in Deutschland fliegen<br />

möchte, ist dieses Paket das richtige.<br />

Aus ganz Deutschland sind<br />

die drei Flughäfen in einer Stunde<br />

leicht und schnell zu erreichen.<br />

Auch VFR-Flieger kommen durch<br />

das gute Luftbild und das große abgedeckte<br />

Gebiet in den Genuss Polens.<br />

Kaufempfehlung!<br />

Polish Airports 3<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Max Mertznich<br />

Entwickler: Drzewiecki Design<br />

Kompatibilität: FSX/P3D<br />

Web: www.drzewiecki-design.net<br />

Vertrieb: www.simmarket.com<br />

Download: 1,2 GB<br />

Preis: 25 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Super Frames<br />

Tolle Texturen<br />

Viele Details<br />

Großes Luftbild<br />

Etwas mageres Handbuch<br />

Bewertung:<br />

8,7<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

8/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

6/10<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

38 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 39


Macao<br />

Als Portugal noch in China war<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

China, das ist wohl jedem bekannt, ist das mit Abstand bevölkerungsreichste<br />

Land dieser Erde. Über 1,3 Milliarden Menschen wuseln<br />

durch Städte wie Shanghai, Peking oder Macao.<br />

Macao? Vielen Flugsimulator-Usern wird diese Stadt nicht wirklich<br />

ein Begriff sein. Auch nicht dessen Vergangenheit. Ein Grund mehr<br />

für uns die neue Szenerie von THAICreation unter die Lupe zu nehmen<br />

und gleichzeitig etwas über diesen doch nicht ganz so kleinen<br />

Airport zu erzählen.<br />

Unsere Reise beginnt in Ilha<br />

da Taipa. Neben Peninsula<br />

de Macau und Ilha de Coloane ist<br />

diese eine der über Brücken verbundenen<br />

Inseln die Macao bilden.<br />

Diese Namen sind doch nicht chinesisch?<br />

Richtig! Diese Namen bekamen<br />

die drei Inseln aus der por-<br />

tugiesischen Kolonialzeit. Macao<br />

war in der Zeit von 1887 bis 1999<br />

unter portugiesischer Herrschaft.<br />

Der Flughafen liegt, aufgrund mangelnden<br />

Bauplatzes auf einer künstlich<br />

angelegten Insel im Osten von<br />

Ilha da Taipa. Der Macao International<br />

Airport wurde erst 1995<br />

fertiggestellt und umfasst neben<br />

einer 3200 Meter langen Betonpiste<br />

noch einen Hangar, ein Terminal<br />

mit vier Fluggastbrücken und das<br />

Frachtgebäude. So war es von nun<br />

an möglich, Flugreisen nach Europa<br />

zu bestreiten ohne chinesischen<br />

Boden betreten zu müssen. Diese<br />

Verbindungen wurden jedoch nach<br />

kurzer Zeit eingestellt und es verkehren<br />

zur Zeit nur noch die ortsansässige<br />

Airline Air Macao und<br />

diverse chinesische Airlines auf diesem<br />

Flughafen.<br />

Doch genug der Realität, nun geht’s<br />

ab in die virtuelle Welt.<br />

Die Installation<br />

Die Installation gestaltet sich sehr<br />

einfach vorausgesetzt, man verfügt<br />

über eine aktive Internetanbindung.<br />

So bekommt der Kunde ein<br />

knapp 33 MB großes Zip-File nach<br />

dem Kauf zum Download angeboten.<br />

Die heruntergeladene Datei<br />

wird extrahiert und wir finden im<br />

Ordner eine Installationsdatei vor.<br />

Doppelklick, und alles lädt automatisch.<br />

Einige Klicks später werden<br />

wir nach einem Autorisations-<br />

Code gefragt. Dazu öffnet sich ein<br />

Browserfenster und die Eingabe<br />

der Bestell-Mail-Adresse und der<br />

Serial-No. wird verlangt. Dadurch<br />

erhalten wir unseren Code der für<br />

fünf Installationen Gültigkeit besitzt.<br />

Noch schnell den Pfad des<br />

FS-Ordners ausgewählt und schon<br />

werden die Daten auf den Rechner<br />

kopiert. Die Szenerie ist mit dem<br />

nächsten FSX-Start automatisch in<br />

der Szeneriebibliothek angemeldet.<br />

Zwar liegt ein Handbuch mit den<br />

empfohlenen Einstellungen sowie<br />

einigen Details zum Flughafen bei,<br />

doch fehlen leider ordentliche Anund<br />

Abflug- sowie Bodenkarten.<br />

Die Umsetzung<br />

Wir befinden uns auf einer der<br />

Parkpositionen auf dem Festland.<br />

Um uns fahren trotz inaktiven<br />

GroundServiceX und noch nicht<br />

kompatiblem AiportEnhancement-<br />

Services zum Zeitpunkt unseres<br />

Tests dutzende Busse, Liefer- und<br />

Kleinwagen. Rings um uns stehen<br />

fest implementierte Gepäckwagen<br />

samt Anhänger und mobile Passagierbrücken.<br />

Diese sind allerdings<br />

nicht einfach auf jeder Parkposition<br />

lieblos hin geklatscht sondern hier<br />

macht sich Abwechslung breit. Der<br />

Entwickler legt hierbei definitiv<br />

Wert auf eine realitätsnahe Umsetzung.<br />

Die Rollhinweisschilder sind<br />

alle am korrekten Platz, die Bodentexturen<br />

sind stimmig und runden<br />

das Vorfeld gekonnt ab. Einziger<br />

Kritikpunkt direkt am Airport ist,<br />

dass sich die Dächer mit Texturen<br />

aus der Standard-Texturbibliothek<br />

versorgen. Diese Eigenschaft trübt<br />

40 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 41


Foto: Daniel Kleef


Animationen sichtbar, wie zum Beispiel<br />

ein drehender Lichtkegel am<br />

Kontrollturm des Airports. Schiffe,<br />

welche vor Macao vor Anker liegen<br />

sind ebenso toll beleuchtet wie die<br />

Gebäude im Rest der Szenerie. Die<br />

Landebahn ist sehr gut ausgeleuchtet,<br />

auch im Dunkeln ist so der Weg<br />

nach unten zu finden.<br />

Fazit:<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

den Anblick der sonst so schönen<br />

Szenerie ein wenig. Ein großes Plus<br />

hingegen erhält THAICreation bezüglich<br />

der atemberaubenden Umsetzung<br />

der ganzen Inselgruppe.<br />

Diese wurde wirklich sehr detailliert<br />

nachgebildet und enthält ein<br />

eigens angelegtes Höhen-Mesh.<br />

Sogar das Riesenrad, welches sich<br />

auf der größten Insel befindet dreht<br />

sich. Lediglich das Wasser, welches<br />

den Flughafen umgibt sieht ganz<br />

und gar nicht nach Wasser aus, es<br />

gleicht eher einem Sumpfgebiet.<br />

Ein weiterer Leckerbissen ist die<br />

Nachtbeleuchtung. Hierbei wurden<br />

speziell die Taxiway-Lights<br />

und die Vorfeldbeleuchtung überragend<br />

ungesetzt. „Lichter die sich<br />

in Chinas Smog säumen“, so könnte<br />

man das gelungene Ambiente nennen.<br />

Ebenso werden nachts weitere<br />

Ein wirklich durchwegs gelungenes<br />

und auch durchdachtes Produkt<br />

welches uns hier präsentiert<br />

wird. Bis auf ein paar Kleinigkeiten,<br />

über welche man aber getrost hinwegsehen<br />

kann, bietet THAICreation<br />

ein wirklich tolles AddOn des<br />

für uns Europäer noch eher unbekannten<br />

Airports Macao. Durch<br />

diese Szenerie wird sich sicher der<br />

eine oder andere Flugsimulatorpilot<br />

in die Fänge des ostasiatischen<br />

Raums begeben. Wir finden – klare<br />

Kaufempfehlung!<br />

Nicolas Hoffmann<br />

Reale Daten:<br />

THAICreation Macao<br />

Entwickler: THAICreation<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Web: facebook.com/fs.thaicreations<br />

Vertrieb: Simmarket.com<br />

Download: simmarket.com<br />

Preis: 19,04 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Hohe Detaildichte<br />

Tolle Bodentexturen<br />

Überragende Performance<br />

Belebte Flughafenszenerie<br />

Ganze Insel umgesetzt<br />

Inklusive Landclass<br />

Spektakuläre Nachttexturen<br />

Name:<br />

IATA Code:<br />

Macao International Airport<br />

MFM<br />

Keine An- & Abflugcharts<br />

Matschige Gebäudetexturen<br />

Wasser wirkt unrealistisch<br />

ICAO Code:<br />

VMMC<br />

Eröffnung: November 1995<br />

Bewertung:<br />

8,0<br />

Betreiber:<br />

Passagiere: 4.972.453<br />

Luftfracht: 211.010t<br />

Kapazität: 6.000.000<br />

Start- und Landebahn:<br />

Sociedade do Aeroporto<br />

Internacional de Macau<br />

Beton 3214m x 45m<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Objekte<br />

Performance<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

8/10<br />

7/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

5/10<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

44 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 45


Sokearna Hatta<br />

International<br />

Ein neues Ziel in Indonesien<br />

Asien scheint es den Entwicklern angetan zu haben. In dieser Gegend<br />

der Welt gibt es immer weniger weiße Flecken. So hat die Szenerieschmiede<br />

Onet Valley nun den Flughafen der indonesischen Hauptstadt<br />

Jakarta umgesetzt. Wie schon öfters in den letzten Ausgaben ist<br />

dieser eher wieder ein exotischer Flughafen.<br />

Der Bandara Internasional<br />

Soekarno-Hatta – so der indonesische<br />

Name – liegt nur 20<br />

Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums.<br />

Mit einem Passagieraufkommen<br />

von etwa 44 Millionen im<br />

Jahr ist er nicht nur einer der größten<br />

Asiens, sondern rangiert auch<br />

auf Platz 16 der weltgrößten Flughäfen.<br />

Besonders ist der jährliche<br />

Zuwachs an Passagieren: Zwischen<br />

2009 und 2010 nutzten 18,4% mehr<br />

Passagiere den Airport. Dieser lässt<br />

sich im FMC unter dem ICAO-Code<br />

WIII finden. Es gibt drei Terminals,<br />

zwei für internationale Flüge, eins<br />

für den nationalen Verkehr. Erreichen<br />

kann man diese über eine<br />

Schnellstraße, die zwischen den<br />

parallel verlaufenden Landebahnen<br />

liegt. Von Deutschland aus geht es<br />

bis zum 15. Oktober noch von München<br />

nach Jakarta, dann wird diese<br />

Verbindung eingestellt.<br />

Über simMarket kann die Szenerie<br />

für rund 21 Euro erworben werden,<br />

der Kauf gestaltet sich gewohnt<br />

einfach. Für die Aktivierung ist ein<br />

Internetanschluss nötig. Nach der<br />

Installation konnte ich erst einmal<br />

keine Manuals finden, diese verstecken<br />

sich im Installationsordner im<br />

FSX-Verzeichnis. Auf knappen sieben<br />

Seiten wird mit vielen Bildern<br />

und in gebrochenem Englisch über<br />

den Flughafen und die Terminals berichtet,<br />

Charts sind nicht enthalten.<br />

Nach langen zwölf Stunden und einer<br />

Zwischenlandung in Singapur<br />

befinden wir uns in unserer A340<br />

nun auf dem ILS der Piste 07L.<br />

Schon im Anflug fällt das relativ<br />

großzügig ausgefallene Luftbild<br />

aus, das allerdings leider auch einen<br />

recht harten Übergang zur Standardszenerie<br />

hat. Als wir uns dann<br />

aber etwa 2 Meilen vor der Runway<br />

befinden, fällt auf, dass das Luftbild<br />

nur ein purer Pixelbrei ist. Erst<br />

kurz vor der Landebahn wird es<br />

einigermaßen scharf. Jedoch wird<br />

es auch nicht einfach sein an gesto-<br />

chen scharfe Luftbilder aus Indonesien<br />

zu kommen. Auf dem Weg zu<br />

Terminal 2 kann ich mir einen ersten<br />

groben Überblick verschaffen.<br />

Die Texturen für Taxiways finde<br />

ich gut, diese wirken schön abgenutzt<br />

und es sind genügend Gummispuren<br />

zu sehen. Nach wenigen<br />

Minuten sind wir on Blocks. Das<br />

Terminal ist exotisch gehalten, anscheinend<br />

wurde es nach traditioneller<br />

Bauweise erbaut. So sind es<br />

viele miteinander verbundene Hütten,<br />

in denen die Wartebereiche<br />

untergebracht sind. Von dort geht<br />

es an die Finger und dann in den<br />

Flieger. Die Modellierung der Gebäude<br />

und deren Texturen finde ich<br />

okay, leider sind sie an einigen Stellen<br />

verwaschen oder wirken leicht<br />

plastisch. In der Nacht ändert sich<br />

nicht viel, außer dass die Runways<br />

etwas dunkel sind und die Lichtquellen<br />

wie Laternen nicht real<br />

wirken.<br />

Mir persönlich fehlt auf dem Flughafen<br />

die Dynamik. Es gibt zwar<br />

viele statische Objekte wie Treppen<br />

und Container, aber diese machen<br />

es nicht besser. Für mich ist der<br />

Flughafen ein heißer Kandidat für<br />

die nächste AES-Version. Auf dem<br />

Flughafengelände selbst wurden<br />

vor allem an der Hauptstraße viele<br />

Bäume und Sträucher platziert. Die<br />

Frames verhalten sich normal, wie<br />

an anderen Add-on-Airports gehen<br />

sie um 6-7 FPS runter.<br />

Sokearno Hatta International<br />

Entwickler: Onet Valley<br />

Kompatibilität: FSX, FS9<br />

Vertrieb: Simmarket<br />

Web: Simmarket.com<br />

Download: 30mb<br />

Preis: 21,42 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Umsetzung eines weißen Flecks<br />

Tolle Bodentexturen<br />

Richtiges Asia-Feeling<br />

Großes Gebiet abgedeckt<br />

Pixelbrei außerhalb des Airports<br />

Teilweise verwaschene Texturen<br />

Unrealistische Nachtbeleuchtung<br />

Bewertung:<br />

6,8<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Fazit<br />

Die Softwareschmiede Onet Valley<br />

hat eine stimmige Umsetzung dieses<br />

asiatischen Airports geschaffen.<br />

Ich finde, dass es gut gelungen ist,<br />

das asiatische Feeling rüberzubringen.<br />

Für Freunde der Langstrecke<br />

oder Asienfans eine gute Wahl.<br />

Max Mertznich<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

ausreichend<br />

7/10<br />

7/10<br />

5/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

5/10<br />

46 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 47


Kleine Insel mit<br />

kleinem Flughafen<br />

LatinVFR Bermuda TXKF<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Woran denken Sie, wenn Sie das Wort Hamilton hören? An Uhren oder<br />

doch eher an den britischen Rennfahrer in Diensten von McLaren?<br />

Bermuda-Kennern fällt wahrscheinlich die Hauptstadt ebenjener Inseln<br />

ein, die mit knapp 1000 Einwohnern doch eher beschaulich ist. 16<br />

Kilometer östlich von Hamilton befindet sich der L.F. Wade International<br />

Airport, der kürzlich aus der Feder der Softwareschmiede Latin-<br />

VFR erschienen ist und damit innerhalb weniger Wochen bereits das<br />

vierte Produkt dieser Firma in meiner Testreihe ist.<br />

Flughafen L.F. Wade<br />

International<br />

Auf einer kleinen Insel östlich der<br />

Hauptstadt Hamilton gelegen fertigt<br />

der einzige Flughafen von<br />

Bermuda mit einem Terminal und<br />

einer Piste in 12/30-Ausrichtung<br />

jährlich gerade einmal knapp eine<br />

Million Passagiere ab. Dennoch<br />

sind hier auch Großraumflugzeuge<br />

zugelassen, beispielsweise die 747-<br />

400 oder 777-200, mit der British<br />

Airways regelmäßig Gast aus England<br />

ist. Weiterhin bestehen Verbindungen<br />

nach Kanada und in die<br />

Vereinigten Staaten, beispielsweise<br />

mit jetBlue, Delta, Air Canada oder<br />

United.<br />

Die Geschichte führt zurück bis<br />

in den Zweiten Weltkrieg, als der<br />

Flughafen von US und Royal Air<br />

Force als Kindley Field in Betrieb<br />

genommen wurde. Nach der Einrichtung<br />

eines zivilen Terminals<br />

wurde der Platz 1995 schließlich<br />

an die lokale Regierung übergeben<br />

und wird seitdem von der Behörde<br />

für Transport und Tourismus betrieben.<br />

Kauf, Installation<br />

und Handbuch<br />

Name:<br />

Käuflich erworben werden kann<br />

Bermuda beispielsweise auf sim-<br />

Market für knapp 20 Euro, hierfür<br />

erhält man zwei Installationsdateien<br />

für FS9 und FSX. Die<br />

Installation verläuft wie immer<br />

problemlos und erfordert die Eingabe<br />

der E-Mail-Adresse und des<br />

Registrierungsschlüssels, was nicht<br />

weiter aufwändig ist. Neben dem<br />

eigentlichen Handbuch, das in englischer<br />

Sprache auf zehn Seiten über<br />

den Airport informiert und Tipps<br />

Reale Daten:<br />

IATA Code:<br />

ICAO Code:<br />

Höhe:<br />

Betreiber:<br />

L.F. Wade International Airport<br />

BDA<br />

TXKF<br />

4 m ASL<br />

Passagiere: 900 000 (2006)<br />

Start- und Landebahn:<br />

Department of Airport Operations,<br />

Ministry of Tourism and Transport<br />

2961 m × 46 m, Asphalt<br />

für das virtuelle Fliegen bereithält,<br />

ist ebenso noch eine PDF-Datei mit<br />

Standard Operating Procedures für<br />

TXKF enthalten – sehr lobenswert!<br />

Bermuda virtuell<br />

Gute zwei Stunden dauert der Trip<br />

von Boston oder New York nach<br />

Bermuda, wir sitzen heute in einem<br />

Embraer 195 von jetBlue und befinden<br />

uns nach über eineinhalb Stunden<br />

Wasser bereits im Landeanflug<br />

auf den Flughafen L.F. Wade International.<br />

Die Piste besitzt lediglich<br />

in Ausrichtung 30 ein ILS, der<br />

Flughafen liegt mitten im Atlantik,<br />

versteckt zwischen ein paar anderen<br />

Inseln im Norden Bermudas.<br />

Der Anflug über das Wasser macht<br />

Spaß, besonders weil die umliegenden<br />

Inseln ebenfalls umgesetzt<br />

und mit Autogen bestückt wurden.<br />

Das Luftbild präsentiert sich für<br />

meinen Geschmack in einer besseren<br />

Qualität als bei vorherigen Produkten<br />

von LatinVFR, nach einem<br />

langen Flare lasse ich den Embraer<br />

im Idle Reverse ausrollen und kann<br />

auch die Texturen der Landebahn<br />

genießen. Das Terminal befindet<br />

sich etwas entfernt vom Pistenende<br />

und wirkt fast schon abgeschottet.<br />

Die Parkpositionen überzeugen<br />

mit Abnutzungsspuren und umherstehenden<br />

statischen Objekten,<br />

die allerdings etwas kantig und<br />

eckig aussehen. An der Modellierung<br />

der Terminalgebäude gibt es<br />

nichts zu meckern, alles solide und<br />

anschaulich. Lediglich die Textu-<br />

48 <strong>Flight</strong>!<br />

www.flightm.com 49


Bari<br />

Flüchten vor dem Herbst<br />

rierung wirkt stellenweise noch etwas<br />

comicartig, das stört allerdings<br />

nur bedingt und ist auch nicht weiter<br />

schlimm.<br />

Viel zu entdecken gibt es nicht, das<br />

mag indes auch am realen Vorbild<br />

liegen. Landseitig gibt es einen<br />

großen Parkplatz, auf dem einige<br />

Autos herumstehen, die jedoch<br />

nicht sehr windkanaltauglich aussehen.<br />

Im FSX kann der Nutzer<br />

wenigstens dem nativen Verkehr<br />

zusehen, im FS9 fehlt die Dynamik<br />

leider komplett. Den ohnehin<br />

aufgrund seiner Größe schon sehr<br />

leblos wirkenden Airport macht<br />

dies natürlich nicht gerade interessanter.<br />

Nachts wirkt der Airport recht authentisch,<br />

relativ spärlich beleuchtet<br />

birgt er durchaus einige Schwierigkeiten,<br />

besonders beim Rollen.<br />

Sehr viel mehr zu entdecken und<br />

zu erzählen gibt es allerdings auch<br />

nicht – immerhin wirkt die Vorfeldbeleuchtung<br />

realistisch. Die Flutlichtmasten<br />

werfen Lichtkegel und<br />

decken einen realistischen, nicht zu<br />

großen Bereich ab.<br />

Fazit<br />

LatinVFRs neuester Streich überzeugt<br />

mich vollkommen. Liebhaber<br />

kleiner, fast schon regionaler Szenerien<br />

werden hier voll auf ihre Kosten<br />

kommen. Trotz der ziemlich<br />

überschaubaren Größe lässt sich<br />

hier dank der ausreichend langen<br />

Piste auch ein Langstreckenflugzeug<br />

stilvoll landen, in der Realität<br />

wird dies wie bereits erwähnt ja<br />

auch durch British Airways getan.<br />

Wer einmal Abwechslung sucht<br />

und gerne durch Amerika fliegt,<br />

LatinVFR – Bermuda TXKF<br />

Entwickler: LatinVFR<br />

Kompatibilität: FS9 / FSX<br />

Vertrieb: simMarket<br />

Web: www.latinvfr.com<br />

Download: FS9: 40 MB, FSX: 525 MB<br />

Preis: 20.22 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

schöner Gesamteindruck<br />

Abwechslung<br />

etwas abgelegen<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

wird mit dem Kauf von Bermuda<br />

sicher keinen Fehler machen. Mit<br />

gut zwei Stunden nach New York<br />

oder Boston oder drei Stunden<br />

nach Miami oder St. Maarten fällt<br />

TXKF jedoch aus dem „Feierabendflugsegment“<br />

heraus.<br />

Bewertung:<br />

7,8<br />

gut<br />

Florian Venus<br />

8/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

Es ist Ende August, in Deutschland sinken die Temperaturen allmählich<br />

wieder und der Herbst ist nicht mehr fern. Doch das Thermometer<br />

an diesem lauen Abend zeigt 32 Grad Celsius. Bei uns im Flieger<br />

sind es angenehme 24 Grad; wir fliegen dem Sonnenuntergang entgegen,<br />

im Endanflug auf Bari. Hier wird man wohl noch einige Zeit<br />

von dem mediterranen Klima profitieren. Heute werden wir uns der<br />

schon etwas länger auf dem Markt erhältlichen Szenerie Bari X aus<br />

dem Hause Aerosoft annehmen.<br />

Geschichte<br />

Der Flughafen Bari (Aeroporto di<br />

Bari-Palese Karol Wojtyla) befindet<br />

sich 8 Kilometer nordwestlich<br />

der Stadt. Er trägt den ICAO-Code<br />

LIBD und den IATA-CODE BRI.<br />

Seit 2005 findet man noch den Zusatz<br />

„Karol Wojtyla“ im Namen des<br />

Airports, daraus lässt sich schließen,<br />

dass dieser Flughafen Papst<br />

Johannes Paul II. gewidmet ist. 1,6<br />

Millionen Passagiere starteten und<br />

landeten letztes Jahr auf der 2440<br />

Meter langen Runway, es werden<br />

stetig mehr. Daher ist ein zweites<br />

Terminal bereits in Planung. Die<br />

Infrastruktur am Flughafen selbst<br />

ist mager, so gibt es nur auf einer<br />

Seite ein ILS, auf der anderen muss<br />

man sich mit einem VOR DME Approach<br />

zufrieden geben.<br />

Installation und<br />

Handbuch<br />

Der Download gestaltet sich via<br />

simMarket oder den Aerosoft-Shop<br />

unkompliziert. Dabei wandern 417<br />

MB auf die heimische Festplatte,<br />

dies zu einem Preis von rund 15<br />

Euro. Für die Installation ist eine aktive<br />

Internetverbindung erforderlich,<br />

da das Produkt online aktiviert<br />

wird. Nach der Installation findet<br />

man ein 28 Seiten fassendes Handbuch,<br />

das gewohnte Traffic-Tool<br />

sowie 20 Seiten an Charts im Aerosoft-Ordner.<br />

Bei den Charts fehlt<br />

mir leider ein Ground-Chart, auf<br />

dem die Parkpositionen verzeichnet<br />

sind. Dabei schafft aber eine<br />

kurze Suche bei Google Abhilfe.<br />

Es ist warm!<br />

Am Boden ist es noch wärmer –<br />

am späten Abend herrschen immer<br />

noch Temperaturen von 35 Grad.<br />

Ich möchte mir gar nicht ausmalen,<br />

welche Hitze hier tagsüber brüten<br />

muss. Wir sind soeben mit unser<br />

737 am Gate zum Stehen gekommen,<br />

nach etwa eineinhalb Stunden<br />

Flug aus München. Es ging entlang<br />

der Ostküste Italiens, einige Gäste<br />

konnten sogar Venedig bestaunen.<br />

Wir stehen vor dem kleinen Terminal,<br />

der Ramp Agent meldet<br />

„Blocks in Position“. Der Feierabend<br />

kann beginnen. Aber vorher<br />

schaue ich mich noch schnell auf<br />

dem Flughafen um, eine gute Möglichkeit,<br />

sich die Nachttexturen des<br />

Add-ons zu betrachten. Diese sehen<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: Bari X<br />

Ausgabe: Oktober 2012<br />

www.flightm.com<br />

50 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 51


Termin-Update<br />

Stand: 24.09.2012 - laufend aktualisiert auf: www.flightandfun.de<br />

22 Jahre flightandfun TRADE NETWORK seit 1990 - Deutschlands ältester 'Flusi'-Händler<br />

52 <strong>Flight</strong>!<br />

gut aus, es gibt dunkle Flecken wie<br />

auch hell beleuchtete Räume. Zahlreiche<br />

Masten werfen Lichtkegel<br />

auf das Vorfeld. Auch die Landebahnbeleuchtung<br />

funktioniert, im<br />

Anflug hat sie uns den Weg geleitet.<br />

Nun wird es aber wirklich Zeit, sich<br />

Richtung Hotel zu begeben, morgen<br />

geht es schon morgens wieder<br />

zurück. Am Tag macht der Flughafen<br />

einen frischen Eindruck, vor<br />

allem die Architektur des Hauptterminals<br />

ist außergewöhnlich. Es<br />

dominieren runde und gerade Formen.<br />

Auf dem Dach sitzen riesige<br />

Kühlaggregate, um die Halle auch<br />

im Sommer auf einer angenehmen<br />

Temperatur zu halten. Dies wurde,<br />

wie der Rest des Gebäudes, gut modelliert.<br />

Die Texturen finde ich auf<br />

dem ganzen Flughafen schön, sie<br />

haben den von Aerosoft gewohnten<br />

Standard. Mittels AES wird – gegen<br />

die Bezahlung eines Credits – dem<br />

Flughafen viel Leben eingehaucht,<br />

aber auch ohne bewegt sich mehr<br />

als genug. So fahren vor dem Terminal<br />

viele Autos und auch Busse,<br />

auf dem Vorfeld ist ebenfalls viel<br />

los, Flughafenfahrzeuge fahren<br />

über die Straßen zu ihrem Ziel.<br />

Wenn man den Wagen ein bisschen<br />

Aufmerksamkeit schenkt, fallen<br />

auch automatisch die Bodentexturen<br />

ins Auge. Diese haben einen<br />

tollen Charakter, sie sehen alt und<br />

richtig rau aus. Es gibt viel Gummiabrieb<br />

und auch die Linien haben<br />

ihren Zenit schon hinter sich.<br />

Das Luftbild ist innerhalb des Flughafengeländes<br />

gut und vor allem<br />

scharf, es geht sogar noch bis an die<br />

Küste und die Stadt hinunter, dort<br />

wurde ebenfalls viel Autogen platziert;<br />

die Häuser haben einen gewissen<br />

italienischen Flair, wodurch<br />

die Stadt durchaus authentisch<br />

wirkt. Leider nimmt die Schärfe<br />

mit zunehmender Entfernung vom<br />

Airport ab. Trotzdem<br />

finde ich es toll, dass<br />

so ein großes Gebiet<br />

abgedeckt wird. Trotz<br />

allem werden die Bilder<br />

nicht stärker beeinträchtigt<br />

als bei<br />

Bari X<br />

Entwickler: Aerosoft<br />

Web: www.aerosoft.de<br />

Vertrieb: Aerosoft<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Download: 417 MB<br />

Preis: 14,95 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Modellierung und Texturen<br />

Italienisches Flair<br />

Frameschonend<br />

Großes Luftbild<br />

Viel Autogen<br />

Luftbild außerhalb des Flughafens unscharf<br />

Unvollständige Charts<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,6<br />

sehr gut<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

anderen Airports dieser Größe. Auf<br />

drei Bilder in der Sekunde muss ich<br />

maximal verzichten.<br />

Beim Abflug werfen wir noch einen<br />

letzten Blick auf die Stadt und die<br />

Küste, drehen nach links ab und<br />

Bari verliert sich im Dunst unter<br />

uns.<br />

Fazit<br />

Bari ist eine durchaus gute Szenerie.<br />

Die Modellierung und die Texturen<br />

haben das Standardniveau, wie wir<br />

es von Aerosoft kennen. Auch die<br />

Nachttexturen und vor allem das<br />

Luftbild lassen nichts zu wünschen<br />

übrig. Auch das nur mehr oder weniger<br />

vorhandene Handbuch war<br />

mir kein Dorn im Auge. Wir haben<br />

Abschied genommen von Bari – allerdings<br />

nicht für immer. Ich werde<br />

bestimmt wiederkommen!<br />

Max Mertznich<br />

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Zuckerhut<br />

und Copacabana<br />

TropicalSim Rio de Janeiro 2012 SBGL<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Karneval, die nächsten Olympischen Sommerspiele, die Fußballweltmeisterschaft<br />

2014 oder einige bekannte Filme wie „Fast & Furious“<br />

oder „Vier Fäuste gegen Rio“ – woran denken Sie, wenn Ihnen das<br />

Stichwort Rio de Janeiro genannt wird? Die Millionenmetropole an<br />

der Ostküste Südamerikas gehört nicht umsonst zu den wichtigsten<br />

Handels- und Finanzzentren des gesamten Kontinents und darf auch<br />

bei keiner Weltreise fehlen. Berühmte Sehenswürdigkeiten wie den<br />

Zuckerhut, den Strand von Copacabana oder das Monumento Cristo<br />

Redentor auf dem Gipfel des Corcovado kennt heute jedes Kind. Wer<br />

sich eine reale Reise in die Stadt des Sambas nicht leisten kann, hat<br />

nun virtuell die Möglichkeit dazu. TropicalSim veröffentlichte kürzlich<br />

den internationalen Flughafen Galeão für FS2004, FSX und Prepar3D<br />

in der Version 2012. Zeit sich diesen näher anzuschauen!<br />

Flughafen Rio de Janeiro-<br />

Antônio Carlos Jobim<br />

Der Aeroporto Internacional do<br />

Rio de Janeiro/Galeão − Antônio<br />

Carlos Jobim liegt etwa 20 Kilometer<br />

nördlich der ehemaligen<br />

Hauptstadt Brasiliens und ist einer<br />

von zwei Flughäfen der Millionenmetropole.<br />

Mit seinen beiden<br />

Pisten in 10/28- und 15/33-Ausrichtung<br />

sowie zwei Terminals fertigt<br />

er jährlich circa zehn Millionen<br />

Passagiere ab, zusammen mit dem<br />

zweiten Flughafen Santos Dumont<br />

unweit des Zuckerhuts bereisen<br />

Rio de Janeiro jährlich über 18 Millionen<br />

Menschen auf dem Luftweg.<br />

Die Geschichte des älteren der beiden<br />

Flughäfen geht zurück bis ins<br />

Jahr 1924, als mit der Verlegung einer<br />

Flugschule auf die sogenannte<br />

Gouverneursinsel in die Bucht von<br />

Guanabara begonnen wurde. Nach<br />

einiger Zeit der simultanen militärischen<br />

und zivilen Nutzung wurde<br />

SBGL in den 70er Jahren des vergangenen<br />

Jahrhunderts zu einem<br />

der bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze<br />

des Landes. Im Jahr 1999<br />

wurde Terminal 2 eröffnet, der<br />

Flughafen verfügt seitdem über<br />

eine Passagierkapazität von etwa<br />

15 Millionen Passagieren pro Jahr.<br />

Von Deutschland aus ist Rio de<br />

Janeiro beispielsweise mit Lufthansa<br />

oder TAM direkt ab Frankfurt<br />

erreichbar.<br />

Kauf, Installation<br />

und Handbuch<br />

Die Testversion der Redaktion<br />

wurde problemlos über simMarket<br />

erworben, Käufer müssen hierfür<br />

etwas über 21 Euro bezahlen. Nach<br />

dem Download der 263 MB (FSX/<br />

P3D) beziehungsweise 62 MB (FS9)<br />

großen Installationsdatei müssen<br />

lediglich noch die E-Mail-Adresse<br />

und der Registrierungsschlüssel<br />

eingegeben werden, um Rio de<br />

Janeiro 2012 im Flugsimulator zu<br />

aktivieren. Erwähnenswert ist,<br />

dass die Einbindung der Scenery in<br />

die Szenerienbibliothek nicht automatisch<br />

durch den Installer, sondern<br />

durch eine extra mitgelieferte<br />

Batchdatei geschieht.<br />

bilität mit der <strong>Freeware</strong> „Rio de<br />

Janeiro V9.1“ hingewiesen, deren<br />

Installation von der Redaktion<br />

wärmstens empfohlen wird. Um<br />

ein funktionierendes Zusammenspiel<br />

beider Szenerien zu ermöglichen,<br />

ist lediglich das Löschen einiger<br />

Dateien nötig, dies wird aber<br />

im Handbuch näher beschrieben.<br />

Rio de Janeiro im<br />

Flugsimulator<br />

Der virtuelle Pilot entscheidet sich<br />

idealerweise für einen Anflug auf<br />

die Pisten 10/28 oder 15, da lediglich<br />

in diese Richtungen ein ILS<br />

vorhanden ist. Weiterhin sollte<br />

darauf geachtet werden, dass der<br />

Scenery-Eintrag der Flughafenszenerie<br />

über der von Rio de Janeiro<br />

9.1 steht, da es ansonsten zu Darstellungsproblemen<br />

mit den Gebäuden<br />

kommen kann.<br />

Der Wind weht heute schwach aus<br />

westlicher Richtung, wir bekommen<br />

deshalb die Piste 10 zugewiesen.<br />

Der Anflug führt uns vorbei<br />

an einigen Erhebungen direkt zur<br />

Gouverneursinsel. Rechts von uns<br />

zieht bereits der Flughafen mit seinen<br />

zwei halbkreisförmigen Terminals<br />

vorbei und ich leite den Flare<br />

Beim Öffnen des Handbuchs macht<br />

sich Ernüchterung breit, nach mageren<br />

vier Seiten weiß der Leser<br />

gerade einmal, wo sich der Airport<br />

befindet, ein paar oberflächliche<br />

Facts und wie sich die Scenery installieren<br />

lässt beziehungsweise<br />

wie sie sich im Simulator verhält.<br />

Weiterhin wird auf die Kompati-<br />

54 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 55


Reale Daten:<br />

Name:<br />

IATA Code:<br />

ICAO Code:<br />

Höhe:<br />

Betreiber:<br />

Aeroporto Internacional do Rio de<br />

Janeiro/Galeão − Antônio Carlos Jobim<br />

GIG<br />

SBGL<br />

9 m ASL<br />

Infraero<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Passagiere: 10,3 Mio. (2007)<br />

Luftfracht: 125.164 t (2007)<br />

Flugbewegungen: 119.892 (2007)<br />

Start- und Landebahn: 10/28 4000 m × 45 m<br />

15/33 3180 m × 47 m<br />

TropicalSim Rio de Janeiro 2012 SBGL<br />

ein. Die Qualität des Luftbilds ist<br />

verbesserungswürdig, dies fällt besonders<br />

bei näherer Betrachtung<br />

auf. Eindeutig mehr her machen<br />

hier die Texturen der Run- und Taxiways,<br />

jedoch besteht auch hier<br />

noch eindeutig Luft nach oben.<br />

Wir erreichen unsere Parkposition,<br />

die einige schöne Verschmutzungen<br />

aufweist, wenn auch für<br />

meinen Geschmack etwas zu übertrieben.<br />

Die Modellierung des Terminals<br />

ist ansehnlich, jedoch aufgrund<br />

der vielen Ecken und Kanten<br />

nur durchschnittlich gelungen.<br />

Ebenso unspektakulär setzt sich<br />

das Bild bei der Texturierung fort,<br />

alles wirkt zwar solide, aber dennoch<br />

unspektakulär. Jegliche Statik<br />

und Dynamik wird völlig vermisst,<br />

das gesamte Vorfeld wirkt mehr<br />

oder weniger leblos und vereinsamt.<br />

Lediglich unter ein paar Dächern<br />

abseits des Aprons stehen ein<br />

paar alleingelassene Container und<br />

Fahrzeuge herum, die aber nicht<br />

weiter auffallen und auch nicht<br />

besonders schön modelliert sind.<br />

Dieses triste Bild setzt sich auch<br />

auf der Luftseite fort; zwar stehen<br />

hier ein paar mehr statische Fahrzeuge<br />

herum, jedoch wirken einige<br />

Parkplätze nicht nur leer, sondern<br />

aufgrund der mangelnden Qualität<br />

auch ziemlich matschig. Dennoch<br />

ist der Eingangsbereich des Terminal<br />

1 relativ schön gestaltet, kleine<br />

Gimmicks wie herumstehende<br />

Bäume, Palmen und Flutlichter lockern<br />

die Atmosphäre etwas auf.<br />

Nachts überzeugt mich der Airport<br />

auch nicht restlos, der Apron wirkt<br />

in meinen Augen etwas überbelichtet.<br />

Teilweise lassen sich auch<br />

Lichtkegel erkennen, die scheinbar<br />

aus dem Nichts kommen – jedenfalls<br />

ist in der näheren Umgebung<br />

kein Flutlichtmast zu sehen. Generell<br />

ist der Gesamteindruck aber<br />

annehmbar.<br />

Fazit<br />

Schon wieder so eine Mittelklasseszenerie,<br />

bei der sich nicht wirklich<br />

viel Gutes, aber auch nichts Grottenschlechtes<br />

finden lässt. Trotz<br />

der durchschnittlichen Airport-<br />

Szenerie hatte ich sehr viel Spaß<br />

beim virtuellen Rundflug um Rio,<br />

was nicht zuletzt jedoch auch an<br />

der <strong>Freeware</strong>-Scenery für die Stadt<br />

liegt. Langstreckenflieger, die gerne<br />

Rio besuchen würden, haben<br />

mit SBGL nur eine Wahl. Wer lieber<br />

Kurzstrecke fliegt, dem sei der<br />

stadtnähere Flughafen Santos Dumont<br />

ans Herz gelegt. Ebenfalls<br />

von TropicalSim ist er zwar schon<br />

etwas in die Jahre gekommen,<br />

bietet aber dennoch vergleichbare<br />

Qualität und – viel wichtiger<br />

– einen atemberaubenden Anflug<br />

entlang des Zuckerhuts auf einer<br />

kurzen Piste.<br />

Entwickler: TropicalSim<br />

Kompatibilität: FS9/FSX/P3D<br />

Vertrieb: Simmarket<br />

Web: www.tropicalsim.com<br />

Download: FS9: 62 MB, FSX/P3D: 263 MB<br />

Preis: 21,42 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

mit <strong>Freeware</strong>-Scenery interessante Umgebung<br />

fernab des gewohnten Europas<br />

relativ solider Gesamteindruck<br />

deutliche Verbesserungsmöglichkeiten bei<br />

Texturierung und Modellierung<br />

leblos durch fehlende Dynamik und mangelhafte Statik<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Bewertung:<br />

6,4<br />

Florian Venus Preis/Leistung: mangelhaft<br />

7/10<br />

6/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

6/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

5/10<br />

3/10<br />

56 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 57


Corsair Vengeance®<br />

1500 USB Gaming Headset<br />

Hardware<br />

FLIGHT!<br />

Echte Piloten tragen Headsets, um die Kommunikation zu verbessern<br />

und Triebwerks- sowie anderweitige Geräusche zu reduzieren. Warum<br />

sollten virtuelle Piloten das nicht auch tun? Corsairs neues Vengeance<br />

1500 USB Gaming Headset macht dies zu einem Vergnügen und<br />

bietet darüber hinaus ein professionelles Produkt mit ansprechendem<br />

Design, hohem Tragekomfort und einer großartigen Klangwiedergabe.<br />

Weitere Funktionen umfassen unter anderem einen Equalizer und<br />

Einstellmöglichkeiten für 5.1 und 7.1 Surround Sound.<br />

verschiedenen Situationen hat.<br />

Darüber hinaus wirbt Corsair<br />

mit einem einfachen Kabelanschluss<br />

und Kompatibilität zu<br />

jeglichen Spielen, die 3D-Audio<br />

unterstützen. Weiterhin sollen<br />

Schmerzen durch zu langes Tragen<br />

reduziert werden, hierüber werden<br />

wir im Weiteren mehr erfahren.<br />

Features<br />

Große Lautsprecher. 50 Millimeter<br />

große Lautsprecher garantieren<br />

eine Verminderung von Überlastungen<br />

und Verzerrungen, die<br />

bei Gaming Headsets mit kleineren<br />

Lautsprechern auftreten können.<br />

Dies führt auch dazu, dass die<br />

Soundübertragung um einiges akkurater<br />

wird, besonders bei tieffrequenzigen<br />

Effekten. Diese sind mit<br />

kleinen Lautsprechern schwerer<br />

zu erzeugen, dies ist beispielsweise<br />

mit einem Subwoofer vergleichbar.<br />

Corsair wirbt außerdem damit,<br />

dass man mit großen Lautsprechern<br />

einen Wettbewerbsvorteil in<br />

Komfort. Die extragroßen und -tiefen<br />

Ohrmuscheln isolieren Außengeräusche<br />

und fühlen sich besser an<br />

als Headsets, deren Ohrmuscheln<br />

auf dem Ohr aufliegen. Die Polster<br />

bestehen aus Schaustoff und sind<br />

mit Mikrofasern abgedeckt, um<br />

eine komfortable und passende<br />

Sitzform des Headsets ohne Drücken<br />

oder Kneifen zu garantieren.<br />

Mikrofon Das Vengeance 1500 ist<br />

mit einem ungerichteten, lärmabsorbierenden<br />

Mikrofog ausgestattet,<br />

das dafür ausgelegt ist die Stimme<br />

des Benutzers laut und deutlich<br />

bei gleichzeitiger Reduzierung der<br />

Außengeräusche zu übertragen.<br />

Weiterhin ist das Mikrofon nach<br />

oben und unten schwenkbar.<br />

Bedienung des Headsets<br />

Das Vengeance 1500 ist mit einer<br />

In-line-Bedienung ausgestattet.<br />

Corsair gibt an, dass diese groß genug<br />

ist, um sie einfach zu umfassen,<br />

ohne die Augen vom Spielgeschehen<br />

abwenden zu müssen – diese<br />

Aussage kann ich nur bestätigen!<br />

Der Controller beinhaltet ebenfalls<br />

einen silbernen, länglichen Mute-<br />

Knopf in der Mitte und große Plusund<br />

Minusknöpfe zur Verstellung<br />

der Lautstärke, die mit blauen Kreisen<br />

rund um die Buttons hervorgehoben<br />

sind. Sobald der Mute-Knopf<br />

gedrückt wird, verändert sich die<br />

Farbe der Kreise von Blau zu Rot.<br />

Zusammengefasst gesagt ist der<br />

Controller genau richtig – etwas<br />

größer als der von vergleichbaren<br />

Produkten, leicht zu greifen und stilvoll<br />

designt und beleuchtet, um ihn<br />

einfach zu sehen und zu benutzen.<br />

Installation<br />

Wenn das Vengeance 1500 zum<br />

ersten Mal in eine USB-Buchse gesteckt<br />

wird, sucht Windows nach<br />

einem Treiber. Mein Windows-<br />

7-System, das auf dem neusten<br />

Stand ist, fand sofort einen passenden<br />

Treiber und identifizierte<br />

das Headset korrekt, sodass es anschließend<br />

im FSX-Menü angezeigt<br />

wurde. Weniger als fünf Minuten<br />

nach dem Einstecken konnte ich<br />

bereits das Headset konfigurieren<br />

und die Funktion bestimmen, beispielsweise<br />

ob alle Sounds über das<br />

Headset abgespielt werden sollen<br />

oder nur ATC.<br />

FSX-Setup<br />

Der größte Vorteil eines USB-<br />

Headsets ist die Möglichkeit zu<br />

definieren, dass lediglich ATC über<br />

das Headset selbst wiedergegeben<br />

werden soll und der restliche Sound<br />

weiterhin aus den Lautsprechern<br />

kommt. Dies ist normalerweise ein<br />

einfacher Schritt, manchmal erfordern<br />

die unterschiedlichen Einstellungen<br />

in Windows und FSX jedoch<br />

einen kleinen Extraschritt.<br />

• Bei Windows sollte das Headset<br />

als Standardaufnahmegerät definiert<br />

sein, die Lautsprecher<br />

sollten als Standardwiedergabegerät<br />

aktiviert sein.<br />

• Im FSX-Soundmenü sollten bei<br />

Sound die Lautsprecher und<br />

bei Sprache das Headset ausgewählt<br />

sein.<br />

Handbuch und Software<br />

Die Verpackung enthält eine Garantiebestimmung<br />

und, zu meiner<br />

Verwunderung, kein Handbuch.<br />

Bei genauerem Hinsehen finde ich<br />

einen kleinen zusammengerollten<br />

Zettel, auf dem in sechs Sprachen<br />

steht, dass die Software auf der<br />

Corsair-Website heruntergeladen<br />

werden sollte.<br />

Nun, das ist ein relativ kurzes<br />

Handbuch – zumindest der Hinweis,<br />

die Software herunterzuladen,<br />

war hilfreich. Nach der Installation<br />

der Exe-Datei und einem<br />

Aus- und Einstecken des Headsets<br />

war ich überrascht das Corsair USB<br />

Headset Control Panel zu sehen.<br />

Die Benutzeroberfläche enthält<br />

vier Bereiche:<br />

58 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 59


exklusiv<br />

• Oben links: drei Regler für Lautstärke,<br />

Mikrofonlautstärke,<br />

Mikrofonpegel und Balance<br />

• Unten links: Equalizer-Profilauswahl,<br />

neues Profil und Schieberegler<br />

für den 10-Kanal-Equalizer<br />

• Oben rechts: Auswahlschalter<br />

für Bypass, Dolby Headphone<br />

5.1- und 7.1-Wechselschalter<br />

• Unten rechts: Umgebungsgröße-<br />

Icon, virtuelle Justierungsbox<br />

und drei Knöpfe für virtuelle<br />

Soundumgebungen<br />

Ich hoffte, dass bei einem Klick auf<br />

„i“, „?“ oder den Globus eine Hilfeseite<br />

angezeigt wird, dem war<br />

jedoch nicht so. Glücklicherweise<br />

waren die Antworten auf meine<br />

Fragen im Reviewers Guide vorhanden.<br />

Beispielsweise wurde ich<br />

über die Funktion der drei Auswahlschalter<br />

aufgeklärt:<br />

• Bypass: Stereo Modus<br />

• Dolby Headphone: 5.1 Surround<br />

Sound<br />

• 7.1 Virtual Speaker Shifter:<br />

Benutzt den Onboard-USB-<br />

Soundprozessor, um virtuellen<br />

7.1 Surround Sound zur Verfügung<br />

zu stellen, der über ein<br />

extra Interface beliebig konfiguriert<br />

werden kann.<br />

Zusammenfassung<br />

Das Corsair Vengeance 1500 bietet<br />

viele positive Aspekte: professionelle<br />

Qualität, eindrucksvolles<br />

Design, großartiger Tragekomfort,<br />

vielseitige Software und eine<br />

schnelle Einbindung in den Flugsimulator.<br />

Besonders das Tragegefühl<br />

hat es mir angetan, hier können<br />

viele reale Headsets aus der<br />

echten Fliegerei nicht mithalten.<br />

Gegenüber traditionellen, auf den<br />

Ohren aufliegenden Headsets ist es<br />

nur zu empfehlen.<br />

Das exzellente Ergebnis der optimalen<br />

Klangqualität und der überzeugenden<br />

Software wird lediglich<br />

durch das fehlende Handbuch etwas<br />

gemildert.<br />

Florian Venus<br />

Festplatten-Caching<br />

mittels SSD-Laufwerken<br />

In den letzten Jahren haben sich drei besonders beliebte Möglichkeiten<br />

herauskristallisiert, um Lade- und Zugriffszeiten von Computerprogrammen<br />

zu beschleunigen. Alle drei machen sich eine SSD-<br />

Festplatte (Solid State Drive) zu Nutze, um Programme und Dateien<br />

von größeren Festplatten zwischenzuspeichern. Ziel ist es, gleichzeitig<br />

die Vorteile der günstigeren herkömmlichen Festplatten und der<br />

schnelleren SSDs zu nutzen.<br />

1. Bei dieser Methode werden eine<br />

große Festplatte und eine kleine,<br />

separate und schnellere<br />

SSD mittels einer RAID-0-Konfiguration<br />

auf dem Mainboard<br />

verbunden, das die Caching-<br />

Möglichkeit bietet. Die beiden<br />

Laufwerke werden über SATA-<br />

Kabel mit der Hauptplatine<br />

verbunden. Diese Technologie<br />

wird vor allem von Intels<br />

Smart Response Technology<br />

genutzt, die momentan auf<br />

Mainboards mit dem Z68-<br />

Chipsatz verfügbar ist. Ein signifikanter<br />

Unterschied hierbei<br />

ist, dass man Windows neu auf<br />

dem RAID zwischen HDD und<br />

SSD installieren muss, um das<br />

System zu nutzen. Intel empfiehlt<br />

die Intel 311 Series Enterprise<br />

SSD (Abbildung 1) für den<br />

Gebrauch der Smart-Response-<br />

Technologie, doch der Nachfolger<br />

313 ist bereits angekündigt.<br />

eine recht große 100 Gigabyte<br />

SSD für das Caching. Bei der ersten<br />

Verwendung werden SSD<br />

und HDD vom BIOS und Windows<br />

noch separat erkannt,<br />

doch nach der Installation der<br />

beigelegten Dataplex-Software<br />

ist nur noch ein bootfähiges<br />

Laufwerk vorhanden. Bevor<br />

die Software installiert wird,<br />

hat der Nutzer noch die Möglichkeit,<br />

sein komplettes altes<br />

System auf das RevoDrive „umzuziehen“,<br />

und kann sich somit<br />

eine Neuinstallation ersparen.<br />

3. Die dritte Methode verbindet<br />

HDD und SSD mittels SATA<br />

und kombiniert die beiden<br />

Laufwerke durch eine speziell<br />

eingerichtete Software. Ein<br />

Beispiel bildet die OCZ Technology<br />

Synapse Caching SSD<br />

inklusive Dataplex-Software,<br />

die in zwei Größen erhältlich<br />

ist: 64 GB und 128 GB.<br />

In diesem Beispiel wird die SSD mit<br />

einem bereits vorhandenen Bootlaufwerk<br />

verbunden. Das funktioniert<br />

auf jedem Mainboard, das<br />

zwei Festplatten verwalten kann.<br />

Nachdem Dataplex installiert wurde,<br />

erkennt Windows die verbundenen<br />

Festplatten als C:\-Laufwerk.<br />

Falls erwünscht können die<br />

Laufwerke durch Deinstallation<br />

von Dataplex auch wieder getrennt<br />

werden.<br />

Hardware<br />

FLIGHT!<br />

2. Eine andere Möglichkeit bietet<br />

eine Art Hybrid-Karte, mit<br />

HDD und SSD, wie OCZ Technologys<br />

RevoDrive. Die PCI-<br />

Express-Karte umfasst eine 1<br />

Terabyte HDD mit 5400 Umdrehungen<br />

pro Minute sowie<br />

OCZ Technologys RevoDrive kombiniert eine<br />

100 GB SSD und eine 5400 RPM 1 TB HHD auf<br />

einer PCI-Express-Karte<br />

60 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 61


Für den Artikel habe ich diese Variante<br />

zum Testen ausgewählt.<br />

Laut OCZ ist die Synapse SSD für<br />

das Puffern von Anwendungen optimiert,<br />

um dem Nutzer eine SSDähnliche<br />

Leistung trotz der großen<br />

Kapazität der mittels Dataplex verbundenen<br />

HDD zu gewährleisten.<br />

Die Synapse-Serie besteht aus einer<br />

64-GB- und einer 128-GB-Variante,<br />

doch nur etwa die Hälfte der SSD<br />

ist für das Caching verwendbar,<br />

wie im Statement von OCZ beschrieben:<br />

„Im Falle der Synapse SSD werden<br />

50% des NAND-Speichers von<br />

Leistungs- und Softwarefunktionen<br />

verwendet.“<br />

Weil es nicht gewöhnlich ist, dass<br />

nur die Hälfte des physikalischen<br />

Speichers einer SSD für den Cache-<br />

Speicher verwendet wird, ist es<br />

besser ein wenig mehr über dieses<br />

Phänomen zu lernen. Technisch<br />

gesehen hängt der übermäßige<br />

Speicher der SSD prozentual mit<br />

dem Speicherbereich zusammen,<br />

der dem SSD-Kontroller und nicht<br />

dem Nutzer zugeteilt ist, um die sogenannte<br />

„Write Amplification“ zu<br />

reduzieren, die im folgenden Wikipedia-Auszug<br />

genauer erklärt ist.<br />

„Write Amplification (WA) ist ein<br />

unerwünschtes Phänomen im Zusammenhang<br />

mit Flash-Speichern<br />

und SSD-Laufwerken, bei dem die<br />

tatsächliche Menge an geschriebenen<br />

Informationen um ein Vielfaches<br />

höher ist als die eigentlich notwendige<br />

Menge an Informationen.“<br />

OCZ zufolge wird die Dataplex-<br />

Software – die nach dem Kauf der<br />

Synapse SSD heruntergeladen,<br />

registriert und installiert werden<br />

muss – eingesetzt, um Dateien, auf<br />

die der Nutzer häufig zugreift, im<br />

SSD-Speicher zu halten, und andere,<br />

selten genutzte wiederum auf der<br />

normalen HDD zu belassen. Spezielle<br />

Caching-Algorithmen lernen<br />

aus dem Verhalten des Nutzers und<br />

erstellen für jeden Nutzer individuelle<br />

Speicherstrategien, um maximale<br />

Effizienz der meistgenutzten<br />

Programme zu gewährleisten.<br />

Die Synapse-SSD-Serie wurde für<br />

eine nahtlose Integration in jeden<br />

modernen PC entwickelt, um eine<br />

optimale Kompatibilität im Zusammenspiel<br />

mit einem großen Leistungsgewinn<br />

zu gewährleisten.<br />

OCZ gibt der Synapse-SSD-Serie<br />

des Weiteren drei Jahre Garantie.<br />

Als ich mein Testexemplar erhalten<br />

habe, wurden die 64-GB- und<br />

128-GB-Modelle für circa 145 US-<br />

Dollar und 245 US-Dollar verkauft.<br />

Zum Ende der Tests sind die Preise<br />

auf etwa 98 US-Dollar beziehungsweise<br />

210 US-Dollar gesunken.<br />

Spezifikationen:<br />

• OCZ Synapse Cache SSD<br />

• Erhältlich mit 64 GB und 128 GB<br />

Kapazität<br />

• SATA III (6 Gb/s)<br />

• MLC NAND Flash<br />

• Maximale Leistung:<br />

• 64 GB – maximale Leserate:<br />

bis zu 550 MB/s; maximale<br />

Schreibrate: bis zu 490 MB/s;<br />

Random Write 4k: 75,000 IOPS<br />

• 128 GB – maximale Leserate:<br />

bis zu 550 MB/s; maximale<br />

Schreibrate: bis zu 510 MB/s;<br />

Random Write 4k: 80,000 IOPS<br />

• Dataplex Caching Software inklusive<br />

(lizenziert)<br />

• ECC Recovery, Dateiverschlüsselung<br />

• 2,5 Zoll<br />

• Leistungsaufnahme: 2,7 Watt<br />

(Last), 1,5 Watt (Leerlauf)<br />

• 3,5-Zoll HDD-Adapter inklusive<br />

• Kompatibel mit Windows 7 32<br />

bit / 64 bit<br />

• MTBF: 2 Millionen Stunden<br />

• 3 Jahre Garantie<br />

Information von OCZ: „Gemessene<br />

Geschwindigkeiten können<br />

aufgrund unterschiedlicher Benchmarks,<br />

Treiber & Hardware leicht<br />

abweichen. Die Leistung wurde auf<br />

einem Asus P8P67 Pro Mainboard<br />

in Verbindung mit einer 1 Terabyte<br />

HDD und ATTO, IOMeter und PC<br />

Mark Vantage gemessen.“<br />

Die Dataplex-Lizenz ist nur auf<br />

einem Computer und lediglich in<br />

einer Kombination von SSD und<br />

HDD gültig. Mittels verschiedener<br />

Hardwarekomponenten identifiziert<br />

die Software einen Computer;<br />

wird eine ausgetauscht oder verändert,<br />

wird dies von der Software als<br />

neuer Rechner erkannt. Sofern man<br />

nur eine Komponente austauschen<br />

will, kann Dataplex die Lizenz erneuern,<br />

vorausgesetzt der PC verfügt<br />

über eine Internetverbindung<br />

nach dem Reboot. Nur durch Deinstallation<br />

der Software kann der<br />

Benutzer die Lizenz komplett zurücksetzen<br />

und so auf einer anderen<br />

Hardware nutzen. Dies muss<br />

aber unbedingt vor dem Wechsel<br />

geschehen, andernfalls bleibt nur<br />

noch die Option, den OCZ-Support<br />

um Hilfe zu bitten. Während der<br />

Tests wurde ich aufgefordert eine<br />

aktualisierte Version der Dataplex-<br />

Software herunterzuladen. Dafür<br />

war es nötig die vorhandene Installation<br />

zu entfernen und durch die<br />

neue Version zu ersetzen, für deren<br />

Download und Ausführung ich jedes<br />

Mal den Lizenzschlüssel eingeben<br />

musste.<br />

Auf der Rückseite der Synapse SSD ist der<br />

Dataplex-Lizenzschlüssel zu sehen (hier<br />

entfremdet)<br />

Das Testexemplar der OCZ SSD,<br />

das ich verwendet habe, ist das größere<br />

der beiden Modelle mit 128 GB<br />

Speicher. Wie schon erwähnt, wird<br />

nur etwa die Hälfte der Synapse<br />

SSD, also ca. 65 GB, für das Caching<br />

als verfügbar angezeigt. Trotzdem<br />

ist das sehr viel Speicherplatz, vor<br />

allem wenn man bedenkt, dass die<br />

Festplatte den FSX samt Acceleration-Erweiterung<br />

problemlos in den<br />

Cache aufnehmen könnte.<br />

Testergebnisse<br />

Bevor ich die SSD per SATA III<br />

auf dem Intel DP67BG Mainboard<br />

angeschlossen habe, hatte ich die<br />

Ladezeiten und Benchmarks der<br />

SATA III HDD gemessen. Danach<br />

wurde die Dataplex-Software, die<br />

die SSD mit der HDD „verschmelzen“<br />

lässt, installiert, mit der Folge,<br />

dass die SSD unter Windows 7<br />

nicht mehr angezeigt wird.<br />

Um den Einfluss und mögliche Vorteile<br />

der neuen Hardware vor allem<br />

im Bereich der Flugsimulation messen<br />

zu können, habe ich verschiedene<br />

Benchmarks ausgeführt:<br />

• Startzeit des Windows-Betriebssystems,<br />

vom Drücken der An-<br />

Taste bis zum Erscheinen des<br />

Desktops<br />

• Ladezeit des FSXMark07-Testflugs,<br />

vom Klicken der Taskleistenverknüpfung<br />

bis zum Erscheinen<br />

der Szenerie<br />

• FSX-Framerate-Leistung, gemessen<br />

mit der FSXMark07-<br />

Prozedur und FRAPS als<br />

FPS-Anzeige (beschrieben im<br />

Readme von FSXMark07.zip<br />

auf www.avsim.com)<br />

• Ladezeit von X-Plane 10.04 beta<br />

3, vom Klicken der Verknüpfung<br />

bis zum Erscheinen des<br />

Cockpits und der Szenerie<br />

• PCMark Vantage: HDD-Test<br />

• PCMark Vantage: Gaming-Test<br />

Nach dem Einbau der Synapse SSD<br />

und der Installation der Dataplex-<br />

Software habe ich die Ladezeiten<br />

der Programme gemessen und so<br />

lange wiederholt, bis sich die Testergebnisse<br />

stabilisiert hatten und<br />

die Software sowie relevante Daten<br />

komplett „gecacht“ wurden. Das<br />

zeigt, dass Programme und für den<br />

Bootvorgang benötigte Dateien,<br />

die sich ursprünglich auf der HDD<br />

befanden, nun von der SSD gelesen<br />

wurden. Die Frage ist, ob die Ergebnisse<br />

positiv ausfallen und die<br />

Investition in die Cache-SSD ihren<br />

Preis wert ist.<br />

Hardware<br />

FLIGHT!<br />

62 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 63<br />

62 <strong>Flight</strong>!


Hier die Testergebnisse, die besten<br />

Messwerte sind fett gedruckt:<br />

Caching-Performance-Messung<br />

1.Windows-Startzeit<br />

in Sekunden<br />

2.FSXMark07-Flug<br />

in Sekunden<br />

Ohne<br />

SSD<br />

Test<br />

1<br />

Test<br />

2<br />

Test<br />

3<br />

74 58 31 28<br />

59 55 19 18<br />

3.FSXMark07 FPS 46 47 47 46<br />

4.XPlane-10-Startzeit<br />

in Sekunden<br />

5.PCMark Vantage<br />

HDD-Test<br />

6.PCMark Vantage<br />

Gaming-Test<br />

92 78 54 53<br />

4947 8738 27191 26633<br />

11941 15901 21384 21011<br />

Es ist interessant die Resultate der<br />

OCZ-Website für die 128 GB Synapse<br />

SSD mit meinen Testergebnissen<br />

zu vergleichen. In beiden<br />

Fällen zeigen die Tests, dass nach<br />

der Installation von Dataplex und<br />

dem ersten Reboot die Punktzahl<br />

leicht ansteigt, aber bereits nach<br />

dem zweiten Reboot alle Dateien<br />

gecacht sind. Der geringe Verlust in<br />

Test 3 ist als normale Abweichung<br />

zu sehen und nicht weiter<br />

problematisch. Auf der anderen<br />

Seite sind meine Tests<br />

in Durchlauf 2 und 3 um die<br />

20 000 Punkte angesiedelt,<br />

die Ergebnisse von OCZ allerdings<br />

um 40 000 in Lauf<br />

2 und 3. Ich kann mir gut<br />

vorstellen, dass an meinem<br />

Core-i5-Prozessor liegt<br />

(OCZ verwendete einen<br />

Core i7), des Weiteren sind<br />

nicht alle anderen Umstände<br />

bekannt.<br />

Ergebnisse der<br />

OCZ-Synapse-Tests<br />

Im weiteren Verlauf der Tests erhielt<br />

ich zufälligerweise einige<br />

Komponenten zum Bau eines neuen<br />

Testsystems mit einer Intel i7-<br />

3820 CPU und einem X79 LGA2011<br />

Mainboard. Ich bin mir ziemlich<br />

sicher, dass es einen messbaren Unterschied<br />

zwischen den Caching-<br />

Ergebnissen gibt, wie die folgende<br />

Grafik beweist. Beim Durchführen<br />

dieser Tests wurden beide Prozessoren<br />

auf die gleiche Taktfrequenz<br />

gesetzt und es wurde das gleiche<br />

Netzteil, der gleiche Arbeitsspeicher,<br />

die gleiche Festplatte und dieselbe<br />

Synapse SSD verwendet.<br />

Ergebnisse meiner Tests mit dem i5-<br />

2500k- und dem i7-3820-Prozessor<br />

Die Ergebnisse der PCMark Vantage<br />

HDD-Tests mit zwei verschiedenen<br />

Prozessoren und Mainboards:<br />

*Caching-Performance-Testergebnisse,<br />

mittels PC-<br />

Mark Vantage HDD<br />

Test Suite<br />

Intel-i5-2500K-Prozessor<br />

und P67-Mainboard<br />

Intel-i7-3820-Prozessor<br />

und X79- Mainboard<br />

Ohne<br />

SSD<br />

Test<br />

1<br />

T e s t<br />

2<br />

T e s t<br />

3<br />

4947 8738 27191 26633<br />

4749 6991 33132 33579<br />

*Alle anderen Komponenten waren<br />

bei beiden Tests identisch: 1 Terabyte<br />

SATA III HDD, 2 x 8 GB 1600<br />

Mhz DDR3 Arbeitsspeicher und<br />

ein 650-W-Netzteil.<br />

durchgeführt habe: Die Leistung<br />

des FSX ist hauptsächlich CPU-abhängig,<br />

andere Komponenten nehmen<br />

darauf nur bedingt Einfluss.<br />

PCMark Vantage Gaming hingegen<br />

verzeichnete einen Gewinn,<br />

also kann man sagen, dass diese<br />

Art von Leistungsupgrade doch einen<br />

Fortschritt für Spiele generell<br />

bietet.<br />

Abschluss<br />

SSD-Laufwerke werden immer<br />

beliebter, besonders weil ihre Preise<br />

immer weiter fallen. Hybridlösungen<br />

mit kleinen SSDs und<br />

großen HDDs zum Cachen von<br />

Programmen erfreuen sich momentan<br />

großer Beliebtheit. Windows<br />

profitiert sicherlich in Sachen<br />

Bootzeit und Startzeit von Programmen,<br />

auch die Benchmarkergebnisse<br />

steigen an. Ein Leistungsgewinn<br />

für den FSX oder den FS9<br />

ist allerdings leider nicht zu verzeichnen.<br />

Dennoch sind die SSDs<br />

oder auch die Hybridlösungen<br />

nicht nur wegen ihrer fallenden<br />

Preise für Gamer interessant.<br />

Doug Horton<br />

Erschienen in der Computer Pilot –<br />

Übersetzung von Florian Schlund<br />

Hardware<br />

FLIGHT!<br />

FSX-Testergebnisse<br />

Die Ergebnisse des FSXMark07-Framerate-Benchmarks<br />

zeigen, dass<br />

der Simulator nicht vom SSD-Caching<br />

profitieren kann. Das zeigte<br />

sich bereits in anderen Versuchen,<br />

bei denen sowohl Windows 7 als<br />

auch der FSX direkt von SSDs gestartet<br />

wurden. Es gab keine Frameratevorteile<br />

gegenüber normalen<br />

Festplatten. Und wieder einmal<br />

bestätigten sich die Erkenntnisse<br />

aus Tests, die ich drei Jahre zuvor<br />

64 <strong>Flight</strong>!


Der Teichhüpfer<br />

mit der Concorde von New York nach Frankfurt<br />

Wissen<br />

FLIGHT!<br />

Vor etlichen Jahren hatte ich mir die Just <strong>Flight</strong> Concorde für den FS2004 zugelegt. Aufgrund der erheblichen<br />

und ungewohnten Systemtiefe verschwand das Teil jedoch flugs in der Schublade. Zwischenzeitlich<br />

vergnügte ich mich mit Fokker,737, A318-A340 und zuletzt dem Jumbo. Das heißt jedes Mal neu einlernen<br />

und jedes Mal Neues dazulernen. Aber auch jedes Mal das Erlernen lernen, was in meinem Alter ja das<br />

Schwierigste ist.<br />

Nun wurde mir der Jumbo auch wieder zu langweilig<br />

und beim Durchkramen der erwähnten<br />

Schublade kam mir dieser verstaubte Schatz unter –<br />

die Concorde von Just <strong>Flight</strong>. Dass sich dieses Stück<br />

Kunst, Kulturgut und technische Speerspitze in den<br />

diversen Museen rund um den Globus das Fahrwerk<br />

in den Rumpf stellen muss, ist schon traurig genug,<br />

meine Concorde soll nun endlich fliegen!<br />

Knapp 100 Seiten Manual sind definitiv nicht zu wenig,<br />

mein Englisch ist auch deutlich besser geworden und<br />

auf IVAO gehen mir das Fliegen und die Phraseologie<br />

ohnehin leicht von der Hand. Somit kann ich meine<br />

Ressourcen auf die Bedienung ausrichten, so ganz<br />

ohne FMC navigiert wird entweder mittels FS Navigator<br />

(blöd) oder FS-Flugplanungstool (saublöd), alternativ<br />

kann man auch plotten (bitte danach googeln)<br />

und es so machen wie die Jungs anno dazumal. Plotten<br />

hatte ich gelernt, aber ich besitze kein aktuelles Kartenmaterial<br />

für Atlantiküberquerungen. Also muss<br />

das kleinste Übel herhalten: der FS Navigator<br />

Das Routing wird folgendermaßen sein:<br />

PUT J42 BOS J575 TUSKY N63B VIXUN NAT_S<br />

GISTI DCT SLANY UL9 KONAN UL607 SPI<br />

UT180 PESOV T180 UNOKO<br />

NAT S, der NorthAtlanticTrack, spuckt für die nächsten<br />

Stunden folgende Punkte aus:<br />

VIXUN LOGSU 49/50N 50/40N 51/30N 52/20N<br />

MALOT GISTI<br />

Die NATRACK-Routen sind in der Concorde eher<br />

zweitrangig, da auf unserer geplanten Flughöhe (FL<br />

590) nicht mehr wirklich mit viel Wind zu rechnen ist.<br />

Dieses Routing ist schnell in den FS Nav übertragen<br />

und auch in den IVAO-Flugplan eingegeben. Laut non-<br />

RVSM sollten wir entweder FL 570 oder 610 wählen,<br />

wobei letztere Höhe im Autopiloten der Just <strong>Flight</strong><br />

Concorde nicht rastbar ist. Es fliegen selten gleichzeitig<br />

mehr als zwei bis drei Concorde online auf IVAO,<br />

66 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 67


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

deswegen trifft man sich auch nicht und kollidiert<br />

nicht unverhofft. Da der gewissenhafte Onlinepilot<br />

sich mittel IVAE oder Dolomynum sowieso ständig<br />

auf dem Laufenden hält, weiß er auch, wann wo jemand<br />

fliegt und welche ATC-Stationen einen freudig<br />

empfangen werden.<br />

Während ich mich um das Vorbereiten des Fliegers bemühe,<br />

ist mein VFE am Rechnen, Schalten und Walten.<br />

VFE? Ja, vor noch nicht allzu langer Zeit gab es<br />

einen weiteren Job im Cockpit, der mit dem Fliegen,<br />

dem Steuern an sich, nichts zu tun hat, sich aber um<br />

alles andere kümmerte, was heutzutage die Mikrochips<br />

übernehmen: den Flugingenieur. In unserem<br />

Fall ist er primär für den Treibstoff zuständig. Die<br />

Concorde kann den Überschallbereich nur erreichen,<br />

wenn das Flugzeug perfekt austariert ist. Der Center<br />

of Gravity muss in einem gewissen schmalen Bereich<br />

gehalten werden und dies funktioniert deswegen, weil<br />

mein VFE das Kerosin zwischen den dreizehn Tanks<br />

herumpumpt. Man kann ihm im Verlauf des Flugs bei<br />

der Arbeit zusehen (die Schritte, die er unternimmt,<br />

werden hervorragend im Handbuch erklärt). Manchmal<br />

kommt es mir vor, als ob der Treibstoff im Flugzeug<br />

weitere Strecken zurücklegt als wir während des<br />

gesamten Flugs …<br />

Beeilung ist angesagt, ich will ja den schönen Sonnenuntergang<br />

über dem Atlantik nicht verpassen. Wir<br />

starten die vier Rolls-Royce-Triebwerke und rollen zur<br />

Startbahn. Das Wetter ist nicht so schlecht, leichte Bewölkung<br />

und ein Wind aus 020 Grad mit 9 kt, als Startpiste<br />

wird mir die langweilige 04L dienen. Die meisten<br />

Concorde-Videos auf YouTube zeigen den spektakulären<br />

Start von der 31L mit der speziellen Abflugroute<br />

(max leftbank, max climb, max Thrust). ATC ist leider<br />

keiner da, aber ein LH-Jumbo ist im Anflug und eine<br />

Scandinavian 767 wartet auf den Abflug. Zeit genug,<br />

um die Startprozeduren nochmals durchzugehen.<br />

Beim Line-up schön brav den Transponder einschalten,<br />

die Landelichter sowieso, und die Nachbrenner<br />

aktivieren, ohne die wir nicht vom Boden kommen.<br />

Etwa 677 kn Schub stehen uns somit insgesamt zur<br />

Verfügung, ohne Nachbrenner wären es „nur“ 557 kn.<br />

Der Eurofighter, nur mal so als Vergleich, bringt 180<br />

kn, ist jedoch auch deutlich leichter, aber nicht viel<br />

schneller.<br />

Nicht weniger als etwa 280.000 PS werden unsere 172<br />

Tonnen Startgewicht auf V1 (170 kts) beschleunigen,<br />

bei 182 kts heben wir ab, um mit 13° Pitch in den New<br />

Yorker Himmel zu steigen. Der Nachbrennerspaß ist<br />

bei 500 ft AGL vorerst leider auch schon wieder vorbei,<br />

die Steigrate verringert sich auf etwa 3500 ft/min bei<br />

250 kts. Da ich generell lieber mehr Sprit als zu wenig<br />

mitführe, raste ich, für die Zeit nach Erreichen der<br />

10.000 ft 385 kn ein und warte auf das Passieren dieser<br />

Höhe. Standardmäßig, um Treibstoff zu sparen, ist<br />

man ab 500 ft AGL bis FL 260 mit 8° Pitch gestiegen.<br />

Ich werde bei 10.000 ft jedoch MAX CLIMB aktivieren<br />

und versuchen mich schnell auf die Reiseflughöhe von<br />

maximal 570 begeben.<br />

Passing FL 260<br />

In jedem ordinären Airliner bedeutet das nichts Besonderes.<br />

In der Concorde heißt es aber ein weiteres<br />

Mal: Feuer frei!! Bei Erreichen dieser Höhe müssen die<br />

Nachbrenner aktiviert werden, die Steigrate erhöht<br />

sich drastisch. Selbst 3500 ft/min sind möglich. Ebenso<br />

auf FL 260 hat man Mach 0.9 erreicht, die Schallmauer<br />

dann pünktlich bei FL 320, während wir Boston überfliegen.<br />

Die Steigrate verringert sich nur unwesentlich<br />

und wir kommen in den Bereich, den „die anderen“<br />

nie zu Gesicht bekommen. FL 440 sind passiert, die<br />

Steigrate schrumpft schon jetzt bedenklich. Wir haben<br />

relativ starken Tailwind, der uns ganz und gar nicht<br />

hilft! Gerade komme ich darauf, dass ich noch immer<br />

das QNH von JFK gerastet habe, welch ein Fauxpas!<br />

Schnell auf 2992 Inch stellen, hab ich doch tatsächlich<br />

die Transition Altitude bei 18.000 ft versäumt! Bei Erreichen<br />

von Mach 1.70 werden die Nachbrenner abgeschaltet<br />

und der Fuelflow verringert sich wieder auf<br />

ein erträgliches Niveau. Knapp 26. 000 Liter sollte man<br />

pro Stunde aber definitiv rechnen!<br />

Sobald man Mach 2 erreicht hat, wird es mühsam. Der<br />

Flugmodus verändert sich in MAX CLIMB / MAX<br />

SPEED. Das heißt nichts anderes, als mit Mach 2 bestmöglich<br />

weitersteigen. Theoretisch. Denn ab diesem<br />

Zeitpunkt beginnt der Stepclimb, wie man das in<br />

modernen Flugzeugen kennt. Die Steigrate wird nur<br />

mehr in Füßchen rechnen, kann aber auch sein, dass<br />

ich wieder um wenige hundert Fuß sinke. Alles nur<br />

68 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 69


Wissen<br />

um die magischen Mach 2 zu halten. Ungewöhnlich<br />

für jemanden, der vom FMC ein OPT und MAX FL<br />

aufgezeigt bekommt. In der Concorde errechnet der<br />

Autopilot das maximal Mögliche für jeden Moment<br />

neu. Gut möglich, dass man 10 NM lang mit 20 ft/min<br />

sinkt, in den nächsten 15 NM jedoch mit 400 ft/min<br />

steigt, um dann wieder leicht zu sinken. Das hat mit<br />

vielen Faktoren zu tun: Luftfeuchtigkeit/Luftdichte,<br />

Temperatur, Wind, Treibstoffmenge usw.<br />

Stichwort Temperatur. Außentemperatur 123 Grad.<br />

Plus! Eigentlich ist man gewohnt, dass im Reiseflug<br />

arktische Temperaturen herrschen: -40 Grad bis -60<br />

Grad. Die Concorde ist auch in diesem Fall ein Sonderling.<br />

Der Überschallflug, die Machzahl, heizt sie auf<br />

diese Temperaturen, und die Klimaanlage, die auch<br />

die kleinen Fenster kühlen muss, um sich als Passagier<br />

bei Berührung selbiger nicht zu verbrennen, leistet<br />

Schwerstarbeit. Ein weiterer beeindruckender Wert<br />

sei genannt: Die Concorde ist bei Mach 2 um ganze<br />

8 Inches, 20,3 Zentimeter, länger als bei Stillstand am<br />

Boden! Deswegen musste auch ein spezieller Lack verwendet<br />

werden, um die BA- oder AF-Company-Identity-Lackierung<br />

haltbar hinbekommen zu können.<br />

Kanada ist erreicht und GANDER sowie SHANWICK<br />

sind online. Ich muss mir meine Streckenfreigabe für<br />

die Atlantiküberquerung einholen. Wiederum hilft<br />

uns der Concorde-Bonus und ich darf den Ozean kreuzen,<br />

wie wir es brauchen. Keine weitere Concorde ist<br />

unterwegs, unsere möglichen Flugflächen somit leer.<br />

Lediglich vier Maschinen (United, Air France, Swiss<br />

und Finnair) sind in diesen beiden riesigen Kontrollzonen<br />

unterwegs. Tauschen will ich gerade nicht, ich<br />

bin schließlich schneller in Frankfurt als eine von diesen<br />

das amerikanische Festland auch nur sehen kann.<br />

Noch 2,5 h Flugzeit. Über dem Atlantik dann nichts<br />

Besonderes, ich erreiche Mach 2 und FL 570. Der Wind<br />

beträgt um die 10 kt aus Norden, also ein laues Lüftchen<br />

und kein Jetstream in Sicht.<br />

Da auf IVAO keine rigorose Beschränkung herrscht,<br />

auch überland mit meinem Tempo fliegen zu dürfen,<br />

verlasse ich erst bei Erreichen des Top of Descent die<br />

doppelte Schallgeschwindigkeit. Vorher passiere ich in<br />

schönster Abenddämmerung den Süden Irlands und<br />

London. Bei Calais verlasse ich die Reiseflughöhe, um<br />

bei dieser Geschwindigkeit genügend Höhe abbauen<br />

zu können. Nicht dass ich womöglich noch bis München<br />

brauche. Ich raste 350 kt ein, sinke bis FL 410, um<br />

danach weiter auf 300 kt und FL 230 zu reduzieren. Immer<br />

noch pfeilschnell, trotz 3400 ft/min Sinkrate geht<br />

es mehr vorwärts denn abwärts, der errechnete TOD<br />

wird aber hinkommen.<br />

Langen Radar ist online, ebenso wie der Tower und<br />

Approach von Frankfurt. Es ist Samstagabend und gut<br />

was los, da kommt so ein Raser wie ich gerade recht.<br />

Die Vapp liegt bei 175 kt, im Endanflug, der Visor ist<br />

voll ausgefahren. Auch so ein Novum, das Absenken<br />

der Nase. Das war technisch nicht unkompliziert<br />

umzusetzen, nur dass die Piloten bei den Anstellwinkeln<br />

noch etwas raussehen können! Ich erbitte einen<br />

Sichtanflug auf die 07C, der mir auch genehmigt wird.<br />

Auch wenn die Just <strong>Flight</strong> Concorde über ein derart<br />

akkurates Autoland-System verfügt, das viele andere<br />

Payware-Flugzeuge in den Schatten stellt, fliege ich<br />

so oft wie möglich von Hand. Man muss bedenken,<br />

dass diese Concorde-Umsetzung schon viele Jahre auf<br />

dem Buckel hat und nicht mit den neuesten Programmiertricks<br />

entwickelt wurde, aber für gut 25 Euro bekommt<br />

man noch heute eine wirklich gute Umsetzung<br />

der Diva. Für damalige Verhältnisse fast eine Revolution<br />

sind die Kondensationseffekte beim Landeanflug.<br />

Pünktlich wie immer und mit 81 beeindruckten Passagieren<br />

an Bord setze ich in Frankfurt auf. Jeder von<br />

ihnen hätte vor Jahren noch 12.000 Dollar für diesen<br />

Flug bezahlt, um heute Abend bei seinen Lieben<br />

zu sein. Ich begebe mich zum Gate A16 und erfreue<br />

mich der neidvollen Blicke der vier anderen Piloten,<br />

die sich nun mit ihren B747-400 in Richtung New York<br />

aufmachen. Etwa acht Stunden werden sie brauchen,<br />

um dorthin zu gelangen. In dieser Zeit wären wir mit<br />

Turnaround von einer Stunde sogar wieder zurück in<br />

Frankfurt. Ja, mit diesem Teichhüpfer geht halt alles<br />

ein wenig schneller …<br />

FLIGHT!<br />

Christian Ebner<br />

70 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 71


How to:<br />

<strong>Freeware</strong>flugzeug<br />

installieren<br />

Wissen<br />

FLIGHT!<br />

Hochwertige Flugzeuge kaufen ist zwar schön und gut, jedoch geht<br />

das oft sehr auf den Geldbeutel. Daher gibt es auch eine Vielzahl an<br />

kostenlosen (= <strong>Freeware</strong>) Flugzeugen und Szenerien auf dem Markt.<br />

Diese kommen jedoch oft ohne Installer, ein schönes Panel oder schöne<br />

Sounds daher, daher wollen wir Ihnen nun als ersten Beitrag zur<br />

„How to: ...“-Reihe zeigen, wie genau man ein <strong>Freeware</strong>flugzeug installiert,<br />

und dieses durch weitere kostenlose Downloads aufwertet.<br />

Für das ganze nehmen wir heute<br />

einmal den CRJ1000 Next-<br />

Gen von SkySpirit2012 als Beispiel.<br />

Mit Hilfe von ein paar hilfreichen<br />

Schritten kommen wir so zu einem<br />

qualitativ guten <strong>Freeware</strong>flugzeug<br />

für das virtuelle Hangar im FS2004!<br />

Schritt 1:<br />

Was benötigt man?<br />

Erst einmal natürlich das Flugzeug<br />

bzw. das Grundmodell! Der heute<br />

gewählte CRJ1000 wird unter anderem<br />

bei Avsim unter dem Namen<br />

sky_spirit2012_crj1000ng_megapck<br />

angeboten..<br />

Ein kleiner Nachteil bei vielen<br />

kostenlosen Flugzeugen ist, dass<br />

oft nur ein Standardpanel und ein<br />

Standardsound aus dem Flugsimulator<br />

mit eingebaut ist. Daher sucht<br />

man sich für ein besseres Flugerlebnis<br />

noch das passende Soundpack<br />

und Panel heraus.<br />

Auch diese habe ich bei Avsim und<br />

Simviation gesucht. Als Soundpack<br />

wähle ich das mit dem Namen<br />

„fs2004_crj_cf34_soundpack.zip „<br />

aus, außerdem noch das Pnael mit<br />

dem Namen „HM_CRJV3“ bei Simviation.<br />

Schritt 2:<br />

Installation des<br />

Flugzeuges<br />

Als nächstes wird das Flugzeug,<br />

also das Grundmodell installiert!<br />

Dazu öffnen wir die Datei mit<br />

dem Namen „sky_spirit2012_crj1000ng_megapack“.<br />

Den Inhalt<br />

diesen Ordners kopieren wir. Nun<br />

gehen wir in den Hauptordner des<br />

FS2004. Hier öffnen wir den Ordner<br />

„Aircraft“, und erstellen eine<br />

neue Datei mit dem Namen SkySpirit2012<br />

(Dieser Name kann nach<br />

belieben benannt werden). In diesen<br />

Ordner kopieren wir die vorher<br />

ausgewählten Dateien.<br />

Der Ordner sollte nun wie folgt<br />

aussehen: ( Bitte auf den richtigen<br />

Pfad achten!!)<br />

Schritt 3:<br />

Installation der Sound<br />

und des Panels<br />

Nun werten wir das Flugzeug<br />

durch neue Sounds und ein neues<br />

Panel auf!<br />

Für die Sounds öffnen wir erst<br />

einmal die Datei mit dem Namen<br />

„fs2004_crj_cf34_soundpack“. In<br />

dieser Datei öffnen wir „sound.<br />

cf34“. Den Inhalt dieser Datei kopieren<br />

wir in den Inhalt der „sound“<br />

Datei im Flugzeugordner.<br />

mit dem namen „Gauges“ kopieren<br />

Sie einfach in den FS2004 Hautordner.<br />

Bei der Frage, ob sie den Ordner<br />

in einen anderen integrieren<br />

möchten, bestätigen sie mit „Ja“!!<br />

Auch der Soundordner muss nur<br />

in den FS2004 Hauptordner kopiert<br />

zeugordner kopieren. Dazu muss<br />

man einfach den SkySpirit2012-<br />

Ordner öffnen, und die Datei Panel<br />

hinzufügen. Natürlich auch hier<br />

wieder die Integration bestätigen.<br />

Außerdem darauf achten, dass sie<br />

immer alle Dateien überschreiten,<br />

sobald sie danach gefragt werden!<br />

Nach diesen Schritten sollte dem<br />

Flugvergnügen nichts mehr im<br />

Weg stehen! An dieser Stelle jedoch<br />

noch ein Hinweis: Dies ist nur eine<br />

Beispielhafte Erklärung, welche<br />

nicht bei allen Maschinen funktionieren<br />

muss! Bei weiteren Fragen<br />

zur Installation von <strong>Freeware</strong>flugzeugen,<br />

wenden Sie sich am besten<br />

an unser Forum! Hier kann unser<br />

Team zusammen mit tausenden<br />

anderen Usern sicherlich eine Lösung<br />

für Ihr Problem finden!<br />

Nun widmen wir uns dem Panel.<br />

Dazu öffnen wir die Datei „HM_<br />

CRJV3“. In diesem Ordner befinden<br />

sich 3 weitere Ordner. Den ersten<br />

werden, jedoch muss hier der Inhalt<br />

separat in den Soundordner kopiert<br />

werden. Den Ordner mit dem Namen<br />

Panel müssen sie in den Flug-<br />

Lennart Siepelmeyer<br />

72 <strong>Flight</strong>! www.flightm.com 73<br />

72 <strong>Flight</strong>!


Die Pilotenuniform<br />

erlaubt ist, was Spaß macht<br />

In unserem Forum kam die Frage auf, wie moralisch fragwürdig es<br />

wäre, am heimischen PC in einer Pilotenuniform zu fliegen. Eine sehr<br />

gute und interessante Frage, denn unser Hobby kennt keine Grenzen.<br />

Ich gebe es ja auch offen zu, ich<br />

habe keine Aktentasche, sondern<br />

laufe mit meinem Pilotenkoffer<br />

durch die Welt, optimal für meinen<br />

Laptop, die <strong>Flight</strong>! und Computer<br />

Pilot Ausgaben und ein paar Dokumente,<br />

danach ist bei mir jedoch<br />

schon Ende an Symbolen, die mein<br />

leidenschaftliches Hobby symbolisieren,<br />

abgesehen vom „remove<br />

before flight“-Anhänger am Autound<br />

Hausschlüssel.<br />

An den zahlreichen <strong>Flight</strong>! on Tour<br />

oder Stammtischen suche ich bewusst<br />

das Gespräch mit den Lesern<br />

und bekomme somit auch einen<br />

Einblick in die heimische Welt der<br />

Flugsimulation. Nach wie vor bin<br />

ich von den Ideen erstaunt. Ich<br />

spreche mich klar dafür aus, dass<br />

zu unserem Hobby mehr gehört<br />

als die reine Software. Das Gefühl,<br />

über den Wolken zu schweben,<br />

seinen Flug möglichst realitätstreu<br />

nachzufliegen und zu leben. Unser<br />

Hobby mag bei Außenstehenden<br />

manchmal mit einem Grinsen<br />

bedacht werden, kennt man sich<br />

jedoch mit unserer Leidenschaft<br />

aus, so sieht man, unser Hobby ist<br />

das Ausleben eines Traums. Leider<br />

konnte nicht jeder seinen Traum,<br />

den Pilotenberuf, erreichen, die<br />

Flugsimulation hingegen ermöglicht<br />

es diese Faszination weiter<br />

auszuleben, so detailliert wie keine<br />

andere Simulation!<br />

Welche andere Community kann<br />

von sich behaupten, weltweit mit<br />

<strong>Magazin</strong>en, Publishern, Fans und<br />

gar Nachbauten wie Cockpitsimulatoren<br />

vertreten zu sein? Keine!<br />

Der <strong>Flight</strong> Simulator ist und bleibt<br />

die erfolgreichste Simulation der<br />

Welt, dies seit über dreißig Jahren.<br />

Da gehört es auch dazu, sich zuhause<br />

seine eigene Welt zur Entspannung<br />

zu bauen. Man darf da sehr<br />

viel, sogar alles, was gewollt ist.<br />

Letztens hat mir ein Leser erzählt,<br />

dass seine Frau zuhause das Essen<br />

genau so zubereitet wie im Flugzeug<br />

und es dann während des Simulatorflugs<br />

auf einem Lufthansa-<br />

Tablett mit dem passenden Besteck<br />

serviert. Auch dies gehört für mich<br />

ganz klar zur Faszination dazu. Natürlich<br />

nur, solange es im Cockpit<br />

keinen Sekt vor der Landung gibt.<br />

Wir drehen an jeder nur möglichen<br />

Schraube, um im Simulator die<br />

Realität zu erhöhen, warum denn<br />

nicht auch an jeder Schraube drehen,<br />

damit derjenige, der vor dem<br />

Bildschirm sitzt, möglichst realitätsgetreu<br />

fliegt? Der Fußballfan<br />

schaut sich doch auch im Trikot<br />

seiner Mannschaft die Bundesligaspiele<br />

vor dem heimischen Fernseher<br />

an.<br />

Unser Hobby kann crazy sein, aber<br />

es gehört zu uns und es lebt unsere<br />

Faszination über die Technik<br />

der Flugsimulation aus. Wer kann<br />

schon behaupten, dass sein Hobby<br />

derart viel Wissen erfordert? Es ist<br />

nicht einfach Pilot im Simulator zu<br />

sein, das wird oft vergessen. Wenn<br />

man die Flüge realitätsgetreu nachfliegt,<br />

gehören dazu sehr viel Vorbereitung,<br />

Erfahrung und Wissen.<br />

Was denn, wenn ich euch jetzt<br />

sage, dass sogar reale Piloten, die<br />

fast täglich im Cockpit sitzen, noch<br />

zuhause im Simulator fliegen? Unser<br />

Hobby kennt keine Limits der<br />

Faszination. Oft wird man um die<br />

Möglichkeiten beneidet, virtuell<br />

über den Wolken zu fliegen und<br />

beim nächsten Urlaubsflug genau<br />

zu wissen, was vorne im Cockpit<br />

vor sich geht. Ach, ich liebe nach<br />

wie vor unser Hobby.<br />

Kommentare aus unserem Forum<br />

Flusinewbie:<br />

Solange Du nicht zum Flughafen fährst und in ein echtes Flugzeug<br />

eindringen möchtest, wenns Dir Spaß macht. Ich halte das für<br />

etwas, naja, bescheuert.<br />

Lucky Luke:<br />

Jeder Jeck ist anders... Andere fliegen dafür 12 Stunden am Stück<br />

vorm PC, das ist ja schon für den Normalbürger mehr als bekloppt.<br />

Sami Sakji:<br />

Nein es ist nicht unmoralisch.<br />

Es hängt davon ab wie sehr man sein Hobby liebt. Nimm dir das<br />

beste Beispiel Fussbal mal zu Herzen.<br />

Manche sind einfach nur Fans kommen in Zivil und dann siehst du<br />

manche wo man denkt die wandern mit dem ganzen Fanshop durch<br />

die Gegend .Viele denken „ Guck dir den Spinner an“ .. akzeptieren<br />

ihn aber zugleich da er sein Hobby abgöttisch liebt und seinen Verein<br />

supported . Ganz zu schweigen wie manch Wohnung von dem<br />

ein ein oder anderen Fan aussieht.<br />

Ich habe etliche Videos im Internet gesehen die zu Werbe oder<br />

einfach nur aus ihrer Liebe zum Hobby sich komplett in Montur<br />

schmeissen um den Vorführeffekt so Realistisch wie möglich zu<br />

„Simulieren“.<br />

<strong>Flight</strong>-Mod Frank:<br />

Ich trage zwar keine Uniform beim Flusi fliegen, aber bevor ich den<br />

Flusi starten, ziehe ich mir meine gelbe Warnweste an und mache<br />

einen Außencheck meines Computers, Monitoren und Schreibtisches.<br />

Mic007:<br />

Zusätzlich muss im Winter unbedingt noch überprüft werden ob<br />

sich Eisansatz am Gehäuse gebildet hat, da es ansonsten zu einem<br />

Kurzschluss im Computer kommen kann<br />

Saugweis:<br />

Es scheint, als ob ihr denkt, ich tue das<br />

Nee, ich habe irgendwo eine Homecockpit-website gesehen, wo<br />

der Bauer mit Fotos wirb, in denen er in Piloten-Anzug in seiner<br />

„Maschine“ sitzt<br />

Übrigends, bevor ich meine Propeller starte, gehe ich in den Garten<br />

und schreie: „Clear Prop!“<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

Marc Goergen<br />

74 <strong>Flight</strong>!


inklusive<br />

Sonderausgaben<br />

Gastkommentar<br />

!nur im Abo!<br />

Sehr geehrter Herr Goergen,<br />

seit 1999 beziehe ich die „<strong>Flight</strong>XPress/<strong>Flight</strong>“. Ich habe bisher kein Heft versäumt<br />

auch nicht in schwierigen Zeiten. Ganz nebenbei beziehe ich auch das<br />

Konkurrenzprodukt seit dem ersten Heft.<br />

Zu Ihrem Artikel „Und so wurde ich fallengelassen“.<br />

Nach meiner Meinung ist der Prepar3D der wahre Nachfolger für den FSX,<br />

zumal er weiter entwickelt wird und somit nicht alle erwobenen „Addons“<br />

des alten FSX gleich Schnee von gestern sind.<br />

Sicherlich wäre mir ein Prepar3D auf DVD lieber als nur als Download. Das<br />

es möglich ist sieht man bei ORBX!<br />

Jetzt auch als Flex! Abo mit<br />

Geld-zurück-Garantie<br />

Sie können sich neben den normalen Abo‘s für das neue<br />

flexible Flex! Abo entscheiden. Der Rechnungsbetrag wird<br />

ihnen mit jeweils 4 Ausgaben automatisch per Lastschrift<br />

abgebucht.<br />

Die Preise:<br />

Flex! Abo (monatlich) 4 Ausgaben 8 Ausgaben 12 Ausgaben<br />

Deutschland 4,99 € 19,99 € 39,99 € 59,99 €<br />

Deutschland Kiosk 5,50 € 22 € 44 € 66 €<br />

Österreich 5,80 € 22,99 € 45,99 € 66,99 €<br />

Europa 5,80 € 22,99 € 45,99 € 66,99 €<br />

Europa Kiosk 5,80 € 23,20 € 46,40 € 69,60 €<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

Festplatten-Caching<br />

mittels SSD-Laufwerken<br />

19. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

<strong>Freeware</strong><br />

<strong>Klassiker</strong><br />

Szenerie:<br />

neues X-Plane 10 Update<br />

Mit der Concorde nach<br />

New York<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

10 ¦ Oktober 2012<br />

Bari / Jakarta / Bermuda / Erfurt / Macao ...<br />

Hiermit gleich eine weitere Anmerkung zu Ihrem Artikel. Die Frage ob DVD<br />

oder Download bei Addons stellt sich mir nur dahingehend, ob ich das Addon<br />

haben will oder nicht. Wenn ja bevorzuge ich immer noch die DVD wenn sie<br />

nicht erheblich teurer ist. Einen Download nehme ich nur wenn keine DVD<br />

zur Verfügung steht.<br />

Schweiz Kiosk 9,90 CHF 39,60 CHF 79,20 CHF 118,80 CHF<br />

Die Preise sind gültig auf allen Bestellungen bis zum 30. November 2012<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

Email: abo@flightm.com<br />

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und eine kostenlose <strong>Flight</strong>! Tour an ihrem Airport<br />

4 192203 505508<br />

Schweiz 8,90 CHF 35,60 CHF 71,20 CHF 99,50 CHF<br />

10<br />

Vorname:<br />

Nachname:<br />

Ort:<br />

Land:<br />

Der X-Plane 10 Simulator ist speziell etwas für Computerfreaks die an der<br />

eigentlichen Fliegerei nur am Rande interessiert sind. Bei meiner realen Fliegerei<br />

habe ich mich auch nicht um die Wartung der Maschine gekümmert,<br />

sondern es wurde durch Servicefirmen erledigt. Lesen Sie die Rezensionen in<br />

der <strong>Flight</strong> und Sie sehen der FSX ist der bessere von Beiden.<br />

Für mich ist ein Flugsimulator dann tauglich, wenn er vernünftig läuft und<br />

das Hauptaugenmerk auf der Flugsimulation liegt und nicht in laufenden<br />

Nachjustierungen oder Systemabsürzen.<br />

Straße/Hausnr.:<br />

Postleitzahl:<br />

Übrigens zum Erwerb des Prepar3D.<br />

Wen das Wasserzeichen im Prepar3D nicht stört, kann jederzeit die Studentversion<br />

erwerben denn das Wort Student bezieht sich nur auf ernsthaft an der<br />

Fliegerei interessierte Personen.<br />

Ich bestelle zu den oben angeführten Preisen: ein <strong>Flight</strong>! Abo von:<br />

Telefonnummer:<br />

E-Mail Adresse:<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

monatliches Flex Abo 4 Ausgaben 8 Ausgaben 12 Ausgaben<br />

Peter A. Milde<br />

Ab Ausgabe:<br />

Ich wurde geworben von:<br />

76 <strong>Flight</strong>!<br />

Bitte schicken Sie uns<br />

weitere Komentare an:<br />

redaktion@flightm.com<br />

Ich bezahle bequem per Bankeinzug: (optional)<br />

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Geldinstitut:<br />

BLZ:<br />

Datum und Unterschrift:<br />

Das Abonnement verlängert sich zum jeweils gültigen Abonnementpreis automatisch um<br />

jeweils eine weitere Abrechnungsperiode, sollte es nicht bis spätestens eine Ausgabe vor<br />

Ablauf abbestellt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Abokündigung nur zur kommenden<br />

Ausgabe möglich ist.


Die Best of Liste!<br />

Flugzeuge<br />

Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

PMDG Boeing 737 NGX<br />

*Best Product Award 2011*<br />

März 2012 9,5 Hervorragend 59,99 €<br />

Katana 4X (Marcel Felde) Juni 2011 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

<strong>Flight</strong>1 Ult. Airliner Collection: Super 80 Juni 2011 9,0 Hervorragend 49,99 €<br />

A2A Wings of POWER II: B17 August 2011 8,9 Hervorragend 32,99 $<br />

iFly 737 NG FSX Juli 2011 8,9 Hervorragend 49,95 €<br />

ORBX Lancair IV-P März 2011 8,9 Sehr gut 34,95 €<br />

Vertigo Studios PT17 Oktober 2012 8,9 Gut 33,32 €<br />

QualityWings-The Ultimate 146 Collection Juni / Sept. 2012 8,8 Hervorragend 35,55 €<br />

Carenado Malibu Jetprop März 2012 8,8 Sehr gut 37,95 $<br />

Cessna 337 Skymaster Okt. 2011 8,8 Sehr gut 34,95 $<br />

Wilga X Januar 2012 8,6 Sehr gut 17,95 €<br />

iFly 737 NG FS9 März 2011 8,6 Sehr gut 49,95 €<br />

Aerosoft H36 DimonaX Juli 2011 8,6 Sehr gut 24,95 €<br />

Carenado Cessna CT210M Centurion II Sept. 2011 8,6 Sehr gut 34,95 $<br />

DC-6B - Legends of <strong>Flight</strong> April 2012 8,5 Hervorragend 29,95 €<br />

<strong>Flight</strong>1 DC-2 Juni 2011 8,4 Sehr gut 39,90 €<br />

BAE 146 – Jumbolino September 2012 8,4 sehr gut 30,95 €<br />

Aerospool WT9 Dynamic Juni 2011 8,4 Gut 21,50 €<br />

Embraer E-Jets v.2 175 and 195 März 2011 8,4 Sehr gut 39,95 €<br />

Wilco Airbus Series Evolution Vol. 1 April 2011 8,3 Sehr gut 59,95 €<br />

Captain Sim Boeing 707 Base Pack Mai 2011 8,3 Sehr gut 29,99 €<br />

AirSimmer A320 Basic Edition (FS9) Mai 2011 8,3 Gut ab 35,90 €<br />

D******** Rafale November 2011 8,2 Sehr gut 26,18 €<br />

Aerosoft Airbus X April 2011 8,2 Gut ab 37,95 €<br />

Harrier Jump Jet Juli 2011 8,1 Sehr gut ab 27,95 €<br />

Douglas DC-3 Oktober 2012 8,0 Sehr gut 19,95 €<br />

Iris C-27J Spartan Nov. 2011 8,0 Gut 40,.46 €<br />

Carenado Cessna 340 April 2011 8,0 Gut 21,50 €<br />

Wilco CRJ NextGen August 2012 7,9 Sehr gut 36,95 €<br />

Airbus Xtreme September 2012 7,9 Gut 45,00 €<br />

Just <strong>Flight</strong> Comet Jetliner August 2011 7,9 Gut 31,60 €<br />

Carenado Beechcraft Bonanza V35 (XPlane) April 2012 7,8 Sehr gut 26,95 $<br />

Just <strong>Flight</strong> 757 Freemium Januar 2012 7.8 Hervorragend kostenlos<br />

Just<strong>Flight</strong> DC-3 Legends of <strong>Flight</strong> April 2011 7,8 Sehr gut 25,50 €<br />

Just <strong>Flight</strong> Vickers Viscount Januar 2012 7,7 Gut 25,50 €<br />

Embraer Phenom Novemb. 11 7,7 Mangelhaft 39,90 €<br />

737 Pilot in Command Evolution (Wilco) Feb 2012 7,3 Sehr gut 39,95 €<br />

Consolidated PBY Catalina April 2012 7,2 Gut 23,03 €<br />

Just <strong>Flight</strong> A320 Jetliner Mai 2011 6,4 Ausreichend ab 19,35 €<br />

Mitten in<br />

Berlin<br />

78 <strong>Flight</strong>!


Die Best of Liste!<br />

Szenerie<br />

Verlag und<br />

Druckmanagement:<br />

maui artwork ag (société anonyme)<br />

30 route de Longwy<br />

4750 Pétange<br />

Luxemburg<br />

maui@maui.lu<br />

Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

German Airports Team - Friedrichshafen X März 2012 9,2 Hervorragend 14,95 €<br />

simwings - Gibraltar X 9,1 Hervorragend 19,95 €<br />

Mega Airport München 2011<br />

*Best Product Award 2011*<br />

9,1 Hervorragend ab 24,95 €<br />

ORBX – Cairns Intl. Airport 9,1 Hervorragend ab 24 €<br />

Lugano X Flylogic Mai 2012 9,1 Hervorragend 25,95 €<br />

Bern-Belp X FlyLogic 9,1 Sehr gut 25,99 €<br />

ORBX – Cushman Meadows 9,1 Hervorragend 24,00 €<br />

ORBX – FTX- NA WA56 & WA79 9,1 Sehr gut 24,95 $<br />

ORBX - Essendon Airport 9,1 Hervorragend 32,95 AUD<br />

ORBX - Port Macquarie Airport 9,1 Hervorragend 23,95 $<br />

Altenrhein X 9,1 Hervorragend 25,99 €<br />

ORBX – Fall City und Diamond Point 9,1 Hervorragend 29,95 €<br />

flyTampa - flyAthens FS9/FSX 9,0 Hervorragend 26,18 €<br />

ORBX - Melbourne Intl. V2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

ORBX – Brisbane Intl. V1.2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Sim-wings Anchorage X 8,9 Hervorragend 24,95 €<br />

Heraklion X Sept. 2012 8,9 Sehr gut 19,95 €<br />

Aerosoft – Frankfurt Hahn X April 2012 8,8 Hervorragend 15,95 €<br />

ORBX New Zealand – Southern Islands März 2012 8,8 Sehr gut 39,95 €<br />

Toulouse-Blagnac Sept. 2012 8,7 Sehr gut 19,95 €<br />

Corfu X 8,7 Sehr gut 17,95 €<br />

Polish Airports 3 Oktober 2012 8,7 Gut 25,00 €<br />

Antarctica X 8,6 Sehr gut 34,99 €<br />

German Airfields 11 Südbayern 8,6 Sehr gut 27,95 €<br />

Bari X Oktober 2012 8,6 Sehr gut 14,95 €<br />

UK2000 London City Xtreme 8,6 Gut 22,10 €<br />

Zürich Live X 8,5 Hervorragend 16,06 €<br />

Erfurt X Oktober 2012 8,5 Sehr gut 15,95 €<br />

Diskutieren Sie mit!<br />

forum.flightm.de<br />

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Szenerie:<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

Festplatten-Caching<br />

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<strong>Klassiker</strong><br />

neues X-Plane 10 Update<br />

Mit der Concorde nach<br />

New York<br />

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Oliver Hahn Design<br />

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