NFV_04_2008 - Rot Weiss Damme

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NFV_04_2008 - Rot Weiss Damme

01TitelApril02 20.03.2008 22:29 Uhr Seite 1

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 4/2008

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

„Behindertensportler des Jahres“:

Kaiserin Steffi krönt

Fußballerin Marlies Pille


03Vorwort 20.03.2008 22:30 Uhr Seite 3

Ende März hat die Behinderten-Fußball-Liga Niedersachsen ihren Spielbetrieb aufgenommen. In zunächst drei

regionalen Gruppen ermitteln nun insgesamt 19 Mannschaften die sechs Teams, die im Sommer dieses Jahres in

Barsinghausen in einer Endrunde den 1. Niedersachsenmeister für Menschen mit geistiger und Lernbehinderung

ausspielen. Alle übrigen an der Meisterschaft beteiligten Mannschaften werden dann im August-Wenzel-Stadion

Platzierungsspiele bestreiten.

Für mich stellt der erste Anpfiff für die Behinderten-Fußball-Liga den bisherigen Höhepunkt einer noch jungen,

aber dennoch bereits sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN)

dar. Nach einer ersten Kontaktaufnahme im Jahr 2005 richteten BSN und NFV bereits im September 2006 gemeinsam

eine Vorrundengruppe der Fußball-Weltmeisterschaft des Internationalen Behinderten-Verbandes INAS-FID in

Niedersachsen aus. Die dabei gemachten guten Erfahrungen waren ausschlaggebend für die beiden Partner, im August

2007 eine Kooperation zu vereinbaren mit dem Ziel, einen geregelten Spielbetrieb für Menschen mit geistiger

Behinderung in Niedersachsen zu installieren. Nachdem bereits im November 2007 in Hannover-Wülfel das 1. niedersächsische

Hallenmasters ausgetragen werden konnte, rollt nun – nach nur knapp einem halben Jahr Vorbereitungszeit

– der Ball in der Behinderten-Liga.

Dass sich behinderte Menschen von ihrem Handicap nicht bremsen lassen, wurde auch anlässlich der beeindruckenden

Wahl-Gala und Ehrung der „Behindertensportler des Jahres“ in Niedersachsen im hannoverschen GOP

deutlich. Als NFV-Präsident freue ich mich natürlich besonders, dass sich mit Marlies Pille vom BSV Lohne eine Fußballerin

durchsetzen konnte. Die Spielerin aus dem Landkreis Vechta sorgte gleich für zwei Premieren. Erstmals gewann

eine Frau die Wahl und erstmals siegte eine Sportlerin mit geistiger Behinderung.

Ins Bild passte, dass mit Steffi Jones eine Frau und Fußball-Weltmeisterin die Sieger-Trophäe an Marlies Pille

überreichte. Die Chefin des Organisationskomitees für die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland bestach

in Hannover einmal mehr mit ihrer charmanten und natürlichen Art und stellte unter Beweis, dass sie sich trotz des

immensen Arbeits- und Zeitaufwandes, den ihr Amt schon heute erfordert, ein Herz für benachteiligte Menschen

unserer Gesellschaft bewahrt hat.

Abschließend ein Wort zum VfL Wolfsburg. Leider sind die „Wölfe“ im Halbfinale des DFB-Pokals am Rekordsieger

FC Bayern München gescheitert. Doch die Art und Weise, wie sich das Team von Trainer Felix Magath im Wettbewerb

geschlagen hat, verdient großen Respekt. Mit dem Karlsruher SC, Schalke 04 und dem HSV schalteten die

Wolfsburger gleich drei Bundesligakonkurrenten aus. Sie wären am 19. April im Berliner Olympiastadion mit Sicherheit

ein würdiger Finalist gewesen.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

April 2008 3


04Inhalt 20.03.2008 22:32 Uhr Seite 4

Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund über Fußball mit Behinderten 3

Schiedsrichter

Unparteiische aus Niedersachsen zählen zu den besten ihrer Zunft 6

Dr. Zwanziger im Emsland

„Der Sport ist die Integrationsmaschine“ 14

Kaiserin

Steffi Jones ehrt behinderte Fußballerin Marlies Pille 16

Altliga

Überraschung durch Blau-Weiße aus Langförden 18

Gilde Sporthotel

Karibisches Flair im Fuchsbachtal? 21

EURO 2012

Baubeginn für Stadion in Breslau 22

Länderpokal

Vorletzter: Bittere Enttäuschung für die U20-Frauen des NFV 24

Namen und Nachrichten

Verabschiedung von Christa Balzer-Bitzmann und Karin Brandt 26

Förderprogramm

Land Niedersachsen unterstützt Integration durch Sport 28

Blindenfußball

Neue Bundesliga soll Schub für Nationalmannschaft bringen 30

Altherrenfußball

Die 16 Teilnehmer der Endrunde 2008 32

Sportschul-Gäste

DFB-Nachwuchs bereitete sich auf EM-Quali vor 36

Auswahlarbeit

U13-Mädchen steigern sich beim Nordturnier 38

Sparkassen-Cup 2008

Die Ausschreibung für Europas größtes Sichtungsturnier 40

Schulfußball

Das „Projekt 20.000plus“ wird in Barsinghausen vorgestellt 42

ARAG

Die Sportversicherung und der „Schaden des Monats“ 43

Verbandsjugendausschuss

Gravierende Änderungen der Jugendordnung geplant 44

Jugendfußball

„Talentschuppen“ des TSV Luthe platzt aus allen Nähten 45

Seite 6

April 2008

Titel

Es war ein Abend der Premieren: Als erste Frau, erste Fußballerin

und erste geistig-behinderte Sportlerin gewann Marlies Pille die

seit 2001 veranstaltete Wahl zum „Behindertensportler des

Jahres“ in Niedersachsen. Als Schirmherr gratulierte der niedersächsische

Sport- und Innenminister Uwe Schünemann, als

Laudatorin, auch das eine Premiere, die Präsidentin des Organisationskomitees

für die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011,

Steffi Jones. Das Bild von der Siegerehrung im Hannoveraner

GOP-Varieté-Theater nahm Volker Minkus auf.

DFB-Vereinswettbewerb

Punkte sammeln und die Nationalmannschaft besuchen 46

EUROGREEN

Rasengräser düngen und stärken – Nie war es einfacher 47

Bezirk Braunschweig

Sportfond für Kinder in Armut geplant 48

Bezirk Hannover

Hildesheimer Pädagogen lernen das Fußball-ABC 52

Bezirk Lüneburg

E-Junioren kicken für die KinderKrebshilfe 58

Bezirk Weser-Ems

Zum „EM-Cup“ kommen 1600 Nachwuchskicker 62

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine 65

Im Raum „Bayern“ des Gilde Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen trafen sich Christoph Bornhorst, Babak Rafati, Bibiana Steinhaus und Florian

Meyer (von links) zum Interview mit dem Fußball-Journal Niedersachsen. Es fragte Reiner Kramer. Foto: Zwing


06_12InterviewSchiris 21.03.2008 20:39 Uhr Seite 6

Interview

6

April 2008

„Wir erwarten

keine Anerkennung,

sondern Respekt!“

Niedersächsische Schiedsrichter zählen zu den Besten ihrer Zunft.

Im Interview mit dem Fußball-Journal sprechen Bibiana Steinhaus, Florian Meyer,

Babak Rafati und Christoph Bornhorst über Lob und Tadel, Hoeneß und Hoyzer

sowie über den Einsatz technischer Hilfsmittel.


06_12InterviewSchiris 21.03.2008 20:39 Uhr Seite 7

Interview

April 2008 7


06_12InterviewSchiris 21.03.2008 20:39 Uhr Seite 8

Interview

8

Fußball-Journal: Herr Meyer, wie stehen

Sie generell zu technischen Neuerungen, zum

Beispiel Torkamera oder Chip im Ball?

Meyer: Grundsätzlich begrüße ich jede

Unterstützung, die uns Schiedsrichtern

hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.

Eine technische Neuerung dürfte allerdings

den grundlegenden Charakter des

Fußballs nicht verändern und den Spielfluss

nicht hemmen. Sie müsste zudem

absolut zuverlässig und einwandfrei funktionieren.

Unter diesen Voraussetzungen

wären eine Torkamera oder ein Chip im

Ball sicherlich ein sinnvolles Hilfsmittel bei

der Bewertung, ob der Ball die Torlinie

vollständig überschritten hat oder nicht.

Doch die Tests mit diesen Techniken haben

noch keine absolut zufrieden stellenden

Resultate geliefert, so dass das International

Board (verantwortlich für Regeländerungen;

d. Red.), sich auf seiner

jüngsten Sitzung gegen deren Einführung

ausgesprochen hat.

April 2008

Florian Meyer

Geburtsdatum:

21. November 1968

Wohnort: Burgdorf

Verein: RSV Braunschweig

NFV-Bezirk: Braunschweig

NFV-Kreis: Braunschweig

Beruf: Kanzleileiter

Familienstand: ledig

Größe: 1,78 m

Gewicht: 70 kg

Schiedsrichter (SR): seit 1982

DFB-Schiedsrichter: seit 1996

2. Bundesliga-SR: seit 1997

1. Bundesliga-SR: seit 1999

FIFA-Schiedsrichter: seit 2002

FIFA-SR-Eliteklasse: seit 2008

A-Länderspiele: 14

Europacupspiele: 25

DFB-Pokalendspiel: 2005

Liga-Pokalendspiel: 2007

Fußball-

Journal: Herr

Bornhorst, Sie

wurden zum

1. Januar 2008

in den Kreis der

FIFA-Schiedsrichter-Assistentenaufgenommen.

Die

Entscheidungen

der Assistenten

werden

in den Medien

mit mehreren Zeitlupeneinstellungen durchleuchtet.

Wie geht ein Assistent damit um,

wenn seine Leistung so sehr im Fokus der

Öffentlichkeit steht?

Christoph Bornhorst: Das Auge

kann eine Abseitsentscheidung zu 100

Prozent eigentlich gar nicht erkennen.

Wenn der Assistent einen Fehler macht,

geht das auch zu Lasten des Schiedsrichters,

weil wir uns als Team verstehen, in

den Medien aber zumeist nur der

Schiedsrichter beurteilt und bewertet

wird. Ich kann damit leben, wenn meine

Fehler aufgearbeitet werden, solange dies

sachlich erfolgt.

Meyer: Eindeutige Fehler bei den

Abseitsentscheidungen sind absolut ärgerlich,

bilden aber die Ausnahme. Die

Assistenten bewältigen ihre schwierige

Aufgabe insgesamt sehr gut. Diskussionen

gibt es häufig um Millimeterentscheidungen.

Die dabei im Fernsehen gezogene

virtuelle Linie spiegelt häufig nicht die absolute

Wahrheit wider. Denn hinter dem

Mischpult sitzt ebenfalls nur ein Mensch,

der das Bild zu einem bestimmten Zeitpunkt

anhält. Das Drücken der Stopptaste

einen Sekundenbruchteil früher oder später

kann dabei zu einem grundlegend anderen

Ergebnis führen. Ich erinnere nur

an ein Beispiel aus der Partie Energie

Cottbus gegen Bayer 04 Leverkusen Anfang

Februar, bei der zwei Fernsehsender

dieselbe Abseitssituation mittels technischer

Darstellung gegensätzlich beurteilten.

Eine allgemeingültige Beweiskraft

durch den Einsatz einer „virtuellen Linie“

wurde hier ad absurdum geführt.

Fußball-Journal: Bei der im November

und Dezember ausgetragenen U-20-Weltmeisterschaft

der Frauen in Chile sollen als

Test neben einem Schiedsrichter und zwei

Assistenten zwei weitere Assistenten eingesetzt

werden. Herr Bornhorst, was halten Sie

von diesem Plan der FIFA?

„Wir verstehen

uns als

19. Team der

Bundesliga“

Bornhorst: Wir sind für jede Neuerung

dankbar, wenn dadurch eine Verbesserung

eintritt. Im Moment wüsste ich allerdings

nicht, wo die beiden postiert werden sollen.

Fußball-Journal: Herr Rafati, auch Sie

haben Anfang März im Zusammenspiel mit

Ihrem Assistenten für Schlagzeilen gesorgt,

als Sie in der Partie Borussia Dortmund gegen

Hertha BSC (1:1) die rote Karte gegen

den Berliner Marko Pantelic nach Rücksprache

mit Ihrem Kollegen an der Linie zurücknahmen.

Was war da los?

Babak Rafati: Hier lag ein Missverständnis

in der Kommunikation zwischen

dem Vierten Offiziellen und mir vor. Der

Vierte Offizielle meldete mir ein Vergehen,

was gegen den Assistenten gerichtet war

und zeigte dabei auf den Spieler Pantelic.

Hierbei nannte mir der Vierte Offizielle aber

nicht den Namen der fehlbaren Person, sondern

sprach nur von „Er". Ich machte gleichzeitig

den Fehler, sicher zu sein, dass der

Spieler Pantelic gemeint sei, weil der Vierte

Offizielle in dessen Richtung gezeigt hatte.

Diese Angabe bezog sich aber – wie sich

später herausstellte – auf den Ort des Vergehens.

Als ich dem Spieler die rote Karte zeigte,

kam sofort das Zeichen des Vierten Offiziellen,

dass der Trainer gemeint war.

Fußball-Journal: Worauf hin Sie sich

bei Pantelic entschuldigt haben.

Rafati: Ich habe ihm das Missverständnis

erklärt, mich entschuldigt und ihm, um

eine entsprechende Außenwirkung für diese

Entscheidung für alle Beteiligten im Stadion

zu erreichen, die Hand gereicht. Anschließend

ging ich zur Bank zurück und verwies

den Trainer von Hertha BSC Berlin des Innenraums.

Fußball-Journal: In der Regel bietet

sich Schiedsrichtern aber nicht die Möglichkeit,

falsche Entscheidungen noch auf dem

Platz zu korrigieren. Wie wird ein Schiedsrichter

mit krassen Fehlentscheidungen

fertig?

Rafati: Das ist eine ganz einfache Geschichte.

Ich muss mich analytisch und

selbstkritisch mit meiner Entscheidung auseinandersetzen,

damit ich beim nächsten

Mal diesen Fehler nicht mehr begehe. Die

Aufarbeitung ist ganz wichtig. Wenn ich den

Kopf in den Sand stecke, kann ich nicht

nach vorne schauen. Volker Roth (Vorsitzender

des DFB-Schiedsrichterausschusses;

d. Red.) lässt uns nicht fallen, wenn wir

Fehler begehen. ➤


06_12InterviewSchiris 21.03.2008 20:39 Uhr Seite 9

Bibiana Steinhaus: Wichtig ist es, Fehler

im Team aufzuarbeiten. Das geschieht

schon direkt nach dem Spiel zusammen mit

dem Schiedsrichterbeobachter. Unsere

Schiedsrichterverantwortlichen geben uns

optimalen Rückhalt. Natürlich ist dabei der

Informationsfluss von großer Bedeutung.

Fußball-Journal: Also braucht kein

Schiedsrichter Angst zu haben, wenn am

Sonntag Volker Roth am Telefon ist?

Meyer: Im Gegenteil. Der Umgang ist

von großem Vertrauen geprägt. Dazu gehört

die gemeinsame Freude über gelungene

Spielleitungen genauso wie die kritische, of-

fene und deutliche Auseinandersetzung mit

Fehlern. Von Volker Roth und den Mitgliedern

des Schiedsrichterausschusses erhalten

die Schiedsrichter in jeder Situation Unterstützung

und wertvolle Anregungen zur Optimierung

ihrer Leistung.

Fußball-Journal: Volker Roth überlässt

es den Referees, ob sie nach dem Spiel in

den Medien eine Stellungnahme abgeben

oder nicht. Was halten Sie davon?

Rafati: Die Kommunikation mit allen

Beteiligten ist sehr wichtig. Deshalb habe ich

kein Problem damit, mich den Fragen der

Journalisten zu stellen. Durch das Gespräch

bietet sich mir die Möglichkeit, meine Entscheidungen

zu begründen. Zudem kann ich

erreichen, dass ein gewisses Verständnis für

sie aufgebracht wird.

Fußball-Journal: Erhalten Sie auch mal

einen Anruf nach einer guten Spielleitung?

Bornhorst: Solche Anrufe halten sich

in Grenzen. Natürlich freut es mich, wenn

nach einem Spiel mein Vater anruft und

sagt, das hat gut ausgesehen. Oder ein Kollege

sich meldet und sich mit uns über eine

gute Spielleitung freut. Das Entscheidende

ist jedoch, dass wir als Gespann nach dem

Spiel in der Kabine übereinstimmend sagen

können: Es ist gut für uns gelaufen.

Rafati: Wir erwarten keinen Anruf

nach einer guten Spielleitung. Anerkennung

und Lob erhalten wir dadurch, dass wir immer

wieder mit neuen Spielleitungen beauftragt

werden. Was wir brauchen, ist Respekt!

Meyer: Der Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch

ist immer von Bedeutung,

ganz gleich wie eine Spielleitung verlaufen

ist. Lob und Tadel helfen dabei, die eige-

nen Stärken zu bekräftigen und Fehlverhalten

zu minimieren. Durch eine Ansetzung

wird mir das Vertrauen für ein bestimmtes

Spiel übertragen. Für mich ist es das

Schönste, wenn ich das in mich gesetzte

Vertrauen durch eine gelungene Spielleitung

zurückgeben kann.

Fußball-Journal: Wie verhält es sich

mit der Anerkennung im Kollegenkreis?

„Bei der

Besetzung der

Kader gibt es

keinen Proporz“

Meyer: Untereinander gibt es bei

uns kein Konkurrenz-, sondern vielmehr

ein Unterstützungsdenken. Wir verstehen

uns als 19. Team der Bundesliga. Ein Beispiel:

Das von mir geleitete Pokalfinale

2005 (Bayern München

– Schalke 04

2:1; d. Red.). Eine

solche Partie ist ein

Höhepunkt in der

Karriere eines

Schiedsrichters. Der

riesigen Vorfreude

auf diese besondere

Aufgabe folgte die

bittere und tiefe Enttäuschung

über die eigene Leistung.

Doch der Zuspruch der Verantwortlichen

und der Kollegen war enorm und half

mir, dieses Spiel aufzuarbeiten, daraus

meine Lehren zu ziehen und mich weiterzuentwickeln.

Fußball-Journal: Herr Meyer, seit diesem

Jahr gehören Sie zu dem erlesenen

Kreis jener 28 europäischen Schiedsrichter,

die weltweit zu jedem Spiel angesetzt werden

können. Babak Rafati als neuer FIFA-

Schiedsrichter und Christoph Bornhorst als

frisch gebackener FIFA-Assistent durften sich

ebenfalls über einen Aufstieg freuen. Was

steckt hinter der Erfolgsgeschichte der

niedersächsischen Schiedsrichter?

Bornhorst: Die Basis wird in den

Kreisen geschaffen, wo die Talente erkannt

und gefördert werden. In meinem

Fall kann ich nur sagen, dass ich von

Wilfried Heitmann (Norddeutscher

Schiedsrichterobmann; d. Red.) und Wolfgang

Mierswa (Niedersächsischer Schiedsrichterobmann;

d. Red.) auf meinem weiteren

Weg gut beraten wurde. Als

Schiedsrichter habe ich irgendwann meine

Grenzen erkannt und mich auf die Aufgabe

des Assistenten konzentriert.

Steinhaus: Bei uns in Niedersachsen ist

das Sichtungsnetz sehr engmaschig. Es geht

kein Talent verloren.

Interview

Rafati: Die Wurzeln des Erfolgs gehen

auf Rudi Pohler zurück (von 1968 bis 1999

Vorsitzender des NFV-Schiedsrichterausschusses;

d. Red.). Ich würde die Qualität der

Unparteiischen aber nicht nur auf Niedersachsen

beschränken. In Deutschland wird

allgemein eine hervorragende Schiedsrichterarbeit

geleistet. Ein Beispiel: Markus Merk

wurde 2007 zum dritten Mal zum Weltschiedsrichter

des Jahres gewählt. Herbert

Fandel landete auf Platz zwei.

Meyer: Die deutschen Schiedsrichter

genießen in der Welt aufgrund ihrer Leistungen

ein hohes Ansehen. Das Erfolgsgeheimnis

ist die hervorragende Ausbildung und

Förderung der Schiedsrichter durch den

DFB-Schiedsrichterausschuss und durch die

Verantwortlichen in den Verbänden, Bezirken

und Kreisen. Deren Arbeit kann nicht

hoch genug gewürdigt und wert geschätzt

werden.

Fußball-Journal: Herr Bornhorst, Sie

kommen aus dem größten NFV-Bezirk Weser-Ems.

Als Einziger der vier NFV-Bezirke

hat Weser-Ems bis heute noch nie einen

Erstligaschiedsrichter gestellt. Haben Sie dafür

eine Erklärung?

Christoph Bornhorst

Geburtsdatum: 27. März 1970

Wohnort: Damme

Verein: TuS Neuenkirchen

NfV-Bezirk: Weser-Ems

NFV-Kreis: Vechta

Beruf: Diplom-Verwaltungswirt

Familienstand: verheiratet; 1 Kind

Größe: 1,90 m

Gewicht: 84 kg

Schiedsrichter (SR): seit 1986

Oberliga-SR: seit 2000

DFB-SR: seit 2003

Bundesliga-SR-Assistent: seit 2005

FIFA-SR-Assistent: seit 2008

Weitere Tätigkeiten: SR-Regionalbeauftragter

des Verbandes,

SR-Lehrwart NFV-Kreis Vechta


April 2008 9


06_12InterviewSchiris 21.03.2008 20:39 Uhr Seite 10

Interview

10

„Hoyzer ist für uns überhaupt kein Thema mehr“ – Babak Rafati beim Interview mit dem Fußball-Journal Niedersachsen.

Bornhorst: Das ist sicher keine Schwäche

im Schiedsrichterwesen des Bezirkes

Weser-Ems, sondern eher ein Nachweis dafür,

dass es bei der Besetzung der Schiedsrichter-Kader

auf höheren Ebenen keinen

Proporz gibt. Zudem stellen wir mit Frank

Willenborg einen aktuellen Schiedsrichter

der zweiten Liga, mit Guido Kleve, Arne Aarnink,

Rainer Bippen, Kuno Fischer und mir

immerhin fünf weitere Schiedsrichter als

Assistenten auf der DFB-Liste.

Fußball-Journal: Frau Steinhaus, Sie

haben die intensive Vor- und Nachbereitung

auf ein Spiel angesprochen. Jeder in der

Bundesliga eingesetzte Unparteiische geht

noch einer beruflichen Tätigkeit nach. Wie

lassen sich Beruf und Schiedsrichterjob miteinander

verbinden?

Steinhaus: Ich habe in meiner Funktion

als Polizeibeamtin eine ganz normale

40 Stunden-Woche. Zusätzlich wende ich

Zeit für mein Training auf. Einzig und allein

mit Laufeinheiten ist es hier nicht getan.

Die Vorbereitung der Spiele und ihre Nachbereitung

nehmen einen großen Zeitrahmen

in Anspruch. Mit Hobby hat das eigentlich

kaum noch etwas zu tun. Wir betreiben

Leistungssport. Ohne die Unterstützung

meines Dienstherrn wäre die Ausübung

meines Hobbys in dieser Größenordnung

gar nicht möglich.

Rafati: Auch ich bin Vollzeit beschäftigt.

Mein Arbeitgeber, die Sparkasse Hannover,

unterstützt mich sehr. Dafür bin ich

April 2008

Babak Rafati

Geburtsdatum: 28. Mai 1970

Wohnort: Hannover

Verein: SpVgg Niedersachsen Döhren

NFV-Bezirk: Hannover

NFV-Kreis: Hannover-Stadt

Beruf: Bankkaufmann

Familienstand: verheiratet

Größe: 1,80 m

Gewicht: 79 kg

Schiedsrichter (SR): seit 1986

DFB-Schiedsrichter: seit 1997

2. Bundesliga-SR: seit 2000

1. Bundesliga-SR: seit 2005

FIFA-Schiedsrichter: seit 2008

dankbar. Ich arbeite zum Beispiel zwischen

Weihnachten und Neujahr, wenn andere

frei haben.

Fußball-Journal: Also braucht der

Fußball den von FIFA-Präsident Sepp Blatter

geforderten Profischiedsrichter gar nicht?

Meyer: Der Trainingsaufwand, die Förderung

sowie die Spielvor- und -nachbereitung

der Schiedsrichter sind professionell.

Finanziell und damit existentiell ist jeder

Schiedsrichter aber durch seinen zivilen Beruf

abgesichert. Damit ist ein fundamentaler

Aspekt gewährleistet: Die Schiedsrichter

sind in all ihren Entscheidungen vollkommen

unabhängig!

Fußball-Journal: Hat sich das Verhalten

der Spieler auf dem Fußballplatz gegenüber

den Schiedsrichtern in den vergangenen

Jahren verändert?

Rafati: Es hat sich verschlechtert. Das

ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Die

Spieler versuchen um jeden Preis zum Erfolg

zu kommen. Als Beispiel möchte ich die vermehrten

Schwalben ansprechen, mit denen

der Schiedsrichter absichtlich getäuscht werden

soll. Auch Ellbogenchecks, die zu

schweren Verletzungen führen können,

haben zugenommen.

Meyer: Aber nicht allein Täuschungen,

sondern auch offensichtliche abwertende

und herabwürdigende Gesten mancher

Spieler erschweren den Schiedsrichtern die

Spielleitungen. Ebenso ist auch das Verhalten

der Spieler untereinander respektloser

geworden. Dies zeigt sich sowohl in der Zunahme

ansatzloser, rücksichtsloser und

hinterhältiger Foulspiele als auch in Verhaltensweisen,

die darauf abzielen, den Gegner

bewusst so weit zu reizen und zu provozieren,

dass dieser sich zu einer Reaktion hinreißen

lässt, durch die er sein eigenes Team

schwächt.

Fußball-Journal: Ist es für einen

Schiedsrichter schwieriger, auf dem Platz das

Regelwerk umzusetzen oder das unrühmliche

Verhalten der Fußballer auf dem Platz

unter Kontrolle zu bringen?

Steinhaus: Das lässt sich kaum bewerten.

Es sind Synergieeffekte. Gute Regelkenntnisse

können vielen Fußballern helfen

und außerdem vielleicht auch der einen oder

anderen verbalen Entgleisung vorbeugen.

Fußball-Journal: In wie weit sind

Schiedsrichter heutzutage selbst schon kleine

Stars? Denken wir zum Beispiel an ihren

ehemaligen italienischen Kollegen Pierluigi

Collina, der Kultstatus erreicht hat.

Rafati: Wir sind keine Stars, sondern

Spitzensportler. Wenn wir während des

Spiels kaum auffallen, ist das die schönste

Situation für uns.

Bornhorst: Ich freue mich, wenn sich

jemand für meine Tätigkeit interessiert. Das

hat aber nichts mit Starsein zu tun.

Niedersächsische Schiedsrichter – eine Erfolgsgeschichte

„Florian Meyer leitet am 26. März das Testspiel Frankreich gegen England“; „Babak Rafati

in Katar im Einsatz“, „Bibiana Steinhaus ist die erste Schiedsrichterin im deutschen Profifußball“

– seit Jahren schreiben niedersächsische Unparteiische herausragende Schlagzeilen.

Zum 1. Januar 2008 durften sich gleich drei von ihnen über einen Aufstieg freuen: Florian

Meyer aus Burgdorf wurde in den erlesenen Kreis jener 28 europäischen Schiedsrichter

aufgenommen, die weltweit Spiele leiten dürfen, Babak Rafati (Hannover) rückte auf die

Liste der FIFA-Schiedsrichter und Christoph Bornhorst (Damme) erhielt die Berufung zum

Schiedsrichter-Assistenten auf Ebene des Fußballweltverbandes FIFA. Der Südoldenburger

ist damit neben Carsten Kadach (Suderburg) der zweite Niedersachse, der international

ausschließlich als Assistent eingesetzt wird. Im Team von Herbert Fandel (Fußballverband

Rheinland) ist Kadach sogar für die kommende Europameisterschaft in der Schweiz und

Österreich vorgesehen. Von den aktuell aktiven niedersächsischen Bundesliga-Schiedsrichtern

wurden vor Babak Rafati bereits Florian Meyer und der Ottensteiner Michael Weiner

(beide 2002) sowie Bibiana Steinhaus zum FIFA-Referee (2005) ernannt. Stand 1. April 2008


06_12InterviewSchiris 21.03.2008 20:39 Uhr Seite 12

Interview

12

Fußball-Journal: Schiedsrichter stehen

in der Bundesliga unter einer großen psychischen

Belastung. Wie beugen Sie dem Druck

vor?

Steinhaus: Jeder Schiedsrichter muss

seinen eigenen Weg finden, um mit Druck

umzugehen. Mir persönlich hilft es, mich mit

meinen Kollegen auszutauschen. Wertvolle

Unterstützung geben uns die erfahrenen

Schiedsrichter-Coaches, die ausgezeichnete

Arbeit leisten.

Fußball-Journal: Die Belastungen sind

ja nicht nur während eines Spiels hoch. Die

Boulevardpresse ist in ihren Schlagzeilen oftmals

nicht zimperlich. Nach dem angesprochenen

Pokalfinale 2005 wurden Sie als

„Melonen Meyer“ und ihr Assistent Thomas

Frank als „Tomaten Thomas“ bezeichnet.

Wie gehen Sie damit um?

Meyer: Mit polemischer und reißerischer

Kritik und Berichterstattung setze ich

mich nicht auseinander. Für sachlich und

fachlich fundiert vorgetragene Kritik bin ich

stets offen.

Rafati: Das ist bei mir genau so. Wenn

ich auf dem Fußballplatz etwas falsch gemacht

habe, kann man das nicht gleich als

„blind“ bezeichnen. Wir sind selbstkritisch

genug. Wenn ich eine unseriöse Überschrift

entdecke, lese ich nicht weiter.

Fußball-Journal: Was wünschen Sie

sich von den Fußball-Berichterstattern?

Meyer: Ganz einfach: Dass fair, fachlich

fundiert und sachlich berichtet wird.

Journalisten sollten sich auch ihrer Verantwortung

bewusst sein, die sie durch die

Art und Weise der Berichterstattung auch

für die Schiedsrichter in allen Spielklassen

tragen. Keine Frage: Fehler müssen angesprochen

werden. Aber auf die Art und

Weise kommt es an. Ich finde es sehr schade,

dass ein Schiedsrichter heute selten an

April 2008

„Wir betreiben

Leistungssport“

Bibiana Steinhaus

Geburtsdatum: 24. März 1979

Wohnort: Hannover

Verein: SV Bad Lauterberg

NFV-Bezirk: Braunschweig

NFV-Kreis: Osterode

Beruf: Polizeibeamtin

Familienstand: ledig

Größe: 1,81 m

Gewicht: 73 kg

Schiedsrichterin (SR): seit 1995

DFB-Schiedsrichterin: seit 1999

FIFA-Schiedsrichterin: seit 2005

2. Bundesliga-SR: seit 2007

Auszeichnungen: Schiedsrichterin

des Jahres 2006/07,

Hannovers Sportlerin des Jahres

2008

einer gesamten Spielleitung und der

damit verbundenen Menschenführung

über neunzig Minuten gemessen

wird, sondern die öffentliche

Beurteilung des Schiedsrichters sich

auf wenige Entscheidungen reduziert.

Selbstverständlich ärgere ich

mich als Sportler sehr über Einzelfehler,

die mir ab und an auch den

Schlaf nehmen. Viel zu selten wird

über die Faszination und die wunderbare

Seite des Schiedsrichtersports

berichtet: Er schult die eigene

Persönlichkeit, gibt einem Konfliktlösungs-Strategien

an die Hand und

fördert selbstkritisches Handeln.

Fußball-Journal: Uli Hoeneß,

der Manager von Bayern München,

sagte nach dem Spitzenspiel gegen Werder

Bremen (1:1) gegenüber der Bild-Zeitung

den provokanten Satz: „Im Zweifelsfall sind

die Schiedsrichter interessiert, den Bayern

keinen Vorteil zu verschaffen, weil sie dann

nächste Woche Telefonterror haben und

nicht zur Arbeit gehen können.“ Ihr Kommentar?

Meyer: Das sind Sätze, wie sie Vertreter

aller Vereine in bestimmten Situationen

und in allen Variationen äußern. Die Vereine

stehen unter wirtschaftlichem Druck

und wollen durch derartige Stellungnahmen

meist von anderen Aspekten ablenken.

Mit solchen Aussagen setze ich mich

nicht auseinander. Selbstverständlich bin

ich nach einem Spiel immer bereit, mit einem

Vereinsvertreter unter vier Augen und

in sachlicher Form über bestimmte Situationen

und Entscheidungen zu sprechen.

Fußball-Journal: Wie schwer ist es, die

Regeln möglichst einheitlich auszulegen?

Meyer: Grundsätzlich ist dies bei eindeutigen

Vorgängen gar nicht schwer.

Allerdings wird in der öffentlichen Diskussion

häufig vergessen, dass das Regelwerk

dem Schiedsrichter in vielen Fällen einen

notwendigen Ermessenspielraum lässt. Es

gibt beim Fußball nicht nur schwarz und

weiß, nicht nur richtig und falsch, sondern

auch zahlreiche Grauzonenbereiche. Dies

aber macht den Fußball so lebendig, die

Aufgabe als Schiedsrichter zusätzlich reizvoller.

Als Spielleiter muss ich den Charakter

des Spiels erkennen, das Spiel lesen.

Wird ein Spiel aggressiver und hitziger geführt,

bin ich eher gezwungen, dieses Spiel

an der kurzen Leine zu führen, es häufiger

zu unterbrechen und auch früher eine persönliche

Strafe auszusprechen. Ist die

grundlegende Temperatur eines Spiels niedriger,

kann ich es eher großzügiger laufen

lassen.

Fußball-Journal: Herr Rafati, nehmen

wir mal an, Sie warten in Berlin vor einer

Ampel auf Grün und entdecken auf der

gegenüberliegenden Seite oder neben sich

Robert Hoyzer. Wie würde Ihre Reaktion

ausfallen?

Rafati: Ich würde ihn ignorieren. Der

Mann ist auch bei meinen Kollegen überhaupt

kein Thema mehr.

Fußball-Journal: Als neuer FIFA-Referee

sind Sie auf der Karriereleiter der

Schiedsrichter inzwischen sehr weit oben

angekommen. In der Kreisklasse ein Spiel

zu leiten ist manchmal wesentlich schwieriger

als auf internationaler Ebene. Was sagen

Sie einem jungen Kollegen, um ihn zu

motivieren?

Rafati: Dass das Amt des Schiedsrichters

eine tolle Sache ist, egal auf welcher

Ebene. Man lernt für sein Leben. Man lernt,

Entscheidungen zu treffen, Verantwortung

zu übernehmen und selbstkritisch zu sein. In

dieser Komplexität kann man das in keinem

Seminar erlernen.

Fußball-Journal: Frau Steinhaus, als

erste und bisher einzige Frau leiten Sie Spiele

in der 2. Bundesliga. Was sagen Sie Ihren

Kolleginnen auf der Kreisebene?

Steinhaus: Babaks Aufzählung ist bezeichnend

für das Amt des Schiedsrichters.

Ich bin begeistert von meinem Hobby. Die

Möglichkeiten, die uns der Fußball eröffnet,

sind phantastisch. Auch der Frauenfußball

hat sich in den vergangenen Jahren

unglaublich entwickelt. Von den rund

80.000 Schiedsrichtern in Deutschland sind

zwei Prozent weiblich. Ich wünsche mir,

dass sich noch viel mehr Frauen für die

Schiedsrichterei entscheiden. Ich kann jedem

– egal ob Frau oder Mann – nur raten,

diese Herausforderung anzunehmen.

Fußball-Journal: Frau Steinhaus, Herr

Meyer, Herr Rafati, Herr Bornhorst, vielen

Dank für das Gespräch. ■

Interview: REINER KRAMER, MANFRED

FINGER (Mitarbeit), Fotos: STEFAN ZWING


14_15Zwanziger 21.03.2008 20:40 Uhr Seite 14

Dr. Theo Zwanziger im Emsland

14

Prominenz beim Sport-Wirtschaftsbankett in Haselünne (von links): NFV-Präsident Karl Rothmund, Dr. Rudolf Seiters, Schirmherr der Sporthilfe Emsland,

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Hermann Bröring, Landrat des Landkreises Emsland. Foto: Hagemann

Hoher Besuch im Emsland. DFB-Präsident

Dr. Theo Zwanziger machte jetzt

Station in Spelle und Haselünne. NFV-

Präsident Karl Rothmund begleitete

den höchsten deutschen Fußballfunktionär

auf seiner Reise ins Emsland. Er

hatte auch die Kontakte zum DFB-Präsidenten

hergestellt. Während Dr.

Zwanziger in Spelle fast nur die Zuhörerrolle

einnahm, hielt er beim

14. Emsländischen Sport-Wirtschafts-

Bankett in Haselünne einen beeindruckenden

Vortrag zum Thema „Der Ball

ist Politik“. Aus Haselünne berichtet

REINER KRAMER

April 2008

„Der Sport ist die

Integrationsmaschine“

Die gesellschaftspolitische Bedeutung

des Fußballs von 1945 bis 2006 hob

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger in

seinem Vortrag hervor. In den Kriegsjahren

zuvor habe sich der Fußball bedauerlicherweise

von der Politik vereinnahmen lassen.

Drei Meilensteine in den Jahren 1954, 1988

und 2006 hätten die Zeit danach geprägt.

„Der Weltmeisterschaftstitel-Titel 1954 hat

eine besondere politische Dimension erhalten.

Das deutsche Volk glaubte wieder an

sich. Der Fußball hat damals im positiven

Sinne Politik gemacht“, betonte der DFB-

Präsident.

Eine ganz andere politische Tragweite

hatte die Europameisterschaft 1988. Erst

Großer Andrang bei der Übergabe der grünen Umweltflagge an Schwarz-Weiß Varenrode. Unter

anderem mit dabei: DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (4. von links), rechts daneben NFV-Präsident

Karl Rothmund, Willy Fehren, Vorsitzender des NFV-Kreises Emsland (8. von links) und rechts

daneben Hubert Börger, Ehrenamtsbeauftragter des NFV-Kreises Emsland. Foto: Krüssel

mit dem Zugeständnis der UEFA an die ehemalige

Sowjetunion, Berlin nicht als Spielort

vorzusehen, habe die EM in Deutschland

stattfinden können. Ein Beitrag zur Völkerverständigung

sei der Beitritt Israels zur

UEFA gewesen. „Ein Verdienst meiner Vorgänger

Hermann Neuberger, Egidius Braun

und Gerhard Mayer-Vorfelder“, berichtete

Dr. Zwanziger. Bei der Weltmeisterschaft

2006 im eigenen Land habe das Wort

„Patriotismus“ eine positive Bedeutung erhalten.

Der DFB-Präsident: „Wir Deutschen

durften wieder stolz sein auf unser Vaterland.

Die Menschen im Ausland haben uns

wieder etwas zugetraut.“

Die Weltmeisterschaft 2006 sei auch

deshalb ein so herausragendes Ereignis

gewesen, weil WM-Botschafter Franz

Beckenbauer zuvor alle teilnehmenden

31 Länder besucht habe. „Damit erhielten

wir in der Welt eine hohe Wertschätzung“,

lobte Dr. Zwanziger „Kaiser

Franz“. Bei der WM im eigenen Land

hätten sich Menschen aller Kulturen in

den Armen gelegen. Von der Frauenweltmeisterschaft

2011 erhoffe er sich eine

ebenso große Ausstrahlung.

Der Fußball könne Politik also positiv

gestalten. Das müsse auch in Zukunft so

bleiben. Der Ball vermittele die richtigen

Botschaften. Er dürfe weder arrogant noch

überheblich sein. Einmischen sollte sich der

Fußball auch in die Migrantenpolitik. „Wir

müssen uns vor diesem Hintergrund die Frage

stellen: Wie wächst unsere Gesellschaft

zusammen? Der Sport ist die Integrationsmaschine,

aus der sehr viel Kraft ausstrahlt.

Wir müssen uns dieser großen Aufgabe des

Sports bewusst sein“, erklärte der DFB-Präsident.


14_15Zwanziger 21.03.2008 20:40 Uhr Seite 15

Das Zusammenbringen der Kulturen

habe eine hohe soziale und gesellschaftliche

Bedeutung. „Wie gehen wir verantwortungsbewusst

mit Minderheiten um?“ fragte

Dr. Zwanziger und fügte hinzu: Die soziale

Kluft ist in unserer Gesellschaft so groß.

Da muss der Sport mit interkulturellem Ver-

„Der DFB und ebenso der NFV sind in

Spelle immer herzlich willkommen und

sehr gut aufgehoben.“ Darauf wies Willy

Fehren, Vorsitzender des NFV-Kreises Emsland,

anlässlich des Besuches von DFB-Präsident

Dr. Theo Zwanziger im Clubhaus des

zweitgrößten Sportvereins im Emsland hin.

Fehren erinnerte in dem Zusammenhang an

die diversen Jugendländerspiele im Speller

Stadion. Am 28. und 29. Juni werde es mit

dem „Tag des Mädchenfußballs“ ein weiteres

Highlight in Spelle geben.

Drei „besondere“ Sportvereine hatten

die Gelegenheit, sich dem DFB-Chef vorzustellen.

Der SC Spelle-Venhaus ist nach Darstellung

seines Vorsitzenden Helmut Klöhn

mit über 2300 Mitgliedern der zweitgrößte

Sportverein im Emsland, der zugleich die

meisten Fußballer in der Region betreut. Die

Kinder und Jugendlichen würden von über

150 Betreuern und Trainern betreut. Sie leisteten

jährlich rund 10.000 Stunden ehrenamtliche

Tätigkeit für Kinder und Jugendliche.

Zu den Spielen und Wettkämpfen werden

im Jahr rund 70.000 Kilometer zurückgelegt“,

betonte Vorsitzender Klöhn.

Die Aufmerksamkeit für den kleinsten

Verein, der erfolgreich in der zweiten Frauenbundesliga

kickt, erwarb danach Stefan

Kerk, Vorsitzender von Victoria Gersten.

„Ob wir die besten oder die schönsten

Fußballerinnen haben, davon sollte sich jeder

ein persönliches Bild machen“, lud Kerk

auch den DFB-Chef zu einem Besuch auf

den Sportplatz nach Gersten ein. Kerk überreichte

symbolisch eine Dauerkarte an Dr.

Theo Zwanziger.

Vorbildlich sind die Bemühungen des

Sportvereins Schwarz-Weiß Varenrode,

wenn es um den sparsamen Umgang mit

der Energie und sonstigen natürlichen

Ressourcen geht. Dafür verlieh der Landkreis

Emsland dem Verein die grüne Umweltflagge.

Stellvertretender Landrat Heinz

Rolfes stellte fest, dass es darum gehe, alle

halten seinen Beitrag leisten. Eine weitere

Aufgabe sei, eine soziale Balance in der Gesellschaft

zu gestalten. Die Schere zwischen

arm und reich gehe immer weiter auseinander.

Das sei auch im Fußballsport so: Der

DFB-Präsident erwähnte in diesem Zusammenhang

die Fußballmillionäre und die

Begehrte Unterschrift: DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger signiert Fußbälle und Trikot der jungen

Nachwuchsfußballerinnen und Fußballer. Unterstützt wurde er dabei von Willy Fehren.

Foto: Hagemann

Altersgruppen in den Vereinen für das

Thema zu sensibilisieren. Die Umweltflagge

solle zugleich Ansporn für andere Vereine in

der Region sein.

„Die Chemie stimmt in den drei Sportvereinen“,

fasste Dr. Zwanziger seine Ein-

Dr. Theo Zwanziger im Emsland

zahlreichen ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Bei allen Widersprüchen

dürfe der Fußball auf die Leistungsspitze

aber nicht verzichten. Denn der

Profibereich finanziere in erheblichem Maße

den Amateurfußball.

Die Erfolgsstory von 1945 bis 2006

könne der Fußball nicht so einfach fortschreiben.

Jedes Vorbild sei auch ein

Mensch mit Schwächen. Der DFB-Präsident

nannte stellvertretend „Poldi und

Schweini“ (Lukas Podolski und Bastian

Schweinsteiger), die nach der grandiosen

Weltmeisterschaft 2006 auch Durchhänger

gehabt hätten. Dass sie die Nationalhymne

nicht immer mitsingen würden, dafür

müsse man auch Verständnis aufbringen.

„Nur Kaiser Franz ist ganz nah am lieben

Gott“, meinte Dr. Zwanziger scherzhaft,

um dann wieder den Ernst des Lebens

hervorzuheben: „Fußball und Politik sind

gut beraten, Respekt vor der Würde des

Anderen zu behalten.“

Der Sporthilfe Emsland sprach der DFB-

Präsident abschließend ein großes Lob aus:

„Ich bin von ihrer Arbeit beeindruckt und

spüre ihre Zukunftsvisionen. Sie stellen ihre

Leistungskraft unter Beweis, in dem sie sich

nicht für Profit engagieren, sondern den

Breitensport unter Einbeziehung des Behindertensports

unterstützen. Das Zusammenspiel

zwischen Wirtschaft und Sport ist vorbildlich.“

Drei Vereine mit

großer Integrationskraft

Dr.Theo Zwanziger zu Gast beim SC Spelle-Venhaus –

Auch Victoria Gersten und Schwarz-Weiß Varenrode stellten sich vor

Mit Fanschal und Wimpel des SC Spelle-Venhaus bedankte sich Vorsitzender Helmut Klöhn bei Dr.

Theo Zwanziger. Foto: Hagemann

drücke zusammen. Es werde die Riesenchance

genutzt, das Zusammenleben aller

Bürger zu beleben. „Besonders der Fußball

als Mannschaftssport grenzt nicht aus,

sondern integriert“, betonte der DFB-

Präsident. Heinz Krüssel

April 2008 15


16_17Behinderte 21.03.2008 20:41 Uhr Seite 16

Portrait

16

Charmant und natürlich gab sich Steffi Jones beim Pressegespräch in der Havanna-Lounge über dem GOP Varieté-Theater in Hannover. Dort fand anschließend

die Ehrung für Marlies Pille als niedersächsische Behindertensportlerin des Jahres statt. Foto: Arp

Von MANFRED FINGER

Küsschen links, Küsschen rechts. Der

Geburtstag von Ansgar Nieberg

wurde gekrönt durch die „Kaiserin“.

Spontan und herzlich gratulierte Steffi Jones

dem Leiter des NFV-Präsidentenbüros,

als am Ende des Pressegesprächs der

Hinweis auf seinen Ehrentag fiel.

Gegenüber der Oper von Hannover

hatte Niebergs Chef, DFB-Vizepräsident

Karl Rothmund, einen Termin für ausgewählte

Medienvertreter organisiert. In der

noblen Havanna-Lounge an der feinen

Georgstraße stellte sich die „Ikone des

Frauenfußballs“ (Hessischer Rundfunk)

den Fragen der Journalisten. Charmant,

natürlich und wie immer „gut drauf“

unterstrich Steffi Jones eindrucksvoll, warum

die Wahl zur Präsidentin des Organisationskomitees

(OK) für die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft

2011 in Deutschland

nur auf sie fallen konnte.

„Ich bin ja jetzt die Kaiserin“, wird

Jones Stunden später auf der Bühne des

April 2008

Die Kaiserin der Herzen

GOP-Varieté Theaters sagen. Dieses liegt

im Erdgeschoss des Gebäudes mit der

Havanna-Lounge und ist an diesem

Abend Schauplatz der Ehrung zum

niedersächsischen „Behindertensportler

des Jahres“. Als Laudatorin ist das

„Frankfurter Mädchen“ (Jones) in Begleitung

von OK-Pressesprecher Jens Grittner

aus ihrer Heimatstadt angereist. Der von

den Medien gleich nach ihrer Berufung

zur OK-Chefin 2011 gezogene Vergleich

mit Franz Beckenbauer liegt auf der

Hand. Ähnlich wie der „Kaiser“ wurde

Steffi Jones in einem Arbeiterviertel (Bonames)

groß, machte als Libero Karriere,

spielte in den USA (Washington Freedom)

und darf nun wie er eine Weltmeisterschaft

im eigenen Land organisieren.

Wer die 35-Jährige während ihres

Aufenthaltes in der niedersächsischen Landeshauptstadt

über Stunden begleitet, erlebt

eine Frau, die vor allem eines auszeichnet:

viel, viel Herz. Besonders deutlich

wurde dies in den Minuten nach der Bekanntgabe

des neuen „Behindertensport-

ler des Jahres“. Als erste Frau, erste Vertreterin

des Fußballs sowie erste geistigbehinderte

Sportlerin hatte Marlies Pille

aus Vechta soeben die vom Behinderten-

Sportverband Niedersachsen (BSN) veranstaltete

Wahl gewonnen und sah sich auf

der Bühne von zahlreichen Gratulanten

umgeben. Trotz oder gerade wegen der

vielen Menschen wirkte sie aber einsam

und verloren. Das Blitzlichtgewitter der Kameras,

die Wünsche der Fotografen, der

ganze Trubel – all dies musste sie erst einmal

sacken lassen. Bei der Verarbeitung

half Steffi Jones, legte fast schützend den

Arm um sie, flachste mit ihr und lotste sie

sicher durch das Geschehen.

Die Schulter, die Steffi Jones ihr bot,

ist für Marlies Pille keine unbekannte. Beide

schätzen sich aus der Vorbereitungsphase

für die Special Olympics 2007 in

Shanghai. „Steffi hat uns ganz viele und

tolle Tricks gezeigt, die uns geholfen haben“,

berichtete Marlies Pille, die mit dem

deutschen Team in China den vierten Platz

belegte, bei der Kandidatenvorstellung. ➤


16_17Behinderte 21.03.2008 20:41 Uhr Seite 17

Portrait

Sport spielte im Leben der 44-Jährigen

schon immer eine wichtige Rolle. In

ihrem Heimatverein BSV Lohne jagt sie

nicht nur dem runden Leder hinterher,

sondern betreibt Gymnastik, Aerobic und

ist Mitglied in der Schwimmsparte. Ihre

Liebe zum Fußball entdeckte sie erst mit

31 Jahren. Dementsprechend fällt ihre

Motivation aus: „Ich bin noch topfit. Und

solange ich in Form bin und so viel Spaß

habe, will ich noch sehr viel erreichen“.

Beschäftigt ist Marlies Pille im St. Andreaswerk

in Vechta, eine Einrichtung, in

der Menschen mit einer geistigen Behinderung

Gegenstände für den Verkauf anfertigen.

Im Bereich Keramik und Industrie

stellt sie Krippenfiguren und Uhren her. Ihr

nächstes Ziel sind die nationalen Sommerspiele

für Sportlerinnen und Sportler mit

geistiger Behinderung, die vom 16. bis

20. Juni 2000 in Karlsruhe stattfinden.

„Diese Gala findet im Kreis vieler

freundlicher Menschen und in einem wunderbaren

Ambiente statt. Ich bin gern zu

Ihnen gekommen“, dankte Niedersachsens

Innen- und Sportminister Uwe Schünemann,

der den erkrankten Schirmherrn

Christian Wulff vertrat, den Organisatoren

um BSN-Präsident Karl Finke. „Gern dabei“

war auch Steffi Jones. Trotz Lampenfiebers:

„Ich habe das zum ersten Mal gemacht

und war vor Aufregung dreimal auf

Toilette. Fast so oft wie vor einem Länderspiel“,

sagte die „Kaiserin“, deren Inthronisierung

der Höhepunkt einer bemerkenswerten

Karriere ist: Weltmeisterin,

dreimal Europameisterin, zweimal UEFA-

Cup-Siegerin sowie sechs Mal Meister mit

dem FSV Frankfurt (1) und dem 1. FFC

Frankfurt (5).

„Der Fußball war mein Auffangbecken,

wenn ich Sorgen hatte. Er hat mir

Sicherheit und eine gewisse Stärke gegeben“,

hat die 111-fache Nationalspielerin

einmal gesagt. Und Sorgen abseits des

Platzes gab es im Leben der Stephanie

Ann Jones reichlich. Als Tochter einer

Frankfurterin und eines farbigen amerikanischen

Besatzungssoldaten wurde sie in

ihrer Kindheit wegen ihrer gekräuselten

Haare gehänselt. Ihr älterer Bruder verfiel

den Drogen, ihr jüngerer Bruder verlor

als US-Soldat im Irak-Krieg beide Beine.

Emotional, umfassend und mit einer für

manchen Leser gewöhnungsbedürftigen

Offenheit hat sie ihren Weg von der

Schattenseite ins Rampenlicht unter dem

Titel „Der Kick des Lebens“ niedergeschrieben.

„Die ersten 15.000 Exemplare sind

vergriffen, es kommt aber demnächst eine

zweite Auflage“, sagt sie bei ihrem Besuch

in Hannover. Wer ihre Biographie liest,

wird nachvollziehen können, warum an ihrer

Anteilnahme am Schicksal anderer

Menschen nichts gekünstelt, nichts aufgesetzt

wirkt. Das Mitgefühl kommt, wie so

vieles bei ihr, von Herzen.

Als „Kaiserin der Herzen“ ist die

Schauspielerin Romy Schneider und die

von ihr gespielte Elisabeth „Sissi“ von Österreich

in die Geschichte eingegangen.

Das (Fußball-)Volk liegt Steffi Jones zwar

(noch) nicht zu Füßen. Doch je mehr Menschen

ihr bis 2011 begegnen werden, desto

mehr dürften von ihr begeistert sein.

Und sie vielleicht selbst nicht nur als „Kaiserin“,

sondern auch als eine der Herzen in

DFB-Vize Karl Rothmund freute sich über den Besuch von Steffi Jones. Foto: Arp

Erinnerung behalten. ■ Ein Herz und eine Seele: Marlies Pille und Steffi Jones. Foto: Minkus

April 2008 17


18_20Ü40Hallen 21.03.2008 20:42 Uhr Seite 18

Ü40-Hallenmeisterschaft

18

Inoffizieller Hallen-Niedersachsenmeister 2008 wurde das Team von BW Langförden. Fotos: Borchers

Von PETER BORCHERS

Riesenjubel bei den Ü40-Fußballern von

BW Langförden. Das Team aus dem

NFV-Kreis Vechta gewann jetzt in Alfeld

die 4. inoffizielle Hallen-Niedersachsenmeisterschaft.

Im Finale gegen Hannover 96 be-

April 2008

Überraschender Titelgewinn

für Blau-Weiße aus Langförden

1:0-Erfolg im Finale gegen Hannover 96 – FC Rastede belegt den dritten Platz –

241 Tore in 63 Begegnungen bei der Endrunde in Alfeld

So fair wie nie

„Das Turnier ist so fair wie nie

verlaufen“ sprach August-Wilhelm

Winsmann, Vorsitzender des NFV-Bezirks

Hannover und Unparteiischer

von Tuspo Heinsen, den Aktiven ein

großes Kompliment aus. Nur zwei

Mal mussten Winsmann und seine

Schiedsrichter-Kollegen eine Zwei-

Minuten-Strafe aussprechen, hatten

im Übrigen aber leichtes Spiel und

kamen ohne rote Karten aus. Neben

Winsmann wurden Detlev Winter

(MTV Almstedt, Vorsitzender NFV-

Kreis Hildesheim), Thomas Rüdiger

(SVG Eintracht Bad Salzdetfurth),

Thomas Schmidtke (TSV Föhrste),

Sven Metze (FC Alfeld) und Marcin

Kuczera (VfL Nordstemmen, stellvertretender

Vorsitzender NFV-Kreis Hildesheim)

als Unparteiische eingesetzt.

Die Referees verzichteten übrigens

zugunsten der Spende für den

Verein „Elternhilfe für das krebskranke

Kind Göttingen“auf ihre Spesen.

hielt die Mannschaft um Kapitän Martin

Brink mit 1:0 die Oberhand. Das spielentscheidende

Tor erzielte Paul Engelmann.

In Alfeld stehen in diesem Jahr zwei

stolze Jubiläen auf dem Programm. Die

Stadt wird 750 Jahre alt, die Sportvereinigung

Alfeld (SVA) feiert ihr 150-jähriges

Vereinsjubiläum. Gründe genug für den

NFV, die Ausrichtung des Landesturniers

an die SVA zu übergeben.

„Dieser Erfolg kam für uns überraschend.

Unser Ziel war eigentlich nur das Erreichen

des Achtelfinales“, freute sich der

Langförder Altherrenobmann Werner Hart- ➤

Viel Arbeit hatte der Torhüter von Kleeblatt Stöcken in der Achtelfinalbegegnung gegen BW

Langförden (0:2).


18_20Ü40Hallen 21.03.2008 20:42 Uhr Seite 19

mann über den unerwarteten Erfolg. „Die

1:3-Niederlage im dritten Gruppenspiel gegen

SV Lengede war vielleicht der Dämpfer

zum richtigen Zeitpunkt. Danach ist die

Mannschaft sehr konzentriert in die Finalspiele

gegangen“, bilanzierte Hartmann

nach dem Überraschungs-

Coup der Langförder. Und BW-

Geschäftsführer Arno Muhle

bejubelte „den sicherlich größten

Erfolg in unserer Vereinsgeschichte“.

Einer der Erfolgsgaranten im

Team der Langförder war Ralf Herrmann.

Der gelernte Stürmer, der erst

im Altherrenbereich zum Torwart „umschulte“,

glänzte mit prächtigen Paraden

und bewies Torgefahr. So markierte der erst

wenige Tage vor dem Turnier 40 Jahre alt

gewordene Keeper im Halbfinale gegen FC

Rastede den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Lohn für seine Taten war die Auszeichnung

als bester Torwart des Turnieres.

241 Treffer fielen in der regulären

Spielzeit der insgesamt 63 Begegnungen,

also rund vier Tore pro Spiel. Damit wurden

beim torreichen Turnier in Alfeld fast 100

Treffer mehr erzielt als im vergangenen Jahr

bei der Meisterschaft in Löningen. Zum Torschützenkönig

wurde mit sechs Treffern aus

sechs Spielen Carsten Lederer vom SV Frielingen

ernannt. Ebenfalls sechs Tore

erzielten Frank Hartmann

(Hannover 96, sieben

Spiele) und Eckhard Rabe

(TuS Leese, vier Spiele).

Als Meisterschaftsdritter

bei dem in den BBSundGymnasium-Sporthallen

in Alfeld ausgetragenen

Turnier wurde der FC Rastede

von NFV-Vizepräsident Karl Frewert

geehrt. Die Rasteder konnten den SV

Frielingen im Neunmeterschießen mit 3:2

bezwingen. Bereits zuvor mussten die beiden

Ex-Champions, TSV Havelse (2005,

2006) und Titelverteidiger VfL Löningen die

Segel streichen. Die Havelser scheiterten im

Viertelfinale mit 2:3 am SV Frielingen, während

Löningen im Achtelfinale gegen den

TV Bunde mit 3:4 nach Neunmeterschießen

das Nachsehen hatte.

1:1 stand es nach der regulären Spielzeit zwischen VfL Löningen und TV Bunde (weiße Trikots).

Am Ende siegten die Bunder im Neunmeterschießen.

Ü40-Hallenmeisterschaft

NFV-Vizepräsident Karl Frewert überreicht

das große Niedersachsenross an den Langförder

Kapitän Martin Brink. Im Hintergrund Altherrenspielleiter

Fiedel Gehrke (2.v.r.) und

Orgateam-Mitglied Klaus Bittigau.

Ehrentafel

der Sieger

2005 TSV Havelse

2006 TSV Havelse

2007 VfL Löningen

2008 BW Langförden

Hannover 96 präsentierte mit Roman Wojcicki

(im Vordergrund) einen Spieler der DFB-

Pokalsiegermannschaft von 1992.

Das Turnier in der Übersicht:

Gruppe A

SV Alfeld – SV Höltinghausen 2:1, SC Hainberg

– TuS Wustrow 3:1, TuS Wustrow – SV

Alfeld 2:2, SV Höltinghausen – SC Hainberg

0:1, SV Alfeld – SC Hainberg 0:1, SV Höltinghausen

– TuS Wustrow 3:3

Die Tabelle: 1. SC Hainberg (5:1 Tore,

9 Punkte), 2. SV Alfeld (4:4, 4), 3. TuS Wustrow

(6:8, 2), 4. SV Höltinghausen (4:6, 1)

Gruppe B

Barnstorfer SV – TSV Völkersen 1:1, VfL WE

Nordhorn – Friesen Hänigsen 1:1, Friesen

Hänigsen – Barnstorfer SV 5:1, TSV Völkersen

– VfL WE Nordhorn 2:1, Barnstorfer SV

Glücklos

Vom Glück verlassen war die

SGN`97, das Team von Altherrenspielleiter

und Torwart Friedel Gehrke.

Zwei Siege und somit sechs Punkte

aus drei Spielen reichten in Gruppe

C nicht zum Weiterkommen in

das Achtelfinale. Aufgrund des besseren

Torverhältnisses hatten VfL

Borsum und FC Rastede die Nase

vorn.


April 2008 19


18_20Ü40Hallen 21.03.2008 20:42 Uhr Seite 20

Ü40-Hallenmeisterschaft

20

– VfL WE Nordhorn 5:4, TSV Völkersen –

Friesen Hänigsen 3:2

Die Tabelle: 1. TSV Völkersen (6:4 Tore,

7 Punkte), 2. TSV Friesen Hänigsen (8:5, 4),

3. Barnstorfer SV (7:10, 4), 4. VfL WE Nordhorn

(8:8, 1)

Gruppe C

SGN´97 – VfL Borsum 1:3, FC Rastede – SV

GA Gebhardshagen 2:0, SV GA Gebhardshagen

– SGN´97 2:3, VfL Borsum – FC Rastede

0:1, SGN´97 – FC Rastede 3:2, VfL Borsum

– SV GA Gebhardshagen 3:1

Die Tabelle: 1. VfL Borsum (6:3 Tore, 6 Punkte),

2. FC Rastede (5:3, 6), 3. SGN´97 (7:7, 6),

4. SV Glückauf Gebhardshagen (3:8, 0)

Gruppe D

RW Damme – TuS Heeslingen 3:0, Hannover

96 – BV Garrel 2:0, BV Garrel – RW

Damme 1:0, TuS Heeslingen – Hannover 96

2:2, RW Damme – Hannover 96 3:3, TuS

Heeslingen – BV Garrel 0:3

Die Tabelle: 1. BV Garrel (4:2 Tore, 6 Punkte),

2. Hannover 96 (7:5, 5), 3. RW Damme

(6:4, 4), 4. TuS Heeslingen (2:8, 1)

Gruppe E

TSV Havelse – SV Kleeblatt Stöcken 7:0,

TSG Bad Harzburg – VfR Voxtrup 4:0, VfR

Voxtrup – TSV Havelse 1:3, SV Kleeblatt Stöcken

– TSG Bad Harzburg 2:1, TSV Havelse

– TSG Bad Harzburg 4:3, SV Kleeblatt Stöcken

– VfR Voxtrup 2:1

Die Tabelle: 1. TSV Havelse (14:4 Tore,

9 Punkte), 2. SV Kleeblatt Stöcken (4:9, 6),

3. TSG Bad Harzburg (8:6, 3), 4. VfR Voxtrup

(2:9, 0)

Gruppe F

SV Lengede – RW Cuxhaven 3:3, BW Langförden

– TuS Leese 4:1, TuS Leese – SV Lengede

4:2, RW Cuxhaven – BW Langförden

0:1, SV Lengede – BW Langförden 3:1, RW

Cuxhaven – TuS Leese 1:3

Die Tabelle: 1. BW Langförden (6:4 Tore,

6 Punkte), 2. TuS Leese (8:7, 6), 3. SV Lengede

(8:8, 4), 4. RW Cuxhaven (4:7, 1)

April 2008

16.636,66 Euro

Die NFV-Ü40-Fußballer haben

bei ihren bisherigen vier inoffiziellen

Hallen-Niedersachsenmeisterschaften

insgesamt 16.636,66 Euro für

wohltätige Zwecke gespendet. „Ich

denke, darauf können wir alle stolz

sein“, freut sich NFV-Altherrenspielleiter

Friedel Gehrke über das Engagement

der Altligisten.

2005 beim Turnier in Achim

wurden 3570 Euro für die Opfer der

Flutkatastrophe in Südostasien gesammelt.

2006 kamen beim Turnier

des TSV Havelse in Hannover 5000

Euro für die Egidius-Braun-Stiftung

zusammen und 2007 erhielt die

Uwe-Seeler-Stiftung nach der Meisterschaft

beim VfL Löningen eine

Spende in Höhe von 3800 Euro.

Als großer Gewinner des Turniers

der 32 besten niedersächsischern

Altligateams darf sich in diesem

Jahr der Verein „Elternhilfe für

das krebskranke Kind Göttingen“

fühlen. Das komplette Startgeld in

Höhe von 100 Euro je Team sowie

1000 Euro der SV Alfeld landeten im

Spendentopf, der letztlich die stolze

Summe von 4266,66 Euro enthielt.

Gruppe G

TV Bunde – SV Broitzem 2:1, FSV Westerstede

– SV Frielingen 0:2, SV Frielingen – TV

Bunde 1:0, SV Broitzem – FSV Westerstede

5:3, TV Bunde – FSV Westerstede 8:2, SV

Broitzem – SV Frielingen 2:4

Die Tabelle: 1. SV Frielingen (7:2 Tore,

9 Punkte), 2. TV Bunde (10:4, 6), 3. SV Broitzem

(8:9, 3), 4. FSV Westerstede (5:15, 0)

Gruppe H

VfL Löningen – MTV Eintracht Celle 3:2, SV

Hellern – SV Mörsen-Scharrendorf 1:0, SV

Mörsen-Scharrendorf – VfL Löningen 0:2,

MTV Eintracht Celle – SV Hellern 2:2, VfL

Löningen – SV Hellern 0:0, MTV Eintracht

Celle – SV Mörsen-Scharrendorf 1:3

Die Tabelle: 1. VfL Löningen (5:2 Tore,

7 Punkte), 2. SV Hellern (3:2, 5), 3. SV Mörsen-Scharrendorf

(3:4, 3), 4. MTV Eintracht

Celle (5:8, 1)

Achtelfinale

SC Hainberg – TSV Friesen Hänigsen 2:1,

TSV Völkersen – SV Alfeld 3:1 n. N. (0:0),

VfL Borsum – Hannover 96 1:3, BV Garrel –

FC Rastede 1:3 n. N. (1:1), TSV Havelse –

TuS Leese 4:3, BW Langförden – SV Kleeblatt

Stöcken 2:0, SV Frielingen – SV Hellern

3:0, VfL Löningen – TV Bunde 3:4 n. N. (1:1)

Viertelfinale

SC Hainberg – Hannover 96 2:3, TSV Völkersen

– FC Rastede 1:2 n. N. (0:0), TSV Havelse

– SV Frielingen 2:3, BW Langförden –

TV Bunde 4:0

Halbfinale

Hannover 96 – SV Frielingen 3:1, Tore: 0:1

Lederer, 1:1 Hartmann, 2:1 Shkelzen, 3:1

Scheurer, FC Rastede – BW Langförden

1:2, Tore: 1:0 Diekhof, 1:1 Herrmann,

1:2 Brink

Neunmeterschießen um Platz 3

SV Frielingen – FC Rastede 2:3, Tore: 0:1

Lawrynowicz, 1:1 Siegel, 1:2 Frers,

2:2 Lederer, 2:3 Hardenberg, Bosch verschießt

Reibungslos

Erich Steinmann, Vorsitzender

der Fußballsparte der SV Alfeld, sowie

sein Stellvertreter Thorsten Schope

und rund 35 freiwillige Helferinnen

und Helfer des Vereins sorgten für einen

reibungslosen Turnierverlauf. Dazu

beigetragen hat in bewährter Manier

natürlich auch das Organistionsteam

des NFV um Altherrenspielleiter

Friedel Gehrke (Achim). Zum Team

gehörten Georg und Gudrun Michalski,

Bernd Latowski (alle Barnstorf),

Klaus Bittigau (Rhauderfehn), Helmut

Königstein (Achim), Michael Sonnenberg

(Limmer) und Klaus Oehlers (Bremen).

Ein Heimspiel genoss Orga-Teammitglied

und Turnierleiter Kurt

Schmidt. Der Alfelder wurde für sein

Engagement vor und während des

Turniers mit einem Präsentkorb ausgezeichnet.

Als Hallensprecher fungierten

Dieter Wilhof (Spielobmann NFV-Kreis

Hildesheim) und Walter Schmidt

(Schiedsrichter-Vereinigung Hildesheim).

Finale

Hannover 96 – BW Langförden 0:1

Tor: 0:1 Engelmann

Die Teams der Finalisten

BW Langförden: Ralf Herrmann, Rainer

Gerken, Markus Evers, Hans Schmedes,

Matthias Averbeck, Burghard Büssing,

Bernd Farwick, Paul Engelmann, Hubert

Surmann, Martin Brink

Hannover 96: Frank Reichel, Wolfgang

Heinrichsen, Dietmar Hebestreit, Roman

Wojcicki, Jannis Christodouloupoulos,

Frank Hartmann, Patrick Grün, Robert

Scheurer, Kershi Shkelzen, Frank Schräder ■

Schwer zu bremsen war der sechsfache Torschütze Frank Hartmann (Hannover 96), hier im Viertelfinalspiel

gegen den SC Hainberg (3:2).


21Mix 21.03.2008 20:43 Uhr Seite 21

Karibisches Flair

im Fuchsbachtal?

Erst einmal gelang es einer kubanischen

Nationalmannschaft, sich für

die Endrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft

zu qualifizieren. 1938,

beim Turnier in Frankreich, zogen die

Fußballer des karibischen Inselstaates in

das Viertelfinale ein, scheiterten dann

jedoch an Schweden. Nun soll der

deutsche Trainer Reinhold Fanz den derzeit

88. der FIFA-Welt-Rangliste zum

WM-Turnier 2010 nach Südafrika führen.

Der kubanische Fußballverband, die

Asociación de Fútbol de Cuba, verpflichtete

den 54-Jährigen im Januar

2008 als Technischen Direktor und Nationaltrainer.

Fanz, der 1979 als Spieler mit Fortuna

Düsseldorf den DFB-Pokal gewann

und insgesamt 70 Bundesliga- und 116

Zweitligaspiele absolvierte, betreute in

seiner inzwischen 23-jährigen Trainerkarriere

mit Hannover 96 und Eintracht

Braunschweig u.a. auch zwei Aushängeschilder

des niedersächsischen Fußballs.

Die „Roten“ übernahm Fanz 1996 in

der Regionalliga und führte sie 1998 in

die Zweite Bundesliga. Nach einem

Intermezzo bei Bundesligist Eintracht

Frankfurt kehrte Fanz in die Regionalliga

Nord zurück und betreute von

1999 bis 2001 auch die „Blau-Gelben“

aus Braunschweig.

Im Rahmen der WM-Qualifikation

treffen die Kubaner in der zweiten Runde

der CONCACAF-Zone (FIFA-Kontinental-

Vom Azubi zum Ausbilder. Tobias Orth (Mitte) war von

August 2001 bis August 2003 der erste Auszubildende, der beim NFV eine

Lehre zum Sport- und Fitness-Kaufmann absolvierte. Jetzt legte der 28jährige

Mitarbeiter der NFV-Sportschule nach einem sechstägigen Intensivkurs

bei der Industrie- und Handelskammer Hannover mit Erfolg die

Ausbildereignungsprüfung ab und steht künftig nebenamtlich den Auszubildenden

des NFV in allen Belangen ihrer zweijährigen Lehrzeit mit

Rat und Tat zur Seite. Aktuell sind dies die NFV-Auszubildenden Christof

Rosenbaum (18, rechts) und Markus Grajewski (20, links), die Orth auf einen

erfolgreichen Abschluss der Zwischen- bzw. Abschlussprüfung vorbereiten

möchte. Foto: Borchers

verband für Nord- und Mittelamerika) auf

den Sieger der Begegnung zwischen

Aruga und Antigua und Barbuda. Im Erfolgsfalle

warten ab August dann Gegner

Namen & Nachrichten

wie Trinidad und Tobago, die USA und

Guatemala. Damit sein Team bestens gerüstet

diese Aufgaben angehen kann,

plant Fanz für Juli/August ein dreiwöchiges

Trainingslager in Deutschland. Als

mögliches Quartier besuchte Fanz jetzt

auch das Gilde Sporthotel Fuchsbachtal

in Barsinghausen, wo er bereits mit Hannover

96 wiederholt Station machte. Die

Chancen, dass die besten Fußballer der

Inselrepublik demnächst karibisches Flair

im Fuchsbachtal verbreiten, dürften nicht

schlecht stehen.

Besuch vom kubanischen Nationaltrainer. Unser Foto zeigt (von links) NFV-Präsident Karl Rothmund,

NFV-Direktor Bastian Hellberg, Reinhold Fanz und Bernd Dierßen, Leiter Rechnungswesen

beim NFV. Foto: Borchers

Neues Gesicht in der NFV-Sportschule. Seit Anfang

des Jahres werden die Gäste an der Rezeption von Josephine Steckler

begrüßt. Sie verstärkt das nunmehr dreiköpfige Team um Sportschulleiter

Thorsten Westenberger (38), dem auch Tobias Orth (28) angehört.

Die 26-Jährige hat beim Fußballverband kein Neuland betreten. Denn

bereits von September 2004 bis März 2007 war die gelernte Hotelfachfrau

Angestellte des Gilde Sporthotel Fuchsbachtal. Nach einem neunmonatigen

Intermezzo beim niedersächsischen Volleyballverband in

Hannover kehrte Steckler nun nach Barsinghausen zurück. In der NFV-

Sportschule zählen die Lehrgangs- und Lizenzverwaltung zu den Hauptaufgaben

der gebürtigen Brandenburgerin. Foto: Borchers

April 2008 21


22_23Polen 21.03.2008 20:44 Uhr Seite 22

EURO 2012

22

Waldemar Pawlak (2. von links), polnischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident, besuchte auf der CeBIT die Hannoveraner Beratungsgesellschaft

von Dr. Heinrich Ganseforth (links). An dem Gedankenaustausch nahmen auch Joachim Werren (Staatssekretär im Niedersächsischen

Wirtschaftsministerium) und NFV-Präsident Karl Rothmund teil. Fotos (4): Finger

Von MANFRED FINGER

Ende Januar sorgte der polnische Fußballverband

für einen Paukenschlag:

Mit Zaglebie Lubin wurde der amtierende

Meister wegen Korruption zum

Zwangsabstieg verurteilt. Der Verein soll

sich den Aufstieg in der Saison 2004/05 er-

April 2008

Farbenspiel wie in München

schlichen haben und ist bereits der vierte

Klub innerhalb von vier Jahren, der unfreiwillig

den Gang in die 2. Liga antreten

muss. Dort startet Zaglebie zudem mit zehn

Minuspunkten in die neue Saison.

So groß das Entsetzen über das Urteil

ausfiel, so überschwänglich war der Jubel

noch im vergangenen Sommer gewesen.

Niedersachsens Innen- und Sportminister Uwe Schünemann (Mitte) begrüßte die Delegation um

den Präsidenten des Niederschlesischen Fußballverbandes, Jerzy Kosinski (links). Rechts NFV-Präsident

Karl Rothmund.

Mit der Meisterschaft 2007, die zweite

nach 1991, hatte Lubin etwas Seltenes

geschafft. Denn im Gegensatz zur lange

erfolgsverwöhnten Konkurrenz aus Oberschlesien

(mit jeweils 14 Titelgewinnen

sind Gornik Zabrze und Ruch Chorzow

Rekordmeister im polnischen Fußball)

konnte Niederschlesien erst drei Mal den

Champion stellen. Vor Lubin, das bis 1945

Lüben hieß, war dies nur Slask Wroclaw

im Jahr 1977 gelungen.

Slask bedeutet auf Deutsch Schlesien,

Wroclaw Breslau. Seit 2002 ist der Verein

zwar nur noch zweitklassig und speist seine

internationale Reputation aus den Erfolgen

der Basketball-Abteilung, doch die Perspektiven

sind gänzlich andere als die im 70 Kilometer

nordwestlich gelegenen Lubin. Die

Hoffnungen auf eine verheißungsvolle Zukunft

nähren sich dabei weniger aus der

aktuellen sportlichen Situation, auch wenn

diese so schlecht nicht ist. Als Tabellenvierter

steht Slask derzeit auf einem Platz, der

zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Für

Euphorie sorgt vielmehr die an Polen und

die Ukraine vergebene Europameisterschaft

2012 (EURO).

Neben Danzig, Posen (vgl. Nr. 3/2008)

und Warschau gehört Breslau auf polnischer

Seite zu den Austragungsorten. Drei

Vorrundenspiele werden in der schlesischen

Metropole stattfinden. Für die EM entsteht

im Westen des Stadtgebietes ein neues Stadion,

für das noch in diesem Frühjahr der

erste Spatenstich erfolgt. Geplant ist eine

Arena aus Stahlbeton mit Glasfassade, die

44.000 Zuschauern Platz bietet. Ein Drittel

der Kosten trägt der polnische Staat, für

den Rest der 466 Millionen Zloty (130 Millionen

Euro) kommt die Stadt Breslau auf.

Ähnlich wie die Allianz Arena in München,

die mal in Blau (1860) und mal in Rot (FC

Bayern) erstrahlt, wird auch das noch namenlose

Stadion in den verschiedensten ➤


22_23Polen 21.03.2008 20:44 Uhr Seite 23

Ansgar Nieberg, seit Februar Leiter des NFV-Präsidentenbüros, traf beim „Niedersachsenabend“

für die Delegation aus Niederschlesien auf Barsinghausens Bürgermeister Walter Zieseniß (Mitte)

und den polnischen Parlamentsabgeordneten Andrzej Bula.

Farben leuchten. Bereits jetzt schwärmt

Breslaus Bürgermeister Rafal Dutkiewicz in

der Broschüre „Wroclaw 2012“ von einer

Stadionfassade in Grün-Weiß-Rot, den Farben

von Slask.

Die Fertigstellung der Arena ist für

Herbst 2010 vorgesehen. „Ich bin mir

sicher, dass Slask Wroclaw bis zur EM in

der höchsten Liga spielen wird und vielleicht

schon bald in einem europäischen

Wettbewerb“, gibt sich Dutkiewicz optimistisch.

Ohnehin hat das Fußball-Großereignis

in seiner Stadt, mit 635.000 Einwohnern

die viertgrößte des Landes, für

Aufbruchstimmung gesorgt. Bis 2012 soll

die Übernachtungskapazität von derzeit

28.000 Plätzen um weitere 22.000 Plätze

aufgestockt werden und der Flughafen

ein neues Terminal zur Erhöhung der

Abfertigungskapazität auf dann 2,5 Millionen

Passagiere pro Jahr erhalten.

Auch in der gesamten Region ist

die Begeisterung über den EM-Zuschlag

groß. Über 20 niederschlesische Städte

und Gemeinden haben sich als Unterkunft

und/oder Trainingsquartier für eine

der 16 Nationalmannschaften beworben.

Wie die „Gmina Zorawina“, eine aus 27

Ortsteilen bestehende Landgemeinde 15

Kilometer südlich von Breslau. Die Werbung

in eigener Sache hat längst begonnen.

T-Shirts, Aufkleber oder Schlüsselanhänger

in Herzform sollen Sympathien

für die Kommune schüren, deren deutscher

Name Rothsürben ist.

Mitte Februar verteilte Tomasz Gracz

diese Artikel im Gilde Sporthotel Fuchsbachtal.

Der Inspektor, der in Zorawina für

Fragen des Naturschutzes und der Agrarwirtschaft

zuständig ist, gehörte zu einer

40-köpfigen Delegation aus Niederschlesien,

die sich in Barsinghausen über die Bedingungen

eines EM-Quartiers informierte.

Fast jede Kommune, die in die Liste der Bewerber

aufgenommen wurde, hatte einen

Mitarbeiter entsandt. Zumeist den Bürgermeister.

Der Sport wurde unter anderem

durch Jerzy Kozinski, Präsident des Niederschlesischen

Fußballverbandes (Dolnoslaski

Zwiazek Pilki Noznej), Wlodzimierz Moska

(Präsident des Niederschlesischen Sportbundes),

Zdislaw Paliga (Kanzler der Sportakademie

Breslau) und Andrzej Cwyl (Direktor

des Hochschulsportverbands in Breslau)

vertreten. Höchster politischer Repräsentant

war der Abgeordnete Andrzej Bula,

der für die Woiwodschaft (Verwaltungsbezirk)

Oppeln in der Sejm sitzt. Diese Kammer

bildet zusammen mit dem Senat das

polnische Parlament.

Während des dreitägigen Aufenthaltes

informierte NFV-Präsident Karl Rothmund

die Gäste über den Standort Barsinghausen,

der während der Weltmeisterschaft

2006 der polnischen Nationalmannschaft

als Quartier diente, und berichtete von

seinen Erfahrungen als Leiter der WM-

Außenstelle Hannover. Als weitere Referentin

stellte die Rechtsanwältin Joanna

Konopinska, die als Tochter polnischer

Eltern in Barsinghausen aufgewachsen ist,

das Leistungsangebot eines deutsch-polnischen

Konsortiums zum Thema „Stadtentwicklung

und Fußball-EM 2012“ vor. Die

EURO 2012

von Konopinska behandelten Punkte waren

lokale und regionale Verkehrskonzepte

(Autoverkehr, Bus, Straßenbahn), Sicherheitskonzepte

im öffentlichen und privaten

Sektor, Entwicklung und Begleitung EU-geförderter

Infrastrukturprojekte sowie der

Bereich Stadtmarketing mit den Aspekten

Stadtgestaltung, öffentliche Informationssysteme

oder Außenwerbung.

Joanna Konopinska vertrat das deutsche

Partnerunternehmen in dem Konsortium,

die Beratungsgesellschaft Strategy &

Marketing Institute (SMI). Ein Schwerpunkt

der Firmentätigkeit liegt in der Herstellung

und Betreuung von deutsch-polnischen

Wirtschaftskooperationen auf regionaler

Ebene. „Gerade mittelständische Unternehmen

haben großen Nachholbedarf in

der Erschließung ausländischer Märkte“,

verdeutlichte SMI-Geschäftsführer Dr. Heinrich

Ganseforth drei Wochen später auf der

CeBIT. Anlass war der Gedankenaustausch

mit dem stellvertretenden polnischen Ministerpräsidenten

und Wirtschaftsminister,

Waldemar Pawlak.

Während seines Messerundganges

ließ sich der Politiker das deutsch-polnische

Joint Venture vorstellen und erörterte

mit Ganseforth und dessen Geschäftsführerkollegen

Clemens Boecker

Marktstrategien. „Wie kann deutschen

und polnischen Unternehmen der Zugang

zum jeweils anderen Markt erleichtert

werden?“, lautete eine der Fragen.

„Wie kann Polen vom deutschen Knowhow

bei der Ausrichtung von Großveranstaltungen

profitieren?“ eine andere.

Deshalb saß neben Joachim Werren,

Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium,

auch Karl Rothmund

mit am Tisch.

Der NFV-Präsident berichtete von

der Kooperation mit dem Großpolnischen

Fußballverband im Trainer-, Jugend-

und Schiedsrichterbereich sowie

vom Aufenthalt der niederschlesischen

Delegation in Barsinghausen. Dafür gab

es von Pawlak Lob. „Je besser die persönlichen

Kontakte, desto besser das

Verhältnis beider Länder“, ermunterte

der stellvertretende polnische Ministerpräsident

den NFV-Chef zu einer Intensivierung

der Beziehungen. ■

Dr. Heinrich Ganseforth (stehend, rechts) erörterte mit Polens stellvertretendem Ministerpräsidenten

Waldemar Pawlak (sitzend, 2. von links) deutsch-polnische Wirtschaftskooperationen.

April 2008 23


24_25U20Frauen 20.03.2008 22:53 Uhr Seite 24

Länderpokal

24

Mussten in Duisburg mit dem vorletzten Platz vorliebnehmen: Die U20 Frauen des NFV.

„Die Qualität reicht im

nationalen Vergleich nicht aus“

U20-Frauen des NFV belegen in Duisburg den vorletzten Platz –

Schlechteste Platzierung seit 1981 – NFV-Trainer Wanik ist „fürchterlich enttäuscht“

Von PETER BORCHERS

Bittere Enttäuschung für die U20-Frauenauswahl

des NFV. Das Team von Trainer

Marek Wanik belegte beim Länderpokalturnier

des DFB in Duisburg-Wedau

den vorletzten Platz und erreichte

damit die schlechteste niedersächsische

Platzierung seit Einführung des Wettbewerbs

im Jahr 1981. Turniersieger wurde

die Auswahl Württembergs vor

Westfalen und dem Saarland.

Maren Meinert zeigte sich bei der

Siegerehrung in Duisburg zufrieden:

„Ich habe viele gute Spiele

auf hohem Niveau gesehen und mit Freude

zugeschaut.“ – Die Begegnungen der

NFV-Auswahl dürfte die Trainerin der U19-

Frauen-Nationalmannschaft wohl eher

nicht gemeint haben. Indiz dafür, dass keine

Spielerin aus Niedersachsen den Sichtern

des DFB sonderlich aufgefallen sein

konnte, war, dass die NFV-Auswahl bei

Nominierungen für DFB-Lehrgänge nicht

berücksichtigt wurde.

„Die guten Leistungen, der Elan, die

Spielfreude, die in unseren Testspielen gegen

Victoria Gersten (2:2) und den Mellendorfer

TV (4:2) festzustellen waren, hatten

einige Erwartungen geweckt. Denen

konnten wir beim Länderpokalturnier

überhaupt nicht gerecht werden.“ – Marek

Wanik musste beim Vergleich der 21

DFB-Landesverbände, an dem auch eine

U16-Auswahl des DFB teilnahm, registrieren,

„dass unsere Qualität im nationalen

Vergleich nicht ausreicht. Wir waren nicht

April 2008

in der Lage, vier Tage hintereinander jeweils

eine optimale Leistung abzurufen

und deshalb unter dem Strich chancenlos.“

Einzig Janina Spaude und Greta Budde

boten Normalform auf und überzeugten

ihren Trainer durch Einsatzbereitschaft

und kämpferische Einstellung.

Wanik, nach eigenem Bekunden

„fürchterlich enttäuscht“, mochte seiner

Auswahl zumindest in puncto Einstellung

und Motivation aber nichts vorwerfen.

„Daran hat es nicht gelegen. Andere

Teams, bestückt mit Spielerinnen aus

1. und 2. Liga, waren uns ganz einfach

zu weit voraus“, bilanzierte der Coach.

Die NFV-Spiele im Überblick

Niedersachsen – Württemberg 1:2

(1:2), Tore: 0:1 (3.), 1:1 (12.) M. Schneider,

1:2 (28.)

Der erwartet starke Gegner und spätere

Turniersieger aus Württemberg übte

sofort viel Druck aus und ging nach einem

Fehlpass von Maren Tetzlaff früh in Führung.

Das unnötige Gegentor weckte die

NFV-Auswahl, die nun ins Spiel fand und

per Kopfball durch Marlene Schneider ausgleichen

konnte. In einem ausgeglichenen

Spiel erzielte Kim Kullig (VfL Sindelfingen),

nach dem Turnier als beste Spielerin ausgezeichnet,

bereits in der 28. Spielminute

ebenfalls per Kopf das Siegtor für Württemberg.

Ihre Mannschaftskameradin Alisa

Vetterlein, die zur besten Torfrau des

Turniers gewählt wurde, vereitelte mit einer

spektakulären Parade kurz vor Ende

der Partie den möglichen Ausgleichstreffer

durch Danaila Navarro. „Wir haben uns in

dieser Begegnung insgesamt gut verkauft“,

mochte Marek Wanik seiner Auswahl

nach Spielschluss nichts vorwerfen.

Niedersachsen – Südwest 3:2 (1:1),

Tore: 1:0 (29.) Spaude, 1:1 (34.), 2:1 (40.)

Horwege, 2:2 (46.), 3:2 (49.) Spaude

Die NFV-Auswahl präsentierte sich

von Anfang an gegen die defensiv eingestellte

Südwest-Auswahl spielerisch ansprechend

und kam zu guten Torchancen.

Eine davon nutzte Janina Spaude mit einem

Flachschuss aus neun Metern zur verdienten

Führung. Mit einem schlechten

Zuspiel auf Marlene Schneider ermöglichte

NFV-Torfrau Jaqueline Lange unmittelbar

vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich des

Gegners. Fünf Minuten nach der Pause

schloss Jennifer Horwege ein Solo erfolgreich

zur erneuten NFV-Führung ab, die jedoch

nur sechs Minuten währte, weil der

Gegner Abstimmungsprobleme zwischen

Jaqueline Lange und Maike Dralle konsequent

bestrafte. Die kämpferisch überzeugenden

Niedersachsen ließen sich jedoch

nicht aus dem Konzept bringen und gingen

ihrerseits nach 49 Minuten zum dritten

Mal in Führung. Nach weiteren guten

Chancen für Jennifer Horwege, Danaila

Navarro und Janina Spaude hätte der Sieg

der NFV-Auswahl höher ausfallen müssen.

Niedersachsen – Baden 0:4 (0:2),

Tore: 0:1 (7.), 0:2 (26.), 0:3 (42.), 0:4 (55.)

„In dieser Begegnung haben wir uns

aus dem Turnier verabschiedet“, musste

Marek Wanik gegen Baden einen „unerklärlichen

Leistungsabfall“ seines Teams

erleben. „Wir konnten den Schwung aus

den ersten beiden Begegnungen nicht ➤


24_25U20Frauen 20.03.2008 22:53 Uhr Seite 25

mitnehmen und haben uns unglaubliche

individuelle Fehler erlaubt“, haderte der

Trainer auch mit seinen Führungsspielerinnen.

Insbesondere im Zentrum seiner Abwehr

sah Wanik katastrophale Blackouts,

„die meinen Puls zum Rasen gebracht haben“

und die der Gegner gnadenlos ausnutzte.

Ausdruck für eine desolate Leistung

des NFV-Teams war schließlich aber

auch eine Szene in der 55. Minute, als

Marlene Schneider eine hervorragende

Möglichkeit aus zwölf Metern laut Wanik

mit einem „Schuss in die vierte Etage“ abschloss.

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

0:1 (0:1), Tor: 0:1 (12.)

Fast die gesamten 70 Minuten bedrängte

Niedersachsen den Gegner, kam

aber lediglich zu drei nennenswerten Torchancen

durch Lisa Eichholz, Kim Schlösser

und Greta Budde. Und so war der Führungstreffer

der Schleswig-Holsteinerinnen

in der 12. Minute bereits spielentscheidend.

Ein Freistoß aus 23 Metern

prallte unglücklich von Torfrau Lange ins

NFV-Gehäuse. Dann machte Schleswig-

Holstein dicht und rettete den Vorsprung

über die Zeit. „Um dem Spiel noch eine

Wende zu geben, fehlte uns ganz einfach

die Qualität in der Offensive“, musste Wanik

erneut enttäuscht Bilanz ziehen.

Franziska Knopp (SV Rammelsberg) kam im Team von DFB-Trainer

Ralf Peter zum Einsatz.

Das NFV-Aufgebot: Sarah Fischer,

Maren Tetzlaff, Jennifer Horwege, Lisa

Eichholz (alle VfL Wolfsburg), Kim Schlösser,

Lydia Schwering (beide Victoria Gersten),

Greta Budde (TSV Halvelse), Janina

Spaude (MTV Wolfenbüttel), Danaila Navarro,

Jaqueline Lange

(beide MTV Mellendorf),

Katharina Heuerding

(TSV Renshausen), Maike

Dralle (TS Wienhausen),

Friederike Chudaske (TSG

Burg Gretesch), Anna

Meyer (SV Höltinghausen),

Sarah Schneider

(TuS Büppel), Marlene

Schneider (Sparta Göttingen)

U16-Juniorinnen

des DFB: Die niedersächsische

Auswahlspielerin

Franziska Knopp (SV

Rammelsberg) gehörte

zum Aufgebot der U16-

Juniorinnenauswahl des

DFB, die beim U20-Frauen-Länderpokalturnier

als

22. Team beteiligt war.

Das von Ralf Peter betreute

DFB-Team landete

mit zwei Siegen, einem

Unentschieden und einer

Niederlage auf Rang 5.

Länderpokal

Wurden beim Länderpokal als Schiedsrichterinnen eingesetzt (von links): Kim-Jana Trenkner, Imke

Somberg, Silke Lüken und Viktoria Ferderer.

Schiedsrichter: Beim Turnier an

der Wedau kamen außerdem auch die

niedersächsischen Schiedsrichterinnen

Viktoria Ferderer (FC Lindau-Harz), Silke

Lüken (SF Schledehausen), Imke Somberg

(SV Bad Bentheim) und Kim-Jana

Trenkner (TSV Winsen/Luhe) zum Einsatz.

Die Abschlusstabelle

1. Württemberg 11: 2 8

2. Westfalen 8: 4 7

3. Saarland 6: 2 7

4. Baden 11: 5 6

5. DFB-U16-Auswahl 14: 1 5

6. Brandenburg 5: 3 5

7. Thüringen 3: 2 5

8. Niederrhein 10: 6 4

9. Bayern 9: 5 4

10. Mittelrhein 7: 7 4

11. Hamburg 6: 7 4

12. Hessen 4: 5 4

13. Berlin 2: 4 4

14. Sachsen-Anhalt 5:13 4

15. Südwest 5: 5 3

16. Schleswig-Holstein 3: 6 3

17. Mecklenburg-Vorp. 3: 7 3

18. Rheinland 2: 4 2

19. Sachsen 0: 2 2

20. Südbaden 2: 5 2

21. Niedersachsen 4: 9 2

22. Bremen 0:16 0

Fettdruck = Die NFV-Auswahl und ihre Gegner

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April 2008 25


26_27NamenFinger 21.03.2008 20:45 Uhr Seite 26

Namen & Nachrichten

26

Christa Balzer-Bitzmann

(sitzend Mitte) nahm nach 14 Jahren

Abschied vom NFV. Im Februar 1994

war die Prokuristin und Chefsekretärin

des Hannoverschen Röhrenhandels

ihrem ehemaligen Chef Karl

Rothmund (seit 1990 NFV-Verwaltungsdirektor)

zum Fußballverband

gefolgt. Dort arbeitete sie als Teilzeitkraft

in der Abteilung „Allgemeine

Verwaltung“. Die bei den NFV-Mitarbeitern

auf Grund ihres humorvollen,

energischen und schlagfertigen Auftretens

sehr beliebte 68-Jährige will

sich jetzt noch stärker ihrer Leidenschaft,

dem Reisen, widmen. Bis auf

Südamerika hat Christa Balzer-Bitzmann

jeden Kontinent der Erde besucht.

Hinten von links: Angelika Lesk

(NFV-Buchhaltung/früher Hannoverscher

Röhrenhandel), Sonja Battermann

(NFV-Chefsekretärin). Vorne:

Hildegard Walthemathe (ehemalige

Chefsekretärin Hannoverscher Röhrenhandel),

Christa Balzer-Bitzmann,

Karl Rothmund. Foto: Finger

April 2008

Karin Brandt, Hauswirtschaftsleiterin in

der NFV-Sportschule, trat zum 1. April 2008 die

Freistellungsphase der Altersteilzeit an. Anlässlich

der offiziellen Verabschiedung im Saal

Sachsen-Anhalt des Gilde Sporthotel Fuchsbachtal

würdigte NFV-Direktor Bastian Hellberg

das Wirken der gebürtigen Schaumburgerin,

die seit November 1981 für den Verband

tätig war. Zuvor hatte Karin Brandt in ihrem

Heimatort Obernkirchen eine kaufmännische

Ausbildung absolviert und die Handelsschule in

Minden besucht. Beim NFV arbeitete die heute

59-Jährige zunächst als Sachbearbeiterin in der

Passstelle, Sekretärin im Freizeit- und Breitensport

sowie im Sportschulbüro, ehe sie im

Januar 2002 von Ute Daniel die Aufgaben als

Hauswirtschaftsleiterin übernahm. Karin

Brandts Nachfolgerin wird Michaela Rekate,

zuvor stellvertretende Restaurantleiterin im

Gilde Sporthotel Fuchsbachtal. Foto: Finger

Manfred Drexler (stehend, 4. rechts), ehemaliger Bundesligaprofi, absolvierte mit dem mittelfränkischen Bezirksligisten TSV Winkelhaid ein

Wochenend-Trainingslager im Gilde Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen. Er folgte damit der Einladung von Sporthotel-Geschäftsführer Bernd

Dierßen (stehend rechts), mit dem Drexler Mitte der 1980er Jahre gemeinsam bei Schalke 04 gespielt hatte. Als Servicemann von Adidas gehört „Manni“

Drexler seit Jahrzehnten zum Betreuerstab der Deutschen Nationalmannschaft und ist dadurch bestens mit den Bedingungen im Fuchsbachtal vertraut.

Zuletzt weilten er und die DFB-Elf im November 2007 vor dem Länderspiel gegen Zypern (4:0) in Barsinghausen. Foto: Finger


26_27NamenFinger 21.03.2008 20:45 Uhr Seite 27

Bernd Dierßen (links), Leiter der NFV-Abteilung Controlling und Finanzen, feierte beim

DFB-Pokalspiel VfL Wolfsburg gegen Schalke 04 (6:4 nach Elfmeterschießen) ein Wiedersehen mit

seinem einstigen Mitspieler Olaf Thon. Von 1983 bis 1987 standen beide bei Schalke 04 unter Vertrag.

Legendär wurde vor allem ein Zusammenspiel: Am 2. Mai 1984 gab Dierßen im Halbfinale

des DFB-Pokal gegen Bayern München die Vorlage zu Thons 6:6-Ausgleichstreffer in der Schlussminute,

mit dem Schalkes Jungstar einen Tag nach seinem 18. Geburtstag ein Wiederholungsspiel

herausschoss. In dem unterlag der damalige Zweitligist aus Gelsenkirchen dem Star-Ensemble

von der Isar um Karl-Heinz Rummenigge mit 2:3. In der Mitte Dierßens Sohn Tim. Foto: Finger

Derbystar

Namen & Nachrichten

Hermann Lüken (Mitte), NFV-Ehrenmitglied,

beging am 14. März seinen 70. Geburtstag.

Zu der Feier in seinem Heimatort

Lingen-Laxten konnte er auch seinen Nachfolger

im Amt des NFV-Bezirksvorsitzenden

Weser-Ems, Ferdinand Dunker, NFV-Präsident

Karl Rothmund, NFV-Ehrenpräsident Dr. h.c.

Engelbert Nelle sowie den emsländischen

NFV-Kreisvorsitzenden Willy Fehren (von

links) begrüßen. Über zwei Jahrzehnte war

Lüken der starke Mann im NFV-Bezirk Weser-

Ems, führte die Fußballer zwischen Nordsee

und Osnabrücker Land von 1978 bis 2003. Seine

ehrenamtliche Karriere hatte 1966 als Mitglied

im Kreisspielausschuss Lingen begonnen.

Von 1967 bis 1970 saß Lüken im Bezirksspielausschuss

Osnabrück und nahm von

1970 bis 1972 das Amt des stellvertretenden

Vorsitzenden des NFV-Bezirks Osnabrück

wahr. 1972 übernahm er den Vorsitz, ehe

1978 die Regierungsbezirke Aurich und Osnabrück

mit dem Verwaltungsbezirk Oldenburg

zum Bezirk Weser-Ems vereinigt wurden

und analog dazu der Fußballbezirk unter

der Führung des Lingener entstand.

Foto: Hagemann

Dieter Hecking (links), Chefcoach

von Hannover 96, nahm in Barsinghausen an

einer Fortbildungsmaßnahme des Bundes

Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) teil. Dabei

traf er auf den Leiter der Coca-Cola-Fußballschule,

Martin Mohs. Ein Thema war die Entwicklung

von Henrik Ernst, der beim Heesseler

SV groß wurde und inzwischen mit der

2. Mannschaft von Hannover 96 in der Oberliga

spielt. Heessel ist ein Ortsteilklub von

Burgdorf und der Heimatverein von Martin

Mohs. Foto: Finger

April 2008 27


28Vermischtes 20.03.2008 22:50 Uhr Seite 28

Vermischtes

28

April 2008

500.000 Euro für Integration

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport: Beitrag zur

Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

Das Land Niedersachsen nutzt die vorhandenen

Potenziale des Sports, um

sich für die Integration von Menschen

mit Migrationshintergrund sinnvoll

einsetzen zu können. Jeder, der sich in einem

Sportverein engagiert, kann in seinem

Verantwortungsbereich dazu beitragen,

dass Integration gelingt.

Ziel des 500 000-Euro-Förderprogramms

ist, mehr Menschen mit Migrationshintergrund

durch den Sport in die

Strukturen der Sportvereine und damit in

das gesellschaftliche Leben einzubeziehen.

Freiwilliges

Soziales Jahr (FSJ)

im Sport

Dauer zwischen

6 und 24 Monaten

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ)

im Sport bietet jungen Menschen

im Alter zwischen 16

und 27 Jahren die Möglichkeit, sich

in einem Sportverein, Sportverband

oder in anderen Bildungseinrichtungen

zu engagieren. Junge Freiwillige

haben die Chance, sich beruflich zu

orientieren, ihre Persönlichkeit zu

entwickeln und ihre (Sozial-)Kompetenz

zu erweitern. Egal ob als

Übungsleiter im Fußball, Turnen, Reiten,

Golf oder einer anderen Sportart,

das FSJ bietet viele spannende

Aufgaben rund um die Kinder- und

Jugendarbeit im Sport.

Was bietet FSJ im Sport?

• 300 Euro Taschengeld

• 25 Seminartage (unter anderem

Übungsleiter -C Breitensport, Jugendleiter-,Vereinsmanagerausbildung)

• Dauer zwischen 6 und 24 Monaten

(mindestens 12 Monate bei Kriegsdienstverweigerern)

• Weiterzahlung von Kindergeld

• Übernahme von Sozialversicherungsleistungen

• Stundenumfang wöchentlich von

39 Stunden

• FSJ statt Zivildienst

Weitere Informationen unter

www.fsj-sport.de oder direkt beim

ASC Göttingen von 1846.

Kontakt:

ASC Göttingen von 1846 e.V.

Danziger Straße 21

37083 Göttingen

Tel.: 0551/517 46 55

Fax.: 0551/517 46 47

froehlich@fsj-sport.de

Dies geschieht sowohl durch eigenes

sportliches Engagement als auch durch eine

stärkere Einbindung von Menschen aus

anderen Ländern und Kulturen in die ehrenamtlichen

Trainings- und Leitungsstrukturen

des organisierten Sports.

Die Zuständigkeit für Anträge, Bewilligung

und Abrechnung liegt hierfür beim

LandesSportBund (LSB) Niedersachsen.

Hier wurde die Richtlinie „Integration im

und durch Sport“ entwickelt. Die Datei findet

sich auf der Homepage des LSB

(www.lsb-niedersachsen.de) in der Rubrik

Saison 2008/2009 – Neues Spielsystem

1. Bundesliga

● 18 Mannschaften

● Zwei direkte Absteiger in die 2. Bundesliga

● Der Drittletzte der 1. Bundesliga spielt zwei Relegationsspiele mit dem Drittplatzierten

der 2. Bundesliga um den Auf- bzw. Abstieg in bzw. aus der 1. Bundesliga

2. Bundesliga

● 18 Mannschaften

● Zwei direkte Aufsteiger in die 1. Bundesliga

● Der Drittplatzierte der 2. Bundesliga spielt zwei Relegationsspiele mit dem Drittletzten

der 1. Bundesliga um den Auf- bzw. Abstieg in bzw. aus der 1. Bundesliga

● Zwei direkte Absteiger in die 3. Liga

● Der Drittletzte der 2. Bundesliga spielt zwei Relegationsspiele mit dem Drittplatzierten

der 3. Liga um den Auf- bzw. Abstieg in bzw. aus der 2. Bundesliga

3. Liga

● 20 Mannschaften

● Zwei direkte Aufsteiger in die 2. Bundesliga

● Der Drittplatzierte der 3. liga spielt zwei Releationsspiele mit dem Drittletzten

der 2. Bundesliga um den Auf- bzw. Abstieg aus der 2. Bundesliga

● Drei direkte Absteiger in die Regionalligen Nord, Süd und West

(jeweils einer pro Regionalliga)

Regionalliga Nord

● 18 Mannschaften

● Ein direkter Aufsteiger in die 3. Liga

● Drei direkte Absteiger in die Landesverbände (Sonderregelung: 2008/2009 und

2009/2010 vier Absteiger)

Oberliga Niedersachsen West

● 16 (max. 18) Mannschaften

● Meister spielt ein Entscheidungsspiel zur

Regionalliga Nord gegen den Meister der

Oberliga Niedersachsen Ost um den Aufstieg

● Abstiegsregelung steht noch nicht fest

Service für Mitglieder /Förderrichtlinie wieder.

Ansprechpartner ist Roy Gündel , Telefon

0511-1268-187.

Kernstück dieser Richtlinie ist die finanzielle

Unterstützung von Vereinen,

Sportbünden und Landesfachverbänden

insbesondere bei der eigenverantwortlichen

Planung, Durchführung und Nachbereitung

von Maßnahmen, Projekten sowie

zielgruppenspezifischen Lizenzausbildungen

zum Thema Integration.

http://www.mi.niedersachsen.de/

master/C523_L20_D0.html

Zukunft des

Amateurfußballs

Auswirkungen der Spielklassenreform in Niedersachsen

Oberliga Niedersachsen Ost

● 16 (max. 18) Mannschaften

● Meister spielt ein Entscheidungsspiel zur

Regionalliga Nord gegen den Meister der

Oberliga Niedersachsen West um den

Aufstieg

● Abstiegsregelung steht noch nicht fest

Bezirksoberliga Bezirksoberliga Bezirksoberliga Bezirksoberliga

Weser-Ems Hannover Lüneburg Braunschweig

Auf- und Abstiegsregelungen stehen noch nicht fest!


30_31Blindenfußball 20.03.2008 22:49 Uhr Seite 30

Blindenfußball-Bundesliga

30

Freuen sich auf die neue Liga: Ludger Elling (Vizepräsident Deutscher Behindertensportverband), Ulrich Pfisterer (Cheftrainer der Blindenfußball-

Nationalmannschaft), Manuel Neukirchner (Geschäftsführer DFB-Stiftung Sepp Herberger), Schirmherr Uwe Seeler, Blindenfußball-Nationalspieler

Alexander Fangmann, Marco Pantelic (Hertha BSC), Karl Rothmund (Vorsitzender der DFB-Stiftung Sepp Herberger), Andreas Bethke (Geschäftsführer

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband), Dieter Hoeneß (Hertha BSC).

Ende März startete in Berlin und

Stuttgart die Blindenfußball-Bundesliga

(DBFL) in ihre erste Saison. „Ich

wünsche mir, dass der Blindenfußball

mit der Einführung der Liga mehr öffentliche

Aufmerksamkeit erfährt. Die

Sportler und Initiatoren hätten es verdient“,

erklärte Uwe Seeler bei der offiziellen

Vorstellung der DBFL auf dem

Trainingsgelände von Hertha BSC.

Als Kuratoriumsmitglied der DFB-

Stiftung Sepp Herberger, die maßgeblich

an der Einführung der neuen Liga

beteiligt war, hat der Ehrenspielführer

des Deutschen Fußball-Bundes (DFB)

die Schirmherrschaft für die Blindenfußball-Bundesliga

übernommen. Weitere

Initiatoren sind der Deutschen Behindertensportverband

und der Deutsche

Blinden- und Sehbehindertenverband.

Ulrich Pfisterer, Bundestrainer

der sehbehinderten Fußballer in

April 2008

Im Sinne Herbergers

Das Spiel – nur der Torwart sieht

Deutschland, freut sich über die breite

Unterstützung: „Wir brauchen die

neue Spielklasse, um international konkurrenzfähig

zu werden. Eine starke

und etablierte Liga hilft der Nationalmannschaft.

Ich bin mir sicher: Die

Bundesliga wird unserem Sport einen

wichtigen Schub geben.“

Damit sprach er eine Antriebsfeder

an, die schon Sepp Herberger bewogen

hatte. Der ehemalige Bundestrainer

gehörte zu den wichtigsten Befürwortern

einer bundesweiten Spielklasse

für den Leistungsfußball, die mit der

Bundesliga 1963 eingeführt wurde. Er

hatte dabei – wie Ulrich Pfisterer –

ganz besonders den Leistungsstand der

Nationalmannschaft im Blick. „Die Einführung

der Blindenfußball-Bundesliga

ist eine Fortsetzung der Herbergerschen

Fußballphilosophie und passt

deshalb hervorragend zu den Förder-

Zwei Mannschaften treten mit je fünf Spielern gegeneinander an. Die Spieler im Feld

sind blind. Sie tragen Augenklappen oder Binden, die eventuelle Unterschiede in der

Sehschädigung unter den Spielern ausgleichen. Die Torhüter sind nicht blind. Sie und

die mannschaftseigenen „guides“, die jeweils hinter dem gegnerischen Tor positioniert

sind, dirigieren mit Zurufen ihre Teamkameraden. Der Ball der blinden Fußballer

ist im Inneren mit Rasseln versehen und auf diese Weise hörbar.

zielen der Stiftung“, betont der Vorsitzende

der DFB-Stiftung Sepp Herberger,

Karl Rothmund.

Ludger Elling, der Vizepräsident

des Deutschen Behindertensportverbandes

(DBS), hob gegenüber den Medienvertretern

die guten Fortschritte

des Blindenfußballs in Deutschland hervor:

„Blindenfußball ist eine relativ junge

Sportart im Bereich des Blindensports.

Seit seiner ersten Demonstration

bei den Paralympics in Athen

2004 hat der Blindenfußball immer

mehr Zulauf. Dass wir nun vier Jahre

später die Chance bekommen, eine

Bundesliga zu etablieren, wird die Akzeptanz

noch weiter steigern.“

Für Andreas Bethke, den Geschäftsführer

des Deutschen Blindenund

Sehbehindertenverbandes (DBSV),

ist der Start der Bundesliga auch ein

wichtiges Signal an die Blinden-Community:

„Die Bundesliga wird uns insgesamt

mehr öffentliche Aufmerksamkeit

einbringen. Die sehr lebendige

Blindenfußballszene hat nun eine geeignete

Kommunikationsplattform, um

für sich zu werben. So können wir

den Unterbau stärken und für eine

breitere Basis des Blindenfußballs sorgen.“

Stiftungsgeschäftsführer Manuel

Neukirchner unterstrich die gute Zusammenarbeit

zwischen den beteiligten ➤


30_31Blindenfußball 20.03.2008 22:49 Uhr Seite 31

Hertha-Profi Marko Pantelic beim Torschuss mit verbundenen Augen. In der Blindenfußball-Bundesliga tragen alle Spieler Augenklappen oder Binden,

um eventuelle Unterschiede in der Sehschädigung auszugleichen.

Verbänden und Institutionen: „Das

Teamwork zwischen DBS und DBSV ist

der Garant für das Gelingen des Projekts.

Neben dem Einsatz der Aktiven

ist eine nachhaltig professionelle Organisation

unersetzbar. Wir sind sehr zuversichtlich,

dass das große Engagement,

das wir in der Gründungsphase

erleben konnten, lang anhalten wird.“

Eine Mannschaft aus Niedersachsen

ist in der neuen Liga (noch) nicht

am Ball. Vertreten ist dagegen der FC

St. Pauli. Die übrigen sieben Gründungsteams

kommen aus Chemnitz,

Dortmund, Essen (DJK Franz-Sales-

Haus), Mainz, Marburg und Stuttgart.

Zudem bilden Würzburg und Berlin

eine Spielgemeinschaft. -red- ■

Infos unter

Blindenfussball.net

Die Teams, Termine und Ergebnisse

der Blindenfußball-Bundesliga werden

unter www.blindenfussball.net

präsentiert. Zudem bietet das Portal

Wissenswertes zur Nationalmannschaft,

zum internationalen Blindenfußball

und listet die Ansprechpartner

auf.

Blindenfußball-Bundesliga

„Ein wichtiger Schritt zur Integration“ – DFB-Vizepräsident Karl Rothmund und Ludger Elling, Vizepräsident

des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), auf der Pressekonferenz zur Vorstellung

der neuen Bundesliga im Blindenfußball.

April 2008 31


32_35AHMeister 21.03.2008 20:50 Uhr Seite 32

Hinten von links: Thomas Krüger, Heinz Zacher, Ulli Michalski, Thomas Schneider, Stefan

Mau, Udo Hellmann, Frank Günther Klähr, Stefan Goth, Mario Kilian, Bernward Schniete,

Assem Leila, Stefan Beese, Jörg Andersch, Günter Senftleben.Vorne von links: Michael

Rother, Ralf Otto, Gregor Sobocik, Matthias Handke, Thomas Zacher, Detlef Germer,

Simon Bauer, Axel Stoppel, Oliver Tansina. Auf dem Bild fehlen: Klaus Giessler, Jürgen

Migge, Frank Rausche, Uwe Bloc.

Hinten: Klaus Bregen, Uwe Henke, Stefan Kotlowski, Manfred Klöhn, Stefan Schweers,

Rainer Rink. Vorne: Manfred Tapken, Dieter Budde, Reiner Landwehr, Frank Göddeker,

Olaf Landwehr, Heiner Abeln, Theo Thoben.

Hinten von links: N. Heinrich, F. Hoffmann, O. Manewald, H. Kick, A. Walth, Betreuer A.

Sladczyk. Mitte von links: R. Kuhn, B. Kick, Ch. Voss, L. Schönfelder, R. Comito, M. Damm.

Vorne von links: S. Leusmann, M. Pietschmann, M. Burchhardt, P. Cybula, H. Loose, Trainer

D. Heckmann. Es fehlen: M. Lenz, Th. Schmerse, A. Kahlert, A. Arpaia,

F. Schömers.

SV Broitzem – Gründungsjahr: 1921. Anzahl der Vereinsmitglieder:

850. Abteilungen: Fußball, Tischtennis, Kinderturnen, Damengymnastik,

Aerobik. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: Stadtmeister 2006

(1. Herren), Niedersachsenmeister 2006 (1. AH); Deutscher Vizemeiter

2007 (1. AH). Gemeldete Manschaften: 3 Herren-, 2 Alte Herren-, 8 Jugendmanschaften

(F- bis A-Jugend). Informationen zur Altherren-

Mannschaft: Trikotfarbe: Hose/Trikot blau; Stutzen weiß. NFV-Bezirk:

Braunschweig. NFV-Kreis: Braunschweig. Spielklasse: AH-Kreisliga.

Größte Erfolge: Niedersachsenmeister 2006; Bezirksmeister 2005, 2007;

Kreismeister 2005; 2006; 2007; Hallenstadtmeister 2007; Deutscher AH-

Vizemeister 2007. Spieler mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung:

Nein. Spielerkader – Tor: Bernward Schniete, Mario Kilian.

Abwehr: Uwe Block, Udo Hellmann, Thomas Krüger, Klaus Giessler, Stefan

Beese, Frank-Günther Klähr, Frank Rausche. Mittelfeld: Thomas

Schneider, Detlef Germer, Stefan Goth, Matthias Handke, Stefan Mau,

Thomas Zacher, Uwe Brandt, Jürgen Migge, Michael Rother. Sturm:

Assem Leila, Ralf Otto, Axel Stoppel. Kapitän: Matthias Handke. Trainer:

Günther Senftleben. Betreuer: Heinz Zacher, Ernst Lippert.

SV Broitzem

Gruppe A

SV Molbergen – Gründungsjahr: 1921. Anzahl der Vereinsmitglieder:

679/426 Aktive. Abteilungen: Fußball, Tischtennis, Damen Fitness,

Leichtathletik. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: Aufstieg in die

Bezirksoberliga. Gemeldete Fußballmannschaften: 1 Herren- Bezirksliga

Süd, 2 Herren- 2. Kreisklasse. Informationen zur Altherren-Mannschaft:

Trikotfarbe: schwarz/rot. NFV-Bezirk: Weser-Ems. NFV-Kreis:

Cloppenburg. Spielklasse: Es gibt im Kreis Cloppenburg keine Altherren-

Spielklasse. Größte Erfolge: Landrat Schewe Pokal/Kreismeisterschaft.

Spieler mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung: Nein.

Spielerkader – Tor: Frank Göddeker, Heinz Rolfes. Abwehr: Dieter Budde,

Engelbert Gruschka, Paul Bockhorst, Andreas Bremer, Peter Sandmann,

Uli Burrichter, Manfred Tapken. Mittelfeld: Olaf Landwehr, Reiner

Landwehr, Erich Hochartz, Klaus Bregen, Stefan Schweers, Uwe Henke,

Josef Bruns. Sturm: Heiner Abeln, Olaf Gottwald, Stefan Lüske, Rainer

Rink. Kapitän: Manfred Tapken. Trainer/Betreuer: Theo Thoben.

SV Molbergen

TSV Brunsbrock – Gründungsjahr: 1949. Anzahl der Vereinsmitglieder:

723. Abteilungen: Fußball, Tennis. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte:

Kreisliga Meister, Kreispokalsieger. Gemeldete Fußballmannschaften:

26. Informationen zur Altherren-Mannschaft: Trikotfarbe: rot/weiß.

NFV-Bezirk: Lüneburg. NFV-Kreis: Verden. Spielklasse: Altherren-Kreisklasse.

Größte Erfolge: Teilnahme an der Endrunde in Barsinghausen. Spieler

mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung: keine. Spielerkader –

Tor: Marko Lühning, Frank Drewes. Abwehr: Frank Tietje, Bernd Meier, Martin

Bukowsky, Claus Müller, Andreas Warnke. Mittelfeld: Klaus Tietje, Lars

Bothe, Jens Böhning, Jan Aretz, Jörg v. Ahsen, Mario Löw, Henning Meyer,

Gregor Kastens. Sturm: Axel Müller, Torsten Hoins, Thomas Lehmann. Kapitän:

Claus Müller. Trainer/Betreuer: Lars Bothe, Peter Mass (beide Trainer),

Harm Tietje (Betreuer).

TSV Brunsbrock

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – Gründungsjahr: 1951.Anzahl der

Vereinsmitglieder: 502. Abteilungen: Fußball, Turnen, Tischtennis,

Trendsport. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: Meisterschaft und

Aufstieg von vier Mannschaften in einem Jahr (05/82: 1., 2. 4. Herrenund

Damenmannschaft), „Wiege“ des Damenfußballs in Wolfsburg

(1972), DFB-Pokal-Finalist der Damen 1984. Gemeldete Fußballmannschaften:

5 Jugend-, 4 Herrenmannschaften. Informationen zur

Altherren-Mannschaft: Trikotfarbe: rot-weiß. NFV-Bezirk: Braunschweig.

NFV-Kreis: Wolfsburg. Spielklasse: Kreisliga. Größte Erfolge:

Kreisliga-Meister 2002, 2004, Hallen-Stadtmeister 2002, 2004, 2008.

Spieler mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung: Burkhard

Kick (2. Bundesliga 1990 bis 1993, VfL Wolfsburg; Regionalliga 1994,

BTSV Eintracht Braunschweig). Spielerkader – Tor: Andreas Walth, Sven

Leusmann. Abwehr: Holger Kick, Markus Pietschmann, Thomas Schmerse,

Andreas Kahlert, Olaf Manewald, Fabian Schömers. Mittelfeld: Marco

Burchhardt, Rosario Comito, Roland Kuhn, Heiko Loose, Peter Cybula,

Norbert Heinrich, Frank Hoffmann, Lars Schönfelder. Sturm: Burkhard

Kick, Matthias Damm, Matthias Lenz, Christian Voss, Dirk Heckmann, Antonio

Arpaia. Kapitän: Holger Kick (Heiko Loose). Trainer/Betreuer: Dirk

Heckmann/Adam Sladczyk.

VfR Eintracht Nord Wolfsburg

Die Teilneh

11

Niedersa

Meiste

für Altherrenmannscha

Endrun

mit sec

Neuling

Wenn am 3. Mai

2008 die Endrunde

der 11. Niedersachsenmeisterschaft

für Altherrenmannschaften

ausgetragen wird,

dann stellen sich mit

TSV Brunsbrock, VfL

Lüneburg, SV Molbergen,

TSG Mörse, TuSpo

Petershütte und

VfR Eintracht Nord

Wolfsburg gleich sechs

Neulinge im BarsinghäuserAugust-Wenzel-Stadion

vor. Die

übrigen zehn Teilnehmer

haben sämtlich

bereits Endrundenerfahrung

sammeln können.

Mit dem Sextett,

das erstmals seine Visitenkarte

in Barsinghausen

abgeben wird,

erhöht sich die Zahl

der seit 1998 an Endrundenteilnehmenden

Vereine in diesem

Jahr auf 96.

Neben Titelverteidiger

SV Südharz gehen

zwei weitere ehemalige

Meister an den

Start: Der TSV Havelse

(Sieger 2000 und

2003) sowie der SV

Broitzem als Sieger

von 2006. Fehlen werden

indes die Ex-

Champions TuS Heeslingen

(1998), SV

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32_35AHMeister 21.03.2008 20:50 Uhr Seite 33

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dersachseneisterschaft

annschaften2007/2008

unde

echs

ingen

Olympia Braunschweig

(1999), TVE Veltenhof

(2001), Sparta Werlte

(2002), HSC Hannover

(2004) und TSV Helmstedt

(2005) sowie der

amtierende Vizemeister

TSV Limmer. Und

auch der TuS Heidkrug,

der im vergangenen

Jahr Rang 3 belegte,

wird in diesem Jahr

nicht mit von der Partie

sein.

Die Altherren-Niedersachsenmeisterschaft

wird in diesem

Jahr bereits zum elften

Mal offiziell ausgetragen.

Die erste Endrunde

fand 1998 bei der

TSG Wörpedorf statt,

Endrunden-Gastgeber

1999 war der TSV

Helmstedt und 2000

wurde das Finale der

besten 16 Mannschaften

vom Barnstorfer

SV ausgerichtet. Seit

2001 ist jährlich das

August-Wenzel-Stadion

in Barsinghausen

Schauplatz der Meisterschaft

der besten

niedersächsischen

Altherrenmannschaften,

die auch in diesem

Jahr vom BraunschweigerHofbrauhaus

Wolters unterstützt

wird. bo

VfL Lüneburg – Gründungsjahr: 1884. Anzahl der Vereinsmitglieder:

ca. 4600. Abteilungen: Fußball, Baseball, Inlinehockey, Gymnastik,

Erlebnisturnen, Badminton, Tauchen. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte:

Fußball: Aufstieg 1. Herren in Bezirksliga Saison 2006/2007, diverse

Erfolge in sämtlichen Sparten. Gemeldete Fußballmannschaften:

5 Herren-, 2 Damen-, 18 Jugendmannschaften, alle Jahrgänge Mädchen

und Jungen. Informationen zur Altherren-Mannschaft: Trikotfarbe:

gold oder grün. NFV-Bezirk: Lüneburg. NFV-Kreis: Lüneburg. Spielklasse:

Kreisliga Lüneburg. Größte Erfolge: Kreisligameister 2006/2007 und

Bezirksmeister 2006/2007. Spieler mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung:

Marc Köster (Regionalliga Lüneburger SK). Spielerkader

– Tor: Christian Ratzeburg, Torsten Woköck, Andreas Münch. Abwehr:

Mike Lindenblatt, Andreas Zeidler, Thorsten Jones, Matthias Bode,

Gerrit Wolgast, Dirk Bublitz, Michael Bernhardt, Sven Drescher. Mittelfeld:

Heiko Heller, Roy Pfaue, Hardy Schlosser, Markus Bartmann, Armin

Trogsch, Dirk Möller, Mike Schenk, Wolfgang Götting. Sturm: Olaf Warneke,

Olaf Wollny, Marc Köster, Erwin Sawert, Michael Dreier, Jörg Stahlberg,

Jürgen Rotermund, Frank Hagemann. Kapitän: Gerrit Wolgast.

Trainer: Matthias Merz.

VfL Lüneburg

Gruppe B

1. FC Nordenham – Gründungsjahr: 1994. Anzahl der Vereinsmitglieder:

ca. 500. Abteilungen: Fußball, Damengymnastik. Größte Erfolge

der Vereinsgeschichte: 4. Platz Landesliga, Bezirkspokalendspiel.

Gemeldete Fußballmannschaften: 8 Herren-, 17 Jugendmannschaften.

Informationen zur Altherren-Mannschaft: Trikotfarbe: blauweiß-rot/Weiß-blau.

NFV-Bezirk: Weser-Ems. NFV-Kreis: Wesermarsch.

Spielklasse: 1. Bezirksliga. Größte Erfolge: 4. Platz Endturnier Barsinghausen.

Spieler mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung:

Mario Fensch, Frank Meyer. Spielerkader – Tor: Mario Heinecke. Abwehr:

D. Schwarze, B. Hedemann, S. Laarmann, F. Wolf, M. Zelck, S. Keles,

D. Zimmermann. Mittelfeld: S. Fitschen, S. Albers, M. Fensch, O.

Kuhlmann, M. Reshat, M. Hedemann. Sturm: F. Meyer, U. Dener, M.

Janßen, F. Lins. Kapitän: F. Lins. Trainer: M. Janßen/F. Lins. Betreuer: S.

Pudziow.

1. FC Nordenham

TSV Havelse – Gründungsjahr: 1912. Anzahl der Vereinsmitglieder:

ca. 1000. Abteilungen: Fußball, Tennis, Turnen, Tischtennis, Ballett.

Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: 1988/1989 Norddeutscher

Fußballmeister; 1990 Aufstieg 2. Bundesliga; 1994 Tennis – Tennisherren

Niedersächsischer Meister in der Halle. Gemeldete Fußballmannschaften:

ca. 25. Informationen zur Altherren-Mannschaft: Trikotfarbe:

rot/weiß oder weiß/rot. NFV-Bezirk: Hannover. NFV-Kreis: Hannover-

Land. Spielklasse: Kreisliga Staffel 2. Größte Erfolge: Niedersachsenmeister

2000/2003, Vize 2004, achtmaliger Pokalsieger, mehrmaliger

Staffelmeister. Spieler mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung:

2 Bundesl. Kinkeldey, Frercks; Bl. Liga Gehrmann. Spielerkader –

Tor: Peter Bruns. Abwehr: Klaus-Dieter Arend, Manuel Aust, Carsten

Quast, Horst Kinkeldey, Andre Frercks, Oliver Perschel, Peter David. Mittelfeld:

Andreas Marschlewski, Christian Pförtner, Fezi Esef, Lars Dargel,

Hilger Wirtz, Joachim Gehrmann. Sturm: Ali Aküyz, Detlef Wunderlich,

Werner Blumenthal, Olli Cordes, Frank Nowicki. Kapitän: Ali Aküyz.

Trainer/Betreuer: Ali Aküyz, Peter Bruns. Betreuer: Klaus-Martin

Schmidt, Michael Zywitza.

TSV Havelse

TuSpo Petershütte – Gründungsjahr: 1906. Anzahl der Vereinsmitglieder:

ca. 700. Abteilungen: Fußball, Damen-Gymnastik. Größte Erfolge

der Vereinsgeschichte: Bezirkspokalsieger, mehrere Jahre Niedersachsenliga

Ost gespielt. Gemeldete Fußballmannschaften: 4 Herren-,

15 Jugendmannschaften. Informationen zur Altherren-Mannschaft:

Trikotfarbe: blau. NFV-Bezirk: Braunschweig. NFV-Kreis: Osterode.

Spielklasse: Freundschaftspielbetrieb. Größte Erfolge: –. Spieler mit

Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung: –. Spielerkader – Tor:

Thomas Müller, Sascha Dempwolf. Abwehr: Bernd Dempwolf, Thomas

Meissner, Mark Winter, Eduard Chmarna, Jürgen Rettstadt. Mittelfeld:

Harald Bauer, Thomas Fischer, Axel Gömann, Michael Graf, Alfred Hallmann,

Karsten Kirchhof, Jörn Malina. Sturm: Stefan Bojack, Mark Hoppmann,

Karsten Klemme, Darius Hallmann. Kapitän: Michael Graf. Trainer/Betreuer:

Michael Graf, Horst Kipke, Frank Meissner.

TuSpo Petershütte

Hinten von links: Jürgen Rotermund, Heiko Heller, Raymon Mewes(verdeckt), Jörg Stahlberg,

Michael Berbhardt, Olaf Bernhardt(nicht mehr im Verein), Sven Drescher, Olaf Wollny,

Frank Hagemann, Olaf Warneke, Michael Dreier, Matthias Bode, Lüder Wahlers. Mitte von

links: Dirk Bublitz, Gerrit Wolgast, Matthias Merz (Trainer). Hockend vorne von links: Andreas

Münch, Armin Trogsch, Thorsten Jones, Markus Bartmann; Wolfgang Götting, Hardy

Schlosser, Andreas Zeidler. Es fehlen: Marc Köster, Mike Lindenblatt, Torsten Woköck, Dirk

Möller, Erwin Sawert, Roy Pfaue, Mike Schenk.

Hinten von links: H. Zimmermann, M. Janßen, M. Zelck, M. Ehmann, O. Kuhlmann, M.

Heinecke, S. Ottersberg, S. Albers, S. Pudziow, D. Zimmermann. Vorne von links: M.

Reshat, U. Dehner, U. Ladwig, S. Laarmann, F. Lins, S. Keles. Es fehlen: F. Meyer, S. Fitschen,

S. Albers, M.Fensch, M. Hedemann.

Hinten von links: Mike Preuß, Frank Nowicki, Thomas Beneke, Michael Elfert, Ingo Wessling,

Rainer Cordes, Michael Zywitza, Norbert Reich, Klaus Schmidt. Mitte: Dietmar Küthemeyer,

Oliver Perschel, Ali Akyüz, Reiner Lange, Frank Hartmann, Andre Frercks. Vorne: Joachim

Diester, Peter Bruns, Werner Blumenthal, Michael Welk, Thomas Krieter, Oswald

Herwy. Es fehlen: Sven Anders, Joachim Gehrmann, Jürgen Stoffregen, Janni Christodouloupoulos,

Dirk Uliczka, Horst Kinkeldey. Archivfoto 2006

Hinten von links: Thomas Meissner, Harald Bauer, Bernd Dempwolf, Thomas Fischer, Alfred

Hallmann, Eduard Chmarna, Stefan Bojack, Jörn Malina, Horst Kipke. Vorne: Michael Graf,

Jürgen Rettstadt, Joachim Hagemann (Torwart 1. Herren), Mark Hoppmann, Mark Winter,

Karsten Kirchhof.


32_35AHMeister 21.03.2008 20:50 Uhr Seite 34

Hinten von links: Mathias Röben, Lars Müller-Uffelmann, Jens Reiter, Sven Rosebrock, Thomas

Wodarz, Jörg Sackmann. Mitte: Oliver Voigt, Andreas Strube, Michael Sackmann, Marco

Wingerning, Steffen Holsten, Henning Hildebrandt. Vorne: Mike Rosebrock, Torsten

Meineke, Eckart Frese, Bernd Rosebrock, Thomas Holzkamm.

Ganz oben: Kai Thomas. Obere Reihe von Links: Marc Siemann, Frank Mueller, Gunner Steding,

Nils Stach, Ingo Deinert, Andreas Missal, Gian-Piero Lazzara. Untere Reihe von Links:

Stefan Mais, Lutz Sonnenberg, Bastian Schwechheimer, Bodo Altmann, Sven Kroschewski,

Jörg Westermeier.

Hinten von links: Aloys Busse (Betreuer), Werner Hartmann (AH-Obmann), Ingo

Götting, Robert Kenkel, Ralf Herrmann, Jörg Pille, Michael Surmann, Markus

Evers, Volker kl. Holthaus, Martin Brink, Andreas Wohlers, Reinhold Wempe (Betreuer).

Vorne von links: Mirko Buchholz, Jürgen Spille, Bernd Siemer, Jörg Ripke,

Bernd Farwick (Spielertrainer), Reinhold Willenborg,

Paul Engelmann

TuS Frisia Goldenstedt – Gründungsjahr: 1906. Anzahl der Vereinsmitglieder:

ca. 1000. Abteilungen: Fußball, Handball, Leichtathletik,

Turnen. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: Meister Verbandsliga-

Staffel 2 1957, mehrmals Meister auf Bezirksebene in den 70er – 90er

Jahren. Gemeldete Fußballmannschaften: 5 Herren-, 13 Jugendmannschaften.

Informationen zur Altherren-Mannschaft: Trikotfarbe:

rot/Hose schwarz. NFV-Bezirk: Weser-Ems. NFV-Kreis: Vechta, hier startend

für NFV-Kreis Diepholz. Spielklasse: Kreisliga, im NFV-Kreis Diepholz

startend. Größte Erfolge: Kreisliga-Meister in den letzten drei Jahren,

mehrmals Pokalsieger, Endrundenteilnehmer 2004 und 2005 (5. Platz) in

Barsinghausen, Hallenkreismeister 2006 und 2007 im NFV-Kreis Vechta

Spielerkader – Tor: Jürgen Stolle. Abwehr: Matthias Abeling, Andreas

Pölking, Christoph Staggenborg, Christian Jahn. Mittelfeld: Christian

Surmann, Walter Meyer, Carsten Schlömer, Uwe Zachau, Frank Stolle,

Christian Fiebig, Michael Wübbelmann, Hans-Jürgen Feder, Ludger Bramlage,

Thorsten Mucker, Jörg Henken. Sturm: Andreas Abeling, Ralf Pölking,

Frank Seidel, Heinz Wilking, Karl-Heinz Schlömer. Kapitän: Christian

Fiebig. Betreuer: Volker Leuchtenmüller, Walter Seebold, Georg

Reinke. Trainer: Burkhard Feldhaus.

TuS Frisia Goldenstedt

Gruppe C

TV Sottrum – Gründungsjahr: 1911. Abteilungen: Leichtathletik,

Handball, Volleyball, Turnen, Fußball, Prellball, Tischtennis, Judo, Badminton.

Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: Deutsche Meister im Prellball.

Gemeldete Fußballmannschaften: 21. Informationen zur

Altherren-Mannschaft. Trikotfarbe: rot-rot/weiß-weiß. NFV-Bezirk:

Lüneburg. NFV-Kreis: Rotenburg/Wümme. Spielklasse: AH-Kreisliga.

Größte Erfolge: Kreismeister, Kreispokalsieger. Spieler mit Regionalliga-

und/oder Bundesligaerfahrung: –. Spielerkader – Tor: Eckard

Frese, Torsten Mescheder. Abwehr: Lars Müller-Uffelmann, Michael Rindfleisch,

Jens Reiter, Thomas Wodarz, Torsten Meineke, Thomas Holzkamm.

Mittelfeld: Jörg Sackmann, Sven Rosebrock, Jens Krüger, Jens

Gröger, Marco Wingerning, Marc Terborg, Michael Sackmann, Mathias

Röben, Steffen Holsten. Sturm: Mike Rosebrock, Uwe Schulzcek, Bernd

Rosebrock, Henning Hildebrandt, Thomas Ziegler, Andreas Strube. Kapitän:

Bernd Rosebrock. Trainer/Betreuer: Helmut Lange, Werner Kurnoth.

TV Sottrum

TSG Mörse – Gründungsjahr: 1951. Anzahl der Vereinsmitglieder:

ca. 1000, darunter 400 Kinder und Jugendliche. Abteilungen: Freizeitsport,

Fußball, Gymnastik, Handball, Jazz-Dance, Leichtathletik, Radwandern,

Senioren Aktiv, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Walking.

Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: Aufstieg der 1. Herren Fußball

in die Bezirkliga. Gemeldete Fußballmannschaften: 12 Jugendteams

als Spielgemeinschaft mit Ehmen, 4 Herrenmannschaften. Informationen

zur Altherren-Mannschaft: – Trikotfarbe: schwarz/weiß. NFV-Bezirk:

Braunschweig. NFV-Kreis: Wolfsburg. Spielklasse: Kreisliga A.

Größte Erfolge: Meister/Pokalsieger 2005, Aufstieg 2004, Teilnahme

Endrunde Niedersachsenmeisterschaft Barsinghausen 2008. Spieler mit

Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung: Uwe Beese (VfL Wolfsburg),

Roland Weisheit (Eintracht Braunschweig). Spielerkader – Tor:

Bastian Schwechheimer, Lothar Gutsche. Abwehr: Frank Mueller, Bodo

Altmann, Joerg Westermeier, Uwe Beese, Roland Weisheit, Ingo Deinert,

Mark Pätzke, Raffaele Mastrogiorgio, Rüdiger Daniel. Mittelfeld: Kai

Thomas, Sven Kroschewski, Stefan Mais, Lutz Sonnenberg, Nils Stach,

Gian-Piero Lazzara, Markus Dohrmann, Marc Siemann. Sturm: Gunnar

Steding, Siggi Reich, Andreas Missal, Olaf Reinfeld, Kay Loock. Kapitän:

Stefan Mais. Trainer/Betreuer: Stefan Meis/Mark Pätzke.

TSG Mörse

SV Blau-Weiß Langförden e.V. – Gründungsjahr: 1927. Anzahl der

Vereinsmitglieder: ca. 1100. Abteilungen: Fußball, Tischtennis, Badminton,

Turnen, Gymnastik, Tanzen, Volleyball, Lauftreff. Gemeldete

Fußballmannschaften: 4 Herren-, 1 Altherren-, 1 Altliga-, 1 Superaltliga-,

1 Damen-, 25 Jugendmannschaften (davon 4 SG). Informationen

zur Altherren-Mannschaft: Trikotfarbe: blau oder weiß. NFV-Bezirk:

Weser-Ems. NFV-Kreis: Vechta. Spielklasse: Die AH-Mannschaft startet

jährlich bei der Kreismeisterschaft des Kreises Vechta auf dem Feld und in

der Halle. Größte Erfolge: Hallenkreismeister 1974, 1992, 2003, 2004

und 2005; Kreismeister auf dem Feld 2001 und 2004, sowie mehrere Endspielteilnahmen;

4. Platz bei der Endrunde der AH-Niedersachsenmeisterschaft

2005; Vizemeister bei der Endrunde der AH-Niedersachsenmeisterschaft

2006; 7. Platz bei der Endrunde der AH-Niedersachsenmeisterschaft

2007; Teilnahme am Deutschen Altherren-Supercup 2006 und

2007; Bezirkspokalsieger 2007. Spielerkader – Tor: Jörg Ripke. Abwehr:

Jürgen Spille, Markus Evers, Bernd Siemer, Matthias Averbeck,

Michael Surmann, Hans Schmedes. Mittelfeld: Bernd Farwick, Jörg Pille,

Mirko Buchholz, Ingo Götting, Robert Kenkel, Martin Brink, Andreas

Wohlers, Paul Engelmann. Sturm: Ralf Herrmann, Volker kl. Holthaus,

Reinhold Willenborg. Mannschaftsleiter/Sportliche Leiter: Werner

Hartmann (AH-Obmann), Bernd Farwick (Spielertrainer), Reinkhold Wempe,

Aloys Busse (beide Betreuer).

BW Langförden

Der Weg der beteiligt

Teams in die Endrund

TSV Brunsbrock:

2:1 – SVE Bad Fallingbostel,

8:7 n.E. bei TuS

Varrel, 1:0 – FC Ostereistedt/Rhade

TuS Frisia Goldenstedt:

5:2 – FC

Schüttorf 09, 2:0 – ASC

Nienburg, 2:0 bei SG

Freren

TSV Havelse: 3:0

bei TSV Bückeberge,

4:3 – Fortuna Sachsenross,

20:19 n.E. – MTV

Soltau

SV Molbergen:

4:1 – TB Uphusen, 3:0

bei SV Hoogstede, 3:0

bei TuS Holtriem

TSG Mörse: 4:1

bei FC Brome, 2:0 –

HSV Helmstedt, 4:1 bei

FC Lehrte

SV BW Neuhof:

9:8 n. E. bei TSV Sonnenberg,

7:0 – SVG Einbeck,

11:10 n.E. – HSC

Hannover

1. FC Nordenham:

3:1 – TSV Drangstedt,

3:0 bei TuS Heidkrug,

4:1 – TuS Brockel

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HSC

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32_35AHMeister 21.03.2008 20:50 Uhr Seite 35

eteiligten

ndrunde:

TuSpo Petershütte:

5:0 bei SG Heberbörde,

3:0 – TSG Bad

Harzburg, 3:2 – MTV

Salzdahlum

TV Sottrum: 3:1

bei MTV Bokel, 3:1 – TV

Jahn Schneverdingen,

2:1 bei SG Holvede/Heidenau

SSV Vorsfelde:

2:0 bei RW Volkmarode,

5:0 – Fortuna Lebenstedt,

5:4 n.E. – TSV

Limmer

VfR Eintracht

Nord Wolfsburg: 1:0 –

SG Tappenbeck-Weyh.,

9:8 n.E. bei TuS Wustrow,

3:1 bei FT Braunschweig

Direkt für die

Endrunde qualifiziert

hatten sich: SV Südharz

Walkenried (Sieger

2007), SV Broitzem (BezirksmeisterBraunschweig),

TuS Garbsen

(Bezirksmeister Hannover),

VfL Lüneburg (Bezirksmeister

Lüneburg)

und BW Langförden

(Bezirksmeister Weser-

Ems).

ster: Das Niedersachsenross.

Foto: Borchers

Informationen zum Verein: SV Südharz Walkenried e.V. Gründungsjahr:

1969. Anzahl der Vereinsmitglieder: 280. Abteilungen: Fußball.

Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: Amateuroberliga 1995-1998.

Gemeldete Fußballmannschaften: 2 Herren-, 1 Damen-, 6 Jugendmannschaften.

Informationen zur Altherren-Mannschaft – Trikotfarbe:

schwarz. NFV-Bezirk: Braunschweig. NFV-Kreis: Osterode. Spielklasse:

–. Größte Erfolge: Niedersachsenmeister 2007. Spieler mit Regionalliga-

und/oder Bundesligaerfahrung: –. Spielerkader – Tor:

Olaf Jödicke. Abwehr: Matthias Eichel, Carsten Denecke, Hans-Peter

Denecke, Michael Wenzel, Axel Knapp, Thorsten Riechel, Kai Langer. Mittelfeld:

Steffen Bethe, Lars Thiele, Fred Pajonk, Dirk Morenz, Wolfram

John, Ralf Käfer. Sturm: Uwe Pajonk, Ronny Schwollow, Jörg Uwelius.

Kapitän: Fred Pajonk. Trainer/Betreuer: Fred Pajonk.

SV Südharz/Walkenried

Gruppe D

SV Blau-Weiß Neuhof – Gründungsjahr: 25.05.1930. Anzahl der Vereinsmitglieder:

ca. 700. Abteilungen: Fußball, Tennis, Volleyball, Gymnastik,

Fitness für Frauen, Einradfahren, Walking. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte:

1983 Aufstieg als Vizemeister in die Bezirksoberliga, 1998 Aufstieg

als Vizemeister in die Bezirksoberliga, 2001 Bezirksligameister und Aufstieg

in die Landesliga. Gemeldete Fußballmannschaften:14 = 3 Alt-Senioren-,

1 Alt Herren-, 2 Herren-, 7 Jugend-, 1 Mädchenmannschaft. Informationen

zur Altherren-Mannschaft – Trikotfarbe: weiß/weiß – blau/blau.

NFV-Bezirk: Hannover. NFV-Kreis: Hildesheim. Spielklasse: AH Kreisliga St.

A. Größte Erfolge: Kreismeister von 2000 – 2005, 2007, Teilnahme NFV AH-

Meisterschaft Barsinghausen 2001 und 2003, Vize-Bezirksmeister 2007. Spieler

mit Regionalliga- und/oder Bundesligaerfahrung: keine. Spielerkader

– Tor: Jörg Koslowski, Mathias Notdurft. Abwehr: Mark Bergemann,

Klaus Gries, Michael Härtel, Frank Meier, Kai Meier, Christian Siewer, Thorsten

Schlusche, Peter Schneider, Jens Uwe Thiede. Mittelfeld: Bernd Achtermann,

Jens Grudzielanek, Maik Harth, Oliver Leichner, Uwe Meier, Henning Nowak,

José Ruiz-Macho, Matthias Ullrich. Sturm: Patrick Albrecht, Dirk Bürger, Javier

Cabeza-Polo, Ralf Dittel, Maik Lampe, Tomas Rey-Lamas. Kapitän: Oliver

Leichner. Trainer: Uwe Meier und Maik Harth. Betreuer: Uwe Kloth.

BW Neuhof

SSV Vorsfelde – Gründungsjahr: 1921. Anzahl der Vereinsmitglieder: ca.

300. Abteilungen: Fußball. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: mehrfache

Aufstiege 1. Herren, DFB-Pokalteilnahme. Gemeldete Fußballmannschaften: 4

Herren, 14 Jugend. Informationen zur Altherren-Mannschaft – Trikotfarbe:

weiß. NFV-Bezirk: Braunschweig. NFV-Kreis: Wolfsburg. Spielklasse: Kreisliga.

Größte Erfolge: Meister und Pokalsieger 2007. Spieler mit Regionalligaund/oder

Bundesligaerfahrung: ja. Spielerkader – Tor: Uwe Bullmann, Olaf

Timmas. Abwehr: Carsten Damm, Jens Mecke, Volker Schwentner, Ralf Wilhelm,

Thomas Grützemacher, Detlef Hoffmann. Mittelfeld: Holger Bohndieck, Uwe

Bohndieck, Gerald Reichard, Walter Schauer, Thomas Tuster, Udo Wehlauer, Guiseppe

Carusone. Sturm: Dirk Schenker, Stefan Leusmann, Udo Berger, Roland

Prengel, Jörg Geruschke, Ralf Klingfurt. Kapitän: Volker Schwentner. Trainer/Betreuer:

Ralf Wilhelm/Holger Fesser.

SSV Vorsfelde

TuS Garbsen e.V. – Gründungsjahr: 1928. Anzahl der Vereinsmitglieder:

650. Abteilungen: Fußball, Turnen, Fitness, Handball, Schwimmen.

Größte Erfolge der Vereinsgeschichte: weibl. A-Jgd. 1977 Deutscher

Meister im Korbball, 1. Herren 2 x Aufstieg in die Landesliga. Gemeldete

Fußballmannschaften: 3 Herren-, 4 Alt Herren-, 18 Jugendmannschaften.

Informationen zur Altherren-Mannschaft – Trikotfarbe:

grünes Trikot, schwarze Hosen, Ausweichtrikot: schwarz. NFV-Bezirk:

Hannover. NFV-Kreis: Hannover-Land. Spielklasse: Kreisliga.

Größte Erfolge: mehrfacher Staffelmeister, 4. Platz Nds.-Meisterschaft

2006, Bezirksmeister 2007, 2. Platz AH-Master 2007. Spieler mit Regionalliga-

und/oder Bundesligaerfahrung: ein Spieler. Spielerkader –

Tor: Andreas Schürmann, Marc Windhorn. Abwehr: Stefan Torpus, Marco

Ewald, Torsten Schmull, Ingmar Riebold, Karsten Schwarz. Mittelfeld:

Hagen Thomalla, Axel Langhans, Martin Marofke, Michael Kuckuck, Jörg

König, Waldemar Kokotz, Ulf Schrader, Mario Dupke, Frank Jäschke.

Sturm: Martin Kummer, Andreas Hellwig, Rüdiger Vogel, Artur Hein. Kapitän:

Axel Langhans. Trainer/Betreuer: Rainer Flamme, Rolf Anderscheck/Andreas

Mehring.

TuS Garbsen

Hinten von links: Trainer Rainer Flamme, Jörg König, Ingmar Riebold, Andreas Schürmann,

Michael Kuckuck, Artur Hein, Axel Langhans, Andreas Schuseil, Karsten Almstedt, Betreuer

Andreas Mehring, Andree Hoffmann. Vorne von links: Ulf Schrader, Andreas Hellwig, Hagen

Thomalla, Mario Dupke, Martin Marofke, Leo Kobierski, Waldemar Kokotz, Stefan Torpus,

Helmut Walther.


36U19 20.03.2008 22:47 Uhr Seite 36

Zu Gast in der NFV-Sportschule

DFB-Nachwuchs

bereitet sich auf

EM-Quali vor

Horst Hrubesch

mag

die NFV-

Sportschule in

Barsinghausen.

Kein DFB-Trainer

hat so häufig im

Fuchsbachtal am

Deister Quartier bezogen

wie der lange,

blonde Ex-Nationalspieler.

Diesmal gastierte im

Februar die U 19 des DFB

in Barsinghausen. Einige

Wochen zuvor war der

DFB-Nachwuchs in

Doha (Katar) und

hat dort bei einem

internationalen

U19-Turnier gegen

Polen 0:0,

Japan 2:4 und

gegen Ägypten

3:2 gespielt.

DFB-

Trainer Horst

Hrubesch bereitet

sich mit seiner

Mannschaft nun

auf die EM-Qualifikation in

der Slowakei (18. bis 28. Mai) vor. Dort

heißen Albanien (22.), Kroatien (24.) und

Slowakei (27.) die Gegner.

Vorher bestreitet

das Team noch ein Länderspiel

gegen Serbien

(23. April). Vor einigen

Wochen spielte die

U19 des DFB 1:1 in Un-

garn. Zum Kader gehören unter anderem

die Zwillinge Lars und Sven Bender vom

Zweitligisten 1860 München, die auch

beim Trainingslager in Barsinghausen dabei

waren. Aus Niedersachsen gehörte

kein Spieler zum Aufgebot.

Impressionen aus dem Trainingscamp

von REINER KRAMER


38U13Mädchen 20.03.2008 22:46 Uhr Seite 38

Mädchenfußball

38

Die U13-Juniorinnen des NFV haben

beim norddeutschen Hallenturnier in

Hamburg den zweiten Platz belegt. Turniersieger

wurde die Auswahl aus Schleswig-

Holstein, die in sechs Spielen fünf Siege feierte

und sich nur dem Team aus Niedersachsen

geschlagen geben musste.

Meike Berger (Denkte), die in Vertretung

von NFV-Trainer Thorsten Westenberger die

niedersächsischen Mädchen in Hamburg betreute,

musste bis zum vierten Spiel warten,

ehe ihrer Auswahl der erste Sieg gelang.

„Man hat der Mannschaft zu Beginn des Turniers

deutlich angemerkt, dass Sie in dieser

Zusammensetzung noch nicht zusammengespielt

hat und auch das Spielsystem erst kennenlernen

musste. In den ersten beiden Spie-

April 2008

Vizemeister in der Halle

U13-Mädchen steigern sich beim norddeutschen Hallenturnier in Hamburg

Die niedersächsischen U13-Mädchen belegten beim norddeutschen Hallenturnier in Hamburg

Rang 2.

Die U15-Juniorinnenauswahl des NFV hat

in Leipzig in souveräner Manier ein Vier-

Länder-Turnier gewonnen. Das Team

von NFV-Trainer Thorsten Westenberger setzte

sich gegen Hessen, Sachsen und Thüringen

jeweils deutlich durch.

Ihre stärkste Begegnung zeigte die

Mannschaft aus Niedersachsen im Auftaktspiel

gegen Hessen. „Da gab es überhaupt

nichts zu bemängeln“, freute sich Thorsten

Westenberger über sein spielstarkes Team,

das den Gegner „klar beherrschte“. Die drei

Konterchancen, die die NFV-Auswahl in den

letzten acht Minuten der Partie eiskalt nutzte,

sind auch Ausdruck für die ausgezeichnete

Fitness des Teams.

Auf Sachsen trifft die NFV-Auswahl

am 1. Mai beim Länderpokalwettbewerb

des DFB. Um gegen diesen Gegner nicht

alle Karten auf den Tisch zu legen, baute

Westenberger seine Mannschaft auf einigen

Positionen um. In einem ausgeglichenen,

von beiden Seiten schnell geführten

Spiel wurde die NFV-Auswahl richtig gefordert

und bewies erneut langen Atem. Drei

len waren den gegnerischen Toren zudem individuelle

Fehler vorausgegangen. Außerdem

hatte die junge Mannschaft Probleme mit der

körperlichen Überlegenheit der Gegner“,

nannte die Trainerin mehrere Ursachsen für

den durchwachsenen Start ihres Teams.

In der zweiten Turnierhälfte konnte sich

die NFV-Auswahl dann aber immer mehr steigern.

Höhepunkt war der ungefährdete 2:0-

Sieg über den späteren Turniersieger aus

Schleswig-Holstein. Bis wenige Sekunden vor

Schluss der letzten Partie gegen Bremen sah

es auch hier nach einem Sieg aus, bevor Bremen

kurz vor dem Abpfiff noch den Ausgleich

schießen konnte.

„Die Mannschaft hat über den Kampf

und ihre spielerische Überlegenheit doch

Treffer in den letzten vier Minuten sorgten

für einen verdienten, aber in dieser Höhe

zu hoch ausgefallenen 3:1-Erfolg für

Niedersachsen.

Gegen Thüringen, das schwächste Team

des Turniers, ging die NFV-Auswahl mit lascher

Einstellung ins Spiel. „In dieser Begegnung

haben wir uns spielerisch überhaupt

nicht gut präsentiert“, ärgerte sich Thorsten

Westenberger, der zudem das Auslassen

klarster Torchancen bemängelte und kritisierte,

dass seine Auswahl den Erfolg viel zu sehr

durch die Mitte suchte. Die dennoch hohe

Überlegenheit der niedersächsischen Mannschaft

drückte sich am Ende aber in einem

4:1-Erfolg aus, wobei drei Treffer getrost als

Geschenke des Gegners betrachtet werden

durften.

Die NFV-Ergebnisse: Niedersachsen –

Hessen 4:0 (1:0), Tore: 1:0 (9.) Demann, 2:0

(53.) Buitmann, 3:0 (56.) Rohling, 4:0 (58.)

Buitmann

Niedersachsen – Sachsen 3:1 (0:0), Tore:

0:1 (52.), 1:1 (57.) Rohling, 2:1 (59.) Lopez,

3:1 (60.) Demann

noch zu einem positiven Ende gefunden.

Wir können mit den gezeigten Leistungen

zufrieden sein“, lautete schließlich das Fazit

von Meike Berger.

Beste Spielerinnen waren die beiden

Torhüterinnen Franziska Ippensen und Merle

Frohms sowie Verteidigerin Rieka Windisch.

Pauline Bremer deutete zudem mit

vier Toren ihre Torgefährlichkeit an. „Es

fehlt diesem Team allerdings noch die überragende

Einzelspielerin, die es in den Vorjahren

mit Kristin Demann (FC Bennigsen)

und Lena Petermann (TSV Otterndorf) gegeben

hat. Dennoch steckt sehr viel Potenzial

in den einzelnen Spielerinnen“, traut

Meike Berger den niedersächsischen Mädchen

durchaus eine gute Entwicklung zu.

Die Ergebnisse: Niedersachsen – Hamburg

2:2 (NFV-Tore: Scheer und Bremer) und

1:0 (Bremer), Niedersachsen – Schleswig-Holstein

2:4 (Schwienhorst und Krüger) und 2:0

(2 x Bremer), Niedersachsen – Bremen 0:0

und 2:2 (Woller und Rauch), Schleswig-Holstein

– Bremen 2:0 und 7:1, Bremen – Hamburg

0:4 und 2:1, Hamburg – Schleswig-Holstein

1:2 und 0:5

Die Tabelle: 1. Schleswig-Holstein (20:6

Tore, 15 Punkte), 2. Niedersachsen (9:8, 9),

3. Bremen (5:16, 5), 4. Hamburg (8:12, 4)

Das NFV-Aufgebot: Pauline Bremer

(SVG Göttingen), Merle Frohms (ESV Fortuna

Celle), Franziska Ippensen (FC Eintracht Northeim),

Angelina Knoll (VfB Fallersleben),

Christina-Marie Krüger (FSV Tostedt), Felicitas

Rauch (VfB Peine), Shari-Denise Scheer (SV

Fümmelse), Lina Schwienhorst (SV Lengerich),

Rieka Windisch (Kickers Emden), Nina

Woller (TuS Sudweyhe); Trainerin: Meike Berger

(Denkte), Co-Trainerin: Tanja Schroten

(Ahlerstedt) bo/mb

Zwei Mal mit langem Atem

Souveräne U15-Juniorinnen gewinnen Vier-Länder-Turnier in Sachsen

Niedersachsen – Thüringen 4:1 (2:0), Tore:

1:0 (13.) Meyer, 2:0 (15.) Rohling, 3:0 (34.)

Ewald, 4:0 (50.) Demann, 4:1 (57.)

Die weiteren Ergebnisse: Sachsen –

Thüringen 5:1, Hessen – Thüringen 3:0, Hessen

– Sachsen 1:0

Die Tabelle: 1. Niedersachsen (11:2 Tore,

9 Punkte), 2. Hessen (4:4, 6), 3. Sachsen

(6:5, 3), 4. Thüringen (2:12, 0)

Das NFV-Aufgebot: Sophie Gerkens

(Eintracht Immenbeck), Jennifer Bochmann

(TSV Neuenkirchen), Laura Danziger (SC Deckbergen/S.),

Kristin Demann (FC Bennigsen),

Rabia Melike Dincer (SC Völksen), Marie Sophie

Ewald (SV Groß Oesingen), Franziska Fiebig

(VfL Wolfsburg), Laura Lopez (SVL Bad Lauterberg),

Lyn Meyer (SG Achim/Börßum), Katharina

Paul (TV 01 Bohmte), Pauline Peters

(PSV Norden), Laura Prigge (ATSV Scharmbeckstotel),

Vanessa Rohling (Piesberger SV),

Linda Röttgers (BW Papenburg), Katrinna

Scharkus (FC Mulsum/Kutenholz), Jana Segeler

(Heidekraut Andervenne), Sabrina Buitmann

(Victoria Gersten); Trainer: Thorsten Westenberger,

Betreuerin: Dagmar Thissen (Stade). bo


40_41SparkassenCup 20.03.2008 22:45 Uhr Seite 40

Sparkassen-Cup 2008

40

Von REINER KRAMER

In Niedersachsen gibt es im Zusammenhang

mit den Sparkassen pro

Jahr zwei Großereignisse: Den Weltspartag

und den Sparkassen-Cup 2008.

Den 29. Juni sollten sich die Anhänger

April 2008

Wie komme ich vom

Bolzplatz ins Stadion?

Ausschreibung 2008 und Impressionen vom Sparkassen-Cup-Finale 2007

Auch Uwe Schünemann, Minister für Inneres

und Sport, besuchte im vergangenen

Jahr das Sparkassen-Cup-Finale. Hier stellt

er sich den Fragen von ffn-Moderator

Timm Busche.

des Nachwuchsfußballs schon mal rot

im Kalender anstreichen. Dann steigt

nämlich im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion

das Finale des größten Sichtungsturniers

in Europa. Es gibt doch

nichts Schöneres, als im Jahr der Fußball-Europameisterschaft

entdeckt zu

werden.

Wer ist der Vorjahressieger?

Hannover 96

Wer darf sich angesprochen fühlen?

Jungen des Jahrgangs 1997 und

Mädchen des Jahrgangs 1996

Welche Teams können sich bewerben?

Alle Freizeit-, Straßen-, Schul-, Hobbyund

gemischte Mädchen- sowie Jungenmannschaften

Wann ist Anmeldeschluss?

30. April

Wie ist der Modus?

Vorrundenturniere in den 47 Kreisen –

16 Zwischenrundenturniere – Finale

mit 16 Teams

Was gewinnt der Sieger, der Niedersachsenmeister

der E-Junioren?

Ein Wochenend-Trainingslager in der

NFV-Sportschule Barsinghausen

Wie viele Spieler sind in einer

Mannschaft?

Ein Torwart und fünf Feldspieler

Wie viele junge Fußballer sind dabei?

Die E-Junioren stehen bei Europas größtem Sichtungsturnier im Mittelpunkt.

Rund 13 000 Spieler in etwa 1500

Teams

Wo können die entdeckten

Talente zusätzlich trainieren?

In einem der 36 niedersächsischen

DFB/NFV-Stützpunkte

Wer präsentiert den

Sparkassen-Cup 2008?

Die Sportförderung der Sparkassen in

Niedersachsen

Wer ist der Medienpartner?

Radio ffn

Wer sind die höchsten Repräsentanten

des Sponsors und des NFV?

Thomas Mang, Präsident des Sparkassenverbandes

Niedersachsen und

NFV-Präsident Karl Rothmund

Wer ist der Schirmherr?

DFB-Ehrenvizepräsident Dr. h.c.

Engelbert Nelle (Hildesheim)

Wo gibt es weitere Informationen?

Im Internet: www.sparkasse.de –

www.nfv.de – www.ffn.de

Wer gibt telefonisch Auskunft?

Stefan Lehmann, Leiter des NFV-Referats

Spielbetrieb, Telefon (0 51 05)

7 51 40.

Was gibt es zu gewinnen?

Die Siegermannschaft gewinnt ein

Trainingslager in Barsinghausen mit

ehemaligen Nationalspielern.


40_41SparkassenCup 20.03.2008 22:45 Uhr Seite 41

Sparkassen-Cup 2008

April 2008 41


42Schulfußball 20.03.2008 22:44 Uhr Seite 42

Schulfußball

42

Beim „Projekt 20.000plus“ drücken

Lehrerinnen die Schulbank

Wolfgang Staab stellt den Schulfußballreferenten des NFV die Fortbildungsoffensive

des DFB vor – Allein in Niedersachsen werden 2100 Pädagoginnen geschult

Das „Projekt 20.000plus“, eine Fortbildungsoffensive

des DFB in Zusammenarbeit mit

den Landesverbänden für Grundschullehrerinnen,

stand im Mittelpunkt eines Referats

von Wolfgang Staab bei der Jahrestagung

der NFV-Schulfußballreferenten. Der DFB-

Abteilungsleiter Schulfußball, der in Begleitung

von Katrin Kliehm, Spielerin des 1. FFC

Frankfurt und neue Mitarbeiterin der DFB-

Schulfußball-Abteilung, in die NFV-Sportschule

gekommen war, betrachtet das „Projekt

20.000“ als einen der Arbeitsschwerpunkte

für die kommenden drei Jahre.

Das „Projekt 20.000plus“ verfolgt als Ziel

die Kurzschulung von bundesweit 20.000

Grundschullehrerinnen, davon allein in

Niedersachsen 2.100 (Anzahl der Grund- und

Förderschulen im Bundesland). Als Geschenk

hatte Staab die neue Broschüre „Spielen und

Bewegen mit Ball - Handreichung für das Fußballspielen

in der Grundschule“ dabei, die er allen

anwesenden Kreisbeauftragten überreichte.

Die von einer Expertenkommission neu entwickelte

Broschüre soll – neben einem Ballpaket -

Trafen sich zur Jahrestagung in Barsinghausen: Die niedersächsischen Beauftragten für Schulfußball.

allen zukünftigen Teilnehmerinnen an den

Kurzschulungen ausgehändigt werden.

Marko Kresic, Referent für Schulfußball

beim NFV, stellte die Umsetzung des Projektes

14 Multiplikatoren bitten jetzt zur Kurzschulung

Marek Wanik, dezentraler Verbandssportlehrer

des NFV, hat gemeinsam mit der Grundschullehrerin

und NFV-Trainer-Lizenzinhaberin

Katharina Schrader in der NFV-Sportschule Barsinghausen

14 Lehrerinnen und Lehrern mit Trainer-Lizenz

praktische Anleitungen für die „Fußballstunde

im Sportunterricht" gegeben.

Die ausgebildeten Multiplikatoren sollen ihr

Wissen nun in einer zweiten Stufe mit Unterstützung

der Beauftragten für Schulfußball in den

NFV-Kreisen und des niedersächsischen Kultusministeriums

im Rahmen der bundesweiten Aktion

des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter

dem Namen „20.000plus“ an Lehrerinnen und

pädagogische Mitarbeiterinnen der insgesamt

2.100 Grund- und Förderschulen in Niedersachsen

weitergeben. Der DFB stellt dabei jeder Teilnehmerin

- die Kurzschulungen richten sich zunächst

ausschließlich an weibliche Lehrkräfte -

eine 50-seitige Broschüre „Spielen und Bewegen

mit Ball" sowie ein Ballpaket zur Verfügung.

„Interessante Sportstunden, in denen

sich unsere Kinder vielseitig bewegen, mit

unterschiedlichen Bällen üben und spielen

können, motivieren zu lebenslangem Sporttreiben.

Unsere Broschüre bietet hierzu leicht

umsetzbare und altersgemäße Hilfen für die

Praxis", erklärt DFB-Sportdirektor Matthias

Sammer die Zielsetzung der Maßnahme.

An der Entwicklung des Programms waren

neben den DFB-Mitarbeitern der Abteilung

Schulfußball, Mitarbeitern aus den Landesverbänden

und der Expertenkommission

„Fußball in der Schule" auch Diplom-Sportlehrer

und Pädagogen maßgeblich beteiligt.

Der Startschuss für Niedersachsen soll

noch in diesem Schuljahr erfolgen. Termine

und Anmeldehinweise werden demnächst

über das niedersächsische Kultusministerium

bzw. die Landesschulbehörden sowie die NFV-

Website www.nfv.de unter der Rubrik „Schule

und Fußball“ veröffentlicht.

in Niedersachsen vor. Die Schulungen sollen flächendeckend

in allen Kreisen mit Hilfe von sogenannten

Multiplikatoren durchgeführt werden.

Diese Multiplikatoren wurden direkt im

Anschluss an die Jahrestagung – ebenfalls in

der NFV-Sportschule - durch Marek Wanik und

Katharina Schrader in die Thematik eingeführt

und geschult.

„Unser Ziel ist es, in jedem Kreis pro Jahr

zumindest eine Schulung anzubieten. Dabei

wollen wir die Anreise-Wege kurz halten und

den weiblichen Lehrkräften lehrreiche, vielseitige

und unterhaltsame Kurzschulungen anbieten

und sie so für den Fußball im Sportunterricht

begeistern und ermuntern“, skizzierte Kresic

das weitere Vorgehen.

Die Ausschreibung und Anmeldung soll

über die Schulfußball-Beauftragten der NFV-

Kreise sowie das niedersächsische Kultusministerium

bzw. die Landesschulbehörden erfolgen.

Die ersten Termine sind noch für dieses Schuljahr

geplant. Information zu den Terminen und

zur Anmeldung werden zu gegebener Zeit unter

www.nfv.de, Rubrik „Schule und Fußball“

veröffentlicht.

Joachim Bode, Vorsitzender der NFV-Kommission

„Schulfußball“, freut sich über die umfangreichen

Aktivitäten zur Förderung des Fußballsports

an Grundschulen: „Nach der Verteilung

der Starterpakete an den Grundschulen,

der verstärkten Förderung von Grundschulturnieren

für Jungen und Mädchen und dem Bau

von Minispielfeldern an oder in direkter Nähe

zu Grundschulen ist dieses somit ein weiterer

wichtiger Baustein der im Anschluss an die FIFA

WM 2006 in Zusammenarbeit mit DFB und

niedersächsischem Kultusministerium gestarteten

Schulfußballoffensive.“

Marek Wanik und Katharina Schrader bildeten

in der NFV-Sportschule 14 sogenannte Multiplikatoren

aus. „Trainingsgäste“ waren die F-Jugendlichen

des 1. FC Germania Egestorf-Langreder.

Fotos: Kresic


43ARAG 20.03.2008 22:44 Uhr Seite 43

In tausenden Vereinen ist uns der Stammplatz sicher.

ARAG-Sportversicherung informiert

Schadenfall des Monats:

Vereinskonto geräumt: Vorsicht Phishing-Mails

Jeder von uns weiß, dass die moderne

Technik auch ihre Tücken hat. Diese

schmerzliche Erfahrung musste erst

kürzlich ein Sportverein machen: Der Kassenwart

des Klubs hatte eine sogenannte

„Phishing-Mail“ erhalten, die den Anschein

verbreitete, dass sie vom eigenen

Kreditinstitut verschickt wurde. Inhaltlich

verwies sie darauf, dass es in der Bank einen

Datenverlust gegeben hatte und bat

den Empfänger nun, seine persönlichen

Daten, Passwörter und PIN unter dem in

der Email angeführten Link zu aktualisieren.

Der Kassenwart des Vereins fiel

prompt darauf herein, antwortete pflichtbewusst

und stellte dann einige Tage spä-

Müssen Arbeitsmaschinen versichert werden?

Der Erhalt und Betrieb von Sportanlagen ist oft nur mit Arbeitsmaschinen möglich.

Einige dieser Fahrzeuge sind jedoch aufgrund ihrer Größe und Stärke oder

wegen des Einsatzortes zulassungs- und versicherungspflichtig.

Im Rahmen der Sportversicherung ist der Besitz und die Verwendung von vereinseigenen,

nicht zulassungspflichtigen und selbstfahrenden Arbeitsmaschinen bis zu 20

km/h dann mitversichert, wenn diese Maschinen ausschließlich zur Pflege von Sportanlagen

eingesetzt werden. Eine kurze Fahrt auf öffentlichen Wegen und Plätzen ist

problemlos, aber nur, wenn der Fahrer dafür auch eine Fahrerlaubnis hat.

Leiht sich der Verein jedoch selbstfahrende Arbeitsmaschinen bei Vereinsmitgliedern

aus, dann sind die Arbeitsmaschinen nicht über den Sportversicherungsvertrag

versichert. Es empfiehlt sich dringend, mit dem Eigentümer zu klären, ob dieser Einsatz

über seine Versicherung abgedeckt ist.

Der ARAG-Tipp

Prüfen Sie den Einsatz Ihrer Fahrzeuge bitte auf diesen Sachverhalt hin. Sollte eine

Zusatzversicherung notwendig sein, kann diese in jedem ARAG-Versicherungsbüro

beantragt werden. Quelle: aragvid-arag 03/08

ter fest, dass das gesamte Vereinskonto

leergeräumt war.

Der Verein setzte sich nach dieser

schrecklichen Entdeckung sofort mit seinem

Versicherungsbüro beim LSB/LSV in

Verbindung. Glücklicherweise hatte er bei

der ARAG Sportversicherung eine Vermögensschaden-Zusatzversicherungabgeschlossen.

So übernahm die ARAG Sportversicherung

den entstandenen Schaden in

Höhe von 5.000 Euro und konnte die Insolvenz

des Vereins abwenden.

Der ARAG-Tipp

Die Kreditinstitute weisen ausdrücklich

darauf hin, dass sie keine Emails verschicken,

um vertrauliche Daten abzufragen.

Sollten Sie eine solche Email erhalten, löschen

Sie sie am besten sofort oder rufen

Ihr Kreditinstitut an, um eine Auskunft darüber

einzuholen. Quelle: aragvid-arag 03/08

Weitere Informationen, Prospektmaterial

und Anträge erhalten Sie bei der

ARAG Sportversicherung, Versicherungsbüro

Sporthilfe Niedersachsen, Ferdinand-Wilhelm-

Fricke-Weg 10, 30169 Hannnover oder

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aktiven Mitgliedern und Funktionären

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April 2008 43


44Verbandsjugendordnung 20.03.2008 22:43 Uhr Seite 44

Jugendfußball

44

Gravierende Änderungen der

Verbandsjugendordnung geplant

Während der Arbeitstagung des Verbandsjugendausschussesgemeinsam

mit den Bezirks- und Kreisjugendobleuten

wurden im Februar wichtige

Weichenstellungen für bedeutende Änderungen

bzw. Ergänzungen der Jugendordnung

des Verbandes vorgenommen.

Demnach sollen mit Beginn der Spielzeit

2008/09 zwei oder mehrere Vereine einen

rechtlich eigenständigen Verein als Junioren-Förder-Gemeinschaft

(JFG) gründen

können, wenn ein räumlicher Zusammenhang

gegeben ist.

Bei Neugründung einer JFG werden die

Mannschaften der einzelnen Altersklassen

in die Spielklasse eingegliedert, für die sich

die Stammvereine vor dem Zusammenschluss

sportlich qualifiziert haben. Für sie

ist ein Aufstieg in alle Spielklassen des Deutschen

Fußball-Bundes (DFB) möglich. Einzelheiten

werden zur Zeit noch mit dem DFB

abgestimmt, der seinerseits eine bundesweit

einheitliche Regelung für die Gründung

von reinen Jugendvereinen anstrebt,

die sowohl der Förderung des Breiten- als

auch des Leistungssportes dienen soll.

Geändert werden soll zudem der Paragraph

13 der Verbandsjugendordnung.

Die U16-Auswahl verzeichnet eine

misslungene Generalprobe vorm Länderpokalwettbewerb

des DFB. Beim

norddeutschen Länderpokalturnier in Hamburg

kam das Team von NFV-Trainer Wulf-

Rüdiger Müller nicht über einen dritten

Platz hinaus.

„Es war das erste Mal in den zurückliegenden

drei Jahren, dass wir als

Team nicht überzeugen konnten“, zog

Wulf-Rüdiger Müller eine ernüchternde

Bilanz. Der Trainer hatte in Hamburg

feststellen müssen, dass seine Auswahl

den Ausfall von zahlreichen Stammkräften

nicht kompensieren konnte. So fehlten

auch die Nationalspieler Willi Evseev

(Hannover 96) und Gerrit Nauber (VfL

Osnabrück).

Beim DFB-Turnier in Duisburg (11. bis

14. April) trifft Niedersachsen am Samstag,

12. April, um 15.45 Uhr zunächst auf

das Saarland. „Wenn wir beim Bundesver-

April 2008

Weichenstellung bei der Arbeitstagung des Verbandsjugendausschusses

gemeinsam mit den Bezirks- und Kreisjugendobleuten

Demzufolge sollen Jugend-Spiel-Gemeinschaften

(JSG) ihren bisherigen Status als

reine „Notgemeinschaften“ verlieren. Um

der demographischen Entwicklung Rechnung

zu tragen, soll vielmehr eine weitgehend

vorbehaltlose Anerkennung einer JSG

mit bis zu drei Vereinen auf Kreisebene erreicht

werden. Eine Aufstiegsmöglichkeit ist

für die JSG jedoch auch künftig nur bis zur

Bezirksebene vorgesehen, wobei ein Aufstieg

nur für eine Mannschaft pro Altersklasse

genehmigt wird.

Eine Beschlussfassung der geplanten

Änderungen soll anlässlich der Beiratssitzung

des Verbandes am 17. Mai 2008 erfolgen.

Der Vorsitzende des Verbandsjugendausschusses

(VJA), Walter Fricke, teilte mit,

dass die Umsetzung der neuen JSG-Regelung

vorerst auf drei Jahre begrenzt wird,

damit anschließend eine Auswertung der

gesammelten Erfahrungen vorgenommen

werden kann.

Sämtliche Tagungsteilnehmer waren

sich darin einig, dass Anhang 3 der NFV-

Spielordnung in seiner jetzigen Form beibehalten

werden soll, wenn nicht sogar noch

verschärft werden muss. Darüber hinaus

Misslungene

Generalprobe

U16-Auswahl des NFV enttäuscht beim Nordturnier

in Hamburg – Trainer Müller erwartet

für Duisburg eine Leistungssteigerung

gleich bestehen wollen, sind einige taktische

Umstellungen erforderlich. Mit einer

erneuten Leistung wie in Hamburg erleiden

wir Schiffbruch“, blickt Trainer Müller

dem Vergleich der 21 Landesverbände

eher skeptisch entgegen und erwartet von

seinen Spielern nun eine erhebliche Leistungssteigerung.

Das Turnier in Hamburg:

Niedersachsen – Bremen 1:3 (1:1),

Tore: 1:0 (18.) Lukuaka, 1:1 (22.), 1:2 (37.),

1:3 (70.)

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

4:1 (2:0), Tore: 1:0 (19.) Hajdari, 2:0

(33.) Hajdari, 2:1 (60.), 3:1 (63.) Steffen,

4:1 (68.) Hajdari

Niedersachsen – Hamburg 2:3 (0:2),

Tore: 0:1 (6.), 0:2 (20.), 0:3 (38.), 1:3 (63.)

Knoche, 2:3 (66.) Steffen

Die weiteren Ergebnisse: Hamburg

– Schleswig-Holstein 2:0, Hamburg – Bremen

2:2, Bremen – Schleswig-Holstein 1:0

sollte die Sportgerichtsbarkeit die Entscheidungen

grundsätzlich akzeptieren und in jeder

Hinsicht unterstützen. Walter Fricke forderte,

dass sich alle Verantwortlichen in den

Kreisen und Bezirken für die Verankerung

dieses elementaren Absatzes in der Spielordnung

stark machen sollten.

Weitere zentrale Themenbereiche

rund um den Jugendfußball wurden in

vier Workshops diskutiert, die sich mit Jugendspielgemeinschaften

(JSG), jüngerer

Jahrgang in Herren- bzw. Frauenteams,

dem Spielwesen in Jahrgangsmannschaften

und dem flexiblen Spielbetrieb beschäftigten.

In den einzelnen Arbeitsgruppen

wurden die Ergebnisse zusammengefasst

und dann den Tagungsteilnehmern

vorgestellt. Diese Art von Kommunikation

soll auch bei weiteren Tagungen so praktiziert

werden.

Die jeweiligen Berichte der VJA-Referenten

aus ihren Arbeitsbereichen und die

Berichte der Vorsitzenden der Bezirksjugendausschüsse

rundeten eine intensive

und diskussionsfreudige Arbeitstagung ab.

Die kommende Arbeitstagung wurde

auf den 6./7. März des kommenden Jahres

festgelegt. Fritz Redeker

Der Wolfsburger Robin Knoche war einer der

wenigen Spieler in Hamburg, die NFV-Trainer

Wulf-Rüdiger Müller überzeugen konnten.

Die Abschlusstabelle: 1. Hamburg

(7:4 Tore, 7 Punkte), 2. Bremen (6:3, 7), 3.

Niedersachsen (7:7, 3), 4. Schleswig-Holstein

(1:7, 0)

Das NFV-Aufgebot: Tolga Cigerci,

Robin Knoche, Sunda Lukuaka, Timur Ozdoev,

Marius Sauß, Kevin Schulze (alle VfL

Wolfsburg), Maximilian Appels, Matthias

Braczkowski, Turkan Hajdari, (alle Hannover

96), Stephan Brehmer (VfL Oldenburg),

Thomas Kemper (SV Meppen), Florian Nagel

(SV Drochtersen/Assel), Nils Röseler

(Twente Enschede), Tobias Steffen (BV

Cloppenburg), Jens Warncke (BW Lohne),

Christian Pauli (VfL Osnabrück). bo


45Jugend 20.03.2008 22:42 Uhr Seite 45

Die erste A-Jugend des TSV Luthe erreichte 2006 das Kreispokal-Finale und stieg 2007 in die Bezirksliga auf.

Der Jugendfußball boomt beim TSV

Luthe (NFV-Kreis Hannover-Land).

Zurzeit registriert der TSV 280 Kinder

und Jugendliche, die in 17 eigenständigen

Juniorinnen- und Juniorenteams untergebracht

sind. Sage und schreibe 45 Betreuer,

Trainer und Übungsleiter sind tagtäglich

auf den Beinen und sorgen sich rührend

um den hoffnungsvollen TSV-Nachwuchs.

Fußball-Spartenleiter Heinz-Gerd

Kück (seit 1985), der mit unermüdlichem

Engagement ohne Unterbrechung 41 Jahre

als TSV-Nachwuchstrainer tätig ist, freut

sich über seinen Talentschuppen: „Unsere

breitgefächerte Ausbildungsform bietet

die Plattform, dass auf Dauer gesehen von

einer breiten Basis aus die Versorgung der

Herrenmannschaften gewährleistet ist.

Wir platzen zwar aus allen Nähten, doch

unsere intakte Infrastruktur sorgt für einen

reibungslosen Übungs- und Spielbetrieb.“

Kück registriert zufrieden: „Wir sind

nun bereits seit zehn Jahren ohne Spielgemeinschaft

ausgekommen. Darauf sind

wir ganz stolz. Daraus resultierte auch der

Aufstieg unserer A-Jugend im letzten Jahr

in die Bezirksliga. Ich hoffe, dass sich die-

Der „Talentschuppen“

platzt aus allen Nähten

ser Schwung auch in Zukunft im B- und C-

Juniorenbereich fortsetzen wird.“

Ein Erfolgsgeheimnis des Vereins ist

die blendende Integration, die beim TSV

vorzüglich klappt. Kück: „15 Prozent unserer

Kinder und Jugendlichen sind Türken,

Kurden, Vietnamesen, Kroaten und Serben,

die bei uns fest integriert sind und

keine Probleme bereiten. Hier helfen auch

die Eltern tüchtig mit, um Fahr- und Betreuungsprobleme

zu lösen.“

Auch außersportliche Maßnahmen

werden von den TSV-Verantwortlichen

gezielt gefördert. Seit nunmehr 20 Jahren

beziehen die unteren Jahrgänge (F- bis

D-Jugend) über die Pfingstfeiertage ein

Zeltlager in Grömitz an der Ostsee. Über

die Schiene Euro-Sportring beteiligten sich

die A- und B-Junioren an internationalen

Turnieren in Holland und Dänemark und

konnten hier neben dem sportlichen

Wettbewerb auch persönliche Kontakte

knüpfen.

Viel Wert legt Kück auf die interne

und externe Ausbildung von Trainern und

Übungsleitern: „Über die Hälfte unserer in

der Verantwortung stehenden Übungsleiter,

Trainer und Betreuer haben eine Trai-

Jugendfußball

TSV Luthe: 280 Kinder und Jugendliche als Basis für die Herrenmannschaft von morgen

– Fairness wird im Verein schon bei den Kindern groß geschrieben

nerlizenz, die sie beim Kreis oder Verband

erworben haben. Dies wird auch vom

Verein unterstützt und gefördert. Zudem

bieten wir interne Lehrgänge an, um

unsere Aus- und Fortbildung stetig zu

verbessern.“

Riesige Freude herrschte bei den Luthern

bei einer Ehrung im September vergangenen

Jahres. Im Rahmen des VGH-

Fairness-Cups landete die erste Herrenmannschaft

(Kreisliga Hannover-Land) im

Bereich der VGH-Regionaldirektion Hannover

auf dem ersten Platz in der regionalen

Fairnesswertung (Saison 2006/2007)

und landesweit wurde ein herausragender

vierter Platz unter insgesamt 1093 niedersächsischen

Mannschaften belegt. Davon

profitierte auch die Jugend. Neben dem

Siegerpokal für die Herrenmannschaft

überreichten die VGH-Repräsentanten einen

Satz Trikots für die zweite A-Jugend

des TSV. „Bereits bei den Kindern und Jugendlichen

legen unsere Betreuer und Trainer

immens viel Wert auf Disziplin, Toleranz

und Fairness. Das setzt sich dann im

Herrenbereich positiv fort“, freute sich

Kück über diese tolle Auszeichnung.

Fritz Redeker

April 2008 45


46DFBVereinswettbewerb 20.03.2008 23:00 Uhr Seite 46

DFB-Vereinswettbewerb

Punkte sammeln und die

Nationalmannschaft besuchen

Mit vier Aufgaben aus dem Vereinsalltag Punkte sammeln – Teilnahme für alle DFB-Klubs

möglich – Jetzt anmelden und punkten, um die Chance auf den großen Hauptpreis zu wahren

Der neue DFB-Vereinswettbewerb

nimmt an Fahrt auf. Bereits rund 750

Vereine haben sich seit Ende Oktober

2007 angemeldet und stellen sich den

Herausforderungen für die Zukunft.

Drei Jahre lang haben die teilnehmenden

Klubs Gelegenheit, bei vier Aufgaben

aus dem Vereinsalltag Punkte zu

sammeln. Jedes Jahr werden attraktive

Preise verlost. Das Highlight: Der

Hauptgewinner trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

Im Mittelpunkt des DFB-Vereinswettbewerbs

stehen vier Themenfelder, die für

die Zukunftsfähigkeit der Klubs von besonderer

Bedeutung sind: Die Bereiche

Mädchenfußball, Schulkooperation, Fußball

für Ältere sowie das DFB & McDonald’s

Fußballabzeichen machen eine Teilnahme

am Wettbewerb doppelt lohnenswert. Die

Vereine rüsten sich für die Zukunft und es

winken attraktive Preise und außergewöhnliche

Erlebnisse.

2011 findet die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft

in Deutschland statt und noch

mehr Mädchen werden aktiv Fußball spielen

wollen. Darum ist der Bereich Mädchenfußball

auch Teil des neuen DFB-Vereinswettbewerbs.

Ein Verein erhält beim

DFB-Vereinswettbewerb beispielsweise

Punkte, wenn eine Mädchen- oder Frauenmannschaft

am Spielbetrieb teilnimmt.

Aber auch Vereine, denen dies noch nicht

möglich ist, können bei der Aufgabe Mädchenfußball

punkten, indem sie ein regelmäßiges

Schnuppertraining für Mädchen

und/oder Frauen anbieten.

Auch die Zusammenarbeit mit einer

Schule im Bereich Fußball wird belohnt und

die Vorteile einer solchen Kooperation sind

nicht von der Hand zu weisen: Es ergeben

sich Möglichkeiten, die Nachwuchsarbeit

im Verein zu stabilisieren, Talente zu sichten

und zu fördern, Nutzungszeiten in Sportstätten

zu erschließen und den eigenen

Verein noch positiver darzustellen.

Fußball kennt keine Altersgrenzen.

Deshalb werden beim Wettbewerb auch

Maßnahmen honoriert, die das Fußballspielen

für Ältere fördern. Das können beispielsweise

Ü40/Ü50-Turniere, Generationenkicks

oder die Teilnahme

des Vereins an Verbandswettbewerben

für

Ältere sein.

Bei der vierten Aufgabe

kann sich das Punktekonto

durch die Organisation

eines Abnahmetages

für das DFB & McDonald’s

Fußball-Abzeichen

füllen. Dieses macht nicht nur Spaß, sondern

prüft und verbessert auch das fußballerische

Können der Spieler.

Traumergebnis zwölf Punkte

Je Aufgabenerfüllung bekommt ein

Verein drei Punkte gutgeschrieben, somit

sind maximal zwölf Punkte erreichbar. Ein

komplett gefülltes Punktekonto bedeutet

„Goldcup“ und damit die große Chance

auf einen der Hauptgewinne. Ab sechs gesammelten

Punkten (also mindestens zwei

gelösten Aufgaben) kommt der Verein in

den „Silvercup“. Auch hier winken attraktive

Preise. Der Wettbewerb läuft über drei

Jahre bis ins WM-Jahr 2010. Jeweils im

Sommer werden Prämierungen durchgeführt,

die Gewinnervereine werden aus

dem Gold- und Silvercup per Los ermittelt.

Nach jeder Prämierung rutscht das Punktekonto

auf Null, jeder Verein kann erneut

mitspielen, Punkte sammeln und gewinnen.

Der Hauptpreis:Triff

die Nationalmannschaft!

Die attraktiven und teilweise einzigartigen

Preise des Wettbewerbs machen die

Teilnahme reizvoll: Neben Trikotsätzen und

Ausrüstungsgutscheinen sind Eintrittskarten

für Länderspiele und DFB-Pokalendspiele,

Trainings mit DFB-Trainern oder DFB-

Trainerinnen und sogar eine Fahrt mit dem

DFB-Bus zu gewinnen.

Alle Vereine, die es in

den Goldcup schaffen, erhalten

garantiert einen

Preis. Im ersten Wettbewerbsjahr

sind dies zehn

hochwertige Fußbälle.

Der einzigartige

Hauptpreis des Wettbewerbs

ist ein Besuch bei

der deutschen Nationalmannschaft

im Jahr 2010. Dieser wird im

April 2010 unter allen Teilnehmern verlost,

die es sowohl im ersten als auch im zweiten

Wettbewerbsjahr in den Goldcup geschafft

haben. Der Gewinnerverein wird dann kurz

vor der FIFA WM 2010 mit 50 Personen zu

einem Heim-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft

reisen und der Mannschaft

viel Erfolg bei der WM wünschen.

Wer seine Chancen auf dieses Highlight

wahren will, muss jetzt aktiv werden,

sich schnell anmelden und punkten, damit

zum Stichtag für das erste Wettbewerbsjahr

am 30. Juni 2008 die volle Punktzahl

auf dem Konto ist – eine Voraussetzung,

um im Rennen um den Hauptpreis dabei

zu sein!

Anmeldung im Internet

Interessierte Vereine können

sich ganz einfach im Internet anmelden:

Auf der Seite www.dfb.de führt

der Button „DFB-Vereinswettbewerb“

direkt zum Anmeldeformular.

Dort stehen alle Informationen rund

um den Wettbewerb zur Verfügung.

Außerdem kann die ausführliche

Wettbewerbsbroschüre herunter geladen

werden.

Informationen und Hilfe

Ausführliche Informationen zum

DFB-Vereinswettbewerb gibt es hier:

Internet: www.dfb.de

Telefon: 01805 - 34 34 68*

(Montag bis Freitag

10.00 – 17.00 Uhr)

E-Mail: infoteam@

dfb-vereinswettbewerb.de

Fax: 01805 - 34 34 69*

Brief: Deutscher Fußball-Bund,

DFB-Vereinswettbewerb,

Otto-Fleck-Schneise 6,

60528 Frankfurt am Main

(*0,14 Euro pro Minute aus dem

deutschen Festnetz)


47Eurogreen 20.03.2008 22:59 Uhr Seite 47

Rasengräser düngen und

stärken – nie war es einfacher

Stärkere Durchwurzelung mit Plantacur®P56 (rechts) gegenüber normaler

Düngung ohne Plantacur®P56 (links).

Nur bei ausreichender und bedarfsgerechter Nährstoffversorgung

bleiben Rasengräser belastbar. Daher ist ein ausgewogener

Düngeplan auf Basis der Bodenprobe eine wichtige

Voraussetzung für die Erhaltung eines Sportrasens.

Intensive Forschungen haben aber in den letzten Jahren bewiesen,

dass zusätzlich zu den Nährstoffen die Gräser durch

spezielle Wirkstoffe gefördert werden können. Hier sind insbesondere

Wirkstoffe zu nennen, die aus Pflanzen oder Mikroorganismen

gewonnen werden. Das neueste Produkt aus der

EUROGREEN Rasenforschung ist Plantacur®P56, ein Extrakt aus

einer Nelkenart. Er fördert die Vitalität, erhöht die Stressresistenz

gegenüber Hitze und Trockenheit und stärkt somit die Gesundheit

der Gräser. Auch der Wurzeltiefgang und die Durchwurzelungsintensität

werden angeregt. Untersuchungen an Universitäten,

eigene Versuchsanstellungen sowie ein bundesweit angelegter

Test auf Golfanlagen belegen eindeutig die positive Beeinflussung

der Rasengräser.

Die positiven Effekte setzen jedoch eine regelmäßige Zufuhr

der Wirkstoffe voraus. Für EUROGREEN war es daher naheliegend,

die erforderliche Nährstoffzufuhr über die Düngung mit

der Pflanzenstärkung zu kombinieren. Ab sofort steht eine komplette

Palette an Rasenlangzeitdüngern zur Verfügung, die mit

Plantacur®P56 angereichert sind. Somit sind Düngung und

gleichzeitige Pflanzenstärkung so einfach wie noch nie und ohne

zusätzlichen Arbeitsgang machbar.

Die praktische Nutzung dieser innovativen Kombination sieht

so aus: Die bisher eingesetzten, bewährten Langzeitdünger (z.B.

Olympia-Rasendünger) werden durch den gleichen Dünger mit

Plantacur®P56 (z.B. Olympia P56-Rasendünger) ausgetauscht. Da

sowohl die Frühjahrsdünger als auch die Erhaltungs- und Herbstdünger

das Pflanzenstärkungsmittel beinhalten, sind eine regelmäßige

Zufuhr und somit auch eine ganzjährige Wirkung gesichert.

Bei Fragen zur Düngung und Pflanzenstärkung steht Ihnen

Ihr EUROGREEN Fachberater vor Ort gerne zur Verfügung:

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Die Forschung im Bereich pflanzlicher Bioextrakte belegt:

Zwei Hormone im Extrakt der Silene viscaria zeigen eine

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es jetzt erstmals gelungen, die pflanzenstärkenden

Eigenschaften der Silene viscaria

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natürlichen Fähigkeiten der Rasenpflanzen,

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Trockenheit, Kälte oder Infektionsdruck durch

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47


48_51Braunschweig 20.03.2008 22:58 Uhr Seite 48

Bezirk Braunschweig

48

Ein hochkarätiges Hallenturnier

für E-Junioren-Auswahlmannschaften

hat der NFV-Kreis

Northeim/Einbeck in der Sporthalle

Dassel ausgerichtet. Zahlreiche

Zuschauer sahen attraktiven

und hochklassigen Hallenfußball.

In Gruppe A setzte sich

der Gastgeber-Kreis gegen starke

Konkurrenz durch. Gruppenzweiter

wurde der Kreis Hameln

dank der besseren Tordifferenz

vor Gifhorn und Holzminden. In

Gruppe B behauptete sich der

Kreis Göttingen vor Helmstedt.

In den Halbfinals traf

zunächst Northeim/Einbeck auf

die Vertretung aus dem Kreis

Helmstedt. Nach spannendem

Spiel und Neunmeterschießen

April 2008

Hochklassige Spiele

Hallenturnier für E-Junioren in Dassel

Das Patenschaftsmodell des

VfB Rot-Weiß Braunschweig

macht Schule: Acht Jahre nachdem

der Verein vom Madamenweg

sein Engagement für Kinder

und Jugendliche aus sozialschwachen

Familien gestartet hat, hat

nun auch der Stadtsportbund

Braunschweig (SSB) dieses Thema

für sich entdeckt. Ein „Sportfond

für Kinder in Armut“ soll ins Leben

gerufen werden. Mit dem

Hofbrauhaus Wolters, der Braunschweiger

Zeitung und der Mercedes-Benz-NiederlassungBraunschweig

stehen potienzielle Unterstützer

bereit.

Ende der neunziger Jahre

hatte der VfB Rot-Weiß begon-

qualifizierte sich die Auswahl

Northeim/Einbeck für das Endspiel.

Im zweiten Halbfinale

zeigte der Kreis Göttingen sein

Können und setzte sich klar mit

4:0 gegen Helmstedt durch.

Wie schon beim Bezirks-

Turnier im Dezember in Gifhorn

trafen wieder die beiden besten

Teams aus dem Bezirk Braunschweig

aufeinander – die Kreise

Göttingen und Northeim/Einbeck

boten dem Publikum ein

Endspiel der Extraklasse. Die

Partie endete mit einem 4:1-

Sieg der Göttinger, obwohl die

Gastgeber noch mal alle Kräfte

mobilisiert hatten und dem Favoriten

streckenweise ein ebenbürtiger

Gegner waren.

Manfred Kielhorn

Sportfond für Kinder

in Armut geplant

Soziales Engagement des VfB macht Schule

nen, Kindern und Jugendlichen

aus sozial schwachen Familien

mit Hilfe externer und interner

Paten den kostenlosen Sportbetrieb

im Braunschweiger Traditionsverein

aus dem Westlichen

Ringgebiet zu ermöglichen. Inzwischen

sind diesem Beispiel

auch der HSC Leu und der

MTV Braunschweig gefolgt.

Beim VfB Rot-Weiß nutzen inzwischen

über 20 Kinder dieses

Angebot.

Zu den Unterstützern dieses

Projekts zählen unter anderem

der Landtagsabgeordnete Klaus-

Peter Bachmann und die Ratsfrau

Gisela Ohnesorge.

Bernhard Schnelle

Der RSV Göttingen 05, eingerahmt vom Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen

Lotz (rechts) und der Staffelleiterin Helga Gahren (links). Foto: Hans Kolter

Spielführer der E-Junioren-Auswahlteams bei der Siegerehrung in Dassel.

Die besten Mädchen-Kreisauswahlen aus den Bezirken

Braunschweig und Hannover haben sich zu einem freundschaftlichen

Turniervergleich in Dassel getroffen. Nach fairen Spielen ließ sich

der Kreis Hameln/Pyrmont als verdienter Sieger feiern. Ein starkes Team

stellte auch der Kreis Wolfenbüttel, der sich knapp vor dem Kreis Peine

platzierte. Die Auswahl aus dem Kreis Northeim/Einbeck wurde Vierte,

während die Kreise Holzminden und Göttingen sowie die „Fohlen-Mannschaft“

aus Northeim/Einbeck auf den weiteren Plätzen landeten. Als

Show-Event sorgten die „Line Dancer“ mit ihrer Trainerin Melani Urbat-

Lambrecht für Unterhaltung. Unser Foto zeigt Vertreterinnen der Mannschaften

nach der Siegerehrung. Manfred Kielhorn

Der RSV düpiert

sieben Kreisligisten

Frauen-Hallenmeisterschaft in Göttingen

Die Hallenkreismeisterschaft

der Frauen im NFV-Kreis Göttingen

nahm einen spannenden

und unerwarteten Verlauf. Überraschend

konnte sich der RSV

Göttingen 05 als Kreisklassist gegen

höher spielende Teams

durchsetzen und besiegte im

Endspiel den TSV Adelebsen nach

Neunmeterschießen mit 3:2.

Nach regulärer Spielzeit stand es

1:1-Unentschieden. Auf dem dritten

Platz landete die SVG Göttingen

07, die den Bovender SV mit

7:2 besiegte.

An den Hallenmeisterschaften

nahmen zunächst sieben

Mannschaften der Kreisliga und

elf Mannschaften der Kreisklasse

teil. Für die Endrunde qualifizierten

sich acht Teams, darunter

vier Mannschaften aus der Kreisklasse.

Die Ehrung nahm Kreisvorsitzender

Hans-Jürgen Lotz gemeinsam

mit Staffelleiterin Helga Gahren

vor. Ferner wurden als fairste

Mannschaft Tuspo Weser Gimte,

als beste Spielerin Katharina

Kamp (TSV Adelebsen), als beste

Torfrau Annalena Paul (Tuspo

Weser Gimte) und als erfolgreichste

Torschützin Svenja Hettenhausen

(SVG Göttingen 07) ausgezeichnet.

Hans-Dieter Dethlefs


48_51Braunschweig 20.03.2008 22:58 Uhr Seite 49

Bodo Tykarski mit

vielen Verdiensten

Wolfsburg ehrt die Ehrenamtspreisträger

Bodo Tykarski (TSG Mörse) heißt

der DFB-Ehrenamtspreisträger

2007 im NFV-Kreis Wolfburg. Die

weiteren Sieger sind Harry Jädike

(VfB Fallersleben), Dirk Müller (SV

Brackstedt) und Thomas Schneider

(SV Brackstedt).

Der Vorsitzende des NFV-

Kreises Wolfsburg, Werner Bachmann,

gratulierte den DFB-Ehrenamtspreisträgern

2007 und

überreichte Urkunden und Präsente

im Namen des vollständig

anwesenden Vorstandes und aller

Vereinsvertreter. Er dankte für

den besonderen Einsatz und rief

die Vertreter der Vereine erneut

auf, weiterhin verdiente Mitglieder

oder Funktionsträger an den

Ehrenamtsbeauftragten Rolf Philipps

zu melden.

Die Ehrung stand auf der gut

besuchten Arbeitstagung aller

Wolfsburger Vereine in der Gaststätte

„Taun olen Mörser“ in

Mörse im Vordergrund. In seiner

Laudatio stellte Bachmann he-

raus, dass die Verdienste von Bodo

Tykarski kaum auf einer eng

beschriebenen Seite erfasst werden

könnten. Bereits 1974 begann

er ehrenamtliche Aktivitäten.

Über seinen fußballerischen

Einsatz für die TSG Mörse hinaus

hat er festgestellt, dass es Fußballer

gibt, die im Mannschaftsport

nicht immer zum Einsatz kommen.

Um diesen trotzdem engagierten

Fußballern Spiele zu ermöglichen,

gründete er im Verein

eine Fußball-Freizeitgruppe, wurde

deren ehrenamtlicher Übungsleiter

und ist dies bis heute.

Tykarski organisiert Fußballturniere

zu Gunsten von Kinderfesten

der Lebenshilfe und deren

Behinderteneinrichtungen für Erwachsene.

In seinem Heimatverein

ist er im erweiterten Vorstand

tätig, aber auch in der örtlichen

Feuerwehr, im Gesangverein

und bei allen Ereignissen in

Mörse steht er in der vordersten

Reihe.

Der Ehrenamtspreisträger 2007 des NFV-Kreises Wolfenbüttel

heißt Manfred Wallat (rechts) vom SV Schladen. Der Ehrenamtsbeauftragte,

Konrad Gramatte, gratulierte ihm zu dieser Auszeichnung.

Die Verdienste des Ehrenamtspreisträgers um seinen Verein sind

Hauptsponsoring seit 30 Jahren und Jugendbetreuung von 1976 bis

1986. Zwischen 1990 und 2001 bekleidete Wallat das Amt des zweiten

Vorsitzenden, ehe er den Vorsitz übernahm. Des Weiteren unterstützt

er die Sportvereine in Wehre, Gielde und Hornburg. Von Amtsmüdigkeit

will Manfred Wallat nichts wissen. „Ehrenamtstätigkeiten machen

mir Spaß und das Ehrenamt gibt mir auch etwas zurück", versichert der

Ehrenamtspreisträger. Konrad Gramatte

Mit der Silbernen Bezirksehrennadel des NFV-Bezirkes

Braunschweig wurde der Vorsitzende von WBR Wartjenstedt, Gerald

Pinkepank (rechts), auf der Jahresversammlung vom stellvertretenden

Kreisvorsitzenden des NFV-Kreises Salzgitter, Manfred Niemz, ausgezeichnet.

Pinkepank ist seit 1989 im Vorstand des Fußballkreises als Staffelleiter,

Schiedsrichter und Systembeauftragter für die Kreise Braunschweig,

Goslar, Salzgitter und Wolfenbüttel tätig. Seit 2000 leitet Pinkepank

die Geschicke des WBR Wartjenstedt. Foto: Günter Schacht

Bezirk Braunschweig

Auszeichnung der Ehrenamtspreisträger im NFV-Kreis Wolfsburg (von

links): Thomas Schneider (SV Reislingen/Neuhaus), Werner Bachmann

(Vorsitzender NFV-Kreis Wolfsburg), Bodo Tykarski (TSG Mörse), Bodo

Weisheit (stellvertretender Vorsitzender NFV-Kreis Wolfsburg), Harry Jädike

(VfB Fallersleben), Dirk Müller (SV Brackstedt) und Rolf Philipps (Ehrenamtsbeauftragter

und stellvertretender Vorsitzender NFV-Kreis

Wolfsburg). Foto: Horst Hoffmann

Zu Gast bei Hannover 96

Auf Einladung des Ehrenamtsbeauftragen

von Hannover

96, Ruben Kiaman, weilte eine

Abordnung der im Rahmen der

Ehrenamtsaktion 2007 ausgewählten

Mitarbeiter aus den Vereinen

des Fußballkreises Goslar

beim Bundesliga-Spiel Hannover

96 gegen den 1. FC Nürnberg

(2:1).

Unter der Leitung des KreisehrenamtsbeaufragtenHans-Joachim

Schmalstieg waren Heinz

Göttling (SC Harlingerode), Torsten

Lechner (TSV Lochtum), Eberhard

Wellner (VfL Oker), Hans-

Jürgen Schmidt (FC Othresen), Joachim

Marquardt (TSG Bad Harz-

burg), Sascha Reuleke (SV Lautenthal/Wildemann)

und Günter

Morick (TSG Jerstedt) mit von

der Partie. Daneben begleitete

Schiedsrichter-Chef Christian Biel

die Delegation.

Auch wenn das Spiel nicht

unbedingt zu den Besseren

gehörte, war für die Teilnehmer

der Rundgang durch den VIP-Bereich

der 96er sowie ein Blick

hinter die Kulissen des Pressezentrums

sehr unterhaltsam. Auch

96-Präsident Martin Kind ließ es

sich nicht nehmen, die Ehrenamtlichen

aus dem Kreis Goslar

zu begrüßen.

Hans-Joachim Schmalstieg

April 2008 49


48_51Braunschweig 20.03.2008 22:58 Uhr Seite 50

Bezirk Braunschweig

50

Anlässlich der Hallen-Kreismeisterschaftsendrunde

der

E-Junioren in Bad Lauterberg

konnte der Jugendobmann des

NFV-Kreises Osterode, Ratko Lazic,

im Rahmen der Spendenübergabe

für die KinderKrebshilfe ei-

April 2008

Sponsorenhilfe für

Osteroder E-Junioren

KinderKrebshilfe erhält nun 1726,93 Euro

International

im Einsatz

Riem Hussein aus Bad

Harzburg wird beim U19-

Mini-Turnier in Österreich

vom 23. bis 30. April

Schiedsrichterassistentin an

der Seite von Anja Kunick

aus Leipzig sein. Bei dem

Turnier, an dem Teams aus

Österreich, Schweden, Finnland

und der Tschechischen

Republik teilnehmen, werden

die Qualifikanten der

U19-Europameisterschaft

ermittelt. Rolf-Herbert Helm

Ballübergabe

an B-Mädchen

Die im NFV-Kreis Goslar

von der Sparda-Bank

und dem NFV gestifteten

Bälle wurden beim Hallenturnier

für B- Juniorinnen in

der Deilichhalle in Bad Harzburg

von Kreismädchenreferent

Frank-Ulrich Reichert

übergeben. Die B-Juniorinnen

des SV Upen, des TuS

Clausthal-Zellerfeld und des

SV Rammelsberg I und II

waren hoch erfreut.

Rolf-Herbert Helm

Neue

Homepage

Der NFV-Kreis Gifhorn

hat einen kompetenten

Mitarbeiter gefunden, der

die Homepage neu gestaltet

hat. Seit dem 17. Februar

ist der Kreis unter

www.nfv-gifhorn.de wieder

zu erreichen. Unter der Seite

„Vereine“ gibt es eine

Verlinkung zu allen Gifhorner

Vereinen. Klubs, bei denen

die Vereinslogos noch

fehlen, können diese an

sven.menzhausen@web.de

senden. Unter „Downloads“

befindet sich das

Anschriftenverzeichnis, welches

ständig aktualisiert

wird.

ne erfreuliche Steigerung zum

Vorjahr feststellen. „Insgesamt ist

ein Betrag von 1726,93 Euro gesammelt

bzw. gespendet worden,

womit wir sehr zufrieden

sind“, so Lazic.

Neben den Sponsoren „Harz

Energie“ und REWE hatten auch

die Vereine VfB Bad Sachsa, SVG

Barbis, SV Bad Lauterberg, FC

Merkur Hattorf, FC Dostluk Spor

und der VfR Osterode Spendengelder

übergeben. Auch von der

VGH Bad Lauterberg erhielt die

Deutsche Krebshilfe zusätzlich einen

Spendenbetrag.

Zunächst bedauerte Ratko

Lazic, dass die Trefferzahl der

Osteroder E-Junioren mit 257

nicht annähernd den Stand aus

dem vergangenen Jahr erreichte.

Scheckübergabe für die KinderKrebshilfe. Unser Foto zeigt von links

Peter Franke (Hallenobmann), Ulf Hoffmeister (stellvertretender

Vorsitzender des NFV-Kreises Osterode), Cemal Sentürk (Dostluk

Spor Osterode), Antje Ohlendorff (Harz-Energie), Matthias Kraushaar

(SVG Barbis), Wolfgang Schüller (Deutsche Krebshilfe), Rüdiger Lakemann

(VfB Bad Sachsa), Ratko Lazic (Jugendobmann), Lars Große

(VGH Bad Lauterberg) sowie Matthias Weitzel (REWE-Markt Bad Lauterberg).

Fotos: Erwin Müller

Schließlich hatten die Sponsoren

von Harz-Energie um Antje Ohlendorf

und Matthias Weitzel

vom REWE-Markt Bad Lauterberg

ein Einsehen und erhöhten die

Beträge auf 300 und 400 Euro.

Lars Große von der VGH stellte

den Vereinen zudem Bälle zur

Verfügung.

Ulf Hoffmeister, stellvertretender

Vorsitzender des NFV-Kreises

Osterode, und Wolfgang

Schüller von der Deutschen

Krebshilfe dankten ebenfalls den

Sponsoren und den sammlungsbereiten

Vereinen für die Unterstützung.

„Jeder Euro zählt für

krebskranke Kinder“, so übereinstimmend

Hoffmeister und

Schüller. Erwin Müller

E-Juniorenmannschaften nach der

Siegerehrung der Hallen-Kreismeisterschaft

inmitten von Ulf Hoffmeister

und Wolfgang Schüller.

Die Sportrichtertagung des NFV-Kreises Braunschweig im Vereinsheim am Schwarzen Berg war gut

besucht. Meinhart Schlenker (rechts) und Manfred Müller (Zweiter von rechts) vom Bezirkssportgericht referierten

bei der Sitzung, die insgesamt sechs Stunden dauerte. Schlenker erläuterte zu Beginn den neuen Artikel § 28

der Spielordnung für den Spielausschuss – Herren/Jugend sowie seine Auslegung und veranschaulichte anschließend

die ordnungsgemäße Erstellung eines Schiedsrichterberichtes. Müller ging unter anderem auf unterschiedliche

Sperrstrafen im Jugendrecht und auf Juniorenspieler ohne Spielgenehmigung ein. Ferner referierten beide

Sportrichter über die Einhaltung von Fristen bei Spielverlegungen und über Bestrafungen bei Einsätzen von

Spielern ohne Spielerlaubnis. Zudem befassten sich Schlenker und Müller mit Verstößen von Mannschaftsoffiziellen,

dem Erlassen von Strafbescheiden und der Einleitung von Verfahren gegen Schiedsrichter. Florian Wichert


48_51Braunschweig 20.03.2008 22:58 Uhr Seite 51

Sieben verschiedene

Klubs stellen Meister

Junioren ermitteln die Hallen-Besten

Sieben verschiedene Vereine gewannen

die Braunschweiger

Kreismeistertitel in der Halle von

den G- bis zu den A-Junioren,

womit die Hallenrunde abgeschlossen

ist.

G-Junioren: Aufgrund des

besseren Torverhältnisses setzte

sich der MTV Braunschweig vor

den SV Querum. Das direkte Duell

endete torlos unentschieden.

Auch der FC Wenden und der TV

Mascherode blieben bis zuletzt

auf Tuchfühlung.

F-Junioren: Den Minimalisten

des Polizei SV genügten

zwei Treffer zum Titelgewinn.

Dreimal trennte sich der SV gar

torlos und gewann daher nur

zweimal - gereicht hat es trotzdem.

Dahinter musste um den

Vizetitel ein Siebenmeterschießen

zur Entscheidungsfindung

beitragen. Der VfB Rot-

Weiß ließ dadurch den HSC Leu

mit 3:1 hinter sich.

E-Junioren: Im Rennen um

die Meisterschaft landete der VfB

Die Frauen des VfL Bienrode sind ihrem Favoritenstatus

absolut gerecht geworden und haben sich den Hallenmeister-Titel im

Kreis Braunschweig gesichert. Das Team von Trainerin Claudia Verlohren,

das als Niedersachsenligist klassenhöchster

Braunschweiger Verein ist, ließ zunächst

in der Vorrunden-Gruppe A den

HSC Leu, SchwarzerBerg und Dibbesdorf

hinter sich. Der VfL gewann dreimal und

erzielte dabei 15 Treffer. In der Vorrunden-

Gruppe B reichten dem Braunschweiger SC

zwei Siege zum Platz an der Sonne. Auf

den Plätzen folgten Bienrode III, der VfB

Rot-Weiß und die Freien Turner. Die Bienroder

gewannen anschließend das Finale

gegen den BSC. Die Drittvertretung des

Turniersiegers musste sich im kleinen Finale

dem HSC Leu beugen. Als beste Torfrau

wurde Jennifer Obermeyer aus Dibbesdorf

ausgezeichnet. Jessica Majewski war mit

neun Treffern beste Torschützin. Auf dem

Foto die Siegermannschaft der Hallenkreismeisterschaft

der Frauen, der VfL

Bienrode, um Trainerin Claudia Verlohren

(hinten rechts). Florian Wichert/Foto: privat

Bei den C-Junioren wurde Eintracht

Braunschweig Hallen-Kreismeister.

Foto: privat

Rot-Weiß knapp vor Eintracht II.

Besonders eng ging es hinter dem

Dritten, BSC, zu: Bei drei Vereinen

ergab sich die Platzierung erst

durch die direkten Vergleiche.

D-Junioren: Platz zwei und

drei gingen an Eintracht, doch

Sieger wurde der HSC Leu, der als

einziges Team ungeschlagen

blieb. Hinter den Blau-Gelben

landete der BSC II.

C-Junioren: Was den D-Jugendlichen

misslang, schafften die

C-Jugendlichen der Eintracht. Sie

gewannen all ihre fünf Spiele,

schlossen mit der besten Abwehr

(drei Gegentreffer) und dem besten

Angriff ab (20 Tore). Bei der

Bezirksmeisterschaft landeten sie

auf Rang drei. Der BSC wurde im

Kreis Zweiter, Eintracht II wurde

Dritter.

B-Junioren: Hier entschied

wieder der direkte Verleich.

Acostas 3:1 gegen Eintracht

brachte den Titel, obwohl das

Torverhältnis der Löwen das bessere

war. Der BSC gewann eben-

Auch beim fünften Master-Turnier

des NFV-Kreises Göttingen

gab es eine Überraschung.

Sieger wurde Grün-Weiß Hagenberg

aus der ersten Kreisklasse.

Die Hagenberger setzten sich erfolgreich

gegen die Kreisligisten

durch und bezwangen im Endspiel

Gelb-Weiß Elliehausen mit

4:2. Den dritten Platz belegte der

PSV Blau-Gelb Göttingen, der

den FC Brochthausen im kleinen

Finale mit 3:1 besiegte.

Insgesamt nahmen 60

Mannschaften am Master teil, die

sich zunächst in der Vorrunde in

zehn Staffeln für die Zwischenrunde

qualifizieren muss-

Bezirk Braunschweig

Leckeres

Dankeschön

Der Vorstand der Sparte

Fußball des MTV Lichtenberg

hat seine Fußballschiedsrichter

zu einem gemeinsamen

Essen eingeladen. „Mit dieser

Einladung wollten wir

uns für den Einsatz auf dem

Platz bedanken“, sagte

Christof Wilhelm im Namen

des Fußballvorstandes. „Besonderer

Dank gilt der einzigen

Frau in der Runde, Elisa

Wilhelm, die den Mut hat,

auch bei Jugend- und Frauenspielen

die Pfeife in den

Mund zu nehmen“, fand

Wilhelm.

falls immerhin dreimal, hatte aber

Acosta und Eintracht in direkten

Duellen überhaupt nichts entgegenzusetzen.

A-Junioren: Klare Sache für

die Freien Turner: Fünf Siege und

somit sechs Punkte Vorsprung vor

dem Zweiten, BSC, schossen die

Braun-Weißen heraus.

Florian Wichert

Überraschung durch

Grün-Weiß Hagenberg

Fünftes Master-Turnier im Kreis Göttingen

ten. An der Endrunde waren zehn

Teams beteiligt, die in zwei Gruppen

spielten. Die beiden Erstplatzierten

trugen die Endspiele aus.

Neben der Ehrung des Turniersiegers

durch den Kreisvorsitzenden

Hans-Jürgen Lotz, den

Spielausschussvorsitzenden Alfred

Bonenberger und den Organisator

Carsten Jahns wurde der

FC Brochthausen als fairste

Mannschaft ausgezeichnet. Erol

Saciri von PSV BG Göttingen war

der beste Spieler, Markus Steinmetz

(Hagenberg) bester Torwart

und Lami Kosova der erfolgeichste

Torschütze des Turniers.

Hans-Dieter Dethlefs

Die siegreiche Mannschaft Hagenbergs mit dem Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Lotz (stehend 2. von

rechts), dem Spielausschussvorsitzenden Alfred Bonenberger (ganz links) und Carsten Jahns (ganz

rechts). Foto: Hans Kolter

April 2008 51


52_56Hannover 20.03.2008 22:57 Uhr Seite 52

Bezirk Hannover

52

Was ist abseits? Was ist eine

Viererkette? Was ist Taktik?

Mit ähnlichen Fragen mussten sich

kürzlich 46 Grundschullehrerinnen

und -lehrer des Landkreises

und der Stadt Hildesheim auseinandersetzen.

Bei einem ersten

Kurzlehrgang mit einer Trainingseinheit

in der Hildesheimer Fußballarena

vermittelte der Lehrwart

des NFV-Kreises Hildesheim, Siegfried

Herrmann, den wenig fußballerfahrenen

Pädagogen das

Grundwissen des Fußballs.

„Die Aufwärmphase ist das A

und O vor jedem Spiel“, erläuterte

Herrmann und ließ die Teilnehmer

zunächst mit dem Ball am Fuß

durch die Halle traben. Beim Hütchenslalom

ging es um das Dribbeln.

Hier merkten die Pädagogen,

dass Geschicklichkeit, Ballgefühl

und Schnelligkeit in Einklang

gebracht werden mussten. Bei einigen

klappte es schon hervorragend,

andere ließen sich nicht entmutigen,

„fingen“ ihren Ball wieder

ein und machten weiter. Es

folgten noch weitere Ballspiele,

bei denen auch der Spaßfaktor

und die Heiterkeit nicht zu kurz

kamen.

Bei den Gruppen- und Partnerübungen

zeigten die Lehrgangsteilnehmer

ihr gutes Reaktionsvermögen.

Auch der Lehrwart

hatte seinen Spaß, als er merkte

dass alle richtig mitmachten und

sich auch körperlich einsetzten.

„Das war ein toller Einstieg. Da

kann ich gleich einige Übungen

bei mir in der Klasse umsetzen“,

tauschten sich gleich mehrere Lehrerinnen

begeistert aus. Jedenfalls

kann sich der Kreislehrwart jetzt

schon Gedanken machen, wie sei-

Der Sparkassen-Hallen-Pokal

2007/2008 des NFV-Kreises

Hannover-Land – er gilt als größtes

Hallenspektakel Deutschlands

- war im Juniorenbereich erneut

ein Turnier der Superlative.

Eine hervorragende organisatorische

Leistung vollbrachte

Hallen-Spielleiterin Frauke Riedel,

die im November 720

Mannschaften der D-, E-, Fund

G-Junioren ins Rennen

schickte. Bei der Endrunde in

der Wunstorfer Aue-Halle am

1./2. März, wo der SC Steinhude

als Gastgeber fungierte, gab

es von allen Seiten viel Lob für

die an den Start gegangenen

Mannschaften, die technisch

guten Fußball boten und eine

faire Gangart an den Tag legten.

Kreisjugendobmann Holger

Haushalter sprach während der

Siegerehrungen von einem tollen

Ablauf des Turniers und

April 2008

Pädagogen lernen das Fußball-ABC

Kurzlehrgang für Grundschullehrer/innen

46 wissbegierige Grundschullehrerinnen und -lehrer des Landkreises und der Stadt Hildesheim wurden in das kleine

Fußballeinmaleins eingeführt. Referent war NFV-Kreislehrwart Siegfried Herrmann. Foto: Burghard Neumann

ne nächste Fußballlehrstunde aussieht.

Die Idee für diese Fortbildungsmaßnahme

kam von der

Fachberaterin für Schulsport, Andrea

Pohl. Anlass dafür ist

ein Mädchenfußballturnier für

Stimmen

Andrea Pohl, Fachberaterin

für Schulsport: „Der Lehrgang

war ein großer Erfolg.

Siegfried Herrmann hat es durch

seine ruhige und kompetente

Art verstanden, fast 50 Kollegen

auf kleinstem Raum grundlegende

Fertigkeiten im Fußball zu

vermitteln. Auch denjenigen, die

wie ich wenig Ahnung und Zu-

TuS Garbsen stellt

starke D-Junioren

Endrunde im Sparkassen-Hallen-Pokal 07/08

dankte den Organisatoren für

die geleistete Arbeit.

Ein riesiges Dankeschön hatte

Haushalter für die Sparkasse

parat: „Wie in den Vorjahren

wurde dieses Mammutturnier

von der Sparkasse Hannover in jeder

Hinsicht großzügig unterstützt.

Die Durchführung dieser

viermonatigen Hallenrunde wäre

ohne diese Unterstützung nicht

durchführbar.“

Die einzelnen Platzierungen

in der Übersicht: obere D-Junioren:

1. TuS Garbsen, 2. SV Germania

Grasdorf, 3. SV Frielingen,

4. JSG Immensen; untere D-Junioren:

1. TuS Garbsen II, 2. TSV

Isernhagen, 3. TSV Havelse III, 4.

JSG Gehrden II; obere E-Junioren:

1. TSV Havelse, 2. TSV Kleinburgwedel,

3. FC Springe, 4. TSV

Isernhagen; untere E-Junioren: 1.

TSV Godshorn II, 2. FC Lehrte II,

3. SV Wacker Osterwald III, 4. SC

Grundschulen, das in Kooperation

des Landkreises mit dem NFV-Kreis

Hildesheim am 25. Juni 2008 auf

der Sportanlage des PSV Grün-

Weiß Hildesheim durchgeführt

wird. Da die meisten Lehrerinnen

wenig Erfahrung mit dem Fußball-

gang zur Thematik hatten. Wir

hatten dazu auch noch viel Spaß

und fast alle Teilnehmer haben

sich zu weiteren Terminen gemeldet,

um noch mehr zu lernen.

Sicher müssen wir noch etwas

über das Spiel Fußball an

sich lernen: Regeln, Taktik,

Spielaufbau, usw. Wir hoffen alle,

auf diese Weise die Schülerin-

Langenhagen III; obere F-Junioren:

1. JSG Bordenau/Poggenhagen,

2. SV Germania Grasdorf, 3.

SpVg Laatzen, 4. FC Rethen; untere

F-Junioren: 1. SC Langenhagen

II, 2. TSV Wennigsen III, 3.

TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II,

4. TSV Berenbostel II.

sport besitzen, wurde bei Siegfried

Herrmann um Hilfestellung

gebeten. Nach dieser Einführung

in die Grundlagen des Fußballs

werden die Pädagogen bestimmt

gut gerüstet in ihre Schulen gehen.

Burghard Neumann

nen motivieren zu können, am

geplanten Schulfußballturnier

teil zu nehmen.

Gundel Kahle, Lehrerin in

der Astrid-Lindgren-Schule Elze:

„Ein toller Lehrgang, Herr Herrmann

hat den Fußball gut und

verständlich rübergebracht. Ich

freue mich schon auf das nächste

Mal“.

Bei den unteren und oberen D-Junioren gingen beide Teams des TuS

Garbsen als Sieger durchs Ziel. Foto: Jäkel

In einer einfachen Spielrunde

der oberen G-Junioren hießen

die Sieger TSV Isernhagen, SV 06

Lehrte, Heesseler SV und TuS

Garbsen. Das Finale der unteren

G-Junioren gewann der 1. FC

Brelingen II gegen den SC Langenhagen

II mit 2:0. Fritz Redeker


52_56Hannover 20.03.2008 22:57 Uhr Seite 54

Bezirk Hannover

54

U12-Junioren gewinnen die

Sportlerwahl in Hildesheim

Große Ehre für die Nachwuchsmannschaft

der JSG Düngen/Heinde

Im Rahmen der Hildesheimer

Sportlerwahl wurden die U12-

Junioren der JSG Düngen/Heinde

zur besten Nachwuchsmannschaft

des Jahres 2007 gekürt. Es

war bisher der größte Erfolg der

Nachwuchskicker.

„Dies ist wirklich eine große

Ehre für uns und bestätigt, dass

auch kleinere Dorfvereine wie wir

eine gute Jugendarbeit vollbringen“,

freuten sich der Coach

Martin Eggers und Co-Trainer

Meik Möhle. Letzterer ist der Vater

von Amado Möhle, der als

aussichtsreiches Talent des Jahrgangs

1996 in der Hildesheimer

Region gilt. Der größte Teil der

Mannschaft spielt schon seit vielen

Jahren als homogene Einheit

unter Eggers zusammen. Der

Teamgeist war das bisherige Erfolgsrezept

der jungen Kicker.

Vor zweieinhalb Jahren

mussten sich die Verantwortli-

April 2008

chen entscheiden, ob sie mit

den talentierten Nachwuchskickern

weiterhin lustigen Fußball

nebenbei spielen oder auf

professionelle Jugendarbeit auf

höchster Leistungsebene umschwenken

wollten. Die Jugendlichen

entschieden sich für

die zweite Variante, und seitdem

verbinden sie lustigen Fußball

mit professionellem Training

und Auftreten in der Öffentlichkeit.

Das Team verstärkte sich,

so dass fast sämtliche Turniere

in der Umgebung gewonnen

wurden.

Mit insgesamt 16 Spielern

ist die Mannschaft eine richtig

verschworene Truppe geworden,

immer nach dem Motto: „Einer

für alle und alle für einen“! Aus

diesem Grund wurde das Team

für diese Saison wieder für die

höchste Spielklasse der D-Junioren

(U12) in der Kreisliga gemel-

Trikotspende. Freudig überrascht waren jetzt die Übungsleiter

des SC Itzum (bei Hildesheim), Peter Späthe, Nancy Ibe und Mathias

Deipenau. Sie nehmen an einem zurzeit laufenden Trainer-C-Lizenz-

Lehrgang in Emmerke teil und erhielten die Nachricht, dass eine Juniorenmannschaft

ihres Vereins zur Belohnung mit einem kompletten Trikotsatz

vom Büroausstatter Staples (Kooperationspartner des NFV-Kreises

Hildesheim) ausgestattet wird. Während einer Lehrgangseinheit in

der Hildesheimer Fußballarena überreichte Anja Zeibig (3. von links)

von der Firma Staples das großzügige Geschenk. Die Nachwuchskicker

des SC Itzum waren begeistert und streiften sich die neuen Trikots

gleich über. Auch Kreislehrwart Siegfried Herrmann (dahinter) freute

sich über diese Aktion. Text und Foto: Burghard Neumann

Mannschaft des Jahres: Die U12-Junioren der JSG Düngen/Heinde.

det. Ganz aktuell ist die I.

Mannschaft in der Halle Staffelmeister

geworden. Acht Spiele –

acht Siege und ein Torverhältnis

von 34:0 sprechen eine eindeutige

Sprache. Außerdem stellt die

Mannschaft mit Niclas Treu, Hassan

Elsaleh, Robin Weiss, Tim

Schlenker, Hannes Dressler und

Amado Möhle gleich sechs

Kreisauswahlspieler (U11) oder

Spieler des aktuellen DFB-Stützpunktes

(U12).

Großen Anteil am guten

Abschneiden der Mannschaft

haben auch die Eltern, „die zusammenhalten

und voll mitziehen“,

lobt Eggers die Erwachse-

Er nutzt den Fußball

als Integrationshilfe

Klaus Gallo erhält DFB-Ehrenamtspreis

Im Rahmen einer Arbeitstagung des

NFV-Kreises Holzminden hat der

Kreisvorsitzende August Borchers

den Ehrenamtspreis 2007 des NFV-

Kreises Holzminden an Klaus Gallo

(TSV Kemnade) veliehen.

Klaus Gallo hat sich um den

Aufbau des Frauen- und Mädchenfußballs

im TSV Kemnade verdient

gemacht. Als Trainer der

Frauenteams des Vereins hat er

vorbildlich den Fußballsport als Integrationshilfe

für ausländische

Sportkameradinnen genutzt. Daneben

trainiert er die 1. Herrenmannschaft

des Vereins. Nicht allein

die Doppelbelastung hebt ihn

in seinem Verein hervor, sondern

auch seine Fähigkeit, Sportkameradinnen

und Sportkameraden unterschiedlicher

Nationalität für den

Fußballsport zu begeistern, indem

er den Teamgedanken ehrlich und

überzeugend vermittelt. Klaus Gallo

ist mit seiner Ehefrau als Kreissieger

zu einem dreitägigen Dankeschön-Wochenende

mit Ehrung

durch den Niedersächsischen Fußballverband

in die Sportschule Barsinghausen

eingeladen worden.

Als weitere Ehrenamtspreisträger

wurden Jörg Schmidt

(MTV Golmbach), Karl Köster

nen, die sich zuletzt über folgende

Erfolge freuen durften:

Kreismeister in der Halle 2007,

danach Vize-Bezirksmeister in

der Halle 2007, auf dem Feld

ungeschlagener Kreismeister

2007 (bei lediglich einem Unentschieden

wurden sonst alle Spiele

gewonnen).

Zwei Mal die Woche, jeweils

dienstags und donnerstags

von 17 bis 19 Uhr wird

eifrig trainiert. Zwei Mal pro

Jahr wird ein Trainingslager organisiert,

dieses Jahr geht es

zum ersten Mal nach Naumburg

an der Saale.

Burghard Neumann

(MTSV Eschershausen) und Dirk

Warnecke (TSV Heinade) ausgezeichnet.

Jörg Schmidt hat in seinem

Verein durch den Aufbau von

Jugendmannschaften Juniorinnen

und Junioren in den Altersklassen

E-, F- und G-Jugend für den Fußballsport

gewonnen.

Karl Köster ist seit dem Jahr

1990 in seinem Verein in verschiedenen

Positionen ehrenamtlich engagiert.

Insbesondere ist er als Betreuer

und Trainer dreier Jugendmannschaften

(C-, F- und G-Jugend)

seit einigen Jahren tätig. Mit

seinem großen Fußballsachverstand

vermittelt er besonders den

jüngeren Fußballern viel Spaß am

Fußballsport.

Dirk Warnecke ist seit einigen

Jahren Betreuer der Herrenmannschaft

seines Vereins. Gleichzeitig

ist er Mitglied des erweiterten Vorstandes

und „stiller Helfer im Hintergrund“

des TSV Heinade.

Geburtstag

Hans-Herrmann

Bergman, Beisitzer im Bezirkssportgericht,

wird am

17. April 64 Jahre alt.

Ehrende und Geehrte bei der DFB-Ehrenamtsaktion des NFV-Kreises Holzminden

(von links): Dirk Warnecke (TSV Heinade) Kreisvorsitzender August

Borchers, Klaus Gallo (TSV Kemnade), Jörg Schmidt (MTV Golmbach), Ehrenamtsbeauftragter

Manfred Tophinke, Karl Köster (MTSV Eschershausen).


52_56Hannover 20.03.2008 22:57 Uhr Seite 55

Fußballer glänzen

beim Ball des Sports

Schaumburg ehrt die Sportler des Jahres

Unter dem Motto „Olympische

Spiele Paris 1924" feierten

1200 Gäste in der mit den französischen

Nationalfarben dekorierten

Stadthäger Festhalle den diesjährigen

Ball des Sports im Kreis

Schaumburg. Eingebettet in die

Veranstaltung war die Ehrung der

„Sportler des Jahres“, wobei Fußballer

gleich zwei Mal ganz oben

auf dem Treppchen standen.

Kurz nach 20 Uhr hatte Organisator

und Moderator Reinhard

Stemme die Gäste aus

Sport, Wirtschaft und Politik zur

10. Auflage des „Ball des Sports"

begrüßt und den Jubiläumsball

eröffnet. Stemme und Jörg Schiemann

sind seit zehn Jahren, also

von Beginn an die tragenden Säulen

dieser beliebten Veranstaltung.

Sie hatten wie immer alles

perfekt organisiert und umgesetzt.

Dekorateur Uwe Kaschel

und sein Team „verzauberten“

die Festhalle Stadthagen und

sorgten für echte Pariser Atmosphäre.

Unzählige Meter von roten

Lichterschläuchen zogen sich

quer durch die Halle und zahlreiche

kleine Eifeltürme als Dekoration

zierten die langen Tischreihen

und sorgten für ein herrliches

Ambiente. Natürlich durfte auch

das berühmte „Moulin Rouge",

diesmal als Cocktailbar inmitten

der Festhalle, nicht fehlen.

Nachdem die TOP-Live Band

„Sunrise" die ersten Takte ge-

spielt hatte, füllte sich im Nu die

Tanzfläche und das hielt bis in die

frühen Morgenstunden an. Für

ihre Showeinlagen auf dem Parkett

ernteten die „Rocking Rats"

aus Hameln und die „Linken

Füße" reichlich Szenenapplaus.

Reinhard Stemme bedankte

sich bei allen Sponsoren, denn

ohne ihre Unterstützung wäre eine

Veranstaltung dieser Größenordnung

in der heutigen Zeit

kaum mehr möglich. Einen Dank

richtete er auch an Diejenigen,

die Sachpreise für die große Tombola

zur Verfügung stellten. Ne-

Die B-Juniorinnen des HSC Hannover haben souverän

die Hallen-Kreismeisterschaft des NFV-Kreises Hannover-Land gewonnen.

Bei der Endrunde in Hemmingen folgten auf den weiteren Plätzen

der Mellendorfer TV, SC Langenhagen, FC Lehrte, TSV Kirchdorf und

der 1. FC Wunstorf. Im alles entscheidenden Spiel setzte sich der HSC gegen

den MTV verdient mit 1:0 durch. Den Siegtreffer markierte Frauke Jestädt.

Eine Glanzleistung bot HSC-Torhüterin Franziska Dannenberg, die

während des Endrundenturniers mit tollen Paraden aufwartete.

Während der Siegerehrung sprach Kreis-Vize Klaus-Dieter Roegner von

einem hohen spielerischen Niveau dieser Meisterschaftsendrunde und

lobte die faire Gangart aller Mannschaften. Fritz Redeker/Foto: Jäkel

ben dem Hauptpreis, einer Urlaubsreise,

gab es wertvolle Sachpreise

zu gewinnen.

Höhepunkt dieser Sportgala

waren die Auszeichnungen der

Stadthäger Sportler des Jahres in

den Kategorien Ehrenamt,

Sportlerin sowie Sportler und

Mannschaft. Wie in den Vorjahren

stellte Redakteur Roland

Weiterer von den Schaumburger

Nachrichten die zu Ehrenden in

einer kleinen Laudatio vor. Der

achtköpfigen Jury, zu der Bürgermeister

Bernd Hellmann,

Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier,

KSB-Vorsitzender Dieter

Fischer, NFV-Fußballkreis-Vorsitzender

Marco Vankann, Ex-

Sportjournalist Herbert Rösner,

der stellvertretende Chef-Redakteur

der Schaumburger Nachrichten,

Stefan Rothe, sowie die

Bezirk Hannover

beiden Organisatoren des „Ball

des Sports" Reinhard Stemme

und Jörg Schiemann zählten,

war es nicht leicht gefallen, die

richtige Wahl zu treffen.

Die Ehrung für das Ehrenamt

nahmen Thorsten Hegerhorst

(VfL Stadthagen), Burkhard Neudecker

(FC Stadthagen) und Peter

Scheffer (RZFV Stadthagen) entgegen.

Als Sportlerin des Jahres

belegte Ricarda Stockhorst als

Fußballerin des TSV Eintracht

Bückeberge Platz 1. Zweimal hintereinander

hat der momentane

Tabellenführer der Kreisliga

Schaumburg im Fußball die Fair-

Play-Wertung des Fußballkreises

Schaumburg gewonnen. Zur

Mannschaft des Jahres wurden

deshalb die Fußballer der 1. Herrenmannschaft

des SV Union

Stadthagen gekürt. Machule

Erfolgreich bei der Sportlerwahl: Der SV Union Stadthagen und Ricarda Stockhorst vom TSV Bückeberge.

Foto: Schaumburger Nachrichten

Nachruf

Wir trauern um

Eckhard Bredow

Tief betroffen, fassungslos und mit

großer Trauer müssen wir hinnehmen,

dass unser langjähriger Referent für

Schulfußball Eckhard Bredow nicht

mehr bei uns ist.

Er verstarb am 2. März 2008 im Alter

von nur 55 Jahren auf der Heimfahrt von

einer Fußballveranstaltung zu seiner

Familie.

Er war einer der Männer, die sich mit

großem Engagement, Fleiß und Energie im Jugendausschuss

unseres Kreises wie auch im Bezirk Hannover daran machten, die

Fußballorganisation und insbesondere seine Arbeitsbereiche

„Jugend trainiert für Olympia“ und „Schule und Verein“ immer

wieder neu zu beleben und zu gestalten.

Seine hohe Einsatzbereitschaft und sein pädagogisches Geschick

brachten es mit sich, dass er in vielen Ämtern sein Wissen und

Können einbrachte. Es verschaffte ihm höchste Anerkennung und

Wertschätzung in unseren Vereinen, bei uns im Kreis und im

Niedersächsischen Fußballverband.

Wir nehmen Abschied von einem kompetenten, gradlinigen und

verlässlichen Partner und Sportfreund. Sein Rat, seine

Begeisterung, seine Erfahrung werden uns fehlen.

Sein Wirken und seine Persönlichkeit werden wir in bester

Erinnerung behalten und sein Andenken in Ehren bewahren.

„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot.

Der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.“

NFV-Kreis Hannover

Michael Rabe, 1.Vorsitzender

April 2008 55


52_56Hannover 20.03.2008 22:57 Uhr Seite 56

Bezirk Hannover

56

TuS Kleefeld stellt den Hallen-Bezirksmeister der Frauen.

Der TSV Havelse stellt den neuen Hallen-Bezirksmeister der E-Junioren.

Bezirk Lüneburg

Der Fußballkreis Osterholz feiert Jahr für Jahr in gemütlicher Runde

den „Tag des Ehrenamts“. Der Kreisvorsitzende Eckehard Schütt stellt dabei stets die

besonderen Verdienste der Fleißarbeiter in den Vereinen heraus. Die Wahl des Kreisvorstandes

fiel bei den Vize-Ehrenamts-Preisträgern auf Jürgen Behrens (FC Worpswede),

Fred Dittrich (TV Axstedt), Heiko Grotheer (ATSV Scharmbeckstotel) und Jörg Hinte

(SV Komet Pennigbüttel). „Es ist gar nicht so einfach, sich heute noch für die Vereinsarbeit

zu engagieren“, würdigte Eckehard Schütt die Leistungen der ehrenamtlichen Helfer.

Jürgen Behrens, dessen Herz seit Jahrzehnten für den Jugendfußball schlägt, musste

den Termin aus gesundheitlichen Gründen leider sausen lassen. Fred Dittrich verdiente

sich durch seinen Einsatz für den Mädchenfußball Anerkennung. Heiko Grotheer

füllt seit etlichen Monaten Managertätigkeiten ehrenamtlich aus. Jörg Hinte ist

als Jugendleiter seit unzähligen Tagen in seinem Stammverein der „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“.

Unser Foto zeigt hinten (von links) Eckehard Schütt und Heinz Flathmann

vom Kreisvorstand sowie vorne die Ehrenamts-Preisträger Heiko Grotheer, Jörg Hinte

und Fred Dittrich. Ehrenamts-Kreissieger im NFV-Kreis Osterholz ist Ralf Strömer (VSK

Osterholz-Scharmbeck), der eine gesonderte Ehrung erfuhr und sich auf ein Dankeschön-Wochenende

des Niedersächsischen Fußballverbandes freuen darf. Foto: Tienken

April 2008

Die Mädchen der TSG Ahlten haben die zum zweiten

Mal ausgerichtete Hallenmeisterschaft des NFV-Kreises Hannover in der

Altersklasse U10 gewonnen. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von

Leistungsträgerin Kim Weber gelang dem Team eine makellose Leistung

und die erfolgreiche Titelverteidigung. Die weiteren Plätze in der Endrunde

belegten HSC Hannover I, SV Arnum, HSC Hannover II, TuS Kleefeld

und TSG Ahlten II. Unser Foto zeigt das Siegerteam mit (stehend von

links) Stefanie Lehne, Kim Weber und Kira Neumann sowie (hockend

von links) Kim Walter, Paula Rößeling und Kira Wolter. Vorn liegt Nena

Schneider.

Die F-Junioren der JSG Lammetal sind Hallen-Bezirksmeister.


57_60Lüneburg 20.03.2008 22:56 Uhr Seite 57

Nachdem die B-Juniorinnen des

TSV Eintracht Immenbeck

überlegen die Hallenkreismeisterschaften

im NFV-Kreis Stade gewonnen

hatten, überzeugten sie

auch bei den Bezirksmeisterschaften

in Rotenburg mit dem Titelgewinn.

Da bis auf zwei Spielerinnen

alle noch bei den C-Juniorinnen

spielen könnten, war das Immenbecker

Team zwar körperlich etwas

unterlegen, machte dieses

Manko aber durch große Laufbereitschaft

und eine überragende

technische wie taktische Spielweise

mehr als wett. Am Ende

durften die Mädchen nach sieben

Spielen ohne Niederlage und

21:2 Toren von Regina Thurisch

verdientermaßen die Siegerplaketten

entgegennehmen. Zu der

Mannschaft gehören: Lisa Altmann,

Fenna Elfers, Maleen Gerkens,

Sophie Gerkens, Svenja

Giesecke, Hannah Kleimeier, Nina

Lyke, Katharina Mertz und Amelie

Rose.

Da im NFV-Kreis Stade glücklicherweise

insbesondere in den

Jahrgängen 1993/94 einige talentierte

Mädchen vertreten sind,

konnte sich dieses Team durch die

diversen Auswahlmaßnahmen

finden. Bis auf eine Spielerin spielen

alle Mädchen bisher in Jungenmannschaften

und sind

durchweg sehr ehrgeizig. „Wir

sind optimistisch, dass für die

nächste Saison noch weitere ambitionierte

Spielerinnen der Jahr-

Goldmedaillen für

das Schiri-Quartett

33. Fest des Sports in Winsens Stadthalle

Das 33. Fest des Sports in der

Winsener Stadthalle war wieder

einmal ein Volltreffer. Dem

Kreissportbund (KSB) war es gelungen,

eine sehenswerte Gala zu

präsentieren, die mit sportlichen

Showteilen bereichert wurde. Der

Landkreis Harburg, vertreten

durch den stellvertretenen Landrat

Heiner Schönecke, stellte für

Ü50-Turnier

N FV-Altherrenspielleiter

Friedel Gehrke möchte

am 24. Mai auf der Sportanlage

seines Stammvereines

Barnstorfer SV anlässlich

seines 50-jährigen Vereinsjubiläums

den Versuch

wagen, ein Ü50-Kleinfeldturnier

mit den besten

Teams im NFV auf die Beine

zu stellen. Die jeweiligen

Ü50-Kreismeister und Kreispokalsieger

der vergangenen

Saison 2006/07 werden

gebeten, sich per E-Mail unter

01008028@dfbnet.de

mit Friedel Gehrke in Verbindung

zu setzen.

Taktisch und auch

technisch überragend

Hallen-Bezirkstitel für Team aus Immenbeck

gänge 93/94 zu dem Team

stoßen – drei Mädchen haben

schon großes Interesse, weitere

sind herzlich willkommen - , das

Die B-Juniorinnen des TSV Eintracht Immenbeck sind Hallenmeister im

NFV-Bezirk Lüneburg.

die besten 66 Sportlerinnen und

Sportler Goldmedaillen zur Verfügung.

„Der Sport in seiner gesamten

Organisationsform ist eine

der tragenden Kräfte in unserer

Gesellschaft. Um Bestleistungen

zu erreichen, gehören ein großer

Aufwand an Trainingsfleiß und

der Wille zum Erfolg dazu. Ich

danke dem Landkreis und den

Kommunen, die den Sport finanziell

fördern“, betonte KSB-Vorsitzende

Almut Eutin in ihrer Festansprache.

In dem Zusammenhang

lobte sie das ehrenamtliche

Engagement der zahlreichen Trainer,

Übungsleiter und Betreuer.

Ihr besonderer Willkommensgruß

galt Winsens Bürgermeisterin Angelika

Bode, Winsens Ehrenbürgermeister

Gustav Schröder, dem

früheren Landrat Hans Joachim

Röhrs und dem KSB-Ehrenmitglied

Siegfried Oestreich.

Ausgezeichnet wurden die

Erfolgreichsten aus elf Fachverbänden,

die Bestleistungen auf

Bundes- und Landesebene erbracht

haben. Für sie gab es nicht

nur Edelmetall, sondern auch viel

Beifall von der illustren Gästeschar.

Zu den Geehrten gehörten

vom Kreisfußballverband Harburg

Kim-Jana Trenkner (TSV Winsen),

Annika Hobst (TuS Fleestedt), Nadine

Lange (TV Meckelfeld) und

Harald Meyer (TSV Elstorf). Kim-

Jana leitet Spiele in der Bezirksoberliga

und in der 2. Bundesliga

der Frauen. In der 1. Bundesliga

ist sie als Assistentin an

der Seitenlinie aktiv. Zudem engagiert

sich die 23-Jährige in der

Schiedsrichteraus- und -weiterbildung.

Annika leitet Frauenspiele

bis zur Regionalliga. Zudem assistiert

sie Kim-Jana in der 2. Frauen-Bundesliga

an der Seitenlinie.

Dritte im Erfolgsgespann des

Kreisfußballverbandes ist Nadine,

die Herrenspiele in der Kreisliga

leitet, aber auch als Assistentin

Bezirk Lüneburg

dann sowohl in der C-Jungen-

Kreisliga als auch um die Niedersachsen-Meisterschaft

der B-Juniorinnen

spielen soll“, betonen die

Betreuer Michael Gerkens und

Harald Rose (TSV Eintracht Immenbeck).

Mit diesem „Projekt“ will der

Verein die einmalige Chance im

NFV-Kreis Stade nutzen und den

talentierten Spielerinnen eine

Möglichkeit geben, für zwei Jahre

leistungsorientiert sowie altersgemäß

Fußball zu spielen und

sich sportlich damit weiter zu entwickeln.

„Es ist uns sehr wohl bewusst,

dass durch diese Konzentration

der guten Spielerinnen auf

einen Verein andere Mannschaften

geschwächt werden. Allerdings

darf aus unserer Sicht nicht

nur der Breitensport beachtet

werden, denn wir erleben oft,

dass talentierte Spielerinnen aus

Frust schon sehr früh in Frauenmannschaften

spielen und sich

dort technisch wie taktisch nicht

unbedingt verbessern. Für die

Entwicklung des Frauenfußballs

ist es daher zu begrüßen, dass der

NFV den Einsatz von Mädchen in

Zukunft in Frauenmannschaften

erst ab dem älteren B-Juniorinnen-Jahrgang

erlaubt“, unterstrichen

die beiden Betreuer vom

Hallenbezirksmeister TSV Eintracht

Immenbeck.

Die Fußball-Schiedsrichterinnen Nadine Lange (links) und Kim-Jana

Trenkner haben ihre Goldmedaillen zum Anknabbern gern. Foto: Balzer

bis zur Niedersachsenliga eingesetzt

wird.

Harald Meyer wurde für sein

ehrenamtliches Engagement geehrt.

Das Ehrenamt ist für ihn ein

fester Bestandteil seines Lebens.

Seit mehr als 40 Jahren ist er als

Schiedsrichter im Einsatz. In seinem

Verein bekleidete er 17 Jahre

lang die Position des stellvertretenden

Vorsitzenden. Im Kreisfußballverband

war er sieben Jahre

Mitglied des Spielausschusses

und übernahm dann für zehn

Jahre den Vorsitz des Schiedsrichterausschusses.

Seit 1994 bis

heute ist Harald im Kreisvorstand

als Schriftführer und Ehrenamtsbeauftragter

aktiv. Ulrich Balzer

April 2008 57


57_60Lüneburg 20.03.2008 22:56 Uhr Seite 58

Bezirk Lüneburg

58

„Das war Fußballssport auf

einem sehr guten Niveau!“ Dieses

Lob zollte der Nationaltrainer der

U21-Auswahl des Deutschen Fußballbundes

(DFB), Dieter Eilts, allen

Akteuren, die sich für die Hallen-

Bezirksmeisterschaft der E-Junioren

qualifiziert hatten. Zwölf spielstarke

E-Junioren-Mannschaften,

darunter auch Kreismeister Buchholzer

FC und Vize-Kreismeister

TuS Nenndorf, gingen in der Sporthalle

an der Salzhäuser Kreuzwegschule

an den Start und schossen

Tore für den guten Zweck.

Am Ende war nicht nur die

Freude bei Bezirksmeister TuS Bodenteich

groß. Im Rahmen der Turnierserie

für E-Juniorenteams, an

der sich auch die Landkreise Harburg,

Cuxhaven, Lüchow-Dannenberg,

Lüneburg und Osterrode beteiligten,

erspielten die Kicker einen

Gesamtbetrag von 15.780,90

Euro. 4.194,19 Euro kamen bei

den Wettbewerben im Kreis Harburg

zusammen. Jeder Treffer der

jungen Kicker wurde von der Sparkasse

Harburg-Buxtehude mit je

einem Euro belohnt. Das Geld erhält

die KinderKrebshilfe.

Markus Krings von der Marketingabteilung

der Deutschen

Krebshilfe nahm mit Freude einen

großen Scheck über die stolze

Summe entgegen. Er hob hervor,

dass die Aktion „Kinder spenden

Mit acht Treffern avancierte Ole

Holske vom Finalist VSK Osterholz-

Scharmbeck bei der Bezirksmeisterschaft

in Salzhausen zum besten

Torjäger.

April 2008

Den Titel eines Bezirksmeisters erkämpfte sich die Mannschaft des TuS Bodenteich. Der Lohn waren Goldmedaillen

und ein Fußball. Im Vordergrund Finalgegner VSK Osterholz-Scharmbeck. Zu den ersten Gratulanten gehörte

DFB-Trainer Dieter Eilts (hinten).

4194,19 Euro für die KinderKrebshilfe

E-Junioren ermittelten den Hallen-Bezirksmeister –

Siegerehrung in Salzhausen mit Dieter Eilts

für Kinder“ in Niedersachsen

großen Anklang findet. Das bewertete

ebenso positiv der Vorsitzende

des Kreisfußballverbandes

Harburg, Dieter Tomforde. Dessen

besonderer Willkommensgruß galt

dem Vize-Präsidenten des Niedersächsischen

Fußballverbandes

(NFV), Karl Frewert, dem Vorsitzenden

des Verbandsjugendausschusses,

Walter Fricke, sowie von

der Sparkasse Harburg-Buxtehude

Cord Köster als Mitglied der Geschäftsleitung

und Tanja Tiedemann

von der Marketingabteilung.

Auf dem Parkett der Salzhäuser

Sporthalle ging es hoch her. Einen

überraschend starken Eindruck

hinterließen die beiden

Mannschaften aus dem NFV-Kreis

Harburg. Der Buchholzer FC meisterte

seine Aufgaben in der Vorrunde

als Sieger (14:1 Tore/13

Punkte) ebenso souverän wie die

Mannschaft des TuS Nenndorf

(12:4/12), die ebenfalls als Sieger

der Vorrunde abschnitt.

Beide Teams hatten sich in

ihren Begegnungen derart verausgabt,

dass sie in der Vorschlussrunde

nicht mehr so erfolgreich spielten.

Der Buchholzer FC unterlag

dem späteren Turniersieger TuS

Bodenteich mit 2:4, während TuS

Nenndorf in der Partie gegen VSK

Osterholz-Scharmbeck mit 0:1 den

Kürzeren zog. So kam es im Spiel

um Platz 3 zum Kreisduell zwischen

dem Buchholzer FC und TuS

Nenndorf. Dieses Mal jubelte

Nenndorf über einen 1:0-Sieg gegen

den amtierenden Kreismeister

und den Gewinn einer Bronzemedaille.

Das Finale entschied TuS Bodenteich

gegen VSK Osterholz-

Scharmbeck mit einem 4:3-Sieg

nach Neunmeterschießen für sich.

Insgesamt registrierte die von der

SG Salzhausen-Garlstorf besetzte

Turnierleitung 100 Tore.

Schade, dass die abschließende

Podiumsdiskussion nach Been-

digung der Titelkämpfe zum Thema

„50 Jahre Hallenfußball im

Landkreis Harburg“ nur sehr

schwach besucht war. An den von

Willi Krause (TSV Hittfeld) eingeführten

ersten Hallenspielen beteiligten

sich lediglich zwölf Mannschaften.

In dieser Saison waren es

230 Teams aus 40 Vereinen, die in

27 Sporthallen in 14 verschiedenen

Altersklassen ihre Besten ermittelten.

Ulrich Balzer

Die stolze Summe in Höhe von 4.194,19 Euro kam mit Unterstützung der

Sparkasse Harburg-Buxtehude zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe

im Landkreis Harburg zusammen. – Unser Foto zeigt die Scheckübergabe

mit (von links) Kreisjugendobmann Dirk Possiwan, Cord Köster von der

Geschäftsleitung der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Markus Krings von

der Deutschen Krebshilfe, Tanja Tiedemann von der Marketingabteilung

der Sparkasse Harburg-Buxtehude, dem Harburger Kreisvorsitzenden

Dieter Tomforde, NFV-Vizepräsident Karl Frewert und NFV-Jugendobmann

Walter Fricke. Fotos: Balzer

Die Lüneburger Nachwuchskicker der

U11- und U10-Junioren haben bei ihren Hallenkreismeisterschaften

fleißig Tore erzielt. Insgesamt wurde 1364 mal ins

Schwarze getroffen. Und jeder Treffer hat sich gelohnt,

denn die Lüneburger Landeszeitung spendete pro Tor

einen Euro für die KinderKrebshilfe! In der Barendorfer

Sporthalle stieg nach der U11-Endrunde die große

Scheckübergabe. Eine schöne Geste, denn so haben die

Jungs eine wirklich gute und sinnvolle Tat vollbracht, auf

die alle stolz sein können! Der Betrag von 1364 Euro wurde

sogar noch erhöht. Die Landeszeitung rundete den Betrag

auf 1500 Euro auf und in den Sammeldosen landeten bei allen

Hallenrunden unglaubliche 1428,28 Euro. Insgesamt

fließen somit 2928,28 Euro an die KinderKrebshilfe –

auf dieses Ergebnis können alle Beteiligten stolz sein.

Volker Mai


57_60Lüneburg 20.03.2008 22:56 Uhr Seite 59

Spielmobil rollt nun

ohne Harald Nolting

Uelzener nach zehn Jahren verabschiedet

Spätestens zum 1. Mai eines jeden

Jahres werden die vier

Spielmobile des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

von den Vereinen in Niedersachsen

zu besonderen Veranstaltungen

angefordert. Neben der

großen Hüpfburg gibt es für die

Kinder fast ein Überangebot an

Spiel- und Sportgeräten.

Aber auch die Erwachsenen

kommen nicht zu kurz, denn

beim Gehen auf Stelzen, Treten

auf Pedalos, Skifahren auf Ra-

Uwe Schradick, Ehrenamtsbeauftragter und stellvertretender

Vorsitzender des NFV-Kreises Rotenburg, konnte anlässlich der Ehrung der

Ehrenamtspreisträger auch zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und

Sport begrüßen. Nach einem kleinen Imbiss übernahm Schradick die Moderation

dieser stimmungsvollen Veranstaltung in den Räumen der Volksbank

Sottrum. In seiner Laudatio für die einzelnen Preisträger gab Uwe

Schradick den Anwesenden einen Einblick in die Arbeit der Ehrenamtssieger

für ihre Vereine. Als Preisträger kürte der NFV-Kreis Rotenburg Klaus

Piel (TuS Tarmstedt, Kreis-Ehrenamtssieger, Bildmitte), Martin Bollenhagen

(TuS Brockel), Uwe Klein (MTV Wohnste), Bernd Thoden (FC Ostereistedt/Rhade),

Hans-Jürgen Scholz (VfL Sittensen), Henry Steffens (MTV

Wilstedt), Detlef Borchers (SV Eintracht Heptstedt/Breddorf), Olaf Schiller

(TuS Nartum), Gerhard Schröder (TuS Nieder Ochtenhausen) sowie Joachim

Riegel vom FC Hesedorf. Zu den Gratulanten gehörten neben dem

NFV-Kreisvorsitzenden Heinrich Engelke auch Ralf Dzukowski (Vorstand

Volksbank Sottrum) und Hinrich Otten (Vorstand Sparkasse Scheessel).

Auf einer Welle des Erfolges schwimmt im

Kreis Soltau-Fallingbostel die Frauen-Fußball-Mannschaft

des SV Trauen-Oerrel: Zuletzt wurde das Team von Trainer

Dennis Vandreike Hallenkreismeister 2008 und verteidigte

den Titel des Vorjahres damit erfolgreich. Im Sommer vergangenen

Jahres feierte die Mannschaft die Meisterschaft in

der 1. Kreisklasse, ohne eine einzige Niederlage in der Saison

kassiert zu haben. Jetzt wurden die erfolgsverwöhnten

Kickerinnen bei der Sportlerehrung der Stadt Munster zur

„Mannschaft des Jahres“ gewählt. Zum Nordclub des Kreises

Soltau-Fallingbostel gehören: Jessica Schütze, Juliane Fischer,

Sarah Tomasz, Stefanie Böttcher, Natalia Paveltschuk,

Alina Fischer, Marion Jochheim (hinten von links), Anna

Knechtges, Jacki Fiedler, Mareike Vandreike, Laura Kornet,

Janina Furch, Taska Wilkens (Mitte), Jasmin Nagel, Carol-Ann

Graubner, Miriam Böttcher, Lisa Jeske, Julia Helms (hockend),

Tanya Popple (vorne) sowie Trainer Dennis Vandreike. Auf

dem Foto fehlen: Alexandra Winterberg, Karin Tschäpe und

Manuela Müller. Heide Tegtmeier

senskiern zu viert oder Tellerjonglieren

werden mit Sicherheit

Jugenderinnerungen wach werden.

Bevor es im Lande wieder

richtig losgeht, sind alle Spielmobileinsetzer

von Dieter Neubauer

(NFV-Verbandslehrausschuss) zu

einer Arbeitstagung in die Sportschule

nach Barsinghausen eingeladen

worden.

Verabschiedet wurde Harald

Nolting im Beisein von NFV-Vizepräsident

Hannes Wittfoth nach

zehn Jahren Spielmobilbetreuung.

Als Dank und Anerkennung

für seine geleistete ehrenamtliche

Bezirk Lüneburg

Der Spielmobileinsetzer des NFV-Bezirks Lüneburg, Harald Nolting, wurde

jetzt verabschiedet. Unser Foto zeigt von links: Hans-Jürgen Chlechowitz,

Harald Nolting, Dieter Neubauer und Hannes Wittfoth.

Tätigkeit wurde dem Uelzener

von Dieter Neubauer ein Abschiedsgeschenk

überreicht. Seinen

Nachfolger Hans-Jürgen

Chlechowitz hatte Nolting gleich

mitgebracht, so dass es ausreichend

Gelegenheit zum Kennenlernen

und Gedankenaustausch

gab.

Der neue Ansprechpartner

für weitere Informationen und

die Anforderung des NFV-Spielmobils

im Bezirk Lüneburg:

Hans-Jürgen Chlechowitz, Ostermarsch

10, 29525 Uelzen, Telefon

(05 81) 7 95 12, E-Mail:

chlecho1954@web.de

13 Jugendfußballtrainer aus dem Kreisverband Soltau-Fallingbostel

haben in der Zeit von September 2007 bis Februar 2008 unter

Leitung von Helmut Brase, (Vorsitzender für Lehrarbeit sowie Freizeitund

Gesundheitssport) an einem DFB-Lehrgang „Fachübungsleiter C –

Kinder und Jugendfußball“ in Düshorn teilgenommen. Theoretische,

praktische, taktische und pädagogische Kenntnisse wurden den angehenden

C-Lizenz-Inhabern dabei durch die NFV-Referenten Daniel Wächtler

und Michael Brase vermittelt. Sie haben schließlich auch – gemeinsam

mit dem dezentralen Sportlehrer Ulf Drewes – die Prüfungen abgenommen,

so dass nach erfolgreichem Abschluss (schriftliche und praktische

Prüfung) alle Fortbildungsteilnehmer die Lizenz erhielten. Teilnehmer

waren: Eileen Crook, Franz Hiltscher, Melina Künne, Andrea Plesse, Uwe

Soppke, Elke Tessmann (alle VfB Vorbrück Walsrode), Axel Fröhlich, Markus

Kauczor, Carsten Stutterheim (SV Hodenhagen), Marvin Gassen, Gregor

Völker (SVN Düshorn), Dieter Narjes (TSV Wietzendorf), Obi Onyechi

(JSG Leinetal). Heide Tegtmeier

April 2008 59


57_60Lüneburg 20.03.2008 22:56 Uhr Seite 60

Bezirk Lüneburg

60

„Das Ehrenamt ist durch

nichts zu ersetzen!“ Das betonte

der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes

Harburg, Dieter Tomforde,

im Rahmen einer Feierstunde

bei der Vergabe des Ehrenamtspreises

für 2007 an Hinrich Bostelmann

von der SG Salzhausen-

Garlstorf im Tangendorfer Gasthaus

Voßbur. Borstelmann ist nach

Einführung dieser Aktion durch

den Deutschen Fußball-Bund (DFB)

im Jahr 1997 der elfte Ehrenamtspreisträger

des Kreisfußballverbandes.

Ehrenamtsbeauftragter Harald

Meyer wies in seiner Laudatio

darauf hin, dass Ehrenamts-

April 2008

Ein Förderer von

Frauen und Mädchen

Ehrenamtspreis für Hinrich Bostelmann

preisträger Hinrich Bostelmann

Überdurchschnittliches geleistet

hat. Der Ausgezeichnete hat nach

dem Zusammenschluss vom MTV

Salzhausen und dem MTV Garlstorf

eine Frauenmannschaft ins Leben

gerufen. Sie wurde auf Anhieb

Kreismeister und Kreispokalsieger.

Er engagierte sich zusammen

mit Ehefrau Meriam ferner

für den Aufbau von zwei Mädchenmannschaften.

Auch für den

Kreisfußballverband stellt er sich

bei Hallenspielen der Juniorinnen

und Frauen in der Salzhäuser

Sporthalle jederzeit zur Verfügung.

So war es auch am Tag des

Mädchenfußballs.

Bei 169 Fragen blieb

niemand ohne Fehler

Lizenz für elf neue Schiedsrichter

Elf Anwärter haben im Vereinsheim

in Lüchow die

schwierige Schiedsrichterprüfung

bestanden und freuten

sich nach zwölf Lehrabenden

intensiver Arbeit mit Beamer

und modernsten Kommunikationsmitteln

sowie der Bewältigung

eines Fragenkatalogs mit

einem Gesamtumfang von 169

Fragen über die begehrte Lizenz.

Fehlerlos blieb niemand!

Zwei Bewerber lösten die kniffligen

Fragen mit einem Fehler

und auch weitere sieben Anwärter

blieben im Limit. Die

restlichen Bewerber mussten

nach den strengen Regeln des

Lehrwesens in die mündliche

Prüfung. Einer bestand und

zwei schafften es nicht. Vorab

hatte Marvin Struck (SSV Gusborn)

in Lüneburg die Lizenz

mit gutem Erfolg erworben, so

dass der Kreisfußballverband

Lüchow-Dannenberg nun über

elf neue Schiedsrichter verfügt.

Mathias Kopf, Lüneburgs

neuer Bezirkslehrwart aus der

Wingst, hatte den Bewerbern

die Prüfungsangst genommen:

„Mit Pfeife und Regeln sicher

umzugehen, wird sich erst in

der Praxis einstellen. Das ist

wie beim Führerschein für das

Auto!“

Und dies sind die Neuen:

Timm Klafak (SSV Gusborn),

Marvin des Jeu, Max Breßlein,

Kai Wolff (alle TuS Woltersdorf),

Dennis Schulz, Jonas Hauto

(beide SC Lüchow), Max-Johann

Schulze, Peter Nuth (beide SV

Elbufer) und Wolfgang Eisenberg

(SV Clenze). Die neuen

Unparteiischen werden noch in

dieser Saison eingesetzt, versicherte

Helmut Niehus, Mitglied

des Lehrstabs. Heinz Müller

Ehrenamtspreisträger Hinrich Bostelmann und Ehefrau Meriam (Mitte)

freuen sich über die Auszeichnung. Zu den ersten Gratulanten gehörten

Kreisvorsitzender Dieter Tomforde (links) und Ehrenamtsbeauftragter

Harald Meyer (rechts). Foto: Balzer

Anhaltenden Beifall und

Armbanduhren gab es für fünf

weitere Ehrenamtliche, die sich

besondere Verdienste in ihren

Vereinen erworben haben. Susann

Koop (JSG Jesteburg-Bendestorf)

betreut seit 1997 eine

Mannschaft innerhalb der JSG.

Diese spielt mittlerweile als B-Jugend

auf Bezirksebene. Seit

2003 fährt sie jedes Jahr mit etwa

100 Kindern der JSG in ein

Jugendzeltlager nach Otterndorf.

Seit April ist Susann Koop auch

Koordinatorin für die Mini-Fußballer.

Wiebke Eggers (MTV Laßrönne)

gründete in ihrem Verein im

Frühjahr 2006 eine Frauenmannschaft.

Mit viel Engagement, Begeisterung

und großem persönlichen

Einsatz konnte sie 19 Frauen

und Mädchen für ihre Idee begeistern.

Dem Team gelang nach nur

einer Saison der Aufstieg von der

Kreisklasse in die Kreisliga.

Jörn Kahl (JSG Elbmarsch) koordiniert

seit 2001 den gesamten

Jugendfußball. Zudem übernahm

er als Trainer und Betreuer eine G-

Junioren-Mannschaft. Der C-Lizenz-Inhaber

gehört auch zu den

tragenden Stützen im Organisationsteam

der JSG, das seit 2004 für

die Ausrichtung des Elmarscher

Fair Play-Cups verantwortlich ist.

Klaus-Dieter Schütt und

Dietmar Schürmann (beide MTV

Ashausen-Gehrden) haben sich

nach dem Beschluss des Vereinsvorstandes,

das Sportlerheim zu

sanieren und zu erweitern, sofort

bereit erklärt, die Hauptlast dieser

Arbeit zu übernehmen. Beide haben

in ihrer Freizeit mehr als 80

Prozent der erforderlichen Arbeiten

ehrenamtlich durchgeführt.

Ulrich Balzer

Klaus Bürger (rechts), Ehrenvorsitzender des TSV Winsen, wurde

im Verlauf der Jahreshauptversammlung des Vereins mit großer Mehrheit

zum neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt. Der 71-Jährige, der von

1966 bis 2001 schon einmal an der Spitze gestanden hatte, löst den bisherigen

Amtsinhaber Klaus Michels (57) ab, der im Juni dieses Jahres beruflich

nach Singapur wechseln wird. Foto: Balzer

Die Altliga-Fußballer der SG Dannenberg/Breselenz/Zernien

(Foto) haben ihren Hallenmeistertitel des NFV-Kreises Lüchow-Dannenberg

bei einem spannenden Turnier in Clenze vor über 150 begeisterten

Zuschauern mit 19:6 Toren und 14 Punkten knapp vor dem TuS Wustrow

verteidigt, der auf 13 Punkte und 18:6 Treffer kam. Den dritten Platz sicherte

sich der SV Küsten mit neun Zählern vor der punktgleichen FSG

Südkreis, die nur 13:14 Tore auf ihrem Konto hatte. „Es war eines der

spannendsten Turniere der letzten Jahre, technisch gut, voller Harmonie

und überaus fair“, lautete das Fazit des Spielausschussvorsitzenden Christian

Böhnsch bei der Siegerehrung. Der Meister durfte sich neben den üblichen

Ehrungen auch über den großen Wanderpokal, von FSG-Spieler

Andreas Krüger gestiftet, freuen. Heinz Müller


61_64WeserEms 21.03.2008 21:47 Uhr Seite 61

Schirmherr Dr. Rudolf Seiters (links) und Landrat Hermann Bröring übergeben

Pokal und Urkunde für die Wahl zur „Nachwuchssportlerin des

Jahres“ im Emsland an Jana Segeler.

Jana Segeler sorgt

für eine Premiere

Emslands Sportlerehrung mit Dr. Zwanziger

Aufregung, Hoffnung und

Spannung beim Sport-Wirtschafts-Bankett

im Westerholt’schen

Burgmannshof der Berentzen-Gruppe

in Haselünne. Auf

dem Programm stand die Wahl

der Sportler des Jahres im Emsland.

Bei der Wahl zur Nachwuchssportlerin

gab es eine Premiere:

Die 14-jährige Fußballerin

Jana Segeler vom SV Heidekraut

Andervenne setzte sich gegen

Schwimmerin Dorothee

Kein Boßeln beim SV Blomberg

Udo Köneke, Ehrenvorsitzender

des Fußballkreises Wittmund,

war von der Gründung

im Jahr 1968 bis 1989 Vorsitzender

des SV Blomberg/

Neuschoo. Anlässlich des 70.

Geburtstages von Köneke wurde

der SV Blomberg/Neuschoo

in der vergangenen Ausgabe

des Fußball-Journal fälschlicherweise

als Boßelverein bezeichnet.

Der Boßelsport, der

sich in Ostfriesland großer Beliebtheit

erfreut, wird im SV

Klumpe und Rhönradturnerin Julia

Wiesch durch. Vor ihr konnte

noch keine Fußballerin die Trophäe

gewinnen.

Stefan Raming-Freesen dagegen

tritt in Fußstapfen, in denen

sich bereits vor zwei Jahren

Stollenschuhe verewigt haben.

Der Fußballer des SV Meppen

nahm den Pokal „Nachwuchssportler

des Jahres“ mit nach

Hause, den 2005 mit Michael

Holt schon einmal ein Torjäger

Blomberg/Neuschoo jedoch

nicht betrieben. Der Verein, der

in diesem Jahr sein 40-jähriges

Jubiläum feiert, bietet seinen

derzeit etwa 500 Mitgliedern

heute die Sportarten Fußball,

Schwimmen, Turnen, Judo,

Tischtennis und Gesundheitssport.

An der Entwicklung der

Fußballabteilung und des Gesamtvereins

hatte Udo Köneke

in seiner 21-jährigen Amtszeit

als 1. Vorsitzender maßgeblichen

Anteil. Peter Bartsch

Die Verdienstnadel des Fußballkreises Aurich gab es auf der

Jahreshauptversammlung des SV Spetzerfehn für den 1. Vorsitzenden Jens

Wagner und den 2. Vorsitzenden Joachim Weber. Für den Fußballkreis Aurich

lobte Schatzmeister Georg Freesemann die immer faire Spielweise der

Fehntjer Fußballer, die im letzten Spieljahr Meister der Kreisliga wurden

und nun der Bezirksliga Weser-Ems angehören. Unser Foto zeigt von links

Joachim Weber, Georg Freesemann, Jens Wagner und Peter Schoon,

3. Vorsitzender des Vereins und langjähriger Platzwart. Foto: Trauernicht

des Vereins gewann. Der 19-jährige

Oberlangener verbuchte fast

zwei Drittel der Stimmen für sich

und verwies Leichtathlet Daniel

Gruber und Sportschütze René

Evering damit klar auf die Plätze.

Moderator Richard Schimmöller,

Vorsitzender der Sporthilfe

Emsland, betonte: „Wir verstehen

die Nominierung als Auszeichnung.“

Er hob zudem das

starke Bündnis aus Sportvereinen,

Wirtschaft und Politik hervor, das

in Form der Sporthilfe und der im

Der RW Hürriyet war Gastgeber

für den Schiedsrichter-Anwärter-Lehrgang

2008 im NFV-Kreis

Delmenhorst. Von ursprünglich

53 gemeldeten Teilnehmern aus

dem Kreis Delmenhorst und dem

Oldenburger Land stellten sich

am Ende 41 Anwärter der Prüfung,

welche von Bezirksschiedsrichterobmann

Georg Winter aus

Wildeshausen abgenommen

wurde. Alle 41 Teilnehmer konnten

die Prüfung mit einer durchschnittlichen

Fehlerzahl von 2,5

bestehen, wobei 26 den Kreis

Delmenhorst und 15 den Kreis

Oldenburg-Land verstärken werden.

Der Delmenhorster Schiedsrichter-Lehrwart

Reinhard Specht

zeigte sich anschließend von den

Fähigkeiten der Lehrgangsteilnehmer

überzeugt. Neben ihm

sprachen auch der Vorsitzende

der Schiedsrichter-Vereinigung,

Frank Dobroschke, der Kreisvorsitzende

und Ehrenvorsitzende

der Schiedsrichter-Vereinigung,

Franz Koryciak (Delmenhorst) sowie

Markus Deitenbeck vom Kreis

Oldenburg-Land und Prüfer Ge-

Bezirk Weser-Ems

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zeichnete Stefan Raming-Freesen als

„Nachwuchssportler des Jahres“ aus. Fotos: Hagemann

vergangenen Jahr ins Leben gerufenen

Sportstiftung dazu beitrage,

dass der emsländische Sport

so gut wie möglich gefördert

werden könne.

Ehrengast und DFB-Präsident

Dr. Theo Zwanziger indes zollte

allen nominierten Sportlern seinen

Respekt. „Ich freue mich immer,

wenn vor allem junge Menschen

sportlich Großes geleistet

haben und zu Vorbildern werden“,

so der DFB-Funktionär.

Heinz Hagemann

41 Anwärter bestehen

die Schiri-Prüfung

RW Hürriyet war Gastgeber des Lehrgangs

org Winter den Teilnehmern ihre

Glückwünsche aus.

Zu den erfolgreichen Lehrgangsteilnehmern

gehören: Martin

Raschke, Carsten Wehrmaker

(beide Borussia Delmenhorst),

Daniel Brückner, Ibrahim Evgi, Nico

Lühmann, Andre Steinke, Sevme

Alp, Stephanie Kroner (alle

DTB), Burak Aruk (RW Hürriyet),

Yannick Naß, Markus Wagner,

Philipp Wagner (alle TuS Hasbergen),

Can Blümel, Mikael Blümel,

Lars Grafmüller, Nadine Heim,

Ashley Jendsen, Jan-Christoph

Ripken (alle TuS Heidkrug), Mario

Nolte, Adam Polok (beide TV

Adelheide), Tobias Glander, Üzeyir

Kanil, Kevin Körner, Kristin

Meyer, Juliane Pieper, Rene

Schmidt (alle TV Jahn), Adrian

Becker, Christopher Demir, Marvin

Dietrich, Felix Kickstein, Jennifer

Lösekann, Malte Lüschen, Maximilian

Lux, Gabriel Maloul, Jacob

Oztürk, Robin Ramke, Murat

Tan (alle TSV Ganderkesee), Nina

Kiegeland, Tamara Koryciak, Caroline

Marquardt und Isabelle

Musielak (alle TSV Stenum).

Franz Koryciak

April 2008 61


61_64WeserEms 21.03.2008 21:47 Uhr Seite 62

Bezirk Weser-Ems

62

Zum EM-Cup kommen

1600 Nachwuchskicker

Turnier in Bösel vom 13. bis 15. Juni

Großes hat der SV Bösel im NFV-

Kreis Cloppenburg geplant.

Wenn im Juni in der Schweiz und

Österreich Europas beste Fußballer

um den Europameistertitel spielen,

dann werden in Bösel rund

1600 Nachwuchskicker erwartet.

Das Besondere daran: Die jungen

Fußballspieler werden die 16 EM-

Teilnehmer vertreten und im jeweiligen

Nationaldress spielen.

Die Trikots dürfen sie anschließend

mit nach Hause nehmen.

Organisiert wird der Böseler

EM-Cup von Hartwig Wunder, Tim

Peukert, Michael Ulmer und Andreas

Ulmer. „Wir wollen für die

Jugend und auch für unseren Ort

Zu ihrer jährlichen Arbeitstagung

trafen sich die für die

Kreisliga IV zuständigen Vorstandsmitglieder

der Fußballkreise

Friesland, Wesermarsch und Wilhelmshaven,

zu der der Vorsitzende

des NFV-Kreises Wesermarsch,

Helmut Quaas (Berne), nach Rodenkirchen

eingeladen hatte.

In ihren Berichten sprachen

Staffelleiter Herbert Hanke (Abbehausen)

und Schiedsrichteransetzer

Hartmut Braun (Zetel) von

einem geordneten Spielbetrieb,

auch wenn 42 Verwaltungsentscheide

ausgestellt werden

mussten. Trotz einer Zahl von 17

Feldverweisen bestätigte Holger

Busch (Schwei) für das gemeinsame

Sportgericht einen insge-

April 2008

Bösel etwas tun“, sagen die Verantwortlichen.

Die Ausschreibungen

für das Turnier sind bereits auf

den Weg gebracht und man hofft

auf eine große Resonanz. Über

1600 Fußballspieler werden bei

diesem Turnier vom 13. bis 15. Juni

im Bürgermeister Elsen-Stadion

erwartet, wobei der Erlös der Jugendarbeit

zufließen wird.

Das Turnier soll als Kleinfeldturnier

durchgeführt werden. Es

dürfen drei Mannschaften je Turnier

und je Verein gestellt werden.

Der Selbstkostenanteil pro Kind

beträgt 6 Euro für Shirt und Hose,

das Set darf nach dem Turnier mitgenommen

werden.

samt fairen Umgang, zumal in

der Hinrunde lediglich ein Verfahren

einzuleiten war. Die Ergebniseingaben

nahmen die Vereine

überwiegend per SMS vor,

so dass die Resultate sehr früh

zur Verfügung standen.

Ab der Saison 2008/09 wird

es in der Kreisliga IV nur noch

zwei Regelabsteiger geben. Die

Aufstiegsregelung von den Kreisklassen

zur Kreisliga IV bleibt unverändert,

ebenso die Sollzahl

Die „JFG“ stand auf

der Tagesordnung

Kreisvorstand Aurich tagte in Georgsheil

„Spielgemeinschaften“ gibt

es bei der Fußballjugend schon

lange, jetzt geht man noch einen

Schritt weiter: „Junioren-

Förder-Gemeinschaften“ (JFG)

sollen künftig gegründet werden

können. Vom Beginn des nächsten

Spieljahres können zwei

oder mehrere Vereine einen

rechtlich eigenständigen Verein

als JFG gründen. „Auch im Fußballkreis

Aurich wird es voraussichtlichJunioren-Förder-Gemeinschaften

geben“, so Kreisvorsitzender

Friedrich Harms auf

der jüngsten Vorstandssitzung in

Georgsheil.

Präsidium, Vorstand und die

Vorsitzenden der NFV-Jugendausschüsse

haben sich in Barsinghausen

dafür ausgesprochen, dass

künftig „Junioren-Förder-Gemeinschaften“

gegründet werden

können. Eine derartige Konstruktion

gibt es bereits seit eini-

Die Veranstaltung soll am

13. Juni mit einem D-Jugend-

Turnier beginnen. Am 14. Juni

sind die E-Jugendkicker sowie

die B-, D- und E-Mädchen ge-

Ab 2008/2009 mit

Schiri-Assistenten

Der Arbeitskreis „Kreisliga IV“ tagte

gen Jahren in der Stadt Norden.

„Dieser Jugend-Förder-Verein

Norden ist ein Erfolgsmodell“,

sagte Jann Saathoff, Vorsitzender

des Lehrausschusses, der diesen

Verein damals mit ins Leben rief.

„Auch in anderen Städten und

Gemeinden gibt es Bestrebungen,Junioren-Förder-Gemeinschaften

zu gründen“, so Kreisjugendobmann

Winfried Neumann.

Probleme bereiten derzeit

die Frage der Kosten sowie die oft

großen Entfernungen zwischen

den Vereinen in den Landgemeinden.

Eine Änderung wird es auch

bei den Jugend-Spielgemeinschaften

geben, die zukünftig

keine „Notgemeinschaften“

mehr sein müssen, weil die beteiligten

Vereine nicht genügend

Spieler zur Verfügung haben. So

sollen künftig alle Anträge auf eine

Jugend-Spielgemeinschaft oh-

fragt. Außerdem ist ein großes

Hobbyturnier geplant. Am 15.

Juni schießen die F- und G- Jugendlichen

das Turnier ab.

Hartwig Wunder

Sie freuen sich auf über 1600 Fußballer in Bösel (von links): Tim Peukert,

Michael Ulmer, Hartwig Wunder und Andreas Ulmer. Foto: Leser

von 15 Mannschaften. Einem

dringenden Wunsch des Bezirks

Weser-Ems folgend, werden ab

der kommenden Saison – wie in

allen anderen Kreisligen auch –

Schiedsrichter-Assistenten eingesetzt.

Es ist vorgesehen, dass

die angesetzten Schiedsrichter

schon ab der Rückrunde ihre

Spiele auf freiwilliger Basis mit

Assistenten leiten. Die Ansetzungen

selbst sollen auch künftig

durch die Ansetzer der beteilig-

ne Einschränkungen genehmigt

werden.

Das Thema „Junioren-Förder-Gemeinschaften“

und andere

Bereiche der Fußball-Jugendarbeit

sollen mit den Vereinen erörtert

werden. Dazu wird der Fußballkreis

wieder Informationsveranstaltungen

in den verschiedenen

Regionen anbieten.

Wie Vorsitzender Friedrich

Harms weiter mitteilte, werden

ten Kreise erfolgen und nicht aus

einem gemeinsamen Pool. Frieslands

Schiedsrichterobmann

Günter Neumann wird den gesamten

Kader noch vor der neuen

Saison zu einer Fortbildung

einladen. Eine gemeinsame Leistungsstaffel

unterhalb der Kreisliga

IV wird es auch in den nächsten

zwei Jahren nicht geben.

Am Schluss der Veranstaltung

warb Wilhelmshavens

Kreisvorsitzender Uwe Reese für

das bevorstehende U21-Länderspiel

gegen die Ukraine im Jadestadion,

während sein Amtskollege

Heinz Lange die Teilnehmer

zur nächsten gemeinsamen Tagung

Anfang 2009 nach Friesland

einlud. Heinz Lange

Der Vorstand des Fußballkreises Aurich tagte in der Geschäftsstelle Georgsheil;

unser Bild zeigt von links Winfried Neumann, Friedrich Harms,

Theo Buß, Eilert Janssen, Jann Saathoff, Georg Freesemann, Bernhard

Priebe, Arend Ihnen und Gerold Wienekamp. Foto: Trauernicht

im Kreis Aurich drei Mini-Spielfelder

gebaut. Gemeinsam mit

seinem Vorstandskollegen Eilert

Janssen nahm Harms den ersten

Kunstrasenplatz in Niedersachsen,

der jetzt in Groß-

Munzel erbaut wurde, in Augenschein.

Die Mini-Spielfelder

im Fußballkreis Aurich werden

in Upgant-Schott, Spetzerfehn

und Walle gebaut.

Hinrich Trauernicht


61_64WeserEms 21.03.2008 21:47 Uhr Seite 63

Alle Anwärter nehmen

die Prüfungshürde

NFV-Kreis Ammerland bildet 29 Schiris aus

Mit großem Erfolg wurde der

vom Schiedsrichterlehrstab

des Fußballkreises Ammerland

durchgeführte Schiedsrichteranwärterlehrgang

jetzt abgeschlossen.

Allen Teilnehmern konnte am

Ende der Schiedsrichterpass zur

bestandenen Prüfung überreicht

werden.

An drei Wochenenden wurden

die Teilnehmer von den

Schiedsrichterlehrwarten Horst

Kowalski und Holger Schwengels

mit den Fußballregeln vertraut gemacht.

Tagungsorte waren das

Vereinsheim des TV Metjendorf

und das ABC Bauzentrum in

Rostrup, wo Bezirksschiedsrichterobmann

Georg Winter (Wildeshausen)

auch die Prüfung durchführte.

Besonders hervorzuheben

sind Michael Coners (TuS Lehmden),

Steffen Rothe (SVE Wiefelstede),

Werner Taube (TSG Bokel)

und Ahmad Chehade (Kickers

Wahnbek), die bei der Prüfung

15 neue Schiedsrichter

15 neue Fußball-Schiedsrichter

gibt es jetzt im NFV-Kreis

Aurich. Ein Lehrgang, der unter

Leitung von Stefan Buse, Eckhard

Adden und Lars Hevemeyer

im Sportheim des VfB

Münkeboe durchgeführt wurde,

endete kürzlich mit der Prüfung.

Prüfungsleiter war Udo

Tergast vom Bezirksschiedsrichterausschuss.

Als Lehrgangsbeste

schnitten Lasse Pfaff und

Suntke Tjaden ab. Seitens des

Kreisvorstandes waren Schiedsrichter-Ausschussvorsitzender

Bernhard Priebe und Schatzmeister

Georg Freesemann bei

der Prüfung dabei.

fehlerfrei blieben. Daneben bestanden

die Prüfung: Marcel Fromhage,

Mirko Höhl-Meier (SV Westerholtsfelde),

Kirsten Müller, Carolin

Harlof (TSG Bokel), Lars

Schmidt (TV Elmendorf), Dennis

Siems, Alexander Simon, Niklas

Grönitz (TuS Süddorf/E´damm),

Ilias Schweer, Tobias Janßen (SV

Loy), Ole van Lengen, Eike-Sebastian

Fischer (TuS Augustfehn), Fabian

Klammer (FC Rastede), Daniel

Speckmann, Julian Knust, Phillip

Kocks, Yossief Khaled (Kickers

Wahnbek), Steffen Ahting, Mathias

Ferber (SVE Wiefelstede),

Alexander und Günter Braun (FSV

Westerstede), Christiane Overbeck

(TuS Petersfehn), Tim Dunkel, Daniel

Wiechmann (TV Metjendorf)

und Sven Wardenburg (SG Hüllstede).

Alle Teilnehmer warten nun

auf ihre ersten Einsätze, um die

positive Entwicklung im Schiedsrichterwesen

des Kreises Ammerland

fortzusetzen. Jürgen Hinrichs

Den Lehrgang bestanden

haben Ernst Wicht (SpVg Aurich),

Julia Harms, Reno

Harms (beide BSV Wiegboldsbur),

Gerrit Bruns (VfB Münkeboe),

Kevin Nothdurft (SuS

Berumerfehn), Wilke Burmeister

(PSV Norden), Gero Lienemann,

Patrick Walter (beide

SC Tannenhausen), Udo

Willms (SV Leezdorf), Marcel

Lohoff, Lasse Pfaff (beide TuS

Großheide), Arthur Saathoff

(SuS Rechtsupweg), Suntke

Tjaden (Süderneulander SV),

Paul Boger (FC Norden) und

Christian Flessner (SG Egels-

Popens).

Hinrich Trauernicht

Weit über das übliche

Maß hinaus engagiert

DFB-Ehrenamtspreis für Josef Peckskamp

Der Ehrenamtspreisträger des

Fußballkreises Vechta ist Josef

Peckskamp aus Kroge-Ehrendorf.

Im Zuge der vom DFB ins Leben

gerufenen „Aktion Ehrenamt“

wurde Peckskamp nun vom NFV-

Kreisvorsitzenden Martin Fischer

und dem Bezirksvorsitzenden Ferdinand

Dunker geehrt.

Fischer würdigte hierbei das

unermüdliche Engagement von

Peckskamp, der sich in den

zurückliegenden Jahren in seinem

Verein als „Ehrenamtlicher“ besonders

hervorgetan hat. Seit

über 20 Jahren ist er im Vorstand

seines Vereins SV Kroge-Ehrendorf

tätig. Im Jahre 1995 übernahm er

den Vorsitz und erfüllt neben der

täglichen Vorstandstätigkeit bis

heute viele Aufgaben, die weit

über das übliche Maß hinausgehen.

Unter seiner Führung wurden

umfangreiche Baumaßnahmen

vorgenommen, die er nicht

nur eigenständig „angeschoben“,

sondern mit seinem Fachwissen

als „Bauleiter“ auch

selbst maßgeblich durchgeführt

hat. Beispielhaft nannte Fischer

die Erneuerung des Hauptspiel-

Bezirk Weser-Ems

Isabell Heck vom SV Groß Hesepe wurde bei den Bereichsmeisterschaften

in Dalum mit dem Fairnesspreis „Fair ist mehr“ ausgezeichnet.

Die Schiedsrichterin kümmerte sich bei einem D-Jugendspiel

intensiv um einen verletzten Spieler und trug ihn sogar vom Platz. Dafür

erhielt sie aus den Händen von Kreisjugendobmann Josef Peterberns

(links) und Staffelleiter Georg Brümmer eine Urkunde, eine Tasche, eine

DFB-Mütze und ein T-Shirt vom NFV. Foto: Hagemann

Je zwei Titel für TuS-Teams

aus Esens und Strudden

Ein großer Erfolg waren erneut

die Sparkassen-Hallenkreismeisterschaften

für Junioren im

Fußballkreis Wittmund. Stetig

steigende Mannschaftsmeldungen

in den unteren Jahrgängen

ließen die Teilnehmerzahl auf 123

Teams ansteigen.

Die Termine wurden durch

den Fußballkreis Wittmund festgelegt,

während die Turniere

selbst von den verschiedenen Vereinen

durchgeführt wurden. Um

die Bewirtung außerhalb des

Spielfeldes kümmerten sich hierbei

viele ehrenamtliche Helfer,

Mütter und Väter.

Sowohl Kreisvorsitzender Martin Fischer (rechts) als auch der Bezirksvorsitzende

Ferdinand Dunker (links) gratulierten dem Ehrenamtpreisträger

des Fußballkreises Vechta, Josef Peckskamp. Foto: Rolfes

feldes, die Errichtung einer Flutlichtanlage

auf dem Trainingsplatz

und ganz aktuell den Anbau

und die Renovierung des

Umkleidegebäudes. Unzählige

Stunden verbrachte Peckskamp

in den vergangenen Jahren auf

dem Sportplatz und war sich dabei

niemals zu schade, auch

selbst tatkräftig mit anzupacken.

Am Ende standen folgende

Kreismeister fest: TuS Strudden

(A-Junioren), TuS Esens (B-Junioren),

BSC Burhafe (C-Junioren),

SV Wittmund (D-Junioren), TuS

Esens (E-Junioren), SV Werdum,

(F-Junioren) und TuS Strudden (G-

Junioren).

Die Juniorinnen des NFV-

Kreises Wittmund nahmen an

den Hallenkreismeisterschaften

des Kreises Aurich teil. Die erfolgreichste

Mannschaft stellten hier

die C-Juniorinnen des TuS Leerhafe/Hovel,

die sich über den Titelgewinn

freuen konnten.

Reinhard Schultz

Weiterhin ist Josef Peckskamp

maßgeblich bei der „Aktion

Sportler gegen Hunger“,

die jedes Jahr im Kreis Vechta

stattfindet, beteiligt. Insofern

fiel dem Vorstand des Fußballkreises

Vechta die Wahl des

diesjährigen Ehrenamtspreisträgers

wahrlich nicht schwer.

Martin Fischer

April 2008 63


61_64WeserEms 21.03.2008 21:47 Uhr Seite 64

Bezirk

64

Beim Blick auf das Zahlenwerk

kommt Hans Engelmann aus

dem Staunen nicht heraus. „459

Mannschaften, das ist unglaublich.

Es ist erstaunlich, was die

Vereine im Kreis Vechta leisten“,

sagt der Vorsitzende des Jugendausschusses

im Fußballkreis

Vechta. Die Rückserie der Saison

2007/08 beschert dem NFV-Kreis

Vechta einen neuen Melderekord:

Exakt 459 Jugend-Mannschaften

kämpfen bis zum Sommer

um Punkte. Im Vergleich zum

Rückrundenstart 2007 ist das eine

Steigerung um exakt 30

Mannschaften, mit Blick auf das

Jahr 2006 sogar um 80 (!).

Nachdem der Kreis Vechta

im vergangenen Sommer mit 422

Teams erstmals die 400er Grenze

übersprungen hatte, wurde nun

also die Schallmauer „450“ geknackt

– auch, weil die G-Junioren

zur Rückserie in den Spielbetrieb

einsteigen. „Allen Beteilig-

Gleich zum Auftakt der Finalrunde

um die Osnabrücker Jugendhallenmeisterschaft

spielte

die G-Jugend des Gastgebers VfR

Voxtrup gegen den Osnabrücker

SC - und die Halle war bis auf den

letzten Platz gefüllt. Das mitreißende

Finale gewann schließlich

bei ohrenbetäubender Kulisse

der OSC mit 3:0. Gefeiert wurden

die Torschützen Hüseyen Coban

(2) und Noah Dietz. Die Trainer

Pascal Prus und Ahol Diker freuten

sich mit ihren Schützlingen überschwänglich.

Ganz eng ging es bei der

1. F-Jugend zu. Spannend bis zur

letzten Sekunde und mit letztem

Einsatz gewann der TuS Haste

mit 4:3 gegen Burg Gretesch.

Das Finale der 2./3./4. F-Jugend

gewann die SG Raspo/Nahne II

mit 3:1 gegen RW Sutthausen,

wobei sich Torwart Jannik Beckmann

vom siegreichen Team

nicht nur sportlich besonders

hervor tat. Er wurde am gleichen

Tag acht Jahre alt und wurde,

angestimmt vom Jugendausschussmitglied

und Hallensprecher

Rainer Clausjürgens und

allen Zuschauern mit einem

„Happy Birthday“ besungen.

Klare Entscheide gab es bei

der 1. E-Jugend durch ein 9:2 des

VfL Osnabrück gegen den tapfer

kämpfenden Osnabrücker TB und

bei der übrigen E-Jugend mit ei-

April 2008

Alle Teams verdienten

sich die tolle Kulisse

Jugendhallenmeisterschaften in Osnabrück

Die siegreichen Finalisten bei den

Kleinsten: Hinten links die 2. F-Jugend

der SG Raspo/Nahne, rechts

die 1. F-Jugend des TuS Haste und

vorne die G-Jugend des Osnabrücker

SC. Foto: Müller

Vechta knackt die

Schallmauer „450“

459 Jugend-Mannschaften kämpfen um Punkte

ten steht in den nächsten Wochen

und Monaten ein Mammutprogramm

bevor. Ich hoffe, dass

wir das alle zusammen packen“,

sagt Engelmann. Er weiß, dass

der Boom im Jugendfußball mit

sehr viel Arbeit an der Basis verbunden

ist. „Viele Vereine haben

ihre Grenzen erreicht“, erklärt der

Goldenstedter.

GW Brockdorf bleibt in der

Statistik weiterhin die Nummer

eins mit 42 Mannschaften, gefolgt

vom TV Dinklage (41) und

BW Lohne (40). Hans Engelmann,

der seit Jahren für den Mädchenfußball

wirbt, freut sich besonders

über die Fortsetzung des

Booms im Juniorinnenbereich. 58

nem 7:4 für SV Eintracht II gegen

SV Hellern IV.

Bei der 1. D-Jugend setzte

sich in einem spannenden Finale

das Team von BW Schinkel im

Neunmeterschießen mit 9:8 gegen

VfR Voxtrup glücklich, aber

nicht unverdient die Meisterkrone

auf. Ebenfalls nach Neunmetern

setzte sich die D2-Jugend des SSC

Dodesheide mit 3:1 gegen BW

Schinkel II durch.

Alle Teams verdienten sich

die Kulisse und die Anfeuerungen

zu Recht. Am Ende stand der

Dank an den Jugendausschuss des

NFV-Kreises Osnabrück-Stadt mit

Werner Gottschalk an der Spitze,

der die Organisation hervorragend

abwickelte. Nicht unerwähnt ließ

Kreisvorsitzender Frank Schmidt

die jungen Schiedsrichter Marco

Burghardt (SV Eintracht) und

Amian Plank (RW Sutthausen),

welche die Spiele souverän leiteten.

Peter Müller

Mädchen-Mannschaften nehmen

an der Rückrunde teil, 16 mehr

als im Vorjahr, 38 mehr als vor

zwei Jahren. „Von den 25 Vereinen

im Kreis Vechta, die am Jugendspielbetrieb

beteiligt sind,

haben mittlerweile 18 den

Mädchenfußball in ihr Angebot

aufgenommen“, berichtet Engelmann.

Mit den Meldungen im

DFBnet ist man in Vechta ebenfalls

sehr zufrieden. Laut DFB-Mitteilung

hatte der NFV-Kreis

Vechta in der Hinserie eine Gesamtmeldequote

im Juniorenbereich

von 90,5 Prozent. „Das ist

ein Spitzenwert in Weser-Ems.

Damit bin ich sehr zufrieden“,

Hans Engelmann, Vorsitzender des

Jugendausschusses im Fußballkreis

Vechta, freut sich über beeindruckende

Zahlen. Foto: Boning

sagt Engelmann voller Stolz auf

seine Vereine. Aber er ergänzt:

„Darauf sollten wir uns nicht ausruhen.“

Für die Rückserie erneuerte

Engelmann noch einmal seinen

Appell zu mehr Fairness auf

und neben dem Spielfeld.

Carsten Boning

Unparteiische wurden geehrt. Einmal im Jahr wird bei

den Osnabrücker Schiedsrichtern richtig gefeiert. Jetzt war es wieder soweit.

Zuerst ging es mit dem bepackten Handwagen um den Rubbenbruchsee

und anschließend wurde im Gasthaus Klatte in Eversburg Grünkohl serviert.

Zum diesjährigen Grünkohlkönig wurde Friedhelm Diekmeyer,

langjähriger aktiver Schiedsrichter von der SpVg. Haste, ernannt. Im Rahmen

der Veranstaltung wurden noch weitere Schiedsrichter für ihre

langjährige Tätigkeit vom Bezirksschiedsrichterobmann Georg Winter und

dem Kreisvorsitzenden Frank Schmidt geehrt. So stellten sich die Geehrten

Nico Respondek, Christian Münte, Reinhard Sanner, Carsten-A. Henke, Torsten

Aderhold (15 Jahre) sowie Joao Goncalves, Mile Krstic und Matthias

Rehbock (25 Jahre) ebenso dem Fotografen wie Christian Teske, der zum

Jung-Schiedsrichter des Jahres ernannt wurde. Text und Foto: Peter Müller


65_66Amtliches 20.03.2008 22:54 Uhr Seite 65

Bezirk Weser-Ems

Hohen Besuch konnte Regionalligist Kickers Emden zum ersten

Rückrunden-Heimspiel gegen RW Erfurt begrüßen. Niedersachsens Ministerpräsident

Christian Wulff war einer Einladung der Ostfriesen gefolgt

und durfte sich nach dem Schlusspfiff gemeinsam mit Kickers-Präsident

Engelbert Schmidt (vorne links) über einen wichtigen 1:0-Erfolg freuen.

Am Rande der Partie informierte sich der Landesvater intensiv über die

Stadionpläne des BSV Kickers Emden, zu deren Finanzierung die Vereinsverantwortlichen

auch auf eine Bürgschaft des Landes Niedersachsen

hoffen. Wulff versicherte den Emdern nicht nur in diesem Punkt seine Unterstützung:

„Wenn es am Saisonende mit der Qualifikation zur 3. Liga

eng werden sollte, komme ich noch einmal wieder.“ Peter Bartsch

Amtliche Bekanntmachungen

Einladung

zum 42. ordentlichen Verbandsjugendtag des Niedersächsischen Fußballverbandes e.V.

Samstag, 28. Juni 2008, 10.00 Uhr,

in der Karl-Laue-Halle der NFV-Sportschule in Barsinghausen

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung der Delegierten und Gäste

2. Grußworte der Gäste

3. Totenehrung

4. Ehrungen

5. Feststellung der stimmberechtigten Delegierten

6. Rechenschaftsberichte des NFV-Jugendausschusses

7. Wahl eines Versammlungsleiters

8. Entlastung

9. Wahlen gemäß § 25 Abs. 5 der Verbandssatzung (VS) in

Verbindung mit § 34 Abs. 2 VS

10. Anträge

11. Verschiedenes

Delegierte zum NFV-Verbandsjugendtag

Die Anzahl der zum Verbandsjugendtag zu entsendenden

stimmberechtigten Delegierten richtet sich nach § 25, Abs. 3 VS.

Danach ist das Stimmrecht wie folgt geregelt:

Stellenausschreibung

Der Fußballverband Niederrhein e.V. sucht zum 01. Juni 2008 eine(n)

hauptamltiche(n)

Verbandssportlehrer/in

für den Frauenund

Mädchenbereich.

Dienstort ist die Sportschule Duisburg-Wedau.

Anforderungsprofil:

– A-Lizenz (wünschenswert Fußball-Lehrer)

– Pädagogisches oder sportwissenschaftliches Studium ist wünschenswert

– Praktische Erfahrungen als Trainerin im Verein oder Verband

– Kreativität und Organisationsgeschick, Kommunikationsfähigkeit

und Kooperationsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein

und Führungsqualitäten

Aufgaben:

– Talentsichtung und Talentförderung im Rahmen des Talentförderprogramms

der Sportstiftung NRW, einschließlich Eliteförderung

und Karriereplanung unter Einbeziehung der neuesten

Erkenntnisse der Sportwissenschaft.

– Entwicklung neuer Projekte zur Talentsichtung- und -förderung

von Mädchen durch Einrichtung von dezentralen Stützpunkten

in den Kreisen unter Einbeziehung von Honorartrainern/

Honorartrainerinnen in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss

für Mädchenfußball.

– Leistungsstützpunkttraining auf Landesverbandsebene, nationale

und internationale Begegnungen, Länderpokalwettbewerbe

sowie Maßnahmen auf FVN-, WFLV- und DFB-Ebene,

vorrangig für den Mädchen- und Frauenbereich.

– Spielbeobachtung in den Mädchen- und Frauenklassen des

Fußballverbandes Niederrhein unter dem Aspekt der Sichtung

für die Verbandsauswahlmannschaften.

– Teilnahme an Sitzungen der entsprechenden Fachausschüsse.

– Die Zusammenarbeit mit den Verbandsgremien und den Verbandsmitgliedern;

mit den Verbandsvereinen; mit anderen

Ausbildern, den anderen Verbandssportlehrern, den Bildungsreferenten

und evtl. Honorarkräften.

Vollständige Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen

(u.a. Lebenslauf, Ausbildungsnachweise, Zeugnisse) richten Sie

bitte an den Geschäftsführer Herrn Rainer Lehmann, Fußballverband

Niederrhein e.V., Friedrich-Alfred-Str.10, 47055 Duisburg.

a) 120 Delegierte der Mitglieder aus den Kreisen in analoger Anwendung

der Bestimmungen des Delegationsrechts für den

Verbandstag (§ 19 Abs. 4 VS) – Juniorenmannschaften

b) den Mitgliedern des Verbandsjugendausschusses

c) je vier Delegierte der Bezirke

d) den Delegierten der Vereine, die mit ihren Juniorenmannschaften

auf Verbandsebene und höher spielen, und zwar je

Mannschaft ein Delegierter.

Die Mitglieder des Verbandsjugendsportgerichts und die Vorsitzende

des Verbandsfrauenausschusses nehmen mit beratender

Stimme am Verbandsjugendtag teil. Den Kreisen wird die Anzahl

der Delegierten gemäß § 25 Abs. 3a VS mitgeteilt.

Anträge

Anträge an den 42. ordentlichen Verbandsjugendtag sind bis

zum 16. Mai 2008 an die Geschäftsstelle des Niedersächsischen

Fußballverbandes, Referat Jugendfußball, Schillerstr. 4, 30890

Barsinghausen, zu richten.

Walter Fricke

Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses

April 2008 65


65_66Amtliches 20.03.2008 22:54 Uhr Seite 66

Amtliche Bekanntmachungen

66

Einladung

zum Kreisjugendtag 2008 des

NFV-Kreises Leer am Montag,

23. Juni, 19 Uhr, im Sportheim

von Frisia Loga.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Totenehrung

3. Grußworte der Gäste

4. Ehrungen

5. Bericht des Kreisjugendobmanns

6. Bericht des Spielleiters

7. Bericht des Referenten für

den Schulfußball

8. Bericht der Kreisauswahltrainer

9. Bericht des Schiedsrichteransetzers

10. Berichte der Staffelleiter, Turnierkoordinator,

Pokalwart,

Beauftragter Homepage

11. Anträge

12. Wahlen

13. Verschiedenes

April 2008

Geburtstage

15. April bis 15. Mai

Willi Fehren, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Emsland, wird am 16. April

65 Jahre alt.

Helmut Buschmeyer,

Vorsitzender des NFV-Kreises

Osnabrück-Land, feiert

am 19. April seinen 67. Geburtstag.

Werner Busse, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Cloppenburg, wird am 21.

April 65 Jahre alt.

Wolfgang Laas, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Wolfenbüttel, feiert am 30.

April seinen 69. Geburtstag.

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HANS-JOACHIM KREUSCHNER

Grüner Weg 18 · 30900 Wedemark

Tel. 05130-58 67-0, Fax 05130-5867-29

Hotline Mo. bis Do. von 8.00 bis 19.00 Uhr

Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr

www.sportartikelvertrieb.de

www.fussballtore.com

Sportschul-Termine

31. März bis 1. Mai 2008

Trainerausbildung

Mo. 31.3. bis Mi. 2. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz (bisherige B-Lizenz)

Mo. 31.3. bis Fr. 4. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Profil Jugend

Sa. 5. bis So. 6. Fortbildung der Honorartrainerinnen

Mo. 7. bis Mi. 9. Fortbildung Übungsleiter C Breitensport

Mo. 7. bis Fr. 11. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1, Basislehrgang

Mo. 14. bis Fr. 18. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungsfußball, Reihe II, Teil 1

Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2, Profil Kinder

Mo. 21. bis Fr. 25. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungsfußball, Reihe II, Teil 2

Mo. 28. bis Mi. 30. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz (bisherige B-Lizenz)

Fortbildung DFB-Trainer C Breitenfußball

Talentsichtung

Fr. 4. bis So. 6. U13-Mädchen-Auswahllehrgang

Fr. 11. bis So. 13. U13-Junioren-Auswahllehrgang

U14-Junioren-Auswahllehrgang

U15-Junioren-Auswahllehrgang

U17-Junioren-Auswahllehrgang

Di. 15. Testspiel der U20-Herren im August-Wenzel-Stadion

Fr. 25. bis So. 27. U13-Mädchen-Auswahllehrgang

Mi. 30. bis Do. 1.5. A- und B-Junioren-Conti-Cup 2008

Verbandsmitarbeiter

Fr. 4. bis Sa. 5. Jahrestagung der Mädchenreferentinnen

Sa. 5. Futsal

Sa. 12. DFBnet-Schulung für Fortgeschrittene

Fr. 18. bis Sa. 19. DFBnet-Schulung für Anfänger

Mi. 30. bis Do. 1.5. Sitzung des Verbandsjugendausschusses

Schiedsrichter

Mo. 14. Tagung der Verbands-Schiedsrichter des Bezirks Hannover

Fr. 18. bis Sa. 19. Spitzenschiedsrichter-Lehrgang

Fr. 18. bis So. 20. Schiedsrichter-Aufbau-Lehrgang B

Fr. 25. bis So. 27. Schiedsrichter-Talentlehrgang

Ferienangebot

Mi. 30. bis Sa. 3.5. Coca-Cola-Fußballschule

Anträge gemäß Punkt 11

sind bis zum 1. Juni beim Vorsitzenden

des Jugendausschusses

Hermann Weiland, Neemannsweg

7, 26789 Leer einzureichen.

Das Stimmrecht richtet

sich nach § 50 Abs. 2

und 3 der Verbandssatzung.

Es handelt

sich um eine Pflichtveranstaltung

des NFV. Jeder

Verein, der am Jugendspielbetriebteilnimmt,

ist verpflichtet,

einen Delegierten zu

entsenden. Vereine,

die nicht vertreten

sind, zahlen eine Fehl-

abgabe von 50 Euro.

Hermann Weiland,

Vorsitzender

Jugendausschuss


Einladung

zum ordentlichen Kreistag

des NFV-Kreises

Leer am Sonntag,

29. Juni, 10.30 Uhr,

in Völlenerkönigsfehn,

Gaststätte „Veen“.

Tagesordnung

1. Eröffnung und

Begrüßung

2. Feststellung der

stimmberechtigten

Delegierten, der

ordnungsgemäßen

Ladung und

Beschlussfähig-

keit sowie der Genehmigung

der Tagesordnung

3. Totenehrung

4. Grußworte der Gäste

5. Ehrungen

6. Rechenschaftsberichte

– des geschäftsführenden

Vorstandes

– des Vorstandes

– der Rechtsorgane

7. Bericht der Kassenprüfer

8. Genehmigung der Haushaltspläne

9. Anträge

10. Wahl eines Versammlungsleiters

11. Entlastung des Vorstandes

12. Verschiedenes

13. Schlusswort

Anträge zu Punkt 8 sind bis

zum 7. Juni bei dem Kreisvorsitzenden

Johann Schön, Eichenweg

7, 26835 Holtland, einzureichen.

Das Stimmrecht richtet

sich nach § 50 Abs. 2 und 3 der

Verbandssatzung. Es handelt

sich um eine Pflichtveranstaltung

des NFV. Jeder Verein, der

am Spielbetrieb teilnimmt, ist

verpflichtet, einen Delegierten

zu entsenden. Vereine, die nicht

vertreten, sind zahlen eine Fehlabgabe

von 50 Euro.

Johann Schön, Kreisvorsitzender


Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der Amtlichen

Bekanntmachungen ist der

14. April 2008.

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Frank Wöstmannn (Braunschweig)

Kleine Kirchstr. 3,

38300 Wolfenbüttel

E-Mail: info@regiopress-wf.de

Hans-Jürgen Rohrbach (Hannover)

Harnischstr. 10, 30163 Hannover

E-Mail: HRohrbach@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

Reiner.Tienken@sportline.de

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Adlerstr. 8, 31228 Peine

Telefon (0 51 71) 92 92 95

Telefax (0 51 71) 92 93 97

E-Mail: k.satzschick@arcor.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

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Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

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Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

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für ein Jahr können bei der NFV-

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GmbH, Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der

Einzelpreis beträgt 3 Euro. Für Vereine

und Verbandsmitarbeiter des

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