USSBALL - Rot Weiss Damme

rot.weiss.damme.de

USSBALL - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 1/2010

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Carsten Kadach:

Abschied von der

internationalen Bühne


Zum Jahresende 2009 haben wir mit namhaften Partnern Vereinbarungen treffen können, die die Aktivitäten unseres

Verbandes in den kommenden Jahren in erheblichem Maße unterstützen werden.

Gesichert ist eine weitere Förderung unserer Fußballschule. Coca-Cola hat sie fünf Jahre lang als Hauptsponsor maßgeblich

unterstützt. Für dieses Engagement bin ich sehr dankbar und freue mich, dass der weltweit größte Softdrinkhersteller

uns auch weiterhin zur Seite stehen wird. Herzlich begrüßen möchte ich als künftigen Hauptsponsor die Sparkassen.

Wir haben bei verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten bereits ausgezeichnete Erfahrungen mit diesem Partner gemacht.

Er garantiert uns, dass die Sparkassen-Fußballschule auch in Zukunft in bewährter Qualität der beliebte Anlaufpunkt für

fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche bleiben wird.

Mit dem Hause Krombacher steht uns ab 2010 ein neuer starker Partner zur Seite. Eine der führenden Premium-

Brauereien in Deutschland engagiert sich bereits seit gut drei Jahrzehnten im Fußballsport und beweist seine nachhaltige

Verbundenheit auf vielfältige Weise. Wohl allen Fußballfreunden ist der Krombacher Stammtisch bekannt, der wöchentlich

vom Deutschen Sportfernsehen (DSF) ausgestrahlt wird. Der Trikotsponsor von Arminia Bielefeld unterstützt maßgeblich

aber auch den Breitensport. Aktuell wird der Krombacher Pokal als Kreis-, Bezirks und Verbandspokal bereits mit 60 Partnern

ausgespielt. So künftig auch in Niedersachsen, wo unsere Herren, Altherren und die Ü 40-Teams auf Verbandsebene

nunmehr ebenfalls den „Krombacher Pokal des NFV“ ausspielen werden. Wenn ich die Krombacher Brauerei herzlich im

Niedersächsischen Fußballverband begrüße, so möchte ich es an dieser Stelle aber auch nicht versäumen, mich bei unseren

im Sportsponsoring ausscheidenden Partnern Gilde- und Wolters-Brauerei für eine langjährige und gute Zusammenarbeit

zu bedanken.

Neben den Sparkassen und der Krombacher Brauerei stellt sich im neuen Jahr ein weiteres Unternehmen auf die Seite

des niedersächsischen Fußballs. Die im norddeutschen Raum tätige Zeitarbeitsfirma plan b. wird künftig die Meisterschaft

und den Pokalwettbewerb der B-Juniorinnen unseres Verbandes fördern und damit dazu beitragen, dass der Übergang

vom Mädchen- zum Frauenfußball nachhaltig verbessert wird.

Ein kurzer sportlicher Ausblick: Im Mittelpunkt wird 2010 natürlich als alles überragendes Ereignis die FIFA Fußball

Weltmeisterschaft in Südafrika stehen. Die Auslosung in Kapstadt hat der deutschen Mannschaft lösbare Gruppenspiele

beschert. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw ins Achtelfinale einziehen wird.

Wie weit ihr Weg letztlich führen wird, bleibt abzuwarten. Ich drücke jedenfalls fest die Daumen, dass nach 1954, 1974

und 1990 endlich wieder ein Titelgewinn gelingt. Als gutes Omen werte ich, dass bei den WM-Triumphen der Deutschen

Nationalmannschaft jeweils Jugoslawien unser Gegner war. Nun treffen wir in der Vorrunde auf Serbien, den Nachfolgeverband

...

Für ungemeine Spannung ist aber auch einige Etagen tiefer auf unserer niedersächsischen Fußballbühne gesorgt.

In den kommenden Monaten geht die Qualifikation für die eingleisige Oberliga in die heiße Phase. Schon heute freue ich

mich auf die Saison 2010/2011, wenn im niedersächsischen Fußball-Oberhaus die Kräfte konzentriert worden sind und

20 oder 21 Vereine den neuen Niedersachsenmeister ermitteln werden. Die Qualität des Fußballs in der höchsten Spielklasse

des NFV wird steigen. Davon bin ich überzeugt.

Abschließend wünsche ich allen Fußballfreunden im Lande ein glückliches, gesundes und insbesondere friedvolles

neues Jahr

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Januar 2010 3


Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund begrüßt neue Partner des NFV 3

Schiedsrichterportrait

Carsten Kadach verlässt bald die internationale Bühne 6

Deutscher Trainer in Afrika

Aus dem beschaulichen Emsland nach Namibia 10

DFB-Stiftungen

„Tu was Gutes und schreib darüber ...“ 12

Premium-Partner

Deutschlands beliebteste Biermarke fördert NFV-Wettbewerbe 14

Justizia am Spielfeldrand

SG Blau-Gelb Elze soll für 240 000 Euro haften 16

119 Minispielfelder in Niedersachsen

Eine Erfolgsgeschichte ohne Ende ... 18

Mädchenfußball

Zeitarbeitsfirma unterstützt Pokal und Meisterschaft der B-Juniorinnen 22

Auswahlarbeit

U 15-Mädchen steigern sich gegen Berlin von Spiel zu Spiel 24

Trainerausbildung

Frank Baumann und Thomas Meggle erwerben B-Lizenz 26

Erfahrungsaustausch

Gäste aus Luxemburg und Ungarn besuchen Sparkassen-Fußballschule 27

E.ON Avacon-Cup

U 13-Junioren ermitteln den Nachfolger von Hannover 96 28

Talentförderung

14 NFV-Vereine erhalten Bonuszahlungen vom DFB 30

Sport und Gesundheit

Defibrillator für den Post SV Oldenburg 32

Seite 18

„Fußball ist doch am schönsten ...“ Eine Spielszene aus der Minispielfeld-

Eröffnung in Salzgitter-Bad. Foto: Kramer

Januar 2010

Titel

Carsten Kadach

gehört zu den

besten Schiedsrichter-Assistenten

in Deutschland. Er

ist ein gefragter

Mann an der Linie

und gehört unter

anderem zum

Gespann von FIFA-

Referee Florian

Meyer aus Burgdorf.

Das Fußball-

Journal hat bereits

im Jahr 2003 den

„Hünen“ aus

Suderburg vorgestellt,

als er

erstmalig für die

FIFA als Assistent

im Einsatz war.

Nach Ende der

Saison 2009/2010

wird Kadach auf

der internationalen

Bühne nicht mehr

zu sehen sein.

Dann muss er nämlich aus Altergründen ausscheiden. Der

Bundesliga bleibt er allerdings noch einige Jahre erhalten.

Darüber freut sich der Niedersächsische Fußballverband

natürlich sehr. Zum Anfang seines letzten internationalen

Jahres stellte REINER KRAMER Carsten Kadach drei Fragen.

Mehr von den Schiedsrichtern und die Antworten auf den

Seiten 6 bis 8. Foto: imago

Fair ist mehr

SuS Rhede III setzt auf Integration 34

DFB-Ehrenamtspreis

Fast alle Sieger fördern den Frauen- und Mädchenfußball 36

DFB-Mobil

Die Fahrzeuge des NFV sind fit für den Winter 37

Integration

Fridtjof-Nansen-Grundschule für Integrationspreis nominiert 38

EUROGREEN

Rasensportplätze walzen oder schleppen? 39

Buchinformationen

Von roter Liebe und einem roten Löwen 40

Altherren-Fußball

Deutscher Supercup in Limmer mit vier NFV-Vereinen 42

ARAG-Sportversicherung

Von einem erbitterten Streit um einen Sportplatz 43

Bezirk Braunschweig

NFV-Kreis Salzgitter zeichnet das Ehrenamt aus 44

Bezirk Hannover

NFV-Kreis Hameln: Verdienstkreuz für Günther Engelking 48

Bezirk Lüneburg

Peter Gagelmann referiert im NFV-Kreis Osterholz 51

Bezirk Weser-Ems

Beitragserstattung: Integration im NFV-Kreis Ammlerland 55

NFV intern I

Änderungen der Ordnungen des NFV vom 31. Oktober 2009 61

NFV intern II

Die Veranstaltungen in der NFV-Sportschule im Jahr 2010 62

NFV intern III

Geburtstage und Sportschultermine 66


6

Neues von den Schiedsrichtern

Handyverbot beim Fußball

Für Schiedsrichter und Assistenten sollte das Mobilfunkgerät für 90 Minuten tabu sein

Bundesweite Beachtung erreichte ein junger Schiedsrichterassistent aus Niedersachsen,

der von einem BILD-Leser fotografiert wurde, als er während eines Punktspiels der 8.Liga

mit seinem Handy telefonierte. Weil die Meldung in der Boulevardzeitung offenbar eine

große Leserschaft interessierte und auch im NFV-Forum leidenschaftlich darüber diskutiert

wurde, nimmt die Redaktion des Fußball-Journal dieses Thema nach dem Motto „Humor

ist, wenn man trotzdem lacht“, auf. Eines vorweg: Es handelt sich bei diesem etwas indisponierten

Schiedsrichter-Assistenten um einen Einzelfall. Wegen der bundesweiten Beachtung

hat sich der Schiedsrichter-Assistent mit seinem unrühmlichen Verhalten einen Bärendienst

erwiesen. Pech für ihn, dass heutzutage jeder Bundesbürger der Bildzeitung Fotos

zukommen lassen kann, die im Glücksfall auch bei schlechter Qualität (siehe Ausschnitt

aus der BILD auf Seite 7) noch honoriert werden.

Carsten Kadach aufmerksam an der Linie ... Fotos: imago

Januar 2010

Das Handy ist heutzutage in unserer

Gesellschaft kaum noch wegzudenken.

Überall zu jeder Tages- und

Nachtzeit an welchem Ort auch immer

sind wir erreichbar und können selbst Kontakt

zu unseren Mitmenschen aufnehmen.

Eine sinnvolle Erfindung, die aber auch

Fragen aufwirft: Müssen wir tatsächlich

rund um die Uhr erreichbar sein? Sind wir

nicht alle zu sehr abhängig von diesem

Mobilfunkgerät, das sowohl Segen als

auch Fluch bedeuten kann?

Wer fühlt sich nicht genervt, wenn

in der Kirche, im Kino oder im Theater

plötzlich das Handy des Nachbarn klingelt?

Da kann der Handyton noch so

musikalisch und anspruchsvoll sein. Das

Gerät für einige Minuten auszuschalten,

scheint für einige Zeitgenossen wohl sehr

viel Überwindung zu kosten. Aber was

sich der junge Schiedsrichter-Assistent an

der Linie dabei gedacht hat, minutenlang

zu telefonieren, bleibt sein Geheimnis.

Mildernde Umstände hätte er nur dann

verdient, wenn er wirklich auf einen

wichtigen Anruf gewartet hat. Ansonsten

gilt die Regel: Auf dem Fußballplatz und

an der Seitenlinie gilt ein striktes Handyverbot.

Die Zuschauer des Spiels in der 8. Liga

(Kreisliga) fühlten sich zu Recht genervt.

Anstatt munter drauflos zu telefonieren,

hätte er den geschärften Blick aufs Spielfeld

richten sollen. Doch bevor wir über

diesen jungen Mann richten, wäre es vielleicht

besser, den wahren Grund seiner Telefonleidenschaft

zu erfahren. Vielleicht

war seine Freundin oder Frau zu diesem

Zeitpunkt hochschwanger. In diesem Fall

wäre er dann vielleicht besser an der Seite

seiner Frau geblieben, als die Seitenlinie

rauf und runter zu rennen. Alles nur Spekulationen.

Dabei wollen wir es dann auch

belassen.

Einen kleinen „Anpfiff“ muss sich der

junge Schiedsrichter-Assistent aber doch

gefallen lassen. Denn für seine zahlreichen

Kolleginnen und Kollegen hat er ungewollt

Negativwerbung betrieben. Zu seiner

Ehrenrettung sei geschrieben: Wer bei

Wind und Wetter an der Linie steht und als

Assistent in der Kreisliga jedes Wochen-

Zur Person

Carsten Kadach – Geboren: 22. Januar

1964; Wohnort: 29556 Suderburg;

Verein: VfL Suderburg; Beruf:

Facharbeiter (Metall); Bezirk: Lüneburg;

Kreis: Uelzen; Familienstand:

Ledig; Größe: 1,93 m; Gewicht: 102

kg; Hobbies: Waldlauf, Fußball.

Schiedsrichter: Seit 1983. Niedersachsenliga:

Seit 1988. Oberliga:

Seit 1994. Regionalliga: Von 1992

bis 2000. DFB-Schiedsrichter: Seit

1993. 2. Bundesliga: Von 1996 bis

1998. Bundesliga: Schiedsrichterassistent.Zweitliga-/Bundesligaspiele:

18. FIFA-Assistent: Seit 1. Januar

2003


ende seinen freiwilligen Dienst auf dem

Fußballplatz verrichtet, hat Respekt verdient.

Wie oft muss ein Schiedsrichter oder

Assistent einfach mal weghören, wenn

sich wieder mal ein Fußballer wegen einer

Entscheidung tierisch aufregt? Nicht jedes

Wort sollten die Unparteiischen auf die

Goldwaage legen. Aber auf dem Platz

weghören heißt eben nicht, dafür einem

Anderen am Handy zuzuhören. Ebenso

sollte der junge Mann den seit Jahrzehnten

überlieferten Spruch „Schiedsrichter

Telefon“ nicht zu wörtlich nehmen. Und

allen Leserinnen und Leser, die sich jetzt

fragen, warum wir das Thema an dieser

Stelle aufgreifen, sei geantwortet: „Ein

bisschen Spaß muss sein.“ Und wenn es

uns mit diesem Beitrag dann noch gelingt,

dass sich in Zukunft alle Schiedsrichter und

Assistenten für 90 Minuten und einer

möglichen Nachspielzeit ausschließlich auf

das Spiel konzentrieren, ist das Ziel erreicht.

Ganz zum Schluss bemerkt: Die

Schiedsrichterausbildung auf Kreis-, Bezirks-

und Verbandsebene ist in Niedersachsen

exzellent. Weiterbildungs- und

Belehrungsabende gehören ebenso dazu

wie das Pfeifen auf dem Fußballplatz.

Einen respektvollen Umgang haben sie

allemal verdient, auch wenn das Handy

tatsächlich irgendwann mal wieder zur

falschen Zeit klingelt ... Reiner Kramer


Neues von den Schiedsrichtern

... beim Freundschaftsspiel am 19. November Schottland gegen Argentinien. Rechts Argentiniens

Kapitän Javier Masche Rano.

Das Fußball-Journal berichtete 2003 von seiner Beförderung zum FIFA-Schiedsrichter-

Assistenten. Seit dieser Zeit gehört Carsten Kadach zu den am meisten eingesetzten

Assistenten. Nachfolgend ein Auszug aus dem damaligen Journalbeitrag.

Carsten Kadach kann mit

konstruktiver Kritik gut leben

Seit 1. Januar 2003 steht der heute 45-jährige Schiedsrichter

aus Suderburg als Assistent auf der FIFA-Liste

Von REINER KRAMER

Seit dem 1. Januar 2003 steht der

Schiedsrichter aus Suderburg (Kreis Uelzen)

auf der FIFA-Liste. Für den damals 39-

Jährigen ging damit ein Traum in Erfüllung.

Mit so einer späten Berufung hatte er gar

nicht mehr gerechnet.

Umso motivierter ging Kadach ans

Werk. Für Außenstehende mag die Tätigkeit

des Schiedsrichterassistenten eine undankbare

sein, für ihn ist es ein Spezialauftrag.

Denn der Suderburger hat 1998 seine

Schiedsrichtertätigkeit in der zweiten Liga

beendet, um sich in der Bundesliga auf

seinen Job als Assistent zu konzentrieren.

Im Gespann von mehreren FIFA-

Schiedsrichtern (Florian Meyer, Michael

Kempter, Michael Weiner, Knut Kircher)

steht er an der Linie im wahrsten Sinne

des Wortes seinen Mann. In der Medienberichterstattung

rücken die Assistenten

bei kniffeligen Abseitssituationen oft ins

Blickfeld. Liegen sie bei Millimeterentscheidungen

richtig, werden sie mit Lob

überschüttet. Treffen sie eine falsche Entscheidung

haben sie gar „Tomaten“ auf

den Augen.

Mit konstruktiver Kritik kann Kadach

gut leben. Wenn er einen Fehler begangen

hat, steht er auch dazu. Die Berufung

zum FIFA-Assistenten wertet er als

Anerkennung seiner jahrelang kontinuierlich

guten Leistungen: „Für mich ist sie

ein Highlight in meinem bereits fortgeschrittenen

Schiedsrichteralter.“ Nicht zuletzt

deshalb, weil Carsten Kadach Gelassenheit

mitbringt und die nötige Ruhe

ausstrahlt.

Kadach geht es dabei aber nicht ums

Geld: „Es spielt für mich kaum eine Rolle.

Ich würde auch für 100 Euro losfahren. Der

Suderburger ist ein Befürworter des passiven

Abseits, auch wenn bei den teilweise

kniffeligen Spielsituationen Fehler nicht

gänzlich auszuschließen sind. „Sie erfordern

eine stets hundertprozentige Konzentration

und ein gesundes Augenmaß“,

urteilt der Experte.

Da die Medien meistens nur die Fehlentscheidungen

der Assistenten an der

Linie sezieren, bricht Kadach eine Lanze für

seine Gilde: „Die Fehlerquote ist nach wie

vor gering.“ Jeder Kritiker sollte sich vor

Augen halten, das selbige nicht unfehlbar

sind ...

Januar 2010 7


Neues von den Schiedsrichtern

8

... beim Champions League Spiel am 30. September AC Mailand gegen FC Zürich. Foto: imago

Auszüge aus dem Diskussionsforum

des Internetauftritts

www.nfv.de zum BILD-Artikel

Bernd Domurat, Verbands-

Schiedsrichter-Lehrwart (Wilhelmshaven)

– Außenwirkung: Mir ist die Situation

bekannt. Als ich erstmalig damit konfrontiert

wurde, habe ich gedacht, es handelt

es sich um eine Fotomontage. Da dies

wohl nicht der Fall ist, bin ich enttäuscht

darüber, dass das Fehlverhalten eines einzelnen

Schiedsrichters dem Image aller

Schiedsrichter schadet. Natürlich wird ein

solches Verhalten weder von mir noch von

anderen in der Verantwortung stehender

Schiedsrichterfunktionäre gebilligt. Auch

wenn der ein oder andere Betrachter des

Bildes, welches ja nun leider auch in der

Bild-Zeitung erschienen ist, sicher amüsiert

Drei Fragen an Carsten Kadach

Dass der Niedersächsische Fußballverband in

der Regel stolz auf seine Schiedsrichterausbildung

sein kann, beweist ein anderes Beispiel.

FIFA-Schiedsrichter-Assistent Carsten

Kadach genießt in der internationalen Fußballszene

einen hervorragenden Ruf. REINER

KRAMER stellte drei Fragen an Carsten

Kadach.

Fußball-Journal: Herr Kadach,

Sie sind Deutschlands bekanntester

Schiedsrichter-Assistent. Der Dienst an

der Linie wird in der Bundesliga von

den Kameras genauestens unter die

Lupe genommen. Die virtuelle Linie

bei Abseitsentscheidungen deckt jede

mögliche Fehlentscheidung auf. Sie haben

sich spezialisiert. Was reizt Sie an

der Aufgabe des Schiedsrichter-Assistenten?

Januar 2010

reagiert hat, trifft dies sicher nicht für die

am Spiel beteiligten Spieler sowie Zuschauer

oder Funktionäre zu. Diese haben

Anspruch darauf, dass unsere Schiedsrichter

und auch Assistenten ihre Spielleitungen

gewissenhaft wahrnehmen. Ich

möchte mich über Konsequenzen nicht

äußern, da es für dieses Spiel der achten

Liga zuständige Instanzen gibt, die sicher

angemessen auf diesen Vorfall reagieren.


chris – It's just a game ...: Auch

wenn mich selbst die meisten Schiris in ihrer

Arroganz an ..., sollte man es doch mit

Humor nehmen. War ja offensichtlich und

ohne böse Absicht….Das macht ihn sympathisch.

Wäre ja mal spannend, wenn

auch ein Spieler während des Torschusses

angeklingelt würde ... Immerhin ein BILD-

Promi wäre man sicher ...


Kadach: Im Team raus zu gehen,

auch schwierige Spiele durch Ruhe und

Besonnenheit in sportliche Bahnen zu

lenken, und zu einem reibungslosen

Spielablauf beizutragen. Es reizt mich,

bei den schnellen Spielabläufen auf mich

allein gestellt zu sein und im Team mit

dosierten richtigen Entscheidungen für

das Gelingen einer runden Spielleitung

beizutragen.

Die Arbeit der Medien sehe ich sehr

gelassen, obwohl häufig fehlerhaft berichtet

wird, zum Beispiel durch verzerrte Kameraeinstellung

oder virtuelle Linien, die

eher „Bahnschrankenniveau“ haben. Ohnehin

ist die Fehlerquote bei uns sehr gering.

Fußball-Journal: Sie sind auch in der

Champions-League an der Linie im Einsatz.

Wie bereiten Sie sich mental auf Ihre

Aufgabe vor?

PillermannJop – Schwer vorstellbar:

Ist wirklich schwer vorstellbar, dass es

solch ein Verhalten eines SRA (Anmerkung

der Redaktion: Schiedsrichterassistent) gegeben

hat. Ich hätte in solch einem Fall

den SRA seines Amtes entbunden und mit

einem Nicht-neutralen SRA weiter

geleitet ...


Roman Steinbarth (Hildesheim) –

Unmöglich: So was habe ich in 23 Jahren

Schiedsrichter-Tätigkeit auch noch nicht

gesehen. Hier kann man den Assistenten

nur seines Amtes entheben, anders geht

es gar nicht. Ich glaube, wenn es nicht

ganz so weit wäre, könnte dieser Assistent

auch zu Fuß nach Hause laufen, dann hätte

er genug Zeit zum Telefonieren. Aber

mal ganz ehrlich: Auf solche Leute können

wir doch auch verzichten, die schaden

mehr als dass sie helfen.

Kadach: Die Vorbereitung auf Champions-League

Spiele läuft im Prinzip ab,

wie bei allen anderen Spielen auch. Ich beobachte

laufend Mannschaften und Spieler,

um mich auf unser Spiel einstellen zu

können. Ansonsten gilt es auch hier, die

Aufgabe mit höchster Konzentration und

Disziplin anzugehen und die Spielvorgänge

sauber abzuarbeiten.

Fußball-Journal: Als Schiedsrichter-

Assistent müssen Sie auch läuferisch fit

sei. Wie groß ist der Umfang Ihrer Trainingseinheiten?

Kadach: Durch den neuen FIFA-Test

ist der Trainingsaufwand noch einmal gestiegen.

Es sind gezielte Sprint- und Ausdauereinheiten

erforderlich. Wenn es mit

den Spieleinsätzen vereinbar ist, trainiere

ich drei Mal pro Woche.

Fußball-Journal: Herr Kadach, vielen

Dank für das Gespräch.


Trainerporträt

10

Der General der „Brave Warriors“

Trainer aus dem emsländischen Haselünne ist Nationaltrainer von Namibia

Zeit zur Muße blieb Tom Saintfiet auch

beim dreiwöchigen Heimaturlaub im

emsländischen Haselünne und bei seiner

Familie in Belgien nicht. Der Nationaltrainer

von Namibia ist ständig unterwegs in Sachen

Fußball. „Das ist mein Leben“, lacht der 36-

Jährige.

Zig Einladungen lagen vor für Saintfiet.

Die nach Malta und auf die Faröer, wo er B71

Sandur trainierte, musste der Weltenbummler,

der die U-17 von Katar zu Bronze bei den

Asienmeisterschaften führte, aus Zeitmangel

ablehnen. Auch zu einem Hallo beim Oberligisten

BV Cloppenburg, den er in der Regionalliga

coachte, reichte es dieses Mal nicht.

Er machte eine Stippvisite in Finnland beim

Ex-Verein Rovaniemi PS. Er besuchte an einem

Wochenende ein Gastspiel des BV Emmen,

wo er Sportdirektor und Nachwuchstrainer

war, in Cambuur, dann das Duell eines

Bekannten in der sechsten Liga im Ruhrgebiet,

einen Tag später fuhr er mit seinem

Haselünner Freund „Mimo“ Micaletto zuerst

zum Regionalligaspiel Oberneuland gegen

Magdeburg, bei dem er Ex-Spieler Mike Barten

begrüßte, und dann weiter zum Bundesligaspiel

Hamburger SV gegen VfL Bochum,

wo er „dienstlich“ bei Collin Benjamin vorbeischaute.

Der Hamburger ist Kapitän der

namibischen Nationalmannschaft. „Eine

Kultfigur beim HSV und für mich ganz wichtig“,

erklärt Saintfiet.

Der Fußballer hatte sich in der letzten

Minute des Länderspiels in Swasiland einen

Januar 2010

Kreuzband- und Innenbandriss sowie einen

Knorpelschaden zugezogen. „Ich habe ihm

geraten, sich Zeit zu nehmen“, soll Benjamin

nach Absprache mit Saintfiet beim Comeback

im nächsten Jahr kein übermäßiges Risiko

eingehen. „Ich brauche ihn im September“,

sagt der Belgier, der seit eineinhalb Jahren

das Team in Südwestafrika trainiert und

es auf einen Schnitt von mehr als 1,5 Punkten

pro Duell gebracht hat. Tolle Zahlen für

Namibia, jenes Land, in dem nur zwei Millionen

Menschen leben, von denen nach FIFA-

Angaben 135.000 Fußball spielen. Unter

Saintfiets Regie war das Nachbarland von

WM-Ausrichter Südafrika mehr als 13 Monate

ungeschlagen. „Ich fühle mich noch immer

wie ein König“, schmunzelt Saintfiet,

der in Namibia „überall bekannt“ ist, mit Passanten

häufig für ein Foto posieren muss und

zum Tag der Deutschen Einheit wie selbstverständlich

in die deutsche Botschaft nach

Windhoek eingeladen wird.

Sportlich vertraut der Nationalcoach,

der sich in seiner afrikanischen Umgebung an

jedem Wochenende drei bis fünf Fußballspiele

ansieht, auf ein in Deutschland bekanntes

Quartett: Neben Benjamin auf den Ex-Bremer

Razundara Tjikuzu (Trabzonspor/Türkei), der

sich vorbildlich und diszipliniert ins Team einfüge,

sowie Wilko Risser (Trier) und Oliver Risser

(Lyn Oslo). Vor allem Benjamin und Tjikuzu

sind als „Doppel-Sechs“ sehr wichtig für

das namibische Nationalteam. In diesem Jahr

hat es nur sechs Spiele bestritten, „aber der

Eine Spielszene aus der Begegnung Namibia (Collin Benjamin, vorn rechts) gegen Guinea (Ismael

Bangoura) vom Afrika-Cup 2008 am 28. Januar. Foto: imago

Tom Saintfiet

Druck ist bei jeder Partie 1000 Mal größer als

bei einem Ligaspiel“, weiß Saintfiet, der nach

eigener Einschätzung das absolute Vertrauen

des Fußballverbandes genießt. Kritik an seiner

eher defensiven Spielweise kontert er:

„Es zählt nur der Erfolg.“

Saintfiet verordnete dem Nationalteam

ein nach seiner Einschätzung für Afrika eher

untypisches Sicherheitsdenken. „Wir wollen

erstmal die Null halten und dann ein Tor

schießen.“ Statt auf individuelle Qualitäten

setzt er auf einen gut organisierten Abwehrverband,

taktische Disziplin mit einem

4-2-3-1-System und schnelle Konter. Der

Nationaltrainer beobachtet, dass einige

Klubs in der höchsten Liga des südwestafrikanischen

Landes seine Taktik kopieren.

Indirekt bestätigen die Nachfragen einiger

Klubs sowie auch von Nationalverbänden

Saintfiets Erfolg. Aber sein Vertrag endet erst

in drei Jahren. Das neue Jahr soll lebhafter

werden. Im März könnten mehrere Länderspiele

stattfinden, im September beginnt die

Qualifikation für den Afrika-Cup 2012 in Nigeria.

Die Nagelprobe für den Coach.

Sofort nach der Rückkehr Anfang Dezember

suchte der aus dem belgischen Mol

(Provinz Antwerpen) stammende Saintfiet

die Verbandsspitze auf, denn die wollte bei

der Auslosung der Gruppen für die Fußball-

Weltmeisterschaft in Kapstadt Kontakt mit

den Vertretern der qualifizierten Nationalteams

aufnehmen „Wir hoffen auf ein

Freundschaftsspiel gegen eine große Fußballnation“,

kann Saintfiet sich vorstellen,

dass ein WM-Teilnehmer zwei Flugstunden

von Kapstadt oder Johannesburg entfernt

im „politisch stabilen und modernen“ Namibia

den Ernstfall proben oder ein Trainingslager

beziehen will. Dem General der

„Brave Warriors“, wie sein Team liebevoll

genannt wird, kämen Brasilien, Italien oder

Deutschland gerade recht. Ein Duell gegen

Michael Ballack und Co. wäre ein Traum für

die ehemalige deutsche Kolonie, die 1990

von Südafrika unabhängig wurde. Saintfiet,

der mit seinen Spielern – allesamt Profis,

die meisten in Südafrika oder Angola - englisch

und deutsch spricht, würde sich freuen,

den Kollegen Joachim Löw kennenzulernen.

Ulrich Mentrup


Namen & Nachrichten

12

Karl Schmidt (vordere Reihe Dritter von rechts), ehemaliger DFB-

Vizepräsident für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben, traf sich

jetzt mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe DFB-Stiftungen im

Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen zu einer Tagung. Mehrere

Millionen Euro verteilt der Deutsche Fußball-Bund jedes Jahr für soziale

und karitative Einrichtungen. Genau darüber beriet die Steuerungsgruppe.

Heute sind die sozialen Aktivitäten in zwei großen Stiftungen unter

Frank Schmidt (links), Integrationsbeauftragter

des Niedersächsischen Fußballverbandes,

freute sich mit den Vereinen RW

Sutthausen und TuS Lingen, die vom Verband

Sonderpädagogik (vds) für herausragende

Leistungen in der sonderpädagogischen Förderung

und Integration ausgezeichnet wurden.

Der vds-Förderpreis wurde anlässlich

der Bundeshauptversammlung in der Osnabrücker

Stadthalle verliehen. Die Einführung

der Behinderten-Fußball-Liga (BFLN) und die

Integration der Behindertenfußballmannschaften

in die beiden Sportvereine TuS Lingen

(Landkreis Emsland) und RW Sutthausen

(Osnabrück-Stadt) wurden bei der Preisverleihung

in Osnabrück besonders gewürdigt.

Der Niedersächsische Fußballverband erhielt

für die Förderung des Blindenfußballs in

Niedersachsen ebenfalls ein großes Lob vom

Verband Sonderpädagogik. Weiter auf dem

Foto von links: Frank Eichholt, Nele Freier und

Martin Douchy. Foto: Kreye

Januar 2010

dem Dach des DFB zusammengeführt: der Sepp Herberger-Stiftung und

der 2001 gegründeten DFB-Stiftung Egidius Braun, deren Schwerpunkte

in der Jugendhilfe, der Integration ausländischer Mitbürger und der Mexiko-Hilfe

liegen. Ein großer Teil der Einnahmen wird direkt und unkompliziert

an karitative Organisationen verteilt. Auf dem Foto die Mitglieder

der Steuerungsgruppe DFB-Stiftungen mit NFV-Präsident Karl Rothmund

(5. von rechts). Foto: Kramer

Ralf Heskamp (links), Geschäftsführer

des VfL Osnabrück, nahm jetzt an einer

Tagung der Vereine der 3. Liga in Barsinghausen

teil. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB)

hatte die Finanzexperten der Drittligaklubs

aus dem Norden und Westen für zwei Tage

ins Sporthotel eingeladen. Ein zentraler

Punkt der Zusammenkunft zur Halbzeit der

Drittligasaison war das Lizenzierungsverfahren.

Die Informationsveranstaltungen des

DFB finden jeweils vor der Saison und nach

der Hinserie im Nord- und Südbereich statt.

Die Vereinsvertreter des Nordwestens tagten

in Barsinghausen und nutzten die Gelegenheit,

das neue Fitness- und Wellnesscenter

des Niedersächsischen Fußballverbandes zu

besichtigen. Mit dabei auch der ehemalige

Handballnationalspieler Wolfgang Schwenke

(Bildmitte), der die Interessen von Holstein

Kiel wahrnahm. Weiter auf dem Foto Carsten

Bluhm, Geschäftsstellenmitarbeiter des VfL

Osnabrück. Foto: Kramer


Sponsoring

14

Der offizielle Partnervertrag zwischen dem Niedersächsischen Fußballverband und der Krombacher-Brauerei wurde von Harald Scherer (sitzend

rechts), Geschäftsführer der hauseigenen Media- und Sponsoring-Agentur DMS, und NFV-Präsident Karl Rothmund unterschrieben. Hinten von links:

Bernd Dierßen (stellvertretender NFV-Direktor), Ulrike Weyel (Sponsoring-Managerin DMS), NFV-Direktor Bastian Hellberg. Foto: Finger

war für den deutschen Fußball

1982ein Jahr der Finalniederlagen.

In Hamburg verlor der HSV auch das zweite

Endspiel im Uefa-Cup gegen den IFK Göteborg,

in Rotterdam musste der FC Bayern

München dem englischen Meister Aston

Villa den Europapokal der Landesmeister

überlassen und in Madrid vereitelte Italien

den dritten WM-Triumph einer deutschen

Nationalmannschaft. Im selben Jahr kam es

allerdings auch zu Begegnungen, die aus

Sicht des Fußballs in Deutschland überaus

erfolgreich verliefen. So im südwestfäli-

Januar 2010

Krombacher wird

Premium-Partner des NFV

Die beliebteste Biermarke Deutschlands ist eine der wichtigsten Sponsoren im Breiten- und Spitzenfußball.

Ab 2010 wird der Krombacher-Pokal, der bisher in acht NFV-Kreisen ausgespielt wurde, auch auf Verbandsebene

ausgetragen. Zudem engagieren sich die Siegerländer im Altherren- und Altligafußball.

Die Wettbewerbe

schen Olpe, wo Vertreter des dortigen Fußballkreises

und der im benachbarten Kreis

Siegen-Wittgenstein beheimateten Krombacher-Brauerei

das erste Kapitel einer beispielhaften

Erfolgsgeschichte schrieben.

Gut drei Jahrzehnte später ist die

Privatbrauerei aus dem Siegerland der bekannteste

Sportsponsor in Deutschland.

Zurückzuführen ist diese Ausnahmestellung

vor allem auf das Engagement im

Fußball, das durch Vielfalt und Nachhaltigkeit

gekennzeichnet ist. Krombacher ist

unter anderem Presenter der ARD Sport-

schau und der Bundesliga-Berichterstattung

im Bezahlfernsehen Sky, Hauptsponsor

von Arminia Bielefeld und Namensgeber

des beliebten DSF-Talkformats

„DOPPELPASS – die Krombacher Runde“.

Im Jahr 2009 kamen zwei weitere

bedeutsame Partnerschaften hinzu: Im

Januar wurde Krombacher „Offizieller

Partner der Bundesliga“, im Dezember

„Premium-Partner des NFV“. Eine entsprechende

Vereinbarung unterzeichneten

in Barsinghausen Harald Scherer,

Geschäftsführer der Krombacher Media- ➤

Termin Ort Titel Veranstaltungstyp

27.2.2010 Rastede Krombacher-Winterrunde der Altliga des NFV NFV-Hallenmeisterschaft Altliga Ü 40

8.5.2010 Barsinghausen Krombacher-Altherrenmeisterschaft des NFV NFV-Meisterschaft Alte Herren Ü 32

12.5.2010 Wilhelmshaven* Krombacher-Pokal des NFV NFV-Pokalfinale Herren

29.5.2010 Achim Krombacher-Altligameisterschaft des NFV Ü 40 NFV-Meisterschaft Altliga Ü 40

* = voraussichtlicher Austragungsort


und Sponsoring-Agentur DMS, und NFV-

Präsident Karl Rothmund. Der Vertrag ist

zum 1. Januar 2010 in Kraft getreten und

beinhaltet das Titelsponsoring der Wettbewerbe

„NFV-Pokalmeisterschaft“,

„NFV-Altherrenmeisterschaft“ sowie die

Altligameisterschaft in der Halle und im

Feld (siehe auch Kasten Seite 14).

Mit der „Premium-Partnerschaft“

auf Verbandsebene erweitert Krombacher

sein Engagement im niedersächsischen

Fußball. Seit Beginn der Saison

2005/06 sind die Siegerländer Topsponsor

der Braunschweiger Eintracht, wo sie

u.a. auf Werbebanden und der Videowand

im Stadion präsent sind. Zudem

unterstützen sie in acht NFV-Kreisen den

jeweiligen Kreispokal, der als „Krombacher-Pokal“

ausgetragen wird. Erster

Partner war 2004 der NFV-Kreis Osnabrück-Stadt,

2007 kamen Braunschweig,

Bentheim, Göttingen und Osnabrück-

Land hinzu.

Seit 2009 schreiben auch Helmstedt,

Goslar und Osterode an der Erfolgsgeschichte

des „Krombacher-Pokal“ mit, die

Anfang der 1980er mit dem Kreispokal-

Sponsoring in Olpe begann. Was als kleine,

regionale Aktion gedacht war, hat sich bis

heute zu einer überregionalen, immer stärker

vernetzten Breitensportförderung entwickelt.

Aktuell wird der „Krombacher-Pokal“

als Kreis-, Bezirks- oder Verbandspokal

in fünf DFB-Landesverbänden ausgespielt

(Hessischer Fußball-Verband, Thüringer

Fußball-Verband, Fußballverband Rheinland,

Fußball- und Leichtathletik-Verband

Westfalen, NFV).

Grüne Wälder, kristallklare Seen

und „ein Geschmack frisch und rein

wie seine Natur“ – die TV-Werbespots

des Hauses Krombacher zeichnen sich

durch eine starke Naturpositionierung

aus. Anders als manche Wettbewerber

haben die Brauer aus dem Siegerland

ihr Premium-Pils niemals als Lifestyle-

Produkt inszeniert. Dahinter steckt die

Philosophie des heute 89-jährigen Friedrich

Schadeberg, der Mitte der 1950er

Jahre in das Familienunternehmen einstieg

und aus der kleinen Landbauerei

in Krombach, einem Ortsteil der Stadt

Kreuztal (bei Siegen), die größte deutsche

Privatbrauerei formte.

Als einer der ersten seiner Branche

konzentrierte sich Schadeberg darauf,

Bier nur nach Pilsener Art zu brauen. Zugleich

bewarb er sein Krombacher von

Beginn an wie einen klassischen Markenartikel

– zu einer Zeit, so das manager

magazin, als Kampagnen noch Reklame

hießen und Bier sich nur auf die Leberwerte,

nicht aber auf das Image des Trinkenden

auswirkte.

Darüber hinaus forcierte Schadeberg

die Erweiterung des Vertriebs. Zunächst

Richtung Ruhrgebiet, später deutschlandweit.

Mit dem Ausbau des Absatzmarktes

über das gesamte Bundesgebiet

schaffte er die Voraussetzung dafür, dass

der Familienbetrieb, der inzwischen in

dritter Generation geführt wird, 2003 die

magische Fünf-Millionen-Liter-Marke

knackte. Heute ist Krombacher die erfolgreichste

Biermarke Deutschlands. Mit

einem Ausstoß von 5,7 Millionen Hektolitern

führten die Siegerländer 2007 die

Rangliste der Premiumbiere mit großem

Vorsprung an. Bitburger (4 Millionen hl),

Warsteiner (3,2 Millionen hl), Beck’s (2,8

Millionen hl) sowie Veltins (2,6 Millionen

hl) folgten auf den Plätzen. -maf- ■

Die Krombacher-Brauerei gehört zu den wichtigsten Förderern des Fußballs in Deutschland. Die

Sponsoringleistungen reichen von der Bandenwerbung über die Trikotwerbung bis hin zur Präsentation

von TV-Sendungen. Foto: imago

Sponsoring

Mitmachen lohnt sich!

D er Krombacher

Pokal

wird derzeit als

Kreis-, BezirksundVerbandspokal

mit 58

Partnern aus dem

Bereich des deutschen

Amateurfußballs ausgespielt. Die Teilnahme

bringt jede Menge Freude –

und sie lohnt sich! Kommt es zu einer

vertraglich besiegelten Partnerschaft

zwischen Krombacher und einem

Fußballkreis oder -bezirk, so

stellt die Premium-Brauerei den teilnehmenden

Vereinen im Rahmen von

Sponsoring-Paketen attraktive Präsente

und Leistungen zur Verfügung.

Dazu gehören sowohl Sach- und

Geldprämien zur Jugendförderung als

auch die begehrten Krombacher Bierprämien

– und natürlich der Pokal für

den jeweiligen Kreis- bzw. Bezirkspokalsieger!

Infos unter www.krombacher.de

Krombacher Brauerei

Die Krombacher Brauerei Bernhard

Schadeberg GmbH & Co. KG, so

der heutige Name, wurde 1803 in

Kreuztal-Krombach (bei Siegen) gegründet.

Seit ihrer Gründung ist sie im

Privatbesitz. 2008 erwirtschafteten

866 Mitarbeiter einen Gesamtumsatz

von 642,5 Millionen Euro. Dies entspricht

einem Gesamtausstoß von

6,394 Hektolitern. Die Hauptsorte

Krombacher Pils ist mit 4,575 Mio.

Hektolitern die mit Abstand meistgekaufte

Pilsmarke in Deutschland. Das

Krombacher-Radler (Ausstoß 2008:

317.000 hl) ist im Segment der Premium-Radler

ebenso Marktführer wie

das Krombacher Alkoholfrei (226.000)

unter den alkoholfreien Pilsbieren. Als

nationale Premiummarke ist Krombacher

seit 2007 auch im Segment der

Weizenbiere vertreten. Mit einem

Ausstoß von 152.000 Hektolitern erzielte

das „Krombacher unter den

Weizen“ bereits im ersten Jahr nach

der Einführung überproportionale Zuwachsraten.

Im Sommer 2008 wurde

das Angebot um eine alkoholfreie Variante

erweitert, das im Geschmackstest

des Laufmagazins RUNNER'S

WORLD die besten Noten bei den

Weizenbieren erhielt.

Im Spitzensport engagiert sich

Krombacher neben dem Fußball vor

allem in der Formel 1, wo die Siegerländer

bereits seit 1998 exklusiver

Presenter der von RTL übertragenen

Rennen sind. Zu den bekanntesten

Kampagnen zählt das Krombacher

Regenwald-Projekt mit Werbeträger

Günter Jauch, das im Jahr 2002 in

Zusammenarbeit mit der Naturschutzorganisation

World Wide Fund

For Nature (WWF) ins Leben gerufen

wurde. 2008 startete die Neuauflage.

Januar 2010 15


Justizia am Spielfeldrand

16

Haftung im sechsstelligen Bereich?

Dies könnte auf die Sportgemeinschaft

Blau-Gelb Elze zukommen.

Da der Verein eine Summe in Höhe von

rund 240.000 Euro nicht aufbringen

kann, droht die Insolvenz. Wie konnte

es soweit kommen? Nachfolgend die

Dramaturgie eines Vorfalls, der sich bereits

1987 zugetragen hat.

Damals erlitt K-H. W. einen Sportunfall,

bei dem er ein Augenlicht verlor.

Der Fußballer ist damals nach einem

Zweikampf mit dem Gesicht nach unten

über den Rasen geschlittert. Dabei

rutschte er auch über die weiße Seiten-

Januar 2010

Verein droht Insolvenz weil er,

für 240 000 Euro haften muss

Sportgemeinschaft Blau-Gelb Elze soll für einen Unfall aus dem Jahr 1987 haften

Geldstrafe

reduziert

Andreas Gerdes-Wurpts, der für

die Saison 2009/2010 zwei Vertragsamateurverträge

(SV Meppen

und Kickers Emden) unterschrieb,

muss für sein Vergehen eine Geldstrafe

in Höhe von 250 Euro zahlen.

Dies entschied das Oberste Verbandssportgericht

(OVG) unter Vorsitz

von Heinz Meyer (Osterholz-

Scharmbeck). In der Berufungsverhandlung

wurde die ursprüngliche

Geldstrafe von 1000 Euro reduziert,

die das Verbandssportgericht unter

Vorsitz von Johannes Budde (Barßel)

in erster Instanz festgesetzt hatte.

linie, die mit ungelöschtem Kalk markiert

war. Ein Auge wurde dabei verätzt.

Bevor die weitere Geschichte erzählt

wird, eine Tatsache zur Beruhigung.

Schon seit vielen Jahren darf ungelöschter

Kalk nicht mehr zum Abkreiden

des Spielfeldes benutzt werden.

Heute gibt es umweltfreundliche Produkte,

die eine so schwere Verletzung

völlig ausschließen.

Für K-H. W. kamen diese Produkte

zu spät auf den Markt. Die damalige

Sportversicherung, der Gerling-Konzern,

heute fusioniert mit HDI, hat die Haftpflicht

und Eintrittspflicht für die Folgen

anerkannt und die Entschädigungen

übernommen. Die Haftpflichtsumme

war allerdings auf 1,5 Millionen Mark

begrenzt. Die Versicherung hat an W.

monatliche Summen geleistet, die sich

aus Verdienstausfall, anteiligen Rentenversicherungen

etc. zusammensetzten.

Jetzt sind die 1,5 Millionen Mark

aufgebraucht. W. wendet sich nunmehr

mit seinen weiterhin bestehenden

Ansprüchen direkt an den Verein,

der 1987 Eigentümer der Platzanlage

war. Die Verantwortlichen suchten sich

einen Anwalt für Versicherungsrecht,

der ihnen die schlechte Botschaft

übermittelte, dass die Ansprüche vom

Verein zu übernehmen sind, da noch

keine Verjährung greift. Dies kann dazu

führen, dass Blau-Gelb Elze allein

bis zum Rentenbeginn des Geschädigten

mit 65 eine Summe von 240.000

Euro zahlen muss. Das würde für die

SG die Insolvenz bedeuten.

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen

hat mittlerweile die Unterlagen

zum Sportversicherer ARAG nach Düsseldorf

geschickt mit der Bitte um Prüfung

und gegebenenfalls Rechtsschutz.

Das wäre für ARAG eine reine Kulanzleistung,

zumal der Versicherungskonzern

damals noch nicht der Sportversicherer

war. Die ARAG sieht nach erster

Prüfung keine Haftung des damaligen

Vorstands, da diese nur greife, wenn er

persönlich einen Schaden verursacht

hätte.

Aber selbst wenn sich W. noch

auf einen einmaligen Vergleich einließe,

ständen dann immer noch die Ansprüche

von Dritten, wie die Rentenversicherungsanstalt

im Raum. Sie wird

sich nach Einschätzung der ARAG

wohl nicht auf einen Vergleich einlassen.

W. sollte eines jedoch klar sein:

Wenn der Verein in Insolvenz geht, erhält

er gar nichts. Nach dem derzeitigen

Stand sieht der Sportversicherer

nur noch die Möglichkeit, eine geordnete

Insolvenz einzuleiten.

Die Sportgemeinschaft Blau-Gelb

Elze hat fast 1000 Mitglieder. Die

Hauptsportart ist Fußball. Blau-Gelb

hat ein Sportgelände von der Gemeinde

in Erbpacht erhalten. Darauf baute

der Klub ein Vereinsheim. Im Erbpachtvertrag

steht, dass ein eventuell bestehendes

Gebäude an die Gemeinde fiele,

wenn der Pachtvertrag aufgelöst

würde. Also wenig Hoffnung für die

SG Blau-Gelb Elze auf ein gutes

Ende ... Reiner Kramer


Minispielfelder

18

Emden

Oldenburg-Stadt

Delmenhorst

Januar 2010

44

Bentheim

43

42

Aurich

29

4

69

3

Leer

68

27

26 25 24 23

Emsland

Wittmund

116115

Osnabrück-

Land

Osnabrück-

Stadt

NFV-Kreis/Schule, Name der Institution

1 Ammerland (Grundschule Metjendorf, Wiefelstede)

2 Ammerland (FSV Westerstede)

3 Aurich (SV Spetzerfehn, Großefehn)

4 Aurich (Grundschule Upgant-Schott)

5 Aurich (Grundschule Walle)

6 Braunschweig (Grund- und Hauptschule, Schuntersiedlung)

7 Braunschweig (Schulzentrum Volkmarode, Haupt- und Realschule)

8 Braunschweig (Gymnasium Ricarda-Huch-Schule)

9 Celle (Grund- und Hauptschule Altstadt)

10 Celle (Grundschule Nienhagen)

11 Celle (Hinrich-Wolff-Schule, Bergen)

12 Cloppenburg (TuS-Emstekerfeld `65)

13 Cloppenburg (Integration!) (SV Blau-Weiß Ramsloh)

14 Cloppenburg (DJK SV Bunnen, Löningen)

15 Cuxhaven (TSV Wanna von 1910)

16 Cuxhaven (Sportgemeinschaft Beverstedt)

17 Cuxhaven (TSG Nordholz v. 1907)

18 Delmenhorst (Max-Planck-Gymnasiumt)

19 Diepholz (Grundschule Sulingen)

20 Diepholz (Grundschule Rehden)

21 Diepholz (Sportverein Heiligenfelde)

22 Emden (Barenburgschule Emden)

23 Emsland (SV Concordia Emsbüren 1919)

24 Emsland (SV Eintracht Emmeln, Haren (Ems))

25 Emsland (Grundschule Esterwegen)

26 Emsland (Grundschule Osterbrock, Geeste)

27 Emsland (Sportverein Rot Weiss Heede/Ems)

28 Emsland (Grundschule Andervenne)

29 Emsland (SV Bokeloh, Meppen)

30 Friesland (Georg-Ruseler-Schule Grundschule, Obenstrohe, Varel)

31 Friesland (VGS Hohenkirchen, Wangerland-Hohenkirchen)

32 Gifhorn (Realschule Wittingen)

33 Gifhorn Schulzentrum Sassenburg HRS)

5

22

70

28

14

Friesland

Ammerland

13

31

30

2

114

Cloppenburg

88

12

87

1

86 85 84 83

Wilhelmshaven

109 108107

Vechta

82

81

113

Wesermarsch

Oldenburg-

Land

80

79

21

90

18

Diepholz

20

Cuxhaven

89

17

Osterholz

Bremen

19

99

15

94 93 92

Stade

Rotenburg

Verden

112111110

Nienburg

76 75

Schaumburg

98 97

46

45

104103102

53

Hameln/

Pyrmont

Hannover-

Land

Holzminden

67 66

34 Gifhorn (SV Leiferde von 1921)

35 Goslar (FC Othfresen v. 1928, Liebenburg)

36 Goslar (Förderschule Pestalozzischule)

37 Göttingen (Grundschule, Erich-Kästner-Schule/Nebenstelle)

38 Göttingen (Grundschule Uschlag, Staufenberg)

39 Göttingen (TSV Seulingen)

40 Göttingen (TSV Germania Diemarden v. 1895, Gleichen)

41 Göttingen (SG Grün-Weiß Hagenberg)

42 Grafschaft-Bentheim (Grundschule Georgsdorf)

43 Grafschaft-Bentheim (Schulzentrum Lohne, Wietmarschen-Lohne)

44 Grafschaft-Bentheim (SV Eintracht Nordhorn)

45 Hameln-Pyrmont (HSC BW Tündern, Hameln)

46 Hameln-Pyrmont (Grundschule Hastenbeck, Hameln)

47 Hannover-Land (VSV Hohenbostel, Barsinghausen)

16

52

51

50

41

Harburg

Soltau-

Fallingbostel

49

57 56

55 54

101100

Celle

65 64 63

Hildesheim

Northeim/

Einbeck

40

78

48

77

47

Göttingen

39

11

38

60

59

10

37

5


g

59

tel

elle

10

3

heim

7

58

9

96

95

74 73

Peine

91

Salzgitter

9

Goslar

Osterode

Lüneburg

Uelzen

106105

7

36 35

72

34

8

6

Gifhorn

33

119118

Wolfenbüttel

117

32

62

71

61

Lüchow-

Dannenberg

Wolfsburg

Hannover-Stadt

Braunschweig

Helmstedt

48 Hannover-Land (TSV Mühlenfeld, Neustadt a. Rbge.)

49 Hannover-Land (Grundschule Hüpede, Pattensen)

50 Hannover-Land (Heinrich-Bokemeyer-Grundschule, Lehrte)

51 Hannover-Land (Grundschule Bissendorf, Wedemark)

52 Hannover-Land (TSV Burgdorf, Burgdorf)

53 Hannover-Land (TSV Groß Munzel, Barsinghausen)

54 Hannover-Stadt (Hannoverscher Sportclub von 1893)

55 Hannover-Stadt (SV 07 Linden, Hannover)

56 Hannover-Stadt (Badenstedter SC, Hannover)

57 Hannover-Stadt (1. FFC Hannover)

58 Harburg (Grund- und Hauptschule Meckelfeld, Seevetal)

59 Harburg (Glockenbergschule, Hollenstedt)

60 Harburg (Grundschule Todtglüsingen, Tostedt)

61 Helmstedt (Helmstedter SV 1913)

62 Helmstedt (FC Schöningen 08)

63 Hildesheim (Grundschule Giesen)

64 Hildesheim (DSC Duingen)

65 Hildesheim (CJD Christophorusschule Elze)

66 Holzminden (RS Delligsen)

67 Holzminden (Hauptschule Holzminden)

68 Leer (SV Ems Jemgum)

69 Leer (VfB-Uplengen Remels)

Minispielfelder

Mit großer Leidenschaft

Kulturen zusammengeführt

Niedersächsischer Fußballverband hat das

letzte der 119 DFB-Minispielfelder in Salzgitter-Bad eingeweiht

Keine Straße, sondern das Minispielfeld in Groß Munzel wurde durch das Zerschneiden des Bandes

eingeweiht. Auf dem Foto von links: Uwe Schünemann (Niedersächsischer Minister für Inneres

und Sport), DFB-Vizepräsident Karl Rothmund, Hans Siemensmeyer (Ex-Nationalspieler von

Hannover 96), Martin Kind (Präsident von Hannover 96) und Walter Zieseniß (Bürgermeister der

Stadt Barsinghausen). Foto: Kramer

70 Leer (SV Frisia Loga von 1930)

71 Lüchow-Dannenberg (Grundschule Dannenberg (Elbe))

72 Lüneburg (TSV Gellersen, Kirchgellersen)

73 Lüneburg (TSV Bardowick)

74 Lüneburg (SV Ilmenau, Melbeck)

75 Nienburg (Realschule Schloss-Schule Stolzenau)

76 Nienburg (Schulzentrum Heemsen)

77 Northeim (MTV Markoldendorf, Dassel)

78 Northeim (FC Sebexen)

79 Oldenburg-Land (GS Dürerstraße, Ganderkesee)

80 Oldenburg-Land (Grundschule Neerstedt, Neerstedt)

81 Oldenburg-Stadt (Grundschule Bloherfelde)

82 Osnabrück-Land (TSV Venne von 1928)

83 Osnabrück-Land (HRS Ankum)

84 Osnabrück-Land (Hauptschule der Stadt Bad Iburg)

85 Osnabrück-Land (Martinusschule, Bramsche)

86 Osnabrück-Land (Graf-Ludolf-Schule, Georgsmarienhütte)

87 Osnabrück-Stadt (Osnabrücker Sportclub)

88 Osnabrück-Stadt (Gesamtschule Schinkel)

89 Osterholz (Grundschule Worpswede)

90 Osterholz (Heideschule Schwanewede)

91 Peine (TSV Eixe, Peine/Eixe)

92 Rotenburg (Grundschule Selsingen)

93 Rotenburg (Bremervörder SC)

94 Rotenburg (MTV Wilstedt)

95 Salzgitter (Hauptschule Am Fredenberg)

96 Salzgitter (Grundschule Am Ziesberg)

97 Schaumburg (TuS Fortuna Lauenhagen)

98 Schaumburg (TuS Rehren A/O, Auetal)

99 Schaumburg (Grundschule Deckbergen, Rinteln)

100 Soltau-Fallingbostel (Grundschule Hodenhagen)

101 Soltau-Fallingbostel (Hermann-Billung-Schule, Soltau)

102 Stade (Verein für Leibesübungen von 1850 Stade)

103 Stade (Rosenborn Grundschule Harsefeld)

104 Stade (SV Drochtersen/Assel)

105 Uelzen (Sport-Club Kirch- und Westerweyhe von 1920)

106 Uelzen (TuS Ebstorf von 1866)

107 Vechta (Hauptschule und Realschule Dinklage)

108 Vechta (SV Holdorf)

109 Vechta (VfL Oythe 1947, Vechta)

110 Verden (Ilse-Liechtenstein-Rother-Schule, Riede)

111 Verden (Schulzentrum Oyten)

112 Verden (Astrid Lindgren-Schule, Achim)

113 Wesermarsch (Comenius-Schule Berne)

114 Wilhelmshaven (IGS Wilhelmshaven)

115 Wittmund (Nieders. Internatsgymnasium Esens (NIGE))

116 Wittmund (BSC Burhafe,)

117 Wolfenbüttel (Haupt-und Realschule Sickte)

118 Wolfsburg (Deustch-Italienische Gesamtschule)

119 Wolfsburg (Regenbogenschule)

Januar 2010 19


Minispielfelder

20

Gut gelaunte Kinder und Erwachsene beim Durchschneiden des Bandes in Stolzenau. Dort wurde

ebenfalls ein Minispielfeld eingeweiht. Auf dem Foto hinten 4.v.r. Niedersachsens Minister für Inneres,

Sport und Integration, Uwe Schünemnn und 2.v.r. NFV-Präsident Karl Rothmund sowie

2.v.l. der NFV-Kreisvorsitzende aus Nienburg, Michael Frede.

Wer auch immer die Idee hatte, die

Frau oder der Mann, hätte einen

Oskar verdient. Der Deutsche Fußball-Bund

(DFB) hat aus Überschüssen der

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bundesweit

den Bau von eintausend Minispielfeldern

finanziert. 119 davon erhielt der

Niedersächsische Fußballverband. Der erste

„Bolzplatz“ für Kinder wurde Ende 2007

im Barsinghäuser Ortsteil Groß Munzel eingeweiht.

Das 119. und letzte Minispielfeld

steht auf dem Pausenhof der Grundschule

am Ziesberg in Salzgitter-Bad. Damit

schließt sich der Kreis in Niedersachsen.

Grund genug für die Redaktion des Fußball-Journal,

einen Bilderbogen von einigen

Eröffnungsveranstaltungen zu erstellen.

Von REINER KRAMER.

„Kleines Spielfeld – große Leidenschaft“,

so bewarb der DFB unter anderem

sein Projekt und landete damit einen Volltreffer.

Ein DFB-Minispielfeld konnte nur

dort entstehen, wo die Schule mit ins Boot

genommen wurde. So entstanden Kooperationen

zwischen Schulen und Vereinen.

Januar 2010

Ganz im Sinne des DFB, der mit der Aktion

„Mitspielen kickt – Die Welt auf 1000 Minispielfeldern“

einen wichtigen Beitrag zur

Integration geleistet hat. Eugen Gehlenborg,

1. Vizepräsident des Niedersächsischen

Fußballverbandes, hat es auf dem

Fußballplatz der Gesamtschule Schinkel

(Stadtteil von Osnabrück) so ausgedrückt:

„Das Minispielfeld ist eine ideale Plattform

für Integration.“

Wie groß die Leidenschaft der Kinder

und Jugendlichen ist, verdeutlichte NFV-

Vizepräsident Egon Trepke während der

vorerst letzten Einweihung eines Minispielfeldes

in Salzgitter: „Es wird auf den Plätzen

in Niedersachsen bis in die Dunkelheit

hinein gespielt. Die Schulen müssen wegen

des großen Andrangs Stundenpläne aufstellen,

damit alle Wünsche der Kinder und

Jugendlichen auch erfüllt werden können.“

Hinzu kommen die Aktionstage, mit

denen der DFB Menschen verschiedener

Kulturen zusammengebracht hat. Auch

wenn der Verfasser dieses Beitrags nicht an

allen 119 Einweihungen der Minispielfelder

Werder-Abwehrbollwerk gegen Schülerinnen und Schüler der Heideschule Schwanewede.

Foto: Kramer

teilgenommen

hat, kann es nur ein

Fazit geben: Wer

die Idee zu dem

DFB-Projekt umsetzte,

hat tatsächlich

einen

Oskar verdient.

Da der NiedersächsischeFußballverband

einen

derartigen

Preis

nicht verleihen

kann, möchte er in

diesem Falle einfach

mal die Note 1 vergeben.

Vorbildliche

Migration

Der Ball rollt also ununterbrochen

während der Öffnungszeiten der 119 Minispielfelder

in Niedersachsen. So zum Beispiel

in Groß Munzel. Dort wurde das erste

niedersächsische Minispielfeld Ende

2007 eingeweiht. Dementsprechend groß

war der Andrang. Und auch die Prominenz

ließ es sich nicht nehmen, dabei zu

sein. NFV-Präsident Karl Rothmund, gleichzeitig

auch DFB-Vizepräsident, und Uwe

Schünemann, Niedersächsischer Minister

für Inneres, Sport und Integration, weihten

das Minispielfeld höchstpersönlich ein.

DFB-Vizepräsident Karl Rothmund begrüßte die

Gäste zur Einweihung des ersten Minispielfeldes in

Niedersachsen. Es entstand im Barsinghäuser Ortsteil

Groß Munzel. Foto: Kaletta


Die 119. und letzte Minispielfeld-Eröffnung

in

Salzgitter-Bad. Auf dem

Foto hinten links NFV-

Vizepräsident Egon Trepke.

Bildmitte Wolfgang Fisch

(NFV-Kreisvorsitzender

Salzgitter).

Schünemann setzt sich

leidenschaftlich für

Mädchen mit Migrationshintergrund

im

Fußball ein. Eine

tolle Geste.

„1000 Mal berührt ...“

„1000 Mal berührt, tausendmal ist

nichts passiert“, heißt ein erfolgreicher Hit

von Klaus Lage. Dieser Titel passt nur bedingt

zu dem DFB-Projekt „1000 Minispielfelder“.

Ballberührungen hat es auf den

Plätzen sicherlich schon millionenfach gegeben

und dabei ist garantiert jedes Mal etwas

passiert. Wie auch immer: ein Hit sind die

119 Minispielfelder allemal. Auch der gern

genommene Begriff aus dem Straßenfußball

„Bolzplätze“ trifft nur ungenau den Punkt.

Denn die Jungen und Mädchen, die sich im

Soccer-Court austoben, bolzen in der Regel

nicht, sondern erlernen den Fußball in spielerischer

Form. Und da immer nur etwa fünf

Spieler zu einer Mannschaft gehören, ist das

Gedränge außerhalb des Minispielfeldes

noch viel größer. Kaum zu glauben: Die Begeisterung

am Rande des Court ist mindestens

ebenso groß.

Dr. Theo Zwanziger

Was sagt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

zum Projekt „1000 Minispielfelder“?.

„So wie früher muss der Fußball auch außerhalb

des Vereins nah an die Menschen kommen.

Fußball spielende Kinder und Jugendliche

gehören wieder mehr in das Bild unserer

Städte und Dörfer in Deutschland. Bei der

Entscheidung über die Standorte wurde auf

eine regionale Streuung geachtet, wobei gerade

auch Schulen in sozialen Brennpunkten

durch den Bau eines Minispielfeldes aufgewertet

werden können. Besonders dort, wo

es hohe Migrantenzahlen gibt, haben wir

gerne gebaut. Der Deutsche Fußball-Bund

setzt mit dieser Maßnahme ein deutliches

Signal, dass er nicht nur die Eliteförderung

unterstützt, sondern sich ebenso an der Basis

engagiert und mit seinen Investitionen

dazu beiträgt, das freundschaftliche und fai-

re Miteinander von Menschen aus den

unterschiedlichen gesellschaftlichen

Gruppen zu ermöglichen.“

Karl Rothmund

Was sagt NFV-Präsident Karl Rothmund

zum Projekt „1000 Minispielfelder“?. „Der

DFB setzt damit ein tolles Signal für den Fußball.

Ich bin mir sicher, dass er mit dem Bau

dieser Minispielfelder viele Mädchen und

Jungen im gesamten Land für den Fußball

gewinnen wird.“

Zahlreiche Schulen in Deutschland haben

von der Weltmeisterschaft 2006 profitiert.

Aus dem Überschuss verteilte der DFB

2006 an 21.000 Grund- und Förderschulen

ein so genanntes Starterpaket, das unter anderem

mit Bällen, Postern, Stundenplänen

und Markierungsleibchen gefüllt war. Fortgesetzt

wird die Schulfußballoffensive mit

dem Bau der 1000 Minispielfelder. Es sind

die „Bolzplätze der Zukunft“.

Hoher Stellenwert. „Es liegt in der gesellschaftlichen

und sozialen Verantwortung

des DFB, Defiziten bei Schülerinnen und

Schülern im gesundheitlichen Bereich

Minispielfelder

entgegen zu wirken und vorzubeugen.

Dem Bewegungsmangel vieler Kinder und

Jugendlicher gilt es, mit einer qualitativen

und quantitativen Verbesserung des Sportschulangebotes

zu begegnen.

Die Förderung des Fußballs an Schulen

eignet sich in besonderem Maße dazu, soziale

Werte in der Gemeinschaft zu erlernen

und Fairplay sowie gegenseitige Toleranz zu

leben.“

Aktionstage

„Mitspielen kickt“ – Was verbirgt sich

hinter dieser Bezeichnung? Der DFB ruft zu

Aktionstagen auf, die selbstverständlich auf

dem Minispielfeld stattfinden sollen.

Die Ziele:

• Förderung des Mädchenfußballs, Gründung

von Mädchenfußball-AGs, Neugründung

von Mädchen- und Frauenmannschaften

• Förderung der Kooperation zwischen

Schulen und Sportvereinen

• Förderung der Integration ausländischer

Kinder

• Förderung der bewegungsbezogenen Erziehung

von Kindern und Jugendlichen

Januar 2010 21


Der NFV & seine Partner

22

Eugen Gehlenborg (Dritter von rechts) sowie seine Präsidiumskollegen

vom Norddeutschen Fußballverband diskutierten anlässlich

der Weihnachtsfeier ihres Verbandes im Barsinghäuser Sporthotel

Fuchsbachtal über die Zukunft der 4. Liga. In den kommenden Monaten

will sich der Nord FV, der seit Juni 2009 von Gehlenborg geführt wird, im

Hinblick auf den DFB-Bundestag im Herbst 2010 positionieren. Ein weiteres

Schwerpunktthema waren die Vorbereitungen für das erstmals ausgetragene

Ehrenamtswochenende des Nord FV am 12. und 13. Februar

2010 in Barsinghausen. Hierbei handelt es sich um eine Info-Veranstaltung

mit Dankeschön-Charakter für die Kreis-Ehrenamtsbeauftragten der

vier norddeutschen Landesverbände. Hinten von links: Heinz Meyer (Vor-

plan b. fördert Mädchenfußball

in Niedersachsen

Der Niedersächsische Fußballverband

freut sich über einen neuen Partner

an seiner Seite. Die im norddeutschen

Raum tätige Zeitarbeitsfirma plan b.

personal gmbh wird künftig die Meisterschaft

und den Pokalwettbewerb der

B-Juniorinnen unterstützen und damit dazu

beitragen, dass der Übergang vom

Mädchen- zum Frauenfußball nachhaltig

verbessert wird. Eine entsprechende Vereinbarung

unterzeichneten jetzt in Barsinghausen

NFV-Präsident Karl Rothmund

sowie Bianca Schmidt und Marcel Schmidt

(beide plan b.-Geschäftsführung). Die

Meisterschaftsendrunde wird am 15. und

16. Mai 2010 im Barsinghäuser August-

Wenzel-Stadion ausgetragen. Das Finale

des neu eingeführten Pokalwettbewerbes

findet am 19. Juni 2010 statt. Der Austragungsort

steht jedoch noch nicht fest.

Das Unternehmen plan b.

(www.planbpersonal.de). wurde im Som-

Januar 2010

mer 2007 von langjährigen Führungskräften

aus der Zeitarbeitsbranche gegründet.

Der Hauptsitz ist in Hannover, Niederlassungen

gibt es in Braunschweig, Bremen,

Hamburg, Berlin und Herford. Unter

twitter.com/jobgefluester können Interessenten

seit April 2009 direkt mit plan b.

in Kontakt treten und sich persönlich über

viele Themen rund um die Zeitarbeit und

sitzender Sportgericht), Wolfgang Kasper (Beisitzer/Vertreter des Bremer

Landesverbandes), Hans-Werner Busch (Vorsitzender Revisionsstelle),

Anja Völker (Vertreterin der Frauen und Juniorinnen), Sabine Mammitzsch

(Vorsitzende Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball), Walter

Fricke (Vorsitzender Jugendausschuss), Geschäftsführer Stefan Lehmann,

Reinhard Kuhne (Beisitzer/Vertreter des Hamburger Fußball-Verbandes),

Jürgen Stebani (Vorsitzender Spielausschuss), Volker Okun (Beauftragter

für Ehrenamtsangelegenheiten). Vorne: Björn Fecker (Vizepräsident),

Hans-Ludwig Meyer (1. Vizepräsident), Karl Rothmund (Vizepräsident

Finanzen), Präsident Eugen Gehlenborg, Dirk Fischer (Vizepräsident),

Wilfried Heitmann (Vorsitzender Schiedsrichterausschuss). Foto: Finger

den Arbeitsmarkt austauschen. Hinten von

links: Marion Demann (Mitglied im NFV-

Frauen- und Mädchenausschuss), Helge

Kristeleit (NFV-Referatsleiter Jugend und

Frauen), Karen Rotter (Vorsitzende des

NFV-Frauen- und Mädchenausschusses).

Vorne: NFV-Direktor Bastian Hellberg,

Bianca und Marcel Schmidt (beide plan b.-

Geschäftsführung). Foto: Finger


Auswahlarbeit

24

Steigerung von Spiel zu Spiel

Die U 15-Mädchenauswahl des NFV

hat im Rahmen eines Gemeinschaftslehrganges

in Barsinghausen

drei Testspiele gegen ein Auswahlteam aus

Berlin bestritten. Dabei steigerte sich das

Team von NFV-Trainer Thorsten Westenberger

von Spiel zu Spiel und gewann

nach einer Auftaktniederlage die beiden

Folgepartien souverän.

„Ich bin mit dem Gesamteindruck,

den meine Auswahl hinterlassen hat, zufrieden.

Sie hat aus ihren Fehlern gelernt,

gemerkt, dass es ohne Einsatz nicht geht.

Die Mädchen haben die taktischen Anwei-

Januar 2010

U 15-Mädchen begeistern Thorsten Westenberger beim 5:1-Erfolg über Berlin

U 16-Auswahl

mit zwei

Gesichtern

Die U 16-Auswahl des NFV hat im

Barsinghäuser August-Wenzel-

Stadion ein Testspiel gegen die

U 17 des VfL Osnabrück mit 1:2 (1:0)

verloren. Fabio Mercia hatte das im

ersten Spielabschnitt überlegene Team

von NFV-Trainer Thomas Nörenberg in

der 35. Minute per Kopf verdient in

Führung gebracht. In dieser Phase versäumte

es die NFV-Auswahl, angesichts

guter Chancen höher in Führung

zu gehen.

Völlig entgegengesetzt verlief die

zweite Halbzeit. Nun erarbeiteten sich

die bis dahin chancenlosen Osnabrücker

einige gute Möglichkeiten

und drehten mit zwei Treffern (52.,

63.) nicht unverdient die Partie.

„Trotz der Niederlage bin ich

nicht unzufrieden. In der ersten Halbzeit

haben meine Spieler das gezeigt,

was sie können. Nach der Pause ist

aufgrund zahlreicher Wechsel allerdings

die Ordnung verloren gegangen“,

bilanzierte Thomas Nörenberg

nach einer Begegnung, die einige

„wichtige Erkenntnisse“ für ihn

gebracht hatte.

Das NFV-Aufgebot: Gazi Amane,

Richard Kimmel, Fabio Mercia, Maximilian

Roth, Dennis Strompen (alle

VfL Wolfsburg), Steven Bentka, Aaron

Goldmann, Kevin Samuel Ikeakhe,

Bernd Schipmann, Malik Urner, Kevin

Wolff (alle VfL Osnabrück), Peter Gebben,

Mikail Özdemir (beide Twente Enschede),

Jakob Olthoff, Tim-Yanick

Struwe (beide Hannover 96), Tobias

Groh (Eintracht Braunschweig), Nico

Neidhart (VfB Oldenburg), Ibrahim

Khodr (VfL Bückeburg), Maslum Ekinci

(Kickers Emden), Aaron Globisch (VSK

Osterholz-Scharmbeck).

Ohne Einsatz: Dennis Buss (BV

Cloppenburg), Marvin Koch (SV Ahlerstedt/Ottendorf).

bo

sungen am Ende gut umgesetzt und mich

im letzten Spiel sogar begeistert“, lautete

das Fazit von Thorsten Westenberger. Mit

Rieka Windisch und Sarah Schulte hob der

Trainer zwei Spielerinnen aus dem zentralen

Mittelfeld hervor. „Sarah war die Arbeitsbiene,

hat viele Bälle erobert und gute

Akzente nach vorn gesetzt. Rieka hat sich

nach anfänglichem Klein-Klein stetig gesteigert

und in der dritten Begegnung

überragend gespielt. Mit langen Bällen hat

sie gut die Außen eingesetzt und immer

wieder geschickt die Flügel gewechselt“,

lobte Westenberger sein Mittelfeld-Duo.

Die Spiele im Überblick:

Niedersachsen – Berlin 0:2 (0:1),

Tore: 0:1 (11.), 0:2 (49.)

Die NFV-Mädchen präsentierten sich

nicht aggressiv genug, gewannen im

Mittelfeld zu wenig Zweikämpfe und spielten,

immer wieder den Weg durch die Mitte

suchend, kaum Torchancen heraus.

„Das war eine verdiente Niederlage“, befand

Thorsten Westenberger.

Niedersachsen – Berlin 4:2 (4:2),

Tore: 1:0 (12.) Bremer, 2:0 (13.) Widjaja,

3:0 (21.) Windisch, 4:0 (22.) Bode, 4:1

(24.), 4:2 (34.)

Wesentlich verbessert präsentierte

sich das NFV-Team im zweiten Spiel. Sehr

starke 20 Minuten reichten, um die Begegnung

mit zwei Doppelschlägen bereits

frühzeitig zu entscheiden. „Die Mädchen

haben das gemacht, was ich im ersten

Spiel vermisst habe“, freute sich Westen-

berger, dass sein Team nun deutlich dominanter

aufgetreten war. Der Gegner wurde

früh gestört und fand nicht ins Spiel.

Mit einer klaren Führung im Rücken schalteten

die NFV-Juniorinnen zwar einen

Gang zurück. Trotz zweier Gegentore geriet

der Sieg in einer chancenarmen zweiten

Spielhälfte aber nicht mehr in Gefahr.

Niedersachsen – Berlin 5:1 (2:1),

Tore: 1:0 (14.) Widjaja, 2:0 (22.) Windisch,

2:1 (24.), 3:1 (46.) Tietge, 4:1 (55.) Windisch,

5:1 (58.) Krüger

Dem kräftemäßig überlegenen Team

aus Niedersachsen hatte Berlin konditionell

nichts mehr entgegen zu setzen. Von

der ersten Minute an suchten die aggressiven

NFV-Mädchen zielstrebig den Weg

zum gegnersichen Tor und gestalteten das

Spiel deutlich überlegen.

Das NFV-Aufgebot: Pauline Bremer

(SVG Göttingen), Franziska Ippensen (Eintracht

Northeim), Meike Asmus (TV Neuenkirchen),

Elisa Bäron (TuS Heeslingen),

Angelina Bode (TSV Limmer), Johanna

Dahm (Eintracht Lüneburg), Rieke Diekmann

(FC Bissendorf), Merle Frohms (Fortuna

Celle), Christina Krüger (FSV Tostedt),

Denise Lemke (SC Haßbergen),

Isabell Lutze (MTV Mellendorf), Birte

Ostendorf (Piesberger SV), Felicitas Rauch

(VfB Peine), Shari-Denise Scheer (MTV

Wolfenbüttel), Sarah Schulte (BW Papenburg),

Johanna Tietge (MTV Gamsen),

Maylin Widjaja (TV Stuhr), Rieka Windisch

(Kickers Emden). bo

Siegprämie eingelöst. 2008 war eigens für den Sparkassen-Cup, das größte E-Junioren-Sichtungsturnier

Europas, eine Spielgemeinschaft mit JSG Düngen/Heinde und VfV 06 Hildesheim

gegründet worden. Das Team des Trainergespanns Martin Eggers/Slavik Siabandov schlug

sich bei der Endrunde im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion mehr als beachtlich und sicherte

sich bei der 6. Turnierauflage mit einem 3:0-Endspielerfolg über TuS Neetze neben dem Titel ein

Wochenend-Trainingslager im Sporthotel Fuchsbachtal. Mit 22 Spielern lösten die Hildesheimer

Anfang Dezember ihre Siegprämie in Barsinghausen ein. Rund um die Uhr betreut wurden die jungen

Gäste des Jahrganges 1997 von Arndt Westphal (rechts), Trainer der Sparkassen-Fußballschule

des NFV. Neben Trainingseinheiten mit dem A-Lizenz-Coach sorgten aber auch die Einrichtungen

des neuen Studio B54 für willkommene Abwechslung bei den 22 D-Junioren. bo/Foto: privat


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Namen & Nachrichten

26

Frank Baumann, 28-facher Nationalspieler und ehemaliger Profi

des SV Werder Bremen, war der prominenteste Teilnehmer eines

Trainer-B-Lizenzlehrganges, der unter Leitung von NFV-Verbandssportlehrer

Wulf-Rüdiger Müller in der NFV-Sportschule Barsinghausen

angeboten wurde. Neben Baumann zählten auch Thomas Meggle (u.

a. FC St. Pauli, Hansa Rostock, TSV 1860 München) und Mathias Surmann

(SV Meppen, SpVgg Greuther Fürth, VfL Osnabrück) zu den erfolgreichen

Absolventen. Insgesamt bestanden 18 Lehrgangsabsolventen,

darunter sieben Niedersachsen. Zur Prüfungskommission gehörten

der B-Lizenz-Ausbilder des DFB, Michael Müller, NFV-Verbandssportlehrer

Thomas Nörenberg, der Verbandstrainer Westfalens, Helmut

Januar 2010

Horsch, sowie Stützpunktkoordinator Bernhard Augustin. Die neuen B-

Lizenztrainer: Frank Baumann (Werder Bremen), Peter Blossey (TuS Bersenbrück),

Konstantinos Dritsos (FC Kickers Viktoria Mühlheim), Nicolas

Ehrhardt, Christian Gehrke (beide SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde),

Hasnik Krzysztof (SV Holthausen-Biene), Kevin Leiner (FV 1931 Geiselberg),

Michael Mauss (SV Westfalia Rhynern 1935), Thomas Meggle

(FC St. Pauli), Steffen Mitschker (TuS Sülbeck v. 1906), Oliver Müller (St.

Pölten), Ulrich Ollesch (BC Oberzier), Achim Otte (VfL Suderburg), Stefan

Schoeler (SV 1928 Veitshöchheim), Ingo Schröder (TSV Concordia

Schöningsdorf), Mathias Surmann (SpVgg Greuther Fürth), Maik Uibel

(TSV Limmer), Michael Witt (SV Ahlerstedt-Ottendorf). Foto: Finger

J ana

Kieras (kleines Foto, vordere

Reihe, 2. von links), ehemalige

Junioren-Auswahlspielerin des

DFB und des NFV, erwarb in der

NFV-Sportschule Barsinghausen die

DFB-Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball.

Nach dreiwöchiger Ausbildung

unter Leitung von NFV-Verbandssportlehrer

Thomas Nörenberg beendeten

auch 13 männliche Kollegen

der Gerstenerin den Lehrgang

erfolgreich. Zur Prüfungskommission

gehörten NFV-Verbandssportlehrer

Wulf-Rüdiger Müller, die

Stützpunktkoordinatoren Kiriakos

Aslanidis, Bernhard Augustin und

Jürgen Betzold sowie der Lehrbeauftragte des

NFV-Bezirks Weser-Ems, Bernhard Lampe. Die

neuen C-Lizenztrainer: Jana Kieras (Victoria

Gersten), Björn Benke (TV Groß Mimmelage),

Yalcin Bircan (VfR Osterode 08), Tim Brossog

(VfL Theesen/Westfalen), Halil-Ibrahim Ersen

(Türkischer SC Osnabrück), Mirko Feuerhahn

(SpVgg Adler Hämelerwald), Matthias Henning

(TSV Germania Haimar Dolgen), Puja Kadkhoda,

Nico Schütze (beide HSC Hannover), Per

Michelssen (Heesseler SV), Oliver Olde (FC St.

Pauli), Johannes Plecksnies (TSV Krähenwinkel-

Kaltenweide), Holger Pohley (TSV Hollenstedt),

Christian Ratzeburg (VfL Lüneburg).

Ebenfalls mit Erfolg absolvierte Nina Nouri

(großes Foto vorne rechts) die Prüfung

„DFB-Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball“.

Neben der Spielerin des norddeutschen Ü 35-

Frauen-Vizemeisters Eintracht Immenbeck bestanden:

Hüseyin Dogan (SV Meppen), Mario

Fischer (TuS 1906 Gildehaus), Thomas Geschwind

(SV Kleeblatt Stöcken), Christian Haloop

(MTV Bokel), Ingo Jakobs (TuS Middels),

Mirko Jerenko (VfB Hilden), Hannes Luhmann

(TSG Ahlten von 1896), Ruben Rebmann (TSV

Abbehausen), Markus Schlüter (TuS GW Himmelsthür),

Thomas Steller (SV Groß Düngen),

Matthias Uhding (Deinster SV).

Fotos (2): Finger


M arcel

Bamberg (rechts), Mitarbeiter

des Luxemburgischen Fußball-

verbandes (FLF), informierte sich in

Barsinghausen über die Sparkassen-Fußballschule

des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Angeregt hatte das Treffen DFB-

Direktor Willi Hink. An den Gesprächen

nahmen zudem Szilveszter Kovacs und Tibor

Öze vom Ungarischen Fußballverband

teil. Marcel Bamberg wirkte bis November

2008 als Präsident der FLF-Jugendkommission,

ehe er zum Koordinator der Fußballschule

des Luxemburgischen Fußballverbandes

ernannt wurde. Im Gegensatz zur

Sparkassen-Fußballschule des NFV, die für

Mädchen und Jungen unabhängig von ihrer

Leistungsstärke in den Schulferien angeboten

wird, handelt es sich bei der FLF-

Fußballschule um eine Art Internat für die

begabtesten Nachwuchsspieler des Großherzogtums.

Eröffnet wurde die Fußballschule

2002 am Verbandssitz in der Gemeinde

Monnerich (Mondercange), die 15

Kilometer von der Hauptstadt Luxemburg

entfernt liegt. Je nach Alter trainieren die

Spieler dort bis zu fünf Mal in der Woche.

Während die Spieler der Altersklassen

U 11/12 bis U 15 für weitere Trainingseinheiten

und Ligaspiele in ihre Vereine zurückkehren,

sind die älteren Jugendlichen

(U 17, U 19) ganztägig an der Fußballschule

eingeschrieben. Jede Altersklasse hat einen

Cheftrainer, einen Assistenztrainer sowie

einen Torwarttrainer. Die Mannschaften

der Fußballschule nehmen nicht an

Landeswettbewerben teil, sondern bestreiten

regelmäßig Freundschaftsspiele gegen

französische oder belgische Mannschaften.

Allerdings will Bamberg die Einrichtung

demnächst auch für den Breitenfußball öffnen.

Wertvolle Tipps und Anregungen hol-

Antje Baumann (vordere Reihe Mitte), ehemalige niedersächsische

Auswahlspielerin und derzeit beim NFV im freiwilligen sozialen

Jahr (FSJ), ist eine von 28 „Teamern“ in Niedersachsen. Mit

ihren Kolleginnen und Kollegen traf sich die 20-Jährige Ende November

zur Jahrestagung in Barsinghausen. Begrüßt wurden die Teamer, die bei

den Vereinen Demotrainings und Vorträge über Zukunftsthemen des

Fußballs abhalten, von NFV-Präsident Karl Rothmund und NFV-Direktor

te er sich dafür von den Vertretern der

Sparkassen-Fußballschule des NFV, Martin

Mohs und Per Michelssen. Auf Einladung

Bambergs werden beide 2010 die Fußballschule

in Monnerich besuchen. Hinten von

links: Szilveszter Kovacs (Technischer Direktor

des Nachwuchsbereichs im Ungarischen

Fußballverband), Krisztina Varga (Dolmetscherin),

Martin Mohs (Leiter Sparkassen-

Fußballschule des NFV), Tibor Öze (Verant-

Namen & Nachrichten

wortlicher Breitenfußball des Ungarischen

Fußballverbandes), NFV-Präsident Karl

Rothmund, Per Michelssen (Mitarbeiter

Sparkassen-Fußballschule), DFB-Direktor

Willi Hink, Marcel Bamberg. Vorne: Georgi

Tutundjiev (Mitarbeiter Sparkassen-Fußballschule),

Manuela Schmermund (Mitarbeiterin

DFB-Abteilung Ehrenamt, Integration

und Stiftungen sowie WM-Botschafterin

2011). Foto: Finger

Bastian Hellberg. Neben den Erfahrungsberichten der drei Koordinatoren

Sabine Lischewski, Harald Heining und Dieter Schrader standen ein

Informationsblock unter der Leitung von Dieter Neubauer sowie ein

Praxisblock in der Karl-Laue-Halle auf dem Programm. Zu den weiteren

Höhepunkten zählte das Referat „Kommunikation und Außendarstellung“,

in dem Niedersachsens Schiedsrichter-Lehrwart Günther Thielking

die Wichtigkeit der Körpersprache thematisierte. Foto: Finger

Januar 2010 27


E.ON Avacon-Cup

28

Wer wird Nachfolger

von Hannover 96

U13-Junioren der Stützpunkte und

Leistungszentren ermitteln den NFV-Hallenmeister

Auch im kommenden Jahr wird im

Januar und Februar erneut die NFV-

Hallenmeisterschaft für U13-Kreisauswahlmannschaften

in der Karl-Laue-Halle

der NFV-Sportschule in Barsinghausen ausgetragen.

Am Turnier um den „E.ON Avacon-Cup“

beteiligen sich alle 36 niedersächsischen

DFB-/NFV-Förderstützpunkte mit

Kreisauswahlteams, ferner stellen auch die

Leistungszentren der beiden Erstligisten

Hannover 96 und VfL Wolfsburg sowie des

Drittligisten VfL Osnabrück je eine Vertretung.

Titelverteidiger ist Hannover 96. Der

Nachwuchs der „Roten“ hatte sich im

Februar dieses Jahres den prestigeträchtigen

Titel sichern können, der seit 1993

ausgespielt wird. Seit jenem Jahr treffen

sich jeweils im Januar und Februar die

größten Talente Niedersachsens, um sich

anlässlich der als E.ON Avacon Cup ausgespielten

Meisterschaft in Barsinghausen

vorzustellen.

In sechs Vorrundengruppen werden ab

dem 11. Januar 2010 die acht Mannschaften

ermittelt, die sich für die Meisterschafts-

Endrunde qualifizieren, die am 8. und

9. Februar 2010 in Barsinghausen ausgetragen

wird. Daran teilnahmeberechtigt sind

neben den sechs Gruppensiegern auch die

beiden besten Gruppen-Zweiten. Bei der

Ermittlung der besten Zweitplatzierten fällt

in den 7er-Gruppen 2, 3 und 6 das Ergebnis

des Spiels gegen den Letztplatzierten aus

der Wertung.

Die Vorrundengruppen sind

wie folgt eingeteilt:

Gruppe 1 (11. bis 12. Januar 2010):

Osnabrück-Süd, Diepholz, Peine, Cuxhaven,

Salzgitter/Wolfenbüttel, Oldenburg-

Land/Delmenhorst

Gruppe 2 (12. bis 13. Januar 2010):

Hannover-West, Schaumburg, Wittmund/

Friesland/Wilhelmshaven, Emden/Leer, Harburg,

Stade, VfL Wolfsburg

Januar 2010

Gruppe 3 (13. bis 14. Januar 2010):

Emsland-Süd, Grafschaft Bentheim, Gifhorn,

Northeim, Hameln/Holzminden, Hildesheim,

Hannover 96

Gruppe 4 (25. bis 26. Januar 2010):

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg, Nienburg,

Emsland-Nord, Helmstedt/Wolfsburg, Ol-

denburg-Stadt/Ammerland/Wesermarsch,

Hannover-Ost,

Gruppe 5 (26. bis 27. Januar 2010):

Hannover-Stadt, Aurich, Goslar/Osterode,

Rotenburg, Cloppenburg, Uelzen/Soltau-

Fallingbostel,

Gruppe 6 (27. bis 28. Januar 2010):

Vechta, Osnabrück-Nord, Celle, Verden/

Osterholz-Scharmbeck, Braunschweig, Göttingen,

VfL Osnabrück

Die bisherigen Hallenmeister

der U 13-Junioren

1993 Göttingen, 1994 und 1995 Hannover-Stadt,

1996 und 1997 Hannover-Land,

1998 Oldenburg-Stadt, 1999 Lüneburg, 2000

Hannover-Stadt, 2001 Hannover-Land, 2002

Hannover-Stadt, 2003 Stade, 2004 VfL Wolfsburg,

2005 Salzgitter/Wolfenbüttel, 2006

Bentheim, 2007 Hannover 96, 2008 VfL

Wolfsburg, 2009 Hannover 96 bo

Beim E.ON Avacon-Cup erhalten talentierte U 13-Junioren jährlich die Möglichkeit zu einem

ersten Schaulaufen in der NFV-Sportschule Barsinghausen. Unser Foto zeigt eine Spielszene aus

der diesjährigen Endrundenbegegnung der Stützpunktauswahl Ammerland/Wesermarsch/Oldenburg-Land

gegen das Team des Leistungszentrums vom VfL Wolfsburg (1:3). Foto: Kramer

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Talentförderung

30

Januar 2010

DFB belohnt Engagement

in der Talentförderung

Juniorinnen-Nationalspielerin Franziska Knopp (links) wurde vom VfR Langelsheim

und SV Glückauf Rammelsberg ausgebildet. Beide Vereine profitieren

deshalb vom Bonussystem des NFV. Foto: Borchers

Vereine aus Niedersachsen, die zur

95Saison 2009/2010 eine neue Mädchenfußballmannschaft

gegründet und damit

ein Kriterium der DFB-Schul- und Vereinskampagne

„Team 2011“ erfüllt haben,

werden jetzt vom DFB im Rahmen dieser Aktion

mit kompletten Trikotsätzen von adidas

ausgezeichnet. Über neue Trikots dürfen

sich freuen:

Bezirk Braunschweig: VfL Bienrode,

TSV Rüningen, TSV Frisch Auf Timmerlah,

TSV Nesselröden, SCW Göttingen, VfL Oker,

SVG Einbeck, VfR Osterode 08, TSV Denstorf,

TSV Eintracht Edemissen, VfB Peine, SV

Innerstetal, MTV Salzgitter-Lichtenberg, TSV

Salzgitter.

Bezirk Hannover: TSV Barrien, Barnstorfer

SV, SV Jura 67 Eydelstedt, TSG Seckenhausen-Fahrenhorst,

FC Flegessen-Hasperde,

TSG Ahlten, SPVG Arnum, SV Germania

Helstorf, TSV Isernhagen, FC Lehrte,

TSV Mühlenfeld, SV Scharrel, FC Springe, SV

Borussia Hannover, TuS Davenstedt, SV Ein-

tracht Hannover, TSV Fortuna Sachsenross

Hannover, RSV Achtum, TSV Eitzum, PSV

GW Hildesheim, VfL Nordstemmen, VfB Oedelum,

MTV Bevern, SV 06 Holzminden, RW

Estorf-Leeseringen, SV Nendorf, FC Nienburg

49, SC Deckbergen-Schaumburg.

Bezirk Lüneburg: ASV Fassberg, SV

Wittstedt 66, SV Eintracht Bad Fallingbostel,

MTV Soltau, Buchholzer FC, VfL Jesteburg,

MTV Luhdorf-Roydorf, MTV Dannenberg,

Sportclub Lüchow, TuS Woltersdorf, SV Eintracht

Lüneburg, VfL Lüneburg, TSV Eiche

Neu St. Jürgen, TuS Heeslingen, TuS Nartum,

TV Stemmen, TuS Tiste, SV Ahlerstedt-Ottendorf,

VfL Stade, BSV Union Bevensen, SC

Kirch- und Westerweyhe, Uhlen-Kickers Jugendsport,

TSV Wrestedt-Stederdorf, TSV

Brunsbrock.

Bezirk Weser-Ems: SVG Aurich, TuS

Großheide, SV Hage, SV Eintracht Ihlow, VfB

Germania Wiesmoor, SV Olympia Uelsen, SV

Bösel, DJK SV Bunnen, BV Essen, FT 03 Emden,

SV Petkum, ASV Altenlingen, TuS

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zeichnet erneut Amateurvereine

aus, die sich im Besonderen bei der leistungsorientierten

Nachwuchsförderung verdient gemacht haben und an der Ausbildung

von Spielern/innen der deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften

beteiligt waren. Im Frühjahr 2010 werden 14 niedersächsische

Vereine mit insgesamt 35.300 Euro belohnt, die Anteil an der

Ausbildung von acht Nationalspielern und einer Nationalspielerin der

Saison 2008/2009 hatten.

Das Bonussystem des DFB sieht vor, dass alle Amateurvereine

ausgezeichnet werden, die den Spieler ausgebildet haben. In Niedersachsen

profitieren davon folgende Vereine:

SV Holdenstedt (NFV-Kreis Uelzen) erhält 1700 Euro für die Ausbildung

des U 16-Junioren-Nationalspielers Edisson Jordanov (FC

Hansa Rostock).

TuS Clausthal-Zellerfeld (NFV-Kreis Goslar, 1950 Euro), FC Zellerfeld

(NFV-Kreis Goslar, 1700 Euro) und VfR Osterode (NFV-Kreis Osterode,

1200 Euro) werden für die Ausbildung des U 16-Junioren-Nationalspielers

Jannis Pläschke (Hannover 96) belohnt. Über 1950 Euro

darf sich der TuS Sulingen (NFV-Kreis Diepholz) freuen, der an der

Ausbildung von U 16-Nationalspieler Özkan Yildirim (Werder Bremen)

beteiligt war.

SV Veldhausen 07 und VfL Weiße Elf 1919 (beide NFV-Kreis Bentheim)

erhalten für die Ausbildung des U 16-Junioren-Nationalspielers

Alexander Hahn (Werder Bremen) 1950 bzw. 2200 Euro. Die beiden

Vereine aus dem NFV-Kreis Goslar, VfR Langelsheim und SV Glückauf

Rammelsberg, dürfen sich über 1200 bzw. 2700 Euro für die Ausbildung

von U 17-Juniorinnen-Nationalspielerin Franziska Knopp freuen.

U 18-Junioren-Nationalspieler Sebastian Polter (VfL Wolfsburg)

wurde auch vom Heidmühler FC (NFV-Kreis Friesland) und dem SV

Wilhelmshaven (NFV-Kreis Wilhelmshaven) ausgebildet. Die beiden

Vereine erhalten dafür 3200 bzw. 1200 Euro.

Der Ex-Verein von U 18-Junioren-Nationalspieler Thorsten Tönnies

(Werder Bremen), TuS BW Lohne (NFV-Kreis Vechta), erhält 5950

Euro. Teutonia Uelzen (NFV-Kreis Uelzen) bekommt für die Ausbildung

von U 18-Junioren-Nationalspieler Sören Bertram (Hamburger

SV) 3700 Euro, und der VfL Lüneburg (NFV-Kreis Lüneburg) wird für

die Förderung von U 19-Junioren-Nationalspieler Maximilian Beister

(Hamburger SV) mit 4700 Euro belohnt.

Trikotsätze für 95 NFV-Klubs

mit neuen Mädchenteams

Aschendorf (Ems), SuS Darme, SV Eintracht

Emmeln, SV Adler Messingen, SC Ostenwalde,

SV Surwold, TSV Großenkneten, SV Grafeld,

SV Wissingen 28, TV Dinklage, TuS Frisia

Goldenstedt, TuS Neuenkirchen, VfL Oythe,

Sportverein Brake, SG Schwei-Seefeld-

Rönnelm, SV Ardorf, TuS Holtriem.

Autogramm-Trikot

für SV Petkum

D er SV Petkum ist der 4.000 Verein,

der sich am Wettbewerb

„TEAM 2011“ des DFB angemeldet

hat. Der Verein aus dem NFV-Kreis

Emden erhält deshalb vom DFB ein

Autogramm-Trikot der Deutschen

Frauen-Nationalmannschaft und

wird auch vom NFV mit einer Ballspende

ausgezeichnet.


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9.30 Uhr Rücken-Fit

10.30 Uhr Nordic-Walking oder Joggen im Deister

12 Uhr Mittagessen: Salate in versch. Variationen inkl. Mineralwasser

15.30 Uhr Gymnastik von Kopf bis Fuß

16.30 Uhr Thai-Chi

Nachmittags für die Fußballbegeisterten: Bundesliga-Live

in unserer Skysportsbar inkl. eines alkoholfreien Getränks

20 Uhr Abendessen im Restaurant inkl. Mineralwasser

Ab ca. 21.30 Uhr Gemütlicher Ausklang im „Fuchsbau“

Übernachtung

Sonntag

8-9 Uhr Fitness am Morgen

9.30-12 Uhr Vitales Frühstücksbuffet

Möglichkeit zur Nutzung der Fitness- & Wellnessanlage „Studio B54“

Abreise

Sporthotel Fuchsbachtal | Bergstraße 54 | 30890 Barsinghausen | Tel. +49 5105 776-0 |

Fax +49 5105 776-333 | info@sporthotel-fuchsbachtal.de | www.sporthotel-fuchsbachtal.de

Hinweise: Die Kurse werden von qualifizierten TrainernInnen

durchgeführt. Während des gesamten

Aufenthalts steht Ihnen die Nutzung des Fitness- &

Wellnessbereichs „Studio B54“ zur Verfügung

(u. a. Bio-, Finnische- sowie Infrarotsauna, Fitnessgeräte,

Kurse, Schwimmbad, Tennisplatz sowie

Fußballplätze direkt am Haus, etc.).

Mindesteilnehmerzahl 10 Personen. Gegen Aufpreis

u. a. möglich: EZ, Whirlpool, Medyjet und Massagen.

Für Buchungsanfragen und weitere Informationen

stehen wir Ihnen unter Tel. 05105-776-0 oder

E-Mail info@sporthotel-fuchsbachtal.de gerne zur

Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!

Die Termine in 2010:

29.-31. Januar, 26.-28. März, 2.-4. April (Ostern),

14.-16. Mai, 23.-25. Juli, 24.-26. September,

22.-24. Oktober, 26.-28. November,

17.-19. Dezember

Preis € 169,- pro Person im DZ

(Sonderpreis nur für AOK-Versicherte!)

€ 229,- pro Person im DZ

für NICHT-AOK Versicherte

GUTSCHEIN für

1x Whirlpool- oder

1x Medyjet-Nutzung

Diese Anzeige bitte mitbringen und Sie erhalten einen


Sport & Gesundheit

32

Defibrillator für den

Post SV Oldenburg

Wenn das Herz still steht, geht es

um Leben und Tod. Hilfe muss

her, und zwar schnell. In der Öffentlichkeit

gibt es deswegen immer mehr

automatisierte Defibrillatoren, mit denen

jeder Leben retten kann.

Januar 2010

Aus aktuellem Anlass hat auch der

Post SV Oldenburg sein Augenmerk auf

die Anschaffung eines Defibrillators gerichtet.

Wie jeder Verein ist der Post SV

Oldenburg auf die Unterstützung von

Der 2. Vorsitzende des Post SV Oldenburg, Eckhard Burschäpers, mit dem Defibrillator.

Bundesweit 7.500 teilnehmende Vereine

und Schulen bei TEAM 2011 –

diese stolze Marke erreichte die DFB-

Schul- und Vereinskampagne Mitte Dezember

nach nur sechs Monaten Laufzeit.

Allein in Niedersachsen waren zu diesem

Zeitpunkt schon über 1.250 Anmeldungen

gezählt. Als 1.000. Teilnehmer wurde der

Türkische SV Oldenburg registriert, der

vom DFB mit der „Welcome-Box“ und

vom NFV mit einem „Ballpaket“ im Team

begrüßt wird.

„Uns bietet sich durch die Frauenfußball-Weltmeisterschaft

im eigenen Land die

einmalige Chance, noch mehr Kinder, vor

allem aber auch Mädchen und Frauen, von

der Faszination des Fußballs zu begeistern.

Wir haben zwei Jahre Zeit, die Kampagnen

an die Basis, in die Schulen und unsere Vereine

zu tragen. Die tolle Teilnehmerzahl

nach so kurzer Zeit hat uns überwältigt und

zeigt uns deutlich, dass wir auf dem richtigen

Weg sind“, zieht OK-Präsidentin Steffi

Jones eine Zwischenbilanz.

Zunächst können sich Schulen und

Vereine eigenständig für die Kampagne

TEAM 2011 anmelden. Mit den drei Bausteinen

„Wir spielen Fußball“, „Mädchen

Sponsoren angewiesen und kann jetzt Positives

vermelden.

Glücklich über die Unterstützung sagt

der 1. Vorsitzende des Post SV Oldenburg,

Andre Henkel: „Durch die Unterstützung

eines Sponsors ist es uns gelungen, einen

lebensrettenden Defibrillator für den Post

SV Oldenburg zu beschaffen. Wir sind sehr

glücklich über die Unterstützung des

Sponsors, der nicht genannt werden

möchte. Der Defibrillator wird schnellstmöglich

in den Räumlichkeiten des Post SV

angebracht, um umgehend im Notfall gewappnet

zu sein.“

Mit Defibrillatoren wird das lebensgefährliche

Kammerflimmern des Herzens

unterbrochen, das bei etwa 90 Prozent aller

Menschen mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand

auftritt. Nur ein gezielt ausgelöster

Elektroschock kann den gestörten

Herzrhythmus wieder in Takt und das Herz

somit zum Schlagen bringen. Wird ein Opfer

innerhalb der ersten Minute mit einem

Elektroschock behandelt, besteht eine

Überlebenschance von über 90 Prozent.

Viele sind heute noch der Meinung,

dass der Rettungs- und Notarztdienst, besonders

in Großstädten, schnell genug

kommt und in wenigen Minuten beim

Notfallpatienten ist. Dabei wird vergessen,

dass die Hilfsfrist des Rettungsdienstes

meist erst drei bis fünf Minuten nach einem

Notfall beginnt. Deshalb kann bei einem

plötzlichen Herzversagen der telefonisch

gerufene Notarzt in der Regel, auch

unter günstigsten Voraussetzungen, nicht

rechtzeitig beim Patienten sein. Wenn Passanten,

Fahrgäste, Freunde, Angehörige

oder Kollegen nicht sofort helfen können,

endet das plötzliche Herzversagen meist

tödlich!

Der Post SV Oldenburg ist ein Sportverein

mit über 800 Mitgliedern in 16

Sportabteilungen. In erster Linie wird beim

Post SV Oldenburg der Breitensport gepflegt,

doch ist der Verein auch dem Leistungssport

aufgeschlossen. Betreut und

geschult wird von ausgebildeten Sportlehrern

und Übungsleitern. Der Post SV Oldenburg

hat das Ziel, allen Interessenten

Sport zu günstigen Beiträgen anzubieten.

Weitere Informationen über den

Verein und sein vielseitiges Sport- und

Freizeitangebot unter

www.postsv-oldenburg.de.

Türkischer SV Oldenburg

1.000. Mitglied im TEAM 2011

spielen Fußball“ und „Wir qualifizieren

uns“ sammeln sie Punkte. In den mit den

attraktivsten Preisen gefüllten „Goldtopf“

kommen sie jedoch nur dann, wenn sie eine

Kooperation eingehen und einen gemeinsamen

Aktionstag veranstalten.

So gibt es Eintrittskarten für Länderspiele,

Lehrgänge mit DFB-Trainern und

hochwertige Sachpreise zu gewinnen. Als

Hauptpreis wartet eine Reise mit dem DFB-

Nationalmannschaftsbus zum Eröffnungsspiel

in Berlin. Mitmachen lohnt sich also!

Alle Infos gibt es unter

http://team2011.dfb.de


Fair ist mehr

34

Frank Abels (vorn, 2.v.l.) ist in der dritten Mannschaft von SuS Rhede voll integriert.

SuS Rhede III setzt auf Integration

Der NFV zeichnet alle Bewerber am DFB-Wettbewerb aus –

Besondere Ehrung für drei Regionalsieger –

Carsten Lupke und Thomas Wilkens sind als Trainer echte Vorbilder für die Fußballjugend

Mit Carsten Lupke, Trainer der B-Junioren

der JSG Immensen/Sievershausen/Arpke,

und seinem Team,

der 3. Herrenmannschaft von SuS Rehde

und Thomas Wilkens als Trainer der B-Junioren

von BW Langförden/Bühren stellt der

Niedersächsische Fußballverband (NFV)

beim DFB-Wettbewerb „Fair ist mehr“ in

diesem Jahr drei Regionalsieger. Sie werden

vom Deutschen Fußball-Bund für ihr faires

Verhalten mit Urkunden und Geschenken

wie Büchern und Bällen ausgezeichnet.

Jörg Schwieger, Spartenleiter Fußball

im TSV 03 Sievershausen und Jugendbetreuer

der JSG Immensen/Sievershausen/Arpke

(ISA), hatte der Fair Play-Kommission

des NFV, folgendes herausragendes

Verhalten der B-Jugend der JSG ISA und

ihres Trainers Carsten Lupke gemeldet:

Vorbildlicher Trainer der B-Junioren von SG

Langförden/Bühren: Thomas Wilkens.

Januar 2010

Am Samstag, 8. November 2008, hätte

das Punktspiel zwischen den B-Junioren der

JSG ISA und der JSG Thönse/Kleinburgwedel/Fuhrberg/Wettmar

um 14.30 Uhr angepfiffen

werden sollen. Das ISA-Team um

Trainer Carsten Lupke bereitete sich bereits

auf die Begegnung vor, als der Gästetrainer

anrief und mitteilte, dass es ihm nicht möglich

sei, mit seiner Mannschaft nach Sievershausen

zu kommen, weil er nicht genügend

Fahrer organisieren könne. Er könne lediglich

anbieten, das Spiel nach Wettmar zu

verlegen. Dies war natürlich eine ungewöhnliche

und zudem kurzfristige Bitte. Der

Schiedsrichter war bereits nach Sievershausen

unterwegs, und die Eltern der ISA-B-Junioren

hatten bereits Getränke und Verzehr

für das Heimspiel vorbereitet. Trotzdem erklärten

sich Carsten Lupke und sein Team

spontan zum Heimrechttausch bereit, obwohl

sie zweifellos am „Grünen Tisch“ drei

sichere Punkte erhalten hätten.

Der Sportsgeist der ISA-Jugendkicker

hatte sich durchgesetzt, auch ihre Eltern

konnten als Fahrer gewonnen werden und

der inzwischen eingetroffene Schiedsrichter

signalisierte ebenfalls sein Einverständnis

zur Spielverlegung nach Wettmar. Dort angekommen,

gab es die nächste Überraschung.

Beim Gegner hatte man wohl nicht

recht glauben mögen, dass die JSG ISA es

ernst gemeint hatte und so trafen die Gäste

nur auf ein paar Spieler des „neuen“ Heimvereins.

Trainer und Team mussten noch

schnell zusammen getrommelt werden.

Doch die angereisten B-Jugendlichen, der

Trainer, die Eltern und auch der Schiedsrichter

zeigten immer noch Geduld. Erst gegen

16 Uhr, also mit rund 90 Minuten Verspätung,

konnte das Spiel angepfiffen werden

und endete schließlich mit einem 1:1-Unentschieden.

So gab es am Ende keine sicheren

drei Punkte für die JSG ISA, die sich

dafür aber den Respekt von Eltern, Fans,

Verantwortlichen und gewiss auch die

Hochachtung des Gegners erwarb. Bleibt zu

erwähnen, dass Carsten Lupke sogar noch

die Schiedsrichterkosten für dessen Weg

zwischen Ahlten und Sievershausen übernahm.

Carsten Lupke und die B-Junioren der

JSG ISA werden am Freitag, 12. März 2010,

bei der Jahreshauptversammlung von TSV

Germania Arpke durch einen Vertreter des

NFV ausgezeichnet.

Eine bemerkenswerte Einstellung wurde

der NFV-Fair-Play-Kommission auch von

Matthias van Helt, einem ehemaligen

Spieler der dritten Mannschaft von SuS

Rhede, gemeldet. In diesem Team ist seit

vielen Jahren der körperlich behinderte

Mitspieler Frank Abels integriert. Die

Mannschaft verzichtet auch im Punktspielbetrieb

nicht auf seine Unterstützung und

vermittelt ihm damit ein Zugehörigkeitsge- ➤

Mannschaftsauszeichnungen

Bezirk Braunschweig: D-Junioren SV

Tülau/Voitze 2, D-Junioren SV Jembke,

D-Junioren Wesendorfer SC 1, D-Junioren

Wesendorfer SC 2, D-Junioren VfL

Knesebeck 1, D-Junioren VfL Knesebeck

2, D-Junioren HSV Hankensbüttel, D-Junioren

VfL Ummern, F-Junioren JSG Okertal,

E-Junioren JSG Nordkreis 2, Altherren

SV Lengede

Bezirk Hannover: Altliga SG

Ristedt/Gessel

Bezirk Lüneburg: Altliga SSV Südwinsen,

B-Junioren MTV Eintracht Celle,

C-Junioren TSG Nordholz, 2. Herren FSV

Tostedt, B-Junioren FC Hansa Lüneburg,

2. Frauenmannschaft TSV Eiche Neu St.

Jürgen, B-Junioren TSV Apensen, C-Junioren

TV Oyten

Bezirk Weser-Ems: Fußballabteilung TuS

Hinte, Jugendabteilung RSV Visquard,

D-Junioren SV Kroge-Ehrendorf, Fußballabteilung

GW Mühlen


Persönliche

Auszeichnungen

Bezirk Braunschweig: Jonas Schmidt (A-

Junior FSV Adenbüttel/Rethen), Peer Prüßner (B-

Junior SV Gifhorn), Nico Vaz (B-Junior MTV Gifhorn),

Dennis Grunnenberg (C-Junior MTV Wasbüttel),

Stefan Wilke (Herrenspieler TSV Jahn

Hemeln), Arif Akman (C-Junioren-Trainer FC

Werder Münden), Ingo Theuerkauf (B-Junioren-

Trainer VfL Oker), Ali Salam (B-Junior FC Dostluk

Spor Osterode), Cemal Sentürk (B-Junioren-Trainer

FC Dostluk Spor Osterode), Thomas Papendorf

(Trainer SG Solschen), Michael Knigge

(Schiedsrichter (SV Arminia Vechelde), Memet

Erkas (B-Junioren-Trainer SV Bosporus Peine), Kiriakos

Aslanidis (A-Junioren-Trainer VfB Peine),

Martin Jäger (Herrenspieler RSV Groß Mahner),

Simon Weiß (E-Junior SV Union Salzgitter), Ulrich

Gelfers (Herrenspieler SF Ahlum), Stefan

Stark (Schiedsrichter SF Ahlum)

Bezirk Hannover: Jens Oelmann (Herrenspieler

TSV Barsinghausen), Dirk Kristeleit (Spie-

fühl. Laut Matthias van Helt ist die dritte

Herren des SuS Rhede durch das Mitspielen

von Frank Abel „bei fast jedem Spiel

auf einer Position schwächer besetzt als

die gegnerische Mannschaft.“ Dadurch

verliert das Team häufig Punkte. Als vorbildlich

empfindet van Helt, „dass diese

Tatsache in der Mannschaft gar keine Rolle

zu spielen scheint.“ Niemand meckert,

kein Spieler verliert ein Wort darüber, dass

Punktverluste am Mitwirken von Frank

Abels gelegen haben könnten. „Im

Gegenteil, die Mitspieler loben ihn und

freuen sich, dass Frank zur Mannschaft

gehört“, lobt Matthias van Helt das ausgeprägte

Zusammengehörigkeitsgefühl

des SuS-Teams. Er ist überzeugt: „Dass

werden sie so mit Sicherheit auch in den

nächsten Jahren praktizieren.“

Die „Dritte“ von SuS Rhede wird am

Freitag, 29. Januar 2010, gegen 20.30 Uhr

beim Sportlerball des Vereins im Gasthof

Vosse-Schepers in Rhede ausgezeichnet.

Bleibt ein vorbildliches Verhalten, das

Thomas Wilkens als Trainer der B-Junioren

von SG Langförden/Bühren am 26. Mai

2009 an den Tag legte und das von Bernd

ler Ü 40 SF Ricklingen), Andreas Wentritt (E-Junioren-Trainer

JSG Warberg), Steffen Niemeyer

(Herrenspieler SV Rühle), Dietmar Harland (B-Junioren-Betreuer

JSG Klein Berkel/Aerzen), Thomas

Langner (D-Junioren-Trainer SV Viktoria

Lauenau), Rene Hörold-Schrader (D-Junioren-

Trainer SC Rinteln), Dirk Stölter (A-Junioren-Trainer

FC Stadthagen), Lorenz Wöltje (B-Junior TSV

Hagenburg)

Bezirk Lüneburg: Holger Ziemke (C-Junioren-Trainer

SG Faßberg/Hermannsburg), Heiko

Wasner (Herrenspieler MTV Egestorf), Markus

Burmester (Alt-Herrenspieler SSV Gusborn),

Bastian Primalski (C-Junior TuS Wustrow), Ulf G.

Baxmann (C-Junioren-Trainer MTV/TB Lüneburg),

Holger Wagener (B-Junior MTV Treubund

Lüneburg), Nico Maschke (Herrenspieler Dahlenburger

SK), Reiner Tienken (C-Junioren-Trainer

SV Lilienthal Falkenberg), Frank Meyer-Prinz

(C-Junioren-Trainer Rotenburger SV), Manfred

Kuss (Ü 50-Spieler SG Dauelsen), Michael Fechner

(Herrenspieler TV Jahn Schneverdingen), Jesco

Klein (C-Junioren-Trainer TV Jahn Schneverdingen),

Thomas Tödter (Trainer 1. Herren MTV

Soltau), Sascha Heins (Herrenspieler TuS Olden-

Kolbeck und Matthias Giere, den Trainern

des sportlichen Gegners SG Holdorf/Langenberg,

gemeldet wurde. In der Begegnung

der B-Junioren-Kreisliga Vechta lagen

die Gastgeber aus Langförden/Bühren bereits

nach einer Viertelstunde mit 3:0 in

Führung. Doch die SG Holdorf/Langenberg

glich nach einer enormen Leistungssteigerung

noch vor der Halbzeit zum 3:3 aus.

Schon während dieser Zeit fiel ein Spieler

der Heimmannschaft durch permanentes

Meckern gegen den Schiedsrichter, die eigenen

Mitspieler und die Gäste unangenehm

auf. Als zu Beginn der zweiten

Halbzeit die SG Holdorf/Langenberg mit

4:3 in Führung ging, nahm das Meckern

Ausmaße an, die Thomas Wilkens offensichtlich

zu weit gingen. Er nahm den besagten

Spieler vom Platz und wechselte

keinen neuen Akteur ein. Auch in Unterzahl

änderte sich nichts am Ergebnis. Erst

nach zehn Minuten und einem sehr intensiven

Gespräch mit dem „ausgewechselten

Spieler“ brachte Thomas Wilkens den

„Meckerer“ zurück ins Spiel, das ohne

nennenswerte Zwischenfälle zu Ende gespielt

werden konnte und mit einem 4:3-

Fair ist mehr

dorf 2), Bernd Stelling (Frauen-Trainer SV Ahlerstedt/Otterndorf),

Thomas Borstelmann (C-Junioren-Trainer

VfL Stade), Klaus-Dieter Will (Betreuer

SV SW Bankewitz), Paul Barenschee (E-Junior

TuS Ebstorf), Philip Rabsahl (Herrenspieler

TSV Wriedel), Sören Funk (C-Junior BSV Union

Bevensen), Roman Schoppe (C-Junioren-Trainer

Teutonia Uelzen), Joachim Horn (B-Junior SG Baden

Etelsen)

Bezirk Weser-Ems: Karl Rederic (Trainer

Tura Marienhafe), Hendrik Huesmann (Herrenspieler

SV Bad Bentheim), Richard Runge (C-Junior

SV Höltinghausen), Alfons Egbers (D-Junioren-Trainer

SV Teglingen), Werner Menke (D-Junioren-Trainer

SV Teglingen), Marius Borg (E-Junior

FC 27 Scharpen), Henrike und Katharina

Schramm (beide C-Mädchen TSG Burg Gretesch),

Theresa Potthoff und Laura Wientke

(beide C-Mädchen SV Bad Laer), Andrea und

Meinhard Kuchenbuch (beide D-Juniorinnen-

Trainer/in SV Kroge-Ehrendorf), Frank Kathmann

(A-Junioren-Trainer BW Langförden/Bühren),

Sebastian Mentz (F-Junioren-Trainer SV Brake),

Maurice Gerth (F-Junioren-Trainer SV Großenmeer)

Erfolg für die SG Holdorf/Langenberg endete.

Der Holdorfer Jugendwart Manfred

Pohlmann ist überzeugt, dass es „durch

das Handeln des Trainers der SG Langförden/Bühren

gegenüber dem Schiedsrichter,

den eigenen Spielern und den Spielern

des Gastes wieder zu einem fairen Umgang

miteinander kam.“

Die Auszeichnung von Thomas Wilkens

erfolgt am Freitag, 19. Februar 2010,

ab 20 Uhr bei der Hauptversammlung des

SV Langförden im Gasthof Blömer in

Langförden.

Neben den Regionalsiegern zeichnet

der NFV sämtliche niedersächsischen Bewerber

aus, die am DFB-Wettbewerb

2008/2009 teilgenommen haben. Die Ehrungen

werden demnächst dezentral in den

NFV-Kreisen vorgenommen. Ausgezeichnet

werden dann Trainer, Betreuer, Vereinsvertreter,

Spieler und Spielerinnen sowie

Mannschaften, die sich in der vergangenen

Saison besonders fair in Szene setzten. Dabei

erhalten die Mannschaften für ihr faires

Verhalten Ballprämien, während die Fairness

einzelner Personen mit DFB-T-Shirts

und NFV-Kappen belohnt wird. bo ■

Die B-Junioren der JSG Immensen/Sievershausen/Arpke und ihr Trainer Carsten Lupke (stehend rechts) verzichteten auf eine Punktvergabe am

„Grünen Tisch“. Unser Foto zeigt (stehend v.l.) Betreuer Willi Balkenholl, Robin Günther, Jan Brandes, Maximilian Möhricke, Brian Herrmann, Daniel

Balkenholl, Torben Wolf, Maximilian Veit, Tobias Zimmermann, Trainer Carsten Lupke sowie (hockend v.l.) Björn Bödecker, Tizian Schimski, Alex Herrmann,

Marco Niems, Hannes Kühn, Pascal Deierling, Alexander Tietz und Nils Höpner.

Januar 2010 35


Ehrenamt

36

Monika Nieberding und ihr Mann Thomas trainieren die D1-Juniorinnen des TV Dinklage.

Bereits 1997 hat der DFB seine Ehrenamtsaktion

zur Stärkung freiwilliger

Vereinsmitarbeit ins Leben gerufen.

Mitarbeiter, denen der DFB jetzt mit der

Verleihung des Ehrenamtspreises 2009 für

geleistete Arbeit ein besonderes Danke-

Bundesweit werden seitdem jährlich rund schön aussprach. Wie bereits in den ver-

400 Männer und Frauen mit dem Ehrengangenen Jahren war auch der Ehrenamtsamtspreis

ausgezeichnet, die mit großem preis 2009 mit einem Schwerpunktthema

Engagement freiwilligen Dienst in ihren ausgeschrieben. Im Vorfeld der FIFA Frau-

Vereinen leisten.

enfußball-Weltmeisterschaft 2011 wurde

In Niedersachsen sind es in diesem Jahr die „Förderung des Frauen- und Mädchen-

erneut 47 verdiente Mitarbeiterinnen und fußballs“ gewählt. Daher kamen insbeson-

Januar 2010

Fast alle fördern den

Frauen- und Mädchenfußball

DFB-Ehrenamtspreis für 47 Niedersachsen –

Dankeschönwochenende findet vom 9. bis 11.April 2010 in Barsinghausen statt

Die niedersächsischen Ehrenamtspreisträger 2009

Bezirk Braunschweig: Klaus Verley (SV Wacker

Braunschweig, Trainer Mädchen-Kreisauswahl

Braunschweig), Mario Politz (FSV Adenbüttel Rethen,

Betreuer Altherrenmannschaft), Detlef Dornieden

(SV Germania Breitenberg, Fußball-Obmann

Damen/Mädchen), Tatjana Laskowsky (TSV

Lochtum, Jugendleiterin), Dieter Beermann (TSV

Ochensdorf, 2. Vorsitzender), Dieter Krenzke

(SVG GW Bad Gandersheim, Betreuer Jugendmannschaften,

Fördervereinsvorsitzender), Volker

Hippe (TSC Dorste, Mitglied Fachausschuss Fußball),

Gabriele Zapf (VfB Peine, Trainerin/Abteilungsleiterin

Mädchen- und Frauenfußball), Armin

Pengel (MTV Lichtenberg, Trainer/Betreuer Bund

C-Juniorinnen), Harry John (ESV Wolfenbüttel,

Schatzmeister), Albert Fröhlich (TSV Sülfeld,

Sonderbeauftragter Bauwesen).

Bezirk Hannover: Wilhelm Wilker (TSV Holzhausen-Bahrenborstel,

Trainer/Betreuer im Frauen-

und Mädchenbereich), Horst Wiechens (TSV

Bisperode, Trainer/Betreuer von Jugendmannschaften),

Reinhold Hinz (SV Germania Helstorf,

Leiter Jugendfußball), Uwe Bartels (Hannover 96,

Spartenleiter Frauenfußball), Karl-Heinz Liebe

(TSV Irmenseul, Vorsitzender), Siegfried Ross (SV

06 Holzminden, Mitglieder- und Sozialwart), Guido

Schmidt (SG Schamerloh, Vereinskassenwart,

Betreuer Fußballdamen), Harald Schwartz (SG

RW Stadthagen, stellvertretender Vorsitzender).

Bezirk Lüneburg: Eckart Borges (TuS Bergen, Jugendobmann

NFV-Kreis Celle), Thomas Söhle

(MTV Lüdingworth, seit 1978 in verschiedenen

Aufgabenbereichen), Franziska und Katharina Zint

(SV Viktoria Rethem, Trainerinnen der Juniorinnenmannschaften),

Bianca Strey (TSV Elstorf, Trainerin/Managerin

für Frauen- und Mädchenfußball),

Petra Schernikau (SV Lemgow-Dangenstorf, Betreuerin

Mädchenfußball), Bärbel Schlatermund

(TuS Erbstorf, Trainerin und Betreuerin), Joann

Glunz (TV „Gut Heil“ Axstedt, Jugendbetreuerin),

Urda Borchers (SV Viktoria Oldendorf, erweiterter

Vorstand, Betreuerin, Kassiererin), Bernd Ehlers

(SV Bliedersdorf, Jugendfußballobmann), Otto

Wiesing (SV Jelmstorf, Vorsitzender), Heidi Frede

(TSV Lohberg, 2. Vorsitzende, Trainerin).

Bezirk Weser-Ems: Ebba Kritzer (SVE Wildenloh,

Jugendleiterin, Schriftführerin), Gaby Kahle (TuS

dere Vereinsmitarbeiter(innen), die in diesem

Bereich mit ihrem Engagement aufgefallen

sind, in die engere Wahl.

Exemplarisch für herausragenden ehrenamtlichen

Einsatz sei das Beispiel von

Monika Nieberding aufgeführt. Sie gründete

2004 die Frauen- und Mädchenabteilung

im TV Dinklage (NFV-Kreis Vechta).

Nach einem von ihr damals initiierten

Schnuppertraining und einer Ferienpassak- ➤

Westerende, Abteilungsleiterin Mädchenfußball),

Harald Koning (VfL Weiße Elf Nordhorn, Abteilungsleiter

Mädchenfußball), Hermann Behrens

(SV SW Lindern, Jugendobmann), Björn Jung (SV

Astederfeld, Fußballjugendleiter), Michaela Füller

(TV Jahn Delmenhorst, Jugendleiterin Juniorinnenfußball),

Richard Weber (FT 03 Emden,

Jugendleiter und Leiter Spielausschuss), Heinz

Specker (SV RW Heede, stellvertretender Damenund

Jugendwart), Jürgen Ferdinand (VfB Uplengen,

Jugendkoordinator), Doris Prey-Klaassen

(TSV Groß Ippener, Jugendbetreuerin), Horst

Rickels (VfL Oldenburg, Organisator Herrenbereich,

Staffelleiter Kreisliga 5), Matina Thale (GW

Schwagstorf, Mädchenbetreuerin, Trainerin),

Reinhard Sanner (SV Eintracht Osnabrück,

Schiedsrichter/Schiedsrichter-Koordinator und

andere Aufgaben), Monika Nieberding (TV Dinklage,

Beauftragte für Frauen- und Mädchenfußball),

Sigrid Brendel (1. FC Nordenham, Förderin

des Frauen- und Mädchenfußballs), Peter Eilts

(WSC Frisia Wilhelmshaven, 1. Vorsitzender), Rolf

Schuirmann (SV Fulkum, Jugendwart).


tion der Stadt Dinklage waren es zunächst

zehn Spielerinnen, die sich als E-Juniorinnenteam

dem Verein anschlossen. Durch

viele Besuche in den Schulen von Dinklage,

wo Monika Nieberding die Mädchen

vor Ort ansprach und für den Fußball begeisterte,

sowie wiederholte Schnupperangebote

gelang es, bis heute zehn weitere

Mannschaften zu gründen. Neun

Mädchen- und zwei Frauenteams gehen

inzwischen für den TV Dinklage auf Torejagd,

betreut von einem qualifizierten Trainerstab,

der ebenfalls von Monika Nieberding

aufgebaut wurde. „Monika Nieberding

hat die Grundlage geschaffen, hat

durchgehalten und ist im Endeffekt mit

einem nicht erwarteten Ergebnis belohnt

worden. Ohne ihr Engagement befände

sich der Mädchen- und Damenfußball im

TV Dinklage vielleicht noch in den Kinderschuhen“,

schwärmt Helmut Wessels, Ehrenamtsbeauftragter

des Klubs, von der

Tatkraft der Beauftragten für den Frauen-

Regen, Kälte, frühe Dunkelheit. Kein

Wetter für ein Fußballtraining, vor

allem nicht für die ganz jungen, die

F- und E-Junioren. Also auch kein Wetter

für das DFB-Mobil, oder? Falsch gedacht!

Das DFB-Mobil ist fit für den Winter.

Denn seit November fahren die drei Mercedes-Busse,

die für den NFV im Einsatz

sind, auch vor Sporthallen in ganz

Niedersachsen vor. Bundesweit rollen 30

Mobile des DFB von Verein zu Verein.

Mit im Gepäck ist ein neu konzipiertes

Hallentraining, entwickelt von erfahrenen

Verbandssportlehrern und DFB-

Trainern.

Die allgemeinen Grundsätze wie:

lange Wartezeiten vermeiden, kleine

Spielgruppen bilden, viel Bewegung und

Ballkontakte ermöglichen – alle bekannt

durch das Demotraining auf dem Platz -

wurden wieder berücksichtigt.

Besonderer Wert in der Hallen-Einheit

wird auf koordinative Fähigkeiten

gelegt. Durch die unterschiedlichen

Neun Niedersachsen

im „Club 100“ des DFB

Sie sind nicht allein niedersächsische

Ehrenamtspreisträger ihrer jeweiligen

Kreise, sondern erfahren

durch die Aufnahme in den „Club

100“ des DFB noch eine weitere besondere

Ehrung: Volker Hippe (TSC

Dorste), Armin Pengel (MTV Lichtenberg),

Gabriele Zapf (VfB Peine), Wilhelm

Wilker (TSV Holzhausen-Bahrenborstel),

Uwe Bartels (Hannover

96), Joann Glunz (TV „Gut Heil“ Axstedt),

Ebba Kritzer (SVE Wildenloh),

Michaela Füller (TV Jahn Delmenhorst)

und Monika Nieberding (TV

Dinklage) werden im kommenden

Jahr anlässlich eines Länderspiels

durch den DFB ausgezeichnet.

DFB-Mobile des NFV

fit für den Winter

DAS

Geräte in Sporthallen

bietet sich

das geradezu an.

Neugierig?!

Als Ansprechpartner

in den

drei Regionen

des NFV-Gebiets

fungieren drei so

genannte DFB-

Mobil-Koordinatoren:

Bezirk Hannover (außer Kreis

Diepholz/Kreis Nienburg) und Bezirk

Braunschweig: Dieter Schrader, Mobil:

0174 – 90 30 518, E-Mail: dieter_schrader@t-online.de

Bezirk Lüneburg (zuzüglich Kreis

Diepholz/Kreis Nienburg): Harald Heining,

Tel. 0 42 86 – 21 29, E-Mail:

h.i.Heining@t-online.de

Bezirk Weser-Ems: Sabine Lischewski,

Tel. 0 54 05 – 67 57, E-Mail:

slischewski@t-online.de

Auskünfte zum Projekt erteilt auch die

Mitarbeiterin der NFV-Geschäftsstelle,

Andrea Hoffmeister

(Tel. 05105 – 75 159).

Auf Training & Wissen

online gibt es zudem das

Video zum Hallentraining

und alle weiteren Infos.

http://www. trainingwissen.dfb.de/

index.php?id=509444

http://www.training-wissen.dfb.de/

kommt! kommt!

NFV-Vereine sind dabei. NFV-Vereine, die im Rahmen einer Veranstaltung für

den Frauen- und Mädchenfußball werben möchten, erhalten jetzt Unterstützung vom NFV.

Sie können in Barsinghausen kostenlos die neue Werbe-DVD „Mädchenfußball in Niedersachsen:

Ich bin dabei“ anfordern. Die Bestellung ist unter Angabe von Datum und Ort

der Werbeveranstaltung per E-Mail an den NFV-Abteilungsleiter Jugendspielbetrieb,

Helge Kristeleit, zu richten. Die Anschrift lautet: Helge.Kristeleit@nfv.de. Die DVD liegt

in begrenzter Auflage vor und wird ausgegeben, solange der Vorrat reicht.

Ehrenamt

und Mädchenfußball im Verein. „Ohne

den ehrenamtlichen Einsatz von Frau Nieberding,

den sie Tag für Tag für die jungen

Mädchen aufbringt, wäre der TV Dinklage

nicht an vorderster Stelle im Frauenund

Mädchenfußball des Kreises Vechta

zu finden. Unser Kreis ist stolz auf das,

was Frau Nieberding besonders in den

letzt drei Jahren geleistet hat“, würdigt

auch Martin Fischer, der Vorsitzende des

Fußballkreises Vechta die Leistungen der

Dinklagerin.

Dem Dank des DFB an alle 47 niedersächsischen

Ehrenamtspreisträger(innen)

wird sich der NFV nachträglich anschließen.

Mit der Ausrichtung eines Erlebniswochenendes

vom 9. bis 11. April 2010 im Sporthotel

Fuchsbachtal in Barsinghausen würdigen

DFB und NFV dann den herausragenden

Einsatz der niedersächsischen

Ehrenamtler(innen), die mit ihren Lebenspartnern(innen)

nach Barsinghausen eingeladen

werden. bo ■

Conti-Cup und

AOK-Meisterschaft:

Halbfinals

ausgelost

Im Rahmen einer Sitzung des Verbandsjugendausschusses

des NFV

sind in Gifhorn die Halbfinalbegegnungen

der Conti-Pokalwettbewerbe

der A-und B-Junioren ausgelost

worden. Ausschussmitglied und

„Glücksfee“ Marion Demann zog

folgende Begegnungen:

A-Junioren: VfL Oldenburg – VfL

Osnabrück, VfB Oldenburg – VfL

Wolfsburg

B-Junioren: TSV Havelse – VfL

Wolfsburg, Kickers Emden – VfL

Osnabrück

Das Halbfinale der A-Junioren ist

für 13./14. März 2010 vorgesehen,

während die B-Junioren voraussichtlich

am Osterwochenende 2010

(4./5. April) spielen.

C-Junioren: Im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion

wird am 12.

und 13. Juni 2010 die Endrunde um

die AOK-Niedersachsenmeisterschaft

der C-Junioren-Bezirksmeister ausgetragen.

Im Halbfinale kommt es zu folgenden

ausgelosten Begegnungen:

Meister Weser-Ems – Meister Braunschweig,

Meister Hannover – Meister

Lüneburg

Januar 2010 37


Integration

38

Die Fridtjof-Nansen-Grundschule

Hannover ist von einer Jury mit Nationalmannschaftsmanager

Oliver

Bierhoff als eine von drei Schulen für den

DFB- und Mercedes-Benz-Integrationspreis

„Fußball: viele Kulturen – eine Leidenschaft”

nominiert worden. Dies gab

die Jury nach einer Sitzung im Bundeskanzleramt

in Berlin bekannt. Der Preis

wird im Frühjahr 2010 im Rahmen eines

Länderspiels der Frauen-Nationalmannschaft

verliehen.

Die Entscheidung in der Kategorie

„Schule” fällt zwischen den drei Kandidaten

Fridtjof-Nansen-Grundschule Hannover,

Graf-Ludwig-Gesamtschule Völklingen

und Grundschule an der Landskronastraße

in Bremen.

In einer feierlichen Preisverleihung

überreichen Oliver Bierhoff als Schirmherr

des DFB- und Mercedes-Benz-Integrationspreises

und Ursula Schwarzenbart,

Leiterin des Global Diversity Office der

Daimler AG, im Frühjahr 2010 den Siegern

die Geld- und Sachpreise im Gesamtwert

von 150.000 Euro.

Mit dem Preis zeichnen der Deutsche

Fußball-Bund und sein Generalsponsor

Mercedes-Benz seit 2007 jährlich Projekte

und Aktivitäten aus, die mit Hilfe des

Fußballs die Integration von Kindern und

Jugendlichen, insbesondere von Mädchen

mit Migrationshintergrund, auf vorbildliche

Weise fördern.

„In unserer Gesellschaft, die zunehmend

durch Globalisierung und Migration

mitbestimmt wird, wächst die Bedeutung

von Integration stetig. Aber Integration

muss gefördert und unterstützt

werden, um wirklich erfolgreich und

nachhaltig zu sein, und damit die Vielfalt

der Menschen und Kulturen eine Bereicherung

für alle wird. Gemeinsam mit

dem DFB haben wir daher den Integrationspreis

ins Leben gerufen und setzen

auf die integrative Kraft des Fußballs”,

sagt Ursula Schwarzenbart.

Und Oliver Bierhoff äußert: „Der

Fußball hat eine herausragende Bedeutung

für die Integration, gerade wegen

seiner Faszination, die er gesellschaftsübergreifend

auszuüben vermag. Im Fußball

ist Integration nicht nur ein abstrakter

Begriff, sondern wird tagtäglich von

der Kreisliga bis hoch zu den internationalen

Spitzenmannschaften vorgelebt.

Diese Bedeutung ist einmalig und enorm

wichtig für unsere Gesellschaft.”

Der Integrationspreis wird in den

drei Kategorien „Verein”, „Schule” und

„Sonderpreis” für Fußballkreise und -bezirke

sowie Initiativen außerhalb des organisierten

Fußballs vergeben. Die Gewinner

in jeder Kategorie können sich

über einen Mercedes-Benz Vito freuen.

Das Fahrzeug soll als wertvoller Begleiter

im Vereins- beziehungsweise

Schulleben dienen, indem er Kindern und

Jugendlichen eine sichere und komfortable

Fahrt zu ihren Turnieren oder

Januar 2010

Fridtjof-Nansen-Grundschule

für Integrationspreis nominiert

Punktspielen ermöglicht. Die Zweitplatzierten

erhalten für ihre integrative Arbeit

je 10.000 Euro und die Drittplatzierten

jeweils 5000 Euro.

Die Fridtjof-Nansen-Grundschule

Hannover liegt in Vahrenheide, einem sozialen

Brennpunkt Hannovers. Sie bietet

in Zusammenarbeit mit dem Verein Borussia

Hannover mehrere Mädchenfußball-AGs

an und unterstützt den Beitritt

der Mädchen in den Fußball-Verein.

Gleichzeitig wird auch den Müttern der

Mädchen ein Fußball-Angebot gemacht,

das zunehmenden Anklang findet. Die

Schule unterstützt gezielt, dass Jugend-

liche die Übungsleiterausbildung des DFB

absolvieren.

Die Gewinner des Integrationspreises

werden von einer achtköpfigen Jury ermittelt.

Dazu gehören neben Oliver Bierhoff

und Ursula Schwarzenbart die DFB-Integrationsbeauftragte

Gül Keskinler, DFB-

Präsident Dr. Theo Zwanziger, DFB-Vizepräsident

Rolf Hocke sowie Bettina Haussmann,

Senior Manager Branded Entertainment

Mercedes-Benz Cars, Professor Dr.

Maria Böhmer, die Integrationsbeauftragte

der Bundesregierung, und Burkhard Jungkamp,

Vorsitzender der Kommission Sport

der Kultusministerkonferenz.

In der Fridtjof-Nansen-Grundschule in Vahrenheide spielen nicht nur die Mädchen in Fußball-AGs.

Auch ihren Müttern wird ein Fußball-Angebot gemacht.


Rasensportplätze

walzen oder schleppen?

Die MSS für

Rasen und Tenne.

Die Allround-Schleppe: ein wahres

Multitalent unter den Schleppen.

Manche Rasensportplätzewerden

in der kalten

Jahreszeit durch Nässe,

Frost und Spielbetrieb

uneben. Für den Platzwart

ist dies eine Herausforderung,

da er in dieser

Walzen verdichtet den Boden.

Situation zunehmend unter

den Druck der Trainer

und Spieler gerät, die

eine ebene Spielfläche fordern. Unebenheiten lassen sich natürlich durch

Walzen beseitigen. Daher wird das Walzen in der Praxis häufig als notwendige

„Pflegemaßnahme“ angesehen.

Oftmals ist der durch den Einsatz einer Walze verursachte Schaden

größer als der Nutzen. Besonders auf lehmigen, nassen Böden kommt es

zu zusätzlichen Belastungen und Verdichtungen. Hiervon sind aber nicht

nur lehmige Böden betroffen. Auch auf sandreichen Rasentragschichten

hinterlassen zu schwere Walzen oft tiefreichende Verdichtungen, die nur

durch aufwändige Lockerungsmaßnahmen beseitigt werden können.

Außerdem werden Erhöhungen durch die Walze lediglich breitgedrückt,

Vertiefungen bleiben entweder unberührt oder werden noch weiter nach

unten verdichtet. Deshalb sollte Walzen wirklich nur im Ausnahmefall

durchgeführt werden:

• Bei Frost-/Tauwechsel, wenn die Rasennarbe locker auf dem Boden

liegt. Hier drückt die Walze die Rasensode an den Boden an und verleiht

ihr mehr Scherfestigkeit.

• Für das Walzen sollte eine statische Glattmantelwalze mit max. 120

kg Gewicht pro m Arbeitsbreite verwendet werden. Gewalzt wird nur bei

mäßig feuchtem Boden, niemals bei Frost, Raureif oder extremer Nässe.

Deutlich besser und effektiver als das Walzen ist das regelmäßige

Abschleppen. Hierzu gibt es je nach Feuchtezustand des Rasens und des

Bodens geeignete Schleppen. Durch das regelmäßige Schleppen werden

Überhöhungen, z.B. Regenwurmkot oder Aufwürfe durch den Spielbetrieb,

in die Senken verschleppt. Die Oberfläche wird ebener. Zusätzlich

mehr Ebenheit und eine weniger zu Unebenheiten neigende Oberfläche

erhält man durch das wiederholte Besanden im Frühjahr und Herbst.

Eurogreen bietet Ihnen mit der Mehrzweck-Sportplatz-Schleppe

(MSS) sowie der Allround-Schleppe zwei professionelle Schleppen für alle

Sportplatzbeläge. Die MSS ist ideal für Rasen und Tenne, die Allround-

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Januar 2010 39


Buchinformationen

40

Ein roter Löwe

auf der Brust

Die Geschichte von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig, der Deutsche Meister von 1967, ist

auch in der 3. Liga ein Kultverein und Zuschauermagnet in der

Region. Zwei Sportjournalisten haben seine 114-jährige Geschichte

recherchiert und aufgeschrieben. „Ein roter Löwe auf der

Brust heißt das jetzt erschienene, 400 Seiten starke Buch.

Die Autoren selbst machen keinen Hehl aus ihrer langjährigen

Liebe zum Verein. Beide betraten mit acht Jahren erstmals

das Eintracht-Stadion: Horst Bläsig, Chefredakteur der in Berlin

erscheinenden „Fußballwoche, im März 1964, der jüngere Alex

Leppert 15 Jahre später. Seither blieben sie dabei und erlebten

die großen Triumphe ebenso wie die Zeiten sportlicher Rückschläge.

Ihr Buch beginnt freilich viel früher, noch vor der Vereinsgründung,

denn Braunschweig ist bekanntlich die Stadt in Deutschland,

in der erstmals überhaupt Fußball gespielt wurde. 1874 war das,

und gut zwei Jahrzehnte später wurde die Eintracht ins Leben

gerufen, die damit immer noch älter ist als die meisten anderen

deutschen Topklubs.

Für die frühe Vereinsphase zeichnet der renommierte Fußballhistoriker

Hardy Grüne verantwortlich, ab Bundesliga-Gründung

übernehmen Bläsig und Leppert. Sie führen die Leser mit spannenden

Schilderungen und sorgsam recherchierten Details

unterhaltsam durch die Vereinsgeschichte bis in

die heutige Zeit, in der die Eintracht ihren Platz zwischen

der reichen Konkurrenz aus Wolfsburg sowie

dem alten Rivalen aus Hannover behauptet. Abgerundet

wird das Buch durch eindringliche Fotos, ein

ausführliches Spielerlexikon sowie einen umfangrei-

chen statistischen Anhang. Auch damit wird es zur

Pflichtlektüre für alle Eintracht-Anhänger.

Horst Bläsig/Alex Leppert – Ein roter Löwe auf

der Brust – Die Geschichte von Eintracht Braunschweig.

400 Seiten, zahlreiche Fotos, gebunden,

ISBN 978-3-89533-675-1, 24,90 Euro, erschienen im

Verlag Die Werkstatt

Januar 2010

Unser Topangebot

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Rote Liebe

Die Geschichte von Hannover 96

„Die Roten“ werden die Spieler von Hannover 96 ob ihrer Spielkleidung

gerufen, und an sie richtet sich dieses Buch als „Liebeserklärung“ – so versteht

sich der Titel dieses neuen, aufwändigen Geschichtswerkes über den

niedersächsischen Bundesligisten.

Das Buch enthält so ziemlich alles, was 96er Fanherzen erfreut: Eine ausführliche

Geschichtsschreibung in opulenter Aufmachung, seltene Bilder und

nie gezeigte Dokumente, erstmals veröffentlichte Statistiken.

Zu erzählen gibt es viel aus der

113-jährigen Geschichte: Zweimal wurde

Hannover 96 Deutscher Meister,

einmal DFB-Pokalsieger. Nach langen

Jahren der Erstklassigkeit stieg man

1974 ab und spielt erst seit 2002 wieder

dauerhaft in der 1. Bundesliga.

Seither strömen die Fans aus (fast)

ganz Niedersachsen in die AWD-Arena,

und seither erinnern die Sympathiewerte

für den Verein an die ganz

glorreichen Tage.

Ein Redaktionsteam um den renommierten

Fußballhistoriker Hardy

Grüne verfasste dieses Standardwerk,

das künftig wohl in keinem

Bücherregal der 96-Anhänger fehlen

dürfte – vor allem nicht in denen

der Vereinsmitglieder. Denn deren

Namen – rund 10.000 – sind in

dem Buch ebenfalls aufgeführt.

Gewidmet haben es die Autoren

Robert Enke, dessen tragischer Tod

sich ereignete, als das Buch eben

vor der Auslieferung stand.

Hardy Grüne – Rote Liebe – Die

Geschichte von Hannover 96.

448 Seiten, ca. 500 Fotos, gebunden,

Großformat, ISBN 978-3-

89533-676-8, 39,96 Euro, erschienen

im Verlag Die Werkstatt


Altherren-Fußball

42

Ü 40-Krombacher-Pokal und

Ü 50-Masters ausgelost

Am Samstag, 29. Mai 2010, wird in

Achim der Krombacher-Pokal der

Altliga des NFV ausgetragen. Titelverteidiger

ist Fortuna Sachsenross. In

Achim fand jetzt die Auslosung der End-

Im Vereinslokal des TSV Limmer sind jetzt

die Endrundengruppen für den 5. Deutschen

Altherren-Supercup Ü 32 ausgelost

worden. Die inoffizielle deutsche Meisterschaft

wird am 18./19. Juni 2010 beim TSV

Limmer anlässlich seines 100-jährigen Vereinsjubiläums

ausgetragen. Mitausrichter ist

die SG 1874 Hannover. Die Schirmherrschaft

für das Turnier, an dem mit TSV Limmer, SV

Broitzem, TSV Krähenwinkel-Kaltenweide

und SF Schwefingen auch vier Teams aus

Niedersachsen teilnehmen, hat Hannovers

Oberbürgermeister Stephan Weil übernommen.

Zur Auslosung konnte Michael Sonnenburg,

1. Vorsitzender des TSV Limmer, NFV-

Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann

und als „Glücksfeen“ Ex-Nationalspieler

Hans Siemensmeyer, Klaus Timaeus (Sportund

Eventmanager der Stadt Hannover), Anna

Hartlieb und Greta Fischer (Spielerinnen

der C-Juniorinnen des TSV Limmer, amtierende

Niedersachsenvizemeisterinnen) begrüßen.

Ein liebevolles Detail stach im Klubheim

der Gastgeber besonders ins Auge: Der

1968 verstorbene Gründer des Niedersächsischen

Fußballverbandes und ehemalige Vorsitzende

des TSV Limmer, Karl Laue, schaute

von einem Bild der Auslosungszeremonie zu.

Wettbewerbsmitgründer und NFV-Altherrenspielleiter

Friedel Gehrke hob in Limmer

besonders den karitativen Ansatz des

Turniers hervor. Bei den vier vorherigen Endrunden

in Marxheim, Achim, Oberhinkofen

und Troisdorf konnte bereits eine Gesamtspendensumme

in Höhe von 18.800 Euro an

verschiedene Stiftungen übergeben werden.

Nutznießer beim 5. DAHSC Ü 32 wird 2010

Hans Tilkowski sein, der ehrenamtlich für

„Friedensdorf e.V.“ tätig ist. Der ehemalige

Nationaltorwart wird am 19. Juni 2010 in

Limmer den symbolischen Scheck entgegennehmen.

Januar 2010

rundengruppen statt. Die Ziehung wurde

vorgenommen durch Ex-Nationalspieler

Uwe Reinders, Achims Bürgermeister

Uwe Kellner und den 2. Vorsitzenden

des NFV-Kreises Verden, Kurt Thies. Die

Uwe Reinders (2.v.l.) und Uwe Kellner (2.v.r.) nahmen in Achim die Auslosung der Endrundengruppen

des Krombacher-Pokalwettbewerbes der Ü 40-Herren sowie des Ü 50-Masters vor.

Waren mit der Auslosung des Altherren-Supercup zufrieden (v.l.): Michael Sonnenburg (1. Vorsitzender

TSV Limmer), Hans Ruthmann (SG 1874 Hannover), Hans Siemensmeyer, Friedel Gehrke

und Klaus Timaeus. Foto: Schmidt

Die Zusammensetzung der

Endrundengruppen 2010:

Gruppe A: TSV Limmer, Ludwigsfelder

FC, VfL Meckenheim, FV Eppelborn

Gruppe B: SSV Vimaria 91 Weimar, TSV Rudow,

TSV Trittau, 1. FC Besseringen

Gruppe C: Torgelower SV Greif, TSG Idar-

Oberstein, SV Broitzem, TV Nellingen

Gruppe D: MSV Börde Magdeburg, VfvB

Ruhrort-Laar, TuS Germania Schnelsen, SV

Edelweiß Neidenstein

Gruppen im

Überblick:

Gruppe A: SG

Achim, VSK

Osterholz-Scharmbeck,

TV Bunde, TSV Limmer

Gruppe B: SC Hainberg, SF Ricklingen, Teutonia

Uelzen, Hagener SV

Gruppe C: SG Steinlah-Haverlah, TuS Güldenstern

Stade, Hannover 96, FC Rastede

Gruppe D: TSV Fortuna Sachsenross, BV

Garrel, TuS Wustrow, SV Mörsen-Scharrendorf

Uwe Reinders, Uwe Kellner und Kurt

Thies zogen auch die Endrundengruppen

des 3. Niedersächsischen Ü 50-Masters. Die

inoffizielle Niedersachsenmeisterschaft wird

am Sonntag, 30. Mai 2010, ebenfalls in

Achim ausgetragen. Die Gruppen in der

Übersicht:

Gruppe A: SGN`97, SG Bierden, VfL Stenum,

SV Nienhagen, VfB RW Braunschweig

Gruppe B: TuS Sulingen, SC Dunum, TuS

Neetze, SC Weyhe, FTSV Komet Blankenese

Gruppe C: TuS Ricklingen, SC Asel, TSV Eintracht

Völkersen, SG Lilienthal-Falkenberg,

VSK Osterholz-Scharmbeck

Gruppe D: SV Bruchhausen-Vilsen, Heidmühler

FC, SG Visselhövede, SG Zernien-

Breselenz, TVE Veltenhof

Gruppe E: TSV Havelse, Sparta Werlte, TuS

Harsefeld, SG Bassen, TSV Auetal

Gruppe F: TuS Güldenstern Stade, SG Osterbinde,

VfL Löningen, TV Jahn Delmenhorst,

TuRa Bremen

Deutscher AH-Supercup

mit vier NFV-Vereinen

Gruppe E: Hertha BSC Berlin, 1. FC Isselhorst,

TSV Krähenwinkel-Kaltenweide, 1. FC

Oberursel

Gruppe F: Frohnauer SC, SG Niederhausen-

Birkenbeul, TuSpo Surheide, Spvgg Feldmoching

Gruppe G: FV Dresden 06 Laubegast, SSV

Troisdorf 05, SC Wentorf, FC Bayern München

Gruppe H: SSV Köpenick-Oberspree, VfR

Wellensiek, SF Schwefingen, SV Stadelhofen


A

ls der Traditionssportverein am Ort Insolvenz

anmelden musste, gründeten sich zwei neue

Sportvereine, wobei der eine die Gründung

offenbar schneller schaffte als der andere, was sich

als Vorteil erweisen sollte.

Im Mai 2008 schloss die Gemeinde mit dem zuerst

gegründeten Nachfolgeverein einen Mietvertrag

über das örtliche Stadion und das dazugehörige

Sporthaus. Beide Einrichtungen hatte zuvor der insolvente

Sportverein genutzt. Nach der Gründung im

Juni 2008 wandte sich auch der zweite Verein an die

Gemeinde mit dem Begehren, ihm eine Spielstätte

für die Heim-Punktspiele zur Verfügung zu stellen.

Diesen Antrag lehnte die Gemeinde mit Ratsbeschluss

vom 14.08.2008 ab. Anzubieten hatte die

Gemeinde nur den so genannten „B-Platz“ zwei Mal

wöchentlich zu Trainingszwecken.

Das war dem zweiten Verein zu wenig. Um den

Spielbetrieb für die bevorstehende Spielzeit auf einem

heimischen Sportplatz aufnehmen zu können,

sollte die Gemeinde mit einer einstweiligen Anordnung

zum Einlenken gezwungen werden.

Gemäß § 123 Abs. VwGO sind einstweilige

Anordnungen auch zur Regelung eines vorläufigen

Zustandes in Bezug auf ein streitiges Rechtsverhältnis

zulässig, wenn diese Regelung, vor allem bei

dauernden Rechtsverhältnissen, um wesentliche

Nachteile abzuwenden oder drohende Gewalt zu

verhindern oder aus anderen Gründen, nötig erscheint.

Eine einstweilige Anordnung wird erlassen,

wenn der Antragsteller sowohl einen Anordnungsgrund

als auch einen Anordnungsanspruch glaubhaft

macht. Der Verein hatte aber bereits einen Anordnungsgrund

nicht glaubhaft gemacht.

Ein Anordnungsgrund für die vom Verein begehrte

Regelung (hier: Zuweisung eines Sportplatzes)

liegt nur dann vor, wenn eine (vorläufige) Regelung

zur Abwendung wesentlicher Nachteile oder

zur Verhinderung drohender Gewalt oder aus anderen

Gründen nötig erscheint.

Im Verfahren auf Gewährung vorläufigen

Rechtsschutzes darf allerdings grundsätzlich die Entscheidung

weder rechtlich noch faktisch vorweg genommen

werden.

Durch den Erlass der vom Antrag stellenden

Sportverein begehrten einstweiligen Anordnung

würde eine weitgehende Vorwegnahme der Hauptsache

vorliegen. Denn die Verpflichtung der Gemeinde,

dem Sportverein eine Spielstätte zur Verfügung

zu stellen, wäre eine Regelung, durch die dem Verein

eine uneingeschränkte und nicht entziehbare Rechtsposition

eingeräumt würde, die bis zur Hauptsacheentscheidung

nur endgültig getroffen werden

könnte.

Es würde daher nicht eine bloße Sicherung der

Rechte des Antrag stellenden Vereins hergestellt,

sondern im Wesentlichen eine Befriedigung eintreten.

Eine solche Vorwegnahme der Hauptsache ist

nicht zulässig.

ARAG Sportversicherung informiert

Kampf um den Platz

In einem Ort in Niedersachsen tobt seit einiger Zeit ein erbitterter

Streit unter zwei Sportvereinen, die auch noch dieselben Wurzeln haben.

Der Antrag stellende Sportverein hatte vom

Niedersächsischen Fußballverband (NFV) eine vorläufige

Spielgenehmigung erhalten und nahm zum Zeitpunkt

der Entscheidung bereits mit zwei Mannschaften

am regulären Spielbetrieb teil.

Die Heimspiele werden auf dem Sportplatz einer

Nachbargemeinde ausgetragen. Zur Teilnahme am

Punktspielbetrieb ist daher die begehrte einstweilige

Anordnung entgegen dem Vortrag des Vereins nicht

erforderlich.

Allein der Umstand, dass die „Heimspiele“ des

Vereins zurzeit in einem 32 km entfernten Ort stattfinden

müssen, stellt keinen unzumutbaren Nachteil im

o.a. Sinne dar: Eine Existenzgefährdung des Vereins ist

durch diese Tatsache nicht ersichtlich. Die Gemeinde

des Ortes hatte dem Sportverein zweimal wöchentlich

zu Trainingszeiten einen Sportplatz sowie Übungszeiten

in verschiedenen Sporthallen eingeräumt.

Eine Beeinträchtigung bestand daher ausschließlich

für die Heimspiele im regulären Punktspielbetrieb.

Da hierbei für die Auswärtsspiele ähnliche Strecken

gefahren werden müssen, erscheint es nicht unzumutbar,

auch für die „Heimspiele“ eine gewisse Fahrstrecke

in Kauf zu nehmen.

Da die Herrenmannschaften zum Zeitpunkt der

Entscheidung nur noch sechs „Heimspiele“ zu absolvieren

hatten, sprach auch das gegen die Unzumutbarkeit,

die Entscheidung des Gerichts in der Hauptsache

abzuwarten. Verwaltungsgericht Hannover

vom 22.9.2008 - 1 B 3901/08 - Quelle: aragvid-suv 11/09

Januar 2010 43


Bezirk Braunschweig

44

Armin Pengel erhält

DFB-Ehrenamtspreis

Der Ehrenamtsbeauftragte Wilfried

Knorr und der Vorsitzende

Wolfgang Fisch haben Armin

Pengel vom MTV Lichtenberg im

NFV-Kreis Salzgitter mit dem

DFB–Ehrenamtspreis ausgezeichnet.

Pengel wird im April als

Kreissieger zur Ehrung durch den

Niedersächsischen Fußballverband

in die Sportschule Barsinghausen

eingeladen. Er ist zudem

neues Mitglied im „Club 100“

des DFB. Die Club-Mitglieder

werden im kommenden Jahr vom

Deutschen Fußball-Bund zu einem

Länderspiel eingeladen. Rainer

Reupke (SC Gitter), Hermann

Keune (Union Salzgitter) und

Werner Bade (STV Ringelheim)

haben bisher die Farben Salzgitters

in diesem Club vertreten. Daran

erinnerte Wilfried Knorr vor

der Auszeichnung.

Als weitere Kreisehrenamtspreisträger

wurden Karola Pinkepank

(WBR Wartjenstedt), Nina

Huber (SG Steinlah/Haverlah) und

Chris Netrobenko (SV Innerstetal)

ausgezeichnet. Alle Sieger setzten

– wie vom DFB als Auswahlkriterium

empfohlen – bei der

„Förderung des Frauen- und

Mädchenfußballs“ Akzente.

Armin Pengel setzte im

Herbst 2006 seine Idee, Mädchenfußball

im MTV Lichtenberg

Januar 2010

Auszeichnungen im NFV-Kreis Salzgitter

anzubieten, in die Tat um. Nach

leichten Anfangsschwierigkeiten

stabilisierte sich der Spielerstamm.

Dem Trainer gelang es,

die Eltern der Mädchen mit

ins Boot zu holen.

Mit einem selbst ausgerichteten

Hallenturnier 2007 begann

der Spielbetrieb. Eine Kooperation

mit der Grundschule Lichtenberg

mit der Gründung einer

Mädchenfußball AG brachte den

Die Kreisauswahl Helmstedt hat jetzt ein Sichtungsturnier

für Juniorinnen der Jahrgänge 1997/1998 zur Bildung einer Teilbereichsauswahl

Braunschweig gewonnen. Das Team von Trainerin Evelyn

Geiling bezwang in den Gruppenspielen Salzgitter mit 5:0 und Gifhorn

mit 2:0 und trennte sich von Osterode mit einem 0:0-Unentschieden. Im

Finale gab es einen 2:1-Erfolg über Wolfsburg. „Wir sind sehr zufrieden

mit der Leistung der Mädels. Letztes Jahr haben wir noch kein einziges

Spiel gewinnen können“, freute sich die Trainerin, dass „große Fortschritte

in der Entwicklung“ ihrer Auswahl erkennbar sind. Das Foto zeigt (hintere

Reihe von links) Co- Trainerin Petra Dierks, Carlotta Tautz, Julia Bandura,

Adina Harmel, Lisa Röhr und Trainerin Evelyn Geiling sowie (vordere

Reihe von links) Lara Masche, Neela Welge, Jana Tauer, Kira Gauger

und Julia Breitenfels.

Aufschwung. Heute spielen 33

Mädchen in drei Mädchenteams

(B-, C- und D-Juniorinnen). Die

ersten Erfolge stellten sich auch

schon ein. Die C-Juniorinnen

wurden Kreismeister und gewannen

den Staffelmeistertitel

im Kreis Goslar.

Karola Pinkepank gründete

2007 gemeinsam mit ihrer Tochter

Nadine die Frauenfußballelf

des WBR Wartjenstedt. Als Betreuerin

und Mädchen für Alles

ist sie gute Seele des Teams. Die

Trikotwäsche nimmt sie ihrem

Frauenteam selbstverständlich ab

und schnürt regelmäßig ein Versorgungspaket

rund um den

Spielbetrieb.

Nina Huber gilt als Triebfeder

der Gründung des Frauenfußballteams

bei der SG Steinlah/Haverlah.

Die Mannschaftsführerin vertritt

die Interessen ihrer Truppe

im Vereinsvorstand. Die erste

Frauenstadtmeisterschaft um den

Sparkassen Cup wurde unter ihrer

Federführung von ihrem Verein

ausgerichtet.

Chris Netrobenko gründete

im Frühjahr 2004 das Frauenteam

des SV Innerstetal. Seit dem ersten

Tag trainiert der ehemalige C-

Jugend-Kreisauswahlspieler seine

Mannschaft. Er organisiert Pokalturniere

und bemüht sich ebenso

um Sponsoren für das Team.

Günter Schacht

Armin Pengel (Zweiter von rechts) ist Kreissieger der DFB-Ehrenamtsaktion 2009 im NFV-Kreis Salzgitter. Dazu

gratulierte jetzt Kreisvorsitzender Wolfgang Fisch. Der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises, Wilfried Knorr,

überreichte den weiteren Siegern Karola Pinkepank, Nina Huber, Chris Netrobenko (von links) eine DFB-Uhr und

die Ehrenurkunde. Foto: Günter Schacht

Arbeitstagung. Sehr zufrieden waren die Verantwortlichen des Jugendausschusses

des NFV-Kreises Peine mit der Teilnahme an der 6. sportpraktischen

Arbeitstagung der Vereinsjugendleiter in Barsinghausen. Von

55 Juniorenabteilungen waren 42 Vereine anwesend. Referenten waren

Kreisschiedsrichterwart Jörg Metzing, der das Verhalten von Betreuern und

Trainern gegenüber den Schiris ansprach und zudem noch Regelkunde vermittelte.

Dieter Sandmann informierte über die Schul- und Vereinskampagne

des DFB zur Frauenweltmeisterschaft in Deutschland – Team 2011. Die

Mitglieder des KJA, Hans-Jürgen Elsner, Klaus Korf und Detlev Fließ mit

Heike Hansen an der Spitze, diskutierten mit den Vereinsvertretern über

die Feld- und Hallensaison. Ebenfalls kickten die Anwesenden mit dem Futsal

und beschäftigten sich mit den Regeln. Foto und Text: Peter Baumeister


Kreislehrwart Oliver Grau (Zweiter von links) nahm jetzt im NFV-Kreis Wolfenbüttel mit Christian

Kluge (ganz links), Kai Kuschel (ganz rechts) und Heinz Rosenbaum (hintere Reihe ganz rechts) die Prüfung einer

C-Lizenz Breitenfußball-Ausbildung ab. Die Lizenz erhielten Daniela Otto, Sabine Poppe, Hans Künstling, (alle

Süd Braunschweig), Marko Schmidtke, Manuel Fiedler, Frank Hoffmann, Heiko Jotzo (alle Eintracht Braunschweig),

Dirk Schweinhagen, Ulrich Geffers, Niklas Ewoldsen (alle SF Ahlum), Hinrich Brunnert, Pierre Weber,

Timo Meyer (alle SV Wendessen), Wolfgang Joppich (ESV Wolfenbüttel), Ali Ben Salem, Thomas Püschel beide

(SV Kissenbrück), Andreas Hoffmann (TSV Sickte), Reiner Philipp, Mark Gindera, Lennart Meinberg (alle Lindener

SV), Ivo Millers, Benjamin Wolf (beide FSV Fuhsetal). G.S.

Im NFV-Kreis Peine fanden die von Harald Alpers geleiteten Futsalspiele der F- ,E- und D-Junioren vor

großer Kulisse in der Sporthalle Woltwiesche statt. Der Futsal (etwa 300 g) hat den Vorteil, dass mehr gespielt

und weniger gebolzt wird. Bei den F-Junioren siegte TSV Essinghausen (vorn links sitzend) vor der JSG Rosenthal/Schwichelt

und SV Lengede. Bei den E-Junioren gewann JSG Rosenthal vor JSG Denstorf/Wedtlenstedt und

Anker Gadenstedt. TSV Sonnnenberg hatte bei den D-Junioren vor PSG 04 Peine und VfB Peine die Nase vorn. Alle

Mannschaften erhielten eine Urkunde. Die Spieler bekamen eine Medaille und die Staffelsieger nahmen noch

zusätzlich einen Futsalball mit. Peter Baumeister/Foto: Harald Alpers

Besuch vom

FIFA-Referee

Hohen Besuch hatte der Schiedsrichterausschuss des NFV-Kreises

Peine, denn Bundesliga-Schiedsrichter Florian Meyer referierte

kürzlich beim Lehrabend.

Der in Burgdorf lebende Referee wurde 2008/2009 zum

Schiedsrichter des Jahres gewählt und leitet seit seinem 14. Lebensjahr

Fußballspiele, darunter am Anfang auch zahlreiche

Treffen im Kreis Peine, an die er sich noch gut erinnern kann.

Meyer appellierte an Jugendbetreuer und Eltern, gerade bei

jungen Schiris Nachsicht zu üben und Kritik angemessen zu

formulieren. Jährlich werden etwa 10.000 neue Referees ausgebildet,

eine ähnliche Zahl geht leider aber auch verloren, oft

bedingt durch unwürdiges und teilweise schäbiges Verhalten

von Zuschauern.

Florian Meyer garnierte seinen Vortrag mit zahlreichen Anekdoten

aus seinen nationalen und internationalen Einsätzen und

gab freimütig zu: „Fehlerfrei ist kein Mensch.“ Zum Abschluss

der sehr informativen Veranstaltung überreichte der Fifa-Schiedsrichter

16 Jung-Schiris ihre Pässe sowie gelbe und rote Karten.

Peter Baumeister

Bezirk Braunschweig

Der MTV Lichtenberg

hat beim DFB-Vereinswettbewerb

den Hauptgewinn in der Goldcup-

Wertung gewonnen. Der Vorsitzende

Georg Druwe (links) erhielt

die Preise, zehn Fußbälle und eine

Urkunde, auf dem Kreisehrenamtstag

aus der Hand des Vorsitzenden

des NFV-Kreises Salzgitter,

Wolfgang Fisch. Die Vorgabe beim

DFB-Vereinswettbewerb lautete

für die Vereine: Punkte sammeln.

Jugendleiter Christof Wilhelm und

der Trainer der Mädchenmannschaften

Armin Pengel setzten die

Vorgaben in die Tat um. Punkte

gibt es, wenn Mädchen- oder Frauenfußball,

Fußball für Altherren

und die Zusammenarbeit zwischen

Schule und Verein geboten wird.

Zum Abschluss der Vorgaben

musste das Aktionsprogramm zum

„DFB und Mc Donald`s Fußball Abzeichen“

auf der Sportanlage ausgetragen

werden. Sämtliche Kriterien

hatte der MTV erfüllt.

gs/ Foto: Günter Schacht

Team Afrika. Sie kommen aus dem Sudan, Gambia, Burkina Faso

und anderen afrikanischen Staaten. Auf Anregung des Sozialreferats der

Stadt Braunschweig hat eine Gruppe Migranten zumindest sportlich eine

neue Heimat gefunden: Beim VfB Rot-Weiß 04 spielt diese Gruppe seit Saisonbeginn

als vierte Fußball-Herrenmannschaft und ist sehr erfolgreich in

die Spielzeit 2009/10 der 3. Kreisklasse gestartet. Nach sechs Spieltagen ist

das Team noch ungeschlagen. Als Trainer fungiert Sheik-Adama Joof, der

schon seit einigen Jahren Stammspieler der Bezirksliga-Mannschaft vom

Madamenweg ist. Ein weiterer Spieler aus der Gruppe hat ebenfalls bereits

den Sprung in die 1. Mannschaft geschafft: Muhamed Yafa ist seit Wochen

ein Aktivposten im Team von Trainer Werner Müller. Bernhard Schnelle

Januar 2010 45


Bezirk Braunschweig

46

Die Braunschweiger Juniorinnen-Kreisauswahl ist

bei einem Fußball-Sichtungsturnier in Bennigsen unter sieben Teams auf

Platz vier gelandet. Die Mädchen des Jahrgangs 1997/98 oder jünger hatten

allerdings viel Pech im Abschluss. Wichtiger war es jedoch für die einzelnen

Spielerinnen, sich für die Bereichsauswahl zu qualifizieren. Mit Lena

Poitzsch (SV Schwarzer Berg), Anja Weishof (BSV Ölper) und Dorothea

Prießnitz (HSC Leu) schafften das auch gleich drei Braunschweiger Talente,

zusätzlich zu den ohnehin nominierten Friederike Lau, Katharina Runge,

Mara Wenker (Freie Turner). Lena Poitzsch empfahl sich gleich im ersten

Spiel, schoss den 1:0-Siegtreffer gegen die Peiner Kreis-Auswahl. Anschließend

hatten die Braunschweigerinnen allerdings Ladehemmungen.

Gegen den Kreis Schaumburg mussten sie sich mit einem 0:0 zufrieden

geben – trotz zahlreicher guter Gelegenheiten. Die erste Niederlage folgte

gegen Hannover: 0:1 nach einer Ecke, 0:2 nach einem Konter, als das

Team von Trainer Klaus Verley auf den Ausgleich drängte. Gegen Hildesheim

rettete Thalea Buchta mit einem 15-Meter-Kracher immerhin das

Unentschieden. Und mit einem 2:0 gegen den Kreis Hameln-Pyrmont

durch Treffer von Emely Vysoudil und Buchta sorgten die Braunschweigerinnen

für einen versöhnlichen Abschluss.

Erinnerungen an die

großen TSV-Erfolge

Treffen ehemaliger Aktiver in Dungelbeck

Eine gute Idee hatten Verantwortliche

des TSV Dungelbeck

(NFV-Kreis Peine). 62 Fußballer

über 50 Jahre folgten der Einladung

ins Dungelbecker Sporthaus,

um unter dem Motto „1959 -

1969 – 1979“ gemeinsam Erinnerungen

auszutauschen. Ein Vorbereitungskreis

unter Leitung von

Gottfried Schiller und Fußballobmann

Frank Hildebrandt hatte

zahlreiche Kicker angeschrieben.

1959 konnte die Staffelmeisterschaft

in der ersten Kreisklasse

mit acht Punkten Vorsprung errungen

werden. Trainer war zur

damaligen Zeit Hans Fuhlrott, der

als Vertragsspieler bei Arminia

Hannover tätig war. Die sechs

Kicker Friedel Beinsen, Richard

Ramm, Hans-Dieter Schlote, Heinz

Rösemann, Kurt Gorray und Walter

Könnecke, die an diesem

Abend erschienen waren, wurden

mit einer Flasche Wein geehrt. Zur

gleichen Zeit konnte die dritte

Mannschaft die Meisterschaft in

der vierten Kreisklasse feiern.

Januar 2010

1969 konnten die Dungelbecker

mit einem 3:1-Sieg gegen

den PSV 04 Peine den Kreispokalsieg

erringen. Leider fand dieses

Treffen erst im August statt, schon

vorher hatte der Kreisspielausschuss

die Peiner für den Bezirkspokal

gemeldet. Auch 1979 war

ein tolles Jahr für die „Eintrachtler“,

denn nach der Herbstmeisterschaft

wurde mit einem zweiten

Platz hinter Edemissen der

Aufstieg in die Bezirksklasse geschafft.

Ebenfalls wurde der Kreispokal

gegen Hohenhameln mit einem

3:1-Erfolg errungen. Es waren

zwei Treffen erforderlich, denn

die erste Begegnung ging 1:1 aus.

An den Erfolgen von 1969 und

1979 hatte Torjäger Peter Gindullis

maßgeblichen Anteil.

Walter Könnecke hatte zahlreiche

Bilder in einer Diaschau zusammengestellt,

die großen Anklang

fand. Bis weit nach Mitternacht

wurde gefachsimpelt und in

Erinnerungen geschwelgt.

Peter Baumeister

Lars Lunau meistert

seine Premiere

24 neue Schiedsrichter für Braunschweig

48 Teilnehmer hatten die Vereine

zum Anwärterlehrgang

der Schiedsrichter-Vereinigung

Braunschweig in der Gaststätte

des Sportparks Rüningen geschickt,

24 davon haben ihre Prüfung

bestanden.

Kreis-Schiedsrichter-Obmann

Thomas Menzel klärte sie

zunächst über die Rechte und

Pflichten eines Schiedsrichters

auf, schwor sie auf die folgenden

Abende ein und gab sie in die Obhut

von Lehrwart Lars Lunau. Lunau

und sein Lehrstab mit Björn

Maertens, David Christen, Peter

Meyer, Christian Szot und Jörg

von Eberstein versuchten nun, die

Anwärter für die theoretische

Prüfung fit zu machen. Um die

Lehrarbeit interessant zu gestalten,

wurden neben dem Regelheft,

der Regel-DVD und diversen

PowerPoint-Präsentationen für

den theoretischen Teil auch

Spielszenen aus Bundesligaspielen

als praktischer Lerninhalt vermittelt.

Der Prüfung durch Bezirks-

Schiedsrichter-Lehrwart Klaus-Peter

Otto stellten sich schließlich

40 Schiedsrichter-Anwärter und

zwei Übungsleiter. 24 Teilnehmer

machten weniger als die erlaubten

fünf Fehler und werden

in Kürze als Spielleiter auf den

Braunschweiger Sportplätzen zu

finden sein. 16 Prüflinge schossen

leider, wenn auch häufig

sehr knapp, am Ziel vorbei und

bestanden somit die Prüfung

nicht.

Für Lunau war diese Schiedsrichter-Ausbildung

die erste in

seiner Funktion. „Premiere ausgezeichnet

gemeistert und bestanden“,

lobte Menzel.

Bestanden haben: Özgür

Aytekin, Muhammed Ekmekci,

Okan Güney, Andreas Wagner

(alle SV Schwarzer Berg), Sönke

Graffstedt, Björn Klar, Lennart

Oberschachtsiek, Simon Walkemeyer

(alle Germania Lamme),

Lars Rohwedder, Dennis Rosewe,

Dirk Schmidt-Salewski (alle TSV

Völkenrode), Erik-Jan Beyen, Marius

Gürtler (beide TSV Timmerlah),

Holger Köpke, Jan Meinhardt

(beide TSV Schapen), Vincent

Arnold (BSC Acosta), Henning

Burgdorf (HSC Leu), Hayati

Öguzhan Coskun (SV Olympia),

Jonas Helmeke (SBV Querum),

Cem Ilci (Rot-Weiß), Marvin

Knackstedt (MTV Hondelage),

Erol Kuyruk (SKG Dibbesdorf),

Sascha Rühland (SCE Gliesmarode)

und Jens Schneider (SG Bevenrode).

Die B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg haben beim Hallenbezirksturnier

Ende November in Einbeck den Bezirksmeistertitel errungen.

Neben einem 1:1-Unentschieden gegen SV Upen und einer 1:2-

Niederlage gegen FFG Einbeck/Vogelbeck wurden die weiteren Spiele gegen

RW Göttingen, SVG Göttingen, FC Eintracht Northeim, und MTV Wolfenbüttel

gewonnen. Hinter den Wolfsburgerinnen belegten SVG Göttingen

und FC Eintracht Northeim die Plätze 2 und 3. Unser Foto zeigt das

Siegerteam mit (hinten von links) Scarlett Rautmann, Torhüterin Jaqueline

Bischof, Fabienne Kutzeck, Tanja Tomas, Vivien Wejner, Angelina Knoll

und Co-Trainerin Alex Lesiak sowie (vorn von links) Elisa Schneider, Jasmin

Küber, Selina Bergau, Julia Cholewa, Trainerin Anja Hoppe und Alva

Veenhuis. Es fehlt auf dem Foto Betreuerin Christiane Fiebig.


Bezirk Hannover

48

Stefan Brauer ist

das Aushängeschild

Schiedsrichter-Treffen in Hildesheim

ehemalige und aktive Un-

64parteiische haben den Weg

zum Seniorennachmittag der HildesheimerSchiedsrichtervereinigung

im Klubheim des DJK BW

Hildesheim gefunden.

Neben dem Austausch von

Erinnerungen standen auch Ehrungen

an: Gerhard Schröter (VfV

Borussia 06 Hildesheim) und

Friedrich Kothe (DSC Duingen)

wurden für 50-jährige, Heinz Synowzik

(SV Blau-Weiß Neuhof)

für 40 Jahre und Hubert Schmidt

(TSV Warzen) für 30-jährige Mitgliedschaft

ausgezeichnet.

Über das Hildesheimer

Schiedsrichterwesen sprach Kreisschiedsrichterobmann

Wilhelm

König. Er beklagte besonders die

Januar 2010

sinkenden Zahlen der Unparteiischen.

Trotz der überaus engagierten

Aus- und Fortbildung sei

das Echo nicht zufriedenstellend.

„Wir veranstalten schon drei Anwärterlehrgänge

pro Jahr. Bei einem

Lehrgang mit 30 Teilnehmern

bleiben nach einem Jahr

meist nur zehn übrig“, klagte König.

Auch die zunehmenden Verwaltungsentscheide

durch nachlassende

Disziplin und das teilweise

brutale Vorgehen gegen die

Referees war ein Thema.

König verkündete aber auch

gute Nachrichten: Für den Bezirk

wurden acht Nachwuchskräfte

gemeldet, „die durch gute Leistungen

ihren Weg machen“. Ste-

Blumen für einen „hochverdienten Bürger“: Günther Engelking (rechts)

nahm von Andreas Wittrock diesen bunten Strauß entgegen.

Der Bezirksspielausschuss und die Vorsitzenden

der Kreisspielausschüsse sind zur Herbsttagung

im Kreis Holzminden zusammen getroffen. An der

Tagung nahmen auch der Bezirksvorsitzende August-

Wilhelm Winsmann (links) sowie der gastgebende Kreisvorsitzende

August Borchers (3.v.l.) teil. Bei den Vertretern

aus Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hannover-Land,

Holzminden, Nienburg, und Schaumburg – die Mitarbeiter

aus Hannover und Hildesheim mussten aus beruflichen

Gründen passen – genoss die Vorbereitung auf die

eingleisige Oberliga Niedersachsen ab der Spielzeit

2010/11 besondere Aufmerksamkeit. Die Auswirkungen

betreffen auch alle Bezirksoberliga-Vereine. Darüber

hinaus wird diese neue Regelung aber auch die Staffelleiter

der Bezirksligen beschäftigen, die am Saisonende

in einer Gruppenphase mögliche Bezirksoberliga-Aufsteiger

ermitteln werden. Abschließend wurden vom

Vorsitzenden des Bezirksspielausschusses, Thorsten

Schuschel, die laufenden Planungen für die Altherren-

Bezirksmeisterschaft 2010 und den neu einzuführenden

Wettbewerb der Ü 32-Frauen-Bezirksmeisterschaft 2010

vorgestellt. Thorsten Schuschel/Foto: TäglicherAnzeiger

Hubert Schmidt, Heinz Synowzik, Gerhard Schröter und Friedrich Kothe

(von links) wurden von der Hildesheimer Schiedsrichtervereinigung für

langjährige Mitgliedschaft geehrt. Foto: Burghard Neumann

fan Brauer (SV Blau-Weiß Neuhof)

ist derzeit in der Regionalliga

an der Pfeife und das Aushängeschild

des Kreises, so König. Henning

Eichhorst (TuS Hasede), Stephan

Müller (TuS Lühnde) und

Der Rahmen für die Ehrung eines

laut Landrat Rüdiger Butte

„hochverdienten Bürgers“ hätte

nicht passender sein können.

Dort, wo sonst Ehen geschlossen

werden, im Standesamt der Aerzener

Domänenburg, wurde

Günther Engelking für sein

langjähriges Engagement für das

Gemeinwesen mit dem Verdienstkreuz

der Bundesrepublik

Deutschland am Bande ausgezeichnet.

Seit Anfang der 1950er Jahre

waren der Sport und insbesondere

der Fußball eine Herzensangelegenheit

für Engelking. Der

heute 73-Jährige war zunächst

aktiver Fußballer beim TuS Hes-

Marcus Schierbaum (SV Wendhausen)

werden in der Oberliga

eingesetzt. Schierbaum gehört

auch zur Futsal-Elite des Deutschen

Fußball-Bundes (DFB).

Burghard Neumann

Verdienstkreuz für

Günther Engelking

Fußball ist seine Herzensangelegenheit

sisch Oldendorf, bevor er als

Schiedsrichter und Mitglied des

Kreissportgerichtes tätig wurde.

Als stellvertretender Kreisvorsitzender

des Kreisfußballverbandes

bereitete sich Engelking auf die

Tätigkeit als Sportfunktionär vor,

die er ab 1993 als Chef des Kreissportbundes

zwölf Jahre ausübte.

Hier erwarb er sich hohe Verdienste

um die Sportstättenförderung

im Landkreis.

Grußworte überbrachten

auch NFV-Vizepräsident und Vorsitzender

des Bezirks Hannover,

August-Wilhelm Winsmann, sowie

Andreas Wittrock, Vorsitzender

des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont.

Norbert Handelsmann


Neue Trikots für

Schüler aus Duingen

Nachwuchskicker freuen sich auf NFV-Turnier

Großer Jubel in der Grundschule

Duingen: Der Schulfußballreferent

des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV) Marko

Kresic – auch zuständig für Integration

und Projekte - hatte die

Schüler der Fußball-AG nach Barsinghausen

eingeladen. Im Beisein

des Schulfußballreferenten

auf Kreisebene, Heini Pohl, und

des Kooperationsleiters Klaus

Maidorn vom DSC Duingen sowie

der Schulleiterin Mareile Bertram

und der Sportlehrerin Berga Kespa

überreichte Kresic einen Satz

Trikots.

Mit 14 weiteren Teams aus

verschiedenen Minispielfeldstandorten

Niedersachsens messen sich

die Duinger Nachwuchskicker bei

einem Turnier vom 27. bis 29. August

2010 in Barsinghausen.

Bei dem NFV-Projekt „Kleines

Feld – große Leidenschaft“ ist

Duingen seit Frühjahr 2009

Standort eines Minispielfeldes

und „Förderstützpunkt Integration“.

Gleichzeitig hatte die

Grundschule mit dem DSC Duingen

eine Kooperation beschlossen.

Das Projekt, das mit Unterstützung

des niedersächsischen

Innenministeriums und des LandesSportBundes

Niedersachsen

(LSB) gefördert wird, ist seit Anfang

des Jahres mittlerweile an 15

Standorten landesweit vertreten.

Es richtet sich in erster Linie an

Kinder im Alter von sieben bis

zehn Jahren mit und ohne Migrationshintergrund,

die bisher keinen

Zugang zum Vereinssport haben.

An den durch den NFV eigens

ausgewählten Standorten

sind unter Anleitung eines

Übungsleiters regelmäßige, wö-

Klebe und Walter mit Torriecher.

Beim Bereichssichtungsturnier für Juniorinnen des

NFV-Bereichs Südost in Bennigsen gingen sieben

Kreisauswahlteams der Jahrgänge 1997/98 und jünger

an den Start. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ dominierten

die Kickerinnen aus Hannover-Land und

belohnten sich für schönen Kombinationsfußball und

eine geschlossene Teamleistung mit dem verdienten

ersten Rang vor Hildesheim und Hannover-Stadt. Die

erfolgreichsten Torschützinnen im Siegerteam waren

Celina Klebe und Kim Walter mit jeweils vier Treffern.

Hannover-Land trat in folgender Besetzung an:

(o.v.l.) Trainer Carsten Lippert von der Ah, WM-Botschafterin

Britta Carlson, Maike Hartfiel, Kira Wolter,

Carolin Engelhard, Nena Schneider, Trainerin Heidi

von der Ah, Trainerin Steffi Pätsch sowie (u.v.l.) Celina

Klebe, Josephin Gernoth, Alina Hermann, Kim

Weber, Kim Walter und Johanna Moritz.

Heinz Jäkel/Foto: Rainer Hennies

Hildesheim wirbt

für „TEAM 2011“

DFB-Schul- und Vereinskampagne vorgestellt

„TEAM 2011“

heißt die große Schulund

Vereinskampagne

des Deutschen Fußball-Bundes

(DFB), die

im Sommer dieses

Sonja Bukowski (links)

vom Frauenausschuss

und Isabell Hartmann

vom Spielausschuss

stellten den Hildesheimer

Vereinsvertretern

die Schul- und Vereinskampagne

„TEAM

2011“ des Deutschen

Fußball-Bundes vor.

Foto: Burghard Neumann

chentliche Trainings- und Spieleinheiten

angesetzt. Höhepunkt des

Projektes ist das gemeinsame Fußball-Camp

aller Standorte beim

NFV im Sommer 2010.

Um Projekte zwischen Schule

und Verein noch weiter auszubau-

Jahres ins Leben gerufen wurde.

Im Fokus steht dabei die FIFA

Frauen-Weltmeisterschaft, die

2011 in Deutschland ausgetragen

wird. Zu einer diesbezüglichen

Informationsveranstaltung hatte

der NFV-Kreis Hildesheim in das

Vereinsheim des RSV Achtum eingeladen.

27 Vertreter von Vereinen

mit Frauen- und Mädchenspielbetrieb

hatten sich in die Teilnehmerlisten

eingetragen. Der Vorsitzende

des NFV-Kreises Hildesheim,

Detlef Winter, ermunterte

die Teilnehmer bei der Begrüßung,

die Voraussetzungen

des DFB bei diesem Projekt zu erfüllen:

„Der DFB investiert für diese

große Aktion allerlei. Nutzen

sie die große Chance, sammeln

sie die erforderlichen Punkte – sie

fördern auch den Stellenwert des

Mädchen- und Frauenfußballs.“

Schulfußballreferent Heini

Pohl forderte auf, bei den Koope-

Bezirk Hannover

Die Nachwuchskicker der Grundschule Duingen erhielten neue Trikots. Als

„Förderstützpunkt Integration“ wurde die Mannschaft zu einem Turnier

nach Barsinghausen eingeladen. Mit den Kindern freuen sich auch die

Sportlehrerin Berga Kesper, Schulleiterin Mareile Bertram, Kreis-Schulfußballreferent

Heini Pohl und NFV-Schulfußballreferent Marko Kresic sowie

Kooperationsleiter Klaus Maidorn (von links). Foto: Burghard Neumann

en, wird auch weiterhin ein Starterpaket

mit Bällen, Trainingsshirts

und Markierungshütchen

als Geschenk überreicht, versprechen

die Schulfußballreferenten

Kresic und Pohl.

Burghard Neumann

rationen zwischen Schule und

Verein aktiv mit zu helfen, damit

sich noch mehr Mädchen aus den

Schulen den Vereinen anschließen.

Dafür wird auch das Starterpaket

mit Bällen, Trainingsshirts

und Markierungshütchen

vergeben.

Sonja Bukowski (Frauenausschuss)

und Isabell Hartmann

(Spielausschuss) stellten den Vereinsvertretern

schließlich die vier

Bausteine der Vereinskampagne

vor. Dazu zählen ein Abnahmetag

zum DFB & McDonald`s Fußball-

Abzeichen, ein Fußballangebot

für Mädchen, Qualifizierungsmaßnahmen

im Verein sowie ein

Kooperationsevent mit einer

Schule.

Die Verantwortlichen der

Informationsveranstaltung waren

mit der Teilnehmerquote aus dem

Hildesheimer Frauen- und Mädchenfußball

zufrieden.

Burghard Neumann

Januar 2010 49


Bezirk Hannover

50

Schüler erwerben die

Lizenz zum Pfeifen

Kreis Hameln-Pyrmont übernimmt Patenschaft

Der NFV-Kreis Hameln-Pyrmont

freut sich auf die Patenschaft

mit der Sport-AG der Schule Südstadt

in Hameln. Mit einem Video

hatten sich die Schüler – überwie-

Januar 2010

gend aus unterschiedlichen Herkunftsländern

– dafür beworben.

Der Kreisvorstand begrüßte diese

Idee und stand der Patenschaft

positiv gegenüber.

SSG Halvestorf-Herkendorf landete unter 1073 niedersächsischen

Teams als fairste Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont auf

Platz 49. In 30 Pflichtspielen sahen die Bezirksliga-Kicker von Trainer Ralf

Fehrmann 48 gelbe Karten sowie je einmal Gelb-Rot und Rot. Zweiter in der

regionalen Wertung wurde BW Salzhemmendorf vor der SG Flegessen und

dem HSC BW Tündern II. VGH-Vertriebsleiter Dieter Tscherbner und Nadine

Labisch überreichten dafür Pokal, Urkunde und Plaketten. Da für die D-Junioren

eine Patenschaft übernommen wurde, erhielten die Halvestorfer Nachwuchsakteure

von Coach Thomas Münter einen Satz neue Trainingstrikots.

Andreas Breitkopf überreichte als Vertreter der Stadt Hameln zusätzlich einen

Spielball. Der Vorsitzende des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont hatte

ebenfalls Bälle mitgebracht. Bei der Übergabe unterstrich Andreas Wittrock

noch einmal den Fair-Play-Gedanken im Sport. Norbert Handelsmann

Wilfried Fricke (Mitte), langjähriger

Funktionär des Schulfußballs sowie

des DSC Duingen, war freudig überrascht.

Zu seinem 70. Geburtstag übermittelte

auch NFV-Schulfußballreferent

Marko Kresic (links) in der Grundschule

Duingen seine Glückwünsche. Als Geschenk

hatte er einen Trainingsanzug des

NFV im Gepäck. Fricke ist seit 35 Jahren

als höchst engagierter und zuverlässiger

Schulfußballreferent und Mitarbeiter bekannt.

In dieser langen Zeit führte er federführend

alljährlich die Schulfußballaktionen

der Bezirksregierung im Rahmen

Im Rahmen der personellen

und finanziellen Möglichkeiten

sollen die Hamelner Schüler nun

in ihrer persönlichen Entwicklung

unterstützt werden. So formuliert

der Patenbrief Ziele, die gemeinsam,

aber vor allem mit den Schülerinnen

und Schülern erreicht

werden sollen. Dazu gehören

Fußball zu spielen, Siege zu feiern,

Niederlagen zu verkraften,

ehrenamtlich Schulfußballveranstaltungen

mit zu organisieren

und durchzuführen,

an einemSchiedsrichterlehrgang

teilzunehmen,

Regeln zu lernen

und einzuhalten

oder durch andere

einhalten

zu lassen. Angestrebt

wird auch,

an der Ausbildung

zum „Kinder-

und Jugendtrainer“

teilzunehmen und das Wissen

einzubringen oder als Kindertrainer

in einem Fußballverein umzusetzen,

vielleicht vorhandene Gewaltbereitschaft

zu reduzieren,

zum Lernen zu motivieren und

gesellschaftliche Werte und Normen

zu fördern. Unterstützt wird

die Patenschaft auch von der

Sparkasse Weserbergland.

Die Teilnehmer der Sport-AG

hatten Ende Oktober bereits bei

der Organisation des U 19-Frauenländerspiels

Deutschland gegen

Schweden in Hameln mitgewirkt

und das Rahmenprogramm

wie Torwandschießen und die Betreuung

der Torschussmessanlage

mitgestaltet. Eine besondere Aktion

war in der Pause die Vorstellung

des seit 2008 laufenden Projektes

„Fußball-Brücke“.

Ein weiteres Ziel wurde bereits

erreicht. In Lauenstein bestanden

15 Schüler den Schiedsrichter-Anwärterlehrgang

und

haben nun die Lizenz zum „Pfeifen“.

Norbert Handelsmann

Der NFV-Kreis Hameln-Pyrmont hat eine Patenschaft für

die Schüler der Sport-AG der Schule Südstadt in Hameln

übernommen.

Godshorn stellt den Sieger der Hallenturnierrunde für

Grundschulen im NFV-Kreis Hannover-Land. Insgesamt 38 Grundschulen

starteten in sechs Vorrundenturnieren, deren Gruppensieger den Kreismeister

bei der Endrunde in Ronnenberg ausspielten. Die Godshorner

setzten sich gegen die Grundschule Hüpede, die Paul Maar Grundschule

Mandelsloh, die Brüder-Grimm-Schule Letter, die Grundschule Wettmar

und die Theodor-Heuss Grundschule Empelde durch – und qualifizierten

sich damit für das Bezirksturnier im März. Großes Lob zollte der Kreisbeauftragte

für den Schulfußball, Eberhard Wacker, allen Teilnehmern und

dankte dem Organisationsteam um Günther Lahmann, Manfred Kazidroga

und Klaus-Dieter Kötting, ohne deren Erfahrung und Einsatz die

Durchführung eines solchen Turnieres nicht möglich wäre.

Heinz Jäkel/Foto: r.

des Wettbewerbs „Jugend trainiert für

Olympia“ durch. Von 1971 bis 1978 war

er Amtsträger in Alfeld, danach drei Jahre

im Kreis Holzminden und von 1981 bis

2006 im Kreis Hildesheim tätig. Aufgrund

seiner großen Erfahrung ist Fricke bis

heute vertrauensvoller Mitarbeiter seines

Nachfolgers Heini Pohl (rechts). Auch für

die neue Schulfußballsaison haben sich

die beiden schon verständigt. Fricke wird

wieder die Juniorinnenteams aller Wettkampfklassen

von der Vorrunde bis zur

Endrunde begleiten.

Text und Foto: Burghard Neumann


Aus Fehlern Lehren ziehen

Wolfgang Mierswa appelliert an junge Schiedsrichter/innen

Der Schiedsrichterausschuss

des NFV-Kreises Soltau-Fallingbostel

hat seine Mitglieder in

den vergangenen Wochen zu

mehreren Fortbildungsveranstaltungen

geladen.

Zunächst wurden die „Jungen“

durch Lehrwart David Guttmann

zu den Themen „Der richtige

Einsatz der Pfeife“, „Der Charakter

eines Fußballspiels – erkennen,

bewerten und steuern“ sowie

„Vorteilsanwendung“ geschult.

Am zweiten Veranstaltungstag

ging es mit zusätzlich

eingeladenen Schiedsrichtern an

die nächste Aufgabe: Hallenspielregeln

und Futsal-Regeln rundeten

die theoretische Arbeit ab.

Unterstützung leistete Kreisjugendobmann

Manfred Peters,

der vielen Teilnehmern die erste

Begegnung mit der Thematik Futsal

veranschaulichte.

„Futsal wird in den nächsten

Jahren noch weiter intensiviert

werden, weil diese Sportart von

zwei wesentlichen Elementen be-

stimmt wird. Foulspiele werden

kumuliert; so gibt es nach dem

fünften Foulspiel einen Strafstoß,

und die Spieler werden gezwungen,

einen technisch besseren

Fußball zu spielen“, bereitete

Manfred Peters die Youngster auf

ein neues Zeitalter vor. „Learning

by doing“ hieß es anschließend

im praktischen Teil der Schulung.

Zu einer weiteren Lehrveranstaltung

war der Vorsitzende

des Verbands-Schiedsrichterausschusses,

Wolfgang Mierswa,

eingeladen worden, der vor fast

40 Jahren seine ersten Schritte

auf Bezirksebene im Kreis Soltau-

Fallingbostel gemacht hatte. Damals

waren Horst Meding und

Wilfried Oehlerking Spieler, jetzt

aufmerksame Zuhörer. Neben Erlebnisberichten

aus dem Leben

eines Bundesligaschiedsrichters

zeigte Wolfgang Mierswa auf,

welch schwierige Wege manchmal

zu beschreiten sind, um das

Ziel zu erreichen. 20 Unparteiische

haben es aktuell geschafft

„Der Wettskandal ist

eine Katastrophe“

Peter Gagelmann referiert in Osterholz

Aller Anfang ist schwer. Davon

wusste Bundesliga-

Schiedsrichter Peter Gagelmann

während seines Besuchs beim

Lehrabend der Fußball-Schiedsrichter

aus dem NFV-Kreis Osterholz

auch ein Lied zu singen.

Der Unparteiische des ATSV Se-

Das Foto mit dem Schiedsrichterausschuss des NFV-Kreises Osterholz und

seinem Gastreferenten zeigt hinten (von links) Uwe Lindemann, Peter Gagelmann,

Thomas Rehberg sowie vorne Michel Haupt und Hans-Jürgen

Winkelmann. Foto: Tienken

und pfeifen in der höchsten deutschen

Spielklasse. Schiedsrichter

sehen sich ständig wechselnden

Regelauslegungen ausgesetzt,

ganz zu schweigen von abweichenden

kreisinternen Ausschreibungen

gegenüber geltenden

FIFA-Regeln. Die Zeiten des Chef-

Daseins auf dem Platz sind längst

vorbei: Heute gilt es, sich einfühlsam

auf 22 unterschiedliche Spieler

mit ebenso unterschiedlichen

Charakteren einzustellen.

Regelkenntnis, Menschenkenntnis,

körperliche Fitness:

Wolfgang Mierswa appellierte

vor allem an die jungen Kameradinnen

und Kameraden, dass sie

nach eigener Unzufriedenheit

oder schlechter Beurteilung nicht

gleich den „Kopf in den Sand

stecken“, sondern sich selbstkritisch

hinterfragen und aus selbst

gemachten Fehlern entsprechende

Lehren ziehen. Beides erhöht

das Durchsetzungsvermögen und

die Fähigkeit, mit Kritik umgehen

zu können. Heide Tegtmeier

baldsbrück (Bremen), der seit

2000 Spiele der höchsten deutschen

Spielklasse leiten darf, verweist

auf über 120 Bundesliga-

Einsätze.

„Bei meinem ersten Spiel in

der Bezirksliga habe ich heulend

in der Kabine gesessen, den

Spielbericht fast zerrissen“, plauderte

Peter Gagelmann aus dem

Nähkästchen. Die Negativ-Erfahrungen

auf dem Sportplatz haben

beim 41-jährigen Referee

viel zur Persönlichkeitsbildung

beigetragen. Peter Gagelmann:

„Die Schiedsrichterei ist die

größte Persönlichkeitsschulung,

die man als Mensch haben

kann.“

Der Wettskandal hat auch

den Bundesliga-Schiedsrichter

nachdenklich gestimmt. Peter

Gagelmann: „Verbrecher gibt es

überall. Für den Fußball ist der

Wettskandal eine Katastrophe,

eine Schande.“ Der im Daimler-

Werk in Bremen beschäftigte Unparteiische

gab diesbezüglich klar

zu verstehen, „noch nie ein Wettbüro

betreten zu haben“.

Der Spielleiter im Profibereich

ist selbstkritisch genug, um

auch Fehleinschätzungen zuzugeben.

Peter Gagelmann: „Man

macht immer wieder Fehler, die

man vorher noch nicht gemacht

hat.“

Der zweifache Familienvater

(Tochter, Sohn) kann sich neben

dem Fußballsport in seiner Freizeit

noch für die Familie, das Laufen,

Squash, Ski und das Fahrradfahren

begeistern. Der Referee

Bezirk Lüneburg

Wolfgang Mierswa referierte bei

einer Lehrveranstaltung im NFV-

Kreis Soltau-Fallingbostel.

Theodor-Meineke-

Pokal am

16./17. Januar

D er TV Loxstedt (Kreis

Cuxhaven) organisiert

das Fußball-Hallenturnier

um den „Theodor-Meineke-Pokal“,

das am 16./17.

Januar 2010 zum zwölften

Mal in Folge ausgespielt

wird. Für die teilnehmenden

Vereine lohnt sich das Mitwirken,

denn immerhin

werden 2000 Euro ausgeschüttet.

Die Zuschauer

dürfen sich auf 30 Mannschaften

freuen, die in der

Bremen-Liga, Landesliga

Bremen, Bezirksoberliga Lüneburg,

Bezirksliga Lüneburg

und der Kreisliga Cuxhaven

angesiedelt sind. Pokalverteidiger

ist der Bezirksoberligist

SV Rot-Weiß

Köhlen. Jürgen Kanthack

pflegt zu seinem Heimatverein

ASTSV Sebaldsbrück zudem regelmäßig

Kontakt, ist sich dabei

nicht zu schade dafür, bei den

Fußball-Herren mitzutrainieren.

Peter Gagelmann kam bei

den Osterholzer Schiedsrichtern

bestens an, weil er sich nicht

zu einem Monolog hinreißen

ließ, sondern vielmehr viele Fragen

der Freizeit-Schiedsrichter

aus der Hamme-Wümme-Region

ausführlich beantwortete.

Reiner Tienken

Januar 2010 51


Bezirk Lüneburg

52

„Mit dem Ex-FIFA-Schiedsrichter

Urs Meier können wir einen

Gast bei unserem Lehrabend

begrüßen, den wir nicht mehr

toppen können.“ So hieß der Vorsitzende

des Harburger Schiedsrichterausschusses,

Joachim Weis,

den Schweizer beim Lehrabend im

Hittfelder Gasthaus Gambrinus

auf das Herzlichste willkommen.

Der Saal war bis auf den letzten

Platz gefüllt. Mit von der Partie

waren unter den Aktiven auch einige

Nicht-Schiedsrichter.

„Es ist selten, dass ein

Schiedsrichter mit lang anhaltendem

Beifall begrüßt wird“, bedankte

sich Urs Meier für den

herzlichen Empfang. Seine rund

90-minütigen Informationen waren

mit Charme und Witz gekonnt

verpackt. Der 50-Jährige berichtete

zunächst von der Europameisterschaft

2004 in Portugal. Bei

diesen Titelkämpfen hatte er besonders

die von ihm geleitete Parte

zwischen Portugal und England

(1:1) im Visier. Anhand eines Filmes

stellte er kritische Situationen

dar, in denen er auch in hektischen

Situationen blitzschnell Entscheidungen

treffen musste. Als

die Engländer in der 89. Minute

ein Tor erzielten, das durch den

Schiedsrichter keine Anerkennung

fand, gab es für den Schweizer

Bedrohungen der schlimmsten

Art.

Auch die von ihm erhaltenen

rund 16.000 Mails auf seine Entscheidung

hin musste Urs Meier

verkraften. „Durch das nicht gegebene

Tor für England hat man

mich zum Staatsfeind Nr. 1 auf der

Insel ernannt. In diesen Situationen

liegt der Pulsschlag des

Januar 2010

Schiedsrichters bei 160“, verriet

Meier.

„Pfeifen kann jeder, aber ein

Spiel leiten ist etwas anderes.“ So

beschrieb Meier die Situation in

der Bundesrepublik Deutschland,

in der rund 70.000 Fußball-

Schiedsrichter registriert sind.

Dennoch sei das Leistungsniveau

im internationalen Vergleich sehr

beachtenswert. Doch der Weg an

die Spitze ist für jeden Schiedsrichter

sehr schwierig. Er erfordere

viele Entbehrungen, Selbstbewus-

Ehrenamtspreis für

Bärbel Schlatermund

Auszeichnungen im NFV-Kreis Lüneburg

„Tue Gutes und berichte darüber.“

So eröffnete Kreisvorsitzender

Christian Röhling in Erbstorf

die Ehrenamtpreisverleihung

im NFV-Kreis Lüneburg. Seit 13

Jahren wird der DFB-Preis mittlerweile

verliehen und bereits zum

dritten Mal überreichte die Kreisehrenamtsbeauftragte

Daniela

Schöning den Preis.

41 Vereine waren angeschrieben

worden, um Vorschläge zu

unterbreiten. Doch nicht einmal

die Hälfte antwortete. Vielleicht

lag es auch am Thema. Insbesondere

Verdienste um den Frauenund

Mädchenfußball sollten in den

Mittelpunkt gerückt werden. „Im

Kreis Lüneburg wird der jedoch

noch wie ein Stiefkind behandelt“,

monierte Daniela Schöning und erhofft

sich durch die Fußball-Weltmeisterschaft

der Frauen im Jahr

2011 einen Schub.

„Staatsfeind Nr. 1“

mit Witz und Charme

Schweizer Urs Meier begeisterte in Hittfeld

Geschenke erhielt Urs Meier (Mitte) nach seinen interessanten Ausführungen

vom Kreisvorsitzenden Manfred Marquardt (rechts) und

Schiedsrichterobmann Joachim Weis. Foto: Balzer

Bärbel Schlatermund war es

schließlich, die mit dem Ehrenamtspreis

ausgezeichnet wurde.

Die 38-Jährige begann vor drei

Jahren beim TuS Erbstorf als G-Junioren-Trainerin

und betreute danach

die U 8- und U 9-Junioren.

Ein Jahr später kamen dann noch

die U 7-Junioren dazu und in der

laufenden Saison betreut sie auch

wieder drei Mannschaften (U 9-,

U 12- und U 15-Junioren). Mittlerweile

hat Bärbel Schlatermund ihre

C-Trainer-Lizenz erworben. Neben

einer DFB-Damen-Uhr und einem

Blumenstrauß wurde ihr auch

ein Dankeschönwochenende für

zwei Personen im Sporthotel in

Barsinghausen mit anschließendem

Fußball-Bundesliga-Besuch

zugesprochen.

Weiterhin erhielten eine DFB-

Uhr und eine Urkunde: Hans-Werner

Heitsch, 1. Vorsitzender und

stsein und völlige Belastbarkeit.

Wichtig seien außerdem Durchsetzungsvermögen

und Klarheit

im Ausdruck von Entscheidungen.

Urs Meier war seit 1977 als

Schiedsrichter im Einsatz. 1991

leitete er sein erstes Spiel in der

Nationalliga A, seit 1994 war er

FIFA-Schiedsrichter. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft

1998 war

Meier mit der Leitung des brisanten

Vorrundenspiels zwischen den

USA und dem Iran beauftragt.

Außerdem pfiff er die Partie im

Geschäftsführer vom ESV Lüneburg,

der als Urgestein auch „Mr.

ESV“ genannt wird; Heinrich

Straßenburg (ehmaliger Jugendobmann

TuS Barendorf), der Mann

für alle Fälle beim TuS wurde schon

2007 mit dem Sepp-Herberger

Achtelfinale zwischen Dänemark

und Nigeria. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft

2002 leitete Urs

Meier das Halbfinale zwischen

Deutschland und Südkorea. Am

11. Dezember 2004 absolvierte

Meier mit der Partie FC Basel gegen

FC Thun sein letztes Spiel. Danach

trat er als Profi-Schiedsrichter

zurück. Bis dahin hatte er insgesamt

883 Partien geleitet.

Anschließend arbeitete Urs

Meier als Schiedsrichter-Beobachter

für die UEFA. Seit 2005 war er

für drei Jahre zusammen mit Bundesliga-Trainer

Jürgen Klopp als

Experte für das ZDF aktiv. Befragt

nach seinen zukünftigen Aufgaben

gab Meier bekannt, dass er

derzeit bei der FIFA in der Kommission

Strategie sowie bei der

FIFA als auch bei der UEFA Beobachter

ist. Er freut sich aber auch

auf seine weiteren Aufgaben beim

ZDF, in der er in der Sportsendung

„Pfiff des Tages“ Entscheidungen

der Unparteiischen analysieren

wird.

Fast nicht anhaltendender

Beifall war Lohn für die tollen

Ausführungen von Urs Meier.

Vom Vorsitzenden des Harburger

Kreisfußballverbandes, Manfred

Marquardt, erhielt er eine mit

seinem Namen bestickte Schirmmütze,

in der LCD-Beleuchtung

integriert war, sowie etwas Hochprozentiges

aus der Region.

Schiedsrichter-Boss Joachim Weis

dankte mit einem roten T-Shirt

mit der Aufschrift „Fan vom

Schiri“. Der Gast aus der Schweiz

ließ sich nach dem offiziellen Teil

jede Menge Zeit, um alle Autogrammwünsche

zu erfüllen.

Ulrich Balzer

Im NFV-Kreis Lüneburg wurde der Ehrenamtspreis des DFB verliehen. Unser

Foto zeigt (von links) Christian Röhling, Daniela Schöning, Matthias

Bielau, Bärbel Schlatermund, Heinrich Straßenburg und Hans-Werner

Heitsch. Foto: Paul

Preis ausgezeichnet; Matthias Bielau

(stellvertretender Jugendobmann

des TSV Gellersen) ist auch

als Trainer und Schiedsrichter tätig

und hat sich fest vorgenommen,

nun endlich eine Mädchenmannschaft

aufzubauen. Michael Paul


Mit einer so großen Resonanz

hatte wohl niemand gerechnet.

Der NFV-Kreis Verden lud

zum ersten Senioren-Stammtisch

nach Völkersen ein und fast 100

Fußballinteressierte aus 20 Vereinen

nahmen teil. Die größten Delegationen

stellten die Vereine FC

Langwedel, TSV Brunsbrock und

SV Wahnebergen. Die einzige

Frau unter den Stammtischteilnehmern

war Anke Marach vom

Borsteler FC.

Da seit längerem das Interesse

unter älteren Fußballkameraden

bestand, ein solches Treffen

zu initiieren, nahm der Kreisvorstand

den Wunsch auf und

schrieb alle Vereine an. Zunächst

war die Resonanz gering. Ein weiteres

Anschreiben, ein Presseartikel

und die Ankündigung der Veranstaltung

auf der Homepage

des NFV-Kreises Verden sorgten

dann aber doch noch für eine

Vielzahl von Anmeldungen. Alfred

Deetz (TSV Westen) reiste sogar

extra aus Hamburg an.

Die Begrüßung erfolgte

durch den Kreisvorsitzenden

Horst Lemmermann. Zu Beginn

musste er der Versammlung eine

traurige Nachricht übermitteln. Es

verstarb das ehemalige Kreisvorstandsmitglied

(1971 bis 1977)

Karl-Heinz Nowack vom SV Ba-

den. Die Sportkameraden gedachten

mit einer Schweigeminute

des Verstorbenen.

Mit amüsanten Anekdoten

trat dann Sportgerichtsbeisitzer

Günter Schacht auf, der auch als

ehemaliger Vorsitzender des NFV-

Kreises Verden einige Geschichten

aus früheren Jahren zu be-

Der MTV Langlingen ist seit gut einem Jahr einer der Partner

des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, der das Projekt „Anstoß VfL –

100 Schulen & Vereine“ für die umliegende Region anschob. Und der amtierende

Deutsche Fußballmeister ließ auch seine Partnerklubs am großartigen

Erfolg teilhaben. Anlässlich des „Team 2011“-Wettbewerbs konnte Jens-

Holger Linnewedel, Abteilungsleiter MTV-Jugendfußball, beim Erwerb des

„DFB & McDonald’s Fußballabzeichen“ die ersten der einhundert hochwertigen

Trainingsbälle an die fußballbegeisterten Kids verteilen. Zusätzlich

sponserte der VfL aus Anlass des Gewinns der Meisterschaftsschale (als Kopie

im Hintergrund) jeweils 100 Sporttaschen und Sporthandtücher. Desweiteren

erhält Langlingen viermal jährlich eine Fortbildungsmaßnahme für

seine Übungsleiter und Sportlehrer. Darüber hinaus werden für den Besuch

eines Bundesligaspiels der VfL-Profimannschaft 100 Eintrittskarten kostenfrei

zur Verfügung gestellt. Auch für die jungen E-Juniorenfußballer steht

eine kostenlose Teilnahme am „Wölfi-Cup“ mit 100 Mannschaften demnächst

dick auf dem Terminkalender. Der MTV Langlingen, der in 2010 sein

100-jähriges Bestehen begeht, sagt ein dickes Dankeschön für die herausragend

gute Zusammenarbeit mit den Profifußballern. Neben den Langlingern

sind im NFV-Kreis Celle auch der VfL Westercelle, SSV Südwinsen, SC

Wietzenbruch, TuS Bröckel, SG Eldingen sowie der SV Garßen weitere aktive

Kooperationspartner der munteren „Erfolgs-Wölfe“. Horst Friebe

Große Resonanz

1. Seniorenstammtisch im NFV-Kreis Verden

richten hatte. Im Anschluss folgte

eine unterhaltsame Diashow mit

Bildern aus vergangenen Jahrzehnten,

auf denen sich etliche

der Anwesenden wiedererkannten.

Zur Stärkung der Stammtischteilnehmer

hatte der Kreisvorstand

einen Imbiss bestellt.

Am Seniorenstammtisch in Völkersen nahmen fast 100 Fußballinteressierte teil.

Bezirk Lüneburg

Während des Essens und danach

wurden dann interessante Gespräche

rund ums sportliche Geschehen

geführt. Viele nutzten

die Gelegenheit, mit früheren

Mannschaftskollegen, aber auch

mit früheren Gegenspielern die

eine oder andere Begebenheit zu

besprechen. Alle waren sich einig,

dass es eine gelungene Veranstaltung

war, die sofort dazu

anregte, eine Wiederholung für

das nächste Jahr zu planen.

Alexandra Rose

Premiere. Großereignis für die Nachwuchskicker mit

Handicap des TSV Achim. Erstmalig bestritt die Mannschaft

von Peter Kathmann und Zeljko Milosavljevic ein

Fußballspiel. „Wir wollten den Kindern auch mal die Möglichkeit

geben, Spielerfahrung zu sammeln. Daher hatten

wir die Idee, die Fußballer mit Behinderung gegen unsere

D-Junioren spielen zu lassen“, erzählt Heiko Strüver (2.

Vereinsvorsitzender) über die Umsetzung einer gelungenen

Veranstaltung. Anfang des Jahres gründete der TSV

Achim eine eigene Fußballmannschaft für Kinder mit Behinderung.

Angefangen mit fünf gehören mittlerweile 16

Kinder dieser besonderen Mannschaft an. Einzigartig auf

Kreisebene. Gespielt wurde 2 x 10 Minuten, und dabei

zeigten die Gegner ein absolut faires Verhalten. So ließen

sie auch mal den Fußballern mit Handicap die Chance, dass

eine oder andere Tor zu erzielen. Immerhin gingen vier davon

auf deren Konto. Im Anschluss gab es noch einen

großen Auftritt für die Fußball-Kids. Gemeinsam mit den

Herren liefen sie auf das Spielfeld zur Kreisliga-Begegnung

TSV Achim gegen SG Langwedel. Alexandra Rode

Januar 2010 53


Bezirk Lüneburg

54

Lüneburger Mädchen

bleiben ungeschlagen

Das frühe Aufstehen und die

lange Anfahrt nach Cadenberge

(Kreis Cuxhaven) zum Hallensichtungsturnier

Nordost für

Mädchen-Kreisauswahlen haben

sich für die Talente aus dem

NFV-Kreis Lüneburg gelohnt.

Denn die Trainer und Fans erlebten

prima aufspielende Lüneburger

Mädchen des Jahrganges

1997, die sich ungeschlagen in

die Winterpause verabschiedeten.

So starteten die Lüneburgerinnen

mit einem 2:0-Erfolg gegen

Celle in das Turnier. Auch in

den weiteren Begegnungen

ließen sie keine nennenswerten

Torchancen der Gegnerinnen zu.

Somit konnten sich leider die

beiden Torhüterinnen Amelie

Der Fußballkreis Osterholz hat sein Kontingent der

Übungsleiter mit Lizenz um zehn Personen aufgestockt. „Ihr habt euch

ein Jahr gequält, und das auf freiwilliger Basis“, würdigte der Kreisvorsitzende

Eckehard Schütt das Engagement der Trainer, die nach 120-stündiger

Ausbildung den Fachübungsleiter-Schein erwarben. „Es habt mir viel

Spaß gemacht mit euch“, lobte Kreislehrwart Fred Michalsky die neuen Lizenzinhaber

aus der Hamme-Wümme-Region. Die zehn Teilnehmer verteilen

sich auf sechs Vereine. Die TuSG Ritterhude stellte vier der zehn erfolgreichen

Absolventen. Unser Foto zeigt stehend (von links) Eckehard

Schütt, Fred Michalsky (beide Kreisvorstand), Alexander Kersten, Alexander

Rasmussen (beide Sportfreunde Heilshorn), Andre Holler (SV

Aschwarden), Malte Rogoll, Ike Hanke (beide TuSG Ritterhude), Nils Menzel

(Lehrausschuss) sowie sitzend Robert Gieschen (FC Hambergen), Olaf

Wendorff (SG Platjenwerbe), Stefanie Aldag (SV Grün-Weiß Beckedorf),

Melanie Deppe, Günter Heinzel (beide TuSG Ritterhude) sowie Uwe Rogoll

(Lehrausschuss). Text und Foto: Reiner Tienken

Inzwischen ein immer gern gesehener

Gast auf Celles Fußballfeldern

ist die Schiedsrichtervereinigung.

Und diese SR-Auswahl trat

jüngst gegen die „Bannkamp-All-

Januar 2010

Hess und Nora Mendel nicht

richtig vor den Sichtungstrainern

präsentieren.

Im letzten Spiel gegen den

Kreis Harburg (0:0) ließen zwar

Kondition und auch Konzentration

nach. Den Mädchen verhalf

dennoch eine starke Teamleistung

zum Turniersieg. Jannika

Meyer (MTV Handorf) stach

als Einzelspielerin besonders hervor.

Ein Endspiel gegen den

NFV-Kreis Uelzen (Sieger der

Gruppe 2) konnte aus organisatorischen

Gründen leider nicht

gespielt werden, so dass ein

Leistungsvergleich im Frühjahr

2010 auf Rasen, im Bezirkspokal

für Mädchenkreisauswahlen, bevorsteht.

Dirk Lindemann

TuS Eicklingen weiht

neuen Rasenplatz ein

Die neue Anlage kostet rund 88.000 Euro

stars“ des TuS Eicklingen an, verlor

die Partie unter strömendem

Regen allerdings verdient mit 1:5.

Anlass zu diesem munteren Einlagespiel

war die offizielle Überga-

be des neuen 80 x 105 Meter

großen neuen Rasenplatzes, der

ansonsten den Vereinsmitgliedern

zum intensiven Trainingsbetrieb

in allen Wetterlagen dienen

wird.

Im Vorfeld flossen reichlich

Zuschüsse, um das rund 88.000

Euro teure Projekt für die aktiven

sechs Herren- und zehn Jugendteams

verwirklichen zu können.

Gestemmt wurde diese hohe Investitionssumme

zu jeweils einem

Das Team der Celler Schiedsrichtervereinigung und die „Bannkamp-Allstars“ bestritten das Eröffnungsspiel auf

dem neuen Rasenplatz des TuS Eicklingen. Unser Foto zeigt die Akteure vor dem Start mit dem Schiedsrichter-

Gespann (gelb/von links) Johann Hollo, Referee Andreas Kosanke und Metin Tayan.

Das erfolgreiche Lüneburger Team (vorne von links): Lena Scholle (TuS

Reppenstedt), Amelie Hess (VfL Lüneburg), Larissa Wozny (SV Eintracht

Lüneburg), Nora Mendel (SV Eintracht Lüneburg), Jannika Meyer (MTV

Handorf) sowie (hinten von links) Trainerin Christiane Ewaldt, Mikaela

Müller (TuS Barskamp), Alina Wozny (SV Eintracht Lüneburg), Aileen Udowenko

(SV Eintacht Lüneburg), Ann-Sophie Beckmann (TuS Barskamp)

und Trainerin Petra Krube.

knappen Sechstel vom Celler

Kreissportbund/Landessportbund,

der Gemeinde Eicklingen, dem

Landkreis Celle sowie der Regionalstiftung

der Sparkassen. Einen

Löwenanteil bestritt TuS Eicklingen

mit Barmitteln selbst, zudem

noch die eingeplante Eigenleistung

mit 441 ehrenamtlichen Arbeitsstunden

von 46 Helfern.

Zum „Lichterfest“ – erst tags

zuvor war die Flutlichtanlage fertig

gestellt worden – und dem

späteren Umtrunk versammelte

sich viel Prominenz am satten

Grün. TuS-Vorsitzender Hartmut

Krause, Abteilungsleiter Walter

Heimberg, Jugendleiter und stellvertretender

Gemeindedirektor

Frank Böse, der zweite Ortsbürgermeister

Werner Schnelle,

Hartmut Ostermann (KSB-Vorsitzender)

und die Vize-Vorsitzenden

Gerold Lenzing und Eckart

Borges vom NFV-Kreis Celle waren

schlicht weg begeistert von

der neuen Sportanlage.

Der Zehn-Sparten-Sportverein

mit seinen 1375 Mitgliedern

scheint dank der neuen Anlage

für die Zukunft gut gerüstet zu

sein im 3300-Seelen-Dorf Eicklingen

des Süd-Ost-Kreises.

Horst Friebe


Das Ergebnis trübt

die gute Stimmung

Sparkassen-Cup-Sieger besuchen den HSV

Voller Erwartungen auf eine

spannend verlaufende Bundesliga-Begegnung

und natürlich

einen Sieg des Hamburger Sportvereins

(HSV) in der Heimpartie

gegen den Tabellenvorletzten VfL

Bochum bestiegen die beim Sparkassen-Cup

in Welle erfolgreichen

Mannschaften die vier Busse,

die die hoffnungsvollen Kicker

zusammen mit ihren Trainern von

Rade und Winsen aus in die Hansestadt

befördern sollten. Nach

der 0:1-Niederlage der Hanseaten

durch einen Treffer des eingewechselten

Bochumers Dennis

Grote in der 77. Minute war die

Niederlage des HSV besiegelt und

die Stimmung der Talente aus

dem Kreis Harburg auf dem Tiefpunkt.

Die Fahrt zu dieser Partie

kam auf Einladung der Sparkasse

Harburg-Buxtehude zustande.

Das Geldinstitut hatte bei dem

Wettbewerb im Mai in Welle für

die neun Siegermannschaften die

Fahrt zu einem Bundesligaspiel

des HSV ausgelobt. Mit von der

Partie waren folgende Vereine

mit ihren Trainern und Betreuern:

Buchholzer FC, VfL Maschen, TVV

Neu Wulmstorf, TV Meckelfeld,

MTV Hanstedt, TSV Elstorf, Eintracht

Elbmarsch, TuS Nenndorf

und MTV Borstel-Sangenstedt.

Vor der HSH-Nordbank-

Arena hieß der Vorsitzende des

Kreisfußballverbandes, Manfred

Marquardt, die Teams gemeinsam

mit dem Vorsitzenden

des Kreislehrausschusses, Frank

Dunkler, willkommen. Mit von

der Partie waren auch die Kreistrainer

Jürgen Miltzlaff, Peter

Heinrich, Bahittin Saclik, Michael

Kühling vom Kreisjugendausschuss

sowie die unermüdlichen

Helfer beim Sparkassen-Cup, Ehrenmitglied

Ernst Bertram und

Hermann Hanke. Auch Tanja

Bürger von der Marketingabtei-

Erstattung des

Jahresbeitrages

Ammerland fördert die Integration von Kindern

und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Der Fußballkreis Amerland fördert

ab Januar 2010 die Integration

von Kindern und Jugendlichen

mit Migrationshintergrund

in die Ammerländer Fußballvereine.

Der Kreisverband stellt sich

damit einer gesellschaftlichen

Aufgabe in dem Bewusstsein,

dass Migration und Integration eine

zentrale Bedeutung in unserem

Land haben. Gerade der Fußball

als „Sportart Nr. 1“ in

Deutschland erreicht Mädchen

und Jungen verschiedenster ethnischer

Herkunft gleichermaßen

und ist somit ein wichtiges Element

für die Integration.

Nach den Maßgaben der internen

Richtlinie fördert der NFV-

Kreis Ammerland ab 2010 die

Neuaufnahme von Kindern oder

Jugendlichen durch Erstattung

des Jahresbeitrages für ein Jahr,

wobei die Höchstgrenze für den

Beitrag auf 45 Euro festgelegt

ist. Die Anzahl der bezuschussten

Maßnahmen wird für das Jahr

2010 auf 40 Anträge begrenzt.

Die kreisangehörigen Vereine haben

entsprechende Anträge mit

dem dafür vorgesehenen Formular

an die Geschäftsstelle des

Kreises in Westerstede zu stellen.

Die Antragsfrist für das Jahr

2010 endet am 30. September

2010; später eingehende Anträge

können nicht mehr berücksichtigt

werden.

Auch Jugendliche aus deutschen

Familien können analog gefördert

werden. Hierfür steht die

Stiftung „Familie in Not“ in Hannover

unter Federführung von

Mechthild Ross-Luttmann, Niedersächsische

Ministerin für Soziales,

Frauen, Familie und Gesundheit,

zur Verfügung. Mit

ihrem Sonderfonds „DabeiSein“

fördert die Stiftung aktiv Freizeitund

Bildungsangebote für Kinder,

deren Familien sich diese Maßnahmen

nicht ohne weiteres leisten

können – schnell und unbürokratisch,

wo staatliche Hilfe nicht

greift.

„DabeiSein“ ist ein Projekt

der Landesstiftung „Familien in

Not“ im Rahmen des Niedersächsischen

Bündnisses für alle Kinder.

Das Land Niedersachsen stellt der

Stiftung hierfür zusätzliche Mittel

zur Verfügung. Unter anderem

können Zuschüsse beantragt werden

für Jugend- und Familienfreizeiten,

Erholungsmaßnahmen,

Mitgliedsbeiträge für Sportvereine

sowie für Klassenfahrten.

Jürgen Hinrichs

Trotz eines mäßigen Spiels und einer 0:1-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten

VfL Bochum feuerten die Spieler der beim Sparkassen-Cup in

Welle erfolgreichen Mannschaften ihren HSV bis zum Schlusspfiff lautstark

an. Foto: Balzer

lung der Sparkasse Harburg-

Buxtehude war zur Begrüßung

vor der Arena erschienen.

Als der zehnjährige Leon auf

der Rücktour im Bus das Lied anstimmte:

„Wer wird Deutscher

Bezirk Lüneburg

Meister?“ hallte es nach zaghaftem

Beginn aus vielen Kehlen

„Der Ha, Ha, HSV!“ Spätestens

danach war die gute Stimmung

wie auf der Hinfahrt ins Stadion

wieder hergestellt. Ulrich Balzer

Bezirk Weser-Ems

Das Lingener Schulsportprojekt „ISI“ (Integrieren

statt Isolieren) ist anlässlich der Sozialkampagne des Deutschen

Fußball-Bundes „Kinderträume 2011“ für eine finanzielle Unterstützung

im Höhe von 800 Euro ausgewählt worden. Der NFV-

Vizepräsident und Vorsitzende im Bezirk Weser/Ems, Ferdinand

Dunker (hinten links), nahm die Preisübergabe in der Grundschule

Matthias-Claudius in Lingen vor und würdigte hierbei gemeinsam

mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fußballkreises Emsland,

Heinz-Gerd Evers (hinten rechts) die Arbeit des emsländischen Projekts.

Mit den beiden NFV-Vertretern und den zahlreichen Kindern

freute sich auch der Initiator und Projektleiter des Schulprojekts

„ISI“, Heinz Borchers (hinten Mitte) über die Geldspende des DFB.

Peter Bartsch

Januar 2010 55


Bezirk Weser-Ems

56

Ohne das Ehrenamt rollt im

Fußball kein einziger Ball. Das

weiß auch der Deutsche Fußball-

Bund. Aus diesem Grunde gibt es

im DFB bereits seit 1997 die „Aktion

Ehrenamt“. Immer dabei ist

seitdem der Fußballkreis Aurich,

der jetzt im Hotel „Zum großen

Kruge“ in Wirdum die Ehrenamtspreisträger

des Jahres 2008

auszeichnete.

„Ohne ehrenamtliche Arbeit

an der Basis gäbe es auch die Elite

im Fußball nicht“, sagte Kreisvorsitzender

Friedrich Harms. Er erinnerte

in diesem Zusammenhang

an den U 17-Nationalspieler Lennart

Thy von Werder Bremen, der

das Fußballspielen in Norden erlernte.

Geehrt wurden in diesem

Jahr 15 Männer und eine Frau,

die sich vor allem in der Jugendarbeit

engagieren, sich um die Vereinsanlagen

kümmern oder als

Trainer und Betreuer tätig sind.

Ehrenamtspreisträger des Jahres

2008 wurde Ludwig „Lupo“ Freesemann

vom SV Süderneuland,

der sogar in den „Club 100“ des

DFB berufen wurde und von seinen

Eindrücken schilderte: „Das

war alles ganz phantas-

Januar 2010

„Ohne ehrenamtliche Arbeit an der Basis

gäbe es auch die Elite im Fußball nicht“

Der NFV-Kreis Aurich zeichnet die Ehrenamtspreisträger des Jahres 2008 aus

tisch. Ich werde das mein Leben

lang nicht vergessen“, schwärmte

Freesemann.

Einzige Frau war Helga

Christians vom SV Hage, die sich

seit Jahrzehnten um den Frauenfußball

kümmert und für den

Fußballkreis eine eigene Frauen-

Homepage aufbaute.

„Danke an das Ehrenamt.“ Das Heimspiel gegen Jahn Regensburg

stand für den VfL Osnabrück unter dem Motto der gleichnamigen

DFB-Aktion. Die NFV-Kreise Osnabrück-Land, Osnabrück-Stadt, Emsland

und zum ersten Mal auch der Kreis Vechta durften jeweils eine Person

benennen, die vor dem Spiel von VfL-Präsident Dr. Dirk Rasch und

vom Ehrenamtsbeauftragten im NFV-Bezirk Weser-Ems, Hubert Böger,

mit einem Präsent und einer Sitzplatzkarte geehrt wurde. Der Vorstand

des Fußballkreises Vechta hatte aus seinen Reihen den 2. Vorsitzenden

des SV Handorf-Langenberg, Udo Klose (links), für diese Auszeichnung

vorgeschlagen. Der Verein SV Handorf-Langenberg feierte jüngst sein 50jähriges

Bestehen. Udo Klose hat maßgeblich an den Vorbereitungen und

bei den Durchführungen der vielen Veranstaltungen mitgewirkt. Weiterhin

hat er das „Spiel ohne Grenzen“ in Handorf-Langenberg mit ins Leben

gerufen. Auch bei der Erstellung der Vereinschronik hat er tatkräftig mitgearbeitet.

Seit vielen Jahren arbeitet Udo Klose ehrenamtlich für seinen

Verein und durfte sich nun gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Martin

Fischer über die besondere Ehrung in der „osnatel-Arena“ freuen.

Martin Fischer

Außerdem wurden geehrt:

Alke Uphoff (SuS Berumerfehn),

Holger Hinrichs (SV Engerhafe),

Volker Kaliszewski (TV Greetsiel),

Uwe Janssen (TuS Großheide),

Karl-Heinz Blöchl (FT Groß-

Midlum), Udo Boomgaarden

(SV Jennelt-Uttum), Karl Willms

(FC Loquard), Dirk Holtmeier

(TuRa Marienhafe), Klaas Wilken

(VfB Münkeboe), Arnd Eilers

(TSV Riepe), Dirk Eeten jun.

(RSV Visquard), Jelde Freudenberg

(BSV Wiegboldsbur), Hermann

Freudenberg (VfL Mullberg)

und Johannes Fleetjer

(Fortuna Wirdum).

Hinrich Trauernicht

Aurichs Kreisvorsitzender Friedrich Harms (links stehend) und sein Stellvertreter Eilert Janssen (rechts) zeichneten

jetzt 15 Männer und eine Frau aus, die sich für den Fußballsport besonders engagierten. Helga Christians

(untere Reihe Mitte) ist die einzige Frau unter den Geehrten. Foto: Trauernicht

Platzabnahme. Den ersten Kunstrasensportplatz der neuen Generation

ließ der Landkreis Friesland bei der Real- und Hauptschule in

Sande anlegen. Weichen musste dafür der bei allen Sportlern so ungeliebte

Grandplatz, der zuletzt kaum noch bespielbar war. Entsprechend

groß war die Freude beim heimischen FC RW Sande-Cäciliengroden, dessen

eigentlicher Heimplatz der immer stark behütete Rasenplatz in Cäciliengroden

ist und von dessen hervorragender Qualität sich auch schon die

deutsche U 21-Nationalmannschaft überzeugen konnte. Auch der SV Gödens

hat nun mit seinen Herrenteams eine Ausweichmöglichkeit, während

die Jugendmannschaften beider Vereine ohnehin schon eine Spielgemeinschaft

bilden. Die Kosten der neuen Anlage teilten sich der Landkreis

und die Gemeinde Sande. Bevor es jedoch zum ersten Anstoß kam,

wurde der Platz satzungsgemäß vom NFV-Kreis Friesland abgenommen.

Das Foto zeigt nach dieser erfolgreichen Aktion neben Vertretern des

Landkreises, des Gemeindesportbundes und des FC Rot-Weiß die Verantwortlichen

des Fußballkreises Friesland mit dem Kreisvorsitzenden Heinz

Lange (2. von rechts), Spielausschussobmann Helmut Schmollinger (3. von

rechts), Jugendobmann Werner Jakobs (Mitte) und Schiedsrichterlehrwart

Martin Marx (links). Heinz Lange


„Das ist ja wie Weihnachten“,

freute sich Ubbo Poppen,

1. Vorsitzender des FC Loquard,

jetzt bei der offiziellen Übergabe

des Hauptpreises, den der

Verein im Rahmen des DFB-Vereinswettbewerbs

gewann. Für

alle acht Mannschaften des

Krummhörner Vereins gab es

komplette Ausrüstungssätze in

Form von Trikots, Hosen und

Stutzen sowie dazu noch zehn

Fußbälle. Für den DFB übergab

Friedrich Harms, Vorsitzender

des Fußballkreises Aurich, die

Gewinne im Sportheim des FC

Loquard.

Vier Bedingungen erfüllte

der Verein bei diesem Vereinswettbewerb:

Für den Frauenund

Mädchenfußball wurde etwas

getan, es gab eine Kooperation

mit einer Grundschule, eine

Altherren-Mannschaft gehört

zum Verein und auch die Abnahme

des DFB & McDonald's

Fußballabzeichens wurde angeboten.

Viele Vereine erfüllten

diese Bedingungen – deshalb

wurde gelost. Von 80 Vereinen

aus Niedersachsen gehörte Loquard

zu den drei glücklichen

Gewinnern. Steffi Jones, DFB-

Chefin der Frauen-WM 2011 in

Deutschland, zog das Los für

den rührigen Krummhörner Verein.

„Sie hatte aber Schwierigkeiten,

unseren Ortsnamen richtig

auszusprechen“, erinnerte

sich ein glücklicher Clubchef Ubbo

Poppen.

Nicht ganz so viel Glück hatte

der BSV Wiegboldsbur. Vorsitzender

Manfred Keil konnte für

seinen Verein immerhin einen

Gutschein in Höhe von 200 Euro

in Empfang nehmen. Der Fußballkreis

Aurich gab dazu noch einen

Fußball und zwei Sätze Leibchen.

Klaus Hoffschnieder (links), stellvertretender Fußballabteilungsleiter

des TV Neuenburg, sollte anlässlich des Kreisfußballtages in

Friesland mit der Silbernen Verdienstnadel des Niedersächsischen Fußballverbandes

ausgezeichnet werden. Leider konnte der zu Ehrende diese

Auszeichnung seinerzeit nicht entgegennehmen, so dass Kreisvorsitzender

Heinz Lange dieses jetzt in Neuenburg im Beisein von Vorstandsmitgliedern

des Vereins und Vertretern von Rat und Verwaltung der Gemeinde

Zetel nachholte. Er würdigte das Engagement von Hoffschnieder, der

seit 27 Jahren in verschiedenen Vorstandspositionen der Fußballsparte,

so auch als Jugendleiter, Schriftführer und Abteilungsleiter, tätig gewesen

ist. Dieser Einsatz könne nicht hoch genug bewertet werden, so Lange.

Die Silberne Verdienstnadel des NFV sei Anerkennung für sein

langjähriges Wirken. Mit einem Präsent der Gemeinde gratulierte auch

Bürgermeister Heiner Lauxtermann, der sichtlich stolz war, einen solch

couragierten Funktionär unter seinen Mitbürgern zu wissen. Foto: Hobbie

„Wie Weihnachten“

FC Loquard gewinnt im DFB-Vereinswettbewerb

Für den FC Loquard engagierten

sich in diesem Wettbewerb

besonders Claudia Franssen

und Karl-Heinz Albers sowie

von der Grundschule die

Lehrerin Heike Bohlen. Als Dankeschön

erhielten alle DFB-T-

Shirts.

Bezirk Weser-Ems

Seit Juli 2009 wird der Wettbewerb

unter dem Namen „Team

2011 – Die DFB-Schul- und Vereinskampagne“

fortgeführt. Die

Kreisbeauftragte Agathe Harms

erläuterte die Bedingungen und

ermutigte zur Teilnahme. Bisher

haben 25 Vereine und elf Schulen

aus dem Landkreis Aurich ihre

Teilnahme angemeldet. Nähere

Informationen gibt es dazu unter

http://team2011.dfb.de.

Hinrich Trauernicht

Die Vertreter des FC Loquard und BSV Wiegboldsbur nahmen am DFB-Vereinswettbewerb teil und sahnten ab.

Unser Foto zeigt von links Karl-Heinz Albers (Jugendleiter FC Loquard), Helmut Tammeus (3. Vorsitzender FC Loquard),

Hartmut Harms (Fußballobmann BSV Wiegboldsbur), Manfred Keil (1. Vorsitzender BSV Wiegboldsbur),

Ubbo Poppen (1. Vorsitzender FC Loquard), Richard Fischer (2. Vorsitzender FC Loquard) und den Kreisvorsitzenden

Friedrich Harms. Foto: Trauernicht

Antoni Ackmann (rechts), Vorsitzender des Sportgerichts im

Fußballkreis Aurich, wurde jetzt mit der Silbernen Ehrennadel des Niedersächsischen

Fußballverbandes ausgezeichnet. Ackmann engagiert sich

seit Jahrzehnten für den Fußballsport und begann 1968 als Jugendbetreuer

im TuS Hinte; in diesem Verein war er auch als Jugend- und Spielausschussobmann

tätig. 1984 gehörte er zu den Vereinsgründern der SG

Freepsum, deren Vorsitzender er von 1984 bis 1994 war und seit 2001 erneut

ist. Im Sportgericht arbeitet Antoni Ackmann seit 1981 mit. 1994

übernahm er den Vorsitz im Sportgericht des Fußballkreises Aurich. Die

Ehrung von Ackmann nahm Theo Christians, stellvertretender Vorsitzender

des Fußballbezirks Weser-Ems, vor. Foto: Trauernicht

Januar 2010 57


Bezirk Weser-Ems

52

Im Vereinslokal Müller in Heglitz

beging der SV Ardorf die Feierlichkeiten

anlässlich seines 50jährigen

Vereinsjubiläums. Vorsitzender

Werner Herden konnte im

gut besuchten Saal als Ehrengäste

den 1. Kreisrat Matthias Köring

als Landkreisvertreter, Bürgermeister

Rolf Claußen und Ortsvorsteher

Wilhelm Ihnen als

Stadtvertreter, vom NFV-Kreis

Wittmund den 1. Vorsitzenden

Karl-Heinz Ockenga und den

2.Vorsitzenden Heinz Donker sowie

den 1. Vorsitzenden des

Kreissportbundes Wittmund, Alfred

Helmers, begrüßen.

Auch Abordnungen Ardorfer

Ortsvereine und von Nachbarvereinen

waren vertreten.

Werner Herden gab einen

kurzen Rückblick über den Wer-

Januar 2010

degang des SV Ardorf,

bei dem sich

Höhen und Tiefen in

50 Jahren abwechselten.

Mit Stolz präsentiert

der SV Ardorf

heute einen intakten

Verein mit

über 200 Mitgliedern.

Die Überraschung

des Abends

gelang Bürgermeister Rolf

Claußen, der Werner Herden im

Namen der Stadt Wittmund für

das herausragende Engagement

zum Wohle des SV Ardorf dankte

Schon über 50 Prozent

der Klubs nehmen teil

Starke Resonanz auf „TEAM 2011“ in Vechta

Zu einem vollen Erfolg wurde die

Informationsveranstaltung des

Fußballkreises Vechta anlässlich

des neuen DFB-Wettbewerbs

„TEAM 2011“.

Durch die Ausrichtung der

Frauenfußball WM 2011 bietet

sich die riesige Chance, noch mehr

Kinder, vor allem aber Mädchen

und Frauen, für die Faszination des

Fußballs zu begeistern. Nach den

überragenden Erfolgen der Schulund

Vereinskampagnen „Talente

2006" und „Klub 2006" zur FIFA

Fußball-WM 2006 startete der

Deutsche Fußball-Bund auch zur

Frauen-WM 2011 einen bundesweiten

Wettbewerb für Schulen

und Vereine.

Im Gegensatz zur FIFA-WM

2006 gibt es dieses Mal aber keine

eigenständige Schul- und Vereinskampagne.

Mit dem Wettbewerb

„TEAM 2011“ geht der DFB neue

Wege: Schulen und Vereine kön-

Der SV Ardorf feiert

Der Wittmunder Klub wurde 50 Jahre alt

nen erstmals an einem Wettbewerb

teilnehmen, wobei eine Aufgabe,

das Kooperationsevent, gemeinsam

zu lösen ist. Die Zusammenarbeit

von Schule und Verein

eröffnet beiden Seiten hierbei

zahlreiche Chancen.

Auch wenn sich im NFV-Kreis

Vechta nach umfangreichen Vorarbeiten

durch die Mitarbeiter im

Kreis TEAM 2011 bereits mehr als

50 Prozent der Vereine zu diesem

Wettbewerb angemeldet haben,

wurden alle Vereine und Schulen

des Kreises Vechta zu einer gesonderten

Informationsveranstaltung

zum Wettbewerb „TEAM 2011“

nach Dinklage eingeladen.

Nach einer kurzen Einführung

zum Wettbewerb durch den Kreiskoordinator

Hans Engelmann erhielten

die Schul- und Vereinsvertreter

weitere Informationen durch

den Kreisbeauftragten für die

Schulen, Martin Fischer, und den

und ihn mit einer Urkunde

und einem

Präsentkorb auszeichnete.

Auch die drei

anwesenden GründungsmitgliederJohann

Lürkens, Jakob

Ufken und Tjard Tjardes

wurden vom Vereinsvorstand

geehrt

und mit einer Vereinsuhr,

einem Fußballbuch,

einem Wandemblem

und einer Urkunde ausgezeichnet.

Johann Eden war nicht anwesend

und wird die Ehrung

demnächst erhalten.

Kreisbeauftragten für die Vereine,

Peter Schulze. Anhand einer Power-Point-Präsentation

wurden

hierbei die vier Bausteine des

Wettbewerbs „TEAM 2011“ vorgestellt

und erläutert.

Andreas Toben übergab als

Mannschaftsführer der 1. Herren

einen symbolischen Scheck über

100 Euro an Jugendobmann Jürgen

Mihm. Dieses gesammelte

„Strafgeld" kann somit für die Jugendarbeit

im SV eingesetzt werden.

Kurz vor Mitternacht wurde

ein 30-minütiger Rundflug für

drei Personen, gespendet von der

Fahrschule Deyerling, verlost.

Hinrich Willms war der glückliche

Gewinner und wird den Landkreis

Wittmund jetzt aus einer ungewohnten

Sicht erkunden können.

Bei guter Live-Musik durch

„Jonnys Band“ wurde kräftig getanzt.

Die rundum gelungene

Veranstaltung fand erst in den

frühen Morgenstunden ein Ende.

Heinz Donker

TV Neuenburg hat allen Grund zur Freude.

Nach dem TuS Obenstrohe konnte sich der TV als zweiter

Verein aus dem NFV-Kreis Friesland im DFB-Vereinswettbewerb

ebenfalls für den Gold-Cup qualifizieren.

Zwar hatte es nicht für einen der großartigen Sonderpreise

gereicht, aber auch die Urkunde und zehn

Adidas-Bälle wurden dankend angenommen. Überreicht

wurden sie vom Kreisvorsitzenden Heinz Lange

anlässlich der Flutlichteinweihung auf dem Schulsportplatz

in Neuenburg im Auftrag des DFB an den stellvertretenden

Jugendleiter Fred Gburreck (vorne Mitte). In

die neue Flutlichtanlage investierte die Gemeinde Zetel

insgesamt 36.000 Euro. Dazu stellte Bürgermeister Heiner

Lauxtermann (hinten Mitte) fest, dass der TV ein

verlässlicher Partner ist, denn für den Abriss der alten

Anlage hatten sich ehrenamtliche Helfer des Vereins

zur Verfügung gestellt. Rundum zufrieden über die

neue Lichtquelle zeigte sich auch Fußballabteilungsleiter

Stefan Satthoff (hinten links), der sich bei den zahlreich

vertretenen Ratsmitgliedern, die neben weiteren

Vorstandsmitgliedern der Zeremonie beiwohnten, besonders

bedankte. Foto: Hobbie

Der Vorstand des Fußballkreises

Vechta zeigte sich erfreut, dass

sich gleich mehrere Schulvertreter

noch während der Veranstaltung

zur Anmeldung entschlossen.

Martin Fischer

Vorstellung des DFB-Wettbewerbs „TEAM 2011“ im NFV-Kreis Vechta:

Von links: Peter Schulze (verantwortlich für die Vereine), Hans Engelmann

(Koordinator NFV-Kreis Vechta) und Martin Fischer (verantwortlich für die

Schulen).


Diskussion um einen

Jugendfußballverein

Arbeitstagung im Fußballkreis Wittmund

In den Holtriemer Hof in Nenndorf

hatte der Vorstand des Fußballkreises

Wittmund zu einer Arbeitstagung

eingeladen. Die Ausschüsse

des Kreises mit ihrem

Vorsitzenden Karl-Heinz Ockenga

informierten hierbei über ihre Arbeit

und standen für offene Fragen

der Vereinsvertreter zur Verfügung.

Einen wesentlichen Teil dieser

Tagung nahm die Anregung

von Kreisjugendobmann Günter

Janßen ein: Die Gründung eines

Jugendfußballvereins (JFV). In

Stützpunkten wie Friedeburg,

Wittmund und Esens könnten C-,

B- und A-Juniorenteams mit jugendlichen

Spielern aus dem

ganzen Kreis zusammengezogen

werden und leistungsstarke

Mannschaften bilden. Auslöser

seines Gedankens waren die

Probleme beim SV Wittmund, der

seine A-Juniorenmannschaft vom

Spielbetrieb zurückziehen musste,

weil die Jugendlichen sich an-

deren Vereinen angeschlossen

hatten. Johann Oldewurtel vom

SV Wittmund konnte sich mit der

Idee eines JFV anfreunden. Der

Verein hatte kurz vor Saisonbeginn

neun Spieler verloren, die

jetzt in Burhafe und Esens spielen.

Die gute Jugendarbeit in

Wittmund wurde somit zunichte

gemacht.

Auch der demographischen

Entwicklung müsse man Rechnung

tragen. Immer weniger Jugendliche

werden den Vereinen

in Zukunft zur Verfügung stehen.

Schon jetzt haben viele Vereine

erhebliche Probleme, eigenständig

eine Mannschaft der älteren

Jahrgänge auf die Beine zu stellen.

Der 1. Vorsitzende des TuS

Esens, Diedrich Taaken, formulierte

für die Zukunft die folgenden

Fragen: „Wie ist der neue Verein

finanziell ausgestattet? Wo werden

die Jugendlichen Mitglied?“

Taaken verwies hierbei auf die sei-

VfB Münkeboe und SuS Timmel haben sich

um den Mädchenfußball verdient gemacht. „Deshalb erhalten

beide Vereine für ihre B-Juniorinnen zehn Bälle und einen Satz

Trikots“, so Friedrich Harms, Vorsitzender des Fußballkreises Aurich.

Der VfB Münkeboe und der SuS Timmel spielen mit den B-

Juniorinnen in der Bezirksliga und sind dort einzige Vertreter des

Fußballkreises Aurich. Außerdem meldeten beide Vereine in der

vergangenen Saison zusätzliche Mädchen-Mannschaften. Erfreut

über die Aktivitäten beider Klubs war auch Friedchen Baumann,

Vorsitzende des Frauenausschusses im Fußballkreis Aurich: „Der

Mädchenfußball ist in den meisten Vereinen noch ausbaufähig.

Wir stehen bei Neugründungen gern mit Rat und Tat zur Seite“,

so Baumann. Unser Foto zeigt stehend von links: Arnold Harms

(SuS Timmel), Nina Kruse, Heike Heddinga, Jakob Meyer und Hermine

Caspers (alle VfB Münkeboe), Ausschussvorsitzende Friedchen

Baumann und den Kreisvorsitzenden Friedrich Harms sowie

(vorne von links) Gerda Kuhlmann und Nicole Stöter (SuS Timmel).

Foto: Trauernicht

ner Ansicht nach hohen Kosten

im Spielbetrieb. Gerhard Bohlen,

1. Vorsitzender des TuS Strudden,

merkte an, dass es für einen Verein

ohne Jugendmannschaft den

Anfang vom Ende bedeuten

würde.

Viele offene Fragen sollen

jetzt speziell auf einer Arbeitstagung

im Februar erörtert wer-

Bezirk Weser-Ems

Die Sportfreunde Bensersiel wurden im DFB Vereinswettbewerb ausgezeichnet.

Fußballobmann Rolf Fimmen und der 1. Vorsitzende Heiko

Uphof (von links) erhielten eine Urkunde und einen Scheck über 200 Euro.

Rolf Schuirmann (SV Fulkum) wurde vom Fußballkreis für hervorragende

Jugendarbeit mit Urkunde und einer DFB-Uhr geehrt. Foto: Schultz

den, wo dann Gastreferenten

über den Spielbetrieb in einem

Jugendfußballverein Auskunft

geben werden. Erfreulich aus der

Sicht des Jugendfußballs waren

der Erfolg der SF Bensersiel im

DFB-Vereinswettbewerb und die

Ehrung von Rolf Schuirmann vom

SV Fulkum für die herausragende

Jugendarbeit. Reinhard Schultz

Deutliche Fortschritte. Zu einem

Freundschaftsspiel empfing die Auswahl des

1999er Jahrgangs aus dem NFV-Kreis Friesland

(Foto) in Jaderberg die Auswahl aus dem Kreis

Wesermarsch. Bei einer Spielzeit von 3 x 20 Minuten

wurde mit sieben Feldspielern und Torwart,

aber ohne Schiedsrichter gespielt. Nach

einem schönen und fairen Spiel auf einem gut

bespielbaren Rasen siegte am Ende die Auswahl

aus der Wesermarsch mit 6:3, wobei das

Ergebnis für beide Mannschaften zweitrangig

war. Bei der Frieslandauswahl, die betreut

wurde von den Kreistrainern Heymo Schmidt

und Heino Jochens, wurden 13 Spieler eingesetzt.

Auch bei den Spielern, die bei den letzten

Turnieren nicht zum Einsatz gekommen

waren, konnten die beiden Trainer deutliche

Fortschritte erkennen. Zum Gegenbesuch folgte

die Auswahl aus dem Kreis Friesland anschließend

einer Einladung des Fußballkreises

Wesermarsch zu einem Hallenturnier in der

Großraumhalle in Brake, an dem insgesamt

zehn Mannschaften aus den umliegenden

Kreisen teilnahmen. Heino Jochens

Januar 2010 59


Bezirk Weser-Ems

60

„Jeder darf meine Meinung haben“

Marco Bode ist Grünkohlkönig – NFV-Kreis Osnabrück-Land zeichnet Ehrenamtler aus

Mit elf geehrten Ehrenamtlichen fand die DFB-Aktion „Ehrenamt“ im NFV-Kreis Osnabrück-Land wieder großen

Zuspruch. Fotos: Lennartz

Ein Highlight für die Fußballer

im NFV-Kreis Osnabrück-Land

ist alljährlich das Grünkohlessen

in der Gaststätte Rothert in Engter.

Auch in diesem Jahr trafen

sich wieder mehr als 400 Fußballfreunde

und genossen es, sich

auszutauschen und zu fachsimpeln.

Januar 2010

Der Grünkohlkönig des vergangenen

Jahres, Joe Enochs,

wurde an diesem Abend abgelöst

durch Ex-Nationalspieler Marco

Bode, der nun den Freunden des

Fußballs und des Grünkohls für

ein Jahr vorsteht. In seiner Antrittsrede

erklärte er launig, dass

er über das Volk so demokratisch

Die neuen Grünkohlkönige um Marco Bode (2. von rechts) erhielten

neben der Amtskette auch einen Grünkohlstrauch.

Jubiläum. Die Ehrung eines langjährigen Schiedsrichters stand

im Mittelpunkt der Adventsfeier der Emder Schiedsrichter-Vereinigung.

Der für SuS Emden pfeifende Herbert Schnabel (links) wurde

für sein 25-jähriges Schiedsrichter-Jubiläum mit der Silbernen Verdienstnadel

des Niedersächsischen Fußballverbandes ausgezeichnet.

Emdens Schiedsrichter-Obmann Bernd Garen (rechts) würdigte hierbei

die langjährigen Verdienste des Jubilars. 1984 erwarb Herbert

Schnabel die Schiedsrichter-Lizenz im Fußballkreis Emden, nachdem

er zuvor lange Jahre als aktiver Spieler bei Kickers Emden, Frisia

Emden, SuS Emden und Concordia Suurhusen am Ball war. Von

1994 bis 2002 war er als stellvertretender Schiedsrichter-Obmann im

Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss tätig. An der Seite der ehemaligen

FIFA-Schiedsrichterin Silke Janssen kam Schnabel in den 90er

Jahren auch als Assistent in der Frauen-Bundesliga zum Einsatz.

Peter Bartsch

herrschen werde wie „König Otto“

und nannte zur Erläuterung

zwei von Otto Rehhagel häufig

verwandte Sätze: „Jeder darf

meine Meinung haben!“ und

„1,90 Meter kannste nicht lernen!“.

Die „Untertanen“ nahmen

diese Regierungserklärung

schmunzelnd zur Kenntnis.

Im Laufe des Abends nahm

Bode zwei Schecks aus den Händen

von Schatzmeister Klaus

Hülsmann in Empfang: 750 Euro

gab es vom NFV-Kreis Osnabrück-

Land für die „Jugendstiftung Fußball“,

die Bode unterstützt. Sein

Projekt „Das erste Buch“ unterstützten

die Gäste mit 1.111 Euro.

Der neue „König“ freute sich

über die großzügigen Spenden,

die zwei tollen Projekten zugute

kommen. Unterstützt wird Marco

Bode in seiner Regentschaft von

Uwe Bergfeld, Werkstattleiter

beim Verein für Heilpädagogische

Hilfe Osnabrück, und Kurt Rietenbach,

Mitglied im Jugendausschuss

des Bezirkes Weser-Ems.

Vor der Abendveranstaltung

fand die Ehrung im Rahmen der

DFB-Aktion „Ehrenamt“ im Hotel

„Idings-Hof“ in Bramsche statt.

Elf außergewöhnlich engagierte

Vereinsvertreter aus dem Landkreis

Osnabrück nahmen Glückwünsche

und Anerkennung vom

Kreisvorsitzenden Helmut Buschmeyer,

seinem Vertreter Bernd

Kettmann, Schatzmeister Klaus

Hülsmann und Marco Bode entgegen.

Auch Eugen Gehlenborg,

Präsident des Norddeutschen

Fußballverbandes und 1. Vizepräsident

des NFV, war bei der Ehrung

zugegen, ebenso wie Max

Lorenz, DFB-Mitarbeiter Markus

Ombeck, der 1. Kreisrat des Landkreises

Osnabrück, Dr. Reinhold

Kassing, der Vorsitzende des

Kreissportbundes, Hans Wedegärtner

und nicht zuletzt die

Bürgermeisterin der Stadt Bramsche,

Liesel Höltermann.

„In der Welt seid Ihr irgend

jemand, für den Verein seid Ihr

die Welt!“, so Buschmeyer in seiner

Ansprache. „Es ist Euer Tag,

der Tag des Ehrenamtes im Landkreis

Osnabrück.“ Mit diesen

Worten lud der Kreisvorsitzende

die Geehrten ein, sich an diesem

Tag einmal richtig feiern zu lassen.

Alle Redner waren sich einig,

dass es ohne Ehrenamt in dieser

Gesellschaft nicht geht und entsprechendes

Engagement nicht

selbstverständlich ist.

Kreissiegerin wurde in diesem

Jahr Martina Thale vom SV

Grün-Weiß Schwagstorf. Sie fährt

mit ihrem Mann zu einem „Dankeschön-Wochenende“

nach

Barsinghausen. Michaela Bitter

(TV Wellingholzhausen), Gabriele

Bönisch (SC Rieste), Bianca Bramsche

(SV Wimmer), Jörg Mosel

(TV 01 Bohmte), Dieter Heuer (SV

Harderberg), Helmut Heft (Eintracht

Neuenkirchen), Hans-Uwe

Desing (TuS Badbergen), Günter

Feldmann (SV Quitt Ankum), Thomas

Grimmelsmann (SpVg Niedermark)

und Georg Schulte

(Fortuna Eggermühlen) erhielten

eine Uhr, einen „Vitamin-E(hrenamt)“-Ball,

eine Urkunde und eine

Flasche Fritz Walter-Sekt. Rüdiger

Finke vom SC Bippen war aus

gesundheitlichen Gründen leider

nicht anwesend. Anita Lennartz


Amtliche Bekanntmachungen

Sitzung des Verbandsvorstandes am 30./31. Oktober 2009

Änderungen der Ordnungen

Der Verbandsvorstand hat in seiner Sitzung am 31. Oktober 2009 nachstehende Beschlüsse gefasst:

I. Änderungen der Spielordnung

Änderung

§ 6 Abs. 1 Satz 3 SpO

§ 32 Abs. 3 SpO

Anhang 2 I. Ziffer 10 SpO(neu)

Anhang 2 II. Ziffer 10 SpO (neu)

II. Änderungen der Jugendordnung

Änderung

§ 23 Abs. 3b Ziffer 4 JO (neu)

I. Änderungen der Spielordnung

1.) § 6 Abs. 1 Satz 3 SpO – Grundsätze für die Erteilung der Spielerlaubnis

Dem Antrag auf Erteilung der Spielerlaubnis sind der bisherige Spielerpass

mit dem Vermerk des abgebenden Vereins über Zustimmung

oder Nicht-Zustimmung zum Vereinswechsel und der Nachweis

über die erfolgte Abmeldung (Eintragung auf dem Spielerpass

oder Einschreibbeleg) beizufügen. Eine fehlende Eintragung hinsichtlich

der Freigabe gilt als Zustimmung. Weitere Eintragungen

bleiben unberücksichtigt.

2.) § 32 Abs. 3 SpO – Auf- und Abstieg

Durch Beschluss des Kreisvorstandes kann geregelt werden,

dass in den Kreisklassen bei Punktgleichheit auf den Auf- und Abstiegsplätzen

die Rangfolge – wie auch bei den Meisterschaftsentscheidungen

– nicht durch die Tordifferenz, sondern durch das

Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel im direkten Vergleich

und / oder durch Entscheidungsspiele zu ermitteln ist.

3.) Anhang 2 I. Ziffer 10 SpO(neu) - Strafbestimmungen

Einsatz eines Spielers unter Verwendung der

Spielerlaubnis eines anderen Spielers 100,- bis 250,- €

redaktionell: Die bisherigen Ziffern 10 – 27 werden 11 – 28.

4.) Anhang 2 II. Ziffer 10 SpO (neu) - Strafbestimmungen

Teilnahme am Spielbetrieb unter Verwendung der

Spielerlaubnis eines anderen Spielers 1 – 8 Wochen Sperre,

bis 250,- €

redaktionell: Die bisherige Ziffer 10 wird Ziffer 11.

II. Änderungen der Jugendordnung

§ 23 Abs. 3b Ziffer 4 JO (neu) – Verwaltungsstrafen

Einsatz eines Spielers unter Verwendung der

Spielerlaubnis eines anderen Spielers 100,- €

redaktionell: Die bisherigen Ziffern 4 – 22 werden 5 bis 23.

III. Änderungen der Rechts- und

Verfahrensordnung

1.) § 11a RuVO (neu) – Elektronische Kommunikation

(1) Die Übermittlung elektronischer Dokumente ist unter Verwendung

des elektronischen Postfaches innerhalb des

DFBnet-Postfachsystems zulässig.

(2) Eine durch Verbandssatzungs- oder Ordnungsvorschrift angeordnete

Schriftform kann, soweit nicht durch Verbandssatzungs-

oder Ordnungsvorschrift etwas anderes bestimmt ist,

durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall

ist das elektronische Dokument unter Verwendung des elektronischen

Postfaches innerhalb des DFBnet-Postfachsystems

zu übermitteln.

(3) Das elektronische Dokument ist in einer zur Bearbeitung

(Öffnung und Kenntnisnahme) geeigneten elektronischen

Form zu übermitteln. Ist ein übermitteltes elektronisches Do-

Änderung

§ 11a RuVO (neu)

§ 19 RuVO

§ 42 Ziffer 10 RuVO (neu)

§ 43 Ziffer 12 RuVO (neu)

§ 44 Ziffer 7 RuVO (neu)

III. Änderungen der Rechts- und

Verfahrensordnung

Inkrafttreten:

Die Änderungen der Ordnungen treten mit dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung

in Kraft.

kument für den Empfänger zur Bearbeitung nicht geeignet,

ist dies dem Absender unverzüglich mitzuteilen. Der Absender

hat es dem Empfänger erneut in einem geeigneten elektronischen

Format oder als Schriftstück zu übermitteln.

2.) § 19 RuVO – Fristen, Zustellung

(1) Die Fristen für Rechtsbehelfe beginnen mit dem Verstoß bzw. mit

der Zustellung einer Entscheidung oder eines elektronischen

Dokumentes.

(2) Sofern Entscheidungen ausschließlich durch die „Amtlichen Mitteilungen“

des Verbandes bekannt gemacht werden, beginnt die

Frist eine Woche nach Postversand.

(3) Die Zustellung erfolgt innerhalb des DFBnet-Postfachsystems

durch Übersendung des elektronischen Dokuments unter

Verwendung des elektronischen Postfaches. Das elektronisch

übermittelte Dokument gilt zu dem Zeitpunkt als zugestellt,

den das Auslieferungsprotokoll des Absenders im DFBnet-

Postfachsystem ausweist. Dies gilt nicht, wenn das Dokument

nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugestellt ist;

im Zweifel hat der Absender den Zeitpunkt der Zustellung

nachzuweisen.

Ersatzweise kann die Zustellung durch Zusendung per einfachen

Brief erfolgen. In diesem Fall gilt als Zustellungsdatum

der dritte Tag nach Aufgabe des Briefes zum Postdienstleister.

(…)

(4) Enthält eine Sportgerichtsentscheidung oder Verwaltungsentscheidung

(…) keine ordnungsgemäße Rechtsmittelbelehrung, so läuft

die Rechtsbehelfsfrist erst einen Monat nach Zustellung ab.

(5) Für den Nachweis der rechtzeitigen Einlegung eines Rechtsbehelfs

oder einer Verfahrenshandlung ist das Auslieferungsprotokoll

des Absenders im DFBnet-Postfachsystem, das Sendeprotokoll

des Telefaxes, der Einlieferungsbeleg des Postdienstleisters

oder, falls weder die elektronische Übermittlung

noch der Postweg benutzt wird, der Eingangsvermerk bei

dem zuständigen Sportgericht maßgebend.

(6) Ist ein Rechtsbehelf verspätet eingelegt, so ist der Rechtsbehelf

durch Beschluss des Vorsitzenden kostenpflichtig als unzulässig

zurückzuweisen.

3.) § 42 Ziffer 10 RuVO (neu) – Strafbestimmungen gegen Vereine

Einsatz eines Spielers unter Verwendung der

Spielerlaubnis eines anderen Spielers 100,- bis 500,- €

redaktionell: Die bisherigen Ziffern 10 – 29 werden 11 – 30.

4.) § 43 Ziffer 12 RuVO (neu) –

Strafbestimmungen gegen Spieler

Teilnahme am Spielbetrieb unter Verwendung der

Spielerlaubnis eines anderen Spielers 1 – 6 Monate Sperre,

bis 500,- €

redaktionell: Die bisherige Ziffer 12 wird 13.

Die in den Ziffern 1 – 8 und 11 – 13 ausgewiesenen Geldstrafen

können zusätzlich zur Sperrstrafe verhängt werden, wenn diese,

bedingt durch die Winterpause oder das Ende der Spielserie, nicht

den gewünschten Sühnezweck erreichen lässt.

5.) § 44 Ziffer 7 RuVO (neu) – Strafbestimmungen gegen Schiedsrichter

Diskriminierendes Verhalten bis 5.000,- €,

in schweren Fällen

Sperre bis zu einem Jahr

Januar 2010 61


NFV-Sportschule

62

NFV-Veranstaltungen 2010

Sportschule – Aus-, Fort- und Weiterbildung – NFV-Gremien

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

Januar 2010

Sa. 02.01.-Di. 05.01. Sparkassen-Fußballschule 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00103 Mo. 04.01.-Mi. 06.01. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-001 Fr. 08.01.-Sa. 09.01. Klausurtagung Verbandslehrausschuss 13 Lehrausschuss

10-z-01139 Fr. 08.01.-Sa. 09.01. DFBnet-Schulung 11 EDV

10-z-00147 Fr. 08.01.-So. 10.01. U 20-Frauen-Sichtungslehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00174 Sa. 09.01.2010 Schiedsrichter-Lehrstab/Regionalbeauftragte 20 Schiedsrichterausschuss

10-002 Sa. 09.01.-So. 10.01. LG für Trainer im höherklassigen Frauenbereich 30 Frauen-/Mädchenausschuss

10-003 Mo. 11.01.-Di. 12.01. U13 E.ON-Avacon-Cup Hallenturnier Gr. 1 80 Jugendausschuss

10-004 Di. 12.01.-Mi. 13.01. U13 E.ON-Avacon-Cup Hallenturnier Gr. 2 80 Jugendausschuss

10-005 Mi. 13.01.-Do. 14.01. U13 E.ON-Avacon-Cup Hallenturnier Gr. 3 80 Jugendausschuss

10-z-01192 Do. 14.01.2010 C-Lizenz-Eignungstest 25 Lehrausschuss

10-z-00138 Fr. 15.01.-So. 17.01. U 16-Juniorinnen-Sichtungslehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00056 Fr. 15.01.-So. 17.01. U 15-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00043 Fr. 15.01.-So. 17.01. U 14-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00168 Fr. 22.01.-Sa. 23.01. SR-Leistungslehrgang l 46 Schiedsrichterausschuss

10-z-00169 Sa. 23.01.-So. 24.01. SR-Leistungslehrgang ll 52 Schiedsrichterausschuss

10-006 Mo. 25.01.-Di. 26.01. U13 E.ON-Avacon-Cup Hallenturnier Gr. 4 80 Jugendausschuss

10-007 Di. 26.01.-Mi. 27.01. U13 E.ON-Avacon-Cup Hallenturnier Gr. 5 80 Jugendausschuss

10-008 Mi. 27.01.-Do. 28.01. U13 E.ON-Avacon-Cup Hallenturnier Gr. 6 80 Jugendausschuss

----- Fr. 29.01.-Sa. 30.01. Halbzeittagung (I) Schiedsrichter Bezirk Hannover 50 Bezirk Hannover

----- Sa. 30.01.-So. 31.01. Halbzeittagung (II) Schiedsrichter Bezirk Hannover 50 Bezirk Hannover

10-z-00104 So. 31.01.-Di. 02.02. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

----- So. 31.01.-Di. 02.02. Trainingslager TSV Ahlerstedt/Otterndorf 25 Sportschule

Februar 2010

----- Di. 02.02.-Fr. 05.02. Geschwister-Scholl-Schule Seelze 22 Sportschule

10-z-01225 Mi. 03.02.-Fr. 05.02. C-Lizenz Fortbildung 25 Lehrausschuss

10-009 Fr. 05.02.-Sa. 06.02. Tagung Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußball

10-010 Fr. 05.02.-Sa. 06.02. Tagung der Integrationsbeauftragten 30 Kommission Integration

10-z-00155 Fr. 05.02.-So. 07.02. Leistungslehrgang Bezirksschiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-011 Sa. 06.02.2010 Sitzung Verbandsfrauen-/Mädchenausschuss 6 Frauen-/Mädchenausschuss

----- Sa. 06.02.2010 Bezirksschiedsrichter Hannover 25 Bezirk Hannover

10-012 Sa. 06.02.2010 Schulung der Sicherheitsbeauftragten, Teil 1 30 AG Sicherheit

10-013 So. 06.02.-Mo.07.02. U 14-Mädchen-Hallenturnier (3 Bereiche + FV Bremen) 80 Frauen-/Mädchenausschuss

10-014 Di. 08.02.-Mi. 09.02. U 13 E.ON-Avacon-Cup Hallenturnier Finale 100 Jugendausschuss

10-z-01193 Mi. 09.02.2010 C-Lizenz-Eignungstest 25 Lehrausschuss

10-z-01226 Mi. 10.02.-Fr. 12.02. C-Lizenz Fortbildung 25 Lehrausschuss

10-015 Fr. 12.02.-Sa. 13.02. Sitzung Verbandsjugendausschuss 13 Jugendausschuss

10-z-00148 Fr. 12.02.-So. 14.02. U 20-Frauen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01148 Sa. 13.02.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-01176 Mo. 15.02.-Mi. 17.02. Fortbildung Breitenfußball 25 Lehrausschuss

10-z-01209 Mo. 15.02.-Fr. 19.02. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe 1, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-00057 Fr. 19.02.-So. 21.02. U 15-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00045 Fr. 19.02.-So. 21.02. U 14-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00027 Fr. 19.02.-So. 21.02. U 13-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-01140 Fr. 19.02.-Sa. 20.02. DFBnet-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-00175 Fr. 19.02.-Sa. 20.02. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang l 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-00176 Sa. 20.02.-So. 21.02. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang ll 32 Schiedsrichterausschuss

10-016 Sa. 20.02.2010 Schulung der Sicherheitsbeauftragten, Teil 2 30 AG Sicherheit

----- Mo. 22.02.2010 Seminar: Train the Trainer 40 Sportschule

10-z-01213 Mo. 22.02.-Fr. 26.02. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe 1, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-z-01156 Mo. 22.02.-Fr. 26.02. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-00149 Mi. 24.02.2010 U 20-Frauen-Testspiel 20 Frauen-/Mädchenausschuss

----- Fr. 26.02.-Sa. 27.02. KSO/KSL-Tagung Bezirk Hannover 20 Bezirk Hannover

10-z-00132 Fr. 26.02.-So. 28.02. U 15-Mädchen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00122 Fr. 26.02.-So. 28.02. U 13-Mädchen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

März 2010

10-017 Mo. 01.03.-Fr. 05.03. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 1 30 DFB

10-z-01162 Mo. 01.03.-Fr. 05.03. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-z-00157 Fr. 05.02.-So. 07.02. Leistungslehrgang Bezirksschiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-01149 Sa. 06.03.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV/Lehrausschuss

10-018 Mo. 08.03.-Fr. 12.03. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 2 30 DFB

10-z-01177 Mo. 08.03.-Mi. 10.03. Fortbildung Breitenfußball 25 Lehrausschuss

10-z-00153 Mi. 10.03.-Fr. 12.03. Weiterbildung für Kreisschiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-00150 Mi. 10.03.2010 U 20-Frauen-Testspiel 20 Frauen-/Mädchenausschuss

10-019 Do. 11.03.2010 Sitzung Verbandslehrausschuss (erweitert) 19 Lehrausschuss

10-020 Fr. 12.03.-Sa. 13.03. Jahrestagung der Schulfußball-Referenten 60 Schulfußball/Lehrausschuss

10-z-00112 Fr. 12.03.-So. 14.03. U 17-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-021 Sa. 13.03.-So. 14.03. Stützpunkttrainertagung Bereich Nordost 30 DFB/NFV

----- Mo. 15.03.2010 Tagung Bund Deutscher Fußballlehrer 70 BDFL

10-z-01171 Mo. 15.03.-Fr. 19.03. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 3, Prüfung 25 Lehrausschuss

10-022 Mo. 15.03.-Mi. 17.03. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 3, Prüfung 30 DFB

10-z-00151 Mi. 17.03.2010 U 20-Frauen-Testspiel 20 Frauen-/Mädchenausschuss

Januar 2010


LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

NFV-Sportschule

10-z-01207 Do. 18.03.2010 B-Lizenz Eignungstest 20 Lehrausschuss

----- Do. 18.03.2010 Eurogreen - Rasenpflegeseminar 60 NFV

10-z-00166 Fr. 19.03.-So. 21.03. Schiedsrichter-Talentlehrgang 26 Schiedsrichterausschuss

----- Fr. 19.03.-Di. 23.03. Sparkassen-Fußballschule Nr. 2 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00187 Mo. 22.03.-Fr. 26.03. DFB/NFV-Jungtrainer Grp. A, Teil 1 30 Schulfußball/Lehrausschuss

10-z-00164 Mo. 22.03.-Do. 25.03. Schüler-Schiedsrichter Lehrgang 30 Schiedsrichterausschuss

10-023 Mo. 22.03.-Mi. 24.03. Lehrgang für Lehrerinnen I 25 Schulfußball/Lehrausschuss

----- Di. 23.03.-Fr. 26.03. Sparkassen-Fußballschule Nr. 3 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00183 Do. 25.03.-So. 28.03. Jung-Schiedsrichter-Lehrgang 25 Schulfußballausschuss

----- Fr. 26.03.-Di. 30.03. Sparkassen-Fußballschule Nr. 4 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-01150 Sa. 27.03.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV-/Lehrausschuss

10-z-00188 Mo. 29.03.-Fr. 02.04. DFB/NFV-Jungtrainer Grp. B, Teil 1 30 Schulfußball/Lehrausschuss

10-z-00046 Mo. 29.03.-Do. 01.04. U 14-Junioren-Gemeinschaftslehrgang mit FuLV Westfalen 45 Jugendausschuss

10-z-00105 Mo. 29.03.-Mi. 31.03. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

----- Di. 30.03.-Fr. 02.04. Sparkassen-Fußballschule Nr. 5 60 Sparkassen-Fußballschule

April 2010

10-z-01227 Mi. 07.04.-Fr. 09.04. C-Lizenz Fortbildung 25 Lehrausschuss

10-z-01178 Mi. 07.04.-Fr. 09.04. Fortbildung Breitenfußball 25 Lehrausschuss

10-024 Fr. 09.04.-Sa. 10.04. Tagung der Vorsitzenden der Kreislehrausschüsse 60 Lehrausschuss

10-025 Sa. 10.04.-So. 11.04. Fortbildung der Teilbereichstrainer/innen 30 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01151 Sa. 10.04.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-01210 Mo. 12.04.-Fr. 16.04. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe II, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-01157 Mo. 12.04.-Fr. 16.04. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-026 Fr. 16.04.-Sa. 17.04. Sitzung Verbandsjugendausschuss 10 Jugendausschuss

10-027 Fr. 16.04.-Sa. 17.04. Jahrestagung der Kreismädchenreferenten 60 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01141 Fr. 16.04.-Sa. 17.04. DFBnet-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-00123 Fr. 16.04.-So. 18.04. U 13-Mädchen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01214 Mo. 19.04.-Fr. 23.04. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe II, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-z-00182 Fr. 23.04.-So. 25.04. Leistungslehrgang für Spitzen-SR der Kreise 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-00058 Fr. 23.04.-So. 25.04. U 15-Junioren-Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

10-z-00047 Fr. 23.04.-So. 25.04. U 14-Junioren-Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

10-z-00028 Fr. 23.04.-So. 25.04. U 13-Junioren-Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

10-z-01163 Mo. 26.04.-Fr. 30.04. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-028 Mo. 26.04.-Fr. 30.04. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe II, Teil 1 30 DFB

10-z-01240

Mai 2010

Fr. 30.04.-Sa. 02.05. Lehrgang für Mädchentrainer/innen 30 Frauen-/Mädchenausschuss

10-029 Mo. 03.05.-Fr. 07.05. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe II, Teil 2 30 DFB

10-z-01183 Mo. 03.05.-Mi. 05.05. Grundlagen-Seminar für Torwarttrainer 25 Lehrausschuss

10-030 Sa. 08.05.-So. 09.05. Krombacher-Pokal der Altherren des NFV 111 Spielausschuss

10-031 Mo. 10.05.-Mi. 12.05. Spielobleutetagung 60 Spielausschuss

10-032 Mo. 10.05.-Mi. 12.05. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe II, Teil 3, Prüfung 30 DFB

10-033 Mi. 12.05.-Do. 13.05. Sitzung Verbandsjugendausschuss 10 Jugendausschuss

10-034 Mi. 12.05.-Do. 13.05. Conti-Cup A-/B-Junioren (im Hotel) 100 Jugendausschuss

----- Mi. 12.05.-So. 16.05. Sparkassen-Fußballschule 60 Sparkassen-Fußballschule

10-035 Do. 13.05.2010 Frauen-Pokalendspiel – Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00156 Fr. 14.05.-So. 16.05. Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-00170 Fr. 14.05.-Sa. 15.05. NFV-Schiedsrichter-Lehrgang I 60 Schiedsrichterausschuss

10-036 Sa. 15.05.-So. 16.05. NFV B-Juniorinnen-Meisterschaft 80 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01152 Sa. 15.05.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV/Lehrausschuss

----- Mo. 17.05.2010 Seminar: Train the Trainer 40 Sportschule

10-z-01217 Mo. 17.05.-Fr. 21.05. C-Lizenz-Ausbildung, Junioren-Reihe I, Teil 3 25 Lehrausschuss

10-z-01172 Mo. 17.05.-Fr. 21.05. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 3, Prüfung 25 Lehrausschuss

----- Mo. 17.05.-Fr. 21.05. Klassenfahrt Pezzalozzi-Schule 35 Sportschule

10-z-00171 Fr. 21.05.-Sa. 22.05. NFV-Schiedsrichter-Lehrgang II 45 Schiedsrichterausschuss

10-z-00048 + Fr. 21.05.-So. 23.05 U 14 Junioren-Gemeinschaftslehrgang mit FV Sachen-Anhalt

10-z-00139 U 16-Mädchen-Gemeinschaftslehrgang mit FV Sachsen-Anhalt 80 Jugendausschuss

10-z-00059 Fr. 21.05.-So. 23.05. U 15-Junioren-Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

----- Sa. 22.05.-Di. 25.05. Sparkassen-Fußballschule 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-01185 Mi. 26.05.-Fr. 28.05. Aufbau-Seminar für Torwarttrainer 25 Lehrausschuss

10-z-01228 Mi. 26.05.-Fr. 28.05. C-Lizenz Fortbildung 25 Lehrausschuss

10-z-01142 Fr. 28.05.-Sa. 29.05. DFBnet-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-00106 Fr. 28.05.-So. 30.05. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

10-z-00113 Fr. 28.05.-So. 30.05. U 17-Junioren-Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

10-z-00140 Fr. 28.05.-So. 30.05. U 16-Mädchen-Sichtungslehrgang 35 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01219

Juni 2010

Mo. 31.05.-Fr. 04.06. C-Lizenz-Ausbildung, Senioren-Reihe I, Teil 3 25 Lehrausschuss

----- Fr. 04.06.-So. 06.06. Zwischenrunde Dt. B-Juniorinnen-Meisterschaft 100 DFB

10-037 Sa. 05.06.-So. 06.06. NFV C-Juniorinnen-Meisterschaft (auswärts) 80 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01218 Mo. 07.06.-Di. 08.06. C-Lizenz-Ausbildung, Junioren-Reihe I, Teil 4, Prüfg. 25 Lehrausschuss

10-z-01158 Mo. 07.06.-Fr. 11.06. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-01220 Mi. 09.06.-Do. 10.06. C-Lizenz-Ausbildung, Senioren-Reihe I, Teil 4, Prüfg. 25 Lehrausschuss

10-038 Fr. 11.06.-So. 13.06. U 14-Mädchen-Bereichsturnier (auswärts) 80 Frauen-/Mädchenausschuss

10-039 Fr. 11.06.-Sa. 12.06. Endrunde EON-Avacon-Cup 200 Jugendausschuss

10-040 Sa. 12.06.-So. 13.06. AOK-C-Juniorenmeisterschaft 100 Jugendausschuss

10-z-01164 Mo. 14.06.-Fr. 18.06. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-z-01244 Mo. 14.06.-Mi. 16.06. B-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

----- Di. 15.06.-Fr. 18.06. Jugend trainiert für Olympia (Jungen/Mädchen WK II bis WK IV, im AWS) 100 Schulfußball/Jugendausschuss

10-z-01194 Mi. 16.06.2010 C-Lizenz Eignungstest 25 Lehrausschuss

10-z-01229 Do. 17.06.-Fr. 18.06. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-042 Do. 17.06.2010 Sitzung Verbandslehrausschuss 13 Lehrausschuss

Januar 2010 63


NFV-Sportschule

64

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

10-043 Sa. 19.06.2010 Schulung DFB-/McDonald’s-Fußballabzeichenprüfer 25 Lehrausschuss

10-044 So. 20.06.2010 Finale des Tag des Talentes (Sparkassen Cup) 200 Jugendausschuss

10-z-01184 Mo. 21.06.-Mi. 23.06. Grundlagen-Seminar für Torwarttrainer 25 Lehrausschuss

10-z-01230 Mo. 21.06.-Di. 22.06. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-074 Di. 22.06.2010 Niedersächsische Behindertenmeisterschaft 100 Komm. Integration

10-z-00126 Do. 24.06.-Sa. 26.06. U 14-Mädchen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01231 Do. 24.06.-Fr. 25.06. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

----- Do. 24.06.-Mo.28.06. Sparkassen-Fußballschule Nr. 8 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00102 Fr. 25.06.-So. 27.06. U15/C1´95 Auswahllehrgang (auswärts) 33 Jugendausschuss

10-045 Fr. 25.06.-So. 27.06. Fair Play Cup (im Hotel) 110 Jugendausschuss

10-z-00024 Mo. 28.06.-Mi. 30.06. U 12-Junioren-Talentferiencamp 1 44 Jugendausschuss

10-z-00029 Mo. 28.06.-Mi. 30.06. U 13-Junioren-Talentferiencamp 1 44 Jugendausschuss

10-z-00189 Mo. 28.06.-Fr. 02.07. DFB/NFV-Jungtrainer, Gruppe A, Teil 2 30 Schulfußball/Lehrausschuss

-----

Juli 2010

Mo. 28.06.-Fr. 02.07. Sparkassen-Fußballschule Nr. 9 60 Sparkassen-Fußballschule

----- Fr. 02.07.-Di. 06.07. Sparkassen-Fußballschule Nr. 10 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00184 Mo. 05.07.-Do. 08.07. Jung Schiedsrichterlehrgang 27 Schulfußball/Schiedsr.-Auss.

----- Di. 06.07.-Fr. 09.07. Sparkassen-Fußballschule Nr. 11 60 Sparkassen-Fußballschule

10-075 Sa. 10.07.2010 Staffeltag der Oberliga Niedersachsen 60 Spielausschuss

----- Mo. 12.07.-Fr. 16.07. Sparkassen-Fußballschule Nr. 12 60 Sparkassen-Fußballschule

10-046 Mo. 12.07.-Fr. 16.07. B-Lizenz für Stützpunkttrainer, Teil 1 25 Lehrausschuss

----- Fr. 16.07.-Di. 20.07. Sparkassen-Fußballschule Nr. 13 60 Sparkassen-Fußballschule

10-047 Mo. 19.07.-Fr. 23.07. B-Lizenz für Stützpunkttrainer, Teil 2 25 Lehrausschuss

----- Di. 20.07.-Fr. 23.07. Sparkassen-Fußballschule für Mädchen 60 Sparkassen-Fußballschule

----- Fr. 23.07.-Di. 27.07. Sparkassen-Fußballschule Nr. 14 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00190 Mo. 26.07.-Fr. 30.07. DFB/NFV-Jungtrainer, Gruppe B, Teil 2 30 Schulfußball/Lehrausschuss

10-z-00025 Mo. 26.07.-Mi. 28.07. U 12-Junioren-Talentferiencamp 2 44 Jugendausschuss

10-z-00030 Mo. 26.07.-Mi. 28.07. U 13-Junioren-Talentferiencamp 2 44 Jugendausschuss

----- Di. 27.07.-Fr. 30.07. Sparkassen-Fußballschule Nr. 15 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00026 Mi. 28.07.-Fr. 30.07. U 12-Junioren-Talentferiencamp 3 44 Jugendausschuss

10-z-00031 Mi. 28.07.-Fr. 30.07. U 13-Junioren-Talentferiencamp 3 44 Jugendausschuss

10-z-00114 Fr. 30.07.-So. 01.08. Norddeutsches U 18-Junioren-Turnier in Barsinghausen 80 Jugendausschuss

----- Sa. 31.07.2010 Schiedsrichter-LG I des Bezirks Hannover 25 Bezirk Hannover

----- Sa. 31.07.2010 Schiedsrichter-LG II des Bezirks Hannover 25 Bezirk Hannover

August 2010

10-z-00049 Mo. 02.08.-Mi. 04.08. U 15-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00060 Mo. 02.08.-Mi. 04.08. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00107 Mo. 02.08.-Mi. 04.08. U 17-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

----- Mo. 02.08.2010 Schiedsrichter-LG des Bezirks Hannover 30 Bezirk Hannover

10-z-01232 Do. 05.08.-Fr. 06.08. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-z-00179 Fr. 06.08.-Sa. 07.08. Schiedsrichter-Beobachter-Lehrgang 55 Schiedsrichterausschuss

10-048 Fr. 06.08.-So. 08.08. B-Lizenz für Stützpunkttrainer, Teil 3, Prüfung 25 Lehrausschuss

----- So. 08.08.2010 Cup der Region im AWS 300 Regionssportbund Hannover

10-z-01211 Mo. 09.08.-Fr. 13.08. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe III, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-01173 Mo. 09.08.-Fr. 13.08. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 3, Prüfung 25 Lehrausschuss

10-z-01143 Fr. 13.08.-Sa. 14.08. DFBnet-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-049 Fr. 13.08.-Sa. 14.08. LG für Mädchen-Kreisauswahltrainer 60 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00127 Fr. 13.08.-So. 15.08. U 15-Mädchen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01215 Mo. 16.08.-Fr. 20.08. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe III, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-z-01159 Mo. 16.08.-Fr. 20.08. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-050 Mi. 18.08.2010 U 18-Junioren-Testspiel im AWS 40 Jugendausschuss

10-051 Fr. 20.08.-Sa. 21.08. Tagung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss 16 Frauen-/Mädchenausschuss

10-052 Fr. 20.08.-Sa. 21.08. Sitzung Verbandsjugendausschuss 10 Jugendausschuss

10-053 Fr. 20.08.-So. 22.08. Camp: Soziale Integration von Mädchen durch Fußball 120 Kommission Integration

10-z-01208 Mo. 23.08.2010 B-Lizenz Eignungstest 25 Lehrausschuss

10-z-01165 Mo. 23.08.-Fr. 27.08. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-z-00118 Di. 24.08.2010 U 21-Testspiel 22 Spielausschuss

10-z-01233 Di. 24.08.-Mi. 25.08. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-z-01234 Do. 26.08.-Fr. 27.08. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-054 Fr. 27.08.-So. 29.08. Camp: Kleines Feld – große Leidenschaft 120 Kommission Integration

10-z-00167 Fr. 27.08.-So. 29.08. Schiedsrichter-Talentlehrgang 26 Schiedsrichterausschuss

10-z-01212 Mo. 30.08.-Fr. 03.09. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe IV, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-01174 Mo. 30.08.-Fr. 03.09. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 3, Prüfung 25 Lehrausschuss

September 2010

10-055 Fr. 03.09.-Sa. 04.09. Tagung der Kreis-Frauenreferentinnen 60 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-01153 Sa. 04.09.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-01216 Mo. 06.09.-Fr. 10.09. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe IV, Teil 2 25 Lehrausschuss

----- Mo. 06.09.-Fr. 10.09. Klassenfahrt GHRS Wietze 50 Sportschule

10-z-00050 Fr. 10.09.-So. 12.09. U 15-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-01235 Mo. 13.09.-Di. 14.09. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-z-00154 Mo. 13.09.-Mi. 15.09. Weiterbildung für Kreis-Schiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-01189 Mo. 13.09.-Fr. 17.09. C-Lizenz Breitenfußball-LG für FSJler, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-00119 Di. 14.09.2010 U 21-Testspiel 22 Spielausschuss

10-z-01236 Mi. 15.09.-Fr. 17.09. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-z-01144 Fr. 17.09.-Sa. 18.09. DFBnet-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-00199 Fr. 17.09.-So. 19.09. Norddeutsches Turnier der U 17-Juniorinnen 80 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00061 Fr. 17.09.-So. 19.09. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-056 Sa. 18.09.2009 Sitzung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss 6 Frauen-/Mädchenausschuss

----- Mo. 20.09.2010 Seminar: Train the Trainer 40 Sportschule

10-z-01186 Mo. 20.09.-Mi. 22.09. Aufbau-Seminar für Torwarttrainer 25 Lehrausschuss

Januar 2010


LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

NFV-Sportschule

10-z-01160 Mo. 20.09.-Fr. 24.09. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

10-z-00120 Di. 21.09.2010 U 21-Testspiel 22 Spielausschuss

10-057 Fr. 24.09.-Sa. 25.09. Tagung des Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußball/Lehrausschuss

10-z-01241 Fr. 24.09.-So. 26.09. Lehrgang für Mädchentrainer II 30 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00128 Fr. 24.09.-So. 26.09. U 15-Mädchen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00161 Fr. 24.09.-So. 26.09. Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-01166 Mo. 27.09.-Fr. 01.10. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

10-058 Do. 30.09.2010 Sitzung des erweiterten Verbandslehrausschuss 19 Verbandslehrausschuss

Oktober 2010

10-059 Sa. 02.10.2010 Schulung DFB-Mobil-Teamer 32 Lehrausschuss

----- Sa. 02.10.-Fr. 08.10. Austausch mit FV Großpolen 45 Jugendausschuss

10-z-01195 Mo. 04.10.2010 C-Lizenz Eignungstest 25 Lehrausschuss

10-z-01190 Mo. 04.10.-Fr. 08.10. C-Lizenz Breitenfußball-LG für FSJler, Teil 2 25 Lehrausschuss

----- Sa. 09.10.-So. 10.10. NFV-Kreis Peine 45 Kreis Peine

----- Sa. 09.10.-Mi. 13.10. Sparkassen-Fußballschule Nr. 17 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00185 Mo. 11.10.-Do. 14.10. Jung Schiedsrichter Lehrgang (Herbstferien) 27 Schulfußball/Schiedsr.-Auss.

10-z-00191 Mo. 11.10.-Fr. 15.10. DFB/NFV-Jungtrainer, Gruppe A, Teil 3, Prüfung 25 Schulfußball-/Lehrausschuss

----- Mi. 13.10.-So. 17.10. Sparkassen-Fußballschule Nr. 18 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-01145 Fr. 15.10.-Sa. 16.10. DFBnet-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-00062 So. 17.10.-Mi. 20.10. U 16-Junioren-Gemeinschaftslehrgang mit FV Berlin 45 Jugendausschuss

10-z-00051 So. 17.10.-Mi. 20.10. U 15-Junioren-Gemeinschaftslehrgang mit FV Berlin 45 Jugendausschuss

----- So. 17.10.-Mi. 20.10. Sparkassen-Fußballschule Nr. 19 60 Sparkassen-Fußballschule

10-z-00165 Mo. 18.10.-Do. 21.10. Schüler Schiedsrichter Lehrgang (Herbstferien) 30 Schulfußball-/SR-Ausschuss

10-z-00192 Mo. 18.10.-Fr. 22.10. DFB/NFV-Jungtrainer, Gruppe B, Teil 3, Prüfung 25 Schulfußball-/Lehrausschuss

10-060 Mi. 20.10.-Fr. 22.10. Lehrgang für Lehrerinnen II 25 Schulfußball-/Lehrausschuss

----- Mi. 20.10.-So. 24.10. Sparkassen-Fußballschule Nr. 20 60 Sparkassen-Fußballschule

10-061 Fr. 22.10.-Sa. 23.10. Sitzung Verbandsjugendausschuss 10 Jugendausschuss

10-z-00162 Fr. 22.10.-So. 24.10. Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-062 Mo. 25.10.-Fr. 29.10. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe III, Teil 1 30 DFB

10-z-01175 Mo. 25.10.-Fr. 29.10. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 3, Prüfung 25 Lehrausschuss

10-z-00163 Fr. 29.10.-So. 31.10. Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 27 Schiedsrichterausschuss

10-z-00173 Fr. 29.10.-So. 31.10. Lehrgang für Schiedsrichterinnen 32 Schiedsrichterausschuss

10-063 Sa. 30.10.-So. 31.10. Fortbildung der Teilbereichstrainer/innen 30 Frauen-/Mädchenausschuss

November 2010

10-064 Mo. 01.11.-Fr. 05.11. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe III, Teil 2 30 DFB

10-z-01191 Mo. 01.11.-Fr. 05.11. C-Lizenz Breitenfußball-LG für FSJler, Teil 3, Prüfg 25 Lehrausschuss

10-z-01146 Fr. 05.11.-Sa. 06.11. DFBnet-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-00202 Fr. 05.11.-So. 07.11. U 20-Frauen-Sichtungslehrgang 30 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00142 Fr. 05.11.-So. 07.11. U 17-Juniorinnen-Sichtungslehrgang 50 Frauen-/Mädchenausschuss

10-065 Mo. 08.11.-Mi. 10.11. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe III, Teil 3, Prüfung 30 DFB

10-z-01179 Mo. 08.11.-Mi. 10.11. Fortbildung Breitenfußball 25 Lehrausschuss

10-z-01237 Mi. 10.11.-Fr. 12.11. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-z-00033 Fr. 12.11.-So. 14.11. U 14-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00130 Fr. 12.11.-So. 14.11. U 15-Mädchen-Auswahllehrgang 33 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00193 Sa. 13.11.2010 Tagung der EDV-Referenten 50 EDV/Lehrausschuss

10-z-00108 Mo. 15.11.-Mi. 17.11. U 17-Junioren-Sichtungslehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-01221 Mo. 15.11.-Fr. 19.11. C-Lizenz-Ausbildung, Junioren-Reihe II, Teil 3 25 Lehrausschuss

10-z-00180 Fr. 19.11.-Sa. 20.11. Schiedsrichter-Lehrwarte-Tagung 65 Schiedsrichterausschuss

10-066 Fr. 19.11.-Sa. 20.11. Tagung Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußball/Lehrausschuss

10-z-00063 Fr. 19.11.-So. 21.11. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-01154 Sa. 20.11.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV/Lehrausschuss

10-067 Sa. 20.11.2010 Sitzung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss 6 Frauen-/Mädchenausschuss

----- Mo. 22.11.2010 Seminar: Train the Trainer 40 Sportschule

10-z-01180 Mo. 22.11.-Mi. 24.11. Fortbildung Breitenfußball 25 Lehrausschuss

10-z-01223 Mo. 22.11.-Fr. 26.11. C-Lizenz-Ausbildung, Senioren-Reihe II, Teil 3 25 Lehrausschuss

10-z-01147 Fr. 26.11.-Sa. 27.11. DFB-net-Schulung (Anfänger/Einsteiger) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-00186 Fr. 26.11.-Sa. 28.11. Schiedsrichter-Aufbaulehrgang für Talente 30 Schiedsrichterausschuss

10-z-01242 Fr. 26.11.-So. 28.11. Lehrgang für Frauentrainer 30 Frauen-/Mädchenausschuss

10-z-00172 Sa. 27.11.-So. 28.11. Schiedsrichter Coaching-LG 41 Schiedsrichterausschuss

10-z-01222 Mo. 29.11.-Di. 30.11. C-Lizenz-Ausbildung, Junioren-Reihe II, Teil 4, Prfg. 25 Lehrausschuss

10-z-01161 Mo. 29.11.-Fr. 03.12. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

Dezember 2010

10-z-01224 Mi. 01.12.-Do. 02.12. C-Lizenz-Ausbildung, Senioren-Reihe II, Teil 4, Prfg. 25 Lehrausschuss

10-077 Do. 02.12.2010 Verbandslehrausschuss-Sitzung 13 Lehrausschuss

10-z-00181 Fr. 03.12.-Sa. 04.12. Lehrgang für Schiedsrichter Regionalbeauftragte 20 Schiedsrichterausschuss

10-076 Fr. 03.12.-Sa. 04.12 Sitzung Verbandsjugendausschuss (auswärts) 10 Jugendausschuss

10-z-01155 Sa. 04.12.2010 DFBnet-Schulung (Fortgeschrittene) 10 EDV/Lehrausschuss

10-z-01238 Mo. 06.12.-Di. 07.12. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-z-01181 Mo. 06.12.-Mi. 08.12. Breitenfußball-Fortbildung 25 Lehrausschuss

10-z-01239 Mi. 08.12.-Fr. 10.12. C-Lizenz Fortbildung 30 Lehrausschuss

10-z-00146 Fr. 10.12.-So. 12.12. Frauen U20 Sichtungs-LG 33 Frauen-/Mädchenausschuss

----- So. 12.12.-Fr. 17.12. Handball B-Lizenzausbildung 30 Nds. Handballverband

10-z-01182 Mo. 13.12.-Mi. 15.12. Breitenfußball-Fortbildung 25 Lehrausschuss

10-z-00042 Fr. 17.12.-So. 19.12. U 14-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00052 Fr. 17.12.-So. 19.12. U 15-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

10-z-00064 Fr. 17.12.-So. 19.12. U 16-Junioren-Auswahllehrgang 33 Jugendausschuss

Anmeldungen und Informationen zu den Lehrgängen in der Sportschule Barsinghausen, Mozartweg 1, 30890 Barsinghausen,

Tel: (0 51 05) 75 185 oder -195, Fax: (0 51 05) 75 191. Stand: 30.11.2009 T. Westenberger/NFV-Sportschule

Januar 2010 65


Amtliche Bekanntmachungen

66

Januar 2010

Geburtstage

15. Januar bis 15. Februar

Gerhard Ballschmiede, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am 20.

Januar seinen 83. Geburtstag.


Enno Cording, Vorsitzender

des NFV-Kreises Oldenburg-

Stadt, wird am 23. Januar 75

Jahre alt.


Wego Kregehr, Anti-Doping-

Beauftragter des NFV, wird am

23. Januar 49 Jahre alt.


Thorsten Böning, Vorsitzender

des NFV-Kreises Wesermarsch,

wird am 29. Januar 44

Jahre alt.


Edmund Timm, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am 29. Januar

seinen 72. Geburtstag.


Heinz Lange, Vorsitzender des

NFV-Kreises Friesland, wird am

29. Januar 70 Jahre alt.


Walter Kopf, Vorsitzender des

NFV-Kreises Cuxhaven, feiert

am 9. Februar seinen 61. Geburtstag.


Walter Fricke, Vorsitzender

des Verbandsjugendausschusses,

feiert am 31. Januar seinen

57. Geburstag.


Thomas Hesse, Vorsitzender

der Kommission Prävention und

Sicherheit, wird am 14. Februar

45 Jahre alt.


Manfred Marquardt, Vorsitzender

des NFV-Kreises Harburg,

feiert am 15. Februar seinen

60. Geburtstag.

Aufnahmegesuche

Die Vereine

• SG Schüttorf 08 e.V.,

vertreten durch Hermann

Kortmann, Lorestr. 8,

48529 Nordhorn (NFV-Kreis

Bentheim) und

• IcanDo e.V., vertreten

durch Olaf Zajonc, Am kleinen

Felde 14, 30167 Hannover

(NFV-Kreis Hannover-

Stadt)

bitten um Aufnahme in den

Niedersächsischen Fußballverband.

Einsprüche können gemäß

§ 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen

nach Veröffentlichung eingelegt

werden.

Karl Rothmund, Präsident

Turnierbörse

Unter der Adresse

www.nfv.de

werden im Internet Spielgesuche

und Turnierangebote

veröffentlicht.

Sportschul-Termine

2. Januar bis 2. Februar 2010

Ferienangebot

Sa. 2. bis Di. 5. Sparkassen-Fußballschule

Talentförderung

Mo. 4. bis Mi. 6. U 16-Junioren-Auswahllehrgang

Fr. 8. bis So. 10. U 20-Frauen-Sichtungs-Lehrgang

Mo. 11. bis Di. 12. U 13-E.ON-Avacon-Cup (Halle), Gruppe 1

Di. 12. bis Mi. 13. U 13-E.ON-Avacon-Cup (Halle), Gruppe 2

Mi. 13. bis Do. 14. U 13-E.ON-Avacon-Cup (Halle), Gruppe 3

Fr. 15. bis So. 17. U 16-Juniorinnen-Sichtungslehrgang

U 15-Junioren-Auswahllehrgang

U 14-Junioren-Auswahllehrgang

Mo. 25. bis Di. 26. U 13-E.ON-Avacon-Cup (Halle), Gruppe 4

Di. 26. bis Mi. 27. U 13-E.ON-Avacon-Cup (Halle), Gruppe 5

Mi. 27. bis Do. 28. U 13-E.ON-Avacon-Cup (Halle), Gruppe 6

So. 31. bis Di. 2. 2.U 16-Junioren-Auswahllehrgang

U 13-Junioren-Auswahllehrgang

Verbandsmitarbeiter

Fr. 8. bis Sa. 9. Klausurtagung Verbandslehrausschuss

DFBnet-Schulung

Schiedsrichter

Sa. 9. Schiedsrichter-Lehrstab/Regionalbeauftragte

Fr. 22. bis Sa. 23. Schiedsrichter-Leistungslehrgang I

Sa. 23. bis So. 24. Schiedsrichter-Leistungslehrgang II

Fr. 29. bis Sa. 30. Halbzeittagung (I) Schiedsrichter Bezirk Hannover

Sa. 30. bis So. 31. Halbzeittagung (II) Schiedsrichter Bezirk Hannover

Trainerausbildung

Sa. 9. bis So. 10. Lehrgang für Trainer im höherklassigen Frauenbereich

Do. 14. C-Lizenz-Eignungstest

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der Amtlichen Bekanntmachungen ist der

11. Januar 2010

Seminar beim NFV

Expertentipps von den Sportplatzspezialisten

Sportplatzpflege mit System – unter dieses Motto stellen die

Rasenspezialisten der Firma EUROGREEN ihr traditionelles Frühjahrsseminar,

das im kommenden Jahr am

Donnerstag, 18. März 2010,

von 10 bis ca. 16.30 Uhr

in der NFV-Sportschule Barsinghausen

erneut für Mitarbeiter/innen aus Vereinen und Kommunen angeboten

wird. Im Mittelpunkt des Sportplatzpflege-Seminars stehen die

Pflege, Regeneration und Rekonstruktion von Rasen-, Tennen- und

Kunstrasenplätzen.

Anmeldungen für das Seminar, für das keine Teilnahmegebühr

erhoben wird, sind bis zum 15. März 2010 zu richten an: NFV-

Sportschule, Mozartweg 1, 30890 Barsinghausen, Tel. (0 51 05)

7 51 85.

Vereinsneuaufnahme

Durch Beschluss des Verbandspräsidiums ist die Aufnahme des

folgenden Vereins als Mitglied im Niedersächsischen Fußballverband

bestätigt worden:

1. Hallen-Fußball-Club Hannover (Freizeitsportverein) vertreten

durch Oliver Paske, Welfenstr. 12, 30160 Hannover, NFV-Kreis

Hannover-Stadt.

Karl Rothmund, Präsident

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Günter Schacht (Braunschweig)

Käthe-Kollwitz-Str. 4

38259 Salzgitter

GuenterSchacht@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10,

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Adlerstr. 8, 31228 Peine

Telefon (0 51 71) 92 92 95

Telefax (0 51 71) 92 93 97

E-Mail: k.satzschick@arcor.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 55

Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-Beteiligungs-

und Verwaltungs-GmbH,

Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro. Für Vereine und Verbandsmitarbeiter

des NFV ist er im

Mitgliedsbeitrag enthalten. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte,

Fotos usw. wird keine Haftung übernommen.

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wenn Rückporto beiliegt.

Artikel, die mit dem Namen des

Verfassers gekennzeichnet sind,

stellen nicht unbedingt die Meinung

des Niedersächsischen Fußballverbandes

oder der Journal-Redaktion

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