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MACHER

DES MONATS

Die Marken-Macher. Der VR-

Präsident der Spielkiste AG

mit Sitz im schweizerischen

Tenniken, Beat Lutz, sagt,

dass vor allem sein Sohn,

Patrick (36), CEO der AG,

in den letzten Jahren die

Expansion vorangetrieben

hat, aber bekanntermaßen

ist der Verwaltungsrat das

geschäftsführende Organ

Beat Lutz mit Familie, einer schweizerischen AG

Spielkiste AG, Tenniken, Schweiz und der Präsident ein primus

inter pares. So hält denn auch Beat Lutz, zusammen mit Manuela

Korb, nach wie vor den Kopf für den Einkauf hin, während seine Frau

Ursi als Verkaufsleiterin von Filiale zu Filiale reist, um mit den Filialleitern

die Niederlassungen fit für den Wettbewerb zu halten. Beat

Lutz’ Subtext ist dennoch sonnenklar: „Die Kinder Patrick und Kerstin

Lutz (28) haben das Zepter übernommen, während wir uns, die Gründergeneration,

langsam als elterliche Berater einleben.“ Jetzt schafft

die Lutz-Dynastie erneut den Sprung in die Hall of Fame der Macher,

was nicht heißt, dass sie für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden.

An dem baut die Nachfolgegeneration noch kräftig. Im Februar nahm

die Spielkiste in Tenniken ein neues Logistik- und Verwaltungsgebäude

mit 1.600 m 2 in Betrieb; nur wenige Wochen später wird am 1. April

die 7. Filiale im Gäupark in Egerkingen eröffnet.

Der Aufstieg der Spielkiste, inzwischen die Nummer 2 im schweizerischen

Markt, setzt sich damit fort. Wachstum um des Wachstums

Willen schließt die Familie jedoch aus. „Wir verfolgen ein klares Qualitätskonzept,

denn wir wollen die Besten sein“, sagt Beat Lutz. Qualität

heißt für ihn in erster Linie, in weichen Feldern zu punkten: Beratung,

Sortimentskomposition, Dienstleistung, Freundlichkeit, Kulanz. „Lieber

nehme ich Helikopter aus dem Sortiment, als dass ich Kunden

belehre, sie seien wohl eher das Problem als der Heli.“ Mit diesem

Konzept hat es die Spielkiste geschafft, zur Handels-Marke zu werden,

weshalb man auch auf Shopkonzepte von Lieferanten verzichtet.

„Die Marke sind wir“, stellt Lutz klar. Und weil Marken von Vertrauen

leben, haben die Schweizer in ein neues, zweieinhalb mal so

großes Logistikzentrum investiert, weil so manche Herstellermarke

in Spitzen nicht mehr just-in-time-fähig ist. „Wir holen uns die Ware

ins Haus und machen das selber“, beschreibt Beat Lutz die Strategie.

Obendrein spart sich die Spielkiste das Geld für den Großhandel, was

die AG wiederum gut gebrauchen kann, um zu expandieren.

ASS: VERTRIEBSKOOPERATION MIT

LOOKOUT SPIELE

Lookout Spiele übergab zum 1. März

2015 den Vertrieb für Deutschland,

Österreich und die Schweiz an die

Spielkartenfabrik Altenburg GmbH.

So werden in Kürze Lookout-Spielehits

wie Agricola und Caverna,

ebenso wie das umfangreiche 2-

Spieler-Sortiment, das für das breite Publikum

konzipiert ist, von dem etablierten ASS

Altenburger-Vertriebsteam ins Angebot

aufgenommen.

RAVENSBURGER: WECHSEL IM VORSTAND

Der Aufsichtsrat der Ravensburger

AG hat Hanspeter Mürle (45) zum

1. Juli 2015 als CFO zum Mitglied

des Vorstands bestellt. Mürle

wird neben dem Vorsitzenden des

Vorstands Karsten Schmidt und

den Mitgliedern des Vorstands

Florian Knell und Clemens Maier

für die Ressorts Finanzen, Personal, Recht

und IT verantwortlich sein. Der bisherige

Vorstand Finanzen, Jörg-Viggo Müller, seit

2007 bei Ravensburger, geht nach 8 Jahren

erfolgreicher und hochgeschätzter Tätigkeit

zum 31.03.2015 in den Ruhestand.

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(BVS) per Twitter – Redakteur:

Steffen Kahnt

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